Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

            
HC Maustadt
(BBZL)  Wenig Veränderungen gibt es beim Mannschaftskader des HC Maustadt, einziger Neuzugang der Memminger ist Torhüter Patrick Wagner, der vom Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm kommt
  
EHC Troisdorf
(LLW)  Der neue Trainer Daniel Walther kann auf ein eingespieltes Team setzen, welches aus dem Vorjahr zusammenbleibt, denn bisher gibt es weder Neuzugänge noch Abgänge
  
EC Peiting
(OLN)  Der tschechische Verteidiger Martin Mazanec konnte im Try-out überzeugen und hat einen festen Vertrag erhalten und wird somit den verletzten Brad Miller ersetzen
  
Adler Mannheim
(DEL)  Verteidiger Cody Lampl wird nach einer Bauchmuskelverletzung für rund drei Wochen nausfallen
  
ESV Bergisch Gladbach
(LLW)  Die Realstars gehen mit einer eingespielten und unveränderten Mannschaft um Trainer Andreas Lupzig in die Neue Landesliga-Spielzeit
 
EG Diez-Limburg
(RLW)  Der junge Goalie Jascha Strobel kommt von den Löwen Frankfurt, wo er im Nachwuchs, in der 1b und auch im erweiterten DEL2-Kader stand zu den Rockets
  
TSG Reutlingen
(LLBW)  Der Mannschaftskader der Black Eagles wird auch zur neuen Landesligasaison weiterhin unverändert zusammenbleiben und wird wieder von Roberto Cazacu trainiert
  
Eisbären Juniors Berlin
(RLO)  Die Eisbären Juniors starten mit drei jungen Kontingentspielern in ihre erste Regionalligasaison, dabei handelt es sich um den französischen Verteidiger Barthelemy Peret, den schwedischen Stürmer Gustav Nygren, zuletzt in Diensten von FASS Berlin 1b, und um den tschechischen Angreifer Dominik Sala, der zuletzt in Nordamerika aktiv war
  
ESC Jonsdorf
(LLS)  Verteidiger Philipp Breite wird in seine fünfte Spielzeit im Trikot der Black Panthers gehen
  
EC Eisbären Balingen
(LLBW)  Der DEL-erfahrene Stürmer Dennis Steinhauer, letzte Saison für die 1b-Mannschaft des EHC Freiburg aktiv, kehrt nach mehreren Jahren zu den Eisbären zurück
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Verteidiger Ole Olleff steht nach einer Handverletzung in den kommenden drei Wochen nicht zur Verfügung
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Die beiden Verteidiger Lubor Pokovic und Marc Stotz fallen Verletzunsgbedingt vorraussichtlich bis Ende Oktober aus
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Der kanadische stürmer Aaron McLeod hat sich im Vorbereitungsspiel gegen die Selber Wölfe den Fuß gebrochen und wird mehrere Wochen nicht aufs Eis zurückkehren können
    
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 2.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des vergangenen Wochenendes mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.

 
    
Düsseldorfer EG
10:0 gegen die Moskitos! DEG fegt über Essen hinweg
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 10:0 (4:0, 3:0, 3:0) gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen gewonnen. Die Rot-Gelben kontrollierten das Spiel gegen den Oberligisten über die komplette Spielzeit, ließen dabei kaum Chancen zu und waren im gegnerischen Drittel eiskalt.
  
    
ERC Ingolstadt
Dahlem wird Co-Trainer in Crimmitschau
(DEL)  Fabian Dahlem, bisher Torwarttrainer beim ERC Ingolstadt, wechselt auf Leihbasis zu den Eispiraten Crimmitschau. Beim DEL2-Club wird der 53-Jährige ab sofort die Position des Co-Trainers bekleiden.
Die Sachsen hatten zuvor bei ERC-Sportdirektor Larry Mitchell ihr Interesse an der Verpflichtung Dahlems als Assistent von Cheftrainer Daniel Naud hinterlegt. „Wir haben uns nach der Anfrage aus Crimmitschau mit Fabian zusammengesetzt und wollten ihm die Chance geben, diese Aufgabe anzunehmen“, sagt Mitchell. „Wir bedanken uns für die unproblematische Zusage beim ERC und freuen uns auf Fabians Unterstützung für unser Team zum Saisonstart“, meint Ronny Bauer von den Eispiraten Crimmitschau. Die Leihe wird zunächst auf zwei Monate beschränkt sein. Dahlems Vertrag mit dem ERC Ingolstadt bleibt bestehen.
  
    
EC Bad Nauheim
Die Mannschafts-Kapitäne der aktuellen Saison des EC Bad Nauheim
(DEL2)  In der Mannschaft der „Roten Teufel“ haben alle Spieler mittlerweile ihre Position im Team und auf dem Eis gefunden – aber eine wichtige Entscheidung stand noch aus.
Mittlerweile ist aber auch diese gefallen, denn das EC-Trainerteam Christof Kreutzer und Harry Lange traf seine Wahl: In der laufenden Saison 2019/2020 wird die Ehre, das „C“ auf dem Trikot zu tragen, Marc El-Sayed zuteil.
Unterstützt wird der „Spielführer“ des EC Bad Nauheim von Manuel Strodel sowie Cody Sylvester, die ihm als Alternate-Captains/Assistenten zur Seite stehen.
Über seine neuen Kapitäne sagt Christof Kreutzer: „Marc ist ein sehr erfahrener Spieler, der die für diese Aufgabe notwendige Erfahrung aus der DEL sowie Ausstrahlung und Vorbildfunktion besitzt, sodass er vom ganzen Team, aber auch von den Referees, entsprechend akzeptiert wird. Dass er außerdem Bad Nauheimer ist, ist das zusätzliche i-Tüpfelchen. Für Manu gilt das Gleiche, er hat das entsprechende Alter und die Persönlichkeit, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Über Cody Sylvester muss ich nicht viele Worte verlieren, denn er hat seine Sache schon im letzten Jahr sehr gut gemacht und ist unbestreitbar ebenfalls eine Leitfigur im Team. Die Drei werden das Team gut anführen – da bin ich mir sicher“.
„Es ehrt uns, dass uns das Trainerteam sein Vertrauen schenkt und insbesondere ich in meiner Heimatstadt unsere Mannschaft als Kapitän aufs Eis führen darf. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und nehmen diese Herausforderung sehr gerne an. Wir haben ein gutes Team, das wir drei gerne repräsentieren sowie als verlängerter Arm unserer Trainer motivieren und prägen wollen“, äußert sich der frisch gebackene „Leitwolf“ der rot-weißen Wetterauer zu seinem Amt und seinen Mitstreitern mit dem „A“ auf der Brust
  
   
Bayreuth Tigers
Tigers geben sich knapp nach Penalty-Schießen geschlagen
(DEL2)  Ohne Karlsson und Heider in der Verteidigung – dafür rückte der junge Zimmermann nach hinten und machte insgesamt seine Sache sehr ordentlich – ging es zum Rückspiel gegen Nauheim.
Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Match, bei welchem vor allem die läuferische Komponente von beiden Teams hochgehalten wurde. Nach ersten Schüssen von Bartosch und Zimmermann, der knapp von der blauen Linie verpasste, kam Bad Nauheim in Person von Kokkila nach sechs Minuten zur ersten Chance. Nach sieben Minuten kam Nauheim nach einer mustergültigen „Vorlage“ der Tigers zur Führung, als sich El-Sayed die ihm sich bietende Chance nicht entgehen ließ. Die direkte Antwort folgte aber nur 24 Sekunden später durch Michal Bartosch, der sofort den Ausgleich besorgen konnte. Bad Nauheim machte Druck und stand oftmals mit den Stürmern sehr tief im forechecking, was Richter zum Anlass nahm und in Minute 12 Kronawitter durch die Mitte schickte. Der verlud Bick und tunnelte ihn zur Führung für Gelb-Schwarz. Insgesamt hatte Bad Nauheim mehr Spielanteile, agierte aber bis zu diesem Zeitpunkt noch etwas uneffektiv.
Kunz und Davidek sowie Kolb und Rajala tauschten nun die Reihen. Und auch im zweiten Abschnitt hatte Nauheim mehr Scheibenbesitz, einzelne Chancen waren auf beiden Seiten zu verzeichnen, aber insgesamt wechselte sich der Leerlauf beider Teams häufig ab. Gegen Ende des Abschnitts häuften sich die individuellen Fehler der Tigers, was Nauheim in kurzer Abfolge zu drei Treffern nutzen konnte. Ratmann konnte mit einer abgefälschten Scheibe ausgleichen. Nur eine Minute später konnte Herden gegen El-Sayed noch klären, aber kurz darauf tauchte Cornett ungedeckt vor dem Bayreuther Schlussmann auf und setzte den nächsten Treffer. Strodel nutzte kurz vor der Sirene einen Abpraller, der von der Scheibe zurücksprang, mit einem sehenswerten Treffer, den er aus der Luft ins Tor bugsierte.
Die neue Motivation der Tigers im letzten Abschnitt war deutlich zu spüren. Mehr Aktionen, mehr Spielanteile und mehr Chancen auf Seiten der Gastgeber dokumentierten dies. Folgerichtig fielen auch die Tore für die Tigers, die zwei Überzahl-Situationen eiskalt ausnutzen konnten. Mannes und Gron trafen jeweils mit Direktabnahmen aus der Distanz. Eine Schrecksekunde mussten die Gäste aus Hessen verkraften, als Reinig nach 45 Minuten ohne Einwirkung des Gegner verkantete und das Spiel abbrechen musste. Der letzte Abschnitt gehörte, wie bereits im Hinspiel in Bad Nauheim, nach zwei vorher gespielten etwas schwächeren Dritteln, bei welchen die Gastgeber mehr vom Spiel hatten, den Bayreuthern.
Zum Schluss entschied das Penalty-Schießen, bei welchem Pauli für die Gäste als einziger Schütze die Scheibe im Netz unterbringen konnte.
  
