Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

            
Düsseldorfer EG
(DEL)  Stürmer Leon Niederberger wird nach einem Muskelfasserriss in den nächsten zwei bis drei Wochen pausieren müssen
  
ESC Holzkirchen
(BBZL)  Zwei neue Spieler gibt es beim ESC zu vermelden: Die Offensive im Team um Trainer Christian Frütel werden Maximilian Köppl, der aus dem Miesbacher Nachwuchs kommt, sowie Samuel Matha vom SC Reichersbeuern verstärken
  
ESC Jonsdorf
(LLS)  Sowohl Verteidiger Willy Kaßner, als auch der tschechische Topscorer Michal Pesek haben ihre Zusagen für die neue Spielzeit gegeben
  
Hamburger SV
(RLN)  Der HSV testet derzeit in der Vorbereitung den estländischen Nationalstürmer Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine am Puck war

ESC Kristall Lippstadt
(BZLW)  Zahlreiche Neuzugänge verstärken das Team um Spielertrainer Wjatscheslaw Semskow zur neuen Saison. Aus dem Nachwuchs der Hammer Eisbären kommen Alexander Spirer, Maxim Krysin, Ron Damerow, Tim Damerow, Kai Damerow und Dimitri Gavrilow, zuletzt inaktiv war Vladislav Loginov und von der Soester EG wechselt Alexander Cicigin zum ESC
  
HC Maustadt
(BBZL)  Wenig Veränderungen gibt es beim Mannschaftskader des HC Maustadt, einziger Neuzugang der Memminger ist Torhüter Patrick Wagner, der vom Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm kommt
  
EHC Troisdorf
(LLW)  Der neue Trainer Daniel Walther kann auf ein eingespieltes Team setzen, welches aus dem Vorjahr zusammenbleibt, denn bisher gibt es weder Neuzugänge noch Abgänge
  
EC Peiting
(OLN)  Der tschechische Verteidiger Martin Mazanec konnte im Try-out überzeugen und hat einen festen Vertrag erhalten und wird somit den verletzten Brad Miller ersetzen
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Cody Lampl wird nach einer Bauchmuskelverletzung für rund drei Wochen nausfallen
  
ESV Bergisch Gladbach
(LLW)  Die Realstars gehen mit einer eingespielten und unveränderten Mannschaft um Trainer Andreas Lupzig in die Neue Landesliga-Spielzeit
 
EG Diez-Limburg
(RLW)  Der junge Goalie Jascha Strobel kommt von den Löwen Frankfurt, wo er im Nachwuchs, in der 1b und auch im erweiterten DEL2-Kader stand zu den Rockets
  
TSG Reutlingen
(LLBW)  Der Mannschaftskader der Black Eagles wird auch zur neuen Landesligasaison weiterhin unverändert zusammenbleiben und wird wieder von Roberto Cazacu trainiert
  
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Die Eisbären Juniors starten mit drei jungen Kontingentspielern in ihre erste Regionalligasaison, dabei handelt es sich um den französischen Verteidiger Barthelemy Peret, den schwedischen Stürmer Gustav Nygren, zuletzt in Diensten von FASS Berlin 1b, und um den tschechischen Angreifer Dominik Sala, der zuletzt in Nordamerika aktiv war
  
EC Eisbären Balingen
(LLBW)  Der DEL-erfahrene Stürmer Dennis Steinhauer, letzte Saison für die 1b-Mannschaft des EHC Freiburg aktiv, kehrt nach mehreren Jahren zu den Eisbären zurück
    
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 11.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Vormittags mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.



