Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EJ Kassel
(HL)  Die Kassel 89ers sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Hessenliga zu verdrängen und haben dadurch vorzeitig die Meisterschaft gewonnen
  
Heilbronner Falken
(DEL2)  Mit dem deutsch-kanadischen Verteidiger Brock Machmeyer hat ein weiterer wichtiger Leistungsträger nach Derek Damon und Greg Gibson seinen Vertrag bei den Falken für die nächste Saison verlängert

EC Kassel Huskies
(DEL2)  Kurz nach dem Ausscheiden aus den DEL2-Play-Offs steht bei den Nordhessen auch schon die erste Personalie fest. Der deutsch-kanadische Stürmer Jens Meilleiur hat seinen Abschied verkündet und wird in seine Heimat zurückkehren und die Schlittschuhe mit nur 26 Jahrenn an den Nagel hängen um im elterlichen Betrieb zu arbeiten
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Nach Trainer Richard Drewniak hat nun mit Torhüter Max Häberle ein weiterer wichtiger Baustein für die neue Spielzeit seine Zusage bei den Baden Rhinos gegeben
  
ECC Preussen Berlin
(OLN)  Die Preussen treiben ihre personellen Planungen weiter voran und haben trotz der sportlich nicht erfolgreichen Spielzeit den Vertrag mit Trainer Uli Egen, der das volle Vertrauen der Verantwortlichen geniesst, um ein weiteres Jahr verlängert
 
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der aktuell noch bei den Bietigheim Steelers in der DEL2 im Tor steht, gilt als zweiter fixer Neuzugang bei den Wild Wings nach Stürmer Alexander Weiß aus Wolfsburg, ausserdem ist auch Christopher Fischer von den Iserlohn Roosters im Gespräch
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 16.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.



    
Düsseldorfer EG
Dramatischer Kampf gegen Bremerhaven – DEG punktet doppelt
(DEL)  Es geht in die entscheidenden Wochen in der DEL. Nach der Februar-Pause sind es nur noch wenige Spiele bis zur schönsten Zeit des Jahres: den Playoffs. Die DEG holperte gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit einem schwachen ersten Drittel aus der Pause, sorgte dann aber vor 12.467 Zuschauern mit Kampf und Leidenschaft für einen 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen (0:3; 2:0; 2:1; 0:0; 1:0).
  
    
EHC Red Bull München
Architekturbüro 3XN erhält Zuschlag für den Bau der neuen multifunktionalen Sportarena / Zusätzlich drei überdachte Trainingseisflächen - Kapazität von bis zu 11.500 Zuschauern - Kampagne zur Namensfindung #NameGameOn startet ab sofort
(DEL)  Die Landeshauptstadt München, der FC Bayern Basketball, SAP und Red Bull haben am 14. Februar den Siegerentwurf der neuen multifunktionalen Sportarena auf dem Standort des ehemaligen Olympia-Radstadions im Münchner Olympiapark vorgestellt. Demnach hat das dänische Architekturbüro 3XN aus Kopenhagen in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten LATZ+PARTNER den Auftrag zum Bau der bis zu 11.500 Zuschauer fassenden, zukünftigen Spielstätte des Deutschen Eishockeymeisters Red Bull München und des Deutschen Basketballmeisters FC Bayern München erhalten. Um auch die Infrastruktur für den Schul-, Freizeit- und Nachwuchssport zu optimieren, entstehen neben der Sportarena drei weitere überdachte Eissportflächen für Trainingszwecke und für den nichtwettkampforientierten Breitensport. Hierzu wurde ein umfangreicher Eiszeitenvertrag mit der Landeshauptstadt München abgeschlossen. Bauherr des Projekts ist die Red Bull Stadion München GmbH.
Die Arena selbst tritt als ovaler, eigenständiger Solitär hervor und fügt sich durch seine natürliche Einbindung nahezu selbstverständlich und respektvoll in das weltberühmte Olympiapark-Ensemble ein. Das intensiv begrünte Dach und die vertikal strukturierte Fassade verstärken diesen Eindruck. Die Fassade wird durch eine vertikale Lamellenstruktur bestimmt, die über den verglasten Eingängen nach oben schwingt und so die Haupteingänge betont. Die eingegrabenen Trainingsflächen werden zu einem begrünten Hügel modelliert, nehmen die Topografie auf und ermöglichen die logische Fortführung der Wege und der Landschaftsgestaltung des Olympiaparks.
Jan Ammundsen, Head of Design 3XN: „Wir sind sehr glücklich und stolz, die neue multifunktionale Sportarena im Olympiapark München zu entwerfen, welche für 3XN bereits das vierte Arenaprojekt sein wird. Es ist eine großartige Möglichkeit ein Teil dieser inspirierenden, historischen Gesamtarchitektur zu werden. Während des Designprozesses haben wir uns ständig Gedanken zu den Ideen hinter dem ursprünglichen Design gemacht und uns oft gefragt, was Günter Behnischs Ansatz wäre. Es war uns wichtig, eine flexible und vielseitige Arena mit starker Identität zu schaffen, die dennoch die Geschichte und Vision des ursprünglichen Olympiaparks respektiert, und die sich natürlich in den Olympiapark einfügt. Wir möchten die Rahmenbedingungen für ein großartiges Fan-Erlebnis schaffen.“
Abhängig vom Verlauf des Bau- und Genehmigungsprozesses ist die Grundsteinlegung für den Winter dieses Jahres geplant. Die Eröffnung der neuen Sportarena wird für den Spätsommer 2021 angestrebt. Die beiden zukünftigen Hauptnutzer FC Bayern München Basketball und Red Bull München können bei voller Nutzungsauslastung jährlich jeweils bis zu 40 Partien in der Sportarena austragen. Zusätzlich dürfen bestenfalls 20 weitere Sportevents sowie 20 sportnahe Veranstaltungen durchgeführt werden. Insgesamt verfügt die Arena über eine Bruttogeschossfläche von 62.500 Quadratmetern.
Christian Schluder, Red Bull GmbH: „Der brillante Entwurf von 3XN fügt sich harmonisch in das unverwechselbare Ensemble Olympiapark ein und bereichert diesen zugleich durch seinen eigenständigen, feinen architektonischen Ausdruck. Gleichzeitig vereint der Entwurf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Deshalb war für uns der Beitrag von 3XN der Beste unter vielen sehr guten. Mit der neuen multifunktionalen Sportarena erhalten sowohl die beiden Topmannschaften Red Bull München und FC Bayern München Basketball als auch ihre Fans ein hochmodernes Zuhause, gleichzeitig bekommen die Stadt und der Olympiapark einen neuen Identifikationspunkt. München und die beiden Klubs werden jahrzehntelang von diesem privat finanzierten Großprojekt profitieren.“
Uli Hoeneß, Präsident FC Bayern München eV: „Ich bin wirklich begeistert, wie es den Architekten des Gewinnerentwurfs gelungen ist, die Anmutung des geschichtsträchtigen Olympiaparks aufzunehmen. Die neue Halle wird weit mehr sein als eine hochmoderne Arena, in der sich die Fans, Sportler und auch unsere Basketballmannschaft wohl fühlen werden. Ich bin mir ebenso sicher, dass diese Sportarena mit ihrer schlüssigen Gestaltung inklusive des begrünten Daches ein architektonischer Blickfang und Gewinn für die Stadt München sein wird.“
Christine Strobl, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München: „Die Sportstätten im Kernbereich des Olympiaparks, die allesamt ein außergewöhnliches Ensemble bilden, verlangten nach einer sensiblen Planung der neuen Sportarena. Der Entwurf des Architekturbüros 3XN und der beteiligten Landschaftsarchitekten konnte das Preisgericht des Realisierungswettbewerbs auf ganzer Linie überzeugen. Die neue Halle wird sich harmonisch in die Parklandschaft einfügen und mit ihrer Fassadenstruktur sowie dem begrünten Dach elegante Highlights schaffen. Für die Landeshauptstadt München bietet sich mit der vertraglichen Nutzung der Eisflächen – rund 8.000 Stunden pro Saison – eine einmalige Chance, hervorragende Bedingungen für den öffentlichen Eislauf sowie Schuleislauf und Vereinssport zu schaffen. Mit dem Bau der Sportarena wird der Olympiapark seine Position als hervorragende Veranstaltungsstätte in München für Breiten- und Spitzensport weiter ausbauen.“
Die Namensrechte an der zukünftigen multifunktionalen Sportarena hat sich bereits im September vergangenen Jahres SAP gesichert. Darüber hinaus begleitet der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware den Bau als Technologie- und Innovationspartner. Ab 14. Februar startet der Wettbewerb #NameGameOn zur Namensfindung für die neue multifunktionale Sportarena. Die zukünftigen Zuschauer sind aufgerufen, den Namen der Spielstätte mitzugestalten. Unter www.NameGameOn.com können die Fans bis 4. März 2019 ihre Namensvorschläge für die neue Sportarena online einreichen. Im Anschluss wählt eine Jury aus Vertretern von Red Bull, dem FC Bayern Basketball und SAP mehrere Favoriten aus. Aus diesen können alle Interessierten dann für ihren Sieger online abstimmen.
Bernd Leukert, Mitglied des Vorstands SAP SE und verantwortlich für den Bereich Digital Business Services: „Gemeinsam mit Red Bull und dem FC Bayern München werden wir den Fans auf der Basis innovativer SAP-Lösungen ein ganz besonderes Erlebnis bieten. Als Technologie- und Innovationspartner sowie Namenssponsor der neuen Sportarena möchten wir sportbegeisterte Fans auf der ganzen Welt und natürlich in München in die Namensfindung einbeziehen und ihnen so die Möglichkeit geben, ein Stück Sportgeschichte aktiv mitzugestalten. Wir freuen uns auf viele kreative Namensvorschläge.“
  
    
Straubing Tigers
Ticket-Aktion: Bring an Freind 2.0 – Heimspiel am 19. Februar vs. Berlin
(DEL)  Alle Dauerkarten-Inhaber der Straubing Tigers können am Dienstag, 19.02.2019, zum Heimspiel gegen die Eisbären Berlin (19.30 Uhr) eine Person kostenlos mitnehmen.
„Mit dieser Aktion wollen wir die stete Treue unserer Dauerkarteninhaber belohnen“, sagt Geschäftsführerin Gaby Sennebogen.
Das zusätzliche Ticket gilt für den Stehplatzbereich. Jeder Dauerkarteninhaber kann unter dem nachfolgenden Link kostenlos buchen: https://bit.ly/2RlGEEf
Vorgehensweise
·         Unter „Jetzt Plätze auswählen“ Stehplatzbereich mit dem Cursor auswählen
·         Nächster Schritt: Im Feld „Actionscode einlösen“ Dauerkarten-Code (4-stellig) eintragen und auf „Freischalten“ klicken
·         Bei „Stehplatz“ auf den Pfeil gehen und im drop/down Menü die Preisstufe „+Freunde 0€“ wählen
·         Bestellung in den Warenkorb geben, ausdrucken und fertig!
  
