Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Augsburger Panther
(DEL)  Torhüter Olivier Roy muss nach einer Adduktorenverletzung aus dem Dienstagsspiel in der Champions Hockey League bis zu drei Wochen pausieren
  
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 26.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
  Deutsche Eishockey Liga
    
Düsseldorfer EG
Ein Heimspiel und eine Reise ins Sauerland – Hane vor Saisondebüt
(DEL)  Nach drei Auswärtsspielen in Folge, bei denen es die Düsseldorfer EG jeweils in den Süden der Republik verschlagen hat, steht für die DEG dieses Mal ein Wochenende in Nordrhein-Westfalen an: Zunächst kommen die Thomas Sabo Ice Tigers zum zweiten Heimspiel der Saison in den ISS DOME (Freitag, 27. September, 19.30 Uhr). Zwei Tage danach reist die DEG ins Sauerland zu den Iserlohn Roosters (Sonntag, 29. September, 17 Uhr). 
  
  Deutsche Eishockey Liga 2
    
Bayreuth Tigers
Finden die Tigers die richtige Balance zwischen Angriff und Defensive?
(DEL2)  Hinten stabil aber vorne phasenweise zu harmlos ist die bisherige Zwischenbilanz des oberfränkischen Eishockey-Zweitligisten. Daran arbeitet man in Bayreuth und am kommenden Freitag um 19.30 Uhr in Bad Nauheim will man sich verbessert präsentieren.
Deren Trainer Kreutzer baut hauptsächlich auf dem Kader des Vorjahres mit Torhüter des Jahres Felix Bick auf. Besonders im Angriff mit dem aktuellen Topscorer Cody Sylvester, Powerplay-Spielmacher Hamill oder Bires konnte man Qualität halten. Aber natürlich gibt es auch Veränderungen, wobei der Wechsel bei den Kooperationspartner von Düsseldorf nach Köln vielleicht sogar den größten Einfluss auf das Team hat, denn von dort hat man nun einige sehr interessante Nachwuchsspieler dabei. Topneuzugänge sind aber der sehr junge und genauso talentierte finnische Defender Kokkila, der kanadische Sturmführer Fiddler und die beiden Ex-DEL-Angreifer Strodel und El-Sayed. Besonders mit dem brandgefährlichen Dustin Sylvester oder auch Top-Verteidiger Shevyrin hat man allerdings auch Qualität verloren, die es nun zu ersetzen gilt. Mit 7 Punkten und einem ausgeglichenem Torverhältnis auf Platz 4 hat man dafür bei den Hessen einen ordentlichen Start hingelegt. Auffällig dabei ist, dass man mit jeweils 17 Treffern nicht nur die bisher meisten Tore erzielt hat, sondern auch hinnehmen musste. Besonders in Unterzahl schluckte man schon 7 Gegentore und nicht nur da fehlt auch Verteidiger Reinig, für den die Saison schon beendet ist, da er sich beim Testspiel in Bayreuth schwer verletzt hat. Durch diese Vorbereitungsspiele kennen sich beide Teams schon gut aber Punktspiele sind natürlich nochmal etwas anderes.
Sonntag gibt es dann erstmals zur neuen Bullyzeit um 17.00 Uhr das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse, bei denen sich auf wichtigen Positionen sehr viel verändert hat. Die Kommandobrücke blieb mit Trainer Neilsson zwar unverändert aber Stammtorhüter, Abwehrchef und alle Kontingentspieler sind neu im Fuchsbau. Mit Pozivil soll ein Meisterspieler aus Ravensburg zusammen mit Januar-Neuzugang Keussen die Abwehr zukünftig offensiv und defensiv führen. Für den Angriff holte man sich zwei britische Nationalspieler mit Hammond und Farmer in die Lausitz, denn Neilsson ist ja bekanntlich der Co-Trainer des A-WM-Teilnehmers von der Insel. Auch der neue Kanadier Murphy hat als letztjähriger Topscorer und Toptorjäger der EIHL schon seine markanten Spuren in England hinterlassen. Aber auch bei den verbliebenen Spielern der Ostsachsen sind mit Breitkreuz, Jordan George und den Förderlizenzler der Eisbären Berlin einige richtig starke Akteure dabei, so dass viele Weißwasser auch in dieser Spielzeit zu den Play-off-Kandidaten zählen. Mit einem Spiel weniger und 5 Punkten belegen die Füchse aktuell Platz 8 und sind bisher auffallend gefährlich im Powerplay.
Offensiver Output ist eben auch bei den Tigers, spätestens seit dem letzten Wochenende, ein großes Thema gewesen. Nur 1 Treffer in 120 Minuten reichte, nicht überraschend, auch nicht für Punkte. „Unsere gute Defensivleistung gab uns bisher in jedem Spiel die Chance aber einige schlechte Entscheidungen im Vorwärtsgang und zu wenig Präsenz in der gefährlichen Zone, sorgten zuletzt dafür, dass es nicht klappte“, bringt es Petri Kujala auf den Punkt. „Wir werden deswegen vermehrt Abschlusssituationen, Zweikämpfe vor dem Tor und die Möglichkeiten bei Rebounds im Training mit einbauen“, gibt er einen kleinen Einblick wie er das verbessern will. „Speziell Bietigheim ist auch ein richtig guter Gegner und die machen es einem auch nicht leicht zu solchen Aktionen zu kommen“, sieht er aber berechtigterweise nicht alles schlecht. „Gegen so ein Kaliber keinen Treffer bei 5 gegen 5 zuzulassen zeigt auch, dass wir trotz berechtigter Kritik viel Gutes im Spiel hatten“, schiebt er dazu noch nach. Da bis auf Heider vermutlich alle Spieler einsatzfähig sind und auch der Finne Rukajärvi mindestens bis November im Kader bleibt, können die Tigers weiter aus dem Vollen schöpfen. „Damit gibt es wahrscheinlich die Möglichkeit unseren Kooperationspartner Selb personell etwas zu unterstützen, denn die sind zu ihrem Oberligastart momentan nicht so üppig besetzt“, gibt der Bayreuther Cheftrainer auch etwas Auskunft zur voraussichtlichen Mannschaftsaufstellung. „Die veränderten Formationen in Bietigheim sahen auch etwas flüssiger aus, so dass wir es wahrscheinlich erst mal dabei belassen werden“, fügt er dazu noch an und betont, dass man die nächsten Spiele positiv beherzt angeht und gegen jeden Gegner punkten kann und will. „Es sind oft nur kleinere Details die entscheiden und wenn unseren Stürmern wieder ein Treffer gelingt, kann die Ladehemmung schnell auch wieder vorbei sein, Beispiele gibt es dafür genug“, ist er weit von Pessimismus entfernt.
  
    
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen treffen auf Crimmitschau und Kassel
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden DEL2-Punktspielwochenende zum Derby-Kracher in der EnergieVerbund Arena auf die Eispiraten Crimmitschau und sind zwei Tage später bei den Kassel Huskies zu Gast. Der neue Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi muss auf den Einsatz von Sebastian Zauner verzichten.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Ich hatte noch nicht wirklich viel Zeit, um die Jungs kennenzulernen, aber für mich sind drei Dinge entscheidend: sie müssen ein Team sein und als Team auftreten, sie müssen auch gut ohne Scheibe arbeiten können und sie müssen Spaß am Spiel haben, ihren Job lieben. Uns steht mit fünf Spielen in sieben Tagen eine harte Woche bevor. Ich werde vorerst nichts Großes an der Taktik ändern, denn dafür ist einfach zu wenig Zeit und es bringt auch eine gewisse Unsicherheit in das Team. Es geht erstmal darum die Jungs ihr Spiel spielen zu lassen, zu beobachten und zu wissen, wer sie sind und wie sie spielen. Ich muss die Mannschaft für morgen nicht motivieren, denn ich denke ein Derby ist Motivation genug!“
Das erste Derby der neuen DEL2-Saison für die Dresdner Eislöwen gegen die Eispiraten Crimmitschau beginnt am Freitag, 27. September um 19.30 Uhr. Tickets für die Partie gibt es nach derzeitigem Stand noch im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der Eislöwen-Geschäftsstelle und an den Abendkassen. Kassen und Arenatüren öffnen um 18.00 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Der Puck in Kassel fällt am Sonntag, 29. September um 18.30 Uhr.
Zudem werden beide Spiele der Dresdner Eislöwen live auf SpradeTV übertragen.

Thomas Barth tritt als Sportdirektor zurück
Weitere personelle Veränderungen bei den Dresdner Eislöwen: Sportdirektor Thomas Barth hat am Donnerstag seinen Rückzug erklärt. Die entsprechenden Gremien und die Gesellschaft haben dem Gesuch entsprochen. Thomas Barth wird mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden.
Dr. Peter Micksch, Präsident Eissportclub Dresden e.V. und Vertreter der Gesellschaft:„Thomas ist am Montag auf die Gesellschaft zugekommen und hat angeboten für die jetzige Situation Verantwortung zu übernehmen und zum Wohle des Clubs zurückzutreten. Wir haben seinem Wunsch entsprochen, aber uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, weil er de facto für die sportliche Weiterentwicklung des Standortes in den letzten Jahren hauptverantwortlich war. Tage mit vielen und intensiven Gesprächen liegen hinter allen Beteiligten. Thomas hat über viele Jahre eine sehr enge Bindung zum Standort aufgebaut und ist seiner Arbeit nicht nur als Geschäftsführer Sport mit sehr viel Leidenschaft und Engagement nachgegangen. Dem gilt unser großer Dank! Wir akzeptieren seine Entscheidung und nehmen die Situation zum Anlass, vorhandene, durchaus erfolgreiche Strukturen sowie Kompetenzen für die Zukunft neu zu ordnen.“
Darüber hinaus versucht man derzeit, den 39-Jährigen in verantwortlicher Funktion am Standort zu halten.
  
