Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 5.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.

 
  Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Nicht immer schön, aber erfolgreich Zwei Punkte gegen Krefeld
(DEL)  Es war ein hartes Stück Arbeit, bis die Düsseldorfer EG sich im ersten Straßenbahnderby der Saison gegen die Krefeld Pinguine über weitere Punkte freuen durfte. 40 Minuten lang taten sich die Rot-Gelben gegen die Gäste vom Niederrhein extrem schwer. Erst im letzten Drittel fand die DEG so richtig zu ihrem Spiel, egalisierte die Führung der Schwarz-Gelben und behielt Dank Chad Nehring mit 3:2 (0:1; 0:0; 1:0; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen die Oberhand.
  
    
Bayreuth Tigers
Ausgeglichenes Match ohne Punktausbeute
(DEL2)  Mit unveränderten Reihen zum zurückliegenden Spiel gegen Crimmitschau trat man auch in Heilbronn an. Markus Lillich ist weiterhin mit dem Thomas Sabo Icetigers unterwegs. Ebenso stehen Tim Zimmermann und Noah Nijenhuis nicht zur Verfügung, die im Kader der Selber Wölfe stehen.
Schnelles erstes Drittel. In doppelter ÜZ gehen die Falken in Führung, von der sich die Tigers jedoch unbeeindruckt zeigen und ihrerseits dagegen halten. Järveläinen nutzt bei einer Hinausstellung seines Teamkameraden Davidek, bei einem Konter die Chance, mit dem ersten Shorthander der Saison für seine Farben auszugleichen. Nur gut eine Minute später erzielt Bartsoch, der klug von Kolozvary eingesetzt wurde, die Führung für Gelb-Schwarz. Der Doppelschlag der Falken, die in weniger als einer Minute die Führung herausschießen, setzte den Mannen aus Bayreuth dann zu. Selbst im zweiten Drittel merkte man eine gewisse Unsicherheit, die sich Mitte des Abschnitts auch in einem Gegentreffer wiederfand, als man mit einem Mann mehr auf dem Eis stand. Den Willen konnte man den Bayreuthern jedoch nicht absprechen – ein ums andere Mal tauchte man gefährlich vor Pantkowski auf – die letzte Konsequenz fehlte dann allerdings in den genannten Situationen. Dies setzt sich auch im Schlussabschnitt fort – allerdings mit einem Sturmlauf der Tigers und einem Schussverhältnis von 23 zu 6 - der nur noch einmal von Erfolg gekrönt sein sollte. Bis zur 57. Spielminute sollte es dauern, bis Davidek den Anschlusstreffer erzielen konnte. Zu spät für die Tigers, die oft – auch in den vorangegangen Spielen – den größeren Aufwand, als der Gegner, betreiben müssen, um zum Torerfolg zu kommen.
„Es ist seit einigen Spielen immer das gleiche Muster. Wir geben dem Gegner ein paar Tore vor und laufen dann hinterher“, zeigt Trainer Kujala das derzeitige Problem der Tigers auf.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten feiern ersten Heimsieg - Westsachsen schlagen Tölzer Löwen mit 4:3
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben es wieder bis zum Schluss spannend gemacht. Das Team von Cheftrainer Danny Naud setzte sich dank des Game-Winning-Goals von Christoph Körner, 14 Sekunden vor dem Ende, mit 4:3 gegen die Tölzer Löwen durch und feierte damit den ersten Heimsieg in der DEL2-Saison 2019/20.
Personal: Erstmals seit dem ersten Spieltag konnte Ole Olleff wieder mitmischen. Der Verteidiger, der zuletzt an einer Handverletzung laborierte, trainierte in den letzten Tagen wieder mit dem Team und meldete sich nun wieder fit. Nicht dabei waren die Langzeitverletzten David Kuchejda und Ben Kosianski sowie Lukáš Vantuch, der das Heimspiel als überzähliger Importspieler erneut nur von der Tribüne aus verfolgte. Im Tor vertrauten Naud und Dahlem erneut auf Michael Bitzer.