    
Bayreuth Tigers
Nichts zu holen gab es bei den Kassel Huskies
(DEL2)  Nach drei gewonnen Partien in der laufenden Saison gegen die Huskies quittierte man den heutigen Abend mit einer deutlichen Niederlage. Ohne sechs angeschlagene, verletzt oder kranke Akteure – Potac, Nihenhuies, Kirchhofer, Kronawitter, Heatley und Lorraine standen nicht zur Verfügung – trat man mit 15 Feldspielern in Nordhessen an.
Dabei fand man zu keiner Zeit Zugriff auf das Spiel, wehrte sich allerding zunächst tapfer gegen anrennende und kampfstarke Huskies. Dass man, wenigstens im 1. Drittel, nicht selten Pech mit den Entscheidungen der Unparteiischen hatte, war am Ende wohl nicht ausschlaggebend, denn Kassel drückte und kreierte Chancen am Fließband. Dennoch staunte man im Lager der Tigers, als man Strafen gegen Kolozvary, Martens und Bartosch – der kurz vorher bereits eine Strafe abgesessen hatte – hinnehmen musste, die man so nicht immer erwarten kann. Ein weiterer „Aufreger“ war ein „Schlittschuh-Tor“ durch Meilleur, das – nur kurz nach dem Führungstreffer durch Hennig in der 16. Minute – nach Sichtung des Videobeweises Anerkennung fand. Dass der Rückstand nicht höher ausfiel, lag am gut aufgelegten Jaeger, der mehrfach in höchster Not parieren konnte.
Den zweiten Abschnitt eröffneten die Tigers mit einem Blitzstart, als Heider nach 19 gespielten Sekunden von er blauen Linie mit einem Schlenzer ins Tor traf. Es dauerte allerdings nur kurze Zeit und die Huskies antworteten mit zwei Treffern in einem Abstand von weniger als einer halben Minute. Zunächst trat Meilleur auf den Plan, der ins Drittel zog und nach einer schönen Aktion zuschlug, bevor Triviono noch einmal nachlegen konnte. Und auch in dieser Phase konnten sich die Tigers selten befreien – Chancen, wie die von Rajala und Gläser nach 27 Minuten blieben die Seltenheit an diesem Abend.
Auch im Schlussdrittel gaben die Gastgeber den Ton an. Jaeger und das Torgestänge, welches mehrfach von Kassel anvisiert wurde, verhinderten einen höheren Rückstand. Vielleicht durch die nachlassenden Kräfte der Tigers, und die dadurch erneut mehrere Strafen zogen, fand man sich immer wieder mit einem Mann weniger auf der Eisfläche wieder. Dies nutzten die Gastgeber geschickt und markierten die beiden letzten Treffer bei nummerischer Überlegenheit.
„Kassel war von Anfang an bereit. Das waren wir nicht und das ist natürlich enttäuschend. Wir haben, glaube ich, über 70 Schüsse zugelassen, was ich so bisher auch noch nicht erlebt habe. Bis zum 4:1 hatten wir noch unsere Chancen aber haben diese nicht genutzt. Der Sieg geht, auch in dieser Höhe,
völlig in Ordnung und hätte noch höher ausfallen können aber Brett Jaeger hat einen wirklich guten Tag gehabt“, so Petri Kujala im Anschluss an die Partie.
  
    
Deggendorfer SC
Was für ein Krimi! DSC zwingt Bad Nauheim in die Knie
(DEL2)  Auch das dritte Spiel unter Neu-Trainer Kim Collins konnte der  
Deggendorfer SC siegreich gestalten. Gegen den EC Bad Nauheim gewann  
der DSC am Freitagabend vor 1978 Zuschauern in einer hochspannenden  
Partie mit 2:1 nach Verlängerung.
Von Beginn an zeichnete sich bereits ab, dass es eine intensive Partie  
für beide Seiten werden würde. Beide Mannschaften gingen konsequent in  
die Zweikämpfe und investierten viel Laufarbeit, sodass sich beide  
Teams über weite Strecken des ersten Abschnitts gegenseitig  
neutralisierten. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts bot sich dann  
allerdings doch die Riesengelegenheit für die Gäste. Der DSC verlor im  
Angriffsdrittel leichtsinnig den Puck und Marcel Kahle vollendete den  
darauffolgenden Tempogegenstoß in der 19. Spielminute zum 0:1. Mit  
diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Deggendorfer unbeeindruckt vom  
Nauheimer Führungstreffer und rissen die Partie immer mehr an sich. In  
der 27. Minute wurden die Hausherren schließlich für ihre  
Angriffsbemühungen belohnt. Eine tolle Kombination über Maximilian  
Gläßl und Dani Bindels vollendete Andrew Schembri zum 1:1 Ausgleich.  
In der Folgezeit blieben die Deggendorfer am Drücker, jedoch sollte im  
zweiten Drittel kein weiterer Treffer mehr fallen.
Im Schlussdrittel dann ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften kämpften  
um jeden Zentimeter Eis, jedoch blieben beide Torhüter immer Herr der  
Lage, sodass keines der beiden Teams in den letzten 20 Minuten mehr  
den Lucky Punch setzen konnte. Die Entscheidung sollte also in der  
Verlängerung fallen.
Dort bugsierte sich Andrew Schembri endgültig zum Matchwinner, als er  
eine Unkonzentriertheit der Bad Nauheimer Verteidigung ausnutzte und  
alleine vor Felix Bick eiskalt blieb.
Damit startet der Deggendorfer SC mit einem Erfolg ins Wochenende und  
will nun am Sonntag nachlegen. Dann reist das Team von Trainer Kim  
Collins nach Sachsen, wo sie auf die Dresdner Eislöwen treffen.  
Spielbeginn ist um 16 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Wichtiger 5:3-Erfolg in Kaufbeuren  
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren mit 5:3 (1:0; 1:1; 3:) gewonnen. Nick Huard brachte die Gäste in der neunten Spielminute in Führung, doch Branden Gracel markierte den Ausgleich (24.). Dresden legte einen Treffer von Martin Davidek nach (28.). Georgijs Pujacs baute die Führung im Schlussdrittel aus (43.), aber Phillip Messing verkürzte (52.). In den letzten Minuten wurde die Partie für beide Teams zu einem heißen Tanz, denn Stefan Della Roveres (56.) Tor konterte Sami Blomqvist (58.). Doch Dresden bewies Stärke und erzielte durch Thomas Pielmeier den Siegtreffer (59.).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Ich bin stolz auf die Jungs! Wir sind nach einem durchwachsenen letzten Wochenende mit einem klaren Auftrag nach Kaufbeuren gereist. Das Team hat sich heute an die Vorgaben gehalten, einen guten Job gemacht, viele Schüsse geblockt. Ja, wir haben leider auch viele Strafzeiten genommen, was einem Trainer natürlich nie gefallen kann. Aber wir waren trotzdem engagiert. Kaufbeuren hatte viele Chancen, aber wir konnten es verhindern, uns wieder selbst unter Druck zu setzen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen amSonntag, 17. Februar um 16 Uhr zum Playport-Familientag gegen den Deggendorfer SC. 
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker kassieren nächste Niederlage. Dresdner Eislöwen feiern 5:3 Auswärtssieg
(DEL2)  Auch gegen die Dresdner Eislöwen konnten der ESV Kaufbeuren seine Niederlagenserie nicht stoppen. Vor 2.434 Zuschauern ging der ESVK erst zu fahrlässig mit seinen Chancen um, hatte später dann fast überhaupt keine mehr und musste schlussendlich mit 3:5 den Kürzeren ziehen. Im ersten Spielabschnitt ließen es beide Mannschaften zunächst eher ruhig angehen, wobei jedoch die Kaufbeurer das Heft des Handelns immer mehr in die Hand nahmen. Im Powerplay nahm in der sechsten Minute der auf der rechten Seite freigespielte Sami Blomqvist zum ersten Mal Maß, traf allerdings nur den Außenpfosten. Ebenfalls am Torgestänge scheiterte Ossi Saarinen drei Minuten später, er war zuvor von Steven Billich mit einem schönen Pass bedient worden. Im direkten Gegenzug zog der Dresdner Nick Huard mit viel Elan vors Tor und brachte – was der Videobeweis bestätigte – die Scheibe über die Linie und stellte damit den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Auch nach dem Treffer der Eislöwen war der ESVK zwar die aktivere Mannschaft, allerdings war man auch immer anfällig für Konter, was auch den Dresdnern immer wieder gute Chancen ermöglichte. Kurz vor der Pause reagierte der Eislöwen-Goalie Marco Eisenhut stark gegen Sami Blomqvist. Zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Joker besser aus der Kabine und nutzten in der 24. Minute einen zwei auf Eins Konter zum Ausgleich. Joey Lewis legte perfekt auf Branden Gracel ab, dessen Schuss passte genau in Kreuzeck. Im Anschluss kam eine Menge Unruhe ins Spiel hinein, welche allerdings von keiner der beiden Mannschaften ausging. Infolge dessen ergaben sich in der Folge mehrere Überzahlsituationen für die beiden Mannschaften. Die beste Kaufbeurer Gelegenheit hatte in der 27. Minute Florian Thomas jedoch in Unterzahl, scheiterte aber am starken Marco Eisenhut. Keine Zeigerumdrehung später machte es Martin Davidek besser und schlenze die Scheibe genau in den Torwinkel. Weitere Powerplays vermochten die Joker nicht zu nutzen, unter anderem ließ man eine fast zweiminütige doppelte Überzahl torlos verstreichen. Da die Dresdner bis zu zweiten Pause in der Offensive kaum noch stattfanden, waren die Joker zwar die bessere Mannschaft, konnten ihre Überlegenheit jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Den Auftakt ins letzte Drittel – man muss es leider so sagen – verpennte der ESVK komplett, die Dresdner hatten gleich mehrere gute Chancen zu erhöhen. Eine davon nutzte Georgijs Pujacs in der 43. Minute und traf mit einem Schlagschuss von der blauen Linie ins Schwarze. Doch auch dieser weitere Rückschlag schien die Joker nicht wirklich zu wecken, denn auch im Anschluss waren die Dresdner die bessere Mannschaft. Auch Philip Messings 2:3 in der 52. Minute änderte an dieser Tatsache zunächst nichts. Mit einem Alleingang vier Minuten vor dem Ende stellte Stefan Della Rovere auch bald den alten und für die Eislöwen etwas beruhigerenden Zweitoreabstand wieder her. Ein Ruck durch die Kaufbeurer Mannschaft ging erst mit Sami Blomqvist Anschlusstreffer in der 58. Minute, doch das Momentum wechselte praktisch im Gegenzug wieder zu den Blau-Weißen: Thomas Pielmeier machte 1:49 vor Schluss den Deckel drauf und besiegelte die Kaufbeurer Niederlage. 
  
    
Tölzer Löwen
Bad Tölz schnuppert an Überraschung in Frankfurt
(DEL2)  Spannend war es bis zum Ende: Über 4500 Zuschauer in der Eissporthalle Frankfurt sahen ein gutes Eishockeyspiel, aus dem der Tabellenführer knapp als Sieger hervorging. Die Löwen Frankfurt gewannen am Freitagabend mit 4:3. Vor dem Spiel sprach im Löwenduell nur sehr wenig für die Tölzer Raubkatzen. Als Tabellenzwölfter zum Spitzenreiter angereist - und das ohne fünf absolute Top-Spieler. Kyle Beach, Philipp Schlager, Johannes Sedlmayr und Andreas Schwarz fielen weiterhin aus. Dazu kam der krankheitsbedingte Ausfall von Stammgoalie Ben Meisner. Doch die „Ersatz“-Männer machten ihre Sache gut. Andreas Mechel, der unter der Woche seinen Vertrag verlängerte, überzeugte im Tor mit ordentlich Ruhe in seinen Aktionen. Trotz vierer Gegentore machten auch die Abwehrspieler ihre Sache über weite Strecken gut und vorne hatten die Tölzer mit Lubor Dibelka einen Spieler dabei, dem fast alles gelang. Doch starten wir chronologisch. Die ersten zehn Minuten liefen aus Tölzer Sicht wie erwartet. Frankfurt, Herr im Haus, kam spielfreudig aus der Kabine. „Im ersten Drittel haben wir dagegengehalten, haben das getan, was wir machen mussten um im Spiel zu bleiben“, so Scott Beattie. Im Spiel zu bleiben war die Devise und das taten die Buam. Auf die Führung von Mathieu Tousignant antwortete Lubor Dibelka, der einen Schuss von Niklas Heinzinger abfälschte. Als Matt Pistilli zum 2:1 einem schwarz-gelben Gegenspieler entwischte, war das erste Drittel schon nahezu vorbei. Etwas bitter, auch weil dieser Konzentrations-Schwund so auch am Ende des zweiten Drittels zu beobachten war. Doch zunächst nutzte Bad Tölz einen ihrer sechs Torschüsse zum 2:2-Ausgleich. Top-Torjäger Stephen MacAulay bekam beim Breakaway einen Pass von Andreas Pauli und netzte ein. Doch insgesamt ging das Mitteldrittel an Frankfurt. Erneut Matt Pistilli, diesmal per Direktschuss in Überzahl, und Brett Breitkreuz - in der angesprochenen verflixten letzten Minute - stellten auf 4:2. Das Spiel schien für viele schon entschieden, doch die Tölzer gaben wieder einmal nicht auf. „Im letzten Drittel war es sehr gutes Eishockey von beiden. Es ging Hin und Her“, freute sich Beattie. Lubor Dibelka traf früh im Schlussdrittel zum erneuten Anschluss. In der Folge überstand Bad Tölz Unterzahlspiele und brenzlige Situationen unbeschadet. Die besten Chancen zum möglichen Ausgleich vergaben Tyler Gron und Kevin Wehrs, die jeweils in der Schlussphase frei zum Schuss kamen, aber zu unplatziert abschlossen. Mit etwas Glück wäre gar ein Punktgewinn beim Spitzenreiter drin gewesen, doch die Leistung der Buam stellte den Löwen-Trainer auch so zufrieden: „Die Jungs haben hart gekämpft. Wir haben viele Verletzungen und Krankheiten im Team, deshalb bin ich stolz auf die Jungs.“ Es sei eine Herausforderung gewesen über so lange Zeit mit drei Reihen und Importspielern zu agieren. Genau deshalb sind die Tölzer Löwen auch nochmal auf dem Spielermarkt aktiv geworden. Mehr Infos dazu in Kürze.
  
