Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EJ Kassel
(HL)  Die Kassel 89ers sind nicht mehr vom ersten Tabellenplatz der Hessenliga zu verdrängen und haben dadurch vorzeitig die Meisterschaft gewonnen
  
Heilbronner Falken
(DEL2)  Mit dem deutsch-kanadischen Verteidiger Brock Machmeyer hat ein weiterer wichtiger Leistungsträger nach Derek Damon und Greg Gibson seinen Vertrag bei den Falken für die nächste Saison verlängert

EC Kassel Huskies
(DEL2)  Kurz nach dem Ausscheiden aus den DEL2-Play-Offs steht bei den Nordhessen auch schon die erste Personalie fest. Der deutsch-kanadische Stürmer Jens Meilleiur hat seinen Abschied verkündet und wird in seine Heimat zurückkehren und die Schlittschuhe mit nur 26 Jahrenn an den Nagel hängen um im elterlichen Betrieb zu arbeiten
  
ESC Hügelsheim
(RLSW)  Nach Trainer Richard Drewniak hat nun mit Torhüter Max Häberle ein weiterer wichtiger Baustein für die neue Spielzeit seine Zusage bei den Baden Rhinos gegeben
  
ECC Preussen Berlin
(OLN)  Die Preussen treiben ihre personellen Planungen weiter voran und haben trotz der sportlich nicht erfolgreichen Spielzeit den Vertrag mit Trainer Uli Egen, der das volle Vertrauen der Verantwortlichen geniesst, um ein weiteres Jahr verlängert
 
Schwenninger Wild Wings
(DEL)  Torhüter Ilya Sharipov, der aktuell noch bei den Bietigheim Steelers in der DEL2 im Tor steht, gilt als zweiter fixer Neuzugang bei den Wild Wings nach Stürmer Alexander Weiß aus Wolfsburg, ausserdem ist auch Christopher Fischer von den Iserlohn Roosters im Gespräch
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 13.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West.



    
Düsseldorfer EG
Strafzeitenfestival – DEG geht in Augsburg unter
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat im ersten Playoff-Spiel nach drei Jahren eine derbe Niederlage kassiert. Bei den Augsburger Panthern hagelte es für beide Seite Strafzeiten en Masse – insgesamt 152. Am Ende unterlag die DEG mit 1:7 (0:1, 0:2, 1:4).
  