Die Eispiraten legten vor heimischen Publikum gleich gut los und verpassten es, durch Christoph Körner schon frühzeitig in Führung zu gehen. Der 22-Jährige scheiterte an Sinisa Martinovic, der gut aufgelegt sein sollte. Das erste Tor des Abends fiel dann auf der Gegenseite. Luca Tosto vollstreckte nach einem Flippass von Max French und stellte bereits nach fünf Minuten auf 0:1. Die Westsachsen blieben aber dran und zeigten sich keineswegs geschockt. Im Powerplay fiel dann der verdiente Ausgleich. Julian Talbots Direktschuss landete in den Maschen des Tölzer Tores – 1:1 (8.). Es dauerte auch nicht lange bis die Eispiraten erstmals in Führung gehen konnten. Nach einer sehenswerten Kombination über Christoph Körner und Dominic Walsh bugsierte Austin Fyten die Hartgummischeibe in das Tor von Martinovic und brachte die Rot-Weißen in Front (9.). Die Mannschaft von Danny Naud blieb fortan am Drücker, konnte jedoch nicht nachlegen. Marco Pfleger, bester Scorer der DEL2, machte es besser und erzielte nach 13 Minuten den Ausgleich zum 2:2.
Die Hausherren kamen dann besser aus der Kabine und setzten die Löwen immer wieder früh unter Druck. Alex Wideman war es schließlich, dessen Onetimer in numerischer Überzahl den Weg ins Glück fand – 3:2 (36.)! Es folgten viele weitere Chancen für die Eispiraten, doch immer wieder rettete Martinovic – und das teils bärenstark gegen die Christoph Körner und Vincent Schlenker. Der ehemalige Eispiraten-Goalie sollte die Tölzer also vor einem höhren Rückstand bewahren, denn mit der knappen 3:2-Führung ging es für die Sachsen in die zweite Drittelpause.
Die Mannschaft von Gästetrainer Kevin Gaudet kam dann schwungvoller und energischer in das Schlussdrittel. Die Eispiraten verteidigten kompakt und verpassten es, in person von Fyten und Talbot, die Führung weiter auszubauen. Max French nahm nach 49 Minuten schließlich ganz genau Maß und versenkte die Scheibe in numerischer Überzahl zum 3:3-Ausgleich in den Winkel. Den Eispiraten gelang dennoch der Lucky Punch – Und das 14 Sekunden vor der Schlusssirene! Einen schnellen Konter über Vincent Schlenker versenkte Christoph Körner schließlich zum viel umjubelten 4:3 in den Winkel und der Hexenkessel im Sahnpark fiel komplett in Ekstase. Schließlich sind die Eispiraten das erste Team, welches den Tölzern eine Niederlage in regulärer Spielzeit zufügen konnte.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Bietigheim mit 1:4
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Bietigheim Steelers mit 1:4 (0:1; 1:3; 0:0) verloren. Nicht mit nach Bietigheim reisten Verteidiger Sebastian Zauner (Knieverletzung) und Goalie Marco Eisenhut, der sich beim Spiel gegen die Tölzer Löwen an der Hand verletzte.
Vor 2157 Zuschauern brachte Matt McKnight den Gastgeber in Unterzahl in Führung (17.). Lukas Laub nutzte eine Powerplaysituation Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels und baute diese weiter aus (21.), doch Mario Lamoureux markierte den Anschlusstreffer für die Dresdner Eislöwen (23./PP). Dennis Swinnen (25./PP + 39.) sicherte durch einen Doppelschlag den Sieg der Steelers ab.
Hugo Boisvert, Cheftrainer Bietigheim Steelers: „Es hat mich gefreut, dass meine Jungs nach dem Spiel am Mittwoch so aus der Kabine gekommen sind und eine entsprechende Antwort gezeigt haben. Die zwei Tore in Überzahl waren sehr wichtig. Es hat Spaß gemacht meiner Mannschaft zuzusehen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Uns fehlt gegen starke Teams leider die Routine. Nicht vom Willen her, aber in Bezug auf die Taktik. Natürlich sind wir nicht zufrieden mit der Niederlage, aber wir haben im ersten und letzten Drittel gut gespielt. Gegen Mannschaften wie Bietigheim reicht es aber noch nicht, dafür machen wir auch zu viele Fehler.“
Das nächste Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 06. Oktober um 17.00 Uhr gegen den EC Bad Nauheim in der EnergieVerbund Arena.
  
    
EC Kassel Huskies
Kasseler Tafel am Sonntag zu Gast in der Eissporthalle
(DEL2)  Aufruf an alle Huskies-Fans: Am Sonntagabend treffen die Kassel Huskies in der heimischen Eissporthalle an 18.30 Uhr auf die Heilbronner Falken. Anlässlich des Erntedankfestes wird an diesem Tag ein Team der Kasseler Tafel vor Ort sein und Lebensmittelspenden in Empfang nehmen.
