Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
EHC Red Bull München
(DEL)  Offenbar hat der deutsche Vizemeister Verteidigertalent Luca Zitterbart unter Vertrag genommen und wird den letztjährigen Landshuter mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausstatten. Verteidiger Ryan Button steht unterdessen vor dem Wechsel zu den Grizzlys Wolfsburg
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Bei den Rockets geht es Schlag auf Schlag weiter in Sachen Personalplanung: Als nächster Spieler hat Stürmer Tobias Schwab bei der EGDL verlängert, in der letzten Saison war er zweitbester Scorer im Team
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der tschechische Stürmer David Bilek, der erst im letzten November aus seiner Heimat zu den Isar Rats kam, wird auch in der nächsten Saison wieder die zweite Kontingentstelle beim EVD besetzen
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Stürmer Nico Vogl hat seine Zusage für die nächsten zwei Jahre gegeben und bleibt den Löwen damit auch nach dem Abstieg aus der Oberliga weiter treu, während Stürmer Michail Guft-Sokolov seinen Abschied verkündet hat um weiterhin höherklassiger spielen zu können
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Tobias Fengler, vor zwei Jahren aus Erding gekommen, hat seinen Vertrag bei den Eispiraten für die neue Bayernligasaison verlängert
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Die Raptors und Trainer Marco Piwonski werden künftig getrennte Wege gehen und die Zusammenarbeit wird beendet. Auch als sportlicher Leiter wird er nicht mehr für die Solinger tätig sein
  
ERC Regen
(BBZL)  Die beiden Stürmer Daniel Frost und Alexander Klostereit haben ihre Zusagen für die neue Bezirksligasaison bei den Red Dragons gegeben
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die Mannschaft wird zum großteil unverändert bleiben, auch wenn nach potentiellen Verstärkungen Ausschau gehalten wird. Einziger Abgang ist bisland Verteidiger Sven Rothemund, den es aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf zieht
  
Tölzer Löwen
(DEL2)  Verteidiger Casey Borer wird in der nächsten Saison nicht mehr im Aufgebot stehen und wird die Isarwinkler nach eineinhalb Jahren nun wieder verlassen, mit noch unbekanntem Ziel
  
Neusser EV
(RLW)  Während die Stürmer Pascal Rüwald und Shahab Aminikia und Verteidiger Gerrit Ackers ihren Abschied verkündet haben, werden Defensivexperte Paul Gebel und die Angreifer Timothy Tanke und David Bineschpayouh weiterhin für den NEV auflaufen, genauso wie Torhüter Patrick Fücker. Fest zum Kader gehören wird künftig auch Goalie Tjaard Jansen, der zuletzt als Leihgabe des Krefelder EV schon in Neuss auflief. Ausserdem wechselt Stürmer Felix Wolter vom EC Bergisch Land aus Solingen nach Neuss.
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Torhüter Michel Weidekamp kommt vom Ligakonkurrenten Herner EV zu den Saale Bulls und wird auch die Möglichkeit erhalten sich in der Vorbereitung bei den Grizzlys Wolfsburg in der DEL zu beweisen. Dagegen wird Goalie Phillip Schneider, der das neue Angebot nicht annahm, den MEC verlassen und zu einem anderen Verein wechseln, wo er sich mehr Eiszeiten erhofft
  
Kaderlisten 2019/2020
(IHP)  Ab sofort sind die Kaderlisten für die neue Saison 2019/2019 online! Die Listen werden täglich aktualisiert. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass die genaue Ligeneinteilung noch nicht feststeht!
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 14.März 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.



    
Düsseldorfer EG
Neustart in Spiel 2 – Heimspielauftakt in den Playoffs
(DEL)  Das erste Spiel der Playoffs ging gründlich daneben. Jetzt will die DEG den Umschwung schaffen. Am Freitag empfangen die Rot-Gelben die Augsburger Panther zur zweiten Viertelfinal-Begegnung im ISS DOME. Um 19.30 Uhr startet der Kampf um den Serien-Ausgleich.
  
    
Bayreuth Tigers
Der Showdown beginnt
(DEL2)  Es ist angerichtet: Präsentiert von „W.A.M. Montageservice“ starten die Tigers mit einem Heimspiel - Freitag, 20 Uhr, Tigerkäfig - gegen den Deggendorfer SC in die Playdowns um den Klassenerhalt in der DEL2, bevor es am Sonntag (18:30 Uhr) zum zweiten Duell nach Niederbayern geht. Die nächsten Termine sind dann in der kommenden Woche ebenfalls Freitag um 20 Uhr in Bayreuth und Sonntag um 18:30 Uhr in Deggendorf. Nach dem Verpassen der Pre-Playoffs packen die Jungs um Trainer Petri Kujala diese Aufgabe mit Vollgas an.
Statistisch lassen sich durchaus Vorteile für die Tigers aufzeigen: Man hat in der Hauptrunde 14 Punkte mehr gesammelt als der DSC, hat neun Tore mehr geschossen und 22 Tore weniger kassiert. Man verfügt über das erfolgreichere Powerplay (18,6% zu 13,3%) und das bessere Penaltykilling (80,7% zu 73,7%), verbringt deutlich weniger Zeit auf der Strafbank (556 zu 704 Minuten) - aber natürlich hat jede Statistik ihre zwei Seiten. Denn der direkte Vergleich in der Hauptrunde geht überdeutlich an den Deggendorfer SC. Satte 23 Gegentore kassierten die Tigers in den vier Duellen, selbst kam man nur zu 13 Treffern. Besonders die letzte Niederlage vor heimischem Publikum, bei der man eine 4:0-Führung noch aus der Hand gab, war sehr schmerzhaft. Wie gewohnt blickt man aber im Lager der Tigers primär auf sich selbst und weniger auf den Gegner. Will man die Serie erfolgreich bestehen, muss man die eigenen Stärken aufs Eis bringen und Fehler möglichst vermeiden.
Im Lager der Tigers geht man aber mit großem Selbstbewusstsein in die Serie und will mit einem Heimsieg den Grundstein für den Klassenerhalt legen. „Wir haben die Pause gut genutzt, haben uns intensiv vorbereitet und gehen mit voller Kraft in die Duelle. Wir wollen am Freitag mit der Unterstützung der Fans Vollgas geben und gut starten“, gibt Petri Kujala die Marschrichtung vor. Er wird dabei mit Ausnahme des erkrankten Tobias Kirchhofer auf den kompletten Kader zurückgreifen können. Auch die beiden Routiniers Jozef Potac und Mark Heatley sind zurück auf dem Eis, sodass es mehr Variationsmöglichkeiten bei den Reihen gibt. Konkret lässt sich Kujala noch keine Formationen entlocken, es wird aber durchaus ein paar Änderungen geben.
Aufgrund des erhöhten Zuschauerzuspruchs öffnen die Kassen und die Tore am Eisstadion sich am Freitag bereits um 18:30 Uhr.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Neue Torhymne in den Playoffs - Kabitzky: „Wir wollen, dass die Fans dazu richtig feiern!“
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau stehen im Viertelfinale der DEL2-Playoffs und starten morgen Abend in das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie. Am Sonntag steht dann das erste Heimspiel der Runde an und bringt eine neue Veränderung mit sich. Bei einem Tor der Eispiraten wird nicht mehr, wie in den vergangenen Jahren, „Rama Lama Ding Dong“ von The Edsels gespielt, sondern „Es rappelt im Karton“ von Pixie Paris. Die Änderung entstand auf Wunsch der Eispiraten-Mannschaft.
„Es rappelt im Karton Ton Ton Ton Ton Ton“, soll bald durch die Ränge des heiligen Sahnparks schallen, sobald die Cracks der Eispiraten ein Playoff-Tor erzielen. „Der Song ist einfach cool! Wir wollen, dass die Fans im Stadion dazu richtig feiern, wenn wir ein Tor schießen“, meint Stürmer und Kabinen-DJ Christoph Kabitzky. Das Lied von Pixie Paris steht bei den Profis des Eishockey-Zweitligisten derzeit hoch im Kurs und wird in der Kabine immer wieder angestimmt. Nun wollen die Eispiraten auch die Fans im Sahnpark mit dem Song anheizen.
Bleibt zu offen, dass die Eispiraten-Spieler durch ihre gewünschte Torhmyne zusätzlich motiviert sind, den Puck im gegnerischen Gehäuse unterzubringen und oft zu diesem Lied jubeln dürfen!
  
„Das kleine Dorf gegen die Metropole!“ - Danny Naud vor dem anstehenden Playoff-Viertelfinale
Playoffs, Baby! Die Eispiraten haben sich am Dienstagabend für das Viertelfinale der DEL2-Playoffs qualifiziert und treffen nun auf die Löwen Frankfurt. Vor der anstehenden Best-of-Seven-Serie sprach Cheftrainer Danny Naud in der heutigen Medienrunde unter anderem über die Stärken der Mainstädter, die gute Auswärtsbilanz in den letzten Wochen und zog einen Vergleich aus Asterix und Obelix.
„Frankfurt ist Hauptrundemeister – Und das nicht ohne Grund! Sie haben vier Sturmreihen zur Verfügung und haben einige gute Leute, die Tore schießen können“, erläuterte Danny Naud zum Start in die Presserunde. Doch auch für die Verteidigung der Löwen fand der Headcoach der Westsachsen lobende Worte: „Sie sind hinten sehr stabil und haben auch zwei, drei Verteidiger, welche die Offensive mit unterstützen können. Wir dürfen nicht schlafen, sondern müssen immer wachsam sein“.
Im Detail sprach der Eispiraten-Cheftrainer auch über…
… die Auswärtsbilanz der letzten Wochen: Es startet eine Best-of-Seven-Serie. Du musst vier Spiele gewinnen. Da ist es egal, ob du auswärts oder zu Hause spielst. In den letzten Wochen haben wir auswärts vielleicht etwas besser und konsequenter gespielt. Gerade der dritte Stürmer hat gut in der Defensivzone gearbeitet, wir haben Kassel deshalb wenig Überzahlsituationen gegeben. Wenn man vor den eigenen Fans, der Familie und den Kindern spielt, ist das immer nocheinmal eine andere Situation. Man will ein bisschen mehr anbieten, vernachlässigt das Konzept etwas. Manche Spieler wollen dann zu viel. Gerade gegen Kassel kam aber viel zu wenig dabei herum.
… die Personallage: Heute haben alle Spieler trainiert außer Patrick Klöpper. Ich weiß auch noch nicht genau, wann er wieder ins Training einsteigt. Kircher und Halbauer haben wieder voll trainiert. Gerade Halle, der viele Tage nichts machen konnte. Schon am 52. Hauptrundenspieltag hat er angeschlagen gespielt.
… Carl Hudson: Er hat in Kassel ein gutes Spiel gemacht. Er ist ein wichtiger Spieler für uns. Die Entscheidung fiel aber nicht gegen Ville Saukko, sondern für Carl. Nach der Niederlage wollte ich mit Carl einen Spieler bringen, der die ganze Saison mit dem Team zusammen gespielt und trainiert hat. Seine Mitspieler können sich besser auf ihn einstellen, wissen wie er reagiert und was für ein Spielertyp er ist.
… Brett Kilar: Er wird morgen im Tor stehen. In Kassel hat er ein sehr gutes Spiel gemacht, zu Hause sah er etwas unglücklich aus. Ich habe es aber vorhin schon angesprochen. Wir spielen im eigenen Stadion teilweise zu offen. Manchmal sieht er deswegen schlecht aus. Wenn ein Torwart mal einen Fehler macht, wird dieser meistens auch bestraft. Ein Stürmer kann in der Offensivzone einen gravierenden Fehler machen, aber es fällt keinem auf, da er weitere vier Mitspieler hat, die diesen Fehler ausbaden können.
… den Wochenplan: Dienstag hatten die Jungs frei, aber wir haben eine freiwillige Einheit absolviert. Viele Spieler waren aber weg vom Eis. Das tut deren Köpfen und Körpern auch mal gut. Heute ging es weiter. Wir haben in den ersten Minuten viele Pässe und Schüsse gehabt, um das Timing zurückzuholen. Der zweite Teil der Einheit war spezifisch auf unser System ausgelegt.
… die anstehende Viertelfinal-Serie: Ich bereite mich auf eine lange Serie vor. Egal ob wir das erste Spiel gewinnen oder verlieren sollten. Man muss fokussiert bleiben. Wir haben im letzten Spiel gesehen, dass wir mit ihnen mithalten können. Dennoch ist Frankfurt in meinen Augen der Favorit. Wir werden uns aber garantiert nicht verstecken. Ich sehe uns ein bisschen wie die Gallier bei Asterix und Obelix – Das kleine Dorf gegen die Metropole.
… die Motivation seiner Spieler: Jeder Sportler spielt dafür. Im Eishockey spielst du für die Playoffs! Es gibt nichts Schöneres. Man hat ja auch die Emotionen nach dem 2:1 in Kassel gesehen. Wenn man so eine Serie für sich entscheidet, ist das eines der schönsten Gefühle, die es gibt.
   
