Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
 
ECDC Memmingen
(OLS)  Der junge tschechische Kontingentspieler Samir Kharboutli hat sich am vergangenen Wochenende schwerer verletzt und wird für vorraussichtlich mehrere Monate ausfallen. Ob die Indians Ersatz verpflichten werden steht derzeit noch nicht fest
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
  
ESV Würzburg
(BBZL)  Die Eisbären gehen mit einigen neuen Stürmern in die neue Bezirksligasaison, so kommt unter anderem der Lette Romans Nikisings vom EC Bad Kissingen, Martin oertel und Vladislav Belov aus Schweinfurt und Max Zösch vom ESC Haßfurt
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 30.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost



    
Deutscher Eishockey Bund
U16-Nationalmannschaft verliert knapp gegen starke Slowaken
(DEB)  Die deutsche U16-Nationalmannschaft verliert trotz einer erheblichen Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Spiel auch die zweite Partie beim 4-Nationen-Christmas-Turnier in Füssen. Gegen das starke slowakische Team hielt die Mannschaft um U16-Bundestrainer Stefan Mayer gut mit und kassierte erst kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 3:4 Endstand.
Schon morgen geht es weiter, dann trifft die deutsche U16-Auswahl um 13:30 Uhr auf die Schweiz.
U16-Bundestrainer Stefan Mayr: „Die Mannschaft hat die bittere Niederlage vom Vortag sehr gut weggesteckt und eine positive Reaktion gezeigt. Im ersten Drittel sind wir besser als der Gegner ins Spiel gekommen und sind somit auch verdient in Führung gegangen. Im 2. Drittel haben wir etwas den Faden verloren und die Slowaken waren wieder zurück im Spiel. Im letzten Drittel war es ein ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Slowaken hatten dann aber einen Lucky Punch.“
  
U16-Nationalmannschaft auch im letzten Spiel sieglos
Die deutsche U16-Nationalmannschaft verliert auch den dritten Vergleich beim 4-Nationen-Christmas-Turnier in Füssen. Gegen die Eidgenossen aus der Schweiz gab es eine deutliche 1:4 Niederlage. Die Mannschaft um U16-Bundestrainer Stefan Mayer geriet früh ins Hintertreffen und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Im letzten Drittel gelang durch Connor Korte noch der Ehrentreffer zum Endstand.
U16-Bundestrainer Stefan Mayer: „Im ersten Drittel hatte sich unsere Mannschaft viel vorgenommen, aber es wurde sehr schnell klar, dass die Schweizer und vor allem im läuferischen Bereich überlegen waren. Wir konnten daher keinen Druck aufbauen und hatten wenig Torchancen. Ähnlich war es auch im zweiten Drittel. Im letzten Abschnitt haben wir nochmals alle Kräfte mobilisiert, konnten aber leider kein positives Ergebnis mehr erzielen.
Das Turnier hat uns gezeigt, dass wir Probleme haben auf diesem Niveau mithalten können. Die Spieler müssen weiter an der Athletik und den läuferischen Fähigkeiten arbeiten.“ 
  
    
Bayreuth Tigers
Zwei Topteams um den Jahreswechsel
(DEL2)  Mit dem Auswärtsspiel in Ravensburg beenden die Tigers - begleitet von einem Fan-Sonderzug - das Jahr 2018 beim aktuellen Spitzenreiter. Zum Jahresanfang geht es nach Weißwasser zum Duell gegen den Dritten der Liga.
Nach zuvor drei Siegen in Folge, darunter einem 4:1 im Spitzenspiel in Kaufbeuren, gab es zuletzt für die Towerstars in Crimmitschau einen Dämpfer. Am Bodensee kämpft man mit einigen Verletzungssorgen, unter anderem musste Topscorer Andreas Driendl (13 Tore/30 Assists) passen. Nach einem überragenden Saisonstart hat man sich trotz mancher Niederlage an der Tabellenspitze etabliert, führt die Liga mit aktuell 7 Punkten Vorsprung auf Frankfurt an.
Die Kontingentstellen belegen Mathieu Pompei (16/22) und Robbie Czarnik (17/13) sowie Olivier Hinse (10/7). Erst seit wenigen Spielen ist der Tscheche Jakub Svoboda wieder zurück nach langer Verletzung und damit wieder Teil der mit Abstand besten Offensive der Liga. Defensiv führen Pavel Dronia, Ondrej Pozivil und Sören Sturm die Reihen. Im Tor ist Jonas Langmann die klare Nummer eins und gehört mit einer Fangquote von über 92 Prozent zu den Topleuten der Liga. Im ersten Duell in Ravensburg setzte es eine schmerzhafte 1:7-Niederlage aus Sicht der Tigers, im Tigerkäfig gab es eine knappe 4:5-Niederlage.
Nur 12 Tage nach dem letzten Duell treten die Tigers am Mittwoch zum Jahresauftakt in Weißwasser an. Seitdem gelang den Füchsen ein Sieg, zuletzt gab es zwei Niederlagen auf hessischem Eis in Kassel und Bad Nauheim. Punktgleich mit Frankfurt ist man direkter Verfolger von Spitzenreiter Ravensburg und hat sich - nach der Playdown-Teilnahme vergangene Saison - im Spitzenfeld etabliert.
Topscorer Jeff Hayes (12/25), Steve Saviano (13/18), Anders Eriksson (10/18), Clarke Breitkreuz (15/13) - die Offensive ist sehr stark besetzt, mit Chris Owens (7/20) gibt es eine Art Quarterback aus der Abwehr heraus. Im Tor steht mit Olafr Schmidt die vielleicht größte Überraschung der bisherigen Saison.
Die Bayreuth Tigers bedanken sich bei allen Fans, Sponsoren und Helfern für die Unterstützung im Jahr 2018 und wünschen einen guten Start ins Jahr 2019.
  
     
Eispiraten Crimmitschau
Vorfälle nach dem Spiel gegen die Ravensburg Towerstars
(DEL2)  nach dem gestrige 4.1-Heimsieg der Eispiraten gegen die Ravensburg Towerstars kam es zu einer Auseinandersetzung der beiden Fanläger nach dem Spielende. Der Fall ist in der Klärung und wird jetzt von der Polizei bearbeitet. 
Eine offizielle Stellungnahme seitens der Eispiraten folgt nach Auswertung der vorliegenden Sachverhalte. Die Eispiraten distanzieren sich von jeglichen gewaltsamen Auseinandersetzungen und werden konsequent gegen die Vorfälle vorgehen.
   
