Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Matt White, der seinen Vertrag in der Fuggerstadt eigentlich bereits im Februar verlängert hatte, wird die Panther nun doch verlassen und von seiner Ausstiegsklausel gebrauch machen und in die KHL wechseln
      
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga ist ein neuer Modus angedacht. Nach der Hauptrunde folgt wieder die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd, die obere Zwischenrunde, sowie eine untere Zwischenrunde. Die besten beiden Teams der unteren Zwischenrunde qualifizieren sich für die Pre-Play Offs mit dem Siebten und Achten der oberen Zwischenrunde. Danach folgen drei weitere Play-Off-Runden. Die Finalteilnehmer sind für die Oberliga Süd qualifiziert. Die vier letzten Teams der unteren Zwischenrunde spielen in Play-Downs einen Absteiger in die Landesliga aus. Angedacht ist zudem die Einführung von Förderlizenzen mit doppelten Spielgenehmigungen mit Oberligisten und DNL-Teams
 
EC Bad Kissingen
(BYL)  Mit dem jungen Stürmer Jamie Akers, der aus Schweinfurt zu den Wölfen kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, ausserdem hat Stürmer Jakub Revaj seinen Vertrag in der Kustadt für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Offenbar hat der deutsche Vizemeister Verteidigertalent Luca Zitterbart unter Vertrag genommen und wird den letztjährigen Landshuter mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausstatten.
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Bei den Rockets geht es Schlag auf Schlag weiter in Sachen Personalplanung: Als nächster Spieler hat Stürmer Tobias Schwab bei der EGDL verlängert, in der letzten Saison war er zweitbester Scorer im Team
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der tschechische Stürmer David Bilek, der erst im letzten November aus seiner Heimat zu den Isar Rats kam, wird auch in der nächsten Saison wieder die zweite Kontingentstelle beim EVD besetzen
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Stürmer Nico Vogl hat seine Zusage für die nächsten zwei Jahre gegeben und bleibt den Löwen damit auch nach dem Abstieg aus der Oberliga weiter treu, während Stürmer Michail Guft-Sokolov seinen Abschied verkündet hat um weiterhin höherklassiger spielen zu können
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 25.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Vormittags mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.



    
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin für 1. Playoff-Runde qualifiziert
(DEL)  Durch den gestrigen 5:2-Auswärtserfolg in Iserlohn haben sich die Eisbären Berlin für die 1. Playoff-Runde qualifiziert. Ob die Berliner als Neunt- oder Zehntplatzierter in die Qualifikationsrunde für das Playoff-Viertelfinale starten, entscheidet sich am letzten Hauptrunden-Wochenende. Dann trifft der Hauptstadtclub in der heimischen Mercedes-Benz Arena auf die Kölner Haie (01.03., 19:30 Uhr) und die Düsseldorfer EG (03.03., 14 Uhr).
In der 1. Playoff-Runde treffen die Kontrahenten im Modus Best-of-3 (wer zuerst zwei Siege eingefahren hat, ist weiter) am 6., 8. und evtl. 10. März 2019 aufeinander. Das Eisbären-Heimspiel wird dabei am 08.03. um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena stattfinden. Ein mögliches Entscheidungsspiel würde am Nachmittag des 10. März 2019 bei den potentiellen Gegnern aus Düsseldorf, Köln, Ingolstadt, Straubing oder Bremerhaven ausgetragen werden. Die Tickets für das Heimspiel am 08.03.2019 sind ab sofort unter www.eisbaeren.de/ticketshop und über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 buchbar. Für Dauerkarteninhaber (all inclusive) ist diese Partie, wie alle möglichen weiteren, in ihrer Dauerkarte enthalten.
Erstmals werden die Playoff-Spiele der Eisbären Berlin von einem Partner präsentiert. Das Berliner Unternehmen Sonnenschutz.de unterstützt den Hauptstadtclub in der entscheidenden Saisonphase besonders. Das Logo von sonnenschutz.de ist auch auf dem offiziellen Eisbären-Playoff-Logo vertreten, das in sämtlichen sozialen Medien, in der Arena, auf allen Print-Erzeugnissen und auf der Merch-Kollektion verewigt wird.
Mike Schieferdecker, Geschäftsführer Sonnenschutz.de: „Wir sind stolz darauf, der erste offizielle Playoff-Presenter der Eisbären Berlin zu sein. Die Playoffs sind das Highlight der Saison und wir freuen uns, die Eisbären in diesen finalen Spielen unterstützen und präsentieren zu können. In dieser Phase der Saison sind Ansporn und Zusammenhalt besonders wichtig – Faktoren, die auch für unser tägliches Geschäft mit unseren Kunden eine große Bedeutung haben.“
  
    
EHC Red Bull München
Derbysieg und Punkterekord für die Red Bulls
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das oberbayerische Derby gegen den ERC Ingolstadt mit 3:2 (1:1|2:0|0:1) gewonnen und einen neuen Klubrekord aufgestellt: Erstmals holten die Münchner in der DEL-Hauptrunde 109 Punkte. Vor 5.080 Zuschauern trafen Yannic Seidenberg, Yasin Ehliz und Andreas Eder für die Red Bulls.
Der Tabellenzweite aus München und die von Platz sechs ins Spiel gegangenen Ingolstädter lieferten sich von Beginn an ein intensives Derby. Ingolstadt war zunächst gefährlicher, doch Münchens Torhüter Kevin Reich war bei den Abschlüssen von Ville Koistinen (1.) und Maurice Edwards (3.) auf dem Posten. Frank Mauer hatte die erste gute Münchner Chance, den Führungstreffer erzielte aber auf der Gegenseite Maurice Edwards mit einem Direktschuss (11.). Münchens Antwort folgte drei Minuten später: Yannic Seidenberg zog im Powerplay ab und traf zum 1:1-Ausgleich (14.).
Im Mittelabschnitt begann Ingolstadt stark, da Jerry D'Amigo den Pfosten traf (23.) und Patrick Cannone bei einem Nachschuss das Tor verfehlte, blieb es aber beim 1:1. Dann übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Nach guten Möglichkeiten von Justin Shugg (28.), Frank Mauer und Mark Voakes (jeweils 31.) war es Yasin Ehliz, der sich im Slot drehte und den Puck in den Winkel schoss (33.). Zwei Minuten nach dem Führungstreffer staubte Andreas Eder zum 3:1 ab. Ein viertes Münchner Tor verhinderte ERC-Torhüter Timo Pielmeier mit dem Schoner gegen Trevor Parkes (38.).
Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Red Bulls darauf, keine Ingolstädter Chancen zuzulassen. Das gelang den Münchnern, die die besseren Möglichkeiten hatten: Im Powerplay verfehlten Michael Wolf (51.) und John Mitchell (52.) das Tor der Gäste knapp. In der 57. Minute machte Jerry D'Amigo die Partie mit dem Anschlusstreffer noch einmal spannend. Wenige Sekunden später rettete Kevin Reich mit Paraden gegen Jerry D'Amigo und Benedikt Kohl den Red Bulls die drei Punkte.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers mit überzeugender Vorstellung gegen die Eispiraten
(DEL2)  Rechtzeitig zur anstehenden Crunchtime präsentieren sich die Tigers in Höchstform. Mit dem Sieg am Freitag gegen Frankfurt und dem Erfolg gegen Crimmitschau am heutigen Abend springen die Tigers – nach der Niederlage der Dresdner Eislöwen in eigener Halle gegen Freiburg – auf den neunten Platz und sichern sich somit vorläufig einen der begehrten Pre-Playoff-Plätze.
Mit einem Blitzstart gingen die Tigers ins Spiel in Sachsen. Gerade zwei Minuten waren gespielt als Bartosch in Überzahl einen Pass von Sebastian Busch zur erstmaligen Führung in die Maschen legen konnte. Nur Augenblicke später setzte sich, der an diesem Abend seinen 26. Geburtstag feiernde Järveläinen souverän durch, nahm noch einen Nachschuss und den erneut abgewehrten Schuss von Albrecht verwertete Lorraine. Bis auf eine kurze Druckphase der Eispiraten nach etwa der Hälfte des ersten Spielabschnitts hatten die Tigers das Heft weiter in der Hand. Die beste Chance der Gastgeber, als Grygiel alleinstehend vor dem Bayreuther Tor auftauchte und abzog, machte Jaeger keine Schwierigkeiten, der bis zu seiner Auswechslung erneut eine starke Leistung bot. „Kanonier“ Mayr nahm nach 20 Minuten – erneut waren die Tigers im Poweplay – Maß und traf zum 0:3, mit den man zum ersten Mal in die Pause ging.
Zum zweiten Abschnitt wechselte man in Crimmitschau den Goalie. Killar kam für Albrecht. Doch das vierte Tor der Tigers – nachdem man selbst durch den besten Eispiraten an diesem Abend, Körner, der aus kurzer Distanz in den Winkel traf verkürzte – konnte auch er nicht verhindern. Mit großem Einsatz jagten in Co-Produktion Kolozvary und Kunz den Eispiraten die Scheibe im eigenen Drittel ab, Bartosch vollendete mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und stellte den alten Abstand wieder her. Das zuvor Gams, der von der Strafbank kommend und alleine aufs Tor zulaufend, die Scheibe nicht an dem Goalie vorbei schieben konnte, war noch glücklich für die Sachsen. Als eben Gams und kurz darauf Mayr auf die Strafbank wanderten und Crimmitschau mit zwei Mann mehr agieren konnte, gelang der zweite – aber auch der letzte – Treffer für die Gastgeber an diesem Abend. Heider erhöhte sogar noch das Ergebnis nach 36 Minuten als er von der blauen Linie abzog und Jaeger parierte einen Penalty kurz vor der Pausensirene.
Acht Sekunden waren im letzten Abschnitt gespielt als Flick eine von insgesamt vier persönlichen Strafen an diesem Abend nahm. Und nur Momente später waren die Tigers erneut erfolgreich und Heider erzielte seinen – als er eine scharfen gespielten Pass von Kolozvary in den Slot verarbeiteten konnte – zweiten Treffer des Abends, der auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. So sehr sich die Eispiraten auch mühten – an diesem Abend wusste die Tigers-Defensive ein ums andere Mal eine Antwort und lies die Gastgeber nicht gefährlich vors Tor - welches ab Minute 46 Timo Herden hütete, da sich Jaeger ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte - kommen.
„Ein großer uns wichtiger Sieg für uns. Am Ende der Saison gewinnen oft die Mannschaften, die ihre Nerven besser im Griff haben. Drei Tore im Powerplay, den Jungs sei dieser Sieg gegönnt“, so das kurze Fazit von Tigers-Trainer Petri Kujala kurz nach der Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:6! Eispiraten kassieren Dämpfer im Rennen um Pre-Playoffs - Crimmitschauer mit mächtiger Schlappe gegen Bayreuth
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben im Kampf um die Pre-Playoffs einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen die Bayreuth Tigers unterlag das Team von Cheftrainer Danny Naud mit 2:6 Nach einem katastrophalen Start in die Partie konnten die Westsachsen zwar noch zwei Mal verkürzen, sich über die gesamte Spiellänge keinen Ertrag erzielen. Damit rutschen die Eispiraten ein Wochenende vor dem Ende der DEL2-Hauptrunde auf den elften Tabellenplatz.
Personal: Danny Naud musste weiter auf Carl Hudson (Unterkörperverletzung) und Patrick Klöpper (Kieferbruch) verzichten. Mit dabei war dafür aber der genesene Felix Thomas. Ville Saukko gab sein Heimdebüt für die Eispiraten. Im Tor startete Sebastian Albrecht.
Die Eispiraten erwischten einen ganz schlechten Start in die Partie. Nach nicht einmal drei Minuten waren es die Tigers, die im Powerplay in Führung gingen. Michael Bartosch überwand Sebastian Albrecht zum 0:1 (3.). Wiederum nur eine Minute später mussten die verunsicherten Sachsen dann den nächsten Rückschlag hinnehmen. Johan Lorraine traf zum 0:2 (4.). Das Team von Danny Naud und Boris Rousson brauchte einige Minuten, um sich von den beiden Gegentreffern zu erholen, zeigte dann aber gute Ansätze. Diese machten die Tigers in der 20. Minute jedoch abermals kaputt. Simon Mayr traf in Überzahl zum 0:3.
Danny Naud nahm zu Beginn des zweiten Durchgangs eine Änderung auf der Torhüterposition vor. Brett Kilar rückte für Sebastian Albrecht in das Gehäuse. Und die Crimmitschauer, die nun drückten, konnten nach 28 Minuten erstmals jubeln. Christoph Körner konnte mit einer schönen Einzelaktion zum 1:3 abschließen. Es dauerte aber wieder nur eine Minute, bis die Bayreuther ihre Führung durch Bartosch weiter ausbauten (29.). Die Eispiraten gaben sich aber nicht auf. Julian Talbot konnte in numerischer Überzahl erneut verkürzen. Er schob einen Querpass von Dominic Walsh überlegt zum 2:4 ein (32.). Martin Heider sorgte in der 36. Minute dann aber für die Vorentscheidung. Sein Schuss von der blauen Linie segelte an Freund und Feind vorbei – 2:5.
Das letzte Drittel ist schnell erzählt. 30 Sekunden nach Wiederbeginn war es erneut Heider, der auf 2:6 stellte und somit auch für den Endstand sorgte. In der Folge spielten die Bayern die Partie clever herunter, den Eispiraten fiel im Vorwärtsgang nur noch wenig ein. Brett Jaeger und Timo Herden, der seinen verletzten Kollegen dann im Kasten ersetzte, vereitelten die wenigen hochkarätigen Chancen der Crimmitschauer noch stark.
  
