Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
www.icehockeypage.de
(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Die Rubrik Linksammlung wurde komplett überarbeitet und aktualisiert. Ausserdem laufen auch bei uns bereits jetzt die Vorbereitungen für die Saison 19/20. Die neuen Kaderlisten werden vorraussichtlich im April nach Beendigung der aktuellen Spielzeit veröffentlicht werden.
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jason Akeson, der letztes Jahr aus Schweden in die Rheinmetropole wechselte, hat dem Vernehmen nach einen neuen Vertrag für zwei Jahre bei den Haien unterzeichnet
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Nach Stürmer Carsten Gosdeck, der die Schlittschuhe an den Nagel gehängt hat, ist Torhüter Patrik Ceverny, den es in die DEL zieht, der zweite Abgang bei den Wohnbau Moskitos
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Offenbar zeigen die Rheinländer Interesse an der Verpflichtung des ehemaligen Nationalstürmers Kai Hospelt, der derzeit noch in Diensten der Kölner Haien ist
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Mit Stürmer Jon Matsumoto steht der nächste Abgang der Sauerländer fest, während wohl Verteidiger Daine Todd auch in der nächsten Saison für die Roosters auflaufen wird
 
EJ Kassel
(HL)  Die Kassel 89ers sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Hessenliga zu verdrängen und haben dadurch vorzeitig die Meisterschaft gewonnen

EC Kassel Huskies
(DEL2)  Kurz nach dem Ausscheiden aus den DEL2-Play-Offs steht bei den Nordhessen auch schon die erste Personalie fest. Der deutsch-kanadische Stürmer Jens Meilleiur hat seinen Abschied verkündet und wird in seine Heimat zurückkehren und die Schlittschuhe mit nur 26 Jahrenn an den Nagel hängen um im elterlichen Betrieb zu arbeiten
    
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 2.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nord.



    
Düsseldorfer EG
DEG unterliegt Krefeld 1:2 – Eine Niederlage, die weh tut
(DEL)  Den negativen Derby-Frust vom Dienstag gegen Köln wollte die Düsseldorfer EG in positive Derby-Lust gegen den anderen rheinischen Rivalen, die Krefeld Pinguine, verwandeln. Doch leider geriet das letzte Heimspiel der Vorrunde erneut zu einem frustrierenden Erlebnis. Die DEG tat sich über 60 Minuten schwer und biss sich vor allem in Überzahl die Zähne an den Pinguinen aus. Die schlugen im ersten Drittel zwei Mal zu, der DEG gelangt nicht mehr als der Anschlusstreffer von Alex Barta zum 1:2 (0:2; 1:0; 0:0)-Endstand. 
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers ohne Punkte zurück aus Bietigheim
(DEL2)  Mit zehnminütiger Verspätung, in welcher die Teams wartend an den blauen Linien herumstehen mussten – da die Steelers einen verdienten Spieler verabschiedeten – ging die Partie in Bietigheim erst kurz vor 19.45 Uhr los.
Nach drei gespielten Minuten zeigten die Unparteiischen eine Strafe gegen die Tigers an, welche die Steelers nutzten um einen sechsten Feldspieler aufs Eis zu schicken. Beinahe eine komplette Minute schnürten die Gastgeber ihren Gegner ein und trafen schließlich mit einem verdeckten Schuss – nachdem Sekunden vorher Jaeger einen starken Save gegen Cabana zeigte – zur Führung ins Tor der Tigers. In der Folge zogen die Steelers ihr Spiel auf und kreierten Chance um Chance, ohne jedoch noch einmal an Jaeger vorbei zu kommen. Einen kurzen „Aufreger“ erlebten die Zuschauer – jedenfalls, die die es mit Bayreuth hielten - nach 17 Minuten, als Lorraine am Boden knieend einen Check gegen den Nacken hinnehmen musste, ohne dass ein Pfiff der Schiedsrichter ertönte. Die in diesem Abschnitt mit deutlichem Überwegwicht spielenden Steelers nahmen die knappe Führung verdient mit in die Kabine.
Zum Mittelabschnitt hatten die Tigers einen Mann mehr auf der Eisfläche, da Hauner wegen einer Strafe aus dem ersten Spielabschnitt die Strafbank drückte. Doch es bedurfte einer weiteren Strafe, bis die Tigers etwas Zählbares auf die Anzeigentafel brachten. Prommersberger saß – Busch setzte den im Slot lauernden Heider ein, der den Ausgleich markierte. Järveläinen, Mayr mit einem Lauf ums Tor, Kunz nach einem starken Pass von Bartosch oder Gams aus spitzem Winkel hatten beste Gelegenheiten die Führung zu erzielen. Kurz vor Ende des Abschnitts dann der Doppelschlag - innerhalb von 44 Sekunden - durch Prommersberger und Hauner, der das Spiel und die vorangegangen Minuten auf den Kopf stellten und die Gastgeber mit einer 2-Tore-Führung in die Pause gehen ließ.
Erneuter Doppelpack besiegelt das Schicksal nie aufgebender und kämpfender Tigers
Mit einer starken Einzelaktion, bei der Hauner mehrere Tigers-Akteure stehen ließ, kamen die Steelers aus der Pause und markierten schnell den nächsten Treffer. Doch die Tigers besannen sich auf ihre Stärken und nahmen den Kampf an. Lohn der Arbeit war der Treffer durch Rajala, der einen Pass von hinter dem Tor des wiedergenesenen Heatley verwerten konnte. Beim nur wenige Minuten später erzielten Anschlusstreffer durch Karlsson half Goalie Martinovic mit, der einen eher harmlosen Schuss von der blauen Linie des Tigers-Verteidigers passieren ließ. Die dann vernachlässigte - weil stetig anrennende Tigers den Ausgleich erzwingen wollten – Abwehrarbeit gab den Steelers die Möglichkeit, den nächsten Doppelpack zu schnüren. Zunächst traf Hauner, der erneut Slalom fuhr, und mit dem Treffer sich einen Hattrick gutschreiben lassen konnte, und nur 29 Sekunden später verwertete Preibisch einen sehenswerten Pass von McKnight zum Endstand und am Ende auch verdienten Sieg der Steelers.
Nachdem die direkten Konkurrenten, mit Dresden und Crimmitschau, jeweils ihre Auswärtspartien – mit dem gleichen Ergebnis von 3:4 – gewinnen konnten, stehen die Tigers am Sonntag vor einem echten Krimi. Gegen Bad Nauheim, die am heutigen Abend in eigener Halle verloren haben, muss nach Möglichkeit voll gepunktet werden, um bei Punktverlusten eben dieser Teams, noch die Pre-Playoffs erreichen zu können.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten gewinnen gegen Lausitzer Füchse - 3 wichtige Punkte lassen Hoffnung auf Pre-Playoffs weiter leben
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben sich im Kampf um die Pre-Playoffs eindrucksvoll zurückgemeldet! Die Westsachen gewannen nach einem Kraftakt mit 4:3 im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse. Nach einem perfekten Start mit zwei schnellen Treffern gerieten die Schützlinge von Danny Naud zwischenzeitlich mit 2:3 in Rückstand. Kurz vor dem Ende sicherten sich die Eispiraten die wichtigen drei Punkte mit zwei weiteren Treffern.
Personal: Danny Naud und Boris Rousson konnten im Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse auf das gleiche Aufgebot zählen, wie schon am vergangenen Sonntag. Lediglich Patrick Klöpper (Kieferbruch) und Carl Hudson (Unterkörperverletzung) fielen für das Gastspiel in Weißwasser aus. Im Tor startete Brett Kilar.
Die Eispiraten erwischten einen perfekten Start in die Partie. Nach etwas mehr als einer Minute konnten die Westsachsen erstmals jubeln! Rob Flick traf nach 69 Sekunden mit seinem Beinschuss zum 1:0 (2.). Und der Kanadier reihte sich nur 26 Sekunden später erneut in die Torschützenliste ein. Pat McNally zog von der blauen Linie ab, Flick fälschte dann unhaltbar für Maximilian Franzreb ab – 2:0, ebenfalls in der zweiten Spielminute. Auch in der Folge hatten die Westsachsen die Kontrolle über das Spiel, konnten gute Torchancen für sich verbuchen, jedoch keinen weiteren Treffer erzielen.
Die Lausitzer Füchse drehten im zweiten Drittel dagegen auf und ließen ihre ganze Qualität aufblitzen. Nach 25 Minuten konnte Vincent Hessler bei doppelter Überzahl auf 1:2 verkürzen. Die Ostsachsen waren nun am Drücker und die Eispiraten hatten Probleme, sich aus Druckphasen der Lausitzer zu befreien. Denen gelang in der 34. Minute dann der Ausgleich. Feodor Boiarchinov überwand Brett Kilar zum zweiten Mal. Die Füchse konnten sogar noch einen draufsetzen. Eine Sekunde vor dem Ende des zweiten Drittels war es Fabian Dietz, der Kilar auf dem falschen Fuß erwischte und mit seinem Schuss in die kurze Ecke auf 2:3 stellte (40.).
Im dritten Durchgang waren die Eispiraten bemüht, das Spiel schnell auszugleichen. Die Füchse standen defensiv aber gut und ließen zunächst nur wenige hochkarätige Torchancen zu. Doch die Westsachsen wurden zum Ende des Spiels immer gefährlicher, auch weil sie nun mehrmals in Überzahl agierten. Nachdem Dominic Walsh gleich zwei Großchancen ausließen, war es erneut Rob Flick, der für die Crimmitschauer treffen konnte. Er bugsierte einen Querpass von Julian Talbot über die Torlinie und konnte eine Minute vor dem Schluss auf 3:3 stellen (59.). Die Pleißestädter hatten aber noch nicht genug! Julian Talbot konnte nur 30 Sekunden später das 4:3 erzielen und zur großen Freude der Eispiraten-Fans die ganz wichtigen drei Punkte eintüten.
  
