Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

      
Straubing Tigers
(DEL)  Der schwedische Defender Fredrik Eriksson hat sich eine Knieverletzung zugezogen wodurch ihm nun eine vierwöchige Zwangspause droht

Deggendorfer SC
(DEL2)  Das Verletzungspech beim Schlußlicht der DEL2 hält weiter an: Stürmer Sergej Janzen hat sich eine schwere Unterkörper-Verletzung zugezogen, weshalb ihm möglicherweise das Saisonende droht
 
EC Lauterbach
(RLW)  Seit dem vergangenen Wochenendte steht Jan Obernesser wieder im Tor der Luchse, er kehrt von den Kassel 89ers aus der Hessenliga zurück an seine alte Wirungsstätte

Eisbären Regensburg
(OLS) Bei den Eisbären geht es weiter Schlag auf Schlag: Mit Stürmer Leopold Tausch hat ein weiterer Spieler seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bei den Oberpfälzern verlängert
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Stürmer Maximilian Kastner hat sich eine Verletzung am Bein zugezogen und wird mehrere Wochen pausieren müssen

FASS Berlin
(RLO)  Verteidiger Lucas Topfstedt, der zu Saisonbeginn kurrzeitig für die Preussen Berlin auf dem Eis stand und in der letzten Spielzeit für die Moskitos Essen spielte, kehrt zu den Akademikern zurück, für die er bereits zwei Jahre in der Oberliga aktiv war
 
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Der kanadische Stürmer Nathan Robinson findet bei den Saale Bulls als überzähliger Kontingentspieler keinerlei berücksichtigung mehr und steht nicht mehr im offiziellen Aufgebot

ECC Preussen Berlin
(OLN)  Die Preussen haben ihren Mannschaftskader mit dem 27-jährigen Tyler Brower ergänzt - der Deutsch-Amerikaner war in den letzten Jahren inaktiv und ist ein noch völlig unbeschriebenes Blatt in Deutschland
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 28.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost



    
Deutscher Eishockey Bund
U18-Nationalmannschaft beim 5-Nationen Turnier in Zuchwil - U16-Nationalmannschaft beim „Christmas-Tournament“ in Füssen
(DEB)  Die deutsche U18-Nationalmannschaft steigt am Freitag, 28.12.2018 in das Fünf-Nationen Turnier in Zuchwil ein. Gegner sind neben den Gastgebern aus der Schweiz, die Tschechen, die Slowaken und Finnland. Das Team um Chef-Trainer Thomas Schädler startet gegen die tschechische Auswahl um 19:30 Uhr Ortszeit. Das Turnier gilt als Härtetest für die im April stattfindende U18-Weltmeisterschaft Division IA in Grenoble.
Thomas Schädler, Chef-Trainer U18-Nationalmannschaft: „Wir haben beim Winter Camp intensiv an unseren Spielsystemen und Prinzipien gearbeitet. Jetzt freuen wir uns auf das Turnier in Zuchwil. Vier Spiele in vier Tagen gegen Mannschaften aus der Top-Division sind eine große Herausforderung für uns. Wir wollen uns weiterentwickeln und den nächsten Schritt Richtung Weltmeisterschaft machen.“
Michael Pfuhl, Technischer Direktor DEB: „Das Fünf-Nationen Turnier in Zuchwil ist eine sehr gute Möglichkeit uns optimal auf die Weltmeisterschaft in Grenoble vorzubereiten. Das Turnier ist stets top organisiert und alle Gegner sind hochkarätig.“
Parallel spielt die U16-Nationalmannschaft beim „Christmas-Tournament“ in Füssen. Beim Heimturnier misst sich die Mannschaft um Chef-Trainer Stefan Mayer auf internationalem Top-Niveau. Mit der Slowakei, der Schweiz und Finnland wurden hochkarätige Gegner eingeladen.
Das erste Spiel findet am Freitag, 28.12.2018 um 18:30 Uhr gegen Finnland statt.
Die weiteren Terminen sind am 29.12.2018 um 17:30 Uhr gegen die Slowakei und am 30.12.2018 um 13:30 Uhr gegen die Schweiz.
Stefan Mayer, Chef-Trainer U16-Nationalmannschaft: „Wir freuen uns bei unserem Heimturnier hier in Füssen gegen Gegner auf internationalem Top-Level antreten zu dürfen. Das Niveau wird großartig sein und bietet unseren Spielern beste Möglichkeiten ihr Spiel weiter zu entwickeln.“
Den Live-Ticker finden Sie auf der Startseite unserer Homepage www.deb-online.de
  
     
Eisbären Berlin
wetten.tv Sportwetten unterstützt die Eisbären Berlin
(DEL)  Die Eisbären Berlin werden in der laufenden DEL-Saison von einem neuen Partner unterstützt. In dieser Spielzeit ziert das Logo des 2016 an den Start gegangenen Online-Anbieters wetten.tv Sportwetten die Eisfläche in der Mercedes-Benz Arena Berlin. Zudem tragen auch die Sportsbar in der Arena und der Eisbären-Fantalk nach den Spielen den Namen von wetten.tv Sportwetten. In den sozialen Netzwerken präsentiert wetten.tv an den Spieltagen die Mannschaftsaufstellung und erreicht damit die über 150.000 Follower umfassende digitale Fangemeinde des Hauptstadtclubs.
Im Rahmen der Kooperation sind neben der werblichen Präsenz des Unternehmens zahlreiche gemeinsame Aktionen geplant. Eine dieser Aktionen ist das Sven Felski Tippspiel, bei dem die Fans mit dem richtigen Tipp des nächsten Eisbären-Spiels exklusive Hospitality-Tickets gewinnen können.
„Wir freuen uns über die Unterstützung von wetten.tv Sportwetten und sind froh, diesen zuverlässigen Partner wieder hinter uns zu wissen“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. Die Eisbären arbeiteten zuvor lange Jahre mit wetten.tv Sportwetten Vorgänger digibet, unter anderem bei ihrer Liveradioshow, zusammen.
Heidrun Huber, Geschäftsführerin der österreichischen TGS Top Goal Sports GmbH (TGS) als Betreiber des Portals: „Wir sind mit unserem Onlineangebot noch recht neu am Markt und haben uns dafür entschieden, ein größeres Engagement im Sport zu starten. Die Eisbären Berlin eignen sich als etablierter und traditionsreicher Partner mit einer begeisterungsfähigen Fangemeinde aus unserer Sicht perfekt für eine Kooperation. Für unser Unternehmen geht es im nächsten Schritt darum, neben unserer Tätigkeit im Ladengeschäft das Top Goal Sports-Onlineangebot stärker zu bewerben. Wir wollen uns als innovativer Wettanbieter, der näher am Kunden ist, mit einer neuen (Online)-Liga etablieren. Künftig gilt es Synergien zu nutzen und neue Ziele ins Visier zu nehmen.“
Die TGS Top Goal Sports GmbH (TGS) versteht sich als Unternehmen der Unterhaltungsindustrie und gehört zu den erfolgreichsten Sportwetten-Anbietern in Europa. In Österreich als Buchmacher lizensiert, erfüllte die TGS als einer von 35 Antragstellern für die Konzession in Deutschland die Mindestanforderungen und ist bis zur endgültigen Einführung eines neuen Verfahrens für den Erhalt einer vorläufigen Erlaubnis im Entwurf zum zweiten Glückspiel-Änderungsstaatsvertrag namentlich aufgeführt. Der Anbieter ist bereits seit fast zwölf Jahren auf dem Markt aktiv, bisher jedoch hauptsächlich durch seine Wettannahmestellen bekannt geworden. Ende 2016 erweiterte die TGS das bestehende Angebot um den Online-Auftritt wetten.tv und greift dabei auf die Erfahrung der ITDienstleisters DIGITOTE Ltd. zurück, der in der Vergangenheit u.a. auch die Abläufe für digibet (bis2016) betreut hat. In Kooperation wird das Angebot stetig erweitert.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Ravensburg kommt zum letzten Heimspiel - Eispiraten wollen Punkte gegen Ligaprimus
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau bestreiten morgen (Freitag, 28.12.2018 – 20:00 Uhr) ihr letztes Heimspiel des Jahres 2018. Dabei empfangen die Westsachsen keinen geringeren Gegner, als den aktuellen Tabellenführer Ravensburg. Die Baden-Württemberger führen die Liga seit Langem an und konnten bislang auch alle Spiele gegen die Pleißestädter gewinnen. Bei dem Team von Kim Collins konnte man schon gegen Frankfurt einen leichten Aufwärtstrend erkennen. Gegen die Towerstars soll der Bock endlich umgestoßen und die anhaltende Talfahrt beendet werden.
Erst im Penaltyschießen mussten sich die Eispiraten gestern geschlagen geben. Zuvor lieferten sich die Westsachsen einen großen Fight mit den Löwen Frankfurt und kamen elf Sekunden vor dem Ende zum 2:2-Ausgleich. Der positive Schwung soll trotz der knappen Niederlage mit in die nächsten Partien genommen werden. Dabei steht für die Crimmitschauer zum letzten Heimspiel des Jahres ein echter Kracher an!
Mit den Ravensburg Towerstars kommt der Tabellenführer in den Sahn. 67 Punkte konnten die Schützlinge von Trainer Jiri Ehrenberger bereits sammeln, haben mit 144 Toren die meisten Treffer und stellen mit 86 Gegentoren die viertbeste Defensive der Liga. Um gegen die Baden-Württemberger zu punkten, muss vieles passen. Gerade der Angriff der Gäste muss bestmöglich aus dem Rennen genommen werden. Andreas Driendl (13 Tore, 30 Assists) ist nur ein Name von vielen hochklassigen Stürmern, unter welchen sich unter anderem auch Ex-Eispirat Robbie Czarnik tummelt.
Drei der letzten fünf Spiele konnten die Ravensburger für sich entscheiden. Gestern Abend gewann der Ligaprimus mit 4:1 gegen den ESV Kaufbeuren. Die letzten zwei Duelle mit den Eispiraten entschieden die Puzzlestädter ebenfalls für sich. Dagegen holten die Westsachsen in der vergangenen Serie sechs Siege aus sechs Spielen und schafften gegen die Ravensburger den Einzug in die Playoffs!
  
