Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Defensive der Mad Dogs erhält nochmals Zuwachs: Der deutsch-kanadische Verteidiger Cole Schneider, zuletzt in nordamerikanishen Nachwuchsligen auf dem Eis, wechselt nach Mannheim
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Die nächsten drei Neuzugänge bei den Raptors stehen fest: Von der 1b-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens kommen die Stürmer Patrick Steil und Mathias Wodrich und von den Eisadlern Dortmund wechselt Angreifer Mirko Neumann nach Solingen
  
ESC Kempten
(BLL)  Stürmer Philipp Hay und der Oberliga-und Zweitliga-erfahrene Torhüter Christian Hacker, beide zuletzt nicht aktiv, tragen in der neuen Spielzeit das Trikot der Sharks; dagegen verlieren die Kemptener mit Gregor Stein, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird, einen wichtigen Leistungsträger in der Defensive
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Darian Sommerfeld, der aus dem Kaufbeurer Nachwuchs zu den Indians kommt, wird die neue Nummer-3 im Tor der Memminger und soll erste Erfahrungen im Senioren-Bereich sammeln
       
SE Freising
(BLL)  Stürmer Alexander Braun, der über den EV Moosburg vom EV Dingolfing nach Freising kommt, ist ein weiterer Neuzugang für die Black Bears
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Allrounder Daniel Steinke, der früher lange Zeit für die Mad Dogs Mannheim aktiv ist, wechselt nach drei Jahren bei den Eisbären Heilbronn nun zu den Baden Rhinos
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Stürmer Alexander Zille, der nach vielen Jahren im Trikot Saale Bulls keinen neuen Vertrag erhalten hat, geht künftig für die zweite Mannschaft des ESV Halle in der Regionalliga Ost aufs Eis
  
Herner EV
(OLN)  Verteidiger Tobias Schmitz, der zuletzt für die Red Bull Juniors Salzburg auf dem Eis stand, hat eine Förderlizenz der Iserlohn Roosters für den HEV erhalten
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Während Verteidiger Nikolai Tsvetkov keinen neuen Vertrag erhalten wird, hat Urgestein Martin Köchling seine Zusage für die neue Saison gegeben; ausserdem kehrt Stürmerroutinier Igor Furda nach drei Jahren bei der Soester EG zu den Eisbären zurück
  
ECC Preussen Berlin
(RLO)  Verteidiger Dennis Dörner hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben und neu zum Team kommt Allrounder David Levin von den Berlin Blues
  
Tilburg Trappers
(OLN)  Mit Nick de Ruijter verlieren die Holländer einen wichtigen Leistungsträger, der seine aktive Laufbahn verletzungsbedingt beenden muss
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der junge finnische Verteidiger Walther Klaus, der möglicherweise einen deutschen Paß erhält, bestreitet derzeit ein Try-Out bei den Eisbären
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Derzeit versucht sich Stürmer Daniel Reichert, der zuletzt für den SC Riessersee auf dem Eis stand, für einen Vertrag bei den Wohnbau Moskitos zu empfehlen. Ausserdem trainiert auch der gebürtige Tscheche Frantisek Wagner mit dem Team und soll einen Vertrag unterzeichnen wenn er einen deutschen Paß erhält
  
SG Oberstdorf/Sonthofen
(BBZL)  Torhüter Dominik Bauer steht auch in der neuen bezirksligasaison wieder im Gehäuse der Eisbären
  
Stuttgarter EC
(RLSW)  Mit Stürmer Julian Reiss, der aus dem Nauheimer Nachwuchs stammt und nun von den Mad Dogs Mannheim kommt, steht der nächste Neuzugang bei den Rebels fest, ausserdem haben die Stürmer Silas Abert, Patrick Daucik und Fabio Laule verlängert
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 5.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord



    
Düsseldorfer EG
Rasantes 2:3 gegen den Tabellenführer – DEG unterliegt erstmals Mannheim
(DEL)  „Wenn der Winter Einzug hält, kommt für uns die schönste Zeit“, singen die Fans der DEG seit Jahrzehnten vor jedem Spiel. Der Winter ist da und der Januar hat es mit gleich sechs Heimspielen und dem DEL WINTER GAME in Köln so richtig in sich. Zum Auftakt des Heimspielmarathons war niemand Geringeres als der unangefochtene, aber bis dato gegen die DEG sieglose Tabellenführer Adler Mannheim in den ISS DOME. Vor 10.512 Zuschauern hielt das Spiel, in dem sich die Gäste als etwas dominanter und cleverer erwiesen und deswegen beim 2:3 (0:2; 2:0; 0:1) verdient als Sieger vom Eis gingen, was es versprach. 
  
    
Adler Mannheim
Janik Möser fällt mehrere Wochen aus
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen bei optimalem Heilungsverlauf rund vier Wochen auf Janik Möser verzichten. Der Verteidiger zog sich am vergangenen Mittwoch im Heimspiel gegen die Grizzlys aus Wolfsburg eine Hüftverletzung zu, wie sich bei einer MRT-Untersuchung herausstellte.
Nach fünf Jahren in Nordamerika kehrte Möser im Sommer 2018 in seine Heimatstadt Mannheim zurück. Der 23-Jährige, der auch für den Kooperationspartner aus Heilbronn in der DEL2 spielberechtigt ist, absolvierte bislang 18 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse. Dabei brachte er es auf zwei Tore und ebenso viele Vorlagen.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls unterliegen Schwenningen im Penaltyschießen
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion gegen die Schwenninger Wild Wings mit 1:2 (0:0|1:0|0:1|0:0|0:1) nach Penaltyschießen verloren. Für den einzigen Treffer des Deutschen Meisters sorgte Trevor Parkes.
Die Red Bulls erwischten einen guten Start und spielten sich zahlreiche Chancen heraus, scheiterten aber immer wieder am Schwenninger Goalie Dustin Strahlmeier. In der 19. Minute hatten die Münchner dann Glück, als die Scheibe kurz vor der eigenen Torlinie geklärt wurde.
Im zweiten Drittel erhöhten die Hausherren den Druck und belohnten sich im Überzahlspiel mit dem 1:0 durch Trevor Parkes, der ein Zuspiel von Stajan aus dem Slot verwertete (23.). Nachdem erneut Parkes, Yannic Seidenberg und Maximilian Kastner gute Chancen zum Ausbau der Führung kurz hintereinander vergeben hatten (33.), lief auf der Gegenseite Schwenningens Stefano Giliati frei aufs Tor zu, scheiterte aber am gut reagierenden Kevin Reich (36.). Kurz vor der zweiten Drittelpause hatte Justin Shugg die Chance auf das 2:0,  traf aber nur ans Außennetz (39.).
Im Schlussabschnitt gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Während Kastner einen Scheibenverlust der Gäste nicht zum zweiten Tor ausnutzen konnte (42.), erzielten die Wild Wings nach einem Konter durch Rihards Bukarts den Ausgleich (46.). In der Schlussphase zogen die Roten Bullen dann noch einmal an, doch die Schüsse von Seidenberg (48.) und Michael Wolf (59.) fanden nicht den Weg ins Tor.
In der Overtime hatte Seidenberg die große Chance zur Entscheidung, er verzog aber knapp (65.). Folglich ging es ins Penaltyschießen, in dem Istvan Bartalis das entscheidende Tor für die Wild Wings erzielte.
  