    
Löwen Frankfurt
Duell der beiden Vorjahres-Finalisten: Löwen zu Gast in Ravensburg
(DEL2)  Der Spielplan der DEL2-Saison 2019/2020 hat es weiter in sich für die Löwen Frankfurt. Nachdem die ersten beiden Auswärtsspiele Derbys waren, kommt es diesen Freitag, den 27. September zu einer Neuauflage des Vorjahresfinals. Die Löwen sind zu Gast bei den Ravensburg Towerstars. Spielbeginn in der CHG Arena ist um 20:00 Uhr.
Nachdem die Löwen nun zweimal zuhause und zweimal auswärts gespielt haben, lässt sich feststellen, dass sie zwar beide Heimspiele gewonnen haben aber auswärts noch der letzte Biss fehlt. Sowohl zum Saisonstart in Kassel als auch vorige Woche in Bad Nauheim verpassten die Löwen die Chance auf einen Sieg. Dies soll sich nun ausgerechnet in Ravensburg ändern. Vielleicht ist es ja ein gutes Omen, dass man im letzten Testspiel für diese Saison mit 4:2 bei den Towerstars gewinnen konnte.
Top-Scorer der Frankfurter ist Eddie Lewandowski mit sieben Scorerpunkten, die sich in drei Tore und vier Vorlagen aufteilen. Ein Punkt fehlt dem 39-Jährigen auf die ligaweite Top-Scorerführung. Auch die Plus-Minus-Statistik der Löwen führt der „alte Hase“ mit +4 an. 
Die Towerstars starteten holprig in die neue Saison. Zwar begann Ravensburg die Saison mit einem 4:0-Auftaktsieg gegen den ESV Kaufbeuren, doch seither holten die Oberschwaben nur zwei Zähler. Gegen die Löwen soll nun der zweite Heimsieg her, um nicht direkt am Anfang den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren.
Der gefährlichste Spieler der Towerstars ist der Neuzugang Tero Koskiranta. Der Finne hat ebensso wie Frankfurts Lewandowski sieben Scorerpunkte. Ganz neu im Team ist Rob Flick. Der Kanadier, der letzte Saison Top-Scorer in Crimmitschau war (36 Tore, 28 Assists), hat einen Vertrag bis zur Länderspielpause erhalten.
Bislang trafen beide Teams 30 Mal in der DEL2 aufeinander. Die Löwen konnten dabei 19 Mal das Eis als Sieger verlassen. Die Torbilanz spricht mit 110:90-Treffern ebenfalls für Frankfurt. Vor allem in der letzten Saison gab es spannende Duelle zwischen den beiden Kontrahenten. In der Finalserie setzten sich die Oberschwaben letztendlich mit 4:2-Siegen durch.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: CHG Arena, Eywiesenstraße 8, 88212 Ravensburg.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
EHC Freiburg
Derby-Wochenende für den EHC Freiburg
(DEL2)  Mit dem Auswärtsspiel in Heilbronn und dem Heimspiel gegen Bietigheim stehen gleich zwei badisch-schwäbische Derbys auf dem Wochenendprogramm der Wölfe in der DEL2.
Freitag:
Am Freitag um 20:00 Uhr startet das Spiel-Wochenende für die Wölfe in der Heilbronner Kolbenschmidt-Arena. Zwei Siege, zwei Niederlagen lautet die Bilanz der Falken bisher. Zuletzt ließen sie mit einem 8:2 Auswärtserfolg in Kaufbeuren aufhorchen. Der EHC Freiburg trifft dabei auf ein bekanntes Gesicht im Tor, denn zwischen den Pfosten der Falken steht mit Matthias Nemec ein Ex-Freiburger, der noch in der letzten Saison das Wölfe-Trikot trug. Umgekehrt trifft EHC-Verteidiger Patrick Kurz auf seine ehemaligen Teamkollegen im Trikot der Falken. An Spannung sollte es dem Derby nicht mangeln!
Sonntag:
Das zweite Derby für den EHC steigt am Sonntag um 18:30 Uhr in Freiburg. Zu Gast in der Echte Helden Arena sind die Bietigheim Steelers. Nach vier Spieltagen haben beide Teams drei Siege und jeweils eine Niederlage auf ihrem Konto. Punktgleich und mit gleicher Tordifferenz grüßen die Wölfe und die Steelers von Tabellenplatz 1 und 2 der DEL2. Nach erst wenigen Spieltagen fällt es schwer, bei diesem Spiel von einem wahren Spitzenspiel zu reden. Sicher ist jedoch, dass beide Teams im immer-jungen badisch-schwäbischen Derby alles dafür tun werden, an den geglückten Saisonstart anzuknüpfen!
Tickets für das Derby in Heilbronn gibt es im Onlineshop der Falken. Karten für das Heimspiel der Wölfe gibt es auf der EHC-Geschäftsstelle, an den Abendkassen sowie im Onlineshop unseres Partners Reservix. Wie gewohnt, können beide Spiele auch für jeweils 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Rico Rossi verlässt die Kassel Huskies in Richtung Dresden – Sonntag bereits ein Wiedersehen
(DEL2)  Die Kassel Huskies bestätigen den Wechsel ihres ehemaligen Trainers und Sportlichen Leiters Rico Rossi nach Dresden. Der Liga-Rivale aus Sachsen hatte erst am Mittwoch Trainer Bradley Gratton nach schwachem Saisonstart mit zwei Punkten aus vier Spielen entlassen und ist in Rico Rossi nun zügig auf dem Trainermarkt fündig geworden.
Rossi hatte in Kassel noch einen laufenden Vertrag, war aber bereits während der Sommerpause weitestgehend nicht mehr in das Tagesgeschäft der Huskies involviert. Selbstverständlich geben die Huskies ihren Ex-Trainer aus dem bestehenden Kontrakt frei und wünschen ihm für seine Aufgabe in Dresden alles Gute. „Wir gratulieren Rico zu dem neuen Job", so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs, „wir haben ein Modell gefunden, mit dem alle Seiten gut leben können“. Und weiter: „Rico hat in Kassel unheimlich viel bewegt und jeder erinnert sich an die Meisterschaft, die wir mit ihm gewonnen haben. Für uns war es letztes Jahr aber an der Zeit, einen Wechsel zu vollziehen und heute sind wir froh, in Tim Kehler einen Trainer zu haben, der in unser Konzept passt, unsere Ziele zu erreichen."
Die Huskies wünschen ihrem Ex-Trainer beruflich und persönlich alles Gute.
Zu einem direkten Wiedersehen kommt es schon am Sonntag. Dann gastieren Rossi und sein neuer Club prompt in Kassel. „Bei allen Glückwünschen für seine Zukunft, klammere ich dieses Spiel aber natürlich aus,“ so Joe Gibbs lachend.
Erstes Bully am großen Škoda-Tag ist um 18.30 Uhr. Karten gibt es hier: https://huskies-heimspiele.reservix.de/events
  
    
Tölzer Löwen
"Härtestes Spiel der Saison"
(DEL2)  Bisher konnten die Tölzer Löwen in jedem der vier Saisonspiele mindestens einmal punkten. Dieser gute Saisonstart katapultierte die Buam auf Tabellenplatz drei. Freilich noch nicht allzu aussagekräftig, dennoch ein guter erster Schritt. Nun folgt am Freitag ein Test, der auf dem Papier leichter scheint, als er sein wird. Der ESV Kaufbeuren ist - für ihre Verhältnisse - durchwachsen in die Saison gestartet. Fünf Punkte aus vier Spielen, dazu eine herbe 2:8-Klatsche am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Heilbronn. Doch gerade deshalb sind die Allgäuer für Löwencoach Kevin Gaudet ein schwieriger Gegner. "Sie waren am Sonntag nicht bereit für Heilbronn, haben das auch selbst zugegeben. Sie werden morgen zu 100% bereit sein. Das wird wegen ihrer letzten Niederlage unser härtestes Spiel der bisherigen Saison." Beide Teams standen sich schon in der Vorbereitung zweimal gegenüber. Jeweils zwei knappe Pleiten gab es für die Löwen, die aber über die komplette Spielzeit mit dem potenziellen Top-Team mithalten konnten - auch auswärts. "Man kann sagen, dass Kaufbeuren eine gute Mannschaft ist. Sie waren im Januar Erster - aus Gründen. Sie haben sich dieses Jahr unter anderem mit Wörle noch weiter verstärkt", so Gaudet. Tobias Wörle kam nach 14 Jahren DEL im Sommer aus Schwenningen zum ESVK. Er fügt sich ein in eine Reihe von namhaften Offensivakteuren im Team von Andreas Brockmann. Sami Blomqvist und Branden Gracel (jeweils fünf Punkte) zeigten bereits ihre Klasse. Allerdings fallen bei den Allgäuern derzeit auch vier wichtige Stützen weg. Jere Laaksonen, Alexander Thiel, Florin Ketterer und Philipp de Paly sind allesamt verletzt. Im Tor wird wohl Stefan Vajs zurückschlagen wollen, der am Sonntag nur 14 von 22 Schüssen parieren konnte, insgesamt aber sicher zu den besten Goalies der Liga zu zählen ist. Die Ausfallsituation bei den Löwen ist unverändert. Timo Gams, Stefan Reiter und Niklas Heinzinger sind allesamt noch nicht einsatzbereit. Dafür ist damit zu rechnen, dass Markus Eberhardt auf das Eis zurückkehrt. "Er spielt normal. Vor dem letzten Wochenende hatte er kein Training, aber morgen wird er voll spielen", so Gaudet, der grundsätzlich zufrieden ist mit den Fortschritten seines Teams. Gerade das Powerplay sei zuletzt deutlich besser geworden. "Es war viel besser im letzten Spiel, wir haben zwei Überzahltore geschossen. Das war eine große Verbesserung. Das Unterzahl muss aber noch besser werden." Gelingt dies, ist auch im härtesten Spiel der Saison Zählbares drin.
  
