Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
EHC Red Bull München
(DEL)  Offenbar hat der deutsche Vizemeister Verteidigertalent Luca Zitterbart unter Vertrag genommen und wird den letztjährigen Landshuter mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausstatten. Verteidiger Ryan Button steht unterdessen vor dem Wechsel zu den Grizzlys Wolfsburg
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Bei den Rockets geht es Schlag auf Schlag weiter in Sachen Personalplanung: Als nächster Spieler hat Stürmer Tobias Schwab bei der EGDL verlängert, in der letzten Saison war er zweitbester Scorer im Team
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der tschechische Stürmer David Bilek, der erst im letzten November aus seiner Heimat zu den Isar Rats kam, wird auch in der nächsten Saison wieder die zweite Kontingentstelle beim EVD besetzen
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Stürmer Nico Vogl hat seine Zusage für die nächsten zwei Jahre gegeben und bleibt den Löwen damit auch nach dem Abstieg aus der Oberliga weiter treu, während Stürmer Michail Guft-Sokolov seinen Abschied verkündet hat um weiterhin höherklassiger spielen zu können
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Tobias Fengler, vor zwei Jahren aus Erding gekommen, hat seinen Vertrag bei den Eispiraten für die neue Bayernligasaison verlängert
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Die Raptors und Trainer Marco Piwonski werden künftig getrennte Wege gehen und die Zusammenarbeit wird beendet. Auch als sportlicher Leiter wird er nicht mehr für die Solinger tätig sein
  
ERC Regen
(BBZL)  Die beiden Stürmer Daniel Frost und Alexander Klostereit haben ihre Zusagen für die neue Bezirksligasaison bei den Red Dragons gegeben
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die Mannschaft wird zum großteil unverändert bleiben, auch wenn nach potentiellen Verstärkungen Ausschau gehalten wird. Einziger Abgang ist bisland Verteidiger Sven Rothemund, den es aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf zieht
  
Tölzer Löwen
(DEL2)  Verteidiger Casey Borer wird in der nächsten Saison nicht mehr im Aufgebot stehen und wird die Isarwinkler nach eineinhalb Jahren nun wieder verlassen, mit noch unbekanntem Ziel
  
Neusser EV
(RLW)  Während die Stürmer Pascal Rüwald und Shahab Aminikia und Verteidiger Gerrit Ackers ihren Abschied verkündet haben, werden Defensivexperte Paul Gebel und die Angreifer Timothy Tanke und David Bineschpayouh weiterhin für den NEV auflaufen, genauso wie Torhüter Patrick Fücker. Fest zum Kader gehören wird künftig auch Goalie Tjaard Jansen, der zuletzt als Leihgabe des Krefelder EV schon in Neuss auflief. Ausserdem wechselt Stürmer Felix Wolter vom EC Bergisch Land aus Solingen nach Neuss.
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Torhüter Michel Weidekamp kommt vom Ligakonkurrenten Herner EV zu den Saale Bulls und wird auch die Möglichkeit erhalten sich in der Vorbereitung bei den Grizzlys Wolfsburg in der DEL zu beweisen. Dagegen wird Goalie Phillip Schneider, der das neue Angebot nicht annahm, den MEC verlassen und zu einem anderen Verein wechseln, wo er sich mehr Eiszeiten erhofft
  
Kaderlisten 2019/2020
(IHP)  Ab sofort sind die Kaderlisten für die neue Saison 2019/2019 online! Die Listen werden täglich aktualisiert. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass die genaue Ligeneinteilung noch nicht feststeht!
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 4.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Vormittags mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.



   
Straubing Tigers
Playoff-Heimspiel am Mittwoch, 6. März // Ticketing
(DEL)  Nun ist es amtlich: die Straubing Tigers treffen im Rahmen der 1. Playoff-Runde auf die Eisbären Berlin. Am Mittwoch, 6. März (Aschermittwoch), findet im Eisstadion am Pulverturm Spiel eins der „Best of Three-Serie“ statt.
-          Spielbeginn ist um 19.30 Uhr
-          Die Kassenschalter und das Eisstadion (Einlass) öffnen um 17.30 Uhr
-          Der VIP-Raum öffnet um 18.00 Uhr
Tickets für das Heimspiel am 6. März sind ab sofort online unter www.straubing-tigers.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Fanshop (Eisstadion am Pulverturm) zu den üblichen Öffnungszeiten erhältlich.
Für Kurzentschlossene hat der Fanshop am Eisstadion heute, Sonntag, 3. März, zwischen 19.00 und 21.00 Uhr geöffnet. Am Montag, 4. März, öffnet der Fanshop von 15.00 – 18.30 Uhr ebenfalls seine Pforten.
Am Freitag, 8. März, müssen die Straubing Tigers in Berlin antreten (19.30 Uhr).
Falls ein drittes Spiel zur Entscheidung der Serie notwendig ist, geht dieses am Sonntag, 10. März, im Eisstadion am Pulverturm über die Bühne. Sämtliche Informationen dazu werden im Falle der Fälle kommuniziert.
  
    
Bayreuth Tigers
Im eigenen Powerplay verlieren die Tigers gegen Nauheim ihre Chance auf die Playoffs
(DEL2)  Zweimal sehr lange doppelte Überzahl ohne Treffer und dazu noch zwei Unterzahltore der roten Teufel waren die vermutlich entscheidenden Details für diese Niederlage in dieser wichtigen Partie für die Oberfranken.
Die Gäste mussten auch diese Begegnung mit kurzem Kader bestreiten und in den ersten Minuten sahen die Zuschauer ein relativ ausgeglichenes Spiel, wobei es etwas mehr und bessere Torchancen für die Hausherren zu verzeichnen gab. Da aber keine Scheibe den Weg ins von Guryca gehütete Tor fand, nutzte Nauheim seine erste ganz große Möglichkeit zur Führung. Einen ersten kapitaler Fehler im Aufbauspiel der Gelb-Schwarzen bestrafte Cody Sylvester und damit bekam das Spiel der Bayreuther einen heftigen Knacks. Unglaubliche 8 Sekunden später zog Shevyrin wuchtig von der blauen Linie ab und trotz freier Sicht für Torwart Herden schlug die Scheibe zum 0-2 Doppelschlag im Netz ein. Doch damit nicht genug, verloren die Tigers weiter jegliche Ordnung und Kolb machte nach einer einfacher Kombination wie im Training fast unbedrängt im Zentrum das 0-3, erneut nur 80 Sekunden später. Als wieder keine 2 Minuten später Ratmann in Unterzahl mit seinem Break auf 0-4 stellte, fiel das Team zeitweise völlig auseinander. Kujala nahm einen Wechsel auf der Torwartposition vor, die Mannschaft „berappelte“ sich und der von Richter abgefälschte Mannes-Schlenzer fand den Weg ins Nauheimer Tor zum 1-4 zur ersten Pause.
Für den zweiten Abschnitt hatten sich die Wagnerstädter mit Änderungen in den Formationen nun einiges vorgenommen, doch erst einmal galt es 4 Minuten Unterzahl durch eine doppelte Strafe gegen den unglücklich agierenden Mayr zu überstehen. Als das – garniert von einem Lattentreffer von Bartosch - erfolgreich gelungen war, setzten die Tigers zur Generaloffensive an und schnürten die Gäste unter Dauerdruck regelrecht im eigenen Drittel ein. Ein Trommelfeuer aus Schüssen aller Lagen prasselte auf den schier über sich hinaus wachsenden Guryca herein, doch der erwies sich als Turm in der Schlacht und ließ sich „nur“ von Karlsson aus dem Halbfeld und Richters Nachschuss bei einer der vielen turbulenten Szenen im Slot zum 3-4 überwinden und rettete seinem Team mit zahlreichen herausragenden Paraden diesen knappen Vorsprung trotz drückender Überlegenheit der Tigers in die zweite Pause.
Bayreuth wollte es weiter zwingen, doch mit einem von den stark aufspielenden Sylvester-Brüdern perfekt vorgetragenen Konter gab es mit dem zweiten „shorthander“ des Abends einen schnellen herben Dämpfer für die Gastgeber zu Beginn des letzten Drittels. Die Antwort von Heider zum 4-5, der von der blauen Linie einfach mal etwas verdeckt abzog und damit den starken Guryca überraschte, folgte zwar bald, doch mit dem nächsten Treffer von Dustin Sylvester schwand die Hoffnung der Bayreuther wieder. Erneut hatten es die Gäste in dieser Szene viel zu leicht die teilweise krassen Abwehrfehler auszunutzen. Als sich Gästestürmer Hamill in Minute 55 eine 5+Spieldauerstrafe abholte und kurz darauf ein weiterer Nauheimer auf die Strafbank musste, keimte zwar nochmals ein Funken auf, doch ließen nun auch die Kräfte der Tigers sichtbar nach und kleine Ungenauigkeiten reichten dem starken Penaltykilling der Hessen auch diese Phase schadlos zu überstehen. Da half es auch nicht, dass Jaeger für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging. Die Hypothek von desolaten knapp 4 Minuten im ersten Drittel plus die danach zu vielen ausgelassenen Chancen war am Ende zu groß. Der letzte Treffer fiel dann noch in Nauheimer Überzahl, hatte aber keinerlei Bedeutung mehr.
Ein Dreipunktesieg für Bayreuth hätte zwar durch die anderen Ergebnisse gereicht um den Playdowns zu entgehen, aber man erlaubte sich gegen clevere Nauheimer um einen starken Goalie Guryca und jederzeit gefährlichen Sylvester-Brüdern zu viele und zu grobe Fehler und muss nun nach einer Woche Pause in die KO-Spiele gegen Deggendorf um den Klassenerhalt in einer best-of-7 Serie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten lösen Pre-Playoff-Ticket – Trotz 4:5-Niederlage / In den Pre-Playoffs geht’s gegen Kassel
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am letzten Hauptrundenspieltag den vorzeitigen Klassenerhalt sowie den Einzug in die Pre-Playoffs klar gemacht! Dabei sicherten sich die Westsachsen bei der 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen einen Zähler, profitierten allerdings auch von dem 7:4-Erfolg des EC Bad Nauheim über die Bayreuth Tigers. Am kommenden Freitag geht es für die Crimmitschauer weiter. Dann steht das erste Spiel der Best-Of-Three-Serie bei den Kassel Huskies an.
Personal: Danny Naud und Boris Rousson konnten auf das gleiche Personal bauen, wie schon am Freitag in Weißwasser. Für den Hauptrunden-Showdown fiel neben Patrick Klöpper (Kieferbruch) weiterhin auch Carl Hudson (Unterkörperverletzung) weiter aus. Im Tor stand Brett Kilar.
Die Zuschauer im Crimmitschau sahen von Anfang an ein schnelles, hochklassiges Eishockeyspiel. Beide Teams konnten gute Chancen für sich verbuchen, die Löwen aber die erste Möglichkeit etwas kurios nutzen. Mike Fischer fand zwischen der gesamten Eispiraten-Verteidigung und Brett Kilar eine winzige Lücke und schoss zum 0:1 ein (8.). Die Westsachsen antworteten aber postwendend. Dominic Walsh lauerte am langen Pfosten und drückte die Scheibe energisch über die Torlinie – 1:1 (9.)! Und nicht einmal eine Minute später trafen erneut die Crimmitschauer. Christoph Kabitzky setzte den Puck in die lange Ecke – Keine Abwehrchance für Bastian Kucis und die 2:1-Führung für die Eispiraten (10.)! Und diese machten in der Folge weiter richtig Dampf. Beste Chancen, wie ein Lattenknaller von Patrick Pohl, brachten aber keinen Ertrag. Auf der anderen Seite fiel dann kurz vor dem Pausentee der 2:2-Ausgleich. Ex-Eispiraten Maximilian Faber traf in Überzahl genau in den Knick.
Das zweite Drittel eröffneten die Eispiraten dann mit einem Powerplaytreffer! Felix Thomas war es, der den Puck unter die Querlatte beförderte und am letzten Hauptrundenspieltag seinen ersten Saisontreffer gegen seinen ehemaligen Club bejubeln durfte (22.). Lukas Koziol konnte für die Mainstädter dann aber ausgleichen. Ebenfalls in numerischer Überzahl gelang dem Angreifer das 3:3 nach 26 Minuten. Die Eispiraten waren aber weiterhin am Drücker und drängten auf den nächsten Treffer. Kurz vor dem Ende des zweiten Durchgangs traf Rob Flick, der sich gegen mehrere Gegenspieler energisch durchsetze und mit seinem Schuss in die lange Ecke überlegt abschloss (40.).
Auch im dritten Durchgang lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Beide Torhüter konnten sich immer wieder auszeichnen, Brett Kilar rettete gleich mehrmals in der Not. Maximilian Eisenmenger konnte schließlich den Ausgleich markieren. Er traf nach 50 Minuten zum 4:4. Beide Teams wollten in der Folge Fehler vermeiden. So ging es nach 60 Minuten in die Overtime.
In der Verlängerung konnte kein Team einen Treffer für sich verbuchen. Sowohl Bastian Kucis als auch Brett Kilar konnten sich hier mehrmals auszeichnen. Schließlich musste eine Entscheidung in der Overtime fallen. Während bei den Eispiraten nur Rob Flick traf, konnten Lukas Koziol und Maximilian Faber für die Löwen treffen. Das Spiel endete also 4:5 – Doch das interessierte im Sahnpark letztlich keinen mehr! Denn die Eispiraten konnten durch den einen Punkt den Einzug in die Pre-Playoffs klar machen!
  
