Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
EHC Red Bull München
(DEL)  Offenbar hat der deutsche Vizemeister Verteidigertalent Luca Zitterbart unter Vertrag genommen und wird den letztjährigen Landshuter mit einer Förderlizenz für den SC Riessersee ausstatten. Verteidiger Ryan Button steht unterdessen vor dem Wechsel zu den Grizzlys Wolfsburg
  
EA Schongau
(BYL)  Als nächstes hat der routinierte Verteidiger Tobias Maier seine Zusage für eine weitere Spielzeit im Trikot der Mammuts gegeben
  
EG Diez-Limburg
(RLW)  Bei den Rockets geht es Schlag auf Schlag weiter in Sachen Personalplanung: Als nächster Spieler hat Stürmer Tobias Schwab bei der EGDL verlängert, in der letzten Saison war er zweitbester Scorer im Team
  
EV Dingolfing
(BLL)  Der tschechische Stürmer David Bilek, der erst im letzten November aus seiner Heimat zu den Isar Rats kam, wird auch in der nächsten Saison wieder die zweite Kontingentstelle beim EVD besetzen
  
EHC Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Stürmer Nico Vogl hat seine Zusage für die nächsten zwei Jahre gegeben und bleibt den Löwen damit auch nach dem Abstieg aus der Oberliga weiter treu, während Stürmer Michail Guft-Sokolov seinen Abschied verkündet hat um weiterhin höherklassiger spielen zu können
  
ESC Dorfen
(BYL)  Verteidiger Tobias Fengler, vor zwei Jahren aus Erding gekommen, hat seinen Vertrag bei den Eispiraten für die neue Bayernligasaison verlängert
 
EC Bergisch Land
(LLW)  Die Raptors und Trainer Marco Piwonski werden künftig getrennte Wege gehen und die Zusammenarbeit wird beendet. Auch als sportlicher Leiter wird er nicht mehr für die Solinger tätig sein
  
ERC Regen
(BBZL)  Die beiden Stürmer Daniel Frost und Alexander Klostereit haben ihre Zusagen für die neue Bezirksligasaison bei den Red Dragons gegeben
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Die Aibdogs sind derzeit auf der Suche nach einem neuen Trainer. Die Mannschaft wird zum großteil unverändert bleiben, auch wenn nach potentiellen Verstärkungen Ausschau gehalten wird. Einziger Abgang ist bisland Verteidiger Sven Rothemund, den es aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf zieht
  
Tölzer Löwen
(DEL2)  Verteidiger Casey Borer wird in der nächsten Saison nicht mehr im Aufgebot stehen und wird die Isarwinkler nach eineinhalb Jahren nun wieder verlassen, mit noch unbekanntem Ziel
  
Neusser EV
(RLW)  Während die Stürmer Pascal Rüwald und Shahab Aminikia und Verteidiger Gerrit Ackers ihren Abschied verkündet haben, werden Defensivexperte Paul Gebel und die Angreifer Timothy Tanke und David Bineschpayouh weiterhin für den NEV auflaufen, genauso wie Torhüter Patrick Fücker. Fest zum Kader gehören wird künftig auch Goalie Tjaard Jansen, der zuletzt als Leihgabe des Krefelder EV schon in Neuss auflief. Ausserdem wechselt Stürmer Felix Wolter vom EC Bergisch Land aus Solingen nach Neuss.
  
MEC Saale Bulls Halle
(OLN)  Torhüter Michel Weidekamp kommt vom Ligakonkurrenten Herner EV zu den Saale Bulls und wird auch die Möglichkeit erhalten sich in der Vorbereitung bei den Grizzlys Wolfsburg in der DEL zu beweisen. Dagegen wird Goalie Phillip Schneider, der das neue Angebot nicht annahm, den MEC verlassen und zu einem anderen Verein wechseln, wo er sich mehr Eiszeiten erhofft
  
Kaderlisten 2019/2020
(IHP)  Ab sofort sind die Kaderlisten für die neue Saison 2019/2019 online! Die Listen werden täglich aktualisiert. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass die genaue Ligeneinteilung noch nicht feststeht!
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 11.Mai 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte von Mittwoch bis Samstag mit insgesamt 11 Beiträgen von der Nationalmannschaft bei der WM in der Slowakei, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
Philipp Grubauer bestätigt WM-Teilnahme - NHL-Torhüter trifft am Sonntag in Kosice ein / Söderholm: „Philipps Zusage ist auf allen Ebenen eine sehr gute Sache für uns.“
(DEB)  Bundestrainer Toni Söderholm kann der bei der 2019 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft in der Slowakei auf Torhüter Philipp Grubauer zurückgreifen. Der 27-jährige Goalie des NHL-Clubs Colorado Avalanche wird am Sonntag in Kosice eintreffen und am Montag ins Mannschaftstraining einsteigen.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Wir bekommen einen Spieler, der in den vergangenen Monaten einer der besten Torhüter der NHL war. Er ist eine starke Persönlichkeit, die für unsere Kabine gut ist und die Mannschaft dadurch unterstützt. Seine Zusage ist auf allen Ebenen eine sehr gute Sache für uns.“
Bereits bei den NHL-Besuchen der DEB-Verantwortlichen im vergangenen März hatte der gebürtige Rosenheimer seine Teilnahme an der WM in Aussicht gestellt.
Sportdirektor Stefan Schaidnagel hatte mit dem 27-jährigen Torhüter nach dessen Playoff-Aus gegen die San José Sharks Kontakt aufgenommen: „Mit Philipp bekommen wir einen Weltklasse-Torhüter, welcher unsere Mannschaft zusätzlich verstärken wird. Bereits bei unserem Gespräch in Denver er seine mögliche Bereitschaft für Deutschland zu spielen ausdrücklich bekundet. Dass er sich nach einer langen NHL-Saison und intensiven Playoffs in den Dienst unserer Nationalmannschaft stellt, zeigt seine vorbildliche Einstellung und absolute Professionalität.“
Aufgrund der Ankunft von Philipp Grubauer wird Torhüter Dustin Strahlmeier nicht für die WM lizenziert. Der Goalie wird die Heimreise nach Deutschland antreten.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Dustin war seit Tag eins der Vorbereitung bei uns. Er hat eine starke Saison gespielt, gerade weil er oft unter Druck stand. Ich mag seine Arbeitseinstellung, er ist ein guter Typ und hat alles dafür getan, hier bei uns seine Möglichkeiten zu bekommen. Jetzt hat sich die Lage verändert, weil er nach Hause reisen muss, was sicherlich enttäuschend für ihn ist. Wir haben lange mit ihm darüber gesprochen und hoffen, dass er weiter angreift.“

Nationalmannschaft komplett - Versicherungen für NHL-Spieler geklärt – Danke an Partner
Nachdem nun auch noch Philipp Grubauer aus Nordamerika zum Team von Toni Söderholm stößt, ist die Nationalmannschaft komplett. Seit der dritten Phase der WM-Vorbereitung konnte die deutsche Nationalmannschaft bereits auf die Dienste der NHL-Profis Leon Draisaitl, Korbinian Holzer und Dominik Kahun setzen. Damit die Nationalspieler während der Vorbereitung und bei der 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei auf dem Eis stehen können, muss eine spezielle Versicherung zugunsten des abstellenden NHL-Clubs für den jeweiligen Spieler abgeschlossen werden. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) bedankt sich insbesondere bei den Partnern IIHF, Infront, DEL, Westminster sowie Saxoprint und Hudson GmbH, die durch ihre spontane finanzielle Unterstützung dazu beigetragen haben.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Wir haben immer gesagt, dass der Einsatz unserer in der NHL tätigen Nationalspieler nicht an der Versicherung scheitern wird. Der DEB ist dankbar, dass unsere Partner bei der Finanzierung der zusätzlichen Versicherungskosten spontan unterstützen. So kann die Nationalmannschaft mit dem bestmöglichen Kader antreten.“
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Nachdem wir Anfang des Jahres alle Spieler in Nordamerika besucht haben, freuen wir uns über die Zusagen. Unser Dank gilt den Sponsoren und Partnern sowie insbesondere der IIHF für die Unterstützung.“
 