Eispiraten zum Jahresabschluss in Deggendorf - Team wird von Sonderzug begleitet
Wenn die Eispiraten Crimmitschau morgen im Rahmen des 32. Spieltages zum Deggendorfer SC reisen, kann man getrost vom Highlight des Jahres sprechen. Weit mehr als 500 Auswärtsfans werden das Team von Cheftrainer Kim Collins nach Bayern begleiten. Bereits am Donnerstagabend vermeldete der DSC die ausverkaufte Eissporthalle an der Trat, welche 2.790 Plätze fasst. Neben einer grandiosen Stimmung wird man sich zudem auf eine wiedererstarkte Eispiraten-Mannschaft freuen können, die den zweiten Sieg am Wochenende einfahren will.
Die letzten Wochen liefen für die Eispiraten alles andere als rund. Doch die Westsachsen scheinen sich aus ihrer Talfahrt mehr und mehr befreien zu können. Schon gegen Frankfurt zeichnete sich ab, wozu die Westsachsen in der Lage sind. Gegen die Ravensburg Towerstars, dem Spitzenreiter der DEL2, schafften es die Crimmitschauer dann endlich, den Bock umzustoßen. Und das Team von Headcoach Kim Collins hat noch lange nicht genug!
Wenn morgen gegen 17:00 Uhr die Auswärtspartie beim Liganeuling Deggendorf angepfiffen wird, beginnt das letzte Spiel des Kalenderjahres 2018. Ein ereignisreiches Jahr für den gesamten Eishockey-Standort. Im März schaffte man erstmals seit zehn Jahren den Sprung in die Playoffs, lieferte sich bis zum Ende einen aufopferungsvollen Kampf mit dem Hauptrundenmeister Riessersee. Auch in diesem Jahr wollen die Eispiraten im Kampf um die Playoffs mitmischen und nun, pünktlich zum Jahreswechsel, den Anschluss zu den besser positionierten Teams wieder herstellen.
Dafür muss allerdings ein Sieg gegen den DSC her. In den bislang zwei Saisonduellen mussten die Westsachsen zwei Niederlagen einstecken. Auswärts gab es eine 5:5-Niederlage in der Overtime. Im Sahnpark konnten die Bayern dank eines 4:3-Erfolges die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Allgemein sorgte das Schlusslicht in Vergangenheit immer wieder für Überraschungen. Zuletzt beendete Deggendorf die Siegesserie der Heilbronner Falken mit einem 7:5-Erfolg. Achtgeben muss die Defensive der Pleißestädter vor allem auf die Nordamerikaner Kyle Gibbons und Curtis Leinweber. Doch neben den „alten Hasen“ René Röthke und Christoph Gawlik ist auch Vladislav Filin im Kommen. Der Deutsch-Russe, der die Playoff-Träume der Eispiraten 2016 noch als Dresdner beendete, scheint gerade in den vergangenen Wochen aufgetaut zu sein. Sollte die Crimmitschauer Verteidigung aber ebenso abgeklärt agieren, wie gestern gegen Ravensburg, dann ist es äußerst realistisch, dem Tabellenvierzehnten in Schach zu halten. Und was gäbe es schöneres, als zum Jahresabschluss, gemeinsam mit einer riesigen Eispiraten-Kulisse im Gästeblock, zu feiern?
  