    
Deggendorfer SC
DSC siegt zum Hauptrundenabschluss gegen Heilbronn
(DEL2)  Zum Ende der Hauptrunde gab es am Sonntagabend in der Festung an der  
Trat noch einmal ein echtes Torfestival. Vor 1872 Zuschauern bezwang  
das Team von Trainer Kim Collins die Heilbronner Falken mit 7:4 und  
bescherte seinen Fans kurz von den Playdowns noch einmal einen Sieg.
Im ersten Drittel waren die Deggendorfer von Beginn tonangebend  
erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. In der neunten Minute  
konnten die Hausherren konsequenterweise in Führung gehen. Kyle  
Gibbons wurde vor dem Tor freigespielt und der Deggendorfer Torjäger  
ließ sich nicht zwei Mal bitten und überwand Falken-Keeper Mnich zum  
1:0. In der 14. Minute konnten die Deggendorfer dann noch einen  
drauflegen. Maximilian Gläßl zimmerte den Puck nach einem schnellen  
Tempogegenstoß in den Winkel. Mit diesem Spielstand ging es auch in  
die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt legte der DSC dann gleich zu Beginn einen  
weiteren Treffer nach. Erneut war es Maximilian Gläßl, der mit einem  
Gewaltschuss von der blauen Linie genau in den Winkel traf. In der  
Folgezeit kamen jedoch die Gäste immer besser in die Partie und wurden  
in der 26. Minute für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Greg Gibson  
verkürzte nach einem schnell vorgetragenen Konter auf 3:1. Damit noch  
nicht genug. In der 33. Minute konnten die Falken einen weiteren  
Treffer nachlegen. Dieses Mal war es James Sharrow, der Brenner im  
Powerplay zum 3:2 überwand. Die Deggendorfer hatten nur drei Minuten  
später jedoch die passende Antwort parat. Im Powerplay bediente Andrew  
Schembri mustergültig René Röthke, der Mnich im Tor der Heilbronner  
keine Abwehrmöglichkeit ließ. Es entwickelte sich in dieser Phase ein  
offener Schlagabtausch, bei dem knapp eine Minute später erneut die  
Gäste jubelten. Markus Eberhardt brachte die Falken wieder auf ein Tor  
heran. Doch erneut dauerte es keine 30 Sekunden, bis die heimischen  
Fans das nächste Mal jubeln durften. Eine tolle Kombination über Josh  
Brittain und Dani Bindels schloss Christoph Kiefersauer zum 5:3 ab.  
Nach dieser wilden Phase kehrte wieder etwas Ruhe ein und im zweiten  
Abschnitt sollte dann auch kein weiterer Treffer mehr fallen.
Im Schlussdrittel ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen und  
konnten durch Gibbons (48.) und Röthke (56.) noch zwei Treffer drauf  
packen. Knapp eine Minute vor Spielende traf dann Heilbronns Jan Pavlu  
zum 7:4, mehr als Ergebniskosmetik sollte dies allerdings nicht mehr  
sein.
Damit steht auch fest, dass der Deggendorfer SC in zwei Wochen gegen  
die Bayreuth Tigers in den Playdowns antritt. Der Kampf um den  
Klassenerhalt beginnt am Freitag, den 15. März, mit einem  
Auswärtsspiel in Bayreuth.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen schlagen Bad Tölz / Heilbronn Gegner in den Pre-Playoffs
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Tölzer Löwen mit 6:2 (1:0; 3:1; 2:1) gewonnen. Vor 3029 Zuschauern brachte Nick Huard den Gastgeber im Powerplay in Führung (18./PP2). Florian Strobl glich für Bad Tölz aus (22.), doch Huard (28.), Georgijs Pujacs (31.) und Tomas Schmidt (34.) waren erneut für die Eislöwen erfolgreich. Im Schlussdrittel baute Thomas Pielmeier die Führung aus (45.). Tyler Gron legte zwar in Überzahl für Bad Tölz nach (49.), doch Stefan Della Rovere machte kurz vor Spielende alles klar (59./EN).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben in den letzten Wochen viel erlebt, sind sehr glücklich, dass wir heute die Pre-Playoff-Teilnahme absichern konnten. Jetzt wartet eine neue Herausforderung auf uns: Playoff-Hockey. Alles, was in der Vergangenheit passiert ist, zählt jetzt nicht mehr – keine Siege, keine Niederlagen aus den letzten Jahren. Der Fokus liegt nur auf der Zukunft. Heilbronn ist eine offensivstarke Mannschaft. Es werden enge Spiele. Fakt ist aber, wer in den Playoffs mit Herz und Leidenschaft einzahlt, wird dafür auch belohnt werden. Wir kennen die Stärken der Heilbronner. Es kommt uns entgegen, dass wir erst kürzlich gegen das Team gespielt haben.“
Tölzer Löwen-Coach Scott Beattie: „Glückwunsch an Dresden! Der Sieg ist verdient. Die Eislöwen hatten im Gegensatz zu uns heute noch ein klares Ziel vor Augen und haben alles daran gesetzt, es zu erreichen.“
Die Dresdner Eislöwen starten als Tabellenneunter nach der Hauptrunde mit einem Auswärtsspiel in die Pre-Playoff-Serie: Am Freitag, 8. März um 20 Uhr sind die Dresdner Eislöwen bei den Heilbronner Falken gefragt. Am Sonntag, 10. Märzempfangen die Blau-Weißen die Falken um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Ein mögliches drittes Spiel würde am Dienstag in Heilbronn steigen.
Der Vorverkauf für das Heimspiel am Sonntag ist bereits über die bekannten Vorverkaufsstellen und online gestartet. Die Eislöwen-Geschäftsstelle öffnet am Montag, 4. März von 10 bis 18 Uhr und in den folgenden Tagen.
  
    
ESV Kaufbeuren
Derbysieg bringt Heimrecht in den Playoffs - Joker gewinnen vor ausverkauftem Haus mit 3:2 gegen die Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Derbysieg gegen die Ravensburg Towerstars Knapper 3:2 Sieg bringt vor ausverkauftem Haus das Heimrecht im Viertelfinale Mit dem ersten Derbysieg in dieser Saison und etwas Schützenhilfe aus Kassel erzwang der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend Platz 4 in der Tabelle und damit das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Gegen die Ravensburg Towerstars siegte der ESVK, der im Vergleich zum Spiel am Freitag ohne personelle Änderungen auflaufen konnte, vor ausverkauftem Haus knapp, aber dennoch nicht unverdient mit 3:2 In der Manier einer Playoff Begegnung starteten beide Mannschaften ohne langes Abtasten in dieses Spiel hinein. In Unterzahl nutze Sami Blomqvist in der 5. Minute die erste große Chance des Spiels zum 1:0. Nach einem Fehler in der Ravensburger Verteidigung schaltete der Finne schnell, und nutze einen Alleingang perfekt aus. Im Anschluss waren allerdings die Towerstars die klar bessere Mannschaft, hatten mehr vom Spiel und mehr Torszenen. Dies wurde in der 12. Minute auch durch den Ausgleich, den Topscorer David Zucker im Powerplay erzielte, belohnt. Die Freude der Gäste über den Ausgleich währte jedoch nicht lange, denn nur zwei Zeigerumdrehungen später nutzten die Joker ihre erste richtige Chance seit dem Führungstreffer zur erneuten Führung. Einen zwei auf eins Konter über Branden Gracel und Sami Blomqvist schloss letzterer per Direktschuss zum 2:1 ab. Kurz vor der ersten Pause hatte Daniel Oppolzer in Überzahl sogar noch das 3:1 auf dem Schläger, konnte den Puck aber vor dem leeren Tor nicht unter Kontrolle bringen. Auf Grund von mehreren Strafzeiten auf beiden Seiten verlief der Auftakt in das Mitteldrittel etwas zerfahren. Nach dem die Joker erst weder bei vier gegen drei noch bei fünf gegen drei ihre Chancen in Zählbares umzumünzen, war es Branden Gracel, der in der 25. Minute bei fünf gegen vier erfolgreich war. Aus dem Slot überwand er Ravensburgs Torwart Jonas Langmann mit einem platzierten Schuss über die Stockhand zum 3:1. Das nächste Highlight ereignete sich erst fünf Minuten später als sich Philipp de Paly und Calvin Pokorny in die Haare bekamen, unter dem Beifall des Publikums errang der Kaufbeurer einen Punktsieg. Die Towerstars waren anschließend zwar wieder die aktivere Mannschaft, fanden aber kaum einen Weg an der gut organisierten und leidenschaftlich kämpfenden Kaufbeurer Verteidigung vorbei. Falls doch, war Stefan Vajs zur Stelle. Zwei Minuten vor dem zweiten Pausentee hatte Steven Billich nach feinem Zuspiel von Fabi Koziol die große Chance, die Führung auszubauen, vergab aber allein vor Jonas Langmann. Im letzten Drittel änderte sich das gewohnte Bild anfangs kaum, weiterhin sorgten die Towerstars für die Torszenen, die Joker-Verteidigung hielt diesem Druck zunächst nur bis zur 45. Minute stand. Da nahm nämlich Andreas Driendl seien eigenen Nachschuss, der zuvor von der Bande hinter dem Tor abgeprallt war, und brachte sein Team wieder auf einen Treffer heran. Die Joker zeigten sich von diesem Rückschlag jedoch relativ unbeeindruckt und zogen weiter ihr Spiel durch: hinten gut stehen, viele Schüsse blocken und immer wieder schnelle Konter fahren, die stets gefährlich für die Towerstars wurden. Um die 50. Minute herum brachten beide Teams mehr und mehr Härte ins Spiel, was den Spielfluss zwar etwas störte, das Publikum aber zusätzlich anheizte. In der Schlussphase hielten die Joker erst lange den Puck in der eigenen Offensive, als kurz vor Schluss die Ravensburger ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahmen, fernab von der gefährlichen Zone vor dem Tor. 
  