Tigers bemühen die Verlängerung und das Penalty-Schießen
Mit fast vollem Kader, bis auf Martin Heider, konnten die Tigers die Reise nach Cheb antreten um dort das Rückspiel gegen Sokolov auszutragen.
Von Beginn konnten die Jungs um Trainer Kujala Druck ausüben, was Michal Bartosch bereits nach 28 Sekunden mit seinem Führungs-Treffer auch auf die Anzeigentafel schreiben ließ. Lillich erhöhte im ersten Überzahlspiel der Tigers, nach einem schönen Querpass von Kolozvary, das Ergebnis nach neun Minuten. So einfach machten es die Gastgeber den Bayreuthern jedoch nicht, und stellten noch im ersten Abschnitt – Vrana und Kverka besorgten diesen - den Ausgleich her.
Im zweiten Abschnitt spielte zunächst nur Sokolov und ließ die Bayreuther kaum zur Entfaltung kommen. Eine schöne Vorarbeit durch Kolb, die am Ende Kunz zur erneuten Führung veredelte, drehte das Blatt wieder. Nun konnten auch die Tigers wieder häufiger Chancen herausspielen und das von Kuchar gehütete Tor anvisieren.
Das Momentum nahmen die Tigers zunächst auch mit in den Schlussabschnitt und Gron nahm einen Steilpass von Schmidt auf, lief allen davon und verlud den Goalie der Gastgeber zum 4:2 aus Bayreuther Sicht. Zu leicht fiel dann der Anschlusstreffer, als die Tigers kurzzeitig die Zuordnung in der Defensive verloren und Kubena in Spielminute 48 traf. Nur kurz darauf der Ausgleich zum 4:4 – dieser bedingt durch zwei Strafzeiten gegen Karlsson und Veisert, die kurz nacheinander hinausgestellt wurden. Dieses Ergebnis hatte bis zum Ende Bestand, was eine 5-minütige Verlängerung, bei welcher beide Teams mit jeweils drei Akteuren antraten, nach sich zog. Als diese ohne weitere Treffer verstrichen war, musste das Penalty-Schießen bemüht werden. Nach drei Treffern beider Teams – Bartosch, Kolozvary und Lillich hatten für die Tigers getroffen – ging es nochmals weiter. Erst der 16. Penalty brachte, in Form von Ivan Kolozvary, dann die Entscheidung für die Tigers, als dieser den im Penaltyschießen zwischenzeitlich eingewechselten Feco überwand.
In der insgesamt sehr fair geführten Partie (Sokolov mit 4 Strafminuten, die Tigers mit deren 10) bewiesen die Tigers, gegen einen starken tschechischen Zweitligisten, zum Ende hin tolle Moral und ließen die ca. 150 mitgereisten Fans zufrieden wieder gen Heimat reisen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:6! Eispiraten verlieren Test in Kadan - Westsachsen mit Niederlage im dritten Testspiel
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten in Ihrem dritten Testspiel eine Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud unterlag dem tschechischen Zweitligisten SK Kadan mit 2:6. Lediglich Marius Demmler und Dominic Walsh trafen für die Eispiraten in dieser Partie, welche bereits 30 Sekunden vor dem Ende abgebrochen werden musste.
Die Eispiraten starteten hervorragend in das erste Drittel. Bereits nach 23 Sekunden zappelte die Hartgummischeibe im Netz der Tschechen. Marius Demmler traf zum 1:0 für die Westsachsen (1.). Diese blieben fortan das spielbestimmende Team, wenn auch keine weiteren Treffer im ersten Durchgang fallen sollten. Dafür rückte Mark Arnsperger kurz vor der Drittelpause in den Vordergrund, als er richtig stark parierte und sich somit folgerichtig seinen verdienten Applaus von den Rängen abholte.
Im zweiten Durchgang verloren die Schützlinge von Trainer Danny Naud dann den Faden. Nicht so konzentriert wie zuvor, luden die Crimmitschauer den SK Kadaň immer wieder zu guten Chancen ein. Und die mutigen Tschechen wussten ihre Chancen effizient zu nutzen. Zunächst schnürte Lukas Klíma einen Doppelpack (21., 28.), danach trugen sich auch noch Daniel Novak und Daniel Poizl (jeweils 34. Minute) in die Torschützenliste ein. Bei den Eispiraten verpassten es Neuzugang Fyten, Pohl und Grygiel, dann den Anschlusstreffer zu markieren.
Im letzten Durchgang waren die Eispiraten bemüht, schnell einen Anschlusstreffer zu erzielen. Schließlich war es Dominic Walsh, der im Gestocher vor dem gegnerischen Tor die Übersicht behielt und zum 2:4 einschoss (49.). Nachdem Alex Wideman das 3:4 auf dem Schläger hatte, erzielten die Tschechen im direkten Gegenzug dann das 2:5 durch Matej Zabloudil (57.). Josef Rindos machte mit seinem Treffer zum 2:6 schließlich den Deckel drauf und erzielte das letzte Tor des Abends (59.). Einen faden Beigeschmack hatte die Schlussminute im zimny Stadion. Nach einer wilden Schlägerei vor der Eispiraten-Bande brachen die Schiedsrichter das Testspiel vorzeitig ab.
  
Fabian Dahlem wird Co- und Torwarttrainer - Eispiraten leihen Coach vom ERC Ingolstadt aus
Die Eispiraten Crimmitschau haben einen neuen Co- und Torwarttrainer verpflichtet und konnten dabei einen alten Bekannten in den Sahnpark zurückholen: Fabian Dahlem, welcher bereits zwischen 2011 und 2014 Headcoach der Westsachsen war, wird Danny Naud zukünftig während der Spiele und Trainingseinheiten assistieren.
„Wir freuen uns sehr mit Fabian einen alten Bekannten zurück bei den Eispiraten begrüßen zu können“, sagt Teammanager Ronny Bauer und fährt fort: „Fabian kennt die Eispiraten und die Gegebenheiten und wird Danny Naud von Anfang an bestens unterstützen können“.
Fabian Dahlem wird zunächst für zwei Monate vom ERC Ingolstadt, bei welchen er zuletzt als Goalie-Coach arbeitete, ausgeliehen. Sein Vertrag bei den Bayern bleibt somit weiterhin bestehen.
  
4:3! Eispiraten gewinnen gegen uOttawa - Westsachsen siegen knapp gegen College-Truppe
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr viertes Spiel der Saisonvorbereitung für sich entscheiden können. Gegen die uOttawa Gee-Gees, welche von Ex-Eispirat Patrick Grandmaitre trainiert werden, gewannen die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud mit 4:3. Für die Westsachsen trafen Austin Fyten, Patrick Klöpper, Alex Wideman und Gastspieler Lukas Vantuch.
Die Zuschauer im Kunsteisstadion Crimmitschau sahen zu Beginn der Partie ein Abtasten beider Teams. Die uOttawa Gee-Gees konnten sich mit der Zeit eine leichte Überlegenheit erspielen, doch die Eispiraten eröffneten das Spiel. Neuzugang Austin Fyten setzte sich mit einem schönen Alleingang gegen die Hintermannschaft der Kanadier durch und überwand schließlich auch noch Torhüter Graham Hunt sehenswert (9.). Nur eine Minute später durften die Westsachsen erneut jubeln. Einen Flachschuss von Philipp halbauer fälschte Patrick Klöpper unhaltbar für Graham ab – 2:0 nach zehn Minuten. Doch auch auch das Team von Ex-Eispirat Patrick Grandmaitre konnte sich sehenswerte Chancen herausspielen. Michael Bitzer präsentierte sich jedoch in einer starken Verfassung und parierte teils stark gegen die College-Jungs.
In Zwischenzeit wurde die Partie auch hitziger. Während es schon zum Ende des ersten Durchgangs viele Strafen gab, lieferten sich Carl Hudson und Kevin Domingue kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts einen Fight. Nachdem die Fäuste flogen, wurde dann auch wieder etwas Eishockey gespielt - Und Alex Wideman erhöhte mit einer schönen Direktabnahme prompt auf 3:0 (28.). Die Gee-Gees ließen sich davon aber nicht unterkriegen und kamen lediglich 51 Sekunden später zum 1:3. Michael Pairer überwand Bitzer mit einem Bauerntrick (27.). In der 34. Minute gelang den Mannen aus Ottawa dann sogar der Anschlusstreffer zum 2:3. Martin Frechetta vollendete einen Querpass kaltschnäuzig.
Mit Beginn des Schlussabschnitts wurde dann wieder geboxt. Vor der Bank der Eispiraten kam es zu einer Auseinandersetzung, bei welcher Austin Fyten und Carl Hudson für zehn Minuten in die Kühlbox mussten. Patrick Klöpper wurde von den Referees zum Duschen geschickt. Zwei Tore konnten die 1.375 Zuschauer dann auch noch sehen. Zunächst war es Gastspieler Lukas Vantuch, der per Nachschuss im 5:3-Powerplay zum 4:2 traf (53.), Antoine Pauliot traf zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Beinschuss noch zum 3:4-Anschluss (58.) und stellte somit gleichzeitig den Endstand her.
Nach der doch hitzigen Partie folgten dann schöne Bilder auf dem Eis im Kunsteisstadion. Beide Teams trafen sich zunächst zum Teamfoto, danach gab es noch eine gemeinsame Ehrenrunde, bei welcher das College-Team aus Ottawa mit viel Beifall verabschiedet wurde.
  
„Man hat gesehen, dass wir müde sind!“ - Der Nachbericht zu den Tests gegen Kadaň und uOttawa
Das internationale Testspiel-Wochenende der Eispiraten ist vorbei. Wie schon in der vergangenen Woche stehen sowohl ein Sieg als auch eine Niederlage zu Buche. Einen Tag nach dem 4:3-Erfolg über die uOttawa Gee-Gees sprachen Cheftrainer Danny Naud und Torhüter Michael Bitzer, welcher erstmals im Sahnpark auflief, über das zweite Testspielwochenende der Westsachsen.
Hinter den Eispiraten liegen zwei weitere Vorbereitungsspiele. Wie schon in der Vorwoche konnte das Team von Danny Naud eines davon gewinnen und musste eine Niederlage hinnehmen. „Ich habe mir das Spiel gegen Kadaň noch einmal angeschaut. Eigentlich war es sehr ausgeglichen und wir hatten auch unsere Chancen. Auf der anderen Seite haben wir bei manchen Gegentreffern zu schlecht reagiert“, analysiert der Cheftrainer die 2:6-Niederlage bei dem tschechischen Zweitligisten. „Man hat Freitag und gestern aber auch gemerkt, dass wir müde sind – Nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf“. Das sei laut dem 57-jährigen Eishockeylehrer aber normal in der Vorbereitung. „Wir hatten bislang 21 Mal Eistraining und zusätzlich noch sechs Mal Trockentraining, also fast 30 Trainingseinheiten in 15 Tagen. Es ist aber auch gewollt, dass die Jungs in ein Tief kommen. Das ist normal im Sport“. Naud ist jedoch davon überzeugt, dass sich sein Team aus diesem Tief schnell wieder befreien wird. „Es ist momentan nicht einfach, weil nicht alles klappt, was klappen soll und die Spieler deshalb schnell frustriert sind. Jetzt haben sich meine Jungs aber erst einmal zwei freie Tage verdient, danach werden wir weniger und auch kürzer trainieren. Dann kommt auch die Spritzigkeit zurück“.
Hart gearbeitet und sich zwei freie Tage verdient haben sich aber nicht nur die Spieler, sondern auch der Headcoach selbst. „Die ersten 15 Tage waren sehr hart für mich. Ich war Co-Trainer, Fitnesstrainer, Cheftrainer, Sportpsychologe und Video-Coach zugleich“, schmunzelt Naud. Ab Mittwoch bekommt der Kanadier aber Unterstützung. Fabian Dahlem kehrt, zunächst für zwei Monate, nach Crimmitschau zurück und wird hier die Funktion des Assistenz- und Torwarttrainers übernehmen. „Fabi und ich kennen uns schon knapp 20 Jahre“, sagt Naud und fährt fort: „Ich bin ganz ehrlich, ich benötige die Hilfe von ihm. Alleine geht es in diesem Geschäft nicht mehr. Er ist sehr fokussiert und mit ihm bekommen wir zudem einen erfahrenen Trainer, der den Standort bereits kennt“.
Neu am Standort aber bereits sein drittes Spiel im Trikot der Eispiraten machte am gestrigen Sonntag Michael Bitzer. Während Kollege Mark Arnsperger am Freitag noch den Vorzug erhielt, durfte der Neuzugang aus der ECHL gegen die uOttawa Gee-Gees sein Debüt im Sahnpark feiern und erstmals über die gesamten 60 Minuten ran. „Es war aufregend, diese Atmosphäre zu erleben und die ganzen Fans im Stadion zu sehen“, sagt Bitzer, welcher mit zahlreichen guten Paraden eine solide Heim-Premiere feierte. Zu den 1.375 Zuschauern, welche gestern Abend den Weg in das Kunsteisstadion Crimmitschau fanden, werden sich in den kommenden Wochen sicherlich noch ein paar mehr dazugesellen. „Ich habe schon viel über die Stimmung im Stadion gehört und freue mich deshalb schon auf den Start in die Hauptrunde“.
  
