Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

     
ECDC Memmingen
(OLS)  Die Indians stehen vor der Verpflichtung von Stürmer Samir Kharboutli, gebürtiger Tscheche, der im Nachwuchs von Chemnitz und Weißwasser aktiv war und in den letzten Jahren für das DNL-Team des ERC Ingolstadt aufs Eis ging
  
EKU Mannheim
(RLSW)  Die Mad Dogs haben die zweite Kontingentstelle neben Neuzugang Frankie Hart ebenfalls neu besetzt und haben den kanadischen Stürmer Pat Martens verpflichtet, der zuletzt in der dritthöchsten französischen Liga aktiv war
  
EC Peiting
(OLS)  Der EC Peiting hat sich offenbar die Dienste des jungen Verteidigers Liam Hätinen gesichert, der aus dem Nachwuchsbereich des ERC Ingolstadt hervorgeht
  
EC Eisbären Eppelheim
(RLSW)  Der junge Defender Elias Becker hat seine Zusage gegeben und wird in seine vierte Spielzeit im Eisbären-Trikot gehen
  
SE Freising
(BLL)  Mehrere Spielerabgänge bei den Black Bears:  Marc-Alexander Völkel wechselt zum ERSC Ottobrunn, Felix Kammermeier beendet seine aktive Laufbahn und Johannes Weyer und Fabien Ferron verlassen den Verein mit unbekanntem Ziel
 
Rostocker EC
(OLN)  Dem Vernehmen nach wird Verteidiger Jannik Weist nach vier Jahren bei den Hannover Scorpions zur neuen Oberligasaison zu den Piranhas an die Ostsee wechseln
 
EV Füssen
(OLS)  Die beiden Nachwuchsspieler Louis Landerer (Verteidigung) und Moritz Kircher (Sturm) werden beide ihre Chance im Oberliga-Team erhalten und standen schon in der letzten Saison mehrmals im Aufgebot der 1.Mannschaft
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Die Hammer Eisbären haben die Verträge mit den Stürmern Oliver Kraft und Kevin Trapp, sowie mit Verteidiger Frederik Hemeiner für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Mit Verteidiger Sebastian Schwarz, der sogar über DEL-Erfahrung verfügt. bleibt den Gladiators einer ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Defensive auch in der neuen Bayernligasaison weiterhin erhalten
  
HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Mit Allrounder Daniel Brendle und Verteidiger Moritz Muth haben zwei langjährige Spieler erneut ihre Zusage bei den Eisbären gegeben
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Stürmer Nicolas Rosewe, der bereits bis 2016 für Solingen aufs Eis ging, wird ab der neuen Spielzeit wieder im Trikot der Raptors auflaufen, zudem wird auch Stürmerroutinier Tim Neuber wieder die Schlittschuhe für den EC schnüren
  
1.CfR Pforzheim
(LLBW)  Nach drei Jahren Pause wird Stürmer Simon Zeitvogel, der früher in Hügelsheim aktiv war, sein Comeback auf dem Eis bei den Bisons geben. Zudem wird Stürmer Simon Nellissen weiterhin für die Pforzheimer auflaufen
  
Landesliga Bayern
(LLB)  Auf der BEV-Versammlung am vergangenen Wochenende wurde eine Obergrenze für Kontingentspieler beschlossen. Demnach dürfen ab der kommenden Spielzeit pro Partie nur noch zwei ausländische Akteure pro Partie eingesetzt werden
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Hawks haben mit Stürmer Marvin Deske, der von den Höchstadt Alligators zum ESC kommt, einen langjährigen und erfahrenen Oberligaspieler verpflichten können
 
Oberliga Nord
(OLN)  Der Modus der Oberliga Nord steht fest: Die 12 lizenzierten Teams bestreiten zunächst als Hauptrunde eine Doppelrunde. Die Plätze 1 bis 6 sind für das Viertelfinale qualifiziert, während die Plätze 7 bis 10 in den Pre-Play-Offs um den Play-Off Einzug kämpfen werden
 
Krefelder EV
(OLN)  Der KEV hat für sein neu gegründetes Oberligateam den 19-jährigen Stürmer Paul Schuster aus dem Nürnberger Nachwuchs verpflichtet
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der Modus in der Bezirksliga wird sich nicht verändern. Es wird weiterhin bei 4 Gruppen bleiben, nachdem sich die Mehrheit der Vereine gegen eine Zusammenlegung auf 3 Gruppen ausgesprochen hat
  
Regionalliga Ost
(RLO)  In der Regionalliga Ost wurde ein neuer Modus vom SEV beschlossen: In der neuen Saison werden die Teams auf den Plätzen 1 bis 4 der Hauptrunde Play-Offs im Modus best-of-5 spielen, der Finalsieger ist Meister. Eine Verzahnung mit der Regionalliga Nord wird es nicht mehr geben
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 10.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen von den DEB-Nachwuchsteams, aus der Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Verbandsliga Nord.



    
Deutscher Eishockey Bund
Niederlagen für U19 in Turku und U18 in Piešťany
(DEB)  Eine deutliche Niederlage musste die U19-Nationalmannschaft in Turku (Finnland) gegen den Gastgeber hinnehmen. Beim 5-Nationen-Turnier unterlag die Mannschaft von U19-Bundestrainer Jochen Molling mit 1:6 (1:1; 0:2; 0:3) gegen Finnland.
Der erste Spielabschnitt gestaltete sich ausgeglichen. Santeri Airola sorgte in der sechsten Minute für die finnische Führung, doch Luis Schinko hatte zwei Minuten später die passende Antwort parat. Auch im zweiten Drittel erspielten sich beide Teams die gleiche Anzahl an Torchancen heraus (9:9), jedoch hatte Finnland mehr Glück im Abschluss. Eemil Erholtz (22.) in Überzahl und Jesse Moilanen (27.) erspielten für den Gastgeber eine komfortable 3:1-Führung. Drei weitere Male schlugen die Finnen im Schlussabschnitt zu: Arttu Nevasaari (46.), Otto Kivenmäki (55.) und Samuel Salonen (59.) erhöhten auf 4:1, 5:1 und 6:1 – welches zugleich den Endstand darstellte.
Jochen Molling, U19-Bundestrainer: „Trotz der Niederlage haben wir eine gute kämpferische Leistung gezeigt und haben das umgesetzt, was wir uns vorab auch vorgenommen hatten. Im zweiten Drittel haben mir unsere herausgespielten Torchancen sehr gut gefallen. Genau das möchten wir uns morgen auch wieder gegen Tschechien erarbeiten.“
Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel beim U18 Vlado Dzurilla Cup verloren. In Piešťany unterlag die Mannschaft von U18-Bundestrainer Thomas Schädler gegen Weißrussland mit 5:6 (1:2; 1:2; 3:1; 0:1) nach Verlängerung. Somit belegt die DEB-Auswahl den dritten Platz in der Turniertabelle.
Im ersten Spielabschnitt geriet die deutsche Mannschaft früh in Rückstand. In der 8. Minute traf Evgeniy Oksentyuk für die weißrussische Auswahl zum 1:0. Der Kölner Simon Gnyp hatte allerdings drei Minuten später die passende Antwort parat und egalisierte den Spielstand. In der Folge überstand die deutsche Mannschaft zwei Unterzahlspiele, musste allerdings 13 Sekunden vor dem Drittelende den erneuten Rückstand hinnehmen – erneut war es Evgeniy Oksentyuk, der die Scheibe im Tor unterbrachte. Im Mittelabschnitt traf Filip Varejka in der 23. Minute zum erneuten Ausgleich. Die Weißrussen setzen sich aber durch einen Doppelschlag binnen 25 Sekunden ab (24.). Nach dem 5:2-Treffer von Aliaksandr Antashkou (49.) schien die Partie für die DEB-Auswahl bereits verloren, doch die Mannschaft von U18-Bundestrainer Thomas Schädler kam zurück. Die Treffer von Filip Reisnecker (52.), Maksymilian Szuber (56.) und Elias Lindner (57.) bedeuteten den 5:5-Ausgleich und die damit verbundene Verlängerung. In der benötigten die Weißrussen 44 Sekunden, um durch den dritten Tages- und fünften Turniertreffer von Evgeniy Oksentyuk den Extrapunkt aus dieser Partie mitzunehmen.
  