    
Deggendorfer SC
Wieder hauchdünn! DSC scheitert im Krimi gegen den Tabellenführer
(DEL2)  Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend erneut eine knappe  
Niederlage hinnehmen. Gegen den Tabellenführer aus Frankfurt verlor  
der DSC auswärts vor 4745 Zuschauern mit 5:4 und zeigte trotz der  
Niederlage eine Leistung, auf die man so kurz vor den Playdowns  
aufbauen kann.
Der aktuelle Tabellenführer der DEL2 erwischte den besseren Start in  
die Partie. Die Löwen konnten sich mehrere Male im Deggendorfer  
Drittel festsetzen und brachten das Tor von Cody Brenner, der an  
diesem Abend für den immer noch angeschlagenen Jason Bacashihua das  
Tor hütete, mehrmals in Gefahr. Trotz einiger guter  
Einschussmöglichkeiten ließ sich der Deggendorfer Keeper jedoch nicht  
bezwingen. Im weiteren Drittelverlauf zeigte sich immer wieder ein  
ähnliches Bild. Die Frankfurter drückten auf den Führungstreffer,  
scheiterten aber fortwährend an Brenner im DSC-Gehäuse. Als die  
Deggendorfer in der 18. Spielminute einen schnellen Konter fuhren,  
stand es wie aus dem Nichts heraus 0:1. Dani Bindels traf mit einem  
perfekt platzierten Handgelenkschuss zur DSC-Führung. Bei diesem  
Spielstand blieb es nach 20 gespielten Minuten.
So unspektakulär das erste Drittel war, desto mehr nahm die Partie im  
zweiten Abschnitt an Fahrt auf. Zunächst glich Kevin Maginot in der  
23. Spielminute bei einem Tempogegenstoß zum 1:1 aus. Zwar erhöhten  
die Löwen in den Folgeminuten erneut den Druck, doch den nächsten  
Treffer sollten wieder die Deggendorfer erzielen. Christoph Gawlik  
spielte den Puck in der 31. Minute so an den Schlittschuh eines  
Gegenspielers, dass dieser von dort ins Tor der Löwen sprang. Doch die  
Antwort der Hessen ließ nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute  
später erzielte Daniel Spang mit einem harten Schuss unter die Latte  
das 2:2. 80 Sekunden später war es erneut der DSC, der in Führung  
ging. René Röthke ließ dem Frankfurter Keeper Ilya Andryukhov bei  
einem Zwei-gegen-Eins-Konter keine Chance und stellte den alten  
Abstand wieder her. Damit nicht genug. Nun waren wieder die Hausherren  
an der Reihe, die mit einem Doppelschlag in der 35. Minute erstmals in  
Führung gehen konnten. Matthew Pistilli und Mathieu Tousignant zeigten  
sich für die beiden Treffer verantwortlich. Daraufhin hatte die  
Torflut ein Ende und mit einem 4:3 für die Löwen ging es in die zweite  
Pause.
Das Schlussdrittel begann mit einem Paukenschlag aus Deggendorfer  
Sicht. Aaron Reinig brachte den Puck in der 43. Minute von der blauen  
Linie Richtung Tor und der Puck fand den Weg ins Tor der Frankfurter.  
Der erneute Ausgleich hauchte dem DSC ordentlich Leben ein und die  
Deggendorfer konnten sich einige gute Möglichkeiten erspielen. Der  
nächste Treffer war hingegen wieder den Hausherren vorbehalten.  
Mathieu Tousignant brachte den Puck mit der Rückhand von der Bande  
Richtung Tor. Milos Vavrusa wollte den Puck mit seinem Handschuh  
abfangen, fälschte ihn dabei allerdings so unglücklich ab, dass dieser  
ins Deggendorfer Tor trudelte. Trotz zahlreicher Gelegenheiten,  
darunter mehrere Minuten Powerplay, gelang es dem DSC nicht mehr,  
Frankfurts Keeper Andryukhov noch einmal zu überwinden, sodass das  
unglückliche Eigentor letztlich spielentscheidend zu Gunsten der  
Hessen war.
Damit steht auch fest, dass der Deggendorfer SC den letzten Platz  
nicht mehr verlassen wird, da der EHC Freiburg aktuell drei Punkte vor  
dem DSC liegt und auch die bessere Tordifferenz hat. Dennoch will die  
Mannschaft von Trainer Kim Collins am Sonntag gegen die Heilbronner  
noch einmal einen guten Auftritt hinlegen, um sich für die Playdowns  
so gut wie möglich vorzubereiten. Spielbeginn gegen die Heilbronner  
Falken ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen in der Verlängerung   
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Heilbronner Falken nach Verlängerung mit 4:3 (2:3; 1:0; 0:0; 1:0) gewonnen. Vor 1956 Zuschauern brachte Alex Lambacher den Gastgeber in der dritten Minute im Powerplay in Führung. Stefan Della Rovere markierte für Dresden wenig später den Ausgleich (5.), doch Richard Gelke nutzte erneut eine Powerplay-Situation, für Heilbronn (9.). Roope Ranta (11.) baute die Führung für den Gastgeber aus. Aber die Eislöwen antworteten durch Timo Walthers Treffer (12.). Im zweiten Abschnitt gelang Thomas Pielmeier im Powerplay der Ausgleich (29.). In der Verlängerung entschied Jordan Knackstedt mit seinem Treffer die Partie zugunsten der Eislöwen.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Wir haben im Laufe der Woche viel miteinander gesprochen – und das Team hat am Ende das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Zum Beginn des Spiels gab es gleich einige Tore gegen uns, aber wir haben immer wieder einen Weg zurück ins Spiel gefunden. Ich bin zufrieden, wie willensstark die Jungs heute aufgetreten sind. Im Team herrscht eine sehr gute Stimmung. Man konnte es die ganze Woche über und besonders auch heute in den Drittelpausen spüren. Für die Zuschauer war es ein unterhaltsames Spiel.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen amSonntag, 03. März um 18.30 Uhr gegen die Tölzer Löwen.  
  
    
Löwen Frankfurt
Tag der Entscheidung - Letzter Spieltag vor den Playoffs
(DEL2)  Am Sonntag, den 3. März findet in der DEL2 der letzte Spieltag der regulären Saison 2018/2019 statt und die Löwen Frankfurt sind zu Gast im sächsischen Crimmitschau. Wie in fast jedem Spiel dieses 52. Spieltags geht es auch im Duell der Eispiraten gegen die Löwen um eine Menge. Während die Frankfurter im Fernduell mit Bietigheim und Ravensburg um Platz 1 kämpfen, wollen die Eispiraten den 10. Platz verteidigen und sich noch für die Pre-Playoffs qualifizieren. Spielbeginn im Kunsteisstadion im Sahnpark ist um 18:30 Uhr.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Das Spiel wird zudem auf SpradeTV übertragen.
Die Löwen starten ein Fernduell um die Tabellenspitze. Mit den Ravensburg Towerstars (93 Punkte / +47 Tordifferenz), den Bietigheim Steelers (93 Punkte / +49 Tordifferenz) und den Löwen (95 Punkte / +57 Tordifferenz) haben noch drei Mannschaften eine realistische Chance auf den Titel des Hauptrundenmeisters. Zwar könnten auch die Lausitzer Füchse (92 Punkte) noch aufholen, doch ihre um 37 Treffer schlechtere Tordifferenz als die der Löwen macht einen Angriff auf die Spitze nur theoretisch möglich.
Die Löwen haben dabei natürlich die besten Chancen und können aus eigener Kraft den 1. Platz sichern. Bereits am Freitagabend konnten sie immerhin das Heimrecht fürs Viertelfinale (1. Heimspiel am 15.03.) festzurren.
Topscorer der Löwen ist weiterhin Adam Mitchell mit 69 Punkten, die sich in 23 Tore und 46 Assists aufteilen. Zweitbester Löwenscorer ist trotz seiner Verletzung Eddie Lewandowski mit 16 Toren und 40 Assists (56 Punkte). Dank ihrer Treffer gegen Deggendorf am Freitag stehen Mathieu Tousignant und Matt Pistilli nun bei jeweils 21 Toren.
Für die Eispiraten ist von Platz 8 bis Platz 11 noch alles möglich und deshalb will man auch aus eigener Kraft die Pre-Playoffs erreichen. Am Freitag gab man bei den Lausitzer Füchsen eine schnelle 2:0-Führung aus der Hand, ehe ein Doppelschlag in der 58. Minute die Wende und drei wichtige Punkte brachte.
Den Goldhelm der Sachsen trägt Rob Flick, den er sich mit 59 Scorerpunkten hart erarbeitet hat. Der Kanadier hat bisher 33 Tore geschossen – drei davon am Freitag. Die meisten Vorlagen hat allerdings Patrick Pohl (39).
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker mit 3:0 Auswärtserfolg in Bad Nauheim
(DEL2)  Die Joker übernahmen zu Beginn schnell die Kontrolle über das Spiel und setzten die Hausherren mit ihrem guten und aggressiven Forechecking stark unter Druck. Die erste richtig gefährliche Aktion des Spieles gehörte nach gut neun Minuten Alexander Thiel. Der Kaufbeurer Stürmer nagelte die Scheibe mit einem Handgelenkschuss an die Latte des Nauheimer Gehäuses. Direkt im Anschluss hatten die Joker in einem Powerplay mehrere gute Torschüsse. Felix Bick im Kasten der Hessen parierte diese aber gekonnt. Stefan Vajs musste nach elf Minuten das erste Mal richtig zu packen. Nach einer schönen Kombination kam Denis Shevyrin frei zum Schuss, aber sein Versuch landete in der Fanghand des Kaufbeurer Torhüters. Danach kamen auch die Nauheimer besser in die Partie. Die beste Chance hatten die Kurstädter kurz vor der Pause, als Marcel Kahle in Unterzahl konterte, aber an Stefan Vajs im Kasten der Joker scheiterte. 
Das zweite Drittel war dann geprägt von vielen Strafminuten. Eine der wenigen Phasen wo fünf gegen fünf Eishockey gespielt wurde, nutzte Jere Laaksonen mit einem Schuss durch die Beine von Felix Bick zum 0:1 Führungstreffer für die Joker in der 28. Spielminute. Aufgrund der vielen Strafen und gab es auch einige Vier gegen Vier Situationen auf dem Eis. Negatives Highlight der vielen Nickligkeiten war dann ein Bandencheck von Dustin Sylvester gegen Branden Gracel. Der Folgerichtig mit einer fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe geahndet wurde. Branden Gracel konnte, nachdem eine Blutung im Gesicht gestoppt wurde, aber wieder am Spiel teilnehmen. Da die Bad Nauheimer Spielerbank lautstark protestierte verhängten die Schiedsrichter noch eine weitere Strafe gegen die Hessen. Die Joker nutzten die Überzahlsituation dann in der 40. Minute durch Daniel Oppolzer zum 0:2. Direkt nach dem Anspiel im Mitteldrittel fingen sich die Kurstädter eine weitere Strafe ein und somit konnten die Joker mit einem fünf gegen drei Powerplay in den Schlussabschnitt starten. 
Dieses nutzten die Wertachstädter dann auch in Person von Steven Billich für ihren dritten Treffer. Direkt aus dem Gewühl heraus überwand Billich dabei den machtlosen Felix Bick im Kasten der Nauheimer. Gespielt waren 42 Minuten. Da sich das Spiel auch wieder etwas beruhigt hatte, spielten die Joker aus einer gesicherten Defensive und lauerten auf Konter. Die beste Chance vergab Branden Gracel, der bei einem drei auf eins Konter sehr gut von Joey Lewis bedient wurde, aber mit seiner Direktabnahme an Felix Bick scheiterte. Der EC Bad Nauheim kam noch in den Genuss zweier Powerplays, welche aber von den Rotgelben sehr gut verteidigt wurden, oder Stefan Vajs war zur Stelle. Schlussendlich war der Sieg der Kaufbeurer nach dem 0:3 nie wirklich in Gefahr und die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann sicherte sich verdient drei Punkte. Durch den Sieg bei den Hessen hat der ESVK sogar noch theoretische Chancen auf Tabellenplatz vier in der Abschlusstabelle. Die Entscheidung darüber fällt dann am Sonntag um 17:30 Uhr, wenn die Ravensburg Towerstars in der erdgas schwaben arena zum Hauptrundenfinale gastieren. Mit einem Sieg gegen die Oberschwaben kann sich der ESVK aus eigener Hand auf jeden Fall den fünften Platz sichern. Bei einer gleichzeitigen Niederlage der Lausitzer Füchse, würden die Joker sogar noch den vierten Platz belegen. 
  