    
Bayreuth Tigers
Dämpfer für aufstrebende Tigers
(DEL2)  Ohne die beiden erkrankten Busch und Kirchhofer und mit dem Tausch auf der Torhüter-Position ging man das Spiel gegen Dresden an.
Die erste Strafe im Spiel gab es bereits nach 33 Sekunden gegen Dresdens Huard. Die Tigers waren sofort hellwach in der anschließenden Überzahl und erzielten die Führung als Rajala schnell auf Karlsson passt und dieser von der blauen Linie Maß nimmt. In der Folgt versuchen sich die Eislöwen und geben einige Schüsse auf das Bayreuther Tor ab. Jedoch ist Jaeger jeweils Herr der Situation und lässt keine Scheibe pas-sieren. Im zweiten Powerplay – Heywood musste sitzen - des Abends hatte Kolozvary die große Chance die Führung auszubauen, als Bartosch scharf in den Slot passt und dieser die Scheibe nicht kontrollieren kann. Nach neun gespielten Minuten eine unübersichtliche Situation vor dem Bayreuther Tor und im Torraum, in deren Folge mehrere Spieler nachrücken und Jaeger stürzt –dieser muss verletzt das Eis verlassen und wird durch Herden ersetzt. Eine fragwürdige Strafe gegen Kronawitter, der einen Ellenbogen ins Gesicht be-kommt, bringt den Eislöwen die erste Überzahl des Abends, welches aber wirkungslos verpufft. Kurz da-nach verlässt Schiedsrichterin Nicole Hertrich das Eis, da ein Cut an der Lippe genäht werden musste, die aber zum zweiten Drittel später wieder im Einsatz ist. Beim nächsten Überzahlspiel – dieses Mal saß erneut Huard draußen – veranstalteten die Tigers ein munteres Scheibenschießen, jedoch ohne Erfolg. Das rächte sich nur Sekunden vor Ende des Abschnitts als Hanusch, ziemlich ungestört, abziehen durfte und den Aus-gleich herstellen konnte.
Der zweite Spielabschnitt begann ähnlich positiv wie 20 Minuten zuvor. Nach schönem Zuspiel von Rajala trifft Timo Gams nach 23 Minuten zur erneuten Führung. Im anschließenden recht nickligen und zerfahre-nen Spiel drehen die Gäste das Spiel komplett und ziehen mit drei Toren in Folge auf 2:4 davon. Palka, Knackstedt in Überzahl und der junge Saakyan markieren die Treffer für Dresden. Die Tigers mit wenigen guten Möglichkeiten – dabei zwei Pfostentreffer durch Heider und Karlsson. Erst als Postel, der vorher be-reits leicht übermotiviert schien, eine Strafe zog, weil er die Hände nicht aus dem Gesicht eines Bayeuthers bekam, eröffneten sich hochkarätige Chancen für die Tigers. Gläser, Bartosch und Kolozvary in kurzer Ab-folge verfehlten jeweils knapp das Tor. Dann der Aufreger als Bartosch vors Tor zog und eine unübersicht-liche Situation im Torraum entstand und der Puck nicht mehr zu sehen war. Der Videobeweis ergab, dass die Scheibe klar über der Linie war, was gleichzeitig den Anschluss zum 3:4 bedeutete.
Zum Schlussdrittel kamen die Dresdner mit Schwung aus der Kabine. Postel mit der ersten Chance nach 42 Minuten, die er noch vergab. Saakyan machte es kurz darauf besser, als er nach einer versprungenen Schei-be an dieselbe kam und trocken aus kurzer Distanz einnetzte. Wenige echte Chancen machten es den Tigers schwer, wieder heranzukommen. Kolozvary und Rajala in kurzer Abfolge scheiterten und bereits knapp vier Minuten vor dem Ende nahm Coach Kujala seinen Goalie vom Eis, um mit einem Feldspieler mehr Druck zu erzeugen, was zum Teil auch gelang. Herden kehrte kurz ins Tor zurück, um dieses dann 1:10 vor Ende erneut zu verlassen. Mehr als eine Chance nach einem sehr schön gespielten Pass von Karlsson auf Richter, der alleine aufs Tor zulaufen konnte, war aber an diesem Abend nicht mehr drin.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:5! Eispiraten verlieren gegen Kassel - Keine Punkte trotz großem Chancenübergewicht
(DEL2)  Es war zum Haareraufen! Die Eispiraten haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Kassel Huskies mit 1:5 verloren. Dabei hatten die Mannen von Trainer Kim Collins über drei Drittel hinweg ein klares Chancenübergewicht, scheiterten aber immer wieder am herausragend parierenden Kassel-Goalie Leon Hungerecker. Den einzigen Treffer auf Seiten der Eispiraten erzielte Rob Flick zum zwischenzeitlichen 1:4. Am Sonntag steht dann das Sachsenderby bei den Dresdner Eislöwen (06.01.2019 – 17:00 Uhr) an.
Personal: André Schietzold fehlte mit seiner Unterkörperverletzung weiter ebenso wie Patch Alber, der momentan in Bremerhaven zum Einsatz kommt. Dominic Walsh wurde für die Partie gegen die Kassel Huskies nicht rechtzeitig fit. Er plagte sich noch immer mit einem grippalen Infekt herum. Im Tor startete Brett Kilar.
Die Eispiraten brauchten eine Weile, um in die Partie zu kommen. Doch die Westsachsen erhöhten schon nach kurzer Zeit die Schlagzahl und kamen immer wieder zu hochgefährlichen Chancen. Hilbrich, Klöpper, Schlenker, Pohl und wie sie alle hießen – Immer wieder parierte Kassel-Goalie Hungerecker überragend und hielt seine Vorderleute dadurch im Spiel. Nach einem guten Start kamen die Huskies nur noch selten zu Chancen. Eine davon saß aber! Sébastien Sylvestre vollendete einen Konter der Schlittenhunde eiskalt zum 0:1 (11.).
Auch im zweiten Drittel waren es die Eispiraten, die im Sahnpark den Ton angaben. Immer wieder scheiterten die Crimmitschauer aber an Hungerecker oder an der Genauigkeit im Abschluss. So war es erst Klöpper, der gegen Hungerecker nur zweiter Sieger war – Danach scheiterten auch Kabitzky, Kircher und Hudson trotz bester Gelegenheiten. Am Ende des zweiten Durchgangs kam dann die kalte Dusche. Nach einem ungenauen Pass von Hudson kam Adriano Carciola an die Scheibe und bezwang Kilar zum 0:2 (40.). Kircher traf Sekunden vor dem Ende dann nur den Pfosten.
Noch waren für die Schützlinge von Kim Collins 20 Minuten Zeit, doch die Huskies legten schon kurz nach Wiederbeginn nach. Corey Trivino traf nach 42 Minuten zum 0:3. Danach ging es wieder in die andere Richtung, jedoch ohne Ertrag. Nach einem Torwartfehler von Brett Kilar stand es nach 48 Minuten plötzlich 0:4. Zwar konnte Rob Flick nach einer schönen Kombination mit einem Schuss unter die Querlatte noch einmal auf 1:4 verkürzen, doch das letzte Wörtchen in dieser Partie hatten die Schlittenhunde. Abgezockt traf Corey Trivino zum 1:5-Endstand und markierte gleichbedeutend seinen Doppelpack.
Die Crimmitschauer haben das Spiel somit verloren, obwohl sie die besseren Spielanteile und auch die besseren Chancen hatten (Schussverhältnis von 43:24 für die Eispiraten). 1:5 - Ein Ergebnis, welches die Leistung der Rot-Weißen nicht wiederspiegelt.
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC wird von Tabellennachbar Freiburg vorgeführt
(DEL2)  Der Deggendorfer SC muss am Freitagabend beim EHC Freiburg eine  
bittere Niederlage hinnehmen. Gegen den Tabellennachbarn aus dem  
Breisgau wurde das Team von Trainer John Sicinski über 40 Minuten  
hinweg vorgeführt, sodass es nach zwei gespielten Dritteln bereits 6:0  
stand. Einzig Kyle Gibbons konnte im Schlussabschnitt vor 2419  
Zuschauern in der Freiburger Franz-Siegel-Halle noch Ergebniskosmetik  
betreiben, als er zum 6:1 Endstand traf.
Wie schon in Ravensburg mussten die Deggendorfer zu Beginn des ersten  
Abschnitts eine frühe Strafzeit hinnehmen und wurden prompt dafür  
bestraft. Sergej Stas erzielte in der dritten Spielminute per  
Direktabnahme von der blauen Linie das 1:0. Damit nicht genug: In der  
Folgezeit tat sich die Sicinski-Truppe schwer, in die Partie zu kommen  
und wurde ein ums andere Mal von den Breisgauern unter Druck gesetzt.  
In der neunten Spielminute fiel konsequenterweise das 2:0. Nikolas  
Linsenmaier fälschte vor dem Tor einen Schuss von Ryon Moser so ab,  
dass dieser über dem Schoner von Cody Brenner einschlug. Als dann die  
Deggendorfer gegen Ende des ersten Abschnitts besser in die Partie  
fanden, schlugen die Freiburger noch einmal eiskalt zu. In der 19.  
Minute erhöhte Tobias Kunz auf 3:0.
Im zweiten Abschnitt versuchten die Deggendorfer wieder besser in die  
Partie zu finden und selbst einen Treffer zu erzielen. Das wollte  
trotz einiger guter Möglichkeiten nicht gelingen. Das nutzten die  
Breisgauer auf der Gegenseite aus. In der 32. Minute war es Nikolas  
Linsenmaier, der alleinstehend vor dem Tor nur noch den Schläger  
hinhalten musste. Nun lief es für die Hausherren wieder wie am  
Schnürchen. Knapp zwei Minuten später gelang es den Freiburgern noch  
einen draufzulegen. Radek Havel erzielte im Powerplay mit einem  
präzisen Handgelenkschuss das 5:0. Damit aber immer noch nicht genug:  
Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts war es Enrico Saccomani, der vor  
dem Tor einen Schuss von Marc Wittfoth zum 6:0 ins Tor abfälschte.  
Damit ging der Deggendorfer SC mit einem desolaten Rückstand in die  
zweite Pause.
Im Schlussdrittel versuchten die Deggendorfer noch etwas  
Schadensbegrenzung zu betreiben und erspielten sich einige gute  
Einschussmöglichkeiten. Eine davon führte schließlich auch zum  
Torerfolg. In der 48. Minute gewann Curtis Leinweber das Anspiel und  
spielte den Puck zurück auf Kyle Gibbons, der mit einem präzisen  
Schuss den Ehrentreffer zum 6:1 erzielte. Bei diesem Ergebnis blieb es  
dann auch.
Am kommenden Sonntag kommt es für den Deggendorfer SC zum nächsten  