WM-Vorschau: Großbritannien und Dänemark
Das lange Warten hat ein Ende! Die deutsche Nationalmannschaft startet am Samstag (16.15 Uhr, live auf SPORT1) gegen Großbritannien in die 2019 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. Die Euphorie und die Vorfreude sind bei der Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm groß. Am Mittwoch sind die Nationalspieler und das Team hinter dem Team in Kosice (Slowakei) gelandet. Seither bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die Auftaktpartie gegen den Aufsteiger vor.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Unsere Mannschaft freut sich sehr auf den WM-Auftakt! Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv und die Spieler können es kaum erwarten, loszulegen. Wir bereiten die Mannschaft so vor, dass sie mit Geduld und Instinkt in das Spiel geht. Die taktischen Dinge haben die Spieler in der Vorbereitung verinnerlicht. Nun gilt es, fokussiert von Wechsel zu Wechsel zu spielen.“
Großbritannien hat bei der vergangenen 2018 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft Div. IA den Aufstieg geschafft und nimmt erstmals seit 25 Jahren wieder an einer Weltmeisterschaft in der Top-Division teil. Im Kader der Briten finden sich nur zwei Spieler wieder, die nicht in der heimischen Elite Ice Hockey League aktiv sind. Zum einen ist dies Liam Kirk, der für die Peterborough Petes in der Ontario Hockey League spielt – zum anderen steht mit Joey Lewis ein Spieler im Roster, der sein Geld in Deutschland verdient. Der 26-jährige Stürmer spielt in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) für den ESV Kaufbeuren. In den vergangenen zwei Spielzeiten hat Lewis für die Allgäuer 93 Punkte in 121 Spielen erzielt.
Bisher stand die deutsche Mannschaft dem diesjährigen Auftaktgegner in 17 Duellen gegenüber. Elf Mal entschied die DEB-Auswahl das Spiel für sich, fünf Mal siegten die Briten und ein Mal endete die Partie remis. Zuletzt trafen beide Nationen im Jahr 2006 in Amiens aufeinander – damals siegte die deutsche Mannschaft mit 8:0.
Exakt 24 Stunden später folgt bereits das zweite Spiel für die DEB-Auswahl: Dänemark, der Auftaktgegner und Gastgeber der letzten WM, steht der Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm am Sonntag (16.15 Uhr, live auf SPORT1) gegenüber. Somit absolviert die deutsche Nationalmannschaft bereits zum Start ihren ersten Doppelspieltag der WM – zwei weitere Male werden sie im Verlauf der Vorrunde binnen 24 Stunden gleich doppelt auf das Eis gebeten (am 14. und 15. Mai gegen Frankreich und die Slowakei sowie am 18. und 19. Mai gegen Kanada und die USA).
Die Dänen besiegten die DEB-Auswahl bei der 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft mit 3:2 nach Penaltyschießen. Die Länderspielbilanz gegen die Skandinavier fällt allerdings positiv aus: Von 23 Spielen konnte die DEB-Auswahl 14 Partien für sich entscheiden – neun Mal verlor die deutsche Mannschaft gegen Dänemark.
Im dänischen Kader finden sich die zwei NHL-Cracks Mikkel Boedker (Ottawa Senators) und Lars Eller (Washington Capitals). Head Coach Heinz Ehlers vertraut mit Goalie Sebastian Dahm (Iserlohn Roosters –> Eisbären Berlin), Verteidiger Phillip Bruggisser (Krefeld Pinguine) und Nicholas B. Jensen (Fischtown Pinguins -> Düsseldorfer EG) weiterhin auf drei Spieler aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Thomas Schädler wird Bundestrainer der U16-Nationalmannschaft
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) treibt die strukturellen Veränderungen im Trainerbereich der Nachwuchs-Teams weiter voran. Künftig wird Thomas Schädler die U16-Nationalmannschaft als hauptamtlicher Trainer leiten. Bisher hatte der 51-Jährige die U18-Nationalmannschaft betreut und im Nachwuchsbereich der Starbulls in seiner Heimatstadt Rosenheim gearbeitet.
Schädler hat beim DEB in den vergangenen 15 Jahren immer wieder verschiedene U-Nationalmannschaften hauptsächlich im Altersbereich U16 bis U18 als Honorartrainer betreut. Er arbeitete als verantwortlicher Head Coach, aber auch als Co-Trainer an der Seite anderer Coaches. Dabei stand der 51-Jährige jeweils als Co-Trainer bei den U18-Weltmeisterschaften 2007 und 2012 (Top-Division) sowie 2016 (Division IA) und jüngst beim Aufstieg der U18-Nationalmannschaft bei der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA in Grenoble an der Bande.
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Mit Thomas Schädler bekommt der DEB einen hervorragend ausgebildeten hauptamtlichen Nachwuchstrainer für die U16-Nationalmannschaft. Als Diplomtrainer weiß Thomas um die alterspezifischen Fähigkeiten, die im Entwicklungsbereich zwischen 13 und 16 Jahren wichtig sind. Er wird gemeinsam mit den Landestrainern an der Schnittstelle zwischen Länder- und Bundesebene die besten Talente Deutschlands in den Nationalmannschaftsbetrieb der U16 integrieren. Darüber hinaus wird er die wichtige Funktion des Ansprechpartners für die Landestrainer ausfüllen und die Koordination der Inhalte auf Landesebene leiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!“
Thomas Schädler, U16-Bundestrainer: „Beim DEB wartet eine neue Herausforderung mit einem umfangreichen neuen Aufgabengebiet auf mich. Neben der U16-Nationalmannschaft zählen auch die Vereinsbetreuung, die Betreuung der Landestrainer sowie die Unterstützung bei der Trainerausbildung zu meinen Hauptaufgaben. Nach mehr als 15 Jahren als Nachwuchstrainer bei den Starbulls wollte ich diese große Chance nutzen, um mich weiterentwickeln zu können. Die Starbulls werden immer mein Verein bleiben und ich werde dem Rosenheimer Eishockey auch immer verbunden sein. Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber ich sehe die neuen Herausforderung als große Chance und wollte diese daher unbedingt nutzen.“
Stephan Gottwald, Vorstand Starbulls Rosenheim: „Zuerst vielen herzlichen Dank für die tolle Arbeit, die Thomas Schädler in den letzten Jahren hier in Rosenheim geleistet hat. Wir konnten uns glücklich schätzen, einen solchen Trainer bei uns im Verein zu haben. Der Abgang schmerzt natürlich und es ist schade für den Standort, dass wir ihn verlieren. Aber für Thomas ist es der nächste logische Schritt und er wird eine Bereicherung für das deutsche Nachwuchs-Eishockey und für das Eishockey im Allgemeinen in Deutschland sein. Ich wünsche Thomas alles Gute und hoffe, dass er die Starbulls in guter Erinnerung behält. Wir werden nun mit Hochdruck daran arbeiten, die freie Stelle schnellst- und bestmöglich neu zu besetzen.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga
DEL und Nikon rufen auf zur Wahl des „SEASON SHOT“ – des besten Fotos der Saison 2018-19 / Unter allen Voting-Teilnehmern werden exklusive Nikon Produkte sowie DEL VIP Tickets und Fan-Artikel verlost
(DEL)  Seit Beginn der Saison 2018-19 ist Nikon offizieller Fotopartner der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Im Rahmen des Sponsoring-Engagements stellt Nikon unter anderem professionelle Kamera-Technik für je einen DEL Nikon-Fotografen an jedem DEL-Standort zur Verfügung.
Bereits nach einer Saison ist es gelungen, die Fotoqualität und -quantität in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf ein ganz neues Level zu heben.
Ein Bestandteil der Kooperation ist der WEEKLY SHOT. Die DEL Nikon-Fotografen stellen wöchentlich eine ausgewählte Anzahl ihrer Fotos für das Voting zum besten Foto der Woche zur Verfügung. Die drei besten Fotos werden in der WEEKLY SHOT-Galerie auf www.del.org präsentiert.
Nikon und die DEL rufen die Eishockey- und Fotofans in Deutschland nunmehr dazu auf, aus den bisherigen Siegerfotos des WEEKLY SHOTS das Foto der Saison, den SEASON SHOT zu wählen.
Ab dem 09.05.2019 haben Interessierte die Möglichkeit, für ihre Favoriten abzustimmen. Abgestimmt werden kann für bis zu 3 unterschiedliche Fotos. Das Foto mit den meisten Stimmen wird zum SEASON SHOT gekürt. Unter allen Voting-Teilnehmern, die für dieses Siegerfoto abgestimmt haben, verlosen die DEL und Nikon attraktive Preise.
Die Wahl findet unter www.mynikon.de/seasonshot statt und läuft bis zum 26.05.2019. Voraussetzung für die Teilnahme an Voting und Gewinnspiel ist eine Registrierung unter www.mynikon.de.
Die Preisübergabe an den ausgelosten Gewinner erfolgt anlässlich des 1. Heimspiels der Saison 2019-20 eines DEL-Clubs nach Wahl.
Folgende Preise gibt es zu gewinnen:
1. Preis: Eine hochwertige digitale Spiegelreflexkamera Nikon D7500 mit 18-105 mm Objektiv im Wert von 1.499 € (UVP) sowie 2 ViP-Tickets für das 1. Heimspiel eines DEL-Clubs nach Wahl.
2. Preis: Digitale Einstiegs-Spiegelreflexkamera Nikon D3500 mit 18-105 mm Objektiv im Wert von 689 € (UVP) sowie ein aktuelles Trikot eines DEL-Clubs nach Wahl.
3. Preis: Eine hochwertige Outdoorkamera Nikon COOLPIX W300 im Wert von 469 € (UVP) sowie einen Fan-Schal des Lieblings-Clubs.
  