    
Bayreuth Tigers
TEAMCHECK – GOALIES
(DEL2)  Am Freitag, 15.03.2019 geht sie los: die Playdown-Serie gegen den Deggendorfer SC. In dieser Woche beleuchten wir beide Teams etwas genauer und vergleichen die einzelnen Kader. Beginnen werden wir mit den Akteuren, welche die wichtigste Position im Line-Up einer Eishockeymannschaft besetzen – den Torhütern.
Deggendorf: Insgesamt sechs Torsteher hatte unser Playdown-Gegner während der laufenden Saison lizenziert, von denen vier zum Einsatz kamen, allerdings mussten zwei der Goalies den Verein wieder verlassen. So wechselte Björn Linda, der vor seinem Engagement in Niederbayern zumeist in der Oberliga aktiv war und in Deggendorf auf knapp 500 Einsatz-Minuten (Gegentorschnitt 4,72) kam, den Verein und ging zurück in die Oberliga zum Herner EV. Beim ersten Spiel gegen Bayreuth hütete Linda das Tor der Deggendorfer, die mit 7:5 die Oberhand behielten. Das Gastspiel des Kanadiers Andrew Hare, während der Saison nachverpflichtet, war nach vier Partien bereits wieder beendet. Nach knapp 200 Einsatzminuten und einem Gegentorschnitt von 5,43 verließ er Deggendorf Richtung Eisbären Heilbronn, die in der Regionalliga aktiv sind. Mit Cody Brenner steht ein junger und talentierter Goalie im Kader, der in Deggendorf das Eishockeyspielen erlernte und nach vier Jahren in Regensburg zur Saison 2017/18 zurück zu seinem Heimatverein wechselte. In der Aufstiegssaison war Brenner eine der Konstanten im Team und absolvierte 36 Hauptrunden-Partien bei einem guten Gegentorschnitt von 2,62 je Partie und zudem 15 Spiele in den Playoffs, wo er mit 2,72 Gegentoren je Partie ordentliche Leistungen zeigen konnte. Eine Förderlizenz mit dem Straubing Tigers ermöglicht es ihm theoretisch, auch in der DEL aufzulaufen – diese Option wurde allerdings, bis auf wenige Ausnahmen, als Back-Up, in den letzten knapp zwei Jahre nicht weiter gezogen. Im November nahm Deggendorf mit Jason Bacashihua einen NHL-erfahrenen Goalie unter Vertrag. Der US-Amerikaner, einst als Erstrunden-Draftpick von den Dallas Stars gezogen, verbrachte seine Karriere zu großen Teilen in der AHL, bevor er 2012 für drei Spielzeiten in Straubing anheuerte. Im Anschluss warteten Engagements in der Slowakei, in Asien und in Polen, um schließlich in Deggendorf zu landen. Im Falle eines Verbleibs in der DEL2 hat der 36-jährige Routinier bereits ein gültiges Arbeitspapier für die kommende Saison unterschrieben. In der laufenden Spielzeit kam Bacashihua in 26 Partien (2 Mal gegen die Tigers) zum Einsatz, bei denen er im Schnitt 3,81 Gegentore hinnehmen musste.
Bayreuth: Vier Goalies wurden von den Tigers lizenziert, wobei mit Eric Hanke einer der Nachwuchs-Akteure den Club wieder verlassen hat und durch Filip Rieder ersetzt wurde. Timo Herden und Brett Jaeger hüten in den Spielen das Tor der Tigers. Diese Aufgabe teilen sich der 24-jährige Herden und Routinier Jaeger größtenteils, sodass es keine klare Nr. 1 im Team gibt. Beide Torsteher sind zuverlässige Partner für ihre Vorderleute und werden fast gleichermaßen eingesetzt. So stand Herden, der vor Saisonbeginn aus Düsseldorf/Bad Nauheim nach Oberfranken wechselte, bei 25 Partien im Tor und kommt derzeit auf einen Gegentorschnitt von 3,68 je Partie. Seit 2014, als er seine ersten Einsätze bei seinem Heimatverein Rosenheim im Seniorenbereich erhielt, steht Herden größtenteils im Tor eines DEL2-Clubs. Ähnliche Statistiken weist Brett Jaeger auf: Der vor der Saison aus Frankfurt nach Bayreuth gewechselte Torsteher kam in 32 Partien zum Einsatz, in denen er 3,79 Gegentore hinnehmen musste. Seit 2012 in Deutschland aktiv, spielt Jaeger ausschließlich in der DEL2. Bremerhaven, Dresden und zuletzt Frankfurt, wo er ebenso wie in Bremerhaven die Meisterschaft feiern durfte und zudem als Playoff-MVP ausgezeichnet wurde, waren die Stationen des Deutsch-Amerikaners. Gegen den Kontrahenten aus Deggendorf kamen beide Goalies in den vier gespielten Partien jeweils zwei Mal zum Einsatz.
Goalie-Facts:
Erfahrung: Beide Teams haben mit Jaeger und Bacashihua zwei 36-Jahre alte Routiniers mit
amerikanischen Wurzeln und der Erfahrung von mehreren hundert Spielen im Profibereich im Kader,
die nach Einsätzen in dieser Saison jeweils knapp die Nase vorne haben. Zudem stehen mit Herden und Brenner jeweils zwei junge und hochtalentierte Torsteher bereit, die ohne weiteres eingesetzt werden können und ihren Teams ebenfalls die nötige Sicherheit geben können.
Vergleich: Die vier „Stamm-Torhüter“ der Teams bewegen sich alle auf sehr ähnlichem Leistungs-Level:
Cody Brenner 968 Min. 3,84 GT 90,28% Quote
Jason Bacashihua 1465 Min. 3,81 GT 89,9% Quote
Timo Herden 1337 Min. 3,68 GT 89,63% Quote
Brett Jaeger 1787 Min. 3,79 GT 89,43% Quote
Vorteile: Auch wenn Deggendorf im Verlauf der Saison mit 218 Treffern 22 Mal öfter als die Tigers
ein Gegentor hinnehmen musste, so dürften die Torhüter-Positionen ähnlich stark besetzt sein. Die
Tagesform wird hier sicher der entscheidende Faktor sein.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:6! Entscheidung um Viertelfinaleinzug vertagt - Eispiraten müssen am Dienstag erneut nach Kassel
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben das zweite Spiel der ersten Playoff-Runde mit 1:6 gegen die Kassel Huskies verloren. Trotz guter Möglichkeiten der Westsachsen, erwiesen sich die Schlittenhunde heute als eiskalter Gegner mit einem starken Jerry Kuhn als sicheren Rückhalt im Tor. Am kommenden Dienstag (12.03.2019 – 19:30 Uhr) kommt es nun zum entscheidenden dritten Spiel, in welchem der Gewinner der Pre-Playoffs endgültig ermittelt wird.
Personal: Bei den Eispiraten fehlte erneut Carl Hudson, für welchen Ville Saukko spielte. Ebenso musste Patrick Klöpper aufgrund seines Kieferbruchs, sowie Philipp Halbauer und Tobias Kircher (krank) passen. Im Tor stand Brett Kilar.
Die Eispiraten begannen stark, hatten aber schon nach wenigen Augenblicken Pech, als Adrian Grygiel nur den Pfosten traf. Von den Huskies war in der Anfangsphase recht wenig zu sehen. Dennoch konnten die Gäste aus Hessen in Führung gehen. Jens Meilleur sorgte nach fünf Minuten, mit der ersten gefährlichen Chance der Kasseler, für das 0:1. Nur 53 Sekunden später konnten die Schlittenhunde erneut jubeln. Sébastien Sylvestre sorgte mit seinem Kontertor für eine eiskalte Eispiraten-Dusche – 0:2 (5.). Die Crimmitschauer blieben indes das spielbestimmende Team und versuchten, immer wieder gefährliche Torchancen zu kreieren – zunächst ohne Erfolg. Jens Meilleur traf nach zehn Minuten dann mit seinem Nachschuss sogar zum 0:3. Der Spielverlauf wurde komplett auf den Kopf gestellt, doch die Eispiraten ließen sich nicht unterkriegen. So war es Adrian Grygiel, der nach 16 Minuten ein Lebenszeichen der Westsachsen setzte. Er schaltete nach einem Rückpraller von der Bande am schnellsten und schob den Puck geistesgegenwärtig zum 1:3 an Jerry Kuhn vorbei.
Die Eispiraten waren wieder im Spiel und wollten sich im zweiten Drittel wieder zurückkämpfen. Doch die Bemühungen und Hoffnungen der Crimmitschauer wurden schon früh begraben. In Überzahl sorgte Richie Müller mit seinem Schuss unter die Querlatte schon nach 22 Minuten für das 1:4. Eben dieser Richie Müller, welcher ja auch eine Crimmitschauer Vergangenheit hat, kümmerte sich dann auch um den Treffer zum 1:5. Der pfeilschnelle Stürmer überlief zunächst Pat McNally und blieb dann gegen Brett Kilar eiskalt. Dieser verließ dann auch den Kasten. Neu im Tor war nun Sebastian Albrecht. Doch auch dieser musste noch einmal hinter sich greifen. Sam Povorozniouk traf mit seinem Schuss ins lange Eck zum 1:6.
Im letzten Durchgang passierte nicht mehr viel. Die Eispiraten waren bemüht, doch noch zu Torerfolgen zu kommen, scheiterten aber immer wieder an Jerry Kuhn. Zum Ende der Partie gab es zudem immer wieder ein paar Raufereien. Schließlich endete das zweite Spiel der Pre-Playoff-Serie mit 1:6 für die Huskies. Die Entscheidung um das Weiterkommen wird nun am Dienstag in Kassel ausgespielt.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen zweites Pre-Playoffspiel gegen Heilbronn / Entscheidung am Dienstag
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das zweite Spiel der Pre-Playoffserie mit 4:3 (1:1; 2:1; 0:1; 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Vor 2828 Zuschauern brachte Nick Huard den Gastgeber in Unterzahl in Führung (1.), doch Samuel Soramies nutzte eine Powerplaysituation zum Ausgleich (3.). Der zweite Abschnitt begann mit einem weiteren Überzahltreffer von Roope Ranta (22.). Aber Dresden legte durch Stefan Della Rovere (23.) sofort nach. Aleksejs Sirokovs (30.) war im Verlauf des Drittels erneut für Dresden erfolgreich. Doch abermals glich Heilbronn im Schlussdrittel durch Kyle Helms aus (54./PP), so dass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Timo Walther markierte den spielentscheidenden Treffer.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Unser Team hat sich heute an die Vorgaben gehalten. Es war von beiden Seiten eine harte Partie, ein echtes Playoff-Spiel. Die Mannschaften haben bis zum Schluss gekämpft, wollten das Spiel unbedingt für sich entscheiden und haben sich nicht aufgegeben. Ein ähnliches Spiel erwarte ich auch am Dienstag.“
Falken-Coach Alexander Mellitzer: "Ich kann mich kurz fassen: So, wie wir heute aufgetreten sind, kann man in den Playoffs nicht auftreten. Wir hatten Glück, dass uns die Special Teams im Rennen gehalten haben. Am Dienstag müssen wir uns zu Hause von einer besseren Seite zeigen, wenn wir die Serie für uns entscheiden wollen."
Das dritte und entscheidende Spiel in der Pre-Playoffserie bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 12. März um 20 Uhr bei den Heilbronner Falken.
  
    
EC Kassel Huskies
Ticket-Vorverkauf für Preplayoff-Finale startet Montag um 8 Uhr
(DEL2)  Nach dem Serien-Ausgleich der Huskies in Crimmitschau am heutigen Sonntag steigt am kommenden Dienstag ab 19:30 Uhr in Kassel der große Showdown: Wer Spiel 3 in der Kasseler Eissporthalle gewinnt, zieht ins Playoff-Viertelfinale ein. Der Ticket-Vorverkauf beginnt am morgigen Montag um 8 Uhr über die Huskies-Homepage und den Ticket-Anbieter Reservix. Im Vergleich zum ersten Pre-Playoff-Heimspiel am Freitag bleiben die Preise unverändert: Dauerkarten-Inhaber zahlen den regulären Hauptrundenpreis, die regulären Tickets erhöhen sich in jeder Kategorie um 1,50 € im Vergleich zur Hauptrunde. Zum Dauerkartenverkaufsstart im letzten Juni hatten die Huskies ursprünglich angekündigt, auch die Preise für Dauerkarten-Inhaber zu jeder Playoff- bzw. Pre-Playoff-Serie zu erhöhen – darauf wird aber, wie schon am Freitag, verzichtet. Die Dauerkarten-Option endet am Dienstag um 18 Uhr, also 1,5 Stunden vor Spielbeginn. Der Fanshop hat am morgigen Montag von 16 bis 19 Uhr sowie am Dienstag ab 15 Uhr geöffnet.
  
