Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
CE Timmendorfer Strand
(LLN)  Nach dem ersten Platz in der Gruppe A hat sich der CET nun gleich in seinem ersten Jahr auch die Meisterschaft in der Landesliga Nord durch die beiden klaren Siege im Finale gegen die zweite Amateur-Mannschaft des REV Bremerhaven gesichert
  
ESC Dorfen
(BYL)  Torhüter Andreas Tanzer, der nach einer Auszeit wieder die Schlittschuhe schnüren wird, ist der erste Neuzugang der Eispiraten für die kommende Spielzeit, in der verstärkt auf den Nachwuchs gesetzt werden soll
  
EV Bad Wörishofen
(BBZL)  Nach dem sportlichen Abstieg in die Bezirksliga haben die Verantwortlichen der Wölfe mit dem 33-jährigen Slowaken Boris Zahumensky einen neuen Trainer verpflichtet; ausserdem kommt mit Kilian Weidinger ein neuer junger Verteidiger von den Wanderers Germering nach Bad Wörishofen
 
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Stürmer Andre Nunold wird seine aktive Laufbahn zum Saisonende beenden und die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen

ESC Moskitos Essen
(OLN)  Stürmer Lars Grözinger hat seine Zusage gegeben und wird somit in seine zweite Spielzeit am Westbahnhof gehen, nachdem er letztes Jahr aus Duisburg zu den Wohnbau Moskitos kam
 
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons können auch in der kommenden Spielzeit wieder auf Stürmer Reto Schüpping setzen, dem zweitbesten Scorer im Team der soeben beendeten Saison, der seinen Vertrag verlängert hat
 
www.icehockeypage.de
(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Die Rubrik Linksammlung wurde komplett überarbeitet und aktualisiert. Ausserdem laufen auch bei uns bereits jetzt die Vorbereitungen für die Saison 19/20. Die neuen Kaderlisten werden vorraussichtlich im April nach Beendigung der aktuellen Spielzeit veröffentlicht werden.
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jason Akeson, der letztes Jahr aus Schweden in die Rheinmetropole wechselte, hat dem Vernehmen nach einen neuen Vertrag für zwei Jahre bei den Haien unterzeichnet
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Offenbar zeigen die Rheinländer Interesse an der Verpflichtung des ehemaligen Nationalstürmers Kai Hospelt, der derzeit noch in Diensten der Kölner Haien ist
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 12.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen



    
EHC Red Bull München
Top-Scorer Mitchell fällt mehrere Wochen aus
(DEL)  Red Bull München muss mehrere Wochen auf Stürmer John Mitchell verzichten. Der Kanadier zog sich beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstagabend (0:0 gegen Salzburg) eine Beinverletzung zu. 
Mitchell kam im Sommer aus Nürnberg zum Deutschen Meister und bestritt seither 47 Pflichtspiele für die Red Bulls. Dabei gelangen ihm 11 Tore und 36 Assists. Sowohl in der DEL als auch in der Champions League ist der 33-Jährige aktuell Münchens Top-Scorer.
Auch Verteidiger Daryl Boyle fällt nach einer Verletzung aus dem Auswärtsspiel in Straubing am vergangenen Sonntag weiter aus und fehlt dem Deutschen Meister mindestens noch für die beiden Auswärtsspiele in Krefeld und Düsseldorf.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth feiert verdienten dritten Saisonsieg über Kassel
(DEL2)  Es gib Gegner im Mannschaftssport, die liegen einem auch wenn kaum einer genau weiß warum. Kassel liegt Bayreuth schon seit man in die DEL2 aufgestiegen ist und diesmal kam ein weiterer verdienter Erfolg der Oberfranken dazu.
Diese Partie konnte Bayreuth nahezu komplett bestreiten und beide Teams bevorzugten anfangs die sicheren Varianten an Pässen und Spielaufbau, um dem Gegner keine unnötigen Räume, oder gar Breaks anzubieten. Spektakulär war es nicht aber das Tempo war nicht einmal schlecht, nur klare Torchancen waren länger Mangelware, bei leichten Vorteilen für die Hausherren. Bei Kolozvarys Abschluss parierte Melichercik im Gästetor z.B. mit einem famosen Reflex und als Karlsson aus der Distanz Maß nahm, half der Außenposten genauso wie das Glück beim Gegenzug auf der Gegenseite als Mueller aus einem Meter die Scheibe nach Querpass nicht ins beinahe leere Tor bekam. Den einzigen Treffer markierte schließlich Sylvestre für die Schlittenhunde, der bei einem ungewöhnlichen Weg der Scheibe von hinter dem Tor im Slot am schnellsten reagierte und seinen Freiraum aus kurzer Entfernung zum 0-1 nutzen konnte.
Drittel zwei gingen die Wagnerstädter nun noch einen Tick offensiver an, erspielten sich wieder leichte Vorteile, ohne zu treffen und so musste ein Powerplay als „Brustlöser“ für die Tigers herhalten. Heiders Treffer per Nachschuss aus dem Zentrum brachte den Einheimischen einen Schub an Selbstvertrauen und man zog das Momentum immer mehr auf seine Seite. Als keine zwei Minuten später der auffällige Richter mit seiner Einzelaktion Melichercik etwas im kurzen Eck düpierte, gingen „die Köpfe der Gelb-Schwarzen noch weiter nach oben“ und fast wäre Kolozvary noch vor der zweiten Pause noch ein weiterer Treffer gelungen, doch diesmal scheiterte er an Melicherciks Fanghand.
Mit diesem neuen Zwischenstand änderte sich nun aber die Statik des Spiels und Kassel kam für den Schlussabschnitt immer mehr in die Bringschuld. Grosse Tormöglichkeiten konnten sich die Nordhessen gegen die stabile Abwehr des Teams von Roten Main aber nicht erspielen und Trainer Kehler bemängelte nachher in der Pressekonferenz auch den zu wenig betriebenen Aufwand für sein Team. Mit dem perfekt ausgespielten (Querpass von Bartosch bei einem 2 gegen 1 Konter) Unterzahlbreak nach einem Fehler im Aufbau der Huskies sorgten die Bayreuther dann (51.) für eine Vorentscheidung. Kassel versuchte es danach zwar weiter aber die Tigers ließen nichts mehr Gefährliches zu und mit dem schusstechnisch anspruchsvollen 4-1 von Rajala – Direktabnahme aus der Luft knapp über dem Eis - nach einem punktgenauen Zuspiel von Järveläinen, war die „Messe endgültig gelesen“. Aus einer soliden Defensive heraus erzielten die Gastgeber wichtige Treffer genau zum richtigen Zeitpunkt und bauten die Punktserie auf 8 von 9 gegen Kassel in der bisherigen Spielzeit aus. Auch vom Rückschlag mit dem unglücklichen 0-1 ließ man sich diesmal nicht beirren, was die positive Entwicklung der Mannschaft seit Saisonbeginn nochmal dokumentiert. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Trainer Kujala, gab es nach Spielschluss noch ein weiteres Highlight auf einem rundum gelungenen
Eishockeyabend in Bayreuth, die nun wieder stärker den Blick in Richtung Platz 10 und damit direkter Klassenerhalt richten.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr statt.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten holen Big Points - Eispiraten feiern knappen Sieg gegen Freiburg
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg mit 5:4 gewonnen und damit ganz wichtige Zähler geholt. In einer zerfahrenen Partie, in der sich die Pleißestädter lange an den Wölfen die Zähne ausbissen, gingen die Schützlinge von Trainer Kim Collins letztlich als Sieger hervor. Dabei konnten sich Patrick Klöpper (2x), Christian Hilbrich, Ole Olleff und Pat McNally in die Torschützenliste eintragen. Das nächste Spiel der Eispiraten steht am Sonntag an. Dann kommt es im Allgäu zum Aufeinandertreffen mit dem ESV Kaufbeuren.
Personal: Während André Schietzold mit seiner Unterkörperverletzung weiterhin fehlte und Patch Alber noch immer in Bremerhaven zum Einsatz kommt, stand Yannick Mund erstmals im Aufgebot der Eispiraten. Der Tryout-Verteidiger, der heute mit der Nummer 42 auflief verteidigte an der Seite von Pat McNally. Wieder fit war außerdem Dominic Walsh. Im Tor startete, nach zuletzt starken Leistungen, Sebastian Albrecht.
Das Spiel startete mit einer Strafe gegen die Eispiraten. Doch die Westsachsen überstanden diese dank eines guten Penaltykill unbeschadet. Danach kamen die Eispiraten ins Rollen. Zunächst konnte Jimmy Hertel gegen Carl Hudson gut parieren, Patrick Klöpper traf kurz später nur den Pfosten. Die Crimmitschauer wurden führ ihre Offensivbemühungen dann aber belohnt. Rob Flick startete einen schnellen Konter und bediente Felix Thomas, der gegen Hertel zunächst nur zweiter Sieger war – Patrick Klöpper, welcher im Rückraum an die Scheibe kam, setzte den Puck dann aber in den Winkel – 1:0 (14.)! Kurz danach verpasste Julian Talbot nach einem Alleingang in Unterzahl das 2:0 nur knapp. Auf der Gegenseite hatte Sebastian Albrecht nur wenig zu tun, war für sein Team aber dennoch ein sicherer Rückhalt.
Das Spiel wurde im zweiten Durchgang dann etwas zerfahrener. Besonders die Eispiraten hatten sichtlich Probleme, das Spiel zu kontrollieren und Torchancen zu erarbeiten. Die Freiburger wurden dagegen gefährlicher und prompt fiel der Ausgleich. Marc Wittfoth war es, der nach einem Zusammenstoß mit Sebastian Albrecht zum 1:1 treffen konnte (28.). Es dauerte keine Minute, da konnten die Wölfe sogar in Führung gehen. Tobias Kunz hatte zu viel Zeit und bestrafte dies mit einem sehenswerten Treffer in den Knick – Albrecht ohne Chance und das 1:2 für die Breisgauer (29.). Doch die Antwort der Westsachsen ließ nicht lange auf sich warten. Christian Hilbrich fälschte einen Schuss unhaltbar für Hertel ab, dem der Puck durch die Hosenträger über die Torlinie rutschte – 2:2 (30.)! Die Eispiraten konnten das Momentum jedoch nicht nutzen. Im Gegenteil: Nach einem Abstimmungsfehler in der Offensive konnte Sergej Stas einen Konter kaltschnäuzig zum 2:3 vollenden (37.).
Auch im dritten Drittel bissen sich die Eispiraten lange die Zähne an den Freiburgern aus und wirkten teilweise ideenlos. Patrick Klöpper war es aber dann, der der für die Eispiraten erneut ausgleichen konnte. Nachdem Flick das Tor zunächst noch verfehlte, traf der Angreifer mit der Nummer 94 im Powerplay (53.). Das nächste Tor der Sachsen fiel dann kurz darauf. Nur eine Minute später traf Ole Olleff mit einem herrlichen Schuss in den Winkel zum 4:3 – Spiel gedreht (54.)! Pat McNally machte eine Minute vor dem Ende dann den Deckel drauf. Er traf ins verwaiste Gehäuse der Breisgauer zum 5:3 (59.). Auch wenn Marc Wittfoth in der selben Minute noch auf 5:4 verkürzen konnte, blieben die drei Punkte im Sahnpark!
  