U16 Nationalmannschaft mit klarem Sieg gegen Österreich
Die deutsche U16 Nationalmannschaft beendet das 4-Nationen-Heim-Turnier mit einem Kanter-Sieg und sichert sich damit den Turniersieg. Im niederbayerischen Deggendorf hatte man die österreichische Auswahl zu jeder Zeit im Griff und beendete das Turnier mit einem 7:1 (4:1; 2:0; 1:0).
Gleich im ersten Drittel stellte die Mannschaft von Trainer Stefan Maier die Weichen auf Sieg und ging durch Treffer von zwei mal Korte und zwei mal Heigl mit 4:1 in die erste Pause.
Auch im weiteren Spielverlauf hatte die deutsche Auswahl das Spiel fest im Griff und gab die klare Führung nicht mehr aus der Hand. Durch weitere Treffer von Korte und Proske im zweiten Spielabschnitt erhöhte Team Deutschland auf 6:1.
Auch im letzten Drittel war die deutsche Auswahl überlegen und Fischer stellte mit einem weiteren Treffer den 7:1 Endstand her.
Mit diesem Sieg konnte Deutschland mit sieben Punkten aus 3 Spielen den Turniersieg erringen und Norwegen auf den zweiten Platz verweisen.
U16 Bundestrainer Stefan Maier: „In einem Spiel in dem es für beide Teams um den Turniersieg ging konnten wir über 60 Minuten dominieren. Beeindruckend war die Kreativität in der Offensive und die Disziplin in der Defensive. Kompliment an das gesamte Team, das war die beste Leistung in dieser Saison.“

U16 Frauen-Nationalmannschaft mit Niederlage gegen die Schweiz
Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft konnte nach dem Auftakt-Sieg gegen Österreich ihr zweites Spiel nicht gewinnen. Gegen das Team aus der Schweiz setzte es eine 0:3 (0:0; 0:1; 0:2) Niederlage.
Deutschland begann im Vergleich zum Vortag wesentlich konzentrierter und kam gleich zu einigen guten Möglichkeiten. Die Schweizerinnen brauchten einige Minuten, ehe sie gefährlich vor dem Tor von Felicity Luby auftauchten. Nun war es eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Treffer gelang den Teams im 1. Drittel aber trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten nicht.
Die Schweizerinnen kamen besser aus der Kabine und nach 24 Minuten konnte Sandra Schmidt das zum 0:1 nutzen. Deutschland kämpfte, musste aber immer auf Angriffe des Gegners achten. So konnten mehrere Konter der Schweizerinnen gerade noch geklärt werden. Deutschland hatte zwar im Verlauf des Drittels einige Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Auch drei Powerplays blieben erfolglos und so ging es mit diesem knappen Rückstand in die zweite Pause.
Da die Schweizerinnen sich keinesfalls versteckten, gab es auch im letzten Drittel Angriffe beider Teams. Die größte gab es nach einem Konter von Deutschland. Doch anstatt den Ausgleich zu markieren, traf Ivana Wey zum 0:2 (48.). Das DEB-Team versuchte es weiter, aber die Abwehr der Schweizerinnen um Torhüterin Jessica Streicher stand gut. Acht Minuten vor dem Ende hatte Deutschland auch noch Pech als ein Schuss am Pfosten landete. Zwei Minuten später konnte Jade Surdez ungehindert durch das Drittel der Deutschen marschieren und zum 0:3 Endstand einschießen. Trotz aller Bemühungen gelang der U16 kein Treffer und so gewann die Schweiz am Ende verdient.
Morgen geht es direkt weiter, dann trifft Team Deutschland um 13:00 Uhr auf die tschechische Auswahl, welche bereits als Turniersieger feststehen. Mit einem weiteren Sieg kann sich unsere Mannschaft Platz 2 sichern.
U16-Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Die Mannschaft hat wesentlich besser gespielt als am Tag zuvor, aber war leider inkonsequent im Abschluss. Im eigenen Drittel war unser Positionsspiel nicht so gut und die entscheidenden Zweikämpfe gingen verloren. Wir haben dennoch kein schlechtes Spiel gemacht, müssen aber konsequenter und schneller im Abschluss agieren und uns auch bei Zweikämpfen im eigenen Drittel verbessern.“
  
    
ECDC Memmingen
Was für ein Spiel: Indians besiegen den Tabellenführer
(OLS)  Mit einer wahren Energieleistung hat der ECDC Memmingen mit 3:2 gegen die Eisbären aus Regensburg gewinnen können. Vor knapp 1400 Zuschauern am Memminger Hühnerberg setzten sich die Indians knapp durch und eroberten sich dadurch den 5. Rang in der Tabelle zurück.
Die Indians legten los wie die Feuerwehr und setzten den Spitzenreiter gleich zu Beginn mächtig unter Druck. Die Folge war eine vier minütige Überzahlsituation für den ECDC, der Peter Holmgren im Eisbären-Tor mehrmals in arge Bedrängnis brachte. In der 5. Minute fiel dann der erste Treffer für die Maustädter, als Tadas Kumeliauskas trocken abzog und den Puck unhaltbar im Winkel versenkte. Der Favorit aus der Oberpfalz kam langsam etwas besser ins Spiel, auch wenn es noch keine gefährlichen Aktionen vor Joey Vollmer zu sehen gab. Mit ihrem ersten Powerplay schafften die Gäste dann aber den etwas glücklichen Ausgleich, Kapitän Peter Flache hatte den Puck von hinter dem Tor an Joey Vollmers Rücken geschossen, von welchem er ins Netz sprang und den Ausgleich für den EVR besorgte.
Mit dem Unentschieden ging es dann in den zweiten Abschnitt, auch wenn die Indians bislang ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen hatten. Den nächsten Treffer gab es dann aber in eigener Unterzahl, als Kapitän Daniel Huhn erst einen Gegenspieler stehen ließ und dann auch noch Torhüter Holmgren gekonnt überwand. Die Eisbären wurden in der Folge stärker und drängten auf den Ausgleich, die Indians-Abwehr rund um Joey Vollmer hielt aber stand und rettete den Vorsprung in die zweite Pause.
Auch im letzten Drittel ging es mit Dauerdruck des Spitzenreiters weiter. Regensburg drückte auf den Ausgleich und hatte etwas Glück, als ein Schuss, bitter aus Memminger Sicht, abgefälscht wurde und an Joey Vollmer vorbei ins Netz flog. Die Gäste blieben weiter gefährlich, der ECDC musste mehrmals in großer Not retten, tat dies aber mit viel Einsatz und Willen. Doch auch nach vorn boten sich die ein oder anderen Konter für das Team von Sergej Waßmiller, das nicht so schnell klein beigeben wollte. In der 57. Minute wurden sie und das mittlerweile völlig enthusiastische Publikum dann belohnt. Nach fast schon geklärter Situation brachte Antti Miettinen den Puck zum mitgelaufenen Sturmpartner Jared Mudryk, der plötzlich ganz allein vor dem Regensburger Tor auftauchte. Mit einer kleinen Bewegung verlud er den Gäste-Goalie und schob zur erneuten Führung ein. Das 3:2 musste damit nur noch wenige Minuten verteidigt werden, dies geschah erfolgreich, sogar in Unterzahl, sodass der ECDC Memmingen den Heimsieg und die damit verbundenen Punkte für sich verbuchen konnte.
Die Indians eroberten sich damit den 5. Platz von den Selber Wölfen zurück. Am Sonntag geht es für die Maustädter in Sonthofen weiter, am nächsten Wochenende geht es nach Lindau, ehe mit den Starbulls Rosenheim ein weiterer schwerer Gegner am Hühnerberg gastiert.
  
