Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 3.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz-Liga und Regionalliga Ost.

 
  Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Heißer Fight gegen den Meister! DEG erkämpft 5:4 n. P.
(DEL)  Das war ein richtig starker Abend. Gegen den Meister Mannheim hielt die DEG voll dagegen und holte sich vor 6.780 Zuschauern einen heiß erkämpften 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen (1:0; 2:4; 1:0; 0:0; 1:0). Damit schnappte sich Rot-Gelb den fünften Sieg in Folge und ist weiter voll auf Kurs. So macht das Spaß.
  
    
Bayreuth Tigers
PINKTOBER in Bayreuth
(DEL2)  Im Rahmen der PINKTOBER-Kampagne gegen Brustkrebs werden in diesem Jahr die Bayreuth Tigers erstmals in pinkfarbenen Trikots auflaufen – und das bei allen fünf Heimspielen im Oktober. Zum einen wird man damit auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen – zum anderen werden die getragenen Jerseys im Anschluss an die Spiele im Oktober versteigert werden. Der Erlös geht ohne Umwege und ohne jegliche Abzüge an den in Bayreuth seit 2007 ansässigen Verein SenoCura.
Der Verein SenoCura hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brustzentren zu fördern, Aufklärung zu betreiben, sowie die Förderung, Behandlung und Forschung, speziell auf dem Gebiet der Physiologie, der Diagnostik, der Therapie der Erkrankung der Brustdrüse, zu unterstützen.
Aufmerksamkeit! Die ursprünglich aus den USA stammende Idee, in rosafarbenen Trikots aufzulaufen, um auf das Thema Brustkrebs weiter in die Öffentlichkeit zu tragen, wird in Deutschland seit 2011 von verschiedenen Eishockey-Vereinen immer wieder übernommen.
Bedanken möchten wir uns sehr herzlich bei Helge Jüstel und der von ihm geführten Agentur Nürnberger Versicherung in Bayreuth, für die Unterstützung und die Umsetzung der Idee. Sowie auch bei den beteiligten Fanclubs der Tigers, die zusammen mit Helge Jüstel die Trikots finanziert haben. Mitgewirkt haben hier die Sektion Tigersfans Bayreuth, die Ostkurve Bayreuth, Seidwitz on Tour, die Flying Elks aus Münchberg, sowie unseren beiden Fanbeauftragten
Zudem wird es bei den Oktober-Heimspielen eine Spendenbox beim Fanstand im Tigerkäfig geben, die sehr gerne gefüllt werden darf. Jeder gespendete Cent wird ebenfalls dem Verein SenoCura zu Gute kommen.
Die pinkfarbenen Trikots, die später versteigert werden, bleiben absolute Unikate und werden mit Echtheitszertifikat der Bayreuth Tigers in die Auktion gehen. Es wird hier keine Möglichkeit geben, diese Jerseys zu bestellen oder anderweitig käuflich zu erwerben. Holt euch also gerne bei der Auktion eines dieser Einzelstücke, die es so nicht mehr geben wird.
Wir freuen uns sehr auf die Aktion PINKTOBER und wünschen uns großzügige Unterstützung für ein wahrlich ernsthaftes Thema.
  
Wildes Schlussdrittel bringt 3 Punkte für Crimmitschau
Wieder mit Jaeger im Tor aber weiter ohne Heider, Lillich, Zimmermann und Nijenhuis ging man in dieses Schlüsselspiel gegen den ebenfalls personell leicht geschwächten Nachbarn. In den ersten Minuten taten sich die Hausherren extrem schwer ins Spiel zu finden und die Eispiraten übernahmen das Kommando. Nach Abstimmungsproblemen in der Tigers-Defensive belohnte der ziemlich ungedeckte Fyten sein Team mit der Führung. Danach wäre sogar noch etwas mehr für die Gäste möglich gewesen, doch langsam fanden die Gastgeber in die Partie. Mit einem Traumpass – diagonal übers halbe Feld bediente Richter Rajala, der den mitgelaufenen Kronawitter perfekt zum Ausgleich in Szene setzte. Nun waren die Oberfranken zeitweise Herr im eigenen Haus und verpassten mehrmals knapp noch die Führung vor der ersten Pause.
Im Mittelabschnitt sahen die Zuschauer lange ein relativ ausgeglichenes Spiel mit einzelnen Chancen auf beiden Seiten, die aber nicht zum Torerfolg genutzt werden konnten. Klöppers Alleingang (27.) wurde genauso Beute von Jaeger, wie die Chancen von Gron und Järveläinen bzw. Rajala von Bitzer auf der Gegenseite. Erst im Powerplay nutzte Fyten eine Chance durch sein Nachsetzten und brachte das Momentum wieder etwas mehr in Richtung der Rot-Weißen. Als dann Talbot direkt nach Ablauf einer Strafe seine Freiheiten – man hatte ihn nach seinem Wechsel schlicht übersehen – zum 1-3 nutzte hatten die Westsachsen zur zweiten Pause sogar 2 Treffer Vorsprung, da den Wagnerstädtern nicht wirklich viel Offensives einfiel.
Das setzte sich genauso auch noch lange im Schlussdrittel fort. Die Gäste kontrollierten die gefährliche Zone und hatten kaum noch eigene Angriffe. Der Aufbau der Tigers funktionierte auch nicht und so blieb die Partie lange auf mäßigen Niveau. Das änderte sich erst in Minute 53 und da wurde es wild. Gron fasste sich mal ein Herz, nahm einen Schuss aus eher schlechtem Winkel und traf perfekt auf Bitzers Fanghandseite oben. Nur 8 Sekunden später setzte Martens einen Fernschuss an, Kronawitter hielt gezielt den Schläger rein und es stand wie aus dem Nichts 3-3. Die Bayreuther Zuschauer hofften nun auf ein totales Comeback ihres Teams, aber die leisteten sich einen kapitalen Bock. Kurz nach einem Bully in der eigenen Zone ließ man unverständlicherweise den Slot völlig ungedeckt und Walsh bedanke sich mit der erneuten Gästeführung gegen den chancenlosen Jaeger. Eine unnötige Strafe nutzte dann Wideman noch mit einer schönen Einzelaktion zum 3-5, doch auch jetzt war noch nicht Schluss. Wieder nur 26 Sekunde später traf der neben Rajala und Kronawitter auffälligste Tiger Richter nochmal zum Anschluss, aber auch ein letzter Versuch – ohne Goalie – brachte den Ausgleich nicht mehr und die Gäste nahmen die drei Zähler nicht ganz unverdient mit nach Sachsen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten melden sich zurück - Westsachsen sichern sich in Bayreuth zweiten Saisonsieg
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers gewonnen und sich in der DEL2 zurückgemeldet! Das Team von Cheftrainer Danny Naud konnte bei den Franken einen knappen 5:4-Sieg einfahren und damit eine Durststrecke mit fünf Niederlagen in Serie beenden. Dabei machten es die Eispiraten, die zwischenzeitlich schon mit 3:1 führten, hintenraus noch einmal ziemlich spannend.
Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem konnten in Bayreuth auf das gleiche Personal bauen, wie schon am vergangenen Wochenende. Nicht dabei waren Ole Olleff und die längerfristig verletzten David Kuchejda und Ben Kosianski. Lukáš Vantuch zählte als überzähliger Importspieler nicht zum Aufgebot. Im Tor startete erneut Michael Bitzer.
Die zahlreich mitgereisten Eispiraten-Fans im Tigerkäfig sahen einen verhaltenen Start beider Teams. Einem kurzen Abtasten folgte dann der dritte Saisontreffer von Austin Fyten, der Tiger-Goalie Brett Jaeger bereits nach fünf Minuten überwinden konnte und die Westsachsen in Front brachte. Die Bayreuther wurden aber besser und nahmen vor heimischen Publikum die Zügel in die Hand. Ex-Eispirat Benjamin Kronawitter war es dann, der einen Querpass ohne Mühe über die Linie drückte und auf 1:1 stellte (15.).
Die Franken unter Regie von Petri Kujala blieben auch im zweiten Drittel zunächst am Drücker, taten sich gegen Michael Bitzer und seine kompakt verteidigten Vorderleute schwer. Die Eispiraten waren es schließlich, die im Powerplay erneut in Führung gingen. Austin Fyten nutzte eine Unsicherheit von Brett Jaeger eiskalt aus und drückte den Puck nach einem Blueliner von Julian Talbot zu seinem zweiten Treffer über die Torlinie (33.). Und auch Talbot, der an der erneuten Führung maßgeblich beteiligt war, konnte sich wenig später aufs Scoreboard eintragen. Mit Ablauf einer Überzahlsituation bugsierte der Kanadier die Hartgummischeibe ins Bayreuther Gehäuse – 3:1 (19.).
Die Gastgeber setzten im Schlussdrittel schließlich alles daran, ins Spiel zurückzukommen, bissen sich vorerst aber die Zähne an der Eispiraten-Defensive aus. Tyler Gron war es schließlich, der zwischen Bitzer und Tor eine Mini-Lücke entdeckte und die Bayreuther mit seinem maßgenauen Schuss in den Winkel wieder in die Partrie schoss – 3:2 (53.). Und noch während der Stadionsprecher dieses Tor verlauten ließ, landete Kronawitters Abfälscher im Netz der Piraten – 3:3 (53.). Die Gäste zeigten sich jedoch keinesfalls geschockt und schlugen postwendend zurück. Direkt nach einem Bullygewinn fasste sich Dominic Walsh ein Herz und traf mit seinem Handgelenkschuss zum 4:3 für die Westsachsen (56.), die nun wieder Oberwasser hatten und kurze Zeit später in Person von Alex Wideman mit dem 5:3 nachlegten (58.). Nur wenige Sekunden später meldeten sich aber auch die Tigers wieder zu Wort. Tim Richters 5:4 kam allerdings zu spät und auch wenn sich die letzten Sekunden zogen wie ein Kaugummi, retteten die Crimmitschauer die äußerst knappe Führung über die Zeit und entschieden diesen Krimi mit einer absoluten Willensleistung für sich.
  