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen starten ins Playoff-Viertelfinale gegen Bietigheim
(DEL2)  Start ins Playoff-Viertelfinale: Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen in den Playoffs gegen den amtierenden Meister aus Bietigheim gefragt.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir treffen auf eine sehr gut strukturierte Mannschaft, die in der Zusammensetzung schon länger zusammenspielt. Gegen den Meister anzutreten, ist immer eine Herausforderung, denn die Teams wissen, worauf es in einer solchen Phase der Saison ankommt. Wir haben im Verlauf der Spielzeit gute und schlechte Auftritte gegen die Steelers gezeigt. Aber jetzt sind wir in den Playoffs und damit in einer neuen Zeitrechnung. Es ist alles möglich! Ganz wichtig ist für uns die Unterstützung unserer Fans. Wenn es in der Arena laut ist, fühlt es sich manchmal an, als ob ein extra Spieler auf dem Eis stehen würde. Es gibt den Jungs einen zusätzlichen Schub. Ich bitte deshalb alle Fans, am Sonntag Vollgas zu geben – und möglichst noch jemanden mitzubringen. Wir brauchen jede Stimme von den Rängen!“
Aleksejs Sirokovs: „Ich bin sehr glücklich, mit dem Team den Einzug in die Playoffs geschafft zu haben.  Ich fühle mich sehr gut und freue mich unglaublich auf die nächsten Spiele. Der Fakt, dass wir die letzten beiden Partien gewonnen haben, gibt uns Rückenwind. Ich sehe es sogar als Vorteil, dass wir durch die Pre-Payoffs schon im Modus sind und als Underdog ins Rennen gehen. Einen Titel zu verteidigen ist immer eine sehr schwere Aufgabe. Diese Erfahrung habe ich selbst schon gemacht.“
Das erste Spiel des Playoff-Viertelfinales bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 15. März um 20 Uhr bei den Bietigheim Steelers.  Am Sonntag, 17. März um 17 Uhr steigt Spiel zwei der Serie in der EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16 Uhr. Die HSR Fynn-Marek Falten und Mischa Apel leiten die beiden Partien.
Aufgrund des Citylaufes kommt es bis 16 Uhr zu Straßensperrungen (z.B. Pieschener Allee) und starken Einschränkungen der Parkplatzsituation im Umfeld der EnergieVerbund Arena. Die Dresdner Eislöwen raten entsprechend zu einer Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bzw. des Parkhauses Mitte.
  
    
EHC Freiburg
Die Playdown gegen die Tölzer Löwen starten am Freitag
(DEL2)  die Mission Klassenerhalt und damit die heißeste Phase der Saison beginnt am Freitag um 19:30 Uhr.
Die Playdowns starten mit dem Auswärtsspiel in Bad Tölz, Sonntag um 18:30 Uhr gibt es die erste Heim-Partie der Serie in der Franz-Siegel-Halle.
Gegner: Es kommt zum absoluten Traditionsduell in der DEL2. Gegen kein anderes Team hat der EHC Freiburg seit seiner Gründung öfter gespielt als gegen die Tölzer Löwen.
Nach diversen Aufeinandertreffen in der Oberliga kam es in jüngerer Vergangenheit erst letztes Jahr, ebenfalls in der ersten Runde der Playdowns, zum Duell der beiden Mannschaften.
Nach einem zwei zu null Serienrückstand kamen die Wölfe zurück und konnten die Serie letztendlich gewinnen und den Klassenerhalt in der ersten Runde sichern.
Nun treffen die beiden Mannschaften dieses Jahr erneut aufeinander.
Modus und Termine: Die vier letztplatzierten der Hauptrunde treffen in den Playdowns aufeinander.
Tabellenplatz 11 trifft auf 14, 12 auf 13. Dieses Jahr bedeutet das Bayreuth Tigers vs. Deggendorfer SC und die Tölzer Löwen vs. EHC Freiburg.
Die Gewinner der Best-of-Seven-Serie haben den Klassenerhalt gesichert, die beiden übrigen Mannschaften spielen in der zweiten Playdown Runde den sportlichen Absteiger unter sich aus.
Damit stehen die vier ersten Spieltermine fest: Die beiden Heimspiele finden am 17. und 24. März in der Franz-Siegel-Halle statt, auswärts müssen die Wölfe am 15. und 22. März nach Oberbayern.
Spielablauf: In der DEL2 werden Playoff- und Playdownspiele nicht im Penaltyschießen entschieden.
Steht es nach 60 Minuten unentschieden, folgt nach einer Pause eine Verlängerung, die maximal 20 Minuten dauert und durch den ersten Treffer beendet wird.
Bleibt diese Overtime torlos, folgt wieder eine Pause und die nächste Verlängerung - so lange, bis das Spiel durch ein goldenes Tor entschieden ist.
Die Overtime wird, anders als im Punktspielbetrieb, in normaler Mannstärke (fünf gegen fünf) ausgetragen.
Personalsituation: Im Eishockey hält man sich was Verletzungen und Krankheiten betrifft sehr bedeckt, besonders in den Playoff- oder Playdown-Serien.
Informationen zu Personalien werden vor einem Spiel nur in Ausnahmefällen bekannt gegeben.
Rahmenprogramm: In dieser Phase der Saison steht der Fokus vollkommen auf dem Sport. Aus diesem Grund wird es keine Ehrung zum Spieler des Monats geben.
Sobald die Asse aus Freiburg und Bad Tölz das Eis betreten, zählt nur der Sport. Der Saisonhöhepunkt bietet Eishockey in Reinkultur.
Tickets: Karten für die beiden sicheren Heimspiele auf Freiburger Eis gibt es an der Abendkasse, dem Onlineshop, der Geschäftsstelle und den Vorverkaufsstellen unseres Partners Reservix.
Tickets für die Auswärtsspiele in Bad Tölz können über den Onlinshop der Tölzer Löwen erworben werden.
Wer es nicht in das Stadion schafft, kann alle Begegnungen wie immer Live für jeweils 5,50 Euro im Livestream auf sprade.tv verfolgen.
Außerdem bietet der Wolfsbau eine Anlaufstelle für Freiburger Eissportfans zum gemeinsamen Rudelschauen der Auswärtsspiele.
 
    
Heilbronner Falken
Saisonabschlussfeier der Heilbronner Falken am 16.03.2019
(DEL2)  Am Samstag, den 16. März 2019 findet ab 13:00 Uhr die Saisonabschlussfeier der Heilbronner Falken statt. Im Sitzplatzbereich der Kolbenschmidt-Arena stehen neben der Verpflegung in den Imbissständen und dem Fanartikelverkauf im Fanshop, die Trikotversteigerung und einige Gewinnspiele auf dem Programm.
Um 13:30 Uhr beginnt die Abschlussfeier offiziell durch eine Begrüßung von Atilla Eren und Alexander Mellitzer. Danach gibt es die Chance beim „Puckwerfen“ aufs Eis das Warm-Up-Trikot von unserem Kapitän Derek Damon zu gewinnen (alle anderen Aufwärm-Trikots sind im Fanshop für 50 € zu erwerben). Diesmal haben die Teilnehmer ganze 15 Minuten Zeit zum Werfen, ehe der Gewinner ermittelt wird. Daraufhin findet die traditionelle Versteigerung der getragenenen Heimtrikots der Mannschaft 2018 / 2019 statt. Parallel können die Fans wieder an einem Quiz über die Heilbronner Falken teilnehmen. Per Zufallsverfahren wird der glückliche Gewinner einer Zehnerkarte für die kommende Saison 2019/2020 gezogen.
Darüber hinaus wird Falken-Stürmer Roope Ranta als Topscorer der DEL2 in der aktuellen Saison 2018/2019 gekürt. Zusätzlich wird die Gelegenheit genutzt, um die eine oder andere Spielerverpflichtungen für die kommende Spielzeit bekannt zu geben.
  
    
EC Kassel Huskies
Kassel Huskies laden am Samstag zum Saisonabschluss in die Eissporthalle
(DEL2)  Auch wenn die Saison 2018/19 schon ein recht frühes Ende genommen hat, wollen die
Kassel Huskies natürlich die Spielzeit mit ihren Fans ausklingen lassen. Dazu wird es am Samstag, den 16. März, einen Saisonabschlusstag in der Kasseler Eissporthalle geben.
Ab 10:30 Uhr wird die Kasseler Eishockey-Jugend-Legende Milan Mokros offiziell verabschiedet. Der langjährige Trainer der EJK, unter dem auch heutige Huskies-Spieler wie Michael Christ oder Alex Heinrich trainiert haben, wird ein letztes öffentliches Training leiten.
Weiter geht es mit einem Spiel der Kasseler Eishockey-Jugend. Ab 12 Uhr trifft die U13 der EJK auf den Herner EV. Über zahlreiche Unterstützung würden sich die Nachwuchs-Spieler natürlich sehr freuen.
Um 14:30 Uhr startet dann das Programm mit den Kassel Huskies. Auf der Eisfläche werden den Fans Kakao und Glühwein angeboten wird. Zudem hat die Pistenbar geöffnet und bietet Speisen und Getränke, wie bei den Huskies-Heimspielen, an. Im Laufe des Nachmittags werden gameworn Trikots der aktuellen Saison der Schlittenhunde versteigert. Unter den Hammer kommen die Auswärtstrikot von Jerry Kuhn, Corey Trivino, Toni Ritter und Tim Lucca Krüger.
Außerdem können Huskies-Fans auf einem Drittel der Eisfläche umsonst Schlittschuh laufen. Wer also einmal das Feeling haben möchte auf dem Eis im Zwinger der Huskies zu stehen, kann sich für 5€ Schlittschuhe ausleihen und seine Runden drehen. Auch nach dem Ende des Saisonabschluss kann man kostenlos weiter fahren.
Zum Start des offiziellen Programms wird es ein Interview von Hallensprecher Sven Breiter mit Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs geben. Danach präsentiert sich die aktuelle Kasseler Mannschaft zum letzten Mal vor der Sommerpause auf dem Eis. Dabei wird dann auch die Ehrung von Leon Hungerecker als Rookie des Jahres in der DEL2 durchgeführt. Hinterher stehen die Spieler bis 16:15 Uhr für Fotos und Autogramme zur Verfügung.
Zum Saisonabschluss wollen sich die Kassel Huskies auch ganz besonders bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern für die Tätigkeit in dieser Saison und den Jahren zuvor bedanken. Für alle Ehrenamtlichen wird es am Samstag Gutscheine für einen kleinen Snack geben.
Attraktive Rabatte im Fanshop
Ab 14 Uhr hat dann auch der Fanshop an der Eissporthalle geöffnet und lockt mit lukrativen Angeboten. Auf das gesamte Sortiment gibt es am Samstag 30% Rabatt. Auf Playoff-Schals, normale Pucks und das Damen TShirt sogar ganze 50%. Zudem gibt es das Tape-T-Shirt von Manuel Klinge für nur 5€.
  
    
EHC Lausitzer Füchse
ES GIBT NUR NOCH WENIGE RESTKARTEN FÜR SONNTAG - 11 STADIONVERBOTE AUSGEPROCHEN
(DEL2)  Für das erste Playoff Heimspiel am Sonntag gibt es noch wenige Restkarten. Dabei handelt es sich um Karten für den Umgriff (mit eingeschränkter Sicht) und Rückläufer aus dem Kontingent des Gästeblocks L.
Daher hat sich die Clubführung dazu entschlossen, die Karten in den freien Verkauf zu bringen. Am heutigen Donnerstag ab 10.00 Uhr werden die Tickets über den Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ und online über www.etix.com verkauft.
Organisatorisch wurde dazu veranlasst, dass der Block L in der Hälfte geteilt wird, um den Gästefanblock von den heimischen Fans sichtbar abzugrenzen.
Weiterhin wurden ab sofort, aufgrund der Vorkommnisse aus dem Spiel gegen Crimmitschau, auf Anweisung des Clubs insgesamt 11 Stadionverbote ausgesprochen. Durch die Ermittlungen der Polizei wurden die Personen identifiziert, die für die Unruhen und Ausschreitungen während des Spiels in der Eisarena am 01.03.2019 verantwortlich waren. Da diese Stadionverbote vorerst nur für die Eisarena Weißwasser gelten, wurde durch die Clubführung der Antrag gestellt, diese Stadionverbote deutschlandweit auszusprechen.
In Absprache mit der Polizei und dem Sicherheitsdienst wird künftig noch mehr Personal bei den Heimspielen eingesetzt.
  