    
Deggendorfer SC
Stark ersatzgeschwächter DSC in Bad Nauheim chancenlos
(DEL2)  Am Freitagabend muss der Deggendorfer SC auswärts in Bad Nauheim eine  
Niederlage hinnehmen. Vor 2253 Zuschauern zog das stark  
ersatzgeschwächte Team von Trainer Otto Kerezstes mit 5:1 den  
Kürzeren. Beim DSC fehlten neben den Langzeitverletzen Justin Kelly,  
Andreas Gawlik, Andrew Schembri und Christoph Kiefersauer auch noch  
Alex Roach, Curtis Leinweber, Nico Wolfgramm, Marius Wiederer,  
Christoph Gawlik und David Seidl.
Mit diesem stark dezimierten Kader war der Fokus des DSC von Beginn an  
auf der Defensive. Dennoch sollte die Null bei den Gästen nicht lange  
stehen, denn in der dritten Spielminute gelang den Bad Nauheimern  
gleich ein früher Treffer. Dennis Reimer nutzte eine Unstimmigkeit in  
der Deggendorfer Hintermannschaft und versenkte den Puck unhaltbar im  
Winkel zum 1:0. In der Folgezeit tat sich der DSC schwer, in die  
Partie zu kommen. Die Hessen tauchten ein ums andere Mal gefährlich  
vor Jason Bacashihua auf. In der 16. Spielminute konnten die  
Hausherren letztlich auf 2:0 erhöhen. Zach Hamill verwertete einen  
Abpraller, beim 2:0 blieb es auch nach 20 gespielten Minuten.
Im zweiten Abschnitt musste der DSC früh die nächste bittere Pille  
schlucken, als die Nauheimer in der 22. Minute im Powerplay auf 3:0  
erhöhten. Ein Schuss von Mike Dalhuisen verfehlte das Tor, jedoch  
stand Maximilian Hadraschek goldrichtig und bugsierte den von der  
Bande zurückgesprungenen Puck ins Tor. Im weiteren Drittelverlauf  
flachte die Partie etwas ab und auch der DSC kam zu einigen guten  
Einschussmöglichkeiten, die jedoch allesamt von Felix Bick vereitelt  
wurden. Kurz vor Drittelende dann die Vorentscheidung, als Bad  
Nauheims Topscorer Dustin Sylvester nach einem schnell vorgetragenen  
Konter das 4:0 erzielte.
Im Schlussdrittel kamen die Deggendorfer etwas besser in die Partie  
und konnten durch Josh Brittain in der 47. Minute den Anschlusstreffer  
erzielen. Nach langem Pass von Sergej Janzen setzte sich Brittain  
schön gegen den Verteidiger durch und ließ Bick im Nauheimer Tor keine  
Chance. Zwar gab es in den Folgeminuten noch weitere  
Einschussmöglichkeiten, jedoch gelang den Deggendorfern kein weiterer  
Treffer. In der Schlussminute gelang den Hessen in Person von Stefan  
Reiter noch einen weiterer Treffer zum 5:1.
Damit muss der Deggendorfer SC mit null Punkten die Heimreise aus  
Hessen antreten und trifft nun am kommenden Sonntag auf heimischem Eis  
auf die Dresdner Eislöwen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Erfolg gegen Kaufbeuren
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 6:3 (3:1; 1:2; 2:0) gewonnen. Vor 2168 Zuschauern brachte Sami Blomqvist den Gast in Führung (13.), doch die Eislöwen antworteten durch einen Treffer von Dennis Palka mit dem Ausgleich (13.). Thomas Pielmeier in Überzahl (15.) und erneut Palka (18.) waren infolge für Dresden erfolgreich. Doch der ESVK kam durch Steven Billich (24.) zurück. René Kramer nutzte ein Powerplay zu einem weiteren Treffer (34.), aber auch Kaufbeuren legte durch Philipp de Paly nach (40.). Im Schlussdrittel sicherten Nick Huard (43.) und Martin Davidek (60./EN) den Eislöwen-Erfolg ab.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Marco Eisenhut war heute wieder sehr gut aufgelegt, war bei vielen Schüssen zur Stelle. Unser Powerplay hat heute gut funktioniert. Aber wir haben auch Fehler gemacht, die Kaufbeuren wieder die Chancen eröffnet haben. Zum Glück war Marco Eisenhut heute zur Stelle. Doch wir dürfen uns nicht immer darauf verlassen. Wir brauchen die Punkte und es ist wichtig, dass wir sie heute in Dresden behalten haben.“
ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, sind zu Recht in Rückstand geraten. Im zweiten Drittel haben wir viel besser agiert, verdient das 3:2 erzielt. Wir hatten danach gute Chancen, doch zur Zeit läuft einfach einiges gegen uns. Im letzten Drittel haben wir nochmal alles probiert, aber bei der Anzahl von Gegentoren ist es schwer noch ein Spiel zu gewinnen. Uns fehlen aktuell wichtige Spieler. In der Defensive müssen wir wieder zu alter Stärke zurückfinden. Die Saison ist noch lang.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 13. Januar um 18.30 Uhr beim Deggendorfer SC. 
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Dresden mit 6:3
(DEL2)  Gute Nachrichten gab es vor dem Spiel aus der medizinischen Abteilung der ESVK. Branden Gracel konnte nach überstander Verletzung und knapp vier Wochen Pause wieder in den Spielbetrieb zurückkehren. Als überzähliger Kontingentspieler musste Saku Salmimen dadurch pausieren.
Auf dem Eis hatten die Hausherren nach knapp 50 Sekunden durch Martin Davidek die erste gefährliche Torchance und dies sollte auch ein Signal für die ersten Minuten sein. Die Eislöwen erarbeiteten sich immer wieder gute Schusspositionen und Stefan Vajs hatte alle Hände voll zu tun, einen frühen Rückstand zu verhindern. Die Joker ihrerseits hatten auch den einen oder anderen gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen und kamen nach gut 10 Minuten auch immer besser in die Partie. Die Belohnung dafür war in der 12. Spielminute der Führungstreffer. Denis Pfaffengut schickte Sami Blomqvist mit einem wunderbaren Pass auf die Reise und der Finne verwandelte alleine vor Marco Eisenhut eiskalt zum 0:1. Wer aber gedacht hatte, der Führungstreffer würde den Allgäuern gut tun, sah sich leider getäuscht. Wie schon so oft in den letzten Spielen fingen sich die Wertachstädter 40 Sekunden später einen zwei auf eins Konter ein. Mit etwas Glück, da noch abgefälscht, konnte Denis Palka nach einem Querpass zum schnellen 1:1 einschießen. Ein erstes Powerplay für die Eislöwen brachte den nächsten Treffer. Hatte Harrison Reed nach wenigen Sekunden noch Pech, als er nur den Pfosten traf, wurde sein nächster Schuss zur Vorlage für Thomas Pielmeier, der nach dem Stefan Vajs zu erst noch retten konnte, die Scheibe nur noch über die Linie bugsieren musste. Die Joker waren nun kurze Zeit konsterniert und als Branden Gracel die große Chance zum Ausgleich vergab, konterten die Eislöwen die Kaufbeurer erneut aus. Denis Palka war auf und davon und ließ Stefan Vajs bei seinem Abschluss mit einer gekonnten Bewegung keine Abwehrchance und erhöhte auf 3:1 die Dresdner. Kurz vor der Pause hatte Sami Blomqvist im Powerplay zwei Mal die Möglichkeit zu verkürzen, Marco Eisenhut im Kasten der Sachsen parierte aber großartig.  mit Beginn des zweiten Drittels hatten die Gäste, noch in Überzahl agierend weitere gute Chancen. Die beste dabei vergab wohl Ossi Saarinen nach einem schönen Pass durch die Box von Sami Blomqvist. Auch ein weiteres Powerplay brachte beste Torchancen, jedoch sollte kein Tor gelingen. Als die Eislöwen wieder komplett waren, eroberte Steven Billich bei einem guten Forechecking seiner Reihe die Hartgummischeibe, zog vor das Tor und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss zum durchaus verdienten Anschlusstreffer (44. Minute). In Folge erspielten sich die Allgäuer weiter Chancen. Aber egal ob Sami Blomqvist, Branden Gracel oder auch Steven Billich, die Stürmer der Joker brachten den Puck nicht im Tor unter. Die guten Angriffsbemühungen der Kaufbeurer wurden dann durch eine Strafzeit gegen Max Schmidle bitter gestoppt. Verteidigten die Wertachstädter das Powerplay der Hausherren zunächst noch gut, führte ein Übermotivierter Bandenzweikampf in der 34. Minute zum vierten Eislöwen Treffer. Die Dresdner kamen mit der Scheibe aus dem erwähnten Zweikampf und standen mit drei gegen eins Feldspielern vor Stefan Vajs. Dies spielten die Sachsen perfekt aus und Rene Kramer musste schlussendlich nur noch in das leere Joker Gehäuse verwandeln. Der Schock bei der Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann saß für einige Minuten tief und die Eislöwen hatten durch Martin Davidek die hundertprozentige Chance auf das 5:2, der Stürmer lupfte den Puck aber aus kürzester Distanz über das eigentlich leere ESVK Tor. Die Joker sammelten sich danach wieder etwas und suchten ihr Glück in der Offensive. Sechs Sekunden vor der Pausensirene wurden die Angriffsbemühungen belohnt. Erneut war die heute auffällige dritte Sturmformation um Max Schäffler, Ossi Saarinen und Steven Billich erfolgreich. Die beiden letztgenanten brachten die Scheibe du Verteidiger Philipp de Paly an der blauen Linie und dieser traf mit einem verdeckten Schuss zum 4:3. So gut wie des zweite Drittel endete, so schlecht begann der Schlussabschnitt für den ESVK. Bereits nach 150 Sekunden konnte Nick Huard völlig ungedeckt im Slot Maßnehmen und erhöhte mit einem Schuss unter die Latte auf 5:3. Damit war das Spiel irgendwie entschieden. Die Joker konnten in direkter Folge nach dem fünften Treffer der Eislöwen zwar zwei Unterzahlsituationen mit Bravour überstehen, kamen dann aber allerdings nicht mehr so wirklich gefährlich vor das Tor der Hausherren. Die Dresdner verteidigten geschickt und wenn die Kaufbeurer doch mal gefährlich vor dem Tor auftauchten, war Marco Eisenhut im Tor der Sachsen stets zu Stelle. Auch die Herausnahme von Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers gut 95 Sekunden vor dem Ende brachte keinen Treffer mehr. Chancen waren dazu allerdings vorhanden. Obwohl den Allgäuern im Powerplay und bei sechs gegen fünf Feldspielern kein Tor gelang, war das Überzahlspiel durch die Rückkehr von Branden Gracel wieder deutlich gefährlicher. Schlussendlich nutzten die Dresdner 13 Sekunden vor dem Ende noch ihre Chance und auf einen Treffer in das leere ESVK Gehäuse. Martin David war der Torschütze, der zum 6:3 Endstand traf.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS GEGEN BIETIGHEIM NICHT EFFEKTIV GENUG
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten am Freitagabend vor rund 2900 Zuschauern eine 2:4 Heimniederlage gegen Bietigheim einstecken. Zwar stemmten sich die Ravensburger Cracks nach dem Anschlusstreffer im Schlussabschnitt noch einmal aufopferungsvoll gegen die Niederlage, die Hypothek eines frühen Rückstands wog am Ende jedoch zu schwer.
Die Startminuten der Partie gestalteten sich auf beiden Seiten etwas holprig. Bereits nach einer Minute mussten beide Mannschaften je einen Spieler auf die Strafbank entsenden, die Hauptschiedsrichter wollten offensichtlich schon früh ein Zeichen setzen.
Nach rund drei bis vier Minuten lief die Partie dann doch flüssiger, hiervon profitierten zunächst die Steelers. In der 7. Spielminute zog Ex-Towerstars Stürmer Frederik Cabana über links vor das Ravensburger Tor und ließ Michael Böhm mit einem Schuss über die rechte Schulter wenig Chancen.
So hatten sich das die Ravensburger Cracks freilich nicht vorgestellt und es lief auch danach alles andere als rund. Viele Angriffe verhakten sich schon in der neutralen Zone, hinzu kam eine Strafzeit gegen Sören Sturm in der 10. Minute. Das daraus resultierende Überzahlspiel nutzten die Gäste gnadenlos aus, Zientek verwertete einen Nachschuss völlig frei zum 0:2.
In der Schlussphase des ersten Spielabschnitts eröffnete sich eine sehr gute Chance zum Anschlusstreffer, als diesmal die Gäste-Strafbank besetzt war – und dies gleich doppelt. Zwar kamen die Towerstars durch Andreas Driendl und auch David Zucker zu Einschussmöglichkeiten, doch Ilja Sharipov im Steelers Tor parierte.
Kurz vor Ende des ersten Drittels kassierten die Towerstars noch eine Strafzeit, die nach eineinhalb Minuten im Mittelabschnitt vorzeitig beendet wurde. Das Powerplay der Steelers lief schnell und präzise, den scharfen Querpass an den rechten Pfosten brauchte Shawn Weller hinter dem Rücken von Michael Boehm nur noch zum ernüchternden 0:3 ins leere Tor schieben.
Die Towerstars reagierten mit einer sichtbaren Trotzreaktion. Die Pässe liefen schneller durch die neutrale Zone und das zuvor problematische „Klein-Klein“ vor dem gegnerischen Tor wich früheren Abschlussversuchen. Der damit verbundene Druck auf das gegnerische Tor wurde prompt belohnt. In der 29. Minute lenkte David Zucker einen präzisen Pass von Andreas Driendl zum 1:3 Anschlusstreffer ins Netz.
Jetzt waren die Towerstars offensichtlich im Spiel. Nur eine halbe Minute nach dem ersten Erfolgserlebnis hämmerte Daniel Schwamberger den Puck per Direktabnahme an die Latte, Sekunden später scheiterte Julian Kornelli aus zwei Metern an Ilja Sharipov.
Die Towerstars hatten sich jetzt einige spielerische Vorteile erkämpft, doch vor dem gegnerischen Tor waren die Gäste definitiv effektiver. Drei Minuten vor der zweiten Pause wurde Dennis Swinnen beim Lauf durch das Angriffsdrittel nicht energisch genug angegriffen. Der Abschlussversuch mit der Rückhand prallte von der Beinschiene von Michael Boehm direkt vor den Schläger von Rene Schoofs und der schloss konsequent zum 1:4 ab. Für das Schlussdrittel waren das natürlich alles andere als Hoffnung erweckende Aussichten.
Im Schlussabschnitt rackerten die Oberschwaben aufopferungsvoll, um möglichst schnell den Anschluss zu schaffen. Doch die Steelers standen kompakt in der Defensive, zudem fehlte vor dem gegnerischen Tor die letzte Konsequenz. So glitt den Gastgebern die Zeit mehr und mehr durch die Finger, bis zur 54. Minute doch wieder etwas Hoffnung aufkam. Daniel Schwamberger verkürzte mit energischem Nachsetzen auf 2:4.
Noch waren rund fünf Minuten zu spielen, doch mehr gelang den Oberschwaben an diesem Abend nicht mehr. Einziger Trost: Die Verfolger ließen am selben Abend ebenfalls Punkte liegen, Frankfurt erntete aber einen Punkt nach Penaltyschießen in Bad Tölz. Bei 2 Punkten Vorsprung auf Rang 2 kommt es am Sonntag in Frankfurt zum direkten Duell um die Tabellenführung der DEL2.
  