    
ECDC Memmingen
Indians holen Rang 5: Play-Offs gegen Halle starten am Wochenende
(OLS)  Dank eines starken zweiten Drittels siegen die Memminger Indians mit 5:3 in Höchstadt und holen sich damit den 5. Platz in der Schlusstabelle der Oberliga-Süd. Damit treten die Indianer ab Freitag gegen die Saale Bulls aus Halle in der ersten Play-Off-Runde an. Das erste Heimspiel steigt am Sonntag.
Zwei Punkte fehlten den Indians noch, um endgültig den Sack im Kampf um Rang 5 zuzumachen. Unterstützung erhielten sie dabei auch von den Förderlizenz-Akteuren Bullnheimer, Nix und Welz, die vom Mannschaftsbus des AEV, auf dem Rückweg aus Berlin, in Höchstadt abgesetzt wurden. Doch zu Beginn schien auch die zusätzliche personelle Hilfe nichts zu nützen. Nach verhaltenem Beginn fingen sich die Maustädter den ersten Gegentreffer ein und mussten fortan einem Rückstand hinterherrennen.
Dass ihnen dies wenig ausmacht zeigten sie dann im Mittelabschnitt, wo die Partie komplett umgebogen wurde. Kumeliauskas drehte die Partie mit einem Doppelpack, ehe Huhn und Stotz sogar auf 4:1 aus Maustädter Sicht erhöhten. Als dann erneut Kumeliauskas kurz nach Beginn der letzten 20 Minuten auf 5:1 stellte, war die Begegnung entschieden, da störten auch die zwei späten Gegentreffer der Franken nur noch wenig.
Die Indians treten damit in einer Best-of-Five-Serie gegen die Saale Bulls aus Halle an. Gegen das Team aus Sachsen-Anhalt werden spannende und enge Duelle erwartet. Der Terminplan sieht ein hartes Programm vor: Am Freitag geht es los mit einem Duell in Halle, ehe am Sonntag das erste Memminger Heimspiel am Hühnerberg stattfindet. Spiel 3 steigt dann am Dienstag erneut an der Saale.

Volles Haus am Hühnerberg
Für das Heimspiel am Sonntag, 17. März haben die Indians den Vorverkauf bereits gestartet. Mehrere hundert Karten sind schon von zahlreichen Fans erworben worden. Der ECDC Memmingen erwartet am Sonntag um 17:30 Uhr eine Rekord-Kulisse und bittet alle Anhänger sich möglichst schon im Vorfeld der Partie mit Karten einzudecken. Alle VVK-Stellen der Indians finden Sie auf der Homepage der Rot-Weißen, ein Sonderverkauf findet am Dienstag, während dem Training des Oberliga-Teams, in der Eishalle statt (18:30-19:30 Uhr).
  
    
VER Selb
Erfolgreiche Generalprobe für Playoffs
(OLS)  Mit einem 5:2 Heimsieg über den frischgebackenen Südmeister EC Peiting beenden unsere Wölfe die Meisterrunde und müssen als Tabellensechster zum Playoff-Achtelfinalauftakt am Freitag zu den Hannover Indians reisen. Der Wölfe-Sieg hatte in der Tabelle keine Auswirkungen mehr, nachdem Memmingen seinerseits seine Aufgabe in Höchstadt souverän absolvierte. Ein Wölfe-Doppelschlag im Auftaktdrittel und konsequentes Agieren in der Defensive waren u.a. mit ausschlaggebend, dass die Punkte gegen den Süd-Primus im Wolfsbau blieben und mit einem guten Gefühl in die kommenden Playoff-Partien gegangen werden kann.
Unsere Jungs starteten schwungvoll. Spielerisch und auch in punkto Chancenübergewicht waren wir in den ersten zwanzig Spielminuten den frischgebackenen Oberliga-Südmeister überlegen. Die Gäste aus Oberbayern wirkten – vielleicht noch geschwächt von einer feuchtfröhlichen Meisterfeier – sehr verhalten, standen jedoch gut in der Defensive und ließen uns sprichwörtlich anrennen. Peiting ersatzgeschwächt ohne einige Leistungsträger blieb in der Offensive ideenlos und ohne druckvolle Akzente. Einzige nennenswerte Einschussmöglichkeit war eine hundertprozentige Chance, Heger fand jedoch in der 8. Minute seinen Meister im gutaufgelegten Deske. Alles was dieser bis dato nett anzuschauenden Partie fehlte war ein Treffer – und der fiel auch. US-Boy Graaskamp eröffnete mit seinem siebten Saisontor den Torreigen für seine Farben. Der Hallensprecher hatte noch nicht angesetzt den Treffer offiziell durchzugeben, da jubelte der heimische Anhang abermals. Wölfe-Routinier Gare erhöhte - nur 29 Sekunden nach der 1:0 Führung - auf 2:0. ECPVerteidiger Lucas war es vorbehalten, mit seinem 1:2 Anschlusstreffer den Pausenstand etwas freundlicher aus Peitinger Sicht zu gestalten.
Keine der beiden Mannschaften gibt im Mittelabschnitt nach, es ist ein schnelles aggressives Spiel und in der 25.Minute setzte Hördler auf Zuspiel von Geigenmüller dem generischen Kasten zu und erhöhte auf 3:1. Viele Versuche unserer Wölfe werden in der Folge von den Peitingern vereitelt, Stauder verkürzt wenig später auf 3:2. Gelingt den Gästen angetrieben vom zweiten Treffer die Wende? Nein. Gollenbeck schafft es mit Hilfe von Gare und McDonald den Puck unhaltbar kurz vor Drittelende im gegnerischen Tor zappeln zu lassen und stellt den alten Zwei-Toreabstand wieder her.
Im letzten Drittel des letzten Heimspiels in der Meisterrunde gehen unsere Wölfe noch einmal an ihre Reserven. Unsere Wölfe vergeben frühzeitig den möglichen fünften Treffer, Graaskamp scheiterte bei einem zugesprochenen Penalty an Goalie Magg. Unsere Jungs haben noch Sprit im Tank, setzen die Gäste auch weiterhin gut unter Druck und lassen diese nicht zur Entfaltung kommen. Als McDonald, von Gare gut bedient, das 5:2 besorgt, ist die Partie endgültig entschieden, Kremers Gewaltschuss findet wenig später nicht den Weg ins gegnerische Tor. Als kurz vor Ende noch Nachwuchsmann Bätge kurze Einsatzzeit zwischen den Pfosten bekommt, feiert der heimische Anhang mittlerweile einen guten Auftritt des Wolfsrudels und den Mannschaftssieg über den Süd-Spitzenreiter.

Playoff´s starten am kommenden Freitag – Wölfe müssen an den Hannover Pferdeturm
Die Würfel sind gefallen – unsere Wölfe treffen als Tabellensechster des Südens auf den Dritten aus dem Norden. Im Klartext heißt dies: Im Achtelfinale im Modus Best of Five heißt dies spannende Duelle mit den Hannover Indians. Unsere Wölfe müssen zu Beginn auswärts ran und am Freitag, 15.03.2019 im „Hexenkessel“ am Pferdeturm bestehen. Das 1.Playoff-Heimspiel in der NETZSCH-Arena ist am 17.März um 18:00 Uhr. Die weiteren Spieltermine sind: 19.03., 22.03. und 24.03.2019. Sollte eine Mannschaft vorzeitig 3 Siege erzielt haben entfallen die restlichen Termine. Der Sieger dieser Paarung hat sich für das Viertelfinale qualifiziert, für den Verlierer geht es in die frühzeitige Sommerpause.
  