    
Tölzer Löwen
Playdown-Start am Wochenende
(DEL2)  Am Donnerstagabend waren auf den Computer-Bildschirmen von Scott Beattie erstmals seit langem keine Video-Aufzeichnungen von vergangenen Spielen zu sehen. In den Tagen zuvor lief der Laptop im Trainer-Büro quasi durch. Gestern Abend präsentierte der Löwencoach dem Team dann das Ergebnis: "Wir hatten gestern ein Video-Meeting mit dem Team. Das hat länger gedauert, als es sollte, aber es war wichtig", so Beattie. Der Trainer sprach von bis zu 100 Stunden, die er in den vergangenen beiden Wochen mit der Video-Analyse des Gegners und des eigenen Teams verbrachte. Insgesamt gibt es zwischen beiden Teams ohnehin wenige Geheimnisse. In dieser Saison traf man sich viermal, in der vergangenen Spielzeit gar elfmal. Nach einem überzeugenden 7:3-Sieg im letzten Duell konnten die Buam drei der vier Aufeinandertreffen in der Saison 18/19 für sich entscheiden. Nun geht es in maximal sieben weiteren Spielen um den sportlichen Verbleib in der DEL2. "Wir müssen mehr arbeiten, als sie. Es wird schwer. Sie werden hart spielen, stark und dreckig", ist sich Beattie sicher. Das Hauptaugenmerk müsse dabei auf der Disziplin liegen, wie der Kanadier erklärt. "Wir müssen unsere Emotionen kontrollieren und wenige Strafen nehmen. Es ist grundsätzlich erstmal eine mentale Herausforderung". Die knapp zweiwöchige Spielpause sei dem Team entgegengekommen, so Beattie. "Verletzte Spieler sind zurückgekommen. Spieler, die vorher viel gespielt hatten, konnten sich erholen". Damit geht es am morgigen Freitag mit vier ausgeruhten Reihen in das erste Heimspiel gegen den EHC Freiburg. Welche Spieler zurückkommen, wollte der Trainer im Vorfeld des Spiels noch nicht verraten - auch hier kommen die, in den Playdowns üblichen, mentalen Spiele zum Tragen. Nur die Ausfälle von Maximilian Hörmann und Kyle Beach (verletzt) sind sicher. Die Rechnung ist einfach: Gewinnen die Buam alle Heimspiele, ist der Verbleib in der zweithöchsten Spielklasse sicher.
Tickets für die ersten beiden Heimspiele gibt´s bequem im Löwen-Online-Ticketing. Selbstverständlich werden zum morgigen Spiel auch die Abendkassen ab 18:30 Uhr geöffnet. Außerdem wird es in der ersten Drittelpause bereits einen Vorverkauf für das zweite Heimspiel am 22.03. geben.
Für alle, die es nicht in die weeArena schaffen steht wie immer der SpradeTV-Livestream bereit. Im Freitagsspiel ist mit Ex-Nationaltorhüterin Viona Harrer und Löwen-Legende Klaus Kathan wieder für geballte Kompetenz gesorgt.
  
    
ECDC Memmingen
Play-Offs starten: Indians gegen Halle
(BYL)  Endlich geht es los: Der ECDC Memmingen startet in die ersten Oberliga-Play-Offs der Vereinsgeschichte. Die Indians reisen am Freitag zu den Saale Bulls nach Halle, am Sonntag (17:30 Uhr) kommt es zu Spiel 2 in Memmingen. Der Vorverkauf dazu läuft rekordverdächtig.
Der Gegner ist für die Indians ein gänzlich unbeschriebenes Blatt. Noch nie gab es einen Vergleich mit dem Mitteldeutschen Eishockey Club aus Halle, der in den nächsten mindestens drei Spielen der Gegner der Indians ist. Die Saale Bulls aus der 240.000-Einwohner Stadt in Sachsen-Anhalt haben sich längst in der Oberliga-Nord etabliert und sind seit knapp 10 Jahren ein fester Bestandteil der dritthöchsten deutschen Spielklasse. In der abgelaufenen Spielzeit kamen die Schwarz-Roten auf einen hervorragenden vierten Platz, der ihnen nun ein Aufeinandertreffen mit den Indians beschert. Dabei sah es nicht immer in der Saison so rosig aus. Auch die Saale Bulls hatten, wie die Maustädter, einen Wechsel auf der Trainerposition zu verzeichnen. Dave Rich musste den Hut nehmen und wurde durch Ryan Foster im Februar ersetzt. Seitdem läuft es wieder in Halle, durch einen starken Saison-Endspurt spielte sich das Team unter die Top-4 der Liga und sicherte sich so das Heimrecht. Starke Leistungen, unter anderem ein Sieg gegen Topfavorit Tilburg zuhause, sorgen für Euphorie und lassen die Bulls mit großem Selbstvertrauen in die erste Play-Off-Runde gehen.
Leistungsträger im Team von der Saale sind schnell auszumachen. Die Nordamerikaner Tyler Mosienko und Chris Francis sind brandgefährliche Angreifer, die es jeder Abwehr schwer machen. Sie stehen gemeinsam mit dem Deutsch-Kanadier Nathan Burns an der Spitze der teaminternen Scorerwertung. Besonders Burns hat bereits zahlreiche höherklassige Clubs auf sich aufmerksam gemacht und bildet mit seinen kongenialen Partnern eine der stärksten Reihen der gesamten Liga. Weitere starke Akteure im Angriff sind z.B. Maximilian Spöttel oder Dominik Patocka. Ein in Memmingen bekanntes Gesicht haben die Saale Bulls ebenfalls im Kader stehen, Jannick Striepeke lief im Jahr 2012 für die Indians auf, ehe er über einige Stationen zuletzt in Halle landete. Sein Einsatz ist aufgrund einer Verletzung aber nicht sicher. In der Defensive zeigen sich vor allem Jan Pietsch sowie Michal Schön für viele Punkte verantwortlich, defensiv steht aber das ganze Kollektiv der Mannschaft sicher und sorgt so für die fünftwenigsten Gegentore der Liga. Das Tor des MEC hütet Justin Schrörs, er war im Vorjahr in Regensburg aktiv, unterstützt wird er von Henning Schroth, der schon in Lindau für die Islanders auflief.
Die Indians lassen sich bei der Aufstellung für das Wochenende nicht in die Karten schauen, auch wenn keine großen Änderungen zum vorherigen Spiel zu erwarten sind. Mit sechs Punkten am letzten Wochenende konnten die Memminger nicht nur Selbstvertrauen sammeln, auch betrieben sie, vor allem beim starken Heimerfolg gegen Selb, beste Eigenwerbung. Im Gegensatz zu ihrem Gegner, die am kompletten Wochenende spielfrei waren, sind die Maustädter auch voll im Rhythmus, ob dies ein Vorteil für sie sein kann, bleibt abzuwarten.
Nachdem die Indians am Freitag bereits in Halle antreten müssen, kommt es zwei Tage später zum Heimspiel in der Maustadt. Rund 200 Fans machen sich zur ersten Begegnung auf den Weg nach Sachsen-Anhalt, zuhause wird die Unterstützung dann noch einmal deutlich größer ausfallen. Bis zum Wochenende haben die Indianer bereits rund 1500 Karten für das erste Play-Off-Spiel der Vereinsgeschichte verkauft, der Run auf Tickets scheint ungebrochen. Die Memminger empfehlen weiterhin den Vorverkauf zu nutzen, auch am Spieltag selbst wird es aber Karten aller Kategorien an den Abendkassen geben. Eine frühe Anreise ist sicherlich sinnvoll, wenn Wartezeiten an den Kassen vermieden werden sollen. Um den Andrang etwas zu entzerren bieten die Rot-Weißen einen zusätzlichen Sonderverkauf an. Während dem Finale um die Deutsche Meisterschaft der Frauen, wird es am Samstag von 16:30-18:30 Uhr Tickets in der Geschäftsstelle zu erwerben geben. Die Kassen sowie Stadiontore am Spieltag haben dann ab 16 Uhr geöffnet. Einem wahren Eishockeyfest vor toller Kulisse steht damit nichts mehr im Wege.
  
    
Starbulls Rosenheim
Playoff-Auftakt: Am Freitag erstes Heimspiel gegen Essen
(OLS)  Jetzt gilt es! Am Freitag startet die heiße Phase der laufenden Eishockey-Spielzeit. Die Starbulls empfangen die Moskitos Essen zum ersten Playoff-Achtelfinalspiel. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr. Und die Herausforderung für die Mannschaft von Manuel Kofler ist groß. Der Tabellenfünfte der Oberliga Nord, den es für das Erreichen des Viertelfinales mit drei Siegen in maximal fünf Spielen auszuschalten gilt, verfügt über einen starken Kader, über den „Torhüter des Jahres“ und über einen ausgebufften Trainer. Auch sorgten die „Stechmücken“ vom Essener Westbahnhof in den beiden vergangenen Spielzeiten für Furore in den Playoffs.
In der Vorsaison startete der ESC Wohnbau Moskitos Essen – so lautet die komplette offizielle Bezeichnung – ebenfalls von Tabellenplatz fünf in die Playoffs, um dann in der ersten Runde den favorisierten EV Landshut in nur vier Spielen auszuschalten. Im Jahr zuvor marschierten die Moskitos gar dank zwei 3:0-Serien (gegen Leipzig und Peiting) bis ins Playoff-Halbfinale, wo gegen die übermächtigen Tilburg Trappers dann zwar auch noch ein Sieg gelang, aber letztlich Endstation war.
Mit Frank Gentges, der in Essen nun schon in seiner fünften Saison in Folge aktiv ist und die Ämter von Trainer und sportlichem Manager in Personalunion ausübt, verfügt der Standort über geballte Eishockey-Kompetenz und -Emotion hinter der Bande gleichermaßen. Wie früher als Verteidiger von sich selbst, verlangt der – im positiven Sinn – eishockeyverrückte Coach von seinen Spielern alles ab, fordert absolute Professionalität und bedingungslosen Einsatz. Der Mann der offenen Worte (Zitat: „ Dass es bei der heutigen Generation an der nötigen professionellen Einstellung, Willen, Herz, Charakter, Respekt usw. mangelt, ist hinlänglich bekannt“) wurde am Niederrhein ganz nah an der Grenze zu Holland geboren, hat aber auch einen Bezug zum Rosenheimer Erzrivalen EV Landshut: Vor vier Jahrzehnten wurde der vor knapp drei Wochen seinen 54. Geburtstag feiernde Gentges in der Schülermannschaft des EVL Deutscher Meister! Zum letzten Mal im Rosenheimer Stadion zu Gast war der Essener Trainer im Rahmen der eingleisigen Oberliga in der Spielzeit 2009/2010, damals aber in Diensten des EHC Dortmund.
Ein Rosenheimer und ein Essener Team trafen zum letzten Mal vor 19 Jahren aufeinander, seinerzeit noch in der höchsten Deutschen Spielklasse. Während die Starbulls den sportlichen Klassenerhalt schafften, sich aber per Lizenzverkauf aus der DEL verabschiedeten, stiegen die Moskitos sportlich ab, klagten sich aber erfolgreich zurück. Doch das ist Schnee von gestern. Nun treffen zwei Teams aufeinander, die im Vorfeld der Spielzeit in Expertenkreisen als Aufstiegskandidaten in die DEL 2 gehandelt wurden und die im Vorfeld auch die formalen Voraussetzungen erfüllt haben, diesen Aufstieg gehen zu dürfen.
Herausragende Akteure im aktuellen Oberliga-Team der Moskitos, das den vierten Tabellenplatz und damit den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde nur um zwei Punkte verpasste, sind unter anderem die beiden Kontingentspieler: Der 30 Jahre alte Kanadier Aaron McLeod brachte es in 48 Hauptrundenspielen auf 74 Punkte, der 27 Jahre alte US-Amerikaner Nicholas Miglio scorte 49-mal, das aber in lediglich 34 Partien. „Dazu kommen mit Julian Airich und Veit Holzmann zwei Stürmer, die die bisher beste Saison ihrer Karriere spielen. Und mit Stephan Kreuzmann und Marcel Pfänder verfügt das Team über zwei der besten Oberliga-Verteidiger überhaupt“, weiß Starbulls-Trainer Manuel Kofler, der zudem großen Repekt vor dem Torwart der Moskitos hat: „Patrik Cerveny ist für mich der beste Keeper der Oberliga Nord; dass er jetzt auch offiziell zum Torhüter des Jahres gewählt wurde, war nur logisch“. Einen weiteren Trumpf im Ärmel haben die Moskitos dank der Kooperation mit den Iserlohn Roosters, welche die Playoffs in der DEL verpasst haben. Somit kann deren Stürmer Julian Lautenschlager, der zehn Hauptrundenspiele für Essen in dieser Spielzeit bestritten hat, in den Oberliga-Playoffs mitwirken.
„Die Moskitos sind insgesamt und vor allem jetzt zum Playoff-Beginn stark aufgestellt und ein sehr harter Gegner. Aber wir sind topmotiviert und bereit für die schönste Eishockeyzeit überhaupt, um das erste Heimspiel am Freitag und das Achtelfinale insgesamt für uns zu entscheiden. Wir sind heiß auf Eishockeyfeste und eine tolle Serie gegen Essen vor stimmungsvollen Kulissen“ sprüht Starbulls-Trainer Kofler geradezu voller Vorfreude.
Nach dem Auftakt am Freitag um 19:30 Uhr auf Rosenheimer Eis folgt das zweite Achtelfinalspiel am Sonntag in Essen (Spielbeginn am Westbahnhof um 18:30 Uhr). Die dritte Achtelfinal-Partie findet am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion statt. Die eventuell notwendigen Spiele vier und fünf der Serie sind auf nächsten Freitag (in Essen um 20 Uhr) und auf den darauffolgenden Sonntag (in Rosenheim um 17 Uhr) terminiert.
Eintrittskarten für das erste Playoff-Heimspiel der Starbulls am Freitag sowie für Spiel drei am Dienstag (jeweils 19:30 Uhr gegen Essen im emilo-Stadion) sind jederzeit online im Ticketshop der Starbulls auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich. In der Geschäftsstelle am emilo-Stadion können Karten am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr erworben werden. Die Tageskasse öffnet Freitag um 17:30 Uhr. Die Starbulls-Heimspiele am Freitag und Dienstag werden auch live im Internet übertragen. Der Stream ist jeweils zum Preis von 5 Euro über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar.
  