    
Dresdner Eislöwen
0:4-Niederlage gegen die Tölzer Löwen
Die Dresdner Eislöwen haben das siebte DEL2-Punktspiel gegen die Tölzer Löwen mit 0:4 (0:1; 0:1; 0:2) verloren. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Verteidiger Sebastian Zauner verzichten (Knieverletzung).
Vor 2026 Zuschauern brachte Marco Pfleger den Gast in Führung (5.). Im zweiten Drittel legte Lubor Dibelka für die Tölzer Löwen nach (24.). Luca Tosto (46.) und Markus Eberhardt (51.) trafen zum 0:4-Endstand.
Kevin Gaudet, Cheftrainer Tölzer Löwen: „Für uns musste heute von Beginn an alles passen. Wir haben das erste wichtige Tor geschossen und dadurch das Momentum auf unsere Seite gebracht. Danach hatten wir mit Andreas Mechel einen hervorragenden Goalie im Tor. Er hat für sein erstes Spiel einen super Job gemacht. Natürlich gehört da auch etwas Glück dazu, aber das braucht man für einen Shot Out. Er war fantastisch, wir haben ihn gebraucht. Meine Mannschaft hatte super Chancen, hat sie genutzt und bis zum Ende gekämpft.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Tölz war heute taktisch besser als wir. Sie waren deutlich frischer, weil sie wissen, wo sie stehen müssen. Meine Mannschaft hat heute etwas hektisch gespielt, aber das ist bei einem neuen System und nur drei Trainingseinheiten normal. Trotzdem müssen wir mehr Kampfgeist und Leistung auf dem Eis zeigen, aber auch das wissen die Jungs. Ich habe von Anfang an gesagt, wir müssen Geduld haben und nach vorn schauen. Wir werden morgen wieder anfangen an uns zu arbeiten und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“
René Kramer: „Ich bin sehr enttäuscht über unsere Leistung heute. Das heutige Spiel war für mich ein Rückschritt. Wir haben gefühlt 70 Prozent des Spiels den Puck gehabt, Tölz hat nur unsere Fehler ausgenutzt und uns eiskalt ausgekontert. Im Endeffekt haben sie ihr System viel besser umgesetzt als wir unser System und daran müssen wir arbeiten.“
Das nächste Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 04. Oktober um 20.00 Uhr bei den Bietigheim Steelers.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK geht auch in Bad Nauheim leer aus
(DEL2)  Mit etwas Verspätung, aufgrund der aufregenden Verkehrsverhältnisse auf Deutschlands Straßen, kamen die Joker zum siebten Spieltag in Bad Nauheim an. Als ob das Lazarett der Allgäuer nicht schon groß genug wäre, verletzte sich Joey Lewis im ersten Drittel am Unterkörper und konnte das Spiel nicht zu Ende spielen. Ab dem zweiten Drittel nahm Youngster Markus Schweiger seinen Platz an der Seite von Branden Gracel und Sami Blomqvist ein.
Im ersten Drittel hatten die Hausherren wohl die besseren Chancen, aber den ersten Treffer markierten die Joker in einem Überzahlspiel nach acht Minuten. Tobias Wörle war dabei der Torschütze für den ESVK. Im weiteren Verlauf rettete Stefan Vajs mehrfach glänzend die Führung der Kurstädter. Beide Teams hatten dann noch je eine Powerplay Chance, welche aber beide ungenutzt blieben.
Im Mitteldrittel durften sich die Hessen dann gleich dreimal in Überzahl versuchen, und im ersten sollte auch gleich der Ausgleich fallen. Andrej Bires hatte nach einer guten Kombination keine Mühe mehr die Scheibe zum 1:1 zu versenken. Die Joker hatten derweil durch Branden Gracel bei einem Alleingang die größte Chance auf einen zweiten Treffer. Dieser gelang dann den Nauheimern. Zuerst hatten diese Glück, als ein abgefälschter Schuss von Antti Kerälä um Millimeter das Tor verfehlte. Im anschließenden Konter machte Andreas Pauli dann aber das 2:1 für seine Farbe und drehte die Partie somit gänzlich.
Der ESVK machte auch im Schlussabschnitt eine gute Partie. Jedoch hatten die Allgäuer, wie schon im Mitteldrittel, zu viele Strafen auf ihrer Seite, wobei man schon Fragen darf, warum Gleiche Aktionen nicht Gleich bewertet werden. Aber die Joker überstanden die zugegebenermaßen sehr stark gespielten Überzahlsituationen der Hessen ohne einen weiteren Gegentreffer. Dies war vor allem einem stark agierenden Stefan Vajs zu verdanken. Allerdings führte zwischenzeitlich ein glücklich zustande gekommener Alleingang von Daniel Bindels nach 45 Minuten zum 3:1 für Bad Nauheim. In der 50 Minuten setzten sich die beiden Hauptschiedsrichter sich dann die Krone auf. Warum beide, trotz bester Sicht auf die Situation, ein klares Beinstellen an ESVK-Youngster Markus Schweiger im Spielaufbau einfach komplett ignorierten, bleibt wohl deren Geheimnis. Die Kurstädter nutzten diesen Vorteil direkt und erzielten mit dem 4:1 die Vorentscheidung. Torschütze war Marvin Ratmann. Die Joker ließen sich jedoch nicht unterkriegen und verkürzten zwei Minuten später durch Branden Gracel auf 4:2. Florian Thomas hatte dann Pech, als er Minuten vor dem Ende nur den Pfosten traf. Andreas Brockmann nahm dann schon gut drei Minuten vor dem Ende Stefan Vajs für einen sechsten Feldspieler vom Eis und ging volles Risiko. Was leider nicht belohnt wurde. Schlussendlich setzten sich die Hausherren durchaus verdient mit 4:2 durch.
Für den ESVK geht es nun am Freitag mit einem Heimspiel gegen den EHC Freiburg weiter. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS FINDEN GEGEN WÖLFE ERNEUT KEIN REZEPT
(DEL2)  Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit dem EHC Freiburg haben die Towerstars den Kürzeren gezogen. Sie unterlagen vor 2524 Zuschauern in der CHG Arena mit 2:4, wie schon im Hinspiel waren die Wölfe in den entscheidenden Phasen des Spiels effektiver.
Beide Mannschaften suchten von Beginn den schnellen Weg in die gegnerische Zone, die jeweiligen Defensivabteilungen machten an der eigenen blauen Linie jedoch die Räume eng. Daher sollte sich das Spielgeschehen in den ersten zehn Minuten der Begegnung weitgehend egalisieren und wirklich hochkarätige Möglichkeiten blieben zunächst aus. Eine Strafzeit gegen die Towerstars in der 11. Minute läutete dann eine etwas andere Phase ein. Zwar konnte Freiburg diesen numerische Vorteil genauso wenig nutzen wie drei Minuten später die Towerstars, das Spiel nahm jetzt aber Fahrt auf und die Zuschauer in der CHG Arena bekamen eine ganze Reihe an Torszenen zu sehen.
Der erste Treffer ließ bis zur 17. Minute auf sich warten. Gerade war eine Strafzeit gegen Freiburg abgelaufen, da schalteten die Gäste mit einer zunächst tief hinter das Tor gespielten Scheibe blitzschnell. Vom anschließenden Pass in den Rückraum wurde die Ravensburger Hintermannschaft überrascht und Philipp Rießle hatte alle Zeit der Welt, den Puck präzise in den rechten Torwinkel zu schlenzen. Chancen auf den Ausgleich gab es für die Gastgeber danach einige, doch bis zur ersten Pause blieb es beim 0:1 für Freiburg. Auch deshalb, weil 45 Sekunden vor der Drittelsirene der Puck zwar im Freiburger Tor war, David Zucker den Stock aber deutlich zu hoch hatte.
Im zweiten Spieldrittel forcierten die Towerstars vom Anspielbully weg das Tempo, die neutrale Zone wurde mit präzisen Pässen deutlich schneller überbrückt als zuvor. Sie hatten jetzt ein deutliches Übergewicht an Spielanteilen und klaren Chancen. Problematisch wurden aber die Zweikämpfe, die zwischen der 26. und 31. Minute nach diskussionswürdigen Entscheidungen der Unparteiischen mit Strafzeiten geahndet wurden. Während die zwei Minuten gegen Kilian Keller schadlos abliefen, nutzte Freiburg die Strafe gegen Max Kolb zum 0:2. Ein von Scott Allen abgefälschter Schuss von Linsenmaier schlug flach im Ravensburger Tor ein. Die Towerstars zeigten aber die richtige Reaktion. Weitere 42 Sekunden später traf Matias Haaranen entschlossen zum 1:2 Anschlusstreffer. Das Spiel war jetzt auf der Kippe, der Ausgleich lag förmlich in der Luft. Doch wo immer die Towerstars Offensivakteure auch hinschossen, Benjamin Meisner im Wölfe Tor war zur Stelle und Freiburg rettete sich in die Drittelpause. Robin Just beispielsweise war in seinem 700. Zweitligaspiel der Karriere vier Sekunden vor der Sirene um Zentimeter dem Ausgleich nahe.
Dass die Oberschwaben im Schlussabschnitt noch mehr Druck nach vorne entwickeln mussten, verstand sich von selbst. Zunächst liefen die Angriffe zielstrebig nach vorne, doch defensiv war man anfällig für Fehler. Knapp drei Minuten waren gespielt, da bekam Peter Spornberger die Scheibe in den Rückraum auf den Schläger, der platzierte Schuss schlug hinter dem sichtlosen Olafr Schmidt zum 1:3 ein. Den Schock über den fatalen Start ins Schlussdrittel hatten die Towerstars nach rund vier Minuten gut verdaut. Vor dem Freiburger Tor spielten sich dramatische Szenen ab, im unübersichtlichen Getümmel vor dem Wölfe-Tor schaltete Jeff Hayes dann am schnellsten und schob zum 2:3 ein. Die Unparteiischen konsultierten aufgrund eines Ravensburger Spielers im Torraum zwar den Videobeweis, da diese Situation allerdings durch einen Crosscheck eines Freiburger Verteidigers provoziert wurde, war der Treffer regelgerecht.
Die Towerstars waren wieder dran und nahmen das gegnerische Tor mächtig unter Beschuss. Zum Leidwesen von Wölfe Torhüter Benjamin Meisner, der einen Schlagschuss frontal auf die Maske bekam, benommen liegenblieb und das Spiel letztlich auch beenden musste. Für ihn kam Lois Benzing, der sich über mangelnde Beschäftigung sicherlich nicht beklagen durfte. Doch der unfreiwillige Torhüterwechsel hatte einen prägenden Effekt. Die Freiburger Defensive hing sich für den „kalten“ Ersatztorhüter engagiert rein, die Towerstars wirkten bei ihren Angriffsbemühungen mehr und mehr verkrampfter. Auch die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines 6. Feldspielers brachte die Oberschwaben dem Ausgleich leider nicht näher. Als sich die Wölfe eine halbe Minute vor Schluss mit einem Heber aus der eigenen Zone befreien konnten, machte Luke Pither mit dem Schuss ins leere Ravensburger Tor den Sack endgültig zu.
„Wir waren mit dem Kopf leider irgendwo anders heute, ich bin sehr enttäuscht“, sagte Towerstars Coach Tomek Valtonen nach dem Spiel. „Freiburg hat sich die drei Punkte definitiv verdient“, ergänzte er in der Pressekonferenz.
  
