Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Eigengewächs Rene Schoofs schnürt auch in der nächsten Saison wieder die Schlittschuhe für die Steelers. Der 34-Jährige steht bereits seit 2001 im Kader der 1.Mannschaft
  
Augsburger Panther
(DEL)  Stürmer Matt White, der seinen Vertrag in der Fuggerstadt eigentlich bereits im Februar verlängert hatte, wird die Panther nun doch verlassen und von seiner Ausstiegsklausel gebrauch machen und in die KHL wechseln
      
Bayernliga
(BYL)  In der Bayernliga ist ein neuer Modus angedacht. Nach der Hauptrunde folgt wieder die Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd, die obere Zwischenrunde, sowie eine untere Zwischenrunde. Die besten beiden Teams der unteren Zwischenrunde qualifizieren sich für die Pre-Play Offs mit dem Siebten und Achten der oberen Zwischenrunde. Danach folgen drei weitere Play-Off-Runden. Die Finalteilnehmer sind für die Oberliga Süd qualifiziert. Die vier letzten Teams der unteren Zwischenrunde spielen in Play-Downs einen Absteiger in die Landesliga aus. Angedacht ist zudem die Einführung von Förderlizenzen mit doppelten Spielgenehmigungen mit Oberligisten und DNL-Teams
 
EC Bad Kissingen
(BYL)  Mit dem jungen Stürmer Jamie Akers, der aus Schweinfurt zu den Wölfen kommt, steht ein weiterer Neuzugang fest, ausserdem hat Stürmer Jakub Revaj seinen Vertrag in der Kustadt für die neue Spielzeit verlängert
  
TSV Erding
(BYL)  Die Erding Gladiators können auch in der nächsten Saison mit Topscorer Florian Zimmermann, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf drei absolute Leistungsträger in der Offensive weiterhin bauen. Aus dem eigenen Nachwuchs rückt zudem Xaver Magg in den Kader der 1.Mannschaft auf
  
ERC Regen
(BBZL)  Mit Verteidiger Tobias Himmelstoß und Stürmer Alexander Simon leiben den Red Dragons zwei weitere Spieler aus der letzten Saison weiterhin treu
 
Tölzer Löwen
(DEL2)  Mit dem kanadischen Stürmer Kyle Beach, den es in die Slowakei zieht, steht der nächste Spielerabgang bei den Isarwinklern fest
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
    
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 6.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Rosenmontag und Faschingsdienstag, sowie des heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



    
Deutsche Eishockey Liga
Neuerungen im Spielbetrieb während der Playoffs 2019 / Nachträgliche Ermittlungsverfahren durch die Ligagesellschaft - Serien-Manager begleiten Teams
(DEL)  In den diesjährigen DEL-Playoffs 2019 werden nachträgliche Ermittlungsverfahren zur Ahndung von nicht oder vermeintlich zu gering bestraften Regelwidrigkeiten („Fouls“) anders behandelt als in der Hauptrunde. Vor der Saison haben sich die Lizenzclubs darauf verständigt, dass die Ligagesellschaft mit Start der Playoffs selbstständig über die Einleitung nachträglicher Verfahren entscheiden soll. Verfahrensanträge seitens der Clubs sind somit obsolet. Diese Regelung gilt vorerst nur für die Playoffs. Bei großen Strafen (5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe) wird weiterhin automatisch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Entscheidungen über sämtliche Verfahren trifft nach wie vor der Disziplinarausschuss.
„Die nachträglichen Ahndung von Fouls durch die Liga ist ein weiterer, wichtiger Schritt, um für alle Clubs und Spieler die Spiele so fair und sicher wie möglich zu gestalten“, erläutert Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb der Deutschen Eishockey Liga.
Strafen und Sperren:
Sämtliche Disziplinarstrafen aus der Hauptrunde werden zum Start der Playoffs gelöscht. Die Spieler gehen demnach ohne Vorbelastung in die K.o.-Runden. Sollte ein Akteur jedoch am letzten Spieltag der Hauptrunde sein Disziplinarstrafenkonto soweit auffüllen, dass die automatische Sperre in Kraft tritt, so ist er für das erste Playoff-Spiel gesperrt. In den Playoffs ist ein Spieler nach seiner zweiten Disziplinarstrafe automatisch für eine Partie gesperrt.
Serien-Manager:
In den Playoffs 2019 wird jede Serie von einem Serien-Manager begleitet. Dieser ist Ansprechpartner für die Teams bei Fragen sowie Problemen rund um die Spiele und fungiert zudem als Mittelsmann zwischen der sportlichen Leitung der Teams, den Schiedsrichtern, sowie der Liga. Die Serien-Manager werden bei allen Spielen anwesend sein, bereiten alle Spiele gemeinsam mit den Schiedsrichter-Coaches und den Offiziellen auf dem Eis vor und nach.
Geänderte Durchführung des Videobeweises:
Die Schiedsrichter sind auch in den Playoffs direkt für die Entscheidung beim Videobeweis verantwortlich. Jedoch können die Unparteiischen zusätzlich als Berater den anwesenden Schiedsrichter-Coaches heranziehen. Dieser wird den Schiedsrichtern während der Beweiserhebung per Headset zugeschaltet und kann auf einem Monitor die Videobilder begutachten. Die letztendliche Entscheidung zu einer Situation treffen aber allein die Unparteiischen.
  
    
Eisbären Berlin
„Wir sind bereit!“
(DEL)  Am Mittwochabend starten die Eisbären Berlin mit einem Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers in die erste Playoff-Runde. Die Partie im Eisstadion am Pulverturm startet um 19:30 Uhr und wird live und direkt von Sport1 übertragen.
„Straubing ist eine gute Mannschaft, sie haben bis zuletzt um den sechsten Platz gekämpft. In der Vorrunde waren sie gut gegen uns, aber jetzt fängt eine neue Saison an“, sagte Eisbären-Trainer Stéphane Richer vor der heutigen Abreise nach Straubing. „Wichtig ist, dass wir unsere Nerven behalten, diszipliniert in unserem System spielen, weg von der Strafbank und fokussiert bleiben.“
Die Eisbären reisen mit dem gleichen 22-Mann-Kader nach Niederbayern, mit dem sie die letzten Spiele bestritten. Die Berliner haben mit sechs Siegen aus den vergangenen sieben Spielen guten Schwung zum Ende der Hauptrunde aufgenommen. Dem Hauptstadtclub fehlen dennoch weiterhin die verletzten Stammspieler Marvin Cüpper, Mark Cundari, Florian Busch, Thomas Oppenheimer und Mark Olver.
In der regulären Saison gewannen die Straubing Tigers drei der vier Begegnungen beider Teams. In Straubing waren die „Tiger“ mit 7:3 und 5:3 erfolgreich. In der Hauptstadt gewannen die Eisbären mit 4:0 und Straubing mit 1:0 nach Penaltyschießen.
Für Spiel zwei der „Best-of-3“-Serie an diesem Freitag in der Mercedes-Benz Arena Berlin sind Eintrittskarten über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 und online über www.eisbaeren.de/ticketshop erhältlich.
  
    
Düsseldorfer EG
In 90 Minuten über 7.000 Tickets verkauft: Düsseldorf freut sich auf das Viertelfinale!
(DEL)  Um 10.00 Uhr hat heute der Vorverkauf für die beiden Viertelfinal-Heimspiele der Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther begonnen. In den ersten 90 Minuten wurden insgesamt bereits über 7.000 Tickets verkauft! Anbei noch einmal die Termine der Best-of-Seven-Serie:
Spiel 1:     Dienstag, 12. März, 19:30 Uhr, in Augsburg.
Spiel 2:     Freitag, 15. März, 19.30 Uhr, im ISS DOME.
Spiel 3:     Sonntag, 17. März, 14 Uhr in Augsburg.
Spiel 4:     Freitag, 22. März, 19.30 Uhr, im ISS DOME.
Jeweils wenn erforderlich:
Spiel 5:    Sonntag, 24. März, in Augsburg. Die Uhrzeit wird noch festgelegt.
Spiel 6:    Freitag, 29. März, 19.30 Uhr, im ISS DOME.
Spiel 7:    Sonntag, 31. März, in Augsburg. Die Uhrzeit wird noch festgelegt.
Die DEG empfiehlt den Vorverkauf 
-    unter der Hotline 01806 570040.
-    unter www.degtickets.de.
-    im Fanshop an der Brehmstraße.
-    an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Eine Liste finden Sie unter www.degtickets.de.
  
    
Krefeld Pinguine
Ab heute: Sommeröffnungszeiten des Pinguine Fanshops
(DEL)  In der Sommerpause öffnet der Fanshop an der Westparkstraße ab sofort dienstags von 15.00 – 19.00 Uhr und samstags von 10.00 – 14.00 Uhr. Dauerkarten können vor Ort oder online unter https://www.krefeld-pinguine.de/dauerkarten-anfrage bestellt werden. Der Frühbucherrabatt gilt in diesem Jahr bis einschließlich 15.5. Der Onlinefanshop www.pinguine-shop.de ist 24/7 erreichbar.
  
    
Adler Mannheim
Adler vorerst ohne Cody Lampl
(DEL)  Die Adler Mannheim, Hauptrundensieger der 25. DEL-Saison, müssen zum Start der Playoffs 2019 auf Verteidiger Cody Lampl verzichten. Der US-Amerikaner mit deutschem Pass verletzte sich im letzten Hauptrundenspiel am Sonntag gegen die Kölner Haie an der Schulter und fällt bei optimalem Heilungsverlauf rund drei bis fünf Wochen aus.
Nach drei Spielzeiten bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven kam Lampl im vergangenen Sommer nach Mannheim. Im laufenden Wettbewerb brachte es der 32-Jährige mit dem markanten Bart auf 34 Einsätze. Dabei gelangen ihm ein Tor und sechs Vorlagen.
  
    
Bayreuth Tigers
Playdowns 2018/19 – jetzt erst recht!
(DEL2)  Am Ende hat es nach einer spannenden und aufregenden Saison nicht ganz zur Pre-Playoff-Teilnahme und dem damit verbundenen direkten Klassenerhalt gereicht für die Bayreuth Tigers.
Anfängliche Schwierigkeiten, nachdem man 15 neue Akteure zu einem Team formen musste und in dieser Zeit einige Spiele knapp und manchmal auch mit etwas Pech verloren geben musste, in der Folge aber ebenso begeisternde wie auch wahnsinnig spannende Matches – zum Teil gegen die Top-Teams der Liga – die man für sich entschieden hat, muss nun – nach dem knapp verpassten 10. Tabellenplatz - der Gang in die Playdowns angegangen werden.
Dabei geht es für unsere Tigers in einer „Best-of-seven“-Serie gegen den Deggendorfer SC. Der Gewinner dieser ersten Runde sichert sich den Klassenerhalt in der DEL2. Für den Verlierer geht es in einer weiteren Runde gegen den Unterlegenen der anderen – in diesem Fall Freiburg oder Bad Tölz – Serie. In dieser zweiten Runde, die am 03. April startet, wird der dann verbleibende DEL2-Club ermittelt. Der Verlierer wird sportlicher Absteiger im Sinne der Lizenzordnung der Liga.
Gespielt wird mit wechselndem Heimrecht und solange bis ein Team vier Siege erreicht hat.
Die Jungs brauchen euch! Die Fans, die Anhänger, die das Spiel und den Tigerkäfig zu etwas Besonderem machen! Feuert die Jungs auf dem Eis an, die es sich nach dieser Spielzeit verdient haben und alles dafür tun werden, die Saison zu einem positiven Abschluss zu bringen!
Die Spiele der Tigers beginnen an den Freitagen und optional am Dienstag um 20.00 Uhr, optional am Sonntag um 18.30 Uhr. Auch in Deggendorf wird zu den gleichen Uhrzeiten an den entsprechenden Wochentagen gespielt.
  
