Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
www.icehockeypage.de
(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Die Rubrik Linksammlung wurde komplett überarbeitet und aktualisiert. Ausserdem laufen auch bei uns bereits jetzt die Vorbereitungen für die Saison 19/20. Die neuen Kaderlisten werden vorraussichtlich im April nach Beendigung der aktuellen Spielzeit veröffentlicht werden.
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jason Akeson, der letztes Jahr aus Schweden in die Rheinmetropole wechselte, hat dem Vernehmen nach einen neuen Vertrag für zwei Jahre bei den Haien unterzeichnet
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Nach Stürmer Carsten Gosdeck, der die Schlittschuhe an den Nagel gehängt hat, ist Torhüter Patrik Ceverny, den es in die DEL zieht, der zweite Abgang bei den Wohnbau Moskitos
  
Krefeld Pinguine
(DEL)  Offenbar zeigen die Rheinländer Interesse an der Verpflichtung des ehemaligen Nationalstürmers Kai Hospelt, der derzeit noch in Diensten der Kölner Haien ist
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Mit Stürmer Jon Matsumoto steht der nächste Abgang der Sauerländer fest, während wohl Verteidiger Daine Todd auch in der nächsten Saison für die Roosters auflaufen wird
 
EJ Kassel
(HL)  Die Kassel 89ers sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Hessenliga zu verdrängen und haben dadurch vorzeitig die Meisterschaft gewonnen

EC Kassel Huskies
(DEL2)  Kurz nach dem Ausscheiden aus den DEL2-Play-Offs steht bei den Nordhessen auch schon die erste Personalie fest. Der deutsch-kanadische Stürmer Jens Meilleiur hat seinen Abschied verkündet und wird in seine Heimat zurückkehren und die Schlittschuhe mit nur 26 Jahrenn an den Nagel hängen um im elterlichen Betrieb zu arbeiten
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 9.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga West.



    
Straubing Tigers
Abschlussfeier am Samstag, 16. März
(DEL)  Am Samstag, 16. März, wird die Mannschaft zusammen mit Fans, ehrenamtlichen Helfern, Gesellschaftern, Partnern und Sponsoren die Spielzeit 2018/2019 ausklingen lassen.
„Wir werden gemeinsam die gute Saison Revue passieren lassen, uns bei allen, die uns unterstützen, bedanken sowie das Team in die Sommerpause verabschieden“, sagt Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers.
Wie gewohnt steht auch heuer der ungezwungene Kontakt zwischen Fans und Spielern im Vordergrund. „Es soll ein lockeres get together werden. Viele Anhänger wollen sicher die Chance für einen kurzen Plausch, ein Autogramm oder ein Selfie nutzen“, so Gaby Sennebogen.
Die Saisonabschlussfeier findet auf dem Gelände der Karmeliten Brauerei (Senefelder Straße 21, 94315 Straubing) statt.
Facts:
Einlass - 18.00 Uhr
Offizieller Beginn - 19.30 Uhr
Eintritt - 3,00 Euro pro Person (kann beim Kauf von Fanartikeln verrechnet werden)
Alle Inhaber eines Mitarbeiterausweises erhalten gegen Rückgabe des Ausweises freien Eintritt und 2 Getränkemarken
Tickets gibt’s online unter https://bit.ly/2NRfuVz, an der Abendkasse und bei den bekannten Vorverkaufsstellen
Ab Montag haben die Fans die Möglichkeit, in verschiedenen Kategorien für ihre Lieblingsspieler abzustimmen – ein separater Bericht dazu folgt.
Derzeit sind im Fanshop am Eisstadion Lose zum Stückpreis von 2,50 Euro für die schwarzen „Gamer“ erhältlich, denn im Rahmen der Abschlussfeier wird, wie gewohnt, ein kompletter Trikot-Satz verlost.
Im Rahmen der Abschlussfeier erfolgen die Ziehung der Gewinner und die Trikotvergabe.
Nach dem offiziellen Teil der Saisonabschlussfeier fällt gegen 21.00 Uhr der Startschuss zur ersten Karmeliten Brauerei Party.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten gewinnen Spiel 1 - Westsachsen sichern sich Matchpuck gegen Kassel Huskies
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben zum Start der ersten Playoff-Runde gleich ein Ausrufezeichen gesetzt! Im ersten Spiel der Best-of-Three-Serie setzten sich die Pleißestädter mit 5:4 bei den Kassel Huskies durch und führen in der Serie somit 1:0. Die Eispiraten haben nun den Matchpuck und könnten mit einem Heimsieg am Sonntag (10.03.2019 – 17:00 Uhr) den Einzug in das Playoff-Viertelfinale festmachen. Die Crimmitschauer Tore schossen André Schietzold, Patrick Pohl, Julian Talbot, Christoph Kabitzky und Vincent Schlenker.
Personal: Patrick Klöpper fehlte durch seinen Kieferbruch weiterhin, Carl Hudson musste außerdem passen. Der Verteidiger konnte nach seiner Unterkörperverletzung zwar schon wieder voll trainieren, doch Danny Naud gab Ville Saukko dennoch den Vorzug. Philipp Halbauer konnte die Auswärtsfahrt ebenso nicht mit antreten. Er fehlte aufgrund einer Grippeerkankung. Im Tor stand Brett Kilar.
Den Hausherren gehörten die ersten Minuten in der Eissporthalle Kassel. Folglich gingen die Huskies auch mit 1:0 in Führung. Im Powerplay war es Sébastien Sylvestre, der Kilar mit seinem Schuss in die kurze Ecke bezwang (8.). Die Eispiraten steigerten sich aber und kamen nach 16 Minuten zum verdienten Ausgleich. Während eines 4:3-Überzahlspiels war es der Eispiraten-Kapitän André Schietzold, der Jerry Kuhn mit seinem Direktschuss keine Abwehrchance ließ – 1:1.
Das zweite Drittel startete ebenso wie das erste. Wieder waren es die Hessen, denen die ersten Minuten gehörten und die ihre Überlegenheit erneut nutzen konnten. So war es Andre Reiß, der einen Blueliner unhaltbar zum 1:2 abfälschte – Nach dem Videobeweis fand dieser Treffer dann auch seine Anerkennung (24.). Die Eispiraten schlugen aber wiederholt zurück. Patrick Pohl nutzte einen genialen Pass von McNally durch die gesamte Hintermannschaft eiskalt und schloss überlegt zum 2:2 ab (30.). Und die Eispiraten waren nun am Drücker, spielten mit breiter Brust und konnten schließlich auch erstmals in Führung gehen! Julian Talbot stand nach einem Schuss von André Schietzold goldrichtig und traf mit seinem Rebound zum 3:2 (38.). Und nur eine Minute später setzten die Westsachsen noch einen drauf – Und das ziemlich kurios! Der Puck prallte gegen die Bande, von da aus zurück vor das Tor und von einem Kasseler Verteidiger schließlich in das Tor! Der glückliche, aber nicht unverdiente Treffer wurde schließlich Christoph Kabitzky gutgeschrieben, welcher zuletzt für die Eispiraten am Puck war (39.).
