Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Tölzer Löwen
(DEL2)  Nachwuchsgoalie Henrik Huwer, der im Sommer aus dem Mannheimer DNL Team in den Isarwinkel wechselte, rückt ab sofort als Back-Up in den Kader der 1.Mannschaft, da Andreas Mechel eine sportliche Auszeit einlegen wird
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Blake Parlett hat sich eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird vorerst ausfallen
  
HC Landsberg Riverkings
(BYL)  Der auf einen Monat befristete Vertrag mit dem Deutsch-Kanadier Andrew McPherson endet am kommenden Wochenende, so dass er nun wieder nach Bremerhaven zurückkehren wird
  
Regionalliga Nord
(RLN)  Das Spiel vom 26.Oktober zwischen dem ECW Sande und dem Hamburger SV, welches nach der schweren Verletzung des HSV-Spielers Tjalf Caesar abgebrochen wurde, wurde inzwischen durch den Verband mit 0:5 Toren für den HSV gewertet
  
Landesliga Bayern
(BLL)  Das Spiel in der Gruppe 2 zwischen dem ESC Kempten und dem TSV Farchant, das für Sonntag angesettzt war, wurde abgesagt, da die Gäste keine spielfähige Mannschaft aufbieten können und wurde auf Ende Dezember verlegt
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Die Düsseldorfer EG hat neun Nachwuchstalente mit Förderlizenzen für die Wohnbau Moskitos ausgestattet. Dabei handelt es sich um Torhüter Markus Endres, die Verteidiger Niklas Jakob und Jan Wächtershäuser, sowie die Stürmer Daniel Bartuli, Dennis König, Tom Lorer, Marc Stähle, Luke Volkmann und Jan Wrede
  
ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Der lettische Angreifer Sergejs Piskunovs, der seinen Vertrag beim Neusser EV aufgelöst hat, kehrt nun wieder zu den Jadehaien zurück, wo er in der letzten Saison zweitbester Scorer im Team war
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 8.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Rheinland-Pfalz-Liga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Düsseldorfer EG
Diese DEG lohnt sich! Rot-Gelb gewinnt auch beim HC Servette Genf - 5:0: Dritter Sieg im dritten Schweiz-Spiel!
(DEL)  Was eine Reise! Die Düsseldorfer EG hat auch das dritte Testspiel ihres Schweiz-Trips gewonnen. Beim Traditionsclub HC Servette Genf siegte sie mit 5:0 (0:0, 4:0, 1:0). Insgesamt lässt sich als Wochen-Fazit sagen, dass alle drei Begegnungen intensives Eishockey boten, somit gute Testspiele waren und echte Erkenntnisse brachten. Das war kein Sommer-Eishockey! Wirklich wichtig wird es natürlich erst nächste Woche gegen Bremerhaven…
  
    
Straubing Tigers
Billy sagt Servus - Abschiedsspiel für Billy Trew am 09.11.2019
(DEL)  Am Samstag 09.11.2019 wird einem ehemaligen Spieler der Straubing Tigers die besondere Ehre eines Abschiedsspiels zuteil, der dies wohl so sehr verdient hat, wie kaum ein Zweiter: William „Billy“ Trew. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg prägte er das Gesicht des Eishockeysports in Straubing. Hier feierte er Erfolge wie den Aufstieg in die DEL, avancierte mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise zum absoluten Publikumsliebling, wurde zum Leader, Teamkapitän, Nationalspieler und ein wahrer Straubinger. Zu seinem Karriereende schließt sich nun der Kreis für Billy Trew an dem Ort, an dem er mit Abstand den Großteil seiner sportlichen Karriere verbracht hat.
Zu diesem besonderen Anlass haben sich aktive und ehemalige Cracks aus mehreren Spielergenerationen, darunter wahre Ikonen des Straubinger Eishockeys, angekündigt. Zahlreiche ehemalige Weggefährten aus den Reihen des EHC Straubing e.V., der Straubing Tigers geben sich die Ehre.
Manfred Lenk GmbH (Bau Lenk) präsentiert die ersten Hochkaräter, die sich bereits zum Abschiedsspiel von Billy Trew angekündigt haben: Dallas Fallscheer, Norm Batherson, Trevor Gallant, Ed Zawatsky und Doug Kirton.
Das Stadion am Pulverturm öffnet am 09. November 2019 seine Tore um 15:00 Uhr. Ab 15:15 Uhr ist ein „Get-Together“ mit allen Beteiligten und dem aktuellen Team der Straubing Tigers inklusive Selfie & Autogrammstunde geplant. Der offizielle Teil des Programms, samt feierlicher Zeremonie, bei der die Nummer 41 unter das Hallendach gezogen wird beginnt um 16:30 Uhr. Im Anschluss beginnt das Abschiedsspiel bei dem vier Mannschaften im Turniermodus in Spielen von jeweils 20 Minuten gegeneinander antreten werden.
Tickets für das Abschiedsspiel von Billy Trew sind für Fans mit einer Tigers-Dauerkarte bereits ab Montag, den 09. September 2019 ab 12.00 Uhr erhältlich. Mit Hilfe der auf den Dauerkarten abgedruckten vierstelligen Zahlen/Ziffern Kombination unterhalb des QR-Codes können sich alle Dauerkartenbesitzer (Steh/Sitz/VIP) vorab über das Ticketing-Portal der Straubing Tigers unter https://straubing-tigers.reservix.de/events bequem von zu Hause aus oder im offiziellen Fanshop der Straubing Tigers am Stadion ihr Ticket sichern.
Alle bis zum 20.09.2019 nicht gebuchten VIP- und Sitzplatzdauerkartenplätze gehen ab diesem Zeitpunkt in den freien Verkauf, der am selben Tag online und über alle offiziellen Ticket-Vorverkaufsstellen der Straubing Tigers beginnt. Alle Dauerkarten der Straubing Tigers der Saison 2019/2020 sowie die Straubing Tigers VIP Upgrades besitzen für dieses Spiel keine Gültigkeit.
  
    
Bayreuth Tigers
Fränkisches Eishockeyfest im Tigerkäfig
(DEL2)  Diese Partie der beiden fränkischen Puckjäger-Aushängeschilder begann gleich flott und die unterklassigen Oberfranken zeigten wenig Respekt. Nürnberg – ohne 9 Stammspieler – hatte zwar durchgehend etwas mehr Spielanteile, aber die Gastgeber versteckten sich nicht und hatten auch einige eigene Torchancen. Bis zur 18. Minuten behielten aber jeweils die Abwehrreihen und die guten Goalies Jaeger und Treutle die Oberhand. Da nutzten die Noriscracks dann eine angezeigte Strafe gegen Bayreuth, um mit dem sechsten Feldspieler Eder die kurze Unordnung zur Führung. Gegen dessen platzierten Abschluss aus bester Schussposition und auch noch relativ frei hatte Jaeger keine Chance.
Im zweiten Abschnitt blieben die Spielanteile weiter ähnlich verteilt, wenn auch Nürnberg sichtbar versuchte, die Zügel etwas anzuziehen. Die Wagnerstädter hielten aber auch ohne drei – Heider, Busch, Kolb – weiter gut dagegen und hätten in Minute 22 durch den völlig freistehenden Järveläinen fast den Ausgleich geschafft. Sein Schuss war nur etwas zu hoch angesetzt. Als Acton nach 28 Minuten nur die Latte traf hätten die Gäste beinahe erhöht, doch im Gegenzug fiel dann doch das 1-1. Eine scharfe Hereingabe von Gron fälschte Goalie Treutle unglücklich selbst ins Tor ab. Eventuell hatte auch Rajala noch minimalen Scheibenkontakt. Davon noch etwas mehr angestachelt erhöhte Nürnberg die Schlagzahl noch etwas weiter und der neben Brown auffälligste Icetiger Eder schloss einen feinen Konter mit seinem Treffer zum 1-2 wieder sauber ab.
In den letzten 20 Minuten drückten das DEL-Team die Einheimischen dann zeitweise noch etwas mehr in die eigene Zone. Lohn dafür waren zwei Treffer von Daniel Fischbuch, wo er beide Male platziert geschossen dem sehr guten Jaeger keine Abwehrchance ließ. Die klasse Moral der Gelb-Schwarzen brachte sie aber dann nochmal zurück und mit einem guten Schuss von Davidek war nach Sicht der Videobilder für die Schiedsrichter dann doch nicht ganz hinter der Linie. Besser lief dann eine feine Passstafette über Zimmermann und Kunz zu Lillich, cool blieb und sein Break verwandelte. Noch mehr jubelte der Tigerkäfig, als Kolozvary bei 6 gegen 4 zum 3-4 traf, nachdem kurz vorher Treutle mit einer Prachtparade schon gerade noch retten konnte. Auch das 3-4 wurde noch überprüft, diesmal aber zu Gunsten der Oberfranken, die mit einer starken Gesamtleistung Lust auf mehr für den kommenden Punktspielstart machten. Die Fans der Gastgeber waren mit dieser Vorstellung jedenfalls absolut zufrieden und feierten ihr Team.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am nächsten Freitag 13.09. um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Löwen aus Bad Tölz.
  