    
ECDC Memmingen
Vorsprung ausgebaut: Indians siegen klar im Derby
(OLS)  Der ECDC Memmingen ist mit drei wichtigen Punkten vom Derby aus Lindau zurückgekehrt. Am Bodensee gewannen die Indians mit 3:0 und vergrößerten damit den Vorsprung auf Verfolger Selb. Am Sonntag kommt Tabellennachbar Rosenheim an den Hühnerberg (18:45 Uhr).
Einen tollen Start ins letzte Allgäu-Bodensee-Derby erwischten die Memminger, die ohne Kontingentverteidiger Jan Latal auskommen mussten, an diesem Abend. Bereits nach knapp drei Minuten lag der Puck das erste Mal im Lindauer Tor. Tim Bullnheimer hatte sich die Scheibe von einem Spieler der Hausherren erobert und schob dem überraschten Torwart Zabolotny diese durch die Beine zur frühen Führung des ECDC. Die Indianer weiter das bessere Team, weitere Treffer sollten aber vorerst nicht mehr fallen.
Im zweiten Durchgang die Memminger immer noch mit den höheren Spielanteilen und vor allem auch endlich effektiv. Nachdem zunächst noch eine Überzahl ungenutzt blieb, erhöhte Jakub Wiecki in der 29. Minute auf 2:0 für sein Team und sorgte damit für großen Jubel im Memminger Fanblock. Die Hausherren wurden langsam aktiver, strahlten aber trotzdem keine allzu große Torgefahr aus. Joey Vollmer im Memminger Gehäuse war stets zur Stelle, auch als die Hausherren zweimal in Überzahl die Anschlussmöglichkeit hatten. Die größte Chance des Abschnitts vergab dann Islanders-Kapitän Farny, der aus rund einem Meter den Puck nicht im verwaisten Indians-Tor unterbringen konnte, weshalb die Lindauer mit zwei Tore Rückstand ins letzte Drittel starten mussten.
Hier gaben sich die Memminger etwas defensiver und ließen die Hausherren kommen. Joey Vollmer wehrte die erste Angriffswelle ab, ehe die Indians ihrerseits zum Endspurt ansetzten und die Partie wieder voll im Griff hatten. Marvin Schmid besorgte dann in der 54. Minute auf Pass von Bullnheimer und Becher den 3:0 Endstand, der den Indians drei verdiente Punkte bescherte.
Mit dem Erfolg bauen die Memminger ihren Vorsprung auf Verfolger Selb weiter aus und können damit den 5. Platz der Oberliga-Süd erfolgreich verteidigen. Am Sonntag kommt mit den Starbulls Rosenheim ein starker Gegner an den Hühnerberg. Der ECDC will ab 18:45 Uhr die nächste Überraschung vor heimischer Kulisse schaffen und den Favoriten besiegen. Karten sind an allen VVK-Stellen sowie an den Abendkassen verfügbar.
  
    
VER Selb
Peinliche Derbyklatsche beim Tabellensiebten
(OLS)  In dieser Serie gab es für uns bei den Blue Devils Weiden sportlich gesehen nicht viel zu erben. Und daran änderte sich leider nichts. Aber es kam noch schlimmer. Unsere Wölfe ließen sich bei einer deutlichen 9:3 Abfuhr in der Oberpfalz regelrecht abschießen und werfen mit dargebotener Leistung nicht nur bei Fans sondern auch bei Verantwortlichen große Fragen auf. Nach durchaus gutem Start brachen nach einem Doppelschlag alle Dämme. Ein katastrophales Mitteldrittel, welches mit 6:1 an den Gastgeber ging, ließ nicht nur einem stinksauer wirkenden Wölfe-Coach Henry Thom die Zornesröte ins Gesicht steigen. „Wir leisteten uns individuelle Fehler, die nicht einmal einer Kleinschülermannschaft unterlaufen; keine Erklärung habe ich, wie wir uns heute präsentierten – mit Oberliga-Eishockey hatte dies nichts zu tun“, so Thom in der Euroherz Eiszeit nach einem bitteren Abend in der Oberpfalz.
Der ausgegebene Gameplan war klar und unmissverständlich. Endlich mal in Weiden etwas mitnehmen, Letzteres ist nur über eine starke Defensivleistung möglich. Und der Auftakt unserer Wölfe verlief durchaus verheißungsvoll. Bereits nach 42 Sekunden boten sich uns die ersten Torchancen durch Graaskamp und Moosberger, doch beide brachten die Scheibe nicht an Weidens Goalie Wiedemann vorbei. Wir spielten weiterhin schnell und gut nach vorne. Topscorer Gollenbeck scheiterte aussichtsreich vor Wiedemann, auf der Gegenseite zielte Waldowsky knapp über den Kasten von Deske. Der Gastgeber kam sehr schwer in Fahrt, aber dann so richtig. Ein Doppelschlag innerhalb von 24 Sekunden stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf und sorgte für hängende Köpfe beim zahlreich mitgereisten Wölfe-Anhang, der sicher sehr positiv gestimmt in die Oberpfalz reiste. Heinisch eröffnete den Torreigen für seine Farben, Kirchberger ließ das 2:0 folgen, Proteste wegen eines angeblichen Schlittschuhtors blieben erfolglos.
Die Hausherren obenauf, bei uns lief fortan nichts mehr, zu verkrampft die Selber Bemühungen, zurück ins Spielgeschehen zu kommen. In der Schlussphase hatten die Blue Devils in Überzahl die Chance auf 3:0 zu erhöhen, aber Deske verhinderte einen höheren Pausenrückstand.
Der Eindruck, unsere Jungs würden mit frischem Mut und neuem Selbstvertrauen eine Aufholjagd starten, war nur von kurzer Dauer. Geigenmüller hatte nach 22 Sekunden den Anschlusstreffer auf dem Schläger, aber bezeichnend für das Wölfe-Spiel scheiterte er kläglich. Danach kam es knüppeldick und die zahlreichen Wölfe-Anhänger schämten sich in Grund und Boden ob der Leistungen ihrer Cracks auf dem Eis. Es folgte eine Demontage sondergleichen. Ohne viel Gegenwehr hatten die Blue Devils leichtes Spiel gegen ein total verunsichertes Wolfsrudel, das Ergebnis bis zur 34. Minute auf 7:0(!!!) hochzuschrauben. Abercrombie nutzte einen Blackout in unserer Defensive zum 3:0, das 4:0 - eine Art Höchststrafe - kassierten wir in eigener
Überzahl. Nach einem haarsträubenden Abspielfehler an der blauen Linie sagte Rubes danke, zog auf und davon und ließ seine Farben erneut jubeln. Offensiv passierte bei uns relativ wenig und die wenigen Versuche waren stets sichere Beute von einem eigentlich sehr beschäftigungslos wirkenden Goalie Wiedemann. Unsere Jungs völlig neben der Spur und die Quittung folgte durch das 5:0. Der Arbeitstag von Deske war damit beendet – er hatte genug und machte Platz für Kümpel. Aber auch Letzterer wurde sträflich alleine gelassen und musste innerhalb kurzer Zeit zwei weitere Gegentore hinnehmen. Erneut, wie auch schon bei zahlreichen anderen Gegentoren zuvor, machten wir es unserem Gegner zu einfach. Es fehlte jegliche Zuordnung und Weiden sagte danke. Der Jubel bei Schiener´s 7:1 fiel entsprechend verhalten aus, die mitgereisten Wölfe-
Fans absolut bedient und stinksauer. Abercrombie stellte per Penalty den 8:1 Pausenstand her.
Das Abschlussdrittel lässt sich kurz zusammenfassen: Die Blue Devils im Gefühl des sicheren Sieges schalteten einige Gänge zurück, doch selbst das konnten wir nicht entsprechend nutzen, um nochmals eine Art Aufholjagd zu starten. Das Spiel plätscherte so dahin, die Hausherren nutzten ein weiteres Überzahlspiel zum 9:1 durch Waldowsky. Zimmermann war es vorbehalten, Treffer Nummer zwei zu markieren, ehe Gare kurz vor Schluss mit einem satten Schlagschuss in den Winkel den dritten Treffer und letztendlich den 9:3 Endstand herstellte. Ein aus Selber Sicht sehr bitterer Abend in der Oberpfalz, wo unsere Wölfe jegliche Einstellung und nötigen Kampfgeist vermissen ließen.

Verletzungspech schlägt erneut zu – Müller einige Zeit außer Gefecht
Wölfe-Verteidiger Dominik Müller hat sich beim Nachholspiel in Peiting am vergangenen Dienstag einen Zehenbruch zugezogen und wird unseren Wölfen voraussichtlich für gut 4 Wochen verletzungsbedingt fehlen. Der VER Selb e.V. wünscht Dominik alles Gute und schnelle Genesung.
  
    
ERC Sonthofen
Knappe 2:3 Niederlage gegen den EV Landshut
(OLS)  Der EV Landshut legte los wie die Feuerwehr und ging nach gerade einmal 21 Sekunden in Führung. Im Getümmel vor Roman Steiger behielt Pelletier die Übersicht und konnte zum 0:1 einnetzen. Danach Landshut weiterhin im Vormarsch. Immer wieder hatte die Hintermannschaft des ERC Schwerstarbeit zu verrichten. Vorerst gab es so auch erst einmal keinen weiteren Treffer. Nach etwa fünf Minuten kamen die Bulls besser ins Spiel und hatten vereinzelt Torchancen. Nach 10 Minuten nochmals eine große Druckphase der Landshuter. Sonthofen konnte sich zu diesem Zeitpunkt kaum aus dem eigenen Drittel befreien, doch Roman Steiger behielt die Übersicht und konnte alles abwehren. In der 14. Minute plötzlich das 1:1. Sonthofen mit einem der wenigen Entlastungsangriffe: Martin Frolik schoss quer auf Franz Mangold und dieser brauchte nur noch den Puck über die Linie drücken. Danach Sonthofen mit der besten Phase. Doch auch dem ERC sollte kein weiterer Treffer in diesem Drittel gelingen und so ging es etwas glücklich für die Bulls mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Landshut mit mehr Spielanteilen, die Bulls aber mit Kontern immer wieder brandgefährlich. Landshut versuchte sich zwar immer wieder im Drittel Sonthofens festzusetzen, doch das Team von Martin Sekera störte früh deren Spielaufbau. In der 28. Minute schalteten die Bulls einmal mehr schnell um: Fabjon Kuqi setzte sich noch im eigenen Drittel durch und fuhr auf Berger alleine zu. Diesmal war es das Lattenkreuz, das die Niederbayern rettete. Sonthofen blieb aber weiter dran und nur wenige Sekunden später konnte Martin Guth das 2:1 für die Bulls verbuchen. Vier Minuten später dann auch schon die nächste große Gelegenheit für den ERC: Mangold fuhr allein auf Berger zu, doch dieser stand sicher und rettete. Danach Landshut wieder mehr im Spiel. Doch auch ein Powerplay kurz vor Ende des Drittels konnte der EVL nicht nutzen. In der 40. Minute dann aber doch noch der leistungsgerechte Ausgleich: Die Bulls konnten vor dem eigenen Tor nicht klären und so konnte Hofbauer zum 2:2-Pausenstand treffen.
Im letzten Drittel stieg Landshut zunächst nochmals aufs Gas, doch die Defensive des ERC stand weiterhin gut. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein zunehmend ausgeglichenes Spiel. In der 48. Minute Glück für die Bulls: Landshut scheiterte knapp, indem sie nur die Latte des ERC-Gehäuses trafen. In den letzten zehn Minuten kam Sonthofen immer mehr zum Zug. Zwei Powerplays blieben auf Seite der Bulls dennoch ungenutzt. Das rächte sich dann kurz vor Ende: In der 58. Minute Sonthofen mit einem Fehlpass im Aufbau. Das nutzte erneut Pelletier eiskalt zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend aus. Damit stand es 2:3. Sonthofen versuchte zwar nochmals alles, doch der Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. Landshut entführt somit 3 Punkte aus dem Oberallgäu. Aufgrund der größeren Spielanteile nicht ganz unverdient, dennoch hätten sich die Bulls heute selber belohnen können.
In der anschließenden Pressekonferenz war EVL-Coach Axel Kammerer froh über die 3 Punkte: „Wir haben heute ein gutes Oberligaspiel gesehen und Sonthofen war ein wirklich starker Gegner. Wir sind mit einem Blitzstart in Führung gegangen und haben die ersten zehn Minuten das Spiel kontrolliert, aber dann kam Sonthofen immer mehr. Am Ende haben wir noch zwei Unterzahlsituationen überstanden und dann doch noch den letzten Treffer gemacht“, so Kammerer. Martin Sekera war sehr zufrieden mit seinem Team. „Das gesamte Team hat heute wieder gekämpft. Das freut mich sehr, Roman Steiger hatte heute eine besonders starke Partie gemacht“, so Sekera.
Dennoch muss das Team des ERC erneut einen herben Rückschlag hinnehmen. Petr Sinagl verletzte sich im ersten Drittel so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Nach ersten Untersuchungen ist für ihn, aufgrund eines Bruchs des siebten Halswirbels, die Saison beendet. Wir wünschen Petr alles Gute und schicken ihm beste Genesungswünsche.
  
