Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
CE Timmendorfer Strand
(LLN)  Nach dem ersten Platz in der Gruppe A hat sich der CET nun gleich in seinem ersten Jahr auch die Meisterschaft in der Landesliga Nord durch die beiden klaren Siege im Finale gegen die zweite Amateur-Mannschaft des REV Bremerhaven gesichert
  
ESC Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Tanzer, der nach einer Auszeit wieder die Schlittschuhe schnüren wird, ist der erste Neuzugang der Eispiraten für die kommende Spielzeit, in der verstärkt auf den Nachwuchs gesetzt werden soll
  
EV Bad Wörishofen
(BBZL)  Nach dem sportlichen Abstieg in die Bezirksliga haben die Verantwortlichen der Wölfe mit dem 33-jährigen Slowaken Boris Zahumensky einen neuen Trainer verpflichtet; ausserdem kommt mit Kilian Weidinger ein neuer junger Verteidiger von den Wanderers Germering nach Bad Wörishofen
 
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Andre Nunold wird seine aktive Laufbahn zum Saisonende beenden und die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen

ESC Moskitos Essen
(OLN)  Stürmer Lars Grözinger hat seine Zusage gegeben und wird somit in seine zweite Spielzeit am Westbahnhof gehen, nachdem er letztes Jahr aus Duisburg zu den Wohnbau Moskitos kam
 
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons können auch in der kommenden Spielzeit wieder auf Stürmer Reto Schüpping setzen, dem zweitbesten Scorer im Team der soeben beendeten Saison, der seinen Vertrag verlängert hat
 
www.icehockeypage.de
(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Die Rubrik Linksammlung wurde komplett überarbeitet und aktualisiert. Ausserdem laufen auch bei uns bereits jetzt die Vorbereitungen für die Saison 19/20. Die neuen Kaderlisten werden vorraussichtlich im April nach Beendigung der aktuellen Spielzeit veröffentlicht werden.
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jason Akeson, der letztes Jahr aus Schweden in die Rheinmetropole wechselte, hat dem Vernehmen nach einen neuen Vertrag für zwei Jahre bei den Haien unterzeichnet
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Offenbar zeigen die Rheinländer Interesse an der Verpflichtung des ehemaligen Nationalstürmers Kai Hospelt, der derzeit noch in Diensten der Kölner Haien ist
    
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 26.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord



    
Bayreuth Tigers
Zwei Weihnachtsheimspiele in Folge für die Tigers - Big Buddie Day am Mittwoch
(DEL2)  Den Auftakt macht am zweiten Weihnachtsfeiertag der EC Bad Nauheim, der um 18.30 Uhr im Tigerkäfig antritt. Jeder Dauerkarteninhaber kann dabei einen Gast kostenlos mitbringen – weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage.
Die Wetterauer schwimmen aktuell auf einer Erfolgswelle, denn seit Goalie Felix Bick nach seinem ziemlich misslungenen Abstecher nach Frankfurt wieder zurück ist, gelangen ihnen sechs 3-Punkte Siege aus den letzten 8 Partien und der Torwart hat mit drei Shutouts und einer phantastischen Gegentorquote von nur 1,76/Spiel daran einen gewaltigen Anteil. Lohn dieser Steigerung des Teams von Trainer Kreutzer ist aktuell Platz 7 mit 44 Punkten. Mit den Sylvester-Brüdern, Livingston und Neuzugang Hamill hat man auch einiges an nordamerikanischer Angriffswucht, welcher der niederländische Defender Dalhuisen zuletzt immer wieder als überzähliger Konti zum Opfer fiel. Beim bisher einzigen Duell mit den Tigers hielt man sich beim sicheren 5-1 in der Kurstadt schadlos, wo speziell die Nordamerikaner für den Unterschied sorgten. Mit 4 Powerplaytreffern dokumentierten sie dabei auch eine ihrer grossen Stärken, denn die Nauheimer sind mit 26 % Erfolgsquote das beste Überzahlteam der Liga.
Der Tabellendritte (58 Zähler) kommt am Freitag um 20 Uhr mit riesiger Fanunterstützung nach Oberfranken. Mit sogar deutlich über 1000 Zuschauern allein aus Kaufbeuren rechnet man dabei am Roten Main und gut besuchte Tribünen sind sicher.
Die Mannschaft von Trainer Brockmann hat sich in den letzten Jahren zur absoluten Spitzenmannschaft entwickelt und besticht durch hohe Qualität in allen Mannschaftsteilen. Stammgoalie Vajs gehört seit Jahren zu den besten der DEL2 und die nur 76 Gegentreffer sind ebenfalls wieder Ligabestwert. Nicht einmal der lange Ausfall von Kapitän und Abwehrchef Osterloh scheint dieses Bollwerk ins Wanken zu bringen, denn besonders Julian Eichinger und Florin Ketterer haben dessen Führungsposition bisher gut kompensiert. Im gut besetzten Angriff stechen die beiden Topstürmer Blomquist und Gracel noch heraus, die aber zuletzt Verletzungsprobleme hatten und sogar einige Partien komplett ausfielen. Die Finnen Laaksonen, Saarinen und Salminen sprangen, unterstützt von Lewis und Thiel, aber erfolgreich in die Bresche und beweisen damit einmal mehr den sehr breit aufgestellten Kader der Allgäuer in dem seit Jahren auch sehr viele Eigengewächse weit mehr als nur Ergänzung sind. Wie den Buron Joker bei zu kommen ist, sah man bei den bisher sehr engen direkten Duellen mit knappen Verlängerungs-Niederlagen mit 5-6 zu Hause und 3-2 an der Wertach.
Zuletzt zwei Niederlagen, besonders das Wie beim 1-6 in Heilbronn, zeigten, dass man sich bei den Wagnerstädtern weiter auf die Basics konzentrieren muss. Die wieder aufgetretenen Lücken in der Defensive, eine Mischung aus zu wenig offensiven Ideen im Heimspiel gegen Weißwasser einerseits und andererseits mäßiger Chancenverwertung am Neckar inklusive zu vieler Strafen und nicht optimalem Penaltykilling, waren dabei die Hauptgründe für den fehlenden Erfolg. Dass gleich mehrere Akteure nicht hundertprozentig fit in die Spiele gingen, tat sein Übriges und so hofft man auf Besserung in all diesen Belangen für die kommenden Aufgaben in dieser traditionell extrem spielintensiven Phase der Saison um den Jahreswechsel herum. Weiterer Punkt ist wie man den Verlust von Jake Newton auffangen kann, der in den Spielen seit seiner Ankunft in Bayreuth Anfang November grossen Einfluss auf die Spielweise und die vielen positive Resultate der Tigers hatte. Wie Kujala die einzelnen Positionen nun besetzt entscheidet sich auch nach der Ausfallliste wie zuletzt immer erst kurzfristig. Wir man auch gegen solch starke Kontrahenten punkten kann, zeigte man ja in der erfolgreichen Phase und genau da muss man wieder ansetzen.
  
    
Deggendorfer SC
DSC trifft im Weihnachtsspiel auf die Heilbronner Falken
(DEL2)  Für den Deggendorfer SC gibt es an Weihnachten nur wenig  
Verschnaufpause. Nachdem das Team von Trainer John Sicinski am Sonntag  
noch bei den Lausitzer Füchsen antrat, wartet am zweiten  
Weihnachtsfeiertag gleich die nächste Partie. Zu Gast in der Festung  
an der Trat werden dabei die Falken aus Heilbronn sein.
Das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften ist mit Sicherheit  
noch vielen Fans des DSC in Erinnerung geblieben. Auswärts in  
Baden-Württemberg entführten die Deggendorfer damals in einer wilden  
Partie die drei Punkte. Trotz des Spektakels, bei dem der DSC mit 5:7  
die Oberhand behielt, wurde beiden Teams aufgezeigt, wo ihre größte  
Schwäche liegt: In der Defensive.
Dieses Manko wurde auch im vergangenen Heimspiel gegen den  
Tabellenführer aus Ravensburg offengelegt. DSC-Coach John Sicinski  
prangerte auch nach der Partie an, dass man zu inkonsequent gespielt  
und zu viele Fehler gemacht hat. Am Sonntag im Auswärtsspiel gegen die  
Lausitzer Füchse zeigten sich die Deggendorfer dann allerdings  
verbessert. Zwar verloren die DSC-Cracks am Ende mit 4:1, jedoch  
gelang es dem DSC engen am Mann zu agieren und musste sich zwei Mal  
erst bei einer Fünf-gegen-Drei-Unterzahlsituation geschlagen geben.  
Zusätzliche Stabilität im Duell gegen die Heilbronner Falken dürfte  
auch wieder Maximilian Gläßl bringen. Der Förderlizenzspieler, der am  
Sonntag noch für die Straubing Tigers auflief, wird gegen die  
Baden-Württemberger wieder in den Kader zurückkehren. Zudem wird  
Sicinski auch auf Vladislav Filin zurückgreifen können, der sich  
zuletzt durch einige starke Auftritte in Straubing einen Stammplatz  
erspielt hatte. Nachdem er am Wochenende krankheitsbedingt fehlte,  
soll auch René Röthke gegen die Falken sein Comeback feiern. Damit  
dürften sich die Personalsorgen von DSC-Coach John Sicinski vor dem  
morgigen Weihnachtsspiel wieder etwas entspannen.
Mit viel Kampf und Leidenschaft wollen die Deggendorfer ihren Fans ein  
verspätetes Weihnachtsgeschenk machen und sich die Punkte in der  
Festung an der Trat sichern. Spielbeginn am morgigen Mittwoch ist um  
18 Uhr. Aufgrund des öffentlichen Laufes kann der Deggendorfer SC das  
Stadion für den Einlass erst ab 17 Uhr öffnen. Es sind noch Restkarten  
verfügbar. Das Spiel kann zudem wie gewohnt über SpradeTV verfolgt  
werden.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen wollen Weihnachten positiv beenden
(DEL2)  Am zweiten Weihnachtsfeiertag machen sich die Löwen auf die lange Reise nach Sachsen zu den Eispiraten Crimmitschau. Das Spiel zwischen den beiden Kontrahenten ist erst das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison. Spielbeginn im Sahnepark zu Crimmitschau ist um 17:00 Uhr.
Die Löwen verpassten die Möglichkeit, sich am vergangenen Wochenende vorweihnachtlich zu beschenken. In Dresden und gegen Kassel gingen sie leer aus. Bis Jahresende stehen nun noch drei Spiele an, in denen die Hessen versuchen werden, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Adam Mitchell hat auch im Derby wieder gescort und damit seinen 40. Scorerpunkt gesammelt. Mit 24 Assists und 16 Toren. hat er den Vorsprung auf Eddie Lewandowski auf acht Punkte weiter ausgebaut. Lewandowski hat mittlerweile 32 Punkte und ist mit seinen 22 Assists der zweitbeste Vorlagengeber der Löwen.
Die Eispiraten Crimmitschau sind zurzeit in einer schwierigen Phase und sind von Platz sechs auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht. In den letzten neun Spielen konnten die Sachen nur vier Punkte sammeln. Die Jungs um Kim Collins werden sich vor allem über die Niederlage am Sonntag ärgern. Nach dem ein 0:2-Rückstand in Bad Tölz aufgeholt wurde, musste man sich doch im Penaltyschießen geschlagen geben.
Topscorer der Sachsen ist der Verteidiger Carl Hudson mit 31 Scorerpunkten. Der Kanadier hat 18 Vorlagen und 13 Tore auf seinem Konto. Obwohl er der Topscorer ist, hat er weder die meisten Tore noch die meisten Vorlagen. Die meisten Treffer erzielte Rob Flick (19). Bester Vorlagengeber ist Patrick Pohl (22 Assists).
In den bisherigen 17 DEL2-Begegnungen zwischen den Eispiraten und den Löwen, haben die Löwen zehn Spiele gewonnen. Auch die Torbilanz spricht mit 75:54 Toren eindeutig für die Löwen.
  