    
ERC Sonthofen
Couragierte Leistung der Bulls bei der 5:8-Niederlage gegen abgeklärte Rosenheimer
(OLS)  Das Spiel begann ausgeglichen, mit leichten Vorteilen auf Seiten der Rosenheimer. Sonthofen störte früh und kam auch zu der einen oder anderen Torgelegenheit. In der 8. Minute dann ein Doppelschlag der Starbulls: Zunächst traf Linden, nach schönem Zuspiel von Robin Slanina zum 0:1, und nur wenige Sekunden später direkt das 0:2 durch Baindl. Ein bitterer Rückschlag für den ERC. Rosenheim danach weiter im Vormarsch, aber Roman Steiger im Kasten der Bulls konnte zunächst alles weitere abwehren. Im weiteren Verlauf gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen. Sonthofen konnte zwei Überzahlsituationen nicht nutzen und so ging es mit 0:2 in die erste Drittelpause.
Zu Beginn des zweiten Drittels war Sonthofen noch 20 Sekunden in Überzahl. Doch die Bulls kamen nicht in Formation. Danach schnürten die Rosenheimer Sonthofen in deren Drittel ein, ebenfalls ohne Erfolg. Das nächste Tor sollte dann aber dem ERC gelingen: In der 24. Minute scheiterte Martin Guth zwar noch mit einem Bauerntrick an Luca Endres, doch Fabian Voit war zur Stelle und erzielte das 1:2. Kurz danach Rosenheim mit der großen Chance bei einem Alleingang auf 1:3 zu stellen. Doch Roman Steiger blieb cool und parierte souverän. Danach Sonthofen wieder mit einigen guten Gelegenheiten. Der Ausgleich wollte aber nicht fallen. In der 28. Minute das erste Powerplay für die Starbulls und das nutzen die Oberbayern eiskalt. Von halbrechter Seite war es Bergmann, der mit einem satten Schuss über den Innenpfosten ins Tor des ERC traf. Doch wie schon im ersten Drittel legten die Starbulls direkt nach. Wieder waren nur wenige Sekunden vergangen, da erhöhte Bilek auf 1:4. In der 31. Minute wiederum Tor für die Bulls. Nach schöner Kombination über Daniel Rau und Lukas Slavetinsky war es Robert Kneisler, der auf 2:4 verkürzte. Doch nur eine Minute danach war es erneut Bilek, der mit einer feinen Einzelleistung den alten Abstand wiederherstellte und zum 2:5 traf. Im Anschluss war Sonthofen das agilere Team und drauf und dran, den dritten Treffer zu erzielen. Martin Frolik traf bei einem Alleingang zunächst nur den Pfosten. Eine Minute später war es dann aber so weit: Robert Kneisler mit dem Schuss, Martin Guth hebt den Schläger rein und drin ist der Puck zum 3:5. Aufgrund der letzten Minuten war der Anschlusstreffer nicht unverdient. Kurz vor Ende des Drittels erneut Powerplay für den ERC, doch der vierte Treffer sollte nicht fallen.
Kurz nach Wiederbeginn der ERC weiterhin in Überzahl. Doch waren es die Rosenheimer, die in Unterzahl durch Höller zum 3:6 trafen. Der ERC steckte aber weiterhin nicht auf. In Überzahl war es Daniel Rau, der von der blauen mit einem Handgelenksschuss das 4:6 erzielte. Doch nur wenige Sekunden später erneut der Rückschlag: Ein Konter der Starbulls konnte Slanina für seine Farben verwerten und stellte den alten drei-Tore-Vorsprung zum 4:7 wieder her. Jetzt ging das Spiel hin und her. Erst konnte Rosenheim eine Drei-auf-Eins-Situation nicht nutzen und im Gegenzug tauchte Lukas Slavetinsky frei vor Luca Endres auf, der aber parieren konnte. Direkt im Anschluss erneut die große Gelegenheit für Martin Frolik. Doch er konnte seinen Alleingang wiederholt nicht nutzen. Der ERC blieb dran und spielte weiter munter nach vorne. Rosenheim versuchte hinten sicher zu stehen und den Sieg zu festzumachen. Kurz vor Ende setzte sich Witala stark gegen die ERC-Abwehr durch und konnte zum verdienten 4:8-Endstand für die Oberbayern treffen.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC FEIERT AUSWÄRTSERFOLG IN PEIßENBERG
(OLS)  Mit drei Punkten im Gepäck machten sich die Löwen am Freitag auf den Heimweg nach Waldkraiburg. 3:1 lautete zuvor das Ergebnis nach dem Duell mit den Eishacklern des TSV Peißenberg, die Torschützen für die Industriestädter waren Nico Vogl, Dennis Ladigan und Michael Rimbeck. Damit ist die erste Hälfte der Verzahnungsrunde zu Ende und es bleibt festzuhalten, dass sich der überschaubare Kader des EHC bisher gut schlägt.
Mit dabei beim ersten Vergleich mit den Peißenberger Eishacklern, die am Sonntag in der Industriestadt erwartet wurden, war wieder Youngster Felix Lode, außerdem mit Tim Ludwig und Josef Huber zwei Spieler, die erst seit diesem Jahr dauerhaft Erfahrung in der ersten Mannschaft sammeln.  Gleichzeitig wussten die Trainer Alex und Sergej Piskunov nicht wirklich, wer wie lange zur Verfügung stehen würde, denn zahlreiche Akteure gingen auch angeschlagen ins Spiel. Allerdings erwischten die Löwen einen guten Start ins Spiel, denn nach einer kurzen Druckphase der Hausherren, die Löwen-Keeper Kevin Yeingst aber vor keine großen Probleme stellte, erzielte Nico Vogl in der vierten Minute die Führung (03:57). Rund sechs Minuten später stellte Dennis Ladigan dann bereits auf 2:0 für den EHC (09:59). Peißenberg hatte zwar mehr vom Spiel, allerdings fehlte den Eishacklern im Abschluss das Glück und auch das Zielwasser- und Keeper Yeingst war auf Waldkraiburger Seite schließlich auch noch da.
Nach wenigen Minuten im zweiten Drittel traf Michael Rimbeck dann bereits zum 3:0 für die Löwen (24:25) und mit dieser beruhigenden Führung im Rücken besannen sich die Waldkraiburger auf die Defensivarbeit. Verständlich, standen mit Tobias Thalhammer, Philipp Seifert und Thomas Rott gerade mal drei „gestandene“- wenn die Formulierung das für die Waldkraiburger Verhältnisse überhaupt zulässt – Verteidiger mit Oberliga-Erfahrung im Aufgebot. Die Offensive war mit den arrivierten Kräften Daniel Hämmerle, Michael RImbeck, Christof Hradek, Nico Vogl und den beiden Kontingentspieler Bobby Chaumont und Povials Verenis auch eher überschaubar. Die Gastgeber mühten sich redlich, mehr als der Überzahltreffer von Tobias Estermaier eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause, sprang aber nicht mehr heraus.
Im Schlussdrittel verflachte das Spiel dann zunehmend. Die dezimierten Löwen haben inzwischen gelernt, mit den Kräften hauszuhalten, schließlich sind pro Wochenende zwei Begegnungen zu absolvieren und am Sonntag sollten die Peißenberger zum Rückspiel und gleichzeitig zum Start der Rückserie der Verzahnungsrunde in die Raiffeisen Arena kommen. Tore fielen in den letzten 20 Minuten keine mehr und so feierten die Löwen mit eiskalter Effizienz den Auswärtssieg und sackten die drei Punkte ein.
  
    
EV Füssen
Torfestival in Königsbrunn geht mit 9:5 an den EVF
(BYL)  Mit einem verdienten, am Ende aber unnötig spannenden 9:5 (3:1, 1:2, 5:2) beim EHC Königsbrunn bleibt der EV Füssen am Spitzenfeld der Aufstiegsrunde dran. Sollte gegen den gleichen Gegner am Sonntag ein weiterer Sieg gelingen, könnte man nach Punkten mit dem Zweiten Miesbach gleichziehen, der beim SC Riessersee antreten muss.
Arg gebeutelt waren die Gastgeber durch die zweistellige Niederlage am letzten Sonntag gegen Klostersee und wollten eigentlich Wiedergutmachung betreiben. Doch das erste Drittel gehörte den hoch überlegenen Füssenern, die neben den Langzeitverletzten auch noch auf Tobias Meier verzichten mussten. Ein Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden durch Thomas Böck und Samuel Payeur brachte eine schnelle Führung, Maximilian Dropmann erhöhte sogar auf 0:3. Chancen über Chancen in diesem Drittel für die Schwarz-Gelben, Marc Besl hatte mit einem Pfostenknaller Pech. Aus heiterem Himmel gelang dem EHC bei einem Konter aber der Treffer zum 1:3.
Im zweiten Abschnitt war Königsbrunn besser im Spiel und konnte den Anschlusstreffer erzielen. Die überlegene Mannschaft blieb aber Füssen, Florian Simon stellte schön freigespielt in Überzahl den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Danach gab es eine unglückliche Szene, als sich EHC-Stürmer Hayden Trupp ohne Fremdeinwirkung an der Bande verletzte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die Verletzungen bedeuten für den US-Amerikaner wohl das Saisonaus. An dieser Stelle von Seiten des EV Füssen alles Gute für eine schnelle und vollständige Genesung. Genau eine Sekunde vor Drittelende fingen sich die Ostallgäuer in diesem Mitteldrittel noch den dritten Gegentreffer ein, zuvor hatte Markus Vaitl die Vorentscheidung verpasst, als er den Litauer Zukovas im Tor der Gastgeber bereits ausgespielt hatte, die Scheibe aber hauchdünn am Tor vorbei setzte.
38 Sekunden nach Wiederbeginn schien die Partie für den EVF wieder in die richtige Richtung zu gehen, Tyler Wood traf zum 3:5. Doch Unachtsamkeiten in der Abwehr sorgten innerhalb von acht Minuten dafür, dass es trotz dem überlegen geführten Spiel plötzlich 5:5 hieß und der sicher geglaubte Sieg wieder auf der Kippe stand. Hier war es Lubos Velebny, der nach einer tollen Kombination aus dem Rückraum die Scheibe zum 5:6 in die Maschen hämmerte. Die Brunnenstädter konnten nun nicht mehr zulegen, ein Powerplay nutzte Marius Klein zum 5:7, und nach der Herausnahme von Zukovas gelangen Vincent Wiedemann und Marc Besl sogar noch zwei weitere Treffer zum verdienten Auswärtssieg, den man trotz spielerisch starker Leistung am Ende aber noch richtig erkämpfen musste. Am Sonntag findet um 18 Uhr das „Rückspiel“ am Kobelhang statt, und man darf bereits jetzt gespannt sein, ob sich diese Partie ähnlich torreich entwickeln wird. (MiL)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Erfolgreiche Revanche gegen Kempten
(BYL)  Durch vier Siege in Folge liegen die Rats zum ersten Mal auf einem Bayernligaplatz. Im Kampf um einen der ersten drei Plätze ist es allerdings trotzdem weiter ganz eng, deshalb wäre ein Punktgewinn in Kempten sehr wichtig. Das Spiel fand unter dem Motto "Spiel der Herzen" statt, alle Erlöse kommen dem kleinen Elias zugute. Somit ging es neben wichtigen Punkten vor allem um die dringend benötigte Hilfe für Elias.
Kempten erwischte den besseren Start, doch erst verzog Weigant bei einem Konter knapp und im Anschluss verhinderte Albanese mit starken Paraden den frühen Rückstand. Die Rats kamen durch Horvath zur ersten richtig guten Chance, doch der flache Direktschlagschuss war kein Problem für Sharks-Torwart Niemz. In doppelter Überzahl gingen die Gastgeber dann in Führung. Über Umwege landete die Scheibe etwas glücklich beim Torschützen von Sigriz, der nur noch zum 1:0 einschieben musste (14.). Doch auch die Rats können Powerplay, ein paar Schritte nach der blauen Linie traf Ondrej Stava mit einem strammen Handgelenkschuss durch die Beine von Niemz zum Ausgleich (17.).
Deutlich besser starteten die Rats in den zweiten Durchgang. Die erste Sturmreihe kombinierte sich prima vor das Sharks-Tor und nachdem Rizzo per Direktschuss noch scheiterte, war Ondrej Horvath mit dem Rebound zur Stelle (24.). Danach beruhigte sich das Spiel etwas, bis die Rats in doppelter Überzahl zum nächsten Mal nachlegen konnten. Völlig frei vor dem Kasten nagelte Daniel Merl den Puck zum 3:1 in das rechte Kreuzeck (30.). Vor allem defensiv stand das Team von Sebastian Wanner und Peter Holdschik nun deutlich besser als im ersten Drittel, Kempten kam in dieser Phase nur noch selten zu gefährlichen Angriffen. Aus dem heiteren Himmel wurden plötzlich Geschenke verteilt und Epp stürmte in Unterzahl alleine auf Albanese zu. Der Schlussmann behielt jedoch die Nerven und pflückte den Schuss souverän mit der Fanghand.
Alles noch offen im letzten Drittel, das zunächst mit einer riesigen Möglichkeit für die Rats begann. Horvath fing im gegnerischen Drittel die Scheibe ab und hatte freie Bahn doch Niemz war mit der Stockhand zur Stelle. Kempten hatte Offensiv irgendwie komplett den Zugriff verloren, aber auch die Rats brannten kein Feuerwerk ab. Dann aber konnte sich die zweite Reihe im Drittel festsetzen und am Ende der Kette schob Martin Köhler zum 1:4 ein (50.). In Unterzahl setzte der ESC zum finalen Schlag an. Bei einem Konter wurschtelte Stefano Rizzo irgendwie die Scheibe zum 1:5 hinter die Linie (53.). Martin Köhler sowie Bene May hatten den sechsten Treffer auf dem Schläger, scheiterten aber beide am mittlerweile eingewechselten Schütze. Die Moral der Sharks war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon gebrochen, selbst mit zwei Mann mehr auf dem Eis war David Albanese nicht mehr zu überwinden.
Fazit: Die Rats befinden sich zum richtigen Zeitpunkt der Saison in einer sehr guten Form. Vor allem Defensiv war das eine starke Leistung, ab dem zweiten Drittel wurde den Sharks der Zahn gezogen und die Rats bauten vorne immer mehr Druck auf. Letztlich ein verdienter Sieg, der im Kampf um den Bayernligaverbleib wichtige Punkte sicherte. Obwohl die Tabelle langsam eine erste Tendenz erkennen lässt, sind wir noch meilenweit von irgendeiner Art Vorentscheidung entfernt. Ein Lob müssen wir an dieser Stelle auch dem ESC Kempten aussprechen, der mit dem „Spiel der Herzen“ eine tolle Benefizaktion auf die Beine gestellt hat. Es ist sicher ein toller Betrag zusammengekommen, den die Familie Wölfle für ihren kleinen Elias dringend braucht.
  
