Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

           
Heilbronner Falken
(DEL2)  Verteidiger Marcus Götz wird nach eiiner Unterkörper-verletzung erst Mitte November wieder ins Spielgeschenen eingreifen können
 
Bezirksliga NRW
(BZLW)  Das Spiel des ESC Rheine gegen den ERV Dinslaken 1b, welches mit 7:8 nach Penaltyschiessen endete, wurde nachträglich durch den Verband mit 0:5 Toren für die Kobras gewertet
  
Hannover Scorpions
(OLN)  In den kommenden sechs Wochen müssen die Scorpions auf den kanadischen Stürmer Julien Pelletier verzichten, der eine Schultergelenksverletzung erlitten hat
  
EV Landshut
(DEL2)  Der kanadische Verteidiger Josh McFadden hat sich am vergangenen Wochenende einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt für die nächsten sechs Monate aus, weshalb die Verantwortlichen nun bereits auf der Suche nach Ersatz sind
  
ESV Burgau
(BLL)  Die Eisbären haben sich zum Saisonbeginn neben dem tschechischen Stürmer David Ballner noch mit drei weiteren neuen Angreifern verstärkt: Vom EHC Königsbrunn kommt Pascal Rentel, zuletzt in Nordamerika war Ben Bittner aktiv und aus Ungarn wechselt Bence Makovics zum ESV
     
EHV Dresden Devils
(LLS)  Nach zwei erfolgreichen Jahren in der Regionalliga bei den Schönheider Wölfen kommt Stürmer Jannik-Noah Grätke zu den Devils
  
ESC Moskitos Essen
(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben den Probevertrag mit dem slowakischen Stürmer Henrich Ruckay nicht verlängert. Bis es zur Verpflichtung eines zweiten Kontingentspielers kommt wird der gebürtige Tscheche Marc Zajic, der noch auf seinen deutschen Paß wartet, ins Team aufrücken
  
EHC Bad Aibling
(BLL)  Verstärkung für die Aibdogs-Defensive: Vom TEV Miesbach ist Verteidiger Luca Herden zurückgekehrt und vom Oberliga-Absteiger EHC Waldkraiburg ist Verteidigertalent Lucas Wimmer nach Bad Aibling gewechselt
  
SG Lindenberg/Lindau
(BBZL)  Trainer Matthias Schwarzbart ist während der Vorbereitung von seinem Amt zurückgetreten, möglicherweise wird aber schon bald ein Nachfolger feststehen, während Robert Prell als Interimstrainer fungiert. Ausserdem werden die drei Verteidiger Moritz Grättinger, Andreas Hops und Mario Kustor aus persönlichen Gründen in der neuen Saison nicht zur Verfügung stehen
  
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 15.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Düsseldorfer EG
Auftaktniederlage gegen Bremerhaven! DEG unterliegt Pinguins 0:1
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel der neuen DEL-Saison denkbar knapp mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) gegen die Fischtown Pinguins verloren. Über 60 Minuten erspielten sich beide Teams nur wenige Torchancen und fokussierten sich auf die Defensivarbeit. Am Ende war es ein glückliches Tor, dass die Partie zugunsten der Fischtown Pinguins entschied.
  
    
EHC Red Bull München
Derbysieg zum DEL-Auftakt
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat den DEL-Auftakt mit 2:1 (1:0|1:1|0:0) bei den Augsburger Panthern gewonnen. Vor 6.179 Zuschauern im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion erzielten Maximilian Kastner und Justin Schütz, dem sein erster Treffer in der DEL gelang, die Tore für die Red Bulls.
München begann stark, die erste Chance hatten aber die Panther durch Thomas Holzmann. Im direkten Gegenzug schloss Kastner einen 2-auf-1-Konter mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck ab (4. Minute). Die Vorarbeit zum Münchner Führungstreffer kam von Mark Voakes, für den es der 200. Assist in der Deutschen Eishockey Liga war. Zwei Minuten später traf Maximilian Daubner das Lattenkreuz des Augsburger Tores. Die Gäste verteidigten konzentriert, ließen keine gefährlichen Abschlüsse zu und hatten durch Voakes (13.) und John Jason Peterka (20.) zwei weitere Topchancen.
Im zweiten Drittel kamen die Panther besser aus der Kabine. Matthew Fraser zog in der 25. Minute nach einem Pass vor das Tor direkt ab und traf ins rechte Eck (25.). Wenig später hatte Christoph Ullmann eine weitere Großchance für die Schwaben (26.), verfehlte aber knapp. München überstand Augsburgs Druckphase und legte in der 27. Minute erneut vor: Voakes passte in den Slot zu Schütz, der mit seinem ersten DEL-Treffer auf 2:1 stellte. In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten: Fraser (36.) und Holzmann (37.) kamen während eines AEV-Powerplays dem Ausgleich nahe und auf der Gegenseite verhinderte Panther-Goalie Olivier Roy nach einem Solo von Trevor Parkes das 3:1 (37.).
Im Schlussabschnitt verteidigten die Red Bulls ihre Führung offensiv. Sie hielten die Panther vom eigenen Tor fern, bewegten den Puck in der Augsburger Zone und hatten durch Schütz (41.), Jubilar Philip Gogulla in seinem 800. DEL-Spiel (44.) und erneut Schütz nach einer Einzelleistung (47.) gefährliche Abschlüsse. Auf der Gegenseite reagierte Münchens Torhüter Danny aus den Birken bei Christoph Ullmanns Schuss aus der Kurzdistanz stark (49.). Weitere Chancen der Panther ließen die Münchner nicht zu, so dass es beim 2:1-Sieg blieb.
  
    
Bayreuth Tigers
Karlsson Schlagschüsse bringen 2 Punkte für die Tigers
(DEL2)  Zum Saisonauftakt vor 1937 Zuschauern im Tigerkäfig brauchten beide Teams einige Minuten um auf Temperatur zu kommen. Erst nach und nach konnte man den verhaltenen Beginn mit sichtbarer Nervosität etwas ablegen und das gelang den Gästen zunehmend besser. Kurze Unordnung in der Bayreuther Defensive bestrafte Pfleger aus dem Slot heraus mit dem 0-1 und auch danach übernahmen die Löwen mehr und mehr die Spielkontrolle. Bayreuth tat sich schwer zu einem vernünftigen Spielaufbau zu kommen und hatte auch in Überzahl schlichtweg zu wenig Durchschlagskraft. Beim einzigen Powerplay der Gäste wären Sedlmayr und French sogar fast ein weiterer Treffer gelungen, doch der starke Jaeger verhinderte noch mehr Ungemach.
Für den zweiten Abschnitt merkte man den Bayreuthern deutlich an, dass man die Schlagzahl erhöhen musste. Das taten sie auch und zeigten sich engagierter mit genauerem Passspiel. Folge davon waren einige gute Chancen wie z.B. der 2 gegen 1 Break mit Kolb, als Lillich am Ende doch noch an Martinovic im Tölzer Tor scheiterte. Den verdienten Ausgleich besorgte dann Verteidiger Schmidt der einen guten Querpass von Davidek wuchtig per Direktabnahme bei 4 gegen 4 in die Maschen setzte. Danach gelang den „Buam“ aus dem Isarwinkel zumindest wieder gleichverteilte Spielanteile bis zur zweiten Pause.
Für die letzten 20 Minuten versuchten die Oberbayern dann wieder mehr Zugriff zu bekommen und die Wagnerstädter hielten weiter mit ihren 4 Sturmreihen dagegen. Tölz hatte aber leichte Vorteile und die eine oder andere Torchance mehr, während das Spiel nun teilweise sogar etwas wild hin und her wogte. Turbulente Szenen wie Prachtparaden von Jaeger, Pfostentreffer der Tölzer und Chancen der Oberfranken wechselten sich ab, bis Schlager in Minute 58 zu einer Einzelaktion ansetzte. Er touchierte dabei Goalie Jaeger und den frei liegenden Puck versenkte Dibelka - was nach Sichtung des Videobeweises wegen Torhüterbehinderung - zum 1-2 gewertet wurde. Damit etwas in Zugzwang gekommen zog Kujala noch seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler. Karlsson zog dann bei 6 gegen 4 fulminant durch und ließ den Tigerkäfig zum späten Ausgleich beben.
In der Verlängerung mussten die Tölzer ebenfalls in Unterzahl spielen und wieder Karlsson wuchtete die Scheibe zum Overtimesieg ins Netz.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am nächsten Freitag 20.09.2019 wieder um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Wölfe aus Freiburg.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:2! Eispiraten mit Auftakt nach Maß - Westsachen siegen zum Saisonstart gegen Heilbronner Falken
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr erstes Saisonspiel der DEL2-Serie 2019/20 mit einem Sieg abgeschlossen. Die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud setzte sich bei den Heilbronner Falken nach einer starken Vorstellung mit 6:2 verdient durch und sicherte sich somit die ersten drei Zähler in der neuen Spielzeit.
Personal: Personal: Überraschend mussten Cheftrainer Danny Naud und sein Co Fabian Dahlem den Ausfall von Julian Talbot kompensieren. Der 32-jährige Kanadier fiel mit einem Magen-Darm-Infekt aus. Für ihn wurde kurzerhand Lukáš Vantuch lizenziert, welcher als Gastspieler schon die ganze Vorbereitung bei den Eispiraten absolvierte. Außerdem mit an Bord waren Dominic Walsh, der das vergangene Testspiel verletzungsbedingt abbrechen musste, und Vincent Schlenker, der nach seiner Unterkörperverletzung wieder genesen ist. Im Tor startete, wie im Vorfeld bereits angekündigt, Michael Bitzer.
Den besseren Start in die Partie hatten die Gastgeber aus Heilbronn. Nikiforuk verpasste in numerischer Überzahl zunächst, Derek Damon fälschte nach sieben Minuten dann einen Schuss von Stephan Della Rovere unhaltbar für Michael Bitzer ab und stellte früh in der Partie auf 0:1. Die Westsachsen konnte sich defensiv dann aber stabilisieren und setzte immer wieder auf den Matchplan von Trainer Danny Naud. So sollten schnelle Konter der Westsachsen Erfolg bringen. Zunächst scheiterte Dominic Walsh aus zentraler Position, wenig später verzog Carl Hudson nur knapp. Ein Premieren-Tor brachte schließlich den mittlerweile verdienten Ausgleich. Vincent Schlenker bediente Marius Demmler mustergültig, der 19-jährige Angreifer vollendete kaltschnäuzig zum 1:1 und erzielte somit gleichzeitig seinen ersten Treffer in der DEL2 (17.). Die Eispiraten blieben folglich am Drücker, konnten gegen die verunsicherten Falken jedoch nicht nachlegen.
Die Eispiraten übernahmen direkt nach Wiederbeginn die Kontrolle über das Spiel und kamen sofort zu guten Gelegenheiten. Zwar konnte Mirko Pantkowski gleich nach Wiederbeginn gegen Austin Fyten stark parieren, danach lagen die Westsachsen aber richtig los. Im Tic-Tac-Toe-Stil geriet der Puck zu Vincent Schlenker, welcher Pantkowski zum zweiten Mal überwand (29.). Adrian Grygiel war es nur wenige Minuten später, der ein starkes Zuspiel von André Schietzold verwerten konnte und auf 3:1 erhöhte (32.). Die Eispiraten spielten sich immer mehr in einen Rausch und kamen kurz darauf sogar zum 4:1! Austin Fyten vernaschte Pantkowski und beförderte den Puck, über die Schultern des Falken-Goalies hinweg, in die Maschen des Heilbronner Gehäuses (34.). Adrian Grygiel hätte kurz vor der Pause sogar auf 5:1 erhöhen können – Sein Abschluss streifte jedoch nur den Pfosten.
Auch zu Beginn des Schlussabschnitts präsentierten sich die Eispiraten selbstbewusst und vor allem kaltschnäuzig. So war es Adrian Grygiel, nach Zuspiel von Patrick Klöpper, der schon nach 41 Minuten zum 5:1 einnetzte. Fortan ließen die Westsachsen keine Zweifel mehr aufkommen, wer als Sieger aus diesem Vergleich herausgeht. Spätestens mit Patrick Pohls Treffer zum 6:1 war das Spiel vorentschieden (45.). Die Falken konnten erst zum Ende der Partie wieder Chancen für sich verbuchen und letztlich in der 58. Minute den letzten Treffer der Partie verbuchen. Möllers verdeckter Schuss von der blauen Linie schlug im zum 2:6 Kasten von Bitzer ein.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen verlieren erstes Spiel der neuen Saison nach Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das erste DEL2-Punktspiel gegen den Aufsteiger EV Landshut nach Verlängerung mit 1:2 (0:0; 1:1; 0:0; 0:1) verloren. Verzichten musste Cheftrainer Bradley Gratton auf den Einsatz von Stürmer Timo Walther (Gesichtsverletzung) und Verteidiger Tim Heyter (Oberkörperverletzung).
Zwar sahen die 2492 Zuschauer in der EnergieVerbund Arena ein torloses erstes Drittel, jedoch schickte der Referee Steven Rupprich nach 10 Minuten mit einer 5-Minuten + Spieldauerstrafe vom Eis. Im zweiten Abschnitt brachte Christian Kretschmann die Blau-Weißen in der 26. Spielminute in Führung. Stephan Kronthaler markierte den Ausgleich für den Gastgeber (46.). Nachdem auch das Schlussdrittel torlos blieb, ging es in die Verlängerung. Bereits nach zwei gespielten Minuten erzielte Maximilian Forster den 2:1-Siegtreffer für die Landshuter.
Bradley Gratton, Eislöwen-Cheftrainer: „Beide Seiten haben ein gutes erstes Drittel gezeigt mit den besseren Chancen für uns, die wir nicht genutzt haben. Im zweiten Abschnitt sah Landshut besser aus.  Am Ende haben uns die Schiedsrichter die Möglichkeit gegeben das Spiel zu gewinnen, aber wir haben uns keine Chancen erspielt. Daran müssen wir definitiv arbeiten! “
Christian Kretschmann: „Ich denke wir haben uns den Saisonstart anders vorgestellt. Wir haben ein erstes gutes Drittel gespielt und den Gegner im Griff gehabt. Im zweiten Drittel schießt Landshut den Ausgleich und ab dem Zeitpunkt haben wir meiner Meinung nach leider aufgehört zu spielen. Das darf uns nicht nochmal passieren, denn das kostet uns Spiele. Am Sonntag müssen wir hellwach sein und aggressiver laufen, um drei Punkte nach Dresden zu holen. “
Das nächste Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 15. September um 18.30 Uhr bei den Tölzer Löwen. 
  