    
EHC Freiburg
Heimspiel-Stakkato: Mittwoch Bietigheim, Freitag Frankfurt
(DEL2)  Weihnachten - das ist für Eishockeyspieler alles andere als die ruhigste Zeit des Jahres. In der DEL2 stehen bis zum Dreikönigstag nicht weniger als sechs Punktspiele an. Das Festtags-Stakkato beginnt für den EHC Freiburg mit zwei Partien auf einem Eis - gegen zwei Edelclubs der Liga.
Am 26. Dezember um 18.30 Uhr empfangen die Wölfe den Baden-Württemberg-Rivalen aus Bietigheim. Die Steelers sind amtierender Champion der DEL2, hinken den Erwartungen in dieser Saison aber ein bisschen hinterher: Im Moment belegen die Schwaben den fünften Tabellenplatz mit acht Punkten Rückstand zum Spitzenquartett. Am Sonntag unterlagen die Bietigheimer dem ESV Kaufbeuren mit 3:5 - was sie mit Blick auf Mittwoch aber wohl umso gefährlicher macht. Wobei die Favoritenrolle so oder so fest zementiert ist: Hier der Titelverteidiger mit einem Deluxe-Kader, dort die mit Blick auf Personal und Resultate zuletzt arg gebeutelten Gastgeber. Allerdings: Gegen die offensiv ausgerichteten Steelers haben sich die EHC-Cracks in der Vergangenheit schon oft hervorragend verkauft. Und in einem Derby-Hexenkessel im Freiburger Eisstadion ist ohnehin alles möglich.
Zwei Tage nach dem Match gegen Bietigheim stellt sich in der Ensisheimer Straße ein Gegner vor, der etliche Parallelen zum amtierenden Meister hat: Die Löwen Frankfurt haben das Playoff-Finale im Jahr zuvor für sich entschieden, haben ebenfalls einen DEL2-Kader der Superlative und stehen auf dem vierten Rang der Tabelle. Und noch etwas: Auch Frankfurt ist ein Team, welches in schöner Regelmäßigkeit vom aufmüpfigen Wolfsrudel geärgert wird. Beide Kontrahenten der Weihnachtswoche, Frankfurt wie Bietigheim, verfügen über ein ungleich höheres Spielerbudget als die Freiburger, haben demzufolge auffallend mehr Qualität im Kader und rangieren seit Jahren an der Spitze der Liga. Aber beide tun sich oft schwer gegen den EHC Freiburg. Was die beiden anstehenden Heimspiele gewiss faszinierend macht.
Wo gibt's Karten?
Eishockey an Weihnachten: Das ist für viele Sportfans ein angenehmer Kontrast zu Christbaumschmuck, Festtagsbraten und Besinnlichkeit. Deshalb zählen die Heimspiele in den Winterferien stets zu den am besten besuchten Events der Saison. Und daher ist es ratsam, für beide Partien den Vorverkauf in Anspruch zu nehmen. Attraktive Sitzplätze bekommt man an der Abendkasse ohnehin nicht mehr, Stehplatzfans ersparen sich die Wartezeit in langen Schlangen. Tickets gibt es online auf ehcf.reservix.de, am Stadion öffnet die erste Kasse jeweils drei Stunden vor Spielbeginn.
Wie geht's weiter?
Der Playoff-Rhythmus bleibt: Am Sonntag, 30. Dezember, tritt der EHC Freiburg in Kaufbeuren an, am zweiten Tag des Jahres 2019 in Bad Nauheim. Dann folgt auch schon das nächste Highlight-Wochenende: Nach dem Heimspiel gegen Aufsteiger Deggendorf am Freitag, 4. Januar, reist ein bunter Freiburger Lindwurm nach Nordhessen; Zum Gastspiel in Kassel am 6. Januar setzt sich ein Sonderzug voller EHC-Fans in Bewegung.
  
    
ESV Kaufbeuren
Jahresabschluss 2018: Derbytime - Sonderzug - Freiburg / Heimspiele gegen Ravensburg und Freiburg und mit rund 1.000 Fans im Rücken nach Bayreuth
(DEL2)  Noch drei Spiele stehen für die Joker im Jahr 2018 auf dem Programm. Dazu kommt es am zweiten Weihnachtsfeiertag in der mit 3.100 Zuschauern ausverkauften erdgas schwaben arena zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer aus Ravensburg. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr. Die Stadiontore öffnen 90 Minuten vor Spielbeginn. Zwei Tage später steht für den ESVK ein Auswärtsspiel in Bayreuth auf dem Programm. Begleitet werden die Allgäuer dabei von einem Sonderzug mit über 700 Fans an Bord sowie einem weiteren Fanbus und vielen Privatfahrern, die sich mit dem Auto in die Wagnerstadt machen. Insgesamt wird die Mannschaft aller Voraussicht nach also von rund 1.000 rotgelben Schlachtenbummlern im Bayreuther "Tigerkäfig" unterstützt. Alle Infos zum Sonderzug gibt es hier. Wiederum nur zwei Tage später ist am Sonntagnachmittag der EHC Freiburg zum Jahresabschluss in Kaufbeuren zu Gast. Spielbeginn gegen die Breisgauer ist um 17:00 Uhr
Für das Heimspiel am 30.12.2018 (Spielbeginn 17:00 Uhr) gegen den EHC Freiburg sowie am 06.01.2019 (Spielbeginn 17:00 Uhr) gegen die Lausitzer Füchse sind nur noch Stehplatztickets verfügbar. Diese sind im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden alle Heimspiele der Joker live via esvk.tv auf Sprade.TV übertragen. Die Zusammenfassungen der Spiele sowie die Pressekonferenz und Stimmen von einzelnen Spielern zum jeweiligen Spiel gibt es nach der Partie zeitnah auf esvk.tv zu sehen.
Auf dem Personalsektor kann ESVK Trainer Andreas Brockmann wieder auf die zuletzt erkrankten Stürmer Daniel Oppolzer und Florian Thomas zurückgreifen. Branden Gracel muss weiter pausieren. Wobei sich der Kanadier aktuell wieder im Trockentraining befindet und somit eine Rückkehr zum Jahresbeginn im Bereich des Möglichen ist.

  
    
ECDC Memmingen
Was für ein Spiel: Indians bezwingen Rosenheim in der Verlängerung
(OLS)  Einen Tag vor Heiligabend beschenkten die Indians ihre Fans und siegten mit 2:1 gegen den großen Favoriten aus Rosenheim. Milan Pfalzer und Lubor Pokovic trafen für die Indians, die bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag auf den EV Lindau treffen.
Es war angerichtet: Mehr als 2300 Zuschauer waren einen Tag vor Heiligabend an den Hühnerberg gepilgert, um die Indians gegen den Ligafavoriten aus Rosenheim zu unterstützten. Auch aus Oberbayern waren zahlreiche Fans angereist. Bevor das Spiel dann startete, ließen die Anwesenden die Eissporthalle erstrahlen, als alle blinkenden Sterne, welche zugunsten der Kartei der Not verkauft wurden, um die Wette strahlten.
Und auch die Indians gaben auf dem Eis ein gutes Bild ab. Des Öfteren konnten sie sich im Drittel der Starbulls festsetzen und hatten, besonders in Überzahl, einige gute Chancen.
Im zweiten Drittel dann ein Start nach Maß für die Hausherren. Milan Pfalzer stand nach einem Schuss von der blauen Linie goldrichtig und staubte zur Führung für die Indianer ab. Die Indians weiter gut im Spiel, mehrere Chancen aufs 2:0 konnten aber nicht genutzt werden. Mehrere Male stand Rosenheims Torhüter sowie der Pfosten im Weg. In der 30. Minute waren die Oberbayern dann in Überzahl. Nach einem Schuss von Bilek, der noch abgefälscht war, musste sich der grandios haltende Joey Vollmer geschlagen geben und das Spiel war wieder ausgeglichen.
Im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer ein Spiel, welches von der Spannung lebte. Die Gäste wollten unbedingt den Siegtreffer erzielen, an Joey Vollmer fanden sie aber kein Vorbeikommen. Auch sonst lieferten die Indians, die ohne Piskor, Wiecki und Lillich antreten mussten, ein tolles Spiel ab und verdienten sich den Punkt nach 60 Minuten durch bärenstarken Kampf. Auch die Zuschauer waren voll da und trugen ihren Teil zu einem herausragenden Erlebnis am Hühnerberg bei.
Als das Spiel dann in die Verlängerung hatten die Maustädter nach einer Minute die Entscheidung auf dem Schläger, als Rosenheim eine Strafe erhielt. Trotz guter Möglichkeiten, ging der Puck nicht über die Linie und alles sag nach einem Penaltyschießen aus. Doch dann kam Memmingens personifizierte Rettung in Person von Lubor Pokovic. Der slowakische Defensivspezialist, der schon zahlreiche Gamewinner in der Verlängerung erzielen konnte, verwandelte auch an diesem Abend ein Zuspiel genau 35 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit zum viel umjubelten 2:1 für den ECDC.
  
    
ERC Sonthofen
Sonthofen verliert gegen starke Garmischer mit 3:6
(OLS)  Die ersten Minuten im ersten Drittel begannen recht ausgeglichen mit Vorteilen auf Seiten der Garmischer. Beide Mannschaften mit schnellen Vorstößen, doch ohne die letzte Konsequenz. In der 7. Minute der ERC im Angriff. Über Marc Sill und Petr Sinagl kam die Scheibe zu Martin Frolik. Er setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und traf zum 1:0 für die Bulls. Danach Riessersee wacher und mit einigen guten Möglichkeiten. Doch dann musste Emil Quaas auf Seiten der Werdenfelser in die Kühlbox. Das Powerplay des ERC sollte aber nach hinten losgehen: Durch ein starkes Unterzahlspiel und einen schnellen Konter konnte der SCR durch Kaisler mit einem Shorthander zum 1:1 ausgleichen. Im Anschluss blieb Riessersee das leicht bessere Team. Diese Überlegenheit konnte der SCR in der 18. Minute zur nicht unverdienten Führung von 1:2 nutzen. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel legte Riessersee los wie die Feuerwehr: Immer wieder schnürten die Werdenfelser die Bulls in deren Drittel ein. Doch Sonthofen fing sich und hatte nach fünf Minuten die bisher beste Phase. Doch erneut war es der SCR, der das nächste Tor erzielte. Wieder war es Kaisler, der einen Treffer bejubeln konnte und somit auf 1:3 für den SCR stellte. Nur eine Minute später Powerplay für den ERC. Schnell kamen die Bulls in Formation und schlussendlich konnte Daniel Rau von der Blauen auf 2:3 verkürzen. Sonthofen wollte nochmal nachlegen, doch Riessersee steht nicht umsonst im vorderen Tabellendrittel. Einen Konter konnten die Garmischer mustergültig durch Eder zum 2:4 verwerten. Weitere 74 Sekunden später sogar das 2:5. Riessersee im Powerplay. Der Puck lief schnell und so war es Heiß, der von der Blauen die Führung ausbaute.
Das letzte Drittel kontrollierte der SCR über die gesamten 20 Minuten hinweg. Sonthofen zwar immer wieder bemüht, aber die Defensive der Werdenfelser stand sicher. Kurz vor Ende das 2:6. Östling machte das halbe Dutzend komplett. In der letzten Spielminute gelang Jayden Schubert der dritte Treffer für die Bulls zum Endstand von 3:6.
In der anschließenden Pressekonferenz dankte Trainer Martin Sekera Patrick Glatzel: „Ohne ihn hätten wir heute wesentlich höher verloren. Wir waren heute dauerhaft unter Druck und immer wieder einen Schritt zu langsam.“ Georg Kink auf Seiten des SCR war zufrieden mit der Leistung seines Teams, doch hätte sein Team im ersten Drittel, bei konsequenterer Chancenverwertung, 1 bis 2 Tore mehr erzielen müssen.
Weiter geht es für die Bulls bereits am Mittwoch, den 26. Dezember, um 18:00 Uhr daheim gegen den EC Peiting.
  