    
VER Selb
Wölfe gegen Indians – die Playoffs können beginnen / Selb und Hannover kreuzten sich schon öfters die Schläger – wir blicken zurück
(OLS)  Ab Freitag geht der Eishockeywinter erst richtig los – die Playoffs in der Oberliga starten.
Ab diesem Zeitpunkt werden die Karten komplett neu gemischt, vergessen ist das bisherige Abschneiden aller Teams. Ab Freitag zählen für alle teilnehmenden Mannschaften im Playoff-Modus Best of Five nur noch eins: Siegen oder anderenfalls sich frühzeitig in die Sommerpause zu verabschieden.
Unsere Wölfe haben es als Tabellensechter mit dem Dritten aus dem Norden, den Hannover Indians zu tun. Sportlich eine extrem schwere Nuss, die es für unsere Jungs um Trainer Henry Thom zu knacken gilt. Aber für unsere ohnehin sehr reiselustigen Wölfe-Anhänger sind die Hannover Indians wie ein „Sechser“ im Lotto. Warum? Na klar, es geht an den berühmt berüchtigten Pferdeturm.
Das Eisstadion am Pferdeturm mit der Hausnummer 7 hat eine Kapazität von 4.608 Plätzen (darunter 714 Sitzplätze) und wird in Spiel 1 am 15.März 2019 gut gefüllt bis (nahezu) ausverkauft sein. Bislang strömten während der laufenden Saison im Schnitt 2.729 Zuschauer zu den Heimspielen der Indians – das ist der Topwert im Norden - noch vor Serienmeister Tillburg.
Der Pferdeturm wird am Freitag ein Hexenkessel sein und alle mitreisenden Fans aus Oberfranken werden diese Atmosphäre einsaugen – ein Besuch eines Spieles am Pferdeturm ist für jeden Eishockeyfans ein Muss.
ABER:
Was die Niedersachsen können, können wir Oberfranken schon lange. In puncto Stimmung brauchen wir uns im Wolfsbau keineswegs verstecken. Auch am Sonntag in der NETZSCH-Arena wird eine fantastische Stimmung vor toller Playoff-Kulisse vorherrschen, auf die sich alle Zuschauer schon jetzt freuen dürfen.
Selb gegen Hannover – diese Konstellation gab es schon öfters, beide Teams kreuzten schon einige Male die Schläger miteinander. Die letzten Vergleiche sind aber schon gut 16 Jahre her. In der Saison 2002/2003 und 2003/2004, als die Selber Wölfe (damals ERC Selb) in der Oberliga Süd-Ost agierten, standen in den beiden Spielzeiten insgesamt 8 Vergleiche zwischen Selb und Hannover an. Dreimal behielten unsere damaligen Wölfe die Oberhand, fünfmal hieß der Sieger Hannover Indians. Das Torverhältnis aus Selber Sicht lautete 24:29. Meist waren es sehr enge Partien. Eine Ausnahme stellte die Partie am 28.02.2003. Unsere Wölfe gewannen zuhause mit 10:6!!!
Zwei, die bei den einstigen Vergleichen im Jahr 2003 ebenfalls schon das Trikot der Wölfe übergezogen hatten, waren David Hördler und auch Florian Ondruschka. Florian stand im Aufgebot am 30.11.2003, damals lief er mit der Nummer 18 auf – als Stürmer. David Hördler war beim legendären Kantersieg mit von der Partie, beim 10:6 markierte er den achten Wölfe-Treffer und steuerte obendrein noch zwei Vorlagen bei.
Viele Partien gegen die Indians waren sehr enge Kisten. Bestes Beispiel die Begegnung am 30.11.2003, als sich unsere Wölfe am Ende knapp mit 2:1 durchsetzten. „Man of the match“ war im Übrigen auf Seiten unserer Wölfe der Spieler mit der Nummer 5: Thomas Schramm, früher Stürmer, heute Sponsoring-Leiter bei unseren Wölfen. Thomas wird sich noch genau erinnern können, als er in der 48. Minute auf Zuspiel von Stephan Trolda und Kanadier Corey Spring den vielumjubelten 2:1 Siegtreffer erzielte.
  
    
Blue Devils Weiden
Den Scorpions einen heißen Tanz bieten
(OLS)  Die Mannschaft ist heiß und auch die Fans der Blue Devils fiebern dem Start der Playoffs in der Eishockey-Oberliga gegen die Hannover Scorpions entgegen. Am Freitag beginnt für das Team von Trainer Ken Latta die schönste Zeit der Saison. Mit zahlreichen Fans und einer lautstarken Unterstützung im Rücken reisen die Blue Devils nach Niedersachsen und werden alles darangeben, die „Serie nach Weiden zu holen“. Gespielt wird im Format „best-of-five“, das heißt, wer zuerst drei Siege verbuchen kann, ist eine Runde weiter.
Am Sonntag findet dann Spiel zwei der Serie in der Hans-Schröpf-Arena statt und dabei muss und wird die Arena eine Festung sein. Die Fans der Blue Devils haben im Laufe der Saison bewiesen, dass sie der „7. Mann“ sein können und ihrer Mannschaft einen ordentlichen Schwung mitgeben können. Mit dieser Unterstützung ist am Sonntag definitiv einiges möglich.
Unser Gegner sind die Hannover Scorpions, Zweiter der Hauptrunde der Oberliga Nord. Die Scorpions von Trainer Dieter Reiß holten in 48 Spielen beachtliche 102 Punkte bei 237 erzielten (4,94 pro Spiel) und 142 kassierten Toren (2,96 pro Spiel). Höchster Sieg war ein 15:1 gegen Schlusslicht Preussen Berlin. Ihre höchste Niederlage kassierten die Scorpions in Tilburg mit 3:8.
Mit den Ex-Blue-Devils Björn Bombis und Patrick Schmid stellen die Hannover Scorpions die beiden punktbesten Spieler der Oberliga Nord. Bombis verbuchte in 48 Spielen satte 101 Punkte (31 Tore und 71 Vorlagen), Schmid kam auf 93 Scorerpunkte (37 Tore und 56 Vorlagen). Kontingent-Stürmer Mathew Wilkins belegte Rang elf der Scorerliste (26 Tore und 46 Vorlagen für 72 Punkte). Fehlen wird unserem Gegner definitiv der punktbeste Verteidiger der Oberliga (Nord): Dennis Schütt, dem ein oder anderen aus seiner Zeit in Selb bekannt, fällt nach 63 Punkten (acht Tore und 55 Vorlagen) mit einer Schulterverletzung aus.
Das Tor hütet ein ebenfalls aus der Oberliga Süd bekannter Goalie – Christoph Mathis (früher EHC Freiburg). Darüber hinaus stehen im Kader der Hannover Scorpions einige Akteure, die über geballte Erfahrung in DEL, DEL2 und Oberliga verfügen: Verteidiger Sean Fischer (DEL2 in Weißwasser und Riessersee), Damian Martin (über 360 Spiele in der Oberliga), Stürmer Sachar Blank (412 DEL-Spiele), Marian Dejdar (158 DEL-Spiele, 462 Spiele in der DEL2), Ex-Blue-Devils Christoph Koziol mit annähernd 500 Oberliga-Spielen und Sebastian Lehmann fast 550 Partien in der 3. Liga.
In den Mannschaftsstatistiken können die Scorpions ebenfalls glänzen. Mit 30,4% Erfolgsquote stellen sie das beste Powerplay der Nordstaffel. Die Blue Devils müssen den Vergleich dabei jedoch nicht scheuen und kommen ihrerseits auf ebenfalls starke 25,7%. In Unterzahl stehen für Hannover 81,3% zu Buche. Die Blue Devils konnten im Saisonverlauf 76,2% der Unterzahlsituationen bereinigen. Mit den oben angesprochenen 30% Powerplayquote der Scorpions heißt das klar: „Wegbleiben von der Strafbank!“. Bei den Strafzeiten liegen beide Mannschaften fast gleich auf: Die Scorpions haben 572 Minuten auf der Strafbank verbracht, die Blue Devils 530.
Die Blue Devils haben die Verletzungssorgen weitestgehend hinter sich gelassen und blicken mit einem fast vollzähligen Kader den Playoffs entgegen. Verletzungsbedingt nicht dabei ist einzig Lukas Zellner. Aus beruflichen Gründen fehlt Valentin Bäumler.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
PLAYOFF-ACHTELFINALE: START DER BEST-OF-FIVE-SERIE - 1. Achtelfinal-Playoffspiel: Saale Bulls vs. ECDC Memmingen Indians
(OLN)  Die Paarungen stehen fest, die Oberliga-Playoffs 2019 um den Aufstieg in die DEL2 können beginnen. In der ersten Verzahnungsrunde mit den besten acht Teams aus der Oberliga Süd bekommen es die Saale Bulls mit den Indians vom ECDC Memmingen zu tun und damit mit einer – aus hallescher Sicht – großen Unbekannten. Denn noch nie standen sich beide Mannschaften gegenüber, es wird ab morgen also die ersten Duelle gegen die Oberschwaben geben.
In der rund 44 000 Einwohner zählenden kreisfreien Stadt an der Iller wird seit mehr als 60 Jahren Eishockey gespielt, taucht erstmals 1983 höherklassig auf. Über die Vorgängervereine SC und EHC ist der Pucksport seit 1999 beim heutigen ECDC Memmingen angesiedelt. Der bislang größte Erfolg der Indians ist der Gewinn der Meisterschaft in der Bayernliga 2016/17, verbunden mit dem Aufstieg in die Oberliga Süd. Die aktuelle Spielzeit schloss der ECDC in der Hauptrunde auf dem sechsten, die Meisterrunde auf dem fünften Platz ab.
Was erwartet unsere Bulls, auf was muss sich das Team von Ryan Foster einstellen? Ein Blick auf die Süd-Tabelle offenbart das große Manko Memmingens – die Offensive: In der Hauptrunde erzielte der ECDC lediglich 97 Treffer und war hier die viertschwächste Mannschaft der 12 Teams umfassenden Oberliga Süd, ähnlich verhielt es sich nach dem Ende der Meisterrunde.
Das absolute Faustpfand der Maustädter hingegen ist ihre Heimstärke, in der 3 650 Plätze umfassenden Eissporthalle am Hühnerberg mussten sich die Indians in den letzten 20 Heimspielen lediglich zweimal (!) nach 60 Minuten geschlagen geben, einmal davon gegen Peiting, dem Ligenprimus im Süden. Die Last des Toreschießens ist beim ECDC auf mehrere Schultern verteilt, Top-Torjäger ist Dominik Piskor mit 24 Treffern, gefolgt von Milan Pfalzer (19) sowie dem erst Ende Januar verpflichteten litauischen Nationalspieler mit DEL2-Erfahrung (Dresden) Tadas Kumeliaukas (16). Weitere klangvolle und bekannte Namen im Kader sind die Angreifer Jared Mudryk und Antti-Jussi Miettinen sowie der ehemalige Bulls-Stürmer Jakub Wiecki.
Den Bulls steht also eine packende und höchstspannende Premieren-Serie gegen den ECDC Memmingen bevor, bei der am Ende neben dem Heimrecht auch die Fitness ob der langen Reisen – Stichwort „Bus-Beine“ – den Ausschlag geben werden. Aber wir sind bereit, lassen wir die Playoffs beginnen!
  
