Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Blue Devils Weiden
(OLS)  Die personellen Planungen bei den Blue Devils sind weit fortgeschritten, der zweite Kontingentspieler, der wohl aus Nordamerika kommen wird, könnte schon bald präsentiert werden, genauso wie die Verpflichtung eines weiteren Torhüters, der mit Förderlizenz aus der DEL kommt und sehr talentiert ist, schon bald in trockenen Tüchern sein soll. Zudem sollen vier Nachwuchsspieler fest in die 1.Mannschaft integriert werden.
 
ERSC Amberg
(BLL)  Die Wild Lions haben Verteidiger-Talent Leon Koppitz verpflichtet, der zuletzt in Nordamerika Erfahrungen sammelte und aus dem Ingolstädter Nachwuchs hervorging
 
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  In der letzten Saison noch als Co-Trainer beim CET wird Dennis Maschke in der neuen Spielzeit nun als Headcoach an der Bande stehen
 
Heilbronner Falken
(DEL2)  Der deutsch-kanadische Stürmer Brad Ross wird kein neues Vertragsangebot erhalten und auch Verteidiger Patrick Kurz verlässt die Falken und wechselt nach Freiburg
 
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Stürmer Sven Breiter wird noch eine weitere Saison bei den Eisbären dranhängen, während Stürmerkollege Daniel Steinke den Verein aus beruflichen Gründen verlässt
 
EC Eisbären Eppelheim
(RLSW)  Als nächster Spieler hat Verteidiger Tim Brenner, der während der letzten Saison nach einem kurzen Gastspiel in ügelsheim zu den Eisbären zurückkam, seine Zusage für ein weiteres Jahr beim EC gegeben
 
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Mit Dominic Schmidt wechselt ein groß gewachsener und routinierter Verteidiger zu den Bisons, vorher war er bei den Wedemark Scorpions und den Celler Oilers in der Verbandsliga Nord aktiv
 
ESV Gebensbach
(BBZL)  Trainer Alexander Schrödinger kann in der neuen Saison auf ein eingespieltes Team setzen, denn zahlreiche Spieler haben erneut zugesagt. Dabei handelt es sich um die Torhüter Manuel Hammerlindl und Martin Lainer, die Verteidiger Rudolf Mayer, Franz Neumayr, Laurin Hobmaier, Klaus Mayer, Michael Reiter, Timm Kerscher und Stephan Kreuzer, sowie die Stürmer Daniel Panthaler, Jonas Weindl, Thomas Schalk, Patrick Beham, Florian Sonnengruber, Manuel Bertl, Patrik Samanski, Florian Panthaler, Matthias Selmair und Nicholas Emmendorfer. Neu dazu kommt der slowakische Kontingentspieler Daniel Pamula vom 1b-Team des EHC Waldkraiburg
 
TuS Harsefeld
(RLN)  Nach dem Aufstieg in die Regionalliga vollziehen die Tigers einen Wechsel an der Bande und haben Friedhelm Bögelsack, der zuletzt bei den Wedemark Scorpions tätig war, einen neuen Trainer verpflichtet der nun Rolf Corleis ablösen wird
 
EG Diez-Limburg
(RLW)  Als nächstes hat Stürmer Daniel Niestroj seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben und wird somit bereits in seine fünfte Saison bei den Rockets gehen, nachdem er 2015 aus Neuwied nach Diez kam
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Der tschechiesche Angreifer Martin Vachal, der während der letzten Saison aus Belgien ins Spargeldorf kam, hat seinen Vertrag bei den Baden Rhinos um ein weiteres Jahr verlängert
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Der tschechische Verteidiger Michal Spacek, der auch als Stürmer einsetzbar ist, hat seinen Vertrag verlängert und wird die erste Kontingentstelle besetzen, während der zweite Kontingentspieler, der tschechische Stürmer Lukas Novacek das neue Vertragsangebot der Eisbären nicht angenommen hat und den Verein somit verlassen wird
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Mit Stürmer Anton Zimmer hat ein wichtiger Leistungsträger seinen Vertrag in der Kurstadt verlängert, zudem stehen die Verantwortlichen vor der Verpflichtung eines Oberliga-Stürmers
  
SG Schliersee/Miesbach
(BBZL)  Horst Forster wird Markus Wieland, der aus beruflichen Gründen nicht verlängert hat, an der Bande des TSV ablösen und wird auf ein eingespieltes Team, das zum Großteil zusammenbleiben wird setzen können. Lediglich Marinus Mair steht bislang als Abgang fest
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 4.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern



    
Deutscher Eishockey Bund
Ticketvorverkauf Deutschland Cup 2019 startet - Attraktives Teilnehmerfeld mit Vorjahressieger Russland sowie Schweiz, Slowakei und Deutschland / Neues Wochenend-Ticket für Samstag und Sonntag
(DEB)  Nach der erfolgreichen Premiere startet der Vorverkauf für den Deutschland Cup 2019. Das traditionsreiche Turnier wird zur internationalen Bühne für die vier Nationalmannschaften Russlands, der Schweiz, der Slowakei und Gastgeber Deutschlands. Vom 7. bis zum 10. November 2019 findet die 30. Auflage des Deutschland Cups an den Spieltagen Donnerstag, Samstag sowie Sonntag statt. Freitag, der 8. November 2019 ist spielfrei. Das Format besteht, wie im internationalen Eishockey gewohnt, aus maximal zwei Spieltagen in Folge. „Die Intensität, das Tempo und die Anforderungen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mit diesem Spielplan bieten wir den Nationen die Möglichkeit, den internationalen Break im November noch effektiver zu nutzen.“, so Stefan Schaidnagel (Sportdirektor DEB) zum Turnier-Modus.
Ab sofort sind die neuen Wochenend-Tickets für alle vier Partien am Samstag und Sonntag erhältlich. Die Eintrittspreise liegen zwischen 19 und 99 EUR. Außerdem sind Dauerkarten für alle 6 Turnierspiele erhältlich. Hier liegen die Ticketpreise zwischen 25 und 139 EUR. Die Dauerkarten-Inhaber der Krefeld Pinguine erhalten 20% Nachlass auf Stehplatz-Tickets bzw. 10% Rabatt auf Sitzplatz-Buchungen.
Vorjahressieger Russland tritt zum siebten Mal beim Deutschland Cup an. Die Slowakei nimmt zum einundzwanzigsten Mal am Turnier teil. In den letzten Jahren sorgten die mitgereisten slowakischen Fans stets für gute Stimmung. Der Klassiker gegen die Schweiz wird zum wiederholten Mal ein echtes Highlight beim Vier-Nationen-Turnier. Die endgültigen Spielzeiten werden in Abstimmung mit den beteiligten Nationen zeitnah finalisiert.
„Wir sind mit dem Zuschauerzuspruch im ersten Jahr zufrieden. Nun wollen wir mit kleinen Anpassungen dafür sorgen, dass noch mehr Fans zum Deutschland Cup kommen. Insbesondere das Wochenend-Ticket und die familienfreundlich geplanten Spielzeiten sorgen für eine enorme Attraktivität.“, so Robert Schütt, Leiter Marketing/PR/Event beim DEB. Und Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH, ergänzt: „In der ersten Auflage 2018 fand der Deutschland Cup noch im altehrwürdigen KönigPalast statt und war eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Jetzt freuen wir uns den Deutschland Cup 2019 in der YAYLA ARENA zu einem weiteren Highlight zu machen.“
Mit dem Start des Vorverkaufs sind ab sofort Turniertickets sowie das neue Wochenend-Ticket erhältlich. Die Turnier-Dauerkarte gilt für alle sechs Spiele, das Wochenend-Ticket für die vier Partien am Samstag und Sonntag. Die Preise für Dauerkarten beginnen bei 25 EUR (Kategorie 3 für Kinder). Wochenend-Tickets sind in allen Kategorien ab 19 EUR erhältlich. Die Dauerkarten-Inhaber der Krefeld Pinguine erhalten 20% Nachlass auf Stehplatz-Tickets bzw. 10% Rabatt auf Sitzplatz-Buchungen. Alle Eintrittskarten sind Tagestickets und gelten am jeweiligen Spieltag für beide Partien.
Die Tickets gibt es unter www.deb-online.de/tickets, an der Tageskasse der YAYLA ARENA Krefeld sowie im Fanshop der Krefeld Pinguine, an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 992201 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz). Die Tickets berechtigen zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV in der Preisstufe B im Tarifgebiet Krefeld.
  
    
Krefeld Pinguine
Brandon Reid: „Wir dürfen uns keine schwachen Drittel leisten“
(DEL)  Matthias Roos: Die Mannschaft konnte sich in den letzten Spielen das notwendige Selbstvertrauen zurückholen und hat sich mit vier Siegen in Serie belohnt. Damit wurden wichtige Punkte im Kampf um Platz 10 gesammelt und die Konkurrenten unter Druck gesetzt. Dennoch sind wir mit der Leistung in den letzten beiden Spielen insgesamt nicht zufrieden gewesen. Das Schlussdrittel in Iserlohn und das Mitteldrittel in Straubing war jeweils schwach. In den nächsten Spielen muss die Konstanz stimmen, ansonsten dürfte unser Glück schnell wieder aufgebraucht sein. Wir erwarten morgen in Wolfsburg und am Sonntag gegen Berlin eine taktisch disziplinierte Leistung von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Brandon Reid: Berlin ist ein offensives Team und verfügt über eine gute Kadertiefe. Wir müssen auf deren Top-Spieler aufpassen und diszipliniert auftreten. Sie haben gute Schützen, wir werden noch mehr Schüsse als sonst blocken müssen. Gerade wenn Poulin im Tor stehen sollte, werden viel Verkehr vor seinem Tor haben und dreckige Tore machen müssen. Wir müssen konsequent über 60 Minuten spielen und dürfen uns keine schwachen Drittel gegen ein Top-Team wie Berlin leisten.
Update der verletzten Spieler:
Patrick Klein: Stand heute kann Patrick Klein nächste Woche wieder trainieren.
Vinny Saponari: Droht mit einer Oberkörperverletzung länger auszufallen.
Mathias Trettenes: Der Einsatz ist aufgrund einer Trainingsverletzung vor dem Straubing-Spiel weiterhin fraglich.
  