    
Tölzer Löwen
Das perfekte Auswärtsspiel
(DEL2)  Die Vorzeichen waren nicht gut, doch die Vorzeichen scheinen diese Tölzer Löwen schlicht nicht zu interessieren: Mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gewinnen die Buam in Dresden. Andreas Mechel hält dabei bei seinem ersten Saisoneinsatz direkt den Shutout fest. Nur 14 Feldspieler brachten die Löwen am Mittwochabend aufs Eis. Drei Sturmreihen, in denen unter anderem Manuel Edfelder agierte, und fünf Verteidiger kämpften über 60 Minuten hart - und schlau. "Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die taktisch viel besser war als wir", erkannte Eislöwen-Coach Rico Rossi an. Der Plan von Kevin Gaudet und seinen Mannen ging von Minute eins an auf. Nach wenigen Sekunden traf Andreas Schwarz den Pfosten, in den ersten fünf Minuten waren die Löwen die klar bessere Mannschaft. Marco Pfleger belohnte dies, indem er einen Konter unter den Beinschoner von Marco Eisenhut vollendete. "Das erste Tor war wichtig, wir haben dadurch das Momentum bekommen. Danach wollten wir die Führung nicht mehr hergeben", so Gaudet. Seine Löwen brachten sich im Auftaktdrittel durch Strafen zwischenzeitlich selbst aus dem Konzept. "Dresden hatte in Überzahl gute Chancen, man braucht auch ein bisschen Glück", so Gaudet weiter. Das Quäntchen Glück und einen sicheren Andreas Mechel hatten die Buam auf ihrer Seite. "Er war hervorragend. Big Saves, normale Saves. Fantastisch - wir haben ihn gebraucht", schwärmte Gaudet. Insgesamt entschärfte der etatmäßige Back-Up 30 Dresdner Schüsse. Im Mitteldrittel lag der Löwen-Fokus klar auf der Defensive. Sie hielten Dresden weit weg vom eigenen Tor, ließen nur Schüsse aus ungefährlichen Bereichen zu. Vorne traf in Minute 34 Lubor Dibelka mit einem trockenen Schuss unter dem Arm Marco Eisenhuts hindurch. Max French und Johannes Sedlmayr im Nachschuss hätten wenig später in eigener Unterzahl gar auf 3:0 erhöhen. Der Drei-Tore-Vorsprung ließ dennoch nicht lange auf sich warten. In Minute 46 nutzte Luca Tosto - erneut in der Paradereihe eingesetzt - einen Abpraller von Eisenhuts Schoner. Rico Rossis versuchter Impuls des Torhüterwechsels war an diesem Abend auch nicht genug. Markus Eberhardt traf per Schlagschuss vorbei am in dieser Situation unglücklichen Florian Proske zum 4:0 - die endgültige Entscheidung. "Dresden ist eine sehr starke Mannschaft. Es musste alles passen, dass wir hier gewinnen können. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, wie sie gekämpft haben", so das Fazit des Löwencoachs. Gaudet und sein Team werden bis Freitag direkt in der sächsischen Landeshauptstadt bleiben. Dann steht das nächste Auswärtsspiel an: In Crimmitschau geht's erneut um Punkte.
  