    
Bayreuth Tigers
TEAMCHECK – STÜRMER
(DEL2)  Deggendorf: Insgesamt 16 Stürmer, von denen derzeit noch 13 aktiv dabei sind, konnten in dieser Saison für den DSC aufs Eis gehen. Kyle Just kam während der Saison und wurde nach vier Spielen wieder abgegeben, Vladislav Filin, der ehemals für einige Partien in Bayreuth aufgelaufen ist und per Förderlizenz aus Straubing nach Deggendorf gesendet wurde, hat einerseits nicht die geforderte Anzahl von Spielen in Deggendorf gemacht, um in den Playoffs/Playdowns eingesetzt werden zu dürfen, und ist zudem nach einer kürzlich erlittenen Verletzung in dieser Saison nicht mehr spielfähig. Justin Kelly konnte nur 12 Partien in dieser Saison absolvieren und wird nach einer erneuten Gehirnerschütterung seine Karriere beenden.
Insgesamt fällt auf, dass die vier besten Scorer im Team bereits in der Oberliga-Aufstiegssaison in Deggendorf aktiv waren und erst an Position fünf und sechs Spieler wie Chr. Gawlik und Josh Brittain stehen, die nach dem Aufstieg in die DEL2 verpflichtet wurden. Die Top-Reihe um Gibbons, Leinweber und den mit fast 800 DEL-Einsätzen erfahrensten Akteur, Rene Röthke, trägt bei den Niederbayern die Hauptlast. 56 Treffer steuerten sie im Saisonverlauf bei. Auffällig ist die Strafzeitenflut in dieser Reihe, die mit 144 Minuten bei diesem Trio enorm hoch ausfällt. Chr. Gawlik führt die zweite Reihe an, in der er zuletzt von Schembri und Litesov Unterstützung erhielt. Die im Durchschnitt mit 33 Jahren älteste Formation der beiden Teams – fällt - gerade was die Plus/Minus-Statistik und die Punktausbeute angeht - massiv ab zu den vorgenannten Jungs. Die dritte Formation setzte sich in den letzten Wochen zumeist aus Brittain, Kiefersauer und Bindels, der während der Saison aus Frankfurt gekommen ist, zusammen. Mit Deuschl, Janzen, Seidel und Brunner stehen weitere vier Stürmer im Line-Up, die während der laufenden Hauptrunde allerdings zusammen nur 6 Tore und 14 Beihilfen zu weiteren Treffern generieren konnten.
Bayreuth: Insgesamt lizensierte man 14 Stürmer in dieser Saison am Roten Main. Anfang Februar rückte Johan Lorrain für den nach Hannover abgewanderten Bosas in den Kader, sodass weiterhin - wenn alle Mann an Bord sind - 13 Angreifer zur Verfügung stehen.
Die Reihe um die Routiniers Bartosch und Kolozvary wurde während der Saison mit dem erst 20-jährigen Kevin Kunz ergänzt und zeichnet zusammen für 101 Punkte die Verantwortung. Im zweiten Block liefen in großen Teilen der Saison die beiden finnischen Angreifer Järveläinen und Rajala mit Heatley zusammen auf. Das Scoring-Potential ist hier mit 122 erzielten Punkten noch höher als in der Top-Reihe. Zuletzt ergänzte Lorraine die Reihe in der Zeit als Heatley verletzungsbedingt passen musste. Eine dritte Reihe, die sich allerdings immer wieder veränderte und in der zumeist Sebastian Busch mit Tim Richter aufläuft, hatte des Öfteren Timo Gams auf dem Flügel dabei. Mit 32 Toren und 48 Beihilfen zu Toren ist dieses Trio um einiges aktiver als das des Gegners aus Niederbayern. Gläser, Kronawitter und Kirchhofer haben zudem alle ihre Einträge auf dem persönlichen Scoreboard und steuerten zusammen 27 Punkte bei.
Erfahrung: Mit 28,4 Jahren sind die Stürmer aus Deggendorf nur unwesentlich älter im Durchschnitt als ihre Gegner, die bei 27,3 Jahren im Schnitt landen.
Zum „vierten Block“ wurden alle noch verbleibendenden und zur Verfügung stehenden Stürmer der beiden Teams gerechnet – auch wenn diese von uns hier aufgezählten Formationen ständigen Wechseln unterliegen.
Vorteile: Deggendorf ist stark von der ersten Sturmformation abhängig, welche die Hauptlast des Scorings trägt. „Funktioniert“ diese einmal nicht, wird es schwieriger das Spiel an sich zu reißen. Hingegen verteilen sich Tore und Vorlagen bei den Tigers auf mehrere Spieler. Neun Akteure im Kader der Oberfranken haben währender Hauptrunde mehr als 25 Punkte gesammelt. Bei Deggendorf sind es deren sechs. Ebenfalls etwas breiter und effektiver ist man bei den Gelb-Schwarzen bei den Jungs in den „hinteren Regionen“ aufgestellt, die öfter scoren als die des Playdown-Gegners und die man jederzeit durch die Reihen wechseln kann, sollte dies nötig werden. Beide Teams sollten, auch wenn es zuletzt noch angeschlagene Akteure gab, nach der Pause, erholt und mit voller Kaderstärke antreten können.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:1! Eispiraten stehen im Playoff-Viertelfinale - Julian Talbot entscheidet Krimi 22 Sekunden vor dem Ende
(DEL2)  Was für ein Spiel! Was für ein Krimi! Die Eispiraten haben sich im dritten und entscheidenden Pre-Playoff-Spiel gegen die Kassel Huskies und deren bärenstarken Goalie Jerry Kuhn durchgesetzt. Das Team von Cheftrainer Danny Naud gewann in einer spannenden Partie letztlich hochverdient mit 2:1. Nachdem Vincent Schlenker den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnte, war es Julian Talbot, der 22 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 2:1 besorgte. Die Eispiraten starten nun am Freitagabend gegen die Löwen Frankfurt im Playoff-Viertelfinale.
Personal: Für das entscheidende Spiel des Playoff-Achtelfinals mussten Danny Naud und Boris Rousson weiterhin auf Patrick Klöpper (Kieferbruch), Philipp Halbnauer und Tobias Kircher (krank) verzichten. Mit von der Partie war dafür wieder Assistenzkapitän Carl Hudson, der nach wochenlanger Verletzungspause sein Comeback gab. Für ihn musste Ville Saukko passen, der das Team dennoch zum Auswärtsspiel begleitete und vor Ort unterstützte.
Die Eispiraten machten in der Eissporthalle Kassel von Beginn an klar, dass sie in die nächste Runde einziehen wollen. Sofort übernahmen die Crimmitschauer die Kontrolle über das Spiel und erarbeiteten sich schnell Einschussmöglichkeiten. Wie schon am Sonntag war es aber Jerry Kuhn, der erneut einen Sahnetag erwischte und gegen Olleff, Pohl und Hilbrich stark parierte. Das erste Tor fiel dann aber auf der Gegenseite. Jace Henning ließ sich den Breakaway nicht nehmen und überlistete Kilar mit dem ersten Torschuss der Hausherren – 0:1 (8.). Die Eispiraten ließen sich davon aber nicht unterkriegen. Immer wieder schossen die Westsachsen aus allen Lagen, doch Jerry Kuhn blieb im ersten Drittel ohne Gegentreffer. Zudem traf Christian Hilbrich nur den Außenpfosten.
Ähnliches Bild im zweiten Drittel. Nur selten kamen die Huskies vor das Gehäuse von Brett Kilar. Falls doch, entschärfte der Deutsch-Kanadier stark. Die Eispiraten waren dagegen immer wieder im Vorwärtsgang und drängten auf den Ausgleich. Dieser fiel allerdings erst in der 36. Minute: Pohl spielte auf Hilbrich, der umkurvte das Tor und legte mustergültig für Schlenker ab. Der Angreifer, welcher erst heute, ebenso wie Patrick Pohl, seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängerte, blieb eiskalt und traf zum 1:1 – Jerry Kuhn war endlich bezwungen.
Die Eispiraten wussten worum es geht. Denn auch im letzten Durchgang legten die Pleißestädter los wie die Feuerwehr und drängten die Huskies immer wieder tief ins eigene Drittel. Immer wieder scheiterten die Crimmitschauer aber an Kuhn. Ob Hudson, Flick, Schlenker oder Hilbrich – Der Deutsch-Amerikaner parierte einfach alles. Bis kurz vor dem Ende. Es waren nur noch 22 Sekunden auf der Uhr, als Julian Talbot zum Schuss ausholte und den Puck in die Maschen drosch! (60.). Sowohl auf der Spielerbank als auch im Gästeblock gab es kein Halten mehr. Die Crimmitschauer spielten die Führung konzentriert runter und schafften, nach einem harten Stück Arbeit, den Einzug in das Playoff-Viertelfinale!
  
