Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

             
Hamburger SV
(RLN)  Constantin Schönfelder bleibt die Nummer-1 im Tor des HSV, als Back-Up wird Nachwuchscrack Jonte Flügge zur Verfügung stehen
  
Heilbronner EC
(RLSW)  Die Brüder Sven und Sören Breiter, die beide reichlich Oberliga- und auch Zweitliga-Erfahrung vorweisen können, gehen auch in der nächsten Regionalligasaison wieder für die Eisbären auf Torejagd
  
Münchener EK
(BBZL)  Verteidiger Martin Schafroth, der 2016 von der TSG Reutlingen aus der Landesliga Baden-Württemberg kam, wird in seine fünfte Saison im Trikot der Luchse gehen
  
ESG Esslingen
(LLBW)  Verteidiger Marlo Gimmerthal, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt und vor zwei Jahren zur ESG zurückkehrte, wird weiterhin die Schlittschuhe für Esslingen schnüren
  
ESC Geretsried 1b
(BBZL)  Wolfgang Steinbach, der zuletzt im eigenen Nachwuchsbereich tätig war, wird neuer Cheftrainer der 1b-Mannschaft der River Rats
  
EHC Klostersee
(BYL)  Der kanadische Stürmerroutinier Bob Wren, mittlerweile 45 Jahre alt, wird auch in der kommenden Bayernligasaison wieder das Trikot der Grafinger tragen. Der langjährige DEL-Profi war auch in der letzten Saison wieder mit 37 Scorerpunkten aus 31 Partien ein wichtiger Leistungsträger beim EHCK
  
ESC Lippstadt
(RLW)  Der bisherige Bezirksligist ESC Lippstadt wird sein Startrecht an der neuen Regionalliga West wahrnehmen, während die Eifel-Mosel Bären wohl keine Meldung abgeben werden. Somit werden wohl 13 Mannschaften teilnehmen, eine weitere Mannschaft wird aber wohl noch gesucht
  
EC Eppelheim
(RLSW)  Mit Kai-Linus Wieland kommt ein junger talentierter Torhüter aus dem Nachwuchs der Mad Dogs Mannheim zu den Eisbären
  
ERSC Amberg
(BYL)  Während Verteidiger Markus Hausner seine aktive Laufbahn beenden wird und beim EV Pegnitz ins Trainergeschäft einsteigt, wird zur neuen Spielzeit auch der tschechische Stürmer Daniel Vlach die Wild Lions verlassen
  
EC Nordhorn
(RLN)  Gibt es eine Rückkehr des EC Nordhorn in die Regionalliga Nord? Nach den Problemen mit der Eishalle musste sich der ECN bekanntlich letztes Jahr zurückziehen. Nun wird überprüft ob es möglicherweise in Rheine genügend Eiszeiten für die Nordhorner geben würde um wieder für den Spielbetrieb zu melden
  
EHC Mitterteich
(BBZL)  Verteidiger Steffen Markl, seit 2017 im Kader, hat seine weitere Zusage für deine vierte Saison im Trikot der Stiftland Dragons gegeben
  
ECW Sande
(RLN)  Trainer Sergey Yashin wird auch in der neuen Regionalligasaison wieder an der Bande der Jadehaie stehen

Aachener EC
(BZLW)  Mit Allrounder Nikolaus Socha bleibe den Grizzlys ein wichtiger Leistungsträger für mindestens ein weiteres Jahr erhalten
  
ERC Lechbruck
(BLL)  Nach einem Jahr Pause wird der ehemalige Oberliga-Verteidiger Magnus Lang in der neuen Saison wieder das Trikot der Flösser tragen
  
TSV Erding
(BYL)  Der US-amerikanische Kontingentspieler Jamie Hill verlässt die Gladiators und beendet seine aktive Laufbahn. Schon vor einigen Wochen hat sich Oliver Wawrotzki in Richtung Dingolfing verabschiedet. Alle weiteren Spieler des bisherigen Kaders haben neue Vertragsangebote erhalten. Bereits sicher ist der Verbleib der beiden Goalies Thomas Mende und Christoph Schedlbauer, sowie der Verteidiger Mark Waldhausen, Lars Bernhardt, Bastian Cramer , Andreas Schmelcher und von Stürmer Alexander Gantschnig
  
CE Timmendorfer Strand
(RLN)  Die Beach Boys können auch in der neuen Saison auf ein bewährtes Torhüterduo setzen, denn sowohl Fabio Alonso als auch Jordi Buchholz haben ihre Zusagen beim Aufsteiger gegeben
  
ESV Burgau
(BLL)  Neben Pascal Rentel, der zum EV Königsbrunn wechselt, wird auch Stürmer Ronny Zientek nicht mehr zur Verfügung stehen und seine aktive Laufbahn beenden. Alle anderen Spieler werden vorraussichtlich weiterhin das Trikot der Eisbären tragen. Zudem soll die Mannschaft noch mit zwei bis drei Neuzugängen verstärkt werden. Aus dem eigenen Nachwuchs werden Marc Mändle und Eliah Weindl ihre Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
ESC Haßfurt
(BLL)  Die Nachwuchsspieler Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger werden sich in der Vorbereitung für die 1.Mannschaft der Hawks empfehlen können
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 2.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.

 
  Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Eisbären vor Auswärtsdoppelpack in Iserlohn und Augsburg
(DEL)  Die Eisbären Berlin reisen am morgigen Mittwoch mit dem ICE zu ihrem nächsten DEL-Auswärtsspiel in Iserlohn. Am Abend empfangen dort die heimischen Roosters um 19:30 Uhr den Hauptstadtclub. Erstmals nach 860 DEL-Spielen im Eisbären-Trikot wird in dieser Partie Verteidiger Jens Baxmann gegen die Berliner auflaufen. Am Donnerstag dann geht es für die Hauptstädter weiter nach Augsburg, wo am Freitagabend (19:30 Uhr, Curt-Frenzel-Stadion, Live auf MagentaSport) schon das nächste DEL-Match auf dem Programm steht.
„Wir müssen jetzt auch mal auswärts punkten“, sagte Chefcoach Serge Aubin nach dem heutigen Training. „Das fängt damit an, diszipliniert zu spielen und Strafzeiten zu vermeiden, denn 5 gegen 5 kassieren wir nicht wirklich viele Tore. Wenn wir das in den Griff bekommen, werden wir punkten.“
Der Kader der Eisbären Berlin wird sich im Vergleich zum Spiel am vergangenen Sonntag gegen die Chicago Blackhawks nicht großartig verändern. Das Trainerteam plant nicht mit dem Einsatz von Vincent Hessler, Constantin Braun und Florian Busch. Kapitän André Rankel könnte hingegen ins Team zurückkehren.
Die Auswärtsbilanz in Iserlohn ist für die Eisbären bei 38 Partien mit 19 Siegen und 19 Niederlagen ausgeglichen. Von den letzten fünf Vergleichen am Seilersee gewannen die Gäste drei. In Augsburg dagegen verloren die Berliner bis dato in 49 Spielen 29 Mal und gewannen lediglich 20 Matches. Von den letzten fünf Spielen gewannen die Hauptstädter zwei.
Am kommenden Sonntag folgt dann der Auftakt zur Pink in the Rink Aktion der Eisbären im Jahr 2019. In pinkfarbenen Handschuhen und speziellen pinken Jerseys läuft das Team gegen die Straubing Tigers auf (14 Uhr, Mercedes-Benz Arena Berlin). Tickets für die Partie sind noch in vielen Kategorien unter www.eisbaeren.de/ticketshop, über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40 erhältlich. Das Finale der großen Aktion findet am 27.10.2019 am Rande des Spiels gegen München statt.
  
    
Düsseldorfer EG
Drei Spiele in fünf Tagen –  DEG vor Kraftakt
(DEL)  Schon nach sechs Spieltagen sieht die Tabelle für die Düsseldorfer EG wieder deutlich freundlicher aus als nach dem ersten Wochenende. Jetzt wartet allerdings ein kleiner Marathon auf das Team von Trainer Harold Kreis. Drei Spiele in fünf Tagen! Los geht es mit einem echten Knaller: Am Mittwoch, 2. Oktober, trifft die DEG im ISS DOME auf Meister Adler Mannheim (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommt es dann zum traditionsreichen Straßenbahnderby gegen die Krefeld Pinguine (4. Oktober, 19.30 Uhr) – ebenfalls im heimischen DOME. Zum Abschluss der Woche reisen die Rot-Gelben nach Wolfsburg und wollen dort drei Punkte von den Grizzlys entführen (Sonntag, 6. Oktober, 14.00 Uhr). 
  
DEG gründet Komitee zur Ehrung verdienter Spieler
Die Düsseldorfer EG hat den 80. Geburtstag der Club-Legende Otto Schneitberger zum Anlass genommen, den komplexen Bereich „Ehrung verdienter Spieler und ehemaliger DEG-Helden“ einmal grundsätzlich anzugehen.
Hierzu wird der achtmalige Deutsche Eishockey-Meister ein Komitee gründen, das diese Thematik kompetent beurteilen und von allen Seiten beleuchten soll. Mitglieder werden u.a. die DEG-Ikonen Walter Köberle, Niki Mondt und Daniel Kreutzer, Geschäftsführer Stefan Adam, der Journalist und Eishockey-Fachmann Ulf May, ein Fanbeauftragter, weitere Vertreter der Fans und Fanclubs sowie ein Vertreter der Gesellschafter und der Pressesprecher des Clubs sein.
Der „eiserne Otto“ Schneitberger wird in Kürze sein Ehrenbanner unter dem Dach des ISS DOME erhalten. Über das „Wer“, „Wann“ und „Wie“ weiterer Ehrungen wird dann in Zukunft dieses Gremium entscheiden. 
  
    
Krefeld Pinguine
Krefeld Pinguine mit eSports School in den Herbstferien
(DEL)  Die Krefeld Pinguine freuen sich auf ein besonderes Camp während der bald beginnenden Herbstferien: Vom 21.10. – 23.10. können sich Kids in den Räumen der Profis mit dem beliebten Freizeitspaß beschäftigen. Neben den Trainingsstunden n der Konsole erfolgen jedoch auch „richtige“ Fitnessstunden mit Trainern der Krefeld Pinguine oder Einheiten über Gesundheit und Ernährung. Die Teilnehmer erhalten täglich ein sportlergerechtes Mittagessen sowie ganztägig frisches Obst und Gemüse für zwischendurch.
Vensan Klicic, Projektleiter eSports-School: „Das Camp beruht auf dem 50/50-Prinzip: Ziel der gemeinsamen Tage ist es den jungen Teilnehmern zu vermitteln, wie wichtig die Balance aus Spielen und den anderen Verantwortungen des Lebens ist. Gleichzeitig soll das geistige und gesundheitliche Gleichgewicht gefördert und die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt werden.“
Die Anmeldung läuft ab sofort unter www.esports-school.de.
  
