Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Heilbronner Falken
(DEL2)  Der deutsch-kanadische Stürmer Brad Ross wird kein neues Vertragsangebot erhalten und auch Verteidiger Patrick Kurz verlässt die Falken und wechselt nach Freiburg
 
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Stürmer Sven Breiter wird noch eine weitere Saison bei den Eisbären dranhängen, während Stürmerkollege Daniel Steinke den Verein aus beruflichen Gründen verlässt
 
EC Eisbären Eppelheim
(RLSW)  Als nächster Spieler hat Verteidiger Tim Brenner, der während der letzten Saison nach einem kurzen Gastspiel in ügelsheim zu den Eisbären zurückkam, seine Zusage für ein weiteres Jahr beim EC gegeben
 
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Mit Dominic Schmidt wechselt ein groß gewachsener und routinierter Verteidiger zu den Bisons, vorher war er bei den Wedemark Scorpions und den Celler Oilers in der Verbandsliga Nord aktiv
 
ESV Gebensbach
(BBZL)  Trainer Alexander Schrödinger kann in der neuen Saison auf ein eingespieltes Team setzen, denn zahlreiche Spieler haben erneut zugesagt. Dabei handelt es sich um die Torhüter Manuel Hammerlindl und Martin Lainer, die Verteidiger Rudolf Mayer, Franz Neumayr, Laurin Hobmaier, Klaus Mayer, Michael Reiter, Timm Kerscher und Stephan Kreuzer, sowie die Stürmer Daniel Panthaler, Jonas Weindl, Thomas Schalk, Patrick Beham, Florian Sonnengruber, Manuel Bertl, Patrik Samanski, Florian Panthaler, Matthias Selmair und Nicholas Emmendorfer. Neu dazu kommt der slowakische Kontingentspieler Daniel Pamula vom 1b-Team des EHC Waldkraiburg
 
TuS Harsefeld
(RLN)  Nach dem Aufstieg in die Regionalliga vollziehen die Tigers einen Wechsel an der Bande und haben Friedhelm Bögelsack, der zuletzt bei den Wedemark Scorpions tätig war, einen neuen Trainer verpflichtet der nun Rolf Corleis ablösen wird
 
EG Diez-Limburg
(RLW)  Als nächstes hat Stürmer Daniel Niestroj seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben und wird somit bereits in seine fünfte Saison bei den Rockets gehen, nachdem er 2015 aus Neuwied nach Diez kam
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Der tschechiesche Angreifer Martin Vachal, der während der letzten Saison aus Belgien ins Spargeldorf kam, hat seinen Vertrag bei den Baden Rhinos um ein weiteres Jahr verlängert
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Der tschechische Verteidiger Michal Spacek, der auch als Stürmer einsetzbar ist, hat seinen Vertrag verlängert und wird die erste Kontingentstelle besetzen, während der zweite Kontingentspieler, der tschechische Stürmer Lukas Novacek das neue Vertragsangebot der Eisbären nicht angenommen hat und den Verein somit verlassen wird
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Mit Stürmer Anton Zimmer hat ein wichtiger Leistungsträger seinen Vertrag in der Kurstadt verlängert, zudem stehen die Verantwortlichen vor der Verpflichtung eines Oberliga-Stürmers
  
SG Schliersee/Miesbach
(BBZL)  Horst Forster wird Markus Wieland, der aus beruflichen Gründen nicht verlängert hat, an der Bande des TSV ablösen und wird auf ein eingespieltes Team, das zum Großteil zusammenbleiben wird setzen können. Lediglich Marinus Mair steht bislang als Abgang fest
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 29.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Nordrhein-Westfalen



    
Deutscher Eishockey Bund
U16 Nationalmannschaft verliert Turnierauftakt gegen Finnland
(DEB)  Die U16-Nationalmannschaft verlor das erste Spiel des 4-Nationen-Christmas-Turniers in Füssen gegen Finnland mit 1:9 (0:1, 0:4, 1:4). Nach ausgeglichenem Auftakt drehten die Finnen auf und trafen im Mitteldrittel gleich viermal. Zwei der Tore fielen bei zahlenmäßiger Unterlegenheit der Mannschaft von U16-Bundestrainer Stefan Mayer im effektiven finnischen Powerplay. Im letzten Abschnitt knüpfte Finnland an die starke Vorstellung an und schraubte das Ergebnis in die Höhe. Mit dem Ehrentreffer zum 1:8 gelang Sebastian Cimmermann ein kleiner Mutmacher für das morgige Spiel gegen die Slowakei. Die jüngste DEB-Auswahlmannschaft tritt um 17.30 Uhr erneut im Bundesleistungszentrum in Füssen an.
U16-Bundestrainer Stefan Mayer: „Gegen einen sehr starken Gegner, der uns in allen Belangen überlegen war, haben wir kompakt und diszipliniert begonnen und konnten das erste Drittel offen gestalten. Ab dem zweiten Drittel wurde der Druck immer größer und wir konnten nicht mehr standhalten. Meine Mannschaft hat heute eine Lektion bekommen, verbunden mit der Erkenntnis, dass Fehler auf diesem Niveau gnadenlos bestraft werden. Jetzt analysieren wir das Spiel und bereiten das Team auf die nächste Partie morgen gegen die Slowakei vor.“
  
    
Düsseldorfer EG
Diesmal keine Punkte: DEG unterliegt 0:1 beim ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat in dieser Spielzeit ihren Angstgegner gefunden. Sie verlor auch das dritte Duell mit dem ERC Ingolstadt. Diesmal beim 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) sogar erstmals ohne eigenen Punkt. Es war eines der schwächsten Saisonspiele der Rot-Gelben, die viel zu selten ihre gewohnte Offensivkraft entwickeln konnten. So setzte es schlussendlich erst die fünfte glatte Niederlage im 33. Spiel. Trotz des unguten Tages eine erstaunliche Bilanz.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls schlagen Berlin im Penaltyschießen
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat sein letztes Heimspiel im Kalenderjahr 2018 gewonnen. Der amtierende Deutsche Meister besiegte den Rekordmeister Eisbären Berlin
mit 4:3 nach Penaltyschießen (0:1|2:2|1:0|0:0|1:0) und verkürzte den Abstand auf Spitzenreiter Adler Mannheim auf sieben Punkte. Die 6.142 Zuschauer im ausverkauften Olympia-Eisstadion sahen eine intensive Partie, in der Andreas Eder, Justin Shugg und Trevor Parkes für die Red Bulls in der regulären Spielzeit trafen. Im Penaltyschießen sicherte Parkes den Münchnern den Zusatzpunkt.
In den ersten Minuten verhinderten die Verteidigungsreihen beider Teams gefährliche Abschlüsse, dann übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Münchens Kapitän Michael Wolf hatte nach einem Doppelpass mit Justin Shugg die erste Großchance der Partie, Eisbären-Torhüter Kevin Poulin hielt aber stark (8.). Die Eisbären hatten in der Folge Probleme, kontrolliert aufzubauen – und dennoch gingen sie in der 15. Minute in Führung: Nachdem ein Pass vor das Münchner Tor durchgerutscht war, schob Sean Backman am langen Pfosten ein. 
Auch im zweiten Drittel hatten die Red Bulls mehr vom Spiel, Berlin blieb aber das effizientere Team. In der 27. Minute erzielte James Sheppard in Überzahl den zweiten Treffer der Gäste. München erhöhte nach dem 0:2 den Druck und verkürzte durch Andreas Eder, der nach einem Pass von Ryan Button traf (33.). In der 35. Minute scheiterte Frank Mauer an Eisbären-Schlussmann Poulin, dann schoss Daryl Boyle an die Latte des Berliner Tores. Auf der Gegenseite erzielte Jamison MacQueen das 1:3 (36.). In der 39. Minute hatten die Red Bulls bei einem Pfostentreffer von Martin Buchwieser Glück, wenige Sekunden später brachte Justin Shugg die Gastgeber im Powerplay auf 2:3 heran. Kurz vor der zweiten Pause traf Derek Joslin ebenfalls den Pfosten. 
Im Schlussdrittel blieb die Partie intensiv. In einer Überzahlsituation der Gäste verhinderte Münchens Torhüter Danny aus den Birken gegen Louis-Marc Aubry mit dem Schoner das 2:4, wenige Sekunden später traf Yasin Ehliz auf der Gegenseite erneut den Pfosten (jeweils 47.). Die Chance von John Mitchell in der 55. Minute war der Auftakt zum Schlussspurt der Red Bulls, der drei Minuten vor dem Ende durch einen Powerplay-Treffer von Trevor Parkes zum 3:3-Ausgleich führte.
In der Verlängerung fielen trotz Chancen auf beiden Seiten keine Tore, sodass es ins Penaltyschießen ging. Dort schoss Trevor Parkes die Red Bulls zum Zusatzpunkt.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth fährt vor guter Kulisse die volle Ernte ein
(DEL2)  Gut gesät und gearbeitet hat man schon öfters in den letzten Spielen aber diesmal ließ man sich „die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“ wäre eine passende Beschreibung dieser Partie.
Der stattliche Rahmen, mit über 1000 im Sonderzug und Bussen angereisten Fans aus Kaufbeuren, tat sein Übriges zu einem stimmungsvollen Abend im Bayreuther Tigerkäfig, in dem die Einheimischen nicht unverdient die drei Zähler im Frankenland behielten.
Schon der Auftakt war vielversprechend für die Wagnerstädter, denn nach wenigen Sekunden hatte Heatley eine riesen Chance, verfehlte aber das ziemlich offene Tor aus kurzer Distanz. Nach etwa 3 Minuten lagen aber plötzlich die Gäste in Front, denn Haase ließ im Nachschuss Jaeger im Heimtor keine Abwehrmöglichkeit, nachdem seine Vorderleute den Slot nicht eng und konsequent genug verteidigt hatten. Schockwirkung hatte dieser Treffer aber nicht, sondern nach einem kurzen Schütteln machten sich die Tigers daran das Missgeschick schnell wieder zu korrigieren. Einen starken Aufbaupass von Martens brachte Kolozvary in freie und gute Schussposition und als Vajs diese Scheibe nicht festhalten konnte, war Bartosch zur Stelle und traf per Abstauber zum Ausgleich. Beide Teams boten danach ein schnelles Spiel in dem nur die ganz großen spielerischen Highlights und weitere Treffer fehlten.
Auch im Mittelabschnitt wogte die Partie relativ ausgeglichen hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Der dynamische Richter hatte einige auffällige Szenen und als Busch einen schwierigen Rückhand-Nachschuss nach einer seiner gefälligen Aktionen zur Führung nutzen konnte, waren die Gelb-Schwarzen 2-1 vorne. Mit dem Ausgleich – fast etwas aus dem Nichts heraus – stellte Gäste-Torjäger Blomquist aber wieder auf Remis, als er weit außen einfach mal einen klasse Handgelenkschuss losließ, auf den Jaeger sichtbar nicht wirklich vorbereitet war. Technische Schmankerl waren zwar weiter eher dünn gesät aber das Spiel war trotzdem kurzweilig und auf seine Art sehenswert. Defensiv ließen die Bayreuther weiterhin wenig zu, auch weil man den Gästen einige wichtige Verletzungsausfälle anmerkte und nach Vorne erspielte man sich die eine oder andere Chance. Die Kolozvary-Reihe war dabei genauso Aktivposten wie Busch und Richter in Reihe drei, während die Finnen-Formation vom Roten Main um Järveläinen und Rajala noch etwas Anlaufzeit benötigte.
Für das letzte Drittel spürte man öfters wie die Partie auf der Kippe stand und einmal zogen die Referees auch bei einer undursichtigen Szene vor dem Bayreuther Gehäuse den Videobeweis zu Rate. Die Entscheidung auf kein Tor war korrekt, weil die Scheibe nie die Torlinie überquert hatte. Diese Szene hatte aber vielleicht sogar ihren Anteil am Bayreuther Sieg, denn danach wollten es die Tigers es noch etwas vehementer Wissen. Bei einem schnellen Angriff bediente Heatley Järveläinen mustergültig zentral und der kleine Finne überwand Kaufbeurens Goalie mit einem platzierten Schuss. Der ESV versuchte dann zwar wieder zurück ins Spiel zu finden aber die gut harmonierende Defensive der Wagnerstädter ließ weiter nur noch wenig zu und den Rest besorgte der souveräne Jaeger. Entschieden war die Begegnung dann mit Järveläinens fulminanten Onetimer auf Rajala Querpass zum 4-2 in der 56 Minute. Mit konzentrierter Arbeit ließ man Gästetrainer Brockmann dann auch keine Gelegenheit seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler zu ziehen und verdiente sich diesen Dreier redlich. Bayreuth meldet sich mit einem starken Heimspiel gegen das Topteam aus dem Allgäu zurück und steigt in der noch immer engen Tabelle damit erstmal auf Platz 12. Noch wichtiger ist aber die geschlossen gute Mannschaftsleistung der Oberfranken die Selbstbewusstsein gibt für die kommenden Aufgaben.
Das nächste Heimspiel in Bayreuth findet am Freitag dem 04.01 um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Dresdner Eislöwen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:1! Eispiraten mit versöhnlichem Abschluss gegen Ravensburg - Westsachsen stoßen Bock im letzten Heimspiel endlich um
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau und ihre Fans konnten im heutigen Heimspiel gegen Ravensburg endlich wieder einen Sieg feiern! Die Westsachsen bezwangen den Tabellenführer der DEL2 mit 4:1. Dabei war das Team von Kim Collins über weite Strecken das bessere Team und gewann letztlich völlig verdient auch in dieser Höhe. Die Tore erzielten Rob Flick, Vincent Schlenker, Patrick Klöpper, Dominic Walsh. Eine Stellungnahme zu den Vorfällen nach Spielende erfolgt separat.
Personal: Kim Collins musste im Vergleich zum Punktgewinn gegen die Löwen Frankfurt nur eine Änderung vornehmen. Christoph Kabitzky fiel für die Partie in Ravensburg kurzfristig aus. Leicht angeschlagen, beendete der Angreifer das WarmUp vorzeitig und blieb in der Kabine. Verzichten musste der Cheftrainer außerdem weiterhin auf André Schietzold und Patch Alber. Im Tor startete Brett Kilar.
Die Gäste aus Ravensburg erwischten im Kunsteisstadion Crimmitschau einen Blitzstart. Es dauerte keine zwei Minuten, bis die Towerstars mit ihrer ersten richtigen Gelegenheit auf 0:1 stellten. Robbie Czarnik war es, der Kilar mit seinem trockenen Handgelenkschuss überwand – 0:1 (2.). Die Eispiraten fanden auf das frühe Gegentor aber eine gute Reaktion. So nahmen die Schützlinge von Kim Collins immer mehr das Spiel in die Hand und kamen zu guten Chancen, das Spiel auszugleichen. Zwar ergaben sich für die Puzzlestädter immer wieder Gelegenheiten, mehr als zwei Pfostentreffer sprangen dabei aber nicht heraus. Besser machte es Rob Flick kurz vor der Pause. Auf Zuspiel von Christoph Körner war es die Nummer 17, die Langmann tunnelte und verdient zum 1:1 traf (18.).
Auch im zweiten Durchgang waren es die Westsachsen, die im gut gefüllten Sahnpark richtig Dampf machten. Zwar kamen die Ravensburger auch immer wieder gefährlich vor das Gehäuse von Brett Kilar, doch die Verteidigung agierte clever und ließen nichts anbrennen. Felix Thomas war es dann nach 27 Minuten, der den Puck von der blauen Linie auf das Ravensburg-Tor hämmerte. Vincent Schlenker fälschte unhaltbar ab – 2:1! Und auch in der Folge baten sich den Eispiraten immer wieder Möglichkeiten, den Spielstand zu erhöhen. Doch weder Pohl noch Talbot, Hilbrich oder Walsh konnten aus ihren Aktionen Ertrag erzielen.
Im Schlussdrittel ergaben sich für beide Teams dann genügend Chancen und somit eröffnete sich ein offener Schlagabtausch. Ein echter Eishockey-Krimi, bei welchem der Eispiraten-Sieg bis kurz vor dem Ende auf der Kippe stand. Ein herrlicher Spielzug über Christoph Körner und Patrick Klöpper, der abschließend eiskalt zum 3:1 einschob (58.), sorgte dann knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene für die Vorentscheidung! Das i-Tüpfelchen besorgte dann Dominic Walsh, der mit seinem Empty-Net-Treffer den 4:1-Endstand markierte.
  
