Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

        
               
 FROHE OSTERN
  
  
ERSC Amberg
(BLL)  Der tschechische Stürmer Daniel Vlach, der letztes Jahr aus Pegnitz zu den Wild Lions kam und zu den besten Scorern im Team gehört, wird weiterhin im schwarz-gelben Trikot aufs Eis gehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jon Matsumoto, in der abgelaufenen Spielzeit noch Topscorer der Iserlohn Roosters, wird in KEC-Kreisen als sicherer Neuzugang gehandelt
  
EHC Neuwied Bären
(RLW)  Stürmer Tobias Etzel hat seinen Vertrag in der Deichstadt verlängert und ist damit neben Verteidiger Christian Neumann der zweite Spieler im neuen Bären-Kader
 
EG Diez-Limburg
(RLW)  Verteidiger Nils Krämer, einer der dienstältesten Spieler der Rockets, hat erneut seine Zusage gegeben und wird in seine vierte Saison bei der EGDL gehen
  
ESC Jonsdorf
(THL)  Der junge Stürmer Michel Petereit verlässt die Black Panther und wird sich dem 1b-Team der Saale Bulls Halle anschliessen
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Verteidiger Tim Pietzko hat seine Zusage gegeben und wird damit weiterhin im Trikot der Eisbären auflaufen
  
EV Füssen
(OLS)  Nach Stürmer Thomas Böck wird auch Verteidiger und Publikumsliebling Tyler Wood den Weg in die Oberliga nicht mitgehen und wird seine aktive Laufbahn beenden
 
ESC Vilshofen
(BLL)  Nachwuchstorhüter Matthias Huber, Allrounder Lukas Doubrawa und Mannschaftskapitän Matthias Zillinger werden auch in der nächsten Saison wieder für die Wölfe auflaufen
    
EA Schongau
(BYL)  Die beiden tschechischen Topscorer Jakub Muzik und Milan Kopecky haben ihre Verträge bei den Mammuts für die nächste Saison verlängert und werden damit erneut ein gefährliches Kontingent-Stürmduo bilden
 
TSV Peißenberg
(BYL)  Die Eishackler können auf zahlreiche Spieler des bisherigen Kaders weiter vertrauen, demnach bleiben Torhüter Jakob Goll, die Verteidiger Maximilian Brauer, Dominik Ebentheuer. Manuel Singer und Leonhard Zink, sowie die Stürmer Martin Andrä, Shahmir Baloch, Moritz Birkner, Tobias Estermaier, Topscorer Florian Höfler, Valentin Hörndl, Maximilian Malzatzki und Marco Mooslechner. Ausserdem sollen die Youngster Sinan Onörtoglu, Lukas Bucher, Simon Sendl und Max Willberger weiter an die 1.Mannschaft herangefürt werden. Stürmer-Routinier Manfred Eichberger wird die Eishackler dagegen verlassen
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Der kanadische Stürmer Anthony Camara verlässt die Sauerländer und wechselt nach Schweden zu HV Jönköping
  
TSV Erding
(BYL)  Der erste Neuzugang bei den Gladiators für die nächste Bayernligasaison ist unter Dach und Fach: Der deutsch-kanadische Verteidiger Mark Waldhausen wechselt vom Nachbarrivalen ESC Dorfen nach Erding
  
EHC Klostersee
(BYL)  Eigengewächs Louis Böllingen, der sich zum Stammverteidiger entwickelt hatte, wird die Grafinger verlassen und aus beruflichen Gründen kürzer treten
  
TSV Farchant
(BLL)  Markus Jocher wird in der nächsten Landesligasaison weiterhin die Kommandos an der Bande geben und wird wieder von Andreas Maier als Co-Trainer unterstützt. Nun sollen zum bisherigen team auch noch einige Neuzugänge stossen
     
Höchstadter EC
(OLS)  Die Alligators müssen für die kommende Saison einen Sparkurs einschlagen, was bedeutet, dass nur ein deutlich reduzierter Etat für die Oberligamannschaft zur Verfügung stehen wird. Grund hierfür sind fällige Nachzahlungen an das Finanzamt. Dadurch wird der neue Spielerkader auch kleiner ausfallen als in der abgelaufenen Saison, soll aber dennoch schlagkräftig sein. Angestrebt wird dafür auch eine Kooperation mit einem DEL-Verein
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Nach dem Abstieg in die Bayernliga stehen bei den Löwen mit den beiden Kontingentspielern Bobby Chaumont und Povilas Verenis die nächsten beiden Spielerabgänge fest. Stürmer Michael Rimbeck überdenkt ein mögliches Karriereende, womit sein Verbleib derzeit noch unklar ist. Das neue Team, das weiterhin von den Piskunov-Brüdern trainiert werden wird, soll vorranggig aus Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und Spielern aus der Region bestehen
  
FASS Berlin
(RLO)  Mit Stürmer Nico Jentzsch, der in seine insgesamt vierte Saison für die Akademiker gehen wird, hat ein wichtiger Leistungsträger seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 9.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag, Freitag und Samstag Morgen mit insgesamt 31 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.



    
Deutscher Eishockey Bund
Deutscher Eishockey-Bund e.V. verwendet KINEXON Technologie
(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) verwendet die Technologie von KINEXON im Bundesleistungszentrum (BLZ) für Eishockey in Füssen.
Die Festinstallation mit Anbindung zur Spieluhr und Firstbeat -Schnittstelle erfolgte in der Arena des BLZ. Zusätzlich gibt es eine mobile Lösung für die Trainingshalle. 
Das Trackingsystem wird zukünftig während des Trainings und im Wettbewerb die Möglichkeit bieten, neben der kontinuierlichen Langzeit-Analyse auch auf die unmittelbare Datenerfassung der Spieler-Performance zurückgreifen zu können – beispielsweise die Laufdistanz, Beschleunigung, Time on Ice, Belastung bei Bodychecks und vieles mehr. Einen weiteren Vorteil bietet die Integration der Firstbeat-Daten: damit wird durch die Kombination interner und externer Belastungsdaten eine vollumfängliche Leistungsanalyse der Athleten möglich.
Die Nutzung des Systems ist vorgesehen für alle Nationalmannschaften des DEB (Nationalmannschaft Männer und Frauen, U20, U18, U16) sowie für Sichtungsmaßnahmen.
Das erste offizielle Turnier, bei dem das Datentracking von KINEXON verwendet wurde, war die 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Division I, Gruppe A, die vom 09. bis 15. Dezember 2018 in Füssen ausgetragen wurde.
Michael Elmer, langjähriger Eishockey Torwarttrainer (u.a. bei den THOMAS SABO Ice Tigers, Adler Mannheim und der Deutschen Nationalmannschaft) und jetzt Projektmanager für den Bereich Eishockey bei KINEXON: „Wir freuen uns sehr, dass wir den DEB als Kunden gewonnen haben. Gerade als ehemaliger Spieler und Trainer sehe ich die klaren Vorteile des Systems. Durch die präzisen und zuverlässigen Daten und die intuitive Bedienung der App eröffnen sich völlig neue Wege in den Bereichen Trainingssteuerung und -intervention. Exakte Aussagen über Spiel- und Trainingsbelastung helfen, die Spieler bestmöglich zu fordern und fördern und Verletzungen zu vermeiden.“
Karl Schwarzenbrunner, Bundestrainer Ausbildung & Wissenschaft: „Mithilfe permanenter Messungen im Trainings- und Spielbetrieb ermöglicht uns KINEXON einen genaueren Einblick in die Physiologie der Athleten. Durch diese Daten können wir Anpassungen für Testprotokolle, den Trainingsalltag und die Spiele vornehmen. Diese Erkenntnisse kommen dann den Trainern in der Aus- und Weiterbildung zugute und damit wieder allen Vereinen.“
  
    
Düsseldorfer EG
Die airdus GmbH ist neuer Partner der DEG!
(DEL)  die Düsseldorfer EG freut sich über einen weiteren Partner, der den achtmaligen Deutschen Meister in der Saison 2018/19 unterstützt. Das Düsseldorfer Unternehmen airdus GmbH ist ab sofort im Umfeld der DEG präsent, beispielsweise auf dem LED-Ring am Videowürfel des ISS DOME. Unter dem Motto „perfect air charter“ verchartert die airdus GmbH Flugzeuge in alle und in aller Welt. Inhaber Michael Heydekamp ist seit den 70er Jahren Anhänger den Rot-Gelben und dem Düsseldorfer Sport insgesamt eng verbunden. 
In der Vergangenheit ist die DEG bereits einige Male mit airdus auf Reisen gewesen, beispielsweise 2015 zu den Champions Hockey League-Spielen nach Turku und Oulu in Finnland. Weitere Informationen zu airdus unter charter @airdus.de oder Telefon (0)211 4983272. 
  
    
Krefeld Pinguine
Matthias Roos verlängert seinen Vertrag bei den Krefeld Pinguinen
(DEL)  Sportdirektor und Geschäftsführer Matthias Roos hat seinen Vertrag in Krefeld verlängert. Der 38-Jährige war im November 2016 vom EC Bad Nauheim an den Niederrhein gewechselt. Im März 2017 wurde er Sportdirektor und übernahm ab August 2017 auch den Posten des Geschäftsführers der Krefeld Pinguine. Zu den weiteren Stationen seiner Laufbahn gehören der Herner EV (2007 – 2011), die Füchse Duisburg (2011 – 2015) und der EC Bad Nauheim (2015 – 2016).
Wolfgang Schulz, Aufsichtsratsvorsitzender der KEV Pinguine Eishockey GmbH: „Wir freuen uns, dass Matthias Roos seinen Weg bei den Krefeld Pinguinen fortsetzt und seinen Vertrag verlängert hat. Die Doppelbelastung seiner Aufgaben als Geschäftsführer und Sportdirektor meistert er mit Bravour. Insgesamt ist es uns mit den Vertragsverlängerungen der Trainer, des Sportdirektors und Geschäftsführers sowie dem neuen Mietvertrag mit der Seidenweberhaus GmbH gelungen, Konstanz und Ruhe bei den Krefeld Pinguinen einkehren zu lassen. Der angestrebte zehnte Tabellenplatz zum Saisonende würde dieses positive Bild vollends abrunden.“
Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor der KEV Pinguine Eishockey GmbH: „Wir blicken auf zwei schwierige Spielzeiten zurück, die jeweils auf dem letzten Tabellenplatz beendet worden sind. Vor einem knappen Jahr haben wir den notwendigen Umbruch eingeleitet, der sowohl wirtschaftlich als auch sportlich klar zu erkennen ist. Hierfür haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten viel positives Feedback erhalten. Damit ist zunächst einmal ein Fundament gelegt, auf welches sich aufbauen lässt. In den nächsten Monaten müssen wir diesen Weg konsequent fortsetzen und in der neuen Spielzeit die nächsten Schritte nach vorne gehen. Ich bin überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen werden.“
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Daniel Naud: „Man verspürt positiven Druck!“ - Neuer Cheftrainer offiziell vorgestellt
(DEL2)  Daniel Naud ist neuer Cheftrainer der Eispiraten Crimmitschau. Die Westsachsen haben den langjährigen DEL2-Coach am Dienstag verpflichtet. Bei seiner heutigen Vorstellung vor den Journalisten äußerte sich der 56-Jährige zu seiner neuen Aufgabe, die stressigen letzten Tage und seine Erinnerungen an Crimmitschau.
Nachdem Naud sein neues Team am Donnerstag zur ersten Trainingseinheit bat, stellte er sich in der Pressekonferenz den Fragen der anwesenden Medienvertreter und Redakteure. Im Detail sprach der neue Eispiraten-Coach über…
… die erste Trainingseinheit und seine ersten Eindrücke: Die ersten Eindrücke sind ganz gut. Wir hatten heute das erste Training und gut drei Stunden Zeit, um uns auszutauschen und kennenzulernen. Wir müssen schnell eine Gemeinschaft werden. Ich kenne bislang nur zwei Spieler und jetzt gilt es, schnell eine gute Beziehung zu der Mannschaft aufzubauen. Die Fans hier sind sehr engagiert und man verspürt auch ein bisschen Druck. Aber das ist ein positiver Druck. Jeder will Erfolg – Trainer, Spieler und auch die Fans. Ich werde alles für mein Team geben und meine Spieler zu 100 Prozent unterstützen. Ich bin sehr offen, wir können also über viele Dinge reden. Das erste Training lief gut, wir werden allerdings erst morgen sehen, wo die Jungs stehen und wie sie reagieren. Die Stimmung ist schon einmal super.
… den Trainertyp Daniel Naud: Manche Leute sagen, ich bin ein Spielertrainer. Ich verlange einfach, dass jeder Spieler alles für die Mannschaft gibt. Ich erwarte eine gute Defensivarbeit, wenn wir nicht im Scheibenbesitz sind. Wir müssen die richtigen Entscheidungen treffen, auch im Offensivgang Lösungen finden. Wenn wir die Scheibe nicht haben, dann müssen wir so hart arbeiten, bis wir sie wieder haben! Ich bin aber kein Defensivcoach. Nur, wenn sie sich die Tabelle anschauen, sehen sie, dass wir vorn genug Tore schießen. Es bringt uns aber nichts, wenn wir fünf Tore schießen, dafür aber sechs bekommen.
… das erste Training: Wir haben die Scheibe viel laufen lassen. Mein Hauptaugenmerk lag darauf, nicht so lange in der Defensivzone zu bleiben. Man kann Tausend Dinge trainieren, aber heute haben wir uns erstmal auf die Übungen konzentriert, welche für morgen und Sonntag wichtig werden.
… seine letzte Tätigkeit in Kanada: Ich war an einer Schule, die zusammen mit vier Eishockeymannschaften ein Programm entwickelt hat. Viele Kinder spielen entweder in einer Verbandsliga oder in einer Schülerliga. Dort haben sie auch unter der Woche, manchmal auch um die Mittagszeit, Spiele, die von der Schule unterstützt werden. Ich habe auch für ein anderes Programm gearbeitet, bei welchem wir im Sommer mit NHL-Spielern und im Winter mit Juniorenspielern zusammen trainiert haben.
... die letzten Tage: Es ging alles ziemlich schnell. Freitag hatten wir den ersten Kontakt. Dann war ein paar Tage Ruhe, bis mich mein Agent am Montag anrief und mir sagte: „Du kannst den Job haben, die Eispiraten wollen dich“. Ich habe dann den Vertrag unterschrieben und bereits am nächsten Tag war der Flug gebucht. Ich hatte jedoch etwas Verspätung, da in Quebec schlechtes Wetter war. Ich bin gegen 18 Uhr dann in Frankfurt gelandet und war gegen 21:30 Uhr schließlich in Crimmitschau. Es war ziemlich stressig, aber so ist das Geschäft.
... den Blick auf das Wochenende: Jetzt bin ich überfordert (lacht). Ich werde mit Boris noch einmal darüber reden. Kabitzky wird ausfallen, Kolupaylo dann am Sonntag gegen Dresden mitspielen. Yannick Mund kann sowohl vorn als auch hinten spielen. Wir sind also gut aufgestellt. Boris hat mir den Vorschlag gemacht, beiden Goalies ein Spiel zu geben. So machen wir das auch.
… frühere Erlebnisse und Erinnerungen an Crimmitschau: Es war schon immer sehr kalt hier, durch das offene Stadion (lacht). Daran hat sich auch nichts geändert, das habe ich heute Vormittag mitbekommen. Ich habe sofort etwas wieder entdeckt. Das ist zwar kein Erlebnis, aber an die Tafel im Gang, mit den Streckenrekorden vom Eisschnelllauf, habe ich mich sofort zurückerinnert.
  