Duell mit einem Gegner aus der hinteren Tabellenregion. Gegner werden  
die Bayreuth Tigers sein. Spielbeginn in Deggendorf ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Auswärtserfolg in Bayreuth / Erster Treffer für Georgiy Saakyan
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bayreuth Tigers mit 5:3 (1:1; 3:2; 1:0) gewonnen. Vor 1696 Zuschauern brachte Simon Karlsson den Gastgeber im Powerplay in Führung (2.), doch Steve Hanusch egalisierte den Treffer kurz vor der Pausensirene (20.). Im zweiten Abschnitt legten erneut die Tigers durch ein Tor von Timo Gams vor (23.). Abermals schlugen die Eislöwen jedoch durch Dennis Palka (23.) zurück. Jordan Knackstedt in Überzahl (31.) und Nachwuchstalent Georgiy Saakyan (34.) mit seinem ersten Pflichtspieltreffer bei den Profis waren ebenso für die Eislöwen erfolgreich. Erneut fiel jedoch kurz vor der Pause ein Tor – Michal Bartosch erzielte für Bayreuth den Anschlusstreffer im Powerplay (40.). Im Schlussdrittel war es erneut Saakyan, der mit seinem zweiten Tor im Spiel den Eislöwen-Sieg absicherte (44.). 
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "In den ersten Minuten waren wir etwas nachlässig, sind dann aber besser ins Spiel gekommen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns in einer guten Verfassung präsentiert, sind viel gelaufen. Dann kam Bayreuth natürlich auch zu einigen guten Chancen, aber heute haben wir unseren Weg verfolgt und diese enorm wichtigen Punkte mitgenommen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 06. Januar um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Eispiraten Crimmitschau. 
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies laden zum Familientag – Wölfe-Fans kommen per Sonderzug
(DEL2)  Der morgige Sonntag wird ein ganz besonderer Heimspieltag für die Kassel Huskies. Zum einen werden die Fans des EHC Freiburg per Sonderzug mit über 400 Köpfen nach Kassel reisen und dem Spiel einen besonders stimmungsvollen Rahmen verleihen. Zum anderen bieten die Huskies vor allem Familien die Möglichkeit, ein Spiel zu besonderen Konditionen zu besuchen.
Neben der familienfreundlichen Anfangszeit von 14 Uhr gibt es vergünstigten Eintritt: Familien (mindestens 1 Erwachsener und 1 Kind/Jugendlicher) erhalten für das Spiel 50% Rabatt auf Karten in allen Preiskategorien. So zahlt zum Beispiel eine Familie mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern in der vierten Kategorie (Bock D und H) anstatt 64,00€ nur 32,00€. In den Familien-Blöcken A1 und C1 sind es statt 92€ dann nur noch 46€.
Um das Angebot zu nutzen, entweder an die Tageskasse an der Eissporthalle kommen oder auf https://huskies-heimspiele.reservix.de/freiburg nach dem Auswählen der Plätze auf der rechen Seite den Preis auf Familientag setzen.
Nach dem Aufstieg in die DEL2 im Frühjahr 2015 treten die Wölfe Freiburg mit schmalem Budget an. Trotzdem gelang ihnen immer der Klassenerhalt, in der Saison 2016/17 gelang sogar überraschend der Einzug ins Playoff-Viertelfinale. Leos Sulak, der sich die vorgenannten Erfolge als Cheftrainer ans Rever heften durfte, wurde am 2. Weihnachtsfeiertag freigestellt, derzeit wird der EHC interimsmäßig von Jan Melichar und Ravil Khaidarov betreut. Vorangegangen war dieser Entscheidung eine tiefgreifende Analyse der sportlichen Situation, in deren Rahmen dem Vernehmen nach auch Sulak selbst zum Ergebnis kam, dass sein Team neue Impulse benötigt.
Die EHC-Formkurve zeigte zuletzt nach unten. Die zu Beginn der Saison sogar auf Rang 6 platzierten Wölfe finden sich derzeit nur auf dem vorletzten Platz wieder, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt vier Punkte. Immerhin: Am gestrigen Freitag sendeten sie beim 6:1-Heimtriumph über Deggendorf ein Lebenszeichen aus.
Welche EHC-Akteure sollen voranmarschieren und die Trendwende einleiten? Als Leistungsträger entpuppte sich bisher Torhüter Matthias Nemec, der vom SC Riessersee kam. Als Führungsspieler gelten auch Verteidiger Alexander Brückmann und Angreifer Nikolas Linsenmaier – beide gehörten bereits dem Aufstiegsteam von vor vier Jahren an.
Große Hoffnungen legen die Freiburger Fans auch auf einen Rückkehrer: Nachdem man sich von Stürmer Mason Baptista trennte, wurde der Kanadier Mark Mancari wieder in den Breisgau gelotst. Mancari trug bereits in der letzten Saison das Wölfe-Trikot und entwickelte sich schnell zum Publikumsliebling. Nach seinem Intermezzo in Graz, wo er verletzungsbedingt nie zum Einsatz kam, benötigt der schussstarke Rechtsschütze jedoch noch Zeit, um körperlich wieder in Topform zu kommen. Mancari ist zwar gelernter Stürmer, kann aber auch in der Abwehr zum Einsatz kommen, was aufgrund des Verteidiger-Notstandes der Freiburger zuletzt auch notwendig war.
Für alle, die das Spiel nicht vor Ort besuchen können, bieten die Huskies wieder die Livestream-Alternative an: Für 5,50 € kann die Partie aus bis zu sieben Kameraperspektiven über SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgt werden.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt in Bad Tölz mit 2:1
(DEL2)  Am Freitagabend führte der Spielplan der DEL2 die Joker zu den Tölzer Löwen. Nach einem Scheibenbruch beim Warmup, direkt hinter dem Tor, hatte der ESVK kein normales Aufwärmprogramm absolvieren können und das Spiel begann auch gute zehn Minuten später. Unterstützt wurden die Joker dabei wieder von vielen mitgereisten Fans.
Die Kaufbeurer kamen dann sehr gut in die Partie und hatten durch Joey Lewis und Sami Blomqvist auch erste gute Torabschlüsse. Die logische Konsequenz war dann auch der Führungstreffer für die Allgäuer. Sami Blomqvist konnte Ben Meisner im Kasten der Tölzer aus kürzester Distanz im Nachschuss zum 0:1 überwinden. Danach wurde die Partie ruppig. Nach einem Check an Sami Blomqvist flogen die Fäuste. Zwischen dem Kaufbeurer Top-Scorer und Kyle Beach sowie zwischen Joey Lewis und Niklas Heinzinger. Welcher auch noch zwei Minuten für den Check an Sami Blomqvist aufgebrummt bekam. Für die Fauskämpfe wurden jeweils 2+2+10 Strafminuten ausgesprochen. Im anschließenden Powerplay hatte Daniel Oppolzer die große Chance auf das 0:2, verpasste aber knapp. Auf der Gegenseite parierte Stefan Vajs spektakulär gegen Stephen MacAulay. Kurz vor der Pause hatten die Löwen in Überzahl eine ganz große Chance auf den Ausgleich. Lubor Dibelka war durchgebrochenen, scheitere alleine vor Stefan Vajs aber unglücklich, da die Scheibe beim Schussversuch versprang. Philipp de Paly hatte, die Joker agierten noch in Unterzahl, nach einer schönen Einzelleistung eine weitere top Chance. Sein Schussversuch verfehlte das Gehäuse der Hausherren aber knapp. 
Waren im ersten Drittel noch die Joker das bessere Team, sollte sich dies im zweiten Drittel komplett ändern. Die Tölzer kauften dem ESVK mehr und mehr den Schneid ab und hatten eine Fülle an gefährlichen Torchancen. Eine dieser vielen Chancen nutze Florian Strobl frei vor Stefan Vajs zum Ausgleichstreffer für die Löwen. Stefan Vajs musste in der Folge mehrfach in letzter Not eingreifen und bewahrte seine Mannschaft mit tollen Paraden vor einem weiteren Gegentreffer. Andreas Pauli, Lubor Dibelka, Stephen MacAulay oder auch Casey Borer schafften es trotz bester Möglichkeiten nicht, den Kaufbeurer Torhüter ein weiteres Mal zu überwinden. Die Joker hatten ihrerseits kaum Nennenswerte Torabschlüsse zu verzeichnen und waren meist in der eigenen Defensive beschäftigt. ESVK Coach Andi Brockmann sah sich dadurch dazu gezwungen eine Auszeit zu nehmen und seine Mannschaft wachzurütteln. Kurz nach dieser sollte sich das Spiel der Allgäuer wieder etwas stabilisieren. Ein Unterzahlspiel kurz vor der Pause verteidigten die Kaufbeurer gut und es ging mit einem Unentschieden in die zweite Pause. 
Die Pause tat den ESVK sichtlich gut. Die Rotgelben hatten das Spielgeschehen nun wieder weitestgehend im Griff und ließen in der Defensive kaum noch Torchancen zu und erarbeiteten sich in der Offensive einige gute und gefährliche Torabschlüsse. Joey Lewis hatte bei einem Break nach gut 45 Minuten die dickste Chance. Er scheitere jedoch an Ben Meisner. Besser macht es zwei Minuten später Florin Ketterer, als er nach einem etwas unübersichtlichen Situation den Puck über die Linie stocherte. Zuvor setzten sich die Joker stark in der Zone der Löwen fest und bauten viel Druck auf das Gehäuse der Hausherren aus, was schlussendlich mit dem Treffer von Ketterer belohnt wurde. Sami Blomqvist hatte kurze Zeit später bei einem Alleingang den dritten Joker Treffer auf der Kelle, doch er scheiterte wie schon zuvor auch Joey Lewis, am starken Ben Meisner. Die Kaufbeurer spielten bis zum Schluss weiter sehr clever. Auch ein Powerplay der Tölzer überstanden die Joker tadellos. Gut eine Minute vor dem Ende setzte Löwen Trainer Markus Berwanger alles auf eine Karte und nahm seinem Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was aber gegen eine starke Joker Defensive um Torhüter Stefan Vajs nichts mehr nutzte. Somit gingen die Allgäuer auf Grund eines starken ersten und zweiten Drittels sowie dank der tollen Paraden von Stefan Vajs im Mitteldrittel, verdient als Sieger vom Eis. 