Im Gegensatz zu den ersten beiden Dritteln waren es nun die Crimmitschauer, welche den letzten Durchgang eröffneten. Vincent Schlenker traf keine vier Minuten nach Wiederbeginn zum 2:5 und sorgte somit für eine beruhigende Führung (44.). Hat man gedacht. Aber die Huskies gaben sich nicht auf und drängten in der Schlussphase auf weitere Tore. Mit Erfolg: Mike Little traf nach 53 Minuten erst zum 3:5, eine Minute vor dem Ende sorgte Sébastien Sylvestre dann für das 4:5! Die Eispiraten retteten den minimalen Vorsprung aber über die Zeit.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen verlieren torreiches Spiel in Heilbronn    
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das erste Spiel der Pre-Playoff-Runde bei den Heilbronner Falken mit 5:8 (2:1; 1:3; 2:4) verloren. Vor 1928 Zuschauern brachte Jordan Heywood Dresden in der dritten Spielminute in Führung. Samuel Soramies markierte den Ausgleich (13.), doch Stefan Della Rovere (18.) war erneut für die Eislöwen erfolgreich. Das zweite Drittel begann mit einem Treffer für Heilbronn durch Derek Damon (24.). Die Falken drehten die Partie und gingen durch Alex Lambacher (27.) und Kyle Helms (31.) in Führung, doch Thomas Pielmeier legte für die Eislöwen in Überzahl nach (32.). Spannend blieb es auch im Schlussdrittel. Justin Kirsch nutzte eine Powerplaysituation (45.), Damon traf ebenfalls in Überzahl (48.). Doch Dresden gab nicht auf, kam durch Steve Hanusch (48.) und Nick Huard (54.) zurück. Treffer von Damon (57.) und Greg Gibson (59./EN) entschieden die Partie für Heilbronn.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Unsere Mannschaft hat 1,5 Drittel lang ein richtig gutes Spiel gezeigt. Dann haben wir leider etwas die Kontrolle verloren. Heilbronn hat eine sehr schnelle Mannschaft. Aber auch wir hatten unsere Chancen. Es war ein sehr enges Spiel, die Falken haben in einer wichtigen Phase das extra Tor erzielt und konnte dann entsprechend nachlegen. Es war ein gutes Spiel - und es wird auch am Sonntag eine gute Partie werden. Aber ganz ehrlich: 8:5 ist ein Ergebnis, welches aufgrund der vielen Tore den Zuschauern sicher gefällt. Aber es ist kein Ergebnis eines Playoff-Spiels, die eigentlich immer sehr knapp enden.“
Das zweite Spiel der Serie gegen Heilbronn bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 10. März um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. 
  
    
EV Lindau Islanders
Kartenvorverkauf für historisches Spiel der EV Lindau Islanders hat begonnen - Größter Erfolg der Vereinsgeschichte trotz Niederlage erreicht
(OLS)  Seit vergangenem Freitag steht es fest. Die EV Lindau Islanders haben den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte erzielt. Trotz der 0:2 Niederlage in einem temporeichen Spiel gegen den Tabellenzweiten EV Landshut, haben sich die EV Lindau Islanders den achten Tabellenplatz in der Meisterrunde der Oberliga Süd und somit den Einzug ins Playoff 1/8 Finale um die deutsche Oberligameisterschaft 2018/2019 gesichert. Der Kartenvorverkauf für das historische erste Playoff-Heimspiel am 17.03. um 18 Uhr hat bereits begonnen. Wer sich seinen Platz in der Eissportarena sichern möchte, kann sich die Karten von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr beim Eismeister und am Wochenende im Eisstüble der Eissportarena Lindau sichern.
Die Playoffs beginnen für die EV Lindau Islanders bereits am 15.03. gegen die Tilburg Trappers. Gespielt wird im Best-of-5 Modus. Das heißt wer zuerst drei Spiele gewinnt, steht im Viertelfinale der Oberliga Playoffs. Gestartet wird die Serie am Freitag den 15.03. in Tilburg, am Sonntag den 17.03. folgt um 18:00 Uhr das erste Spiel in Lindau. Weiter geht es, wie in den Playoffs üblich, am Dienstag den 19.03. in Tilburg. Ein mögliches viertes Spiel wäre am 22.03. um 19:30 Uhr in Lindau und ein mögliches fünftes und entscheidendes Spiel am Sonntag den 24.03. wieder in Tilburg.
Obwohl Lindau in dieser Begegnung als Underdog gegen den klaren Favoriten Tilburg antritt, gelten in den Playoffs oft andere Gesetze und so ist alles möglich. Die EV Lindau Islanders haben in den Playoffs nichts zu verlieren, was für sie die große Chance sein kann.
  
    
ECDC Memmingen
Siegreich im Showdown: Indians überholen Selb
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das wichtige Spiel gegen die Selber Wölfe mit 4:0 für sich entschieden. Vor über 1900 Zuschauern siegten die Memminger verdient und eroberten sich damit den 5. Rang in der Tabelle zurück. In der nächsten Woche starten dann bereits die Play-Offs gegen die Teams der Oberliga-Nord.
Einen guten Start erwischten die Memminger am Freitagabend vor exakt 1909 Zuschauern am Memminger Hühnerberg. Obwohl sie weiterhin auf Lubor Pokovic und Patrik Beck verzichten mussten, gaben die Indians zunächst den Ton an und hatten einige gute Möglichkeiten. Gäste-Goalie Deske, dessen Einsatz auch lange Zeit als fraglich galt, war aber zu Stelle. Das erste Mal machtlos war er in der 8. Minute als Milan Pfalzer einen Nachschuss zur frühen Führung verwerten konnte. In der Folge entwickelte sich ein rasantes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch Treffer wollten im ersten Abschnitt keine mehr fallen.
Im zweiten Drittel dagegen dauerte es nicht allzu lange, bis der Puck das erste Mal im Netz zappelte. Nach herrlichem Pass des starken Wiecki musste Dominik Piskor in Überzahl nur noch den Schläger hinhalten, die 2:0 Führung für die Indians. Wenige Minuten später (27.) kam es sogar noch besser aus Sicht der Rot-Weißen. Im Laufduell mit dem herauseilenden Wölfe-Torhüter Deske hatte erneut Dominik Piskor das bessere Ende für sich. Mit einer schnellen Bewegung ließ er seinen Kontrahenten ins Leere rutschen und beförderte die Scheibe aus spitzem Winkel ins Tor. Mit einem beruhigenden 3:0 ging es dann auch in die zweite Pause, auch wenn das Spiel nichts an seiner intensiven und schnellen Art und Weise einbüßte.