    
Dresdner Eislöwen
1:4 in Znojmo: Eislöwen verlieren ihren letzten Test  
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das letzte Vorbereitungsspiel vor dem DEL2-Saisonstart beim HC Orli Znojmo mit 1:4 (1:2; 0:1; 0:1) verloren. Nicht im Kader standen Timo Walther (Gesichtsverletzung) und Steven Rupprich (muskuläre Probleme).
Schon nach drei Minuten Spielzeit gelang David Bartos der Führungstreffer der Gastgeber. Doch Jordan Knackstedt nutzte eine Powerplaysituation und konnte für die Eislöwen ausgleichen (8.). Anthony Luciani war es, der Znojmo wieder in Führung brachte (11.). Kurz nach Beginn des zweiten Drittels baute Radim Matus die Führung aus Sicht des Gastgebers weiter aus (21.) Erneut war es David Bartos, der im Schlussdrittel für den Gastgeber traf (43.). 
Bradley Gratton, Eislöwen-Cheftrainer: „Trotz des Ergebnisses war es ein guter Test. Znojmo war ein starker Gegner und wir konnten phasenweise gut mithalten. Am Ende haben wir unsere Chancen aber nicht genutzt.“
Christian Kretschmann: „Leider haben wir den Test heute 1:4 verloren. Der Gegner war meiner Meinung nach läuferisch sehr stark, womit wir unsere Probleme hatten. Vor allem im ersten Drittel waren wir nicht ganz da, haben dann aber ab dem 2. Drittel gut ins Spiel gefunden. Letztendlich war unsere Chancenverwertung nicht gut, dann verliert man so ein Spiel auch.“
Das erste DEL2-Hauptrundenspiel der Saison 2019/2020 bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 13. September um 19.30 Uhr gegen den Aufsteiger EV Landshut in der heimischen EnergieVerbund Arena. Tickets für das Duell gegen Landshut gibt es wie gewohnt online auf www.etix.com, in der Eislöwen-Geschäftsstelle, an allen bekannten VVK-Stellen oder an der Abendkasse.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker unterliegen dem ERC Ingolstadt mit 2:5
(DEL2)  Zur Generalprobe vor dem Start in die DEL2 Saison, gastierte am Freitagabend kein geringerer als der ERC Ingolstadt in der erdgas schwaben arena. Die 2155 Zuschauer waren gespannt, wie sich der ESV Kaufbeuren bei diesem letzten Test gegen den Kooperationspartner aus der höchsten deutschen Spielklasse schlagen würde.
Für Ingolstadt liefen dabei einige wohlbekannte Gesichter auf. Torhüter Jochen Reimer, die Verteidiger Simon Schütz und Maury Edwards, sowie die Stürmer Tim Wohlgemuth und Hans Detsch, waren allesamt schon einmal im ESVK Trikot zu sehen.
Leider konnte Andreas Brockmann auch im letzten Vorbereitungsspiel nicht in der geplanten Stammaufstellung spielen lassen, da er neben Florin Ketterer erneut auf Mike Mieszkowski, Branden Gracel und nun auch noch auf Jere Laaksonen verzichten musste. Wieder mit dabei waren dafür Sami Blomqvist und Max Schmidle.
Vom ersten Bully weg war klar zu spüren wie motiviert die Joker in diese Partie gehen und so einen offenen Schlagabtausch mit dem Erstligisten erzwingen. Es sind dennoch die Ingolstädter die nach knapp sechs gespielten Minuten mit 0:1 in Führung gehen, nachdem der ESV in der Abwehr das erste Mal nicht voll auf der Höhe ist und David Elsner nach Zuspiel von Jerry D`Amigo frei zum Schuss kommt und trifft. Kaufbeuren zeigt sich davon unbeeindruckt und gleicht drei Minuten nach der ERCI-Führung durch Alex Thiel aus, der nach Vorarbeit von Max Schmidle, im Fallen und mit viel Willen die Scheibe vorbei an Jochen Reimer im Tor versenkt. Den Rotgelben gelingt sogar wenig später im ersten Powerplay des Spiels das 2:1 durch eine knallharte Direktabnahme von Denis Pfaffengut, der zuvor sehr gut von Sami Blomqvist in Szene gesetzt wird. Kurz danach können die Joker die Führung sogar fast noch weiter ausbauen, aber der junge Philipp Krauß verpasst das Tor knapp. Die Panther machen es in der 15. Spielminute dann besser, als nach einer scharfen Hereingabe vor das Kaufbeurer Tor, Colin Smith und der ESVK Kapitän Julian Eichinger den Schläger reinhalten und die Scheibe unhaltbar für Stefan Vajs von einem der Schläger abprallt. Das Tor wird am Ende Colin Smith zugesprochen. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts können die Ingolstädter die knappe Führung wiederherstellen, weil Kristopher Foucault einen Schuss von Maurice Edward entscheidend abfälscht. Ein sehr unterhaltsames Vorbereitungsspiel geht in die erste Unterbrechung.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels geht es Schlag auf Schlag, eine Großchance für der Panther geht direkt in einen Gegenstoß der Joker über, bei dem Joey Lewis haarscharf am Tor vorbeischießt. Direkt im Anschluss trifft der ERCI zum 2:4, wieder ist es David Elsner der plötzlich frei vor Stefan Vajs auftaucht und ihm die Scheibe durch die Hosenträger ins Tor steckt. Es bleibt ein schnelles, abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, bei dem der ESVK aber immer mehr Druck aufbaut und so Ingolstadt nach dreißig gespielten Minuten zu einer Strafzeit zwingt. Das daraus resultierende Powerplay spielen die Joker zwar sehr druckvoll, aber sowohl ein Hammer von Sami Blomqvist als auch ein Handgelenkschuss von Max Schmidle gehen nur an die Torlatte. Wenig später folgt eine weitere starke Aktion von Sami Blomqvist, aber Jochen Reimer hat die Fanghand blitzschnell oben und lenkt den Schuss am Kasten vorbei. Es bleibt weiterhin offen, jedoch ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten und obwohl die Joker zum Drittelende hin das Tempo nochmals erhöhen, bleibt es bei der Zwei-Tore-Führung für die Panther.
Das letzte Drittel startet ohne große Highlights, aber nach wie vor ist es eine temporeiche Begegnung und eine gute kämpferische Leistung der Hausherren, die sich mit aller Kraft gegen eine Niederlage zu wehren versuchen. Doch auch in einem erneuten Powerplay für den ESV, gelingt den Jokern nicht der Anschlusstreffer. Bei einem Alleingang des ERCI in der 46. Minuten kann sich Stefan Vajs auszeichnen, als er sehr schnell unten ist und so noch eine Restchance für Kaufbeuren wahrt. Kurz danach ist es dann schon wieder die Torlatte die einem Treffer für Ossi Saarinen, der nach einer schnellen Bewegung ansatzlos abzieht, im Weg steht. Es soll an diesem Abend einfach nicht sein für die Joker und so kommt es wie es kommen muss. Der junge Lorenzo Valenti, der an diesem Abend einige Eiszeit bekommt, verliert die Scheibe im eigenen Drittel, Brett Olson spielt den Puck in den Slot zu Wayne Simpson, der sofort abschließt und die Scheibe unter die Latte setzt. Damit ist der Sieg für die Panther besiegelt und in letzten acht Spielminuten fallen keine weiteren Tore. Ein sehr faires, sehenswertes Testspiel gegen Kaufbeuren´s Kooperationspartner aus der DEL geht, etwas zu hoch, an die Gäste aus Ingolstadt. Bei den Jokern ist es wieder einmal Youngster Markus Schweiger, der seine starken Leistungen in der Vorbereitung unterstreichen kann, aber auch ansonsten lässt der kämpferische Einsatz des ESVK, die Vorfreude auf den Saisonauftakt gegen Ligarivalen Ravensburg, weiter steigen.
  
   
EHC Lausitzer Füchse
ZVON UND LAUSITZER FÜCHSE STARTEN MIT FANSHUTTLE IN DIE SAISON
(DEL2)  Im Sommer starteten der ZVON und die Lausitzer Füchse eine gemeinsame Umfrage, um einen Shuttlebus von Bautzen nach Weißwasser und zurück für die Heimspiele der Füchse einzurichten. Die Resonanz war so, dass nun testweise ein Bus fahren wird.
Damit können Fans, die nicht mit dem eigenen Fahrzeug anreisen wollen oder können, einen ganz besonderen Service nutzen und unbeschwert zu den Heimspielen der Lausitzer Füchse an- und abreisen. Der Bus fährt in einer Stunde von Bautzen aus nahezu direkt nach Weißwasser. Er hält in Niedergurig, Uhyst und Boxberg. Auf Seite 2 dieser Pressemitteilung finden Sie die Haltestellen und Abfahrtszeiten im Detail.
Der Preis für die einfache Fahrt beträgt 3,50 € und für Hin- und Rückfahrt 7,00 €. Für die ersten Spiele ist zunächst ein Bus geplant, der aber bei Bedarf durch ein zweites Fahrzeug kurzfristig unterstützt werden kann. Da wir natürlich erst einmal Erfahrungen sammeln müssen, wie dieser Shuttle angenommen wird und wie ausgelastet er ist, wird er zunächst bis zum Jahresende durchgeführt. Dann wird entschieden, ob dieser Service weitergeführt werden kann.
Für die Einrichtung dieses Services möchten wir uns noch einmal recht herzlich beim ZVON bedanken.
  
    
Tölzer Löwen
Tölzer Eigengewächse stechen
(DEL2)  Acht Tore, davon sieben von Spielern, die durch die Tölzer Nachwuchsmannschaften gewandert sind. Es war ein ungefährdeter 8:2-Erfolg über den EV Füssen am Freitagabend. Einziger Wehmutstropfen: Stefan Reiter wurde im ersten Drittel unfair gecheckt und musste zu weiteren Untersuchungen noch während dem Spiel ins Krankenhaus gefahren werden. "Ich bin sehr enttäuscht über die Eishockeygötter. Sie haben uns noch einen Verletzten gegeben. Wir haben Reiter verloren, das sieht nicht gut aus", so Kevin Gaudet nach dem Spiel. Der junge Stürmer reiht sich wohl ein in die Liste der Langzeitverletzten, die nun schon vier Namen trägt. Sicherheitshalber entschied sich der Löwencoach bereits vor der Partie dazu Tyler McNeely, Shawn Weller und Max French zu schonen. Alle drei haben kleine Blessuren. Klare Botschaft Gaudets: "Die Saison fängt nächste Woche an." Keinerlei Risiko. Ihre Chance sich in der Löwen-Mannschaft zu beweisen bekamen durch die Ausfälle erneut drei ganz junge Tölzer: Oliver Ott, Thomas März und Maximilian Leitner drückten dem Spiel ihren Stempel auf. "Ich bin sehr froh über die jungen Spieler. Drei Mann sind 17 Jahre alt, einer 18, ein paar 20. Sie haben wirklich hervorragend gespielt", freute sich Gaudet. Die Stürmer Ott und März trugen sich im ersten Drittel direkt in die Torjäger-Liste ein. Ott traf doppelt, März einfach. "Wir sind ein bisschen schwer reingekommen. Es war unser erstes Spiel. Das erstes Drittel war nicht gut. Da sind die Tore auch sehr einfach gefallen, wobei Tölz es auch das ganze Spiel über gut gemacht hat. Schnelles Umschaltspiel, scheibensicher", erkannte Gäste-Coach Andreas Becherer an. Es war ein deutlicher Klassenunterschied zu erkennen. Im Auftaktdrittel bekam Andreas Mechel, der über die kompletten 60 Minuten im Tor stand, nur einen einzigen Schuss auf seinen Kasten. Auch im zweiten Drittel spielten die Löwen zunächst sehr effizient. Mit Christoph Kiefersauer und Maximilian Leitner nutzten erneut zwei (ehemalige) Junglöwen ihre Chancen und stellten auf 5:0. Doch mit zunehmender Spieldauer nahmen die Buam einen Gang heraus, womit auch Füssen zur einen oder anderen Möglichkeit kam. Dejan Vogl und Lubos Velebny trafen für ihre Mannen. Durch die Treffer von Luca Tosto per Breakaway, Johannes Sedlmayr per Rückhandschuss und Lubor Dibelka nach einer Traum-Kombination wurde das Ergebnis der deutlichen Überlegenheit schlussendlich dennoch gerecht. Deutlich mehr gefordert werden die Tölzer am Sonntag. EBEL- und CHL-Halbfinalist Salzburg kommt in die Kurstadt. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC mit überzeugendem Erfolg über Klagenfurt
(OLS)  Am Freitagabend traf der Deggendorfer SC auf heimischem Eis auf die  
zweite Mannschaft des Klagenfurter AC. Vor 1272 Zuschauern lieferte  
das Team von Trainer Dave Allison einen überzeugenden Auftritt und  
gewann gegen den österreichischen Zweitligisten am Ende verdient mit  
5:2.
Von Anfang an zeigten die Deggendorfer Kufencracks Zähne und setzten  
den Gegner früh unter Druck, sodass diese sich früh die erste  
Strafzeit einhandelten. Dieses erste Überzahlspiel nutzte der DSC in  
Person von Thomas Greilinger eiskalt aus. Aus halblinker Position  
hämmerte Greilinger den Puck mit einem präzisen Schlagschuss in den  
Winkel. In diesem Tempo ging es weiter. Keine zehn Minuten waren  
gespielt, als erneut Greilinger im Powerplay völlig frei zum Schuss  
kam und auf 2:0 erhöhte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in  
die erste Drittelpause.
Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten dann die Gäste.  
Im Powerplay versenkte Valentin Hammerle in der 22. Minute den Puck im  
leeren Tor, nachdem der Puck zunächst von einem eigenen Mitspieler  
geblockt wurde und einschussbereit auf seinem Schläger landete. Doch  
die Hausherren ließen sich keineswegs davon beunruhigen und legten in  
der 29. Minute nach. Andrew Schembri wurde bei einem Alleingang  
regelwidrig behindert und bekam einen Penalty zugesprochen. Diesen  
nutzte der Deggendorfer Publikumsliebling eiskalt zum 3:1. Trotz  
zahlreicher weiterer Einschussmöglichkeiten fiel in diesem  
Spielabschnitt kein weiterer Treffer mehr.
Das Schlussdrittel begann dann mit einem Paukenschlag, als Thomas  
Greilinger in der 42. Minute in seiner unnachahmlichen Art seinen  
Hattrick komplettierte. Keine Zeigerumdrehung später schepperte es  
dann erneut im Kasten der Gäste. Im Powerplay spielte Christoph Gawlik  
den an der blauen Linie wartenden Marcel Pfänder perfekt frei und der  
wuchtige Verteidiger ließ KAC-Keeper Holzer mit einem satten  
Schlagschuss keine Abwehrmöglichkeit. In der 45. Minute erzielten dann  
auch die Gäste ihren zweiten Treffer durch Kevin Szabad. Mehr als  
Ergebniskosmetik war dies allerdings nicht mehr und somit sichert sich  
der Deggendorfer SC in überzeugender Manier den ersten Sieg in der  
diesjährigen Vorbereitung. Bereits am Sonntag geht es für das Team von  
Trainer Dave Allison weiter mit dem nächsten Heimspiel. Dann treffen  
die Deggendorfer auf die Eisbären Regensburg. Spielbeginn ist um 18:30  
Uhr.
  