    
Bayreuth Tigers
Dresden und Deggendorf die nächsten Gegner für die formstarken Tigers
(DEL2)  Nach drei Spielen, mit drei Siegen, gegen Kontrahenten aus den Top 4 der Liga stehen für die Bayreuth Tigers zwei Partien gegen Teams aus der unteren Hälfte der Tabelle an. Dass diese Spiele keine Selbstläufer werden, ist trotzdem sicherlich jedem bewusst.
Zunächst geht es am Freitag um 20.00 Uhr im heimischen Tigerkäfig gegen die Dresdner Eislöwen. Nach einem sehr kurzfristigen Höhenflug am ersten Spieltag ging es für die Sachsen gleich in die unteren Tabellenregionen. Bis zur der Hälfte der Hauptrunde befanden sich die ambitionierten Dresdner auf einem Playdown-Platz. Erst zum 27. Spieltag gelang der Sprung „über den Strich“. Derzeit belegt unser Freitagsgegner mit nur einem Punkt Vorsprung den 10. Platz genau vor den Tigers. Nachdem man sich kurz nach Ablauf der vorangegangenen Saison trotz laufenden Vertrages von Coach Franz Steer getrennt hatte, installierte man mit Jochen Molling einen Mann mit Stallgeruch. Nach einer sportlichen Talfahrt - mit neun Niederlagen in zwölf Spielen - musste Molling Ende Oktober seinen Platz für Brad Gratton räumen. Seither halten sich Siege und Niederlagen die Waage. Zuletzt setzte es allerdings drei Niederlagen in Folge, was sicherlich auch ein Anlass dazu war, zu reagieren und mit Alexander Höller, der zuvor schon als Vizekapitän abgesetzt wurde und zeitweise auf die Tribüne verbannt wurde, einen starken und routinierten Angreifer freizustellen. Gegen Bayreuth wurde in der bisherigen Saison zwei Partien absolviert, welche die Tigers daheim im Oktober mit 4:1 und im November in Dresden mit 3:4 n.V. gewinnen konnten. Jordan Knackstedt ist derzeit der Mann mit den meisten Punkten im Team, wird aber zudem seinem Ruf als Rauhbein gerecht, was die souveräne Führung der Strafzeiten-Tabelle im Ligavergleich belegt. Mit Reed, Heywood und Huard stehen drei Kanadier im Kader, die in der Offensive Akzente setzen können. Als „Abwehr-Chef“ wurde Ende September mit Georgijs Pujacs ein lettischer, 9-facher WM-Teilnehmer, der auf fast 500 KHL-Einsätze zurückblicken kann, verpflichtet, der die wackelige Defensive stabilisieren soll. Allerdings gelingt dies nur bedingt, da man mit 128 Gegentreffern am Ende der DEL-internen Wertung nur noch von Crimmitschau und Deggendorf übertroffen wird.
Am Sonntag führt der Weg zum Deggendorfer SC. Zwei Spiele, zwei Niederlagen und diese jeweils mit sieben Gegentoren stehen in der Bilanz gegen die Niederbayern. Gerade die Heimniederlage, ohne einen eigenen erzielten Treffer, Ende November ist noch stark in Erinnerung und war wohl der Tiefpunkt im bisherigen Saisonverlauf der Tigers. Im Anschluss starteten die Tigers wie nach einem „Reset“ die Saison neu – es folgten sechs Siege in Serie. Am 26. Spieltag übergab Bayreuth die „rote Laterne“ an Deggendorf, welche diese bisher auch nicht mehr abgeben konnten. Die Serie von ebenfalls sechs Siegen der Deggendorfer, kurz nach der Länderspielpause – die mit der Verpflichtung des DEL- und NHL-erfahrenen Jason Bacashhihua für die Goalie-Position einherging – ist derzeit schon wieder Geschichte. Mit Kyle Gibbons und Curtis Leinweber scoren derzeit zwei Nordamerikaner am besten, die in der letztjährigen Oberligasaison einen großen Anteil am Aufstieg hatten. Mit Rene Röthke, der im Januar 2018 in die Oberliga wechselte und dem zurückgeholten gebürtigen Deggendorfer Christoph Gawlik steht geballte Erfahrung im Kader – spielten beide zuvor jahrelang in der DEL und absolvierten dort mehrere Hundert Einsätze. Zuletzt verpflichtete Deggendorf Dani Bindels, der aus Frankfurt (Föli aus Köln) kam und Defender Aaron Reining aus Hamburg, der im Vorjahr für Kaufbeuren die Schlittschuhe schnürte. An neunter Stelle befindet man sich derzeit, was die geschossenen Tore angeht, ist jedoch bei den Gegentoren (148) mit Abstand das schwächste Team der Liga. Zudem ziert man das Ende der Tabelle im Ligavergleich, sieht man sich die Specialteams an. Sowohl im Powerplay (14. – 13,6% Torquote) wie auch im Penalty-Killing (14. – 73%) stellt man das Schlusslicht der Teams in der DEL2. Ein Punkt, den die Tigers nutzen könnten, ziehen die Niederbayern derzeit die zweitmeisten Strafen in der gesamten Liga.
Die Tigers selbst werden versuchen, ihre derzeitige gute Form auch am Wochenende aufs Eis zu bringen. Nach zuletzt einer starken Leistung und unglücklichen Niederlage daheim gegen Bad Nauheim folgten drei Siege gegen Kaufbeuren und Ravensburg bei den sogenannten „Sonderzug-
Spielen“ und unter der Woche der Punch – nach ganz starkem Spiel - im Duell bei den Lausitzer Füchsen. Coach Kujala wird vermutlich wenig Gründe haben, an den Formationen etwas zu ändern – sollten, wie es bis heute scheint – alle Akteure zur Verfügung stehen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
„Wir dürfen die Punkte nicht liegenlassen!“ - Eispiraten gegen Kassel und Dresden im Einsatz
(DEL2)  Diese Woche hat das neue Kalenderjahr begonnen und die Eispiraten sind am gestrigen Mittwochabend gleich mit einem Overtime-Sieg in 2019 gestartet. Schon morgen geht es weiter. Auf dem straffen Zeitplan steht das Heimspiel gegen die Kassel Huskies (04.01.2019 – 20:00 Uhr), bevor es am Sonntag zum Auswärtsderby nach Dresden geht (06.01.2019 – 17:00 Uhr). Für die Crimmitschauer gilt es, den Aufwärtstrend weiter fortzusetzen. Auch wenn auf das Team von Kim Collins zwei schwere Aufgaben warten.
„Wir haben eine gute Moral gezeigt“, lobte Kim Collins seine Mannschaft, die sich gestern nicht hat unterkriegen lassen. Immer wieder schlugen die Eispiraten zurück und holten zwei wichtige Punkte in der Overtime. Diese Moral und die Willenskraft erhofft sich der Headcoach der Eispiraten auch morgen. „Kassel ist besser, als der Tabellenstand aussagt. Sie hatten lange Probleme gehabt Tore zu schießen. Doch auch da läuft es jetzt besser. Kassel ist ein Top-Gegner“, meint Collins. Gerade in der Offensive läuft es bei den Huskies momentan ganz gut. Neuzugang Sébastien Sylvestre erfüllt bislang alle Erwartungen der Verantwortlichen. Zudem ist Verlass auf Topscorer Tyler Gron, Ex-Eispirat Richie Müller und Sam Povorozniouk. Auch Mike Little, Top-Verteidiger der Hessen, weiß wo das Tor steht, ist defensiv zudem eine wichtige Stütze.
In den letzten sechs Spielen konnten die Huskies fünf Mal gewinnen. Den einzigen Ausrutscher leisteten sich die Schlittenhunde bei den Bietigheim Steelers (0:3). Gestern Abend gewann Kassel in der Overtime mit 3:2 gegen Bad Tölz. Ebenso wie die Eispiraten zeigt die Formkurve der Hessen also wieder nach oben.
Während Kassel einen Platz über den Eispiraten (8.) steht, nimmt Dresden den 10. Platz ein. Wie wichtig ein Punktgewinn bei den Eislöwen, ist untermauerte Collins auch heute in der Presserunde noch einmal. „Dresden ist nur einen Platz hinter uns. Wir dürfen die Punkte dort nicht liegenlassen. Gegen direkte Konkurrenten müssen wir punkten“. Unterschätzt wird der Gegner trotz des letzten Aufeinandertreffens aber nicht. Vor heimischen Publikum siegten die Eispiraten mit 11:4. „Sie haben einen ganz schlechten Tag erwischt gegen uns. Am Sonntag geht es wieder bei null los“, sagt Collins. Zwar haben sich die Elbstädter nach dem Debakel in Crimmitschau gesteigert, doch konstant spielen die Eislöwen nicht. So setzte es in den letzten drei Partien wieder herbe Niederlagen. 2:5 gegen Bietigheim, 2:6 gegen Weißwasser und gestern 1:6 in Frankfurt. Die Dresdner kommen einfach nicht in Tritt.
Auch weil viele Leistungsträger beim Rivalen der Eispiraten noch nicht ihre ganze Klasse auf das Eis bringen. Jordan Knackstedt, Harrison Reed, Nick Huard und Verteidiger Jordan Heywood scoren regelmäßig. Alexander Höller, auch ein ehemaliger Eispirat, wurde nun sogar vom Club freigestellt.
Dominic Walsh konnte gegen Bietigheim nicht mitmischen. „Er meldete sich gestern krank. Wir müssen schauen, ob es für morgen reicht“, meint Cheftrainer Collins. Patch Alber wird weiterhin in Bremerhaven spielen und auch André Schietzold ist noch verletzt. „Er hat immer noch Probleme. Es kann länger dauern, als anfangs erwartet“, prognostizierte der Eispiraten-Coach. Einige leicht angeschlagene Spieler sein morgen aber fit. „Wir haben das Training heute ausfallen lassen. Alle sollen sich richtig auskurieren. Einige Jungs werden aber trotzdem etwas laufen gehen“. Morgen stehen die Cracks beim Pre-Game-Skate dann eine gute halbe Stunde noch einmal auf dem Eis.
  