    
Dresdner Eislöwen
Nebliger 5:3-Sieg gegen Ottawa
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Testspiel gegen das Team der University of Ottawa mit 5:3 (3:1; 2:0; 0:2) gewonnen. Die Blau-Weißen mussten nicht nur auf Christian Kretschmann (Oberkörperverletzung) und Timo Walther (Gesichtsverletzung) verzichten, sondern auch auf Arne Uplegger, der aufgrund eines Infektes nicht spielen konnte. Für den erkrankten Verteidiger stand Nachwuchstalent Lucas Flade im Kader. Im Tor setzte Bradley Gratton heute auf Florian Proske.
Madric Mercier nutzte eine doppelte Powerplay-Situation und brachte das junge Team aus Kanada in Führung (7.), doch Jordan Knackstedt netzte erst zum Ausgleich (12.) und wenige Sekunden später zum 2:1 (13.). Kurz vor Ende des ersten Drittels baute Mario Lamoureux die Führung der Blau-Weißen weiter aus (20.).
Im zweiten Abschnitt waren Toni Ritter (30.) und erneut der Mann mit der Nummer 90 für Dresden erfolgreich (36.). Mit dem Unterzahltreffer von Mario Lamoureux gingen die Eislöwen mit einer 5:1-Führung in die zweite Drittelpause.
Vor allem in den letzten 10 Minuten des Spiels sorgte eine Menge Nebel auf dem Eis für Sichteinschränkungen, sodass beide Mannschaften mehrfach vom Unparteiischen aufgefordert wurden, Runden zu drehen, um den Dunst zu vertreiben. Michael Poirier (56.) und Marco Azzano (57.) markierten die Anschlusstreffer für den Gast aus Kanada, doch am Ende konnten die Dresdner Eislöwen das Spiel für sich entscheiden.
Bradley Gratton, Eislöwen-Cheftrainer: „Es hat gedauert bis wir ins Spiel gefunden haben. Ottawa brachte viel Energie aufs Eis und hat uns unter Druck gesetzt. In den letzten 10 Minuten wurde der Spielfluss durch massiven Nebel auf dem Eis gestört. Ich habe wieder gute Dinge von meinem Team gesehen, vor allem die Chemie in den Reihen wird besser, aber den dritten Test in Folge haben wir den Gegner kurz vor Ende wieder ins Spiel kommen lassen. Das darf nicht passieren. Durch den Anschlusstreffer haben die Jungs aus Ottawa wieder Aufschwung bekommen und das Endergebnis nochmals enger gestaltet.“
  
Eislöwen gewinnen Test in Regensburg mit 3:0 
Die Dresdner Eislöwen haben das Testspiel am Sonntagabend gegen die Eisbären Regensburg mit 3:0 (1:0; 2:0; 3:0) gewonnen. Wie auch beim Testspiel gegen Ottawa musste Cheftrainer Bradley Gratton auf Christian Kretschmann (Oberkörperverletzung), Timo Walther (Gesichtsverletzung) und Arne Uplegger (Infekt) verzichten. Zusätzlich standen Steven Rupprich und Toni Ritter aufgrund von muskulären Problemen nicht zur Verfügung. U20-Nachwuchstalent Matej Mrazek feierte am heutigen Abend sein Debüt im Profi-Trikot.
Elvijs Biezais brachte die Blau-Weißen in der 3. Minute in Führung. Dann blieb es lange Zeit torlos, bis Mario Lamoureux kurz vor der zweiten Drittelpause auf 2:0 erhöhte (38.). Erneut war es Elvijs Biezais, der den Dresdner Erfolg in der 51. Spielminute mit einem weiteren Treffer festigte.
Bradley Gratton, Eislöwen-Cheftrainer: „Das Team hat im Vergleich zu den anderen Spielen einen kleinen Rückschritt gemacht. Wir hatten heute, bedingt durch viele Ausfälle, einen schmalen Kader. Die Zeit bis zum Saisonstart ist nicht mehr lang, wir brauchen die Cracks, um die Chemie in den Reihen weiter zu festigen und alle auf ein gleiches Level zu bringen. Nichtsdestotrotz bin ich glücklich, dass mein Team heute das Spiel gewonnen hat.“
Thomas Pielmeier: „Florian Proske hat heute einen sehr guten Job gemacht. Ohne ihn hätten wir vielleicht das ein oder andere Gegentor kassiert. Ich denke, dass wir Regensburg über den Großteil des Spiels dominiert haben, aber im Vergleich zu den vorherigen Spielen sahen wir heute schlechter aus. Im letzten Test heißt es jetzt nochmal alles geben, um gut vorbereitet auf die neue Saison zu sein.“
Das nächste und letzte Testspiel in Vorbereitung auf die neue DEL2-Saison bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 06. September um 17.30 Uhr beim HC Orli Znojmo.
 
    
ESV Kaufbeuren
3:2 Testspielsieg in Bad Tölz
(DEL2)  Einen guten Test absolvierte der ESV Kaufbeuren heute Abend in Bad Tölz vor 1.232 Zuschauern, darunter waren auch gut und gerne 50 Schlachtenbummler aus dem Allgäu mit dabei. Im Tor der Joker stand Stefan Vajs. Verzichten musste Trainer Andreas Brockmann heute weiterhin auf Florin Ketterer und Mike Mieszkowski sowie auch kurzfristig auf Branden Gracel. Für den Kanadier rückte der heute noch 16 Jahre alte Markus Schweiger an die Seite von Joey Lewis und Sami Blomqvist. Tobi Wörle kehrte dagegen wieder in den Kader zurück und spielte zusammen mit Ossi Saarinen und Jere Laaksonen in einer Formation. 
Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn des Spieles eine Zeitlang ab ohne dass es zu Nennenswerten Offensivaktionen kam. Auf Kaufbeurer Seite vergab dann Tobi Wörle, nach gut sechs Minuten, nach einer schönen Kombination über Jere Laaksonen und Ossi Saarinen die große Chance auf den Führungstreffer für die Joker. Kurze Zeit später hatte Markus Schweiger in fast identischer Position, wie zuvor Tobias Wörle, die nächste richtig gute ESVK Chance auf dem Schläger. Auf der anderen Seite entschärfte Stefan Vajs einen Schuss von Marco Pfleger aus einer guten Position heraus. Etwas Glück hatten die Joker dann nach gut 12 Minuten, als ein Schuss von Lubor Dibelka sein Ziel nur knapp verfehlte. Eine zwei auf eins Konter Situation über Alex Thiel und Louis Latta entschärfte dagegen Löwen Torhüter Sinisa Martinovic stark. Sekunden vor der Pause landete dann zum Ärger des ESVK ein abgefälschter Schuss von Simon Mayr nur an der Querlatte. 
Im zweiten Drittel wurde das Spiel lebendiger, was auch an den beiden Hauptschiedsrichtern lag, die nun einige Strafen pfiffen, dabei aber leider alles andere als eine einheitliche Linie an den Tag legten. So durften also beide Specialteams reichlich Sonderschichten schieben. Wobei sich hier die Defensivreihen der beiden Teams ein Sonderlob verdienten. Den ersten Treffer der Partie erzielten dann die Joker in der 35. Spielminute. Max Schmidle konnte über Außen, nach einem schönen Aufbaupass, auf Löwen Torhüter Sinisa Martinovic zu laufen und verwandelte mit einem trockenen Schuss über die Beinschienen eiskalt zum 0:1. Kurz vor der Pausensirene hatte Ossi Saarinen in Unterzahl das 0:2 auf dem Schläger, als der Finne nur noch die Scheibe einschieben musste, wurde er durch einen Tölzer Stock noch am Einschluss gehindert. So ging es mit einer 0:1 Führung für die Kaufbeurer in die zweite Pause. 
Im letzten Drittel sollte es dann auch so weiter gehen. Viele Strafen, mal mehr, mal einiger Verständliche und somit viel Arbeit für die Unterzahlformationen. Die Allgäuer konnten diese Situationen trotz mehrfacher Unterzahl besser nutzen. Florian Thomas und Daniel Oppolzer nutzten nach 47 Minuten einen Konter in Unterzahl zum 0:2. Direkt nach dem Kaufbeurer Shorthander musste ein weiter Joker Spieler auf die Strafbank und dies nutzten die Hausherren durch Matt MacKenzie zum schnellen Anschlusstreffer. Diesen konterten die Joker, wiederum in Unterzahl, mit dem 1:3. Torschütze nach 50. Minuten war Sami Blomqvist. In der Folge versuchten die Löwen immer mehr Druck auf die Kaufbeurer Defensive aufzubauen, was teilweise auch gut gelang. Marco Pfleger scheiterte zwei Mal am starken Stefan Vajs, genauso wie Max French. Besser machte es der Kanadier im Dress der Tölzer dann in einem weiteren Powerplay in der 57. Minute. Nach dem die Löwen die Scheibe gut laufen ließen, hämmerte French die Scheibe mit einem satten Direktschuss in die Maschen des ESVK Gehäuses. Löwen Trainer Kevin Gaudet nahm dann noch seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch ein weiterer Treffer sollte nicht mehr Fallen und die Rotgelben konnten das Spiel schlussendlich mit 3:2 für sich entscheiden.
  