    
Deggendorfer SC
Die Eispiraten Crimmitschau rollen mit dem Sonderzug nach Deggendorf
(DEL2)  Eine ganz besondere Partie erwartet den Deggendorfer SC am kommenden  
Sonntag auf heimischem Eis. Zu Gast sind nämlich die Eispiraten aus  
Crimmitschau, die mit knapp 600 Fans per Sonderzug anreisen. Der DSC  
kann für das Aufeinandertreffen beider Teams bereits vorab ausverkauft  
melden.
Doch auch auf dem Eis wird einiges geboten sein. Zweimal in dieser  
Spielzeit traten beide Mannschaften bereits gegeneinander an. In  
beiden Partien setzte sich der DSC jeweils hauchdünn gegen das Team  
aus Sachsen durch. Während man auf heimischem Eis die Eispiraten mit  
6:5 nach Verlängerung schlug, gelang den Deggendorfer Kufencracks  
Mitte November auch noch ein 3:4 Auswärtserfolg. Einen dürfte dies  
ganz besonders geärgert haben und zwar Eispiraten-Coach Kim Collins.  
Der Crimmitschauer Trainer, der zeitgleich der Stiefvater von  
DSC-Verteidiger Nico Wolfgramm ist, will in der anstehenden Partie  
natürlich auf aufgrund seiner persönlichen Verbindung nach Deggendorf  
endlich gegen den DSC punkten.
Gefährlichster Spieler bei den Sachsen ist ausgerechnet ein  
Verteidiger. Der kanadische Offensivverteidiger trägt mit 32  
Scorerpunkten in 27 Spielen aktuell den Goldhelm bei den Eispiraten.  
Sage und schreibe 13 Tore gehen bereits auf das Konto des  
Defensivmanns, der mit diesem Wert der zweitbeste Torschütze in  
Collins' Team ist. Mit 19 Treffern führt der Deutsch-Kanadier Rob  
Flick aktuell die interne Torjägerliste der Sachsen an.
Somit wartet auf die Defensive des Deggendorfer SC wieder  
Schwerstarbeit. In wie weit sich die Personalsituation im Vergleich  
zur Partie gegen die Kassel Huskies ändern wird, entscheidet sich erst  
kurzfristig. Spielbeginn am Sonntag in Deggendorf ist um 18:30 Uhr.
  
Ersatzgeschwächter DSC verliert knapp bei den Kassel Huskies
Schlechter hätten die Vorzeichen für Trainer John Sicinski am  
Freitagabend beim Auswärtsspiel des DSC in Kassel kaum sein können.  
Nach der Verletzung von Christoph Kiefersauer fehlte auch noch  
krankheitsbedingt Verteidiger Marius Wiederer, zudem standen die  
beiden Förderlizenzspieler Maximilian Gläßl und Vladislav Filin nicht  
zur Verfügung. Dennoch bot der Deggendorfer Rumpfkader den Hessen  
einen starken Fight und verlor dann am Ende mit 3:1.
Trotz der zahlreichen Ausfälle startete der DSC vielversprechend in  
die Partie. Die Huskies zeigten zunächst wenig Biss, sodass die  
Deggendorfer kaum Probleme hatten, die Angriffsbemühungen der Hessen  
zunichte zu machen. Auf der Gegenseite traute sich der DSC einiges zu  
und in der achten Spielminute wurde das auch belohnt. Jungspund Samuel  
Senft setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch und brachte den  
Puck mit der Rückhand Richtung Tor. Dort wartete bereits der  
mitgelaufene Robin Deuschl, der den Abpraller zur 0:1 Führung über die  
Linie drückte. Es dauerte schließlich bis zur 14. Minute, ehe die  
Huskies eine Antwort fanden. Corey Trivino schoss aus dem Gewühl  
heraus Curtis Leinweber so unglücklich an, dass dieser den Puck ins  
eigene Tor abfälschte. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 20  
gespielten Minuten.
Das zweite Drittel begann zäh. Nur wenig gute Torchancen wollten auf  
beiden Seiten herausspringen, sodass die ersten Minuten ereignisarm  
vorbeigingen. Durch die ersten Strafzeiten der Partie konnten sich  
beide Teams einige gute Möglichkeiten erspielen, jedoch war bei beiden  
Keepern jeweils Endstation, sodass es mit einem 1:1 in die zweite  
Pause ging.
Im Schlussdrittel kamen die Kasseler dann mit viel Dampf aus der  
Kabine, jedoch war ein ums andere Mal Cody Brenner, der an diesem  
Abend den Vorzug vor Jason Bacashihua bekam, Endstation. In der 52.  
Minute war es aber doch soweit. Im Powerplay wurde Huskies-Topscorer  
mustergültig freigespielt und der Stürmer zimmerte den Puck unhaltbar  
für Cody Brenner unter die Latte. Nur knapp zwei Minuten später  
verzettelten sich die Deggendorfer im Angriffsdrittel und die Huskies  
fuhren einen Konter über Jace Hennig und Michael Christ, ehe der Puck  
schließlich bei Adriano Carciola landete, der zum 3:1 einnetzte. Zwar  
versuchten die Deggendorfer kurz vor Ende der Partie noch einmal  
heranzukommen, jedoch sollte ihnen kein weiterer Treffer mehr gelingen.
Damit zieht sich der DSC, trotz der vielen Ausfälle, achtbar aus der  
Affaire und war kurz davor, Zählbares aus Hessen mitzunehmen. Die  
nächste Möglichkeit auf Punkte gibt es bereits in zwei Tagen, dann  
sind die Eispiraten Crimmitschau zu Gast in Deggendorf.
  