   
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Was für ein Krimi! DSC siegt auch gegen Rosenheim
(OLS)  Ein nervenaufreibender Abend liegt hinter den 2309 Zuschauern am  
Mittwochabend in der Festung an der Trat. Nachdem die Deggendorfer  
Kufencracks nach 20 Minuten bereits mit 4:0 führten, kamen die Gäste  
aus Rosenheim eindrucksvoll zurück, glichen zwischenzeitlich zum 4:4  
aus, doch am Ende siegten die Deggendorfer durch zwei eigene Treffer  
mit 6:4.
Die Hausherren legten im ersten Abschnitt los wie die Feuerwehr. Keine  
zwei Minuten waren gespielt, als René Röthke den Abpraller eines  
Schembri-Schusses zum 1:0 verwertete. Die Deggendorfer waren in diesen  
ersten Minuten haushoch überlegen und so war es nur eine Frage der  
Zeit, bis das 2:0 fiel. In der elften Minute war es dann soweit. Kyle  
Osterberg fand den völlig freistehenden Thomas Greilinger und dieser  
brauchte nur noch den Schläger hinhalten. In diesem Tempo ging es  
weiter und so gelang es den Hausherren, das Ergebnis im ersten Drittel  
durch Treffer von Schembri und Röthke gar auf 4:0 zu stellen.
So einseitig die Partie im ersten Abschnitt war, umso stärker drehte  
sich dann der Wind in den zweiten 20 Minuten. Die Deggendorfer ließen  
einiges, was sie im ersten Drittel noch auszeichnete, vermissen und  
die Rosenheimer kamen immer besser in die Partie. Trotz zahlreicher  
Gelegenheiten scheiterten sie ein ums andere Mal am stark haltenden  
David Zabolotny im DSC-Tor. In der 29. Minute war jedoch auch er  
machtlos. In doppelter Überzahl gelang Josh Mitchell der  
Anschlusstreffer für die Starbulls, die nun immer mehr das Heft in die  
Hand nahmen. Einigen tollen Paraden Zabolotnys blieb es zu verdanken,  
dass der Spielstand nach zwei gespielten Dritteln immer noch bei 4:1  
lag.
Dies sollte sich zu Beginn des Schlussabschnitts jedoch ändern. Binnen  
der ersten acht Minuten gelang den Rosenheimern durch Treffer von  
Höller, Slezak und erneut Höller der zwischenzeitliche Ausgleich. Die  
Partie drehte nun zu kippen, als die Deggendorfer sich rund zwei  
Minuten später in Unterzahl wiederfanden. Doch einer hatte etwas  
dagegen und ging voran. Thomas Greilinger erkämpfte sich im  
Mitteldrittel den Puck, tankte sich bis ins Drittel der Starbulls  
durch und sorgte mit einem wuchtigen Schlagschuss für die erneute  
Hausherrenführung. Der Jubel war groß, dennoch galt es die  
Schlussoffensive der Rosenheimer noch abzuwehren. Dies gelang den  
Deggendorfern durch viel Einsatz und Kampfbereitschaft auch bis in die  
60. Minute und dort sorgte Marcel Pfänder mit einem Empty-Net-Goal für  
die endgültige Entscheidung.
Damit gelangen dem Deggendorfer SC in den ersten drei Partien drei  
Siege und bereits am Freitag muss das Team von Trainer Dave Allison  
erneut ran. Dann geht es auswärts ins Allgäu, wo man auf die Bulls  
Sonthofen trifft. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
EV Lindau Islanders
Erster Saisonsieg – und schon wieder ein Derby vor der Brust / Am Wochenende in Garmisch und zu Hause gegen Memmingen
(OLS)  Schlag auf Schlag geht es für die EV Lindau Islanders in der noch jungen Saison 2019/2020 der Eishockey-Oberliga Süd zur Sache: Nach dem Heimsieg gegen den Höchstadter EC warten mit dem SC Riessersee (Freitag, 4. Oktober, Spielbeginn 20 Uhr in Garmisch – live auf SpradeTV) und den ECDC Memmingen Indians (Sonntag, 6. Oktober, 18 Uhr, Eissportarena Lindau) die beiden nächsten ganz dicken Brocken auf die Mannschaft vom EVL-Headcoach Chris Stanley.
Durchatmen war nach dem 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)-Sieg gegen Höchstadt am Mittwochabend angesagt. 400 Zuschauer in der Eissportarena verfolgten einen glanzlosen, dafür umso wichtigeren Erfolg, der die ersten Saisonpunkte bescherte und die Islanders von Platz 12 auf Platz 10 klettern ließ. Zwei Überzahltore durch Brent Norris (7.) und Robert Chaumont (8.) sowie Treffer von Julian Tischendorf (30.) und Simon Klingler in der Schlussminute reichten, um die Panzerechsen aus Mittelfranken am Ende in Schach zu halten und die ersten Punkte in der neuen Spielzeit einzufahren. Viel Zeit zum Zurücklehnen bleibt den Lindauern allerdings nicht, denn gleich am Wochenende warten die nächsten großen Herausforderungen auf die Mannen von Headcoach Chris Stanley.
Mit dem SC Riessersee treffen die Lindauer auf eines der Topteams der neuen Spielrunde. Bereits in der Vorsaison machte der Klub, der am Fuße der Zugspitze beheimatet ist, durch bärenstarke Auftritte während der Hauptrunde auf sich aufmerksam – wobei der SCR zu diesem Zeitpunkt eine schwere Hypothek zu tragen hatte. Immerhin stand vor einem guten Jahr die Garmischer Eishockeyfamilie mit dem Rücken zur Wand. Der finanzielle Crash konnte gerade noch durch eine Planinsolvenz aufgefangen werden. Damit war seinerzeit die Auflage verknüpft, dass die Oberbayern – unabhängig von ihrer Platzierung – im Januar den Gang in die Verzahnungsrunde mit den besten Bayernligisten gehen müssen.
Am Ende ging die Rechnung voll auf: Mit einigen gewichtigen Verstärkungen im Rücken, spielte die blutjunge Mannschaft des damaligen Cheftrainers Toni Söderholm eine überragende Hauptrunde und belohnte sich am Ende mit einem vorderen Tabellenplatz. Unter Führung des SCR-Oldies und Kapitäns Florian Vollmer startete Riessersee in der Abstiegsrunde so richtig durch, präsentierte sich überragend und machte den Klassenerhalt souverän perfekt. Auch die zwischenzeitliche Berufung von Söderholm zum Nationaltrainer tat der Erfolgsgeschichte der Werdenfelser keinen Abbruch. Mit Co-Trainer George Klink, der zuvor seine aktive Zeit als Eishockeyspieler beendete, führte ein ehrgeiziger junger Mann an der Bande das Werk seines Vorgängers konsequent fort.
Nach dem großen personellen Umbruch im Kader, der im Sommer des Vorjahres von sich ging, hat Kink seine Mannschaft zur neuen Saison punktuell verstärkt. Mit Jannik Woidtke (Kassel Huskies) und Christoph Frankenberg (EHC Freiburg) sollen zwei DEL2-Schwergewichte für den nötigen Rückhalt nach hinten sorgen. Neu dabei in der SCR-Verteidigung ist auch Sean Morgan, der zuvor noch für die Islanders die Schlittschuhe schnürte. Gespannt darf man darauf sein, wie sich der neue SCR-Kontingentmann Eetu-Ville Arkiomaa (Finnland) in den Reihen der Garmischer präsentieren wird. Mit Ex-DEL-Spieler Uli Maurer, dem Schweden Victor Östling und nicht zuletzt Tobias Kircher (Eispiraten Crimmitschau/DEL2) verfügt der SC Riessersee über genügend Qualität in der Offensive, um während der Hauptrunde vorne mitzumischen.
Allerdings musste der SCR bereits zwei Niederlagen in der noch jungen Oberligasaison hinnehmen: Nach dem 5:2-Auftaksieg der Jungs von George Kink unterlag man den Starbulls aus Rosenheim sowie am Mittwochabend den Selber Wölfen im Penaltyschießen. Dennoch zollt Sascha Paul großen Respekt an die Adresse des nächsten Gegners des EV Lindau: „Für mich zählt Garmisch mit zum Favoritenkreis. Läuferisch und technisch sind deren Spieler recht stark. Das wird für uns kein Zuckerschlecken“, ist sich der Sportliche Leiter der Islanders sicher. Die Partie beginnt am Freitagabend um 20 Uhr und wird im Internet auf SpradeTV live übertragen. Mal sehen, ob Lindau die kleine Schwächephase der Oberbayern für sich nutzen kann.
Nicht gerade einfacher dürfte die Aufgabe für die EV Lindau Islanders zwei Tage später am Sonntag (18 Uhr) beim Heimspiel gegen die Memminger Indians werden. Die Bilanz der Allgäuer vor dem vierten Spieltag:  ein 2:5 gegen Riessersee, ein 5:3 in Sonthofen und ein 6:5-Overtimesieg in Peiting, was unterm Strich Tabellenplatz fünf bedeutet. Für den anstehenden Derbykracher am Sonntag (18 Uhr, Eissportarena) haben sich bereits rund 250 Fans aus dem Allgäu ihr Kommen angekündigt. „Für Stimmung dürfte am Sonntag vonseiten Memmingen gesorgt sein“, weiß Sascha Paul.
Vergleicht man den aktuellen Kader der Indians mit der Aufstellung aus der Vorsaison, scheinen auf den ersten Blick die Neuverpflichtungen die teils bedeutsamen Abgänge mindestens aufzufangen, wenn nicht gar zu überbieten. Zwar haben Jared Mudryk und Petr Haluza (beide Karriereende), Dominik Piskor (wechselte zum Herner EV in die Oberliga Nord) und Tadas Kumeliauskas (EV Landshut/DEL2) den Hühnerberg verlassen. Doch das neue Ausländerpaar, der Tscheche Samir Kharboutli (ERC Ingolstadt/U20) und der stets torgefährliche Kanadier Brad Snetsinger (Herne) sollten, im Verbund mit den neu dazugestoßenen Indians Benedikt Böhm (Eisbären Regensburg) und Fabian Voit (ERC Bulls Sonthofen) Garanten für richtig viel Schwung im Angriffsspiel der Memminger darstellen.
Ohnehin ist die Ausgangslage bei den Memminger Indians eine viel bessere als noch vor einem knappen Jahr: Damals, Ende Oktober, wurde Sergej Waßmiller als Cheftrainer verpflichtet, um nach dem völlig verkorksten Saisonstart die Mannschaft zurück auf die Spur zu bringen und dem Erwartungsdruck im Umfeld des Klubs gerecht zu werden. Das gelang dem Deutsch-Russen binnen kurzer Zeit. Die Leistungskurve zeigte seither ständig nach oben, der Lohn war am Ende der Meisterrunde ein fünfter Platz und ein erfolgsversprechendes Ticket für die Play-offs mit den Nord-Oberligisten. Hier war im Achtelfinale allerdings schnell Ende der Fahnenstange angesagt, die Saale Bulls Halle beendeten mit drei Siegen die Träume der Memminger von einem Weiterkommen abrupt.
Wer am Sonntagabend in der Lindauer Eissportarena das bessere Ende für sich haben wird, darüber lässt sich im Moment nur spekulieren. Fakt jedenfalls ist: Sollten die Islanders ihren desolaten Saisonauftakt mit einem Sieg am Mittwoch über den Höchstadter EC zumindest teilweise ausbügeln und am Freitagabend zudem einen anständigen Auftritt in Garmisch abliefern, dann darf im Lager der EVL-Fans für eine Begegnung mit offenem Ausgang gehofft werden. „Derbys, das wissen wir ja alle, schreiben oft ihre eigenen Gesetze“, sagt Sascha Paul, der ein „Spiel mit vielen Emotionen“ erwartet. Wichtig wird, wie schon gegen Höchstadt, der Rückhalt der Islanders-Anhänger sein. Gerade nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende scheint der sprichwörtliche „Siebte Mann“ auf und neben dem Eis mehr denn je nötig.
Wichtige Info zur Parksituation:
Da direkt am Eisstadion, aufgrund des Thermenbaus nun weniger Parkplätze zur Verfügung stehen als die letzten Jahre, kann auch auf den Parkflächen der Firma Thomann vor dem Kamebuckel geparkt werden und die Eissportarena dann fußläufig in kurzer Zeit erreicht werden. Die EV Lindau Islanders bedanken sich bei der der Firma Thomann für die unkomplizierte Bereitstellung der Parkplätze.
  