    
Deggendorfer SC
Roadtrip, die Zweite! Deggendorfer SC reist weiter nach Freiburg
(DEL2)  Zwei Tage nach dem Punktgewinn in Ravensburg geht es für die  
Deggendorfer Kufencracks weiter nach Freiburg, wo sie am Freitag auf  
einen direkten Tabellennachbarn treffen.
Vier Punkte liegt das Team aus dem Breisgau aktuell vor dem  
Deggendorfer SC in der Tabelle. Der mangelnde sportliche Erfolg in  
Freiburg hatte vergangene Woche dazu geführt, dass sich die  
Verantwortlichen von Trainer Leos Sulak trennten. Das  
Trainer-Urgestein stand bereits seit 2013 hinter der Bande des EHC  
Freiburg und war auch mitverantwortlich für den Wiederaufstieg der  
Breisgauer im Jahr 2015. Seit der Freistellung des Trainers zeigten  
die Freiburger zuletzt jedoch weiterhin schwankende Leistungen. Zwar  
gelang dem EHC vor kurzem ein überraschender 3:4 Auswärtserfolg in  
Kaufbeuren, jedoch blieb man beim gestrigen Auswärtsspiel in Bad  
Nauheim bei der 4:0 Niederlage wieder torlos. Generell liegt das  
größte Manko der Freiburger beim Toreschießen. Bereits acht Mal in der  
bisherigen Spielzeit blieben die Breisgauer ohne eigenen Torerfolg. In  
den bisherigen Aufeinandertreffen gelangen dem Deggendorfer SC bisher  
zwei Siege. Zu Beginn der Saison bezwang der DSC den EHC auswärts mit  
1:3, ehe man sich vor kurzem vor heimischem Publikum mit 5:4 nach  
Penaltyschießen durchsetzen konnte.
Beim Auswärtsspiel wird Trainer John Sicinski weiterhin auf  
die bereits bekannten verletzten Spieler verzichten müssen. Ob  
Förderlizenzspieler aus Straubing verfügbar sein werden, wird sich  
erneut kurzfristig herausstellen. Spielbeginn am Freitag in Freiburg  
ist um 19:30 Uhr.
  
Den Anschluss nicht verlieren: DSC empfängt Bayreuth zum „6-Punktespiel“
An diesem Wochenende stehen für den Deggendorfer SC entscheidende Spiele auf dem Terminplan. Nach der Auswärtspartie am Freitag in Freiburg empfängt der DSC am Sonntag mit den Bayreuth Tigers einen weiteren Gegner aus dem unteren Tabellendrittel. Wenn der Anschluss an die nächsten Ränge der Tabelle nicht verloren gehen soll, gilt es, in diesen Spielen zu punkten.
Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften hatte der DSC die Tigers schier überrollt. Mit 7:0 besiegte die Mannschaft von Trainer John Sicinski die Franken und feierte damit den bislang einzigen Zu-Null-Sieg der Saison.
Inzwischen haben sich die Bayreuther aber offensichtlich stabilisiert. Trotz des Abgangs von Jake Newton, der durch den Schweden Simon Karlsson ersetzt wurde, konnte sich die Mannschaft mit Siegen gegen namhafte Gegner vom vorletzten Tabellenplatz lösen. Zuletzt sorgte das von Petri Kujala trainierte Team mit Siegen gegen Weißwasser, Ravensburg und Kaufbeuren für Aufsehen.
Beim Deggendorfer SC gilt es nach dem Roadtrip nach Ravensburg und Freiburg die positiven Eindrücke auch im eigenen Stadion zu bestätigen. Vor allem die verletzungsbedingt arg gebeutelte Defensive muss stabilisiert werden, um zu punkten. Dabei soll auch Neuzugang Aaron Reinig helfen, der zum ersten Mal vor heimischem Publikum für seine neue Mannschaft auflaufen wird und auswärts bereits mit viel Ruhe und einer Torvorlage in Ravensburg überzeugt hat.
Ebenfalls sein Heimdebüt wird der zweite Neuzugang Dani Bindels geben. Der Deutsch-Niederländer kam wie Reinig ebenfalls bereits in Ravensburg zum Einsatz.
Spielbeginn gegen die Bayreuth Tigers ist am Sonntag, 06.01.2019 um 18:30 Uhr  in der Festung an der Trat. Das Spiel wird wie immer auch live auf Sprade-TV übertragen.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen treffen auf Bayreuth & Crimmitschau / DVB-Gameday am Sonntag
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf die Bayreuth Tigers und die Eispiraten Crimmitschau. Über den Einsatz der verletzten bzw. erkrankten Christian Billich, Nick Huard und Harrison Reed muss kurzfristig entschieden werden.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben heute intensiv das gestrige Spiel analysiert, alle Fehler klar angesprochen. Wir dürfen uns solche Phasen wie besonders im letzten Drittel gegen Frankfurt nicht mehr erlauben. Wir müssen schnell wieder in die Spur finden. Bayreuth ist eine sehr leidenschaftliche Mannschaft, die in den letzten Spielen gezeigt hat, dass sie jedes Team schlagen kann. Wir müssen diese Leidenschaft und Überzeugung ebenfalls aufs Eis bringen, zeigen, dass wir die Punkte wollen. Und gegen Crimmitschau müssen wir den Fans etwas zurückzahlen.“
René Kramer: „In Frankfurt haben wir unser Forechecking nicht gut ausgeführt, den Gegner mit seiner Schnelligkeit damit in die Karten gespielt. Es ist uns nicht gelungen für Entlastung zu sorgen. Bei der Videoanalyse haben wir unsere klaren Fehler vor Augen geführt bekommen. Wir müssen einfach in den Kopf kriegen, dass wir über 60 Minuten unseren vorgegebenen Weg umsetzen müssen – ganz egal, wer auf dem Eis ist. Es darf keine Entschuldigungen mehr geben.“
Das DEL2-Punktspiel bei den Bayreuth Tigers am Freitag, 4. Januar um 20 Uhr wird geleitet von den HSR Tony Engelmann und Nicole Hertrich. Am Sonntag, 6. Januar um 17 Uhr empfangen die Dresdner Eislöwen die Eispiraten Crimmitschau zum DVB-Gameday in der EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 17 Uhr. Die HSR Florian Feist und Stefan Vogl leiten die Partie. SpradeTV zeigt beide Spiele live.
  
    
Löwen Frankfurt
Verfolgerduell im Fuchsbau
(DEL2)  Am Freitag, den 4. Januar bestreiten die Löwen Frankfurt ihr erstes Auswärtsspiel des neuen Jahres. Dabei ist der Tabellenzweite zu Gast beim Tabellendritten – den Lausitzer Füchsen. Spielbeginn im Eisstadion Weißwasser ist um 19:30 Uhr.
Trotz der noch nicht lang vergangenen Silvesternacht und dem etwas geschwächten Kader haben die Löwen einmal mehr ihre Moral und ihren Willen unter Beweis gestellt. Auch die Ausfälle von Magnus Eisenmenger und Matt Pistilli konnten sie gegen Dresden (6:1) nicht aufhalten. Es war der vierte Sieg in Folge für die Hessen.
Auch beim Spiel gegen die Sachsen haben die beiden Topscorer Adam Mitchell (19 Tore, 27 Assists) und Eddie Lewandowski (13 Tore, 30 Assists) jeweils zwei Mal gepunktet. Damit führen die beiden Routiniers die Löwen-Scorerliste mit 46 und 43 Punkten weiter an. Den Goldhelm wird weiterhin Adam Mitchell tragen.
Heiß ist auch Mathieu Tousignant. Der Kanadier erzielte acht Punkte in den letzten drei Spielen. Weiterhin ist Max Faber mit 35 Punkten gemeinsam mit Crimmitschaus Carl Hudson der offensivstärkste Verteidiger der Liga.
Die Lausitzer Füchse sind wohl eines der Überraschungsteam der Liga und stehen mit 64 Punkten auf Platz 3 hinter den Löwen, die zwei Punkte mehr haben. Unter der Woche haben die Füchse eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die Bayreuth Tigers hinnehmen müssen und starteten damit mit einer Niederlage in das neue Jahr.
In den Spielen zwischen den Jahren haben die Sachsen zweimal gegen hessische Mannschaften verloren. Das letzte Spiel des letzten Jahres gewannen die Jungs von Corey Neilson trotzdem mit 6:2 beim Derby gegen die Eislöwen aus Dresden.
Topscorer der Füchse ist Jeff Hayes, der mit 40 Punkten die meisten Torbeteiligungen für sich verbuchen konnte. Die meisten Tore hat allerdings Clarke Breitkreuz geschossen. Der Ex-Löwe traf bereits 16 Mal ins Schwarze.
In den bisherigen 18 Begegnungen der beiden Mannschaften in der DEL2 haben die Löwen 13 Mal das Eis als Sieger verlassen. So gewannen sie auch die beiden bisherigen Duelle in dieser Saison (6:2 auswärts, 5:4 daheim). Auch die Tordifferenz spricht klar für die Löwen (75:54).
  