    
Herner EV
Endlich geht es los – Es ist Playoff-Zeit!
(OLN)  Die Hauptrunde ist abgeschlossen und nun beginnt sie, die heiße Phase im Eishockey. Der Herner EV hatte knapp zwei Wochen Zeit sich auf die Playoffs vorzubereiten und das Trainerteam hat die Mannschaft der Grün-Weiß-Roten gut eingestellt auf den Achtelfinal-Gegner, die Eisbären aus Regensburg. Die Rollenverteilung ist klar: „Natürlich sind die Eisbären Regensburg als Süd-Dritter Favorit in diese Serie, sie haben ja auch den Heimvorteil. Aber das ist für uns kein Nachteil, im Gegenteil. Das ist eine zusätzliche Motivation. Wir haben ja auch in der Punkterunde der Oberliga Nord in einigen Spielen gegen die Top-Teams unter Beweis gestellt dass wir gegen die Favoriten gut mithalten können. Voraussetzungen sind maximale Einstellung zum Gegner, taktische Disziplin und eine geschlossene Mannschaftsleistung“ meint Cheftrainer Danny Albrecht. Hinsichtlich der Förderlizenzspieler kann er auf jeden Fall auf Mike Schmitz und Philipp Kuhnekath zurückgreifen, auch Tom Schmitz ist nach seiner Krankheit wieder mit dabei. Spiele zwischen Herne und Regensburg gab es bereits sechsmal. Allerdings muss man in der Historie lange zurückblättern. In der Saison 1975/76 gingen in der Aufstiegsrunde zur 2. Liga beide Spiele an Regensburg, vier Jahre später konnte der HEV drei von vier Begegnungen in der 2. Liga gegen das damalige Team aus der Domstadt für sich entscheiden. Die bisherige Bilanz ist also ausgeglichen. In der letzten Saison beendeten die Eisbären Regensburg die Meisterrunde im Süden auf Platz 7, konnten sich dann aber im Achtelfinale der Playoffs gegen den Nordzweiten, die Saale Bulls Halle, mit 3:1 Siegen durchsetzen. Im Viertelfinale scheiterte das Team aber dann am Serienmeister der Oberliga, die Tilburg Trappers. In dieser Saison konnte das Team von Igor Pawlow, der seit Januar 2018 die Eisbären (wieder) trainiert, in der Hauptrunde Platz 2 im Süden belegen. In der Meisterrunde musste man dann in der Endphase den EV Landshut vorbeiziehen lassen. Mit Nikola Gajovsky stellt der Tabellendritte des Südens den Topscorer der Meisterrunde, mit Richard Divis und Peter Flache (sein Bruder Paul spielte vor 10 Jahren beim HEV) sind zwei weitere Stürmer in den Top Ten vertreten. Die Eisbären haben in den 50 Punktspielen im Süden nicht nur die meisten Tore geschossen (240), sie konnten in der Meisterrunde auch das erfolgreichste Powerplay präsentieren. Nicht nur damit wird deutlich, wie groß die Herausforderung für die Gysenberger sein wird. Der Herner EV fährt dennoch voll motiviert am Freitagvormittag in Richtung Regensburg. Er kann dabei auch auf die Rückendeckung seiner Fans vertrauen. Erneut fährt ein Fan-Sonderzug vom Herner Hauptbahnhof in den Süden und weitere Anhänger reisen privat in die Domstadt, so dass mit großer und lautstarker Unterstützung zu rechnen ist wenn um 20 Uhr die Playoff-Partie in der Donau-Arena angepfiffen wird. Die daheim gebliebenen können sich über den HEV Live-Ticker informieren (gratis) oder das Spiel über Sprade.TV im Stream verfolgen (kostenpflichtig). Am Sonntag steht dann das Heimspiel in der Herner Hannibal-Arena ab 18:30 Uhr auf dem Spielplan. Auch hier hoffen die Verantwortlichen auf eine gute Kulisse. „Die Playoffs sind das absolute Sahnehäubchen der Saison und ein Muss für alle Herner Fans. Trainer und Mannschaft verdienen eine tolle Unterstützung, auch und vor allem zuhause“ appelliert HEV-Geschäftsführer an die Anhänger der Grün-Weiß-Roten. Weiter geht es dann am nächsten Dienstag mit Spiel 3 der Best-Of-5-Serie, dann wieder in Regensburg (20 Uhr). Gespielt wird so lange, bis ein Team drei Siege erreicht hat. Die weiteren Termine wären Freitag, der 22. März 2019 in der Herner Hannibal-Arena (20 Uhr) und ggfs. Sonntag, der 24. März 2019 um 18 Uhr in Regensburg.
  
