Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Augsburger Panther
(DEL)  Torhüter Olivier Roy muss nach einer Adduktorenverletzung aus dem Dienstagsspiel in der Champions Hockey League bis zu drei Wochen pausieren
  
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 28.September 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
  Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
DEG holt ersten Heimsieg! Enge Kiste gegen Nürnberg
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat ihren ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gewann das Team von Trainer Harold Kreis mit 3:0 (1:0; 0:0; 2:0). Kenny Olimb und Jerome Flaake machten in der engen Partie erst im letzten Drittel alles klar.
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers geben zweites Drittel und damit das komplette Spiel aus der Hand
(DEL2)  Zum ersten Mal mit Moritz Wirth, der in Nürnberg unter Vertrag steht, ging man gegen Bad Nauheim ins Spiel. Nijenhuis und Zimmermann waren hingegen für Selb im Einsatz.
Zu Beginn konnten die Gastgeber ihre läuferischen Fähigkeiten ausspielen und ließen die Tigers ein ums andere mal laufen, ohne, dass diese entscheidend in Scheibenbesitz kommen konnten. Diese Phase überstanden die Gäste einigermaßen und konnten ihrerseits vermehrt das Gehäuse des Nauheimer Torstehers anvisieren. Der Erfolg blieb, trotz positivem Schussverhältnis im ersten Abschnitt, zunächst aus. Im Gegenteil. Nach einer von Karlsson gezogenen Strafe gingen die Hessen in Führung. Die Tigers benötigten ihrerseits ebenfalls eine Strafzeit des Gegners, um Zählbares auf die Anzeigentafel schreiben zu können. Zunächst mit zwei Mann mehr auf dem Eis, bauten diese Druck auf – konnten dann, als ein vierter Nauheimer zurück war, in Person von Rajala den Ausgleich erzielen.
Ein richtig „gebrauchtes Drittel“ erlebten die Bayreuther im Anschluss. Ein zunächst über Heyer, Fiddler und am Ende Bires verwandelter Treffer, ein PP-Treffer - nach einer wenigstens zu hinterfragenden Strafe – und ein mehr oder weniger „geschenkter“ Treffer nach einem kapitalem Abwehrschnitzer für die Gastgeber steht eine Großchance durch Davidek, der mit einem schönen Pass von Rajala eingesetzt wurde, sowie einem Lattentreffer durch Gron – entgegen. Im Schlussdrittel merkte man den Tigers an, dass sie wollten aber oftmals zu verkrampft und überhastet wirkten. Mehr als der Anschlusstreffer durch Rajala, der erneut im Powerplay traf, war an diesem Abend nicht mehr drin. „Wir haben viel über die Offensive geredet während der Woche, dass wir zu wenig Schüsse abgeben. Das war heute besser und wir waren präsent. Natürlich haben wir im zweiten Drittel zwei Gegentore bekommen, bei denen wir uns ein bisschen blöd angestellt haben. Wenn wir so weiter arbeiten ,werden wir aber auch wieder die Tore schießen“, resümiert Coach Petri Kujala kurz nach der Partie.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
3:5! Eispiraten mit Niederlage in Dresden - Westsachsen verlieren erstes Sachsenderby
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben das erste Sachsenderby der aktuellen Saison verloren. Die Westsachen unterlagen den Dresdner Eislöwen in der EnergieVerbundArena mit 3:5. Die Eispiraten-Tore erzielten Patrick Klöpper, Julian Talbot und Alex Wideman.
Personal: Bis auf David Kuchejda und Ole Olleff konnten Danny Naud und sein Co-Trainer Fabian Dahlem, die aufgrund einer Grippewelle in der Vorwoche noch einige Probleme hatten, dieses mal auf einen vollen kader zurückgreifen. Als überzähliger Kontingentspieler blieb Lukáš Vantuch im Sachsenderby nur die Rolle des Zuschauers. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Eispiraten erwischten einen perfekten Start in das Sachsenderby. Nach nicht einmal drei Minuten profitierte Patrick Klöpper von einem Abwehrfehler, fuhr allein auf Marco Eisenhut zu und platzierte den Puck im Winkel des Eislöwen-Tores (3.). Die Crimmitschauer blieben zunächst das spielbestimmende Team, verloren die Kontrolle aber zunehmend an die Hausherren. Elvijs Biezais verwertete einen Querpass nach fünf Minuten und glich das Spiel aus – 1:1. Die Dresdner konnten den Aufwind mitnehmen und durch den jungen Timo Walther sogar in Führung gehen. Der 21-Jährige zog aus zentraler Position ab und überwand Bitzer mit seinem halbhohen Schuss in die linke Ecke (8.). Die Eispiraten waren fortan bemüht, ins Spiel zurückzufinden, doch Talbot und Pohl ließen ihre zwei Großchancen liegen.
Die Eislöwen erwischten dann den besseren Start in das zweite Drittel. Arne Uplegger markierte nach nicht einmal 22 Minuten das 1:3 für die Dresdner (22.). Die Eispiraten brauchten etwas Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. In einer 4:3-Überzahlsituation gelang den Westsachsen dann der erhoffte Anschlusstreffer. Julian Talbot zog von der blauen Linie ab und traf zum 2:3 (29.). Die Eispiraten waren nun am Drücker, verpassten es aber nachzulegen und den Ausgleich zu markieren. Nick Huard traf dann fast aus dem Nichts zum 4:2 für die Gastgeber und stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Das Team von Danny Naud war zu Beginn des Schlussabschnitts dann bemüht, schnell den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen. Unter lautem Gesang des vollen Gästeblocks setzten sich die Crimmitschauer immer wieder im Drittel der Eislöwen fest – Ohne Ertrag! Der Truppe von Neu-Coach Rico Rossi gelang es dann, sich aus der Schlinge der Eispiraten zu befreien und konnte durch Doppelpacker Elvijs Biezais auf 5:2 erhöhen (54.). Auf Zuspiel von Patrick Pohl gelang Eispiraten-Topscorer Alex Wideman kurz vor dem Ende dann nur noch der Treffer zum 3:5 (59.).
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern den ersten Saisonsieg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Sachsenderby gegen die Eispiraten Crimmitschau am heutigen Freitagabend mit 5:3 (2:1; 2:1; 1:1) gewonnen und damit den ersten Sieg der Saison eingefahren. Nicht zur Verfügung stand nach wie vor Verteidiger Sebastian Zauner (Knieverletzung). Vor 3301 Zuschauern brachte Patrick Klöpper die Crimmitschauer nach nur zwei Minuten Spielzeit in Führung, doch Elvijs Biezais (5.) markierte den Ausgleichstreffer und Timo Walther (8.) traf zur 2:1-Führung für den Gastgeber.
Im zweiten Drittel baute Arne Uplegger den Vorsprung der Eislöwen weiter aus (22.), aber Julian Talbot nutzte eine Powerplaysituation zum Anschlusstreffer für die Crimmitschauer (28.). Nick Huard ließ die Fans im Löwenkäfig erneut Jubeln (25.).
Im Schlussdrittel markierte wieder Elvijs Biezais für die Eislöwen (54.). Alexander Widemann netzte eine Minute vor Spielende nochmals für die Crimmitschauer ein, doch der 5:3-Endstand und damit der Derbysieg vor heimischer Kulisse war besiegelt.
Daniel Laud, Cheftrainer Eispiraten Crimmitschau: „Ich glaube wir haben das erste Drittel gut gespielt. Wir sind gut gestartet und hatten mehr Chancen als der Gegner aus Dresden, aber wir finden einen Weg den Gegner zurück ins Spiel zu lassen. Das zweites Drittel war umgekehrt. Dresden war dann sehr stark und wir haben schlechte Entscheidungen mit und ohne der Scheibe getroffen. Ich glaube wir haben dann im letzten Drittel wieder eine gute Leistung gezeigt. Am Ende müssen die Jungs aber die Schnauze voll haben vom Verlieren, erst dann können wir gewinnen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Von Drittel zu Drittel haben sich die Spieler gesteigert! Danke an die Jungs - der heutige Sieg ist ihr Verdienst. Die Jungs haben das Derby heute mit Willen und mit Lust gewonnen. Wir haben zwar ein schnelles Tor bekommen, aber das Team hat sich nicht versteckt - das zeugt von einem starken Charakter. Der Sieg heute war ein gutes Zeichen der Mannschaft. Sie sind bereit etwas Neues zu machen und willig etwas zu lernen. Die Erwartungen dürfen jetzt aber nicht zu hoch sein, nur weil wir ein Derby gewonnen haben. Aber ja, es ist ein gutes Gefühl im ersten Spiel direkt einen Sieg einzufahren!“
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen wollen weiße Heimweste verteidigen
(DEL2)  Am Sonntag, den 29. September empfangen die Löwen Frankfurt im dritten Heimspiel der DEL2-Saison 2019/2020 den ESV Kaufbeuren. Die Löwen sind daheim bislang unbesiegt und wollen nun im dritten Heimspiel der noch jungen Saison den dritten Sieg einfahren. Spielbeginn gegen die Joker in der Eissporthalle Frankfurt ist um 18:30 Uhr.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Die Partie wird zudem Live auf SpradeTV übertragen.
Die gute Nachricht: Die Löwen haben in vier ihrer bisherigen fünf Saisonspiele gepunktet. Die weniger gute Nachricht: Auch bei der Neuauflage des Vorjahresfinals in Ravensburg am Freitag fehlte die Konstanz. Nach einem fulminanten Start brachten vor allem die vielen Strafen die Löwen aus dem Rhythmus. Am Ende holte man beim 3:4 nach Verlängerung einen Zähler beim Titelverteidiger.
Eddie Lewandowski ist weiterhin Top-Scorer der Löwen (8 Punkte). Zudem ist er mit vier Treffern der beste Goalgetter der Frankfurter. Neuzugang Roope Ranta schoss in drei Spielen in Serie ein Tor.
In Kaufbeuren ist man ebenfalls nicht zufrieden mit dem Saisonstart. Erst fünf Zähler konnte der ESVK sammeln. Zuletzt gab es Heim-Niederlagen gegen Heilbronn (2:8) und Bad Tölz (2:3). Auswärts schossen die Kaufbeurer bislang erst zwei Tore.
Bester Scorer des Teams ist Sami Blomqvist mit 6 Punkten. Er ist zugleich auch bester Torschütze des ESVK mit vier Treffern. Auch im Team steht Antti Kerälä, der vergangene Saison noch in Frankfurt spielte. Er konnte bislang zwei Tore vorbereiten.
In 20 Spielen in der DEL2 feierten die Löwen starke 16 Siege. Auch die Torbilanz spricht mit 97:60 Treffern klar für die Hessen. In 13 der Duelle gingen die Löwen mit 1:0 in Führung. Gelang dies, sind sie nie ohne Punkte vom Eis gegangen (zwölf Siege, eine Niederlage nach Overtime).
Hinweis: Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Festplatz stehen vor der Eissporthalle nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen, auf den Parkplatz auf dem benachbarten FSV-Geländer auszuweichen oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Neuigkeit: PepsiCo supportet die Löwen. Ab sofort gibt es eine Auswahl an Getränken des neuen Löwen-Partners im Ausschank in der Eissporthalle.
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Bock O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
  
