Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

      
Landesliga Bayern
(BLL)  Erneute Spielwertung in der Verzahnungsrunde zwischen Bayernliga und Landesliga: Da der ESC Haßfurt erneut mehr als zwei Kontingentspieler eingesetzt hatte, wird nun das Spiel gegen den ESC Dorfen, welches mit 10:3 für die Hawks endete mit 0:5 Toren für die Eispiraten gewertet. Das Spiel  am letzten Freitag als die Haßfurter ebenfalls mit zu vielen ausländischen Spielern beim ESC Geretsried angetreten waren bleibt mit 8:1 für die River Rats in der Wertung.
 
ERSC Amberg
(BLL)  Alltounder Daniel Krieger kehrt nach zwei Jahren Abstinenz, als er für die EG Diez-Limburg, sowie den EV Pegnitz aktiv war, zu seinem Heimatverein zurück und wird die Wild Lions in der entscheidenden Saisonphase verstärken

Straubing Tigers
(DEL)  Der schwedische Defender Fredrik Eriksson hat sich eine Knieverletzung zugezogen wodurch ihm nun eine vierwöchige Zwangspause droht

Deggendorfer SC
(DEL2)  Das Verletzungspech beim Schlußlicht der DEL2 hält weiter an: Stürmer Sergej Janzen hat sich eine schwere Unterkörper-Verletzung zugezogen, weshalb ihm möglicherweise das Saisonende droht
 
EC Lauterbach
(RLW)  Seit dem vergangenen Wochenendte steht Jan Obernesser wieder im Tor der Luchse, er kehrt von den Kassel 89ers aus der Hessenliga zurück an seine alte Wirungsstätte

Eisbären Regensburg
(OLS) Bei den Eisbären geht es weiter Schlag auf Schlag: Mit Stürmer Leopold Tausch hat ein weiterer Spieler seinen Vertrag um zwei weitere Jahre bei den Oberpfälzern verlängert
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Stürmer Maximilian Kastner hat sich eine Verletzung am Bein zugezogen und wird mehrere Wochen pausieren müssen

FASS Berlin
(RLO)  Verteidiger Lucas Topfstedt, der zu Saisonbeginn kurrzeitig für die Preussen Berlin auf dem Eis stand und in der letzten Spielzeit für die Moskitos Essen spielte, kehrt zu den Akademikern zurück, für die er bereits zwei Jahre in der Oberliga aktiv war
 
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Der kanadische Stürmer Nathan Robinson findet bei den Saale Bulls als überzähliger Kontingentspieler keinerlei berücksichtigung mehr und steht nicht mehr im offiziellen Aufgebot
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 31.Dezember 2018

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West



    
EHC Red Bull München
Red Bulls siegen zum Jahresabschluss
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat vor 3.752 Zuschauern gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:0 (0:0|3:0|1:0) gewonnen. Für den Deutschen Meister trafen Konrad Abeltshauser, Yasin Ehliz, Tobias Eder und Yannic Seidenberg in der EisArena Wolfsburg. Kevin Reich blieb ohne Gegentor und konnte so sein erstes DEL-Shutout feiern. Mit dem Auswärtssieg im letzten Spiel des Kalenderjahrs eroberte der EHC Red Bull München wieder den zweiten Tabellenrang zurück.
Nach einer stürmischen Anfangsphase der Grizzlys, übernahmen die Münchner die Kontrolle. Frank Mauer (9.) und Trevor Parkes (11.) konnten den gut aufgelegten Wolfsburger Goalie Gerald Kuhn jedoch nicht überwinden. Die überlegenen Red Bulls erzielten bis zur Drittelpause keinen Treffer. Ebenso wenig wie auf der Gegenseite die Hausherren, die zwei Mal am Münchner Torwart Kevin Reich scheiterten (13., 17.).
Im zweiten Drittel erwischten die Niedersachsen zunächst den besseren Start, jedoch ohne Treffer. Auf der Gegenseite lief die Tormaschinerie der Isarstädter so richtig heiß: Konrad Abeltshauser machte nach einer mustergültigen Vorarbeit von Justin Shugg mit dem 1:0 den Anfang (28.), bevor Yasin Ehliz nach einer sehenswerten Kombination über Michael Wolf und Mark Voakes auf 2:0 erhöhte (34.). Kurz darauf bediente Andreas Eder seinen Bruder Tobias, der zum 3:0 traf (38.).
Im Schlussabschnitt konnte John Mitchell nach einem schönen Solo die Red Bulls nicht mit dem nächsten Treffer belohnen. Kurz darauf schlug dafür Yannic Seidenberg per Nachschuss zum 4:0 zu (43.). Für die ab diesem Zeitpunkt klar überlegenen Roten Bullen vergaben Shugg (53.) und Andrew Bodnarchuk (54.), Ehliz (56.) und Frank Mauer (59.) die letzten großen Chancen der Partie.
  
    
Bayreuth Tigers
Perfekter Jahresabschluss für die Tigers
(DEL2)  Die „Sonderzug-Serie“ der Bayreuth Tigers hat auch nach dem letzten Spiel im Jahr 2018 Be-stand, denn alle Sonderzug-Spiele mit Beteiligung der Tigers wurden von ebendiesen auch ge-wonnen.
In Ravensburg setzte Petri Kujala auf die gleichen Formationen wie beim Heimsieg vom Frei-tag, im Tor startete erneut Brett Jaeger. Beide Teams gingen schwungvoll in diese Partie vor auserkauftem Haus und an alter Wirkungsstätte von Kujala. Die Gastgeber erspielten sich da-bei ein Übergewicht und setzten die Tigers stark unter Druck, was jede Menge Arbeit in der eigenen Zone bedeutete. Vor allem bei zwei nahezu unmittelbar aufeinander folgenden klei-nen Strafen verhinderte man in Unterzahl den Gegentreffer. „Wir waren defensiv viel beschäf-tigt und hatten in Brett Jaeger einen starken Rückhalt“, hebt Petri Kujala die Defensivleistung hervor. Einzelne Chancen konnten die Tigers nicht nutzen, sodass es torlos in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt konnte man sich etwas Luft verschaffen und nach wenigen Sekunden wurde ein Bartosch-Versuch knapp vor der Linie geklärt. In der 25. Minute nutzte man dann eine Überzahlsituation zur Führung. Jozef Potac wurde an der blauen Linie angespielt, legte sich die Scheibe zurecht und sein Schuss fand an Freund und Feind vorbei den Weg ins gegne-rische Netz. Nur wenige Minuten später brachte Henry Martens - bedient von Ville Järveläinen - die Scheibe aus der Halbdistanz aufs Tor von Goalie Langmann. Die Situation war etwas un-übersichtlich, sodass die Schiedsrichter bei der nächsten Unterbrechung den Videobeweis zu-rate zogen und das Tor zur 2:0-Führung für die Gelb-Schwarzen gaben. Die Gastgeber rannten weiter an, es fehlte aber oft in der letzten Konsequenz. Die konzentrierte Arbeit der Tigers verhinderte aber einen Gegentreffer bis zur zweiten Pause.
Auch den beinahe wütenden Offensivbemühungen der Towerstars im Schlussdrittel warf man alles entgegen, besonders die Arbeit gegen den Puck war weiter sehr effektiv. Dennoch gelang in der 45. Minute der Anschlusstreffer durch Sören Sturm. Nicht einmal vier Minuten später war es Mark Heatley, der zentral im gegnerischen Drittel einen Gegenspieler aussteigen ließ und mit einem platzierten Schuss den alten Abstand wiederherstellten konnte. Knapp zwei Minuten vor dem Ende gerieten die Tigers noch einmal in Unterzahl, Towerstars-Coach Jiri Ehrenberger zog seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers und sorgte so für dop-pelte Überzahl. 58 Sekunden vor Schluss brachte Daniel Pfaffengut dann tatsächlich die Scheibe noch einmal an Brett Jaeger vorbei ins Tor zum 2:3. Doch mit großem Einsatz und Kampf retteten die Tigers den knappen Vorsprung ins Ziel und wurden zurecht von den über 250 anwesenden Tigersfans euphorisch gefeiert.
Petri Kujala: „Ich habe mir sagen lassen, dass Bayreuth noch nie ein Sonderzug-Spiel verloren hat. Und ich bin froh, dass ich nicht der erste bin, dem das passiert ist. Gratulation an meine Mannschaft, die Jungs haben gekämpft und alles getan.“
Die erste Partie im neuen Jahr führt die Bayreuth Tigers am Mittwoch, 2. Januar 2019, nach Weißwasser, zum ersten Heimspiel gastieren am kommenden Freitag, 4. Januar 2019, die Dresdner Eislöwen in Bayreuth.
  
