Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

          
Tölzer Löwen
(DEL2)  Am Donnerstag werden die Isarwinkler erste Kadermeldungen bekannt geben, wobei davon auszugehen ist, dass die Löwen weiterhin auf einheimische Spieler setzen werden
  
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Stürmer Semjon Bär, der letztes Jahr aus Hamburg in die Kurstadt kam und lange Zeit verletzungsbedingt passen musste, wird in der neuen Saison wieder für die Wölfe auflaufen
  
TSV Erding
(BYL)  Nach der Neuverpflichtung von Verteidiger Mark Waldhausen vom ESC Dorfen gibt es nun bei den Gladiators weitere Personalien zu vermelden: Stürmer Christian Poetzel, der seine Laufbahn eigentlich schon beendet hatte, wird wieder ins Spielgeschehen eingreifen und Stürmer Sebastian Lachner wird ebenfalls wieder fest zum Kader gehören, nachdem er zuletzt nur sporadisch dabei war. Kein neues Angebot wird Verteidiger Mathias Jeske erhalten, während Christian Mitternacht seine Karriere beenden wird und Youngster Paul Wallek in die DNL wechselt
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Torhüter Cody Brenner, der in der abgelaufenen Saison noch für Absteiger Deggendorf aufs Eis ging, steht offenbar vor dem Wechsel ins Ellental
  
Thomas Sabo Ice Tigers
(DEL)  In der Gerüchteküche wird Stürmer Rylan Schwartz, der die letzten zwei Jahre für Bremerhaven auf dem Eis stand, als Neuzugang bei den Nürnbergern gehandelt
  
EHC Freiburg
(DEL2)  Der slowakische Angreifer Jozef Balej, der während der letzten Saison von MsHK Zilina zu den Wölfen kam, wird wohl seinen Vertrag bei den Breisgauern für die nächste Saison verlängern
  
Iserlohn Roosters
(DEL)  Der kanadische Verteidiger Ryan O´Connor wird dem Vernehmen nach möglicherweise zur kommenden Spielzeit aus der höchsten finnischen Liga zu den Sauerländern wechseln
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Die Panther haben offenbar großes Interesse die Brüder Tylor und Zyson Spink für die neue Saison aus der höchsten schwedischen Liga nach Ingolstadt zu lotsen
 
FASS Berlin
(RLO)  Die nächsten Vertragsverlängerungen bei FASS Berlin sind fix: Torhüter Patrick Hoffmann bleibt genauso wie Defensiv-Leistungsträger Sebastian Eickmann und Stürmer Marvin Miethke auch in der kommenden Regionalligasaison bei den Akademikern
  
ERSC Amberg
(BLL)  Der tschechische Stürmer Daniel Vlach, der letztes Jahr aus Pegnitz zu den Wild Lions kam und zu den besten Scorern im Team gehört, wird weiterhin im schwarz-gelben Trikot aufs Eis gehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Stürmer Jon Matsumoto, in der abgelaufenen Spielzeit noch Topscorer der Iserlohn Roosters, wird in KEC-Kreisen als sicherer Neuzugang gehandelt, ausserdem stehen die Zeichen bei Verteidiger Simon Despres und Stürmer Mike Zalewski auf Abschied. Als Kandidat für den Trainerposten gilt Iserlohns Mike Stewart
  
EHC Neuwied Bären
(RLW)  Stürmer Tobias Etzel hat seinen Vertrag in der Deichstadt verlängert und ist damit neben Verteidiger Christian Neumann der zweite Spieler im neuen Bären-Kader
 
EG Diez-Limburg
(RLW)  Verteidiger Nils Krämer, einer der dienstältesten Spieler der Rockets, hat erneut seine Zusage gegeben und wird in seine vierte Saison bei der EGDL gehen
  
Hammer Eisbären
(RLW)  Verteidiger Tim Pietzko hat seine Zusage gegeben und wird damit weiterhin im Trikot der Eisbären auflaufen
  
EV Füssen
(OLS)  Nach Stürmer Thomas Böck wird auch Verteidiger und Publikumsliebling Tyler Wood den Weg in die Oberliga nicht mitgehen und wird seine aktive Laufbahn beenden
    
EA Schongau
(BYL)  Die beiden tschechischen Topscorer Jakub Muzik und Milan Kopecky haben ihre Verträge bei den Mammuts für die nächste Saison verlängert und werden damit erneut ein gefährliches Kontingent-Stürmduo bilden
 
TSV Peißenberg
(BYL)  Die Eishackler können auf zahlreiche Spieler des bisherigen Kaders weiter vertrauen, demnach bleiben Torhüter Jakob Goll, die Verteidiger Maximilian Brauer, Dominik Ebentheuer. Manuel Singer und Leonhard Zink, sowie die Stürmer Martin Andrä, Shahmir Baloch, Moritz Birkner, Tobias Estermaier, Topscorer Florian Höfler, Valentin Hörndl, Maximilian Malzatzki und Marco Mooslechner. Ausserdem sollen die Youngster Sinan Onörtoglu, Lukas Bucher, Simon Sendl und Max Willberger weiter an die 1.Mannschaft herangefürt werden. Stürmer-Routinier Manfred Eichberger wird die Eishackler dagegen verlassen
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 14.April 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag, sowie des heutigen Tages mit insgesamt 11 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der Euro Hockey Challange, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest und Landesliga Berlin.

 
    