  Oberliga Süd
   
Deggendorfer SC
Kracher zum Auftakt – DSC empfängt Regensburg zum Ostbayernderby
(OLS)  Das lange warten für die Deggendorfer Eishockeyfans hat am kommenden  
Freitag endlich ein Ende. Zum Auftakt wartet auf das Team von Trainer  
Dave Allison eine echte Kracherpartie, denn mit den Eisbären  
Regensburg kommt der letztjährige Tabellendritte nach Deggendorf, der  
auch in dieser Spielzeit wieder hohe Ambitionen hat.
Mit einem sehr jungen Kader gingen die Eisbären Regensburg bereits  
vergangene Spielzeit an den Start und wurden prompt dafür belohnt. Mit  
viel Einsatzbereitschaft und Geschwindigkeit überfielen sie  
buchstäblich ihre Gegner und fanden sich nicht unverdient am Ende der  
Meisterrunde auf dem dritten Tabellenplatz wieder. Beste Voraussetzung  
für die Playoffs gegen den Herner EV, doch das Team von Trainer Igor  
Pavlov schied sang- und klanglos aus, ohne dabei auch nur einen  
einzigen Sieg einzufahren. Diese bittere Erfahrung soll sich aus  
Regensburger Sicht natürlich nicht noch einmal wiederholen und so  
gelang es den Verantwortlichen den Großteil des erfolgreichen Kaders  
zusammenzuhalten. Durch die Tugenden, die sie bereits in der  
vergangenen Spielzeit erfolgreich machten, soll nun in dieser Saison  
der nächste Schritt gemacht werden.
Eine schwere Aufgabe für den Deggendorfer SC, der nach dem großen  
Kaderumbau im Sommer, mit viel Optimismus in die neue Oberligasaison  
geht. Bereits in der Vorbereitung trafen beide Teams aufeinander. Dort  
gelang den Oberpfälzern ein 1:3 Erfolg in Deggendorf. Dies soll sich  
am kommenden Freitag ändern, wenn es erstmals wieder um Punkte geht.  
Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr. Präsentiert wird  
dieser erste Heimspieltag von Kondrauer, dem Genuss-Mineralwasser.
  
    
ECDC Memmingen
Am Freitag geht‘s wieder los: Indians empfangen Riessersee
(OLS)  Der ECDC Memmingen startet am Freitag (20 Uhr) mit einem Heimspiel gegen das Topteam vom SC Riessersee in die neue Oberliga-Saison. Gegen den Altmeister veranstalten die Indians außerdem ihren jährlichen „Teddy Bear Toss“, bei dem Plüschtiere für einen guten Zweck gesammelt werden. Es wird empfohlen den Vorverkauf zu nutzen, Karten sind noch in allen Kategorien erhältlich.
Das lange Warten hat ein Ende: Am Freitagabend ist endlich wieder Eiszeit in der Oberliga-Süd angesagt. Die Indians bekommen es gleich am ersten Spieltag mit dem SC Riessersee zu tun. Rund um die Partie gegen das Team von der Zugspitze wird erneut der große „Teddy Bear Toss“ veranstaltet. Hier sind die Zuschauer aufgefordert, mitgebrachte Plüschtiere für den guten Zweck zu spenden. Diese sollen nach dem ersten Memminger Tor auf das Eis geworfen werden und kommen dann, in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation HUMEDICA, Kindern in Not zugute. Die Aktion, welche die Memminger bereits wiederholt durchführen, sorgte in den vergangenen Jahren für große Erfolge sowie leuchtende Kinderaugen und bleibt damit ein Pflichttermin im Spielplan des ECDC.
Der Gegner der Indians am Freitag ist mit dem SC Riessersee ein äußerst traditionsreicher Verein. Die Oberbayern können auf eine lange Historie zurückblicken und befinden sich erst seit dem vergangenen Jahr wieder in der Oberliga, wo sie bislang alle Duelle mit dem ECDC für sich entscheiden konnten. Das Team, das von Trainer Georg Kink betreut wird, ist gespickt mit jungen, vielversprechenden Talenten, die von erfahrenen Kräften geführt werden sollen. Fest zum Kader des SCR zählen dabei die Führungsspieler Uli Maurer und Florian Vollmer (Kapitän), die mit den Kontingentspielern Östling und Arkiomaa im Sturm für die nötige Durchschlagskraft sorgen sollen. Verteidiger Jannik Woidtke und Neuzugang Sean Morgan sollen die Defensive führen, welche mit vielen einheimischen Spielern bestückt ist. Das Besondere an der Kaderzusammenstellung ist sicherlich die Kooperation mit dem mehrfachen Deutschen Meister aus München. Hier erwartet der SCR immer wieder äußerst starke Förderlizenzspieler, die von Red Bull für die Oberliga freigestellt werden. Der amtierende DEL-Vizemeister verfügt hier über zahlreiche Ausnahmetalente, wie etwa die Shooting Stars J.J. Peterka und Justin Schütz sowie Emil Quaas, Andreas Eder oder Maxi Daubner. Wer aus München zum Team stößt, entscheidet sich meist ziemlich kurzfristig, da der EHC aber bereits am Donnerstag in der DEL antritt, besteht die Chance auf Verstärkung für den SCR durchaus.
Bei den Indians fallen die Langzeitverletzten Marc Stotz und Lubor Pokovic weiter aus. Hinter Verteidiger Sven Schirrmacher steht ebenfalls noch ein Fragezeichen. Umso wichtiger wäre es für die Indians, wenn sie auf die Verstärkung von Niklas Länger und Dennis Miller aus Augsburg setzen könnten, die beide für einen Einsatz in Frage kommen. Samir Kharboutli wird, nachdem er zuletzt etwas kürzer trat, definitiv für die Indians auflaufen, die im Sturm damit wohl aus dem Vollen schöpfen können.
Für das Spiel am Freitag besteht bereits eine große Nachfrage, so dass die Verantwortlichen von einer guten Kulisse ausgehen. Der Vorverkauf der Memminger läuft seit dieser Saison noch professioneller ab. Ausschließlich über den führenden Ticket-Anbieter „Ticketmaster“ können Eintrittskarten aller Kategorien online erworben werden. Gerade bei Sitzplätzen ist der Vorverkauf dringend zu empfehlen, um lange Wartezeiten am Spieltag zu vermeiden.
  
    
SC Riessersee
Start in die Oberliga Saison 2019/20 - Freitag in Memmingen und Sonntag daheim gegen Rosenheim
(OLS)  Neun Vorbereitungsspiele sind nun Geschichte, am morgigen Freitag startet nun auch die Oberliga Süd in ihren Punktspielbetrieb. Zunächst sind die Garmisch-Partenkirchner am Freitag in Memmingen zu Gast. Das Spiel bei den Indians beginnt um 20 Uhr und wird auch auf Sprade TV zu sehen sein. Am Sonntag kommt es dann im Olympia-Eissport-Zentrum zum großen oberbayerischen Derby. Der SC Riessersee empfängt die Star Bulls aus Rosenheim. Spielbeginn ist um 18 Uhr, auch dieses Spiel wird live auf SpradeTV übertragen.
Der SC Riessersee tritt zum Auftakt selbstbewusst an, dazu der Geschäftsführer Pana Christakakis: "Wir brennen auf das erste Spiel und freuen uns auf die neue Saison. Jetzt geht es endlich richtig los. Wir sind wie Rennpferde, die endlich laufen wollen. Mit unseren großartigen Fans im Rücken wollen wir gleich am ersten Wochenende möglichst viele Punkte einfahren".
"Die Vorbereitung war lang und auch intensiv, vor knapp 7 Wochen sind wir ins Training eingestiegen. Oft hatten wir viele Ausfälle, das zu kompensieren war nicht immer einfach. Aber wir haben das Beste daraus gemacht. In jeder Woche gab es neue Lernprozesse und wir haben am Ende gesehen, dass man auch geduldig sein muss.
Das beste Beispiel dafür gab es in Sonthofen zum Abschluss der Vorbereitung. Die ersten Punktspiele werden wieder etwas Besonderes sein. Wir sind auf jeden Fall bereit für das erste Wochenende. Unsere junge Mannschaft, mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren, freut sich schon vor unseren tollen Fans zu spielen. Wir wollen sofort Vollgas geben." so Trainer George Kink.
Tickets für das Oberbayernderby gegen die Starbulls Rosenheim am 29.September 2019 um 18 Uhr gibt es bereits bei unserem Online-Ticketpartner Eventim unter: https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/
  
