Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
Rostocker EC
(OLN)  Dem Vernehmen nach wird Verteidiger Jannik Weist nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions zur neuen Oberligasaison zu den Piranhas an die Ostsee wechseln
 
EV Füssen
(OLS)  Die beiden Nachwuchsspieler Louis Landerer (Verteidigung) und Moritz Kircher (Sturm) werden beide ihre Chance im Oberliga-Team erhalten und standen schon in der letzten Saison mehrmals im Aufgebot der 1.Mannschaft
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Die Hammer Eisbären haben die Verträge mit den Stürmern Oliver Kraft und Kevin Trapp, sowie mit Verteidiger Frederik Hemeiner für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Mit Verteidiger Sebastian Schwarz, der sogar über DEL-Erfahrung verfügt. bleibt den Gladiators einer ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Defensive auch in der neuen Bayernligasaison weiterhin erhalten
  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Mit Allrounder Daniel Brendle und Verteidiger Moritz Muth haben zwei langjährige Spieler erneut ihre Zusage bei den Eisbären gegeben
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Stürmer Nicolas Rosewe, der bereits bis 2016 für Solingen aufs Eis ging, wird ab der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Raptors auflaufen, zudem wird auch Stürmerroutinier Tim Neuber wieder die Schlittschuhe für den EC schnüren
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Stürmer Simon Zeitvogel, der früher in Hügelsheim aktiv war, sein Comeback auf dem Eis bei den Bisons geben. Zudem wird Stürmer Simon Nellissen weiterhin für die Pforzheimer auflaufen
  
Schwenninger ERC
(LLBW)  Aus dem eigenen Nachwuchsbereich wird Verteidiger Simon Spechtenhauser in den Kader der Fire Wings aufrücken, genauso wie Stürmer Phil Wissink
  
Landesliga Bayern
(LLB)  Auf der BEV-Versammlung am vergangenen Wochenende wurde eine Obergrenze für Kontingentspieler beschlossen. Demnach dürfen ab der kommenden Spielzeit pro Partie nur noch zwei ausländische Akteure pro Partie eingesetzt werden
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks haben mit Stürmer Marvin Deske, der von den Höchstadt Alligators zum ESC kommt, einen langjährigen und erfahrenen Oberligaspieler verpflichten können
 
Oberliga Nord
(OLN)  Der Modus der Oberliga Nord steht fest: Die 12 lizenzierten Teams bestreiten zunächst als Hauptrunde eine Doppelrunde. Die Plätze 1 bis 6 sind für das Viertelfinale qualifiziert, während die Plätze 7 bis 10 in den Pre-Play-Offs um den Play-Off Einzug kämpfen werden
 
Krefelder EV
(OLN)  Der KEV hat für sein neu gegründetes Oberligateam den 19-jährigen Stürmer Paul Schuster aus dem Nürnberger Nachwuchs verpflichtet
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der Modus in der Bezirksliga wird sich nicht verändern. Es wird weiterhin bei 4 Gruppen bleiben, nachdem sich die Mehrheit der Vereine gegen eine Zusammenlegung auf 3 Gruppen ausgesprochen hat
  
Regionalliga Ost
(RLO)  In der Regionalliga Ost wurde ein neuer Modus vom SEV beschlossen: In der neuen Saison werden die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 der Hauptrunde Play-Offs im Modus best-of-5 spielen, der Finalsieger ist Meister. Eine Verzahnung mit der Regionalliga Nord wird es nicht mehr geben
      
ESC River Rats Geretsried
(BYL)  Die River Rats haben beschlossen ihre 1b-Mannschaft vom Spielbetrieb der Bezirksliga zunächst abzumelden, zwecks Trainer- und Spielermangel und wegen fehlender Eiszeiten aufgrund des Stadionumbaus
  
EHC Wilhelmshaven
(LLN)  Stürmer Torben Cassens wechselt von der 1b-Mannschaft der Crocodiles Hamburg zu den Eisbären für die neue Saison
  
ESC Darmstadt Dukes
(HL)  Die Dukes gehen mit einem neuen Traineduo, bestehend aus dem Tschechen Bohumil Kratochviel, der zuletzt in Frankfurt tätig war, und Christian Vogt-Müller in die neue Spielzeit
  
TuS Wiehl
(LLW)  Wolfgang Göbel, der selbst viele Jahre die Schlittschuhe für die Penguins schnürte, wird die Nachfolge von Ralf Alberts als Trainer antreten
  
EC Eisbären Balingen
(LLBW)  Stürmerroutiner Tobias Wöhrle wird die Eisbären nach zehn Jahren aus beruflichen und privaten Gründen verlassen und steht nicht mehr zur Verfügung
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 13.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutscher Eishockey Bund, Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West