    
Starbulls Rosenheim
Souveräner 7:2-Heimsieg gegen Lindau
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihr vorletztes Heimspiel in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd deutlich gewonnen. Am Abend des Faschingssonntags besiegten die Grün-Weißen die EV Lindau Islanders vor 1.793 Zuschauern im emilo-Stadion dank einer souveränen Leistung ungefährdet und auch in der Höhe verdient mit 7:2. Kurz nach Spielende stand dann auch fest, mit wem es die Starbulls im Playoff-Achtelfinale zu tun haben werden, das am 15. März mit einem Heimspiel beginnt.
Die Starbulls Rosenheim machten im Heimspiel gegen die EV Lindau Islanders so weiter, wie sie am Freitagabend beim klaren 8:3-Auswärtssieg in Sonthofen aufgehört hatten. Diszipliniert und kontrolliert agierend, beschäftigte die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler den Gegner vom Bodensee vom ersten Bully an mit viel Offensivlust. Und erst 30 Sekunden waren gespielt, als Gästekeeper David Zabolotny zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Chase Witala bediente Michael Baindl, der legte von hinter dem Tor zurück und Alexander Höller schob zum frühen 1:0 ein. Baindl hätte nach einem weiteren Klasse-Spielzug mit seinen beiden Sturmpartnern drei Minuten später auf 2:0 stellen müssen, scheiterte aber völlig frei am Lindauer Torwart.
Dass es mit Anbruch der 10. Spielminute plötzlich 1:1 stand, hatten sich die Hausherren selbst zuzuschreiben. Verteidiger Niki Meier leistete sich unbedrängt einen katastrophalen Fehlpass in der eigenen Zone, Simon Klinger sagte „danke“ und versenkte ungestört und unhaltbar für Luca Endres, der anstelle des kurzfristig erkrankten Lukas Steinhauer das Rosenheimer Tor hütete. Sekunden zuvor hatte Meier selbst noch ähnlich freistehend auf der anderen Seite das 2:0 auf dem Schläger, zielte aber knapp am rechen Pfosten vorbei. Vom völlig unnötigen Gegentreffer ließen sich die Grün-Weißen aber nicht aus dem Konzept bringen und kamen zu weiteren guten Torchancen. Witala scheiterte erst aus Nahdistanz am Gästetorwart (12.) und später am Pfosten (16.). Schließlich war es Dominik Daxlberger, der die erneute und verdiente Rosenheimer Führung besorgte, nachdem Vitezslav Bilek von Dusan Frosch eingesetzt wurde und dann raffiniert von hinter der Grundlinie per Rückhand in de Slot zurücklegte – 2:1 (17.). Mit einem Schlagschuss aus der Halbdistanz nach einem Abpraller erhöhte Niki Meier noch vor der ersten Pause auf 3:1 (19.). Zuvor musste Starbulls-Keeper Endres aber das durchaus mögliche 2:2 verhindern, als Kai Laux nach einem Querpass frei vor ihm aus kurzer Distanz abschließen konnte.
Die Rosenheimer Überlegenheit sollte sich im zweiten Spielabschnitt noch verdeutlichen. Allerdings zeigten sich die Schützlinge von Trainer Manuel Kofler in der Offensive tendenziell etwas zu verspielt und ließen mehrfach die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Fabian Zick sorgte schließlich für das 4:1, als er nach einem kurzen, aber effektiven Solo die Scheibe ins kurze Eck zwirbelte (28.). Im Rahmen des ersten – und einzigen – Überzahlspiels der Starbulls an diesem Abend erhöhte Alexander Höller mit seinem zweiten Treffer per Abstauber nach überlegter Ablage von Baindl im Slot auf 5:1 (38.). Doch auch die Gäste aus Lindau konnten ihr erstes Powerplay nutzen. Der spielende Trainer Chris Stanley durfte sich als Torschütze zum 5:2 in der ersten Minute des letzten Drittels feiern lassen, weil er einen Schlagschuss von Verteidiger Fredrik Widen noch leicht, aber effektiv abfälschte (41.).
Zwei Minuten später konnte Vitezslav Bilek, der im Spielverlauf zuvor bereits zweimal das leere Tor verfehlt hatte, endlich jubeln. Ansatzlos aus dem Handgelenk versenkte er die Scheibe aus dem rechten Bullykreis hoch im kurzen Eck zum 6:2 (43.). Für den Schlusspunkt in einer von den Starbulls von der ersten bis zur letzten Spielminute dominierten Partie sorgte in der 52. Spielminute Robin Slalina. Er war nach einer raffinierten Finte frei auf den Gästekeeper zusteuernd von Lindaus Kapitän Andreas Farny nur noch regelwidrig zu bremsen und versenkte den fälligen Strafschuss souverän zum 7:2.
Nach der Partie galt die Aufmerksam von Mannschaft, Verantwortlichen und Fans der Starbulls dann der Oberliga Nord, wo der letzte Hauptrundenspieltag den Rosenheimer Gegner im Playoff-Achtelfinale zu Tage fördern musste. Es sind die Moskitos Essen, die sich zum ersten Ausscheidungsvergleich am 15. März im Rosenheimer emilo-Stadion vorstellen werden. Zuvor bestreiten die Starbulls aber noch die beiden letzten Partien der Meisterrunde der Oberliga Süd. Dabei kommt es am kommenden Freitag um 19:30 Uhr zum Heimspiel gegen den Höchstadter EC und am Sonntag um 18 Uhr zum Auswärtsspiel beim EV Landshut.
  
    
VER Selb
Wölfe behalten Oberhand im Frankenderby 
(OLS)  Dank eines verdienten 6:3 Auswärtssieges beim Höchstadter EC gehen unsere Wölfe als Tabellenfünfter in das alles entscheidende letzte Meisterschaftswochenende. Ein Bilderbuchstart nach nur 53 Sekunden und ein souveräner Mittelabschnitt, welcher mit 3:0 an unsere Wölfe ging, waren letztendlich die Grundsteine für den Sieg im jüngsten Frankenderby, an dem Wölfe-Routinier Gare mit einem Hattrick maßgeblichen Erfolg hatte. Teuer erkaufter Auswärtsdreier: Goalie Kümpel verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung und musste in der 32. Minute ausscheiden – eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor.
Starke Nerven brauchten die Zuschauer als auch die Aktiven beider Teams schon vor dem ersten Bully. Mit gut 40minütiger Verspätung begann die jüngste Auflage des Frankenderbys der Alligators gegen unsere Wölfe im Aischtal. Eine kaputte Plexiglasscheibe und vom Schiedsrichtergespann beanstandete Eisschäden sorgten für reichlich Hektik bei den Verantwortlichen Höchstadts und für ein nochmaliges Zurückbeordern beider Teams in die Kabine. Die „Zwangspause“ schienen unsere Wölfe besser verdaut zu haben. Das Spiel war gerade erst angepfiffen worden, da legte McDonald die Scheibe quer auf Gare. Dieser verpasste die Scheibe aber unglücklich aus aussichtsreicher Position. Besser machten es die Wölfe nur Sekunden später. Graaskamp bekam neben dem Höchstadter Tor die Scheibe, umkurvte Henseleit und schob zur frühen Selber Führung ein. Die Gastgeber derweilen nur mit zaghaften Vorstößen. McDonald hätte gar auf 2:0 für seine Farben erhöhen können, konnte den Pass in den Slot von Gollenbeck jedoch nicht verwerten. Es kam jedoch ganz anders: Im Gegenzug gerieten die Gastgeber in eine zwei-auf-eins Situation, in der ausgerechnet der Ex-Selber Neugebauer Wölfe-Schlussmann Kümpel, der erneut den verletzten Deske im Selber Tor vertrat, keine Chance lies. Die Wölfe völlig unbeeindruckt und auch in der Folge weiterhin am Drücker, verpassten es aber in Überzahl erneut in Führung zu gehen. Weil auch Höchstadt seine Überzahlmöglichkeit nicht verwerten konnte, ging es mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.
Viel Platz auf dem Eis nach drei gespielten Minuten im zweiten Drittel, weil sowohl der Höchstadter Lenk als auch Hördler die Strafbank drückten. Eine Situation wie geschaffen für unsere Wölfe. McDonald brachte die Scheibe in die Gefahrenzone und sah den mitgelaufenen Gare. Der Wölfe-Oldie ließ sich nicht zweimal bitten und schoss seine Farben in Front. In der Folge musste Kümpel mehrmals eingreifen, um den erneuten Ausgleich zu verhindern. Dann abermals Überzahl für unsere Wölfe. Selb mit gutem Powerplay. Der Treffer von Gollenbeck zum 3:1 war der verdiente Lohn. Zur Mitte des zweiten Abschnitts dann der Schock des Spiels: Kümpel blieb, ohne Fremdeinwirkung, plötzlich mit sichtlichen Schmerzen am Eis liegen. Weil es nicht weiter ging für unsere #21, kam Reservegoalie Bätge unfreiwillig zu seinen ersten Einsatzminuten in dieser Spielzeit. Anschließend eine Überzahlmöglichkeit für die Hausherren, das Tor machten aber die anderen: Unsere Wölfe mit schnellem Umschaltspiel. Gare vollendete zur beruhigenden und hochverdienten 4:1 Führung.
Unsere Wölfe blieben auch im Schlussabschnitt brandgefährlich. Nach 43 Minuten setzte Gare einen Hammer nur knapp über die Latte. Auch in der Folge unsere Wölfe mit guten Einschussmöglichkeiten, verpassten es aber den Spielstand nach oben zu schrauben. Anschließend meldete sich allerdings auch der HEC zurück. Zunächst traf Vojcak bei einem Penaltyschuss zum 2:4. Unser Team antwortete mit wütenden Angriffen. Schuss um Schuss flog Henseleit um die Ohren, nur ins Netz wollte die schwarze Hartgummischeibe nicht. Und so kam es wie es kommen musste: Drei Minuten vor Schluss kamen die Gastgeber durch Aab auf 3:4 heran. Die Partie somit plötzlich wieder spannend. Doch die Schützlinge von Coach Thom behielten einen kühlen Kopf und ließen nichts mehr anbrennen. Eine Minute später machte Gare mit seinem dritten Treffer an diesem Abend den Deckel auf die Partie. Graaskamp erhöhte sogar noch zum hochverdienten 6:3 Endstand aus Wölfesicht.
  