    
Tölzer Löwen
Befreiungsschlag
(DEL2)  Der Freitag begann für die Tölzer Löwen eher suboptimal. Die DEL 2 gab die Wertung der nicht gespielten Sonntagspartie bei den Bietigheim Steelers bekannt. Das Spiel wurde mit 5:0 Toren und drei Punkten an die Steelers gewertet. Nun haben die Tölzer Löwen drei Tage Zeit um Klage beim Schiedsgericht einzureichen. Über die weitere Vorgehensweise werden wir informieren.
Soviel zum ungemütlichen Teil des Tages. Am Abend gab es in der verschneiten weeArena dann ein spielerisches Schmankerl zu sehen. Die Tölzer und die Frankfurter Löwen schenkten sich lange nichts, so dass das Penaltyschießen den Sieger ermitteln musste. Hier wurden Stephen MacAulay, Andreas Pauli und Ben Meisner zu den gefeierten Helden - alle drei lieferten auch schon in den vorangegangenen 65 Minuten herausragende Leistungen. 15 Feldspieler waren im Löwenkader übriggeblieben. Andreas Schwarz (Hüftverletzung) wirkte nur als Sprade-Kommentator mit, Kyle Beach (Sprunggelenk) und Yannick Drews (leichte Gehirnerschütterung) sahen das Spiel auf den Zuschauerrängen. Der erkrankte Valentin Gschmeißner schonte sich. Markus Berwanger beorderte Luca Tosto in den Paradesturm und stellte Johannes Sedlmayr in die zweite Formation. Doch es waren erneut besonders die Special-Teams, die die Tölzer Löwen stark machten. "Unser Powerplay ist wie immer gut, obwohl auch hier mit Kyle Beach ein Schlüsselspieler fehlt. Aber auch unser Unterzahl ist eigentlich sehr gut", freute sich Berwanger. Am Ende des Spiels hatten die Gäste mit 54 Versuchen gleich doppelt so viele Torschüsse, als die "Buam". Doch im Faktor "Hochkaräter" dürfte die Partie ungefähr ausgeglichen gewesen sein. So auch im ersten Drittel. Der entscheidende Fauxpas unterlief dem gebürtigen Tölzer Leon Hüttl an der offensiven blauen Linie. Die Scheibe versprang und der Junioren-Nationalspieler kam Philipp Schlager nur noch regelwidrig hinterher - Penalty. Stephen MacAulay, dem der Goldhelm alles andere als eine Last war, verwandelte gekonnt durch das "Five Hole" von Bastian Kucis. Das Mitteldrittel war zumindest offensiv wohl das beste der Isarwinkler. Doch es gelang nur Andreas Pauli, der ob seiner Nauheimer Vergangenheit besonders angestachelt schien, Kucis zu überwinden. Ansonsten traf Frankfurt dreifach. Erst Maximilian Faber zum zwischenzeitlichen 1:1, dann Antti Kerälä und Max Eisenmenger innerhalb von 15 Sekunden. Das Spiel war gedreht. Der Lohn für die erneut kämpfenden Tölzer Buam vorerst dahin. "Wir spielen auch die letzten Wochen gut, es war nur eine Ergebniskrise drin - das weiß ich auch. Aber die Mannschaft ist intakt, wir spielen gutes Eishockey und machen es jedem Gegner schwer", so Berwanger. So gab sein Team auch im letzten Drittel nie auf. Acht Minuten vor Schluss hämmerte Kevin Wehrs die Scheibe im Powerplay in den Kasten - Ausgleich. Jubel unter den 1105 Zuschauern, die im Schneetreiben in die weeArena fanden. Es lag auch an zwei guten Torhüterleistungen, dass bis zum Penaltyschießen kein weiterer Treffer fiel. Dann trafen MacAulay und Mathieu Tousignant, ehe Andreas Pauli mit dem zehnten Penalty für die Entscheidung sorgte. Die Tölzer Löwen starten also mit einem Überraschungs-Erfolg gegen den Tabellenzweiten ins Wochenende. Am Sonntag geht es bereits frühmorgens in die Lausitz - der nächste harte Brocken für die Schwarz-Gelben.
  
    
ECDC Memmingen
Solider Auftakt in die Meisterrunde: Indians behalten gegen Höchstadt die Oberhand
(OLS)  Mit einem souveränen Sieg über den Konkurrenten aus Höchstadt startete der ECDC Memmingen erfolgreich in die Meisterrunde. Rund 1300 Zuschauer pilgerten an den Memminger Hühnerberg und bejubelten einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze.
Schon sehr früh zogen die Indianer den Gästen aus Höchstadt den Zahn. Bereits in der 4.Minute klingelte es im Gehäuse des HEC. Patrik Beck war nach Vorarbeit von Jared Mudryk erfolgreich. Eine Minute später folgte dann schon der nächste Treffer. Jared Mudryk, dieses Mal persönlich, beförderte die Scheibe abgezockt unter die Latte und sorgte damit schon früh für einen komfortablen Vorsprung von 2:0. Doch darauf durften sich die Indianer noch nicht ausruhen, denn die „Alligators“ hatten ebenso durch zwei Alleingänge die Chance wieder ins Spiel zu finden. Diesem Vorhaben machte Joey Vollmer allerdings vorerst einen Strich durch die Rechnung.
Im zweiten Drittel gaben die GEFRO-Indians weiterhin den Ton an. In der 27.Minute fiel dann der nächste Treffer in Überzahl. Dominik Piskor hieß der Torschütze zum 3:0. Ähnlich wie schon im ersten Drittel erarbeitete man sich noch eine Vielzahl von Torchancen, aber die Vorentscheidung sollte noch nicht fallen.
Der letzte Spielabschnitt des Abends wurde zunächst wieder von den Rot-Weißen dominiert, doch anstatt den Sack endgültig zuzumachen, kamen die Panzerechsen in der 52.Minute nochmals ins Spiel zurück. Alligators-Torjäger Petrak erzielte den eher unerwarteten Anschlusstreffer zum 3:1 aus Indianer-Sicht. Dennoch ließen die Indianer nichts mehr anbrennen, spielten weiter ihr Spiel und trafen auch folgerichtig zum 4:1. Julian Becher markierte mit seinem Treffer völlig verdient den Schlusspunkt der Partie in der 56.Minute.
Damit kann das Team von Coach Waßmiller einen abermals wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten verbuchen. Weitere dieser Gegner folgen bereits in Kürze. Am Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach Weiden. Exakt eine Woche später gastiert der EV Weiden dann bereits am Hühnerberg.
  