Nationalmannschaft
DEB-Auswahl siegt bei der Euro Hockey Challenge erneut gegen Slowakei - Lean Bergmann, Parker Tuomie und Marcel Noebels als Torschützen beim 3:1-Erfolg / 5.845 Zuschauer im Olympia-Eissport-Zentrum / Toni Söderholm: „Es war ein gelungener Abend.“
(DEB)  Die deutsche Nationalmannschaft konnte auch ihr zweites Vorbereitungsspiel im Vorfeld der Eishockey-Weltmeisterschaft siegreich gestalten. Nach dem 2:1-Erfolg in Kaufbeuren am Donnerstag setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm vor 5.845 Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen mit 3:1 gegen die Slowakei durch.
Headcoach Toni Söderholm nahm im Vergleich zur ersten Partie der Euro Hockey Challenge insgesamt vier personelle Änderungen vor. Im Tor stand Niklas Treutle, Back-Up war Dustin Strahlmeier. In der Verteidigung erhielt der Garmisch-Partenkirchner Lokalmatador Marcus Weber die Chance, sich zu empfehlen. Ebenso wie Stürmer Marcel Kurth, der sein erstes Länderspiel bestritt.
Team Deutschland erwischte einen guten Start und erspielte sich zunächst zahlreiche gute Gelegenheiten. Ein vermeintlicher Treffer (4.) wurde wegen eines zu hohen Stocks nicht gegeben. Nach etwa fünf Minuten übernahmen die Slowaken das Kommando und forderten die deutsche Defensive um Torhüter Niklas Treutle. In Spielminute 14 jubelten die deutschen Fans zum ersten Mal: Lean Bergmann hatte für die 1:0-Führung gesorgt. Kurz darauf vollendete Parker Tuomie (16.) nach toller Vorarbeit von Marc Michaelis und stellte auf 2:0.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste aus der Slowakei in Unterzahl durch Lukáš Cingel (25.) zunächst zu ihrem ersten Treffer. Marcel Noebels (33.) stellte nach Zuspiel von Stephan Daschner vor der zweiten Sirene den alten Torabstand wieder her.
Die Mannschaft von Cheftrainer Toni Söderholm agierte auch im letzten Drittel sehr aufmerksam und ließ kaum Großchancen des Gegners zu. Auf der Gegenseite wurde die eine oder andere Chance, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, ausgelassen. Letztlich stand ein verdienter 3:1-Erfolg über den WM-Gastgeber aus der Slowakei.
Die DEB-Auswahl reist am Montag weiter nach Tschechien. In Karlsbad wird das Team von Bundestrainer Toni Söderholm am Mittwoch und Donnerstag (jeweils um 17.30 Uhr) gegen die tschechische Nationalmannschaft antreten.
„Es war ein gelungener Abend für uns. Wir haben heute erneut eine engagierte Leistung gezeigt und hart für den Erfolg gearbeitet. Im ersten Drittel hatten wir kurzzeitig ein paar Probleme, haben uns jedoch wieder aus dieser Situation befreien können. Ich bin mit der Teamleistung sehr zufrieden“, so Bundestrainer Toni Söderholm nach dem Spiel.
  
    
Deggendorfer SC
EHC Freiburg sichert sich Matchpuck gegen den DSC
(DEL2)  Die Luft für den Deggendorfer SC wird in den Playdowns nun so richtig  
dünn. Am Freitagabend gab es vor 2569 Zuschauern in der Freiburger  
Franz-Siegel-Halle für das Team von Trainer Kim Collins eine 5:1  
Niederlage. Damit steht der DSC in der Playdown-Serie mit dem Rücken  
zur Wand, denn den Freiburgern fehlt damit nur noch ein Sieg zum  
Klassenerhalt.
Wie zuletzt erwischten auch die Freiburger in diesem Spiel den  
besseren Start. Aus dem Gewühl heraus stocherte Marc Wittfoth den Puck  
in der zweiten Spielminute über die Linie. In der Folgezeit taten sich  
die Deggendorfer schwer, in die Partie zu kommen, da man zudem auch zu  
oft in der Kühlbox Platz nehmen musste. Gegen Ende des Drittels kamen  
die Gäste dann doch noch etwas in die Partie und konnten sich einige  
wenige Chancen erspielen, die für das Tor von Freiburgs Keeper Jimmy  
Hertel nur wenig Gefahr brachten. Kurz vor der Pause schlugen die  
Hausherren dann noch einmal zu. Jozef Balej tankte sich auf der  
Außenbahn durch und zimmerte den Puck per Schlagschuss in die Maschen.  
Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt versuchte dann der DSC wieder zurück ins Spiel zu  
kommen, bekam allerdings in der 26. Minute die kalte Dusche. Brad  
McGowan nutzte eine Unsortiertheit in der Deggendorfer  
Hintermannschaft zum 3:0. Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen  
nur eine Minute später zu ihrem ersten Treffer. Andrew Schembri  
fälschte einen Schuss von Aaron Reinig unhaltbar zum 3:1 ab. Doch die  
Hoffnung nach dem Anschlusstreffer währte nicht lange. Zwar war der  
DSC nun gierig auf den nächsten Treffer, mussten aber in der 29.  
Minute das 4:1 hinnehmen. Einen schnell vorgetragenen Konter der  
Breisgauer nutzte Christian Neuert eiskalt aus. Im weiteren  
Drittelverlauf boten sich auf beiden Seiten noch  
Einschussmöglichkeiten, jedoch ließ sich keiner der beiden Torhüter  
mehr überwinden, sodass es mit einem 4:1 in die zweite Pause ging.
Im Schlussdrittel probierte das Team von Trainer Kim Collins noch  
einmal heranzukommen und baute zu Beginn Druck auf, jedoch ohne  
nennenswerten Ertrag. Freiburg wartete ab und lauerte auf Konter.  
Solch einer bot sich schließlich Tobias Kunz in der 45. Minute, als er  
von der Mittellinie weg allein auf Jason Bacashihua zulief und den  
Deggendorfer Keeper zum 5:1 bezwang. In den letzten 15 Minuten  
plätscherte dann die Partie etwas vor sich hin. Die Partie war  
faktisch entschieden und beide Mannschaften schonten ihre Kräfte für  
das Spiel am Sonntag, das für den EHC Freiburg bereits den  
Klassenerhalt bringen kann.
Für den DSC hingegen wird es nun ganz schwer. Beide Spiele müssen nun  
gewonnen werden, um den sportlichen Klassenerhalt noch zu schaffen.  
Spielbeginn am Sonntag in Deggendorf ist um 18:30 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Dauerkartenstruktur 2019/2020 / Preisstabilität / Exklusives Geschenk für die ersten 300 Besteller
(DEL2)  Keine Veränderung: Die günstigsten Jahreskarten sind auch weiterhin zum Preis von 349 Euro (Vollzahler) für den Stehplatzbereich erhältlich. Wer sich lieber für einen Sitzplatz entscheiden möchte, kann zwischen drei verschiedenen Kategorien wählen und sich bereits ab 475 Euro (Vollzahler) seinen persönlichen Platz in der EnergieVerbund Arena sichern.
Auch in der neuen Saison dürfen sich Dauerkartenbesitzer neben den bekannten Vorzügen über weitere exklusive Vorteile freuen: Wie schon in der abgelaufenen Serie sehen Inhaber einer Jahreskarte auch künftig die Vorbereitungs-, Hauptrunden-, sowie (Pre)-Playoff- oder Playdownspiele der Dresdner Eislöwen ohne Vorverkaufs-Gebühr oder Topspiel-Zuschläge zu zahlen. Auch das Ticket für das Open Air Game 2019 ist beim Kauf einer weiteren Karte in der jeweiligen Kategorie inkludiert. Ein separater Dauerkarten-Eingang ermöglicht zudem einen schnelleren Zugang zur EnergieVerbund Arena, so dass nicht nur das Anstehen an der Abendkasse, sondern auch an den normalen Zugängen entfällt. Beim Kauf der perfekten Ausstattung kommen Jahreskarteninhaber in den Genuss eines einmaligen Fanshop-Rabatts von 15 Prozent (gültig bis zum 30. November um 2019) und auch für die Freiberger Auszeit (gültig bis zum 30.04.2020) gibt es einen Verzehrgutschein im Wert von fünf Euro. Nicht zuletzt nehmen Dauerkartenbesitzer wieder am exklusiven Gewinnspiel im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier teil.
Dauerkarten der Saison 2018/2019 bleiben bis zum 30. April 2019 reserviert. Im Anschluss sind Reservierungen auch auf dem Onlineweg möglich. Die Dauerkarte ist uneingeschränkt übertragbar. Die ersten 300 Besteller dürfen sich zusätzlich über einen exklusiven Eislöwen-Turnbeutel und einen Kugelschreiber freuen.
Verbindliche Bestellungen sind durch Abgabe bzw. Zusendung des vollständig ausgefüllten Dauerkartenflyers an die Eislöwen-Geschäftsstelle möglich. Die Ausgabe der Dauerkarten erfolgt voraussichtlich Anfang August. Sollte ein Postversand gewünscht sein, ist zusätzlich zum Kartenpreis eine Bearbeitungsgebühr von sechs Euro zu entrichten.
  