    
VER Selb
Regeländerungen zur kommenden Eishockeysaison - Spiel soll schneller und sicherer werden
(OLS)  Die kommende Spielzeit bringt einige Regeländerungen mit sich. Auf was sich die Mannen um Trainer Henry Thom ab kommenden Freitag, wenn die neue Oberligasaison 2019/2020 offiziell startet, einstellen müssen, haben wir kurz zusammengefasst.
Verlorener Stock:
Bislang durfte ein verloren gegangener Stock vom Mitspieler nur zugereicht, nicht aber über das Eis geschoben werden. Diese Regelung, die bei einem Verstoß mit einer zweiminütigen Zeitstrafe geahndet wurde, war gerade im Falle, wenn es sich um einen verloren gegangenen Torhüterstock gehandelt hatte, stark umstritten. Ab sofort darf der Stock flach über das Eis zugeschoben werden, sofern die Aktion nicht in Richtung des Pucks ausgeführt oder die gegnerische Mannschaft behindert wird.
Anspiel:
Findet beim Anspiel ein Regelverstoß statt, so wird der Spieler, der das Anspiel ausführt, nicht mehr ausgewechselt. Vielmehr wird der Regelverstoß nur durch den Linienrichter als Verwarnung angezeigt und derselbe Spieler wiederholt das Anspiel. Sollte nun beim zweiten Versuch ein erneuter Regelverstoß stattfinden, so wird wie gehabt eine zweiminütige Zeitstrafe ausgesprochen.
Auszeit nach Icing:
Ein bislang häufig angewandtes taktisches Mittel wird ab der kommenden Saison unterbunden: Dem Team, welches ein Icing (unerlaubter Weitschuss) verursacht, ist es künftig untersagt, in der folgenden Unterbrechung eine Auszeit zu nehmen. Durch den in diesem Fall untersagten Spielerwechsel, wurde häufig eine Auszeit gezogen, um den auf dem Eis stehenden Spielern eine kurze Verschnaufpause zu verschaffen.
Sollte bei Aussprechen einer zehnminütigen Disziplinarstrafe aufgrund der verbleibenden Spielzeit klar sein, dass der bestrafte Spieler im laufenden Spielabschnitt nicht mehr von der Strafbank zurückkehren kann, so wird dieser in die Kabine geschickt. Zu Beginn des nachfolgenden Spielabschnitts begibt sich der Spieler auf die Strafbank und nimmt nach Ablauf der Zeitstrafe wieder am Spiel teil.
Bestrafte, aber verletzte Spieler:
Wenn ein Spieler eine gegen ihn ausgesprochene Strafe (gilt auch für Disziplinarstrafen) aufgrund einer Verletzung nicht antreten kann, muss zukünftig kein Ersatzmann mehr bestimmt werden, der die Strafe verbüßt. Dies gilt aber nur für den Fall, dass die Strafe nicht in die Uhr kommt (z.B. wenn gegen Spieler beider Mannschaften je eine zweiminütige Strafe ausgesprochen wird und mit fünf gegen fünf weitergespielt wird). Es liegt in der Verantwortung der Mannschaft, dass der betreffende Spieler frühestens in der ersten Unterbrechung nach Ablauf der Strafe wieder eingewechselt wird.
Verlorener Helm:
Ein Spieler, der seinen Helm verloren hatte, musste bislang sofort – ohne den Helm wieder aufzusetzen – das Spielfeld verlassen. Ab sofort darf er den Helm zu seiner eigenen Sicherheit wieder aufsetzen, muss jedoch weiterhin direkt zum Wechseln fahren ohne am Spiel teilzunehmen. Als Spielteilnahme gilt:
 den Puck spielen oder ablenken
 Kontakt mit dem puckführenden Spieler herstellen
 Den Laufweg eines Gegenspielers zustellen/einschränken
 Den Weg für einen möglichen Pass zustellen/einschränken
Falls der Kontakt mit einem Gegenspieler oder dem Puck zufällig zustande kommen, so gilt dies nicht als Spielteilnahme.
  
    
ERC Sonthofen
Saisonstart für die Bulls in Höchstadt
(OLS)  Am Freitag starten die Bulls auswärts bei den Höchstadt Alligators in die neue Oberligasaison. Dieses erste Spiel ist für den ERC eine gute Standortbestimmung, denn Höchstadt ist vermeintlich ein Gegner auf Augenhöhe. Die Panzerechsen schlossen die Haupt- und Meisterrunde in der vergangenen Saison als Neunter ab und verpassten damit die Playoffs nur knapp. Einige wichtige Stützen verließen mit Markus Babinsky, Ales Kreuzer, Ondrej Nedved und Philipp Schnierstein vor der Saison den Verein, doch mit Michal Mlynek, Patrick Golombek, Robin Maly und Weiteren wurden auch hochkarätige Spieler verpflichtet. Die Topscorer der letzten Saison konnten mit Vitalij Aab (47 Punkte) und Michal Petrak (53 Punkte) gehalten werden. In der Vorbereitung fielen die Ergebnisse der Alligators sehr gemischt aus, Cheb (CZ) 5:1, Leipzig 3:2, Halle 1:5 und 3:6, sowie Schweinfurt 6:3, weshalb eine Einordnung aktuell etwas schwer fällt. Mit 5 Scorerpunkten tat sich in der Vorbereitung jedoch der Neuzugang Michal Mlynek besonders hervor. Für das Team der Bulls um Kapitän Marc Sill gilt es in diesem Spiel bereits den positiven Trend des letzten Vorbereitungswochenendes fortzusetzen und eine ähnlich ansprechende Leistung zu bieten.
Am Sonntag folgt dann das erste Heim-Derby gegen den ECDC Memmingen.
  
Allgäu-Derby zur Heimpremiere
Erstes Heimspiel der Oberligasaison 19/20 ist das erste Derby gegen den ECDC Memmingen
Am Sonntag den 29.09.2019 um 18:00 Uhr, starten die Bulls auch zuhause in die Oberligasaison und dürfen gleich die Indians aus Memmingen zum großen Allgäu-Derby begrüßen. Nach der zuletzt sehr negativen Bilanz gegen die Indians lechzen sowohl die Bulls, als auch die Fans natürlich nach einem Derbysieg. Das Team um Trainer Martin Ekrt sieht sich jedenfalls gut gerüstet und wird Alles in die Waagschale werfen.
Die zweite Oberligasaison der Indians verlief durchweg positiv und so konnte die Hauptrunde als 6. abgeschlossen werden. Auf Grund der Strafversetzung des SC Riessersee rückten sie in der Meisterrunde noch auf den fünften Platz vor. Die Playoffs endeten allerdings bereits jäh in der ersten Runde mit 3 Niederlagen gegen die Saale Bulls aus Halle. Dieses Ergebnis der Vorsaison, sowie die hochkarätigen Verpflichtungen, schüren für die kommende Saison natürlich hohe Erwartungen, die es jetzt zu erfüllen gilt. Im Frühjahr gab es zunächst Ernüchterung am Hühnerberg, als einige schwerwiegende Abgänge vermeldet werden mussten. Dominik Piskor wechselte zum Herner EV, Tadas Kumeliauskas schloss sich dem EV Landshut an und Jared Mudryk, der seine Karriere beendete. Auf diese Tiefschläge folgten dann allerdings auch Top-Verpflichtungen: mit Fabian Voit wurde bereits im April die Verpflichtung eines hochveranlagten Spielers aus dem Lager der Bulls vermeldet, gefolgt von Goalie Marc-Michael Henne aus Kaufbeuren, Brad Snetsinger aus Herne, Nikolaus Meier aus Rosenheim und Benedikt Böhm aus Regensburg. Das Ziel von Trainer Waßmiller scheint es zu sein, mit vier Reihen und hohem körperlichem Einsatz anzutreten, denn zusätzlich zu den vorgenannten Spielern, wurden noch einige junge Spieler aus Augsburg, Ingolstadt und Kaufbeuren in die Maustadt gelotst. Die Vorbereitungsspiele konnten entsprechend erfolgreich gestaltet werden, denn nur gegen den ESV Kaufbeuren mussten die Memminger mit 2:3 eine knappe Niederlage hinnehmen. Gegen Landsberg gewann man 5:4 und 5:2, gegen Peiting 5:2 und 6:0 sowie gegen Königsbrunn mit 5:4 und 5:1. In diesen sieben Spielen konnten sich vor Allem Brad Snetsinger und Daniel Huhn auszeichnen, die an je 4 Toren beteiligt waren, dicht gefolgt von Fabian Voit mit 3 Beteiligungen. Neben dem beeindruckenden Kader und der erfolgreichen Vorbereitung gibt es jedoch auch einen Wermutstropfen, denn mit Marc Stotz und Lubor Pokovic fällt voraussichtlich die erste Verteidigungsreihe für die ersten Spiele aus.
Nicht nur aus diesem Grund, sondern vor Allem auch wegen der eigenen Stärke, rechnen sich die Bulls zuhause eine gute Chance gegen die Indianer aus und wollen die Negativserie aus der letzten Saison beenden. Alle sechs Begegnungen konnten die Memminger, wenn auch meist knapp, für sich entscheiden (0:4, 2:3, 3:4 und 3:4 n.V., 6:7 n.V., 3:5). Derbys sind nie leicht zu spielen und so wird voller Einsatz und vielleicht auch eine Portion Glück nötig sein, um das erste Heimspiel siegreich zu gestalten. Sicherlich wird jedoch der sprichwörtliche siebte Mann in Form der Zuschauer benötigt. Die Bulls rufen alle auf in die Eissporthalle zu kommen und diese zu einem Hexenkessel zu machen, damit es den Indians diesmal nicht gelingt, als Sieger vom Eis zu gehen.
Ein wichtiger Hinweis noch an alle Fans: Auf Anordnung der Behörden, ist die Hindelanger Straße vor dem Spiel gesperrt. Parkmöglichkeiten sind in der Markanger Tiefgarage vorhanden. Für die Fans aus Memmingen steht der Westeingang (Turnhalle) und für die Fans des ERC der Osteingang zur Verfügung. Ein Trennung im Stadion selber, ist jedoch nicht vorgesehen.
  