    
Deggendorfer SC
DSC mit Sieg im Rücken zu den Kassel Huskies
(DEL2)  Nach einem tollen 7:5-Sieg gegen die Falken aus Heilbronn am 2. Weihnachtsfeiertag geht es für den Deggendorfer SC schon am Freitag zum nächsten Gegner. Diesmal erwarten die Kassel Huskies die Mannschaft von Trainer John Sicinski.
In der aktuellen Saison liegen die Huskies deutlich hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Nur Platz 8 in der Tabelle sind nicht das, was sich die Hessen mit ihrem namhaft besetzten Kader vorstellen. Sinnbildlich stehen dafür die Wechselspiele an der Bande der Huskies. Zuletzt trennte man sich von Bobby Carpenter und Tim Kehler ist nun alleinverantwortlicher Trainer.
Auch im Kader wurde fleißig während der Saison gebastelt. Sébastien Sylvestre war der bislang letzte Neuzugang vom EBEL-Club Medvescak Zagreb. Für ihn musste der Kanadier Matthew Neal das Team verlassen.
Offensiv hat sich der neue Mittelstürmer mit 7 Scorerpunkten in 5 Spielen bereits gut eingeführt. Daneben gilt es für die Deggendorfer Defensive vor allem Cory Trivino, Tyler Gron, Richard Mueller, Toni Ritter oder Jens Meilleur im Auge zu behalten.
Beim DSC will man natürlich den Rückenwind aus dem Spiel gegen die Heilbronner Falken mitnehmen und möglichst den einen oder anderen Punkt aus dem Hessischen mitnehmen. Sicher fehlen wird dabei weiterhin Andrew Schembri, der noch ca. 3 Wochen für seine Genesung benötigt. Ähnlich lange wird es auch beim neuesten Ausfall Christoph Kiefersauer dauern, bis er wieder eingreifen kann. Im Spiel gegen Heilbronn hat sich der Angreifer eine Unterkörperverletzung zugezogen. Weiter fehlen wird auch Kapitän Andreas Gawlik. Einzig Dimitrij Litesov, der gegen Heilbronn pausieren musste, wird aller Voraussicht nach in den Kader zurückkehren. Der Einsatz der Förderlizenzspieler aus Straubing entscheidet sich wie immer kurzfristig.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen treffen auf Bietigheim & Weißwasser
(DEL2)  Keine Pause: Die Dresdner Eislöwen treffen zum Jahresausklang auf die Bietigheim Steelers und die Lausitzer Füchse. Über den Einsatz von René Kramer und Tom Knobloch wird kurzfristig entschieden.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Es war wichtig, dass wir gegen Bad Tölz gewonnen haben. Dieser Sieg gibt uns wieder mehr Selbstvertrauen. Gerade vor der Partie gegen Bietigheim ist das von großer Bedeutung. Die Steelers bringen jede Menge Qualität mit, sind immer gefährlich. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf die Spiele in den nächsten Tagen.“
Steven Rupprich: „Ich freue mich auf die spielintensive Zeit. Wir haben gestern einen guten Start hingelegt. Am Wochenende erwarten uns zwei schwere Gegner. Wir brauchen jeden Punkt. Bietigheim verlangt immer viel von uns ab. Man muss immer auf bestem Niveau spielen, um etwas aus dem Spiel mitzunehmen. Und mit Weißwasser haben wir bekanntlich noch eine Rechnung offen.“ 
Das DEL2-Punktspiel gegen die Bietigheim Steelers bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 28. Dezember um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Das Spiel wird geleitet von den HSR Robert Paule und Ulpi Sicorschi. Am Sonntag, 30. Dezember sind die Dresdner Eislöwen um 17 Uhr bei den Lausitzer Füchsen gefragt. Die Partie steht unter der Leitung von den HSR Marc André Naust und Jens Steinecke. 
  
    
EHC Freiburg
Frankfurt und Kaufbeuren - zwei Top-Four-Gegner am Wochenende
(DEL2)  Es geht weiter Schlag auf Schlag: Nach dem Derby gegen Bietigheim (2:4) stehen für den EHC Freiburg ein weiteres Heimspiel am Freitag und eine Auswärtspartie am Sonntag auf dem Programm. 
Ravensburg, Lausitzer Füchse, Kaufbeuren, Frankfurt: Diese Teams bilden schon seit Wochen die unangefochtene Spitzengruppe der DEL2. Zwei dieser Teams sind die letzten Gegner des EHC Freiburg im Kalenderjahr 2018: Am 28. Dezember empfangen die Wölfe die Löwen aus Frankfurt, am 30. Dezember geht's ins Allgäu zum ESV Kaufbeuren.
Für den EHC Freiburg, der nur zwei der letzten vierzehn Spiele für sich entscheiden konnte und einen Trainerwechsel hinter sich hat, sind dies zwei weitere Herausforderungen in unruhigen Zeiten. Die Mannschaft stand am Donnerstagmittag schon wieder auf dem Eis, ist konzentriert und motiviert wie eh und je, und möchte insbesondere ein besseres Powerplay abliefern als zuletzt gegen Bietigheim. Hier könnte Schlagschuss-Guru Mark Mancari helfen, der am Wochenende wieder zur Verfügung steht.
Beide Partien werden live auf Sprade.TV übertragen. Fürs Stadion-Erlebnis indes lohnt es sich, den Vorverkauf in Anspruch zu nehmen: In Freiburg ist er möglich auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr sowie online im Ticketshop und in den Vorverkaufstellen unseres Partners Reservix. In Kaufbeuren wird zum Jahresabschluss mit einem vollen Haus gerechnet. Wer nicht vor verschlossenen Türen stehen möchte, sollte sich sein Ticket im Onlineshop des ESV kaufen.
  
    
ESV Kaufbeuren
Julian Eichinger fällt mit schwerer Handverletzung für den Rest der Saison aus - Simon Schütz vom Kooperationspartner ERC Ingolstadt stößt gegen Bayreuth zum Kader der Joker
(DEL2)  Julian Eichinger zog sich beim Spiel gegen die Ravensburg Towerstars eine schwerwiegende Knochen- und Bänderverletzung an der Hand zu. Er musste sich dabei gleich zwei Operationen in der BG Unfallklinik in Murnau unterziehen. Die erste wurde noch gestern Abend, eine zweite heute Vormittag durchgeführt. Fest steht dabei nun, dass für Julian Eichinger die Saison... leider frühzeitig beendet ist. Es wird mit einer Ausfallzeit von 16 Wochen gerechnet. Der ESV Kaufbeuren wünscht Julian Eichinger auf diesem Wege eine schnelle und vor allem komplette Genesung. 
Für das Spiel in Bayreuth wird Simon Schütz vom DEL Kooperationspartner ERC Ingolstadt zum Kader der Joker gehören. Über weitere Mögliche Einsätze des jungen Verteidigers im Dress des ESVK wird kurzfristig entschieden.
   
    
EV Lindau Islanders
Holpriger Start in die Derby-Serie - Eiskalte Indians schlagen die EV Lindau Islanders mit 4:0 / In den kommenden Spielen gegen Sonthofen wird Leistung erwartet
(OLS)  Am vergangenen Mittwoch musste sich die EV Lindau Islanders in Memmingen mit 4:0 geschlagen geben. In den kommenden Derbys gegen Sonthofen am 28.12. um 19:30 Uhr in Lindau sowie am 30.12.um 18 Uhr bei den ERC Bulls Sonthofen, müssen die EV Lindau Islanders Leistung zeigen, um sich den Klassenerhalt zu sichern.
Die Islanders kamen eigentlich am Mittwoch gut ins Spiel und spielten sich zunächst im Memminger Drittel fest, den ersten Treffer aber markierten die Hausherren in der 4. Minute nach einem Alleingang von Jared Mudryk. Im weiteren Verlauf überstanden die EV Lindau Islanders eine 2-Minuten Strafzeit von Andreas Farny wegen eines Bandenchecks unbeschadet. Lindau arbeitete sich wieder in die Partei, aber die Indians schlugen in der 11. Minute zu. Nach einem kapitalen und unnötigen Scheibenverlust hinter dem eigenen Tor, erzielte Jan Latal das 2:0. Die Islanders schüttelten sich kurz und versuchten sofort den Anschluss herzustellen, was fast gelang, denn nur eine Minute später ging der Puck nach einem schönen Schlagschuss von der blauen Linie vom Innenpfosten wieder raus. Im weiteren Verlauf konnte Memmingens Joey Vollmer während einer Überzahl für die EV Lindau Islanders mehrere Schüsse gut parieren.
Im zweiten Spielabschnitt waren die Islanders die eigentlich klar überlegene Mannschaft. Die Indians aus Memmingen kamen nur mit wenigen Entlastungsangriffen aus der Defensivzone, blieben aber mit ihren Kontern stets gefährlich. In einer Überzahlsituation, in der Indians Spieler Schirrrmacher wegen Hakens auf der Strafbank saß, verzweifelten die EV Lindau Islanders Schuss für Schuss an Memmingens Schlussmann Joey Vollmer, der immer noch seine Schoner oder die Kelle dazwischen hielt. In der 33. Minute kam es dann wie es kommen musste wenn man in der Offensive nicht trifft, denn Memmingen kam mit einem ihrer Entlastungsangriffe durch Dominik Piskor vor das Lindauer Tor und erzielte nach schöner Vorarbeit von Miettinen eiskalt das 3:0. Nur zwei Minuten später, während einer zweiminütigen Strafe der Islanders wegen Haltens für Dominik Ochmann, schlugen die Indians erneut zu und schraubten das Ergebnis auf 4:0.
Das letzte Drittel begann wie schon der zweite Spielabschnitt. Die Lindauer kämpften, um einen Anschluss herzustellen, dieser wollte aber nicht fallen. Ein Schuss ans Lattenkreuz war bezeichnend dafür, dass am Mittwochabend kein Treffer fallen wollte und sollte. Zwei Strafen der Islanders waren im Anschluss noch die Highlights, in der 48. Minute erwischte es Marco Miller wegen Beinstellens, in der 58. Minute folgte Sean Morgan mit derselben Strafe. Beide konnten unbeschadet überstanden werden.
Ein Schussverhältnis von 45:45 ist bezeichnend für die Harmlosigkeit der EVL Mannschaft. Leider bleiben die Jungs um Chris Stanley derzeit dem Anspruch an sich selbst sehr viel schuldig – mit so einem Auftritt wird es schwer die restlichen fünf Vorrundenspiele noch gut zu überstehen. Jetzt müssen die Spieler in den Spielen gegen Sonthofen, am Freitag um 19:30 Uhr in Lindau und am Sonntag um 18:00 Uhr in Sonthofen, die dementsprechende Reaktion zeigen, um bei ihren Fans nicht zu verspielen. Vorstand, Sponsoren und Fans erwarten in den restlichen 5 Spielen eine klare Reaktion.
Nachdem die EV Lindau Islanders in den letzten beiden Spielen gegen den ERC Sonthofen eine 2:5 Niederlage hinnehmen mussten sowie die Revanche in Lindau nur knapp mit 2:1 gewinnen konnten, sind die Vorzeichen in den kommenden beiden Spielen etwas andere. Die Islanders sollten sowohl das Heimspiel am 28.12. um 19:30 Uhr im Eichwald als auch das Auswärtsspiel am 30.12. um 18 Uhr in Sonthofen gewinnen, um die Playoffplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Die Mannschaft des ehemaligen Teamkollegen Martin Sekera steht momentan, mit 8 Punkten Rückstand auf die Islanders, auf dem elften Tabellenplatz. Nach einigen Abgängen, unter anderem Sean Morgan zu den EV Lindau Islanders und einigen Verletzungssorgen, hatten die Sonthofener die letzte Zeit einige Fronten abseits des Eises zu bekämpfen. In den letzten Spielen mussten sie sich Peiting und Memmingen geschlagen geben. Da in Derbys aber andere Gesetze gelten, spielt dies meist eine untergeordnete Rolle, denn in den Vorbereitungsspielen als auch in den letzten Aufeinandertreffen, haben die Sonthofener gezeigt, dass sie ein starker Gegner sein können. Die Bulls profitieren vor allem durch ihren starken Torhüter Patrick Glatzel, der bereits die letzten Jahre zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat. Lukas Slavetinsky, sportlicher Leiter und Spieler der ERC Bulls Sonthofen, wird alles daran setzen den Islanders das Leben so schwer wie nur möglich zu machen. Aber auch das Coachteam um Spielertrainer Chris Stanley wird nach der vergangenen Niederlage gegen Memmingen sein Team entsprechend vorbereiten und motivieren, um die volle Punkteausbeute mitzunehmen. Die Fans können sich auf stimmungsvolle Derbys freuen.
Anthony Calabrese fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus. Die Suche der EV Lindau Islanders nach einem Ersatzmann gestaltet sich schwierig, da alle Vereine sich bereits in der wichtigen Endphase für die Qualifikation der Meisterrunde befinden und nur schwer freie Spieler verfügbar sind.
  
