Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Tölzer Löwen
(DEL2)  Nachwuchsgoalie Henrik Huwer, der im Sommer aus dem Mannheimer DNL Team in den Isarwinkel wechselte, rückt ab sofort als Back-Up in den Kader der 1.Mannschaft, da Andreas Mechel eine sportliche Auszeit einlegen wird
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Verteidiger Blake Parlett hat sich eine Gesichtsverletzung zugezogen und wird vorerst ausfallen
  
HC Landsberg Riverkings
(BYL)  Der auf einen Monat befristete Vertrag mit dem Deutsch-Kanadier Andrew McPherson endet am kommenden Wochenende, so dass er nun wieder nach Bremerhaven zurückkehren wird
  
Regionalliga Nord
(RLN)  Das Spiel vom 26.Oktober zwischen dem ECW Sande und dem Hamburger SV, welches nach der schweren Verletzung des HSV-Spielers Tjalf Caesar abgebrochen wurde, wurde inzwischen durch den Verband mit 0:5 Toren für den HSV gewertet
  
Landesliga Bayern
(BLL)  Das Spiel in der Gruppe 2 zwischen dem ESC Kempten und dem TSV Farchant, das für Sonntag angesettzt war, wurde abgesagt, da die Gäste keine spielfähige Mannschaft aufbieten können und wurde auf Ende Dezember verlegt
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Die Düsseldorfer EG hat neun Nachwuchstalente mit Förderlizenzen für die Wohnbau Moskitos ausgestattet. Dabei handelt es sich um Torhüter Markus Endres, die Verteidiger Niklas Jakob und Jan Wächtershäuser, sowie die Stürmer Daniel Bartuli, Dennis König, Tom Lorer, Marc Stähle, Luke Volkmann und Jan Wrede
  
ECW Sande Jadehaie
(RLN)  Der lettische Angreifer Sergejs Piskunovs, der seinen Vertrag beim Neusser EV aufgelöst hat, kehrt nun wieder zu den Jadehaien zurück, wo er in der letzten Saison zweitbester Scorer im Team war
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 9.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.

 
    
Düsseldorfer EG
Airport Düsseldorf bleibt Premium Partner der Düsseldorfer EG!
(DEL)  Wieder gute Nachrichten für alle Rot-Gelben: Der Airport Düsseldorf bleibt Premium Partner der Düsseldorfer EG. Der Flughafen verlängert sein Engagement um weitere drei Jahre. Als optischer Ausdruck der Premium-Partnerschaft hat der Düsseldorf Airport auch in der Saison 2019/20 weiterhin einen „eigenen“ Bully-Kreis im ISS DOME. Zudem ist der Flughafen im DEG-Umfeld unter anderem auf den LED-Panels, dem Videowürfel und auf einer TV-relevanten Bande präsent.
Michael Hanné, Mitglied der Geschäftsführung des Airport Düsseldorf: „Düsseldorf ist traditionell eine Eishockey-Stadt. Der Flughafen engagiert sich seit vielen Jahren bei der DEG. Beide Marken sind lokal verwurzelt und gleichzeitig überregional starke Aushängeschilder für NRWs Landeshauptstadt. Im Herzen sind wir eins.“ 
  
    
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys und JP1880 verlängern Partnerschaft
(DEL)  Eine Kooperation, die sprichwörtlich passt: Die Grizzlys und JP1880 – der Spezialist für Fashion „for real men only“ haben ihre Partnerschaft um ein weiteres Jahr verlängert. Die Männermarke der Popken Fashion Group geht damit in die dritte Saison an der Seite des Wolfsburger Eishockeyclubs.
Optimale Passformen für starke Männer - das ist das besondere Markenzeichen von JP1880. Denn Wohlfühlen sollte kein Thema der Größe sein. Vom modernen Casual-Look über Essentials bis hin zur Businesskleidung – JP1880 hat in den Größen L bis 8XL mit mehr als 1.400 Artikel im Online-Shop auf jp.1880.de alles im Sortiment, was „real men“ benötigen. Davon werden sich auch die Grizzlys-Profis überzeugen können: Denn Sebastian Furchner, Gerrit Fauser und Co. werden sich in der kommenden Saison im modischen Karo-Anzug bei ihren Heimspielen in der Eis Arena präsentieren. Die Coaches hinter der Bank agieren im modischen dunkelblau. Neu ist auch, dass mit Dominik Bittner und Nick Latta zwei Markenbotschafter von JP1880 eingekleidet werden. „Wir haben richtig viel Lust darauf und sind gespannt, welche Aufgaben wir haben werden“, betont Verteidiger Dominik Bittner.
Unter dem Thema „Real Man“ können die Grizzlys-Fans im Internet einmal im Monat über den Spieler des Monats der Grizzlys Wolfsburg online und im Social Media Bereich abstimmen und dabei unter anderem ein Outfit gewinnen.
JP1880 erhält innerhalb der Eis Arena eine Bandenpräsenz. Neben einer Online-Aktion für die Dauerkarteninhaber zum Saisonstart sind weitere Online-Aktivierungsmaßnahmen geplant. 
„Wir sind sehr glücklich, die Partnerschaft mit den Grizzlys um ein weiteres Jahr verlängert zu haben“, so Thorsten Taupp, Head of Menswear JP1880. „Der Verein ist hungrig nach Erfolg und ist trotzdem bodenständig und unheimlich sympathisch – das passt perfekt zu JP1880.“
„Wir freuen uns über die Fortsetzung des Engagements. Wir wollen in dieser Saison ein bisschen anders und wilder sein, dementsprechend wird unsere Ausstattung ausfallen. JP1880 ist ein Partner, der gemeinsam mit uns gewachsen ist und diesen Weg nun an unserer Seite fortsetzt“, so Simon Drühmel, Marketingleiter der Grizzlys Wolfsburg. 
  
    
Schwenninger Wild Wings
Mark Fraser neuer Kapitän
(DEL)  Die Entscheidung ist gefallen. Mark Fraser wird neuer Kapitän der Schwenninger Wild Wings. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wurde der nicht von den Mannschaftskameraden gewählt, sondern von Coach Paul Thompson in Abstimmung mit seinen Trainer-Kollegen bestimmt. Dies wurde dem Team am Montag nach der Übungseinheit bekannt gegeben.
Dass der 32-Jährige Verteidiger Mark Fraser über die Erfahrung aus zahlreichen Top-Ligen verfügt – unter anderem kam er mehr als 200 Mal in der NHL zum Einsatz – steht außer Frage. Schon in den ersten Wochen in Schwenningen machte der Hüne deutlich, wie wichtig er auf und neben dem Eis für sein neues Team ist. Der Neuzugang aus Kanada zeigte dabei enorme Leadership-Qualitäten und hat immer ein offenes Ohr für seine Mannschaftskameraden. Von daher ist seine Berufung zum Kapitän die einzig logische Konsequenz.
Zu den beiden Assistenten von Mark Fraser bestimmte Paul Thompson »Neu-Verteidiger« Simon Danner sowie Stürmer Mike Blunden.
  