    
ERC Sonthofen
Auch das sechste Allgäu-Derby in dieser Saison verlieren die Bulls mit 3:5 gegen die ECDC Memmingen Indians
(OLS)  Im ersten Drittel war Memmingen von Beginn an die agilere Mannschaft. Sonthofen dennoch immer wieder mit Kontern gefährlich. In den ersten Minuten sollten zunächst aber die Strafzeiten im Vordergrund stehen. In der 10. Minute fiel der erste Treffer für die Indians. In Überzahl war es Miettinen, der die verdiente Führung zum 0:1 erzielte. Nur 62 Sekunden später, erneut Treffer für Memmingen. Einen Konter konnte Piskor zum 0:2 eiskalt nutzen. Danach flachte das Spiel etwas ab und beide Teams konnten keine weiteren, zwingenden Torgelegenheiten herausspielen. Somit ging es mit 0:2 in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel dasselbe Spiel. Memmingen spielbestimmend, der ERC nur vereinzelt gefährlich vor Joey Vollmer. In der 22. Minute Bully vor dem ERC-Gehäuse und erneut war es Piskor, der vom Bully weg das 0:3 erzielte. Im Anschluss sollten erneut Strafzeiten das Spielgeschehen bestimmen, doch keines der beiden Teams konnte die Überzahlmöglichkeiten nutzen. Kurz vor Ende des Drittels konnte Miettinen nur durch ein Foul am Torabschluss gehindert werden. Den folgenden Penalty verwandelte er dann souverän zum 0:4. Nur eine Minute später dann der nächste Treffer: Mudryk schloss einen schönen Konter zum 0:5 Pausenstand ab.
Das letzte Drittel begann und der Schiedsrichter schickte erneut einen Memminger auf die Strafbank. Diesmal nutzte der ERC die Überzahl und Martin Frolik traf zum ersten Mal für den ERC zum 1:5 (44. Minute). In der 53. Minute dann der nächste Treffer für die Bulls. Nach schöner Vorarbeit von Lukas Slavetinsky, war es Jayden Schubert, der Vollmer überwinden konnte. Danach der ERC mit der stärksten Phase. Vollmer musste einige Male in höchster Not retten. Kurz vor Ende des Spiels sogar noch der dritte Treffer für die Bulls: In der 59. Minute war es Franz Mangold, der auf 3:5 verkürzte. Nach dem Treffer nahm Martin Sekera direkt eine Auszeit. Folglich blieb Roman Steiger auf der Bank sitzen und der ERC machte mit sechs Feldspielern weiter. Ein weiterer Treffer sollte aber nicht mehr gelingen.  
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
ERDINGER OFFENSIV-FEUERWERK VERHEIZT DIE LÖWEN
(OLS)  Die Hälfte des Spiels bei den Erding Gladiators konnte der EHC Waldkraiburg am Sonntag offen gestalten, dann jedoch kamen die Löwen mächtig unter die Räder. Stand es nach gut 31 Minuten noch 2:2, gewannen die Gladiators am Ende klar mit 8:3. Die Tore für den EHC erzielten Nico Vogl mit Doppelpack und Bobby Chaumont. Am kommenden Wochenende stehen die letzten Begegnungen der Verzahnungsrunde an, dann folgt vor der Sommerpause noch das große Abschiedsspiel von Daniel Hämmerle am 16. März anlässlich des 50. Geburtstags des Waldkraiburger Eishockeys.
Kevin Yeingst stand wie auch schon am Freitag beim Heimsieg gegen Königsbrunn zwischen den Pfosten beim EHC Waldkraiburg, wie aber auch schon gegen die Pinguine musste er sich in der ersten Minute bereits geschlagen geben: Philipp Michl verwertete einen Alleingang sehenswert und eiskalt zum 1:0 für die Gastgeber (00:46). In der neunten Minute hatte dann aber auch Nico Vogl einen Alleingang für die Löwen und traf durch die Beine von Erdings Schlussmann Andreas Gerlspeck zum Ausgleich (08:17). Anders als noch am Freitag entwickelte sich eine rasante Partie mit Chancen auf beiden Seiten, für die Löwen konnten Daniel Hämmerle (10. Minute), Michail Sokolov (15. / 19.) und Bobby Chaumont (20.) die Führung aber nicht herausschießen.
Im zweiten Drittel sollte es aber klappen mit der Waldkraiburger Führung: Zunächst versuchte sich Philipp Seifert, doch Gerlspeck konnte parieren, genauso wie beim Rebound von Daniel Hämmerle. Der Löwen-Kapitän holte sich den Puck aber zurück und hatte das Auge für Bobby Chaumont. Der Kanadier sucht sich den perfekten Weg und entlang dieser Linie wurde die Scheibe ins Netz befördert. (28:19). Erding aber zeigte sich komplett schmerzbefreit und unbeeindruckt und drängte auf den Ausgleich. Dieser gelang Jubilar Daniel Krzizok in seinem 400. Spiel für die Gladiators auch, abermals nach einem Alleingang (31:25). Die Löwen offenbarten Löcher in der Defensive und in diese stachen die Gastgeber nun gnadenlos und spielten Katz und Maus mit dem EHC. Mit der Rückhand traf Sebastian Lachner zunächst zum 3:2 (35:52), Krzizok erhöhte wenig später und noch vor dem zweiten Pausentee auf 4:2 (37:23).
Im Schlussdrittel ließen die Gladiators Angriffswelle um Angriffswelle auf die Waldkraiburger Hintermannschaft losrollen und die Industriestädter hatten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. Marco Deubler traf bereits früh nach Beginn des dritten Drittels zum 5:2 (42:32), nur 51 Sekunden später erhöhte Florian Fischer auf 6:2 (43:23). Nach Daniel Rossis Treffer zum 7:2 (54:05) konnte Nico Vogl mit seinem zweiten Tor des Spiels zwar noch auf 3:7 aus Sicht der Gäste verkürzen (55:39), den Schlusspunkt setzten aber wieder die Herzogstädter mit Florian Zimmermann, der zum 8:3 einnetzte (58:50) und damit für eine erfolgreiche Revanche für die 4:5-Niederlage im Hinspiel sorgte. 
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen in Erfurt
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das letzte Spiel der Saison bei den Black Dragons Erfurt mit 6:5 (1:1/3:2/2:2) verloren.
In einer von Beginn an turbulenten Partie legten die Gäste vor 484 Zuschauern durch Oliver Kämmerer vor (14.), doch die Crocodiles schlugen gleich zurück. Daniel Lupzig netzte zum 1:1-Pausenstand ein (15.)
Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einer Führung der Gastgeber. Erneut konnte sich Kämmerer als Torschütze eintragen lassen (24.). Der Spielstand hatte allerdings nur 32 Sekunden bestand. Gianluca Balle besorgte den Ausgleich (25.), Dominik Lascheit legte mit seinem Treffer zum 2:3 nach (27.). Noch vor dem Pausenpfiff hatten Michal Vazan (32.) und Joe Kiss (33.) das Spiel aber wieder zu Gunsten der Hausherren gedreht.
Im letzten Drittel gelang Josh Mitchell der erneute Ausgleich für die Crocodiles (41.). Torwart Matthias Rieck, der den verletzungsbedingten Ausfall von Kai Kristian im Tor der Hamburger kompensierte, musste allerdings noch zweimal hinter sich greifen. Tom Fiedler (42.) und Sebastian Hofmann (49.) erhöhten auf 6:4. Lennart Palausch verkürzte in Überzahl zwar noch auf 6:5 (54.), doch den Sieg ließen sich die Erfurter nicht mehr nehmen.
„Wir haben eigentlich gut gespielt, aber unnötig unsere Führung verschenkt und dann gleich noch ein zweites Tor dazu kassiert. Zweimal konnten wir das Spiel drehen oder ausgleichen, aber Erfurt ist es eben einmal mehr gelungen“, sagte Verteidiger Ludwig Synowiec.
  
    
Herner EV
Herner EV – Tilburg Trappers 1 : 5 (0:0,1:2,0:3)
(OLN)  Im letzten Spiel der Oberliga Nord Hauptrunde unterlag der Herner EV am Sonntagabend zuhause in der Hannibal-Arena dem bereits vorher feststehenden Nordmeister Tilburg Trappers mit 1:5. Lange Zeit verlief die Partie relativ ausgeglichen, das klare Endergebnis kam erneut erst in den Schlussminuten zustande, als HEV-Coach schon früh den Torwart herausnahm um mit 6 Feldspielern noch eine Wende zu schaffen. Eine Seltenheit gab es in der 57. Minute, als Hauptschiedsrichter Tony Engelmann folgerichtig auf technisches Tor entschied. Marcus Marsall konnte den alleine aufs leere Herner Tor zustürmenden Tilburger Kevin Bruijsten nur regelwidrig von hinten stoppen. Die Gysenberger gehen nun als Sechster in die Playoffs, müssen aber auf ihren Gegner aus dem Süden noch warten. Denn dort fällt die Entscheidung um den dritten Platz erst am nächsten Wochenende. Regensburg und Landshut stehen nur durch einen Punkt getrennt auf den Plätzen zwei und drei. Das am Ende schlechter platzierte Team aus diesem Zweikampf wird dann der Gegner des HEV.
Der erste Abschnitt verlief torlos, obwohl beide Mannschaften gute Chancen hatten. In der 7. Minute begann eine zweiminütige Überzahl des HEV, als gleich zwei Tilburger gleichzeitig auf die Strafbank mussten. Aber das Team von Danny Albrecht konnte die Gelegenheit nicht nutzen, zu statisch und ausrechenbar war das Powerplay und der HEV Coach bemängelte hinterher auch, dass zudem die direkten Schüsse aufs gegnerische Tor fehlten. Beide Torhüter standen häufig im Blickpunkt, wobei Björn Linda die gefährlicheren Schüsse entschärfen musste. Das zweite Drittel begannen die Tilburger in Überzahl und ließen den Druck auch nicht nach, als der HEV wieder vollzählig war. Das hatte Folgen, denn in der 23. Minute gingen die Gäste aus den Niederlanden mit 1:0 in Führung. Die Gysenberger, die ohne die Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath, Nico Kolb und Nicolas Geitner antreten und kurzfristig auch krankheitsbedingt auf Patrick Asselin verzichten mussten, steckten den Rückstand weg und holten sich gute Chancen heraus. Vor allem Lois Spitzner hatte mehrfach den Ausgleich auf dem Schläger. Aber gerade als der Druck am stärksten war, konnten die Trappers in der 33. Minute mit dem 0:2 ihre Führung ausbauen. Aber das HEV Team bewies Moral und konnte in der 36. Minute durch Nils Liesegang auf 1:2 verkürzen. Er wurde mustergültig von Brad Snetsinger, der hinter dem gegnerischen Tor stand, angespielt. Kurz vor der zweiten Pause hatte Lois Spitzner noch eine weitere gute Möglichkeit. Der letzte Abschnitt begann erneut mit Tilburger Druck und in der 45. Minute konnte der 17-jährige niederländische U20-Nationalspieler Delany Hessels mit einem verdeckten und abgefälschten Schuss von der linken Seite mit dem Treffer zum 1:3 seinen ersten Meisterschaftstreffer in der 1. Mannschaft der Trappers feiern. Auch danach hatte der HEV seine Möglichkeiten, z.B. gleich zweimal durch Nils Liesegang oder durch Moritz Schug. Aber ein erneuter Anschlusstreffer gelang nicht mehr.
Bereits viereinhalb Minuten vor dem Abpfiff nahm Danny Albrecht eine Auszeit und brachte sofort den 6. Feldspieler für den Torhüter. Aber das zahlte sich leider nicht aus. Stattdessen gab es in der 57. Minute erst das schon eingangs beschriebene technische Tor zum 1:4 und dann in der 59. Minute ein weiteres Empty-Net-Tor zum zu hohen Endstand von 1:5. Ein Sieg gegen Tilburg hätte allerdings bedingt durch die Parallelergebnisse ohnehin keine bessere Tabellenposition gebracht. Die wurde schon früher durch einige Schwächephasen in der Saison verpasst. Deshalb muss der sechste Platz so angenommen werden. In knapp zwei Wochen beginnt mit den Playoffs alles wieder bei null.
HEV-Coach Danny Albrecht hat nun 12 Tage Zeit seine Mannschaft auf die Playoffs vorzubereiten. Die beginnen am Freitag, dem 15. März 2019 auswärts beim Tabellendritten der Oberliga Süd. Das erste Heimspiel der Grün-Weiß-Roten ist dann am Sonntag, dem 17. März 2019 um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena. Weiter geht es dann am Dienstag, dem 19. März 2019 wieder auswärts. Die Playoffs werden im Modus ‚Best-of-5‘ gespielt, zum Weiterkommen sind also drei Siege nötig. Die möglichen weiteren Termine wären dann der 22. und der 24. März 2019.
  