    
TEV Miesbach
TEV unterliegt daheim dem SCR
(BYL)  Vor 1000 Zuschauern, davon ca 250 aus Garmisch, verliert der TEV sein Heimspiel gegen den Oberligisten mit 1:3 (1:1,0:1,0:1). Trainer Peter Kathan musste kurzfristig auf Stephan Stiebinger wegen Knieproblemen verzichten und dadurch seine erste Reihe umbauen, in die Thomas Schenkel neben Johannes Bacher rückte. Für Garmisch liefen wie erwartet die Red Bull Leihgaben Daniel Fießinger (Tor), Emil Quaas und Hagen Kaisler auf, die im Spiel auch nachgewiesen haben, warum Red Bull perspektivisch auf sie baut. Zudem war der bis zuletzt fragliche Gabriel Federolf einsatzfähig. Der Start lief ideal für den TEV, als in der vierten Minute Filip Kokosa einen Fehlpass abfing und die Scheibe zum 1:0 ins Tor stocherte. Danach hatte noch Felix Feuerreiter eine gute Einschussmöglichkeit, sowie Bobby Slavicek einen Alleingang, den er nicht erfolgreich abschließen konnte. Der Ausgleich fiel unglücklich, als der TEV eine Strafzeit gerade überstanden hatte, die Gäste jedoch die fehlende Zuordnung im Nachschuss durch Ehliz nutzten. Im zweiten Drittel machte Garmisch mehr Druck und ging in Überzahl durch Radu in Führung (25. Minute). Der TEV kämpfte aufopferungsvoll und hatte bei Überzahl (5:3 und 5:4) auch Chancen, jedoch verteidigte der Tabellenführer sehr gut. Im letzten Drittel agierte der TEV etwas offensiver und konnte ein Übergewicht an Torschüssen (7:3) verzeichnen, ohne sich jedoch zwingende Gelegenheiten zu erarbeiten. So war es Ehliz der eine Minute vor Schluss der einen Konter gegen aufgerückte Miesbacher zur Entscheidung nutzte. „ Garmisch war in Überzahl besser und hat deshalb verdient gewonnen. Wir konnten hier nicht wie gewohnt Druck entwickeln,“ bilanzierte Kathan und ergänzte: „ Hinten waren wir stabil aber offensiv haben wir uns zu wenig Chancen erarbeitet, da hat uns die laufstarke Defensive und der hellwache Torwart das Leben schwer gemacht.“ Das Rückspiel findet am Sonntag um 18 Uhr beim Tabellenführer statt.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks verpassen Big-Points - 4:3 Niederlagen gegen Pfaffenhofen
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben das Spitzenspiel bei Tabellenführer EC Pfaffenhofen am Freitag mit 4:3 verloren. In einem zerfahrenen und von vielen Strafzeiten geprägten Spiel taten sich die Black Hawks schwer zu ihrem Spiel zu finden. Dazu ließen sich die Habichte vom harten Körperspiel der Gastgeber beeindrucken und zeigten sich in Folge in den Zweikämpfen viel zu passiv. Die Passauer Führung im ersten Drittel durch Petr Sulcik, glich Nick Endress kurz vor Ende des Drittels aus. Im zweiten Drittel dann die erstmalige Führung für den EC Pfaffenhofen durch Kontingentspieler Dillon Durpey. Dieses mal waren es dann die Habichte, welche eine Minute vor Ende des zweiten Drittels den Ausgleich erzielen konnten. Roman Nemecek packte seinen gefürchteten Schlagschuss von der blauen Linie aus und versenkte die Scheibe im Tor der Gastgeber. Im Schlussdrittel war Pfaffenhofen das spielbestimmende Team. Einen gravierenden Abwehrfehler nutzte Nick Endress in Unterzahl zur Führung für den ECP. Petr Sulcik konnte 126 Sekunden vor Schluss dann wiederrum den Treffer zum 3:3 Ausgleich erzielen. Als die 329 Zuschauer sich schon auf die Verlängerung eingestellt hatten, folgte der nächste haarsträubende Fehler der Passauer Hintermannschaft. Ein Spieleröffnungspass von hinter dem Tor landete beim EC Pfaffenhofen, sodass Clemens Ritschel im Passauer Tor keine Abwehrmöglichkeit beim Schuss von Fabian Eder hatte. „Das war ein sehr zerfahrenes und von vielen Strafzeiten geprägtes Spiel. Durch die vielen Unterzahl Situationen kam eigentlich kein Spielfluss auf. Wir waren im Zweikampf auch viel zu passiv. Zwei individuelle Fehler haben uns heute das Spiel gekostet.“ so das Fazit von Trainer Christian Zessack.
Statt nun von der Tabellenspitze zu grüßen, beträgt der Vorsprung der Habichte nun nur noch drei Punkte auf Platz vier. Die Verfolger aus Pegnitz und Schweinfurt konnten ihre Partien am Freitagabend gewinnen. Die Passau Black Hawks haben allerdings auch ein Spiel weniger als die Konkurrenten absolviert. Beim Heimspiel am morgigen Sonntag stehen die Passau Black Hawks allerdings in der Pflicht und müssen das Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck unbedingt gewinnen. „Gegen Fürstenfeldbruck ist ein Heimsieg Pflicht!“ so die klare Forderung von Vorstand Christian Eder.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr gegen den EV Fürstenfeldbruck erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger, Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17:30 
  