    
EV Lindau Islanders
Chris Stanley schießt seine Mannschaft zum Klassenerhalt! Penaltyschießen bringt Entscheidung im Derby
(OLS)  Das erste von zwei Derbys in Folge gegen die ERC Bulls Sonthofen entschieden die EV Lindau Islanders mit 4:3 für sich. Dieser Derbysieg hatte allerdings einen kleinen Makel, denn die EV Lindau Islanders führten zwischenzeitlich mit 3:0 und mussten über die Overtime, sogar ins Penaltyschießen. Dort entschied, wer hätte das am Anfang der Saison gedacht, der eigene Trainer die Partie und schießt seine Mannschaft zum Klassenerhalt.
Zu Beginn begann das Spiel sehr temporeich, die Islanders wurden durch eine sehr harte Strafe an Sean Morgan wegen einer angeblichen Spielverzögerung gestoppt, die Unterzahl überstanden die Lindauer aber souverän. Die ersten klaren Chancen im Spiel hatten dann ebenfalls die Lindauer Eishockeycracks, die Patrick Glatzel im Tor der Bulls aber noch stark abwehren konnte. In der 9. Minute war es Julian Tischendorf der mit einem Sprung zum Puck an der eigenen blauen Linie diesen abwehren konnte und ihn in den Lauf von Filip Stopinski spitzelte. Dieser legte ihn nochmal zurück auf Julian Tischendorf, der mustergültig zum 1:0 für die EV Lindau Islanders traf. Mit der Führung im Rücken spielte man sich anschließend im Drittel der Bulls fest, sodass diese sich  nur mit unlauteren Mitteln zu helfen wussten. So war eine erste Überzahl der Islanders noch torlos, die Zweite aber nutzte Simon Klingler eiskalt zum 2:0 nach Vorarbeit von Marco Miller und Viktor Lennartsson. Eine weitere Überzahl bei 4 gegen 3 nutzte Islanders Kapitän Andreas Farny zum mittlerweile hochverdienten 3:0. Die Vorarbeit zu diesem Treffer in der 19. Minute kam von Chris Stanley und Simon Klingler.
Der zweite Spielabschnitt begann mit zwei kurz aufeinander folgenden Strafen gegen Martin Wenter, welche folgenlos blieben. Eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Defensive und ein überragender David Zabolotny verhinderten den Anschluss der Oberallgäuer. Im Anschluss waren die Bulls etwas besser in der Partie, die Islanders kontrollierten diese aber zu diesem Zeitpunkt noch. Nur ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Eine Strafe gegen David Farny, blieb dann leider nicht folgenlos, denn Sonthofen erzielte in der 34. Minute das Tor zum 3:1. Im weiteren Verlauf gab es noch zwei gute Chancen für die Islanders die nicht zum Torerfolg führten.
Das letzte Spieldrittel begann mit einer Strafe gegen Kai Laux, wegen eines unerlaubten Anspiels, die Strafe blieb aber folgenlos. Im weiteren Verlauf neutralisierten sich die Mannschaften weitestgehend. Die Bulls waren jetzt ein gleichwertiger Gegner, da die Lindauer kopfmäßig noch am Anschlusstreffer zu nagen hatten. In der 54. Minute hatten die Islanders Glück, denn die Oberallgäuer trafen innerhalb kürzester Zeit zweimal das Aluminium. Eine Strafe gegen Julian Tischendorf wegen Haltens war gerade abgelaufen, als die Bulls in der 57. den 3:2 Anschluss herstellen konnten. Ab diesem Zeitpunkt rannten die Bulls an und kamen 3 Sekunden vor Ablauf der 60 Minuten, mit 6 Feldspielern und ohne Goalie, zum nicht mehr ganz unverdienten 3:3 Ausgleich.
Nun ging das Spiel in die Overtime, hier konnten beide Mannschaften ihre wenigen Chancen nicht nutzen und so gab es auch hier keinen Sieger. Es musste also das Penaltyschießen entscheiden. Hier trafen die drei ersten Schützen beider Teams nicht, dann wurde die Reihenfolge geändert. Die Sonthofner mussten anfangen und vergaben mit ihrem vierten Schützen am wieder stark haltenden Zabolotny. Dann kam Chris Stanley auf Eis und das Publikum feuerte ihn, wie auch schon die anderen zuvor, an. Er lief los, schaute sich seinen letztjährigen Teamkollegen Patrick Glatzel aus und schob ihn durch die Schoner zum entscheidenden 4:3 ein. Der Jubel in der Lindauer Eissportarena war groß. Die Fans feierten den Derbysieg und als man im Anschluss erfuhr, dass Waldkraiburg gegen Regensburg verloren hat und die Islanders den erwarteten Klassenerhalt das ersten Mal vorzeitig fix machen konnten, brandete nochmals ein kurzer Jubel auf.  
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls kämpfen sich nach 0:3-Rückstand zurück und verdienen sich einen Punkt. Der Zusatzpunkt geht jedoch an Lindau
(OLS)  Das Spiel begann auf beiden Seiten ausgeglichen und die Abwehrreihen sollten zunächst nichts anbrennen lassen. Lindau bekam dann die erste Strafzeit der Partie und dies gab dem ERC Auftrieb. Die Bulls konnten die Überzahlsituation zwar nicht nutzen, waren fortan jedoch das spielbestimmende Team. In der 9. Minute dann ein Aufbaufehler beim ERC: Den Konter der Islanders verwertete Julian Tischendorf eiskalt und brachte seine Farben zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich in Führung. Danach wendete sich das Spiel: Lindau nun mit wesentlich mehr Spielanteilen, Sonthofen dagegen immer häufiger mit Fehlern im Aufbau, was zur Überlegenheit Lindaus beitrug. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels schwächte sich das Team von Martin Sekera immer wieder selbst. Mehrere Strafzeiten gaben Lindau die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Dies nutzten die Islanders auch zweimal: In der 16. Minute war es Simon Klingler, der in Überzahl das 0:2 markierte. Nur drei Minuten später das 0:3. Andreas Farny konnte erneut in Überzahl den Vorteil der Lindauer ausnutzen und baute die Führung verdientermaßen aus.
Im zweiten Drittel kamen die Bulls endlich wieder besser ins Spiel und übernahmen leicht das Geschehen auf dem Eis. Sonthofen immer wieder gut im Angriff, aber David Zabolotny im Tor der Islanders hielt seinen Kasten zunächst sauber. Lindau war dagegen bei Scheibenverlusten der Bulls mit Kontern sofort brandgefährlich. Doch auch Patrick Glatzel konnte nicht weiter überwunden werden. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis der nächste Treffer fiel. Jonas Schlenker konnte Zabolotny erstmals überwinden und verkürzte auf 1:3. Damit ging es auch ins letzte Drittel.
Im letzten Drittel drückte Sonthofen nun enorm. Das Spiel fand fast ausschließlich im Drittel der Islanders statt und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der nächste Treffer für die Bulls fiel. Doch die Lindauer stellten sich mit allem, was sie hatten, in den Weg. In der 57. Minute dann aber doch der zweite Treffer für die Bulls: Petr Sinagl konnte für den ERC auf 2:3 verkürzen. Die Bulls wollten nun mehr. Immer wieder ergaben sich gute Gelegenheiten, doch entweder war Zabolotny zur Stelle oder die Bulls hatten Pech und trafen nur den Pfosten. So nahm Coach Sekera kurz vor Ende Glatzel für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor. Diese Entscheidung wurde diesmal belohnt: Ganze drei Sekunden vor Schluss konnte Petr Sinagl den viel umjubelten und auch verdienten Ausgleich zum 3:3 feiern.
Die Overtime verlief ergebnislos und so musste das Penaltyschiessen für die Entscheidung sorgen. Hier war es Chris Stanley mit dem insgesamt achten Penalty, der den Sieg für die Islanders holte. Der ERC sicherte sich aber zumindest einen wichtigen Punkt.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
1:4 GEGEN REGENSBURG – LÖWEN VERSUCHEN ES ZU OFFENSIV
(OLS)  Nach den zwei Siegen gegen Höchstadt und Landshut musste der EHC Waldkraiburg am Freitag gegen den Tabellenzweiten Regensburg wieder eine Niederlage einstecken. Die Eisbären gewannen gegen mutig auftretende Industriestädter mit 4:1. Den einzigen Treffer für den abermals ersatzgeschwächt antretenden EHC erzielte Bobby Chaumont in Unterzahl. Am 2. Januar empfangen die Löwen im Heimspiel den EV Landshut um 20:00 Uhr in der Raiffeisen Arena.
Nachdem Leon Decker beim 2:1-Auswärtssieg in Landshut recht frühzeitig per Check „gelöscht“ wurde und sich dabei eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte, war der Youngster gegen Regensburg nicht dabei. Ebenso fehlten die Verteidiger Philipp Seifert und Damian Martin, sowie die Angreifer Michail Sokolov und Josef Huber. Kevin Yeingst musste ebenso zusehen, während Konstantin Kessler erneut das Tor hütete und Korbinian Sertl Back-Up war. Thomas Rott und Nico Vogl waren nach überstandener Krankheit dafür wieder dabei. Anders als bei den Spielen zuletzt gegen Höchstadt und Landshut wählten die Löwen anfangs eine nicht ganz so defensive Grundausrichtung und auf die gesamte Spieldauer sollte sich das rächen. Denn die junge und besonders auch schnelle Regensburger Mannschaft wusste damit umzugehen und Leopold Tausch (12:09) traf in Überzahl dann auch zur Führung für die Eisbären. Jonas Franz legte im zweiten Drittel dann nach und erhöhte auf 2:0 für Regensburg (27:17), wenig später nahm EHC-Coach Sebastian Wolsch seine Auszeit. Es fruchtete allerdings nicht umgehend, denn Richard Divis traf nach guter Vorarbeit von Nikola Gajovsky kurz drauf zum 3:0 (34:48). Langsam machte sich die Personalsituation der letzten Wochen beim EHC bemerkbar und auch die offensive Ausrichtung für dieses Spiel hatte inzwischen Körner gekostet. Bei eigener Unterzahl sorgte dann zwar Bobby Chaumont mit seinem 12. Saisontor im 14. Spiel noch für das 1:3 (57:39), den Endstand aber erzielten die Gäste mit Gajovsky, der nur noch ins verwaiste Tor zum 4:1 für die Eisbären einschieben musste (59:13). Insgesamt eigentlich ein gutes Spiel der Löwen, trotz des klaren Ergebnisses, allerdings ließ der EHC zu viele seiner Chance liegen. Die Chance es besser zu machen hatten die Löwen aber bereits am Sonntag, dann steigt das Rückspiel in Regensburg.
Zu Ende ist der Spiel-Marathon zum Jahresende aber noch nicht. Am 2. Januar gastiert um 20:00 Uhr der EV Landshut in der Raiffeisen Arena. Am kommenden Freitag, den 4.1.19 geht es nach Weiden, am 6.1. steigt dann das letzte Hauptrundenspiel der Oberliga Süd in Waldkraiburg gegen Höchstadt. Mit vier Zählern Rückstand auf den Elften Sonthofen haben die Löwen nach wie vor Chancen auf die Teilnahme an der zehnköpfigen Zwischenrunde, in der die acht Playoff-Teilnehmer ermittelt werden, da bekanntlich der aktuelle Tabellenvierte SC Riessersee nach dem Ende der Hauptrunde auf den letzten Platz zurückgesetzt wird.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
SPANNENDES DUELL UM RANG FÜNF ZUM JAHRESAUSKLANG - 29. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Rostock Piranhas
(OLN)  Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2018 empfangen die Saale Bulls morgen Abend im Sparkassen-Eisdom die Piranhas aus Rostock. Kein Duell gab es in der Historie der Bulls öfter als jenes gegen die Raubfische, bereits 64 Mal standen sich beide Mannschaften gegenüber. Und meistens ging man als Favorit in die jeweiligen Partien. Ein Umstand, der morgen definitiv nicht zum Tragen kommen wird. Denn die Ostseestädter sind zweifelsohne die Überraschungsmannschaft der Saison.
Das ausgegebene Ziel, sich erstmals für die Playoffs zu qualifizieren, scheinen die Raubfische in dieser Spielzeit tatsächlich erreichen zu können. Aktuell belegt das Team trotz negativer Tordifferenz und der nur neuntbesten Offensive der Liga den sechsten Rang, lediglich zwei Punkte hinter den Saale Bulls. Trainer-Novize Christian Behncke (für den 38-Jährigen sind die Piranhas die erste Oberliga-Station) hat es geschafft, aus einem kleinen Kader eine eingeschworene Einheit zu formen, die sich auch von Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen lässt und bis zum Ende an ihre Chance glaubt. Sei es ein 0:2-Rückstand gegen Herne oder Hamburg oder zuletzt der Verlust einer 2:0-Führung gegen Berlin – am Ende gingen die Piranhas trotzdem als Sieger vom Eis.
Angeführt wird die Mannschaft von den spielenden Co-Trainern Tomas Kurka (17 NHL-Spiele) und Greg Claasen (Deutscher Meister 2010), die sich mit 37 bzw. 29 Zählern auf den Plätzen eins und drei der internen Scorerliste wiederfinden. Auf Rang zwei steht mit 33 Punkten der Top-Torjäger der Piranhas Michal Bezouska. Der Tscheche konnte bislang 20 Tore besteuern und ist mit sechs Treffern in den letzten drei Spielen zur Zeit „on fire“.
Dies trifft auf Seiten der Bulls – neben der ersten Reihe – aktuell auch besonders auf Dominik Patocka zu. Der 24-Jährige sammelte in den letzten drei Einsätzen fünf Punkte (drei Tore) und wird besonders im Rampenlicht stehen, trifft er doch erstmals auf seine alten Teamkollegen, mit denen er gemeinsam in die Saison gestartet war.
Die Saale Bulls werden trotz aktuellem Krankenstand alles daransetzen, sich mit einem letzten Sieg im Jahr 2018 von den Fans zu verabschieden und Rang fünf zu verteidigen.
  