   
Bayreuth Tigers
Lockerer Erfolg der Tigers zum Abschluss der Vorbereitung
(DEL2)  Weiterhin ohne Kolb und Busch, die geschont wurden und ohne Heider, der noch länger ausfallen wird, ging man am Samstag in Erfurt an den Start. Wie geplant, stand der junge Filip Rieger, der als dritte Goalie für die Tigers lizenziert wurde, im Tor und machte seine Sache über das gesamte Match sehr ordentlich.
Gegen eine Erfurter Mannschaft, die zum ersten Vorbereitungsspiel in dieser Spielzeit antrat und entsprechend noch einige Abstimmungsprobleme hatte, gingen die Tigers als Favorit ins Rennen und untermauerten dies über komplette Partie. Gefährlich wurde es für die Tigers eher selten in der eigenen Zone und wenn dies passierte, dann meist nach schnell vorgetragenen Kontern der Thüringer.
Am Ende blieb ein ungefährdeter Sieg der Oberfranken, bei dem sich sieben unterschiedliche Torschützen (Gron traf doppelt) aufs Board eintragen lassen konnten.
Zum Abschluss der Vorbereitung kam Oberligist Erfurt zum Rückspiel in den Tigerkäfig. Ohne den verletzten Heider, den geschonten Schmidt und den zeitgleich für Nürnberg aktiven Zimmermann, dafür wieder mit Kolb und Busch waren die Gastgeber von Beginn an feldüberlegen. Da man allerdings in einigen Szenen etwas zu verspielt wirkte dauerte es bis Minute 14 und benötigte auch ein Powerplay bis man seine klaren Vorteile auch auf die Anzeigentafel brachte. Kurz vor der ersten Pause hatte Kostourek dann sogar die grosse Ausgleichschance, doch sein Break konnte Herden abwehren und so blieb es beim 1-0 nach 20 Minuten.
Auch im zweiten Abschnitt hatten die klassenhöheren Einheimischen natürlich die bessre Spielanlage, aber mit dem dritten Einsatz an diesem Wochenende war die nicht immer komplett vorhandene letzte Konsequenz mehr als verständlich. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten machten die „schwarzen Drachen“ ihre Sache auch ordentlich und hatten einzelne Chancen, wo Herden jeweils auf dem Posten war. Die bessern Szene hatten aber die Tigers, wie z.B. als Busch bei seinem Break (28.) wo er noch an Roßberg im Gästetor scheiterte. Ähnlich dann bei dem Penalty von Kolb (36.) der kam nicht am inzwischen eingewechselten Otte-Günzler vorbei. Für das 2-0 war dann Rajala verantwortlich, der eine Überzahl in eher ungewöhnlicher Manier nutzte. Per Solo ging er zentral durch Freund und Feind durch und vollstreckte.
Nicht überraschend blieb die grundsätzliche Ausrichtung auch fürs letzte Drittel weiter genauso wie vorher. Bayreuth mit mehr Aktionen, aber Erfurt blieb mit einzelnen Gegenzügen dabei. Das 3-0 von Nijenhuis fiel dann aus fast unmöglichem, spitzen Winkel und beim 4-0 nahm Mannes aus der Halbdistanz, schön frei gespielt, zentral Maß. Den völlig verdienten Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 4-1 besorgte schließlich Keil (51.) vor den stimmungsvollen Sonderzugfahreren aus der Blumenstadt. Für den Schlusspunkt sorte aber dann nochmal Rajala zum 5-1 in einem typischen letzten Testspiel. So geht man aus Sicht der Oberfranen positiv gestimmt in die schon Vierte DEL-2-Spielzeit, die nächstes Wochenende beginnt.
Das erste Punkt-Heimspiel der Tigers findet am nächsten Freitag 13.09. um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Löwen aus Bad Tölz.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:4! Eispiraten verlieren Generalprobe - Letztes Testspiel bringt Niederlage gegen Nord-Oberligisten Hannover Indians
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Testspiel der Saisonvorbereitung verloren. Mit 2:4 endete das Testspiel gegen den Nord-Oberligisten Hannover Indians. Die Schützlinge von Trainer Danny Naud taten sich dabei über weite Strecken des Spiels schwer. Eine gute Schlussphase, verbunden mit zwei schnellen Treffern von Wideman und Fyten, sollte schließlich keine Auswirkung auf den Ausgang der Partie nehmen.
Personal: Wie schon in den vergangenen Partien mussten Cheftrainer Danny Naud und sein Assistenzcoach Fabian Dahlem auf die Dienste von Vincent Schlenker (Unterkörperverletzung), David Kuchejda (Rückenprobleme) und Ben Kosianski (Reha nach Schulter-OP) verzichten. Dafür wieder mit im Aufgebot stand Gastspieler Lukáš Vantuch. Im Tor stand Mark Arnsperger.
Die Eispiraten versuchten von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen und konnten gegen den Nord-Oberligisten gleich eine gute Torchance durch André Schietzold, welcher wie schon am Freitag im Sturm spielte, verbuchen. Doch die engagierten Indians versteckten sich nicht und konnten die Westsachsen immer wieder durch ein frühes Forechecking ärgern. Schließlich war es Stefan Goller, der die Führung für die Niedersachsen besorgte. Der Angreifer der Hannoveraner konnte unbedrängt zum 0:1 einschieben (9.) und nutzte dabei eine der nur vier Indians-Chancen im ersten Durchgang. In der Folge durfte sich Philip Lehr dagegen mehrfach auszeichnen. Er parierte gegen Grygiel, Talbot und Fyten stark, André Schietzold verpasste einen Querpass aus aussichtsreicher Position dann nur knapp.
Das zweite Drittel wurde zumeist von Strafen und Nicklichkeiten geprägt. Die Eispiraten hatten nur noch wenig Zug zum Tor. Nachdem Vantuchs guter Schussversuch aus zentraler Position kein Erfolg brachte, klingelte es im Gegenzug auf der anderen Seite. Nick Buonassisi vollendete einen Konter mit seinem Schuss ins lange Eck – 0:2 (35.). Kurz vor der Pause hätte Martin Kokes dann für den Anschlusstreffer sorgen können. Ein Zuspiel von Patrick Pohl erwischte der Deutsch-Tscheche jedoch nicht – Nach einem vermeintlichen Crosscheck an der Bande wurde Kokes dann mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt.
Die folgende fünfminütige Überzahlsituation wussten die Gäste aus Hannover eiskalt zu nutzen. Kurz vor Ablauf der Strafzeit erzielte Weyrauch Thore nach Zuspiel von Ex-Eispirat Robby Hein das 0:3 (42.). Die Eispiraten blieben dennoch am Drücker und konnten sich gute Chancen erarbeiten. So traf Patrick Klöpper erst nur den Pfosten, in der Folge rettete Philip Lehr im Kasten der Indianer immer wieder stark gegen die immer offensiver spielenden Crimmitschauer, die nun alles nach vorne warfen und dabei Stürmer Dominic Walsh verloren. Der Deutsch-Brite bekam einen Schlagschuss von André Schietzold ab und musste, begleitet von Teamarzt Matthias Modes, gleich in die Kabine. Ein blitzschneller Konter, vollendet von Branislav Pohanka, sorgte nach 48 Minuten dann schließlich für die ernüchternde Vorentscheidung der Partie – 0:4. Die Schlussphase hatte es jedoch noch einmal in sich! Zunächst traf Alex Wideman zum 1:4 (57.), nur wenige Sekunden später krönte Austin Fyten einen starken Alleingang mit dem Anschlusstreffer zum 2:4 (58). Die Mannschaft von Danny Naud und Fabian Dahlem setzte sich in den Schlussminuten noch einmal im Drittel der Niedersachsen fest, die letzte Großchance durch Julian Talbot landete allerdings nur an der Latte.
So blieb es beim 2:4 für die Gäste aus Hannover, welche es den Eispiraten über die gesamte Spielzeit recht schwer gemacht haben. Für die Westsachsen gilt es nun, die Niederlage in der kommenden Woche schnell aufzuarbeiten und gegen Heilbronn einen neuen Anlauf zu starten. Im Rahmen des ersten DEL2-Spieltages treten die Eispiraten dann erstmals unter Wettkampfbedingungen an.
  
    
Tölzer Löwen
Löwen schlagen sich achtbar gegen Salzburg
(DEL2)  Durchaus als Achtungserfolg ist das letzte Testspiel für die Tölzer Löwen zu bewerten. Vor fast 1800 Zuschauern verloren die Buam zwar mit 2:6 gegen den EC Red Bull Salzburg, dennoch schlugen sie sich mehr als achtbar. Durch Tore von Marco Pfleger und Tyler McNeely wurde das Schlussdrittel sogar mit 2:1 gewonnen. Als Marco Pfleger zum zwischenzeitlichen 1:5 einschoss, konnte man kurz vergessen, dass es sich um ein Testspiel handelte. Die weeArena explodierte, als wäre gerade das Tor zum Playoff-Einzug gefallen. Der Treffer war der verdiente Lohn für couragierte Löwen und hochengagierte Fans, die über 60 Minuten lang alles gaben. Allgemein hatte das Sonntagsspiel der beiden Teams hohen Unterhaltungscharakter. Das Top-Team aus Salzburg gab sich als äußerst fairer und spielfreudiger Gast und brachte ein Stück CHL-Glanz ins Tölzer Eisstadion. Löwen-Coach Kevin Gaudet schwärmte nach dem Spiel von der Passqualität der Salzburger: "Die Videoanalyse wird nächste Woche Spaß machen". Grundsätzlich Freude bereiteten auch die ersten Minuten. Die Löwen spielten munter mit. Salzburgs Trainer Matt McIlvane lobte Goalie Lukas Herzog explizit, der in den ersten Minuten stark gegen Luca Tosto und Marco Pfleger reagierte. Nach acht Minuten ging der Favorit dennoch durch Layne Viveiros in Führung. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Salzburg die Kontrolle. Thomas Raffl - nach wunderbarer Kombination in Überzahl - und Samuel Witting schossen den 3:0-Vorsprung nach dem ersten Drittel heraus. "Wir haben gesehen, was schnelles Eishockey ist. Das war ein großer Spaß zum Anschauen", so Gaudet. Mit dem Start ins zweite Drittel wurden die Löwen offensiv wieder mutiger. Doch mit dem Treffer wollte es im Mitteldrittel noch nicht klappen. So waren es John Hughes und Mario Huber, die das Ergebnis zwischenzeitlich auf 5:0 hochschraubten. "Das Resultat ist vielleicht höher ausgefallen, als es das Spiel aussagt", so McIlvane nach dem Spiel. Doch auch die Löwen hatten hier und da etwas Fortune. Sinisa Martinovic erwischte einen starken Tag im Tor, zeigte in vielen Situationen seine Klasse. Spätestens nach den Toren von Marco Pfleger und Tyler McNeely konnte man aus Löwensicht mit dem Auftritt zufrieden sein. Nur Derek Joslin schaffte es im Schlussdrittel noch den Löwengoalie zu überwinden. "Es war ein Spaß, schön anzuschauen. Wir haben gekämpft. Es ist eine gute Erfahrung", so Gaudet. "Es ist eine Ehre gegen so eine Top-Mannschaft zu spielen. Ein großes Dankeschön von jedem hier in Bad Tölz", sagte der Löwencoach abschließend. Den Tölzer Löwen war es eine Ehre ein solch freundliches europäisches Top-Team in der Kurstadt begrüßen zu dürfen. Der EC Red Bull Salzburg ist zwar aufgrund eines Staus mit etwas Verspätung angereist, dafür aber ohne jegliche Star-Allüren. Der Ablauf vor, während und nach der Partie war unkompliziert und reibungslos. Mit dieser Einstellung wird man es in Salzburg weit bringen. Die Tölzer Löwen wünschen dem Team um Matt McIlvane alles Gute für die kommende Saison und bedanken sich für einen tollen Eishockeyabend!
Weiter geht´s für die Löwen am kommenden Freitag: In Bayreuth, mit Spieltag 1 der DEL2-Hauptrunde.
  
