Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Eigengewächs Rene Schoofs schnürt auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Steelers. Der 34-Jährige steht bereits seit 2001 im Kader der 1.Mannschaft
  
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Matt White, der seinen Vertrag in der Fuggerstadt eigentlich bereits im Februar verlängert hatte, wird die Panther nun doch verlassen und von seiner Ausstiegsklausel gebrauch machen und in die KHL wechseln
      
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga ist ein neuer Modus angedacht. Nach der Hauptrunde folgt wieder die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd, die obere Zwischenrunde, sowie eine untere Zwischenrunde. Die besten beiden Teams der unteren Zwischenrunde qualifizieren sich für die Pre-Play Offs mit dem Siebten und Achten der oberen Zwischenrunde. Danach folgen drei weitere Play-Off-Runden. Die Finalteilnehmer sind für die Oberliga Süd qualifiziert. Die vier letzten Teams der unteren Zwischenrunde spielen in Play-Downs einen Absteiger in die Landesliga aus. Angedacht ist zudem die Einführung von Förderlizenzen mit doppelten Spielgenehmigungen mit Oberligisten und DNL-Teams
 
EC Bad Kissingen
(BYL)  Mit dem jungen Stürmer Jamie Akers, der aus Schweinfurt zu den Wölfen kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, ausserdem hat Stürmer Jakub Revaj seinen Vertrag in der Kustadt für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 23.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



    
Düsseldorfer EG
Desolates Schlussdrittel:DEG verliert nach 2:0-Führung noch 2:3
(DEL)  So unnötig! Die DEG verliert das viertletzte Hauptrundenspiel 2018/19 bei den Thomas Sabo Ice Tigers doch noch mit 2:3 (1:0, 1:0, 0:3). Die Gäste begannen stark und machten zunächst einen völlig anderen Eindruck als noch am vergangenen Mittwoch in Iserlohn. Im Schlussabschnitt ließen sie sich aber von wie entfesselt aufspielenden Gastgebern überrennen und gaben somit sichere drei Punkte noch aus der Hand. 
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen Spitzenspiel
(DEL)  Die Red Bulls haben das Spitzenspiel gegen Mannheim mit 2:1 (1:0|1:1|0:0) gewonnen und damit den Rückstand auf die Adler auf drei Punkte verkürzt. Vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena erzielten Patrick Hager und Yasin Ehliz die Tore für München. 
Die Münchner legten einen Blitzstart hin: Patrick Hager eroberte in Unterzahl den Puck und traf nach nur 100 Sekunden zum 1:0 (2.). Nachdem auf der Gegenseite Danny aus den Birken mehrfach mit starken Paraden den Ausgleich verhinderte, wäre Hager danach in Unterzahl fast ein weiterer Treffer gelungen: Der Stürmer fand beim Alleingang auf das Mannheimer Tor jedoch diesmal im gut parierenden Dennis Endras seinen Meister (16.). 
Im temporeichen zweiten Drittel mit vielen Chancen auf beiden Seiten schlugen die Adler mit dem 1:1 von Moritz Seider das erste Mal zu (30.). Die Red Bulls fanden keine zwei Minuten später mit dem 2:1 durch einen satten Schuss von Yasin Ehliz die passende Antwort (32.). Im Eiltempo ging es weiter: Verteidiger Derek Joslin störte Mannheims David Wolf im letzten Moment noch beim Abschluss (33.) und für den EHC Red Bull München verbuchten Andreas Eder (35.) und Justin Shugg (37.) gute Torchancen.
Im Schlussabschnitt hatte John Mitchell zunächst den dritten Treffer auf dem Schläger, doch der Münchner Stürmer scheiterte an Endras (48.). Nachdem die Kurpfälzer eine gute Ausgleichs-Chance vor dem Tor der Gäste liegen liessen (54.), kam es in Folge zu einer packenden Schlussphase. Mannheim nahm knapp zwei Minuten vor Schluss den Torhüter vom Eis, jedoch blieb es beim knappen 2:1 für die Red Bulls.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth entzaubert den nächsten Tabellenführer
(DEL2)  Die Bilanz der Wagnerstädter gegen Spitzenmannschaften der Liga wird immer beeindruckender und das erneut nicht einmal unverdient.
Auf der Ziellinie der Hauptrunde nahm das Duell der Tigers mit dem Tabellenführer schnell Fahrt auf und Torszenen auf beiden Seiten wechselten sich ab. Bayreuths erste Möglichkeiten parierte Andryukhov im Tor der Hessen und auf der Gegenseite nutzte Koziol seine Freiheiten aus 2 Metern völlig ungedeckt nach starkem Zuspiel von Faber zum 0-1. Mit Mittelfeldgeplänkel hielt man sich auch danach nicht lange auf, überbrückte die neutrale Zone oft schnell und so wurde es zwar kein hochklassiges aber kurzweiliges Spiel. Der Rückstand hinterließ bei den Hausherren keine großen Spuren und der seit Wochen offensivstarke Heider gleicht schon wenig später mit einem haltbar wirkenden Fernschuss aus. Als dann kaum 2 Minuten später Busch einen schlechten Pass der Frankfurter abfing und schnell auf Gams im Zentrum quer legte, traf dieser zum 2-1 und drehte die Partie komplett. Die Hessen hatten daran sichtbar zu knabbern und schafften es gegen gut in der Defensive arbeitende Tigers nach wie vor viel zu wenig ihre individuelle Klasse aufs Eis zu bringen. Kurz vor der ersten Pause hätte Bartosch seine Farben in doppelter Überzahl sogar noch höher in Führung bringen können, doch verfehlte er das halb leere Tor.
Im Mittelabschnitt spürte man zwar, dass die Löwen mit mehr Power und aggressiver zurückkamen doch die Oberfranken blieben stabil. Außen kamen die Gäste zwar ab und an mit Tempo durch, doch im Zentrum und sobald es richtig gefährlich wurde, packte die Abwehr der Gelb-Schwarzen zu. So gelang es dem Tabellenprimus nicht, klarste Torchancen in Serie heraus zu spielen und bei allem was durchkam war Jaeger immer perfekt vorbereitet und auf dem Posten. Mit einem der wenigen „Nadelstiche“ per Konter gelang dem dynamischen Bartosch dann sogar das 3-1. Seinen eigenen „steal“ nutzte er zu einem Break und traf mit einem Schuss aus dem Halbfeld, bei dem Andryukhov erneut nicht 100%ig souverän wirkte.
So waren die Vorzeichen für das Schlussdrittel noch klarer gestellt denn Frankfurt war nun eindeutig unter Druck und am Zug. Mehr Spielanteile blieben zwar bei den Gästen, aber weiterhin gestattete ihnen das Kujala-Team diszipliniert verteidigend kaum klare Torchancen. Mit einer starken Einzelleistung aus der „Ecke“ heraus krönte der agile Bartosch dann seine Leistung, in dem er mit starkem Zug zum Tor die ganz kleine Lücke zwischen Torwartschlittschuh und Pfosten zum wichtigen 4-1 (50.) fand. Mit dieser „Vorentscheidung“ wollten sich die Gäste aber noch nicht zufrieden geben und Trainer Tillikainen holte schon über 5 Minuten vor Ende seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Nach einer Strafe gegen die Tigers kehrte der zwar wieder in sein Gehäuse zurück, doch Tousignant traf bei einem Powerplay trotzdem zum 4-2. Der bugsierte zwar die Scheibe mit dem Schlittschuh ins Tor, was aber nach Videostudium, korrekt nicht als Kick und somit nicht regelwidrig, eingestuft wurde. Als dann Andryukhov seinen Platz nochmals verließ „machte Lorraine mit seinem Empty-net-goal aus der neutralen Zone ins verwaiste Tor endgültig den Deckel drauf“.
Bayreuth verdiente sich diesen Erfolg durch eine kämpferisch starke Mannschaftsleistung und hat sich nun damit in eine gute Position fürs „Endspiel in Crimmitschau“ gebracht, was man bei positivem Verlauf am letzten Wochenende auch noch mit dem frühzeitigen Klassenerhalt „vergolden“ kann, denn man hat nun alles wieder selbst in der Hand.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:6! Eispiraten unterliegen Bad Nauheim - Westsachsen kehren ohne Punkte zurück
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim mit 3:6 verloren. Trotz einer guten Leistung und einer zweimaligen Führung konnten die Westsachsen beim stärksten Heimteam der DEL2 keine Punkte entführen und haben somit wichtige Zähler im Kampf um die Pre-Playoffs liegen lassen. Für die Eispiraten trafen Dominic Walsh und Rob Flick (2). Am Sonntag kommt es im Sahnpark zum entscheidenden Spiel gegen den direkten Konkurrenten Bayreuth.
Personal: Danny Naud und Boris Rousson mussten im Gastspiel bei den Roten Teufeln neben Patrick Klöpper und Carl Hudson auch auf Felix Thomas verzichten, der mit Rückenproblemen nicht rechtzeitig fit wurde. Mit dabei war allerdings Christoph Kabitzky nach längerer Leidenszeit. Er stürmte in der vierten Reihe neben Marius Demmler. Im Tor stand Brett Kilar.
Die Eispiraten begannen stark und machten bereits früh Druck auf das Tor von Felix Bick. Der erste Treffer gehörte aber den Hausherren. Nach knapp sieben Minuten traf Marvin Ratmann zum 0:1. Die Sachsen fanden aber eine schnelle Antwort. Dominic Walsh war es, der nur drei Minuten mit seinem Schuss ins kurze Eck für den verdienten Ausgleich sorgte (10.).
Auch im zweiten Drittel hatten die Eispiraten mehr Spielanteile und hielten die heimstarken Hessen gut in Schach. Im Powerplay konnten die Westsachsen dann den nächsten Treffer bejubeln. Rob Flicks Onetimer landete in den Maschen des Nauheim-Gehäuses – Keine Chance für Bick und der verdiente 2:1-Führungstreffer für die Crimmitschauer (26.)! Auch in der Folge hatten die Roten Teufel den Gästen wenig entgegenzusetzen. Mit der knappen Führung ging es dann zum Pausentee.
Das Spiel kippte im dritten Durchgang aber. Und das durch einen schnellen Doppelschlag. Ratmann konnte in der 45. Minute erst zum 2:2 ausgleichen, Cody Sylvester nur 18 Sekunden später sogar das 2:3 erzielen. Und Cody Sylvester zeichnete sich dann auch für das 2:4 verantwortlich, als er Brett Kilar erneut überwand und die vermeintliche Vorentscheidung besorgte. Rob Flick machte das Spiel kurz vor dem Ende aber noch einmal spannend. Im Nachschuss traf der Topscorer der Eispiraten zum 3:4-Anschlusstreffer und es keimten auf Seiten der Pleißestädter noch einmal Hoffnungen auf. Cody Sylvester zerstörte diese dann aber mit seinem Treffer ins verwaiste Tor und sorgte mit seinem Dreierpack für das 3:5. Auch Brett Kilar musste noch einmal hinter sich greifen. Andrej Bires markierte 17 Sekunden vor dem Ende für das 3:6 (60.).
  