    
Deutscher Eishockey Bund
U18 Frauen: Drei wichtige Punkte nach überzeugender Leistung
(DEB)  Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat im vorletzten Spiel der Weltmeisterschaft in Radenthein/AUT mit einem 7:0 (2:0/3:0/2:0) Sieg gegen Italien einen wichtigen Schritt in Richtung Wiederaufstieg gemacht.
Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo in die Partie, das deutsche Team hatte dabei die besseren Möglichkeiten. Doch sowohl Jule Schiefer als auch Alina Fiedler vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Dann war es Heidi Strompf die aus dem Slot ausholte, doch ihr Hammer schlug nur hinter dem Tor am Plexiglas ein. Ronja Hark war es kurze Zeit später mit einem Schuss von der blauen Linie, der vor Martina Fedel im italienischen Tor nochmal aufsetzte. Xenia Merkles Schuss wurde noch von einer Gegnerin zum eigenen Tor abgefälscht, doch behielt den Überblick. In der siebten Minute dann der erste Schuss aufs deutsche Tor, Tatjana Pfeifer hatte aber keine Probleme diesen zu parieren. Im Gegenangriff holte Jule Schiefer die erste deutsche Überzahl heraus. Deutschland kam gleich in die Formation, doch die Schussversuche waren noch zu harmlos. In der 10. Spielminute stand Thea-Marleen Bartell goldrichtig, als Annabella Sterzik die Scheibe hinter dem Tor erkämpfte, vor das Tor passte, wo Bartell direkt abnahm und unhaltbar zum 1:0 ins untere Eck traf. Gute vier Minuten später erhöhte das DEB-Team auf 2:0. Diesmal war es Bartell, die mit einem Schuss aus dem Slot die Vorlage gab. Von Fedel prallte der Puck Lisa Heinz an den Oberschenkel und von dort ins Tor. Italien blieb in ihren Kontern immer gefährlich, die deutsche Abwehr um Pfeifer räumte jedoch vor dem eigenen Tor kompromisslos auf. Eine Minute vor der ersten Pause rettete Pfeifer gegen zwei Angreiferinnen und sicherte ihrer Mannschaft die Zwei-Tore-Führung in die Pause. Gleich der erste Wechsel brachte wieder mehrere hochkarätige Chancen für die deutsche Mannschaft. Doch Pauline Gruchot und zweimal Sarah Kubiczek scheiterten entweder an Fedel oder schossen die Gegnerinnen vor dem Tor an. Kurze Zeit später zielte Jule Schiefer knapp am Tor vorbei. Dann verpasst Luisa Welcke knapp einen Querpass von Schiefer. Nur Augenblicke später machte es ihre Schwester Lilli besser und traf zum 3:0 ins Kreuzeck. Die deutsche Mannschaft nahm jetzt immer mehr Fahrt auf. Hintereinander vergaben Pauline Gruchot und Annabella Sterzik Möglichkeiten. Auf der anderen Seite war Pfeifer stets wachsam bei den schnellen Kontern der Italienerinnen. Sechseinhalb Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, da konnte das deutsche Team wieder sein Powerplay aufziehen. Doch die Italienerinnen verteidigten gut und konnten
sich immer wieder befreien. Kurz vor Ablauf der gegnerischen Strafe musste dann auch eine deutsche Spielerin auf der Strafbank Platz nehmen. Doch auch die deutsche Mannschaft spielte ihre Aufgaben in Unterzahl konzentriert und blieb so ohne Gegentor. Ein weiteres deutsches Powerplay in der 31. Minute brachte zwar mehrere gute Chancen, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Italien war gerade wieder vollzählig, da schoss Sarah Kubiczek von außen aufs Tor, Jule Schiefer hielt den Schläger rein und die Scheibe rutschte Fedel durch die Schoner zum 4:0 ins Tor. Und die deutsche Mannschaft machte weiter Druck und hatte mehrere gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Lilli Welcke genau drei Minuten nach dem letzten Tor mit einem schönen Schlenzer neben den Pfosten zum 5:0 Pausenstand.
Italien startete mit wütenden Angriffen ins letzte Drittel, doch die deutsche Abwehr hielt stand. In der 42. Minute erhielt die deutsche Mannschaft eine Strafe, doch die deutschen Spielerinnen schafften es, selbst mit einer Spielerin weniger, sich im Angriffsdrittel festzusetzen. Und Pauline Gruchot belohnte die DEB-Auswahl für den hohen Einsatz. Von außen kommend schoss sie aufs Tor, bekam den Nachschuss direkt wieder auf den Schläger und schob in Unterzahl zum 6:0 ein. Sarah Kubiczek verpasste wenig später einen Querpass von Lisa Heinz nur knapp. Drei Minuten später hatte die deutsche Mannschaft die nächste Powerplaychance. Die Scheibe kam zu Sarah Kubiczek, die holte zum Schlagschuss aus und traf den Schläger der italienischen Torfrau, die im letzten Augenblick noch angeflogen kam. In der 49. Spielminute erhielt Italien eine erneute Strafe. Jule Schiefer traf im darauffolgenden Powerplay die Latte. Besser machte es wenig später Sarah Kubiczek. Ronja Hark legte ihr mustergültig auf und Kubiczek traf durch die Beine zum 7:0. Das Spiel wurde nun hitziger, es gab Strafen auf beiden Seiten. Bis zur Schlusssirene wollte aber auch trotz einem deutschen Penalty kein Tor mehr fallen und so gewinnt die deutsche Mannschaft im vierten WM-Spiel mit 7:0 gegen Italien.
Norber Weber, U18 Frauen-Assistenztrainer: „Gratulation an die Mannschaft zum vierten Sieg im vierten Spiel. Die Mannschaft hat sich an die taktischen Vorgaben und den Spielplan gehalten und die konterstarken Italienerinnen nicht zur Entfaltung kommen lassen.“
  