    
Starbulls Rosenheim
Bilek sorgt für Rosenheimer Derbysieg gegen Landshut 
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben zum Auftakt der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd einen 3:2-Heimsieg nach Penaltyschießen gegen den EV Landshut feiern können. Vor 3.347 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion gingen die Grün-Weißen durch Vitezslav Bilek früh in Führung, mussten aber postwendend den Ausgleich hinnehmen und gerieten noch vor der ersten Pause in Rückstand. Der unermüdliche Rosenheimer Kampf wurde aber drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem verdienten 2:2-Ausgleichstreffer durch Dusan Frosch belohnt. Im Penaltyschießen war es dann erneut Bilek, der als einziger Schütze traf und seinen Farben den Prestigeerfolg sicherte.
Beide Trainer sahen sich in der komfortablen Situation, vier Sturmreihen auf das Eis schicken zu können. Ganz besonders im Fokus standen aber natürlich zwei Debütanten. Landshut-Coach Axel Kammerer nominierte den tschechischen Stürmer Tomas Pilhal in seinem Premierenspiel für die Dreihelmestädter als Mittelstürmer der dritten Reihe zwischen Marco Baßler und Peter Abstreiter. Letzterer bestritt nach langer Verletzungspause sein erstes  Saisonspiel. Auf Rosenheimer Seite stand der von den Bayreuth Tigers aus der DEL 2 gekommene Felix Linden zum ersten Mal im Team; er verteidigte neben dem Ex-Landshuter Niki Meier.
Felix Linden sollte nach der Partie eine solide Leistung von seinem Trainer Manuel Kofler bescheinigt bekommen. Tomas Pilhal feierte dagegen einen Traumeinstand und erzielte bereits in der neunten Spielminute seinen ersten Treffer für den EV Landshut. Ganz abgezockt schob er unten links ein, als ihm das Spielgerät nach gutem Einsatz von Marco Baßler und auch dank des vielzitierten Scheibenglücks im Slot vor die Schlägerschaufel fiel. Es war der Ausgleichstreffer zum 1:1, nachdem die Starbulls zwei Minuten zuvor in Führung gehen konnten: Nach einem von Torwart Patrick Berger mit dem Schoner gehaltenen Schuss von Dusan Frosch versenkte Vitezslav Bilek die zur Seite abgeprallte Scheibe reaktionsschnell per Rückhand im kurzen Eck (6.).
Schließlich aber gingen die Gäste in Führung. Denn während die Starbulls ihr erstes Powerplay nur sporadisch gefährlich und nicht effektiv gestalten konnten, schlug der EVL bei seiner ersten Überzahlsituation gleich zu. Der sträflich allein gelassene Marco Baßler, beim Ausgleichstreffer ja bereits Vorlagengeber und insgesamt der offensiv auffälligste Akteur im weiß-roten Trikot an diesem Abend, traf trocken per Direktabnahme unter die Latte – 1:2 (14.). Die Starbulls hätten aber den Ausgleich zum 2:2 vor der ersten Pause verdient gehabt, doch Dominik Daxlberger scheiterte binnen Sekunden gleich zweimal am guten Gästetorwart (14.) und nach einem tollen Doppelpasse mit Chase Witala brachte auch Michael Baindl aus bester Position die Hartgummischeibe nicht am glänzend reagierenden Patrick Berger vorbei.
Im zweiten und dritten Spielabschnitt wurde von beiden Teams mächtig Eishockey gearbeitet, klare Torchancen waren aber Mangelware. Im zweiten Drittel lagen die besseren gar auf Gästeseite. Doch Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer parierte gegen die jeweils frei zum Abschluss kommenden Stephan Kronthaler (34.) und Marco Baßler (35.) souverän. Auch  im letzten Drittel musste Steinhauer gegen Baßler Klasse beweisen (47.). Auf der anderen Seite verhinderte Torwart Berger mit einem Hechtsprung gegen Alexander Höller nach wunderbarem Zuspiel von Witala den Ausgleich (49.). Die knappe Führung der Niederbayern, die sehr offensiv und diszipliniert verteidigten, hatte fast bis zum Ende der 57. Spielminute Bestand. Doch dann durften die unermüdlich rackernden Hausherren doch noch den verdienten Ausgleich bejubeln. Dominik Daxlberger legte von hinter der Grundlinie im perfekten Moment in den Slot zurück und Dusan Frosch versenkte direkt im rechten Eck zum 2:2. Acht Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit hätte Frosch den Grün-Weißen sogar fast noch alle drei Zähler beschert, doch sein Schlagschuss schrammte knapp vorbei.
In der Verlängerung fielen keine Tore. Die Gastgeber mussten zunächst eine zweiminütige Unterzahlphase überstehen. Die einzige klare Rosenheimer Torchance hatte Witala dann in der allerletzten Overtime-Sekunde, als er einen von Maximilian Vollmayer abgegebenen, aber geblockten Schuss schließlich knapp am linken Pfosten vorbeischob. Das Penaltyschießen musste also über die Vergabe des Zusatzpunktes entscheiden. Und diesmal hatten die Starbulls, die ihre letzten sechs Spiele, in denen es nach 60 Minuten keine Entscheidung gab allesamt in der Verlängerung oder im Shoot Out verloren, das bessere Ende für sich. Bilek verwandelte, während Frosch wie auch alle drei Landshuter Schützen – Tomas Pilal, Miloslav Horava und Peter Abstreiter – vergaben.
Am Sonntag steht bereits das nächste Spitzenspiel für die Starbulls auf dem Spielplan. Die Grün-Weißen sind dann zu Gast beim Tabellenführer Eisbären Regensburg. Das Spiel in der Donau-Arena beginnt um 18 Uhr und kann auch per Livestream im Internet verfolgt werden. Die kommentierte Übertragung ist zum Preis von 5 Euro über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Bereits am Sonntag darauf kommt es zum Meisterrunden-Rückspiel zwischen den Starbulls Rosenheim und den Eisbären Regensburg. Spielbeginn am 20. Januar im emilo-Stadion ist dann um 17 Uhr. Eintrittskarten für dieses Topspiel sind jederzeit online im Ticketshop auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich. Außerdem besteht am Montag und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie am Dienstag, am Donnerstag und am Freitag zwischen 17 und 19 Uhr die Möglichkeit, sich in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion Eintrittskarten zu holen.
  
    
VER Selb
Verletzungspech und kein Ende in Sicht - Jetzt hat es auch noch Stürmer Andreas Geigenmüller erwischt
(OLS)  Wenn in dieser Saison bei unseren Wölfen etwas beständig und konstant ist, ist es das gut gefüllte Verletzenbzw. Krankenlazarett, welches sich auch in 2019 irgendwie nicht lichten möchte.
Zu den aktuell verletzten Akteuren Lukas Klughardt und Noah Nijenhuis gesellt sich nun auch noch Stürmer Andreas Geigenmüller hinzu. Der 31jährige, der bislang in 30 Spielen 7 Tore und 20 Vorlagen beisteuerte, zieht, wie erst jetzt bekannt wurde, seit ein paar Wochen eine Verletzung mit sich herum, die ihn nun zu einer Zwangspause zwingt. „Andreas hat eine Oberkörperverletzung und wir hoffen, dass er vielleicht schon am nächsten Wochenende wieder dabei sein kann, zum Heimstart in die Meisterrunde gegen den EV Lindau wird er definitiv fehlen“, so Henry Thom.
Wochenlang musste er aufgrund einer Schulterverletzung, welche er sich am 25.November 2018 bei der Auswärtspartie zuzog pausieren – jetzt ist er endlich wieder zurück auf dem Eis. Verteidiger Ben Böhringer wird zum Heimauftakt in der Meisterrunde wieder Wölfe-Coach Henry Thom zur Verfügung stehen.
Der VER Selb e.V. wünscht Andreas Geigenmüller alles Gute und baldmöglichste Genesung sowie Ben Böhringer einen guten Einstand nach überstandener Verletzungspause.
  
    
ERC Sonthofen
Knappe Niederlage zum Auftakt in die Meisterrunde für die Bulls Sonthofen
(OLS)  Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös und nahm erst nach ein paar Minuten Fahrt auf. In der 5. Spielminute das 0:1 für die Eisbären Regensburg durch Gajovsky. Die Bulls schüttelten sich kurz und trafen nur 50 Sekunden später zum 1:1. Franz Mangold traf nach Vorarbeit von Fabian Voit und Martin Guth. Doch Regensburg direkt mit der Antwort. Weitere 31 Sekunden nach dem Ausgleich fiel die erneute Führung für die Oberpfälzer. Jonas Franz markierte mit einem gezielten Schuss in den Winkel das 1:2. Danach blieb weiterhin Regensburg das agilere Team, doch die Defensive der Bulls stand sicher. In der 18. Minute dann das 2:2. Jonas Schlenker konnte das Spiel erneut ausgleichen. So ging es auch in die erste Drittelpause.
Kurz nach Wiederbeginn, Überzahl für den ERC. Wie schon mehrere Male in dieser Saison, fiel das Tor aber leider auf der anderen Seite: Richard Divis konnte für die Eisbären in eigener Unterzahl das 2:3 markieren. Im Anschluss daran kontrollierte Regensburg das Geschehen. Aber auch die Bulls hatten immer wieder gute Gelegenheiten. So blieb es beim 2:3 bis Ende des Drittels.
Im dritten Drittel kam Sonthofen wieder besser ins Spiel, aber das nötige Glück, einen Treffer zu erzielen, fehlte. So scheiterten die Bulls entweder an Peter Holmgren oder auch am Pfosten. Auch Überzahlsituationen konnte der ERC bis dato nicht nutzen. Kurz vor Ende drängte Sonthofen auf den Ausgleich: War die Herausnahme von Patrick Glatzel aus dem Tor in Lindau noch erfolgreich, sollte es diesmal leider nicht so sein. 24 Sekunden vor Ende traf Leopold Tausch ins verwaiste Tor der Bulls zum 2:4-Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz betonte Igor Pavlov die Nervosität beider Mannschaften und war glücklich über drei Punkte. Martin Sekera haderte dagegen mit den vergebenen Überzahlsituationen und dem 2:3 in eigener Überzahl.
  
