Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
  
ERC Pohlheim
(HL)  Kurz vor Beginn der Saison haben die Galloways ihre Mannschaft vom Spielbetrieb der Hessenliga zurückgezogen, so dass in der Nord-Gruppe somit nur sechs Mannschaften verbleiben
  
ESV Würzburg
(BBZL)  Die Eisbären gehen mit einigen neuen Stürmern in die neue Bezirksligasaison, so kommt unter anderem der Lette Romans Nikisings vom EC Bad Kissingen, Martin oertel und Vladislav Belov aus Schweinfurt und Max Zösch vom ESC Haßfurt
 
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Der kanadische Angreifer Cody Sylvester hat sich beim letzten Spiel einen Muskelbündelriss zugezogen und wird vorraussichtlich mindestens sechs Wochen ausfallen, so dass die Verantwortlichen nun den Transfermarkt sondieren um Ersatz zu verpflichten
 
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Stürmer Max Eisenmenger wird wegen einer Unterkörperverletzung bis zu vier Wochen pausieren müssen
  
Adler Mannheim
(DEL)  Die Adler müssen mit David Wolf, der an einer Beinverletzung laboriert, auf einen wichtigen Führungsspieler in den kommenden vier Wochen verzichten
 
ECDC Memmingen
(OLS)  Mannschaftskapitän Daniel Huhn hat sich eine schwerwiegende Knieverletzung zugezogen und muss zunächst pausieren. Sollte eine Operation notwendig sein, würde die Saison für ihn vorraussichtlich wohl berreits beendet sein
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Der kanadische Stürmer Tyler Mosienko hat sich am vergangenen Wochenende schwer am Knie verletzt und muss nun nach einer Operation vorraussichtlich in den nächsten vier Monaten pausieren und auch Verteidiger Johannes Ehemann wird noch ein bis zwei Wochen verletzungsbedingt ausfallen
  
EC Peiting
(OLS)  Mit Ty Morris, der sich am Sonntag eine Schulterverletzung zugezogen hat, wird dem ECP längerfristig ein weiterer Leistungsträger fehlen
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmer Michael Fröhlich wird nach einem erlittenen Oberkieferbruch verletzungsbedingt mehrere Wochen ausfallen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 27.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West



     
Düsseldorfer EG
Weihnachtliche drei Punkte – DEG feiert Arbeitssieg gegen Iserlohn
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat vor 8792 Zuschauern gegen die Iserlohn Roosters mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) gewonnen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag durften die Fans im ISS DOME über einen harterkämpften Sieg jubeln – das war aber nicht der einzige Freude-Moment.
  
    
EHC Red Bull München
Derbysieg am 2. Weihnachtsfeiertag
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt mit 4:2 (2:0|1:2|1:0) gewonnen. Für den Deutschen Meister erzielten am 2. Weihnachtsfeiertag Mark Voakes, Konrad Abeltshauser, Michael Wolf und John Mitchell die Treffer. Die Isarstädter fuhren mit dem Erfolg im oberbayerischen Derby in dieser Saison bereits den zweiten Auswärtssieg in Ingolstadt ein.
Die Roten Bullen dominierten das Spielgeschehen von Beginn an und belohnten sich nach vergebenen Chancen auch mit dem 1:0 durch Mark Voakes, der die Scheibe im Angriffsdrittel eroberte und einnetzte (10.). Während die Ingolstädter mit wenigen Ausnahmen harmlos blieben, drückten die Red Bulls weiter und erhöhten durch Konrad Abeltshauser auf 2:0 (12.). Trevor Parkes ließ eine weitere gute Gelegenheit freistehend vor ERC-Torwart Jochen Reimer liegen (13.).
Im zweiten Drittel traf Ingolstadt nach einem Münchner Scheibenverlust durch Brett Olson zum Anschluss (24.). Die Red Bulls zeigten aber eine gute Reaktion und erarbeiteten sich einige Chancen, die aber allesamt nicht verwertet wurden. Auf der Gegenseite musste München dann in doppelter Unterzahl den Ausgleich durch Maurice Edwards hinnehmen (33.). Doch Kapitän Michael Wolf sorgte per verwandeltem Penalty für die erneute Führung (39.).
Im Schlussabschnitt mussten die Münchner zunächst nochmal in doppelter Unterzahl antreten, überstanden diese aber schadlos. In der Folge hielten sie die Ingolstädter gut vom eigenen Tor fern, sodass es nur wenige Chancen gab. Als die Hausherren kurz vor Schluss den Goalie vom Eis nahmen, traf John Mitchell ins leere Tor zum 4:2-Endstand (60.)
  
    
Bayreuth Tigers
Bittere Heimniederlage der Tigers 
(DEL2)  Tigerscoach Kujala bezeichnete das Ergebnis als unglücklich und meinte in der PK nach dem Spiel ergänzend, dass man sich auch etwas dumm angestellt hat und lag mit beiden Attributen sicher nicht falsch. Alle drei Gästetreffer waren ziemlich unnötig und am Ende auch alles andere als unvermeidbar.
Das Weihnachtsheimspiel Teil 1 gingen die Tigers wieder mit fast voller Kappelle an, während Nauheim nur ein relativ kurzes line-up zur Verfügung hatte. Nach einer Abtastphase versuchten sich die Gäste trotzdem häufiger in der Bayreuther Zone festzusetzen, doch Zählbares gelang ihnen nicht. In letzter Konsequenz hatten meist die Verteidiger der Oberfranken das bessere Ende für sich oder der sichere Herden parierte die gegnerischen Versuche. Mit dem ersten Powerplay gelang den Einheimischen dann die Führung. Die Scheibe bewegte sich dabei schon eine Zeit in der Nauheimer Zone bis Kolozvary mit einem überragenden Querpass durch den Slot Busch bediente, der sicher einschob. In der Folgezeit blieb das Spiel relativ ausgeglichen mit minimalen Vorteilen an Spielanteilen für die Hessen. Offensiv effektiv waren aber wieder die Tigers. Sekunden vor der Pause bediente Järveläinen Mayr und auch der überwand aus kurzer Entfernung den von Trainer Kreutzer diesmal ins Tor beorderten Guryca.
Auch im zweiten Abschnitt hielten die Wetterauer ihre leichten Vorteile, doch Anfangs schafften es die Tigers kaum noch eigene Angriffsaktionen dagegen zu setzten. In der gefährlichen Zone verteidigte man zwar weiter gut und intensiv, doch fast ohne Entlastung wurde der Druck langsam größer. Lohn dafür war Anschlusstreffer durch Bires der einer fast schon abgeblockten Einzelaktion von Goldhelm Dustin Sylvester entscheidend nachsetzte. Die springende Scheibe brachte er jedenfalls über die Linie und sein Team damit zurück ins Spiel. Nun kreierten die Bayreuther aber auch eigene Angriffe, so dass die Partie wieder ausgeglichener wurde. Besonders die Formation Kolozvary, Bartosch und Kunz hatte einige gute Szenen. Ein starkes Zuspiel von Kolozvary setzte z.B. Kunz mit einem Direktschuss an den Pfosten, aber auf der Gegenseite musste auch Herden immer wieder mal rettend eingreifen.
In ähnlicher Form lief es auch im Schlussdrittel. Nauheim hatte öfters die Scheibe, kam auch zu einzelnen Torchancen doch es dauerte bis zur 50.Minute bis man zum Ausgleich kam. Dazu musste auch erst eine Unzulänglichkeit der Tigers herhalten, als man die Scheibe trotz Kontrolle nicht aus der eigenen Zone bekam und Krestan seine Chance die er sich nicht entgehen damit quasi erst selbst eröffnete. Damit nicht genug, leistete man sich kurz vor Ende der Partie in eigener Überzahl auch noch einen kapitalen Fehlpass den die Hessen per Unterzahlbreak von Cody Sylvester nach einem feinen Zuspiel seines Bruders Dustin eiskalt zur Führung vollstreckte. Dieser Stachel saß so tief, dass die Hausherren auch die letzte Minute mit sechstem Feldspieler statt Torwart Herden nicht mehr nutzen konnten um zurück zu schlagen. Ob zumindest ein Unentschieden samt Verlängerung vielleicht gerechter für den Spielverlauf gewesen wäre, wird sicher unterschiedlich bewertet werden. Chancenlos war man sicher nicht in diesem sehr engen Spiel, wo Nuancen entschieden. Unter dem Strich bleibt es das dritte Spiel in Folge für die Tigers ohne Punkte und das bringt sie in den nächsten schweren Spielen wieder mehr in Zugzwang wenn man den Anschluss ans Mittelfeld nicht wieder verlieren will.
Das nächste Heimspiel in Bayreuth findet bereits am kommenden Freitag 28.12 um 20 Uhr statt. Gegner ist dann der ESV Kaufbeuren mit grosser Fanunterstützung im Sonderzug.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten verlieren großen Fight im Penaltyschießen - Vincent Schlenker rettet 11 Sekunden vor dem Ende einen Punkt
(DEL29  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Weihnachtsspiel gegen die Löwen Frankfurt mit 2:3 nach Penaltyschießen verloren. Nach einem großen Kampf und einem Schlenker Tor, 11 Sekunden vor der Schlusssirene, nehmen die Westsachsen immerhin einen Punkt mit. Am Freitag geht es für die Crimmitschauer schon weiter. Dann kommt Tabellenführer Ravensburg in den Sahnpark.
Personal: Kim Collins nahm im Vergleich zu den letzten beiden Partien keine Änderungen vor. Schietzold (verletzt) und Alber (in Bremerhaven) standen dem 56-jährigen Eishockeylehrer nicht zur Verfügung. Im Tor vertraute er auf Brett Kilar.
Die Gäste aus Frankfurt waren sofort darauf bedacht, das Spiel in die Hand zu nehmen und hatten folglich mehr Puckbesitz, als die Eispiraten. Diese schafften es aber immer wieder, die Löwen mit einer geschlossenen Defensivleistung vom Tor fernzuhalten. Die rot-weißen Verteidiger störten die Mainstädter schon früh im Spielaufbau und kamen mit der Zeit auch selbst zu guten Gelegenheiten. Patrick Klöpper, Rob Flick und Pat McNally’s Chancen blieben aber ohne Erfolg.
Die Hausherren wurden im zweiten Drittel dann selbst etwas mutiger. Immer wieder versuchten die Schützlinge von Kim Collins, gute Möglichkeiten zu erarbeiten. Pech hatten die Westsachsen dann in der 30. Minute, als Kapitän Carl Hudson nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite machten es die Löwen besser. Eigentlich waren die Eispiraten gerade am Drücker, da kam Matthew Pistilli recht frei zum Abschluss und überwand Brett Kilar mit seinem Schuss über den Schoner – 0:1 (32.). Die Pleißestädter gaben sich aber nicht auf. Es dauerte knapp fünf Minuten, bis dann auch die Gastgeber zu einem längst fälligen Treffer kamen. Julian Talbot feuerte die Hartgummischeibe von der blauen Linie auf das Tor, Vincent Schlenker fälschte unhaltbar ab – 1:1 (36.)! Und es ging gleich wieder nach vorn. Kucis, Goalie der Frankfurter, rettete kurz vor dem Pausentee zwei Mal stark.
ZU Beginn des Schlussdrittels mussten die Eispiraten dann in doppelter Unterzahl ran, überstanden diese aber schadlos. In der Folge vergaben erst Körner und Schlenker beste Möglichkeiten, danach traf Julian Talbot nur den Pfosten. Wenn die Gäste in die Nähe des Eispiraten-Tores kamen, wurde es dennoch immer gefährlich. Leon Hüttl fälschte schließlich einen Schuss von Eduard Lewandowski ab. Das Ergebnis einer kleinen Drangphase und keine Abwehrchance für Kilar – 1:2 (56.). Die Mannschaft von Kim Collins hatte aber noch ein Ass im Ärmel. Zunächst vergaben die Frankfurter mehrere Chancen, den Puck in das verwaiste Crimmitschau-Tor zu befördern. Im Gegenzug fiel mit dem letzten Angriff der ersehnte 2:2-Ausgleich. Wieder war es Vincent Schlenker, der den Puck über die Linie drückte und der Sahnpark bebte!
In der folgenden Overtime ergaben sich für die Eispiraten dann erneut viele gute Möglichkeiten. Ein Torerfolg sprang dabei nicht heraus. So war es Vincent Schlenker, der gleich drei Mal aus aussichtsreicher Position scheiterte und es verpasste, seine Topleistung zu krönen. Die Entscheidung fiel also, wie schon in Bad Tölz, im Penaltyschießen. Und wieder konnten die Westsachsen keinen eigenen Treffer bejubeln. Eduard Lewandowski war es also, der für die Frankfurter das entscheidende Game-Winning-Goal erzielte und seinen Löwen den Zusatzpunkt sicherte.
  