  Oberliga Nord
    
Herner EV
Ruhrpott-Schlager zum Meisterschaftsbeginn: Die Füchse kommen!
(OLN)  Am Freitagabend beginnt endlich die Meisterschaftssaison 2019/20 für den Herner EV. Der Auftakt kann sich sehen lassen, denn die Gysenberger starten mit einem Heimspiel. Die Füchse Duisburg gastieren ab 20 Uhr in der Hannibal-Arena, ein traditionsreiches Duell im Ruhrpott, das in der Vergangenheit meistens hart umkämpft war. Das wird sicherlich auch dieses Mal der Fall sein, so dass Spannung und attraktiver Eishockeysport garantiert sind. Nicht minder spannend wird auch das erste Auswärtsspiel des HEV werden, denn am Sonntag müssen die Grün-Weiß-Roten ab 16 Uhr in Erfurt bei den TecArt Black Dragons antreten. Die letzten sechs Spiele der Gysenberger in Thüringen gingen immer knapp mit einem Tor Unterschied aus, dreimal sogar erst in der Nachspielzeit. Die ‚Kartoffelhalle‘ direkt gegenüber dem Landtag strahlt schon ein besonderes Flair aus.
Die personelle Situation beim HEV hat sich im Wochenverlauf rechtzeitig zum Meisterschaftsbeginn entspannt. Lediglich Verteidiger Julius Bauermeister wird weiterhin krankheitsbedingt fehlen. Patrick Asselin, Thomas Ziolkowski, Dominik Piskor und Dennis Palka sind dagegen wieder einsatzbereit. Auch Artjom Alexandrov steht nun fest im Kader der Grün-Weiß-Roten. Der 21-jährige Stürmer konnte bei seinen Einsätzen in den Vorbereitungsspielen voll überzeugen. Auch der zweite Tryout-Spieler Dennis Dietmann zeigte in den Spielen gegen Neuwied eine gute Leistung, ein Wechsel des noch 17-jährigen Verteidigers von Bad Tölz nach Herne käme aber zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch zu früh. Seine weitere Entwicklung wird aber weiterhin intensiv verfolgt. Eine Veränderung gibt es auch bei den Förderlizenzspielern. Erik Buschmann von den Iserlohner Roosters hat sich aktuell am Seilersee einen Stammplatz erkämpft. Er wird dem HEV in dieser Saison leider nicht zur Verfügung stehen. Stattdessen hat Tobias Schmitz eine Förderlizenz für die Gysenberger bekommen. Durch die aktuelle Verletzungsmisere bei den Roosters in der Defensive wird er aber wie schon am letzten Wochenende, dort zum Einsatz kommen. Der ursprüngliche Plan, Jakub Bitomsky mit einer Förderlizenz für Neuwied auszustatten, ließ sich aus formalen Gründen nicht realisieren. Der 20-jährige Stürmer wird ausschließlich für den HEV spielen und hat bereits in der Vorbereitung gezeigt, dass er eine Verstärkung ist. „Ich erwarte von meiner Mannschaft am Wochenende 100 % Leidenschaft und Einsatz mit dem nötigen sportlichen Erfolg. Alle sind heiß auf den Meisterschaftsbeginn. Wir haben uns gut und sehr intensiv vorbereitet, haben in der letzten Trainingszeit auch viele taktische Dinge eingeübt und wollen dies jetzt auf dem Eis umsetzen. Natürlich haben wir den entsprechenden Respekt vor den Gegnern des Wochenendes, wie vor jedem Gegner in der Oberliga Nord, die von Jahr zu Jahr immer ausgeglichener wird“ meint HEV-Chefcoach Danny Albrecht. „Wir hoffen auf eine gute Kulisse am Freitag. Wir haben über den Sommer hart in allen Bereichen gearbeitet um die positive Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen. Um dies allerdings nachhaltig in allen Bereichen weiter zu führen, brauchen wir natürlich auch unsere Fans. Die Resonanz bei den Vorbereitungsspielen entsprach nicht ganz unseren Erwartungen, zumal wir wirklich attraktive Gegner an den Gysenberg holen konnten. Nun gilt es in der Meisterschaft zu zeigen, dass wir alle zusammen den weiteren erfolgreichen Weg gehen wollen“ erläutert HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert.
„Das Legenden-Duo kommt zum Gysenberg“ – So könnte die Überschrift für das Heimspiel am Freitag gegen Duisburg lauten. Gemeint sind Uli Egen und Dieter Hegen, die gemeinsam als Cheftrainer und sportliche Leitung die Füchse anführen. Und eigentlich ist es ja ein sportliches Quartett, denn mit den ehemaligen Duisburger Spielern Raphael Joly und Markus Schmidt als Co- bzw. Fitness-Trainer ist das Team von der Wedau sehr breit aufgestellt. Das trifft auch auf das ‚spielende Personal‘ zu. Inklusive der Kölner Förderlizenzspieler stehen knapp 30 Spieler im Kader. Man kann also am Freitagabend von einem heißen Tanz im Kampf um die ersten Oberliga-Punkte der Saison 2019/20 ausgehen.
Statt Nachmittagskaffee steht am Sonntag dann die Auswärtspartie in Erfurt auf dem Programm. Das Team von Trainer Fred Carroll kam am letzten Vorbereitungswochenende zu zwei Siegen gegen die Selber Wölfe und zeigte sich gut vorbereitet auf die Meisterschaft. Angeführt von Kapitän Felix Schümann (geboren in Castrop-Rauxel) und verstärkt u.a. durch Sean Fischer und Milan Kostouek entwickeln sich die Black Dragons kontinuierlich weiter. In der letzten Saison scheiterte man in den Pre-Playoffs knapp, in dieser Spielzeit darf es gerne etwas mehr sein.
Während der Austausch der neuen Sitze auf der Tribüne noch nicht abgeschlossen ist, gibt es ab Freitag bei den Heimspielen eine weitere Neuerung. Ab sofort wird nach jedem Heimspiel der ‚Man of the Day‘ beider Teams von einer Jury gewählt. Dazu werden vor dem Spiel Lose zum Preis von einem Euro am Puckstand verkauft. In der 2. Drittelpause wird ein Gewinner ausgelost, der nach Spielschluss zusammen mit dem Stadionsprecher die Pokale an die beiden Spieler überreichen darf.
  
    
Rostocker EC
Start in die Saison gegen Krefeld und Halle
(OLN)  Nach den erfolgreichen Testspielen starten die Kufencracks des Rostocker Eishockeyclubs in die neue Saison der Oberliga Nord. Der erste Gegner am kommenden Freitag ist gleich der „ Neue“ in der Liga, der Krefelder EV 1981 e.V.. Kooperationspartner des Vereins sind die Krefeld Pinguine, welche in diesem Verein ihre Nachwuchstalente fördern wollen. Der Kader der Krefelder besteht aus sechs Verteidigern und 12 Stürmern. Noch vor dem Ligastart gab es einen herben Rückschlag für die Mannschaft. Verteidiger Lars Ehrich fällt verletzt wohl längere Zeit aus. Zur Vorbereitung auf die Saison absolvierten die Krefelder 10 Testspiele. Die Ergebnisse dieser machen es schwer, den Gegner einzuschätzen. So gewann man teilweise recht hoch gegen Gegner aus der Oberliga oder unterlag deutlich, genauso wie gegen Gegner aus der Regionalliga. Headcoach des Teams ist Elmar Schmitz, welcher seit 2010 in Krefeld tätig ist. Spielbeginn in der Rostocker Eishalle ist am Freitag um 20.00 Uhr.
Zum ersten Auswärtsspiel reisen die Piranhas am Sonntag nach Süden. Um 18.15 Uhr trifft man auf die Halle Saale Bulls. Bisher trafen die Piranhas 14 Mal auf die Hallenser. Nur vier Mal gingen die Rostocker als Sieger vom Eis. Es wird Zeit, die Bilanz zugunsten der Rostocker zu verändern. In der Vorbereitungsphase bestritten die Bulls acht Testspiele. Insgesamt stehen unter der Leitung von Headcoach Herbert Hohenberger, welcher diesen Posten zum Ende der Saison 2018/ 19 übernahm, 12 neue Spieler im Kader. Den Rostocker Fans sollten die Namen Moritz Schug, Vojtech Suchomer und natürlich Michal Bezouska bekannt sein. 
  
  Bayernliga  /  Landesliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Generalprobe beim starken Ligakonkurrenten
(BYL)  Am letzten Wochenende vor Saisonstart steht für den EHC Königsbrunn nur eine Partie auf dem Programm, freitags kommt es ab 20 Uhr zum Aufeinandertreffen mit dem Bayernligsten TEV Miesbach. In der Vorsaison standen sich beide Teams vier Mal gegenüber, die Brunnenstädter konnten davon allerdings nur ein Spiel für sich entscheiden.
Die allererste Begegnung mit den Oberbayern gewann der EHC auswärts noch deutlich, doch dann erfolgte ein Trainerwechsel in Miesbach. Danach gab es für den EHC Königsbrunn nichts mehr zu holen, der TEV zeigte sein wahres Gesicht und präsentierte sich als eingespielte Einheit. Am Ende schaffte es Miesbach trotz verkorkstem Anfang auf Platz fünf der Vorrunde, in der Verzahnungsrunde mit der Oberliga schafften es die Oberbayern sogar auf den vierten Rang. Auch in dieser Saison will der TEV wieder einen Platz unter den besten sechs der Bayernliga erreichen, damit wäre die Mannschaft erneut für die Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd qualifiziert. Am bewährten Kader hat sich nicht viel getan, die wichtigsten Leistungsträger konnten gehalten werden. So trägt der letztjährige Top-Scorer Bohumil Slavicek immer noch die Farben der Miesbacher. Der 27-jährige Tscheche erzielte in der letzten Saison in 50 Spielen 54 Treffer und bereitete weitere 50 vor. Ebenfalls wieder mit dabei ist der 21-jährige Michael Grabmaier, der in 47 Pflichtspielen insgesamt 56 Scorerpunkte verbuchen konnte. Der zweite Kontingentspieler in den Reihen Miesbachs ist der 21-jährige Tscheche Filip Kokoska, er wechselte im Laufe der letzten Saison zum TEV. In 27 Partien erzielte er 14 Tore und legte 33 weitere auf. Ein weiterer Garant für Offensiv-Power ist der 24-jährige Athanasios Fissekis. 44 Scorerpunkte holte er sich in den letzten 24 Partien.
Natürlich gab es auch Abgänge bei Miesbach, so wechselte Florian Gaschke zur Konkurrenz nach Grafing, in Königsbrunn lief er schon für den EHC Klostersee auf. Allerdings wurde der Kader auch adäquat ergänzt. So wechselte unter anderem aus Geretsried der 25-jährige Maximilian Hüsken nach Miesbach. 44 Scorerpunkte holte er sich in 34 Pflichtspielen. Für die Defensive konnte der Verein einen Spieler mit sehr viel höherklassiger Erfahrung verpflichten, denn Josef Frank spielte unter anderem in der DEL für die Nürnberger Ice Tigers. Zuletzt lief er für die Tölzer Löwen in der DEL 2 auf, danach pausierte er für ein Jahr. Nun will der 35-jährige Ex-Profi in der Bayernliga sein Können zeigen.
In der Vorbereitung konnte der TEV fast alle Spiele für sich entscheiden, nur gegen Dingolfing setzte es eine knappe 3:4 Niederlage. Allerdings hatte Trainer Peter Kathan mit sehr vielen Ausfällen zu kämpfen und musste den Kader massiv umbauen. Auf dem Programm stand bisher nur ein direkter Konkurrent, gegen Aufsteiger Pfaffenhofen konnte sich Miesbach allerdings klar mit 7:2 durchsetzen. Gegen Königsbrunn soll ein weiterer Sieg eingefahren werden.
Königsbrunn kann in diesem letzten Test zwar wieder auf Patrick Zimmermann und Matthias Forster zurückgreifen, Es gibt aber auch sehr schlechte Nachrichten. So steht nun fest, dass Hayden Trupp aufgrund seiner Matchstrafe für sieben Punktspiele gesperrt sein wird. Schon in der letzten Partie gegen Memmingen machte sich sein Fehlen bemerkbar, er wird wohl erst Ende Oktober im Heimspiel gegen Peißenberg wieder mit im Kader sein.
  