Ausblick zum Playoff-Duell mit Frankfurt - Der Kampf um die DEL2-Meisterschaft beginnt
Die Eispiraten haben sich mit ihrem 2:1-Sieg gegen die Kassel Huskies erneut für die Playoffs qualifiziert! Gegen die Hessen setzte man sich in der Pre-Playoff-Serie letztlich mit 2:1 durch. Nun wartet der Hauptrundenmeister Löwen Frankfurt. Am Freitagabend startet die erste Runde und für die Mannschaft von Trainer Danny Naud steht somit das erste Auswärtsspiel in der Mainmetropole an. In unserem Ausblick und dem dazugehörigen Faktencheck erfahrt ihr alles zur zweitbesten Defensive der DEL2, die Gesichter des Frankfurter Erfolges sowie die Statistiken der letzten Jahre.
Die Eispiraten haben es gepackt! Die erste Playoff-Runde konnten die Westsachsen mit 2:1 gegen die Kassel Huskies für sich entscheiden. Playoffs, Baby! Und das zum zweiten Mal in Folge! Nun wartet mit den Löwen Frankfurt ein hochkarätiger Gegner. Die Hessen konnten sich in einer packenden Endphase der DEL2-Hauptrunde den begehrten ersten Platz sichern und dürften deshalb mit einem riesigen Selbstvertrauen in die Viertelfinal-Serie gegen die Crimmitschauer gehen.
Nach dem Aufstieg in die zweite Liga zur Saison 2014/15 konnten sich die traditionsreichen Löwen Frankfurt in dieser erstmals den Gewinn der Hauptrunde sichern. Dabei machten die Hessen den Deckel erst am letzten Spieltag drauf – beim 5:4-Sieg nach Penaltyschießen in Crimmitschau. Die Löwen spielen jedoch schon seit Jahren oben mit und krönten sich bereits 2017 mit dem Gewinn der DEL2-Playoffs. Das will das Team von Matti Tilikainen auch in dieser Saison schaffen. Die Topscorer der Mainstädter sind dabei die langjährigen DEL-Akteure Adam Mitchell (23 Tore, 47 Vorlagen), Eduard Lewandowski (16 Tore, 40 Vorlagen) und Verteidiger Maximilian Faber (20 Tore, 32 Vorlagen). Letzterer spielte bereits von 2013 bis 2014 in Crimmitschau und wurde erst am Samstag als Verteidiger des Jahres in der DEL2 ausgezeichnet. Zu der intakten Frankfurter Mannschaft gehört aber auch die zweitbeste Defensive der Saison (nur 153 Gegentore). Neben Daniel Spang, der die Defensive der Löwen zusammenhält, liegt das unter anderem auch an den Goalies. Bastian Kucis (23 Spiele, 14 Siege) und Ilya Andryukhov (21 Spiele, 12 Siege) sind wichtige Indikatoren für den Erfolg der Hessen.
Die Frankfurter dürften mit einer breiten Brust in die kommende Serie gehen. So konnten die Hessen ihre letzten drei Spiele allesamt für sich entscheiden. Die Eispiraten konnten unterdessen in dieser Saison noch keinen Sieg gegen die Löwen feiern. Drei Spiele endeten dabei mit nur einem Tor Unterschied. Am 27. Januar, dem letzten Spiel des damaligen Cheftrainers Kim Collins, gingen die Westsachsen sogar mit 1:9 in Frankfurt baden.
Ebenso wie im Vorjahr erheben die Eispiraten Crimmitschau einen Zuschlag von 2,00 € auf die Playoff- Tickets. Karten für die beiden Heimspiele am 17. und 24. März gibt es ab sofort online unter www.etix.com, in der Eispiraten-Geschäftsstelle sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen (Übersicht auf Homepage).
Der #Faktencheck
#1 Kein Lieblingsgegner…
Vier Spiele, kein Eispiraten Sieg – So lautet die Statistik dieser Saison. Beide Spiele im Sahnpark konnten die Frankfurter allerdings erst nach dem Penaltyschießen für sich entscheiden.
#2 … besonders auswärts!
Beim ersten Duell in Frankfurt sah es außerdem lange nach einem Punktgewinn der Eispiraten aus. Bereits mit 3:0 führten die Pleißestädter, verloren am Ende aber mit 3:4. Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Westsachsen am 27.01.2019. Nach einer herben 9:1-Klatsche musste Kim Collins seinen Posten als Cheftrainer räumen.
#3 Frankfurter Titelträume
Die Löwen Frankfurt träumen vom zweiten Gewinn der DEL2-Meisterschaft. Bereits in der Saison 2016/17 konnten die Hessen den Titel holen. Bemerkenswert dabei: Sowohl gegen Freiburg im Viertelfinale als auch gegen Kassel im Halbfinale gingen die Frankfurter jeweils mit einem 4:0 aus der Best-of-Seven-Serie heraus. Mit 4:2 setzten sich die Löwen dann im Finale gegen die Bietigheim Steelers durch.
#4 Wie weit geht die Reise?
Wie weit kommen die Eispiraten in diesem Jahr? In ihrer 11-jährigen Clubgeschichte konnten die Westsachsen bislang überhaupt nur zwei Mal Playoffs spielen. 2007/08 war im Viertelfinale gegen die Kassel Huskies nach dem sechsten Spiel Schluss. Im vergangenen Jahr ärgerten die Eispiraten den SC Riessersee sogar bis ins siebte Spiel des Viertelfinales. Die Sachsen haben in dieser Saison also erstmals die Möglichkeit, das Halbfinale zu erreichen.
#5 Erstmals alle drei Sachsen in den Playoffs
Erstmals, seit den Aufzeichnungen der Zweitligastatistiken (2007/08), spielen drei sächsische Teams in den Playoffs. Ebenso wie die Eispiraten, konnten sich die Dresdner Eislöwen im entscheidenden dritten Spiel durchsetzten. Sie schlugen die Heilbronner Falken gestern mit 7:4. Die Lausitzer Füchse schafften dagegen den direkten Einzug in die Playoffs. Sie erzielten nach 52 Hauptrundenspieltagen den fünften Platz.
  