    
ERC Sonthofen
Knappe 4:6-Niederlage gegen die Eisbären Regensburg - Die Bulls verabschieden sich mit einer ordentlichen Leistung in die Sommerpause
(OLS)  Keine Minute war in Regensburg gespielt, da gingen die Eisbären bereits durch Keresztury mit 0:1 in Führung. Auch im Anschluss dominierten die Domstädter. In der fünften Minute dann die Bulls im Angriff. Zunächst konnte Holmgren einen Schuss noch abwehren, doch den Nachschuss von Vladimir Kames konnte er nicht verhindern und so stand es 1:1. Danach Sonthofen besser im Spiel und Regensburg mit Problemen im Spielaufbau. In der 8. Minute dennoch das 1:2. Von der Blauen zog Keresztury ab und der Puck flog durch Freund und Feind direkt ins Tor der Bulls. Nur drei Minuten später das 1:3. Divis kam frei vor Roman Steiger zum Abschluss und ließ diesem keine Chance. Im Anschluss Regensburg wieder am Drücker, doch im ersten Drittel sollte kein weiterer Treffer mehr fallen.
Im zweiten Drittel weiterhin die Regensburger besser im Spiel. Dann die erste Strafzeit des Spiels gegen die Eisbären. Dieses Powerplay nutzten die Bulls prompt: Nach einem Pass von Lukas Slavetinsky konnte Fabian Voit den Puck unhaltbar für Holmgren abfälschen. So stand es 2:3. Danach die beste Phase der Bulls. Immer wieder musste Holmgren für sein Team aussichtsreiche Chancen des ERC abwehren. In der 31. Minute belohnte sich das Team von Martin Sekera dann mit dem Ausgleich: Martin Frolik legte den Puck quer auf Daniel Rau und der erzielte den Ausgleichstreffer zum 3:3. Danach beide Teams mit weiteren Chancen, aber am Spielstand änderte sich bis zur zweiten Drittelpause nichts mehr.
Zu Beginn des dritten Drittels hatten die Eisbären direkt eine große Gelegenheit: Sonthofen mit zwei Strafzeiten, doch die Abwehr der Bulls stand sicher und überstand die Unterzahl unbeschadet. Danach offener Schlagabtausch auf beiden Seiten, doch keines der Teams sollte treffen. Dann erneut Powerplay für Regensburg. Gerade vier Sekunden waren gespielt, da war der Puck im Tor. Ein Schuss von der Blauen durch Gulda ging unhaltbar zum 3:4 ins Tor der Bulls. Danach suchten die Regensburger die Vorentscheidung zum 3:5 und diese sollte in der 50. Minute durch Herrmann auch gelingen. Vier Minuten vor Ende dann sogar noch das 3:6 durch Weber. Drei Minuten vor Ende nochmals Powerplay für die Bulls und Martin Guth traf zum 4:6-Endstand.
Somit verabschieden sich die Bulls mit einer ordentlichen Leistung in die Sommerpause. Für alle Fans steht die Mannschaft kommenden Dienstag, 12.03.2019 ab 19:00 Uhr im Overtime des Eisstadions in Sonthofen nochmals zur Verfügung. Herzliche Einladung zum Fanstammtisch mit Trikotversteigerung. Weitere Infos auf www.erc-sonthofen.de. 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
NIEDERLAGE ZUM SAISONENDE IN GARMISCH
(OLS)  Mit einer 3:8 Niederlage beim SC Riessersee hat sich der EHC Waldkraiburg am Sonntag in die Sommerpause verabschiedet. Michael Rimbeck, Daniel Hämmerle und Leon Decker waren dabei die Torschützen für die Löwen, die sich nun neu aufstellen und im kommenden Winter in der Bayernliga wieder angreifen werden. Am kommenden Samstag wird Daniel Hämmerle ab 16:00 Uhr im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Waldkraiburger Eishockeys und mit einem Legendenspiel verabschiedet- hierbei will man mach einem Jahr zum Vergessen bereits auf die kommende Saison einschwören.
Es war das letzte Spiel der Saison, noch dazu gegen einen starken Gegner. Die Löwen, die mit insgesamt 11 Spielern nach Garmisch gereist waren, verkauften sich aber den Umständen entsprechend gut. Knapp sieben Minuten brauchte Riessersee, um mit Daniel Reichert in Führung zu gehen (06:51), Aziz Ehliz besorgte dann das 2:0 (16:07). Für die Löwen traf dann noch vor der ersten Pause der langjährige Riesserseeer Michal Rimbeck zum 1:2 aus Sicht des EHC (19:46), doch im zweiten Abschnitt zog Garmisch davon. 
Florian Vollmer (23:55), Moritz Miguez (26:06), Leon Müller im Powerplay (38:58) und  erneut Miguez (39:33) trieben dem Spielstand in die Höhe und so gingen die Gastgeber mit einer beruhigenden 6:1-Führung in die zweite Pause.
Daniel Reichert erhöhte nach knapp zehn Minuten im letzten Drittel dann sogar auf 7:1 (49:38), die Löwen zeigten jedoch abermals Charakter und wenn es auch sonst nicht viel zu Feiern gab im letzten Winter, kann man darauf stolz sein. Kapitän Daniel Hämmerle, der am kommenden Samstag ab 16:00 Uhr mit einer großen Sause verabschiedet wird, verkürzte erst auf 2:7 (51:33), Youngster Leon Decker setzte als positive Saisonüberraschung der Löwen den Schlusspunkt für den EHC zum 3:7 (54:18). Den letzten Treffer der Saison erzielte aber Garmisch mit dem 8:3 von Tobias Eder (56:47), gut drei Minuten vor dem Ende.
  
    
Rostocker EC
Piranhas müssen am Dienstag ins Spiel drei - Die Piranhas des Rostocker EC verpassen die vorzeitige Entscheidung in den Pre-Play-offs mit einem 4:5 in Erfurt
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs haben den ersten Matchball vergeben: Nach dem 6:2 vom Freitag gegen die Black Dragons Erfurt hätten sie am Sonntag in der „Best of three“-Serie der Pre-Playoffs der Oberliga Nord schon alles klar machen können, verloren jedoch auswärts 4:5 (0:0, 0:3, 4:2). Damit fällt am Dienstag ab 20 Uhr in der hiesigen Eishalle Schillingallee in Spiel drei die Entscheidung.
Nach torlosen ersten 20 Minuten nutzten die Erfurter im zweiten Drittel zweimal Rostocker Patzer aus. Kurz vor der zweiten Pause fiel sogar noch das 0:3 aus Sicht der Gäste. Deren Mannschaftsleiter Dirk Weiemann: „Erfurt hat unsere Fehler eiskalt bestraft. Wir ließen uns leider auf diverse Nickligkeiten ein. Der Gegner spielt deutlich aggressiver als noch am Freitag. Damit haben wir so unsere Schwierigkeiten.“
Die Piranhas kämpften. Koopmann verkürzte auf 1:3 (45.), vier Minuten Teljukin auf 2:3. Die Gastgeber jedoch erhöhten wenig später wieder. Der REC steckte nicht auf und kam durch Treffer von Gulda und Rabbani tatsächlich zum Ausgleich (57.). Die Freude über das 4:4 dauerte jedoch ganze 34 Sekunden, dann fiel das 4:5… Die Gäste versuchten im Schlussspurt noch einmal alles, aber es blieb dabei.
Dirk Weiemann: „Es hat am Ende leider nicht mehr gereicht. So ein Treffer der Erfurter wie der zum 5:4 gelingt denen auch nur alle zwölf Jahre. Wir sind einfach zu spät aufgewacht und haben den Kampf zu spät angenommen. Nun machen wir es halt am Dienstag klar.“
Trainer Christian Behncke: „Wir haben in den ersten beiden Dritteln leider nicht das gemacht, was wir noch am Freitag in Rostock machten – nicht die Checks vernünftig zu Ende gefahren, nicht mehr so oft aufs Tor geschossen, sind nicht aggressiv genug gewesen. Erfurt hat unser Geschenk angenommen. Zuversichtlich stimmt mich für Dienstag unsere Reaktion im dritten Drittel. Da waren wir dann deutlich besser.“
  
    
EHC Klostersee
TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 4:7 (1:3, 1:1, 2:3)
(BYL)  Playoffs wir kommen!!!!!!! Der EHC Klostersee hat die gemeinsame Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd durch den 7:4-Erfolg am letzten Spieltag im Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators auf einem hervorragenden Rang fünf abgeschlossen und damit den Vorstoß in den "erlauchten" Kreis der vier besten Viertligisten geschafft, die nun zunächst im Playoff-Halbfinale den Bayerischen Meistertitel ausspielen. In der Semifinal-Serie (best of three) treffen die Grafinger auf den EV Füssen, der sich als Tabellenzweiter hinter dem SC Riessersee für die Oberliga-Runde 2019/20 qualifiziert hat und in Spiel eins am Freitag, 15. März und einem möglichen dritten Aufeinandertreffen (Dienstag, 19. März) Heimrecht genießt. Die Rot-Weißen hoffen am kommenden Sonntag, 17. März (Spielbeginn 17.30 Uhr) gegen die Allgäuer auf lautstarke Unterstützung auf den Rängen im Grafinger Eisstadion.
"Das hätte sich die Mannschaft absolut verdient", war Trainer Dominik Quinlan am Sonntagabend "nach getaner Arbeit" extrem stolz auf sein Team, das nach dem vorrangigen Ziel Klassenerhalt über die "obere Runde" nun auch unter den besten vier Bayernligisten steht - wohlgemerkt als Liganeuling und Aufsteiger. GRATULATION!!!!!!!
Nachdem die Entscheidung über die Teilnahme an der K.O.-Runde durch die unnötige Heimniederlage gegen die Königsbrunn Pinguine und dem gleichzeitigen Dreier der Bad Kissinger Wölfe gegen den TEV Miesbach noch einmal vertagt wurde, legte die Truppe um Kapitän Bernd Rische in Erding den Grundstein zum Erfolg bereits in den ersten knapp fünf Minuten. Von der da herausgeschossenen 3:0-Führung zehrten die EHCler gegen gastgebende Gladiators, die sich ab Mitte des ersten Drittels gefangen hatten und besser ins Spiel fanden, letztlich die gesamte Partie über. Gestützt auf eine starke Torhüterleistung von Dominik Gräubig hielt man den Gegner gekonnt auf Distanz und konterte die Gegentore praktisch postwendend.
  