    
Tölzer Löwen
Fingerzeig
(DEL2)  So lässt es sich mit einem guten Gefühl in die Playdowns gehen: Im letzten Hauptrunden-Heimspiel wurde mit dem EHC Freiburg der wahrscheinlichste Erstrunden-Gegner deutlich geschlagen. 7:3 (3:0, 1:3, 3:0) hieß es am Ende zugunsten der Buam, die die Breisgauer gerade im Anfangsdrittel nahezu überrollten. "Das war eine harte Lektion", stellte Jan Melichar nach der Partie fest. Klare Worte des Freiburger Trainers, der besonders mit den ersten 20 Minuten seines Teams nicht zufrieden sein konnte. Nur sieben Schüsse brachte der EHC aufs Tor von Ben Meisner - trotz vier Überzahl-Möglichkeiten. Die Freiburger Schwäche wurde auf der anderen Seite von spiel- und einsatzfreudigen Tölzern entgegnet. "Im ersten Drittel haben wir sehr gut gespielt", freute sich Scott Beattie. Die Isarwinkler blockten viele Schüsse, waren über die komplette Dauer handlungsschneller. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Maximilian Hörmann zum 1:0 einschoss. Allgemein war die vierte Löwen-Reihe im ersten Drittel enorm stark. "Es freut mich für Edfelder, Hörmann und Tosto. Sie haben ein gutes Spiel gemacht", so Beattie weiter. Nach Andreas Paulis Überzahl-Treffer und Tyler Grons Unterzahl-Tor war das Selbstvertrauen auf Löwenseite groß. Besonders der dritte Treffer, vorbereitet durch einen Traumpass von Kevin Wehrs und vollendet durch den eiskalten Gron, wirkte wie ein Stich ins Freiburger Herz. Jan Melichar sah sich gezwungen zu reagieren, nahm eine lautstarke Auszeit. Auch in der Kabine sei es in der ersten Pause nicht leise gewesen, wie der EHC-Coach verriet - und die Worte zeigten Wirkung. Im zweiten Drittel drehten sich die Rollen der Teams etwas. Freiburg wurde besser, brachte sich auch durch einige Nickligkeiten selbst ins Spiel. Marc Wittfoths Anschlusstreffer in Überzahl wurde noch durch Andreas Paulis Energieleistung egalisiert. Doch Freiburg wirkte nun wacher und nutzte die Tölzer Selbstsicherheit zu zwei weiteren Treffern. Antti Kauppila und Marvin Neher schossen gegen Andreas Mechel ein. Der Löwen Back-Up kam Mitte des zweiten Drittels für Ben Meisner ins Tor. Meisner hatte nach einem Kampf um den Puck Probleme an der Schulter, eine schwerwiegende Verletzung liegt nach ersten Eindrücken allerdings nicht vor. Die Partie war neben den schönen, sportlichen Szenen auch von einigen Scharmützeln geprägt. Immer wieder bekamen sich die beiden Teams in die Haare. Der Trash Talk zwischen den Bänken steigerte sich inflationär. Auch, weil mit Niko Linsenmaier und Sergej Stas zwei Freiburger Spieler mit fiesen Checks Verletzungen ihrer Gegenspieler in Kauf nahmen. Doch die vielen Strafzeiten waren es auch, die dem EHC das Genick brachen. Zu offensivstark kommen die Löwen in den letzten Wochen daher, um Undiszipliniertheiten nicht auszunutzen. Jordan Hickmott traf zu seinem ersten Löwentor in doppelter Überzahl, Tyler Gron legte wenig später mit einem Mann mehr auf dem Eis nach. Zwei Tore durch Spieler, die erst seit wenigen Wochen in Schwarz-Gelb unterwegs sind, allerdings bereits gezeigt haben, von welchem Top-Format sie sind. Auch Lubor Dibelka durfte sich eineinhalb Minuten vor Schluss noch in die Torschützenliste eintragen und traf zum 7:3-Endstand. Mit der Ausnahme des etwas zu selbstsicheren Mitteldrittels muss man aus Löwensicht mit dem Spiel zufrieden sein. Platz zwölf ist sicher, das Heimrecht für die ersten Playdown-Runde steht fest. Gegner werden entweder Freiburg oder Deggendorf sein. Am Sonntag geht's allerdings erst noch nach Dresden, zum letzten Hauptrundenspiel. "Wir freuen uns auf die Playdowns", so Scott Beattie abschließend.
  