    
Deggendorfer SC
DSC zieht in den letzten Sekunden gegen Kaufbeuren den Kürzeren
(DEL2)  Der Deggendorfer SC muss im Kampf um das Heimrecht in den Playdowns  
eine bittere Pille schlucken. Gegen den ESV Kaufbeuren führten die  
Deggendorfer lange Zeit und verloren am Ende durch einen späten  
Treffer vor 2068 Zuschauern mit 4:5.
Dabei begann die Partie aus Hausherrensicht optimal im ersten Drittel.  
In der neunten Minute brachte Kyle Gibbons den DSC mit 1:0 in Führung,  
ehe Josh Brittain knapp fünf Minuten später auf 2:0 erhöhte. Zwar war  
der ESVK im ersten Abschnitt spielbestimmend, jedoch waren es die  
Deggendorfer, die vorne die Tore machten und mit dieser Führung in die  
erste Pause gingen.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts gelang es dem DSC mit einem frühen  
Treffer gleich nachzulegen. Gerade einmal 19 Sekunden waren gespielt,  
als Kyle Gibbons nach einem tollen Konter auf 3:0 erhöhte. Trotz der  
deutlichen Führung der Hausherren steckten die Gäste nicht auf und  
kamen in der 35. Spielminute durch Ossi Saarinen zum Anschlusstreffer.  
Doch damit nicht genug. Ein erneutes Überzahlspiel brachte die  
Allgäuer kurz vor der zweiten Pausensirene noch weiter heran. Steven  
Billich war vier Sekunden vor Ablauf des zweiten Drittels der  
Torschütze.
Im Schlussabschnitt ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst glich der  
ESVK in der 51. Spielminute zum 3:3 aus. Daraufhin war es eine Partie  
auf Messers Schneide, in der die Gäste in der 58. den vermeintlich  
vorentscheidenden Treffer erzielten. Sami Blomqvist stand am langen  
Eck goldrichtig und schob zur 3:4 Gästeführung ein. Doch die Antwort  
des DSC ließ nicht lange auf sich warten. Keine Zeigerumdrehung später  
glich Kyle Gibbons mit seinem dritten Treffer an diesem Abend die  
Partie erneut aus. Den Todesstoß versetzte den Deggendorfer dann  
erneut Kaufbeurens Sami Blomqvist, der 18 Sekunden vor Ende der Partie  
den Siegtreffer für die Allgäuer erzielte.
Damit muss der Deggendorfer SC eine bittere Niederlage einstecken und  
reist nun am kommenden Sonntag zu den Tölzer Löwen. Spielbeginn ist um  
18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Kassel  
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies mit 2:6 (1:1; 0:3; 1:2) verloren. Vor 3567 Zuschauern brachte André Reiß die Gastgeber im Powerplay in Führung (15.). Nur Sekunden später markierte Steven Hanusch jedoch den Ausgleich für Dresden (15.). Im zweiten Abschnitt waren Reiß (21./PP), Mike Little (34.) und Richie Mueller (38.) für die Huskies erfolgreich. Mueller (49.) und Derek Dinger (58.) bauten die Führung in Überzahl im Schlussdrittel aus (49.). René Kramer konnte mit seinem Treffer nur noch Ergebniskosmetik betreiben (59.).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir sind gut rausgekommen, haben einige Chancen gehabt, aber das war es dann nach zehn Minuten auch von unserer Seite. Kassel hat in allen Zonen einen besseren Job gemacht und genau das gezeigt, was uns gefehlt hat. Wir waren vielfach zu träge, zu einfallslos. Das darf uns in dieser wichtigen Phase der Saison nicht passieren. An dieser Stelle möchte ich allen Fans danken, die heute die Reise mit dem Sonderzug nach Kassel auf sich genommen haben.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen amSonntag, 24. Februar um 17 Uhr gegen den EHC Freiburg.  
  
    
Löwen Frankfurt
Nächstes Spitzenspiel: Löwen empfangen Bietigheim
(DEL2)  Das Rennen um die Topplätze spitzt sich zu. Drei Spieltage vor Ende der regulären DEL2-Saison 2018/2019 haben noch immer fünf Mannschaften eine realistische Chance auf den 1. Platz. Nur drei Zähler trennen Tabellenführer Löwen Frankfurt von Bad Nauheim auf Rang 5. Mitten drin in diesem Rennen sind auch die Bietigheim Steelers. Am Sonntag, den 24. Februar ist der amtierende DEL2-Meister in der Frankfurter Eissporthalle zu Gast. Spielbeginn in Frankfurt ist um 18:30 Uhr.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Die Partie wird zudem Live auf SpradeTV übertragen.
Am Freitag mussten sich die Löwen zum zweiten Mal im Jahr 2019 den Bayreuth Tigers geschlagen geben. Trotz des Rückschlags stehen die Frankfurter weiter an der Tabellenspitze. Grund dafür sind die Niederlagen der direkten Konkurrenz.
Den Goldhelm trägt weiterhin Adam Mitchell, der bisher 66 Punkte (22 Tore und 44 Assists) erzielt hat. Gefolgt wird der Kapitän von Eduard Lewandowski der mit 56 Punkten (16 Tore und 40 Assists) auf dem 8. Platz der DEL2-Scorerwertung steht, allerdings auch am Sonntag angeschlagen fehlen wird.
Obwohl die Bietigheim Steelers anfangs der Saison den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wurden, kämpfte man sich stark zurück und steht mittlerweile mit 89 Punkten auf Platz 3. Im Februar läuft es rund für die Ellentaler. Nur eines der sieben Spielen verloren die Steelers und kletterten von Platz sechs in Schlagdistanz auf den Spitzenplatz.
Topscorer der Schwaben ist Matt McKnight, der in der ligaweiten Scorerwertung auf Platz 2 steht. Der Kanadier konnte bisher 24 Tore selbst erzielen und hat 51 Tore vorgelegt. Insgesamt kommt er auf 75 Punkte und trägt damit den Goldhelm.
In 31 Aufeinandertreffen feierten die Löwen 13 Siege bei 18 Niederlagen. Die Torbilanz ist mit 103:104 Treffern fast ausgeglichen. Acht der letzten zehn Saisonspiele gegen die Steelers endeten mit nur einem Tor Differenz.
   
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt verrücktes Spiel in Deggendorf mit 5:4 - Siegtreffer fällt 18 Sekunden vor dem Ende
(DEL2)  Die Joker können noch gewinnen und das in einem völlig verrückten Spiel und nach einem 3:0 Rückstand nach 21 Minuten. Unterstützt wurde der ESVK dabei von gut 300 lautstarken Schlachtenbummlern. Die Joker starteten gut in die Partie beim Deggendorfer SC. Hatten erste gute Torabschlüsse, ließen in der eigenen Zone nichts zu, erarbeiteten sich zwei Powerplaysituationen und der Gegner macht mit der ersten Chance, zugegebenermaßen nach einem dicken Schnitzer eines Kaufbeurer Spielers an der eigene blauen Linie, das 1:0. Kyle Gibbons war der Nutznießer nach neun gespielten Minuten. Passend dazu rannten die Rotgelben wieder an, Konter Deggendorf und Josh Brittain macht den zweiten Deggendorfer Treffer. Dieses Mal saß der Stachel aber tief bei den Jokern und einigen Spielern war die Verunsicherung nun deutlich anzumerken. Klar auch, dass die Hausherren durch die beiden Tore wie beflügelt aufspielten. Glück hatten die Joker kurz vor der Pause bei einem Powerplay der Deggendorfer, als Stefan Vajs gegen Andrew Schembri einen tolle Parade auspackte und einen höheren Pausenrückstand verhinderte. 
Das zweite Drittel hatte es dann in sich. Schon nach wenigen Sekunden patzte die erste Kaufbeurer Reihe im Aufbau. Der DSC konterte und Kyle Gibbons traf zum 3:0. Die Joker waren trotz des Rückstandes weiter die überlegener Mannschaft, schafften es aber nicht, ihr Chancen in Tore umzuwandeln. Ein weiteres Powerplay der Hausherren verlief genauso ohne weiteren Treffer, wie das erste der Joker im Mittelabschnitt. Im nächsten Überzahlspiel war dann aber Ossi Saarinen zur Stelle und setzte die Scheibe unter den Giebel zum 3:1 Anschlusstreffer nach 35 Minuten. Cody Brenner im Kasten der Hausherren war dabei machtlos. Die Allgäuer bekamen durch ihren ersten Treffer wieder mehr Aufwind und hatten kurz vor der zweiten Pause in einem weiteren Powerplay die Chance auf den Anschlusstreffer. Aber zuerst sollte es anders kommen. Branden Gracel und Ossi Saarinen waren sich an der blauen Linie uneins und Andrew Schembri zog auf und davon. Sami Blomqvist konnte den wusligen Deutschkanadier dann nur mit unfairen Mitteln stoppen und es gab Folgerichtig einen Penaltyschuss für den DSC. Andrew Schembri trat selbst an und scheiterte mit seinem Versuch aber an Stefan Vajs. Und es kam noch besser. Sekunden später nutzte Steven Billich, die Wertachstädter spielten ja noch in Überzahl, eine unübersichtliche Situation vor dem Gehäuse von Cody Brenner zum 3:2 Anschlusstreffer in der 40. Minute. Vier Sekunden waren dabei noch auf der Spieluhr. 
Der Schlussabschnitt sollte dann völlig verrückt werden. Die Joker rannten an und wollten das Spiel mit aller Macht drehen und die Deggendorfer lauerten auf Konter. ESVK Coach Andi Brockmann stellte mit Beginn des letzten Drittels auch von vier auf drei Sturmreihen um. Denis Pfaffengut hätte beinahe den Ausgleich markiert. Sein abgefälschter Schuss landete aber nur am Lattenkreuz. In einem Überzahlspiel der Allgäuer nach gut 45 Minuten wurde es wieder einmal Kurios. Der DSC konterte, traf den Innenpfosten und im Gegenzug trafen die Joker zum vermeintlichen 3:3 Ausgleichstreffer durch Florin Ketterer, doch der Treffer wurde wegen hohen Stocks von den Schiedsrichtern zu Recht nicht anerkannt. Besser machte es dann Joey Lewis. Die Nummer elf der Joker nutzte einen Abpraller von der Bande, Jere Laaksonen verzog davor knapp, zum umjubelnden Ausgleichstreffer. Gespielt waren 51 Minuten. Es sollte für die Joker aber noch besser kommen. Branden Gracel bediente drei Minuten vor dem Ende den freistehenden Sami Blomqvist perfekt und dieser netzte zum 3:4 ein. Aber dieses Spiel war wie schon gesagt verrückt und noch lange nicht entschieden. Die Hausherren gingen 90 Sekunden vor dem Ende in das Risiko und agierten mit sechs Feldspielern. Dies wurde belohnt. Kyle Gibbons traf nach einem gewonnen Bully zum 4:4 Ausgleichstreffer und die Halle kochte. Die Joker zeigten sich aber nicht beeindruckt, spielten weiter nach vorne und dies wurde ebenfalls belohnt. 18 Sekunden vor dem Ende verwertete Sami Blomqvist einen Abpraller nach einem Schuss von Simon Schütz direkt aus der Luft zum 4:5 Endstand. Die Freude bei der Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann war natürlich enorm und die letzten Sekunden nur noch Formsache. So sicherte sich der ESVK mit diesem emotionalen Sieg nicht nur den ersten Dreier nach sieben Niederlagen in Folge, sondern gleichzeitig auch das Ticket für das Playoff-Viertelfinale.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS VERPASSEN SPRUNG AN DIE SPITZE
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars erlebten im Kampf um einen Spitzenplatz der DEL2 ausgerechnet auf eigenem Eis einen Dämpfer. Sie unterlagen dem Tabellenzwölften Bad Tölz mit 3:4.
Die Oberschwaben mussten zwar wie im Vorfeld berichtet auf Robbie Czarnik verzichten, grünes Licht für einen Einsatz gab es allerdings für Sören Sturm. Damit standen Coach Rich Chernomaz sieben Verteidiger und 11 Stürmer in vier Sturmreihen zur Verfügung. Und die gaben von Beginn an Gas und setzten das gegnerische Tor unter Druck. Bereits nach 90 Sekunden schlenzte Daniel Pfaffengut den Puck an den rechten Pfosten.
Allerdings versteckten sich die Gäste aus Bad Tölz keineswegs. Nachdem sie nach ein paar Wechseln den Rhythmus gefunden hatten, kamen auch sie zu durchaus gefährlichen Chancen. Aufpassen mussten die Towerstars vor allem bei den schnellen Gegenstößen, die sich meist durch geblockte Schlagschüsse oder Fehlpässen an der gegnerischen blauen Linie ergaben.
Die fehlende Effektivität im Abschluss tat den Towerstars in der 14. Minute besonders weh, denn da schlug der Puck im eigenen Tor ein. Einen schlampigen Aufbaupass fing Johannes Sedlmayr ab und letztlich schlenzte Niklas Heinzinger die Scheibe aus der Halbdistanz ins rechte Eck. Danach lief bei den Towerstars nicht mehr viel zusammen und sie konnten froh sein, dass es nur mit diesem knappen 0:1 in die erste Pause ging.
Die Towerstars kamen zum zweiten Abschnitt allerdings selbstbewusster aus der Kabine und bereits nach 58 Sekunden gleich Vincenz Mayer den Spielstand aus. Sören Sturm bediente den Kapitän mit einem starken Pass an die blaue Linie, beim nachfolgenden Alleingang verwandelte Vincenz Mayer eiskalt.
Der Treffer tat den Towerstars gut, denn zum einen entwickelte sich nach vorne deutlich mehr Druck, zum anderen war die Defensive in der eigenen Zone stabiler.
Diese Verhältnisse machten sich in der 37. Minute auch prompt im Spielstand bemerkbar. Als Ben Meisner einen scharfen Schuss von Jakub Svoboda nur zur Seite abwehren konnte, staubte Robin Just eiskalt zur erstmaligen Führung ab. In den verbleibenden Minuten bis zur zweiten Pause waren die Towerstars drückend überlegen und hätten mit hochkarätigen Chancen den Vorsprung ausbauen können – vielleicht sogar müssen. Beispielsweise in der 39. Minute. Robin Just und David Zucker hatten eigentlich alles richtig gemacht und die komplette Abwehr der Gäste ausgespielt. Das Tor zum 3:1 war weit offen, doch den Puck blockte Löwen Keeper Meisner auf der Linie mit dem Schläger.
Es folgte ein Schlussabschnitt, der von Beginn an ein eher passiv agierendes Towerstars Team zeigte. Zwar rollte der eine oder andere Angriff in Richtung Tölzer Tor, engagierter und bissiger präsentierten sich allerdings die Gäste. Diese waren auch deutlich effektiver in numerischer Überzahl. In der 45. und 48. Minuten mussten Ondrej Pozivil und Daniel Pfaffengut wegen Fouls auf die Strafbank. Beide Powerplaysituationen nutzten die Tölzer Löwen zu Treffern und die Towerstars lagen jetzt mit 2:3 zurück.
Knapp vier Minuten später zeigten die Ravensburger Cracks jedoch eine Reaktion. Endlich wurde ein Angriff wieder mit präzisen Pässen und auch Tempo vorgetragen und Andreas Driendl hielt den Schläger erfolgreich in den Rückpass. Kilian Keller hatte hierzu mit starkem Lauf durch das Löwen Drittel die Vorarbeit geleistet. Jetzt schienen die Towerstars wieder besser im Spiel, der nächste Rückschlag ließ allerdings nicht allzu lange auf sich warten. Knapp viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit setzte es für Jakub Svoboda eine 2 plus 10 Minuten Strafe und nur 15 Sekunden nach dem Anspielbully machten die Tölzer Löwen aus ihrer dritten Überzahlsituation prompt den dritten Treffer zum 3:4.
Alle Bemühungen, auch mit der Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers nochmals zum Ausgleich zu kommen, verpufften. Die drei Punkte gingen letztlich nach Bad Tölz, was aufgrund der parallelen Ergebnisse der anderen Teams in der Spitzengruppe umso ärgerlicher war. „Wenn man in einem 60 Minuten Spiel nur ein Drittel lang mitspielt, kann man nicht gewinnen“, sagte ein enttäuschter Towerstars Trainer Rich Chernomaz nach dem Spiel.
  