    
EV Füssen
EV Füssen unterliegt zum Auftakt seines Vorbereitungsprogramms mit 2:8 beim Zweitligisten Bad Tölz
(OLS)  Zum Start in die Saisonvorbereitung gab es für den EV Füssen eine standesgemäße 2:8-Niederlage (0:3, 1:2, 1:3) beim Zweitligisten Tölzer Löwen. Beide Teams waren dabei alles andere als komplett, bei den Gastgebern fehlten unter anderem mit Weller, McNeely und French gleich drei der vier Kontingentspieler. Der EVF trat im ersten Abschnitt nur mit vier Verteidigern an, nach 15 Minuten musste zudem Jalen Schulz mit einer Disziplinarstrafe zwölf Minuten lang aussetzen. Zumindest war Lubos Velebny ab dem zweiten Drittel mit von der Partie.
Von Anfang an sahen sich die Füssener großem Druck ausgesetzt und kamen so gut wie gar nicht in die Offensive. Nur ein einziger Torschuss stand im ersten Abschnitt zu Buche. Bei Tölz konnten sich die jungen DNL-Spieler in Kombination mit den erfahrenen Kräften in Szene setzen und sorgten für die drei Treffer bis zur ersten Pausensirene.
Im Mitteldrittel gab es dann auch erste gute Chancen für den EVF, Bad Tölz war aber sowohl körperlich als auch spielerisch immer noch überlegen. In der 38. Minute erzielte Dejan Vogl per Alleingang zumindest den ersten Saisontreffer der Ostallgäuer, zuvor hatten die Isarwinkler aber bereits zwei weitere Tore nachgelegt, eines davon per Unterzahlkonter.
Mit dem Stand von 5:1 ging es in den Schlussabschnitt, und hier lief Füssen in einen weiteren Konter, den erneut ein DNL-Angreifer der Gastgeber nutzte. Wegen eines angeblichen Tritts von hinten in die Füße des Gegenspielers musste Samuel Payeur mit einer großen Strafe vom Eis, in der Überzahl erhöhten die Löwen auf 7:1. Wieder komplett überraschte Lubos Velebny den gegnerischen Goalie mit einem Weitschuss, in der 52. Minute fiel der achte und letzte Treffer für das überlegene DEL2-Team.
Fazit: Füssen brauchte ein komplettes Drittel, um einigermaßen ins Spiel zu finden, war in seinem ersten Saisonauftritt den bereits ihre siebte Vorbereitungspartie absolvierenden Tölzern aber deutlich unterlegen. Zweikampfstärke, Passgenauigkeit, schnelles Umschalten - die Mischung aus DEL- und DEL2-erfahrenen Spielern sowie jungen DNL-Cracks war für den Oberligaaufsteiger an diesem Abend eine Nummer zu groß. (MiL)
  
    
EV Lindau Islanders
Saisoneröffnungsfest der EV Lindau Islanders am 21.09.2019 - Zusätzliche Vorverkaufsstelle für Dauerkarten
(OLS)  Zum Start in die kommende Saison, laden die EV Lindau Islanders neben Ihren Mitgliedern auch alle Fans, Sponsoren, Gönner und Eishockeyverrückte zum Saisoneröffnungsfest ein.
Ab 16:00 Uhr beginnt das Saisoneröffnungsfest mit tollem Rahmenprogramm. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Eisstübles mit Grillspezialitäten und Erfrischungsgetränken.
Der Sponsor der Islanders, Lindauer Hell,  spendet dazu ab 16:00 Uhr 100 Liter Freibier, solange der Vorrat reicht.
Das Highlight des Tages ist dann das letzte Vorbereitungsspiel der EV Lindau Islanders gegen den Bayernligisten HC Landsberg, bei freiem Eintritt. Spielbeginn dieser Partie ist um 19:00Uhr. Damit der Tag schön ausklingt, mischen sich die Spieler nach dem Spiel, bei einer Afterparty mit Live Musik von Billy Äggler im Eis-Stüble unter die Fans. Hier können Autogramme gesammelt oder die ein oder andere Frage an die Eishockeycracks gestellt werden und natürlich soll auch das feiern zusammen mit der Mannschaft nicht zu kurz kommen.
Rahmenprogramm:
Ort: Eissportarena Lindau
Datum : 21.09.2019
Beginn Saisoneröffnungsfest: 16:00Uhr
16:30Uhr Vorstellung Team 1.Mannschaft
17:05Uhr Vorstellung Team 1B der Spielgemeinschaft Lindau/Lindenberg (mit vielen Helden der Bayernliga-Meisterschaft)
Live Musik mit Billy Äggler
18:10Uhr Mannschaftspräsentation der U7/U9 auf dem Eis
19:00 Vorbereitungsspiel EV Lindau Islanders vs. Landsberg Riverkings
1.Drittelpause Mannschaftspräsentation der U11/U13 auf dem Eis
2. Drittelpause Mannschaftspräsentation der U15/U17 auf dem Eis
Afterparty im Eis-Stüble mit Billy Äggler
Neben der Vorstellung aller Nachwuchsmannschaften, der Oberliga-Mannschaft der EV Lindau Islanders und der 1b-Mannschaft, findet von 14:00 bis 17:00Uhr der CCM Try Out-Day in der Eissportarena Lindau statt. Hier können alle Nachwuchs-, Hobby- und Amateurspieler auf dem Eis die neuesten Ausrüstungsgegenstände anprobieren und testen. Hierzu ist fachkundiges Personal von CCM vor Ort und berät alle Teilnehmer in Bezug auf die Ausrüstung und Schläger, sowie die neuesten Trends im Eishockeysport (Anmeldung unter gst @evlindau.com, erforderlich).
Parallel zur Vorbereitung läuft weiterhin der Dauerkartenverkauf. Bestellungen der Dauerkarten können leicht über die Homepage des EV Lindau und über den Link
http://evlindau.com/tickets/ getätigt werden.
Des Weiteren können Bestellungen per Telefon über die 24h-Tickethotline von Reservix unter 01806 700 733 (0,20 € pauschal aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz 0,60 €) gemacht werden.
Ebenso nehmen die EV Lindau Islanders Bestellungen persönlich über Ihre Geschäftsstelle an, in der Eissportarena, Eichwaldstrasse 16, 88131 Lindau. Öffnungszeiten sind Montag & Freitag  11 – 13 Uhr, sowie Mittwoch 16 – 18 Uhr oder per Mail an gst @evlindau.com.
Des Weiteren können ab Montag 09.09., auch Karten im Tollhaus (Cramergasse 8) auf der Insel bestellt werden, die Öffnungszeiten sind Montag – Freitag 10 – 18 Uhr und Samstag 10 – 16 Uhr. Die entsprechenden Formulare liegen dort aus.
Ausführliche Informationen über das neue System sowie sämtliche Standorte der Vorverkaufsstellen für Tagestickets findet man ebenfalls unter dem Link http://evlindau.com/tickets/. 
  