    
EV Lindau Islanders
Tobias Fuchs ist EVL Rekordspieler - Die Nummer 63 der EV Lindau Islanders ist Rekordspieler der „Neuzeit“
(OLS)  Tobias Fuchs lief beim Heimspiel am vergangenen Freitag gegen Peiting, zum 400. Spiel für die EV Lindau Islanders auf. Nicht, dass diese Zahl an sich schon sehr beeindruckend wäre, übernimmt er mit diesem Spiel auch den Platz des EVL Rekordspielers der Neuzeit ab der Jahrtausendwende. Einen Bernd Wucher mit über 800 Spielen von (1976 bis 2003) im EVL Trikot, wird er wahrscheinlich nicht mehr einholen. Allerdings konnten solche Statistiken früher ohne Internet nicht so exakt erfasst werden wie heute. Als EVL Spieler mit den meisten Einsatzzeiten der letzten 15 Jahre, wird er jedoch seinen ehemaligen Teamkollegen und jetzigen sportlichen Leiter der Islanders, Sascha Paul, ablösen. „Ich habe mit Tobias schon im Ravensburger Nachwuchs zusammengespielt und bin unheimlich dankbar für die schöne Zeit zusammen mit Fuchsi im Islanders Trikot“, so Sascha Paul über seinen Nachfolger als Rekordspieler des EVLs. „Er ist das Paradebeispiel für alle Sportler die Vollzeit arbeiten und mit eiserner Disziplin und viel Spaß an der Sache dem Sport nachgehen. Unvergessen wird immer das Gefühl sein, als er uns kurz vor Schluss in Höchstadt zur Bayerischen Meisterschaft geschossen hat.“
Der gebürtige Ravensburger Tobias Fuchs kam in der Saison 2009/2010 vom EV Ravensburg, bei dem er auch das Eishockey spielen lernte, zu den EV Lindau Islanders und erlebte so einige Höhepunkte in der Lindauer Vereinsgeschichte und sorgte auch persönlich für den wahrscheinlich schönsten Moment seiner Karriere. Startete er in seiner ersten Saison mit den Islanders noch in der Landesliga, ging es im Jahr darauf schon in der Bayernliga weiter. In den weiteren 5 Spielzeiten ging es in der Bayernliga von Jahr zu Jahr immer weiter nach oben. In drei dieser Spielzeiten führte er die EV Lindau Islanders sogar als Kapitän aufs Eis. Sein wohl erfolgreichstes Jahr im Trikot der Lindauer hatte er in der Saison 2014/2015, als er mit den Islanders Bayerischer Meister wurde. Im alles entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in Höchstadt, war es Tobias Fuchs selbst, der sein Team kurz vor Ende der Partie mit dem „Game Winning Goal“ zur Meisterschaft schoss und sich somit den Legendenstatus in Lindau sicherte. Für die Saison nach der Meisterschaft verzichteten die Verantwortlichen der Islanders noch auf den Aufstieg in die Oberliga. Als es nur eine Saison später erneut möglich gab nutzten die Islanders diese Gelegenheit und spielten ab der Saison 2016/2017 in der Oberliga, was für Tobias Fuchs der mittlerweile zweite Aufstieg im Trikot der Islanders sein sollte. Nicht unerheblich waren seine Leistungen in den ersten beiden Spielzeiten der Oberliga, als man sich jeweils über die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten, den Klassenerhalt sicher konnte. Diese Saison könnte er mit einem weiteren Highlight krönen, in dem er mit den EV Lindau Islanders den größten Erfolg der Vereinsgeschichte wahr macht und in die deutschen Oberliga Playoffs einzieht.
Tobias Fuchs ist der Inbegriff und Vorbild hinsichtlich der 100 prozentigen Einstellung als semiprofessioneller Spieler und Teamplayer. So stellt er sich immer in den Dienst seiner Mannschaft, egal wie anstrengend seine Arbeitswoche als Bau-Projektingenieur auch ist. Täglich arbeitet er, wie auch einige andere im Team, bis abends, fährt anschließend direkt ins Training und wiederholt dies während der Saison unter der Woche Tag für Tag. Für diesen Spagat, den er für „seinen“ EVL die letzten Jahre vollbracht hat, zollen ihm die Fans und Verantwortlichen der EV Lindau Islanders den größten Respekt. „Was Tobi hier die letzten Jahre mit der Doppelbelastung leistet ist außergewöhnlich. Aber wer Tobi kennt weiß, dass er bei allen Dingen die er macht 100 Prozent gibt und das zeichnet ihn als Mensch und Sportler aus – das ist eben außergewöhnlich wie die Einstellung und Leistung der letzten 400 Spiele“, so ein stolzer 1. Vorstand Bernd Wucher, der ihn in 2009 aus Ravensburg weglockte und sich mit ihm Jahr für Jahr immer wieder aufs Neue vereinbarte. „Ich hoffe ich darf mit Tobi noch viele Jahre wieder neue Vereinbarungen treffen, nach dem er erst kürzlich nach Lindau gezogen ist“, so Wucher weiter. Es bleibt nur eines zu sagen: VIELEN DANK FUCHSE für die bis jetzt 400 Spiele im EVL-Trikot und noch viele weitere Jahre und Spiele in Deinem Islanders-Trikot mit der #63! 
  
    
Eisbären Regensburg
Keine Chance auf Punkte: Indians unterliegen Regensburg
(OLS)  Mit einem 2:8 kehrt der ECDC Memmingen aus Regensburg zurück. Beim Tabellenzweiten der Oberliga-Süd kommen die Indians gut in die Partie, müssen sich am Ende aber klar geschlagen geben. Immer noch kann der wichtige 5. Platz aus eigener Kraft erreicht werden, im Endspurt zählt jeder Punkt.
Die Indians, die weiterhin auf Lubor Pokovic verzichten mussten, wurden von Beginn an von den Hausherren, welche sich mitten im Kampf um Platz 1 befinden, unter Druck gesetzt. Die Abwehr der Memminger stand zu Beginn aber sattelfest und die Konter des ECDC waren stets gefährlich. So waren es auch die Maustädter, die den ersten Treffer der Partie erzielen konnten. Antti Miettinen schob nach schöner Vorarbeit von Mudryk und Kumeliauskas zum 1:0 ein. In der Folge kamen die Gastgeber wieder zum Zug. Nur eine Minute benötigte Divis bis zum Ausgleich, ehe die Memminger zwei Strafzeiten erhielten und mit zwei Mann weniger auf dem Eis waren. Das ließen sich die Hausherren nicht entgehen, Treffer von Tausch und Schütz stellten auf 3:1. Als Topscorer Gajovsky dann auf 4:1 noch vor der Pause stellte, war eine erste Vorentscheidung bereits gefallen, auch wenn die Indians ein solides Drittel ablieferten.
Im Mittelabschnitt kamen die Mannen von Trainer Waßmiller noch einmal heran. Kumeliauskas hämmerte den Puck nach Vorarbeit von Latal in den Winkel und ließ sein Team wieder hoffen, Treffer von Keresztury und Tausch entschieden die Partie vor den letzten 20 Minuten aber endgültig zugunsten der Oberpfälzer, welche in der Folge etwas den Fuß vom Gas nahmen. Trotzdem kamen sie durch Heider und Divis noch zu zwei weiteren Toren, bei denen der eingewechselte Indians-Torhüter Florian Neumann machtlos war. Mit 8:2 behielt der Tabellenzweite damit die Oberhand und hat weiterhin Chancen auf Platz 1 der Liga.
Für die Indians geht es am Sonntag im Allgäu-Derby bereits wieder um wichtige Punkte. Um Platz 5 zu erreichen, müssen die Memminger ihre letzten drei Partien möglichst siegreich gestalten, auch wenn die Selber Wölfe nur einen Punkt mehr aufweisen können. Am nächsten Freitag kommt es dann zum direkten Duell der beiden Kontrahenten, in dem wohl eine Vorentscheidung um Platz 5 fallen wird.
  
    
SC Riessersee
Aktion Volles Haus - am Sonntag, 10.3.19 - Dreh für SCR Dokumention auf Sport1
(OLS)  Am Sonntag, den 10.März spielt der SC Riessersee sein letztes Spiel in der Saison 2018/19 gegen den EHC Waldkraiburg. "Wir möchten zum Abschluss für unsere Mannschaft eine schöne und große Kulisse. Deshalb haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. Kinder/Jugendliche bis 16 Jahren haben FREIEN Eintritt -Ausweis den Ordnern vorzeigen genügt- jedes andere Ticket (außer VIP) kostet nur 5 Euro. Unabhängig ob es eine Steh- oder Sitzplatzkarte ist!" so der Geschäftsführer des SC Riessersee Pana Christakakis.
"Die Jungs haben es sich verdient, vor einem gut gefüllten Olympia-Eissportzentrum zu spielen, immerhin haben sie diese besondere Situation in dieser Saison mehr als bravourös gelöst und vier Spieltage vor Rundenende den Klassenerhalt sicher gemacht." Neben dem letzten Punktspiel findet am Sonntag im OEZ der erste Drehtag für eine SC Riessersee Dokumentation statt, die dann im Mai auf Sport1 gesendet wird. Natürlich erhoffen wir uns für das Projekt auch gut gefüllte Ränge und Tribünen." so erneut Pana Christakakis.
Für die Doku „Traditionsklub SC Riessersee“ begleitet ein Filmteam den Sportclub durch den ganzen Tag. Sechs Kameras werden dabei eingesetzt: auf dem Eis, auf der Bank, auf den Tribünen und in der Luft über dem Olympiastadion. Die Kameras dürfen auch hinter die Kulissen schauen, bei der Mannschaftsbesprechung und bei den kleinen Ritualen in der Kabine dabei sein, auf der Massagebank, und bei den großen Gefühlen nach Spielende zuschauen. Die „Stars" George Kink, Uli Maurer und Florian Vollmer stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie Fans, Helfer und Mitarbeiter des SCR.
Die ganze Doku gibts im Mai bei Sport1 zu sehen. Den genauen Sendetermin gibts natürlich rechtzeitig.
Spielbeginn gegen den EHC Waldkraiburg ist am Sonntag, 10.März um 18 Uhr. Die Stadionkasse öffnet zwei Stunden vor dem Eröffnungsbully.
  
    
Starbulls Rosenheim
Dinzler Kaffeerösterei ist neuer Starbulls-Teampartner
(OLS)  Die Kaffeerösterei Dinzler AG ist neuer Teampartner der Starbulls Rosenheim. Damit wächst der Sponsoring- und Unterstützerkreis für das Rosenheimer Eishockey um ein weiteres Unternehmen aus der Region mit überregionaler Strahlkraft. Im Rahmen der langfristig angelegten Partnerschaft wird der Irschenberger Kaffeeröster, der mit Lokalitäten auch in der Stadt Rosenheim präsent ist, unter anderem einen speziellen „Starbulls-Kaffee“ in das Sortiment seiner hochwertigen Röstprodukte aufnehmen.
Kaffee-Genießer können sich freuen. In der Rosenheimer Eishockey-Spielstätte sind es in Zukunft Dinzler-Spezialitäten, die ausgeschenkt werden. „Der Name Dinzler bürgt unter Kennern für Qualität und ganz besonderen Kaffeegenuss. Wir sind glücklich, dass wir auch in diesem Bereich ein Unternehmen aus der Region mit überregionaler Strahlkraft als Partner gewinnen konnten“, sagt Daniel Malguth, Leiter Sponsoring bei den Starbulls Rosenheim.
Die Kaffeerösterei Dinzler AG beschäftigt als expandierendes mittelständisches Unternehmen knapp 200 Mitarbeiter. Im Rahmen der Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim wird der Kaffeeröster aus dem oberbayerischen Irschenberg die Starbulls nicht nur mit erlesenen Röstprodukten ausstatten und die Kaffee-Versorgung im künftigen Rofa-Stadion gewährleisten, sondern auch Aktionen für die Fans durchführen. Im Rahmen der am 15. März in der Eishockey-Oberliga beginnenden Playoffs sind Gewinnspiele und Gutscheinaktionen bei Heimspielen geplant. Außerdem wird bereits an der Umsetzung einer ganz besonderen Idee gearbeitet: Bald wird es eine eigene Starbulls-Kaffeeröstung geben, der Erlös aus ihrem Verkauf soll der Eishockey-Nachwuchsförderung der Starbulls Rosenheim zu Gute kommen.
Über exquisite Röstkunst und Kaffeequalität hinaus steht die Marke Dinzler für erlesene Gastronomie – nicht nur am Hauptsitz in Irschenberg, sondern auch in der Stadt Rosenheim.  „Mit der Kunstmühle und den Dinzler-Partnerbetrieben am Max-Josefs-Platz und ab Frühjahr 2019 auch dem Dinzler-Hochstraß im ehemaligen Romanicum-Gebäude sind wir in und um Rosenheim ganz besonders präsent und bekannt; auch deshalb bot sich die Partnerschaft mit den Starbulls, auf die wir uns sehr freuen, geradezu an“, sagt Matthias Richter aus dem Vorstand der Kaffeerösterei Dinzler AG, um mit einem Augenzwinkern zu ergänzen: „Und außerdem sollen ja die Gegner der Starbulls auf ihrer Anreise spätestens am Irschenberg traditionell weiche Knie bekommen – vielleicht trägt der Blick von der Autobahn auf unser Haupthaus in Zukunft seinen Teil dazu bei“.
  