    
Deggendorfer SC
DSC entscheidet Torfestival gegen die Heilbronner Falken für sich
(DEL2)  Am Mittwochabend gegen die Heilbronner Falken gelang es dem  
Deggendorfer SC seinen Fans ein verspätetes Weihnachtsgeschenk zu  
machen. Das Team von Trainer John Sicinski bezwang vor 2469 Zuschauern  
die Heilbronner Falken mit 7:5.
Dabei starteten die Deggendorfer, ähnlich wie in den vergangenen  
Partien, mit einem Gegentor ins Spiel. Keine vier Minuten waren  
gespielt, als Kevin Lavallée mit einem platzierten Schlagschuss zum  
0:1 traf. Doch der DSC hatte die passende Antwort parat. Knapp zwei  
Minuten später fuhr die Sicinski-Truppe einen Konter über Josh  
Brittain, der am langen Eck mustergültig Vladislav Filin bediente, der  
mit einem satten Schuss das 1:1 erzielte. Trotz einiger weiterer  
Gelegenheiten blieb es bis zum Ende des ersten Abschnitts bei diesem  
Spielstand.
Im zweiten Drittel waren es erneut die Gäste, die mit mehr Schwung aus  
der Kabine kamen. Gerade einmal 34 Sekunden waren gespielt, als  
Falken-Topscorer Roope Ranta mit einer sehenswerten Direktabnahme die  
Gäste wieder in Front brachte. Doch damit nicht genug. In der 28.  
Spielminute war es erneut Ranta, der sich im Deggendorfer Drittel  
stark durchtankte und auf 1:3 stellte. Dennoch steckte der DSC in  
dieser Phase des Spiels nicht auf und konnte in der 33. Minute  
verkürzen. René Röthke nahm einen katastrophalen Fehlpass in der  
Heilbronner Hintermannschaft dankend auf und netzte alleine vor dem  
Tor zum 2:3 ein. Nur zwei Minuten später war es Kyle Gibbons, der aus  
der Drehung heraus den Puck Richtung Falken-Tor brachte. Goalie Mirko  
Pantkowski, der von diesem plötzlichen Versuch überrascht wurde,  
musste den Puck durch die Hosenträger passieren lassen. Im Anschluss  
bewiesen die Baden-Württemberger die Nehmerqualitäten. In der 38.  
Minute war es Kevin Lavallée, der mit seinem zweiten Treffer an diesem  
Abend die Gäste wieder in Führung brachte. Damit jedoch immer noch  
nicht genug: In der 39. Minute gelang den Hausherren der erneute  
Ausgleich. Mit purem Willen arbeitete Josh Brittain den Puck aus dem  
Gewühl heraus ins Tor und erzielte damit den erneuten Ausgleich. Mit  
4:4 ging es nach diesem verrückten Drittel in die Kabine.
Im Schlussabschnitt ging es dann hin und her. Beide Mannschaften  
konnten sich Chancen erspielen, die jedoch vorerst von beiden  
Torhütern zunichte gemacht wurden. In der 50. Minute war es dann  
soweit. Josh Brittain erkämpfte sich hinter dem gegnerischen Tor den  
Puck. Vladislav Filin stand vor dem Tor goldrichtig und brachte den  
DSC erstmals an diesem Abend in Führung. Knapp drei Minuten vor  
Spielende fand Curtis Leinweber mit seinem Pass Kyle Gibbons, der  
völlig alleine vor Pantkowski auftauchte und den Heilbronner  
Schlussmann überlegt zum 4:6 überwand. Das Stadion war mittlerweile  
ein Tollhaus, jedoch sollten es die Gäste noch einmal spannend machen.  
Etwa 90 Sekunden vor Ende der Partie war es Richard Gelke, der die  
Gäste auf 5:6 heranbrachte. Lange mussten die Deggendorfer Fans jedoch  
nicht mehr zittern, denn wenige Sekunden vor Ende der Partie  
beförderte Vladislav Filin den Puck ins mittlerweile verwaiste  
Heilbronner Tor zum 7:5 und konnte damit seinen Hattrick komplettieren.
Durch diesen Heimsieg macht der Deggendorfer SC wieder Boden auf die  
Konkurrenz gut und hat nun am kommenden Freitag die Chance, erneut zu  
punkten. Dann ist das Team von Trainer John Sicinski zu Gast bei den  
Kassel Huskies. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Erfolg gegen Bad Tölz
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Tölzer Löwen mit 3:1 (1:0; 2:0; 0:1) gewonnen. Vor 3331 Zuschauern brachte Timo Walther die Gastgeber in Führung (13.). Niklas Postel legte zum Beginn des zweiten Abschnitts nach (23.), Harrison Reed traf in doppelter Überzahl (34.). Im Schlussdrittel konnte Lubor Dibelka für Bad Tölz mit seinem Treffer im Powerplay nur noch Ergebniskosmetik betreiben (57.).
Tölz-Coach Markus Berwanger: „Glückwunsch zum verdienten Sieg an Dresden. Wir hatten im ersten Drittel zwar auch unsere Möglichkeiten, durch einen individuellen Fehler eines erfahrenen Spielers geraten wir jedoch in Rückstand. Im zweiten Drittel hat Dresden gedrückt und entsprechend die Tore erzielt. Wir haben nicht aufgegeben und auch nochmal die Reihen umgestellt, aber die Eislöwen bringen viel Qualität mit. Es ist schwer, einen Rückstand nochmal zu drehen.“
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Das war eine gute Antwort auf das Spiel in Bad Nauheim. Wir sind heute viel gelaufen, haben aggressiv agiert und unseren Plan gut umgesetzt. Wir haben dem Gegner wenig Raum gelassen. Am Ende hätten wir unsere Chancen noch konsequenter in Tore ummünzen müssen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Freitag, 28. Dezember um 19.30 Uhr gegen die Bietigheim Steelers.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen zu Gast beim Freiburger Wolfsrudel
(DEL2)  Am Freitag, den 28. Dezember spielen die Löwen bei den Wölfen aus Freiburg in der Franz-Siegel-Halle. Es ist der letzte Auswärtstrip der Löwen im Jahr 2018. Die Partie des 31. Spieltags ist zudem die vierte Begegnung in acht Tagen. Spielbeginn in Freiburg ist um 19:30 Uhr.
Die Löwen konnten am Mittwoch einen wichtigen Sieg bei den Eispiraten in Crimmitschau einfahren und damit den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Vor allem Bastian Kucis im Tor der Löwen wuchs in der Verlängerung und dem anschließenden Penaltyschießen einmal mehr über sich hinaus und legte den Grundstein für den Auswärtssieg. Seine Paraden hielten die Löwen im Spiel und ebneten den Siegtreffer von Eddie Lewandowski.
Durch sein Game-Winning-Goal konnte sich Lewandowski wieder leicht an Adam Mitchell, den Topscorer der Löwen, heranarbeiten, liegt allerdings weiterhin mit sieben Punkten Rückstand auf Platz zwei des Löwen-Rudels (33 Punkte). Der Kapitän führt die Scorerliste der Löwen mit 16 Toren und 24 Assists weiter an (40 Punkte).
Bei den Breisgauern gab es am zweiten Weihnachtsfeiertag eine ordentliche Überraschung, die so wohl keiner erwartet hat. Nachdem die Wölfe aus 14 Spielen nur acht Punkte sammeln konnten, trennte man sich von Head Coach Leos Sulak und beendete die Zusammenarbeit, die 2013 begonnen hatte. Interimsmäßig übernehmen Jan Melichar und Rawil Khaidarow die Freiburger Wölfe bis zum Jahresende. Ihr erstes Spiel an der Bande war eine 2:4-Niederlage gegen Bietigheim.
Topscorer der Wölfe ist Nikolas Linsenmaier. Der gebürtige Freiburger hat in der bisherigen Saison genau 17 Tore und 17 Vorlagen gesammelt und ist mit seinen 34 Punkten unangefochtener Topscorer. Auf Platz zwei liegt mit 19 Punkten Alexander Brückmann.
Seitdem die Löwen und die Freiburger Wölfe in der DEL2 spielen, gab es 18 Duelle zwischen den beiden Kontrahenten. 13 Mal haben die Löwen das Eis siegreich verlassen. Allerdings stammen drei der fünf Niederlagen der Hessen aus den letzten sechs Aufeinandertreffen.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt dem Tabellenführer vor 3.100 Zuschauern mit 1:4
(DEL2)  Vor einer ausverkauften erdgas schwaben arena kam es zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten ESV Kaufbeuren und dem Spitzenreiter, den Ravensburg Towerstars. Diese gewannen eine äußerst schnelle und intensive Partie nach einem Dreifachschlag in der 55. Minute mit 1:4. Die Hausherren, die bis auf Brendan Gracel und Sebastian Osterloh vollzählig waren, bestimmten das erste Drittel und hatten deutlich mehr Offensivanteile wie ihre Gegenüber, auch bedingt durch drei Überzahlspiele. Was fehlte war einzig der Torerfolg. Bei ihren besten Gelegenheiten ging der Schuss entweder neben das Gehäuse – Billich stand nach einem Aufbaufehler frei im Slot – oder scheiterten in Person von Joey Lewis an der Latte. Nachdem Ravensburg auf der Gegenseite meist nie zum sauberen Abschluss kam, weil ein Schläger dazwischen war, und Stefan Vajs seine Aufgaben erledigte, stand nach zwanzig Minute eines schnellen Eishockeyspiels beidseitig noch die Null auf der Anzeigetafel. Dies sollte sich auch in der 21. Minute nicht ändern, als der Puck frei im Torraum der Gäste lag, doch klärten diese im letzten Moment noch. Der ESVK hatte nach wie vor die besseren Gelegenheiten und verpasste in der 28. Minute den Führungstreffer, als Saku Salminen einen Nachschuss neben das quasi leere Tor setzte. Danach folgte ein unschöner Moment für Kaufbeuren, als sich Julian Eichinger im Zweikampf verletzte und sofort in Richtung Kabine marschierte. Dies gab dem Spiel der Joker einen leichten Knacks und Ravensburg verbuchte nun etwas mehr Offensivaktionen. Eine Einzelaktion von Steven Billich drehte das Momentum jedoch nochmals. Er ließ seinen Gegenspieler stehen und wurde vor Jonas Langmann schließlich gefoult. Die Schiedsichter ahndeten dies mit einem Penaltyschuss, den der Gefoulte jedoch neben das Tor schoss. Als Billich nur einige Minuten später nochmals gefoult wurde, sollte ein Powerplay für die Joker folgen, doch die Towerstars störten gut und hatten gar selbst die beste Chance durch einen Alleingang von Daniel Schwamberger. Ravensburg war nun am Drücker, doch ließen auch sie beste Möglichkeiten liegen, da Vajs bravourös hielt und gegen unter anderem Robbie Czarnik und Pawel Dronia die Oberhand behielt. In der 41. Minute musste er sich dann jedoch geschlagen geben. In Überzahl agierend kam Jakub Svoboda am linken Bullypunkt frei zum Schuss, zog direkt ab und traf in den kurzen Winkel. Ravensburg war quasi noch am Jubeln, als der ESVK antwortete. Nach Sami Blomqvists Schuss war Ossi Saarinen zur Stelle und glich 18 Sekunden später aus. Diese beiden spielten im Schlussdrittel mit Jere Laaksonen zusammen Das Spiel wirkte nun etwas offener und es ging bei immer noch sehr hohem Tempo hin und her. In der 47. Minute bewahrte Langmann seine Kollegen vor einem Rückstand, als nach einem Forecheck von Florian Thomas zuerst Daniel Oppolzer und dann Jonas Wolter ihr Glück versuchten. Wild wurde es dann nach einer Strafzeit gegen den ESVK. Bei einem Konter brachte Blomqvist den Schläger nicht mehr an die Scheibe und im Gegenzug verpasste Mathieu Pompei das leere Tor. Einen sehr guten Schuss bot der Kanadier dann bei einer Direktabnahme in der 52. Minute, doch Vajs‘ Parade war noch stärker. Besser gelang dies dann David Zucker, der bei einem Konter vor Vajs auftauchte und ihm den Puck zum 1:2 zwischen den Beinen hindurch schob. Aber auch auf der Gegenseite brannte es bei einem Konter lichterloh, doch die vergebenen Chancen sollten sich rächen, als Daniel Pfaffengut auf die Reise geschickt wurde und in der 55. Minte auf 1:3 erhöhte. Mit diesen beiden Toren im Rücken gelang den Puzzlestädtern auf einmal fast alles. Czarnik nahm maß und machte den Dreifachschlag in weniger als einer Minute perfekt. Darauf fanden die Rot-Gelben keine Antwort mehr, obwohl sie weiterhin alles in der Offensive versuchten und defensiv konsequent arbeiteten. Dadurch gewannen die Ravensburger mit 1:4. Das Ergebnis fiel zwar nach dem Spielverlauf etwas zu hoch aus, doch allen Zuschauern bot sich über 60 Minuten beste Unterhaltung bei hochklassigem Eishockey. Auf der anschließenden Pressekonferenz lobte Jiri Ehrenberger Jonas Langmann, dass er sein Team in der ersten Hälfte der Partie im Spiel hielt. Andi Brockmann sah den Schlüssel für Ravensburgs Erfolg in der fehlenden Ruhe seines Teams, welches mit der Brechstange ein Tor wollte. 
  
