Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Eigengewächs Rene Schoofs schnürt auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Steelers. Der 34-Jährige steht bereits seit 2001 im Kader der 1.Mannschaft
  
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Matt White, der seinen Vertrag in der Fuggerstadt eigentlich bereits im Februar verlängert hatte, wird die Panther nun doch verlassen und von seiner Ausstiegsklausel gebrauch machen und in die KHL wechseln
      
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga ist ein neuer Modus angedacht. Nach der Hauptrunde folgt wieder die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd, die obere Zwischenrunde, sowie eine untere Zwischenrunde. Die besten beiden Teams der unteren Zwischenrunde qualifizieren sich für die Pre-Play Offs mit dem Siebten und Achten der oberen Zwischenrunde. Danach folgen drei weitere Play-Off-Runden. Die Finalteilnehmer sind für die Oberliga Süd qualifiziert. Die vier letzten Teams der unteren Zwischenrunde spielen in Play-Downs einen Absteiger in die Landesliga aus. Angedacht ist zudem die Einführung von Förderlizenzen mit doppelten Spielgenehmigungen mit Oberligisten und DNL-Teams
 
EC Bad Kissingen
(BYL)  Mit dem jungen Stürmer Jamie Akers, der aus Schweinfurt zu den Wölfen kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, ausserdem hat Stürmer Jakub Revaj seinen Vertrag in der Kustadt für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 17.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



    
EHC Red Bull München
Im Derby zum neuen Klubrekord
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat mit dem zehnten DEL-Sieg in Folge einen neuen Klubrekord aufgestellt. Den sicherte sich der Deutsche Meister durch einen 7:2-Sieg (2:0|3:1|2:1) im Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Vor 5.530 Zuschauern im Olympia-Eisstadion waren Yannic Seidenberg, Justin Shugg, Derek Joslin, Mads Christensen, John Mitchell und Michael Wolf mit einem Doppelpack für die Red Bulls erfolgreich. Sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde ist den Münchnern der zweite Platz und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation nicht mehr zu nehmen.
Nach drei Minuten sorgte Yannic Seidenberg mit einem Handgelenkschuss unter die Latte für einen perfekten Start der Red Bulls. Konrad Abeltshauser hatte das 2:0 auf dem Schläger (4.), dann fand Nürnberg besser ins Spiel. In der fünften Minute reagierte Kevin Reich mehrfach stark bei Schüssen aus kurzer Distanz, Will Acton (6.) und Leonhard Pföderl (7.) konnten den Münchner Torhüter ebenfalls nicht bezwingen. Beide Teams lieferten sich danach ein intensives und ausgeglichenes Derby, in dem Justin Shugg noch vor der ersten Pause mit einem Abstauber das 2:0 erzielte (18.). 
Im Mittelabschnitt bestimmten die Red Bulls das Tempo. Derek Joslin erzielte in der 26. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 3:0. Wenige Sekunden nach dem Lattenschuss von Nürnbergs Dane Fox traf auf der Gegenseite Mads Christensen zum 4:0 (31.). In der 33. Minute erhöhte Michael Wolf auf 5:0. Es war der 333. DEL-Treffer des Münchner Kapitäns und der 100. DEL-Treffer im Trikot der Red Bulls. 16 Sekunden vor dem Ende des Drittels schoss Patrick Reimer den ersten Treffer der Ice Tigers.
Michael Wolf stellte in der 42. Minute in Münchner Überzahl auf 6:1. Da Milan Jurcina drei Minuten später den zweiten Treffer der Gäste erzielte und sich danach beide Teams einen offenen Schlagabtausch lieferten, ging es mit dem Vier-Tore-Vorsprung der Red Bulls in die Schlussphase. In der 53. Minute schloss John Mitchell nach einer sehenswerten Kombination über Trevor Parkes und Matt Stajan zum 7:2 ab. Es war der der höchste Sieg der Red Bulls in dieser DEL-Saison.
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls verlieren knapp gegen den Tabellenführer
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben den fünften Sieg in Folge nur um Haaresbreite verpasst: Am Freitagabend verlor das Team von Trainer Manuel Kofler gegen den aktuellen Tabellenführer vom EC Peiting mit 4:5.
Nach zuletzt vier Siegen in Folge kehrte der am letzten Wochenende wegen einer DEB-Nominierung fehlende Enrico Henriquez ins Aufgebot der Starbulls zurück. Nicht mit von der Partie war der noch geschonte Angreifer Michael Fröhlich, sowie der am vergangenen Sonntag durch einen Puck verletzte Keeper Luca Endres. Für ihn war DNL-Torhüter Tim Uhrig mit auf der Bank, das Starbulls Tor wurde von Lukas Steinhauer gehütet.
Die Partie begann flott und es gab bereits in den ersten Minuten auf beiden Seiten kleinere Tormöglichkeiten zu vermelden. In der fünften Spielminute lag die Scheibe das erste Mal im Tor der Starbulls, der Treffer wurde aber vom Schiedsrichtergespann aberkannt. Kurze Zeit später (6. Spielminute) war der Torreigen dann aber doch eröffnet, als Florian Stauder im Powerplay eine unübersichtliche Situation vor dem Starbulls Tor zum 0:1 nutzen konnte.
Das Team von Manuel Kofler zeigte aber darauf eine sofortige Reaktion und kam bereits in der siebten Spielminute durch eine tolle Einzelaktion vom stark aufspielenden Chase Witala zum verdienten 1:1 Ausgleich. Nur 2 Minuten und 9 Sekunden später brandete erneut Jubel im Rosenheimer emilo-Stadion auf, als Fabian Zick einen satten Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Keeper Florian Hechenrieder zum Spielstand von 2:1 im Netz versenkte. Aber auch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben, denn wiederum nur 1:27 Minuten später erzielte der ECP in Person von James Morris im Powerplay den umstrittenen 2:2 Ausgleich. Dem Tor ging eine von den Schiedsrichtern nicht geahndete abgefälschte Scheibe voraus, welche eigentlich auf der Starbulls Bank landete und von dort irregulär wieder ins Spiel gekommen war. Somit ging es für beide Teams beim Spielstand von 2:2 in den zweiten Spielabschnitt.
Dort präsentieren sich die Starbulls von Anfang an sehr druckvoll und schnürten das Team aus dem Pfaffenwinkel mehrfach im gegnerischen Drittel ein. Folgerichtig dann auch der 3:2 Führungstreffer in der 27. Spielminute in Überzahl als der 17-jährige Enrico Henriquez den 37-jährigen Oldie Dusan Frosch am langen Pfosten mustergültig bediente und dieser nur noch ins leere Tor einschieben musste. Auch danach waren die Starbulls das bessere Team und konnten nur wenige Sekunden später (28. Minute) durch Enrico Henriquez nach klasse Einsatz und Vorarbeit von Echtler und Pauker auf 4:2 stellen. Diese starken ersten 10 Minuten im zweiten Drittel gaben dem Team von Trainer Manuel Kofler jedoch leider nicht die nötige Sicherheit und so kam der EC Peiting zurück in Spiel. Bei zwei längeren und unsortierten Wechseln der Grün-Weißen konnte das Team von Trainer Sebastian Buchwieser durch Treffer von Bradley Miller (31. Minute) und Wayne Lukas (36. Minute) zum Pausenstand von 4:4 einnetzen.
Das dritte Drittel begann dann mit einer 1:55 Minute dauernden 5:3 Überzahl der Starbulls, welche aber ungefährlich und ungenutzt blieb. Besser machten es die Gäste in der 52. Minute, als Lukas Gohlke eine quasi Kopie des dritten Peitinger Tores zum überraschenden 4:5 im Rosenheimer Tor unterbringen konnte. Die Starbulls versuchten nun alles, um doch noch irgendwie zum Ausgleich zu kommen, aber dieser sollte ihnen an diesem Abend verwehrt bleiben. Somit blieb es dabei, dass auch das sechste Duell beider Teams in dieser Saison mit einem Tor Unterschied gewonnen wurde, im direkten Vergleich steht es nun drei zu drei Unentschieden.
Starbulls Trainer Manuel Kofler sah den spielentscheidenden Moment beim vergebenen 5:3 Überzahlspiel zu Beginn des dritten Spielabschnitts: „Das war der Knackpunkt, da hätten wir ein Tor schießen müssen. Zwei Drittel lang haben wir richtig gut gespielt, sind dann aber in den letzten 20 Minuten von unserem Weg abgekommen“.
Das nächste Heimspiel bestreiten die Grün-Weißen am Sonntag, den 24.02.2019 gegen die Blue Devils Weiden. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 17:00 Uhr.
  