  
    
ECDC Memmingen
Verdienter Sieg: Indians sichern sich drei wichtige Punkte gegen Peiting
(OLS)  Im letzten Heimspiel der Hauptrunde feierte der ECDC nochmals einen verdienten Sieg gegen das Spitzenteam aus Peiting. Über 1600 Zuschauer sahen ein spannendes und intensiv geführtes Oberliga-Spiel.
Die Indians starten von Beginn an mit viel Zug zum Tor. Ein Lattentreffer in den Anfangsminuten verhinderte die frühe Führung. Auch in der Folge spielten die Memminger mutig und temporeich, aber ein weiterer Pfostentreffer stand ihnen im Wege. Insgesamt sah man ein spannendes erstes Drittel, in dem die Indianer ein Chancenplus für sich verzeichnen konnten.
Auch im zweiten Abschnitt waren die Hausherren bemüht und ließen dem EC Peiting kaum die Gelegenheit das Spiel zu übernehmen. Unzählige Überzahlsituation der Indianer wurden aber nicht genutzt, ECP-Torhüter Hechenrieder lief zu Höchstform auf. Auch Joey Vollmer bewies mit einer tollen Parade gegen Peitings Kostourek bei einem Alleingang abermals sein ganzes Können. So ging es erneut torlos in die letzte Pause des Abends.
Die Partie wurde auch in den letzten 20 Minuten intensiv geführt. Dennoch waren die Maustädter an diesem Abend das spritzigere und willigere Team, was sich erst kurz vor dem Ende auszahlen sollte. In Überzahl knallte Jan Latal den Puck ins Netz und steuerte den lang ersehnten Treffer zum wichtigen Sieg bei. Damit aber nicht genug, denn nur keine zwei Minuten später klingelte es erneut im Gehäuse der Gäste. Abermals Jan Latal wuchtete die Scheibe ansatzlos in die Maschen. Als das Gästeteam von Headcoach Sebastian Buchwieser dann den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, setze Jared Mudryk 30 Sekunden vor dem Ende den Schlusspunkt, indem er zum verdienten 3:0 ins verwaiste Gästetor einschob.
Damit feierten die GEFRO-Indians einen weiteren wichtigen Erfolg über ein Top-Team der Oberliga und nehmen erneut wichtige Zähler auf ihr Punktekonto mit. Am Sonntag kommt es dann zum letzten Spiel der Oberliga-Hauptrunde. Die Indians müssen sich nochmals in der Ferne mit den Starbulls Rosenheim messen. Nächsten Freitag beginnen dann schon die Meisterrunde und der Kampf um die Playoff-Plätze, wenn dann die Höchstadt Alligators ihre Visitenkarte am Hühnerberg abgeben werden.
  
    
SC Riessersee
Spielplan Verzahnungsrunde - So geht es ab dem 11.1.2019 für den SCR weiter
(OLS)  Die Weiß-Blauen starten am Freitag, 11.Januar, in die Verzahnungsrunde mit den acht besten Bayernligaclubs. Den Auftakt bildet das Heimspiel gegen den TSV Peißenberg gleich am 1. Spieltag. Hier kommt es zu einem Wiedersehen mit dem ehemaligen SCR Verteidiger Sepp Staltmayr, der seit zwei Jahren Coach der „Eishackler“ ist.
Am 10.März endet die Verzahnungsrunde mit dem Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg. Es sind insgesamt 18 Spiele zu absolvieren und die beiden Punktbesten Clubs sind für die Saison 2019/20 in der Oberliga Süd sportlich qualifiziert.
Wir bitten zu beachten, dass die Sonntagsheimspiele wieder um 17 Uhr beginnen, lediglich der letzte Spieltag wird Ligenweit zeitgleich um 18 Uhr angepfiffen.
  
    
VER Selb
Das war´s – Saisonende für Lukas Pozivil Komplikationen im Heilungsprozess erfordern erneute OP
(OLS)  Während für Fans und Spieler ab dem 11. Januar 2019 dann die mit Spannung erwartete Meisterschaftsrunde startet, wo es vorrangig darum geht, sich eine gute sportliche Ausgangsposition für die im Anschluss startenden Playoffs zu verschaffen, ist nach Ryan McDonough auch für Lukas Pozivil verletzungsbedingt der Eishockeywinter vorzeitig beendet.
Bekanntlich zog sich der 36jährige Routinier im Testspiel gegen Prag am 21. September ohne gegnerische Einwirkung einen komplizierten Fußbruch zu, was dazu führte, dass der gebürtige Tscheche bis dato kein Pflichtspiel in der laufenden Hauptrunde für seine Wölfe absolvieren konnte.
Pozivil, der seit letzter Saison bei den Wölfen unter Vertrag steht und in 44 Spielen 5 Tore, 26 Vorlagen (bei 32 Strafminuten) beisteuerte, war aufgrund seiner Erfahrung als ein wichtiger Eckpfeiler in der ansonsten sehr jungen Wölfe-Defensive fest eingeplant.
Traurige Gewissheit – vorzeitiges verletzungsbedingtes Saisonaus
Lange Zeit herrschte bei Pozivil wie auch den Verantwortlichen große Zuversicht, dass er spätestens zum Jahresende 2018 wieder eingreifen kann. Daraus wurde nun nichts, was seit einigen Tagen nun spruchreif ist.
Aufgrund von aufgetretenen Komplikationen, die eine weitere Operation dringend erforderlich machen, ist für Pozivil die Saison beendet bzw. eine Rückkehr auf das Eis in der laufenden Saison nicht mehr möglich.
„Lukas war bis zum Schluss positiv gestimmt und hoffte lange, in dieser Serie noch einmal eingreifen zu können. Nun wird ein weiterer Arzttermin entscheiden, für welche Operationsvariante man sich letztendlich entscheiden wird, damit endlich der Heilungsprozess starten kann. Lukas, der zuletzt mit Krücken im Stadion als Zuschauer fungierte, ist am Boden zerstört, aber er ist ein Kämpfer und er wird sich durchbeißen und wieder 100%ig fit zurückkommen, um seinen Beruf Eishockeyspieler ausüben zu können“, so 2. VER-Vorstand Thomas Manzei.
Der VER Selb e.V. wünscht Lukas alles Gute, einen gutverlaufenden operativen Eingriff und schnelle Genesung.
  