    
Deggendorfer SC
Jetzt geht es um alles: DSC startet in die Play-Downs gegen Bayreuth
(DEL2)  In der ersten und hoffentlich einzigen Runde der Play-Downs geht es ab kommenden Freitag für den Deggendorfer SC gegen die Bayreuth Tigers. Spiel 1 findet am Freitag bei den Franken statt. Am Sonntag empfängt der DSC die Tiger zum zweiten Spiel in der Best-of-Seven-Serie.
Während der regulären Saison konnte der Deggendorfer SC alle 4 Spiele gegen den Gegner im Kampf um den Klassenerhalt siegreich gestalten. Mit 7:5, 7:0, 2:0 und 7:6 gewann der DSC die Begegnungen teilweise souverän. Davon darf man sich aber nicht täuschen lassen, denn die Bayreuther haben während der Saison eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt und Trainer Petri Kujala führte seine Mannschaft nach einem schwachen Start noch beinahe in die Pre-Play-Offs, die den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet hätten. Erst mit dem allerletzten Spieltag standen die Bayreuther als Teilnehmer der Play-Downs und als Gegner der Niederbayern endgültig fest.
Bei den Franken stechen vor allem die nordeuropäischen Trümpfe. Topscorer Ville Järveläinen wirbelt zusammen mit seinem finnischen Landsmann Juuso Rajala. Nachdem der langjährige Spielmacher Ivan Kolozvary einen deutschen Pass erhalten hat, reagierten die Tiger mit der Verpflichtung des schwedischen Angreifers Johan Lorraine, der in 6 Spielen für seinen neuen Club 2 Tore und 3 Vorlagen erzielen konnte. Die vierte Importstelle besetzt der schwedische Verteidiger Simon Karlsson, der die Verantwortlichen in Bayreuth schon nach kurzer Zeit so überzeugt hatte, dass sie seinen Vertrag sofort für die nächste Saison verlängerten.
Der Deggendorfer SC hat die Pause seit dem Ende der Hauptrunde dazu genutzt, die Mannschaft auf die anstehenden Aufgaben einzustellen. Erfreulicher Weise haben sich auch die zuletzt verletzten Spieler mit Ausnahme von Sergej Janzen zurückgemeldet, so dass Trainer Kim Collins was den Kader angeht, aus dem Vollen schöpfen kann. Auch für den sportlichen Leiter Neville Rautert ist das ein Vorteil: „Wir gehen mit dem guten Gefühl in die Play-Downs, dass wir zum ersten Mal seit dem Saisonstart mit einem so gut gefüllten Kader spielen können. Das gibt uns auch taktisch mehr Variationsmöglichkeiten.“
Das Auswärtsspiel in Bayreuth wird am Freitag um 20:00 Uhr angepfiffen. Das Heimspiel am Sonntag, 17. März 2019 startet wie gewohnt um 18:30 Uhr. Da mit einem erhöhten Zuschauerzuspruch zu rechnen ist, sollten die Fans vom Vorverkauf in den lokalen Vorverkaufsstellen oder im Online-Ticketsystem des DSC gebrauch machen. Alle Fans, die die Spiele nicht live besuchen können, um ihre Mannschaft beim Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 zu unterstützen, haben die Möglichkeit, alle Spiele der Play-Downs auf Sprade-TV zu verfolgen.
  
    
Dresdner Eislöwen
7:4-Sieg in Heilbronn / Eislöwen stehen im Playoff-Viertelfinale
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das dritte und entscheidende Pre-Playoffspiel bei den Heilbronner Falken mit 7:4 (3:1, 1:2; 3:1) für sich entschieden und stehen somit im Playoff-Viertelfinale. In der nächsten Runde treffen die Blau-Weißen in einer Best-of-Seven-Serie auf die Bietigheim Steelers. Die Serie beginnt für Dresden mit einem Auswärtsspiel am Freitag, 15. März. Dieses wird erneut in der Freiberger Auszeit via SpradeTV übertragen. Das erste Heimspiel bestreitet das Team von Cheftrainer Bradley Gratton am Sonntag, 17. März. Der Online-Vorverkauf für die Partien ist bereits gestartet.
Kevin Lavallée hatte Heilbronn am Dienstagabend in Führung gebracht (3.). Doch Tom Knobloch (9.), Thomas Pielmeier in Überzahl (11.) und Steve Hanusch (16.) waren für Dresden erfolgreich. Im zweiten Drittel legten zunächst die Falken durch Lavallée (33.) und Kyle Helms in doppelter Überzahl (31.) nach. Aber Aleksejs Sirokovs ließ Dresden ebenfalls im Powerplay jubeln (35.). Im Schlussdrittel wurde es nach dem erneuten Ausgleich durch Justin Kirsch in Überzahl (45.) noch einmal spannend. Sirkovs (57./PP), Timo Walther (58.) und Stefan Della Rovere (59./EN) entschieden die Partie zugunsten der Eislöwen.  
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Zunächst gilt Heilbronn mein Respekt. Die Mannschaft ist mit viel Energie angetreten, hat sich auch im heutigen Spiel ersatzgeschwächt gute Chancen erarbeitet. Zentimeter entscheiden in einer solchen Serie mit drei Spielen. Ich bin stolz auf unsere Jungs. Sie haben hart gearbeitet, alles gegeben. Jetzt richten wir den Blick nach vorn und auf unseren nächsten Gegner Bietigheim." 
  