    
Dresdner Eislöwen
Catering: Eislöwen erhalten als ARGE mit Müller’s Gastroservice Zuschlag
(DEL2)  Anfang des Jahres hat die Landeshauptstadt Dresden die Cateringrechte für die EnergieVerbund Arena neu ausgeschrieben. Als ARGE haben sich die Dresdner Eislöwen gemeinsam mit dem bisherigen Caterer, Müller’s Gastroservice, als Kooperationspartner um die Bewirtschaftungsrechte beworben. Im Rahmen der Ausschreibung musste u.a. ein umfangreiches Bewirtschaftungskonzept für alle Konzessionsflächen erstellt werden. Dazu gehören neben der Eisarena und der „Auszeit“ auch die gastronomischen Bereiche an der Eisschnelllaufbahn, der Trainingseishalle und in der Ballspielhalle. In der vergangenen Woche informierte die Landeshauptstadt Dresden über die Entscheidung. 
Maik Walsdorf, kaufmännischer Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: "Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Catering auseinandergesetzt. Für die Einreichung der Lizenzunterlagen war die Klärung der Vergabe ohne Frage ein wichtiger Baustein, da damit auch ein hoher finanzieller Wert verbunden ist. Darüber hinaus lag und liegt es uns aber am Herzen, verschiedene Aspekte im Catering-Tagesgeschäft zu verändern und gemeinsam mit unserem Partner 'Müller's Gastroservice' für neue Impulse zu sorgen. Bis zum Start in die neue Spielzeit haben wir uns selbst einige Hausaufgaben aufgetragen." 
Detlef Müller, Inhaber "Müller's Gastroservice": "Wir freuen uns, das Catering in den kommenden Spielzeiten gemeinsam mit den Dresdner Eislöwen umsetzen zu können. Wir haben im Rahmen vieler Gespräche verschiedenste Verbesserungspotenziale herausgearbeitet. Wir wollen uns neu aufstellen und vielfältiger auftreten, gerade im Bereich der vegetarischen und veganen Variationen haben wir Nachholbedarf. Unser Ziel ist es, die ‚Auszeit‘ inklusives des Biergartens verstärkt zu einem Treffpunkt für Sportliebhaber werden zu lassen. In diesem Zusammenhang werden wir das Angebot über die reinen gastronomischen Leistungen hinaus erweitern."
Das neu gestaltete Vereinszimmer steht beispielsweise künftig Klubvertretern wie auch Fanclubs für Besprechungen und Versammlungen zur Verfügung. Für die Nutzung des Raumes entstehen keine Kosten. Eine Auswahl an Speisen und Getränken steht zum Sonderpreis zur Verfügung. Auch die Kegelbahn soll stärker belebt werden. 
  