    
ESV Kaufbeuren
Tolle Saison endet für den ESVK im Halbfinale - Towerstars gewinnen Sie fünf in der Overtime
(DEL2)  Mit einer Überraschung in der Aufstellung traten die Joker heute zum fünften Halbfinalspiel in Ravensburg an. Für den erkrankten Lubomir Stach gab Ossi Saarinen nach überstandener Verletzungspause sein Comeback. 
Wie in allen bisherigen Spielen zwischen den Oberschwaben und den Allgäuern entwickelte sich auch heute wieder ein rasantes Eishockey Spiel. Nach dem Markus Lillich nach einen gewonnen Bully von Jere Laaksonen die Fanghand von Jonas Langmann im Kasten der Ravensburger prüfte, waren in der Folge die Hausherren etwas agiler und hatten auch in Ansätzen gute Möglichkeiten, meist kam aber der entscheidende Pass nicht beim Mitspieler an oder der Schläger eines Kaufbeurer Abwehrspielers verhinderte schlimmeres. Ein erstes Powerplay der Rotgelben brachte bis auf eine, dafür aber hochkarätige Chance von Joey Lewis, nicht viel ein. Die Joker aber fanden nach diesem Überzahlspiel immer besser in die Partie und bereitete den Towerstars mit ihrem schnellen und aggressiven Forechecking immer wieder Probleme. Wiederum Joey Lewis und der heute erneut stark spielende Fabian Koziol hatten dann noch weitere gute Torabschlüsse zu verzeichnen. Auf der Gegenseite musste Stefan Vajs nach Schüssen von Ondrej Pozivil und Robbie Czarnik eingreifen und da auch der Kaufbeurer Torhüter bis dato nicht zu überwinden war, ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause. 
Im zweiten Drittel erhöhten die Hausherren den Druck und Stefan Vajs musste gleich zu Beginn gegen Mathieu Pompei und Vincent Mayer in aller höchster Not retten. Ein erstes Powerplay für die Oberschwaben sorgte auch für jede Menge Gefahr. Doch Stefan Vajs war weiter nicht zu überwinden. So parierte der Joker Torhüter stark gegen Sören Sturms Schlagschuss sowie gegen Robin Just aus der Nahdistanz. Eine weitere starke Druckphase der Hausherren wurde durch eine unnötige Strafzeiten von David Zucker unterbrochen. Jedoch hatten im anschließenden Powerplay die Puzzlestädter die dickste Chance. Kilian Keller blockte einen Schuss von Osi Saarinen an der blauen Linie und konnte danach alleine auf Stefan Vajs zu fahren. Der ESVK Schlussmann blieb aber erneut der Sieger und verhinderte wiederum den Führungstreffer. Dieser sollte dann aber doch noch Fallen. In einem weiteren Powerplay konnten die Towerstars die Scheibe dann doch im Kasten der Rotgelben unterbringen. Aus dem Gewühl heraus konnte Olivier Hinse den Puck irgendwie zum 1:0 über die Linie drücken. Direkt im Gegenzug hatten die Wertachstädter dann ein paar gute Abschlüsse. Jedoch scheiterten zwei Mal Fabian Koziol und Phillip Messing jeweils an Torhüter Jonas Langmann. Zum Ende des zweiten Drittels hatten die Joker noch einmal Glück bzw. eben Stefan Vajs in ihren Reihen. Dieser rettete nochmals spektakulär gegen den frei zum Abschluss kommenden Daniel Pfaffengut und kurz darauf gegen den ebenfalls blank stehenden Vincet Mayer. 
Im dritten Drittel war das Spiel dann wieder deutlich ausgeglichener. Die Joker kamen zu einigen richtig guten Chancen und sollten für ihre Bemühungen auch mit dem Ausgleich belohnt werden. Louis Latta hatte bei einem Break schon den Ausgleich auf der Schläger, aber er scheiterte an Jonas Langmann. In ihrem nächsten Wechsel machte es die dritte Reihe um Florian Thomas, Daniel Oppolzer und Louis Latta dann besser. Florian Thomas spielte den völlig allein gelassenen Daniel Oppolzer vor dem Kasten der Hausherren frei, dieser verzögerte geschickt, brachte die Scheibe wieder vor das Tor und Florian Thomas konnte die Hartgummischeibe über die Linie buchsieren. Direkt nach dem Ausgleichstreffer hatten die Joker weitere gute Möglichkeiten und dabei auch etwas Pech, als das Spielgerät knapp am Tor vorbeikullerte. Auf der anderen Seite war Stefan Vajs weiter in bestechender Form und entschärft dabei unter anderem einen Alleingang von Robin Just mit der Fanghand. Kurz vor dem Ende des dritten Abschnittes, als die Verlängerung immer näher kam hatten beide Teams noch Chancen auf einen Treffer. Stefan Vajs parierte zwei mal stark gegen Jakub Svoboda und hielt gegen Daniel Schwamberger die Übersicht. Auf der anderen Seite brach Max Schäffler allein durch und scheiterte nach einer gekonnten Körpertäuschung noch an der Stockhand von Jonas Langmann. Damit ging es für beide Mannschaften bereits zum dritten Mal in dieser Serie in die Overtime. 
Diese sollte dann wieder nicht lange dauern. Nach einem Kaufbeurer Abspielfehler an der eigenen blauen Linie konnte Olivier Hinse allein auf Stefan Vajs zu fahren und versenkte die Scheibe dabei eiskalt zum Gewinn des Spieles und somit auch zum Gewinn der Serie. Für den ESVK endete die Saison damit und die Towerstars stehen im DEL2 Finale gegen die Löwen Frankfurt. 
  