U18 Frauen: 1:5 Niederlage verhindert direkten Wiederaufstieg
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert ihr letztes Spiel bei der diesjährigen 2019 IIHF Eishockey U18 Frauen Weltmeisterschaft Div. IA in Radenthein/AUT mit 1:5 (1:2/0:0/0:3) gegen die Slowakei und verpasst somit den direkten Wiederaufstieg in die Top Division.
Es wurde der erwartete Krimi zwischen den beiden stärksten Mannschaften des Turniers. Die Slowakei erwischte den besseren Start und zwang die deutsche Defensive und Sofie Disl im deutschen Tor gleich im ersten Wechsel zu Höchstleistungen. Doch dann drehten auch die deutschen Spielerinnen auf und liefen ihrerseits Angriffe auf das gegnerische Tor, eine nennenswerte Torchance konnten sie sich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht erarbeiten. Knapp vier Minuten waren gespielt, als die deutsche Mannschaft zum ersten Mal in Unterzahl spielen musste. Die Slowakinnen ließen die Scheibe durch die eigenen Reihen laufen und kamen immer wieder über die Verteidigerinnen zu guten Chancen von der blauen Linie. Doch die deutschen Spielerinnen blockten fast alle Schüsse weg, nur einmal musste Disl eingreifen. Knapp 40 Sekunden waren noch in Unterzahl zu überstehen, da kam eine weitere deutsche Strafe hinzu. Und die folgenden 5:3 Überzahl nutzten die Slowakinnen zur 0:1 Führung. Und auch danach blieben die Slowakinnen in Überzahl gefährlich. Michaele Hajnikova fälschte einen Schuss von Diana Vargova knapp vor Disl zum 0:2 für die Slowakei ab. Frauen U18 Bundestrainerin Franziska Busch nahm ihre Auszeit, um die Mannschaft wieder zu sammeln. Erst in der achten Spielminute kam die deutsche Mannschaft zu den ersten Torchancen. Wenig später hatte die DEB-Auswahl dann die erste Überzahl, die Formation stand schnell. Doch die Slowakinnen verteidigten aggressiv und gaben den Schützlingen von Franziska Busch kaum Raum um Pässe zu spielen oder zu schießen. Diesmal waren es die Slowakinnen, die erneut eine Strafe hinnehmen und in der Folge mit nur drei Spielerinnen spielen mussten. Und diesmal nutzten die deutschen Spielerinnen die numerische Überzahl und erzielten mit Ablauf der ersten slowakischen Strafe den 1:2 Anschluss. Franziska Klinger traf durch die Beine von Nikola Zimkova. Das Tempo blieb auch im Anschluss der slowakischen Strafen hoch. Annabella Sterzik setzte sechs Minuten vor der Pause einen Nachschuss nur an den Pfosten. Nach dem frühen Rückstand war die deutsche Mannschaft aber nun im Spiel angekommen, versuchte immer wieder die slowakische Defensive unter Druck zu setzen. Doch trotz weiterer Chancen wollte der Ausgleich bis zur Pause nicht mehr fallen. Gleich zu Beginn des Mitteldrittels musste das deutsche Team wieder eine Strafe hinnehmen. Doch dieses Mal überstand es die Strafe ohne Gegentor und setzte direkt den nächsten eigenen Angriff. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Slowakinnen die bis dato besseren Chancen hatten. Alina Leveringhaus hatte nach gut 29 Minuten die beste Möglichkeit. Zimkova hielt den ersten Schuss noch, Thea-Marleen Bartell verpasste den Nachschuss um Zentimeter. Dann zog Xenia Merkle von der blauen Linie ab, doch ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei. In einen Schuss von Jule Schiefer bekam Zimkova gerade noch die Schulter dazwischen. Die deutsche Mannschaft investierte mehr ins Spiel, doch der erhoffte Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Als dann in der 36. Minute eine Slowakin auf der Strafbank Platz nehmen musste, tat sich die Chance für die deutsche Mannschaft auf, den Ausgleich in Überzahl zu erzielen. Nacheinander verpassten Lilli Welcke und Franziska Klinger beste Möglichkeiten. Deutschland hatte nun die deutlich besseren Chancen, doch wurde bis dahin nicht für den Einsatz belohnt. Als dann auch noch eine Minute vor der zweiten Pause eine deutsche Spielerin zu viel auf dem Eis stand, waren die Chancen den Ausgleich noch im zweiten Drittel zu erzielen, zu Nichte gemacht.
So musste das Schlussdrittel die Entscheidung bringen. Doch erst war noch eine Minute der Strafzeit aus dem zweiten Drittel zu überstehen. Und die deutsche Mannschaft verteidigte gut, blockte die Schüsse von der blauen Linie und zwang die Slowakinnen immer wieder zum Neuaufbau. Dann machte sich Thea-Marleen Bartell mit der Scheibe auf den Weg zum gegnerischen Tor, ihr Rückhandschuss blieb aber unterm Schoner von Zimkova hängen. Ein Wechselfehler der deutschen Mannschaft führte in der 46. Minute zu einem Alleingang der Slowakinnen und zum Ausbau der slowakischen Führung auf 1:3 durch Nikola Nemcekova. Die deutsche Mannschaft versuchte zwar immer wieder den Abschluss zum Tor zu nehmen, doch entweder stand eine Gegnerin oder Zimkova im Weg. Auf der anderen Seite musste Disl immer wieder gefährliche Konter entschärfen. Doch trotz einer Schlussoffensive der deutschen Mannschaft sprang nichts Zählbares heraus. Sechs Minuten vor dem Ende traf Haluskova für die Slowakei zum 1:4. Die DEB-Auswahl musste jetzt alles nach vorne werfen, nahm drei Minuten vor dem Ende die Torhüterin vom Eis. Doch auch mit einer Spielerin mehr auf dem Eis schaffte es das deutsche Team nicht mehr einen Treffer zu erzielen. Chancen waren zwar da, aber das nötige Scheibenglück fehlte. Zwei Minuten vor dem Ende dann nochmal ein deutsches Powerplay, doch auch mit zwei Spielerinnen mehr gelang kein Treffer mehr. Livia Kubekova traf dreizehn Sekunden vor Schluss noch per Empty Net zum 1:5 Endstand für die Slowakei.
Franziska Busch, Frauen U18 Bundestrainerin: „Heute hat es gegen eine körperlich starke slowakische Mannschaft leider nicht zum Sieg gereicht. Wir haben nach einem nervösen Start besser ins Spiel gefunden und konnten uns Chancen erarbeiten, konnten diese allerdings nicht nutzen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und bis zum Schluss alles investiert. So bleibt uns mit vier Siegen aus fünf Spielen leider nur der undankbare zweite Platz. Ich möchte mich beim gesamten Staff-Team für die immer gute Zusammenarbeit bedanken.“
  
    
Düsseldorfer EG
Gogulla und Henrion malen den Derby-Traum – DEG besiegt die Haie im DEL WINTER GAME
(DEL)  47.011 Eishockey-Fans sahen beim 4. DEL WINTER GAME eine siegende DEG, die in der Mutter aller Derbys die Oberhand behielt. In einer in der Nervenkitzel-Verlängerung entschiedenen Partie gewannen die Rot-Gelben mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0).
  
    
EHC Red Bull München
München holt drei Punkte in Krefeld
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat sein Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen mit 5:2 (2:1|2:0|1:1) gewonnen. Vor 5.146 Zuschauern sorgten Andrew Bodnarchuk, Derek Joslin, Maximilian Kastner und zwei Mal Frank Mauer mit ihren Treffern dafür, dass der Deutsche Meister das zehnte Auswärtsspiel in Folge bei den Rheinländern gewann.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase waren die Krefelder das zwingendere Team. Die Pinguine gaben die gefährlicheren Schüsse ab und gingen in der zehnten Minute durch einen Direktschuss von James Bettauer in Führung. In der 13. Minute verhinderte Münchens Torhüter Kevin Reich gegen den einschussbereiten Jacob Berglund das 0:2. Die Red Bulls wurden danach stärker und drehten die Partie mit einem Doppelschlag: Bodnarchuk traf mit einem verdeckten Handgelenkschuss von der blauen Linie (17.), zwei Minuten später schoss Joslin den Puck aus dem Slot ins rechte Kreuzeck.
In der zweiten Minute des Mittelabschnitts brachte Kastner die Scheibe so in den Torraum, dass sie von Pinguine-Torhüter Dimitri Pätzold ins eigene Tor sprang. München war in der Folge das bessere Team. Die Gäste aus Bayern hatten gute Chancen, Krefeld kam kaum noch zum Abschluss. In der 33. Minute schloss Frank Mauer einen Angriff über Andreas Eder und Jakob Mayenschein zum 4:1 ab. Acht Sekunden vor der zweiten Pause vereitelte Dimitri Pätzold mit der Fanghand gegen Tobias Eder den fünften Münchner Treffer.
Zu Beginn des Schlussdrittels verkürzten die Pinguine durch Chad Kostello, der nach einem Pass vor das Tor den Schläger hinhielt (23.). München wackelte nach dem Gegentreffer aber nicht, sondern hatte die Partie weiterhin im Griff. In der Schlussphase wurden die Krefelder offensiver, doch Kevin Reich hielt alles, was auf sein Tor kam. Mauer markierte mit einem Empty-Net-Treffer in der vorletzten Minute den 5:2-Endstand.
  