    
ECDC Memmingen
Letztes Heimspiel im Kalenderjahr: Indians empfangen Riessersee
(OLS)  Am Sonntag, einen Tag vor Silvester, kommt es zu einem weiteren Knallerspiel am Hühnerberg. Mit dem Altmeister vom SC Riessersee bekommen es die Indians mit einem starken Gegner zu tun, Punkte sollen aber trotzdem erkämpft werden. Karten sind an allen VVK-Stellen sowie an den Abendkassen erhältlich.
Es gibt keine Zeit um durchzuatmen: Bereits am Freitag treffen beide Teams aufeinander, nur zwei Tage später gibt es das Rückspiel in Memmingen. Inmitten eines wahren Marathonprogramms steht für die Indians das vorletzte Heimspiel der Hauptrunde auf dem Programm. Mit dem SC Riessersee kommt ein starker Gegner nach Memmingen, beide Male konnten sich die Oberbayern die volle Punktzahl gegen die Indianer holen. Jeweils mit 2:4 zogen die Maustädter den Kürzeren, bei beiden Partien war man aber keineswegs chancenlos, so dass Hoffnung auf Punkte am Hühnerberg durchaus vorhanden ist. Bei den Gästen von der Zugspitze geht man in diesem Jahr mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start. Nach dem insolvenzbedingten Abstieg aus der DEL2, wo die Garmischer im vergangenen Jahr noch im Finale standen, formten die Verantwortlichen, mit großer Unterstützung ihres Förderlizenzpartners München, eine schlagkräftige Mannschaft, die derzeit auf Rang 5 der Tabelle zu finden ist. Ganze 11 Punkte Vorsprung sind es vor dem Wochenende auf die Memminger, die versuchen wollen, diesen Rückstand etwas aufzuholen. Die besten Scorer im Team von Toni Söderholm, der vor wenigen Tagen zum neuen Bundestrainer ernannt wurde und nun die Leitung an Georg Kink übergeben hat, sind Routinier Florian Vollmer sowie der Schwede Victor Östling. Neben seinem Landsmann Martin Naenfeldt machen vor allem auch die talentierten Nachwuchskräfte von Red Bull München auf sich aufmerksam, die allesamt mit einer Förderlizenz für den SCR auflaufen. Allen voran Tobias Eder und Emil Quaas zeigen in ihren Einsätzen immer wieder, dass sie über kurz oder lang in der DEL Fuß fassen werden.
Bei den Indians kehrten nach den Feiertagen die krankheitsbedingten Ausfälle wieder zurück. So ist davon auszugehen, dass auch gegen die Werdenfelser mit vier Reihen agiert werden kann. Nach zwei sehr gut besuchten Spielen gegen Rosenheim und Lindau hoffen die Verantwortlichen erneut auf eine tolle Kulisse am Hühnerberg. Die letzten Erfolge sowie die glänzende Atmosphäre der letzten Wochen waren beste Eigenwerbung für den ECDC, der sich nun in eine möglichst gute Ausgangslage für den Kampf um die Play-Off-Plätze bringen will.
Karten sind noch an allen VVK-Stellen der Memminger zu erwerben. Auch an den Abendkassen wird es für sämtliche Kategorien noch Tickets geben. In den Pausen der Partie am Sonntag, können auch wieder Karten für das Länderspiel Deutschland gegen die Schweiz erworben werden, welches im Februar in Memmingen stattfindet.
  
    
Starbulls Rosenheim
Topspiel-Doppelpack als Jahresabschluss
(DEL2)  Gleich zweimal treffen die Starbulls Rosenheim als Tabellendritter am Wochenende auf den neuen Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga Süd, den EC Peiting. Die Rot-Weißen aus dem Pfaffenwinkel sind nicht nur die torgefährlichste Mannschaft der Liga, sie weisen auch das beste Über- und Unterzahlspiel auf. Trotzdem haben sie auf die Starbulls nur einen einzigen Punkt Vorsprung. Teil eins des Spitzenduell-Doppelpacks findet am Freitagabend ab 19:30 Uhr in der Eissporthalle Peiting statt. Am Sonntag – Spielbeginn 17 Uhr – ist der EC Peiting dann im emilo-Stadion zu Gast. Die Vorzeichen versprechen zwei richtungsweisende Topspiele zum Jahresausklang.
Lange Zeit führte der EC Peiting in der laufenden Spielzeit das Klassement als Spitzenreiter an. Nach der Deutschland-Cup-Pause im November durchlebten die Rot-Weißen aber eine sechs Spiele andauernde Durststrecke, in der ganze drei von 18 möglichen Zählern erbeutet wurden. Eine Serie von sieben Siegen am Stück – der jüngsten gelang am zweiten Weihnachtsfeiertag mit 7:4 in Sonthofen – brachte den ECP nun wieder zurück an den „Platz an der Sonne“.
Zwei Plätze, aber nur einen Zähler dahinter, rangieren die Starbulls Rosenheim. Es kommt also zu zwei echten Topspielen zum Jahresausklang der Eishockey-Oberliga Süd, der das Duell zwischen den Starbulls und dem EC Peiting gleich zweimal vorsieht: Am Freitag gastieren die Grün-Weißen in Peiting (Spielbeginn 19:30 Uhr), am Sonntag kommt es zum unmittelbaren Rückspiel im Rosenheimer emilo-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr). Der von Sebastian Buchwieser trainierte Spitzenreiter aus Peiting möchte nicht nur seine Tabellenführung verteidigen, sondern wird mit einer großen Portion Revanchelust agieren. Denn die beiden bisherigen Saisonvergleiche konnten die Starbulls mit 5:4 auf eigenem Eis und 3:2 in der Fremde jeweils knapp für sich entscheiden.
Für die Starbulls geht es freilich darum, nach zuletzt vielen unnötig verlorenen Zählern auch und gerade in diesen beiden Spitzenduellen erneut zu punkten. Unter Druck setzen möchte Trainer Manuel Kofler sein Team dabei aber nicht: „Ich will in den beiden Spielen gegen Peiting eine Leistung sehen wie im Spiel gegen Riessersee am Mittwoch – aber dass wir mehr Tore schießen“. Wenn das gelingt, dürfte der ein oder andere Zähler für die Starbulls durchaus drin sein, wenngleich der Gegner einen tollen Lauf hat und mit 127 erzielten Treffern nach 27 Spieltagen die beste Offensive der Liga stellt.
Mit Ty Morris, Milan Kostourek (beide 41 Scorerpunkte), Brad Miller, Anton Sall (beide 38), Simon Maier (35) und Andreas Feuerecker (32) hat ECP-Coach Sebastian Buchwieser geballte Offensivpower im Köcher. Mit 30,5 Prozent Erfolgsquote ist sein Team auch in der Powerplaywertung Ligaspitze, und mit dem starken Wert von 87,1 Prozent steht es zudem in der Unterzahlwertung ebenfalls auf Platz eins! Die Starbulls Rosenheim nehmen im Vergleich dazu mit 77,2 Prozent bzw. 22,2 Prozent nur Mittelfeldränge ein. Peiting geht demnach als Favorit in die Jahresabschlussduelle mit den Starbulls, die aber eben in den beiden bisherigen Duellen der laufenden Spielzeit gegen den ECP noch keinen Punkt abgegeben haben und alles daran setzen werden, diese Serie fortzusetzen.
Für das Spiel am Freitag um 19:30 Uhr in Peiting bittet der Veranstalter um eine nicht zu knappe Anreise, da es wegen des zu erwartenden hohen Zuschauerinteresses zu Parkplatzengpässen und Wartezeiten an den Kassen kommen könnte.
Tickets für das Rückspiel am Sonntag um 17 Uhr im emilo-Stadion sind jederzeit zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder aber in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Ihr. Die Tageskasse am Stadion öffnet am Sontag um 15 Uhr. Das Spiel wird – wie alle Heimspiele der Starbulls Rosenheim – auch live und kommentiert im Internet übertragen. Der Livestream ist zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv buch- und abrufbar.
  
ROFA AG neuer Starbulls Premium-Partner
Ein Meilenstein im Starbulls Partner Bereich: Die ROFA INDUSTRIAL AUTOMATION AG (ROFA AG) ist ab sofort offizieller Premium-Partner der Starbulls Rosenheim. Zusätzlich wird die Spielstätte des Eishockey-Oberliga Teams ab April 2019 den Namen „ROFA-Stadion“ tragen.
Die ROFA AG, mit Hauptsitz in Kolbermoor, engagiert sich zum zweiten Mal im Rosenheimer Eishockeysport und möchte die über 5 Jahre abgeschlossene Partnerschaft vielschichtig und nachhaltig gestalten. Neben werbewirksamer Präsenz im Rosenheimer Eisstadion sowie im Online- und Printbereich wird das Unternehmen aus der Automatisierungs- und Fördertechnikbranche auch auf dem Trikot der Seniorenmannschaft der Starbulls vertreten sein. Zusätzlich tritt die ROFA AG als Hauptsponsor auf den Trikots der U-20 und U-17 Nachwuchsmannschaften des Vereins auf. Zur Aktivierung des Sponsorings vereinbarten beide Partner weitere Maßnahmen wie beispielsweise die „Students Night – Presented by ROFA AG“ zu einem Heimspiel der Starbulls.
„Wir freuen uns, mit der ROFA AG ein weltweit agierendes Vorzeigeunternehmen aus der Region für die Starbulls Rosenheim gewonnen zu haben. Die Partnerschaft ist langfristig ausgelegt und basiert auf mehreren Säulen. Diese Kooperation ist nicht nur eine positive Nachricht für den Verein, vielmehr sehen wir hiermit auch eine Signalwirkung von und für die Unternehmen aus der Region. Diese Partnerschaft zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, sagt Marcus Thaller, Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V..
Andreas Bauer, Vorstand der ROFA AG, sagt zur neuen Partnerschaft: „Trotz der internationalen Ausrichtung sind wir als Traditionsunternehmen fest in der Region verankert. Mit unserem Engagement als Partner der Starbulls und Namensgeber des Eisstadions ergibt sich nun die Möglichkeit, eines der sportlichen Aushängeschilder der Region sowie die Stadt Rosenheim zu unterstützen. Damit wollen wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und einen Beitrag zu einer erfolgreichen Entwicklung des Vereins und der regionalen Sportlandschaft leisten. Die ROFA AG wird als langfristiger Partner auftreten und die Nachhaltigkeit des Engagements bewusst mit der zusätzlichen Förderung des Nachwuchses unterstreichen. Eine übergeordnete Rolle spielt hierbei die Infrastruktur rund um das Eisstadion, die sich mithilfe des Sponsorings maßgeblich verbessern soll.“
„Die ROFA AG aus Kolbermoor ist einer der ganz großen Player unserer Region und wir als Starbulls Rosenheim sind sehr froh, dieses großartige Unternehmen als Partner für unsere Farben gewonnen zu haben. Der Entschluss zu einer Starbulls-Kooperation eines solch führenden und weltweit agierenden Unternehmens zeigt, dass sich die Starbulls zu einer attraktiven Plattform entwickeln, die beste Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmen dieser Größenordnung bietet. Gemeinsam wollen wir das Rosenheimer Eishockey auf allen Ebenen fit für die Zukunft machen und unseren Verein wieder dorthin führen, wo er hingehört“, sagt ein sehr erfreuter Christian Hötzendorfer, dritter Vorstand der Starbulls Rosenheim.
  