    
Herner EV
Tilburg Trappers - Herner EV 1 : 3 (1:1,0:1,0:1)
(OLN)  Der Playoff-Wahnsinn geht weiter! Der Herner EV kann auch sein 7. Playoff-Spiel in Folge gewinnen. Zum Auftakt der Halbfinalserie gegen Tilburg gab es am Freitagabend in den Niederlanden bei den Trappers einen 3:1-Auswärtssieg. Wie schon in allen bisherigen Playoff-Partien zeigte das Team von Danny Albrecht eine absolut begeisternde kämpferische und taktische Leistung gegen den dreimaligen Oberliga-Meister und Favoriten. Zwar hatten die gastgebenden Trappers mehr Spielanteile, aber der HEV störte konsequent und aufopferungsvoll das Tilburger Angriffsspiel und setzte seinerseits immer wieder zu gefährlichen Kontern an. „Wir wussten dass uns ein harter Kampf in Tilburg erwarten würde. Die kleinen Dinge haben das Spiel entschieden: Im Mitteldrittel gut stehen und immer wieder dazwischen gehen, die Scheibe gut aus dem eigenen Drittel rausbringen und möglichst keine Querpässe spielen. Aber das war erst Spiel eins in der Serie und die nächsten Aufeinandertreffen werden sicherlich nicht einfacher, viel Zeit zum Luftholen bleibt bei diesem Zwei-Tage-Rhythmus nicht“ meinte HEV Cheftrainer Danny Albrecht hinterher. Am Sonntag folgt Spiel zwei in der Herner Hannibal-Arena.
Von Beginn an entwickelte sich das erwartete Spiel. Die Trappers begannen druckvoll, aber der HEV stand erneut gut in der Defensive, zeigte ein frühes Forechecking und holte sich immer wieder die Scheibe zurück. Die erste gute Herner Tormöglichkeit hatte Patrick Asselin in der 7. Spielminute, auf der anderen Seite zeigte sich HEV-Keeper Björn Linda erneut in Bestform. Aus einem Abspielfehler der Tilburger Defensive konnten die Grün-Weiß-Roten dann in der 11. Spielminute Kapital schlagen. Nach einem Schuss von Denis Fominych konnte Dennis Thielsch den Nachschuss zum Spielstand von 0:1 verwerten. Zwei Minuten später fast der nächste Herner Treffer, aber der Schuss von Maik Klingsporn ging knapp am Tor vorbei. Dann aber kamen die Gastgeber immer stärker auf und konnten in der 16. Minute den Ausgleich erzielen. Danach musste Björn Linda noch einige Male mit tollen Paraden den Spielstand bis zur ersten Pause halten. Das zweite Drittel begann aus Herner Sicht optimal. Noch keine Minute war gespielt, da schnappte sich Brad Snetsinger den Puck und setzte zu einem sehenswerten Alleingang an. Kein Tilburger konnte ihn aufhalten und auch Trappers Keeper Ian Meierdrees hatte beim platzierten Schuss der Herner Nummer 41 zum 1:2 keine Chance. Die Tilburger erhöhten nun den Druck und Björn Linda und die HEV Defensive musste nun Schwerstarbeit leisten. Trotzdem gab es zwischendurch immer wieder Herner Chancen. Die Grün-Weiß-Roten blieben weiterhin konsequent bei ihrer Linie. Das änderte sich auch im dritten Abschnitt nicht. Brenzlig wurde es um die 45. Minute, als in kurzer Folge gleich zwei HEV-Spieler auf die Strafbank mussten. Anderthalb Minuten lang hieß es 3 gegen 5, aber die Gysenberger überstanden auch diesen Druck schadlos und den Trappers lief mittlerweile die Zeit davon. Zum Schluss wurde es in einer insgesamt fairen Partie noch einmal hektisch. Knapp drei Minuten vor Spielende lieferten sich Hernes Brad Snetsinger und Tilburgs Mickey Bastings einen Zweikampf an der Bande. Anschließend gab es noch einen Stockschlag des Trappers Stürmer in die Wade von Brad Snetsinger und danach noch einen Rempler gegen einen Linienrichter. Die Matchstrafe gegen den Tilburger Spieler war folgerichtig. Damit waren die Gastgeber in der Schlussphase in Unterzahl. Tilburgs Trainer Bo Subr nahm 81 Sekunden vor Schluss eine Auszeit, ersetzte seinen Torhüter durch einen Feldspieler, aber das nutzte wenig. Im Gegenteil, der HEV stand sicher und konnte das Ergebnis sogar noch durch ein Empty-Net-Goal von Dennis Thielsch auf 1:3 ausbauen. Danach konnten die sehr zahlreichen Herner Fans, die mit drei Graf Doppeldecker-Bussen und Privat-PKWs angereist waren, den nächsten Playoff-Sieg feiern. Unglaublich – aber wahr!
Am Sonntag geht die Halbfinalserie weiter. Dann kommen die Trappers an den Herner Gysenberg in die Hannibal-Arena. Aus Tilburg werden sicherlich viele Fans anreisen und der Herner EV hofft darauf, dass die Halle wiederum sehr voll wird. Schließlich spielt man nicht alle Tage ein Halbfinale und der HEV hat es geschafft, als einziger Verein in NRW immer noch Playoffs spielen zu können. Der Auswärtssieg vom Freitagabend wird sicherlich noch einmal einen weiteren Schub geben. Der Anpfiff erfolgt um 18:30 Uhr und eine rechtzeitige Anreise ist bei dem zu erwartenden Andrang ratsam.
  