    
Tölzer Löwen
Drittes Heimspiel in sechs Tagen
(DEL2)  Leicht sind Spiele gegen den ESV Kaufbeuren nie. Das mussten auch die Tölzer Löwen in dieser Saison bereits zweimal erkennen. Im ersten Heimspiel gab es eine 2:4-Niederlage, auswärts setzte es ein 1:7. Am morgigen Freitag (19:30 Uhr) treffen sich beide Teams zum dritten Mal - die Löwen wollen zurückschlagen. Dabei haben sie sich vielleicht einen recht passenden Zeitpunkt herausgesucht, denn bei Kaufbeuren ist derzeit zumindest ergebnistechnisch etwas der Wurm drin. Das Ende des Jahres 2018 wurde mit einem Sieg aus sechs Spielen verpatzt. Zum Start ins neue Jahr gab es gestern einen knappen Erfolg in Heilbronn. Trainer Andreas Brockmann musste vor kurzem nach dem Ausfall von Kapitän Sebastian Osterloh auch Julian Eichinger für die komplette Saison abschreiben. Damit sind zwei der besten Verteidiger im ESVK-Kader nicht verfügbar. Als Unterstützung schickte der ERC Ingolstadt Simon Schütz in die DEL2. Die Kontingent-Spieler sind bei Kaufbeuren allesamt in der Offensive anzutreffen. Die Finnen Sami Blomqvist, Jere Laaksonen und Ossi Saarinen wussten schon zu überzeugen. Das gleiche gilt für den Kanadier Branden Gracel. Der fünfte im Bunde Saku Salminen - ausgestattet mit einem Try-Out-Vertrag bis Ende Januar - kann im Scoring noch nicht mithalten. Das größte Faustpfand des ESVK ist fast schon traditionell die Defensive. 91 Gegentore sind die zweitwenigsten der Liga. Eine Stärke, die sich auch bei den Löwen in letzter Zeit entwickelt hat. Markus Berwanger war auch nach dem Spiel gegen Kassel mit der Abwehrarbeit zufrieden: "Wir haben 40 Minuten kaum etwas zu gelassen", so der Löwencoach. "Ein 0:2 gegen Kassel aufzuholen ist aller Ehren wert", stellte Berwanger fest. Der 55-jährige ist ein kommunikativer Trainer, der viel mit seinen Spielern spricht. Auch im Vorfeld des Abschlusstrainings am Donnerstag standen wieder einige Gespräche an. "Das ist ganz normal", erklärte Berwanger. Dem gebürtigen Rosenheimer ist die interne Kommunikation sehr wichtig. Im Vorfeld der morgigen Partie hat er zwei verschiedene Kaufbeurer Mannschaften analysiert: "Sie spielen auswärts ein bisschen anders, als zuhause. Zuhause spielen sie mit vollem Forecheck, das werden sie morgen wohl nicht so machen", so Berwanger. Die kurze Pause zwischen den Spielen derzeit sei nicht optimal, dennoch "geht es komischerweise manchmal im Zwei-Tages-Rhythmus besser, als wenn man einen weiteren Tag Pause hat". Weiterhin ausfallen werden Andreas Schwarz (ca. 4-5 Wochen) und Kevin Slezak. Letzterer konnte am Donnerstag erstmals wieder ein leichtes Eistraining aufnehmen. Ein Einsatz am Wochenende kommt definitiv noch zu früh.
  
    
EV Lindau Islanders
Knappe Niederlage der EV Lindau Islanders gegen die ECDC Memmingen Indians - Comeback mit großer Moral reicht nicht zum Sieg
(OLS)  Die EV Lindau Islanders musste sich am vergangenen Mittwoch den ECDC Memmingen Indians nach Penaltyschießen mit 4:5 geschlagen geben. Das Spiel im Eichwald begann von beiden Mannschaften sehr verhalten, ohne große Chancen auf beiden Seiten. Die EV Lindau Islanders kombinierten zwar gut ins Drittel der Indians, die aber in der 9. Minute die erste große Chance zum 0:1 durch Antti-Jussi Miettinen nutzten. Die Islanders schüttelten sich kurz und verlagerten das Spiel direkt wieder in die Hälfte der Indians und meldeten sich mit einem Pfostenkracher zurück. Leider sprang der Puck vom Innenpfosten wieder heraus. In der nächsten Offensivszene war es aber so weit. Viktor Lennartsson umging in der 10. Minute zwei Verteidiger und legte den Puck am Gästegoalie vorbei zum 1:1 ins Tor. Der erste Treffer des Schweden im Trikot der Islanders wurde von Sean Morgan vorbereitet. Kurz vor Ende des Drittels kassierten die Islanders in der 19. Minute den Treffer zum 1:2 in Unterzahl. Tobias Fuchs saß nach einer zweifelhaften Strafe wegen Stockschlags auf der Strafbank.
Das zweite Drittel bot alles was das Eishockeyfanherz höher schlagen und die Trainer verzweifeln lässt, denn es war sehr torreich. Die EV Lindau Islanders glichen durch Christian Schmidt, nach Vorarbeit von Kirsch und Ochmann, in der 27. Minute zum 2:2 aus. In der 30 Minute gingen die Islanders durch Kai sogar mit 3:2 in Führung. Dem Treffer von Laux ging eine Traumkombination von Santeri Ovaska und Chris Stanley voraus, die Laux mustergültig verwertete. Nur eine Minute später fiel das 3:3, was im Fußball ein klassisches Eigentor wäre, es im Eishockey so aber nicht gibt. Jan Hammerbauer wollte in einer unübersichtlichen Situation vor dem eigenen Tor klären, erwischte die Scheibe mit der Kelle falsch und schob diese vorbei am verdutzten David Zabolotny ins eigene Gehäuse. Der Treffer wurde Jakub Wiecki zugeschrieben, da es bei einem Eigentor im Eishockey immer dem letzten Spieler der profitieren Mannschaft der zuvor am Puck war zugeschrieben wird. Noch in Gedanken über den kuriosen „Gegentreffer“ kassierten die Islanders in derselben Minute das 3:4. Die Islanders waren dennoch weiterhin gut in der Partie und verpassten kurz vor Drittelende den erneuten Ausgleich.
Das letzte Drittel lebte lange von seiner Spannung. Die Islanders drängten auf den Ausgleich, die Indians blieben aber stets brandgefährlich. In der 51. Minute war es erneut Viktor Lennartsson der, nach Vorarbeit von Chris Stanley, zum 4:4 traf und die Eissportarena mit einem sehenswerten Treffer in den Winkel dadurch zum Jubeln brachte. Im weiteren Verlauf des Drittels konnte keine Mannschaft das Spiel mehr vorzeitig für sich entscheiden.
So ging es über eine torlose Overtime ins Penaltyschießen. Hier hatten die Indians das bessere Ende für sich und entschieden die Partie mit 4:5 für sich. Für die EV Lindau Islanders traf einzig Julian Tischendorf, was am Ende zu einem Punkt im Derby reichte. Die Indians nehmen zwei Punkte mit an den Hühnerberg.
Zum Abschluss der Hauptrunde warten am kommenden Wochenende zwei absolute Kracher der Oberliga Süd auf die EV Lindau Islanders. Am Freitag den 04.01. um 19:30 Uhr erwarten die Lindauer den altehrwürdigen und mehrfachen deutschen Meister, den SC Riessersee. Am Sonntag den 06.01. gastierten die Islanders um 18:00 Uhr beim momentanen Tabellenführer EC Peiting.
  
Bodensee Fighters übergeben Erlöse der Weihnachtstombola - Der EVL-Nachwuchs und die „Helfer vor Ort“ freuen sich über die Unterstützung
Bei der alljährlichen Tombola des EVL Fanclubs Bodensee Fighters am Familientag, wurde ein Erlös von 5000 Euro durch den Losverkauf erzielt. Am 28.12. übergaben die Mitglieder des Fanclubs stellvertretend durch Norbert Kemmerle und Babsi Reiss, den jährlichen Hauptinitiatoren der Tombola, zwei große Checks. Zum einen gingen 4000 Euro an den Nachwuchs des EV Lindaus und zum anderen 1000 Euro an die „Helfer vor Ort“.
Diese Spenden waren nur durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren und Gönnern des Vereins möglich, die auch in diesem Jahr wieder weit über 1000 Preise für die Tombola und somit für die Unterstützung des Nachwuchs und des guten Zwecks zur Verfügung gestellt haben. Mario Tomas hatte ein besonderes Losglück und zog den Hauptpreises der Tombola, ein von Zweirad Deusch gespendetes Mountainbike im Wert von 1000 Euro. „Es ist sagenhaft, dass unsere Sponsoren jedes Jahr wieder zahlreiche tolle Preise für unsere Tombola zur Verfügung stellen“, so Bernd Wucher, 1. Vorstand der EV Lindau Islanders. „Dieser Großzügigkeit gilt ein ganz besonderer Dank!“
Nach dem sagenhaften Erfolg aus dem Vorjahr, wollten die EV Lindau Islanders neben der Nachwuchsförderung auch in diesem Jahr wieder eine soziale Einrichtung aus dem Landkreis unterstützen. Daher wurden pro Los 50 Cent für die „Helfer vor Ort“ eingenommen, die bei Notfällen oft noch vor den Rettungsdiensten am Ort des Geschehens sind, um den Menschen in der Region zu helfen. Für ihre Arbeit fehlte ihnen bisher ein weiteres ausgestattetes Fahrzeug, dem sie dank der Unterstützung durch den EVL nun ein kleines Stück näher sind. „Dieses Engagement wollen wir als EVL unterstützen und daher die Einnahmen der großen Weihnachtstombola teilen, um die Arbeit der Helfer vor Ort zu erleichtern“, so Bernd Wucher.
  