    
VER Selb
Nimmermüder Einsatz wird belohnt
(OLS)  Unsere Wölfe können endlich wieder siegen! Nach zwei Auftaktniederlagen zwangen unsere Wölfe den hoch favorisierten SC Riessersee mit 4:3 nach Penaltyschießen in die Knie. Die Zuschauer sahen eine temporeiche Partie, in der unsere Wölfe bis in letzter Sekunde den erweiterten Titelfavoriten auf Augenhöhe begegnete.
Schmidt gelang ein Doppelpack. Am Ende sicherte McDonald seinen Farben den Zusatzpunkt in einem Penaltykrimi.
Zunächst mussten sich die 1124 Zuschauer noch etwas gedulden: Aufgrund einer Buspanne der Werdenfelser musste der Spielbeginn kurzerhand um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden. Die ersten Möglichkeiten gehörten den Gästen. Nicht einmal eine Minute war gespielt, als Quaas seinen trockenen Schuss ans Außennetz setzte. Die besseren Chancen erspielten sich jedoch unsere Wölfe. Gare brach auf der linken Seite durch und allen Garmischern davon, blieb jedoch im eins gegen eins gegen Fießinger nur zweiter Sieger. Auch in Unterzahl – Gelke verbüßte zwei Minuten wegen Bandenchecks – waren es die Selber, die die sich die besseren Möglichkeiten erspielten. Erneut Gare, war mit seinem Konter auf und davon, wurde jedoch im letzten Moment entscheiden gestört und verfehlte. Alle Proteste der Selber halfen nichts, als wenig später Schiedsrichter Becker Schmidt wegen Haltens vom Eis stellte. Dieses Mal nutzen die Gäste ihre Chance. Ehliz kam im Slot frei zum Schuss und ließ Deske keine Abwehrmöglichkeiten.
Aber auch unsere Wölfe wussten, wie man Überzahl spielt. Für gehörig Wirbel sorgten unsere Jungs, als Mittermaier die Kühlbox heizen musste. Schmidt verfehlte denkbar knapp, Graaskamp verzog nach sehenswertem Solo noch knapper. Müller fand letztendlich seinen Meister in Fießinger. Der Treffer jedoch blieb unseren Mannen verwehrt. Minute um Minute wurden die Gäste jetzt stärker. Die Jungs von Wölfe-Coach Thom kamen nur noch zu Entlastungsangriffen. Und eben einen von diesen nutzen wir in der 17.Minute dann zum Ausgleich: McDonald schob das Hartgummi auf dem am langen Pfosten lauernden Schmidt. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und drosch die Scheibe in die Maschen. Eine Minute vor Drittelende musste eben jener Torschütze einen harten Open-Ice-Hit verkraften. Übeltäter Wachter verbüßte folglich eine 2 plus 10minütige Disziplinarstrafe.
Das Powerplay unserer Jungs wollte nicht zum Erfolg führen. Und so kam es wie es kommen musste: Beim verdeckten Schuss von Zitterbart hatte Deske keine Chance und die Gäste gingen erneut in Führung. In der Folge kamen unsere Wölfe besser ins Spiel. Von der Garmischer Dominanz aus dem ersten Drittel plötzlich nichts mehr zu sehen. McDonald mit einem Zuckerpass auf den lauernden Gare, der jedoch die Scheibe aus kürzester Distanz nicht verwerten konnte. Puck um Puck flog dem Garmischer Schlussmann nun um die Ohren. Kabitzky scheiterte nach feiner Vorarbeit nur knapp. In der 34. Minute war es dann endlich so weit. Schlitzohr Schmidt schoss Fießinger von hinten an. Die Scheibe prallte vom Garmischer Keeper ab und kullerte zum hochverdienten Ausgleich ins Gästetor. Auch im weiteren Spielverlauf blieben unsere Wölfe klar spielbestimmend. Nur der Führungstreffer wollte unsere Jungs nicht gelingen. Somit ging es erneut unentschieden in die Pause.
Nur kurz nach Wiederanpfiff leistete sich Müller eine folgenschwere Strafzeit ein. Aber nicht die Garmischer gingen in Führung. In Unterzahl konterte Gare die Gäste gnadenlos aus und schoss die Wölfe zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Der Jubel im Vorwerk war grenzenlos. Sekunden später hatte McDonald - immer noch in Unterzahl – sogar den vierten Treffer auf dem Schläger, verpasste aber die Vorentscheidung.
Die Wölfe weiter überlegen. Nur wenig fehlte beim Schuss von Kabitzky in der 45. Minute. Die Gäste gaben jedoch noch lange nicht auf, kämpften sich aggressiv zurück ins Spiel. Mit hohem Tempo sorgten sie für gehörig Unruhe im Wölfedrittel. Der Ausgleich lag in der Luft. Die Wölfe wehrten sich tapfer. Bis zur 55. Minute. Da war der Bann gebrochen und erneut Ehliz traf zum Ausgleich. Glück für uns, dass Akriomaa ein bisschen zu wenig Zielwasser getankt hatte und aus guter Möglichkeit nur das Außennetz anvisierte. Gegen Ende des Spiels wurde die Partie zunehmend hitziger. Ein weiterer Treffer wollte jedoch auf keiner Seite mehr fallen, obwohl die Wölfe kurz vor Schluss noch bange Minuten in Unterzahl überstehen mussten. Weil auch in der Verlängerung keinem Team ein Tor mehr gelingen wollte, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Letztendlich war es Publikumsliebling McDonald, der seinen Farben den Zusatzpunkt sicherte.
  
    
MEC Saale Bulls Halle
Gewappnet für die zweite Liga: Neue LED-Multimediatechnik im Sparkassen-Eisdom - Danke Saalesparkasse!
(OLN)  Bereits zur Saison 2012/13, also vor sieben Jahren, waren wir der erste Club unserer Liga, der alle Zuschauer während der Heimspiele der Saale Bulls Dank eines Videowürfels unter der Hallendecke mit wichtigen Informationen versorgte. Und natürlich waren wir auf die Realisierung dieses für damalige Zeiten ehrgeizigen Projekts extrem stolz. Schon damals war dies nur durch die Unterstützung vieler Partner, insbesondere aber durch das Engagement von Norbert Labuschke, möglich.
Vor fast genau vier Jahren (1 Jahr nach Eröffnung des Sparkassen-Eisdoms) haben wir voller Stolz über die Realisierung einer zweiten Anzeigetafel berichtet. Auch hier war die Umsetzung des 7.000 €-Projekts nur durch das gemeinsame Engagement vieler Partner und Unterstützer - hier sei noch einmal der Einsatz unseres Sponsorenrates besonders hervorzuheben - möglich.
In der diesjährigen Sommerpause haben wir erneut in den VIP-Bereich investiert. Der Eingangs- und Raucherbereich wurde Dank der Fa. Rofupa überdacht, beleuchtet und beheizt (Heizstrahler); auf einem Flatscreen kann jetzt auch hier das Spiel  live verfolgt werden. Außerdem werden unsere Gäste in derVIP-Lounge nun auf drei zusätzlichen iBoards (mannshohe LED Bildschirme) mit wichtigen Informationen rund um die Saale Bulls versorgt.
Auch die Mannschaftskabine wurde "aufgehübscht" - der neue zentrale Würfeltisch bietet auf seiner Rückseite u.a. Stauraum für die Spielerschläger. Hier geht unser Dank auch an die fleißigen Helfer der "Gruppe W" (Thorsten Thielemann "Locke", Thomas Klammt "Tommsen" und Jens Hinninger), die wieder beim Aufbau behilflich waren.
Desweiteren wurde noch einmal in die Tontechnik investiert und zusätzliche Bass-Lautsprecher unter den Haupttribünen installiert. Somit sorgen aktuell 12 Bass-Boxen für zusätzliche Emotionen!
HIGHLIGHT zu Saisonbeginn war jedoch die Einweihung unseres neuen LED-Multimedia-Würfels am vergangenen Sonntag - hier geht unser ausdrücklicher Dank an unseren Hauptsponsor - die Saalesparkasse - die federführend die Finanzierung dieser neuen und modernen Technik übernommen hat:
Hintergrund: Die Technik entwickelt sich rasant weiter und auch unsere Ambitionen steigen. Seit einigen Jahren werden die Heimspiele der Saale Bulls via Livestream übertragen, seit Mitte letzter Saison auch mit Spiel-Kommentaren (Moderation durch Hallensprecher Marc Beyer und Experte Saltan "Salle" Gindulin).
An dieser Stelle geht unser besonderer Dank aber an Karl-Heinz Grund. Der inzwischen schon 72-jährige Sachse übernimmt nicht nur in eigener Person die Kameraführung, sondern finanziert auch die erforderliche Kamera-Technik aus eigenen Mitteln (fünfstellige Ausgaben).
Um die aufgezeichneten Spielszenen auch schon während der Spiele für die Zuschauer visualisieren zu können, wurde nun in weiteres Kamera-Equipment (für zweite Liga zertifiziert) investiert, zusätzliche Übertor-Kameras angeschafft und ein Regie-Schnittplatz mit professioneller Ton- und Videotechnik eingerichtet. Damit sind wir nun auch in der Lage, sowohl im Livestream als auch für andere Zwecke u.a. Zeitlupenaufnahmen sowie Wiederholungen bereitzustellen.
Doch erst durch die Ablösung des alten Videowürfels durch einen modernen LED-Würfelsind all diese ambitionierten Pläne nun auch live im Sparkassen-Eisdom umsetzbar. Neben der Wiederholung von Spielszenen, Zeitlupen auf den Hauptpanelen können die vorhandenen Eckpanele genutzt werden für Spielstands-Anzeigen u.a.
Und auch hier möchten wir uns für den Dauereinsatz von Oliver Vogel, Tino Horn, Rene Vogel und Lars Heyer in den vergangenen Wochen besonders bedanken!
  
    
Rostocker EC
Fuchsjagd und Indianer am Wochenende
(OLN)  Das erste Spielwochenende der neuen Saison konnten die Rostock Piranhas mit der maximalen Punkteausbeute abschließen. Die Gegner des kommenden Wochenendes können dies leider nicht vorweisen. Sowohl die Füchse Duisburg als auch die Hannover Indians stehen bis jetzt mit leeren Händen da. Erneut heißt es am Freitagabend „ Futterzeit für die Piranhas in der Schillingallee“. Um 20.00 Uhr treffen sie auf den EVD Füchse Duisburg. In der vergangenen Saison war die Statistik ausgeglichen: zwei Siege und zwei Niederlagen. Im Kader der Duisburger, der zu den größten der Liga gehört, gab es einen großen Umbruch. Man verpflichtete gleich drei neue Torhüter und 16 Feldspieler, darunter 8 Förderlizenzspieler. Die insgesamt 10 Vorbereitungsspiele endeten ausgeglichen. An der Bande stehen als Trainer Dieter Hegen und Ulrich Egen. Derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz stehend werden die Füchse sehr punktehungrig nach Rostock kommen.
Die niedersächsische Hauptstadt ist das Ziel des Auswärtsspieles am Sonntag. Um 19.00 Uhr trifft man hier auf die Hannover Indians, welche ihr erstes Heimspiel, auch noch das Lokalderby, gegen die Hannover Scorpions verloren. Nun wollen sie es gegen die Piranhas vor heimischem Publikum richten. Im Kader der Hannoveraner gab es nicht so viele Veränderungen. Drei neue Torhüter und sechs neue Feldspieler, wobei die Verpflichtung von Chad Niddery vom Lokalrivalen Hannover Scorpions kurz vor Saisonstart für einigen Wirbel sorgte. Umso größer war dann wohl die Genugtuung dieser über den ersten Derbysieg. In der vergangenen Saison war die Bilanz der Spiele gegen die Indians ebenfalls ausgeglichen – in zwei der vier Aufeinandertreffen gingen die Piranhas als Sieger vom Eis.
  