    
EHC Königsbrunn
Starker Königsbrunner Auftritt zum Saisonabschluss
(BYL)  Nach dem überraschenden Sieg in Klostersee kann die Königsbrunner Rumpftruppe nachlegen und gewinnt auch zuhause das Sonntagsspiel gegen die Bad Kissinger „Wölfe“. Dank einem 5:3 Sieg macht der EHC sein Sechs-Punkte-Wochenende perfekt und wurde nach der Partie vom begeisterten Publikum mit Standing Ovations verabschiedet.
Im Spiel konnte EHC-Coach Sven Rampf wieder auf Jeffrey Szwez zurückgreifen, dafür fehlte berufsbedingt Nico Neuber. Im Tor stand in seinem letzten Spiel für Königsbrunn Donatas Žukovas. Als Backup saß Jennifer Harß mit auf der Bank. Doch auch Bad Kissingen war mit kleinem Kader angereist und konnte gerade mal einen Feldspieler mehr als der EHC aufbieten.
Dabei legte Königsbrunn flott los und zeigte von Anfang an, dass die Mannschaft keine Punkte zu verschenken hat. In der fünften Spielminute bediente Paul Siegler dann Ralf Rinke, der dem Wölfekeeper Dirksen keine Chance ließ und zum frühem 1:0 einnetzte. Nur drei Minuten später war das Duo in einer fast identischen Spielsituation erneut erfolgreich und erhöhte sogar auf 2:0. Bad Kissingen brauchte lange, um wirklich in der Partie anzukommen. Die Wölfe ließen zwar immer wieder ihre individuelle Klasse aufblitzen, doch spätestens bei Königsbrunns Goalie Donatas Žukovas endeten die Bemühungen der Gäste. Der EHC verpasste es jedoch, weitere Treffer nachzulegen. Die Gäste zeigten aber, warum man immer mit ihnen rechnen muss, denn gleich im ersten Überzahlspiel spielten die Wölfe die Königsbrunner Spieler gekonnt aus und sorgten für den Anschlusstreffer. Nach dem 2:1 in der 16. Spielminute fielen dann aber keine Treffer mehr im Startdrittel.  
Im mittleren Spielabschnitt netzte Henning Schütz schon nach drei Minuten und in Überzahl zum 3:1 ein, die Gäste zeigten sich jetzt aber verbessert zum ersten Drittel und setzten sich immer wieder im Königsbrunner Drittel fest. In der 31. Spielminute trafen die Gäste dann zum 3:2 und hielten den Druck hoch, doch die Königsbrunner Defensive hielt auch bis zur letzten Pause dicht.
Im Schlussdrittel konnte der EHC erneut früh nachlegen und durch das Tor von Lukas Fettinger auf 4:2 davonziehen, doch auch die Gäste dachten nicht daran aufzugeben und trafen nur fünf Minuten später zum 4:3. Kurz danach hatte Königsbrunn Überzahl, vertändelte aber den Puck und wurde gnadenlos ausgekontert. Zuerst war der Jubel beim Bad Kissinger Anhang groß als scheinbar der Ausgleich in Unterzahl fiel. Doch der Schiedsrichte erkannte den Treffer wegen Torraumabseits nicht an. Vier Minuten vor Spielende machte Königsbrunn allerdings den Sack zu, Henning Schütz traf erneut in Überzahl zum 5:3. Bad Kissingen nahm als letzte Alternative noch Goalie Dirksen zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch der Mut der Gäste wurde nicht mit Toren belohnt.
Königsbrunn gewinnt am Ende verdient mit 5:3 gegen die technisch versierten und kämpferisch starken Gäste aus Bad Kissingen, beide Mannschaften boten den Zuschauern wieder einen heißen Fight auf dem Eis. Am Ende war es wie schon so oft eine sehr enge Kiste. Königsbrunn steigt somit auf den siebten Rang auf, Bad Kissingen bleibt Tabellensechster. Für beide Mannschaften ist die Saison nun beendet.
Auf der anschließenden Pressekonferenz war EHC-Coach Sven Rampf sichtlich wohlgelaunt: „Was soll ich schon zum Spiel sagen, wir haben heute gewonnen. Und das sogar zuhause. Das Spiel hätte sicher auch anders ausgehen können, wenn Bad Kissingen noch auf 4:4 herangekommen wäre. Ich bin wirklich froh, dass wir heute bei meinem letzten Spiel als Coach gewonnen haben. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen bedanken, sei es bei der Mannschaft oder den Leuten vom Verein. Alle haben einen tollen Job gemacht. Wir haben uns als Aufsteiger wirklich achtbar aus der Affäre gezogen, genau wie Bad Kissingen. Und das mit so vielen Verletzten. Ich wünsche meinem Nachfolger Peter Schedlbauer noch alles Gute viel Glück bei seiner neuen Aufgabe.“
  
    
ESV Buchloe
Meisterschafts-Entscheidung vertagt - Nach Buchloer 3:4 Heimniederlage gegen Pfaffenhofen kommt es zum entscheidenden dritten Spiel in der Serie
(BLL)  Eigentlich war nach dem 5:3 Auswärtssieg alles bereitet für einen perfekten Saisonabschluss vor heimischer Kulisse in der Landesliga-Meisterschaftsserie. Doch eine 3:4 (0:2,1:1,2:1) Heimniederlage gegen den EC Pfaffenhofen verhinderte am frühen Sonntagabend in Spiel zwei, dass die Buchloer Piraten bereits vorzeitig den Titel feiern konnten. Somit kommt es nun nach dem Serienausgleich am kommenden Freitag in Pfaffenhofen (20 Uhr) zum alles entscheidenden dritten Duell um den Pokal.
Da schon vor dem Spiel feststand, dass es das letzte Heimspiel der Saison sein wird, wurden von Vereinsseite vier absolute ESV-Urgesteine verabschiedet, die im Sommer wohl ihre lange Laufbahn beenden werden. Unter dem tosenden Applaus der über 300 Zuschauer bekamen Oliver Braun, Tobias Kastenmeier, Christopher Lerchner und Thomas Spegele die verdienten Ovationen für ihren teils Jahrzehnte langen Einsatz im ESV-Dress. Nicht nur deswegen hätte es optimal gepasst, wenn die Buchloer sich mit einem Heimsieg und dem Meistertitel in die Sommerpause verabschiedet hätten. Doch es sollte anders kommen. Denn Im Gegensatz zur Freitagspartie lief das Startdrittel ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Piraten. So gehörte die Anfangsphase den spritziger wirkenden Gästen, während die Buchloer etwas nervös ins Spiel starteten. Dass man daher mit einem 0:2 Rückstand in die erste Pause gehen musste, war daher nicht unverdient, wobei das Zustandekommen der beiden Gegentreffer doch sehr bitter und ärgerlich war. Schließlich bestraften die Icehogs nach elf Minuten binnen 20 Sekunden einen kompletten Blackout der Gennachstädter doppelt. In Buchloer Überzahl erwischte der ECP die Hausherren nämlich zweimal eiskalt. Dem ersten Treffer ging dabei auch unglücklicherweise noch ein Pfiff aus dem Publikum voraus, der die Spieler auf dem Eis irritierte. Einzig Jake Fardoe blieb unbeeindruckt und traf alleine vor Piraten-Schlussmann Alexander Reichelmeir zum 0:1. Und Momente später durfte nach einem folgenschweren Scheibenverlust Robert Gebhart erneut per Alleingang auf Reichelmeir zulaufen und zum 0:2 einnetzen. Anschließend hatte der ESV sogar noch Glück, dass das Aluminium gar das 0:3 verhinderte (12.).
Auch im Mitteldrittel lief es aus Pirates-Sicht zunächst nicht besser. Keine zwei Minuten waren absolviert, als Pfaffenhofen in Überzahl dann doch zum dritten Mal erfolgreich war. Ein abgefälschter Schuss von Robert Neubauer landete zum 0:3 im Buchloer Tor. Erst nach und nach fanden die Gastgeber dann endlich nach der kalten Dusche ins Spiel. Einen konsequenten Angriff bekam Robert Wittmann aber dennoch nicht am starken ECP-Goalie Philipp Hähl zum Anschluss vorbei (27.). Und auch Alexander Krafczyk scheiterte im Powerplay mit einem satten Schuss an einer reaktionsschnellen Parade von Hähl (35.). Aber noch vor dem zweiten Pausentee klappte es dann doch noch: David Vycichlo kämpfte aus dem Gewühl heraus den Puck förmlich zum wichtigen 1:3 über die Linie (39.).
Und im Schlussabschnitt ging die Buchloer Aufholjagd gleich weiter. Als direkt nach Wiederbeginn zwei Gästespieler auf die Strafbank wanderten, setzte Marc Weigant von der blauen Linie den Puck zum 2:3 in die Maschen, wodurch die Freibeuter endgültig zurück im Geschäft waren. Von den Ichogs kam nun offensiv nicht mehr all zu viel, doch hinten standen die Oberbayern relativ sicher, sodass sich die Piraten immer wieder die Zähne ausbissen. Während den sich nie aufgebenden Hausherren zusehends die Zeit davonlief, erwischte Andreas Pielmeier den ESV dann erneut eiskalt. Sein Schuss landete knapp fünf Minuten vor dem Ende zum 2:4 im Tor, auch weil ein Pfaffenhofener Spieler direkt vor Reichelmeir diesen entscheidend irritiert hatte. Da Robert Wittmann lediglich 73 Sekunden später aber auf 3:4 verkürzte, keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings brachte auch die Herausnahme von Reichelmeir zu Gunsten eines weiteren Feldspielers in der engen und spannenden Schlussphase nicht mehr den gewünschten Ausgleich.
Somit müssen beide Kontrahenten nach je einem Sieg am kommenden Freitag in Pfaffenhofen noch einmal Nachsitzen. Im dritten Spiel fällt dann aber definitiv die Entscheidung, wer am Ende den Landesligameistertitel holen wird.
INFO: Zu diesem entscheidenden Duell am Freitag (20 Uhr Spielbeginn) besteht die Möglichkeit für alle Fans in Mannschaftsbus mit nach Pfaffenhofen mitzufahren. Abfahrt ist um 16.45 Uhr am Eisstadion und die Unkosten betragen 10 €. Interessierte melden sich bitte bis spätestens Donnerstag beim 2. Vorstand Florian Warkus unter florianwarkus @web.de. 
  