    
Deggendorfer SC
DSC verschenkt 2:0-Führung und verliert am Ende mit 2:3 in Bad Tölz
(DEL2)  Nach einem perfekten Start, schaffte es der Deggendorfer SC erneut nicht, eine Führung über die Zeit zu bringen und wie bereits am Freitag, gelang es dem DSC nicht, nachzulegen oder hinten konsequent dicht zu machen. Am Ende musste man sich dann doch wieder knapp geschlagen geben.
Curtis Leinweber hatte den DSC bereits im ersten Wechsel in Führung gebracht. Als dann Kyle Gibbons in der 4. Spiel nachlegte, schien das Team auf dem Weg in Richtung Auswärtspunkte.
Im zweiten Drittel dann aber wieder die Nachlässigkeiten, die schon viele Punkte in dieser Saison gekostet haben: Zu viele Male landeten die Deggendorfer Spieler auf der Strafbank und die Löwen nutzten dann zwei sehr ähnliche Situationen zum Ausgleich. Einmal unmittelbar nach einer Überzahlsituation zum Start des zweiten Abschnitts und dann auch noch in der 14. Minute des Mitteldrittels, vergaß man auf Deggendorfer Seite jeweils den für auf den Direktschuss lauernden Spieler auf der linken Seite. Der konnte jeweils weitgehend unbedrängt abziehen und den Tölzer Ausgleich nach dem 2. Drittel erzielen.
Im Schlussdrittel schien beim DSC nicht mehr viel zusammenzulaufen. Tölz wirkte spritziger und erspielte sich ein optisches Plus bei den Spielanteilen und Torchancen. Deggendorf blieb zwar mit Kontern gefährlich und Leinweber und Andreas Gawlik scheiterten knapp am Torpfosten, aber im Grunde spielten beide Mannschaften auf Fehlervermeidung, so dass nur wenig wirklicher Spielfluss entstehen konnte. Ein individueller Fehler in der Deggendorfer Hintermannschaft war es dann am Ende auch, der für die Entscheidung sorgte. Der Tölzer Routinier Dibelka konnte der Deggendorfer Verteidiger überlaufen, querlegen und Pauli musste nur noch am stark haltenden Cody Brenner vorbei einschieben.
Für Coach Kim Collins das gewohnte Bild: "Wir sind im 2. Drittel wieder in die alten Muster verfallen. Das müssen wir im Hinblick auf die Play-Downs abstellen und 60 Minuten Eishockey spielen."
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Freiburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EHC Freiburg mit 3:6 (2:3; 1:1; 0:2) verloren. Vor 3058 Zuschauern brachte Jannik Herm den Gast in Führung (2.). Aleksejs Sirokovs markierte den Ausgleich im Powerplay (7.), doch Jozef Balej (11.) war in Überzahl erneut für Freiburg erfolgreich. Thomas Pielmeier (11.) und Ryon Moser (17./PP). sorgten für weitere Treffer im ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt legten Balej (33.) und Jordan Heywood (36.) nach. Doch im Schlussdrittel trafen Brad McGowan (48.) und Balej (60./EN) zum Endstand.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Freiburg kommt nach einer extrem langen Busfahrt und mit einigen fehlenden Stammkräften nach Dresden – und wir lassen vor heimischer Kulisse ein solches Spiel zu. Ich bin enttäuscht und genervt von unserem Auftritt und unseren Entschuldigungen. Es ist eine Frage des Einsatzes. Wir tun gut daran schnell zu reagieren, denn sonst haben wir ein Problem. Wir haben nur noch zwei Spiele Zeit.“
Freiburg-Coach Jan Melichar: „Wir wollten den Sieg am heutigen Abend einfach mehr. Mir hat der Auftritt meines Teams vom ersten bis zum letzten Wechsel gefallen. Wir haben den Puck gut bewegt, vieles richtig gut umgesetzt. Natürlich haben wir auch Fehler gemacht, aber immer eine Reaktion gezeigt.“
Am Freitag, 1. März um 19.30 Uhr sind die Dresdner Eislöwen bei den Heilbronner Falken gefragt.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK schlägt die Kassel Huskies mit 2:1 / Youngster Lillich und Koziol Treffen binnen 51 Sekunden - Stefan Vajs mit überragendem Spiel
(DEL2)  Vor 2.546 Zuschauern sollte der ESV Kaufbeuren am heutigen Sonntag auch zu Hause wieder in die Erfolgsspur zurückkommen. Nach einem überaus spannenden und hart umkämpften Spiel gewann der ESVK mit 2:1 gegen die Kassel Huskies. Kurios dabei war vor allem Minute 51, in der zuerst die Gäste in Führung gingen, bevor die Hausherren mit einem Doppelschlag durch die Youngster Markus Lillich und Fabian Koziol das Spiel zu ihren Gunsten wendeten. Andreas Brockmann ließ Jere Laaksonen als Kontingentspieler pausieren und dafür Lubomir Stach agieren. 
Die Kassel Huskies legten von Beginn an mit viel Zug zum Tor los, denn für die Gäste ging es um eine gute Ausgangslage in den Pre-Playoffs. Daher hatte Stefan Vajs in den ersten Minuten auch mehr zu tun als sein Gegenüber und Neu-Husky Gerald Kuhn. Die beste Chance der Gäste in Überzahl durch Sébastien Sylvestre vereitelte Stefan Vajs jedoch mit der Stockhand. Nach dem anfänglichen optischen Übergewicht der Hessen kamen auch die Hausherren immer besser ins Spiel. Max Schäffler hatte nach Zuspiel von Ossi Saarinen die Führung auf dem Schläger, doch konnte er den Puck hinter Gerald Kuhn nicht über die Linie drücken. Kaufbeuren erspielte sich nun ein Plus an Spielanteilen. Dies war auch durch zwei Strafzeiten begünstigt. Dabei hatten die Rot-Gelben durchaus gute Möglichkeiten, doch Gerald Kuhn war mit seiner Fanghand in höchster Not gegen Joey Lewis, Sami Blomqvist und Max Schmidle zur Stelle. Somit endete Drittel 1 mit einem Spielstand von 0:0. 
Wie im ersten Abschnitt kamen die Huskies besser aus der Kabine und sogleich musste Stefan Vajs eine gute Nachschussgelegenheit Jens Meilleurs parieren. Aber auch der Eissportverein verpasste in Person von Brendan Gracel ein Tor zu erzielen, da dieser knapp daneben schoss. Exakt zur Hälfte des Spiels hatte Richie Mueller die Führung auf dem Schläger, doch scheiterte dieser mit seinem Alleingang an Stefan Vajs‘ Schoner. Kaufbeuren stand in der Defensive, unter anderem auch bei Muellers Alleingang, etwas zu offen und ermöglichte den Hessen teils zu viel Raum, jedoch blieb dieser ungenutzt, da diese zu ungenau im Abschluss waren. Zu genau machte es dann Jens Meilleur, der den Puck ans Lattenkreuz hämmerte. Nichtsdestotrotz mussten auch die Kasselaner achtsam bleiben, da die Joker im Konter durch Alexander Thiel in Unterzahl beziehungsweise durch Steven Billich in Überzahl gute Chancen hatten. Bei Letzterem trudelte der Puck nur knapp am Tor vorbei. So sollte der Spielstand auch nach zwei Dritteln beim 0:0 bleiben. 
Es war nicht anders zu erwarten, wieder kamen die Huskies mit viel Druck aus der Kabine. So hatte speziell die ESVK-Defensive Schwerstarbeit zu leisten. Jeder Schuss wurde geblockt und jeder Rebound verhindert. So ging es schließlich in die spielentscheidende 51. Minute. Die Huskies belohnten sich für ihre viele Offensivarbeit mit dem 0:1. Nach einem Bullygewinn von Michael Christ legte Andre Reiss zu seinem Verteidigerkollegen Derek Dinger quer, der den Puck in den Winkel schoss. Wer nun eine Vorentscheidung erwartete, machte die Rechnung ohne die Youngster des ESVK. Im Gegenzug umkurvte Max Schmidle das Tor, brachte den Puck in den Slot und mit einem seiner ersten Wechsel traf Markus Lillich zum Ausgleich. Es wurde aber noch turbulenter mit dem dritten Tor innerhalb von nur 51 Sekunden. Fabian Koziol bekam den Puck an der Blauen, schoss aufs Tor und erzielte den letztlichen 2:1 Siegtreffer – mit seinem ersten DEL2 Tor. Damit brachte er auch die erdgas schwaben arena zum Beben! Die Hessen steckten nicht auf, doch nachdem die Allgäuer weiterhin konsequent verteidigten und Stefan Vajs bei einem weiteren Alleingang Richie Muellers zur Stelle waren, sollte sich am Ergebnis nichts mehr ändern. Eine hart umkämpfte und sehr intensiv geführte Partie endete somit 2:1 für den ESV Kaufbeuren. Tim Kehler war trotz der Niederlage nicht enttäuscht von seinem Team, welches sich über das ganze Spiel steigerte und sehr vieles richtig machte. Andreas Brockmann war sehr zufrieden mit dem Sieg und sah ein gutes Spiel mit zwei sehr starken Torhütern. Er freute sich speziell für seine beiden Youngster und hob auch die Charakterleistung seines Teams nach dem Rückstand hervor.

  
    
Tölzer Löwen
Löwen schlagen Deggendorf erneut
(DEL2)  Vier Spiele, vier Siege: Die Tölzer Löwen haben dem Deggendorfer SC in der laufenden Saison keine Punkte überlassen. Der heutige 3:2-Sieg über den Aufsteiger war nicht nur für die Tabellensituation mitentscheidend, sondern auch ein wichtiger Fingerzeig Richtung Playdowns. Spielerisch überlegen, wenn auch in manchen Situationen mit etwas Glück: Die Tölzer Löwen spielten am Sonntagabend kein perfektes Eishockeyspiel. Es war ein Arbeitssieg gegen ein Deggendorfer Team, das nach dem Trainerwechsel an Struktur gewonnen hat. Der DSC startete mit Vollgas. Nach drei Minuten und acht Sekunden führten die Gäste in der weeArena mit 2:0. Curtis Leinweber und Kyle Gibbons stocherten die Scheibe jeweils über die Linie. Zudem traf Andreas Gawlik im ersten Drittel den rechten Pfosten. Trotz allem war die Pausenführung der Deggendorfer ein Tor zu hoch. Die Löwen hatten ihrerseits 22 Torschüsse, spielten besonders während ihrer vier Überzahlmöglichkeiten gefällig. "Der Deggendorfer Torhüter war sehr stark", zollte auch Scott Beattie Tribut für Cody Brenner. Irgendwie hatte man an diesem Eishockeyabend allerdings dennoch noch genug Glauben an die Tölzer Buam. Zu viel Offensiv-Power steht in Bad Tölz derzeit auf dem Eis. Das merkten auch die 1717 Zuschauer in der Arena, die selbst nach dem Rückstand weiter lautstark supporteten. Die Löwen auf dem Eis dankten es den Fans in Person von Casey Borer, der früh im Mitteldrittel zum Anschluss traf. Auch in diesem Abschnitt waren die Buam spielbestimmend. Am Ende standen 17:8-Torschüsse auf der Habenseite - und der 2:2-Ausgleich. Tyler Gron bugsierte den Puck im Powerplay per Direktschuss ins DSC-Gehäuse. Der vorangegangene Pass wurde von Jordan Hickmott gespielt - seine dritte Vorlage im zweiten Spiel. Das Momentum war klar auf Löwenseite, trotzdem blieb es im Schlussdrittel lange spannend. Curtis Leinweber hatte bei seinem Versuch Pech und traf erst die Unterkante der Latte, dann den linken Pfosten. Auf der anderen Seite vergaben die Löwen weitere Großchancen, ehe Lubor Dibelka die entscheidende Idee hatte. Er spielte recht frei vor dem Tor nochmal einen Querpass zum mitgelaufenen Andreas Pauli, der ins leere Tor vollendete. Dibelka damit in den letzten 13 Spielen mit mindestens einem Scorerpunkt - eine unglaubliche Leistung. Auch mit etwas Glück, wie Scott Beattie im Nachgang zugab, retteten die Buam den knappen Vorsprung über die Ziellinie. "Das war ein ekliges Spiel", so Beatties Fazit. Ein ekliger Sieg, der in der Tabelle aber für recht klare Verhältnisse sorgt. Platz 11 ist nicht mehr erreichbar, Platz 13 allerdings auch weit weg. Im Freitagsspiel (Ladies Night) gegen den EHC Freiburg reicht den Buam ein Punkt um das Heimrecht in der ersten Playdown-Runde endgültig zu sichern.
  