    
VER Selb
Ordentlicher erster Wölfe-Auftritt
(OLS)  Wölfe verkaufen sich in erstem Testspiel überaus gut. Am Ende setzt sich der Hausherr, der mittlerweile seit 3 Wochen auf dem Eis steht und schon fünf Testspiele mehr Spielpraxis aufweisen kann, mit 3:1 durch. Das Ergebnis ist am Ende zweitrangig. Positiv beim neuen Wolfsrudel, welches mit Ausnahme des beruflich verhinderten Klughardt komplett agierte, war die geschlossene Teamleistung und gute Defensivarbeit. Zu gefallen wussten auch die neuformierten Sturmreihen, die natürlich noch Feinabstimmung bedürfen.
Mit knapp 30-minütiger Verspätung begann die Partie in der Hannibal-Arena in Herne. Die Wölfe, welche am frühen Vormittag in Richtung Ruhrpott aufbrachen, mussten sich durch zahlreiche Staus kämpfen und kamen erst knapp eine halbe Stunde vor Spielbeginn in Herne an. Von Busbeinen bei den Wölfen aber keine Spur.
Sie wirkten von Beginn an hellwach und boten reichlich Gegenwehr in einem durchaus kampfbetonten, sehr ausgeglichenen ersten Spieldrittel - mit leichten Feldvorteilen für die Hausherren. Herne offensiv etwas gefährlicher agierend als die Wölfe, aber sowohl Deske, als auch sein gegenüber Linda waren stets auf dem Posten. Herne merkte man die Wettkampfpraxis von den bereits fünf absolvierten Testspielen an. Die Scheibe lief gefälliger, aber gegen ein gutstehendes Wolfsrudel taten sich die Hausherren schwer. Die Gäste standen besonders in Unterzahl sehr gut, ließen selbst bei einem 30 sekündigen 3:5 Unterzahl wenig bis gar nichts zu.
Die knappe Pausenführung durch Ziolkowski ging nach Spielanteilen durchaus in Ordnung. Deske rettete kurz vor Drittelende bei einer 2/1 Kontersituation stark, auch Palka und Kasten scheiterten am Selber Goalie.
Das Spiel nahm etwas mehr an Fahrt auf und die Wölfe wurden forscher und frecher in ihren Aktionen. McDonald war es vorbehalten einen konsequent vorgetragenen Konter mustergültig zum 1:1 Ausgleich abzuschließen – der Kanadier täuschte einen Querpass an und ließ Linda mit einem trockenen Abschluss keine Abwehrchance. Herne antwortete prompt mit wütenden Angriffen und zwei Toren innerhalb von knapp zwei Minuten – die 2:1 Führung sogar in eigener Unterzahl. Die Wölfe aber weiterhin gut dabei. Beim zweiten zugesprochenen Überzahlspiel schnürten sie den Gegner förmlich ein, aber Linda unter Dauerbeschuss konnte mit starken Saves Schlimmeres verhindern. Die Wölfe mit schnellen Kontern weiterhin brandgefährlich.
48 Sekunden vor Ende Herne in Glück, als die Scheibe nach einem abgefälschten Pass knapp am Tor vorbeiging.
Im letzten Abschnitt passierte nicht nur wegen keiner mehr gefallenen Tore nicht mehr viel. Herne hatte aus Sicht der Statistiker mehr zu bieten, aber im Abschluss fehlte entweder die letzte Konsequenz oder Deske stand im Weg und parierte. Beide Teams können aus den zugesprochenen Überzahlsituationen kein weiteres Kapital mehr schlagen. Die letzten Szenen der Partie gehörten den beiden Goalies. Während Linda einen strammen Schuss mit seiner Fanghand „runterpflückte“, parierte Deske eine Direktabnahme von Fominych.
  
„Stechmücken“ setzen sich knapp durch
Es war ein toller Freundschaftsvergleich zwischen den Moskitos Essen und den Selber Wölfen. Den Zuschauern wurde eine temporeiche, unterhaltsame und torreiche Partie geboten, die erst im Penaltyschiessen entschieden wurde. Hier hatten die Stechmücken knapp die Nase vorne. „Wir haben bislang noch nicht ausreichend Unterzahl trainieren können, das müssen wir die kommenden Tage nachholen“, so ein gutgelaunter Wölfe-Coach Henry Thom angesichts zweier kassierter Gegentore in eigener Unterzahl während der 60 Minuten. Das Ergebnis war auch beim zweiten Test für den Selber Coach Nebensache, ihm war es wichtig, dass alle seine Akteure Eiszeit erhielten und vor allem die Youngsters in der entscheidenden Phase des Spieles Verantwortung übernahmen. Bätge parierte im Penaltyschiessen zweimal hervorragend, Hirschberger, Böhringer und Kremer die erfolgreichen Penaltyschützen auf Wölfe-Seite. Den entscheidenden Penalty zum Sieg verwandelte LeBlanc für Essen.
Das große Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten – die Selber Wölfe gastierten bei den „Stechmücken“ am Essener Westbahnhof. Viele tolle Erinnerungen kamen hoch, beide Vereine verbindet bekanntlich eine seit den 90er Jahren innige Fanfreundschaft. Letztere ruhte zumindest auf dem Eis für 60 Minuten. Die Zuschauer bekamen ein überaus munteres und torreiches Auftaktdrittel zu sehen – mit dem besseren Start für die Gäste. Unsere Wölfe, die in Castrop-Rauxel übernachteten und sich nach gemeinsamem Mittagessen in Herne gegen 13:45 Uhr in Richtung Essen aufmachten, durften bereits nach 76 Sekunden erstmals jubeln. McDonald bediente Schmidt und dieser erzielte die Wölfe-Führung. Unsere Jungs, fortan tonangebend, setzten die Stechmücken unter Druck, Gare nach Bully und Turner im Nachschuss mit den besten Gelegenheiten zum Führungsausbau. In der 8. Minute erstes Überzahlspiel für die Hausherren und Neuzugang LeBlanc überwindet Deske im Winkel zum 1:1. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis besorgte McDonald die erneute Führung, die jedoch auch nur wieder knapp vier Minuten Bestand hatte. Selb wie auch Essen hatten scheinbar Gefallen daran gefunden, in Überzahl zuzuschlagen. Nun war Essen wieder dran. 2:2 – der dritte Powerplaytreffer des Spieles. Die Hausherren kurz vor der Pause nochmals mit guten Offensivaktionen, Deske Sieger gegen Airich und McLeod. So ging es leistungsgerecht unentschieden in die Pause.
Der Mittelabschnitt ging weitestgehend an die Hausherren, alleine die Schussstatistik von 21:8 verdeutlicht dies. Die Gastgeber zogen das Spielgeschehen an sich und erarbeiteten sich ein Übergewicht an Einschusschancen. Deske stand nun fortan immer öfter im Brennpunkt. Essen mit einer guten Druckphase, Selb in Nöten, noch dazu mit einem Mann weniger auf dem Eis. Das Unterzahl überstand man schadlos, dennoch konnte man es nicht verhindern, dass Essen wenig später – bei 5 gegen 5 – erstmals mit 3:2 in Führung ging. Airich, Lehmann oder LeBlanc hätten sogar die Führung noch ausbauen können, aber ließen beste Chancen ungenutzt. Kurz vor Drittelende dann die sprichwörtlich kalte Dusche für die Einheimischen. In deren Überlegenheit schlugen unsere Wölfe in Form von McDonald eiskalt zu. In Unterzahl markierte McDonald mit einem Break in unwiderstehlicher Manier das 3:3.
Unsere Jungs kamen entschlossen aus der Kabine, Kabitzky mit zwei guten Chancen, jeweils knapp am Tor vorbei. Besser zielten die Stechmücken. Groetzinger nahm Maß und überwand den mittlerweile für Deske eingewechselten Bätge zur erneuten Führung. Bätge aber davon unbeeindruckt, parierte danach einige gute Gelegenheiten. Sein Gegenüber zwischenzeitlich mehr unter Beschuss. Unsere Wölfe mit zwei Überzahlspielen, leider ohne Ausbeute. Gelke nur ans Außennetz, Bär aus der Distanz wie auch McDonald ohne Glück. Trotz Vorbereitungsphase und harten Eiseinheiten gingen beide Teams in der Schlussphase noch ein hohes Tempo, schnelle Wechsel und Chancen auf beiden Seiten. Als sich in der spannenden Schlussphase die Gastgeber schon auf der Siegerstraße wähnten, schlug Selb durch seinen Kapitän Ondruschka nochmals zu: 63 Sekunde vor Ende zum 4:4.
Das anschließende Penaltyschiessen war nochmals eine unterhaltsame Zugabe für die Zuschauer. Für Selb trafen Hirschberger, Böhringer und Kremer, während Bär, Silbermann, Zimmermann, Turner und Müller mit ihren Versuchen scheiterten. LeBlanc, der vorher schon einmal traf und einmal an Bätge verzweifelte, entschied die Partie mit seinem letzten und 16.Penalty.
  
Zwei Niederlagen - viele Gewinner / Wölfe-Coach Henry Thom zieht viel Positives aus ersten beiden Testpartien
1:3 in Herne und 4:5 nach Penaltyschiessen in Essen – so lauten die Ergebnisse der beiden Testspielen unserer Wölfe. Zwei Niederlagen, aber keineswegs enttäuschte Gesichter. Warum auch. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Ergebnisse eher zweitrangig sein werden, noch dazu, wenn wir auf Gegner treffen, die in ihrer Vorbereitung schon wesentlich weiter sind als wir und auch schon einige Testspiele absolviert haben.
Wichtiger als die nackten Ergebnisse waren die Erkenntnisse, wie nach hartem Eistraining das Team die Vorgaben im Wettkampfbetrieb umsetzt und wie sich die Spieler und insbesondere die Neuzugänge ins Team einbringen. Wölfe-Coach Henry Thom zieht nach rund 1200 gefahrenen Kilometern – das Wolfsrudel kam am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr wieder im Vorwerk an - ein rundum zufriedenes Fazit.
„Im ersten Spiel in Herne machten die Jungs ihre Sache recht ordentlich, wir brauchten natürlich ein wenig, bis wir ins Spiel kamen und uns an den Spielmodus gewöhnten. Herne hatte hier Vorteile, immerhin hatten sie gegen uns schon ihr sechstes Testspiel. Aber je länger das Spiel ging, kamen wir besser rein und ich war rundum zufrieden, wie sich meine Jungs präsentierten. Rasant, tempo- und abwechslungsreich dann das Match in Essen. Es wäre von Vorteil gewesen, wenn wir unter der Woche Unterzahl trainiert hätten… das hätte uns gegen Essen geholfen (Anmerkung: 2 Überzahltore kassiert). Zum Spiel selbst: wir hatten einen guten Start, Essen kam dann während dem Spiel besser auf, was auch an den Überzahlsituationen lag.
Wir steckten aber nie auf und belohnten uns mit wichtigen Toren zum richtigen Zeitpunkt. Die Moral passt, wichtig auch, dass auch unsere jungen Cracks viel Eiszeit bekamen und diese selbst in den wichtigen Situationen, wie z.B. Penaltyschiessen, Verantwortung übernahmen. Toll und bemerkenswert, unsere Routiniers traten zurück und ließen den jungen Wilden den Vortritt. Und Cracks wie Hirschberger, Böhringer, Kremer und Bätge im Tor machten ihre Sache einfach wahnsinnig gut.
Ich will abschließend aber keine einzelnen Akteure herausheben. In beiden Partien machten alle Spieler ihren Job gut, über alles gesehen stimmt mich der bereits stark vorhandene Zusammenhalt – auf und auch neben dem Eis – sehr zuversichtlich. Alle zogen toll mit, auch unsere Neuen sind schon voll im Team integriert. Lob nochmals an die Jungs, sie haben alle im Sommer über gut gearbeitet, denn innerhalb von 20 Stunden zwei Spiele zu absolvieren und noch dazu bis zum Schluss das Tempo des Gegners mitgehen zu können - Respekt. Ich habe in beiden Partien sehr viel Positives gesehen, jetzt heißt es in der kommenden Trainingswoche vieles davon noch weiter zu vertiefen. Sachen, die noch nicht so gut liefen, müssen und werden wir verbessern. Am kommenden Samstag gegen Essen zuhause in der NETZSCH-Arena sind wir dann schon ein gewaltiges Stück weiter. Dann werden die Karten wieder neu gemischt und der Spieß, dass wir als Sieger vom Eis gehen, (vielleicht) umgedreht. Ein letztes Wort noch zu den Reihen. Die eingesetzten Formationen funktionierten schon recht ordentlich. Das soll aber nicht heißen, dass ich alles so belasse – mal schauen, was in der Trainingswoche über so passiert. Vielleicht wird hier noch das eine oder andere geändert – Testspiele sind ja letztendlich auch zum Testen für den Trainer da.“, so Trainer Henry Thom.
Kurze Trainerstimme von Frank Gentges, Trainer des ESC Wohnbau Moskitos Essen: "Die Jungs haben die harte Vorbereitungszeit gut mitgezogen und machen im Training einen guten Eindruck. Das Spiel war gegen einen gutbesetzten und cleveren Gegner eine klare Steigerung und wir hätten das Spiel ohne Wenn und Aber schon nach regulärer Spielzeit gewinnen müssen."
  