    
EHC Lausitzer Füchse
SAISONRÜCKBLICK 2018/2019
(DEL2)  Die DEL2-Saison 2018/19 ist beendet, im Finale standen sich mit Frankfurt und Ravensburg die zwei besten Mannschaften der Liga gegenüber und neuer Meister der DEL2 wurden verdientermaßen die Ravensburg Towerstars. Für unsere Füchse war die Saison nach dem siebten Spiel im Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren am 31. März beendet. Schade, möchte man sagen. Aber trotz des enttäuschenden Ausscheidens, es war keine enttäuschende Saison. Im Gegenteil - es war eine mit Überraschungen. Die erste gab es schon, bevor die Saison überhaupt begann. Robert Hoffmann, der mit der Mannschaft noch im März 2018 den Klassenerhalt gesichert hatte, warf nach unüberbrückbaren Differenzen mit dem neuen Co-Trainer Chris Straube hin, und die Clubführung musste vier Wochen vor dem Saisonstart einen neuen Coach suchen und verpflichten. Die zweite Überraschung: Der Neue war im deutschen Eishockey ein relativ „unbeschriebenes Blatt“, denn nur Insider konnten mit dem Namen Corey Neilson wirklich etwas anfangen. Der gebürtige Kanadier kam von den Nottingham Panthers aus der englischen Liga und sollte nun in Weißwasser für den sportlichen Erfolg sorgen. Er tat dies so gut, dass er am Ende der Hauptrunde zum „Trainer des Jahres“ in der DEL2 gekürt wurde. Da fast alle Leistungsträger der letztjährigen Saison neue Verträge in Weißwasser unterschrieben hatten und der Kader ziemlich komplett war, konnte der erfahrene Trainer sofort „in die Vollen“ gehen. Die Resultate der Vorbereitungsspiele fielen zunächst eher dürftig aus, aber das Trainergespann zog daraus die richtigen Schlüsse. Es wurde probiert, gewechselt und variiert, solange bis es passte. Und wie es zum Start der Hauptrunde passte: Die ersten acht Begegnungen wurden allesamt gewonnen und die Lausitzer Füchse, die übrigens von vielen Experten als sicherer Kandidat für die Playdowns gehandelt wurden, waren urplötzlich Tabellenführer. Nur wenige hatten mit diesem Saisonstart gerechnet (die schlechteste Platzierung gab es übrigens am zweiten Spieltag mit einem siebten Platz), anders dachten da die Spieler und der Trainer. Schon bei der Mannschaftsvorstellung während des Sponsorenabends auf der Reinert Ranch hörte man den Optimismus der Cracks, als es hieß – Achtung! dritte Überraschung: „…wir wollen die Meisterschaft holen“. So viel Selbstvertrauen durften wir in Weißwasser vor einer Saison selten bestaunen. Die Mannschaft enttäuschte die Fans und Anhänger nicht. Nach acht
Siegen in Folge schwebte die Lausitzer Eishockeywelt auf Wolke sieben, denn einen Tabellenführer „Lausitzer Füchse“ gab es schon lange nicht mehr. Dennoch musste es ja irgendwann auch zur ersten Niederlage kommen. Und die gab es in den äußerst umstrittenen „Oktoberfesttrikots“. Den Misserfolg nur auf das Design der Sondertrikots zu reduzieren, wäre zu einfach. Egal, die Niederlage gegen Frankfurt war der Beginn einer Phase, in der die Füchse zwar auch mal Spiele verloren, jedoch wider Erwarten im Gleichschritt mit Frankfurt und Ravensburg weiter marschierten – bis zum Ende der Hauptrunde immer im oberen Tabellendrittel. Mit 92 Punkten beendeten die Füchse als Fünfte die Vorrunde nur 5 Zähler hinter dem Hauptrundenmeister aus Frankfurt. Mit nur 15 Niederlagen nach regulärer Spielzeit hatten wir nur eine Niederlage mehr als Frankfurt und haben genauso oft verloren wie Bietigheim. Das nötigte der gesamten Liga höchsten Respekt gegenüber der Neilson-Truppe ab. Und dann waren da unsere wunderbaren Fans. Die erfolgreiche Spielweise der Mannschaft von Trainer Corey Neilson sprach sich schnell in der gesamten Lausitz herum. Die Halle war zu den Heimspielen gut gefüllt und wurde von Partie zu Partie voller. Man hätte für so manche Begegnung gut und gern 5000 Karten verkaufen können, so groß war die Nachfrage. Die Unterstützung der Fans in dieser Saison war derweil noch einmal um ein Vielfaches größer, nimmt man den Support bei den Auswärtsspielen hinzu. Hochachtung vor den „Hartgesottenen“, die dabei viel Zeit und Mühe auf sich nahmen. Gemeinsam mit der Mannschaft sind sie tausende Kilometer durch ganz Eishockey-Deutschland gefahren. Unser Team dankte es mit Siegen zu Hause und in der Fremde. Alle, die mit fieberten, freuten sich bis zum Ende der Hauptrunde über eine Platzierung unter den ersten vier Mannschaften der Liga. Wenn - ja wenn da nicht die letzten Spiele gewesen wären. Am letzten Hauptrunden-Wochenende brachten sich die Füchse ein bisschen selbst um den verdienten Lohn ihrer Arbeit. Durch die Heimpleite gegen Crimmitschau am 1. März und durch die knappe Niederlage am 5. März auswärts in Kassel verpassten sie das Heimrecht für die Playoffs. Die Playoffs selbst hatten sich ja die Unsrigen schon am 48. Spieltag mit dem Punktgewinn in Bad Tölz gesichert. ABER…, KEIN ABER! Denn sportlich gesehen war es die beste Saison für Weißwasser seit dem Abstieg aus der ersten Liga! Auch abseits des Eises bewiesen die Füchse, dass sie sich ihrer Verantwortung als Zugpferd und Leuchtturm des Sports in unserer Region bewusst waren. Bei vielen Charity-Aktionen zeigten die Blau-Gelben ihr „Fairplay“. Es wurden Hilfsaktionen gestartet, wie z. B. jene für „Ben aus Elstra“, als beim Derby gegen die Eislöwen aus Dresden gemeinsam mit dem VKS e.V. eine Typisierung durchgeführt wurde. Über 320 Personen ließen sich registrieren – grandios! Auch das Charity-Dinner am 13. November 2018 im Hotel Kristall war ein Erfolg, als die Mannschaft für die Gäste ein Drei-Gänge-Menü kochte und servierte. Über 4000 Euro konnten durch die Versteigerung von Preisen, die durch den Club zur Verfügung gestellt wurden, an den Kinderhospizdienst in Görlitz gespendet werden. Dies war ein weiterer Beleg für den verantwortungsbewussten Umgang mit den Vereinen und gemeinnützigen Organisationen in unserer Region. Zudem wurden Preise und
Fanartikel an Sportvereine in ganz Deutschland für unterschiedlichste Aktionen zur Verfügung gestellt. Nicht unerwähnt sollte der Teddy-Bear-Toss nach dem Spiel gegen Freiburg bleiben, bei dem über 500 Kuscheltiere aufs Eis flogen und später an Kindereinrichtungen verteilt wurden. Auch die Spielerfrauen beteiligten sich an dieser Aktion mit einer Tombola und selbst gebackenen Plätzchen. Insgesamt konnten so noch einmal über 1900 Euro an das Kinderheim „Stattrand“ übergeben werden. Ebenfalls „ihren Mann“ standen die Füchse auf dem Cottbuser Weihnachtsmarkt beim Grillen für die Fans. Mit einem Rekordumsatz halfen sie am „Lions-Stand“, Geld für einen guten Zweck einzunehmen. So konnten in der letzten Saison insgesamt über 15.000 €! für karitative Zwecke generiert werden. Dafür bedanken wir uns auch bei allen, die dabei tatkräftig geholfen haben. Natürlich werden wir solche Aktionen auch in der bevorstehenden Saison durchführen, um weiterhin wichtige Zeichen für ein gutes Miteinander zu setzen. Ach ja, und dann waren da ja auch noch die ungewöhnlichen Spielberichte. Eigentlich wollten wir dazu nichts mehr schreiben, aber irgendwie kommen wir nicht drum herum. Sie waren für viele etwas „anders“, denn das Format der Berichterstattung änderte sich plötzlich. Die Berichte wurden umfangreicher, detaillierter und für manche auch etwas „unverständlicher“. Aber es lag auch eine gewisse Absicht dahinter, denn so wie unsere Mannschaft spielte, sollte sich das auch in den Berichten widerspiegeln. Es wurde viel diskutiert über Formulierungen wie „Glück“ und „Pech“, über die „Gestreiften“, über „heuer“ und was sonst noch alles. Aber letztlich sollten sie auch ein wenig zum Schmunzeln anregen und dem Sport, den wir alle lieben, den nötigen Respekt zukommen lassen. Und ganz ehrlich, was wäre eine Berichterstattung ohne Kritik, Selbstkritik oder einen Schuss Ironie? Eine knappe Zusammenfassung des Spielgeschehens macht sicherlich weniger Arbeit und ist schneller online, jedoch würde dabei der Informationsgehalt und der Unterhaltungswert ziemlich gering bleiben. Die vielen positiven Resonanzen auf unsere Berichte zeigen uns auch, dass wir damit den richtigen Weg eingeschlagen haben und daher werden wir das Format auch für die künftige Berichterstattung beibehalten. In diesem Sinne danken wir euch für eure Treue und Unterstützung während der letzten Saison! Wir wünschen allen einen erholsamen und schönen Sommer! Wir würden uns freuen, wenn wir uns alle gesund und munter wiedersehen, wenn die neue, spannende und hoffentlich erfolgreiche Saison startet.
  