Starbulls besuchen Grund- und Mittelschule in Rott
Vergangene Woche ging es für die Starbulls wieder an eine Schule in der Region. Diesmal stand der Besuch der Grund- und Mittelschule in Rott a. Inn an. Dabei ging es vor allem sportlich zur Sache.
Teil der Starbulls-Delegation waren diesmal Lukas Steinhauer, Daniel Bucheli, Dominik Daxlberger, Tom Pauker und U17-Nachwuchsspieler Lars Stelzmann. SBR- Nachwuchstrainer Bernd Biberger ist gleichzeitig auch Schulleiter und Sportlehrer in Rott und war deshalb ebenfalls anwesend. Für den Besuch der Starbulls versammelte sich die gesamte Schule in der Sporthalle und lauschte dort gespannt den Spielern. Diese stellten sich und den Verein vor, bevor es in eine 30-minütige Fragerunde ging. Das Interesse der
Schüler war groß. „Was war deine schlimmste Verletzung?“, „Wer von euch hat die meisten Tore geschossen und „An welches Spiel erinnerst du dich besonders gern!“ waren nur ein paar wenige der unzähligen Fragen. Nächster Programmpunkt war das Ausrüstungsquiz, bei dem die Schüler erraten mussten, wie die Eishockeyausrüstung für Spieler und Torwart richtig angelegt wird. Dargestellt wurde das Prozedere an zwei freiwilligen Schülern.
Anschließend wurde es sportlich. Die Schüler der 8. und 9. Klassen durchliefen unter Anleitung der Starbulls einen anspruchsvollen Aufwärmparcours ehe es dann im direkten Duell zu einem Hallenhockeyturnier kam. Dabei setzten sich die Profis mit 5:1 durch, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Beide Teams wurden lautstark von der Halle angefeuert und schließlich auch gefeiert. Zum Abschluss gab es noch eine ausführliche Autogrammstunde, bei der die 300 mitgebrachten Plakate der Starbulls gar nicht ausreichten, sodass schnell 200 zusätzliche organisiert werden mussten. Am Ende gingen aber alle Schüler mit einem Autogramm zurück in den Unterricht.
Lukas Steinhauer zieht ein positives Fazit: „Unser Besuch an der Schule in Rott hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Man hat gemerkt, dass die Kinder viel Freude hatten und es großes Interesse an der Sportart Eishockey und den Starbulls bestand.“ Dies Starbulls bedanken sich bei Herrn Biberger und allen Schülern für den wunderbaren Empfang in der Schule und den tollen Vormittag.
  
    
Blue Devils Weiden
Blue Devils sagen Blutkrebs den Kampf an
(OLS)  Am 4. Januar findet das letzte Heimspiel der Hauptrunde für die Blue Devils Weiden statt. Für dieses Spiel gegen den EHC Waldkraiburg hat das Event-Team der Blue Devils eine ganz besondere Aktion geplant. Als erster Verein der Eishockey-Oberliga Süd überhaupt führen die Weidener einen Aktionstag mit der DKMS, der deutschen Knochenmarkspenderdatei, durch. Hierbei wird es ab ca. einer Stunde vor dem Spiel bis zum Spielende die Möglichkeit geben, sich typisieren zu lassen. Wer noch nicht bei der DKMS registriert ist, ist herzlich eingeladen, sich an diesem Tag in die Spenderdatei aufnehmen zu lassen. Möglicherweise kommt somit der ein oder andere Eishockeyfan als potentieller Lebensretter in Frage.
Anlässlich dieser einmaligen Aktion wird es auch wieder, wie bereits zum Pinktober und Movember, einen eigens kreierten DKMS-Aktionsschal geben. Dieser ist für 15€ am Fanshop erhältlich, wobei 5€ pro verkauftem Schal an die DKMS gespendet werden. Die Schals sind auf 100 Stück limitiert. Hier heißt es also: „schnell sein“.
Weitere Informationen zum Aktionstag und zur Typisierungsaktion folgen in den kommenden Tagen.
  
    
ESC Moskitos Essen
Wohnbau Moskitos reisen zu den Scorpions
(OLN)  Nach dem neunten siegreichen Spiel in Serie, das der ESC Wohnbau Moskitos Essen mit dem Sieg gegen die Tilburg Trappers am 2. Weihnachtstag sehr eindrucksvoll eingefahren hat, sind die Moskitos als Tabellenzweiter mittlerweile vom Jäger zum Gejagten geworden. Das spielerisch- und kämpferisch disziplinierte Auftreten der Mannschaft vom Essener Westbahnhof, unter der Leitung von Coach Frank Gentges in den letzten Wochen, nährt die Hoffnung auf die direkte PlayOff Qualifikation im Kampf um den Aufstieg in die DEL 2. Brauchte es in der Frühphase der Saison noch etwas Zeit bis die Eismaschinerie der Mücken auf Touren kam und die Stellschrauben feinjustiert waren, läuft der Motor aktuell wie geschmiert. Aber das Program vor und nach dem Jahreswechsel ist auch enorm kräftezehrend. Sieben Spiele in 14 Tagen und dies gegen Gegner, die einem alles abverlangen. Da müssen die Kraftreserven gezielt eingesetzt werden, um das hart erarbeitete Punktepolster beizubehalten und zielgerichtet weiter auszubauen.
Aber auch der heutige und letzte Gegner für die Moskitos in diesem Jahr ist eine umgangssprachlich hohe Hausnummer im Eishockeyzirkus. Die Moskitos reisen zu den Hannover Scorpions in die niedersächsische Wedemark. Die Skorpione um Coach Dieter Reiss verfügen über ein hochkarätiges Spieleraufgebot und liegen Punktgleich hinter der Mannschaft vom Essener Westbahnhof - dies aber nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz. Die Bilanz gegen die Mellendorfer ist recht ausgeglichen. Drei der letzten sieben Partien konnten die Essener für sich entscheiden und dabei auch Punkte aus der Hus de Groot Arena entführen. Frank Gentges wird seine Spieler wieder dazu anhalten die Zweikämpfe anzunehmen, Zeitstrafen dabei aber möglichst zu vermeiden. Ein weiteres Topspiel in der DEB Oberliga-Nord, das dem ESC Wohnbau Moskitos Essen alles abverlangen wird. Zur Unterstützung des Teams machen sich auch zwei Fanbusse auf den Weg nach Niedersachsen. Anbully ist um 20:00 Uhr.
Am kommenden Sonntag haben die Stechmücken dann kurz Zeit zum Durchatmen, zum Verschnaufen - spielfrei! Doch schon am 02.01.2019 geht es zum ersten und nächsten Auswärtsspiel ins Eisland nach Farmsen. Die Crocodiles aus Hamburg empfangen die Moskitos an der Elbe.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions sammeln für Kinderkrebshilfe
(OLN)  Schon zu DEL Zeiten haben die Hannover Scorpions den Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V. mit häufigen Aktionen unterstützt. In der Adventszeit, vor drei Wochen, hat das Maskottchen der Scorpions (Scorpi) in Begleitung von Jana Haselbacher und Niklas Bröckel die Kinderklinik der MHH besucht und Scorpi-Plüschtiere und Schoko-Weihnachtsmänner an die krebskranken Kinder verteilt.
„Jetzt möchten wir dem Verein mit einer Spende helfen“, so der Präsident der Hannover Scorpions, Jochen Haselbacher.
Die Scorpions werden am 4. Januar beim Spiel gegen die EXA Icefighters Leipzig eine Spendenaktion in Form eines Losverkaufs durchführen. Die Hälfte der durch den Losverkauf eingenommenen Summe erhält die Kinderkrebshilfe. Die andere Hälfte wird unter den Spendern ausgelost.
Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion für die krebskranken Kinder eine breite Unterstützung aller Gäste des Spiels gegen Leipzig erhalten.
  