Gespendet werden können alle unverderblichen Lebensmittel wie Konserven aller Art, Nudeln, Tüten und natürlich auch Geld. Das Team der Kasseler Tafel hält sich an den Eingängen bereit, die Spenden in Empfang zu nehmen.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt mit 3:2 gegen den EHC Freiburg
(DEL2)  Am Freitagabend hieß es wieder Hockey Time in der Kaufbeurer erdgas schwaben arena. Vor 2.388 Zuschauern traf der ESVK auf die Wölfe aus Freiburg, die bis dato den klar besseren Start in die Saison erwischt hatten.
Die eh schon stark vom Verletzungspech gebeutelten Joker, mussten am Mittwoch auch noch den Ausfall von Joey Lewis verkraften, der sich in der Partie gegen Bad Nauheim eine Verletzung zuzog. Damit fehlte neben den Verteidigern Florin Ketterer und Philipp de Paly, sowie den Stürmern Alex Thiel, Jere Laaksonen und Jonas Wolter, bereits die sechste Stammkraft von Trainer Andreas Brockmann. Die Vereinsführung reagierte aber prompt mit der Verpflichtung von Max Lukes, der somit von den Bietigheim Steelers zurück zu seinem Heimatverein nach Kaufbeuren wechselte und direkt in die erste Reihe neben Branden Gracel und Sami Blomqvist rutschte.
Die Joker sind vom ersten Bully weg voll im Spiel und legen druckvoll los. Bereits der erste Angriff der Kaufbeurer kann nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden und somit spielen die Rotgelben früh ihr erstes Powerplay. Dieses wird auch ordentlich gespielt, endet aber nicht mit der Führung. Vor allem Kapitän Julian Eichinger prüft von der Blauen Linie einige Male Ben Meisner im Tor der Freiburger, geht dabei aber immer nur als zweiter Sieger hervor. Die Joker treten auch nach der Überzahl mit viel Elan auf, schaffen es aber nicht zwingend vor das Wölfe Tor zu kommen. Auch Freiburg kommt nun besser ins Spiel, vor allem von der ersten Reihe um Luke Pither und Cam Spiro geht einige Gefahr aus, aber auch hier ist spätestens bei Stefan Vajs Endstation. Der Aufreger im ersten Drittel findet in der 15. Minute statt. Jannik Herm checkt einen Kaufbeurer Spieler von Hinten in die Bande, Fabian Koziol findet das gar nicht gut und lässt die Fäuste sprechen. Der Kampf spiegelt das erste Drittel perfekt wider, ausgeglichen mit leichten Vorteilen beim ESVK. In der Folge gibt es noch jeweils eine Großchance auf beiden Seiten, Luke Pither für die Wölfe und Branden Gracel auf Seiten der Joker, scheitern aber jeweils an den starken Keepern. Mit einem Leistungsgerechten 0:0 geht es in die Kabinen.
Im zweiten Drittel geht es unverändert ausgeglichen weiter, nun aber mit leichten Vorteilen bei den Wölfen, bis Gregory Saakyan die Freiburger durch eine zweiminütige Strafe wegen Beinstellens in Unterzahl bringt. Der ESVK nutzt dieses Powerplay für den Führungstreffer. Antti Kerälä positioniert sich hinterm Tor und spielt einen perfekten Pass in den Slot zu Daniel Oppolzer der die Scheibe direkt ins Wölfe Tor befördert. Es bleibt aber weiter spannend und ein offener Schlagabtausch. Kaufbeuren übersteht ein Powerplay der Freiburger dank Stefan Vajs unbeschadet, sieht sich aber wenig später erneut in Unterzahl, nach einer mehr als fragwürdigen Entscheidung auf Beinstellen gegen Branden Gracel. Diesmal macht der EHC alles richtig und ein Schuss von Patrick Kurz wird von Christian Billich unhaltbar zum Ausgleich abgefälscht. Beide Teams neutralisieren sich in der Folge und es entstehen immer wieder Chancen auf beiden Seiten. Luke Pither scheitert ein weiteres Mal an Stefan Vajs und Tobi Wörle findet, nach schönem Zuspiel von Julian Eichinger, seinen Meister in Ben Meisner. Gegen Ende des Spielabschnitts fliegen erneut die Fäuste. Mike Mieszkowski und Christian Neuert geraten heftig aneinander, schlagen sich gegenseitig die Helme von den Köpfen und müssen mit Disziplinarstrafen in die Kühlbox. Wenig später geht es nach wie vor ausgeglichen in die Pause.