    
EV Füssen
Sechster EVF-Sieg in Folge war am Ende ein unnötiger Krimi
(BYL)  Am Ende war das Heimspiel des EV Füssen gegen den EC Bad Kissingen ein richtiger Eishockey-Krimi. So weit hätte es natürlich nicht kommen müssen, denn beim 3:2 nach Verlängerung (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) hatten die Schwarz-Gelben zwei Drittel lang ein großes Chancenplus, und auch insgesamt war der Punktgewinn der Gäste eher schmeichelhaft. Dank eines überragenden Benjamin Dirksen im Tor, viel Scheibenglück und einer sehr gut umgesetzten Defensivtaktik machte man dem überlegenen Heimteam aber das Leben schwer und hätte am Ende das Spiel sogar gewinnen können.
Das wäre des Guten dann aber doch zuviel gewesen. Nach verhaltenem Beginn war es der EVF, der als erstes das Heft in die Hand nahm und zu Möglichkeiten kam, ehe die Wölfe bei einem zu sorglosen Wechsel des Heimteams durch Jakub Revaj überraschend in Führung gehen konnten. Das änderte am Spielgeschehen zunächst wenig, die Füssener gingen aber mit einem weiteren halben Dutzend guter Chancen zu leichtfertig um. Die größte kam in der 17. Minute, als der erstmals seit November wieder mitwirkende Moritz Kircher nach einem Abwehrfehler alleine auf Dirksen zulaufen konnte, aber scheiterte. Bei einer Strafe gegen Füssen zeigten die Gäste ihre Powerplaystärke, Hötzinger blieb aber zweimal Sieger.
Im zweiten Drittel hatte Bad Kissingen genau zwei Torchancen, einen Alleingang durch Nold in der 24. Minute sowie einen weiteren Konter kurz vor Drittelende, beide Mal zeigte auch Füssens Torhüter seine Klasse. Ansonsten war Einbahnstraßen Eishockey angesagt, und der EVF vergab unter anderem ein halbes Dutzend hochkarätiger Möglichkeiten. Auch bei einer doppelten Überzahl schwammen die Gäste, aber Dirksen zeigte sich von seiner besten Seite. Dann spielte Füssen erneut Powerplay, und hier überlief Newhook in der letzten Spielminute die gegnerische Abwehr, wurde aber rüde gestoppt. Den Penalty verwandelte Verteidiger Tyler Wood eiskalt zum überfälligen 1:1.
Der Schlussabschnitt sah auch den EVF verhaltener agieren, da die Gäste ständig auf Konter aus waren wollte man nicht ins offene Messer laufen. Bei einer Riesenchance hatten viele schon den Torjubel auf den Lippen, der Schuss von Marc Besl landete aber wohl nur an der Unterkante der Torlatte. Im Gegenzug zeigte Benedikt Hötzinger eine starke Parade gegen Masel. Riesenjubel dann in der 48. Minute. Marc Besl sorgte nach einem Konter doch noch für die hochverdiente Führung. Der Gegner konnte aber auf seine individuelle Klasse bauen. In Überzahl setzte Anton Seewald vier Minuten später die Scheibe zum 2:2 ins Netz. Markus Vaitl hatte die große Chance zur erneuten Führung, bei einem Konter traf kurz darauf Bär die Latte. Und bei diesem Auf und Ab blieb es. In der Schlussminute musste Benedikt Hötzinger klären, einen 2 auf 1 Konter von Payeur und Besl konnte Bad Kissingen im letzten Moment unterbinden. Es ging in die Verlängerung.
Eine Minute und acht Sekunden dauerte diese und hatte es in sich. Zunächst versuchten sich die Gäste vor das Tor zu kombinieren, dann ein Konter des EVF und Alleingang Payeur. Die Scheibe konnte aber noch vor der Torlinie gestoppt werden und im Gegenzug Alleingang Freibergs, aber eine Weltklasseparade von Benedikt Hötzinger. Der nächste Angriff nach einem Bully saß dann für den EVF, Markus Vaitl kam frei zum Schuss und erzielte das erlösende 3:2.
Trainer Michael Rosin (Bad Kissingen): „Unserer Mannschaft hat die Kraft nach dem Spiel am Freitag gefehlt. Trotzdem sind wir früh in Führung gegangen. Das Tor zum 2:1 war deutlich Abseits, wir konnten dann in Überzahl wieder ausgleichen. Am Ende war klar dass der gewinnt der noch ein Tor macht. Das hätten auch wir sein können.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Drei Punkte hätten uns gut getan. Wir haben heute aber die Teilnahme am Halbfinale um die Meisterschaft klar gemacht, damit haben wir ein wichtiges Ziel erreicht. Und jetzt werden wir bis zum Schluss kämpfen, um auch den zweiten Platz zu erreichen. Heute haben wir stellenweise zu kompliziert gespielt, dazu hatte der Gegner einen Torhüter, der überragend gehalten hat. Unser Sieg war aber hochverdient, weil wir wesentlich mehr Spielanteile hatten und mehr investiert haben.“ (MiL)
  
    
EHC Klostersee
TEV Miesbach – EHC Klostersee 5:1 (3:1, 1:0, 1:0)
(BYL)  Nichts zu holen gab es für den EHC Klostersee am Sonntagabend beim TEV Miesbach, der als Tabellenzweiter in der Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd damit weiterhin den Kurs "sofortiger Wiederaufstieg" hält. Das 1:5 der Grafinger spiegelte letztlich auch das aktuelle Kräfteverhältnis beider Seiten wieder. Während die Rot-Weißen personell auf dem Zahnfleisch daherkommen, sowohl mental wie auch körperlich ausgelaugt wirkten, und nach dem Saisonaus für die beiden nicht zu ersetzenden Offensiv-Stützen Bob Wren und Raphael Kaefer nun auch um Kapitän Bernd Rische (Knie verdreht) bangen müssen, traten die Gastgeber sehr selbstbewusst, mit prall vollem Kader und einer Sieges-Serie im Rücken auf. Vom kämpferischen Einsatz war den EHClern nichts vorzuwerfen, spieltechnisch hatte man unter den genannten Umständen einfach zu wenig Argumente auf seiner Seite.
Nach dem schnellen 0:1 fing sich die Mannschaft von Dominik Quinlan in den Folgeminuten und kam nicht unverdient zum Ausgleich. Die zwei Gegentore in der elften Minuten innerhalb von nur 19 Sekunden wiesen freilich schnell den Weg in einer Partie, die in der Folgezeit zwar nicht einseitig verlief, aber eben doch relativ klar, was die Vergabe der drei Punkte anging. Eine kleinliche Spielleitung durch den schwachen Unparteiischen, die freilich nicht spielentscheidend war, tat ein Übriges. Zu allem Überfluss erwischte jenseits der Bande ein Puck Headcoach Quinlan im Gesicht. Die Lippe war durch, so dass es für den Klosterseer Cheftrainer vor der Heimfahrt erst zum Nähen ins Krankenhaus ging.
  
    
EHC Königsbrunn
Mit leerem Akku war nicht mehr drin
(BYL)  Nach dem Sensationssieg vom Freitag in Erding verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel deutlich mit 1:7 gegen die „Riverkings“ des HC Landsberg. Schon nach dem ersten Drittel war die Partie gelaufen, für die Brunnenstädter war nach der Tortour vom Freitag nicht mehr drin.
Im Spiel konnte EHC-Coach Sven Rampf zwar wieder auf Lukas Fettinger zurückgreifen, dafür fehlte nach seiner Spieldauerstrafe Ralf Rinke. Und auch Mathias Forster musste wegen einer Gehirnerschütterung ein weiteres Spiel aussetzten, so dass auch Königsbrunns dritter Vorstand Tim Bertele seine Schlittschuhe schnürte, um wenigstens einen elften Feldspieler mit im Aufgebot zu haben. Im Tor stand zunächst wie schon am Freitag Jennifer Harß, als Backup saß Donatas Žukovas auf der Bank.
Zu Beginn starteten beide Mannschaften vorsichtig und gingen keine unnötigen Risiken ein. Doch danach erarbeiteten sich die Riverkings immer mehr Spielanteile und setzten sich im Königsbrunner Drittel fest. Nach gerade mal vier Spielminuten gingen die Gäste dann in Führung, als der EHC den Puck nicht aus dem eigenen Drittel brachte und Gäbelein sträflich alleine vor Jennifer Harß stand. Doch nur drei Minuten später konnte der EHC in Überzahl durch Dominic Auger zum 1:1 ausgleichen, die Partie schien nun wieder offener zu sein. Vier Minuten später brachte der EHC den Puck wieder nicht aus dem eigenen Drittel und kassierte bei angezeigter Strafe das 1:2. Nur zwei Minuten später musste Königsbrunn sogar das 1:3 hinnehmen, Landsberg spielte mit dem EHC teilweise Katz und Maus. Bis zur ersten Pause landete der Puck zwei weitere Male im Königsbrunner Tor, so dass die Gäste mit einer komfortablen 1:5 Führung in die erste Pause gingen. Nach dem fünften Treffer wechselte Coach Rampf Torhüterin Harß aus und gönnte Donatas Žukovas Eiszeit. An den vorangegangenen Treffern war Jenny Harß aber schuldlos.
Auch nach der Pause war Landsberg die spielbestimmende Mannschaft, Königsbrunn beschränkte sich auf Konter und suchte den Abschluss. Der EHC hatte im mittleren Spielabschnitt sogar die Möglichkeit, in doppelter Überzahl zu spielen, aber Königsbrunn hatte keinen Pfeil mehr im Köcher und konnte daraus keinen Profit schlagen. Kurz vor der letzten Pause machten es die Gäste besser und legten einen weiteren Treffer nach, so dass es nach 40 Spielminuten 1:6 für Landsberg stand.
Im letzten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Gäste weitere Torchancen, ließen diese aber sträflich liegen. Der EHC beschränkte sich auf Verteidigen, für mehr fehlten auch die Kräfte. Doch in der letzten Spielminute trafen die Riverkings erneut zum 1:7, was auch den Endstand bedeutete.
Landsberg gewinnt am Ende hochverdient gegen chancenlose Königsbrunner, denen es heute an Kraft und Spritzigkeit fehlte. Trotzdem steigt der EHC nach diesem Wochenende einen Platz auf und lässt nun neben Peißenberg auch noch Erding hinter sich. Für Königsbrunn gilt es nun unter der Woche zu regenerieren und Kräfte zu sammeln. Noch stehen vier Partien auf dem Programm.
Auf der anschließenden Pressekonferenz nahm EHC-Coach Sven Rampf seine Mannschaft in Schutz: „Ich muss heute wohl nicht viel zum Spiel sagen, wenn wir heute beim Boxen gewesen wären, dann hätte ich nach zehn Minuten das Handtuch geworfen. Wir spielen jetzt schon seit geraumer Zeit mit Rumpfkader, die Mannschaft kam heute auf dem Zahnfleisch daher. Nach dem Spiel vom Freitag war der ein oder andere auch angeschlagen, normalerweise hätte ein Nico Neuber heute gar nicht spielen dürfen. Und Marc Streicher, der sich normalerweise immer durchbeißen kann, liegt nach dem zweiten Drittel in der Kabine am Boden und kann nicht mehr, weil ihm jeder Knochen einzeln schmerzt. Gegen Erding haben wir im letzten Drittel mit acht Mann gespielt, das steckt der gesamten Mannschaft noch in den Knochen. Es ist schon unglaublich, was wir gerade an Pech haben, unter der Woche fiel ja schon Matthias Forster aus, weil er im Training eine Scheibe ins Gesicht bekommen hat. Dazu noch zwei Spieler, die gerade ihr Staatsexamen machen und deswegen fehlen, was ich ja auch verstehen kann. Ich kann meiner Mannschaft also Null Vorwurf machen, die sind alle platt. Das Tempo am Ende war ja auch wirklich unterirdisch, man muss klipp und klar sagen, der Akku ist leer! Nun gilt es wieder Kräfte zu sammeln, wir haben an dem Wochenende immerhin drei Punkte gesammelt. Kompliment an meine Mannschaft!“
Am Ende der Pressekonferenz gab es dann sogar noch Lob von EHC-Vorstand Willi Bertele: „Ich habe höchsten Respekt vor unseren Spielern, was momentan Woche für Woche angeliefert wird, ist aller Ehren wert. Wenn dann so ein Kaliber wie Landsberg kommt, kann man unter diesen Umständen auch mal verlieren.“
  