    
EC Harzer Falken
Harzer Falken in Hannover zwei Drittel lang ebenbürtig
(OLN)  Das war ein richtig gutes und temporeiches Spiel, das die Harzer  
Falken den Hannover Indians boten und es den Hausherren schwer  
machten, die Punkte einzukassieren. Am Ende wurde es dann ein vom  
Ergebnis her zu hohes 5:2 (1:0; 1:1; 3:1) für den Favoriten aus der  
Landeshauptstadt.
Gleich in der 1. Minute hatte Gregor Kubail den Führungstreffer auf  
der Kelle scheiterte aber in dieser Situation am Hannoveraner Torwart  
Kevin Beech. Was folgte war eine dieser Unkonzentriertheiten, die den  
Harzern schon so einige Gegentore bescherten. Das eigene Powerplay  
nicht wirklich gut gespielt, fingen die Indians den Puck ab, starteten  
einen Konter und Roman Pfennings ließ den ansonsten guten Fritz Hessel  
mit seinem Schuss vom Bullykreis auf die Fanghandseite nicht  
sonderlich gut aussehen. Doch die Harzer verloren nicht den Faden und  
genau genommen fiel bereits eine Minute später der Ausgleich, als Tim  
Lucca Krüger nachsetzte und den frei vor Beech liegenden Puck über die  
Linie stocherte. Allerdings verwehrte Hauptschiedsrichter Michael  
Fendt diesem Treffer die Anerkennung, obwohl er nach Studium des  
entsprechenden Videos fernab der Situation stand und überhaupt nicht  
beurteilen konnte, was sich vor dem Tor abspielte. Nach seiner  
Auslegung stellte er den Schutz des Torwarts über den erzielten  
Treffer, hätte in diesem Falle aber deutlich früher abpfeifen müssen  
und nicht erst, als der Puck bereits sekundenlang im Tor lag.
So ging es weiter munter hin und her mit guten Chancen durch Morley,  
Kostyrev, Trattner und dem an diesem Abend sehr auffälligen  
Förderlizenzspieler Phillip Maier auf Harzer Seite, aber natürlich  
auch einigen Gelegenheiten der Indians, die jedoch allesamt Beute der  
beiden guten Schlussleute Fritz Hessel und Kevin Beech wurden.
Ein Bild, das sich auch im Mitteldrittel nicht ändern sollte.  
Allerdings mit dem Unterschied, dass die Harzer in den ersten zehn  
Minuten dieses Durchganges eine ganz starke Phase hatten und den  
Gegner klar überlegen war. Und nach weiteren guten Möglichkeiten durch  
Morley, Kostyrev nach Blueliner von Franz und Druzhinin mit einem  
verdeckten Schuss von der blauen Linie, war es in der 32. Minute  
endlich soweit. Brandon Morley hatte sich wie zuvor schon so oft ganz  
stark gegen die Hintermannschaft der Indians durchgesetzt, legte quer  
auf Erik Pipp und der markierte mit einer Direktabnahme den so  
überfälligen wie verdienten Ausgleich. Ein Glück, das jedoch nur kurz  
anhalten sollte. Denn es waren gerade einmal 25 Sekunden gespielt, als  
man an der eigenen blauen Linie den Puck vertändelte, sich ein Spieler  
wie Brent Norris eine solche Gelegenheit nicht entgehen lässt und  
alleine vor Fritz Hessel souverän zur neuerlichen Führung trifft.
Aber auch jetzt ließen sich die Falken nicht hängen. Nachdem sich Tim  
Lucca Krüger stark gegen die an diesem Abend wenig überzeugenden  
Verteidiger der Indians durchgesetzt hatte, aber erneut an Beech  
scheiterte, lief Gregor Kubail einen Alleingang, wurde gelegt und  
statt auf Penalty entschied Fendt auf eine 2-Minuten-Strafe. Nun ist  
es natürlich angesichts der letzten Penaltyversuche der Falken sehr  
hypothetisch, ob man dieses Spiel hätte drehen können. Doch wenn man  
bei 7 Überzahlspielen an diesem Abend keinen Treffer erzielen kann,  
hätte vielleicht ein Penalty die bessere Option sein können.
So kam es in der 45. Minute, wie es kommen musste. Per Konter zogen  
die Indians auf 3:1 davon. Zwar hatte Phillip Maier mit einem ganz  
starken Alleingang, bei dem er kurz vor dem Tor ungeahndet gelegt  
wurde, den Puck aber dennoch auf das Tor brachte, und Louis Trattner  
mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck noch gute Möglichkeiten.  
Aber vor allem bei der Chance von Trattner zeigte Beech eine ganz  
starke Reaktion mit der Stockhand. Und so konterten sich die  
Hannoveraner bis zum 5:1 ehe sich der sehr aktive und auffällige  
Gregor Kubail ins Hannoveraner Drittel kämpfen konnte und Louis  
Trattner zum 5:2-Anschlusstreffer auflegte.
Insgesamt eine sehr ambitionierte Leistung der Falken, die den  
haushohen Favoriten lange Zeit mehr als nur Paroli boten. Auch wenn  
man seitens der Hannoveraner im Anschluss ausschließlich mit dem  
Schiedsrichter haderte und sich benachteiligt fühlte, gerade wenn es  
um Strafzeiten gegen bekannt körperlich spielende Spieler wie ein  
Michael Knaub oder Thomas Pape ging. Doch genaugenommen konnte Trainer  
Arno Lörsch auch auf Respekt und Lob des Gegners verzichten. So musste  
er sich zumindest nicht wieder fragen lassen, ob es nervt viel Lob  
aber keine Punkte einzufahren. Respekt und Lob jedoch, den sich das  
Harzer Team an diesem Abend absolut verdient hatte und den es sich  
auch nach dem Spiel bei den rund 200 lautstarken Harzer Fans im  
Gästeblock noch abholen durfte. Und letztendlich ist es ja auch  
wichtiger, die eigenen Fans im Rücken zu wissen. (Hei)
  
    
Herner EV
Die letzten beiden Spiele in diesem Jahr!
(OLN)  Die Oberliga Nord kennt auch nach Weihnachten keine Pause und so muss der Herner EV noch im alten Jahr zweimal antreten. Zuerst geht am Freitag die Fahrt zum Tabellenführer, um 20 Uhr muss der HEV in Tilburg antreten. Nach neun Siegen in Folge kassierten die Trappers vor knapp zwei Wochen in der Hannibal-Arena eine 5:6-Niederlage beim Team von Danny Albrecht. Damals überzeugte das HEV-Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Ein gutes Omen?
Am Sonntag steht dann das letzte Heimspiel des HEV im Jahre 2018 auf dem Spielplan. Ab 18:30 Uhr gastieren die Harzer Falken am Herner Gysenberg. Bisher gab es zwei klare Herner Siege gegen das Team aus Braunlage. Aber das ist mit Sicherheit kein Ruhekissen und man sollte die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch auch nicht an ihrem Tabellenstand messen. Auch die Hannover Indians konnten sich z.B. zuletzt erst im Schlussabschnitt gegen die Falken durchsetzen.
HEV-Trainer Danny Albrecht kritisierte am 2. Weihnachtstag nach der knappen Niederlage gegen Leipzig die Passqualität seiner Mannschaft und bemängelte die vielen Scheibenverluste. Die Mängelliste könnte man noch fortsetzen mit dem Spielaufbau, der sicherlich in vielen Phasen anders verläuft als sich der Trainer das vorstellt. Nach drei Siegen in Folge und dann aber drei Niederlagen in Serie ist nun das Team der Grün-Weiß-Roten in der Pflicht, die entsprechenden Vorgaben umzusetzen. Zwar ist der Rückstand in der Tabelle auf Platz sechs immer noch gering, aber auch der Zehnte der Oberliga rückt immer näher. Deshalb kann die entsprechende Antwort nur auf dem Eis erfolgen. Dass es gehen kann wurde vor 14 Tagen bewiesen. Den entsprechenden Charakter muss aber die Mannschaft über einen längeren Zeitraum beweisen um auch den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Personell konnte Danny Albrecht bereits am 2. Weihnachtstag wieder auf Marcus Marsall, Thomas Zuravlev und Denis Fominych zurückgreifen. Fragezeichen stehen am Wochenende wie immer hinter den Förderlizenzspielern. Hier ist entscheidend welche Akteure bei ihrem Stammverein benötigt werden. Klar ist dass Allrounder Edwin Schitz wegen einer Verletzung aus dem Heimspiel gegen Tilburg nicht spielen kann. Verteidiger Nicolas Geitner ist wieder fit, wird aber von Bad Nauheim benötigt. Philipp Kuhnekath hat seine Verletzung überwunden und hat bereits mit dem Aufbautraining begonnen. Er könnte beim HEV wieder Spielpraxis bekommen.
  
    
EV Füssen
3311 Zuschauer sehen ein 1:2 gegen Klostersee im Penaltyschießen
(BYL)  Tolle Kulisse, taktisch geprägtes Spiel. Der EV Füssen verliert vor der imposanten Anzahl von 3311 Zuschauern das Duell der ehemaligen Oberligisten gegen den EHC Klostersee mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) im Penaltyschießen. Die Niederlage war sicherlich nicht zwingend, denn zwei Drittel lang war von den Gästen offensiv nicht viel zu sehen. Am Ende punkteten sie aber verdient, weil sie sowohl in der Verlängerung als auch im Penaltyschießen dank der größeren individuellen Klasse Vorteile hatten.
Zurückhaltende Zuschauer, zurückhaltende Mannschaften. Im ersten Abschnitt schien die volle BLZ Arena manchen Beteiligten eher zu lähmen als zu beflügeln. Füssen hatte mehr Chancen und schnürte den Gegner ein paar Mal richtig im eigenen Drittel ein, hatte bei einem Konter von Raphael Käfer aber auch Glück. Trotzdem war das 0:0 für die Gäste eher schmeichelhaft.
Nach überstandener Unterzahl wurde der Druck des EVF im zweiten Drittel immer größer. Marc Besl und Tyler Wood vergaben große Möglichkeiten, ehe in der 29. Minute Ron Newhook den überfälligen Führungstreffer markierte. Danach waren in Überzahl weitere Chancen zum zweiten Treffer da, wurden aber nicht genutzt. Auf der anderen Seite zeigte Grafing nach einer Hinausstellung ein starkes Powerplay, EVF-Goalie Benedikt Hötzinger und die Hintermannschaft waren stark gefordert.
Im letzten Abschnitt sahen sich die Füssener im eigentlich fairen Spiel plötzlich einer doppelten Unterzahl ausgesetzt, dank des Torgestänges wurde die Situation aber glücklich überstanden. Kaum wieder komplett hätte Ron Newhook eigentlich den zweiten Treffer machen müssen, scheiterte aber aus kürzester Distanz. Auch Marc Besl hatte die Vorentscheidung auf dem Schläger, bei seinem Schuss passte nur noch ein Blatt zwischen Scheibe und Pfosten. Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt der Ausgleich der Gäste. Routinier Bob Wren wurde zu wenig bedrängt und konnte aus dem Slot einschieben. Nun erhöhte der EVF das bis dahin nicht sonderlich hohe Tempo und brachte den EHC mehrmals in Bedrängnis. Drei große Möglichkeiten wurden aber nicht genutzt, auf der anderen Seite musste aber auch Hötzinger einen starken Fanghandsave auspacken. Pech für den EVF, dass knapp eineinhalb Minuten vor Spielende eine Unsportlichkeit eines Gästespielers nicht geahndet wurde, statt des fälligen Überzahlspiels ging es mit gleicher Spielerstärke weiter. Füssen versuchte trotzdem nochmal Druck zu machen, am Ende blieb es aber bei der Punkteteilung.
In der Verlängerung hatte zunächst Klostersee eine sehr gute Torchance, dann hätte Tobias Meier für den EVF alles klar machen können, er scheiterte jedoch. Die Gäste hatten in der Folge mehr Möglichkeiten, und zeigten sich dann auch im Penaltyschießen abgeklärter. Der NHL-erfahrene Bob Wren verwandelte ebenso sicher wie Raphael Kaefer, beim EVF schoss Markus Vaitl vorbei und Ron Newhook setzte den Puck an die Latte. Insgesamt hatte es der EVF zwei Drittel lang versäumt, mehr aus seiner Überlegenheit zu machen, die Gäste punkteten verdient, siegten aber glücklich.
Trainer Dominik Quinlan (Klostersee): „Das war heute kein Spiel für Eishockeyliebhaber, es war taktisch geprägt. Man muss fairerweise sagen, dass wir in einer Amateur-Eishockeyliga spielen, und die Jungs an Weihnachten gefeiert haben. Es ist dann halt schwierig, zwei Tage später wieder Topleistungen abzurufen. Ich bin glücklich und stolz über die zwei Punkte, muss aber auch sagen, dass wir in den ersten beiden Dritteln keinen Auftrag hatten, da hat uns unser heute überragender Torhüter im Spiel gehalten. Im letzten wollten wir das eine Tor noch machen, das haben wir geschafft. Ein tolles Erlebnis für meine Jungs, Hut ab vor Füssen, so ein Event auf die Beine zu stellen, wir können uns nur bedanken, hier dabei gewesen zu sein, und freuen uns mit den Punkten nach Hause zu fahren.“
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Die Jungs sind natürlich enttäuscht, wir hätten das Spiel sehr gerne gewonnen. Es war heute sehr taktisch, für uns war wichtig, die Emotionen in den Griff zu bekommen, weil einige noch nicht vor so einer Kulisse gespielt haben. Deswegen war ich mit den ersten beiden Dritteln und eigentlich auch insgesamt zufrieden, weil wir uns nie haben hinreißen lassen, zu offensiv zu werden. Letztlich ist ein 6:5 natürlich ein anderes Spiel als ein 1:1, und für die Zuschauer schöner anzusehen, für uns Trainer nicht. Letztlich haben wir vor überragender Kulisse einen Punkt geholt, es hat super viel Spaß gemacht, und ich denke, wenn der Rauch etwas verfliegt, werden die Jungs stolz sein auf das was sie heute und in der Saison insgesamt schon geleistet haben.“ (MiL)
  