    
Löwen Frankfurt
Duell um die Tabellenführung
(DEL2)  Gipfeltreffen in der DEL2. Am 37. Spieltag kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden besten Mannschaften der laufenden Saison. Die Löwen Frankfurt – derzeit auf Platz 2 der Tabelle – empfangen Tabellenführer Ravensburg in der Eissporthalle Frankfurt. Spielbeginn im Duell um die Spitzenposition ist um 18:30 Uhr.
Nachdem die Löwen rund um den Jahreswechsel fünf Begegnungen in Folge gewinnen konnten, mussten sie sich in ihren beiden letzten Auftritten mit jeweils einem Zähler begnügen. Doch wenn es gegen die „Großen“ ging, behielten sie in der laufenden Saison meistens die Oberhand. Von den bisherigen acht Spielen gegen Teams der aktuellen Top4 (Ravensburg, Lausitz, Kaufbeuren) gewannen die Löwen sechs Partien. Mit einem Sieg am Sonntag würden sie sich sogar die Pole Position der Liga sichern.
Topscorer der Frankfurter ist weiterhin Adam Mitchell. Der Kapitän erzielte am Freitag in Bad Tölz seinen 29. Assist der Saison und steht damit mit 48 Punkten weiterhin an der Spitze der Löwen. Auch seine 19 Treffer sind Team-Bestwert. Sein ärgster Verfolger ist weiterhin Eddie Lewandowski (45 Punkte). Stark spielt auch Max Faber. Mit seinem Tor in Bad Tölz schraubte er sein Punktekonto auf 36 Zähler hoch und bleibt damit punktbester Verteidiger der DEL2.
Ravensburg sitzt seit vielen Wochen an der Tabellenspitze der Liga, doch der Vorsprung auf die Löwen ist auf zwei Punkte geschmolzen. Schuld daran ist auch die seit einiger Zeit fehlende Konstanz. Trotz der besten Offensive der DEL2 (161 Tore) konnten die Towerstars von ihren letzten 16 Spielen nur sieben gewinnen.
Der gefährlichste Spieler der Ravensburger ist Andreas Driendl. Der vor der Saison gekommene Angreifer steht bei 47 Punkten (14 Tore, 33 Assists). Bester Torjäger des Teams ist aber Robbie Czarnik (19 Tore).
Bislang trafen beide Teams 22 Mal in der DEL2 aufeinander. Dabei konnten die Löwen das Eis starke 16 Mal als Sieger verlassen. Auch die Torbilanz von 82:61 Treffern spricht klar für die Löwen. In der laufenden Saison gewann jede Mannschaft je eines der beiden bisherigen Duelle.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
GEDEMÜTIGT IN GRAFING
(OLS)  Eine mächtige Abreibung kassierten die Löwen aus der Industriestadt am Freitag beim EHC Klostersee. Im ersten Spiel der Verzahnungsrunde ließen die Grafinger dem schwach auftretenden EHC Waldkraiburg keine wirkliche Chance und gewannen am Ende verdient mit vier Überzahltoren mit 9:2. Nach den ganzen Turbulenzen bei den Löwen während der Woche mit Spielerabgängen und Rückkehrer Bobby Chaumont gilt es nun, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und diese Begegnung so schnell wie möglich abzuhaken und die Lehren daraus zu ziehen.
Bereits vor dem Spiel konnte es einem schwindlig werden, wenn man es mit den Löwen hält. Unter der Woche war der Abgang von Kontingentspieler Kiril Galoha bekannt geworden, auch Michael Trox hatte dem Verein mitgeteilt, für die Verzahnungsrunde nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Für Galoha konnte man dank der guten Kontakte auf dem kurzen Dienstweg aus Dorfen den Nationalstürmer Litauens Povials Verenis verpflichten. Am Mittwoch gab es dann wieder Aufregung, weil eine Passanfrage für die kanadische Tormaschine Bobby Chaumont einging. Donnerstag erhielt Chaumont aber wieder eine Absage vonseiten des zuvor interessierten Klubs, obwohl ihm ein unterschriebener Vertrag vorlag. So waren die in diesen Tagen ohnehin nicht zu beneidenden Vorstände der Löwen wieder im Stress- allerdings erfolgreich. Denn am Freitag wurde die Kooperation mit Chaumont bis Saisonende verabredet. Gleichzeitig teilte jedoch Verteidiger Damian Martin den Löwen mit, dass nach diesem Wochenende mit den Spielen gegen Klostersee und Bad Kissingen am Sonntag seine Zeit in Waldkraiburg endet und er Richtung Norden wechselt.
Somit war für die neuen Trainer der Löwen, Alex und Sergej Piskunov, bereits vor ihrem ersten Spiel an der Bande des EHC viel zu verarbeiten. Und auf dem Eis wird die Arbeit nicht weniger in den kommenden Tagen und Wochen, wie das Spiel in Grafing gegen den EHC Klostersee zeigen sollte. Denn nach 57 Sekunden hatte Gennaro Hördt das 1:0 für die Gastgeber erzielt und Korbinian Sertl überwunden. Zwar verlief das erste Drittel dann recht ausgeglichen und auf beiden Seiten kamen die Teams zu Chancen, der vermeintlichen Favoritenrollen wurden die Löwen aber nicht wirklich gerecht. Damian Martin sollte nach einer Viertelstunde mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie ausgleichen (14:44), ab dem zweiten Abschnitt ging es aber dahin mit dem EHC Waldkraiburg.
Zunächst traf Marinus Kritzenberger im Nachschuss zur erneuten Führung für Grafing (24:22), mit dem ersten von am Ende vier Überzahltoren erhöhte Andreas Persson knapp fünf Minuten später auf 3:1 (29:02). Raphael Kaefer umkurvte wenig später dann das Tor der Löwen und legte quer auf Philipp Quinlan- das 4:1 für den EHC Klostersee gegen zunehmend konsternierte Löwen (31:16).
Ein großes Aufbäumen des EHC Waldkraiburg blieb im letzten Drittel aber nach dem frühen fünften Tor der Gastgeber aus. Chaumont und Verenis fehlte im Zusammenspiel noch sichtlich die Routine und gleichzeitig hielt Klostersee das Tempo hoch. Vitus Gleixner brachte die Scheibe erst irgendwie zwischen Sertl und dem Pfosten durch und erhöhte auf 5:1 (44:04). Dann klingelte es erneut zweimal beim Powerplay Klostersees: Erst war es wieder Hördt, der mit dem zweiten Tor des Spiels auf 6:1 stellte (50:02), dann jagte Raphael Kaefer den Puck mit einem Gewaltschuss in die Maschen zum 7:1 (51:38). Die Piskunov-Brüder nahmen dann zwar ihre Auszeit und ersetzten Sertl durch Schlussmann Kevin Yeingst, für ihn sollte es in den Schlussminuten aber auch noch Pucks aus dem Netz zu fischen geben. Denn nach Bernd Risches Treffer, erneut vorbereitet vom herausragenden Raphael Kaefer, zum 8:1 (53:34), verkürzte zwar Nico Vogl mit einem verwandelten Penalty zum 8:2 (54:56)- sein Jubel hielt sich aber verständlicherweise in Grenzen. Den Schlusspunkt setzte jedoch erneut Klostersee mit Matthias Baumhackl, abermals in Überzahl und die Löwen durften sich wie geprügelte Hunde und gedemütigt auf den Heimweg machen (59:40). Nun heißt es Wunden lecken, die Lehren daraus zu ziehen und mit neuer Motivation in die nächsten Spiele zu gehen. Denn auch wenn das Ergebnis am Ende drastisch ausfiel, so war es am Ende nur eine Partie, 17 weitere werden noch kommen.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
40. MITTELDEUTSCHES DERBY – SPANNUNG GARANTIERT! 34. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. EXA IceFighters Leipzig
(OLN)  Ganz ehrlich? Das hatten wir uns am Freitag auch anders vorgestellt, die 1:5-Niederlage am Gysenberg beim Herner EV war so nicht eingeplant. Aber „Glück im Unglück“, denn alle Mannschaften vor uns ereilte das gleiche Schicksal, seien es die Moskitos oder auch die Indians und Scorpions aus Hannover – sie alle verloren ihre Spiele. Somit ist der Rückstand nach oben zwar nicht größer geworden, doch im Umkehrschluss bedeutet dies auch, dass alle siegreichen Teams hinter uns aufschließen konnten.
Um die punktgleichen Crocodiles Hamburg sowie die nur einen Zähler hinter uns befindlichen Herner auch weiterhin im Rückspiegel zu sehen, müssen wieder Punkte her – und am besten natürlich bereits morgen, im mitteldeutschen Derby gegen die EXA IceFighters aus Leipzig. Die historische Gesamtbilanz gegen die Sachsen ist nahezu ausgeglichen, aber die letzten fünf Aufeinandertreffen konnten allesamt gewonnen werden. Und auch eine andere Statistik macht Hoffnung, dass sich die vorgenannten Serien ausbauen lassen: Seit Mitte Oktober 2015 konnten die Bulls in jedem Heimduell gegen die Messestädter punkten und sechs Erfolge einfahren. Doch all dies ist am Sonntag um 18:15 Uhr Makulatur, dann zählt nur das Hier und Jetzt.
Trainer Dave Rich kann auf die fast komplette Mannschaft zurückgreifen, lediglich Maximilian Schaludek ist weiterhin zum Zusehen verdammt. Auch unsere Gäste, die mit einem 7:2-Erfolg gegen Rostock im Gepäck die kurze Reise nach Halle antreten, werden aller Wahrscheinlichkeit nach in Bestbesetzung auflaufen und somit auf die Torgefährlichkeit ihres ausländischen Top-Torjägerduos Michal Velecky (18 Tore) und Antti Paavilainen (17) bauen können. Es ist also für ausreichend Spannung gesorgt, wenn sich beide Mannschaften zum 40. Mal gegenüberstehen.
Zurück zum missglückten Auftakt ins Wochenende, auch hieraus kann man etwas Positives ziehen: um ins Zirkus- ... ähm Theatermilieu abzugleiten, da gibt es ja die Sache mit der verpatzten Generalprobe, die als gutes Omen für den folgenden Auftritt gilt … In diesem Sinne …
  