    
Straubing Tigers
Jeff Zatkoff laboriert an Unterkörperverletzung - Henrik Huwer in Wolfsburg mit an Bord
(DEL)  Torhüter Jeff Zatkoff wird die Straubing Tigers bei den nächsten Partien nicht unterstützen können. „Durch die Verletzung, die sich Jeff im Spiel gegen die Augsburger Panther zugezogen hat, wird er voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen nicht im Aufgebot der Straubing Tigers stehen können. Wir beobachten den Heilungsverlauf sehr genau und wollen unseren Spieler keinem unnötigen Risiko durch einen verfrühten Einsatz aussetzen“, erklärt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Erstmals in seiner noch jungen Karriere, wird das 18-jährige Torhütertalent Henrik Huwer vom Kooperationspartner EC Bad Tölz beim Auswärtsspiel der Straubing Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg im Aufgebot der Mannschaft von Tom Pokel stehen. „Henrik hat in Mannheim eine umfassende Ausbildung erhalten und ist eines der größten Talente seines Jahrgangs auf der Torhüterposition. Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner, dem EC Bad Tölz und ganz besonders bei Geschäftsführer Christian Donbeck, dass der Einsatz von Henrik so kurzfristig möglich gemacht werden konnte“, so Jason Dunham weiter.
Der in Speyer geborene Huwer selbst sagt zu seinem Kaderdebut in Deutschlands höchster Spielklasse: „Am Montagmorgen kam der Anruf aus Straubing und am Abend war ich schon dort. Das ist schon eine aufregende Situation und für mich eine völlig neue Erfahrung. Heute nach dem Training ein kurzes Mittagessen und dann ging es auch schon in den Mannschaftsbus. Ich freue mich darauf, die Straubing Tigers in den kommenden Spielen unterstützen zu können und meinen Teil zur Fortsetzung des sehr guten Saisonstarts beitragen zu können.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuths Schlüsselspiel zum Nationalfeiertag
(DEL2)  Mittwoch um 20 Uhr geht es erneut gegen Crimmitschau inklusive eines ligaweit etwas an den Tag der deutschen Einheit abgepassten Ablauf.
Am ersten Punktspielwochenende gab es bereitws das Hinspiel mit Startvorteilen der Eispiraten, die nach 10 Minuten völlig verdient mit 2-0 führten, danach übernahmen aber genauso deutlich die Tigers das Kommando und feierten einen verdienten 6-3 Auswärtssieg. In den weiteren Spielen kassierten die Westsachsen zu viele Gegentore und liegen aktuell mit nur einem Saisonsieg bei 3 Punkten auf Platz 14. Mit Stürmer Wideman fungiert zwar ein neuer Amerikaner als Topscorer, aber so ganz konnten die Neuzugänge die Lücken der Abgänge insgesamt noch nicht kompensieren. Hauptbaustelle ist aber die Defensive, wo beide Goalies und ihre Verteidiger häufig noch nicht stabil genug sind und deswegen auch wenig Ruhe ausstrahlen, was sich dann natürlich aufs ganze Team auswirkt. Mit der Nachverpflichtung von Körner aus der DEL will man den langen Ausfall des Ex-Bayreuthers Kuchejda ausgleichen, was aber auch noch etwas Zeit benötigt. Trainer Naud hat also noch einiges zu tun um sein Team in die Spur zu bekommen, mehr Potenzial als man bisher zeigte gibt es aber bestimmt beim ETC.
Nicht mehr viel gibt Bayreuths Trainer auf die erste Begegnung im Sahnpark. „Zuhause geht es erstens wieder bei Null los und daneben waren dazwischen auch schon wieder vier andere Spiele, in denen wir genauso wie die Eispiraten, nichts Zählbares holen konnten“. Durch die punktlosen Spiele stehen also beide Teams schon etwas Zugzwang. „Zuerst viel zu zaghaft, haben wir dann hinten raus im letzten Heimspiel viele Schüsse genommen und auch mehr Traffic in der gefährlichen Zone gemacht, jetzt gilt es das noch weiter und über das gesamte Spiel auszubauen, sowie die Qualität der Abschlüsse und Rebounds weiter zu optimieren“, zeigt Kujala, dass er sicher mit dem Anfang nicht zufrieden war, es später aber deutlich besser gelang die nötige Aggressivität und Intensität ins Spiel zu bringen. Dass dies zu spät gelang, bestreitet bei den Oberfranken niemand und die Performance im letzten Drittel ist der Maßstab für die nächsten Aufgaben. Im Kader wird sich voraussichtlich nichts großartiges ändern, bis auf das man den zuletzt für Nürnberg in der DEL spielenden Lillich wieder zurück am roten Main erwartet.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Den Bock umstoßen - Eispiraten zu Gast bei den Bayreuth Tigers
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau wollen heute Abend, nach fünf sieglosen Spielen in Folge, endlich den Bock umstoßen! Der zweite Vergleich der noch jungen DEL2-Saison zwischen den Westsachsen und den Bayreuth Tigers (20:00 Uhr) soll den zweiten Dreier für die Naud-Truppe mit sich bringen. Dafür müssen die Crimmitschauer mit der richtigen Einstellung und voller Bereitschaft in die Partie gehen – Denn das vierte Auswärtsspiel der Saison wird sicherlich ein hartes Ringen um die Punkte werden.
Die Bayreuth Tiger stehen mit lediglich zwei Zählern mehr als die Eispiraten aktuell auf dem zehnten Platz und konnten seit dem ersten Duell gegen Crimmitschau (6:3) keine Punkte mehr einfahren. Für die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud geht es nun also darum, die eigene Niederlagenserie zu stoppen und gegen die ebenfalls schwächelnden Bayreuthern die Wende zu schaffen. „Trotz unserer Niederlagenserie bleiben wir positiv. Wir müssen diese Herausforderung nun mit einer tadellosen Einstellung annehmen“, gibt Naud die Grundausrichtung vor dem Gastspiel im Tigerkäfig vor.
Die Qualität des Kaders ist unbestritten, so kam auch der Auftaktsieg in Heilbronn nicht von ungefähr. Nun müssen sich die Eispiraten aus ihrer Minikrise befreien, denn noch ist die Tabelle überschaubar, die Teams trennen nur wenige Punkte. Dafür arbeitet das Team aktuell hart an den derzeitigen Problemen und will die Lösungsansätze schon am heutigen Abend präsentieren. „Jeder versucht auf dem Eis Verantwortung zu übernehmen und vergisst dabei manchmal seine Nebenleute“, erklärte Geschäftsführer Jörg Buschmann die Talfahrt der Eispiraten kürzlich vor der Presse. „Wir müssen noch mehr als Mannschaft auftreten, weil natürlich auch wir selbst ganz andere Ansprüche an uns haben“, meinte der 36-Jährige. Die Eispiraten-Verantwortlichen erwarten fortan auch eine Leistungssteigerung in der Defensive. Mit 26 Gegentreffern aus sechs Hauptrundenspielen stellen die Crimmitschauer die aktuell schlechteste Hintermannschaft.
Mehr Stabilität soll ab Freitag Ole Olleff sorgen. Ein Einsatz in Bayreuth kommt für den Verteidiger der Westsachsen noch zu früh, auch wenn er die letzten Tage nach seiner Handverletzung mit dem Team trainieren konnte. Außerdem nicht dabei sind dagegen weiterhin Ex-Tiger David Kuchejda (Reha) sowie Ben Kosianski, der jedoch schon bald wieder ins Teamtraining einsteigen soll und will. Welcher Torhüter in Bayreuth den Vorzug erhält verriet Naud bislang noch nicht. Lukáš Vantuch bleibt als fünfter Ausländer erneut nur die Rolle des Zuschauers. Doch egal wer heute Abend auf dem Eis steht – Am Ende zählt nur das Ergebnis!
Damit dieses positiv ausfällt müssen die Eispiraten die nötige Leidenschaft auf das Eis des Bayreuther Kunsteisstadions transportieren und bis zum Schluss fighten. Dies erwarten auch die rund 250 Gästefans, welche sich auf dem Weg zu den Franken machen.
  