    
ECDC Memmingen
Zum Ende der Runde nach Rosenheim: Spielplan für Meisterrunde veröffentlicht
(OLS)  Am Sonntag tritt der ECDC Memmingen bei den Starbulls Rosenheim zum letzten Spiel der Oberliga-Hauptrunde an. Direkt im Anschluss messen sich die besten zehn Teams in der Meisterrunde, deren Spielplan nun bekanntgegeben wurde.
„Eine undankbare Aufgabe zum Abschluss“, so könnte man das Spiel des ECDC Memmingen am Sonntag in Rosenheim beschreiben. Beim selbsternannten Aufstiegsaspiranten ist kurz vor dem Ende der Hauptrunde Feuer unter dem Dach. Mehrere Niederlagen, darunter auch am Hühnerberg, lassen die Fans am Unternehmen Aufstieg zweifeln. Die Vereinsführung reagierte unter der Woche und stattete Trainer Kofler mit einem neuen Zweijahresvertrag aus – ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Kritiker. Außerdem verpflichteten die Starbulls mit Alexander Höller einen gestandenen DEL2-Akteur, der die Oberbayern wieder in die Spur bringen soll. Für die Gastgeber gilt die Devise „verlieren verboten“, dies werden sie auch im Spiel gegen die Indians umsetzen wollen. Die gefährlichsten Akteure des Traditionsclubs sind die Angreifer Dusan Frosch und Vitezlav Bilek, auch wenn noch viele weitere Spieler über höherklassige Erfahrung verfügen.
Ab dem nächsten Wochenende geht es für die Indians dann gleich in der Meisterrunde der Oberliga-Süd weiter. Die besten zehn Clubs der Spielklasse treten dort noch einmal in einer Einfachrunde gegeneinander an (Hin und Rückspiel). Die Clubs, welche am Ende unter den ersten 8 Mannschaften stehen, dürfen an den Play-Offs um die Oberliga-Meisterschaft teilnehmen. Ab Mitte März folgt dann sofort das Achtelfinale gegen Vertreter des Nordens, mögliche Gegner wären hier Teams aus Hannover, Essen oder sogar das holländische Topteam aus Tillburg. Nicht mehr an dieser Runde teilnehmen werden der EHC Waldkraiburg sowie der SC Riessersee. Die Garmischer waren bereits vor der Saison von den Play-Offs ausgeschlossen worden, da sie im Sommer ein Insolvenzverfahren eröffnet hatten und nur unter Auflagen den Spielbetrieb in der Oberliga aufnehmen durften. Sie müssen sich nun, gemeinsam mit den letztplatzierten Löwen, gegen die besten Bayernligisten in der Verzahnungsrunde behaupten.
Die Indians starten am Freitag, 11.01.2019, mit einem Heimspiel gegen den Höchstadter EC, am Sonntag darauf geht es zum EV Weiden. Es folgen Spiele in Selb und zuhause gegen Weiden, ehe es gegen Peiting und Landshut geht.
  
    
Starbulls Rosenheim
Top-Stürmer aus der DEL 2 kommt zu den Starbulls
(OLS)  Um im Hinblick auf die am 11. Januar startende Meisterrunde und die am 15. März beginnenden Aufstiegs-Playoffs die Offensive zu verstärken, haben die Starbulls Rosenheim einen weiteren Stürmer verpflichtet. Aus der DEL 2 kommt der 34-jährige Alexander Höller an die Mangfall, um künftig im Grün-Weißen Trikot in der Oberliga auf Torejagd zu gehen. In der vergangenen Spielzeit war Höller Topscorer der Dresdner Eislöwen in der zweithöchsten deutschen Eishockeyspielklasse.
Am vergangenen Sonntag bestritt Alexander Höller gegen die Lausitzer Füchse sein letztes Spiel für die Dresdner Eislöwen, für die er in der vergangenen Saison in sämtlichen Spielen auf dem Eis stand. Mit 54 Punkten (21 Tore, 33 Vorlagen) in ebenso vielen Partien avancierte er dabei zum teaminternen Topscorer der Eislöwen. Auch in den beiden Spielzeiten zuvor scorte Höller in der DEL 2 mit 46 Punkten (2016/17 für Dresden) bzw. 47 Punkten (2015/16 für Crimmitschau) stark. Zuvor war Höller ausschließlich in Österreich aktiv, wobei er – vornehmlich für den HC Innsbruck – auch fast 400 Spiele in der höchstklassigen österreichischen Spielklasse EBEL bestritt.
„Alexander Höller ist ein kompletter Stürmer mit großer Erfahrung. Als sich andeutete, dass er zu haben ist, haben wir ein paar Mal telefoniert und es war schnell klar, dass wir zuschlagen, wenn er frei ist“, sagt Manuel Kofler. Der Rosenheimer Trainer hofft darauf, den 180 Zentimeter großen und 84 Kilogramm schweren links schießenden Flügelstürmer schon heute im Gastspiel beim ERC Sonthofen einsetzen zu können. Sein Heimdebüt im Starbulls-Trikot mit der Rückennummer 21 wird Höller auf alle Fälle beim Heimspiel am Sonntag gegen die Memmingen Indians geben.
Der Kontrakt von Alexander Höller mit den Starbulls Rosenheim gilt für die laufende und die kommende Saison. Der gebürtige Innsbrucker besitzt neben der österreichischen Staatsbürgerschaft auch einen deutschen Pass und fällt damit nicht unter das Ausländerkontingent.
  
    
ERC Sonthofen
Letzte Spiele in der Hauptrunde: daheim gegen Rosenheim, auswärts in Garmisch
(OLS)  Der ERC hat – trotz Niederlage am Mittwochabend in Peiting – den Klassenerhalt gesichert. Die Löwen aus Waldkraiburg können die Bulls in der Tabelle nicht mehr überholen und müssen zusammen mit dem SC Riessersee in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten. Mit diesem Gefühl der Sicherheit schauen die Bulls dem kommenden Wochenende zuversichtlich entgegen.
Am letzten Wochenende der Hauptrunde trifft der ERC am Freitag, den 04.01.2019, um 20:00 Uhr daheim auf die Starbulls aus Rosenheim. Das Team von Trainer Manuel Kofler kommt mit fünf Niederlagen in Folge nach Sonthofen. Der letzte Sieg der Starbulls war kurz vor Weihnachten gegen den ERC. Hier gewannen die Oberbayern daheim mit 7:2.
Im noch so jungen Jahr 2019 haben die Rosenheimer bereits eine Neuigkeit verkündet: Obwohl er bei den Fans in der Kritik steht, haben die Starbulls den Vertrag mit Trainer Manuel Kofler um weitere zwei Jahre verlängert. Das Ziel, in die DEL2 aufzusteigen, bleibt weiterhin bestehen. Damit dies gelingen kann, müssen die Rosenheimer also weiter punkten.
Am Sonntag, den 06.01.2019, geht es für die Bulls im letzten Spiel der Hauptrunde nach Garmisch zum SC Riessersee. Die vorerst letzte Begegnung der beiden Teams in der Oberliga. Nach der Insolvenz in 2018 kommt das Team aus Garmisch diese Saison automatisch in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten.
Doch die Mannschaft von Georg Kink hat großes Potential. Dies haben die Garmischer in dieser Saison des Öfteren bewiesen. So stehen sie verdientermaßen auf Platz 4 der Tabelle, punktgleich mit dem EV Landshut. Besonders glänzen kann der SCR mit seiner Defensive: Mit gerade mal 75 Gegentreffern stellen die Garmischer die beste Verteidigung der Liga. Die „jungen Wilden“ aus der Kooperation mit Red Bull München verleihen dem Kader hier zusätzliche Qualität.
Für den nun nicht mehr abstiegsgefährdeten ERC gilt es, sich nochmals ordentlich zu präsentieren und sich dann für die Meisterrunde vorzubereiten. Ein Punktgewinn gegen den SC Riessersee wäre zum Abschluss der Hauptrunde für den ERC natürlich besonders schön. In den drei bisherigen Begegnungen ging der ERC stets ohne Punkte aus. 
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos unterliegen auch in Hamburg
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben das zweite Spiel hintereinander verloren. 
Auch in Hamburg bei den Crocodiles konnte die Mannschaft über weite 
Strecken nicht überzeugen und verlor am Ende mit 4:6.
Die Crocodiles kamen besser in die Startphase und drängten auf die 
Führung. Bis zur 6. Spielminute konnten die Moskitos dem trotzen, doch 
dann war es vorbei. Brian-Justin Bölke brachte die Crocodiles Fans zum 
Jubeln und traf zum 1:0. Etwas besser fanden die Spieler von Cheftrainer 
Frank Gentges in der Folgezeit in die Begegnung, jedoch zunächst ohne 
Torerfolg. Julian Airich traf in der 13. Spielminute dann auf Zuspiel 
von Carsten Gosdeck und Lars Grözinger. Dieser Spielstand sollte auch 
bis zur 1. Drittelpause bestand haben.
Leider kam auf Seiten der Wohnbau Moskitos auch im 2. Drittel kein 
besserer Spielfluss zustande. Die logische Konsequenz daraus war die 
erneute Führung der Hanseaten. 24. Spielminute, der ehemalige Moskitos 
Stürmer Dominik Lascheit traf zur 2:1 Führung für sein Team. Als 
Hamburgs Tobias Bruns dann kurz vor der Hälfte der Spielzeit gar zum 3:1 
für die Crocodiles traf, wurde es schwierig für die Mannen vom 
Westbahnhof. André Gerartz machte dann den Anhängern der Moskitos doch 
noch einmal Hoffnung. Sein Treffer zum 3:2 in der in der 34. Spielminute 
brachte dem Mückenschwarm aber nur kurze Freude. Erneut Dominik Lascheit 
stellte in der 36. Spielminute den alten Abstand wieder her und brachte 
die Crocodiles mit 4:2 in Front.
Den Hoffnungsschimmer, den die Moskitos Fans noch hatten, zerstörte der 
Torjäger der Crocodiles. Brad Mc Gowan traf in der 53. Minute zum 5:2 
und in der 55. Spielminute machte er mit dem 6:2 endgültig den Sack zu. 
Thomas Richter ließ zwar dann mit dem 6:3 in der 56. Minute noch einmal 
wenigstens ein wenig Hoffnung aufkeimen. Doch sein zweiter Treffer zum 
6:4 in der 59. Spielminute kam zu spät. Letztlich fehlte der Essener 
Mannschaft an diesem Tag die Kraft und der Wille um das Spiel noch 
einmal zu kippen.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
JAHRESAUSKLANG & JAHRESAUFTAKT – ERFURT UND HALLE MIT KOMPLETT GEGENSÄTZLICHEN ERGEBNISSEN / 31. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Black Dragons Erfurt
(OLN)  Während sich die Saale Bulls mit einem unerwartet deutlichen 9:0-Heimsieg gegen Rostock vom alten Jahr verabschiedet haben, mussten unsere heutigen Gäste aus Erfurt eine ebenso deutliche 1:8-Niederlage in der heimischen Kartoffelhalle gegen die Hannover Scorpions hinnehmen. Ganz anders lief es dann zum Jahresauftakt am Mittwoch: Halle unterlag auswärts mit 2:4 gegen eben diese Hannover Scorpions, aber Erfurt sicherte sich im Kohlrabizirkus einen grandiosen 3:0-Auswärtssieg gegen die EXA IceFighters Leipzig.
Somit kann man auch für das heutige Duell keinen Favoriten ausmachen, einmal mehr beweisen diese vorgenannten Ergebnisse, dass in dieser Liga grundsätzlich alles möglich ist und jeder jeden schlagen kann. Natürlich sagt die Papierlage etwas anderes aus, demnach geht Halle als aktuell Fünfter der OL Nord eben doch als Favorit gegen den aktuellen Elften in die Partie. Hinzu kommt die mittlerweile große Heimstärke der Gastgeber, die es in ihrer Stierkampfarena schon mehrfach schafften, auch einen Rückstand wieder wett zu machen.
Nachdem in den letzten Wochen immer wieder einige Spieler verletzungs- oder krankheitsbedingt ausfielen, rechnen die Bulls am heutigen Freitag mit einer fast kompletten Mannschaftsstärke. Wenn die medizinische Abteilung ihr OK gibt, dann werden sowohl Max Spöttel als auch Henning Schroth wieder ins Geschehen eingreifen können. Max Schaludek ist leider noch nicht wieder einsatzfähig.
Und ein möglichst großes Aufgebot wird in diesen kräftezehrenden englischen Wochen auch nötig sein, wenn man sich erfolgreich für die Heimniederlage gegen die schwarzen Drachen von Anfang Oktober revanchieren will. Ein Sieg heute Abend ist zudem von immenser Bedeutung, sollen die hart erkämpften Punkte der letzten Wochen nicht an Bedeutung verlieren, will man den Platz im vorderen Tabellendrittel weiter behaupten.
  