    
EHC Lausitzer Füchse
DIE FÜCHSE STARTEN MIT AUSWÄRTSSPIEL INS VIERTELFINALE - NEUES TRIKOT FÜR DIE PLAYOFFS
(DEL2)  Die Playoffs sind erreicht und die Mannschaft der Lausitzer Füchse tankt bei ein paar freien Tagen Kraft für die bevorstehenden Viertelfinalspiele.
Am 15.03.2019 starten unsere Cracks in das Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren. Ist das nun ein gutes Omen oder eher trügerisch, dass man auf einen Gegner trifft, den man in der Hauptrunde schon drei Mal bezwingen konnte? Das dürfte ab jetzt völlig egal sein, denn die Karten werden neu gemischt und es zählt nur noch Sieg oder Niederlage. Am besten natürlich Siege. Und von denen möglichst vier hintereinander, denn nur für den Sieger der „Best of Seven“ Serie geht es im Halbfinale weiter.
Für dieses Viertelfinale werden die Füchse in neuen, extra für die Playoffs angefertigten, Trikots auflaufen. Darauf wird das Playoff-Logo der Weißwasseraner zu sehen sein. Wie es dann in Natura aussieht, zeigt die Mannschaft erst, wenn die Spiele beginnen. Die Trikots der Hauptrunde gehen noch in dieser Woche in die Versteigerung bei Ebay. In diesem Jahr werden die gelben Auswärtstrikots und die Traditionstrikots (jeweils Original-Trikots), die vier Mal im Einsatz waren, versteigert. Nach der Saison werden dann auch die Playoff-Trikots und die Warm-Up Trikots bei Ebay angeboten.
Schon jetzt kann man aber im Fanshop Hockeyfuchs Lausitz die Fan-Edition-Trikots für die Playoffs erwerben. Natürlich gibt es noch weitere interessante und tolle Playoff-Artikel.
Der Kartenverkauf für die zwei Heimspiele am 17.03.19 und am 24.03.19 indes ist sehr gut angelaufen. Bereits einige Stunden nach Verkaufsbeginn waren die Sitzplätze für beide Spiele vergriffen. Wer sich sein Ticket noch sichern möchte, sollte also nicht zu lange warten, denn die Nachfrage ist sehr groß.
  
    
Tölzer Löwen
Glück im Unglück
(DEL2)  Niederlagen sind nie schön, am gestrigen Sonntag war die Pleite allerdings zumindest verkraftbar: Für die Tölzer Löwen stand Tabellenplatz zwölf bereits vor dem Spiel fest, deshalb schlägt die 2:6-Niederlage nicht allzu schwer ins Gewicht. Nun wartet der EHC Freiburg in den Playdowns auf die Buam. Es war durchaus ein Schockmoment: Kevin Wehrs schoss Andreas Pauli Mitte des zweiten Drittels auf das Knie. Pauli sank zu Boden, konnte nur mit Hilfe zur Spielerbank fahren. Einige Untersuchungen und Röntgenbilder später dann die vorläufige Entwarnung: Nichts gebrochen, nur eine schmerzhafte Prellung. Verletzungen wären das Letzte gewesen, was die Löwen am letzten Hauptrunden-Spieltag gebrauchen hätten können. Auch deshalb wurde der fiebrige Tom Horschel, sowie die angeschlagenen Lubor Dibelka und Ben Meisner geschont. Die restlichen Löwen machen ihre Arbeit Anfangs recht gut. Selbstverständlich kam Dresden - mit der Mission Pre-Playoffs im Hinterkopf - gut aus den Startlöchern. "Sie waren da im ersten Drittel. Das haben wir aber ganz gut überstanden", so Scott Beattie. Nur einer der 16 Eislöwen-Schüsse fand den Weg vorbei an Andreas Mechel. Erneut mussten die Buam viermal in Unterzahl ran, der Gegentreffer fiel nach einer durchaus strittigen Strafzeit gegen Stephen MacAulay. Es wäre einfach gewesen, das Spiel zu diesem Zeitpunkt einfach abzuschenken. Doch die Tölzer kamen zurück. Florian Strobl nutzte eine Unsicherheit von Marco Eisenhut per Abpraller zum Ausgleich. "Das hat uns etwas Leben gegeben", erklärte Beattie im Nachhinein. Für ein paar Minuten waren die Löwen offensiv gefährlich. Auch nach der erneuten Dresdner Führung durch Nick Huards zweiten Treffer hätte MacAulay bei seinem Alleingang zurückschlagen können. Doch die Gastgeber nutzten ihre Möglichkeiten im Mitteldrittel besser. Georgijs Pujacs hämmerte die Scheibe per Schlagschuss ins rechte Kreuzeck, ehe Tomas Schmidt zum 4:1 einschoss. "Das hat uns den Wind aus den Segeln genommen", so Beattie. "Sie hatten etwas, wofür sie gespielt haben - wir nicht". Im Schlussdrittel spielten die Eislöwen die Führung dann beruhigt hinunter. Thomas Pielmeier schoss mit einer guten Einzelleistung zum 5:1 ein, spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Daran änderte auch Johannes Sedlmayrs Überzahltor nichts, denn Stefan Della Rovere traf wenige Minuten vor Schluss per Empty-Netter zum 6:2-Endstand. Nun wartet der EHC Freiburg auf die Löwen. Das Team, das zuerst vier Siege erreicht, spielt auch in der nächsten Saison DEL2-Eishockey - einfache Mathematik. Los geht's am 15.März mit einem Heimspiel.
  
    
EC Kassel Huskies
Ticketverkauf für Pre-Playoffs startet heute Nachmittag – Vorteile für Dauerkartenkunden
(DEL2)  Mit dem 3:2-Heimsieg über die Lausitzer Füchse sicherten sich die Kassel Huskies am gestrigen Sonntag den siebten Tabellenplatz und somit das Heimrecht in den Pre-Playoffs. Diese werden im Best-of-three-Modus gespielt, Gegner sind die Eispiraten Crimmitschau. Die Begegnungen steigen am Freitag, dem 8. März, Sonntag, dem 10. März und – falls notwendig – Dienstag, dem 12. März.
Die Huskies genießen somit in Spiel 1 am 8. März und einem möglichen entscheidenden Spiel 3 am 12. März Heimrecht.
Der Ticket-Vorverkauf für Spiel 1 startet am heutigen Montag um 15 Uhr. Bei der Ticketpreisgestaltung haben sich die Kassel Huskies dafür entschieden, ihren treuen Dauerkartenkunden etwas zurückzugeben. Im Gegensatz zur im Juni letzten Jahres erfolgten Ankündigung werden die Preise für Dauerkarteninhaber nicht um 1,- € bzw. 1,50 € angehoben, stattdessen gelten die regulären Einzelpreise aus der Hauptrunde.
Außerdem bieten wir für das erste Heimspiel am 8. März eine Bring-a-Friend-Aktion an: Jeder Dauerkarteninhaber kann eine weitere Person zum Vorzugspreis mit in die Halle bringen. Die Sitzplatzkarte in jeder Kategorie gibt es für 10,- €, die Stehplatzkarte für 5,- €. Dies gilt jedoch nur für die eigene Kategorie, ein Stehplatz-Dauerkartenkunde kann somit keine Sitzplatzkarte lösen, und umgekehrt. Bei der Online-Buchung ist zu beachten, dass wenn die Dauerkarte verlängert wird und im gleichen Bestellvorgang auch eine Bring-a-Friend-Karte gebucht wird, dann muss zuerst die Bring-a-Friend-Karte ausgewählt werden.
Die Sitzplätze der Dauerkartenkunden werden bis Mittwoch, den 6. März um 12 Uhr reserviert, anschließend gehen sie in den freien Verkauf.
Einzeltickets für Nicht-Dauerkarteninhaber erhöhen sich um 1,50 € in jeder Kategorie. Zum Verkaufsstart öffnet die Abendkasse am Treppenhaus zum Eissporthallenparkplatz (nicht Fanshop) am Montag von 17 bis 19 Uhr. Außerdem sind Tickets zu den regulären Shop-Öffnungszeiten dienstags (15 bis 18 Uhr) und donnerstags 17 bis 20 Uhr) sowie an diesem Freitag ab drei Stunden vor Spielbeginn zu bekommen. Online sind Tickets ab 15 Uhr über das Reservix-Ticketportal buchbar:
https://www.reservix.de/tickets-kassel-huskies/t4387
  