    
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen empfangen Tölzer Löwen
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen empfangen am Mittwochabend die Tölzer Löwen in der EnergieVerbund Arena. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Einsatz von Verteidiger Sebastian Zauner verzichten (Knieverletzung).
Der Rückspieltag des zweiten Spieltages steht ganz im Zeichen des bevorstehenden Nationalfeiertages am 03. Oktober. Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit, welcher für die Wiedervereinigung Deutschlands steht, wird in allen DEL2-Arenen die deutsche Nationalhymne vor Beginn der jeweiligen Partie gespielt.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Mein Rückblick auf die vergangenen zwei Spiele fällt sehr positiv aus. Die ohnehin schon gute Leistung vom Derby wurde am Sonntag nochmals gesteigert. Das Ergebnis in Kassel war nicht das, was wir verdient hätten. Mit Bad Tölz erwartet uns morgen ein starker Gegner. Das Team hat einen Top-Trainer, gute ausländische Spieler – ich denke, dass deren Mannschaft die komplette Saison in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wird.“
René Kramer: „Wir haben in der kurzen Zeit der Zusammenarbeit mit Rico schon einen Schritt nach vorn gemacht. Es ist viel mehr Speed im Spiel, vor allem am Sonntag sind unsere Stürmer sehr gut gelaufen. Wir müssen jetzt nach vorn schauen und einfach anfangen Spiele zu gewinnen. Das morgige Spiel wird ein harter Brocken, denn das Team der Tölzer Löwen hat sich sehr gut verstärkt.“
Das DEL2-Punktspiel gegen die Tölzer Löwen am Mittwoch, 02. Oktober beginnt um 19.30 Uhr und wir geleitet von HSR Carsten Lenhart und Jens Steinecke. Tickets für die Partie gibt es nach derzeitigem Stand noch im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der Eislöwen-Geschäftsstelle und an den Abendkassen. Kassen und Arenatüren öffnen um 18.00 Uhr; der VIP-Raum um 18.30 Uhr.
Das Spiel der Dresdner Eislöwen wird live auf SpradeTV übertragen.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen wollen ersten Auswärtssieg der Saison holen
(DEL2)  Am Abend vor dem Tag der deutschen Einheit, treten die Löwen Frankfurt bei den Heilbronner Falken an. Das Duell zwischen den beiden Mannschaften gab es in den vergangenen Wochen bereits dreimal: Neben zwei Duellen in der Saisonvorbereitung gewannen die Löwen ihr Heimspiel am 2. Spieltag mit 5:3. Am Mittwochabend (Beginn 20:00 Uhr) wollen sie den Erfolg nun in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena wiederholen.
Wie gewohnt halten wir euch mit unserem Live-Ticker, auf Facebook, Twitter und Instagram auf dem Laufenden. Die Partie wird zudem Live auf SpradeTV übertragen.
Die Löwen warten weiterhin auf den ersten Auswärtssieg. Auch im dritten Anlauf am vergangenen Freitag in Ravensburg verpassten sie einen Erfolg, holten aber im zweiten Gastspiel in Serie einen Punkt. Heim läuft es da viel besser. Alle drei Heimspiele konnten die Frankfurter bislang gewinnen.
Topscorer ist weiterhin Eddie Lewandowski, der in sechs Spielen acht Scorerpunkte gesammelt hat.  Mit vier Treffern ist Lewandowski zudem bester Torschütze der Löwen, dicht gefolgt von Roope Ranta und Martin Buchwieser (je drei). Mehr Vorlagen als der 39-Jährige hat bei den Löwen nur Lukas Koziol, der sechs Tore vorbereitet hat.
Nach dem nicht geglückten Saisonstart mit zwei Niederlagen läuft es für die Falken nun einiges besser. Nach dem 3:5 in Frankfurt am 2. Spieltag haben die Falken nicht mehr verloren und sammelten elf Punkte.
Vor allem die Special Teams der Heilbronner sind bärenstark und können eine Gefahr für die Frankfurter werden. Jede dritte Überzahlsituation wird bei den Falken mit einem Tor gekrönt und auch die Unterzahlquote von 80% ist etwas besser als der Ligaschnitt. Topscorer der Heilbronner ist Dylan Wruck mit neun Punkten.
Die Bilanz der Hessen gegen Heilbronn spricht eine eindeutige Sprache. Aus 21 Pflichtspielen gingen die Frankfurter 16 Mal als Sieger hervor. Auch in dieser Saison trafen die beiden Kontrahenten schon einmal aufeinander. In einem packenden Spiel setzten sich die Löwen mit 5:3 durch.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Kolbenschmidt Arena, Hospitalgrün 2, 74072 Heilbronn.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
EHC Freiburg
Drei Spiele in fünf Tagen - Englische Woche für den EHC Freiburg
(DEL2)  Zwei Auswärtsspiele und ein Heimspiel stehen auf dem Programm der Wölfe in der DEL2.
Mittwoch: Am heutigen Mittwoch starten die Wölfe bei den Ravensburg Towerstars in die bevorstehende Englische Woche. Um 20:00 Uhr beginnt das Spiel gegen den amtierenden DEL2 Meister. Das Aufeinandertreffen in der CHG Arena ist dabei bereits das zweite Duell beider Mannschaften in der laufenden Saison. Am zweiten Spieltag standen sich Wölfe und Towerstars bereits zum Heimspiel-Saisonauftakt in Freiburg gegenüber. Damals siegte das Team von EHC-Coach Peter Russell mit 3:2. Das Spiel in der Echte Helden Arena markiert die bislang einzige Niederlage nach regulärer Spielzeit für die Ravensburger, die ansonsten in jedem Spiel mindestens einen Punkt ergattern konnten. Die Wölfe werden alles daran setzen, auch das zweite Spiel gegen die Puzzlestädter für sich zu entscheiden.
Freitag: Bereits zwei Tage nach dem Spiel in Ravensburg folgt das nächste Auswärtsspiel für den EHC Freiburg. Um 19:30 Uhr stehen sich diesmal die Wölfe und der ESV Kaufbeuren in der erdgas schwaben arena gegenüber. Die Kaufbeurer haben sich ihren Saisonstart sicher ganz anders vorgestellt. Nur zwei Spiele konnten der ESVK bisher für sich entscheiden, eins davon in der Overtime. Dazu kommt bei den Allgäuern zu Beginn der Saison ein enormes Verletzungspech: insgesamt stehen fünf Spieler ESVK-Trainer Andres Brockmann derweil nicht zur Verfügung. 
Sonntag: Nach zwei Spielen in der Ferne folgt am Sonntag um 18:30 Uhr das Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau. Am ersten Spieltag schlugen die Eispiraten noch eindrucksvoll die Heilbronner Falken mit 2:6. Seitdem kamen jedoch keine weiteren Punkte auf das Konto der Westsachsen.  Die Defensive stellt dabei mit 26 Gegentoren den negativen Ligahöchstwert. Die Eispiraten stehen also bereits nach sechs Spieltagen mächtig unter Druck und werden alles daran setzen, bei den Wölfen einen Gegentrend zu starten.
Alle drei Spiele können für jeweils 6,50 Euro im Livestream auf sprade.TV verfolgt werden. Karten für das Heimspiel am Sonntag gibt es an der Abendkasse, in der Geschäftsstelle (Öffnungszeiten beachten), den Vorverkaufsstellen unseres Partners Reservix sowie online im Ticketshop. Tickets für die Auswärtsspiele in Ravensburg gibt’s im Onlineshop derTowerstars, auch für das Spiel in Kaufbeuren können Tickets onlineerworben werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Power-Woche für die Huskies – Drei Spiele in fünf Tagen
(DEL2)  Auf die Kassel Huskies kommen anspruchsvolle Tage zu: Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende der Saison, dank der Siege über Weißwasser und Dresden, geht es diese Woche mit hohem Pensum weiter: Am Mittwoch, 19.30 Uhr, erwarten die Huskies Bietigheim zum absoluten DEL2-Topspiel, Freitag geht es zum Derby nach Bad Nauheim und Sonntag gastieren die Falken aus Heilbronn in der Eissporthalle. „Das ist eine Super-Woche für uns: Die Jungs wollen lieber spielen als trainieren, dazu haben wir nur ein sehr nahes Auswärtsspiel. Wir freuen uns auf die Spiele“, so Trainer Tim Kehler. Nicht mit dabei sein wird Kapitän Alexander Heinrich. Der 32-Jährige hat sich beim Spiel gegen Dresden am Knie verletzt und fällt etwa vier Wochen aus.
EC Kassel Huskies – Bietigheim Steelers (Mi., 2. Oktober, 19:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Die Bietigheim Steelers blicken derzeit mit 14 Punkten auf den Rest der Liga von der Tabellenspitze herab. Kassel lauert zwei Punkte – aber auch ein Spiel weniger – auf Rang zwei knapp dahinter. Der verjüngte Bietigheimer Kader (Durchschnitt 25,3 Jahre) überzeugt mit schnellem, offensivem Eishockey – für die Fans kann sich also ein packendes Top-Spiel entwickeln. Ganz besonders, da die Huskies ja nach der 2:4-Niederlage am zweiten Spieltag in Bietigheim noch eine Rechnung offen haben. „Wir sind auf einem anderen Level als noch im ersten Spiel“, weiß Trainer Tim Kehler, „und das wollen wir auch zeigen“. Er warnt aber vor der schnellen, offensiven Mannschaft – und ihrem starken Torwart Stephon Williams: „Er zählt zu den besten der Liga. Auch wegen ihm steht Bietigheim ganz oben.“
Das Topspiel der DEL2 zwischen Huskies und Bietigheim Steelers beginnt um 19.30 Uhr. Zuvor wird anlässlich des folgenden Tags der deutschen Einheit die Nationalhymne live auf dem Eis gesungen und ein sehr stimmungsvoller Rahmen geboten. Außerdem ist geplant, den neuen Einlauftrailer der Huskies vorzustellen. Die Fans können also gespannt sein.
EC Bad Nauheim – EC Kassel Huskies (Fr., 4. Oktober, 19:30 Uhr, Colonel-Knight-Stadion)
Am Freitag werden die Huskies direkt den nächsten harten Brocken zu spielen haben: In Bad Nauheim steht für die Schlittenhunde das zweite Hessenderby der noch jungen Saison an. Die Roten Teufel stehen mit vier Siegen aus fünf Spielen aktuell auf Rang sechs. Auf heimischen Eis ist das Team von Trainer Christof Kreutzer noch ungeschlagen: Gegen Bietigheim und Frankfurt gab es Siege nach Penaltyschießen bzw. Overtime, vor zwei Tagen hatten die Bayreuth Tigers mit 2:4 das Nachsehen in der Wetterau. Bevor die Huskies am Freitag zum Hessenderby erscheinen, steht für die Teufel am Mittwoch noch das Duell gegen den ESV Kaufbeuren auf dem Programm. Besonderen Fokus wird Huskies-Neuzugang Denis Shevyrin auf das Duell in Bad Nauheim legen: Vergangene Spielzeit war er noch in der Kurstadt aktiv, jetzt trifft er auf seine ehemaligen Teamkameraden.
EC Kassel Huskies – Heilbronner Falken (So., 6. Oktober, 18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Am Sonntag kommt es dann zum Duell der Huskies mit den Falken aus Heilbronn. Diese sind trotz zahlreicher Abgänge besonders im Sturm in dieser Saison ungemein treffsicher. 28 Tore in sechs Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Auf die Defensive der Huskies kommt also einiges an Arbeit zu, doch die Jungs vor den Kasseler Torhütern und die Goalies selbst machen mit bisher nur 13 Gegentoren einen guten Job. Wiedersehen wird es am Sonntag auch einige geben: Justin Kirsch und Noureddine Bettahar trugen letzte Saison noch das Falken-Trikot und treffen nun auf ihr Ex-Team. Mit Mirko Pantkowski, Yannik Valenti, Kevin Maginot, Derek Damon und Corey Mapes stehen gleich fünf Ex-Huskies im Kader der Falken. Besonders Yannik Valenti spielt eine starke erste DEL2-Saison. Mit acht Scorerpunkten, darunter fünf Tore, aus sechs Spielen belegt er aktuell Rang zwei der Falken-Scorer.
Anlässlich des Entedankfestes wird an diesem Tag ein Team der Kasseler Tafel vor Ort sein und Lebensmittelspenden in Empfang nehmen. Gespendet werden können alle unverderblichen Lebensmittel wie Konserven aller Art, Nudeln, Tüten und natürlich auch Geld. Das Team der Kasseler Tafel hält sich an den Eingängen bereit, die Spenden in Empfang zu nehmen und genau wie die Huskies dankt der Verein den großzügigen Kasseler Fans. Danke!
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC vor brisantem Duell mit den Starbulls Rosenheim
(OLS)  Schlag auf Schlag geht es für den Deggendorfer SC zu Beginn der  
aktuellen Oberliga Süd Saison. Nachdem das Team von Trainer Dave  
Allison die ersten beiden Spiele gewinnen konnte, steht am kommenden  
Mittwoch das Duell mit den Starbulls Rosenheim an, die ebenfalls am  
ersten Wochenende beide Partien für sich entschieden. Besondere  
Brisanz bringt dabei das Wiedersehen mit Ex-DSC-Coach John Sicinski,  
der seit dieser Saison Trainer bei den Oberbayern ist.
Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten gehen die Starbulls mit  
einem starken Kader an den Start. Im Sommer konnten die Rosenheimer  
Verantwortlichen einige starke Neuzugänge präsentieren. Zum einen  
verstärkt Marinus Reiter die Starbulls in der Verteidigung. Der  
21-jährige Verteidiger kann trotz seines jungen Alters bereits auf die  
Erfahrung von über 100 DEL2-Spielen aufweisen und soll dabei helfen,  
die Rosenheimer Defensive weiter zu stabilisieren. Im Sturm ließen die  
Starbulls vor allem mit der Verpflichtung von Josh Mitchell  
aufhorchen. Der kanadische Center war die letzten drei Spielzeiten bei  
den Crocodiles Hamburg in der Oberliga Nord aktiv, wo ihm in 135  
Spielen sage und schreibe 255 Punkte (54 Tore, 201 Vorlagen) gelangen.  
Besonders interessant aus Deggendorfer Sicht ist auch die  
Verpflichtung von Dimitrij Litesov. Der Stürmer, der lange Jahre für  
den DSC aufs Eis ging, gilt als einer der Lieblingsspieler Sicinskis  
und wird natürlich im Duell mit seinem Ex-Club ganz besonders  
motiviert sein.
Spannung dürfte auch bei diesem Spiel wieder garantiert sein.  
Verzichten mussten die Deggendorfer am vergangenen Wochenende auf  
Verteidiger Andreas Gawlik, der an einer Unterkörper-Verletzung  
laboriert. Hinter seinem Einsatz am Mittwoch steht aktuell noch ein  
Fragezeichen. Ebenso unsicher ist der Einsatz seines Bruders  
Christoph, der im Spiel gegen die Selber Wölfe im Schlussdrittel mit  
dem Knie gegen den Torpfosten gekracht war. Er konnte die Partie  
anschließend nicht mehr fortsetzen.
Spielbeginn am Mittwochabend in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.  
Die Partie wird wie gewohnt auf SpradeTV übertragen. Präsentiert wird  
dieser Heimspieltag von der Reps GmbH, ihrem Spezialisten für  
Schwimmbäder und Whirlpools.
  