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Peiting und danach zweimal gegen Lindau
Am zweiten Weihnachtsfeiertag treffen die Bulls daheim auf den EC Peiting. Am Freitag und Sonntag dann die Partien gegen die EV Lindau Islanders.
Morgen Abend um 18:00 Uhr ist der EC Peiting erneut an der Hindelanger Straße in Sonthofen zu Gast. Die Peitinger haben in den letzten Partien den Abstand zum Spitzenduo Regensburg und Rosenheim verkürzen können. Die Mannschaft von Sebastian Buchwieser konnte bisher jede Partie gegen den ERC für sich entscheiden. Die letzte Begegnung in Sonthofen Ende November konnten die Bulls ausgeglichener gestalten und sicherten sich verdient einen Punkt. An diese Leistung will der ERC natürlich anknüpfen und erneut gegen die starke Mannschaft aus Peiting punkten.
Zwei Tage später führt die Reise nach Lindau und weitere zwei Tage darauf folgt das Rückspiel um 18:00 Uhr in Sonthofen. Die Mannschaft von Chris Stanley zeigt immer wieder starke Leistungen, aber schwächelt auch gelegentlich. Konnten vorletztes Wochenende starke fünf Punkte gegen Rosenheim eingefahren werden, gab es letztes Wochenende für die Islanders gegen Riessersee und Peiting nichts zu holen. In den bisherigen Begegnungen zwischen Sonthofen und Lindau konnte jedes Team einen Sieg verbuchen. Die erste Begegnung in Sonthofen ging mit 5:2 klar an den ERC. Beim Spiel in Lindau konnte sich dann ebenfalls das Heimteam knapp mit 2:1 durchsetzen. Heim- und Auswärtsspiel dürften also auch diesmal spannend werden.
Für den ERC gilt es, in den drei Spielen möglichst zu punkten, um den Sprung in die Meisterrunde fix zu machen. Mit der Unterstützung ihrer Fans im Rücken, wollen die Bulls dem eigenen Publikum endlich wieder einen Sieg bescheren.
  
    
EHC Waldkraiburg
KIRIL GALOHA SORGT FÜR VORZEITIGE BESCHERUNG BEIM EHC WALDKRAIBURG
(OLS)  Mit zwei Punkten und einem 5:4-Sieg nach Verlängerung beschenkten sich die Löwen aus der Industriestadt am Sonntag beim Auswärtsspiel in Höchstadt. Nach früher Führung ging es munter hin und her zwischen bei beiden Bayernliga-Finalisten von 2016, eine 4:2-Führung für den EHC egalisierten die Alligators 19 Sekunden vor dem Ende. In der Overtime wurde Kiril Galoha zum EHC-Christkind und sicherte mit einem Penalty den zweiten Saisonsieg.
Mit gerade einmal 13 Feldspielern und zwei Torhütern reisten die Löwen zum traditionell schweren Spiel beim Höchstadter EC. Doch die Industriestädter zeigten wieder einmal ihr großes Kämpferherz und wurden diesmal auch endlich belohnt. Bereit nach 22 Sekunden brachte Christof Hradek den EHC mit 1:0 in Führung (00:22), noch bevor die erste Spielminuten abgelaufen war glich Vitalij Aab aber für die Gastgeber aus (00:56). Die Löwen aber gaben nicht auf, im Gegenteil, sie zeigten mit einer der besten Saisonleistungen und Michael Rimbeck brachte seine Farben noch vor der Pause wieder in Front (14:17).
Im zweiten Drittel schlug Höchstadt mit Ales Kreuzer aber erneut zurück und sorgte für den erneuten Ausgleich (23:32). Keine sechs Minuten später war jedoch Torjäger Bobby Chaumont wieder da für die Löwen und traf zum 3:2 (29:04). Mit dieser knappen Führung ging es in die zweite Pause, ehe sich die Partie im Schlussdrittel zu einer noch packenderen Begegnung entwickelte.
Zunächst erzielte der stark aufspielende Kiril Galoha das 4:2 für die Waldkraiburger (47:11), allerdings ließen sich die Gastgeber davon nicht aus der Ruhe bringen. Die technisch versierten und spielstarken Alligators kamen mit Richard Stütz dann auch fast umgehend wieder heran (48:22). 19 Sekunden vor dem Ende traf Martin Vojcak dann auch zum Ausgleich (59:14). Verlängerung ist in dieser Saison bislang nicht wirklich die Spezialität des EHC gewesen, der sich bereits sieben Mal in der Overtime oder im Penaltyschießen hat geschlagen geben müssen. Aber nicht an diesem Abend vor Weihnachten. In Waldkraiburger Unterzahl bekamen die Löwen einen Penalty zugesprochen und Kiril Galoha krönte seine Leistung mit dem entscheidenden Treffer zum 5:4 und wurde so zum EHC-Christkind. 
  
    
MEC Saale Bulls Halle
WEIHNACHTEN IM EISDOM – BULLS EMPFANGEN CROCODILES / 27. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Crocodiles Hamburg
(OLN)  Keine Frage, nach der Umstrukturierung der dritten deutschen Eishockeyliga ist diese nicht nur wesentlich attraktiver, sondern auch viel stärker geworden. Umso betroffener nahmen alle Vereine Mitte Dezember zur Kenntnis, dass die Crocodiles Hamburg Planinsolvenz anmelden müssen. Nach dem Aus für die Hamburg Freezers vor gut zweieinhalb Jahren ein erneuter Schock für das Hamburger Eishockey. Doch eben nicht nur für die Hansestadt – in unserem Sport sind wir letztlich alle davon betroffen.
Es ist den Crocos nicht hoch genug anzurechnen, dass sie sich nach dieser unschönen Verkündung und dem (gemäß Durchführungsbestimmungen) offiziellen Ausschluss von den Playoffs nicht aufgegeben haben und weiter Woche für Woche um Punkte kämpfen. Drei der letzten vier Spiele konnten sie so für sich entscheiden, auch das Spiel am Sonntag gegen die EXA IceFighters Leipzig verloren sie nur knapp mit einem Tor.
Natürlich hat keiner ihrer Gegner etwas zu verschenken, so auch nicht die Saale Bulls, die auch morgen Abend alles geben werden für einen Sieg, geht es bei uns doch nach wie vor um das Erreichen der Playoffs. Dennoch fällt es aufgrund der Ereignisse eben schwer, auf das morgige Spiel nur aus rein sportlicher Sicht zu schauen: Das erste Spiel im September verloren die Bulls vor heimischem Publikum knapp mit 4:5, vier Wochen später in Hamburg gewann Halle dann klar mit 6:2. Eine Rechnung wäre bei den Bulls also noch offen, nämlich die Heimniederlage wieder wett zu machen. Seither hat sich vor allem im Kader der Saale Bulls einiges geändert, Langzeitverletzte sind zurück- gekehrt, es kam zu einem Wechsel auf der Kontingentstelle.
  
    
EC Harzer Falken
Harzer Rumpfteam schlägt sich in Tilburg achtbar
(OLN)  Wenn der Vorletzte der Tabelle gegen den Tabellenersten antritt sollte  
das gemeinhin und naturgemäß eine relativ eindeutige Sache werden. Und  
betrachtet man alleine das Ergebnis von 8:1 (1:1; 4:0; 3:0) für die  
Tilburg Trappers bestätigen auch die nackten Zahlen genau diese These.  
Doch die Harzer Falken schlugen sich mehr als achtbar und haben den  
vollen Respekt verdient.
Denn nachdem sich zum Dauerverletzten Nico Ehmann noch Dennis Gulda  
(Hüftprellung) und die kurzfristig erkrankten Marcel Deich und Jörn  
Weikamp gesellten, und mit Richard Zerbst, Artjom Kostyrev und Louis  
Trattner noch drei weitere Spieler berufsbedingt passen mussten,  
machte sich das Falkenteam mit gerade einmal zwei Torhütern und elf  
Feldspielern auf die Reise in die Niederlande. Und diese elf Jungs  
machten das vor allem im 1. Drittel so richtig gut. Denn kamen die  
Tilburger erst in der 8. Minute zu ihrem ersten Treffer, belohnten  
sich die Falken in der 12. Minute für einen aufopferungsvollen Kampf  
und ein diszipliniertes Spiel mit dem Ausgleich durch den sehr guten  
Lasse Bödefeld auf Zuspiel von Valerji Guts.
Und auch wenn die Trappers im Mitteldrittel in Überzahl bereits in der  
22. Minute nachlegten, war das, was die Falken gegen diesen scheinbar  
übermächtigen Gegner zeigten aller Ehren wert. Und bei Chancen durch  
Gregor Kubail, Florian Kraus und Brandon Morley hätte man auch  
durchaus den erneuten Ausgleich erzielen können. Vor allem im  
Überzahlspiel zeigten die Harzer eine gute Performance, mussten dann  
aber mit Ende der Überzahl das ernüchternde 3:1 verarbeiten. Ivy v.d.  
Heuvel war gerade von der Strafbank gekommen, als ihm der Puck vor die  
Füße fiel und seine Nebenleute blitzschnell schalteten und den Konter  
erfolgreich zu Ende fuhren. Ein Schock, der nicht nur den Spielverlauf  
etwas auf den Kopf stellte, sondern von dem sich das Harzer Team  
zunächst nicht erholen sollte. Denn Tilburg drängte nun und eilte bis  
zur 33. Minute auf 5:1 davon. Erst in der 36. Minute konnte der an  
diesem Nachmittag ganz starke Brandon Morley den Puck ins gegnerische  
Drittel treiben und auf Erik Pipp legen, der jedoch am aufmerksamen  
Ruud Leeuwestejin im Tilburger Kasten scheiterte. Und kurz vor Ende  
war es Gregor Kubail, der im Konter mit Erik Pipp ebenfalls im  
Tilburger Schlussmann seinen Meister finden sollte. Tore, die sich die  
tapferen Falken durchaus angesichts des enormen Aufwandes, den sie  
betrieben, verdient gehabt hätten.
Und wähnte man sich auch im Schlussdrittel noch ganz gut im Spiel, kam  
der Knacks in der 46. Minute, als wie schon im ersten Spiel in Tilburg  
erneut Zach Josepher von einem der Tilburger Youngster so unsanft wie  
unsinnig aus dem Spiel genommen wurde. Josepher, der bis dahin  
ordentlich dazu beigetragen hatte, aus dem Minikader das Maximum  
herauszuholen wurde von Jordy Verkiel in der neutralen Zone und somit  
völlig ohne Not mit einem Kniecheck auf das Eis befördert und musste  
daraufhin den Gang in die Kabine antreten. Ein Gang, der Verkiel  
erspart blieb, da Hauptschiedsrichter Nikolas Neutzer die Verletzung  
von Josepher anscheinend nicht als Grund ansah, den Tilburger für mehr  
als zwei Minuten auf die Strafbank zu schicken. Und wie schon im  
ersten Spiel in Tilburg, als Josepher bereits im 1. Drittel  
unschädlich gemacht wurde, konnte sich das Falkenteam auch diesmal  
nicht von dem weiteren Ausfall erholen und kassierte in eigener  
Überzahl innerhalb von 18 Sekunden zwei weitere Tore, denen dann noch  
das 8:1 in der 55. Minute folgte.
Ein Umstand, den auch Trainer Arno Lörsch auf die Palme brachte.  
Nicht, dass man das Ergebnis noch hätte drehen können, aber die  
Tatsache, dass hier ein deutlich besseres Ergebnis möglich gewesen  
wäre, eine Mannschaft wie Tilburg derartige Eskapaden eigentlich nicht  
nötig hat und man nun zudem befürchten muss, dass Zach Josepher länger  
ausfallen wird, bewegten den Harzer Trainer dazu, an der  
anschließenden Pressekonferenz nicht teilzunehmen. „Ich wäre  
wahrscheinlich geplatzt und hätte Dinge gesagt, die nicht in eine PK  
gehören.“ schützte sich der Coach sinnvollerweise selber. Nun heißt  
es, am 26.12.2018 eine ähnlich couragierte Leistung abzurufen, wenn es  
am Hannoveraner Pferdeturm gegen die Hannover Indians geht und man  
neben den berufsbedingt fehlenden Spielern hoffentlich auch die  
erkrankten oder verletzten Spieler wieder im Team begrüßen darf. (Hei)
  