    
EC Harzer Falken
Harzer Falken holen drei Punkte im Kellerduell
(OLN)  Nicht schön aber selten, kann man wohl zu dem Spiel der Harzer Falken  
gegen den ECC Preussen Berlin sagen, das die Harzer vor 984 Zuschauern  
mit 4:3 (1:11:2; 2:0) für sich entscheiden konnten.
Dass dies keine Galaveranstaltung werden sollte, konnte man wohl  
bereits vor dem Spiel anhand der Tabellenkonstellation, aber auch im  
Hinblick auf die bisherigen Aufeinandertreffen der beiden Teams  
erahnen. Denn für beide Mannschaften stand einfach zu viel auf dem  
Spiel. Die Harzer Falken mussten diese drei Punkte holen, um sich vom  
Tabellenletzten aus Berlin wirksam abzusetzen und die Berliner selbst  
hatten hier noch einmal die Chance, bis auf zwei Zähler an die Harzer  
heranzurücken. So ist es auch nicht verwunderlich, dass weder die  
Falken an tolle Auftritte wie gegen Halle oder die Scorpions, noch die  
Berliner an Leistungen anknüpfen konnten, wie bei den Partien gegen  
Ligenprimus Tilburg. Man eliminierte sich praktisch gegenseitig durch  
eine teilweise zu passive und körperlose Spielweise und am Ende fasste  
es Trainer Arno Lörsch ganz gut zusammen, als er betonte, dass man  
wohl verdient gewonnen hatte, weil man ein paar weniger Fehler als der  
Gegner gemacht hatte.
Zwar legten die Harzer Falken mit gleich drei guten Möglichkeiten  
durch Kubail, Zerbst und Maier gut los, doch bereits in diesen Szenen  
zeigte der Berliner Torwart Erik Reukauf, dass er ganz gut drauf war  
an diesem Abend. Bis in die 5. Minute, als Kostyrev von der blauen  
Linie neben das Tor traf, der Puck von der Bande vor das Tor zu  
Brandon Morley sprang und dieser uneigennützig und mit ganz viel  
Übersicht quer zu Richard Zerbst legte, der den Puck über die Linie  
beförderte. Aber die Preussen waren nicht gewillt, die Harzer ins  
Rollen kommen zu lassen. Und rund 2 Minuten später durfte sich Kyle  
Piwowarczyk gleich mehrmals am Toreschießen versuchen. Den Schuss aus  
dem Slot und den darauffolgenden Nachschuss konnte Fabian Hönkhaus  
noch abwehren, beim zweiten Nachschuss war aber auch er machtlos und  
man fragte sich tatsächlich, wie da ein Spieler wie Piwowarczyk derart  
unbedrängt durch den Harzer Slot marschieren und gleich drei Mal auf  
das Harzer Tor schießen durfte.
Und auch die beiden nächsten Berliner Treffer offenbarten einiges an  
mangelndem Körperspiel. Besonders bitter sicherlich der Shorthander  
(Tor in Unterzahl) zum 1:2 der Gäste, als Hannes Ulitschka den Puck  
über die Bande aus dem eigenen Drittel befördert und Jakub Rumpel  
nicht konsequent genug von gleich zwei Verteidigern beackert wird und  
die Berliner Führung erzielt. Zwar kann Artjom Kostyrev nach Zuspiel  
von Brandon Morley und einem großartigen Aufbaupass von Richard Zerbst  
den Ausgleich besorgen. Doch keine Minute später legt Ludwig Wild in  
den Slot auf Jakub Rumpel und der wird nur halbherzig körperlich  
attackiert und bringt die Gäste erneut in Führung. Bei allen drei  
Toren hätte man sich gewünscht, dass man den Puck Puck sein gelassen  
und sich ausschließlich dem Gegenspieler gewidmet hätte. Aber so ging  
es mit einem 2:3-Rückstand in das Schlussdrittel, auch wenn die Harzer  
noch einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich auf der Kelle hatten. Als  
guten Schachzug erwies sich dabei vor allem im Harzer Powerplay den  
großgewachsenen Florian Kraus in den gegnerischen Slot zu beordern,  
der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive ein enormes  
Pensum abspulte und bei insgesamt gleich drei Chancen durchaus sein  
Tor verdient gehabt hätte.
So sollte es auch im letzten Drittel weiter spannend bleiben, ohne  
dass man zunächst von einem Aufbäumen der zurückliegenden Gastgeber  
sprechen kann. Lediglich Richard Zerbst hatte in der 45. Minute eine  
gute Chance, als er alleine vor Reukauf auftauchte, in diesem aber  
erneut seinen Meister fand. Bezeichnend auch wieder einmal das  
Überzahlspiel ab der 50. Minute. Wenn man sich im gegnerischen Drittel  
befand, sah das teilweise gar nicht schlecht aus, aber der Weg dorthin  
wurde zu oft von Fehlpässen und Puckverlusten begleitet. Und dann  
verbaute man sich die Chance eines Powerplays auch noch, als man  
selbst die unnötigste aller Strafzeiten wegen zu vieler Spieler auf  
dem Eis kassierte. Doch das man dieses Spiel dann doch noch drehte war  
auch dem Geburtstagskind diesen Tages zu verdanken. Denn Lasse  
Bödefeld sollte als Vorlagengeber entscheidend zu den drei Punkten  
beitragen. Zunächst hatte Gregor Kubail den Puck im Liegen gut  
behauptet und im Berliner Drittel gehalten. Lasse Bödefeld legte  
daraufhin zu Louis Trattner auf, der einen Berliner Verteidiger  
tunnelte und aus dem Slot zum 3:3-Ausgleich einschoss. Und da Berlin  
zum zweiten Mal in diesem Spiel zwar Fabian Hönkhaus ausspielen, aber  
das leere Tor nicht treffen konnte, war es auch diese Reihe, die das  
Wurmbergstadion in einen kollektiven Jubel versetzte. Lasse Bödefeld  
setzte an der gegnerischen blauen Linie gut nach, luchste dem Berliner  
Verteidiger den Puck ab, legte quer zu Louis Trattner und der  
scheiterte zunächst mit seinem Schuss an Erik Reukauf. Doch diesmal  
stand Gregor Kubail goldrichtig und netzte den Puck aus spitzem Winkel  
zum 4:3-Siegtreffer ein. Beinahe hätten diese drei dann auch noch den  
nächsten Treffer markiert, als Bödefeld stark auf Trattner querspielte  
und dieser aber genauso an Reukauf scheiterte wie Kubail mit seinem  
Nachschuss. Und so sollten die letzten Minuten bzw. Sekunden nichts  
für Herzschwache werden. Aber Fabian Hönkhaus blieb bei zwei  
Bluelinern in den letzten Sekunden sicher und hielt den Harzer Sieg  
fest.
So wird es ein Arbeitssieg, aber in erster Linie ein Sieg, bei dem es  
genauso egal ist, wie er zustande gekommen ist, wie es bei einer  
Niederlage rein statistisch unerheblich ist, ob man toll gespielt hat.  
Und dieses Erfolgserlebnis gilt es nun in das kommende Wochenende  
mitzunehmen, wenn der Spielmarathon der letzten zwei Wochen mit dem  
Auswärtsspiel am Freitag in Essen und dem Heimspiel um 18:00 Uhr gegen  
die Füchse aus Duisburg erstmal zu Ende geht und Normalität im  
Spielplan einzieht. Inwieweit man natürlich gegen die starken Moskitos  
aus Essen etwas ausrichten kann, bleibt angesichts der klaren Siege  
der Ruhrpötter in den letzten beiden Spielen fraglich. Aber gilt es  
hier vor allem gut abzuschneiden, so ist man gegen Duisburg keineswegs  
chancenlos, hatte man die Füchse doch im letzten Spiel in Duisburg am  
Rande einer Niederlage und musste sich erst in der Overtime geschlagen  
geben. Und vielleicht feiert dann ja auch schon Bobby Sokol seinen  
Einstand im Falkentrikot, wenn die Passangelegenheiten bis dahin  
erledigt sind.
  