    
Löwen Frankfurt
Die Löwen sind zurück - Family Day zum ersten Saisonheimspiel
(DEL2)  Die Löwen Frankfurt sind zurück in der Eissporthalle Frankfurt! Am Sonntag, den 15. September dürfen sich alle Löwen-Fans auf das erste Heimspiel ihrer Mannschaft in der neuen DEL2-Saison freuen. Direkt zum Heimauftakt gibt es einen Family Day. Nach dem Spiel stehen sogar alle Löwen-Spieler für Autogrammwünsche und Fotos bereit. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist bereits um 16:00 Uhr.
Die Partie wird live auf SpradeTV übertragen. Weiterhin zeigt der Hessische Rundfunk Teile des Spiels in der „Hessenkonferenz“. Wie gewohnt halten wir Euch zudem mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden.
Den Saisonstart haben sich natürlich alle Löwen anders vorgestellt. Doch trotz des knappen 2:3 am Freitagabend in Kassel gibt es keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Die unglückliche Niederlage gegen den Erzrivalen aus dem nördlichen Hessen ist zwar nicht nach dem Wunsch der Löwen, doch trotzdem gab es gute Ansätze, auf die das Trainerteam nun aufbauen kann.
Weiterhin muss das Team auf Dominik Meisinger verzichten, der verletzt fehlt. Auch Thomas Gauch wird noch für eine längere Zeit ausfallen. Ob der neu verpflichtete Alex Roach sein Debüt im Löwen-Trikot feiern wird, wird sich erst am Sonntag entscheiden.
Auch die Heilbronner Falken sind mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Allerdings gab es wenig Positives beim 2:6 vor heimischer Kulisse gegen die Eispiraten Crimmitschau. Dennoch herrscht Aufbruchstimmung in Heilbronn.
Nach der jahrelangen Teilnahme in den Playdowns haben die Falken nun zum zweiten Mal hintereinander den Einzug in die Pre-Playoffs geschafft. In der neuen Saison soll auf diese Leistung aufgebaut werden und der nächste Schritt gemacht werden. Mit der Unterstützung des Kooperationspartners aus Mannheim haben die Heilbronner eine junge, dynamische Mannschaft, in der einiges an Potential steckt. Neun Förderlizenzspieler werden den Falken von den Adlern zur Verfügung gestellt.
Die Bilanz der Hessen gegen die Baden Würtenberger spricht eine eindeutige Sprache. Aus 20 Pflichtspielen gingen die Frankfurter 15 Mal als Sieger hervor. Auch in der diesjährigen Saisonvorbereitung trafen die beiden Mannschaften schon zwei Mal aufeinander. Beide Mannschaften konnten jeweils das Auswärtsspiel für sich entscheiden. Das Hinspiel verloren die Löwen mit 2:6. Das Rückspiel nur einen Tag später gewannen sie auswärts mit 4:1.
Hinweis: Aufgrund der Dippemess stehen derzeit keine offiziellen Parkmöglichkeiten auf dem Festplatz vor der Eissporthalle Frankfurt zur Verfügung. Auch der Parkplatz auf dem FSV-Gelände steht am Sonntag, den 15. September nicht zur Verfügung. Wir empfehlen die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  
    
ESV Kaufbeuren
JOKER UNTERLIEGEN ZUM AUFTAKT IN RAVENSBURG
(DEL2)  Das Auftaktspiel der DEL2 Saison 2019/2020 bestritt der ESV Kaufbeuren am heutigen Freitagabend beim amtierenden Meister in Ravensburg. Begleitet wurde die Mannschaft dabei wieder von mehreren hundert Joker Fans.
Verletzungsbedingt musste Trainer Andreas Brockmann dabei auf Florin Ketterer und Mike Mieszkowski verzichten. Nicht für den Kader nominiert wurde Jonas Wolter, für ihn rückte Youngster Markus Schweiger in die vierte Sturmformation. Im Tor Stand Stefan Vajs. Backup war Jan Dalgic.
Das Spiel nahm sofort mächtig Fahrt auf und die Hausherren übten mächtig Druck auf die ESVK Defensive aus. Dabei entwickelte sich eine recht hitzige Partie. Stefan Vajs musste schon zu Beginn mehrfach eingreifen und rette sein Team mit einer tollen Parade schon gleich vor einem frühen Rückstand. Die Allgäuer sahen sich dann nach gut fünf Minuten sogar einer drei gegen fünf Unterzahlsituation ausgesetzt, welche aber sehr gut verteidigt wurde. Nach zehn Minuten traf dann aber Tero Koskiranta nach einer schönen Körpertäuschung und einem verdeckten Schuss zum 1:0 für die Towerstars. Die Kaufbeurer hatten Pech, als Ossi Saarinen kurze Zeit später nur die Latte traf. Eine sechzig Sekündigen doppelte Überzahl der Joker brachte trotz guter Chancen leider auch nicht den ersten Saisontreffer ein. Somit ging es mit einem 1:0 für den Meister in die erste Pause.
In der zweiten Pause nahm das Spiel dann einen negativen Lauf für den ESVK. Ein Check von Denis Pfaffengut gegen den Scheibenführenden Andreas Driendl, der sich bei der Aktion verletzte, werteten die Schiedsrichter mit einer fünf Minuten Strafe für den Kaufbeurer Verteidiger. Dabei entschieden die Schiedsrichter, die den Check auf dem Eis zuerst nicht ahndeten, erst nach einer ellenlangen Diskussion ihre Meinung und schickten Denis Pfaffengut schlussendlich zum Duschen. Das anschließende Powerplay nutzte der Meister dann zum frühen 2:0 durch Robin Just. Eine weitere Strafe gegen den ESV Kaufbeuren brachte den Towerstars dann auch schon das 3:0. Torschütze war wiederum Robin Just. Die Joker hatten ihrerseits in der Offensive kaum nennenswerte Aktionen und Tero Koskiranta erhöhte Sekunde vor der 2. Pause noch auf 4:0. Im Schlussabschnitt plätscherte das Spiel meist vor sich her. Die Towerstars hatten weiter die besseren Chancen und Torhüter Stefan Vajs was es aus Sicht der Joker zu verdanken, dass das Ergebnis schlussendlich auch nicht noch höher ausfiel. Die Allgäuer kamen selbst kaum zu gefährlichen offensiv Aktionen und somit konnte Olafr Schmidt im Kasten der Oberschwaben einen Shutout feiern. Die besten Genesungswünsche gehen natürlich noch an Towerstars Stürmer Andreas Driendl.
Für den ESVK geht es am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim weiter. Tickets sind wie gewohnt im Online-Shop und an den Abendkassen erhältlich.
  
    
EHC Lausitzer Füchse
DEUTSCHER PASS FÜR TOMAS ANDRES - AUSLÄNDERKONTINGENT DAMIT ENTLASTET
(DEL2)  Tomas Andres hat pünktlich vor dem Punktspielstart in die neue DEL2-Saison seinen deutschen Pass erhalten. Am Donnerstag nahm der 23-Jährige das Dokument in der Ausländerbehörde des Landkreises Görlitz in Zittau entgegen. "Die Entscheidung ist so ergangen, da Tomas deutsche Vorfahren hatte", erklärt EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach. Damit entlastet der Stürmer mit der Rückennummer 92 das Ausländerkontingent bei den Füchsen.
Der in Usti nad Labem geborene Rechtsschütze, der bis hin zur U20 in tschechische Nachwuchsauswahlmannschaften  berufen worden war, wechselte vor der Saison von den Lyoner Löwen aus der französischen Ligue Magnus in die Oberlausitz.
  