    
Tölzer Löwen
Löwen enttäuschen in Dresden
(DEL2)  Auswärts will es nicht klappen: Das 1:3 in Dresden ist die achte Niederlage auf fremdem Eis in Folge. In Dresden waren die Löwen vor allem offensiv zu harmlos. Eigentlich begannen die Tölzer zunächst nicht schlecht. Das erste Drittel war recht ausgeglichen, doch mitten in eine Löwen-Druckphase traf Timo Walther zur Dresdner Führung. „Im ersten Drittel haben wir durchaus auch unsere Möglichkeiten gehabt, aber durch individuelle Fehler sind wir 0:1 in Rückstand geraten", analysierte Berwanger. Der Fehler unterlief Casey Borer mit einem Turnover im eigenen Drittel. Der zweite Abschnitt war wohl der schwächste des Spiels. Die Buam liefen nahezu durchgehend einen Schritt hinterher. Erst nutzte Niklas Postel einen weiteren individuellen Fehler. Dann bestrafte Harrison Reed die Löwen in doppelter Überzahl. "Dresden hat ziemlich gedrückt und wir hatten wenige Möglichkeiten nach vorne", so Berwanger. Nach diesem Rückstand sei es schwer, etwas aus Dresden mitzunehmen. Auch im Schlussdrittel waren die Eislöwen überlegen. Es war Ben Meisner und dem Gestänge zu verdanken, dass kein weiterer Eislöwen-Treffer hinzukam. Der Löwen-Goalie musste nach 51 Minuten angeschlagen vom Eis - allerdings ist es wohl keine schwerwiegende Verletzung. Back-Up Andreas Mechel entschärfte alle drei Schüsse und vorne traf noch Lubor Dibelka in Löwen-Überzahl. "Dresden hat eine sehr gute Mannschaft. Wir haben nie aufgegeben, alles versucht, aber es ist nichts mehr rausgekommen", sagte Berwanger abschließend. Für die Tölzer Löwen geht es am Freitag erstmal auswärts in Heilbronn weiter. Am Sonntag geht's dann zuhause weiter.
  
    
Höchstadter EC
Beenden die Alligators ihre Durststrecke?
(OLS)  Drei Niederlagen am Stück mussten die Höchstadt Alligators zuletzt einstecken und somit die Teams aus Selb und Weiden in der Tabelle wieder vorbeiziehen lassen. Mit 33 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt nun auf dem neunten Tabellenplatz und muss den Blick schnell wieder nach vorne richten, denn innerhalb der nächsten zehn Tage stehen die noch verbleibenden fünf Spieltage der Oberliga-Hauptrunde auf dem Programm.
Am Freitag (20 Uhr) führt die Reise in die Oberpfalz nach Weiden. Gerne blickt man aus HEC-Sicht auf den ersten Spieltag zurück, denn da gewannen die Alligators in Weiden mit 2:0 und auch das Heimspiel gegen die Blue Devils konnten die Spieler um Kapitän Martin Vojcak mit 4:2 für sich entscheiden. Doch das Team aus Weiden hat derzeit einen Lauf, konnte sieben der letzten acht Pflichtspiele gewinnen und damit die Alligators in der Tabelle überholen.
Bereits zwei Tage später kommt es dann zum Rückspiel in Höchstadt: Um 18 Uhr stehen sich beide Teams wieder auf dem Eis gegenüber und werden in jedem Fall versuchen sich für das Ergebnis zwei Tage zuvor zu revanchieren. Erneut rechnet man beim Höchstadter EC mit großem Besucherandrang und empfiehlt allen Fans sich die Eintrittskarten bereits an den bekannten Vorverkaufsstellen zu sichern und frühzeitig ins Stadion zu kommen.
Am 2. Januar geht es für die Ekrt-Schützlinge gleich weiter mit dem Auswärtsspiel in Oberfranken. Auch gegen die Selber Wölfe haben die Alligators derzeit eine positive Bilanz: Der 1:3-Heimniederlage zuletzt stehen noch zwei Siege (5:6 in Selb und 7:3 zu Hause) gegenüber. Ein weiterer Auswärtssieg in Hochfranken würden natürlich für die Alligators weitere wichtige Punkte für den Abschluss der Meisterrunde bedeuten.
  