    
Deggendorfer SC
DSC unterliegt im Testspiel den Eisbären Regensburg
(OLS)  Nach dem erfolgreichen Auftritt am Freitag gegen Klagenfurt musste der  
Deggendorfer SC am Sonntagabend eine Niederlage im Test gegen die  
Eisbären Regensburg hinnehmen. Vor 1589 Zuschauer siegten die Gäste  
aus der Oberpfalz in einer zerfahrenen Partie mit 1:3.
Die Regensburger waren es auch, die den besseren Start in die Partie  
erwischten. Mit langen Pässen und schnell vorgetragenen Kontern  
brachten sie die DSC-Abwehr um Keeper David Zabolotny ein ums andere  
Mal in Bedrängnis. Aus dieser Drangphase entstand auch das 0:1 in der  
fünften Spielminute. Richard Divis schickte mit einem langen Pass  
Xaver Tippmann, der alleinstehend vor dem Tor zur Regensburger Führung  
einschob. Im weiteren Drittelverlauf blieben die Regensburger aktiver  
und optisch überlegen, jedoch sollte im ersten Abschnitt kein weiterer  
Treffer mehr fallen.
Im zweiten Drittel bekamen die Deggendorfer dann etwas besser Zugriff  
auf das Spiel der Regensburger und bekamen die Angriffsbemühungen der  
Gäste besser in den Griff. Etwa zur Hälfte der Partie kamen dann auch  
die Hausherren etwas besser in die Partie, mussten aber zunächst das  
0:2 schlucken. Nach einem Fehler in der Deggendorfer Hintermannschaft  
tauchte Leopold Tausch plötzlich völlig frei vor DSC-Keeper Zabolotny  
auf und erhöhte auf 0:2. Ab diesem Zeitpunkt jedoch gewannen die  
Deggendorfer Oberwasser in der Partie, konnten aber den Scheibenbesitz  
aufgrund Ungenauigkeiten im Stellungs- und Passpiel in nichts  
Zählbares ummünzen. Generell wirkte das Spiel der Hausherren über  
weite Strecken fahrig und unpräzise, sodass auch im zweiten Abschnitt  
kein weiterer Treffer mehr fiel.
Im Schlussdrittel keimte dann noch einmal Hoffnung auf im Deggendorfer  
Lager, als Kyle Osterberg in der 47. Minute den Anschlusstreffer  
erzielte. Dies sollte jedoch an diesem Abend der einzige Treffer für  
die Hausherren sein. Zwar blieb man weiterhin optisch überlegen,  
jedoch fehlte es in den entscheidenden Momenten an der letzten  
Konsequenz und Präzision, wodurch es für keinen weiteren Treffer mehr  
reichte. Kurz vor Ende der Partie nahm Allison noch Zabolotny zu  
Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Auch dies blieb nicht von  
Erfolg gekrönt und den Gästen aus Regensburg gelang in Person von  
Tomas Schwamberger noch ein Empty-Net-Goal.
Am kommenden Wochenende steht für den Deggendorfer SC erstmal eine  
Testspielpause an, ehe es am 20. September zum nächsten Heimspiel in  
der Vorbereitung kommt. Zu Gast in der Festung an der Trat werden dann  
die Blue Devils Weiden sein. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Erfolgreiches Wochenende: Zwei Testerfolge für die Indians 
(OLS)  Einem Sieg im Penaltyschießen ließen die Indians ein 5:2 in Peiting folgen. Die Memminger steigerten sich in der Sonntagspartie erheblich, hatten sie doch am Freitag lange Zeit Problem das Spiel für sich zu entscheiden.
Die Memminger kamen am Freitag besser in die Partie und waren die agilere Mannschaft. Doch die Gäste aus Landsberg hielten gegen den Offensivdrang der Indianer gut dagegen, wodurch sich nach und nach ein zerfahrenes Spiel entwickelte. Nichtsdestotrotz ging Memmingen durch Brad Snetsinger in Führung. Der Kanadier verwandelte eiskalt im Powerplay  zum 1:0 (11.Minute). Der HCL hatte Sekunden später schon die passende Antwort parat. Christopher Mitchell erzielte den Ausgleich für die Lechstädter. Und es sollte noch besser für die Gäste kommen, denn sechs Sekunden vor Ablauf der Zeit war Krammer für die Riverkings zur Stelle und besorgte die 2:1 Führung.
Auch das zweite Drittel begann ähnlich zerfahren. Die Mannen von Coach Waßmiller taten sich schwer ihr Spiel aufzuziehen, da Landsberg sehr geschickt verteidigte und schon früh den Spielaufbau der Indians störte. Dennoch gelang es Benedikt Böhm in der 29.Minute den Ausgleich wiederherzustellen. In der 35.Minute legte Brad Snetsinger mit seinem zweiten Treffer des Abends nach und brachte den ECDC wieder auf Kurs. Die Riverkings machten diesem Vorhaben abermals einen Strich durch die Rechnung. Kurz nach dem Führungstreffer der Rot-Weißen zappelte die Scheibe nach einem abgefälschten Schuss wieder im Indianer-Gehäuse und so ging es mit einem 3:3 in die letzte Pause des Abends.
Im letzten Drittel erwischte es die Indians erneut kalt. Der HCL nutzte seine Überzahlsituation und netzte zur abermaligen Führung ein. Der ECDC setzte natürlich alles daran das Spiel zu drehen, doch zunächst vergeblich. Eine doppelte Überzahl brachte nichts ein, Benedikt Böhm traf in der 53.Minute auch nur den Pfosten. Erst kurz vor Schluss war es Dennis Neal, der mit einem platzierten Schuss unter die Latte das 4:4 gegen sein Ex-Team aus Landsberg erzielte. Mehr sollte in der regulären Spielzeit nicht passieren, sodass es in die Overtime ging.
In der Overtime vergab Samir Kharboutli einen Penalty, auch weitere Chancen blieben ungenutzt. Die endgültige Entscheidung fiel dann im Penaltyschießen. Anton Seewald und Daniel Huhn machten mit ihren verwandelten Penaltys den Deckel drauf. Am Ende steht ein hart umkämpfter Sieg gegen ein mutiges und stark aufspielendes Landsberger Team.
Am Sonntagabend hat der ECDC Memmingen sein zweites Spiel am Wochenende erfolgreich gestalten können. Beim Ligakonkurrenten aus Peiting feierten die Indians einen 5:2 Erfolg.
Deutlich engagierter und durchschlagskräftiger als noch beim letzten Test zeigten sich die Maustädter in Peiting. Im ersten Drittel waren sie die tonangebende Mannschaft, auch wenn Samir Kharboutli bereits nach wenigen Minuten in die Kabine ging und als Vorsichtsmaßnahme im weiteren Verlauf geschont wurde. In der 8. Minute traf Tim Bullnheimer zur Führung, mit der es in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt machten die Indians dann bereits den Deckel drauf: Innerhalb von gut fünf Minuten trafen Huhn, Voit, Abstreiter und Neal zum zwischenzeitlichen 5:1 aus Sicht der Rot-Weißen, die im letzten Drittel lediglich noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen mussten. Marc Henne im Tor machte erneut einen starken Eindruck und konnte sich mehrmals auszeichnen, auch die Verteidigung stand sicherer als noch am Freitag gegen Landsberg.
Für die Indians geht es am kommenden Wochenende mit dem Rückspiel in Memmingen gegen Peiting weiter, am Sonntag treten die Maustädter in Landsberg an.
  