    
Tölzer Löwen
Der Dibelkasche Abend
(DEL2)  Zum zweiten Mal in Serie gewinnen die Tölzer Löwen gegen den Tabellenzweiten der DEL2: Nach den Lausitzer Füchsen fielen auch die Ravensburg Towerstars clever spielenden Buam zum Opfer. Powerplay-Perfektion im Schlussdrittel brachte den entscheidenden Vorteil. Lubor Dibelka erlebte dabei einen ganz besonderen Tag. Dibelka ist ein sehr guter Eishockeyspieler, das ist hinlänglich bekannt. Seit er zu Stephen MacAulay und Andreas Pauli in die Paradereihe gezogen wurde, passt er gar noch besser ins System Scott Beatties. Mit den beiden neuen Reihenkollegen an seiner Seite kam er in den vergangenen zwölf Spielen auf zwölf Tore und zwölf Assists - ein unglaublicher Wert. In diesen zwölf Partien erzielte Dibelka in jedem Spiel mindestens einen Punkt. Gestern wurde der geborene Tscheche 36 Jahre jung - offensichtlich ein Grund zu feiern. Der Stürmer steuerte erneut zwei Tore bei, traf dabei auch zum entscheidenden 4:3. Das Ganze obwohl Dibelka im ersten Drittel bei einem hohen Stock vier seiner vorderen Zähne verlor. Ein Tag, den der sympathische Löwe so schnell wohl nicht vergessen wird. Die Tölzer starteten das Spiel taktisch gut. Gegen die vier Ravensburger Power-Sturmreihen waren Druckphasen der Gastgeber kaum zu vermeiden. Doch Bad Tölz hielt auch mit einem blendend aufgelegten Ben Meisner dagegen. So gelang das erste Tor dem Underdog: Niklas Heinzinger erzielte mit einem verdeckten Schuss ins rechte Eck die Führung und sein erstes Tor im Senioren-Bereich. Neu-Löwe Jordan Hickmott gelang dabei seine erste Vorlage. Der Kanadier zeigte in Ansätzen bereits, wie wertvoll er für die Buam werden kann. Den Vorsprung retten die Buam in die Pause, auch wenn Scott Beattie mit dem Auftaktdrittel nicht vollauf zufrieden war: "Die Defensive war da noch nicht so gut, wie ich sie gern hätte". Das klappte das in den verbliebenden 40 Minuten besser - trotzdem traf Ravensburg im zweiten Drittel ironischerweise doppelt. Vincenz Mayer traf 58 Sekunden nach Wiederbeginn zum Ausgleich, Robin Just drehte die Partie in Minute 37. Das Spiel hätte durchaus anders laufen können, hätte Ben Meisner nicht wenig später den Save der Saison ausgepackt. Nach einem Querpass bei einem Zwei-gegen-Eins-Konter der Ravensburger hechtete der Löwen-Hexer vom einen zum anderen Pfosten, um die Scheibe noch vor der Linie zu stoppen. Das schenkte den Löwen den Glauben ans Comeback: Im Schlussdrittel nutzten sie alle drei Überzahl-Möglichkeiten, die sie bekamen. Johannes Sedlmayr glich zunächst im Nachschuss aus, ehe Lubor Dibelka mit seinem ersten Tor das Spiel erneut drehte. Auf den Ausgleich von Andreas Driendl hatte erneut das Geburtstagskind die Antwort. Dibelkas trockener Schuss zauberte nicht nur ihm ein - halb vollständiges - Grinsen auf die Lippen. Von den mitgereisten Löwenfans gab es dafür ein Geburtstagsständchen nach dem Spiel. "Die Jungs haben hart gearbeitet, einen Weg gefunden das Spiel zu gewinnen", freute sich Trainer Beattie, dessen Bilanz gegen die Top-Sechs der Liga nun durchaus sehenswert ist: Drei Siege aus sechs direkten Vergleichen. Nun geht's am Sonntag zuhause gegen das Schlusslicht aus Deggendorf.
  
    
ECDC Memmingen
Grandiose Leistung: Indians besiegen den Spitzenreiter mit 6:1
(OLS)  Der ECDC Memmingen konnte in einem emotionalen Spiel gegen den Spitzenreiter aus Peiting die Oberhand behalten. Eine geschlossene Mannschaftsleistung bescherte den Indianern einen grandiosen 6:1 Erfolg vor knapp 1300 Zuschauern. Verzichten musste das Team von Coach Waßmiller u.a. auf Lubor Pokovic sowie Marc Stotz.
Bereits in den Anfangsminuten entwickelte sich ein temporeiches und offensiv geführtes Duell. Es dauerte jedoch bis zur 12.Minute, ehe es erstmals im Tor der Gäste einschlug. Dominik Piskor schlenzte die Scheibe unhaltbar ins rechte obere Eck zur 1:0 Führung. Keine Minute später durfte der Hühnerberg abermals jubeln, denn Patrik Beck bewies sich kaltschnäuzig vor dem Tor und verwandelte zum 2:0. Die Offensivwelle der Indianer, die natürlich durch diese  Führung beflügelt worden waren, wurde kurz vor Ende des ersten Drittels etwas getrübt. Nach einem Zusammenprall erhielt Tadas Kumeliauskas eine fünfminütige Disziplinarstrafe plus Spieldauer, Jan Latal wurde eine Sekunde vor Ablauf der Uhr ebenso auf die Strafbank geschickt, was den Hühnerberg nun vollends zum Brodeln brachte.
Somit startete man mit einer doppelten Unterzahl ins zweite Drittel, was mit einer konzentrierten Leistung überstanden und sogar belohnt wurde. Kapitän Daniel Huhn schnappte sich in Unterzahl die Scheibe und ließ ECP-Goalie Hechenrieder keine Chance (22.Minute). Das Spiel beruhigte sich daraufhin wieder und die Indians spielten clever, so dass das Gästeteam von Trainer Buchwieser an diesem Abend nicht zu seinem Spiel fand. Doch weitere Strafzeiten gegen die GEFRO-Indians brachten dem EC Peiting nochmals die Gelegenheit zu verkürzen, was dieses Mal auch der Fall war. In doppelter Überzahl war Brad Miller für die Gäste erfolgreich. Die Indianer ließen sich davon nicht beunruhigen und stellten eine Minute später den alten Abstand wieder her. Erneut in Unterzahl verwandelte Antti Miettinen im Alleingang zur 4:1 Führung. Trotz eines hitzigen und äußerst emotionalen Drittels behielten die Indianer einen kühlen Kopf und gingen somit in die letzte Pause des Abends.
Kurz nach Wiederbeginn fiel dann schon die Vorentscheidung. Auf Pass von Miettinen schob Dominik Piskor die Scheibe zum 5:1 in die Maschen. Es sollte noch besser kommen, denn in der 43.Minute nutzten die GEFRO-Indians ihre Überzahlsituation  in Person von Marvin Schmid, der mit einem satten Schlagschuss das 6:1 erzielte. Der ECDC ließ auch im letzen Spielabschnitt nichts mehr zu, spielte attraktives, cleveres und äußerst effektives Eishockey. Am Ende stand dann ein toller 6:1 Erfolg gegen den Spitzenreiter, was durch die geschlossene Mannschaftsleistung auch völlig verdient war, wie beide Trainer in der anschließenden Pressekonferenz festhielten.
Die Indianer befinden sich auf der Zielgeraden der Meisterrunde und können voller Selbstbewusstsein in die verbleibenden Partien gehen, um Platz 5 zu verteidigen. Am Sonntag steht das schwere Auswärtsspiel beim EV Landshut bevor. Am nächsten Sonntag kommt es dann zum letzen Allgäu-Derby gegen den ERC Sonthofen am Hühnerberg.
  