    
Deggendorfer SC
Eispiraten siegen in wilder Partie nach Penaltyschießen
(DEL2)  Der Deggendorfer SC muss nach einer wilden Partie eine Heimniederlage  
hinnehmen. Gegen die Eispiraten Crimmitschau verlor das Team von  
Trainer John Sicinski vor ausverkauftem Haus im Penaltyschießen mit 5:6.
Dabei startete der DSC zunächst fulminant in die Partie. Gerade einmal  
73 Sekunden waren gespielt, da gelang Dimitrij Litesov mit einem  
Schuss aus spitzem Winkel das frühe 1:0. Doch damit nicht genug. In  
den ersten Minuten waren die Hausherren deutlich tonangebend und  
konnten in der 10. Spielminute nachlegen. Josh Brittain versenkte den  
Puck bei einem Zwei-gegen-Eins-Konter den Puck eiskalt im Winkel. Doch  
damit nicht genug. Nur wenige Augenblicke später schnappte sich Nico  
Wolfgramm den Puck in der Angriffszone und versenkte ihn eiskalt im  
Crimmitschauer Tor. Daraufhin wechselten die Eispiraten den Keeper.  
Für Brett Kilar kam nun Sebastian Albrecht in die Partie. Diese  
Maßnahme zeigte offenbar Wirkung, denn die Sachsen konnten in der 15.  
Minute durch Sebastian Pohl den Anschlusstreffer markieren. Trotz der  
Führung musste der DSC nach den ersten 20 Minuten einen personellen  
Rückschlag hinnehmen. Nach einem Check an Mathias Müller konnte der  
Verteidiger nicht mehr in die Partie zurückkehren.
Das zweite Drittel begann dann wieder optimal aus Sicht der  
Hausherren. In der 26. Minute gelang Dimitrij Litesov im Powerplay das  
4:1, nachdem er zuvor perfekt von Christoph Gawlik in Szene gesetzt  
wurde. Doch die Crimmitschauer hatten noch im zweiten Abschnitt eine  
passende Antwort parat. In der 35. Minute konnten sie durch Vincent  
Schlenker auf 4:2 verkürzen, ehe Christoph Körner in der 39. Minute  
seine Farben gar auf 4:3 heranbrachte. Mit diesem Spielstand ging es  
nach 40 gespielten Minuten in die Kabine.
Im Schlussdrittel erwischten dann die Gäste den besseren Start. Knapp  
zwei Minuten waren gespielt, da erzielte Rob Flick den erstmaligen  
Ausgleich für die Eispiraten. Als dann Patrick McNally in der 52.  
Minute die Gäste das erste Mal in Führung brachte, sah der ein oder  
andere DSC-Fan die Felle für die Sicinski-Truppe schon davonschwimmen,  
vor allem, da sich kurze Zeit später auch noch Alex Roach so schwer  
verletzte, dass für ihn die Partie vorzeitig beendet war. Doch die  
Deggendorfer zeigten tolle Moral und rissen das Ruder nochmal herum.  
Knapp zwei Minuten vor Ende der Partie war es Sergej Janzen, der sich  
schön durchtankte und den Puck im Crimmitschauer Tor zum umjubelten  
Ausgleich versenkte.
Da die Verlängerung keinen vorzeitigen Sieger hervorbrachte, musste  
die Partie im Penaltyschießen entschieden werden. Dort zeigten sich  
die Gäste abgezockter und konnten sich durch Patrick Klöpper und  
Dominic Walsh den Sieg sichern.
Für den Deggendorfer SC geht es gleich zu Beginn des neuen Jahres mit  
der nächsten Partie weiter. Am 2. Januar muss das Team von Trainer  
John Sicinski dann nach Ravensburg. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK verliert vor ausverkauftem Haus mit 3:4 gegen Freiburg - Blomqvists Doppelpack ist zu wenig gegen effiziente Gäste
(DEL2)  Im letzten Spiel des Jahres 2018 musste der ESV Kaufbeuren im Spiel gegen den EHC Freiburg eine knappe 3:4-Niederlage hinnehmen. Zwar waren die Joker die weitaus aktivere Mannschaft, letztlich endschied die um Längen bessere Chancenverwertung der Breisgauer diese Begegnung. Im Vergleich zum Auswärtsspiel zwei Tage zuvor in Bayreuth konnte Trainer Andi Brockmann dabei auf dasselbe Personal zurückgreifen, nahm aber einige Veränderungen in der Zusammenstellung der Reihen vor. Der ESVK kam zunächst besser aus der Kabine und hatte schon nach wenigen Momenten die Chance, in Führung zu gehen. In der dritten Minute hatte Sami Blomqvist die Führung auf dem Schläger, traf in Überzahl allerdings nur den Pfosten. Erstmals gefährlich vor dem Tor von Stefan Vajs wurde es in der siebten Spielminute. Zwar konnten die Kaufbeurer zunächst eine unübersichtliche Situation noch klären, einen abgefälschten Schuss von Marc Wittfoth konnte Stefan Vajs nur abprallen lassen und Sergej Stas staubte zum 0:1 ab. Dem Ausgleichstreffer in der 12. Minute ging ein guter Wechsel der Kaufbeurer vierten Reihe voraus, schlussendlich behielt Florian Thomas die Übersicht und spielte Daniel Haase frei, der den Freiburger Torwart Jimmy Hertel überwinden konnte. Die Freunde über diesen Treffer währte nicht lange, denn im direkten Gegenzug überwand Stas Vajs erneut mit einem abgefälschten Schuss. Auch im Mittelabschnitt waren die Joker die mit Abstand aktivere Mannschaft, die sich mehr Torchancen herausspielen konnte. Als man allerdings in den 25. Minute zu unachtsam war und in einen Konter lief, waren es erneut die Gäste, diesmal in Person von Tobias Kunz, die das Tor trafen. Der ESV zeigte sich von diesem erneuten Rückschlag jedoch unbeirrt und spielte weiter nach vorne, was mit dem Anschlusstreffer durch Sami Blomqvist nach exakt 30 gespielten Minuten belohnt wurde. Im Anschluss ließ der Offensivdrang der Allgäuer wieder etwas nach, sodass auch die Freiburger zu mehreren guten Chancen kamen. Doch Stefan Vajs hielt in Zusammenarbeit mit seinen Vorderleuten seinen Kasten bis zur zweiten Pause sauber. Das letzte Spieldrittel begann nicht unbedingt nach Plan für den ESVK, denn schon nach zehn Sekunden stellte Ryon Moser den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her und erzielte das 2:4. Auch diesen weiteren Schock verdauten die Joker zunächst gut, und kamen in der 44. Minute zum erneuten Anschlusstreffer. Steven Billich setzte sich schön im eins gegen eins durch und ließ die Scheibe im Slot für Sami Blomqvist liegen, der Hertel mit einem platzierten Schuss keine Chance ließ. Der Rest des Drittels ist im Grunde schnell erzählt: die Kaufbeurer rannten auf das Freiburger Tor an, konnten sich aber kaum richtig zwingende Chancen herausspielen. Die Freiburger dagegen fanden offensiv nicht mehr statt, was aber angesichts des Endstands sich nicht als Fehler herausstellte. 
  
    
Ravensburg Towerstars
Kein „Happy End“ zum Jahresende
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten gegen kompakt agierende Tigers aus Bayreuth eine 2:3 Heimniederlage einstecken. Nach einem 0:2 zur zweiten Pause kam das Team von Coach Jiri Ehrenberger zwar noch einmal heran, doch der Ausgleich blieb den Oberschwaben letztlich verwehrt.
Die CHG Arena war mit 3418 Zuschauern wieder einmal ausverkauft. Für Stimmung war also gesorgt, zumal die Gäste aus Franken mit einem Sonderzug anreisten und mit rund 400 Fans vor Ort waren.
Die Towerstars, die am Sonntag auch noch auf Robin Just aufgrund einer Unterkörper Blessur nach einem geblockten Schuss im Spiel gegen Crimmitschau verzichten mussten. wollten von Beginn an zeigen wer der Herr im Haus ist. Sie hatten durch Mathieu Pompei und David Zucker schon in der Startminute gute Einschussmöglichkeiten.
Nach rund sieben Minuten kamen auch die Gäste besser ins Spiel und auch Towerstars Torhüter Jonas Langmann hatte Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Da sowohl zwei Ravensburger Überzahlspiele als auch ein Powerplay der Gäste keinen Treffer brachten, blieb das flotte Startdrittel letztlich torlos.
Im zweiten Abschnitt bekamen die Towerstars allerdings Probleme in der defensiven Abstimmung und bereits nach zehn Sekunden musste Sören Sturm den Puck von der Linie kratzen. Die Sache war so knapp, dass die Hauptschiedsrichter zur Klarheit den Videobeweis konsultierten. Der Druck der Bayreuth Tigers nahm danach noch mehr zu und nach vier Minuten traf Jozef Potac mit einem verdeckten Schlenzer aus der zweiten Reihe zum 0:1.
Zu diesem Zeitpunkt saß Julian Kornelli auf der Strafbank und dies nicht ganz unumstritten. Während der in unmittelbarer Nähe befindliche Hauptschiedsrichter bei einem Zweikampf hinter dem Tor sogar noch auf „Weiterspielen“ plädierte, hob der an der Mittellinie postierte Unparteiische die Hand zur angezeigten Strafzeit. Alle Proteste blieben allerdings erfolglos.
Der Schock nach dem Gegentreffer saß tief auf Ravensburger Seite, denn in der Defensive leistete man sich fortan einige individuelle Fehler und auch im Spielaufbau biss man sich oftmals an der gegnerischen blauen Linie fest. Die Folge ließ nicht allzu lange auf sich warten. Henry Martens schlenzte frei im Slot zum 0:2 ein. Immerhin: Die Towerstars rackerten sich im weiteren Verlauf des Mitteldrittels wieder ins Spiel zurück, viele gute Chancen wurden allerdings ausgelassen.
Den Schlussabschnitt begannen die Oberschwaben mit einem wahren Sturmlauf. Adäquates Mittel zur Überbrückung der neutralen Zone waren Einzelaktionen, im gegnerischen Drittel brachten sich die Oberschwaben dann immer wieder gut in Position. Nach knapp vier Minuten wurde der Druck belohnt. Sören Sturm schlenzte aus der Halbdistanz in den linken Torwinkel, die Towerstars waren wieder im Spiel.
Der Rückschlag folgte allerdings vier Minuten später. Heatley hatte in der Ravensburger Zone viel Platz und diesen nutzte er eiskalt aus. Mit einem verzögerten Schlenzer schob er die Scheibe zum 1:3 ins lange Eck.
Danach rackerten die Gastgeber mit dem Mut der Verzweiflung und nochmals veränderten Sturmreihen, doch die Zeit glitt ihnen durch die Finger. Als Torhüter Jonas Langmann in der Schlussphase einem sechsten Feldspieler Platz machte, stocherte Daniel Pfaffengut den Puck doch noch zum 2:3 Anschlusstreffer über die Linie. Mehr als ein Schuss an den Außenpfosten in der Schlusssekunde sprang letztlich nicht mehr raus.  
  
    
Tölzer Löwen
Gelungener Jahresabschluss
(DEL2)  Zuhause läuft es: Die Tölzer Löwen gewinnen auch ihr letztes Heimspiel im Kalenderjahr 2018. Der EC Bad Nauheim wurde mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) in die Knie gezwungen. Der erste Sieg gegen die Hessen seit dem Wiederaufstieg. Man könnte am Sonntagabend viele Spieler herausgreifen, die einen entscheidenden Anteil am Löwensieg hatten. Lubor Dibelka, der den torlosen Bann brach. Stephen MacAulay oder Johannes Sedlmayr, die ihre Penaltyschüsse mustergültig versenkten oder auch Ben Meisner, der 47 Schüsse parierte. Alles in allem war es aber vor allem eine gute Mannschaftsleistung, die die Tölzer Löwen ablieferten. Offensiv hakte es zwar weiterhin gerade im Abschluss. Doch defensiv überzeugten die Buam über weite Strecken erneut. "Wir haben die letzten vier Spiele sehr gut nach hinten gespielt, betrieben guten Aufwand. Momentan flutscht das Toreschießen nicht so", erkannte auch Löwencoach Markus Berwanger. Dabei brauchte die Löwendefensive knapp drei Minuten, um warm zu laufen. Ben Meisner rettete in den ersten Minuten mehrfach grandios. Wenig später rutschte der Defensive ein weiterer Pass von Denis Shevyrin durch. Dennis Reimer bedankte sich beim Breakaway mit dem 0:1. "Tölz ist immer gefährlich gewesen, da mussten wir immer auf der Hut sein", lobte Gäste-Trainer Christoph Kreutzer. Trotzdem dauerte es bis zur 48.Spielminute, als Lubor Dibelka im Nachschuss zum Ausgleich traf. Berwanger lobte das schnelle Spiel, das beide Teams den fast 3000 Zuschauern in der weeArena boten. Auch mit dem Kampfgeist seiner Truppe war der Löwencoach zufrieden. Dieser Aufwand wurde mit der Verlängerung belohnt, in der beide Torhüter mit zwei Monster-Saves das Penaltyschießen retteten. Besonders die Parade von Felix Bick, der gegen Johannes Sedlmayr eigentlich schon geschlagen war, wird im Gedächtnis bleiben. Den entscheidenden Schuss kassierte Bick dennoch gegen die Tölzer Nummer elf. Im Penaltyschießen traf der Stürmer mit der Rückhand ins rechte Kreuzeck. Zuvor trafen Stephen MacAulay - durch die Beine - und Dennis Reimer. Das größte Lob des Tages gab es für die Löwen vom Gästetrainer: "Wie es in Tölz üblich ist haben sie gefightet bis zum Schluss. Das zeichnet Tölz aus". Markus Berwanger mahnte: "Wir müssen Schritt für Schritt schauen. Das Programm ist hammerhart". Bereits am Mittwoch geht's für die Buam im Heimspiel gegen Kassel weiter.
  