    
ECDC Memmingen
pitzenteam zum Blaulichttag: Indians empfangen Regensburg
(OLS)  Der ECDC Memmingen muss erneut gegen einen starken Gegner antreten. Am Freitagabend (20 Uhr) kommen die Eisbären Regensburg an den Hühnerberg. Zum Spiel haben die Indians auch wieder zahlreiche Hilfskräfte eingeladen, um sich für deren Einsatz zu bedanken. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich.
Auch in diesem Jahr zählen die Oberpfälzer zum Favoritenkreis der Oberliga-Süd. Das Team von Trainer Igor Pavlov beeindruckte bereits in der vergangenen Saison durch schnelles, aggressives „Powerhockey“ und nahm nur wenige Veränderungen am Kader vor. Trotz einer starken Haupt- und Meisterrunde konnten die „Eisbären“ ihre Form nicht in die Play-Offs mitnehmen, hier scheiterten sie bereits in der ersten Runde am Herner EV, welcher damals vom heutigen Indianer Brad Snetsinger angeführt wurde. Doch nicht nur der bärtige Kanadier kann im Memminger Kader mit Regensburg in Verbindung gebracht werden, auch für Benedikt Böhm, der zahlreiche Nachwuchs-Teams des EVR durchlief und auch mehrere Jahre in der Oberliga das Trikot der „Eisbären“ überzog, wird es ein besonderes Spiel. Der Kader der Gäste kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Mit größtenteils jungen Akteuren wollen die Oberpfälzer ein hohes Tempo vorlegen, doch sie können auch auf Akteure mit langjähriger Erfahrung zurückgreifen. Allen voran sind hier Kapitän Peter Flache (u.a. Augsburg, Straubing) sowie das kongeniale Angreifer-Duo Richard Divis und Nikola Gajovsky zu nennen. Besonders der Tscheche Gajovsky gilt als einer der besten Angreifer der gesamten Liga.
Die Indians kämpfen zur Zeit mit dem Verletzungspech in der Defensive. Nachdem Marc Stotz und Lubor Pokovic längerfristig ausfallen, erwischte es vor dem Auftaktwochenende auch noch Sven Schirrmacher, so dass durchgehend drei wichtige Verteidiger fehlten. Ob Schirrmacher bis zum Wochenende wieder einsatzfähig ist und die Indians Unterstützung ihrer Kooperationspartner erwarten dürfen, wird wohl erneut eine kurzfristige Entscheidung sein.
Der Hühnerberg wird wieder voll: Nach der schon guten Zuschauerzahl beim ersten Heimspiel, wird auch am kommenden Freitag ein großer Andrang auf der Tribüne erwartet. Die Indians veranstalten ihren jährlichen „Blaulichttag“, zu dem Hilfskräfte aus der Region eingeladen werden. Feuerwehren, Rettungskräfte und weiteren Organisationen soll so für ihren beständigen und wichtigen Dienst gedankt werden. Die Resonanz ist auch in diesem Jahr wieder groß, so dass die Verantwortlichen von mehreren hundert Einsatzkräften unter den Zuschauern ausgehen. „Wir freuen uns, erneut zahlreiche Helfer am Hühnerberg begrüßen zu dürfen. Uns ist der Blaulichttag ein großes Anliegen, daher ist es umso schöner, so positive Rückmeldungen aller Beteiligtenzu erhalten“, meint Indians-Vorstand Helge Pramschüfer.
Tickets für das Spiel sind bereis online im Vorverkauf erhältlich, die Indians empfehlen diese Möglichkeit zu nutzen, um Wartezeiten an den Abendkassen zu vermeiden.
  
   
ERC Sonthofen
02. Spieltag ERC Sonthofen gegen ECDC Memmingen Indians
(OLS)  Die Bulls verlieren ein enges Derby gegen die ECDC Memmingen Indians mit 3:5.
1500 Zuschauer sahen am Sonntagabend in der Eissporthalle Sonthofen ein enges und spannendes Allgäu-Derby zwischen dem ERC Sonthofen und dem ECDC Memmingen. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und attraktives Eishockeyspiel. In der 11. Spielminute fiel dann der erste Treffer des Abends: Im Powerplay nutzte Pfalzer, nach starker Vorarbeit von Snetsinger, die sich ihm bietende Einschussmöglichkeit zum 0:1. Nur fünf Minuten später gelang den Bulls aber schon der Ausgleich: Ebenfalls im Powerplay, war es Santeri Ovaska, der zum viel umjubelten 1:1 traf. Mit diesem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel zeigten beide Mannschaften weiterhin ein sehr ausgeglichenes Spiel. Wie bereits im ersten Drittel Memmingen mit etwas mehr Puckbesitz, Sonthofen dagegen mit den besseren Chancen. Mitte des zweiten Drittels dann erneut Powerplay für Memmingen. Sonthofen stand gut, Edgars Homjakovs erkämpfte sich den Puck, lief allein auf Joey Vollmer im Tor der Indians zu und lies diesem bei seinem Abschluss keine Chance. Somit brachte der junge Lette den ERC nicht ganz unverdient mit 2:1 in Führung. Mit dieser glücklichen, aber nicht unverdienten Führung, ging es in die zweite Drittelpause.
Im letzten Drittel wurden die Bulls kalt erwischt. Bereits in der 42. Minute konnte Beck für die Indians ausgleichen. Die Mannschaft von Martin Ekrt blieb jedoch dran und konnte in der 48. Minute erneut in Führung gehen. Filip Stopinski konnte nach Vorarbeit von Manuel Malzer und Ondrej Haclicek zum 3:2 einnetzen. Nur zwei Minuten später der Knackpunkt des Spiels: Sonthofen erneut in Überzahl. Doch nach einem individuellen Fehler war es Böhm, der zum 3:3 Ausgleich traf. Dies gab den Indians nochmals Schub und sie legten prompt nach. In der 53. Minute war es erneut Pfalzer, der zum 3:4 für seine Farben treffen konnte. Die Bulls steckten nicht auf, aber Memmingen agierte nun sehr clever. So konnte Kharboutli zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie für die Vorentscheidung sorgen. Er erzielte das 3:5. Kurz vor Ende ging Konstantin Kessler zu Gunsten eines weiteren Feldspielers noch vom Eis, doch auch dies sollte am Endstand nichts mehr ändern.
Somit entschied Memmingen durch ein starkes letztes Drittel das erste Allgäu-Derby für sich. Für die Fans des ERC Sonthofen bleibt jedoch ein spannendes und aufregendes Derby zurück. Das Team von Martin Ekrt zeigte, dass mit dem ERC Sonthofen zu rechnen ist.
„Drei Einzelfehler haben heute für die Entscheidung gesorgt. Dies kann im Eishockey passieren, aber dies gilt es für uns abzustellen. Es war ein wirklich gutes Spiel für uns und bei besserer Chancenverwertung hätte das auch anders ausgehen können“, resümiert Martin Ekrt.
„Sonthofen hat heute sehr gut und mit einem Plan gespielt. Es werden in dieser Saison hier sicherlich noch einige Mannschaften Punkte lassen“, so der Memminger Trainer Sergej Waßmiller in der anschließenden Pressekonferenz.
Weiter geht es für die Bulls bereits kommenden Mittwoch, 2.10.2019, zum nächsten Derby beim EV Füssen.
  