    
ERC Sonthofen
3:5 Niederlage gegen den EV Füssen
(OLS)  Mit 3:5 mussten sich die Bulls am Sonntagabend dem EV Füssen geschlagen geben.
Dem Team von Martin Ekrt waren die Trainingseinheiten der vergangenen Wochen deutlich anzusehen. Von Beginn an nahmen die Ostallgäuer das Heft in die Hand und konnten einige Chancen herausspielen. Christian Schneider im Tor der Bulls hielt jedoch seinen Kasten sauber. Erst kurz vor Ende des Drittels die 1:0-Führung für den EVF. Payeur erzielte die insgesamt verdiente Führung.
Im zweiten Drittel fing sich das Team des ERC ein wenig und war fortan besser im Spiel. Ein Überzahlspiel sollte jedoch nach hinten losgehen. Ein Konter des EV Füssen wurde durch Meier erfolgreich zum 2:0 abgeschlossen. Dennoch konnte Tim May das Überzahlspiel noch nutzen und traf zum 2:1-Anschluss. Kurz darauf Füssen in Überzahl und wieder schlug es hinter Christian Schneider ein. Routinier Eric Nadeau fälschte einen Schuss unhaltbar für Schneider zum 3:1 ab. Erneut nur kurze Zeit später, doppelte Überzahl für den ERC. Diese konnte Vladimir Kames zum 2:3-Anschlusstreffer nutzen. Im Anschluss ließ das Team von Martin Ekrt einige Chancen ungenutzt, was sich rächen sollte. Wiederum kurz vor Drittelende war es erneut Nadeau, der mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellte.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels der fünfte Treffer für die Ostallgäuer. Deubler war der Schütze zum 5:2. Danach merkte man den Bulls zunehmend die harten Trainingseinheiten an. Bereits fünf Minuten vor Ende, nahm Martin Ekrt Christian Schneider für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Diese Überzahl konnte schlussendlich Edgars Homjakovs zum 3:5-Endstand nutzen.
„Das Spiel war sehr zerfahren und wir haben zu viele unnötige Strafzeiten gezogen. Die Mannschaft war von den harten Trainingswochen extrem müde, aber das ist normal. Christian Schneider hat eine klasse Leistung abgeliefert, aber insgesamt waren wir heute immer einen Schritt zu spät am Gegenspieler“, so sportlicher Leiter Lukas Slavetinsky.
Weiter geht es für die Bulls am kommenden Freitag, 13.09.2019, mit dem nächsten Test gegen den SC Riessersee.
  
    
Hannover Scorpions
Freitag 20 Uhr kommt Hamburg – Scorpions testen Hamburg im Doppelpack / Saisoneinstieg gelungen – 15:1 Sieg gegen TAG Salzgitter Icefighters
(OLN)  Das erste Spiel der Hannover Scorpions ist gespielt, es war zwar „nur“ ein Testspiel aber das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen. Auch weil es das allererste Spiel des neuen Scorpions-Teams war. Gegen tapfer kämpfende Salzgitter Icefighters gelang den Scorpions vor 810 Zuschauern ein souveräner 15:1 Sieg, wo man den Jungs regelrecht anmerken konnte, dass Sie auf die kommende Hauptrunde brennen.
Der nächste Test steht bereits am Freitag (13.09.) an, wenn die Crocodiles Hamburg um 20 Uhr in der hus de groot EISARENA gegen unsere Hannover Scorpions antreten. Das Spiel ist dann der erste „ernste“ Test gegen einen Gegner, der in der selben Liga spielt und schon einige Testspiele absolviert hat und schon entsprechend gut eingespielt ist. Das Rückspiel folgt am Sonntag in Hamburg, welches gleichzeitig der einzige Auswärtstest für die Scorpions ist.
Scorpions-Torschützen vom 15:1 Sieg gegen TAG Salzgitter Icefighters: Koziol (3), Ringe (2), Bombis, Schmid, Garten, Pelletier (3), Rinke (2), Reiss (2)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gelingt Revanche gegen die Rockets
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg konnten am Sonntagnachmittag das Rückspiel gegen die EG Diez-Limburg Rockets mit 5:2 (2:0/2:2/1:0) gewinnen.
Vor 661 Zuschauern legten die Hausherren einen guten Start hin und gingen schon in der 2. Minute durch André Gerartz in Führung. Die Crocodiles übten weiter Druck auf das Tor der Rockets aus, während die Gäste ihr Glück in Kontern suchten. Als sich Diez-Limburgs James Hill auf die Strafbank verabschiedete, legten die Hamburger mit einem Überzahltreffer durch Verteidiger Yannis Walch nach.
Im zweiten Spielabschnitt blieben die Mannschaften ihrer Linie treu, diesmal feierten aber die Rockets den ersten Torerfolg. Tobias Schwab (26.) traf zum Anschluss. Nach einer Auseinandersetzung vor dem Gäste-Tor schickte Schiedsrichter Michael Fendt Yannis Walch und Daniel Lupzig sowie die Diez-Limburger Alexander Seifert und Konstantin Firsanov frühzeitig duschen (32.). Infolge dessen spielten beide Mannschaften mit nur vier Spielern. James Hill (34.) nutzte die Situation und versenkte einen Konter zum 2:2 (34.). Die Gastgeber bewahrten allerdings die Ruhe und stellten den alten Abstand per Doppelschlag durch Thomas Zuravlev (39., Penaltyschuss) und Dominik Lascheit (40.) noch vor der Pause wieder her.
Im letzten Spielabschnitt verlor das Spiel zunehmend an Tempo, ein Treffer gelang den Crocodiles aber doch noch. André Gerartz schnürte mit seinem Treffer zum 5:2 einen Doppelpack (58.).
„Wir haben uns gegenüber Freitag deutlich gesteigert, unter anderem haben wir einfacher gespielt. Wir müssen diese Woche aber noch gut arbeiten. Die Scorpions werden noch eine Nummer härter“, so Doppeltorschütze Gerartz.
  
    
Herner EV
2:3 Penaltyniederlage beim Reviernachbarn Füchse Duisburg
(OLN)  Vor einer Woche standen sich beide Teams bereits in der Hannibal-Arena gegenüber. Damals gewann Herne mit 6:1 gegen die Füchse. Diesmal war man erneut kurz vor einem Erfolg, konnte aber eine knappe 2:1 Führung im letzten Drittel nicht über die Zeit bringen. Im Penaltyschießen waren dann die Gastgeben Füchse vor 800 Zuschauern in der Jomizu-Arena das etwas glücklichere Team.
Die Zuschauer erlebten in Duisburg ein durchaus unterhaltsames Spiel beider Teams. Herne, ohne Bauermeister und auch noch ohne Asselin, übernahm im ersten Drittel durch Jakub Bitomsky die Führung. Erst in der 29.Minute hieß es dann in einer fairen Begegnung 1:1. Tegkaev hatte für die Füchse getroffen.
Es dauerte bis weit in das letzte Drittel, ehe es wieder Treffer zu bejubeln gab. Zunächst traf Dennis Palka zur erneuten Führung für Herne, doch nur eine Minute später hieß es 2:2 durch Deeg.
Es ging mit 2:2 ins Penaltyschießen. Hier hatte Duisburg den längeren Atem und Abercrombie versenkte den entscheidenden Puck im Herner Gehäuse.
Am kommenden Wochenende kommt es zum Vergleich mit den Bären aus Neuwied. Zunächst treffen sich die Teams um 20 Uhr am Freitag in der Hannibal-Arena. Am Sonntag tritt das Team von Danny Albrecht dann um 19 Uhr in Rheinland-Pfalz beim Regionalliga-Team an.
  