    
EV Füssen
EVF lässt beim 6:3 gegen Erding keine Zweifel aufkommen
(BYL)  Durch einen ungefährdeten 6:3-Heimsieg gegen den TSV Erding hat der EV Füssen einen perfekten Einstand in die Aufstiegsrunde zur Oberliga gefeiert. Dabei ließen die Schwarz-Gelben von Beginn an kaum Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen würde und brachten den Oberbayern nach neun Spielen die erste Niederlage bei. Begonnen hatte das Spiel jedoch mit einer großen Torchance für Gladiators. Allerdings verzog Florian Zimmermann nach nur 30 Sekunden aus aussichtsreicher Position.
Der weitere Verlauf des ersten Abschnitts gehörte dann aber dem EVF. Das Team von Trainer Andreas Becherer erspielte sich Chance um Chance. Und nach drei Minuten war es Marius Keller, der im Nachschuss für die frühe Füssener Führung sorgte. Auch im Anschluss ging der Angriffswirbel der Ostallgäuer weiter. Als der EVF dann zum ersten Mal an diesem Abend in Überzahl spielte, erhöhte Eric Nadeau auf 2:0. Die mustergültige Vorarbeit lieferte Florian Simon. Bis zum Ende des ersten Abschnitts hätten die Füssener die Führung durchaus noch ausbauen können, Samuel Payeur und Marius Klein scheiterten aber aus aussichtsreicher Position.
Doch das Toreschießen holte das Team dann gleich zu Beginn des zweiten Drittels nach: Wiederum Eric Nadeau traf mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 3:0 (23. Minute). Nur drei Minuten später staubte Ron Newhook zum 4:0 ab, der zweite Powerplay-Treffer für die Füssener an diesem Abend.
Erdings Trainer Topi Dollhofer sah sich nun zu einer Auszeit veranlasst. Doch auch das konnte den Offensivdrang der Hausherren nicht bremsen. Zwar gelang Marco Deubler nach einem Konter das 1:4. Doch der EVF stellte durch einen Doppelschlag in der 37. und 38. Minute die Weichen endgültig auf Sieg. Marius Keller und Markus Vaitl hatten getroffen. Unter stehenden Ovationen des Publikums ging es in die zweite Pause.
Der letzte Abschnitt verlief dann deutlich verhaltener als die beiden vorherigen. Füssens Trainer Andreas Becherer begann zu rotieren. Beide Mannschaften schienen sich bereits mit dem Ausgang des Spiels abgefunden zu haben. Und so dauerte es bis zu 53. Minute, ehe ein weiterer Treffer fiel. Florian Zimmermann ließ Benedikt Hötzinger im EVF-Kasten bei einem Alleingang keine Chance. Als Schiedsrichter Michael Kees, der selten auf Höhe des Spielgeschehens war, den Erdingern dann noch zu einem weiteren Überzahlspiel verhalf, kam noch ein wenig Spannung auf. Doch der Treffer von Rudi Lorenz zum 3:6 (57. Minute) war letztlich zu spät.
  