   
Bayernliga / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Kniffliger Start in die Punkterunde
(BYL)  Mit dem Heimspiel am Freitag ab 20 Uhr startet der EHC Königsbrunn offiziell in die aktuelle Saison 2019/2020. Im ersten Punktspiel kommt es zum Aufeinandertreffen mit den "River Rats" des ESC Geretsried, sonntags folgt dann auswärts ab 18 Uhr die zweite Partie gegen die "Gladiators" des TSV Erding.
Die River Rats sind für Königsbrunns Coach Peter Schedlbauer der schlimmste Gegner, den der EHC zum Auftakt bekommen konnte. Er sieht den Kader aus Geretsried als Kandidaten für das Mittelfeld der Bayernliga und warnt davor, den ESC auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn schon in der letzten Saison tat sich Königsbrunn schwer gegen die River Rats. Geretsried landete am Ende der Vorrunde auf dem zehnten Tabellenrang, hatte auch die drittgefährlichste Offensive der Liga mit insgesamt 111 Treffern, gerade mal vier weniger als der EHC. In diesem Jahr findet bei den Gästen ein Umbruch statt, denn ab November soll in Geretsried die neue Eishalle fertiggestellt werden. Bisher mussten die River Rats im offenen Stadion spielen, in der aktuellen Saison will der Verein aber in der neuen Spielstätte wieder ein Wörtchen in der Bayernliga mitreden. Dafür konnten auch die beiden tschechischen Kontingentspieler Ondrej Horvath und Ondrej Stava gehalten werden. Der 27-jährige Angreifer Horvath holte in der letzten Saison in 37 Spielen 78 Scorerpunkte, 44 Treffer erzielte er dabei selbst. In der Mannschaft ist er seit Jahren wichtiger Bestandteil und ein zuverlässiger Scorer. Aber auch der 24-jährige Stava hat als Verteidiger ordentlich Punkte gesammelt, nachdem er während der Saison zu Geretsried wechselte, konnte er in 14 Partien 21 Scorerpunkte verbuchen. Zwar musste der Verein Maximilian Hüsken zur Konkurrenz nach Miesbach ziehen lassen, konnte dafür aber einen mindestens gleichwertigen Ersatz aus der DEL2 für den aktuellen Kader verpflichten. Der 29-jährige Angreifer Florian Strobl spielte zuletzt für die Tölzer Löwen und soll in der Offensive der River Rats für noch mehr Torgefahr sorgen. In der Vorbereitung konnte sich Geretsried zunächst klar gegen den Landesligisten Reichersbeuren mit 9:2 durchsetzen. Danach folgte eine sehr knappe 4:3 Auswärtsniederlage beim EHC Klostersee. In Buchloe verloren die River Rats mit 6:5 gegen den Landesligisten, der zu den aktuellen Aufstiegsfavoriten zählt. Die Generalprobe gegen den Ligakonkurrenten Schongau konnte Geretsried dann aber auswärts mit 5:2 für sich entscheiden. In Königsbrunn soll gleich mal ein Sieg eingefahren werden.
Der TSV Erding wird am Sonntag der nächste Prüfstein für den EHC werden, in der letzten Saison trafen beide Teams insgesamt viermal aufeinander, dreimal hatte Königsbrunn das bessere Ende für sich. In der Vorbereitung zeigte Erding zwei Gesichter, gegen den Landesligisten Moosburg setzte  es zuerst eine 5:7 Auswärtsniederlage, das Rückspiel in eigener Halle konnten die Gladiators mit 8:3 für sich entscheiden. Gegen den von vielen Experten sehr hoch eingeschätzten Ligakonkurrenten aus Waldkraiburg kassierte der TSV zwei sehr knappe 4:3 Niederlagen. Zuletzt stand Bayernligist EC Pfaffenhofen auf dem Programm, auswärts verlor Erding mit 6:5, konnte zuhause aber das letzte Testspiel mit 6:5 für sich entscheiden. Die Gladiators, die wie auch in der Vorsaison ohne Kontingentspieler antreten, hatten einige Abgänge zu kompensieren. So läuft nun Marco Deubler für den EV Füssen auf, Florian Fischer und Tobias Feilmeier wechselten zu den „Black Hawks“ nach Passau. Dem gegenüber stehen die Zugänge von Routinier Martin Dürr aus Freising und Mark Waldhausen vom Nachbar Dorfen. Auch auf Florian Zimmermann und Daniel Krzizok sollten die Königsbrunner immer gut achten, denn beide setzten in den letzten Partien der EHC-Defensive arg zu und trafen für die Gladiators.
Für Königsbrunn geht es nun um erste wichtige Punkte in einer wohl sehr ausgeglichenen Bayernliga, die Mannschaft ist jedoch hochmotiviert. Zwar muss Coach Peter Schedlbauer auf den gesperrten Hayden Trupp und den erkrankten Matthias Forster verzichten, kann aber bis auf die Langzeitverletzten Siegler, Gottwald und Knopf auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EHC Klostersee
(BYL)  Es geht wieder los. Bayernliga 2019/20 - Here We Go! Im ersten Heimspiel der neuen Saison treffen die Mighty Dogs auf den Vorjahressiebten EHC Klostersee. Die Partie gegen den Mitaufsteiger aus der Landesliga-Saison 2017/18 beginnt am Freitag, den 04. Oktober, um 20 Uhr. Hinter dem EHC Klostersee liegen drei sehr erfolgreiche Spielzeiten. Zwei Mal in Folge sind die Südbayern aufgestiegen und konnten im ersten Bayernligajahr 2018/19 gleich die Aufstiegsrunde zur Oberliga Süd erreichen. Der Kanadier Bob Wren wird – neben den Ausnahmespielern Raphael Käfer und den Trainerbrüdern Philipp und Nicolai Quinlan – als einziger Kontingentspieler beim EHC agieren. Neben den hauseigenen U20-Aufrückern Quirin Bacher und Simon Röder ist der 25-jährige Stürmer Florian Gaschke der einzige Neuzugang des Bayernligisten. Im ersten Spiel der Saison fehlen aufgrund einer Sperre die beiden Spieler Dominik Gräubig und Simon Röder. Aufgrund der Sperre von EHC-Stammkeeper Gräubig wird Rudolf Schmidt bei den Rot-Weißen zwischen den Pfosten stehen.
Spieler im Fokus:
Bob Wren – Ex NHL-Profi und über 1200 Eishockeyspiele:
Der 44-jährige Kanadier blickt auf eine beeindruckende Eishockey-Karriere in Nordamerika und Europa zurück. Fünf NHL Spiele, 241 DEL und 536 AHL Partien stehen auf dem Konto des Grafinger Publikumslieblings. In seinen 241 DEL Partien erzielte Wren sagenhafte 243 Scorerpunkte und stand zweimal im Aufgebot für das DEL All-Star-Game. In der American-Hockey-League, dem Talent-Pool der NHL, zählte er immer zu den besten Spielern seiner Mannschaften. In der NHL absolvierte der Kanadier fünf Spiele bei den Anaheim Mighty Ducks und den Toronto Maple Leafs.
Philipp Quinlan – 500 Spiele als Eishockeyprofi:
Der 29-jährige Linkschütze kehrte nach über 500 Profieinsätzen in der DEL, DEL2 und Oberliga für den EHC München, die Starbulls Rosenheim, Hannover Indians und den Bietigheim Steelers in der Saison 2014/15 zu seinem Heimatverein, dem EHC Klostersee zurück. Der erfahrene Stürmer zählt zweifelsohne zu den besten Punktesammlern bei den Rot-Weißen. Insgesamt 21 Tore und 31 Assists standen für den Bruder von Trainer Dominik Quinlan und Verteidiger Nicolai Quinlan, in der vergangenen Bayernliga-Runde auf seinem Punktekonto.
Nicolai Quinlan – 108 Strafminuten in der Saison 2018/19:
Der Jüngste im Bunde der drei Quinlan Brüder debütierte bereits im Alter von 16 Jahren in der Oberligamannschaft des EHC Klostersee. Der mittlerweile 25-jährige Verteidiger absolvierte bereits über 250 Oberliga-Spiele für den EHC und hatte trotz seines jungen Alters in der Saison 2010/11 einen entscheidenden Anteil an der Vizemeisterschaft in der Oberliga. 
Stimmen zum Spiel:
Trainer Michael Dippold: „Wir sind froh, dass es endlich losgeht und stehen in den Startlöchern. Ich denke, es ist gut, dass wir gleich mit einem Heimspiel in die Saison starten können, auch wenn der Gegner Klostersee heißt. Klostersee ist für mich ein Kandidat für die ersten sechs Plätze in der Bayernliga. Des Weiteren haben sie eine homogene, eingespielte Truppe gespickt mit ein paar guten Einzelspielern vor allem im Sturm. Aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und wir starten definitiv mit breiter Brust und möchten die drei Punkte für uns verbuchen. Leider wird zum Auftakt in beiden Spielen Markus Babinsky aufgrund einer Erkrankung fehlen. Dies zwingt mich natürlich zu einigen Umstellungen. Um die Aggressivität in der Abwehr dennoch aufrecht zu erhalten wird Maxi Rabs den Platz von Babinsky einnehmen. Wie gesagt, wir sind bereit und fiebern dem Spiel gegen Klostersee entgegen.“
Sportlicher Leiter Christopher Schadewaldt: „In der Vorbereitung hatten wir Höhen und Tiefen, natürlich ärgern uns die zwei Niederlagen gegen Haßfurt, aber ich denke man sollte die ganze Vorbereitung betrachten. Die Jungs haben stetig einen Schritt nach vorne gemacht, da darf dann auch Mal eine Niederlage dabei sein. Wesentlich ist für mich, dass man kontinuierlich Fortschritte erkennt und sich auch aus den Löchern wieder herausarbeitet. Der Sieg im letzten Vorbereitungsspiel gegen Bayreuth war für die Köpfe nochmal enorm wichtig. Man hat in der Vorbereitung gesehen, dass die Mannschaft spielen kann, dass wir schnelles Eishockey sehen wollen, mit Zug zum Tor. Wir haben beim Nachwuchs in der Mannschaft auch die eine oder andere positive Überraschung erlebt und werden die jungen Spieler weiterhin einbinden. Für uns war in der Vorbereitung gut zu erkennen, wo die Mannschaft steht und was sie spielen kann, das muss das Team jetzt kontinuierlich durchziehen. Wir freuen uns natürlich, dass es endlich losgeht, auch wenn wir zu Beginn mit Klostersee und Dorfen zwei starke Gegner haben. Wir kennen Klostersee schon aus dem letzten Jahr, eine richtig gute Mannschaft. Dippi wird die Jungs aber sehr gut vorbereiten und einstellen. Ich denke, er hat dem Spiel schon seinen Stempel aufgedrückt, er möchte schnelles Eishockey mit Zug zum Tor sehen. Dementsprechend werden wir auch am Freitag loslegen, wir wollen unbedingt mit einem Sieg zu Hause beginnen. Umso wichtiger ist es für uns, dass die Fans auch zahlreich erscheinen um die Mannschaft zu unterstützen. Wir sollten von Spiel zu Spiel denken und uns auf die Saison freuen.“
Stürmer Lukas Fröhlich: „Ich freue mich, dass es endlich losgeht. In der Vorbereitung hatten wir sehr gute, aber durchschnittliche Spiele. Jetzt gilt es eine konstant gute Leistung zu zeigen.“
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck trifft im Lokalderby auf den EV Pfronten
(BBZL)  Am Freitag um 20:00 Uhr steht das Lokalderby in Pfronten zwischen dem EVP und den Flößern auf dem Programm. Keine neunzehn Stunden später spielen die Lecher im BEV-Pokal gegen die SG Schliersee/Miesbach.
Derbytime im Ostallgäu – Falcons gegen Flößer. So heißt die Partie am Freitagabend in der Pfrontener Eissporthalle. Der EV Pfronten konnte in der letzten Saison den Abstieg gerade noch verhindern. Um in der anstehenden Spielzeit erfolgreicher zu sein, wurde der Kader von Falcons-Trainer Gerhard Koziol verstärkt: Aus Kempten wechselten Sebastian Schütze (Verteidiger), Bastian Gmeinder und Timo Stammler (beide Stürmer), sowie vom EV Füssen Jakob Kriegel und Thomas Böck (beide Stürmer) zu den Falken. Zu den Leistungsträgern zählen Franziska Albl im Tor, sowie die Topscorer Joel Titsch und Mathias Ziegler. Die Kontingentplätze werden durch das tschechische Brüderpaar Ladislav und Lukas Hruska belegt. Pfronten will in der Landesliga nichts mit dem Abstieg zu tun haben und schielt damit weiter in die oberen Tabellenregionen. In der bisherigen Vorbereitung konnte der EC Oberstdorf mit 6:1 besiegt werden. Gegen den letztjährigen Play-Off-Gegner des ERC, die Wanderers Germering, zogen die Falcons allerdings mit 1:3 den Kürzeren.
Bereits am Samstag um 17:15 Uhr müssen die Flößer im Rahmen des BEV-Pokals bei der SG Schliersee/Miesbach antreten. Der Bayerische Eissport-Verband machte im Rahmen der Mitgliederversammlung die Teilnahme am Pokal für jeden Bezirksligisten zur Pflicht und legte als Pokalwochenende den Zeitraum 11.-13.10.2019 fest. Für dieses Wochenende hatte der ERC jedoch bereits im Mai ein Trainingslager in Österreich gebucht. Versuche, dass Pokalspiel in den zweite Oktoberhälfte zu legen, scheiterten an nicht verfügbaren Eiszeiten seitens des Gegners, der auch noch früher als die Flößer in die Punktrunde startet.
ERC-Vorstand Manfred Sitter zum anstehenden Doppelwochenende: „Ich blicke mit großer Vorfreude auf das Derby in Pfronten. Das wird für uns eine echte Standortbestimmung. Danach wissen wir wo wir stehen. Ich denke beide Mannschaften sind heiß, man kennt sich, es ist sicherlich ein Highlight der Vorbereitung. Dass dann das Pokalspiel in Miesbach gleich einen Tag später stattfindet, lässt sich nicht ändern. Dort gilt es, sich gegen einen guten Gegner ordentlich aus der Affäre zu ziehen und dann schauen wir was gegen Schliersee/Miesbach möglich ist.“
  