    
VER Selb
Wölfe-Heimsiegserie ist gerissen
(OLS)  Es ist passiert. Die Heimsiegesserie unserer Wölfe ist nach 13 Siegen in Folge gerissen. Der EV Landshut, das Team der Stunde, feierte einen knappen 5:4 Auswärtserfolg und lässt unsere Wölfe am Ende ohne Punkte dastehen. Das Wolfsrudel steckt einen 1:3 Rückstand nach 20 Minuten gut weg und hätte sich aufgrund seiner kämpferischen Einstellung durchaus einen Punkt redlich verdient gehabt. Bei unseren Wölfen traf Topscorer McDonald doppelt, treffsicherster Gästeakteur und Matchwinner war Hofbauer, der einen Hattrick erzielte. Das Wolfsrudel ohne Goalie Deske, welcher sich beim Abschlusstraining am Donnerstag leicht verletzte und durch Kümpel vertreten wurde.
Gleich zu Beginn eine kalte Dusche für unsere Wölfe. Noch nicht einmal eineinhalb Minuten waren gespielt, als Hofbauer nicht entscheiden gestört wurde und den Führungstreffer für die Gäste markierte. Kümpel dabei ohne jede Abwehrchance. Nur Sekunden später, abermals durch Hofbauer, die Chance für die Gäste gar auf 0:2 zu erhöhen. Dieses Mal parierte Kümpel jedoch glänzend. Unsere Jungs steckten nicht auf. Im direkten Gegenzug war es McDonald, der den Ausgleich für seine Farben besorgte. Dieser beflügelte unsere Jungs sichtlich. Schiener hatte die große Möglichkeit zur Selber Führung, zog den Schuss aber leicht am Tor vorbei.
Selb in der Folge weiterhin am Drücker. McDonald legte schön für Gollenbeck auf, der nun eigentlich die Führung besorgen hätte müssen, jedoch frei im Slot die Scheibe nicht aufs Tor bringen konnte. Als eben jener Gollenbeck eine Strafzeit wegen Hakens verbüßte, zeigten die Niederbayern ihre ganze Klasse. In eigener numerischer Überzahl gingen die Gäste, wenn auch aus stark abseitsverdächtiger Position, erneut in Führung.
Und es kam noch dicker: Unsere Wölfe waren kurzzeitig von der Rolle, was Hofbauer ausnutzte und die Gäste mit 3:1 in Front brachte.
Unsere Cracks steckten nicht auf. Nach drei Minuten im zweiten Drittel, die Möglichkeit, in Überzahl, den Anschlusstreffer zu markieren. Das Powerplay blieb aber zu ungefährlich. Wenig später hatte Gollenbeck den Anschluss auf dem Schläger, brachte die Scheibe jedoch aus dem Gewühl nicht im Landshuter Kasten unter. Aber auch die Gäste kamen immer wieder gefährlich vors Selber Tor. Chancen gab es nun auf beiden Seiten. Insbesondere der Block um McDonald sorgte für mächtig Verkehr vor dem Landshuter Gehäuse. Der Anschlusstreffer nach 31 Minuten war der verdiente Lohn: Geigenmüller verzückte die Fans mit einer grandiosen Einzelleistung und gab die Scheibe sehenswert weiter auf Hördler. Dieser hämmerte das Hartgummi zunächst an den Pfosten, war beim Nachschuss aber zur Stelle und vollendete zum 2:3. Kurz darauf sogar die Möglichkeit zum Ausgleich in Überzahl. Unser Team aber erneut nicht zwingend genug, auch weil McDonald nur das Visier von Gästegoalie Berger traf. Der Ausgleich wäre mittlerweile durchaus verdient gewesen, aber es kam ganz anders. Landshut mit einem guten Vorstoß, Kümpel rettete noch beim ersten Schuss, war beim Nachschuss jedoch machtlos. Somit mussten unsere Wölfe wiederum einen Zwei–Tore-Rückstand hinterherlaufen. Aber genau in dieser Phase dann ein kurioses Tor der Selber: Fink spielte die Scheibe - eigentlich ungefährlich - in die Mitte, Goalie Berger völlig unbedrängt lenkte sich diese ins eigene Tor ab.
Unsere Wölfe wollten es nun wissen: Graaskamp mit dem Versuch aus kurzem Winkel, der Schuss blieb aber zu ungefährlich. Kurz darauf scheiterte Zimmermann aus zentraler Position. Spannung pur nun im Selber Vorwerk. Die Anhänger forderten den Ausgleich, unsere Wölfe kämpften aufopferungsvoll. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft, die Scheibe wollte jedoch nicht ins Tor. Zwei Minuten vor Spielende erzwangen die Niederbayern mit einem Konter die vermeintliche Vorentscheidung. Unsere Wölfe setzten nochmal alles auf eine Karte und nahmen Kümpel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. McDonald sorgte 20 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer zwar nochmals für Spannung. Am Ende lief die Zeit aber gegen unsere Wölfe, die sich den Landshutern mit 4:5 geschlagen geben mussten.
  
    
Blue Devils Weiden
Marcel Waldowsky vor dem Spiel geehrt
(OLS)  Vor dem Spiel gegen die Höchstadt Alligators wurde Marcel Waldowsky für sein 500. Spiel für die Blue Devils ausgezeichnet. Im Tor begann diesmal Daniel Filimonow, der eine bärenstarke Leistung bot.
Zu Beginn des ersten Drittels versuchten die Mittelfranken Druck auf das Gehäuse aufzubauen. Doch eine Strafzeit in der 2. Minute stoppte dies schnell. Und so war es wieder einmal das Powerplay, das bei den Blue Devils stach. Martin Heinisch vollendete zum 1-0. Nachdem Höchstadt eine Überzahlmöglichkeit liegen ließ, sahen die Zuschauer wohl eines der schönsten Tore der Saison für die Blue Devils. Philipp Siller schnappte sich hinter dem eigenen Tor die Scheibe, vernaschte alle Feldspieler der Alligators, um kurvte den Torwart und schob zum 2-0 ein. Weitere hochprozentige Chancen wurden dann auf Seiten der Weidener vergeben und so kam wie es kommen musste. In Überzahl trafen der HEC kurz vor der Pause zum 2-1 Anschlusstreffer durch Richard Stütz.
Doch diesmal verloren die Blue Devils im zweiten Drittel nicht den Faden und gleich zu Beginn stellten sie die Weichen auf Sieg. Matt Abercrombie machte es eiskalt vor Torwart Carsten Metz und schob zum 3-1 ein. Und keine zwei Minuten später traf auch Tomas Rubes, wenn auch etwas glücklich vom Bullypunkt zum 4-1. Der HEC wechselte darauf den Torwart, Nicola Henseleit war nun zwischen den Pfosten. Und dieser war gerademal 51 Sekunden im Tor, als er schon hinter sich greifen musste. Michael Kirchberger traf zum 5-1 in der 31. Minute. Von da an war der Wille der Mittelfranken gebrochen.
Im letzten Drittel hatten dann beide Mannschaften noch etliche Torchancen, aber beide Torhüter ließen nichts mehr zu. Und so blieb das dritte Drittel torlos. Die Blue Devils haben es geschafft und den siebten Platz in der Meisterrunde erreicht. Die Hannover Skorpions stehen als PlayOff Gegner auch schon fest.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren letztes Heimspiel in Overtime
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben ihr letztes Heimspiel am Freitagabend vor 1.632 Zuschauern mit 4:5 (1:1/2:1/1:2/0:1) verloren. In einer schnellen Partie gingen die Gäste zunächst durch Diego Hofland in Führung (11.), doch die Hausherren glichen noch vor der Pause aus. Im Nachschuss versenkte Patrick Saggau den Puck zum 1:1-Pausenstand (19.).
Im zweiten Spielabschnitt legten die Gastgeber vor: Erst durch ein schönes Solo von Verteidiger Tuuka Laakso (26.), dann in Überzahl durch Kapitän Josh Mitchell (31.). Die Gäste blieben durch Michael Fomin im Spiel (33.).
Der letzte Spielabschnitt war an Spannung kaum zu überbieten: Gianluca Balla stellte den alten Abstand wieder her (41.), doch Pavel Pisarik (46.) und Rico Ratajcziyk (57.) sorgten für die Overtime. Nachdem sich Mitchell auf die Strafbank verabschiedet hatte, sicherte André Huebscher den Zusatzpunkt für die Füchse (63.)
„Ich gehe enttäuscht nach Hause, weil die Saison hier zu Hause vorbei ist und wir uns nicht belohnt haben. 55 Minuten haben wir richtig gut dagegengehalten und dann ein Gurkentor kassiert. Aber es ist super, dass heute wieder über 1.600 Zuschauer hier waren“, sagte Patrick Saggau.
Am Sonntag endet die Saison für die Crocodiles bei den Black Dragons Erfurt. 
  