    
TEV Miesbach
TEV nach Sieg gegen den EHC Klostersee weiterhin auf Rang 2
(BYL)  Vor 460 Zuschauern gewinnt der TEV mit 5:1 (3:1,1:0,1:0) gegen Grafing. Die Gäste mussten verletzungsbedingt auf drei ihrer Schlüsselspieler verzichten und deren Ausfall könnten sie nicht kompensieren. So war der TEV von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und der verdiente Sieger. Bereits nach zwei Minuten nutzte Stephan Stiebinger eine doppelte Überzahl zur Führung per Schlagschuss (Assistent Bobby Slavicek, Michael Grabmaier) und der TEV drückte weiterhin, musste aber bei einem Konter den Ausgleich durch Philipp Quinlan hinnehmen, der geschickt verzögerte und Anian Geratsdorfer im Tor keine Chance ließ (Assistent Thomas Hummer - 8. Minute). Doch der TEV blieb am Drücker und ging mit einem Doppelschlag innerhalb von 19 Sekunden mit 3:1 in Führung. Zuerst war Nico Fissekis mit einem Bauerntrick erfolgreich (Assistent Sebastian Deml, Johannes Bacher) und kurz darauf musste Filip Kokoska nach schöner Vorarbeit von Felix Feuerreiter nur noch den Schläger hinhalten (weiterer Assistent Bobby Slavicek - 11.) Nico Fissekis hatte noch eine Großchance, zielte aber knapp drüber und Maxi Meineke traf freistehend den Puck nicht richtig, sodass es beim Spielstand von 3:1 zum ersten Pausentee ging. Das 2. Drittel war ausgeglichener aber Grafing fehlte offensiv die Durchschlagskraft und legte eine härtere Gangart an den Tag, dadurch hatte der TEV mehr Spielanteile. Dies nutzte Michael Grabmaier dessen abgefälschter Schuss als Bogenlampe zum 4:1 ins Tor segelte (Assistent Stephan Stiebinger). So ging es auch ins letzte Drittel, das nicht mehr die hochkarätigen Torchancen bot, der TEV aber durch Felix Feuerreiter nochmal jubeln durfte, als er gedankenschnell vor dem Tor reagierte und die Scheibe zum Endstand einschob (Assistent Thomas Schenkel, Sebastian Deml - 56.). Trainer Peter Kathan zeigte sich bei der Pressekonferenz zufrieden mit dem Auftritt seines Team und über das Erreichen des Play-Off-Halbfinales, da sein Team nun 11 Punkte Vorsprung auf Rang sechs hat und somit bei noch zwei ausstehenden Spielen die Qualifikation sicher hat. Nun gilt es noch das Heimrecht zu sichern, wofür noch zwei Punkte notwendig wären. Durch den Punktverlust des EV Füssen beim 3:2 Sieg nV im Heimspiel gegen Bad Kissingen, liegt der TEV nun einen Punkt vor dem Altmeister auf Platz 2 der Tabelle. 
  
    
EHF Passau Black Hawks
Mega Party zum Saisonabschluss - Black Hawks und Fans feiern den Klassenerhalt
(BYL)  Am Sonntagabend verwandelte sich die Passauer EisArena zum Saisonabschluss der Passau Black Hawks noch einmal in ein Tollhaus. Obwohl die Black Hawks den Klassenerhalt bereits am Freitag fix gemacht hatten, pilgerten 777 Zuschauer zum Faschingsspiel in die EisArena. Alle weiblichen Zuschauer in Kostüm erhielten zum Heimspiel gegen Moosburg freien Eintritt. Die ausgelassene Stimmung hielt von der ersten Spielminute bis weit nach Ende der Partie an. Neben der Mannschaft feierten sich die Fans auch selbst für eine tolle Saison. Der Support des Passauer Publikums war in der laufenden Saison, egal ob bei Heim- oder Auswärtsspielen, sensationell. „Ein großes Dankeschön an unsere Fans für die grandiose Unterstützung. Wir haben erneut einen Zuschauerschnitt von 700 Zuschauern pro Spiel. Das ist nicht selbstverständlich!“ bedankt sich Christian Eder bei den Zuschauern. Den Spielverlauf kann man wie folgt zusammenfassen: Von der ersten Minute an dominierten die Passau Black Hawks den Landesligisten aus Moosburg. Die wenigen Moosburger Chancen machte Andreas Resch im Passauer Tor zunichte. Drei Black Hawks Toren im ersten Drittel folgte ein torloser Mittelabschnitt. Im letzten Drittel legten die Habichte noch mal nach und kamen so zu einem völlig verdienten 5:0 Heimsieg. „Der Sieg war heute hoch verdient. Wir hätten noch mehr Tore erzielen können. Die Mannschaft wollte sich unbedingt mit einem Sieg verabschieden und ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen.“ so die Analyse von Trainer Oliver Vöst. Im Anschluss verabschiedete sich die Mannschaft von den Fans und bedankte sich mit einem großen Banner bei den Zuschauern für die Unterstützung. Danach ging die Party in der Passauer EisArena weiter. Lukas Daschinger und Oliver Wawrotzki, die Gewinner des Kabinenduells, legten einen sogenannten „Waschinger“ Walzer aufs eisige „Parkett“. Danach wurden sehr zu Freude des Passauer Publikums die ersten Vertragsverlängerungen für die kommende Saison bekannt gegeben. Der sportliche Leiter Christian Zessack hat die Arbeitspapiere von Torhüter Clemens Ritschel, den Verteidigern Benno Baumgartner, Mathias Pilz, Arthur Platonow sowie Topscorer Petr Sulcik bereits verlängert. In den nächsten Tagen finden die Abschlussgespräche mit weiteren Spielern statt. Ebenso werden die Verantwortlichen erste Gespräche in Sachen Trainer führen und den Markt sondieren. Die Passau Black Hawks werden für die Bayernliga Saison 2019/20 eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen und erneut die Mission „Playoffs“ in Angriff nehmen. Für alle Eishockeyfans beginnt nun eine fast sechsmonatige Leidenszeit. Den erst im September gibt es in der Passauer EisArena die ersten Vorbereitungsspiele auf die neue Saison. Keine Pause haben hingegen die Verantwortlichen der Passau Black Hawks. Den bereits jetzt gilt es den Grundstein für eine erfolgreiche Saison 2019/20 zu legen. – czo
  
    
EA Schongau
Im Endspurt zum Sieg und Platz 1 – EA Schongau sichert sich die Bayernliga 2019/20!
(BYL)  Nachdem am Samstagabend die Meldung eintrudelte, dass die ausgefallen Partie gegen Amberg für die EAS gewertet ist, war der Klassenerhalt eigentlich schon im Vorfeld geschafft. Dennoch hatte man bei der EA Schongau immer noch den Ehrgeiz, dies auch noch durch einen Sieg zu unterstreichen.  Aber auch Kempten wollte sich vor heimischen Publikum gerne mit einem Erfolg verabschieden.
So kam es zu einem recht offenen Schlagabtausch und den etwa 300 Zuschauern wurden  reichlich Tore geboten.
Schongau versuchte es trotz einiger Ausfälle mit vier Sturmreihen und hatte daher zunächst durchaus Abstimmungsprobleme.  Das nutzten die Gastgeber schon recht früh und nach 89 Sekunden hatte David Hornak  zum 1 : 0 für seine Farben getroffen.   Und nachdem Tobias Epp in der 17. Minute die erste Überzahl der Sharks zum 2 : 0 verwerten konnte, war es für die EAS Zeit in die Gänge zu kommen.  Mit der Pausensirene verkürzte Matthias Müller  auf 2 : 1.
Aber auch zum 2. Drittel kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Adrian Kastel- Dahl erhöhte in der 25. Minute auf 3 : 1. Das beeindruckte die Mammuts allerdings noch nicht sonderlich. Mit einem Doppelschlag  glichen sie innerhalb weniger Sekunden wieder aus. Zunächst traf Tobias Maier  nach Zuspiel von Milan Kopecky in der 26. Minute zum 3 : 2. Und keine 60 Sekunden später zappelte der Puck erneut im Netz der Sharks.  Matthias Müller vollendete die Vorarbeit von Markus Jänichen und Jakub Muzik zum 3 : 3.
Im Mittelabschnitt blieb es allerdings beim Kampf mit offenen Visier.  Kempten nutze auch die zweite Überzahl des Spiels für die erneute Führung  - 4 : 3(David Hornak, 30. Min). Da half der EA Schongau auch der erneute Ausgleich zum 4 : 4 in der 33. Minute durch Daniel Holzmann nichts  - Kempten legte erneut vor.  In der 36. Minute traf der Schwede Kastel-Dahl zum 5 : 4 – und so ging es in die zweite Pause.
Zwischenzeitlich lag Geretsried  in Buchloe schon deutlich zurück ( 6 : 1) und Dorfen führte klar gegen Vilshofen ( 6 : 0 nach dem 2. Abschnitt) – die drei Bayernligisten wären somit nach Punkten gleichauf (30 Punkte).  Das weckte zum Schlussabschnitt doch noch den Ehrgeiz des Teams.  Defensiv wurde nun konsequenter gearbeitet, aber auch Kempten, das bis dahin ganz ohne Strafzeiten war, musste nun öfters  „eingreifen“.
In der 48. Minute nutzte die EAS ihre zweite Überzahl zum 5 : 5 Ausgleich, als Matthias Müller nach Vorarbeit von Milan Kopecky und Tobias Turner zum dritten Mal erfolgreich war.
Und während die EAS eine erneut Unterzahl schadlos überstand, traf in der 54. Minute Tobias Turner in Überzahl (Zuspiel von Jakub Muzik) zum 5 : 6 Siegtreffer, den sich die Mammuts auch in den letzten Minuten nicht mehr streitig machen ließen .
Durch den Erfolg in Kempten hat die EAS nun mit 33 Punkten und 78 : 35 Toren den Rang 1 der Gruppe C  und somit den Klassenerhalt in der Bayernliga geschafft.  Mit der EAS  könne sich trotz der 6 : 1 Niederlage in Buchloe auch Geretsried  (Platz 2 mit 30 Punkten und 86:52 Toren) und der ESC Dorfen ( 11 : 1 Sieg über Vilshofen  und somit ebenfalls 30 Punkte und 78 : 44 Tore) freuen.
Buchloe dagegen hat den Sprung zurück in die Liga denkbar knapp verpasst ( 29 Punkte). 
Haßfurt würde auch eine Klage nicht helfen, die Unterfranken kommen auch ohne die Wertungen wegen des Einsatzes von zu vielen Kontingentspielern nur auf Rang 5 !
Die Parallelgruppe B gewann  der EC Pfaffenhofen und kehrt damit wieder in die Bayernliga zurück, die sich auch Passau und Schweinfurt sicherten, während der Bayernliga-Vierzehnte EV Pegnitz in die Landesliga absteigt.
In der Verzahnung mit der Oberliga ist vor dem letzten Spielwochenende nun unklar wer dem SC Riessersee in die Oberliga folgt – hier hat neben Miesbach (33 Punkte) und Füssen (32) auch noch der HC Landsberg (29) die Chance, während man dem  Oberligisten  EHC Waldkraiburg einen weiteren Zugang in der Bayernliga begrüßen darf.
  