    
ERC Sonthofen
Sonntag beim EV Füssen
(OLS)  Am Sonntag, den 08.09.2019, gastieren die Bulls dann um 18 Uhr beim Altmeister aus Füssen. Mit dem Aufsteiger aus Füssen spielen künftig vier Teams aus dem Allgäu in Deutschlands dritthöchster Spielklasse.
Im Frühjahr 2015 musste der EV Füssen Insolvenz anmelden und fing in der Bezirksliga von vorne an. Bis auf ein zusätzliches Jahr in der Bayernliga, marschierte der Altmeister durch alle Ligen und spielt diese Saison nun wieder in der Oberliga. Gerade für die Allgäuer Teams ist der EVF ein großer Zugewinn, der viele spannende Spiele, vor hoffentlich großen Zuschauerkulissen, mit sich bringt.
Auch das Team von Andreas Becherer blieb fast komplett zusammen. Ein Wiedersehen wird es mit Martin Guth geben, der in der vergangenen Saison noch das Trikot der Bulls trug. Ebenfalls neu im Team sind Dejan Vogel (HC Landsberg), Manfred Eichberger (TSV Peißenberg), Jalen Schulz (Univ. of Nebraska-Omaha), Quirin Stocker (ECC Preußen Berlin) und Marco Deubler (TSV Erding). Den Verein dagegen verlassen haben die ehemaligen Bulls-Spieler Ron Newhook und Markus Vaitl (beide ESC Kempten) sowie Tyler Wood. Auch Thomas Böck ist nicht mehr dabei.
Aller Voraussicht nach stoßen auf Seiten der Bulls mit Fabjon Kuqi und Robert Kneisler auch die beiden Förderlizenzspieler der Bietigheim Steelers zum Team dazu.
  
Schwere Verletzung von Maximilian Spöttel trübt den Sieg über den EC Peiting
Den Sieg des ERC Sonthofen über den EC Peiting mussten die Bulls teuer bezahlen. Für Maximilian Spöttel ist die Saison aller Voraussicht nach, bereits wieder beendet.
Bevor die Punkterunde überhaupt begonnen hat, ist die Saison für Maximilian Spöttel vermutlich bereits beendet. Bei einem Kniecheck durch Lukas Gohlke verletzte sich der Neuzugang im Dress des ERC schwer am Knie. Obwohl weiterführende Untersuchungen noch ausstehen, geht man von einer schnellen Genesung im Lager der Bulls nicht aus. An dieser Stelle wünschen wir Maximilian eine hoffentlich schnelle und vor allem vollständige Genesung!
Im Duell gegen den EC Peiting kamen die Bulls zunächst besser aus der Kabine. In der 8. Spielminute der erste Treffer für die Bulls: Nach schöner Vorarbeit von Edgars Homjakovs, war es Maximilian Spöttel, der zum 0:1 traf. Weiterhin prägten im ersten Drittel vor allem Strafzeiten das Spielgeschehen. Dennoch ging es mit der knappen, aber nicht unverdienten Führung in die erste Drittelpause.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels die Bulls in Unterzahl. Dies nutzte der ECP zum Ausgleich durch Lukas Gohlke. Nur weitere vier Minuten später erneut Überzahl für die Oberbayern, die das Powerplay auch gleich für einen weiteren Treffer nutzten. Doch der ERC konnte ebenfalls nur wenige Minuten später wieder ausgleichen. Tim May erzielte das 2:2. Danach Sonthofen weiter am Drücker. So war es Philipp Sander, der das 2:3 machte. Doch die Oberbayern schlugen in Person von Florian Stauder zurück und konnten den Spielstand wieder ausgleichen. Kurz darauf der ERC in der Vorwärtsbewegung. Eine klasse Kombination schloss Ondrej Havlicek mit dem Treffer zum 3:4 ab. Doch damit nicht genug: 12 Sekunden vor Drittelende fiel dann sogar noch das 3:5 für die Bulls. Im Powerplay lief die Scheibe in den Reihen des ERC gut und schlussendlich war es Vladimir Kames, der einnetzte.
In etwa zur Mitte des dritten Drittels kam es dann zur Verletzung von Maximilian Spöttel. Der Peitinger Lukas Gohlke erhielt nach seinem Kniecheck gegen Spöttel folgerichtig eine Spieldauerstrafe. In doppelter Überzahl konnte kurz darauf erneut Havlicek zum 3:6 treffen. Wenige Sekunden vor Ende der Partie, war es Thomas Heger, der zum 4:6-Endstand traf.
In Summe ein weiterer sehr guter Test für das Team von Martin Ekrt. Dennoch überschattet der Ausfall von Spöttel den Sieg. Weiter geht es am Sonntag beim EV Füssen. 
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles kassieren knappe Niederlage in Diez-Limburg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Auswärtsspiel bei den EG Diez-Limburg Rockets mit 5:4 (3:1/0:1/1:2/1:0) nach Penaltyschießen verloren. Trotz des Ausfalls von Chad Staley, Jordan Draper, Dennis Reimer, Tom Kübler, Lennart Palausch, Leon Fern und Raik Rennert gingen die Gäste nach knapp sieben Minuten durch André Gerartz in Führung. Anschließend ließen die Crocodiles aber stark nach und büßten den Vorsprung schnell wieder ein. James Hill (8.), Kevin Lavallee (11.) und Philipp Maier (16.) drehten die Partie.
Nach der Pause kamen die Crocodiles wieder besser in das Spiel und verkürzten in Überzahl durch Daniel Lupzig auf 3:2 (27.). Die Defensive der Hausherren blieb in der Folge allerdings weiter stark. Erst im letzten Spielabschnitt gelang es den Hamburgern, das Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen. Patrick Saggau (42.) und Dominik Lascheit (48.) brachten die Crocodiles mit 3:4 in Führung.
Die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und nahmen den Torhüter für einen sechsten Spieler vom Eis, während die Crocodiles sich auch noch eine Strafe einhandelten und sich mit nur vier Spielern gegen den späten Ausgleich stemmen mussten. 20 Sekunden vor Spielende war die Gegenwehr dann gebrochen, James Hill versenkte zum 4:4.
Nach Spielende einigten sich die Trainer beider Mannschaften auf eine Entscheidung im Penaltyschießen, aus dem die Rockets als Sieger hervorgingen.
„Wir haben ganz gut angefangen, aber nach dem Führungstreffer abgebaut und nicht mehr ins Spiel gefunden. Wir müssen uns Sonntag deutlich steigern“, sagte Norman Martens.
Am Sonntag treffen beide Mannschaften in Hamburg erneut aufeinander.  
  
    
SC River Rats Geretsried
Deutlicher Sieg zum Start in die Vorbereitung
(BYL)  Endlich wieder Eishockey! Nach gerade mal vier Einheiten auf dem Eis stand das erste Vorbereitungsspiel gegen den Landesligisten SC Reichersbeuern auf dem Plan. Privat verhindert fehlten Klaus Berger und Luis Rizzo, dafür waren Maxi Rieger und Jonas Köhler mit von der Partie. Nähere Infos zu diesen beiden folgen Anfang nächster Woche.
Das Spiel begann mit Dauerdruck auf den Kasten von SCR-Torwart Kilian Haltmair. Der junge Schlussmann ist diese Saison vom ESC zu Reichersbeuern gewechselt und stand gleich im ersten Match seinen ehemaligen Kollegen gegenüber. In der siebten Minuten musste er dann das erste Mal hinter sich greifen, Stephan Englbrecht war per Nachschuss zum 0:1 erfolgreich. Der Treffer weckte Reichersbeuern auf und bedingt durch einige Strafzeiten gegen den ESC, rückte Martin Morczinietz immer mehr in den Mittelpunkt. Nicht unverdient erzielten die Hausherren den Ausgleich, der ESC war in dieser Phase ziemlich unsortiert (14.). Gegen Drittelende drückten die Rats nochmal auf das Gaspedal und erhöhten durch einen Abstauber von Stefano Rizzo (18.) sowie einem verdeckten Schuss von Bernhard Jorde (20.) auf 1:3.
Im zweiten Spielabschnitt passierte zunächst nicht viel. In Überzahl setzte sich Florian Strobl an der blauen Linie dann schön gegen drei Gegenspieler durch und platzierte seinen Schuss zum 1:4 perfekt an den rechten Innenpfosten (27.). Abgesehen von einem Konter spielte sich das Geschehen mittlerweile vermehrt vor Haltmair ab. Ondrej Horvath baute die Führung mit einem Schlagschuss auf ein komfortables 1:5 aus (33.). Reichersbeuern blieb mit schnellen Gegenstößen aber weiterhin durchaus gefährlich. Einen davon konnte Harrer zum 2:5 verwandeln, es lief noch längst nicht alles rund beim ESC (40.).
Im letzten Drittel hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel, den Treffer machten jedoch die Rats. Über Bene May landete die Scheibe bei Daniel Merl, der Haltmair aus kurzer Distanz keine Chance ließ (50.). Das war der Startschuss für ein Schlussfeuerwerk, bereits mit der nächsten Möglichkeit zappelte das Netz erneut. Den Schuss von Reiter hatte Daniel Bursch wohl noch leicht abgefälscht (50.). Die Rats-Offensive war wieder in der Spur und nach einem schönen Zuspiel von Stava legte Stefano Rizzo mit seinem zweiten Treffer das 2:8 nach (56.). Auch Florian Strobl schnürte in seinem ersten Spiel für die Rats einen Doppelpack, das 2:9 bedeutete den Endstand (58.).
Fazit: Trotz des hohen Siegs liegt noch reichlich Arbeit vor dem ESC. Gerade in der Defensive hat Reichersbeuern immer wieder Löcher gefunden, das Umschaltspiel ist definitiv noch ausbaufähig. Am Ende ging den Hausherren der Dampf aus, das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen. Offensiv hingegen sah das über weite Phasen des Spiels schon sehr ordentlich aus. Nächste Woche warten mit Klostersee und Buchloe zwei starke Gegner auf die Rats, die Vorbereitung ist nun in vollem Gange. 
  