Es geht in den Schlussabschnitt und den Zuschauern zeigt sich das gleiche Bild wie zuvor. Beide Mannschaften spielen mit offenem Visier und kreieren Torchancen im ständigen Wechsel, aber beide Schlussmänner machen einen absolut souveränen Job und halten was zu halten ist. Das bleibt auch so, bis die Joker vier Minuten vor Spielende den Druck nochmals nach oben schrauben können und die Freiburger dadurch zu zwei Strafzeiten binnen dreißig Sekunden zwingen. Die daraus resultierende doppelte Überzahl nutzt der ESVK eiskalt in Person von Sami Blomqvist, der nach schöner Passfolge einen One-Timer direkt in den Winkel nagelt und die erdgas schwaben arena in Minute 58 zum Kochen bringt. Es kommt noch besser, es läuft immer noch die selbe Minute und die Joker sind nach wie vor in Überzahl, als Max Schmidle nach einem Schuss von Branden Gracel willensstark nachsetzt und Ben Meisner zum 3:1 überwindet. Direkt nach dem Treffer erhalten die Wölfe noch eine Bankstrafe wegen unsportlichem Verhalten und geraten dadurch auch für die letzten beiden Spielminuten in Unterzahl. Beste Voraussetzungen also für die Joker den so wichtigen Heimsieg einzufahren, doch es wird nochmals richtig spannend. Cam Spiro läuft in Unterzahl entlang der Bande bis auf Höhe des Kaufbeurer Tors und schießt aus extrem spitzen Winkel in Richtung von Stefan Vajs, der in dieser Situation nicht auf der Höhe ist und die Scheibe am kurzen Pfosten zum Anschlusstreffer passieren lässt. Der ESVK spielt im Anschluss aber die letzten Minuten souverän herunter und bejubelt drei ganz wichtige Punkte.
  
    
Ravensburg Towerstars
FLICK-FESTSPIELE LASSEN ZWEITES DRITTEL VERGESSEN
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich in einem wahrlich verrückten Eishockeyspiel gegen die Lausitzer Füchse zwei Punkte nach Penaltyschießen gesichert. Im zweiten Drittel schien es jedoch nicht gut um sie bestellt, da stand ein ernüchterndes 1:4 auf der Anzeigentafel.
Bei den Oberschwaben war erstmals seit seiner Ankunft Rob Flick im Kader, die Frage nach einem überzähligen Ausländer stellte sich an diesem Abend allerdings nicht. Jeff Hayes musste sich aufgrund eines grippalen Infekts krankmelden, auch Thomas Merl und Kilian Keller traf gleiches Schicksal.
Auf das Anspielbully mussten die Zuschauer in der CHG Arena 15 Minuten länger warten, die Gäste aus Weißwasser hatten verkehrstechnische Probleme und reisten erst um 19.15 Uhr an. Die Towerstars wollten die kurze Spielvorbereitung der Füchse nutzen und spielten in den ersten Wechseln sofort druckvoll nach vorne. Die registrierten Torschüsse konnte Weißwassers Goalie Mac Carruth jedoch entschärfen.
Nachdem die Towerstars die ersten Angriffe der Füchse mit Zweikampfstärke und solidem Stellungsspiel in der eigenen Zone entschärfen konnten, gerieten sie nach sechseinhalb Minuten mächtig unter Druck. Clark Breitkreuz tauchte völlig frei vor Olafr Schmidt auf, doch der parierte stark. Eineinhalb Minuten später hätte auf der anderen Seite durchaus die Führung fallen können, doch der von Tero Koskiranta abgefeuerte Schuss knallte nur an den Außenpfosten.
Insgesamt war das erste Spieldrittel ausgeglichen, Strafzeiten sollten dann in der Schlussphase die Impulse für die ersten Treffer bringen. Pawel Dronia saß wegen Beinstellens auf der Strafbank, eine präzise Kombination schloss Joel Keussen am Torraum zum 0:1 ab. Nur knapp zwei Minuten später war der Spielstand aber wieder egalisiert. Diesmal saß mit Daniel Schwamberger ein Gästespieler in der Kühlbox, Rob Flick nahm am rechten Bullypunkt einen Pass direkt ab und der Puck schlug zum verdienten 1:1 Ausgleich ein.