    
Starbulls Rosenheim
Rückblick & Ausblick – Update der Vorstände
(OLS)  Liebe Eishockeyfreunde,
seit dem Saisonende der 1. Mannschaft haben wir uns seitens der Vorstandschaft bewusst etwas Zeit genommen, um die abgelaufene Saison 2018/2019 zu besprechen, zu bewerten und unseren allgemeinen Kurs für die nächsten zwei bis drei Jahre zu bestimmen. Mit diesem Resümee und Update wollen wir die wichtigsten Fragen dazu beantworten.
Angetreten sind wir 2018/2019 „auf dem Papier“ mit einem der stärksten Kader der Oberliga und dem Ziel, in die zweite deutsche Eishockeyliga aufzusteigen. Geendet hat die Saison mit einem komplett enttäuschenden 5. Platz in der Meisterrunde, dem ebenso erneuten wie enttäuschenden Playoff-Viertelfinal-Aus gegen Hannover und dem Aufstieg des Erzrivalen Landshut, der nebenbei noch ein komplett saniertes Eisstadion bekommen wird. Und weil die Rosenheimer Eishockey-Seele scheinbar noch nicht genug geschunden war, verpflichtete der Eishockeynachbar Bad Tölz den einstigen Rosenheimer Publikumsliebling Tyler McNeely samt seinem Stürmerpartner Shawn Weller.
Ja, wenn man sich die letzten Wochen so ansieht, könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, die Mangfall vorbei am Rosenheimer Eisstadion würde vergiftetes Wasser führen. Intern haben wir den gesamten Saisonverlauf intensiv aufgearbeitet. Nach Außen sind die vermeintlich Schuldigen natürlich schnell ausgemacht. Vorstand, Trainer, alle raus. Schnellstmöglich, inklusive Stadionverbot. Doch so einfach können und wollen wir es uns nicht machen.
Die gute Nachricht vorweg: Es wird auch nächstes Jahr an der Mangfall Eishockey gespielt. Die schlechte: Der Starbulls Rosenheim e.V. wird das für mindestens ein weiteres Jahr in der Oberliga Süd tun müssen und es wird auch keine Hundert-Punkte-Spieler-Verpflichtungen geben. Für die Saison 2019/2020 erwarten wir mit Riessersee, Deggendorf, Regensburg, Hannover Scorpions und dem ein oder anderen Überraschungskandidaten ein sehr breites und enges Feld potentieller Aufsteiger, die vor hohen Investitionssummen in Kaderetats nicht zurückschrecken werden. Zwar ist der Starbulls Rosenheim e.V. wirtschaftlich so aufgestellt, dass er einen sportlichen Aufstieg auch wahrnehmen kann und wird, allerdings sehen wir vor dem Hintergrund dieses Wettbewerbs den Verein mit einem Kaderetat in Höhe der ersten Oberligasaison 2017/2018 als richtig aufgestellt. Dies entspricht in etwa auch den Mannschaftsetats der letzten beiden DEL2-Saisonen. Darüber hinaus würde es uns nicht wundern, wenn unter der Last der Investitionen in den kurzfristigen Erfolg sich der ein oder andere Verein in 2019/2020 verheben würde, wofür es bekanntlich genügend prominente Beispiele gibt.
Es ist wohl überflüssig, anzumerken, dass wir als Vorstände des Starbulls Rosenheim e.V. nicht erfreut über die Situation sind, wie sie sich derzeit darstellt und den Frust einiger Zuschauer und Fans können wir durchaus verstehen, keine Frage. Als Vorstandschaft sind wir aber nicht gewählt, um kollektiv den Kopf in den Sand zu stecken, sondern, um auch aus dem kommenden Jahr wieder etwas herauszuholen. Als wir im September 2016 ehrenamtliche Vorstände wurden, haben wir eine aufwendige Analyse der Situation des Vereins angestellt. Daraus erwuchs unser im Dezember 2016 veröffentlichtes Basispapier, in dem wir festgehalten haben, welche Hausaufgaben Rosenheim umsetzen muss, um auf Sicht wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Zwar ist es richtig, dass dieses Papier im Sog des drohenden Abstiegs veröffentlicht wurde, doch trotzdem sollten die Rosenheimer Zuschauer und Fans den Unterschied zwischen sportlichem Saisonverlauf und wirtschaftlich notwendigen Konzepten verstehen. Warum also genau dieses Basispapier und wir als Vorstände seitens der Fan-Basis so viel Schelte für eine Standpunktbestimmung in gebundener Form erhalten haben, die langfristiges Potential und Chancen aufzeigt, ist für uns bis heute nicht nachvollziehbar. Im Gegenteil: Viele unserer Sponsoren und Interessenten vertrauen darauf und sind bereit, Geld dafür zu geben. Das beweist der stetig gewachsene Sponsorenbereich und auch das zurückgewonnene Vertrauen seitens Politik und Stadtverwaltung Rosenheim. Die Verhältnisse zu Stadt und Politik sind mittlerweile (wieder) gekennzeichnet von großem Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Nur aus einer solchen Situation kann überhaupt ein Fortschritt für den Verein erfolgen. Es ist einfach utopisch, ernsthaft zu glauben, dass große Unternehmen, Investoren oder Städte Geld für einen Sportverein geben, ohne dass dieser einen klaren sportlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Plan hat. Die Zeit, in der Unternehmen ihre Werbetafeln im Stadion aufgehängt haben und alle Jahre am Ende der Saison per Händedruck mit einem freundlichen Dankeschön und einem gerahmten Mannschaftsfoto versehen wurden, sind lange vorbei. Dieser Umstand ist spätestens Gewissheit, seit bei praktisch allen Vereinen in DEL, DEL2 und den Oberligavereinen mit Aufstiegsambitionen die Zuschauereinnahmen von den Sponsorenetats deutlich übertroffen werden. Rosenheim stellt da keine Ausnahme dar und wir wollen und müssen dieser Tatsache Rechnung tragen.
Das Problem unserer modernen und schnelllebigen Zeit ist, dass wir uns wieder bewusst machen müssen, was in dem Begriff „Entwicklung“ eigentlich steckt und was er im Zusammenhang mit dem Starbulls Rosenheim e.V. und seinem Basispapier bedeutet. Dazu gehört, keine falschen Erwartungen zu wecken. Sportmanagement ist eine sehr komplexe Form der Führung, weil es neben den klassischen betriebswirtschaftlichen Komponenten auch den Umgang mit sehr anspruchsvollem Publikum, einem fragilen Mannschaftsgebilde und vielen ehrenamtlichen Helfern beinhaltet. Des Weiteren verkauft ein Verein kein Produkt, sondern Emotionen, was sich auf den Umgang mit praktisch allen Einnahmequellen auswirkt und die Akquise derselben alles andere als einfach macht. Die Arbeit als Vereinsvorstand, wenn man sie richtig machen will, ist oft unglamourös, kleinteilig und selten attraktiv, da oft genug sehr unpopuläre Entscheidungen zu treffen sind, die nebenbei bemerkt auch uns schwerfallen.
Eine auf Argumenten basierende, nachhaltige Entwicklung zu erklären ist selten innerhalb eines Hashtags oder eines Posts mit 160 Zeichen möglich und es braucht in erster Linie viel Geduld und Standhaftigkeit.
Im Falle des Starbulls Rosenheim e.V. als Gesamtverein kommt dabei im Vergleich zu vielen anderen Wettbewerbern noch ein weiterer Aspekt hinzu: Das Ausmaß seiner Hausaufgaben.
- Ertüchtigung des Eisstadions Rosenheim unter zeitgleicher Fortentwicklung des allgemeinen Stadionkomforts, um mit dem umliegenden Freizeitangebot Schritt halten zu können. Hier möchte und wird der Verein auch einen Beitrag leisten, um weiterhin dem ROFA-Stadion die Fähigkeit zu erhalten, in der höchstmöglichen Eishockeyliga zu spielen. Es wäre fahrlässig, mit all den Belangen eines Stadions erst dann zu beginnen, wenn der Fall der Fälle bereits eingetreten ist. Wir wollen diese langfristig angelegten Themen, zu denen der Stadionum- und -ausbau gehört, parallel entwickeln, damit all die Investitionen für Stadt und Verein planbar und stemmbar bleiben
- Die Entwicklung der zweiten Eisfläche nimmt eine ebenso wichtige Stellung ein, wie die brandschutzrechtliche Sanierung und ist für uns der Grundstein für die Erhaltung der Zukunftsfähigkeit der Nachwuchsarbeit des Vereins in seiner heutigen Form
- Weiterentwicklung des allgemeinen Angebots für Zuschauer und Fans. Dazu gehören Dinge wie Kioske, Geschäftsstelle und auch der Fantreff. Leider sind die Entwicklungsmöglichkeiten aufgrund der allgemeinen Standortüberlegungen der zweiten Eisfläche und des Brandschutzes sehr begrenzt, was z.B. eine Erweiterung des Fantreffs nach Außen und damit eine Kapazitätserhöhung betrifft. Es gibt daneben noch andere Überlegungen, die wir Vorstände gemeinsam mit unseren Partnern in Stadt und Politik diskutieren. Dabei stimmen alle Seiten zu, dass die derzeitige Situation nicht zufriedenstellend ist und es bleibt nach wie vor weiterhin die Aufgabe unserer Vorstandschaft, hier eine bessere Lösung zu finden. Hierzu führen wir auch ständig Gespräche mit den Fan-Vertretungen oder auch ganz allgemein mit unseren Zuschauern
- Deutliche Erhöhung der Investitionssummen in den Nachwuchsbereich, um das Potential unserer Kinder in Rosenheim zu halten und nicht an umliegende Vereine zu verlieren. Der Aufstieg in die DNL 1, die höchste deutsche Nachwuchsliga, ist angestrebt. Wir wollen, dass wir keine Kinder an mit uns im Wettbewerb stehenden Vereine verlieren, sondern eher von diesen dazugewinnen und tun dafür Einiges. Das Problem an der Nachwuchsarbeit ist, dass die Zeiträume sehr langfristig sind und Auswirkungen guter (oder eben auch schlechter) Nachwuchspolitik immer erst deutlich verzögert zu Tage treten. Eine ganz aktuelle Herausforderung in diesem Bereich ist die Nachbesetzung unseres langjährigen Nachwuchstrainers Thomas Schädler, der mit unseren besten Wünschen versehen in Kürze ein Engagement beim Deutschen Eishockeybund DEB beginnen wird. Der Verein ist nicht nur stolz, „einen der seinen“ in einem wichtigen Traineramt beim DEB zu sehen, sondern der Starbulls Rosenheim e.V. möchte hier auch die Möglichkeiten dieses Weggangs, der immer auch Chancen bietet, nutzen, um strukturell und personell weiter nach vorne zu arbeiten und den Verein noch breiter und attraktiver für verbleibende und neue junge Spieler zu machen. Wir befinden uns hierzu vielschichtig in Gesprächen mit unseren Trainern und Verantwortlichen und sind zuversichtlich, in den nächsten Monaten hier ein weiteres Mal einen Schritt nach vorne zu machen. Der Nachwuchs ist und bleibt Rosenheims Aushängeschild. Das beweist sowohl die Attraktivität des Standorts, der Trainer wie Rick Boehm angezogen hat, was für Rosenheim ein großer Gewinn war sowie die Tatsache, dass wir in Rosenheim nach wie vor 4 hauptamtliche Trainer für den Nachwuchs beschäftigen
- Einführung und/oder Ausbau der Kooperationen mit umliegenden Nachwuchsvereinen unter Zuhilfenahme sogenannter Kinder-Perspektivtrainings zur zusätzlichen Stabilisierung schwacher Nachwuchsjahrgänge und/oder der allgemeinen Steigerung des Potentials an Kindern
- Grundsätzlich betrifft der Begriff „Kooperationen“ natürlich auch die Kooperationen mit DEL- oder DEL2-Vereinen. Nachdem auf diesem Feld vor Allem in den sozialen Medien viel Falschinformation und Fehlinterpretation herrscht, sei an dieser Stelle folgendes angemerkt: Ja, es ist richtig, dass die allermeisten Vereine der Oberliga, der DEL2 und der DEL Kooperationspartner haben. Teil der Wahrheit ist allerdings auch, dass nicht wenige dieser Kooperationen weitgehend nur auf dem Papier bestehen. Der Grund dafür ist, dass die Konstruktion der Kooperationsgrundlagen unseres Erachtens nicht für beide Seiten förderlich sind. Ob man als Verein bei starker „Nach-Unten-Förderung“ einen Gutteil der eigenen Bestimmungshoheit über Trainer, Kader und Spielsystem abgibt, muss jeder Club für sich beantworten und auch, ob man das will. Fakt ist jedoch, dass wir aus Sicht des Starbulls Rosenheim e.V. bisher mit einigen Vereinen verhandelt haben, aber bis dato ein gemeinsames Konstrukt finden konnten, dem wir aus Sicht unseres Vereinswohles gerne zugestimmt hätten. Die allgemeine Problematik der Kooperationspartnerschaft wird uns daher so lange begleiten, wie sich Statuten des DEB, der DEL und anderer Vereine nicht verändern