    
Herner EV
Hannover Scorpions - Herner EV 7 : 3 (1:3,1:0,5:0)
(OLN)  Nachdem der Herner EV in den letzten Jahren viermal in Folge auswärts bei den Hannover Scorpions gewinnen konnte, ist nun am Freitagabend in der Wedemark diese Serie gerissen. Mit 3:7 musste man sich dem nun feststehenden Vizemeister der Oberliga Nord beugen, wobei dieses klare Ergebnis erst in den Schlussminuten zustande kam. „Mit dem ersten Drittel bin ich sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat da die taktischen Vorgaben mit der defensiven Ausrichtung und den schnellen Kontern gut und erfolgreich umgesetzt. Im zweiten Drittel schlichen sich schon einige Fehler ein, die dann im Schlussabschnitt immer mehr wurden. In den letzten vier Minuten war dann die Ordnung weg, so dass es noch zu diesem hohen Ergebnis für die Scorpions kam“ meinte HEV Coach Danny Albrecht nach dem Spiel.
Die Gastgeber begannen sofort mit viel Druck und man merkte dem Team aus der Wedemark an, dass es unbedingt zum ersten Sieg in dieser Saison gegen den HEV kommen wollte. Sean Fischer Traf dann auch bereits in der 2. Spielminute zum 1:0. Aber die Gysenberger zeigten sich nicht geschockt und machten sich mit einem Lattenknaller von Nils Liesegang zum ersten Mal in der 4. Minute bemerkbar. Dann folgten, wie schon zuletzt einige Male, drei schnelle Herner Treffer im Minutentakt. Einen schnellen Angriff, eingeleitet von Brad Snetsinger und Patrick Asselin, vollendete Lois Spitzner in der 5. Minute zum 1:1-Ausgleich. In der 7. Minute folgte der nächste schnelle Gegenangriff, dieses Mal waren Brad Snetsinger und Marcus Marsall in Überzahl die Vorbereiter und Nico Kolb im Nachschuss der Vollstrecker zum 1:2. Ganze 36 Sekunden war es dann Brad Snetsinger mit einem Kunstschuss, der auf 1:3 erhöhen konnte. Hinter dem Tor der Scorpions mit dem Puck auf eine Anspielstation wartend entschied er sich für die schwierigere und überraschendere Variante und schoss die Hartgummischeibe gegen die Schlittschuhe des Scorpions Torhüters und von dort fand das Spielgerät den Weg über die Torlinie. Daraufhin wechselte Gastgeber Trainer Dieter Reiss die Torhüter, für den unglücklichen Enrico Salvarani stand nun Christoph Mathis zwischen den Pfosten. Es folgten wütende Angriffe der gastgebenden Scorpions, die sich nun immer mehr Spielanteile holten. Aber der HEV blieb mit den schnellen Kontern gefährlich, so in der 10. Minute, als Brad Snetsinger in Unterzahl mit einem tollen Solo nur knapp scheiterte. Kurz darauf freuten sich die Scorpions über den vermeintlichen Anschlusstreffer, aber zu früh. Der Treffer fand nach Beratung der Schiedsrichter keine Anerkennung, HEV-Keeper Björn Linda war im Torraum klar behindert worden. Der Goalie bekam aber nun immer mehr Arbeit und konnte sich mehrfach auszeichnen. Dazwischen immer gefährliche Herner Konter, so z.B. durch Lois Spitzner in der 15. Minute. An diesem Bild änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts, der Druck der Scorpions wurde immer stärker. In der 25. Minute landete ein weiterer Schuss von Lois Spitzner am Torgestänge und kurz darauf fiel dann in der 27. Minute der Anschlusstreffer zum 2:3. Die Gastgeber profitierten von einem Abspielfehler des HEV an der eigenen blauen Linie. Zwei gefährliche Breaks durch Nils Liesegang und Dennis Thielsch folgten noch, aber der Spielstand blieb zur zweiten Pause beim 2:3. Die letzten zwanzig Minuten begannen mit zwei Chancen durch Brad Snetsinger und Nils Liesegang, aber dann kamen die Scorpions in der 45. Minute zum 3:3-Ausgleich und knapp zwei Minuten später zur 4:3-Führung. Dabei nutzten die Gastgeber ihr fünftes Powerplay. Der HEV steckte nicht auf und versuchte wieder ins Spiel zu kommen, aber die Konter waren nun nicht mehr so zielstrebig und effektiv. So konnten die Scorpions in der 57. Minute mit dem 5:3 schon fast alles klar machen und in den letzten zwei Minuten, als HEV Coach Danny Albrecht Björn Linda durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, das Ergebnis noch weiter ausbauen.
Am Sonntag empfängt der Herner EV ab 18:30 Uhr die Tilburg Trappers in der Hannibal-Arena. Um sich den 5. Tabellenplatz von Essen zurückzuholen ist ein Sieg gegen den Nord Meister nötig. Gleichzeitig müssten die Scorpions bei den Moskitos gewinnen. Von diesen beiden Begegnungen hängt am letzten Spieltag der Oberliga Nord Hauptrunde ab, ob der Herner EV am Freitag, dem 15. März 2019 als Sechster die Playoffs in Landshut beginnt oder als Fünfter in Rosenheim.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EV Füssen 0:5 (0:0, 0:1, 0:4)
(BYL)  Klare Niederlage für den EHC Klostersee im Verfolger-Duell der gemeinsamen Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd. Gegen den EV Füssen wirkten die Grafinger nach zwei "anständig" gespielten Dritteln im letzten Abschnitt etwas ausgelaugt und überspielt. Am verdienten Erfolg der Gäste aus dem Allgäu, die ihr Ding über die gesamte Distanz ganz cool durchzogen und auf Grafinger Eis den fünften Drei-Punkte-Sieg in Folge feiern konnten, gab´s nichts zu rütteln. Wenngleich es die Rot-Weißen dem ehemaligen Drittliga-Rivalen beim 0:5 vor allem nach dem zweiten Gegentor öfter mal zu leicht machten.
Im torlosen Startdrittel war kaum zwingendes vor dem beiden Gehäusen zu verzeichnen. Der Truppe um Kapitän Bernd Rische war vor allem im Powerplay das Fehlen von Spielmacher Bob Wren (Unterarmbruch) anzumerken, dazu fiel kurzfristig auch noch Stürmer Gennaro Hördt (Magen-Darm-Infekt) aus. Nach dem 0:1 hatte das Team von Dominik Quinlan zwei erstklassige Ausgleichsmöglichkeiten, bevor sich Füssen entscheidend absetzen konnte.
  
    
EHC Königsbrunn
Nur im ersten Drittel ein Spiel auf Augenhöhe
(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert am Freitag in Waldkraiburg gegen „Die Löwen“ mit 2:6. Dabei konnten die Brunnenstädter nur zu Beginn die Partie offenhalten, am Ende fehlten dem Minikader wohl auch die Kräfte.
Wie auch schon in den letzten Wochen konnte der EHC gerade mal 10 Feldspieler aufbieten, so fehlte unter anderem Matthias Forster wegen einer Gehirnerschütterung. Nico Neuber sagte berufsbedingt für das ganze Wochenende ab, und kurzfristig meldete sich auch noch Jeffrey Szwez wegen Krankheit ab. Im Tor stand von Beginn an Jennifer Harß, als Backup saß Donatas Žukovas auf der Bank.
Dabei erwischte Königsbrunn einen Traumstart, denn nach gerade mal 36 Sekunden zappelte der Puck im Waldkraiburger Tor. Patrick Zimmermann wurde von Ralf Rinke auf die Reise geschickt und zog alleine vor dem gegnerischen Kasten einfach mal zur 1:0 Führung ab. Danach konnten sich die Brunnenstädter immer wieder Chancen erarbeiten, aber auch die Gastgeber kamen immer wieder zu Möglichkeiten. In der achten Spielminute musste dann auch Jennifer Harß ein erstes Mal hinter sich greifen, als Christof Radek nach einer feinen Einzelleistung zum Ausgleich einnetzte. Danach hatten beide Teams immer wieder die Möglichkeit zu treffen, es war ein Kampf auf Augenhöhe. Doch bis zur ersten Pause fielen keine weiteren Treffer mehr.
Im Mitteldrittel versuchte Königsbrunn noch einen Treffer nachzulegen und setzte sich im gegnerischen Drittel fest, doch nach einem Scheibenverlust spielten die Gastgeber einen Konter schön zu Ende und netzten zur 2:1 Führung für die Löwen ein. Dieser Treffer zeigte Wirkung, Waldkraiburg übernahm nun immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Vor allem die erste Reihe tauchte immer wieder gefährlich vor dem Königsbrunner Tor auf und suchte den Abschluss. In der 28. Spielminute konnte Jennifer Harß zwar noch einen Alleingang auf ihr Tor entschärfen, doch nur eine Minute später war auch sie chancenlos, als die Löwen zum 3:1 einschossen. Nur zwei Minuten legten die Gastgeber nach und trafen in Überzahl zum 4:1. Königsbrunn kam nur noch selten vor das gegnerische Tor, Waldkraiburg hatte die Partie bis Drittelende fest im Griff.
Im letzten Spielabschnitt keimte nochmal Hoffnung auf, als Königsbrunn auf 4:2 verkürzen konnte. Doch nur drei Minuten später legten auch die Löwen nach und trafen bis Spielende noch ein weiteres Mal zum 6:2 Endstand. Die Brunnenstädter waren bis zum Abpfiff zu harmlos im Abschluss, konnten aber kämpferisch überzeugen, denn die Mannschaft steckte nie auf und hielt dagegen.
Der EHC Königsbrunn verliert somit am Ende klar und verdient mit 2:6 gegen Waldkraiburg. In der Tabelle hat das für beide Mannschaften keine Auswirkungen, Königsbrunn bleibt weiter auf dem achten Tabellenrang der Verzahnungsrunde, einen Platz hinter Waldkraiburg.
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gratulierte EHC-Coach Sven Rampf fair der gegnerischen Mannschaft für den verdienten Sieg, nahm aber auch sein Team in Schutz: „Seit Wochen müssen wir nun mit kleinen Kader spielen, wer hätte wohl zu Saisonbeginn gedacht dass uns am Ende der Runde die Spieler ausgehen. Mit fünf Schwerverletzten und dann noch der Grippewelle gehen mir die Optionen aus. Die Mannschaft reißt sich regelmäßig den Allerwertesten auf und steht am Ende ohne Punkte da, das ist wirklich bitter. Jeder meiner Spieler, der da draußen auf dem Eis steht und immer wieder kämpft, hat sich meinen Respekt verdient.“
  