    
Blue Devils Weiden
(OLS)  Was für ein Abend für die Weidener Fans unter den 1920 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena. Im Derby gegen die Selber Wölfe gelang ein spektakulärer 9-3 Erfolg.
Es ging erstmal ziemlich ruhig zu im ersten Drittel. Beide Mannschaften versuchten aus einer sicheren Abwehr heraus ihre Vorstöße zu fahren und deswegen kamen kaum Torchancen zu Stande. Das änderte sich jedoch in der 12. Spielminute, als Tomas Rubes vor dem Tor gefoult wurde, die Scheibe dennoch vors Selber bringen konnte und Martin Heinisch einnetzte. Der Stadionsprecher hatte noch nicht den Torschützen verkündet, schlug es erneut im Tor der Oberfranken ein. Michael Kirchberger brachte irgendwie die Scheibe zum 2-0 ins Netz. So ging es dann in die erste Drittelpause.
Was dann im zweiten Drittel passierte, war für die Zuschauer kaum zu glauben. 65 Sekunden nach Wiederanpfiff stand es 3-0 für die Blue Devils. Matt Abercrombie hatte getroffen. Als dann Mirko Schreyer für die Weidener auf der Strafbank saß, dachte sich Tomas Rubes, machen wir einfach ein Tor in Unterzahl. Er schnappte sich die Scheibe, fuhr alleine auf Torwart Deske zu und ließ diesen keine Chance. Und weiter ging das muntere Scheibenschießen. Das 5-0 erzielte Marcel Waldowsky in der 32. Minute, das 6-0 Marco Pronnath und das 7-0 Philipp Siller in der 34. Minute. Den Treffer zum 7-1 durch Dennis Schiener beantworteten die Blue Devils durch einen Penalty von Matt Abercrombie zum 8-1. So ging es zum zweiten Mal in die Kabine.
Im letzten Drittel schonten die Weidener dann erstmal ihre Kräfte und ließen die Wölfe gewähren. Diese kamen auch zu einigen Chancen, aber Torwart Johannes Wiedemann hatte einen sehr guten Tag und ließ wenig zu. Eine Strafzeit für die Selber, in einer sehr fairen Partie, nutzte wiederum Marcel Waldowsky zum 9-1. Carl Zimmermann und Landon Gare trafen dann noch für die Selber Wölfe zum Endstand von 9-3 für die Blue Devils Weiden. Noch lange nach Spielschluss feierten die Spieler mit ihren Fans einen Wahnsinns Abend in der Hans-Schröpf-Arena.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles siegen in der Hauptstadt
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben auch das vierte Spiel der laufenden Saison gegen den ECC Preussen Berlin gewonnen. Mit 4:5 (1:2/2:3/1:0) rang die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta die Gastgeber nieder.
Das Team um Kapitän Josh Mitchell legte einen guten Start hin und nahm das Spiel in die Hand. Dennoch waren es die Hausherren, die die Scheibe vor 248 Zuschauern als erstes im Tor unterbrachten. Ein abgefälschter Schuss von Kyle Piwowarczyk ließ Torwart Kai Kristian keine Chance (9.). Doch die Crocodiles blieben dran und belohnten sich für den hohen Aufwand. In Überzahl glich Dominik Lascheit aus (14.), Gianluca Balla besorgte in der 18. Minute den Führungstreffer.
Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gäste spielbestimmend und bauten den Vorsprung aus. Balla bescherte den Preussen mit dem schnellen 1:3 einen schlechten Start in das zweite Drittel (21.) und Lascheit zog mit seinem zweiten Treffer wenig später nach (24.). Doch die beruhigende Führung ließ die Crocos wanken, das Spiel wurde zerfahrener – und die Hauptstädter kämpften sich zurück in die Partie. Marvin Krüger (27.) und Jakub Rumpel (33.) verkürzten auf 3:4. Verteidiger Brian Bölke brachte seine Mannschaft allerdings wieder auf Kurs. Mit einer schönen Aktion erhöhte der 20-Jährige auf 3:5 (36.).
Die Gastgeber konnten im letzten Drittel zwar noch durch Jakub Rumpel auf 4:5 verkürzen (46.), die Crocodiles ließen sich die Punkte aber nicht mehr nehmen.
„Wir haben wieder hart gekämpft und uns das Glück im Abschluss erarbeitet. Es ist natürlich schade mit dem Ausfall von Stecki, aber wir haben auf dem Eis alles gegeben und dadurch verdient gewonnen“, so Lennart Palausch.
Dominik Steck musste die Partie im zweiten Drittel verletzt abbrechen und eine Platzwunde im Krankenhaus behandeln lassen.
Am Sonntag folgt für die Hamburger das Heimspiel gegen die Tilburg Trappers.
  
    
Herner EV
Saale Bulls Halle - Herner EV 1 : 2 (1:0,0:1,0:0;0:1) Overtime
(OLN)  Die Mannschaft des Herner EV hat am Freitagabend bei den Saale Bulls in Halle die erhoffte Reaktion nach dem schwachen Auftritt vom letzten Sonntag gezeigt und die Auswärtspartie in der Overtime mit 2:1 gewonnen. Nach ausgeglichenem ersten Abschnitt war das Team von Danny Albrecht in den zweiten Zwanzigminuten klar überlegen und konnte den frühen 0:1-Rückstand egalisieren. Im letzten Drittel waren dann die Gastgeber wieder mehr am Drücker, aber dank Torhüter Björn Linda und einer konzentrierten Abwehrleistung konnte das Remis nach 60 Minuten gehalten werden. In der anschließenden Overtime war es der dritte Wechsel, der durch Nico Kolb die Entscheidung zugunsten der Gysenberger brachte.
Der HEV konnte bei den Saale Bulls mit drei Verteidigungs- und vier Sturmreihen antreten, lediglich Sören Hauptig fehlte weiterhin verletzungsbedingt. Der Spielauftakt in Halle verlief aus Herner Sicht gar nicht optimal, denn bereits nach vier Minuten lagen die Gastgeber mit 1:0 vorne. Danach wurde die Partie aber ausgeglichen. Beide Teams hatten ihre Chancen, die Grün-Weiß-Roten z.B. durch Moritz Schug oder Marsall. Im weiteren Verlauf dieses ersten Abschnitts wurde der HEV immer stärker und hätte spätestens nach einer großen Chance durch Dennis Thielsch in der 18. Minute bereits das 1:1 verdient gehabt. Im zweiten Spielabschnitt nahmen die Grün-Weiß-Roten endgültig das Heft in die Hand. Denis Fominych hatte die erste Möglichkeit, dann Julius Bauermeister, der im Sturm auflief, danach Nils Liesegang. Die Saale Bulls blieben aber mit ihren Kontern gefährlich und so konnte sich Björn Linda immer wieder auszeichnen. In der 30. Minute hatte Brad Snetsinger die nächste gute Möglichkeit, scheiterte aber am Keeper der Saale Bulls. In einer insgesamt sehr fairen Begegnung, mit der Hauptschiedsrichter Artur Votler wenig Mühe hatte, gab es in der 31. Minute die erste Strafzeit überhaupt und es traf dabei die Gastgeber. Der HEV konnte diese Powerplay-Chance nutzen. Brad Snetsinger leistete zur Mitte der Überzahl gekonnt die Vorarbeit und spielte den Puck in den Lauf von Marcus Marsall. Der ließ Justin Schrörs keine Chance und der 1:1-Ausgleich war damit geschafft. Der HEV blieb weiter am Drücker und holte sich gute Möglichkeiten heraus, z.B. durch Moritz Schug, Marcus Marsall oder Nico Kolb. Den Schlussabschnitt begann der HEV in Unterzahl und nun machten die Saale Bulls Druck. Aber dem konnten die Gysenberger standhalten. Trotzdem war Björn Linda nun immer häufiger im Blickpunkt, der HEV blieb aber mit seinen Kontern gefährlich. Im zweiten Überzahlspiel hatten dann um die 52. Minute die Grün-Weiß-Roten wieder gute Chancen, mussten aber vier Minuten später noch einmal dem Powerplay-Druck der Gastgeber aushalten. Halles neuer Trainer Ryan Foster nahm in der 57. Minute eine Auszeit, aber Björn Linda hielt das Ergebnis. Damit war nach 60 Minuten das Remis und damit ein Punkt schon einmal sicher. In der Overtime hatte der HEV dann beim Spiel drei gegen drei mehr Scheibenbesitz. Michel Ackers hatte die erste Möglichkeit, dann Lois Spitzner und als die dritte Formation ins Rennen geschickt wurde, da war es Nils Liesegang, der den Pass von hinter dem eigenen Tor auf Marcus Marsall spielte. Der sah Nico Kolb auf der rechten Seite frei und der Bad Nauheimer Förderlizenzspiele konnte ungehindert auf das Tor der Gastgeber zu stürmen und den Puck in den Winkel versenken. Endstand 1:2 und auch der zweite Punkt konnte mit auf die Rückfahrt an den Gysenberg genommen werden.
Am Sonntag spielt der Herner EV um 18:30 Uhr zuhause in der Hannibal-Arena gegen die TecArt BlackDragons aus Erfurt. Da muss dann der Aufwärtstrend auf jeden Fall bestätigt werden, denn nachdem auch Essen am Freitagabend verloren hat ist nun der HEV auch wieder im Rennen um Platz vier.
  