Im Schlussabschnitt verwalteten die Hausherren das Ergebnis geschickt. Obwohl die Gäste aus Franken noch einmal alles versuchten, fanden sie stets in Joey Vollmer ihren Meister. Die rund 1900 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, beide Teams schenkten sich nichts. Ein erster Vorgeschmack auf die Play-Offs, in denen es gegen starke Teams aus dem Norden der Republik geht. Die bessere Ausgangslage vor dem letzten Spieltag am Sonntag haben sich nun die Indians erkämpft, die durch Kumeliauskas kurz vor Ende noch das 4:0 erzielten. Durch den Sieg überholten sie die Selber Wölfe und eroberten sich Rang 5 zurück. Die endgültige Platzierung, und damit auch der Gegner, wird allerdings erst nach dem Sonntags-Spiel in Höchstadt feststehen.
  
    
Starbulls Rosenheim
Teuer bezahlter Sieg im letzten Meisterrunden-Heimspiel
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am vorletzten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Alligators vom Höchstadter EC mit 8:1 gewonnen. Chase Witala gelang dabei im ersten Spieldrittel binnen dreieinhalb Minuten ein rekordverdächtiger Hattrick! Der klare Sieg vor 1.779 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion war aber teuer bezahlt, denn gleich drei wichtige Spieler der Grün-Weißen schieden verletzt aus und drohen für die am nächsten Freitag beginnenden Playoffs auszufallen.
Bereits vor der Partie war klar, dass die Starbulls Rosenheim die Meisterrunde auf Platz vier abschließen und die Gäste die Playoffs verpassen werden. Trotzdem entwickelte sich im Rosenheimer emilo-Stadion eine muntere Partie, in der die Gäste aus dem Aischgrund zunächst mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen hatten. Die Starbulls nutzten aber ihr erstes Überzahlspiel zum schön herausgespielten Führungstreffer: Alexander Höller hatte nach einer Puckstafette keine Mühe, den perfekten Direktpass von Michael Fröhlich zu verwerten (11.). Ganze 21 Sekunden später und noch in der gleichen Spielminute erhöhte Chase Witala auf 2:0, nachdem er nach Zuspiel gleichzeitig und quasi „auf dem Bierdeckel“ einen Gästeverteidiger und Torwart Philipp Schnierstein aussteigen ließ.
Sehenswert herausgespielt war der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Anschlusstreffer der Gäste, bei dem Lukas Lenk die Scheibe nach einem Direktpass unhaltbar für Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer aus Nahdistanz versenkte (13.). Doch Witala schraubte in der Folge mit zwei weiteren Treffern die Starbulls-Führung auf 4:1 hoch. Zunächst ließ er mit einem Schrägschuss auf das obere kurze Eck Gästetorwart Schnierstein schlecht aussehen (14.), dann schaltete er am schnellsten, als Michael Baindl die abgeprallte Scheibe gegen einen Höchstadter Verteidiger im Slot blockte (15.). Für seine drei Treffer benötigte Witala rekordverdächtig nur drei Minuten und 28 Sekunden! Die klare Rosenheimer Führung zur ersten Pause spiegelte das ausgeglichene Schussverhältnis freilich nicht wider.
Mit zunehmender Spieldauer erlahmte aber die Spielfreude auf Gästeseite mehr und mehr und die Überlegenheit des Tabellenvierten gegenüber dem Tabellenneunten wurde immer deutlicher. In der 31. Spielminute erhöhte Michael Baindl folgerichtig auf 5:1, nachdem er sich die Scheibe im eigenen Drittel erkämpft hatte, den Gegenangriff einleitete und den perfekten Pass von Höller mit dem „langen Stock“ verwertete – wobei die Scheibe durch die Berührung mit einem Schläger eines Höchstadter Spielers unhaltbar wurde. Das 6:1 entsprang schließlich einer lehrbuchmäßig abgeschlossenen Drei-gegen-Zwei-Situation, bei der Fabian Zick im exakten Moment zurücklegte und der von hinten kommende Daniel Bucheli mühelos vollstrecken konnte (34.).
Im letzten Spielabschnitt traf Fabian Zick dann auch noch selbst, indem er eine abgeprallte Scheibe dank Unterstützung des im Slot effektiv arbeitenden Bucheli per Rückhand im Netz unterbrachte (52.). Den Endstand zum 8:1 stellte Enrico Henriquez-Morales in Unterzahl her. Der Youngster staubte überlegt ab, nachdem Robin Slalina frei auf Gästekeeper Carsten Metz zufahrend gescheitert war (55.). Metz, der ab der zweiten Pause Schnierstein zwischen den Holmen des Gästetores ersetzte, vereitelte in seinen 20 Einsatzminuten aber zahlreiche weitere gute Torchancen der Starbulls.
Sehr bitter aus Rosenheimer waren die verletzungsbedingten Ausfälle von Stürmer Vitezslav Bilek, Verteidiger Niki Meier und Torwart Lukas Steinhauer. Letzterer blieb Ende des zweiten Drittel unglücklich im Eis hängen und wurde von Luca Endres abgelöst. Alle drei Spieler drohen längerfristig auszufallen. Dusan Frosch, der krankheitsbedingt gegen Höchstadt fehlte, sollte aber zu Playoff-Beginn wieder zur Verfügung stehen. Die Ausscheidungsrunde beginnt für die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag mit dem ersten Achtelfinalspiel gegen die Moskitos Essen (Spielbeginn um 19:30 Uhr im emilo-Stadion). Zuvor steht aber noch die letzte Hauptrundenpartie an. Dabei sind die Starbulls am Sonntag (Spielbeginn 18 Uhr) beim EV Landshut zu Gast, der sich am vorletzten Spieltag auf den zweiten Tabellenrang schob und diesen unbedingt verteidigen möchten.
  
    
VER Selb
Wölfe lassen Big Points liegen
(OLS)  Viel vorgenommen hatten sich unsere Selber Wölfe für die Auswärtspartie beim ECDC Memmingen Indians, wollte man doch den fünften Tabellenplatz sichern. Unsere Cracks kamen auch gut ins Spiel und hatten durchaus gute Chancen, in Führung zu gehen. Doch den ersten Nadelstich setzten die Gastgeber in Überzahl. Memmingen war ab diesem Zeitpunkt die glücklichere Mannschaft und schraubte den Spielstand im Laufe des zweiten Spielabschnitts auf 3:0 nach oben. Unsere Wölfe hatten in dieser Begegnung einfach das Pech am Schläger kleben und wurden deutlich unter Wert geschlagen. Den Endstand besorgte Kumeliauskas eine Minute vor Spielende.