    
EC Pfaffenhofen
Mangelnde Chancenverwertung und ein überragender Gästetorhüter - ECP muss sich im ersten Finalspiel Buchloe mit 3:5 geschlagen geben
(BLL)  Es war wahrlich nicht der Tag des EC Pfaffenhofen. Am Freitag unterlagen die Pfaffenhofener  im ersten Spiel der Finalserie um die Bayerische Landesliga-Meisterschaft dem ESV Buchloe mit 3:5 (0:3; 1:1; 2:1) und scheiterten dabei immer wieder am eigenen Unvermögen oder an einem überragenden Gästetorhüter Arion Martinaj..
Der Schlussmann der Gäste brachte die Pfaffenhofener Angreifer fast zur Verzweiflung. Mehrmals hatten die IceHogs schon den Torschrei auf den Lippen, doch irgendwie brachte er immer wieder ein Körper- oder Ausrüstungsteil dazwischen. Und wenn er dann doch einmal geschlagen war, stand ihm auch das Glück des Tüchtigen zur Seite. Allein im ersten Drittel verhinderte viermal Pfosten oder Latte einen Treffer der IceHogs. „Da hatten wir schon auch ein bisschen Scheibenglück,“ sagte Buchloes sportlicher Leiter Florian Warkus, der aber in erster Linie natürlich seine ersatzgeschwächte Mannschaft für ihren kämpferischen Einsatz und ihren cleveren Auftritt lobte. Die verteidigte nämlich sehr geschickt, stemmte sich mit großem Einsatz gegen die Pfaffenhofener Angriffe und erwies sich zudem als enorm effektiv. So unterliefen den in manchen Situationen  recht unkonzentriert wirkenden IceHogs immer wieder individuelle Fehler, die von den Gästen eiskalt ausgenutzt wurden. „Wir haben das Spiel nicht angenommen und waren nicht bereit,“ kritisierte Coach Chris Heid, machte aber auch deutlich, dass es sehr schwer ist, die Spannung  so lange hochzuhalten , wenn der Aufstieg schon seit drei Wochen feststeht. Im Gegensatz dazu kämpfte Buchloe noch bis zum letzten Spieltag um seine Chance und man merkte den Gästen an, dass sie ihren Rhythmus noch nicht verloren hatten. Fast immer, wenn sie gefährlich vor das Tor von Philipp Hähl kamen, lag die Scheibe auch im Netz. So führten die Gäste zur ersten Pause durch die Treffer von Thomas Spegele (4.), Marc Weigant (15.) und Alexander Krafczyk (19.) mit 3:0, obwohl die IceHogs das Gästetor zeitweise regelrecht belagerten und auch das Schussverhälnis eindeutig für die Gastgeber sprach..  Dieser frustrierende Zwischenstand zeigte nach dem Wechsel durchaus Wirkung. Der Angriffsschwung hatte nun merklich nachgelassen.  Buchloe konnte die Partie offener gestalten und  traf in der 33. Minute  durch Timo Haucks  abgefälschtem  Schuss erneut. Nur eine gute Minute später schaffte Nick Endreß den Anschluss, ein Treffer, der den Hausherren neue Motivation verschaffen sollte. Fortan spielte sich das Geschehen wieder vornehmlich im Verteidigungsdrittel der Gäste ab, die den Vorsprung aber in die zweite Pause retteten. Danach sollte es aber nur 26 Sekunden dauern, bis die IceHogs ihre Aufholjagd starteten. Auf Zuspiel von Vitali Stähle verkürzte Dillon Duprey auf 2:4 und mit zwei Mann mehr  traf Jake Fardoe zum 3:4 (43.). Längst war es nun ein Duell zwischen den IceHogs und ESV-Torhüter Arion Martinaj geworden, der mit tollen Paraden den längst in der Luft liegenden Ausgleich verhinderte, dabei aber auch von seinen aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleuten gut unterstützt wurde. Den IceHogs lief die Zeit davon und zu allem Überfluss mussten sechs Minuten vor dem Ende Thomas Bauer und Vitali Stähle auf die Strafbank. Mit zwei Mann in Unterzahl hatten  Dillon Duprey und Nick Endreß zunächst bei einem Break die Riesenchance, die aber Martinaj mit einer erneut unglaublichen Rettungstat vereitelte. Nur wenige Sekunden später nutzte Alexander Krafczyk die doppelte Überzahl zum 5:3 und damit zur Entscheidung. 
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets siegen und erzwingen Entscheidungsspiel
(RLW)  Der Wahnsinn geht weiter: Die EG Diez-Limburg gleicht nach einem hochklassigen 6:3 (1:0, 1:3, 4:0)-Heimsieg gegen die Hammer Eisbären die Halbfinalserie tatsächlich noch einmal aus. Nachdem der Vorrundenmeister bereits mit 2:0 nach Siegen geführt hatte, gelang den Rockets mit den Siegen am Freitagabend in Hamm (5:4) und dem Heimsieg am Sonntagabend der Ausgleich in der Serie. Entschieden wird  das Halbfinale jetzt am Dienstag in Hamm (20 Uhr) - der Ausgang ist nach dem starken Comeback der EGDL wieder völlig offen.
Den ersten Akzent der Partie setzte der Mann, der seit Wochen in überragender Form ist und der mit seinem Einsatz der ganzen Mannschaft als Vorbild dient: Andre Bruch. Was der Stürmer Spiel um Spiel auf dem Eis leistet, ist mitentscheidend dafür, dass dieses Team noch nicht in Badelatschen auf Malle am Pool sitzt. Bruch kämpft, ackert, stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft - und macht auch noch die ganz wichtigen Tore. So wie das 1:0 nach nicht einmal zwei gespielten Minuten.
Der Rest des ersten Drittels gehörte ebenfalls den Rockets, die jedoch nicht an das Schussglück von Freitagabend herankamen. Die EGDL setzte Akzente, hatte auch zahlreiche Chancen, verpasste es aber, das zweite oder dritte Tor nachzulegen. Und weil man Hamm nie ganz aus dem Spiel nehmen kann, hatten auch die Gäste Chancen - aber sie scheiterten immer wieder an Steve Themm, der erneut im EGDL-Kasten eine herausragende Leistung abrufen konnte.
Im zweiten Abschnitt wurde es dramatisch und kurios: Zunächst hämmerte Tobias Schwab mit unglaublicher Wucht und Präzision die Scheibe in Überzahl von der blauen Linie zum 2:0 unter die Torlatte (21.). Es folgten drei weitere Strafen gegen Hamm in diesem Drittel - und unglaubliche drei Tore der Gäste in Unterzahl: Kevin Thau (26.) und Kevin Orendorz (36., 40.) drehten in numerischer Unterlegenheit das Spiel. Nur zu gerne spricht man bei einem Tor in Unterzahl von einem ganz wichtigen Momentum, mit dem du ein Spiel drehen kannst. Gleich drei solcher Nackenschläge zu verdauen war nun die Aufgabe der Rockets im letzten Drittel.
Und wie antworteten die Gastgeber, die mal wieder mit dem Rücken zur Wand standen? Mit einem eiskalten 4:0 im letzten Drittel. Konstantin Firsanov (42., ÜZ) und Andre Bruch mit seinem zweiten und dritten Tor des Abends (43., 55.) brachten die Rockets mit 5:3 in Führung. Die Gastgeber überstanden zudem eine Unterzahlsituation nach einer Spieldauerstrafe und eine phasenweise doppelte Unterzahl unbeschadet. Als Hamm am Ende minutenlang mit seiner Paradereihe auf dem Eis stand und den Keeper für einen zusätzlichen Feldspieler gezogen hatte, schob Jamie Hill die Scheibe zum 6:3-Endstand ins leere Tor.
„Man merkt mir meinen Ärger sicherlich an“, sagte Hamms Trainer Ralf Hoja nach dem Spiel. „Wir haben schlecht begonnen, bekommen das Spiel dann in den Griff und schenken es einfach weg. Glückwunsch an Diez-Limburg, ihr habt den Sieg heute viel mehr gewollt als wir und zurecht gewonnen - ohne Wenn und Aber.“
„Die drei Gegentore in Überzahl haben natürlich an der Moral gekratzt“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Aber wir haben uns gesagt: Hey, wir haben nichts zu verlieren. In Hamm haben wir ein brutales erstes Drittel gespielt. Lasst uns jetzt ein brutales letztes Drittel spielen. Das haben die Jungs dann auch getan. Wir haben eiskalt zugeschlagen und freuen uns jetzt auf Dienstag.“ 
  