    
VER Selb
Eine 7jährige Ära geht zu Ende - Ex-Publikumsliebling und Teammanager Marko Suvelo verabschiedet sich
(OLS)  Er war in seiner aktiven Zeit einer der herausragensten Torhüter der Oberliga, sein Spitzname „die finnische Wand“ beschrieb seine überdurchschnittlichen Fähigkeiten bestens und er sicherte mit seinen Paraden viele Siege im Alleingang.
Nach 189 absolvierten Pflichtspielen und aktiven Karriereende sorgte er für eine faustdicke Überraschung und kehrte in neuer Funktion des Team-Managers zurück in die Porzellanstadt.
Die Rede ist von Marko Suvelo. Nun sagt der überaus sympathische Finne und außergewöhnliche Sportsmann, der vielen Wölfe-Fans über Jahre sehr ans Herz gewachsen ist, für den Selb zu einer zweiten Heimat wurde, auf Wiedersehen oder näkemiin (wie es in seiner Landessprache finnisch heißt).
Dass seine Familie – Ehefrau Miia und seine drei Jungs Miro, Miska und Mikke in Bremerhaven leben und Marko somit die letzten Jahre meist in einer Wochenendbeziehung lebte ist kein Geheimnis. Und nun geht es endlich zurück in die Heimat oder? Suvelo schüttelt den Kopf. „Nein, ich habe ein sehr interessant klingendes Angebot aus der DEL2 angenommen, welches mich sehr reizt und welches ich nicht ausschlagen konnte.“ So sehr sich Marko auf diese neue Herausforderung freut, ist er auch sehr emotional, wenn er daran denkt, dass mit der Abschlussparty am Freitag und seiner Verabschiedung das Kapitel VER Selb für immer zugeschlagen ist. „Es war eine super tolle Zeit, ich werde Selb und alles was ich hier erlebt habe, die vielen Freunde, die Fans nie vergessen“, so der 43jährige Finne.
Spieler gab es schon viele in Selb. Viele kamen, viele gingen, aber Suvelo war schon ein außergewöhnliche Spielerpersönlichkeit und späterer Teammanager. Sein Weggang wird eine große Lücke in der VER-Familie reißen. Das sieht auch 2.VER-Vorstand Thomas Manzei: „Marko hatte bei uns zwei Karrieren, was außergewöhnlich war. Ich kann es mir jetzt und heute noch gar nicht vorstellen, dass Marko nicht mehr bei uns ist. Sowohl als Spieler als auch als Teammanager war er vorbildlich, professionell, charakterlich eine Granate und insgesamt ein riesen Gewinn für den VER. Auch wenn wir seine Entscheidung absolut nachvollziehen können, ist sein Abgang ein schwerer Verlust.“
Auf die Frage, wer künftig Marko Suvelo in seiner zuletzt ausgebübten Funktion sprichwörtlich beerben soll, hat Manzei auch noch keine richtige Antwort parat. „Wir werden uns mit dem Trainer beraten, um intensiv auf die Nachfolgersuche zu gehen – wir wissen aber schon jetzt. Es wird für den Nachfolger schwer, in Markos Fußstapfen zu treten“, so Manzei abschließend.
  
Wölfe sagen „Servus“ – lachende und weinende Augen bei Abschlussparty - Emotionale Abschiede, Trikot-Versteigerungen und beste Feierlaune – das war die diesjährige Saison-Abschlussfeier des VER Selb, die für alle Beteiligten die Sommerpause einläutete
Freitag, 12. April 2019, kurz vor 19:00 Uhr, Rosenthal-Feierabendhaus Selb. Fanbeauftragter Fabian Melzner und Andreas „Hoerman“ Hermann vom Fanclub „Fanatics“ begrüßten eine Schar von VER-Anhängern und starteten gleich in den ersten Programmpunkt des Abends, die legendären Trikot-Versteigerung.
Anschließend ergriff 3.Vorstand Andreas Golbs das Mikrofon, um die Anwesenden zu begrüßen. Als besonders erfreulich hob er die tolle Resonanz hervor und dass so viele Gäste der Einladung gefolgt sind: „Gerade heute sieht man: Egal, wie gut oder schlecht eine Situation ist – der harte Kern ist immer da und steht hinter der Mannschaft!“
Den vielen Abgängen zum Trotz gab Golbs einen positiven Ausblick auf die kommende Saison: „Auch wenn wir heute einen großen Teil der Mannschaft verabschieden werden – wir werden auch in der nächsten Saison wieder ein großartiges Team kreieren und definitiv wieder in den Play-offs spielen!“
Golbs ließ es sich abschließend nicht nehmen, persönliche Worte des Abschieds loszuwerden und sich speziell bei Achim Moosberger, David Hördler und Marko Suvelo für den jahrelangen Einsatz im Verein zu bedanken. „Wir werden weiterhin den Kontakt halten, das steht fest.“
Tosender Applaus folgte, als Hoerman die Jungen und Mädchen der U9 auf die Bühne holte, um ihnen zum grandiosen Erfolg beim Hostel Cup der Eisbären Berlin zu gratulieren.
Nach dem erfreulichen Start in den Abend der erste Abschied: Fabian Melzner bat Marko Suvelo auf die Bühne, um ihn nach sieben Jahren im Verein zu verabschieden. Wölfe-Vize Thomas Manzei fand die richtigen Worte: „Ich kann es mir nicht vorstellen, ohne dich in die neue Saison zu gehen. Hier verlässt uns ein toller Charakter, ein toller Mensch, der immer alles für den Verein gegeben hat, egal ob als Spieler oder dann als Teammanager. Ich habe selten jemanden kennengelernt, der mit so wenigen Worten so viel tut.“
Und auch Marko Suvelo bedankte sich bei Trainern, Spielern, Fans und allen Beteiligten: „Es war eine Ehre für mich, danke und Servus!“
Es folgte Stürmer Achim Moosberger, der mit seiner Ansprache und amüsanten Anekdoten dafür sorgte, dass kein Auge trocken blieb. „Die Zeit als aktiver Spieler hat sich für mich heute erledigt. Danke, dass ihr alle den Weg mit mir gegangen seid. Immerhin habe ich acht meiner neun Profi-Jahre hier in Selb verbracht und bereue keine Sekunde davon. Ich bin froh und dankbar, dass ich hier gelandet bin. Ich habe euch allen viel verdanken, vor allem der Vorstandschaft. Danke für alles, was ihr macht. Ihr sorgt dafür, dass Eishockey in Selb überhaupt möglich ist.“ Besonders hob er auch die „besten Fans der Liga“ und den Rückhalt durch die Fangemeinschaft hervor „Die Selber Fans sind bereit, ihr letztes Hemd zu geben, auch wenn das dann nicht immer so gut aussieht“ (lacht).
Wölfe-Boss Jürgen Golly gab den Fans einen überraschenden Ausblick: „Achim, du hast immer Stimmung in die Bude gebracht, es war eine tolle Zeit mit dir. Ich freue mich, dass Achim dem Verein erhalten bleibt – wir haben ihm ein paar Aufgaben geboten und werden sehen, in welcher Form er sie annehmen wird.“
Der Fanclub „Fanatics 2003 Selb“ überreichte ein großes Banner und ein T-Shirt mit der Aufschrift „Danke Achim“ und dem Foto der sehr markanten Spielszene aus dem letzten Heimspiel gegen Tilburg: „Ich wollte damit nur mal zeigen, dass man Tilburg auch schlagen kann“, scherzte Moosberger und sorgte für schallendes Gelächter im Saal.
Es war zu erahnen, dass sich das Trikot mit der Rückennummer #57 zum Top-Scorer entwickelte und so kam es auch – es ging für Sage und Schreibe 400 Euro über den Tisch.
Den letzten Punkt des offiziellen Teils bildete eine weitere Überraschung der Vorstandschaft: Andreas Golbs verkündete die Vertragsverlängerung von Carl Zimmermann.
VER-Geschäftsstellenleiter Peter Pahlen bedankte sich abschließend bei allen Ehrenamtlichen und bei allen die sich im Hintergrund für den Verein engagieren. Nach entsprechendem Applaus schloss er mit den Worten: „Und jetzt – Party hard, Dankeschön!“
Das Fanprojekt Selb e.V. und der VER Selb e.V. dankt allen Gästen und Beteiligten des Abends, besonders den vielen Helfern und dem Team um Michael Kögler für die Organisation und Gestaltung der Feier.
Der VER Selb e.V. wünscht allen seinen Fans eine erholsame und schöne Sommerpause.
  