Keine Punkte, aber zwei weitere Verletzte
Unsere Wölfe haben sich beim Tabellenführer Eisbären Regensburg gut verkauft und über weite Strecken der Partie lange mitgehalten. Am Ende siegte der Spitzenreiter mit 4:1, der mit vier Reihen agieren konnte und effizienter in seiner Chancenverwertung war. Schwerer als die Niederlage in der Donauarena wiegt die Tatsache, dass mit Verteidiger Nijenhuis und Stürmer Klughardt zwei weitere Spieler verletzungsbedingt während der Partie ausfielen und ins Krankenhaus mussten.
Unsere Wölfe begannen beim Spitzenreiter betont defensiv. Die ausgegebene Taktik so lange wie möglich die Null zu halten und Regensburg dadurch zu beeindrucken, ging lange auf. Dennoch. Die Eisbären machten mächtig Dampf und unsere Defensive rund um Deske hatte gut zu tun. Der Gastgeber, mit vier Reihen antretend, setzte viele Offensivakzente. Wir hätten jedoch den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellen können, als Gare nach einem kapitalen Fehler der Eisbären im Mitteldrittel am schnellsten schaltete und in Unterzahl bei einem Break erst im gut parierenden Goalie Holmgren seinen Meister fand. Als die Hausherren wieder komplett waren, eröffneten diese den Torreigen. Flache, von Keresztury mustergültig bedient, ließ Deske das Nachsehen. Aber unsere Wölfe keineswegs geschockt, antworteten mit guten Angriffen und wurden forscher in ihren Bestrebungen nach vorne. Als Eisbären-Topscorer Gajovsky nach unglücklichem Einsteigen gegen Nijenhuis sich eine Spieldauerstrafe einhandelte, hatten unsere Jungs in Überzahl die Chance zum Ausgleich. Die Scheibe lief gut, aber trotz zwei guter Möglichkeiten durch Müller und McDonald, blieb es bei der knappen Pausenführung der Eisbären.
Gleich zu Beginn sahen sich unsere Wölfe erneut wütenden Angriffen der Eisbären ausgesetzt, die mit aller Macht ihre Führung ausbauen wollten. Aber so einfach machten es ihnen unsere vorbildlich kämpfenden Wölfe nicht. Deske mit zahlreichen guten Paraden und mit vereinten Kräften wurden zwei weitere Unterzahlspiele schadlos überstanden. Wenn man unseren Jungs etwas vorwerfen konnte, war es die Chancenverwertung, Moosberger zweimal in aussichtsreicher Position scheiterte gegen Holmgren. Die Eisbären waren weiter das spielbestimmende Team und drängten uns stark in die Defensive, aber unsere Entlastungsangriffe waren stets gefährlich. Einen dieser Konter nutzte Lüsch zum 1:1 Ausgleich – unsere Wölfe waren nun auch auf der Anzeigentafel wieder voll im Spiel. Regensburg schmeckte dies ganz und gar nicht, es wurde härter und giftiger. Die Gastgeber mit einem Vorteil. Sie waren effizienter in der Chancenverwertung und legten postwendend nach - Keresztury erzielte schön herausgespielt die abermalige Führung.
Die Eisbären drängten unmittelbar nach Wiederanpfiff auf die Entscheidung und eine Art Vorentscheidung fiel auch nach knapp 4 Minuten. In zahlenmäßiger 5/3 Überzahl – Kremer und Schiener auf der Strafbank – packte Verteidiger Heider den Hammer aus und nagelte den Puck unhaltbar für Deske ins linke obere Eck zur 3:1 Führung. Der Tabellenführer nun voll auf Kurs und als gegen unsere Wölfe eine weitere Strafzeit angezeigt war, legten die Hausherren nochmals nach. Böhm gelang per Bauerntrick der 4:1 Endstand. Unsere Mannen gaben sich noch nicht geschlagen, aber es fehlte die Kraft, um gegen die mit vier Reihen angetretenen Gastgeber nochmals eine Aufholjagd zu starten. Heiß her ging es in der Endphase, zu der der völlig überfordert wirkende Hauptschiedsrichter maßgeblich beitrug. Klughardt wurde mit einem üblen Open-Ice-Check umgefahren, der „Übeltäter“ Weber erhielt lediglich eine Zweiminutenstrafe, was nicht nur Wölfe-Coach Thom in Rage brachte. Klughardt musste benommen vom Eis geführt und ins Krankenhaus gebracht werden.
  
    
ERC Sonthofen
Die Bulls feiern den zweiten Heimsieg in Folge – ERC besiegt die Starbulls Rosenheim in der Overtime mit 2:1
(OLS)  Das Spiel hätte für den ERC nicht besser beginnen können: Bereits in der ersten Spielminute konnte Petr Sinagl einen Alleingang verwerten und brachte somit die Bulls mit 1:0 in Führung. Danach entwickelte sich bei beiden Teams ein munteres Spiel mit Vorteilen auf Seiten der Rosenheimer. Sowohl Patrick Glatzel, als auch Lukas Steinhauer machten jedoch jegliche Chance zunichte. So blieb es beim 1:0 zur ersten Pause.
Das zweite Drittel begann wie das erste endete. Die Bulls zeigten sich weiter extrem kampfstark, Rosenheim aber spielbestimmend. Sonthofen konnte sich mehrmals bei Patrick Glatzel bedanken, der mehrere hundertprozentige Torchancen der Starbulls hielt. Somit blieb das zweite Drittel torlos.
Im dritten Drittel nahm leider zunehmend der Unparteiische Einfluss auf das Spiel. Der ERC lies sich jedoch nicht beirren und stemmte sich unermüdlich gegen die Rosenheimer Angriffe. In der 54. Minute dann doch noch der Ausgleichstreffer für Rosenheim durch Michael Baindl. Ein klares Foul an Manuel Malzer wurde zuvor von Schiedsrichter Altmann nicht geahndet. Im Anschluss weiter Aufregung. Klare Strafzeiten gegen Rosenheim wurden nicht gegeben. So war es nur verständlich, dass Lukas Slavetinsky sich aufregte. Dafür erhielt er vom Unparteiischen jedoch prompt eine Spieldauerstrafe. So ergab sich nochmals die große Gelegenheit für Rosenheim, das Spiel in den verbleibenden 4 Minuten für sich zu entscheiden. Die Bulls und vor allem Glatzel im Tor retteten aber den Punkt über die Zeit.
In der anschließenden Overtime hatte zunächst Rosenheim den Sieg auf der Kelle. Doch erneut war es Patrick Glatzel, der einen scheinbar unhaltbaren Schuss abwehrte. Den direkten Konter konnte Fabian Voit zum viel umjubelten Siegtreffer verwerten.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
WEIDEN ZIEHT DEN LÖWEN DEN ZAHN
(OLS)  Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde der Oberliga Süd kassierte der EHC Waldkraiburg beim Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden eine 2:4-Niederlage. Die einzigen Tore für die Löwen erzielten Daniel Hämmerle und Bobby Chaumont. Zumindest die personelle Situation des EHC macht vor Beginn der Verzahnungsrunde mit den besten acht Teams der Bayernliga am kommenden Freitag aber etwas Hoffnung.
17 Mann und zwei Torhüter konnten EHC-Coach Sebastian Wolsch in seinem vorletzten Spiel als Trainer des EHC Waldkraiburg – ab dem 7. Januar betreuen die Brüder Sergej und Alex Piskunov die Industriestädter, wie unter der letzten Woche vermeldet- aufbieten. Ein personeller Luxus, den es in dieser Form in den letzten Wochen selten bis nie gab. Rechtzeitig zur Verzahnungsrunde scheint sich das Lazarett damit zu lichten, auch Leon Decker und Michail Sokolov waren beispielsweise wieder mit dabei. Konstantin Kessler, der zuletzt mit starken Leistungen die Spiele offen hielt und zum Teil mit gewann, stand wieder im Tor der Löwen, kurz vor der ersten Drittelpause musste er sich aber dem starken Weidener Kontingentspieler Tomas Rubes geschlagen geben (19:14).
Im zweiten Drittel schlug dann Rubes Kollege Matt Abercrombie aus Kanada zu und stellte nach einer knappen halben Stunde auf 2:0 für die Gastgeber (29:50). Kurz drauf erhöhte Marcel Waldowsky sogar auf 3:0 (31:40) und nahezu allen der knapp 1000 Zuschauer war klar, dass es für die Löwen nun richtig schwer werden würde. Zwar keimte auf Seiten der Industriestädter die Hoffnung nach Daniel Hämmerles Anschlusstreffer in Überzahl zum 1:3 aus Sicht des EHC (33:38) nochmals auf. Im Schlussdrittel aber machte Matt Abercrombie mit seinem zweiten Tor des Spiels den Sack mehr oder weniger zu (53:02). Daran konnte auch Bobby Chaumonts 16. Saisontor im 17. Spiel nicht mehr viel ändern (58:14), denn die Partie war zu diesem Zeitpunkt schon fast beendet.
Die Hauptrunde der Oberliga Süd 2018/ 2019 endet am Sonntag für die Löwen mit dem Spiel gegen Höchstadt. Inzwischen steht auch fest, was in den kommenden Wochen ansteht. Die Verzahnungsrunde mit den besten acht Teams der Bayernliga beginnt am 11. Januar. Als Vertreter der Oberliga treten neben den Löwen auch der SC Riessersee an, für den schon vor Beginn der Saison festgelegt wurden, dass er wegen der finanziellen Situation nach der Oberliga-Hauptrunde auf den letzten Tabellenplatz zurückgestuft wird. Neben Garmisch und den Löwen sind aus der Bayernliga Vorrundenmeister Füssen, der HC Landsberg, die Erding Gladiators, der EC Bad Kissingen, die Eishackler aus Peißenberg, der TEV Miesbach, Königsbrunn und der EHC Klostersee dabei. Gespielt wird in der Verzahnung eine Einfachrunde, bestehend aus Hin- und Rückspiel. Platz 1 und 2 qualifizieren sich für die Oberliga-Saison 2019/ 2020, die vier besten Bayernligisten der Verzahnung spielen anschließend im Modus „Best of 3“ die Bayernliga-Meisterschaft aus. 
  