    
EHC Königsbrunn
Start in die Testspielphase
(BYL)  Für den EHC Königsbrunn endet demnächst die spielfreie Zeit, schon ab nächsten Samstag startet der Verein mit neu formierten Kader in die Vorbereitung zur neuen Saison. Ab 11:30Uhr findet dann in der heimischen Eisarena ein Turnier, der Flugbörse-Cup, statt. Teilnehmer sind unter anderem die ligenhöheren „Bulls“ aus Sonthofen und die starken Landesligisten Ulm sowie Kempten.
Doch zuvor heißt es im Trainingslager für die Mannschaft erst mal schwitzen, Kondition aufbauen und immer wieder an die persönlichen Grenzen gehen. Den meisten Spielern sieht man die Anstrengungen an, doch gleich nach dem Mittagessen gilt es unter Anleitung von Athletic Coach Chris Däubler zu entspannen. Nach einer Pause geht es erneut auf´s Eis, statt Trainingsspielchen stehen weitere anstrengende Übungen an. EHC-Coach Peter Schedlbauer sieht sich ganz genau an, welche Spieler noch Defizite haben und führt akribisch Buch über die Leistungen seiner Schützlinge. Bei einer Besprechung mit dem Team geht er auf jeden Spieler ein, übt Kritik, zeigt aber auch Wege auf, um Schwächen zu beheben. Am letzten Wochenende vor dem ersten Testspiel kann er sich so ein genaues Bild über seine Mannschaft machen, ehe es beim kommenden Turnier ernst wird. Für den Trainer kommen die Spiele zur rechten Zeit: „Wir werden am nächsten Samstag auf unterschiedliche Gegner treffen und so mit verschiedensten Spielsituationen konfrontiert. Da kann ich als Coach reagieren und ausprobieren. Danach werden wir uns erneut zusammensetzen und Fehler ansprechen, damit sich die Mannschaft weiterentwickeln kann.“ 
Erst seit letzter Woche ist der Kader komplett, denn die beiden Kontingentspieler Hayden Trupp und Jakub Sramek sind nun endlich ins Mannschaftstraining eingestiegen. Die Zwei sind allerdings topfit und haben in ihren Heimatländern auf Eis trainieren können. Für die Zuschauer wird am Samstag also viel geboten sein, ab 11:45Uhr startet der EHC gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Die Donaustädter spielen zwar in der niedrigeren Landesliga, wollen aber dieses Jahr den Aufstieg in die Bayernliga schaffen. Ein erstes Ausrufezeichen konnte Ulm schon am Samstag setzen, als die Mannschaft auswärts nach Penaltyschießen gegen die hochfavorisierten Landsberger gewinnen konnten. Falls sich der EHC gegen Ulm durchsetzen kann, würde er ab 18 Uhr gegen den Sieger der Partie Sonthofen - Kempten spielen. Die „Sharks“ aus Kempten sehen zwar wie der klare Außenseiter gegen einen zwei Ligen höher spielenden Gegner aus, sind aber auch ambitioniert und wollen dieses Jahr endlich den Aufstieg in die Bayernliga erzwingen. Dazu hat sich der Verein hochkarätig verstärkt und unter anderem zwei Stammspieler vom letztjährigen Oberligaaufsteiger EV Füssen geholt. Mit Markus Vaitl und Ron Newhook konnten die Sharks gleich zwei Leistungsträger abwerben, die wohl jeder Bayernligist gerne in den eigenen Reihen sehen würde.
Nach dem Turnier wird dann die Königsbrunner Mannschaft den Fans vorgestellt, ehe der Abend mit einer Feier gebührend abgeschlossen wird. Die Spieler müssen sich aber zurückhalten, denn gleich am Sonntag steht ab 18 Uhr mit dem EHC Klostersee gleich ein weiterer bärenstarker Gegner auf dem Programm. Die Grafinger bewiesen im Laufe der letzten Saison ihr großes Potenzial und zeigten den Königsbrunner Kufencracks in den Play-offs die Grenzen auf. Mit dem beeindruckenden 0:10 brachte Klostersee den Brunnenstädtern die wohl schlimmste Heimniederlage bei.
EHC-Vorstand Tim Bertele freut sich schon auf die ersten Spiele, denn nun wird sich zeigen, ob die viele Arbeit in der Vorbereitung Früchte tragen wird und das Konzept mit den vielen neuen jungen Spielern aufgeht: „Das erste Trainingswochenende war bereits sehr vielversprechend. Die Spieler haben gut gearbeitet, es hat denke ich jeder den Konkurrenzkampf angenommen. Besonders hervorheben muss ich das Engagement unseres Trainers, der sich wirklich Gedanken macht und neue Ideen hat. Es lohnt sich auf jedem Fall die Vorbereitungsspiele am Wochenende zu besuchen.“
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten verliert 6:3  beim TSV Peißenberg - Sharks verkaufen sich beim Bayernligisten besser als das Ergebnis es aussagt
(BLL)  Nach der knappen Niederlage am Freitag in Ravensburg galt es für die Sharks den Fokus direkt wieder nach vorne zu richten. Vor allem die Strafzeitenflut musste man vermeiden, Disziplin war also angesagt, erst Recht natürlich gegen so einen starken Gegner wie die klassenhöheren Eishackler.
Nach einer Blessur aus dem Freitagspiel wurde Filip Matejka geschont, außerdem waren Kurtis Kapitza und Alessandro Feldmeier nicht dabei. Dafür rückte Patrick Weigant zum ersten Mal wieder ins Team.
Das Spiel lässt sich am besten in drei Phasen unterteilen, in den ersten 18 Minuten war der Bayernligist überlegen, lies Scheibe und Gegner laufen und führte schnell deutlich mit 3:0. Doch die Allgäuer ließen sich nicht einschüchtern, suchten immer wieder Ihre Chancen in der Offensive und kamen 2 Minuten vor der ersten Pause durch einen verdeckten Schuss von Eugen Scheffer zum 3:1 Anschlusstreffer. Nach der Pause ein ganz anderes Bild. Kempten nahm das Heft in der Hand und dominierte das Drittel. Ein Doppelschlag von Nikolas Oppenberger brachte in der 30. und 31. Minute den nicht unverdienten Ausgleich. Zuerst vollendete er eine Kombination vor dem Tor über Markus Vaitl und Ron Newhook, und dann startete er zu einen sehenswerten Sololauf, wurde dabei  auch von einem Foul nicht gebremst und vollendete eiskalt zum Ausgleich. Die Eishackler waren nun sichtlich beeindruckt vom offensiven Auftritt des Landesligisten und es gab noch weitere Chancen zur Führung für die Kemptener. Das gleiche Bild auch im letzten Drittel, zumindest bis zur 54. Minute. Auf dem Eis war bis dahin kein Klassenunterschied zu sehen. Leider war es eine Unterzahlsituation die in der 54.Minute das 4:3 und damit die Vorentscheidung brachte. Nur 20 Sekunden später das 5:3 und damit die endgültige Entscheidung. Ein Lattenkracher von Michel Maaßen und ein Break von Nikolas Oppenberger hätten nochmal den Anschlusstreffer bedeutet aber das Glück war nicht auf der Seite der Sharks. Das 6:3 in der 59. Minute war dann der Endstand in einem schnellen und für den frühen Stand der Vorbereitung ansehnlichen Spiel.
Unter dem Strich steht ein Ergebnis welches dem Spielverlauf nicht ganz entspricht. Viel wichtiger ist jedoch die deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Freitagsspiel und die Erkenntnis das die Sharks auf dem richtigen Weg sind. So war auch Trainer Carsten Gosdeck trotz des Ergebnis nicht unzufrieden:“ Die Mannschaft hat meine Vorgaben umgesetzt, der Anfang war noch etwas nervös aber wir haben immer besser ins Spiel gefunden. Es war eine gute Schiedsrichterleistung, beide Mannschaften hatten viel Freiraum so dass sich ein ansehnliches Spiel entwickeln konnte. Das meine Mannschaft in dieser frühen Phase der Saisonvorbereitung schon an ein so hohes Niveau herankommt stimmt mich positiv für die kommenden Begegnungen. 
  