    
EV Lindau Islanders
EVL steht vor historischem Erfolg - Playoffs stehen vor der Tür / Letztes Heimspiel der Meisterrunde gegen Landshut - am Sonntag geht es nach Weiden
(OLS)  Vor dem letzten Wochenende der Meisterrunde ist den EV Lindau Islanders die Playoff-Teilnahme bei einem Vorsprung von 6 Punkten nur noch rechnerisch zu nehmen, da das bessere Torverhältnis im Kampf mit Höchstadt klar für die EV Lindau Islanders spricht. Selbst wenn diese zweimal verlieren und Höchstadt zweimal gewinnen sollte, liegen damit die Islanders vorn. In der Geschichte der EV Lindau Islanders ist dies historisch, denn nie zuvor hat der EV Lindau die Playoffs der Oberliga erreicht. Diesen historischen Schritt könnten die Islanders beim Heimspiel am Freitag den 08.03. um 19:30 Uhr gegen den EV Landshut endgültig besiegeln. Das letzte Spiel der Meisterrunde folgt am 10.03. um 18:30 Uhr bei den Blue Devils in Weiden.
Am 08.03 um 19:30 Uhr ist der „große“ EVL zu Gast in Lindau beim „kleinen“ EVL. Das Spiel steht gerade für die Lindauer unter besonderen Vorzeichen. In diesem Heimspiel könnten die Islanders den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt machen. Noch wäre es möglich, dass die Alligators aus Höchstadt rein rechnerisch an den Islanders vorbeiziehen, was aufgrund des Vorsprungs der Islanders von 6 Punkten und dem besseren Torverhältnis eher unrealistisch erscheint. Dennoch wollen die EV Lindau Islanders nichts dem Zufall überlassen und diesen letzten Schritt beim nächsten Heimspiel gehen. Das Team von Trainer Axel Kammerer, agiert seit Jahren stets in der oberen Tabellenhälfte der Oberliga Süd und hält, mit nur einem Punkt Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, den Anschluss an Regensburg. Die Domstädter kassierten vergangen Sonntag im direkten Duell eine empfindliche 7:4 Niederlage in Landshut. Dementsprechend motiviert die Regensburger noch abzufangen, werden die Landshuter am Freitag auftreten und den EV Lindau Islanders alles abverlangen. Die bisherigen Spiele der letzten Jahre als die Islanders auf den großen EVL trafen, waren meist deftige Niederlagen, allerdings nicht in diesem Jahr. Die Islanders konnten die Landshuter beim Spiel im Oktober erstmals schlagen. Mit 5:3 vor heimischer Kulisse, gewannen die EV Lindau Islanders dieses Spiel und starteten anschließend eine kleine Siegesserie bis hin zur Deutschland-Cup-Pause. Im ersten Spiel gegen den EV Landshut in dieser Saison, sahen die Fans ein spannendes Spiel, mit leichten Vorteilen auf Lindauer Seite im ersten Abschnitt. Im weiteren Spielverlauf drehten die Landshuter das Spiel jedoch und siegten am Ende knapp mit 4:2. Im Hinspiel der Meisterrunde spielten die EV Lindau Islanders ebenfalls wieder sehr lange auf Augenhöhe mit den Landshutern, mussten sich aber am Ende knapp mit 3:2 geschlagen geben. Die besten Spieler in den Reihen der Landshuter sind Topscorer Maximilian Forster und der tschechische Stürmer Miloslav Horava. Zum EV Landshut im Allgemeinen muss man den Eishockeybegeisterten wohl nicht viel sagen, denn einige Legenden des Deutschen Eishockeys spielten schon für den EVL. Allen voran Erich Kühnhakl, als die Ikone des Landshuter Eishockeys, aber auch Ex-Bundestrainer Marco Sturm begann seine Karriere beim EV Landshut. Man sieht also, die EV Lindau Islanders sind was die Historie betrifft, der „kleine“ EVL. Dass man dem Großen aber ein Bein stellen kann, haben die bisherigen Spiele in der Normal- sowie in der Meisterrunde schon gezeigt. Dieses Spiel David gegen Goliath verdient eine prächtige Zuschauerkulisse, denn die EV Lindau Islanders können in diesem Spiel die so wichtigen Punkte zur fixen Teilnahme an den Playoffs holen, gleichbedeutend mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
Zahlreich unterstützt, im Fernduell um Platz 2 mit Regensburg, werden die Landshuter von ihrem reisefreudigen Anhang, die mit 2 Fanbussen und einigen Privatfahrern nach Lindau anreisen werden. „An dieser Stelle wollen die EV Lindau Islanders einmal grundsätzlich der Polizei Lindau danken, allen voran Frau Göttler, Herrn Steur und Herrn Achtelstetter stellvertretend für alle Polizistinnen und Polizisten. Stets bei und vor jedem Heimspiel handelt man zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Lindau unter vernünftiger Weitsicht und praktikabler Einschätzung zum Wohle des Sports, damit man in Lindau sicher Eishockey schauen kann. Ein großer Dank gilt ebenso dem EVL-Security-Team um Simone Hahn, für die Unterstützung bei den Spielen in der heimischen Eissportarena“, so Michael Messmer zweiter Vorstand und technischer Leiter der EV Lindau Islanders.
Am Sonntag den 10.03. geht es um 18:30 Uhr zum letzten Spiel der Meisterrunde in die Oberpfalz zu den Blue Devils aus Weiden. Die beiden Spiele der EV Lindau Islanders gegen die Blue Devils Weiden in der Hauptrunde wurden verloren. Im Oktober beim ersten Spiel in Lindau verloren die Islanders 1:3. Lindau war hier über lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft, versäumte es aber, wie noch oft in dieser Saison, etwas Zählbares mit zu nehmen. Beim Spiel in Weiden verloren die Islanders verdient mit 1:5. Das Hinspiel der Meisterrunde war an Dramatik kaum zu überbieten. Hier lagen die EV Lindau Islanders im zweiten Drittel bereits mit 3:0 in Führung, als die Weidener kurz vor der zweiten Pause noch das 3:1 erzielten. Im letzten Drittel blieb das Spiel lange offen. Die Blue Devils gingen mehr Risiko ein und erzielten innerhalb von 2 Minuten 2 Tore und glichen somit zum 3:3 aus. Als alle schon mit der Overtime rechneten war Santeri Ovaska 11 Sekunden vor Ende der Partie zur Stelle und erzielte den viel umjubelten 4:3 Siegtreffer für die EV Lindau Islanders. Die Blue Devils mit Trainer Ken Latta hatten vor der Saison mit einigen Widrigkeiten von außen zu kämpfen, da die 1. Mannschaft in eine Spielbetriebsgesellschaft ausgegliedert werden sollte. Dies gelang auch und die Weidener sammelten über eine Crowdfunding-Aktion mehr als 100.000€. Wäre dieses Ziel nicht erreicht worden, hätten sie die Saison ggfs. nicht in der Oberliga antreten können. Die Mannschaft ist in der Tabelle einen Platz vor den EV Lindau Islanders zu finden, hat auf diese aber bereits 11 Punkte Vorsprung. Besonders aufpassen in den Reihen der Devils, sollten die Lindauer auf den Kanadier Matt Abercrombie, der mit 59 Punkten der Topscorer seines Teams ist, aber auch Martin Heinisch und der Tscheche Tomas Rubes dürfen nicht zu viel Raum bekommen. Tomas Rubes konnte seine 54 Scorer Punkte in nur 34 Spielen erzielen, 13 Spiele weniger als Matt Abercrombie. Dies zeigt die Klasse dieses Stürmers. Am bekanntesten dürfte dem Lindauer Publikum aber das Devils Urgestein Marcel Waldowsky sein. Er war schon zu Landesliga-Zeiten, als Lindau und Weiden sich in den Playoffs zur Bayernliga begegneten, für die eine oder andere Aktion gut, weshalb er in Lindau meist nicht sehr nett empfangen wird. Die Spiele gegen Weiden haben also gewisse Tradition und Geschichten, die es in sich haben. Die EV Lindau Islanders werden zum Abschluss der Meisterrunde noch einmal alles reinwerfen, um mit einem positiven Spiel und mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs und Partien gegen die Tilburg Trappers zu gehen.
Die Euphorie auf die Playoffs gegen die Tilburg Trappers nimmt im Umfeld des EV Lindau mittlerweile schnell Fahrt auf. Die Islanders haben bereits zahlreiche Anfragen aus dem Umland und von befreundeten Fanclubs, die beim Heimspiel am Sonntag den 17.03. das Lindauer Publikum im Kampf um den Sieg unterstützen wollen. Aus diesem Grund wurde der Vorverkauf bereits vorbereitet und startet am Freitag, den 08.03. sobald es fix ist, dass sich die EV Lindau Islanders für die Playoffs qualifiziert haben. Alle Fans die diesem historischen Spiel gegen Landshut beiwohnen, können sich dann während und nach dem Spiel die Tickets für das Playoffspiel am 17.03. um 18 Uhr sichern. Die Karten können an der Abendkasse oder im Fanshop erworben werden. Ab Samstag ist der Vorverkauf dann nur über das Eisstüble in der Eissportarena möglich. Die Öffnungszeiten können über die Homepage www.eissportarena.li eingesehen werden. Dauerkarten haben für das Playoff 1/8 Finale um die deutsche Oberligameisterschaft 2018/2019 keine Gültigkeit.
  
    
ECDC Memmingen
Nächster Derbysieg bringt den Showdown um Platz 5
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat den ERC Sonthofen erneut besiegen können. Vor mehr als 1600 Zuschauern am Hühnerberg wiesen die Indians den ERC mit 5:3 in die Schranken und feierten einen nie gefährdeten Erfolg. Am kommenden Freitag folgt nun die wohl vorentscheidende Partie um Rang 5 gegen die Selber Wölfe.
Die Indians, die ohne Lubor Pokovic sowie den kurzfristig ausgefallenen Patrik Beck agieren mussten, kamen gut in das sechste und letzte Allgäu-Derby der Saison. Sofort wurde das Gehäuse vom jungen Sonthofner Torwart Steiger unter Beschuss genommen. Die Memminger standen unter Druck, drei Punkte waren dringend notwendig, wenn der 5. Platz aus eigener Kraft erreicht werden soll. Beste Voraussetzungen diese auch einzufahren stellten die Rot-Weißen dann auch frühzeitig her, denn Antti Miettinen brachte sein Team in der 10. Minute nach schönem Pass von Mudryk in Führung. Kaum war der Jubel verklungen legte Piskor mit einem platzierten Schuss nach und besorgte die beruhigende 2:0 Führung mit der es in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt angekommen zeigte sich das gleiche Bild wie schon zu Beginn. Die Indians bestimmten die Partie und ließen die Bulls nicht zum Durchatmen kommen, auch wenn im Spiel der Truppe von Sergej Waßmiller noch deutlich Luft nach oben war. Trotzdem konnten sie durch Treffer von Piskor, Miettinen und Mudryk den Spielstand auf 5:0 erhöhen, was die rund 1600 Zuschauer am gut besuchten Hühnerberg doch sehr zufrieden stimmte.
In den letzten 20 Minuten überkam die Memminger allerdings ein wenig der Leichtsinn. Im Angesicht des sicheren Sieges ließen sie die Bulls, die lediglich von rund 30 Fans begleitet wurden, noch einmal ins Spiel kommen. Am letztendlichen Sieg änderten die drei Treffer der Oberallgäuer zwar nichts mehr, etwas ärgerlich waren sie aber doch, auch wenn am Ende der sechste Derby-Erfolg der Spielzeit stand. „Hauptsache gewonnen“ lautete dann auch das Fazit, welches Trainer Waßmiller in der Pressekonferenz zog.
Durch diese wichtigen drei Punkte bleiben die Indians voll im Rennen um Platz 5. Am kommenden Freitag treffen sie auf die Selber Wölfe, die diesen im Moment innehaben. Nur ein Punkt trennt beide Mannschaften, deshalb kommt dieser Partie eine wahnsinnig große Bedeutung zu. Die Maustädter können mit einem Sieg vor eigener Kulisse an den Franken vorbei ziehen und dann am letzten Spieltag den 5. Rang klar machen, Gegner in den Play-Offs, die ab 15. März beginnen, wäre dann das Team aus Halle.
  