    
SC Forst
Nature Boyz marschieren Richtung Klassenerhalt - Starke Leistung beim TSV Farchant
(BLL)  An diesem Wochenende stand nur die Auswärtspartie am Freitag Abend in Garmisch gegen den Tabellenführer in der Abstiegsrunde, dem ungeschlagenen TSV Farchant, auf dem Terminplan. Die Burschen um Trainer Sepp Bachmeier zeiten eine Top-Leistung und rangen die Gastgeber in der Verlängerung mit 2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:1) nieder.
Vor dem Spiel war die Aussage des Heimtrainers klar formuliert: " Ich erwarte einen deutlichen Sieg gegen die Forster, ich möchte in der Abstiegsrunde alle Punkte machen". Für Forsts Neuzugang Anton Rauh war es eine Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte, für Spannung war folglich gesorgt.
Die Gäste erwarteten einen stürmisch angreifenden Gastgeber, die 1:0-Führung durch Sebastian Kastner für die Hausherren nach nur 29 gespielten Sekunden ließ Schlimmeres befürchten. Doch die anwesenden Zuschauer, darunter wieder der Forster Fanclub, glaubten ihren Augen kaum, denn Forst ließ sich trotz des Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen und störten die gegnerischen Angreifer entscheidend. Daraus resultierend, gewannen die Gäste eine leichte Spielüberlegenheit, die zu wesentlich mehr Torchancen führte. Dennis Schlickenrieder hatte wesentlich mehr zu tun als sein Gegenüber. Mit etwas mehr Schußglück hätte im ersten Spielabschnitt schon ein Unentschieden auf der Uhr stehen können. Die Gastgeber waren gezwungen, im eigenen Stadion zu kontern. Mit der schmeichelhaften 1:0-Führung ging es zum ersten Pausentee.
Im Mittelabschnitt waren beide Torhüter gefragt, denn beide Mannschaften wollten den Torerfolg. Die Chancen häuften sich auf beiden Seiten, doch die Torhüter präsentierten sich in Topform. Gerade die jungen Spieler vom TSV Peißenberg zeigten sich bärenstark und bauten mächtig Druck auf und rissen ihre Mannschaftskameraden mit. Hoch motiviert und mit den entsprechenden Einstellung waren die Forster nicht zu überraschen. Da die Torhüter bei der einen oder anderen Aktion auch das Glück der Tüchtigen hatten, blieb dieses Drittel torlos, die 1:0-Führung der Hausherren hatte immer noch Bestand. 5 Sekunden vor dem Pausentee konnte Andreas Scholz einen Penalty der Gäste souverän abwehren.
Der letzte Abschnitt hätte nicht unglücklicher für die Gäste beginnen können, denn gleich der erste Angriff brachte die 2:0-Führung der Hausherren in der 41. Spielminute. Eine Rückhandhereingabe eines Farchanters fälschte ein Forster Verteidiger unhaltbar für Scholz ins eigene Tor ab.  Auch dieses unglückliche Tor brachte die Gäste nicht aus ihrem Konzept. Diszipliniert und mit Kampfeswillen hielten sie dagegen und versuchten, den Anschluß zu schaffen. Dies gelang verdient in der 50. Spielminute Elias Breidenbach, der das Zuspiel von Klaus Müller eiskalt verwertete. Jetzt stieg die Zuversicht, vielleicht noch ein Unentschieden zu erreichen. In der 56. Minute feierte Simon Sendl seinen ersten Saisontreffer für die Forster Farben. Wieder war Klaus Müller der Paßgeber, Simon netzte unbekümmert ein. Etwas Hektik brach aus, als der Schiedsrichter Manuel Weninger kurz darauf vom Eis stellte, die Aktion war sehr fragwürdig. 20 Sekunden später traf es dann einen Farchanter, somit waren die Spieler wieder zahlenmäßig gleichauf.  
Die Verlängerung mit 3 gegen 3 war eine äußerst kurze Angelegenheit. Das Bully gewann Klaus Müller, die Gäste fuhren ins Abwehrdrittel der Hausherren, die keine Chance hatten, an die Scheibe zu kommen. Genau nach 27 Sekunden blieb die Stadionuhr stehen, Manfred Guggemos hämmerte die Scheibe auf Zuspiel von Manuel Weninger unhaltbar unter die Latte. Mit den zwei Punkten haben die Naturburschen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen können. Die Spieler wurden anschließend von den Fans entsprechend gefeiert, die Stimmung in der Kabine fiel entsprechend aus.
  
    
SE Freising
Freising stolpert sich zu zwei wichtigen Punkten - Black Bears verspielen Drei-Tore-Führung
(BLL)  Wenn die Eishackler der Black Bears Freising weiter so spielen wie gegen die zweite Mannschaft des VER Selb haben sie eigentlich nichts in der Landesliga verloren. In einem Spiel auf ganz schwachem Niveau gewannen sie zwar mit 8:7 nach Verlängerung und damit zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Doch Freising führte bereits mit 6:3 und brach dann im Schlussdrittel völlig ein.
Ein ganz großes Lob gebührt den Selbern, die wie in der gesamten Saison nur mit zwei Reihen spielen. Dennoch geben sie kein Spiel verloren, agieren dabei extrem fair, aber sehr zielgerichtet nach vorne. Selbst ein Rückstand von drei Toren nach dem zweiten Drittel lässt das junge Team nicht aufgeben und 90 Sekunden vor Schluss hatten sie gegen desolate Freisinger Bears tatsächlich den verdienten 7:7-Ausgleich geschafft. Bei Freising schleppen sich Spieler wie Manuel Kühnl und Martin Dürr, die seit Wochen gesundheitlich nicht fit sind, aber unbedingt für ihre Mannschaft den Klassenerhalt sichern wollen, aufs Eis und geben alles. Die beiden waren auch gegen Selb wieder bei den Besten. Andere Bears hingegen bewegen sich wie alte Hobby-Spieler, gehen jedem körperlichen Zweikampf aus dem Weg und ergeben sich Woche für Woche dem vermeintlichen Schicksal einer Niederlage. So hochkarätig wie in dieser Saison waren die Black Bears noch nie besetzt – vom Trainer bis zum letzten Spieler, und doch ergibt sich auch heuer wieder zum Ende der Saison das seit Jahren gleiche Bild einer Mannschaft, die nicht, wie eigentlich geplant, um den Aufstieg mitspielt, sondern mit viel Glück mal wieder den Abstieg verhindert.
Freising gegen Selb, das war von Anfang an ein Spiel aus den Niederungen der Abstiegsrunde. Nach dreieinhalb Minuten stand es 2:2, jeder Schuss aufs Tor war ein Treffer. Freising leicht überlegen legte danach durch Dennis Berndt und Marcus Mooseder nach tollem Solo und einem Strich ins Kreuzeck auf 4:2 nach. Dann tauschte Selb den Torwart und wurde mit herrlichem Kombinations-Hockey überlegener. Zur ersten Pause stand es 4:3. Das zweite Drittel war dann aus Freisinger Sicht ein gutes, der starke Christian Birk traf ebenfalls in den Winkel, Johannes Weyer erhöhte kurz vor der zweiten Sirene auf 6:3 – alles schien gelaufen.
Doch die Bears brachen nun vollkommen ein, nach vorne ging gar nichts mehr und vor dem Kasten von Johannes Sedlmeier ließ man die Selber ohne Gegenwehr kombinieren und schießen. Die nahmen die Einladung gerne an, nutzen die einzigen beiden Strafen der Gastgeber jeweils zu Toren und spielten sich in einen wahren Rausch. In der 47. Minute verkürzten sie auf 5:6, Johannes Weyer konnte bei einem der wenigen Freisinger Entlastungsangriffe noch ein Tor für die Bears erzielen, doch in der 59. Minute stand es 7:7. Selb hätte den Sieg wegen Freisinger Lethargie und Lustlosigkeit jetzt wirklich verdient gehabt. Die Verlängerung blieb torlos, allerdings verweigerten die Schiedsrichter den Freisingern einen klaren Penalty oder gleich ein technisches Tor: Dürr wurde auf dem Weg alleine zum Tor mit einem Stockschlag rüde von den Schlittschuhen geholt. So mussten Kühnl und Birk durch ihre Treffer beim abschließenden Penalty-Schießen für die so wichtigen zwei Punkte gegen den Abstieg sorgen. Verdient waren die allerdings nicht.
  