    
Dresdner Eislöwen
Niederlage gegen Bietigheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bietigheim Steelers mit 2:5 (0:1; 2:3; 0:1) verloren. Vor 4037 Zuschauern brachte Norman Hauner den Gast in Führung (5.). Marcus Sommerfeld in Überzahl (30.) und Yannick Wenzel (32.) bauten diese aus. Doch Harrison Reed im Powerplay (37.) und Steven Rupprich (37.) brachten die Eislöwen innerhalb einer Minute wieder ran. Sommerfeld legte allerdings noch vor der Pause in Überzahl für Bietigheim nach (40.). Im Schlussdrittel markierte Alexander Preibisch den Endstand (43.).
Steelers-Coach Hugo Boisvert: „Es ist immer wieder schön nach Dresden zurückzukehren – und auch mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Die Überzahl-Tore im zweiten Drittel waren sehr wichtig für uns. Auch der letzte Abschnitt hat mir sehr gefallen. Für die Zuschauer war es vielleicht nicht so spannend, aber aus Sicht eines Trainers sehr erfolgreich.“
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Der Sieg geht verdient an Bietigheim. Das Team hat das Spiel über weite Strecken bestimmt. Wir haben 47 Schüsse abgegeben, aber sie waren qualitativ nicht gut genug. Im zweiten Drittel hatten wir das Momentum auf unserer Seite, aber insgesamt haben wir den unbedingten Willen vermissen lassen. Wir haben uns selbst in Schwierigkeiten gebracht, weil wir auch die Zweikämpfe nicht zu 100 Prozent angenommen haben. Es gibt solche Abende, aber gerade zu Hause müssen wir einfach hungriger sein.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Sonntag, 30. Dezember um 17 Uhr bei den Lausitzer Füchsen.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen empfangen Falken zum Jahresabschluss
(DEL2)  Ein letztes Mal Eishockey im Jahr 2018: Am Sonntag, den 30. Dezember empfangen die Löwen Frankfurt die Heilbronner Falken zu einem letzten Aufeinandertreffen im „alten“ Jahr. Spielbeginn in der Eissporthalle Frankfurt ist um 18:30 Uhr.
Die Löwen wollen auch zum Schluss des Jahres noch einmal zeigen was in ihnen steckt. Nach zwei Auswärtssiegen in Folge soll auch das letzte Heimspiel des Jahres positiv abgeschlossen werden, um den „Wochen-Dreier“ perfekt zu machen. Durch den Sieg am Freitag in Freiburg rutschten die Löwen wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor.
Eddie Lewandowski konnte beim Spiel am Freitag mit drei Vorlagen und einem Tor glänzen und arbeitete sich weiter an den Topscorer Adam Mitchell ran. Beide Spieler haben mittlerweile 25 Vorlagen und führen die Frankfurter Assists-Liste an. Mitchell hat allerdings mit 16 Toren vier Treffer mehr als Lewandowski und bleibt auch beim Spiel gegen die Falken der Goldhelm. 
Die Saison der Heilbronner ist aus Falkensicht durchaus eine gute. Sie stehen mit 50 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. Vor dem Spiel am Mittwoch gegen den Deggendorfer SC haben die Falken sogar sechs Spiele infolge gewonnen gehabt und sich im Mittelfeld etabliert. Vor allem die Ausländerlizenzen haben in Heilbronn eingeschlagen und jeder der drei Spieler hat mindestens 40 Scorerpunkte und ist in den Topr 10 der Liga.
Der mit Abstand beste Scorer ist Roope Ranta, der bisher 54 Punkte gesammelt hat und damit auf Platz eins der Ligawertung steht. Auch Greg Gibson steht mit 45 Punkten auf Platz drei der Ligawertung und ist damit der zweite Falke in den Top Drei. Etwas entfernt auf Platz neun steht mit 40 Punkten Derek Damon.
Die Spiele der Heilbronner Falken gegen die Löwen stehen unter einem guten Licht für Frankfurt. So konnten die Löwen aus 18 Spielen 13 Siege einfahren. Das Spiel zwischen den beiden Mannschaften steht für Tore. Noch nie schafften es die Falken die Hessen ohne Tor vom Eis zu schicken, was den Frankfurtern hingegen schon drei Mal gelang.
  
    
ESV Kaufbeuren
1.200 Jokerfans sehen 4:2 Niederlage in Bayreuth
(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren musste beim heutigen Auswärtsspiel in Bayreuth vor 2.751 Zuschauern, darunter rund 1.200 Fans der Joker, neben den beiden langzeitverletzten Verteidigern Sebastian Osterloh und Julian Eichinger auch weiterhin auf Stürmer Branden Gracel verzichten. Vom Kooperationspartner ERC Ingolstadt stand Verteidiger Simon Schütz zur Verfügung.
Die erste Chance im Spiel gehörte dann den Tigers und das war eine sehr große. Nach einem Abpraller hatte Mark Heatley das leere ESVK Tor vor Augen und setzte die Scheibe am Tor vorbei. Auf der Gegenseite nutzen die Joker ihren ersten gefährlichen Angriff nach knapp drei Minuten gleich zum 0:1. Daniel Haase konnte Brett Jaeger im Nachschuss überwinden und brachte die 1.200 mitgereisten ESVK Anhänger in noch größere Partylaune. Die Allgäuer waren nun auch besser im Spiel und hatten durch Jonas Wolter und Joey Lewis sogar gute Gelegenheiten für einen weiteren Treffer. Dieser sollte dann aber den Tigers glücken. Michael Bartosch staubte nach acht gespielten Minuten zum 1:1 Ausgleichstreffer, nach einem Schuss von Ivan Kolozvary, ab. Beide Teams hatten dann je in einem Überzahlspiel keine Nennenswerten Torabschlüsse zu verzeichnen. Kurz vor der Pause hatte dann aber Simon Schütz bei einem Solo den Führungstreffer auf der Kelle. Er scheiterte aber Bayreuther Torhüter Brett Jaeger. Somit ging es mit einen 1:1 Unentschieden in die erste Pause. 
Im Mittelabschnitt konnten die Hausherren nach 23 Spielminuten, wiederum durch einen Nachschuss, mit 2:1 in Führung gehen. Torschütze Tobias Kirchhofer hatte dabei etwas Glück, da die Scheibe von einem Kaufbeurer Verteidiger unhaltbar für Stefan Vajs abgefälscht wurde. Die Joker brauchten eine Weile um den Führungstreffer der Tigers zu verdauen. Kamen aber immer besser ins Spiel und hatten durch Jonas Wolter und Florian Thomas zwei Sehr gute Ausgleichsmöglichkeiten. Dieser sollte dann nach 28 Minuten Sami Blomqvist gelingen. Der Finne zog aus spitzem Winkel ab und überraschte Brett Jaeger mit einem Schuss über die Schulter zum 2:2. Auf der Gegenseite mußte Stefan Vajs nach einem Pass quer durch den Slot gegen einen völlig freistehenden Tigers Stürmer einen starken Save auspacken um den erneuten Rückstand zu verhindern. Zum Ende des Drittels hatten die Joker durch zwei sehr gefährliche Schüsse von Max Schmidle und einem Schuss aus der Drehung von Joey Lewis den möglichen Führungstreffer auf dem Schläger. 
Im letzten Drittel wurde das Spiel immer intensiver und viele Zweikämpfe an den banden waren die Folge. Aus diesen konnten sich meist die Tigers besser befreien wie die Joker und schafften dadurch immer wieder Überzahlsituationen. Eine solche Situation könnte Ville Järveläinen nach einem schön vorgetragen Konter zum 3:2 in der 51. Spielminute nutzen. Schön von Mark Heatley in Szene gesetzt, hatte der Finne keine Probleme, die Scheibe einzunetzen. Die Joker hatten dem Führungstreffer der Bayreuther kaum mehr etwas entgegenzusetzten und kassierten vier Minuten vor dem Ende das 4:2. Wiederum konnten die Tigers die Scheibe in mehreren Zweikämpfe für sich gewinnen. Nach dem Ville Järveläinen erneut freigespielt wurde, versenkte der Goldhelm der Tigers die Scheibe eiskalt zur Entscheidung. Die Joker versuchten noch einmal alles, aber große Chancen waren Mangelware und somit sicherten sich die Hausherren verdient drei Punkte. 

  
    
Tölzer Löwen
69 Sekunden
(DEL2)  Mut macht die Leistung der Tölzer Löwen allemal. Zum Sieg reichte es allerdings auch im neunten Auswärtsspiel in Folge nicht. Bei den Heilbronner Falken verlieren die Buam mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1).
Es klingt durchaus sonderbar, wenn man bei 55:26 Schüssen von einem etwas glücklichen Spielausgang spricht. Doch die Tölzer Löwen hatten bei ihren 26 Torschüssen - und denen die knapp vorbeigingen - einige absolute Hochkaräter dabei. Alleine Stephen MacAulay vergab drei Alleingänge. Gleichwohl muss die Top-Leistung von Andreas Mechel herausgestellt werden. Der Goalie vertrat am Freitagabend Ben Meisner und machte seine Sache hervorragend.
Das Spiel begann gut für die Isarwinkler. Lubor Dibelka schnappte sich die Scheibe im gegnerischen Drittel, legte weiter zu Johannes Sedlmayr, der für Torschützen Philipp Schlager auflegte. Ein Tor, das die Löwen brauchen, um wieder Auswärts-Selbstvertrauen zu tanken. Mit seinem einzigen kleinen Fauxpas ermöglichte Mechel viereinhalb Minuten später den Ausgleich. Ein tückischer Schlenzer rutschte ihm im hohen Bogen über die Schulter. Umso höher ist die spätere Reaktion des Tölzer Schlussmanns einzuordnen. Der Rest des Spiels war ein munteres Hin- und Her. Philipp Schlager vergab ein Solo, Hannes Sedlmayr scheiterte per Rückhand und eben MacAulay mit seinen Breakaways. Auch seine Leistung war keine schlechte - die Löwenoffensive spielte weitestgehend gefällig, nur im Abschluss war Nachholbedarf. So kam es, wie es kommen musste: 69 Sekunden vor Ende schlenzte Jan Pavlu die Scheibe über Mechels Schulter zum Siegtreffer ins Tor. Über 2000 Zuschauer in der Kolbenschmidt Arena jubelten, 18 Löwenspieler ließen den Kopf nach unten sinken. Besonders bitter, dass wenige Augenblicke zuvor der sekundenlange gegnerische Handschuh in Kyle Beachs Gesicht nicht geahndet wurde.
Markus Berwanger zeigte Mitgefühl mit seinem Team: „Das war ein Dämpfer. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft“. Danach direkt die Kampfansage: „Wenn wir so spielen, wie heute, werden wir unsere Punkte einfahren. Das soll am Sonntag der Fall sein: Um 18:30 Uhr ist der EC Bad Nauheim in der weeArena zu Gast.
  
    
ECDC Memmingen
Knappe Niederlage unter der Zugspitze
(OLS)  Mit einer äußerst knappen 4:2 Niederlage traten die Memminger Indians die Heimreise am Freitagabend aus Garmisch an. Am Sonntag beim direkten Rückspiel in Memmingen (18 Uhr) sollen nach Möglichkeit die ersten Punkte gegen den SC Riessersee eingefahren werden.
Trotz einer erneut couragierten Leistung mussten sich die Memminger auch im dritten Vergleich mit dem Altmeister mit dem gleichen Endergebnis geschlagen geben. Unglücklich ging die Partie auch gleich aus Indianer Sicht los, Markus Lillich scheiterte in den Anfangsminuten aus spitzem Winkel am Torgestänge. Besser machten es die Hausherren in Person des starken Schweden Victor Östling, der mit einem Doppelpack (8. & 16. Minute) die 2:0 Pausenführung für die Blau-Weißen herstellen konnte. 
Der Beginn des zweiten Drittels gehörte dann den Indians, die zuerst noch durch Huhn an SCR-Goalie Kevin Reich scheiterten, im gleichen Wechsel gelang dann der verdiente Anschlusstreffer: Nach tollem Zuspiel von Kapitän Huhn war Dominik Piskor erfolgreich (22.). Das Spiel in der Folge ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. In der 36. Minute gelang Riessersee dann durch Top-Verteidiger Emil Quaas die erneute 2-Tore-Führung. 
Mit diesem Ergebnis ging es damit in das letzte Drittel. Der ECDC rannte an und kam vermehrt zu Chancen, welche aber allesamt vom starken DEL-Goalie aus München, Kevin Reich, entschärft wurden. Reich spielte mittels Förderlizenz für die Garmischer. In der 52. Minute gelang dem erneut sehr agilen Jared Mudryk dann mit einem sehenswerten Treffer der mehr als verdiente Anschluss. Bitter dann die Entscheidung in der 54. Spielminute, als den Memmingern wohl auch unter Mithilfe der Bande der Knock-out verpasst wurde. Ehliz musste frei vor Joey Vollmer nur noch einschieben und stellte den Endstand von 4:2 her.
  