     
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks wollen sich mit Sieg verabschieden - Passau empfängt um 18 Uhr den EV Moosburg
(BYL)  Es ist der letzte Spieltag in der Verzahnungsrunde Gruppe B – das letzte Spiel für die Passau Black Hawks in der Saison 2018/19. Zum Saisonabschluss dürfen sich die Fans und Zuschauer in der Passauer EisArena noch einmal auf ein Heimspiel freuen. Um 18 Uhr empfangen die Passau Black Hawks den EV Moosburg in der Passauer EisArena. Freuen dürfen sich die Zuschauer zudem auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in der Passauer EisArena.
Beim EV Moosburg ist mit Sicherheit nicht die Mannschaft, sondern der Trainer der Star! Trainer Bernie Englbrecht kann eine beeindruckende Vita vorweisen und verfügt über jede Menge Erfahrung. Der gebürtige Landshuter wurde mit dem EV Landshut 1983 deutscher Meister. Im NHL Amateur Draft wurde Englbrecht in Runde 12 an Position 196 im Jahr 1978 gedraftet. Englbrecht begann seine Trainerkarriere beim EV Landshut in der 2. Bundesliga.
Trotz des deutlichen 8:1 Erfolges im Hinspiel dürfen sich die Passau Black Hawks ihrer Sache nicht zu sicher sein. „Wir müssen hungrig und hellwach in das Spiel gegen den EV Moosburg gehen!“ weiß Trainer Oliver Vöst. Dazu hat am vergangenen Wochenende nun auch die Passau Black Hawks die Grippewelle erreicht und zu mehreren Ausfällen geführt. Anders erging es zuletzt dem Kontrahenten aus Moosburg. Die Oberbayern können nach und nach wieder auf ihre verletzten Spieler zurückgreifen. So standen Trainer Bernie Englbrecht am letzten Spieltag wieder 19 Spieler zur Verfügung. So gelang dem EV Moosburg am Sonntag ein 5:4 Sieg nach Verlängerung gegen den Bayernligisten aus Pegnitz. Die Passau Black Hawks sind also gewarnt und müssen gegen Moosburg von Anfang an zeigen, wer der Herr im Haus ist. Am Ende der Partie zählt aber im Endeffekt nur eins: Der Klassenerhalt und die sportliche Qualifikation für die Bayernliga Saison 2019/20. Dazu möchten sich auch die Spieler mit einem Sieg und einer gelungenen Vorstellung von den fantastischen Passau Black Hawks Fans in die Sommerpause verabschieden. „Ein großer Dank gilt unseren Fans, sie haben auch in dieser Saison, egal ob in der EisArena, oder auch auswärts unsere Mannschaft immer lautstark unterstützt.“ bedankt sich Vorstand Christian Eder für den Support.
Das Spiel in der Passauer EisArena beginnt am Sonntag bereits um 18 Uhr. Am letzten Spieltag werden alle Partien zur gleichen Zeit angepfiffen. Die Abendkasse öffnet um 17:15 Uhr. Tickets erhalten Sie außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
Kantersieg & Klassenerhalt - Black Hawks mit 8:3 Sieg bei Fürstenfeldbruck
Geschafft! Die Passau Black Hawks haben sich mit ihrem 8:3 Erfolg beim EV Fürstenfeldbruck die sportliche Qualifikation für die Bayernliga Saison 2019/20 gesichert. Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start in die Partie und führten schnell mit 2:0. Doch die Black Hawks konnten noch im ersten Drittel durch zwei Tore durch Petr Sulcik den Ausgleich erzielen. Die Gastgeber verpassten es bei einer fünfminütigen Überzahl die erneute Führung zu erzielen. Black Hawks Verteidiger Roman Nemecek wurde vom Schiedsrichtergespann nach einem Zweikampf kurz vor Ende des ersten Drittels mit einer 5 plus Spieldauerstrafe zum duschen geschickt. Im zweiten Drittel kamen die Habichte immer besser ins Spiel. Patrick Geiger, Lukas Daschinger und Svata Merka schossen die Black Hawks mit 5:2 in Führung. Fürstenfeldbruck konnte durch Philipp Steidle noch mal verkürzen. Im letzten Drittel ließen die Eishockeycracks von Trainer Oliver Vöst keine Zweifel mehr aufkommen. Patrick Geiger und zweimal Arthur Platonow erzielten die weiteren Tore zum 8:3 Endstand. Der Auswärtserfolg spült die Black Hawks auf Platz 2 in der Verzahnungsrunde Gruppe B. Die Black Hawks haben vor dem letzten Spieltag am Sonntag gegen Moosburg fünf Punkte Vorsprung auf Platz 4 und haben sich somit den Klassenerhalt gesichert. „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns. Die Mannschaft hat nach dem unglücklichen Spielbeginn eine tolle Moral gezeigt.“ freut sich Vorstand Christian Eder über den Sieg und den Klassenerhalt.
Am Sonntag um 18 Uhr dürfen sich die Fans und Zuschauer auf das letzte Heimspiel in dieser Saison freuen. Gegen den EV Moosburg wollen sich die Passau Black Hawks mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Dabei dürfen sich insbesondere die weiblichen Zuschauer über eine tolle Aktion freuen: Alle Frauen welche in einem Faschingskostüm (Vollkostümiert; nicht nur maskiert) zum Spiel kommen, erhalten freien Eintritt zum Spiel gegen Moosburg. Dazu erwartet die Zuschauer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in der Passauer EisArena. Die Abendkasse öffnet um 17:15 Uhr – das Eröffnungsbully findet am letzten Spieltag in allen einheitlich bereits um 18 Uhr statt. -czo
  