    
Crocodiles Hamburg
Kantersieg für die Crocodiles
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend einen klaren Sieg gegen Schlusslicht ECC Preussen Berlin. Mit 8:0 (1:0/3:0/4:0) gewann das Team von Trainer Jacek Plachta.
Die Gastgeber legten vor 1.603 Zuschauern mit einem schnellen Überzahltor durch Lennart Palausch los (2.), ließen anschließend aber nach. Die Schussstatistik zeigte am Ende des Drittels zwar ein klares Chancenplus für die Crocodiles (20:5), wirklich gefährlich waren die Abschlüsse allerdings nicht. Erst im zweiten Drittel wurden die Crocos stärker und münzten die Überlegenheit in Tore um. Moritz Israel (28.), Brad McGowan (28.) und Ryan Warttig (36.) erhöhten auf 6:0.
Im letzten Spielabschnitt legten die Crocodiles noch einen drauf und bauten den Vorsprung durch Treffer von Tobias Bruns (43.), Brian Bölke (50.), Erik Hoffmann (53.) und Ludwig Synowiec auf 8:0 aus.
„Das erste Drittel war noch ziemlich knapp. Einfach haben sie es uns nicht gemacht, wir hatten bei dem einen oder anderen Tor auch Glück. Die Preussen hatten nicht viele, dafür aber sehr gute Chancen. Ansonsten haben mir die Jungs es heute hinten leicht gemacht. Der Sieg war verdient und hätte auch noch höher ausfallen können“, so Torwart Kai Kristian.
Am Sonntag geht es für die Crocodiles bei den Tilburg Trappers weiter.
  
    
Herner EV
Herner EV – Saale Bulls Halle 5 : 1 (2:0,2:0,1:1)
(OLN)  Mit einem 5:1-Heimsieg gegen die Saale Bulls aus Halle konnte der Herner EV am Freitagabend in der Hannibal-Arena seine aktuelle Siegesserie fortsetzen. Der vierte Sieg in Folge brachte das Team von Danny Albrecht noch näher an die vorderen Tabellenplätze in der Oberliga Nord heran, da von den ersten fünf Plätzen nur der Tabellenführer Tilburg (in der Overtime) gewinnen konnte. Der Gegner aus Sachsen Anhalt steht mit einem Spiel mehr nur noch einen Punkt entfernt zwar weiterhin auf Platz fünf, aber ist nun in Schlagdistanz. Dabei waren die Vorzeichen bei Spielbeginn gar nicht so günstig, denn Stürmer Patrick Asselin musste nach dem Aufwärmen passen. Eine Trainingsverletzung aus der Woche ließ seinen Einsatz nicht zu. Damit war das Konzept des HEV-Trainers geplatzt mit vier Sturmreihen antreten zu können. Aber ein frühes und spätes Tor im ersten Abschnitt, ein Doppelschlag binnen 45 Sekunden im zweiten Drittel und die postwendende Antwort der Grün-Weiß-Roten auf das 4:1 der Saale Bulls mit dem fünften Herner Treffer waren spielentscheidend.
In einer kämpferisch geprägten Partie hatten beide Teams ihre Druckphasen. Die erste hatte der HEV und sie führte sofort in der 4. Spielminute zum 1:0. Ein schönes Zuspiel von Lois Spitzner, der hinter dem gegnerischen Tor stand, auf den zentral postierten Dennis Thielsch nutzte der zu seinem 24. Saisontreffer. Weitere gute Möglichkeiten des HEV folgten, wobei auch die Gäste mit ihren Kontern gefährlich waren. Aber im Herner Tor stand ja Björn Linda. Als dann gegen Ende von Abschnitt eins die Saale Bulls gleich mehrfach den Keeper der Grün-Weiß-Roten vor schwierige Aufgaben stellten, sorgte das 2:0 in Überzahl vier Sekunden vor der Drittelsirene für einen beruhigenden Pausentee. Dieses Mal legte Dennis Thielsch mit einem Querpass auf und Lois Spitzner konnte vollenden. Im zweiten Drittel musste erst Björn Linda zweimal retten, bevor der HEV wieder besser ins Spiel kam. Als dann beide Mannschaften je einen Spieler auf der Strafbank hatten dominierte das Team von Danny Albrecht Spiel und Gegner. Bei vier gegen vier brachte die 27. Minute schon eine gewisse Vorentscheidung. Zuerst sorgte ein verdeckter Schuss von Brad Snetsinger für das 3:0 und dann schnappte sich Verteidiger Vojtech Suchomer die schwarze Scheibe und konnte zum 4:0 einlochen. Die Saale Bulls gaben sich dennoch nicht geschlagen und so hatte Björn Linda in der 33. Minute gleich zweimal die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Zum Schluss dieses Drittels hatte dann aber wieder der HEV seine Möglichkeiten, zuletzt Thomas Zuravlev Sekunden vor der zweiten Pause. Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste von der Saale noch einmal ins Spiel zu kommen und in der 43. Minute konnten sie eine Abwehrschwäche des HEV zum 4:1 nutzen. Aber die Antwort ließ nur zweieinhalb Minuten auf sich warten. Zuerst mussten die Grün-Weiß-Roten ihre zweite Unterzahl überstehen, was mit Geschick und Björn Linda im Tor gelang, dann kam Brad Snetsinger von der Strafbank, Björn Linda fing einen gegnerischen Angriff ab, spielte zu Dennis Thielsch und der sah Brad Snetsinger frei an der gegnerischen blauen Linie. Der Rest sah einfach aus, war es aber sicherlich nicht denn der kanadische Stürmer mit der 41 auf dem Rücken ließ dem Torhüter der Saale Bulls sehr gekonnt keine Chance. Danach war der Aufhol-Elan der Gäste geschrumpft, so dass der HEV die wichtigen drei Punkte einfahren konnte.
Am Sonntag muss der Herner EV auswärts in Erfurt bei den TecArt BlackDragons antreten. Dann soll dort ab 16 Uhr die Aufholjagd in der Tabelle fortgesetzt werden. Allerdings wird das alles andere als leicht werden, denn die Thüringer gewannen am Freitagabend sicherlich etwas überraschen bei den Hannover Indians am Pferdeturm mit 6:3
  
    
ESC River Rats Geretsried
Fehlstart in die Verzahnungsrunde - Rats unterliegen Kempten mit 4:7
(BYL)  Schnee, Schnee, Schnee, überall Schnee. Mit vielen freiwilligen Helfern schaffte es der ESC, zumindest um die Eisfläche herum, einigermaßen Ordnung zu schaffen. Allerdings setzte nach einem sonnigen Wintertag am Abend erneut der Schneefall ein, beide Teams kämpften nicht nur gegeneinander sondern auch mit dem Eis. Zudem fehlten der gerade erst reaktivierte Dornbach sowie Fuchs krankheitsbedingt und Luis Rizzo wird wegen einer Knieverletzung länger ausfallen.
Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie sich nicht vom Wetter beeindrucken ließen. Oppenberger zwang Morczinietz gleich in der zweiten Spielminute zu einer Glanztat, wenig später musste der Rats-Torwart das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem Abpraller bekam Patrick Weigant im Slot die Scheibe und versenkte seinen Schlagschuss im rechten Kreuzeck (6.). In der 11. Minute wurde die erste Eisaufbereitung vorgezogen, es war zu viel Schnee auf der Fläche. Eine Pause, welche die Rats durchaus für ein erstes (bescheidenes) Zwischenfazit nutzen konnten, denn bis zu diesem Zeitpunkt zeigten die Männer von Ludwig Andrä keine besonders gute Leistung. Zwar waren es nach der Zwangspause wieder die Gäste, die mehr Druck machten, doch mit dem ersten richtig gefährlichen Angriff erzielten die Rats den Ausgleich. Mäx Hüsken scheiterte noch in aussichtsreicher Position aber Sturmkollege Martin Köhler stand goldrichtig und staubte zum 1:1 ab (15.).
Der zweite Durchgang startete mit zwei Großchancen. Während Stefano Rizzo an Sharks-Torwart Niemz scheiterte, versenkte Kastel-Dahl die Scheibe auf der Gegenseite durch die Beine von Morczinietz zum 1:2 (21.). Kempten witterte seine Chance und baute die Führung durch einen Direktschlagschuss von Stammler auf 1:3 aus (23.). Doch die Rats schlugen zurück und kämpften sich durch einen abgefälschten Schuss von Daniel Merl wieder auf 2:3 ran (25.). Die Sharks waren in dieser Phase allerdings eiskalt vor dem Tor und konnten durch Oppenberger auf 2:4 erhöhen (26.). Das Drittel entwickelte sich zu einem wahren Torfestival, denn nur wenig später waren es wieder die Rats mit dem Treffer. Ondrej Horvath wurde vor dem Tor mustergültig von Stefano Rizzo bedient und brachte die Rats auf 3:4 ran (27.). Es hagelte nun hochkarätige Torchancen im Sekundentakt. Horvath und Köhler scheiterten mit einem Penalty bzw. Alleingang, auf der Gegenseite vergab Oppenberger ebenfalls einen Alleingang. Kempten nutzte in Überzahl die numerische Überlegenheit und stocherte sich in Person von Scheffer zum 3:5 (30.). Nach 35 Minuten folgte die zweite Eisaufbereitung und dann fing es richtig an zu schneien. Nach kürzester Zeit bildete sich wieder eine dicke Schneeschicht, mit Eishockey hatte das nicht mehr viel zu tun.
Leider hatten die Rats in genau dieser Phase eine doppelte Überzahl, wobei man hier noch von Glück sprechen muss, dass es nicht im eigenen Tor einschlug. Aufbauspiel war unmöglich und so musste die Eismaschine nach wenigen Minuten im letzten Drittel erneut anrücken. Auf einen Schlag war der Schneefall weg und die Zuschauer sahen endlich Eishockey. Die Rats belagerten das Tor von Niemz, allerdings fehlte die letzte Präzision und irgendwie auch der letzte Wille. Dafür nutzten die Sharks einen weiteren Aufbaufehler der Geretsrieder Hintermannschaft und trafen zum 3:6 durch Patrick Weigant (49.). Das war der Genickbruch, Kempten brachte das Spiel über die Zeit und nahm die drei Punkte verdient mit nach Hause. In der letzten Spielminute klingelte es nochmal auf beiden Seiten, doch die Treffer von Kastel-Dahl und Klaus Berger hatten nur noch statistischen Wert.
Fazit: Kempten zeigte eine gute Leistung und war genau der unbequeme Gegner, den man erwarten konnte. Die Rats hingegen ließen so ziemlich alles vermissen, was man im Abstiegskampf braucht. Sehr treffend war die Frage eines Zuschauers auf der Pressekonferenz, warum die Rats bei schlechtem Wetter eigentlich immer schlechter spielen als die (meist überdachten) Gegner. Dieses Phänomen konnte man über die vergangenen Jahre tatsächlich immer wieder beobachten, doch eine richtige Erklärung hatte auch Ludwig Andrä nicht. „Zu kompliziert, zu verspielt, einfach nicht der Witterung angepasst“, so die Aussage des Trainers. Nun gilt es, ganz schnell den Schalter umzulegen und die richtige Einstellung zu finden. Mit einer solchen Leistung werden die Rats keinen Blumentopf gewinnen.
  