    
VER Selb
Noch keine genaue Diagnose bei Goalie Kümpel - 33jähriger Publikumsliebling muss sich bis MRT-Termin in Geduld üben
(OLS)  Die Selber Wölfe und ihr Verletzungspech – in dieser Saison ist es ihnen besonders treu. Und als wäre während dieser Spielzeit nicht schon genug vorgefallen bzw. passiert, schlug das Verletzungspech gestern beim Meisterschaftsspiel in Höchstadt erneut zu.
Beim Frankenderby im Aischtal erwischte es Goalie Manuel Kümpel. Der 33jährige, der kürzlich für sein 600stes Spiel im Trikot des VER Selb geehrt wurde, sollte eigentlich in den Spielen gegen Landshut und Höchstadt seinen Goaliekollegen Niklas Deske vertreten, der aufgrund einer Prellung pausieren musste.
Kümpel, in bewährter Manier des starken zweiten Mannes, war sowohl gegen die Niederbayern am Freitag, als auch am Sonntag in Höchstadt der gewohnt sichere Rückhalt für seine Farben, ehe es passierte. Es lief die 32.Spielminute, die Selber Wölfe führten zu diesem Zeitpunkt mit 3:1, als Kümpel ohne Einwirkung eines Gegenspielers, abseits des eigentlichen Spielgeschehens urplötzlich am Boden liegenblieb und sich vor Schmerzen krümmte.
Was war passiert? Dazu Manuel Kümpel gegenüber dem VER Selb-Presseteam: „Die Scheibe war hinter dem Tor, bei einem schnellen Richtungswechsel wollte ich diesen knieend mitgehen. Dabei habe ich mir das Knie verdreht. Da es sich anfühlte wie letztes Jahr in Landshut, versuchte ich gar nicht mehr aufzustehen.“
Auf die Frage, wie es ihm geht, kann Manuel nur so viel sagen: „Mein Knie schmerzt ganz schön, aber genauen Aufschluss über die Art der Verletzung werde ich erst Ende dieser Woche bekommen – da steht ein MRT-Termin an - bis dahin heißt es abwarten und hoffen, dass es nicht zu schlimm ist“.
Der VER Selb e.V. wünscht Manuel Kümpel gute Besserung und vor allem, dass sich seine Verletzung als nicht zu kompliziert erweist und er baldmöglichst wieder auf dem Eis stehen kann.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
ZWEI KRACHER ZUM SAISONABSCHLUSS FÜR DEN EHC WALDKRAIBURG
(OLS)  Die letzten beiden Partien der Verzahnungsrunde stehen für die Löwen auf dem Programm und die haben es nochmals in sich. Am Freitag kommen die Riverkings vom HC Landsberg um 20:00 Uhr in die Raiffeisen Arena, am Sonntag wird zum vorerst letzten Mal richtig Oberliga-Luft geschnuppert, wenn die Industriestädter ab 18:00 Uhr beim SC Riessersee ihr letztes Pflichtspiel der Saison bestreiten.
Die Riverkings aus Landsberg stehen aktuell mit 29 Punkten aus 16 Spielen auf dem vierten Platz. Da der Erstplatzierte SC Riessersee nicht an den Playoffs um die Bayerische Meisterschaft teilnehmen darf und man bei zwei ausstehenden Spielen sieben Punkte Vorsprung auf den Sechsten Bad Kissingen hat, kann sich Landsberg nun bereits auf die Playoffs vorbereiten, wobei sogar rechnerisch noch Platz zwei und die Oberliga-Qualifikation möglich sind. Gemeinsam mit Miesbach und Füssen ist man für die Runde der letzten vier in jedem Fall qualifiziert, lediglich Bad Kissingen und Klostersee kämpfen noch um das letzte Ticket- wobei Grafing dabei die besten Karten hat. Das Hinspiel in Landsberg konnte der HCL mit 3:1 für sich entscheiden und auch die letzten fünf Spiele wurden allesamt gewonnen. Darunter auch zuletzt die Begegnung beim SC Riessersee, die nach Penaltyschießen mit 3:2 an die Mannschaft vom Lech ging- damit gelang auch im zweiten Vergleich mit dem Traditionsteam aus Garmisch der zweite Sieg. Für Landsbergs Trainer Randy Neal beginnt die Abschiedstournee, denn wie unter der Woche mitgeteilt wurde, gehen der HCL und der gebürtige Kanadier nach der Saison nach zwei Jahren getrennte Wege. Hintergrund ist laut Mitteilung des Vereins, dass man in der nächsten Saison mit „neuen Trainern und neuen Konzepten die Verzahnung zwischen erster Mannschaft und dem DNL-Team intensivieren“ möchte.
Intensiv dürfte dann auch das letzte Spiel für Waldkraiburg in der Verzahnungsrunde am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen werden. So bitter und traurig es für die Fans der Löwen ist, geht am Riessersee das Kapitel Oberliga nach drei Jahren zu Ende. Der SCR, der wegen der Finanzmisere nicht an der Oberliga-Meisterrunde teilnehmen durfte und auch nach der Verzahnung wie erwähnt nicht in die Playoffs der Bayernligisten einziehen darf, wird der letzte Löwen-Gegner in dieser Saison sein, dann steht am 16. März in Waldkraiburg nur noch das Legenden-Duell und die 50-Jahr-Feier auf dem Programm. Das Hinspiel in der Industriestadt gewann Garmisch etwas glücklich mit 3:1, es folgten sieben weitere Siege zuletzt aber gab es zwei Niederlagen. Letzten Freitag musste man sich in Bad Kissingen nach Penaltyschießen mit 5:6 geschlagen geben, am Sonntag folgte die oben erwähnte Heimniederlage gegen Landsberg. Ein besonderes Spiel wird es für Waldkraiburgs Michael Rimbeck sein, der im Sommer aus Garmisch in die Industriestadt gewechselt war und am letzten Wochenende wegen einer Erkältung pausieren musste. Gegen seine alte Liebe wird „Rimbo“ aber aller Voraussicht wieder mit dabei sein, den Auftritt in der alten Wirkungsstätte will er sich nicht entgehen lassen.
Für das Heimspiel am Freitag gegen den HC Landsberg gibt es die Karten wie immer bis 24 Stunden vor Spielbeginn online unter ehcwaldkraiburg.com, außerdem im Vorverkauf auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 18 und 20:00 Uhr und natürlich am Spieltag selbst an den Abendkassen, die wie üblich 90 Minuten vor Spielbeginn, also ab 18:30 Uhr geöffnet sind.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Weiden zum Playoff-Start - Nach 7:3 Sieg über Herne war alles klar
(OLN)  Mit dem überzeugenden 7:3 Heimsieg am vergangenen Freitag war für die Hannover Scorpions alles klar. Der zweite Tabellenplatz stand mit diesem Sieg definitiv fest. Dieser zweite Tabellenplatz bedeutet ebenfalls die Vizemeisterschaft der Oberliga Nord in der Saison 18/19. Mit 102 Punkten erzielten die Scorpions ihre stärkste Leistung überhaupt.
Am Sonntag, beim letzten Hauptrundenspiel der Saison in Essen und der sportlich eindeutigen Situation nach dem Sieg über Herne, stand für die Scorpions im Vordergrund sich vor den Playoffs nicht noch zu verletzen und keine großen Strafen mehr zu erhalten. Insofern darf das Ergebnis in Essen (5:3) nicht unbedingt auf die Goldwaage gelegt werden.
Mit den Blue Devils Weiden empfangen die Scorpions am Freitag, den 15. März um 20 Uhr in der hus de groot EISARENA, den Siebtplatzierten der Oberliga Süd im ersten Achtelfinalspiel im Kampf um den Aufstieg in die DEL 2.
Bedauerlich für die Scorpions ist allerdings, dass sich Dennis Schütt beim Spiel gegen die Preussen Berlin eine schwere Schulterverletzung zugezogen hat und vermutlich für längere Zeit ausfällt.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
„5. JAHRESZEIT“ – SAALE BULLS STARTEN MIT HEIMRECHT IN DIE PLAYOFFS 2019!
(OLN)  Während bereits vor ein paar Wochen feststand, dass die Salle Bulls ihr erstes Saisonziel – Qualifikation für die Aufstiegs-Playoffs 2019 – erreicht hatten, waren die letzten Spiele der OL-Nord-Hauptrunde geprägt vom unerbittlichen Kampf um Platz vier. Bis zum letzten Spieltag am gestrigen Sonntag kämpften gleich drei Vereine (Halle, Essen, Herne) um diesen begehrten Platz, schließlich beschert er dem Inhaber zumindest für das Playoff-Achtelfinale das begehrte Heimrecht (Start der Playoff-Runde mit einem Heimspiel und im Best-of-5-Modus ein Heimspiel mehr als der Gegner).
Und leicht war das Schlussprogramm für unsere Kufencracks wahrlich nicht, wartete doch gleich zweimal der alte und neue Meister als Gegner auf die Saale Bulls. Aber unbedingter Siegeswille und eine von Kampf geprägte Mannschaftsleistung sollte sich auszahlen: beim Heimspiel am vergangenen Mittwoch konnte man die Tilburg Trappers mit 4:2 schlagen. Das war der Grundstein für den verdienten Lohn, zwar ging das Spiel am Freitag in Tilburgganz knapp (4:3) an die Trappers, doch gestern hatten es die Saale Bulls dann trotzdem selber in der Hand, alles klar zu machen.
Und hier ließen sich die Bulls nicht zweimal bitten, mehr als deutlich gewannen sie mit 14:2 gegen die Harzer Falken – der vierte Platz ist der verdiente Lohn!
Die ganze Mannschaft wurde im Anschluss minutenlang von allen Fans frenetisch gefeiert und genoss dieses Feeling sichtlich. Somit hatte die Entscheidung im letzten Spiel, welches dann auch noch vor heimischem Publikum ausgetragen wurde, seinen besonderen Reiz und war ein krönender Abschluss der Hauptrunde.
Dem Team von Headcoach Ryan Foster bleibt nun ausreichend Zeit, um zu regenieren, denn die Playoffs beginnen erst am 15.03.2019.
Leider steht aktuell noch nicht unser Gegner fest, auf den wir im Achtelfinale treffen werden. Ähnlich wie in der Oberliga Nord geht es auch im Süden spannend bis zum letzten Spieltag (10.03.2019) zu. Auch hier stehen noch nicht alle Platzierungen fest.
Insbesondere der uns interessierende Platz 5 ist noch von den Selber Wölfen und denMemmingen Indians umkämpft. Wir werden hier geduldig abwarten müssen und sofort nach der finalen Entscheidung darüber informieren!
  
    
Rostocker EC
Piranhas nach 5:0 jetzt gegen Black Dragons - Mit dem Sieg beim ECC Preussen sind die Rostocker zum Abschluss der Hauptrunde der Oberliga Nord noch Siebter geworden
(OLN)  Nach dem 1:4 am Freitag gegen die Moskitos Essen (Trainer Christian Behncke: „Wir haben uns leider selbst geschlagen, indem wir zu oft auf der Strafbank saßen und uns so unserer Kraft beraubten, die es dann braucht, um auch selber Tore zu schießen“) gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Sonntag zum Abschluss der Hauptrunde in der Oberliga Nord beim ECC Preussen Berlin mit 5:0 (2:0, 1:0, 2:0).
Der REC hatte von Anfang an ein klares Chancenplus. 3:0 hieß es nach zwei Dritteln, jedoch, so Mannschaftsleiter Dirk Weiemann, „hätte es eigentlich noch höher für uns stehen müssen, doch wir scheiterten ein ums andere Mal am guten Berliner Keeper Erik Reukauf.“ Letzterer wurde regelrecht berühmt geschossen. Weiemann: „Es hätte wirklich schon deutlich klarer stehen müssen. Immerhin halten wir hinten die Null, mussten ja auch die eine oder andere Unterzahl überstehen.“
Auch in den letzten 20 Minuten hatten die Gäste das Geschehen im Griff, waren hochüberlegen und erhöhten noch auf 5:0. „Wieder hatten wir haufenweise gute Chancen. Ein vollkommen verdienter Sieg“, befand Dirk Weiemann und fügte hinzu: „Jetzt drücken wir auf der Rückfahrt den Hannover Indians die Daumen, damit wir vor den Icefighters Leipzig bleiben.“
Es half: Der REC kam in der Tabelle vor den Sachsen ein und trifft damit jetzt in den Pre-Playoffs auf die Black Dragons Erfurt.
Die Crocodiles spielen keine Rolle (nehmen nicht teil).
  
Piranhas starten in die K.O. Runde
Nach elf Jahren ist es endlich wieder soweit – die Piranhas spielen Playoffs. Für Eishockeyfans ist das die echte fünfte Jahreszeit. Am kommenden Freitag starten die Ostseestädter in die Pre – Playoffs. Der Gegner sind die TecArt Black Dragons Erfurt. Gespielt wird im „ Best of 3 „ – Modus. Als Siebtplatzierter der Hauptrunde haben die Rostocker das Heimrecht und so geht es am 8. März um 20.00 Uhr in der Rostocker Eishalle zum ersten Mal gegen die Thüringer los. Die vier Begegnungen in der Hauptrunde konnten die Piranhas alle für sich entscheiden ( 3:2 n.P., 4:3, 4:2, 3:0 ). Die Black Dragons verdanken den Einzug in die Pre – Playoffs der Planinsolvenz der Crocodiles Hamburg, welche damit von den Playoffs ausgeschlossen und auf Platz 11 gesetzt wurden. Die Erfurter werden diese Chance nutzen wollen und damit als Gegner nicht zu unterschätzen sein. Das zweite Spiel findet am 10.3. um 16.00 Uhr in Erfurt statt. Sollte nach den beiden Spielen kein Sieger feststehen, findet das letzte Spiel am 12.3. um 20.00 Uhr erneut in Rostock statt.
Nach den Pre – Playoffs folgt das Playoff – Achtelfinale und in dieser Saison wird sofort eine Verzahnungsrunde mit den Teams der Oberliga Süd gespielt. Gespielt wird im „ Best of 5 „ Modus. Der Erstplatzierte der Oberliga Nord trifft auf den Achtplatzierten der Oberliga Süd und so weiter.
Aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt heißt es erst einmal : „ Alle in die Halle und die Piranhas unterstützen“. It’s Playoff – Time.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Rats besiegeln die Saison mit einer Niederlage in Buchloe
(BYL)  Platz 1 wurde als Ziel ausgerufen, dazu sollte im letzten Spiel der Saison möglichst ein Sieg her. Buchloe hatte noch eine theoretische Chance auf Platz 3 und somit den Aufstieg in die Bayernliga (eigener Sieg bei gleichzeitiger Niederlage von Dorfen), entsprechend motiviert waren die Gastgeber. Der ESC kam personell absolut auf dem Zahnfleisch daher. Neben den üblichen Ausfällen (Tauber, Götz, Wiedenbauer und Englbrecht) musste das Trainerteam Sebastian Wanner und Peter Holdschik zudem auf Mäx Hüsken, Bernhard Jorde, Michael Hölzl und Ondrej Horvath verzichten. Um überhaupt drei Reihen aufs Eis schicken zu können, kamen die U20-Spieler Marco Scheffler und Fabian Stöber zu ihrem Debüt in der 1. Mannschaft. Hingegen seinen letzten Auftritt hatte Andreas Dornbach. Nachdem er den Rats in der Verzahnungsrunde nochmal aushalf, geht er nach dieser Partie wieder in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Das Heinz-Schneider Eisstadion ähnelt momentan eher einem Kriegsgebiet, doch die zum Abschluss zahlreich mitgereisten Rats-Fans, verwandelten dieses Auswärtsspiel zu einem gefühlten Heimspiel. Am Anfang passierte nicht allzu viel, doch mit dem ersten gefährlichen Konter ging Buchloe in Führung. Den Versuch von Weigant wehrte Morczinietz noch stark ab, doch beim Nachschuss von Telesz war nichts zu halten (7.). Der ESC zeigte dich unbeeindruckt und spielte munter Richtung Tor der Gastgeber. In Überzahl wehrte ESV-Schlussmann Reichelmeir einen abgefälschten Schuss im letzten Moment mit der Schiene ab, viel mehr kam vorerst nicht raus. Die Pirates zeigten was Effizienz bedeutet und erzielten quasi mit dem zweiten gefährlichen Angriff das 2:0 (16.). Wieder war es ein Konter, Rauskolb verwandelte seinen Alleingang mit der Rückhand.
Gar nicht gut startete der zweite Durchgang. Weigant stellte sehr früh auf 3:0 und brachte den ESC langsam unter Zugzwang (21.). Die Rats blieben ihrer Linie treu und vergaben beste Torchancen am Fließband. Buchloe hingegen weiterhin eiskalt und mit einem schönen Treffer in Überzahl zogen die Pirates durch Vycichlo auf 4:0 davon (31.). Aus dem Gewühl erzielte Telesz sogar das 5:0, es deutete sich ein Debakel an (32.). Sebastian Wanner nahm eine Auszeit und war vorsichtig ausgedrückt "not amused". Die schnellen Gegentreffer haben Spuren hinterlassen, denn Buchloe kam immer besser in die Partie und der Offensivschwung von May und Co. nahm deutlich ab. Telesz erzielte durch die Beine des mittlerweile eingewechselten Albanese das 6:0 und schnürte seinen Hattrick (35.). Ausgerechnet in Unterzahl durften endlich auch mal die Gästefans jubeln, Martin Köhler traf per Alleingang (38.). Zum Chancenwucher gesellten sich in diesem Drittel auch noch defensive Nachlässigkeiten, keine gute Kombination.
Kommt noch ein Aufbäumen oder ergeben sich die Rats ihrem Schicksal? Irgendwie wurde es aus beidem ein bisschen. Buchloe wollte kein Risiko mehr eingehen und ließ sich nur noch gelegentlich im Drittel des ESC blicken. Die Rats versuchten ihrerseits durchaus nochmal Druck auf Reichelmeir aufzubauen aber im Abschluss war das einfach nicht gefährlich genug. Martin Köhler hätte beinahe seinen zweiten Treffer erzielt, doch sein Schlagschuss aus dem Slot wurde ebenfalls Beute vom sicheren Torwart der Gastgeber. Pech hatte Florian Lechner mit seinem Nachschuss, denn die Scheibe klatschte nur gegen den Pfosten. Das gleiche schaffte Krafczyk auf der Gegenseite, wenigstens hier war die Statistik ausgeglichen. Immerhin ließen sich die Rats-Fans trotz der überschaubaren Leistung auf dem Eis ihre gute Laune nicht verderben und feierten nach dem Spielende zusammen mit der Mannschaft den Klassenerhalt.
Fazit: Der ESC verabschiedet sich mit einer Klatsche in die Sommerpause aber mit dieser Chancenverwertung hätten die Jungs noch bis nächsten Winter weiterspielen können. Gott sei Dank schlägt das Verletzungspech erst jetzt so richtig zu, denn mit solchen Ausfällen wäre die Abstiegsrunde sicherlich um einiges schwieriger geworden. Wir wünschen allen Verletzen auf jeden Fall gute Besserung, jetzt ist erstmal die Zeit um sich gründlich auszukurieren. Das gilt auch für Daniel Bursch, der gegen Ende des Spiel mit dem Kopf in die Bande gekracht ist und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Erhol dich schnell und gute Genesung!
  