    
VER Selb
Shutout für Deske gegen Rosenheim
(OLS)  Einen ungefährdeten Heimsieg feierten unsere Selber Wölfe über die Starbulls Rosenheim. Den Grundstein für den Erfolg legten unsere Jungs um Kapitän Ondruschka in einem furiosen ersten Spielabschnitt, der mit 3:0 Toren an unsere Farben ging. Im weiteren Spielverlauf stand das Wolfsrudel, das weiterhin auf die verletzten Klughardt und Müller sowie auf den erkrankten Gare verzichten musste, nahezu perfekt in der Defensive vor einem überragenden Torwart Deske. Rosenheim probierte viel, kreierte aber nicht viele zwingende Chancen, so dass der Wölfe-Heimsieg auch in dieser Höhe völlig verdient war.
Unsere Selber Wölfe starteten wild entschlossen und aggressiv in die Partie. Gerade einmal 16 Sekunden waren gespielt, da zog Moosberger einfach mal ab, die Scheibe rutschte Gästetorhüter Steinhauer irgendwie durch und die NETZSCH-Arena bejubelte die frühe Führung. Damit nicht genug: Vom Bully weg marschierten unsere Jungs weiter nach vorne, Graaskamps Versuch wurde von Steinhauer noch pariert, dann zog Fink von der blauen Linie ab und markierte nur 22 Sekunden nach Moosbergers Führungstreffer das 2:0 für unsere Mannschaft. Die Starbulls fanden bis dahin überhaupt nicht statt und taten sich im weiteren Verlauf gegen unser aggressives Forechecking unheimlich schwer. Unsere Jungs erarbeiteten sich weitere Chancen, so lenkte Moosberger, traumhaft von McDonald freigespielt, in der achten Minute den Puck an den Pfosten.
Besser machte es McDonald kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts in Überzahl, als er nach einer herrlichen Kombination das dritte Selber Tor an diesem Abend erzielte.
Ab der 21. Spielminute wirkten die Gäste aus Rosenheim wacher. Sie hatten nun auch ihre Spielanteile und erarbeiteten sich viel mehr Chancen als noch zu Beginn der Partie. Zunächst rettete Deske zweimal in höchster Not unter anderem gegen Bucheli, ehe uns in der 30. Minute der Pfosten zur Seite stand und den möglichen Anschlusstreffer der Gäste verhinderte. Kaum waren wir wieder in Überzahl, entbrannte wieder großer Jubel in der NETZSCH-Arena: Schiener hatte einen Kracher abgefeuert, den der mittlerweile zwischen den Pfosten stehende Endres nur prallen lassen konnte, McDonald stand goldrichtig und staubte zum 4:0 ab.
Rosenheim antwortete wütend, doch Deske entschärfte mit einem Monster-Save den sicher geglaubten Anschlusstreffer von Witala.
Wer sich gedacht hatte, dass Rosenheim nun ein Offensivfeuerwerk abbrennen würde, um in den letzten 20 Minuten das Spiel noch zu drehen, sah sich getäuscht. Es blieb beim Versuch. Unsere Jungs standen defensiv einfach bombensicher und Deske strahlte unglaublich viel Ruhe aus, so dass es unseren Anhängern nie Bange werden brauchte. Unsere Wölfe konnten sich immer wieder gut aus dem eigenen Drittel befreien und tauchten selbst ein ums andere Mal gefährlich vor dem Kasten der Rosenheimer auf. Die besten Chancen auf unserer Seite hatten Schiener, dessen Schuss von Endres geklärt wurde, Moosberger, der die Scheibe über die Latte jagte und Hördler, der am Torgestänge scheiterte. Alles in allem ging der Sieg für unsere Farben auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.
  
    
ERC Sonthofen
Peinliche 0:8-Klatsche im Derby gegen die Lindau Islanders
(OLS)  Bereits in der fünften Minute schoss Hammerbauer für die Islanders zum 0:1 ein. Danach war Lindau weiterhin das spielbestimmende Team, jedoch gelang ihnen im ersten Drittel kein weiterer Treffer mehr.
Im zweiten Drittel fielen die Tore für den EVL dann gefühlt im Minutentakt. Zunächst konnte Klingler in der 25. Minute das 0:2 erzielen. Vier Minuten später ging es dann schnell: Das 0:3 durch Lennartsson folgte in der 29. Minute, das 0:4 in der 31. Minute durch Farny, das 0:5 in der 32. Minute erneut durch Farny und zu guter Letzt auch noch das 0:6 durch Stanley in der 35. Minute. Nach fünf Toren für die Lindau Islanders allein im zweiten Drittel endete dieses mit 0:6.
Im letzten Drittel legten die Lindauer direkt nach. Keine zwei Minuten sind gespielt, da musste Roman Steiger im Tor der Bulls erneut hinter sich greifen. Miller verbuchte das 0:7 in der 42. Minute. Kurz vor Ende der Partie gelang Lennartsson mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend der Endstand zum 0:8 (58. Min.).
Für den ERC geht es am Sonntag daheim gegen die Selber Wölfe weiter, welche gestern einen überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen die Starbulls Rosenheim verbuchen konnten.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EV FÜSSEN SIEGT KLAR UND DEUTLICH BEIM EHC WALDKRAIBURG
(BYL)  Dem EV Füssen gelang am Freitagabend in der Raiffeisen Arena die glatte Revanche für die 5:7-Niederlage gegen die Löwen im Hinspiel. Der EHC unterlag dem Altmeister verdient mit 2:6, die einzigen Treffer erzielten Povilas Verenis und Michail Sokolov in Unterzahl. Die Gäste schlugen immer im goldrichtigen Moment zu, gleichzeitig nutzten sie ihre Überzahlgelegenheiten.
Daniel Hämmerle fehlte den Löwen, ebenso wie die beiden Trainer Alex und Sergej Piskunov war der Kapitän krank. Für die Chefs an der Bande übernahm Nachwuchscoach Sergej Hatkevitch, außerdem kehrten Thomas Rott und Josef Huber wieder in den Kader zurück. Im Tor stand Kevin Yeingst, dieser musste sich nach gut zehn Minuten von Marius Klein aber geschlagen geben (10:13). Aus kurzer Distanz schaffte Povilas Verenis dann einige Minuten später den Ausgleich (17:33), allerdings gingen die Gäste aus Füssen unmittelbar drauf wieder in Führung: Marc Besl jagte den Puck eiskalt in den rechten Torwinkel und so ging es mit dem 1:2 aus Sicht des EHC in die erste Pause (17:46).
Das zweite Drittel begannen die Löwen dann motiviert, doch nach einer halben Stunde geriet der EHC in doppelte Unterzahl. Während der EHC seit Wochen Probleme im Powerplay hat, gab es Anschauungsunterricht vom 16-maligen Deutschen Meister. Erst schlug Ron Newhook zu und traf zum 3:1 (30:22). Dann reichte dem EVF auch ein Mann mehr, um Kapital draus zu schlagen und Florian Simon erzielte das vorentscheidende 4:1 (31:17). 28 Sekunden später musste Yeingst erneut einen Puck aus dem Netz fischen und Newhook jubelte nach seinem zweiten Tor des Spiels über das 5:1 (31:45). Waldkraiburg nahm seine Auszeit und Sergej Hatkevitch fand offenbar die richtigen Worte, denn in diesem Drittel fielen zunächst mal keine Tore mehr für die Gäste. Allerdings war dies bisher auch Keeper Yeingst zu verdanken, denn wäre er nicht gewesen und Füssen etwas konsequenter in der Chancenverwertung, hätten die Gäste fast zweistellig vorne sein können.
Im Schlussdrittel hieß es mal wieder Überzahl für Füssen, doch Verenis und Michail Sokolov schafften den Break. Alles wartete auf den Pass auf Verenis, doch Sokolov behielt die Nerven und den Puck bei sich und schloss eiskalt ab (42:53). Den letzten Treffer des Spiels erzielten aber erneut die Gäste, diesmal war es Samuel Payeur, der einen Abpraller von Yeingst nach einem heftigen Schlagschuss zum 6:2 verwertete (51:45).
  
    
Blue Devils Weiden
(OLS)  Beim Einlauf der Blue Devils wurde ein Spieler besonders bejubelt. Mit der Nummer 12 betrat Daniel Willaschek das erste Mal nach dem brutalen Check am 04.12.2018 bei den oberfränkischen Nachbarn wieder das Eis. Einige hatten schon sein Karriereende vorhergesagt, aber nun kam er zurück und machte ein gutes Spiel bei seiner Rückkehr.
Im ersten Drittel versuchten beide Mannschaften, Linie in ihr Spiel zu bringen. Die Regensburger starteten mehrere Angriffe, die entweder an der bis dato sicheren Blue Devils Abwehr scheiterten oder eine sicher Beute von Schlußmann Johannes Wiedemann wurden. Nachdem zwei Spieler von jeder Mannschaft auf der Strafbank saßen, bediente Valentin Bäumler mit einem feinen Pass Michael Kirchberger und der netzte zur 1-0 Führung für die Weidener ein. Nach einer Strafzeit gegen einen EVR Spieler, war es im Powerplay Herbert Geisberger, der mit einem satten Schuss zum 2-0 traf. Mit einer sehr umstrittenen Strafzeit gegen Marcel Waldowsky endete das erste Drittel.
Und genau diese Strafzeit führte zum Anschlusstreffer der Regensburger nach genau 40 Sekunden im 2. Drittel durch Korbinian Schütz. Weiter ging es Schlag auf Schlag, Die Blue Devils hatten komplett ihre Linie verloren und die Tore fielen fast im Minutentakt für den EVR. Nico Kroschinski in der 24. und Peter Flache in der 25. Minute drehten nun das Spiel. In der 30. Minute traf dann Torjäger Nicola Gajovsky zum 2-4. In der 38. Minute lief plötzlich Matt Abercrombie alleine auf das Tor der Regensburger zu, konnte aber Torwart Peter Holmgren nicht überwinden. Im Gegenzug erhöhte dann Benedikt Böhm auf 2-5. Dies war auch der Pausenstand nach dem zweiten Drittel.
Im letzten Drittel schalteten die Regensburger wieder einige Gänge zurück, kamen aber trotzdem durch Tomas Gulda zum 2-6. Den letzten Treffer in einer jetzt entschiedenen Partie erzielte dann 15 Sekunden vor Schluss Martin Heinisch zum 3-6 Entstand. Am Ende ein verdienter Sieg der Donaustädter, die nach einem verschlafenen 1. Drittel eindrucksvoll mit 6-3 in Weiden gewannen.
  