- Ab der Saison 2019/2020 strebt der Verein Betrieb und Ausbau des gastronomischen Angebots an, das seit 1973 nicht mehr in Händen des Vereins gelegen hat und daher für die Starbulls bisher keine Einnahmequelle darstellte, nebst Investitionen in die entsprechende gastronomische Infrastruktur. Ziel ist es, mittelfristig das Angebot im Stadion zu verbessern und für die Zeiten außerhalb der Spieltage ein möglichst breites gastronomisches Angebot zu etablieren
- Veränderung und Ausbau der rechtlichen Strukturen zur Risikoabsicherung schützenswerter Vereinsteile, sprich, Gründung einer Spielbetriebs-GmbH. Hier prüfen wir entsprechende Konstrukte auf ihre Risikominimierung des wichtigsten Vereinsteils, dem Nachwuchs, innerhalb des Zeitraumes der nächsten beiden Jahre
- Ausbau des Multimedia-Angebots im Stadion, sprich Audio-Anlage und Videoleinwand. Zur Steigerung des Besuchskomforts im Stadion und zur besseren Wahrnehmung des Spielbetriebs (z.B. Wiederholungen bei Toren) investiert der Verein Zug um Zug in die multimediale Ausrüstung des Stadions. Ganz allgemein wollen wir darauf hinweisen, dass wir solche Themen rein und absolut zur Gänze aus sach- und aufwandsbezogenen und nur zu diesem Zweck erwirtschafteten oder abgestellten Etats erarbeiten. Kein Euro, der in eine Multimedia-Anlage fließen wird, geht dabei zu Lasten des Mannschafts-Etats. Es ist normal, dass Vereine wie der Starbulls Rosenheim e.V. von Spendern oder ähnlichen Personen zweckgebundene Gelder (z.B. für Nachwuchs, Infrastruktur oder andere bestimmte Themen) zur Verfügung gestellt bekommt und das ist auch beim Multimedia-Etat der Fall
- Der Ausbau unseres Mannschaftskaders unter dem Aspekt eines mehrjährig in Rosenheim spielenden Mannschaftskerns, um den herum wir eine junge, homogene Truppe aufbauen wollen, die unsere Ziele auch erreichen wird
Auch, wenn das einige Leute in den sozialen Medien ungern hören: Man kann nicht für jede Entscheidung ein Referendum durchführen und Veränderung im Allgemeinen ist selten populär. Man kann nur das umsetzen, was nachhaltig wirkt, dabei sich selbst und seinem Weg treu bleiben und diejenigen, die anderer Meinung sind, davon überzeugen. Viele Interessenten, Fans oder Sponsoren, die mit uns Vorständen das Gespräch gesucht haben, sind überrascht, wie leicht zugänglich wir sind und wie offen wir über die Dinge sprechen, die die Zukunft des Vereins betreffen. Nicht, dass wir am Ende mit unseren Gesprächspartnern immer einer Meinung waren, darum geht es nicht. Es geht darum, dass wir zu jeder Zeit vernünftige Gründe für unsere Entscheidungen haben und dafür, warum wir beispielsweise für die Saison 2019/2020 keinen Hundert-Punkte-Spieler an die Mangfall holen. Wir waren und sind überzeugt, dass langfristig/nachhaltige wirtschaftliche Stabilität und die Entwicklung unserer oben genannten Punkte automatisch auch zu sportlichem Erfolg führen wird.
Apropos sportlicher Erfolg: Nach den Erfahrungen und Ergebnissen der beiden vergangenen Oberliga-Saisonen werden wir am Kader, aber auch an der sportlichen Struktur Änderungen vornehmen. Während wir uns in der abgelaufenen Saison finanziell an die berühmte Decke gestreckt haben, um den Aufstieg möglich zu machen, werden wir in der nächsten Spielzeit auf einen Kader vertrauen, der über mehr Perspektive, vor Allem im Bereich junger Spieler, setzt. Zwar werden wir weiterhin auf einen Großteil setzen, der aus bekannten Spielern besteht, da wir Kontinuität auf dem Weg zum Erfolg für wichtig halten und ebendiese Spieler bereits bewiesen haben, was sie können. Ergänzend werden wir allerdings verstärkt auf Talente aus dem Nachwuchs setzen. Dies ist ab der kommenden Spielzeit wieder besser möglich, da die Nachwuchsjahrgänge etwas mehr Spielraum zulassen.
Strukturell werden wir in Rosenheim mit der Einführung des „organisatorischen Leiters Sport“ eine neue Vollzeit-Planstelle schaffen. Neben Stephan Gottwald, der weiterhin ehrenamtlich als Vorstand Sport fungieren wird, sorgt die neue Stelle des organisatorischen Leiters Sport für Entlastung. Für die Besetzung suchen wir intern wie extern nach Personen, die zu uns passen.
Darüber hinaus wollen wir noch mehr sportliches Know-How einfließen lassen, indem die Stelle des organisatorischen Leiters Sport durch eine zusätzliche Scouting-Stelle für den Nachwuchs- und den Profibereich unterstützt wird. Wir sind überzeugt, durch diese Umstrukturierungen für die Zukunft mehr Potential im Bereich der sportlichen Struktur durch mehr fachspezifisches Wissen und Erfahrung umsetzen zu können.
Richtig ist, dass man über Spielsysteme immer streiten kann und dass fünf verschiedene Zuschauer fünf verschiedene Berichte über das selbe Spiel schreiben. Das war noch nie anders. Wir sind überzeugt von dem, was wir tun. Richtig ist auch, dass seit unserem Amtsantritt die Kabine nicht mehr so zugänglich ist, wie dies unter unseren Vorgängern der Fall war. Das hat allerdings weniger mit dem Coach zu tun, sondern mehr damit, dass wir das als Vorstandschaft so sehen. Für uns ist es wichtig, dass Spieler zwar zum Anfassen sind und wissen, woher sie stammen. Genauso wichtig ist es unserer Meinung aber auch, dass diese an sich arbeiten können und Mannschaftsinterna auch Interna bleiben. Für uns als Vorstandschaft ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Trainer ab und an in der Kritik steht oder dass es manchmal zwei Meinungen zu Spielern oder Spielsystemen gibt, ist normal.
Strukturell weiterentwickeln wollen und werden wir uns auch auf dem Feld der Vereinsführung. Wie in unserem Basispapier bereits angekündigt, haben wir uns entschieden Daniel Bucheli über die Dauer der nächsten beiden Jahre Zug um Zug als Vollzeit-Unterstützung an die Vereinsführung heranzuführen. Unsere Nummer 26, die auch in der kommenden Saison für die erste Mannschaft auflaufen wird, verfügt über ein abgeschlossenes Studium im Bereich des Sportmanagements und hat in der abgelaufenen Saison bereits einige Aufgaben und Projekte gemeinsam mit uns umgesetzt.
Alles in Allem werden wir den Verein also weiterhin in Richtung professioneller Strukturen weiterentwickeln.
Zu gern (und zu oft) wird „die Mannschaft“ mit „dem Verein“ verwechselt. Zwar stellt die 1. Mannschaft ohne Frage die größte Einnahmequelle und seine Zuschauer letztlich die Seele des Vereins dar. Aber nachhaltiger Vereinserfolg hat mehrere Säulen und seitens unserer Vorstandschaft stehen wir in der Verantwortung, dass der Gesamtverein mittelfristig finanziell stabil und sportlich erfolgreich wird und langfristig für kommende Rosenheimer Generationen interessant bleibt. Ein Blick hinter die Kulissen einiger anderer Vereine aus DEL, DEL2 und (insbesondere) Oberliga zeigt, dass viel zu oft dem kurzfristigen sportlichen Erfolg langfristige Finanz- oder Organisationsziele geopfert werden.
Es gibt viele prominente Beispiele. Von unregelmäßig bezahlten Spielergehältern über trickreich nicht bezahlte Berufsgenossenschaftsbeiträge bis hin zu Totalkatastrophen wie Insolvenzen oder betrügerisch hochgerechneten Saison-Etats. Wirtschaftlich unzuverlässiges Arbeiten führt zu Verwerfungen im gesamten Eishockey und macht die Arbeit der vielen anständig wirtschaftenden Vereine zunichte und kratzt ganz Allgemein am Image unseres Sports. Ein Blick in die Nachbarschaft zeigt, dass vor dem Hintergrund der anzunehmenden Praxis der Etat-Zusammenstellung Rosenheim unserer Auffassung nach nicht als Absteiger aus der DEL2 hätte feststehen dürfen. Dies ändert zwar nichts mehr an der Tatsache, zeigt jedoch, wie schwer es Vereine haben, die wirtschaftlich und rechtlich sauber arbeiten.
Abschließend würden wir seitens unserer Vorstandschaft gerne noch ein paar Sätze in eigener Sache anbringen: Opposition ist immer einfach. Es ist immer leicht, irgendetwas zu kritisieren, in Frage zu stellen, fernzubleiben, nicht einzutreten und zu bemängeln. Und am allereinfachsten ist es, das im Netz der sozialen Medien zu tun. Dass nicht jeder unserer Meinung sein wird, ist so normal wie in Ordnung. Und es gibt scheinbar immer noch Leute, die nicht begreifen können oder wollen, dass wir Vorstände unsere Arbeit als Vereinsführung tatsächlich ehrenamtlich ausüben, also ohne jede Bezahlung und nur für die vermeintlich unfassbare Tatsache, dass wir gemeinsam nach wie vor einfach nur Spaß an unserer Arbeit und an der nachhaltig wirtschaftlich wie sportlich positiven Entwicklung dieses, unseres Vereins haben. Einige Beiträge in den sozialen Medien entbehren dabei nicht unfreiwilliger Komik, wenn es um die vermeintlichen Gehälter unserer Vorstandschaft geht. Also noch einmal: Wir machen das, weil wir es gerne machen und weil wir daran glauben. Wir sind Vorstände geworden, weil wir gerne bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Wir sind nicht zu Hause auf dem Sofa geblieben, wie viele Schreiberlinge mit ihren teilweise völlig deplatzierten Kommentaren in den sozialen Medien und wir haben nichts in Frage gestellt und nichts bemängelt, was vor unserer Zeit geschehen ist. Wir sind angetreten, haben es genommen, wie es war und befinden uns seit September 2016 einfach nur auf unserem Weg. Wir sind gespannt, wo uns dieser noch hinführen wird. Potential jedenfalls gibt es genug.
Wo sind eigentlich die vielbeschworenen „alten Zeiten“ hin, in denen der Wechsel eines Top-Spielers zum Nachbarverein oder der Aufstieg des Erzrivalen Grund genug war, erst recht ins Stadion zu kommen und wortstark das eigene Team von der Mangfall zu unterstützen?
Es sind die kreativen Köpfe, die wir auf diesem sicher nicht einfachen Weg brauchen. Denken auf „einem weißen Blatt Papier“ muss und soll erlaubt sein. Rosenheim ist aufgrund seiner langen und teils auch schwierigen Geschichte ein sehr komplexer Standort. Einfache Antworten reichen hier nicht. Wir sind als Vertreter des Vereins daher auf unsere Freunde, Fans, Partner und Gönner angewiesen. Und ausdrücklich auch auf die, die anderer Meinung sind.
Erfolg können wir nicht versprechen. Wir können aber versprechen, dass alle unsere Mitarbeiter des Vereins und wir als Vorstandschaft so hart wie möglich daran arbeiten werden.
Wir werden unseren Weg weitergehen, für diesen Verein, der mit so viel Stolz und Herz ausgestattet ist. Alle, die uns dabei begleiten oder uns auch nur dabei zusehen wollen oder die einfach nur an die Starbulls glauben und nicht bereit sind, einigen Wenigen, ewig Gestrigen die Deutungshoheit über die Zukunft unseres Vereins zu überlassen, sind herzlich eingeladen, ins Stadion zu kommen und gemeinsam mit uns herauszufinden, wozu Rosenheim in den 2020ern fähig sein wird.
  