    
HC Landsberg Riverkings
Heimsieg und sensationeller Auswärtssieg nach Penaltyschiessen / Neue Saison – neuer Trainer  
(BYL)  Am vergangenen Freitag waren die Erding Gladiators zum vorletzten Heimspiel der Verzahnungsrunde im Landsberger Eisstadion zu Gast. Traditionell ist der Tag nach dem „lumpigen Donnerstag“ nicht immer der erfolgreichste Tag in der Heimspielgeschichte Landsberger Eishockeyvereine gewesen. Ganz anders allerdings dieses Jahr: Die Riverkings erarbeiteten sich von Beginn an zahlreiche gute Chancen, allerdings dauerte es bis zur 7. Minute, bis Tobias Wedl die Lücke in der tiefstehenden Erdinger Abwehr fand und mit einem Distanzschuss Erdings Torwart zum 1:0 überwinden konnte. Landsberger spielte weiter gut nach vorne und vereitelte hinten die wenigen Erdinger Möglichkeiten ruhig und souverän, einzige die Chancenverwertung lies etwas zu wünschen übrig. In der 29. Minute zog Sven Curmann von der blauen Linie ab und traf endlich, sehr zum Jubel der 735 Fans, zum 2:0. Sechs Minuten später erhöhte Dejan Vogl zum 3:0 – er nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Kapitän Andreas Geisberger. Mit dieser eigentlich beruhigenden Führung ging es in die zweite Drittelpause. Zu Beginn des letzten Drittels machten die Gäste nochmals erheblichen Druck und der HCL ging auch nicht mehr ganz so konsequent zur Sache wie das im bisherigen Spiel der Fall war. Daniel Rossi traf als Folge daraus zum 1:3 Anschlusstreffer und Trainer Randy Neal sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Die Ansprache an seine Spieler zeigte dann auch die gewünschte Wirkung und Landsberg verteidigte wieder besser. In der 52. Minute traf dann Michael Fischer zum Endstand von 4:1.
Am Sonntag trafen die Riverkings auf den Tabellenführer SC Riessersee. Im Garmischer Olympiaeisstadion zeigten die Riverkings eine sehr starke Abwehrleistung und erarbeiteten sich auch immer wieder gute Chancen, deshalb sahen die 1512 Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe zweier wirklich gut agierender Mannschaften. In der 18. Minute nutzte allerdings Silvan Heiß eine etwas unglücklich Situation bei einem Landsberger Wechsel aus und schloss einen Konter zur 1:0 Führung für die Hausherrn ab. Im zweiten Drittel kam der HCL immer wieder zu guten Chancen, so tauchte zum Beispiel Dennis Sturm zwei Mal stark vor dem Garmischer Tor auf, beide Chancen wurden aber durch Rettungstaten des SCR Goalies vereitelt. Auf der Landsberger Seite rettete der überragend aufspielende Christoph Schedlbauer bei einigen guten Chancen der Hausherren. In der 32. Minute traf Tobias Eder in Überzahl zur 2:0 Führung für das Heimteam. Landsberg spielte weiter konzentriert in der Abwehr übte in der Folge immer wieder guten Druck auf das gegnerische Tor aus, trotzdem dauerte es bis zu 42. Minute bis Michael Fischer zum 1:2 Anschlusstreffer stellen konnte. Beide Mannschaften kamen in der Folge immer wieder zu guten Chancen. In der 58. Minute konnten dann die ca. 150 mitgereisten Landsberger Fans den Ausgleich durch Markus Kerber bejubeln. Nachdem bis zum Ablauf des letzten Drittels und in der darauffolgenden Verlängerung kein Tor fiel, kam es zum abschließenden Penaltyschiessen. Auf Landsberger Seite trafen Dennis Sturm, Tyler Wiseman und Daniel Menge, Christoph Schedlbauer hielt bei zwei Garmischer Versuchen und so konnten die Riverkings zwei Punkte aus dem Werdenfels entführen. Dies bedeutete gleichzeitig die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs um den Bayernligameister. In den verbleibenden zwei Spielen der Zwischenrunde geht es jetzt darum sich eventuell noch das Heimrecht für die Playoffserie zu sichern.
In der kommenden Saison gehen die Riverkings und Trainer Randy Neal nach erfolgreichen zwei Jahren getrennte Wege. Ein neuer Trainer soll demnächst präsentiert werden. Zu den Gründen den Vertrag auslaufen zu lassen, äußerte sich Präsident Frank Kurz: „Zunächst sind wir Randy Neal extrem dankbar für die vergangenen zwei Jahre. Er hat uns mit seiner Arbeit in der Entwicklung unseres Vereins sehr weitergeholfen. Mit ihm konnten wir im taktischen Bereich die nächsten Schritte nach vorne machen. Er ist ein toller Trainer und wir wünschen ihm von ganzen Herzen alles Gute und viel Erfolg bei den nächsten Trainerstationen. Wir freuen uns alle auf die letzten Spiele mit Randy und hoffen die Saison noch möglichst lange durch das Erreichen der Playoffs zu verlängern. Nichtsdestotrotz wollen wir in der nächsten Saison mit neuen Trainern und neuen Konzepten die Verzahnung zwischen erster Mannschaft und unserem DNL-Team intensivieren. Die Entscheidung fiel dabei keinesfalls gegen Randy, sondern für diesen neuen Weg. Alles weitere dazu wird es in den kommenden Wochen zu erfahren geben.“ 
  
    
EC Pfaffenhofen
Schweinfurt beendet die Siegesserie des ECP - Dezimierte IceHogs unterliegen zum Abschluss der Aufstiegsrunde mit 4:5
(BLL)  Etwas enttäuscht wirkten sie schon, die Spieler des EC Pfaffenhofen nach dem Ertönen der Schlusssirene am Sonntagabend  Vierzig Sekunden vor dem Ende hatte nämlich Schweinfurts Pascal Schäfer Torhüter Philipp Hähl mit einem Schuss aus spitzem Winkel überrascht und zum 5:4 (0:0; 3:2; 2:2) Sieg seiner Mannschaft getroffen. Damit mussten die Pfaffenhofener nicht nur die einzige Heimniederlage während der Aufstiegsrunde hinnehmen, sondern der Treffer beendete auch ihre eindrucksvolle Serie von zuletzt 12 Siegen in Folge.
Enttäuscht mussten sie aber eigentlich gar nicht sein, denn die IceHogs und ihre Gäste aus Schweinfurt boten den gut 300 Zuschauern ein flottes und abwechslungsreiches Match, obwohl es für beide Teams eigentlich um nichts mehr ging. Dabei waren die Voraussetzungen für die Hausherren alles andere als gut. Während der Woche konnte aufgrund der Witterung nur einmal trainiert werden und dann musste  Coach Chris Heid auch noch auf Torjäger Dillon Duprey, Andi Pielmeier, Simon Bogner, Michael Welter und Jakub Felsöci verzichten. Doch die arg dezimierten Gastgeber gaben gleich ordentlich Gas und trotz umgestellter Reihen und  mit nur vier Verteidigern waren sie im ersten Spielabschnitt die dominierende Mannschaft. Und hätten  sie wenigstens die eine oder andere Großchance im ersten Drittel verwertet, hätte sich die Frage nach dem Sieger wohl gar nicht gestellt. So drehten nach dem Wechsel plötzlich die Mighty Dogs auf, die bis zur Pause praktisch keine nennenswerte Chance zu verzeichnen hatten. Innerhalb von nur drei Minuten trafen Josef Straka (21.) und Stephan Trolda (24.) zum 0:2. Doch so schnell die Gästeführung zustande gekommen war, so schnell war sie auch wieder dahin. Dominik Thebing mit einer Direktabnahme nach einem von ERV-Torhüter Haack abgewehrten Schuss (25.) und Alexander Schardt ebenfalls mit einem Nachschuss (29.) schafften postwendend wieder den Ausgleich. Dennoch gingen die Mighty Dogs mit einer Führung in den Schlussabschnitt, weil Torjäger Josef Straka in der 33. Minute abermals goldrichtig stand. Die IceHogs erhöhten nun permanent den Druck, so dass die Gäste zunehmend mit Abwehraufgaben beschäftigt waren und sich in einer sehr fairen Begegnung auch die eine oder andere Strafzeit leisteten. „Trotz der Umstellungen haben wir das eigentlich sehr gut gemacht und in Überzahl die Scheibe schön laufen lassen,“  lobte Chris Heid seine Mannschaft. Alleine der Treffer wollte nicht fallen, auch weil Jan-Lukas Haack im Kasten eine starke Partie ablieferte. Machtlos war er dann jedoch gegen Jake Fardoes platzierten Schuss in den Winkel (53.) Und es sollte sogar noch besser kommen. Als sich mehrere Schweinfurter vor dem eigenen Tor gegenseitig behinderten, schnappte sich Nick Endreß den Puck, kurvte um den Kasten und traf per Bauerntrick zum 4:3. Wieder einmal schienen die IceHogs ein Spiel in der Schlussphase gedreht zu haben, doch dieses Mal spielte der Gegner nicht mit. Nur 30 Sekunden später hielt Josef Straka seinen Schläger in einen Schuss von der blauen Linie und Philipp Hähl war geschlagen. Als dann alle im Stadion schon mit einer Verlängerung rechneten, gelang Pascal Schäfer  doch noch der Siegtreffer. Für donnernden Applaus der ECP-Fans sorgte dann nach der Partie Abteilungsleiter Alexander Dost, als er bekanntgab, dass Chris Heid auch nächste Saison Trainer der IceHogs sein wird, für die nun nächste Woche noch das Finale um die Bayerische Landesliga-Meisterschaft gegen den ESV Buchloe ansteht. Der ECP hat dabei am Freitag zunächst Heimrecht.  
  