Vorbericht Hauptrunde: 03. Spieltag EV Füssen gegen ERC Sonthofen
Am Mittwoch, den 02.10.2019, gastiert der ERC beim Bayernliga-Aufsteiger EV Füssen zum nächsten Derby.
Beide Teams sind gut bzw. sehr gut in die Saison gestartet. Für die Bulls gab es einen klaren 6:2-Sieg bei den Höchstadt Alligators und eine knappe 3:5-Niederlage gegen die ECDC Memmingen Indians. Somit stehen die Bulls im Mittelfeld der Tabelle auf Position sechs.
Für den Allgäuer Rivalen aus Füssen hätte der Saisonstart nicht besser verlaufen können. Auf heimischem Eis gewann der EV Füssen gegen die Selber Wölfe mit 4:3 und vergangenen Sonntag in Lindau sogar souverän mit 5:2. Damit steht der EVF, zwar etwas überraschend, aber nicht unverdient auf Position zwei der Tabelle.
Für beide Mannschaften ist es nicht das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison. In der Vorbereitung standen sich beide Teams bereits zweimal gegenüber. Die Ostallgäuer konnten in beiden Spielen als Sieger vom Eis gehen. Aber um Punkte geht es erst jetzt bei der kommenden Partie.
Auf Seiten der Ostallgäuer ist Dejan Vogl der torgefährlichste Akteur. Er konnte bereits dreimal ins gegnerische Gehäuse treffen. Tobias Meier ist mit fünf Punkten bester Scorer seines Teams. Beim ERC spielt die Ausgeglichenheit eine große Rolle. Mit Edgars Homjakovs, Santeri Ovaska und Filip Stopinski konnten bereits drei Spieler des ERC doppelt treffen.
Die ersten beiden Spieltage haben bereits erkennen lassen, dass auf Seiten der Bulls dieses Jahr eine kompaktere und zielgerichtete Mannschaft auf dem Eis steht. Bevor es kommenden Freitag gegen den Top-Favoriten aus Deggendorf geht, will die Mannschaft von Trainer Martin Ekrt drei Punkte aus dem Ostallgäu mit nach Hause nehmen. Dazu wollen und müssen die Bulls die Chancen besser nutzen, die sich ihnen bieten werden. Mit den mitreisenden Fans im Rücken wollen die Bulls den nächsten Erfolg einfahren. 
  
    
Blue Devils Weiden
Keine Zeit zum Verschnaufen
(OLS)  Drei Punkte stehen nach dem ersten Wochenende auf dem Konto der Blue Devils. Nach der Auftaktniederlage in Rosenheim, bei der etliche Spieler mit einem Magen-Darm-Virus entweder ausfielen oder geschwächt in die Partie gingen, gelang am Sonntagabend vor heimischer Kulisse in der Hans-Schröpf-Arena ein umjubelter 4:2-Erfolg über die Höchstadt Alligators.
Nach dem ersten Wochenende der neuen Saison bleibt der Mannschaft um Trainer Ken Latta jedoch kaum Zeit zum Verschnaufen. Schon am Mittwochabend gastieren die Blue Devils beim Oberpfälzer Rivalen Eisbären Regensburg. Am Freitag wartet der EC Peiting in der Hans-Schröpf-Arena und am Sonntag geht die Reise um perfekt gestarteten Aufsteiger aus Füssen.
Weiter geht es zunächst in der Donau-Arena zu Regensburg mit einem Gastspiel bei den Eisbären. Die Regensburger Verantwortlichen statteten ihre Spieler zum Ende der vergangenen Saison zum großen Teil mit langjährigen Verträgen aus, so dass sich die Zu- und Abgänge im Sommer in der Domstadt in Grenzen hielten. Bei den Neuen hinterließ Tomas Schwamberger in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Daneben rückten wieder einige junge Spieler aus der DNL-Mannschaft in die Oberliga-Mannschaft nach. Zum Saisonauftakt unterlagen die Regensburger in Deggendorf mit 3:5. Am Sonntag konnten sie zu Hause den EC Peiting mit 4:2 in die Schranken weisen.
Eben jene Peitinger schossen am Freitagabend den EV Lindau mit 6:0 nach Hause, ehe es, wie geschrieben, am Sonntag eine Niederlage in Regensburg setzte. Beim ECP gab es im Sommer ungewohnten Aderlass: Anton Saal läuft nicht mehr für die Peitinger auf. Ebenso Verteidiger Rob Brown (Karriereende), Ex-Devil Marco Babic (nach Pfaffenhofen) und Milan Kostourek, der nach Erfurt wechselte. Neu dabei sind Maximilian Schäffler (Kaufbeuren) und Nardo Nagtzaam (Tilburg), sowie Liam Hätinen (Ingolstadt U20) und Daniel Reichert. Während es in der Vorbereitung nach etwas knirschte, war der Saisonstart mit dem Heimsieg über Lindau und der Niederlage in Regensburg in Ordnung.
Am Sonntag reisen die Blue Devils zur Überraschungsmannschaft des ersten Wochenendes, dem Aufsteiger aus Füssen. Hinter dem Deggendorfer SC, die nicht unerwartet die Tabellenführung übernahmen, rangiert der EV Füssen auf Rang zwei und hat beide Partien zum Auftakt für sich entschieden. Die große Überraschung gelang dabei am Freitag im Heimspiel gegen Selb, als die Mannschaft einen Rückstand zur Spielmitte in der Schlussphase durch Deubler in einen 4:3-Erfolg drehte. Am Sonntag gelang dann ein 5:2-Erfolg in Lindau. Mit Sonthofen und Höchstadt haben die Füssener nun zwei Gegner auf Augenhöhe vor der Brust. Gut möglich, dass die Blue Devils am Sonntag gegen den Tabellenführer spielen.
Die Blue Devils befanden sich am Freitagabend nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte und verschliefen zudem die ersten 20 Minuten in Rosenheim. Nach dem 0:3-Zwischenstand nach dem 1. Drittel wurde es dann besser, zu einem Punktgewinn reichte es jedoch nicht mehr. Mit einem 0:5 im Gepäck ging es nach Hause. Mit der Leistung am Sonntag gegen Höchstadt war Trainer Ken Latta dann deutlich zufriedener: „Alles was wir Freitag falsch gemacht haben, haben wir heute richtig gemacht!“ Dass seine Mannschaft nach der zwischenzeitlich klaren 3:0-Führung den Gegner auf 3:2 herankommen ließ, wurmte Latta. Er bemängelt dabei erneut die Chancenverwertung seiner Mannschaft. In den nächsten Spielen werden seinem Team nichts geschenkt: „Wir müssen immer bereit sein, denn jeder Gegner ist schwer.“ Ein Lob gab es für die Junioren, die am Freitag und Sonntag zu Eiszeit kamen und ihre Sache souverän erledigten. Am Mittwoch genießt Jonas Neffin das Vertrauen des Trainers und wird zwischen den Pfosten beginnen.
  
    
Herner EV
Nach dem gelungenen Meisterschaftsauftakt kommen jetzt die Indians
(OLN)  Der Auftakt zur Oberliga-Saison 2019/20 verlief für den Herner EV am letzten Wochenende gleichermaßen vielversprechend und erfolgreich. Zwei Siege und sechs Punkte konnten verbucht werden. Nun folgen die Spieltage drei und vier. Am Freitag werden ab 20 Uhr die Hannover Indians in der Hannibal-Arena am Gysenberg erwartet, am Sonntag muss man ab 18:15 Uhr in Halle bei den Saale Bulls antreten. HEV-Chefcoach Danny Albrecht: „ Wir sind am letzten Wochenende gut gestartet. Das war wichtig für das Selbstvertrauen, aber natürlich können wir uns nicht darauf ausruhen. Egal was unsere Gegner zuletzt gemacht haben, müssen wir auch in den beiden Spielen an diesem Wochenende voll konzentriert und engagiert sein. Die Indians haben ein gutes Team, das läuferisch sehr stark ist, da müssen wir uns erneut beweisen. Wir wollen in dieser Saison auf jeden Fall mehr Punkte gegen die Mannschaft vom Pferdeturm holen als in der letzten Spielzeit. In Halle am Sonntag wollen wir auf keinen Fall das Debakel aus der letzten Saison erleben, als wir dort im ersten Aufeinandertrafen mit 4:10 untergingen.“ Das Heimspiel am Freitag ist übrigens das 71. Aufeinandertreffen einer Herner Mannschaft mit den Indians und ihren Vorgängervereinen und dabei haben die Gysenberger bisher 299 Tore geschossen (bei 274 Gegentreffern).
Zur Situation beim HEV Während in der Hannibal-Arena weiterhin am Austausch der Sitzplätze gearbeitet wird, ist die personelle Situation beim HEV nahezu unverändert. Verteidiger Julius Bauermeister fehlt weiterhin, seine Genesung wird leider noch etwas dauern. Bereits seit dem Sommer leidet er unter einer hartnäckigen Erkrankung. Mehrere Trainingsversuche musste er immer wieder abbrechen. Der 25-jährige leidet am meisten unter dieser Situation, muss sich aber notgedrungen in Geduld üben. Kleinere Blessuren oder Erkrankungen mussten zwar im Wochenverlauf behandelt werden, Trainer Danny Albrecht hofft aber wieder auf den Kader des letzten Wochenendes zurückgreifen zu können. Über den Einsatz des Iserlohner Förderlizenzspieler Tobias Schmitz wird wie immer erst kurzfristig entschieden. Auf jeden Fall ist das Team bereit für die Spieltage drei und vier. Einen Wunsch hat Danny Albrecht noch: „Es wäre schön, wenn wir endlich auch einmal mit 1:0 in Führung gehen könnten!“ Am letzten Wochenende musste das Team, wie auch in einigen Vorbereitungsspielen, immer erst einen Rückstand aufholen.
Die Hauptrunde beendeten die Hannover Indians in der letzten Spielzeit auf Platz drei, in den Playoffs war dann aber bereits im Achtelfinale Schluss. Mit neuem Torhüter-Trio geht das Team von Len Soccio in die neue Saison. Louis Busch und Kristian Hufsky kamen aus Nordamerika, Philip Lehr aus Erfurt. Letzterer stand in den beiden Spielen des letzten Wochenendes zwischen den Pfosten. Ebenfalls neu am Pferdeturm sind Verteidiger Steven Raabe (letzte Saison Wolfsburg/DEL) sowie u.a. die Stürmer Mike Glemser (Riessersee/OLS) und Chad Niddery (kam von den benachbarten Scorpions). Er ersetzt Nick Buonassisi auf der zweiten Kontingentstelle. Der kanadische Stürmer kam aus Italien, konnte sich aber in der Vorbereitungszeit nicht durchsetzen. Die bewährten Kräfte im Sturm sind weiterhin Branislav Pohanka, Igor Bacek, Arnoldas Bosas und Robby Hein.
Der Auswärtsgegner vom Sonntag, die Saale Bulls Halle, landete in der Hauptrunde der letzten Saison auf Platz vier, in den Playoffs scheiterten sie dann im Viertelfinale am späteren Aufsteiger Landshut. Das deutlich veränderte und verstärkte Team aus Sachsen-Anhalt mit dem neuen Trainer Herbert Hohenberger konnte man schon Ende August beim Turnier in der Hannibal-Arena beobachten. Vor allem im Angriff sind mit Kyle Helms (Heilbronn), Mark Heatley (Bayreuth) und Sergej Stas drei Stürmer aus der DEL2 neu an die Saale gekommen. Für die Defensive wechselten Michel Weidekamp, Moritz Schug und Vojtech Suchomer vom HEV nach Halle. Am letzten Wochenende starteten die Saale Bulls mit einem 3:1-Auswärtssieg in Hamburg, unterlagen dann aber zuhause überraschend den Rostock Piranhas mit 2:4.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Saison-Eröffnungsspiel in Landsberg
(BYL)  Die Testphase bei den Eishockey-Bayernligisten ist beendet, 
jetzt geht es endlich wieder um Punkte. Für die Erding Gladiators steht 
zum Auftakt am Donnerstag sogar eine ganz besondere Partie auf dem 
Programm. Die Vogl-Truppe bestreitet um 18 Uhr bei den Riverkings vom HC 
Landsberg das offizielle Saisoneröffnungsspiel mit einem ganz besonderen 
Programm.
Das wird schon mal eine echte Standortbestimmung für die Erdinger 
werden, zählen doch die Landsberger Riverkings – wie alle Jahre – zum 
Favoritenkreis auf den Titel. Allerdings gab es heuer einen etwas 
größeren Umbruch, wobei der Fokus mehr auf den eigenen Nachwuchs gelegt 
worden ist. Und auch einen neuen Trainer haben die Landsberger. Für 
Randy Neal, der zum ESC Dorfen gewechselt ist, steht jetzt Fabio 
Carciola hinter der Bande. Der hat mit seinem Bruder Adriano vom 
Zweitligisten Kassel einen echten Kracher an den Lech gelotst. Auf der 
anderen Seite haben Leistungsträger wie Dennis Neal (Memmingen), Andreas 
Geisberger (pausiert), Dejan Vogl (Füssen) und Tyler Wiseman (Ziel 
unbekannt) den Verein verlassen. Außerdem noch Torwart Christoph 
Schedlbauer, der sich bekanntlich den Gladiators angeschlossen hat, 
ebenso wie Andreas Schmelcher, der bereits während der vergangenen 
Saison vom HCL nach Erding gekommen war.
Die Riverkings hatten in der Vorbereitung viel Verletzungspech, unter 
anderem fallen Adriano Carciola und Daniel Menge langfristig aus, Stefan 
Kerber musste seine Karriere beenden. Deshalb hat der HCL noch einmal 
auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Andrew McPherson, der schon von 2005 
bis 2007 in Landsberg aktiv war, kommt vorübergehend zurück. Der 
40-jährige Deutsch-Kanadier ist eigentlich als Co-Trainer beim DEL-Club 
Bremerhaven angestellt, wird dort aber für ein paar Wochen zu den 
Riverkings „ausgeliehen“, bis die verletzten Leistungsträger wieder 
zurück sind.
Die Gladiators haben die Vorbereitung dagegen weitgehend unbeschadet 
überstanden. Es gab Licht und Schatten in den Testspielen, vor allem war 
zuletzt auffällig, dass in der Rückwärtsbewegung beziehungsweise 
Defensivarbeit die Abstimmung noch nicht so richtig funktioniert. Nichts 
geworden ist es indes mit einer Verpflichtung von Daniel Arnost. Der 
Tscheche hat laut Trainer Vogl in den beiden Tests gegen Pfaffenhofen 
nicht überzeugt. Als klare Nummer eins hat sich Schedlbauer 
herauskristallisiert, der gegen seinen Ex-Verein sicherlich ganz 
besonders motiviert sein wird.
  