    
VER Selb
Eishockeyspektakel zum Jahresausklang
(OLS)  „Das war heute Werbung für das Eishockey!“ Diese Aussage des Gästetrainers Axel Kammerer im Rahmen der Pressekonferenz nach dem Spiel unserer Selber Wölfe gegen den EV Landshut kann man nur unterstreichen. In einer hochklassigen, schnellen, rassigen, spannenden und stimmungsgewaltigen Partie behielten wir nach Penaltyschießen völlig verdient die Oberhand. Landshut lief lange einem Rückstand hinterher, konnte sich aber mit zwei späten Toren in die Verlängerung bzw. das Penaltyschießen retten. Bei unseren Wölfen ragten aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung der dreifache Torschütze Gare sowie McDonald und Torwart Deske heraus. Einzig und allein die Leistung des Hauptschiedsrichters wurde dem Niveau der Begegnung leider nicht gerecht.
Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, ohne dass sich eines der Teams klare Torchancen herausspielen konnte. Unsere Wölfe setzten die Landshuter mit aggressivem Forechecking das komplette Spiel über massiv unter Druck, was den Gästen gar nicht schmeckte. Den ersten Wirkungstreffer jedoch konnten die Niederbayern setzen: Einen schnell vorgetragenen Gegenangriff über Stähle verwertete Baßler zur Gästeführung. Doch dann begann die Stunde von „Oldie“ Gare: Von der Strafbank kommend wurde dieser von McDonald mustergültig bedient und schloss seinen Sololauf zum Ausgleich ab. Keine drei Minuten später – nun hatte der EVL einen Mann weniger auf dem Eis – war es erneut Gare, der von hinter dem Tor kommend den Puck mit der Rückhand ins kurze obere Eck zur vielumjubelten Wölfe-Führung bugsierte. Spätestens jetzt war richtig Feuer unterm Dach der NETZSCH-Arena.
Im mittleren Spielabschnitt nahm unser Wolfsrudel das Heft in die Hand. Mehr und mehr setzten sie Landshut unter Druck, schnürten die Gäste dabei zeitweise im eigenen Drittel ein. Dies veranlasste den Gästetrainer dazu, zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine Auszeit zu nehmen, um seine Mannen neu einzustellen. Leider trafen unsere Wölfe in dieser Drangphase in Person von McDonald und Gare zweimal nur den Pfosten, Gollenbeck fand in Gästetorhüter Berger seinen Meister. Aber auch auf der Gegenseite konnte sich Deske unter anderem gegen Baßler und bei einem Penaltyschuss auszeichnen. Letztendlich hätten unsere Wölfe aber zwischenzeitlich mit zwei bis drei Toren Abstand führen müssen.
Keine zwei Minuten waren im Schlussabschnitt von der Uhr, da war Gare – abermals in Überzahl – zum dritten Mal an diesem Abend zur Stelle. McDonald sah den freistehenden Sturmkollegen, legte den Puck quer und dieser brauchte „nur“ noch einzuschieben. Unsere Wölfe spielten fortan nicht mehr ganz so offensiv und versuchten das Spiel aus einer kontrollierten Defensive heraus zu gestalten. Dies gelang auch lange Zeit sehr gut. Zeitweise lag sogar das 4:1 noch in der Luft. In der 47. Minute fand ein vermeintlicher Treffer von Gare keine Anerkennung, anschließend hatten McDonald, Gollenbeck und wiederum Gare in Überzahl gute Gelegenheiten. Besser machten es nun die Gäste, die mit einem Doppelschlag durch Horava (54.und 57.Minute) noch die Verlängerung erzwangen. Dort sollte - außer vielen überaus sehenswerten Spielzügen beider Mannschaften - nichts Zählbares mehr herausspringen. Im Penaltyschießen hatte McDonald die besten Nerven und entschied die Partie für unsere Farben.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gewinnen letztes Heimspiel des Jahres
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt mit 5:4 (2:0/1:3/1:1/1:0) in Overtime gewonnen.
Vor 1.601 Zuschauern legten die Hausherren einen guten Start hin, hatten das Spielgeschehen im Griff und gingen durch Tore von Ryan Warttig (7.) und Moritz Israel (20.) mit 2:0 in Führung. Ein ganz anderes Bild zeigte die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta im zweiten Durchgang: Lediglich 19 Sekunden waren gespielt, da landete der Puck schon im Tor von Kai Kristian. Wenig später glichen die Erfurter auch noch aus - In Unterzahl markierte Christoph Ziolkowski das 2:2 (24.). Brad McGowans zielgenauer Direktschuss brachte den Crocodiles zwar die erneute Führung, doch Paul Klein glich noch vor der Pausensirene wieder aus (20.).
Im letzten Spielabschnitt erspielten sich die Crocodiles wieder ein Chancenplus, die Erfurter erwiesen sich allerdings als effizienter. In Überzahl brachte Oliver Kämmerer seine Mannschaft eine Minute vor dem Spielende in Führung. Trainer Jacek Plachta nahm in der Folge Kai Kristian aus dem Tor und schickte einen sechsten Spieler auf das Eis – mit Erfolg. Neun Sekunden vor dem Schlusspfiff glichen die Gastgeber aus und retteten sich in die Overtime. Diese beendete Gianluca Balla nach 48 Sekunden und bescherte den Hamburgern damit einen Sieg im letzten Heimspiel des Jahres.
„Im ersten Drittel haben wir es gut gemacht, haben Gas gegeben und einfach gespielt. Im zweiten Drittel haben wir die Erfurter unterschätzt und einfache Tore zugelassen. Zum Glück haben wir es kurz vor Schluss geschafft, den Schalter wieder umzulegen“, so Moritz Israel.
Am Sonntag geht es für die Crocodiles im letzten Spiel des Jahres zu den Hannover Indians.
  
    
EC Harzer Falken
Fehlentscheidungen bringen Harzer Falken um den Lohn ihrer Mühen
(OLN)  Es war ein begeisterndes Spiel, das sich die Harzer Falken vor einer  
tollen Kulisse von 1.995 Zuschauern mit den Saale Bulls Halle  
lieferten. Rein statistisch sollten die Saale Bulls auch als  
verdienter Sieger mit einem 4:6 (0:1; 2:3; 2:2) vom Eis gehen. Doch  
wie es dazu kam, ließ die Enttäuschung im Harzer Lager nach dem Spiel  
in Frust umschlagen.
Denn neben den Hauptakteuren auf dem Eis spielte sich mit dem  
Hauptschiedsrichter einer in den Vordergrund, der bei einem guten  
Spiel gar nicht auffallen sollte. Doch Daniel Ratz übersah nicht nur  
einige Fouls auf beiden Seiten, sondern sollte durch seine  
Entscheidungen bei gleich drei Toren der Gäste eine mehr als schlechte  
Figur abgeben. Dazu aber später.
Denn das Spiel zeigte vor allem ein temporeiches Eishockey, bei dem  
erneut nicht zwingend zu erkennen war, dass sieben Tabellenplätze  
zwischen diesen beiden Teams liegen. Natürlich bot Halle trotz  
diverser grippebedingter Ausfälle eine individuelle Klasse und mit der  
Sturmreihe Mosienko, Burns und Francis eine Paradereihe auf, die  
aktuell in ihrer Kompaktheit und Gefährlichkeit zu der besten Reihe  
zählen dürfte, die die Liga zu bieten hat. Umso mehr durfte man  
anerkennend resümieren, dass die Harzer Falken hier ganz stark  
gegenhielten und in der 9. Minute bei einem verdeckten Blueliner durch  
Erik Pipp auch durchaus in Führung hätten gehen können. Doch der Puck  
strich knapp am Tor vorbei und so war es den Gästen vorbehalten, den  
Torreigen zu eröffnen, als man den Puck an der eigenen blauen Linie  
nicht aus dem Drittel bekam und sich Jonas Gerstung erfolgreich in  
Richtung Tor tankte und Fritz Hessel keine Chance ließ. Aber wie so  
oft ließen sich die Falken auch an diesem Abend, getrieben von der  
begeisterten Fanschar, nicht entmutigen und hatte bei einem Alleingang  
von Gregor Kubail, der aber von einem Verteidiger verfolgt und  
bearbeitet wurde, nicht ungestört abschließen konnte und an Torwart  
Henning Schroth scheiterte sowie Phillip Maier noch zwei richtig gute  
Gelegenheiten bereits im ersten Durchgang den Ausgleich zu schaffen.
Aufgeschoben ist aber bekanntlich nicht aufgehoben. So waren noch gar  
nicht alle Zuschauer auf ihren Plätzen, das Spiel erst 14 Sekunden  
alt, als Artjom Kostyrev eine schöne Kombination mit Brandon Morley  
und dem an diesem Abend überragend in der Defensive agierenden Erik  
Pipp mit einem verdeckten Schuss ins lange Eck den verdienten  
Ausgleich besorgte. Ein Treffer, den die Saale Bulls so richtig giftig  
machte. Der Druck wurde nun immer größer, doch immer wieder war es  
Fritz Hessel, der in diesem Spiel zum Turm in der Schlacht wurde und  
einige „Big Saves“ auf sein Konto brachte. Und dann sollte das Stadion  
zum Tollhaus werden als Jörn Weikamp in der 28. Minute den Puck gut  
behauptete, zu Patrick Dzemla auflegte und dieser Torwart Schroth mit  
einem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck nicht wirklich gut  
aussehen ließ. Eine Führung, der noch wütendere Angriffe der Gäste  
folgen sollten. Bei der jedoch Chris Francis in der 30. Minute nur den  
Pfosten traf und Fritz Hessel zwei Minuten später bei einer  
Kombination von Francis und Burns überragend parierte. Bevor Hessel  
jedoch in der 35. Minute bei einem durch Burns abgefälschten Blueliner  
von Mosienko gar keine Chance hatte und die Saale Bulls ihre Angriffe  
verdient veredelten. Und so sehr man das auch anerkennen muss, sollte  
nun Hauptschiedsrichter Ratz das Zepter des Spieles in die Hand nehmen  
und entscheidend beeinflussen. In der 37. wurde Patrick Dzemla vor dem  
eigenen Tor unglücklich mit einem Schläger getroffen und lag direkt  
neben dem Torraum. Den Puck hatte Fritz Hessel unter der Fanghand,  
Dominik Patocka stocherte jedoch so lange und nutzte die verworrende  
Situation mit dem verletzten Spieler am Torraum, bis der Puck frei lag  
und er ihn nur noch einschieben brauchte. Grundsätzlich sind die  
Schiedsrichter angehalten, den Schutz des Torhüters an erste Stelle zu  
stellen. Doch wurde den Harzer zwei Tage zuvor in Hannover genau aus  
diesem Grund noch ein Treffer verwehrt, ließ sich Ratz durch die  
heftigen Proteste und nach Diskussion mit seinen Linienrichtern Berg  
und Meyer nicht umstimmen und entschied auf Tor. Eine Entscheidung,  
die Ratz drei Minute später noch krönte als Tim Marek von der blauen  
Linie hoch ins Harzer Drittel schoss und ein Spieler von Halle den  
Schläger über dem Kopf hielt und den Puck den entscheidenden Weg ins  
Tor gab. Für Ratz erneut kein Grund, diesem Treffer die Anerkennung zu  
verweigern.
Und auch zu Beginn des Drittels sollte Halle die Milde des  
Schiedsrichters vermittelt bekommen. Francis und Burns waren von Ratz  
auf die Strafbank geschickt und beschimpften den Schiedsrichter noch  
von der Bank aus auf’s übelste mit Gesten und Wörtern, die jeden  
anderen Schiedsrichter dazu angehalten hätten, hier weitere Strafen zu  
verteilen. Nicht so Ratz, der mal wieder mit seinen Nebenleuten  
diskutierte und nicht reagierte. Umso mehr spricht es für die  
wahnsinnige Moral des Harzer Teams, die aufgrund der Tumulte eher  
angestachelt schien und die doppelte Überzahl in der 44. Minute durch  
ein großartiges Tor von Brandon Morley nach Vorlage von Pipp und  
Kostyrev zum Anschlusstreffer nutzten. Es begann ein wahrer Sturmlauf  
mit gleich drei guten Chancen durch Artjom Kostyrev und weiteren  
Heldentaten durch Fritz Hessel gegen Stöber und Francis. Bis zur 50.  
Minute, als das völlig Unerwartete eintraf und Erik Pipp nach Vorlage  
von Kostyrev und Zerbst von der blauen Linie abzog und den Ausgleich  
erzielte. Nach einem 2:4-Rückstand ein Ereignis, mit dem man gegen  
eine so starke Mannschaft wie die Saale Bulls nicht zwingend rechnen  
durfte. Doch die Falken machten an diesem Abend sehr viel richtig und  
belohnten sich letztendlich hiermit selber. Was man von Daniel Ratz an  
diesem Abend nicht sagen konnte. Denn auch bei der neuerlichen Führung  
der Gäste blieb er bei seiner konstanten Linie und übersah nicht nur  
den hohen Stock von Chris Francis, sondern auch, dass dieser gegen die  
hoch ausgestreckte Fanghand von Fabian Hönkhaus schlug. Hönkhaus war  
kurz zuvor ins Spiel gekommen, nachdem sich Fritz Hessel bei einer  
seiner Rettungstaten eine Knieverletzung zuzog und kaum mehr auf die  
Beine kommen konnte.
Wahrscheinlich wäre es angesichts der hohen Qualität der Gäste und dem  
enormen Druck, den vor allem die kanadische Reihe nach dem 4:4  
aufbaute irgendwann auch so dazu gekommen, dass Halle das Spiel noch  
siegreich gestaltet hätte. Zumindest spricht ein Torschussverhältnis  
von 40:68 dafür – auch wenn es viel mehr noch für einen großartigen  
Hessel im Harzer Tor spricht. Und da Francis in der 54. Minute gar  
noch das 4:6 nachlegte, ging das Ergebnis vom reinen Spielverlauf wohl  
auch so in Ordnung. Doch nicht nur, dass man sowieso schon langfristig  
auf Nico Ehmann und Zach Josepher verzichten muss, wird nun auch Fritz  
Hessel sehr wahrscheinlich eine längere Pause einlegen müssen. Und  
wenn ein solcher Kampf nicht belohnt wird, nicht weil man nicht alles  
dafür getan hat, sondern weil man von einer sehr mäßigen  
Schiedsrichterleistung immer wieder zurückgeworfen wird, ist das  
doppelt bitter – da hilft dann auch das anschließende Lob des  
Gästetrainers nur wenig. (Hei)
  