    
HC Maustadt
Neuer Vorstand beim HC Maustadt - Florian Jahrmann übernimmt von Helge Pyka
(BBZL)  Der Eishockey-Bezirksligist HC Maustadt hat eine neue Vorstandschaft. Auf der  ordentlichen Mitgliederversammlung wurde Florian Jahrmann zum ersten Vorsitzenden gewählt, seine Vertreter Florian Schwarz (Vize), Simon Füllenbach (3. Vorstand) und Alex Ulianiw (Schatzmeister) sind ebenfalls neu ins Amt gewählt worden.
Weiter in der nun sechsköpfigen (aufgrund der anfallenden Aufgaben wurde ein dritter Vorstandsposten geschaffen) Vorstandschaft bleiben Schriftführer Ingo Nieder sowie der sportliche Leiter Jim Nagle. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Helge Pyka (erster Vorstand), Martin Löhle (Vize) und Kassier Armin Ullmann stellten sich nicht mehr der Wiederwahl.
Somit mußten neue Kandidaten gefunden werden, die sich nach einer kurzen Gesprächspause in der Versammlung auch zur Verfügung stellten. Jeweils einstimmig (außer der eigenen Enthaltung) wurde die neue Vorstandschaft gewählt und die verbliebenen Vorstandsmitglieder weiter bestätigt bzw. erneut gewählt.
Zuvor blickte der scheidende Vorsitzende Helge Pyka auf die vergangene Saison mit einer zufriedenstellenden finanziellen Bilanz zurück. Zum Abschluß des Geschäftsjahres 2018 verfügte der Verein trotz eines Minus von € 1.950,00 über ein postives Bankguthaben, saisonübergreifend wurde ein Plus von € 1.100,00 erwirtschaftet, aktuell stehen € 4.437,00 auf der Habenseite.
Die dagegen weniger erfolgreiche sportliche Bilanz präsentierte Martin Löhle. Nach „unnötigen Niederlagen und unbefriedigendem Defensivverhalten“, so Löhle, blieb in der West-Gruppe der Bezirksliga nur der vierte Schlußrang. Und damit Anfang Februar schon ein frühes Saisonaus. Aber das Team habe Moral bewiesen und bis zum Schluß entsprechend einsatzfreudig gespielt.
  