    
Herner EV
ECC Preussen Berlin - Herner EV 1 : 12 (1:3,0:4,0:5)
(OLN)  Der Herner EV konnte am Freitagabend in der Bundeshauptstadt einen klaren 12:1-Auswärtserfolg bei Preussen Berlin einfahren. „Die schnelle 3:0-Führung nach sieben Minuten brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Deshalb bin ich rundum zufrieden. Außerdem konnten einige Spieler wieder mehr Selbstvertrauen für den Torabschluss tanken“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. „Wir werden direkt nach unserer Rückkehr an den Gysenberg am frühen Samstagmorgen aufs Eis gehen und unsere obligatorische Trainingseinheit zwischen den Wochenendspielen vorziehen. Danach kann sich die Mannschaft erholen und Kräfte sammeln für das Derby am Sonntag in der Hannibal-Arena gegen die Moskitos Essen.“ Eine Anreise der besonderen Art nach Berlin hatte übrigens Maik Klingsporn. Der Verteidiger musste am Freitagvormittag noch Arbeiten und wollte mit dem Flieger nachkommen. Bei der ersten Sicherheitskontrolle in Düsseldorf wurde er aber erst einmal festgehalten wegen einer Flasche mit Flüssigkeit für seine Kontaktlinsen. Nach einiger Verzögerung klappte es aber dann im zweiten Anlauf, so dass er mit der nächsten Maschine doch noch rechtzeitig nach Berlin kam.
Danny Albrecht musste kurzfristig auf Moritz Schug verzichten, der sich beim Training am Donnerstagabend verletzt hatte. Dafür startete Tobias Esch in der ersten Sturmreihe und bereits nach 38 Sekunden konnte der Youngster nach Querpass von Dennis Thielsch das 0:1 erzielen. Nur 20 Sekunden später stand sogar ein 0:2 auf der Anzeigentafel, dieses Mal hatte sich Julius Bauermeister durchgesetzt. Dann bekam aber auch Björn Linda im HEV-Gehäuse Arbeit und musste in Unterzahl mehrfach retten. Weiter ging es mit guten Herner Chancen und so konnten die Grün-Weiß-Roten in der 7. Minute durch Patrick Asselin im Nachschuss zum dritten Treffer kommen. Noch steckten die Preussen aber nicht auf und konnten in der 13. Minute auf 1:3 verkürzen. In ihrem zweiten Powerplay hatten die Gastgeber noch weitere Hoffnung, aber danach nahm der HEV das Heft wieder in die Hand. Im zweiten Abschnitt machte das Team von Danny Albrecht weiter Druck und Dennis Thielsch, Brad Snetsinger und Thomas Zuravlev hatten die nächsten Möglichkeiten. Bis zum nächsten Herner Treffer dauerte es aber noch etwas, erst in der 31. Minute fiel das 1:4 durch Thomas Zuravlev in Überzahl und gleich im Doppelpack hinterher das 1:5 durch Lois Spitzner. Danach hatte Erik Reukauf im Berliner Tor genug, für ihn kam Morten Braun. Der kassierte dann in der 38. und 39. Minute mit dem nächsten Herner Doppelpack seine ersten Gegentreffer zum 1:6 und 1:7. Zuerst war es Brad Snetsinger, der zuvor schon den Pfosten getroffen hatte und dann Lois Spitzner, die sich in die Torschützenliste eintragen lassen konnten. Beide Treffer fielen in Überzahl. Im letzten Drittel konnte der HEV das Ergebnis noch weiter ausbauen. Von den Preussen war mittlerweile nicht mehr viel zu sehen. Denis Fominych, der bis dahin schon zwei Treffer vorbereitet hatte, zeichnete sich weiter als Vorlagengeber aus und lieferte die Zuspiele zum 1:8 (43. Minute), 1:9 (47.) und 1:10 (48.). Die Torschützen waren Thomas Zuravlev (2x) und Vojtech Suchomer. Das 1:11 markierte Kapitän Michel Ackers mit einem tollen Solo durch die Berliner Hintermannschaft. Den Schlusspunkt setze Denis Fominych in der 57. Minute zum 1:12. Nach fünf Torvorbereitungen hatte er sich seinen Treffer mehr als verdient. Am Sonntag, dem 6. Januar 2019 kommt es ab 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena zum Derby gegen die Essener Moskitos. Wie immer wird es sicherlich spannend zugehen, denn diese Duelle sind seit eh und je geprägt von großer sportlicher Rivalität. Der 12:1-Sieg des HEV war sicherlich eine gute Einstimmung, aber Siege gegen in der Tabelle höher stehende Teams haben natürlich einen wesentlich höheren Stellenwert.
  