    
ESC Kempten
Sharks unter Wert geschlagen - ESC Kempten schafft es nicht seine Leistung gegen Geretsried zu belohnen und verliert mit 1:5
(BLL)  Beim sogenannten Spiel der Herzen stand am Freitag Abend im Kemptener Eisstadion die Benefizaktion des ESC Kempten für den kleinen Elias, Sohn der Familie Wölfle an. Die gemeinnützige Aktion war ein voller Erfolg, knapp 1000 Zuschauer unterstützen das Vorhaben der Kemptener und auch ihre Mannschaft.
Es entwickelte sich von Beginn an ein ansehnliches Spiel, die Sharks boten dem höherklassigen Gegner Paroli und hatten im ersten Drittel auch die deutlich besseren Chancen. Das es dennoch nur mit 1:1 in die erste Pause ging war den beiden Mankos an diesem Abend geschuldet, zum einen der Chancenverwertung: es wurden viele, auch hochkarätige Chancen liegengelassen und nicht verwertet. Und zum zweiten unnötigen Strafzeiten. Kempten nahm zu viele davon und so fiel auch der Ausgleich in numerischer Überzahl der Gäste.
Im zweiten und dritten Drittel zeigte sich die Cleverness des Bayernligisten, vier weitere Tore, davon je eins in Überzahl und in Unterzahl zeigten die Effizienz der River Rats. Kempten nutzte seine Chancen nicht, teilweise wurde auch zu umständlich gespielt anstatt direkt den Weg zum Tor zu suchen.
Das 1:5 als Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wieder, dies bestätigte auch Gästecoach Sebastian Wanner, er hatte seine Mannschaft auf einen schweren Gegner eingestellt und sah dies auch bestätigt. Sharks Coach Markus Wartosch haderte zum einen mit den unnötigen Strafen seiner Spieler und auch mit der Chancenverwertung. Zudem bemerkt man natürlich zur Zeit auch das Fehlen des Top Angreifers Adrian Kastel-Dahl, der nach einer Virus Grippe immer noch nicht wieder einsatzfähig ist.
Das Thema Bayernliga ist nun in weite Ferne gerückt und es gilt für die Allgäuer endlich wieder Erfolge einzufahren und Punkte zu sammeln.
  