    
Herner EV
Tilburg Trappers - Herner EV 6 : 3 (1:1,4:1,1:1)
(OLN)  er Herner EV unterlag am Freitagabend in den Niederlanden bei den Tilburg Trappers, die damit in 2018 kein Heimspiel verloren haben, mit 3:6. Vorentscheidend waren sicherlich die 49 Sekunden in der 33. bzw. 34. Minute, als der dreimalige Oberliga Meister mit zwei Treffern auf 4:1 davon ziehen konnte. HEV Trainer Danny Albrecht war hinterher mit dem ersten und dem letzten Drittel, die beide eher ausgeglichen verliefen, zufrieden und kritisierte lediglich die gewissen Konzentrationsschwächen zwischen der 27. und 34. Minute. Er musste bei den Trappers neben dem erkrankten Nils Liesegang auch auf Marcus Marsall verzichten. Dessen Einsatz am 2. Weihnachtstag kam wohl zu früh. Er wird Anfang des neuen Jahres noch einmal eine MRT-Untersuchung machen lassen müssen.
Das Spiel fing gut an für den HEV, denn in den ersten fünf Minuten lautete das Schussverhältnis 7:2 für die Grün-Weiß-Roten. Gestützt auf einen erneut hervorragend haltenden Torhüter Björn Linda kam der HEV immer wieder zu schnellen Kontern. Mit gutem Forechecking und geschlossener Teamleisung versuchte die Mannschaft von Danny Albrecht die Trappers daran zu hindern ihre Überlegenheit zu entwickeln. In der 6. Minute konnten die Niederländer dann aber dennoch mit 1:0 in Führung gehen. Der HEV steckte aber nicht auf und konnte acht Minuten später durch Sören Hauptig zum 1:1 Ausgleich kommen. Der HEV Dauerbrenner konnte drei Tage vor seinem 28. Geburtstag einen Tilburger Abspielfehler nutzen und frei auf das Tor der Trappers laufen. Etwas Glück war dann dabei, denn der Puck rutschte unter den Schonern von Keeper Ian Meierdres über die Torlinie. Der zweite Abschnitt begann mit einem Alleingang von Dennis Thielsch und einer Rettungstat von Björn Linda kurz darauf. Als ein weiterer Herner Angriff abgefangen werden konnte, kamen die Trappers mit einem schnellen Konter in der 27. Minute zur erneuten Führung. Bei ihrem zweiten Powerplay konnten die Gastgeber in der 33. Minute auf 3:1 erhöhen und 49 Sekunden später stand es sogar 4:1. Danny Albrecht nahm eine Auszeit um Ruhe hereinzubringen und diese Maßnahme zahlte sich zumindest kurzfristig aus, denn in der 38. Minute konnte Lios Spitzner eine gute Überzahlkombination über die Stationen Brad Snetsinger und Thomas Zuravlev zum 4:2 abschließen. Leider konnten sich die zahlreich mitgereisten Herner Fans nur 51 Sekunden über diesen Treffer freuen, dann stellten die Trappers mit dem 5:2 den alten Abstand wieder her. Im Schlussdrittel hatten die Gastgeber den besseren Start und konnten in der 45. Minute das Ergebnis sogar auf 6:2 ausbauen. Ein unglücklicher Treffer, denn bei einer Druckphase der Trappers prallte der Puck dann von einem Herner Spieler ins eigene Gehäuse. Aber der HEV gab sich weiterhin nicht auf und hatte danach noch viele Schüsse auf das Tilburger Tor, so dass die Partie nun wieder mehr als ausgeglichen war. Leider gab es nur noch einen Treffer und zwar in der 54. Minute durch Vojtech Suchomer zum Endstand von 6:3.
Am Sonntag steht kurz vor dem Jahreswechsel das 25. und letzte Heimspiel im Jahr 2018 für den HEV auf dem Spielplan. Dann gastieren die Harzer Falken ab 18:30 Uhr in der Herner Hannibal-Arena. Mit der Einstellung und Leistung des Spiels in Tilburg, aber nur dann, können die bitter nötigen Punkte geholt werden. Am Mittwoch, dem 2. Januar 2019 sind die Grün-Weiß-Roten spielfrei. Weiter geht es dann für das Team von Danny Albrecht am Freitag, dem 4. Januar 2019 auswärts bei den Berliner Preussen. Am Sonntag, dem 6. Januar 2019 kommt es danach in der Hannibal-Arena zum Derby gegen die Essener Moskitos.
  
    
Icefighters Leipzig
Teddy Toss Spiel knapp verloren
(OLN)  Der Kohlrabizirkus prall gefüllt. Als Gäste unserer EXA IceFighters Leipzig kamen die Hannover Indians. Und es war ein besonderes Event. Kommt einem bekannt vor? Ja genau. Zur Heimpremiere waren die Indians auch zu Gast. Und damals versauten sie uns die Feierlichkeiten. Mit 0 – 2 ging das Spiel an die Indianer. Revanche gab es vor Weihnachten mit einem 5 – 1 Sieg unserer Jungs in Hannover. Diesmal also dem Gesetz der Serie folgend wieder die Gäste? Leider ja. Mit 5 – 4 setzten sich die Niedersachsen knapp durch.
Dabei begann das Spiel perfekt. Gleich in der dritten Minute traf Niklas Hildebrand zum 1 – 0. Der Treffer war etwas glücklich, da Hildebrands Passversuch abgefälscht im gegnerischen Tor landete, aber das war allen im Stadion egal. Es regnete Kuscheltiere.
Vor dem Spiel hatte Geschäftsführer André Krüll das Ziel ausgerufen: 5000 Kuscheltiere! Zumindest finanziell wurde dieses Ziel erreicht - nach der Auszählung standen 4588 Euro zu Buche! Ein schon tolles Ergebnis, welches die Geschäftsführung auf glatte 5000,- Euro aufrundet! Das Geld kommt auch in dieser Saison dem Verein Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V. zugute und wird im neuen Jahr auch noch einmal symbolisch mit einem Gegenbesuch überreicht. Die besonderen Trikots von diesem Spieltag finden ebenfalls im Januar ihre neuen Besitzer. Zu den nächsten vier Heimspielen gegen Erfurt, Tilburg, Rostock und Essen werden im Kohlrabizirkus Lose verkauft - und am 25.01. beim Heimspiel gegen die Hamburg Crocodiles werden dann die Gewinner gezogen!
Nach den Aufräumarbeiten ging es munter weiter. Erst einmal gelang den Gästen ein ähnlich glückliches Tor wie unser Führungstreffer. Das 1 – 1 in der 5. Minute fiel im Powerplay. Dann ging das Spiel rauf und runter. Intensiv und schnell war es. Ohne Antti Paavilainen, Damian Schneider, Leon Lilik und Janik Langer zeigten die IceFighters aber keine Verschleißerscheinungen. In der 11. Minute trafen die Gäste im Nachschuss zum 2 – 1 aus ihrer Sicht. Die Antwort kam kurz vor der Pause. Niklas Hildebrand bediente Michal Velecky perfekt für den 2 – 2 Ausgleich in der 20. Minute.
Im Mitteldrittel sah lange alles gut aus. Die Gäste kamen kaum zur Entfaltung. Und unsere Spieler erarbeiteten sich immer wieder gute Chancen. Dimitri Komnik nutzte eine davon. Er umkurvte elegant den Verteidiger der Indianer und hob die Scheibe aus kurzer Distanz in den Winkel – Kategorie sehenswert! Dann waren wieder die Gäste dran. Im Powerplay trafen sie in der 38. Minute zum erneuten Ausgleich. 16 Sekunden später war der schon wieder Geschichte. Benjamin Kosianski schlenzte die Scheibe nach dem Bullygewinn von Michal Velecky in den Winkel. Mit dem 4 – 3 ging es in die zweite Pause.
Im letzten Drittel hätte man den Sack zu machen können. 4 Minuten Überzahl am Stück verliefen aber ohne Resultat. „Die Specialteams haben heute den Unterschied gemacht. In Unterzahl waren wir schlecht und im Powerplay nicht besser“, nannte Coach Gerike den Grund für die Niederlage. Der 4 – 4 Ausgleich gelang den Gästen erneut im Powerplay in der 53. Minute. Der Treffer war sehr umstritten. Vom Pfosten prallte der Puck erst weg. Und dann? Der Hauptschiedsrichter meinte, der Puck habe dann die hintere Stange im Tor berührt und sei dann erst auf der anderen Seite raus. Also gab er ein reguläres Tor. Natürlich wurde es hitzig nach dieser Entscheidung, weil auch die Strafenverteilung, die zu dieser Situation führte unglücklich schien. Und diese Unruhe nutzten die Indians eiskalt aus. Gleich eine Minute nach dem Ausgleich erzielten sie den 5 – 4 Führungstreffer. Trotz aller Versuche wollte der Ausgleich für unsere Eiskämpfer nicht mehr gelingen. Nun muss das Team von Coach Sven Gerike am Sonntag noch in Duisburg ran, bevor alle den Jahreswechsel feiern können.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 6:7 (3:3, 2:2, 1:2)
(BYL)  Ein an Spannung kaum zu überbietendes Duell auf Augenhöhe lieferten sich der EHC Klostersee und die Riverkings aus Landsberg am Freitagabend im Grafinger Eisstadion. In der beiderseits sehr starken Vorstellung entschieden am Ende Nuancen und das notwenidge Glück zugunsten der Gäste aus der Lechstadt. Mehr als das 6:7 schmerzte die Rot-Weißen das vorzeitige Ausscheiden von Bob Wren, der nach einer überharten Aktion seines Gegenspielers in der 52. Minute verletzt vom Eis musste. Damit fehlte der Truppe um Kapitän Bernd Rische in der Schlussphase der Spielmacher und bis dahin vierfache Torvorbereiter.
Vom ersten Bully weg schenkten sich beide Teams nichts. Die Mannschaft von Dominik Quinlan kam besser in die Partie, lag nach 49 Sekunden mit 2:0 vorne und sorgte mit dem 3:1 für den frühen Torhüterwechsel beim Gast (8.). So wie die Riverkings noch im ersten Abschnitt ins Spiel zurückkamen, ließen sich die EHCler in Durchgang zwei vom 3:5-Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen. Nach dem 5:5-Ausgleich hatte man zwei, drei Mal die erneute Führung am Schläger. Doch treffsicherer präsentierten sich im Schlussdrittel die Landsberger. Als Torfrau Lisa Hemmerle für einen weiteren Stürmer Platz gemacht hatte, schloss man in Überzahl noch einmal auf 6:7 auf (58.). Verdient wäre eine Punkteteilung gewesen, doch der nochmalige Gleichstand war den Klosterseern nicht vergönnt.
  