     
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EHC Löwen Waldkraiburg 9:2 (1:1, 3:0, 5:1)
(BYL)  Was für ein Auftakt für den EHC Klostersee in die gemeinsame Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd. Im Derby auf eigenem Eis fertigten die Rot-Weißen die Löwen aus Waldkraiburg, die eine Ligaetage höher sicher keine einfache Spielrunde hinter sich haben, klar und deutlich mit 9:2 ab. Schon der Einstieg in die Partie verlief für die Grafinger voll nach Wunsch. Nach nur 57 Sekunden zappelte der Puck bereits erstmals im Gäste-Gehäuse. Insgesamt freilich verlief der erste Abschnitt nicht nur wegen des Zwischenresultats sehr ausgeglichen. Der Oberligist versuchte immer wieder mit hohem Spieltempo, schnellen Vorstößen über die Außen und scharfen Diagonal-Pässen hinter die EHC-Abwehr zu kommen. Beim Ausgleich für die Löwen aus der Distanz war Torhüter Dominik Gräubig die Sicht genommen (15.).
Im zweiten Drittel schaffte es die Mannschaft von Dominik Quinlan immer besser, den Gegner aus dem Spiel zu nehmen. Und dazu auch nach vorne entscheidende Akzente zu setzen. Die drei Tore zum 4:1-Zwischenstand zur nächsten Pause dokumentierten die "Kräfteverhältnisse" auf dem Eis eindrucksvoll. Wirklich durch um die ersten drei Punkte in der Verzahnungsrunde war das Team um Kapitän Bernd Rische nach dem 5:1 durch Vitus Gleixner, womit alle drei Blöcke der Klosterseer getroffen hatten. Die Oberhand hatte man gegen den Oberligisten insgesamt nicht nur bei kompletter Spieleranzahl, sondern auch in den "special teams". Kein Gegentor in Unterzahl und vier Powerplay-Tore sprechen eine deutliche Sprache.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks mit Auftaktsieg gegen Pfaffenhofen - Passau entscheidet Zitterpartie mit 4:3
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auftaktspiel in der Bayernliga Abstiegsrunde vor 500 Zuschauer in der Passauer EisArena gegen Pfaffenhofen mit 4:3 gewonnen. Die Fans trotzten dem Winterwetter und unterstützen die Black Hawks von der ersten Minute an lautstark. Dabei begann die Partie mit einer Verspätung von fünfzehn Minuten. Das Schiedsrichtergespann reiste wegen der schlechten Witterungsverhältnisse mit Verspätung an. Im ersten Drittel zeigten die Passau Black Hawks eine gute Leistung gegen den Landesligisten und nutze die läuferische Überlegenheit, insbesondere in den ersten Spielminuten. Zur Drittelpause stand eine komfortable 3:0 Führung für die Habichte zu Buche. Im zweiten Drittel wirkten die Black Hawks bei weitem nicht mehr so konzentriert. Fehler und Ungenauigkeiten schlichen sich in das Passauer Spiel ein. Einzig Clemens Ritschel im Tor der Habichte verhinderte einen Treffer des EC Pfaffenhofen. Kurz vor Ende des zweiten Drittels schlugen die Habichte im Powerplay aber dann doch noch mal zu. Arthur Platonow erzielte das 4:0 für die Passau Black Hawks mit einem Schlenzer von der blauen Linie. Im Schlussabschnitt waren die Hausherren wie von der Rolle und brachten so gut wie gar nichts mehr zustande. Dazu gestellten sich mehrere Strafzeiten – teilweise selbst verschuldet, teilweise unverständlicherweise von den Unparteiischen ausgesprochen - welche Pfaffenhofen zurück ins Spiel brachten. So konnten die Icehogs innerhalb von vier Minuten drei Treffer erzielen. Die letzten Minuten hieß es noch mal zittern in der Passauer EisArena. Zum Glück spielten die Black Hawks die letzten Minuten – ebenfalls wieder in Unterzahl – von der Uhr. Der so wichtige Auftaktsieg in eigener Halle war fix. „Wir haben heute im ersten Drittel nicht schlecht angefangen. Im zweiten Drittel fehlte dann schon etwas der Zug und es schlichen sich nach und nach Fehler ein. Das letzte Drittel war dann gar nichts von uns. Da müssen wir nach einer 4:0 Führung am Ende noch um den Sieg bangen. Anscheinend hat der eine oder andere immer noch nicht verstanden um was es eigentlich geht!“ so ein aufgebrachter Christian Zessack auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Bereits am morgigen Sonntag geht es für die Passau Black Hawks nach Fürstenfeldbruck. Im offenen Eisstadion erwartet die Habichte bei den aktuellen Wettervorhersagen ein richtiges „Winter Classic“ Game. Die kampfstarke und sehr junge Mannschaft ist für jeden Gegner unangenehm zu spielen. Die Passau Black Hawks müssen am Sonntag ihre Leistung über sechzig Minuten aufs Eis bringen. Mit einer Leistung wie am Freitag wird der fest eingeplante Auswärtssieg in Fürstenfeldbruck in weite Ferne rücken. „Es wurde genug geredet, jetzt müssen einfach die Antworten auf dem Eis folgen! Eine solche Leistung wie gestern, insbesondere im letzten Drittel ist inakzeptabel.“ so die mahnenden Worte von Vorstand Christian Eder. Spielbeginn am Sonntag in Fürstenfeldbruck ist um 17:15 Uhr. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Das größte Kaliber haben die Eishackler hinter sich
(BYL)  Wie sich jeder vorstellen kann und wie es auch letztendlich kam, blieb die große Überraschung aus. Die „Eishackler“ nahmen ausgenommen von der Erfahrung und das Erlebnis, keine Punkte aus Garmisch mit. Realistisch betrachtet, beginnt jetzt, die Verzahnungsrunde für die „Eishackler“ aus Peißenberg.
Der Unterschied zum SC Riessersee war natürlich deutlich zu erkennen. Wobei man im ersten Drittel sogar auf Augenhöhe, agieren konnte und mit ganz viel Glück, hätte man sogar bis zu drei Tore machen können. Ja, ernsthaft. Die „Eishackler“ hatten mehrere gute Tormöglichkeiten und mit ganz viel Wunschdenken, steht es zur Pause 2:3 für Peißenberg. In der Realität stand es 2:0 für den SCR nach 20 Minuten, denn gleich in der 1. Spielminute, schlugen die Garmischer in Form von Victor Östling zu.
Der Matchplan ist es natürlich nicht unbedingt, gegen ein Top-Team der Oberliga Süd, schon in dieser frühen Phase in Rückstand zu geraten, aber die „Eishackler“ steckten diesen Gegentreffer gut weg und setzten immer wieder geschickt kleine Nadelstiche in Form von Angriffen. Es dauerte bis zur 15. Minute bis der SC Riessersee zum 2:0 treffen konnte. Torschütze war Anton Radu.
Ab dem zweiten Drittel war dann die spielerische Klasse der Riesserseeer noch mehr und deutlicher zu sehen. Obwohl der SCR fahrt aus seinem Spiel nahm, konnten sie immer wieder die Scheibe und die „Eishackler“ geschickt laufen lassen, man tat sich schwer, Gegenwehr zu leisten. In der 25. Spielminute benötigten die Garmischer sogar einen Mann mehr auf dem Eis, um das 3:0 zu erzielen, Martin Naenfeldt konnte hier für den SCR treffen.
Nur zwei Minuten später machte Gabriel Federolf das 4:0.
Aber dann war sie da. Diese eine Minute in der, der Peißenberger Anhang, explodierte. Dieses eine Tor, auch wenn es sich komisch anhört, fühlte sich wie ein Sieg an, gegen diesen großen Gegner. Voller Ekstase flogen sogar Bierbecher über das hohe Fangnetz, die Freude kannte keine Grenzen mehr. Überwältigend war die Freude der 350-400 Peißenberger Zuschauer über diesen Treffer. Eigentlich völliger Irrsinn, man feiert einen 1:4 Anschlusstreffer…, aber da spürte man diese Anerkennung, die sich die Mannschaft in diesem Spiel erarbeitet hat. Der Treffer geschah in einem 5 gegen 3 Überzahl-Spiel. Einen Schuss von der Blauen Linie durch Dominik Novak, konnte Tobias Estermaier, entscheidend abfälschen, dann schlug die Scheibe im Netz ein. Nur noch 4:1. Das war auch der Stand zur zweiten Pause.
Im letzten Abschnitt konnten die Eishackler ein absolutes Debakel vermeiden und der SCR legte auch nicht mehr viel Wert auf große Offensivbemühungen. Für zwei Tore reichte es aber dennoch. Wieder war es ein Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten, Martin Naenfeldt machte noch diese beiden Treffer und machte seinen Hattrick perfekt. Die restlichen 17 Minuten verstrichen von der Uhr und beide Mannschaften gaben sich mit dem Ergebnis zufrieden. Am Ende bleibt eine 6:1 Niederlage, in der man sich nicht schlecht verkauft hat, vor 1809 Zuschauer auflaufen konnte und gegen eine Ambitionierte Zweitliga-Mannschaft antreten konnte.
Das besondere Highlight war nach dem Anschlusstreffer, die Reaktion der „Eishackler“-Anhänger, kurz nach Ende der Begegnung, als die Mannschaft nach dem Handshake vom Eis fahren wollte, standen alle Peißenberger in der Kurve und applaudierten der Mannschaft und das nach einem 6:1 beim SC Riessersee.
Vielen Dank, für diesen Moment.
Aufgrund des Schneechaos und der hohen Last auf dem Dach der Peißenberger Eisporthalle, musste das Spiel gegen den EHC Klostersee am morgigen Sonntag abgesagt werden.
  