    
ESV Kaufbeuren
JOKER UNTERLIEGEN DEN TÖLZER LÖWEN MIT 2:3
(DEL2)  Am Freitagabend hieß es wieder Heimspiel in der erdgas schwaben arena. Zu Gast vor 2383 Zuschauern, waren dieses Mal die mit Spannung erwarteten Tölzer Löwen.
Nachdem sich zu den bereits verletzten Florin Ketterer und Jere Laaksonen, am vergangenen Wochenende auch noch Alex Thiel und Philipp De Paly gesellen mussten, konnten sich die Buron Joker zumindest über den ersten Einsatz von Verteidiger Garret Pruden, vom Kooperationspartner aus Ingolstadt freuen.
Die Tölzer Löwen, die im Vergleich zum Vorjahr mit stark verbessertem Kader auflaufen, legen gleich los wie die Feuerwehr, setzen sich schnell im Kaufbeurer Drittel fest und haben direkt eine Großchance durch den ehemaligen DEL Spieler Marco Pfleger. Der ESV findet kein Mittel gegen den anfänglichen Druck der Gäste, selbst der erfahrene Tobi Wörle verliert die Scheibe vor dem eigenen Tor und Shawn Weller nutzt die Verwirrung der Abwehr zum 0:1 für die Löwen. Das Ganze nach nicht einmal zwei gespielten Minuten. In der vierten Minute dann endlich ein Lebenszeichen der Joker, aber der Schuss von Sami Blomqvist verfehlt das Tor von Sinisa Martinovic knapp. Bad Tölz bleibt die spielbestimmende Mannschaft wirkt sehr pucksicher und erspielt sich weitere Chancen. Eine davon nutzen die Löwen dann in der neunten Minute zum 0:2. Wieder wirkt die Kaufbeurer Hintermannschaft unsortiert und nach einem Schuss von Marco Pfleger landen gleich zwei Abpraller bei Max French, der die Scheibe beim zweiten Versuch unter die Latte setzt. In der Folge kämpft sich der ESVK besser in die Partie und hat vier Minuten vor Drittelende noch die Chance auf den Anschlusstreffer. Sami Blomqvist schließt nach einer schönen Kombination mit Branden Gracel ab, aber das Tor will nicht fallen. So geht es mit einem 0:2 Rückstand in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt zeigt sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich vor allem die beiden Keeper immer wieder durch hervorragende Reflexe auszeichnen können. Der größte Aufreger findet in Minute 27 statt, als Shawn Weller hinter dem Kaufbeurer Tor einen übel aussehenden Check gegen den Kopf von Valentin Gschmeißner fährt und dafür eine fünfminütige Strafzeit plus Spieldauer kassiert. Die Gelegenheit für die Joker in Überzahl den Anschluss zu schaffen, aber wie in allen Belangen wirken sie auch im Powerplay glücklos und wenig eingespielt. Die größte Chance während dieser Phase haben die Tölzer in Unterzahl in Person von Marco Pfleger, der die Scheibe genial mitnimmt, dann aber am starken Stefan Vajs scheitert, der Kaufbeuren weiter im Spiel hält. Den Jokern ist zwar der Kampfgeist nicht abzusprechen, aber es gibt zu wenige zwingende Tormöglichkeiten und Sinisa Martinovic ist wie sein Gegenüber ein sicherer Rückhalt. Dem Drittelverlauf entsprechend, geht es mit 0:2 in die Kabine. Das Highlight aus Kaufbeurer Sicht ist zuvor aber, dass Valentin Gschmeißner scheinbar unverletzt wieder auf die Bank zurückkehren kann.
Das Schlussdrittel geht weiter wie das Zweite endete, ausgeglichen, wobei die Joker auf den ersten Treffer drängen und in Minute 44 ist dann auch soweit. In Überzahl findet der gefühlt zehnte Schuss in kürzester Zeit, endlich den Weg ins Tor. Sami Blomqvist heißt der Torschütze nach einem schönen One-Timer. Die Rotgelben spielen jetzt wie ausgewechselt, der Aufbau läuft flüssiger und das Spiel verlagert sich vor das Tor der Tölzer Buam. Branden Gracel scheitert zwar einmal mehr an Sinisa Martinovic, provoziert aber eine Strafzeit gegen die Löwen und bringt die Joker erneut ins Powerplay. Dieses kann der ESVK erneut nutzen, weil Hühne Mike Mieszkowski vor dem Tor erst die Scheibe behaupten und dann am Keeper vorbeischieben kann. Die letzten zehn Minuten laufen und das Spiel ist wie der Spielstand, völlig ausgeglichen. Luca Tosto scheitert am glänzend parierenden Stefan Vajs, auf der anderen Seite entschärft Sinisa Martinovic einen Alleingang von Sami Blomqvist. Die Joker Fans sehen eine fightende Kaufbeurer Mannschaft, bekommen aber vier Minuten vor Spielende eine kalte Dusche, als zwei schnelle Pässe die ESV Abwehr aushebeln und Max French im Slot nur noch die Kelle zum 2:3 reinhalten muss. Die Joker laufen noch einmal an, aber die Löwen um Topscorer Marco Pfleger, spielen die letzten Minuten souverän herunter.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS LASSEN SCHWACHE 40 MINUTEN VERGESSEN
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich im Topspiel der DEL2 mit 4:3 n.V. gegen die Löwen Frankfurt durchgesetzt. Die Zuschauer in der CHG Arena durchlebten zuvor aber 40 zähe Minuten, auch rannten die Oberschwaben einem 1:3 Rückstand hinterher.
Die ersten zehn Minuten des Spiels hätten die Towerstars samt 2550 Zuschauer in der CHG Arena wohl am liebsten ausradiert. Zwar versuchten die Gastgeber in den ersten Wechseln ordentlich Druck auf das gegnerische Tor zu machen, doch Frankfurt stand solide in der eigenen Zone und nutzte bereits die erste herausgespielte Möglichkeit zum Führungstreffer. 129 Sekunden waren gespielt, als Carter Proft Towerstars Keeper Marco Wölfl ausspielte und dann mit der Rückhand unter die Latte lupfte.
Ein solch früher Rückstand tat den Oberschwaben wahrlich nicht gut, schon beim Spielaufbau lief nichts zusammen und nur 79 Sekunden nach dem ersten Löwen-Treffer erhöhte Roope Ranta auf 0:2. Der Frankfurter Top-Stürmer lauerte völlig frei im Slot und verwertete einen Nachschuss.
Erster Lichtblick im Ravensburger Spiel war ein Unterzahlspiel in der 7. Minute, in dem die Towerstars zum einen schadlos blieben und sich durch Jakub Svoboda und Pawel Dronia zwei Torchancen herausarbeiten konnten. Insgesamt war die erste Hälfte des ersten Spielabschnitts ziemlich verkrampft, Chancen resultierten da auch meist aus Einzelaktionen. So wie in der 13. Minute, als Daniel Pfaffengut aus der Halbdistanz draufhielt und die Latte traf. In der 16. Minute durften die Ravensburger Fans dann endlich jubeln. Jakub Svoboda hatte scharf in den Slot gepasst, dort lenkte Andreas Driendl den Puck trickreich ab und verkürzte auf 1:2.
Als die Löwen aus Frankfurt 7 Sekunden nach dem Anspielbully eine Strafzeit kassierten, öffnete sich die Tür zum vermeintlichen Ausgleich weit. Allerdings nicht allzu lange. Nach einem Puckverlust liefen die Towerstars in einen Konter, Eduard Lewandowski zögerte lang mit dem Schuss und vernaschte dann Marco Wölfl zwischen den Beinen. Der Towerstars Goalie machte danach seinem Kollegen Olafr Schmidt Platz.
Der zweite Spielabschnitt war dann optisch sehr zähe Kost. Beide Teams versuchten die Räume eng zu machen und gingen aggressiv in die Zweikämpfe. Die Unparteiischen zeigten sich allerdings konsequent in ihrer Linie und sprachen insgesamt 18 Strafminuten aus. Dem Spielfluss tat dies noch weniger gut. Zwar hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, doch es blieb beim 1:3 bis zur zweiten Pause. Klares Signal dennoch: Die Towerstars hatten sich im Vergleich zu Abschnitt 1 gefestigt, vor allem aus defensiver Sicht.
Zum Schlussabschnitt kamen die Oberschwaben selbstbewusst aus der Kabine und sie konnte aufgrund einer Frankfurter Strafzeit in numerischer Überzahl starten. Es dauerte gerade einmal 35 Sekunden, ehe die Ravensburger Fans den 2:3 Anschlusstreffer bejubeln durften. Einen scharfen Pass vor das Tor lenkte Pawel Dronia präzise ins linke Eck ab und die Towerstars waren wieder im Spiel. Der jetzt wieder engere Spielstand hatte gleich zwei Effekte: Die Stimmung auf den Rängen war deutlich besser, auch auf dem Eis herrschte wesentlich mehr Leidenschaft. Die Towerstars übernahmen spielerisch das Kommando und beschäftigten Löwen-Keeper Patrick Klein im Sekundentakt.
Die deutlicher werdende Dominanz der Towerstars verleitete die Gäste zu einer weiteren Strafzeit, in der 52. Minute musste Eduard Lewandowski wegen Beinstellens auf die Strafbank. Das Powerplay lief gut in Ravensburger Reihen, mehrfach zischte das Spielgerät knapp am Tor vorbei oder konnte vom Frankfurter Torhüter entschärft werden. Sechs Sekunden vor Ablauf der 2-Minuten Strafe entlud sich die Anspannung auf dem Eis und den Rängen fast schon explosionsartig. Aus der Halbdistanz setzte Matias Haaranen zum Schlagschuss an und hämmerte die Scheibe zum 3:3 Ausgleich in die Maschen.
In den Folgeminuten hatten die Oberschwaben offensichtlich auch die besseren Kraftreserven und kamen zu hochkarätigen Möglichkeiten, das Spiel vollends zu drehen. Richtig dramatisch wurde es eine halbe Minute vor Ende der regulären Spielzeit, als sich Gäste-Stürmer Adam Mitchell noch eine Strafe einhandelte. Tomek Valtonen nahm die Auszeit um die letzten taktischen Optionen herauszukitzeln, Frankfurt rettete sich aber über die Schusssirene.
Die Towerstars konnten in der Overtime in Überzahl bei 4 gegen 3 weiterspielen, allzu lange sollte die Partie dann nicht mehr dauern. Vier Sekunden, nachdem sich die Gäste wieder komplettiert hatten, fiel der Siegtreffer. Matias Haaranen kam halblinks aus kurzer Distanz frei zum Schuss und der finnische Verteidiger schob flach ins linke Eck.
Der Jubel war groß, im dritten Anlauf in dieser Saison hatte es mit dem Zusatzpunkt in einer Overtime oder einem Penaltyschießen geklappt. „Natürlich reicht es nicht, dass wir nur 20 Minuten gutes Eishockey geboten haben. Dennoch bin ich stolz auf das Team, dass es doch noch einen Weg zum Erfolg gefunden hat“ sagte Towerstars Coach Tomek Valtonen nach dem Spiel. 
  
    
Tölzer Löwen
Löwen siegen auch in Kaufbeuren
(DEL2)  3:2! Wieder war es eng, wieder machten es die Löwen hochdramatisch. "Ich brauche einen Arzt", so Kevin Gaudets scherzhafte Bemerkung, ob der Dramatik-Neigung seiner Mannschaft. Mit 2:0 führten die Löwen, brachten sich dann durch Strafen selbst aus dem Konzept - und gewannen dennoch. Kevin Gaudet stieg am Freitagabend ungewohnter Weise nicht aus dem Mannschaftsbus der Löwen. Vor dem Spiel stand ein obligatorischer Trainerlehrgang in Füssen an. Unter anderem Nationalcoach Toni Söderholm referierte, zeigte neue Wege auf Spiele zu gewinnen. Doch Gaudet und sein Team benötigen derzeit keine neuen Wege - denn der jetzige Pfad verläuft zwar nicht ruckelfrei, aber sehr erfolgreich. Der Sieg in Kaufbeuren war der vierte im fünften Saisonspiel. Mit nun elf Punkten rangieren die Buam auf Tabellenplatz zwei. Erneut überzeugten die Löwen besonders im ersten Drittel. Nach nicht einmal zwei Minuten schoss Shawn Weller zur Führung ein. Max French, seines Zeichens Top-Torschütze der Buam, legte nach zwölf Minuten nach. Die Führung zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Bad Tölz spielte einfaches, aber sehr effektives Eishockey und hielt die Gastgeber damit weit vom eigenen Tor entfernt. "Kaufbeuren braucht Zeit ins Spiel zu kommen", war sich Gaudet sicher - und behielt damit Recht. Die Tölzer Brust schwoll weiter an, als im Mitteldrittel eine fünfminütige Unterzahl schadlos überstanden wurde. Shawn Weller erwischte Valentin Gschmeißner hinter dem Tor am Kopf, das Schiedsrichtergespann schickte den Torschützen frühzeitig unter die Dusche. Spielerisch waren Marco Pfleger und Max French nah am Torerfolg dran, doch auch der ESVK im zweiten Abschnitt mit der einen oder anderen guten Chance. "Silo hat sehr gut gehalten, er spielt hervorragend zurzeit", so Gaudet. Im Schlussdrittel schien es kurzzeitig so, als würden sich die Löwen noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Die ESVK-Fans machten ordentlich Betrieb, die Löwen ließen sich zu zwei vermeidbaren Strafen hinreißen und auf einmal stand es 2:2. Sami Blomqvist und Mike Mieszkowski trafen für die Hausherren. "Eishockey ist nicht Fußball, Eishockey kann sich schnell drehen", so Gaudet, der allerdings anfügte: "Im Moment begeistert mich mein Team mit Kampfgeist. Sie kämpfen bis zum Ende". Belohnt wurde dies durch Max Frenchs zweiten Treffer, wunderbar vorgelegt von Johannes Sedlmayrs sechsten Assist der laufenden Saison. "Wir haben einen Weg gefunden das letzte Tor zu schießen, ich bin überglücklich", resümierte Gaudet. Die restliche Spielzeit spielten die Löwen routiniert herunter, der ESVK kam zu keiner Großchance mehr. "Meine Mannschaft zeigt jedes Spiel etwas Neues. Ich bin bereit für Überraschungen, positive und negative", so Gaudet. Gut aus Löwensicht, dass die positiven bislang klar überwiegen. Der Einstieg ins Wochenende ist dadurch gelungen, am Sonntag gibt's das nächste Heimspiel gegen formstarke Heilbronner Falken. Vielleicht schwirrt dann erneut auch ein kleiner Toni Söderholm in Gaudets Kopf herum.
  