    
Rostocker EC
Noch sechs Tage…
(OLN)  …hat das Jahr 2018 und die Kufencracks des Rostocker Eishockeyclubs müssen drei Spiele absolvieren. Zum Auftakt geht es morgen Vormittag in die Landeshauptstadt Thüringens – nach Erfurt. Die TecArt Black Dragons Erfurt stehen mit 24 Punkten auf dem 11. Platz der Tabelle und waren in den beiden vorherigen Spielen keine leichten Gegner für die Raubfische. Das erste Spiel gewannen die Piranhas erst im Penaltyschießen und auch in Rostock gewann man knapp 4:3.
Zwei Tage später empfangen die Ostseestädter den ECC Preussen Berlin. Der Tabellenletzte wird sicher einiges daran setzen, in diesem Jahr noch einige Punkte zu erkämpfen, denn nur sieben Punkte nach 26 Spielen ist zu wenig. Bis jetzt gingen die Piranhas drei Mal als Sieger vom Eis und wollen auch die letzte Begegnung mit den Hauptstädtern in der Hauptrunde für sich entscheiden.
Das letzte Spiel des Jahres findet in Halle statt. Die Saale Bulls sind auf heimischem Eis sehr stark und aktuell mit 43 Punkten auf dem sechsten Platz der Tabelle. Das erste Spiel gewannen sie 6:1 und in Rostock unterlagen sie dann 2:5.
  
     
EV Füssen
EVF unterliegt in Passau knapp mit 2:3
(BYL)  Nachdem der EV Füssen am Freitag die Teilnahme an der Aufstiegsrunde frühzeitig klar gemacht hat, gab es im Spiel bei den Passau Black Hawks eine knappe 2:3-Niederlage (0:0, 2:2, 0:1). Im Hinspiel war in 65 Minuten kein einziger Treffer gefallen, der Gast konnte die Partie dann im Penaltyschießen für sich entscheiden. In der Drei-Flüsse-Stadt fielen die Treffer auch erst ab dem zweiten Abschnitt. Leider gelang den Niederbayern in einer insgesamt sehr ausgeglichenen Partie ein Tor mehr, und somit der zweite Saisonsieg gegen die Füssener.
Diese mussten neben dem weiterhin verletzten Torhüter Andi Jorde auch auf Marius Keller verzichten. Der erste Abschnitt sah viele Torchancen beider Mannschaften, aber wie schon im ersten Vergleich waren beide Goalies, beim EVF folgerichtig diesmal Benedikt Hötzinger, zunächst nicht zu bezwingen. Auch eine doppelte Unterzahl überstanden die Füssener schadlos.
Im zweiten Abschnitt gelang den Gästen dann endlich das erste Saisontor gegen Passau, Markus Vaitl markierte das 0:1. Die Schlüsselszene der Partie war aber eine andere und passierte nur kurze Zeit später. Füssens Abwehrroutinier und Powerplay-Spezialist Lubos Velebny wurde wegen eines angeblichen tätlichen Angriffs gegen einen Linesman mit einer Matchstrafe belegt. Die Überzahlsituationen nutzen die Gastgeber durch Martin Zahora und Svatopluk Merka, um das Spiel zu drehen. Das Powerplay spielte auch beim zwischenzeitlichen Ausgleich des EVF eine Rolle, nach mehreren Strafen hintereinander gegen die Black Hawks traf Verteidiger Maximilian Dropmann zum 2:2. Der Treffer fiel nach der vorgezogenen Drittelpause, da sich zuvor ein Linesman verletzt hatte, zählte aber noch zum mittleren Abschnitt.
Nach dem Seitenwechsel ging es somit um die Entscheidung, und hier glückte Martin Zahora knapp dreizehn Minuten vor Spielende bereits der Siegtreffer. Füssen probierte nochmals alles, obwohl man in der Endphase noch dreimal in Unterzahl spielen musste, nahm auch den Torhüter heraus, kam aber nicht mehr zum Ausgleich, der auf Grund des insgesamt recht ausgeglichenen Spielgeschehens durchaus verdient gewesen wäre. So bleibt Passau voll im Kampf um den achten Tabellenplatz dabei, der EVF hat dagegen immer noch fünf Punkte Vorsprung auf den Zweiten Landsberg und kann sich die letzten vier Spiele auf die kommende Aufstiegsrunde vorbereiten. Die erste Gelegenheit dazu ist am Mittwoch um 18 Uhr das große Arena-Spiel gegen den alten Oberliga-Rivalen EHC Klostersee. Zu dieser Partie sollten die Anhänger lieber etwas früher als gewohnt erscheinen, da mit großem Andrang zu rechnen ist. Im Vorverkauf wurden bis heute bereits 1655 Karten abgesetzt.
Trainer Andreas Becherer (Ev Füssen): „Das war ein Spiel auf Augenhöhe, und ist ähnlich wie das erste in Füssen abgelaufen. Sehr starke Torhüterleistungen, und beide Teams mit extrem starkem Unterzahlspiel. Bei diesen vielen Strafen fallen normalerweise mehr Tore. Leider hat ein einziger Schuss die Partie entschieden, wir hatten unsere Chancen um hier zu punkten. Die Aktion, die zum Ausschluss von Lubos führte, habe ich nicht gesehen, hier warten wir auf Videomaterial, das uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt hat mir das Spiel heute nicht gefallen, es kam überhaupt kein Spielfluss auf, das war merkwürdig. Ständig Unterbrechungen und viele Strafzeiten, es war nicht schön anzusehen.“ (MiL)
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn ist klarer Favorit
(BYL)  An zweiten Weihnachtsfeiertag empfängt der EHC ab 18 Uhr die „Ice Dogs“ des EV Pegnitz. Gegen den Tabellenletzten aus Oberfranken sind drei Punkte Pflicht im Kampf um die Verzahnungsrunde.
In der Bayernliga geht es nun in den Endspurt, es stehen noch vier Partien auf dem Programm. Damit kann jede Mannschaft theoretisch noch maximal zwölf Punkte in den verbleibenden Begegnungen holen. Der EHC muss gegen Pegnitz unbedingt siegen, um die Konkurrenz auf den hinteren Plätzen weiter hinter sich zu lassen, auch wenn am letzten Wochenende beide Spiele gewonnen wurden. Denn vom Tabellenneunten trennen den EHC gerade mal fünf Punkte.   
Anfang November trafen beide Mannschaften das erste Mal aufeinander, die Partie fand damals in Mitterteich statt. Am Ende holte Königsbrunn durch einen 9:2 Auswärtssieg drei Punkte gegen überforderte Ice Dogs. Diese hatten damals aber auch einen großen Trainingsrückstand, im heimischen Freieisstadion konnte aufgrund technischer Probleme nicht gespielt werden. Auch am Mikttwoch scheint dies nun eine einfache Aufgabe zu sein, denn rein statistisch gesehen ist Pegnitz mit im Schnitt sieben Gegentreffern die Schießbude der Liga. Allerdings erzielen die Oberfranken durchschnittlich auch drei Tore. So hätte der sich der Tabellenprimus EV Füssen fast eine blutige Nase bei den Ice Dogs geholt, denn nach sechzig Spielminuten stand es damals 3:3. Erst in der Verlängerung konnte der Altmeister den Sieg einfahren. Und auch der ESC Dorfen wäre Mitte Dezember fast an den Oberfranken gescheitert, hier ging das Spiel ebenfalls in die Verlängerung und endete mit 5:4 für die Eispiraten. Den einzigen Sieg holte Pegnitz Anfang November beim TEV Miesbach, dort gewannen die Ice Dogs mit 6:3. Im Hinspiel tat sich der EHC Königsbrunn zunächst schwer gegen Pegnitz und lag nach dem ersten Drittel mit 0:1 zurück. Erst im Laufe der Partie konnten sich die Brunnenstädter gegen die tapfer kämpfenden Ice Dogs durchsetzen. Top-Scorer der Gäste mit 25 Punkten ist der 27-jährige Lette Aleksandrs Kercs Jr., in 19 Partien erzielte er elf Treffer und legte 14 weiter auf.  Auf Platz zwei steht Roman Navarra, der sich in 18 Spielen 19 Scorerpunkte holte. Dabei gehen sieben Treffer auf sein Konto, zwölf weitere legte er auf. Aber auch Pierre Kracht und Michael Kuhn kommen zusammen auf 28 Scorerpunkte, der EHC ist allerdings gewarnt und in der Begegnung am Mittwoch klarer Favorit.
Auf dem Papier ist es eine klare Angelegenheit, Königsbrunns Trainer Fabio Carciola kann bis auf den Langzeitverletzten Matthias Forster in Bestbesetzung gegen die Oberfranken antreten. Dazu hat er noch das Luxusproblem mit seinen drei Kontingentspielern, von denen er bis zu zwei einsetzen darf. Wer gegen Pegnitz im Tor stehen wird ist noch unklar, im Training zeigten sowohl Jennifer Harß als auch Donatas Žukovas starke Leistungen. Drei Punkte sind nun Pflicht, auch wenn die Gäste nichts mehr zu verlieren haben und ohne Druck spielen können.
Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele hofft auf zahlreiche Zuschauer am Feiertag: „Mit einem Sieg gegen Pegnitz können wir die Aufstiegsrunde fast perfekt machen. Die Mannschaft wird top fokussiert in das Spiel gehen und die nötige Einstellung an den Tag legen. Ich hoffe auch auf zahlreiche Unterstützung unserer Zuschauer. Vor einer tollen Kulisse zu spielen motiviert unsere Spieler nochmals zusätzlich. Ich denke am zweiten Weihnachtsfeiertag sollte doch der ein oder andere Zeit finden können um ins Stadion zu kommen.“
  