    
EHC Könisgbrunn
Möglichkeit zur Vorentscheidung
(BYL)  Der EHC Königsbrunn kämpft an diesem Wochenende weiter um die Qualifikation für die Verzahnungsrunde. Allerdings stehen den Brunnenstädtern nach der Blamage gegen Pegnitz noch zwei schwer einzuschätzende Gegner im Weg. Zuerst geht es am Freitagabend ab 20 Uhr in heimischer Arena gegen den TEV Miesbach, am Sonntag steht dann die Reise nach Schweinfurt zu den „Mighty Dogs“ an. Ab 18 Uhr kommt es zum Duell mit den Unterfranken.
Nur noch drei Spiele gilt es jetzt zu bestreiten, ehe die Vorrunde der Bayernliga beendet ist. Neun Punkte sind noch zu vergeben, Königsbrunn kann sich am Wochenende für die Verzahnungsrunde mit der semiprofessionellen Oberliga Süd qualifizieren. Keine einfache Aufgabe, denn wie der bisherige Saisonverlauf zeigt kann jeder jeden schlagen.   
Anfang November traf der EHC Königsbrunn auswärts zum ersten Mal auf den TEV Miesbach.  Damals schlugen die Brunnenstädter die Oberbayern sehr deutlich mit 7:0, allerdings hatte der Verein zu diesem Zeitpunkt scheinbar noch mit internen Problemen zu kämpfen. Ende November gingen der TEV und Kontingentspieler Martin Zahora vorzeitig getrennte Wege, die frei gewordene Position wurde daraufhin mit dem 25-jährigen Tschechen Tomas Rousek besetzt. Gleich in seiner ersten Partie konnte der Neuzugang treffen, in seinen bisherigen sieben Partien netzte er insgesamt achtmal ein und legte fünf weitere Tore auf. Miesbachs Top-Scorer ist aber der 26-jährige Tscheche Bohumil Slavíček, in den bisher absolvierten 23 Spielen war er an 23 Toren beteiligt und legte 21 weitere auf. Damit ist er einer der gefährlichsten Top-Scorer der Bayernliga, für die Königsbrunner Verteidigung gilt es sehr gut auf die beiden tschechischen Stürmer aufzupassen. Aber auch im restlichen Kader steckt genügend Offensivpower, so sorgten Florian Gaschke, Michael Grabmaier und Christian Czaika für 55 weitere Scorerpunkte. Auch in der Defensive sind die Gäste sehr stark besetzt, zuletzt kassierten die Oberbayern gerade mal zwei Treffer pro Spiel. Momentan belegt Miesbach den siebten Platz, doch die Mannschaft hat schon bewiesen, dass sie jeden schlagen kann. So siegte der TEV in Erding mit 5:2, und auch Altmeister Füssen kam in Miesbach mit 5:1 unter die Räder. Am letzten Wochenende wurde auch Landsberg mit 6:2 abgefertigt. Zuletzt siegte der TEV mit 9:3 gegen Schongau. In Königsbrunn wollen sich die Gäste für die Pleite im Hinspiel revanchieren und drei Punkte aus der Brunnenstadt entführen.
Sonntags geht es dann nach Unterfranken zum ERV Schweinfurt, das Hinspiel im November konnte Königsbrunn nur knapp mit 5:3 für sich entscheiden. Trotz des Siegs im Frankenderby gegen Bad Kissingen ist für die Mighty Dogs der Kampf um die Verzahnungsrunde mit der Oberliga so gut wie gelaufen, rein rechnerisch besteht allerdings noch eine Chance. Beim ersten Aufeinandertreffen war Königsbrunn die klar bessere Mannschaft, verpasste es aber in den ersten beiden Dritteln den Sack zuzumachen und musste im letzten Drittel noch zittern. Denn trotz der schlechten Platzierung im unteren Tabellendrittel haben die Unterfranken den Top-Scorer der Bayernliga in ihren Reihen. Der 40-jährige tschechischen Center Josef Straka sorgte in 23 Partien für 49 Scorerpunkte, neben 23 erzielten Treffern legte er 26 weitere auf. Gegen Königsbrunn traf er im Hinspiel gleich zweifach. Und mit dem 21-jährigen Talent Patrik-Oliver Rypar hat der ERV auch noch den sechstbesten Scorer der Liga mit im Kader. Er kommt auf 40 Scorerpunkte und sorgte in 23 absolvierten Spielen für 15 Treffer. 25 weitere legte er auf, der EHC sollte sich also hüten, die Unterfranken zu unterschätzen.
Königsbrunn wird am Wochenende weiterhin ohne Matthias Forster planen müssen, der sich immer noch von seiner Verletzung erholen muss. Dafür werden wohl Lukas Fettinger und Pascal Rentel wieder in den Kader zurückkehren, am Mittwoch fehlten beide noch aufgrund einer Erkrankung. Wer im Tor stehen wird ist auch noch unklar, zuletzt gönnte Carciola beiden Goalies Eiszeit. Denn sowohl Jennifer Harß als auch Donatas Žukovas zeigten herausragende Leistungen und waren der Mannschaft ein großer Rückhalt.
Teammanager Benny Lauer glaubt an seine Mannschaft: "Der Kader ist aufgrund der Ereignisse der letzten Tage noch näher zusammengerückt. Wir sind nun an einem entscheidenden Punkt angelangt und müssen fokussiert nach vorne blicken. Bei aller Kritik, der EHC steht noch gut da und hat keine echten Probleme. Wir machen als Mannschaft und Verein vieles richtig, dank der harten Arbeit von allen Beteiligten. Ich bin mir sicher, dass wir unser Saisonziel, den Nichtabstieg, erreichen werden. Nun stehen wir mit einem Bein in der Qualifikation zum Aufstieg in die Oberliga. Es gilt weiter realistisch zu bleiben und positiv zu denken. Lasst uns die fehlenden Punkte holen, danach werden die Karten neu gemischt."
  
    
TEV Miesbach
TEV reist zum EHC Königsbrunn
(BYL)  Am 24. Spieltag gastiert der TEV beim Tabellennachbarn Königsbrunn Pinguine, die mit 38 Zählen einen Punkt vor dem TEV den 6. Tabellenplatz belegen. Der Aufsteiger wird von Spielertrainer Fabio Carciola gecoacht und der hat einige alte Weggefährten aus seiner langjährigen Profikarriere nach Königsbrunn gelockt. In Hinspiel musste der TEV bitter erfahren, wie technisch stark Spieler wie Dominic Auger, Ralf Rinke, Matthias Forster oder die beiden Importspieler Lukas Hruzik und Hayden Trupp agieren, sofern man sie gewähren lässt. Insbesondere in Überzahl sind sie brandgefährlich, sodass Strafen tunlichst zu vermeiden sind. Mit Alexander Polaczek wurde vor kurzen noch ein Stürmer mit beeindruckender Vita verpflichtet, der über 800 Spiele in der DEL absolviert hat, davon die letzten drei Saisonen beim Nachbarn, den Augsburger Panthern. Hätte Königsbrunn am Mittwoch nicht völlig überraschend zuhause gegen den EV Pegnitz mit 2:4 verloren, könnten sie die letzten Spiele etwas entspannter angehen, so ist jedoch das Punktepolster auf Platz 9 auf nur noch 4 Punkte geschrumpft. Somit benötigen die Gastgeber noch dringend Punkte, um die Qualifikation für die Meisterrunde zu erreichen. Die Punkte braucht der TEV auch, denn die Tabellensituation ist extrem eng und beim TEV lebt nur deshalb die Hoffnung noch,  da vier der letzten fünf Spiele gewonnen wurden.  So gibt es für Trainer Peter Kathan in seinem dritten Spiel an der Bande auch nicht viel zu ändern. Er wird wieder mit Anian Geratsdorfer im Tor beginnen und bei den Reihen ersetzt lediglich Neuzugang Filip Kokoska seinen Landsmann Tomas Rousek im 1. Block. Kathan wird großen Wert auf die Disziplin legen, um nicht durch unnötige Strafzeiten das Spiel in Unterzahl abzugeben. Auf der Homepage www.tev-miesbach.de bietet der Verein einen Fanbus an und hofft dass viele Fans das Team bei dem wichtigen Auswärtsspiel unterstützen. Spielbeginn ist am Freitag um 20 Uhr.
  
    
ERSC Amberg
Mit Heimsieg gegen Waldkirchen Haßfurt überholen
(BLL)  Für den ERSC Amberg ist es zugleich das letzte Heimspiel des Jahres 2018 und in der Vorrunde der Eishockey-Landesliga. Am Freitag erwarten die Wild Lions um 20 Uhr den ESV Waldkirchen und könnten mit einem Erfolg die Tabellenführung übernehmen.
Ein Pünktchen trennt den ERSC von den Haßfurt Hawks, die ihrerseits aber bereits zwei Begegnungen mehr absolviert haben. Die Löwen sind also auf gutem Weg, den Gruppensieg aus der Vorsaison zu wiederholen. Allerdings kommt mit den Waldkirchener Crocodiles eine Mannschaft, die noch verbissen um den Einzug in die Bayernliga-Verzahnungsrunde kämpft. Da wird man besonders in Vilshofen – dem direkten Konkurrenten der Crocodiles – die Daumen für die Amberger drücken. Dass man von ERSC-Seite aus nach der vollzogenen Qualifikation für die Verzahnungsrunde die Vorrunde nun gemütlich „auslaufen“ lässt, das weist Dirk Salinger weit von sich: „Wir müssen konzentriert weitermachen und wollen jedes Spiel gewinnen“. Der Löwen-Coach liefert auch gleich die Erklärung hinterher: „Du kannst es nicht zwei Wochen locker angehen lassen und dann glauben, wenn die wichtigen Spiele kommen einfach den Gang höher zu schalten – das geht fast immer schief“. 
Keine Überraschung ist, dass der ESV Waldkirchen als Aufsteiger im vorderen Feld mitmischt; das war durch die zahlreichen bekannten Akteure im Kader, inclusive der fünf Kontingentspieler aus Tschechien, schon vor Saisonbeginn zu erwarten. Am vergangenen Wochenende musste ESV-Coach Thomas Kremhelmer allerdings einen herben Rückschlag verdauen: Beim Heimspiel gegen Dingolfing verlor das Team aus dem Bayerwald nicht nur die Partie, sondern auch Stürmer Benjamin Barz. Der ehemalige DEL-Profi, Denker und Vollstrecker im Angriff der Crocodiles, zog sich einen Bruch des Unterarmes zu und fällt dadurch für längere Zeit aus. Mit Vladimir Skoda, Robert Vavroch, Jakub Marek oder David Vokaty stehen aber noch genügend überdurchschnittliche Angreifer zur Verfügung.
Bei den Wild Lions steigen dagegen die Chancen, bald wieder Vollbesetzung melden zu können. Verteidiger-As Vaclav Benak ist nach grippalem Infekt auf dem Weg der Besserung und Andreas Hampl wollte nach seiner Knieverletzung in dieser Woche zumindest wieder vorsichtig ins Training einsteigen.
Das Hinspiel in Waldkirchen gewann der ERSC knapp mit 4:3, wobei Torhüter Oliver Engmann mit zahlreichen Paraden in der Schlussphase die Punkte für sein Team festhielt. Durchaus möglich, dass die Löwen im Rückspiel sich noch steigern müssen, denn die Gäste haben eine deutlich bessere Auswärtsbilanz als bei ihren Heimauftritten – das spricht für ein stark auf Konter ausgelegtes System und da zeigte sich der ERSC zuletzt durchaus mal anfällig.
  