Aktion 3500! Höhle der Löwen soll explodieren!
Die Tölzer Löwen sind nach fünf Spieltagen eines der formstärksten Teams der DEL2: Diesen Schwung gilt es nun gemeinsam mit den Fans mitzunehmen!
Deshalb haben sich die Tölzer Löwen und Hauptsponsor wee eine weitere besondere Aktion einfallen lassen: Wird beim morgigen Heimspiel (18:30 Uhr) gegen die Heilbronner Falken die 3500-Zuschauer-Marke geknackt, wird es im darauffolgenden Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt einige Schmankerl für alle Besucher geben. Heilbronn reist ebenfalls mit drei Siegen in Folge an. Es ist ein höchstspannendes und schnelles Spiel zu erwarten.
In den nächsten beiden Heimspielen wollen wir die weeArena vollbekommen! Die Höhle der Löwen soll zur Hölle aller Löwen-Gegner werden! Kommt ins Stadion, lasst uns diese Siegeswelle weiter gemeinsam reiten!
  
  Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC startet mit Derbysieg in die neue Saison
(DEL2)  Grund zum feiern gibt es für den Deggendorfer SC am Freitagabend in  
der Festung an der Trat. Der Lokalrivale aus Regensburg wurde vor 2556  
verdient mit einem 5:3 Erfolg nach Hause geschickt.
Von Beginn an drückten die Hausherren der Partie ihren Stempel auf und  
konnten bereits in der dritten Minute in Führung gehen. In doppelter  
Überzahl traf Christoph Gawlik mit einem präzisen Schuss ins linke  
obere Eck. In der Folgezeit boten sich für die Deggendorfer weitere  
Möglichkeiten, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, doch  
Greilinger & Co. Scheiterten ein ums andere Mal am hervorragend  
aufgelegten Gästekeeper Peter Holmgren.
Im zweiten Abschnitt kamen dann auch die Gäste aus der Domstadt immer  
besser in die Partie und erzielten in der 24. Minute den  
Anschlusstreffer. Jakob Weber brachte den Puck Richtung Deggendorfer  
Tor und die Hartgummischeibe fand irgendwie den Weg zwischen Freund  
und Feind hindurch zum erstmaligen Ausgleich. Doch die Antwort der  
Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Gerade einmal zwölf  
Sekunden nach dem Ausgleich traf Curtis Leinweber aus spitzem Winkel  
zum 2:1. In den nächsten Minuten spielte fast ausschließlich die  
Deggendorfer, fanden jedoch ein ums andere Mal in Peter Holmgren ihren  
Meister. Und in der 32. Minute stand es dann plötzlich 2:2. Einen der  
wenigen Entlastungsangriffe nutze Regensburgs Felix Schwarz per  
Bauerntrick zum durchaus überraschenden Ausgleich. Doch die  
Deggendorfer ließen sich erneut nicht unterkriegen und schlugen Ende  
des zweiten Drittels zurück. In der 36. Minute bediente Thomas  
Greilinger den in der Mitte mitgelaufenen Andrew Schembri und der  
Deggendorfer Publikumsliebling vollstreckte eiskalt zur erneuten  
DSC-Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in die zweiten Pause.
Im Schlussabschnitt zeigte gleich zu Beginn Thomas Greilinger seine  
große Klasse. Er vernaschte einen Regensburger Verteidiger im  
Eins-Gegen-Eins, umkurvte Holmgren und schob ein zum 4:2. Als dann  
schließlich Andrew Schembri in der 55. Minute mit einem satten Schuss  
für das 5:2 sorgte, war dies gleichbedeutend mit der Vorentscheidung.  
Zwar trafen die Gäste in Person Nicolas Sauer nur eine Minute später  
zum 5:3, mehr als Ergebniskosmetik war dies allerdings nicht mehr.
Nach diesem Erfolg zum Auftakt reist der Deggendorfer SC dann am  
Sonntag nach Selb, wo sie auf die heimischen Wölfe treffen.  
Spielbeginn in der Netzsch-Arena ist um 20 Uhr.
  
    
ECDC Memmingen
Viel Aufwand, wenig Ertrag: Indians unterliegen zum Auftakt
(OLS)  Mit 2:5 verliert der ECDC Memmingen zum Start der neuen Oberliga-Saison. Gegen den SC Riessersee erspielten sich die Indians viele Möglichkeiten, verwerteten die Chancen aber nicht konsequent genug. Das nächste Heimspiel steigt am Freitag, zu Gast ist das Spitzenteam aus Regensburg.
Einen engagierten Auftakt in die neue Saison zeigten die Memminger zu Beginn der Partie, als sie sich zahlreiche Chancen herausspielen konnten. Lediglich im Abschluss haperte es noch deutlich, mehr als zwei Pfostentreffer sprangen nicht heraus. Mitten in die Drangphase der Indianer schlugen dann die Gäste von der Zugspitze eiskalt zu. Anton Radu vollendete in der 9. Minute zum 0:1 und brachte sein Team in Front. Die Indians ließen sich dadurch nicht bremsen, bekamen aber postwenden die kalte Dusche, als der SCR per Doppelschlag auf 0:3 erhöhen konnte. Die neuformierte Abwehr der Indians, neben Lubor Pokovic und Marc Stotz fiel auch noch Sven Schirrmacher aus, musste sich erst einmal sortieren, um wieder Ordnung ins Spiel zu bringen.
Der Arbeitstag des glücklosen Joey Vollmer war dann auch nach dem ersten Drittel beendet und Marc Henne kam für ihn in die Partie. Der Neuzugang zeigte sich auch gleich als starker Rückhalt und konnte die Angriffe der Gäste stoppen, welche die Indians nun im Griff zu haben schienen. Treffer fielen im Mittelabschnitt aber nicht.
Ein starkes Schlussdrittel musste her und nur nach 23 Sekunden der erste Treffer für den ECDC. Daniel Huhn verwertete einen Pass von Brad Snetsinger und startete damit auch den Plüschtier-Regen, welcher beim „Teddy Bear Toss“ wieder zugunsten von Kindern in Not durchgeführt wurde. Die Indians nun mit Oberwasser und die Halle trieb das Team von Trainer Waßmiller an. In der 47. Minute war dann der Anschluss endgültig wiederhergestellt. Antti Miettinen zog ab und der Puck prallte postwendend wieder zurück, ob vom Torgestänge oder vom Netz war auch nach mehreren Zeitlupen nicht ersichtlich. Die Schiedsrichter gaben den Treffer und läuteten damit eine spannende Schlussphase ein. Die ganz zwingenden Chancen kamen aber nicht mehr zustande, auch weil die Gäste hervorragend verteidigten und damit den Sieg sicherten. Die Entscheidung durch Kircher kurz vor dem Ende sowie sein Treffer ins leere Tor machten dann keinen Unterschied mehr.
Die Indians gehen mit einer Niederlage aus dem ersten Spiel und müssen nun gegen andere Teams ihre Punkte holen. Am nächsten Freitag gastiert mit den Eisbären aus Regensburg ein weiteres Spitzenteam am Hühnerberg. Im Rahmen der Partie veranstalten die Indians ihren jährlichen „Blaulichttag“, bei dem ehrenamtliche Helfer aus der Region zum Spiel eingeladen werden. Ein volles Haus ist damit garantiert.
  
    
Starbulls Rosenheim
Doppelpack Baindl, Doppelpack Höller, 5:0-Auftaktsieg!
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim sind erfolgreich in die Punktspiel-Saison 2019/20 gestartet. Am ersten Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gelang der Mannschaft von Trainer John Sicinski am Freitageabend ein auch in der Höhe verdienter 5:0-Sieg gegen die Blue Devils Weiden. Über 2.000 Zuschauer im Rosenheimer ROFA-Stadion sahen eine über die gesamte Spieldauer engagiert und konzentriert agierende Heimmannschaft für die Kapitän Michael Baindl und sein Sturmpartner Alexander Höller jeweils doppelt trafen.
Nur drei Minuten und 40 Sekunden mussten die 2.040 Zuschauer warten, bis sie den ersten Starbulls-Pflichtspieltreffer der neuen Spielzeit sahen. Den Titel des Premierentorschützen heimste Daniel Bucheli ein, der nach einem über Tobias Draxinger und Florian Krumpe vorgetragenen Gegenstoß das Spielgerät frei vor Gästetorwart Daniel Filimonov per Rückhand hoch ins rechte obere Eck zwirbelte – 1:0 (4.). Bei einem weiteren schnell vorgetragenen Angriff gegen in der Defensive noch nicht orientiere Oberpfälzer machte es ihm Michael Baindl erfolgreich nach, diesmal jedoch von der anderen Seite frei vor dem Weidener Keeper abschließend in den gegenüberliegenden Torgiebel – 2:0 (8.).
Die Hausherren hatten in einer schnellen Partie deutliche Scheibenbesitzvorteile und kamen – im Gegensatz zu den Blue Devils – regelmäßig zu Torabschlüssen. In der 13. Spielminute fälschte Alexander Höller einen Schuss zunächst neben das Tor ab, versenkte dann aber den exakten Rückpass vom aufmerksamen Kevin Slezak problemlos zum 3:0, weil Torwart Filimonov das kurze Eck nicht schnell genug zumachen konnte. Drei Minuten später rettete der Weidener Torwart dann aber mit einer Glanztat gegen den nach einem Rückpass völlig frei vor ihm abschließenden Baindl (16.). Weil die Starbulls ihr erstes Überzahlspiel der Saison trotz guter Spielzüge ungenutzt ließen, blieb es bis zu ersten Pause bei der dem Spielverlauf vollauf entsprechenden Rosenheimer 3:0-Führung.
Die Überlegenheit der Hausherren gestaltete sich im zweiten Spielabschnitt mindestens so markant wie im ersten. Dagegen konnten die Gäste lediglich bei einer frühen Überzahlphase einen Hauch von Torgefahr entfachen. Gegen den immer wieder mit Spielfreude garnierten Angriffsdruck der Starbulls stemmten sich die Oberpfälzer mit viel Defensivkampf, mussten aber trotzdem zahlreiche weitere Rosenheimer Torchancen zulassen. Torwart Filimonov glänzte mit tollen Paraden, unter anderem gleich zweimal im Doppelpack binnen weniger Sekunden gegen Baindl und Slezak (24.) sowie Maximilian Vollmayer und Vitezslav Bilek (38.). In der letzten Spielminute vor der zweiten Pause gelang den unermüdlich den Abschluss suchenden Starbulls dann aber doch noch der verdiente Treffer zum 4:0: Im Rahmen der dritten Möglichkeit mit einem Spieler mehr zu agieren spielte Josh Mitchell den idealen Pass in den Slot, wo der sich geschickt lösende Höller direkt abzog und aus kurzer Distanz durch die „Hosenträger“ von Filimonov traf (40.).
Auch im dritten Spielabschnitt waren die Starbulls noch einmal in Überzahl erfolgreich. Wieder war der aus Hamburg gekommene Neuzugang Mitchell der Vorbereiter, diesmal per Rückpass auf Michael Baindl, der aus der Halbdistanz per Schlagschuss ins linke obere Eck zum 5:0-Endstand traf (53.). Einige weitere Abschlüsse wurden zur Beute von Filimonov. Sein Gegenüber im Rosenheimer Tor, Lukas Steinhauer, hatte auch im letzten Drittel nur wenige Prüfungen zu bestehen. Sehenswert war aber sein „Big Save“ gegen den nach einem Solo frei vor ihm abschließenden Tomas Rubes (43.).
Für die Starbulls Rosenheim stehen nach dem gelungenen Start in die neue Saison nun zwei spektakuläre Auswärtsspiele an. Am Sonntag gastieren die Grün-Weißen beim SC Riessersee zum stets emotionsgeladenen oberbayerischen Derby. Spielbeginn in der Olympia-Eissporthalle Garmisch-Partenkirchen gegen eine der als Topfavoriten der Liga gehandelten Mannschaften ist um 18 Uhr. Am Mittwoch (Spielbeginn 20 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer John Sicinski dann beim Deggendorfer EC zu Gast. Das Team, das der jetzige Rosenheimer Cheftrainer als Coach in der vorletzten Saison zum Aufstieg in die DEL 2 führte, geht nach dem unglücklichen Abstieg mit einem runderneuerten Kader in die neue Spielzeit. Und dieser ist zumindest „auf dem Papier“ der qualitativ stärkste der Liga, weshalb die Niederbayern von den Experten zum ersten Meisterschaftsanwärter ernannt worden sind.
Beide Rosenheimer Auswärtsspiele werden live über das Internet (sprade.tv, 5,50 Euro je Buchung) übertragen, so dass die Starbulls-Fans diese auch von unterwegs oder zuhause aus verfolgen können.
Die nächste Partie vor eigenem Publikum im ROFA-Stadion bestreiten die Starbulls am kommenden Freitag gegen die Selber Wölfe zur gewohnten Rosenheimer Wochentags-Anspielzeit um 19:30 Uhr.
  