   
MEC Saale Bulls Halle
HIOBSBOTSCHAFT VOR DEN PLAYOFFS - Finn Walkowiak fällt aufgrund schwerer Verletzung langfristig aus
(OLN)  Finn hatte sich beim Erwärmen vor dem Spiel am Sonntag in Leipzig so unglücklich verletzt, dass er bereits nicht mehr zum Derby auflaufen konnte. Nunmehr haben wir die Diagnose: er hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und muss zeitnah operiert werden.
Damit ist für ihn die Saison vorzeitig beendet. Natürlich wird er uns in der heißen Saisonphase enorm fehlen.
Wir wünschen Finn alles Gute und vor allem einen schnellen Heilungsverlauf.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles siegen in Overtime
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den Harzer Falken mit zwei Punkten abgeschlossen. In Overtime bezwang die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta die Niedersachsen mit 3:4 (0:0/3:3/0:0/0:1).
Nach drei ungefährdeten Siegen gegen die Falken im bisherigen Saisonverlauf wartete ein hartes Stück Arbeit auf die Crocodiles. Die Gastgeber kamen durch zwei Überzahlsituationen besser in die Partie und sorgten durch schnelle Konter für Torgefahr. Satte 14 Schüsse musste Torwart Kai Kristian im ersten Spielabschnitt abwehren. Sein Gegenüber bekam es mit sechs Schüssen zu tun. „Wir haben anfangs zu wenig den Torabschluss gesucht und es den Harzern durch einfache Scheibenverluste zu leicht gemacht“, kritisierte Stürmer Lennart Palausch.
Im zweiten Durchgang blieb das Spiel zerfahren, es wurden allerdings Tore geschossen. Leo Prüßner fälschte einen Schuss von der blauen Linie zur Gäste-Führung ab (21.). Die Hausherren ließen sich nicht verunsichern und antworteten mit Toren von Bastian Schirmacher (26.), Lasse Bödefeld (29.) und einem Überzahltreffer durch Artjom Kostyrev (32.). Dominik Lascheit brachte seine Mannschaft jedoch schnell wieder ran (32.) und Gianluca Balla sorgte noch vor der Pausensirene für den Ausgleich (40.).
Im letzten Spielabschnitt verbuchten die Gastgeber vor 707 Zuschauern die besten Chancen für sich, Kai Kristian blieb allerdings bei zwei Alleingängen der Sieger. Erst in Overtime konnte ein Gewinner ermittelt werden. Gianluca Balla setzte sich vor dem Tor der Harzer durch und sicherte den Crocodiles mit einem Schuss durch die Beine von Falken-Torwart Fritz Hessel den Zusatzpunkt (64.).
„Das war ein dreckiger Auswärtssieg. Leider haben wir einen Punkt zu wenig geholt, aber letztendlich war das verdient. Wir hätten gut und gerne noch zwei, drei Tore mehr schießen können, aber wir müssen für Sonntag in erster Linie an unserer Defensive arbeiten. Da haben wir uns zu oft überlaufen lassen“, so Patrick Saggau.
Am Sonntag empfangen die Crocodiles die Rostock Piranhas zum Nordderby im Eisland Farmsen.
  
    
Herner EV
Hannover Indians - Herner EV 4 : 3 (1:2,2:0,1:1)
(OLN)  Der Herner EV musste am Freitagabend in einer hochklassigen und spannenden Partie am Hannoveraner Pferdeturm eine knappe 3:4-Niederlage bei den Indians hinnehmen. Zwar führte das Team von Danny Albrecht zur Mitte des ersten Drittels mit 2:0, aber im mittleren Abschnitt waren die Gastgeber spielbestimmend und drehten die Partie. Nach dem 4:2 in der 44. Minute versuchte der HEV noch mal alles, kam auch sechseinhalb Minuten vor dem Ende zum 4:3-Anschlusstreffer, aber auch eine Auszeit kurz vor Schluss sowie die Herausnahme des Torhüters brachten leider keine Ergebnisverbesserung mehr. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, allerdings zu viele Strafzeiten genommen. Leider hat es nicht gereicht gegen das aktuell wohl beste Team der Liga, das nicht von ungefähr nun die letzten 13 Spiele gewonnen hat“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht hinterher.
Der HEV begann die Partie sehr konzentriert und engagiert und holte sich sofort gute Möglichkeiten heraus. Die erste hatte Brad Snetsinger in der 3. Minute einschließlich der Nachschusschance. Dann war es Denis Fominych nach 6 Minuten nach guter Vorarbeit von Brad Snetsinger und kurz darauf war es noch einmal der kanadische Stürmer, der Lois Spitzner bediente. Der war es dann in der 10. Minute, der einen Querpass von Patrick Asselin aufnahm und mit einem Schuss zwischen die Schoner von Indians Keeper Kevin Beech das 0:1 erzielen konnte. Zwei Minuten später konnte Marcus Marsall nach einem Schuss von Verteidiger Vojtech Suchomer den Abpraller zum 0:2 verwandeln. Bis zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung, die Gastgeber kamen erst gegen Ende des ersten Abschnitts besser in die Partie. In der 19. Minute konnte HEV-Kapitän Michel Ackers in Unterzahl noch retten, kurz darauf kamen die Indians dann doch zum 1:2-Anschlusstreffer. Zehn Sekunden vor der ersten Pausensirene gab es dann noch einen tollen Herner Angriff über die Stationen Dennis Thielsch, Lois Spitzner und Brad Snetsinger, aber der Torhüter der Gastgeber konnte noch so eben retten. Im zweiten Abschnitt starteten die Indians besser und druckvoller und holten sich sofort gute Möglichkeiten heraus. Aber auch der HEV hatte seine Chancen, z.B. in der 29. Minute durch Lois Spitzner, oder in der 31. Minute in Überzahl, als erst Marcus Marsall und dann Michel Ackers nur knapp scheiterten. Als in der 36. Minute Marcus Marsall auf Zuspiel von Dennis Thielsch am Indians Keeper scheiterte, fiel dann im Gegenzug der Ausgleich zum 2:2. Und nicht genug, mit einem Sonntagsschuss konnten die Indians 4 Sekunden vor der zweiten Pause auch noch mit dem 3:2 die erstmalige Führung erzielen. Im Schlussabschnitt machten die Gastgeber da weiter, wo sie vor der Unterbrechung aufgehört hatten. In Überzahl wurde in der 44. Minute eine Kombination gut ausgespielt und es stand 4:2. Danach zogen sich die Gastgeber zurück und der HEV versuchte noch einmal alles um wieder heranzukommen. Nico Kolb hatte in der 50. Minute eine gute Chance und als ein Schuss von Sören Hauptig in der 54. Minute die Schulter vom Hannoveraner traf, flog der Puck im hohen Bogen ins Tor der Gastgeber zum 4:3. Alles Anrennen danach war aber leider nicht mehr vom Erfolg gekrönt.
Am Sonntag steigt ab 18:30 Uhr das vorläufig letzte Derby in dieser Saison in der Hannibal-Arena. Dann kommen die Duisburger Füchse mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge unter neuem Trainer an den Gysenberg. Zwar kann das Team von der Wedau den HEV in der Tabelle icht mehr erreichen, aber durchaus am Sonntag gefährlich werden, denn die Füchse sind noch gut im Geschäft im Kampf um das Heimrecht in den Pre-Playoffs.
  
    
EV Füssen
Mit 6:2-Sieg gelingt dem EV Füssen in Waldkraiburg die Revanche
(BYL)  Der Eissportverein Füssen hat sich revanchiert. Beim Oberligisten EHC Waldkraiburg gelang ein auch in der Höhe verdienter 6:2-Erfolg (2:1, 3:0, 1:1) und damit die Wiedergutmachung für das 5:7 im Hinspiel auf eigenem Eis. Durch den dritten Erfolg in Serie klettert der EVF vor dem Heimspiel gegen den TSV Peißenberg auf den dritten Platz und ist nun punktgleich mit dem Zweiten TEV Miesbach. Dadurch ist die Mannschaft von Trainer Andi Becherer nach wie vor sowohl im Rennen um den Aufstieg als auch um die Teilnahme an den Meisterschafts-Playoffs voll dabei.
Endlich wieder mit drei kompletten Blöcken angetreten taten sich die Füssener im ersten Abschnitt etwas schwer, das Geschehen war recht ausgeglichen. Die Löwen zeigten sich sehr einsatzfreudig, war ein Sieg doch eigentlich Pflicht, um den drohenden Abstieg aus der Oberliga noch zu verhindern. Marius Klein erzielte trotzdem die EVF-Führung, welche Povilas Verenis ausgleichen konnte. Marc Besl antwortete aber nur dreizehn Sekunden später mit dem 1:2 und mit diesem Stand ging es auch in die Kabine.
Das Mitteldrittel gehörte klar den Ostallgäuern, zwei Strafzeiten gegen die Gastgeber brachten sie dann zur Mitte der Partie auch ergebnistechnisch auf die Siegerstraße. Ron Newhook bei doppelter und Florian Simon bei einfacher Überzahl nutzten die Chance, um auf 1:4 zu stellen. Und als nur 28 Sekunden später Newhook sogar der fünfte Treffer gelang, war bereits eine Vorentscheidung gefallen.
Im letzten Abschnitt wollte es Waldkraiburg zunächst noch einmal wissen, sogar in Unterzahl gelang der zweite Treffer durch Michail Guft-Sokolov. Unterzahl satt gab es dann auch für den EVF, zwischen der 45. und der 51. Spielminute durften die Schwarz-Gelben durchgehend im Penalty-Killing ran, doch auch mit teilweise zwei Mann weniger ließ die starke Defensive um Torhüter Andi Jorde nichts zu. Nach dieser überstandenen Drangphase war Füssen wieder das stärkere Team und nutzte eine der sich regelmäßig bietenden Chancen durch den 30. Saisontreffer von Samuel Payeur zum Endstand von 2:6.
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Heute war es insgesamt eine sehr gute Mannschaftsleistung von uns, vom Torhüter über die Defensive, und auch vorne hat es gut funktioniert. Das Spiel war im ersten Drittel ziemlich ausgeglichen, ich finde im zweiten haben wir dann schon sehr überlegen gespielt. Am Ende kann es durch die Strafzeiten dann nochmals eng werden, wurde es aber nicht, so haben wir 6:2 gewonnen und sind weiter dabei bei der Musik.“ (MiL)
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – SC Riessersee 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)
(BYL)  Richtig einseitig verlief es nicht, das Spitzenspiel der Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd. Deutlich war´s am Ende trotzdem, der EHC Klostersee unterlag dem stark aufgestellten Spitzenreiter SC Riessersee mit 0:4. Drei Treffer gingen in Vollendung oder Entstehung auf das Konto der Gäste-Leihgaben vom EHC Red Bull München. Weit weniger zu verschmerzen als die Niederlage können die Grafinger freilich das vorzeitige Ausscheiden des Kanadiers Bob Wren, der bereits im ersten Drittel nach einem (nicht geahndeten) Stockschlag vom Eis musste. Sollte sich die erste Diagnose (Unterarmbruch) beim Topskorer der Rot-Weißen bestätigen, dürfte für die Dreh- und Angelpunkt des EHC-Offensivspiels die Saison zu Ende sein.
Nachdem die Grafinger die ersten zehn Minuten bestimmt hatten, nach Toren aber nicht in Vorlage gehen konnten, schlugen die Garmischer zwei Mal eiskalt zu. Im Mitteldrittel versäumten es die EHCler erneut, aus drei ganz dicken Chancen zumindest einen Treffer zu kreieren. Effektiv und eiskalt trat hingegen der SCR auf und erhöhte auf 0:3 (25.). Im Schlussdrittel setzten die Klosterseer alles auf eine Karte, fühlten sich vom Schiedsrichter bei einigen Entscheidungen in der Anfangsphase aber nicht immer gerecht behandelt. Die Gäste schlugen in doppelter Überzahl mit dem 0:4 zu (43.). Die Schlussphase gehörte erneut dem Team von Dominik Quinlan, das trotz einiger weiterer hervorragender Tormöglichkeiten aber nicht mal mit dem Ehrentreffer belohnt wurde.
  