    
TEV Miesbach
TEV siegreich in Oberfranken 
(BYL)  Mit 5:1 (2:0,1:1,2:) gewinnt der TEV Miesbach beim EV Pegnitz. Bei Dauerregen im offenen Stadion war Tomas Rousek Matchwinner mit 3 Toren. Relativ ausgeglichen gestaltete sich das erste Drittel, in dem der TEV mit der schlechten Eisqualität noch nicht so zurecht kam, am Ende aber mit 2:0 in Führung lag. Rousek auf Pass von Thomas Gaschke und im Nachschuss Maxi Meineke auf Zuspiel von Florian Feuerreiter in Unterzahl waren die Torschützen. Im 2. Drittel erhöhte Sebastian Deml mit einem Schlenzer von der blauen Linie in Überzahl auf 3:0, wiederum auf Zuspiel von Florian Gaschke. Insgesamt agierte der TEV in der Defensive zu wenig aggressiv und offensiv gingen er zu verschwenderisch mit seinen zahlreichen Chancen um, sodass das Team von Trainer Peter Kathan das Spiel nicht frühzeitig entscheiden konnte. Nach 33. Minuten gelang Pruett im Nachschuss der Anschlusstreffer, nachdem nicht Scheibe nicht konsequent geklärt wurde. Dies war zugleich das Ergebnis zum Drittelende.
Im letzten Drittel konnte Pegnitz, das mit nur 13 Feldspielern angetreten ist, nicht mehr zulegen und Tomas Rousek sorgte mit 2 weiteren Treffen für den Endstand. Trainer Kathan war zufrieden mit dem Ergebnis, jedoch nicht mit dem Spiel: „ Die Begleiterscheinungen wie Eis und Regen waren nicht optimal, aber wir hätten mit mehr Konsequenz, vorne wie hinten, das Spiel frühzeitig entscheiden können“. Beim seinem ersten Spiel an der Bande feierte Kathan einen gelungenen Einstand, den er nüchtern kommentierte: „ Anfangs ist es schon ungewohnt, aber nach paar Minuten legte sich die Nervosität. Zählen tun im Endeffekt nur die Punkte. Jetzt freuen wir uns auf Weihnachten und am 26.12 müssen wir gegen Schongau nachlegen“. 
  
Kathans Heimdebüt gegen die Schongau Mammuts
Am zweiten Weihnachtstag empfängt der TEV Miesbach den EA Schongau in der Eissporthalle. Das Team von Trainer Roman Mucha belegt derzeit den 13. Tabellenplatz und hat 10 Punkten Rückstand auf Platz 8, sodass das Team nur noch rechnerische Chancen hat sich über die Teilnahme an der Meisterrunde den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Trotzdem sind die Mammuts ein unangenehm zu spielender Gegner, wie der TEV bei der 5:6 Hinspielniederlage nach Penalty trotz zwischenzeitlicher 2 Tore- Führung erfahren musste. Kampfkraft, Geschlossenheit, aber auch die individuelle Stärke etwa ihrer Topscorer Jakub Muzik (30 Punkte, 15 Tore, 15 Vorlagen), Milan Kopecky (27 Punkte, 12,15) und Fabian Magg (20 Punkte, 15,5) zeichnen die Gäste aus. Mit Simon Fetschele kehrte zudem ein junger Verteidiger Anfang Dezember aus der Oberliga Nord studiumsbedingt zurück. Beim TEV ist nach dem kurzfristigen Ausfall von Trainer Simon Steiner wieder etwas Ruhe eingekehrt. Interimstrainer Peter Kathan konnte seine erste Partie als Trainer in Pegnitz mit 5:1 gewinnen und sieht wenig Anlass für Änderungen. Kathan wird zwar vier Sturmreihen nominieren, jedoch mit drei Reihen beginnen. Aufgrund der Wichtigkeit der Partie ist kein Platz für Experimente. „ Vor der Saison waren alle der Meinung, dass 40 Punkte für den 8. Platz ausreichen würden. Aufgrund der aktuellen Konstellation schaut es nicht danach aus, sodass wir aus den verbleibenden 4 Spielen wohl 3 gewinnen müssen, also auch eine der beiden Partien gegen die direkten Konkurrenten Königsbrunn und Passau, wenn wir die Chance selbst in der Hand haben möchten“, blickt Kathan voraus. Deshalb hat die Partie für den TEV Play-Off-Charakter und das Team hofft auf viele Zuschauer, die den TEV unterstützen. Spielbeginn ist am Mittwoch um 18 Uhr.
  
    
SE Freising
Kleiner Kader und viele Strafen – so ist Siegen schwer möglich / Freising unterliegt dem Tabellenzweiten Amberg mit 5:9
(BLL)  Der Zug in Richtung Aufstiegs- oder Verzahnungsrunde mit der Bayernliga war für die Eishockeyspieler der Black Bears Freising schon vor Wochen durch unnötige Niederlagen abgefahren. Dennoch wollte die Truppe von Trainer Markus Knallinger auch die letzten Spiele der Vorrunde anständig absolvieren. Doch in Amberg beim Tabellenzweiten gab es die dritte Niederlage in Folge.
Die Vorzeichen vor der Fahrt in die Oberpfalz standen nicht sonderlich gut: Rentsch und Schulz gesperrt, Kühnl und Kröger krank und verletzt, einige nahmen schon ihren Weihnachtsurlaub und die ansonsten prima aushelfenden U20-Nachwuchsspieler hatten selbst ein wichtiges Match. So traten die Bears mit zwei Torhütern und nur neun Feldspielern in der prächtig gefüllten und stimmungsvollen Amberger Eishalle an.
Beide Teams spielten zunächst schnell und fair, Amberg zählt trotz des zweitbesten Sturms und der besten Abwehr in der Liga zu den Teams, die auf eigene Spieler und keine Legionäre setzt. Beim 1:0 durch Martin Dürr hatte Amberg Überzahl, Armin Dünzl bediente den besten Bears-Stürmer klasse. Die „Wildlions“ antworteten mit wütenden Angriffen, zwischenzeitlich drückend überlegen, aber es fehlte die Präzision, zudem hielt Johannes Sedlmeier glänzend. So reichte es für die Hausherren nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Ein Powerplay der Freisinger verwertete Felix Kammermeier dann schon nach 9 Sekunden zum 2:1, dabei blieb es bis zur Pause.
Aus dieser kamen die Amberger sehr konzentriert und wesentlich zielstrebiger zurück, bei Freising klappte nun wenig. Nach drei Minuten der Ausgleich durch Daniel Vlach, danach ging es nur noch in eine Richtung: auf den Freisinger Kasten. Sehenswerte Amberger Kombinationen sorgten in der 29., 33. und 35 Minute für drei weitere Treffer und den Zwischenstand von 5:2. Das zweite Drittel ging mit 4:0 an die Gastgeber, Freising konnte selbst einen Penalty nicht für ein eigenes Erfolgserlebnis nutzen.
Das bis dahin tolle und faire Spiel wurde im letzten Spielabschnitt sehr ruppig, beide Teams schenkten sich nichts bei den Fouls, wofür auch die gemeinsam verhängten 74 Strafminuten sprechen. Der erste mit einer großen Strafe war Bears-Verteidiger Anton Münzhuber, den Stockstich hatten allerdings nur die beiden Schiedsrichter gesehen. Trotzdem erhielt er 5 Minuten plus eine Spieldauerstrafe. Da aber Amberg fast gleichzeitig fünf Zwei-Minuten-Strafen kassierte, konnten sie kein Kapital schlagen. Stattdessen nutzte der wirklich prächtig aufspielende Dürr den Platz auf dem Eis und netzte in der 44. Minute innerhalb von 18 Sekunden zwei Mal ein zum 5:4 – Freising war plötzlich wieder dran. Nun stand das Spiel auf der sprichwörtlichen Messerschneide, die Bears wollten den Ausgleich, Amberg den nächsten Heimsieg. Nach dem glücklichen 6:4 in der 56. Minuten warfen die Freisinger alles nach vorne, dem folgte schnell das 7:4. Eine zweite Matchstrafe gegen Freising, dieses Mal berechtigt für einen Stockschlag durch Kapitän Bernhard Weinzierl, machte alle weiteren Hoffnungen zunichte. Coach Knallinger konnte jetzt nur noch eine komplette Reihe aufs Eis schicken, im Powerplay folglich auch das 8:4. Dass die Moral im Team in Takt ist zeigte André Oesterreich mit dem zweiten Freisinger Unterzahltor. Den Schlusspunkt setzten die Amberger 26 Sekunden vor dem Ende zum 9:5. 
  
    
EV Pfronten
Falcons tauschen Tabellenplatz mit Wölfen
(BLL)  Am Sonntag Abend konnten die Falcons beim Tabellennachbarn EV Bad Wörishofen mit 6:7 (3:3/3:1/0:2) nach Penaltyschiessen gewinnen und durch diesen Erfolg an den Kneippstädtern vorbeiziehen. Die Begegnung begann nahezu perfekt für die Pfrontener, die bereits nach sechs Spielminuten nach Treffern von Sebastian Weixler (Hruska, Ladislav/Ziegler), Benjamin Gottwalz (Hruska, Lukas) und Ladislav Hruska (Ziegler) mit drei Treffern in Führung lagen. Doch die Hausherren fanden noch rechtzeitig vor der ersten Pause ins Spiel und schlugen zurück, zunächst traf Alexander Schönberger (Vycichlo) in der 17. und 18. Minute für die Wölfe, ehe Christoph Seitz für den Ausgleich sorgte. Im Mitteldrittel ging es zu Beginn weiter so, die Gastgeber schienen ihren Rhythmus nun gefunden zu haben und gingen durch zwei Treffern von Philipp Birk (Vycichlo/Busch) mit 5:3 in Führung. Johannes Friedl (Hruska, Ladislav) konnte zwar in der 33. Minute die Pfrontener wieder heranbringen, die Wölfe schlugen jedoch noch vor der zweiten Pause noch einmal zu und erhöhten durch Alexander Schönberger (Vycichlo) auf 6:4. Wieder einmal waren die Falcons gezwungen im Schlussabschnitt eine Begegnung noch zu drehen und dementsprechend traten sie auch auf. In der 45. Minute, war es erneut Ladislav Hruska (Gottwalz) der die Ostallgäuer wieder auf ein Tor heranbrachte und die Spannung noch etwas erhöhte. Doch der ersehnte Ausgleichstreffer ließ noch auf sich warten, erst in der letzten Spielminute erlöste Joel Titsch (Albl/Weixler) seine Mannschaft, als er zum 6:6 Ausgleich traf und sein Team in die Verlängerung rettete. Als auch in dieser kein weiterer Treffer mehr fallen sollte, musste die Entscheidung im Penaltyschiessen gesucht werden. Auf Seiten der Falcons ließen sich Lukas Hruska und Joel Titsch ihre Chancen nicht nehmen und verwandelten eiskalt. Da auf der anderen Seite Alexander Schönberger und Tobias Huber an der starken Pfrontener Torhüterin Franziska Albl scheiterten, war klar, dass die Mannschaft um Trainer Gerhard Koziol nicht nur einen weiteren Auswärtserfolg feiern konnte, sondern auch mit den Wölfen die Tabellenplätze tauschte. Der EV Pfronten belegt nun den achten Tabellenplatz, vor den Mannschaften des EV Bad Wörishofen und dem SC Forst.
  