    
Blue Devils Weiden
Fitnesstrainer der Blue Devils bei U18-WM im Einsatz
(OLS)  Für die Blue Devils Weiden ist die Saison beendet, aber für ihren Athletiktrainer Christian Wolf geht diese Spielzeit mit einem besonderen Highlight noch in die Verlängerung. Vom 15.4.-20.4. ist er mit der U18-Nationalmannschaft des DEB unter Leitung von Frank Fischöder bei der Weltmeisterschaft in Grenoble und betreut als Athletiktrainer die Mannschaft.
"Als die Anfrage kam, musste ich sofort zusagen", sagt Wolf und freut sich vor allem wieder mit Deutschlands Top Nachwuchs trainieren zu dürfen. Vor allem auch der Austausch mit den Trainern und den Spielern über deren Training in den Heimatvereinen bringt zusätzlichen Mehrwert, auch für die Blue Devils!
Das Ziel ist jedoch klar: Aufstieg in die Top Division, so wie es auch schon die U20-Nationalmannschaft vor kurzem vorgemacht hat.  Bei dieser spielt auch der zukünftige DEL-Profi Tim Brunnhuber, mit dem Wolf die eine oder andere Übung auf der Aschenbahn im Sommer macht.
  
    
ERV Schweinfurt
Saisonrückblick 2018/2019 – Teil 3
(BYL)  Verzahnungsrunde Bayernliga/Landesliga – Januar 2019
Nachdem das Saisonziel, Platz 8 in der Hauptrunde, nicht erreicht wurde, musste man nun in der Verzahnungsrunde um den Verbleib in der Bayernliga kämpfen. Gegner waren die fünf Landesligisten ESV Burgau, EC Pfaffenhofen, VfE Ulm/Neu-Ulm, EV Moosburg, EV Fürstenfeldbruck sowie die Bayernligsten EHF Passau und EV Pegnitz.
Kampf um die ersten drei Plätze startet in Ulm
Die Verzahnungsrunde begann für den ERV Schweinfurt mit einem erfolgreichen Auftritt in der Donau-Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm. In einer spannenden und offenen Partie setzten sich die Mighty Dogs verdient mit 4:6 bei den Mittelschwaben durch.  Zwei Tage später wollte man vor heimischem Publikum den zweiten Sieg in der Verzahnungsrunde einfahren – doch da machte der kämpferisch starke EV Pegnitz nicht mit.  Dank der Treffer von Patrik Rypar (6.) und Pascal Schäfer (31.) konnte man zumindest einen Punkt bei der 2:3 Niederlage n.V. in Schweinfurt behalten.  
Sechs-Punkte-Wochenende
Unbeeindruckt von der ersten Niederlage zeigten die Mighty Dogs wenig später gegen den Landesligisten aus Moosburg eine starke Leistung und gewannen auch die zweite Auswärtspartie, diesmal mit 1:5. Den dritten Sieg im vierten Spiel feierte der ERV dann im Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck. Mit einem herausragendem 10:0 besiegte man die Oberbayern vor knapp 600 Zuschauern. Die Spieler des Abends waren zweifelsohne Kevin Kessler, erstmals ohne Gegentor, sowie Patrik Rypar mit drei Toren und zwei Vorlagen.
Drei Auswärtsspiele – drei Siege  
Auch der ESV Burgau hatte vor heimischer Kulisse keine Chance gegen erneut auswärtsstarke Mighty Dogs. Mit 2:7 gewann der ERV die Partie hochverdient. 22 Tore erzielten die Mighty Dogs in den letzten drei Pflichtspielen mit maximaler Punkteausbeute. Nun ging es zum Spitzenspiel nach Passau.  In einer insgesamt engen Partie mussten sich die Mighty Dogs in Passau mit 3:2 n.V. geschlagen geben. Die Tore für Schweinfurt erzielten Stephan Trolda (15.) und Viktor Ledin (26.). Am siebten und letzten Spieltag der Hinrunde war der Tabellenzweite aus Pfaffenhofen zu Gast im Icedome. Vor 692 Zuschauern gelang den Mighty Dogs an diesem Abend nicht viel und man musste die dritte Niederlage in der Verzahnungsrunde hinnehmen. Nach der Hinrunde belegte man hinter Passau (1.) und Pfaffenhofen (2.) mit 14 Punkten den dritten Tabellenplatz. Die Verfolger Ulm (12 Pkt.) und Pegnitz (11 Pkt.) rückten durch die beiden Niederlagen gegen Passau und Pfaffenhofen in Schlagdistanz. 
Unterstützung an der Bande
Für die Rückründe übernahm Leos Zajic das Coaching auf der Bank und sollte somit Spielertrainer Josef Straka unterstützen. Der Vater von Kontingentspieler Marc Zajic verfügt über reichlich Eishockeyerfahrung und war schon in der Oberliga sowie in der tschechischen Extraliga aktiv.
Verfolgerduell gegen Ulm und Pegnitz
Zum Rückrundenauftakt war der direkte Verfolger VfE Ulm/Neu-Ulm (4.) zu Gast im Schweinfurter Icedome. In einer Nervenschlacht erwischte der ERV den besseren Start und konnte durch Patrik Rypar in der 6. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in der 15. Minute traf Patrik Rypar in der 55. Minute erneut zum entscheidenden 2:1 für die Mighty Dogs. Mit einem wichtigen Sieg im Rücken ging es zum nächsten Verfolgerduell nach Pegnitz. Im offenen Kunsteisstadion der Stadt Pegnitz begannen die Mighty Dogs engagiert und konnten durch die Tore von Schadewaldt (14.) und Rypar (16.) mit 0:2 in Führung gehen. Zwar schienen die Mighty Dogs die Partie im Griff zu haben, dennoch kamen die Gastgeber noch zum 2:2 Ausgleich. Moral bewiesen die Schweinfurter dann beim 2:3 Siegtreffer in 52. Minute durch Marc Zajic. Bei noch fünf ausstehenden Partien hatte man nun sechs Punkte Vorsprung auf Platz vier.