8:4! Eispiraten siegen bei Naud-Debüt deutlich - Westsachsen rutschen mit drittem Sieg in Folge auf Platz 10
Die Eispiraten Crimmitschau haben im Kampf um die Pre-Playoffs ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt! Im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies siegten die Pleißestädter, beim Debüt vom neuen Cheftrainer Daniel Naud, auch in dieser Höhe verdient mit 8:4! Nach einem frühen Rückstand sorgten die Westsachsen schnell für klare Verhältnisse und schraubten das Ergebnis immer weiter in die Höhe. Durch die drei dazugewonnenen Zähler machen die Eispiraten zunächst einen Platz gut und landen so auf dem zehnten Tabellenplatz.
Personal: Bis auf Christoph Kabitzky, der noch immer an einer Handverletzung laboriert, und Patch Alber, der weiterhin in Bremerhaven zum Einsatz kommt, konnten der neue Cheftrainer Daniel Naud und Boris Rousson auf einen vollen Kader bauen. Im Tor stand Sebastian Albrecht.
Die Kassel Huskies fanden in dieser Partie den besseren Start. Nach nicht einmal sechs Minuten war es Ex-Eispirat Alexander Karachun, der Sebastian Albrecht überwand und auf 0:1 stellte (6.). Die Eispiraten wurden aber immer besser und fanden schnell die richtige Antwort. Ole Olleff stellte so nur eine Minute später auf 1:1 (7.). Adrian Grygiel konnte sich in seinem dritten Spiel für die Eispiraten, auf Vorlage von Ole Olleff, dann erneut auswärts treffen und brachte die Westsachsen somit mit 1:2 in Führung (10.).
Im zweiten Drittel waren es dann weitestgehend nur die Eispiraten, die dieses Spiel bestimmten. Zunächst verfehlte Flick das Gehäuse, Körner schoss dann zum verdienten 3:1 ein (31.). Danach ging es Schlag auf Schlag! Patrick Pohl traf unter die Querlatte zum 4:1 (32.), Adrian Grygiel mit seinem zweiten Treffer dann sogar zum 5:1 (34.). Die Huskies konnten wiederum nur eine Minute später eine ihrer wenigen Chancen nutzen und durch Mark Ledlin auf 2:5 verkürzen (35.). Die Eispiraten verpassten es im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs den Spielstand weiter in die Höhe zu schrauben. Insgesamt trafen die Schützlinge von Danny Naud noch vier Mal (!) das Aluminium.
Die Kassel Huskies machten im letzten Durchgang aber noch einmal richtig Druck. Dabei konnten sich die Eispiraten mehrfach bei Sebastian Albrecht bedanken, der sich in einer starken Verfassung präsentierte und mehrere Schüsse gut parierte. Bei Jace Hennings 3:5-Powerplaytreffer hatte er aber keine Abwehrchance (52.). In der Druckphase des Hessen war es dann aber Christian Hilbrich, der Kassel-Goalie Hungerecker mit seinem straffen Schuss keine Chance ließ – 6:3 (54.). Rob Flick sorgte mit seinem Empty-Net-Tor zum 7:3 in der 57. Minute dann für die Vorentscheidung, doch die Huskies gaben sich nicht auf. Sébastien Silvestre verkürzte abermals (58.), doch die Crimmitschauer trafen noch einmal ins verwaiste Huskies-Gehäuse. Wenn auch mit Hilfe der Schlittschuhunde – Patrick Klöppers Schuss wurde von Richie Müller ins eigene Tor gelenkt – 8:4 und der Schlusspunkt in dieser Partie (60.).
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers kehren ohne Zählbares aus Sachsen zurück
(DEL2)  Noch ohne die verletzten Akteure, wie Potac, Kirchhofer, Heatley und Kronawitter – dafür zum ersten Mal mit Tryout-Stürmer Lorraine – gelang es den Tigers an diesem Abend nicht, die durchaus vorhandenen Möglichkeiten in genügend Tore umzumünzen.
Wesentlich effektiver waren da die Gastgeber, die über das Spiel gesehen wesentlich weniger auf das Tor der Tigers zielten, denn Bayreuth hatte mit 53 Versuchen beinahe doppelt so viele Schüsse wie die Gastgeber, die 27 Mal das Bayreuther Tor anvisierten.
Dazu gesellten sich im Spiel der Bayreuther individuelle Fehler, wie beim Führungstreffer der Eislöwen nach bereits drei gespielten Minuten als man an der eigenen blauen Linie die Scheibe leichtfertig verlor und zwei Dresdner alleine auf Herden zulaufen lies. Beim zweiten Treffer, war zunächst ein Rückhandpass in den Slot nicht sonderlich gefährlich, jedoch hielt man Knackstedt nicht davon ab, die Kelle zur Scheibe zu bewegen. Nach gut 13 gespielten Minuten kamen die Tigers dann stärker auf und spielten sich im Angriffsdrittel fest. Zunächst war es Bartosch, im Anschluss Kunz, Busch und Heider, die Eisenhut unter Beschuss nahmen. Kurz vor der Pause faste sich Bartosch ein Herz und zog über die linke Seite ins Drittel, spielte den Goalie aus und verkürzte auf 1:2.
Im zweiten Abschnitt gestattete man den Eislöwen zwei Mal die Möglichkeit in Überzahl zu agieren, was diese eiskalt nutzten. Zunächst traf Knackstedt, der allerdings sträflich alleine in der Bayreuther Zone agieren durfte. Glück hatte man nur Sekunden später als der Pfosten – hier wurde der Videobeweis bemüht – für die Tigers rettete. Später dann Huard, der erneut in Überzahl einen Abpraller verwerten konnte. Danach waren es die Tigers, die Chancen kreierten. Rajala, Järveläinen, Busch, Lorraine hatten gute Möglichkeiten. Gläser ebenso, dessen Schuss mit einer ganz starken Reaktion von Eisenhut gefangen wurde. Ein wenig Pech hatte man, als Kolozvary auf die Reise geschickt wurde und auf Abseits entschieden wurde. Erst Bartosch – mit seinem zweiten Treffer des Abends und dieses Mal in Überzahl – traf ins Netz. Kolozvary gewann das Bully, Bartosch setzte sich durch und tanzte erneut Eisenhut aus.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels erneut eine Überzahlmöglichkeit für die Tigers, als Schmidt sitzen musste. Dieses Mal nahm Mayr Maß – von der blauen Linie versenkte er eine Direktabnahme im Tor des Dresdner Goalies. Die Gunst der Stunde nutzen konnten die Tigers jedoch nicht. Bei der nächsten nummerischen Überlegenheit blieben die Dresdner cool und konnten in Person von Huard
sogar den fünften Treffer markieren. Karlsson nur kurz darauf an den Pfosten. Aufgeben war aber nicht angesagt und so zielte Mannes genau, nachdem sich Kolozvary eine Scheibe erkämpfte, und traf von der blauen Linie zum erneuten Anschluss. Und erneut die Tigers mit Pech, als man in Überzahl das Tor der Dresdner unter Beschuss nahm und Eisenhut dieses mit Absicht, und ohne Folgen, aus der Verankerung schob. So gelang auch kein weiterer Treffer und auch die letzte Minute, als man mit einem Mann mehr agieren durfte weil Herden für einen sechsten Feldspieler Platz machte, war ein platzierter Schuss von Karlsson sichere Beute vom Dresdner Schlussmann.
Durch den gleichzeitigen Sieg von Crimmitschau an diesem Abend, rutscht man in der Tabelle zwei Plätze und belegt derzeit, mit nur knappem Rückstand einen Playdown-Platz. Dies kann man mit einem Erfolg am Sonntag wieder korrigieren, da sich die beiden vor den Tigers platzieren Teams – Dresden und Crimmitschau – gegenüberstehen und einer der beiden Federn lassen muss.
  
    
Deggendorfer SC
DSC reist in den Tigerkäfig nach Bayreuth
(DEL2)  Am kommenden Sonntag hat der Deggendorfer SC auswärts die nächste hohe  
Hürde zu nehmen, denn das Team von Neu-Trainer Kim Collins ist zu Gast  
bei den Bayreuth Tigers.
Mit 0:7 bezwang der Deggendorfer SC die Bayreuth Tigers beim letzten  
Aufeinandertreffen in Bayreuth. Dies war gleichermaßen auch der  
Tiefpunkt der Franken, die sich zu Beginn der Saison in keiner guten  
Verfassung befanden. Doch dieser desolate Heimauftritt gegen den DSC  
schien so etwas wie die Initialzündung der Tigers gewesen zu sein,  
denn seither präsentieren sich die Bayreuther stark verbessert. Das  
Team von Trainer Petri Kujala kämpfte sich aus dem Tabellenkeller  
hinaus und steht aktuell mit 59 Punkten nur drei Zähler hinter den  
Heilbronner Falken, die aktuell den achten Platz und das damit  
verbundene Heimrecht in den Pre-Playoffs innehaben. Das Erfolgsrezept  
der Tigers ist der Kampf um jeden Zentimeter Eis in einer  
geschlossenen Mannschaftsleistung. Dieser bedingungslose Einsatz  
überzeugte in der Zwischenzeit auch die sportlichen Verantwortlichen  
der Bayreuther, denn es wurden bereits diverse Leistungsträger mit  
einem Vertrag für die kommende Spielzeit ausgestattet.
Dennoch ist ausgerechnet der DSC der Angstgegner der Franken in dieser  
Spielzeit. Alle drei Partien konnten die Deggendorfer bereits für sich  
entscheiden, die beiden letzten sogar zu Null. Diesen Trend will der  
DSC auch am kommenden Sonntag aufrechterhalten und wieder Punkte aus  
Bayreuth entführen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
  