    
Herforder EV
Ice Dragons vergeben zweiten Matchpuck – finaler Showdown am Dienstag!
(RLW)  Auch den zweiten Matchpuck konnte das Team von Coach Jeff Job nicht nutzen. Am Sonntagabend unterlag seine Mannschaft mit 6:4 in Neuwied und muss sich nun im alles entscheidenden 5. Spiel am Dienstagabend in Herford erneut den Bären stellen!
Wie alle bisherigen Partien war auch die vierte Halbfinal-Partie zwischen den Ice Dragons und den Bären eng, umkämpft und spannend! Das frühe 1:0 der Gastgeber durch Martin Brabec, der Kieren Vogel nach nur 76 Sekunden kalt erwischte, beantworteten die Ice Dragons umgehend und mit Nachdruck: Philipp Brinkmann glich in der 3. Minute per Schlagschuss aus, Gleb Berezovskij brachte die Ice Dragons nur eine weitere Minute später mit 1:2 in Führung, als er einen gemeinsamen Unterzahlkonter mit Killian Hutt sicher abschloss. Das die Bären jedoch eigentlich über ein sehr gut funktionierendes Powerplay verfügen, zeigten sie dann in der 10. Minute, als sie eine numerische Überlegenheit zum 2:2 Ausgleich durch Michael Jamieson nutzten.
Auch im zweiten Drittel war es das Powerplay der Gastgeber, dass die Ice Dragons vor Probleme stellte. Dennis Appelhans brachte die Hausherren in der 21. Minute mit 3:2 in Führung, während die Ice Dragons einen Mann weniger auf dem Eis hatten, Daniel Pering erhöhte in der 27. Minute auf 4:2, dieses Mal war es eine doppelte Überzahl der Bären. Doch wenn diese Playoffs etwas gezeigt haben, dann das die Ice Dragons zwei Tore Rückstand aufholen können! Und so war es auch dieses Mal: Killian Hutt stibitzte einem Neuwieder Verteidiger in deren Drittel die Scheibe, stand plötzlich alleine vor Jendrik Allendorf im Neuwieder Tor und vollendet gekonnt zum 4:3 Anschluss, Ben Skinner sorgte in der 39. Minute in Überzahl für den Ausgleich, pünktlich zum letzten Drittel begann die Partie wieder bei 0.
Auch im letzten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start, es lief die 45. Minute, als Stephan Fröhlich seine Farben mit 5:4 in Führung brachte. Die Entscheidung? Nicht nach dem Willen der Ice Dragons! Die hatten direkt im Anschluss eine doppelte Überzahl, scheiterten aber immer wieder am nun immer stärker werdenden Jendrik Allendorf und seinen aufopferungsvoll verteidigenden Vorderleuten. Kurz darauf waren dann die Ice Dragons in Unterzahl, nun drückten die Gastgeber auf die endgültige Entscheidung, Kieren Vogel und seine Vorderleute agierten dabei jedoch auch ohne Fehl und Tadel. Die Uhr tickte nun erbarmungslos gegen die Ice Dragons runter, die noch einmal alles nach vorne warfen, in der letzten Minute den Torwart zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen und dafür bestraft wurden, als Kevin Wilson die Scheibe zum 6:4 ins leere Tor Schoss.
Jetzt heißt es am Dienstagabend: Siegen oder Sommerpause! Um 19:30 empfangen die Ice Dragons die Neuwieder Bären zum entscheidenden 5. Spiel der Serie!
  
    
EC Lauterbach
Viertes 6-Punkte Wochenende für die Luchse
(RLW)  Mit dem achten Sieg in Folge haben sich die Luchse auch frühzeitig den ersten Platz in der Aufstiegsrunde gesichert. Nach dem 4:3 Derbysieg am Freitag bei den Frankfurter Löwen gab es am Sonntag einen 7:3 Erfolg gegen die Dortmunder Eisadler.
Es dauert am Sonntag vor 133 Zuschauern ein bisschen, bis die Luchse richtig ins Spiel gefunden haben. Zwar hatten die Luchse von Anfang an mehr Spielanteile, aber gute Torchancen waren Mangelware. Trotzdem ging man mit einer 2:0 Führung in die erste Pause. Nachdem Morgan Reiner gegen Mitte des 1. Drittels die Luchse in Führung brachte (10.) erhöhte Knut Apel zwei Minuten vor der Pause auf 2:0 (18.)   
Nachdem Schnieder (27.) im zweiten Drittel für die Eisadler auf 2:1 verkürzen konnte, stellte Nikolai Varianov in Überzahl gut 40 Sekunden später den alten Vorsprung wieder her. Dortmund gab sich damit nicht zufrieden, arbeitete sich durch ein Tor von Nils Hoffmann wieder auf 3:2 ran. Grund für Luchse-Trainer Andrej Jaufmann eine Auszeit zu nehmen und die zeigte auch Wirkung. Noch vor der Pause erhöhten Jakub Zdenek (35.) und Michal Zizka (37.) auf 5:2
Nachdem Jakub Zdenek Anfang des dritten Drittels auf 6:2 erhöhte (44.) schwächten sich die Gäste mit einem Foul und einer Bankstrafe, die doppelte Überzahl nahm Nikolai Varianov (46.) dankend an. Den Schlusspunkt dieses über weite Strecken fahrigen Spiels setzte Nils Hoffmann (50.) mit dem 7:3 für die Eisadler.  
  