    
EHC Königsbrunn
Carciola schmeißt hin, Königsbrunn verliert gegen Miesbach
(BYL)  Mit 2:5 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen den TEV Miesbach. Dabei waren eine schwache Anfangsphase und viele Strafzeiten spielentscheidend. Erst im Laufe des Spiels kamen die Brunnenstädter in die Gänge und hatten sogar noch Chancen auf Punkte.
Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, im Hintergrund und in Internetforen wurde viel über ein Aus des Trainers spekuliert. Vor dem Spiel gab nun der EHC offiziell bekannt, dass der Verein dem Rücktrittswunsch von Spielertrainer Fabio Carciola entsprochen hat. Kurzfristig konnte der letztjährige Aufstiegstrainer Sven Rampf verpflichtet werden, vor dem Spiel gegen Miesbach wurde er der Mannschaft vorgestellt. Im Tor gönnte der neue Trainer Jennifer Harß sein Vertrauen, dafür musste Goalie Donatas Žukovas von der Tribüne aus das Spiel ansehen. Die Wahl der Kontingentspieler fiel somit auf Hayden Trupp und Lukáš Hruzík.
Königsbrunn startete nervös in die Begegnung und ließ den Gästen von Anfang an zu viel Raum. Miesbach war von Anfang an bissiger, aggressiver im Zweikampf und mit mehr Zug zum Tor als der EHC. Dazu leisteten sich die Brunnenstädter viele Fehlpässe und Stockfehler, so dass es gleich in der ersten Spielminute 0:1 für die Gäste stand. Königsbrunn kam kaum vor das gegnerische Tor, Miesbach störte früh und clever jegliche Bemühungen auf einen Abschluss. In der neunten Spielminute fiel dann leistungsgerecht das 0:2 für die Gäste. Nach 15 Minuten musste Torfrau Jennifer Harß sogar ein drittes Mal nach hinten greifen, erneut wurden ihre Vorderleute ausgespielt. An den Treffern hatte sie jedoch keinerlei Schuld. Das heimische Publikum befürchtete schon ein Debakel, als sich der EHC nur zwei Minuten später in Überzahl einen Konter einfing. Doch diesen konnte Harß mit einem Klassesave entschärfen. Langsam, aber sicher kam Königsbrunn doch noch in die Gänge und zeigte sich verbessert. Nach einem schönen Angriff der ersten Reihe konnte der EHC vor der Pause durch Patrick Zimmermann noch auf 1:3 verkürzen.
Auch nach Wiederanpfiff blieb der EHC im Spiel und erarbeitete sich einige Möglichkeiten, doch beide Mannschaften kassierten mehrere Strafzeiten, teilweise spielten die Kontrahenten in doppelter Überzahl. Doch weder der EHC, noch Miesbach konnten daraus Kapital schlagen, so dass es torlos in die letzte Pause ging.
Im letzten Spielabschnitt hätte der EHC noch reichlich Zeit gehabt, die Partie zu drehen. Doch Aleksander Polaczek musste nach einem Foul gleich unter die Dusche und gönnte den Gästen fünf Minuten Überzahlspiel. Nach einem weiteren Foul von Ralf Rinke nutzten die Gäste die daraus resultierende doppelte Überzahl und trafen zum 1:4. Doch es war noch Leben im EHC, und während der fünfminütigen Strafe noch lief, konnte Königsbrunn einen schnellen Konter fahren, den Patrick Zimmermann zum 2:4 abschloss. Der EHC kassierte noch weitere Strafen, hatte aber kurz vor Spielende noch die Möglichkeit, in Überzahl Goalie Harß zugunsten eines sechsten Feldspielers auf die Bank zu setzen. Fast wäre die Strategie aufgegangen, viele Zuschauer sahen den Puck schon im Tor der Miesbacher zappeln. Stattdessen gewannen die Gäste das nächste Bully und trafen direkt ins leere Tor der Königsbrunner, so dass die Partie 2:5 für den TEV endete. Miesbach gewinnt verdient aufgrund des ersten Drittels, Königsbrunn hat aber gezeigt, dass noch Leben in der Mannschaft steckt und die Spieler bis zum Schluss an einen Sieg glaubten. Matchwinner bei Miesbach war Neuzugang Filip Kokoška, der an allen fünf Treffern beteiligt war und einen sensationellen Einstand feiern konnte.
Königsbrunns neuer Coach Sven Rampf nennt die Ursachen für die Niederlage: „Es war für mich natürlich kein Einstand nach Maß von mir. Die Mannschaft war durch die ganze Situation mit dem Traineraus einfach verunsichert, und hat am Anfang noch gar nicht ins Spiel gefunden. Miesbach hat das ganz clever gemacht und mit den ersten Toren das Spiel gewonnen. Danach war es aber ok, meine Jungs haben alle gekämpft. Der Kopf war bei einigen nicht frei, da will ich aber keinem einen Vorwurf machen.“
Trotz Punkteverlust bleibt die Niederlage folgenlos für den EHC Königsbrunn. Die Brunnenstädter rutschen zwar auf den achten Tabellenplatz ab, der für die Aufstiegsrunde ausreichend wäre. Doch auch der Tabellenneunte Passau patzte an diesem Spieltag und kassierte eine bittere Heimniederlage gegen Schongau. Königsbrunn würde dank vier Punkten Abstand auf die Konkurrenz ein Sieg aus den verbleibenden zwei Partien genügen, um weiter aus eigener Kraft die Verzahnungsrunde mit der Oberliga zu erreichen. 
  
     
EHF Passau Black Hawks
Showdown in der EisArena - Black Hawks holen vier Punkte gegen Spitzenteams
(BYL)  Der „Kampf“ um die ersten acht Plätze in der Königsklasse der Eishockeyamateure, sprich Eishockey Bayernliga, ist an Dramatik kaum zu überbieten! Fünf Mannschaften kämpfen noch um die Verzahnungsrunde zur Eishockey-Oberliga. Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde trennen den Zehnten (ESC Geretsried) und den Sechsten (EHC Königsbrunn) nur acht Punkte. Zwei dieser fünf Kandidaten müssen sich am Ende auf die Verzahnungsrunde mit den Landesligisten einstellen und gegen den Abstieg kämpfen. Die Passau Black Hawks haben es selbst in der Hand und können mit einem Sieg am Sonntag um 18.30 Uhr gegen den TEV Miesbach in der Passauer EisArena gegen den direkten Konkurrenten aus Oberbayern gleichziehen.
„Gegen Miesbach erwartet die Zuschauer ein echter Krimi in der EisArena. Da spielen zwei direkte Konkurrenten und Tabellennachbarn im Kampf um Platz 8 gegeneinander. Ein Highlight für alle sportbegeisterten Fans und Zuschauer!“ freut sich Vorstand Christian Eder auf das Spiel. Freilich hätte sich der eine oder andere im Umfeld der Passau Black Hawks etwas weniger Spannung zu dem Zeitpunkt der Saison erhofft. „Jedes Spiel gleicht jetzt bereits einem Playoff Spiel! So ist es im Eishockey einfach. Die Liga war von Anfang an so ausgeglichen, dass es bis zum Ende spannend bleibt. Keine Frage, dass wir am Ende als Sieger vom Eis gehen möchten.“ so Trainer Christian Zessack. Der TEV Miesbach konnte zuletzt beim deutlichen 9:3 Sieg gegen Schongau mehr als nur überzeugen. Überragender Akteur was Bohumil Slavicek der gleich sechs Scorerpunkte erzielen konnte. Wirbel gab es zuletzt um den zweiten Miesbacher Kontingentspieler Tomas Rousek. Der Stürmer hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag gezogen und wird den TEV zum Jahresende verlassen. Rousek wird ab sofort durch Filip Kokoska ersetzt, welcher bereits zu Saisonbeginn ein Probetraining bei den Oberbayern absolviert hat. Verzichten muss der TEV Miesbach auf unbestimmte Zeit auf Trainer Simon Steiner. Der Trainer und sportliche Leiter ist erkrankt und kehrt erst nach seiner Genesung hinter die Bande zurück. Die Aufgaben des Trainers übernimmt bis Saisonende Peter Kathan. Die Miesbacher Personalrochade macht es für die Black Hawks auf keinen Fall leichter. Trotzdem gibt es für die Habichte in eigener Halle nur ein Ziel: das Spiel zu gewinnen und die drei Punkte zu holen. Schließlich wollen die Black Hawks am Ende der Vorrunde einen Platz unter den ersten acht innehaben und der so unbeliebten Abstiegsrunde aus dem Weg gehen.
  