    
ESV Buchloe
Piraten verfehlen Sensation trotz begeisterndem Auftritt - ESV Buchloe besiegt Bayernligisten Geretsried mit 6:1 und verpasst dennoch knapp den Aufstieg
(BLL)  Am Ende lag am Sonntagabend in der Buchloer Sparkassenarena eine ganz komische Stimmung in der Luft. Die heimischen Piraten hatten gerade den Bayernligisten ESC Geretsried nach einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung auch in der Höhe verdient mit 6:1 (2:0, 4:1, 0:0) geschlagen. Zum hemmungslosen Feiern war nach Schlusspfiff aber dennoch keinem so wirklich zu Mute, denn da der ESC Dorfen sich zeitgleich im Parallelspiel gegen Vilshofen ebenfalls keine Blöße gab (11:1), reichte es trotz des Heimerfolgs nicht, dass der Traum vom direkten Wiederaufstieg glückte. Ein Punkt und ein paar Tore fehlten den Buchloern in der Endabrechnung zu Aufstiegsplatz drei. Doch am Ende ließen sich das gesamte Piraten-Team dennoch verdientermaßen nach einer starken Runde von den Fans mit Applaus feiern.
Die Buchloer hatten schließlich ihre Hausaufgaben gemacht. Nach dem Freitagserfolg über Amberg (3:2) holte man schließlich auch am Sonntag den zwingend benötigten Dreier gegen Geretsried und das in überzeugender Manier. Doch da sich die Dorfener keinen Ausrutscher leisteten, blieb die Überraschung dann doch aus. Dennoch bekamen die über 400 Zuschauer, die das Endspiel des ESV gegen den bereits geretteten Bayernligisten Geretsried sehen wollten, noch einmal ein tolles Match der Gennachstädter geboten. Diese profitierten im ersten Drittel zunächst zum einen von einer effektiven Chancenverwertung und andererseits von einer wacker kämpfenden Defensive um den gut aufgelegten Tormann Alexander Reichelmeir. So hatte die Buchloer Hintermannschaft in den ersten 20 Minuten einiges zu tun, doch mit vereinten Kräften ließ man erst einmal keinen Gegentreffer zu und konnte stattdessen mit zwei eiskalten Abschlüssen mit einer 2:0 Führung in die Pause gehen. Erst hatte Michal Telesz zum 1:0 getroffen (7.), ehe neun Minuten später ein Bilderbuch-Konter das 2:0 einbrachte. Einen perfekt getimten Pass von Timo Hauck hatte dabei Timo Rauskolb eiskalt allein vor ESC-Tormann Martin Morczinietz verwandelt (16.).
Auch das Mitteldrittel begann optimal. Nach 29 Sekunden setzte Marc Weigant praktisch gegen die gesamte Geretsrieder Hintermannschaft unwiderstehlich zum Solo an und ließ anschließend auch Morczinietz mit seinem 3:0 alt aussehen. Nach diesem Traumstart wurden die leidenschaftlich kämpfenden Hausherren nun immer stärker. Das ebenfalls schön herausgespielte 4:0 von David Vycichlo im Powerplay (31.), sowie ein genauso schönes Solo von Michal Telsez zum 5:0 waren folgerichtig der verdiente Lohn (32.). Und der bestens aufgelegte Tscheche ließ dann auch noch mit seinem dritten Treffer an diesem Abend wenig später das sechste Buchloer Tor folgen (35.), bei dem bereits David Albanese zwischen den Pfosten der Gäste stand, nachdem die Geretsrieder nach dem 5:0 mit einer Auszeit und einen Torwartwechsel reagiert hatten. Kurz vor Drittelende leistete man sich dann eine der ganz wenigen Unachtsamkeiten, sodass auch die Oberbayern noch zu ihrem ersten Torerfolg kamen. In Buchloer Überzahl lief Martin Köhler einen Konter und verwandelte diesen alleine vor Reichelmeir zum 6:1 (38.).
Im Schlussdrittel passierte danach nicht mehr all zu viel – kein Wunder, die Partie war schließlich schon längst entschieden. So fielen auf beiden Seiten keine Tore mehr, auch weil die Buchloer bei drei Aluminiumtreffern der Riverrats das nötige Glück des Tüchtigen hatten und mit Alexander Reichelmeir einen absolut sicheren Rückhalt. Und trotzdem führte der am hochverdiente 6:1 Sieg zum Verzahnungsrundenabschluss aber dennoch nicht zum erwünschten bzw. erhofften Ziel, sodass die Buchloer trotz 29 Punkten am Ende ganz knapp nicht ihren Traum vom Aufstieg verwirklichen konnten.
Dennoch dürfen die Freibeuter nach einer wirklich starken Runde erhobenen Hauptes das Eis verlassen und am kommenden Wochenende noch um die Landesligameisterschaft spielen. Im Modus „Best of 3“ trifft man dabei auf den besten Landesligisten der Parallelgruppe, den EC Pfaffenhofen. Am Freitag geht es dabei zu den Icehogs (20 Uhr), die als Gruppenerster Heimrecht in der Serie haben. Am Sonntag ab 17 Uhr wartet dann das definitiv letzte Heimspiel der Saison in der Sparkassenarena auf den ESV, der sich trotz des verpassten Aufstiegs natürlich noch einmal mit einem Erfolgserlebnis von seinen treuen Fans in die Sommerpause verabschieden möchte.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets verlieren zweites Halbfinalspiel
(RLW)  Deutlich - und ganz sicher auch verdient: Die Eisbären aus Hamm haben auch das zweite Spiel der Halbfinal-Serie gegen die EG Diez-Limburg gewonnen - dieses Mal mit 10:4 (4:2, 4:1, 2:1). Die Rockets verloren früh den Faden und fanden anschließend auch nicht mehr ins Spiel zurück. Dem Vorrunden-Meister fehlt damit in der Serie „Best of Five“ noch ein Sieg zum Finaleinzug.
Manches, was am Sonntagabend abseits der sportlichen Überlegenheit der Eisbären passierte, wirkte gleichwohl befremdlich. Ein Diplom-Trainer Ralf Hoja bezeichnet einen EGDL-Spieler lautstark als „Volldepp“. Ergänzungs-Spieler Robin Loecke machte sich beim Spielstand von 7:2 über den auf dem Weg zum Wechsel fahrenden Rockets-Keeper Constantin Schönfelder lustig. Andre Kuchnia fährt im ersten Spielabschnitt abseits des Spielgeschehens im Hammer Drittel einen Check gegen Jeff Smith - die Scheibe ist zu diesem Zeitpunkt hinter dem Rockets-Tor (!!!) auf der anderen Seite des Spielfeldes. Die Pläne hinter all dem waren durchschaubar - bitter war nur, dass es für Aktionen wie die von Kuchnia nur eine Zwei-Minuten-Strafe gab. Der Rest ist eine Frage des Charakters.
Bitter auch, dass manche Strafen nicht aufgrund von Aktionen ausgesprochen wurden, sondern ihren Ursprung im Namen auf dem Trikot hatten. Konstantin Firsanov ist ohne Frage ein Spieler, der polarisiert - und natürlich auch einer, der sich nicht alles gefallen lässt. Und doch blieb der Rockets-Stürmer beeindruckend ruhig trotz zahlreicher Provokationen. Ein Beispiel: Lukas Novacek schlägt, nachdem das Spiel unterbrochen ist, mehrfach auf die Brust von Firsanov. Der reagiert kaum, dennoch müssen beide Spieler in die Kühlbox. Als Firsanov von dort in die erste Drittelpause fährt und sich nur noch einmal zu einem der Linesman umdreht, sprechen die Unparteiischen sofort eine 10-Minuten-Strafe aus - unübersehbar, dass sie nur auf den Ansatz einer Aktion gewartet hatten. Vergleichbare Diskussionen von Hammer Spielern - etwa nach dem zweiten Drittel - wurden weggelächelt. 
Wenn die Scheibe mal lief, machten die Eisbären das, was sie am besten können: Stark kombinieren, eiskalt abschließen. Michal Spacek (4.) und Dustin Demuth (11.) belohnten die Gäste zwei Mal mit einer Führung. Die Rockets glichen jeweils durch Philipp Maier (8.) und Jamie Hill (13.) aus. Als die EGDL bei angezeigter Strafe gegen die Rockets die Scheibe am Schläger hatte - eine Situation, die in 9 von 10 Fällen abgepfiffen wird - lief das Spiel dennoch einfach weiter. Hamm freute sich drüber - Kevin Thau (19.) und Michal Spacek (20.) schossen kurz vor der Pause eine 4:2-Führung heraus. 
Im zweiten Drittel zogen die Eisbären den Rockets final und in beeindruckender Leichtigkeit den Zahn: Während die EGDL einige richtig gute Chancen hatte, aber jeweils im Abschluss scheiterte, schossen Dustin Demuth (29.), Kevin Orendorz (31.) und Lukas Novacek (35., 36.) eine 8:2-Führung heraus. Auf der Gegenseite traf Tobias Schwab in Überzahl zum 3:8. Im Schlussabschnitt machten Ibrahim Weißleder (42.) und Lukas Novacek (58.) das Ergebnis noch zweistellig, Jamie Hill (51.) besorgte den vierten Rockets-Treffer. Ein deutlicher, aber auch klar verdienter Sieg für die Eisbären.
„Wir sind relativ gut ins Spiel gekommen, haben uns aber nach dem sehr unglücklichen 2:3 aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Diese Unruhe hat uns komplett aus dem Konzept gebracht und auch das Selbstvertrauen war weg. So kannst du gegen diese starke Mannschaft aus Hamm natürlich nicht bestehen. Trotzdem werden wir die Serie jetzt nicht herschenken und am Freitag in Hamm wieder alles geben für ein zweites Heimspiel in dieser Serie. Wir haken das hier noch nicht ab.“
  
    
EC Lauterbach
7:3 Derbysieg gegen Löwen Frankfurt - Tor zum Klassenerhalt weit offen
(RLW)  Mit einem 7:3 (1:2 4:1 2:0) Derbysieg gegen das U25 Perspektivteam der Löwen Frankfurt haben die Lauterbacher Luchse das Ziel Klassenerhalt fast geschafft. Nach dem sechsten Sieg im sechsten Spiel der Qualifikationsrunde reicht den Luchsen am Freitag beim Rückspiel in Frankfurt ein Sieg zum Nichtabstieg.
Gleich zu Beginn nutzte Topscorer Jakub Zdenek auf Vorlage von Varianov und Zizka eine doppelte Überzahl aus, brachte so die Luchse in der 3. Minute früh in Führung. Aber Lademann (9.) und Ex-Luchs Dominik Hülskopf (14.) drehten das Spiel noch vor der Pause zugunsten der Löwen.
Im zweiten Drittel zogen die starken Luchse dann davon, zuerst erzielte Daniel Knieling (24.) den 2:2 Ausgleich, Benjamin Schulz (28.) brachte die erneute Führung der Luchse und keine zwei Minuten später erhöhte Frankfurt mit einem Eigentor die Lauterbacher Führung. Als letzter Luchs war Nikolai Varianov am Puck, er bekommt somit den Treffer zugesprochen.
Kurz vor der Pause erhöht Daniel Knieling mit seinem zweiten Treffer auf 5:2 für die Luchse (37.), 30 Sekunden später verkürzte Lademann für Frankfurt auf 5:3, nachdem er einen Schuß von Wehner mit dem Schlittschuh ins Tor abfälscht. 
Im dritten Drittel liessen die Luchse nicht mehr anbrennen. Vor 168 Zuschauern brachten die Luchse die Führung sicher über die Zeit, Nikolai Varianov (50.) und Jakub Zdenek (59.) machten mit zwei weiteren ansehnlichen Treffern den 7:3 Derbysieg perfekt.
  