    
TEV Miesbach
TEV mit deutlicher Niederlage in Waldkraiburg
(BYL)  Nach einer bis dahin ansprechenden Vorbereitung für den TEV Miesbach, setzte es am gestrigen Sonntag eine klirrende 9:3 (2:1,4:1,3:1) Auswärtsniederlage gegen den EHC Waldkraiburg. Trainer Peter Kathan musste zwar auf einige Cracks verletzungsbedingt verzichten, unter anderem die beiden erst Reihen Spieler, Topscorer Bobby Slavicek und Felix Feuerreiter, nichts desto trotz fiel die Niederlage zu hoch aus. Nach einer langer Vorbereitung wirkte das Spiel seiner Mannen nicht zwingend genug und Waldkraiburg stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie zu den Favoriten in der Bayernliga gehören. Zu Beginn des Spieles konnte der TEV wie so oft in dieser Vorbereitung das Tempo bestimmen und die Gastgeber zu der ein oder andere Strafe zwingen. Im Powerplay war jedoch nichts zu holen und die Löwen killten beide Strafzeiten. In der Folge fand Waldkraiburg immer besser ins Spiel  und kreierte einige Chance Goalie Ewert parieren konnte. In der 14. Spielminute war es dann soweit, EX TEV Spieler Roussek schoss zum ersten mal den Puck in die Maschen zum 1:0. Der TEV wiederum hatte die Antwort nur 2 Minuten später parat, und stellte durch Michael Grabmaier (Assist: Nico Fissekis) den Ausgleich her. Leider hielt der nicht lange ehe, der zweite Kontingentsspieler in den Reihen der Waldkraiburger Josef Straka einen Penalty verwerten konnte, zum 2:1 Pausenstand. Ähnlich zum ersten Drittel war der TEV nur in der Anfangsphase präsent. Maxi Hüsken nutzte ein Zuspiel von Filip Kokoska zum 2:2 Ausgleich. Danach übernahmen die Löwen wieder die Spielkontrolle und es ging Schlag auf Schlag. In der 10. Spielminute war es Straka zum zweiten mal der einen Individualfehler der TEV Defensive ausnutzte und zur 3:2 Führung einschoss. Innerhalb von 4 Minuten gab es einen weiteren Doppelschlag der Waldkraiburger zum 5:2, ehe 30 Sekunden vor Schluss der 6:2 Pausenstand erzielt wurde. Im 3. Drittel, dasselbe Bild, der TEV kämpfte in der Startphase und war bemüht wieder ranzukommen. In der 43. Minute war es Verteidiger Andi Nowak der eine Einzelaktion zum 3:6 Anschlusstreffer verwertete. Bis zur 47. Minute als Straka im Powerplay seinen Hattrick markierte und somit den 4 Tore Vorsprung wiederherstellte. Das war nun der endgültige „Neckbreaker“ für unsere Mannschaft, der man die lange Vorbereitung nun deutlich anmerkte. Roussek war es der eine schöne Soloaktion gelang und den 9:3 Endstand fixierte. Die Mannschaft von Headcoach Peter Kathan wird sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Vorbereitung hat gezeigt, dass unsere Cracks schnelles und körperliches Eishockey spielen können und vor Allem in Powerplay gut aufgestellt sind. Im ersten Meisterschaftsspiel gegen Schongau am Freitag (4. Oktober um 20:00 Uhr) bietet sich schon die Möglichkeit dies unter Beweis zu stellen.
  
    
EC Pfaffenhofen
Sieg und Niederlage zum Ende der Vorbereitung
(BYL)  Mit einem Sieg und einer Niederlage endete für den EC Pfaffenhofen am Wochenende die Serie von Vorbereitungsspielen auf die kommenden Freitag beginnende Bayernliga-Saison. Gegner war in beiden Partien der TSV Erding, gegen den die IceHogs am Freitag zunächst auf eigenem Eis mit 6:5 (5:1; 0:3; 1:1) die Oberhand behielten, ehe sie dann am Sonntag in Erding mit dem gleichen Ergebnis (1:2; 2:2; 2:2) unterlagen. In beiden Vergleichen gegen den Ligarivalen bot das Team von Trainer Chris Heid eine gute Leistung und zeigte vor allem in der Offensive sehr gute Ansätze. Dagegen ist im Überzahlspiel und im Defensivverhalten sicherlich noch Luft nach oben. Dieser Tatsache war es auch geschuldet, dass es am Freitag doch noch einmal eng wurde. Im ersten Drittel, in dem durch den Nebel im Stadion die Sicht zuweilen erheblich eingeschränkt war, überrollten die IceHogs die Gäste förmlich und lagen nach Treffern von Marko Babic (3), John Lawrence, der sein Debüt im ECP-Trikot feierte, und David Felsöci bei einem Gegentreffer von Daniel Arnost zur Pause mit 5:1 in Front. Ab Mitte der Partie nutzten die Gladiators die Unkonzentriertheiten der Gastgeber aus und kamen durch Christian Poetzel, Daniel Krzizok und Philipp Michl auf 5:4 heran. Im letzten Drittel erhöhte Dominik Thebing zunächst auf 6:4, ehe die Gäste kurz vor Schluss in Überzahl durch Florian Zimmermann nochmals herankamen.. Ein ähnlich enges Match lieferten sich beide Mannschaften auch am Sonntag. Die Führung der IceHogs durch Marko Babic (8.) drehten die Hausherren bis zur Pause durch einen Doppelschlag von Sebastian Lachner und Christian Poetzel (10.). Erneut durch einen Doppelschlag von Florian Zimmermann und Philipp Michl (30.) bauten die Gladiators ihre Führung auf 4:1 aus (30.), doch noch im Mitteldrittel schlugen die Pfaffenhofener durch Robert Gebhardt und Nico Kroschinski zurück. Nach der letzten Pause  brachte Martin Dürr die Gastgeber bei doppelter Überzahl wieder mit zwei Toren in Front, aber postwendend gelang David Felsöci der Anschluss. Und auch auf einen weiteren Überzahltreffervon Christian Poetzel hatte John Lawrence sofort eine Antwort parat, so dass am Ende auch hier ein knapper Erfolg des Heimteams  zu Buche stand. Ganz bitter allerdings, dass am Freitag Timo Jüngst und am Sonntag David Felsöci mit schweren Verletzungen vom Eis mussten, wohl wochenlang ausfallen werden und im ohnehin schon kleinen ECP-Kader eine große Lücke reißen. 
  