    
EV Moosburg
Trotz 2:0-Führung: EVM geht auch in Fürstenfeldbruck leer aus
(BLL)  Stark angefangen, aber dann noch viel stärker nachgelassen: Der EVM hat am Freitag beim bis dahin punktlosen EV Fürstenfeldbruck nach 2:0-Führung noch mit 2:6 (2:1, 0:3, 0:2) verloren. Die sechste Verzahnungsrunden-Pleite in Folge sorgte für große Ernüchterung bei Vorstand und mitgereistem Anhang.
Dass den Dreirosenstädtern auch an diesem Wochenende einige wichtige Leistungsträger fehlten, ist die eine Seite. Andererseits hätte die Qualität, die in dem 16-Mann-Kader steckte, durchaus reichen müssen, um beim (Ex-)Tabellenletzten der Verzahnungsrunde B etwas Zählbares mitzunehmen. Doch der Leistungsabfall ab dem zweiten Drittel sorgte dafür, dass es zum Schluss nicht mal mehr spannend wurde – und Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger unmittelbar nach Spielende ein paar deutliche Worte in der Kabine von sich gab.
Dabei sah es im ersten Abschnitt durchaus so aus, als ob die Englbrecht-Schützlinge den Erfolg vom Hinspiel (2:0) wiederholen könnten. Dieses Mal brauchten sie für die zwei Tore sogar bloß bis zur zehnten Minute: Philipp Ujcik hatte zunächst einen Abwehrfehler der Brucker bestraft (9.), Christian Seidlmayer eine Kombination über Rückkehrer Markus Gröger vollendet (10.). Der EVM schien alles im Griff zu haben – selbst dann, als man gegen die in dieser Phase harmlosen Hausherren eine 3:5-Unterzahl überstehen musste. Der 1:2-Anschluss nach einer Viertelstunde schien nicht mehr als ein kleiner Unfall zu sein, zu souverän trat Moosburg auf.
Doch nach dem Seitenwechsel entglitt die Partie den Grün-Gelben langsam. Die Crusaders hatten sich in der Pause neu geordnet, traten forscher auf und glichen in der 22. Minute aus. Von den Moosburgern war offensiv immer weniger zu sehen, dafür besuchten sie weiterhin fleißig die Strafbank. Dem 3:2 ließ der EVF nach 38 Minuten bei erneuter 5:3-Überzahl sogar den vierten Treffer folgen.
Im Schlussdrittel blieb es bei Aufbäumversuchen des EVM. Es fehlten die Ideen im Angriff – selbst bei doppelter Überzahl verließ man sich auf Distanzschüsse der Verteidiger. Und wenn mal ein Gäste-Stürmer alleine vorm Fürstenfeldbrucker Goalie auftauchte, war dieser nun nicht mehr zu überwinden. Die Crusaders dagegen nutzten ihre Chancen. Und mit dem Tor zum 6:2 nach 46 Minuten war das Match dann auch entschieden.
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen knapp
(RLSW)  Nach einer frühen Führung durch Roman Gottschalk mussten sich die Eisbären mit dem späten Rückstand 1:2 beim Meister aus Bietigheim geschlagen geben.
Viel vorgenommen hatten sich die Eisbären beim dritten Duell mit dem Meister aus Bietigheim. Und durchaus lieferte man sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem man verdient bereits in der 3. Minute durch Gottschalk in Führung ging. In der Folge hatte man mehrfach die Chance nachzulegen. Den Puck zum vermeintlichen 2:0 hatte die Mehrheit der Protagonisten im Tor gesehen, da dies jedoch nicht auf den Schiedsrichter zutraf, musste man weiter zittern. Da auch die Gastgeber durchaus zu Chancen kamen, war die knappe Führung zur ersten Pause dann leistungsgerecht.
Zu Beginn des zweiten Drittels machten die Steelers dann erstmals richtig Druck, doch die Eisbären-Defensive hielt dem Sturmlauf stand. Doch plötzlich sahen sich die Eisbären doppelt dezimiert, was angesichts der bislang großzügig ausgelegten Toleranz eine harte Entscheidung war. Die Offensive der Steelers nutze dies und kam so zum Ausgleich (29.), der auf Grund des Chancenplus zu Beginn des Drittels jedoch verdient war. In der Folge kamen die Eisbären wieder besser ins Spiel, verpassten aber wieder ein ums andere Mal den Torerfolg.
Den besseren Start ins Schlussdrittel hatten vermeintlich die Eisbären, die früh in Überzahl agierten, hieraus jedoch wiederrum kein Kapital schlagen konnten. Da man jedoch auch in Unterzahl sicher agierte, ließ sich erahnen, dass der nächste Treffer bereits die Entscheidung bringen könnte. Die Steelers erhöhten nach und nach die Schlagzahl, wodurch sich Jeromy Semtner ein ums andere Mal auszeichnen konnte und auch die Offensive zu besten Chancen kam, dabei jedoch auch am SCB-Goalie oder der eigenen Präzision scheiterten. Erneut kamen die Eisbären in der Schlussphase in doppelte Unterzahl, überstanden diese jedoch zunächst schadlos, doch in einfacher Überzahl schlug der Meister dann doch noch zu und ging erstmals 61 Sekunden vor dem Ende in Führung. Die Eisbären warfen in der Folge nochmal alles nach vorne, doch am Ende sicherte die Schlusssirene den Gastgebern den knappen Sieg.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras ringen Neuss in der Verlängerung nieder
(RLW)  Nach einem fulminanten Freitagabend Spiel gewinnen die Giftschlangen nach Verlängerung gegen den Neusser EV mit 6:5 (2:0; 2:2; 1:3; 1:0).
Die Vorzeichen vor dem Spiel waren ganz klar auf Sieg gestellt. Die Mannschaft von Schlangenbändiger Milan Vanek bestimmte von Beginn an das Spiel. Somit ließ die Führung auch nicht lange auf sich warten. Jesse Parker nutzte die erste Überzahlsituation, um die Kobras in Front zu bringen. Sehr zur Erleichterung bei den Verantwortlichen und Fans. Das Tempo wurde weiterhin von den Giftschlangen bestimmt. Folgerichtig gab es dann den zweiten Treffer der Kobras, der durch Stefan Dreyer erzielt wurde. Mit einem 2:0 ging es dann in die Pause.
Da der Neusser im ersten Spielabschnitt kaum am Spiel teilgenommen hat, zeigten sie nach dem ersten Seitenwechsel das mit ihnen noch zu rechnen ist. Zwei Minuten war erst im zweiten Drittel gespielt, da klingelte es im Gehäuse von Marvin Frenzel zum ersten Mal. Maximilian Stein erzielte den Anschlusstreffer für die Gäste. Die Kobras jedoch wirkten zunächst unbeeindruckt und sie stellten wenig später den alten zwei Tore Abstand wieder her. Andrew Harrison sorgte für das dritte Tor für die Giftschlangen. Anschließend verflachte das Spiel ein wenig. Beide Mannschaften agierten oft mit Ungenauigkeiten und Fehlpässen. Die Strafzeiten häuften sich und diesmal waren die Gäste aus Neuss plötzlich wieder da. Sie nutzten ihr Powerplay und verkürzten durch Jerome Baum auf 3:2. Ein paar Sekunden nach dem erneuten Anschlusstor kassierten die Neusser eine Strafzeit, die ebenfalls von den Kobras genutzt werden konnte. Das Powerplay Tor erzielte Leon Taraschewski und stellte auf 4:2. Damit ging es auch in die letzte Pause des abends.
Der letzte Spielabschnitt bot noch einmal richtig Spannung. In der 51. Minute erzielte Jesse Parker einen sehenswerten Treffer und stellte die Weichen scheinbar auf Sieg.
Aber die Neusser waren ja auch noch da und hatten etwas dagegen. Zunächst nutzten sie eine Ungenauigkeit der Kobras aus und erzielten ihr drittes Tor an diesem Abend durch Francesco Lahmer. Die Gäste machten jetzt noch einmal richtig Druck und beschäftigten die Kobra Defensive sehr intensiv. Das machte sich auch bezahlt, denn Thorben Beeg erzielte für die Neusser das 4:5. Daraufhin nahm der Gästetrainer Boris Ackermann eine Auszeit. Und diese zeigte auch Wirkung. Gerrit Ackers glich noch in der 59 Minuten zum 5:5 aus.
Nun ging es für beide Mannschaft in die Verlängerung (Overtime).
Da machten die Kobras aber kurzen Prozess, denn nach einer schönen Kanadischen Kombination zwischen Andrew Harrison und Jesse Parker, erzielte unser Jesse das 6:5 und sicherte somit den Kobras den Zusatzpunkt.
In der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer in Summe einig.
„Beide Mannschaften haben gut gespielt. Den entscheidenden Unterschied haben die Kontingentspieler gemacht“, stellten Milan Vanek und Boris Ackermann fest.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons machen Platz 2 mit Pflichtsieg fix!
(RLW)  Während die angeschlagenen Killian Hutt und Aric Schinke beim Spiel gegen Frankfurt geschont wurden und Alexander Seel erkrankt ausfiel, gab es für die Fans der Ice Dragons dennoch eine positive Überraschung: Erstmals in dieser Saison lief die Nummer 12, Routinier Sven Johannhardt, für die Ice Dragons auf! Doch auch der Routinier konnte nichts daran ändern, dass die Ice Dragons sich 2 Drittel lang schwer taten und eine äußerst zähe Partie erst nach 50 Minuten für sich entscheiden konnten. Doch auch diese Partie brachte 3 Punkte, 3 Punkte, mit denen die Ice Dragons Platz 2 endgültig sichern konnten!
Das die Partie gegen das Perspektivteam der Löwen Frankfurt so zäh werden würde, war in den ersten Minuten nicht abzusehen. Zu dominant traten die Ice Dragons auf, setzten Gästegoalie Janis Wagner immer wieder unter Druck. So gingen sie in der 5. Minute auch folgerichtig durch Ben Skinner in Führung, als der in Überzahl vom Bullypunkt abzog. Doch anschließend schlief das Spiel der Ice Dragons ein wenig ein, die Gäste fanden dadurch besser in die Partie und konnten durch Michael Martaller in der 14. Minute zum 1:1 Pausenstand ausgleichen.
Im zweiten Drittel wurden Erinnerungen an die Vorwoche wach. Die Ice Dragons waren zwar das spielerisch bessere Team, ließen aber die Zielstrebigkeit vermissen und schlugen aus der optischen Überlegenheit kein Kapital. Die Gäste hingegen agierten geschickt, nutzten jeden Fehler der Ice Dragons aus um schnell umzuschalten und suchten dann zielstrebig den Abschluss. So hatten die Ice Dragons zwar die größere Anzahl an Torchancen, die besseren Chancen im 2. Drittel hatten jedoch die Gäste, die Tim Stenger zu einigen Glanzparaden zwangen. Doch in der 38. Minute war auch Stenger machtlos, als Philipp Laufer die Gäste mit 1:2 in Front brachte.
Ein Rückstand gegen den Tabellenletzten nach 40 Minuten, man muss kein Hellseher sein, um einschätzen zu können, wie die Reaktion von Jeff Job in der Kabine gewesen sein muss. Und sie zeigte Wirkung. Von der ersten Sekunde des letzten Drittels an zogen die Ice Dragons das Tempo an, schnürten die Gäste in ihrer Zone ein. Die konnten sich nun kaum noch befreien, waren dauerhaft in der Defensive gebunden und konnten sich bei ihrem Goalie Janis Wagner bedanken, das sie bis zur 50. Minute weiterhin in Führung waren. Dann jedoch brach Matyas Kovács den Bann, als er aus kurzer Distanz einen Traumpass von Gleb Berezovskij zum 2:2 vergoldete. Das 3:2 durch Ben Skinner in der 54. Minute war dann nur noch die logische Konsequenz der nun immer stärker auftrumpfenden Ice Dragons, die nur 3 Minuten später durch Gleb Berezovskij den 4:2 Endstand herstellten und so den 2. Platz endgültig klar machten.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären verlieren das Derby auf der Strafbank
(RLW)  Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - und die Neuwieder Bären waren am Freitagabend auf der Spielerbank etwas zu kommunikativ in Richtung Schiedsrichter Marc Stromberg. „Wir haben in einigen Situationen den Mund nicht gehalten, dafür überflüssige aber durchaus nachvollziehbare Strafen kassiert, was Diez-Limburg in die Karten gespielt und uns ins Hintertreffen gebracht hat", schilderte Carsten Billigmann, Teammanager des EHC „Die Bären" 2016, einen aus seiner Sicht zentralen Grund für die 1:5-Niederlage bei der EG Diez-Limburg im vierten Hauptrunden-Derby der Eishockey-Regionalliga West. 26 Minuten in kleinen Strafen waren zu viel für die Neuwieder, um auch das vierte Nachbarschaftsduell dieser Spielzeit vor erstmals knapp unter 1000 Zuschauern für sich zu entscheiden. 5:1 für die Rockets - das hört sich deutlich an. Aber in Anbetracht von drei Überzahltoren durch Julian Grund (33.), Konstantin Firsanov (43.) und Tobias Schwab (60.) wird deutlich, warum Billigmann sich über die vielen Abstecher auf die Strafbank ärgerte. Bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis begegneten sich beide Teams über weite Phasen auf Augenhöhe. Da war Neuwied auf keinen Fall die vier Tore schlechter. Die Rockets legten bereits in der vierten Minute vor, indem der Handgelenkschuss von Konstantin Firsanov hinter Felix Köllejan im EHC-Kasten einschlug. Fortan hielten sich die Chancen auf beiden Seiten die Waage. Die dickste vergab Dennis Appelhans (12.), der aus der Nahdistanz die Scheibe am so gut wie leeren Tor vorbeischoss. „Neuwied hätte im ersten Drittel Tore verdient gehabt. Da besaßen wir etwas Glück", gab EGDL-Trainer Stephan Petry offen zu. Seine Mannschaft wiederholte den Frühstart auch im Mittelabschnitt. Diesmal war es Tobias Schwab, der nach einem Fehlpass in der Bären-Verteidigung auf 2:0 erhöhte. Die Gäste schossen, brachten aber nur wenige klare Chancen auf den Weg. Die EGDL verdichtete den Raum vor Schlussmann Constantin Schönfelder geschickt, der zwar viel zu halten bekam, den ganz großen Prüfungen aber nicht gegenüber stand. Zu spät kamen Schönfelder und Abwehr kurz nach der Hälfte der absolvierten Spielzeit. Stephan Fröhlich schoss und Schiedsrichter Stromberg sah den Puck vor der Rettungsaktion eines EDGL-Verteidigers über der Torlinie, dafür zwei Minuten später erst nach Intervention der einheimischen Spieler - und da war Schweigen ausnahmsweise mal nicht Gold - den Stock von Maximilian Wasser zu hoch, als er Frederic Hellmanns Schuss zum vermeintlichen Ausgleich abfälschte. Es war die Phase, in der die Begegnung zu Gunsten der Raketen kippte. Die mussten zwar den Ausfall ihres US-Angreifers James Hill verkraften, der sich in einem Zweikampf an der Bande unglücklich das Knie verdrehte und mit der Trage vom Eis gebracht werden musste, ließen sich davon jedoch nicht schocken. Anstatt den Ausgleich zu feiern, ärgerte sich der Tabellendritte keine Zeigerumdrehung später über Gegentreffer Nummer drei. In der zunehmend hitzigeren Atmosphäre traf es immer wieder die Bären mit Hinausstellungen. So traf Julian Grund (33.) in Überzahl zum schon vorentscheidenden 3:1. Es verblieb zwar noch reichlich Zeit, aber von den Nackenschlägen in dieser Phase erholten sich die von Holger Pöritzsch an seiner alten Wirkungsstätte trainierten Deichstädter nicht mehr. Das sah auch Stephan Petry so: „Wir haben das 3:1 gemacht und bei Neuwied gingen die Köpfe runter." Das bedeutete nicht, dass der EHC sich in seinem Schicksal ergab, aber die letzte Durchschlagskraft beim Abschluss fehlte an diesem Abend. So blieben die beiden Treffer in den letzten 20 Minuten den Einheimischen vorbehalten: Konstantin Firsanov (43.) und Tobias Schwab (60.) schraubten das Ergebnis zum 5:1-Endstand in die Höhe. Jeweils in Überzahlsituationen. Von denen hatte Neuwied gegen sehr disziplinierte Rockets lediglich zwei im zumindest vom Ergebnis her, nicht aber an den Spielanteilen gemessen, bislang deutlichsten Derby der Saison. 
  