    
EV Füssen
Auch in Erding setzt es für den Eissportverein eine knappe Niederlage
(BYL)  Nächstes Spitzenspiel für den EV Füssen beim Tabellen-Dritten TSV Erding, und dritte Niederlage in Folge mit einem Tor Unterschied. 3:4 (1:1, 1:1, 1:2) hieß es am Ende einer weitestgehend ausgeglichenen Partie, in welcher Füssen zwei Drittel lang leichte Vorteile besaß, der Schlussabschnitt aber an die Gastgeber ging.
Ohne Lubos Velebny, Eric Nadeau und Ron Newhook sah sich der EVF zunächst in die Defensive gedrängt, konnte sich dann aber befreien und durch Ondrej Zelenka in Führung gehen. Eine Schlüsselszene der Partie war ein doppeltes Überzahlspiel. Statt die Chance zum zweiten Treffer zu nutzen bekam Erding nach einem unterbundenen Konter einen Penalty zugesprochen, der zum Ausgleich verwandelt wurde.
Auch im Mitteldrittel vergaben die Füssener mehrere Powerplays. Die Gladiators gingen in der 38. Minute erstmals in Führung, zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend. Marc Besl gelang aber Sekunden vor Ende des Abschnitts noch das 2:2.
Zwei weitere Überzahlspiele konnten im letzten Drittel, nicht genutzt werden, hier kam Erding aber immer stärker auf. Als dann Füssen in der Schlussphase in Unterzahl kam, nutzten das die erfahrenen Kräfte der Gastgeber zum 3:2, dem nur eine Zeigerumdrehung später der vierte Treffer folgte. Der EVF konnte nach Herausnahme des Torhüters nur noch den Anschluss durch Samuel Payeur herstellen, zu spielen waren da aber nur noch 49 Sekunden. Am Ende reichte es nicht, und es stand die nächste knappe Niederlage zu Buche. Die nächste Chance auf einen Sieg besteht nun am Sonntag, wenn es um 18 Uhr gegen den ESC Dorfen geht. (MiL)
  
    
TEV Miesbach
TEV rupft die Pinguine 
(BYL)  Mit einem 5:2 (3:1,0:0,2:1) Auswärtssieg kehrt der TEV aus Königsbrunn zurück. Vor knapp 400 Zuschauern, davon etwa 50 aus Miesbach, startete der TEV hellwach in die Partie und bereits in der ersten Minute erzielte Bobby Slavicek auf Zuspiel von Neuzugang Filip Kokoska die 1:0 Führung. Der TEV blieb bissiger und nutzte zwei Fehler in der Hintermannschaft der Gastgeber zu weiteren Toren: das 2:0 erzielte abermals Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska und Florian Gaschke, das 3:0 Florian Gaschke auf Zuspiel von Filip Kokoska und Martin Lidl. Königsbrunn war nur durch Konter gefährlich, wenn der TEV offensiv zu risikoreich agierte. Eine dieser Chancen nutzte Zimmermann zum 1:3, zugleich der verdiente Pausenstand. Ins zweite Drittel startete Königsbrunn extrem aggressiv, oftmals auch im grenzwertigen Bereich. So hatte Hayden Trupp Glück, dass sein Crosscheck gegen Bobby Slavicek nur mit 2+10 geahndet wurde und ebenso Max Hermann, der auf ein verlorenes Bully mit einem Faustschlag, ebenfalls gegen Bobby Slavicek, reagierte und nur 2 Minuten auf die Strafbank musste. Die Partie war fortan ausgeglichener und die Brunnenstätter hatten beste Chancen auf den Anschlusstreffer. Mehrmals hielt hier Torwart Anian Geratsdorfer sein Team schadlos. Im letzten Drittel ging auch gleich wieder richtig zur Sache und die Vorentscheidung gelang dem TEV in Überzahl durch Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska und Nico Fissekis erst, als Alexander Polaczek für ein Foul an Johannes Bacher abseits des Spielgeschehens eine berechtigte 5+Spieldauerstrafe kassierte. Selbst der Anschlusstreffer in Unterzahl durch Zimmermann brachte die TEV-Defensive nicht ins Wanken. Die Routiniers Stephan Stiebinger und Sebastian Deml ragten dabei noch etwas heraus und lieferten eine nahezu fehlerfreie Partie. Bereits 2 Minuten vor Schluss nahm Coach Sven Rampf seine Torhüterin Jenny Harß zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch auch hier verteidigte der TEV mit Glück und Geschick. 
Eine Minute vor Schluss krönte Filip Kokoska seinen Einstand mit seinem fünften Punkt und Emptynet-Treffer zum 5:2. Ausgelassen wurden die 3 Punkte nach dem Spiel von Team und Fans gefeiert. Trainer Peter Kathan berichtete mit angeschlagener Stimme: „ Ich bin sehr stolz auf unsere heutige Teamleistung. Einziges Manko war, wenn man das Haar in der Suppe sucht, dass wir die Partie nicht im zweiten Drittel in Überzahl entschieden haben. Aber in der Konstellation haben wir auch noch kein Training bestritten, insofern wissen wir woran wir arbeiten müssen“.
Somit reist der TEV am Sonntag deutlich entspannter zum Spiel nach Passau. Der Druck liegt zweifelsohne bei den Gastgebern, die unbedingt gewinnen müssen, möchten sie die Meisterrunde noch erreichen. Der TEV sollte rechnerisch durch sein, wird die Partie aber dennoch mit der notwendigen Konzentration angehen. Trainer Peter Kathan wird im Tor mit Timon Ewert beginnen und auch den Spielern Eiszeit geben, die zuletzt nicht regelmäßig gespielt haben. „ Wir möchten unseren positiven Lauf fortsetzen und werden mit 4 Reihen spielen, da hat sich jeder verdient“, blickt Kathan voraus. Spielbeginn in Passau ist am Sonntag um 18.30 Uhr. 
  