    
VER Selb
Jetzt klappt es auch auswärts wieder
(OLS)  Endlich konnten unsere Selber Wölfe nach zuletzt starken Heimspielen auch auswärts ihr Können zeigen und gewannen absolut verdient und ungefährdet bei den Bulls Sonthofen. Auch wenn Charley Graaskamp und Andreas Geigenmüller von Trainer Thom für hervorragende Einzelleistungen gelobt wurden, war dieser Sieg einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken. „Bis auf zwei Mal fünf Minuten haben wir sehr gut gespielt!“ erklärte Henry Thom im Anschluss an das Spiel im Radio Euroherz-Interview.
Und er weiß: „Landshut am kommenden Freitag wird ein unheimlich schweres Spiel!“
Ruhiger Beginn in Sonthofen. Voit brachte in den ersten Minuten zwar einen Schuss auf das Tor von Deske, dieser hatte damit aber keine Probleme. Im Gegenzug scheiterte McDonald am Bulls-Schlussmann Steiger. Und gerade als die Wölfe besser ins Spiel kamen und sich ein Chancenübergewicht erspielten, waren es die Gastgeber, die in Minute 14 den ersten Treffer des Abends markierten. Nach einer etwas unübersichtlichen Situation vorm Wölfe-Tor gelang es Rau irgendwie, den Puck über die Torlinie zu stochern. Entmutigt war das Wolfsrudel natürlich nicht und nachdem Geigenmüller Graaskamp sauber bediente, netzte dieser unhaltbar für Steiger zum 1 zu 1 Ausgleich ein. In der Folge hätten Moosberger, Graaskamp, dessen Schuss am Schoner des Keepers hängen blieb und Geigenmüller das Ergebnis noch höher schrauben können.
Das zweite Drittel begann, wie das Erste aufgehört hatte. Die Wölfe kreierten Chancen, nur rein wollte nichts. Selbst als Geigenmüller in der 25. Minute die Strafbank drückte, konnte sich Sonthofen nicht gefährlich vor dem Wölfe-Tor festsetzen, im Gegenteil: Lüsch kam zu einem Konter, schloss mit einem Rückhandschuss ab und sah den Puck hinter der Linie. Diese Ansicht teilte das komplette Wolfsrudel mit ihm, nur der Unparteiische Robert Paule war anderer Meinung. Zwar wurde heftig diskutiert, der Referee bleib aber bei seiner Entscheidung. In der 29. Minute fasste sich dann Förderlizenzspieler Nijenhuis ein Herz und machte es besser als vorher Sonthofens Slavetinsky, der knapp am rechten Pfosten vorbei zielte. Nijenhuis Schuss schlug unhaltbar im Kasten der Gastgeber ein und stellte die erstmalige Wölfe-Führung an diesem Abend her. Das Spiel hatte nun etwas mehr Biss und auf beiden Seiten wurden Chancen von den Torhütern zunichte gemacht. Als Ondruschka die Notbremse zog, um eine Sonthofener Chance zu vereiteln, durften auch die Gastgeber jubeln. Kames zog im Powerplay trocken von der blauen Linie ab, Guth hielt den Schläger dazwischen – keine Chance für Deske. Ein bestens aufgelegter Graaskamp, der heute eine wirklich saubere Leistung zeigte, spielte mit Sonthofen bei angezeigter Strafe kurz Katz und Maus und bediente McDonald, der mit seinem 34. Saisontor die Führung für das Wolfsrudel wieder her stellte. Nur 36 Sekunden später erhöhte Geigenmüller sehenswert zum 2 zu 4 Pausenstand.
Mit einer Führung von zwei Toren spielte es sich natürlich leichter. Die Wölfe tauchen immer wieder brandgefährlich mit Kontern vor dem Kasten der Gastgeber auf, ließen aber gleichzeitig in der Defensive kaum etwas zu. Und wenn, dann stand da ja auch immer noch ein sehr gut haltender Deske zwischen den Pfosten. Eine Chance der Bulls – Voit zog aus spitzem Winkel ab – machte der Wölfe-Schlussmann zunichte. Dabei rutschte das Tor aus der Verankerung, Schiri Paule entschied auf absichtliches Verschieben durch den Torhüter. Deskes Proteste blieben erfolglos, seine Strafe von zwei Minuten saß Hördler ab. In Unterzahl konnte sich Lüsch sauber durchsetzen und ließ bei seinem Schuss durch die Schoner ERC Keeper Steiger keine Chance. Zwar konnte Sonthofen in Person von Maaßen noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, Kolb traf dann aber in der 60. Minute noch per Empty-Net Goal zum 6 zu 3 Endstand aus Sicht der Wölfe.
  
    
ERC Sonthofen
3:6 Niederlage gegen schlussendlich abgeklärte Selber Wölfe
(OLS)  Das Spiel gegen die Selber Wölfe begann ausgeglichen. Die Selber hatten in der Anfangsphase zwar mehr Spielanteile, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Nach etwa zehn Minuten übernahmen die Bulls das Kommando. Immer wieder konnten sie die Wölfe in ihrem Drittel einschnüren. In der 14. Minute dann die verdiente Führung für den ERC. Daniel Rau konnte Niklas Deske im Tor des VER zum 1:0 überwinden. Im Anschluss zog Selb jedoch wieder das Tempo an und kam in der 18. Minute zum Ausgleichstreffer. Graaskamp wurde schön freigespielt und lies Roman Steiger keine Chance. Mit diesem 1:1 ging es auch in die erste Drittepause.
Auch das zweite Drittel begann ausgeglichen. Im Weiteren Verlauf übernahm Selb zunehmend die Kontrolle über das Spiel und ging schlussendlich in der 29. Minute durch Nijenhuis mit 1:2 in Führung. Danach Sonthofen aber wieder besser im Spiel. Selb konnte sich kaum noch aus dem eigenen Drittel befreien und zog daher zwei Strafzeiten in kurzer Zeit. Blieb die erste noch ungenutzt, war die zweite umso erfolgreicher. Vladimir Kames Schuss von der Blauen konnte Martin Guth zum verdienten 2:2 Ausgleichstreffer abfälschen. Im Anschluss Sonthofen in der Defensive unsortiert. Nur eine Minute später die erneute Führung für die Wölfe. Graaskamp wurde im Drittel der Bulls nicht gestört und legte so mustergültig für McDonald ab, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Und der VER legte direkt nochmal nach. Nur 36 Sekunden nach dem Führungstreffer konnte Geigenmüller auf 2:4 davonziehen. Damit ging es in die letzte Drittelpause.
Ins letzte Drittel startete Sonthofen konzentriert, dennoch blieb Selb etwas mehr vom Spiel. In der 49. Minute dann die große Gelegenheit zum Anschluss für den ERC. In eigener Unterzahl hatte Fabian Voit die Möglichkeit bei einem Alleingang, doch Deske blieb der Sieger. Nur zwei Minuten später die Vorentscheidung: Lüsch markierte, bei Überzahl für den ERC, das 2:5. In der 58. Minute gelang Michel Maaßen zwar noch das 3:5, doch der ERC sollte nicht mehr näher rankommen. Roman Steiger verließ eineinhalb Minuten vor Ende sein Tor zu Gunsten eines weiteren Feldspielers. 30 Sekunden vor Ende markierte dann aber Kolb den 3:6-Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz lobte Henry Thom den Kampf, den die Bulls bis zum Schluss zeigten. Auch Martin Sekera zeigte sich zufrieden mit seinem Team, insbesondere nach der 0:8-Niederlage am Freitag in Lindau.
Leider ohne Eiszeit blieb der eigene Nachwuchs: Dustin Ottenbreit, Tobias Köberle, Linus Schöll und Ben Tenzer durften am Sonntagabend zumindest Oberliga-Luft schnuppern.
Weiter geht es für die Bulls am Freitag, den 01.03.2019, daheim gegen die Starbulls aus Rosenheim. Am Sonntag, den 03.03.2019 ist der ERC dann zum Allgäu-Derby beim ECDC in Memmingen zu Gast.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
OBERLIGA-ABSTIEG DES EHC WALDKRAIBURG SO GUT WIE BESIEGELT
(OLS)  Die Löwen müssen sich konkret mit dem Abstieg in die Bayernliga anfreunden. Nach einer krachenden 1:11-Klatsche beim TEV Miesbach am Sonntag ist der Gang in die vierte Liga nach drei Jahren Oberliga so gut wie sicher. Vier Spieltage vor dem Ende der Verzahnungsrunde haben die Industriestädter 12 Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Oberliga im kommenden Winter berechtigen würde.
Eine regelrechte Demütigung, begünstigt mit erneuter Unruhe im Verein zur Unzeit, musste der EHC Waldkraiburg am Sonntag in Miesbach hinnehmen. Der Tabellenzweite vom TEV ließ nichts anbrennen und ging kurz vor dem Ende des ersten Drittels durch einen Doppelschlag von Bohumil Slavicek, das erste Tor fiel dabei im Powerplay, in Führung mit 2:0 (18:26 & 19:07). Im zweiten Drittel sollten die völlig konsternierten Waldkraiburger komplett untergehen und sieben Gegentore kassieren: Kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts legte Thomas Schenkel nach (24:28), erneut Slavicek in Überzahl (26:03) und Michael Grabmaier per Shorthander sorgten für den zwischenzeitigen Spielstand von 0:5 aus Sicht der Löwen (29:10). Damit aber nicht genug, denn Christian Czaika (33:00), Sebastian Deml (34:25), Felix Feuerreiter (35:32) und Athanassios Fissekis (39:19) trieben das Ergebnis weiter in die Höhe. Mit einem Negativrekordverdächtigen 0:9 ging es damit nach 40 Minuten in die zweite Drittelpause.
Mit seinem vierten Tor des Spiels machte Bohumil Slvicek es dann nach gut 50 Minuten zweitstellig für den TEV Miesbach (51:44), Leon Decker gelang wenig später in Überzahl der Ehrentreffer für den EHC Waldkraiburg, worüber sich aber keiner wirklich freuen konnte (54:53). Den Schlusspunkt unter die regelrechte sportliche Hinrichtung in drei Akten setzte dann erneut Sebastian Deml 175 Sekunden vor dem Ende (57:05).
Vier Spieltage sind in der Verzahnungsrunde jetzt noch zu spielen, mit 12 Punkten Rückstand auf Rang zwei ist der Zug Richtung Oberliga 2019/2020 für den EHC Waldkraiburg zwar noch nicht abgefahren- die Löwen stehen aber aktuell ohne Ticket vor verschlossenen Türen, der Schaffner hat die Pfeife bereits bemüht und der Zug setzt sich in Bewegung. Ohne den EHC Waldkraiburg.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos bringen zwei Punkte aus Erfurt mit
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben nach drei Spielen ohne Punkte wieder
gewonnen. Zwar musste das Team von Cheftrainer Frank Gentges ins
Penaltyschiessen, doch Veit Holzmann machte am Ende dann den Sack zu.
680 Zuschauer sahen bereits zu früher Stunde, ab 16:00 Uhr, ein mäßiges
Oberliga Spiel. Zwar hatten die Moskitos eine leichte optische
Überlegenheit, jedoch die Führung erzielten die heimischen Black
Dragons. In der 10. Spielminute traf Robin Sochan in Überzahl zur
Führung für die Black Dragons.
Turbulenter wurde es dann im zweiten Drittel, denn zwischen der 20. Und
der 39. Spielminute fielen insgesamt sechs Tore. Mit einem Doppelschlag
in der 21. Spielminute drehten die Wohnbau Moskitos die Partie. Zunächst
war es Veit Holzmann, der auf Zuspiel von Marcel Pfänder und Arthur
Lemmer den Ausgleich erzielte. Nur 22 Sekunden danach die Führung für
die Moskitos, Thomas Zuravlev verwertete ein Zuspiel von Arthur Lemmer
und Thomas Richter. Doch Erfurt schlug zurück, 26. Spielminute und
Kapitän Marcel Weise überwand Patrik Cerveny zum Ausgleich. Ein
erneuter Doppelschlag in der 34. Spielminute brachte die Moskitos wieder
in Führung. Zunächst traf Andre Gerartz zum 3:2, bevor Lars Grözinger 40
Sekunden nach der Führung den vierten Essener Treffer markierte. Es
blieb das erwartet zähe Spiel, denn die Erfurter besorgten mit ihrem
dritten Treffer in der 39. Spielminute den erneuten Anschlusstreffer.
Und im letzten Drittel sollte es dann wieder ruhiger werden. Erfurt kam
erneut zum Ausgleich, wieder traf Robin Sochan in Überzahl. Mit jeweils
vier Treffern ging die reguläre Spielzeit zu Ende, so dass beide
Mannschaften in die Overtime mussten. Auch hier nichts Zählbares und im
Penaltyschiessen nahm Veit Holzmann dann den Zusatzpunkt mit.
Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement: Es war ein
hochverdienter Sieg, der hoffentlich der Moral gut tut. Die Schiedsrichter
haben uns klar einen Punkt geraubt. Von den Chancen hätten wir das
Ergebnis aber auch wesentlich höher stellen müssen, alleine Miglio hatte
inklusive seines Penaltys fünf Alleingänge auf den Torwart.“
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen im Nordderby
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas mit 2:5 (0:1/1:4/1:0) verloren.
Vor 1332 Zuschauern legten beide Mannschaften einen guten Start hin. Die Hausherren erspielten sich vielversprechende Chancen, lagen aber nach knapp neun Minuten hinten. In Überzahl sorgte Josh Rabbani für den Führungstreffer der Piranhas (9.).
Im zweiten Spielabschnitt ging bei den Hamburgern nichts. Durch schwache Defensivarbeit der Gastgeber konnten die Rostocker durch Tomas Kurka (24., 29.), Maurice Becker (PP, 27.) und Gregory Classen (PP2, 32.) auf 0:5 erhöhen. Eine schöne Einzelaktion von Dominik Lascheit sorgte kurz vor der Pausensirene noch einmal für Hoffnung in den Reihen der Crocodiles (40.).
Im letzten Spielabschnitt verabschiedeten sich die Gäste zahlreich auf die Strafbank und die Krokodile kamen durch die Überzahlsituationen wieder besser in die Partie. Kenneth Schnabels Treffer in doppelter Überzahl blieb jedoch das letzte Tor an diesem Nachmittag (49.).
„Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, wo wir viele sehr gute Chancen hatten, die wir dann aber nicht nutzen. Dann kommen wir ins zweite Drittel und es läuft irgendwie gar nicht mehr, wie wir uns das vorgenommen haben. Nach den vier Gegentreffern haben wir die Köpfe hängen lassen“, sagt Torschütze Dominik Lascheit.
Für die Crocodiles geht es schon am Mittwoch in Duisburg weiter. 
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Herner EV - Entscheidung um 2ten Tabellenplatz
(OLN)  Freitag den 1. März tragen die Scorpions ihr letztes Heimspiel, vor dem Start in die Playoffs, gegen den Herner EV in der hus de groot EISARENA in Mellendorf aus.
Nach dem 15:1 Sieg der Scorpions gegen die Preussen aus der Bundeshauptstadt und der 1:6 Niederlage der Indians in Tilburg, stehen die Scorpions mit 2 Punkten Vorsprung vor den Indians wieder auf Tabellenplatz 2 in der Eishockey-Oberliga Nord.
Lediglich ein Punkt fehlt den Scorpions aktuell aus den noch letzten drei Spielen um definitiv als Tabellenzweiter der Oberliga Nord in die Playoffs einzuziehen. Wichtig ist der zweite Tabellenplatz hinter den Tilburgern deshalb, weil er im Verlauf der Playoffs ein zusätzliches Heimrecht sichern würde, wenn die Scorpions entsprechend weit kommen würden.
Nach der Eishockeygala am vergangenen Sonntag mit einem 15:1 Sieg über die Preussen aus Berlin, beginnt jetzt die bisher spannendste Woche der gesamten Eishockeysaison. Nach dem letzten Heimspiel gegen Herne am Freitag, starten die Scorpions am 15. März (Freitag) um 20 Uhr gegen den Tabellensiebten der Eishockey-Oberliga-Süd (augenblicklich die Blue Devils aus Weiden) in die Playoffs, an deren Ende der Deutsche Oberligameister steht, der dann berechtigt ist in die DEL 2 aufzusteigen.
  