    
Ravensburg Towerstars
EIN AUFTAKT NACH MASS
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars sind mit einem glatten 4:0Erfolg über den ESV Kaufbeuren in die neue Hauptrunde gestartet. Das Team von Coach Tomek Valtonen überzeugte sowohl im Sturm, als auch defensiv und hatte sich den Sieg redlich vor 3126 Zuschauern verdient.
Mit rund 10 Minuten Verspätung aufgrund einer zu Bruch gegangenen Glasscheibe konnte die neue DEL2-Saison mit dem Einzug der 14 Clubfahnen und DEL2 Flagge den Abend offiziell eingeläutet werden. Symbolisch gab Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan den Meisterpokal an DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch zurück.
Die Zuschauer wurden für die Wartezeit alsbald entschädigt. Von Beginn legten beide Teams ein hohes Tempo an den Tag und Tero Koskiranta hatte mit schöner Einzelaktion schon nach einer dreiviertel Minute die Führung auf dem Schläger. Dann aber wurde es für die Towerstars brenzlig, als Calvin Pokorny auf die Strafbank musste. Das Unterzahlspiel der Gastgeber war allerdings sehr effektiv, erst in den letzten 15 Sekunden der numerischen Überzahl kam Kaufbeuren in die Powerplay-Aufstellung.
Das personelle Übergewicht wechselte dann nach dreieinhalb Minuten. Zunächst traf es ESVK-Kapitän Julian Eichinger mit einer 2 Minuten Strafe, Teamkollege Simon Mayr folgte nach und die Towerstars hatten in doppelter Überzahl die gute Gelegenheit auf die Führung. Das Powerplay lief gut, es fehlte aber die Präzision im Abschluss. Nach rund elf Minuten wurde die sehenswerte Anfangsoffensive dann endlich in Zählbares umgemünzt. David Zucker und Robin Just hielten in der rechten Rundung die Scheibe in Tornähe, letztlich kam Tero Koskiranta frei zum Schuss und überwand ESVK-Torhüter Stefan Vajs trocken zur 1:0 Führung.
Die Towerstars bestimmten auch danach das Spiel mit schnell aufgebauten Angriffen, in den letzten fünf Minuten des ersten Spielabschnitts kam Kaufbeuren aber deutlich besser ins Spiel. Dies machte sich auch dahingehend bemerkbar, dass die Towerstars nach einem Lattenknaller von Ossi Saarinen gleich zwei Strafzeiten in Folge zogen. Das Team von Coach Tomek Valtonen kämpfte aber aufopferungsvoll und überstand die doppelte Unterzahl von über einer Minute schadlos. Großen Anteil daran hatte hier sicherlich Towerstars Torhüter Olafr Schmidt, der in der 17. und 18. Minuten gegen Saarinen sowie Wöhrle stark parierte.
Das zweite Spieldrittel startete aus Ravensburger Sicht zielstrebig, nach 58 Sekunden hämmerte Jakub Svoboda den Puck an den rechten Pfosten. Drei Minuten später ließ Matias Haaranen die nächste Großchance folgen, er scheiterte allerdings an Vajs. Zu einer nachhaltigen Schlüsselszene kam es dann in der 25. Minute. Denis Pfaffengut ging im Kaufbeurer Drittel zu rustikal in einen Zweikampf mit Andreas Driendl. Der Ravensburger Topstürmer musste das Spiel mit einer Verletzung vorzeitig beenden, auch für Pfaffengut war der Arbeitstag zu Ende. Er kassierte eine 5 plus Spieldauerstrafe wegen unkorrektem Körperangriff.
Die Towerstars ließen das Powerplay gut und geduldig laufen, nach dreieinhalb Minuten brachte Robin Just auf halbrechter Positon den Puck per Direktabnahme zum 2:0 im Kaufbeurer Tor unter. Die große Strafe gegen die Gäste lief immer noch weiter und nur eineinhalb Minuten nach seinem ersten Saisontreffer erhöhte erneut Robin Just auf 3:0 . Jakub Svoboda und Thomas Brandl hatten danach gute Chancen für den Ausbau der Führung, die Überlegenheit fing dann aber an zu bröckeln. Towerstars Trainer Tomek Valtonen nahm in der 33. Minute deswegen auch eine Auszeit. „Ich wollte die Jungs etwas wachrütteln, da die Balance zwischen Abwehr und Angriff nicht mehr so effektiv funktioniert hat“, betonte der Coach. Es dauerte rund drei Minuten, da erhöhte Tero Koskiranta auf 4:0 und die Vorscheidung war gefallen. 17 Sekunden vor der zweiten Pause zog der finnische Stürmer entschlossen an den kurzen Pfosten und überraschte Stefan Vajs.
Im Schlussabschnitt brannte dann nichts mehr an. Kaufbeuren drängte zwar auf einen frühen Anschlusstreffer, doch an Olafr Schmidt gab es an diesem Abend kein Vorbei. In der Schlussphase agierten die Oberschwaben wieder offensiver und waren dem 5:0 ganz nahe. Das wollte zwar nicht mehr fallen, der Eishockeyabend war aber auch so voll und ganz gelungen. „Danke für die tolle Stimmung“, sagte Tomek Valtonen treffend zu Beginn der Pressekonferenz.
  
    
Tölzer Löwen
Niederlage trotz deutlichem Chancenplus
(DEL2)  Wie die Tölzer Löwen dieses Spiel verlieren konnten, wissen sie wohl selbst nicht. Nach gefühlt zehn Hochkarätern gehen die Buam mit nur zwei Toren aus der Partie. Am Ende steht nach Last-Minute-Ausgleich eine 2:3-Pleite nach Verlängerung.
Es war der übliche, nahezu nervöse Start beider Teams im ersten Spiel der neuen Spielzeit. In den ersten fünf Minuten die Tigers leicht besser, insgesamt aber noch viele Fehler im Spiel zu erkennen. Das sollte sich mit dem Führungstor von Marco Pfleger ändern. Der Stürmer traf nach starker Vorarbeit von Johannes Sedlmayr aus dem Slot zur Führung. In der Folge die Buam klar besser. Sedlmayr und erneut Pfleger vergaben die besten Chancen. Besonders die erste Tölzer Sturmreihe bereitete den Tigers im Bayreuther Nebel ordentlich Kopfschmerzen. Das sollte sich im Mitteldrittel zumindest teilweise ändern. Auch die Tigers kamen nun zu Chancen, Trainer Petri Kujala schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Bayreuth zwischenzeitlich mit dem nicht unverdienten Ausgleich durch Tomas Schmidt. Der Verteidiger traf mit einem One-Timer von der blauen Linie gegen die Rutschrichtung von Sinisa Martinovic. Im Schlussdrittel zeigte sich, dass die Löwen bereits früh in der Saison mit starker Kondition daherkommen. Trotz dreier Reihen spielten sie die Tigers im Schlussdrittel zwischenzeitlich an die Wand. Ein Hochkaräter folgte auf den anderen. Hier eine Großchance, da ein Pfostenschuss – es war wie verhext. Brett Jaeger im Tigers-Tor erwischte zudem einen Sahnetag. Erst in Minute 58 gelang es den Löwen durch Lubor Dibelkas Nachschuss in Führung zu gehen. Doch die Freude währte nicht lange. Erik Karlssons Ausgleich in doppelter Überzahl versetzte die Tigers-Fans in Ekstase. Der Schwede war es auch, der in der Verlängerung per erneut krachendem Schuss zum Bayreuther Sieg einschoss. Wieder waren die Tigers in Überzahl gewesen. „Man darf diese Strafen nicht nehmen“, stellte Gaudet klar. „Ich bin seit 28 Jahren Trainer, aber das war eine meiner härtesten Niederlagen“, so der Löwencoach.
  
    
EV Füssen
Der Vergleich mit den Kempten Sharks geht 4:1 an den EVF
(OLS)  Oberliga-Aufsteiger EV Füssen gegen Bayernliga-Aufstiegskandidat ESC Kempten – die Rollen war klar verteilt, am Ende konnten die Ostallgäuer im Vorbereitungs-Derby ihrem Favoritenstatus gerecht werden und siegten mit 4:1 (0:0, 2:0, 2:1). Großes Manko der Füssener war an diesem Abend aber die Chancenverwertung, denn bei allem Respekt vor der Leistung von Fabian Schütze im Gästegehäuse war die Ausbeute von vier Treffern bei rund zwei Dutzend erstklassiger Tormöglichkeiten zu wenig.
Gegenüber dem letzten Wochenende gab es im dritten Testspiel eine ganze Reihe von Umstellungen. Mit Landerer, Stocker, Krötz, Schulz und Rott fehlten diesmal gleich fünf Stammverteidiger. Aufgefüllt wurde der Kader mit jungen Spielern aus dem DNL-Nachwuchsteam, wobei hier auch erstmals die beiden Förderlizenzspieler dabei waren. Alle eingesetzten Akteure machten ihre Sache durch die Bank gut und glänzten mit ihrem Engagement.
Vor dem Spiel wurden die letztjährigen EVF-Spieler Markus Vaitl, Thomas Böck und Ron Newhook verabschiedet, der Deutsch-Kanadier hatte dann auch gleich in der ersten Minute die Chance zur Gästeführung. Zehn Minuten später hatte er bei einem Konter die zweite, verfehlte aber das Tor. Der Rest des Abschnitts war Einbahnstraßeneishockey. Die läuferisch klar überlegenen Schwarz-Gelben hatten Chancen über Chancen, darunter mehrere penaltymäßige Alleingänge auf das gegnerische Tor, zwei davon bei eigener Unterzahl. Doch Fabian Schütze machte ein tolles Spiel und die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte den Füssenern, so dass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Pfostentreffer, Paraden Schütze, Dauerdruck im Powerplay - die Scheibe wollte nicht ins Tor. Gerade waren die Sharks wieder komplett traf Marius Klein mit seinem platzierten Schuss aber doch endlich zum längst überfälligen 1:0. Danach folgten weitere Füssener Chancen im Minutentakt, Kempten blieb weitestgehend in passiver Rolle. Das änderte sich gegen Ende des Drittels etwas, als Markus Vaitl und Nikolas Oppenberger zu guten Ausgleichschancen kamen. Auf der anderen Seite hatte Eric Nadeau Pech mit einer Direktabnahme, ehe Tobias Meier doch noch auf 2:0 stellen konnte.
Im letzten Drittel war Kempten besser im Spiel, auch wenn der EVF wieder die ersten guten Möglichkeiten hatte. Bei einem Überzahlspiel scheiterten Markus Vaitl und Gastspieler Michel Maaßen nur knapp. Auf der anderen Seite vollendete zehn Minuten vor Spielende Samuel Payeur eine schöne Kombination, ehe kurz darauf Maximilian Dropmann auch von der blauen Linie endlich eine Lücke fand und zum 4:0 einschoss. Den Schlusspunkt setzte aber Ron Newhook, nachdem die Füssener nach einem Scheibenverlust im Spielaufbau in einen Konter gelaufen waren, und belohnte sein Team für einen couragierten Auftritt. Danach hatten beide Mannschaften noch Chancen, nach einer Strafzeit nahm Kempten am Ende auch noch den Torhüter vom Feld für eine doppelte Überzahl, es blieb aber beim 4:1 für den EVF. Ein Ergebnis, mit dem sicherlich beide Seiten leben können, und bei allem Einsatz der Beteiligten war das Testspiel mit insgesamt nur zehn Strafminuten auch ein sehr faires. (MiL)
  
    
Höchstadter EC
Einer für alle, alle für Einen – Mit den Alligators gegen Blutkrebs
(OLS)  Als Team wissen die Höchstadt Alligators was es heißt Zusammenhalt zu zeigen und gemeinsam kämpfen sie nicht nur gegen ihre Gegner, sondern gerne auch für den guten Zweck:
Nach der Green Night zu Gunsten örtlicher Vereine und dem Infotag "Organspende" in der vergangenen Saison, hat man sich beim Höchstadter EC einem weiteren Thema angenommen und bittet die Fans im Rahmen des Stadiontags am 21.9.2019 zur Registrierungsaktion.
Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs, oft ist eine Stammzellenspende die einzige Überlebenschance. Rund 8 Millionen potentielle Spender sind im weltweiten Verbund registriert, einen passenden Spender zu finden ist jedoch unglaublich schwierig. Jeder gesunde Erwachsene, zwischen 17 und 55 Jahren, kann sich registrieren lassen!
Veranstaltet wird die Aktion in Zusammenarbeit mit dem BRK Höchstadt, die am Stadiontag ab 14 Uhr nicht nur den Wangenabstrich zur Registrierung durchführen, sondern auch alle Fragen dazu beantworten, wer als Spender in Frage kommt und was passiert, wenn man tatsächlich mit einem Patienten übereinstimmt.
  
    
VER Selb
Knappe Niederlage gegen die Moskitos Essen
(OLS)  In einem durchaus ansehnlichen Vorbereitungsspiel gegen die Moskitos Essen zogen unsere Wölfe mit 3:5 den Kürzeren. Bei den Wölfen klappte das Zusammenspiel phasenweise schon ganz gut, wenn auch im Spielaufbau noch ein paar Fehler passierten. Insgesamt gingen unsere Wölfe zu sorglos mit ihren Chancen um.
Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die Moskitos zunächst konsequenter im Abschluss agierten als unsere Selber Wölfe. Die erste Torchance im Spiel gehörte unserem Neuzugang Schmidt auf Zuspiel von Gare. Im direkten Gegenzug scheiterte der Essener Holzmann an Deske. Der erste Treffer an diesem Abend gelang Grözinger, der die Scheibe durch Deskes „Hosenträger“ versenkte. Unsere Wölfe kombinierten weiter gefällig und erarbeiteten sich durch McDonald, Graaskamp und Müller, der die Scheibe nach feinem Zuspiel von McDonald am leeren Tor vorbeischob, weitere gute Chancen zum Ausgleich. Besser machten es die Moskitos, die erneut in Person von Grözinger die Führung auf zwei Tore ausbauten.
Auch im zweiten Spielabschnitt setzten unsere Wölfe die ersten Akzente. Gare hämmerte den Puck jedoch nur an die Latte. Später versuchte es McDonald, der drei- oder viermal an Beechs Schoner scheiterte. Mehr Glück hatte kurz darauf Schiener, der den Platz auf dem Eis - Spieler beider Mannschaften drückten die Strafbank – mit einem strammen Schuss zum Anschlusstreffer nutzte. In Überzahl – Klughardt hatte eine umstrittene Zeitstrafe aufgebrummt bekommen – stellte jedoch Richter den alten Abstand wieder her. Unsere Wölfe drängten gegen Ende des zweiten Drittels noch auf den abermaligen Anschlusstreffer, doch zunächst blieb Beech Sieger gegen den durchgebrochenen Gare und Ondruschkas Schüsse in Überzahl wurden allesamt von Essener Spielern geblockt.
Im letzten Spielabschnitt setzten unsere Wölfe alles daran, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Wir begannen in doppelter Überzahl, doch McDonald und Müller brachten den Puck nicht über die Linie. Später scheiterten Schmidt, Graaskamp und Kabitzky in aussichtsreicher Position. In der 51. Minute brach dann endlich der Bann: Schmidt, schön bedient von McDonald, bugsierte die Scheibe über die Linie. Keine zwei Minuten später war es wiederum Schmidt, der eine feine Kombination über Gare und McDonald zum zwischenzeitlichen Ausgleich markierte. Als sich viele Zuschauer schon auf das Penaltyschießen eingestellt hatten, erzielte Grötzinger mit seinem dritten Treffer an diesem Abend die erneute Moskitos-Führung. Unsere Wölfe zogen noch den zwischenzeitlich eingewechselten Kümpel zugunsten eines sechsten Feldspielers, doch statt des abermaligen Ausgleichs, machte Kreutzmann mit dem 3:5 den Deckel auf das Spiel.
  