Joker holen zwei Tore Rückstand auf und gewinnen in der Verlängerung mit 5:4
Zum zweiten Mal binnen eines Wochenendes, hieß der Testspielgegner der Joker, Tölzer Löwen. Das erste Aufeinandertreffen am Freitag, konnte der ESVK knapp für sich entscheiden und auch dieses Mal ist es wieder eine enge Kiste, bei der erneut die Buron Joker als Sieger das Eis verlassen können.
Bei Kaufbeuren mussten die angeschlagenen Mike Mieszkowski, Brandel Gracel und Max Schmidle pausieren, wobei man wohl bei allen auf eine baldige Rückkehr ins Team hoffen darf. Auf Grund der Ausfälle, wurde Valentin Gschmeißner erstmals als Stürmer in Reihe Drei eingesetzt. Wann Trainer Andi Brockmann wieder auf Verteidiger Florin Ketterer zurückgreifen kann ist noch unklar, dieser absolviert aber bereits wieder Einzeltrainingseinheiten auf dem Eis.
Bei Bad Tölz sind indes einige altbekannte DEL2 Gesichter neu im Dress der Löwen zu finden. Mit Shawn Weller und Tyler McNeely, wurde beispielsweise ein bereits eingespieltes Stürmer-Paar von den Bietigheim Steelers unter Vertrag genommen. Man wird sehen ob sie damit ihren hochgesteckten Zielen für die Zukunft näher kommen werden.
Das erste Drittel beginnt direkt mit einem Paukenschlag, als sich die Joker in der ersten Minute eine drei gegen zwei Situation erarbeiten und diese schön bis zum Torerfolg ausspielen. Ossi Saarinen heißt, am Ende einer Stafette über Jere Laaksonen und Tobi Wörle, der Torschütze. Die anfängliche Überlegenheit der Hausherren ist aber nur von kurzer Dauer, da die Löwen zwei Minuten später nach einem Fehlpass von Leon Kittel im eigenen Drittel, durch Tyler McNeely zum Ausgleich kommen. Die Tölzer haben in der Folge mehr vom Spiel und gehen in der zwölften Minute verdient durch Luca Tosto in Führung, als dieser die Scheibe erst schön mitnimmt und unter Stefan Vajs hindurch einschiebt. Der ESV kommt gegen Ende des ersten Spieldrittels wieder besser in die Partie und erarbeitet sich noch einige Torchance, welche aber allesamt vom routinierten Sinisa Martinovic im Tor der Löwen entschärft werden. Der erste Abschnitt, der von vielen Strafzeiten geprägt ist, geht dem Spielverlauf entsprechend mit 1:2 in die Pause.
Im zweiten Drittel bekommen die 1961 Zuschauer in der Erdgas Schwaben Arena nicht viele Highlights geboten, vor allem die Joker wirken müde und setzen sich durch Fehlpässe immer wieder selbst unnötig unter Druck. Das recht sich dann vor allem in Minute 27, als die Tölzer während einem völlig missglückten Powerplay des ESVK, einen Break in Unterzahl abschließen können und durch Andreas Schwarz nach Zuspiel von Lubor Dibelka mit zwei Toren in Führung gehen. Nach 30 gespielten Minuten tauscht Bad Tölz den Keeper, bringt Andreas Mechel für Sinisa Martinovic und Kaufbeuren dadurch auch wieder besser ins Spiel. Zumindest haben die Buron Joker seit dem Torwartwechsel wieder mehr Szenen vor dem Löwen Tor und knapp sechs Minuten vor Drittelende zahlt sich dies dann auch aus. Tobi Wörle bringt den Puck erst schön zu Leon Kittel der einfach mal abzieht, aber nicht das Tor sondern Mitspieler Jere Laaksonen trifft, von dessen Körper geht die Scheibe dann aber unhaltbar ins Tölzer Tor. Die Partie bleibt im Anschluss weiter zerfahren, die Buron Joker zeigen zum Ende zwar nochmals eine leichte Druckphase, es geht aber mit einem 2:3 Rückstand in die Kabine.
Auch das letzte Spieldrittel war an diesem Abend nicht unbedingt ein Leckerbissen. Wieder bringen sich die Joker gleich zu Beginn unnötig in Schwierigkeiten, vertändeln hinter dem eigenen Tor die Scheibe, von wo aus Tyler McNeely den im Slot freistehenden Lubor Dibelka bedient, der humorlos auf 2:4 erhöht. Was folgt sind weiter Fehler im Spielaufbau auf beiden Seiten, der ESVK versucht es immer wieder aus der Distanz, die Schüsse kommen aber alle zu zentral auf Andreas Mechel´s Kasten und werden problemlos gehalten. Gerade als man das Gefühl bekommt, dass beide Mannschaften sich bereits mit dem Spielstand abgefunden hatten, war es der Youngster Leon Kittel der sich ein Herz fasst und eine schöne Einzelaktion mit dem Anschlusstreffer für Kaufbeuren krönt. Leider bringt der Treffer auch weiterhin keine Struktur in das Spiel der Mannen von Trainer Andi Brockmann, aber auch vom ECT kommt zu Spielende hin viel zu wenig. 66 Sekunden vor Abpfiff gelingt den Buron Joker aber doch noch der umjubelte Ausgleich durch Joey Lewis, der bei viel Betrieb vor dem Tölzer Tor flach von der blauen Linie abzieht und trifft. Verlängerung. Diese läuft gerade erst an, da klingelt es bereits im Tölzer Kasten. Nachdem die Löwen vom Bully weg erst vielversprechend vor das ESVK Tor kommen, kommt die Scheibe von dort aus zu Ossi Saarinen, der direkt auf Tobi Wörle spielt und dieser tanzt den Keeper der Löwen zum Sieg für den ESVK aus.
  
    
Tölzer Löwen
Knappe Niederlage gegen starkes Kaufbeuren
(DEL2)  Dass es der härteste Test der bisherigen Vorbereitung wird, war schon vor dem Spiel klar. Doch der ESV Kaufbeuren präsentierte sich in der weeArena in starker Frühform. Den Allgäuern kam die Eingespieltheit der letzten Jahre zu Gute. Auch deshalb reichte es am Ende nicht für einen Löwensieg. Der ESVK gewann mit 3:2 (0:0, 1:0, 2:2). Die Löwen traten nach den Ausfällen von Heinzinger, Eberhardt und Gams etwas verändert an: Oliver Ott gab sein Debüt in der ersten Mannschaft, Maxi Leitner und Jan Bednar rutschten in die Abwehr. Im Sturm wurde Lubor Dibelka an die Seite von Shawn Weller und Tyler McNeely gesetzt - mit guten Ansätzen aber noch ohne Zählbares. Allgemein dauerte es lange, bis die Offensivreihen erstmals Jubeln durften. Beide Teams verteidigten lange gut, Kaufbeuren besonders im Auftaktdrittel nahezu perfekt. "Das erste Drittel war schwer, wir haben es uns mit Fehlpässen auch schwer gemacht. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen und waren dann auch ein bisschen besser", so Coach Gaudet. Trotz der Verbesserung der Löwen waren es die Gäste, die das erste Mal trafen. Nach 34 Minuten traf Max Schmidle mit einem trockenen Schuss vorbei am bis dato stark haltenden Silo Martinovic. Die Gäste trafen zu Zeitpunkten, in denen die Löwen gerade am eigenen Torerfolg schnupperten. So auch beim 0:2: Die Löwen gerade ins Powerplay gestartet, verzockten sich etwas und servierten einen Breakaway auf dem Silberteller, den Florian Thomas nutzte. "Wir haben den Unterschied zur Oberliga gesehen. Die Erfahrung, besonders in der Verteidigung ist spürbar. Einfach dumme Fehler, wir haben uns selbst in den Fuß geschossen", ärgerte sich Gaudet, relativierte aber im selben Atemzug: "Ich kenne Kaufbeuren sehr gut. Sie sind so eingespielt, haben in den letzten drei Jahren fast genauso zusammengespielt und haben noch ein paar gute Neue dazubekommen. Die Mannschaft ist einfach besser". Für sein neu zusammengestelltes Team gäbe es weiterhin einiges zu lernen. "Ich habe viel Arbeit." Doch die Löwen steckten nie auf. Matt MacKenzies Schlagschuss-Hammer in doppelter Überzahl halbierte den Rückstand. Nur kurze Zeit später zeigte der letztjährige DEL2-Toptorschütze Sami Blomqvist seine Klasse und traf erneut in Tölzer-Überzahl zum 1:3. Zwei Unterzahltore für den ESVK, die den Weg zum Sieg ebneten. Denn der Zwei-Tore-Rückstand war in den verbleibenden zehn Minuten zu viel für die Buam. Zwar traf Max French noch zum 2:3, doch Marco Pflegers letzte Möglichkeit blieb ungenutzt. Seine Chance nutzen konnte hingegen Try-Out-Verteidiger Jan Bednar. Gaudet bescheinigte ihm ein "solides" Spiel: "Besonders für einen 20-jährigen. Ich werde ihm noch mehr Chancen geben." Die Chance zur Revanche gibt´s für die Tölzer Löwen am Sonntag um 18:30 Uhr in Kaufbeuren. Mit etwas mehr Präzision und Überzeugung im Abschluss ist dann gegen das Top-Team vielleicht sogar noch mehr drin.
  