    
Herner EV
Herner EV – Füchse Duisburg 5 : 2 (1:0,1:1,3:1)
(OLN)  In einer temporeichen und lange Zeit umkämpften Partie konnte sich der Herner EV am Sonntagabend zuhause in der Hannibal-Arena mit 5:2 gegen die Füchse Duisburg durchsetzen. Spielentscheidend war die Phase direkt zu Beginn der letzten Zwanzigminuten, als das Team von Danny Albrecht innerhalb von 94 Sekunden mit drei Treffern die knappe 2:1-Führung auf 5:1 ausbauen konnte. Zwei Drittel lang waren die Gäste in vielen Phasen ebenbürtig und verlangten dem HEV alles ab. Mit diesem Sieg haben sich die Grün-Weiß-Roten auch rechnerisch für den direkten Weg in die Playoffs qualifiziert und so nebenbei mit dem 5. Derbysieg in dieser Saison gegen die Nachbarn aus Essen und Duisburg auch die interne Derby-Wertung für sich entscheiden können.
Vor dem Spiel musste HEV-Coach Danny Albrecht gleich zwei Hiobsbotschaften hinnehmen. Die beiden Verteidiger Tom Schmitz und Julius Bauermeister fielen kurzfristig mit einer bösen Augeninfektion aus. Da auch Mike Schmitz fehlte, weil er bei den Krefelder Pinguinen spielte, musste der HEV Trainer, der sich selber eine Knieverletzung zugezogen hatte, nicht nur gehandicapt an der Bande stehen, sondern mit Cornelius Krämer und Moritz Schug zwei Stürmer in die hinteren Reihen beordern. Den Spielfluss der Grün-Weißen hemmte das nicht, im Gegenteil. Die Partie nahm sehr schnell von beiden Seiten Fahrt auf. Lois Spitzner hatte schon in der ersten Minute zwei Chancen, dann prüften die Füchse mit einem Konter Björn Linda im HEV Gehäuse und danach mussten die Grün-Weiß-Roten die erste Unterzahl überstehen. In der 5. Spielminute führte ein schneller Herner Angriff über Nico Kolb und Nils Liesegang durch Kapitän Michel Ackers zum 1:0. Die Gäste von der Wedau schockte das nicht, sie blieben weiterhin gut in der Partie und Björn Linda musste einige Male retten. Auch der HEV hatte weiterhin gute Möglichkeiten, so dass die Begegnung spannend und offen blieb. Daran änderte sich auch in Abschnitt zwei nichts, die Füchse wurden sogar noch stärker und gefährlicher. Damit war der 1:1-Ausgleichstreffer in der 31. Minute nicht so die ganz große Überraschung. Im 4. Powerplay konnte Diego Hofland den Treffer im zweiten Nachschuss erzielen. Aber der HEV zeigte auch Überzahl-Qualitäten und nutzte seine zweite Powerplay-Situation in der 34. Minute, als Patrick Asselin den Puck quer spielte und Marcus Marsall von der linken Seite freie Schussbahn hatte und den Puck ins Duisburger Tor hämmerte. Ein insgesamt ausgeglichenes Dritteln endete mit einer weiteren Rettungstat von Björn Linda mit dem Pausenpfiff. Im letzten Drittel konnte sich der HEV in der 43. Minute nach einem Duisburger Angriff befreien und dann wurde Lois Spitzner auf die Reise geschickt. Er setzte sich auf der rechten Seite durch und sein Schuss war maßgeschneidert. Vom Innenpfosten ging der Schuss zum 3:1 ins Füchse-Gehäuse. Als Nils Liesegang nur 22 Sekunden später aus zentraler Position das 4:1 markieren konnte, nahm Duisburgs neuer Trainer Dirk Schmitz sofort eine Auszeit. Seine Team hatte kurzzeitig die Ordnung verloren. Trotzdem konnte Brad Snetsinger weitere 72 Sekunden später das 5:1 erzielen. Direkt vor dem Tor fälschte er einen Schuss gekonnt ab. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Der HEV hatte noch weitere gute Möglichkeiten, aber auch die Gäste von der Wedau, die noch nicht aufgaben. Aber erst in der 55. Minute konnten sie durch Pavel Pisarik auf 5:2 verkürzen. In der Schlussminute entschärfte Björn Linda noch einen Penalty der Gastgeber, so dass es keine Ergebniskorrektur mehr gab.
In der kommenden Woche biegt die Hauptrunde der Oberliga Nord auf die Zielgerade ein. Mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen werden die finalen Entscheidungen getroffen. Dabei könnte die Aufgabe für den Herner EV nicht schwerer sein, denn bereits am Mittwoch gibt es das nächste Heimspiel in der Hannibal-Arena. Dann gastiert ab 20 Uhr der Tabellenzweite, die Hannover Scorpions, am Gysenberg. Am Freitag muss das Albrecht-Team dann in der Wedemark bei den Scorpions antreten (20 Uhr). Am Sonntag kommt kommt zum Abschluss der bereits feststehende Nordmeister, die Tilburg Trappers, nach Herne. Spielbeginn ist dann wie immer sonntags um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena.
  