    
ERC Sonthofen
Deutliche Niederlage gegen den SC Riessersee
(OLS)  Nachdem die bisherigen Vorbereitungsspiele knapp verloren, oder gar gewonnen wurden, kamen die Bulls am Freitagabend beim SC Riessersee mit 1:6 unter die Räder.
Gegen den hoch einzuschätzenden Ligakonkurrenten aus Garmisch-Partenkirchen startete Konstantin Kessler im Tor der Bulls, welcher auch gleich zu Beginn ordentlich zu tun bekommen sollte. Nachdem er die erste gute Möglichkeit von Miguez noch entschärfen konnte, war es in der zehnten Spielminute Anton Radu, der Kessler erstmals überwinden konnte. Die spritzigeren Gastgeber erspielten sich noch mehrere gute Möglichkeiten, welche im ersten Abschnitt jedoch noch ungenutzt blieben.
In der Kabine wählte Trainer Martin Ekrt wohl die richtigen Worte, denn die Bulls kamen deutlich verbessert aus der Kabine. Leider konnte keine der guten Möglichkeiten im Tor von Allavena untergebracht werden und so kam es wie es kommen musste. In der 23. Spielminute war es erneut Radu, der auf 2:0 stellte, bevor Maurer im Powerplay sogar auf 3:0 erhöhte. Das zweite Drittel ging somit an die sehr effektiv agierenden Hausherren.
Im letzten Drittel machten sich die anstrengenden Vorbereitungswochen bemerkbar, denn ein flüssiges Spiel sollte auf beiden Seiten nicht mehr aufkommen. Die weiterhin eiskalten Gastgeber stellten in der 44. Spielminute durch Lobach auf 4:0, bevor Arkiomaa und Woidtke mit einem Doppelschlag in Minute 53 und 54 das Spiel endgültig entschieden. Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte in der 57. Minute Dominik Patocka, der zum 6:1 Endstand traf.
Als Resümee bleibt ein verdienter Sieg des SC Riessersee, der bei besserer Chancenverwertung und etwas konsequenterem Verteidigungsspiel der Bulls durchaus knapper hätte ausfallen können.
Am Sonntag präsentiert sich die Mannschaft endlich zum ersten Mal in dieser Saison auf heimischem Eis, wenn der EV Füssen zum Vorbereitungsrückspiel zu Gast ist.
Die Bulls um Kapitän Marc Sill freuen sich bereits auf eure Unterstützung.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen in Mellendorf
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel gegen die Hannover Scorpions mit 3:2 (3:0/0:0/0:2) verloren. Vor 506 Zuschauern legten die Gäste einen schwachen Start hin und hatten den Angriffen der Scorpions wenig entgegenzusetzen. Nach nur knapp vier Minuten lagen die Hamburger schon durch einen Treffer von Patrick Schmid hinten, Christoph Koziol (7.) und Ralf Rinke (18.) erhöhten auf den verdienten 3:0-Pausenstand.
Im zweiten Spielabschnitt kamen die Crocodiles zwar besser in die Partie, verpassten allerdings den Anschlusstreffer. Der gelang in Überzahl schließlich Dominik Lascheit (51.). Die Crocodiles legten einen Schlussspurt hin und machten es durch ein weiteres Tor durch Routinier Patrick Saggau noch einmal eng (53.), doch die Gastgeber brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
„Wir haben das Spiel im ersten Drittel verloren. Da waren wir einfach völlig neben der Spur, haben keine Zweikämpfe gewonnen und den Scorpions nur zugesehen. Danach haben wir uns gesteigert. Das letzte Drittel haben wir gewonnen, da müssen wir am Sonntag anknüpfen“, sagte Verteidiger Jan Tramm.
Am Sonntag folgt das Rückspiel der beiden Mannschaften im Eisland Farmsen. 
  
    
ESC River Rats Geretsried
Knappe Niederlage gegen Klostersee
(BYL)  Alle Mann an Bord, mit voller Kapelle ging es zum zweiten Vorbereitungsspiel nach Klostersee. Sein Debüt gab U20-Spieler Paul Gania, der in der vierten Reihe aufgeboten wurde. An die Gastgeber haben die Rats keine guten Erinnerungen, im Vorjahr verlor man beide Punktspiele gegen den EHC sang- und klanglos mit 6:0 und 0:3. Da half dann auch der Sieg in der Vorbereitung wenig. Zudem steckte den Spielern noch die Nachricht über den Tod von Edi Hien in den Köpfen. Der langjährige Stadionsprecher und Mitarbeiter des Geretsrieder Merkurs hatte einen sehr guten Draht zur Mannschaft und hinterlässt eine große Lücke in der Rats-Familie. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen des EHC Klostersee, welche uns eine Schweigeminute ermöglichten.
Die erste ganz dicke Gelegenheit gehörte der Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner, doch Martin Köhler scheiterte mit einem frühen Penalty am ehemaligen Geretsrieder Dominik Gräubig. Es sah gut aus was die Rats in den ersten Minuten aufs Eis brachten. Mit hoher Laufbereitschaft und viel Druck brachten sie Klostersee unter Bedrängnis. Einzig im Abschluss klemmte es noch etwas, Gräubig war auf dem Posten. Die Gastgeber hingegen zeigten sich effektiver und versenkten ihren ersten richtig gefährlichen Angriff per Nachschuss zum 1:0 (8.). Der ESC zeigte sich unbeeindruckt und belohnte seinen couragierten Auftritt mit dem Ausgleich. Michi Hölzl setzte sich stark im gegnerischen Drittel durch und am Ende war Josef Reiter per Abstauber zur Stelle (13.). Kurz vor der Drittelpause gelang in doppelter Überzahl sogar der Führungstreffer, Stephan Englbrecht verwertete ein Zuspiel von Ondrej Horvath perfekt zum 1:2 (19.).
Direkt nach Wiederanpfiff hätte der dritte Treffer für den ESC fallen müssen, aber erst verfehlte Horvath nach Traumpass von Strobl das Tor und nur wenige Momente später scheiterten Köhler und May bei einem Unterzahlbreak. Die Gastgeber wurden wieder aktiver, doch David Albanese hielt seine Mannschaft mit einem entschärften Alleingang vorerst in Führung. Pech hatte dann Maxi Rieger, nur der Pfosten verhinderte bei seinem Direktschlagschuss von der blauen Linie den Einschlag. Klostersee nutzte im Anschluss eine  Überzahl und stellte die Anzeigetafel durch Kritzenberger auf 2:2 (31.). Der ESC war im zweiten Durchgang einfach zu oft auf der Strafbank. Den technisch starken Hausherren spielte das natürlich in die Karten, die Defensive stand ordentlich unter Druck. Ein kapitaler Fehler in der Hintermannschaft führte zum 3:2, Wieczorek hatte völlig verlassen vor Albanese keine Mühe mehr (32.). Nachdem Röder wegen eines Bandenchecks gegen Luis Rizzo vorzeitig zum Duschen musste, nutzten auch die Rats ihr Powerplay. Fuchs bediente May am langen Pfosten mustergültig, der aus spitzem Winkel vollendete (37.). Auf einmal ging es Schlag auf Schlag. Der EHC bekam, immer noch in Unterzahl, einen Penalty zugesprochen. Gaschke trat an und verwandelte durch die Beine zum 4:3 (38.).
Im letzten Drittel hütete Martin Morczinietz dem ESC-Kasten und auch er sollte seine Sache gut machen. Wieder brachten sich die Rats durch einige Strafzeiten in Bedrängnis, aber Morczinietz war sofort auf Betriebstemperatur. Englbrecht verpasste dann um Haaresbreite den Ausgleich, der abgefälschte Schuss segelte knapp über den Kasten. Das Spiel wurde gegen Ende nochmal hitzig, was dem ESC eine doppelte Überzahl einbrachte. Ein Tor sollte allerdings nicht mehr rausspringen und so blieb es beim 4:3 für Klostersee.
Fazit: Bei 5 vs. 5 waren die Rats ebenbürtig, dass sah über weite Phasen des Spiels schon ganz ordentlich aus. Alle vier Reihen zeigten eine gute Leistung, einzig die Disziplin war heute zu bemängeln. Am Sonntag wartet mit Buchloe ein weiterer starker Gegner auf den ESC, die Pirates sind in der vergangenen Saison bekanntermaßen nur hauchdünn am Aufstieg in die Bayernliga vorbeigeschrammt. 
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – ESC Geretsried River Rats 4:3 (1:2, 3:1, 0:0)
(BYL)  Insgesamt gelungener Vorbereitungsauftakt für den EHC Klostersee. Weniger das - trotzdem positive - Endresultat bewerte man bei den Rot-Weißen nach dem 4:3 auf heimischen Grafinger Eis gegen den Ligakonkurrenten ESC Geretsried, wie vielmehr die doch schon ansehnlich vielen Abläufe, die klappten. Gegen die mit vier kompletten Blöcken angetretenen River Rats hielt die Mannschaft von Dominik Quinlan konditionell und kräftemäßig gut mit, obwohl in den Tagen davor "sehr hart trainiert" worden war, wie der Cheftrainer erklärte.
Die in der Anfangsphase herausgearbeitete Führung gab man bis zum Drittelende mehr oder weniger leichtfertig aus der Hand. Im insgesamt starken Mitteldrittel wurde der Spielstand wieder gedreht, wobei sich auch Neuzugang Florian Gaschke mit einem eiskalt verwandelten Penalty (der von ihm selbst herausgearbeitet wurde) in die Torschützenliste eintragen konnte. In einer eher hektischen Phase kurz vor der zweiten Pause behielt er die Nerven und stellte auf 4:3, nachdem die Gäste kurz davor mit ihrem zweiten Überzahltor gleichgezogen waren. Simon Roeder war da seine Schnelligkeit zum Verhängnis geworden, als er seinen Gegenspieler wohl leicht touchierte und dieser in die Bande krachte, was der Hauptschiedsrichter mit einer Spieldauerstrafe ahndete.
Kapitän Bernd Rische war da wegen einer Prellung an der Schilddrüse bereits raus, nachdem er einen Schuss aus kurzer Distanz abgekommen hatte. Im ersten Abschnitt musste Philipp Quinlan, von einem Puck im Gesicht getroffen, früher runter, war aber mit Beginn des Mitteldrittels wieder dabei. Die torlosen finalen 20 Spielminuten hatten die Klosterseer damit nicht einmal mehr drei komplette Formationen auf dem Eis.
  