    
VER Selb
Play-off-Trikots ab sofort bestellbar - Extra entworfene Jerseys für die schönste Zeit des Eishockeywinters
(OLS)  Noch 7 Spieltage in der Meisterrunde sind zu absolvieren – dann starten die Play-offs in der Eishockey Oberliga. Für besagte Spielrunde wird es wie in den letzten Jahren extra dafür entworfene Playoff-Trikots geben. Für das Design möchten wir uns bei unserem treuen und langjährigen Partner medienimpuls aus Wunsiedel herzlich bedanken.
Ab dem heutigen Sonntag, 17.02.2019 können die Play-off-Trikots (sowohl Heim - als auch Auswärtsvariante) bestellt werden. Bestellung (nur gegen Vorkasse) und letztendliche Abholung der Fantrikots ist ausschließlich nur im Fanshop möglich.
Der Preis pro Play-off Trikot beträgt € 74,90 – Beflockung individueller Namen und Rückennummern ist ohne Aufpreis möglich.
„Bei Bestellungen bis zum 25.02.2019 ist eine Lieferung bis 08.03.2019 garantiert“, so VERGeschäftsstellenleiter Peter Pahlen.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
SCHLAGABTAUSCH MIT BESSEREM ENDE FÜR BAD KISSINGEN
(BYL)  Mit 4:6 musste sich der EHC Waldkraiburg am Freitagabend in Bad Kissingen geschlagen geben. Die personell arg dezimierten Industriestädter lieferten sich mit der technisch starken Truppe aus Unterfranken einen heißen Tanz und in den ersten beiden Dritteln fielen acht Tore, am Ende hatte der amtierende Landesligameister aber die Nase vorn. Für den EHC trafen Michael Rimbeck, Bobby Chaumont und zweimal Povilas Verenis.
Recht überschaubar war das, was die EHC-Trainer Alex und Sergej Piskunov am Freitag an Spielermaterial mit nach Bad Kissingen nahmen. Gerade einmal 15 Mann, inklusive der beiden Torhüter, darunter mit Tobias Thalhammer, Daniel Schmidt und Philipp Seifert nur drei Verteidiger. Thomas Rott und Tim Ludwig fehlten verletzt, Alexander Imiolek musste kurzfristig passen und auch Felix Lode konnte nicht. Da passte es ins Bild, dass man nach „kurzweiligen“ fünfeinhalb Stunden Busfahrt auch schon da war. Früh ging Bad Kissingen bereits in Führung, bedingt durch eine katastrophalen Wechselfehler der Löwen. Der starke Anton Seewald stand dadurch vollkommen alleingelassen an der blauen Linie und schloss sein Solo gegen Korbinian Sertl sehenswert ab (05:04). Nach einigen Minuten hatten sich die Löwen dann aber klimatisiert und Michael Rimbeck schlug zurück mit dem Ausgleich zum 1:1 (12:07). Die Wölfe aber ließen nicht locker und der Litauer Verteidiger Domantas Cypas brachte seine Farben kurz darauf wieder in Führung (13:36). Damit war das letzte Wort im ersten Drittel aber noch nicht gesprochen, es wog hin und her und stark von Povilas Verenis in Szene gesetzt überwand Bobby Chaumont Kissingens Schlussmann Benjamin Dirksen zum erneuten Ausgleich (17:16).
Zum Auftakt des mittleren Abschnitts war es dann wieder Seewald, der das erste Ausrufezeichen setzte und Kissingen zum dritten Mal an diesem Abend in Führung brachte (24:36), doch wieder hatten die Löwen eine Reaktion entgegenzusetzen: Chaumont hatte diesmal das Auge für Verenis und der 28-Jährige Litauer machte es seinem kanadischen Teamkollegen gleich und traf zum 3:3 (27:54). Der Schlagabtausch war jedoch noch lange nicht zu Ende, zum dritten Mal an diesem Abend trug sich dann nämlich Seewald in die Torschützenliste ein (34:06) und wieder schlug der EHC in Person von Verenis zurück (36:55).
Mit 4:4 ging es somit ins letzte Drittel, doch früh machte Mikhail Nemirovsky die Waldkraiburger Motivation erst einmal wieder zunichte. Mit einem Traumpass von- natürlich- Seewald wurde der Routinier in Szene gesetzt und ließ Sertl keine Chance (41:37). Wenig später sah es aus, als ginge es weiter wie in den ersten 40 Minuten, denn die Löwen bejubelten den Ausgleich mit einem Hammer von der blauen Linie- wegen Abseits wurde der Treffer aber nicht gegeben. 122 Sekunden vor dem Ende nahmen die Piskunovs ihre Auszeit und Sertl verließ das Eis. Kissingens Anton Zimmer vergab in der Folge die Entscheidung, auf der anderen Seite hatte Nico Vogl eine gute Gelegenheit zum fünften Mal in diesem Spiel für die Löwen auszugleichen. Am Ende aber schafften es die Kissinger sich zu befreien und wer sonst außer dem Deutsch-Russen Anton Seewald hätte es sein können, der zum 6:4-Enstand einschiebt. Damit war der 22-Jährige an allen sechs Treffern beteiligt: Vier Tore erzielte er selbst, die zwei anderen bereitete er vor.
  