    
ECDC Memmingen
Knappe Niederlage: Indians unterliegen dem SC Riessersee in der Verlängerung
(OLS)  Auch das letzte Aufeinandertreffen in dieser Saison geht an den SC Riessersee. Trotz großen Kampfs müssen sich die GEFRO-Indians mit 3:4 n.V. geschlagen geben. Rund 2000 Zuschauer verfolgten das letzte Spiel des Kalenderjahres am Hühnerberg.
Zu Beginn des ersten Drittels mussten die Rot-Weißen dem Druck der Gäste aus Garmisch standhalten. Doch mit viel Kampf und Leidenschaft kamen die Hausherren immer besser in die Partie. Dafür wurden sie auch in der 11.Minute belohnt. Dominik Piskor stand goldrichtig und sorgte mit seinem Treffer für das viel umjubelte 1:0 (11.Minute). Der Treffer bewirkte auch, dass das Team von Coach Waßmiller nun endgültig zu seinem Spiel fand. Dennoch fiel bis zur Pause keinen weiteren Treffer.
Im zweiten Drittel kochte es dann am Memminger Hühnerberg. Das Spiel entwickelte sich in der Folge zu einem äußerst hitzigen Duell. Ausschlaggebend dafür war die fünfminütige Disziplinarstrafe plus Spieldauer gegen Marc Stotz. Diese Gelegenheit nutzen die Gäste von der Zugspitze zum Ausgleich. Doch die Indianer gingen weiterhin couragiert zu Werke und verhinderten Schlimmeres im Mitteldrittel.
Das letzte Drittel begann der ECDC dann furios. Nach einem Schuss fälschte der stark spielende Patrik Beck unhaltbar zum erneuten Führungstreffer ab (42.Minute). Doch der SC Riessersee hatte kurze Zeit später in Person von Jakob Mayenschein die passende Antwort parat und erzielte erneut den Ausgleich. Aber dieser Spielstand sollte nicht lange halten, denn die Indians nutzen ihr nächstes Überzahlspiel dieses Mal aus. Lubor Pokovic schoss den Puck von der blauen Linie in Richtung Tor, Patrik Beck hielt erneut den Schläger rein, schon schlug die Scheibe zum 3:2 unter der Latte ein. Ermutigt vom Führungstreffer versuchten die Maustädter den Deckel draufzumachen, doch auch der SCR drängte auf den Ausgleichstreffer. Kurz vor Ende des Spiels war Joey Vollmer abermals machtlos: Ein satter Schuss von Philipp Wachter schlug im Tor des ECDC ein und bescherte den Gästen den Ausgleich. Somit ging es in die Overtime.
In der Verlängerung sicherten sich die Gäste aus Garmisch den Zusatzpunkt. Der Schwede Victor Östling überwand Joey Vollmer nach rund zwei Minuten zum 4:3 n.V. aus Sicht des SC Riessersee.
Eine abermals starke Leistung im letzten Spiel des tollen Indianerjahres 2018 stand am Ende zu Buche. Somit kann der ECDC Memmingen stolz auf das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte zurückblicken und mutig in das neue Jahr 2019 starten. Mit dem EC Peiting gastiert am kommenden Freitag ein weiterer schwerer Gegner am Hühnerberg. Davor geht es am Mittwoch noch zum letzen Derby der Hauptrunde an den Bodensee, wenn sich die Indians dann nochmals mit dem EV Lindau messen müssen.
  
     
SC Riessersee
Kickoff ins Jahr 2019 - Weiß-Blauer Trikottag | Mittwoch, 2.1.19 daheim gegen Rosenheim
(OLS)  Das neue Jahr geht gleich gut los, der SC Riessersee empfängt die Starbulls aus Rosenheim zum ersten Oberbayernderby im Jahr 2019 – Spielbeginn ist um 20 Uhr. Die letzte Begegnung haben die Weiß-Blauen noch in guter Erinnerung - vor nicht einmal einer Woche kreuzten sich die Wege der beiden Clubs und das Duell konnte der SC Riessersee nach Penaltyschießen für sich entscheiden.
Die Fans des SC Riessersee haben zum Trikottag gegen die Starbulls Rosenheim aufgerufen: "Kommt am 02.01.2019 alle mit Trikot ins OEZ und lasst das Stadion „Weiss-Blau“ erstrahlen." so der Initiator der Idee, Holger Leonhardt. "Wir nehmen das natürlich gerne an und freuen uns auf möglichst viele Zuschauer im SCR Trikot im Stadion. Farbe zeigen und bekennen, diese Art der Fankultur ist in den letzten Jahren sowieso etwas verloren gegangen. Im Rahmen des Derbys und unseres 95. Geburtstages ist dies eine hervorragende Idee" so Geschäftsführer Stefan Endraß.
Tickets gibt es für das Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim und auch noch das Kombiticket (nicht an den Abendkassen erhältlich!) für die Spiele gegen Rosenheim und Sonthofen in unserer Geschäftsstelle am Montag, 31.12.18 zwischen 10-14 Uhr und am Mittwoch ab 10 Uhr. Online können die Karten ebenfalls bei unserem Ticketpartner Eventim (https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/de/) erworben werden.
Ticketpreise für das Kombiticket:
-02.01.19 gegen Rosenheim und am 06.01.19 gegen Sonthofen-
- Sitzplatz EUR 30,00
- Sitzplatz ermäßigt EUR 22,50
- Sitzplatz Kind EUR 12,00
- Stehplatz EUR 19,50
- Stehplatz ermäßigt EUR 15,00
- Stehplatz Kind EUR 7,50
Am Freitag ist dann der SC Riessersee zum zweiten Mal am Bodensee beim EV Lindau zu Gast, das Spiel beginnt dort um 19:30Uhr. Das letzte Spiel der Hauptrunde für die Weiß-Blauen steht am Sonntag, 06.01.2019 um 18 Uhr im heimischen OEZ auf dem Plan. Gegner ist wie am ersten Spieltag der ERC Sonthofen.
Ab dem 11. Januar 2019 spielt der SC Riessersee neben dem Tabellenletzten der Oberliga Süd in der Verzahnungsrunde mit den acht besten Bayernligisten. Die Clubs, die nach 18 Spieltagen auf den Plätzen Eins und Zwei liegen, sind für die Oberliga-Süd 2019/20 sportlich qualifiziert.
An dieser Stelle möchten sich die Verantwortlichen des SC Riessersee für die Unterstützung bei seinen Anhängern im abgelaufenen Jahr bedanken. Egal wo auch die Weiß-Blauen gespielt haben, waren stets Riesserseer dabei und stärkten unserer Mannschaft den Rücken.
Auch bei allen Freunden, Sponsoren, Gönnern, Fans und auch den unzähligen Helfern möchte sich der SCR für die Unterstützung herzlich bedanken. Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
  
    
Starbulls Rosenheim
3:4-Niederlage gegen Peiting auch im Heimspiel
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben auch den zweiten Vergleich mit dem EC Peiting am Jahresabschlusswochenende der Eishockey-Oberliga Süd knapp verloren. Nach der 3:4-Auswärtsniederlage am Freitag unterlagen die Grün-Weißen dem Tabellenführer am Sonntagabend im Rosenheimer emilo-Stadion vor 2.670 Zuschauern mit dem gleichen Ergebnis. Erneut gaben die Starbulls eine zwischenzeitliche 2:1-Führung aus der Hand, wobei der abgezockte Gegner aus dem Pfaffenwinkel bei den Sieg bringenden Treffern von fatalen Rosenheimer Fehlern profitierte. Matchwinner für den Spitzenreiter war einmal mehr Thomas Heger, der seinem Doppelpack vom Freitag einen weiteren folgen ließ.
Anders als am Freitag in Peiting, wo die Starbulls Rosenheim durch einen Doppelschlag von Chase Witala und Tobias Draxinger mit 2:0 im ersten Drittel in Führung gingen, war es im Sonntagsvergleich auf Rosenheimer Eis der EC Peiting, der den besseren Start erwischte. Nachdem Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer Schüsse von Lukas Gohlke und Marko Babic noch parieren konnte, staubte Thomas Heger aus kurzer Distanz zum 0:1 ab (9.). Der Führungstreffer für die Rot-Weißen fiel jedoch überraschend, denn die Hausherren ließen kaum Abschlüsse der Gäste zu und waren offensiv das aktivere Team. Tom Pauker und Vitezslav Bilek verfehlten das Tor in Situationen, in denen Gästekeeper Florian Hechenrieder schon geschlagen schien, jeweils ganz knapp.
Im zweiten Spielabschnitt erzwang Michael Baindl mit einer engagierten Einzelleistung schon nach 40 Sekunden den Rosenheimer Ausgleich zum 1:1. Die Starbulls blieben am Drücker und legten nach. Bilek hielt frei vor dem Tor den Schläger in einen perfekten Diagonalpass von Dominik Daxlberger und verlängerte die Scheibe unhaltbar für Torwart Hechenrieder zum 2:1 ins Netz (25.). Allerdings hatte die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung ganze 31 Sekunden Bestand. Rosenheims Defensive leistete sich eine folgenschwere Unaufmerksamkeit, konzentrierte sich versammelt auf den Bandenbereich und vergaß den im Zentrum weilenden Thomas Heger völlig. Der ließ sich, nachdem das Spielgerät erneut über Babic und Gohlke zu ihm gelangte, nicht zweimal bitten und vollstrecke mutterseelenalleine aus kurzer Distanz eiskalt zum 2:2 (26.). An diesem Spielstand änderte sich in einer fortan ausgeglichenen Partie bis zur zweiten Pause nichts mehr. Bemerkenswert war aber, dass die Starbulls sich gegen das beste Powerplayteam der Liga diesmal in den drei gebotenen Situationen schadlos halten konnten.
Auch das dritte Drittel begann mit einem schnellen Tor – diesmal allerdings für die Gäste. Erneut leistete sich die Rosenheimer Defensive einen fatalen Fehler, diesmal in Form eines Fehlpasses in einer völlig gefahrlosen Situation an der eigenen Grundlinie. Ty Morris schaltete sofort und bediente Florian Stauder, der aus kurzer Distanz einschob (41.). Dominic Krabbat erhöhte schließlich mit einem harmlos anmutenden Schuss, den Torwart Steinhauer durch die Schoner rutschen ließ, sogar auf 2:4 (47.).
Die Hausherren schienen geschockt und fanden keine Mittel, die nun souverän agierenden Gäste noch einmal nachhaltig in Bedrängnis zu bringen. Peiting verteidigte im Stile eines Spitzenteams, ließ sich auf keinerlei Risiko ein und war sich auch für eine Reihe unerlaubter Weitschüsse nicht zu schade. In Überzahl gelang Manuel Neumann mit einem Handgelenkschuss ins rechte obere Eck aber doch noch der Anschlusstreffer zum 3:4 (57.). Die Rosenheimer Maßnahme, in den letzten Spielmomenten ohne Torwart und mit zusätzlichem Feldspieler zu agieren, eröffnete Maximilian Vollmayer sogar eine späte Chance zum 4:4, aber der fehlerlos haltende Florian Hechenrieder ließ sich nicht mehr überwinden.
Aufgrund der Niederlage und der anderen Ergebnisse des Spieltages sind die Starbulls Rosenheim vom zweiten auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Die nächsten beiden Chancen, dies zu korrigieren, gibt es für die Grün-Weißen im Jahr 2019 zunächst auswärts: Am Mittwoch gastieren die Starbulls in Garmisch-Partenkirchen beim SC Riesssersee, am Freitag in Sonthofen (Spielbeginn jeweils 20 Uhr). Das nächste Rosenheimer Heimspiel findet am kommenden Sonntag um 17 Uhr statt. Zu Gast im emilo-Stadion sind dann die Memmingen Indians.
  