    
TEV Miesbach
TEV empfängt den ERV Schweinfurt „Mighty Dogs“
(BYL)  Zum letzten Hauptrundenspiel in der Bayernliga begrüßt der TEV die Mighty Dogs aus Schweinfurt in der Miesbacher Eissporthalle. Die Gäste starteten mit Siegen gegen Peißenberg, Landsberg, Erding und Klostersee erfolgreich in die Saison, bevor es zum Riss kam. Dadurch wurde das gesteckte Saisonzielt, ein Platz unter den ersten 8 verfehlt, woraufhin sich der Verein von Aufstiegstrainer Zdenek Vanc getrennt hat. Der Klassenerhalt soll nun über die Verzahnungsrunde mit der Landesliga gesichert werden und das Team wird bis auf weiteres von Steffen Reiser, der an der Bande steht und Josef Straka, der als Spielertrainer fungiert, betreut. Zu den Leistungsträgern gehören Josef Straka, Patrik Rypar, Marc Zajic und Jan Kouba. Defensiv sind die erfahrenen Simon Knaup und Christopher Schadewaldt die Stützen. Vor dem letzten Spieltag belegen die Mighty Dogs mit 29 Punkte den 12. Tabellenplatz. Im Spiel geht es womöglich auch um die Torjägerkrone, so führen derzeit Josef Straka und Daniel Menge mit jeweils mit 50 Punkten ( Straka 23 Tore, 27 Assists – Menge 15 Tore, 35 Assists) die Scorerliste der Bayernliga an. Dicht gefolgt von TEV-Top-Scorer Bobby Slavicek (49 Punkte, 27/22) und dem Bad Kissinger Anton Seewald (48 Punkte, 22/26). So ist das direkte Duell zwischen Straka und Bobby interessante Randnotiz !
Beim TEV sind alle Mann an Bord und die Woche wurde zweimal trainiert, sowie ein Trainingsspiel in Tegernseer Freiluftstadion angesetzt. Trainiert wurde insbesondere Aufbau und Überzahl, da mit Filip Kokoska ein Neuzugang integriert werden muss und Peter Kathan als Spieler pausiert. Spielbeginn ist am Sonntag um 18 Uhr.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks mit letzten Vorrundenspiel - Vorbereitung auf die Bayernliga Abstiegsrunde
(BYL)  Die Passau Black Hawks treten am Sonntag zum letzten Vorrundenspiel beim EHC Klostersee an. Die Grafinger sind fix für die Aufstiegsrunde qualifiziert, während die Habichte nächste Woche ihr erstes Spiel in der Bayernliga Abstiegsrunde absolvieren müssen. So geht es für beide Mannschaften im letzten Vorrundenspiel „nur“ darum, sich bestmöglich auf die nächste Runde vorzubereiten. Die Passau Black Hawks wollen mit einem guten Spiel weiter Selbstvertrauen tanken. Ein erster Schritt war hier der 4:3 Sieg nach Verlängerung gegen den TEV Miesbach vor einer Woche. Dabei müssen die Black Hawks in Klostersee verletzungs- und krankheitsbedingt auf mehrere Spieler verzichten. So können Petr Sulcik, Alexander Janzen, Mathias Pilz, Anton Pertl und Helmut Kößl die Reise nach Grafing nicht mit antreten. „Wir wollen in Grafing ein gutes Spiel zeigen und den Spiel-Rhythmus aufrechterhalten. Leider müssen wir weiter auf einige Leistungsträger verzichten.“ so der Ausblick von Trainer Christian Zessack auf das Spiel in Grafing. Wichtig ist dem Black Hawks-Coach, dass seine Mannschaft beim letzten Vorrundenspiel mit Einsatz, Kampfstärke und Wille überzeugt. Am Ende des Spieltages wird sich dann zeigen, gegen wem die Passau Black Hawks am kommenden Wochenende in die Bayernliga Abstiegsrunde starten. Egal ob die Habichte am Ende auf Platz 9 oder 10 der Tabelle stehen, finden die ersten Heimspiele in der Passauer EisArena am 11. und 18 Januar statt. „Da gilt es jetzt auf und neben dem Eis zusammenzurücken und als Einheit den sportlichen Klassenerhalt schnellstmöglich zu sichern.“ so Black Hawks Pressesprecher Oliver Czapko. Den eins ist von vorne herein klar: die Abstiegsrunde wird kein Selbstläufer und die Passau Black Hawks und deren Fans müssen in jedem Spiel wieder mindestens 100% geben.
  
    
EV Moosburg
Hallertau-Derby zum Abschluss der Vorrunde
(BLL)  Es hätte ein echter Showdown werden können: Nachdem sich aber sowohl der EV Moosburg als auch der EC Pfaffenhofen bereits vergangenes Wochenende für die Verzahnungsrunde qualifiziert haben, geht es am letzten Vorrunden-Spieltag im Hallertau-Derby (Sonntag, 17.15 Uhr, Sparkassen-Arena) nur noch um die Platzierung und die daraus resultierende Gruppeneinteilung.
Nach dem aktuellen Stand würde der EVM als Tabellenvierter in die Verzahnungs-Gruppe B rutschen und dort auf die drei Bayernligisten Black Hawks Passau, ERV Schweinfurt und EV Pegnitz sowie auf die Landesliga-Teams ESV Burgau 2000, ESV Buchloe, EV Fürstenfeldbruck (alle Gruppe 2) und den ESC Haßfurt (Gruppe 1) treffen. Aber das ist wirklich nur der aktuelle Stand. Sowohl in den beiden Landesliga-Gruppen als auch in der Bayernliga sind noch dermaßen viele Verschiebungen möglich – alleine der EVM kann die Vorrunde auf den Rängen drei, vier oder fünf abschließen –, „dass es keinen Sinn macht, irgendwie zu taktieren, um in eine bestimmte Gruppe zu kommen“, sagt Coach Bernie Englbrecht. Er habe für den Sonntag deshalb nur ein Ziel: ein Heimsieg – und damit die Revanche für die 1:5-Niederlage in Pfaffenhofen.
Insbesondere in der Offensive wird Englbrecht aber auf einige Leistungsträger verzichten müssen: Daniel Möhle (Gehirnerschütterung) und Patrice Dlugos (Knie) werden definitiv weiter ausfallen. Ob Tobias Hanöffner, der erst ab Samstag wieder im Lande ist, nach zwei Wochen ohne Training schon wieder spielt, ist mindestens fraglich. Und dann müssen die Moosburger noch einen Abgang hinnehmen: Patrick Holler, erst zu Saisonbeginn aus Freising zurückgekommen, hat aus beruflichen und privaten Gründen sein vorzeitiges Saison-Aus bekanntgegeben.
Dafür hat sich Goalie Carlo Schwarz nach überstandener Grippe zurückgemeldet. Das Torwart-Trio ist damit wieder komplett.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Ratingen mit 5:0
(RLW)  Der nächste Sieg ist eingefahren, der vierte Tabellenplatz gefestigt: Die EG Diez-Limburg bestätigt mit einem souveränen 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn Ratinger Ice Aliens ihre sehr gute Form. Keeper Steve Themm wird mit einem Shutout für seine starke Leistung belohnt.
„Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt: Wir gehen heute als klarer Favorit in dieses Spiel. Und das möchte ich auch auf dem Eis sehen“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. Seine Mannschaft setzte die Vorgabe beeindruckend souverän, mit stoischer Ruhe und viel Spielfreude um. „Wir haben den Negativtrend Schritt für Schritt abgebaut und uns diese Serie erarbeitet. Der vierte Sieg in Serie ist die Belohnung dafür, dass die Mannschaft hart arbeitet und vor allem auch an sich glaubt.“
Der Trainer hatte nach der Neu-Zusammenstellung der Angriffsreihen unter seiner Regie schon vor dem Heimspiel gegen Ratingen unterstrichen, dass er auf drei extrem starke und ausgeglichene Formationen zurückgreifen kann. Und so war es wenig verwunderlich, dass die vermeintlich dritte Reihe im Spiel gegen Ratingen auch den ersten Akzent setzte: Florian Flemming netzte ein (3.), Philipp Maier und Julian Grund hatten vorbereitet. 
Sehenswert und fast alleine das Eintrittsgeld wert war auch der zweite Treffer der Rockets von Neuzugang Jeff Smith: Der Amerikaner war - von der rechten Seite kommend - mit der Scheibe auf dem Weg hinter das Tor. Ratingens Keeper Christoph Oster rechnete mit einem Bauerntrick. Weil Smith jedoch sah, dass sich Oster schon zur anderen Seite orientierte, stoppte er kurzerhand ab und legte den Puck von hinter der Torlinie doch noch ins kurze Eck (16.).
Auch im zweiten Drittel blieben die Gastgeber im Angriff stets gefährlich - und das mit allen drei Reihen. Die Tore gingen jedoch erneut auf das Konto der Reihe um Smith, Andre Bruch und Konstantin Firsanov: Smith traf zum 3:0 (22.), Firsanov erhöhte auf 4:0 (26.). Dass die Rockets zu diesem Zeitpunkt ohne Gegentor in die zweite Pause gingen, hatten sie maßgeblich Keeper Steve Themm zu verdanken. Zwar ließ man nicht viele Chancen der Gäste zu, die wenigen aber waren hochkarätig - und wurden allesamt von Themm entschärft.
Die Devise für das letzte Drittel war denn auch klar: Nichts mehr anbrennen lassen und alles dafür geben, dem Keeper seinen verdienten Shutout zu ermöglichen. Firsanov besorgte noch den fünften Treffer (53.), dieses Mal in Überzahl. Hinten wurde das Projekt „Safety first" selbst in Unterzahl erfolgreich umgesetzt. „Steve hat diesen Shutout einfach verdient, so oft, wie er uns in den vergangenen Wochen schon den Arsch gerettet hat. Wir hätten uns heute Abend über ein, zwei Gegentore nicht beschweren dürfen. Im Gegenzug hatten wir im letzten Drittel noch einige tolle Kombinationen und Alleingänge, die wir nicht genutzt haben. Das Ergebnis geht daher auch in der Deutlichkeit in Ordnung.“
Das sah auch Ratingens Trainer Krystian Sikorski so: „Diez-Limburg hat verdient gewonnen, der Gegner war läuferisch besser, hatte mehr Tempo und Aggressivität. Wir hatten zwei Wochen Weihnachtspause, was viel zu viel war. Du arbeitest dich bis Dezember mit viel Aufwand heran und verlierst dann in der Pause so den Rhythmus. Wir hatten es sehr schwer, überhaupt in das Spiel zu finden. Glückwunsch an die Rockets zum Sieg, das Ergebnis geht so in Ordnung.“
  