DSC siegt bei Collins-Debüt
Der Deggendorfer SC konnte am Freitagabend unter Neu-Trainer Kim  
Collins den ersten Sieg einfahren. Im Kellerduell gewann der DSC vor  
1896 Zuschauern gegen den EHC Freiburg am Ende mit 3:2 nach  
Penaltyschießen.
Zu Beginn der Partie präsentierten sich die Deggendorf angriffslustig  
und erspielten sich einige gute Chancen vor Matthias Nemec im  
Freiburger Tor, jedoch zunächst ohne Erfolg. Mitten in diese  
Deggendorfer Drangphase hinein fuhren die Freiburger einen Konter, den  
Neuzugang Jozef Balej zum 0:1 verwertete. Daraufhin flachte die Partie  
etwas ab und die Gäste tauchten einige Male selbst gefährlich vor  
Jason Bacashihua auf. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 20  
gespielten Minuten.
Im zweiten Drittel dann zunächst die kalte Dusche für die Hausherren.  
Nach nur 55 Sekunden drückte Ryon Moser den Puck im Gewühl irgendwie  
über die Linie. Doch die Deggendorfer blieben dran und konnten  
schließlich in der 28. Minute selbst den ersten Treffer erzielen.  
Vladislav Filin versenkte nach einem Gläßl-Schuss den Abpraller zum  
verdienten 1:2. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb  
es bis zur zweiten Pausensirene bei diesem Spielstand.
Im Schlussabschnitt drückten die Hausherren dann auf den Ausgleich und  
wurden in der 49. Minute schließlich für die Bemühungen belohnt. Einen  
Konter über Andrew Schembri und Kyle Just schloss Aaron Reinig per  
Direktabnahme zum umjubelten Ausgleich ab. Im weiteren Spielverlauf  
sollte schließlich kein weiterer Treffer mehr fallen, sodass es in die  
Verlängerung ging.
Dort lieferten sich beide Teams einen intensiven Schlagabtausch, bei  
dem jedoch kein Team die Partie für sich entscheiden konnte. Das Spiel  
sollte also im Penaltyschießen entschieden werden und dort avancierte  
dann DSC-Topscorer Kyle Gibbons zum Matchwinner.
Damit kann der Deggendorfer SC das erste Spiel unter Neu-Trainer Kim  
Collins siegreich gestalten und reist nun am kommenden Sonntag nach  
Bayreuth. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen gegen Bayreuth mit 5:4
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 5:4 (2:1; 2:1; 1:2) gewonnen. Vor 3108 Zuschauern brachten Dennis Palka (3.) und Jordan Knackstedt (8.) den Gastgeber in Führung. Michal Bartosch (18.) erzielte den Anschlusstreffer für Bayreuth. Doch im zweiten Drittel legten Jordan Knackstedt (24.) und Nick Huard (27.) im Powerplay nach. Erneut war Bartosch jedoch kurz vor der Pausensirene für Bayreuth erfolgreich (40.). Simon Mayr (41.) legte im Powerplay nach. In Unterzahl markierte Huard das 5:3 (43.), abermals legte Nicklas Mannes jedoch für Bayreuth nach (47.).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Ich bin ehrlich, Bayreuth hätte heute durchaus einen Sieg mitnehmen können. Marco Eisenhut hat uns im Spiel gehalten. Die heutige Partie hat gezeigt, warum wir in der Tabelle dort stehen, wo wir stehen. Wir benötigen zu viele Chancen, halten uns nicht immer an unsere Spielvorgabe. Wir hatten Glück – und das habe ich den Jungs auch direkt nach dem Spiel in der Kabine gesagt.“
Tigers-Coach Petri Kujala: „Im ersten Drittel haben wir zwei Gegentore bekommen und Fehler gemacht, die uns nicht so oft passieren. Dresden ist aktuell gerade im Powerplay sehr gut drauf. Beim Stand von 4:1 hätte man meinen können, es wird eine klare Sache. Aber meine Mannschaft hat sich trotzdem nicht aufgegeben. Das ist es, was gerade in dieser Phase der Saison zählt.“
Am Sonntag, 10. Februar um 17 Uhr sind die Dresdner Eislöwen bei den Eispiraten Crimmitschau gefragt.
  
    
Löwen Frankfurt
Letztes Derby der Hauptrunde
(DEL2)  Am Sontag, den 10. Februar kommt es in Bad Nauheim zum letzten Hessenderby mit Frankfurter Beteiligung in der regulären Saison 2018/2019 der DEL2. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 18:30 Uhr.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Die Partie wird zudem Live auf SpradeTV übertragen.
Die Löwen konnten auch gegen die Lausitzer Füchse einen Sieg feiern. Mit dem vierten „Dreier“ in Folge konnte man die Tabellenführung verteidigen und steht mit einem Punkt Vorsprung auf die Towerstars aus Ravensburg da.
Gegen die Lausitzer Füchse konnte sich neben Neuzugang David Skokan (drei Assists) vor allem Tim Schüle in Szene setzen. Gleich an vier Treffern war er beim 5:1 beteiligt (zwei Tore, zwei Assists). Auch im Derby wird Kapitän Adam Mitchell den Goldhelm tragen, den er sich mit 21 Toren und 40 Vorlagen hart erarbeitet hat. Sein nächster Verfolger ist Eddie Lewandowski (55 Punkte).
Die Bad Nauheimer können mit der bisherigen Saisonbilanz sehr zufrieden sein und sich über den vierten Tabellenplatz freuen. Von den letzten 19 Spielen haben die Roten Teufel 15 Partien gewonnen. Im letzten Spiel gegen Ravensburg mussten die Jungs von Christof Kreuzer die erste Niederlage nach vier Siegen hinnehmen. In der Verlängerung verloren die Kurstädter mit 4:5.
Topscorer der Bad Nauheimer ist Dustin Sylvester mit 22 Toren und 38 Assists (60 Punkte). Sein größter Verfolger ist Bruder Cody Sylvester (48 Punkte).
Obwohl die Löwen in der Tabelle stets vor den Roten Teufeln standen, liegen die Bad Nauheimer im direkten Vergleich immer noch vorne. Von 19 Derbys in der DEL2 gewannen die Löwen nur sieben Spiele – allerdings erzielten sie trotzdem mehr Tore (59:52).
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt den Tölzer Löwen in der Verlängerung mit 3:4
(DEL2)  Am 45. Spieltag unterlag der ESV Kaufbeuren vor 2.846 Zuschauern den Tölzer Löwen nach Verlängerung mit 3:4. Die Allgäuer hatten eine Strafzeitenreiche Partie lange im Griff und führten bis in die Schlussminuten, bevor Tölz das Spiel drehte und ein Ausgleich in den Schlusssekunden den Kaufbeurer Punkt erst noch sichern musste. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Osterloh und Julian Eichinger musste Coach Andi Brockmann heute auch auf Denis Pfaffengut, Simon Schütz, Jonas Wolter, Ossi Saarinen, Steven Billich und Stefan Vajs verzichten. So hütete einmal mehr Marci Henne das Tor der Joker. Dieser stand auch gleich in der ersten Minute im Mittelpunkt, als Lubor Dibelka einen aussichtsreichen Nachschuss nicht ins Tor brachte. Auf der Gegenseite sollte es zwei Minuten dauern, bis auch Ben Meisner gegen Ma x Schäffler und Markus Lillich parieren musste. Nachdem Andreas Pauli mit einem hohen Stock Lubomir Stach foulte, ging es für den Tölzer vier Minuten auf die Strafbank. Kaufbeuren startete gut in die Überzahl, doch wehrte Ben Meisner Branden Gracels Direktabnahme noch ab. Der folgende Wechsel einer durch die Ausfälle neu formierten Reihe war jedoch geprägt von einigen Unstimmigkeiten, die den Löwen die besseren Chancen ermöglichten. So scheiterte Johannes Sedlmayer nach einem Fehler im Spielaufbau allein vor Marci Henne. Besser machte dies dann Branden Gracel. Der Kanadier tankte sich rechts durch und traf über die Schulter Ben Meisners zum 1:0. Der ESVK hatte das Momentum und jetzt auch ein spielerisches Übergewicht. Dies hätte kippen können, als die Löwen nach zwölf Minuten zum ersten Mal in Überzahl agierten, doch die einzige nennenswerte Möglichkeit hatten die Hausherren, als Sami Blomqvist allein vor Ben Meisner auftauchte. Mit dem Ablauf der Strafzeit war erneut Ben Meisner gefordert, als dieser einen Konter von Alexander Thiel und Phillip Messing im letzten Augenblick entschärfte. Danach leisteten sich die Oberbayern zwei Strafzeiten in Folge. Das erste Penalty Killing war zwar noch erfolgreich, doch beim Zweiten ließ Joey Lewis die Heimkurve jubeln. Nachdem er den Puck aus dem Slot zurückgelegt bekam, nutzte er die Unruhe vor Ben Meisner und traf zum 2:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause. Die Löwen kamen im zweiten Drittel verbessert aus der Kabine. In Überzahl verpassten sie einen Torerfolg noch, als Marci Henne mit einer Glanzparade einen abgefälschten Schuss abwehrte. Luca Tosto kam dem Tor schon deutlich näher, doch sein Schuss landete in der 26. Minute am Pfosten. Dafür folgte für die Tölzer ausgerechnet in Unterzahl der Anschlusstreffer als Marci Henne der Puck an der Bande versprang und Yannick Drews dankend zum 2:1 einschob. Die Hausherren waren nun etwas verunsichert und hatten es ihrem Torwart zu verdanken, der mit der Fanghand Yannik Drews sicheren Ausgleichstreffer entschärfte. Bei einer der wenigen guten Konter blieb dann Ben Meisner der Fels in der Brandung, als dieser zuerst Branden Gracels Schuss sowie die direkten Nachschüsse von Sami Blomqvist und Joey Lewis parierte. Die Partie wurde nun etwas hitziger und beidseitig folgten Strafzeiten. Eine weitere Unterzahl überstand der Eissportverein dank eines aggressiven Unterzahlspiels gut und da sich in der Folge ein Schlagabtausch auf Augenhöhe bot, sollten in diesem Drittel keine Tore mehr fallen. Das Schlussdrittel begann für die Löwen mit einer Schrecksekunde. Ben Meisner verlor die Scheibe vor dem Tor und bot Sami Blomqvist die Chance, doch dieser wurde durch ein Haken gestoppt. In der folgenden wie auch in einer im Anschluss folgenden Powerplaysituation verpasste es der ESVK den alten Abstand wieder herzustellen. So war Marci Henne erneut gefordert, in einer Unterzahl den Ausgleich zu verhindern. Dies gelang dem Schlussmann mit zwei sehr starken Paraden auch. Nach Ablauf der Strafzeit schickte Philipp de Paly mit einem langen Pass Joey Lewis allein auf Ben Meisner, doch scheiterte dieser an der Latte. Dasselbe Bild bot sich auch eine Minute später, als Joey Lewis während einer doppelten Überzahl erneut am Gestänge scheiterte. Tölz überstand diese zwei Minuten mit nur drei Feldspielern und hielt sich die Chance auf den Ausgleich offen. Dies sollte den Oberbayern auch gelingen, als Kevin Wehrs einem Schussblock geschickt auswich und aus bester Distanz in der 57. Minute zum 2:2 traf. Die Hausherren waren kurzzeitig von der Rolle und Lubor Dibelka ließ nur eine Minute später den Tölzer Führungstreffer folgen. Kaufbeuren war nun im Zugzwang, um hier heute Punkte mitnehmen zu können. So drückten die Rot-Gelben in den Schlussminuten auf den Ausgleich und bekamen gar noch die Chance in Überzahl. Mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis zog Sami Blomqvist 37 Sekunden vor dem Ende ab und traf zum 3:3 Ausgleich. Somit ging es also in die Verlängerung, in der nach mehreren guten Möglichkeiten des ESVK der Tölzer Luca Tosto das Siegtor schoss. Gästetrainer Scott Beattie sah sein Team im ersten Drittel noch nicht bereit zu spielen. Es war ein sehr guter Charaktererfolg seines Teams wegen vieler Ausfälle. Man habe im ersten Drittel nicht schlecht angefangen, doch der letzte Punch zum Tor habe gefehlt so Brockmann. Im zweiten Drittel habe sich das Spiel etwas gedreht. Er sah im Schlussdrittel den Knackpunkt bei den vergebenen Überzahlsituationen. 
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS ZIEHEN ALLE REGISTER DER DRAMATIK
(DEL2)  Im Spitzenspiel gegen den EC Bad Nauheim haben sich die Towerstars für Kampf und Moral mit zwei Punkten belohnt. Bis zur 47. Minute lagen die Cracks von Trainer Rich Chernomaz mit 2:4 zurück, doch am Ende feierten rund 2800 Zuschauer in der CHG Arena einen 5:4 Erfolg nach Verlängerung.
Die Oberschwaben hatten einen vielversprechenden Start ins Spiel. Nachdem sich beide Mannschaften in den ersten drei Minuten zunächst noch abtasteten, gelang David Zucker nach 191 Sekunden die 1:0 Führung. Vor dem Torraum drehte sich der Ravensburger Stürmer einmal um die eigene Achse und schob trocken zum 1:0 ein. Auch danach waren die Towerstars die engagiertere Mannschaft. Bad Nauheim präsentierte sich doch etwas defensiver eingestellt, als zunächst erwartet. Die Chancendichte auf Ravensburger Seite war hoch, allerdings fehlten Konsequenz und das nötige Quäntchen Glück im Abschluss. Die Gäste legten rund sechs Minuten vor der ersten Pause beim Tempo allerdings eine Schippe drauf. Ein Pfostenschuss war da auch prompt ein Warnsignal, das sich zweieinhalb Minuten später konkretisierte. Dustin Sylvester staubte aus halbrechter Position zum 1:1 ab, Calvin Pokorny saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank.
Der zweite Spielabschnitt hatte insgesamt mehr Tempo im Spiel, an den prinzipiellen Verhältnissen änderte sich nichts. Die Towerstars waren die engagiertere Mannschaft, Bad Nauheim agierte aber sehr kompakt in der eigenen Zone. Nach rund vier Minuten war die Gäste-Defensive vor Torhüter Felix Bick aber erneut geknackt und Robby Czarnik schlenzte zum 2:1 ein. Der US-amerikanische Stürmer machte die Szene aber äußerst spannend, denn er legte sich die Scheibe gleich zweimal zurecht.
Fünf Minuten später war die Führung jedoch schon wieder hinfällig. Drei Sekunden vor Ablauf einer Strafe gegen Vincenz Mayer schob Zach Hamill den Puck zum 2:2 Ausgleich ein. Die Towerstars verdauten den Gegentreffer aber vermeintlich locker, machten weiterhin Druck und verleiteten so den Gegner zu Strafzeiten. Gleich dreimal hatten die Hausherren einen Mann mehr auf dem Eis, Zählbares sprang trotz hochkarätigster Möglichkeiten allerdings nicht heraus. So ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die zweite Pause, dass das wohl dramatischste Schlussdrittel der bisherigen Hauptrunde bevor stand, ahnten die Zuschauer da natürlich noch nicht.
Die Towerstars starteten mit viel Zug zum Tor in die letzten 20 Minuten, doch ein derber Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Nach nur zwei Minuten wurde Dalhuisen im Rückraum angespielt, dessen verdeckter Handgelenkschuss zischte Jonas Langmann zum 2:3 durch die Beinschienen. Als Densi Shevyrin weitere vier Zeigerumdrehungen später die Towerstars mit einem Unterzahlbreak für einen Puckverlust mit dem 2:4 bestrafte, schien die Partie eigentlich schon gelaufen. Die meisten der Angriffsbemühungen wirkten verkrampft und durchsichtig, so auch die Überzahlspiele. Sechseinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit wurde eine weitere Strafe gegen Bad Nauheim allerdings zur Schlüsselszene. Louke Oakley ließ den Puck bei einem Befreiungsversuch über die Glasumrandung segeln, diesmal sollte das Ravensburger Powerplay erfolgreich sein und Olivier Hinse schaffte mit dem 3:4 den direkten Anschlusstreffer.
Der sorgte auf Ravensburger Seite für neuen Schwung, fortan spielte sich das Spielgeschehen fast nur noch im Drittel der Gäste ab. Der immer noch stärker werdende Druck nagte offensichtlich an den Nerven der Roten Teufel aus der hessischen Kurstadt. 36 Sekunden vor Ende lupfte diesmal Zach Hamill einen Puck auf die Tribüne, jetzt winkte den bereits ohne Torhüter agierenden Towerstars sogar eine doppelte Überzahl. Mit den heruntertickenden Sekunden im Nacken rackerten sich die Oberschwaben mit den Anfeuerungsrufen der Zuschauer vor das gegnerische Tor und vier Sekunden vor der Schlusssirene ließ Matthieu Pompei die CHG Arena mit Jubel regelrecht beben – 4:4.
In der erforderlichen Verlängerung waren die Towertars ebenfalls die tonangebende Mannschaft. Es folgten gute Einschussmöglichkeiten im Sekundentakt und nach zwei Minuten und 20 Sekunden war der Spuk auch vorbei. David Zucker schlenzte die Scheibe aus der Halbdistanz entschlossen zum 5:4 in die Maschen.
  