    
EV Füssen
Füssener Offensivkraft beim 8:4 gegen Landsberg
(BYL)  Torreiche Partie mit verdientem Sieger EV Füssen. Beim 8:4 (2:1, 2:0, 4:3) des EVF gegen den HC Landsberg zeigten sich beide Mannschaften offensiv wesentlich stärker als ihre jeweiligen Abwehrreihen. Durch den Erfolg im Duell der Lechstädte überholten die Ostallgäuer ihren Gegner in der Tabelle und liegen nun vor dem Auswärtsspiel in Erding auf dem vierten Platz. Dabei musste das Heimteam neben den Langzeitverletzten Moritz Kircher und Marius Keller auch auf Florian Simon und Vincent Wiedemann verzichten.
Gerade 42 Sekunden waren gespielt, da tauchte Ron Newhook frei vor dem Landsberger Kasten auf und markierte das 1:0. Der EVF machte Druck, vergab aber gute Gelegenheiten zum zweiten Treffer. Im Gegenteil luden die Füssener den HCL trotz eigener Unterzahl zu einem Konter ein, welchen dieser zum 1:1 ausspielte. Wurde kurz darauf eine Riesenchance zur erneuten Führung vergeben, so war Landsberg die nächsten Minuten spielbestimmend, zielte jedoch mehrmals knapp vorbei oder scheiterte am bestens aufgelegten Benedikt Hötzinger im Füssener Tor. In die Drangphase der Gäste führte ein Konter des EVF dagegen zum 2:1 durch Samuel Payeur. Bei einem Überzahlspiel und zwei anschließenden Alleingängen lag bereits der dritte Treffer der Heimmannschaft in der Luft.
Dieser fiel dann fast zur Hälfte der Partie durch Markus Vaitl, der lange verzögerte, ehe er die Scheibe in die Maschen setzte. Zuvor waren die River Kings in diesem zweiten Abschnitt spielbestimmend gewesen. Doch das Tor gab wieder dem EVF Auftrieb, es folgten einige gute Möglichkeiten, ehe der HCL wieder den Druck erhöhte. Bei einem Powerplay der Gäste herrschte Alarm im Füssener Drittel, doch mit Glück und viel Einsatz konnte diese Phase unbeschadet überstanden werden. Als sich dann Landsberg eine Strafzeit abholte, traf Lubos Velebny mit einem verdeckten Schuss zum 4:1. Ärgerlich, dass der EVF kurz darauf einen 3 gegen 1 Konter nicht konsequent zu Ende spielte.
Das Resultat gab aber Sicherheit für das Schlussdrittel, auch wenn Landsberg hier nochmals richtig mit Tempo kam, das eröffnete jedoch auch sofort Konterchancen. Pech für den EVF in der 43. Minute, als nach so einem Konter die Scheibe frei vor dem gegnerischen Tor lag, der einschussbereite Füssener von hinten niedergestreckt wurde, ein Pfiff aber ausblieb. Im direkten Gegenzug landete ein abgefälschter Pass zum 4:2 im EVF-Kasten. Der HCL konnte danach aber nicht mehr richtig zusetzen, im Gegenteil antwortete der EVF sofort mit dem fünften Treffer durch Tyler Wood, dem Marc Besl und Ron Newhook zwei weitere Tore folgen ließen. Als nochmals Wood gute drei Minuten vor Ende gar auf 8:2 stellte und der EVF danach auch noch in Überzahl kam, schien es richtig bitter zu werden für die Gäste. Die nach der Erkrankung von Trainer Andi Becherer von Max Holzmann und Thomas Zellhuber betreuten Füssener nahmen aber einen Gang raus, und so konnte Landsberg in der Schlussminute durch zwei Schüsse in Unterzahl noch Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende gewinnt der EVF verdient dank einer starken Leistung von Torhüter Benedikt Hötzinger, einer gefährlichen Offensive und dem längeren Atem in der Schlussphase.
Trainer Randy Neal (Landsberg): „Auswärts waren wir auch heute wieder nicht gut. Füssen hat uns gezeigt wie es geht. Keiner hat richtig gearbeitet und gekämpft, die Jungs hatten keine Eier. Ich erwarte da viel mehr, wir haben heute verdient eins auf den Deckel bekommen. Alle müssen bereit sein zu kämpfen und dem anderen zu helfen. In der Liga nimmt man Spiele oft zu locker, dabei sind alle wie Playoff-Hockey.“
Trainer Max Holzmann (Füssen): „Unser Ziel war es, nach dem letzten Spiel eine Reaktion zu zeigen, uns zurück zu kämpfen. Ich glaube, das haben wir geschafft, für die Zuschauer war es eine tolle Partie. Das war heute eine Teamleistung, nicht nur auf dem Eis. Thomas Zellhuber und ich haben uns natürlich mit Andi Becherer abgesprochen, wir hoffen, der Erfolg trägt zur schnelleren Genesung bei. Jetzt wollen wir Konstanz zeigen, auch wenn es in Erding sehr schwer werden wird. “ (MiL)
  
    
TEV Miesbach
Der TEV Miesbach siegt gegen die Erding Gladiators
(BYL)  Der TEV konnte sich am Freitagabend vor 350 Zuschauern gegen die Erding Gladiators 7:3 Toren (2:1, 3:0, 2:2) durchsetzen. Allerdings spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder, da Erding beste Chancen nicht nutzen konnte, darunter vier Alleingänge !! Aber der Reihe nach: die ersten 10 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel, Erding konzentriert und läuferisch stark, doch der TEV nutzte zwei Chancen von Felix Feuerreiter (Assistent Christian Czaika, Nico Fissekis -11. Minute) und Florian Gaschke (Sebastian Deml, Maxi Meineke, 14.) zur 2:0 Führung. In der ersten Erdinger Überzahl gelang Daniel Kriziok das 1:2, doch bereits im Gegenzug erhöhte der TEV auf 3:1, wenn, wenn der Schiedsrichter dieses wegen verschobenem Tor nicht zurückgenommen hätte. Ungläubige Minen beim TEV denn entweder ist es ein reguläres Tor oder es wird der Torhüter für sein Vergehen bestraft, dann wäre es technisches Tor, jedoch erfolgte nicht mal eine Strafzeit. So ging es mit 2:1 in die erste Pause. Der TEV kam mit viel Energie aus der Kabine und bereits nach einer Minute musste Kapitän Florian Feuerreiter nur noch den Schläger zum 3:1 hinhalten, nachdem er mustergültig von Florian Gaschke und Stefan Mechel bedient wurde. Weiter tonangebend gelang es Nico Fissekis (Thomas Schenkel, Bobby Slavicek-29.) und Maxi Meineke (Florian Gaschek, Stefan Mechel – 35.) die Führung auf 5:1 auszubauen. Mit dem Spielstand ging es auch ins letzte Drittel. Der TEV schaltete einen Gang zurück und Erding kam durch das zweite Powerplay-Tor von Krzizok (53.) und einem Treffer von Deubler (57.) auf 3:5 heran. Der TEV wankte kurz, konnte sich aber, als Gästetrainer Topi Dollhofer 90 Sekunden vor Schluss den Torwart vom Eis nahm, klug befreien und Michael Grabmaier (Filip Kokoska, Bobby Slavicek – 60.) musste nur noch ins verwaiste Tor einschießen. Damit war die Partie endgültig entschieden und trotzdem fuhr Stephan Stiebinger noch einen Konter, bei dem er Michael Grabmaier die Scheibe perfekt servierte sodass dieser innerhalb von 18 Sekunden zum zweiten Mal traf. Trainer Peter Kathan zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz nicht zufrieden: „ Heute waren wir defensiv nicht gut und hatten Glück, dass Erding ihre Chancen nicht genutzt bzw Anian stark gehalten hat. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder und positiv sind heute lediglich die 3 Punkte.“ Auf Nachfrage der Presse gab sich Kathan versöhnlich: „ Jede Reihe hat getroffen, das zeigt wie schwer wir auszurechnen und wie offensiv variabel wir sind, das ist auch noch positiv !“
Am Sonntag reist der TEV zum EHC Königsbrunn. Das Team von Trainer Sven Rampf belegte nach der Vorrunde den sechsten Tabellenplatz und hat aufgrund schwankender Leistungen nach einem starken Saisonstart die Chance auf eine besseren Tabellenplatz vertan. Zudem trennte man sich am Ende des Jahres nach internen Querelen vom Spielertrainer Fabio Carciola, der nun die Abwehr vom Nachbarn HC Landsberg verstärkt, aber seitdem ist nicht wirklich Ruhe eingekehrt im Verein. Die Unruhe spiegelt sich auch am Spielerkarussell wieder: nicht weniger als 8 Spieler stießen während der laufenden Saison zum Kader und 5 weitere Spieler verabschiedeten sich nachdem die Saison bereits im Gange war. Mit 10 Punkten aus 11 Spielen stehen die Gastgeber derzeit auf Tabellenplatz 9 und lassen aber immer wieder mit überraschenden Ergebnissen, wie einem 2:1 Sieg in Bad Kissingen oder einem 6:2 Sieg in Füssen aufhorchen. Neben dem DEL-erfahrenen Aleksander Polaczek, von dem sich der Verein nach nur wenigen Spielen wieder getrennt hat, fällt auch Import Hayden Trupp, sowie Robin Pandel verletzungsbedingt für den Rest der Saison aus. Trotzdem hofft Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele auf weitere Überraschungen: „Das kommende Wochenende wird sicherlich nicht leicht für uns. Wir hoffen den Schwung aus dem Sieg gegen Füssen mitnehmen zu können. Dabei hätte ich mir zwar an diesem Wochenende leichtere Gegner als den Tabellenersten und -Zweiten gewünscht, aber unsere Mannschaft ist ja bekanntlich immer für Überraschungen gut. Wir gehen daher positiv gestimmt in die Spiele und werden unser Bestes geben.“
Der TEV muss in Königsbrunn punkten, möchte er den zweiten Tabellenplatz verteidigen, denn Klostersee liegt nur zwei Punkte, Füssen und Bad Kissingen drei Punkte hinter dem TEV. Dabei muss Trainer Peter Kathan auf Torwart Timon Ewert und Stürmer Thomas Amann, die beide krankheitsbedingt fehlen, verzichten, sowie auf Valentin Hein der beruflich verhindert ist und Matthias Stumböck, der nach seiner Verletzung noch um den Anschluss kämpft. Anstelle von Ewert rutscht U20-Torhüter Michael Rauscher erstmalig ins Team und Anian Geratsdorfer wird zwischen den Pfosten stehen. Ansonsten gibt es keinen Grund etwas zu verändern, Kathan wird mit den angestammten Reihen in die Partie gehen.  „Königsbrunn hat mit Harß und Zukovas starke Torhüter und Spieler mit einer Klasse von Forster, Auger, Szwez, Rinke, Fettinger und Zimmermann können ein Spiel im Alleingang entscheiden, deshalb müssen wir defensiv hellwach sein und dürfen uns nicht provozieren lassen,“ erwartet Kathan eine hohe Hürde. Spielbeginn in Königsbrunn ist am Sonntag um 18 Uhr.
  