    
ESV Buchloe
Piraten wollen im Rhythmus bleiben - ESV Buchloe bekommt es zum Jahresende mit dem EV Pfronten und dem SC Forst zu tun
(BYL)  Während sich das Jahr dem Ende zuneigt, biegt auch die Hauptrunde der Eishockey-Landesliga langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Nach dem 6:3 Heimsieg am letzten Sonntag über den SC Reicherbeuern steht drei Spiele vor dem Ende aber schon fest, dass sich die Buchloer Pirates nicht mehr aus den Top-Fünf-Rängen verdrängt werden können und sich somit bereits vorzeitig für die Aufstiegsrunde qualifiziert haben. Dennoch will man in den abschließenden drei Hauptrunden-Partien den Rhythmus weiter aufrechterhalten. Zum Jahresabschluss geht es dabei am Freitag zunächst zum EV Pfronten (20 Uhr), ehe im letzten Heimspiel des Jahres und gleichzeitig auch dem letzten der Hauptrunde am Sonntag ab 17 Uhr der SC Forst in die Buchloer Sparkassenarena kommt. Das letzte Hauptrundenspiel steigt dann am Dreikönigstag in Kempten.
„Zuletzt lief es gut bei uns und wir haben stabil gespielt und das wollen wir gerne so beibehalten“, meint auch ESV-Trainer Alexander Wedl, der den positiven Schwung der vergangenen Wochen natürlich gerne auch am anstehenden Wochenende mitnehmen möchte. Mit dem Gastspiel beim Tabellenachten EV Pfronten und dem Heimspiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht Forst stehen für den ESVB dabei zum Jahresfinale vom Papier her eigentlich zwei durchaus lösbare Aufgaben auf dem Programm. Dementsprechend erwartet der Buchloer Coach auch zwei „Pflichtsiege“, ehe im letzten Hauptrundenspiel am Dreikönigstag mit dem Auswärtsspiel beim ESC Kempten noch einmal ein richtiger Härtetes und somit vor der am 11. Januar beginnenden Bayernliga-Aufstiegsrunde nochmals eine wahre Standortbestimmung auf die Piraten wartet.
Doch zunächst geht es wie erwähnt erst einmal gegen die zwei Kellerkinder, gegen die die Buchloer auch die jeweiligen Hinspiele mit 9:5 (Pfronten) und 5:0 (Forst) ohne größere Probleme für sich entscheiden konnten. Doch auf die leichte Schulter darf man auch diese beiden Duelle nicht nehmen, sonst wird es auch gegen die vermeintlichen Kleinen der Liga nicht einfach. Denn ganz ungefährlich sind beide Mannschaften nicht, auch wenn sie bereits sicher für die Abstiegsrunde planen müssen. Der EV Pfronten beispielsweise hat nach dem Tabellenführer Burgau, dem Zweiten Ulm, dem Dritten Kempten und den viertplatzierten Piraten die fünftstärkste Offensive der Liga. Da man aber gleichzeitig auch die zweitanfälligste Defensive der Gruppe aufweist, konnten die Falcons – die die Piraten noch gut aus den anfänglichen Bayernligajahren kennen – auch heuer leider kein Wörtchen um die ersten fünf Plätze mitreden. Nur vier Siege in 14 Begegnungen sind hier einfach zu wenig gewesen.
Gleiches gilt auch für den Sonntagsgegner Forst, der bislang sogar erst zwei Saisonerfolge (beide gegen Bad Wörishofen) feiern konnte. Genau wie in der letzten Spielzeit steckt man daher bereits von Anfang an am Ende der Tabelle fest. Dennoch konnten sich die „Nature Boyz“, die vor allem aus einheimischen Spielern aus der Peißenberger Gegend bestehen, in der Abstiegsrunde in den vergangenen Jahren immer wieder den Klassenerhalt sichern. Bevor die Forster das auch heuer wieder anstreben, steht aber zunächst noch die Reise in die Gennachstadt an, wo die Oberbayern sicherlich krasser Außenseiter sein werden. Denn die Piraten werden ganz bestimmt noch einmal alles daran setzten, sich erfolgreich mit einem Heimsieg aus diesem Jahr von den Fans zu verabschieden, bevor im Januar mit der Aufstiegsrunde dann die heiße Saisonphase beginnt.
  
    
EV Moosburg
Das Wochenende der (Vor-)Entscheidungen
(BLL)  Vier Mannschaften, aber nur drei freie Plätze – ein bisschen erinnert der Kampf um die Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga heuer an das Kinderspiel „Reise nach Jerusalem“. Der EVM jedenfalls hat am Wochenende die Chance, mit zwei Siegen gegen die Kellerkinder VER Selb 1b (Freitag, 19.30 Uhr, Sparkassen-Arena) und TSV Trostberg (Sonntag, 17.30 Uhr, auswärts; Busabfahrt 14.15 Uhr) den Sack zuzumachen.
Als Pessimist ist Moosburgs Coach Bernie Englbrecht zwar nicht gerade bekannt, trotzdem warnt er vor den beiden vermeintlich leichten Aufgaben: „Keiner meiner Spieler darf glauben, dass wir schon durch sind. Sonst kann’s ein böses Erwachen geben.“ Sein Ziel sei es, „einfach die nötigen Punkte zu holen, ohne schauen zu müssen, was die anderen machen“. Verzichten muss er dabei auf zwei Offensiv-Routiniers: Den weiterhin verletzten Patrice Dlugos und Tobias Hanöffner, der dem EVM erst wieder im neuen Jahr zur Verfügung steht. Dafür ist der zuletzt Grippe-kranke Patrick Holler wieder an Bord. Und nicht zu vergessen: die beiden Neulinge Stefan Groß und Daniel Klinecky, die am vergangenen Wochenende ein gelungenes Debüt feierten. „Für die ersten Spiele hat mir das schon sehr gut gefallen“, sagt Englbrecht.
Der Blick auf die Tabelle – Moosburg ist Vierter – dürfte dem Übungsleiter ebenfalls ganz gut passen. Allerdings sind noch drei Spiele zu absolvieren. Wir haben das Schlussprogramm der Top-Fünf-Kandidaten unter die Lupe genommen:
O EC Pfaffenhofen (3., 35 Punkte): Die IceHogs sind so gut wie durch, können eigentlich nur noch theoretisch abgefangen werden. Bereits am Freitagabend (Heimspiel gegen Trostberg) dürfte der ECP die fehlenden Zähler holen. Am Sonntag müssen sie zu den abgeschlagenen Dingolfingern, am letzten Spieltag (6. Januar) zum EVM.
O EV Moosburg (4., 32 Punkte): Gegen Tabellenschlusslicht Selb zählen – das Hinspiel gewann man mit 11:3 – nur drei Punkte. Sollte auch am Sonntag bei den heimstarken Trostbergern Zählbares hängenbleiben, dürften die Grün-Gelben so gut wie durch sein. Auf ein „Endspiel“ am übernächsten Sonntag gegen Nachbar Pfaffenhofen haben jedenfalls die wenigsten Lust.
O ESC Vilshofen (5., 31 Punkte): Die Wölfe haben heute spielfrei und können sich in aller Ruhe auf ihr „Endspiel“ am Sonntag gegen Waldkirchen vorbereiten. Ein Sieg da könnte bereits das Ticket für die Verzahnungsrunde enthalten – je nachdem, was die „Crocos“ vorher machen. Am 5. Januar absolviert der ESC ein Match in Selb, bevor zum Finale Spitzenreiter ESC Haßfurt an der Vils aufkreuzt.
O ESV Waldkirchen (6., 29. Punkte): Der ESV braucht eine richtige Siegesserie, um noch unter die Top Fünf zu kommen. Angesichts der knackigen Auswärtsaufgaben an diesem Wochenende – freitags beim Tabellenzweiten Amberg, am Sonntag in Vilshofen – ein ziemlich schwieriger Job. Beim Heimspiel an Heiligdreikönig gegen Bad Aibling könnte der Zug schon abgefahren sein.
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP will Qualifikation zur Aufstiegsrunde perfekt machen - IceHogs wollen gegen Trostberg und Dingolfing die noch nötigen Punkte holen  
(BYL)  Der EC Pfaffenhofen möchte in den letzten beiden Spielen des Jahres die Qualifikation  für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga perfekt machen. Um dies aus eigener Kraft zu schaffen, benötigen die Pfaffenhofener noch drei Punkte aus den Spielen am heutigen Freitag (20 Uhr) zu Hause gegen den TSV Trostberg und  am Sonntag  (18 Uhr) beim EV Dingolfing. Am liebsten würde man natürlich die noch nötigen Zähler gleich am Freitag im letzten Heimspiel der Vorrunde holen, aber mit dem TSV Trostberg kommt ein Gegner an die Ilm, der die IceHogs noch vor zwei Wochen am Rande einer Niederlage hatte. Im Hinspiel im offenen Trostberger Stadion  boten die Pfaffenhofener eine schwache Vorstellung und sahen zwei Minuten vor dem Ende bei einem 4:6 Rückstand wie der sichere Verlierer aus. Nachdem Torhüter Philipp Hähl das Eis verlassen hatte, rettete Stefan Huber seine Mannschaft mit zwei Treffern in die Verlängerung, in der Nick Endreß dann sogar noch der Siegtreffer gelang. Dreh- und Angelpunkt im Team von Ex-ECP-Coach Heinz Feilmeier ist Wayne Grapentine, der sowohl als Vorbereiter als auch als Torjäger glänzt und kaum auszuschalten ist. Weitere Stützen der Mannschaft sind der Amerikaner Dax Deadrick im Tor und die beiden Tschechen Antonin Jelinek und Dominik Tobola. Ebenfalls keine leichte Aufgabe wartet auf die Pfaffenhofener  am Sonntag beim EV Dingolfing, dem derzeitigen Tabellenachten, der aber genauso wie Trostberg keine Chance mehr hat, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Wie für Trostberg geht es auch  für Dingolfing hauptsächlich darum, sich für den Kampf um den Klassenerhalt einzuspielen und sich das dafür nötige Selbstvertrauen zu holen. Beim 5:2 Erfolg im Hinspiel taten sich die IceHogs trotz drückender Überlegenheit lange Zeit sehr schwer und konnten die Partie erst in der Schlussphase endgültig entscheiden. Inzwischen hat sich der EVD noch mit dem Tschechen David Bilek verstärkt und auch Coach Dustin Whitecotton schnürt selbst wieder die Schlittschuhe. Dennoch gehen die IceHogs leicht favorisiert in beide Begegnungen, aber um ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden zu können, werden sie nicht nur 60 Minuten lang konzentriert an die Aufgaben herangehen, sondern auch ihre Chancenverwertung verbessern müssen.
  