    
VER Selb
Fehlstart im Allgäu
(OLS)  Mit einer unangenehmen Auswärtspartie beim Aufsteiger EV Füssen starteten unsere Selber Wölfe in die Saison. Und die sollte wahrhaft unangenehm werden: Aus der – vor allem im ersten Spielabschnitt vorhandenen - drückenden Überlegenheit haben unsere Wölfe zu wenig Zählbares gemacht. Die Hausherren waren vor allem im Powerplay (drei von vier Überzahlsituationen wurden zu Treffern genutzt) brandgefährlich, drehten letztendlich das Spiel und gewannen nicht unverdient.
Unsere Wölfe drückten dem Spiel gleich von Beginn an ihrem Stempel auf und erzielten mit der ersten richtigen Chance an diesem Abend den Führungstreffer: Graaskamp hatte abgezogen und überwand den Füssener Torhüter Hötzinger. Unsere Mannschaft blieb am Drücker, scheiterte aber immer wieder, beispielsweise in Person von McDonald in der 7. Minute, an Hötzinger. Besser machte es zwei Minuten später Gelke, der – wunderbar von Graaskamp freigespielt – dem bis dahin besten Füssener das Nachsehen ließ und zum zweiten Treffer unserer Wölfe einnetzte. Schmeichelhaft dann der zwischenzeitliche Anschlusstreffer in Überzahl für die Hausherren durch Velebny, der mit einem mächtigen Schlagschuss Deske keine Chance ließ. Kurz darauf agierten unsere Jungs in Überzahl, konnten die herausgespielten Möglichkeiten aber nicht in Tore ummünzen. Somit ging es nur mit einer knappen Wölfe-Führung in die Drittelpause.
Wir starteten mit mächtig viel Druck in den mittleren Spielabschnitt. McDonald, Gare und Schmidt brachten jedoch nichts Zählbares zustande. Und das sollte sich rächen: Ihre zweite Überzahlmöglichkeit nutzten die Hausherren zum Ausgleich. Nach einem abermaligen Velebny-Schuss war diesmal Vogl der Torschütze. Unsere Wölfe wankten nun und Füssen kam besser ins Spiel. Die Mannen von Trainer Thom konnten sich zwischenzeitlich sogar bei Deske bedanken, dass die Partie noch unentschieden stand. Unter anderem rettete er bei eigener Überzahl in höchster Not gegen den durchgebrochenen Payeur. Doch einer blieb kalt wie eine Wolfsschnauze: Graaskamp, der mit einem herrlichen Pass aus der eigenen Verteidigungszone heraus in Szene gesetzt wurde, tanzte den Füssener Torsteher aus und schob die Scheibe zur erneuten Führung für uns ins Tor. Kurz darauf hätte Kabitzky die Wölfe-Führung weiter nach oben schrauben können, scheiterte aber an Hötzinger. Die Strafe für die mangelhafte Chancenauswertung folgte auf dem Fuß durch den Treffer zum 3:3 durch Vogl.
Im letzten Spielabschnitt mühten sich unsere Wölfe weiter, um mit einem Auswärtssieg in die Saison zu starten. Doch je länger das Spiel lief, desto mehr sah es auch nach Mühe aus. Füssen gewann zusehends an Selbstvertrauen und ärgerte unsere Mannschaft mehr und mehr. Selbst in einer vierminütigen Überzahlsituation ließen unsere Wölfe die Scheibe zwar schön laufen, erarbeiteten sich aber keine zwingenden Torchancen. Im weiteren Verlauf stand Deske mehrfach im Blickpunkt, verhinderte jedoch zunächst einen drohenden Rückstand. Knapp zwei Minuten vor Schluss war aber auch er machtlos gegen den dritten Überzahltreffer durch Deubler zur erstmaligen Führung der Gastgeber, die - aus unserer Sicht - leider auch nach 60 Spielminuten Bestand hatte.
  
    
ERC Sonthofen
01. Spieltag Höchstadt Alligators gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Gelungener Auftakt für die Bulls. Der ERC Sonthofen gewinnt bei den Höchstadt Alligators mit 6:2 und entführt somit drei Punkte aus dem Aischgrund.
An der alten Wirkungsstätte von Coach Martin Ekrt legten die Bulls los wie die Feuerwehr. Gerade mal 26 Sekunden waren gespielt, da traf Filip Stopinski bereits zum 1:0 für die Bulls. Und der ERC legte prompt nach: In Überzahl traf Santeri Ovaska nur drei Minuten später zum 2:0. Danach kamen die Alligators etwas besser ins Spiel, ohne jedoch Konstantin Kessler vor allzu große Aufgaben zu stellen. Dennoch verkürzten die Franken in der 13. Minute auf 1:2. Jörg Noack musste wegen Hakens auf der Strafbank Platz nehmen und das nutzten die Alligators zum Anschlusstreffer. Dennoch kontrollierten die Bulls das weitere Spielgeschehen und somit ging es mit der knappen, aber verdienten Führung in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel spielte dann nur noch der ERC. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor von Patrick Golombeck zu, doch die Bulls sollten die Chancen zunächst noch nicht nutzen. Erst in der 32. Minute erzielte Edgars Homjakovs das 3:1 für die Bulls. Nur zwei Minuten später dann das 4:1. Fabjon Kuqi nutze einen Patzer in der Hintermannschaft von Höchstadt eiskalt aus. Damit ging es in die zweite Drittelpause. Glück für die Franken, dass die Führung der Bulls zu diesem Zeitpunkt nicht noch höher war – Chancen hatte es genug gegeben.
Im letzten Drittel schalteten die Bulls einen Gang zurück. Dennoch gelang ihnen in der 49. Minute erneut ein Doppelschlag. Innerhalb von nur 31 Sekunden schraubte der ERC das Ergebnis auf 6:1. Jayden Schubert und Vladimir Kames waren die Torschützen. Kurz darauf trafen auch die Alligators nochmal zum 6:2-Endstand.
Ein optimaler Start in die neue Saison für die Bulls. Der Sieg gegen die Höchstadt Alligators war auch in dieser Höhe mehr als verdient. Sucht man nach Kritik, so wäre die Chancenverwertung der einzige Punkt.
Weiter geht es für die Bulls am Sonntag, 29.09.2019 um 18:00 Uhr daheim mit dem großen Allgäu-Derby gegen die ECDC Memmingen Indians.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
GELINGT DEN SAALE BULLS ZUM SAISONAUFTAKT GLEICH EIN 6-PUNKTE-WOCHENENDE?
(OLN)  Die Saale Bulls empfangen am 29. September zum ersten Heim-Pflichtspiel der neuen Spielzeit in der Oberliga Nord die Rostocker Piranhas im Sparkassen-Eisdom. Michal Schön erzielt den zweiten halleschen Treffer und somit schlussendlich den Siegtreffer beim 4:1-Erfolg gegen die Ostseestädter. So geschehen 2017, vor genau zwei Jahren …
Und auch morgen Abend, am 29. September 2019, sind wieder die Rostocker der Pflichtspiel-Auftaktgegner in einer Heimpartie im heimischen Eisdom. Dabei treffen zwei Vereine aufeinander, die sich in den vergangenen Jahren mehr als nur einmal gegenüberstanden und am Freitag erfolgreich in die Saison 2019/20 gestartet sind. Der REC setzte sich zuhause mit 3:2 gegen Liga-Neuling Krefeld durch, während sich der Auftritt der Bulls in Hamburg wie folgt liest: Tore drei, Punkte drei, Tabellenplatz drei!
Nun gilt es für beide Teams, den Auftakterfolg zu vergolden, um mit einem perfekten Sechs-Punkte-Wochenende in die neue Spielzeit zu starten. Beim Duell beider Clubs wird es dabei zu einer Vielzahl von Wiedersehen kommen: Auf Seiten unsere Gäste stehen mit Philipp Schneider und Jonas Gerstung zwei Akteure im Kader, die im letzten Jahr noch das Bulls-Trikot trugen. Doch auch für MEC-Angreifer Michal Bezouska wird es eine besondere Partie werden, stürmte er doch die vergangenen vier Jahre für die Piranhas.
Doch all dies muss morgen Abend ab 18.15 Uhr außen vor bleiben, was zählt ist das Hier und Jetzt. Und da muss das Ziel „Heimsieg“ lauten. Ein Unterfangen, welches mit der Unterstützung von den Rängen nicht unmöglich ist. Und wer weiß, vielleicht wiederholt sich ja die Geschichte von 2017 …
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen knapp im ersten Heimspiel
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das erste Punktspiel der Saison zu Hause mit 1:3 (0:0/1:1/0:2) gegen die Saale Bulls Halle verloren. Vor 1545 Zuschauern kamen die Crocodiles nicht gut in die Partie, kämpften sich aber immer mehr rein und spielten über weite Strecken auf Augenhöhe mit den favorisierten Bulls. So entsprach das 0:0 zur ersten Pause auch dem Spielgeschehen.
Im zweiten Drittel gelang es den Hausherren, mehr Druck auf das Tor der Gäste auszuüben. Nach rund zwei Minuten landete die Scheibe dann im Netz von Halles Sebastian Albrecht. Leon Ferns Schuss von der blauen Linie konnte Rico Rossi zum 1:0 abfälschen (23.). In Überzahl gelang den Saale Bulls allerdings durch eine schöne Einzelaktion von Sergej Stas der Ausgleich (30.).
Im letzten Spielabschnitt dauerte es nur knapp zwei Minuten, da lagen die Gäste plötzlich in Führung. Beim Versuch, die Scheibe über die Bande aus dem eigenen Drittel zu klären, sprang die Scheibe aus der Ecke vor das Tor, wo Mark Heatley unhaltbar in den Winkel zielte (42.). Kurz vor dem Spielende nahm Trainer Jacek Plachta Kai Kristian für einen sechsten Spieler vom Eis. Den Ausgleich konnten die Crocodiles allerdings nicht mehr erzielen, die Gäste hingegen erhöhten in der letzten Spielminute auf 1:3. Kyle Helms traf zielsicher das verwaiste Tor.
„Ich glaube, wir haben eine gute Leistung gezeigt. Wir hatten ein bisschen Pech und haben im falschen Moment das Tor kassiert. Halle ist dann halt auch routiniert genug, um die Führung zu verwalten. Insgesamt gab es aber eine deutliche Steigerung im Vergleich zur Vorbereitung“, sagte Torschütze Rico Rossi nach der Partie.
  