    
Icefighters Leipzig
Arbeitssieg gegen die Harzer Falken
(OLN)  Über 1700 Zuschauer kamen gestern zum Heimspiel unserer EXA IceFighters gegen die
Harzer Falken aus Braunlage. Und der Fokus der meisten Besucher waren selbstverständlich
auf die Rückkehr der Nummer 11, auf das Comeback von Hannes Albrecht gerichtet. Der
Kader sah insgesamt wieder deutlich besser aus. Marvin Miethke, Erek Virch und natürlich
noch Michal Velecky fehlten. Alle anderen IceFighter waren spielfähig.
Der Drehbuchautor des Albrecht-Comebacks meinte es eigentlich gut mit ihm und den
Fans. Bereits nach 10 Sekunden hätte der Rückkehrer die erste große Chance haben
können. Aber Damian Schneider schaffte es nicht, den Puck zu ihm zu spielen. Trotzdem
sah man schnell, dass die Eiskämpfer nach vorne spielen und den Ton angeben wollten. Bis
zur 4. Minute. Plötzlich vergaßen alle Spieler, dass es auch noch einen Gegner gab. Die
Falken bedankten sich artig mit dem 1. Tor des Abends. Zum Glück schaffte es Daniel
Volynec kurz darauf mit einer schönen Einzelleistung, die Nerven ein wenig zu beruhigen.
Sein 1 – 1 Ausgleich in der 5. Minute war auch der Pausenstand in einem zähen ersten
Drittel, in dem die stark dezimierten Gäste streckenweise frischer und schneller aussahen.
„Wir waren zu pomadig und selbstverliebt in den ersten zwanzig Minuten. Jeder wollte den
Zauberpass spielen oder alleine mit der Scheibe laufen. Das hat unser Spiel langsam
gemacht und den Falken in die Karten gespielt“, resümierte Coach Sven Gerike nach dem
Spiel.
Das zweite Drittel begann druckvoller und besser. Trotzdem gingen erst einmal die Falken
wieder in Führung. Beim 1 – 2 in der 27. Minute war Mark Arnsperger machtlos, weil der
Schuss noch abgefälscht wurde. Davor und danach gab es zudem noch Strafen gegen unsere
Mannschaft, sodass die Begegnung in dieser Zeit endgültig hätte kippen können. Doch die
Unterzahlspezialisten machten ihre Sache stark und hatten sogar riesige Chancen auf den
Ausgleich. Aber der gelang nicht. Zum einen, weil die Harzer um jeden Zentimeter
kämpften und zum anderen, weil die IceFighters mit fortlaufender Spieldauer mehr
verkrampften. So ging es mit diesem 1 – 2 Rückstand in die zweite Pause.
Im letzten Drittel hätte man im Powerplay den Ausgleich erzielen können, vielleicht sogar
müssen. Das gelang nicht. Es dauerte lange, bis eine Erleichterung der nervlichen
Belastung eintrat. Und zwar bis zur 50. Minute. Je ein Spieler aus beiden Mannschaften saß
gerade auf der Strafbank. Also viel Patz auf dem Eis. Und Antti Paavilainen nutzte diesen.
Sein 2 – 2 Ausgleich war wirklich verdient. Der Zirkus bebte wieder. Doch wieder legten
unsere Mannen nicht direkt nach. Wieder wurde die Fan-Seele stark strapaziert. Gut drei
Minuten vor dem Ende nahm der Gästecoach eine Auszeit, um seiner tapfer kämpfenden
Mannschaft noch einmal Zeit zum Kräftetanken zu geben. Doch es kam anders. Hannes
Albrecht spielte zu Florian Eichelkraut, dieser scheiterte noch, aber Damian Schneider
versenkte den Nachschuss. Eine kleine Explosion im Zirkus war die Folge. Die Freude über
das 3 – 2 in der 58. Minute währte allerdings nicht lange. In der 59. Minute kassierte Leon
Lilik noch eine Strafe. Die Gäste spielten nun mit 6 gegen 4. Aber das Unterzahlspiel
funktionierte am gestrigen Abend und so konnte der Heimsieg und das rundherum
gelungene Comeback von Hannes Albrecht gefeiert werden.
  
    
Rostocker EC
Die Piranhas liegen schon 5:0 vorn  - Die Rostocker sind am Sonntagabend im Punktspiel der Oberliga Nord sicherer 5:2-Sieger bei den Crocodiles Hamburg
(OLN)  Nach dem 2:5 am Freitag gegen die Hannover Scorpions gab es am Sonntag für die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord das gleiche Ergebnis – diesmal im Eisland Farmsen bei den Crocodiles Hamburg aber zu ihren Gunsten (1:0, 4:1, 0:1).
„Es war das erwartet umkämpfte Spiel“, stellte REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause fest: „Die Crocos stecken nicht auf und halten voll dagegen. Wir müssen konzentriert und wach bleiben.“
Und das taten die Gäste und zogen im zweiten Drittel vorentscheidend auf 5:0 davon! Dirk Weiemann: „Da war in der Kabine eine gute Ansprache gelungen. Wir hatten nun mehr Zug zum Tor und nutzten unsere Chancen. Das sah schon deutlich besser aus. Nun müssen wir das Ding konzentriert zu Ende bringen. Beim Gegentor waren wir wohl schon gedanklich in der zweiten Pause…“
Im letzten Abschnitt wollte der REC seine komfortable Führung „eigentlich noch besser verwalten, wir haben aber mehr die Strafbank verwaltet. Dafür, dass wir fast nur in Unterzahl waren, machten wir es mit nur einem Gegentor aber noch gut“, so Dirk Weiemann.
Bereits am Mittwoch um 20 Uhr geht es für die Rostocker bei den Moskitos Essen weiter.
  
    
EC Bad Kissinger Wölfe
EC Bad Kissinger Wölfe – EHC Klostersee 3:4 (0:1, 1:2, 2:1)
(BYL)  Wichtiger Drei-Punkte-Sieg im "Sechs-Punkte-Spiel" für den EHC Klostersee. Mit dem 4:3-Erfolg am Sonntagabend beim Mitaufsteiger EC Bad Kissinger Wölfe stärkten die Grafinger ihre Ausgangsposition für die Teilnahme an den Bayernliga-Playoffs gegen einen direkten Rivalen. Durch die - neben den bekannten - zusätzlichen Ausfälle von Bob Wren, dessen Radiusfraktur aus dem Heimspiel gegen den SC Riessersee noch in der Nacht operiert worden war, und Nicolai Quinlan (gesperrt) musste Trainer Dominik Quinlan seine drei Blöcke sowohl in der Abwehr wie auch der Offensivabteilung radikal umbauen, ganz abgesehen von der fehlenden Qualität in den beiden Mannschaftsteilen. Gegen die ebenfalls personell gehandicapten Gastgeber legte man bei den Rot-Weißen das Hauptaugenmerk auf eine kompakte Defensive und blitzschnell vorgetragene Konter.
Einen solchen versenkte Andreas Persson in der Schlussphase des ersten Abschnitts zur 1:0-Führung in eigener Unterzahl. Der schwedische Stürmer machte mit den zwei weiteren Treffern zu Beginn des Mitteldrittels im Powerplay und in der 42. Minute seinen Hattrick perfekt. Den 1:2-Anschluss der Unterfranken konterten die EHCler durch das dritte Tor kurz vor dem zweiten Pausentee (Jens Glombitza/39.). Wichtig war in der Phase davor wie auch nach dem 2:4 in der 48. Minute, dass die Truppe um Kapitän Bernd Rische ihre defensive Disziplin nicht aufgegeben hat. Direkt herangekommen sind die Wölfe erst 42 Sekunden vor der Schlusssirene - bei einer Strafzeit gegen den EHC und mit auf die Spielerbank beordertem Torhüter - in doppelter Überzahl.
  
    
EV Füssen
Der Eissportverein lässt dem TSV Peißenberg beim 8:1 keine Chance
(BYL)  Absolut chancenlos war der TSV Peißenberg beim vierten Sieg des EV Füssen in Folge. Ein 8:1 (2:0, 4:0, 2:1) stand am Ende auf der Anzeigetafel, und das war den Gästen bei allem Respekt noch eher geschmeichelt. Vor allem in den ersten beiden Abschnitten sahen sie mit ihrem kraftlosen Auftritt alles andere als gut aus, während die Schwarz-Gelben mit viel Elan auf das Tor von Jakob Goll, dem mit Abstand besten Spieler der Eishackler, spielten.
Ehrung vor dem Spiel: EVF-Kapitän Eric Nadeau bestritt jüngst sein 555. Spiel für den EV Füssen, und erhielt zu diesem besonderen Anlass ein spezielles Trikot überreicht. Vielen Dank, Eric Nadeau. Danach gab es Einbahnstraßen-Eishockey zu sehen, Peißenberg war mit dem Spieltempo zumindest in den ersten beiden Abschnitten völlig überfordert. Nach zehn Sekunden erfolgte die erste Torchance des Heimteams, in der siebten Minute war es Verteidiger Christian Krötz, der bei angezeigter Strafe eine schöne Kombination mit seinem ersten Saisontor zum 1:0 abschloss. Nicht nur deswegen war der Treffer ein besonderer. Die Vorlage von Ron Newhook war dessen 1000. Assists im Seniorenbereich. Gratulation an Ron für diese herausragende Leistung. Danach gab es eine Strafzeit wegen Spielverzögerung gegen den EVF, und hier hätte der TSV in Überzahl beinahe ausgeglichen, die Scheibe landete an der Latte. Kurios: Es sollte eine von nur zwei Torchancen der Gäste in den ersten vierzig Minuten sein. Marius Klein traf danach auf Füssener Seite das Gestänge, ehe Samuel Payeur den längst fälligen zweiten Treffer erzielte.
Im Mitteldrittel stand Torhüter Goll noch mehr im Mittelpunkt des Geschehens, ihm war es zu verdanken, dass es nicht zu einem Schützenfest kam. Trotzdem traf Ron Newhook bei einer weiteren angezeigten Strafe zum 3:0, ehe zur Hälfte der Partie Marc Besl einen absoluten Traumangriff mit dem vierten Tor krönte. Tobias Meier nach punktgenauem Zuspiel von Eric Nadeau und erneut Marc Besl machten das halbe Dutzend voll.
Im letzten Drittel ließ es der EVF dann deutlich ruhiger angehen. Ondrej Zelenka kam für Markus Vaitl ins Team, und es kam zu Reihenumstellungen. Nun waren die Peißenberger besser im Spiel und hatten bei einem Alleingang von Clairmont auch eine sehr gute Chance, die der wenig beschäftigte Andi Jorde im Füssener Tor aber entschärfte. Einen Konter verwandelte Samuel Payeur zum 7:0, ehe Marius Klein ein schönes Zuspiel von Thomas Böck zum 8:0 einnetzte. Eine Minute erzielte Maximilian Malzatzki den Ehrentreffer für den TSV, bei einem Überzahlspiel wäre beinahe auch noch der zweite gefallen, der EVF klärte auf der Torlinie. Der Leser möchte es verzeihen, dass die Füssener Torchancen in diesem Spiel nicht alle einzeln aufgeführt werden, es waren einfach zu viele. Am Ende ein wichtiger Sieg des EVF, der in Hinblick auf den Aufstieg sowie auf die Meisterschafts-Playoffs weiterhin alle Möglichkeiten offen lässt. Füssen liegt vier Spieltage vor Ende der Rund weiterhin punktgleich mit dem Tabellenzweiten TEV Miesbach.
Trainer Josef Staltmayr (Peißenberg): „Hier war heute für uns gar nichts drin. Wir waren kein würdiger Gegner, haben alles vermissen lassen, waren immer zwei Schritte zu spät. Die Niederlage war auch in der Höhe verdient, das war ein Totalausfall.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Den Erfolg möchte ich nicht überbewerten. Bis auf den Torhüter war Peißenberg heute kein Gradmesser. Letztendlich zählt nur der Sieg für die kommenden spannenden Aufgaben. Wir möchten so weit wie möglich kommen, daher ist jedes Spiel für uns jetzt wie ein Endspiel.“ (MiL)
 