    
ECDC Memmingen
Wichtiger Erfolg im Weihnachtsderby: Indians besiegen Lindau
(OLS) Eine weitere tolle Leistung zeigten die Memminger Indians am zweiten Weihnachtsfeiertag. Im Derby gegen den EV Lindau behielten die Rot-Weißen vor über 2000 Fans mit 4:0 die Oberhand und können damit drei weitere wichtige Punkte verbuchen. Bereits am Freitag geht es zum Tabellennachbarn nach Garmisch.
Mit dem wiedergenesenen Dominik Piskor, Jakub Wiecki und Manuel Nix starteten die Indianer gut in die Partie. Schon früh klingelte es im Kasten der Gäste aus Lindau. Der gut aufgelegte Jared Mudryk tankte sich durch die Abwehr der Insulaner und schob die Scheibe eiskalt an EVL-Goalie Zabolotny vorbei (4.Minute). Das Team von Coach Waßmiller gab auch weiterhin den Ton an und absolvierte ein beachtliches erstes Drittel. So war das 2:0 in der 11.Minute auch mehr als verdient. Jan Latal war mit einem weiteren Treffer erfolgreich.
Auch im zweiten Abschnitt machten die Maustädter Druck und erhöhten demnach auch folgerichtig den Spielstand. Antti Miettinen spielte Dominik Piskor frei, der dann zum 3:0 verwandelte (34.Minute). Eine Minute später fiel in Überzahl die Vorentscheidung des Abends. Lubor Pokovic bugsierte den Puck an Freund und Feind vorbei ins Tor und stellte damit ein komfortables Ergebnis von 4:0 her. Der EV Lindau fand an diesem Abend wenig Mittel um die Abwehr der Indianer und Joey Vollmer zu überwinden, auch wenn sie ein Mal den Pfosten trafen.
Der ECDC verwaltete das Ergebnis in der Folge äußerst geschickt und ließ wenig anbrennen. Ein Pfostentreffer der Islanders im letzten Drittel war das einzige, was die Indianer hinnehmen mussten, ansonsten spielte man die Partie clever zu Ende. So feierte Joey Vollmer einen weiteren Shutout und  die Indianer nehmen drei weitere wichtige Zähler mit auf ihr Punktekonto.
Am Freitag geht es für die Memminger gleich weiter, dann führt sie die Reise nach Garmisch zum SC Riessersee. Das Team von der Zugspitze ist in der Tabelle vor den Indians anzutreffen. Die junge Mannschaft spielt bislang eine sehr starke Saison und konnte den Maustädtern auch schon zwei Niederlagen zufügen. SCR-Erfolgstrainer Toni Söderholm wurde vor wenigen Tagen zum neuen Coach der Deutschen Nationalmannschaft ernannt, so dass Georg Kink das Team durch die weitere Saison führen wird. Der SC Riessersee baut auf zahlreiche junge Talente und spielt laufintensives Eishockey. Hervorzuheben sind vor allem die stark aufspielenden Förderlizenzspieler vom Deutschen Meister aus München sowie die schwedischen Importspieler Östling und Naenfeldt, die gemeinsam mit dem zuletzt verletzten Uli Maurer das Team führen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls verpassen Sprung an die Spitze erneut
(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am 27. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den SC Riessersee mit 1:2 nach Penaltyschießen verloren. Vor 3.275 Zuschauern im stimmungsvollem Rosenheimer emilo-Stadion erzielte Dusan Frosch in der 50. Spielminuten den einzigen Rosenheimer Treffer des Tages und sicherte seinen Farben damit zumindest einen Punkt. Wie schon in den letzten Spielen ließen die Starbulls zahlreiche gute Tormöglichkeiten ungenutzt und verpassten es damit erneut, die Tabellenführung zu übernehmen. Die hat nun der EC Peiting inne, gegen den die Starbulls am Freitag auswärts und schon zwei Tage später am Sonntag im eigenen Stadion antreten werden.
Bis Mitte des dritten Drittels mussten die zahlreichen Zuschauer am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages warten, ehe sie ihre zahlreich mitgebrachten Stofftiere im Rahmen des „Teddy Bear Toss“ auf die Eisfläche werfen durften. Verteidiger Manuel Neumann hatte mit einer Energieleistung vorbereitet, Stürmer Dusan Frosch den perfekten Querpass aus kurzer Distanz zum 1:1 eingedrückt (50.). Es sollte aber der einzige Treffer bleiben, den die Starbulls-Fans am zweiten Weihnachtsfeiertag im Derby gegen den SC Riessersee bejubeln durften – abgesehen von einem erfolgreichen Versuch im Penaltyschießen, für den ebenfalls Frosch verantwortlich zeichnete. Weil aber Michael Baindl, Vitezslav Bilek und – beim zweiten Mal – Frosch im Penaltyschießen vergaben und Riessersee durch Victor Östling und Martin Naenfeldt zweimal erfolgreich war, ging der Zusatzpunkt an die Gäste.
Lange Zeit stand es im Derby zwischen dem Tabellenzweiten aus Rosenheim und dem Tabellenfünften aus Garmisch-Partenkirchen 0:0. Die Hausherren hatten die Mehrzahl an Torchancen und tendenziell auch jene der besseren Qualität. Vor allem im zweiten Drittel war der starke Gästekeeper Kevin Reich fast im Minutentakt gefordert. In der 33. Spielminute schien er nach einem Schlagschuss von Neumann schon geschlagen, doch die Scheibe trudelte die Linie entlang und Bilek schaffte es nicht, sie ins Tor zu schubsen. Bereits kurz zuvor konnte Bilek einen Alleingang frei vor Torwart Reich auftauchend nicht verwerten. Robin Slalina scheiterte anfangs des zweiten Spielabschnitts gleich bei zwei schön gespielten Angriffen am Gästeschlussmann, Baindl verfehlte gar das offen stehende Tor.
Just in einer Phase, in der es überhaupt nicht danach aussah, gingen die Gäste in Führung. Daniel Bucheli vertändelte an der eigenen Grundlinie die Scheibe, über Tobias Eder und Florian Vollmer kam sie vor das Rosenheimer Tor und Aziz Ehliz, erst kürzlich von Zweitligist Tölzer Löwen verpflichtet, stocherte sie irgendwie noch ins Netz zum 0:1 (39.). Näher dran an einem Treffer angesichts Spielanteilen und Torchancen waren die Gäste vom Fuße der Zugspitze dagegen Mitte des ersten Drittels gewesen. Die größte Möglichkeit dazu hatte Naenfeldt, der in Unterzahl den Pfosten traf (9.). Und dennoch wäre auch zur ersten Pause eine Führung der Hausherren die logischere Folge der Spielgeschehnisse gewesen. Maximilian Vollmayer (13.), Manuel Neumann (16.) und Chase Witala (20.) mussten aber herausragenden Paraden von Torwart Reich Tribut zollen.
Das Problem der Starbulls mit der Chancenverwertung offenbarte sich auch zu Beginn der Verlängerung, als Baindl gleich zweimal (61.) sowie Frosch und Bilek (62.) das Spielgerät aus besten Abschlusspositionen nicht zum Sieg bringenden 2:1 im Gästetor unterbrachten. Der Rest der Overtime gehörte dann aber den Gästen, die letztlich im „Lotteriespiel Penaltyschießen“ auch nicht zu Unrecht die Oberhand behielten. Nach dem am Tag vor Heilig Abend in der Verlängerung mit 1:2 in Memmingen verloren gegangenen Spiel steht somit erneut nur ein Punkt auf der Habenseite der Starbulls, wobei sich der SC Riessersee in einem guten und schnellen Oberligaspiel insgesamt als starker Gegner präsentiert hatte.
Weil auch der bisherige Spitzenreiter Eisbären Regensburg sein Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden nach Verlängerung verlor, hat der mit 7:4 in Sonthofen siegreiche EC Peiting die Tabellenführung der Eishockey-Oberliga Süd übernommen. Die Starbulls Rosenheim rangieren aber lediglich einen Zähler dahinter und duellieren sich mit dem neuen Spitzenreiter aus Peiting am Wochenende nun gleich zweimal. Am Freitagabend steigt das Spitzenspiel um 19:30 Uhr in Peiting, am Sonntag kommt es um 17 Uhr zum Rückspiel im emilo-Stadion. Tickets für dieses Topspiel am späten Sonntagnachmittag sind jederzeit zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Ihr. Die Tageskasse am Stadion öffnet am Sontag um 15 Uhr.
  