    
EHC Königsbrunn
EHC Königsbrunn feiert gelungenen Saisonstart beim Flugbörse-Turnier
(BYL)  Dabei landeten die Königsbrunner Kufencracks zwar auf dem undankbaren zweiten Platz, hinterließen mit dem neu formierten Kader aber einen hervorragenden Eindruck. Sieger des Turniers waren am Ende die starken „Sharks“ des ESC Kempten.
Alle Spiele wurden in zwei Halbzeiten zu jeweils 20 Minuten ausgetragen. In der ersten Partie startete der EHC zunächst gegen die „Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm und konnte schon nach 46 Sekunden die heimischen Fans zum Jubeln bringen, als Matthias Forster vom tschechischen Neuzugang Jakub Sramek bedient wurde und zur frühen 1:0 Führung einnetzte, Die Gäste zeigten sich davon aber nicht sonderlich beeindruckt und hielten gut dagegen, mussten dann aber in der 15. Spielminute einen erneuten Treffer hinnehmen. Neuzugang Nicolas Baur zog aus ungünstigem Winkel einfach mal ab und erwischte den gegnerischen Goalie auf dem falschen Fuß. Mit der 2:0-Führung ging es dann auch in die Kabine. In der zweiten Hälfte verloren die Königsbrunner Spieler aber den Faden, die Gäste kamen zu guten Möglichkeiten. Zwei Minuten vor Spielende wurden die Bemühungen der Devils mit dem 2:1 belohnt, die Partie drohte zu kippen. Die Abwehr der Brunnenstädter hielt aber dicht, und auch Torfrau Jennifer Harß blieb in dieser Partie fehlerfrei, so dass der EHC am Ende als Sieger feststand und ins Finale einzog.
Im zweiten Spiel kam es dann zu einer auf dem Papier klaren Sache, als Landesligist Kempten auf die Oberligamannschaft des ERC Sonthofen traf. Doch ein Unterschied von zwei Klassen war nicht zu sehen, und die Sharks zeigten sich vom großen Gegner unbeeindruckt. Zur Halbzeit führte Kempten mit 1:0, im zweiten Spielabschnitt konnte sogar noch das 2:0 nachgelegt werden. Doch scheinbar hatte es in der Pause eine Ansage in der Sonthofener Kabine gegeben, denn die „Bulls“ schlugen nun zurück und zeigten dem Landesligisten die Grenzen auf. Mit einem Doppelschlag konnte Sonthofen ausgleichen, und acht Minuten vor dem Spielende stand es 4:2 gegen die Sharks. Doch Kempten steckte nie auf und legte bis zum Abpfiff zwei weitere Treffer nach, so dass es nach der regulären Spielzeit 4:4 stand. Im anschließenden Penaltyschießen entschied Kempten dann das Allgäu-Derby für sich und qualifizierte sich damit für das Finale gegen Königsbrunner.
Im Spiel um Platz drei trafen nun die Mannschaften von Ulm und Sonthofen aufeinander, die Devils legten gegen den Oberligisten flott los und trafen nach gerade mal 15 Sekunden zum 1:0. Doch Sonthofen schlug noch innerhalb der ersten Spielminute zurück und erzielte den Ausgleich. Bis zum Ende der ersten Hälfte trafen die Bulls noch dreifach und führten zur Pause mit 4:1. Die Devils steckten aber nie auf und profitierten von der katastrophal schlechten Chancenauswertung der Allgäuer. Bis Spielende kamen die Ulmer noch auf 4:3 heran und verpassten nur knapp die zweite Überraschung des Tages.
Im Finale traf der EHC nun auf die starken Sharks aus Kempten. Es entwickelte sich eine flotte und sehenswerte Partie auf Augenhöhe, ehe die Gäste einen individuellen Fehler in der Königsbrunner Defensive nutzen konnten und durch Michel Maaßen mit 1:0 in Führung gingen. Bis zur Pause hatten beide Teams noch Gelegenheiten zu treffen, ein weiteres Tor wollte aber nicht mehr fallen. Im zweiten Spielabschnitt übernahm der EHC das Spielgeschehen und dominierte die Partie, konnte die Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Kurz vor Spielende setzte Coach Schedlbauer alles auf eine Karte und nahm den bis dahin hervorragend haltenden Jung-Goalie Nicolas Hetzel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Dieser Mut wurde belohnt, als Patrick Zimmermann kurz vor Abpfiff zum hochverdienten Ausgleich einnetzen konnte. Wieder musste ein Penaltyschießen die Entscheidung bringen, und wieder waren es die Sharks, die das bessere Ende für sich hatten.
Kempten stand somit als etwas glücklicher, aber nicht unverdienter Sieger des Turniers fest. Im Anschluss an die Partie wurden die Sharks noch geehrt, danach präsentierte der EHC Königsbrunn dem Publikum seine Mannschaft. Die Fans aller Turnier-Teilnehmer machten die Veranstaltung zu einem gelungenem Fest, bei dem Eishockeyverrückte aus Kempten, Ulm, Sonthofen und Königsbrunn friedlich und fröhlich zusammen feierten. 
  
    
TEV Miesbach
Der TEV unterliegt in Dingolfing
(BYL)  Am Freitag, ging es für den TEV Miesbach zu den Isar Rats nach Dingolfing. Als Auftakt eines Wochenendes mit 3 Spielen in Folge, musste Trainer Peter Kathan auf einige Stammkräfte verzichten und bot eine sehr junge Mannschaft auf. Anian Geratsdorfer, Christian Czaika und Stefan Mechel fehlten berufsbedingt, Filip Kokoska, Max Hüsken krankheitsbedingt. Da auch noch Sebastian Deml, Bobby Slavicek und Franz Mangold privat verhindert waren, kamen mit Sebastian Zankl, Alex Kirsch und Benedikt Pölt drei U20 Spieler zum Einsatz. Dazu passte auch dass Hannes Schorer zwar die Reise nach Dingolfing antrat, allerdings aufgrund einer gebrochenen Schlittschuhkufe nicht eingreifen konnte!
Bereits nach 14 Sekunden klingelte es erstmals im Kasten des TEV. Kontingentsspieler David Michel nütze einen schnellen Vorstoß des Hausherren und überlistet Goalie Zankl, der von Beginn an ran durfte. Doch die Antwort des TEV ließ nicht lange auf sich warten.  In der 6. Spielminute nutzten Torschütze Feurreiter Florian und Vorlagengeber Grabmaier die Powerplaysituation und stellten auf 1:1. So ging es dann auch zum ersten Mal in die Kabinen. 
Im zweiten Drittel vergingen keine 2 Minute als die Anzeigetafel in der Marco- Sturm- Eishalle 2:2 anzeigte. Innerhalb von 20 Sekunden war es zuerst Michael Grabmaier der auf 2:1 stellte, während im Gegenzug die Isar Rats den Gleichstand wiederherstellen konnte. Anschließend wurde die Partie etwas ruppiger und nach einem unglücklichen Zweikampf zwischen Bacher und einem Gegenspieler, bei dem sich der Dingolfinger in die Bande drehte, gab der Schiedsrichter unserer Nummer 4 eine 5 plus Spieldauerstrafe. Diese konnten die Dingolfinger zwar nicht nutzen, jedoch stellten sie noch im 2. Drittel eine 2:3 Führung aus Sicht des TEV her, bevor es in die Kabinen ging. 
Im letzten Spielabschnitt bauten die Hausherren in der 8. Spielminute die Führung auf 2:4 durch Schander Daniel ausbauen. Die junge TEV Mannschaft steckte in Folge nicht auf und erzielte durch Kapitän Feuerreiter Florian den Anschlusstreffer zum 3:4. In der letzten Minute nahm Headcoach Kathan, Timon Ewert – der planmäßig ab 30. Minuten im Tor stand – zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Der TEV setzte sich im Drittel der Isar Rats fest und die Chance kam: auf Zuspiel von der blauen Linie stand Sebastian Höck alleine vor dem Dingolfinger Gehäuse, jedoch wurde er im entscheidenden Moment vom Gegenspieler gestört. So ging die Partie mit 3:4 verloren. 
„ Ich bin mit der Leistung zufrieden. Es waren drei Spieler dabei, die ihr erstes Seniorenspiel bestritten haben. Es war klar dass wir das Wochenende etwas durchtauschen müssen aber das am Ende 8 Spieler fehlten, war nicht geplant,“ berichtet Trainer Peter Kathan, der beim heutigen Heimspiel wieder auf Geratsdorfer, Slavicek, Czaika, Mechel und Deml zurückgreifen kann. Zudem wird Florian Meineke sein Debut im Seniorenbereich geben, obwohl die U20 zeitgleich ihr letztes Vorbereitungsspiel in Dorfen bestreitet. „ Flo hat es sich auch verdient und ich möchte für heute Abend noch eine zusätzliche Option haben, wer weiß was passiert!“ blickt Kathan voraus. Weiter geht es heute um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Heilbronner Eisbären. Nachdem die Stadiongaststätte aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft nicht zur Verfügung steht, wurde das Angebot am Kiosk für die heutige Partie erweitert.
  
    
EA Schongau
EA Schongau beginnt die Reihe der Vorbereitungsspiele am Sonntag in Peißenberg
(BYL)  Nach den ersten Einheiten auf dem Eis im Trainingslager in Tschechien und in Peitings Eishalle startet die EA Schongau am Sonntag zum ersten Test gleich mit einem Derby.
Beim TSV Peißenberg wird sich die EAS aber noch nicht in voller Stärke präsentieren können , noch fehlen noch einige Eiszeiten im eigen Stadion, in dem gerade die Eisbereitung in finalen Zügen liegt und auch die beiden Kontingentspieler sind zum ersten Test noch fraglich. Während Milan Kopecky erst am Sonntag anreisen wird, ist Jakub Muzik wegen eines grippalen Infekts bis nächste Woche außer Gefecht gesetzt.   
Da die EA Schongau jedoch mit den Perspektivspielern aus den Reihen der 1b (Tobias Findl, Richard Schratt und Markus Güßbacher) durchaus Alternativen hat, kann Trainer Andreas Leschinger im ersten Test auch ohne die Kontingentstürmer  durchaus varieren.
Während die Neuerungen im Kader bei der EAS sehr moderat ausfielen, hat Peißenberg einen relativ großen Umbruch im Kader , neben beiden Torhütern sind auch beide Kontingentspieler ausgetauscht worden und zuletzt kam mit Martin Lidl (Miesbach) ein erfahrener Verteidiger zum Landkreisrivalen.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Spielfreudige Waldkraiburger drehen Rückstand im ersten Spiel der Vorbereitung
(BYL)  Waldkraiburg im Eishockeyfieber und das schon nach dem ersten Vorbereitungsspiel. Wie im Laufe der vergangenen Woche angekündigt, ließen die Löwentrainer Alex & Sergej Piskunov die Mannschaft im ersten Vorbereitungsspiel mit ganzen vier Reihen antreten. Die junge Löwentruppe, motiviert wie sie zu sein scheint, konnte den taktischen Vorgaben folgen und sie im ersten Spiel der Saison auch auf das Erdinger Eis zaubern. Nach anfänglichem stottern im Motor der Löwen, konnten diese das Spiel am Ende noch mit 3:4 an sich reißen und bei den „Gladiators“ aus dem Nachbarlandkreis, eine erste Duftmarke im ersten Spiel der Vorbereitung setzen. Doch der Reihe nach:
Das erste Drittel lief für unsere Löwen in etwa so an, wie man sich ein erstes Drittel nach einer Sommerpause vorstellen kann. Die Automatismen greifen noch nicht ganz ineinander, hier und da kann die Position des Mitspielers noch nicht vorausgesehen werden. In der elften Minute dann allerdings die Doppelstrafe auf der Seite der Erdinger. Sebastian Lachner und Mark Waldhausen mussten sich auf die Strafbank verabschieden. Diese 5-gegen-3-Überzahl ließ sich der EHC nicht entgehen und ging in der 12. Spielminute durch ein Tor von Chris Hradek in Führung. Vorlagengeber für dieses erste Tor der Saison waren Michael Trox und Philip Seifert. Nur rund dreieinhalb Minuten durfte man sich über diese Führung freuen, in Minute 15 nämlich glich Erding durch Christian Poetzel aus. Es sollte noch schlimmer kommen für den König der Tiere. In der 19. Minute fing sich Alex Kanzelsberger eine zweiminütige Strafe, die er, dank des Tores des Gladiators mit der Nummer 15, Phillip Spindler nur 30 Sekunden lang absitzen musste. Mit dem Stand von 2:1 ging es dann auch in die Pause.
Auch im zweiten Drittel wusste das Team des ehemaligen Löwen-Coaches Thomas Vogl zuerst wo sich das Tor befindet. Nach einem Scheibenverlust vom Torschützen Hradek und einer eher ausbaufähigen Verteidigungsleistung in dieser Situation, erhöhte der Erdinger Daniel Krzizok durch das Umfahren von Kevin Yeingst den Spielstand vorerst auf 3:1. Die Löwen-Antwort folgte allerdings nur gute drei Minuten später und sie kam in Person von Nico Vogl. Nach einer kleinen Ping-Pong-Einlage mit dem Erdinger Keeper Christoph Schedlbauer, landete die Scheibe dennoch im Tor und es stand nur noch 3:2. Dies sollte aber nicht das letzte Mal sein, dass der Erdinger Keeper im zweiten Drittel hinter sich greifen musste. Nachdem die Löwen planmäßig nach 30 Minuten Kevin Yeingst im Tor gegen den jungen Christoph Lode wechselten und das Duo Rousek/Straka eine Zwei-gegen-eins-Situation nicht für sich nutzen konnten, schlug es erneut im Erdinger Gehäuse ein. Wobei „einschlagen“ hier wohl das falsche Wort sein dürfte. Vielmehr wurde die Scheibe von Michael Trox, mithilfe des „Bauerntricks“ sanft hinter die Torlinie geschubst. Gleich wie es passierte, beide Mannschaften gingen ausgeglichen, mit einem 3:3 in die zweite Pause.
Den dritten Durchgang wollen wir mit einer, wohl nicht komplett überraschenden Erkenntnis beginnen. Der EHC muss, gerade in der Verteidigung, noch etwas an Selbstvertrauen gewinnen. Ein wenig wackelt es hier und da noch und man hat das Gefühl, dass sich die Löwen gleich wieder „eins fangen“. Dies passierte jedoch nicht in diesem letzten Spielabschnitt. Ganz im Gegenteil. Michael Trox sah die Chance und nutzte diese mit einem schön gespielten Solo und erhöhte den Spielstand auf 3:4. Vorlagengeber war Fabian Kanzelsberger. Nun hieß es die Verteidigung aufrecht zu erhalten. In der 55. Minute dann die schlechte Nachricht, 2+10 Minuten für den Neuzugang aus Tschechien Josef Straka. Nichtsdestotrotz hielt die Verteidigung auch beim Spiel in Unterzahl und die Löwen beendeten ihr erstes Spiel in der Saison 2019/2020 mit einem 3:4 Sieg.
  