    
EG Diez-Limburg
Meilenstein in der Vereinsentwicklung: Arno Lörsch kehrt zur EGDL zurück
(RLW)  Überraschung bei der EG Diez-Limburg: Arno Lörsch ist zurück bei den Rockets! Der ehemalige Trainer der EGDL (Saison 2017/18) kehrt nach einer Saison in der Oberliga Nord zurück an die Lahn. Ein Meilenstein in der Vereinsentwicklung: Lörsch wird in seiner neuen Funktion als Sportlicher Leiter den Verein in die Zukunft führen. 
Dienstagabend, Eishalle Diez, Elternabend der Nachwuchsabteilung. Mit am Tisch sitzt ein alter Bekannter: Arno Lörsch. Und das hat einen guten Grund: Lörsch und die Rockets haben sehr schnell wieder zusammengefunden, der neue Sportliche Leiter hat bei der EGDL einen für beide Seiten zeitlich unbefristeten Vertrag unterschrieben. 
„Die ersten, die sich im Februar nach den eher unschönen Ereignissen in Braunlage wieder bei mir gemeldet haben, waren die Rockets“, sagt Lörsch. „Der Verein fragte schon damals bei mir an, ob ich mir eine Rückkehr vorstellen könnte. Diese Wertschätzung hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert, zumal ich ja zuvor gesagt hatte, ich bleibe zwei Jahre und habe dann - nach dem Angebot aus der Oberliga - schon nach einem Jahr meine Zelte wieder abgebrochen.“
Nach Braunlage hatte Lörsch nicht nur einen Anruf aus Diez-Limburg erhalten. „Es gab fünf ganz konkrete und attraktive Angebote, unter anderem aus dem Norden und dem Westen. Ich habe mich ganz bewusst für die Rockets entschieden - das mit Abstand sympathischste Angebot und eine tolle neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue.“
Neben dem nie abgerissenen guten Draht zur EGDL war für den neuen Sportlichen Leiter auch wichtig, „welch geniale Saison ich hier vor zwei Jahren hatte - mit den vielen positiven Aspekten und der starken Entwicklung im Verein. Und es war wichtig, wohin der Verein möchte. Wir alle wollen den Verein weiterentwickeln und ihn fit machen für die nächsten Aufgaben.“
Das bezieht sich nicht nur auf die eigentliche Arbeit auf dem Eis: „Wir wollen gemeinsam den gesamten Verein, alle Senioren- und Jugendmannschaften, das Umfeld, die Infrastruktur und den wirtschaftlichen Bereich kontinuierlich weiterentwickeln. Es wäre falsch, nach drei starken Jahren in der Regionalliga sich nicht ambitioniert mit der Zukunft zu beschäftigen. Darauf freue ich mich riesig.“
Lörsch arbeitet - neben der Weiterentwicklung in den unterschiedlichen Bereichen - schon jetzt sehr eng mit Rockets-Trainer Frank Petrozza zusammen: „Wir kennen uns schon ewig und sprechen absolut die gleiche Eishockey-Sprache. Wir haben mit ihm einen sehr kompetenten Trainer für uns gewinnen können. Ein total sympathischer und ausgewiesener Fachmann. Wir haben mit Jan Guryca einen Keeper verpflichtet, der in der Liga wahrscheinlich seines Gleichen sucht. Jetzt gilt es, die gesunde Entwicklung im sportlichen Bereich weiter voranzutreiben.“
Lörsch und Petrozza sprechen daher viel und regelmäßig: „Wir versuchen, mögliche Schwächen im Kader aufzudecken und diese adäquat zu besetzen. Wir sprechen intensiv über die Kaderzusammenstellung und werfen unsere Kontakte bei der Suche nach den richtigen Spielern zusammen. Diese Zusammenarbeit mit Franky macht die Aufgabe super reizvoll. Wir fädeln manche Personalien gemeinsam ein, wenngleich Frank als Trainer der Mannschaft immer das letzte Wort hat. Es macht Spaß mit Leuten wie ihm, wie Willi Lotz, Steffen Krüger und Marcus Mehl zusammenzuarbeiten. Alles Leute, die so denken wie ich.“
Und auch der Elternabend am Dienstag, der erste „offizielle“ Termin als Sportlicher Leiter, bestärkte Lörsch in seiner Entscheidung pro Rockets: „Ich bin total happy, wie die Entscheidung angenommen wurde. Mir ist eine unheimliche Freundlichkeit entgegen geschlagen. Das hat mich schon berührt und war großartig. Man hätte ja auch anders reagieren können, schließlich war ich vor einem Jahr gegangen. Jetzt freue ich mich einfach nur auf die Zusammenarbeit. Es macht keinen Sinn, wenn die Erste vorweg marschiert und der Nachwuchs hinterherhinkt oder umgekehrt. Wir wollen alle Bereiche auf gesunde Beine stellen. Wir wollen die Rockets fit machen für die Zukunft.“ Und die hat längst begonnen.
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe haben neuen Vorstand gewählt
(RLO)  Am vergangenen Dienstag (07.05.19) hatte der Schönheider Wölfe e.V. seine Mitglieder zur jährlichen ordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen, auf welcher in diesem Jahr auch ein neuer Vorstand und Beirat gewählt werden musste, da die zweijährige Amtszeit der bisherigen Verantwortlichen ausgelaufen ist. 27 vertretungsberechtigte Mitglieder nahmen an der Sitzung im Hotel zur Post in Schönheide teil und wählten entsprechend der Vorschläge eine neue Führungsriege, welche nun in den kommenden zwei Jahren die Geschicke des Vereins leiten wird.
Im Amt bestätigt wurden der 1. Vorsitzende Steffen Münch und Jens Geiler, welcher weiter für das Sponsoring verantwortlich sein wird. Nachdem die 2. Vorsitzende Dana Reimann und Sport-Vorstand Sven Schröder für eine Wiederwahl aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen, wurden diese beiden Positionen neu besetzt. Als 2. Vorsitzender fungiert künftig André Lorenz, welcher in der vergangenen Amtsperiode schon als Beirat den Verein unterstützte. Neu im vierköpfigen Führungsteam ist Guntram Fröbel, welcher letzte Saison den Verein durch die Livestream-Übertragungen tatkräftig unterstützte und nun auch Verantwortung im Vorstand übernimmt und den Marketing- und Medienbereich übernehmen wird.
Der Beirat stellt sich wie folgt auf. Während André Lorenz in den Vorstand wechselt, bleibt Sven Friedrich als beratendes Mitglied erhalten. Dagegen standen Nadja Gläser-Lenk und Marcel Münch nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung. Hier unterstützen zukünftig mit Susann Morgner, Patrick Reißmann und Thomas Böhm drei weitere Personen den Vorstand in seiner Arbeit.
Allen Amtsinhabern wünschen wir gutes Gelingen und immer ein glückliches Händchen bei allen zu erwartenden Entscheidungen in den kommenden beiden Jahren.
  


 Samstag 11.Mai 2019 www.icehockeypage.de 
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