    
ERC Sonthofen
Hochverdienter 5:2-Sieg der Bulls gegen die EV Lindau Islanders
(OLS)  Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Mannschaften mit verhaltenem Beginn ohne zwingende Chancen. Nach fünf Minuten das erste Powerplay für die Bulls. Sonthofen schnürte die Islanders in deren Drittel ein und die Mannschaft vom Bodensee konnte sich bei ihrem Torhüter David Zabolotny bedanken, dass Sonthofen nicht in Führung ging. Anschließend entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Ab der Hälfte des Drittels übernahm zunehmend der ERC das Kommando. Immer wieder erspielten sich die Bulls gute Torgelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben.
Kurz vor Ende der vermeintliche Führungstreffer für die Bulls. Der Puck glitt jedoch erst nach der Pausensirene über die Torlinie und somit ging es mit 0:0 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel startete Lindau besser, doch Patrick Glatzel hielt das Tor der Bulls vorerst sauber. In der 30. Minute dann das erste Tor des Abends: Chris Stanley auf Seiten der Lindauer brachte sein Team – zu diesem Zeitpunkt etwas glücklich – mit 0:1 in Führung. Nur eine Minute später eine weitere Strafzeit für Lindau. Auch in diesem Powerplay schnürte der ERC die Islanders in deren Drittel ein und erneut musste David Zabolotny sein Team mehrmals retten. Kurz danach war er dann aber bei einem Schuss von Daniel Rau machtlos. Der Puck kam über Jonas Schlenker zu Daniel Rau, der von der Blauen den verdienten Ausgleich erzielte. Danach war Sonthofen das bessere Team. Einige Male erspielte sich Sonthofen gute Gelegenheiten zur Führung. Doch im zweiten Drittel sollte ihnen kein weiterer Treffer mehr gelingen. Damit ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel legten die Bulls los wie die Feuerwehr und drängten den EVL immer wieder in deren Drittel. So fiel in der 42. Minute durch Michel Maaßen das hochverdiente 2:1. Eine Minute später zappelte der Puck wieder im Netz von Lindau. Nach langer Beratung entschieden die Unparteiischen jedoch, den Treffer wegen hohen Stocks nicht zu geben. Dennoch blieb Sonthofen weiter am Drücker. So dauerte es nur weitere drei Minuten, bis das 3:1 kurz nach dem Powerplay für die Bulls fiel. Michel Maaßen setzte sich erneut durch und krönte seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Von den Islanders war zu diesem Zeitpunkt nur noch wenig zu sehen. In der 50. Minute wieder Powerplay für den ERC. Petr Sinagl gab mit seinem Schuss von der Blauen die Vorlage für Fabian Voit, der reaktionsschnell zu Martin Frolik spielte. Dieser schob den Puck ins leere Tor zum 4.1 ein. Auch danach blieb Sonthofen weiter am Drücker. Lindau zeigte nur vereinzelt Entlastungsangriffe. Wenn ein Puck jedoch aufs Tor des ERC kam, war spätestens bei Patrick Glatzel Endstation. Kurz vor Ende verkürzte dann doch noch Andreas Farny für die Islanders auf 4:2. Danach nahm der EVL seinen Keeper Zabolotny für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Das leere Tor nutzte Petr Sinagl 15 Sekunden vor Schluss dann zum Endstand von 5:2.
„Der Sieg der Bulls an diesem Abend war verdient“, resümierte Martin Sekera in der anschließenden Pressekonferenz. „Ich war heute sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Wir haben im zweiten und dritten Drittel in Lindau bereits gut gespielt und diese Leistung heute das ganze Spiel über bestätigt“, so Sekera weiter.
Chris Stanley konnte dem ERC nur gratulieren. Sein Team war heute nicht bereit, Sonthofen dagegen hatte den Willen zum Sieg.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
LEERER AKKU IN REGENSBURG – SCHMIDT UND LADIGAN KEHREN ZURÜCK ZU DEN LÖWEN
(OLS)  Bei der 3:9-Niederlage am Sonntag bei den Eisbären Regensburg wurde deutlich, wie sehr der EHC Waldkraiburg mit seinem dezimierten Kader aktuell auf der wörtlich letzten Rille läuft. Zunehmend schwand die Kraft und so kam am Ende ein derart klares Resultat zustande. Allerdings gibt es wenigstens diesbezüglich positive Nachrichten, denn zwei neue, aber altbekannte Gesichter spielen ab dem 1. Januar 2019 wieder für die Löwen: Stürmer Dennis Ladigan und Verteidiger Daniel Schmidt kehren vom Landesligisten Trostberg Chiefs zum EHC Waldkraiburg zurück.
13 Feldspieler und zwei Torhüter hatte EHC-Coach Sebastian Wolsch beim Spiel am Sonntag gegen seinen Ex-Klub in der Donau-Arena im Gepäck, diese verkauften sich aber wieder einmal gut- wenngleich es am Ende auch kräftemäßig nicht mehr reichte. Schließlich tritt man seit Wochen mit einer Handvoll Spieler an. Constantin Ontl erzielte bereist nach 46 Sekunden die Führung für Regensburg (00:46), Bobby Chaumont konnte aber exakt sechs Minuten später ausgleichen (06:46). Wieder war aber umgehend Ontl zur Stelle und sorgte nur 100 Sekunden später für die erneute Führung der Hausherren (08:26). Im zweiten Drittel trieben Benedikt Böhm (26:46), Leopold Tausch (27:51) und Erik Keresztury (33:15) das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe, Kiril Galoha traf aber noch zum 2:5-Anschlusstreffer aus Sicht der Industriestädter (34:10).
Im Schlussabschnitt ging es im Tank der Löwen aber zur Neige und Matteo Stöhr (47:15), Peter Flache (49:05), abermals Ontl (53:09) und Nicolas Sauer (53:40) schenkten dem EHC gewaltig ein. Konstantin Kessler ging nach dem neunten Gegentor, bei dem er relativ allein auf weiter Flur stand, vom Eis und für ihn kam Kevin Yeingst. Dieser lieferte 200 Sekunden vor dem erlösenden Ende dann sogar noch einen Vorlage für den Powerplay-Treffer vom Bobby Chaumont zum 3:9 (56:40), wirklich freuen wollte er sich darüber auch nicht mehr- angesichts des Resultats auch nicht gerade verwunderlich.
Mit sieben Punkten Rückstand auf den Vorletzten Sonthofen ist bei noch drei ausstehenden Hauptrundenspielen der Zug in die Zwischenrunde so gut wie abgefahren. Wenn auch noch rechnerisch möglich, dürften sich inzwischen aber auch die größten Optimisten nun endgültig auf die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten einstellen. Zuvor tritt der EHC aber noch im neuen Jahr am 2. Januar zuhause in der Raiffeisen Arena gegen den EV Landshut an, am letzten Hauptrunden-Wochenende der Oberliga Süd geht es am 4. Januar nach Weiden, zwei Tage später kommt Höchstadt. Personell gibt es ab dem 1. Januar aber bereits Zuwachs für die Löwen: So werden Stürmer Dennis Ladigan und Verteidiger Daniel Schmidt zum EHC zurückkommen, nachdem sie am Sonntag ihr letztes Spiel für Landesligist Trostberg absolviert haben. 
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles feiern im letzten Spiel des Jahres einen Auswärtssieg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben im letzten Spiel des Jahres einen Sieg bei den Hannover Indians eingefahren. Die Mannschaft um Kapitän Josh Mitchell gewann mit 2:6 (1:5/0:1/1:0).
Vor 4221 Fans legten die Crocodiles einen optimalen Start hin: In Überzahl brachte Lennart Palausch sein Team in Führung (2.), eine Minute später legte Ryan Warttig nach (3.). Die Indians waren sichtlich geschockt, während die Gäste munter weiterspielten. Fabian Calovi (11.), Brad McGowan (15.) und Moritz Israel (18.) erhöhten auf 0:5. Erst kurz vor dem Drittelende konnten die Hausherren ein Lebenszeichen in Form des Treffers zum 1:5 von Branislav Pohanka geben (19.).
In der Folge schalteten die Crocodiles einen Gang zurück, ließen die Hannoveraner aber nicht mehr ins Spiel kommen. Moritz Israel erhöhte auf 1:6 (30.) und Brent Norris verkürzte noch einmal auf 2:6 (55.).
Richtig emotional wurde es erst nach der Partie wieder: Die rund 200 mitgereisten Gästefans verabschiedeten Verteidiger Aaron Reinig, der sich dem DEL2-Club Deggendorfer SC anschließt. Eine große Geste kam auch von Seiten der Indians-Fans, die die Spieler der Crocodiles mit einer Welle und „Kämpfen, Crocos, kämpfen“-Rufen verabschiedeten.
„Wir haben gut angefangen und im ersten Drittel fast jede Chance genutzt. Danach haben wir das ziemlich souverän gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Wenn man sieht, wie viele Fans uns hier begleitet haben und wie sie hinter uns stehen in dieser Situation, gibt das natürlich auch einen Schub. Es ist auch schön, dass die Fans der Indians mit uns gefeiert haben. Das habe ich so noch nicht erlebt“, sagte Torhüter Kai Kristian.
Am Mittwoch geht es für die Mannschaft um Kapitän Josh Mitchell gegen die Moskitos Essen weiter.
  