    
ESV Buchloe
Pirates starten in die neue Eiszeit - ESV Buchloe bestreitet am Sonntag erstes Testspiel zu Hause gegen Geretsried
(BLL)  Auf den Tag genau ein halbes Jahr, nachdem der ESV Buchloe die letzte Saison mit dem Gewinn der Landesligameisterschaft abschließen konnte, geht es für die Piraten nun wieder los. Denn am Sonntag beginnt die neue Eiszeit mit dem ersten Vorbereitungsspiel der Pirates zu Hause gegen den Bayernligisten Geretsried (18 Uhr). Wir haben uns vor dem Auftakt mit dem neuen Trainer Christopher Lerchner und dem sportlichen Leiter und 2. Vorstand Florian Warkus unterhalten:
Christopher, hast du dich nach dem Ende deiner aktiven Laufbahn im Sommer in deiner neuen Aufgabe als Trainer schon zurechtgefunden?
Lerchner: Der Übergang ging tatsächlich überraschend gut. Die ersten Einheiten des Sommertrainings waren zwar schon eine echte Umstellung, aber mittlerweile mache ich mir gar keine Gedanken mehr. Zumal ich mit meiner neuen Aufgabe auch komplett ausgelastet bin.
Wie seht ihr euch personell aufgestellt?
Lerchner: Ich sehe uns gut aufgestellt. Der Kader ist auf den ersten Blick vielleicht nicht mehr ganz so breit wie letzte Saison, was aber keinesfalls ein Nachteil ist und durchaus so gewünscht war. Wir wollten bis auf die bekannten Abgänge – die ihre aktiven Laufbahnen beendet haben – die Truppe möglichst beisammenhalten. Das ist uns gelungen und wir konnten uns zudem auf einigen Positionen punktuell verstärken. Auch sollen die jungen Spieler weiter mehr Verantwortung übernehmen.
Warkus: Wir waren froh, dass wir relativ schnell mit den einzelnen Spielern verlängern konnten, was nicht ganz einfach war, weil so mancher auch Begehrlichkeiten von anderen Vereinen geweckt hat. Daher sind wir mit dem Kader absolut zufrieden, wobei wir natürlich auch weiterhin die Augen offen halten, um uns falls nötig zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zu verstärken. Das muss bei einem kleinen Verein wie uns jedoch immer zum einen finanziell und vor allem auch charakterlich passen.
Wie warst du mit dem Sommertraining zufrieden?
Lerchner: Das Sommertraining lief gut, die Jungs haben super mitgezogen. Jetzt freuen wir uns, dass es endlich wieder richtig losgeht.
In der Vorbereitung wartet mit dem Ligakonkurrenten Fürstenfeldbruck, dem ambitionierten Bezirksligisten Germering und mit den Bayernligisten Geretsried, Miesbach, Landsberg und Dorfen ein durchaus anspruchsvolles Testprogramm auf euch.
Warkus: Wir sind für andere Teams immer noch ein attraktiver Gegner, weshalb der Großteil der Vorbereitung relativ schnell feststand. Auch sportlich gesehen sind hier gute und interessante Aufgaben dabei, die die Jungs von Beginn an fordern werden, um dann einen guten Start in die Punkterunde zu erwischen.
Wie lautet die Zielsetzung für die Saison?
Lerchner: Wir wollen in der Vorrunde auf jeden Fall besser abschneiden als letztes Jahr, als wir Vierter wurden. Darauf liegt zunächst die volle Konzentration. In der Aufstiegsrunde ist dann sowieso alles wieder ausgeglichen, weshalb wir da dann auf den Punkt da sein müssen.
Warkus: Zunächst wollen wir in der Vorrunde gut abschneiden und in die Aufstiegsrunde. Ein Selbstläufer wird das aber sicherlich nicht, denn die Runde ist in meinen Augen ausgeglichener wie letztes Jahr. Als Saisonziel wollen wir heuer aufsteigen, wofür wir alles geben werden. Wichtig dazu ist, dass wir in der entscheidenden Phase bereit sind und alles reinwerfen, denn die Konkurrenz ist natürlich enorm stark.
Wer sind für euch die Favoriten in unserer Hauptrundengruppe?
Lerchner: Die üblichen Verdächtigen, die auch im letzten Jahr schon vorne mit dabei waren. Dazu zählen Kempten, Ulm, Burgau und auch wir, die sich vermutlich um die ersten vier Plätze streiten werden. Aber auch die Mannschaften dahinter sind sicherlich wieder ein Stückchen näher herangerückt.
Warkus: Ich sehe das ähnlich. Eine Überraschungsmannschaft gibt es zudem meist auch jedes Jahr die oben womöglich mitmischen wird, sodass es wahrscheinlich enger zugehen wird wie in der letzten Spielzeit.
In diesem Jahr hat sich der Modus wieder geändert, da die Verzahnung mit der Bayernliga abgeschafft wurde. So treffen in der Aufstiegsrunde nun die besten vier Teams der beiden Landesligagruppen aufeinander. Nach einer Einfachrunde spielen dann die Plätze 1-4 überkreuz im Playoff-Modus (Best of Three) die beiden Aufsteiger aus. Wie bewertet ihr diese Umstellung?
Lerchner: Ich habe gerne gegen die Bayernligisten gespielt. Ob der neue Modus es schwieriger oder einfacher macht ist schwer zu sagen. Letztlich hat der neue Modus auch seinen Reiz mit der Aufstiegsrunde und den anschließenden Aufstiegsplayoffs.
Warkus: Leider hat man sich auf Grund der bekannten Problematik vom guten und für die Zuschauer interessanten Modus wieder abgewandt. Aber wir können das nicht beeinflussen und müssen es so nehmen wie es kommt. Daher sehen wir es sportlich und stellen uns den anstehenden Aufgaben.
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten verliert beim EV Füssen mit 4:1 - Sharks verkaufen sich sehr gut beim Oberligisten
(BLL)  Gegen den starken Oberligisten aus Füssen musste Trainer Carsten Gosdeck erneut auf Filip Mateijka verzichten, er soll am nächsten Wochenende wieder zum Einsatz kommen. Außerdem fehlte auch Alessandro Feldmeier.
Dafür ergänzte Kurtis Kapitza den Kader ebenso wie der Sonthofener Gastspieler Michel Maaßen.
Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles temporeiches Spiel. Die ersten Minuten gehörten dem forsch auftretenden Gast, der auch die ersten Torchancen hatte. Füssen brauchte knapp 5 Minuten um ins Spiel zu finden. Dann aber kamen sie mit Tempo auf das Kemptener Tor und Fabian Schütze  hatte alle Hände voll zu tun. Einen Angriff nach dem anderen musste er mit überragenden Paraden abwehren. Nach dem ersten Drittel stand somit ein für Kempten durchaus verdientes 0:0 auf der Anzeigetafel. In Abschnitt 2 zogen die Ostallgäuer das Tempo nochmals an und Kempten fand sich mehr und mehr in der Defensive wieder. Zwei Füssener Treffer waren die Folge und besorgten den 2:0 Pausenstand. Auch im letzten Spielabschnitt war Füssen besser im Spiel scheiterte aber weiterhin immer wieder an Fabian Schütze. Trotzdem konnten sie noch 2 weitere Treffer nachlegen, bevor Ron Newhook in der 53. Minute einen Pass von Markus Vaitl über Nikolas Oppenberger zum 4:1 Endstand verwertete. Ausgerechnet die ex Füssener verdarben den Schwarz Gelben also den Shutout.
Durchaus bemerkenswert der Kampfgeist der Kemptener so früh in der Vorbereitung. Ein Unterschied von zwei Spielklassen war nicht zu erkennen und die Oberallgäuer haben sich sehr gut verkauft. Auch erfreulich, das faire Derby und die wenigen Strafzeiten, hier standen zwei Mannschaften auf dem Eis die Eishockey spielen wollten und lieber mit Tempo agierten als mit unnötigen Fouls.
Nun gilt es weiter an der Feinabstimmung zu arbeiten und die Reihen aufeinander einzustellen.
Trainer Carsten Gosdeck war dementsprechend zufrieden:“ Meine Mannschaft steigert sich von Spiel zu Spiel, gegen eine zwei Ligen höher spielende Mannschaft ist das 4:1 ein tolles Ergebnis. Natürlich haben wir von unserem starken Keeper profitiert, aber mit etwas mehr Glück nutzen wir auch die ein oder andere Chance. Unsere Leistung macht mir auf jeden Fall Mut für die nächsten Spiele.
  