    
TEV Miesbach
Der TEV trifft im Halbfinale auf den HC Landsberg
(BYL)  Nach den beiden Niederlagen des TEVs am letzten Wochenende der Verzahnungsrunde zogen die Riverkings vom HC Landsberg nach 7 Siegen am Stück noch am TEV vorbei und belegen nun den dritten Platz der Tabelle, wodurch sie sich das Heimrecht in der Best-of-Three-serie gegen den TEV gesichert haben. Bitter für den TEV, muss man nun bei den heim- und formstarken Riverkings in die Serie starten. Diese lassen sich auch von der Unruhe um die Nachfolge von Trainer Randy Neal nicht beeinflussen und fuhren von 21 möglichen Punkten aus den letzten 7 Spielen immerhin 20 Punkte ein. Sogar beim großen SC Riessersee konnte nach Penaltyschiessen gewonnen werden. Dies zeigt, dass die Mannschaft intakt und der Draht zum scheidenden Trainer noch hervorragend ist. Eine neue Ausrichtung der Mannschaft ist der Plan für die kommende Saison, somit ist wahrscheinlich, dass auch einige Spieler ihre letzten Partien für den HC bestreiten werden. Laut Pressemitteilung soll die Verzahnung zwischen erster Mannschaft und dem DNL-Team mehr in den Vordergrund rücken und verstärkt Eigengewächse Zeit zur Entwicklung im Seniorenbereich erhalten. Trotzdem soll das Leistungsniveau gehalten werden, denn die Zuschauer sind verwöhnt: der HC belegte nach Abschluss der Hauptrunde den zweiten Tabellenplatz und sammelte in den 26 Spielen 51 Punkte und erzielte 143 Tore. Kein anderes Team hat mehr Treffer erzielt, als die Landsberger-Torfabrik, die von Daniel Menge mit 76 Punkten (21 Tore / 55 Assists) angeführt wird, gefolgt von Tyler Wiseman mit 67 Punkten (40 Tore / 27 Assists) und Dejan Vogel 50 Punkten (18 Tore / 32 Assists). Bisher unterlag der TEV beide Male in Landsberg: 4:3 nach Penalty nach 3:0 Führung in der Vorrunde und 5:1 in der Verzahnungsrunde. Möchte der TEV jedoch ins Finale um die Bayrische Meisterschaft einziehen, muss in Landsberg ein Sieg her. Am besten gleich im ersten Spiel, dann würde der Druck am Sonntag nicht zu sehr auf den Schultern lasten. Nach der Niederlage im „Aufstiegsspiel“ gegen den EV Füssen am vergangenen Sonntag war die Stimmung am Boden. Die Enttäuschung bezog sich auch noch auf die vorherige Auswärtspartie in Bad Kissingen, bei der drei Punkte bereits zum Aufstieg ausgereicht hätten. Dies zeigt wie knapp es zuging. Beim lockeren Training am Montag gelang es Trainer Peter Kathan sein Team auf einen positiven Saisonausklang zu fokussieren. Bis auf Matthias Stumböck, dessen Knieprobleme nicht abklingen, waren unter der Woche alle Mann an Bord. Verzichten muss Kathan jedoch auf den gesperrten Christoph Gottwald, sowie auf Martin Lidl, für den am Freitag die Hochzeitsglocken läuten. Den freien Platz in der Verteidigung könnte Luca Herden einnehmen oder Kathan beordert Florian Gaschke nach hinten. Kathan überlegt auch die Spielern einzusetzen, die zuletzt weniger Eiszeit hatten: „ Die Jungs tun mir etwas leid, da sie immer da sind und die Mannschaft 100% unterstützen, aber ich wollte nach unseren positiven Ergebnissen bei drei Reihen bleiben. Wahrscheinlich werde ich je nach Spielverlauf entscheiden. Auf jeden Fall sind alle heiß und möchten nicht schon nach dem Wochenende in die Sommerpause.“ Spielbeginn in Landsberg ist am Freitag um 20 Uhr.  
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
DANIEL HÄMMERLE MACHT SCHLUSS – DAS GESICHT DER LÖWEN WIRD MIT GROSSER SAUSE VERABSCHIEDET
(BYL)  Die Eishockey-Saison 2018/ 2019 ist zu Ende und auch wenn diese Spielzeit der Löwen mit dem Abstieg aus der Oberliga in die Bayernliga alles andere als erfolgreich war, so gibt es am 16. März doch noch ein echtes Highlight. Der EHC feiert 50 Jahre Eishockey in der Industriestadt und verabschiedet im Rahmen eines überragenden Legendenspiels seinen Kapitän Daniel Hämmerle, der nach knapp 500 Spielen im Seniorenbereich die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen und sich nun wichtigeren Dingen widmen wird.
Mit einem weinenden aber auch mit einem lachenden Auge, blickt „Hämmer“ auf seine Laufbahn im Eishockey zurück. In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“ und stieg direkt wieder auf. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert. „In erster Linie bin ich traurig, dass die Zeit zu Ende ist. Aber ich hab das jetzt lange genug gemacht und bis auf ein paar Verletzungen bin ich auch gut durchgekommen, worüber ich auch sehr froh bin“ erklärte Hämmerle. „Dass ich so gesund aufhören kann und noch alles dran ist- bis auf ein paar Zähne- ist auch wichtig, denn es gibt auch ein Leben danach und das sind hoffentlich noch ein paar Jahre. Dass so eine Saison nicht schön war, ist klar, aber das erleichtert mir das Aufhören. Da habe ich schon viele Nerven liegen gelassen. Natürlich wäre es schöner, aufzuhören mit einer tollen Saison, dann wird’s aber noch schwieriger. So war es vielleicht gar nicht so schlecht“ so der 36-Jährige weiter. Vor der Saison waren die Erwartungen im Umfeld und auch im Team groß, doch man sei nie richtig in Tritt gekommen und „damit, dass das Ganze so schief läuft, hat keiner gerechnet. Doch aus finanziellen Gründen ist es wahrscheinlich besser, dass der Abstieg besiegelt ist und der EHC einen Neuaufbau vollziehen kann, was ich mir auch sehr wünschen würde“ so Daniel Hämmerle, der durch seinen Vater Franz zum Eishockey kam. „Der hat hier auch schon gespielt hat. In glorreichen Zeiten bis zur zweiten Bundesliga hoch. SO kommt man dann zum Eishockey.“
Dass der EHC Waldkraiburg nun seinen 50. Geburtstag feiert und ihn im Rahmen des Legendenspiels auch mit großer Kapelle verabschiedet findet Daniel Hämmerle klasse. „Es gab noch nicht so viele Spieler, für die der Verein sowas organisiert hat und das ehrt mich sehr. Ich hoffe, dass es ein gelungenes Fest und auch für mich ein gebührender Abschluss wird. Nach so einer Saison nochmal ein schönes Eishockeyfest feiern  und ich denke es ist auch interessant, die Spieler von früher zu sehen. Da werden wir Spaß haben!“ Und die 50 Jahre sind gerade im Eishockeysport etwas Besonderes: „Da hat es viele Vereine gegeben, die sind inzwischen wieder von der Bildfläche verschwunden. Ich finde es auch unglaublich wichtig, dass es den Verein gibt, wir haben ein super Stadion, ein eigentlich sehr, sehr gutes Umfeld und ich hoffe, dass es auch noch weitere 50 Jahre Bestand hat. Viele Kinder und Jugendliche können ihren Sport ausüben und auch die Zuschauer kriegen einigermaßen vernünftiges Eishockey zu sehen. Wäre schade, wenn das die nächsten Jahre den Bach runtergeht“ legt sich Hämmerle für den EHC Waldkraiburg fest.
Er selbst hat in der Zeit im Herrnbereich in den letzten 16 Jahren so ziemlich alles erlebt, was man mitnehmen kann. Es ist eine große Karriere, die am 16. März offiziell zu Ende geht. „In meiner Laufbahn war wirklich alles dabei und ich muss sagen, für mich war der Verein immer sehr wichtig. Schon im Kindesalter. Jeder der Mannschaftssport macht, weiß, dass man da viel fürs Leben lernt. Du lernst teamfähig zu sein und das ist extrem wichtig und prägt dich auch fürs Leben in meinen Augen. Der Verein hat mir viel gegeben über die Jahre und ich habe ein bißchen was zurückgegeben (lacht). Für mich gab es viele schöne Momente, aber auch bittere Momente: Der Abstieg in die Landesliga, der Wiederaufstieg in die Bayernliga, dann da ein paar härtere Jahre bis Rainer Zerwesz als Trainer in den Vordergrund gerückt ist. Er hat das Ganze auch in Sachen Training in professionelle Bahnen gelenkt. Er hatte großen Anteil am Aufschwung beim EHC, gekrönt mit Bayerischer Meisterschaft 2016 und dem Aufstieg in die Oberliga.“ Dies sei laut Hämmerle das Highlight seiner Laufbahn gewesen, gerade weil der Titel auf so herausragende Weise zustande kam und es auch neben dem Eis stimmte. „Das Meisterjahr kann man nicht toppen. Ich hab noch nie in einer so coolen Mannschaft wie damals gespielt, denn da war auch nicht alles rosig und wir hatten viele Verletzte- kurzzeitig waren wir sogar 12. Aber am Ende waren wir auf Platz 2 und die Dinge haben ihren Lauf genommen mit dem Pokal am Ende.“
Den Pokal hatte er eigentlich schon eher ins Visier genommen und erzählt eine kleine Anekdote von vor knapp 12 Jahren. „2007 bin ich nach Schweinfurt gewechselt und ich dachte, ich mache das, um die Meisterschaft zu holen“ erinnert er sich heute mit einem Grinsen zurück. „Es war dann natürlich ganz bitter ausgerechnet gegen Waldkraiburg in den Playoffs im Halbfinale auszuscheiden im Halbfinale und dann wurden die Löwen auch noch Meister.“ Nach dieser Saison war das Schweinfurt-Kapitel wieder beendet und er kehrte zu den Löwen zurück. „Wir hatten auf dem Papier wirklich eine sehr, sehr gute Mannschaft. Schlussendlich wurde dann Schweinfurt Meister in dem Jahr und ich musste mir natürlich einiges anhören. Von Schweinfurter und von Waldkraiburger Seite- sobald ich weg war, war der Erfolg da (lacht). Für mich war es bitter,  aber im Nachhinein schmunzle ich drüber, denn irgendwann hab ich ja doch noch den Titel geholt“ erinnert er sich heute zurück.
Über all die Jahre war Daniel Hämmerle ein herausragender Spieler für den EHC Waldkraiburg und einer, der eine Ära bei den Löwen mit geprägt hat. Mit Übersicht, viel Gefühl und großartiger Technik wurde er über die Jahre immer besser, könnte jetzt auch mit 36 sicher noch ein paar Jahre spielen. Nach dem Abstieg hielt er den Industriestädtern die Treue, führte das Team direkt zurück in die Bayernliga. Im Sommertraining immer einer der Fleißigsten, in der Saison auf wie neben dem Eis vorbildlich und auch von den Gegner geschätzt und respektiert. „Hämmerle, du bist ein guter Spieler. Ich will Dich haben“ entgegnete ihm 2012 der damalige Dorfen-Trainer John Samanski in den Katakomben des Erdinger Stadions, in das der EHC wegen der Eisstock-WM ausweichen musste. Er bekam ihn in der Folgesaison tatsächlich, doch diesen Irrweg korrigierte Hämmerle schnell wieder, im Herzen war und bleibt er immer ein Löwe.
Nun freut er sich aber auf die Zeit nach dem Eishockey und das Leben neben dem Eis: „Ich werde im Laufe des Jahres zu meiner Verlobten nach Amsterdam gehen um dann ein gemeinsames Leben zu führen“ verrät Hämmerle. „Durch das Eishockey hat das in den letzten Jahren schon gelitten und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie das mitgemacht hat. Aber jetzt ist es auch gut. Ich werde mir dort einen Job suchen und wo es uns dann hin verschlägt, wird man sehen. Aber ich freue mich auf die viele Freizeit. Zeit zum Reisen und für Dinge haben, für die man als Eishockeyspieler sonst acht Monate im Jahr keine Zeit hat. Reisen, viel angeln und Familienplanung steht dann auch im Vordergrund“ so Hämmerle mit einem Lachen. Der EHC Waldkraiburg freut sich auf eine tolle Geburtstagsfeier am 16. März ab 16:00 Uhr in der Raiffeisen Arena. Mit buntem Rahmenprogramm und einem Legendenspiel mit vielen tollen ehemaligen Akteuren des EHC. Im Mittelpunkt stehen soll und wird aber die Nummer 28 der Löwen, Daniel Hämmerle stehen- auch mit seinen 171 Zentimetern definitiv einer der Größten des Waldkraiburger Eishockeys.
  