    
ESV Buchloe
Piraten ringen Wölfe zum Auftakt nieder - ESV Buchloe müht sich im ersten Spiel der Aufstiegsrunde lange, gewinnt dann aber doch verdient
(BLL)  Einen vielleicht mühsameren Auftakt als womöglich erwartet legten die Buchloer Piraten am Freitagabend zum Start in die Aufstiegsrunde hin. Am Ende setzten sich die Rot-Weißen aber dennoch verdientermaßen mit 6:3 (1:1, 2:0, 3:2) gegen den ESC Vilshofen durch, die allerdings mit einer kompakten Leistung den Freibeutern lange das Leben schwer machten. Denn trotz eines kleinen Kaders und der witterungsbedingt anstrengenden Anreise kamen die Wölfe im letzten Drittel nach einem 1:3 Rückstand noch einmal zurück. Letztlich konnten sich die Buchloer aber auf ihr gutes Überzahlspiel verlassen – fünf der sechs Treffer fielen nämlich im Powerplay – sodass man die ersten drei Punkte einfuhr.
Die Partie begann auf beiden Seiten ziemlich zäh und zerfahren. Beiden merkte man die Nervosität an, gut in die Runde starten zu wollen, weshalb sich in den ersten 20 Minuten kaum wirklich gefährliches vor den Toren abspielte. Erst als Vilshofen mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durfte, glückte Jaroslav Koma mit einem Flachschuss das 0:1 (15.). Doch auch die Hausherren nutzten noch vor dem Seitenwechsel nach zuvor noch zwei vergebenen Powerplaysituationen eine doppelte Überzahl. So traf David Strodel nach 19 Minuten zum bis dato leistungsgerechten Ausgleich.
Im Mitteldrittel kamen die Buchloer dann anfangs etwas besser in Fahrt, verpassten aber durch Last-Minute-Neuzugang Christian Wittmann, der genau wie Rückkehrer Lukáš Hruzík sein Debüt feierte, die Führung. Auf der Gegenseite hatte man dann riesen Glück, als Joachim Neupert plötzlich alleine auf ESV-Schlussmann Reichelmeir zulief, der aber mit einem tollen Reflex den Rückstand verhinderte (28.). Und nur drei Minuten später durften sich die Freibeuter gleich doppelt beim Innenpfosten bedanken, der binnen weniger Sekunden gleich zweimal gegen die satten Schlagschüsse von Koma rette (32.). Genau zum richtigen Zeitpunkt fiel somit im Anschluss schließlich der Führungstreffer für die Buchloer, als David Vycichlo einen Schuss von Max Hofer zum 2:1 abstaubte (34.). Und als Simon Beslic nur eineinhalb Minuten später erneut einen abgeprallten Schuss im Powerplay zum 3:1 über die Linie drückte, schien die Partie endlich den von den Fans erhofften Verlauf zu nehmen.
Doch die tapfer kämpfenden und defensiv vor allem clever und kompakt stehenden Gäste schlugen direkt nach Wiederbeginn zurück, auch weil die Buchloer sich zwei Strafen auf einmal leisteten und somit in doppelter Unterzahl unterwegs waren. Der 3:2 Anschlusstreffer (41. Minute) abermals durch den starken Jaroslav Koma verlieh dem ESC noch einmal spürbar Auftrieb, denn die nächsten Minuten gehörten nun klar den Gästen. Fast schon folgerichtig fiel daher auch nach 50 Minuten durch Benjamin Franz der 3:3 Ausgleich. Aber die Gennachstädter zeigten keine zwei Minuten später die passende Antwort. Einen Schuss von Alexander Krafczyk fälschte am langen Pfosten David Vycichlo zum wichtigen 4:3 ins Tor (51.). Und nachdem die Buchloer nach diesem Powerplaytor im Anschluss gleich wieder in Überzahl ran durften klingelte es erneut im Vilshofener Kasten. Tobias Kastenmeier benötigte dabei nur fünf Sekunden, ehe Vilshofen nach dem 5:3 wieder komplett war (52.). Und auch das letzte Tor keine zwei Zeigerumdrehungen später fiel – wie sollte es anders sein – wieder mit einem Mann mehr auf dem Eis. Erfolgreich war dabei erneut Tobias Kastenmeier, der als Doppeltorschütze den 6:3 Endstand besorgte.
  
    
ESC Kempten
Sharks trotzen Schnee und starkem Bayernligist - ESC Kempten legt Traumstart hin und schlägt  Geretsried mit 7:4
(BLL)  Eishockey ist ein Wintersport, dies dürfte jedem bekannt sein.  Das eben genau diese Jahreszeit einem Spiel fast zum Verhängnis wird ist jedoch eher selten. Trotzdem stand die erste Partie der Allgäuer in Geretsried durchaus auf der Kippe.  Schneemassen und Katastrophenalarm im Landkreis Bad Tölz hielten die Verantwortlichen des ESC Geretsried aber nicht davon ab mit einer Großzahl helfender Hände ihr offenes Stadion in stundenlanger Arbeit zum Freitagabend spielfähig zu bekommen. Dies haben sie aufgrund der Wettersituation hervorragend geschafft, dafür gehört den River Rats ein großes Kompliment. Und auch den starken Schneefall während des Spiels hatte man im Griff, die Eisfläche wurde statt den üblichen zweimal gleich viermal von der weißen Pracht befreit und aufbereitet. Als zehnter der Bayernliga waren die Oberbayern natürlich klarer Favorit, zudem sind sie es gewohnt im Freien und bei solchen Wetterbedingungen zu spielen.
Trotzdem waren es die Allgäuer, die besser ins Spiel kamen und durch Patrick Weigant in der sechsten Minute verdient in Führung gingen. Auf dem schneebedeckten Untergrund waren andere Stärken gefragt als das technisch starke Kurzpassspiel. Scheibe schnell aus dem eigenen Drittel, möglichst tief spielen und mit den schnellen Stürmern Zug zum Tor aufbauen. Zudem defensiv gut stehen und den Gegner vom Tor fernhalten. Dies klappte die ersten 10 Minuten sehr gut, nach der ersten kurzen Pause, zum Eis vom Schnee befreien, kamen die Gastgeber aber deutlich besser ins Spiel und auch zum Ausgleich. Aber gleich nach der Pause brachten Adrian Kastel-Dahl, der erneut ein überragendes Spiel machte, und Timo Stammler die Sharks eiskalt und abgeklärt mit 1:3 in Front. Den  unmittelbaren Anschlusstreffer Geretsrieds konterte Nikolas Oppenberger aber umgehend mit dem 2:4. Überhaupt fielen die Treffer der Sharks immer wieder zum taktisch richtigen Zeitpunkt um die River Rats zu zermürben. So wurde auch der erneute Anschlusstreffer zum 3:4 nur kurz darauf beantwortet, Eugen Scheffer stocherte die Scheibe aus dem Gewühl zur erneuten2 Tore Führung über die Linie. Endgültig beruhigend dann das sechste Tor durch Patrick Weigant. Nun kontrollierten die Sharks das Spiel und ließen nichts mehr anbrennen, erneut Kastel-Dahl machte in der letzten Minute mit einem Break sogar das siebte Tor und das anschließende 4:7 war nur noch Ergebniskorrektur.
Mit ausschlaggebend für den Sieg der Sharks waren drei Fakten, Der starke Martin Niemz im Tor, er entschärfte in der 28.min einen Penalty und unmittelbar danach einen gefährlichen Break der Hausherren. Eine 3:5 und gleich danach 4:5 Unterzahl wurden souverän überstanden. Und das starke Powerplay der Allgäuer, drei Tore fielen in numerischer Überzahl.
Ein perfekter Start für die Sharks die sogar noch auf Tobias Epp und Phillip Stalla verzichten mussten. Bereits am Sonntag steht der nächste starke Gegner auf dem Spielplan, der ESC Hassfurt. Die Hawks haben am Freitag mit Schongau ebenfalls einen Bayernligisten geschlagen und gezeigt was in Ihnen steckt. Nachdem es Waldkirchen aus der Landesliga Gruppe 1 nicht in die Verzahnung geschafft hat, und der ESV Burgau sich an die Vorgabe des BEV, nur mit 2 Kontingentspieler anzutreten, hält steht Hassfurt alleine als Mannschaft da, welche die Regeln des Verbandes ignoriert. Neben dem sportlichen Reiz hat die Partie am Sonntag also noch einen weiteren interessanten Aspekt. Das Spiel startet wie immer um 18.00 in der Kemptener Arena.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets starten ins Jahr 2019 mit einem Heimspiel am morgigen Sonntag um 19.00 Uhr gegen den EC Eppelheim
(RLSW)  Endlich ist die Eishockeyfreie Zeit vorbei. Nach dem letzten berauschenden Heimspiel gegen die Baden Rhinos, vor über 1000 Zuschauern in der Ice Arena Zweibrücken, dürfen sich Mannschaft und Fans gleich auf den nächsten Anwärter auf einen der begehrten Playoffplätze freuen.
Es kommt zum dritten und letzten Vergleich beider Teams in der Spielzeit 2018/2019.
Die Begegnung in Zweibrücken war an Spannung kaum zu überbieten und konnte mit 5:4, nach Panaltyschießen, gewonnen werden. In Eppelheim setze es dagegen eine deftige 3:7 Niederlage. Damit liegen die Eisbären im direkten Vergleich, durch das bessere Torverhältnis, vorne.
Beide Mannschaften trennen in der Tabelle nur ein Punkt. Um sich im Kampf um die Playoffplätze von den Eisbären weiter abzusetzen und den Anschluss in der Spitzengruppe der Tabelle zu wahren, sollte das Ziel klar darauf gerichtet sein, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten.
Daher ist dieses Spiel für Terry Trenholm von wichtiger Bedeutung. “Wenn wir so diszipliniert spielen wie gegen Hügelsheim (nur 2 Strafzeiten), dann wird es sehr schwer uns zu schlagen. Gerade zuhause mit unseren tollen Fans im Rücken. Ein guter Start in die letzte Halbrunde der Saison ist extrem wichtig. Wir müssen unnötige Fouls und Undiszipliniertheiten unbedingt vermeiden. In den vergangenen Spielen, hat das ja ganz gut funktioniert.“
Zuversicht gibt auch die starke Defensivleistung der Hornets. Vier der letzten fünf Begegnungen wurden gewonnen, man kassierte in diesen Spielen lediglich 12 Gegentore. Daran ist Neuzugang Vladimir Zvonik nicht ganz unbeteiligt und kommt immer besser in Fahrt. Neben der starken Leistung in der Defensive, gegen die Baden Rhinos, gelangen unserer Nummer 67 vier Torvorlagen.
Für die Partie am Sonntag steht dem Coach der komplette Kader zur Verfügung.
Die Gäste aus Eppelheim haben in den letzten fünf Spielen einige Punkte liegen lassen. Einen „Dreier“ gab es nur gegen den Namensvetter aus Heilbronn (8:6), gegen Stuttgart (7:6) und Hügelsheim (3:2) wurde erst nach Penaltyschießen gewonnen. Keine Punkte gab es in Freiburg (2:3) und Bietigheim (5:7).
In der Wechselperiode haben sich die Eisbären noch einmal verstärkt. John Kraiss wechselte von den Eisbären Heilbronn zum ECE und bringt jede Menge Erfahrung mit. 138 Scorerpunkte (56 Tore und 82 Vorlagen) in 93 Einsätzen in der Regionalliga sind eine beeindruckende Bilanz.
Wir freuen uns auf eine spannende und faire Partie in der Peter Cunningham Memorial Arena. 
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras gewinnen ihr erstes Heimspiel im Jahr 2019
(RLW)  Am Freitagabend siegten die Giftschlangen nach einem spannenden und packenden Spiel am Ende gegen die Soester Bördeindianer knapp mit 4:3 (3:0; 0:0; 1:3).
Die Kobras waren heiß, das merkte man ihnen schon beim Warm Up an. Sie wollten unbedingt dreifach punkten und den Tabellennachbarn aus Soest in ihre Schranken weißen. Vor dem Spiel war jedem klar, der die Liga kennt, dass zwischen diesen Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel zu erwarten war. Dies zeigte die Tabellensituation und die Spiele untereinander an.
Der erste Spielabschnitt gehörte ganz klar den Hausherren. Von Beginn an wurde gezeigt, wer die spielbestimmende Mannschaft auf dem Eis ist. Und somit ließ das erste Tor der Kobras nicht lange auf sich warten. Phillip Heffler war es, der den Bann brach und zum 1:0 für die Kobras einnetzte. Die Freude war riesig nach dem ersten Treffer der Kobras, was sie zum Anlass nahmen, um weiter motiviert nach vorne zu agieren. Die Kobra Defensive wurde zunächst nicht sonderlich gefordert. Wenn es mal brenzlich wurde, war ein gut aufgelegter Marvin Frenzel zur Stelle. Der offensive Drang der Giftschlangen sollte sich dann auch bezahlt machen. In der 11. Spielminute traf Phillip Heffler zum seinen zweiten Tor an diesem Abend. Respekt an Phillip, denn beim Spiel in Herford verletzte er sich schwer und kehrte bärenstark zurück aufs Eis. Von den Soester Bördeindianer kam im ersten Drittel zunächst nichts, was die Kobras dann aber eiskalt ausnutzten. Nach einem kapitalen Abwehrfehler der Gäste, hatte Andrew Harrison wenig Mühe, die Scheibe im Tor der Soester unterzubringen. Mit einer verdienten Pausenführung von 3:0 ging es in die Kabine.
„In dem ersten Drittel hatten wir keine körperliche Anspannung und Dinslaken hätte das Spiel mit dem vierten und fünften Tor schon im ersten Drittel entscheiden können“, resümierte der Gästetrainer Dieter Brüggemann das Geschehen im ersten Spielabschnitt.
Das zweite Drittel begann mit einer zu erwarteten Druckphase der Soester. Sie setzten sich regelrecht in der Hälfte der Kobras fest und drückten auf ihren ersten Treffer. Spielerisch hatten die Bördeindianer jetzt Überwasser und versuchten mit allen Mitteln, die Abwehr der Kobras auszuhebeln Doch die Kobra Defensive hielt stand und Marvin Frenzel war immer stets zur Stelle. Die Kobras witterten ihre Chance und konterten mehrmals, was aber vom Schlussmann der Soester Marc Fleischer sehenswert verhindert wurde.
Somit ging das zweite Dritte torlos in die letzte Pause.
Wer gedacht hat, dass das Spiel entschieden war, hat die Rechnung ohne die Soester Bördeindianer gemacht. Zunächst nutzten die Kobras jedoch einen erneuten Patzer in der Soester Abwehr und Alexander Zaslavski erhöhte zunächst komfortabel auf 4:0. Das sollte es doch eigentlich gewesen sein, aber die Mannschaft von Schlangenbeschwörer Milan Vanek machte es noch unnötig spannend.
„Wenn man 4:0 vorne liegt, darf man das nicht so leichtfertig aus der Hand geben. Die Jungs haben es unnötig spannend gemacht“, fasste Milan Vanek den letzten Spielabschnitt seiner Mannschaft zusammen.
Doch dann ging es so richtig los. Die Kobras kassierten zunächst ein Überzahltor durch den Gästestürmer Martin Juricek. So ein derartiges Tor motiviert und baut den Gegner auch noch einmal auf. Kurze Zeit später nutzten die Soester eine Überzahl aus und verkürzten durch Josef Schäfer zum 4:2. Jetzt legten die Soester mal so richtig los und machten nach 42 Sekunden das aus ihrer Sicht wichtige 4:3. Nach dem kleinen Schock musste Trainer Vanek erstmal eine Auszeit nehmen, um seine Truppe noch einmal taktisch neu zu ordnen.
Eine leidenschaftliche Defensivleistung der Kobras bescherte ihnen am Ende den ersten Heimdreier im Jahr 2019. Die Jungs können zufrieden sein mit ihrer Leistung.
„Die nächsten Spiele werden ziemlich eng. Das Verletzungspech hat bei uns zugeschlagen. Neben den bekannten Ausfällen, kommt jetzt auch noch Petr Macaj dazu. Nichts desto Trotz geben wir nicht auf und wir haben ein klares Ziel vor Augen“, blickte Milan Vanek zuversichtlich auf die kommenden Spiele.
  