    
SC Forst
Viele Strafzeiten bei Saisonabschluss - Nature Boyz unterliegen TSV Farchant
(BLL)  Das letzte Saisonspiel am Sonntag im Peißenberger Eisstadion zeigte fast alles, was den Eishockeysport ausmacht. Viele Strafzeiten, Penalty, Nicklichkeiten und eine spannende Schlußphase. Am Ende verließen die Gäste mit einem 2:4 (0:0, 0:2, 2:2) Sieg die Eisfläche.
Es war angerichtet, vor dem Spiel wurde Trainer Sepp Bachmeier verabschiedet. Lorenz Barfüßer überreichte dem scheidenden Trainer einen Geschenkkorb und bedankte sich für sein fast dreijähriges Engagement. Die Gäste aus Farchant wollten unbedingt Revanche nehmen für die erlittene Heimniederlage in Garmisch. 
Beide Mannschaften waren durch einige Ausfälle nicht komplett angetreten. Im Forster Tor spielte wieder Neuzugang Michele Fuhrmann, der wiederum eine sehr gute Leistung zeigte. Die Werdenfelser begannen die Partie leicht überlegen, erspielten sich einige Chancen, Forst hielt jedoch dagegen und generierte seinerseits einige Chancen. Ab Mitte des ersten Spieldrittels wurde das Spiel etwas ruppiger, die Folge davon waren einige Strafzeiten. Kurz vor Drittelende gerieten Martin Burger und Florian Reindl aneinander. Beide Akteure wurden mit jeweils 2 x 2 Strafminuten bedacht. Beide Torhüter ließen keine Treffer zu, so ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause.
Der zweite Spielabschnitt begann denkbar ungünstig für die Hausherren, denn in der 21. Spielminute stocherte Picotin-Mazet die Scheibe zur 0:1-Führung über die Linie. Beide Mannschaften agierten weiterhin recht offensiv, Torerfolge blieben zunächst aus. In der 32. Spielminute lagen die Forster im Angriff, der Schuß prallte vom Torhüter ab, auf den Schläger von Watz. Dieser zog per Alleingang los und ließ "Max" Fuhrmann keine Chance und brachte seine Farben somit mit 0:2 in Front. Der Rest des Spieldrittels verlief in ruhigen Bahnen.
Sepp Bachmeier beschwor seine Schützlinge nochmal und erinnerte an den 0:2-Rückstand vom Hinspiel, das bekannterweise noch gedreht werden konnte. Dementsprechend begannen die Forster. Zunächst waren aber wieder die Gäste an der Reihe, denn Sebastian Kastner erhöhte in der 42. Spielminute per Distanzgewaltschuß auf 0:3. Mit den Angriffsbemühungen hatten auch die Schiedsrichter mehr zu tun, denn jetzt begann die Phase der vielen Strafzeiten. In den ersten zehn Minuten gab es nur eine Hinausstellung eines Forster Akteurs. Diese Unterzahl konnte jeweils erfolgreich verteidigt werden. Beide Teams strebten nach Torerfolgen, teilweise entwickelten sich tumultartige Zustände vor den Torhütern. Bastian Grundner konnte seine Farben in der 46. Spielminute mit seinem ersten Treffer dieses Abends auf 1:3 heranbringen. Warum sich kurz darauf Daniel Anderl und Florian Berndaner per Ringkampf duellierten, kann nur erahnt werden. Beide wurden mit jeweils 2 + 2 + 10 Minuten zum Duschen geschickt. Wieder kurze Zeit später wurde ein Forster Angreifer regelwidrig am Torschuß gehindert. Zum fälligen Penalty trat Bastian Grundner an. Er lief auf Dennis Schlickenrieder zu, drehte sich um die eigene Achse und schob die Scheibe einhändig hinter ihm ins Tor zum 2:3 Zwischenstand. Mit zwei zweifelhaften Hinausstellungen wurden die Gastgeber um die Chance beraubt, einen sechsten Feldspieler zu bringen. Vielmehr stellte in Überzahl Felix Watz in der 59. Spielminute mit seinem Torerfolg den 2:4-Endstand her.
Der Forster Fanclub feuerte die Mannschaft, wie gewohnt, über 60 Minuten an und verabschiedete die Mannschaft mit viel Applaus. Trainer Josef Bachmeier war über das Ergebnis natürlich nicht glücklich, aber er attestierte seiner Mannschaft nochmal Charakterstärke und lobte den Einsatz gerade im letzten Spielabschnitt. Fehlende Charakterstärke und Fairness warf er dem Gästetrainer vor. "Ich bin schon einige Jahre im Eishockeygeschäft, aber so einen unfairen Sportmann habe ich bisher noch nicht erlebt. In Garmisch läuft er blick- und grußlos an mir vorbei, auch jetzt im Heimspiel weder ein Gruß noch ein Händedruck. Was man so gehört hat, sollen in Garmisch nach der Heimniederlage Worte und Türen geflogen sein. Solche Leute haben im Sport nichts verloren", ärgerte sich Sepp Bachmeier zum letzten mal.
  
    
SE Freising
Black Bears bleiben in der Landesliga - Verdienter 5:3-Sieg in Selb reicht zum Kassenerhalt
(BLL)  Doch noch ein versöhnliches Ende für die Eishockey-Spieler der Black Bears Freising. Durch ein ganz starkes letztes Drittel und einen letztlich verdienten 5:3-Sieg bei der zweiten Mannschaft des VER Selb haben die Männer von Coach Markus Knallinger den Klassenerhalt geschafft ohne Relegationsspiele.
Allen im Bears-Team war klar, dass unter allen Umständen ein Sieg hermusste, ein Punkt wäre zu wenig gewesen gegenüber Trostberg und auf ein erfolgreiches Penalty-Schießen mit dann zwei Zählern wollte sich doch keiner verlassen. Und so gaben die Freisinger von Anfang an Gas, trafen aber auf einen Selber Gegner, der trotz des gesicherten Ligenerhalts voll dagegen hielt und zur Überraschung aller mit 16 anstelle der üblichen zwölf Spieler auflief. So bot sich den Zuschauern ein schnelles, faires Spiel mit vielen tollen Torszenen, doch zwei starke Torhüter mit Manuel Hanisch bei Freising und Radek Uhrin bei Selb sowie zwei energische Abwehrreihen verhinderten einen Einschlag.
Mit 0:0 wurden erstmal die Seiten gewechselt, auch danach neutralisierten sich beide Reihen weitgehend gegenseitig. Nur langsam schlichen sich die ersten Fehlpässe und Unsicherheiten ein, die dann sofort gnadenlos ausgenutzt wurden. Das 1:0 durch Schmid in der 30. Minute beantwortete Christian Birk auf Zuspiel von Sebastian Kröger sowie Martin Dürr auf Vorlage von Anton Münzhuber in den Minuten 34 und 35 mit dem 2:1 für Freising. Wieder dauerte es kaum drei Minuten und erneut Schmid schoss den Ausgleich für die Gastgeber. Ein Spiel auf Augenhöhe ging in den Schlussabschnitt.
In der Pause davor hatte aber wohl Betreuer Lorenz Häuslmeir wieder mal ein Kräuterpülverchen für den Tee gefunden, denn Freising kam voll unter Strom stehend aus der Kabine und zündete den Turbo. Chance auf Chance wurde mit wirklich sehenswerten Kombinationen herausgespielt, vorerst hielt das Selber Bollwerk um Goalie Uhrin noch. Doch in der 50. Minute trat das Trio Armin Dünzl, Martin Dürr und Manuel Kühnl in Aktion und sorgte für das 3:2 für Freising. Und nur 22 Sekunden später bediente Kühnl seinen Sturmpartner Dürr, der zog unnachahmlich in Richtung selber Tor, holte weit zum Schuss aus – und passte doch quer zum mitgeeilten Birk, der die Scheibe nach dem schönsten Angriff des Abends versenkte. Das war der Sieg und der Klassenerhalt, dies war den Freisinger Spielern und Betreuern in dem Moment klar. Fünf Minuten später noch das Sahnehäubchen erneut durch Birk zum 5:2, wieder hatte ihn Dürr bedient. Großen Respekt genießt allerdings die Leistung der Selber, die bis zum Schluss voll weiterkämpften und Tore schießen wollten, obwohl es für sie um gar nichts mehr ging. Der Lohn war noch das 3:5 in der Schlussminute.
Freising hatte letztlich verdient gewonnen und die Landesliga doch erhalten. Dementsprechend groß war der Jubel auf dem Eis und in der Kabine, dass man die Abstiegsspiele gegen Bad Wörishofen vermeiden konnte.
  
    
ESC Kempten
Kurzweiliger Saisonabschluss bei den Sharks - 11 Tore sorgen beim 5:6 des ESC Kempten gegen Schongau für Unterhaltung
(BLL)  Nur einmal waren die Mammuts an diesem Abend in Führung. Das dies auch ausgerechnet der 5:6 Endstand war ist aus Kemptener Sicht durchaus ärgerlich. Für beide Teams gab es nichts mehr zu erreichen, die Saisonentscheidungen waren bereits vorher gefallen. So entwickelte sich von Beginn an ein offenes und schnell geführtes Spiel von beiden Mannschaften. Schongau spielte vielleicht nicht mit dem letzten Einsatz, aber die Sharks zeigten nach langer Zeit endlich auch einmal wieder was eigentlich in ihnen steckt. Gleich in der zweiten Minute klaute sich David Hornak die Scheibe in der neutralen Zone, ging alleine auf den Weg Richtung Tor und verwandelte eiskalt zur Sharks Führung. In der Folgezeit machte Kempten ordentlich Druck und hatte einiges an Chancen aufzuweisen. In der 17. Minute war es dann erneut die zweite Reihe um den stark aufspielenden David Hornak die auf 2:0 erhöhte. In Überzahl bediente der Slowake mit einem tollen Pass Tobias Epp der nur noch vollenden musste. Kempten hatte das Spiel in der Hand, Schongau konnte nicht den erwarteten Druck aufbauen. Umso unglücklicher der Anschlusstreffer Sekunden vor Drittelende als die Scheibe unter Danny Schubert noch ins Tor rutschte. Doch die Sharks machten nach der Pause unbeeindruckt weiter wie zuvor und das 3:1 durch Adrian Kastel Dahl war der verdiente Lohn. Doch auch Schongau kam nun besser ins Spiel und durch zwei Treffer innerhalb von 38 Sekunden stand es zur Verwunderung vieler plötzlich 3:3. Aber auch dies brachte Kempten diesmal nicht aus dem Konzept und es ging weiter munter nach vorne. Und erneut David Hornak brachte die Blau-roten wieder in Führung, schon der siebte Treffer in dem Spiel nach nicht einmal 30 Minuten. Wenig überraschend das die Gäste auch diese Führung nur kurz darauf egalisierten, die Sharks jedoch erneut die Antwort parat hatten. Kastel-Dahl erzielte seinen zweiten Treffer des Abends zur 5:4 Pausenführung.
Leider war es nun vorbei mit dem Tore schießen, zumindest bei den Allgäuern. Schongau stellte auf drei Reihen um und machte so mehr und mehr Druck, dies resultierte dann in Strafzeiten, Kempten hatte es bis dahin zwei Drittel vermieden die Kühlbox aufzusuchen. Das 5:5 fiel in numerischer Überzahl der Gäste. Besonders ärgerlich die Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, diese Überzahlsituation brachte den Gästen den Siegtreffer ein. Das Herausnehmen von Keeper Schubert zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg.
Letztendlich eine unglückliche Niederlage in einem ansehnlichen Spiel. Der ESC verabschiedet sich somit als sechster der Verzahnungsgruppe C aus der Saison, es darf bereits gespannt auf Nachrichten aus der Sommerpause gewartet werden.
  