    
Rostocker EC
PIRANHAS starten mit einem 3:2-Sieg in die neue Saison - Der Auftakt in die Oberliga Nord glückte den Piranhas des Rostocker EC mit einem „Dreier“ gegen den Krefelder EV
(OLN)  Überraschend stand zum Auftakt nicht Jakub Urbisch, sondern Philipp Schneider zwischen den Pfosten.
Noch nicht klar war vorher auch, wer denn 2019/20 der Spielführer des REC sein würde: Es ist Marvin Krüger. Assistenten des Kapitäns sind die Verteidiger Jonas Gerstung und Werner Hartmann.
In den ersten 20 Minuten war es ein kurzweiliges, enges Spiel mit einem leichten Chancenplus für die Hausherren, die nach einem gegenseitigen Abtasten mit ihrer zweiten Offensivaktion das 1:0 erzielten. Das erste Saisontor ging auf das Konto von Roman Tomanek (5.).
Die Piranhas hätten durchaus einen zweiten Treffer nachlegen können, hatten zum Ende des ersten Drittels aber auch Glück, als sie gegen die munteren Krefelder eine Unterzahlsituation überstehen mussten.
In den Mitteldurchgang startete der REC gut, hatte Chancen durch Kurka (21.) und Pauker (23./jeweils gehalten).
Danach freilich die Gäste am Drücker: Sie konnten zwar erneut ein Powerplay nicht nutzen, doch das 1:1 lag in der Luft und fiel dann auch.
Aber die Einheimischen rappelten sich auf und erkämpften sich aus ihrer ersten Überzahl die Führung zurück: Josh Rabbani traf zum 2:1 (36.).
Doch auch das 3:1 wiederum durch Tomanek – die Rostocker hatten erfolgreich auf Konter gelauert – steckte Krefeld weg und verkürzte in der Schlussminute. Es blieb dann aber beim 3:2. Ein hart erkämpfter Sieg.
Weiter geht es am Sonntag um 18.15 Uhr bei den Saale Bulls des MEC Halle 04. 
  
  Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Erfolgreicher Abschlusstest gegen Schongau
(BYL)  Nach dem Trainingslager in Mittenwald vergangene Woche stand am Freitag der abschließende Test gegen die EA Schongau an. Ondrej Horvath fehlte krankheitsbedingt, Reiter rückte für ihn wieder in die erste Reihe. Erneut mit dabei war Paul Gania, Premiere in der 1. Mannschaft feierte sein U20-Teamkollege Xaver Hochstraßer.
Bereits in der 2. Minute durfte sich David Albanese beim Pfosten bedanken, die Hausherren konnten einen frühen Stellungsfehler der Rats nicht nutzen. Es war einiges los in der Anfangsphase. Für Mammuts-Kapitän Maier war der Arbeitstag bereits nach fünf Minuten beendet. Nach einem krachenden Bandencheck gegen Bene May ging es für ihn vorzeitig in die Kabine und der ESC nutzte gleich die erste Überzahl. Zwar scheiterte Englbrecht noch am linken Pfosten, doch Stefano Rizzo hämmerte nur Sekunden später den Puck per Direktabnahme zum 0:1 hinter EA-Torwart Blankenburg (6.). Im Anschluss neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die Rats wirkten in manchen Situationen etwas zu verspielt, gerade im gegnerischen Drittel fehlte die letzte Konsequenz. Schongau hingegen zeigte sich geradliniger, war im Abschluss aber noch ohne Glück.
Gleich nach der Pause scheiterte Strobl mit einer Dreifachchance an Blankenburg. Besser machte es Wagner auf der Gegenseite, der direkt nach dem Bully zum 1:1 vollstreckte (22.). Scheinbar stand das Powerplay im Trainingslager auf dem Plan recht weit oben, denn auch der zweite Treffer resultierte aus einer Überzahl. Reiter reagierte im Gewühl am schnellsten und schob zum 1:2 ein (28.). Der ESC war nun am Drücker und konnte sich immer öfter im Drittel der Gastgeber festsetzen. Nicht unverdient war daher das 1:3, Stefano Rizzo verbuchte seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Bei einer 2-1 Situation wartete der Außenstürmer solange, bis sich im kurzen Eck eine Lücke auftat. Blankenburg spekulierte auf den Querpass und machten damit den Weg frei (32.). Gegen Drittelende wurden die Mammuts wieder stärker, doch Albanese war einmal mehr auf dem Posten und entschärfte einen Alleingang souverän mit der Stockhand.
Der letzte Spielabschnitt begann ganz nach dem Geschmack der Rats-Fans. Josef Reiter netzte nach bärenstarker Vorarbeit von Stefano Rizzo ebenfalls zum zweiten Mal ein und erhöhte auf 1:4 (42.). Schongau war im Anschluss zwar weiterhin bemüht, doch im Gegensatz zu den letzten beiden Vorbereitungsspielen, stand die ESC-Abwehr deutlich sicherer. Als Klaus Berger bei einem Alleingang nur durch ein Foul zu stoppen war, trat Daniel Merl zum fälligen Penalty an und verwandelte diesen sehenswert zum 1:5 (55.). Den Mammuts gelang im direkten Gegenzug der Schlusspunkt zum 2:5, Muzik traf per Direktschuss in das lange Eck (56.).
Fazit: Beiden Mannschaften merkte man an, dass die Saison gerade erst losgeht. Die Abstimmung ist noch nicht optimal, einige Pässe gingen ins Leere. Auf Seiten der Rats gab es allerdings auch durchaus positives zu berichten. Die Strafbank wurde so gut wie möglich gemieden und auch die Defensive scheint immer stabiler zu werden. Stabilität die durchaus notwendig ist, denn das kommende Wochenende hat es durchaus in sich. Zum Auftakt in die Bayernliga 19/20 ist der ESC erst am Freitag in Königsbrunn zu Gast. Am Sonntag empfangen wir dann den TEV Miesbach zum „Heimspiel“ in Mittenwald. Wie angekündigt setzt der ESC zu diesen „Heimspielen“ immer einen Fanbus ein. Bitte schickt eure Anmeldungen zeitnah an fanclub @esc-geretsried.de
  
    
EHC Königsbrunn
Sieg im letzten Testspiel
(BYL)  Mit 4:3 gewinnt der EHC Königsbrunn beim TEV Miesbach und zeigt sich gut gerüstet für die neue Saison. Die starken Gastgeber waren vor bescheidener Kulisse der richtige Gegner in der Generalprobe zur Bayernligasaison, obwohl drei Leistungsträger in der Offensive fehlten.
Denn entgegen erster Prognosen musste EHC-Coach Peter Schedlbauer erneut auf den erkrankten Matthias Forster verzichten, und auch Jannik Reuß fiel wegen Krankheit aus. Dafür war Patrick Zimmermann wieder im Kader, leider fehlte Hayden Trupp wegen seiner Sperre in der ersten Sturmreihe.
Den besseren Anfang erwischten die Gastgeber, die sich mit viel Selbstbewusstsein im Drittel der Königsbrunner festsetzten. Königsbrunn beschränkte sich zunächst auf Defensivarbeit und konnte sich erst nach drei Minuten befreien. Danach erarbeiteten sich aber auch die Brunnenstädter erste Chancen, es war nun ein Spiel auf Augenhöhe. Eine Strafzeit der Miesbacher konnte der EHC jedoch nicht nutzen, um Druck zu machen. Der TEV verteidigte sehr clever und erarbeitete sich sogar eine Torchance. Als Miesbach wieder komplett war hatte Dominic Auger eine gute Chance, ein Treffer blieb ihm aber verwehrt. Dafür nutzte Patrick Zimmermann dessen Abpraller und netzte in der achten Spielminute zur 1:0 Führung für den EHC ein. Königsbrunn hatte nun einige gute Möglichkeiten, aber auch der TEV blieb immer gefährlich und kam zu Chancen. Nach einer Strafe gegen Marc Streicher erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, scheiterten aber immer wieder an der Defensive oder der starken Königsbrunner Torfrau Jennifer Harß. Miesbach war bis kurz vor der Pause am Drücker. Aber auch Jakub Sramek hatte mit einem Alleingang die Möglichkeit zur Ergebniskorrektur. Mit der knappen und etwas glücklichen Führung der Königsbrunner ging es dann in die erste Pause.
Auch im zweiten Drittel erlebten die Zuschauer einen heißen Tanz auf dem Eis, beide Teams mit Möglichkeiten. Eine erneute Überzahlsituation konnte Miesbach aber dieses Mal nutzen, nach starkem Powerplay war es dann Neuzugang Josef Frank, der zum verdienten 1:1 Ausgleich einschoss. Die Freude der heimischen Fans währte jedoch nur kurz, denn Königsbrunn zeigte sich unbeeindruckt und antwortete mit einem weiteren Treffer. Nico Bauer eroberte sich die Scheibe und setze Benedikt Pfeil in Szene, der dann den Puck zur 2:1 Führung für den EHC einschoss. Nach dem Treffer wechselte der Trainer Torfrau Harß aus und gönnte Nico Hetzel weitere Eiszeit. Nun hatte der EHC einige gute Szenen, geriet dann aber erneut in Unterzahl. Miesbach präsentierte sich wieder bärenstark im Powerplay und belohnte sich mit dem erneuten Ausgleich zum 2:2 durch Bohumil Slavíček, der einen Zuordnungsfehler nutzte und freistehend einschoss. Wie schon beim ersten Ausgleich dauerte es gerade mal zwei Minuten, ehe Königsbrunn wieder für die Führung sorgte. Patrick Zimmermann nutzte erneut einen Abpraller und traf 3:2. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Tore mehr.
Königsbrunn startete die letzten 20 Spielminuten in Unterzahl, verteidigte aber jetzt besser. In der 46. Minute erhöhte Luca Szegedin in Überzahl sogar auf 2:4, doch der TEV legte noch einmal einen Zahn zu. Eine  neue Überzahlsituation konnte der TEV aber nicht nutzen, die Partie gestaltete sich jetzt ausgeglichener. Eine Minute vor Spielende kamen die Gastgeber zwar noch zum Anschlusstreffer und nahmen noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, kassierten aber nur Sekunden später eine Strafzeit und vergaben so die letzte Chance auf den Ausgleich. Am Ende holt sich Königsbrunn in Miesbach nicht unverdient den Sieg im letzten Testspiel.
Der TEV präsentierte sich als erwartet starker Gegner, der vor allem in Überzahl zu seinen Treffern kam. In der Partie hatten die Gastgeber ein klares Chancenübergewicht, scheiterten aber im Abschluß. Der EHC kann trotz der schwerwiegenden Ausfälle gegen einen großen Gegner bestehen, die Mannschaft wusste auf allen Positionen überzeugen. Zwei bärenstarke Torleute, clevere Routiniers und die jungen Neuzugänge, die sich nervenstark zeigten und auch spielerisch Akzente setzen konnte.
EHC-Coach Peter Schedlbauer zieht ein positives Fazit aus dem finalen Test: „Die Mannschaft hat eine komplette und disziplinierte Leistung gezeigt und Chancen gut verwertet. Auch defensiv hat der Kader so gut wie nichts zugelassen und viel gearbeitet. Wir mussten ohne drei Top-Stürmer antreten, Einstellung und Einsatz haben zu 100% gestimmt! Ein großes Lob an die Mannschaft, die heute geschlossen aufgetreten ist.“
  