    
Wanderers Germering
Die eisfreie Zeit ist bald zu Ende – Wanderers starten in die Vorbereitung
(BBZL)  Nach exakt 188 Tagen Pause beginnt für die Wanderers Germering am kommenden Wochenende die Vorbereitungsphase für die Bezirksliga-Saison 2019/2020. Heuer soll es mit dem Aufstieg in die Landesliga unbedingt klappen, so hat man ein sehr anspruchsvolles aber auch attraktives Testspiel-Programm zusammengestellt. So trifft die Mannschaft von Neu-Trainer Petr Vorisek auf sieben Landesligisten und einen Bezirksligisten. Aber die Germeringer Fans dürfen sich nicht nur auf spannende Spiele freuen, auch der qualitativ verstärkte Kader verspricht viel Vorfreude auf die neue Spielzeit. Die Schwarz-Gelben begrüßen Severin Dürr, Fabio Misof, Simon Bogner, Michael Schmidbauer, Christian Köllner, Marcus Mooseder, Michael Dorfner, Edgars Opulskis und J.C. Cangelosi beim EVG und wünschen ihnen eine schöne und sportlich erfolgreiche Saison. Damit stehen Petr Vorisek insgesamt 13 Stürmer, acht Verteidiger und vier Torhüter für die Mission Aufstieg zur Verfügung.
Am Freitag begrüßen die Münchner Vorstädter den TSV Trostberg im heimischen Polariom. Die Trostberger schlossen die letztjährige Landesliga-Vorrunde mit dem drittletzten Tabellenplatz ab. In der darauf folgenden Abstiegsrunde gewann das Team von Ex-Wanderers-Coach Heinz Feilmeier auch keinen Blumenstrauß und beendete die Relegation nach sechs Niederlagen in sechs Spielen als Tabellenschlusslicht. Kurios ist, dass die Trostberger dabei die wenigsten Gegentore kassierten, es hakte schlichtweg an der schlechten Torausbeute. In der alles entscheidenden Finalserie um den Klassenerhalt fassten sich die „Chiefs“ schließlich nochmal ein Herz und feierten nach zwei Partien gegen den EV Bad Wörishofen den Verbleib in der fünfthöchsten Spielklasse. Damit geht der Verein von der Alz nun in seine 16. Saison in der Landesliga. Neuer Bandenchef ist der Tscheche Petr Zachar, der aus der Regionalliga West vom EC Lauterbach nach Trostberg gewechselt ist. Innerhalb des Kaders hat der TSV viele namhafte Abgänge zu verzeichnen, die mit Spielern aus den eigenen Reihen oder aus der Region kompensiert werden sollen. Als Kontingentspieler kann man weiterhin auf die Dienste des 25-Jährigen Dominik Tobola setzen, der bereits in der Vorsaison zu überzeugen wusste. Das Motto der Trostberger für die anstehende Spielzeit lautet „Back to the roots – mit Team- und Kampfgeist finanzielle Nachteile wettmachen“, so der Eishockey-Abteilungsleiter Johannes Käsmaier.
Auch das zweite Match in der Vorbereitung ist ein Heimspiel für die Vorisek-Truppe. Der EVG tritt gegen die „Nature Boyz“ vom SC Forst an, gegen die man bereits in der Vorsaison testete. Während sich die Alpenvorländer im Vorjahr in der Hauptrunde noch schwer taten und nach dem Rückzug der SG TSV Schliersee 1b/TEV Miesbach 1c auf dem letzten Tabellenplatz landeten, schaffte man in der Abstiegsrunde gegen die Teams aus Farchant, Reichersbeuren, Pfronten und Bad Wörishofen in einer Einfachrunde souverän den Klassenerhalt in der Landesliga. Wie auch die Trostberger, musste sich Forst einen neuen Trainer für die bevorstehende Saison suchen. Fündig wurde man in Stefan Roth. Der 39-jährige Familienvater spielte für den EC Peiting in der damaligen 1. Liga, wechselte dann nach Peißenberg in die 2. Liga. Nach vier Spielzeiten für die Peißenberg Hornets in der Regionalliga ging es für ihn nochmal für eine Oberliga-Saison nach Peiting, ehe Roth dann in Peißenberg sesshaft wurde. In den vergangenen beiden Jahren war er als Nachwuchstrainer bei seinem Heimatverein tätig. Innerhalb der Mannschaft zählen Manfred Guggemos, Andreas Krönauer, Bastian Grundner, Anton Rauh und Klaus Müller zu den Topscorern. Einen herben Verlust haben die „Nature Boyz“ auf der Torhüterposition zu verkraften. Andreas Scholz, der zu den stärksten Torhütern der Landesliga zählte und einen großen Anteil am Ligaverbleib hatte, wechselt zum TSV Peißenberg in die Bayernliga. Man darf gespannt sein, wie das Team seinen Weggang als Einheit kompensieren kann.
Das erste Vorbereitungswochenende hat es für die Germeringer bereits in sich. In den Testspielwochen geht es für die Mannschaft nicht nur darum, die Spielidee des neuen Trainers zu verinnerlichen und auf das Eis zu bringen, sondern auch darum, als Team zusammenzuwachsen und eine Einheit zu werden. Immerhin stehen neun Zugänge zwölf Abgängen gegenüber, die es im Team zu integrieren gilt. Im Germeringer Lager ist die Vorfreude auf die neue Eiszeit bereits groß. Die Verantwortlichen haben in der Sommerpause alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die nötigen Voraussetzungen für den angestrebten Landesliga-Aufstieg zu schaffen. Jetzt liegt die Wahrheit auf dem Eis.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons verlieren Test gegen die Baden Rhinos
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons mussten sich im ersten Vorbereitungsspiel gegen den Regionalligisten Baden Rhinos aus Hügelsheim mit 1:6 (0:1/1:2/0:3) geschlagen geben.
Der Regionalligist zeigte von Beginn an, dass sie eine Klasse höher als die Bisons spielen, denn bereits nach 65 Sekunden gingen die Hügelsheimer durch Deniz Friedberger mit 1:0 in Führung. Nach einem Scheibenverlust stand Justus Lehmacher plötzlich allein vor dem Pforzheimer Gehäuse, doch Tobias Nuffer parierte glänzend. Die Bisons setzen sich im Drittel der Bisons fest, Goalie Tobias Nuffer verhinderte jedoch mit all seinen Kräften den zweiten Gegentreffer. Die Bisons kamen zum Ende des ersten Spielabschnitts durch Christian Pratnemer und Sergej Wittmann zu ersten nennenswerten Möglichkeiten. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels konnte Steffen Bischoff einen 2 auf 1-Angriff nicht zum Torerfolg krönen, da Constantin Haas im Kasten der Baden Rhinos zur Stelle war. Die Bisons waren nun im Spiel und kamen kurz danach durch Maurice Pietzka zur nächsten Chance zum Ausgleich. Das Spiel wurde offener, so dass beide Teams zu guten Tormöglichkeiten kamen. In der 31. Minute konnten die Gäste nach einer guten Kombination durch Simon Klemmer zum 2:0 einnetzen. Nur eine Minute später konnte Raphael Diebold Steffen Bischoff die Scheibe vom Schläger spitzeln und verhinderte so den möglichen Anschluss für die Bisons. Ein anschließendes Überzahlspiel – Grund war ein Wechselfehler der Rhinos – konnten die Bisons leider nicht nutzen, besser machten es die Gäste, denn in Unterzahl stand Deniz Friedberger goldrichtig und traf zum vorentscheidenden 3:0 (35.). Zwei Minuten vor der Pause verzog Hermann Jeckel noch knapp ehe eine Minute später Sergej Wittmann zum 1:3 einnetzen konnte (39.). Im Schlussdrittel waren die Gäste aus Hügelsheim klar überlegen, sie spielten nun bei fünf gegen fünf ein Powerplay, die Bisons versuchten zu kontern, blieben aber meist an den aufmerksamen Verteidigern hängen. So konnte auch der starke Tobias Nuffer das 1:4 durch Deniz Friedberger (46.) nicht verhindern. Sechs Minuten vor dem Ende versuchte Benjamin Frick bei einem 3 auf 1 sein Glück. Sein Schussversuch konnte der Gästegoalie sicher klären. Im Gegenzug konnten die Gäste durch Simon Klemmer mit dem nächsten Treffer zum 5:1 erneut jubeln. Fünf Sekunden vor Schluss war schließlich noch Mirco Majewski erfolgreich und erzielte den 6:1-Endstand für die Baden Rhinos.
Bisons-Angreifer Benjamin Frick sagte nach dem ersten Test in dieser Saison: „Der Klassenunterschied war technisch und läuferisch zu sehen, aber über Wille und Kampf konnten wir phasenweise gut mithalten. Bis zum Saisonstart haben wir noch gut einen Monat Zeit, um uns konditionell und taktisch zu verbessern. Mein Ziel ist ganz klar die Meisterschaft.“
Am kommenden Sonntag, 15.09.2019 steht bereits das nächste Freundschaftsspiel auf dem Programm. Dann erwarten die Bisons den ESC Darmstadt Dukes im Eissportzentrum Pforzheim. Spielbeginn ist wieder um 18:15 Uhr, der Eintritt frei.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets präsentieren sich auch in Hamburg stark
(RLW)  Erfreulich und erkenntnisreich - so verlief auch der zweite Test für die EG Diez-Limburg: Die Rockets verloren zwar beim Nord-Oberligisten Hamburg Crocodiles mit 2:5 (0:2, 2:2, 0:1), von einem Klassenunterschied konnte aber erneut keine Rede sein. Die EGDL lieferte im Hohen Norden nach nur einer Trainingswoche einen weiteren beherzten Auftritt ab. Schon am nächsten Freitag geht es auf heimischem Eis weiter, dann folgt das Testspiel gegen die Microz Eaters aus dem holländischen Limburg.
Nach dem Heimsieg gegen Hamburg am Freitagabend (5:4 nach Penaltyschießen) musste Rockets-Trainer Frank Petrozza am Sonntagnachmittag mit Dominik Luft und Andre Bruch gleich zwei seiner drei Center ersetzen. Doch seine Mannschaft ließ es auch bei den Krokodilen nicht an Willen und Leidenschaft fehlen, auch spielerisch gute Ansätze gab es im Livestream bei Sprade TV (Ohne Ton echt gut) zu sehen.
Die Gastgeber lagen nach 20 Minuten dennoch verdient mit 2:0 in Führung. Die Rockets hatten in einer guten Phase zu Spielbeginn die Führung verpasst, André Gerartz (2.) und Yannis Walch (13., im Powerplay) trafen für die Crocodiles. Die hatten weitere gute Chancen, scheiterten aber zumeist am starken Rockets-Keeper Jan Guryca.
Im zweiten Abschnitt waren die Rockets hingegen lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft - auch wenn viele Kleinigkeiten gegen die EGDL gepfiffen, gegen Hamburg aber ignoriert wurden. Davon nicht aufhalten ließ sich Tobias Schwab bei seinem sehenswerten Rückhand-Treffer in den Torwinkel zum 1:2 (26.). Als wenig später der Unparteiische Michael Fendt nach einer Rauferei Konstantin Firsanov und Alexander Seifert vorzeitig zum Duschen schickte (sowie zwei Akteure der Hamburger), fehlten der EGDL zwei weitere wichtige Leistungsträger. Die Antwort aber war der Ausgleichstreffer von Jamie Hill nach einem Breakaway (34.).
Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause durch Thomas Zuralev (39., Penalty) und Dominik Lascheit (40.) brachten sich die Crocos aber noch im zweiten Drittel auf die Siegerstraße. Hamburgs Stürmer André Gerartz machte kurz vor Schluss den Deckel drauf zum verdienten 5:2-Heimsieg des Oberligisten (58.).
„Die Moral war gut, wir haben bis zum Schluss gekämpft“, freute sich Rockets-Trainer Frank Petrozza. „In den ersten Minuten hatten wir tolle Chancen, da müssen wir einfach ein Tor machen. Danach waren wir den Rest des ersten Drittels nicht so präsent. Im zweiten Abschnitt aber machen wir nicht nur den Ausgleich, sondern haben auch mehrfach die Führung auf dem Schläger, treffen aber nur Pfosten und Latte. Unter dem Strich haben wir zu viele Strafen kassiert, das hat am Ende Kraft gekostet. Aber auch in Unterzahl haben wir sehr gut gestanden, trotz des starken Powerplays der Hamburger.“
In sechs Unterzahl-Situationen kassierten die Rockets nur einen Gegentreffer, ein weiterer fiel nach einem Penalty für Hamburg. Im letzten Drittel überstand die EGDL eine lange Zeit in doppelter Unterzahl ohne Gegentor. Viele kleine, aber wichtige Signale, die die Mannschaft unabhängig vom Ergebnis gesendet hat. „Dazu war Jan Guryca heute wieder top im Tor“, freute sich Petrozza, dessen Team am Freitag vor heimischem Publikum die Eaters aus Limburg testet. Dann auch wieder mit Firsanov und Seifert, deren Strafen auf das nächste Testspiel keine Auswirkungen haben. Und auch Andre Bruch kehrt in den Kader zurück, dazu feiert Dominik Luft sein Debüt.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Gut gespielt und doch verloren
(RLW)  Am Ende stand ein 1:3 auf der Spieluhr, doch so richtig enttäuscht war eigentlich keiner der Kobra-Fans. Sie haben über 60 Minuten eine engagierte Leistung ihrer Giftschlangen gesehen, wobei das Gästeteam einfach nur etwas mehr Scheibenglück hatte.
Und die Mannschaft von HYC Herentals forderte die Vanek – Truppe von der ersten Spielsekunde. Der Kobra-Coach war im Vorfeld richtig informiert worden: Der BeNe – League – Meister spielt ein für Regionalligaverhältnisse schnelles und körperbetontes Eishockey.
„Gerade deshalb freut es mich besonders, dass wir es weitestgehend geschafft haben, von der Strafbank fernzubleiben. Ich bin im Großen und Ganzen sowieso sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Man merkte in jeder Sekunde, dass sie wollten, jeder Spieler arbeitete hart. Nun sind wir in der Vorbereitung an einem Punkt angekommen, an dem die Beine zum Ende einer Begegnung schwer werden können. Das harte Training wird sich aber zukünftig auszahlen, wenn die Meisterschaft beginnt. Ich werde nun die körperlichen Anforderungen an meine Jungs während des Trainings etwas zurückfahren und dafür mehr die spielerischen Elemente weiterentwickeln, erläutert der Schlangenbeschwörer seine Sicht des Spiels und sein weiteres Vorgehen. „Dass es noch etwas an der Zielgenauigkeit beim Torabschluss gehapert hat, lag zum einen an einer guten Leistung des belgischen Torhüters, zum anderen daran, dass dies das erste Spiel meiner Mannschaft war. Das wird sich noch verbessern“, macht der Eishockeylehrer den Fans wieder Mut. „Immerhin haben wir es geschafft, den Puck 48-mal zum gegnerischen Gehäuse zu bringen. Leider ist daraus nur 1 Treffer entstanden, aber wie gesagt: Das wird noch besser“.
Überhaupt: Die Torhüter beider Teams lieferten eine starke Leistung ab, doch Marvin Frenzel hatte leider den Eishockeygott leider an diesem Abend nicht auf seiner Seite. Hatte er zuvor 4-5 einhundertprozentige Chancen der Belgier zunichte gemacht, machte er bei den Gegentreffern 1 und 2 keine glückliche Figur. Insbesondere der 1:0 Führungstreffer der Gäste durch Ben Vercammen fiel schon sehr kurios. Ein Schlagschuss von der blauen Linie wurde in der 15. Spielminute von dem sich in den Schuss werfenden Moritz Hofschen so unglücklich abgefälscht, dass er in Form einer Bogenlampe hinter Frenzel einschlug. Auch das 2:0 der Gäste durch Jaques De Ceuster würde ihm im Normalfall nicht passieren. 99 von 100 Schüssen dieser Art hält er im Normalfall, an diesem Abend passierte der Puck jedoch die Torlinie.
Mitte des Spiels wechselte er dann seine Position mit Dennis Kohl, der genau so gute Paraden zeigte, dem aber in manchen Szenen auch das Glück des Tüchtigen treu war.
Ähnlich verhielt es sich auch bei seinem Gegenüber. Wenn Arne Waumans mal den Überblick verloren hatte, blieb der Puck auf der Torlinie liegen oder kullerte im Millimeterabstand an seinem Gehäuse vorbei. Nur beim strammen Schlagschuss in den Winkel von Alex Zaslavski war der belgische Schnapper zu überwinden.
Und so lief die Partie über 60 Minuten mit hohem Tempo von einer Seite zur anderen, mit dem besseren Ende für die belgischen Gäste. Denn als Milan Vanek kurz vor Schluss Dennis Kohl für einen weiteren Feldspieler opferte, nutzten die Gäste ihre Chance zum Empty – Net – Tor und Endstand von 3:1 für Herentals. Ben Coolen war der Vollstrecker in der 60. Minute.
Morgen wird es für die Kobras wohl noch eine Stufe schwerer, denn um 19:00 Uhr treten sie in der Schlangengrube gegen den Oberligisten Füchse Duisburg an. Aber schon die gestrige Partie hat gezeigt: Gekämpft wird bis zum Schluss.
  