    
EV Moosburg
Keine Tore und somit auch keine Punkte in Passau
(BLL)  Eine echte Nullnummer war der letzte Saisonauftritt der Moosburger Eishackler in Passau: Trotz aufopferungsvollem Kampf bis zum Schluss wollte dem EVM bei den Black Hawks einfach kein Treffer gelingen. So blieben auch die Punkte in der Dreiflüssestadt: 5:0 (3:0, 0:0, 2:0) hieß es nach 60 Minuten.
Weil vor dem finalen Auftritt mit Armin Rotzinger und Christian Seidlmayer zwei weitere Stammspieler ausfielen, war Coach Bernie Englbrecht erneut froh, das bewährte U20-Trio – Daniel Loidl, Pascal Eder und Benedikt Triebswetter – dabei zu haben. Die Grün-Gelben konzentrierten sich von Beginn an auf die Defensivarbeit, hatten mit der Abteilung „Sturm und Drang“ der Passauer viel Mühe. Zwei kurze Schwächephasen nutzten die Hausherren im ersten Durchgang für einen Doppelpack (9.) und das 3:0 (20.).
Besser stand die EVM-Abwehr im zweiten Abschnitt. Nicht nur, dass man kaum noch Chancen der Niederbayern zuließ (und einem somit die Andreas-Gabalier-Tormusik erspart blieb) – jetzt kamen die Mannen um Kapitän Kevin Steiger auch selber zu Möglichkeiten. Spannend wurde es aber nicht mehr. Im Schlussdrittel gaben die Black Hawks, die bereits am Freitag den BEL-Klassenerhalt fix gemacht hatten, nochmal Gas und schraubten das Ergebnis auf 5:0 nach oben.
  
    
Wanderers Germering
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! Simm-Team verspielt in drei Minuten den möglichen Sieg
(BBZL)  Enttäuschte und konsternierte Gesichter gab es am Sonntag im Germeringer Polariom nach dem ersten Spiel der Wanderers gegen den EV Mittenwald im Bezirksliga-Halbfinale. Man wollte unbedingt mit einem Sieg vor heimischem Publikum in die Serie starten. Nach der 4:5 Niederlage liegt der Matchball jetzt allerdings bei den Gästen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, die mit einem Sieg am nächsten Samstag in eigener Halle ins Finale einziehen und den vorzeitigen Aufstieg in die Landesliga feiern können. Doch natürlich muss dieses Spiel erstmal gewonnen werden.
Die gut 400 Zuschauer sahen ein sehr ausgeglichenes erstes Spieldrittel, in dem sich beide Mannschaften keinen Zentimeter Eis schenkten. In der 8. Spielminute sorgte Manuel Winkler mit einem sehenswerten Schlenzer in den Winkel für die schwarz-gelbe Führung. Danach ließen die Hausherren ein wenig nach und so kamen die Gäste aus Mittenwald um ein Haar zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Wenn man an den zweiten Abschnitt denkt, reibt sich manch einer wahrscheinlich noch heute die Augen. In einer Phase, wo die Mannschaft von EVG-Trainer Rudi Simm die nötige Konzentration und Konsequenz bei eigenem Puckbesitz vermissen ließ und sich durch zahlreiche Strafzeiten selbst schwächte, wandelten die Mittenwalder einen 0:1 Rückstand binnen drei Minuten in eine 4:1 Führung um. Die Antwort der Wanderers ließ aber nicht lange auf sich warten. Mit einer gehörigen Portion Frust im Bauch rissen Quirin Reichel und Co. das Spielgeschehen wieder an sich und schafften durch Marco Berger, Thomas Köppl und Louis Kolb den verdienten 4:4 Ausgleich. Allem Jubel zum Trotz sollte dieser nicht lange anhalten, denn 25 Sekunden vor dem zweiten Pausentee gingen die Gäste nach einem fatalen individuellen Fehler der Germeringer in der Verteidigungszone wieder mit 5:4 in Führung. Um Schlussdrittel versuchten die Wanderers nochmal alles und erspielten sich die ein oder andere gute Tormöglichkeit, letztlich scheiterte man jedoch immer wieder am glänzend aufgelegten EVM-Goalie Raphael Matha. Damit hat das Team von Christian Mayr nun alle Trümpfe in der Hand. Sie werden alles daran setzen den Heimvorteil für sich zu nutzen, taten sich die Münchner Vorstädter schon bei der 3:7 Niederlage in der Vorrunde in Mittenwald sehr schwer.
Für das Simm-Team gilt es in der Trainingswoche Mittel zu finden, um gegen die kompakte und abgezockte Spielweise der Mittenwalder zu bestehen. Gerade die erfahrenen Haudegen müssen unter Kontrolle gebracht werden. Darüber hinaus muss das eigene Spiel disziplinierter und strukturierter aufgezogen werden, so dass man die eigenen Stärken besser auf Eis bringen kann. Klare Aktionen aufs gegnerische Tor mit besserer Chancenverwertung und ein schneller Spielaufbau aus der eigenen Zone sind gefragt.
Sollten es die Wanderers schaffen in Mittenwald zu gewinnen, kommt es in weniger als 24 Stunden bereits zum alles entscheidenden Spiel drei in Germering am Sonntag. Das ist das klare Ziel für die Schwarz-Gelben. In Mittenwald wird das Team von einem kurzfristig organisierten Fanbus unterstützt. Der Zuspruch der Fans ist der Mannschaft um Wanderers-Kapitän Quirin Reichel zumindest sicher.
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn erzwingen alles entscheidende dritte Halbfinal-Spiel
(RLSW)  Vor gut 1050 Zuschauern lieferten sich am Sonntag abend die Eisbären Heilbronn und die Zweibrücken Hornets einen packenden Playoff-Fight, der alles beinhaltete was ein Eishockeyherz begehrt: Eisbären mit Leidenschaft, die Hornets mit einem sehenswerten Comeback und ein Schiedsrichtergespann mit guter Übersicht und souveräner Spielleitung!
In einem für Playoff-Eishockey sehr fair geführtem Spiel waren es, wie schon vor einer Woche, die Eisbären, die durch Sören Breiter mit 1:0 nach 6 Minuten in Führung gingen. Doch die Hornets glichen 24 sec vor Drittelende zum 1:1 durch Vladimir Zvonik aus.  
Psychologisch war das ein Punkt für die Hornets, aber Heilbronn lies sich nicht beirren und so ging das Spiel „von vorne los“!
Kevin Malez brachte die Heimmannschaft mit 2:1 in Führung (23:44). Diesen Spielstand erhöhte Claudio Schreyer (24:29) sogar auf 3:1. - Marcel Ehrhardt erzielte  den Anschlusstreffer zum 3:2 in der 27. Minute. Vasilios Maras stellte in der 30 Spielminute den 2 Tore Abstand wieder her. Durch Daniel Brendle (33:33) baute man die Führung sogar auf drei Tore aus. Dass man die Hornets nie unterschätzen darf, machte Fabian Fellhauer deutlich. Sein Treffer zum 5:3 (36:20) bedeutete auch gleichzeitig den Spielstand zum Drittelende.
War es das für die Eisbären? Mit Nichten! In eigener Überzahl musste man den Gegentreffer von Tim Essig zum 5:4 (43:32) hinnehmen. Dieser weckte bei den Hornets Kräfte und die Eisbären sahen sich in die Defensive gedrängt. Erlösung sollte das 6:4 (49:26) durch Heiko Vogler bringen. Nur wurde die Rechnung ohne die Hornets gemacht! Im direkten Gegenzug erzielte Fabian Fellhauer mit seinem zweiten Treffer des Abends den erneuten Anschluss zum 6:5 (49:57).
Die Frage, die sich nun alle Zuschauer stellten war: „hält“ der Ein-Tor- Vorsprung, oder nicht? Er sollte nicht reichen. In der 56. Spielminute erzielte Marc Lingenfelser den Ausgleichstreffer zum 6:6. 
Die Verlängerung verlief trotz doppelter Unterzahl der Eisbären torlos und so musste, wie schon in der letzten Woche, das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Bei diesem erlöste Daniel Brendle seine Eisbären mit dem einzigen Treffer des Penatlyrunde!
So kommt es am kommenden Sonntag, 10.03.19, um 19 Uhr zum alles entscheidenden dritten Spiel in Zweibrücken!
Auch zu diesem Spiel organisiert der Fanclub „Tornados Unterland“ einen Fanbus nach Zweibrücken! Abfahrt ist am 10.03.19 um 15 Uhr auf dem „MediaMarkt“-Parkplatz.  Anmeldungen erfolgen bitte direkt bei den „Tornados Unterland“.
  
Eisbären Heilbronn erzwingen alles entscheidende dritte Halbfinal-Spiel
Am Sonntag, den 10.03.19, kommt es um 19 Uhr in Zweibrücken zum alles entscheidenden dritten Spiel in der Halbfinal-Paarung Hornets Zweibrücken - Eisbären Heilbronn.
Da beide Mannschaften sich auf Augenhöhe gegenüberstehen und die vergangen zwei Spielen regelrechte Krimis waren, verspricht die dritte Partie in der Best-Of-Three-Serie Spannung pur!
Die Zeit des Taktierens ist für beide Seiten definitiv vorbei. Nur ein Sieg bringt den Einzug ins Finale, in dem der SC Bietigheim-Bissingen schon als Gegner feststeht. 
Doch egal, wer am Sonntag Abend den Sieg in der Tasche hat, beide Mannschaften können nach dieser Serie hoch erhobenen Hauptes das Eis verlassen. Sie haben den Zuschauern alles geboten was Fans an Eishockey so lieben: Geschwindigkeit, Leidenschaft und Kampf!
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings gastieren zum Derby in Balingen
(LLBW)  Vier Wochen nach dem letzten Spiel geht es für die Schwenninger Fire Wings am kommenden Samstag mit dem Derby bei den Eisbären Balingen auf die Zielgerade in dieser Runde.
Für die Neckarstädter ist die Meisterschaft zwar nicht mehr möglich, da die ESG Esslingen aufgrund mehr zu absolvierenden Spielen punktemäßig nicht mehr einzuholen ist, dennoch wollen die Fire Wings aus den letzten beiden Partien die volle Punkteanzahl einfahren.
Für das Derby am Samstag ist derweil alles angerichtet, so erwarten die gastgebenden Eisbären eine „volle Hütte“, welche zu einer prächtigen Stimmung von den Rängen führen soll. Das die Partie beim Tabellendritten kein Selbstläufer für die Schwenninger werden wird, zeigt das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Dort behielten die Neckarstädter am Ende nach hartem Kampf mit 5:4 die Oberhand.
„Das erste Spiel gegen Balingen hatte schon richtigen Derbycharakter. Wir müssen am Samstag definitiv eine Schippe drauf legen, zumal uns dort ein volles Stadion erwarten wird. Nur der kleinste Fehler könnte uns hier schon zum Verhängnis werden. Meine Mannschaft weiß jedoch um die Wichtigkeit dieses Spiels und dementsprechend werden wir auch am Samstag auftreten“, gibt sich Fire Wings Übungsleiter Matthias Kloiber vor der Partie gegen den Tabellendritten zuversichtlich aus.
  