    
VER Selb
Zehn auf einem Streich und in einem Team - Stolze 10 Selber Jungs gehören dem aktuellen Oberligakader an
(OLS)  #gutesmachenwirselber - mit diesem Slogan startete die Porzellanstadt Selb ins Jahr 2019 „Gutes machen wir Selber“ – beginnend vom bürgerschaftlichen Engagement eines jeden Einzelnen bis hin zur heimischen Wirtschaft – Selb auf Erfolgskurs wie schon lange nicht mehr.
„Gutes machen wir Selber“ – der VER Selb e.V. arbeitet schon seit vielen Jahren nach diesem Motto. Dem eigenen Nachwuchs (s)eine Chance geben – dies ist beim VER Selb e.V. schon lange nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern wird aktiv gelebt. Talentierte und hoffnungsvolle Nachwuchscracks schielen nach oben, schauen auf zu ihren Vorbildern der 1.Mannschaft und wollen irgendwann auch einmal dort spielen.
Bis der große Traum des Nachwuchscrack, einmal in der „Ersten“ spielen zu dürfen, in Erfüllung geht, fließt sehr viel Schweiß. Aber wenn man hart an sich arbeitet, nie aufgibt und sich stets in jedem Training sportlich aufdrängt kann und wird man es schaffen. Beispiele gefällig?
Aber gerne doch. Sage und schreibe zehn Spieler (!!!) des aktuellen VER-Kaders stammen aus der eigenen Talentschmiede des Selber Eishockeyvereins, haben die Selber Nachwuchsabteilungen erfolgreich durchlaufen. Und die Liste ist namhaft besetzt. Beginnend mit Florian Ondruschka, über David Hördler, Dennis Schiener, Manuel Kümpel, Benedikt Böhringer, Mauriz Silbermann Lukas Klughardt, Timon Bätge, Max Gimmel und Daniel Worotnikow – alles Selber Jungs.
Die Philosophie des VER Selb e.V. ist es seit Jahrzenten, durch gute Nachwuchsarbeit den Grundstock der 1.Mannschaft mit Spielern aus den eigenen Reihen zu bilden. Aktuell werden weit über 200 Kinder von 25 Trainern und 30 Mannschaftsführern betreut. Die Trainer, oft selbst ehemalige Spieler, sind bestens  ausgebildet und ausnahmslos alle verfügen über gültige Trainerlizenzen. Einige davon sogar über die höchstmögliche A-Lizenz, wie beispielsweise unser hauptamtlicher Nachwuchstrainer Cory Holden. Die Nachwuchsarbeit ist ein absolutes Qualitätsmerkmal des VER Selb. Diese Qualität kommt jedoch nicht von ungefähr. Neben der Ausbildung in gute Trainer investiert der Verein in Eiszeiten, Buskosten, Sanitätsoder Schiedsrichterkosten jährlich einen ordentlichen sechsstelligen Betrag. Zahlreiche Ehrenamtliche organisieren und sichern zudem durch ihr überdurchschnittliches Engagement den Spiel- und Turnierbetrieb über die neun VER-Nachwuchsabteilungen hinweg.
Gute Arbeit, die auch in Eishockey-Deutschland nicht unbemerkt bleibt. In Selb angebotene Trainingscamps werden beispielsweise von Spielern aus Nürnberg, Regensburg, Bayreuth oder Weiden besucht. Turniereinladungen aus Selb folgen mittlerweile gerne hochkarätige Mannschaften wie der ERC Ingolstadt, die Eisbären Berlin oder die Young Grizzlys aus Wolfsburg. Es ist eine Freude zu sehen, dass die Nachwuchsarbeit Früchte trägt. Getreu dem Motto #gutesmachenwirselber gelingt es dem Verein sogar, Nationalspieler hervorzubringen. Aber alleine die Tatsache, zehn Spieler in der als professionell geltenden Oberligamannschaft als die eigenen nennen zu können, ist ein toller Erfolg aller Beteiligten.
In dieser Rubrik sind unsere Selber Wölfe bereits vor Beginn der Playoff-Achtelfinalserie einmalige spitze. Es gibt nur sehr wenige in den anstehenden Playoffs teilnehmende Mannschaften, welche annähernd auf derart viele einheimische, einstige Nachwuchscracks im aktuellen Kader blicken und zurückgreifen können.
  
    
Icefighters Leipzig
Bitteres Ende eines starken Spiels
(OLN)  Das war es für diese Saison. Das Ende kam heftig. Vor allem, weil die EXA IceFighters -
ihrem Namen gerecht - einen mega Fight ablieferten. Trotzdem mussten sich die
Schützlinge von Coach Sven Gerike in der Verlängerung mit 3 – 4 geschlagen geben. Damit
ist das ganz große Saisonziel „Playoffs“ zu spielen knapp verfehlt. Aber bevor die
Meisterschaft 18/19 als Ganzes ausgewertet wird – hier die Fakten zum gestrigen Spiel.
Der Beginn war furios. Zwei Tage nach dem schlechten Auftritt in Duisburg zeigten die
IceFighters, dass es wieder eine andere Begegnung werden würde. Gleich in der 1. Minute
gingen wir durch Dimitri Komnik in Führung. Der Kohlrabizirkus bebte. Duisburg kam kaum
in Puckbesitz. Zu schnell störten unsere Mannen. Bis zur 3. Minute sah alles stark aus. Dann
der kurze Schock. Duisburg trifft mit dem ersten Schuss aufs Tor gleich in den Giebel. Das 1
– 1 war ein glücklicher, aber wirkungsvoller Treffer. In den nächsten fünf Minuten hatten
die Füchse mehr vom Spiel. Aber dann fingen sich unsere Jungs wieder. Der Puck lief
wieder schnell aus dem eigenen Drittel in die Offensive und dort wurden die Gäste ein ums
andere Mal eingeschnürt. Das Resultat war der verdiente Treffer zum 2 – 1 in der 11.
Minute durch Damian Schneider. Danach gab es eine ganz harte Zeit zu überstehen. Erst
gab der Schiedsrichter 2 Minuten gegen Erek Virch. Und der saß noch nicht einmal richtig,
da ging die Tür ein weiteres Mal auf. Hubert Berger hatte das Bully gewonnen, aber dabei
flog die Scheibe über das Plexiglas. Eine sehr unverständliche Entscheidung aus einem
Anspiel heraus. Also hatten die Füchse 2 Minuten 5 gegen 3 Überzahl. Die Spezialisten zum
Schüsse blocken waren gefragt und sie taten ihren Job in IceFighters-Manier. Die 2 – 1
Führung zur Pause war mehr als verdient.
Im zweiten Drittel schwankte das Spiel hin und her. Eigentlich hatte man immer das
Gefühl, dass die IceFighters den nächsten Treffer erzielen würden und dass den Gästen
gegen gut eingestellte Eiskämpfer wenig einfiel. Aber es schlichen sich in der jungen
Mannschaft immer mal wieder Fehler ein, die für das ein oder andere Raunen im Publikum
und für große Chancen der Füchse sorgten. Eine weitere Strafe gegen Marvin Miethke
überstanden wir jedoch erneut schadlos. Trotzdem hatten die Duisburger jetzt optisch in
das Spiel gefunden. Und genau im richtigen Moment traf Daniel Volynec zum 3 – 1. Duisburg
konsterniert und der Kohlrabizirkus bebte. Vielleicht wäre das Spiel endgültig entschieden
gewesen, wenn der Virch-Kracher im Tor und nicht am Pfosten gelandet wäre. So sollte das
letzte Drittel die Entscheidung bringen.
Und die Chancen dazu hatten nacheinander Hubert Berger, Hannes Albrecht und Ryan
Warttig auf dem Schläger. Aber es gelang nicht. Im Gegenteil. Duisburg gelang in der 54.
Minute der Anschluss und in der 60. Minute sogar noch der Ausgleich. Das war bitter und
die IceFighters hatten sicher in der Pause zur Verlängerung damit zu kämpfen. Aber in der
Verlängerung zeigten sie einmal mehr Herz, Leidenschaft und Charakter. Duisburg war
stehend K.O. Es waren die Eiskämpfer, die das Spiel dominierten. Damian Schneider,
Hannes Albrecht und Antti Paavilainen hatten die größten Chancen, den ganz großen Wurf
zu landen. Aber sie scheiterten am starken Ex-Leipziger Basti Staudt im Tor der Füchse.
Und diese schafften es, quasi mit ihrem ersten vernünftigen Angriff der Overtime, das
entscheidende Tor zu erzielen. In der 75. Minute fand die Saison 2018/2019, die
Premierensaison im Kohlrabizirkus, ein jähes und bitteres Ende.
  