    
TEV Miesbach
Eishalle weiterhin gesperrt - TEV reist am Sonntag nach Erding – Thomas Schenkel neu im Team
(BYL)  Aufgrund der Wetterprognosen und der Schneesituation rund um das Eisstadion bleibt die Halle nicht nur am heutigen Samstag, sondern auch am morgigen Sonntag geschlossen. Die Scheelasten werden täglich kontrolliert, sodass die Verantwortlichen kurzfristig reagieren können, sollten Lasten im  kritischen Bereich erreicht werden. Der Nachholtermin für die gestern abgesagte Partie der 1. Mannschaft gegen den EHC Königsbrunn wird kurzfristig bekannt gegeben. Am morgigen Sonntag reist das Team von Trainer Peter Kathan zum TSV Erding. Die Gastgeber starteten gestern mit einer 3:6 Niederlage beim EV Füssen in die Verzahnungsrunde, nachdem sie zuvor neun (!!) Partien am Stück siegreich gestalten konnten. So belegte das Team von Trainer Topias Dollhofer mit 51 Punkten den 3.Platz in der Vorrunde, punktgleich mit dem Zweiten HC Landsberg. Erding hat sich, obwohl es als  einziges Team ohne Importspieler antritt, bisher blendend präsentiert und baut auf eine breite Basis an höherklassig erfahrenen Spielern im besten Eishockeyalter. So zählt Topscorer Florian Zimmermann und Daniel Krzizok mit 50 bzw 40 Punkten auch ligaweit zu den Starspielern. Bestwerte erreichen auch die Stürmer Florian Fischer, Philipp Michl und Marco Deubler, sowie die Verteidiger Mathias Jeske und Sebastian Schwarz. Im Tor hält der 20jährige Jonas Steinmann den Laden dicht, der trotz seinen jungen Alters schon beständig stark spielt. Für den TEV um Kapitän Florian Feuerreiter ein hohe Hürde. Trainer Peter Kathan kann bis auf die Verletzten Timo Herden und Thomas Amann in Bestbesetzung antreten. Die Stimmung ist trotz zweier aufgrund der Hallendachsituation abgesagter Trainings gut und das Team ist heiß auf den verspäteten Start in die neue Runde. „ Die Woche war nicht ideal, wir haben das Beste daraus gemacht und freuen uns auf das Spiel. Erding hat drei strake Reihen und der Lauf mit 9 Siegen ist beeindruckend, trotzdem werden wir unsere Chance suchen“, berichtet Trainer Peter Kathan. Mithelfen wird dabei Neuzugang Thomas Schenkel. Der 33jährige bringt jede Mange Erfahrung mit: zwischen 2004 und 2006 spielte er für die Eisbären Berlin und wurde zweimal deutscher Meister. Nach Stationen in Duisburg – hier trug er als Förderlizenzspieler im Jahr 2008 bereits einmal das Trikot des TEVs !! – Ingolstadt, Herne, Rosenheim und Frankfurt, schnürte er die letzten Jahre die Schlittschuhe für die Tölzer Löwen. „ Thomas ist von seinem Wohnort Oberaudorf jahrelang durch Miesbach nach Bad Tölz durchgefahren, sodass wir immer wieder mal in Kontakt waren. Jetzt hat es endlich geklappt und wir hoffen dass uns Thomas über die Saison hinaus erhalten bleibt. Er ist ein erfahrener Spieler und guter Typ, mit dem wir die Lücke die Peter Kathan in der Abwehr hinterlassen hat, schließen konnten“, berichtet Vorstand Stefan Moser. „ Aufgrund von Nachwuchs und Hausbau war es mir zeitlich nicht früher möglich, wieder Eishockey zu spielen. Ich kannte bereits einige Spieler beim TEV, jetzt macht es mit der Truppe richtig Spaß“, freut sich Schenkel auf die kommenden Spiele. Thomas Schenkel hat bereits seit 2 Wochen mittrainiert und wird mit der Nummer 42 auflaufen.
Informieren möchte der Verein noch, dass das Gastspiel des TEVs beim SC Riessersee am 10.02 anstatt um 17 Uhr erst um 18 Uhr beginnt. Spielbeginn in Erding ist am Sonntag um 18 Uhr.
  