    
Deggendorfer SC
DSC krönt großes Stadionfest mit couragiertem Auftritt gegen den ERC  
Ingolstadt
(OLS)  Einen tollen Eishockeytag konnte der Deggendorfer SC am heutigen  
Sonntag seinen Fans im Rahmen des großen Stadionfestes bieten. Bereits  
seit dem frühen Vormittag arbeiteten die ehrenamtlichen Helfer auf  
Hochtouren, um dem großen Ansturm gerecht zu werden. Gekrönt wurde das  
umfangreiche Programm dann durch das Testspiel des Deggendorfer SC  
gegen den ERC Ingolstadt, was gleichermaßen auch das Abschiedsspiel  
von Thomas Greilinger war, der lange Jahre im Trikot des ERC  
Ingolstadt aktiv war. Zwar verkauften sich die Deggendorfer  
Kufencracks teuer, mussten sich aber dann am Ende doch deutlich gegen  
den überlegenen Erstligisten vor 2093 Zuschauern mit 1:9 geschlagen  
geben.
Bereits früh am Morgen begann das Stadionfest mit diveresen  
Aktivitäten aus dem Nachwuchsbereich des Deggendorfer SC wie dem Spiel  
der DNL-Mannschaft, als auch mit dem Turnier der U-11, die beim  
Heimturnier den zweiten Platz belegten. In den Mittagsstunden fanden  
dann immer mehr Fans den Weg in die Festung an der Trat und als dann  
schließlich die erste Mannschaft zur Autogrammstunde vor Ort war, war  
der Vorplatz des Eisstadion bereits sehr gut gefüllt. Doch nicht nur  
die Deggendorfer Fans trugen ihren Teil zum großen Eishockeyfest bei,  
sondern auch die Fans des ERC Ingolstadt trafen bereits frühzeitig ein  
und sorgten für prächtige Stimmung bei den sommerlichen Temperaturen.
Am späten Nachmittag wurde es dann allerdings ernst im Inneren der  
Deggendorfer Eissporthalle, denn die Deggendorfer Kufencracks kreuzten  
nun die Schläger mit dem Erstligisten und deutschen Meister von 2014,  
dem ERC Ingolstadt. Die Panther zeigten von Beginn an, dass sie die  
Marschrichtung ihres Trainer Doug Shedden umsetzen wollten und setzte  
das Team von Trainer Dave Allison stark unter Druck. Folgerichtig  
gingen die Schanzer durch zwei Treffer durch Brandon Mashinter auch  
mit 0:2 in Führung. Doch die Deggendorfer steckten keineswegs den Kopf  
in den Sand und schlugen kurz vor der ersten Pause zurück. David Seidl  
spielte nach einer starken Einzelleistung Curtis Leinweber  
mustergültig frei, der Timo Pielmeier mit einem platzierten Schuss in  
den Winkel zum 1:2 überwand. Mit diesem Spielstand ging es auch in die  
erste Pause.
Im zweiten Abschnitt legten die Gäste dann noch einen Zahn zu und  
zogen bis zur zweiten Pausensirene auf 1:7 davon. Die Tore auf  
Ingolstädter Seite erzielten Kris Foucault, Sean Sullivan, Hans Detsch  
und zwei Mal Mirko Höfflin. Ebenjener Höfflin war es auch, der im  
Schlussdrittel mit seinem dritten Treffer an diesem Abend auf 1:8  
erhöhte. Den Schlusspunkt setzte Matt Bailey, als er in der 51. Minute  
zum 1:9 traf. Dies war gleichermaßen auch der Endstand im zweiten  
Testspiel des Deggendorfer SC.
Nach dem Spiel wurde das Team noch den zahlreich gekommenen Fans  
präsentiert, was diesen Eishockeytag noch perfekt abrundete. Am  
kommenden Freitag geht es für den DSC weiter. Dann trifft man auf  
heimischem Eis auf die zweite Mannschaft des Klagenfurter AC.  
Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
EV Lindau Islanders
Dauerkartenverkauft startet – Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre kostenlos / Preise für Dauerkarten und Einzelkarten erstmals in der Oberliga moderat erhöht
(OLS)  Die Zeichen stehen voll auf „Eishockey“ in Lindau. Die Vorbereitungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren. Die Mannschaft trainiert bereits intensiv, um sich bestmöglich auf den Saisonstart am 27. September vorzubereiten. Die ersten Eiszeiten für das Team von Headcoach Chris Stanley fanden schon statt.
Jetzt kommen auch alle Fans der EV Lindau Islanders zum Zuge. Etwas länger als gewohnt mussten sie auf den Verkaufsstart der Dauerkarten für die Heimspiele warten. Der Grund hierfür war die Umstellung auf ein digitales Kartenlesesystem. Der Dauerkartenverkauf für die Oberligaspielsaison 2019/2020 beginnt am Dienstag, 3. September 2019. Die größte und erfreulichste Neuigkeit dabei: Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben kostenlosen Eintritt zu den Heimspielen der Islanders.
Die Preise der Einzelkarten erhöhen sich zum ersten Mal seit der Teilnahme in der Oberliga auf jetzt 12,00 Euro für erwachsene Nichtmitglieder sowie auf 10,00 Euro für den ermäßigten Eintritt. Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren bezahlen nur 6,00 Euro. Ermäßigte Dauerkarten und Einzelkarten sind gültig für Mitglieder, Rentner und Studenten sowie für Menschen mit Behinderung. Rollstuhlfahrer sind ebenfalls ermäßigt, die Begleitperson hat freien Eintritt.
Mit demselben Spielmodus der Oberliga Süd wie in der vergangenen Saison werden insgesamt 16 Hauptrundenheimspiele und neun Meisterrundenheimspiele bzw. Spiele in der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga stattfinden. Somit sind 27 Heimspiele garantiert. Daraus ergeben sich folgenden Dauerkartenpreise:
Dauerkarte Stehplatz – normal                                       250,00 €
Dauerkarte Stehplatz – ermäßigt                                    205,00 €
Dauerkarte Stehplatz – Jugendliche 16 bis 17 Jahre         130,00 €
Zum diesjährigen Verkaufsstart erhalten alle Käufer einer Dauerkarte einen Gutschein im Wert von 25,00 Euro, der für Essen und Getränke im Stadion ausgegeben werden kann. Außerdem kann dieser im Fanshop ausgegeben oder angerechnet werden. Abzuholen ist der Gutschein an der Verkaufskasse des EV Lindau, an allen Spieltagen, durch Vorzeigen der Dauerkarte. „Wir wollen dem Dauerkartenkäufer einen Anreiz, Ausgleich und vor allem Vorteil ermöglichen, da wir den Eintritt für das Peiting-Spiel ermäßigen werden und sogar das Vorbereitungsspiel gegen Landsberg einen freien Eintritt für jeden Fan gewähren“, erklärt der zweite Vorsitzende der EV Lindau Islanders, Michael Meßmer. Der Dauerkartenpreis hat sich somit lediglich um fünf Prozent erhöht. „Rechnet man den Gutschein noch dagegen, sind wir sogar noch günstiger geworden als in der Vorsaison und belohnen somit unsere treuen Fans“ sagt der neue Technische Leiter Florian Grieger.
Bestellungen der Dauerkarten können leicht über die Homepage des EV Lindau und über den Link
http://evlindau.com/tickets/ getätigt werden.
Des Weiteren können Bestellungen per Telefon über die 24h-Tickethotline von Reservix unter 01806 700 733 (0,20 € pauschal aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz 0,60 €) gemacht werden.
Ebenso nehmen die EV Lindau Islanders Bestellungen persönlich über Ihre Geschäftsstelle an, in der Eissportarena, Eichwaldstrasse 16, 88131 Lindau. Öffnungszeiten sind Mittwoch 16 – 18 Uhr, sowie  Montag & Freitag  11 – 13 Uhr oder per Mail an gst @evlindau.com.    
Ausführliche Informationen über das neue System sowie sämtliche Standorte der  Vorverkaufsstellen für Tagestickets findet man ebenfalls unter dem Link http://evlindau.com/tickets/.
Dauerkarten können leider nicht an den Vorverkaufsstellen reserviert oder gekauft werden. 
  
    
VER Selb
Auf dem Rasen und auf dem Eis – Wölfe-Cracks geben eine gute Figur ab / Fußballspiel und erste Eiseinheit läutet Vorbereitungsphase ein
(OLS)  Ihren ersten offiziellen Auftritt hatte das Wolfsrudel 2019/2020 auf ungewöhnlichem Terrain. Anstatt auf dem Eis, standen sich die Kufencracks um Coach Henry Thom, der ebenfalls aktiv mitwirkte, am Freitag einer prominenten Fußballmannschaft mit zahlreichen aktuellen und ehemaligen Trainern aus der Region gegenüber.
Vor gut 400 Zuschauern bei bestem Fußballwetter auf dem Fußballgelände des ASGV Döhlau 1906 e.V. wirkten die Wölfe über die gesamte Spielzeit von 3 x 25 Minuten durchaus sehr lauf- und spielfreudig, zeigten sehenswerte Kombinationen und bewiesen eindrucksvoll, dass sie auch mit dem runden Leder gut umgehen können. Die Promiauswahl bestach durch ihre routinierten Akteure, wirkte im Torabschluss souverän und lies dank ihrer spielerischen Überlegenheit Gegner und Ball geschickt laufen. Am Ende setzten sich die Fußballer in einer überaus fairen Partie mit 7:5 (3:0; 3:3; 1:2) gegen die nie aufsteckenden Eishockeycracks durch.
Das Ergebnis war letztendlich zweitrangig. Die Funktionäre beider Lager zogen ein überaus positives Fazit einer rundum gelungenen Veranstaltung, in der die Sportarten Fußball und Eishockey in der Region ein weiteres Stückchen zusammenrückten. Und das Wichtigste: es verletzte sich niemand!!
Für die Wölfe-Cracks selbst war der erste gemeinsame Auftritt eine durchaus gelungene Abwechslung vor den beginnenden kräfteraubenden Eiseinheiten in den kommenden Tagen. Die Torschützen für die Wölfe: Richard Gelke, Steven Bär, Carl Zimmermann und Kenny Turner. Der zweite Wölfe-Treffer resultierte aus einem Eigentor des Gegners.
Der Erlös der Eintrittsgelder kommt beiden Nachwuchsabteilungen zugute. Nach der Partie wurde symbolisch ein Scheck über 650 Euro überreicht - jeweils 325 Euro gehen somit an jedes Nachwuchsteam.
Samstag, 31.08.2019, kurz nach 15:30 Uhr. Die Jungs um Wölfe-Coach Henry Thom – der erstmals von Co-Trainer David Hördler unterstützt wurde – betraten das glatte Parkett zur ersten Einheit nach der Sommerpause. Trotz hochsommerlicher Außentemperaturen fanden ca. 100 Fans den Weg in die kühle NETZSCH-Arena, um sich einen ersten Eindruck vom neuen Team zu machen. Im Fokus der Zuschauer auf den Rängen standen natürlich die Neuen. Diese wurden vor der Trainingseinheit zum obligatorischen Gruppenfoto gebeten, ehe Thom Anweisungen für die zahlreichen Übungen gab. Sich langsam (wieder) an die gewohnte Umgebung, an die neue Ausrüstung bzw. an neue Mitspieler gewöhnen – so lautete das ausgegebene Motto. Fazit der gut 65-minütigen Trainingseinheit: die ersten Trainingseindrücke machten Appetit auf mehr, auch die Jungs auf dem Eis hatten sichtlich ihren Spaß.
  