    
Tölzer Löwen
Gron sichert den Extrapunkt
(DEL2)  In Kaufbeuren zu gewinnen ist schwer. Das Ganze nach einem 0:2-Rückstand zu schaffen, nahezu unmöglich. Doch den Tölzer Löwen gelang am Freitagabend das Kunststück. Mit 4:3 (0:2, 1:0, 2:1, 1:0) nach Verlängerung setzten sich die verletzungs- und krankheitsgeschwächten Buam durch. Wohl kaum einer der 2846 Zuschauer in der erdgas schwaben arena hätte nach dem 2:0 für Kaufbeuren noch einen Pfifferling auf die Gastmannschaft gesetzt. Doch in Bad Tölz ist das Aufgeben schon länger keine Option mehr. Nach einem ersten Drittel mit vielen Strafzeiten auf Löwenseite, die vom ESVK zur Führung genutzt wurden, bissen sich die Buam besser in die Partie hinein. "Im ersten Drittel waren wir nicht bereit. Das ist vor allem mein Fehler gewesen", so Löwencoach Scott Beattie. Doch der Italo-Kanadier fand in der ersten Pause offensichtlich die richtigen Worte. "Danach haben wir mehr auf Körper gespielt", freute sich Beattie. Die Löwen hatten im zweiten Drittel mehrere gute Chancen. Das einzige Tor im Mittelabschnitt entstand allerdings eher zufällig. Marc-Michael Henne, der den ausgefallen Stammgoalie Stefan Vajs im ESVK-Tor ersetzte, leistete sich in eigener Überzahl einen Fauxpas. Sein Pass landete genau auf der Kelle von Yannick Drews, der ins leere Gehäuse vollstreckte. Allgemein gab es in der Partie viele Strafzeiten. Das Schiedsrichtergespann hatte sich für eine kleinliche Regelauslegung entschieden und diese bis zum bitteren Ende durchgezogen. Die beiden Löwentore im Schlussdrittel, die die Partie zwischenzeitlich drehten, fielen dennoch in spielerischer Gleichzahl. Erst erzielte Kevin Wehrs - nach einem schönen Move und platzierten Schuss - den Ausgleich. Dann drehte Lubor Dibelka das Spiel komplett. Die drei Punkte waren zum Greifen nahe, doch als mit Casey Borer erneut ein Löwe in einer 50:50-Situation hinausmusste, nutzte Kaufbeuren die doppelte Überzahl zum 3:3. Sami Blomqvist hämmerte die Scheibe von der blauen Linie an Ben Meisner vorbei. In der Verlängerung entwickelte sich ein munteres Hin- und Her. Unzählige Male entstanden Breakaway-Chancen. In der 64.Minute nutzte Tyler Gron seine Möglichkeit mit dem perfekten Schuss ins rechte Kreuzeck. Der erste Treffer für Gron im Löwentrikot. "Das habe ich gebraucht", stellte der Torjäger im Nachhinein klar. Auch ESVK-Coach Andreas Brockmann zollte den Tölzern Tribut: "Bad Tölz hat sich das erkämpft. Sie sind mittlerweile eine andere Mannschaft. Sie spielen druckvoll, sind immer gefährlich". Bei den Löwen fielen sechs Stammspieler aus. Auch unter den aktiven Akteuren gab es Vorboten von Krankheitserregern. Gerade deshalb entschied sich Scott Beattie den Buam übers Wochenende freizugeben. Da erst am Dienstag die nächste Partie (Heimspiel gegen Bietigheim) ansteht, wohl eine vernünftige Entscheidung. "Die Jungs haben sehr hart gearbeitet, ich bin stolz auf sie", so Beattie abschließend.
  
    
ECDC Memmingen
Nächstes Derby vor der Brust: Indians in Sonthofen
(OLS)  Am Sonntagabend (18 Uhr) geht es für den ECDC Memmingen ins Oberallgäu. Beim ERC Sonthofen steigt ein weiteres Derby für die Maustädter. Alle bisherigen Partien entschieden die Indians für sich.
Als letztes Team in die Meisterrunde der Oberliga-Süd gerutscht, hat der ERC Sonthofen mittlerweile kaum noch Chancen auf die Play-Offs. Während Lindau und Höchstadt um den 8. Rang kämpfen, müssen die Bulls von Platz 10 aus zu sehen. Dabei sah es teilweise so aus, als könnten die Schwarz-Gelben noch einmal in das Rennen eingreifen, als sie gegen Weiden, Höchstadt und Lindau punkten konnten. Doch weitere Niederlagen, darunter ein 2:12 gegen Landshut und ein 1:8 gegen Selb ließen diesen Traum platzen. Dabei kann der ERC mitunter starke Spieler aufbieten. Lukas Slavetinsky, Abwehrchef und Sportlicher Leiter in Personalunion, steht mit 40 Punkten an der Spitze der Scorerwertung. Ihm folgen mit Fabian Voit und Petr Sinagl zwei Angreifer aus dem eher dünn besetzten Kader des ERC. Auf einen Leistungsträger können sich die Sonthofner aber meist verlassen, Torhüter Glatzel bietet überwiegend starke Leistungen, doch er allein kann den ERC nicht in höhere Tabellenregionen führen.
Die Indians wollen und müssen im Oberallgäu punkten, wollen sie weiter im Kampf um den 5. Platz dabei sein. Bislang gab es vier Siege in den Allgäu-Derbys dieser Saison, auch wenn einige davon nur sehr knapp zustande kamen. Auf Unterstützung der Fans können sich die Rot-Weißen auf jeden Fall verlassen, erneut werden einige hundert Anhänger das Team unterstützen.
Das Spiel wird vom EC Sonthofen auch mit einer besonderen Aktion versehen, 2€ des Eintrittspreises gehen direkt an die Kartie der Not. Zusätzlich sind die Eintrittspreise bereits um 2€ reduziert, so dass die „Bulls“ auf ein volles Haus am Sonntag um 18 Uhr hoffen.
  