    
HC Landsberg Riverkings
HC Landsberg richtet das erste offizielle Saisoneröffnungsspiel der Bayernligasaison 19/20 aus
(BYL)  Der HC Landsberg freut sich, das erstmals durchgeführte Eröffnungsspiel der Bayernligasaison 19/20 austragen zu dürfen. Rund um dieses Spiel hat die Vorstandschaft des HC Landsberg einiges geplant. Bereits vor dem Spielbeginn um 18 Uhr findet, je nach Wetter, auf dem Stadionvorplatz oder in der Wandelhalle des Sportzentrums ab 15 Uhr ein Fest für alle Eishockeyfans statt. Es gibt kalte und warme Getränke und Gegrilltes. Der Förderverein veranstaltet eine große Tombola mit 500 Preisen. Die Sparkasse Landsberg-Diessen als Sponsor dieses Spieltages veranstaltet ein Maßkrugstemmen und ist mit einer Fotobox vor Ort. Selbstverständlich sind auch Fanartikel und Saisonkarten zu erwerben. Der Eintritt zum Fanfest ist natürlich frei. Da an diesem Tag weder in der DEL, noch in der DEL2, noch in der Oberliga gespielt wird, hoffen die Verantwortlichen auf ein möglichst buntes Fanfest mit Gästen aus unterschiedlichen Vereinen und Ligen. Bereits von 16 Uhr bis 17 Uhr werden die U9 Teams des HC Landsberg und der Erding Gladiators gegeneinander antreten.
Das offizielle Eröffnungsspiel zur Bayernligasaison 19/20 zwischen dem HCL und den Erding Gladiators steht unter dem Motto „Ein Steher für nen 5er“. Jeder Fan im Fantrikot zahlt pauschal 5 Euro Eintritt für den Stehplatz. Los geht es um 17:45 mit der offiziellen Eröffnungszeremonie. Dabei werden alle Bayernligisten kurz auf dem Eis vorgestellt. Vertreter des Bayrischen Eissport Verbandes, des HC Landsbergs und der Oberbürgermeister der Stadt Landsberg Matthias Neuner eröffnen die Saison offiziell. Nach dem Abspielen der Bayernhymne startet dann um 18 Uhr das erste Saisonspiel. In der ersten Drittelpause treten dann die U9 Mannschaften beider Clubs nochmals zu einer kurzen Demonstration ihres Könnens an.  Wir freuen uns auf hoffentlich viele Gäste, die mit uns unseren tollen Sport feiern!
 
   
EHF Passau Black Hawks
Moosburg im letzten Testspiel zu Gast - Try Out erfolgreich: Black Hawks verpflichten Florian Lehner und Michael Franz
(BYL)  Am Sonntag um 18:30 Uhr steigt in der Passauer EisArena das letzte Testspiel in der Vorbereitung auf die Saison 2019/20. Die Black Hawks treffen dann auf die von Bernie Englbrecht trainierten Moosburger. Der EV Moosburg hat sich in der Vorbereitung bisher sehr gut verkauft und konnte unter anderem einen 7:5 gegen die Erding Gladiators feiern. In den weiteren Testspielen zeigte sich der EV Moosburg, insbesondere im Spiel nach vorne, von seiner besten Seite. Gegen die Freising Black Bears feierten die Moosburger am Sonntag einen souveränen 5:1 Sieg.
Überraschend sind die Erfolge der Oberbayern nicht, schließlich hat sich der EVM gewaltig verstärkt. Sensationell dabei ist vor allem die Verpflichtung des 14-fachen tschechischen Nationalspielers Miloslav Horvara und Peter Abstreiter mit der Erfahrung von über 300 DEL-Spielen. Beide kamen vom EV Landshut! Quo Vadis Moosburg? Ziel kann nur der Aufstieg ins Amateuroberhaus sein.  
Doch auch die Passau Black Hawks konnten in der Vorbereitung über weite Strecken überzeugen. Dem Auftakterfolg in Pisek folgte eine knappe Niederlage gegen den Oberligisten aus Regensburg. Die beiden Testspiele gegen Dorfen konnten die Black Hawks ebenfalls für sich entscheiden. „Die Testspiele dürfen wir nicht überbewerten. Die Teams stecken in der Vorbereitung und nicht alle Teams haben ihre besten Reihen aufgeboten. Das was wir bisher abgeliefert haben, macht aber definitiv Freude auf die bald beginnende Saison.“ so das Resümee vom sportlichen Leiter Christian Zessack.
Freuen können sich die Verantwortlichen und die Fans der Passau Black Hawks auf zwei neue Spieler. Sowohl Verteidiger Florian Lehner, als auch Angreifer Michael Franz haben im Try-Out voll überzeugt und wurden mit Verträgen für die Saison 2019/20 ausgestattet. Die Passau Black Hawks starten somit mit mehr Qualität und Quantität in die anstehende Bayernliga Saison als die Jahre zuvor. „Da haben Trainer und sportlicher Leiter wirklich das Beste aus dem vorhandenen Budget rausgeholt. Ein großer Dank gilt natürlich an alle unsere Helfer, Unterstützer, Sponsoren und Partner.“ freut sich Vorstand Christian Eder über den Abschluss der Kaderplanungen.
Das Testheimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr gegen den EV Moosburg ist auch gleichzeitig das letzte Vorbereitungsspiel, bevor es für die Habichte am Freitag den 04. Oktober beim Auswärtsspiel in Waldkraiburg um Punkte geht.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag 29. September um 18.30 Uhr erhalten Sie an der der Abendkasse eine Stunde vor Spielbeginn. -czo
  
    
ESV Buchloe
Piraten verlangen dem Favoriten bis zur allerletzten Minute alles ab - ESV Buchloe unterliegt dem HC Landsberg nach packendem Derby erst in der Verlängerung
(BLL)  Ein intensives, temporeiches, bis zum Schluss spannendes und somit sehr unterhaltsames Derby bekamen rund 380 Zuschauer am Freitagabend in der Buchloer Sparkassenarena zwischen dem heimischen ESV und dem HC Landsberg geboten. Am Ende zogen die Hausherren nach einem mehr als beherzten Auftritt gegen den favorisierten Bayernligisten denkbar nur knapp mit 3:4 (3:0, 0:1, 0:2) den Kürzeren. Und dennoch konnten die Freibeuter erhobenen Hauptes vom Eis gehen, denn dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem überragenden Rückhalt Johannes Wiedemann im Tor zwang der ESV den Rivalen vom Lech immerhin bis in die Verlängerung.
Schon der Auftakt verlief äußerst vielversprechend – zumindest wenn man es mit den Buchloern hielt. Denn bereits nach gerade einmal 15 Sekunden zappelte der Puck das erste Mal in den Maschen. Robert Wittmann hatte aus spitzem Winkel die Scheibe vorbei an HCL-Goalie David Blaschta in den Torwinkel gesetzt und so für einen blitzschnellen Traumstart der Gastgeber gesorgt. Und es ging gut weiter: So legten die Pirates im Powerplay nach, nachdem man das erste eigene Unterzahlspiel schadlos überstanden hatte. Zunächst scheiterte David Strodel noch am Pfosten, ehe Alexander Krafczyk in doppelter Überzahl per Direktabnahme humorlos zum 2:0 einnetzte (6.). Körperbetont und temporeich ging es für ein Vorbereitungsspiel auch anschließend weiter, wobei die Buchloer den disziplinierteren Eindruck hinterließen. Landsberg hatte zwar immer wieder Chancen, doch mit vereinten Kräften und mit einem bestens aufgelegten Johannes Wiedemann zwischen den Pfosten ließen die Rot-Weißen vorerst keine Gegentreffer zu. Stattdessen konnte man Vorne sogar nochmals erhöhen. Aus schier unmöglichem Winkel überlistete Maximilian Schorer nach 13 Minuten den Landsberger Keeper zum 3:0. Mit diesem Resultat ging es auch erstmalig in die Kabinen.
Auch im Mitteldrittel hielten die Piraten weiterhin erstaunlich gut dagegen, während die Mannen vom Lech zusehends an Wiedemann verzweifelten, da dieser überall zu sein schien. Zwischendurch hatten die Buchloer dann auch Glück, als Tobias Wedl nur das Aluminium anvisierte (29.). Beide Kontrahenten boten den Zuschauern auch im zweiten Abschnitt ein flottes Duell in dem nun – für ein Derby entsprechend – auch mehrfach die Emotionen etwas hochkochten. So waren die Strafbänke immer wieder gut belegt, was die Gäste nach gut 34 Minuten auch zum Anschluss nutzten. Bei Vier gegen Drei profitierte Thomas Fischer vom Platz auf dem Eis und verkürzte auf 3:1.
Im Schlussdrittel schien die Partie dann doch zu Gunsten des ligahöheren Bayernligisten zu kippen. Denn mit einem Doppelschlag gelang den Riverkings schnell nach Wiederbeginn der Ausgleich. Erst hatte Marek Charvat in Überzahl mit einem Blueliner zum 3:2 getroffen (44.), ehe Dennis Sturm aus dem Gewühl heraus nur 51 Sekunden später das 3:3 markierte. Wer nun aber mit dominierenden Gästen rechnete, sah sich getäuscht. Die Buchloer kämpften nämlich unerschrocken weiter und hielten auch fortan voll dagegen. Beide hatten in der Folge so noch die ein oder andere Chance, doch eine Entscheidung sollte vorerst nicht fallen, weshalb die Gennachstädter den Landsbergern so nicht unverdient ein Unentschieden nach 60 Minuten abtrotzten.
In der Verlängerung überstand der ESV zunächst eine Unterzahl und hatte dann durch die Wittmann-Brüder sogar die Riesenchance zum Sieg. Doch leider vergab erst Christian einen Penalty (54.), ehe Bruder Robert gleich darauf mit einem Alleingang glücklos blieb. Und so sicherte sich der HCL – für den es bereits das letzte Testspiel war – doch noch den Auswärtssieg, da Michael Fischer 16 Sekunden vor dem sonst fälligen Penaltyschießen in Überzahl zum 3:4 Endstand traf.
  
    
SC Forst
Nature Boyz trotz Steigerung unterlegen - Den Unterschied machte Patrik Janac aus
(BLL)  Ihr zweites Vorbereitungsspiel, das erste auf heimischen Eis, verloren die Forster Nature Boyz gegen die Wölfe aus Bad Wörishofen am Freitag Abend mit 4:7 (1:2, 2:3, 1:2). Trotz einer merklichen Leistungssteigerung gelang kein Premierensieg im heimischen Stadion, einige Leistungsträger waren aus verschiedenen Gründen verhindert.
Die Gäste reisten mit einem fest verpflichteten Kontingentspieler, sowie einem Gastspieler, an und starteten die Partie recht flott. Gleich die erste Strafzeit nutzten sie zur 0:1-Führung durch Christoph Seitz in Überzahl. Die Wölfe waren in dieser Phase des Spieles leicht ihren Gastgebern überlegen. Die Nature Boyz spielten sich jedoch langsam frei und konnten in der 11. Spielminute durch Michael Krönauer zum 1:1 ausgleichen. Die Führung hielt jedoch nicht lange, denn in der 15. Spielminute gingen wieder die Gäste mit 1:2 in Führung, Torschütze war Erick Schönberger. Es passsierte in diesem Spieldrittel nichts mehr erwähnenswertes mehr, mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
Der zweite Spielabschnitt begann für die Hausherren recht flott, der Elan wurde bereits nach 40 gespielten Sekunden zum 2:2-Ausgleich durch Andreas Krönauer per Fernschuß erzielt. Das Zuspiel kam von Anton Rauh und Bruder Michael Krönauer. Beide Mannschaften führten ein offenes Spiel, Chancen ergaben sich jetzt auf beiden Seiten. Cleverer verhielten sich die Wölfe, denn in der 24. Minute gingen sie wiederum mit 2:3 in Führung, Franz Schmidt nutzte die Überzahl für seine Farben aus. Leider agierte die Forster Abwehr bei diesem Treffer zu zaghaft.  Keine Minute später wurde der Offensivdrang der Einheimischen belohnt, denn in der 25. Spielminute stellte Bastian Grundner zum 3:3-Ausgleich. Toni Rauh und Manfred Guggemos assistierten ihm dabei. Leider ließen die Stürmer die eine oder andere klare Torchancen aus, um endlich in Führung zu gehen. Andreas Nick konnte einige Angriffe entschärfen. Auf der Gegenseite verhalfen einige Konzentrationsfehler in der Defensive mit, bis zum Drittelende mit 3:5 in Rückstand zu geraten. Markus Kieslich zeigte ebenfalls eine gute Partie, aber wie schon im ersten Spiel ersichtlich, wurde er in mancher Situation allein gelassen. Patrik Janac und Franz Schmidt stellten den 3:5-Pausenstand her.
Die Spieler um Trainer Stefan Roth kamen motiviert aus der Kabine und versuchten, den Rückstand noch zu verkürzen oder auszugleichen. Auch in diesem Abschnitt konnten einige Chancen nicht verwertet werden. Beide Torhüter zeigten ihr Können und hielten den Kasten soweit als möglich, sauber. In der 51. und 53. Spielminute dann ein Doppelschlag der Gäste. Wieder war es Franz Schmidt in Unterzahl und Patrik Janac, die die Führung auf 3:7 ausbauten. Da der Einsatz der Nature Boyz stimmte, gelang Anton Rau in der letzten Spielminute in Überzahl der Anschlußtreffer zum 4:7 Endstand. Das Zuspiel kam von Manfred Guggemos. Pech hatte unser Gastspieler Christopher Kühn, der knapp zwei Minuten vor Schluß von einem hohen Stock getroffen wurde. Nach einer Behandlung durch die anwesenden Johanniter in der Kabine kann Entwarnung gegeben werden. Die Schulter- bzw. Halsverletzung endet mit einer schmerzhaften Prellung.
Insgesamt betrachtet sieht Trainer Stefan Roth, wie auch Co-Trainer Horst Rauh eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Spiel. Leider konnten wichtige Leistungsträger nicht mitwirken. Sind alle Mann im Einsatz, wird das Team noch besser spielen können. Die Laufwege waren heute besser, der Einsatz stimmte. Lediglich manche Unkonzentriertheiten müssen noch abgestellt werden.
  