    
ERC Sonthofen
1. Vorbereitungsspiel in Zell am See
(OLS)  Am Freitag, 30.08.2019 gastierten die Bulls zum ersten Testspiel in der Saison 2019/2020 bei den EK Zeller Eisbären.
Die Bulls begannen gut und konnten früh mit einem 2:0 davonziehen. Zunächst war es Neuzugang Edgars Homjakovs, der in der dritten Spielminute zum 1:0 für die Schwarz-Gelben einnetzen konnte. Nur wenige Minuten später das 2:0. Nach Vorarbeit von Maximilian Spöttel und Edgars Homjakovs war es Manuel Malzer, der die Führung ausbaute. Erst kurz vor Drittelende konnte das Team von Jaka Avgustincic durch Wilenius auf 2:1 verkürzen.
Im Mittelabschnitt drehten die Zeller Eisbären dann die Partie. Durch einen Doppelschlag von Sotlar gingen die Eisbären erstmalig an diesem Abend in Führung. Doch die Bulls konnten ebenfalls kurz vor Ende des Drittels durch Jayden Schubert die Partie wieder ausgleichen.
Im letzten Abschnitt war es Santeri Ovaska, der den Torreigen eröffnete. Nur wenige Sekunden später fiel wiederum der Ausgleich für die Eisbären durch Wilenius. Die Bulls gingen in der 48. Minute durch Maximilian Spöttel erneut in Führung. Nur wenige Sekunden nach dem 5:4 für die Bulls glich Wilenius die Partie mit seinem dritten Treffer an diesem Abend erneut aus. Sechs Minuten vor Ende dann die erneute Führung für die Eisbären. Wilfan schloss einen Angriff erfolgreich zum 5:6 ab. Zwei Minuten vor Ende nahm Coach Martin Ekrt seinen Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Eisbären konnten sich befreien und trafen zum 5:7-Endstand durch Tschernutter.
Gerade in der Offensive waren sehr gute Ansätze. Gegen Ende des Spiels, schwanden, nach zwei harten Wochen Vorbereitung, den Bulls zunehmend die Kräfte. Dennoch verlief der Test gegen die Zeller Eisbären durchaus positiv.
  
    
ESC Moskitos Essen
Familienfest, ein Sieg, eine Niederlage: Das erste Testspiel-Wochenende der Wohnbau Moskitos
(OLN)  Für ihr Familienfest hatten sich die Wohnbau Moskitos einen der wohl letzten Tagen über der 30-Grad-Marke ausgesucht. Dennoch kamen am Samstag viele Besucher - und sorgten für einen rundum gelungenen Tag am Westbahnhof. Die Resonanz zur Mannschaftspräsentation, Autogrammstunde und den vielen weiteren Attraktionen rund um die Eissporthalle West viel durchweg positiv aus.
Am Nachmittag verlagerte sich das Geschehen dann in die Halle. Beim traditionellen
Testspiel-Auftakt gegen die Düsseldorfer EG hielten die Wohnbau Moskitos das Ergebnis in
den Vorjahren oft knapp. Das ist ihnen an diesmal nicht wirklich gelungen. 0:10 hieß es
schlussendlich gegen den Erstligist aus der Rheinmetropole, der allerdings auch schon in
zwei Wochen in die DEL startet und sich daher in einem entsprechend weiterem
Vorbereitungsstadium befindet.
2074 Zuschauer sahen einen mutigen Beginn der Moskitos, der jedoch früh gedämpft
wurde. In der vierten Minute setzte es das 0:1. Nach Ablauf des ersten Drittels stand
bereits ein 0:4 auf der Anzeigetafel. Obwohl der Essener Goalie Leon Frensel hielt, was es
zu halten gab, schraubten die Gäste das Ergebnis in der Folge immer weiter nach oben. Die
Moskitos zeigten aber bis zur Schlusssirene eine charakterlich einwandfrei Leistung. Sie
versuchten nach vorne zu spielen und schnupperten trotz des klaren Rückstands auch noch
der Endphase mehrfach am Ehrentreffer, zum Beispiel durch Enrico Saccomani (52.) oder
Veit Holzmann (58.). Ein eigenes Tor blieb dem ESC aber vergönnt. Dafür machte
Düsseldorf das Ergebnis in der Schlussminute zweistellig. Das war den Gästen wohl
besonders wichtig, denn sie nahmen ihren Goalie vom Eis und trafen dann mit sechs
Feldspielern. Die Moskitos holten sich nach Abpfiff den dennoch verdienten Applaus der
Zuschauer ab.
Das Fazit von Chefcoach Frank Gentges: "Es war von Beginn bis zum Ende eine Lehrstunde
für unsere Jungs. Für uns war es das erste Spiel, für die DEG schon das fünfte. Auch das hat
den Zwei-Klassen-Unterschied deutlich gemacht."
  
4:2-Sieg bei den Ratinger Ice Aliens am Sonntag
Am Ratinger Sandbach gelang den Moskitos am Sonntag im zweiten Testspiel der
Saison 2019/20 ein 4:2-Erfolg. Nach fünfminütigem Abtasten übernahmen die Essener beim
Regionalligisten das Kommando und kamen zu einer Vielzahl von Torabschlüssen. Jedoch
zielte man nicht genau genug, oder scheiterte am sehr gut aufgelegten Goalie der
Ratinger, Felix Zerbe, der im Laufe des Spiels einige tolle Paraden zeigte. Ratingen in der
Offensive mit wenigen Vorstößen, die dann eine sichere Beute von Kevin Beech waren, der
heute das Tor der Essener hütete. Das erste Tor der neuen Saison erzielte dann der
Kanadier Peter LeBlanc, der ein Zuspiel von Enrico Saccomani (9.) verwerten konnte. So
ging es auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel ein nahezu unverändertes Bild.
Essen mit optischer Überlegenheit, Ratingen mit wenigen Vorstößen, jedoch dauerte es
einige Zeit, ehe erneut Peter LeBlanc bei das 0:2 (35.) erzielen konnte. Bei diesem
Spielstand wurden nach 40 Minuten erneut die Seiten gewechselt.
Im Schlussabschnitt gehörten die ersten zehn Minuten dem Regionalligisten, welcher nun
zu wesentlich mehr Angriffen und somit auch Chancen kam. In der 43. Minute gelang
Dominik Scharfenort mit einem Schlagschuss zunächst der 2:1-Anschluss und kurz darauf
sogar der Ausgleich durch Tim Brazda (50.). Die Moskitos mussten sich nun neu ordnen -
und taten dies auch. Peter LeBlanc fälschte einen Schlagschuss ins gegnerische Tor ab und
sorgte mit seinem dritten Treffer für die erneute Essener Führung (55.). Das 4:2 durch Lars
Grözinger (58.) auf Zuspiel von Daniel Willaschek und Thomas Richter bedeutete die
Entscheidung.
Das Fazit von Coach Frank Gentges: "Bei dem deutlichen Übergewicht an Spielanteilen
und Chancen hätten wir den Sieg viel früher sichern können und auch müssen, aber ein
hervorragender Torwart hat Ratingen immer wieder im Spiel gehalten."
Weiter geht es am kommenden Samstag, 7. September, mit einem Heimspiel gegen die
Selber Wölfe (17 Uhr). Die Moskitos und das Team aus der Oberliga Süd verbindet bereits
seit den 90er Jahren eine Fanfreundschaft.
  
    
Crocodiles Hamburg
Knappe Niederlage in Hannover
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das zweite Vorbereitungsspiel bei den Hannover Indians knapp mit 3:2 (0:1/0:1/3:0) verloren. Das Testspiel beim Ligakonkurrenten musste die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta ohne die verletzten Kontingentspieler Chad Staley und Jordan Draper bestreiten.
Dennoch gingen die Gäste in einer robusten Partie vor 2.238 Zuschauern durch Leon Fern in Führung (13.). Der am Donnerstag aus Weißwasser angereiste Verteidiger nutzte einen Fehlpass der Indians und traf gleich im ersten Spiel für die Crocodiles.
Im zweiten Drittel legten die Gäste nach. Yannis Walch wurde von der Strafbank kommend bedient und legte die Scheibe für Daniel Lupzig ab. Dessen Schuss konnte Indians-Torhüter Kristian Hufsky noch parieren, im Nachschuss netzte Walch jedoch ein (34.).
Im letzten Spielabschnitt schlichen sich bei den Crocodiles vermehrt Fehler ein. Infolgedessen fiel der Anschlusstreffer durch Nick Buonassisi (44.). Die Gastgeber erhöhten den Druck und legten in der 56. Minute mit dem 2:2 durch Branislav Pohanka nach. 21 Sekunden vor Spielende gelang den Hausherren schließlich der Siegtreffer in Unterzahl. Ein Fehlpass der Crocodiles landete bei Roman Pfennings, der im Alleingang zum 3:2 traf.
„Wir haben 40 Minuten clever gespielt und dann im letzten Drittel den Faden verloren. Natürlich ist das ärgerlich, aber dafür ist die Vorbereitung da. Wir haben jetzt noch sieben Spiele Zeit, um das abzustellen“, so Routinier Patrick Saggau.
  
Heimsieg für die Crocodiles gegen Odense IK
Die Crocodiles Hamburg konnten das Heimspiel gegen Odense IK am Sonntagnachmittag mit 5:2 (2:0/0:1/3:1) für sich entscheiden.
Die Crocodiles waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, ließen allerdings zahlreiche Chancen ungenutzt. Den Knoten ließ schließlich Thomas Zuravlev platzen, der die Hausherren nach feiner Vorarbeit von Dominik Lascheit in Führung brachte (12.). Kurz vor Drittelende legte Fabian Calovi nach und sorgte für das 2:0 zur Drittelpause (20.).
Im zweiten Spielabschnitt blieb es dabei: die Crocodiles machten Druck, setzten sich immer wieder im gegnerischen Drittel fest – waren aber vor dem Tor zu verspielt. Wie aus dem Nichts fiel dann auch noch der Anschlusstreffer für den dänischen Zweitligisten (37.).  Die Hamburger ließen sich dadurch allerdings nicht aus der Ruhe bringen.
Der Puck zappelte schließlich im dritten Drittel wieder im Netz der Gäste. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend stellte Zuravlev auf 3:1 (46.). Ein Zwischenstand, der nur kurz Bestand hatte. Per Penalty konnte Odenses Lukas Lundvald gegen den in der 29. Minute eingewechselten Schlussmann Carlos Warnecke auf 3:2 verkürzen (47.). Das letzte Wort hatten allerdings die Gastgeber. Dominik Lascheit (50.) und Raik Rennert (57.) erhöhten auf 5:2.
„Wir waren die klar bessere Mannschaft, haben aber viel zu kompliziert gespielt. Vor dem Tor wurde immer ein Pass zu viel gespielt. Da müssen wir konsequenter zum Abschluss kommen“, sagte Norman Martens nach der Partie.
Neben Chad Staley und Jordan Draper fiel am Sonntag auch Dennis Reimer mit einer Handverletzung aus.
  