   
Landesliga Baden-Württemberg
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings starten mit Heimspiel in die neue Landesliga-Runde
(LLBW)  Nun ist es endlich soweit – die ERC Fire Wings starten am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen die Pforzheim Bisons in die neue Landesliga-Saison.
Es ist somit alles angerichtet für den ersten Auftritt des ERC Schwenningen in der neuen Saison. Die einzige Neuerung zur kommenden Runde ist, dass sich dieses Mal 8 Mannschaften duellieren, da der EC Eppelheim 1b neu hinzugekommen ist. Die Mannschaft um Trainer Matthias Kloiber trifft am kommenden Samstag im ersten Saisonspiel gleich auf einen Geheimfavoriten in der kommenden Runde, die Bisons aus Pforzheim. Im Sommer wurde dabei im Nordwesten Baden-Württembergs kräftig am Kader gebastelt um in der kommenden Saison ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitzureden. Denn gleich fünf neue Spieler konnte Trainer Ken Filbey nach Pforzheim lotsen. Mit Christian Bitzer und Dominic Schmid kamen gleich zwei neue Verteidiger für die Defensivabteilung und mit Axel Hipp, Simon Zeitvogel und Martin Juricek gleich drei neue Offensivkräfte. Vor allen Dingen Letzterer könnte einer der Stars der Liga werden. Der 28-jährige Slowake durchlief die Jugendabteilung in Zilina, ehe er in Frankfurt anheuerte und zuletzt seine Schlittschuhe für die Soester EG in der Regionalliga schnürte.
Dennoch will die Mannschaft um Schwenningens Trainier Matthias Kloiber im ersten Saisonspiel gleich mit einem 3-Punkte Erfolgserlebnis in die neue Saison starten. Verzichten muss Kloiber allerdings mit Christopher Kohn und Marcel Thome gleich auf zwei Leistungsträger, welche noch im Urlaub verweilen
„Wir haben, seit dem Vorbereitungsspiel gegen Herrischried, nochmal an unserer Feinabstimmung gearbeitet. Dort lief noch nicht alles reibungslos zusammen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir am Samstag bereit sein werden für das erste Saisonspiel. Die Jungs sind heiß, endlich wieder um Punkte zu kämpfen und dementsprechend werden wir uns auch präsentieren.“, so Schwenningens Trainer Matthias Kloiber.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 05.10.2019, ist um 19:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Neusser EV
Premiere in Heerenveen
(RLW)  Wenn der Neusser EV am kommenden Sonntag in Heerenveen antritt, dann ist dies das erste Pflichtspiel in der Geschichte des Vereins gegen ein ausländisches Team. Im Rahmen des neu geschaffenen Inter Regio Cups treffen die Quirinusstädter auf sechs Top-Teams aus Belgien und der Niederlande. Den Anfang macht das Duell mit dem Vizemeister der BeNe League, der schon in der Vorbereitung seine Ambitionen aufzeigte.
Die Heerenveen Flyers sind ohne Frage ein großer Name im niederländischen Eishockey. Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre feierte man sieben Mal in Folge den Meistertitel in unserem Nachbarland. Nachdem es anschließend etwas ruhiger um das Team aus Friesland wurde, erlebt es seit der Gründung der gemeinsamen Liga mit den besten Vereinen aus Belgien einen neuen Aufschwung. Seit vier Jahren besteht die BeNe League, immer schafften es die Flyers ins Playoff-Finale. 2017 wurde man Meister, in der vergangenen Saison musste man als Vorrundensieger im Finale dem belgischen Team aus Herentals den Vortritt lassen. Dass auch in dieser Saison mit dem Team des kanadischen Trainers Mike Nason zu rechnen ist, wurde bereits in den Testspielen deutlich.
Der Regionalliga-Meister aus Herford wurde zweimal deutlich bezwungen (8:2, 6:3), auch die Dinslakener Kobras bissen sich an den Niederländern mit 2:4 die Zähne aus. Einzig der Oberliga-Spitzenmannschaft Hannover Scorpions gelang ein hauchdünner 6:5-Sieg über unseren Gegner. Mit Siegen gegen Zoetermeer (7:3) und in Geleen (3:2) startete Heerenveen am vergangenen Wochenende erfolgreich in den niederländischen Pokalwettbewerb Beker Cup. „Heerenveen dürfte eine der drei stärksten Mannschaften sein, auf die wir diese Saison treffen“, weiß NEV-Trainer Daniel Benske um die Qualitäten des Kontrahenten. Dieser hat sich für die aktuelle Saison nicht nur mit dem niederländischen Nationaltorhüter Martijn Oosterwijk (29) verstärkt, sondern mit dem Finnen Juha Kiilholma (37) einen Stürmer mit hervorragenden Referenzen aus den höchsten Spielklassen Finnlands, Dänemarks und zuletzt Polens verpflichtet. Mit dem kanadischen Verteidiger Trevor Hunt (33) und dem slowakischen Stürmer Adam Bezak (30) baut man auf weitere routinierte Leistungsträger auf den Kontingentstellen, deren Stärken bereits aus dem Vorjahr bekannt sind.
Musste NEV-Coach Daniel Benske am vergangenen Wochenende improvisieren, so füllt sich der Kader allmählich wieder. „Am Sonntag stehen uns voraussichtlich dreieinhalb Reihen zur Verfügung“,  freut sich der Neusser Übungsleiter auf die neuen Möglichkeiten. Nach zwei Wochen Pause steht Verteidiger Paul Gebel wieder zur Verfügung, darüber hinaus konnte mit Mika Horrix ein weiterer talentierter Stürmer nach Neuss geholt werden. Der 20-Jährige stammt aus dem Krefelder Nachwuchs und war im Vorjahr für den EV Duisburg in der Junioren-Regionalliga aktiv. Neben den Langzeitverletzten Holger Schrills und Thorben Beeg muss Verteidiger Sven Rothemund ersetzt werden, der erst in der kommenden Woche von einer beruflich bedingten Auslandsreise zurückkehrt.
Beim NEV freut man sich darauf, die Neusser Farben in dieser Saison auch international vertreten zu dürfen. Spielbeginn im schmucken Sportzentrum „Thialf“ ist am Sonntag um 17 Uhr, Daheimgebliebene können die Partie per Livestream auf der Webseite der UNIS Flyers Heerenveen verfolgen.
 