Unnötig spannend
Nachdem man das Heimspiel gegen den EV Moosburg mit 6:2 gewinnen konnte machte man es gegen den Tabellenvorletzen aus Oberbayern nochmal unnötig spannend. Drei Punkte verschenkten die Mighty Dogs in Fürstenfeldbruck bei der 5:1 Niederlage unter freiem Himmel.  Fünf Punkte fehlen dem ERV noch zum rettenden Klassenerhalt bei verbleibenden drei Spielen gegen die beiden Top-Mannschaften Pfaffenhofen (1.), Passau (2.) sowie gegen den Tabellenletzten aus Burgau (8.)
Entscheidendes Wochenende - Zwei Heimspiele
Da waren es nur noch zwei Punkte bis zum Klassenerhalt! Mit 9:2 gewannen die Mighty Dogs gegen den ESV Burgau ihr erstes Heimspiel an diesem Wochenende und fuhren somit die halbe Miete ein. Zwei Punkte fehlten noch zum vorzeitigen Klassenerhalt. Im zweiten Heimspiel an diesem Wochenende war der Tabellennachbar EHF Passau (2.) zu Gast. In einem zu Beginn ausgeglichenen Spiel war die Nervosität beiden Mannschaften deutlich anzumerken. Durch einen Doppelschlag von Viktor Ledin (21.) und Eigengewächs Marcel Grüner (23.) ging der ERV im Mittelabschnitt verdient in Führung und konnte diese auch durch einen starken Kevin Kessler bis zum Schlusspfiff verteidigen. Nach 13. Spieltagen in der Verzahnungsrunde konnte man endlich den Klassenerhalt feiern.
Saisonabschluss in Pfaffenhofen
Nach den beiden Heimsiegen am vergangenen Wochenende konnten die Mighty Dogs ohne Druck zum Tabellenführer nach Pfaffenhofen reisen. In einer unterhaltsamen Partie konnten die Mighty Dogs zum Abschluss 4:5 bei den Oberbayern gewinnen. Den Last-Minute Siegtreffer erzielte Pascal Schäfer in der 60. Spielminute.
Der ERV Schweinfurt bedankt sich bei seinen Fans für die Unterstützung bei Heim- und Auswärtsspielen, all seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dem Trainerteam und der Mannschaft, ebenso unseren Partnern und allen, die zum Klassenerhalt in der Bayernliga beigetragen haben.  
  
    
Stuttgarter EC
Saisonende beim Stuttgarter Eishockey-Club - Für die Stuttgarter Eishockey-Spieler ging am ersten April-Wochenende der Spielbetrieb zu Ende. Bis September liegt der Fokus nun auf den Hockey-Camps
(RLSW)  Mit je einem Heimspiel der U17 Jugendmannschaft gegen die Spielgemeinschaft Reutlingen/Balingen und der U20 Junioren (in Spielgemeinschaft mit Bietigheim) gegen EKU Mannheim endete am ersten April-Wochenende für den Stuttgarter Eishockey-Club die Saison 2018/2019.
Die erste Mannschaft, die Stuttgart Rebels, waren die ersten, die am 16. Februar die Saison in der Regionalliga Süd West nach 24 Spielen beendeten. Dabei konnte man siebenmal das Eis als Sieger verlassen, am Ende stand ein stabiler siebter Platz und damit ein etwas größerer Abstand zu den Play-Offs als zu Beginn der Saison erhofft. In der Zwischenzeit sind auch die Play-Offs beendet, bei denen die Amateure des SC Bietigheim-Bissingen den Meistertitel des Vorjahrs verteidigen konnten.
Für die zweite Mannschaft in der Landesliga Baden-Württemberg endete die Saison Ende März mit einem Sieg gegen Reutlingen. Die Spieler unter Trainer Eric Strieska hatten zwölf Spiele zu bestreiten und konnten bei der Hälfte davon siegreich das Eis verlassen. In der Tabelle endete die Saison auf dem vierten Platz, der Meistertitel ging an das Team der ESG Esslingen.
Die U20-Junioren traten dieses Jahr als gemischte Mannschaft (Frauen und Männer) in einer Spielgemeinschaft mit Bietigheim an, die Liga ist hier mit insgesamt drei Mannschaften mehr als überschaubar. Trotzdem standen 12 Spiele auf der Agenda, von denen acht gewonnen werden konnten. Die Jugendmannschaft (U17) beendete ihre Saison auf Platz vier (von acht) der Liga. Nach 19 Spielen und 14 Siegen kann man hier mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden sein. Für die Schüler (U15) standen 22 Spiele in der letzten Saison an. Bei den Knaben (U13) trat der Stuttgarter Eishockey-Club mit zwei Mannschaften an, die 26 (Gruppe A) bzw. 18 (Gruppe B) Spiele zu bestreiten hatten. Dazu kamen mehrere Wettbewerbe wie der Alwa-Cup in Bietigheim oder der Yasin Ehliz Cup in Bad Tölz.
Ruhe wird in der Stuttgarter Eiswelt aber dennoch so schnell nicht einkehren. Bis Anfang Mai laufen hier die Frühjahrs-Camps der Hockey Academy, bei denen junge Spieler ihre Fähigkeiten verbessern und ausbauen können. Mit den Sommer-Camps wird dann Ende August der Betrieb auf der Waldau wieder starten, bevor der Spielbetrieb der Saison 2019/2020 im September beginnen wird.
  