    
SC Forst
Falcons aus Pfronten klar besiegt - Klassenerhalt fast sichergestellt
(BLL)  Am Freitag Abend waren die Forster Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion die klar überlegene Mannschaft und behielt über die Gäste aus Pfronten mit einem klaren 7:1 (2:0, 2:0, 3:1)-Sieg die Oberhand und hat dadurch den Klassenerhalt fast schon sicher.
Einerseits haben die Hausherren allen Grund zur Freude, denn mit dem klaren Sieg fehlt nur noch ein Punkt, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt perfekt zu sichern, andererseits sind einige Verantwortliche, speziell Trainer Sepp Bachmeier, mit den Schiedsrichterleistungen in den letzten Spielen nicht einverstanden. Grund der Unmut ist die Verletzung Manuel Weningers aus dem 2. Spieldrittel. Der Spieler wurde ohne Scheibenbesitz derart in die Bande gecheckt, dass er mit einer Knieverletzung ausfiel und die Saison für ihn beendet ist. Bereits in vorhergehenden Spielen wurden z. B. Martin Burger und Florian Deibler, wie auch Roberto Gangemi durch Stockschläge an Hand und Fingern verletzt, keine dieser Foulspiele wurden geahndet. Auch Stockschläge gegen Forster, bei denen die Schläger zerbrachen, wurden nicht geahndet. Werden solche Aktionen vom Trainer in der Schiedsrichterkabine reklamiert, kommt nicht mal eine Entschuldigung von den Referees, ist Sepp Bachmeier verärgert. Nach 15 Spielminuten im ersten Spieldrittel verletzte sich Pfrontens Torhüterin Franziska Albl, die beim Herauslaufen vom eigenen Mitspieler umgerannt wurde. Sie mußte ebenfalls mit einer Knieverletzung ausscheiden. Beide Spieler mußten während bzw. nach dem Spiel in Krankenhäuser zur Behandlung. Auf diesem Wege allen gute Besserung, doch nun zum Spiel.
Forst zeigte sich gefestigt und ging konzentriert zu Werke, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Pfronten konnte man die mangelnde Spielpraxis ansehen, denn deren Eishalle ist gesperrt, ein Trainingsbetrieb fand zwei Wochen nicht statt. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer für die Hausherren fallen würde. In der 7. Spielminute war Klaus Müller zur Stelle, der ein Zuspiel von Anton Rauh und Manfred Guggemos zur 1:0-Führung vollstreckte. Das 2:0 in der 11. Spielminute durch Anton Rauh auf Zuspiel von Klaus Müller fiel etwas glücklich, denn den Weitschuß ließ die gute Franziska Albl durchrutschen.  Pfronten konterte immer wieder und zwang den wieder starken Andreas Scholz zu der einen oder anderen Rettungsaktion. Wie schon geschrieben, in der 15. Spielminute ein Angriff auf das Pfrontener Tor. Der Verteidiger konnte sich nur duch ein Foulspiel helfen, dieser und ein weiterer Pfrontener verletzen die Torhüterin. Aufgrund der Verletzung wurde die Drittelpause vorgezogen.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste dem ersten Treffer etwas näher, agierten die Hausherren doch  etwas zu offensiv. Dank Andreas Scholz gelang ihnen in dieser Phase kein Torerfolg. In der 28. Minute, mit einem Spieler mehr auf dem Eis, erhöhte Michael Kölbl auf 3:0, Zuspieler waren Klaus Müller und Anton Rauh. Als in der 33. Spielminute Bastian Grundner auf 4:0 stellte, wieder kam das Zuspiel von Klaus Müller und Simon Sendl, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Beide Seiten konnten noch einige Chancen herausspielen, aber die Torleute standen parat.
Im Schlußabschnitt versuchten die Falcons, nochmal eine Ergebnisverbesserung zu erreichen, doch die Schußversuchte waren zu ungenau, auch die Abwehrspieler der Forster standen jetzt wieder näher bei ihren Gegnern. Zwischen der 52. und 55. Spielminute waren die Hausherren dreimal erfolgreich, zweimal Bastian Grundner und Daniel Anderl waren die Torschützen. Der 5. Treffer fiel in Unterzahl, der 7. in Überzahl. Fast hätte sich Andreas Scholz mit einem Shut-Out für seine starke Leistung belohnt, doch 2 Minuten vor dem Ende versauhte ihm Ex-Oberligaspieler Yannik Baier die Suppe, denn er traf unhaltbar zum 7:1-Endstand.
  