    
EHC Königsbrunn
Sensationssieg in Erding
(BYL)  Mit 5:3 gewinnt der EHC Königsbrunn auswärts gegen die „Gladiators“ des TSV Erding und holt sich überraschend drei Punkte. Dabei standen die Vorzeichen vor dem Spiel denkbar schlecht für die Brunnenstädter.
Dieses Mal konnte der EHC nur 10 Feldspieler aufbieten, so fehlten unter anderem Top-Scorer Lukas Fettinger und Matthias Forster. Im Tor stand Donatas Žukovas, als Backup saß Jennifer Harß auf der Bank. Und mit Tim Bertele kehrte im letzten Drittel ein Spieler in den Kader zurück, der dieses Jahr noch keine Spielpraxis beim EHC sammeln konnte und aushelfen wollte.
Dabei erwischte Königsbrunn den besseren Start, denn schon in der dritten Spielminute gingen die Brunnenstädter durch den Treffer von Henning Schütz in Führung. Danach hatten beide Teams einige Chancen, Tore fielen aber zunächst keine. Als beide Mannschaften eine Strafe kassierten, war Erding am Drücker, scheiterte aber immer wieder an EHC-Goalie Donatas Žukovas. Die Partie war sehr zerfahren, vor den Toren gab es kaum Highlights. Drei Minuten vor der Pause hatte der EHC dann Überzahl, nach einem Bully vor dem Erdinger Tor zog schließlich Dominic Auger eiskalt ab und netzte zur 2:0 Führung ein. Doch statt diesen Vorsprung mit in die Pause zu retten nahm sich Königsbrunn wohl geistig eine Auszeit. Anders ist es wohl nicht zu erklären, wie sich der EHC innerhalb einer Minute gleich zwei Gegentreffer zum 2:2 einfing. Doch kurz vor Abpfiff schlug Königsbrunn nochmal zurück und ging nach dem 3:2 von Paul Siegler mit einer Führung in die erste Pause.
Nach Wiederanpfiff hatten die Gladiators die Schlagzahl merklich erhöht und dominierten zunächst die Begegnung, allerdings ohne zu treffen. Nach einigen Minuten kam der EHC wieder besser in die Partie und erarbeitete sich ebenfalls einige gute Chancen. In der 31. Spielminute rettete der Pfosten die Gastgeber, doch es blieb bei der knappen Führung für den EHC. Fünf Minuten vor der letzten Pause zeigte dann Nico Neuber eine feine Einzelleistung und scheiterte nur knapp vor dem Erdinger Tor, wurde danach allerdings von einem Gegenspieler in die Bande gerammt und fiel für den Rest der Partie aus. Als der EHC zwei Minuten vor Drittelende in Überzahl durch Rinke erneut traf, war der Jubel bei den mitgereisten Fans groß. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer nicht an, so dass es torlos in die letzte Pause ging.
Das letzte Drittel begann wieder turbulent, nachdem Paul Siegler in Unterzahl zum 4:2 traf konnten auch die Gastgeber nur Sekunden später ein weiteres Tor in Überzahl erzielen. Als nun auch noch Ralf Rinke nach einem Foul mit einer Spieldauerstrafe bedacht wurde, hatte Erding fünf Minuten Überzahlspiel. Doch auch diese kritische Phase konnte Königsbrunn ohne Gegentor überstehen. Die Gladiators hatten zwar deutlich mehr Torchancen, scheiterten aber spätestens beim Königsbrunner Goalie Donatas Žukovas. Kurz vor Spielende nahm Erding dann den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Königsbrunner Defensive hielt weiter dicht, Sekunden vor Spielende konnte Paul Siegler sogar noch ins leere Tor einnetzen und seinen ersten Hattrick beim EHC feiern.
Der EHC Königsbrunn gewinnt am Ende verdient mit 5:3 gegen abschlussschwache Gladiators. Doch der Sieg hat seinen Preis, Nico Neuber muss auf unbestimmte Zeit aussetzen, und Ralf Rinke wird in der nächsten Partie ebenfalls fehlen. Die Mannschaft hat viel Charakter gezeigt und ist bis zum letzten Drittel auf unter zehn Feldspieler geschrumpft. Umso höher muss man die heutige Leistung des Minikaders bewerten. Spieler des Tages war heute das 21-jährige Eigengewächs Paul Siegler, der drei Treffer erzielte und sich nach dem Spiel kaum noch auf den Beinen halten konnte.
EHC-Coach Sven Rampf fand nur Worte des Lobes für sein Team: „Die Mannschaft hat unfassbares geleistet und überragend gekämpft. Zum Schluss wurden wir immer weniger, aber alle haben einen tollen Job gemacht, auch wenn wir einige seltsame Strafen kassiert haben. Mich freut es besonders für Paul Siegler, der uns heute das Spiel gerettet und einen tollen Job gemacht hat. Es wird Zeit, dass der ein oder andere Spieler zurückkehrt, uns gehen gerade die Spieler aus. Nochmal Danke an die Mannschaft für diese grandiose Leistung!“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Charakterstarke Black Hawks holen Auswärtssieg - Black Hawks am Sonntag zu Gast in Schweinfurt
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag das erwartet schwere Auswärtsspiel beim EV Pegnitz mit 4:7 gewonnen. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Oliver Vöst wahre Charakterstärke. Gleich mehrmals lagen die Habichte nach einem durchwachsenen ersten Drittel in Rückstand. Mitte des zweiten Drittels führten die Gastgeber bereits mit 4:2. Trotz der Rückschläge und dem Minikader, nur 13 Feldspieler standen zur Verfügung, kämpften sich die Habichte ins Spiel zurück und konnten mit dem Pausenpfiff im zweiten Drittel die erstmalige Führung zum 4:5 erzielen. Im letzten Drittel machten die Black Hawks dann den Sack endgültig zu. „Wir haben im ersten Drittel nicht so gespielt wie wir es wollten. Im zweiten Drittel hat Clemens einen Penalty pariert, dass war dann auch der Wendepunkt im Spiel. Ab dann hat jeder sein Potential abgerufen und gezeigt was möglich ist, wenn wir unser Spiel durchziehen.“ so die Analyse von Trainer Oliver Vöst. Am Ende haben die Black Hawks mit Leidenschaft, Einsatz und unbändigen Willen den ersten von noch zwei notwendigen Siegen zum Klassenerhalt geholt.
Am Sonntag um 18 Uhr treten die Passau Black Hawks zum nächsten Auswärtsspiel in Schweinfurt an. „Wir wollen in Schweinfurt trotz des kleinen Kaders die drei Punkte holen. In Pegnitz haben wir gezeigt zu was wir als Mannschaft fähig sind.“ weiß Oliver Vöst. Die Mighty Dogs hatten am vergangenen Wochenende die große Chance den Klassenerhalt schon so gut wie fix zu machen. Einem 6:2 Auswärtssieg beim EV Moosburg folgte eine überraschende 5:1 Niederlag
e beim EV Fürstenfeldbruck. Am Freitag fanden aber auch die Mighty Dogs wieder in die Erfolgsspur zurück. Gegen Burgau holten die Franken einen souveränen 9:2 Heimsieg. Ebenso wie die Passau Black Hawks, wollen die Schweinfurter nun beim Kräftemessen am Sonntag den Klassenerhalt fix machen. Bereits das Hinspiel der Verzahnungsrunde Gruppe B war an Spannung nicht zu überbieten. In der Passauer EisArena lieferten sich beide Teams einen heißen Kampf über mehr als sechzig Minuten. In der Overtime schlugen die Black Hawks dann eiskalt zu und sicherten sich durch ein Tor von Dominik Schindlbeck den Zusatzpunkt beim 3:2 Sieg. Gelingt es den Passau Black Hawks auch in Schweinfurt die Topscorer Patrik Rypar und Josef Straka auszuschalten, dann stehen die Passauer Chancen auf einen Auswärtssieg gut. - czo
  
    
ESV Buchloe
Clevere Hawks schlagen Piraten - ESV Buchloe lässt zu viele Chancen ungenutzt und unterliegt in Haßfurt mit 2:8
(BLL)  Eine am Ende recht deutliche 2:8 (0:2, 2:4, 0:2) Niederlage mussten die Buchloer Piraten am Freitagabend in Haßfurt einstecken und somit ohne Punkte die lange Heimreise antreten – zumindest vorerst. Denn im Nachhinein dürfte der ESV die drei verlorenen Zähler durch den Verband dennoch zugesprochen bekommen, da die Unterfranken bekanntermaßen mit vier statt der vom BEV erlaubten zwei Kontingentspieler antreten und dies auch an diesem Abend taten. Rein sportlich betrachtet ging die Auswärtsniederlage der Freibeuter bei den Hawks aber durchaus in Ordnung, wenn auch das ein oder andere Tor zu hoch, da die Gastgeber sich an diesem Abend in den entscheidenden Momenten als das effektivere und abschlussstärkere Team präsentierten.
Bei den Gennachstädtern rückte in diesem Match Arion Martinaj zwischen die Pfosten, der sich im Startdrittel sicherlich nicht über zu wenig Arbeit beklagen konnte. Denn den Hausherren gehörten die ersten Annäherungsversuche, während die Buchloer sich erst einmal schwer taten ins Spiel zu finden. Dass die Führung des ESC dann aber ausgerechnet in Buchloer Überzahl fiel, war doppelt ärgerlich. Nachdem Martinaj zuvor noch mit einem tollen Save den Rückstand verhinderte (8.), war er beim 0:1 durch David Franek machtlos, der am langen Pfosten einen maßgenauen Pass von Daniel Hora nur noch einschieben musste (10.). Und kaum war Haßfurt wieder komplett, legten die Unterfranken per Doppelschlag das 0:2 nach. Einen Konter setzte Jan Trübenekr 57 Sekunden später zum 0:2 unter die Latte. Auch im Anschluss waren die spritziger wirkenden Haßfurter dem dritten Tor eigentlich näher als die Buchloer ihrem ersten. Doch bis zur Pause sollten keine weiteren Treffer mehr fallen, auch weil David Vycichlo kurz vor der Pause bei einem Zwei auf Eins Gegenzug die bis dato beste Buchloer Gelegenheit liegen ließ (19.).
Wie verwandelt kamen die Pirates dann allerdings aus der Kabine. Denn nach Wiederbeginn übernahmen die Buchloer die Initiative und drückten nun vehement auf den Anschluss. Einziges Manko: Das Tor fehlte, da man die sich bietenden Gelegenheiten gleich mehrfach ungenutzt ließ. Entweder scheiterte man am schier unüberwindbaren und starken Haßfurter Schlussmann Martin Hildenbrand, oder stellenweise auch am eigenen Unvermögen. So vergaben sowohl David Vycichlo (21.), Marc Weigant (21.), sowie der völlig freistehende Simon Beslic (24.). Auch ein Versuch von Maximilian Schorer, der eigentlich schon das leere Tor vor sich hatte, aber dann nicht genug Wucht in den Schuss bekam, wollte einfach nicht über die Linie. Auch hier rettete Hildenbrand mit einer unglaublichen Parade (26.). Im Gegenzug gab es dann Nachhilfe für den ESV in Sachen Kaltschnäuzigkeit, als Jakub Sramek mit dem ersten Torschuss im Mitteldrittel auf 0:3 stellte (27.). Anschließend ließ die Drangphase der Freibeuter wieder etwas nach und ein Blueliner von Christian Dittrich sorgte sogar für das 0:4 (36.). Aber nur elf Sekunden später durften endlich auch die mitgereisten ESV-Anhänger jubeln, als Marc Weigant einen Abpraller zum 1:4 einnetzte. Als die Buchloer danach wieder im Powerplay agieren durften, hätte es eigentlich Penalty für die Piraten geben müssen, da ein Haßfurter Abwehrspieler die Scheibe im eigenen Torraum mit der Hand fixierte. Doch die Unparteiischen übersahen dies und im direkten Gegenzug klingelte es erneut auf der Gegenseite. Michal Babkovic hatte einen Alleingang in Unterzahl nervenstark zum 1:5 verwandelt (37.). Und obwohl die Buchloer in der Schlussminute des zweiten Abschnitts nochmals verkürzen konnten, als Maximilian Schorer eine scharfe Hereingabe von Michal Telesz zum 2:5 ins Tor lenkte (39.), endete der Mitteldurchgang mit einem erneuten Nackenschlag. Denn ganze vier Sekunden vor der Sirene hämmerte Sramek einen Konter alleine vor Martinaj humorlos und eiskalt zum 2:6 in die Maschen.
Somit war das Spiel trotz der eigentlich ganz passablen zweiten 20 Minuten der Rot-Weißen – einmal abgesehen von der Chancenverwertung – praktisch schon vorzeitig entschieden. Dementsprechend wenig passierte im letzten Drittel noch, wobei die Hawks durch zwei weitere Treffer von Franek (51.) und Sramek (53.) sogar noch zum 2:8 Endstand erhöhten. Dieser dürfte aber vermutlich nächste Woche dennoch durch den Verband nachträglich zu Gunsten der Buchloer gewertet werden.
Zuvor wartet jedoch am Sonntag zunächst ein echtes Endspiel auf den ESV, wenn man ab 17 Uhr zu Hause auf den derzeitigen Dritten Dorfen trifft, der am Freitag gegen Geretsried ebenfalls mit 5:7 den Kürzeren zog.
  