    
Rostocker EC
Mit Riesenmoral zum 5:3 gegen die Icefighters Leipzig
(OLN)  Mit 5:3 (0:1, 2:0, 3:2) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend in der Oberliga Nord gegen ihren bisherigen Angstgegner Icefighters Leipzig, nachdem die drei Begegnungen davor in der laufenden Saison alle verloren worden waren. Am Sonntag um 18 Uhr geht es beim EC Harzer Falken im Braunlager Wurmbergstadion weiter.
Im ersten Drittel ging es in der gut besuchten Eishalle Schillingallee rauf und runter, wobei der REC eigentlich die überlegene Mannschaft war, doch klebte ihm das Pech am Schläger. Chancen waren auf jeden Fall genug da, doch konnte nicht eine einzige genutzt werden, während die Sachsen einen Konter zum 1:0 abschlossen. Es war schon deprimierend.
Doch nach knapp drei Minuten des Mitteldurchgangs endete das fehlende Scheibenglück: Kevin Piehler erzielte den Ausgleich, kurz vor der zweiten Pause ließ Michal Bezouska die Führung folgen – 2:1 für die Piranhas, die jetzt noch effizienter, noch druckvoller auftraten, die sich verdient für ihren Aufwand belohnten und die Partie drehten.
Aber es war nach wie vor eine enge Partie, und prompt holten die Icefighters im dritten Drittel mit zwei Treffern den Vorteil wieder auf ihre Seite. Doch die Gastgeber steckten nicht auf, zeigten eine Riesenmoral: Bezouska zum 3:3! Und wieder wendete sich das Blatt: 4:3 Constantin Koopmann und schließlich die Entscheidung, Viktor Beck ins leere Tor zum 5:3.
„Wir haben über das gesamte Spiel mehr investiert“, befand REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke, „und deshalb haben wir dieses hart umkämpfte Match auch am Ende zu Recht gewonnen."
  
    
ESC River Rats Geretsried
Offensivspektakel in Hassfurt - Rats gewinnen verrücktes Spiel gegen die Hawks
(BYL)  Die Vorzeichen standen vor dem schweren Auswärtsspiel in Hassfurt nicht allzu gut. Durch diverse Staus mussten die Rats quasi direkt vom Bus auf die Eisfläche und auch die Personaldecke war ziemlich dezimiert. Zu den Langzeitverletzten Tauber und Götz gesellten sich unter der Woche noch Stephan Englbrecht sowie Michi Wiedenbauer dazu. Somit fallen bis Saisonende gleich vier Verteidiger aus. Zudem musste der ESC auch noch auf Christian Heller, Nico Wischnewsky und Stefano Rizzo verzichten. Trotzdem startete das Team von Sebastian Wanner und Peter Holdschik, dem breiten Kader und der Rückkehr von Luis Rizzo sei Dank, mit drei kompletten Reihen. An der Zielvorgabe änderte sich jedoch nichts, Zählbares mit nach Hause nehmen war die Mission. Die Gastgeber, in der Theorie Zuhause noch ohne einen einzigen Punktverlust, hatten da natürlich ganz andere Pläne.
Am Anfang kein Gegentor und frühe Strafzeiten vermeiden, so die Vorgabe von Trainer Sebastian Wanner. Beides klappte nur mittelmäßig. Zwar überstanden die Rats ihre erste Unterzahl, doch mit einem verdeckten Schuss sorgte Franek trotzdem für die frühe Führung (6.). Beide Teams spielten mit offenem Visier, an Torchancen mangelte es nicht. Nachdem Hassfurt einen Konter vergab, schlugen die Rats im direkten Gegenzug zurück. Ondrej Horvath versenkte seinen Alleingang mit einem platzierten Schuss auf die Stockhandseite zum Ausgleich hinter Hawks-Torwart Hildenbrand (9.). Verteidigen wurde weiterhin nicht besonders groß geschrieben, es entwickelte sich ein vogelwildes Spiel. In Überzahl führte ein weiterer Scheibenverlust im Aufbau zu einem Konter der Gastgeber, der wiederum in einem Penalty gipfelte. Diesmal jedoch behielt Morczinietz gegen Franek die Oberhand. Mit dem 1:1 ging es zum ersten Pausentee, es hätte auch gut und gerne 3:3 stehen können.
Ihre Unterzahlqualitäten zeigten die Rats zu Beginn des zweiten Drittels. Ondrej Horvath bediente Sturmpartner Klaus Berger bei einem Konter perfekt, mit der Rückhand landete die Scheibe zum 1:2 im Kasten der Hawks (22.). Daniel Merl hätte um Haar nachlegen können, doch sein Versuch klatschte nur an den Pfosten. Die Hausherren stürmten weiter mit Mann und Maus nach vorne, prompt versenkte Bene May den nächsten Konter zum 1:3 (29.). Diesmal hatte Hassfurt die passende Antwort und Sramek hämmerte den Puck per Schlagschuss in das linke Kreuzeck (30.). Wie nah Glück und Pech zusammen liegen können, zeigte die nächste Szene. In Überzahl knallte Ondrej Horvath die Scheibe an den Pfosten, Hildenbrand hätte wohl keine Chance gehabt. Hassfurt jedoch spielte den schnellen Pass auf Sramek, der eiskalt gegen Morczinietz zum 3:3 verwandelte (33.). Einen Treffer Marke „Tor des Monats" packte dann Ondrej Horvath aus. Während die Rats in eigener Überzahl noch froh sein durften, bei zwei gefährlichen Angriffen der Gastgeber keinen Treffer hinnehmen zu müssen, packte der ESC-Topscorer auf der anderen Seite ganz tief in die Trickkiste. An der blauen Linie vernaschte er seinen Gegenspieler und ließ Hildenbrand mit seinem Schuss an den Innenpfosten anschließend keine Chance (40.).
Wer seine Herztabletten zu diesem Zeitpunkt noch nicht genommen hatte, sollte dies spätestens jetzt nachholen, denn der Schlussabschnitt fügte sich nahtlos in das bisherige Spiel ein. Ondrej Stava krönte direkt nach Wiederanpfiff einen seiner nicht seltenen Ausflüge mit dem 3:5 (41.). Hassfurt reagierte mit wütenden Angriffe, nahm Martin Morczinietz gewaltig unter Beschuss und hätte beinahe den nächsten May-Konter hinnehmen müssen. Die Hawks ließen nicht locker und spielten eine 2-1 Situation mit einem Tor von Trübenekr souverän zum 4:5 zu Ende (49.). Es war einfach ein verrücktes Eishockeyspiel, direkt im nächsten Angriff traf Martin Köhler aus dem Gewühl zum 4:6 (49.). In diesem Tempo ging es weiter, nächster Angriff, nächstes Tor. Diesmal war Franek für die Hausherren erfolgreich, es kehrte keine Ruhe ein (50.). Es passte perfekt, dass Stava die Führung ausgerechnet in Unterzahl wieder auf zwei Tore ausbauen konnte (55.). Für Beruhigung sorgte der Treffer aber nicht, denn in diesem Spiel war wirklich alles möglich. Den Hawks rannte allerdings die Zeit davon und so sorgte Daniel Merl mit einem Schuss in das verwaiste Tor für die endgültige Entscheidung (60.).
Fazit: Alle Großchancen können wir in diesem Bericht nicht erwähnen, denn da müssten wir eher ein Buch statt eines Spielberichts schreiben. Das Match erinnerte phasenweise an ein Kleinschülerspiel, Scheibe nach vorne und alle Mann hinterher. Sebastian Wanner und Peter Holdschik dürften um einige Jahre gealtert sein, doch was am Ende wirklich zählt ist der Sieg. Die Rats nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand, behalten in beiden Aufeinandertreffen mit Hassfurt die Oberhand und müssen sich nicht auf irgendwelche Wertungen verlassen. Mit einem weiteren Sieg am Sonntag wäre das Tor zur Bayernliga wieder ein Stück weiter offen, doch wie gefährlich Amberg sein kann, musste der ESC bereits im Hinspiel erfahren. So wie die Rats momentan auftreten ist eines jedoch ziemlich sicher: Powereishockey und viele Tore!
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – TSV Peißenberg Eishackler 8:3 (3:1, 3:1, 2:1)
(BYL)  Wie zuletzt gegen Landsberg hat der EHC Klostersee auch gegen die Eishackler vom TSV Peißenberg im vierten Anlauf den ersten Dreier eingefahren. Am Freitagabend besiegten die Grafinger den Gast aus dem Pfaffenwinkel auch in dieser Höhe verdient mit 8:3. Die drei vorangegangenen "3:4-Spiele" lagen den Rot-Weißen sichtlich im Magen. Möglichst in den ersten fünf Minuten wollte die Truppe um Kapitän Bernd Rische diesmal bereits alles klar machen. Zumindest war dies dem Offensivschwung und Vorwärtsdrang abzulesen. Doch die Eishackler verhielten sich zunächst defensiv clever und bestraften die herrschende Sturm-Euphorie beim EHC zwischendurch sogar mit dem Ausgleich. Bis zum Ende des ersten Drittels hatten die Jungs von Dominik Quinlan die Überlegenheit mit einer 3:1-Führung aber einigermaßen in Zahlen ausdrücken können.
Peißenberg probierte es im zweiten Durchgang zunächst mit harter Gangart, doch die Klosterseer ließen sich nicht stoppen. Nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit war das halbe Dutzend voll und der Drei-Punkte-Sieg letztlich nicht mehr in Gefahr. Langweilig wurde es dennoch nicht, wenn auch die Partie zunehmend von Unterbrechungen gepärgt war und hektischer wurde und - mit Ausnahme der Schlussphase - anstatt weiterer Tore vorrangig auf der Spalte im Spielberichtsbogen daneben beiderseits Strafzeiten angeschrieben wurden.
  
    
EHC Königsbrunn
Starker Auftritt gegen Riessersee
(BYL)  it 1:3 verliert der EHC Königsbrunn auswärts gegen den SC Riessersee, dabei lieferten sich die taktisch gut eingestellten Brunnenstädter dem letztjährigen DEL2 Vizemeister einen heißen Fight und präsentierten sich als unangenehmer Gegner.
Wie schon in der letzten Partie konnte der EHC nur 13 Feldspieler aufbieten, so fehlte unter anderem erneut Top-Scorer Lukas Fettinger. Im Tor stand wieder Jennifer Harß, die nach ihrem Einsatz für die Nationalmannschaft bei einem Turnier in Russland den gegnerischen Stürmern Paroli bieten sollte. Als Backup saß Donatas Žukovas auf der Bank, der zuletzt in Füssen überzeugen konnte.
Dabei begann der SC Riessersee stark und drängte immer wieder in das Königsbrunner Drittel. Die technisch starken Gastgeber waren dem EHC schlittschuhläuferisch und am Puck klar überlegen. Ein erstes Überzahlspiel konnte der SC Riessersee gleich nutzen und zum 1:0 treffen. Doch die Brunnenstädter kamen langsam in die Partie zurück und verteidigten jetzt besser, Torfrau Jennifer Harß war mit direkten Schüssen nicht zu knacken. Königsbrunn erarbeitete sich nur selten Torchancen, rannte aber auch nie ins offene Messer und stand defensiv gut. Beide Teams konnten aber bis zur ersten Pause keinen Treffer mehr erzielen.
Auch nach der Pause erwischten der SC Riessersee den besseren Start, in der 23. Spielminute trafen die Gastgeber erneut, ein abgefälschter Schuss ließ Torfrau Jennifer Harß keine Chance. In der 26. Spielminute lieferte sich EHC-Verteidiger Alexander Strehler mit Mike Glemser einen unterhaltsamen Fight, den der Königsbrunner dann für sich entscheiden konnte. Die bis dahin souverän auftretenden Schiedsrichter schickten danach beide für zwei plus zwei Strafminuten auf die Bank um sich abzukühlen. Riessersee blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte in der 30. Spielminute auf 3:0. Auch in dieser Situation war Torfrau Jennifer Harß chancenlos, als sie von zwei freistehenden Gegnern gekonnt ausgespielt wurde. Der EHC hielt trotzdem weiter dagegen, konnte allerdings auch keine Akzente setzen. Mit dem 3:0 für die Gastgeber ging es dann in die letzte Pause.
Im letzten Drittel verteidigte Königsbrunn weiter nach Möglichkeit und kam nun wieder zu der ein oder anderen Einschussmöglichkeit. In der 52. Spielminute ließ dann Patrick Zimmermann die mitgereisten Fans jubeln, als er in Überzahl zum 3:1 Anschlusstreffer einnetzte. Die Gastgeber antworteten mit wütenden Angriffen und erhöhten den Druck, doch die Königsbrunner Defensive hielt dicht. Und auch Jennifer Harß im Tor krönte ihre tadellose Leistung mit weiteren sehenswerten Saves. Kurz vor Spielende nahm EHC-Coach Sven Rampf noch seine Torhüterin zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Fast wäre der Mut des Trainers belohnt worden, doch Königsbrunn vergab eine 100%ige Chance, bis zum Schlusspfiff fiel aber kein Tor mehr.
Der SC Riessersee gewinnt am Schluss verdient mit 3:1 gegen arg ersatzgeschwächte Königsbrunner, die kämpferisch vollends überzeugen konnten und es dem Gastgeber sehr schwer machten. Dazu präsentierte sich Torfrau Jennifer Harß in Top-Form und wurde nach dem Spiel sogar von den einheimischen Fans gefeiert.
EHC-Coach Sven Rampf hatte nach dem Spiel viel Lob für seine Mannschaft: „Ich empfinde momentan nichts anderes als Stolz für meine Mannschaft, wir haben jetzt das fünfte oder sechste Mal nur mit 13 Feldspielern gespielt. Unter der Woche waren es sogar acht bis zehn Spieler im Training. Viele meiner Jungs sind krank oder verletzt. Auch heute waren zwei dabei, die am Tag zuvor noch krank im Bett lagen. Marc Streicher war noch vom Füssen-Spiel angeschlagen. Heute hat jeder unfassbar gut gekämpft, da muss ich niemanden hervorheben. Wir haben Garmisch einen harten Kampf geliefert und stehen am Ende ohne Punkte da, aber der Gegner war natürlich sehr stark. Wir haben alles versucht und müssen uns nicht vorwerfen.“
  