Sharks gewinnen das stark besetzte Turnier in Königsbrunn - ESC Kempten schlägt den Oberligisten Sonthofen und den Bayernligisten Königsbrunn
Ein erstes Ausrufezeichen konnten die Kemptener Sharks beim Turnier in Königsbrunn setzen. Der 2 Ligen höher spielende ERC Sonthofen wurde im Halbfinale mit 5:4 nach Penaltyschießen geschlagen. Ebenfalls im Penaltyschießen entschied das Team von Carsten Gosdeck auch das Finale gegen den EHC Königsbrunn mit 2:1 für sich.
Nach der guten Vorstellung in Füssen am Abend zuvor starteten die Allgäuer gut ins Turnier. In der ersten Hälfte des Halbfinales ( im Turnier werden 2 x 20 Minuten gespielt) war das Team die spielbestimmende Mannschaft. Mit Tempo und Leidenschaft überraschten sie die Bulls immer wieder und spielten sich zahlreiche Chancen heraus. Einzig die Verwertung dieser war noch nicht zufriedenstellend. In der 13Minute war es aber dann soweit und Patrick Weigant verwandelte ein schönes Zuspiel von Samuel St. Amour zum 1:0. Dies war auch der Stand zur Pause. Die zweite Halbzeit musste Kempten in Unterzahl beginnen was aber Fabian Magg nicht daran hinderte einen Break zu laufen und eiskalt zum 2:0 einzunetzen. Die Sharks hatten das Spiel eigentlich im Griff doch das kippte mit dem überraschenden 2:1 Anschlusstreffer. Und schlimmer noch, keine Minute später fiel der Ausgleich. Die Bulls waren plötzlich im Spiel und drückten massiv auf das Kemptener Gehäuse. Zwei weitere Treffer zum2:4 aus Sicht der Sharks waren die Folge. Das Spiel schien gelaufen. Doch eine Überzahlsituation brachte nochmals den Anschlusstreffer, ausgerechnet durch Michel Maaßen. Und damit nicht genug, Fabian Magg hämmerte von der linken Außenbahn die Scheibe sehenswert zum Ausgleich in den Winkel. Der Jubel bei den  Fans der Sharks kannte keine Grenzen, die Sensation gegen den Oberligisten war eine Minute vor Schluss zum Greifen nahe. Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen, die jeweils ersten vier Penaltys wurden vergeben, Magg, Weigant, Vaitl und erneut Magg scheiterten für Kempten während Fabian Schütze alle Penaltys der Bulls parierte. Die Entscheidung brachte dann Nikolas Oppenberger der zum viel umjubelten 5:4 traf und damit den Einzug ins Finale sicherstellte.
Dort wartete mit dem Bayernligisten EHC Königsbrunn die nächste höherklassige Mannschaft.
Auch hier war Kempten von Beginn an das überlegene Team und kein Klassenunterschied zu sehen. Die erste Aufregung gab es bereits nach vier Minuten als die Hausherren einen Penalty zugesprochen bekamen. Doch Danny Schubert der im zweiten Spiel zwischen den Pfosten stand pflückte die Scheibe lässig mit der Fanghand herunter. Die Sharks machten mit viel Tempo das Spiel und erneut war es die Reihe um Patrick Weigant, Fabian Magg und Michel Maaßen die für die Führung sorgte. Nach einem langen Pass zog der Gastspieler aus Sonthofen auf und davon und verwandelte souverän zur 1:0 Führung. Königsbrunn kam nun langsam besser ins Spiel scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Kemptener Schlussmann. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Pinguine das Tempo und drängten die Sharks mehr und mehr in die Defensive. Mit konsequenter Abwehrarbeit hielten die Allgäuer jedoch dagegen und den knappen Vorsprung.  Gegen Ende wurde der Druck aber doch zu hoch, Den Sharks steckte noch das Spiel vom Freitagabend in den Knochen während Königsbrunn da spielfrei hatte.In der letzten Minute nahm der EHC noch den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und schaffte tatsächlich den Ausgleich. Also mussten wieder die Penaltys entscheiden. Die Königsbrunner Führung egalisierte Ron Newhook umgehend. Und während Danny Schubert den nächsten Penalty parierte sorgte Michel Maaßen für die viel umjubelte Entscheidung und den Turniersieg.
Kempten zeigte wieder eine Leistungssteigerung und die Mannschaft wächst weiter und weiter zusammen. Kapitän Eugen Scheffer war auch entsprechend zufrieden:“ Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, wir setzen die Vorgaben des Trainers um und es macht Spaß in dieser Truppe zu spielen. Mit dieser Leistung können wir in der Saison einiges erreichen.“
In der kommenden Woche steht ein intensives Trainingsprogramm von sechs Tagen auf dem Plan mit der Saisoneröffnungsfeier am Samstag dem 21.09. und dem ersten Heimspiel gegen die EA Schongau am 22.09.
  
   
1.CfR Pforzheim
Die Mad Dogs Mannheim kommen zur Saisoneröffnungsfeier der Bisons
(LLBW)  Am kommenden Sonntag, 15.09.2019 werden die Bisons ihre Saison offiziell eröffnen. Vor dem Vorbereitungsspiel gegen die Mad Dogs Mannheim, das um 18:15 Uhr beginnen wird, wird im Eissportzentrum Pforzheim bereits einiges geboten.
Bereits um 14:00 Uhr öffnen die Pforten des Eissportzentrums. Um 15:00 Uhr werden sich die Spieler und Trainer der Bisons den Fans präsentieren. Anschließend gibt es einen Flohmarkt mit 2nd Hand Material ehe dann um 18:15 Uhr das Spiel gegen Mannheim starten wird. Auch in den Drittelpausen wird einiges geboten, denn zunächst wird sich der Nachwuchs der Bisons sowie des Eiskunstlaufs präsentieren. In der zweiten Drittelpause kann sich das Publikum auf eine Kür im Eiskunstlauf von Cordelia freuen. Nach dem Spiel werden die Spieler und Betreuer noch bei einem gemütlichen Beisammensein in der Gaststätte „Eisblume“ den Fans zur Verfügung stehen.
Mit dem Regionalligisten Mad Dogs Mannheim steht den Bisons ein weiterer Härtetest für die bevorstehende Landesligasaison an. Die Cracks aus der Quadratestadt haben in der vergangenen Saison den Klassenerhalt feiern können und freuen sich auf ein weiteres Jahr in der vierthöchsten Spielklasse.
Der Eintritt am Sonntag ist frei und für Speis und Trank ist selbstverständlich gesorgt.
  
    
EG Diez-Limburg
Eaters gewinnen interessantes Duell bei den Rockets
(RLW)  Ein Eishockeyspiel wie ein Backfisch am Strand von Zandvoort. Im weichen Brötchen. Und mit ordentlich Remouladensoße. Du weißt, dass es schmeckt. Du weißt, du wirst die Soße später überall haben - an den Fingern, im Gesicht, auf dem T-Shirt. Du weißt, dass dein Magen sich in zwei Stunden noch melden wird. Aber du tust es trotzdem. Weil es eben einfach lecker ist. Und Backfisch essen genauso wie Eishockey spielen einfach Spaß macht. Auch, wenn du am Ende mal verlierst oder dir die Möwen am Strand das letzte Stück Fisch vom Teller klauen. Die Microz Eaters Limburg aus den Niederlanden schnappten sich nicht unverdient einen Vorbereitungssieg bei den Rockets (6:4), die EG Diez-Limburg aber hat an diesem Abend viel probiert, nichts bereut und eine Menge gelernt.
Drei Angriffsreihen, die sehr gut funktionieren - das hatte Rockets-Trainer Frank Petrozza bereits am vergangenen Wochenende in den beiden Spielen gegen den Oberligisten Hamburg Crocodiles gesehen. Also stellte er für das Heimspiel gegen die Eaters fleißig um. „Wir wollen und müssen ein bisschen probieren. Ich will sehen, wer zu wem passt“, sagte der Trainer. Zwar kombinierten die Reihen auch in der neuen Zusammenstellung recht flüssig, im Abschluss aber waren die Akteure zu zaghaft. So traf im ersten Drittel lediglich Konstantin Firanov für die EGDL (12.) und glich damit den Führungstreffer von Nick Verschuren aus (8.).
Das zweite Drittel fühlte sich ein wenig an wie die Stunde nach einer Blinddarm-Operation - im Aufwachraum gleich neben dem OP-Saal. Du kriegst zwar alles mit, du willst auch etwas tun, aber irgendwie laufen deine Bemühungen ins Leere. Dabei brachte Tobias Schwab seine Mannschaft erstmals an diesem Abend in Führung (25.), doch nur 18 Sekunden später glichen humorlose Holländer zum 2:2 aus (Tom Marx, 25.).
Dass die Eaters, letztjähriger Halbfinalist in der BeNe-League, in diesem Jahr nach dem Titel greifen wollen in Liga und Inter-Regio-Cup (mit sechs Teams aus der Regionalliga West, darunter die Rockets, und sechs Teams aus der BeNe-League) war nicht nur im Sommer über bei den Personalplanungen unübersehbar. Teammanager Peter Knops und Trainer Andy Tenbult haben da eine feine Truppe zusammen: Groß gewachsen, läuferisch stark, sicher an der Scheibe, präsent im Körperspiel. In Zahlen: 2:3 Mordy Munichman (35.), 2:4 Nick Verschuren (39.). Dem hatten die Rockets lediglich das 3:4 durch RJ Reed entgegenzusetzen (40.).
Dass einige der EGDL-Akteure angeschlagen ins Spiel gegangen waren, ließ sich spätestens im letzten Drittel nicht mehr verbergen. Die Gäste erhöhten auf 5:3 (Nick Verschuren, 53.), den Gastgebern gelang lediglich noch das 4:5 durch Kevin Lavallee (60.). Als Jan Guryca das Eis für einen sechsten Feldspieler verließ, besorgte Tom Marx ins leere Rockets-Tor den 6:4-Endstand für die Eaters (60.).
„Ich bin glücklich mit dem Spielverlauf“, sagte Eaters-Coach Tenbult. „Da war viel Tempo drin von beiden Mannschaften, die sehr engagiert und körperlich hart gespielt haben, jedoch ohne sich irgendwelche Dummheiten zu leisten. Ein gutes Spiel für uns.“ Und auch EGDL-Trainer Petrozza war nicht unzufrieden: „Ein sehr guter Test für meine Mannschaft gegen einen körperlich und läuferisch sehr starken Gegner. Wir wollten uns unbedingt taktisch verbessern, was uns über weite Strecken gelungen ist. Wir haben aber noch zu viele individuelle Fehler gemacht und zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Aber wir haben noch früh in der Saison und ich bin stolz auf meine Mannschaft. Sonntag machen wir bei den Eaters den nächsten Schritt.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras gegen Nijmegen chancenlos
(RLW)  Das hatte man sich auf Dinslakener Seite sicher anders vorgestellt: Mit 0:5 (0:1; 0:2; 0:2) unterlagen am gestrigen Abend die Dinslakener Kobras dem BeNe-Ligisten aus den Niederlanden.
Von Beginn an zeigten die Gäste, dass sie nichts zu verschenken hatten, agierten schnell, körperlich, fair und zwangen den Kobras ihr Spiel auf. Bereits nach knapp 1 Minute, als ein Verteidiger der Kobras den Puck an der gegnerischen blauen Linie vertändelte und einen der Gäste zu einem Sololauf einlud, hätte es bereits 0:1 stehen können, doch Dennis Kohl im Tor der Kobras konnte diesen Angriff noch entschärfen. Dennoch gehörten die ersten 5 Spielminuten den Kobras, jedoch ohne, dass dabei zwingende Chancen heraussprangen. Danach übernahmen die Devils die Regie über das Spiel und erarbeiteten sich auch die klareren Chancen.
Ob es daran lag, dass es Freitag, der 13. war oder an der Tatsache, dass die Kobras das dritte Spiel in sechs Tagen hatten, wird man wohl nicht mehr herausfinden. Denn von diesem Zeitpunkt an gab die Alex Jacobs – Truppe das Heft nicht mehr aus der Hand und die Kobras konnten in keiner Disziplin mehr mithalten. Bei Schnelligkeit, Durchsetzungsvermögen und spielerischer Qualität blieben sie bis zum Spielende immer der zweite Sieger. Der Spielaufbau war zerfahren und bei vielen Entscheidungen wurde jeweils die falsche gewählt. Vielleicht hätte das Spiel nochmal durch ein Erfolgserlebnis eine Wendung genommen, aber auch das sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Die Chance dazu hatte in der 14. Minute Henrik Müller, aber das Lattenkreuz war dagegen. Nur eine Minute später erfolgte der erste Treffer der Niederländer. Noch war eine Wende des Spiels möglich, hätte in der 18. Spielminute der Schuss von Dominick Spazier nicht nur den Pfosten getroffen. Aber „hätte, hätte, Fahrradkette“: Es gibt sie halt, diese Tage, an denen einfach nichts läuft.
Das zweite Drittel knüpfte nahtlos an das erste an. Die Devils waren eine Klasse besser und die Kobras schafften es nicht, sich dagegen aufzubäumen. Ihr ohnehin zerfahrenes Spiel wurde jetzt durch immer wieder aufkommende kleine Scharmützel mit dem Gegner noch schlechter. Auch der Torwartwechsel bei den Hausherren nach den Gäste-Toren 2 und 3 zeigte keine Wirkung. Aber an Dennis Kohl hatte es auch nicht gelegen. Für ihn trat Lucas Eckardt erstmals in einem Spiel zwischen die Pfosten und gab einen starken Einstand. Auch wenn er im weiteren Verlauf noch zweimal hinter sich greifen musste.
Will man etwas Positives aus diesem Abend ziehen, dann die Tatsache, dass dies zum Glück nur ein Vorbereitungsspiel war und die Mannschaft bereits 24 Stunden später wieder zeigen kann, dass es auch besser geht. Dann aber in Nijmegen.
Auch über den Schlussabschnitt gibt’s auf Kobraseite nichts Nennenswertes zu erwähnen. Der Ablauf glich dem Mittelabschnitt wie eine Blaupause. Mit zwei weiteren Toren für die Gäste.
Ein entsprechend entspanntes Gesicht machte Gäste Coach Jacobs nach der Partie: „Ich bin ziemlich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass wir erst seit 2 Wochen auf dem Eis stehen. Wir haben die Partie 3 Drittel dominiert und wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann ist das heute unsere schwache Chancenverwertung. Eigentlich hätten wir noch höher gewinnen müssen“, fand der Eishockeylehrer dann doch noch ein Haar in der Suppe.
Bei Kobra-Coach Vanek fand man eine ganz andere Gemütslage vor: „Ich bin gerade etwas sprachlos. Wir haben am Sonntag und Dienstag zwei sehr gute Spiele gemacht und ich bin auch in das heutige mit einer positiven Einstellung hineingegangen. Doch das was heute passiert ist, war katastrophal. Das Beste, was wir heute aufs Eis gebracht haben, waren die 3 Schiedsrichter. Mehr möchte ich eigentlich dazu nicht sagen. Natürlich werde ich noch mit den Jungs reden müssen und dann schauen wir mal“, lautete sein knappes Statement.
Großartig darüber ärgern kann sich der Dinslakener Übungsleiter sowieso nicht. Denn bereits heute um 17:30 Uhr steigt das Revanche – Spiel in Nijmegen. Und vielleicht sieht’s ja am Samstag, dem 14. schon wieder ganz anders aus.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären beißen sich zurück ins Spiel
(RLW)  Am Anfang schwante dem EHC „Die Bären“ 2016 Böses, am Ende war man um die positive Erkenntnis reicher, über Beißer- und Comebackqualitäten zu verfügen, mit denen die Neuwieder Eishockeyspieler auch einem gestandenen Oberligisten zu schaffen machen können. So unterlag der EHC am Freitagabend nach 0:4-Rückstand nur mit 4:6 dem Herner EV. Ein Endergebnis, das ein Achtungserfolg bedeutet. „Wenn man die erste Viertelstunde ausklammert, in der wir nicht bereit waren, haben wir gut mitgespielt. Wir können zufrieden sein mit unserer Leistung“, resümierte Trainer Carsten Billigmann, der ohne die Verteidiger Daniel Pering, Christian Neumann sowie Maik Klingsporn auskommen musste und allen vier Reihen die Möglichkeit gab, sich zu präsentieren.
Aber zunächst einmal drückte der HEV auf die Tube: Denis Fominych (3.), Anthony Calabrese (5.), Dominik Piskor (14.) und Jakub Bitomsky (17.) ließen die Muskeln spielen und brachten die Einheimischen ruckzuck mit 4:0 in Führung. Dann warfen die Bären allmählich den Motor an und verkürzten noch vor der ersten Pause zum Abschluss eines spektakulären Auftaktabschnitts zum 2:4. Jeff Smith (17.) schweißte die Scheibe bei einem Konter unter die Latte und Sam Aulie (18.) mit einem trockenen Handgelenkschuss überwanden den ehemaligen Neuwieder Schlussmann Björn Linda, der nach 20 Minuten durch Lukas Schaffrath ersetzt wurde. Der EHC rettete seinen Tordrang über die Pause hinweg und schaffte durch Sven Asbach den Anschluss (24.). Nach den beiden Imports hatte also auch das Eigengewächs eingenetzt. In gleicher Mannschaftsstärke hielt sich die Mannschaft von Carsten Billigmann fortan schadlos, die beiden restlichen Gegentore kassierten die Gäste ins Unterzahl. Nils Liesegang  profitierte im HEV-Powerplay von einem schlechten EHC-Wechsel (34.) und Dennis Palka brachte die Mannschaft vom Gysenberg wieder deutlicher in Front (40.) . Das letzte Wort der Partie hatte der EHC-Kapitän: Stephan Fröhlich, auf die Reise geschickt von Jeff Smith, markierte in der 55. Minute das 4:6 aus Bären-Sicht.
Bemerkenswert die Leistung vom jungen Förderlizenzler Janek Prillwitz im Tor, der im letzten Abschnitt den Bären-Kasten hütete und gegen seinen eigentlichen Klub eine weiße Weste behielt.
  