    
ESC Kempten
Sharks haben noch Biss - ESC Kempten holt sich beim 8:2 Sieg über  Vilshofen wieder ein Erfolgserlebnis
(BLL)  Endlich ist der Bann gebrochen und die Sharks gewinnen wieder. Auch wenn die Gäste nur mit 12 Mann angereist waren hielten sie doch tapfer dagegen und das Spiel war kein Selbstläufer für Kempten. Weiterhin ohne Nikolas Oppenberger angetreten, spielte diesmal der junge Kevin Steiner in der ersten Sturmreihe und er machte seine Sache sehr ordentlich. Kempten begann motiviert und erspielte sich gleich zu Beginn einige Chancen bevor Patrick Weigant dann in Minute 5 zum ersten Mal traf. Vilshofen versuchte mit dem kleinen Kader defensiv gut zu stehen und wenig zuzulassen. Vorne spekulierte man auf Konter. Doch Kempten diktierte das Geschehen, wenn auch nicht sehr dominant. Wie aus dem nichts der Ausgleich in der 14. Minute, mit dem es auch in die Pause ging. Die richtige Durchschlagskraft fehlte den Allgäuern noch in ihrem Spiel, es mangelte oft trotz Überlegenheit am direkten Zug zum Tor. Trainer Wartosch ließ dann in der anschließenden PK auch anklingen dass es in der ersten Pause sehr deutliche Worte in der Kabine gab. Diese hatte ihre Wirkung nicht verfehlt denn schon nach 41 Sekunden im zweiten Abschnitt traf Adrian Kastel-Dahl zur erneuten Führung die Tobias Pichler nach weiteren 58 Sekunden mit seinem 99sten Tor für Kempten ausbaute. Erneut Patrick Weigant besorgte dann die Vorentscheidung nach 29 Minuten.
Im letzten Drittel schwanden die Kräfte der Gäste zusehends, Spielertrainer Gomow hatte inzwischen zudem noch verletzt das Eis verlassen. Sehenswert der Treffer von David Hornak zum 5:1 bei dem er seine technischen Fähigkeiten schön ausspielen konnte. Timo Stammler und Christian Engler erzielten weitere Treffer bevor Eugen Scheffer mit dem Endstand zum 8:2 für einige Lacher in der Halle sorgte. Er malträtierte mit seinem Schläger erst mehrfach den Torpfosten bevor er die Scheibe endlich ins leere Tor schieben konnte.
Trotz des deutlichen Ergebnisses gab es nach dem Spiel auch Kritik von Markus Wartosch. Er monierte zu Recht die Zuschauerzahl von nur 214. Die Mannschaft hat, auch wenn sie den Aufstieg in die Bayernliga nicht schafft, eine tolle Saison geboten und die Zuschauer mit attraktivem Eishockey begeistert. Da ist es nicht verständlich das nur noch so wenige den Weg in die Eishalle finden, bloß weil es ein paar Spiele nicht so läuft. Das Team hat den Support absolut verdient. So bleibt zu hoffen das es am 3.März beim letzten Heimspiel gegen den alten Rivalen aus Schongau nochmals voll wird im Kemptener Eisstadion, wenn sich die Mannschaft in die Sommerpause verabschiedet. 
  