    
Grefrather EG
GEG mit richtungsweisendem Spiel zum Jahresende
(LLW)  Die Weihnachtsfeiertage sind gerade vergangen, der Jahreswechsel steht bevor. Anstatt es in dieser Zeit ein wenig ruhiger und besinnlicher angehen zu lassen, steht der Grefrather EG noch einmal eine schwere und zugleich richtungsweisende Aufgabe bevor. Am Freitag, 28.12. reisen die Grefrath Phoenix zu den Troisdorf Dynamites und treffen dort um 20.00 Uhr auf den derzeitigen Tabellendritten.
Während sich die Blau-Gelben im bisherigen Saisonverlauf in eigener Halle sehr stark präsentierten und regelmäßig punkteten, zeigte das Team von Coach Karel Lang auf fremdem Eis oft ein ganz anderes Gesicht. Seit dem 11:4-Sieg zum Saisonauftakt bei Aufsteiger Ratingen warten die Grefrather Jungs auswärts vergeblich auf weitere Punkte. Auch wenn die GEG bislang noch einige Spiele weniger bestritten hat als die Konkurrenz, so liegt man derzeit auf Platz 6 und damit ganze 8 Punkte hinter den Dynamites zurück. Auch zum angestrebten vierten Tabellenplatz sind es inzwischen bereits 7 Zähler Rückstand.
“Wir haben erst 8 unserer 16 Spiele bestritten, während die Teams, die in der Tabelle vor uns stehen bereits 10, 11 und 13 Spiele absolviert haben” relativiert Karel Lang das derzeit noch wenig aussagekräftige Tabellenbild. “Dennoch dürfen wir den Abstand nach oben nicht größer werden lassen und wollen uns auch auswärts mal wieder für unsere harte Arbeit belohnen”, so der GEG-Coach.
Auch wenn für das Team von der Niers gerade erst einmal die Hälfte der Vorrunde gelaufen ist, so hat die Begegnung bei den Dynamites durchaus bereits so etwas wie einen richtungsweisenden Charakter. Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten wäre man wieder zurück im Rennen um die Aufstiegsrundenplätze, während das Saisonziel im Falle einer Niederlage erst einmal in weite Ferne rücken würde.
Dass die Dynamites schlagbar sind, hat die GEG mit einem 7:4-Erfolg im Hinspiel eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Warum soll diesmal nicht auch bei den Rheinländern die Überraschung gelingen?
  
    
Salzgitter Icefighters 
Icefighters unterliegen in Sande
(RLN)  Am vergangenen Sonntag mussten die TAG Salzgitter Icefighters die dritte Niederlage im dritten Spiel gegen den Tabellenführer ECW Sande hinnehmen. Dennoch zeigte die Mannschaft von Radek Vit eine gute Leistung, beim 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) fehlten allerdings die Tore.
So erwischten die Jadehaie den besseren Start und brachten sich in Unterzahl mit 1:0 (8.) in Führung. Diesen Gegentreffer steckten die Stahlstädter noch locker weg, wurden im Verlauf der ersten 20 Minuten immer stärker. Das Aufbäumen des Tabellenvierten gipfelte in einem enorm starken Mittelabschnitt, in dem man das Geschehen über weite Strecken bestimmte, doch es haperte am Abschluss. „Wir haben im zweiten Drittel richtig Druck gemacht und hätten mindestens den Ausgleich erzielen müssen, aber die Jungs haben zu wenig Schüsse genommen“, sagte Vit, der seinem Team ansonsten keine Vorwürfe machen konnte. „Ich kann den Spielern ansonsten nichts vorwerfen. Wir haben konzentriert gespielt und waren auch in der Defensive stark, wir haben eben nur zu wenig Tore gemacht!“, so der Coach. Statt zu scoren mussten die Gäste kurz vor der zweiten Pause noch einen Gegentreffer hinnehmen. Mit dem 2:0 (39.) ging es in die letzten 20 Minuten, in denen Sande früh das entscheidende 3:0 (42.) erzielte. Für die Stahlstädter war im Anschluss nichts mehr zu holen.
  
    
ELV Niesky
Zwei Siege in zwei Tagen
(RLO)  Am 2. Weihnachtsfeiertag war FASS Berlin zu Gast bei den Tornados in Niesky. Trotz nasskaltem Wetter waren mehr als 600 Zuschauer ins Eisstadion gekommen und sorgten für tolle Stimmung an diesem Tag.
Die Partie gegen den Tabellenzweiten versprach natürlich Spannung pur.
Im ersten Drittel fanden die Nieskyer lange nicht in ihr Spiel. Trotz guter Chancen blieb es torlos.
Erst in der 23. Minute bezwangen die FÄSSer das erste Mal Torfrau Ivonne Schröder. Doch in der 29. Minute konnte Jörg Pohling nach Vorlage durch Tom Domula und Sebastian Greulich ausgleichen. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die letzte Drittelpause. Sebastian Greulich brachte die Nieskyer in der 45. Minute nach Zuspiel von Eric Girbig und Richard Rentsch erstmals in Führung. Aber in der 54. Minute glichen die Berliner erneut aus. Das Spiel war wieder offen. Die Gäste aus der Hauptstadt hatten die meisten Chancen, scheiterten aber an Ivonne Schröder und der Nieskyer Verteidigung. Das Glück hatten an diesem Abend die Tornados gebucht. In der 56. Minute versenkte Marco Noack den Puck nach Vorlage von Daniel Wimmer und Markus Fabian im gegnerischen Kasten. Die Berliner versuchten noch einmal alles und nahmen anderthalb Minuten vor Spielende eine Auszeit und danach den Goalie zugunsten eines 6. Feldspielers aus dem Tor. Doch Chris Neumann nutzte die Chance und schoss in 37 Sekunden vor dem Abpfiff nach Zuspiel von Jörg Pohling den Puck ins leere Tor.
So gewannen die Nieskyer die Partie mit viel  Glück 4:2 (0:0; 1:1; 3:1) und 3 Punkte für die Tabelle.
Am 27.12.2018 lösten die Tornados endlich eine Wette ein. Sie wetteten, dass zum letzten Spiel am 30.01.2016 gegen die Crimmitschau Outlaws im alten unsanierten Eisstadion, das keine 1.000 Zuschauer zu diesem Spiel kommen würden. Natürlich verloren sie diese Wette.
Ihr Wetteinsatz war ein Freundschaftsspiel gegen eine Fan-Auswahl, das nun am Donnerstag stattfand. Angemeldet hatten sich mehr als 20 Fans der Tornados, darunter Hobbyeishockeyspieler, einige Tornado-Reservisten und auch Sponsoren. Das Fan-Team hielt gut mit. Gespielt wurde  3 x 20 Minuten. Tornado-Coach Jens Schwabe ließ es sich nicht nehmen, sein Team noch einmal als Spieler zu verstärken. Spaß und gute Stimmung bestimmten die Atmosphäre auf und neben dem Spielfeld. Zum Schluss besiegten die Cracks des ELV die Fan-Auswahl mit 10:7. Doch das Ergebnis war an diesem Tag zweitrangig. Mindestens 150 Zuschauer ließen sich dieses besondere Spiel nicht entgehen.  
Nach dem Freundschaftsspiel standen die Tornados für Autogramme und Gespräche den Gästen des Abends noch lange zur Verfügung. Der ELV bedankt sich bei allen Akteuren für dieses gelungene Event. 
  
Zu Gast bei den Wölfen
Am kommenden Sonnabend, den 29.12.2018 fahren die Tornados – begleitet von einem Fanbus - nach Schönheide. Dort treffen sie um 17:00 Uhr erneut auf den Tabellenersten, den EHV Schönheide.
Die letzte Niederlage gegen die Wölfe am 22.12.2018 liegt ihnen noch schwer im Magen. Doch sie wollen eine Revanche. Auch wenn dies eine Mammutaufgabe für die Nieskyer Cracks sein dürfte.
Tornado-Trainer Jens Schwabe steht an diesem Wochenende nicht der komplette Kader zur Verfügung. Drei Spieler fehlen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt. Bei mindestens zwei weiteren Spielern ist der Einsatz fraglich.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe empfangen Tornados zum Jahresabschluss
(RLO)  Zwei Tage vor Silvester ist noch einmal Eishockeyzeit im Wolfsbau. Am Samstag, dem 29.12.18, um 17:00 Uhr empfangen die Schönheider Wölfe die Tornados vom ELV Niesky zum letzten Meisterschaftsspiel in 2018. Keine Frage, dass das Team von Coach Sven Schröder mit einem weiteren Erfolg den Jahreswechsel begehen möchte, weshalb die Wölfe natürlich wieder die zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen benötigen, um GEMEINSAM dieses Ziel zu erreichen. Beide Teams standen sich in dieser Spielzeit schon zweimal gegenüber und beide Male konnten die Wölfe das Eis als Sieger verlassen. Während es beim ersten Aufeinandertreffen Anfang Dezember im Wolfsbau noch ein klares 6:0 für die Erzgebirger gab, war es zuletzt vor einer Woche in Niesky schon enger, als über 100 mitgereiste Wölfefans einen hart erkämpften 5:2-Sieg ihrer Mannschaft im Stadion der Tornados feiern konnten. Die Favoritenrolle haben die Wölfe sicher auch im dritten Vergleich inne, wenngleich Niesky mit Revanchegelüsten nach Schönheide anreisen wird, will der zuletzt dreifache Regionalliga-Ost-Meister nur allzu gerne den Wölfen die erste Saisonniederlage beibringen. Genug Selbstvertrauen dürften die Tornados spätestens mit dem 4:2-Erfolg gegen FASS Berlin am zweiten Weihnachtsfeiertag getankt haben, weshalb auch der Kampf um den zweiten Tabellenplatz noch einmal interessant werden könnte.
Für genügend Spannung dürfte also gesorgt sein und das sagt Wölfe-Coach Sven Schröder zur Ausgangslage vor dem Jahresabschlussspiel am Samstag gegen Tornado Niesky: „Wir wollen natürlich den Jahresabschluss erfolgreich gestalten und müssen daher wieder auf uns schauen und unsere Leistung abrufen. Heißt, einfaches und schnelles Eishockey spielen. Niesky kommt nach dem Sieg gegen FASS mit breiter Brust und wir stellen uns mit breiter Brust aus 14 ungeschlagenen Spielen dagegen. Im Kader wird es für das Spiel am Samstag keine Änderungen geben, denn nach wie vor fallen Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig verletzungsbedingt aus.“
  


    
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Freitag 28.Dezember 2018
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