DIE LEGENDEN TREFFEN SICH UND FEIERN DEN 50. GEBURTSTAG DES WALDKRAIBURGER EISHOCKEYS
50 Jahre Eishockey in Waldkraiburg- wenn das kein Grund zum Feiern ist. Am 16. März feiern die Löwen ihren runden Geburtstag mit einer großen Sause samt Legendenspiel. Im Rahmen dieser Party wird auch der aktuelle Kapitän Daniel Hämmerle verabschiedet und man möchte zurückblicken auf die zum Großteil durchaus erfolgreiche Geschichte des sportlichen Aushängeschilds der Industriestadt Waldkraiburg.
Als sich im Winter des Jahres 1968 eine Gruppe um den Miesbacher Heini Hitzenberger, Manfred Ahnert und Günther Pfohl- Großvater vom aktuellen Nationalspieler und DEL-Profi Fabio Pfohl- zusammenfand und die Eishockeyabteilung im VFL Waldkraiburg ins Leben rief, hätte man vielleicht davon geträumt, aber es sicher nicht für möglich gehalten. Nämlich dass daraus einmal ein Verein würde, der große Erfolge feiern und sogar in der 2. Bundesliga vertreten ist und gleichzeitig ein Klub hier seine Anfänge nimmt, bei dem spätere deutsche Nationalspieler ihre ersten Schritte machen. Doch genau so kam es und die Geschichte des Waldkraiburger Eishockeys ist- auch wenn im letzten Winter nicht alles so erfolgreich war- eine, die sich sehen lassen, auf die jeder in Waldkraiburg stolz sein kann und eine, die in diesen unruhigen Zeiten beweist, was erfolgreiche Integration bewirken kann. Der Großteil der „ersten“ Eishockeyspieler waren damals nämlich Spätaussiedler der ehemaligen Tschechoslowakei, gemeinsam mit einigen Waldkraiburgern. Sie legten den Grundstein für das heutige Eishockey in der Industriestadt und ab der Saison 1971/72, zu der auch die heutige Raiffeisen Arena, damals noch als offene Kunsteisbahn, eröffnet wurde, nahm man am Spielbetrieb in der Kreisklasse teil. Gemeinsam mit dem ESC Dorfen, dem EHC München, dem EC Königsdorf, dem EC Gaißach, dem EC Höhenkirchen und dem EV Rosenheim 2. Im Kader standen damals unter anderem die Torhüter Vit und Dedek, in der Defensive Georg Schindler, Adi Müller, Adi Hübel, Miro Tesinsky, Edi Dedek, im Angriff unter anderem Peter Ullmann – Vater des über 220-maligen deutschen Nationalspielers und heutigen DEL-Profi Christoph Ullmann – die Schwarzer-Brüder Paul und Georg, Ernst Fischer, Franz Spacek und der heute noch oft und gern im Stadion gesehene Peter Hoff. Um nur einige zu nennen. Gründervater Hitzenberger stand damals an der Bande, Co-Trainer und später Cheftrainer war Verteidiger Adi Müller.  Der denkt heute noch gerne an die damalige Zeit zurück: „Zuerst hatten wir eine Eisplatte am Volksfestplatz, dann kam das Stadion und bei der Eröffnung war ich Kapitän“ erinnert sich Müller. „Mit den verschiedenen Nationalitäten hat das einwandfrei funktioniert“ so Müller weiter, der auch im Nachwuchs viele Spieler trainierte und später in Gendorf und Trostberg beim Eishockey Aufbauhilfe leistete.
Bereits nach drei Jahren gelang der erstmalige Aufstieg der Vereinsgeschichte in die Landessliga, gefolgt von zwei weiteren direkt in die Regionalliga. 1983 ging es erstmals in die drittklassige Oberliga, nach zwei Jahren gelang sogar die Sensation mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Trotz sportlichen Klassenerhalts wurde im Sommer 1986 aber wieder in die Landesliga Bayern zurückzogen. Nach zwei Spielzeiten war die Mannschaft erneut in die Regionalliga aufgestiegen und 1990 war man dann wieder in der Oberliga Süd. 1991 spaltete sich schließlich die Eishockeyabteilung vom Hauptverein ab und war von nun an als EHC Waldkraiburg aktiv. „Das waren viele erfolgreiche Jahre und auch wenn es immer wieder mal Abstiege gab, sind wir auch immer wieder aufgestiegen und haben viele eigene Spieler herausgebracht“ erklärt EHC-Urgestein Adi Müller.
In all den Jahren war Georg „Schorsch“ Koller im Verein in erster Linie als Chef-Einkäufer aktiv und dabei lotste er zahlreiche Spieler der Extraklasse nach Waldkraiburg. Jamie Hanlon machte 1991 in 42 Oberliga-Spielen 121 Scorerpunkte (81 Vorlagen), spielte später in der DEL für Krefeld. Außerdem holte er aus Übersee Spieler wie Mike Taylor, Edward Neighbours, Douglas Owen, Jeff Tessier, Mark McGuire, Eric Stokes, Brad Scott, Mark Lori, Robert Giffin, John Goodman, Ritchie Herbert, Paul Pedinelli, Steve Schäfer, Andrew Steward, Scott McDonald, Kelly Morel, Scott Nichol oder Jeff Mead. Aber auch aus Schweden, der damaligen Tschechoslowakei oder Russland wurden Spieler geholt- die werden aber überstrahlt von einem einzigen Spieler, der heute noch in Waldkraiburg ist und auch beim Legendenspiel nicht fehlen darf: Zdenek Cech. Mit 319 Toren und 285 Vorlagen in 249 Spielen ist er Führende in der vereinsinternen Scorerliste. Der heute 59-Jährige kam 1993 nach Waldkraiburg und wenn man an Spieltagen freundlich fragt, schenkt er einem in der Stadiongaststätte auch mal ein Bier aus.
Viele Gründe zum Trinken und Feiern hatte man auch nach der Abspaltung vom VFL als EHC Waldkraiburg „Die Löwen“. Und das nicht nur, weil man mit Rainer Zerwesz, Martin Walter, Christoph Ullmann, Markus Draxler oder Fabio Pfohl Spieler in die DEL brachte, die zum Teil heute noch aktiv sind und Nationalspieler wurden. Es wurden auch zahlreiche Titel geholt: Nach Oberliga und Regionalliga wurde man mit der Einführung der DEL in die neue 2. Liga Süd, damals drittklassig, eingestuft. Dieser gehörte man bis 1999 an, dann zog man sich wieder in die Landesliga zurück, um dann ab 2002 in der viertklassigen Bayernliga, der höchsten Spielklasse im Freistaat vertreten zu sein. Es begann eine der erfolgreichsten und beständigsten Zeiten des Waldkraiburger Eishockeys mit dem Vizemeistertitel 2006, dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft 2008, nach dem „Betriebsunfall Abstieg 2010“ der Gewinn des bayerischen Pokals und der direkte Wiederaufstieg 2011, die Meisterschaft 2016 und der Oberliga Aufstieg. Dort hielt man im ersten Jahr die Liga mit dem Gewinn der bayerischen Playoff-Meisterschaft und damit ist man aktuell auch bayerischer Rekord-Titelträger. Wenngleich in der letzten Saison der Abstieg aus der Oberliga in die Bayernliga erfolgte, so kann man auf eine mehr als erfolgreiche Zeit in den 50 Jahren Eishockey in Waldkraiburg zurückblicken. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass es immer wieder nach oben geht, denn Löwen geben niemals auf! Da ist sich auch einer der Ersten, die in Waldkraiburg Eishockey spielten sicher: „Solche schwierige Situationen passieren leider immer einmal. Aber wir haben uns immer wieder darappelt. Das wird auch jetzt so sein“ gibt sich Adi Müller optimistisch und zuversichtlich.
Grund genug in jedem Fall, den runden Geburtstag gebührend zu feiern! Mit einem bunten Rahmenprogramm, Freibier und vielen ehemaligen verdienten Akteuren, die sich dann auch noch auf dem Eis duellieren werden steigt am 16. März die große Sause! Außerdem nimmt man Abschied von einem ganz Großen des Waldkraiburger Eishockeys, nämlich Kapitän Daniel Hämmerle, der knapp 500 Spiele im Seniorenbereich für die Löwen bestritten hat. Zum Legendenspiel kommen zahlreiche Akteure der letzten 30 Jahre sowie Teile der Meistermannschaften von 2008 und 2016. Mit dabei sind unter anderem ehemalige Löwen-Akteure wie Zdenek Cech Senior, Rudi Cranz, Richard „Ritchie“ Herbert, Hans Haider, Vaclav Ruprecht, Markus Draxler, Josef „Peppi“ Müller, Vitus Mitterfellner, Thomas Rohrhofer, Martin Walter, Christian Waldmann, Stefan Rohm, der Meisterkapitän von 2008 Nikolas Köttstorfer, Niko Bunck, Sergej Hatkevitch, Rainer Zerwesz, Peter Richter, Martin Führmann, Florian Feistl, Andreas Paderhuber, Daniel Hilpert und Max Kaltenhauser. Los geht’s am 16. März um 16 Uhr. Vor der Raiffeisen Arena wird gegrillt, außerdem gibt es für die Kids eine Hüpfburg und  Torwandschießen. Ab Spielbeginn um 18 Uhr gibt es Freibier, in den Drittelpausen werden Spiele durchgeführt, nach der Partie folgen Trikotversteigerung und die große After-Game-Party mit allen Spielern in der Löwenbar. Und damit sich auch keiner Gedanken über seinen Führerschein machen muss, wird ein Shuttle-Service eingerichtet.  Für Daniel Hämmerle wird es das große Abschiedsspiel, das ein herausragender und langjähriger Spieler wie „Hämmer“ verdient hat.
In der Saison 2003/ 2004 gab er sein Debüt im Senioren-Bereich des EHC Waldkraiburg, mit Ausnahme der Spielzeiten 2007/ 2008 und 2012/ 2013 ging er nur mit dem Löwen auf der Brust aufs Eis. Vor Beginn der Verzahnungsrunde hatte die Nummer 28 des EHC 470 Spiele für den EHC absolviert, dabei hat er 177 Treffer erzielt und weitere 277 Tor vorbereitet. 2010 hielt er den Löwen nach dem Abstieg in die Landesliga die Treue, gewann im Folgejahr mit 16 Toren und 55 Vorlagen in 27 Spielen die Meisterschaft der Süd-West-Staffel und den Bayerischen Eishockey-Pokal „Bayernkrug“. 2016 folgte der Gewinn der bayerischen Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga, ein Jahr später wurde mit dem Erfolg in der BEV-Playoff-Meisterschaft der nächste Titel samt dem Klassenerhalt gefeiert.
„Ein Spieler wie Daniel hat einen würdigen Rahmen zum Abschied verdient“ erklärte EHC-Präsident Wolfgang Klose. „Das Alter hat man ihm eigentlich nie angemerkt, auch nicht nach dem Aufstieg in die Oberliga- es hatte eher etwas von einem guten Wein, der im Alter sogar noch besser wird. Mit genau so einem Glas will ich dann auch mit ihm auf seine tolle Karriere bei uns anstoßen“ so Klose weiter. Auch für die Fans, die nach dem durchwachsenen letzten Jahr viel mitmachen mussten, möchten Klose und das Präsidium etwas bieten, um sich zu bedanken für die Unterstützung in den schweren Monaten.  Im Fokus steht der 50. Geburtstag und die an vielen Stellen doch sehr erfolgreiche Geschichte des EHC Waldkraiburg und natürlich der Abschied von Daniel Hämmerle. Die Löwen freuen sich, gemeinsam mit den Fans einen unvergesslichen Tag zu erleben und auch für Adi Müller, den ersten Kapitän des EHC Waldkraiburg beim ersten Spiel in der heutigen Raiffeisen Arena, gibt es auf die Frage, ob er am 16. März dabei ist nur eine Antwort: „Ja freile!“
  
    
ESV Buchloe
Wer holt den Meisterpokal? - ESV Buchloe reist zum entscheidenden Duell der Landesliga-Finalserie nach Pfaffenhofen
(BLL)  Es ist das definitiv letzte Spiel einer langen Saison und dabei geht es für den ESV Buchloe noch einmal um alles! Denn nachdem in der Landesliga-Meisterschaftsserie die Piraten und der EC Pfaffenhofen bislang je eine Partie gewinnen konnten, kommt es am Freitag ab 20 Uhr in Pfaffenhofen nun zum finalen dritten Spiel. Dieses bringt somit auch endgültig die Entscheidung und beantwortet die Frage, wer sich über den Meistertitel und den Pokal freuen darf und wer die Spielzeit „nur“ als Vizemeister beendet.
Bislang haben beide Kontrahenten kurioserweise jeweils ihr Auswärtsspiel in der „Best of Three“ Runde gewonnen. Die Piraten hätten somit nichts dagegen, wenn sich diese Serie jetzt auch im abschließenden Match fortsetzten würde, denn dann würde der ESV den Pott in die Gennachstadt holen. Dass die Freibeuter trotz der knappen 3:4 Niederlage im letzten Heimspiel vorigen Sonntag, bei dem man den ersten Matchball vergab, richtig heiß sind, berichtet auch Piraten-Coach Alexander Wedl. „Wir freuen uns auf das Duell. Für dass, das wir nach der Enttäuschung mit verpassten Aufstieg eigentlich gar keine wirkliche Lust hatten diese Finalspiele zu absolvieren, ist die Lust mittlerweile bei allen doch wieder zurückgekommen und wir haben richtig Bock auf dieses Match“, sagt der Buchloer Trainer, der mit seiner Mannschaft unter der Woche nochmals trainieren konnte, da die Eiszeit in der Sparkassenarena extra nochmals um ein paar Tage verlängert wurde.
Wie gerne hätten die Gennachstädter schon vergangenen Sonntag die Serie an eben diesem Ort vorzeitig vor heimischer Kulisse beendet. Nach dem 5:3 Auftaktsieg bei den IceHogs – trotz dezimiertem ESV-Kaders – erwies sich der ECP aber als richtig starker Konkurrent und vermieste den Buchloern die Meisterfeier vor eigenem Publikum, auch weil die kämpferische Buchloer Aufholjagd zu spät kam. Aber die Pfaffenhofener zeigten sich schlussendlich als Spielverderber und konnten durch den Serienausgleich ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen. Da die Ilmstädter dabei in der Aufstiegsrunde als Tabellenerster der Parallelgruppe besser platziert waren als die Buchloer, die ihre Gruppe ja bekanntermaßen auf Platz vier beendeten, haben die Oberbayern in diesem finalen Duell Heimrecht. Eigentlich ein Vorteil, zumal der ECP in der gesamten bisherigen Spielzeit gerade einmal erst drei seiner 18 Heimspiele verloren hat. Eines davon war aber das erste Spiel der Finalserie, dass die Buchloer dank einer taktisch enorm cleveren Leistung gewannen. Eine effiziente Chancenverwertung, eine kämpferisch extrem geschlossene Mannschaftsleistung und nicht zuletzt ein mit Arion Martinaj überragender Torhüter sicherten den Buchloern vor genau einer Woche den ersten von zwei Siegen, die man für den Titel benötigt. Genau diese Mischung braucht es nun wohl auch an diesem Freitag, wenn der Meisterschaftscoup gelingen soll. Für einen packenden Showdown ist in jedem Fall gesorgt, in dem hoffentlich am Ende die Piraten das bessere Ende für sich haben.
  
    
Herforder EV
FINALDERBY! Ice Dragons treffen im Finale auf Hammer Eisbären!
(RLW)  Nach dem Abpfiff und den Feierlichkeiten auf dem Eis starrten die meisten Verantwortlichen des HEV gebannt auf den Laptop im Büro von Coach Jeff Job. Denn dort lief der Liveticker aus Hamm und die Frage: „Wer wird unser Gegner?“ hing unausgesprochen im Raum. Als dann gegen 22:30 Uhr der Gegner feststand war der erste Gedankengang bei allen „FINALDERBY!“
Alleine sportlich hat diese Paarung ohne Frage jede Menge zu bieten! Nicht nur, dass die beiden stärksten Teams der Vorrunde im Finale auf einander treffen, es ist auch ein Duell Vorjahresmeister gegen amtierenden Meister! Sportlich sicher DIE Messlatte der Regionalliga West. Doch die sportliche Seite ist das eine, der Derbycharakter ist das andere! Müßig zu erwähnen, dass die Partien zwischen Herford und Hamm schon in der Vorrunde etwas Besonderes sind, schließlich wird die Rivalität seit Jahrzehnten liebevoll gehegt und gepflegt. Und auch, wenn die eine Seite gerne mal bestreitet, dass es sich um ein Derby handelt, in den Derbys zwischen Herford und Hamm sind die Spieler beider Teams einfach noch einen Tick motivierter, die Fans einfach noch ein Tick lauter! Das, gepaart mit der sportlichen Qualität und dem Wissen, dass es um einen Meistertitel geht, hebt die „Best of Five“ Serie im Finale auf ein neues Level! Also, Hand aufs Herz, kann es was Schöneres geben? Natürlich nicht! Finale 1 steigt am Freitagabend in Hamm, der Fanclub „Hockeyheads“ organisiert Fanbusse, um sicherzustellen, dass die Schlachtenbummler rechtzeitig zum Anpfiff um 20:00 Uhr im Gäste-Fanblock der Helinet Eissportarena in Hamm stehen!
Am Sonntagabend um 18:30 Uhr empfangen dann die Ice Dragons die Hammer Eisbären zu Spiel 2 der Finalserie in der Eishalle „Im kleinen Felde“!
Karten gibt es natürlich bereits im Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen!
  