    
ESC Hügelsheim
Ring frei für Runde eins
(RLSW)  Die schönste Zeit des Jahres beginnt am Sonntag! Um 18 Uhr starten die Baden Rhinos in Bietigheim in die Playoffs. Das Besondere dabei: Das erste Spiel findet nicht wie gewohnt in der EgeTrans Arena, sondern in der benachbarten und zum Trainingszentrum zurückgebauten alten Halle statt. Rund 600 Plätze fasst der Talentschuppen nach eigenen Angaben des SCBB. Eine gute Möglichkeit also für alle Fans der Baden Rhinos, das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel zu machen. Karten gibt es nur an der Abendkasse, eine frühzeitige Anreise ist daher zu empfehlen.
"Wir fahren als Außenseiter hin um die Sensation zu schaffen", sagte ESC-Trainer Richard Drewniak unter der Woche und fügte hinzu: "Wir sind nicht chancenlos. Die Tagesform wird mitentscheidend sein."
Ein Blick auf die Tabelle nach der Hauptrunde zeigt einen amtierenden Meister, der mit neun Punkten Vorsprung auf Zweibrücken souverän als Erster abschloss. Doch schaut man auf die drei Vergleiche zwischen der DEL2-Reserve und den Rhinos, wird es schon etwas knapper.
Im ersten Aufeinandertreffen am Baden Airpark wechselten sich beide Teams mit Führungen ab, ehe kurz vor Ende Bietigheim den 7:6 Siegtreffer erzielte. Das Rückspiel begann kurios, schon nach drei Minuten stand es aus Hügelsheimer Sicht 0:2. Am Ende konnten allerdings nur noch die Rhinos fünf weitere Tore erzielen und fuhren nach starker Leistung ab dem Mitteldrittel mit einem Sieg nach Hause. Den letzten Vergleich im Januar gewannen erneut die Steelers, als es zur Mitte des Spiels 4:4 stand und Bietigheim dank einem Doppelschlag auf die Siegerstraße abbog.
Glaubt man dem Gesetz der Serie, wären nun wieder die Rhinos an der Reihe. Doch ganz so einfach wird es nicht werden. Bietigheim ist eine junge, fitte und austrainierte Mannschaft, die darüberhinaus noch über eine Menge Erfahrung verfügt.
In allen drei Spielen hatten die Ellentäler eine positive Schussstatistik und brutalen Zug zum Tor. Wenn es den Rhinos aber gelingt, eine herausragende Abwehrleistung abzuliefern und Strafen weitestgehend zu minimieren, ist am Sonntag durchaus ein Coup möglich.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets stürmen ins Halbfinale
(RLW)  Im Eiltempo ins Halbfinale: Die EG Diez-Limburg hat mit dem dritten Sieg im dritten Spiel das Play-off-Viertelfinale der Regionalliga West gegen die Ice Aliens Ratingen gewonnen. Die Rockets gewannen die Partie nach einem furiosen letzten Drittel trotz Rückstands noch mit 7:2 (1:0, 0:2, 6:0). Der Sieg gegen stark aufspielende Gäste fiel jedoch um zwei, drei Tore zu hoch aus. Die EGDL spielt am nächsten Freitag auswärts das erste Halbfinal-Spiel, der Gegner ist noch offen. Das erste Halbfinal-Heimspiel findet am Sonntag, 3. März, statt.
Nur noch ein Sieg bis zum Halbfinale - die Rockets wollten aus zweierlei Gründen unbedingt schon am Freitagabend mit einem sogenannten Sweep (3:0-Siege) die Serie gegen Ratingen beenden: Zum einen können die Spieler so am spielfreien Sonntag noch einmal durchatmen. Zum anderen wäre ein Spiel vier in Ratingen alles andere als ein Spaziergang geworden. „Ich sag es Euch: Da erwartet uns eine echte Eishockeyschlacht, wenn wir da noch mal hinmüssen“, gab Rockets-Trainer Stephan Petry seiner Mannschaft mit auf den Weg.
Tatsächlich aber waren wie schon beim ersten Spiel in Diez die Spielanteile maximal gleich verteilt in den ersten beiden Abschnitten, eher schlug das Pendel auch dieses Mal zugunsten der Ice Aliens aus. Die waren mit nur elf Feldspielern und zwei Keepern angereist, boten aber kämpferisch und spielerisch eine ganz starke Leistung. 
Obendrein standen mit Steve Themm und Felix Zerbe zwei überragende Torhüter auf dem Eis, die auf beiden Seiten beste Torchancen vereitelten. Zerbe parierte unter anderem Alleingänge von Konstantin Firsanov und Jeff Smith, Themm zahlreiche Chancen der Gäste und einen Alleingang von Michal Plichta. Der einzige Treffer des ersten Drittels resultierte aus einer Überzahlsituation: Florian Böhm fälschte die Scheibe aus kurzer Distanz unhaltbar ins Tor ab (11.).
Im zweiten Abschnitt wurde der Einsatz der Gäste nun auch belohnt: Während die EGDL ihre Chancen nicht nutzen konnte, es in dieser Phase aber auch zu schön und zu kompliziert spielen wollte, machten es die Ice Aliens geradlinig: Marvin Cohut glich in Überzahl aus (27.), Simon Klemmer besorgte die nicht unverdiente Führung (35.). 
Ein Weckruf zur rechten Zeit? Sollten die Rockets dieses Spiel im letzten Drittel noch mit einer überzeugenden Leistung drehen, dann hätte das was von einem perfekten Play-off-Abend: Die Serie gewonnen, trotzdem einen leichten Schlag vor den Bug kassiert, erneut gelernt, dass es nur mit 100 Prozent geht und mit einem guten Gefühl aus dem Spiel gegangen. Die Vorstellung fand beim spielenden Personal der Rockets Anklang: Das 6:0 im letzten Drittel war eine Demonstration der eigenen Stärke, des Willens, der Moral und auch der Zielstrebigkeit.
Mit zwei schnellen Toren brachten Andre Bruch (42.) und Florian Böhm (43.) die Rockets wieder in Führung, Jeff Smith legte das vorentscheidende 4:2 nach (47.). Wäre das Spiel mit diesem Ergebnis ausgegangen, es wäre aufgrund der nun verteilten Spielanteile gerecht gewesen. Dass die EGDL daraus noch ein 7:2 machte war dem Umstand geschuldet, dass sie sich bietende Überzahlsituationen eiskalt ausnutzten: Wäre der Halbfinal-Einzug eine Torte, Konstantin Firsanov (52.), Jeff Smith (58.) und Pierre Wex (59.) hätten noch drei Kirschen draufgepackt.
Damit endete die Serie gegen Ratingen mit 3:0-Siegen für die Rockets - obwohl die drei Spiele alles andere als deutlich waren und die Ice Aliens sich stark verkauft hatten. Schließlich war das Duell des Hauptrunden-Vierten gegen den Fünften die denkbar ausgeglichenste Paarung im Viertelfinale. 
„Leider haben wir bei jedem Spiel nur zwei Drittel sehr gut gespielt und jeweils ein Drittel die Konzentration verloren“, sagte Ratingens Trainer Krystian Sikorski. „Wir haben versucht, den Rockets mit kleinem Kader das Leben möglichst schwer zu machen. Die Strafen gegen uns waren aus meiner Sicht nicht alle korrekt, aber das ändert nichts daran, dass Diez-Limburg besser war und verdient im Halbfinale steht. Gratulation an die Rockets.“
„Alle Spiele waren eng. Und ich bin froh, dass es auch genau so war“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Wir sind auch heute im letzten Drittel genau da gewesen, wo wir sein wollen. Wir haben Moral gezeigt nach zwei nicht so überzeugenden Dritteln und uns voll darauf fokussiert, den Sack heute schon zuzumachen. Ratingen war immer da und hat immer alles gegeben. Für uns hat am Ende die spielerische Qualität den Ausschlag gegeben. Ein Sonderlob geht an Andre Bruch, der mannschaftsintern auch Spieler des Spiels geworden ist. Was Andre seit Wochen zeigt ist überragend, dazu heute dieses geniale Tor zum 2:2. Er ist für die ganze Mannschaft ein Vorbild und einer unserer wichtigsten Spieler.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Starke Kobras unterliegen unglücklich
(RLW)  Wie schon am vergangenen Sonntag im Heimspiel boten die Dinslaken Kobras am Freitag in Neuwied eine starke Leistung. Am Ende stand aber trotzdem mit 4-5 eine knappe Niederlage.
Die Kobras starteten stark ins Spiel und hatten die ersten Torchancen. Eine davon nutzte Stefan Dreyer in der 10.Minute zur verdienten Führung. Und als Andrew Harrison nach feinem Alleingang kurz darauf nur knapp an Neuwieds Goalie Köllejan scheiterte,ahnten die Neuwieder Fans böses,denn so richtig ins Spiel gekommen waren ihre Lieblinge noch nicht. Und die Kobras blieben am Drücker und verzeichneten in der Folge noch weitere gute Möglichkeiten. Andrew Harrison scheiterte an Köllejan und Stefan Dreyer traf die Latte. So gingen die Kobras mit einer 1-0 Führung in die Pause.
Eine Pause die länger dauerte,denn zunächst versagte die Neuwieder Eismaschine.
Und diese Pause verkrafteten die Gastgeber anscheinend besser,denn jetzt stürmten sie mit Macht auf das Tor von Marvin Frenzel,der zunächst zwei Mal glänzend parierte. Machtlos war er in der 23.Minute,als ausgerechnet Ex-Kobra Kevin Wilson zum Ausgleich traf. Jetzt erwachte die Halle wieder und es hallten die Anfeuerungsrufe der Bären-Fans durch die Halle. Davon beflügelt erzielte Dennis Appelhans dann auch in der 27.Minute die erstmalige Führung der Hausherren.
Aber nur eine Minute später wurde es wieder ganz still im Icehouse. Jesse Parker war alleine durch und wurde vor dem Tor unsanft gebremst. Die Unparteiischen,die diesen Namen an diesem Abend einige Male nicht verdient hatten,entschieden auf Penalty. Philipp Heffler trat an und traf und glich somit für seine Kobras aus. Jetzt lief sie wieder,die Angriffsmaschine der Giftschlangen und in der 31.Minute war es Leon Taraschewski,der nach einem schönen Pass von Philipp Heffler den Puck ins Tor hämmerte. Da war sie wieder,die Führung für die Kobras. Jetzt war es das was man einen Play-off Kampf nennt,beide Mannschaften schenkten sich nichts. Und nachdem auf dem Eis die Jungs in Blau und die Jungs in Orange die Akzente gesetzt hatten,wollten auch die Jungs in Schwarz-Weiß nicht nachstehen. Nach einem angeblich hohen Stock von Andrew Harrison entschieden sie auf Strafzeit. Nicht direkt,das muss man an dieser Stelle sagen,denn das Spiel lief zunächst weiter. Dadurch bekam diese Situation einen faden Beigeschmack,noch fader wurde er allerdings durch die Tatsache,das in dieser Überzahl die Gastgeber 7 Sekunden vor Schluss des 2.Drittels den 3-3 Ausgleich erzielen konnten.
Zum letzten Drittel kamen die Gastgeber wild und entschlossen aus der Kabine. Und konnten in der 45.Minute erneut in Führung gehen. Aber die Kobras waren von diesem Rückstand nicht geschockt,sondern spielten weiter mutig. Und scheiterten immer wieder an Felix Köllejan oder am Pfosten des Neuwieder Tores.So langsam lief ihnen auch die Zeit weg und als Trainer Milan Vanek 2 Minuten vor Schluss Marvin Frenzel für einen 6.Feldspieler opferte,war es der Neuwieder Kapitän Stephan Fröhlich der in leere Kobras Tor traf. Aufgeben war aber immer noch keine Option für die Giftschlangen,denn Goalie Frenzel blieb draußen und Pascal Behlau brachte die Kobras wieder auf 4-5 ran. Dabei blieb es dann allerdings.
„Wir habe eine Schlacht verloren,aber mehr noch nicht. Sonntag geht’s weiter“, so die kurze aber treffende Analyse von Trainer Milan Vanek nach dem Spiel.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens scheiden gegen Diez-Limburg im Play Off Viertelfinale aus
(RLW)  Am Ende hieß es 7:2 für die Rockets, doch das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider und ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen. Zwei Drittel war das Spiel erneut auf Augenhöhe, mit hohem Tempo, Körpereinsatz und Torszenen. Doch wie so oft in dieser Saison zeigten die Ice Aliens zehn Minuten der Unkonzentriertheit, und das zu Beginn des letzten Drittels. Diese Phase reichte dem Gegner um vier Tore zu erzielen und das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Beide Trainer waren sich nach der Partie einig, dass die Serie sehr ausgeglichen war, auch wenn die Ergebnisse das nicht immer aussagen.
Trainer Sikorski stand nur ein Mini-Kader von 11 Feldspielern zu Verfügung, doch die zeigten Kampfeswille und Einsatz. Die EGDL ging in der 11. Minute in Führung, aber das zeigte auf Ratinger Seite keine Wirkung. Die Defensive stand gut, und die Offensivabteilung hielt den Torwart der Rockets warm. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause, die dem Ratinger Team gerade recht kam. Auf hohem Regionalliga Niveau ging die Begegnung weiter, doch dieses Mal waren die Ice Aliens die Gewinner des Drittels. In der 27. Minute erzielte Marvin Cohut den Ausgleich, ehe Simon Klemmer in der 35. Minute die Führung für die Ratinger verwandelte.
Diese knappe Führung liess hoffen, lediglich die Frage nach den Kräften des dezimierten Ratinger Kaders stand im Raum. Diese Frage war jedoch schnell beantwortet, denn die Ratinger brachten sich einmal mehr selbst um den Erfolg. Von der 42. bis zur 52. Minute erzielten die Gastgeber vier Tore, da war die Vorentscheidung gefallen. Doch die Ice Aliens gaben sich noch nicht auf und kämpften tapfer weiter. Leider wurde die Begegnung anschliessend sehr zerfahren. Viele Fouls auf beiden Seiten liessen keinen ordentlichen Spielfluss mehr zu, und teilweise kam der Eindruck auf, dass auch die Schiedsrichter nicht mehr den Überblick hatten. Die Spieler tauschten Nettigkeiten aus, Ratingen spielte die letzten fünf Minuten in doppelter Unterzahl und musste noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Am Ende verabschiedeten sich die Spieler, wie es am Ende einer Serie üblich ist, per Handschlag, die Rivalität endete mit der Schlusssirene. Für die Ice Aliens ist die Saison damit beendet.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters empfangen unter Druck stehenden HSV
(RLN)  Wenn am Sonntag um 18 Uhr der Hamburger SV in der Eissporthalle am Salzgittersee gastiert, heißt es für die TAG Salzgitter Icefighters, an den Traumstart in die Meisterrunde der Regionalliga Nord/Ost anzuknüpfen.
Dabei stehen die Gäste unter Druck. Nach der 2:7-Niederlage in Salzgitter kurz vor dem Ende der Hauptrunde, mussten die Hanseaten zum Auftakt der Meisterrunde auch noch eine drastische 0:11-Niederlage in Schönheide hinnehmen und sind nun dringend auf Punkte angwiesen. "Der HSV wird was zeigen wollen, da wird es klare Worte gegeben haben", gab Icefighters-Coach im Vorfeld der Partie zu bedenken und sagte weiter: "Sicherlich besteht dann die Gefahr, dass wir den Gegner unterschätzen. Wir hatten zuletzten einen klaren Sieg während Hamburg hoch verloren hat. Im Training haben wir schon versucht dagegen zu wirken, wenn aufgefallen ist dass ein Spieler nicht zu hundert Prozent fokussiert war." Dennoch ist sich der Ex-Profi sicher, dass seine Mannschaft an die jüngsten Erfolge anknüpfen kann: "Ich denke, die Mannschaft hat genug Ehrgeiz und ist sich der Wichtigkeit des Spiels bewusst!"
Vit fokussiert sich komplett auf das Spiel am Sonntag. Dass Schönheide nach dem Traumstart gegen Hamburg bereits ein enormes Torverhältnis vorzuweisen hat, interessiert den Deutsch-Tschechen momentan nicht. "Wir blicken nur auf Sonntag und darauf, dass wir möglichst die drei Punkte holen, egal wie." Dabei kann der Übungsleiter auf einen starken Kader zurückgreifen. Abgesehen von den drei langzeitverletzten Delf Sinnecker, Niklas Dalsch und Alex Genze stehen aktuell alle Akteure zur Verfügung – auch Christian Pelikan und Leon Geffers sind wieder am Start. Lediglich Janis Sahno, der bis vor kurzem noch aufgrund einer Gehirnerschütterung passen musste, fehlt aus privaten Gründen.
  
    
FASS Berlin
Ersten Verzahnungsrundensieg erkämpft
(RLO)  Wie so oft lieferten sich FASS Berlin und Tornado Niesky ein spannendes und enges Spiel. Knapp mit 3:2 (0:0/2:1/1:1) ging die Runde diesmal an FASS, die damit in der Verzahnungsrunde im Rennen bleiben.
Beide sind mit einer Niederlage in die Verzahnungsrunde gestartet. Ein Sieg war also für beide wichtig, um nicht früh den Anschluss zu verlieren. Während FASS gut besetzt mit 17 Feldspielern in dieses für beide wichtige Spiel ging, reiste Tornado mit nur zwei kompletten Blöcken an.
Die Gäste versteckten sich keinesfalls und sie hatten in der Anfangsphase einige gute Torchancen. Patrick Hoffmann im Tor von FASS musste einige Male eingreifen. Da auch die Weddinger ihre Möglichkeiten hatte, ging es gut hin und her. Einen Treffer sahen die Zuschauer trotz guter Chancen auf beiden Seiten im 1. Drittel aber nicht.
Mit noch mehr Druck kam FASS aus der Kabine und es gab gleich gute Torchancen. Bis zur 27. Minute konnte Gästetorhüter Lars Morawitz seinen Kasten sauber halten, dann klingelte es und das gleich doppelt. Fabian Wagner und Dennis Merk brachten die Weddinger innerhalb von 40 Sekunden mit 2:0 in Führung. Niesky brauchte ein wenig, bevor sie wieder gefährlich vor dem Berliner Tor auftauchten. Dafür gelang ihnen  dann aber auch der Anschlusstreffer. In Überzahl verkürzte Lucas Wehlam fünf Minuten vor der Pause auf 2:1.
Der Start ins letzte Drittel klappte bei Tornado besser. Denn nach 43 Minute konnte Philip Riedel den Ausgleich erzielen. FASS drückte weiter aufs Tempo und bekam nach 48 Minuten durch zwei Strafen gegen Niesky die große Chance erneut in Führung zu gehen. Diese wurde genutzt, Kapitän Nils Watzke hämmerte den Puck ins Tor (49.). Eine Minute später hatten die Weddinger Pech, ein Schuss landete am Pfosten. Beide Teams kämpften weiter und auch für FASS wurde es nach einigen Strafen in den letzten fünf Minuten richtig brenzlig. Denn Tornado ballerte nun aus allen Rohren, scheiterte aber am guten Schlussmann und einer großartig kämpfenden Abwehr. FASS verteidigte den Vorsprung und holt sich damit den ersten Sieg der Verzahnungsrunde.
Die Tabelle wird vom EC Nordhorn angeführt, die gegen den ECW Sande mit 8:4 gewannen und nun sechs Punkte auf dem Konto haben. Sande und FASS folgen mit drei Punkten, Niesky wartet noch auf zählbares.
(Norbert Stramm)
  

     
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Samstag 23.Februar 2019
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