    
ESV Buchloe
Halbzeit in der Vorbereitung / ESV Buchloe empfängt am Freitag HC Landsberg zum Derby – am Sonntag erstes Auswärtsspiel in Dorfen
(BLL)  Nach mittlerweile drei absolvierten Testspielen hat der ESV Buchloe die erste Hälfte seines Vorbereitungsprogramms hinter sich. Zum Start in den zweiten Abschnitt wartet am Freitag nun das Nachbarschaftsduell gegen den HC Landsberg, der ab 20 Uhr in der Buchloer Sparkassenarena gastiert. Das Derby gegen die Mannen vom Lech ist bereits das letzte Heimspiel der Testspielphase. Anschließend ist man nämlich am Sonntag ab 17 Uhr nur noch beim ESC Dorfen, und eine Woche später dann bei den Wanderers Germering zweimal auswärts gefordert, ehe am 13. Oktober schließlich die Punktspielrunde beginnt.
Doch bevor es ernst wird, warten an diesem Wochenende mit zwei starken Bayernligisten erneut harte Prüfungen auf die Freibeuter. Der Freitagsgegner HC Landsberg gehört schließlich seit Jahren nun zu den Top-Teams der Bayernliga. So stand man die letzten vier Spielzeiten immer unter den besten sechs Teams der BEL. Im zurückliegenden Jahr gelang den Riverkings mit Rang zwei sogar die beste Vorrundenplatzierung seit dem Aufstieg 2014. Und nachdem zuvor immer schon in den Viertelfinalplayoffs Schluss war, konnten sich die Blau-Weißen auch in dieser Bilanz im vergangenen Winter steigern. Erst im Halbfinale scheiterte man am TEV Miesbach und will heuer sicherlich dieses Ergebnis wieder erreichen. Dazu holte man mit Fabio Carciola einen ehemaligen DEL-Profi an die Bande, der gleich einmal seinen Bruder Adriano Carciola vom Zweitligisten Kassel an den Lech lotste. Dafür musste man mit Marcel Juhasz (Karriereende), Dennis Neal (Memmingen) und Andreas Geisberger (Pause) aber auch einige schmerzhafte Abgänge verkraften. Dennoch haben die Landsberger auch heuer wieder einen starken Kader beisammen, weshalb die Buchloer in diesem Nachbarschaftsduell alles in die Waagschale werfen müssen, um dem Rivalen vom Lech Paroli bieten zu können.
Nach dem Derby am Freitag wartet am Sonntag in Dorfen dann der erste Auswärts-Auftritt auf die Piraten. Gegen die Eispiraten haben die Buchloer eher gemischte Gefühle. Positive sicherlich dahingehend, dass man gerade in Dorfen eigentlich immer recht gute Leistungen zeigen konnte. So gewannen die Buchloer in der zurückliegenden Aufstiegsrunde beim ESC beispielsweise mit 4:2. Beim Stichwort Aufstiegsrunde wären wir aber auch schon bei dem Punkt, der die Buchloer nicht unbedingt gerne an den ESC denken lässt. Denn die Isenstädter waren letztlich die Mannschaft, die den Buchloer am Ende der Verzahnungsrunde eine Haaresbreite voraus waren und so den direkten Wiederaufstieg des ESV verhinderten. Dass die Dorfener im letzten Winter überhaupt an besagter Verzahnungsrunde teilnahmen, war allerdings eher überraschend. Denn in den Vorjahren gehörte der ESC – immerhin Vorrundenzweiter der Saison 2015/16 und 2017/18 – eigentlich immer zu den Teams, die um die vorderen Plätze kämpften. Damit die Abstiegsrunde ein Ausrutscher bleibt, wurde im Sommer mit Trainer Randy Neal ein erfahrener Mann an die Bande geholt, der in Peißenberg und Landsberg schon als Coach aktiv war. Mit Andreas Tanzer konnte nach einjähriger Verletzungspause zudem der Erfolgskeeper der vergangenen Jahre im ESC-Trikot reaktiviert werden und mit Timo Borrmann ein torhungriger Stürmer vom Nachbarn Erding nach Dorfen geholt werden. Er soll der mit Lukas Miculka, Florian Brenninger und Thomas Vrba ohnehin schon qualitativ gut besetzten Offensive noch mehr Durchschlagskraft verleihen soll. Für die Buchloer also auch erstmalig auf fremdem Eis eine richtige Bewährungsprobe erneut gegen einen erneut ligahöheren Gegner.
  
    
ESC Kempten
Sharks testen zuhause gegen Hohenems und Peißenberg - Michel Maaßen heuert fest beim ESC Kempten an
(BLL)  Ordentlich Eishockey bekommen die Kemptener Zuschauer am Wochenende zu sehen.
Am Freitag Abend ist um 20.°° der SC Hohenems aus Österreich zu Gast und am Sonntag steht um 18.°°das Rückspiel gegen den TSV Peißenberg auf dem Programm.
Dazwischen gibt es für die Fans am Samstag um 17.°° die Möglichkeit erstmals die 1b zu unterstützen. Das neu gemeldete Team von Trainer Helmut Wahl tritt zu seinem ersten Spiel überhaupt gegen den Ligarivalen ERC Lechbruck an.
Mit dem Drittligisten aus Österreich tritt ein inzwischen schon alter Bekannter gegen die Sharks an. Hohenems wird in der kommenden Saison in der neugegründeten Tirolerliga spielen nachdem es die Eliteliga nicht mehr gibt. Diese setzt sich trotz ihres Namens aus Teams aus Tirol und Vorarlberg zusammen. Interessant hierbei ist das für die Teams je nur ein Spieler aus einem anderen Bundesland eingesetzt werden darf, ausländische Spieler sind gar keine erlaubt. Im letzten Winter gab es bereits zwei Vorbereitungsspiele gegen die Nachbarn aus Vorarlberg. Im Allgäu verlor man knapp obwohl man das Spiel bis kurz vor dem Ende im Griff hatte. Im Rückspiel konnte man dann im Eisnebel am Bodensee den Spieß umdrehen und als Sieger nach Hause fahren. Bis jetzt haben die schwarz gelben erst ein Testspiel absolviert, in Bad Wörishofen gab es eine 5:4 Niederlage nach Penaltyschießen gegen den Landesligisten aus dem Allgäu.
Für den Trainer Carsten Gosdeck liegt das Augenmerk allerdings noch mehr auf dem Sonntagsspiel. Gegen den TSV Peißenberg gab es beim zweiten Auftritt in der Vorbereitung eine 6:3 Niederlage. Das Ergebnis klingt deutlich aber wer das Spiel gesehen hat weiß das Kempten dieses lange offen hielt und es bis 5 Min. vor Schluss noch 3:3 stand. Gosdeck möchte nun sehen wie sich seine Mannschaft seitdem weiterentwickelt hat und hofft auch hier dem nächsten höherklassigen Verein ebenbürtig zu sein. Zuletzt gegen den Bayernligisten aus Schongau war sein Team sogar die bessere Mannschaft.
Verzichten muss er dabei allerdings auf seinen Kapitän Eugen Scheffer, er hat seinem Team mit der Box Einlage gegen die Mammuts einen Bärendienst erwiesen. Durch die daraus resultierenden Matchstrafe wurde Scheffer vom Verband für die nächsten 7 Spiele gesperrt. Die ersten drei Punktspiele und alle Vorbereitungsspiele muss er nun pausieren.
Fest im Kader ist inzwischen Michel Maaßen, der Stürmer war zuletzt in der Oberliga für den ERC Sonthofen im Einsatz, hatte aber schon die komplette Vorbereitung bei den Sharks absolviert und war mit einer Gastspielgenehmigung aufgelaufen. Mit Maaßen erhält der Angriff der Sharks noch mehr Tiefe und Variationsmöglichkeiten Seit 1999 ist der 37 jährige in der Oberliga und DEL 2 aktiv, ein absoluter Kracher also der jetzt in Kempten den Kader verstärkt. In den bisherigen Testspielen hat er bereits aufblitzen lassen welches Potential in ihm steckt. Die Kemptener Fans dürfen sich also noch mehr auf die neue Spielzeit freuen.
  