     
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks wollen auch spielerisch überzeugen! ESV Burgau am Sonntag zu Gast in der Passauer EisArena
(BYL)  Am Sonntag um 18:30 Uhr geht es für die Passau Black Hawks in der Passauer EisArena im Match gegen den ESV Burgau um die nächsten Punkte in der Bayernliga Abstiegsrunde. Der ESV Burgau war bis zum ersten Duell im Januar 2019 eine Unbekannte für die Passau Black Hawks. Die Schwaben und die Niederbayern haben vor der Bayernliga Abstiegsrunde noch nie die „Schläger gekreuzt“ und treffen beim Rückspiel in der Abstiegsrunde erst zum zweiten Mal aufeinander. Das Hinspiel beim ESV Burgau haben die Passau Black Hawks klar und deutlich mit 7:2 für sich entscheiden können. Eine geschlossene und vor allem konzentrierte Leistung über drei Drittel brachte den Black Hawks am Ende den Sieg. Aufpassen müssen die Passau Black Hawks auf Topscorer David Zachar der sowohl in der Landesliga Vorrunde wie auch in der Bayernliga Abstiegsrunde der Topscorer des ESV Burgau ist. Gleich dahinter reihen sich Dennis Tausend und Dominik Zimmermann ein. Im Tor kann sich Trainer Stanislav Hlozek auf Roman Jourkov und Sebastian Gaßner verlassen.
Die Passau Black Hawks müssen derweil bis Saisonende auf Angreifer Daniel Schander verzichten. Der 23jährige ist beim Heimspiel gegen Fürstenfeldbruck mit einem Mitspieler kollidiert und konnte nur mit Unterstützung von Ärzten und Betreuern die Eisfläche verlassen. Eine MRT Untersuchung offenbarte eine Beinverletzung, welche weitere Einsätze in dieser Saison unmöglich macht. Dazu fehlt den Passau Black Hawks auch noch Anton Pertl. Pertl hat sich in Pfaffenhofen eine Oberkörperverletzung zugezogen. „Wir wünschen Daniel und Anton natürlich eine schnelle Genesung. Bei Toni sieht es so aus, als ob er diese Saison noch mal eingreifen kann, für Daniel ist die Saison leider beendet.“ so der Trainer und sportlicher Leiter Christian Zessack. Somit fehlen den Passau Black Hawks in der Endphase der Bayernliga Abstiegsrunde zwei weitere Leistungsträger. Die Mannschaft wird nach dem erneuten Verletzungspech nun noch näher zusammenrücken und versuchen am Wochenende mit zwei Siegen den „Sack zu zumachen“.  „Der Spielplan macht es durchaus möglich, dass wir dieses Wochenende so gut wie durch sind. Absolute Voraussetzung sind aber zwei Siege gegen die Landesligisten aus Neu-Ulm und Burgau. Zwei Siege sind trotz unseres Verletzungspechs natürlich auch unser Anspruch.“ so die Verantwortlichen der Passau Black Hawks.  Trainer Christian Zessack hat die Mannschaft unter der Woche mit Einzelgesprächen auf die Spiele vorbereitet. Das letzte Wochenende war insbesondere was die spielerische Komponente und das Körperspiel betrifft nicht „das Gelbe vom Ei“. Gelingt es den Habichten zweimal sechzig Minuten Vollgas zu geben, dann dürften zwei Siege in greifbarer Nähe sein. Vielleicht können die Fans am Sonntag in der Passauer EisArena dann auch schon gemeinsam mit der Mannschaft den Klassenerhalt feiern. Die EisArena wird sich dann ein weiteres Mal in einen Hexenkessel verwandeln.
  
Niederlage bei Ulm/Neu-Ulm - ESV Burgau am Sonntag zu Gast in der Passauer EisArena
Die Passau Black Hawks haben ihre Auswärtspartie am Freitag bei den Ulm/Neu-Ulm Devils mit 3:1 verloren. Mit einem Sieg hätten die Habichte den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche gehabt – nun aber kehrt nochmal völlig unnötig Spannung in den Kampf um den Klassenerhalt ein. Die Partie war von Beginn an auf sehr niedrigem Niveau. Wie am letzten Wochenende brachten die Black Hawks nur wenig Zählbares auf dem Eis zustande. Dazu versäumten es die Habichte erneut mit körperlicher Härte und Einsatz den Gegner zu zermürben. Petr Sulcik brachte die Dreiflüsse Städter kurz vor Ende des ersten Abschnitts sogar mit 0:1 in Führung. Kurz nach Wiederanpfiff folgte dann der Ausgleich der Hausherren. Diese konnten wiederrum mit dem Pausenpfiff die 2:1 Führung erzielen. In einem noch schwächeren letzten Drittel machten die Neu-Ulm Devils kurz vor Ende des Spiels mit dem Treffer zum 3:1 alles klar. Durch die Niederlage ist der Vorsprung der Passau Black Hawks auf einem „Abstiegsplatz“ auf fünf Punkte geschrumpft. Im Heimspiel am morgigen Sonntag um 18:30 Uhr sind die Passau Black Hawks zum siegen verdammt! Am nächsten Wochenende müssen die Habichte nämlich zweimal in der Ferne antreten. Dann erwarten die beiden Bayernligisten Pegnitz und Schweinfurt die Passau Black Hawks. Die Ausgangslage ist somit klar und eindeutig: Aus den verbleibenden fünf Spielen müssen die Passau Black Hawks drei Spiele gewinnen um aus eigener Kraft alles fix zu machen. Der erste Sieg der fest eingeplant ist, muss morgen im Heimspiel gegen den ESV Burgau her. Trotz der spielerisch schwachen Leistung in den letzten Partien darf sich die Mannschaft der Passau Black Hawks der Unterstützung von den Rängen gewiss sein. Den die Fans der Passau Black Hawks sind dieses Jahr die große Konstante und liefern Spiel für Spiel eine wahnsinnige Stimmung im Hexenkessel EisArena.
Das Spiel am morgigen Sonntag beginnt um 18.30 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. Der Einlass findet aus organisatorischen Gründen um 17:45 Uhr statt. Tickets erhalten Sie auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
ESV Buchloe
Piraten feiern Sieg des Willens gegen Mammuts  - ESV Buchloe entführt drei wichtige Punkte beim Bayernligisten Schongau
(BLL)  Nach dem krankheitsbedingt ausgefallenen Spiel am vergangenen Sonntag gegen Amberg haben sich die Buchloer Piraten am Freitagabend eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem 6:5 (2:3, 3:1, 1:1) Auswärtssieg holten die Rot-Weißen beim Bayernligisten und bisherigen Gruppenzweiten Schongau alle drei Punkte und bleiben somit weiter an den Top Drei Rängen dran. Nach der schwierigen Woche ist dieser hart erkämpfte Erfolg auch nochmals enorm wichtig für die Moral. Denn die ESV´ler konnten zwar praktisch wieder mit komplettem Kader auflaufen, doch bei hundert Prozent waren viele der am letzten Wochenende arg gebeutelten Piraten sicherlich noch nicht, weshalb der am Ende etwas glückliche Sieg auch ein Sieg des Willens war.
Dabei erwischten die Gennachstädter schon im Startdrittel einen absoluten Auftakt nach Maß. Nach gerade einmal 69 Sekunden führte man schließlich bereits mit 2:0.  Nach 20 Sekunden hatte zunächst Lukas Hruzik mit einem beherzten Vorstoß seine Farben in Front gebracht, ehe Michal Telesz nur Augenblicke später den Puck zum zweiten Mal über die Linie bugsierte und so den Blitzstart des ESV perfekt machte. Doch die Hausherren ließen mit ihrer Antwort nicht lange auf sich warten. Noch keine drei Minuten waren absolviert, als Matthias Müller auf 2:1 verkürzte. Anschließend durften die Schongauer fast zwei Minuten in doppelter Überzahl agieren, doch die Buchloer überstanden die brenzlige Situation. Als die Freibeuter dann gerade wieder komplett waren, überwand Mauro Seiderer ESV-Torwart Alexander Reichelmeir doch zum 2:2 (7.). Auch danach blieb es ein munteres und unterhaltsames Spiel, weil beide Kontrahenten immer wieder in der Offensive ihr Glück versuchten. Da den Buchloern hier immer wieder kleine Fehler unterliefen – wie der 2. Vorstand Florian Warkus auf der anschließenden Pressekonferenz richtig analysierte – gingen die Gastgeber nicht unverdient vor der Pause in Front. Jakub Muzik netzte eine der zahlreichen Möglichkeiten in Überzahl am langen Pfosten zum 2:3 ein (19.). Um ein Haar wäre dem ESV direkt vor der Pause noch der Ausgleich gelungen, doch der enteilte Tobias Kastenmeier fand in Schongaus Schlussmann Bastian Hohenester seinen Meister, sodass es beim 2:3 zur ersten Pause blieb.
Nachdem der Bayernligist im ersten Abschnitt einen Rückstand drehen konnte, waren es im Mitteldrittel die Buchloer, die den Spieß umdrehten, da man jetzt etwas kompakter stand. So ergaben sich auf beiden Seiten zwar nicht mehr so viele Chancen wie noch im Startdurchgang, doch die Buchloer nutzten zwei Möglichkeiten eiskalt. Erst vollendete Michal Telesz einen wunderschön vorgetragenen Konter über Christian Wittmann und Maximilian Schorer zum 3:3 (27.), ehe Marc Weigant eineinhalb Minuten später nach schöner Vorarbeit von David Vycichlo zum 4:3 traf.  Auch als Schongau nach einem nicht ganz unumstrittenen Penalty durch Muzik abermals zum 4:4 ausglich (30.), hatten die Freibeuter die passende Antwort parat. So brachte Lucas Ruf die Gennachstädter im Powerplay mit einem verdeckten Schuss wieder in Führung (34.).
Und mit dem knappen Vorsprung ging es dann auch ins entscheidende letzte Drittel, das für die Mammuts nahezu optimal begann. 44 Sekunden nach Wiederbeginn stellte der dritte Treffer von Jakub Muzik praktisch alles wieder auf Null. So hatte der tschechischen Angreifer in Überzahl einen abgeprallten Schuss von der Bande zum 5:5 über die Linie gedrückt. Im Anschluss neutralisierten sich beide Teams zusehends, wobei die Buchloer bei einem Lattenschuss von Lucas Ruf Pech hatten (43.) und wenig später durch Oliver Braun eine weitere riesen Chance ausließen. Demnach stand das Match weiter auf Messers Schneide und mit zunehmender Spielzeit wurde klar, dass der nächste Treffer das enge Duell wohl entscheiden würde. Uns so sollte das 6:5 durch den ebenfalls dritten Treffer von Michal Telesz tatsächlich der Gamewinner werden. Der starke Telesz leitete den schön herausgespielten Siegtreffer per Doppelpass mit dem hinter dem Tor stehenden Oliver Braun sogar noch selbst ein und blieb anschließend vor dem Tor nervenstark (54.). Nervenstärke bewies in den Schlussminuten dann auch die ESV-Defensive, die mit vereinten aber sicherlich auch schwindenden Kräften den knappen Sieg über die Zeit rettete, da Schongau zwar alles versuchte, aber Tormann Reichelmeir nicht mehr überwinden konnten.
INFO: Mittlerweile wurde der Nachholtermin des zuletzt ausgefallenen Heimspiels gegen Amberg auch vom BEV bestätigt. Wie bereits erwartet treffen die Buchloer nun am Freitag den 1. März ab 20 Uhr zu Hause in der Sparkassenarena auf die Wildlions.
Wer zudem noch Interesse hat, am kommenden Freitag (22. Februar) im Fanbus mit nach Haßfurt zu fahren, der kann sich beim nächsten Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr gegen Kempten beim 2. Vorstand Florian Warkus melden.
  