    
VER Selb
Verspätetes Weihnachtsgeschenk
(OLS)  Es war ein hart erkämpfter und am Ende eminent wichtiger Derbysieg bei den Höchstadt Alligators. Nach zuletzt zwei verlorenen Vergleichen gegen die Mittelfranken, zeigten diesmal unsere Wölfe Zähne und nahmen drei wichtige Zähler mit aus dem Aischtal. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Goalie Deske heraus, der mit seinen Paraden den Grundstein zum Auswärtssieg legte. Routinier Gare, mit einem riesen Laufpensum, gelang ein Doppelpack.
Viel spielerische Klasse hatte das Auftaktdrittel im „Frankenderby“ nicht zu bieten, aber die Zuschauer kamen dennoch auf ihre Kosten. Beide Teams lieferten sich einen unterhaltsamen, hitzigen Schlagabtausch - sowohl mit Puck, als auch mit den Fäusten. Letztere flogen in den ersten 20 Minuten einige Male. Moosberger hatte nach nicht ganz zwei Minuten einen Schuss auf das Tor von Alligator-Goalie Schnierstein abgeben, welcher jedoch ohne große Mühe den Puck runterfischte, auch Hördler scheiterte an der aggressiv agierenden Defensive der Hausherren. Es war jedoch Deske, bis dato noch beschäftigungslos, der zum ersten Male hinter sich greifen musste - bei Petrak´s abgefälschten Schuss hatte er keine Abwehrchance. Unsere Wölfe schienen nach diesem Treffer endgültig wachgerüttelt und produzierten in einer sehr zerfahrenen Partie einige gute Chancen, die wirklich große Möglichkeit zum Ausgleich blieb jedoch aus - Müller und McDonald scheiterten am hellwachen Schnierstein. Die Gastgeber überwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt, antworteten immer wieder mit brandgefährlichen Kontern. Eine 3/5 Unterzahl überstanden wir schadlos, Deske und seine Vorderleute mit gutem Penaltykilling. Kurz vor Drittelende nochmals nennenswerte Möglichkeiten. Kolb von der blauen Linie abziehend, den Abpraller konnte Gegenmüller nicht verwerten. Im direkten Gegenangriff prüfte Aab Deske.
Die Worte in der Pause von Wölfe-Trainer Thom schienen deutlich wie gleichermaßen aufmunternd gewesen zu sein. Unsere Jungs mit einem Auftakt nach Maß. 32 Sekunden waren von der Uhr, als die gut 250 Selber Schlachtenbummler erstmals jubeln durften. Gare wurde von McDonald mustergültig in Szene gesetzt und lenkte den Puck unhaltbar an EHC-Goalie Schnierstein vorbei. Mit dem Ausgleich im Rücken versuchten unsere Mannen nun mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und zwangen die Einheimischen zu Fehlern. Moosberger scheiterte in aussichtsreicher Position, im direkten Konter fand Kreuzer in Deske seinen Meister. Die Alligators störten früh unsere Angriffsbemühungen und nach nicht immer nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen mussten wir mehrmals Unterzahlspiele überstehen. Es folgte der große Auftritt von Deske, der nun im Vordergrund stand und mit starken Saves die Höchstadter Stürmer reihenweise schier zur Verzweiflung brachte. Das Wölfe-Tor unter Dauerbeschuss, aber Deske war nicht zu überwinden. Wie Überzahl geht, demonstrierten unsere Wölfe dann kurz vor der zweiten Pause, als Wölfe-Kapitän Ondruschka in zahlenmäßiger Überlegenheit per Schlagschuss zur 2:1 Führung einschoss.
Beide Teams legten nochmals eine Schippe drauf, Chancen üben wie drüben gab es im Minutentakt, beide Torhüter hatten gut zu tun. So lenkte Schiener einen Schuss von Hördler nur an den Schoner von Schnierstein, auf der anderen Seite muss Deske sein ganzes Können aufbieten, als Aab gefährlich durchgebrochen war. Die Alligators ließen uns nun mehr Platz für Konter. Moosberger, Ondruschka oder wenig später Geigenmüller, von McDonough mustergültig bedient, zielten knapp vorbei und sorgten noch nicht für das vorentscheidende 3:1. Aber auch die Hausherren gaben sich keine Blöße. Aab und Kreuzer hatten ihrerseits den ersehnten Ausgleich für ihre Farben quasi schon am Schläger. 90 Sekunden vor Schluss nahmen die Alligators Schnierstein zu Gunsten eines 6 Feldspielers vom Eis. Belohnt wurde dies nicht. Im Gegenteil. Gare netzte per empty-net-goal zum 1:3 Endstand ein und machte den Auswärtssieg für die Selber Wölfe am zweiten Weihnachtsfeiertag perfekt.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls verlieren auf heimischen Eis gegen den EC Peiting mit 4:7
(OLS)  Ein turbulentes erstes Drittel bekamen die Zuschauer zu sehen. Bereits in der zweiten Minute gelang den Peitingern mit deren ersten Angriff das 0:1 (Babic). Keine Minute später der zweite Schuss auf das Tor des ERC – Treffer. Es war Stauder, der zum 0:2 erhöhte. Danach nahm Martin Sekera eine Auszeit und richtete deutliche Worte an sein Team. Dies schien zunächst auch zu fruchten, denn die Bulls waren nun im Spiel. So fiel in der 6. Minute dann auch das 1:2 (Mangold). Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen auf Seiten des ECP. In der 13. Minute dann das 1:3 durch Saal. Postwendend aber der erneute Anschlusstreffer für die Bulls. Es war wieder Franz Mangold, der Goalie Florian Hechenrieder überwinden konnte. Doch das Spitzenteam aus Peiting blieb weiterhin brutal effektiv: In der 15. Minute fiel das 2:4 durch Kostourek. Nur etwas mehr als eine Minute später traf dann Morris von der Blauen zum 2:5 für Peiting. Damit ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel die Bulls besser im Spiel. Beide Mannschaften immer wieder mit guten Möglichkeiten, doch zunächst sollte kein weiteres Tor fallen. In der 28. Minute dann der verdiente nächste Treffer für die Bulls: Im Powerplay konnte Martin Guth zum 3:5 einnetzen. Im weiteren Verlauf zeigte sich Sonthofen weiter bemüht, blieb aber ohne Erfolg. Das nächste Tor machte dann auch wieder Peiting: In der 36. Minute nutzten sie die passende Gelegenheit eiskalt aus und Maier stellte mit 3:6 den alten Abstand wieder her.
Im letzten Drittel schaltete Peiting einen Gang zurück und lies Sonthofen das Spiel machen. Doch Florian Hechenrieder im Tor des ECP machte soweit jede Chance zunichte. Erst eine Minute vor Ende gelang Petr Sinagl das 4:6. Daraufhin nahm Martin Sekera Patrick Glatzel zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor. Sonthofen drückte zwar nochmals, aber Babic traf ins verwaiste Tor des ERC zum Endstand von 4:7.
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos Essen schlagen den amtierenden Meister
(OLN)  Schon fast traditionell trafen die Moskitos Essen zum Weihnachtsfest wieder auf die Ausnahmemannschaft aus dem niederländischen Tilburg und dies abermals erfolgreich. Die Essener haben sich mittlerweile als umgangssprachlicher Angstgegner der Tilburg Trappers etabliert und bewiesen dies auch gestern Abend wieder sehr eindrucksvoll. Die drei Punkte blieben in der regulären Spielzeit und nach einer herausragenden Leistung mit einem 3:1 (1:0/1:0/1:1) am Westbahnhof. Das Spitzenspiel der beiden Topteams der Oberliga-Nord verzückte 2159 Zuschauer bei bester Stimmung in der Eishalle Essen-West.
Im ersten Drittel die Tilburg Trappers optisch zunächst überlegener, dies aber ohne erfolgreichen Abschluss, sahen sich die Niederländer, neben der hervorragenden Defensivleistung der gesamten Essener Mannschaft vor der Torlinie auch wieder einem bestens aufgelegten Patrik Cerveny gegenüber, eine Bastion zwischen den Pfosten der Moskitos. In der 14. Spielminute hämmerte Aaron McLeod dann mit einem unglaublichen Schlagschuss den Puck ins Tor von Ian Meierdres. Der Weg zum Sieg wurde geebnet. Das, was Moskitos Coach Frank Gentges anprangerte und sein sein Team noch in der frühen Phase der Saison oft missen ließ, die Finalität, fehlte an diesem Abend den Gästen aus Nordbrabant. Der Tabellenerste und Branchenprimus der Oberliga fing sich gar in Überzahl und in der 27. Spielminute ein Tor durch den US-Import und immer weiter aufblühenden Stürmer Nicholas Miglio, der mittlerweile auch schon ligaübergreifend in aller Munde ist. 2:0 nach dem zweiten Drittel, das von den Essenern klar dominiert wurde und die Trappers oft verzweifeln ließ. Welche Worte Frank Gentges auch immer in der zweiten Drittelpause fand, sie zeigten Wirkung und schon in der 42. Spielminute rappelte es zum dritten Mal im Kasten der Tilburger. Diesmal erfolgreich - Thomas Richter. Der Anschlusstreffer durch den Niederländer van den Heuvel in der 57. Minute dann nur noch Ergebniskosmetik, die Patrik Patrik Cerveny zwar einen erneuten Shutout kostete, aber auch für ein Spitzenteam wie die Trappers zu spät kam, um den Zwischenstand gegen bestens aufgelegte Stechmücken noch einmal zu eigenen Gunsten zu drehen. Unter dem Strich eine kompakte, kämpferisch abermals Starke Vorstellung mit einem hochverdienten Sieg.
In der Pressekonferenz fand Frank Gentges dann die folgenden Worte zur Leistung seines Teams: „[..] Durch eine hervorragende Defensivleistung der gesamten Mannschaft, allen voran Torwart Patrik Cerveny, war der Sieg gegen Spitzenreiter Tilburg hoch verdient. Der neunte Sieg in Serie lässt uns erfreulicherweise weiter oben in der Tabelle dabei sein [..]“. Des Weiteren ergänzte er zur Besetzung des Teams: „Zur Personalsituation teile ich mit, dass das Try-Out von Max Jung für uns beendet ist und nicht fortgeführt wird. Der Spieler kann uns weder kurz noch mittelfristig helfen.“
Die ESC Wohnbau Moskitos wünschen Maximilian Jung an dieser Stelle alles Gute auf seinem weiteren Weg!
Das nächste Heimspiel findet am 04.01.2019 um 20:00 Uhr gegen die Harzer Falken statt. Schon morgen reisen die Moskitos zum nächsten Topspiel gegen den Tabellendritten der Hannover Scorpions nach Mellendorf in der Wedemark an. Der ESC Wohnbau Moskitos Essen wünscht einen guten Rutsch und stets Gesundheit und Erfolg im Jahr 2019.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren in Halle
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Halle Saale Bulls am zweiten Weihnachtsfeiertag mit 4:2 (2:0/1:0/1:2) verloren.
Die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta legte einen schwachen Start hin und geriet gleich zu Beginn der Partie unter Druck. So war der Führungstreffer für die Hausherren durch Jan Niklas Pietsch eine logische Konsequenz (7.). Als Tom Kübler wenig später auf die Strafbank musste, legten die Bulls mit einem Nachschuss von Jonas Gerstung nach (10.). Eine verdiente Pausenführung, die die Gastgeber im zweiten Durchgang vor 1067 Zuschauern weiter ausbauen konnten. Dominik Patocka nutzte eine Überzahlsituation zum 3:0 (32.). Erst zum Ende des zweiten Drittels fanden die Crocodiles besser ins Spiel, der Anschlusstreffer gelang allerdings erst im letzten Spielabschnitt. Mit einem Direktschuss verkürzte Patrick Saggau in Überzahl auf 3:1 (43.).
Ein Hoffnungsschimmer, den Dominik Patocka drei Minuten später wieder zerstörte. Der Stürmer war erneut in Überzahl erfolgreich (46.). Im Schlussspurt verkürzte Brad McGowan zwar noch einmal auf 4:2 (56.), für mehr reichten die Kräfte des kleinen Kaders allerdings nicht.
„Das erste Drittel haben wir verpennt, da sind wir nur hinterhergelaufen. Halle wollte es zu Beginn einfach mehr. Wir haben uns wieder ran gekämpft, weil wir dann das gemacht haben, was man auswärts mit 13 Mann machen sollte – einfach spielen und die Scheibe laufen lassen. Das müssen wir am Freitag über 60 Minuten machen“, sagte Patrick Saggau.
Am Freitag geht es für die Crocodiles vor eigener Kulisse gegen die BlackDragons Erfurt weiter. 
  
    
Herner EV
Herner EV – EXA Icefighters Leipzig 2 : 3 (0:1,2:1,0:1)
(OLN)  In einer bis zum Schlusspfiff umkämpften Partie unterlag der Herner EV am Abend des 2. Weihnachtstags den Icefighters aus Leipzig mit 2:3. Zweimal konnte das Team von Danny Albrecht einen Rückstand ausgleichen. Ein drittes Mal gelang das trotz einiger guter Möglichkeiten nicht, dafür war das Spiel der Grün-Weiß-Roten nicht zwingend und strukturiert genug. Dabei waren mit Marcus Marsall, Denis Fominych und Thomas Zuravlev drei zuletzt fehlende Spieler wieder mit dabei, so dass die Voraussetzungen für dringend nötige Punkte vor dem Anpfiff eigentlich gut waren. Leider konnte dies auf dem Eis nicht entsprechend umgesetzt werden.
Schon in der Anfangsphase hatte der HEV zwei gute Nachschusschancen vor dem Leipziger Gehäuse, aber auch die Icefighters machten ordentlich Druck und kamen mit schnellen Angriffen vor das Gehäuse von Björn Linda. Der musste mehrfach energisch eingreifen um einen Rückstand zu verhindern. Das gelang ihm nur bis zur 18. Minute, dann war er nach einem Schnitzer im HEV-Spielaufbau, der zu einem schnellen und erfolgreichen Gegenangriff zum 0:1 einlud, machtlos. Auch danach geriet Björn Linda noch einige Male unter Beschuss, so dass die Gäste die knappe Führung mehr als verdient hatten. Im zweiten Abschnitt konnte sich der HEV dann mehr Spielanteile und auch Chancen erkämpfen, brauchte aber eine doppelte Überzahl um in der 29. Minute durch Dennis Thielsch zum 1:1-Ausgleich zu kommen. Die Freude darüber hielt nur gut eine Minute an, dann konnte der 48-jährige Dauerbrenner Esbjörn Hofverberg mit einer sehenswerten Aktion das 1:2 erzielen. An der blauen Linie nahm er den Puck in der Drehung mit der Hand an, ließ den Puck abtropfen, zog alleine aufs HEV-Tor und versenkte die Hartgummischeibe. Ob er bei der Scheibenannahme aber bereits im strafbaren Abseits stand werden wohl nur die Videoaufnahmen zeigen können. Die Grün-Weiß-Roten blieben trotzdem im Spiel, erkämpften sich weitere Möglichkeiten, waren aber spielerisch weiterhin wenig zwingend. Mit dem letzten Angriff vor der zweiten Pause 19 Sekunden vor der Sirene gelang dann Marcus Marsall nach guter Vorarbeit von Patrick Asselin doch noch der 2:2-Ausgleich. In den letzten zwanzig Minuten hatten beide Teams ihre Chancen zum Führungstreffer, wobei die Angriffe der Icefighters durchdachter aussahen. In der 52. Minute hatte zuerst Michal Velecky eine gute Leipziger Möglichkeit, kurz darauf konnte Antti Paavilainen mit einer guten Einzelaktion das 2:3 erzielen. Das sollte auch schon der Endstand sein. Zwar hatten Lois Spitzner, Marcus Marsall und Maik Klingsporn noch Chancenfür den HEV, aber auch eine 6:4-Überzahl in den letzten 64 Sekunden (Danny Albrecht hatte den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers herausgenommen und Leipzig bekam noch eine Strafzeit) änderte nichts mehr an der Herner Niederlage. Lediglich das nicht geahndete Torverschieben der Leipziger sorgte 25 Sekunden vor der Schlusssirene noch für sehr viel Aufregung.
Zwei Spiele stehen für den Herner EV in diesem Jahr noch in der Oberliga Nord auf dem Spielplan. So geht es bereits am Freitag in die Niederlande. Dort muss das Team von Danny Albrecht dann um 20 Uhr bei den Tilburg Trappers antreten. Zum Jahresabschluss gibt es dann am Sonntag ab 18:30 Uhr in der heimischen Hannibal-Arena die Partie gegen die Harzer Falken.
  