    
EHC Bayreuth
Eishockey-Event mit nicht ganz perfektem Ausgang
(BBZL)  Am Samstag gastierte der ERC Ingolstadt im Tigerkäfig. Schon im Vorfeld war klar, dass dies ein schweres Spiel werden würde. Die Wagnerstädter traten schon mit einem dezimierten Kader an und einige der Jungs waren trotz zweifelhaftem Gesundheitszustand aufs Eis gegangen.
Die 620 Zuschauer sahen ein traumhaft herausgespieltes Überzahltor von F. Zeilmann in der 14. Minute. Runge und Schmidt waren die Assists. Mit der 1:0-Führung gingen die EHCler in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel stand unter einem anderen Stern. Der Ausgleich der Ingolstädter in der 22. Minute durch Ramoser und weitere Treffer in der 26. durch Feigl und in der 39. durch Speth ergaben dann den Pausenstand von 1:3.
Im letzten Abschnitt gaben die Gelb-Schwarzen noch einmal Vollgas und Zimmer erzielte auf Zuspiel von Vincent Pleger in der 50. Minute den Anschlusstreffer. Die Bayreuther stemmten sich noch einmal gegen die schnellen und aggressiven Panther und erzielten kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit in Minute 58 den Ausgleich durch Runge, der von Mayer bedient wurde.
So ging es dann ins Penalty-Schießen.
Sievers und Stettmer parierten beide hervorragend, bis dann doch Semmler mit dem Siegtreffer die zwei Punkte für Ingolstadt ergatterte.
Es war ein Spiel auf hohem Niveau, das die Zuschauer erlebten. Am Ende ehrte Anika Riedel von Orthopädie Riedel, dem Sponsor of the Match an diesem Tag die Spieler des Tages. Auf Gästeseite war dies Stephan Ramoser, bei unseren Jungs wurde Florian Müller gekürt.
Trainer Zimmer zeigt sich trotz der Niederlage zufrieden: „Sehr gutes Spiel beider Mannschaften. Leider hat der Durchhänger im 2. Drittel uns den Sieg gekostet. Aber im letzten nochmal Charakter bewiesen und gegen die laufstarke Truppe noch einen Punkt gerettet. Natürlich hat man auch die ganzen angeschlagen Spieler gemerkt, die nicht bei 100 Prozent waren, aber sich in den Dienst der Mannschaft stellten.“
Das Rahmenprogramm an diesem Tag und die Aktion „Freier Eintritt“ machten den Abend zu einem schönen Eishockey-Event, auch wenn man natürlich die drei Punkte gerne im Tigerkäfig behalten hätte.
Am 04. Januar geht es dann mit einem Auswärtsspiel in Deggendorf weiter, Bully hier um 20:00 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am 05. Januar um 17:30 Uhr statt, dann wird die 1b des DSC bei uns antreten.
  
    
Wanderers Germering
Siegesserie lässt Wanderers wieder träumen - Simm-Team spielt sich in die Top 3 der Liga
(BBZL)  Auf zweite Siege am vergangenen Spielwochenende kann die Mannschaft von Wanderers Coach Rudi Simm zurückblicken. Vor rund 300 Zuschauern im Germeringer Polariom feierten die Münchner Vorstädter im Derby gegen die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck einen ungefährdeten 9:2 Erfolg. Nur zweite Tage später in Peiting stand eine wesentliche schwere Aufgabe auf dem Programm. Während man beim 6:5 im Hinspiel noch von einer engen Kiste sprechen konnte, beschenkten die Wanderers ihre Fans einen Tag vor Weihnachten vorzeitig mit einem souveränen 1:4 Erfolg. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war aber am Ende der Schlüssel zum Erfolg. Es trafen Köppl, Winkler, Rossi und Reichel für den EVG.
Nach mittlerweile drei Siegen in Folge springen die Wanderers nun ins obere Tabellendrittel und haben nun alle Zügel selbst in der Hand, den begehrten zweiten Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die Playoffs zur Landesliga zu erreichen. Doch gerade jetzt wird sich zeigen, wie professionell die Germeringer mit der doch komfortablen Ausgangssituation umgehen.
Während nun am zweiten Weihnachtsfeiertag das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft der EA Schongau ansteht, findet am kommenden Freitag gegen den ESC Holzkirchen das letzte Spiel des Jahres und damit auch das letzte Heimspiel der Wanderers statt. Gegen beide Mannschaften konnten die Schwarz-Gelben bereits einen Sieg einfahren, diese waren aber hart umkämpft und im Ergebnis jeweils knapp. Die Mammuts aus Schongau haben bisher nur eine von vier Partien vor heimischen Publikum verloren, im Germeringer Lager ist man also gewarnt. In all diesen Spielen ist es der Mannschaft von Trainer Andreas Leschinger gelungen, mindestens fünf Tore zu schießen. Für die Münchner Vorstädter wird es also wichtig sein, primär volle Konzentration auf die Defensive zu legen und dann in gewohnter Manier blitzartig umzuschalten und selbst in der Offensive aktiv zu werden und die gegnerische Abwehr vor Aufgaben zu stellen. Der Freitagsgegner Holzkirchen ist in Punkten fast gleichauf, der direkte Vergleich ist demnach umso wichtiger. Neu-Trainer Rudi Simm feierte beim 4:2 Auswärtserfolg im Hinspiel vor gut einer Woche noch sein Debüt, nun kommt es also schon zum zweiten Aufeinandertreffen innerhalb kürzester Zeit.
Für alle Vereine stehen in den nächsten Tagen die letzten Spiele im Jahr 2018 an. Insofern scheint klar, dass die Teams nun nochmals "alles raushauen" wollen. Für das Team um Wanderers Kapitän Quirin Reichel geht es darum, die guten und erfolgreichen Auftritte der letzten Partien zu bestätigen. Man möchte sich mit engagierter und spielfreudiger Leistung von seinen Fans verabschieden. Der Blick auf die Tabelle sollte für die junge Mannschaft Motivation genug sein.
  