    
ESC Kempten
Sieg mit Wermutstropfen - Sharks gewinnen 6:1 gegen Hohenems, verlieren aber den nächsten Verteidiger mit einer Matchstrafe
(BLL)  Vor Wochenfrist bei der Teampräsentation stellte sich Samuel St. Amour noch mit der Bemerkung vor sein Name bedeutet im französischen „Liebe“. Davon verteilt er auf dem Eis allerdings  nicht viel. Ganz im Gegenteil, nach einem vermeintlichen Schlittschuhtritt wurde er von den Referees mit einer Matchstrafe belegt und vorzeitig zum Duschen geschickt. Das diese Aktion in einem Testspiel 2 Minuten vor Spielende bei einer 6:1 Führung für sein Team passierte lässt sie nicht gerade als sehr schlau dastehen. Nach der Sperre gegen Kapitän Eugen Scheffer aus dem letzten Spiel schmälert das die Abwehr nun umso mehr, zumal von einer längeren Sperre auszugehen ist.
Dabei war es eigentlich ein faires Spiel, welches die Kemptener jederzeit im Griff hatten. Von Beginn an konzentriert agierend erspielten sie sich einige schöne Chancen,von denen dann Markus Vaitl eine zur Führung in der 7. Minute nutzte. Phillip Stalla hatte von der blauen Linie den Puck in Richtung Tor geschlenzt und der Neuzugang aus Füssen brauchte nur noch abzufälschen. Kempten kombinierte weiter gefällig und Kurtis Kapitza konnte in der 13. Minute mit seinem ersten Tor für die Sharks auf 2:0 stellen. Der Torjubel war noch nicht richtig verklungen, da lag die Scheibe schon wieder im Netz der österreichischen Gäste. Gerade einmal 34 Sekunden waren vergangen da verwertete Michel Maaßen ein Zuspiel von Filip Matejka und Patrick Weigant sehenswert mit einem Kracher in den Winkel. Mit der durchaus verdienten Führung ging es in die Kabinen. Hohenems war vor allem durch schnelle Konter immer wieder gefährlich, aber Danny Schubert im Tor der Kemptener machte ein starkes Spiel und alle Chancen zunichte. Im zweiten Drittel ließ das Spiel etwas nach, trotzdem legte Kapitza mit seinem zweiten Treffer nach zur 4:0 Führung. Dies war auch schon eine Vorentscheidung, zu überlegen war Kempten. Trotzdem steckten die Vorarlberger nie auf und kamen durch einen verdeckten Fernschuss zu ihrem Ehrentreffer. Im letzten Drittel zogen die Allgäuer das Tempo wieder  etwas an und kamen durch Patrick Weigant und abermals Markus Vaitl zu den weiteren Treffern zum 6:1 Endstand. Trainer Carsten Gosdeck war  in der Pressekonferenz auch entsprechend zufrieden, lediglich die Chancenauswertung monierte er. Hier lassen die Sharks in der Vorbereitung bis jetzt noch einiges liegen, daran wird der Coach aber bis zum Saisonbeginn noch arbeiten. Bereits am Sonntag um 18.°° haben seine Cracks die Gelegenheit es besser zu machen, wenn der Bayernligist TSV Peißenberg seine Visitenkarte in Kempten abgibt.
  
    
VER Selb 1b
Der Landesligaspielplan steht fest - Wölfe-1B-Team heute zuhause gegen Schönheide
(BLL)  Mit zwei Spielen gegen den ehemaligen Oberligisten und letztjährigen Regionalliga-Meister Ost aus Schönheide wird die 1b in die Vorbereitungsphase starten. Das Spiel in der NETZSCH-Arena fand bereits am Dienstag 17.09.2019 statt und ging knapp mit 6:7 verloren. Das Rückspiel findet heute, 27.09.2019 im Wolfsbau Schönheide um 19:30 Uhr statt.
Die Generalprobe absolviert die Mannschaft um Trainer Wegmann gegen den Ligarivalen aus Pegnitz am 04.10.2019 ab 20:00 Uhr in der NETZSCH-Arena.
Die Landesliga-Saison 2019/20 startet für unsere 1b am 18.10.2019 auf heimischem Eis gegen Vilshofen, ehe es bereits einen Tag später zum Oberfrankenderby in den Tigerkäfig in der Wagnerstadt geht. Um 17:30 Uhr startet die erste Ligapartie zwischen den beiden Vereinen seit 2016. Es wird ein spannender Kampf zwischen den beiden Rivalen erwartet. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung aus Selb!
Das Heimspiel gegen Bayreuth findet am 08.11.2019 um 20:00 Uhr in der NETZSCH-Arena statt. Trotz des Spiels der 1. Mannschaft in Weiden erwarten wir hier eine einzigartige Landesliga-Kulisse und hoffen, dass sich einige das Derby gegen Bayreuth nicht entgehen lassen!
Die Hauptrunde endet am 29.12.2019 mit dem Spiel in Waldkirchen. Anschließend qualifizieren sich die besten fünf Teams der beiden Landesliga-Gruppen für die Aufstiegsrunde. Gespielt wird hier in einer Einfachrunde. Der Aufstieg wird danach im Playoff-Modus (Best-of-three) zwischen den besten vier Teams der Aufstiegsrunde ermittelt. Die Sieger der Halbfinalspiele ermitteln anschließend ebenfalls im „Best-of-three-Modus“ den Aufsteiger und Bayerischen Landesliga-Meister. Die Mannschaften ab Platz 6 jeder Vorrundengruppe nehmen an der Abstiegsrunde in zwei Gruppen teil.
Alle weiteren Begegnungen sind auf dem Spielplan, der an den Eingängen der NETZSCH-Arena, im Internet auf der Wölfe-Homepage, in Facebook und auf der Rückseite des offiziellen Spielplans des Fanprojekt Selb e.V. zu sehen ist!
Die VER Selb 1b-Mannschaft freut sich auf viele Zuschauer bei den Heimspielen in der NETZSCH-Arena!
  
    
EV Aich
EV AICH MIT ZWEI TESTSPIELEN AM WOCHENENDE – BR-FILMTEAM BEIM HEIMSPIEL / Freitag in Germering – Sonntag um 17:15 Uhr zuhause gegen Fürstenfeldbruck
(BBZL)  Zwei Testspiele stehen für die Mannschaft von Trainer Georg Herrmann am Wochenende auf dem Programm und damit beginnt für den EV Aich jetzt die heiße Phase der Saisonvorbereitung.
Dem ersten Testspiel Anfang September gegen Dingolfing wollten beide Trainer keinen allzu großen Wert beimessen, immerhin waren sowohl die Gastgeber wie auch der EVA erst ein paar Mal auf dem Eis. Am Ende stand ein 7:12 aus Aicher Sicht auf der Anzeigentafel, was sich angesichts vielen Ausfälle auf Aicher Seite sicher verschmerzen lässt. Zumal die klassenhöheren Dingolfinger heuer mit aufgerüstetem Kader einen vorderen Tabellenplatz in der Landesliga anstreben.
In der Zwischenzeit hat der EV Aich das Training intensiviert und dazu auch das traditionelle Trainingslager im tschechischen Milevsko abgehalten. Ob die Einheiten bereits Früchte tragen, wird sich bei den Spielen am Wochenende zeigen.
Mit den Germering Wanderers und dem EV Fürstenfeldbruck stehen dafür zwei harte Brocken auf dem Programm. Die Germeringer gelten als großer Meisterschaftsfavorit in der Bezirksliga und konnten das mit zum Teil beeindruckenden Resultaten aus den ersten Spielen schon deutlich unter Beweis stellen. Bereits letzte Saison traten beide Mannschaften in der Vorbereitung gegeneinander an und dabei kamen die Aicher böse unter die Räder.
Am Sonntag tritt der EVA dann zum ersten Mal auf heimischem Eis an. In der neu benannten „Clariant-Arena“ empfangen die Aicher den Landesligisten aus Fürstenfeldbruck zum mittlerweile fast alljährlich ausgetragenen Testspiel. Da im Brucker Freiluftstadion erst Mitte Oktober das Eis zur Verfügung steht muss die Mannschaft auswärts trainieren. Dennoch hat der EVF bereits fünf Testspiele absolviert und ist damit sicherlich schon um einiges weiter in der Vorbereitung als der EV Aich.
Beim EV Aich werden auch am Wochenende wieder einige Spieler berufs-, krankheits- oder verletzungsbedingt ausfallen, sodass Trainer Georg Herrmann noch nicht seine Wunschformation aufs Eis schicken kann. Zumindest am Sonntag sind aber auch die insgesamt fünf Neuzugänge mit an Bord. Im Tor ersetzt Marco Krojer (Freising) den verletzungsbedingten Ausfall von Nadja Gruber. Die Defensive konnte mit Danny Weber (Dingolfing) und Alexander Elsberger (zuletzt Dorfen) verstärkt werden und im Sturm wollen Tobias Gilg (Moosburg) und Franz Spornraft ihre Treffsicherheit zeigen.
Beim Heimspiel am Sonntag können an der Abendkasse auch noch Dauerkarten für die kommende Saison gekauft werden, die wie immer für alle Spiele (Vorbereitung, Liga und Pokal) gelten.
Und noch ein besonderes Schmankerl erwartet die Zuschauer: Der Bayerische Rundfunk schickt ein Filmteam zum EV Aich, um für die Sendereihe „Lebenslinien“ einen Beitrag über Rita Falk, Mutter von EVA-Stürmer Daniel Korn und Autorin der Eberhofer-Krimis zu drehen!
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck zu Gast bei Premiere in Kempten
(BBZL)  Am Samstagabend um 17:00 Uhr gastieren die Flößer in der Allgäumetropole Kempten. Gegner ist die neugegründete 1b-Mannschaft des ESC Kempten. Für die Mannschaft von Sharks-Trainer Helmut Wahl ist es das erste Spiel überhaupt, so dass die Lecher hiermit Teil einer Premiere sein werden.
In Kempten strebt man mit aller Macht den Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bayernliga an. Hierfür wurde vehement in den Kader investiert. Um einen geeigneten Unterbau als Bindeglied zwischen Nachwuchs und 1. Mannschaft zu bilden, wurde nun eine 1b-Mannschaft aus der Taufe gehoben. 28 Mann zählt der Kader von Trainer Wahl und es finden sich einige Namen auf der Liste, die bereits Landes- und Bayernligaerfahrung mitbringen. Dem ERC aus früheren Jahren noch bestens bekannt ist Torhüter Markus Russler, ebenso Tobias Epp, der Deutsch-Tscheche Ervin Masek oder etwa Tobias Pichler. Dazu kommen jungen Talente die sich nun im Seniorenbereich entwickeln sollen.
So richtig wissen die Flößer noch nicht was auf sie zukommt. Aber das Selbstbewusstsein der Truppe von ERC-Trainer Jörg Peters ist groß genug, dass sie sich nicht nach dem Gegner richten müssen. Der Fokus liegt weiterhin darauf, die teils neu zusammengestellten Reihen einzuspielen. Dabei sein werden unter anderem wieder Marek Hatas und erstmalig in der Vorbereitung Fabian Bacz, der diese Woche nach langer Zeit wieder aus den USA zurückgekehrt ist. Auch wenn Ergebnisse in der Testphase zweitrangig sind, wollen die Flößer unbedingt auch ihr drittes Spiel in Folge gewinnen.
  