    
Rostocker EC
2:1! Michal Bezouska sorgt für die Erlösung - Durch ein 2:1 gegen Black Dragons Erfurt sind die Piranhas des REC am Dienstag in die Achtelfinalrunde der Playoffs der Oberliga eingezogen
(OLN)  Einzug in die nächste Playoffrunde geschafft!
Die zweite Chance ließen sich die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs nicht entgehen. In Spiel drei der „Best of three“-Serie der Pre-Playoffs der Oberliga Nord gegen die Black Dragons nach 6:2 (H) und 4:5 (A) führten sie am Dienstagabend in der Eishalle Schillingallee mit einem 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) die Entscheidung herbei und treffen jetzt (zuerst Freitag auswärts, dann Sonntag zu Hause) auf den EV Landshut, Zweiter der Oberliga Süd.
Nach beiderseits vorsichtigem Beginn und einer ersten, von Beck vergebenen Chance (4.) nutzten die Gäste die erste und einzige Strafzeit des ersten Drittels in Überzahl aus. Der REC zeigte sich vom 0:1 aber nicht geschockt, sondern attackierte die Thüringer mit wütenden Angriffen. Es gab Möglichkeiten für Rabbani (7. vorbei, 7. und 12. gehalten) sowie Bezouska, der ebenfalls am Erfurter Keeper Otte-Günzler scheiterte (11.), bevor dann durch Koopmann der überfällige Ausgleich fiel. Im weiteren Verlauf zogen die Piranhas teilweise ein Powerplay auf, ohne ein Mann mehr auf dem Eis zu sein – nur die Führung wollte noch nicht gelingen.
Es ging nach der ersten Pause nicht ganz so druckvoll weiter, wie der REC aufgehört hatte, und die Gäste witterten Morgenluft. Doch die Rostocker steigerten sich: Rabbani aus der Drehung (27.) und Beck mit der Rückhand (37.) verfehlten knapp das Gehäuse, die Gastgeber waren jetzt wieder deutlich am Drücker, agierten aber vor dem Erfurt Tor zu umständlich.
So war das 2:1 durch Bezouska die totale Erlösung auch für die Leute in der Halle. Es musste allerdings noch gezittert und zum Beispiel eine 3:5-Unterzahl überstanden werden. Keeper Dalgic hielt den Sieg fest.
Hätte es nach der regulären Spielzeit unentschieden gestanden, wäre eine 20-minütige Verlängerung notwendig geworden, in der das erste erzielte Tor entschieden hätte.
  
Piranhas setzen Kampf im Süden fort
Seit Dienstagabend steht es fest…die Rostock Piranhas ziehen als Siebte in das Achtelfinale der Playoffs der Oberliga ein. In diesem Jahr gibt es sofort eine Verzahnung mit der Oberliga Süd und der Gegner ist der EV Landshut. Dieser kann auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken. 1948 gegründet, zählte er zu den Gründungsmitgliedern der DEL und wurde 1970 und 1983 Deutscher Meister. Im Eisstadion am Gutenbergweg  wurde schon immer eine sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet. Unter anderem schnürte der ehemalige Bundestrainer Marco Sturm hier seine Schlittschuhe. Nach finanziellen Problemen wurde dem EVL 2015 die Lizenz für die zweite Liga verweigert und somit trat er in der Saison 2015/ 16 in der Oberliga Süd an. Die vergangene Saison beendete man als Vierter des Achtelfinales.
In dieser Saison landeten die Landshuter nach der Meisterrunde auf dem zweiten Platz. Seit dem 1. Februar 2019 gingen die Spieler um Trainer Axel Kammerer ( seit Sommer 2017 Trainer der 1. Mannschaft ) immer als Sieger vom Eis. Das Team umfasst 27 Spieler, davon 4 Kontingentspieler.
Die Piranhas treffen zum ersten Mal in Pflichtspielen auf den EV Landshut und treten am Freitagmorgen die knapp 800 Kilometer weite Auswärtsfahrt an. Gespielt wird im Achtelfinale im „ Best of 5 „ Modus, das bedeutet, das nächste Spiel ist dann am Sonntag, den 17.03.2019  zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr in Rostock. Am 19.03. geht es wieder nach Landshut. Sollten die Piranhas erfolgreich sein und mindestens ein Spiel der Serie gewinnen, ist dann am 22.03 erneut ein Spiel in Rostock. Der letzte Spieltermin des Achtelfinales ist der 24.03.2019. Das wird keine leichte Aufgabe für die Rostocker werden. Anbully ist am Freitag um 19.30 Uhr. 
  