    
SE Freising
Starke Leistung gegen den Abstieg - Black Bears besiegen schwache Bad Aiblinger mit 6:1      
(BLL)  Der große Befreiungsschlag gegen den Abstieg aus der Landesliga war es noch nicht, da auch Selb gewann. Doch mit dem 6:1 gegen den EHC Bad Aibling zeigten die Freisinger Eishackler, dass sie sich nicht aufgegeben haben.
Trainer Markus Knallinger war vor dem Spiel sehr zuversichtlich. „Wir haben diese Woche klasse trainiert, das Lazarett lichtet sich, meine Jungs sind heiß und wollen heute gewinnen.“ Und Knallinger sollte Recht behalten, gegen krankheits- und verletzungsbedingt dezimierte „Aibdogs“, die kaum Gegenwehr zeigten, waren die Black Bears das eindeutig bessere Team, das verdient gewann. Zu bemängeln war nur das wieder einmal schwache Überzahl-Spiel, fünf Mal hatten die Bears einen Spieler mehr auf dem Eis und konnten daraus kein zählbares Kapital in Form von Toren erzielen.
Die Bears spielten in Bestbesetzung und zeigten vom ersten Bully an, wer der Herr an diesem Abend war. Die wenigen Zuschauer bekamen schöne Spielzüge, viele Torschüsse und eine sehr stabile Abwehr um Armin Dünzl und den hervorragend aufgelegten Goalie Manuel Hanisch präsentiert. Folgerichtig das 1:0 für Freising durch Johannes Weyer, zunächst hatte Dennis Berndt noch freistehend vor dem Bad Aiblinger Tor vergeben, den Abpraller versenkte Weyer. In einem fast körperlosen Spiel ohne große Fouls blieben die Gastgeber am Drücker, in der zehnten Minute das 2:0 durch Fabien Ferron, der einen herrlichen Spielzug über Berndt und Weyer mit einem Tor abschloss. Nur 30 Sekunden später das 3:0, dieses Mal war das Trio Manuel Kühnl, Christian Birk und schließlich Martin Dürr erfolgreich, Freising in dieser Phase drückend überlegen mit tollem Power-Hockey. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr führte zum Ehrentreffer der Aibdogs, die danach zwar etwas stärker wurden, aber ihre tollen Resultate aus den Vorwochen nicht rechtfertigten konnten.
Auch im zweiten Drittel blieben die Black Bears das dominierende Team, leider konnten drei Powerplay-Situationen nicht genutzt werden. Dafür traf Birk, dieses Mal wurde er von Kühnl und Dürr perfekt in Szene gesetzt zum 4:1. Auch Felix Kammermeier konnte endlich seine lange Durststrecke ohne Treffer beenden. Birk hatte ihn zum 5:1 bedient. Danach übertrieben es die Bears mit dem „schönen“ Spiel, anstatt zu schießen wurde lieber noch zwei Mal quergelegt, bis die Scheibe weg war. Oder man wollte durch Solos vom eigenen Drittel bis zum Aibdogs-Kasten glänzen und gab gar nicht mehr ab. Auf Grund der Harmlosigkeit der Aiblinger wurde die sträfliche Chancenverwertung aber nicht bestraft, mit vier Toren Vorsprung für Freising wurde zum zweiten Mal die Seiten gewechselt.
Im Schlussabschnitt schlug noch einmal Birk zu: Bernhard Weinzierl hatte ihn von der Mittellinie aus angespielt, Birk fuhr zunächst direkt auf den Kasten der Aiblinger – die mittlerweile den Torwart gewechselt hatten – zu. Als er sah, dass ihm dieser Weg verwehrt war, setzte er mit einer schnellen Bewegung zum alten „Bauerntrick“ an, zog dynamisch hinter dem Tor herum und drückte die Scheibe ins kurze Eck - so schnell konnte der Goalie nicht reagieren. Beim 6:1 blieb es auch, Freising musste nicht mehr zeigen, Bad Aibling konnte nicht.
Mit acht Punkten haben die Black Bears den letzten Tabellenplatz der Abstiegsrunde nun wieder an Trostberg zurückgegeben, aus den verbleibenden beiden Spielen gegen Waldkirchen sowie dem Saisonabschluss in Selb muss noch mindestens ein Sieg her. Mit der gleichen Leistung wie gegen Bad Aibling sollte dies aber möglich sein.
  
    
EV Moosburg
Beim 2:6 in Schweinfurt zu viele Chancen liegengelassen
(BLL)  Auch wenn der EVM am Freitag im Schweinfurter Icedome seinen jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen konnte - für Punkte hat es nicht gereicht. Bei der 2:6 (2:1, 0:2, 0:3)-Niederlage fehlte den Grün-Gelben insbesondere im zweiten Abschnitt das nötige Zielwasser.
"Wir haben gewusst, dass es gegen Moosburg nicht leicht wird", bilanzierte ERV-Coach Leos Zajic nach der Partie. "Aber, dass es so schwer wird, haben wir nicht erwartet." Auch wenn das Ergebnis am Ende recht deutlich aussieht, stand die Partie lange auf des Messers Schneide. Die Gäste starteten furios und gingen durch einen schön vorgetragenen Angriff in Person von Daniel Möhle bereits nach drei Minuten in Führung. Eine doppelte Überzahl bescherte den Mighty Dogs zwar kurz darauf den Ausgleich, doch die Dreirosenstädter waren weiterhin ein mindestens ebenbürtiger Gegner. Nachdem man eine mehrminütige Druckphase der Hausherren überstanden hatte, schoss abermals Möhle den EVM wieder in Führung (19.).
Der zweite Abschnitt liest sich auf dem Papier (2:0) wie eine klare Sache für die Schweinfurter. Tatsächlich waren die Moosburger in diesem Drittel das torgefährlichere Team, das allerdings - wie schon am vergangenen Sonntag gegen Burgau - viel zu fahrlässig mit seinen Chancen umging. EVM-Trainer Bernie Englbrecht: "Wenn wir da unsere Möglichkeiten einigermaßen nutzen, haben wir zwei, drei Tore mehr. Aber leider ist es uns in einem Fall nicht mal gelungen, das leere Tor zu treffen - sondern nur den Pfosten." Die Gastgeber hingegen präsentierten sich vor dem Moosburger Gehäuse eiskalt und konnten den stark haltenden Carlo Schwarz zwei weitere Male überwinden.
Wer weiß, was im Schlussabschnitt noch möglich gewesen wäre, wenn die Englbrecht-Schützlinge nicht schon eine Minute nach Wiederbeginn das 4:2 kassiert hätten. Dieser Treffer gab den zuvor oft nervös wirkenden Schweinfurtern nun die nötige Sicherheit. Die Moosburger Torchancen wurden weniger, der ERV hingegen suchte jetzt die Entscheidung. Für die sorgte zehn Minuten vor der Schlusssirene ihr Goalgetter Josef Straka. Der sechste Treffer durch ein Powerplay in der letzten Minute war nur noch für Statistiker interessant.
  