    
EC Lauterbach
Luchse verabschieden sich mit zwei Heimspielen in die Sommerpause
(RLW)  An diesem Wochenende geht für die Lauterbacher Luchse die Eishockey-Saison 2018/19 mit zwei Heimspielen zu Ende. Auch gegen die Grefrather EG und die Real Stars Bergisch Gladbach wollen die Luchse nichts anbrennen lassen und die Qualifikationsrunde ohne Niederlage beenden.  
Freitag 20:00 Uhr gegen Grefrather EG:
Als erstes präsentiert sich die Grefrather EG am Steinigsgrund. Die Phönixe tun sich bisher schwer in der Aufstiegsliga. Nach 7 Spieltagen stehen erst 4 Punkte auf der Habenseite. Das Hinspiel in Grefrath gewannen die Luchse am 4. Spieltag 3:7
Sonntag 18:00 Uhr gegen ESC Bergisch Gladbach:
Am letzten Spieltag der Saison  möchten die Luchse gemeinsam mit Ihren Fans den Klassenerhalt feiern. Zum Doppelspieltag gibt es für die Fans eine tolle Rabattaktion. Wer an der Kasse seine Eintrittskarte vom Freitagsspiel vorzeigt, bekommt die Karte für das Sonntagsspiel Zwei Euro günstiger (Erwachsene 6,00 Euro statt 8,00 Euro, Ermäßigt: 4,00 Euro statt 6,00 Euro).
Einlass ins Stadion ist am Sonntag bereits um 16:00 Uhr, von 17:00 Uhr bis 17:30 Uhr wird Freibier ausgeschenkt. Bei leckeren Steaks und Würstchen vom Grill werden die Nachwuchsmannschaften der Jungen Luchse präsentiert und wie jedes Jahr findet auch wieder die beliebte Trikotversteigerung statt.
Um 18:00 Uhr beginnt dann das letzte Saisonspiel der Luchse gegen den ESV Bergisch Gladbach. Das Hinspiel bei den Real Stars haben die Luchse 1:3 gewonnen.
  
   
Grefrather EG
Grefrath Phoenix mit zwei hessischen Road-Trips am Wochenende
(LLW)  Bevor es für die Grefrather EG am bevorstehenden Wochenende aufs Eis geht, geht es erst einmal für etliche Kilometer auf die Autobahn. Am Freitagabend, 15. März,  20.00 Uhr sind die Blau-Gelben beim unangefochtenen Tabellenführer Luchse Lauterbach aus der Regionalliga zu Gast. Am späten Sonntag-Nachmittag (17. März, 17.30 Uhr) kommt es dann zum Rückspiel bei den Frankfurter Löwen, dem zweiten hessischen Regionalligisten.
Eindeutiger könnten die Vorzeichen kaum sein: Beim Tabellenführer Lauterbach geht der am anderen Ende der Tabelle stehende Phoenix als absoluter Außenseiter ins Rennen um die Punkte. Bereits im Hinspiel unterlag das Team von der Niers in eigener Halle mit 3:7, zeigte aber zwei Drittel lang eine durchaus achtbare Leistung gegen die "Raubkatzen" vom Vogelsberg. Nach inzwischen 8 Siegen in 8 Spielen sind die Luchse nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen und haben somit den angestrebten Klassenerhalt bereits in trockenen Tüchern. Sicherlich eine enorme Herausforderung für die Feuervögel.
Auch am Sonntag dürfte das Team um Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann keine leichte Aufgabe erwarten. Zwar konnten die Löwen als Tabellenvierter in der Aufstiegsrunde bislang noch nicht überzeugen, haben den angestrebten Klassenerhalt jedoch noch selbst in der Hand. Voraussetzung wäre in jedem Fall ein Sieg gegen die Feuervögel. Das Team von der Niers möchte sich jedoch möglichst teuer verkaufen und sich wenn möglich für die unglückliche 1:3-Heimniederlage im Hinspiel revanchieren. Ein Grefrather Überraschungs-Sieg wäre sicherlich das Ende der Regionalliga-Zugehörigkeit der Frankfurter.
Für beide Begegnungen hat die GEG wohl an die 1200 Kilometer zurückzulegen. Trainer Karel Lang: "Für ein Amateur-Team wie wir es sind, ist das schon eine Hausnummer." Besonders für die Freitags-Begegnung hatte der Phoenix-Coach lange Schwierigkeiten eine halbwegs spielfähige Mannschaft zusammen zu bekommen. "Wir müssen uns schon am frühen Nachmittag auf den Weg nach Hessen machen. Da muss ich durchaus davon ausgehen, dass nicht alle Jungs Urlaub nehmen können. Schule, Studium und Job haben einfach Vorrang", so Karel Lang. "Wir nehmen die Herausforderungen dennoch an und werden in jedem Fall wieder alles geben und Spaß haben". 
Etwas besser sieht die personelle Situation für das Auswärtsspiel in Frankfurt aus. Hier macht sich die GEG mit einem Mannschaftsbus auf den Weg. Fans, die das Team in die Main-Metropole begleiten und unterstützen möchten, können ab 12.00 Uhr am Parkplatz des Grefrather Eissportzentrums zusteigen. Der Unkostenbeitrag für Hin- und Rückfahrt beträgt 20 Euro.
  
    
FASS Berlin
Großes FASS-Wochenende zum Saisonausklang
(RLO)  Das Erika-Heß-Eisstadion steht an diesem Wochenende ganz im Zeichen von FASS Berlin. Am Samstag und am Sonntag sind jeweils ab 9:30 Uhr zahlreiche Kids aus Berlin, Deutschland und Nachbarländern beim traditionellen Moskito-Cup für U9-Mannschaften auf dem Eis. Danach übernimmt die Erste Mannschaft das Kommando, um gegen den ECW Sande Jadehaie (Samstag, 19 Uhr) und den EC Nordhorn (Sonntag, 14 Uhr) die Regionalliga-Saison hoffentlich erfolgreich abzuschließen.
Die Mannschaft um Kapitän Nils Watzke geht mit dem Rückenwind des Sieges in Niesky in das Doppelwochenende. Dort hatte man in den letzten beiden Spielminuten einen 1:3-Rückstand egalisiert und in der Overtime den 4:3-Siegtreffer erzielt.
Leider gibt es keine positiven Nachrichten von der “Verletztenfront”. Für Patrick Czajka, Richard Jansson, Nico Jentzsch, Luis Noack und Patrick Neugebauer ist die Saison bereits zu Ende, und auch Sebastian Eickmann steht aus familiären Gründen nicht zur Verfügung. So muss erneut das “letzte Aufgebot” antreten, um den zweiten Platz in der Gruppe zu sichern. Für dieses Ziel müssen wahrscheinlich vier Punkte geholt werden.
Die Jadehaie haben das zweite Finalticket fast in der Tasche. Um ganz sicher zu sein, benötigen sie noch einen Punkt aus Berlin. Der Aufsteiger hat auf Anhieb den Meistertitel der Regionalliga Nord geholt und trifft nun voraussichtlich auf Ost-Meister Schönheider Wölfe, welche die Tabelle der Gruppe 2 unangefochten anführen. Die Gäste von der Nordsee haben recht reiselustige Fans, was einen stimmungsvollen Eishockeyabend verspricht.
Auch der EC Nordhorn kann mit der Saison zufrieden sein, denn der Endrunden-Einzug war nicht unbedingt zu erwarten. Noch überraschender waren die Auftaktsiege gegen FASS und Sande, doch Niederlagen gegen Niesky und Sande brachten die Gäste von der niederländischen Grenze wieder auf den Boden der Tatsachen. Genau wie FASS bestreitet Nordhorn zwei Spiele, denn am Samstag steht das Spiel bei Tornado Niesky auf dem Programm.
Alle Fans, die sich noch nicht den neuen FASS-Schal sichern konnten, haben am Wochenende hierzu die Gelegenheit am Fanartikelstand.
  
    
ELV Niesky
Letztes Heimspiel mit vielen Highlights
(RLO)  Am kommenden Wochenende endet die Eishockeysaison 2018/ 2019 für die Tornados und ihre Anhänger. Zum letzten Heimspiel am Sonnabend, den 16.03.2019 um 18:30 Uhr sind die Cracks des EC Nordhorn zu Gast im Nieskyer Eisstadion am Waldbad. Dieses Team spielt das erste Mal in Niesky und so verspricht die Partie ohnehin viel Spannung. Außerdem ist es das letzte Spiel in der Verzahnungsrunde. Gegen die Nordhorner hatten die Nieskyer am 02.03.2019 auswärts sogar gewonnen – das einzige Mal in dieser Gruppenphase. Allerdings kann Tornado-Trainer Jens Schwabe am Samstag nur auf einen Minikader zurückgreifen. Neben den drei Dauerverletzten werden nach derzeitigem Stand mindestens 5 Spieler krankheitsbedingt fehlen.
Der ELV Niesky hat sich für das letzte Heimspiel noch ein paar Überraschungen einfallen lassen.
So haben am kommenden Sonnabend alle Kinder bis 16 Jahre und alle Vereinsmitglieder des ELV freien Eintritt. Bitte Personalausweis bzw. Vereinsausweis nicht vergessen! Die Vorlage der Ausweise ist für den freien Eintritt ins Stadion zwingend erforderlich.
In den Spielpausen gibt es besondere Einlagen. Auch ein „Stargast“ wird erwartet! Nach Spielende wollen die Aktiven, Helfer und alle Zuschauer den Saisonabschluss gebührend feiern. Mit Freibier, gesponsert von der Landskron Braumanufaktur, und einer Autogrammstunde der Tornados.
Alle Eissportbegeisterten aus Niesky und Umgebung sollten sich dieses Event nicht entgehen lassen.
  
Nachruf - Ein großes Sportlerherz hat aufgehört zu schlagen
Tief betroffen mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Ehrenpräsident Bernd Funke am Sonntag, den 10.03.2019 im Alter von 67 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Das ist für seine Familie und für uns als Verein ein schwerer Verlust.
Eishockey war sein Leben. Es gab kein Heimspiel der Tornados, das Bernd freiwillig verpasste. Aber auch beim Training seiner Tornados traf man Bernd oft im Stadion.
Seit Gründung des ELV Niesky e.V. im Jahr 1994 engagierte sich Bernd Funke ehrenamtlich und mit viel Leidenschaft im Verein; von 1994 bis 1998 als stellvertretender Vereinsvorsitzender und von 1999 bis 2007 als Präsident. Auch später als Ehrenpräsident arbeitete er – wenn auch eher im Hintergrund – weiter und kämpfte u.a. für die Sanierung und Überdachung des Nieskyer Eisstadion. Bernd übernahm seit 1994 verantwortungsvoll und pflichtbewusst viele Aufgaben und prägte wie kein Anderer über Jahre den Verein. Er war stets Vordenker und Macher.
Die Lücke, die sein plötzlicher Tod in das Leben seiner Familie und unseres Vereins gerissen hat, kann durch die vielen schönen Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit niemals ganz geschlossen werden.
Lieber Bernd, wir, der Verein, die Tornados und alle Eissportbegeisterten aus nah und fern werden Dich niemals vergessen und immer in guter Erinnerung behalten.
  
    
Schönheider Wölfe
Hamburg als Vorbereitung aufs Finale
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben schon vorzeitig das Final-Ticket um die Meisterschaft der Regionalliga Nord/Ost in der Tasche und können daher das letzte Gruppenspiel in der Verzahnungsrunde relativ entspannt angehen. So wird die Partie am Sonntag, dem 17.03.19, um 18:30 Uhr beim Hamburger SV von Wölfe-Coach Sven Schröder vor allem zur Vorbereitung auf das Finale genutzt, wo noch bestimmte taktische und spielerische Elemente ausprobiert werden können. 
Nach den beiden aufreibenden Partien gegen Salzgitter haben die Wölfe bis Donnerstag trainingsfrei bekommen, auch, um den angeschlagenen Spielern etwas mehr Regenerationszeit zu geben, sollen doch bis spätestens zum ersten Finalspiel möglichst alle Akteure wieder einsatzbereit sein. So wird der Coach auch in Hamburg verletzungsbedingt nicht auf Christian Laszig, Jordan Klotz, Christian Freitag, Robert Horst und Yannick Löhmer zurückgreifen können. Gegen den HSV behielten die Erzgebirger Mitte Februar beim Hinspiel im Wolfsbau klar mit 11:0 die Oberhand. Auch wenn es eigentlich um nichts mehr geht und die Personalsituation momentan alles andere als rosig ist, wird von den Wölfen auch am Sonntag ein Sieg angepeilt.
Ähnlich sieht es auch Wölfe-Coach Sven Schröder vor dem Hamburg-Trip am Sonntag: „Wir fahren nach Hamburg und werden dieses Spiel wie jedes andere Spiel angehen. Für das Finale ist es wichtig, dass wir im Rhythmus bleiben. Von daher werden wir von der Ausrichtung her nicht wirklich viel ändern.“
  

     
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Donnerstag 14.März 2019
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