    
TEV Miesbach
Der TEV Miesbach testet gegen die Sterzing Broncos
(BYL)  Am Sonntag steigt in der Miesbacher Eissporthalle das erste Vorbereitungsspiel des TEV Miesbach. Zu Gast sind die Sterzing Broncos, gegen die der TEV auch schon letztes zur Saisonvorbereitung testete und in Sterzing mit 9:3 unterlag.. Nun steht das Rückspiel an und die Karten werden neu gemischt. Der höher einzuschätzende Gegner aus Südtirol spielt in der qualitativ starken Alps Hockey League, an der Mannschaften aus Österreich, Italien und Slowenien teilnehmen. An der Bande der Broncos steht seit dieser Saison Dustin Whitecotton. Der Kanadier greift auf die Erfahrung von über 200 DEL Spielen mit den Straubing Tigers zurück und kann als Trainer die Stationen Lindau und Dingolfing aufweisen. Die Gäste haben sich über den Sommer zudem mit 2 kanadischen Collegestürmern (Lemay & Dogget) sowie einem Verteidiger (Milam) bzw. einem Torhüter (Bacashihua) aus den USA verstärkt. Vor allem Goalie Jason Bacashihua könnte einigen Eishockeyfans ein Begriff sein. 2010 gewann er mit dem Farmteam der Washington Capitals, den Hershey Bears den Calder Cup, den Titel der zweithöchsten amerikanischen Spielklasse. Der Amerikaner spielte in der DEL für die Straubing Tigers sowie in der DEL 2 bei Deggendorf, wobei er auf über 150 Spiele bzw. 26 Spiele kam. Zuletzt wurde Bacashihua aufgrund einer Schulterverletzung ebenso wie Stürmer Lemay geschont. Da das morgige Spiel jedoch der letzte Test vor dem Saisonstart für die Broncos ist, möchten sie nochmals Selbstvertrauen tanken und mit der bestmöglichen Aufstellung antreten. 
Die Broncos haben bereits vier Testspiele absolviert, wobei gegen den internen Ligagegner Rittner Buam und den Starbulls aus Rosenheim, alle vier Begegnungen mit nur einem Tor unterschied knapp verloren wurden (gestern daheim gegen die Starbulls Rosenheim mit 3:4).
Nach dem Sommertraining und einigen Einheiten auf dem Eis in Tölz, startete der TEV letzte Woche Dienstag das Eistraining in der heimischen Eissporthalle. 
„Die Eisqualität war für die Jahreszeit top und die Eingewöhnung fiel durch die Eiszeiten in Tölz weg, sodass wir sofort an taktischen Dingen arbeiten konnten“ berichtet Kathan. Auch der TEV Miesbach war im Sommer auf dem Spielermarkt aktiv. Die Neuzugänge Beppo Frank (zuvor EC Bad Tölz), Franz Mangold (ERC Sonthofen), Max Hüsken (ESC Geretsried), Andreas Nowak (Starbulls Rosenheim) konnten gewonnen werden. Trainer Peter Kathan kann am Sonntag auf den kompletten Kader zurückgreifen und wird die Reihen neu formieren: „ Wir starten in jeder Reihe mit einem Neuzugang. Alle sind heiß dass es wieder losgeht. Ich schätze Sterzing sehr stark ein und freue mich über die ersten Erkenntnisse des Spiels,“ berichtet Kathan. So gehen die Mannen um Kapitän Florian Feuerreiter hochmotiviert gegen einen starken Gegner in das erste Heimspiel der Saison.
Spielbeginn ist in Miesbach um 18:00 Uhr.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Gelungener Testspielauftakt - Black Hawks siegen in tschechischen Pisek mit 4:3 gegen Gastgeber IHC Pisek
(BYL)  „Das Ergebnis spielt für eigentlich keine Rolle!“ meinte der Passauer Coach  Heinz Feilmeier noch vor dem Spiel, doch nach dem 4:3 Sieg  freute er sich doch sichtlich. Premiere geglückt!  
Das intensive Trainingslager des Passauer Eishockey-Bayernligisten wurde am vergangenen Samstag noch mit einem Testspiel „garniert“. Mit dem tschechischen Drittligisten IHC Pisek stand der Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier gleich eine echte Herausforderung gegenüber. Zugleich war es auch das Abschiedsspiel von Jan Sybek der aus Pisek nach Passau wechselte.
Alex Janzen war es vorbehalten den ersten Saisontreffer der Hawks zu markieren. Einen Traumpass von Mathias Pilz schloss er schon nach zwei Spielminuten routiniert ab. Mit voller „Kapelle“, also mit vier Reihen zog Feilmeier das Spiel durch und konnte so immer konstant Druck nach vorne machen. Den zweiten Passauer Treffer markierte dann Petr Sulcik in Überzahl, ehe der Gastgeber zum zunächst verdienten Anschlusstreffer kam. Mit 1:2 ging es in die erste Pause. Neuzugang Florian Fischer erhöhte im zweiten Drittel auf 3:1, doch spätestens jetzt war der Gastgeber angestachelt. Das Spiel wurde deutlich intensiver und so gelang den Hausherren zwei Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts erneut der Anschluss zum 2:3.
Der IHC Pisek drückte im Schlussabschnitt mächtig und glich zum folgerichtig auch zum 3:3 aus. Waren die Kräfte am Ende? Nein, die Black Hawks zeigen Moral, kämpfen und werden am Ende dafür auch belohnt. Jan Sybek war es vorbehalten zwölf Sekunden vor der Schlusssirene den Deckel drauf zu machen. 4:3 am Ende für Passau und trotzdem feierten die etwa 250 einheimischen Zuschauer „ihren“ Jan auch gleich noch mit. Ein schöner Abschluss eines flotten und schnellen Eishockeyspiels!
  
    
EHC Bayreuth
Erster Konti für unsere Vereinsmannschaft
(BLL)  Viele Fans haben bereits darauf gewartet, nun kann Vollzug gemeldet werden. Mit Michal Žižka hat der EHC den ersten Kontingentspieler der jüngeren Vereinsgeschichte für die Landesliga verpflichtet.
Der 29jährige Tscheche kommt vom hessischen EC Lauterbach, mit dem er in den vergangenen beiden Jahren in der Regionalliga West spielte. In den Jahren davor hatte er in seinem Heimatland die meiste Zeit in seinem Geburtsort Chomutov (Komotau) und im nahegelegenen Klášterec nad Ohří (Klösterle an der Eger) gespielt.
Žižka gilt als robust zu Werke gehender Verteidiger, der jedoch auch in der Offensive durchaus in der Lage ist, Akzente zu setzen.
Nach eigener Aussage haben ihn die Nähe zu seiner Heimat in Nordböhmen und die damit verbundene, leichtere Erreichbarkeit der Familie zu einem Wechsel in die Wagnerstadt bewegt. Dies sei ihm wichtiger, als mit dem Eishockeysport Geld zu verdienen, zumal der EHC ihm eine neue, vielversprechende berufliche Perspektive in der Logistikbranche ermöglicht habe. Diese Faktoren hätten ihm bei seiner Entscheidung sehr geholfen.
Nach den ersten Eindrücken im Training mit seinen neuen Teamkollegen ist er vom Klassenerhalt in der Landesliga überzeugt, glaubt sogar, dass durchaus noch etwas mehr möglich sein kann.
Wir freuen uns, dass Michal den Weg zu uns gefunden hat. Herzlich Willkommen in Bayreuth!
  
    
ESV Buchloe
Piraten bekommen neue Trikots
(BLL)  Zudem werden die Buchloer in der anstehenden Landesliga-Saison auch mit neuem Gewand auf dem Eis um die heißbegehrten Punkte kämpfen. So erscheinen sowohl des Heim- als auch das Auswärtstrikot der Freibeuter in neuem Design, wobei man weiterhin auf die altbewährten Farben weiß, rot und schwarz baut. Erstmalig zu bestaunen gibt es die neuen Trikots beim 1. Test-Heimspiel der Buchloer am 15. September gegen den ESC Geretsried, bei dem auch gleichzeitig die vorreservierten Dauerkarten an der Stadionkasse abgeholt werden können. Wer ein Fantrikot erwerben möchte, wendet sich am besten an die Geschäftsstelle.
  
    
SC Forst
Für die Nature Boyz beginnt die Eiszeit - Trockentraining unter professioneller Anleitung
(BLL)  Unter der Anleitung des neuen Trainers Stefan Roth absolvierten die Eishockeyspieler des SC Forst einige schweißtreibende Wochen. Mit unserem Hauptsponsor, Sportstudio Guffanti wurden wieder Trainingspläne ausgearbeitet, und auch überwacht, ob jeder sein Pensum erfüllt. Ergänzt wurde das Training von Basti Jocham über Fitballness.de. Das Team von Fitballness hat schon viele Vereine in der Region trainiert und gecoached.
Die Eismaschinen laufen seit Anfang September in Peißenberg, somit konnte die Mannschaft bereits am Dienstag ihr erstes Eistraining bestreiten. Stefan Roth hat jetzt noch einige Arbeit und Trainingseinheiten vor sich, um das Team zu einer Einheit zu formen. Neben einigen bereits bekannten Abgängen können auch neue Spieler begrüßt werden. Die Mannschaft mit den neuen Spielern wird sich im Rahmen des Sommerfestes, das am Samstag, dem 14. September 2019, um 19:00 Uhr im Sportlerheim in Forst stattfindet, vorstellen. Alle Freunde und Gönner der Nature Boyz sind selbstverständlich mit ihren Familien recht herzlich eingeladen. Wie immer ist für das leibliche Wohl gesorgt.
  