    
ERC Lechbruck
Flößer ziehen mit Kantersieg in die Aufstiegsrunde ein
(BBZL)  Der ERC Lechbruck steht jetzt in den Play Offs! Vor rund 260 Zuschauern schickten die Flößer am Freitagabend ihren direkten Konkurrenten ESV Türkheim mit einem klaren 10:2 Sieg vom Eis und sicherten sich damit den Einzug in die Aufstiegsrunde. Schon am kommenden Freitag steht dabei die Begegnung gegen Germering auf dem Programm, das Rückspiel findet gleich zwei Tage später am Sonntag in Lechbruck statt. Die Play-Offs werden im Best-of-three gespielt, das heißt es werden zwei Siege aus maximal drei Spielen benötigt, um in das Halbfinale einzuziehen. Die Gewinner der Halbfinalserie sind dann die beiden Aufsteiger in die Landesliga.
„Das ist schon klasse, was die Jungs leisten und in dieser Saison erreicht haben!“ ERC Trainer Jörg Peters war berechtigt stolz, erfreut und voll dem Stolz gegenüber des Erfolgs seiner Mannschaft. Und gerade am Freitagabend im „Endspiel“ um den zweiten Platz gegen Türkheim hatte er mehr als recht dabei. Mit einer klasse Leistung und einem hochmotivierten Auftreten konnte der ESV in kaum einer Situation den Flößern gefährlich werden. In nahezu allen Spielphasen hatten die Gastgeber alles in eigener Hand und ließen keinen Zweifel an Überlegenheit aufkommen. Nach rund 15 Spielminuten eröffnete Markus Sadkowski die Trefferfolge der Flößer mit dem 1:0. Nur eine Minute später erhöhte ERC Kapitän Matthias Erhard auf 2:0 und es ging erstmals in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt setzte Patrick Völk den dritten Treffer für die Flößer, danach startete Marcus Köpf mit seinen Angriffen und war gleich zweimal (23. u. 27. Minute) erfolgreich. Den Doppelerfolg wiederholte Köpf dann nochmals im letzten Drittel. In der 42. Minute erzielte er das 6:0 und in der 51. Minute das 8:0 für die Flößer. Unterbrochen wurde Köpfs Serie nur durch Christoph Hack, der in der 48. Minute noch das 7:0 gekonnt einlegte. Die Serie der Tore im Minutentakt wurde ergänzt durch Lukas Baader, der den Treffer zum 9:0 erzielte und nur kurze Zeit später gelang Markus Sadkowski das vom tobendem Publikum lautstark geforderte 10:0 für die Flößer. Die Partie war längst gelaufen, doch der ESV verkürzte noch mit zwei Treffern in der 54. und 58. Minute zum 10:2 Endstand.
Damit geht es jetzt am kommenden Freitag zum Play Off Spiel nach Germering. In der Saison 2017/18 stiegen die Wanderers von der Bayernliga in die Landesliga ab. Aufgrund von finanziellen Hürden startete Germering allerdings freiwillig einen Neuanfang in der Bezirksliga und konnte sich erfolgreich in der Gruppe 3 durchsetzen. Schon vor dem letzten Spieltag belegten sie Tabellenplatz 1 und sicherten sich damit die Teilnahme am Playoff Viertelfinale um den Aufstieg in die Landesliga. Auch am kommenden Freitag, den 22. Februar setzt der ERC Lechbruck wieder einen Fanbus zur Fahrt nach Germering ein und hofft auf viele Schlachtenbummler. Anmeldung auch hier unter Manfred Sitter, fanbus @erclechbruck.de. Das Rückspiel findet am darauffolgenden Sonntag, 24. Februar im Lechparkstadion statt.
  
     
EG Diez-Limburg
Rockets starten mit Sieg in die Play-offs
(RLW)  Gelungener Auftakt für die EG Diez-Limburg in die Play-offs: Die Rockets gewannen das erste Viertefinal-Spiel gegen die Ratinger Ice Aliens mit 6:3 (1:0, 1:1, 4:2) und fuhren damit den ersten von drei notwendigen Siegen ein für den Einzug ins Halbfinale. Beide Teams boten starkes Regionalliga-Eishockey, lediglich die Kulisse blieb mit nur 323 Zuschauern hinter den Erwartungen. Diese Partie hatte deutlich mehr Fans verdient.
Von zwei spielfreudigen Mannschaften waren die Gäste aus Ratingen im ersten Drittel unstrittig die bessere. Die Ice Aliens, bei denen die Rückkehrer Lorenzo Maas und Tom Giesen defensiv für deutlich mehr Stabilität sorgten, erspielten sich mit hohem Tempo und ansehnlichen Kombinationen die klar besseren Torchancen. Einzig der Führungstreffer wollte der Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski nicht gelingen.
Bezeichnend für den Spielverlauf war die Schlüsselszene des ersten Drittels: Ratingen rennt an, erspielt sich Chance um Chance. Rockets-Keeper Steve Themm verliert im Getümmel seinen Schläger, liegt schon am Boden, reißt instinktiv das linke Bein in die Höhe und wehrt mit dem Schoner einen Schlagschuss ab. Den direkten Konter versenkt Jeff Smith zum 1:0 für die EGDL (16.).
Themm blieb auch im zweiten Drittel, in dem sich die Spielanteile nun etwas ausgeglichener verteilten, der spielbestimmende Mann. Der EGDL-Keeper rettete immer wieder in höchster Not für seine Mannen, die ihrerseits in Unterzahl den nächsten Nadelstich setzten: Alexander Engel bediente mustergültig Jeff Smith, der zur 2:0-Führung einschob (31.). Dennoch war Stephan Petry stinksauer nach dem zweiten Drittel und ließ dies auch seine Spieler deutlich spüren. Denn die leisteten sich zu viele unnötige Strafzeiten und ermöglichten Ratingen in Überzahl den Anschlusstreffer durch Dustin Schumacher (38.).
„Es wird ja mittlerweile sehr oft in Pressekonferenzen über die Schiedsrichter gesprochen“, sagte der Rockets-Trainer. „Das mache ich heute auch gerne: Die Unparteiischen haben keine einzige Strafe gepfiffen, die ich nicht auch gepfiffen hätte. Ich muss in einem solchen Spiel dann einfach mehr Cleverness von meiner Mannschaft erwarten.“
Die Worte trafen auf fruchtbaren Boden, die EGDL agierte im letzten Drittel deutlich disziplinierter und übernahm nun auch deutlich mehr Spielanteile. Mit drei Toren innerhalb von drei Minuten erhöhten Philipp Maier (51.), Julian Grund (53.) und Tobias Schwab (54.) auf 6:1. Dass ausgerechnet Stephan Petry danach eine Auszeit nahm, war sicherlich überraschend, aber auch wichtig. „Ich wollte den Jungs deutlich machen, dass wir das nun clever zu Ende spielen müssen. Keine verrückten Sachen mehr, keine Strafen, kein Risiko. Sonntag wartet das nächste schwere Spiel."
Ratingen kam in der Schlussphase durch Tom Giesen (55.) und Maximilian Bleyer (59.) auf 3:6 heran, was den Sieg aber nicht mehr gefährdete. Es schmälerte auch die Leistung des bockstarken Steve Themm im EGDL-Tor nicht. „Er war heute der beste Mann auf dem Eis und entscheidend für den Sieg“, sagte nicht nur Ratingens Trainer Sikorski auf der anschließenden Pressekonferenz. Stephan Petry ließ bewusst keine große Euphorie aufkommen und legte den Finger in die Wunde: „Wir haben heute ganz sicher nicht unser bestes Spiel gemacht. Aber wenn das hier heute unser schlechtestes Play-off-Spiel bleibt und wir das gleich zu Beginn der Play-offs abhaken können, dann kann ich damit sehr gut leben.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons gewinnen Playoff-Auftakt!
(RLW)  Es war ein hartes Stück Arbeit, am Ende jedoch konnten sich die Ice Dragons verdient mit 5:2 gegen die Soester Boerdeindianer durchsetzen und in der Playoff-Serie mit 1:0 in Führung gehen.
25 Sekunden, länger dauerte es nicht, um die Eishalle „Im kleinen Felde“ das erste Mal in kollektiven Jubel zu versetzen! Dann nämlich war bereits Leon Nasebandt zur Stelle, um einen Pass von Jan-Niklas Linnenbrügger aufzunehmen, alleine auf Marc Fleischer im Soester Tor zuzulaufen und zum 1:0 zu vollenden! In der Folge machten die Ice Dragons mächtig Alarm, setzten die Gäste aus Soest unter Druck, schafften es jedoch nicht, etwas zählbares mitzunehmen. Die Gäste hingegen warteten diese Druckphase ab, verteidigten aufopferungsvoll und schlugen zurück, als der Druck ein wenig nachließ! Martin Benes hatte keine Mühe, das Spiel auszugleichen, nachdem Igor Furda und Felix Berger ihn mustergültig freigespielt hatten. Die Ice Dragons benötigten ein paar Minuten, sich von dem Gegentreffer zu erholen, Zeit, in der HEV-Goalie Kieren Vogel mehr zu tun bekam! Doch nach und nach übernahm das Team von Jeff Job wieder das Kommando, was dann auch zum 2:1 Pausenstand durch Ben Skinner in der 15. Minute führte!
Auch in Drittel 2 waren die Ice Dragons das spielbestimmende Team, hatten jedoch weiter ihre liebe Mühe, die zweifellos vorhanden Chancen zu nutzen. So war ein ums andere Mal der Soester Goalie Marc Fleischer Endstation aller Angriffsbemühungen. Die nicht genutzten Chancen der Ice Dragons gaben den Gästen Auftrieb, die besser ins Spiel fanden und nun dafür sorgten, dass auch Kieren Vogel keine großen Ruhepausen bekam. Und sie erzielten in der 35. Minute den Ausgleich, als Routinier Igor Furda ein schönes Solo sehenswert abschloss. Doch dieser Treffer schockte die Ice Dragons nicht, im Gegenteil. Angestachelt vom erneuten Ausgleich erhöhten sie noch einmal die Schlagzahl. So dauerte es auch keine 2 Minuten, bis die Ice Dragons erneut in Führung waren, Matyas Kovács hatte aus kurzer Distanz zum 3:2 eingenetzt! 20 Sekunden vor der Pause stand es dann sogar 4:2, als Ben Skinner in Überzahl am langen Pfosten lauerte und schließlich alle Zeit der Welt hatte, die Scheibe einzuschieben.
Im letzten Drittel spielten die Ice Dragons die Partie routiniert herunter. Sie unterbanden die Angriffe der Boerdeinander schon in der neutralen Zone und hielten den Druck auf das Gästetor hoch, um möglichst keine Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen zu lassen. So war dann auch klar, dass das 5:2, Ben Skinner hatte in der 52. Minute seinen dritten Treffer in dieser Partie erzielt, die endgültige Entscheidung sein würde.
  