    
Herner EV
Herner EV – Harzer Falken 5 : 1 (2:0,1:1,2:0)
(OLN)  Im 25. und letzten Heimspiel des Jahres 2018 kam der Herner EV am Sonntagabend in der heimischen Hannibal-Arena zu einem 5:1-Erfolg gegen die Harzer Falken. Endgültig sichergestellt werden konnte der Sieg allerdings erst mit einem Doppelschlag in der 53. und 54. Minute. Zwar führte das Team von Danny Albrecht nach 27 Minuten mit 3:1 und hätte zu dem Zeitpunkt noch deutlicher vorn liegen können, aber die mit kleinem Kader vom Wurmberg angereisten Gäste konnten kurz vor der zweiten Drittelpause auf 3:1 verkürzen. Nach 47 Minuten wäre für das tapfer kämpfende Team von Trainer Arno Lörsch vielleicht sogar mehr drin gewesen, denn die Falken konnten 95 Sekunden in doppelter Überzahl spielen. HEV Keeper Björn Linda zeigte aber nicht nur in dieser Situation sein großes Können und hielt das Ergebnis.
Dass das Team aus Braunlage die Partie nicht kampflos hergeben wollten sah man schon in der Anfangsphase. Ein Pfostenschuss in der 3. Spielminute verdeutlichte dies. Der HEV brauchte eine Zeit um druckvolle Angriffe zu fahren. Ein Break von Thomas Zuravlev brachte nach sechs Minuten die erste Herner Chance und nur Sekunden später zog Verteidiger Tom Schmitz von der rechten Seite ab und traf zum 1:0. Vier Minuten später konnte die 2:0-Führung bejubelt werden. Brad Snetsinger bereitete den Treffer gut vor und Sören Hauptig vollendete aus zentraler Position. Der noch wenige Stunden 27-jährige HEV-Stürmer war insgesamt an drei Treffern an diesem Abend beteiligt und erntete nach Spielende für seinen großen kämpferischen Einsatz ein Sonderlob von seinem Trainer. Die Gäste zeigten sich wenig beindruckt vom Rückstand, so dass Björn Linda noch einige Male beherzt eingreifen musste. Den zweiten Abschnitt begann der HEV sehr druckvoll und holte sich gute Möglichkeiten heraus, musste aber bis zur 27. Minute warten, bevor Mike Schmitz im Nachschuss zum 3:0 einlochen konnte. Danach scheiterte Tobias Esch zweimal in direkter Folge am Harzer Keeper und in der folgenden Überzahl gab es ein Herner Dauerfeuer auf das Gehäuse von Fabian Hönkhaus. Ein beruhigender vierter Treffer wollte aber nicht gelingen. Als dann in der 39. Minute Brandon Morley auf 3:1 verkürzen konnte, hatte sich das Vergeben von Torchancen auf Seiten des HEV gerächt. Auch im Schlussdrittel machten die Grün-Weiß-Roten Druck, vergaßen aber weiterhin den erfolgreichen Abschluss. Somit konnte es noch einmal eng werden, als es in der 47. Minute zwei Herner Strafzeiten in kurzer Folge gab. Nun gab es ein Dauerfeuer auf das Tor von Björn Linda, aber der leistete Schwerstarbeit und war nun nicht mehr zu bezwingen. Beruhigung brachte erst das 4:1 von Tom Schmitz nach 53 Minuten, der von der linken Seite abzog. Und als eine Minute später in Überzahl ebenfalls von links zum 5:1 erfolgreich abschließen konnte, da war das Spiel endgültig. Die ohnehin nur mit 12 Feldspielern angereisten Gäste verloren bereits nach 33 Minuten mit Andreas Druzhinin einen weiteren Akteur. Der Verteidiger musste mit einer Verletzung ins Krankenhaus gebracht werden. Gute Besserung an dieser Stelle für den 20-jährigen.
Im neuen Jahr geht es in der Oberliga Nord sofort weiter. Allerdings nicht für den HEV, denn am Mittwoch, dem 2. Januar 2019 sind die Grün-Weiß-Roten spielfrei. Das Team von Danny Albrecht startet am Freitag, dem 4. Januar 2019 auswärts bei den Berliner Preussen. Am Sonntag, dem 6. Januar 2019 kommt es danach in der Hannibal-Arena zum erneuten Derby gegen die Essener Moskitos.
  
    
EV Füssen
6:4-Erfolg gegen Dorfen sichert dem EVF den ersten Platz in der Bayernliga-Hauptrunde
(BYL)  Der Eissportverein Füssen schließt die Hauptrunde der Bayernliga als Sieger ab. Vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag kann der EVF mit vier Punkten Vorsprung nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden. Im letzten Heimspiel gegen den ESC Dorfen war es aber ein hartes Stück Arbeit, ehe die verdienten drei Punkte unter Dach und Fach gebracht werden konnten. Am Ende hieß es 6:4 (3:1, 2:2, 1:1) gegen die Oberbayern.
Bereits in der ersten Spielminute scheiterte Stürmer Ondrej Zelenka gleich dreimal am Gästetorhüter, ehe Göttlicher und Miculka erste Chancen für Dorfen vergaben. Trotzdem war das 0:1 durch Tomas Vrba per Schlagschuss alles andere als zwingend. Innerhalb von viereinhalb Minuten konnte der EVF das Spiel in der Folge mit drei Treffern drehen, zwei davon wurden in Powerplaysituationen erzielt. Tyler Wood, Markus Vaitl und Marc Besl waren die Torschützen. Die Eispiraten waren in diesem Abschnitt nur bei einer eigenen Überzahl nochmals gefährlich.
Im zweiten Abschnitt hatte zunächst Tobias Meier die Chance, um die Führung auszubauen, ehe Dorfens Topstar Lukas Miculka zweimal die Füssener Abwehr düpierte. Damit stand es nach 29 Spielminuten wieder unentschieden. Doch wie schon gegen Schongau und bei identischem Spielverlauf war es auch diesmal Marc Besl, der den EVF per Solo wieder in Führung brachte. Danach wechselte Dorfen den Torhüter, und hatte prompt gute Chancen zum Ausgleich. Vergab Marius Keller noch frei vor dem gegnerischen Gehäuse, so traf Markus Vaitl vier Sekunden vor Drittelende zum wichtigen 5:3.
In den letzten zwanzig Minuten verlegten sich die mit kleinem Kader angetretenen Gäste nur noch auf Konter, Füssen konnte den Gegner teilweise in dessen Drittel einschnüren. Maximilian Dropmann und Thomas Böck hatten Riesenchancen, um für die Entscheidung zu sorgen, stattdessen ergab ein schneller Gegenangriff durch Christian Göttlicher den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Anschlusstreffer. Zu spielen waren da noch gut acht Minuten, und die Eispiraten witterten nun Morgenluft. Füssen nahm eine Auszeit, doch eine späte Strafzeit brachte viel Druck, da die Gäste auch noch den Torhüter vom Eis nahmen. Gegen sechs Feldspieler mussten sich die Füssener mit allen Kräften wehren, ehe Marius Keller eine Minute vor Ende mit seinem Schuss ins leere Gehäuse des ESC alles klar machte.
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Kompliment an Dorfen, sie haben heute mit wenig Leuten alles versucht. Das Erreichen des ersten Platzes mit diesem Sieg heute war für uns psychologisch sehr wichtig. Natürlich haben die Jungs nach den letzten Ergebnissen gezweifelt, darum war das Wie heute egal, Hauptsache war der Sieg. Wobei wir auch bei den Niederlagen nie untergegangen sind, sondern immer auf Augenhöhe waren. Das gehört auch zu einem Lernprozess dazu, damit die Spieler sehen, was sie anders machen müssen, um zum Erfolg zu kommen. Das sind oft Kleinigkeiten. Ich bin stolz darauf, dass wir uns in so einer starken und ausgeglichenen Liga auf dem ersten Platz festsetzen konnten.“ (MiL)
  