    
Herner EV
Auf ein Neues (Jahr) … Derby-Time am Sonntag!
(OLN)  Nach Weihnachtsfest und Jahreswechsel geht es ohne Pause in der Oberliga Nord weiter und das im hohen Tempo. Bis Anfang März 2019 muss der Herner EV noch 19 Spiele in der Hauptrunde bestreiten, bevor danach die Playoffs bzw. Pre-Playoffs beginnen. So muss das Team von Danny Albrecht am Freitag in die Bundeshauptstadt reisen und dort ab 19:30 Uhr bei Preussen Berlin antreten. Zwei Tage später, am Sonntag ab 18:30 Uhr gibt es dann das nächste Ruhrpott-Derby in der Herner Hannibal-Arena. Dann gastieren die Essener Moskitos beim HEV. Personell hat sich bei den Gysenbergern im Vergleich zu den beiden letzten Spielen nichts geändert, Danny Albrecht muss weiterhin auf Marcus Marsall und Nils Liesegang verzichten.
Während die erste Partie in Berlin in dieser Saison Anfang Oktober letzten Jahres noch eine klare Angelegenheit für den HEV war und glatt mit 9:1 gewonnen werden konnte, gab es zwei Monate später zwar in der Hannibal-Arena auch einen Sieg für die Grün-Weiß-Roten. Aber der fiel mit 5:4 nicht nur äußerst knapp aus, er konnte sogar erst in der Overtime erkämpft werden. Das sollte Warnung genug sein das Team von Uli Egen mit dem Torjäger-Duo Kyle Piwowarczyk und Jakub Rumpel am Freitag mehr als ernst zu nehmen und volle Konzentration zu verlangen.
Zum Ruhrpott-Derby Herne gegen Essen muss man nicht mehr viel sagen. Das Nachbarschaftsduell hat schon immer für Begeisterung und Spannung sowie für volle Ränge gesorgt. Weit über 5000 Zuschauer haben die bisherigen beiden Spiele in dieser Saison in der Herner Hannibal-Arena und am Essener Westbahnhof gesehen. Beide Teams konnten ihre Heimspiele für sich entscheiden. Der HEV wird schon alle Anstrengungen unternehmen und eine konzentrierte Mannschaftsleistung zeigen müssen um diese Tendenz der Heimsiege fortsetzen zu können. Schließlich gehen die Moskitos wegen der besseren Tabellensituation als Favorit in diese Partie. Daran ändern auch die zwei Niederlagen um die Jahreswende für das Team von Frank Gentges nichts. Aber das kann auch zusätzliche Kräfte für das HEV-Team frei setzen. Die Spiele gegen das Spitzen-Duo aus Tilburg und Wedemark haben das ja bereits bewiesen.
Der Einlass beginnt am Sonntag bereits ab 17:00 Uhr, der VIP-Bereich öffnet wie gewohnt um 17:30 Uhr. Wir bitten um eine frühe Anreise, um den Einlass zu entzerren. Alle die sich bereits im Vorverkauf eine Eintrittskarte gesichert haben nutzen bitte den Seiteneingang (BV Pool Billard). Der Einlass für die Gästefans erfolgt von der Rückseite der Eishalle.
  
     
Icefighters Leipzig
Schwacher Start in das neue Jahr
(OLN)  Das neue Kalenderjahr begann gestern für die Fans unserer EXA IceFighters Leipzig mit einer ganz schweren Kost. Die Gäste aus Erfurt gewannen mit 3 – 0. Bei den IceFighters meldeten sich Damian Schneider und Antti Paavilainen zurück. Leon Lilik und Janik Langer fehlen weiterhin.
Das Spiel begann schlecht. Nach gerade einmal 20 Sekunden gab es die erste Strafe gegen unsere Mannschaft. Das Unterzahlspiel funktionierte aber gut. Danach schien es besser zu werden. Unsere Jungs wirkten aber von Anfang an in den Angriffsbemühungen hektisch, unentschlossen oder unkonzentriert. Pässe kamen nicht an, Schüsse trafen das Tor nicht. So kam es, wie es kommen musste. Ein Fehler im Aufbau sorgte in der 10. Minute dafür, dass die Black Dragons mit 1 – 0 in Führung gingen. In der 15. Minute wiederholte sich diese Situation und schon stand es 2 – 0 für die Gäste, ohne dass die viel hätten dafür tun müssen. Der Rest des ersten Drittels verlief ohne große Chancen.
Im zweiten Durchgang waren davon mehr da, aber die Scheibe wollte nicht ins Tor. Pfostenschüsse, starke Paraden des Erfurter Torhüters und schwache Nerven unserer EXA IceFighters beim Abschluss gaben sich die Klinke in die Hand. Erfurt stand gut in der Defensive und konterte hin und wieder gefährlich. Leider reichte das an diesem Abend um die verunsichert wirkende Eiskämpfertruppe in Schach zu halten. Das veränderte sich auch in den letzten 20 Minuten nicht. Am Ende durften die Gäste noch einen Empty-Net-Treffer erzielen und gewannen mit 3 – 0.
Ein Ergebnis, mit dem die Mannschaft von Coach Sven Gerike bis zum Wochenende beschäftigt sein dürfte, denn dann warten die Hannover Scorpions und die Trappers aus Tilburg.
  
    
SC Forst
Nature Boyz zum Jahresende überrollt - Buchloe Pirates gewinnen zweistellig
(BLL)  Mit einer krachenden Niederlage kehrten die Forster Nature Boyz von ihrem letzten Auswärtsspiel in der Vorrunde der Landesliga Gruppe 2 aus Buchloe zurück. Mit 11:1 (5:1, 1:0, 5:0) unterlagen die Forster bei den Buchloe Pirates.
Die Positionen waren bereits vor dem Spiel klar abgesteckt, der aktuell Tabellenletzte würde wenig Chancen bekommen, bei den Pirates aus Buchloe einen oder mehreren Punkt abzuknöpfen, denn die Gastgeber wollten sich im Kampf um die ersten fünf Plätze, die zur Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten berechtigen, in Stellung bringen. Entsprechend übten sie die gesamten 60 Minuten aufs Tempo und schnürten die Gäste in deren Verteidigungsdrittel ein. Nachdem sie in der 5. Spielminute lediglich das Torgestänge trafen, war es in der 7. Spielminute soweit, der Torreigen wurde eröffnet. Zwischen der 15. und 20. Spielminute folgten weitere fünf Treffer, wobei Andreas Krönauer auf Zuspiel von Manuel Weninger kurzfristig in der 16. Spielminute auf 2:1 verkürzen konnte. 
Trainer Josef Bachmeier stellte im zweiten Spieldrittel auf zwei Sturmreihen um, die brachte zumindest den Erfolg, dass in diesem Drittel nur ein Tor kassiert werden mußte. Andreas Scholz war der meistbeschäftigste Akteur auf dem Eis, er hielt, was zu halten war.
Im letzten Spielabschnitt fielen weitere fünf Treffer für die Gastgeber, da diese einfach weiterhin starken Druck auf Forsts Tor ausübten. Der Sieg muß angesicht des Übergewichtes der Pirates als verdient angesehen werden. Der letztjährige Bayernliga-Absteiger sicherte sich Tabellenplatz 3 und unterstrich seine Ambitionen, umgehen wieder in die Bayernliga aufzusteigen.
Trotz des äußerst negativen Spielverlaufes wurden die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier das ganze Spiel über von den mitgereisten Forster Fans lautstark unterstützt. 
  