Schongau wird für Passau zum Albtraum - Black Hawks wollen für das Wunder kämpfen
Die Passau Black Hawks haben es am Freitag Abend bei der 2:5 Niederlagen gegen Schongau versäumt die Big-Points zu holen. 610 Zuschauer sahen mit entsetzen wie die Gäste aus dem Allgäu die Punkte aus Passau entführten. Trainer Christian Zessack nannte das Spiel seiner Mannschaft in der Pressekonferenz einen „Offenbarungseid“ fand aber nur lobende und positive Worte für die Fans, die auch bei einem „solchen“ Spiel die Mannschaft über sechzig Minuten bedingungslos anfeuerten. Dabei begann das Spiel eigentlich ganz nach dem Geschmack der Passau Black Hawks. Martin Zahora brachte mit einem sehenswerten Solo die Habichte bereits in Minute vier in Führung. Zwei Minuten später der fiel der glückliche Ausgleich für Schongau. Der Puck sprang von der Bande an den Schoner von Keeper Clemens Ritschel und landete von diesem im Passauer Tor. Ab diesem Moment gelang den Passau Black Hawks fast gar nichts mehr. Selbst eine fast sechs Minütige 5 gegen 3 Überzahl Situation konnten die Hausherren nicht nutzen. Zu Ideen- und harmlos agierten die Passau Black Hawks an diesem Abend in Überzahl. Im zweiten Drittel nutzen die Gäste aus dem Allgäu dann ihre Chancen und die Fehler der Black Hawks eiskalt aus. So ging es mit einem Rückstand von 1:4 in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt bemühten sich die Black Hawks schnell den Anschluss zu erzielen und konnten in der 45. Spielminute auf durch Svata Merka auf 2:4 verkürzen. Im Anschluss gelang den Passau Black Hawks kein weiterer Treffer. Schongau setzte mit einem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt zum 2:5. „Schongau war heute die aktivere Mannschaft und hat wesentlich mehr für das Spiel getan. In Sachen Laufbereitschaft und Einsatz war uns Schongau definitiv überlegen. Es ist total unverständlich, warum wir gegen Spitzenmannschaften wie Füssen und Landsberg unsere Leistung abrufen und zwei Tage später nichts von diesem tollen Spiel zu sehen ist.“ so das Fazit von Trainer Christian Zessack. Den Verantwortlichen der Passau Black Hawks und den Fans war nach dem Spiel das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Und so ist man sich einig: „Man kann Spiele verlieren, aber nicht so! Einsatz, Laufbereitschaft, Körperspiel und Kampfgeist, die Grundprinzipien des Eishockeys, sollten in jedem Spiel, egal gegen welchen Gegner von jedem Spieler abgerufen werden.“ Letztendlich sind die schwankenden Leistungen im Laufe der Saison für die Zitterpartie bis zum letzten Spieltag verantwortlich. Die Mannschaft hat definitiv die Qualität um unter die ersten acht zu kommen.
Die Passau Black Hawks haben bei verbleibenden zwei Spielen vier Punkte Rückstand auf Königsbrunn. Rechnerisch ist somit das Erreichen der Verzahnungsrunde noch möglich. Noch dazu, da auch in Königsbrunn der Haussegen schief hängt. Trainer Carciola hat vor dem Spiel gegen Miesbach hingeworfen. An der Königsbrunner Niederlage gegen Miesbach änderte aber auch der Trainerwechsel nichts. „Unsere Mannschaft hat jetzt gegen Miesbach am Sonntag die Chance sich zu rehabilitieren! Jetzt heißt es an sich glauben und die Leistung aus dem Spiel gegen Füssen abzurufen. Egal ob es am Ende die  Verzahnungsrunde oder die Bayernliga Abstiegsrunde wird, mit der Leistung vom Spiel gegen Schongau kann man gegen keinen Gegner bestehen. Das sollte jeder verinnerlichen! Jetzt ist Charakter gefragt und wir müssen vor allem zusammenhalten!“ so die ganz klare Forderung von Vorstand Christian Eder vor dem Heimspiel gegen Miesbach am Sonntag um 18:30 Uhr in der Passauer EisArena.
Das Spiel gegen Miesbach beginnt am Sonntag um 18:30 Uhr in der Passauer EisArena. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. -czo
  
     
TSV Peißenberg
Wichtiger Schritt für die Zwischenrunde
(BYL)  Die Eishackler gewinnen mit 0:4 beim ESC Dorfen. Es war jetzt nicht der Eishockey-Kracher, den man aus den vergangenen Begegnungen zwischen den beiden Mannschaften kannte. Aber aus diesem Spiel mit dem Wissen im Hinterkopf, dass du unbedingt gewinnen musst, muss man erst einmal als Sieger hervorgehen und diese Aufgabe, haben die „Eishackler“ gemeistert.
Der Spielbeginn beider Mannschaften war sehr nervös und auch über das ganze Spiel gesehen summierten sich die Abspielfehler auf beiden Seiten. Spannende Situationen waren auch Mangelware. Einzig der Pfostentreffer von Florian Barth lies ein kurzes raunen durch das Stadion hallen.
Im zweiten Drittel waren es die Peißenberger die ihre „Schläger in die Hand nahmen“ und sich deutlich besser präsentierten als die Dorfener. Die aufgeregte Spielweise aus dem ersten Drittel wurde abgestellt und man konnte mehrere Chancen Kreieren und schließlich war es Manfred Eichberger, der in der 26. Minute den Bann, was das Tore schießen angeht brach und eiskalt zur 0:1-Führung traf. Florian Höfler lies sich nicht lumpen und dachte sich vermutlich „das kann ich auch“ und machte nur zwei später das 0:2 auf dieselbe Art und Weise wie kurz zuvor Eichberger.
Auf 1:1 stellten die „Eispiraten“ was die Lattentreffer anging, mehr kam aber nicht von Seiten der Dorfener zustande. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts konnte Maxi Malzatzki von der Blauen Linie sogar noch auf 0:3 stellen, denn er nutzte die 5gegen3 Überzahl für den TSV.
Das letzte Drittel war dann nur noch höherklassiges Auslaufen der beiden Mannschaften. Dorfen konnte nicht und die „Eishackler“ machten das nötigste, wobei man auch hier noch die mehreren Chancen hatte. Den verdienten 0:4 Endstand setzte Leo Zink in der 59. Minute, mit dem schönsten Treffer in diesem Spiel, denn der war von hinten raus sehr schön zu Ende gespielt.
Am Sonntag, um 17:00 Uhr, können die Eishackler gegen Bad Kissingen mit nur einem Punkt, den Einzug in die Zwischenrunde perfekt machen und mit einer gewaltigen Unterstützung der Peißenberger Zuschauer, sollte dieses Etappen-Ziel geschafft werden.
  
    
ESV Buchloe
Piraten wenden Niederlage in letzter Sekunde ab - ESV Buchloe gewinnt nach Verlängerung in Pfronten
(BLL)   Reichlich Mühe hatte der ESV Buchloe am Freitagabend beim Gastspiel in Pfronten. Gegen den Tabellenachten boten die Piraten nach zuletzt starken Auftritten eine eher enttäuschende Leistung und kamen am Ende dennoch zu einem 5:4 (2:2, 1:0, 1:2) Sieg, der nach Verlängerung aber denkbar knapp war. Bis eine Sekunde vor der Schlusssirene lagen die Buchloer dabei sogar mit 3:4 zurück, ehe John Boger im allerletzten Augenblick den Ausgleich besorgte und Timo Rauskolb dann in der Overtime den Siegtreffer erzielte.
„Es war eines der schwächsten Spiele seit ich hier bin“, bezeichnete ESV-Trainer Alexander Wedl die fast 65 Minuten seiner Schützlinge im Anschluss. Wenn auch hart, war ein bisschen Wahrheit an dieser Einschätzung durchaus dran, denn die im Voraus klar favorisierten Buchloer boten an diesem Abend keine wirklich gute Leistung. Dass man sich gegen das vermeintliche Kellerkind trotz ordentlichem Beginn dennoch so schwer tat, hatte sicherlich mehrere Gründe.
Denn eigentlich hatte das eher tempoarme Match aus Piraten-Sicht absolut nach Plan begonnen. Marco Göttle (9.), und Thomas Spegele (11.) hatten die Rot-Weißen mit 2:0 in Front gebracht, wobei vor allem Spegeles Tor doch eher kurios zu Stande kam. Denn der Verteidiger hatte hinter dem Tor den Pfrontener Keeper Fabian Mölle so angeschossen, dass die Scheibe ins Tor ging. Im Anschluss kamen aber auch die beherzt kämpfenden Hausherren zu den ersten Abschlüssen. Dass es mit einem 2:2 Unentschieden in die erste Pause ging lag aber vor allem an zwei Nachlässigkeiten der ESV-Hintermannschaft, die binnen 74 Sekunden unmittelbar vor der Pause die Führung viel zu einfach aus der Hand gab. Benjamin Gottwalz (18.) und Johannes Friedl (20.) bestraften diese kurze aber folgenschwere Tiefschlafphase umgehend.
Im Mitteldrittel hatte dann zunächst der pfeilschnelle John Boger mit einem Unterzahl-Konter die neuerliche Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am Innenpfosten (23.). Danach musste David Vycichlo mit 5+Spieldauer vorzeitig zum Duschen, nachdem er sich völlig unnötig mit einem Bandencheck für ein vorangegangenes Foul revanchierte. Dennoch glückte Alexander Krafczyk bei Vier gegen Vier wenig später das 3:2, als er sich mit einem unglaublichen Solo gegen gleich vier Pfrontener Akteure durchsetzte und dann auch noch den Torwart verlud (28.). Doch statt den Vorsprung weiter auszubauen, ließen die Freibeuter danach gleich mehrfach die besten Chancen liegen. Alexander Krafczyk, Robert Wittmann und Maximilian Schorer vergaben die allerbesten Einschussmöglichkeiten, sodass bis zur zweiten Pause keine weiteren Tore mehr fielen.
Die fahrlässige Abschlusseffizienz rächte sich im Schlussabschnitt dann prompt. Moritz Lochbihler durfte praktisch mit Begleitschutz vors Tor ziehen und zum 3:3 einnetzen (42.). Neben den Buchloern verloren nach dem neuerlichen Ausgleich nun in der Folge aber auch die Schiedsrichter ihre Linie, was vor allem die Buchloer traf und verständlicherweise ärgerte. Das 3:4 durch Dennis Gröger, das die Gastgeber nach 45 Minuten erstmals in Front brachte, hatten sich die Buchloer aber komplett selbst zuzuschreiben. Dennoch kam bei den Pirates durch die ständigen Hinausstellungen – am Ende waren es 59 Strafminuten, bei den Gastgebern nur 22 Minuten – aber kein Spielfluss mehr zustande. In der Schlussminute musste dann zu allem Überfluss auch noch Oliver Braun nach einem üblen Check benommen vom Eis, während der Übeltäter mit 2+10 Minuten noch gut bedient war (60.). Während alle bereits mit einer Buchloer Niederlage rechneten, glückte John Boger bei Spielzeit 59:59 anschließend tatsächlich noch der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich, dem Timo Rauskolb in der Verlängerung 17 Sekunden vor dem drohenden Penaltyschießen den Siegtreffer folgen ließ (65.).
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten präsentiert Highlight zum Jahresabschluss - 2018 Zuschauer sollen das Hockey Classic gegen die Donau Devils aus Ulm sehen
(BLL)  Ein umfangreiches Programm haben die Verantwortlichen der Sharks für das Duell gegen Ulm am 30.12 auf die Beine gestellt. Und ordentlich die Werbetrommel gerührt um den Wunsch, 2018 Zuschauer ins Kemptener Eisstadion zu locken auch wahr werden zu lassen. Präsentationen, Vorführungen in der Pause, Präsentation aller Nachwuchsmannschaften und ein Gewinnspiel mit reizvollen Preisen bilden den Rahmen.
Und absolut passend ist auch die sportliche Ausgangssituation vor dem Topspiel. Punktgleich mit je 36 Zählern stehen die Ulmer auf dem zweiten Tabellenplatz nur mit einem vier Tore besseren Torverhältnis direkt vor den Kemptenern. Beide Teams sind längst für die Verzahnungsrunde zur Bayernliga qualifiziert und es geht für beide Teams auch noch darum vielleicht sogar als Spitzenreiter die Vorrunde abzuschließen um dann zum Ende der Saison um die bayerische Landesligameisterschaft zu kämpfen. Und auch das Einstimmen auf die Aufstiegsrunde ist durchaus wichtig. Das Team von Markus Wartosch ist bis auf Tobias Epp, der nach seiner Verletzung aus dem Spiel in Fürstenfeldbruck pausieren muss, soweit komplett. Bei einer zusätzlichen Trainingseinheit am Samstag wird das Trainergespann auch die Zusammenstellung der Reihen vornehmen. Zu erwarten ist ein offenes Spiel zweier technisch starken Teams auf Augenhöhe. Beim Hinspiel in Ulm, das die Devils mit 7:6 nach Verlängerung gewannen kam es ganz besonders auf die Special Teams an. Fast alle Tore bei diesem Spiel fielen in Powerplaysituationen. Unnötige Strafen vermeiden wird also einer der Schlüssel zum Sieg sein. Abzuwarten bleibt auch wie die beiden Oberliga Transfers vom EC DC Memmingen bei den Schwaben einschlagen. Erst in diesem Monat waren Martin Jainz und Timo Schirrmacher an die Donau gewechselt.
Sportlicher Reiz, eine Menge Attraktionen rund um das Spitzenspiel kurz vor Silvester, es ist angerichtet für 2018 Zuschauer. Oder sogar für mehr? Auf jeden Fall lohnt es sich für alle die schon lange nicht mehr im Kemptener Eisstadion waren Ihre Mannschaft wieder einmal zu unterstützen.
  