    
Starbulls Rosenheim
8:4 gegen Sonthofen – dritter Starbulls-Sieg in Folge
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel gegen die Bulls vom ERC Sonthofen mit 8:4 gewonnen und damit ihren dritten Sieg in Folge gefeiert. Gegen die Allgäuer verstand es die Mannschaft von Manuel Kofler, jeweils dann nachzulegen, wenn der Gegner wieder herankam. Die 1.882 Zuschauer im emilo-Stadion sahen am 9. Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd daher eine unterhaltsame Partie mit dem Premierentor von Felix Linden, einem Unterzahltreffer von Alexander Höller und einem Doppelpack von Vitezslav Bilek.
Gegner Sonthofen war mit nur 14 Feldspielern und nur einem Torhüter angereist, verkaufte sich aber dennoch gut. Die Starbulls waren zwar von Beginn an das dominierende Team, agierten im Abschluss aber nicht so zielstrebig und in der Defensive nicht so konsequent wie beim letzten Auftritt gegen Memmingen. Die 2:0-Fühurung zur ersten Pause entsprang einem Doppelschlag in der 8. Spielminute. Zunächst versenkte Felix Linden die Scheibe nach überlegtem Rückpass von Robin Slalina aus halblinker Position über die Fanghand von Torwart Roman Steiger im rechten Eck; es war der erste Saisontreffers des im Januar aus Bayreuth zu den Starbulls gestoßenen Verteidigers. Nur eine gute halbe Minute später legte Michael Baindl nach und traf nach Rückpass von Chase Witala gegen die Reaktionsrichtung vom Gästekeeper flach ins lange Eck.
Im zweiten Spielabschnitt wurde das zu lässige Abwehrverhalten der Hausherren prompt bestraft. Martin Guth hätte schon mit seinem „Bauerntrick“ erfolgreich sein müssen, verfehlte aber das völlig offene kurze Eck des Rosenheimer Gehäuses, doch Fabian Voit staubte problemlos zum 2:1-Anschlusstreffer ab. Darauf antworteten die Gastgeber mit einem weiteren Doppelpack. Zunächst traf Matthias Bergmann im Powerplay von der blauen Linie via Innenpfosten zum 3:1 (28.), exakt eine halbe Minute danach fand Vitezslav Bilek nach einer Einzelleistung aus dem linken Bullykreis die Lücke im kurzen Eck – 4:1 (29.). Noch sehenswerter war aber Bileks zweiter Treffer drei Minuten später, als er bei einem Solo-Lauf nicht zu halten war und schließlich im Fallen zum 5:2-Zwischenstand vollstreckte (32.). Zuvor hatte Sonthofens erst 17-jähriger Robert Kneisler, Förderlizenspieler der Bietigheim Steelers, auf 4:2 verkürzt (31.). Die Bulls aus Sonthofen suchten weiterhin munter die Offensive. Tscheche Martin Frolik traf den Pfosten, wobei Starbulls-Keeper Luca Endres die Scheibe noch entscheidend mit der Fanghand ablenkte. Kurz vor der zweiten Pausesirene war Endres, der zum Bewahren von Spielpraxis diesmal an Stelle von Lukas Steinhauer ran durfte, aber völlig chancenlos: Fabian Voit lenkte einen von Robert Kneisler abgegebenen Schuss unhaltbar zum 5:3 in die Maschen (38.).
Ins letzte Drittel starteten die Starbulls in Unterzahl – und waren dennoch erfolgreich. Michael Baindl bediente nach einem Fehler in der Sonthofener Defensive Alexander Höller, der fuhr von der Seite auf das Gästetor zu und vollstrecke im Fallen zum 6:3 ganze 38 Sekunden nach Wiederbeginn. Ein weiteres Mal konnten die Gäste verkürzen, erneut gegen eine – diesmal in Unterzahl – zu pomadig agierende Starbulls-Abwehr. Daniel Rau brachte sich durch ein Körpertäuschung in Schussposition und markierte aus der Halbdistanz ins rechte obere Eck einen zweiten Treffer des Spiels – 6:4 (48.). Doch erneut hatten die Grün-Weißen eine passende Antwort parat – ein Merkmal, das sie in der laufenden Spielzeit zuvor so oft vermissen ließen. Christoph Echtler scheiterte mit einem Flachschuss noch am Pfosten, doch Robin Slanina schaltete schnell und abgeklärt, um das Spielgerät aus spitzem Winkel zu versenken, ehe Torwart Steiger sich zurückorientieren konnte (48.). Für einen sehenswerten Schlusspunkt sorgte schließlich Chase Witala, indem er mit etwas Abschlussglück ein herrliches Solo mit dem Treffer zum 8:4 krönte (59.).
Die nächste Chance auf Punkte haben die Starbulls Rosenheim am Sonntag, wenn sie auswärts gegen die Lindau Islanders antreten. Spielbeginn am Ufer des Bodensees ist um 18 Uhr. Das nächste Heimspiel der Starbulls ist dann ein echter Kracher: Am kommenden Freitag ist der oberbayerische Rivale EC Peiting an der Mangfall zu Gast. Spielbeginn gegen den Tabellenzweiten im emilo-Stadion ist dann um 19:30 Uhr. Eintrittskarten für dieses Topspiel sind jederzeit online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich.
  
    
VER Selb
Debakel Teil 2: Wölfe gehen in Landshut gnadenlos unter
(OLS)  Das war ganz und gar nix. Unsere Wölfe erneut völlig aus dem Tritt und meilenweit von der Form der ersten Spieltage der Meisterrunde entfernt. Nach dem 1:11 Debakel letzte Woche in Regensburg gab es in Landshut eine bittere Fortsetzung des Ganzen. Beim Tabellendritten setzte es für unsere Mannen eine überaus deutliche 0:9 Klatsche. Defensiv zu instabil und anfällig für Konter, mangelhaftes Zweikampfverhalten, keine Schüsse blockend und in der Offensive ohne nennenswerte Durchschlagskraft - alles Faktoren, die zu diesem bitteren Spielausgang aus Selber Sicht führten.
Es lief nichts zusammen und irgendwie alles gegen unsere Wölfe – so das ernüchternde Fazit des Auftaktdrittels. 4:0 Führung für einen klar tonangebenden stark aufspielenden Gastgeber, zu allem Überfluss musste Müller frühzeitig verletzungsbedingt nach einer abgefälschten Scheibe ins Gesicht vom Eis in die Kabine. Spielerisch lief bei uns wenig bis gar nichts zusammen, anders bei den Gastgebern, die bereits nach 15 Sekunden in einem Überzahlspiel die Wölfe Defensive ordentlich unter Druck setzten. Deske hatte gleich einige gute Szenen, parierte gegen Baßler, später gegen Kronthaler und Förster. Nach einer weiteren überstandenen Unterzahl nutzte der Hausherr eine Unordnung in unserer Defensive zur Führung aus. Mit Ausnahme einer Chance von Gare, lief alles nur in Richtung des Selber Tors. Landshut kombinierte gut und ließ Gegner und Scheibe laufen – das 2:0 der verdiente Lohn. Dem nicht genug. Routinier Abstreiter schraubte mit einem kuriosen Treffer das Ergebnis auf 3:0, ehe Baßler einen schnell vorgetragenen 2/1 Konter mit dem 4:0 abschloss, Abstreiter traf später nur den Pfosten.
Das Positivste zuerst: Müller kam wieder zurück auf das Eis. Die von den wenig mitgereisten Wölfe-Fans erhoffte Aufholjagd blieb jedoch leider aus. Landshut mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken ließ es ruhiger angehen, mehr Spielanteile für uns bedeutete dies aber keineswegs. EVL-Goalie Berger hatte einen ruhigen Arbeitstag, anders auf der anderen Seite. Aufgrund Schlittschuhproblemen bei Deske gab es unmittelbar nach Wiederbeginn ein kurioses, munteres, zweimaliges Hin – und Herwechseln zwischen Deske und Kümpel. Kümpel war es, der bei seinem ersten Kurzeinsatz das 5:0 kassierte und dabei bei Ostwalds Fernschuss von der blauen Linie nicht gut aussah. Die Landshuter Fangemeinde obenauf mit Standing Ovations, als Forster wenig später das halbe Dutzend perfekt machte. In der Schlussphase fingen wir uns etwas und hatten auch endlich mal einige nennenswerte Einschussmöglichkeiten. Die Größte dabei vergab Gollenbeck in aussichtsreicher freistehender Position, auch Zimmermann zielte am Tor und Selber
Ehrentreffer vorbei.
Das muntere Scheibenschießen aus Landshuter Sicht nahm ungehindert seinen Lauf. 34 Sekunden waren von der Uhr, da klingelte es erneut im Selber Tor – Pelletier mit dem siebten Streich. Unsere Wölfe ohne nennenswerte Entlastungsangriffe, die Leichtigkeit der letzten Wochen, wo unser Rudel auch spielerische Glanzlichter setzte, wie weggeblasen. Nach vorne ging wenig bis gar nichts, zu ungenau unsere Pässe im Spielaufbau. Das stellenweise Bemühen um den möglichen Selber Ehrentreffer war durchaus zu erkennen, aber Landshut stand gut und unsere Jungs kamen nicht in die richtige Abschlussposition. Es waren die Hausherren, die weiterhin die gefährlicheren Torszenen produzierten und das Ergebnis mühelos nach oben schraubten. Plihal mit dem 8:0 für seine Farben – ein stark vorgetragener Angriff über vier Stationen und der Torschütze ließ Deske keine Abwehrmöglichkeit. Letztere hatte auch keinerlei Chance bei Gegentreffer Nummer 9. Ehl verzögerte clever und Deske musste zum achten Male den Puck aus dem Netz fischen. Nicht nur für ihn ein ganz bitterer Eishockeyabend.
  
    
Crocodiles Hamburg
Scorpions stachen zu
(OLN)  Das war der erwartet schwere Abend für die Crocodiles Hamburg, bei den Hannover Scorpions in Mellendorf.  Mit 4  zu 0  siegten die Skorpione deutlich gegen ihre Gäste von der Elbe.
Die Hamburger waren mit 6 Verteidigern und 9 Stürmern angereist, Phil Miethling spielte in der Verteidigung,  im Tor stand heute Matze Rieck.  Und sie waren nicht gekommen, um zu verlieren. Das erste Drittel verlief recht ausgeglichen,  erst in der 13. Minute gelang Chad Niddery ein Tor für die Gastgeber. Eine zweiminütige Überzahl in der 16. Minute konnten die Crocodiles leider ebenso wenig nutzen, wie eine weitere Strafzeit am Beginn des zweiten Drittels. Im Gegenteil, dieser Spielabschnitt brachte die Mellendorfer auf die Siegerstraße:  Marian Dejdar in der 25. Minute und Marius Garten in der 39. Minute, erhöhten für die Scorpions auf 3 zu 0.
Im Schlussdrittel wurde es nicht leichter.  Kaum 5 Minuten gespielt, da konnte Niddery seinen zweiten Treffer erzielen.  4-0 für die Hausherren und die Beine der Hamburger wurden schwerer. Zwei Strafzeiten durch Björn Bombis in der 47. Und Robin Thomson in der 54. Minute, brachten die Crocodiles noch zweimal ins Powerplay, von denen aber keines genutzt werden konnte. Es blieb beim 4 zu 0 für die Hannover Scorpions. Gut gespielt, gut gekämpft, aber keine Punkte für Hamburg, „Die müssen wir uns jetzt eben in Berlin holen“, so ein Fan nach dem Spielende.
Die Schussstatistik spricht eine klare Sprache. Mit 45 Schüssen auf das Hamburger Tor, zeigten die Scorpions hier ein klares Übergewicht. Hamburg schoss 27 mal auf den gegnerischen Kasten. Schiedsrichter Carsten Lehnhardt hatte wenig Mühe mit der Partie. Es gab nur 8 Strafminuten für Hannover  und 2 für disziplinierte Hamburger.
Weiter geht’s erst am nächsten Freitag, auswärts gegen Preussen Berlin.  Das nächste Heimspiel startet am Sonntag, dem 17.2.2019 um 16 Uhr in Hamburg-Farmsen.
  
    
Herner EV
ESC Wohnbau Moskitos Essen - Herner EV 6 : 2 (0:0,2:1,4:1)
(OLN)  Jede Serie geht leider einmal zu Ende. Der Herner EV hatte zuletzt elfmal in Folge immer Punkte geholt, nun musste er am Freitagabend in Essen bei den Moskitos eine 2:6-Niederlage hinnehmen. „Ich habe zwei Drittel lang ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Im letzten Abschnitt hat meine Mannschaft die Geduld verloren, wurde zu offensiv und hat hinten aufgemacht. Diese Lücken hat der Gegner dann schonungslos ausgenutzt“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher. In der Tat hatten die Grün-Weiß-Roten in den ersten zwanzig Minuten sogar leichte Vorteile und ein Chancenplus und konnten dann in der 24. Minute sogar mit 1:0 in Führung gehen, aber die Gastgeber drehten zur Mitte der Spielzeit ihren Rückstand in eine 2:1-Führung um. Im letzten Abschnitt kamen zu viele Strafzeiten bei den Grün-Weiß-Roten hinzu, so dass spätestens nach dem Essener Doppelschlag in der 46. und 47. Minute zum vorentscheidenden 4:1nicht mehr viel hinzuzusetzen war. Beim HEV fehlte verletzungsbedingt Sören Hauptig, Verteidiger Nicolas Geitner spielte für seinen Stammverein Bad Nauheim. Stürmer Mark Ledlin kam für Kassel zum Einsatz, die Huskies benötigten ihn früher als erhofft. Damit kann er nicht mehr auf die notwendige Anzahl von Einsätzen im Trikot der Gysenberger kommen um für die Playoffs spielberechtigt zu sein. Aber vielleicht kann er noch in dem ein oder anderen HEV-Spiel der Hauptrunde helfen wichtige Punkte zu holen.
Von Beginn an entwickelte sich ein sehr schnelles und hart umkämpftes körperbetontes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich innerhalb eines insgesamt fairen Rahmens nichts. Die erste Chance hatte Nils Liesegang nach 23 Sekunden, die nächste Lois Spitzner nach zwei Minuten. HEV-Keeper Björn Linda musste in der 4. Minute sein Können beweisen. Auch wenn in Abschnitt eins keine Tore fielen war die Partie dennoch attraktiv und spannend. So hatte z.B. Nils Liesegang (9. Minute) die nächste Chance, Lois Spitzner (11.) eine weitere, ebenso Marcus Marsall (12.) und Philipp Kuhnekath (13.). Ein besonderes Kunststück zeigte Brad Snetsinger eine Minute vor der ersten Pause, als er im Zweikampf den Schläger nicht schnell genug auf dem Eis hatte, stattdessen den Puck mit dem Stockende aus der Gefahrenzone spielte. Danach gab es noch eine gute Chance für Nils Liesegang sowie Dennis Thielsch im Nachschuss, aber noch blieb es torlos. Das änderte sich in Abschnitt zwei. Eben noch hatte Björn Linda in der 24. Minute retten können, da stand beim schnellen Gegenzug 15 Sekunden später Brad Snetsinger am linken Essener Torpfosten frei und konnte den Puck zum 0:1-Spielstand einschieben. Weitere Herner Chancen folgten durch Mike Schmitz und erneut Brad Snetsinger sowie Marcus Marsall. Aber dann kamen die Moskitos immer stärker auf und nutzten in der 31. Minute ihre erste Überzahl zum 1:1-Ausgleich. Der HEV wurde in der Abwehr offener, obwohl Danny Albrecht vor dem Spiel noch ausdrücklich davor gewarnt hatte. Die Gastgeber nutzten nun häufiger die sich bietenden Lücken und konnten in der 34. Minute mit 2:1 in Führung gehen. Noch waren die Grün-Weiß-Roten aber gut im Spiel und Dennis Thielsch hatte gleich zwei Möglichkeiten in kurzer Folge auf dem Schläger. Das letzte Drittel begann mit einer Strafzeit gegen den HEV, aber die Gysenberger hielten dem Druck stand und hatten sogar eine gute Break-Möglichkeit durch Lois Spitzner, der eine gute Hereingabe von Brad Snetsinger nur knapp verpasste. Als die Moskitos in der 47. Minute im Nachschuss das 3:1 markieren konnten, der HEV die nächste Chance nicht nutzen konnte, stattdessen die Gastgeber 61 Sekunden nach ihrem dritten Treffer den vierten folgen ließen, da war mindestens mit dem 4:1 eine Vorentscheidung gefallen. Danny Albrecht nahm noch eine Auszeit, aber ein erneuter Essener Überzahltreffer nach 55 Minuten besiegelte endgültig das Schicksal. Brad Snetsinger konnte zwar noch einmal auf 5:2 verkürzen aber ein Schuss ins leere Herner Tor sorgte in der 59. Minute für den 6:2-Endstand.
  