  Regionalliga Südwest
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären empfangen Rebels
(RLSW)  Zum Start in die neue Spielzeit am kommenden Sonntag (19:00 Uhr) sind die Rebels im Eppelheimer Icehouse zu Gast. Die Stuttgarter gehen mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit und haben ihren Kader hierfür im Sommer weitreichend umgebaut.
8 Neuzugänge im Kader und dazu den Ex-Trainer der Heilbronner Eisbären, Heiko Vogeler, wurden im Sommer ins Team integriert, dabei auch Ex-Eisbär Dominik Deuring. Fast schon traditionell versuchen die Landeshauptstädter den Negativtrend zu stoppen, was in den Vorjahren jedoch selten erfolgreich war. Seit 6 Jahren zeigt die Tendenz nach dem 2. Platz der Hauptrunde bergab, negativer Höhepunkt war die rote Laterne in der Saison 18/19. Nun soll jedoch mit Vogler der Erfolg auf die Waldau zurückkehren. Wie stark die Rebels einzuschätzen sind, ist noch schwer vorhersehbar, da nur ein Vorbereitungsspiel gegen Ulm (3:2) absolviert wurde.
Bei den Eisbären hat sich ebenfalls einiges getan. Einige Neuzugänge im Kader, dazu Trainer Kraiss geben der Mannschaft ein neues Gesicht. In der Vorbereitung zeigte sich die Offensive bereits in Torlaune, die Defensive jedoch noch einige Lücken. Gelingt es, diese zu schließen, sollte ein Auftaktsieg durchaus möglich sein.
  
  Regionalliga West
    
Herforder EV
Es geht um Punkte – tierisch gut!
(RLW)  Für die Ice Dragons startet nach einer holprigen Vorbereitung an diesem Wochenende die neue Regionalliga-Saison. Das Ziel ist klar: Der HEV möchte den Titel ein drittes Mal in Folge gewinnen. „Das Tripel ist in Reichweite. Wir müssen nur zugreifen und jeder muss seinen Beitrag dazu leisten“, so HEV-Sprecher Stefan Gärtner. Das betrifft den kompletten Verein. Um die hoch gesteckten Ziele des HEV zu erreichen, muss das komplette Vereinsumfeld mit anpacken.
Den Anfang machen die Ice Dragons am Freitag bei den Dinslakener Kobras. Torhüter Kieren Vogel ist froh das es nun endlich los geht. „Wir haben zwar in der Vorbereitung keinen Sieg geholt, aber wir haben gezeigt, was wir können“, so Vogel. Unterschätzen will der Goalie die beiden Gegner an diesem Wochenende nicht. „Beide Teams haben ihre Qualitäten, aber mit einer guten und geschlossenen Teamleistung unsererseits, sind es zwei machbare Aufgaben für das erste Meisterschaftswochenende der Saison“, blickt Vogel selbstbewusst auf das Wochenende.
Am Sonntag lädt der HEV und der Tierpark Herford zu einem ganz besonderen Punktspiel ein. Gegen die Ratinger Aliens spielen die Ice Dragons in einem einzigartigen grünen Tierpark-Trikot. „Wir möchten den Zuschauern unsere Liebe zu unserer Stadt, zu unserer Region beweisen. Nicht viele Städte haben die Möglichkeit ihren Bürgern etwas wie den Tierpark zu bieten, der zu gemütlichen Ausflügen einlädt. Tierisch gut!“, so HEV-Sprecher Stefan Gärtner. Zudem lädt der HEV alle Mitarbeiter des Tierparks Herford zum ersten Heimspiel in dieser Saison ein. Das Bulli erfolgt um 18 Uhr in der Eishalle Herford. Die grünen Tierpark-Trikots werden in den nachfolgenden Wochen versteigert.
  