    
Landesliga Berlin
Halbfinale 3. Teil: ERSC und Eisbären bestreiten Finale
(LLB)  Der ERSC Berliner Bären gewinnt gegen die 1b vom ECC Preussen Berlin nach 2:0-Rückstand 5:4. Die Eisbären Juniors gewinnen gegen die FASS Allstars nach Penaltyschießen.
ECC Preussen Berlin 1b - ERSC Berliner Bären 4:5 (2:0/0:2/2:3)
Die Bären begannen nervös und es kam zu einigen Puckverlusten. So kam der ECC zu Chancen und nach vier Minuten zum 1:0. Marcel Heinze brachte die Charlottenburger in Führung. Viele Chancen gab es in der Folge nicht, beide Teams neutralisierten sich. Und während die Bären ihre erste Überzahl nicht nutzen konnte, machten es die Charlottenburger besser. Nach einem Bully hämmerte Dennis Hesse den Puck ins Tor (17.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Der ECC ging mit einem Restpowerplay in das 2. Drittel, konnte das aber nicht nutzen. Der ERSC machte es nach 24 Minuten besser. Die Scheibe lief gut und Harald Kott verwandelte zum 2:1. Die Bären kamen nun besser ins Spiel und nun hatte der ECC mehr Probleme. Nach einer Strafe gegen sie nahm der Coach des ECC eine Auszeit, richtig zurück im Spiel waren die Charlottenburger aber auch danach nicht. Und als eigentlich nicht viel passierte, fiel der Ausgleich. Jerome Kindler zog ab und ECC-Torhüter Ilja Dvorkins sah den Puck erst als er eingeschlagen hatte. Nun waren beide Teams wach, es blieb aber beim 2:2 nach 40 Minuten.
Es wurde das erwartet spannende Drittel. Beide Teams hatten ihre Chancen, beide Torhüter machten aber einen guten Job. Die 48 Minute drehte das Spiel dann zu Gunsten der Bären. In Überzahl zog Stefan Mann ab und es stand 2:3. Nun musste auch Martin Hummel kurz etwas zu tun, bevor wieder der Titelverteidiger dran war. Wieder in Überzahl gelang das 2:4. Dennis Melchior konnte acht Minuten vor dem Ende einen Konter ausnutzen. Der ECC gab aber nicht auf und konnte sieben Minuten vor dem Ende durch Dustin Hesse auf 3:4 verkürzen. Eine Minute später führten die Bären wieder mit zwei Toren, Hannes Becker traf nach einem Break per Nachschuss. Doch damit war der ECC immer noch nicht geschlagen. Dustin Hesse bekam drei Minuten vor dem Ende eine langen Pass und diese Chance nutzte er zum 4:5. Der ECC versuchte alles, aber auch ohne Torhüter gelang kein Tor mehr. Der ERSC zieht damit ins Finale ein und zeigt, dass sie auch Playoff können.
Eisbären Juniors Berlin - FASS Berlin 1c 7:6 n.P. (3:2/1:4/2:0)
Es dauerte ein wenig, bis dieses Spiel Fahrt aufnahm. Auch eine frühe Strafe gegen die Juniors brachte keinen Schwung. Dann aber ging es richtig los. Andreas Dimbat konnte FASS nach sechs Minuten in Führung bringen, eine Minute später glich Heiko Reinert bei Überzahl der Juniors aus. Die Eisbären setzten nach und drei Minuten später konnte Niclas Koch das 2:1 erzielen. Die Eisbären hatten nun leichte Vorteile, kassierten aber den Ausgleich. Lucien Aicher konnte nach 15 Minuten per Nachschuss ausgleichen. Die Eisbären schlugen aber zurück, Yannick D’Arino traf eine Minute später zur erneuten Führung. Bei diesen fünf Toren blieb es im 1. Drittel.
FASS ging mit einer Überzahl in das 2. Drittel. Die brachte zwar keinen Erfolg, die nachfolgende Druckphase nutzte Jules Thoma zum 3:3 (22.). Ein Konter von FASS brachte zwei Minuten später den nächsten Treffer. Lucien Aicher legte schön auf und Maximilian Müller vollendete. Und ein Konter konnte Christopher Krämer nach 30 Minuten zum 3:5 nutzen. Die Juniors konnten aber wieder den Anschluss herstellen, im Anschluss an eine Überzahl traf Paul Konietzky nach 32 Minuten zum 4:5. Die nächste Strafe gegen die Eisbären brachte den nächsten Treffer. Erst rettete der Pfosten für Philipp Lücke im Tor der Eisbären, dann aber war er gegen Jörn Kuglers Schuss machtlos (35.). Eine kritische Phase mit zwei Spielern weniger auf dem Eis überstanden die Eisbären unbeschadet. Hier hätten die Allstars eine Vorentscheidung schaffen können. Tore gab es genug in diesem Drittel und so wurden beim Stand von 4:6 die Seiten gewechselt.
Die Eisbären versuchten gleich Druck aufzubauen und Dennis Gembus im Tor der Allstars zu beschäftigen. Das gelang aber nur bedingt, denn auch FASS griff mit an. Den Eisbären gelang nach 45 Minuten aber doch der Anschlusstreffer, Paul Konietzky traf mit einem Hammer. Durch einige Strafe war das Spiel in den nächsten Minuten etwas zerfahren. Aber in dieser Phase gelang FASS der Ausgleich. In Überzahl war wieder Paul Konietzky erfolgreich (52.). Es sollte der letzte Treffer in der regulären Spielzeit bleiben und es folgte eine Verlängerung.
Die erste Runde der drei Schützen endete 1:1, Dave Simon (EJB) und Lucien Aicher trafen. Das ging in die 4. Runde, dann schoss Pierre Gläser die Eisbären Juniors ins Finale um die Berliner Meisterschaft. Die Allstars spielen um den 3. Platz.
(Norbert Stramm)
  


 Sonntag 14.April 2019 www.icehockeypage.de 
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