    
EHC Klostersee
HC Landsberg Riverkings – EHC Klostersee 6:4 (1:1, 3:0, 2:3)
(BYL)  Der "Lieblingsgegner" des EHC Klostersee werden die Riverkings aus Landsberg in dieser Saison nicht mehr werden. Zum dritten Mal trafen die Grafinger auf den Ligarivalen aus der Lechstadt, die beiden Hauptrunden-Begegnungen in der Bayernliga mit eingerechnet. Zum dritten Mal ging es sehr kampfbetont und eng herunter und auch in diesem dritten Treffen am Freitagabend zum Abschluss der Hinrunde in der Verzahnung gingen die Grafinger leer aus. Das finale 4:6 kassierten die Rot-Weißen 15 Sekunden vor Spielende in den von Torhüter Dominik Gräubig längst verlassenen Kasten per "empty-net". Kurz davor fehlte das notwendige Puckglück, als die schwarze Hartgummischeibe vor dem sperrangelweit offenen Riverkings-Gehäuse nicht unter Kontrolle zu bringen war. "Kein Vorwurf an mein Team, das toll gekämpft und viel Einsatz gezeigt hat", erklärte Trainer Dominik Quinlan nach Spielende. Knackpunkt sei nach einem ordentlichen ersten Drittel eben Abschnitt zwei gewesen, in dem man drei Gegentore - zwei davon in Unterzahl - kassierte. Der wie auch Jens Glombitza grippekranke Raphael Kaefer wurde in den "special teams" und zwar sowohl in Unterzahl wie auch im Powerplay schmerzlich vermisst. Im Schlussdurchgang zeigte die Truppe um Kapitän Bernd Rische ganz stark auf, hatte in einem kraftzehrenden Auf und Ab hinten raus aber nicht mehr die notwendige Coolness und auch nicht das Glück, um einen Teilerfolg, der nicht unverdient gewesen wäre, mit nach Hause zu nehmen.
  
    
EHC Königsbrunn
Saisonaus für Hayden Trupp
(BYL)  Mit 5:9 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen den Rekordmeister EV Füssen. Dabei zeigten die Brunnenstädter eine starke kämpferische Leistung und kamen nach einem klaren Rückstand wieder zurück in die Partie.
Königsbrunn trat mit 15 Feldspielern und zwei Goalies an, im Tor stand Donatas Žukovas. Torfrau Jennifer Harß war mit der Nationalmannschaft in Russland unterwegs, dafür saß heute der 18-jährige Leon Streicher als Backup auf der Bank. Unter der Woche hatte es ja Einzelgespräche mit einigen Spielern gegeben, der Königsbrunner Vorstand erwartete eine Reaktion der Mannschaft.
Doch die Brunnenstädter starteten sehr nervös in die Partie und leisteten sich viele unnötige Fehler, von denen die Gäste aus Füssen profitieren konnten. Der Rekordmeister ließ von Anfang an schön die Scheibe laufen und setzte sich im Drittel der Brunnenstädter fest. In der dritten Spielminute setzte es gleich zwei Treffer, nachdem der EV die Unordnung in der Königsbrunner Mannschaft nutzte, Goalie Žukovas war chancenlos. Beim EHC war noch mächtig Sand im Getriebe, die Scheibe landete immer wieder beim Gegner. In der elften Spielminute nutzte Füssen eine Überzahlsituation und zog nun auf 3:0 davon, es wurde sehr still in der Halle. Das einseitige Spiel drohte zum nächsten Debakel für Königsbrunn zu werden, doch in einer Druckphase der Gäste netzte Matthias Forster zum 1:3 ein. Der EHC war nun im Spiel angekommen, bis zur Pause fielen dann aber keine weiteren Treffer mehr.
Nach Wiederanpfiff präsentierte sich Königsbrunn wesentlich stärker als im ersten Abschnitt und kam immer wieder zu Möglichkeiten. In der 25. Spielminute brachte dann Jeffrey Szwez den Königsbrunner Anhang zum Jubeln, als er zum 2:3 einnetzte. Beide Mannschaften kamen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Als Henning Schütz nach einer umstrittenen Entscheidung zwei Minuten auf die Strafbank musste, nutzten die Gäste das Überzahlspiel und erhöhten auf 2:4. Leider verletzte sich Hayden Trupp kurz darauf, als er unglücklich in die Bande stürzte. Für ihn war die Partie nun beendet, wie sich später herausstellte bedeutete es auch das Saison-Aus für den sympathischen jungen Amerikaner. Königsbrunn blieb aber weiter im Spiel, denn in der 39. Spielminute traf Matthias Forster erneut mit einem verdeckten Schuss ins gegnerische Tor und sorgte so für den 3:4 Drittelendstand.
Gleich nach der Pause profitierten die Gäste von einem haarsträubenden Puckverlust und erhöhten auf 3:5. Königsbrunn glaubte aber weiter an einen Erfolg und kam bis zur 48. Spielminute durch Treffer von Henning Schütz und Lukas Fettinger auf 5:5 heran, die Partie war wieder offen. Doch in der 53. Spielminute ging Füssen nach einem schönen Schlagschuss von der blauen Linie erneut in Führung, kurz danach setzte es eine Strafe gegen den EHC Königsbrunn, der wohl sechs Feldspieler auf dem Eis hatte. Allerdings, so reklamierte EHC Coach Sven Rampf später, hatte der EV Füssen wohl ebenfalls sechs Feldspieler auf dem Eis, was für die Gäste aber folgenlos blieb. In Überzahl traf Füssen zum 5:7, Königsbrunn nahm nun Goalie Donatas Žukovas zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Gäste spielten die Partie souverän weiter und netzten in das leere Tor ein. Und auch der zweite Versuch ohne Goalie ging gründlich in die Hose, so dass es noch ein zweites empty net goal gegen den EHC setzte, am Ende stand es 5:9 für die Gäste.
Füssen holt sich verdient drei Punkte aus der Brunnenstadt, musste aber kurz vor Spielende den Ausgleich hinnehmen und nutzte dann clever die gebotenen Chancen. Königsbrunn konnte nur kämpferisch mithalten und muss bis Ende der Saison ohne seinen besten Vorlagengeber Hayden Trupp auskommen.
In der Pressekonferenz zeigte sich EHC-Coach Sven Rampf aber zufrieden mit dem Einsatz seiner Mannschaft: „Es war sicher kein schönes Spiel, denn wir stecken momentan in einer Situation, in der es nicht gut für uns läuft. Wir mussten dann über Kleinigkeiten und Kampf wieder in die Partie kommen, da gehört Körperspiel dazu. Meine Mannschaft hat eine deutliche Reaktion gezeigt, leider hat sich Hayden Trupp bei einem Sturz in die Bande wohl Elle und Speiche gebrochen. Das ist sehr hart für uns und wir hoffen, dass er bald wieder spielen kann. Am Anfang haben wir leider wieder geschlafen, das ist uns nicht das erste Mal passiert. Dann liegen wir 3:0 hinten und haben uns auf 5:5 zurückgekämpft. Wir haben heute aber ein Zeichen gesetzt. Ich hoffe, dass es nun bei jedem angekommen ist und wir auch künftig von der ersten bis zur letzten Sekunde Einsatz zeigen.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks wollen Big-Points holen - Schweres Auswärtsspiel in Pfaffenhofen
(BYL)  Die Passau Black Hawks starten an diesem Wochenende in die zweite Halbzeit der Bayernliga Abstiegsrunde. Am Sonntag um 18:30 Uhr ist mit dem EV Fürstenfeldbruck das aktuelle Tabellenschlusslicht zu Gast in der Passauer EisArena. Die Oberbayern stehen punktlos am Tabellenende und wollen endlich das erste Erfolgserlebnis feiern. Die Passau Black Hawks werden es daher tunlichst vermeiden den Tabellenletzten zu unterschätzen. Die Crusaders verfügen über eine sehr junge, laufstarke und talentierte Mannschaft. Der Fokus in der Passauer EisArena wird aber auf Ex-Black Hawks Spieler Maximilian Helling liegen. Der 23jährige Stürmer hat sein Handwerkszeug bei den Passau Black Hawks erlernt, ehe sich Helling zur Saison 2016/17 dem EV Fürstenfeldbruck anschloss. Aufpassen müssen die Passau Black Hawks insbesondere auf die erfahrenen Spieler in den Reihen der Crusaders. Da wäre zum einen Stürmer Patrick McGehee, welcher den Habichten aus den Duellen in der Eishockey Landesliga noch bestens bekannt ist. Dazu kommt der 30jährige Lorenz Dichtl welcher in der abgelaufenen Saison noch für den Bayernligisten aus Erding die Schlittschuhe geschnürt hat. Die Mannschaft von Trainer Markus Pasterny wird den Passau Black Hawks in der Passauer EisArena alles abverlangen und versuchen den Bayernligisten die Punkte abspenstig zu machen. Damit es gar nicht erst soweit kommt hat Black Hawks Coach Christian Zessack die Marschroute nach dem Auswärtsspiel in Moosburg ganz klar vorgegeben: „Es gilt über sechzig Minuten Eishockey zu spielen. Konzentriert und konsequent! Dazu müssen wir einfach vor dem Tor abgebrühter agieren und unsere Chancen besser verwerten.“ Dabei kann Christian Zessack wieder auf die Dienste von Topscorer Petr Sulcik zählen. Sulcik kommt nach seiner langen Verletzungspause immer besser in Form und konnte sich beim EV Moosburg gleich viermal in die Liste der Torschützen eintragen. Welcher der drei Kontingentspieler gegen den EV Fürstenfeldbruck auflaufen wird, wird der Trainer kurzfristig entscheiden. „On-Fire“ ist Moment auch Svata Merka, welcher in der Verzahnungsrunde Gruppe B bereits 15 Scorerpunkte sammeln konnte. Eine Hiobsbotschaft erreichte die Passau Black Hawks im Bezug auf die Verletzung von Verteidiger Mathias Pilz. Der erfahrene Verteidiger kann nach einem Mittelfussbruch und einer nicht angeschlagenen Behandlung in der laufenden Saison nicht mehr eingreifen und fällt bis zum Ende der Saison aus. Ein Highlight Abseits der Eisfläche feiert der 1. Eishockey Fanclub Passau am 16. Februar. Der „älteste“ und größte Passau Black Hawks Fanclub feiert sein 15jähriges Jubiläum und hat seine Mitglieder zur großen Geburtstagparty ins Gasthaus Andorfer eingeladen. Die Mitglieder dürfen sich über ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen. Ein Highlight auf der Geburtstagsfeier des Fanclubs ist sicherlich die Live-Band „Der Blanke Wahnsinn“ sowie Gstanzlsängerin Renate Maier. 
Tickets für das Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr gegen den EV Fürstenfeldbruck erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17:30
  