    
EV Moosburg
Gelungener Auftakt: 2:0-Arbeitssieg über Fürstenfeldbruck
(BLL)  Mit dem erhofften Heim-Dreier ist der EVM in die Bayernliga-Verzahnungsrunde gestartet. Das 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) über den EV Fürstenfeldbruck war allerdings eine ziemlich zähe Angelegenheit. Erst eine Sekunde vor der Schlusssirene wurden Mannschaft und grün-gelber Anhang erlöst.
Wer wissen will, wie der EV Moosburg der Zukunft aussieht, erhielt bei dieser Partie schon mal einen kleinen Vorgeschmack. Die beiden Routiniers Tobias Hanöffner und Patrice Dlugos fehlten wie erwartet, außerdem musste man ohne die Erfahrung des zweitbesten Scorers der Vorrunde, Daniel Möhle, auskommen, der ebenfalls noch aus Verletzungsgründen auf der Tribüne saß. Tobias Gilg (31) war damit einziger Vertreter der Ü30-Fraktion. Doch der verjüngte EVM übernahm von Beginn an das Zepter und drängte die Crusaders, Fünfter der Landesliga 2, ins eigene Drittel zurück. Richtige Torchancen ergaben sich dabei aber zunächst kaum, auch die Fürstenfeldbrucker Konter sorgten nicht gerade für Angst und Schrecken in der Moosburger Defensive. Christian Seidlmayer war es dann, der nach elf Minuten die Nullnummer beendete und zum 1:0 einnetzte. Jetzt gaben die Hausherren richtig Gas: In der Folge hätten locker das 2:0, 3:0 oder gar 4:0 fallen können, der Gäste-Goalie hatte allerdings was dagegen.
Im zweiten Drittel kassierte der EVF dann auch seine ersten Strafzeiten. Doch Überzahl war an diesem Freitagabend nicht die große Stärke der Dreirosenstädter. Chancen, den Vorsprung auszubauen, gab es allerdings auch bei 5:5 en masse - der Puck wollte allerdings kein zweites Mal über die Torlinie. Und je länger das Spiel dauerte, mehrten sich die Offensivaktionen der Crusaders. Allerdings hatte Carlo Schwarz, dem Coach Bernie Englbrecht den Vorzug vor Linus Messerer gegeben hatte, einen ähnlich guten Tag erwischt wie sein Gegenüber Christoph Müller.
Und weil weiterhin ein klassisches Fußball-Ergebnis auf den beiden Anzeigetafeln der Sparkassen-Arena stand, wurde es in den letzten 20 Minuten richtig eng. Hinzu kam, dass nun auch die Englbrecht-Schützlinge undiszplinierter wurden und einige Strafen hinnehmen mussten. Doch so richtig Druck konnten die Gäste in diesen Phasen auch nicht ausüben. So verstrichen die Minuten. Als Stadionsprecher Günter Krenauer die letzten 120 Sekunden der Partie ankündigen wollte, musste mit Torschütze Seidlmayer noch mal ein Moosburger in die Kühlbox. Der EVF riskierte jetzt alles, nahm seinen Keeper vom Eis und drängte mit 6:4 auf den Ausgleich. Aber Käptn Kevin Steiger und Co. verteidigten den hauchdünnen Vorsprung. Eine Sekunde vor der finalen Sirene rutschte ein Befreiungsschlag von Vincenz Maier in den leeren Gäste-Kasten - die endgültige Entscheidung.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets verlieren gegen Hamm
(RLW)  Hamm, wie es spielt und lacht: Wenn die Eisbären einmal ins Rollen kommen, dann ist der Spitzenreiter der Regionalliga West nur ganz schwer aufzuhalten. Diese Erfahrung machte am Freitagabend auch die EG Diez-Limburg. Die Rockets mussten sich nach ihrem 7:4-Sieg in Hamm kurz vor Jahresende dieses Mal auf eigenem Eis mit 4:7 geschlagen geben.
„Die Niederlage ist kein Beinbruch“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Niemand darf von uns gegen eine Hammer Mannschaft in dieser Besetzung einen Sieg erwarten. Dennoch wissen wir: Wenn wir über 60 Minuten unsere beste Leistung abrufen, können wir die Eisbären schlagen. Aber das ist uns nicht gelungen.“
Dass dies nicht gelungen ist, lag aber in erster Linie an einer extrem starken Leistung der Gäste, die die Rockets schon früh und zum Teil im eigenen Drittel mit zwei, drei Spielern attackierten. Das machte schon den ersten Pass im Spielaufbau extrem schwer. Gleich mehrfach versuchte die EGDL die Situation spielerisch zu lösen, setzte den diagonalen Pass zum Spielaufbau an. Doch Hamm hat eben die Qualität, solche Situationen zu erahnen, die Räume zuzustellen und die Scheibe zu erobern.
Obendrein hatte der Spitzenreiter auch das Scheibenglück des Tüchtigen: Bei einigen guten Einschussmöglichkeiten der Rockets fehlten zum Teil nur Zentimeter, bei Hamm fehlten sie nicht. Dustin Demuth (6.), Ex-DEL-Stürmer Kevin Orendorz in Unterzahl (8.) und Martin Köchling (13.) sorgten für eine beruhigende Hammer Führung nach dem ersten Drittel.
Und die Gäste ließen dem 3:0 im zweiten Abschnitt zwei weitere Tore folgen: Thomas Lichnovsky (23.) und Lukas Novacek (28.) trafen zum zwischenzeitlichen 5:0. Sicherlich um ein, zwei Treffer zu hoch - aber danach fragt am Ende eines solches Spieles niemand mehr. Stephan Petry wechselte den Keeper aus - und verteilte nach dem Spiel hochverdientes Lob an Constantin Schönfelder und seinen Nachfolger Nils Flemming. „Wir müssen hier einfach mal ganz realistisch sein: Constantin ist Jahrgang 1998, Nils als Jahrgang 1999 sogar noch Jugendspieler. Beide haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Wir können von den Jungs nicht verlangen, dass sie den Spitzenreiter bei null Gegentoren halten. Dafür hat Hamm einfach zu viel Qualität.“
Gleichwohl kann er von seiner Mannschaft verlangen, dass sie auch in einem solchen Spiel und bei diesem Spielstand noch alles gibt - und so kam die beste Phase der Rockets wuchtig und geballt daher: Jeff Smith mit einem Doppelpack (34., 35.) und Andre Bruch in Überzahl (36.) sendeten innerhalb von drei Minuten drei ganz starke Lebenszeichen. Die Treffer von Smith sind ohnehin immer extrem sehenswert, der Treffer von Bruch - vorbereitet von Florian Böhm und Jamie Hill - dürfte eines der schönsten Saisontore der Rockets gewesen sein.
Diese Phase zeigte: In dieser Mannschaft steckt durchaus das Potenzial, Hamm Paroli zu bieten. Dafür aber muss man besser ins Spiel finden gegen einen solch wachsamen und spielstarken Gegner. Ob die Partie noch einmal hätte kippen können, weiß nur die berühmte Fahrradkette. Fakt ist: Der vierte Treffer lag in der Luft und hätte vielleicht auch die Eisbären zum Nachdenken gebracht. Weil er aber nicht fiel, blieb der Klassenprimus im Soll.
Denn auch im letzten Drittel machten die Gäste ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt: Lukas Novacek (45.) und Kevin Orendorz (47., in Überzahl) schraubten das Ergebnis auf 7:3 in die Höhe - damit war der Dreier in trockenen Tüchern. Emanuel Grund konnte für die Rockets nur noch auf 4:7 verkürzen.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons geben sich gegen Neuss keine Blöße
(RLW)  Klar überlegen und dominant, so traten die Ice Dragons am Freitagabend gegen den Neusser EV auf. Über die volle Spielzeit hatte man nie das Gefühl, dass die Gäste dem Team von Jeff Job gefährlich werden könnten. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass am Ende ein deutliches 10:1 auf der Anzeigetafel stand. „Es war ein deutlicher Leistungsunterschied“ stellte auch Jeff Job nach dem Spiel fest. „Wir haben stark begonnen, ein wenig nachgelassen und dann am Ende wieder stark gespielt und verdient gewonnen. Und wir haben 10 Tore geschossen, obwohl der Torwart der Gäste sehr gut gehalten hat!“
Die Ice Dragons, bei denen die zuletzt erkrankten Tommy Kuntu-Blankson und Alexander Seel wieder zur Verfügung standen, legten von vornherein ein enorm hohes Tempo vor. Immer wieder tauchten sie gefährlich vor dem Gästetor auf, immer wieder war es Ken Passmann, seit Jahren beständig einer der stärksten Goalies der Liga, der mit Glanzparaden einen frühen Rückstand verhinderte. Es war ein platzierter, harter Schuss von Kapitän Fabian Staudt, der erstmals einen Weg vorbei an Passmann ins Neusser Tor fand und für die 1:0 Führung in 6. Minute sorgte. Auch im Anschluss änderte sich das Bild nicht. Die aufopferungsvoll verteidigenden Gäste stemmten sich gegen den Angriffswirbel der Ice Dragons und versuchten ihren Goalie so gut wie möglich zu unterstützen. So dauerte es dann auch bis kurz vor der 1. Pause, ehe die Herforder Kufen-Cracks aus ihrer Überlegenheit erneut Kapital schlagen konnten. 10 Sekunden waren noch zu Spielen, als Jan-Niklas Linnenbrügger die Scheibe aus kurzer Distanz unhaltbar in den Winkel hämmerte.
An der Überlegenheit der Ice Dragons änderte sich auch im zweiten Drittel nichts, einzig die Zeit bis zum ersten Treffer war kürzer. Killian Hutt vollendete nach einer schönen Passstafette in der 22. Minute zum 3:0, Ben Skinner legte in der 26. Minute noch das 4:0 nach. Anschließend gönnten sich die Ice Dragons eine kleine Verschnaufpause, was den Gästen deutlich mehr Raum gab. Raum, den sie sofort zu nutzen wussten, als Jamie Lindt aus kurzer Distanz in der 28. Minute Kieren Vogel überwand und so auf 4:1 verkürzte. Die Ice Dragons erhöhten darauf hin zwar wieder etwas das Tempo, ganz so zielstrebig wie zuvor agierten sie jedoch nicht. Die beste Chance auf den fünften Herforder Treffer hatte dann Leon Nasebandt, der bei einem Alleingang nur durch ein Foul gestoppt werden konnte und einen Penalty zugesprochen bekam. Er scheiterte jedoch bei seinem Versuch an einer starken Parade von Passmann. Dennoch konnten die Ice Dragons noch vor der Pause auf 5:1 erhöhen, als Gleb Berezovskij in der 35. Minute mit einem satten Schuss eine Überzahlsituation vergoldete.
Die Zielstrebigkeit ging den Ice Dragons dann auch Anfang des letzten Drittels ein wenig ab. Zwar hatten Sie Spiel und Gegner jederzeit im Griff, wirklich dauerhaft Druck auf das Tor von Ken Passmann erzeugten sie jedoch nicht. Erst als Ben Skinner in der 49. Minute das 6:1 erzielte, schien dies so etwas wie eine Initialzündung zu sein. Plötzlich wurden die Angriffe wieder deutlich zielstrebiger! Und der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Killian Hutt umkurvte in der 54. Minute einen Gegenspieler, netzte im Fallen zum 7:1 ein. Einen der schönsten Treffer des Abendserzielte dann wohl Tommy Kuntu-Blankson. Der war von Aaron Reckers auf die Reise geschickt worden, lief über die linke Außenbahn ins Neusser Drittel und hämmerte die Scheibe von da aus mit einem gewaltigen Schuss unhaltbar zum 8:1 in der 56. Minute in den Winkel. In Überzahl stand dann Nils Bohle in der 58. Minute am langen Pfosten vollkommen frei und drückte die Scheibe zum 9:1 über die Linie, ehe Jan-Niklas Linnenbrügger in der 59. Minute aus zentraler Position den 10:1 Endstand herstellte.
  