    
ERV Schweinfurt
Derbysieg
(BYL)  Derbys haben ihre eigenen Gesetze – das könnte man gut am zweiten Weihnachtsfeiertag im Icedome beobachten. Denn wer die letzten Partien der Mighty Dogs verfolgt hatte, hätte wohl nicht an einen Sieg gegen den Drittplatzierten EC Bad Kissingen geglaubt.
Doch die Mighty Dogs zeigten im Icedome durch ihr Auftreten und ihre Körpersprache, dass sie das Derby vor heimischer Kulisse unbedingt gewinnen wollten. Den ersten Treffer setzten allerdings die Kissinger Wölfe durch Jörg Filobok in der 8. Minute. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen ließen sich die Schweinfurter durch den Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen und hielten an ihrer Spielweise bei. In der 14. Minute belohnten sie sich dann durch den Ausgleichstreffer von Viktor Ledin aus dem Slot heraus. Und bei einer doppelten Überzahl in der 18. Minute schoss Jan Kouba die Mighty Dogs mit 2:1 in Führung.
Zu Beginn des zweiten Drittels baute Viktor Ledin, der gegen seine ehemaligen Mitspieler wohl sein bestes Spiel in dieser Saison zeigte, aus dem Gewühl heraus die Führung der Hausherren auf 3.1 aus (23. Minute). Danach drängten die Kissinger Wölfe auf den Anschlusstreffer, doch Kevin Kessler vereitelte dies ebenso reaktionsstark wie den von Anton Seewald ausgeführten Penalty in der 40. Minute.
In Überzahl traf Anton Seewald dann aber doch in der 46. Minute zum 3:2. Im Anschluss hatten die Mighty Dogs mehrfach die Chance auf 4:2 zu erhöhen, scheiterten aber im Abschluss am Gäste-Torwart Benjamin Dirksen. Stattdessen konnten sich die Kissinger Wölfe in der 58. Minute im Schweinfurter Drittel festsetzen und glichen durch Christian Masel aus.
In der darauffolgenden Overtime hatten beide Mannschaften ihre Chancen die Partie zu gewinnen, doch die endgültige Entscheidung sollte im Penatlyschießen fallen. Dabei ging Kevin Kessler erneut als Sieger gegen Anton Seewald und ebenfalls gegen Mikhail Nemirovsky hervor, wohingegen Patrik Rypar und Josef Straka Benjamin Dirksen überwinden konnten.
Derbysieg und zwei Punkte gegen die Kissinger Wölfe gewonnen – jedoch stand am zweiten Weihnachtsfeiertag ebenfalls entgültig fest, dass es für die Mighty Dogs am 11.01.2019 in der Verzahnungsrunde mit der Landesliga weitergeht. Bis es aber soweit ist, stehen noch die Partien gegen den EV Pegnitz (28.12.2018; 19:30 Uhr), den EHC Königsbrunn (30.12.2018; 18 Uhr; Icedome) und den TEV Miesbach (06.01.2019; 18 Uhr) an, in denen die Mighty Dogs noch Selbstbewusstsein für die anstehende Verzahnungsrunde tanken wollen.
  
Sieg über Ice Dogs
Bei tollstem Eishockeywetter im Freiluftstadion des EV Pegnitz gewannen die Mighty Dogs mit 1:2 gegen die Ice Dogs.
In den ersten beiden ausgeglichen Dritteln sicherte Schlussmann Kevin Kessler den Schweinfurtern das 0:0 und hielt seine Mannschaft, auch durch Mithilfe des Torpfostens in der 19. Minute nach Schuss von Sven Adler, im Spiel.
„Nach dem zweiten Drittel stand es 0:0 und man machte sich schon die Gedanken, dass derjenige, der das erste Tor schießt, wohl das Spiel gewinnen wird.“, so Trainer Josef Hefner vom EV Pegnitz. Der Führungstreffer für die Mighty Dogs fiel dann in der 44. Minute durch Maximilian Rabs, der nach Vorarbeit von Josef Straka zum 0:1 einnetzte. Kurz darauf zog Jonas Manger ab, doch Julian Bädermann hinderte Viktor Ledin und Stephan Trolda daran, den Abpraller über die Torlinie zu stochern. Nach dem Seitenwechsel rutschte dann Bädermann der Schuss von Patrik Rypar aus spitzen Winkel zum 0:2 für die Mighty Dogs durch. Die Ice Dogs machten aber in den letzten Spielminuten noch einmal Druck und sorgten bei Überzahl und gezogenen Torwart für den 1:2 Anschlusstreffer. 14 Sekunden vor Spielende die gleiche Situation, Pegnitz hatte erneut eine Überzahl und den Torhüter gezogen, doch die Mighty Dogs konnten den Sieg über die Zeit retten.
  
    
ERSC Amberg
Aber viel Arbeit gegen effiziente Waldkirchener
(BLL)  Im letzten Heimspiel des alten Jahres hat der ERSC Amberg die Tabellenführung in der Eishockey-Landesliga übernommen. Gegen Waldkirchen mussten die Wild Lions allerdings „nachsitzen“, ehe in der Verlängerung 22 Sekunden vor dem Ende Vaclav Benak den siegbringenden Treffer zum 8:7 markierte. 
Benak war nach 10-tägiger Krankheitspause wieder dabei und auch Andreas Hampl feierte sein Comeback im Amberger Kader. Dafür musste Daniel Vlach wegen einer Trainingsverletzung passen – eine genaue Diagnose stand noch aus.
Die Overtime hätte sich der ERSC eigentlich ersparen können, denn über die gesamte Spielzeit besaß die Salinger-Truppe die eindeutig größeren Spielanteile, schaffte es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Da gab es einfach Defizite in der Konzentration, denn gleich dreimal konnte Waldkirchen Amberger Treffer praktisch im Gegenzug egalisieren. Die Gäste waren nur mit zwei Blöcken angereist und zeigten sich dennoch sehr effizient. Oftmals genügte es ihnen schon, die Scheibe aus dem eigenen Verteidigungsdrittel zu bringen um dann bei Gelegenheit gezielte Nadelstiche über Konter zu setzen. So fiel auch das 0:1 durch Robert Vavroch, der vom überragenden Vladimir Skoda in Szene gesetzt wurde. Amberg hatte davor einen Pfostenknaller durch Bernhard Keil zu verzeichnen – es sollte nicht der einzige Gestängetreffer an diesem Abend bleiben. Kurz vor Drittelende nahm Keil dann genauer Maß und glich zum 1:1 aus – eigentlich zu wenig bis zur ersten Pause, weil Amberg bis dahin schon drei Powerplaygelegenheiten ungenutzt ließ. Es sollte auch bei den folgenden Überzahlsituationen kein Treffer gelingen.
Auch der Mittelabschnitt zeigte die Wild Lions hauptsächlich im Vorwärtsgang, Waldkirchen aber weiterhin stabil in der Defensive. Dennoch gelang Sebastian Aukofer die 2:1-Führung, die allerdings nur 24 Sekunden Bestand hatte. Dann glich Skoda aus und bereitete kurz darauf auch das 2:3 durch Jakub Marek vor. Amberg hatte anschließend seine stärkste Phase, drehte durch einen Doppelpack von Keil sowie einem Treffer von Daniel Troglauer den Rückstand in eine 5:3-Führung. Da war durchaus noch mehr drin, aber vor allem dem unermüdlich rackernden Felix Köbele klebte das Schusspech buchstäblich am Schläger. 38 Sekunden vor der Drittelsirene brachte erneut Skoda sein Team wieder heran.
Im Schlussabschnitt erlebten die knapp 600 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch – zu offen, jedenfalls für den Geschmack der Trainer. Mit seinem vierten Tor an diesem Abend baute Keil die Führung auf 6:4 aus, die Antwort von Skoda folgte postwendend. Und auch nach dem 7:5 durch Florian Wrobel schlug Waldkirchen zurück; David Vokaty brauchte hierzu ganze 25 Sekunden. Die Partie blieb nun ausgeglichen und man bekam das Gefühl nicht los, dass der ERSC nicht die allerletzten Reserven auspackte – dass Amberg keine einzige Strafminute kassierte mag vielleicht ein Indiz dafür sein. Vavroch glich schließlich für die Gäste aus und sorgte so zumindest für einen Punktgewinn. In der Verlängerung verpassten Hampl für Amberg und Kotaska für Waldkirchen aussichtsreiche 1:1-Situationen ehe Benak dann für den „Sudden Death“ sorgte.
  