    
Grefrather EG
GEG schießt sich in die Aufstiegsrunde
(LLW)  Es war das alles entscheidende Spiel um die Aufstiegsrunden-Qualifikation. Mehr als 200 Zuschauer waren am Freitagabend in den Grefrather EisSport & EventPark gekommen, um den “Showdown” zwischen der Grefrather EG und dem ESV Bergisch Gladbach “Realstars” mitzuerleben. Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen.  
Der Zug in Richtung Aufstiegsrunde war eigentlich schon abgefahren. Erst auf der Zielgeraden der Landesliga-Hauptrunde war der Grefrath Phoenix mit zuletzt fünf Siegen in sechs Spielen in Fahrt gekommen und hatte sich somit doch noch die letzte Chance auf einen angestrebten Platz unter den Top-4 offen gehalten. Nun galt es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und den direkten Mitkonkurrenten aus dem Bergischen Land zu bezwingen.
Grefrath begann konzentriert und machte es den Gästen aus einer gesicherten Defensive heraus schwer, vor das von Oliver Nilges gehütete Tor zu kommen. Selbst riskierten die Blau-Gelben in dieser frühen Spielphase nicht zu viel. Zu schmerzlich war vielen GEG-Akteuren noch die bittere 0:4-Hinspiel-Niederlage in Erinnerung geblieben, in der die Realstars so manche Grefrather Unachtsamkeit eiskalt bestraft hatten. Die Geduld sollte sich bald bezahlt machen, denn Max Parschill (11.), Dennis Lüdke (12.) und Lukas Bisel (13.) gelang es binnen 86 Sekunden eine komfortable 3:0-Führung auf die Anzeigetafel zu zaubern, welche bis zur ersten Pause Bestand haben sollte.
Auch nach dem Seitenwechsel, blieb das Team von der Niers seiner konsequenten Linie treu. Per Doppelschlag in der 22. Minute erhöhte Torjäger Patrick Büren auf 5:0, so dass Gäste-Keeper Stephan Schwarz entnervt seinen Platz für Backup Robin Sievering zwischen den Pfosten räumte. Aber auch dieser musste nur wenige Minuten später erstmals hinter sich greifen. Nach dem 6:0 durch Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann in der 26. Minute war Bergisch Gladbach sichtlich bedient und die verwunderten Zuschauer im Grefrather Eis-Oval aus dem Häuschen. Der GEG schien bis hierhin einfach alles zu gelingen.
Trotz des deutlichen Rückstandes gaben sich die Realstars nicht auf und verkürzten noch bis zur zweiten Drittelpause durch zwei Tore von Verteidiger Peter Zirnow in der 27., sowie bei doppelter Überzahl  in der 38. Minute auf 2:6.
Der Schlussabschnitt begann mit einer stark ausgeführten Grefrather Überzahlsituation. Gerade einmal 37 Sekunden waren gespielt, da traf Julius Krölls von der Blauen Linie zum viel umjubelten 7:2. War das bereits die Entscheidung? Die Gäste kamen in der 43. Minute noch einmal auf 3:7 heran, fanden jedoch gegen stets kämpferische und konsequent lauernde  Feuervögel nicht wirklich ins Spiel zurück. So ließen Patrick Büren mit seinem dritten Treffer des Abends (52.) und Roby Haazen per Überzahltor (53.) die Phoenix-Fans noch einmal jubeln. 
Tragisch: In der Schlussphase der Begegnung verletzte sich GEG-Torhüter Oliver Nilges nach einem Zusammenprall so schwer, dass für ihn die Saison vorzeitig beendet scheint. Für ihn brachte Backup Sven Budde den deutlichen und hochverdienten 9:3-Erfolg über die Zeit.
Geschafft: Mit dem Showdown-Sieg gegen die Realstars geht die Grefrather EG als Dritter über die Landesliga-Ziellinie und ist somit auf dem letzten Drücker für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga qualifiziert. Für die “Grefrather Jungs” gab es entsprechenden Beifall und die obligatorische “Humba” von den durchweg zufriedenen Phoenix-Anhängern. 
Auch Trainer Karel Lang zeigte sich nach dem Erreichen des Saisonziels sehr angetan von der Leistung seines Teams: “Aus meiner Sicht hat die Mannschaft heute ihre beste Saisonleistung abgeliefert. Wir haben uns fast keine Fehler im Aufbau geleistet, dabei gut gekämpft und auch die nötige Geduld im Überzahlspiel gezeigt. So können wir auch in der Aufstiegsrunde jedem Gegner Probleme bereiten”. Ein Sonderlob gab es für Junioren-Spieler Viktor Hubbertz, welcher den fehlenden Sascha Schmetz im Angriff ersetzte und selbst einen Assist beisteuerte.
Die Qualifikationsrunde mit den hessischen Regionalliga-Vertretern aus Frankfurt und Lauterbach, sowie den Landesligisten aus Wiehl, Dortmund, Bergisch Gladbach und eben Grefrath beginnt bereits am kommenden Freitag voraussichtlich mit einem Heimspiel . Gespielt wird eine Einfachrunde mit Hin- und Rückspielen. Die genauen Termine werden in Kürze bekannt gegeben.
  
    
EHC Troisdorf
Den Adlern die Federn gestutzt
(LLW)  Durch einen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Dortmund konnte die Chance zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West bewahrt werden.
Unter dieser Voraussetzung ist man am Freitagabend auch ins Spiel gestartet und hat von Beginn an Dortmund unter Druck gesetzt, so dass der Adler nie zum Flug ansetzen konnte.
In der 5. Spielminute war es Dominik Klein mit einem Schuss von der blauen Linie, der den Dortmunder Keeper zum ersten mal überwinden konnte. Kurz vor Ende des ersten Drittels zog Troisdorf mit einem Doppelschlag durch Kevin Stöhr und Lucas Kürten auf 3:0 davon.
Der zweite Spielabschnitt war ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Torhüter ihre Klasse beweisen konnten. Nur Troisdorf gelang in der 36. Spielminute einen weiteren Treffer. Es war der Neuzugang Marius Schüller, der auf 4:0 erhöhte. Bei Troisdorf stand auch nach 40 Spielminuten noch die 0.
Das letzte Drittel war durch die Vielzahl der Strafzeiten sehr zerfahren. Doch auch hier konnte Troisdorf zwei weitere Treffer erzielen. Es waren Kevin Stöhr und Lucas Hubert, die die Treffer 5 und 6 schossen. Ein zu Null blieb es nicht, weil Dortmund auch zwei Treffer erzielte. Das Spiel ging mit 6:2 deutlich und mehr als Verdient an die Jungs aus Troisdorf.
Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde wurde aber durch die einzige Niederlage des Top-Teams aus Wiehl am Samstag zu nichte gemacht. Troisdorf muss nun in die Pokalrunde.
Das erste Spiel der Pokalrunde findet voraussichtlich am Freitag 15.02.109 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See statt.
  
    
FASS Berlin 1b
Verbandsligateam feiert ersten Saisonsieg
(VLN)  Es ist eine schwierige Saison und das Team musste viele, teils herbe, Niederlagen hinnehmen. Nun aber hat es endlich geklappt, die 1b von FASS Berlin hat den ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen Die Weserstars Bremen 2 wurde mit 7:6 (4:2/2:2/1:2) gewonnen.
Es war das wohl wichtigste Spiel der Saison, denn Bremen gehört als eines der wenigen Teams zur Kategorie machbar. 14 Feldspieler und zwei Torhüter wollten unbedingt den ersten Sieg einfahren. Die Akademiker hatten sich also viel vorgenommen und so bekamen die Zuschauer einiges geboten. Nach neun Minuten hatten diese schon vier Tore gesehen, zwei auf jeder Seite. Dennis Wegener konnte FASS nach vier Minuten in Führung bringen, Yanneck Grimm glich zwei Minuten später aus. Michael Reinhardt konnte FASS erneut in Führung bringen und zu diesem Treffer trug Torhüter Maximilian Lorenz eine Vorlage bei (8.). Christopher Linne konnte aber eine Minute später erneut ausgleichen. Dann konnte sich FASS endlich etwas absetzen. Meik Palicki (11.) und 43 Sekunden vor der Pause Julius Schindler sorgten für eine 4:2 Pausenführung.
Es kam zu Beginn des 2. Drittels sogar noch besser. Sebastian Reinhardt in Überzahl (23.) und Melanie Wartha, mit ihrem ersten Treffer für FASS, schraubten das Ergebnis auf 6:2 (32.). Doch die Weserstars waren noch nicht geschlagen und konnten noch einmal aufschließen. Alexander Hohnhorst und Yannick Grimm machten es mit einem Doppelschlag in der 38. Minute wieder spannend.
FASS brach aber nicht auseinander und konnte mit einem Überzahlspiel in das letzte Drittel gehen. Das nutzte Julius Schindler nach 48 Sekunden zum 7:4. Das Zittern sollte aber erst noch richtig beginnen. Denn Alexander Hohnhorst brachte Bremen mit zwei Toren wieder heran und so stand es neun Minuten vor dem Ende plötzlich 7:6. Die letzten neun Minuten war ein kämpfen bis zum Umfallen und das wurde belohnt. Die 1b gewinnt mit 7:6 und das ist Balsam auf die geschundene Seele.
(Norbert Stramm)
  

     
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Sonntag 10.Februar 2019
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