     
Ratinger Ice Aliens
Schritt Eins mit 1:7 Sieg im kalten Eishockeyzelt von Frankfurt getan
(RLW)  Beim Nachwuchs der Löwen Frankfurt taten sich die Aliens lange Zeit, trotz großem Anteil am Scheibenbesitz, schwer. Erst in der 19. Spielminute verwertete Tobias Brazda eine der zahlreichen Ratinger Torchancen zur absolut verdienten Pausenführung. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Gäste aber schon mit einigen Toren führen müssen. Gut, die Aliens hatten mit den schlechten Eisbedingungen im kalten Zelt zu kämpfen, aber das sollte hier keine Ausrede sein.
Nach dem ersten Wechsel dominierten sofort wieder die Ice Aliens die Partie und drängten die Löwen fast ausschließlich in deren Drittel. In der 25. Spielminute gelang Bleyer nach langer Durststrecke endlich wieder ein Treffer für seine Mannschaft. Kurz danach traf Gotzsch von der blauen Linie, das war dann schon die Vorentscheidung. Noch vor der Drittelpause schloss Fischbuch einen schönen Angriff mit einem Direktschuss ab. Die Löwen waren mit diesem Zwischenstand zur zweiten Pause noch gut bedient. Auch das letzte Drittel gehörte den Ice Aliens, die immer wieder Lücken in der Frankfurter Abwehr fanden, aber nicht konzentriert genug den Abschluss suchten. Immerhin erhöhten Schneider, Pitsikoulis und Plichta auf 7:0 für Ratingen, ehe die Frankfurter kurz vor Spielende Torhüter Oster den Shutoutverdarben. Der war mit seinen Vorderleuten danach nicht mehr ganz zufrieden. Mit dem Pflichtsieg bleiben die Aliens auf Platz 5 der Tabelle. Durch die gleichzeitige Niederlage der Rockets der EG Diez-Limburg gegen die Eisbären aus Hamm hat sich der Abstand auf vier Punkte verringert.
   


    
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Sonntag 13.Januar 2019
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