    
EHC Königsbrunn
Doppelt Grund zur Freude
(BYL)  In Königsbrunn wird gerade gefeiert, denn mit dem 3:0 bei den „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt ist der achte Tabellenplatz gesichert. Nach einem intensiv geführten Spiel zeigten die Brunnenstädter in Unterfranken eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung, der Sieg war am Ende hochverdient.
EHC-Coach Sven Rampf musste in der Partie auf Matthias Forster, Aleksander Polaczek und Alexander Engel verzichten. Dieses Mal durfte Goalie Donatas Žukovas das Tor der Königsbrunner hüten, Jennifer Harß war als Backup im Aufgebot dabei.
Die Gastgeber starteten sehr energisch und mit viel Aufwand in die Partie. Der EHC konzentrierte sich zunächst nur auf die Defensive und beschränkte sich auf eventuelle Kontermöglichkeiten. Auch in einem ersten Unterzahlspiel stand Königsbrunn gut und ließ kaum Schüsse auf das Tor zu. Falls doch mal ein Puck durchrutsche stand Torgigant Donatas Žukovas als sicherer Rückhalt im Königsbrunn Tor. Nach den ersten zehn Spielminuten wurde der EHC angriffslustiger und generierte einige Chancen, allerdings ohne zu treffen. In der 19. Spielminuten verhinderte nur der Pfosten eine Führung der Königsbrunner. Nach 20 Spielminuten gingen dann beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen.
Im zweiten Spielabschnitt startete Königsbrunn stark und zeigte sich mit mehr Biss. Nach einem Scheibenverlust der Gastgeber setzte Hayden Trupp Patrick Zimmermann in Szene, dieser musste nur noch den Puck einschieben und sorgte so für die 1:0 Führung für Königsbrunn. Kurz darauf hatte Lukas Fettinger noch eine Großchance, vergab aber knapp. Schweinfurt bleib zwar gefährlich, doch Königsbrunn zeigte sich stark verbessert gegenüber den ersten zwanzig Minuten und ließ die Scheibe schön laufen. Der EHC verteidigte weiter clever und kam immer wieder mit schnellen Gegenstößen vor das Schweinfurter Tor, allerdings ohne zu treffen. In Überzahl zeigte Königsbrunn heute nicht das gewohnt starke Powerplay und verlor einige Male den Puck. Doch kurz vor der letzten Pause fälschte Maxi Herman einen Schuss von Dominic Auger ins Schweinfurter Tor ab und sorgte für das 2:0. Bis Drittelende fiel dann aber kein Treffer mehr.
Schweinfurt startete im letzten Spielabschnitt die Schlussoffensive und suchte den frühen Anschluss, doch der EHC stand weiterhin gut und verteidigte clever. Beide Mannschaften kassierten im letzten Drittel einige Strafen, doch weder Schweinfurt noch der EHC konnte daraus Kapital schlagen. Vier Minuten vor Spielende startete der EHC aber einen Konter, bei dem Hayden Trupp seinen Sturmpartner Lukas Fettinger clever bediente, dieser sorgte mit seinem schönen Rückhandtreffer für das entscheidende 3:0. Schweinfurt versuchte weiterhin, wenigstens noch einen Ehrentreffer zu erzielen, doch der EHC ließ nichts mehr anbrennen und holt sich am Ende verdient den Sieg gegen zu harmlose Gastgeber.
Mit dem Erfolg gewinnt der EHC Königsbrunn entscheidende Punkte und qualifiziert sich am vorletzten Spieltag der Vorrunde für die Verzahnungsspiele mit der Oberliga Süd. Damit erreichen die Brunnenstädter ihr Saisonziel und haben nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Nach dem heutigen Sieg holt sich Königsbrunn den siebten Tabellenrang und überholt den EHC Klostersee, der überraschend gegen Schongau verlor. Am nächsten Sonntag folgt das letzte Vorrundenspiel in heimischer Eisarena, die Spieler wollen dann einen Sieg gegen Geretsried einfahren. Königsbrunn kann ohne Druck spielen, für Vorstand Tim Bertele ist ein Heimsieg aber eine Frage der Ehre.
Königsbrunns neuer Coach Sven Rampf zeigt sich zufrieden mit seinem Team: „Meine Mannschaft hat ein perfektes Spiel gemacht. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten und sind hinten sicher gestanden. Don im Tor hat wieder mal eine überragende Partie gezeigt, er hat sich diesen Shotout verdient und war der Turm in der Schlacht. Die Jungs haben zu 100% gezeigt, was ich von ihnen gefordert hatte und deswegen ging der Sieg am Ende verdient an uns“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks mit Comeback gegen Miesbach - 4:3 Sieg reicht nicht für die Verzahnungsrunde
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntag vor 675 Zuschauern in der Passauer EisArena mit 4:3 nach Verlängerung gegen den TEV Miesbach gewonnen. Die Niederbayern kämpften sich nach einem 1:3 Rückstand zurück ins Spiel und konnten in der Overtime den Siegtreffer durch Anton Pertl erzielen. Der jungen Black Hawks Mannschaft war die Verunsicherung nach der Niederlage gegen Schongau noch deutlich anzusehen. Trainer Christian Zessack suchte hinterher nicht nach Ausreden, versuchte jedoch das Scheitern, die Verzahnungsrunde nicht erreicht zu haben zu erklären: "Es fehlen einfach ein paar Prozent, wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir im Laufe der Saison neun Spieler verletzungsbedingt ersetzen mussten und sich unsere Mannschaft im Umbruch befindet", erläuterte der 50-Jährige. Gestern Abend zum Beispiel fehlte die komplette erste Reihe um unter anderem Alexander Janzen, Petr Sulcik (beide verletzt) oder Dominik Schindlbeck (gesperrt) und es standen nur vier Spieler auf dem Eis, die 24 Jahre oder älter sind. Dazu fehlten die Langzeitverletzten Benno Baumgartner, Dominik Persch, Mathias Pilz und Simon Schießl.
Von Beginn an traten die Passau Black Hawks gegen Miesbach wesentlich konzentrierter auf als gegen Schongau. In vielen Situationen fehlte aber einfach der Mut für noch mehr Einsatz und Härte. Die Gäste aus Miesbach nutzen ihre Chancen konsequent aus und gingen im Schlussdrittel mit 1:3 in Führung. In Überzahl verkürzten die Habichte auf 2:3. In der 59. Spielminute wurde nach einem Foul an Svata Merka ein Penalty zugunsten der Black Hawks ausgesprochen. Philipp Müller verwandelte den fälligen Penalty souverän zum Passauer Ausgleich. In den Schlussminuten und in der Overtime mussten die Habichte dann dazu noch in Unterzahl antreten. Mit Kampfgeist und Einsatz brachten die Dreiflüsse Städter die nummerische Unterzahl „von der Uhr“. Als sich alle in der EisArena schon auf das Penalty schießen eingestellt hatten, vollendete Anton Pertl einen Konter zum 4:3 Siegtreffer für seine Farben. Trotz des Sieges gegen Miesbach, können sich die Passau Black Hawks am letzten Spieltag in der Tabelle nicht mehr verbessern und müssen sich ab 13. Januar in der Bayernliga Abstiegsrunde beweisen. Im Angesicht der Enttäuschung richtete EHF-Trainer Christian Zessack bereits wieder den Blick nach vorne. Der Black Hawks Coach ist zuversichtlich im Hinblick auf die bevorstehende Abstiegsrunde: "Es wird sicherlich nicht einfach, aber spielerisch werden wir egal in welche Gruppe wir kommen, besser sein, als unsere Gegner. Wichtig ist es einfach das alle jetzt zusammenhalten." Die Enttäuschung der Fans könne der Black Hawks Trainer aber verstehen. „Wir haben unser Ziel die Verzahnungsrunde nicht erreicht. Zuletzt haben wir auch unsere Leistung nicht abrufen können. Ich kann jeden verstehen der enttäuscht und unzufrieden ist. Nur es wird jetzt nur eines helfen: Zusammenhalten und zusammenrücken. Ich kann versprechen, solche Situationen schweißen eine Mannschaft zusammen und geben ihr Stärke.“ Gab sich der Black Hawks Coach auf der Pressekonferenz optimistisch. Am Sonntag 06. Januar geht es für die Black Hawks im letzten Vorrundenspiel nach Klostersee. Dort gilt es dann an die Leistungen aus dem November anzuknüpfen und sich Selbstvertrauen für die Bayernliga Abstiegsrunde zu holen. Der Spielplan für die Abstiegsrunde wird im Anschluss an den letzten Spieltag veröffentlicht. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Zwischenrunde erreicht!
(BYL)  Die Eishackler haben den 8. Platz mit dem Heimsieg gegen die Bad Kissinger „Wölfe“ perfekt gemacht und damit das vorgegebene Ziel erreicht. Es reichte eigentlich nur ein Punkt, um wirklich sicher zu gehen. Mit dem schönen Jahresabschluss, kann man jetzt beruhigt nach Pegnitz fahren und „Muss“ nicht mehr gewinnen.
Am Sonntagabend vor 626 Zuschauern gewannen die „Eishackler“ ihr Heimspiel gegen eine dezimierte Bad Kissinger Mannschaft die nur mit 11 Spielern und zwei Torhütern verspätetet anreiste. Spielfluss kam nicht so recht auf, an den Spielern lag, dass aber definitiv nicht. Schon ab der ersten Minute wurden Strafen ausgesprochen in den ersten beiden Minuten auf Peißenberger Seite und zwischen der 3. und 17. Minute auf Bad Kissinger Seite. 
Das 1:0 machten die Peißenberger in der 7. Minute durch Leo Zink bei 5 gegen 3 Überzahl.
Vier Minuten später hielt Maxi Brauer den Schläger hin und fälschte den Pass von Manfred Eichberger entscheidend ins Kissinger Tor ab. 2:0.
Auf „Wölfe“-Seite traf in der 14. Minute Anton Zimmer zum 2:1 und nur eine Minute später gab der „der Spieler des Spiels“ Marco Mooslechner die richtige Antwort mit dem 3:1. So ging es in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt waren es die Gäste, die die Spielbestimmende Mannschaft waren und ein gut aufgelegter Felix Barth im Tor hielt ein ums andere Mal. Beim 3:2 Anschlusstreffer konnte aber selbst Barth nicht mehr eingreifen, um das Tor zu verhindern erneut traf Anton Zimmer. Es sollte aber das letzte Tor für die Bad Kissinger sein.
Denn im letzten Drittel nahmen beide Mannschaften fahrt raus. Für Bad Kissingen ging es von vorne herein um nichts mehr und die „Eishackler“ gaben sich mit der Führung zufrieden und verwalteten das Spiel bis zur 53. Minute, als Florian Höfler mit dem 4:2 die Entscheidung brachte. Verletzt hat sich in diesem Spiel zum Glück auch niemand, sodass man beruhigt und ohne Druck noch das Pegnitz-Spiel über die Bühne bringt, um dann mit voller Energie in die Zwischenrunde zu starten.
Einen Guten Rutsch in das neue Jahr wünschen die „Eishackler“.
  
   
EHC Klostersee
EA Schongau Mammuts – EHC Klostersee 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
(BYL)  Das hatte man sich im Lager des EHC Klostersee definitiv anders vorgestellt. Am vorletzten Spieltag der Bayernliga-Hauptrunde setzte es bei den Mammuts der EA Schongau eine glatte 0:3-Niederlage. Zum zweiten Mal in der laufenden Spielrunde nach dem Nullvier gegen Bad Kissingen in der Hinrunde gingen die Rot-Weißen damit "blank". Sozusagen aus eigener Kraft hat die Truppe von Dominik Quinlan damit das angepeilte Saisonziel (Ein Platz unter den besten Acht und damit das Erreichen der oberen Verzahnungsrunde), der - abgesehen vom Bonus des sehr guten Torverhältnisses - noch ein Zähler fehlte, auf der Liga-Zielgeraden damit nicht gestemmt. Zum "Endspiel" gegen die Passau Black Hawks wird es am Dreikönigstag im Grafinger Eisstadion (Spielbeginn 18 Uhr) angesichts von vier Punkten Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz dennoch nicht kommen.
"Wir waren vom Kopf her und auch in den Beinen nicht frisch und spritzig genug, um die Aufgabe souverän zu lösen", erklärte Headcoach Quinlan nach der Partie. Während der zuletzt erkrankte und fiebrige Torhüter Dominik Gräubig wieder zurück im Team war, fehlte der verletzte Spielmacher, Denker und Lenker Bob Wren insbesondere in Überzahl an allen Ecken und Enden. Die Mammuts ihrerseits gingen bei der ersten Hinausstellung gegen den EHC in Führung - drei Sekunden vor der Sirene zum zweiten Pausentee. In den verbleibenden 20 Spielminuten gelang es nicht, ruhig und konzentriert weiter zu machen, um den knappen Rückstand noch zu drehen. Wie sagt man in solchen Situationen so schön: Schongau wollte den Sieg da mehr und hatte auch die notwendig bissige Einstellung dafür.
  