    
ESC Kempten
Holpriger Saisonstart - ESC Kempten verliert aufgrund vieler Strafzeiten 5:4 beim EV Ravensburg
(BLL)  Regionalliga Südwest gegen Landesliga Bayern, so lautete der Vergleich im ersten Vorbereitungsspiel der Sharks am Freitagabend in Ravensburg. Auf dem Papier bereits ein ungleiches Duell bei dem die Allgäuer als Außenseiter zur 1b des amtierenden DEL2 Meisters reisen mussten.
Bei den Kemptenern fehlten noch Patrick Weigant und Kurtis Kapitza im Kader, dafür ergänzte der Sonthofener Stürmer Michel Maaßen mit einer Gastspielgenehmigung die Offensive.
Für beide Teams war es das erste Spiel in der Vorbereitung und das war auch zu sehen. Noch lange lief nicht alles reibungslos, die Kombinationen noch nicht richtig flüssig. Der Einsatz stimmte aber und die Motivation war deutlich zu erkennen. In Überzahl konnten die Gastgeber das schmeichelhafte 1:0 erzielen, Kempten hatte bis dahin mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Daher auch der verdiente Ausgleich durch Neuzugang Markus Vaitl, er wurde von Ron Newhook bedient und traf im Nachschuss. Keine Minute darauf dann die Führung für die Sharks durch eine schöne Einzelleistung von Filip Matejka. Erneut in Unterzahl mussten die Sharks aber noch den 2:2 Ausgleich vor der Pause hinnehmen.
Ab dem zweiten Drittel nahm die spielerische Überlegenheit der Allgäuer zu, es gab einige dicke Torchancen die aber unter anderem von Fabian Magg, Nikolas Oppenberger oder Fillip Matejka nicht genutzt werden konnten. Nach einem Bandencheck von Michel Maaßen und der daraus resultierenden 2 Min Strafe kam es zu einer handfesten Schlägerei, aus der Maaßen zwar als Sieger hervorging, jedoch ebenso wie sein Gegenspieler musste der Sonthofener Gastspieler mit einer 5 min plus Spieldauer vorzeitig zum Duschen in die Kabine. Die Regelauslegung der Schiedsrichter verschärfte sich nun drastisch, und darauf konnten sich die Sharks nicht einstellen. Über lange Phasen spielten sie in Unterzahl und das auch mit 3 gegen 5. Trotzdem konnten die Hausherren dies nicht nutzen, das lag auch an den starken Paraden der beiden Torhüter Danny Schubert und Fabian Schütze, die sich nach 30 Minuten abwechselten. Ohne weitere Treffer ging es nach 40 Minuten in die Kabinen. Auch im letzten Drittel das gleiche Bild, bei 5 gegen 5 die Sharks überlegen aber immer wieder verhinderte der starke Ravensburger Keeper die Gästeführung mit seinen Paraden.
Unglücklich die erneute Führung der Oberschwaben, nach einer starken Parade von Schütze konnten sie den Puck noch im Nachschuss über die Linie stochern. Es dauerte jedoch nicht lange bis Nikolas Oppenberger auf Pass von Andreas Ziegler den erneuten Ausgleich erzielte. Aber wieder musste Kempten eine Strafe hinnehmen und Ravensburg nutzte die Situation zur Führung. Doch die Sharks waren weiterhin am Drücker und erneut Filip Matejka war mit seinem zweiten Treffer zum 4:4 erfolgreich. Doch die Strafzeitenflut war noch lange nicht beendet. Die Hausherren trafen erneut, zur 5:4 Führung und Kempten musste die letzten drei Minuten fast durchgängig mit 2 Mann weniger absolvieren. Trotzdem erreichte die Spannung in dieser Phase ihren Höhepunkt. Nikolas Oppenberger startete zu einem seiner unwiderstehlichen Breaks und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Penalty für die Sharks war die einzig richtige Entscheidung. Doch leider vergab Markus Vaitl unglücklich die riesen Chance zum Ausgleich. Somit steht nach dem ersten Vorbereitungsspiel eine knappe Niederlage zu Buche. 92 Strafminuten, davon allein 57 für den ESC sprechen eine klare Sprache. Ob die Strafen aufgrund der Schiedsrichterleistung überzogen waren oder sich die Sharks nicht auf die Regelauslegung einstellen konnten bleibt dahingestellt, Fakt ist das der alte Spruch: Auf der Strafbank kann man keine Spiele gewinnen mal wieder seine Wahrheit bewiesen hat.
Trainer Carsten Gosdeck war nach dem Spiel nicht unzufrieden.“ Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft, der Kameradschaft und dem Leistungswillen zufrieden. Natürlich müssen wir noch an der Chancenverwertung arbeiten und ich muss mich erstmal mit der Leistung der Schiedsrichter in der Liga hier zurechtfinden. Dies ist aber keine Ausrede, bei 5 gegen 5 waren wir die klar bessere Mannschaft. Ich gehe optimistisch in die nächsten Spiele und die Saison.“
  
    
Stuttgarter EC
Vorbereitungsspiel am 20.09.2019 gegen Devils Ulm/Neu-Ulm
(RLSW)  Am Freitag, 20. September ist die Eishockey-freie Zeit in Stuttgart endlich zu Ende. Die Stuttgart Rebels starten in die neue Saison mit einem Vorbereitungsspiel gegen die Devils Ulm/Neu Ulm. Die Zuschauer können ein spannendes Spiel auf dem Eis und ein attraktives Rahmenprogramm erwarten.
Bei dem Spiel will die von Trainer Heiko Vogler gebildete Mannschaft zeigen, zu welcher Leistung sie fähig ist. Vielversprechende Neuzugänge haben den Kader der Vorsaison ergänzt. Entsprechen hoch ist die Erwartung an die Mannschaft, in der kommenden Saison mehr zu erreichen als den siebten Platz der Vorsaison.
Gegner beim Vorbereitungsspiel sind die Devils aus der Donau-Doppelstadt Ulm/Neu Ulm. Die Mannschaft von Trainer Robert Linke spielt in der Landesliga Bayern und schloss dort in der letzten Saison als Dritter ab. Die Devils werden sicherlich ein guter Gradmesser für die Spielstärke der Rebels sein, da die Spielstärke in der Landesliga Bayern mit der in der Regionalliga Süd-West vergleichbar ist. Mit Tim Tenschert, Martin Jainz, Sebastian Koberger und Timo Schirrmacher bringen mehrere Spieler langjährige Oberliga-Erfahrung mit. Torjäger Petr Ceslik verbrachte einen Teil seiner Juniorenzeit in Nordamerika.
Es kann also mit einem spannenden Match gerechnet werden – zumal die Ulmer den Sieg sicherlich nicht der baden-württembergischen Landeshauptstadt gönnen werden.
Auch neben dem Eis wird für die Zuschauer einiges geboten sein: das neue Maskottchen der Stuttgarter Rebels feiert Premiere und wird während des Spiels getauft. Ebenso wird die neue Videowand voraussichtlich erstmals im Einsatz sein. Für das leibliche Wohl wird mit Bier von Meckatzer, alkoholfreien Getränken und Leberkäsbrötchen gesorgt sein. Und zum Saisonstart laden die Stuttgart Rebels alle Besucher mit regulärer Eintrittskarte (Vollzahler/Teilzahler/Dauerkarte) zu einem Freigetränk ein.
Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Eiswelt Stuttgart auf der Waldau (Keßlerweg 8, Stuttgart-Degerloch). Eintrittskarten sind im Vorverkauf unter http://rebels-tickets.de/ oder an der Abendkasse erhältlich.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets starten erfolgreich in die Vorbereitung
(RLW)  Was passiert, wenn du ein halbes Pfund Butter zwei Stunden in die Sonne stellst? Du hast ein Ergebnis, mit dem du nichts anfangen kannst. Was passiert, wenn du in der Vorbereitung einen höherklassigen Gegner schlägst? Siehe das halbe Pfund Butter nach zwei Stunden Sonne. Und trotzdem blieben da viele positive Eindrücke - ganz unabhängig vom Ausgang - nach dem ersten Test der EG Diez-Limburg der neuen Saison. Die Rockets schlagen den personell angeschlagenen Oberligisten Crocodiles Hamburg mit 5:4 nach Penaltyschießen (3:1, 0:1, 1:2, 1:0).
Als zum ersten Mal das Licht gedimmt wird zum Einlauf der Rockets nach einer langen Sommerpause, da haben rund 400 Zuschauer auf den Rängen der Diezer Eissporthalle Platz genommen. Es gab Play-off-Halbfinalspiele in der Vergangenheit, die weniger Zuschauer sehen wollten. Die erste Botschaft des Abends war daher eine extrem erfreuliche: Die Rockets haben mit ihrer Kaderplanung und den Aktivitäten abseits der Eisfläche das Interesse der Zuschauer geweckt. Unter ihnen sitzt auch ein neuer Sponsor, den die EGDL in der kommenden Woche vorstellen wird. Das Projekt „Rockets etablieren“ nimmt Fahrt auf.
Im Spiel sieht das zunächst anders aus: Hamburg ist mit 15 Feldspielern und 2 Keepern angereist und bereits zwei Wochen länger auf dem Eis als die Gastgeber. Und auch wenn den Crocodiles sechs, sieben wichtige Spieler fehlen, zeigen sie in diesen ersten Minuten einen Klassenunterschied auf. Die Scheibe läuft sicher und schnell, die Pässe und Laufwege sitzen, die Rockets kommen kaum aus dem eigenen Drittel. Der Führungstreffer durch André Gerartz (7.) ist die logische Konsequenz.
Danach aber ist auch die EGDL auf dem Eis angekommen. Nach vier Einheiten unter der Wochen und einigen Wechseln der Eingewöhnung verschaffen sich die Rockets offensiv Luft - und das, obwohl mit Dominik Luft noch ein wichtiger Center fehlt. Der erfahrene Stürmer stößt erst nächste Woche zum Kader. Aber die anderen Jungs machen das eben auch nicht schlecht: Jamie Hill (8.), Kevin Lavallee (11.) und Philipp Maier (16.) machen vorne drei Buden und drehen damit bis zur ersten Pause die Partie.
Dass Hamburg immer wieder Phasen haben würde, in denen man die EGDL in der eigenen Verteidigungszone einschnürt, war zu erwarten - und traf auch genau so ein. Schließlich stand da trotz der Ausfälle eine Oberliga-Mannschaft mit drei Reihen auf dem Eis. Daniel Lupzig brachte die Crocodiles im zweite Drittel auf 2:3 heran (27.), Patrick Saggau gelang in Minute 42 der Ausgleich, Dominik Lascheit stellte die Weichen wieder auf Auswärtssieg (48.). Passt schon, könnte man meinen. Eine knappe Niederlage gegen den Oberligisten ist nach der bisher kurzen Vorbereitung schon in Ordnung.
Doch Rockets-Trainer Frank Petrozza nutze den Test, um eben die unterschiedlichsten Konstellationen zu testen. Er wechselte innerhalb der Reihen durch. Und er nahm die „Drucksituation“ kurz vor Schluss für seine Mannschaft dankend an. Der Trainer nahm eine Auszeit und den Keeper vom Eis. Als Hamburg zudem noch mit einem Mann auf die Strafbank wanderte, besorgte Jamie Hill den viel umjubelten Ausgleich 20 Sekunden vor dem Ende. Im anschließenden Penalty-Schießen konnte kein Hamburger Jan Guryca überwinden, auf der Gegenseite aber trafen Julian Grund und Kevin Lavallee. Ein Sieg auf dem Eis, Standing Ovations auf der Tribüne. Das Ergebnis mag keine große Aussagekraft haben, die Art und Weise, wie sich die Rockets jedoch präsentiert hatten machte Zuschauer und Verantwortliche glücklich. Darauf lässt sich aufbauen.
„Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren in den ersten Minuten viel mit der Scheibe unterwegs“, sagte Crocodiles-Trainer Jacek Plachta. „Dann haben wir aber angefangen Sachen zu machen, die nicht unbedingt gut waren. Wir haben die Zweikämpfe verloren oder sie gar nicht erst angenommen. Wir waren zu weit weg vom Gegner und kassieren so drei Gegentore. Wir sind dann noch einmal zurückgekommen und lagen wieder in Führung, aber wir haben noch viele Sachen gesehen, die wir verbessern müssen.“
„Ein großes Dankeschön an Hamburg für dieses Spiel“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Wir sind sehr dankbar, dass wir gegen eine solche Mannschaft spielen dürfen und wissen, dass es für den Gegner nicht einfach war mit den vielen Ausfällen. In den ersten Minuten waren wir noch nicht auf dem Eis, da war das Spiel ein bisschen zu schnell für uns. Aber nach dem ersten Gegentor haben wir in unser Spiel gefunden. Ich bin sehr zufrieden mit dem Spielverlauf und dem Ergebnis. An der Disziplin müssen wir noch arbeiten. Ich wollte eigentlich nächste Woche im Training in das Penaltykilling einsteigen, aber wir hatten auch heute schon genug Möglichkeiten es zu testen. Wir schauen jetzt positiv nach vorne, haben aber noch viel Arbeit vor uns.“
  