    
EV Dingolfing
EVD erfährt erste Schlappe - Deutlicher Verlust gegen Oberliga-Absteiger EHC Waldkraiburg
(BLL)  Die Fans, die bei dem Auswärtsspiel am Freitag in Waldkraiburg mitgereist waren, meinten es wäre eine andere Mannschaft, die auf dem Eis stand. Natürlich waren die Waldkraiburger, gerade aus der Oberliga abgestiegen, in der Favoritenrolle. Aber erstens ist die Mannschaft sicher nicht auf dem Niveau wie in der Vorsaison – viele Spieler hatten nach dem Abstieg den Verein verlassen – und zweitens haben sich die Isar Rats ja auch bereits gegen den letztjährigen Vizemeister der Bayernliga Miesbach erfolgreich durchsetzen können.
Insgesamt lief das Spiel vergleichsweise fair ab. Mit sechs Strafzeiten auf beiden Seiten war dies das erste Spiel, bei dem die Schiedsrichter nicht durch latente Überempfindlichkeit den Spielfluss störten. Zunächst waren es sogar die Isar Rats, die das erste Tor erzielten: In Überzahl traf David Bilek in der sechsten Minute auf Zuspiel von Schander und Michel zum 0:1. Nur 32 Sekunden später begann jedoch die Tor-Arie der Heimmannschaft. Waldkraiburg legte im ersten Drittel insgesamt vier Tore auf. Im zweiten Drittel schafften die Waldkraiburger fünf Tore gegen eine verzweifelt und unkonzentriert wirkende Gästemannschaft aus Dingolfing. Den Ehrentreffer in dieser Phase schaffte Schander auf Zuspiel von Michel. Im dritten Drittel dann eine ähnliche Quote: EHC Waldkraiburg mit vier Toren und Dingolfing mit einem Treffer (Franz auf Zuspiel von Ohr).
Eine Lehrstunde für die Mannschaft von Billy Trew. Fünf Gegentore in Unterzahl und – was noch spannender ist – vier Gegentreffer fielen in eigener Überzahl. Der Headcoach war nach dem Spiel in sich gekehrt und meinte nur: „Wir haben heute gelernt, wo unsere Schwächen liegen und dass wir die Special Team Situationen besser trainieren müssen. In der fünf gegen fünf Konstellation haben wir auch gegen so eine starke Mannschaft nicht schlecht ausgesehen“.
Der letzte Test vor den Punktspielen findet am kommenden Sonntag um 18 Uhr im heimischen Eisstadion gegen den Ligarivalen TSV Trostberg statt.
  
    
Regionalliga Südwest
    
HEC Eisbären Heilbronn
Erstes Heimspiel in der 19/20
(RLSW)  Der erste Heimspiel-Gegner der Eisbären Heilbronn ist am Sonntag, 06.10.2019, um 18.30h der aktuelle Meister der Regionalliga Südwest, die Bietigheim Steelers 1B.
Es ist also „DERBY TIME“in der Kolbenschmidt Arena! Für diese fast schon legendäre Spielpaarung ist auf den Stehplätzen ist der „Eintritt frei“
Über den diesjährigen Kader der Steelers Amateure ist nicht viel bekannt, hat man sich in Bietigheim über den Sommer recht bedeckt gehalten. Für die Heilbronner Eisbären steht eins fest: nach dem Vizemeister am letzten Wochenende, steht jetzt das „DERBY“ gegen den Meister an!
Die Eisbären haben sich in Zweibrücken stark verkauft, man hat allerdings gemerkt, dass 80% der Mannschaft neu im Team sind. Die Automatismen und die Erfahrung fehlt noch, aber der Kampfgeist, die Einstellung und der Spaß am Eishockey ist dem jungen Team anzusehen. So können wir der Einschätzung eines Heilbronner Fans, der das Spiel in Zweibrücken live erlebt hat, nur zustimmen: „Diese Mannschaft hat Zukunft! -  Lasst sie sich entwickeln, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann sich die Ergebnisse einstellen!“
Vor dem Spiel und in der ersten Drittelpause stellen sich auch die Nachwuchsmannschaften des Heilbronner Eishockeyclubs e.V., von den ICEKIDS bis zur U20, dem Publikum vor.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
EHC Zweibrücken gewinnt Auftaktspiel mit 4:2 (1:0/1:0/2:2) gegen Eisbären Heilbronn
(RLSW)  Wie bereits vor einem Jahr hieß der Gegner zum Saisonauftakt Eisbären Heilbronn. Nach viel Kampf, Einsatz und einem treffsicheren Maximilian Dörr triumphierten die Hornets verdient mit 4:2.
Für das Saisoneröffnungsspiel konnte der Coach auf einen 17 Mannstarken Kader zurückgreifen. Es fehlten Felix Stokowski, Robin Spenler und Marcel Ehrhardt.
Steven Teucke erhielt den Vorzug gegenüber Sebastian Trenholm, der als Backup bereitstand.
Gäste Coach Milan Maruschka konnte 14 Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten.
Hauptschiedsrichter in dieser Partie war Marc Stromberg der von den Linienrichtern, Moritz und Hetterich  unterstützt wurde.
Das Spiel begann etwas verhalten. Die Hornets hatten mehr Spielanteile aber klare Chancen konnten nicht erspielt werden. In der zehnten Spielminute zog Hauptschiedsrichter Stromberg den Unmut der 735 Zuschauer auf seine Seite. Nach einem Foul von Hornets Neuzugang Claudio Schreyer, entschied der unparteiische auf fünf plus Spieldauer wegen einem „Blinde-side-hit“! Die Partie war damit nach zehn Minuten für unsere Nummer 8 beendet. Die Eisbären konnten aus der fünfminütigen Überzahl allerdings kein Kapital schlagen.
In der 18. Spielminute erzielte Maximilian Dörr, auf Zuspiel von Fabian Fellhauer und Marco Trenholm, das viel umjubelte 1:0 für die Hausherren.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Die Zweibrücker bestimmten weiterhin das Geschehen und erzielten im Überzahlspiel das 2:0. Erneut war der Torschütze Maximilian Dörr. Die Vorlagen kamen von Tim Essig und Vladimir Zvonik.
Weitere gute Gelegenheiten machte Andrew Hare, im Tor der Eisbären, zunichte. Das Schlussdrittel war keine Minute alt, und Heilbronn erzielte den Anschlusstreffer. Kevin Malez konnte den Puck im Nachsetzen im Tor unterbringen. Die Eisbären wurden jetzt stärker. Doch die Abwehr der Hornets, um Kapitän Stephen Brüstle, stand sicher oder Steven Teucke im Tor der Hornets verhinderte den Ausgleich. Mitten in der Drangphase der Eisbären, gelang den Hornets ein blitzsauber vorgetragener Konter. Christian Werth zog aus dem Verteidigungsdrittel auf und davon, bediente den mitgelaufenen Dustin Bauscher, der mit einem fulminanten Schuss das 3:1 für die Hausherren erzielte. Kurz danach stürmte Marco Trenholm alleine auf das Tor der Gäste zu und konnte nur durch ein Faul gestoppt werden. Den fälligen Penalty konnte Marc Lingenfelser nicht im Tor von Andrew Hare unterbringen.
Die Eisbären warfen alles nach vorne, die Hornets hielten jedoch dagegen. In der 56. Spielminute war die Partie für Fabian Fellhauer vorzeitig beendet. Einen Zweikampf mit Vasilios Maras ahndete der Schiedsrichter mit jeweils zwei Strafminuten. Zudem erhielt der Zweibrücker Spieler noch eine 10 Minuten Strafe wegen reklamieren.
Die Eisbären zogen den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers und wurden durch eine weitere Strafe gegen die Hornets, wegen zu vielen Spielern auf dem Eis begünstigt. Die Partie wurde jetzt noch einmal richtig spannend, als Stefano Rupp nach Zuspiel von Sven Klisch 41 Sekunden vor Ende der Anschlusstreffer zum 3:2 gelang. Nach Wiederanpfiff drückten die Eisbären auf den Ausgleich, verloren dabei die Scheibe an Christian Werth, dieser traf, vom eigenen Drittel aus, ins verwaiste Tor der Heilbronner zum 4:2 Endstand.
Sichtlich erleichtert war auch Hornets Coach Terry Trenholm nach der Partie. „Es ist immer schwer gegen Heilbronn zu spielen. Natürlich ärgern mich die vielen Strafzeiten, aber letztendlich haben wir die Partie verdient gewonnen“.    
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
EG Diez-Limburg
Breite Brust gegen breite Brust: Rockets empfangen Ratingen
(RLW)  Diese Liga hat schon am ersten Wochenende Spaß gemacht - und das nicht nur, weil die EG Diez-Limburg sich mit sechs Punkten aus zwei Spielen gleich mal die Tabellenführung gekrallt hat. Vielmehr zeigten die Ergebnisse in der Regionalliga West, dass auch in dieser Saison Spiele eben nicht schon im Vorfeld auf dem Papier gewonnen, sondern auf dem Eis entschieden werden. Im einzigen Spiel für die Rockets am nächsten Wochenende geht es am Sonntag vor heimischen Fans gegen die Ratinger Ice Aliens (19.30 Uhr).
Ein Kantersieg gegen Neuss, ein hart erkämpfter Erfolg bei den Eisbären in Hamm: Auch wenn da noch nicht alles rund lief im Spiel der Rockets, hielten die sich bei den ersten Aufgaben der neuen Saison schadlos. Ein erfolgreicher Auftakt als Ergebnis einer sehr konzentrierten Vorbereitung, in der sich die EGDL zumeist gegen höherklassige Teams die nötige Wettkampfhärte geholt hatte.
„Die Mannschaft hat viel richtig gemacht“, lobte EGDL-Coach Frank Petrozza. „Wir haben die Kleinigkeiten besser gemacht. Und genau die machen in den Spielen gegen die Topteams einen großen Unterschied. Unsere Mentalität war sofort präsent und da. Dass wir besser spielen können und müssen, das wissen wir. Aber deshalb werden wir nach dem guten Start nun auch die nächsten Schritte machen, um uns weiter zu verbessern.“
Dass in der Liga vieles möglich scheint, zeigten die anderen Ergebnisse: Neuwied etwa fuhr einen vom Ergebnis her deutlichen 7:2-Heimsieg gegen Hamm ein, tat sich zwei Tage später in Neuss (5:2-Sieg) aber schwer. Dinslaken raubte dem Meister aus Herford beim Heimdebüt einen Punkt. Der Meister hingegen verlor zwei Tage später dann auf heimischem Eis gegen die Ratinger Ice Aliens. Die hatten in der Vorwoche nur ein Spiel, reisen demnach ebenfalls mit weißer Weste nach Diez an.
„Die kommen mit breiter Brust nach Diez", ist sich Petrozza sicher. „Sie haben auswärts den Meister geschlagen. Die Ergebnisse haben mich übrigens nicht überrascht, denn ich habe immer gesagt: Diese Liga ist mit der aus der Vorsaison nicht mehr zu vergleichen. Du musst in jedem Spiel bereit sein und es wird viele sehr enge Partien geben. Auch in Neuss werden sich viele schwer tun. Aber egal, für uns heißt es einfach in jedem Spiel bereit sein. Und sind wir doch mal ehrlich: Das macht dann ja auch alles viel mehr Spaß. Es gibt diese Spiele nicht mehr, in denen du richtig schlecht spielst, dein Talent aber gerade noch ausreicht, um den Sieg nach Hause zu bringen. In dieser Saison musst du mehr zeigen.“
  