Unsere Wölfe schienen die lange Anreise an den Memminger Hühnerberg gut verkraftet zu haben und verzeichneten bereits nach 23 Sekunden die erste große Möglichkeit durch Ondruschka. Vollmer konnte den Schuss vom Wölfe-Kapitän jedoch entschärfen. Erst bei numerischer Überlegenheit konnten die Indians Offensivakzente setzen, allerdings war zunächst kein Vorbeikommen an Deske im Selber Tor. Nach einer höchst diskutablen Strafe gegen Hördler kam Pfalzer an die vorher abgefälschte Scheibe und netzte diese zur Führung für die Heimmannschaft ein. Im weiteren Verlauf scheiterten unter anderem McDonald und Graaskamp aus aussichtsreicher Position am hervorragenden Indians-Schlussmann Vollmer.
Unsere Selber Wölfe kamen voll konzentriert aus der Kabine und McDonald hatte nach 28 Sekunden im mittleren Spielabschnitt die nächste Riesenchance zum Ausgleich. Wiederum eine unnötige Strafzeit unserer Wölfe brachte das 2:0 durch Piskor, der nur noch den Schläger hinhalten musste. Die Memminger gaben jetzt noch mehr Gas und erzielten nach 27 Minuten das 3:0, wiederum durch Piskor, der einen krassen Abwehrfehler unserer Wölfe eiskalt bestrafte. Die Jungs von Henry Thom mussten jetzt noch offensiver agieren und kamen auch zu wirklich guten Möglichkeiten durch Schiener, McDonald und Hördler, die jedoch allesamt den sehr gut haltenden Indians-Schlussmann nicht überwinden konnten. Memmingen verlegte sich jetzt aufs Kontern, um ihre bislang glückliche Führung zu verteidigen. Unsere Wölfe versuchten alles, den hochverdienten Anschlusstreffer zu erzielen, doch die Scheibe wollte einfach nicht über die Torlinie.
Im Schlussabschnitt erarbeiten sich unsere Wölfe Chance um Chance, aber das berühmte Scheibenglück fehlte an diesem Abend komplett. Memmingen spielte ganz einfaches, solides Eishockey und kam sogar zu ein paar eigenen sehr guten Möglichkeiten. Unsere Wölfe hätten wahrscheinlich noch mal drei Drittel spielen können und hätten die Hartgummischeibe auch nicht im Tor untergebracht. Zu allem Überfluss mussten wir kurz vor Spielende gar den vierten Gegentreffer hinnehmen und mit leeren Händen die lange Heimreise antreten.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Meisterrunde: 17. Spieltag ERC Sonthofen gegen Blue Devils Weiden
(OLS)  Von Beginn an machten die Blue Devils Betrieb und drängten den ERC in ihr Drittel. Bereits nach 30 Sekunden die erste Strafe für die Bulls. Das anschließende Powerplay konnten die Weidener prompt nutzen und gingen durch Heinisch mit 0:1 in Führung. Danach Weiden weiterhin klar spielbestimmend. In der 7. Minute das 0:2. Erneut konnten die Blue Devils ihre Chance im Powerplay nutzen und erhöhten durch Rubes. Nur eine Minute später das 1:2. Ebenfalls im Powerplay konnte der ERC durch Marc Sill zum 1:2 verkürzen. Im Anschluss war Weiden vorsichtiger und ließ die Bulls das Spiel übernehmen. In der 15. Minute die große Chance zum Ausgleich. Doch der Pfosten musste die Blue Devils zweimal retten. Direkt im Gegenzug dann das 1:3. Die ERC Abwehr stand nicht nah genug am Mann und so konnte Kirchberger den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellen. Nur zwei weitere Minuten später sogar das 1:4. Geisberger konnte eine starke Kombination verwerten. Kurz vor Ende gab es dann nochmal Powerplay für den ERC. Und dieses nutzen die Bulls prompt aus: Lukas Slavetinsky verkürzte zum 2:4-Drittelstand.
Sonthofen blieb nach der Pause weiter am Drücker und die Oberpfälzer konnten sich kaum aus dem eigenen Drittel befreien. So fiel das verdiente 3:4 für die Bulls im Powerplay. Nach starker Vorarbeit von Lukas Slavestinsky, war es wieder Marc Sill, der einnetzte. Nach dem Tor blieb der ERC weiter im Vormarsch. Doch Weiden traf in der 26. Minute erneut. Abercrombie stellte auf 3:5. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel. In der 33. Minute der nächste Treffer für die Blue Devils. Erneut erzielte Top-Scorer Abercrombie für seine Farben das 3:6. Nur eine Minute später sogar das 3:7. Abercrombie mit seinem dritten Treffer baute zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis aus. Danach bestimmten einige Strafzeiten das Spiel. Mit 3:7 ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel flaute das Spiel merklich ab. In der 46. Minute das 3:8 für Weiden durch Waldowsky. Acht Minuten vor dem Ende nochmals ein Treffer für die Bulls: Martin Guth traf mit einem satten Schlagschuss zum 4:8. Wenige Sekunden vor Ende des Spiels traf Geisberger noch zum 4:9-Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz würdigte ERC-Trainer Martin Sekera die Leistung seines Teams über die gesamte Saison. Der kleine Kader und dazu noch die verletzten, gebührt der Respekt. Da ist es normal, dass zum Ende der Saison irgendwann die Kräfte aufgebraucht sind. Außerdem gab er bekannt, dass er Sonthofen als Trainer nach der Saison verlassen wird.
  
    
Rostocker EC
Nach 6:2 kann der REC Sonntag schon alles klarmachen  - Das 6:2 am Freitag gegen die Black Dragons Erfurt könnte für den REC in den Pre-Play-offs schon die halbe Miete sein
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs sind am Freitagabend in der Eishalle Schillingallee mit einem 6:2 (3:2, 2:0, 1:0) gegen die TecArt Black Dragons Erfurt in ihre „Best of three“-Serie der Pre-Play-offs der Oberliga Nord gestartet. Im zweiten Vergleich am Sonntag ab 16 Uhr in Thüringen kann schon die Entscheidung fallen. Wenn nicht, kommt es am Dienstag um 20 Uhr erneut in Rostock zu einer dritten Partie.