    
Herforder EV
Für den guten Zweck gegen die Indians
(RLW)  Nach den beiden Testspielen gegen die Unis Flyers Heerenveen und die Saale Bulls Halle geht es für die Ice Dragons gegen eine weitere klassenhöhere Mannschaft. Am Dienstag sind um 20 Uhr die Hannover Indians zu Gast in der Eishalle „Im kleinen Felde“. Dieses Testspiel hat einen besonderen Hintergrund: Beide Vereine wollen dem verstorbenen Spieler Alexander Seel gedenken und dabei nach vorne blicken. „Wir spielen an diesem Tag Eishockey mit Freude und Leidenschaft!“, so HEV-Sprecher Stefan Gärtner.
Sportlich geht es für die Ice Dragons sich auf hohem Niveau zu messen und sich weiterzuentwickeln. „Wir haben das Team in diesem Sommer umgebaut. Wir brauchen ein wenig Geduld, damit sich die neue Mannschaft einspielen kann. Unser Trainer Jeff Job hat in den ersten Trainingseinheiten bereits Verbesserungen erkennen können“, so Teammanager Tobias Schumacher. Diese waren auch am Sonntag beim zweiten Spiel des Dragons-Cup zu sehen. Zwar verlor der HEV relativ deutlich gegen den Oberligisten Saale Bulls Halle mit 2:6 (1:3, 0:2, 1:1), doch zeigte sich das Team gegenüber Freitag sowohl körperlich, als auch spielerisch stark verbessert.
Das gegen die Hannover Indians eine weitere Steigerung von Nöten sein wird um gegen den starken Oberligisten mitzuhalten, steht ausser Frage. „Die Zuschauer können sich auf ein Eishockey-Fest freuen. Wir laden jeden herzlich dazu ein, ins Stadion zu kommen“, so HEV-Vorsitzender Uwe Johann. Die 6,- € Eintritt sind zudem gut angelegt. Der HEV und die Hannover Indians spenden das Eintrittsgeld für einen guten Zweck. „Den Überschuss spenden wir einer Organisation die Familien für Unfallopfer hilft“, so Johann. 
  