    
ERC Lechbruck
ERC will gegen Königsbrunn nachlegen
(BBZL)  Die Flößer werden im Heimspiel gegen Königsbrunn mit einem klaren Ziel vor Augen auflaufen: Nach dem Offensivfeuerwerk beim 13:2-Auswärtssieg in Senden sollen auch gegen die Pinguine die drei Punkte auf das Habenkonto der Blau-Weißen wandern. Spielbeginn im Lechparkstadion ist am Freitag um 19:30 Uhr.
Die SG Königsbrunn ging kaum verändert in die neue Saison. Den zwei Neuzugängen Patrick Voigt (Verteidiger, SG Senden/Burgau) und Simon Seitz (Stürmer, ESV Buchloe 1b) stehen mit Torhüter Michael Wolf und Stürmer Maxim Wilaschek (beide zum TSV Farchant) zwei Abgänge gegenüber. Dass die Mannschaft von SG-Trainer Klaus Timpel ein unbequemer und eingespielter Gegner ist, dass konnten die Flößer bereits beim Hinspiel in der Hydro-Tech Eisarena erfahren. Für die Lecher war es der Punktspielauftakt und die Pinguine lieferten lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe. Der ERC bog einen 1:3-Rückstand letztlich doch noch zu einem 4:3-Sieg um und ist somit für das kommende Spiel gewarnt. Aus einer kompakten Mannschaft ragen die Führungsspieler Moritz Erdwig im Tor, sowie die beiden Topscorer Frank Kozlovsky und Joshua Römer hervor.
Bei den Flößern liegt der Fokus klar auf dem kommenden Heimspiel und die Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters geht mit viel Motivation und Selbstvertrauen ins Spiel. Freiwillig wurde am Morgen vor Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag trainiert. Mit einem Sieg gegen Königsbrunn können die Lecher zur Spitzengruppe aufschließen und dafür erhofft sich der ERC viele Zuschauer, die das Team lautstark unterstützen.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets gewinnen das Duell gegen den ESC Hügelsheim mit 8:1 (3:1/5:0/0:0)
(RLSW)  Am Sonntag kam es zu dem, mit Spannung erwarteten Duell, zwischen den Hornets aus Zweibrücken und den Rhinos aus Hügelsheim. Über 1000 Besucher, darunter einige Freikarten und eine stattliche Anzahl Fans der Rhinos, gaben dem Spiel einen würdigen Rahmen.
Hauptschiedsrichter der Partie war Daniel Melcher der an den Linien von Elia Schwebius und David Walther unterstützt wurde. Es war eine sehr fair geführte Partie. Der sehr regelkonform pfeifende Schiedsrichter lies bei manchen Entscheidungen den Eindruck entstehen, die Gunst läge bei der Heimmannschaft.  
Hornets Trainer Terry Trenholm hatte den exakten Kader aus dem Spiel gegen Stuttgart zur Verfügung. Im Tor stand Steven Teucke.
Mit 16 Feldspielern plus 2 Torhütern sowie zahlreichen Fans aus Hügelsheim, trat die Mannschaft von Richard Drewniak die Reise nach Zweibrücken an. Zu dem gesperrten Sebastian Ott, fielen kurzfristig die Spieler Marvin Kammerdiener und Momme Rickmers aus. Auf den Kontingentspielerpositionen wurden Martin Vachal und Graham Brulotte aufgeboten.
Die Hornets hatten den perfekten Auftakt. Eine Minute war gespielt, bis Felix Stokowski mustergültig bedient von Dan Radke und Vladimir Zvonik, frei vor Max Häberle im Tor der Rhinos auftauchte und das 1:0 für die Heimmannschaft erzielen konnte. In der siebten Spielminute hatte Fabian Fellhauer die große Chance das 2:0 zu erzielen. In Überzahl konnte er die Vorlage von Dan Radke allerdings nicht im Tor unterbringen. Dan Radke stand genau da, wo ein Stürmer stehen muss und erzielte im Nachschuss das 2:0. Die Antwort der Rhinos ließ nicht lange auf sich warten. Der schnelle Graham Brulotte lief auf und davon, passte in die Mitte und Martin Vachal erzielte frei vor Steven Teucke das 2:1.
Unbeeindruckt davon machten die Hornets weiter ihr Spiel. Im Gegenzug wurde das vermeintliche 3:1 durch Dan Radke erzielt. Allerdings fand der Treffer, nach einigen Diskussionen mit dem Unparteiischen, wegen „hohem Stock“ keine Anerkennung.
Trotzdem durften die Fans der Heimmannschaft im ersten Drittel nochmal jubeln. Die Hornets waren erneut in Überzahl, als Stephen Brüstle die Vorlage von Marc Lingenfelser, zum 3:1 verwandelte.
Im zweiten Spielabschnitt sollten sich die Ereignisse überschlagen. Gleich zwei Spieler der Rhinos mussten auf der Strafbank platznehmen. Felix Stokowski zog von der blauen Linie ab und erzielte das 4:1. Die Vorlagen lieferten Vladimir Zvonik und Fabian Fellhauer. Nach diesem Treffer waren die Rhinos zu viert auf dem Eis. Das Powerplayspiel der Hornets war an diesem Abend überragend und man traf erneut. Wieder kam die Vorlage von Vladimir Zvonik, der Dan Radke bediente und dieser mit der Rückhand das 5:1 für die Hornets erzielte. Jetzt stand die Halle Kopf. Die Fans feierten ihre Mannschaft. In der 32. Spielminute die vorentscheidende Szene des Spiels. Dennis Walther läuft alleine auf das Tor der Hornets, wird durch Felix Stokowski attackiert, der Schläger von Walther fliegt einige Meter durch die Luft, doch der Schiri lässt die Situation weiterlaufen. Statt einem möglichen Penaltytreffer zum 5:2 nutzt Fabian Fellhauer die Situation, bedient Maximilian Dörr perfekt und der verwandelt eiskalt. Mit dem Treffer zum 6:1 war die Moral der Gäste gebrochen. Die Nerven der Rhinos lagen blank und man haderten mit der Schiedsrichterleistung. Max Häberle und Noel Johnson bekamen jeweils zwei Strafminuten wegen unsportlichem Verhalten. Es war kein Aufbäumen der Gäste mehr zu spüren. Die Hornets blieben davon unbeeindruckt, machten weiter Dampf und wurden belohnt. Christian Werth erzielte in der 35. Spielminuten das 7:1 und Marc Lingenfelser, nach sehenswertem Sturmlauf, das 8:1. Vladimir Zvonik, der immer besser in Fahrt kommt und ein super Match ablieferte, bereitete diesen Treffer erneut mustergültig vor. Es war die vierte Torvorlage für unsere Nummer 67 in diesem Spiel. 
Der Schlussabschnitt wurde locker runtergespielt. Bei den Hornets wurde einen Gang runtergeschaltet und die Youngsters im Team erhielten reichlich Eiszeit. Die Rhinos waren darauf bedacht keinen weiteren Treffer mehr zu kassieren. Somit endete die Partie mit 8:1 für die Hornets.
In der anschließenden, erstmalig abgehaltenen, Pressekonferenz gab es von den beiden Trainern folgende Statements:
Richard Drewniak:
Es gibt Tage da läuft einfach nichts. Wir haben uns natürlich viel vorgenommen und wollten auf keinen Fall in Unterzahl geraten. Wir haben gewusst, dass die Hornets das beste Powerplay der Liga haben. Bis zu diesem Spiel haben wir das in Unterzahl ja ganz gut gemacht. Aber heute hat es einfach nicht geklappt. Es gibt Gegner, die liegen einem weniger gut. Dazu gehört der EHC. Wir haben jetzt das zweite Spiel in der Runde gegen die Hornets verloren und das heute, auch in dieser Höhe, absolut verdient.
Terry Trenholm:
Heute haben wir keine Fehler gemacht, sehr diszipliniert gespielt und super verteidigt. Ich bin sehr stolz auf das, was die Mannschaft heute geleistet hat. Wir wollten unbedingt gewinnen, das haben wir geschafft. Die Stimmung in der Mannschaft ist wirklich ganz toll und wir wollen es in dieser Saison auf jeden Fall noch weit bringen. Das Ziel ist ganz klar – Playoffs erreichen und dann soweit kommen wie möglich. Die Meisterschaft wäre natürlich Traum.
Zur Schiedsrichterleistung wollten sich beide Trainer nicht äußern.
Das nächste Spiel der Hornets findet am 13.01.2019 statt. Mit den Eisbären Eppelheim kommt der nächste ambitionierte Gegner nach Zweibrücken. Spielbeginn 19.00 Uhr. 
  
    
EG Diez-Limburg
Limburger Ikone beendet Karriere: Abschiedsspiel für Martin Homola
(RLW)  Björn Borg erklärt seinen Rücktritt vom Profisport, der Hamburger SV wird Deutscher Meister, der 1. FC Köln holt den DFB-Pokal, Alex Meier Fußballgott und Franck Ribéry werden geboren, die Grünen ziehen erstmals in den Bundestag ein und der Stern veröffentlicht den exklusiven Fund der Hitler-Tagebücher: Das Jahr 1983 war ein bewegtes - auch für den Limburger Eishockeysport. Denn mit nur 16 Jahren gibt ein gewisser Martin Homola sein Debüt bei den Senioren. 35 Jahre später feiert der gebürtige Tscheche am Freitag (20.30 Uhr) seinen Abschied in der Diezer Eissporthalle. Kein zweiter Spieler hat über einen so langen Zeitraum das heimische Hockey geprägt.
„Ich bin durch meinen Vater Miroslav Votruba zum Eishockey gekommen“, sagt Homola, dessen Vater im heimischen Karlsbad in Tschechien selbst aktiver Eishockeyspieler war. Später wird Votruba erster Trainer des Limburger Eishockeys, sein Sohn schafft mit 16 Jahren den Sprung in die erste Mannschaft - zehn Jahre, nachdem er selbst in Karlsbad mit dem Eishockey begonnen hatte. Seine beeindruckende Karriere beendete Homola nach der Saison 2016/17, in der er in der Regionalliga West 21 Punkte in 32 Spielen erzielte.
„Ich habe hier viele tolle Momente und Meisterschaften erleben dürfen“, sagt der Stürmer. „Ganz besonders war natürlich der Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft mit Limburg, als wir gegen Ingolstadt der klare Außenseiter waren.“ Doch Homola hat nicht nur die Momente auf dem Eis ganz bewusst erlebt und genossen. „Eine der schönsten Momente war im Vorjahr die Rückkehr von Scott Ellison an seine alte Wirkungsstätte, als sein Trikot und das von Helmut Keller unter das Hallendach gezogen wurden. Fast die ganze ehemalige Mannschaft hat sich danach noch bei mir im Restaurant getroffen. Das waren ganz besondere Stunden.“
Nicht mehr lange, dann wird auch das Trikot von Homola seinen Ehrenplatz in der Diezer Eissporthalle haben. „Es bedeutet mir wirklich sehr viel und ist eine große Ehre für mich, dass der Verein mir als erstem Spieler ein Abschiedsspiel ermöglicht“, sagt Homola, der so viele Weggefährten zu diesem Spiel hätte einladen können, dass es für vier Mannschaften gereicht hätte. „Es war für mich eine unheimlich schwere Entscheidung, meinen Kader zusammenzustellen. Ich habe über die vielen Jahre mit so vielen tollen Jungs und Persönlichkeit zusammenspielen dürfen. Ich konnte leider nicht alle berücksichtigen, hoffe aber, dass der eine oder andere Spieler dennoch in die Halle kommt.“
Homola selbst wird wie immer - auch mit über 50 Jahren - noch topfit sein, wenn er am Freitagabend auf das Eis geht. „Ich bin von großen Verletzungen verschont geblieben, das hat mir sicherlich geholfen.“ Und so wird er mit seinen All Stars am Freitagabend auch gegen die aktuelle Regionalliga-Mannschaft der Rockets wieder Akzente setzen wollen. „Ich freue mich riesig auf den Abend und wünsche mir ein schönes Spiel. Ich freue mich auf hoffentlich viele Zuschauer, die den Weg in die Halle finden und mit uns meinen Abschied feiern.“
Die Trikots des Teams Martin Homola werden nach Spielende im Stadion versteigert. Wichtiger Hinweis für alle Zuschauer: Kinder bis einschließlich 15 Jahren haben freien Eintritt. Daher wird es keine Familienkarten geben. Der Eintritt kostet 9 Euro.
  
Homola und Hamm: Rockets freuen sich auf zwei besondere Spiele
Weihnachtsgans, Plätzchen, ein guter Wein - all das muss sein, am Weihnachtsfest. Auch die Rockets genießen die Feiertage, jedoch nicht ohne sich auf zwei Highlights zum Jahresende zu freuen: Das Abschiedsspiel für Martin Homola am Freitag in Diez (20.30 Uhr) und das Spiel beim Spitzenreiter Eisbären Hamm am Sonntag (18.30 Uhr). Dass sich die EG Diez-Limburg wieder auf solche Spiele freut wie in Hamm ist der Tatsache geschuldet, dass sich die Mannschaft zuletzt genau so präsentiert hat, wie sich das alle gewünscht hatten: Kämpferisch, leidenschaftlich, torhungrig, erfolgreich.
Nach dem packenden und emotionalen 10:6-Sieg der Rockets in Ratingen hatte Stephan Petry seiner Mannschaft ein schönes Geschenk gemacht: „Donnerstag trainingsfrei. Genießt die Zeit mit der Familie.“ In Diez wird nur eine freiwillige Einheit anstehen. „Das haben sich die Jungs nach dem Wochenende mit den Siegen in Neuss und Ratingen einfach auch mal verdient“, sagt der Rockets-Trainer.
„In der Kabine ist diese positive Stimmung ja schon länger zu spüren gewesen, zuletzt haben wir diese auch in Leistungen und Ergebnisse auf dem Eis ummünzen können. Und auch jetzt an den freien Tagen sieht man, dass die meisten Jungs trotzdem ein bisschen was für sich tun und laufen gehen. Die Mannschaft hat einfach extrem Bock, diesen Trend nun fortzusetzen. Die Jungs sind heiß auf die zweite Saisonhälfte“, sagt Petry.
Dem freien Donnerstagabend folgt das Abschiedsspiel für Martin Homola am Freitagabend. „Wir wollen Martin, der sehr viel für den Verein geleistet hat, einen tollen und gebührenden Abschied bereiten“, sagt der EGDL-Trainer. „Beide Mannschaften sollen maximalen Spaß haben und die Zuschauer unterhalten. Uns wird es wichtig sein, dass an diesem Abend alle auf ihre Kosten kommen. Bei uns werden alle Spieler möglichst viel Eiszeit bekommen.“ Verzichten muss der Trainer jedoch auf Andre Bruch, doch er tut dies gerne: Der Stürmer läuft am Freitag für das Team Homola auf.
Am Sonntag geht es (Stand Mittwoch) mit voller Kapelle zum unangefochtenen Spitzenreiter nach Hamm. „Wir werden dort versuchen unser Bestes zu geben und wollen den positiven Trend fortsetzen“, so Petry. „Mal schauen, vielleicht können wir Hamm ja ein bisschen ärgern. Für uns endet das Jahr mit einem echten Topspiel, also werden wir auch alles geben, um eine Topleistung abzurufen.“
Dass sich die Leistung in den jüngsten Spielen auch auf der Tribüne bemerkbar macht, freut den Rockets-Trainer ungemein. „Wir hatten die Fans im Oktober und November ja nicht gerade verwöhnt. Aber der Support in Ratingen war einfach mega. Die Fans nehmen die positiven Signale auf, die wir auf dem Eis senden. Und das wird auch für die Zukunft meine Vorgabe sein: Am Ende des Spieles müssen wir sagen können: Wir haben heute alles gegeben. Wenn es dann nicht zum Sieg gereicht hat, dann war der Gegner einfach besser.“
  