    
Grefrather EG
Grefrath Phoenix empfängt Dinslakener Kobras zum Saisonauftakt / 'Pay what you want' - Zuschauer bestimmen den Eintrittspreis selbst
(LLW)  Nach gut einem halben Jahr Sommerpause ist das weite Rund im Grefrather EisSport und EventPark inzwischen wieder mit einer frischen, zentimeterdicken Eisschicht überzogen. Eishockeyspieler und Fans dieser Sportart lieben diese seltsame, knisternde Atmosphäre. Dieses irgendwie einzigartige, noch ein wenig ungewohnte und doch so altvertraute Gefühl beim Betreten der Halle, das Geräusch der kratzenden Kufen auf dem Eis. Es riecht nach Winter und Vorfreude auf die Eishockey-Saison.
Man begegnet seit längerem wieder manch bekanntem Gesicht. "Hallo, wie ist es?". Hier ein Handschlag, da eine Umarmung. Bei Bratwurst, einem kühlen Bier oder einem heißem Kakao gibt es in dieser Zeit oft viel zu erzählen. 
Am kommenden Samstag, 5. Oktober dürfte sich manch einer ähnlich erinnert fühlen, wenn die Grefrather EG um 19:30 Uhr gleich mit einem ganz besonderen Spiel in die neue und zugleich 10. Eishockey-Spielzeit der Vereinsgeschichte startet. 
Im neu geschaffenen NRW-Pokal-Wettbewerb, welcher zwischen allen NRW-Regionalligisten, sowie den besten vier Teams der NRW-Landesliga im K.o.-Modus ausgetragen wird, trifft der Grefrath Phoenix in Runde 1 auf den altbekannten niederrheinischen Nachbarn Dinslakener Kobras.
Die Gäste haben nach einer intensiven Saisonvorbereitung in der höherklassigen Regionalliga einen guten Start hingelegt und kommen ohne Zweifel als hoher Favorit an die Grefrather Stadionstraße. Aber auch das Team von GEG-Trainer Karel Lang ist heiß auf die neue Spielzeit und brennt darauf, sich erstmal auf eigenem Eis den Fans präsentieren zu können. Schließlich gibt es mit Sturm-Neuzugang Stefan Kaltenborn und den Rückkehrern Gerrit Ackers und Lorenz Schneider vom Neusser EV 'frischen Wind' im Phoenix-Team. 
"Wir sind froh, dass es endlich losgeht", so Karel Lang. "Wir werden versuchen uns zu wehren, auch wenn es gegen die Kobras sicherlich eine ganz schwere Aufgabe werden wird."
Für das Pokal-Spiel gegen Dinslaken gelten diesmal nicht die üblichen Kartenpreise. Nach dem Motto 'Pay what you want' dürfen alle Zuschauer an diesem Abend selbst entscheiden, welchen Eintrittspreis sie bei freier Sitzplatzwahl für den Besuch des Spiels bezahlen möchten. 
"Durch die Aktion möchten wir zum Saisonauftakt auch diejenigen ansprechen, die sonst nicht regelmäßig die GEG-Spiele besuchen oder einfach mal beim Eishockey reinschnuppern möchten", erklärt GEG-Vorsitzende Sandra Schmitz die Preisaktion. "Es wäre sicherlich ein Ansporn für die Jungs, wenn der Start in unsere 10. Spielzeit vor einer schönen Zuschauerkulisse stattfinden würde. Das gibt der ganzen Saison einen Motivations-Anschub", so Sandra Schmitz.
Wie auch in den letzten Jahren haben Zuschauer und Fans wieder die Möglichkeit, mit der flexiblen und frei übertragbaren Saisonkarte bares Eintrittsgeld zu sparen. Die 12er-Karte kann sowohl für alle 12 Meisterschafts-Heimspiele der Saison, aber auch als Mehrfachkarte z.B. beim Heimspiel-Besuch in der Gruppe eingesetzt werden. 
Die Karte zum Preis von 70,00 € (ermäßigt 50,00 €) gibt es erstmals zum Pokalspiel gegen Dinslaken, jedoch auch zu sämtlichen späteren Liga-Heimspielen an der Abendkasse, sowie nach Terminabsprache unter info @grefrather-eg.de in der Geschäftsstelle.
  
    
Rheinland-Pfalz-Liga
    
EHC Zweibrücken 1b
1b startet mit zwei Heimspielen in die Saison 2019/2010
(LLBW)  Am 6.10.2019 startet die 1b der Hornets mit einem Heimspiel gegen die zweite Garde der Rockets aus Diez-Limburg in der Landesliga Rheinland-Pfalz. Zwei Wochen später gastiert dann die 1b der Bären 2016 Neuwied in der ICE-Arena Zweibrücken.
Bei der Kaderplanung der 1b hat sich in den vergangenen Tagen einiges getan. Trainer Ralf Wolf kann sich über vier, im Zweibrücker Eishockey, nicht unbekannte Neuzugänge freuen. Dabei handelt es sich um die Routiniers Jens Reichelt, Marc Frenkle, Stephan Machura und Andre Nunold. Wolf ist davon überzeugt, dass das Quartett der jungen Mannschaft mit ihrer Erfahrung helfen kann."
  
    
Regionalliga Ost
    
Schönheider Wölfe
Wölfe starten gegen Eisbären in die Meisterschaft
(RLO)  Nach exakt vier Wochen Vorbereitung beginnt am kommenden Samstag, dem 05.10.19, um 17:00 Uhr nun auch für die Schönheider Wölfe die neue Regionalliga Ost-Saison 2019/2020. Zum Meisterschaftsauftakt erwartet das Team von Trainer Sven Schröder den Landesligameister und Aufsteiger Eisbären Juniors Berlin im Schönheider Wolfsbau.
Gerade vor dem ersten Spiel ist es schwer, die Gegner in der kommenden Saison richtig einzuschätzen. Fakt ist aber, die Wölfe werden als amtierender Meister vom restlichen Teilnehmerfeld gejagt und neben den üblichen Verdächtigen FASS Berlin, Tornado Niesky oder Chemnitz Crashers, werden es auch der ECC Preussen Berlin oder die Eisbären Juniors Berlin den Wölfen alles andere als leicht machen. Letztgenanntes Team ist dann auch gleich der erste Gegner der Erzgebirger im heimischen Wolfsbau. Das Eröffnungsspiel gegen die Chemnitz Crashers hat die Mannschaft von Headcoach Phillip Richter schon hinter sich, welches nach langer Führung erst in den Schlussminuten knapp mit 1:2 verloren ging. Aufmerksamer Zuschauer im Küchwald-Stadion war auch Wölfe-Coach Sven Schröder, der sich einen ersten Eindruck vom Team der Eisbären Juniors machen konnte: „Die Eisbären sind ein ausgeglichenes Team, welches in der Defensive seine Qualitäten hat. Sie spielen kompakt, sind taktisch sehr diszipliniert und versuchen dann ihre Konter zu fahren. Sie verfügen über zwei gute Torhüter und verstecken sich auch in den Zweikämpfen nicht. Wir wollen uns nach der sehr durchwachsenen Vorbereitung und doch einigen Schwierigkeiten weiter steigern und unser Tempo und unsere Qualität im Umschaltspiel erhöhen. Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, aber wir sind Favorit in dem Spiel und wollen das natürlich nach 60 Minuten und mit drei Punkten auch bestätigen."
Die Verantwortlichen des Schönheider Wölfe e.V. hoffen natürlich zum Meisterschaftsauftakt auf einen gut gefüllten Wolfsbau und toller Stimmung von den Rängen. Passend dazu haben sich die Wölfe den Schalmeienzug Eibenstock e.V. eingeladen, welcher vor dem Spiel und in den Drittelpausen sicher für ordentliche Stimmung sorgen wird.
  


 Donnerstag 3.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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