Nach beiderseits vorsichtigem Beginn entwickelte sich ab etwa der 9. Minute ein offener Schlagabtausch. Michal Bezouska erzielte die Führung, Viktor Beck konnte gleich zum 2:0 nachlegen, und alles sah danach aus, als würde diese Begegnung ihren Lauf nehmen, nachdem der REC bereits die vorherigen vier Partien dieser Saison für sich entscheiden konnte (3:2 nach Penaltyschießen, 4:3, 4:2, 3:0). Doch die Gäste waren nicht geneigt, sich einfach so zu ergeben. Kurz darauf stand es 2:2 und ging alles von vorne los. Zum Glück gelang Tomas Kurka nach exzellenter Vorarbeit von Bezouska (hinters Tor gefahren und von dort mustergültig aufgelegt) noch vor der ersten Pause das 3:2.
Mit einem sehr druckvollen Start in den Mitteldurchgang untermauerten die Gastgeber ihren unbedingten Siegeswillen. Besonders stark die Phase nach dem 4:2, und nachdem dann auch noch der fünfte Treffer fiel, merkte man Erfurt schon an, dass das „gesessen“ hatte. Folgerichtig kam dann von ihnen auch nicht mehr viel. Die Piranhas verwalteten den Vorsprung geschickt, beruhigten gut das Geschehen und hatten dennoch sogar die Chancen, um das Ergebnis um mehr als „nur“ ein Tor zu erhöhen.
Trainer Christian Behncke: „Es war ein gutes Spiel von uns. Die taktischen Vorgaben wurden gut umgesetzt. Jetzt wollen wir in Erfurt den entscheidenden Sieg nachlegen. Die Mannschaft hat nach dem 2:2 eine tolle Reaktion gezeigt und gleich wieder Gas gegeben. Das war wichtig.“
  
    
EV Füssen
Großartige Leistung gegen Garmisch vor dem Aufstiegsendspiel in Miesbach
(BYL)  Das beste Spiel seit Neugründung, Oberliganiveau, Duell der Füssener Torhüter, gefühlter Sieg trotz Niederlage, oder einfach nur ein geiler Eishockeyabend – das 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen des EV Füssen gegen den SC Riessersee war ein denkwürdiges Altmeisterduell und wurde mit vielen Attributen bedacht. Am Ende zeigten die Gäste, warum sie souveräner Tabellenführer sind und rein sportlich in der Runde eigentlich nichts verloren haben, während sich der EVF mit einer großartigen Leistung der gesamten Mannschaft und dank der gleichzeitigen Niederlage von Miesbach in Bad Kissingen ein Endspiel am Sonntag um den Aufstieg erkämpft hat.
Wie schon zuletzt trat der SCR auch in Füssen ersatzgeschwächt an, doch der Vierte der Oberliga-Hauptrunde hatte natürlich immer noch genügend Qualität im Kader, um über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft zu sein und ein enorm hohes Tempo gehen zu können. Dem stand ein kampfstarkes Heimteam gegenüber, welches mit zwei angeschlagenen Spielern auflief, die sich in den Dienst der Mannschaft stellten, und durch viel Druck auf die Gästeabwehr die höhere Anzahl an hochklassigen Tormöglichkeiten aufweisen konnte. Gerade im ersten Abschnitt hätten die Füssener das Spiel dadurch zu ihren Gunsten entscheiden können.
Garmisch begann sehr zielstrebig und hatte die ersten Torchancen. Erst nach fünf Minuten musste Daniel Fießinger erstmals eingreifen und eine Minute später auch hinter sich greifen. Ein verdeckter Schuss von Lubos Velebny hatte eingeschlagen, das Stadion jubelte. Doch keiner der drei Unparteiischen hatte den Treffer gesehen, es ging mit 0:0 weiter. Nicht die einzige diskussionswürdige Situation in einem Spiel, bei welchem zumindest beide Teams voll auf der Höhe waren. Füssen antwortete mit wütenden Angriffen und erspielte sich in diesem Abschnitt ein klares Chancenplus. Dreimal liefen die Schwarz-Gelben in Person von Marc Besl, Marius Klein und Markus Vaitl alleine auf das gegnerische Tor zu, scheiterten aber jedesmal an Fießinger, der 2014 den Sprung aus dem Füssener Nachwuchs bis zum Stammtorhüter des damaligen EVF-Oberligateams geschafft hatte. Dass Dani seitdem nichts verlernt hat mussten auch Tyler Wood, Florian Simon und Ron Newhook feststellen, während Sam Payeur bei einem Konter das leere Toreck vor sich hatte, die Scheibe aber nicht traf. So ging es mit einem 0:1 in die Kabine, denn Hagen Kaisler hatte nach einem Konter und einem Pfostentreffer aus dem Rückraum die Scheibe zur Garmischer Führung ins Netz befördert. Bei einem Alleingang von Eder und einem Schuss von Vollmer in Überzahl konnte auch EVF-Goalie Andi Jorde zwei starke Paraden zeigen.
Im Mitteldrittel scheiterte zunächst Vincent Wiedemann mit dem nächsten Alleingang, dann konnte Marc Besl die Scheibe nach einem Ausflug von Fießinger nicht im Tor unter bringen. Auf der anderen Seite hatten die Werdenfelser bei Füssener Powerplay gleich drei Unterzahlchancen. Insgesamt wurde das Spiel in diesem Abschnitt von beiden Mannschaften weiterhin sehr intensiv geführt, die Anzahl der Torchancen war aber deutlich geringer. Die größte hatte noch Payeur in Überzahl, als er den am langen Pfosten frei stehenden Florian Simon übersah und mit seinem eigenen Abschluss scheiterte. Zum Ende hin wurde dann der SCR aktiver und Andi Jorde bekam einiges zu tun.
Im letzten Abschnitt war den Teams das hohe Tempo der ersten 40 Minuten deutlich anzumerken, es ging nicht mehr ganz so schnell zur Sache. Marc Besl scheiterte mit dem fünften Alleingang des EVF an diesem Abend an der Latte, Ron Newhook konnte vor dem Tor einen Abpraller nicht unter bringen, und in Überzahl ging die abgefälschte Scheibe nach einem Schuss von Tyler Wood denkbar knapp am Torpfosten vorbei, als Fießinger bereits auf dem Weg ins andere Toreck war. Auf der anderen Seite verzogen Maurer und Eder bei zwei Kontern jeweils nur knapp. Dem EVF lief immer mehr die Zeit davon, doch eine Aktion hatte er noch. Nach einem gewonnenen Bandenzweikampf kam die Scheibe in die Mitte zu Sam Payeur, der fackelte nicht lange und setzte das Hartgummi ins lange Eck. Doch noch der Ausgleich knapp zwei Minuten vor Spielende, das ausverkaufte Stadion stand Kopf.
Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Verlängerung, in welcher Andi Jorde gegen die überlegenen Gäste gleich vier Glanzparaden auspacken musste, um sein Team ins Penaltyschießen zu bringen. Hier konnte er auch die ersten drei Versuche des Gegners durch Eder, Vollmer und Maurer parieren, der vierte Versuch von Verteidiger Silvan Heiß saß dann aber. Es war die Entscheidung, da beim EVF Wood, Nadeau, Newhook und Rott teilweise sehr knapp scheiterten. Doch trotz der Niederlage war der heimische Anhang stolz auf die Leistung des Teams, welches einem starken Gegner getrotzt und mit etwas mehr Glück in einigen Szenen sowie mehr Durchschlagskraft bei Alleingängen auch als Sieger aus dem Kräftemessen der Altmeister hätte hervorgehen können.
Trainer George Kink (Riessersee): „Das war ein richtig gutes Spiel heute und hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es war geprägt von zwei wahnsinnig starken Torhütern, denn Chancen gab es ohne Ende. Uns wurde hier alles abverlangt. Beim Zusatzpunkt, der an uns ging, ist es auch immer Glück. Mit dieser Leistung wird Füssen das am Sonntag für sich klar machen.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Ein geiles Spiel, auf das wir uns die ganze Woche schon gefreut haben. Das war eine tolle Leistung von allen, und wir haben einen Punkt gewonnen, nicht zwei verloren. Ich bin sehr zufrieden heute. Es wäre toll, wenn uns am Sonntag möglichst viele Anhänger nach Miesbach begleiten und uns unterstützen, denn die Jungs sind heiß und wollen jetzt auch noch den letzten Schritt machen.“ (MiL)
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine 3:4 (0:3, 1:0, 2:1)
(BYL)  Durch eine unnötige 3:4-Heimniederlage gegen die Königsbrunn Pinguine am vorletzten Spieltag der Verzahnungsrunde muss der EHC Klostersee wieder um die bereits gebucht geglaubten Playoffs der vier besten Bayernligisten bangen. Die personell angespannte Situation konnte in der Partie gegen die Gäste aus dem bayerischen Schwabenland nicht als Argument gelten, waren die Pinguine doch ebenfalls mit sehr überschaubarem Kader angereist.
Mit Pleiten, Pech und Pannen ging´s bereits beim Warmup los, als beide Mannschaften fast zeitgleich jeweils ein Modul der Plexiglasumrandung zerschossen. In knapp 40 Minuten waren neue Teile eingesetzt und nach auf zehn Minuten verkürzter Einspielzeit wurde ohne erneute Eisbereitung sofort begonnen. Die Rot-Weißen tummelten sich fünf Minuten ohne Zählbares in der Angriffszone und leisteten sich dann innerhalb von nur 18 Sekunden zwei kapitale Abwehrböcke. Königsbrunn sagte doppelt danke und legte in Überzahl das 0:3 nach. Spieltechnisch war fortan für die Truppe von Dominik Quinlan, in der an diesem Abend keiner der Leistungsträger auch nur annähernd Normalform erreichte, nichts mehr zu bewegen. Mit Einsatz kämpfte man sich bis zur 48. Minute immerhin auf 3:3 heran.
Passend zu einer insgesamt kuriosen Begegnung passte die Entscheidung: Aus stark abseitsverdächtiger Position - nicht die einzige, die von den schwachen Linesmen übersehen wurde - gelang den Pinguinen das 3:4. 
  
    
EHC Königsbrunn
Minikader holt auswärts drei Punkte gegen Klostersee
(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt am Freitag in Grafing überraschend mit 4:3 gegen den EHC Klostersee. Die Brunnenstädter mussten zwar noch im letzten Drittel den Ausgleich hinnehmen, hatten aber am Ende die besseren Nerven und entschieden das Spiel schließlich für sich.
Wie auch schon in den letzten Wochen konnte der EHC gerade mal 11 Feldspieler aufbieten, wieder mit im Kader war Nicolas Neuber, der zuletzt beruflich verhindert war. Und auch Lukas Fettinger, der letzten Sonntag nach zehn Spielminuten verletzt vom Eis musste, konnte von Beginn an für Königsbrunn auflaufen. Dafür musste Jeffrey Szwez wegen seiner Spieldauerstrafe aussetzen. Im Tor stand von Beginn an Jennifer Harß, als Backup saß Donatas Žukovas auf der Bank. Bei den Gästen fehlte der Leistungsträger und Spielmacher Bob Wren. Trotzdem waren die Grafinger nach dem 10:0 in Königsbrunn klarer Favorit in der Partie.
Dabei startete Klostersee stark und war in den ersten Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Königsbrunn kam erst nach fünf Minuten besser in die Partie und zeigte sich gnadenlos effektiv. Denn in der sechsten Spielminute konnten die Brunnenstädter gleich zwei Angriffe mit einem Tor abschließen, Henning Schütz und Patrick Zimmermann sorgten für die frühe 2:0 Führung. Beide Treffer wurden von Lukas Fettiger vorbereitet, der heute angeschlagen in die Partie ging. Nur zwei Minuten später hatte Königsbrunn ein erstes Überzahlspiel. Dominic Auger zog einfach mal von der blauen Linie ab und netzte zum 3:0 für die Brunnenstädter ein. Klostersee versuchte nun den Anschlusstreffer zu erzielen, aber Torfrau Jenny Harß hielt ihren Kasten sauber. Zudem hatte der Eishockeygott ein Einsehen mit Königsbrunn, zwei Schüsse der Gastgeber trafen nur Metall. Mit der 3:0 Führung ging es dann in die erste Pause.
Im Mitteldrittel startete Klostersee wieder besser in die Partie und erarbeitete sich erneut gute Chancen, in der 28. Spielminute gelang dann in Überzahl der 3:1 Anschlusstreffer. Königsbrunn hatte in eigener Überzahl die ein oder andere Möglichkeit, etwas Zwingendes war aber nicht dabei. Aber auch die Gastgeber konnten bis Drittelende nicht mehr treffen.
In den letzten 20 Spielminuten war die Partie zunächst ausgeglichen, doch in der 46. Spielminute verkürzte Klostersee auf 3:2. Die Gäste machten nun mächtig Druck und konnten zwei Minuten später sogar zum 3:3 ausgleichen. Doch Königsbrunn fand die richtige Antwort dazu, Patrick Zimmermann versenkte in der 52. Spielminute einen Nachschuss zur erneuten 4:3 Führung. Klostersee nahm kurz vor Spielende nochmal den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, und 38 Sekunden vor Spielende kassierte Königsbrunn noch eine Strafzeit. Doch auch in doppelter Überzahl konnten die Grafinger nicht mehr nachlegen, die Brunnenstädter gewinnen am Ende verdient mit 4:3.