    
ESV Buchloe
Heimsieg lässt Hoffnungsfunke weiter glühen - ESV Buchloe bleibt nach 3:2 Erfolg über Amberg weiterhin im Aufstiegsrennen
(BLL)  Der ESV Buchloe hat sich die Chance auf ein Aufstiegswunder weiterhin bewahrt. Durch einen knappen aber sicherlich nicht unverdienten 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) Heimsieg im Nachholspiel gegen den ERSC Amberg haben sich die Piraten am Freitagabend ein weiteres Endspiel am Sonntag erarbeitet. Dann fällt im Showdown die Entscheidung, ob man bei einem weiteren Heimdreier und einem gleichzeitig benötigten Ausrutscher des ESC Dorfen doch noch auf Platz drei springen kann.
Dass die Piraten immer noch vom Aufstieg träumen dürfen, hatte man am Freitagabend einem unspektakulären aber enorm wichtigen Erfolg über Amberg zu verdanken. „Nach der Enttäuschung letztes Wochenende haben wir das heute durchaus gut gemacht“, zeigte sich ein entspannter Buchloer Trainer Alexander Wedl nach dem Spiel mit der Leistung und der Reaktion seiner Schützlinge zufrieden. Nach der Niederlage gegen Dorfen waren die Buchloer in diesem Nachholspiel schließlich zum Siegen verdammt, wenn man das letzte Fünkchen Hoffnung doch noch aufrechterhalten wollte. Und das gelang den Freibeutern im Auftaktdrittel eigentlich ganz gut. Zwar begann das Match eher etwas zerfahren, doch die Buchloer gingen nach neun Minuten durch einen maßgenauen Schuss von Maximilian Schorer in Front, nachdem Sekunden zuvor noch Mattias Imhof in aussichtsreicher Position gescheitert war. Und keine dreieinhalb Minuten später bauten die Hausherren ihren Vorsprung weiter aus. Im Powerplay kam die Scheibe über Torhüter Arion Martinaj und Lucas Ruf zu Christian Wittmann, der mit einem tollen Schuss in den Winkel zum 2:0 traf (12.). Da die Gäste vorerst noch zu unpräzise im Abschluss blieben, wie bei einem Alleingang von Bernhard Keil, der aber am ESV-Kasten vorbeistrich (15.), stand auch nach 20 Minuten diese Führung auf der Anzeigentafel.
Im Mitteldrittel verpasste es nach Wiederbeginn dann Marc Weigant, den Vorsprung weiter zu erhöhen, als er aus der Drehung nur knapp verfehlte. Dagegen hatten die Buchloer anschließend Glück, als Ambergs Dominik Schopper nur den Pfosten anvisierte (28.). Nach einer erneut guten Rettungstat von Martinaj fiel dann doch das eigentlich beruhigende 3:0 für die Gennachstädter. Genau eine Sekunde war bei einer Amberger Unterzahl noch auf der Uhr, ehe Alexander Krafczyk im Powerplay zum dritten Mal Luca Feitl im Gäste-Tor überwand (33.). Nachdem Sekunden später um ein Haar sogar der vierte Buchloer Treffer in der Luft lag, schien die Partie fast schon vorzeitig gelaufen zu sein, auch weil die Gäste nur mit 14 Feldspielern angereist waren. Doch diese ergaben sich noch nicht kampflos und verkürzten tatsächlich noch vor der zweiten Pause auf 3:1. Als die Buchloer den Puck einfach nicht aus der eigenen Zone brachten, spielten es die Wildlions gut und geduldig zu Ende, ehe Daniel Vlach nur noch zum Anschluss einschieben musste (39.).
Im letzten Drittel plätscherte das Duell dann zunächst etwas vor sich hin. Bis auf einen starken Fanghandsave von Martinaj gegen Dan Heilman (44.), sowie einem vergebenen Alleingang von Oliver Braun auf der Gegenseite passierte nicht all zu viel. Doch nach 54 Minuten kam dann doch noch einmal etwas Spannung rein, als die Amberger erneut durch Vlach die vielleicht etwas zu verhaltene Spielweise der Pirates mit dem 3:2 bestraften. Wirklich Druck konnten die Amberger in der Schlussphase bis auf zwei gefährliche Gelegenheiten allerdings nicht mehr aufbauen, auch weil man sich mit Strafzeiten selbst schwächte. So wanderten in den letzten fünf Minuten gleich drei Gästespieler in die Kühlbox, weshalb sich Ambergs Trainer Dirk Salinger zu einer verbalen Attacke in Richtung Schiedsrichter hinreißen ließ. Salinger bekam dafür eine Spieldauerstrafe und durfte somit die letzten Sekunden, die die Piraten in doppelter Überzahl clever und ungefährdet über die Zeit brachten, nicht mehr von der Trainerbank aus ansehen. Am schlussendlich knappen aber verdienten Sieg des ESV änderte dies freilich nichts mehr.
Vor dem abschließenden Spieltag am Sonntag zeigt sich jetzt also folgende Ausgangslage: Nimmt man die noch bevorstehende Wertung der Haßfurt-Partie hinzu, die allerdings immer noch nicht offiziell vom Verband bestätigt wurde, ist der ESV nun vor dem abschließenden Aufstiegsrundenspieltag bis auf einen Punkt an den Dritten Dorfen herangerückt. Da die Eispiraten aber das bessere Torverhältnis haben, brauchen die Buchloer im letzten Heimspiel am Sonntag ab 18 Uhr gegen Geretsried jedoch mindestens zwei Punkte mehr wie die Dorfener, die zeitgleich im Fernduell auf Vilshofen treffen. Für einen hochspannenden Showdown ist also alles bereitet!
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären zwingen Meister in die Verlängerung
(RLW)  Die Play-offs 2018/19 in der Regionalliga West sind nichts für Herzpatienten, wenn der EHC „Die Bären" 2016 auf dem Eis steht. Am Dienstagabend ging eine nervenaufreibende Viertelfinalserie gegen die Dinslakener Kobras erst im entscheidenden fünften Spiel zu Ende, und das Halbfinale gegen Vorjahresmeister Herforder EV begann mit einem weiteren Kapitel im Hitchcock-Stil. Nach dreimaliger Führung und einem zwischenzeitlichen Rückstand ging das erste von mindestens drei Duellen in der Vorschlussrunde nach Verlängerung mit 5:4 an Herford. So dicht dran war der EHC in einem Play-off-Spiel gegen Herford seit der Neugründung 2016 noch nicht an einem Sieg. Und immerhin standen sich beide Teams seitdem nun bereits zum siebten Mal in der heißen Saisonphase gegenüber. „Wir haben zwar verloren, aber gesehen, dass in dieser Serie alles möglich ist", erwartet Neuwieds Teammanager Carsten Billigmann für das Heimspiel am Sonntagabend ab 19 Uhr im Icehouse den nächsten intensiven Kampf. „Wir sind nach dieser Leistung guter Dinge, dass wir dann zurückschlagen können."
45 Sekunden vor dem sich anbahnenden Penaltyschießen traf Benjamin Skinner für die Ice Dragons zum 5:4-Sieg mitten ins Bärenherz. Penaltys hatte es zuvor schon zwei gegeben. Die Unparteiischen sprachen dem amtierenden Meister zwei Alleingänge ohne gegnerische Verteidigung zu, die Felix Köllejan im Bären-Kasten beide abwehrte. 
Führung, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Rückstand, Ausgleich, Führung, Ausgleich, Niederlage aus Neuwieder Perspektive - 853 Zuschauer im Eisstadion „Im Kleinen Felde" sahen Abwechslung pur. „Wir haben im ersten Drittel eine starke Leistung gezeigt, sind im zerfahrenen Mittelabschnitt dann jedoch etwas von unserer Linie abgekommen, kamen dann aber wieder zurück und besaßen in der Endphase wieder Vorteile. Insgesamt können wir aber noch einen Tick bissiger spielen", beschrieb Billigmann den Spielverlauf, der die Toreverteilung widerspiegelte: Michael Jamieson (9.) brachte die Gäste in der neuten Minute in Führung, die Matyas Kovacas ausglich (15.). Daniel Perings 1:2 (23.) drehten Jan-Niklas Linnenbrügger (29.) und erneut Kovacs (39.). Binnen 39 Sekunden holten Frederic Hellmann (45.) und Martin Brabec (46.) die EHC-Führung zurück. „Schade, dass die bis dahin sehr guten Schiedsrichter am Ende ein paar Entscheidungen trafen, die ich nicht nachvollziehen kann", haderte Billigmann mit der einen oder anderen Hinausstellung gegen sein Team. Eine dieser Unterzahlsituationen führte den Ausgleich nach sich. Michael Jamieson und Dennis Appelhans sahen auf der Strafbank, als der Linnenbrügger die Overtime erzwang (49.). Der Ex-Neuwieder hatte den Blau-Weißen zuvor schon einmal ungewollt in anderer Hinsicht weh getan. Linnenbrügger rutschte weg und in Dennis Schlicht hinein, der zu Fall kam und vom Eis musste. „Eine Untersuchung am Samstag wird zeigen, ob es eine schwerwiegendere Verletzung ist", bibbert Billigmann. Denn mit Sven Schlicht und Tobias Etzel haben die Neuwieder schon zwei wichtige Spieler in ihren Reihen, die zuschauen müssen. Bitter, ausgerechnet zur wichtigsten Zeit des Eishockey-Jahres. Auf der anderen Seite fehlten mit Killian Hutt und Ulib Gleb Berezovskij auch zwei wichtige Herforder. Der Dritte aus der HEV-Top-Reihe war hingegen da, und kurz vor dem Penaltyschießen zur Stelle: Benjamin Skinner. „Ob Hutt, Berezovskij oder Skinner - wir schauen auf uns und haben am Freitag gesehen, dass wir uns mit Herford auf Augenhöhe befinden", so Billigmann.
  
    
Salzgitter Icefighters
Spitzenspiel! Icefighters empfangen Schönheide
(RLN)  Wenn es am Sonntag (18.00) zum Aufeinandertreffen der TAG Salzgitter Icefighters und den Schönheider Wölfen kommt, ist es bereits am dritten Spieltag der Meisterrunde der Regionalliga Nord/Ost eine Art kleines Finale. Icefighters Coach Radek Vit gab sich im Vorfeld des Spitzenspiels wie gewohnt optimistisch.
"Von den Ergebnissen der Hauptrunde und den bisherigen Spielen der Meisterrunde her, kann man Schönheide schon als Favorit betrachten", zeigte sich Vit der Stärke des Gegners bewusst, fügte aber auch hinzu: "Aber wir haben auch sechs Punkte, uns trennt momentan nur die Tordifferenz. Ich denke, den großen Unterschied machen deren ausländische Spieler und ich glaube nicht dass der Rest der Mannschaft so viel stärker ist als wir. Die sind gut, aber auch wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir es können. Wir haben ein überzeugendes Spiel in Chemnitz gezeigt, wir haben zu Hause gegen Hamburg zwar keine spielerisch gute Partie hingelegt, dafür waren wir aber mit Herz und Kampfgeist dabei – das ist eine wichtige Entwicklung. Damit gehe ich positiv in die kommende Begegnung, zumal wir in der jüngsten Vergangenheit auch gezeigt haben, dass wir auch schlechte Spiele gewinnen können."
"Die Jungs sind heiß und wollen gewinnen – und die sehen jetzt auch, dass wir mit allen mithalten können, dass wir die Form haben, um jeden Gegner zu schlagen", lobte der Ex-DEL-Spieler sein Team, betonte jedoch auch: "Dabei besteht natürlich auch die Gefahr, dass man entweder übermütig oder bei einem Gegner wie Schönheide zu respektvoll wird und nicht mehr die Lockerheit hat." Doch auch für solche Situationen sieht der Deutsch-Tscheche sein Team gewappnet: "Aber wir haben uns auch in Chemnitz aus einen Tief herausgespielt, als wir mit zu viel Respekt und nicht aktiv genug in das Spiel gegangen sind. Wenn wir aktiv mit der Scheibe agieren, muss uns der Gegner die Scheibe auch erstmal wegnehmen, denn wir haben eine starke und schnelle Mannschaft. Ich hatte einen guten Eindruck im Trainig, die Jungs haben viel Aggressivität reingelegt!"
Wie schon in der Partie gegen Hamburg kann der Übungsleiter auf einen fast vollen Kader zählen. Abgesehen von den drei Langzeitverletzten Delf Sinnecker, Niklas Dalsch und Alex Genze stehen aktuell alle Akteure zur Verfügung, abgesehen von Leon Geffers, der beruflich verhindert ist. "Wir können mit 16 Spielern antreten!"
 

     
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Samstag 2.März 2019
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!