    
EHC Klostersee
EV Füssen – EHC Klostersee 1:2 nach Penaltyschießen (0:0, 1:0, 0:1, 0:1)
(BYL)  Imposante Kulisse, wichtiger Auswärtssieg. Vor fast 3.500 Zuschauer in der Arena des Bundesleistungszentrums standen sich am zweiten Weihnachtstag Bayernliga-Spitzenreiter EV Füssen und der EHC Klostersee gegenüber. Das Duell der beiden ehemaligen Oberliga-Kontrahenten ging mit 2:1 nach Penaltyschießen an die Rot-Weißen, die damit im Kampf um einen Platz "über dem Strich" für die Teilnahme an der Oberliga-Verzahnung zwei wichtige Punkte mit nach Grafing nehmen konnten.
Bestens erholt von der Heimniederlage zwei Tage davor präsentierte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan im Allgäu. Die Gastgeber mit ihrer torhungrigen Offensive waren zunächst das aktivere Team, doch die Truppe um Kapitän Bernd Rische baute auf ihre in den letzten Wochen erarbeitete stabile Defensive mit den inzwischen ligaweit wenigsten Gegentoren. Erst Mitte des zweiten Drittels musste sich Dominik Gräubig im EHC-Kasten doch geschlagen geben, als Routinier Ron Newhook erfolgreich nachstocherte. Auf viele Jahre hochklassige Erfahrung konnten sich freilich auch die Klosterseer verlassen. Bob Wren markierte im Schlussabschnitt den 1:1-Ausgleich, der bis zum Ende der regulären Spielzeit und auch in der Overtime Bestand hatte, und bekam im Penaltyschießen auch den "game winning shot" zuerkannt, nachdem nach dem Kanadier auch Raphael Kaefer seinen Versuch versenkt und Goalie Gräubig die beiden Füssener Penaltys bis dahin gehalten hatte.
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn blamiert sich gegen den Tabellenletzten
(BYL)  Nach einer sehr schwachen Vorstellung verliert der EHC Königsbrunn mit 2:4 gegen die Ice Dogs des EV Pegnitz. Dabei präsentierten sich die Gastgeber teilweise desolat und zeigten die wohl schlechteste Saisonleistung vor heimischen Publikum.
EHC-Coach Fabio Carciola musste in der Partie auf Lukas Fettinger und Pascal Rentel verzichten, beide mussten aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung pausieren, der Virus grassierte die letzten Tage in der Mannschaft. Darum ging auch der ein oder andere Spieler angeschlagen in die Partie. Aber auch Coach Fabiola blieb heute auf der Bank und konzentrierte sich aufs Coaching. Im Tor gönnte er wieder Jennifer Harß Eiszeit.
Königsbrunn startete optimal in die Partie, denn Dominic Auger zog nach 48 Sekunden einfach mal ab und erwischte den Pegnitzer Goalie wohl auf dem falschen Fuß. So stand es gleich in der ersten Spielminute 1:0 für den EHC. Doch danach lief bei den Brunnenstädtern nichts mehr richtig zusammen, die Fehlerquote der ungewohnt formierten Reihen war groß. Trotzdem kamen die Gäste kaum zu Torchancen, konnten sich aber immer wieder im Drittel der Königsbrunner festsetzen. Als der EHC in der neunten Spielminute den Puck nicht aus dem eigenen Drittel brachte, trafen die Ice Dogs zum Ausgleich. Beide Mannschaften schafften es aber nicht mehr, bis zur ersten Pause nachzulegen.
Auch nach Wiederanpfiff bleib das Spiel auf schwachem Niveau, Königsbrunn präsentierte sich weiter ideenlos und ließ dem Gegner zu viel Freiraum. Auch in Überzahl konnten die Brunnenstädter sich heute nicht in Szene setzen, zu harmlos waren die Aktionen vor dem gegnerischen Tor. Pegnitz konzentrierte sich aufs kontern und ging in der 32. Spielminute in Führung, doch nur eine Minute später fasste sich Aleksander Polaczek und tankte sich mit einer feinen Einzelleistung durch die gegnerischen Reihen. Mit seinem Treffer brachte er wieder kurzzeitig Stimmung in die Halle. Doch auch nach dem Treffer ging kein Ruck durch die Mannschaft. Drei Minuten vor der letzten Pause legten die Gäste sogar nochmal zum 2:3 nach, die heimischen Fans haderten aber mit dem Schiedsrichter. Viele hatten vor dem Treffer ein Beinstellen gegen EHC-Verteidiger Marc Streicher gesehen. Mit der Führung für die Gäste ging es nun in die letzte Pause, aus dem Publikum waren nun aufgrund der bisher gezeigten Leistung der Heimmannschaft sogar vereinzelte Pfiffe zu hören.
Im letzten Spielabschnitt stellte Coach Fabiola seine Reihen nochmals um, der EHC bekam jetzt klar Oberwasser. Allerdings blieb Königsbrunn vor dem Tor zu harmlos, auch wenn heute auch ein wenig Pech dazu kam. Die Gäste verteidigten clever und schafften es immer wieder, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern. Königsbrunn lief nun die Zeit davon, zwei Minute vor Abpfiff nahm der Trainer dann Torfrau Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch auch diese Maßnahme war nicht von Erfolg gekrönt. Acht Sekunden vor Spielende trafen die Gäste nach Scheibenverlust der Brunnenstädter zum 2:4 und belohnten sich für ihren Kampf um drei Punkte.
Pegnitz gewinnt somit verdient gegen pomadige Gastgeber und kann sich für die Hinspielniederlage revanchieren. Der EHC bleibt trotz Niederlage auf dem sechsten Tabellenplatz, hat aber nur noch vier Punkte Vorsprung auf den neunten Tabellenrang. Am Wochenende müssen wieder Punkte her, ansonsten droht die Verzahnungsrunde mit der Landesliga.
Königsbrunns Coach Fabio Carciola übt deutliche Kritik an seiner Mannschaft: „Von der ersten Sekunde ab haben wir den Gegner unterschätzt und gedacht, dass diese Partie ein Selbstläufer wird. Wir haben weder Biss, noch Leidenschaft oder Kampfgeist gezeigt. Erst im letzten Drittel konnten wir wieder unser Spiel zeigen. Aber da war es schon zu spät, wenn die Begegnung von Anfang an so läuft, dann wird es schwierig am Ende auf Kommando die Partie doch noch zu gewinnen. Wir hatten dann zwar noch unsere Chancen, haben sie dann aber nicht reingemacht. Am Ende war die Niederlage verdient.“
  