    
ESV Buchloe
Torfeuerwerk zum Jahresausklang - ESV Buchloe feiert 11:1 Schützenfest über Schlusslicht Forst im letzten Heimspiel des Jahres
(BLL)  Mit einem wahren Torfestival haben die Buchloer Piraten am Sonntagabend das letzte Heimspiel des Jahres, das auch gleichzeitig das letzte der Hauptrunde war, gegen den Tabellenletzten SC Forst beendet. Gegen chancenlose Gäste stand nach 60 Minuten ein klarer und deutlicher 11:1 Heimerfolg (5:1, 1:0, 5:0) auf der Anzeigetafel, der die Buchloer vor dem letzten Hauptrundenspiel am Dreikönigstag in Kempten auf Tabellenplatz drei springen ließ.
Die etwa 280 Zuschauer bekamen vom Start weg ein durchaus unterhaltsames, wenn auch einseitiges Match geboten. Denn die Hausherren setzten sich eigentlich vom ersten Bully weg im Drittel der Forster fest. Während Maximilian Schorer nach gut vier Minuten noch am Pfosten scheiterte, machte es Tobias Kastenmeier im ersten ESV-Powerplay besser und eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen an diesem Abend (7.). Anschließend erhöhte Robert Wittmann mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position acht Minuten später auf 2:0. Aber auch den unterlegenen Gästen, die trotz des deutlichen Endergebnisses zu jedem Zeitpunkt fair agierten, glückte nur gut eine Minute später durch Andreas Krönauer der erste Treffer, der allerdings der einzige an diesem Abend bleiben sollte (16.). Denn die Hausherren sorgten nach dieser kurzen Unaufmerksamkeit bereits in den verbleibenden knapp vier Minuten des Auftaktdrittels für klare Verhältnisse. Ein eiskalter Abschluss von Maximilian Schorer (17.), ein Blueliner von Lucas Ruf in Überzahl (19.) und der zweite Treffer von Tobias Kastenmeier, der einen Schuss von John Boger ins Tor abfälschte (20.), brachten schon nach 20 Minuten einen deutlichen Zwischenstand von 5:1.
Auch im Mitteldrittel gab es in der Sparkassenarena weiterhin fast nur Einbahnstraßen-Eishockey zu sehen, auch wenn sich das Schlusslicht mit den vorhandenen Mitteln nach Leibeskräften gegen eine höhere Niederlage stemmte. Lohn dafür war, dass die Piraten – trotz zahlreicher bester und teilweise schön herausgespielter Einschussmöglichkeiten wie einem Aluminiumtreffer von Mattias Imhof (27.) – nur ein weiteres Mal bis zur zweiten Pause erfolgreich waren. So konnte lediglich Jungverteidiger Tobias Treichl den bedauernswerten Gäste-Keeper Andreas Scholz mit einem Distanzschuss zum 6:1 überwinden (30.). Da die Forster aber auch dank der konzentriert stehenden Buchloer Defensive offensiv kaum einmal in Erscheinung traten, verlebte der eher beschäftigungslose ESV-Tormann Alexander Reichelmeir weiterhin einen relativ ruhigen Abend.
Im abschließenden Durchgang kehrte die Torlaune der Freibeuter dann aber wieder zurück. Obwohl das Duell natürlich schon längst entschieden war, spielten die Buchloer munter weiter und trafen bis zum Abpfiff weitere fünf Mal. Ein maßgenauer Schuss von der blauen Linie von David Strodel mit einem Mann mehr auf dem Eis brachte nach 43 Minuten das 7:1. Vier Minuten später war Kapitän Alexander Krafczyk mit einem sehenswerten Solo auf dem Weg zum Tor auch nicht durch ein Foul zu stoppen und legte das achte Tor nach. Nach dem Treffer zum 9:1 durch Thomas Spegele (51.) machte Lucas Ruf das Ergebnis mit dem 10:1 dann sogar zweistellig (53.). Den Schlusspunkt dieses torreichen Jahresabschlusses besorgten dann allerdings noch einmal die jungen Spieler, die an diesem Abend reichlich Eiszeit bekamen und diese auch zu nutzen wussten. Denn eine schöne Vorarbeit von Marco Göttle vollendete im Slot Lenny Gutsche mit seinem ersten Pflichtspieltor im Pirates-Trikot zum deutlichen und hochverdienten 11:1 Endstand (58.).
Nach dem letzten Heimspiel des Jahres möchten wir uns bei allen Aktiven und Spielern, unseren Mitgliedern und Fans, allen ehrenamtlichen Helfern, sowie den zahlreichen Sponsoren und Gönnern unseres Vereins ganz herzlich für die Unterstützung in diesem wahrlich nicht ganz einfachen Jahr bedanken. Wir wissen die unzähligen, freiwilligen Stunden, die ihr vor und hinter den Kulissen für unseren Verein leistet, wirklich zu schätzen!
Darum wünscht der ESV Buchloe und seine Vorstandschaft euch allen einen guten Rutsch in ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2019! Wir hoffen, dass ihr uns auch weiterhin treu zu Seite steht!
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP macht Qualifikation zur Aufstiegsrunde perfekt - IceHogs nach 9:0 Erfolg gegen Trostberg nicht mehr aus den Top Fünf zu verdrängen
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen steht in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Mit einem 9:0 (0:0; 2:0; 7:0) Erfolg gegen den TSV Trostberg holten die Pfaffenhofener am Freitagabend die noch benötigten drei Punkte und sind zwei Spieltage vor Abschluss der Vorrunde nicht mehr aus den Top Fünf der Landesliga zu verdrängen.  
Allerdings war es ein weitaus härteres Stück Arbeit für die IceHogs, als es das letztendlich deutliche Ergebnis vielleicht vermuten lässt. Zwei Drittel lang wehrten sich die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste nämlich nach Kräften und erst in der 38. Spielminute konnte David Felsöci das Trostberger Abwehrbollwerk zum ersten Mal überwinden. Zuvor hatte das Team von Ex-ECP-Coach Heinz Feilmeier angedeutet, warum es im Hinspiel vor zwei Wochen  den IceHogs so große Schwierigkeiten bereitet hatte. Aggressiv im Spiel gegen den Mann , dabei aber äußerst fair (die Gäste blieben ohne Strafzeit), taktisch diszipliniert und  mit einem hervorragenden Dax Deadrick im Tor als Rückhalt  blockten sie die Angriffsbemühungen der Gastgeber lange erfolgreich ab. Die IceHogs agierten zuweilen aber auch zu umständlich und ließen in manchen Situationen den Zug zum Tor vermissen. Zwar feuerten sie 65 Schüsse auf das Trostberger Gehäuse ab, richtige Gefahr beschworen sie damit aber zwei Drittel lang nur selten herauf. Die beste Gelegenheit vor dem 1:0  hatte noch Thomas Bauer, der mit einem Rückhandschuss an der Querlatte scheiterte. Auf der Gegenseite tauchte Trostberg einige Male gefährlich vor Philipp Hähl auf, der aber stets Herr der Lage blieb. Für Erleichterung beim ECP-Anhang sorgte dann Jake Fardoe  30 Sekunden vor der zweiten Pause mit seinem schönen Alleingang zum 2:0. Im Schlussabschnitt sollte es dann aber ganz schnell gehen. In der 45. Minute erhöhte Thomas Bauer auf 3:0 und danach brachen bei den Gästen alle Dämme. „Wir haben das Tempo immer hoch gehalten, so dass Trostberg im letzten Drittel seinem kraftraubenden Spiel Tribut zollen musste,“ lobte Chris Heid sein Team und Heinz Feilmeier pflichtete ihm bei. „Wir waren total platt“, stellte er fest. Kurz nach dem 3:0 musste er seinen Torhüter mit Krämpfen vom Eis holen und sein Vertreter Johannes Käsmeier war in der Folgezeit nur zu bedauern. Die IceHogs spielten inzwischen nahezu Katz-und-Maus mit den Gästen, die die Scheibe kaum mehr aus der Verteidigungszone brachten.  Zweimal Robert Neubauer (47. und 48.), Nick Endreß (55.), Robert Gebhardt (56.), Stefan Huber (60.) und Thomas Bauer (60.) schraubten das Ergebnis schließlich auf 9:0 und gaben den Gästen doch noch eine ordentliche Packung mit auf den Heimweg, nach der es aber zwei Drittel lang überhaupt nicht ausgesehen hatte. 
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck schlägt Königsbrunn
(BBZL)  Mit einem klaren 9:4 Heimsieg gegen die SG Königsbrunn vor 200 Zuschauern im Lechparkstadion holten sich die Flößer des ERC Lechbruck drei weitere wichtige Punkte nach Hause und rückten damit erst mal auf Tabellenplatz zwei - punktgleich mit Tabellenführer ESV Türkheim – vor. Die Tore erzielten am Freitagabend: Patrick Völk (3), Matthias Erhard (2), Lukas Baader (2), Matthias Köpf und Jonas Seitz.
„Ich bin richtig stolz auf meine Jungs, die harte Trainingsarbeit fruchtet mehr und mehr...“ gestand ERC Trainer Jörg Peters gleich nach Abpfiff der erfolgreichen Begegnung. Zufrieden konnte er mit der Teamleistung seiner Mannschaft sein und auch auf den einzelnen Positionen habe jeder Spieler sein Soll mit besten Kräften erfüllt. So konnte auch der erste Schock am Abend gut weggesteckte werden: schon in der 2 Spielminute holten sich die Gäste die Führung, damit sollte ein Zeichen gesetzt werden! Ein weiterer Erfolg blieb jedoch aus, in der 7. Minute glich Völk aus, Erhard holte in der 13. Minute die Führung der Flößer zurück, Köpf erhöhte auf 3:1 (16.) und Lukas Baader sorgte in der 19. Minute für den 4:1 Zwischenstand. Ein ähnliches Bild entstand im zweiten Spielabschnitt: erst einmal verkürzten die Pinguine auf 2:4 aus ihrer Sicht, in der 28. Minute stellte Erhard den Abstand wieder her. Doch nur wenige Sekunden später konnte Königsbrunn in Überzahl einen weiteren Treffer erzielen, es stand 5:3. Völk, Baader und Seitz trafen jeweils in der 34., 36. und 40. Minute, beim Stand von 8:3 ging es in die zweite Pause. Recht unspektakulär verlief das Schlussdrittel, Völk platzierte den 9. Treffer für den ERC und in der 56. Minute konnten die Gäste noch einmal verkürzen. Mit 9:4 für die Gastgeber endete die Partie der klaren Verhältnisse mit klarem Sieger. Ein einziger Diskussionsanlass  ergab sich im zweiten Drittel, als die Schiedsrichter bei einem Zweikampf einen Kniecheck von Florian Graml gesehen haben wollten und ihn dann leider mit einer 5 plus Spieldauerstrafe disziplinierten. In manchen Zuschauerreihen stieß diese Entscheidung eher auf Unverständnis. (fis)
  