ERSC beim Schlusslicht in Selb
Zum Jahresabschluss geht der ERSC Amberg in der Eishockey-Landesliga nochmals auf Reisen. Allerdings ist es im Vergleich zu den meisten Auswärtsspielen von der Entfernung her eher ein Kurztrip, wenn die Löwen am Sonntag, 18 Uhr, in der Selber Netzsch-Arena antreten.
Beim VER Selb 1b ist die Mannschaft von Coach Dirk Salinger – bei allem Respekt vor dem Gegner - haushoher Favorit. Die Wölfe sind abgeschlagenes Schlusslicht in der Tabelle und haben erst Freitag vor einer Woche mit 0:15 eine fürchterliche Klatsche in Amberg bezogen. Allerdings spielt dieses Resultat für die Oberfranken keine besondere Rolle und wohl auch nicht das Ergebnis vom morgigen Aufeinandertreffen. Die Teilnahme an der Abstiegsrunde ist schon seit Beginn der Saison eingeplant und wie schon in den Jahren davor soll am Ende dann doch wieder der Klassenerhalt stehen.
Aus Sicht der Amberger Wild Lions will man die Punkte aus Selb mitnehmen, aber es sollen nach Möglichkeit auch Verletzungen oder große Strafen vermieden werden. Dem glaubt man am ehesten entgegenwirken zu können, wenn man die letzten Begegnungen diszipliniert, clever und seriös absolviert und nicht halbherzig. Mit einem Erfolg werden die eigenen Chancen auf den Gruppensieg erhöht. Damit würde es zwar nicht zu dem von vielen erhofften Duell mit Bayernliga-Schlusslicht Pegnitz kommen, aber als Vorrundenmeister stünde in der Verzahnungsrunde nur ein einziges Freitagsauswärtsspiel auf dem Plan – ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei weiten Fahrten mit berufstätigen Spielern.
  
    
EV Moosburg
Harte Arbeit gegen das Schlusslicht
(BLL)  Von einem Kantersieg wie im Hinspiel (11:3) war der EVM am Freitagabend weit entfernt: Aber auch, wenn erst in den letzten zehn Minuten wieder durchgeatmet werden konnte, holten die Grün-Gelben beim 9:5 (2:3, 4:1, 3:1) gegen den Tabellenletzten VER Selb 1b verdientermaßen die eingeplanten drei Punkte. Weil Waldkirchen am selben Abend in der Overtime in Amberg verlor, fehlen den Englbrecht-Schützlingen nur noch zwei Zähler zum Erreichen der Verzahnungsrunde.
Wie sehr sich die Moosburger in dieser Partie teilweise selbst im Weg standen, verdeutlichte eine Szene zu Beginn des letzten Drittels, als Tobias Gilg mit seinem Sturmkollegen Daniel Möhle spektakulär zusammenrauschte. Während Gilg weiterspielen konnte, musste Möhle mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig in die Kabine.
Immerhin waren die Hausherren zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Siegerstraße, führten knapp mit 6:5. Danach sah es speziell im ersten Drittel lange nicht aus: Die nur über zwölf Feldspieler verfügenden Selber standen klug in der Defensive, störten die Moosburger immer wieder im Spielaufbau und waren durch ihre Konter brandgefährlich. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs durch Armin Rotzinger (9.) lagen sie so nach einer Viertelstunde nicht einmal unverdient mit 1:3 in Führung.
Doch die Gastgeber verfielen nicht in Panik, vertrauten darauf, dass sich die optische Überlegenheit auch bald auf der Anzeigetafel niederschlagen würde – und das tat sie. Der stark aufspielende Stefan Groß (15./25.) und Möhle brachten den EVM bis zur 27. Minute erstmals in Führung. Doch wer nun, hoffte, dass sich die „Wölfe“ aufgeben würden, hatte sich getäuscht: Die Gäste blieben dran, glichen zum 4:4 aus (was Moosburgs Goalie Linus Messerer bewog, seinen Platz für Johannes Probst freizumachen), und ließen sich auch durch die beiden folgenden EVM-Treffer von Vincenz Maier (30.) und Lars Eigner (34.) nicht abschütteln: Das 5:6 zu Beginn der letzten 20 Minuten hielt die Spannung in der Begegnung.
Die Kraft ging den Oberfranken in der Schlussphase aber trotzdem langsam aus. Die Entlastungsangriffe wurden weniger, die Dreirosenstädter hatten Spiel und Gegner jetzt unter Kontrolle. Nachdem Jakob Killermann in Minuten 46 auf 7:5 erhöht hatte, machten abermals Groß (54.) und sein Sturmpartner Daniel Klinecky (56.) endgültig den Deckel drauf.
  