    
TSV Peißenberg
Chancenüberlegenheit bringt den Eishacklern trotzdem eine Niederlage
(BYL)  Es war einmal mehr ein Spiel, dass die „Eishackler“ aufgrund ihrer Chancen, gewinnen hätten können. Die Verteidiger-Situation beim TSV verschlimmerte sich nach dem Landsberg-Spiel um einen weiteren Spieler. Leo Zink fällt seitdem aus und man wird frühestens am nächsten Wochenende schauen müssen ob es für einen Einsatz reicht. Novak bekanntlich Saisonende, bei Moritz Birkner vermutlich auch, eventuell reicht es noch für die letzten beiden Spiele in der Verzahnung, aber sicher kann man sich da noch nicht sein, auch Maxi Brauer konnte am Freitagabend nicht mitwirken. So kam es am Ende dazu, dass Drei Juniorenspieler Lukas Bucher, Markus Wohlgemuth und Max Willberger in die erste Mannschaft hochgezogen wurden und auch alle zum Einsatz kamen und teilweise ihr Debut in der 1. Mannschaft machen durften.
Wie sich beide Trainer nach dem Spiel einig waren, war das kein schönes Eishockeyspiel von beiden Mannschaften. Aber Waldkraiburg`s Trainer Alexej Piskunov war dennoch mit dem Spiel zufrieden und der gezeigten Leistung seiner Mannschaft, denn er musste auf einige Spieler verzichten und ging auch mit angeschlagenen Spielern in diese Begegnung. Während man im Eishackler-Lager mit immer weniger Spielern agieren muss, gab sich Trainer Sepp Staltmayr für das Rückspiel gleich am Sonntag optimistisch und will in Waldkraiburg die Punkte holen. Wenn die Chancen den Weg ins Tor finden dann dürfte mit Sicherheit ein knapper Sieg in Waldkraiburg, drin sein.
Im ersten Drittel waren es von Beginn an die „Eishackler“ die Offensiv das Spiel machen aber wie schon des Öfteren in dieser Saison, in der 4. Spielminute ist dann immer, irgendwo der Wurm drin, denn meistens geht man in dieser Minute nach einer Drangphase in Rückstand, so auch am Freitag. Nico Vogl konnte zur 0:1 Führung für die Gäste treffen. Während Peißenberg weiter anrennt und immer wieder scheiterte, waren es wieder die „Löwen“ die ihre Führung zum 0:2 durch Robert Chaumont ausbauten. Eine Reaktion hätte Manfred Eichberger in der 13. Minute setzen können, leider vergab er aber seinen Alleingang gegen Kevin Yeingst.
Zu Beginn des Mittelabschnitts waren es die Waldkraiburger die mehr nach vorne machten aber am starken Felix Barth scheiterten. In der 25. Minute war Barth trotz seiner guten Leistung, geschlagen und musste die Scheibe zum 0:3 passieren lassen, Torschütze war Michael Rimbeck. Ab dem Zeitpunkt schaltete Waldkraiburg zurück und ließ es deutlich ruhiger angehen und das gesamte Spiel verflachte zunehmend. Pünktlich zur Pausensirene des zweiten Abschnitts gab Tobias Estermaier ein Lebenszeichen für die „Eishackler“ zum 1:3.
Während schon im zweiten Drittel fast nur noch Torchancen auf beiden Seiten in Überzahl zustande kamen, hielt das im letzten Drittel weiterhin bestand und es fielen auch keine Tore mehr. Zwar gaben die „Eishackler“ in den letzten 5 Minuten noch einmal alles und nahmen auch den Torhüter vom Eis, aber es brachte alles nichts mehr. Am Ende blieb die 1:3 Heimniederlage und am Sontag beginnt die Rückrunde der Verzahnung in Waldkraiburg.
  
    
ESV Buchloe
Piraten lassen wichtige Punkte liegen - ESV Buchloe unterliegt in Vilshofen nach Verlängerung und rutscht auf Tabellenrang vier ab
(BLL)  Lediglich mit einem Punkt kehrten die Buchloer Pirates am Freitagabend vom Gastspiel bei den Vilshofer Wölfen zurück. Nachdem es nach 60 Minuten unter freiem Himmel 5:5 Unentschieden gestanden hatte, gelang den Gastgebern kurz vor Ende der Overtime der Siegtreffer, der für die Buchloer somit im Aufstiegskampf eine vermeidbare 5:6 (1:3, 3:0, 1:2) Niederlage nach Verlängerung bedeutete. Denn am Ende könnten die zwei verlorenen Punkte im engen Rennen um die begehrten drei Aufstiegsränge in der Gruppe noch richtig weh tun, zumal die Buchloer nach der Niederlage auch erst einmal aus den Top Drei Rängen abgerutscht sind.
Mit verantwortlich für die vierte Niederlage in der Verzahnungsrunde war sicherlich schon das Startdrittel, in dem die Freibeuter bei zugegebenermaßen schwierigen äußeren Bedingungen überhaupt nicht zu Recht kamen. So erschwerte den Zuschauern und beiden Teams bis kurz vor Drittelende eine zähe Nebelsuppe die Sicht, wobei die Gastgeber damit offenbar besser klar kamen. Schließlich ging der ESC nach neun Minuten durch Philipp Weinzierl in Front und legte nur rund zweieinhalb Minuten später sogar das 0:2 nach. Nach einem Bullygewinn ging es ganz schnell, ehe Benjamin Franz Piraten-Goalie Alexander Reichelmeir zum zweiten Mal überwand. Als nach 19 Minuten gar das 0:3 fiel, musste man Schlimmes befürchten, auch wenn das Tor durch Jaroslav Koma eigentlich gar nicht hätte zählen dürfen, da ein klarer hoher Stock vorlag. Zumindest konnte Michal Telesz eine Zeigerumdrehung später unmittelbar vor der ersten Pause noch auf 1:3 verkürzen und seine Farben nach einem ganz schwachen Drittel weiter im Spiel halten.
Zum zweiten Abschnitt wurde dann zum Glück die Sicht auf dem Feld besser, da sich der Nebel verzog. Dennoch blieb es weiterhin eine zähe und mühsame Angelegenheit. Die Buchloer versuchten zwar ins Spiel zu finden, doch die Aktionen blieben oftmals zu verkrampft, weil mit dem Rückstand im Nacken die Leichtigkeit im Spiel fehlte. Und so plätscherte das Mitteldrittel erst einmal ein wenig vor sich hin, ehe die Piraten in der Schlussphase dieses Durchgangs doch noch richtig ins Rollen kamen und mit einem Dreifachschlag aus dem 1:3 Rückstand eine 4:3 Führung machten. Zunächst traf Lucas Ruf im Powerplay nach 36 Minuten zum 2:3, ehe Alexander Krafczyk 80 Sekunden später der Ausgleich gelang. Und erneut Michal Telesz besorgte noch vor dem Seitenwechsel in der 40. Minute mit dem 4:3 die erstmalige Führung für den ESV.
Nach dem furiosen Finish im zweiten Durchgang starteten anschließend auch die letzten 20 Minuten aus Buchloer Sicht eigentlich optimal. Denn gleich nach Wiederbeginn erhöhte Timo Rauskolb auf 5:3 (41.), nachdem Sekunden zuvor noch John Boger einen Konter alleine vor ESC-Keeper Alexander Krenn vergab. Allerdings kamen die Donaustädter durch eine Leichtsinnigkeit der Rot-Weißen im eigenen Verteidigungsdrittel kurz darauf abermals durch Koma auf 5:4 heran (43.). Und als die Buchloer dann nach drei harten Strafen in der sonst absolut fairen Partie kurz hintereinander zweimal in Unterzahl gerieten, fiel der Ausgleich. Erst überstand man noch eine zweiminütige doppelte Unterzahl unbeschadet (50.), doch als wenig später Max Hofer erneut in die Kühlbox musste, traf Michael Dorfner für Vilshofen zum 5:5 (54.). Zwar hatten die Gennachstädter in den letzten beiden Minuten selbst noch einmal die Möglichkeit im Powerplay das Spiel zu entscheiden, doch ein weiterer ESV-Treffer wollte nicht fallen.
So mussten beide Kontrahenten in der Verlängerung Nachsitzen. Und dort hatten die Wölfe das bessere Ende für sich, da Maximilian Artmann 24 Sekunden vor dem drohenden Penaltyschießen zum entscheidenden 6:5 einnetzte.
INFO: Der ESV bietet zum Auswärtsspiel am 22. Februar nach Haßfurt (Spielbeginn: 19.30 Uhr) einen Fanbus an, in dem noch ein paar freie Plätze vorhanden sind. Interessierte melden sich bitte am besten beim nächsten Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr gegen Amberg beim 2. Vorstand Florian Warkus. 
  
    
EV Aich
EV AICH AM SONNTAG AUSWÄRTS IN OTTOBRUNN
(BBZL)  Zum letzten Auswärtsspiel der Bezirksliga-Saison 2018/19 reist der EV Aich am kommenden Sonntag nach Ottobrunn. Spielbeginn in der Freiluftarena ist um 18:45 Uhr. Kommende Woche stehen dann die letzten zwei Heimspiele gegen Inzell (Freitag 19:30) und Bad Aibling (Samstag 17:15) auf dem Programm.
Das Hinspiel Anfang Dezember gegen Ottobrunn konnte der EVA knapp für sich entscheiden. Nach einem 0:3-Rückstand kamen die Aicher mit einer Energieleistung ins Spiel zurück, glichen zum 3:3 aus und mussten dann wieder zweimal einen Rückstand aufholen, ehe kurz vor Schluss das erlösende 5:5 fiel. Im Penaltyschießen konnte sich das Team von Trainer Georg Herrmann den Zusatzpunkt sichern.
Die Aicher sind also gewarnt vor dem Gegner, zumal die Ottobrunner zuhause noch einen Tick stärker sind als auswärts. Aufhorchen ließ die Mannschaft von Trainer Marcel Breil am vergangenen Wochenende. Mit einem 4:3-Auswärtssieg nach Penaltyschießen begruben die Ottobrunner den Gebensbacher Traum vom Einzug in die Playoffs.
Beim EV Aich fehlen nach wie vor mehrere Spieler, sodass Trainer Herrmann die Formationen zuletzt gehörig umstellen musste. Neben Torhüterin Nadja Gruber (fällt für den Rest der Saison aus) ist auch bei Andreas Koller, Thomas Pollner und Lukas Ströbel verletzungsbedingt in dieser Saison mit keinem Einsatz mehr zu rechnen. Ebenfalls schmerzlich vermisst wurde vergangene Woche im Training Andreas Schmid, er steht auch am Wochenende nicht zur Verfügung.
Keine leichte Aufgabe also für den Trainer und die Spieler, die trotzdem versuchen werden, im Kampf um den vierten Tabellenplatz die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
  
    
ERC Lechbruck
ERC vor Showdown in Memmingen
(BBZL)  Eine Vorentscheidung um den Einzug in die Play-offs der Eishockey-Bezirksliga wird für die Flößer am Sonntag, 10. Februar fallen: Um 18.30 Uhr steht dabei das spannungsgeladene Auswärtsspiel beim HC Maustadt auf dem Spielplan. Das Heimspiel gegen die Memminger konnten die Flößer mit 5: 2 für sich entscheiden.
Mit einem Punkt Vorsprung liegt der ERC Lechbruck noch vor dem HCM auf Platz drei. Maustadt befindet sich allerdings ebenfalls auf der Jagd nach einem Spitzenplatz, um die Play-off-Runde noch zu erreichen. Der HCM gilt nicht umsonst als brandgefährlicher Gegner und ist als Verfolger ein klarer Konkurrent im Kampf um die Punkte. Die Maustädter verkünden auf Ihrer Homepage „das Zünglein an der Play-Off-Waage“ spielen und den Lechern einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Darauf haben sich die Flößer eingestellt und sehen dem Ereignis mit Mut und Zuversicht entgegen. Auch diese Woche wurde dreimal trainiert und mit Oliver Palkowitsch (neu, hat bereits gegen Senden/Burgau gespielt), Sammy Wörle (zurück aus dem Urlaub) und voraussichtlich auch Maximilian Ott (war verletzt) melden sich drei Verteidiger für die zuletzt personell arg gebeutelte Abwehr der Flößer startklar. Für Trainer Jörg Peters gibt es nur eine Richtung: „Über die gesamte Saison zog sich unser Verteidigerproblem durch Verletzungen, Krankheit und Urlaub durch wie ein roter Faden. Meine Mannschaft hat dies bestmöglich weggesteckt und wir haben uns trotzdem diese Ausgangsposition selbst erarbeitet. Nun werden wir alles in die Waagschale werfen und versuchen uns und unsere treuen Anhänger zu belohnen.“
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären zu Gast beim Meister
(RLSW)  Zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde müssen die Eisbären beim Meister in Bietigheim antreten. Die Aufgabe könnte kaum schwerer sein, doch genau hierbei sehen die Eisbären ihre Chancen. Will man in die diesjährigen Play-Offs einziehen, muss man jeden Gegner schlagen können. Und gerade gegen die Top-Teams konnten die Eisbären den direkten Vergleich jeweils gewinnen, nur gegen Bietigheim wartet man noch auf einen Erfolg. Dieser könnte gerade in der Schlussphase Gold wert sein.
Die Amateure des Zweitligisten haben sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen und sind von den reinen Zahlen das stärkste Team der Liga. Allein die Defensive ist alles andere als meisterhaft, so dass sich hier die Chance für die Eisbären bietet. Allerdings sind die Ellentäler seit 7 Spiele ungeschlagen, da sie nach dem scheinbar einfachen Muster spielen, mehr Tore zu schießen als der Gegner. Es gilt also, offensiv zielstrebig und defensiv aufmerksam zu agieren.
Bei den bisherigen Vergleichen ist das denn Eisbären nur bedingt gelungen, doch beide Male waren es knappe Spiele, so dass man sich durchaus etwas ausrechnen kann. Die ECE-Offensive hat in den letzten Spielen ihre Abschlussstärke entdeckt und mit einer Ausnahme in den letzten 6 Duellen je mindestens 5 Treffer erzielt. Sollte dies auch am Samstag gelingen, wäre ein Punktgewinn durchaus im machbaren Bereich und das muss das Ziel für die kommende Aufgabe sein.
Spielbeginn in der EgeTrans-Arena Bietigheim ist am Samstag, 09.02.2019 um 18:15 Uhr.
  