    
EHC Neuwied Bären
Serienausgleich: Glaube versetzt Berge
(RLW)  Wer hat dieses Comeback des EHC „Die Bären“ 2016 in der Halbfinalserie gegen den Herforder EV für möglich gehalten? „Wir“, antwortet Teammanager Carsten Billigmann ohne Luft zu holen und strahlt voller Stolz. „Unsere Mannschaft hat immer daran geglaubt, nach den ersten beiden Niederlagen noch einmal zurückkommen zu können und am Freitag sowie am Sonntag gezeigt, dass das keine Schönrederei war.“ Mit 6:4 setzten sich die Neuwieder Eishockeyspieler vor 921 hellauf begeisterten Zuschauern gegen den Vorjahresmeister durch, sodass es am Dienstagabend ab 19.30 Uhr in Herford zum fünften und entscheidenden Halbfinale kommt. Zur Erinnerung: Schon im Viertelfinale ging der EHC gegen die Dinslakener Kobras über die volle Distanz und behielt die Oberhand. Ein gutes Omen? „Das Momentum befindet sich vielleicht auf unserer Seite, aber Herford hat den Heimvorteil, und der spielt dort immer eine Rolle“, stellt Billigmann die möglichen Asse, die beide Teams im Ärmel haben, gegenüber. „Wir wollen natürlich ins Finale, aber schon jetzt haben wir Großes erreicht. Man muss sich nur einmal alles durch den Kopf gehen lassen, was in den vergangenen fünf, sechs Wochen alles passiert ist. Der Charakter unserer Mannschaft ist wahnsinnig. Nur so haben wir uns Spiel fünf erarbeitet.“
Gegen Herford hatte Neuwied in den zurückliegenden Jahren nur selten Land gesehen, aber das spielte an diesem Wochenende keine Rolle. „Wir spielen aus einer stabileren Abwehr heraus und versuchen jede Scheibe aufs gegnerische Tor zu bringen“, beschreibt der Bären-Manager zwei Punkte, die zum Ausgleich in der Serie verhalfen. Der erste Schuss auf Kieren Vogel im HEV-Tor saß direkt. Martin Brabec erzielte in der zweiten Minute das 1:0 und eröffnete eine spektakuläre Anfangsphase, in der die Ice Dragons durch Philipp Brinkmanns Schlagschuss (3.) und Gleb Berezovskijs Unterzahltor (4.) im Handumdrehen das Ergebnis wendeten. Die Bären hatten optische Vorteile, kamen aber zunächst aber nur zu wenigen klaren Gelegenheiten. Ein eher unerwarteter Schuss von Michael Jamieson – auf ähnliche Art und Weise hatte er bereits am Freitag getroffen – führte den verdienten Gleichstand nach sich (10.). Man hatte sich eben vorgenommen, den Puck so häufig wie möglich in Richtung Tor zu bringen.
Blitzstart Nummer zwei war das Werk von Dennis Appelhans. In Überzahl erhöhten die Deichstädter den Druck, Herford konnte sich nicht befreien, und der in dieser Saison zwischen Abwehr und Angriff pendelte Bär mit der Nummer 19 auf dem Trikot ließ Kieren Vogel keine Chance (21.). Das Powerplay fluppt beim EHC in dieser Serie. Überzahltor Nummer drei des Abends bekam Daniel Pering von einem Gegenspieler mustergültig serviert. Ein Herforder „Rückpass“ ermöglichte Perings Alleingang und das 4:2 (27.). Eine Zwei-Tore-Führung hatten die Drachen schon in Spiel drei aufgeholt, und auch diesmal kämpften sich die Rot-Weißen zurück. Killian Hutt (30.) und Benjamin Skinner (39.) stellten auf 4:4.
Auch im vierten Vergleich stand die Partie Spitz‘ auf Knopf, mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber. Der Schuss von Kapitän Stephan Fröhlich in die aus Schützensicht rechte, obere Torecke war zu schnell für Vogels Fanghand und löste einen Jubelorkan auf den Rängen aus. Eine Viertelstunde vor dem Ende lag Neuwied wieder vorne, musste aber in der Endphase einige brenzlige Situationen überstehen, weil Martin Brabec zwei Minuten wegen Spielverzögerung und Dennis Appelhans fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines vermeintlichen „Checks gegen Kopf und Nacken“ erhielt. Für das gleiche Vergehen mussten mit Skinner und Berezovskij zwei Drittel der Herforder Paradereihe für zwei plus zehn Minuten auf die Strafbank. Das dramatische Spiel erhielt durch das überflüssige Strafenwirrwarr Schönheitsfehler, blieb aber fast bis zur letzten Sekunde spannend. Neuwied verteidigte auch in doppelter Unterzahl aufopferungsvoll und zog durch Kevin Wilsons Schuss ins leere Netz (60.) in Spiel Nummer fünf ein. Dennis Appelhans wird am Dienstag gesperrt zuschauen müssen, der EHC-Kader um eine weitere Position kleiner. „Ich will es eigentlich schon gar nicht mehr sagen, aber auch heute wieder: Was in dieser Liga gepfiffen wird, ist wirklich sehr fragwürdig. Auf der einen Seite gibt es für einen Check gegen den Kopf einen Zehner, auf der anderen eine Spieldauer“, runzelte Carsten Billigmann die Stirn. In allen anderen Hinsichten regierte in Neuwied am Sonntag das stolze Strahlen.
  
    
ESV Chemnitz
Crashers siegen gegen HSV
(RLO)  Die Crashers haben ihr letztes Heimspiel der Saison 18/19 mit 7:4 (0:1,4:1,3:2) gegen den Hamburger Sportverein gewonnen.
Vor 498 Zuschauern war es vor allem die neuformierte Sturmreihe „Charousek, Haid und Haaser“ die herausstechen konnte. Alle drei Stürmer trugen sich jeweils doppelt in die Torschützenliste ein.
Das erste Drittel begannen beide Mannschaften verhalten, nahezu mit angezogener Handbremse. Beide Teams warteten auf Fehler der Gegner. Einen blitzschnellen Konter, während die Crashers gerade wechselten, nutzte der HSV zum überraschenden 0:1. Trotz einiger gut herausgespielte Chancen wollte der Knoten bei den Chemnitzern im ersten Spielabschnitt nicht platzen.
Gleich der erste Angriff mit Beginn des Mitteldrittels brachte die Wende. Nach dem Ausgleich von Charousek legten Stiegler, Haid und Haaser zum 4:1 nach. Eine Auszeit des HSVs, um vorübergehend das Tempo aus dem Spiel der Crashers zu nehmen, brachte den HSV zurück ins Spiel und die Norddeutschen konnten auf 4:2 verkürzen.
Im letzten Spielabschnitt kamen die Jungs vom Trainergespann Rentzsch/Hofmann/Stiegler perfekt eingetaktet aus der Kabine. Charousek erhöhte auf 5:2! Dass ein Drei-Tore-Vorsprung im letzten Drittel nicht die sichere Miete ist, wussten die Crashers noch aus dem Spiel der Vorwoche in Hamburg. Diesmal blieben die Sachsen aber cool. Beide Teams trafen noch jeweils zweimal zum Endstand von 7:4.
Mit den drei Punkten haben die Crashers sogar noch die Chance, den zweiten Platz in der Verzahnungsrunde zu erobern; vorausgesetzt, Hamburg gewinnt gegen Salzgitter.
Nach dem Spiel bedankte sich das Team bei seinen Fans für die tolle Unterstützung während der gesamten Saison. Im Schnitt kamen 583 Zuschauer pro Spiel.
Zudem wurden fleißig Autogramme auf dem Eis geschrieben, Fotos gemacht und viele herzliche Worte zwischen Fans und Spielern gewechselt. 
Tobias Rentzsch: "Sich mit einem Heimsieg aus der Saison zu verabschieden, bedeutet für uns sehr viel. Wir haben aber noch ein Auswärtsspiel vor uns. Wir müssen uns auf das Spiel in Salzgitter konzentrieren, um dort die maximale Punktausbeute zu holen. Platz zwei ist für uns noch in Reichweite, auch wenn wir dazu Unterstützung von Hamburg brauchen."
  
    
Landesliga Berlin
Blues gewinnen beim OSC und halten Anschluss
(LLB)  Einfach war es nicht, der OSC Berlin bereitete der 1b der Berlin Blues einige Probleme. Am Ende unterlag der OSC aber mit 4:8 (1:3/2:5/1:0.
Für die Blues war ein Sieg in diesem Spiel Pflicht, sonst würde es eng werden im Kampf um den 4. Platz.  Der OSC war Außenseiter und hatte nichts zu verlieren. So begannen die Hirsche schwungvoll und konnten nach 97 Sekunden in Führung gehen. Sebastian Schramm überwand Blues-Torhüter Patrick Haucke zum 1:0. Zwar versuchten die Blues schnell zu antworten, sie scheiterten aber immer wieder an Lilly-Ann Riesner im Tor des OSC. Ihre Vorderleute versuchten nicht nur erfolgreich Angriffe der Blues zu stoppen, sie griffen auch immer wieder gefährlich an. Nach 12 Minuten gelang den Blues dann aber doch der Ausgleich, Steven Haucke erlöste die Blues. Nun lief es etwas besser für den Favoriten und bis zur Pause sorgten erneut Steven Haucke (16.) und Andre Petters(17.) zum 1:3-Pausenstand.
Das 2. Drittel lief bei den Gästen besser.  Sebastian Grundmann (22.) und Andre Petters (23.) konnten das Ergebnis klarer gestalten. Es hätte sogar noch ein Treffer mehr sein können, aber Felix Mattschull scheiterte nach 24 Minuten  mit einem Penalty. Der OSC gab aber nicht auf und konnte durch Carlo Scheitering verkürzen (27.). Eine Minute später stand es aber 2:6, Sebastian Grundmann erzielte seinen dritten Treffer in diesem Spiel. Kevin Haucke erhöhte eine weitere Minute später auf 2:7 und nach 31 Minuten hatte auch Steven Haucke seinen dritten Treffer auf dem Konto. Nach 32 Minuten fiel der letzte Treffer des Drittels, Bo Xaver Schauer traf für den OSC.
Auch im letzten Drittel bekamen die Goalies viel Gelegenheit sich auszuzeichnen. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder. Der einzige Treffer des Drittels gelang dem OSC, Bo Xaver  Schauer trag nach 50 Minuten.
Es hätte für beide Teams mehr Tore geben können, weniger Strafzeiten hätten dem Spiel allerdings auch gut getan. Die Blues bleiben durch den Sieg ganz dick im Rennen um den 4. Platz, der OSC bleibt auf dem 7. Platz.
(Norbert Stramm)
  

     
 www.icehockeypage.de  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Montag 11.März 2019
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!