    
EC Lauterbach
Luchse starten mit Niederlage ins neue Jahr - Sonntag Heimspiel gegen Ratingen
(RLW)   Die Luchse sind mit einer 5:2 (1:1 3:0 1:1) Niederlage gegen die Frankfurter Löwen ins neue Jahr gestartet und finden sich nun auf dem letzten Tabellenplatz wieder.
Die erste Führung der Frankfurter Löwen (Pruden, 7.) konnten die Luchse noch ausgleichen (Franz, 13.) aber im 2.Drittel stellten Lademann (24.) und Martaller (25.) die Weichen für das Frankfurter U25 Perspektivteam auf Sieg. Nach der Hälfte der Spielzeit erhöhte Lademann auf 4:1 (31.).
Varianov verkürzte Anfangs des 3. Drittels noch auf 4:2, eine doppelte Überzahlsituation zum Anschlusstreffer blieb ungenutzt, stattdessen machte Martaller 4 Minuten vor Schluss den Deckel entgültig drauf. Durch den Sieg geben die Frankfurter Löwen die rote Laterne an die Luchse ab.
Am Sonntag geht es dann im heimischen Luchsbau weiter. Gegner sind um 18:00 Uhr die Ratinger Ice Aliens.
  
    
EHC Troisdorf
Erstes Spiel in 2019 endete ohne Punkte für Troisdorf
(LLW)  Mit einem stark geschwächten Kader ging die Reise nach Dortmund. Verletzungs- bzs. krankheitsbedingt fehlten Victor Zimmermann, Oliver Dröge, Niklas Grivalet und Daniel Fegus. Außerdem waren wegen des Skiurlaubs auch Constantin Nocker und Kevin Stöhr nicht mit nach Dortmund gereist. Dominik Liesenfeld musste aus beruflichen Gründen passen. Dennoch sollten die möglichen drei Punkte mit nach Troisdorf entführt werden. Genau nach 2:22 erzielten die Eisadler jedoch den ersten Treffer, weil man defensiv nicht mit vollem Einsatz agierte. Die Antwort von Troisdorf kam aber sofort. Mario Wonde schoss auf Zuspiel von Julian Schramm und Lucas Hubert nur 37 Sekunden später den Ausgleich. Leider war dies der einzige Lichtblick im ersten Drittel, denn Dortmund nutze seine Chancen zu drei weiteren Toren, so dass das erste Drittel mit 4:1 an Dortmund ging. Dieser Spielstand stellte nicht wirklich den Spielverlauf dar, weil sich Troisdorf mehrere hochkarätige Möglichkeiten erarbeitete, diese aber nicht zu Toren verwerten konnte.
Wer das Team aus Troisdorf kennt weiß, dass ein Spiel nie aufgegeben wird. Es waren nicht einmal 3 Minuten im zweiten Spielabschnitt gespielt, da kam wieder Hoffnung auf. Thorsten Metzen erzielte auf Vorlage von Lucas Kürten und Dominik Klein den Treffer zum 4:2. Danach kamen aber für Troisdorf bittere Minuten. Anstatt den Vorsprung von Dortmund weiter zu verkürzen, verteilte das Schiedsrichtergespann Strafzeiten gegen Troisdorf. Zweimal nutze Dortmund die Überzahlsituationen aus und ging mit 6:2 in Führung. In der 35. Spielminute konnte der Kapitän Lucas Hubert auf Zuspiel von Mario Wonde und Dominik Klein den Vorsprung auf 6:3 verkürzen. Den Schlusspunkt in diesem Drittel setze auf Dortmunder Seite Malte Bergstermann mit einem Alleingang zum 7:3.
Mit einigen Veränderungen in den Reihen der Troisdorfer sollte der 4 Tore Vorsprung der Eisadler wieder ausgeglichen werden, aber über ein Unentschieden (1:1) kam man in diesem Drittel nicht hinaus. 
Mit der 8:4 Niederlage wurde der Anschluss an das Spitzenduo mit Wiehl und Dortmund verpasst und Troisdorf befindet sich jetzt mit bisher 4 Niederlagen in der Saison auf einer Stufe mit Grefrath und Bergisch Gladbach. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde setzt jetzt voraus, dass man am kommenden Freitag gegen Wiehl punkten kann und am darauffolgenden Samstag auswärts in Bergisch Gladbach einen Sieg einfährt.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Der Ausfall von so vielen Stammspielern, ist kaum zu kompensieren. Die Jungs haben hart gearbeitet und gekämpft, aber leider nicht die nötige Portion Glück im Abschluss gehabt. Als positiv ist zu bewerten, dass kein Team bisher mehr Tore in einem Match gegen Dortmund erzielen konnte. Wenn wir in den kommenden Spielen Offensiv weiterhin so stark auftreten und dann noch defensiv stabiler stehen, können wir am Freitag dem TUS Wiehl die erste Niederlage zufügen und im Icedom weiterhin ungeschlagen bleiben."
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 11.01.2019 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Wiehl statt.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters empfangen Schlusslicht – "Sieg ist extrem wichtig!"
(RLN)  Wenn am Sonntag um 18.00 Uhr der Adendorfer EC am Salzgittersee seine Visitenkarte abgibt, gilt es für die TAG Salzgitter Icefighters gegen das Schlusslicht der Regionalliga Nord möglichst alle Punkte in der heimischen Halle zu behalten.
Dabei weiß Coach Radek Vit diesmal, dass seine Mannschaft den AEC nicht unterschätzen wird, waren es doch ausgerechnet die Stahlstädter, die gegen die Heidschnucken in dieser Saison als erstes Team eine Niederlage hinnehmen mussten. "Ich denke, jetzt ist es nicht mehr so schwer vom Kopf her, weil wir sie schon einmal unterschätzt haben. Im zweiten Spiel haben wir aber gemerkt, dass wir auch da die Leistung liefern müssen. Die Jungs wissen nun worum es geht", so Vit. Auf die 4:5-Niederlage im Chinadome im ersten Aufeinandertreffen der Saison folgte ein 3:1-Sieg in Adendorf.
Beide Kontrahenten gehen mit einem Sieg im Rücken in das kommende Duell. Während sich die Rote Laterne der Liga zuletzt in Bremen nur knapp in der Overtime mit 8:7 durchsetzen konnte, feierten die Grün-Schwarzen am Sonntag vor Silvester mit einem souveränen 9:4-Sieg gegen Nordhorn den bisher größten Erfolg dieser Spielzeit. Doch darauf ausruhen ist nicht drin. "Für uns ist es extrem wichtig zu gewinnen, um den Playoff-Platz zu festigen", sagte der Ex-Profi. Die Konstellation dafür steht gut. Verfolger Bremen muss an diesem Wochenende beim Ligaprimus in Bremen antreten, der EC Nordhorn empfängt den Tabellenzweiten aus Hamburg. Damit besteht die theoretische Möglichkeit, sich am ECN vorbeizuschieben, wovon der Deutsch-Tscheche allerdings nichts wissen möchte: "Darüber mache ich mir keine Gedanken, wichtig ist es, sich erstmal auf unser Spiel zu konzentrieren!" Vier Siege aus den letzten fünf Partien, sollten für genug Motivation sorgen.
Personell ist die Lage noch immer etwas angespannt, dennoch "treten wir mit drei Reihen an." Es fehlen definitiv Arthur Bippus, Kirill Borisov, Delf Sinnecker und Lukas Pfaffinger. Lukas Vit hat ein Spiel Sperre aufgrund der zwei 10-Minuten-Strafen im letzten Spiel. Erstmals wieder im Kader steht Christian Pelikan, der eine lange Verletzungspause einlegen musste.
  


    
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Samstag 5.Januar 2019
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