Der EHC Königsbrunn kann somit ein zweites Mal in Grafing punkten und hat auswärts eine weiße Weste gegen Klostersee. Mit dem Sieg sichern sich die Brunnenstädter den neunten Platz und könnten sich rein rechnerisch noch auf den siebten Rang verbessern.
Nach dem Spiel hatte der Königsbrunner Coach Sven Rampf wieder viel Lob für sein Team: „Meine Mannschaft hat heute wieder hervorragend gespielt und von der ersten bis zur letzten Minute hart gekämpft. Im ersten Drittel hatten wir uns vorgenommen, hinten sicher zu stehen und haben gut gekontert. Nach zwanzig Minuten waren wir 3:0 vorne. Im mittleren Spielabschnitt gerieten wir ins Wanken, haben aber nur einen Treffer kassiert. Dann haben wir zweimal die Scheibe in der Mitte verloren und nicht das gemacht, was wir machen sollten. Das 4:3 für uns fiel dann etwas glücklich aus einer Abseitsposition, am Ende zählen aber die drei Punkte. Respekt an meine elf Kämpfer und Jenny.“
  
    
ESV Buchloe
Piraten legen mit überragender kämpferischer Leistung vor - ESVB gewinnt Spiel eins um die Meisterschaft in Pfaffenhofen und könnte am Sonntag bereits alles klar machen
(BLL)  Trotz eines dezimierten Kaders haben die Buchloer Piraten am Freitagabend Spiel eins in der „Best of Three“ Serie um die bayerische Landesliga-Meisterschaft für sich entschieden. Beim EC Pfaffenhofen siegten die Gennachstädter sicherlich nicht unverdient mit 5:3 (3:0, 1:1, 1:2) dank einer extrem geschlossenen, cleveren und kämpferisch bärenstarken Mannschaftsleistung, aus der besonders Tormann Arion Martinaj herausstach. Während seine Vorderleute nämlich fast immer zum richtigen Zeitpunkt vorne die Tore machten, brachte der junge Schlussmann mit teilweise sensationellen Paraden die Pfaffenhofener Stürmer fast zur Verzweiflung und sicherte so den Auswärtserfolg der Buchloer. Diese können nun also am Sonntag vor heimischer Kulisse ab 17 Uhr im zweiten Duell der Finalserie mit einem weiteren Sieg bereits vorzeitig alles klar machen.
Dabei standen die Vorzeichen vor dem Spiel eigentlich überhaupt nicht gut. Denn ESV-Trainer Alexander Wedl konnte gerade einmal 13 Feldspieler aufbieten – darunter lediglich drei gelernte Verteidiger. Maximilian Schorer rückte somit neben John Boger, Thomas Spegele und Christopher Lerchner in den Defensivverbund. Doch nach der ersten Torannäherung der Gastgeber durch Jake Fardoe, die gleich mal am Pfosten des ESV-Gehäuses landete, waren es die Piraten, die optimal ins Match starteten. Einen abgeprallten Schuss setzte Thomas Spegele zum frühen 1:0 in die Maschen (4.). Im Anschluss hatten die Hausherren dann durchaus Möglichkeiten zum Ausgleich, doch entweder scheiterte der frischgebackene Bayernligaaufsteiger am starken Buchloer Keeper, oder am Aluminium. Denn gleich dreimal retteten Pfosten oder Latte für die Freibeuter, die hier demnach auch das ein oder andere Male ein wenig das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten. Hinten stand also weiterhin die Null und Vorne brachte ein tolles Solo von Marc Weigant nach 15 Minuten das 2:0. Der ESV-Angreifer setzte sich sehenswert gegen zwei Abwehrspieler durch und ließ anschließend alleine vor dem Tor auch ECP-Goalie Philipp Hähl keine Chance. Und es kam sogar noch besser: Rund eineinhalb Minuten vor der ersten Pause erhöhte Alexander Krafczyk in Überzahl perfekt bedient von Marc Weigant und Christian Wittmann gar auf 3:0 (19.).
Nachdem die Buchloer also ein fast perfektes Auftaktdrittel gespielt hatten, in dem man trotz des Mini-Kaders clever und abgezockt agiert hatte, begann man auch im Mitteldrittel konzentrierter als die Icehogs. So hatte man gleich zu Beginn mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Einziges Manko in dieser Phase war, dass diese ungenutzt blieben. So vergab David Vycichlo gleich dreimal binnen weniger Minuten aus aussichtsreicher Position den vierten ESV-Treffer. Dieser gelang dann aber schließlich nach 33 Minuten doch, als nach gutem Forechecking im gegnerischen Drittel Timo Hauck mit einem verdeckten Schuss das 4:0 markierte. Keine zwei Minuten später waren dann aber auch die Ilmstädter erstmalig erfolgreich, wenngleich das 4:1 durch einen abgefälschten Schuss von Nick Endreß etwas unglücklich für die Buchloer ins Tor rutschte (34.).
Der Anschluss schien die Icehogs im Schlussdrittel dann aber nochmals richtig zu motivieren. Denn schon 26 Sekunden nach Wiederbeginn zog Dillon Duprey zum Tor und schob flach zum 4:2 ein. Pfaffenhofen witterte nun Morgenluft und verkürzte nur gute zwei Minuten später erneut. In doppelter Überzahl netzte Fardoe unhaltbar für Martinaj zum 4:3 ein. So begann das große Zittern auf ESV-Seite, die sich aber nun verbissen und vehement gegen den in der Luft liegenden Ausgleich stemmten. Und Schlussmann Martinaj wuchs jetzt mit einigen Paraden schier über sich hinaus. So fielen bis in die Schussminuten keine weiteren Treffer mehr, auch wenn die Buchloer kaum noch für ernsthafte Entlastung sorgen konnten, da auch die Kräfte verständlicherweise immer mehr schwanden. Doch dann schwächten sich die Gastgeber mit zwei Strafzeiten selbst und Alexander Krafczyk machte in doppelter Überzahl alles klar (55.). Sein zweiter Treffer sorgte nämlich für den 5:3 Endstand, der den Buchloern nun am Sonntag den ersten Matchpuck auf den Meisterpokal einbringt.  