    
EG Diez-Limburg
Starke Rockets scheiden im Halbfinale aus
(RLW)  Am Ende hat es nicht gereicht: Die EG Diez-Limburg verliert das fünfte und entscheidende Play-off-Spiel bei den Hammer Eisbären am Dienstagabend mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) - Endstation Halbfinale. Für den Vorrunden-Meister aus NRW geht es nun gegen Herford um die Ligameisterschaft, für die Rockets geht es in die (wohlverdiente) Sommerpause.
Es war nicht viel, was am Ende fehlte - aber es fehlte eben ein bisschen etwas. Hier mal einen Schritt zu kurz, dort mal einen kurzen Moment zu spät dran, beim Schuss zu wenig Körner und vielleicht auch mal kein Glück: Die EGDL hatte den souveränen Meister der Vorrunde in ein fünftes Spiel gezwungen, in dem die Eisbären jedoch ihre Stärken gewinnbringend einsetzen konnten.
In keinem Spiel der Serie hatte Hamm weniger als 20 Spieler am Start, bei den Rockets fehlte es da alleine schon an der numerischen Ausgeglichenheit. Trotzdem war es gelungen, in der Serie nach zwei Niederlagen zunächst zum 2:2 auszugleichen - und auch in Hamm gelang der perfekte Start: Philipp Maier war für den gesperrten Konstantin Firsanov in die erste Reihe gerückt und traf bereits nach sieben Minuten zur Führung.
In einem ersten Drittel, in dem die Rockets durchaus mehr Spielanteile hatten, wollte ein zweiter Treffer jedoch nicht mehr gelingen. Stattdessen glichen die Gastgeber durch Dustin Demuth aus (17.). Hätte man die Eisbären noch ein bisschen kälter erwischt, vielleicht wäre die Partie in andere Bahnen gelaufen. Aber für ein „hätte“ kannst du dir am Ende nicht mal eine Bockwurst kaufen.
Ärgerlich dagegen, wie Hamm im zweiten Drittel mit einem Doppelpack in Führung ging: Kevin Thau (24.) und Robin Loecke (26.) trafen jeweils mit einem Mann weniger auf dem Eis. Dass in den Play-offs so starke Überzahlspiel der Rockets hatte schon am Freitagabend drei Shorthänder der Eisbären zugelassen. Die hatte man da noch egalisieren können, die Tore in Hamm waren hingegen vorentscheidend. Da half es auch wenig, dass Jeff Smith in Überzahl noch auf 2:3 verkürzte (27.).
Im letzten Drittel aber war Hamm final einfach besser und frischer - Körper und Geist wollten ins Finale bei den Eisbären, bei den Rockets schrie der Körper eher nach Strand und Kaltgetränk. Kevin Orendorz (45.) und Kevin Thau (59.) machten den Deckel drauf. Hamm zieht am Ende verdient ins Finale ein, Diez-Limburg hatte sich jedoch mit einer starken Leistung in die Herzen der eigenen Fans gespielt und für die gezeigte Serie zudem auch vom Gegner viel Anerkennung bekommen.
„Ich ziehe den Hut vor dieser Mannschaft“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Wir hatten am Ende aber leider keine Chance mehr, das Ding noch zu drehen. Irgendwann hast du dann auch gemerkt, dass bei den Spielern auch im Kopf ankam: Da geht heute leider nichts mehr. Aus einer starken Mannschaft, die uns in den Play-offs sehr viel Freude bereitet hat, möchte ich noch einmal Steve Themm herausheben, der auch in Hamm einige Dinger richtig stark gehalten hat.“
  
    
Herforder EV
FINALE, OHO! Ice Dragons entscheiden Spiel 5 für sich und ziehen ins Finale ein!
(RLW)  Liebe Bären, das Wichtigste in diesem Spielbericht vorweg: DANKE an euch für diese Serie! Ihr habt den Ice Dragons alles abverlangt und dafür gesorgt, dass es 5 geile Spiele waren, 5 Spiele, in denen Kreislaufprobleme auf den Rängen genauso normal waren wie abgeknabberte Fingernägel! Respekt auch an eure Fans, die euch auch nach dem Ausscheiden noch grandios gefeiert haben, ihr hattet es euch auch redlich verdient! Wir freuen uns aufs nächste Jahr mit euch, die Spiele sind die zerkauten Fingernägel, nervöse zuckende Augenlider und Kreislaufprobleme allemal wert!
Die Geschichte des Spiels schnell zu erzählen: Nicht wirklich einfach! Eigentlich lief für die Ice Dragons vom Anpfiff weg alles nach Plan. Killian Hutt zog ab, Allendorf im Neuwieder Tor konnte nur prallen lassen und Ben Skinner verwertete den Abpraller zum 1:0, da waren grade mal 45 Sekunden gespielt. Und während die Gäste noch versuchten, ins Spiel zu finden, sorgte der nächste schnelle Angriff der Ice Dragons - Fabian Staudt hatte den mitgelaufenen
Jan-Niklas Linnenbrügger mustergültig bedient - für das 2:0 in der 4. Minute, frenetisch bejubelt von den Herforder Fans. Doch anstatt Sicherheit aus der Führung zu ziehen, leisteten sich die Ice Dragons leichte Fehler, die die Gäste zurück ins Spiel brachten. So zum Beispiel in der 7. Minute, als ein Puckverlust in der Vorwärtsbewegung zu einem schnellen Konter der Gäste und zum 2:1 durch Alexander Richter führte. Jetzt waren die Ice Dragons plötzlich nervös, während die Gäste Morgenluft witterten und versuchten auszugleichen.
Das die Bären dann zu Beginn des 2. Drittels durch Frederic Hellmann in Überzahl zum Ausgleich kam, war da auch zugegebener Maßen absolut verdient! In der Folge waren die Ice Dragons fahrig, sorgten mit ungewohnten Abspielfehlern immer wieder für brandgefährliche Szenen der Gäste und schienen ein leicht angeschlagenes Nervenkostüm zu haben, während die Gäste mit breiter Brust versuchten, das Spiel an sich zu reißen. Wohl dem, der dann einen Matyas Kovács in seinen Reihen hat! Der bekam nämlich in der 31. Minute einen Pass von Kevin Rempel, lief alleine aufs Neuwieder Tor zu und vollende gekonnt mit der Rückhand zum 3:2. Ein Treffer, der den Ice Dragons eigentlich die Nervosität nehmen sollte. So ganz jedoch gelang das nicht, was dafür sorgte, dass die Bären bis zur 2. Pause einige Chancen auf den Ausgleich hatten!
Es bedurfte schon eines Kevin Rempel Tores, um das angeschlagene Herforder Nervenkostüm endgültig zu beruhigen. Der nämlich schoss in der 46. Minute durch die Beine eines Gegenspielers und verlud so Allendorf im Neuwieder Tor! Und während die Gäste sich noch schüttelten um das 4:2 zu verdauen, war nur 17 Sekunden später plötzlich Jan-Niklas Linnenbrügger zur Stelle und erwischte Allendorf auf dem falschen Fuß! Mit nun 3 Toren Vorsprung schien die Partie gelaufen. Doch eines musste man den Bären in dieser Serie zu jeder Zeit voller Respekt attestieren: Den Kampfgeist! Nach einer Auszeit versuchten sie noch einmal, zurück in die Partie zu finden. Ein Treffer von Martin Brabec in der 48. Minute schien da genau das richtige Mittel zu sein. Doch dieses mal verloren die Ice Dragons nicht mehr den Faden! Sie spielten routiniert weiter, verteidigten geschickt und schlugen zu, als sich die Chancen ergaben. So erhöhte Killian Hutt aus spitzem Winkel in der 55. Minute auf 6:3, ehe Jan-Niklas Linnenbrügger in der 59. Minute den 7:3 Endstand herstellte.
Für Jeff Job ging eine Serie mit Höhen und Tiefen am Ende erfolgreich zu Ende: “In den ersten beiden Spielen waren wir kämpferisch sehr stark, haben jede wichtige Situation für uns entschieden, gut gespielt und so beide Spiele gewonnen. In Spiel 3 haben wir nicht hart genug gearbeitet, in Spiel 4 waren es die Undiszipliniertheiten, die Neuwied in die Karten gespielt haben, die Spiele hat Neuwied verdient gewonnen. Heute haben wir stark gestartet, dann den Faden verloren, dann mit dem 3:2 zurück in die Spur gefunden. Die zwei schnellen Tore im letzten Drittel haben das spiel dann entschieden, auch wenn Neuwied nie aufgesteckt hat, sogar nochmal ran kam. Aber nach dem 6. Tor konnte der Gegner dann nicht mehr zurückkommen. Aber Respekt, die haben uns alles abverlangt, eine gute Serie gespielt! Wir freuen uns jetzt aufs Finale!“
  