    
EV Pfronten
Pfronten vergibt spät, möglichen Sieg
(BLL)  Am Ende des Spiels des EV Pfronten gegen den ESV Buchloe wusste man das Ergebnis von 4:5 (2:2/0:1/2:1/0:1) nicht so Recht einzuschätzen, denn auf der einen Seite war ein Punktgewinn gegen den Bayernligaabsteiger und Tabellenvierten nicht unbedingt erwartet worden, auf der anderen Seite jedoch fehlte am Ende nur eine Sekunde um sogar einen Heimsieg einzufahren. Die Begegnung begann ganz nach Geschmack von Buchloes Trainer Alexander Wedl, denn seine Mannschaft konnte durch Marco Göttle (Wittmann) in der 10. Minute in Führung gehen, welche nur zwei Minuten später durch Thomas Spegele auf 0:2 ausgebaut werden konnte. Als die Piraten scheinbar ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, schlugen die Pfrontener jedoch plötzlich zurück. Zunächst gelang Benjamin Gottwalz in der 18 Minute auf Zuspiel von Johannes Friedl und Jörg Neumann der Anschlusstreffer zum 1:2, eine Minute später gelang Johannes Friedl sogar das 2:2 noch vor der ersten Pause. Im Mitteldrittel musste Pfrontens Andreas Tröber nach einem üblen Foulspiel von David Vycichlo verletzungsbedingt vorzeitig die Partie beenden, Buchloes Spieler erhielt für diesen Bandencheck eine Spieldauerstrafe und musste ebenfalls vom Eis. Die Falcons konnten diese Überzahlsituation im Anschluss allerdings nicht nutzen und mussten sogar einen Treffer hinnehmen, nachdem Alexander Krafczyk im Alleingang die Pfrontener Hintermannschaft narrte und zum 2:3 einnetzte. Bei diesem Spielstand ging es auch in das Abschlussdrittel, in welchem Moritz Lochbihler nach 109 Sekunden nach Wiederbeginn zum 3:3 einschoss. Nur knapp vier Minuten später sollte es sogar noch besser kommen für die Falcons, als Dennis Gröger (Hruska, Ladislav) die Seinen zum ersten Mal an diesem Abend in Führung brachte. Im Anschluss daran haderten die Gäste mit den Entscheidungen der Unparteiischen und es ergaben sich einige Überzahlspiele für die Hausherren, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Buchloe schien nun am Ende die Zeit auszugehen, Trainer Alexander Wedl, nahm bereits seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und es waren nur noch Sekunden zu spielen. Der letzte Angriff, eingeleitet über Simon Beslic, brachte die Scheibe zu Robert Wittmann, der wiederrum den freigelaufenen John Boger erkannte und diesen mustergültig bediente, dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und traf eine Sekunde vor Ende der Begegnung zum 4:4. Somit musste die Entscheidung in der Verlängerung gefunden werden, als auch hier nur noch wenige Sekunden zu absolvieren waren, waren es wieder die Gäste, diesmal in Person von Timo Rauskolb, der zum 4:5 einschoss und somit die Partie beendete. Die Falcons konnten am Ende zwar stolz sein, gegen eine der Topmannschaften der Liga gepunktet zu haben, aufgrund des Spielverlaufs trauerte man jedoch auch der vergebenen Chance auf einen möglichen Sieg nach. So sahen es auch die beiden Trainer in der Pressekonferenz: Buchloes Trainer Alexander Wedl: „Ich habe heute wohl das schlechteste Spiel meiner Mannschaft in der laufenden Saison gesehen. Ich bin insbesondere mit der Leistung des ein- oder anderen Leistungsträgers nicht zufrieden. Wir sind bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert und wir wollten heute versuchen uns keine unnötigen Sperren oder Verletzungen einzufangen, auch das ist uns heute leider nicht gelungen. Pfronten hat es heute gut gemacht, ich denke man kann heute durchaus von einem glücklichen Sieg sprechen“. Pfrontens Trainer Gerhard Koziol sah es ähnlich, „Ich denke, meine Mannschaft hat das heute gut gemacht und über 60 Minuten hinaus eine Topmannschaft vor große Probleme gestellt, sicher ist es bitter eine Sekunde vor Schluss noch den Ausgleichstreffer zu bekommen, aber so ist eben der Sport. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat heute alles gegeben und sich zumindest diesen einen Punkt verdient“.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons verlieren erneut knapp gegen Hamm
(RLW)  Über 1.000 Zuschauer in der Eishalle „Im kleinen Felde“, Wunderkerzen auf den Rängen zum Einlauf, das Feld für ein weiteres, hochklassiges Match zwischen den Ice Dragons und den Hammer Eisbären war bestellt. Und beide Mannschaften wollten die Zuschauer nicht enttäuschen, lieferten sich erneut eine intensive, temporeiche Partie auf höchstem Niveau. Wie schon in den beiden Partien zuvor waren es am Ende jedoch auch dieses Mal die Hammer Eisbären, die jubeln durften, als Kevin Orendorz 34 Sekunden vor Schluss mit seinem Schuss zum 3:5 ins leere Herforder Tor die Partie endgültig entschied.
Dabei gehörte der Start ganz klar den Ice Dragons. Nach einer kurzer Abtastphase nahmen sie die Partie in die Hand und gingen folgerichtig in der 6. Minute mit 1:0 in Führung, als Killian Hutt nach toller Vorarbeit von Gleb Berezovskij nur noch einschieben brauchte. Und die Ice Dragons machten weiter Dampf! Leon Nasebandt spielte die Scheibe zu Jan-Niklas Linnenbrügger, der tanzte in der Ecke einen Gegenspieler aus und legte ab auf Kapitän Fabian Staudt, der Gäste-Torwart Dräger aussteigen ließ und auf 0:2 erhöhte. Die Eisbären wirkten geschockt, die Ice Dragons legten nach! In Überzahl hielt Florian Kiel in der 11. Minute von der blauen Linie drauf, Nasebandt fälschte ab und Dräger war zum dritten Mal geschlagen, das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Herforder Fans. Gästecoach Hoja jedoch sah das naturgemäß weniger positiv, nahm sofort eine Auszeit um sein Team neu einzustellen. Mit Erfolg, wie sich im Anschluss zeigte. Die Gäste standen nun wieder sicherer, nahmen den Angriffen der Ice Dragons die Wucht und kamen in der 15. Minute in Überzahl zum 3:1 Anschluss, als Martin Köchling von der blauen Linie abzog und den Pausenstand herstellte.
So gut das erste Drittel für die Ice Dragons auch startete, so schlecht ging das zweite Drittel los. Es lief die 25. Minute als Michal Spacek nach einem Herforder Puckverlust an die Scheibe kam, direkt abzog und damit Kieren Vogel im Herforder Tor überraschte, die Gäste waren auf 1 Tor dran. Jetzt waren die Eisbären plötzlich am Drücker und wie zuvor die Ice Dragons nutzten sie diese Phase aus. Robin Loecke stellte in der 28. Minute alles auf Anfang, als er Kieren Vogel zum 3:3 überwand. Und während Marius Dräger es nun schaffte, jede Chance der Ice Dragons zu vereiteln, war der Gegentreffer in der 35. Minute fast schon symptomatisch für das fehlende Scheibenglück der Ice Dragons: Kevin Thau schoss von der Torlinie aus an den Schlittschuh von Kieren Vogel und die Scheibe trudelte zum, 3:4 ins Netz. So gingen die Gäste mit einer Führung in die zweite Pause.
Im letzten Drittel entwickelte sich dann ein offenes Spiel auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einiger Zeit stellte Jeff Job, der die letzten 20 Minuten auf Nils Bohle verzichten musste – der hatte sich in einem Zweikampf im Mittelabschnitt verletzt – dann auf 2 Sturmreihen um, versuchte so noch mehr Druck zu erzeugen. Und die Ice Dragons bekamen ihre Chancen, scheiterten jedoch immer wieder am starken Marius Dräger im Tor der Gäste. So nahmen die Ice Dragons als letztes Mittel in der Schlussminute den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch auch diese Maßnahme zahlte sich nicht aus. 34 Sekunden vor Schluss verloren sie an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe, Kevin Orendorz sagte danke und machte mit seinem Empty-Net Treffer zum 3:5 Endstand den Deckel drauf. Kapitän Fabian Staudt war naturgemäß nicht hundertprozentig zufrieden nach dem Spiel: „Wir haben stark begonnen und verdient geführt, haben das Spiel dann unnötig aus der Hand gegeben. Im letzten Drittel waren wir dann dran, haben alles versucht, aber unsere Chancen leider nicht genutzt.“
  
    
Salzgitter Icefighters
TAG Salzgitter Icefighters empfangen den EC Nordhorn
(RLN)  Am Sonntag um 18.00 Uhr empfangen die TAG Salzgitter Icefighters den EC Nordhorn in der heimischen Eishalle am Salzgittersee zum vierten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit.
Dabei konnten die Stahlstädter die beiden ersten Duelle der Saison für sich entscheiden, während Nordhorn beim letzten Aufeinandertreffen als Sieger hervor ging, was gleichzeitig den letzten Erfolg für das Team aus dem Westen der Republik darstellte. An den beiden letzten Spieltagen unterlag der ECN dem Tabellenführer ECW Sande und dem HSV und auch die Mannschaft von Cheftrainer Radek Vit musste sich jüngst dem Ligaprimus geschlagen geben. Für die Icefighters war es der erste Punktverlust nach drei Siegen in Folge.
Vier Zähler trennen die Kontrahenten vom Sonntag in der Tabelle. Nachdem die momentan drittplatzierten Nordhorner stark in die Saison gestartet waren und lange auf Tuchfühlung mit dem Platz an der Sonne agierten, schob sich der Hamburger SV nun vorbei. Salzgitter ist auf Rang vier noch immer auf Playoff-Kurs, doch Bremen hat nur drei Punkte Rückstand. Vit sieht sich für den 13. Spieltag gut gerüstet, spielte sein Team auch in Sande grundsätzlich keine schlechte Partie: „Ich kann den Spielern nicht viel vorwerfen. Wir haben konzentriert gespielt und waren auch in der Defensive stark, wir haben eben nur zu wenig Tore gemacht!“ Damit ist die Marschroute klar. Nachdem die Icefighters nach dem guten Start in die Saison oft daran scheiterten, ihre Leistung nicht über volle 60 Minuten erbringen, scheint dieses Problem nun gelöst, nur im Angriff muss es am Sonntag besser klappen. „Wir brauchen einfach mehr Abschlüsse!“, so der Coach.
Problematisch könnte eventuell die Personalstärke werden. Wie schon in den letzten Spielen fehlen einige Spieler verletzungs- oder urlaubsbedingt. Aktuell stehen 14 Feldspieler zur Verfügung.
  