    
EHC Neuwied Bären
9:2: Bären feiern Pflichtsieg ohne Glanz
(RLW)  40 Minuten Eishockey lagen hinter Klaus-Dieter Lechner, als er am Freitagabend auf der Lauterbacher Spielerbank zum letzten Drittel des Regionalligaspiels der Luchse beim EHC „Die Bären“ 2016 bereitstand und sprach: „Wenn das letzte Drittel genauso wird wie das zweite, dann ist alles gut.“ Nachdem die Neuwieder im ersten Abschnitt den Lauterbacher Torwart-Methusalem bereits sechsmal überwunden hatten, zeigte der 47-Jährige mit großem Einsatz etliche starke Paraden und musste den Puck noch lediglich einmal aus dem Netz holen. Lechners Wunsch für den finalen Akt ging in Erfüllung. Zwei Gegentreffer zwischen den Minuten 41 und 60 zum 9:2-Endstand dürfte der Routinier, der später die Auszeichnung als bester ECL-Spieler des Abends erhielt, durchaus als zufriedenstellend eingeordnet haben, zumal sich die Vogelsberger selbst auch noch zweimal für ihren tapferen Einsatz belohnten.
Anders sah die Stimmung bei Bären-Trainer Daniel Benske aus: „Wir sind gut ins Spiel gestartet mit der 6:0-Führung nach 20 Minuten, aber dann kamen wir von unserer Linie ab und waren nicht mehr final genug. Ich mache meine Analyse nicht vom Ergebnis abhängig, aber mit der Leistung ab dem zweiten Drittel können wir nicht zufrieden sein“, monierte er das frühe Zurückschalten und das Abweichen vom eigenen System mit Hang dazu, die Scheibe ins Lauterbacher Tor tragen zu wollen. „Neuwied hat eine gute Mannschaft, die technisch und läuferisch überlegen war. Wir haben nach unserem schwachen ersten Abschnitt unsere Sache viel besser gemacht“, fasste Lauterbachs Trainer Andrej Jaufmann zusammen. Der ehemalige Frankfurter DEL-Profi hat die Hessen vor einem Monat übernommen und kämpft seitdem Woche für Woche mit personellen Problemen. Noch am Freitagvormittag stand nicht fest, ob der Tabellenletzte in Neuwied einen gelernten Torhüter aufbieten kann, mit dem einspringenden Lechner, der schon zuletzt regelmäßig einen prima Eindruck hinterlassen hatte, lösten sie kurzfristig die Vakanz zwischen den Pfosten. Zu Lechner gesellten sich zehn Lauterbacher Feldspieler, die reichlich Arbeit in der eigenen Zone verrichten mussten.
Auch die Gastgeber konnten nicht wirklich einen großen Kader aufs Eis schicken. Daniel Pering, Kevin Wilson und der gesperrte Maximilian Wasser standen nicht zur Verfügung, sodass Benske die Angriffsreihen umstellte. Wassers Position an der Seite von Stephan Fröhlich und Michael Jamieson nahm in etwa Sven Schlicht ein. Diese Formation bestimmte den Spielberichtsbogen. Fröhlich war an fünf, Schlicht an zwei, Jamieson sogar an sieben von neun Toren beteiligt. Auch die Neuwieder Eigengewächse Patrik Morys, Sven Asbach und Verteidiger Sidney durften sich beweisen und taten das sehr anständig. Youngster Lehnert wurde als EHC-Bär der Partie gewählt.
Auch wenn der Bären-Coach später die Konsequenz aus der Anfangsphase vermisste, hatte man stets den Eindruck, die Deichstädter könnten das Ergebnis deutlicher gestalten, wenn sie es darauf anlegen würden. Sie taten es nicht, und dass der Endstand nicht zweistellig ausfiel, hatten sich die Lauterbacher, die als Anerkennung von den EHC-Fans mit Sprechchören vom Eis verabschiedet wurden, auch absolut verdient.
  
    
EHC Troisdorf
Erste Heimniederlage für die Troisdorf Dynamites
(LLW)  Auch Troisdorf ist es nicht gelungen gegen das bisher verlustpunktlose Team aus Wiehl zu punkten. Wiehl ist seiner Rolle als heißer Kandidat auf die Meisterschaft und als klarer Aufsteiger in die Regionalliga gerecht geworden. Troisdorf musste, wie bereits in den letzten Spielen wieder auf viele Stammspieler verzichten. Neben Constantin Nocker, Daniel Kühlem, Lucas Kürten, Oliver Dröge, Niklas Grivalet, Sebastian Kleinmann, Dominik Patt fehlte auch weiterhin der Verteidiger Victor Zimmermann.
Dennoch gestaltete sich das Spiel zu mindest in den ersten beiden Spielabschnitten recht ausgeglichen und gingen jeweils nur mit einem Tor Unterschied an das Team aus dem Oberbergischen. Im letzten Spielabschnitt konnte Troisdorf keine Akzente mehr setzen und kassierte 5 Gegentreffer. Letztendlich ging das Spiel mit 2:9 etwas zu hoch aus, was mit Sicherheit auch an einigen nicht für alle nachvollziehbaren Entscheidungen der Schiedsrichter gelegen hat.
Das nächste Heimspiel der Troisdorf Dynamites findet am Freitag 08.02.2019 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Dortmund statt. Es wird das letzte Spiel der Vorrunde sein.
  


    
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Samstag 12.Januar 2019
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