    
EHC Königsbrunn
Mit leerem Akku war nicht mehr drin
(BYL)  Nach dem Sensationssieg vom Freitag in Erding verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel deutlich mit 1:7 gegen die „Riverkings“ des HC Landsberg. Schon nach dem ersten Drittel war die Partie gelaufen, für die Brunnenstädter war nach der Tortour vom Freitag nicht mehr drin.
Im Spiel konnte EHC-Coach Sven Rampf zwar wieder auf Lukas Fettinger zurückgreifen, dafür fehlte nach seiner Spieldauerstrafe Ralf Rinke. Und auch Mathias Forster musste wegen einer Gehirnerschütterung ein weiteres Spiel aussetzten, so dass auch Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele seine Schlittschuhe schnürte, um wenigstens einen elften Feldspieler mit im Aufgebot zu haben. Im Tor stand zunächst wie schon am Freitag Jennifer Harß, als Backup saß Donatas Žukovas auf der Bank.
Zu Beginn starteten beide Mannschaften vorsichtig und gingen keine unnötigen Risiken ein. Doch danach erarbeiteten sich die Riverkings immer mehr Spielanteile und setzten sich im Königsbrunner Drittel fest. Nach gerade mal vier Spielminuten gingen die Gäste dann in Führung, als der EHC den Puck nicht aus dem eigenen Drittel brachte und Gäbelein sträflich alleine vor Jennifer Harß stand. Doch nur drei Minuten später konnte der EHC in Überzahl durch Dominic Auger zum 1:1 ausgleichen, die Partie schien nun wieder offener zu sein. Vier Minuten später brachte der EHC den Puck wieder nicht aus dem eigenen Drittel und kassierte bei angezeigter Strafe das 1:2. Nur zwei Minuten später musste Königsbrunn sogar das 1:3 hinnehmen, Landsberg spielte mit dem EHC teilweise Katz und Maus. Bis zur ersten Pause landete der Puck zwei weitere Male im Königsbrunner Tor, so dass die Gäste mit einer komfortablen 1:5 Führung in die erste Pause gingen. Nach dem fünften Treffer wechselte Coach Rampf Torhüterin Harß aus und gönnte Donatas Žukovas Eiszeit. An den vorangegangenen Treffern war Jenny Harß aber schuldlos.
Auch nach der Pause war Landsberg die spielbestimmende Mannschaft, Königsbrunn beschränkte sich auf Konter und suchte den Abschluss. Der EHC hatte im mittleren Spielabschnitt sogar die Möglichkeit, in doppelter Überzahl zu spielen, aber Königsbrunn hatte keinen Pfeil mehr im Köcher und konnte daraus keinen Profit schlagen. Kurz vor der letzten Pause machten es die Gäste besser und legten einen weiteren Treffer nach, so dass es nach 40 Spielminuten 1:6 für Landsberg stand.
Im letzten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Gäste weitere Torchancen, ließen diese aber sträflich liegen. Der EHC beschränkte sich auf Verteidigen, für mehr fehlten auch die Kräfte. Doch in der letzten Spielminute trafen die Riverkings erneut zum 1:7, was auch den Endstand bedeutete.
Landsberg gewinnt am Ende hochverdient gegen chancenlose Königsbrunner, denen es heute an Kraft und Spritzigkeit fehlte. Trotzdem steigt der EHC nach diesem Wochenende einen Platz auf und lässt nun neben Peißenberg auch noch Erding hinter sich. Für Königsbrunn gilt es nun unter der Woche zu regenerieren und Kräfte zu sammeln. Noch stehen vier Partien auf dem Programm.
Auf der anschließenden Pressekonferenz nahm EHC-Coach Sven Rampf seine Mannschaft in Schutz: „Ich muss heute wohl nicht viel zum Spiel sagen, wenn wir heute beim Boxen gewesen wären, dann hätte ich nach zehn Minuten das Handtuch geworfen. Wir spielen jetzt schon seit geraumer Zeit mit Rumpfkader, die Mannschaft kam heute auf dem Zahnfleisch daher. Nach dem Spiel vom Freitag war der ein oder andere auch angeschlagen, normalerweise hätte ein Nico Neuber heute gar nicht spielen dürfen. Und Marc Streicher, der sich normalerweise immer durchbeißen kann, liegt nach dem zweiten Drittel in der Kabine am Boden und kann nicht mehr, weil ihm jeder Knochen einzeln schmerzt. Gegen Erding haben wir im letzten Drittel mit acht Mann gespielt, das steckt der gesamten Mannschaft noch in den Knochen. Es ist schon unglaublich, was wir gerade an Pech haben, unter der Woche fiel ja schon Matthias Forster aus, weil er im Training eine Scheibe ins Gesicht bekommen hat. Dazu noch zwei Spieler, die gerade ihr Staatsexamen machen und deswegen fehlen, was ich ja auch verstehen kann. Ich kann meiner Mannschaft also Null Vorwurf machen, die sind alle platt. Das Tempo am Ende war ja auch wirklich unterirdisch, man muss klipp und klar sagen, der Akku ist leer! Nun gilt es wieder Kräfte zu sammeln, wir haben an dem Wochenende immerhin drei Punkte gesammelt. Kompliment an meine Mannschaft!“
Am Ende der Pressekonferenz gab es dann sogar noch Lob von EHC-Vorstand Willi Bertele: „Ich habe höchsten Respekt vor unseren Spielern, was momentan Woche für Woche angeliefert wird, ist aller Ehren wert. Wenn dann so ein Kaliber wie Landsberg kommt, kann man unter diesen Umständen auch mal verlieren.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Entscheidung vertagt!  Black Hawks mit unglücklicher Niederlage in Schweinfurt
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr zweites Auswärtsspiel an diesem Wochenende am Sonntag in Schweinfurt mit 2:0 verloren. Da zeitgleich Ulm/Neu-Ulm das Spiel gegen den EV Fürstenfeldbruch für sich entschieden hat, ist die Entscheidung ob die Passau Black Hawks auch nächste Saison in der Eishockey Bayernliga spielen vertagt. Der Vorsprung der Passau Black Hawks auf die Neu-Ulm Devils beträgt aktuell noch zwei Punkte. Allerdings haben die Passau Black Hawks ein Spiel weniger als die Ulmer absolviert. Das Nachholspiel der Black Hawks findet am kommenden Freitag beim wiedererstarkten EV Fürstenfeldbruck statt.
Trainer Oliver Vöst musste erneut mit einem Mini-Kader zum Auswärtsspiel nach Schweinfurt reisen. Zwar kehrte Lukas Daschinger in den Kader zurück, dafür musste Kapitän Helmut Kößl krankheitsbedingt passen. So standen insgesamt nur 13 Feldspieler im Black Hawks Kader. Aus dem vollen schöpfen konnten im Gegenzug die Mighty Dogs Schweinfurt. 18 Feldspieler plus zwei Torhüter boten die Franken gegen die Habichte auf. Wer allerdings dachte, die Gastgeber würden die Black Hawks jetzt überrennen, hatte sich gründlich getäuscht. Die 650 Zuschauer im Schweinfurter Eisstadion sahen ein spannendes erstes Drittel mit Chancen auf beiden Seiten. Einige Schweinfurter Großchancen machte Clemens Ritschel zunichte. So endete ein hervorragendes erstes Drittel 0:0 unentschieden. Im zweiten Abschnitt legten die Schweinfurter einen Blitzstart hin. Es dauerte nur 47 Sekunden ehe der Puck im Kasten der Passau Black Hawks einschlug. Nur 90 Sekunden nach dem Führungstreffer schlossen die Gastgeber einen Konter ab und erhöhten auf 2:0. Selbst nach diesem Nackenschlag spielten die Passau Black Hawks weiter munter nach vorne und erspielten sich einige gute Einschussmöglichkeiten. Fehlendes Glück im Abschluss und ein starker Torhüter Kevin Kessler verhinderten den Passauer Anschlusstreffer. Das Schlussdrittel blieb, wie das erste, dann ebenfalls wieder torlos. So konnten die Mighty Dogs nach dem 2:0 Sieg den Klassenerhalt feiern. In der Verzahnungsrunde Gruppe B haben sich somit der EC Pfaffenhofen und die Mighty Dogs für die kommende Bayernliga Saison qualifiziert.
Die Passau Black Hawks wollen ihrerseits beim Nachholspiel in Fürstenfeldbruck die noch fehlenden Punkte holen. „Wir haben alles selbst in der Hand. Die Mannschaft hat trotz der Niederlage wieder eine gute Leistung gezeigt. Genau so müssen wir am kommenden Wochenende auftreten.“ analysiert Trainer Oliver Vöst nach dem Spiel in Schweinfurt. Die Verantwortlichen der Passau Black Hawks hoffen derweil, dass bis zum kommenden Wochenende die kranken und verletzten Spieler in den Kader zurückkehren.
Das letzte Heimspiel in dieser Saison tragen die Passau Black Hawks am Sonntag um 18 Uhr in der Passauer EisArena gegen den EV Moosburg aus. Tickets erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
EA Schongau
Für Moral und Selbstvertrauen – EA Schongau revanchiert sich mit 7 : 3-Sieg über Geretsried !
(BYL)  Nachdem das Freitagspiel gegen Amberg vom Gegner kurzfristig abgesagt wurde ist die EAS mit dem Saisonabschluß noch etwas in Verzug, doch der Sieg über den Tabellenführer Geretsried stimmt doch wieder etwas zuversichtlicher. Mit 7 : 3 revanchiert sich die EAS mit dem gleichen Ergebnis für die Hinspielniederlage.
Vor dem Spielbeginn vor gut 350 Zuschauern  konnten sich  Teammanager Martin Resch und stellvertretend für die  Vorstandschaft, Technischer Leiter Udo Mewes bei  Sandra Henssler vom Förderverein für die erneut großzügige Unterstützung  durch den Förderverein für die Nachwuchsarbeit bedanken. Symbolisch wurde ein Scheck über 5.000 - € überreicht.
Auf dem Eis ging es dann nicht nach Wunsch der EAS. Zwar war nach 5-wöchiger Verletzungspause erstmals wieder Stammgoalie Daniel Blankenburg im Einsatz. Doch auch „Blänky“ hatte keine Chance als Geretsrieds Torjäger Ondrej Horvath sträflich frei vor ihm stand  und zum 0 : 1 abschloss (4.).
Auch der Ausgleich in Überzahl ( Milan Kopecky) in der 8. Minute brachte die Mammuts noch nicht auf Spur. Erneut kam Horvath zum Abschluß – 1 : 2 (12.). Und als dann in der 17. Minute Stefano Rizzo auf 1 : 3 stellte, sah es nicht gut aus für die “Mission Klassenerhalt“ bei den Mammuts.
Im Mittelabschnitt präsentierte sich die EAS dann aber deutlich gefestigter im Defensivverhalten, obwohl sie in diesem Abschnitt deutlich mehr Strafzeiten als die Gäste erhielt, kamen sie sogar zum Ausgleich.
Zunächst hatte Jakub Muzik in der 34. Minute auf 2 : 3 verkürzt und kurz vor der 2. Pause war es Milan Kopecky, der die Scheibe zum 3 :3 über die Linie brachte.
Im Schlussabschnitt gingen die Gäste dann mehrfach recht robust zur Sache – bei der EAS, die ja  schon im Vorfeld u. a. auf Markus Jänichen, Sebastian Sutter und Simon Fend verzichten mussten, fiel dann auch noch Fabian Magg nach einem Bandencheck verletzt aus.
In Überzahl war es dann der aufgerückte Verteidiger Tobias Turner, der die Mammuts in der 48. Minute erstmals in der Partie in Front brachte.
Als dann wenig später Sebastian Schattmaier eine Konterchance hatte, wurde er vom herauseilenden ESC- Schlussmann David Albanese spektakulär  von den Beinen geholt.
Die EAS erhielt dafür einen Penalty, den wiederum Jakub Muzik  humorlos zum 5 : 3 versenkte (51.).
In einer erneute Überzahl hämmerte Daniel Holzmann den Puck flach zum 6 : 3 in die Maschen – das war in der 52. Minute schon eine gewisse Vorentscheidung.  Den Schlusspunkt setzte die EAS dann 90 Sekunden vor Spielende, als Simon Maucher zum 7 : 3 traf.
Das Tor zum Klassenerhalt steht der EAS somit weiter offen, doch noch wird zumindest ein Sieg benötigt, denn im Verfolgerduell  hat Dorfen durch den 6 : 2 Erfolg in Buchloe gleichgezogen (27 Punkte), aber auch Buchloe ( aus dem Haßfurt-Spiel steht ja noch die Wertung aus – dann 23 Punkte) ist mit zwei ausstehenden Partien  noch gut im Rennen. Geretsried hat trotz der Niederlage bei der EAS mit 30 Punkten bereits das sichere Ufer erreicht.
Für Amberg ist trotz des 4 : 1 Erfolgs über Kempten auch die letzte theoretische Chance passe´ - an Schongau und Dorfen können die Oberpfälzer (17 Punkte) auch mit Siegen in den letzten drei Partien (inkl. der beiden Nachholpartien in Schongau und Buchloe) nicht mehr vorbei!
Für die Nachholpartie gegen Amberg in Schongau ist der Dienstag, 26.02.19 um 19:30 Uhr angesetzt. Bisher ist der Termin allerdings vom Gegner noch nicht bestätigt…
  