    
Herforder EV
Ice Dragons feiern Arbeitssieg in Soest!
(RLW)  Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Ice Dragons im Vorweihnachtsspiel in Soest leisten mussten, um am Ende mit einem 2:5 Auswärtssieg das 6-Punkte Wochenende perfekt zu machen. So sah es auch Coach Jeff Job: „Soest war heute sehr stark, sie haben sehr gut mitgehalten, uns wirklich gefordert und hatten einen richtig starken Goalie. Wir waren heute von Anfang an ein wenig zu langsam, hätten das Tempo höher halten müssen. Wir haben wieder zwei leichte Tore abgegeben, aber am Ende die Disziplin gehalten und so den Sieg geholt.“
Besser hätte der Start in die Partie für die Ice Dragons dabei eigentlich nicht laufen können. Gut eine Minute war gespielt, als Ben Skinner und Killian Hutt die Soester Abwehr durcheinander wirbelten und so Gleb Berezovskij freispielten. Der bekam die Scheibe, hatte alle Zeit der Welt, in Ruhe Maß zu nehmen und versenkte das Spielgerät unhaltbar für den Soester Goalie Marc Fleischer im Winkel. Doch trotz des frühen Treffers, so richtig Fahrt aufnehmen wollte das Spiel der Ice Dragons nicht. Zwar wirkten sie optisch überlegen, um aber die hervorragend organisierten Gastgeber wirklich in Bedrängnis zu bringen, fehlte es ihrem Spiel an Tempo. Und kamen sie doch durch, stand da ein gut aufgelegter Marc Fleischer im Tor und vereitelte die Chancen. Auf der Gegenseite konnte sich jedoch auch Kieren Vogel nicht über zu wenig Beschäftigung beklagen, denn wenn die Gastgeber ihre schnellen Konter fuhren, wurde es immer wieder brenzlig vor seinem Tor. Da aber auch der Herforder Goalie keine Scheibe passieren lassen wollte, blieb es bis zur Pause beim 0:1.
Die Ice Dragons starteten energisch ins zweite Drittel, wollten unbedingt die Führung ausbauen. Doch trotz bester Möglichkeiten, Fleischer im Soester Tor war auf dem Posten. Gerade als der Druck der Ice Dragons ein wenig nachließ und die Gastgeber wieder besser ins Spiel fanden, schlug die Scheibe dann doch hinter Fleischer ein. Bei angezeigter Strafe gegen die Gäste in der 28. Minute kam der Puck über Kevin Rempel und Aaron Reckers zu Killian Hutt, der trocken abzog und die Anzeige auf 0:2 stellte. Was niemand vorher ahnen konnte: Dies war der Auftakt zu wilden 8 Minuten! Denn plötzlich ging es hin und her! Ben Busch erzielte mit einem Schuss aus der Drehung in der 30. Minute das 1:2, nur 1 Minute später stellte Fabian Staudt im Nachschuss den alten Abstand wieder her. Und wieder antworteten die Gastgeber prompt, Martin Benes verkürzte nur 41 Sekunden später mit einem schönen Solo auf 2:3, zog sich allerdings dabei den Zorn von Kieren Vogel zu, der ein Foul des Stürmers bei den unparteiischen reklamierte. Und so kam dann plötzlich ein wenig zu viel Aggressivität ins Spiel. Erst drückte Ben Busch Killian Hutt in der neutralen Zone aufs Eis, obwohl die Scheibe schon lange weg war, wollte er den Herforder Wirbelwind nicht aufstehen lassen. Nachdem Hutt dann endlich aufstehen konnte, geigte er Busch, während das Spiel weiterlief, die Meinung, worauf der direkt die Handschuhe fallen ließ und Hutt zum Tanz auffordern wollte. Da Hutt sich darauf nicht einließ, war es nur Busch, der auf die Strafbank musste. In der folgenden Überzahl der Ice Dragons fuhren die Gastgeber dann einen Konter, den Abschluss von Felix Berger konnte Kieren Vogel allerdings entschärfen und sichern. Doch der Soester Angreifer ging der Scheibe noch nach Abpfiff nach, worauf sich ein Handgemenge vor dem Herforder Tor entwickelte, in dessen Folge es eine längere Unterbrechung zur Sortierung der Strafen gab. Als sich die Gemüter dann endlich wieder beruhigt hatten, war plötzlich Ben Skinner zu Stelle, um zum 2:4 Pausenstand einzunetzen, die Ice Dragons waren endlich wieder auf Kurs.
Das letzte Drittel begann dann mit der großen Chance der Gastgeber, den erneuten Anschluss herzustellen, als Martin Benes plötzlich allein auf Kieren Vogel zulief. Vogel jedoch ließ sich kein weiteres Mal verladen, stoppte die Scheibe sicher! Dieser Konter jedoch rüttelte das Team von Jeff Job wach. Die Ice Dragons spielten nun defensiv deutlich konzentrierter, ließen die Angriffe der Gastgeber ins leere laufen und warteten geduldig auf ihre Chancen. Die erste große Chance vergab dann Killian Hutt, der nach einem Traumpass von Fabian Staudt alleine auf Fleischer zulief, den Abschluss jedoch zu hoch ansetzte. Dann allerdings bekamen die Ice Dragons ein wenig Hilfe der Gastgeber. Felix Berger setzte zu einer erneuten Runde im Privatduell mit Kieren Vogel an. Als Vogel die Scheibe bereits sicher und der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen hatte, stocherte er nach, worauf er für 2 Minuten auf die Strafbank musste. Während des folgenden Bullys im Soester Drittel schlug Berger vor Wut gegen die Bande, wodurch die auf der Bande stehende Wasserflasche aufs Eis flog. Dies brachte ihm eine weitere 2-Minütige Strafe plus einer Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens ein, wobei die Spieldauerstrafe eventuell doch ein wenig zu hart war. Den Ice Dragons wars egal. Sie nutzten die 4-Minütige Überzahl, um durch Fabian Staudt in der 49. Minute den 2:5 Endstand herzustellen und mit einem weiteren 6-Punkte-Wochenende den Abstand auf Platz 2 auf nur noch einen Punkt zu verkürzen!
  
Ice Dragons fordern den Spitzenreiter zum Jahresabschluss!
Das Jahr 2018 geht in der Eishalle „Im kleinen Felde“ noch einmal mit einem echten Kracher zu Ende! Denn am Freitagabend empfangen die Ice Dragons den Tabellenführer aus Hamm zum vorgezogenen Sylvesterspiel.
Motivationsprobleme haben in diesen Spiele beide Teams nicht, traditionell liefern sich diese beiden Mannschaften hochklassige, enge und umkämpfte Spiele. So auch vor 2 Wochen als die Gäste das glücklichere Ende für sich hatten. Das soll sich, geht es nach den Ice Dragons, im vorgezogenen „Sylvesterspiel“ ändern!
Mit den zuletzt zurückgekehrten, angeschlagenen Spielern hat Jeff Job nun auch wieder einen deutlichen breiteren Kader zur Verfügung, kann vor allem in der Verteidigung die Last wieder auf mehr Schultern verteilen. Das wird auch dringend nötig sein, um das torgefährlichste Team der Liga – bisher trafen die Eisbären in 23 Spielen 183 Mal – in den Griff zu bekommen. Doch sicher ist, die Ice Dragons sind bei diesem Vorhaben nicht alleine! Schließlich sind die „Derbys“ gegen Hamm stimmungsvoll, die Fans beider Mannschaften feuern ihre Teams bis zur totalen Erschöpfung an! Das wird auch am Freitagabend so sein, wenn Hauptschiedsrichter Markus Jordan das Spiel um 20:30 Uhr eröffnet.
Ein Hinweis in eigener Sache: Um die Kassensituation ein wenig zu entzerren, möchten der Herforder EV den Eishockey-Fans die Nutzung der Vorverkaufsstellen ans Herz legen:
Esso Station Stemmer, Enger Str. 180, 32051 Herford
Area 51, Bismarckstraße 12, 32049 Herford
Restaurant "Tante Emma", Wenkenstr. 21, 32105 Bad Salzuflen
Alle NW-Geschäftsstellen in Ostwestfalen Lippe.
Deutschlandweit über das Ticket System von erwin-event.de
  
    
Hamburger SV
Sechs Punkte zum Fest - Der HSV beendet das Kalenderjahr mit einem optimalen Wochenende
(RLN)  Mit zwei klaren Erfolgen geht die Regionalligamannschaft des Hamburger SV in die Weihnachtspause – aus zwei Spielen, die unterschiedlicher hätten kaum verlaufen können.
Den Auswärtsauftritt beim Schlusslicht Adendorfer EC gestaltete das Team von Interimscoach Marcel Schlode von Beginn an dominant, Hanke und Blank schossen eine schnelle Führung heraus. Auch der AEC-Anschlusstreffer nach einer halben Stunde leite keine Wende ein, spätestens nach dem 4:1 zu Beginn des letzten Abschnitts waren die Messen gelesen, die verbleibenden Minuten bis zum Endstand von 6:1 (2:0,1:1,3:0) waren dann eher Schaulaufen.
Völlig anders das Bild im Heimspiel gegen den EC Nordhorn: die Grafschafter übernahmen trotz Minikader von Beginn an die Initiative, schnürten den HSV regelrecht ein. Die überraschten Rautenträger konnten sich beim bärenstarken Philip Hein im Tor bedanken, daß es zunächst torlos blieb. Als dann Marc Stüven mit einem cleveren Schlenzer das erste Überzahlspiel zur Führung nutzte schien alles seinen erhofften Gang zu nehmen, die Stellinger bauten den Vorsprung bis zum 4:0 aus – der erste Treffer des ECN kurz vor der zweiten Sirene wirkte fast nebensächlich. Spätestens nach dem 2:4 war es mit dem entspannten Abend jedoch endgültig vorbei. Die Partie kippte binnen Sekunden, Nordhorn fand die Dominanz der ersten Minuten wieder. Einmal mehr konnte sich der HSV bei Philip Hein bedanken, daß kein weiterer Gegentreffer fiel.
Erneut Marc Stüven, erneut in Überzahl, sorgte mit dem 5:2 dann allerdings für Beruhigung, Topscorer Pascal Heitmann legte zweimal nach – der HSV hatte beim 7:2 (2:0.2:1,3:0) noch einmal die Kurve bekommen.
Nach der ersten Saisonhälfte kann der HSV mit dem Verlauf wirklich zufrieden sein: der Nordpokal wurde vorzeitig gewonnen, in der Liga ist das Team ganz vorne mit dabei – und das obwohl die Option Kontingentspieler noch nicht einmal gezogen wurde. 2019 kann also gerne kommen!
  


    
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Mittwoch 26.Dezember 2018
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         
 

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!