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Für das Spiel gegen Heilbronn am Sonntag sind noch wenige Restkarten verfügbar. Daher wird die Abendkasse ab 18.00 Uhr für das Spiel geöffnet sein.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären kämpfen wie die Gallier
(RLW)  Was ist der Unterschied zwischen der englischen Fußballnationalmannschaft und den Eishockeyspielern des EHC „Die Bären“ 2016? Die Kicker von der Insel haben jahrzehntelang Elfmeterschießen geübt – immer und immer wieder -, um bei Welt- und Europameisterschaften dann doch vom Punkt zu scheitern. Die Neuwieder haben unter der Woche das Penaltyschießen ins Trainingsprogramm mitaufgenommen und in dieser Disziplin am Freitagabend die Nerven behalten. Fünf Schützen – Matyas Kovacs, Gleb Berezovskij und Jan-Niklas Linnenbrügger auf Seiten des Herforder EV, Stephan Fröhlich und Martin Brabec für den EHCwaren gescheitert – als Kevin Wilson ganz alleine auf Kieren Vogel zulief. Eine Körpertäuschung nach rechts, die anschließende Finte nach links, den Puck in die Maschen – der Rest war Jubel. Nach zwei knappen Niederlagen in den ersten beiden Halbfinalpartien in der Eishockey-Regionalliga West wehrten die Neuwieder mit dem 7:6-Erfolg nach Penaltyschießen den ersten Matchball des amtierenden Meisters ab und holten die Serie zurück ins heimische Icehouse, wo am Sonntagabend ab 19 Uhr der vierte Vergleich steigt. „Wir hatten uns gesagt, dass es nicht sein kann in drei Jahren von Herford dreimal mit 0:3 weggesweept zu werden. Die Mannschaft wollte sich belohnen für eine erfolgreiche Saison und hat das mit einer Energieleistung geschafft“, atmete EHC-Teammanager Carsten Billigmann, der gemeinsam mit Andreas Halfmann und Alexander Rodens auf der Bank die Marschrichtung vorgab, nach der neuerlichen Nervenschlacht auf.
Mit einer Entscheidung, die Billigmann vor dem dramatischen Shootout fällte, bewies er nicht nur immense Courage, sondern auch ein glückliches Händchen. Für den in 65 Minuten (inklusive Verlängerung) starken Jendrik Allendorf schickte Billigmann für die finalen Schüsse Felix Köllejan in den Kasten, und am 22-Jährigen war kein Vorbeikommen. „Es war keine Bauchentscheidung, sondern die Erfahrungen aus den vergangenen drei Jahren“, begründete Billigmann den Wechsel. Denn: Mit Köllejan im Tor haben die Bären noch nie ein Penaltyschießen verloren. Dabei bleibt es vorerst auch. HEV-Neuzugang Kovacs, Köllejans ehemaliger Kölner DNL-Kollege Berezovskij und der frühere Neuwieder Linnenbrügger zogen im Duell eins gegen eins den Kürzeren.
Bevor Kevin Wilson die Neuwieder erlöste und vor der drohenden Sommerpause bewahrte, hatten 1004 Zuschauer im Eisstadion „Im Kleinen Felde“ eine Partie gesehen, die für Herzschwache reinste Konfrontationstherapie war und mit dem EHC einen nicht unverdienten Sieger fand. Die Ice Dragons verzeichneten zwar mehr Scheibenbesitz, konnten ihre geballte Offensivpower gegen abwehrstarke Bären diesmal jedoch nicht ausschöpfen. Und das obwohl die Gastgeber mit Berezovskij und Liga-Topscorer Killian Hutt zwei Erfolgsgaranten wieder an Bord hatten, während die Blau-Weißen weiterhin auf die Schlicht-Brüder Dennis und Sven, Tobias Etzel sowie Robin Schütz verzichten mussten. Auch Patrik Morys stand nicht zur Verfügung. „Wahnsinn, was unsere verbliebenen, nicht zu bändigenden Gallier abgerufen haben“, schwärmte Manager Billigmann. „Wir waren ja in den ersten beiden Begegnungen schon richtig gut, haben heute aber noch einmal eine Schippe draufgelegt. Vor allem war das lange eine sehr clevere Vorstellung. Die Endphase der regulären Spielzeit klammere ich da einmal aus.“ Herford hingegen schien vom Kopf her schon eine Runde weiter zu sein, leistete sich ungewohnte Nachlässigkeiten, und so kassierte der Titelverteidiger seine erste Niederlage seit dem 28. Dezember. Hier und da waren unter den Fans schon erste Verabredungen für das erste Finale am Freitag in Hamm zu vernehmen, aber so weit ist es noch lange nicht. Weder Herford noch Hamm (4:5 gegen die EG Diez-Limburg) nutzten den vermeintlichen Heimvorteil zum entscheidenden dritten Sieg.
Ein durch Kapitän Fabian Staudt abgefälschter Schuss bedeutete in der 15. Minute zwar das 1:0, aber sämtliche Nackenschläge konnten den EHC nicht unterkriegen. So drehten Stephan Fröhlich (17.) und Michael Jamieson (18.) noch vor der ersten Pause das Resultat. Es war die Partie der Distanzschuss - manchmal abgefälscht, manchmal direkt durchgekommen -, die Erfolg hatten. Gleb Berezovskij glich aus der zweiten Reihe zum 2:2 aus (26.), Frederic Hellmanns Schuss veränderte Jamieson entscheidend zum 2:3 (36.). Diese vermeintlich gute Neuwieder Ausgangssituation war wenig später schon wieder Makulatur. Jan-Niklas Linnenbrügger (39.) und Kevin Rempel (40.) verpassten den Gästen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt schwer verdauliche Kost.
Aber wie gesagt: Neuwied war der Meister im Weggestecken und startete wie entfesselt in den Schlussabschnitt. 135 Sekunden lagen zwischen den Toren zum 4:4, 4:5 und 4:6 durch Stephan Fröhlich (44.) und zweimal Martin Brabec (44., 46.). „Das hätten wir eigentlich nach Hause spielen müssen“, merkte Carsten Billigmann an. Die Partie erweckte zunächst auch nicht den Eindruck, als sollte der HEV noch einmal zurückkommen. Das taten die Dragons aber doch noch. Philipp Brinkmann in Überzahl (58.) und Leon Nasebandt (59.) verliehen ihrem Team viel Schwung für die Overtime, in dem Neuwieds Serienverlängerung am seidenen Faden hing, als Martin Brabec auf die Strafbank musste. Aber mit großem Kampf und starken Paraden von Jendrik Allendorf retteten sich die Bären über die Zeit. „Dank Jendrik sind wir erst ins Penaltyschießen gekommen“, hob Billigmann den Auftritt seines Keepers hervor. Dass Felix Köllejan das Werk mit vollendete, stand sinnbildlich für das Neuwieder Erfolgsrezept: Es war die Energieleistung des ganzen Teams, die Halbfinale Nummer vier am Sonntag erzwang.
  

     
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Samstag 9.März 2019
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