    
ESC Kempten
Sharks machen keine Beute - ESC Kempten verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison in Amberg mit 4:1
(BLL)  Über das Wochenende war noch nicht sicher ob das Spiel der Allgäuer in der Oberpfalz überhaupt stattfinden kann, die Wild Lions mussten am Freitag ihr Spiel in Schongau absagen nachdem sie wegen Krankheit keine neun Spieler mehr zusammen bekamen. Davon war dann am Sonntag nichts mehr zu spüren, 16 Spieler standen bereit und waren topfit. Den Sharks steckte nach der langen Saison noch das Spiel vom Freitag in den Knochen, dazu die lange Anreise. Nikolas Oppenberger fehlt weiterhin, für ihn ist die Saison auch bereits beendet, die Verletzung aus dem Heimspiel gegen Buchloe bereits im Januar zeigt sich als hartnäckig und ließ sich nicht so schnell auskurieren. Zudem meldete sich Andreas Ziegler mit Beschwerden ab und Eugen Scheffer fehlte berufsbedingt.
Wie bereits am Freitag rückte Kevin Steiner in die erste Sturmreihe, ihm gelang auch das einzige Tor der Kemptener in diesem Spiel. Amberg war über die ganzen 60 Minuten wacher und bereit, immer einen Schritt schneller und bissiger in den Zweikämpfen. Die Sharks spielten wie oft in den letzten Wochen zu umständlich und unsicher, der direkte Zug zum Tor wurde wieder einmal vermisst. Trotzdem kämpfte die Truppe von Markus Wartosch über drei Drittel und versuchte dagegenzuhalten. Der 2:0 Rückstand aus dem ersten Drittel wurde dann nach knapp 25 Minuten verkürzt aber mehr gelang leider nicht. Chancen hätten die Allgäuer genügend gehabt, zum Teil fehlte das Glück oder der starke Amberger Keeper Oliver Engmann stand im Weg. Auch in den Überzahlsituationen gelang kein weiterer Treffer so das die Wild Lions mit zwei weiteren Toren den 4:1 Endstand bereits im zweiten Drittel unter Dach und Fach brachten. Im letzten Drittel gaben die Mannen um Kapitän Gregor Stein nochmals alles , es waren ausgeglichene 20 Minuten, aber es gelang einfach kein Tor mehr.
Nun folgt nur noch das Saisonfinale am Sonntag zuhause gegen Schongau, hier wollen sich die Sharks nochmal bei ihren Fans für eine tolle Saison bedanken und diese hoffentlich mit einem Sieg ausklingen lassen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten verlieren wohl vorentscheidendes Endspiel - ESV Buchloe unterliegt zu Hause dem Bayernligisten Dorfen und braucht nun im Aufstiegskampf ein Wunder
(BLL)  Enttäuschung im Piraten-Lager! Denn der ESV Buchloe verlor am frühen Sonntagabend das wohl vorentscheidende Duell um einen Aufstiegsrang gegen den direkten Tabellennachbarn Dorfen mit 2:6 (1:2, 1:2, 0:2). Zwei Spiele vor dem Ende sind die Chancen doch noch auf den dritten Rang springen zu können drastisch gesunken, weshalb die Buchloer nun auf Schützenhilfe und ein Wunder hoffen müssen. Dem Bayernligist Dorfen ist nach dem verdienten Erfolg dagegen der Ligaverbleib fast schon sicher, denn nur bei einer Niederlage im letzten Saisonspiel zu Hause gegen Vilshofen und gleichzeitig zwei Buchloer Siegen würden die Gennachstädter noch am ESC vorbeiziehen.
Schon vor der Partie war die Ausgangslage klar, dass das Duell des Vierten Buchloe gegen den Dritten Dorfen wohl das vorentscheidende Finale um den begehrten Aufstiegsplatz sein würde. Bei einem Sieg wären die Buchloer nämlich an den Eispiraten vorbeigezogen, wohingegen die nach zuletzt zwei Niederlagen ziemlich unter Druck stehenden Oberbayern mit einem Auswärtssieg ihrem Bayernligaverbleib einen riesen Schritt entgegenkommen würden. Umso bitterer war daher der durchaus verpatzte Start der Hausherren, die schon nach 96 Sekunden nach dem 0:1 von Bastian Rosenkranz in Rückstand gerieten und keine zwei Minuten später durch einen verdeckten Schuss von Thomas Vrba im Powerplay sogar das 0:2 schlucken mussten (4.). Auch in der Folge taten sich die Buchloer gegen den cleveren Bayernligisten weiter schwer, wobei man natürlich auch erst einmal diesen rabenschwarzen Auftakt verdauen musste. So konnte man von Glück reden, dass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs. Als nach 17 Minuten dann aber Dorfens Rosenkranz wegen eines Stockchecks mit 5+Spieldauer vorzeitig zum Duschen musste, witterten die Pirates doch noch ihre Chance. Und tatsächlich rutschte dem sonst aufmerksamen ESC-Keeper Thomas Hingel 31 Sekunden vor Drittelende noch ein Schuss von Alexander Krafczyk zum 1:2 Pausenstand durch.
Nach dem psychologisch wichtigen Anschlusstreffer startete eigentlich auch der Mittelabschnitt optimal für die Freibeuter. Da die Gäste mit der ein oder anderen Undiszipliniertheit nun gleich vier Mal binnen dreieinhalb Minuten auf die Strafbank wanderten, konnte der ESV in doppelter Überzahl agieren und nutzte dies auch zum Ausgleich. Marc Weigant hatte zum 2:2 vollendet (22.). Doch ein weiterer Treffer sollte trotz restlicher Überzahl nicht mehr gelingen. Das Spiel war anschließend nicht nur auf der Anzeigentafel wieder völlig offen. Denn die Buchloer waren nun deutlich besser im Spiel als noch in den vorangegangenen 20 Minuten. Umso ärgerlicher war, dass man nach 30 Minuten durch eine eigene Unachtsamkeit, die der erfahrene und routinierte Bayernligist sofort eiskalt bestrafte, wieder in Rückstand geriet. Michal Horky war der Nutznießer, der flach am kurzen Eck zum 2:3 traf. Und abermals legten die Eispiraten durch Vrba nach, der mit seinem zweiten Treffer genau in den Winkel zum 2:4 vollendete (35.). ESV-Trainer Alexander Wedl reagierte und wechselte Torhüter Alexander Reichelmeir gegen Arion Martinaj – vermutlich auch um nochmals ein Zeichen zu setzten und sein Team wachzurütteln. Und beinahe wäre den Gastgebern wiederum direkt vor Drittelende der Anschluss gelungen, als viele Zuschauer schon den Torjubel auf den Lippen hatten. Doch der Puck war offenbar nicht hinter der Linie.
Somit mussten die Piraten mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den entscheidenden Durchgang gehen, in dem die Buchloer zwar nochmals alles versuchten, den jetzt stabil stehenden und souverän wirkenden Gegner aber nicht mehr ernsthaft in Verlegenheit bringen konnten. Denn statt einer Aufholjagd machte ein abgefälschter Schuss von Andreas Attenberger zum 2:5 im Powerplay endgültig alles klar (57.). Der Empty-Net-Treffer von Johannes Kroner zum 2:6 Endstand hatte anschließend nur noch statistischen Wert (59.).
„Das war heute unser Finale und leider haben wir es nicht gewonnen“, gratulierte der Buchloer Trainer im Anschluss fair seinem Gegenüber. „Ich kann meiner Mannschaft gar keinen großen Vorwurf machen, aber wir haben nach dem Comeback einfach zu viele Fehler gemacht.“
Für die Wedl-Truppe muss am kommenden Wochenende neben einem Ausrutscher der Konkurrenz in den beiden abschließenden Gruppenspielen zu Hause gegen Amberg und Geretsried alles zusammenpassen, wenn man das Aufstiegswunder doch noch irgendwie möglich machen möchte.
  
    
EC Pfaffenhofen
IceHogs mit elftem Sieg in Folge - Tore satt beim 8:6 gegen Fürstenfeldbruck
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen hat die Tabellenführung in der Aufstiegsrunde erfolgreich verteidigt. Am Freitag schlugen die Pfaffenhofener den EV Fürstenfeldbruck mit 8:6 (5:4; 3:1; 0:1) und feierten damit den 11. Sieg in Folge. Die rund 250 Zuschauer erlebten dabei vor allem ein sehr unterhaltsames erstes Drittel mit insgesamt neun Toren.
Für die beiden Trainer war der Auftritt ihrer Mannschaften in der Anfangsphase allerdings eher zum Haareraufen. Aber sowohl Chris Heid als auch sein Fürstenfeldbrucker Kollege Markus Pasterny nahmen es mit Humor. Als „verrückt“ bezeichnete es Chris Heid und entlockte damit Markus Pasterny ein breites Grinsen. Der hatte zuvor  herzlich zum verdienten Aufstieg gratuliert. „Ihr wart die stärkste Mannschaft, gegen die wir in der Aufstiegsrunde gespielt haben,“ machte er den IceHogs ein dickes Kompliment. Die in den bisherigen Spielen gezeigte Stärke ließen die Gastgeber im ersten Drittel aber allenfalls in der Offensive aufblitzen. Die mit stark dezimiertem Kader angereisten Gäste, die nur zwei Blöcke aufbieten konnten, bauten verständlicherweise einen dichten Abwehrriegel vor ihrem Tor auf und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Und die boten sich ihnen reichlich, weil die IceHogs in vielen Situationen einfach die nötige Konzentration vermissen ließen. Was natürlich nach dem vorzeitigen Wiederaufstieg ebenso verständlich ist. Auf jeden Fall gestatteten sie den Crusaders so viele Breakmöglichkeiten wie vorher in der gesamten Aufstiegsrunde zusammengenommen. Nachdem die Gäste die erste Anfangsoffensive der IceHogs unbeschadet überstanden hatten, führte der erste Angriff gleich zur Führung, als Andreas Kilian ECP-Goalie Patrick Weiner mit einem Schuss aus spitzem Winkel überraschte. Dann aber leistete sich Fürstenfeldbruck kurz hintereinander drei Strafzeiten und alle drei nutzten die IceHogs eiskalt aus. Innerhalb von nur 90 Sekunden machten Robert Gebhardt, Stefan Huber und Jake Fardoe aus dem Rückstand ein 3:1. Doch wer geglaubt hatte, nun würden die Hausherren davonziehen, sah sich getäuscht. Nach einem kapitalen Fehlpass lief Lennart Guttenthaler alleine auf Patrick Weiner zu und vollendete zum 3:2 (10.). Und als dann Andreas Pielmeier die erste Strafe für die Hausherren verbüßen musste, glich Philipp Steidle mit einem satten Schuss von der blauen Linie aus (13.) Doch das muntere Toreschießen im Auftaktdrittel sollte noch nicht zu Ende sein. Nur eine gute Minute nach dem Ausgleich traf Dillon Duprey zum 4:3 und auch auf das 4:4 durch Sebastian Ehemann (17.) hatte  Duprey prompt eine Antwort parat (19.).  Weit weniger turbulent verlief dann der Rest der Begegnung. Gegen die nach wie vor sich tapfer wehrenden Crusaders bauten die IceHogs den Vorsprung durch Dillon Duprey (26.); Vitali Stähle (28.) und Thomas Bauer (30.) zunächst ziemlich problemlos auf 8:4 aus und ließen es danach wieder deutlich ruhiger angehen. So gelang Lennart Guttenthaler mit einem Alleingang nach einem neuerlichen Fehlpass im Aufbau noch im zweiten Drittel der Anschluss zum 8:5 und schließlich setzte im Schlussabschnitt Andreas Kilian noch den Schlusspunkt zum 8:6.
  