    
Herner EV
Zwei sehr starke Drittel bringen Herne den Erfolg gegen Duisburg!
(OLN)  „Das war die Ansage Nummer eins“ – mit diesen Worten lässt sich der 6:1-Vorbereitungserfolg des Herner EV gegen den EV Duisburg zusammenfassen. „Natürlich wollen wir Vorbereitungsspiele nicht überbewerten, aber mit Beginn des zweiten Drittels hat meine Mannschaft sehr viel richtig gemacht“, war HEV-Coach Danny Albrecht nach der Partie zufrieden.
Bereits zu Spielbeginn war nicht viel von einem Testspiel zu merken. Der EVD legte los wie die Feuerwehr, schnürte Herne in der eigenen Zone ein und kam auch verdient zum Führungstreffer. Nachdem HEV-Goalie Björn Linda mehrmals in höchster Not klären konnte, war er gegen den Schuss von Füchse-Neuzugang Robin Slanina machtlos. Doch dieses Gegentor wirkte wie ein „Hallo Wach-Effekt“ für den HEV. Von Minute zu Minute wurde die Herner stärker und kamen durch Kapitän Michel Ackers zum verdienten Ausgleich. Dieses Ergebnis sollte auch zur ersten Drittelpause Bestand haben.
In den zweiten 20 Minuten schenkten sich beide Teams weiterhin nichts. In den ersten 10 Minuten des zweiten Drittels war die Partie völlig ausgeglichen, doch dann erwies EVD-Abwehrspieler Mathias Müller seine Mannschaft einen Bärendienst. Er checkte Denis Fominych so stark in die Bande, dass er vom unsichtigen Schiedsrichter Eugen Berger mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Fominych hatte den HEV kurz vorher, nach klugem Pass von Nils Liesegang, in Führung gebracht, die fünfminütige Überzahl nutzte der HEV dann auch zum 3:1 durch Neuzugang Thomas Ziolkowski.
Im letzten Drittel merkte man dann, dass Herne in der Vorbereitung etwas weiter ist als die Füchse. „Wir haben gesehen, dass der HEV schon deutlich öfter auf dem Eis war als wir", sagte EVD-Coach Uli Egen nach der Partie. Dominik Piskor, mit einem schönen Handgelenksschuss, Nils Liesegang, nach Zusammenspiel mit Marcus Marsall und erneut Thomas Ziolkowski schraubten das Ergebnis in den letzten 20 Minuten noch in die Höhe. „Natürlich war es ein Testspiel, aber die Leistung meiner Mannschaft war stark“, freute sich ein zufriedener HEV-Coach Danny Albrecht.
Am Samstag trifft seine Mannschaft nun auf den Krefelder EV, der die Saale Bulls aus Halle im ersten Halbfinale des Vorbereitungsturnier mit 6:3 besiegte. 
  
Zwei Niederlagen zum Abschluss einer harten Vorbereitungswoche - Krefeld gewinnt das Turnier mit einem 5:1 Sieg über Herne
Im Finale des Vorbereitungsturnieres unterlagen die Herner mit 1:5 dem Krefelder EV 81. Man merkte früh, dass die engagierte junge Krefelder Mannschaft den Sieg unbedingt einfahren wollte, überraschten sie doch einen Tag zuvor bereits die Saale Bulls aus Halle.
Konnte man die ersten Minuten noch ausgeglichen gestalten, übernahmen die Krefelder immer mehr die Initiative auf dem Eis. Die Folge waren zwei Treffer für die Gäste.
Nach dem 0:2 im ersten Drittel versuchte man auf Herner Seite im zweiten Abschnitt den Hebel umzulegen, doch der Schuss ging nach hinten los. Das Herner Team erwischte gegen das junge Krefelder Team einen gebrauchten Tag. Mit zwei weiteren Treffern hieß es nach dem zweiten Drittel 0:4. Trainer Danny Albrecht versuchte alles sein Team in das Spiel zu bringen, nahm früh bei Überzahl Torwart Björn Linda zu Gunsten eines Stürmers vom Eis, doch ein Treffer wollte zunächst nicht fallen. Dennis Thielsch konnte dann doch noch mit einem platzierten Schuss einen Treffer erzielen. In der 53.Minute hieß es so kurzzeitig 1:4, ehe Krefeld mit dem 1:5 den Endstand herstellte und abschließend den Siegerpokal überreicht bekam.
Trainer Danny Albrecht: „Gegen Duisburg hatten wir viele positive und gute Sachen zu sehen bekommen, heute haben wir gegen eine gut aufgelegte Krefelder Mannschaft aufgezeigt bekommen, an was wir noch arbeiten müssen.“

Duisburg belegt nach dem 4:3 Sieg über Halle den dritten Platz - Ein spätes Tor entschied das Spiel um den dritten Platz
Alexander Eckl traf drei Minuten vor dem Ende zum 4:3 für die Füchse, die nach dem frühen 0:2 zurück in das Spiel kamen und am Ende den knappen Sieg über die Zeit in den Schlussminuten über die Zeit brachten.

1:7 Niederlage zum Abschluss der Woche beim DEL2 Team EC Bad Nauheim
Konnte man vor einer Woche in der heimischen Hannibal-Arena das Spiel gegen den DEL2-Ligisten EC Bad Nauheim lange offen gestalten, so war dies beim Gastspiel in der Kurstadt nicht der Fall. Das klassenhöhere Team setzte sich mit 7:1 durch. Trainer Danny Albrecht setzte um, was er vor dem Spiel angekündigt hatte und setzte alle Feldspielespieler ein. Die harte Woche hatte aber Spuren hinterlassen. Erst nach dem 0:6 gelang Dennis Palka in der 58.Minute der Herner Ehrentreffer. Am Ende hieß es 1:7 für Bad Nauheim.
Trainer Danny Albrecht nahm die Niederlage kurz und knapp gelassen: „Der Akku war nach der Woche leer. Uns wollte so einfach nicht viel gelingen.“
Trainer Danny Albrecht: „In der letzten Woche stand für uns das Team-Building im Vordergrund. Über Kletterpark bis hin zu einem Escape Room und Schlag den Mitspieler weiter über eine intensive Trainingswoche mit Zelten auf einem Bauernhof, waren die Turnierspiele und ein starker DEL2 Gegner der Abschluss. Es ging bei den Turnierspielen und in Bad Nauheim hauptsächlich darum, in den Spielrhythmus zu kommen und sich mit guten Gegnern zu messen. Am Ende waren wir regelrecht platt, konnten aber trotzdem zahlreiche Schlüsse ziehen, an was wir noch arbeiten müssen.“
Bereits am kommenden Freitag geht es mit einem sehr attraktiven und interessanten Gegner in der Hannibal-Arena weiter. Aus der Oberliga-Süd sind dann die Selber Wölfe um 20 Uhr am Gysenberg zu Gast. Selb schied in der letzten Saison im Viertelfinale der Play-offs gegen den späteren Vizemeister Tilburg Trappers aus.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Dauerkartenverkauf läuft
(BYL)  Die entscheidende Phase der Vorbereitung beginnt. Der Kader steht zum Großteil und auch der Spielplan wurde bereits veröffentlicht. Die Rats starten mit einem Auswärtsspiel in Königsbrunn, am zweiten Spieltag empfängt der ESC den TEV Miesbach zum „Heimspiel“ in Mittenwald. Stand jetzt müssen die ersten vier Heimspiele in Mittenwald austragen werden. Erster Auftritt in Geretsried sollte am 17.11. gegen Passau sein, vorausgesetzt die Baustelle wird planmäßig am 15.11. fertig. Vorsorglich wurde allerdings auch für dieses Heimspiel eine Zeit in Mittenwald geblockt. 
Den besonderen Umständen entsprechend, sind beim Erwerb einer Dauerkarte zwei Busfahrten von Geretsried nach Mittenwald inklusive. Außerdem darf jeder Käufer einer Dauerkarte mit auf das Mannschaftsfoto, sofern die Bestellung bis 15.09. eingegangen ist!         Sie erhalten dann Ihr persönliches und gerahmtes Exemplar mit allen Unterschriften der 1. Mannschaft als spezielles Dankeschön. Der Dauerkartenverkauf läuft bereits auf Hochtouren, die Bestellformulare gibt es auf der Homepage des ESC: www.esc-geretsried.de
  