    
EHC Neuwied Bären
Fehlstart-Hypothek ist zu groß
(RLW)  Der Weg in ein mögliches Finale der Eishockey-Regionalliga West wird für den EHC „Die Bären“ 2016 jetzt verdammt weit. Nach der 4:5-Niederlage nach Verlängerung am Freitagabend verloren die Neuwieder auch Spiel zwei im Icehouse gegen den Herforder EV – wieder knapp, diesmal mit 3:4.
9:08 Minuten ist die Partie vor 906 Zuschauern alt: Neuwied führt nach Abschlüssen ungefähr mit zehn zu vier, und trotzdem herrscht auf der Bank der Einheimischen Fassungslosigkeit. Torhüter Felix Köllejan zieht nach seiner Auswechslung die Maske ab, klatscht nacheinander seine Teamkollegen ab und nimmt Platz. „Ich musste einen Impuls setzen“, sagt EHC-Teammanager Carsten Billigmann zur frühen Veränderung zwischen den Pfosten. Es ist das Ergebnis, das – abgesehen vom ausbaufähigen Körperspiel der Blau-Weißen - nicht zum optischen Eindruck passt und zwar in einer derart krassen Form, dass man sich ein wenig wie bei der versteckten Kamera fühlt. Aus vier Torschüssen macht der HEV drei Tore durch Jan-Niklas Linnenbrügger (3.), Leon Nasebandt (9.) und Benjamin Skinner (10.). Billigmann: „Wenn es nach 20 Minuten 1:1 steht, kann sich Herford nicht beschweren. Wir haben eingangs zwar zu wenig auf den Körper gespielt, aber waren bei weitem nicht so viel schlechter, wie es das Ergebnis aussagte.“
0:3 nach zehn Minuten - das hat gesessen im Gegensatz zu den zahlreichen EHC-Versuchen. Immer wieder zeigte Gästekeeper Kieren Vogel seine Klasse mit sensationellen Reaktionen. Erst in doppelter Überzahl überwand Daniel Pering den ehemaligen Düsseldorfer DNL-Keeper (14.) zum 1:3. In den Play-offs lässt man die Köpfe eben nicht hängen, auch nicht nach diesem Prototyp eines Fehlstarts. Die Bären belohnten sich für ihren Kampfgeist. Erneut im Powerplay – für Herforder Verhältnisse gab es ungewohnt viel Überzahl für den Gegner – verkürzte der vor dem Tor geparkte Pering im Fallen zum 2:3 (32.). Die Bären waren wieder im Spiel und wähnten das Ergebnis ausgeglichen, als Michael Jamieson aus zentraler Position abzog. Aber im Gegensatz zur Neuwieder Bank sah Schiedsrichter Markus Eberl die Scheibe nicht hinter der Linie und breitete die Arme aus. Die Problematik mit der rheinland-pfälzischen Schiedsrichtergilde zieht sich – auch wenn Eberl ansonsten als sehr umsichtiger Spielleiter auffällt - wie ein roter Faden durch die Saison.
Anstatt 3:3 hieß vier Minuten später 2:4. Der technisch ausgezeichnete Matyas Kovacs setzte Deion Müller mit einer Körpertäuschung schachmatt und verschaffte seinem Team wieder ein Polster (36.). Wieder ein Nackenschlag für den drückenden EHC, aber der ließ sich wieder nicht beirren. Kevin Wilson legte alles, was er hatte, in seinen Schuss und besorgte den erneuten Anschluss (39.).
Keine aussichtslose Ausgangssituation für den Schlussabschnitt. Aber ausgerechnet diese 22. Saisonheimspiel des EHC sollte das erste torlose Drittel bringen. Die lange Liste der Ausfälle machte sich auf beiden Seiten bemerkbar: Beim EHC mussten zusätzlich zu Sven Schlicht und Tobias Etzel auch noch der am Freitag verletzt ausgeschiedene Dennis Schlicht und der erkrankte Robin Schütz passen, Herford fehlten unter anderem Killian Hutt und Ulib Gleb Berezovskij, im Mittelabschnitt zog sich Nils Bohle darüberhinaus eine Schulterverletzung zu. „Irgendwann fehlt dann auch die Kraft nach diesen intensiven Partien mit dünner Kaderdecke“, erklärte Billigmann. Es soll nach seinem Geschmack nicht das letzte Heimspiel der Runde im Icehouse gewesen sein. Um am kommenden Sonntag noch einmal aufs heimische Eis zu gehen, muss der EHC am Freitag ab 20.30 Uhr in Herford den Anschluss schaffen.
  
    
ELV Niesky
Auswärtssieg in Nordhorn
(RLO)  Ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Saison bestritten die Tornados am Sonnabend in Nordhorn. Die Cracks des EC Nordhorn kannten die Nieskyer noch nicht. Bisher hatten die Gastgeber kein Spiel in der Verzahnungsrunde verloren. Doch davon ließ sich das Team von Trainer Jens Schwabe nicht beeindrucken.
Bereits in der 7. Minute gingen sie durch ein Tor von Philip Riedel in Führung. Nur eine Minute später erhöhte David Frömter auf 0:2. In der letzten Minute des ersten Drittels gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer.
Aber die Nieskyer nutzen ihre Chancen konsequent weiter. In der 30. Minute traf Richard Rentsch zum 1:3. Doch im letzten Drittel wollten es die Nordhorner noch einmal wissen. Durch Tore in der 41. Und 46. Minute gelang ihnen der Ausgleich. Allerdings war diesmal das Glück auf der Seite der Tornados. In der letzten Minute des Spiels versenkte noch einmal David Frömter den Puck im gegnerischen Kasten. So endete die Partie mit einem Spielstand von 3:4 (1:2; 0:1; 2:1) und den ersten 3 Punkten für die Tornados in der Verzahnungsrunde.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe siegen auch in Salzgitter
(RLO)  Auch eine Nacht drüber geschlafen, fällt es immer noch schwer, das gestrige Auswärtsspiel der Schönheider Wölfe bei den Salzgitter Icefighters in Worte zu fassen. Rein sportlich wurde das Team von Trainer Sven Schröder seiner Favoritenrolle gerecht und siegte aufgrund eines bärenstarken Mitteldrittels am Ende hochverdient mit 5:1 (0:1, 4:0, 1:0).
Was sich aber ab der 47. Spielminute in Salzgitter abspielte, hatte mit einem normalen Eishockeyspiel nicht mehr viel zu tun, denn die Gastgeber wurden ihrem Beinamen leider negativ gerecht und manchem „Icefighter“ schien der zwischenzeitliche 1:4-Rückstand und die spielerische Unterlegenheit so sehr zu schaffen zu machen, dass teilweise regelrechte Jagdszenen auf Schönheider Spieler zu beobachten waren. Aber dazu später mehr… Das vermeintliche Spitzenspiel begann zunächst mit viel Druck seitens der Gastgeber. Salzgitter in der ersten Viertelstunde durchaus mit mehr Spielanteilen, hingegen die Wölfe doch große Probleme hatten, sich ihrerseits gute Torchancen herauszuspielen. Nicht unverdient daher auch das 1:0 durch Salzgitters Kapitän Justin Spenke in der 12. Spielminute. Gegen Ende des ersten Drittels kamen die Wölfe dann etwas besser in die Partie, scheiterten aber bei ein, zwei gefährlichen Torszenen am guten TAG-Keeper Dennis Korff. Was auch immer Wölfe-Coach Sven Schröder seinen Jungs in der Kabine gesagt hat, es muss eindeutig gewesen sein, denn sein Team kam wie ausgewechselt zum Mittelabschnitt aufs Eis zurück und spielte die Icefighters regelrecht an die Wand. Ausgerechnet Rückkehrer Jannik-Noah Grätke, welcher nach über fünfmonatiger Verletzungspause in Salzgitter sein Debüt gab, eröffnete mit seinem 1:1 in der 27. Minute den folgenden Sturmlauf der Wölfe. Gut vier Minuten später war die Partie dann gänzlich gedreht, als Chris Neumann zur 2:1-Führung für die Erzgebirger traf. Ein Powerplay in Minute 37 nutzten die Wölfe dann, um durch Christoph Rogenz auf 3:1 zu erhöhen. Schon unmittelbar nach diesem Treffer war zumindest Salzgitters Kapitän Justin Spenke mental angeschlagen, als er sich wohl zu Beleidigungen gegen Gegner und Schiedsrichter hinreißen ließ und dafür mit einer Matchstrafe wegen unsportlichen Verhaltens vorzeitig zum Duschen durfte. Das anschließende Überzahlspiel nutzten die Wölfe und erhöhten durch Petr Kukla auf 4:1. Der Stachel ob des deutlichen Rückstandes schien bei den Gastgebern tief zu sitzen, denn anders lässt es sich nicht erklären, warum erfahrene Spieler wie Ruven Bannach und der Tscheche Petr Binias die Nerven verloren. Erst war es Bannach, welcher abseits des Spielgeschehens Petr Kukla niederstreckte und weiter auf den verletzt am Boden liegenden Wölfestürmer einprügelte. Konsequenz, Fünf-Plus-Spieldauer. Nur 68 ! Sekunden später brannte die Sicherung bei Binias durch, als er Wölfestürmer Florian Heinz per Stockstich und übertriebener Härte zu Boden förderte. Konsequenz, Zwei-Plus-Zehn und für den Stockstich obendrauf eine Matchstrafe. Icefighters-Coach Radek Vit sah die Szenen scheinbar anders, als er kurzfristig sein Team sogar vom Eis nahm, schwer nachvollziehbar das Ganze aus Schönheider Sicht. Auch in der Folge wurden Checks seitens der Hausherren teilweise überhart durchgezogen, doch die Wölfe waren nun besonders wach und nachdem Christoph Rogenz in doppelter Überzahl in der 49. Minute bereits den 5:1-Endstand hergestellt hatte, drehten die Gäste nur noch an der Uhr und waren darauf bedacht, ohne weitere Verletzungen aus der Partie zu kommen. Es war am Ende ein anstrengendes Wochenende, welches die Wölfe aber sehr erfolgreich und mit sechs Punkten im Reisegepäck abschlossen. Eine kleine Vorentscheidung um den Gruppensieg ist damit auch gefallen, wenngleich dem Team von Sven Schröder rechnerisch noch drei Punkte fehlen. Diese sollen nach Möglichkeit gleich am kommenden Samstag, dem 09.03.19 unter Dach und Fach gebracht werden, wenn die Salzgitter Icefighters ab 19:30 Uhr im Schönheider Wolfsbau zu Gast sind. Abschließend noch ein dickes DANKESCHÖN an Guntram Fröbel und seinem Team von Palmstreetstudios für die tollen Livestream-Übertragungen am Wochenende. Ein Zusatz-Lob geht auch an Wölfe-Verteidiger Yannick Löhmer, welcher das Spiel in Salzgitter live kommentiert hat. Sicher hat er sich damit ein zweites Standbein geschaffen, doch hoffentlich bald widergenesen, sehen wir Dich lieber wieder auf dem Eis!
  
    
Landesliga Berlin
Arbeitssieg für Blues
(LLB)  Gut verkauft hat sich der ASC Spandau gegen die 1b der Berlin Blues. 0:5 (0:3/0:2/0:0) hieß es am Ende eines Spiels mit Chancen auf beiden Seiten.
Die Blues legten gleich los und sie kamen so früh zu den ersten Chancen. Nach 88 Sekunden gelang die Führung, Felix Mattschull überwand den vielbeschäftigten Daniel Herzig im Tor des ASC. Der Favorit drückte weiter, aber auch Spandau hatte ein paar Chancen. Tore gelangen aber nur den Blues, Steven Haucke schoss die Blues mit zwei Toren zum 3:0 (12., 15.).
Spandau verteidigte weiter gut und hätte bei eigenen Angriffen durchaus zu Toren kommen können, Patrick Haucke hielt seinen Kasten aber weiter sauber. Den Blues gelang nach 29 Minuten der vierte Treffer, diesmal war Andre Petters erfolgreich. Wenig später ging der gute Daniel Herzig vom Eis und Sebastian Grunwald ging ins Tor der Spandauer. Er kassierte im 2. Abschnitt noch das 0:5 von Felix Mattschull.
Die Chancenverwertung war auch im letzten Drittel für beide Teams ein Problem. Die Blues hatten zwar weiter mehr vom Spiel, Spandau kam aber auch immer wieder gefährlich vor das Tor des Gegners. Tore gelangen beiden Teams aber nicht.
Der Außenseiter hat alles gegeben und den Blues durchaus Probleme bereitet. Beim Favoriten müssen die Torchancen in den nächsten Spielen besser genutzt werden, sonst wird es nichts mehr mit dem 4. Platz. (Norbert Stramm)
  

     
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Montag 4.März 2019
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