    
TEV Miesbach
Der TEV erlegt die Mammuts
(BYL)  Mit 9:3 (4:0,5:1,0:2) gewinnt der TEV sein Heimspiel vor 320 Zuschauern am zweiten Weihnachstfeiertag gegen den EA Schongau. Die Gäste sind ebenfalls mit einem Interimstrainer angereist, da der Etatmäßige Trainer Roman Mucha gesperrt war. TEV-Trainer Peter Kathan startet mit nahezu unveränderter Aufstellung, lediglich Thomas Amann rotierte mit Nico Fissekis und Maxi Meineke um Center und Kapitän Florian Feuerreiter. Bereits nach 3. Minuten staubte Bobby Slavicek im Nachschuss zum 1:0 ab, Assistenten waren Florian Gaschke und Johannes Bacher. Auch Schongau spielte sich zwei gute Chancen heraus, scheiterten aber an Anian Geratsdorfer, der abermals im Tor stand. Ab Spielminute 9.33 bis 13.33 Uhr klingelte es dann dreimal im Schongauer Kasten: Nico Fissekis im Nachschuss (Assistenten Felix Feuerreiter, Sebastian Deml) sowie Tomas Rousek (Bobby Slavicek, Martin Lidl) und Maxi Meineke (Johannes Bacher, Stephan Stiebinger) fälschten jeweils Schüsse von der blauen Linie gekonnt zum Pausenstand von 4:0 ab. Als dann in Unterzahl Tomas Rousek (Bobby Slavicek, Johannes Bacher) und Stephan Stiebinger (Bobby Slavicek, Johannes Bacher) innerhalb von 4 Minuten zwei Tore nachlegten, war die Partie entschieden. Kathan ließ fortan mit 4 Reihen agieren und auch Luca Herden erhielt in der Abwehr Eiszeit. Nachdem Bobby Slavicek mit 2 weiteren Toren (Assistenten Valentin Hein, Matthias Stumböck bzw Tomas Rousek, Stephan Stiebinger) auf 8:0 erhöhte, gelang Schongau durch Fabian Magg der erste Treffer. Nur eine Minute später erhöhte Felix Feuerreiter in Überzahl nach schönem Zuspiel von Florian Gaschke und Christian Czaika auf 9:1, zugleich der Stand nach dem zweiten Drittel. Im letzten Drittel wechselte Schongau den Torhüter: die 17jährige Carina Bartsch kam zu ihren ersten Minuten im Seniorenbereich und machte ihre Sache sehr gut. Sie zeigte schöne Paraden und hatte bei drei Pfostentreffern auch das nötige Glück und ließ keine weiteren TEV-Treffer mehr zu. Die letzten drei Minuten des Spiels gelang den Gästen durch zwei Treffer von Muzik und Kopecky noch Ergebniskosmetik, änderte jedoch nichts mehr an dem hochverdienten Sieg des TEVs. Sein letztes Spiel für den TEV bestritt leider Tomas Rousek, der von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machte und den TEV bereits nach 7 Spielen wieder verlässt. „ Wir bedanken uns bei Tomas, der uns noch solange ausgeholfen hat, bis wir mit Filip Kokoska Ersatz gefunden haben. Filip reist morgen an und wir hoffen das er am Freitag in Königsbrunn für uns auflaufen kann, sofern die Passangelegenheiten bis dahin geklärt werden können“, erklärt Vorstand Stefan Moser. Trainer Peter Kathan hätte gerne mit Tomas Rousek weitergearbeitet, zeigt aber auch Verständnis: „ Tomas hat gezeigt dass er höherklassig spielen kann. Der Wechsel auf der wichtigen Ausländerposition ist zu diesen Zeitpunkt nicht optimal, aber mit Filip Kokoska kommt ein Spieler, der im Probetraining überzeugt hat, noch jung aber extrem motiviert ist und auf einen Kurzzeitvertrag in der Oberliga zugunsten von Miesbach verzichtet hat“. Filip Kokoska ist 21 Jahre jung, Stürmer und kam letzte Saison beim EV Lindau in der Oberliga zu 4 Einsätzen, nachdem sich deren Ausländer Jeff Smith verletzt hatte. Diese Saison trainierte er regelmäßig unter Kim Collins beim DEL2-Club Crimmitschau und spielte in der Regionalliga Ost für die Chemnitz Crashers. Kokoska wird beim TEV mit der Nummer 46 auflaufen.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Die Mammuts kommen! Schongau fordert Passau - Black Hawks holen vier Punkte gegen Spitzenteams
(BYL)  Selbst zwischen Weihnachten und Neujahr gibt es für die Passau Black Hawks keine Möglichkeit groß auszuspannen. Einen Tag vor dem Heiligen Abend haben die Passau Black Hawks in der Passauer EisArena den Tabellenführer aus Füssen sensationell mit 3:2 geschlagen. Neuzugang Martin Zahora trugt mit zwei Toren maßgeblich zum Erfolg bei. Der Sieg war nach einer Serie von Niederlagen wie Balsam auf der Seele der Passau Black Hawks. Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag ging es Auswärts zum Tabellenzweiten HC Landsberg. Dort konnten die Passau Black Hawks bei der 3:2 Niederlage nach Penaltyschießen überzeugen, vor allem aber einen wichtigen Punkt um Rennen um die Verzahnungsrunde holen. Bereits nach einer Minute brachte Svata Merka seine Farben nach einem 2 auf 1 in Führung. Erst in der 21. Spielminute gelang den Gastgebern der glückliche Ausgleich. Ein Schuss von der blauen Linie wurde vor Keeper Clemens Ritschel ins Tor abgefälscht. Eine halbe Minute vor der zweiten Drittelpause brachte Daniel Schander die Habichte wieder in Führung. Mit der 2:1 Führung ging es für die Dreiflüsse Städter in das Schlussdrittel. Dort machten die River Kings mächtig Druck und konnten aus dem Gewühl heraus den Ausgleich erzielen. Dejan Vogl brachte einen Abpraller im Black Hawks-Tor unter. In Folge gelang den beiden Mannschaften kein weiterer Treffer, sodass eine 3 gegen 3 Overtime folgte – doch auch diese bleib torlos, sodass die Entscheidung im Penalty schießen fallen musste. Da hatten dann die Gastgeber das bessere Ende für sich. Daniel Menge versenkte den Puck zum 3:2 Sieg für den HC Landsberg. Vorstand Christian Eder fand nach den beiden Spielen gegen den ersten und zweiten der Tabelle nur lobende Worte: „Hut ab vor der Mannschaftsleistung! So müssen wir die letzten drei Spiele angehen, dann ist noch alles möglich!“
Der Terminplan der Eishockey Bayernliga bleibt bis zum Ende der Vorrunde weiter eng getaktet, sodass die Black Hawks am 28.12. gegen Schongau (20 Uhr) und am 30.12. gegen Miesbach (18.30 Uhr) in der Passauer EisArena gefordert sind. Die beiden Heimspiele sind auch gleichzeitig die letzten Spiele in der Passauer EisArena in der Vorrunde der Bayernliga. Das Ziel nach der Vorrunde ist klar und eindeutig definiert: Die Verzahnungsrunde! Um dieses Ziel zu erreichen müssen die Black Hawks die beiden Heimspiele gegen Schongau und Miesbach für sich entscheiden. Die Spiele gegen den EV Füssen und Landsberg sollten für kräftigen Rückenwind und Selbstvertrauen sorgen.
Den ersten großen Schritt können die Passau Black Hawks am Freitag um 20 Uhr in der Passauer EisArena gegen Schongau machen. Die Schongau Mammuts haben sich aus dem Rennen um die Verzahnungsrunde bereits verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Roman Mucha kann die Verzahnungsrunde nicht mehr erreichen und sich bereits voll auf den Kampf in den PlayDowns einstellen. Des Weiteren möchten sich die Allgäuer für die deutliche 9:3 Heimschlappe gegen Miesbach rehabilitieren. Das Hinspiel konnten die Black Hawks im Allgäu klar mit 3:0 für sich entscheiden. Zuletzt wechselten sich allerdings Höhen und Tiefen im Spiel der Schongau Mammuts ab. So folgte nach einem überzeugenden 6:5 Derbyerfolg gegen den TSV Peißenberg die deutliche Niederlage den TEV Miesbach. Für die Passau Black Hawks gibt also keinen Grund den Tabellendreizehnten zu unterschätzen. Aufpassen muss die Passauer Mannschaft insbesondere auf die Kontingentspieler Muzik und Kopecky, welche immer für Tore und besondere Aktionen im Spiel gut sind. „Wir müssen von Anfang an hellwach sein und dem Gegner unser Spiel aufdrücken.“ fordert Trainer Christian Zessack von seiner Mannschaft. Im Sport ist es oftmals so, dass angeschlagene Gegner die gefährlichsten sind. So wird auch gegen die Mammuts ein Sieg nur dann möglich sein, wenn jeder Spieler 100% seiner Leistung aufs Eis bringt.
Tickets zu den beiden Spielen gegen Schongau und Miesbach erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet am Freitag zum Spiel gegen Schongau um 19 Uhr – Eröffnungsbully: 20 Uhr. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Schwache Anfangsphase kostet Eishacklern den Heimsieg
(BYL)  Mehr Krampf als Kampf war das im Heimspiel am 2. Feiertag. In den Anfangsminuten lag der Weihnachtsbraten anscheinend noch im Magen und die „Eishackler“ fanden nur schwer ins Spiel. Es waren drei spritzig geführte Konter, die im Nachhinein betrachtet, vorzeitig das Spiel entschieden.
Gleich in der 2. Minuten traf der TSV zum 0:1 durch Marco Deubler, leider war es die falsche TSV-Seite. Nur eine Minute später konnte Estermaier allein vor dem Tor, den Abspielfehler der Abwehr nicht nutzen. In der 9. Spielminute kam es dann gleich doppelt bitter für die Peißenberger. Es waren Florian Fischer und Daniel Krzizok die auf eine Drei Tore-Führung für die „Gladiators“ ausbauen konnten. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels fingen sich die „Eishackler“ und kamen vermehrt zu eigenen Chancen (12.) Estermaier an den Pfosten, 19.) Novak allein vor dem Torwart), wenn aber Erding ihren Alleingang in der 17. Minute genutzt hätte, wäre das Spiel vermutlich früher entschieden gewesen. Wenn man die Chancen auf beiden Seiten nimmt, hätte es auch gut 5:5 stehen können, während Erding Ihre Möglichkeiten in Tore ummünzte, scheiterten die „Eishackler“ am Gäste-Torwart, am Pfosten oder am eigenen Unvermögen.
Im zweiten Drittel zeigte sich das Spiel der „Eishackler“ deutlich besser und wieder waren es zahlreiche Möglichkeiten, die nicht den gewünschten Erfolg brachten. Ein Lichtblick tat sich in der 28. Minute auf, als Estermaier zum 1:3 treffen konnte. Doch der gewünschte „Grafing-Effekt“ kam nicht auf, um es vorweg zu nehmen. Nicht in jedem Spiel kann eine Mannschaft einen 0:3-Rückstand aufholen. Obwohl noch weitere „Hochkaräter“ da waren, die aber liegen gelassen wurden. Am Ende des Mittelabschnitts stand es also 1:3.
Der letzte Spielabschnitt brachte gleich in der 42. Minute noch einmal Hoffnung auf, aber dieses „Bing“ (Das Geräusch des Pfostens), zerstörte diese wieder. Vermehrt in diesem Spiel war es dieses Metallgestänge, dass zwischen Erfolg und Misserfolg entschied, denn nachdem eben Eichberger mit seinem Pfostenknaller scheiterte, war es der Gegenzug der Erdinger, den Sie zum 1:4 im Namen von Philipp Spindler abschlossen.  Zwei Minuten Später hätte Erding das Spiel entscheiden können aber dieses Mal war das Pfostenglück auf Eishackler-Seite und in der 46, Minute hätte Maxi Barth auf 2:4 verkürzen können, aber Barth scheiterte am starken Schlussmann Jonas Steinmann. Zwei Tore folgten noch im 3. Drittel, jeweils eines auf beiden Seiten, in der 50. Minute machte erneut Spindler mit dem 1:5 den Deckel drauf und Dominik Novak brachte es in der 56. Minute lediglich nur noch zur Ergebnis-Kosmetik zum 2:5.
Was bleibt ist die Heimniederlage gegen die „Gladiators“ aus Erding und da es in der Tabelle weiterhin eng bleibt und man sogar auf den 8. Platz abrutschte heißt es jetzt noch mehr zusammenrücken und positiv gestimmt am Freitag nach Dorfen zu fahren, um dort zu bestehen. Nur noch drei Spiele in der Hauptrunde und da es immer wichtig ist, dass auch die Peißenberger Fans und Zuschauer hinter der Mannschaft stehen, wird es jetzt noch wichtiger sein dieses Ziel vom 8. Tabellenplatz gemeinsam in den gewünschten Erfolg zu lenken.
Darum bittet euch die Mannschaft, zahlreich am Freitag nach Dorfen zu reisen und die Mannschaft zum Sieg zu schreien.
  
    
ERSC Amberg
Klarer 9:5-Erfolg über Freising mit leichten Schönheitsfehlern
(BLL)  Einen Tag vor Heilig Abend beseitigte der ERSC Amberg auch die letzten rechnerischen Zweifel für die Qualifikation zur Verzahnungsrunde mit der Eishockey-Bayernliga. Beim 9:5 gegen die Black Bears Freising war Bernhard Keil „Man of the match“ – seine drei Treffer wurden besonders gefeiert.
Unter den annähernd 700 Zuschauern befand sich auch eine Abordnung von Fans aus Crimmitschau; für den sächsischen Zweitligisten hatte Keil einige Jahre gespielt, ehe er zurück nach Amberg kam. In der Partie selbst erwiesen sich die Freisinger als der erwartet unangenehme Gegner, dem die Löwen mit eigenen Fehlern auch hin und wieder in die Karten spielten. So beim 0:1 durch den pfeilschnellen Martin Dürr – bei Amberger Überzahl. Der ERSC war bald drückend überlegen, aber es fehlte noch die Präzision, weshalb es lediglich zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Keil reichte. Ein eigenes Powerplay verwertete Freising schon nach 9 Sekunden zur neuerlichen Führung durch Felix Kammermeier – einfach und konsequent.
Aus der ersten Pause kamen die Löwen wesentlich konzentrierter zurück. Nach nicht einmal drei Minuten vollendete Daniel Vlach ein Zuspiel von Florian Wrobel zum 2:2-Ausgleich, gleichzeitig der 100.Saisontreffer der Wild Lions. Das Angriffsspiel des ERSC lief nun nahezu reibungslos und erneut Vlach brachte sein Team erstmals in Führung. Sehenswert dann der vierte Löwen-Treffer, ausgehend von Goalie Oliver Engmann leitete Keil die Scheibe im Hechtsprung auf Felix Köbele, der dann auch noch Gästetorhüter Johannes Sedlmeier austanzte und verwandelte. Für das 5:2 zeichnete sich Keil schließlich selbst wieder verantwortlich. Ein nahezu perfektes Drittel für die Löwen, welches durch einen gehaltenen Penalty von Engmann noch das Sahnehäubchen bekam.
Besonders „ereignisreich“ verlief der Schlussabschnitt, nicht nur im Hinblick auf die 74 (!) Strafminuten die verteilt werden sollten. Zunächst erwischte es SE-Verteidiger Anton Münzhuber mit einer Spieldauerstrafe. Da aber der ERSC fast gleichzeitig fünf kleine Strafen abzusitzen hatte, konnte er daraus kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, denn Dürr nutzte den Platz auf dem Eis zu einem Doppelpack binnen 18 Sekunden. Amberg hatte den Faden verloren und geriet in Gefahr, den einst komfortablen Vorsprung zu verspielen. Das 6:4 durch Peter Hendrikson löste aber die Handbremse bei den Löwen und mit dem schnell folgenden siebten Treffer durch Dan Heilman war die Vorentscheidung gefallen – zumal mit Bernhard Weinzierl ein weiterer Freisinger vorzeitig in die Kabine musste. Im Powerplay legte Sebastian Aukofer nach, aber auch Andre Oestreich für die Freisinger mit deren zweitem Unterzahltor – ein Fakt, der ERSC-Coach Dirk Salinger weniger gefallen haben dürfte. Den Schlusspunkt setzte 26 Sekunden vor dem Ende erneut Bernhard Keil – zur besonderen Freude des „Keil-Fanclubs“ aus Crimmitschau.
  