    
Neusser EV
Dicke Brocken zum Meisterschaftsauftakt
(RLW)  Vier Wochen lang hatten die NEV-Cracks Zeit, sich auf die kommenden Aufgaben in der Regionalliga West vorzubereiten. Längerfristige Verletzungen von Thorben Beeg und Holger Schrills sowie eine intensive Krankheitswelle erschwerten die Testphase, Trainer Daniel Benske nimmt jedoch gelassen hin, was er nicht ändern kann: „Die Vorbereitung ist ohne Frage holprig gelaufen, dazu passte auch die wegen eines technischen Defekts ausgefallene Trainingseinheit in Wesel und das abgesagte Rückspiel gegen Herentals. Aber wir fokussieren uns auf unsere Ziele und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Wir freuen uns darauf, dass es endlich losgeht.“
Dass es in der Regionalliga keine leichten Spiele geben wird, darüber macht man sich in Neuss keine Illusionen. An das Außenseiterdasein haben sich die Quirinusstädter längst gewöhnt und in dieser Rolle in der Vergangenheit immer wieder positiv überrascht. Dies ist auch das Ziel für die neue Saison, die direkt mit zwei Krachern beginnt.
Wenn es so etwas wie einen inoffiziellen Transfermarktmeister gibt, dann war dies in der aktuellen Sommerpause fraglos die EG Diez-Limburg. Bereits mit der Verpflichtung von Trainer Frank Petrozza (zuvor Herne, Duisburg) setzten die „Rockets“ ein dickes Ausrufezeichen. Als dann noch Torhüter Jan Guryca (Bad Nauheim) und Stürmer Kevin Lavallee (Heilbronn) direkt aus der DEL2 an die Lahn wechselten, war klar: hier wächst ein ernsthafter Konkurrent für den aktuellen Meister aus Herford heran. Schon in der vergangenen Saison zählten die Raketen zum erweiterten Favoritenkreis, nach durchwachsener Vorrunde wurde zumindest das Playoff-Halbfinale erreicht. Nach anschließender selbstkritischer Analyse stand schnell fest, dass bei der Kaderplanung neben dem entsprechenden Talent vor allem eines im Fokus stehen sollte: Siegermentalität. Wer neben den erwähnten Zweitligaspielern einen RJ Reed (zuvor u.a. Herford) für die zweite Kontingentstelle verpflichtet, dürfte ohne Frage damit rechnen, dass die Zähler demnächst noch üppiger auf die Habenseite wandern. Die erste Sturmreihe mit Reed, Lavallee und dem US-Amerikaner Jamie Hill dürfte das Beste sein, was die Regionalliga aufzubieten hat, die Suche nach geeigneten Gegenmitteln dürfte der Konkurrenz so einige Sorgenfalten auf die Stirn treiben. So könnten Besuche in der Diezer Eissporthalle für gegnerische Mannschaften zukünftig ähnlich angenehm werden, wie in der imposanten Justizvollzugsanstalt, die direkt an die Spielstätte der „Rockets“ angrenzt… Spielbeginn in der Diezer Eissporthalle ist am Freitag um 20:30 Uhr.
Zum ersten Heimspiel der neuen Saison gastieren die Neuwieder Bären im Neusser Südpark (Sonntag, 20 Uhr). Ähnlich wie unser freitäglicher Kontrahent erregten auch die Deichstädter in der Sommerpause das Aufsehen der Liga-Konkurrenz. Mit Justin Schrörs (25) wurde für die Position zwischen den Pfosten ein Mann verpflichtet, der in den vergangenen 7 Jahren ausschließlich im Profibereich aktiv war und das beste Torhüteralter noch vor sich hat. Verteidiger Maik Klingsporn (26) weist eine fast identische Vita auf und dürfte auf seiner Position ebenfalls eine herausragende Rolle in der Liga spielen. Mit dem Kanadier Sam Aulie und dem US-Amerikaner Jeff Smith (Diez-Limburg) wurden die Kontingentstellen neu besetzt. Neben dem hoffnungsvollen Talent Maximilian Herz möchte man dank der Kooperation mit dem Oberligisten aus Herne weitere junge Spieler an den Seniorenbereich heranführen. Dass man auf einem guten Weg ist, zeigten die Bären am vergangenen Wochenende, als sie den Oberligisten aus Krefeld mit 4:1 auf die Heimreise schickten. Da der Großteil des letztjährigen Stammkaders beisammen gehalten wurde, ist es nicht verwunderlich, dass die Bären optimistisch in die Zukunft blicken. Wie schon im Vorjahr setzt sich die nun von Carsten Billigmann trainierte Mannschaft zumindest das Halbfinale als Ziel, wobei es nicht verwundert, dass seine Spieler bereits höhere Ambitionen äußerten.
Beim Aufeinandertreffen im Südpark kommt es zu einem größeren Wiedersehen, denn die Neuwieder Spieler Daniel Pering, Frederic Hellmann und Schahab Aminikia trugen in der Vergangenheit bereits das Neusser Trikot, während NEV-Verteidiger Alexander Richter und Trainer Daniel Benske im Sommer nach Neuss zurückkehrten, nachdem sie zuvor in Neuwied unter Vertrag gestanden hatten.
„Das Spiel ist für mich natürlich ein besonderes, ich freue mich auf das Wiedersehen mit alten Bekannten, auf dem Eis und auch aus dem Neuwieder Umfeld“, blickt Benske auf das Duell am Sonntag. „Neuwied ist ein sehr starker Gegner, mit vielen schnellen Leuten und einem extrem guten Unterzahlspiel.“
Nach den vielen Ausfällen in der Vorbereitung gibt es endlich gute Nachrichten aus dem personellen Bereich zu vermelden. Brett Lucas ist am Mittwoch in Deutschland gelandet und soll im Idealfall schon am Wochenende ins Spielgeschehen eingreifen. Das Gleiche gilt für Dennis Nürenberg, der nach seiner Verletzung diese Woche wieder mittrainieren konnte. Auch Juniorenspieler Lukas Siebenmorgen steht wieder zur Verfügung und wird mit dabei helfen, das beruflich bedingte Fehlen von Paul Gebel und Sven Rothemund (kann nur am Freitag auflaufen) zu kompensieren.
Einen Neuzugang gibt es auch zu vermelden: Mit Mika Horrix (20) wechselt ein Stürmer aus der Krefelder Talentschmiede nach Neuss, der in der vergangenen Saison für die Junioren des EV Duisburg aktiv war und sich nun im Seniorenbereich etablieren möchte.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären sind bereit für den Vizemeister
(RLW)  Der Unterschied zwischen einem Eishockeytrainer und einem -spieler besteht darin, dass der Trainer zwar auch die Stärken seiner Mannschaft hervorhebt, aber dann doch eher bemüht ist, den Ball (oder Puck) flachzuhalten. Und der Spieler? Der geht da schon eher in die Offensive. Kostprobe gefälligst? „Ich bin nicht nach Neuwied gekommen, um das fünfte Halbfinale gegen Herford zu verlieren“, sprach Jeff Smith auf der Saisoneröffnungsfeier des EHC „Die Bären“ 2016 ins Mikrofon und erntete tosenden Beifall der Neuwieder Fans. Oder Sam Aulie, der kanadische Neuzugang der Deichstädter: „We wanna beat them all.“ „Wir wollen sie alle schlagen.“ Kurz, trocken, humorlos. Alle Spiele gewinnen werden die Bären mit Sicherheit nicht, dafür ist die Regionalliga West auch in der Saison 2019/20 zu stark besetzt. „Aber wir haben eine Mannschaft zusammengestellt, die wieder in der Lage sein sollte, eine gute Rolle zu spielen. Unser Ziel ist zunächst einmal wieder das Halbfinale. Und dann werden die Karten ohnehin wieder komplett neu gemischt“, sagt Carsten Billigmann, seit wenigen Wochen Manager und Trainer der Bären in Personalunion. „Meine neue Aufgabe ist ganz gut angelaufen. Mit Andreas Halfmann und Jeff Smith habe ich zwei erfahrene Leute an meiner Seite. Wir ergänzen uns gut“, schildert Billigmann seine Eindrücke nach vier Trainingswochen und sechs Vorbereitungsspielen. Die boten Tiefs wie die Niederlage gegen Lüttich, aber auch Hochs wie das respektable 4:6 in Herne oder den überzeugenden abschließenden 4:1-Sieg gegen den Oberligisten Krefeld. „Wir haben auch daheim gegen Herne trotz der 2:7-Niederlage zwei Drittel lang gut gespielt, aber gegen Krefeld waren wir über die gesamte Spielzeit hinweg konstant. Im Bereich der Abstimmung gibt es zwar noch etwas zu tun, aber insgesamt hat man am Sonntag gesehen, dass wir fit sind für die neue Saison“, sagt Billigmann vor dem Heimspiel am Freitag ab 20 Uhr gegen Vizemeister Hamm und der Partie beim Neusser EV am Sonntag ab 20 Uhr. Hamm, im Finale 2018/19 dem Herforder EV unterlegen, ist direkt ein dickes Brett, das die Bären bohren müssen. „Ich hoffe, dass die Fans nach der Vorbereitung jetzt wieder richtig Bock auf Eishockey haben und die Bärenhöhle für den Gegner zur Hölle machen“, setzt Billigmann auch auf die Unterstützung von der Tribüne. „Gegen Hamm benötigen wir besondere Rückendeckung.“ Die Eisbären hatten in der Vorbereitung zwar große personelle Probleme, konnten das Testspiel bei den Hamburg Crocodiles nur mit 14 Spielern bestreiten, aber Trainer Ralf Hoja nahm trotz der 3:7-Niederlage beim Oberligisten aus der Hansestadt ein gutes Gefühl mit in die letzte Vorbereitungswoche: „Wir sind optimistisch für das Spiel in Neuwied.“ Der Vizemeister hat bis auf Lukas Novacek keine schwerwiegenden Abgänge zu verzeichen, konnte sich dafür in der Abwehr mit Aaron Reckers (Herford) weiter festigen. „Die Mannschaft hat in der letzten Saison die Hauptrunde dominiert, sich im Sommer personell kaum verändert - da frage ich mich, warum bei der Favoritenfrage in der Liga zunächst immer nur Diez-Limburg und Herford genannt werden“, hat Billigmann auch die Eisbären wieder auf dem Zettel. Der erste Auswärtsgegner des EHC zählt in der neuen Siebener-Liga zu den kleineren Fischen. „Neuss ist zwar der Underdog, gegen den aber der eine oder andere auch stolpern wird. Ich will das am Sonntag nicht sein. Wir erwarten eine ganz andere Partie, in der wir das Spiel machen müssen. Auf jeden Fall brauchen wir die richtige Einstellung, weil du in Neuss ganz schnell einmal schlecht aussehen kannst“, sagt Billigmann über den NEV. Der wird in der neuen Runde wieder vom letztjährigen Neuwieder Trainer Daniel Benske trainiert, der sich Neuwieds Testspiel gegen Herne im Icehouse ansah: „Ich weiß, was da am Sonntag auf uns zukommt. Carsten hat gute Reihen zusammengestellt, bei denen etwas passiert, aber natürlich werden wir in diesem für mich natürlich besonderen Spiel alles versuchen. Ich freue mich auf die Neuwieder Fans und die Mannschaft, aus der ich noch sehr viele Spieler kenne.“ Mit Frankfurt, Lauterbach und Soest sind drei Mannschaften, die sich mit Neuss auf Augenhöhe befanden, aus der Liga verschwunden. „Uns ist allen bewusst, dass es ein ganz schweres Jahr wird. Und in der Vorbereitung hatten wir zudem großes Pech mit Krankheiten sowie Verletzungen, mussten Trainingseinheiten und sogar ein Spiel deshalb absagen. Da standen uns die beiden Imports aber auch noch nicht zur Verfügung“, lässt Benske wissen. Unter anderem fällt bis auf weiteres Torben Beeg mit einer gebrochenen Rippe aus, Kapitän Holger Schrills hat sich am Knie verletzt. Trotzdem habe man sich qualitativ um eins, zwei Schritte verbessert. Aus Lauterbach kam der erfahrene Nikolai Varianov, zudem zog Neuss mit dem US-Amerikaner Brett Lucas (EC Bergisch Land) und den Letten Sergejs Piskunovs (ECW Sande, Regionalliga Nord) zwei Importspieler an Land, die die Mannschaft verstärken sollen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Saisonauftakt gegen den Meister
(RLW)  Am Sonntagabend starten die Ice Aliens mit ihrem Spiel bei den Ice Dragons in Herford in die neue Saison der Regionalliga West. Der Meister der vergangenen beiden Spielzeiten hat sich für die neue Saison viel vorgenommen und den Kader um einige Spieler ergänzt. Aus den USA kommt der Verteidiger Guillaume Naud, der zuletzt in der SPHL (Southern Professional Hockey League) spielte, eine der unteren Ligen der USA, die sich aus Clubs in den Südstaaten zusammensetzt. Im Tor haben die Herforder Marc Fleischer verpflichten können, er hütete in der letzten Saison den Kasten der Soester EG. Jörn Weikamp kommt von den Harzer Falken. Der Allrounder wechselte zu den Ostwestfalen nachdem die Falken freiwillig in die Regionalliga Nord abgestiegen sind. Justin Unger kommt von den Eisbären Berlin, ein Nachwuchsspieler aus der DNL, der nun im Seniorenbereich Fuß fassen will. Der feste Plan der Ice Dragons ist der dritte Meistertitel in Folge.
Die Ice Aliens haben ihren Kader umgekrempelt und eine junge und schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt. Trainer Andrej Fuchs, seit dieser Saison Verantwortlicher an der Bande, ist mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Er weiß aber auch, dass das Team noch nicht auf dem Stand ist, den er sich für die Saison wünscht. Daran arbeitet er mit der Mannschaft, und er ist sehr zuversichtlich. Aus den Augen verliert er dabei nicht die Tatsache, dass die vier ersten Teams der Liga sich gegenüber der Vorsaison noch einmal verstärkt haben. Aus diesem Grund lautet das erste Etappenziel die Qualifikation für die PlayOff Runde. Was danach noch kommt, wird man sehen.
Die Ice Aliens freuen sich auf die neue Saison und hoffen, dass wieder viele Besucher den Weg an den Sandbach finden.
  
  Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
AUSBLICK 
(RLO)  Am Freitag spielt das Team vom Spielertrainerduo Rentzsch/Charousek bei den Saale Bulls 1b. Das wird definitiv eine schwere Aufgabe. Die junge Hallenser Mannschaft ist gespickt mit erfahrenen Ex-Profis. In der letzten Saison auf Platz fünf gelandet, zählen wir dieses Jahr die Hallenser zu den Teams, die sich mit uns um den vierten Play-Off-Platz auf Augenhöhe streiten werden…
  
    
ELV Niesky
2. Testspiel in Varnsdorf
(RLO)  Das 2.Testspiel der Tornados findet am Freitag, den 27.09.2019 um 19:30 Uhr in Varnsdorf (Otavská 2931, 407 47 Varnsdorf) statt. Der HC Varnsdorf spielt in der 4. Liga (Kray Liberec), u.a. gemeinsam mit HC Frydlant, Slavoi Liberec, HC Ceska Lipa und HC Turnov. Da die Tornados erstmals in Varnsdorf zu Gast sind, verspricht diese Partie besondere Spannung. Es ist nur zu hoffen, dass das Spiel besser ausgeht als der erste Test in Frýdlant am 14.09.19.
Am Freitag werden – nach heutigem Stand- gemeinsam mit Trainer Jens Schwabe mindestens 13 Spieler und 2 Torhüter nach Tschechien fahren. In jedem Fall fehlen Sven Becher, Richard Jandik, Richard Rentsch, Loris Riedel und Ferenc Thomas.
  


 Donnerstag 26.September 2019 www.icehockeypage.de 
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