    
Herforder EV
Das Drachenherz schlägt stark – Ice Dragons führen nach Sieg in Neuwied 2:0!
(RLW)  „Wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg“ und „Im Sport ist alles möglich!“ Mit diesen beiden Phrasen beschrieb Jeff Job schon am Freitagabend seine Hoffnungen für das Spiel am Sonntag. Dass er zusätzlich auch noch auf Kris Gehring und ab Mitte des 2. Drittels sogar auf Nils Bohle verzichten müssen würde, wusste der HEV Coach da allerdings noch nicht. Doch sein Team ließ sich von den ganzen Ausfällen nicht einbremsen. Mit am Ende nur noch 10 Feldspielern schafften sie es erneut, die Neuwieder Bären niederzukämpfen und sich so die Chance zu sichern, schon am Freitag ins Finale einzuziehen!
Das die Bären nach der knappen Auftaktniederlage starten würden, wie die sprichwörtliche Feuerwehr, war zu erwarten. Dementsprechend waren die Ice Dragons auf das Anrennen der Gastgeber vorbereitet! Gestützt auf den stark aufspielenden Kieren Vogel im Tor verteidigten sie geschickt und warteten auf eigene Möglichkeiten. Die kamen und wurden eiskalt ausgenutzt! Schon das 0:1 durch Jan-Niklas Linnenbrügger in der 3. Minute - er war nach einem Pass von Philipp Brinkmann alleine auf Köllejan zugelaufen und hatte sehenswert verwandelt – sorgte für einen Stimmungsdämpfer bei den Gastgebern. Spätestens aber der Doppelschlag innerhalb von nur 11 Sekunden rund um die 9. Minute - erst erzielte Leon Nasebandt in Überzahl das 0:2, dann Ben Skinner das 0:3 – sorgte für einen kollektiven Schreck auf Seiten der Bären. Felix Köllejan, dem bei den Gegentoren kein Vorwurf zu machen war, beendete seinen Arbeitstag, für ihn stand nun Jendrik Allendorf zwischen den Pfosten. Das Zeichen von der Bank funktionierte, die Bären fingen sich wieder und konnten in doppelter Überzahl in der 14. Minute durch Daniel Pering auf den 1:3 Pausenstand verkürzen.
Der Druck der Bären nahm im zweiten Drittel weiter zu, doch die Ice Dragons blieben cool! Sie hielten dagegen, versuchten, so wenig wie möglich zuzulassen, gaben keinen Zentimeter Eis freiwillig her. Dennoch konnten die Hausherren weiter verkürzen, erneut Daniel Pering erzielte in der 32. Minute in Überzahl den 2:3 Anschluss. Kurz darauf gab es 2 Mal große Aufregung. Erst auf Herforder Seite, als Nils Bohle verletzt das Eis verließ, dann auf Neuwieder Seite, als man einen Schuss von Michael Jamieson im Herforder Tor wähnte, der Hauptschiedsrichter aber anderer Meinung war. Den Ice Dragons wars egal, sie zogen weiter ihren Stiefel durch, kämpften, rackerten und warteten auf ihre Chancen. Und für die stoische Ruhe wurden sie belohnt, als Matyas Kovács in der 36. Minute einen Neuwieder Gegenspieler ins Leere laufen ließ und dann aus kurzer Distanz zum 2:4 verwandelte. Doch der Herforder Jubel hielt nicht lange an, Kevin Wilson hämmerte noch vor der Pause die Scheibe zum erneuten Anschluss ins Netz.
Die Aufgabe wurde für die Ice Dragons im letzten Drittel nicht leichter. Ohne Nils Bohle - dessen Verletzung sich als schwerwiegender herausstellte und wohl das Saisonaus bedeutet - warfen die Ice Dragons alles was sie noch an Kraft hatten in diese Partie! Die 10 verbliebenen Feldspieler unterstützten Kieren Vogel so gut es ging, verteidigten geschickt, ließen die Bären für jeden Torschuss hart arbeiten. Dass es bei der individuellen Klasse der Neuwieder Spieler auch haarige Situationen gab, geschenkt, Kieren Vogel zeigte sich von seiner besten Seite, fischte jede Scheibe weg, die irgendwie durchkam! Und zwischenzeitlich setzten die Ice Dragons ihrerseits mit Kontern Nadelstiche, doch auch Allendorf im Neuwieder Tor war auf dem Posten. So tickte die Uhr herunter, die Gastgeber nahmen knapp 2 Minuten vor Schluss noch den Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch es nutzte nichts, die Ice Dragons hatten sich erneut durchgesetzt und konnten sich zu Recht von den zahlreich mitgereisten Herforder Fans feiern lassen!
  
    
Hamburger SV
Die Moral bleibt intakt - Der Hamburger SV ringt die Chemnitz Crashers nach Verlängerung nieder
(RLN)  Das Erreichen der Finalspiele der Verzahnungsrunde war für beide Teams zwar bereits kein Thema mehr – trotzdem boten der HSV und die Chemnitz Crashers dem Publikum im Palast der Winde am Sonntagabend ein spannendes Match, das die Rautenträger mit Glück, Geschick und viel Moral für sich entscheiden konnten. Sicherlich: hochklassig war das Geschehen auf dem Eis nicht – dafür aber spannend. Bereits das schnelle 0:1 bei eigener Überzahl kassierte der HSV nach einem haarsträubenden Fehler im Spielaufbau, arbeitete sich aber ins Match zurück. Im zweiten Abschnitt drohte die Partie allerdings zur Peinlichkeit zu werden, da das Team von Interimscoach Marcel Schlode jedweden Zugriff zu den Gegenspielern verlor – ohne wirklich glänzen zu müssen zogen die Crashers auf drei Tore davon.
In der letzten Pause gab es dann die entsprechende Ansprache des Coaches, der HSV kam deutlich konzentrierter aus der Kabine. Es gelang jedoch zunächst nur ein Treffer, so daß es schließlich eine Minute vor Ultimo bei einem 4:6-Rückstand nach einer erneuten Niederlage aussah. Was dann allerdings geschah, dürfte über die Verzahnungsrunde hinaus in Erinnerung bleiben: innerhalb von 16 Sekunden (!) sorgten Stüven und Heitmann für den Ausgleich und damit die Verlängerung, in der Marcel Schlode höchstpersönlich mit dem 7:6 (2:2,1:4,3:0,1:0) gegen konsternierte Chemnitzer für die Entscheidung sorgte.
Zeigen die Stellinger auch in den verbleibenden drei Spielen eine derartig gute Moral, dann kann sich das Publikum auf weitere unterhaltsame Auftritte zum Saisonausklang freuen – auch ohne das große sportliche Ziel. Langweilig wird es jedenfalls nicht.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters verlieren hitzige Schlacht gegen Wölfe
(RLN)  Herber Dämpfer für die TAG Salzgitter Icefighters. Nach zuletzt zwei Erfolgen unterlagen die Stahlstädter im dritten Meisterrunden-Spiel den Schönheider Wölfen. In einer von extremer Härte und Strafzeiten überschatteten Partie entführten die Gäste am Sonntagabend nach einem Endstand von 1:5 (1:0, 0:4, 0:1) drei Punkte vom Salzgittersee.
Dabei sahen die rund 380 Zuschauer ein erstes Drittel, welches einem kleinen Finale würdig war. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter und agierten weitestgehend auf Augenhöhe, wobei die Hausherren ein wenig mehr Spielanteile für sich verbuchen konnten. So belohnten sich die Schwarz-Grünen auch mit der Führung zum 1:0 (12.) durch Justin Spenke, welche die Gastgeber mit in die Drittelpause nahmen und mit ihrer Leistung bis dahin weitestgehend zufrieden sein konnten.
Dies änderte sich im Mittelabschnitt. Den Salzgitteranern gelang es nicht, an die Leistung aus den ersten 20 Minuten anzuknüpfen. Schönheide war stärker aus der Pause gekommen, fiel allerdings auch immer mehr durch eine provozierende Spielweise auf, die an den Icefighters nicht spurlos vorbei ging. Ab dem 1:1-Ausgleich (27.) kippte nach und nach das Geschehen – nicht nur aus spielerischer Sicht. Rund vier Minuten später musste sich Dennis Korff, der abermals eine starke Leistung zeigte, zum zweiten Mal umdrehen. Unmittelbar nach dem 1:2 (31.) war die Stimmung bereits so hochgekocht, dass Kapitän Spenke die Nerven verlor und wegen unsportlichem Verhaltens mit einer Matchstrafe belegt wurde – eine Tatsache die Icefighters Coach Radek Vit gar nicht schmeckte, hatten die Wölfe sich zuvor ebenfalls fehl verhalten, dabei aber ungesühnt blieben. "Beleidigungen gegen unsere Spieler wurden mit den Worten abgetan 'Das konnte ich nicht verstehen', während wir eine Matchstrafe bekommen", zeigte sich der Übungsleiter nicht einverstanden mit den Entscheidungen der Unparteiischen, die laut Vit auch bei gleichen Strafen unterschiedlich bewerteten.
"Beide Mannschaften hatten ein gutes erstes Drittel gezeigt, aber die Schiedsrichter haben leider keine Linie reinbekommen, wodurch das Spiel komplett kaputt gemacht wurde. Da wurde einseitig gepfiffen", so der sichtlich enttäuschte Ex-Profi. Die harte Spielweise forderte ihren Tribut. So brach sich Icefighters-Topscorer Thomas Herklotz während einer Aktion an der Bande den Unterarm und musste ins Krankenhaus, eine Strafe zog der Vorfall nicht nach sich.
Damit nicht genug, tat sich Salzgitter schwer, die Nerven unter Kontrolle zu halten, während die Unparteiischen weiterhin nach einer Linie suchten. Dabei kochte auch bei zwei weiteren Icefighters die Stimmung über. Ruven Bannach (Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Stockschlags) und Petr Binias (Matchstrafe wegen Stockstich) mussten im weiteren Verlauf des zweiten Drittels vorzeitig Duschen gehen. Währenddessen erhöhte der Meister der Ostgruppe auf 1:3 (37.) und schickte die nun dezimierten Gastgeber mit einem Zwischenstand von 1:4 (40.) in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt schickte Vit, nach einer weiteren strittigen Entscheidung seitens des Schiedsrichtergespanns, seine Mannschaft in die Kabine um Ruhe reinzubringen. "Ich habe den Jungs gesagt, dass ich verstehen kann, dass sie sauer sind, wir aber trotzdem versuchen müssen, unser Spiel durchzuziehen", sagte der Deutsch-Tscheche. Mit herunterlaufender Uhr beruhigten sich die Gemüter ein wenig, Schönheide ließ es nochmal zum Endstand von 1:5 (49.) klingeln. Damit überstanden die Salzgitteraner die zahlreichen Unterzahlspiele verhältnismäßig glimpflich.
Wenn das Vit-Team am Samstag in Schönheide antritt, fehlen mit dem verletzten Thomas Herklotz und den drei gesperrten Spielern Justin Spenke, Ruven Bannach und Petr Binias, mindestens vier wichtige Akteure. Dennoch ist für den Trainer die Meisterrunde noch nicht gelaufen: "Es ist schade, denn das hätte ein wirklich gutes Spiel werden können. Trotzdem geben wir nicht auf und werden versuchen, die nächsten drei Spiele zu gewinnen!"
  
    
ESV Chemnitz
Zwei Niederlagen in der Verzahnungsrunde
(RLO)  Gegen die Schönheider Wölfe ist in dieser Saison für unsere Crashers einfach nichts zu holen. Vor 742 Zuschauern verlieren Stiegler & Co. mit 0:4 (0:1; 0:1; 0:2).
Knackpunkt im ersten Drittel war ein schwaches Powerplay. Mehr als sieben Minuten in Überzahl brachte kein Tor für die Crashers. Einen kuriosen Treffer nutzten die Wölfe zur 0:1 Führung. Im Mitteldrittel hatten die Crashers ein Strafbank-Abo, 18 bittere Strafminuten plus eine 10er Disziplinarstrafe für Mannschaftskapitän Michi Stiegler. Die Wölfe nutzten dagegen durch Kukla ein Überzahlspiel zum 0:2. Fehlendes Engagement oder mangelnde Laufbereitschaft konnte man den Crashers auch im dritten Drittel nicht vorwerfen. Nur die Qualität der Abschlüsse, vor allem im Powerplay, ist mit den Wölfen am vergangenen Samstagabend zumindest nicht vergleichbar gewesen. Heinz (42.) und Glück (54.) schossen in Überzahl die Wölfe zum Sieg.
Leider verloren unsere Crashers auch ihr Auswärtsspiel in Hamburg nach dramatischen Schlussminuten mit 7:6 nach Verlängerung. Trotzdem bringen sie zumindest einen Punkt mit nach Hause. Nach dem ersten Drittel stand es 2:2. Im Mittelabschnitt sah alles nach einem Auswärtssieg aus. Weigandt, Strobelt und 2x Charousek brachten die Crashers mit 3:6 in Führung. Erst in den Schlussminuten des dritten Drittels schlichen sich gravierende Fehler ein, die es den Hamburgern ermöglichten, binnen kürzester Zeit auszugleichen. In der Verlängerung fehlten den Crashers „Kraft und Glück“ und die Hanseaten setzten sich mit 7 zu 6 nach Verlängerung durch.
Das nächste Heimspiel ist das definitiv letzte Heimspiel in dieser Saison. Gegen den HSV wollen unsere Crashers ihre Auswärtsniederlage wiedergutmachen und Angriff auf den zweiten Tabellenplatz der Verzahnungsrunde nehmen – Samstag, 9.3., 17:00 Uhr im Wohnzimmer der Crashers.
  

     
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Mittwoch 6.März 2019
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!