    
Herforder EV
Keinen Gegner unterschätzen
(RLW)  Volles Programm für die Ice Dragons kurz vor dem Wochenende. Am Tag der deutschen Einheit trifft der HEV auswärts auf den Landesligisten TuS Wiehl (17.00 Uhr). Einen Tag später steht das erste Spiel des Inter-Regio-Cup auf dem Programm. Der HEV reist zu den Ahoud Devils Nijmegen (20.30 Uhr).
Auf dem Papier eine Pflichtaufgabe – in Wirklichkeit ist jeder Gegner eine Herausforderung. Coach Jeff Job warnt eindringlich vor dem spielstarken Landesligisten. „Wiehl hat eine gute Mannschaft und uns fehlen fünf angeschlagene Spieler“, blickt Job auf das morgige Pokalspiel. „Wir müssen die Geschwindigkeit des Spiels kontrollieren und den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen“, lautet der Plan des Trainers. Vor allem die Defensive soll sicherer stehen, bei zuletzt 10 Gegentoren gegen Dinslaken und Ratingen.
Einen Tag später steht für den HEV das erste Spiel des Inter-Regio-Cup auf dem Programm. Der niederländische Verein Ahoud Devils Nijmegen bietet die erste Herausforderung im neuen Wettbewerb an. „Wir müssen zielgerechter nach vorne spielen und unsere Chancen nutzen. Darauf wird es ankommen“, so Job. Ob der HEV auf den ein oder anderen angeschlagenen Spieler zurückgreifen kann, ist noch unklar. „Definitiv wollen wir uns Selbstvertrauen vor dem Derby gegen die Eisbären holen“, so HEV-Sprecher Stefan Gärtner.
  
    
Neusser EV
NEV überzeugt beim Heimdebüt
(RLW)  Dem großen Favoriten lange Paroli geboten und gezeigt, dass man auch mit einem Top-Club mithalten kann – trotz der 2:5-Niederlage gegen die Neuwieder Bären war man auf Neusser Seite nach der Partie nicht unzufrieden.
Was tun, wenn zwei etablierte Kräfte in der Defensive fehlen, man aber trotzdem mit drei Reihen agieren möchte? Eine Frage, auf die es in Neuss traditionell eine gute Antwort gibt: auf den eigenen Nachwuchs setzen. Statt für eine zünftige Party entschied sich Lukas Siebenmorgen dazu, seinen 18. Geburtstag auf Neusser Eis zu feiern und brachte mit Noah Kalinowski (20) gleich noch einen Mannschaftskollegen von den NEV-Junioren mit. Die Art und Weise, wie die Youngster, zu denen auch Florian Fehr gehört, die anspruchsvolle Aufgabe gegen die mit erfahrenen Top-Stürmern angetretenen Neuwieder lösten, verdiente allerlei Respekt. Trotz des aggressiven Forecheckings der Gäste bewahrte die Defensive einen kühlen Kopf, während die Offensivkräfte mit der Nadelstichtaktik für Entlastung sorgten. Daniel Benske hatte sein Team gut eingestellt, mit Blick auf die schnellen Neuwieder Stürmer war kontrollierte Offensive eine sinnvolle Strategie. Dass die Special Teams eine weitere Stärke der Gäste sind, war dem Neusser Trainer ebenfalls bestens bekannt, doch nicht für alles gibt es ein passendes Gegenmittel. Dies zeigte sich kurz vor dem Ende des ersten Drittels und sollte sich im Verlauf der Partie mit zwei weiteren Überzahltoren bewahrheiten. Ihre 2:0-Führung nach 20 Minuten verdienten sich die Gäste eher im mittleren Abschnitt, als sie sich längere Druckphasen erarbeiteten. Doch auch der Lohn der Neusser Mühen sollte sich einstellen: David Bineschpayouh lenkte einen Schuss von Sergejs Piskunovs sehenswert zum Anschlusstreffer ab (26.), nach dem gleichen Muster war Timothy Tanke im Anschluss an einen Richter-Distanzschuss erfolgreich (34). Da auch die Gäste zweimal nachlegten, blieb es nach 40 Minuten beim Zwei-Tore-Rückstand. Für mehr als ein achtbares Ergebnis wäre auf Neusser Seite mehr Scheibenglück nötig gewesen. Stattdessen hatte man Pech mit einer unglücklichen Strafe, die die Quirinusstädter genau in dem Moment ausbremste, als diese die Schlussoffensive einläuteten.
Dank der kämpferisch vollauf überzeugenden Leistung überwogen dennoch die positiven Erkenntnisse. Aufgrund der zahlreichen Neuzugänge braucht die Mannschaft noch etwas Zeit, sich einzuspielen, doch auch darüber war man sich nach der holprigen Vorbereitung mit zahlreichen Ausfällen bereits im Klaren…
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens am Wochenende in Pokal und Meisterschaft unterwegs
(RLW)  Nach dem Erfolg gegen den Neusser EV stehen die Ice Aliens in der Hauptrunde des EHV-Pokals. Am Freitagabend steht nun die Partie gegen die Eisadler Dortmund auf dem Plan. Der Landesligist, der in der abgelaufenen Saison erst in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga klein beigeben musste, hat für die kommende Saison aufgerüstet. Sieben neue Spieler, teilweise mit Regional- und Oberliga Erfahrung, wurden verpflichtet, um den Kader breiter aufzustellen. Das klar ausgegebene Ziel ist der Aufstieg in die Regionalliga. Da die Saison in der Landesliga noch nicht begonnen hat, ist das Team eher im Vorbereitungs- als im Wettkampfmodus. Das könnte den Ice Aliens in die Karten spielen, die mit breiter Brust nach Dortmund fahren können. Zwar war Trainer Andrej Fuchs nicht damit einverstanden, dass sein Team in Herford die letzten Spielminuten noch einmal spannend gestaltete, mit dem Endergebnis war er jedoch zufrieden. Jetzt liegt es daran, die Fehler auszumerzen und die Konstanz auf ein höheres Level zu heben, um die nächste Runde im Pokal zu erreichen.
Am Sonntag geht es wieder auf die Bahn, dieses Mal ist die Eissporthalle in Diez das Ziel. Die Rockets der EG Diez-Limburg haben den Aufstieg in die Oberliga fest im Visier. Dementsprechend wurde der Kader aufgerüstet. Prominentester Zugang aus der DEL2 ist wohl Kevin Lavallee, der aufgrund seiner Erfahrung zum Kapitän ernannt wurde. Das erste Saisonwochenende war für die EGDL sehr erfolgreich. Nach einem 12:4 Kantersieg gegen Neuss folgte ein 4:2 in Hamm gegen den Vizemeister. Trainer Frank Petrozza, der neu an der Bande steht, war mit der Leistung seiner Mannschaft und den sechs Punkten sehr zufrieden. Die Ice Aliens brauchen sich jedoch nicht zu verstecken. Nach der ansprechenden Leistung in Herford kann die Truppe von Andrej Fuchs mit viel Selbstvertrauen an die Lahn reisen.
  
    
EHC Troisdorf
Fehlstart in der Landesliga NRW
(LLW)  Am Sonntag, den 30.09.2019 begann für unsere Alphas, die Saison gegen den Liganeuling aus Essen. Hatten die Moskitos bereits letzte Woche unsere 1B-Vertretung in einem Testspiel noch besiegt, sollte es heute besser für unsere Alphas laufen.
Die Spieler des EHC Troisdorf waren von Anfang an gut, vom Trainer Daniel Walther eingestellt. Sie scheiterten allerdings mehrfach am Essener Goalie. Besser machte es der Essener Verteidiger Alexander Schoenich in der 8. Minute des ersten Drittels. Mit einem verdeckten Schuss, überraschte er unserem Goalie und netzte zum, bis dahin unverdienten, 0:1 ein. Keine weitere 5 Minuten später waren es wiederum die Moskitos, die das 0:2 bejubeln durften. Eine Überzahlsituation nutze unser Stürmer Mario Wonde (29) zum 1:2 in der 16. Minute aus.
Das zweite Drittel wurde durch Nicklichkeiten auf beiden Seiten bestimmt. Alleine in diesem Drittel sprachen die beiden Referees insgesamt 36 Strafminuten aus. Eine Troisdorfer Unterzahl nutze Sebastian Bürgers, und stellte die 2 Tore Führung für Essen wieder her. Es waren noch 17 Sekunden im zweiten Drittel zu spielen, da verletzte sich ein Moskito Spieler so schwer, dass die Schiedsrichter sich entschlossen, die Spieler vorzeitig in die Kabine zu schicken. Zu dem Zeitpunkt, hatten wir es allein unserem Goalie Daniel Scheck (41) zu verdanken, dass der EHC Troisdorf nicht noch höher zurücklag.
Im letzten Abschnitt, lag der Schwerpunkt wieder auf dem Eishockeyspiel. Man wollte nicht mit einer Niederlage in die Saison starten. Mit einem Feuerwerk an Torschüssen, scheiterte die Mannschaft immer wieder am gut parierenden Goalie. In der 50. Minute fiel dann endlich, durch Lucas Hubert (20), der langersehnte Treffer zum 2:3. Kurz nachdem Kevin Stöhr (89) die Strafbank betrat, schnappte sich wiederum Hubert (20) den Puck, marschierte alleine auf den Essener Schlussmann zu und netzte in der 54. Minute ein. Die Mannschaft war nun festentschlossen, den Sieg in den letzten sechs verbleibenden Minuten noch zu holen. Allerding wurde aus dem Wunsch nichts und es blieb bei dem Ergebnis von 3:3 nach 60 Minuten.
Das anschließende Penaltyschießen entschieden die Moskitos dann für sich. Alle drei Schützen der Kufencracks aus Troisdorf scheiterten an den Versuch den Puck über die Linie zu bringen. 
Das ersten Auswärtsspiel für die Dynamites findet am Freitag, den 11.10.2019 um 20:00 Uhr bei der 1B-Vertretung des Neusser EV statt. Bereits zwei Tage später am Sonntag, den 13.10.2019 wiederum um 18:00 Uhr empfängt der EHC Troisdorf die Mannschaft des GSC Moers zum nächsten Heimspiel.
Auch von unserer Seite aus wünschen wir, dem verletzten Essener Spieler, eine schnelle Genesung und keinen zu langen Krankenhausaufenthalt.
  


 Mittwoch 2.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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