    
EV Aich
KEINE GESCHENKE UNTERM CHRISTBAUM
(BBZL)  Nach der Bilanz der Torschüsse, des Scheibenbesitzes oder von vergebenen Torchancen hätten die Aicher das Spiel gegen die Eispiraten eindeutig für sich entscheiden müssen. Es zählen aber nur die Tore und da hatten die Gäste zum Schluss einen Treffer mehr auf der Habenseite stehen. Es hilft auch nichts, positiv festzustellen, dass die vier Aicher Treffer vier unterschiedliche Spieler erzielt haben und die Dorfner nur einen einzigen Torschützen in ihren Reihen hatten. Aber der hatte einen besonderen Sahnetag erwischt und alle fünf Tore für seine Mannschaft erzielt. Der litauische Nationalspieler Povilas Verenis wurde für die Aicher zum Alptraum und schoss seine Mannschaft im Alleingang zum Sieg.
Dabei fing für die Aicher alles planmäßig an. In dem von Beginn an offenen Schlagabtausch schenkten sich beide Mannschaften nichts. In der 9. Minuten trafen die Schützlinge von Coach Georg Hermann nach einer schönen Kombination über Jens Trautmann und Daniel Korn zum 1:0 durch Alexander Scholz. Doch bereits eine Minute später glichen die Gäste aus. Kurz darauf fast die Kopie des ersten Aicher Treffers, diesmal verfehlte Scholz allerdings knapp. In der 15. Minute ein gefährlicher Konter der Dorfner, aber selbst zwei Gästestürmer konnten die Aicher Torfrau Nadja Gruber nicht überwinden. Als kurz darauf ein Aicher Spieler auf der Strafbank saß und die Isenstädter ihr Powerplay aufziehen wollten, luchste Andreas Koller einem Dorfner Verteidiger an der blauen Linie die Scheibe ab und ließ nach seinem Alleingang dem ansonsten sehr guten Dorfner Torhüter Kilian Ober keine Chance und erzielte das 2:1.
Ein Doppelschlag zu Beginn des zweiten Drittels brachte die Gäste erstmals in Führung. Die Aicher blieben aber weiter dran und glichen mit einem Spieler mehr auf dem Eis durch einen platzierten Schuss von Daniel Korn (Alexander Scholz) zum 3:3 aus. Im letzten Drittel waren die Aicher weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Sie wollten den Sieg unbedingt, um damit den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten. Aufgrund dieser offensiven Spielweise ergaben sich immer wieder Lücken in der Aicher Abwehr, die der Dorfner Verenis gnadenlos ausnutzte. Die erneute Dorfner Führung konnte Michael Schwarzkugler nach feinem Zuspiel von Jonas Maierthaler zum 4:4 ausgleichen. Trotz bester Chancen wollte den Aichern aber kein weiter Treffer mehr gelingen. Besser machte es erneut der Dorfner Kontingentspieler, der mit seinem 5. Tor seine Mannschaft endgültig auf die Siegerstraße brachte.
Einen besonderen Wermutstropfen mussten die Aicher durch den verletzungsbedingen Ausfall von Andreas Koller hinnehmen, der  ins Krankenhaus gebracht werden musste und voraussichtlich länger ausfallen wird.
Nach dieser Niederlage sind die Playoff Plätze in weite Ferne gerückt, zumal jetzt mit Waldkraiburg, Gebensbach und Inzell drei schwere Auswärtsspiele auf den EV Aich warten.
  
    
Grefrather EG
3:7 - Keine Punkte zum Jahresabschluss
(LLW)  Das hatte sich Phoenix-Trainer Karel Lang sicher anders vorgestellt: Auch im letzten Spiel der Saison, kehrt die Grefrather EG ohne Punkte vom Auswärtsspiel beim EHC Troisdorf Dynamite zurück. Beim Tabellendritten unterlag das Team von der Niers deutlich mit 3:7 (1:3,0:2,2:2) und verabschiedete sich somit erst einmal aus dem Rennen um die Aufstiegsrundenplätze.
Grefrath hatte sich zum Jahresabschluss vorgenommen, den Anschluss zur oberen Tabellenregion wieder herzustellen und die Punkte aus dem Kölner Vorort zu entführen. Oliver Nilges im Phoenix-Tor musste aber gegen die in starker Form aufspielenden Gastgeber bereits in der 6. Minute das 0:1 und in der 14. Spielminute schließlich das 0:2 hinnehmen. Auf Zuspiel von Sascha Schmetz gelang es Patrick Büren in der 17. Minute auf 1:2 für die GEG zu verkürzen. Zwei Minuten vor der Pause schlug die Troisdorfer Offensiv-Abteilung jedoch erneut zu und stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es dem Phoenix nicht, die Dynamites in den Griff zu bekommen, so dass diese per Doppelschlag in der 29. und 30. Minute auf 1:5 davon ziehen konnten, ohne selbst einen einzigen Grefrather Treffer zuzulassen.
Wer auf Grefrather Seite auf das letzte Drittel gehofft hatte, musste spätestens mit dem 1:6 in der 45. Minute einsehen, dass die Gastgeber aus dem Rheinland an diesem Abend einfach nicht zu schlagen waren. Für die Statistik waren dann noch das 1:7 (52.) und die beiden Grefrather Anschlusstore zum 3:7 in der 53. und 55. Minute durch Carsten Reimann und Dennis Lüdke. Die Treffer änderten jedoch nichts mehr am misslungenen Grefrather Jahresabschluss. Nach der deutlichen Niederlage gegen Troisdorf meldet sich die GEG erst einmal aus dem direkten Rennen um die Aufstiegsrundenplätze ab. 
Erst einmal? Für Karel Lang und sein Team ist der Zug in Richtung Aufstiegsrunde und damit um das Erreichen des Saisonziels "Platz vier" noch nicht endgültig abgefahren: "Der Rückstand beträgt zwar schon einige Punkte. Wir haben jedoch auch einige Spiele weniger bestritten als die Konkurrenz und wollen uns noch nicht geschlagen geben", so Lang.
Nun steht erst einmal der Jahreswechsel bevor. Zeit, die Vergangenheit zu analysieren, Vorsätze und Ziele zu formulieren und den Blick erneut nach vorne zu richten. 
Weiter geht es für die GEG in neuen Jahr mit zwei Heimspielen gegen Herne (18.01., 20.00 Uhr) und Ratingen (20.01., 19:30 Uhr). Hier gilt es gegen die beiden Aufsteiger unbedingt die bisherige Heimstärke zu nutzen, um das zuletzt etwas ramponierte Selbstvertrauen wieder aufzubauen.
  
    
EHC Troisdorf
Troisdorf zu Hause weiterhin ungeschlagen
(LLW)  Das sehr wichtiges Spiel in der Saison 2018/2019 konnte Troisdorf für sich entscheiden und dem direkten Konkurrenten um einen Aufstiegsplatz eine Niederlage zufügen. Dennoch bleibt der Kampf um einen der vier Aufstiegsplätze spannend, denn es haben weiterhin fünf Teams die Chance einen dieser heiß begehrten Plätze zu erreichen.
Das Team aus Grefrath hatte vor dem Aufeinandertreffen in Troisdorf auch 3 Niederlagen einstecken müssen. Das Spiel war also schon in gewisser Hinsicht richtungsweisend.
Troisdorf konnte im ersten Spielabschnitt drei wunderschöne Tore herausspielen. Es war jeweils die erste Sturmreihe, die hier zauberhaft kombinierte. Nur eine Unachtsamkeit führte in dem ersten Spielabschnitt zu dem Treffer für Grefrath.
Wer sich im Eishockey auskennt weiß, dass zwei Tore Vorspruch nicht ausreichen, um sich auszuruhen. Troisdorf machte weiterhin Druck und zeigte tolle Kombinationen. Wieder war es die erste Sturmreihe, die Grefrath zweimal überwinden konnte. Außerdem stand Troisdorf defensiv stabiler. Die Schussmöglichkeiten für Grefrath parierte der Troisdorfer Torhüter Tim Wolff ohne Fehler, so dass der zweite Spielabschnitt mit 2:0 an Troisdorf ging.
Im letzten Spielabschnitt ließ Troisdorf etwas an Konzentration fehlen und ermöglichte Grefrath so mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Aber auch dieses Drittel konnte letztendlich Grefrath nicht für sich entscheiden, denn neben den beiden Treffern für Grefrath war es wieder die erste Troisdorfer Sturmreihe mit dem Kapitän Lucas Hubert, Mario Wonde und Kevin Stöhr, die die nächsten beiden Treffer für Troisdorf erzielen konnten.
Das Team aus Grefrath musste ohne Punkte die Heimreise antreten. Der EHC Troisdorf verabschiedete sich von seinen Fans mit einem 7:3 Sieg. Da das Spiel auch als Benefizspiel zu Gunsten der Brand geschädigten aus Siegburg (August 2018) stattgefunden hatte, waren neben den bekannten Fans auch Geschädigte und Einsatzkräfte in der Halle, die im Anschluss das Troisdorfer Team begeistert feiern konnten.
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 11.01.2019 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Wiehl statt.
  


    
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Samstag 29.Dezember 2018
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