    
Stuttgarter EC
Stuttgart Rebels ziehen Zwischenbilanz
(RLSW)  Viel Positives gibt es vom Stuttgarter Eishockey-Club auf der Waldau zu
vermelden. Allerdings lässt der sportliche Befreiungsschlag der ersten
Mannschaft nach zwei Dritteln der Spielzeit weiterhin auf sich warten.
Nach zwei Dritteln der Spielzeit in der Regionalliga Süd-West hätten sich die
Stuttgart Rebels sicherlich mehr erwünscht als einen Platz im unteren Tabellendrittel.
Doch der Elan, mit dem man in die aktuelle Saison gestartet ist, hat noch
nicht zu den erhofften Erfolgen geführt. Doch beim Stuttgarter Eishockey-Club
gibt es auch Positives zu vermelden, denn die Arbeit im Verein und der Spielbetrieb
auf der Waldau laufen besser als im Vorjahr.
Pünktlich zu den Weihnachtsferien hat für die Stuttgart Rebels die Sirene das Ende des
zweiten Saisondrittels in der Regionalliga Süd-West angekündigt. Drei Wochen Spielpause
geben der ersten Mannschaft des Stuttgarter Eishockey-Clubs die Chance zur Erholung,
bieten aber auch Platz für einen Rückblick auf den bisherigen Saisonverlauf.
Blickt man auf die Tabelle und die bisherigen Ergebnisse, so können die Stuttgarter nicht
zufrieden sein: 16 Spiele sind gespielt, acht weitere noch offen. Viermal konnten die Rebels
als Sieger nach der regulären Spielzeit das Eis verlassen, davon zweimal vor heimischem
Publikum. Viermal ging es nach der regulären Spielzeit ins Penalty-Schießen, dass
die Mannschaft nur einmal für sich entscheiden konnten. Bei acht Spielen ging die gegnerische
Mannschaft als Sieger und damit mit drei Punkten von der Eisfläche. In Summe
konnten die Spieler um Mannschaftskapitän Tim Becker somit 17 Punkte sammeln – das
reicht gerade für den 7. Platz in der Tabelle (von 9), die Play-Offs der vier besten Teams
sind in weiter Ferne.
Dabei war man mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet: sechs neue Spieler ergänzten
den Kader der Rebels seit Saisonbeginn und brachten teilweise fundierte Erfahrung
und Spielpraxis nach Stuttgart mit. Das erste Testspiel lief gleich erfolgreich, man
konnte den Vorjahresmeister Bietigheim bezwingen. Doch danach wollte es nicht mehr so
richtig laufen: der Ligabetrieb startete für die Rebels mit vier Niederlagen. Erst im fünften
Match konnte man dem Gegner aus Zweibrücken zwei Punkte nach Penalty abknöpfen.
Die Zuschauer erlebten dabei in der Stuttgarter Eiswelt zwar oft starke Spielszenen –
aber eben auch schwache Momente, in denen der Puck wiederholt wenige Zentimeter
neben dem gegnerischen Tor landete oder die Rebels selbst im Powerplay nicht die tonangebende
Mannschaft waren. So zeigt sich Christian Ballarin, 1. Vorsitzender der Stuttgarter
Eishockey-Clubs, vom spielerischen Verlauf der Saison nicht begeistert: „Wir müssen
ehrlich sein: die Erwartungen, die wir zu Beginn der Saison hatten, wurden bislang
nicht erfüllt. Die Mannschaft hat zwar oft gezeigt, dass sie es grundsätzlich kann – beim
Spiel auf dem Eis läuft es dann aber meist nicht so rund, wie es laufen könnte. Wir sehen
in der Mannschaft Qualität – aber eben auch noch erhebliches Verbesserungspotential.“
Deutlich zufriedener zeigt sich der Vorsitzende mit dem, was sonst auf der Waldau erreicht
werden konnte: „Wir haben in den letzten Monaten mit einem großartigen Team
viel erreicht und vieles bewegen können.“ Dieser Erfolg zeigt sich vor allem bei den Spielen
in der Stuttgarter Eiswelt: gleich bei mehreren Spielen wurde den Zuschauern ein
attraktives Rahmenprogramm geboten, die Stimmung im „Home of the Rebels“ ist merkbar
besser geworden. Besondere Events wie die „American Hockey Night“ oder das Charity
Game zugunsten herzkranker Kinder boten viel Abwechslung in den Drittelpausen.
Gleichzeitig wurden die Öffentlichkeitsarbeit und die Präsenz in den sozialen Medien intensiviert.
All dies macht sich auch positiv bei den Zuschauerzahlen bemerkbar, die mit
im Schnitt 380 Zuschauern pro Spiel deutlich über dem Vorjahresschnitt liegen. Auch die
in dieser Saison erstmals eingeführten VIP-Tickets erfreuen sich einer guten Nachfrage;
ebenso konnte die Zahl der Sponsoren merkbar ausgebaut werden. Am Ende führt dies
zu einem spürbaren Plus von rund zehn Prozent in der Kasse und verbessert damit die
Handlungsmöglichkeiten des Vereins gerade auch in der Jugendarbeit.
Auch bei der Nachwuchsarbeit konnte der vor einem halben Jahr neu gewählte Vorstand
und sein Team schon einiges erreichen: im Januar 2019 startet erstmals die Winter
Academy als neues Angebot der Hockey Academy. Durch zwei zusätzliche Eiszeiten in
den frühen Morgenstunden konnte das Trainingsangebot für die Jugend ausgebaut werden.
Daneben läuft das Programm „Kindi-auf-Kufen“ und die Laufschule wie in den Vorjahren
mit großer Resonanz und großem Erfolg weiter. Im Resümee zeigt sich Ballarin
mit der Arbeit im Verein zufrieden: „Wir haben viele ehrenamtliche Helfer, die das Engagement
des Vereins in seiner Breite überhaupt erst ermöglichen. Ihnen zollen wir Dank
und Respekt für das, was sie für den Verein jeden Tag von neuem leisten“, so der Vorsitzende.
Nach seinen Wünschen für die zukünftige Vereinsarbeit gefragt, ergänzt er: „Wir
haben noch viele Ideen und können jede weitere helfende Hand gut gebrauchen. Langfristig
steht eine dritte Eishalle auf der Waldau ganz oben auf der Wunschliste, da wir wie
die anderen Vereine bemerken, dass uns die fehlenden Eiszeiten zunehmend in unserer
Entwicklung einschränken.“
Beim Spielbetrieb sind nun die Trainer und der Teammanager gefordert. Teammanager
Claus Becker: „Oft war der Erfolg für das Team zum Greifen nah, wurde dann allerdings
zu oft durch mangelnde Cleverness und taktische Schwächen vergeben. Wir haben aktuell
noch acht Spiele, rechnerisch also 24 Punkte vor uns. Hier eine maximale Ausbeute zu
organisieren ist zu jedem Spieltag unser Job.“ Der Fokus wird dabei auf der kommenden
Saison liegen: „Wir wollen in den nächsten Wochen und Monaten die Grundlagen schaffen,
damit die Stärken, die in der Mannschaft unzweifelhaft vorhanden sind, besser zur
Geltung kommen.“ Klar ist aber auch: eine weitere Verstärkung des Kaders zur kommenden
Saison wird auch mit Blick auf die sportliche Konkurrenz in der Liga zwingend nötig
sein. Der Verein hofft, dazu in diesem Jahr die notwendigen Grundlagen geschaffen zu
haben.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen beim Spitzenreiter in Hamm
(RLW)  Dickes Ausrufezeichen zum Jahresausklang: Als erste Mannschaft überhaupt in der laufenden Saison gewinnt die EG Diez-Limburg beim souveränen Spitzenreiter Hammer Eisbären. Die Rockets schlagen den Tabellenführer, der zuvor 23 von 24 Saisonspielen gewonnen hatte, mit 7:4 (2:3, 3:1, 2:0). Der Sieg war über 60 Minuten gesehen hochverdient.
Beide Teams gingen mit zwei Keepern und 14 Feldspielern in dieses letzte Duell des Jahres. Bei den Gastgebern war unter anderem Kevin (Orendorz) allein zu Haus, bei den Rockets fehlten Kim Mainzer und Daniel Niestroj. Doch auch ohne ihren Topscorer, der aus der DEL nach Hamm gewechselt war, erwischten die Gastgeber einen perfekten Start ins Spiel. 
„Die sind bei uns im Drittel wie die Feuerwehr mit drei Mann angerannt, haben ein unheimliches Tempo vorgelegt“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. Der Lohn für das Forechecking: Hamm lag schnell dank der Tore von Kevin Thau (4.) und Michal Spacek (8.) mit 2:0 in Führung. „Und ganz ehrlich: Noch vor ein paar Wochen hätte es nach dem ersten Drittel dann 7:0 gestanden“, sagte Petry. 
Doch die Mannschaft wirkt dieser Tage deutlich reifer und gefestigter, steckte die ersten Rückschläge weg und glich durch die Tore von Konstantin Firsanov (17.) und Tobias Schwab (18.,+1) zum 2:2. „Und dann bekommen wir wieder einen Schlag ins Gesicht mit dem 2:3“, sagt Petry. Thomas Lichnovsky brachte den Spitzenreiter kurz vor der Drittelpause wieder in Führung (3:2). 
„Die Stimmung in der Kabine war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht so prickelnd, aber dennoch entschlossen“, sagte der Trainer. „Wir haben gespürt, dass hier was geht heute Abend. Und sind dann auch extrem gut ins zweite Drittel gekommen.“ Wieder traf Firsanov, dieses Mal zum 3:3-Ausgleich (22.). Wieder gab es den Nackenschlag, dieses Mal durch Michal Spacek zum 4:3 (30.). „Aber du hast auf der Bank gespürt: Das läuft in die richtige Richtung. Ich war auch irgendwie überhaupt nicht nervös, sondern hatte die ganze Zeit ein sehr gutes Gefühl.“
Des Trainers Gefühlslage wurde von Julian Grund (31.) und US-Neuzugang Jeff Smith (34.) auch in Zählbares umgemünzt. Erstmals führten die Rockets in Hamm - und sie sollten dieses Spiel nicht mehr aus der Hand geben. „Im letzten Drittel haben wir unser Ding dann clever und eiskalt durchgezogen. Und wenn du Spielern wie Firsanov oder Smith ein bisschen zu viel Platz lässt, dann machen die daraus eben auch die Tore.“ Firsanov machte das 6:4 (42.), Jeff Smith das 7:4 (55.). „Chancenverwertung extrem abgezockt, hinten richtig gut gestanden. Der Sieg war am Ende absolut verdient.“
Damit beenden die Rockets das Jahr mit einem Überraschungserfolg, den Petry aber auch schnell einordnet: „Wir haben jetzt zum ersten Mal gegen eines der drei Topteams gewonnen. Das ist eine wichtige Belohnung auf unserem Weg, aber es ist noch immer ein Entwicklungsprozess. Jetzt gilt es, diese Spielweise und die Ergebnisse auch in den nächsten Spielen zu bestätigen. Aber heute haben sich die Jungs erst einmal für die letzten Wochen belohnt. Sie haben gezeigt, was in ihnen steckt und was sie wirklich können.“
  


    
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Montag 31.Dezember 2018
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