    
EHC Zweibrücken 1b
News von der 1b ein Update von Mario Ecker
(RPL)  Nach drei Monaten Off-Ice-Training absolvierte die 1b am Montag und Donnerstag ihre ersten Trainingseinheiten auf dem Eis der ICE-Arena.
Im Off-Ice-Training wurde in den Bereichen Mobility, Schnellkraft, Kraftaufbau und Koordination gearbeitet.
Mit einer deutlich verbesserten körperlichen Fitness konnte so bereits in der ersten Trainingswoche der Saison mit einer hohen Intensität gearbeitet werden.
Das Ziel in der Saison 2019/20 wieder in der Landesliga Baden-Württemberg zu spielen, konnte leider nicht erreicht werden. Die Sportliche Leitung und der Trainer mussten die Entscheidung fällen in diesem Jahr erneut nur am Spielbetrieb der Landesliga Rheinland-Pfalz teilzunehmen. Diese Entscheidung wurde aufgrund der fehlenden Breite des Kaders gefällt.
Die Mannschaft muss zur neuen Saison auf Ihren Kapitän Denis Walzer verzichten, welcher aus beruflichen Gründen nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen kann. Zusätzlich verlässt Elia Schwebius die Hornets zum 1. Oktober und wechselt zu den Eifel-Mosel-Bären aus Bitburg. Er beginnt dort ein Studium bei der Polizei.
Dafür kann Trainer Wolf in dieser Spielzeit wieder auf Max Mohring zurückgreifen. In der letzten Saison spielte er in der DPL und nahm lediglich am Trainingsbetrieb der Hornets teil.
Als Ziel dieser Saison steht für Wolf die Entwicklung jedes einzelnen Spielers, sowie auch die Entwicklung des Kollektivs, im Vordergrund.
Das erste Heimspiel der Landesliga findet am 6. Oktober in der ICE-Arena Zweibrücken statt. Zu Gast ist die 1b der Rockets Diez-Limburg.
Die 1b würde sich über Unterstützung durch zahlreiche Zuschauer freuen.
Weitere Infos zum Spiel folgen in den nächsten Wochen.
  
    
EHC Neuwied Bären
Drei Neue treffen für die Bären
(RLW)  Erstes Spiel, erster Sieg: Der EHC „Die Bären" 2016 hat die Testspielserie mit einem Sieg beim belgischen Klub HYC Herentals eröffnet. In Mechelen setzten sich die Neuwieder gegen eines der Teams, auf die man auch im neugeschaffenen Inter-Regio-Cup trifft, mit 5:3 durch. „Für das gute Gefühl war dieser Sieg natürlich prima nach nur zwei Trainingseinheiten. Aber unter dem Strich absolvierten wir ein Testspiel und nicht mehr", wollte EHC-Trainer Carsten Billigmann das nackte Resultat nicht überbewerten. Viel höher ordnete er die Erkenntnisse ein, die die Partie in Mechelen einbrachte. „Dafür, dass einige Spieler aufgrund von Beruf und Blessuren fehlten, war das eine ordentliche Leistung. Was noch nicht so funktionierte wie erwünscht, werden wir in den nächsten Einheiten angehen. Das ist zu diesem Zeitpunkt ganz normal", kündigte der Trainer an, der auf Dennis Schlicht, Felix Köllejan, Shahab Aminikia, Tobias Etzel, Patrik Morys und Daniel Pering verzichten musste. So brachte der EHC vor den Augen von rund 50 mitgereisten Fans drei Reihen aufs Eis, wobei die vorderen Formationen trafen und die dritte Linie mit Förderlizenzspieler Noah Bruns, Sven Asbach und Youngster Kirill Litvinov ein riesiges Arbeits- und Laufpensum abspulte.
Was mit dem Blick auf die Statistik auffällt: Drei der fünf EHC-Tore trugen Neuzugänge zum Sieg bei. Den Anfang machten die beiden Imports. Jeff Smith glich Herentals 1:0 aus (24.), Sam Aulie holte die Führung auf Seiten des EHC (34.), die Max Herz nach dem 2:2 wiederherstellte (46.). Die Einheimischen schafften daraufhin mit ihrem zweiten Powerplaytor ein weiteres Comeback, aber durch Sven Schlicht (56.) und Kevin Wilson (57.) schossen den Bären den verdienten Sieg heraus.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters zahlen Lehrgeld bei den Scorpions
(RLN)  Mit einem 1:15 (1:6, 0:6, 0:3) mussten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Freitagabend beim ersten Testspiel der Vorbereitungsphase den Hannover Scorpions geschlagen geben. Dabei zeigte der Oberligist seine Klasse, während die Mannschaft um Cheftrainer Radek Vit erst im Schlussabschnitt in ihr Spiel fand.
So handelten sich die Stahlstädter in der Mellendorfer hus de groot Eisarena vor mehr als 800 Zuschauern einen frühen Rückstand ein und kassierten bereits im ersten Drittel sechs Gegentreffer. Immerhin zappelte die Scheibe einmal auch im Netz der Hausherren – Michael Kopke besorgte den einzigen Treffer für die Gäste. Auch im zweiten Abschnitt netzten die Scorpions sechsmal ein. "Man hat von Anfang an gemerkt, dass wir bisher sehr wenig Eiszeit hatten und dass wir gerade in der Defensive nicht gut agiert haben, viel zu viele Fehler gemacht und die Positionen teilweise vernachlässigt haben. Die ersten beiden Drittel waren nicht gut, das hat mir auch nicht gefallen. Da habe ich die Basics vermisst, besonders was das Positionsspiel betrifft", lautet das erste Fazit des Salzgitteraner Cheftrainers. Drei Mal waren die Icefighters vor dem Testspiel in der Wedemark auf dem Eis, während Hannover bereits die ganze Woche täglich trainieren konnte. "Dazu muss man auch sagen, dass kaum ein Spieler – aus beruflichen Gründen – alle drei Eiszeiten wahrnehmen konnte", betont Vit.
Im Schlussdrittel fand das Team von Salzgittersee besser in das Spiel, diesmal kamen der Deutsche Meister von 2010 nur drei Mal erfolgreich zum Zug, während die Gäste sich nun auch vorne gefährlicher zeigten. "Im letzten Drittel haben wir das besser gemacht und haben auch die richtige Einstellung gefunden. Bei aller Qualität vom Gegner, hätten wir das in den ersten beiden Dritteln, gerade in der Defensive, besser machen müssen. Natürlich haben die Scorpions eine starke Mannschaft und auch starke Leute dazubekommen. Die waren nicht umsonst letztes Jahr auf Platz zwei der Hauptrunde und kamen bis in das Halbfinale. Aber ich habe eben die Basics in den beiden ersten Dritteln vermisst. Im letzten Abschnitt hatten auch wir unsere Chancen und haben auch ein paar Strafzeiten herausgeholt. So kann man auf dem letzten Drittel aufbauen. Auf jeden Fall werden wir in den nächsten zwei Wochen vermehrt an dem Zusammenspiel in der Defensive arbeiten müssen."
Am kommenden Samstag treten die Salzgitter Icefighters bei FASS Berlin zum nächsten Test an.
  
    
FASS Berlin
Gute Ansätze, aber am Ende doch unterlegen
(RLO)  Das erste Testspiel der Saison gegen die Rostock Piranhas ging zwar klar mit 2:5 (1:0/0:3/1:2) an die Gäste, dennoch gab es viele positive Ansätze.
Der Freitag begann mit einer Meldung. David Trivellato bleibt den Weddingern erhalten und Transdev bleibt Mobilitätspartner der Akademiker.
Sportlich gab es im Abwehrbereich einige Ausfälle. Mit Max Böwe, Sebastian Eickmann und Fabian Wagner fielen drei Spieler aus. Also musste improvisiert werden. Dennoch sollte der Oberligist möglichst lange geärgert werden. Die Gäste traten mit drei Blöcken an, FASS-Trainer Oliver Miethke standen 16 Feldspieler zur Verfügung. 
Die Weddinger begannen gut und sie kamen in den ersten Minuten zu einigen Torchancen. Dann aber kam auch Rostock und es gab es vor beiden Toren gute Aktionen. Die erste Strafe der Saison brachte den ersten Treffer der neuen Spielzeit. Rostock mit einem Mann weniger auf dem Eis, und das nutzten die Gastgeber. Die Scheibe lief gut durch die eigenen Reihen und Neuzugang Hannes Ulitschka konnte nach acht Minuten mit einem Schlagschuss das 1:0 erzielen. Beide Teams hatten noch weitere Gelegenheiten, doch auch in Überzahl gelang beiden Teams zunächst kein weiterer Treffer. 
Rostock kam im 2. Drittel stärker auf, aber FASS konterte sehr gefährlich. So war es ein sehr ansehnliches Spiel. Nach 33 Minuten gelang dem Oberligisten dann der Ausgleich, Tomas Kurka überwand den guten Patrick Hoffmann im Tor der Weddinger. Drei Minuten später bissen die Piranhas erneut zu, in Unterzahl konnte Constantin Koopmann ein Break zum 1:2 nutzen. 113 Sekunden später war Rostock mit einem weiteren Konter erfolgreich, diesmal traf Tom Pauker. Den Weddingern gelang es in diesem Drittel nicht, die vorhandenen Chancen zu nutzen und so ging das Drittel klar an die Gäste.
Im letzten Drittel wurde es doch noch ein klares Ergebnis. Die Rostocker kamen immer besser in Schwung und sie machten etwas aus ihren Chancen. Jonas Gerstung (44.) und Constantin Koopmann (47.) machten den Sack zu. Die Weddinger kämpften zwar weiter, Rostock ließ aber nicht mehr viel zu. Dennoch gelang den Weddingern noch ein Treffer, David Trivellato verkürzte fünf Minuten vor dem Ende auf 2:5. Bei diesem Ergebnis blieb es, denn weitere Chancen blieben ungenutzt.
FASS hat sich gut verkauft, und ein etwas besseres Ergebnis wäre durchaus möglich gewesen. Sonntag folgt um 19:00 Uhr das Rückspiel in Rostock. Kommenden Samstag steigt ab 12:00 Uhr die große Saisoneröffnungsparty mit dem Spiel gehen die TAG Salzgitter Icefighters ab 15:00 Uhr als Abschluss. Einzelheiten zu diesem Event folgen im Laufe der Woche.
  


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