    
1.CfR Pforzheim
Ersatzgeschwächte Bisons chancenlos
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten am Samstagabend bei den Eisbären Balingen eine deutliche 1:9 (0:4/0:4/1:1)-Niederlage hinnehmen.
Stark ersatzgeschwächt reisten die Bisons nach Balingen an. Damit das Spiel überhaupt stattfinden konnte, nahm Coach Ken Filbey neben Goalie Tom Bernecker, der auch zu Beginn das Tor der Bisons hütete, Dominik Sellnow und Dominik Wöhrle aus der eigen U17 mit. Die Eisbären zeigten gleich zu Beginn, wer Herr im Hause war. Etwas mehr als vier Minuten waren gespielt, als Fabian Krause seine Farben mit 1:0 in Führung schoss. Als die Unparteiischen die erste Strafe des Spiels aussprach, machte Nachwuchsgoalie Tom Bernecker für Tobias Nuffer Platz. Die Bisons versuchten in Überzahl den Ausgleich zu erzielen, doch mit Pietzka, Viller und Lorenz fielen drei wichtige Stützen vor dem Spiel kurzfristig aus. So nutzten die Eisbären die Löcher in der Defensive zu zwei Toren zum zwischenzeitlichen 3:0 (8./9.). Auch das erste Powerplay für Balingen wurde von den Eyachstädtern genutzt und Florian Zeiselmeier traf zum 4:0. (12.). Auch im zweiten Drittel waren die Eisbären spielbestimmend und nutzen zunächst ein Überzahlspiel durch David Lefelmann zum 5:0 (24.) ehe sie innerhalb von vier Minuten durch drei weitere Treffer auf 8:0 davonzogen. Als Dominik Sellnow fünf Sekunden vor der Pause und Nico Nellissen kurz nach Wiederbeginn auf der Strafbank saßen, nutzten die Balinger in Person von Marc Haudek die doppelte Überzahl zum 9:0 (42.). Balingen zog sich nun etwas zurück und ließ die Bisons kommen, doch die Durchschlagskraft fehlte den Pforzheimern zunächst. In der 48. Minute waren die Bisons in Überzahl erfolgreich und Hermann Jeckel kam zum Ehrentreffer zum 1:9. Die Bisons kämpften aufopferungsvoll weiter und kamen noch zu Einschussmöglichkeiten, doch mehr als der Treffer von Jeckel sollte nicht mehr gelingen.
Der Torschütze der Bisons nach dem Spiel: „Durch viele krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle war es sehr schwer für uns mit einer so kleinen Besetzung ein Topspiel hinzulegen. Wir haben alles gegeben, aber Balingen war dieses Mal einfach besser.“
Nach Fasching geht es für die Bisons weiter, dann erwarten sie am Sonntag, 10.03.2019 um 19:00 Uhr die Black Eagles Reutlingen zum letzten Heimspiel im Eissportzentrum Pforzheim.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras zeigen Moral und besiegen Neuwied
(RLW)  Nach einem packenden und spannenden Spiel bis zum Ende gewannen die Giftschlangen das vierte Spiel gegen den EHC Neuwied in der Play Off Serie mit 6:4 (1:0; 2:2; 3:2).
Und schon wieder hatte sich der Heimvorteil bezahlt gemacht: In der Serie steht es aktuell 2:2, wobei beide Mannschaften ihre Siege jeweils daheim feiern konnten. Jetzt kommt es am Dienstag zum endgültigen Showdown in Neuwied, denn dort wird in der Best of five Serie der Halbfinalist ermittelt.  
Die Mannschaft von Milan Vanek stand ein wenig unter Druck, da sie sich für ihre guten Leistungen gerne belohnen und das fünfte Spiel erzwingen wollen, um den Einzug ins Halbfinale klar zu machen. Den das Motto an diesem Abend war ganz klar: Siegen der Fliegen und damit die vorzeitige Sommerpause.
Die Schlangengrube war reichlich gefüllt, denn zahlreiche Kobrafans hatten sich auf den Weg gemacht, um ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Es waren sogar Fans aus anderen Fanlagern anzutreffen, um den Kobras die Daumen zu drücken.
Die Kobras starteten sehr engagiert in den ersten Spielabschnitt. Man spürte regelrecht, dass sie unbedingt den Sieg einfahren wollten. Das machte sich bemerkbar, indem sie die Gäste sehr früh störten und ihnen zunächst keinen Raum ließen. Das sogenannte „Forechecking“ hatte sich bezahlt gemacht. Und somit versuchten die Kobras, sich die Neuwieder zurecht zu legen und das gelang ihnen auch in der 13. Spielminute, als Jesse Parker die Schlangengrube zum Beben brachte. Verdiente 1:0 Führung bis dahin und gleichzeitig das erste Pausenergebnis.
Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste aus Neuwied.  In der 24. Spielminute war es Michael Jamieson, der für die Bären ausgleichen konnte. Doch die Kobras ließen sich dadurch nicht beirren und stellten in wenigen Minuten, durch einen sehenswerten Schuss von Stefan Dreyer in den rechten Winkel, auf 2:1. Lobenswert ist auch, dass die Kobras um jeden Millimeter Eis kämpften und leidenschaftlich verteidigten. Das galt besonders für die Unterzahlsituationen und ein gut aufgelegter Marvin Frenzel, der an diesem Abend hervorragend parierte. Doch nachdem die Giftschlangen eine Unterzahlsituation überstanden hatten, kassierten sie kurz danach den bitteren Ausgleich zum 2:2 durch Robin Schütz. Doch das schockte die Kobras nicht im Geringsten und 20 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer, brachte Henrik Müller seine Schlangen wieder mit 3:2 in Front. Die Kobras sind weiterhin fokussiert und ein Sieg ist fest eingeplant. Somit ging es dann auch in die letzte Pause.
Das letzte Drittel versprach noch einmal spannend zu werden. Doch die Kobras spielten weiterhin mutig nach vorne und versteckten sich keineswegs. In der 43. Minute war es dann soweit. Phillip Heffler stellte auf 4:2 und zum ersten Mal einen Zwei Tore Abstand.
Doch die Freude währte nur kurz und die Bären kamen in der 51. Spielminute zum Anschluss durch Frederic Hellmann. In dieser Phase setzten die Gäste die Kobras enorm unter Druck, doch der Abwehrriegel hielt stand und Marvin Frenzel glänzte mit seinen Paraden und hielt seine Mannschaft im Spiel. Die Neuwieder wollten unbedingt den Ausgleich erzwingen. Die Giftschlangen warteten geduldig auf Kontermöglichkeiten und belohnten sich dann auch schließlich. Phillip Heffler mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und zugleich die 5:3 Führung. Wer denkt, dass das Spiel schon gewonnen war, täuschte sich. Eine Unterzahlsituation der Kobras wurde eiskalt von den Gästen ausgenutzt und sie kamen noch mal mit 5:4 heran. Torschütze war Stephan Fröhlich. Aber die Kobras konnten im späteren Spielverlauf von einer Überzahlsituation profitieren. Joey Menzel setzte den Schlusspunkt und netzte zum 6:4 Endstand ein.
Die Freude und Erleichterung auf den Rängen und bei den Verantwortlichen war deutlich zu spüren. Die Jungs ließen sich auf dem Eis gebührend feiern.
„Wir haben in den letzten Wochen gesagt, dass wir auf einem guten Level sind, um Neuwied zu schlagen. Wir haben viermal in der Saison verloren, aber wenn wir in der Serie dreimal gewinnen, sind wir weiter. Wir fahren am Dienstag mit breiter Brust nach Neuwied und wollen an der Leistung von vergangenem Freitag anknüpfen“, sagte ein zuversichtlicher Milan Vanek im Trainertalk nach dem Spiel.
  
    
EHC Neuwied Bären
4:6-Niederlage: Showdown am Dienstag
(RLW)  Und wieder hat sich der Heimvorteil ausgewirkt: Auch die vierte Begegnung in der Viertelfinalserie zwischen dem EHC „Die Bären" 2016 und den Dinslakener Kobras ging an den Gastgeber. Mit 4:6 unterlagen die Neuwieder am Sonntagabend in der Schlangengrube und müssen nun am Dienstag ab 21 Uhr im Icehouse Farbe bekennen. Das fünfte und entscheidende Spiel schafft Klarheit darüber, ob sich der EHC in die Sommerpause verabschiedet oder ins Halbfinale gegen den Herforder EV einzieht.
Es gibt diese Phasen, in denen scheint sich alles gegen einen zu verschwören: Mit Tobias Etzel und Sven Schlicht fehlen den Bären in den Play-offs zwei Spieler, die durch ihre körperliche Präsenz genau in dieser  Saisonphase Akzente setzen können, dann fällt in Person von Deion Müller ein weiterer Spieler aus dieser Kategorie aus, sodass nur noch sieben gelernte Stürmer mit Regionalliga-Erfahrung zur Verfügung stehen. Und denen fehlte am Sonntagabend wie schon in den Begegnungen zuvor immer wieder das Schussglück. „Unsere Abschlüsse werden entweder noch irgendwie von der Linie gewischt oder fliegen zwei Zentimeter am Pfosten vorbei, während bei Dinslaken die Dinger auf eine Art und Weise reingehen, wie du dir die Gegentore auch nicht alle Tage fängst", schüttelte EHC-Teammanager Carsten Billigmann fassungslos den Kopf. „Aber das ist nur ein Grund dafür, dass wir ins fünfte Spiel müssen. Wir haben unsere Tugenden zu wenig abgerufen, nicht genug auf den Körper gespielt. Gegen eine Mannschaft, die unbedingt will, kannst du dich nicht nur auf dein Talent verlassen. Das geht nach hinten los. Wir müssen am Dienstag von der ersten Minute an bereit sein."
An der Moral der Mannschaft hapert es nicht. Das zeigte auch diese Partie wieder. Zweimal egalisierten den Bären einen Rückstand, zwei weitere Male schafften sie den Anschluss, aber dann ging die Zeit aus und Joey-Max Menzels Tor zum 6:4 bedeutete, dass die Neuwieder die für Dienstagabend anberaumte Eiszeit endgültig für das bislang wichtigste Spiel in dieser Saison festmachen mussten.
Um dem kleinen Aufgebot entgegenzuwirken zog Billigmann, gemeinsam mit Co-Trainer Andreas Halfmann und Holger Pöritzsch hinter der Bande, die etatmäßigen Verteidiger Christian Neumann und Dennis Schlicht in den Sturm, um zumindest phasenweise eine dritte Angriffsreihe stellen und für Entlastung sorgen zu können. Die Gäste machten ihre Sache im ersten Abschnitt auch ordentlich, kassierten in der 13. Minute aber den ersten Rückstand durch Jesse Parker (13.). Den egalisierte genauso wie in Spiel drei am Freitag Michael Jamieson (24.) und auch auf Stefan Dreyers 2:1 (28.) fand der EHC durch Robin Schütz die passende Antwort (32.). Doch wie gewonnen, so zerronnen. Nur 20 Sekunden nach dem Ausgleich traf Henrik Müller zum 3:2. Philipp Heffler sollte sich im Schlussabschnitt zum Dinslakener Matchwinner entwickeln. Der Kobras-Kapitän markierte die Tore zum 4:2 (43.) und 5:3 (56.). Da kamen die Deichstädter nicht mehr heran. Frederic Hellmann (51.) und Stephan Fröhlich (57.) brachten die Gäste noch einmal ins Spiel, aber Joey-Max Menzels Schlussgong (59.) verlängerte die Serie auf die maximale Distanz.
  
    
ELV Niesky
Punktloses Wochenende für Tornados
(RLO)  Am Freitag, den 22.02.2019 waren die Tornados zu Gast bei FASS Berlin. Trainer Jens Schwabe war mit nur 10 Spielern und 2 Torhütern nach Berlin fahren. Doch die Nieskyer schlugen sich wacker. Das erste Drittel war ziemlich ausgeglichen. Erst in der 27.Minute gingen die Gastgeber mit gleich zwei Toren innerhalb von 40 Sekunden in Führung. Doch die Cracks des ELV Niesky erkämpften sich immer wieder Chancen. In der 35. Minute gelang Lucas Wehlam in Überzahl nach Vorlage von Philipp Rädecker und Tom Domula der Anschlusstreffer. In der 43. Minute glichen die Tornados durch ein Tor von Philip Riedel nach Zuspiel von Sven Becher aus. Die Partie war wieder offen. 11 Minute vor dem Abpfiff nutzen die FÄSSer ein doppeltes Überzahlspiel und gingen erneut in Führung. Die letzten 6 Minuten spielten die Nieskyer sogar in Überzahl. Doch der ersehnte Ausgleichstreffer wollte einfach nicht mehr gelingen. Das Glück war ihnen an diesem Abend einfach nicht hold. So endete das Spiel mit einem Endstand von 3:2 (0:0; 2:1; 1:1).
Nur 23 Stunden empfingen die Tornados im heimischen Eisstadion die Jadeshaie des ECW Sande. Die herbe Niederlage von 10:1 vom letzten Wochenende lag den Cracks von Trainer Jens Schwabe noch schwer im Magen. An diesem Sonnabend konnten die Gastgeber zumindest im 1.Drittel gut mithalten. Es fiel jedoch noch kein Tor. In der 24. Minute gingen die Jadehaie das erste Mal in Führung. Kurz darauf musste Torfrau Ivonne Schröder verletzt vom Eis und in den Kasten der Nieskyer ging Lars Morawitz. Tom Domula gelang in der 28. Minute nach Zuspiel von Sebastian Greulich und Sven Becher sogar der Ausgleich. Allerdings übernahmen die Gäste aus Sande in der 30. Minute wieder die Führung und gaben diese auch nicht mehr her. Nur durch einen Penalty, geschossen von David Frömter in der 51 Minute, kamen die Nieskyer an diesem Abend noch zu einem weiteren Tor. Ansonsten hatten sie kaum Chancen und konnten den relativ aggressiv spielenden Gästen wenig entgegensetzen. Auch die Schiedsrichterleistung in dieser Partie war mehr als fragwürdig. Am Ende hieß es 2:8 (0:0; 1:3; 1:5) und erneut nahmen die Cracks des ECW Sande 3 Punkte mit nach Hause.
  

     
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Montag 25.Februar 2019
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