    
ESC Kempten
Tschüß Bayernliga - ESC Kempten verliert auch zuhause gegen Dorfen und kann seine Aufstiegsträume wohl beenden
(BLL)  Auch wenn es noch eine theoretische Chance gibt die 9 Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz in den verbleibenden 4 Spielen aufzuholen, so richtig glaubt kaum noch jemand im Lager der Sharks daran. Die Mannschaft scheint nach den letzten Niederlagen zu verunsichert, zudem fällt mit Nikolas Oppenberger auch noch einer der Top Spieler verletzt aus.
Kempten begann die Partie gegen den Bayernligisten ängstlich, in den ersten dreißig Sekunden bekam man den Puck dreimal nicht aus dem eigenen Drittel und nach 35 Sekunden schon die Quittung dafür mit dem 0:1. Zu leicht machten es die Sharks ihrem Gegner in der Folge und bereits nach knapp 13 Minuten war das Spiel beim Stand von 0:3 entschieden. In den letzten beiden Minuten des ersten Drittels zeigte die erste Sturmreihe der Illerstädter plötzlich entfesselt wie es eigentlich geht, erzielte das 1:3 durch Kastel-Dahl und war dicht am Anschlusstreffer. Nach der Pause kamen die Sharks besser ins Spiel und zu mehr Chancen. Immer wieder warfen sie sich aber auch durch eigene Fehler zurück. Beim vierten Treffer der Gäste saßen zum Beispiel gleich zwei Eispiraten auf der Strafbank aber die Scheibe wurde leichtfertig vertändelt und Dorfen nutzte das Geschenk eiskalt. Auch das 1:5 muss man bei konsequenter Defensivarbeit nicht kassieren, aber wenn es nicht läuft dann passieren auch eben solche Tore. Der Top Spieler der Amberger Tomas Vrba konnte von der blauen Linie völlig unbedrängt abziehen und sich das Eck dabei noch aussuchen.
Markus Wartosch wechselte in der zweiten Drittelpause den Torhüter, für Fabian Schütze kam nun Martin Niemz zwischen die Pfosten. Dieses Signal an die Mannschaft wirkte denn nun gaben die Allgäuer noch einmal Gas. Patrick Weigant und erneut Adrian Kastel-Dahl verkürzten auf 3:5 und als Dorfen in den letzten 2 Minuten noch in Unterzahl agieren musste wich Niemz einem sechsten Feldspieler. Mit viel Druck wurde das Powerplay gespielt aber der starke Torhüter Thomas Hingel war nicht mehr zu überwinden. Verloren wurde das Spiel aber tatsächlich gleich zu Beginn und wieder einmal zeigt sich der Unterschied zwischen Landes und Bayernliga. Gegen so starke Mannschaften braucht es die Bereitschaft von der ersten Minute an wach zu sein und die komplette Spielzeit alles zu geben. Am Sonntag geht es nun nach Buchloe wo sich die Pirates gerade im Aufwind befinden und nach drei Derbyniederlagen in Folge auf Revanche brennen. Eine gute Chance also für die Mannschaft um Kapitän Gregor Stein ihren Fans zu beweisen das sie es drauf haben.
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären verpassen Sieg
(RLSW)  Die Eisbären haben das direkte Duell um einen Play-Off Platz verloren. Nach einem schwachen 1. Drittel kam man durch die Tore von Eric Artman und Leon Rausch zwar wieder heran, musste sich am Ende jedoch 2:5 den Heilbronner Eisbären geschlagen geben.
Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, die von Beginn an mächtig Druck auf den ECE machten. Durch eine Unterzahl ebnete sich der Weg zum verdienten Führungstreffer (9.). Doch statt dagegen zu halten, leistete man sich einen kapitalen Abwehrfehler, der zum schnellen 0:2 (9.) führte. Zwar kam man in der Folge dann besser ins Spiel, doch die eigenen Chancen waren nicht zwingend genug, um zu verkürzen. In eigener Überzahl sollte die Chance gekommen sein, doch Heilbronn eroberte den Puck, konterte die Eisbären eiskalt aus und vollstrecke zum 0:3.
So schnell wollte man sich jedoch nicht geschlagen geben und kam wie verwandelt aus der Kabine zurück. Es spielte plötzlich nahezu nur der ECE, der sich mit dem schnellen Treffer zum 1:3 durch Artman (23.) belohnte. Nach einigen vergebenen Chancen gelang Rausch der Anschlusstreffer (33.) und das Spiel war wieder offen. Auch im weiteren Verlauf des Drittels kamen die Eisbären zu einigen Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen, verpassten diesen jedoch.
Im letzten Drittel setzen die Eisbären zunächst dort an, wo sie zuvor aufgehört hatten, scheiterten jedoch ein ums andere Mal am Heilbronner Schlussmann. Quasi aus dem Nichts gelang dann Heilbronn der Nackenschlag zum 2:4 (48.). Dieser Treffer ließ das Spiel nun ausgeglichener werden, so dass Eppelheim seltener zu Chancen kam. Zwar gelang der vermeintliche Anschlusstreffer, fand jedoch keine Anerkennung. Mit fortlaufender Spielzeit zeichnete sich daher ab, dass der ECE die Hypothek des 3-Tore-Rückstands aus dem Auftaktdrittel nicht mehr aufholen können würde. Man ließ jedoch nichts unversucht, doch auch der 6. Mann in der Schlussminute führte nur durch den Empty-Net-Treffer zum 2:5 – Endstand.
Wieder einmal war mehr drin für unsere Eisbären, die nun an der Vielzahl vergebener enger Spiele um die Play-Off-Teilnahme bangen müssen. Einzig die Schützenhilfe aus Zweibrücken lässt die Chance auf die Play-Offs am Leben, die hierfür das Duell gegen Hügelsheim gewinnen müssten.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Spiel 1 geht an die Bären
(RLW)  Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale der Eishockey – Regionalliga West unterlagen die Dinslakener Kobras gestern Abend im ersten von maximal 5 Spielen bei den Neuwieder Bären denkbar knapp mit 3:4 (2:2; 0:2; 1:0).
Leider verlief die Anfahrt genauso, wie man es immer wieder erleben muss, wenn man als Anhänger der Giftschlangen das Team im Mannschaftsbus an einem Freitag nach Hessen oder Rheinland – Pfalz begleitet. Trotz gut geplanter und pünktlicher Abfahrtszeit ist man kurze Zeit später Teil einer Autokarawane, die sich nur mühsam Richtung Süden fortbewegt. Dementsprechend war es auch gestern wieder so, dass das Spiel erst mit einer 20-minütigen Verspätung angepfiffen werden konnte. Es wurde übrigens im 4 – Mann – System geleitet. Neben den beiden Linesmen waren auch 2 Hauptschiedsrichter auf dem Eis. Dies hatten sich die Verantwortlichen beider Vereine für diese Serie gewünscht. In Anbetracht der Tatsache, dass bei dieser Partie der Tabellenvorletzte der Fairplay – Tabelle dem Tabellenletzten begegnet, macht dieser Wunsch durchaus einen Sinn. Vorweg: Die Partie war kampfbetont, aber fair und das Unparteiischen - Gespann hatte das Spiel jederzeit im Griff. Leider kamen die Gäste mit der engen Regelauslegung nicht so gut klar wie die Neuwieder, was im weiteren Verlauf noch Auswirkungen haben sollte.
„Je länger wir es schaffen, das 0:0 zu halten, desto größer die Chancen, dass die favorisierten Gastgeber nervös werden“, mutmaßte der trotz Verletzung mitgereiste Flügelstürmer Dominick Spazier. Nach gespielten 49 Sekunden war dieses Vorhaben schon nur noch Makulatur. Denn die Kobras - vermutlich hatten sie ihre schweren Beine und Köpfe nach der langen Anreise noch nicht freibekommen - sahen sich in der Startphase des Spiels wütenden Angriffen der Hausherren ausgesetzt. Und es sollte eben nur 49 Sekunden dauern, bis sie einen dieser Angriffe in ein Tor ummünzen konnten.
Maximilian Wasser hatte sich an der rechten Bande bis auf die verlängerte Torlinie durchgetankt und passte auf den in halbrechter Position völlig freistehenden Michael Jamieson. Dieser konnte im Stil eines Klasse-Stürmers von dort aus einen Schuss in den linken oberen Winkel absetzen, sodass sich die Hausherren bereits in der 1. Spielminute einen Vorsprung erarbeitet hatten.
Bei Treffer Nummer 2 nutzten die Bären eine 5:4 – Überzahlsituation. Erneut Michael Jamieson war derjenige, der das Spielgerät in der 5. Spielminute an einem ansonsten glänzend aufgelegten Marvin Frenzel vorbeibrachte.
So langsam hatten jetzt auch die Gäste sich ans Tempo und die Intensität des Spieles angepasst und unternahmen ihrerseits erste Versuche einer Aufholjagd.
Und als sich die Bären in der 7. Spielminute im Angriff befanden, luchste Jesse Parker zentral in der neutralen Zone seinem Gegenspieler den Puck ab, sah auf Linksaußenposition den besser postierten Stefan Dreyer, der den präzise aufgelegten Pass aufnahm und zum Abschluss seines Alleinganges Felix Köllejan bei seinem Schuss unter die Latte nicht den Hauch einer Chance ließ.
Mit diesem Treffer hatten sich die Giftschlangen das nötige Selbstvertrauen geholt und waren für den Rest des Eröffnungsdrittels mindestens ebenbürtig. Und als in der 14. Spielminute jeweils 1 Akteur beider Mannschaften das Sünderbänkchen drückte, war es erneut Stefan Dreyer nach feinem Zuspiel Pascal Behlaus vergönnt, den Spielstand zu egalisieren. Ein weiterer Treffer blieb in diesem Abschnitt allerdings beiden Teams verwehrt.
Zu Beginn des Mitteldrittels konnte man sehr schnell feststellen, dass sich die Gastgeber taktisch umgestellt hatten. Von nun an waren ihre Angriffe nur noch nadelstichartig – man verlegte sich aufs Kontern. In der 25. Spielminute ließen die Dinslakener Kontingentspieler im Zusammenspiel eine vielversprechende Chance liegen, im Gegenzug mündete einer dieser Konter in einen Alleingang von Michael Jamieson, der allerdings in Marvin Frenzel seinen Meister fand. Aber die Szene war noch nicht vorbei. Inzwischen waren die Dinslakener Verteidiger wieder zurückgeeilt und konnten die schwarze Hartgummischeibe aufnehmen. Doch der Puck wurde noch im eigenen Verteidigungsdrittel vertendelt, sodass Michael Jamieson seine zweite Chance bekam, die er dann prompt zur 3:2 – Führung nutzte.
Die Gäste zeigten sich geschockt, was die Hausherren nur 51 Sekunden später zu Treffer Nummer 4 durch Dennis Appelhans nutzten. Es wurde nun beidseitig mit „offenem Visier“ gekämpft und es ergaben sich immer wieder gute Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch die Endstationen hießen immer wieder Köllejan und Frenzel. Wobei der Schnapper der Giftschlangen doch um einiges mehr zu tun bekam. Dies war vor allem der Tatsache geschuldet, dass sich die Kobras zum Ende des Mitteldrittels häufig in der Kühlbox wiederfanden. Teilweise sogar zu dritt. Da fällt es natürlich schwer, gegen ein favorisiertes Team einen 2-Tore-Rückstand aufzuholen. Man konnte sogar froh sein, dass die Begegnung nicht bereits in dieser Phase durch den fünften Neuwieder Treffer entschieden worden ist. „Davor hatte ich allerdings weniger Angst. Unterzahl können wir. Das haben wir ja schon oft genug geübt“, bemerkte Schlangenbeschwörer Milan Vanek sarkastisch mit einem gequälten Lächeln auf der Heimfahrt.
Der Schlussabschnitt war ereignisreich, blieb aber dennoch lange Zeit torlos. Nur: Den Kobras lief inzwischen die Zeit davon. Gleichzeitig schwand bei den mitgereisten Fans der Giftschlangen immer mehr die Hoffnung, dass ihre Mannschaft das Spiel noch drehen könnte. Bei 58:45 standen sie jedoch wieder lautstark und geschlossen hinter ihrem Team. Grund war das Anschlusstor durch Andrew Harrison, der, von Milan Vanek an die blaue Linie als Rechtsverteidiger beordert, im Stil eines Blueliners den Puck in die Maschen jagte. Kurz zuvor hatte der Schlangenbeschwörer Marvin Frenzel zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen und endlich einmal sollte sich diese Maßnahme auszahlen. Im weiteren Verlauf blieb Frenzel auf der Mannschaftsbank, ein weiterer Treffer sollte den Kobras allerdings nicht mehr gelingen. Im Gegenteil: Bei Schüssen der Bären auf das verwaiste Dinslakener Gehäuse strich der Puck 3-4 mal nur um Zentimeter am Pfosten vorbei.
„Wir haben das Spiel durch individuelle Fehler und durch zu viele Strafzeiten verloren. Und das lag diesmal nicht an den Schiedsrichtern.  Wenn du am Ende 16 Strafminuten auf dem Konto hast, ist es sehr schwer, gegen Neuwied zu gewinnen. Wenn wir es am Sonntag schaffen, diese beiden Dinge zu minimieren, sehe ich gute Chancen, dass das Spiel 2 an uns geht, wagt Coach Vanek eine Vorschau auf die Begegnung morgen Abend.
Das Eröffnungsbully in der Schlangengrube gibt’s um 19:00 Uhr.
  