    
ESC Kempten
Sharks trotzen Nebel und Kälte - ESC Kempten gewinnt in Fürstenfeldbruck mit 6:7 nach Verlängerung.
(BLL)  Über die 2 gewonnenen Punkte glücklich sein oder sich über den einen verlorenen ärgern, diese Frage konnte man sich nach dem Spiel der Sharks bei den Crusaders durchaus stellen. Nach einem spielerisch überlegenen Drittel mit etlichen großen Chancen  hätte man eigentlich mit 4:0 in die erste Pause gehen müssen, vermutlich wäre das auch schon vorentscheidend gewesen. Zu überlegen waren die Allgäuer die durch Oppenberger und Hornak mit 2 Toren führten. Einer der wenigen Konter brachte dann den schmeichelhaften Anschlusstreffer für die Brucker, der ihnen für das zweite Drittel deutlich mehr Elan verlieh. Und so ging es hoch und runter mit insgesamt 6 Toren und einer 5:4 Führung für die Oberbayern nach 40 Minuten. Erneut David Hornak, der wieder ein starkes Spiel machte, und Tobias Epp trafen zwischenzeitlich für die Illerstädter. Im letzten Spielabschnitt nahm Kempten das Spiel wieder an sich und glich durch Adrian Kastel-Dahl zum 5:5 aus. Nach einem Kniecheck musste Tobias Epp dann verletzt das Eis verlassen, wie lange er den Sharks fehlen wird ist noch nicht bekannt. In der folgenden numerischen Überlegenheit drängte der ESC auf die Entscheidung fing sich aber, wieder nach einem Konter, das 6:5 ein, besonders ärgerlich das es in eigener Überzahl fiel. Die Minuten verstrichen und Kempten musste die letzte dann nach einer Strafe mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem gelang in einem Kraftakt noch der erhoffte Treffer, erneut Kastel-Dahl traf wenige Sekunden vor Spielende zum mehr als verdienten Ausgleich. Auch die ersten drei Minuten der folgenden Verlängerung bestritt Kempten mit einem Mann weniger aber routiniert und clever. Als dann endlich wieder ausgeglichene Mannschaften auf dem Eis standen dauerte es nicht lange bis Alexander Henkel den Siegtreffer erzielte und seinem Team den zweiten Punkt sicherte.
Fazit: aufgrund der spielerischen Überlegenheit, vor allem im ersten Drittel ein verlorener Punkt, aufgrund der Spannung und vielen Unterzahlsituationen gegen Spielende aber durchaus auch zwei gewonnene.
Somit sind die Sharks nun punktgleich mit dem EC Ulm-Neu Ulm auf dem dritten Platz. Spannender kann es also vor dem  Winterclassic am Sonntag gegen die Donau Devils gar nicht sein. Eishockeyfans können sich schon jetzt auf ein großes Spektakel freuen.
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP nimmt Auswärtshürde in Selb ohne Probleme - Ungefährdeter 7:1 Erfolg beim Tabellenschlusslicht
(BLL)  Nach dem zweiten Erfolg am Wochenende nimmt der EC Pfaffenhofen  weiterhin geradewegs Kurs auf die Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Am Sonntag nahmen die Pfaffenhofener die Auswärtshürde in Selb ohne Probleme und feierten beim Tabellenschlusslicht einen ungefährdeten 7:1 (2:0; 2:1; 3:0) Erfolg. Aus den verbleibenden drei Spielen der Vorrunde benötigen die IceHogs noch drei Punkte, um die Qualifikation aus eigener Kraft perfekt zu machen.  
Auch wenn die Pfaffenhofener bei der Oberligareserve des VER Selb sicherlich keine Gala boten, stand der Sieg eigentlich nie in Frage. Zu überlegen agierten die IceHogs, ließen aber wie so oft im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen. Von Beginn an waren die jungen Selber hauptsächlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. Im Mittelpunkt stand dabei Torhüter Pascal Benesch, bester Mann seines Teams an diesem Abend. Bis zur 14. Minute konnte er seinen Kasten gegen ständig angreifende Gäste sauber halten, dann war es Jakub Felsöci, der ihn nach einem Zuspiel von Quirin Oexler zum ersten Mal überwinden konnte.  Zwei Minuten später ließ Nick Endreß das 2:0 folgen, was auch zugleich den ersten Pausenstand bedeutete. Als die Gastgeber dann gleich zu Beginn des Mittelabschnitts  mit einem Mann mehr auf dem Eis waren, nutzten sie dies sofort aus und Philipp Hähl, der bis dahin nur wenig zu tun hatte, war zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend geschlagen. Die IceHogs gaben dennoch  weiter den Ton an gegen die körperlich unterlegenen Hausherren und mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 23 Sekunden sorgten Dillon Duprey und Robert Gebhardt  wieder für klare Verhältnisse. Die mitgereisten ca. 20 ECP-Fans, unterstützt von einer Abordnung aus Bremen feierten schon längst lautstark, weil eigentlich nie das Gefühl aufkam, dass hier noch etwas hätte anbrennen können. Zumal Stefan Huber gleich zu Beginn des Schlussabschnitts in Überzahl nach Vorarbeit von Robert Neubauer auf 5:1 erhöhen konnte. Ebenfalls mit einem Mann mehr traf Jake Fardoe in der 50. Minute zum 6:1 und den Schlusspunkt setzte schließlich DillonDuprey in der 57. Minute nach Pass von Fabian Eder. ECP-Coach Chris Heid hatte seiner Mannschaft für den Fall, dass sie am Wochenende die volle Punktzahl holen würde, einige trainingsfreie Tage versprochen. So müssen die IceHogs erst am Donnerstag wieder ran, bevor dann am Freitag die letzte Heimpartie der Vorrunde gegen den TSV Trostberg auf dem Programm steht. 
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras mit einem souveränen Arbeitssieg gegen Frankfurt
(RLW)  Am zweiten Weihnachtstag gewannen die Giftschlangen souverän gegen das Schlusslicht der Regionalliga West deutlich mit 8:3 (4:2; 3:0; 1:1).
Doch was wäre Weihnachten ohne Liebe und Zuneigung. Es war ein besonderer Abend in der heimischen Schlangengrube. Mit dem Familientag und dem sogenannten „Teddybär- Toss“ wollten die Kobras samt Anhänger etwas Gutes tun. Die ausgewählte Institution war natürlich auch zu Gast, nämlich das Friedensdorf International.
Sportlich ging es trotzdem um Punkte und die Kobras wollten sich selbst und den Anhängern ein tolles Weihnachtsgeschenk machen. Doch der Beginn des ersten Spielabschnitts lief nicht nach Plan. Bereits nach 17 Sekunden führten die Löwen aus Frankfurt mit 1:0 durch David Lademann. Dieser Treffer weckte die Mannschaft von Schlangenbeschwörer Vanek auf und der Kobra Express konnte starten. Und es dauerte auch nicht lange, da eröffnete Leon Taraschewski mit seinem Tor den „Teddyregen“. Alle Plüschfiguren, die auf die Eisfläche geworfen wurden, werden für den Guten Zweck an das Friedensdorf International gespendet. Eine tolle Aktion. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an jeden Zuschauer, der an dieser Aktion teilgenommen hat.
Somit stand es unentschieden und das Spiel ging jetzt erst einmal richtig los. Nach einer schönen und sehenswerten Einzelaktion von Davide Carbone stand es 1:2 für die Gäste. Doch die Giftschlagen hatten die passende Antwort dazu, denn Andrew Harrison glänzte ebenfalls mit einem schönen Solo und glich noch in Unterzahl für die Kobras aus. Im weiteren Spielverlauf legte Phillip Heffler zum 3:2 nach und kurz vor der Pausensirene netzte Andrew Harrison zum zweiten Mal ein und sorgte für den Pausenstand von 4:2.
Nach zweimaligem Rückstand zeigten die Kobras Moral und haben sich super ins Spiel zurückgekämpft.
„Über die 60 Minuten war Dinslaken einfach spielerisch und technisch einfach besser als wir. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, resümierte der Gästetrainer Anton Raubal das Spiel.
Das zweite Drittel begann recht zäh und die Kobras witterten ihre Chancen, indem sie die Scheibe gut durch ihre eigenen Reihen spielten und somit die Löwen aus Frankfurt müde machten. Und das hatte auch Erfolg, denn in der 30. Minute sorgte Andrew Harrison mit seinem dritten Tor an diesem Abend für die 5:2 Führung. Mit zwei satten Schüssen in den Winkel von Phillip Heffler und Alexander Zaslavski schraubten sie das Ergebnis auf 7:2. Es ging in die letzte Drittelpause.
Im letzten Spielabschnitt merkte man den Gästen aus Frankfurt an, dass die Ausdauer und Energien verbraucht waren. Auch die Kobras schalteten ein paar Gänge zurück und spielten es souverän herunter. Tim Ansink konnte für die Gäste noch auf 3:7 verkürzen. Doch den Schlusspunkt zum 8:3 setzte Robin Dambacher zum Endstand der Partie.
„Wir hatten uns vorgenommen 6 Punkte einzufahren gegen Lauterbach und Frankfurt und das ist uns auch gelungen. Spätestens nach Mitte des zweiten Drittels haben die Jungs die Handbremse angezogen und sie und ich wussten, dass wir das Spiel gewinnen werden. Wir schauen weiter nach vorne und haben demnächst zwei Auswärtsspiele. Einmal in Herford und dann in Neuss. Da werden wir versuchen, das bestmögliche herauszuholen“, schaute Milan Vanek orientiert nach vorne.
  


    
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Donnerstag 27.Dezember 2018
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