    
1.CfR Pforzheim
Hohe Hürde für die Bisons
(LLBW)  Am Samstag, 09.02.2019 treten die Pforzheim Bisons bei der ESG Esslingen an. Spielbeginn in der Esslinger Eisstadion ist um 18:45 Uhr.
Während die Bisons seit vier Spielen auf einen Sieg warten, konnten die Esslinger drei Spiele in Folge gewinnen. Zuletzt zogen sie kurz vor Weihnachten beim Tabellenführer Schwenninger ERC mit 2:12 den Kürzeren. Bis auf den knappen Sieg nach Penaltyschießen in Balingen, waren die beiden anderen Siege sehr deutlich. Gegen Reutlingen (16:0) und am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart (12:1) zeigten sich die Neckarstädter in Torlaune.
Die Bisons trafen bereits zweimal auf die Schwaben. Zunächst unterlagen sie in Esslingen am ersten Spieltag mit 2:8 ehe Mitte Dezember die Bisons ihr Heimspiel mit 3:2 nach Penaltyschießen gewinnen konnten. Bis drei Sekunden vor Schluss sahen die Esslinger wie der sichere Sieger aus, doch die Bisons schlugen eiskalt zu. Das erhoffen sich die Cracks um Coach Ken Filbey auch am Samstag. Die Fans um den Fanclub Puck Pirates werden die Bisons wieder lautstark unterstützen.
Am Sonntag, 17.02.2019 empfangen die Bisons die Eisbären Balingen. Das erste Bully im Eissportzentrum Pforzheim erfolgt um 19:00 Uhr.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Neuwied vor 1000 Zuschauern
(RLW)  Starke Leistung vor toller Kulisse: Die EG Diez-Limburg gewinnt das Heimspiel gegen die Bären Neuwied vor rund 1000 Zuschauern verdient mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0). Die Rockets waren über die gesamte Spielzeit gesehen die bessere Mannschaft und sicherten sich mit diesem Erfolg das Heimrecht im Play-off-Viertelfinale. Dieses startet für die EGDL am nächsten Freitag mit einem Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens.
Die Gäste, die sich unter der Woche aufgrund der angespannten Personaldecke selbst zum Außenseiter deklariert hatten, liefen in Diez-Limburg wie erwartet mit nahezu kompletter Kapelle auf - lediglich Sven Schlicht und Tobias Etzel fehlten. Die Rockets mussten den Ausfall von Topscorer Florian Böhm kompensieren, der aufgrund einer Sperre fehlte. Im zweiten Drittel verletzte sich US-Stürmer Jamie Hill zudem nach einem unglücklichen, aber normalen Zweikampf so schwer am Knie, dass er mit einem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Jeff Smith war ebenfalls gesundheitlich angeschlagen ins Spiel gegangen, stellte sich aber immer wieder in den Dienst der Mannschaft. 
Die im ersten Drittel ausgeglichenen Spielanteile - das Pendel schlug wenn, dann eher leicht zugunsten der Gäste aus - wussten die Rockets besser zu nutzen. Bereits in der 4. Spielminute besorgte ein stark aufspielender Konstantin Firsanov die EGDL-Führung. In der Folge bewahrte Constantin Schönfelder im Tor der Gastgeber sein Team vor einem durchaus möglichen Ausgleichstreffer. „Constantin spielt momentan auf einem sehr guten Level“, freute sich Trainer Stephan Petry. „Er hat rund 40 Schüsse auf das Tor bekommen, aber vielleicht maximal zwei Rebounds zugelassen. Dazu hat sich aber auch jeder im Team defensiv voll ins Zeug gelegt und ein starkes Spiel abgeliefert.“
Auch im zweiten Abschnitt gelang den Rockets ein schneller Treffer - diesmal durch einen weiteren Aktivposten im Spiel: Tobias Schwab (21.). Dass man einen Gegner wie Neuwied jedoch zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen lassen darf, zeigte sich mit dem Anschlusstreffer durch Stephan Fröhlich (32.). Denn die Bären legten - vom Treffer zusätzlich motiviert - ein weiteres Tor nach, welches jedoch von den Unparteiischen nicht gegeben wurde. Stattdessen gelang der EGDL in Überzahl das beruhigende 3:1 durch Julian Grund (33.).
„Wir haben uns über weite Strecken der Partie nicht auf das physische Spiel des Gegners eingelassen und in den Überzahl-Situationen eiskalt zugeschlagen“, beschrieb Petry die 60 Minuten. Wie zum Beleg machte seine Mannschaft im Powerplay final den Sack zu: Konstantin Firsanov (43.) und Tobias Schwab (60.) trafen in numerischer Überlegenheit den 5:1-Endstand heraus.
Die Bären, die in den bisherigen Partien nie zu knacken waren, verloren unter Trainer Holger Pöritzsch - er vertrat den gesperrten Daniel Benske - erstmals ein Nachbarschaftsduell in dieser Saison gegen die Rockets. Während Neuwied nach starker Hauptrunde von Platz drei aus in das Play-off-Rennen geht, startet die EGDL von Tabellenplatz vier aus. Gegner im Viertelfinale ist ab kommendem Freitag (Modus Best of Five) Ratingen. 
„Wir haben mit diesem Spiel wie gewünscht Schwung aufgenommen für die Play-offs“, sagte Petry. „Dennoch wollen wir am Sonntag auch in Hamm noch einmal alles geben, um dann mit breiter Brust in das Play-off-Viertelfinale gegen Ratingen zu gehen.“
  
    
EC Lauterbach
(RLW)  Mit einer 10:6 (2:2 2:3 6:1) Niederlage bei den Ratinger Ice Aliens sind die Lauterbacher Luchse in das letzte Hauptrundenwochenende der Regionalliga West gestartet. 
Dabei erwischten die Luchse den besseren Start und gingen nach 5 Minuten durch Nikolai Varianov in Führung. 23 Sekunden später legte Daniel Knieling, der das erste Tor schon vorbereitet hatte, zum 0:2 nach. Doch Ratingen gleicht mit einem Doppelpack von Stefan Traut (13., 16.) noch im ersten Drittel zum 2:2 aus.
Im Mitteldrittel brachte Jakub Zdenek die Luchse wieder mit 2:3 nach vorne (25.), Dennis Fischbuch gleicht zuerst in Überzahl zum 3:3 aus (32.) und bringt Ratingen gut 70 Sekunden später mit 3:4 in Führung. 19 Sekunden später gleicht Jakub Zdenek mit seinem zweiten Tor zum 4:4 aus und Roman Löwing bringt die Luchse zum dritten Mal in Führung (37.)
Im dritten Drittel drehten die Ice Aliens auf, zuerst Tobias Brazda mit dem 5:5 Ausgleich (44.), drei Minuten später sein Bruder Tim Brazda mit der 6:5 Führung für Ratingen. Zwei Tore von Schumacher (50., 53.) und ein Doppelpack von Bleyer und Klemmer innerhalb 15 Sekunden machten das Ergebnis zweistellig.
Drei Sekunden vor Ende setzte Nikolai Varianov den 10:6 Schlusspunkt und hat sich somit bei bei allen 6 Toren der Luchse entweder als Torschütze oder als Vorlagengeber eingetragen. 
Am Sonntag steht das letzte Heimspiel der Hauptrunde für die Luchse an. Um 18:00 Uhr startet die Partie gegen die Neuwieder Bären. Ab dem 15. Februar beginnt dann die Qualifikationsrunde. Spieltermine werden in Kürze bekannt gegeben.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Das Wunder vom Sandbach blieb trotz eines zweistelligen Sieges aus
Schon vor dem letzten Spiel der Ice Aliens ist die Entscheidung gefallen. Trotz des 10:6 Erfolges gegen die Lauterbacher Luchse wurden alle Hoffnungen auf den vierten Tabellenplatz zerstört. Die Rockets der EG Diez-Limburg gewannen ihre Partie gegen die Bären aus Neuwied mit 5:1 und damit ist Ihnen die Position nicht mehr zu nehmen.
Die Ice Aliens machten ihre Hausaufgaben, taten sich aber 45 Minuten gegen den Vorletzten der Tabelle sehr schwer. Erst in der letzten Viertelstunde, als bei den Gästen die Kräfte schwanden, setzten sich die Hausherren mit einem zweistelligen Ergebnis durch.
Bereits nach fünf Minuten stand es 0:2 für die Luchse, die mit einem Minikader von 10 Feldspielern und einem Torwart angereist waren. Bis zur ersten Pause schafften die Ratinger Mannschaft aber den Ausgleich durch einen Doppelpack von Stefan Traut. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiter ausgeglichen und die Gäste gingen erneut mit 2:3 in Führung. Dennis Fischbuch schlug in der 32. und 34. Minute zu und erziele mit seinen Treffern die erste Führung des Abends. Die hatte nur 20 Sekunden Bestand, denn die Luchse glichen postwendend aus und erhöhten in der 37. Minute auf den 4:5 Pausenstand.
Zu Beginn des letzten Abschnitts stellte Tobi Brazda den Ausgleich her. In der 48. Minute legte sein Bruder Tim nach und, die Luchse mussten dem kleinen Kader Tribut zollen. Sie verlegten sich nun aufs Kontern, doch zwei Mal Schumacher, Bleyer und Klemmer schraubten das Ergebnis auf 10:5. Der letzte Treffer, drei Sekunden vor Schluss, entstand aus einer Unachtsamkeit in der Ratinger Defensive, war letztendlich aber nicht mehr als Ergebniskosmetik.
  
    
ESV Chemnitz
DERBY im Eissportzentrum Chemnitz - Crashers gegen Schönheider Wölfe
(RLO)  Wie steht es um die Crashers? Die Vorzeichen für ein attraktives Spiel gegen den neuen Meister der Regionalliga Ost stehen gut. Die U20 hat spielfrei. Fünf Siege gab es für Rentzsch & Co. in Folge. Der letzte Sieg gegen den Dreifachmeister Tornado Niesky. Jiri Charousek schoss vier der fünf Crashers-Tore in der Lausitz. Er ist definitiv angekommen. Alles scheint möglich! 
Mit Blick auf die Verzahnung kämpft das Team um Mannschaftskapitän Michi Stiegler im letzten Hauptrundenspiel gegen die Tornados um Tabellenplatz drei. Welche Gruppe nun die einfachere werden wird, was den möglichen Finaleinzug um die Regionalligameisterschaft-Nord-Ost angeht, kann keiner Vorhersagen. 
Deshalb: Keine Blöße geben! Alles auf Sieg! 
Bitte kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen pünktlich 16:00 Uhr Spielstart ist 17:00 Uhr
Den Stau am Parkplatz versucht die Betreibergesellschaft mit unserer Hilfe in den Griff zu bekommen. Oder kommt doch einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln! Das verhindert Warteschlangen vor dem Parkplatz - www.cvag.de. Für die Anfahrt zum Spiel werden Busse der Linie 21 von der Zentralhaltestelle eingesetzt.
Wir bitten um Berücksichtigung, dass in der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr sowie nach Spielende von 19:30 bis gegen 20:00 Uhr mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um die Eissporthalle - insbesondere auf der Leipziger Straße und Wittgensdorfer Straße - gerechnet werden muss!
  

     
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Samstag 9.Februar 2019
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