  Regionalliga Südwest
    
EHC Zweibrücken Hornets
Vorbericht EHC Zweibrücken - HEC Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Der EHC Zweibrücken eröffnet am Sonntag, den 29.09. um 19 Uhr die neue Saison in der Eishockey Regionalliga Südwest. Gegner im ersten Spiel ist der HEC Eisbären Heilbronn.
Der Kader der Hornets hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison auf einigen Positionen verändert.
Die Spieler Michael Neumann, André Nunold, Bernd Hartfelder, Tomas Vodicka, (alle Karriereende) Pascal Sefrin (Aufbautraining nach Verletzung) und Konstantin Mayer (beruflich verhindert) werden nicht mehr für die  Hornets in der Regionalliga auflaufen.
Als Neuzugänge wurden die Spieler Claudio Schreyer, Dustin Bauscher und Calvin Engel unter Vertrag genommen. Somit umfasst der Kader aktuell 23 Spieler (2 Torhüter, 21 Feldspieler).
Neben den neuen Spielern kann der EHC auch einen neuen Hauptsponsor begrüßen. Das  Firmenlogo der Autohaus Wagner GmbH aus Hornbach wird für die beiden nächsten Spielzeiten die Werbefläche auf der Brust der Hornets Trikots einnehmen. Ebenfalls neu auf dem Hornets Trikot, ist das Firmenlogo von RN Security. Das Unternehmen aus Rodalben tritt als neuer Ärmelsponsor auf und wird zudem für die Sicherheit in der PCM Arena sorgen.
Hornets Coach Terry Trenholm zeigt sich mit der Saisonvorbereitung zufrieden. Die Testspiele gegen Bad Nauheim 1b  und Heilbronn wurden mit 6:3 und 7:4 gewonnen.
„Man hat eine Steigerung gesehen. Gegen Heilbronn war es schon um einiges besser als gegen Bad Nauheim und wir wurden auch mehr gefordert. Wie zu Beginn der letzten Saison, haben wir allerdings noch zu viele Strafzeiten bekommen. Das müssen wir abstellen!“ Zwischen den beiden Testspielen lag ein Trainingswochenende. „Für mich ist das eine wichtige Sache. So können die neuen Spieler besser integriert werden, was auch für den Teamgeist wichtig ist.“   
Für das Spiel gegen die Eisbären steht, bis auf Felix Stokowski und Marcel Ehrhardt, der komplette Kader zur Verfügung. Alle sind fit und freuen sich auf das erste Heimspiel.
Die Eisbären Heilbronn gehen mit einem neuen Trainer in die Saison. Für Heiko Vogler steht nun Pavol Jankovic hinter der Bande. Zudem haben wichtige Leistungsträger den Verein verlassen. Claudio Schreyer (Zweibrücken), Andre Vorlicek (Eppelheim), Martin Williams (Stuttgart) und Daniel Steinke (Hügelsheim) haben sich anderen Teams abgeschlossen.
Der Rest der Mannschaft konnte gehalten werden und wurde durch junge, talentierte Spieler wie Sven Klisch (Mannheim) und Cedric Platz (Bietigheim) ergänzt. Der in Bietigheim geborene Steven Olik, der zuletzt in Amerika für die Casper Bobcats in der Western States Hockey League auf Punktejagd gegangen ist, soll die Lücke von Claudio Schreyer schließen.
Mit Stefano Rupp 35 Punkte (19 Tore/16 Vorlagen) und Sven Breiter 23 Punkte (14 Tore/9 Vorlagen) sind den Eisbären wichtige Spieler erhalten geblieben. Ebenso konnte der Vertrag mit dem Top Torhüter der Liga, Andrew Hare, verlängert werden.
Am vergangenen Sonntag verloren die Heilbronner ihr letztes Testspiel mit 4:7 in Zweibrücken. Mit einem verjüngten 28-Mann-Kader ist das Erreichen der Play-offs erneut das Saisonziel.
In den Drittelpausen werden die restlichen „Gameworn“ Trikots der vergangenen Spielzeiten versteigert. Wie beim Stadionfest gilt auch hier ein Startgebot von 30.-€. Eine Bezahlung mit EC oder Kreditkarte ist nicht möglich. Die Trikots müssen direkt in bar bezahlt werden.
Wir freuen uns auf ein spannendes Eröffnungsspiel und wünschen uns viele Fans, die den EHC unterstützen.
  
  Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
Bären entzaubern Vizemeister Hamm
(RLW)  Ralf Hoja outete sich bei der Pressekonferenz im Neuwieder Icehouse als bekennender Fan des nordamerikanischen Eishockeys. Er stehe auf diese schön anzusehende Spielweise mit viel Zug zum Tor. Es klang aber auch eine Portion Sehnsucht nach Ahornblatt und „stars and stripes" mit, als der Trainer der Hammer Eisbären den 7:2-Sieg des EHC „Die Bären" 2016 über den Regionalliga-Vizemeister von 2018/19 beschrieb. „Heute hat ein Spieler den Unterschied gemacht - und der trug leider kein Hammer Trikot", sagte Hoja und meinte Neuwieds Neuzugang Jeff Smith. Der US-Amerikaner Smith erzielte vier Tore, sein der Kanadier Sam Aulie eines - das macht fünf von sieben durch die beiden Neuwieder Nordamerika-Imports im ersten Saisonspiel.
Was die reine Statistik angeht, mag Smith der Matchwinner gewesen sein mit seinem frühen Doppelschlag durch zwei Konter (18., 20.), der erste davon bei drei gegen fünf, sowie später dem 5:2 (57.) und 7:2 (59.), aber dieser Heimsieg war das Ergebnis einer Neuwieder Teamleistung, die die Zuschauer begeisterte. „Die Mannschaft zeigte großes Engagement und viel Disziplin", freute sich Carsten Billigmann nach seinem ersten Punktspiel als EHC-Trainer. Fünf Tore schlechter war Hamm nicht, nur Neuwied rackerte, brachte in der eigenen Zone immer wieder eine Kelle in die Hammer Angriffsbemühungen hinein und schlug in den wichtigen Momenten zu. In der 34. Minute zum Beispiel. Igor Furda (29.) und Thomas Ehlert (33.) stellten für Hamm zur Mitte der Spielzeit den Ausgleich her, aber nur 50 Sekunden später zog Sam Aulie von der linken Seite wie auf Schienen in die Mitte und legte die Scheibe an Marius Dräger vorbei. Zuvor waren die Hausherren einige Minute lang in die Defensive gedrängt worden, ehe das Tor ihnen wieder neuen Schwung verlieh. Ein ähnliches Bild im dritten Drittel: Hamm kam wütend aus der Kabine heraus, wollte Aulies 3:2 ausgleichen. Das hatte Kevin Orendorz in Minute 39 bereits versucht, vergab seinen Penalty jedoch gegen Justin Schrörs. „Wir haben zu Beginn des Schlussabschnitts etwas geschwommen", beobachtete Billigmann. Schahab Aminikia war es, der mit dem 4:2 das Wasser aus dem Becken ließ und Hamm den Genickschlag versetzte (47.). Der Rückkehrer aus Neuss drückte einen Nachschuss über die Linie und belohnte damit die kämpferisch starke Leistung der dritten Reihe mit ihm, Tobias Etzel und Sven Schlicht beziehungsweise Noah Bruns. Billigmann: „Es war die Vorentscheidung."
Der Wille des Hauptrundenmeisters der abgelaufenen Runde war damit gebrochen. Gleichzeitig kam nun der Frust durch. „Was sich da manche Spieler in der Endphase gedacht haben, verstehe ich nicht. Da ist das Blut komplett weg aus dem Kopf", ärgerte sich Ralf Hoja über drei Strafzeiten innerhalb von gut einer Minute. Die Bären nutzten ihr Powerplay, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Smith (57., 59) und Frederic Hellmann (58.) - der einzige EHC-Torschütze des Tages, der schon in der Vorsaison das Neuwieder Trikot trug - schossen den Sieg heraus, der in der Höhe sicherlich zu deutlich ausfiel, an dessen Verdientheit es jedoch nichts zu deuteln gibt.
  
  Regionalliga Ost
   
FASS Berlin
ECC gewinnt erstes Regio-Derby der Saison
(RLO)  Berlins Eishockeyfans können sich bekanntlich auf viele Regionalligaderbys freuen. Das erste stieg am Freitag vor knapp 500 Zuschauern im Wedding zwischen FASS Berlin und dem ECC Preussen Berlin und ging mit 1:3 (0:0/1:1/0:2) an die Charlottenburger.
FASS-Coach Oliver Miethke konnte bis auf Max Böwe komplett antreten und auch der ECC trat fast in Bestbesetzung an, drei komplette Blöcke bot Trainer Simon Braun auf. Tore verhindern sollten Patrick Hoffmann (FASS) sowie Erik Reukauf (ECC).
Die Charlottenburger erwischten den besseren Start und gaben einige gute Schüsse ab. FASS brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Nach sieben Minuten hatten die Weddinger Glück, ein Schuss von Daniel Volynec landete am Pfosten. FASS hatte im Laufe des ersten Drittels seine Chancen, vor allem bei zwei Powerplays. Beide Teams ließen einige gute Torchancen aus oder scheiterten an den guten Torhütern. So blieb das erste Derbydrittel der Saison torlos.
Auch im zweiten Drittel hatten die Gäste die ersten Angriffe, und auch sie hatten Glück. Denn nach 23 Minuten traf Nico Jentzsch nach schöner Vorarbeit mit einem Schuss nur den Pfosten. Beide Teams hatten weiter ihre Druckphasen, der erste Derbytreffer der Saison ließ aber auf sich warten. Die 37. Minute brachte dann dieses Tor. Mitten in eine gute Phase der Gäste ging Julian van Lijden durch und ließ dem Gästekeeper mit einem scharfen Schuss keine Chance. 90 Sekunden vor der Pause konnte der ECC den Ausgleich erzielen, ein Hammer von Lukas Ogorzelec landete unhaltbar im Tor der Weddinger.  Der ECC hatte im zweiten Drittel Vorteile, es blieb aber beim 1:1 nach 40 Minuten.
Im letzten Drittel nutzte der ECC nach drei Minuten eine weitere Chance aus, Can Matthäs traf zum 1:2. FASS versuchte zu antworten, aber nun stand der ECC hinten wesentlich besser. Zwei Minuten vor dem Ende machte der ECC den Sack zu, Dennis Dörner zog von der blauen Linie ab und es stand 1:3. Die Weddinger versuchten es noch ohne Torhüter und der ECC kassierte noch eine Strafe. Am Spielstand änderte sich aber nichts mehr. Am Ende gewann der ECC verdient. Die Gäste machten weniger Fehler und sie trafen besser.
Die Weddinger müssen ihre Fehler im Abwehrbereich abstellen, hier wurden zu viele Einladungen verteilt. ECC-Coach Simon Braun scheint trotz der bemängelten wenigen Eiszeiten seine Philosophie des Spiels schon recht gut vermittelt zu haben. Die Charlottenburger dürften die erhoffte Verstärkung für die Liga werden.
Für die Weddinger geht es am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen die Saale Bulls 1b weiter. Spielbeginn ist im Erika-Heß-Eisstadion um 19:00 Uhr.
  


 Samstag 28.September 2019 www.icehockeypage.de 
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