    
EHC Troisdorf
Am Ende entschied das Penaltyschießen
(LLW)  Mit einem 6:5 nach Penalty, aus Sicht der Troisdorf Dynamites, verabschieden wir uns von der Saaler Mühle. Bei einem überaus körperbetonenden Freundschaftsspiel, sah es lange danach aus, als ob unsere Alphas an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen konnten. So erzielte Tim Key (14), der gerade von der Strafbank kam, auf Zuspiel von Mario Wonde (29) das 0:1 für die Dynamites in der 6. Minute im Ersten Drittel. Weitere sechs Minuten dauerte es, bis Kevin Stöhr (89), bis dahin, zur völlig Verdienten 0:2 Führung einnetzte. Die Alphas hatten das erste Drittel fest im Griff, umso erstaunlicher war es, als der Anschlusstreffer zum 1:2 fiel. Zu diesem Zeitpunkt mussten wir schon auf unseren Stürmer Marius Schüller (11) verzichten, der nach einem überaus harten Check, verletzungsbedingt, nicht mehr zurück aufs Eis kehrte.
Auch im zweiten Drittel, war die harte Gangart der Gastgeber zu spüren. In der 5. Minute des zweiten Drittels, glich der Neuzugang aus Wiehl, für die Realstars aus. Aber wer unsere Mannschaft kennt, der weiß, dass sich die Dynamites davon nicht unterkriegen lassen. Mit einem Doppelschlag in der 27. und 30. Minute, stellten wiederum Kevin Stöhr (89) und Justin Tursas (12), den alten Abstand wieder her.
Im dritten Drittel waren noch keine fünf Minuten gespielt, da musste unser Daniel Scheck (41), zweimal den Puck aus den eigenen Maschen holen. Peter Zirnow verwandelte zweimal vor unserem Goalie. Sven Jensen (23) nutze in der 55. Minute eine Gelegenheit zur erneuten Führung für die Mannschaft vom Rotter See. Dagegen hatte allerdings der Spieler mit der 51, Dominik Cerovsky, was dagegen und glich wiederum zwei Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit aus.
So musste das Penaltyschießen am Ende den Sieger entscheiden. Hier hatte Daniel Scheck (41) einen hervorragenden Tag und vereitelte alle drei Möglichkeiten der Realstars.  Aber unsere Schützen Justin Tursas (12) und Lucas Hubert (20) scheiterten auch an dem Goalie von der Saaler Mühle und so lag es an unserem letzten Schützen Mario Wonde (29), der den Sieg perfekt machte.
Die knapp 30 mitgereisten Fans aus Troisdorf waren aus dem Häuschen. Wir freuen uns auf mindestens zwei weitere spannende Ligaspiele gegen Bergisch Gladbach. Bis es soweit ist, steht am Sonntag dem 22. September um 18 Uhr, unser letztes Testspiel gegen den Regionalligisten aus Ratingen an.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe mit vier Testspielen in acht Tagen
(RLO)  Anfang des Monats haben die Schönheider Wölfe die Vorbereitungsphase auf die neue Regionalliga Ost-Saison 2019/2020 begonnen und mehrere Eiseinheiten im Crimmitschauer Sahnpark absolviert. An diesem Wochenende folgt nun das dreitägige Trainingslager im tschechischen Nejdek, welches nun schon im dritten Jahr vor jeder Spielzeit abgehalten wird. Wie immer setzt den Schlusspunkt des Trainingslagers ein Testspiel gegen den heimischen HC Rebels Mesto Nejdek, welches am Sonntag, dem 15.09.19, um 14:00 Uhr im Ice rink Nejdek stattfinden wird. Der Auftakt auch zu einer sehr intensiven Trainingswoche für das Team von Trainer Sven Schröder, denn neben dem Spiel in Nejdek folgen in den nächsten acht Tagen drei weitere Vorbereitungsspiele gegen die Selber Wölfe 1b (Dienstag, 17.09.19, 20:00 Uhr in Selb), gegen den ERSC Amberg (Freitag, 20.09.19, 20:00 Uhr in Amberg) und gegen den EV Pegnitz. Letzterer Vergleich ist gleichzeitig auch der Saison-Heimspielauftakt im Schönheider Wolfsbau, welcher am Sonntag, dem 22.09.19, um 17:00 Uhr über die Bühne geht.
Der Wölfe-Coach weiß, was in der kommenden Regionalliga Ost-Saison auf den amtierenden Meister zukommen wird, denn das Teilnehmerfeld hat sich durch den Einstieg der Eisbären Juniors Berlin und dem ECC Preussen Berlin noch einmal verstärkt und damit gibt es neben FASS Berlin und Tornado Niesky nun zwei weitere Teams, die den Wölfen das Leben schwer machen können. Wir sprachen vor der anstrengenden Trainingswoche mit Trainer Sven Schröder.
Sven, die alte Saison ist noch in guter Erinnerung bei uns allen. Wir hatten viel Spaß, haben viel gefeiert und gelacht. Nun ist aber Schluss mit lustig, oder!?
Sven Schröder: „Glück auf… Das kann man so sagen. Man darf aber bei allem Erfolg und Spaß nicht vergessen, dass vorab monatelange harte Arbeit von allen dahinter steckt. Genau diese harte Arbeit steht uns jetzt wieder in den kommenden Monaten bevor. Wichtig ist, sich nicht auf der letzten Saison auszuruhen, denn diese war genial, ist aber knapp sechs Monate in der Vergangenheit. Nur wer bereit ist, wieder über seine Grenzen zu gehen, wird am Ende auch wieder dafür belohnt.“
Wie muss man sich als Außenstehender eine so intensive Trainingswoche vorstellen und woran wird als allererstes gearbeitet?
„Die ersten drei Wochen bestehen darin, einen gewissen Grund in die Mannschaft zu bekommen. Der beinhaltet Ausdauer, technische Fähigkeiten und Spielpraxis. Danach gehen wir immer weiter ins Detail und dadurch, dass wir nun schon im dritten konstanten Jahr sind und stets ein Großteil in meinem Team bleiben wollte, fallen uns gewisse Sachen einfacher wie zum Beispiel noch in der ersten Saison. Meine Jungs wissen worauf ich Wert lege, was ich von Ihnen fordere und verbessern möchte. Ich gebe ihnen aber während der Saison auch etwas zurück. Es ist immer ein Geben und Nehmen.“
Ein Blick voraus. Vier Berliner Teams, Du kommst also sehr oft in Deine Heimatstadt. Wie schätzt Du die diesjährige Regionalliga Ost ein und wer gehört zu den Favoriten um die Playoff-Plätze?
„Es freut mich, dass mit den Eisbären und den Preussen zwei Teams dazu gekommen sind, welche diese Liga breiter, ausgeglichener und am Ende auch stärker machen. Es wird diese Saison mehr enge Spiele und die Liga wird in der Qualität nochmal einen Sprung nach vorn machen. Als Oberliga-Absteiger muss man hier ganz klar Preussen Berlin erwähnen, die auch schon selbst mitteilten, dass für sie nur Platz 1 zählt. Dann hast du natürlich auch noch FASS Berlin, Tornado Niesky und die Eisbären Juniors Berlin. Wir machen es wie jedes Jahr und schauen von Spiel zu Spiel. Wenn meine Mannschaft gesund bleibt, zählen wir als amtierender Meister wohl auch dazu. Lacht…“
Welches Saisonziel gibst Du aus? Was wünschst Du dir für die kommende Spielzeit und hast Du eine Message an die Wölfe-Fans?
„Wie eben schon erwähnt, hängt es von vielen Faktoren ab, was am Ende der Saison rumkommt. Deshalb schauen wir zunächst nur von Spieltag zu Spieltag. Natürlich sind die Playoffs unser erstes Ziel. Es wäre wünschenswert, eine Saison ohne schwere Verletzungen bei meinen Spielern zu haben. Und was die Fans angeht weiß ich, wie viele von ihnen und die ehrenamtlichen Helfer und Sponsoren jede freie Minute in unseren Verein stecken und ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir uns in allen Bereichen breiter aufstellen können. Dazu benötigen wir aber die Unterstützung der gesamten Gemeinde Schönheide, der Umgebung und Region. Denn unser Motto lautet… WIR für EUCH - IHR für UNS.“
Sven, vielen Dank für das Interview und Deinem Team und Dir gutes Gelingen!
  


 Sonntag 15.September 2019 www.icehockeypage.de 
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