    
EHC Neuwied Bären
Knapp, aber verdient: Bären gewinnen erstes Viertelfinale
(RLW)  Das erste von mindestens drei Viertelfinalspielen in der Eishockey-Regionalliga West zwischen dem EHC „Die Bären“ 2016 und den Dinslakener Kobras kommt lange Zeit so daher, als hätten die Neuwieder die Begegnung im Griff und den Sieg im Kasten. Und dann schießt Andrew Harrison. Von der rechten Seite, nicht sonderlich hart, aber die Scheibe schlüpft durch und die Gäste liegen 75 Sekunden vor dem Spielende nur noch mit 3:4 hinten. Im Icehouse schauen sie sich ebenso überrascht wie fragend an. Der fast schon sicher geglaubte EHC-Sieg steht in der Endphase der Partie doch noch einmal zur Debatte, er hat nach der Schlusssirene schließlich aber doch Bestand. Die Bären behalten die Oberhand und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Verdient, das steht nach den Spielanteilen außer Frage. Ob 4:3 oder 7:2 – das macht ab jetzt ohnehin keinen Unterschied mehr. „Wir haben die erwartet schwere Partie deutlich bestimmt und verdient gewonnen. Wer dachte, wir würden Dinslaken zweistellig aus der Halle schießen, verkennt die Ausgeglichenheit der Liga und die Qualität des Gegners. Natürlich können in dieser Serie auch noch deutliche Ergebnisse kommen, aber dann muss man seine Torchancen sehr konsequent nutzen. Das ist uns heute nicht gelungen“, sagte EHC-Teammanager Carsten Billigmann. 
Trotzdem sah es in der Anfangsphase so aus, als könnte es ein klarer Erfolg für die Bären werden. Erster Torschuss durch Michael Jamieson nach erst 49 Sekunden – erstes Tor. Erstes Überzahlspiel mit einem Schuss von Kapitän Stephan Fröhlich – zweites Tor. Die Einheimischen führten nach fünf Minuten mit 2:0. Aber es sind Play-offs und in denen gibt sich niemand so einfach geschlagen. Auch die Dinslakener nicht, die durch Stefan Dreyer (7., 14.) zum 2:2 ausglichen. „Wir haben zwei Gastgeschenke verteilt“, kommentierte Billigmann die beiden Gegentreffer. Beim 1:2 unterlief Neuwied ein schlechter Wechsel, beim Ausgleich hatte Dreyer zu viel Raum und Zeit vor dem Tor.
Auch im Mittelabschnitt musste der Hauptrunden-Dritte nicht lange warten. Jamieson vergab zunächst noch einen Alleingang gegen Marvin Frenzel, noch vor dem nächsten Wechsel nutzte er dann aber den Querpass von Martin Brabec zum 3:2 (25.). Nur 51 Sekunden später drehte sich Kevin Wilson um die eigene Achse, schoss und Dennis Appelhans verwertete den Abpraller. Die Gastgeber beherrschten die Begegnung, schlugen aus ihrer Überlegenheit zu wenig kein Kapital mehr. Frederic Hellmann und Wilson trafen das rote Torgestänge, in langer doppelter Überzahl brachte man den Puck ebenfalls nicht im Kasten der Giftschlangen unter. Wichtig die Rettungsaktion von Christian Neumann, der in der 38. Minute dem durchgestarteten Pascal Behlau die Scheibe von der Kelle hechtete. Der EHC stand im Schlussabschnitt stabil in der Deckung, ließ kaum noch klare Möglichkeiten zu. Dann spannte Harrisons Schuss den Spannungsbogen noch einmal an, auf den Kopf wurde das Kräfteverhältnis jedoch nicht mehr gestellt. „Wir waren zwar gnädig mit der Chancenverwertung, können ansonsten mit unserer Leistung aber zufrieden sein. Wenn wir am Sonntag ähnlich auftreten, haben wir gute Chancen auf 2:0 dann erhöhen“, glaubt Billigmann, der auch die Disziplin der Mannschaft lobte. Wenn die Kobras Gift sprühten – in erster Linie in einer emotionalen Phase kurz vor der zweiten Phase – blieben die Gastgeber gelassen. „In den Play-offs“, so Billigmann, „kann jede schließlich Unterzahlsituation teuer werden.“
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verlieren das erste Play Off Spiel mit 6:3
(RLW)  Lange Zeit war das Spiel ausgeglichen, spannend und hatte den richtigen Play Off Charakter. Doch in den letzten zehn Minuten erlaubten sich die Ice Aliens einige Unaufmerksamkeiten und die Rockets der EG Diez-Limburg zogen auf 6:1 davon. Die Ratinger Truppe zeigte Moral und Kampfeswille, gab sich nicht auf, doch am Ende reichte es nur noch für zwei Tore. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Sikorski. Er bescheinigte seiner Mannschaft eine gute Leistung, hatte aber auch erkannt, dass sein Team zum Ende zu ungeduldig wurde und sich damit Konter einfing. Das soll in Spiel zwei, am kommenden Sonntag, nicht wieder passieren.
Die Partie begannen die Ice Aliens sehr offensiv und erspielten sich einige Chancen. Dabei vernachlässigten sie die Defensive nicht und so ergab sich von Beginn an eine spannende Partie mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Mit einem Konter sorgte Jeffrey Smith in der 16. Minute für die Führung der Gastgeber. Spektakulär war die Rettung des Torwartes der Rockets, der seinen Schläger verloren hatte, auf dem Boden lag und mit einem Butterflysave die Scheibe vor dem Einschlag rettete. Mit dem Zwischenergebnis von 1:0 ging es in die erste Pause.
Die Rockets kamen zunächst druckvoll aus der Kabine, und die Ice Aliens benötigten ein paar Minuten, um wieder in die Partie zu kommen, die sich in der Folge ausgeglichen zeigte. Erneut war es Smith, der in der 31. Minute Torhüter Oster überwand. Die Ice Aliens zeigten sich unbeeindruckt, spielten ihr Spiel und kamen in der 38. Minute durch Dustin Schumacher, der einen feinen Schlagschuss abzog, zum Anschlusstreffer.
Zu Beginn des letzten Drittels war es erneut Smith, der auf 3:1 erhöhte, doch die Moral der Ratinger war ungebrochen. Der Abstand war noch aufzuholen und die Ice Aliens gingen es konzentriert an. In der 51. Minute nutzten die Rockets einen Fehler im Aufbauspiel der Ratinger und konterten in eigener 3:4-Unterzahl die Gäste aus. Das brachte die Ice Aliens aus dem Rhythmus und die EGDL erhöhte innerhalb von drei Minuten auf 6:1. Mit dieser sicheren Führung wurden sie anschliessend etwas nachlässig, so dass Tom Giesen und Max Bleyer das Ergebnis etwas korrigierten.
  
    
Grefrather EG
GEG gegen starke Penguins ohne Chance
(LLW)  Es war ein ernüchternder Start in die Aufstiegsrunde. Gegen den Landesliga-Meister Wiehl Penguins fand die Grefrather EG am Freitagabend nie ins Spiel und unterlag am Ende einer einseitigen Begegnung deutlich mit 1:7 (0:2,0:4,1:1).
“Den Favoriten ärgern und da sein, sollte sich die Chance auf eine Überraschung bieten”, hatten sich die Blau-Gelben für den Aufstiegsrunden-Auftakt auf heimischem Eis vorgenommen. Dabei standen die Vorzeichen des Abends gar nicht einmal so schlecht, zumal die Feuervögel abgesehen vom verletzten Torhüter Oliver Nilges und Verteidiger Christian Robens in Bestbesetzung auflaufen konnten.
Die Gäste aus dem Oberbergischen agierten von Beginn an clever und effizient, so dass diese durch zwei frühe Tore in der 3. und 8. Minute die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis übernahmen. Grefrath kam in der Folgezeit zwar etwas besser ins Spiel, scheiterte jedoch ein ums andere Mal am starken Jonas Nebgen im Wiehler Tor.
Wer von blau-gelber Seite auf das zweite Drittel gehofft hatte, musste schnell feststellen, dass die Penguins diesmal keinesfalls an einem spannenden Eishockey-Abend interessiert waren und gleich ordentlich Druck auf das von Rene Dömges gehütete Grefrather Tor machten. Mit Erfolg. Nach Toren in der 23., 25. und 30. Minute war die Begegnung zur Spielmitte praktisch schon entschieden.
Die GEG mühte sich, fand jedoch einfach kein Mittel gegen die stets einen Gedanken und Schritt schneller agierenden Gäste. Was immer das Team von der Niers versuchte, es wollte nicht gelingen, so dass sich die Frustration darüber jetzt auch zunehmend auf dem Grefrather Strafzeitenkonto bemerkbar machte. Die Penguins bedankten sich auf ihre Art und sorgten durch zwei Überzahltore in der 35. Minute, sowie kurz nach der Pause in der 41. Minute für die endgültige Entscheidung.
Immerhin gelang es Max Parschill für die GEG in der 45. Minute per Powerplay den 1:7-Ehrentreffer zu erzielen. Mehr war an diesem Abend gegen einen über weite Strecken überlegenen Gegner nicht drin.
“Wiehl hat sehr effizient und diszipliniert gespielt und absolut verdient gewonnen” musste Phoenix-Trainer Karel Lang diesmal den Gästen sein Lob aussprechen. “Wir hatten selbst genügendg Chancen, diese jedoch nicht genutzt. Deckel drauf und weiter...!” so der Grefrather Coach.
Weiter geht es für die Grefrather EG am kommenden Wochenende mit zwei weiteren Heimspielen. Am Samstag, 23.02. ist um 20:30 Uhr der Regionalligist Luchse Lauterbach zu Gast im Grefrather EisSport & EventPark. Bereits einen Tag später, Sonntag, 24.02. erwartet man um 19:30 Uhr die Realstars aus Bergisch Gladbach.
  

     
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Samstag 16.Februar 2019
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