    
ELV Niesky
Tolle Teamleistung - leider ohne Punktgewinn
(RLO)  Mit nur 11 Spielern und 2 Torhütern - begleitet von ca. 70 Fans – fuhren die Tornados am Sonnabend, den 29.12.2018 nach Schönheide. Die Partie gegen Tabellenersten, die Wölfe des EHV Schönheide versprach Hochspannung pur.
Schon in der 1. Minute kassierten Robert Handrick ein Tor. Doch die Tornados ließen sich deshalb nicht aus dem Konzept bringen. Und so bleib es auch im 1.Drittel bei diesem einen Treffer. Das Mitteldrittel begann gleich wieder so. Die Wölfe überrannten formlich in den ersten 20 Sekunden die Nieskyer Verteidigung und bauten so ihre Führung aus. In der 23. Minute folgte leider Tor Nr. 3. Aber die Nieskyer ließen sich nicht entmutigen. In der 27. Minute gelang Philip Riedel nach Zuspiel von Sebastian Greulich endlich der Anschlusstreffer. So ging es mit einem Spielstand von 3:1 ein letztes Mal in die Kabine.
Voll motiviert und mit großem Engagement wollten die Gäste das Spiel im letzten Drittel noch mal drehen. Markus Fabian legte mit einem Treffer in der 49. Minute nach Vorlage von Richard Rentsch und Sebastian Greulich dafür die Grundlage. Doch in der 50. Minute erhöhten die Wölfe zum 4:2. Doch die Nieskyer erarbeiteten sich immer wieder gute Torchancen. In der 55.Minute traf erneut Philip Riedel nach Vorarbeit von Jörg Pohling.
Der Ausgleich lag nun förmlich in der Luft. In der vorletzten Minute bezwangen die Wölfe leider noch mal die Nieskyer Abwehr. Auch eine Auszeit und die Herausnahme des Torwarts halfen den Tornados nicht, das Ergebnis zu ändern. 13 Sekunden vor dem Abpfiff landete der Puck dann noch mal im leeren Nieskyer Kasten.
So endete die Partie letztendlich mit einem Spielstand von 6:3 (1:0; 2:1; 3:2).
Tornado -Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Trotz Minikader zeigte mein Team eine super kämpferische Leistung. Schönheide war spielerisch besser. Beim Stand vom 4:3 wäre vielleicht der Ausgleich noch möglich gewesen. Aber es sollte nicht sein.“ 
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe mit perfektem Jahresabschluss
(RLO)  Es war alles angerichtet für das letzte Meisterschaftsspiel in der Regionalliga Ost im Jahr 2018. Vor der Rekordkulisse von 832 Zuschauern und toller Stimmung in beiden Fanlagern standen sich der Tabellenführer Schönheide und der Drittplatzierte Niesky am Samstag im Wolfsbau gegenüber. Und auch beide Teams schlossen sich dem Gesamtbild an und boten den Fans eine spannende und rassige Partie, an dessen Ende sich die Wölfe gegen die Tornados im Schlussspurt verdient mit 6:3 (1:0, 2:1, 3:2) durchsetzen konnten und somit einen perfekten Jahresabschluss hinlegten.
Foto: Schönheider Wölfe e.V.
Während Niesky doch arg ersatzgeschwächt anreiste, stand Wölfecoach Sven Schröder der gleiche Kader wie beim Auswärtsspiel von vor einer Woche in der Lausitz zur Verfügung. Die Zielrichtung war klar, die Wölfe wollten das Jahr erfolgreich abschließen und legten sofort den Vorwärtsgang ein. Gerade einmal 59 Sekunden waren gespielt, da erzielte Christoph Rogenz bereits das 1:0 für die Hausherren. Auch in der Folge waren die Wölfe das bessere Team und kreierten Chancen fast im Minutentakt. Dennoch war immer Vorsicht geboten, denn die Tornados versuchten über schnelle Konter Nadelstiche zu setzen und hatten in der sechsten Minute die Chance zum Ausgleich, als Niesky nach einem Foul an Philip Riedel einen Penalty zugesprochen bekam. Doch Wölfe-Goalie Niko Stark parierte den Strafschuss von Tornado-Stürmer Tom Domula. Das restliche erste Drittel war dann das Spiel von Nieskys Keeper Robert Handrick gegen die Schönheider Wölfe. Gleich mehrere sogenannte „Hundertprozentige“ entschärfte der Gäste-Schlussmann und bewahrte sein Team vor einem viel höheren Rückstand. Ein Torschussverhältnis von 30:9 für die Hausherren bis zur ersten Pause sprach Bände, wie die Gewichtslage im Wolfsbau verteilt war. Anfang des Mittelabschnitts schien aber der Knoten dann geplatzt, als 21 Sekunden nach Wiederanpfiff erst Florian Heinz zum 2:0 und nur zweieinhalb Minuten später Petr Kukla zum 3:0 für die Wölfe einnetzten. Die Gastgeber hätten in Überzahl sogar nachlegen können, doch stattdessen gelang den Tornados ein Shorthander durch Philip Riedel zum 3:1 (27.). Wie schon im ersten Drittel, war auch im Mittelabschnitt die Chancenverwertung das größte Manko bei den Wölfen, weshalb es bis zur zweiten Pause bei nur einem Zwei-Tore-Vorsprung blieb. Eine alte Weisheit sagt, „Wer die Tore vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein.“, und so sollte es im letzten Drittel zunächst auch kommen. Schönheide, von den Torchancen her klar überlegen, kam von seiner spielerischen Linie ab und ließ die Tornados immer wieder zurück ins Spiel kommen. Das 3:2 (49.) von Nieskys Markus Fabian steckten die Wölfe schnell weg und erzielten nur gut eine Minute später das 4:2 durch Christoph Rogenz. Doch das 4:3 von Philip Riedel in Überzahl für die Gäste saß schon tiefer, in dessen Folge durchaus sogar der Ausgleich in der Luft lag, als beispielsweise Tornado-Kapitän Sebastian Greulich erneut in Überzahl zum Glück nur den Pfosten traf. Man konnte die (An)Spannung im Wolfsbau förmlich greifen, denn erst 74 Sekunden vor dem Ende erlöste Florian Heinz sein Team und die Wölfefans mit dem 5:3. Als Niesky in der Schlussminute noch seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, gelang Vincent Wolf 13 Sekunden vor Ultimo dann noch das 6:3 ins verwaiste Tornado-Gehäuse. Am Ende feierten beide Fangemeinden zu recht ihr jeweiliges Team und Tornado-Coach Jens Schwabe brachte es in der anschließenden Pressekonferenz auf den Punkt: „Es war wieder einmal beste Werbung für die Regionalliga Ost!“ 
zu sehen. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, dem 12.01.2019, um 17:00 Uhr gegen die Saale Bulls Halle 1b im Wolfsbau statt. Zuvor sind die Schönheider Wölfe auswärts gefordert, wenn am Samstag, dem 05.01.2019, um 17:00 Uhr das Derby bei den Chemnitz Crashers ansteht. Bis dahin wünscht der Schönheider Wölfe e.V. allen Aktiven, Mitgliedern, Sponsoren, Geschäftspartnern, Gästen, Fans, Helfern und Mitarbeitern einen guten Rutsch und alles Gute, viel Gesundheit, Glück & Erfolg für das neue Jahr 2019!
  


    
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Sonntag 30.Dezember 2018
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