    
EHC Neuwied Bären
Erste Enttäuschung weicht dem Stolz
(RLW)  Dieses Team des EHC „Die Bären“ 2016 hat die Herzen ihrer Anhänger erobert. „Alle hoch“, hieß es als der Neuwieder Fantross am Dienstagabend den Hauptausgang der Eishalle „Im Kleinen Felde“ verließt. „Hoch“, damit meinten sie den Stellplatz des Mannschaftsbusses am anderen Ende der Herforder Spielstätte, wo sie die Spieler mit Gesängen, Trommel und reichlich Beifall empfingen – gleichzeitig aber auch in die Sommerpause verabschiedeten. Mit 3:7 unterlagen die personell einmal mehr beinahe aus dem letzten Loch pfeifenden Deichstädter dem Herforder EV. Zu hoch gemessen am Spielverlauf, aber das interessiert im entscheidenden Duell eines Play-off-Halbfinales niemanden. „Wir waren zwei Drittel lang auf keinen Fall die schlechtere Mannschaft, und dann fangen wir uns unglückliches Ei, mit dem nächsten Angriff direkt noch eins. Das ist gegen eine Spitzenmannschaft wie Herford kaum noch aufzuholen“, beschrieb EHC-Teammanager Carsten Billigmann die entscheidenden Momente, die nur 17 Sekunden auseinanderlagen. Aus fast identischer Position erwischten Kevin Rempel (46.) und Jan-Niklas Linnenbrügger (47.) Bären-Torhüter Jendrik Allendorf auf dem falschen Fuß. Aus dem wenige Rückschlüsse auf den Ausgang zulassenden 3:2-Zwischenstand für den HEV machte der amtierende Meister der Regionalliga West ein 5:2. Nach Martin Brabecs Tor (48.) witterte Neuwied noch einmal Morgenluft, zumal man die Gastgeber bei zwei, drei Wechseln regelrecht in der eigenen Zone einschnürte, aber insgesamt zeigten die Ice Dragons mehr Zug zum Tor, was sie in den Schlussminuten durch Killian Hutt (55.) und Linnenbrügger (59.) zum deutlichen Endstand nutzten.
„Im ersten Moment ist die Enttäuschung über das Ausscheiden natürlich groß“, sagte Manager Billigmann auf dem Weg in die Kabine, aber schon beim Abklatschen seiner Spieler auf dem Eis machten Mimik und Körpersprache deutlich, dass er erhobenen Hauptes die Spielzeit abschloss. „Es war Wahnsinn, wie wir in dieser Serie zurückgekommen sind. Und das nach dem ganzen Mist der Vorwochen mit den Verletzungen von Tobias Etzel, Dennis und Sven Schlicht sowie der für mich noch immer skandalösen Sperre gegen Dennis Appelhans vom Sonntag. Wie wir uns in den Play-offs präsentiert haben, muss man erst einmal hinbekommen.“
Denn auch im „Do-or-die“-Spiel verlangte der dezimierte EHC-Kader den so gut wie in Bestbesetzung angetretenen Herfordern alles ab. Ein Spiel, das sinnbildlich für die komplette Serie stand. Die Bären verpennten den Auftakt, lagen schon nach vier Minuten mit 0:2 zurück, kämpften sich durch Alexander Richters Nachschuss (7.) sowie Frederic Hellmanns durchgeschlüpften Blueliner (26.) zurück und fanden nach überstandener 3:5-Unterzahl in der Abwehr eigentlich immer mehr Stabilität. Das sagenhafte Solo von Matyas Kovacs mitten in einen schlechten Neuwieder Wechsel konnte die Hintermannschaft dann jedoch nicht verteidigen (31.). 
Die Rheinland-Pfälzer begannen das Schlussdrittel forsch, drängten direkt nach dem Bully aufs Tor von Kieren Vogel, scheiterten aber bei all ihren Bemühungen, ehe der Doppelschlag durch Rempel und Linnenbrügger das Aus – trotz Brabecs schneller Antwort – besiegelte. „Ich hätte gerne gesehen, was gewesen wäre, wenn wir in Bestbesetzung gespielt hätten“, haderte Billigmann mit den Ausfällen. „Aber hätte, wenn und aber zählt nicht."
  

     
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Mittwoch 13.März 2019
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