    
EV Pfronten
Falcons mit Niederlage im ersten Testspiel
(BLL)  Mit 5:8 (2:0/3:4/0:4) mussten sich die Falcons am Sonntag Abend den Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm geschlagen geben. Dabei sah es zu Beginn der Begegnung noch gar nicht danach aus, denn die Hausherren konnten nach Treffern von Sebastian Weixler (Hruska, Ladislav) und Fabian Gmeinder (Titsch/Lochbihler) mit 2:0 in die erste Pause gehen. Im Mitteldrittel gelang es den Gastgebern sogar die Führung durch zwei weitere Tore durch Sebastian Weixler ( Stammler) und Thomas Böck (Neumann Ziegler) auf 4:0 auszubauen. Bis zu diesem Zeitpunkt war wenig zu sehen von den Donaustädtern, die sich schwer taten gegen die bis dahin sehr lauffreudigen Falcons. Die wenigen Chancen der Gäste konnten zudem von Pfrontens Schlussmann Fabian Mölle entschärft werden. In der 33. Minute musste jedoch auch Fabian Mölle zum ersten Mal hinter sich greifen, als Nicklas Dschida (Jainz) einen Angriff der Devils erfolgreich abschloss. Als kurz darauf auch noch Peter Brückner (Simon/Eckmann) in der 35. Minute den zweiten Treffer der Gäste erzielte, räumte Mölle zu Gunsten von Dominik Gimbel den Kasten. Kurz nach diesem geplanten Wechsel war auch Gimbel das erste Mal geschlagen, als Petr Ceslik (Simon/Koberger) in der 36. Minute auf 4:3 verkürzte. Als die Gäste dann den Ausgleich auf dem Schläger hatten, konnten die Falcons im Gegenzug allerdings durch Matthias Ziegler (Böck) auf 5:3 erhöhen. Doch damit sollte das torreiche Mitteldrittel noch nicht zu Ende sein, denn die Domstädter schlugen erneut zurück, Peter Brückner gelang der erneute Anschlusstreffer auf Zuspiel von Petr Ceslik und Simon Michael. Somit ging es mit der knappen 5:4 Führung der Falcons in den letzten Spielabschnitt. Dieser wurde nun von den favorisierten Gästen dominiert, die zunächst durch Petr Ceslik (Simon/Koberger) ausgleichen und dann durch Peter Brückner (Synek/Koberger) erstmal in Führung gebracht werden konnten. Gegen Ende der Partie erhöhten die Devils dann noch durch erneut Peter Brückner (Synek) und Synek, Dominik (Jainz/Vycichlo) zum Endstand von 5:8. Somit mussten sich die Pfrontener nach einem guten Start und einer zwischenzeitlichen 4:0 Führung am Ende doch noch dem VfE Ulm-Neu/Ulm deutlich geschlagen geben. 
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Save the Date 07.09.2019 Stadionfest des EHC Zweibrücken - Präsentiert von der Karlsberg Brauerei
(RLSW)  Berechtigterweise fragen viele bei uns an, wann die Dauerkarten Ausgabe erfolgen wird.
Daher jetzt schon mal einige Informationen dazu.
Beginn:
14.00 Uhr Meet & Great Mannschaft, Trainer, Fans – vor der Eishalle
Ausgabe Dauerkarten:
Die ersten 250 Personen, die ihre Dauerkarte vor Ort abholen, bekommen ein 5L Partyfässchen, gesponsert von der Karlsberg Brauerei GmbH.  Die Dauerkarten müssen bar bezahlt werden!
Trikot Versteigerung:
 „Game Worn Jerseys“ Home und Away der beiden letzten Spielzeiten - auch hier bitte Bargeld mitbringen!
15.30 Uhr Grußwort OB Marold Wosnitza und Präsentation der neuen Trikots Saison 2019/2020
Danach Trainingsspiel der Jugendmannschaften U9 und U11 
16.30 Uhr Vorstellung Mannschaft auf dem Eis
18.00 Uhr Abschiedsspiel für Andy Nunold, Michael Neumann und Bernd Hartfelder mit einer persönlich zusammengestellten „Legenden Mannschaft“ gegen den aktuellen Kader der Hornets!
 Hierzu haben Andy Nunold und Michael Neumann klangvolle Namen der letzten 20 Jahre Hornets eingeladen. Freut euch auf EHC Legenden wie: Huschto, Rau, Frenkle, Schön, Elzner, Dessloch, Hartfelder, Luft, Pastorek, Hartfelder, Radke, Dessloch, Anken, Rau, Patschull, Reichelt, Mundanjohl, Welsing, Brill, Lahm, Machura  
Ebenso kann an diesem Tag der neue Fuhrpark der Hornets Spieler und des Trainers bewundert werden.
Unser Dank geht an Autohaus Wagner GmbH und Michael Backes.
Wir freuen uns auf einen tollen Samstag.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens präsentieren sich trotz 2:4 Niederlage in guter Frühform
(RLW)  Am Ende waren sich alle einig: die Ice Aliens zeigten sich gegen den Oberligisten Moskitos Essen als gleichwertiger Gegner. Nach der Niederlage, die die Moskitos am Vortag gegen die DEG hinnehmen mussten, erwarteten viele, dass die Gäste gegen den Regionalligisten viel Selbstvertrauen tanken wollten. Doch dabei spielten die Ratinger nicht mit. Mit einer guten Defensivleistung fanden sie ins Spiel und trotzten den Angriffen der Moskitos. Auch nach der 0:1 Führung der Gäste in der 10. Spielminute blieben die Männer von Andrej Fuchs ihrem Stil treu und setzten immer wieder Nadelstiche in die Abwehr des Teams vom Essener Westbahnhof, das den dünnen Vorsprung in die erste Pause brachte.
Auch das Mitteldrittel spielten die Ice Aliens sehr konzentriert, fanden immer wieder Möglichkeiten, den Essener Torwart Beech zu prüfen. Doch erneut waren die Stechmücken erfolgreich und erhöhten in der 35. Minute auf 0:2. Aber auch dieser Rückstand brachte die Ratinger nicht aus der Ruhe. Ihre Chance kam im letzten Spielabschnitt. In der 43. Minute erzielte Dominik Scharfenort den Anschlusstreffer und Tim Brazda in der 50. Minute den Ausgleich. Der Funke war spätestens jetzt vom Eis auf die Fans übergesprungen. Beide Teams erspielten sich noch gute Gelegenheiten, die Moskitos waren jedoch erfolgreicher. Leblanc und Grötzinger erhöhten in der 55. und 58. Minute zum Endstand von 2:4.
Ice Aliens Trainer Fuchs war mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. „Ich gucke nicht auf den Gegner, sondern nur auf meine Mannschaft. Was ich gesehen habe hat mir gut gefallen, wir sind auf dem richtigen Weg.“ Auch die Fans waren mit dem Team sehr zufrieden und skandierten noch nach dem Schlusspfiff ihre Fangesänge. 
  
Ice Aliens haben ein weiteres Vorbereitungsspiel vereinbart
Für die EC Nordhorn war es eine Hiobsbotschaft, die in gleicher Form auch schon einmal die Ice Aliens erreichte. Bei einer Routineuntersuchung wurde festgestellt, dass die Leimbinder, die das Dach der Eissporthalle tragen, nicht in dem Zustand sind, wie sie sein sollten. Dies hatte die sofortige Schließung der Halle zur Folge. In Nordhorn ist man nun darum bemüht Lösung zu finden. Da noch keine definitiven Aussagen getroffen werden können, hat der ECN alle Vorbereitungsspiele abgesagt. So auch die Begegnung, die am 8. September im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung der Ice Aliens stattfinden sollte.
Die Ratinger Ice Aliens wünschen dem EC Nordhorn alles Gute in dieser misslichen Situation und hoffen, dass eine schnelle und praktikable Lösung herbeigeführt werden kann.
Die Kalender der Vereine sind mit Vorbereitungsspielen schon sehr gefüllt, da war es nicht einfach, einen weiteren Gegner für die Vorbereitung zu finden. Mit dem TuS Wiehl konnte eine Begegnung vereinbart werden, die interessant zu werden verspricht. Zum zweiten Mal in Folge wurde der Landesligist Meister, konnte aber aus finanziellen Gründen das Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen. Trainer Wolfgang Göbel hat einen jungen Kader, der im Wesentlichen aus dem eigenen Nachwuchs, den Vereinen aus dem Oberbergischen und den Kölner Junghaien besteht. Die Ice Aliens danken den Wiehl Penguins für diesen kurzfristigen Termin und freuen sich auf ein spannendes Spiel.
Der EC Nordhorn wird aus aktuellem Anlass auch nicht zum Vorbereitungsspiel am Freitag, 6. September nach Ratingen kommen. Trainer Fuchs plant, an diesem Abend ein Testspiel zwischen der U20 und der Ersten Mannschaft durchzuführen.
   
    
EHC Troisdorf
Daniel Walther startet mit einem Sieg gegen HYC Herentals
(LLW)  Mit dem traditionellen Sommerfest eröffnet der EHC Troisdorf die Saison 2019/2020. Nach der Begrüßung der offiziellen Vertreter durch unseren Präsidenten Torsten Pfalz, wurde auch schon mit der Vorstellung der einzelnen Mannschaften begonnen. In mehreren Spielen präsentierten die Teams ihr gegenseitiges Können.
Der EHC Troisdorf startet mit einen, auch in der Höhe, verdienten Sieg in den Testspielmonat.
Höhepunkt dieses Tages war das Spiel der Alphas gegen den belgischen Vertreter aus Herentals. In einem äußerst fairen Spiel, musste der belgische Goalie Thomas Vanspringel bereits nach 47 Sekunden den Puck aus dem Netz holen. Justin Tursas (12) hat auf Zuspiel von Marius Schüller (11) das Tor erzielt. In der 6. Spielminuten schoss Bram Tops den Ausgleichstreffer, mit einem platzierten Schuss, wobei Daniel Scheck (41) chancenlos war. Die Alphas zeigten sich aber davon wenig beeindruckt und stellten keine 40 Sekunden später den alten Abstand durch Julian Schramm (9) wieder her. Eine kurze Unachtsamkeit in der 7. Minute nutzte Victor Van Gestel wiederum zum Ausgleich. Doch nun begann die Druckphase der Dynamites. Es wurde schön kombiniert und einige Schüsse auf das Tor von Vanspringel abgegeben, ehe Marius Schüller (11) mit einem Doppelschlag in den Minuten 14 und 18 den Vorsprung weiter ausbaute. Kevin Stöhr nutzte die schockstarre der Belgier in der letzten Minute des ersten Drittels aus, in dem er von zentraler Position auf das gegnerische Tor schoss, wo wiederum Tursas (12) seine Kelle reinhielt und den Schuss unhaltbar abfälschte. Mit dem Ergebnis von 5:2 ging es dann in die wohlverdiente Drittelpause.
Im zweiten Drittel merkte man den Dynamites das harte Trainingsprogramm der letzten Wochen an. Obwohl die Schussstatistik ein Vorteil für die Jungs von der Sieg darstellte, konnte nur einmal Profit daraus erzielt werden. Zum dritten Mal an diesem Tag, erzielte Justin Tursas (12) einen Treffer. Erwähnenswert ist noch, dass unser Goalie Dominik Liesenfeld (1) nach mehr als einem Jahr, wieder bei uns für die letzten 30 Minuten das Tor hütete.
Den Schlusspunkt in dem Testspiel erzielte Patrick Stellmaszyk (7). Mit einem schönen Schuss netzte er zum 7:2 ein.
Statement vom Assistenten Dominik Klein (10): „Wir stehen noch am Anfang der Vorbereitungen unter unserem neuen Trainier. Für das erste Testspiel war meiner Meinung nach die Leistung Okay. Die neuen Spielsysteme und Abstimmungen benötigen jedoch noch etwas Zeit, bis diese perfekt sitzen.“
Fazit des Spiels: Es war ein sehr faires Spiel, gegen einen internationalen Gegner, auf das sich aufbauen lässt. Der nächste Härtetest findet am Freitag, den 06. September gegen den Ligakonkurrenten Bergisch Gladbach Realstars um 20 Uhr im Icedome am Rotter See statt.
  
    
Salzgitter Icefighters
Spielplan: Icefighters starten gegen Weserstars – Nordhorn nicht dabei
(RLN)  Wenn am 13. Oktober die neue Spielzeit der Regionalliga Nord beginnt, treffen die TAG Salzgitter Icefighters am 1. Spieltag auf die Weserstars Bremen. Der EC Nordhorn ist aufgrund von Sicherheitsmängeln an der Spielstätte nicht im Spielplan vorgesehen.
Es ist nicht das erste Mal, dass es wenige Wochen vor Saisonbeginn schlechte Nachrichten gibt, die möglicherweise eine Dezimierung der Teilnehmerzahl zur Folge haben. So vermeldete der EC Nordhorn am Freitag vor einer Woche die Schließung der Eishalle, nachdem dort erhebliche Risse in der Dachkonstruktion festgestellt wurden. Die Ursache sei noch unklar, eine andere Option als die Schließung gäbe es nicht, da die Sicherheit der Sportler und Zuschauer oberste Priorität habe, heißt es auf der Homepage des Ligakonkurrenten. Aufgrund der nun fehlenden Spielstätte wurde der EC Nordhorn bei der Ligentagung in Soltau letzte Woche auch vorbehaltlich aus dem Spielplan genommen.
Für das Team vom Salzgittersee beginnt die neue Spielzeit mit einer Neuauflage des ersten Aufeinandertreffens der abgelaufenen Saison. So ging es auch im Vorjahr am ersten Spieltag gegen die Westerstars Bremen, die man mit 3:2 wieder nach Hause schickte und damit vorübergehend die Tabellenführung an sich riss. Mit dem Wegfall von Nordhorn starten nach aktueller Lage nur acht statt ursprünglich neun Teams in die neue Saison, woraus für jedes Team jeweils 14 Spiele resultieren.
  


 Montag 2.September 2019 www.icehockeypage.de 
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