Guter Start ins neue Jahr - Nature Boyz bezwingen TSV Farchant
Die Forster Nature Boyz sind gut ins neue Jahr 2019 gestartet, denn beim Heimspiel am ungewohnten Mittwoch Abend bezwangen sie den Landkreisnachbarn TSV Farchant mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung.
Die Vorzeichen zum letzten Heimspiel der Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion waren gegen den TSV Farchant jedem Akteur bekannt. Die Gäste haben in den nächsten 4 Partien, mit dieser gegen Forst, zu bestreiten und haben berechtigte Chancen, mindestens Tabellenfünfter zu werden und die Verzahnungsrunde zu erreichen. Für die Gastgeber ging es lediglich darum, einen guten Saisonabschluss in der Vorrunde zu erreichen. Dementsprechend spannend verlief auch das Spiel der beiden Teams. Die Gäste agierten ob ihres Tabellenplatzes anfänglich sehr sicher und konnten so einige gefährliche Angriffe auf das Tor von Andreas Scholz fahren. Dieser wiederum zeigte sich in sehr guter Form und stand parat, falls seine Vorderleute die Stürmer nicht halten konnten. Die Gastgeber ihrerseits gewannen mehr Sicherheit und störten die gegnerischen Stürmer immer wieder erfolgreich am Torschuß. Als sich die anwesenden Zuschauer bereits auf ein Unentschieden bis zum Pausentee einstellten, war Michael Kölbl auf Zuspiel von Daniel Anderl zur Stelle und brachte seine Farben in der 19. Spielminute mit 1:0 in Führung.
Mit einem Paukenschlag begann für die Gäste das zweite Spieldrittel, denn bereits nach 45 Sekunden hatten sie ihren Rückstand durch Kristan Weber egalisiert. Sie drangen nun zur Führung, doch die konnten die Hausherren zunächst erfolgreich verhindern. Eigene Chancen konnten erspielt werden, doch auch Dennis Schlickenrieder im Tor der Gäste war auf der Hut und verhinderte Schlimmeres. Max Willberger, einer der drei mitwirkenden Förderlizenzspieler aus Peißenberg, hätte per Alleingang die Führung erzielen können, doch besagter Schlickenrieder wehrte erfolgreich ab. In der 35. Spielminute jubelten dann die Gäste, denn Konti Picotin-Mazet konnte Andreas Scholz in Überzahl mit einem verdeckten Distanzschlenzer überwinden. Mit dieser Führung ging es in die letzte Pause.
Im Schlußdrittel waren beide Teams entschlossen, die Führung auszubauen bzw. den Ausgleich zu erzielen. Forsts Angriffsbemühungen zahlten sich aus, denn in der 45. Spielminute glich Daniel Anderl auf Paß von Bastian Grundner zum 2:2 aus. Kurze Zeit später wurde Bastian Grundner regelwidrig nach einem Alleingang gestoppt, den fälligen Penalty konnte er nicht im Gehäuse der Gäste versenken. Bis zum Ende der regulären Spielzeit vergaben beide Mannschaften noch klare Chancen zum jeweiligen Torerfolg.
Die Verlängerung begann mit einer Überzahlsituation für die Gäste, doch jetzt verhielten sich die jeweiligen 3 Forster Spieler sehr clever und verhinderten den Rückstand. In der 64. Spielminute wurde der Einsatzwille der Gastgeber belohnt, Michael Kölbl zog von der blauen Linie ab, Manuel Weninger hielt seinen Schläger in das Geschoß und fälschte zum 3:2-Endstand ab. Die Freude seitens der Nature Boyz und deren Fans war dementsprechend groß, setzte es doch im Hinspiel eine deutliche 2:9-Klatsche in Garmisch. Die Enttäuschung war den Gästen ins Gesicht geschrieben, denn die beiden verlorenen Punkte könnten in der Endabrechnung für den 5. Tabellenplatz fehlen.
  
    
EC Pfaffenhofen
Derby zum Vorrundenabschluss - IceHogs zu Gast beim EV Moosburg  
(BLL)  Die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga haben beide Teams bereits am letzten Wochenende perfekt gemacht. Somit fällt am Sonntag (17:15 Uhr) am letzten Spieltag der Vorrunde im Derby zwischen dem EV Moosburg und dem EC Pfaffenhofen nur noch die Entscheidung über die Platzierung in der Schlusstabelle und damit über die Gruppeneinteilung zur Aufstiegsrunde. Je nach Ausgang der restlichen Spiele können sich in der Tabelle zwischen den fünf bereits qualifizierten Vereinen noch etliche Verschiebungen ergeben. Die IceHogs als derzeitiger Dritter, könnten noch auf Platz zwei vorrücken, aber auch noch auf den vierten Rang zurückfallen, wenn sie in Moosburg nicht punkten. Allerdings werden sowohl ECP-Coach Chris Heid als auch Moosburgs Trainer Bernie Englbrecht wohl weniger den Blick auf die Tabellenkonstellation richten, sondern die Begegnung eher als Vorbereitung für die anstehenden schweren Spiele nutzen. Schenken werden sich beide Mannschaften aber sicherlich auch nichts, ist doch ein Erfolg im Duell der beiden langjährigen Rivalen immer auch gut für das Selbstvertrauen. Der EV Moosburg hat zuletzt seinen Kader nochmals verstärkt. Vom Bayernligisten Passau kam mit Stefan Groß ein 21jähriger Angreifer und  auch die zweite Ausländerstelle wurde inzwischen mit dem ebenfalls 21jährigen Tschechen Daniel Klinecky besetzt, der zuletzt in Schweden aktiv war. Beide haben in ihren ersten Einsätzen schon ordentlich gepunktet und entscheidend dazu beigetragen, dass  sich auch der EVM schon vorzeitig das Ticket für die Aufstiegsrunde sichern konnte. Im Lager der IceHogs hofft man auf die Rückkehr von Simon Bogner und Thomas Bauer, die zuletzt erkrankt bzw. verletzt gefehlt hatten. 
  
    
EV Aich
EV AICH VERLIERT GEGEN DEN TABELLENFÜHRER
(BBZL)  Man hätte mehr erwarten können vom Aufeinandertreffen des Vorjahresmeisters gegen den aktuellen Tabellenführer. Wenig spielerische Höhepunkte gab es diesmal zu sehen, ganz im Gegensatz zu den Spielen im letzten Jahr oder auch im Hinspiel vor einigen Wochen.
Eine Erklärung auf Aicher Seite war sicherlich das Fehlen von Andreas Koller, Daniel Korn, Mustapha Tarek, Christoph Schwenk, Raphael Wild und Lukas Ströbel. Der Ausfall von mehr als einem kompletten Block mit Leistungsträgern kann eben nicht so einfach kompensiert werden.
Beide Mannschaften agierten von Beginn an aus einer guten Defensive und ließen so wenige Chancen zu. In der zweiten Spielminute die erste Schrecksekunde für die Aicher, als ein Waldkraiburger den Puck in der Luft abfälschte, Jo Pfafferott im Aicher Kasten war aber auf dem Posten. Im Gegenzug kam Florian Erl frei zum Schuss, verfehlte aber das Tor knapp. Dem energischen Nachsetzen von Andreas Schmid folgte der Führungstreffer zum 1:0 der Aicher in der 5. Minute. Matthias Klatt und Bailey Görl hatten die Vorarbeit geleistet. Kurz darauf verhinderte Pfafferott mit einer sehenswerten Parade den Ausgleich, als Tobias Jakob von den Gastgebern schon jubeln wollte.
Den Rest des ersten Drittels waren die Aicher spielbestimmend und hatten gute Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen. Die beste Chance hatte Jens Trautmann als er in der 13. Minute von Alexander Scholz bedient wurde, aber in Christoph Lode seinen Meister fand. Kurz darauf entschärfte Lode reaktionsschnell einen Schuss von Christian Koller mit der Fanghand und verhinderte so einen höheren Rückstand für seine Mannschaft.
Dem Ausgleich der Gastgeber ging eine mehr als zweifelhafte Strafzeit voraus. Andreas Weinberger musste nach einem fairen Check gegen einen Gästestürmer auf die Strafbank. Diese Überzahl nutzte die „Oansbee“ souverän und erzielte den Ausgleich.
Im zweiten Spielabschnitt kam auf beiden Seiten nichts Zählbares zustande. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mitteldrittel. Dafür traten eher die Schiedsrichter in den Vordergrund. Ein klares Foul an Thomas Wilhelm wurde, obwohl die Schiedsrichterin direkt danebenstand, nicht gepfiffen. Im Gegenteil, der Gefoulte bekam eine Strafe wegen Reklamierens.
Im letzten Drittel erhöhten die Gäste den Druck und waren damit auch erfolgreich. Loboda ließ beim 2:1 dem Aicher Torhüter keine Chance. Die Hausherren gingen auf Nummer sicher und stellten auf zwei Sturmreihen um. In der Folge beherrschten sie die Begegnung und konnten 5 Minuten vor Spielende den dritten Treffer erzielen.
Am kommenden Freitag, 04. Januar müssen die Schützlinge von Trainer Georg Hermann in Gebensbach antreten. Die Aicher haben dabei noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel haben sie 6:7 nach Penaltyschießen verloren. Spielbeginn im Dorfener Eisstadion ist um 20:00 Uhr.
  
    
ERC Lechbruck
Topspiel gegen Lindenberg/Lindau – Spiel findet in Lindau statt
(BBZL)  Die Flößer treten am Samstag zum Topspiel der Bezirksliga Gruppe 4 beim Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau 1b an. Aufgrund der Wetterprognosen wurde das Spiel kurzfristig vom Lindenberger Waldstadion in die überdachte Eisarena Lindau verlegt. Neuer Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.
Die Lindenberger nahmen am vergangenen Wochenende durch einen 5:3-Heimsieg gegen den Verfolger HC Maustadt die Tabellenführung ein und sind natürlich heiß diese Position gegen den ERC zu behaupten. Die Begegnungen der beiden Dauerrivalen sind meist sehr kampfbetont und versprechen enge und spannende Aufeinandertreffen. Genauso war es beim Hinspiel, das die Flößer im Lechparkstadion knapp mit 2:1 nach Penaltyschießen für sich entscheiden konnten. Damals war die Mannschaft vom Bodensee allerdings dezimiert aufgelaufen, diesmal wird die Spielgemeinschaft in Bestbesetzung antreten. Die Leistungsträger sind der Oberliga-erfahrene Torhüter Dominik Hattler, sowie Verteidiger Patrick Prell und die Stürmer Dominik Mahren, Mike Sabautzki und Michael Wellenberger. Die Mannschaft von SG-Trainer Matthias Schwarzbart sinnt sicherlich auf Revanche für die erlittene Hinspielniederlage.
Auch die Flößer reisen mit gehörigem Selbstbewusstsein an den Bodensee und werden topmotiviert auflaufen. Auch wenn die Vorzeichen durch zahlreiche Ausfälle nicht die Besten sind und ein harter Widersacher auf die Lecher wartet – das Team von Jörg Peters versteht es zu improvisieren und wird sich aus der Außenseiterrolle heraus so teuer wie möglich verkaufen. Jörg Peters: „Wir werden einige Umstellungen durchführen müssen, haben aber immer noch eine schlagkräftige Truppe zusammen, die man erst einmal besiegen muss. Lindenberg hat sicher mehr Druck als wir. Die Spiele die wir gewinnen müssen kommen erst noch.“
  


    
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Freitag 4.Januar 2019
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