    
EHC Neuwied Bären
EHC sammelt Erkenntnisse in Krefeld
(RLW)  Der 5:3-Sieg über den belgischen Vertreter HYC Herentals und die 2:7-Niederlage des EHC „Die Bären“ 2016 gegen die U23 des Krefelder EV hatten eine Gemeinsamkeit. „Ich lege das Ergebnis genauso wenig auf die Waage wie das vom Freitag“, schilderte Trainer Carsten Billigmann nach dem Testspiel bei den Pinguinen am Sonntag. Die spielen immerhin eine Klasse höher in der Oberliga und haben in der Vorbereitungsphase bereits Erfolge über Halle (6:3) und Herne (5:1) gefeiert. Eine Einordnungshilfe für diejenigen, die dann doch einen längeren Blick auf die nackten Zahlen nach 60 Minuten werfen. Diejenigen, die wie Billigmann eher den Fokus auf das Wie richten, sahen eine Neuwieder Mannschaft, die Chancen hatte, das Ergebnis knapper zu gestalten, Disziplin an den Tag legte und keine überflüssigen Hinausstellungen kassierte, aber auch einen Schritt langsamer war als der Oberligist. „Was bringt es uns, wenn wir uns in der Vorbereitung Gegner aussuchen, gegen die wir nicht gefordert werden? Partien wie heute sind es, die uns weiterbringen. Hier sehen wir, in welchen Bereichen wir noch arbeiten müssen“, so Billigmann.
Den Anfang machte in der fünften Minute ein Spieler, der seine Tore im Frühjahr noch für die Neuwieder erzielte: Michael Jamieson – später auch zum 6:1 erfolgreich – brachte den KEV in Führung, die Tom-Eric Bappert (14.), Patrick Demetz (25.) und der mit reichlich DEL2-Erfahrung dekorierte Arturs Kruminsch (26.) ausbauten.
Dass die zweite EHC-Reihe durch Maximilian Herz, an der Seite von Kevin Wilson und Sam Aulie stürmend, sechs Sekunden vor der zweiten Pause zum 1:4 verkürzte, passte zum guten Eindruck, den diese Formation auf einem Eis hinterließ. Philipp Kuhnekath – bereits 59 DEL-Einsätze auf der Uhr – (51., 58.) und erneut Jamieson (56.) nutzten es aus, dass die Beine der Bären in der Endphase müde wurden. Billigmann: „Kein Wunder bei dem Tempo, das auf dem Eis herrschte.“ Einmal überwand aber auch sein Team noch Jonas Natterer. Sam Aulie war es vorbehalten den Endstand herzustellen (60.).
„Sam wird bei uns seine Punkte machen“, glaubt Billigmann mit dem kanadischen Import einen guten Griff gemacht zu haben. Überhaupt zeigten die neuen Bären, dass mit ihnen zu rechnen ist. Youngster Herz zum Beispiel läuft und arbeitet wie ein Besessener, Defensivmann Maik Klingsporn deutete sowohl am Freitag als auch am Sonntag an, dass er das Zeug hat, einer der herausragenden Regionalliga-Verteidiger zu sein.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens gewinnen bei der offiziellen Saisoneröffnung
(RLW)  Am Sonntag ging es um 14:00 Uhr los – die Ice Aliens feierten die offizielle Saisoneröffnung. Langsam aber stetig füllte sich die Halle, denn es gab verschiedene Aktionen, die für die Besucher kostenlos zur Verfügung standen. So konnte wieder die Schussstärke gemessen werden, die Knipsbude stand für Erinnerungsfotos bereit und eine Ausrüstungsbörse stand für jeden zur Verfügung.
Um 15:00 Uhr zeigten die jüngsten Ice Aliens ihr Können auf dem Eis. Zwei Mal 15 Minuten jagten die U7 und die U9 dem Puck hinterher, sehr zur Freude der Zuschauer, die sie auch gebührend anfeuerten. Und schon stand die nächste Attraktion auf dem Programm. Die Nachwuchsabteilung, von den Damen über die U20 bis zur U7 wurden einzeln vorgestellt. Jede Spielerin und jeder Spieler lief bei der Nennung seines Namens aufs Eis und erhielt seinen persönlichen Applaus. Am Ende stand nahezu die gesamte Nachwuchsabteilung auf dem Eis und lieferte ein harmonisches Bild.
Mittlerweile hatte sich die Halle noch einmal merklich gefüllt, denn um 18:00 Uhr stand das Vorbereitungsspiel der 1. Mannschaft auf dem Plan. Mit den Wiehl Penguins kam der Meister der vergangenen beiden Spielzeiten aus der Landesliga an den Sandbach. Nach der starken Vorstellung der Ice Aliens gegen die klassenhöheren Moskitos, waren alle gespannt, wie sich das Team gegen einen klassentieferen Gegner schlagen würde.
Die Gäste aus dem Oberbergischen zeigten von Beginn, dass Sie nicht zu einem lockeren Trainingsspiel angereist waren. In der zehnten Minute gingen sie folgerichtig durch Streser in Führung. Doch die Aliens schüttelten sich einmal und noch in derselben Spielminute gelang durch Tim Brazda, dem Pascal Rüwald aufgelegt hatte, der Ausgleich. Nur drei Minuten später war es wieder dieses Duo, das einen Konter mit 2 gegen 0 fuhr und dem Torwart der Penguins keine Chance ließ. Noch vor der Pause erhöhte Clemens auf den Pausenstand von 3:1, ihm war von Fischbuch und Dreischer aufgelegt worden.
Das Mitteldrittel zeigte keine Höhepunkte, die Ice Aliens verwalteten den Vorsprung und zeigten kaum Abschlüsse. Die Wiehler nutzten eines der vielen Überzahlspiele und verwandelten durch Nohl den Anschlusstreffer. Im letzten Abschnitt zeigten die Ice Aliens wieder Spielfreude und erhöhten innerhalb von sechs Minuten auf den Endstand von 6:2. Fischbuch, Dreischer und Schäfer waren die Torschützen.
Trainer Fuchs zeigte sich erneut zufrieden mit der Leistung seines Teams. Wohl hatte er festgestellt, dass die “alten Hasen” das Spiel entschieden hatten. Aber er weiß auch, dass die neuen und jüngeren Spieler noch in der Phase der Eingewöhnung sind, ihre Zeit wird mit Sicherheit kommen.
  
    
ESV Bergisch Gladbach
Zweites Spiel, zweiter Sieg
(LLW)  Am Freitag haben unsere Alphas zum zweiten Testspiel in den heimischen Icedome geladen. Es war kein geringerer Gegner, als der Ligakonkurrent aus Bergisch Gladbach. Die Realstars haben die Sommerpause genutzt und mit Dominik Cerovsky einen der Besten Stürmer der Liga unter Vertrag genommen.
Die Kufencraks von der Saaler Mühle sind im ersten Drittel nach 6 Minuten durch Kuska in Führung gegangen. Keine 3 Minuten später erfolgte durch den Neuzugang vom TuS Wiehl Cerovsky auch schon das 0:2 aus Sicht der Dynamites. Aber wer unsere Alphas kennt, der weiß, dass sie kein Spiel vorzeitig aufgeben. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und mit einem Doppelschlag durch Mario Wonde (29) und Lucas Hubert (20) gingen die Mannschaften mit einem 2:2 in die Drittelpause.
Im zweite Drittel ist nur erwähnenswert, dass einzige Tor für die Realstars, das durch Arkuszewksi erzielt wurde. Ansonsten wurden hüben wie drüben die Torchancen durch die gutaufgelegten Goalies vereitelt.
Das dritte Drittel gehörte dann klar unseren Alphas. Den Tor Segen eröffnete Lucas Hubert (20). Keine Minute später war wieder Justin Tursas (12) zur Stelle, der an seiner guten Leistung von letzter Woche anknüpfte. In der 52. Minute fiel durch Sebastian Schmitz wiederum der Ausgleich. Doch mit einem Unentschieden wollten die Troisdorfer Jungs sich nicht zufriedengeben. Erneut traf unsere Nummer 20 und brachte damit die Dynamites in Führung. Bei 6:4 musste Stephan Schwarz nach einem wunderschönen Alleingang durch Dominik Patt (73) den Puck aus dem Netz fischen. Den Schlusspunkt zu diesem gelungenen Abend setzte dann Dominik Klein (10), der zum Endstand von 7:4 traf.
Statement unseres Trainers Daniel Walther zum Spiel gegen die Realstars: „Generell muss man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir müssen noch viel an unserem Defensivverhalten arbeiten, damit es dem Gegner nicht leichtgemacht wird, gezielt Tore zu schießen.  Außerdem bin ich mit dem Körpereinsatz nicht zufrieden, der muss besser werden. Auch bei der Torchancenverwertung müssen wir effizienter werden. Rund herum kann man nach 2 Wochen Eistraining aber mit dem Ergebnis zufrieden sein.“
Die Mannschaft um Headcoach Andreas Lupzig, wird sich bestimmt nicht mit der Testspielniederlage zufriedengeben und im nächsten Freundschaftsspiel am Freitag den 13.09. 2019 um 20 Uhr in Bergisch Gladbach nochmals alles geben. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auch dort lautstark anfeuert.
Das letzte Pre-Saison-Game im heimischen Icedome, findet gegen den Regionalligisten aus Ratingen, am Sonntag den 22. September um 18 Uhr statt. Bevor am 29. September endlich die Saison wiederbeginnt.
  


 Montag 9.September 2019 www.icehockeypage.de 
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