    
EHC Troisdorf
Mit Sieg in die Pokalrunde gestartet
(LLW)  Der EHC Troisdorf Dynamite ist mit einem ungefährdeten Sieg in die Pokalrunde gestartet.
Vor Spielbeginn wurden die neuen Trikots an die Nachwuchsmannschaft U17 offiziell übergeben. Herr Ulrich Reifenhäuser und Herr Wolfgang Högemann als Vertreter der Firma Reifenhäuser GmbH & Co KG Maschinenfabrik wagten sich mit allen Spielern aufs Eis und erhielten von der U 17 Mannschaft als Dankeschön zwei Trikots für die Firmenzentrale in Troisdorf. Der Verein und die Mannschaft bedanken sich für die großzügige Spende dank derer die Spieler und Spielerinnen der U17 Mannschaft einen kompletten Satz neuer Trikots in schwarz und weiß erhalten haben.
Und dann startete das 1. Pokalspiel der Troisdorfer, denen die Enttäuschung über das Nichterreichen der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West noch tief in den Knochen steckte.
Moers wurde dennoch von Beginn an unter Druck gesetzt und der Moerser Goalie hatte alle Hände voll zu tun, um seinen Kasten sauber zu halten.
Den Torreigen eröffnete in der 5. Spielminute Justyn Tursas. Nur zwei Minuten später war es der Troisdorfer Kapitän Lucas Hubert, der auf 2:0 erhöhen konnte.
Torchancen wurden danach noch viele herausgespielt, aber konnten nicht in zählbare Tore umgesetzt werden. Mit 2:0 ging es auch in die erste Pause.
Das zweite Drittel war eine Kopie der ersten 20 Minuten. Troisdorf konnte einen Angriff nach dem anderen fahren und auch den zweiten Spielabschnitt mit 2:0 für sich entscheiden.
Lucas Hubert und Daniel Kühlem waren es, die Troisdorf mit 4:0 in die zweite Pause gehen lassen konnten.
Das letzte Drittel war durch einige Strafzeiten und die Zurücknahme des Tempos aus Troisdorfer Sicht nicht mehr so einseitig. Troisdorf konnte wieder 2 Tore erzielen.
Die Torschützen waren Dominik Klein und Mario Wonde. Moers konnte in der 44. Spielminute den Anschlusstreffer erzielen und in der 57. Spielminute durch einen Doppelschlag die Gegentreffer 2 und 3 schießen.
Troisdorf konnte nach 60 Minuten das Eis als klarer Sieger verlassen und ist somit ein heißer Kandidat auf den Pokalsieg.
Das nächste Heimspiel in der Pokalrunde findet erst am Freitag 22.03.109 um 20:00 Uhr im Icedome am Rotter See gegen das Team aus Solingen statt.
  
    
Salzgitter Icefighters
8:2! Icefighters zerlegen Crashers zum Meisterrunden-Auftakt
(RLN)  Mit einem Traumergebnis sind die TAG Salzgitter Icefighters am Samstag bei den Chemnitz Crashers in die Meisterrunde der Regionalligen Nord und Ost gestartet. Dabei fuhr der Hauptrundendritte der Nordgruppe mit einem sensationellen 8:2 (2:1, 3:1, 3:0) im Gepäck wieder nach Hause.
Dabei zeigte sich die Mannschaft von Radek Vit besonders im Powerplay als enorm stark. Bereits die erste Strafzeit seitens der Hausherren nutzte Lukas Pfaffinger, um das Team vom Salzgittersee mit 0:1 (11.) in Führung zu bringen. Chemnitz blieb dran, egalisierte den Spielstand rund fünf Minuten später auf 1:1 (16.), doch Pfaffinger nagelte das Hartgummi auch im zweiten Überzahlspiel des Tages in die Maschen des Gegners, sodass es mit dem 1:2 (17.) in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt zeigten die Stahlstädter noch mehr, dass sie hier ganz klar die volle Punktzahl mitnehmen wollten – nach nur drei gespielten Minuten im Mitteldrittel stellte Viktors Ponatovskis auf 1:3 (24.). Für die Gastgeber lief es in Sachen Powerplay weniger gut. Nachdem der erste Salzgitteraner in die Kühlbox musste, machte man gar nichts aus der zahlenmäßigen Überlegenheit. Zu allem Unglück für Chemnitz, setzte sich Thomas Herkoltz im zweiten Überzahlspiel der Crashers im Alleingang durch und erhöhte in Unterzahl auf 1:4 (31.). Immerhin gelang der Mannschaft aus dem Osten der Republik wenige Sekunden vor dem Erreichen der Vollzähligkeit dann doch noch das Powerplay-Tor zum 2:4 (33.). Der Anschluss hatte allerdings nicht lange Bestand – nur 27 Sekunden später ließ es Michael Kopke zum 2:5 (33.) klingeln.
Weitere Treffer fielen vorerst nicht, sodass das Roadteam mit der komfortablen Führung in den letzten Abschnitt starten konnte. Dort fiel die Entscheidung nach wenigen Minuten per Doppelschlag. Dabei besorgten Ron Friedrich im Powerplay und Thomas Herklotz erneut per Sololauf die Tore zum 2:6 (45.) und 2:7 (46.) – 20 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit ließ Kapitän Justin Spenke das Netz zum phänomenalen Endstand von 2:8 (60.) zappeln.
"Der Anfang war ein bisschen verhalten. Bei dem ersten Gegentor hatten wir ein wenig die Defensive vernachlässigt, aber ab dem zweiten Drittel war es eine klare Angelegenheit für uns. Wir haben gut verteidigt, vorne die Tore gemacht und vor allem auch gut im Powerplay agiert. Das definitiv ein verdienter Sieg!", resümierte ein sichtlich zufriedener Vit nach der Partie. Die aus dem Ergebnis resultierende Tabellenführung hielt nur kurz, da die Schönheider Wölfe im Abendspiel den Hamburger SV mit einem noch deutlicheren 11:0 abfertigten. Für den Salzgitteraner Coach ist dies allerdings kein Grund zur Beunruhigung: "Für uns ist erstmal das nächste Spiel wichtig und dann machen wir uns erst Gedanken über Schönheide. Davon abgesehen haben wir ein gutes Team mit dem wir gegen jede Mannschaft dagegen halten können. Wir müssen keine Angst haben!"
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe lassen HSV keine Chance
(RLO)  Was für ein Auftakt der Schönheider Wölfe in die Verzahnungsrunde der Regionalligen Nord und Ost. Vor 554 Zuschauern am Samstagabend im Wolfsbau ließ das Team von Trainer Sven Schröder dem Nord-Zweiten Hamburger SV keine Chance und gewann die Partie am Ende klar und deutlich mit 11:0 (5:0, 2:0, 4:0). Dabei durften mit Florian Heinz und Petr Kukla gleich zwei Wölfe-Stürmer vierfach jubeln. Die restlichen drei Tore besorgten Leon Marko, Vincent Wolf und Jordan Klotz. Zudem durfte sich Wölfe-Keeper Niko Stark über einen Shutout freuen. In Schönheide konnte man die tatsächliche Stärke der Teams in der Regionalliga Nord unter der Woche kaum einschätzen. Hinzu flatterte vor der Partie gegen den HSV das Endergebnis der Chemnitz Crashers ein, welche ihr Heimspiel gegen die Salzgitter Icefighters doch überraschend klar mit 2:8 verloren hatten. Vorsicht war also vor dem Norden geboten, doch die Wölfe konzentrierten sich von Beginn an nur auf ihr Spiel und gingen nach nur 20 Sekunden bereits durch Petr Kukla mit 1:0 in Führung. Die Hamburger versuchten anfänglich das hohe Tempo mitzugehen und hatten viel Laufarbeit zu verrichten, was sich noch im ersten Drittel rechen sollte. Gerade die Hälfte im Auftaktdrittel war gespielt, als Florian Heinz mit dem 2:0 fulminante zehn Minuten der Hausherren einläutete, als erst Leon Marko zum 3:0 (12.) und Florian Heinz (16./20.) selbst den Spielstand bis zur ersten Pause auf 5:0 in die Höhe schraubten. Hamburg wirkte sichtlich beeindruckt und legte im Mittelabschnitt nun mehr Augenmerk auf die Defensive. Da auch die Wölfe etwas an Tempo rausnahmen, wirkte die Partie zwar etwas ausgeglichener, die Gastgeber blieben dennoch immer gefährlich und erhöhten durch einen Doppelpack von Petr Kukla (23./26.) bis zum zweiten Pausentee auf 7:0. Während bei den Hanseaten immer mehr die Kräfte schwanden, legten die Wölfe im Schlussdrittel wieder einen Zahn zu und dominierten das Spiel nach Belieben. Ausdruck der Überlegenheit waren weitere Treffer von Florian Heinz (41.), Vincent Wolf (50.), Jordan Klotz (57.) und Petr Kukla (59.), welche den am Ende deutlichen 11:0-Auftaktsieg in die Verzahnungsrunde gegen den HSV sicherstellten.
Am kommenden Samstag, dem 23.02.19, um 19:30 Uhr steht dann erneut ein Heimspiel für die Wölfe an. Zum fünften Derby der Saison erwarten die Erzgebirger die Chemnitz Crashers im Schönheider Wolfsbau. Nach ihrer Auftaktniederlage gegen Salzgitter ist diese Partie für die Küchwalder wohl schon eine Art Endspiel, will man weiter die Chance auf einen Finaleinzug wahren. Spannung pur also und ausgerechnet diese Begegnung wird der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) kommenden Samstag live und via Livestream in die Welt übertragen. Alle Informationen hierzu folgen. Aber alle Eishockeyfans aus nah und fern sind jetzt schon zu diesem Saison-Highlight eingeladen. Vielleicht schaffen auch wir es, mindestens 1000 Zuschauer kommenden Samstag in den Wolfsbau zu bringen!?
  
MDR Sport im Osten überträgt Derby via Livestream / Samstag, 23.03.19, 19:30 Uhr - Wölfe vs. Crashers
Für das in der Verzahnungsrunde mit Spannung erwartete erste Derby zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers, welches am Samstag, dem 23.02.19, um 19:30 Uhr im Wolfsbau Schönheide stattfindet, hat sich Überraschungsbesuch angekündigt. Der Mitteldeutsche Rundfunk wird diese brisante Partie im Rahmen seiner Sendung SPORT IM OSTEN via Livestream übertragen und ist somit zuhause und unterwegs weltweit zu sehen. Bereits am kommenden Dienstag wird der MDR im Wolfsbau vor Ort sein und einen entsprechenden Vorbericht aufzeichnen. Wir werden zu gegebener Zeit natürlich darüber berichten.
Nach der Begegnung zwischen Bad Muskau und Niesky von vor vier Wochen, ist das Derby Schönheide gegen Chemnitz nun schon die zweite Begegnung der Regionalliga Ost, welche eine hohe mediale Aufmerksamkeit erhält. Diese Aufmerksamkeit wird benötigt und Wir als gesamter Verein mit Nachwuchs- und Seniorenabteilung und den vielen ehrenamtlichen Helfern freuen uns außerordentlich darüber, dass unser schöner und spannender Mannschaftssport vielen Menschen näher und nach Hause in die Wohnzimmer gebracht wird.
Für alle Vereine, welche sich auch für den Livestream FANS IM OSTEN interessieren und sich gerne bewerben möchten, gibt’s unter folgenden Links die entsprechenden Informationen:
https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/fans-im-osten-livestream-wir-kommen-zu-euch-100.html
https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-263074.html
  

     
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Sonntag 17.Februar 2019
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