Der zweite Spielabschnitt startete zunächst vielversprechend, zumal Hauptschiedsrichter Christian Oswald nach knapp zwei Minuten den Arm wegen eines Füchse-Fouls hob und Olafr Schmidt sofort einem sechsten Feldspieler Platz machte. Die Aufstellung formierte sich, doch dann kam aus der Rundung ein missglückter Pass zurück an die blaue Linie und der Puck rutschte über die gesamte Eisfläche als waschechtes Eigentor über die Linie. Ähnliche Kuriosität unterlief den Oberschwaben übrigens vorletzte Saison schon einmal beim Auswärtsspiel in Crimmitschau.
Dieser 1:2 Gegentreffer war absolutes Gift für die Gastgeber, die fortan völlig verunsichert und sprichwörtlich von der Rolle schienen. Die Aufbaupässe kamen selten über die eigene blaue Linie, die Lausitzer Füchse spielten trotz Gleichzahl der Spieler regelrechtes Powerplay im Ravensburger Drittel. Das 1:3 durch Darcy Murphy war die bittere Folge, was sich aber regelrecht abzeichnete. Es kam im zweiten Abschnitt aber noch dicker. Ein derber Patzer an der gegnerischen blauen Linie ermöglichte Luis Rentsch ein Break, das er eiskalt zum ernüchternden 1:4 abschloss. Pfiffe von den Rängen, ratlose Gesichter und gesenkte Köpfe der Ravensburger Cracks auf dem Weg in die Kabine prägten die Sekunden nach der zweiten Pausensirene.
Es war klar, dass im Schlussabschnitt für etwaige Punkte ein mittelschweres Wunder her musste. Doch zunächst einmal machten die weitgereisten Gäste weiter Druck und Olafr Schmidt musste mehrfach retten. Nach fünfeinhalb Minuten setzte Neuzugang Rob Flick aber endlich wieder ein positives Signal, er zog aus der Halbdistanz ab und der Puck schlug zum 2:4 ein. Jetzt hatten die Towerstars auch wieder die Fans auf ihrer Seite, das gab Auftrieb und nur eine Minute später zischte die Scheibe zum direkten Anschlusstreffer ins Netz der Füchse. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Oberschwaben einen Mann mehr auf dem Eis, wieder war Rob Flick der Torschütze, der damit seinen Hattrick perfekt machte.
Der Sturmlauf ging sofort nach dem Anspielbully weiter und nur eine halbe Minute nach dem dritten Treffer entlud sich die geballte Anspannung auf den Rängen erneut. Ein Schlenzer von der blauen Linie fälschte Vincenz Mayer am Torraum ab, der Puck rutschte dann durch die Schoner von Füchse-Keeper Carruth über die Linie. Die Proteste der Gäste veranlassten die Unparteiischen jedoch dazu, den Videobeweis zu konsultieren und die Befürchtungen sollten sich bestätigen. Der Treffer wurde wegen hohen Stocks nicht anerkannt.
Die Towerstars drängten weiter, agierten in der 50. Minute allerdings zu nachlässig in der Rückwärtsbewegung. Eine zugegebenermaßen blitzsaubere Passstafette drückte Jordan George frei im Slot zum 3:5 ins Tor. Wieder schien sich Ernüchterung breitzumachen, doch die Towerstars mobilisierten noch einmal alle Kraftreserven und blendeten den Rückstand mental aus. 65 weitere Sekunden machte Rob Flick das 4:5 und mit dem vierten Treffer seinen Einstand rekordverdächtig.
Die Schlussphase brach an, noch knapp zwei Minuten waren zu spielen. Die Towerstars waren im gegnerischen Drittel in Puckbesitz. Torhüter Olafr Schmidt hatte einem sechsten Feldspieler bereits Platz gemacht. 13 Sekunden später war der Ausgleich dann perfekt. Robin Just hatte kurz nach der blauen Linie einfach mal in Richtung Tor geschlenzt, den Puck hatte der offensichtlich überraschte Mac Carruth durch die Schoner passieren lassen.
Die Towerstars waren jetzt in einem regelrechten Rausch und erspielten sich eine Vielzahl an Chancen, den Sieg in der regulären Spielzeit zur erkämpfen. Sören Sturm hatte beispielsweise viel Pech, als sein Schlagschuss nur an den rechten Pfosten knallte. So blieb es nach 60 Minuten bei der Punkteteilung, es ging in die Verlängerung. Dort hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, die fünf Minuten tickten jedoch ohne Entscheidung von der Uhr.
Im anschließenden Penaltyschießen hatten beide Mannschaften offensichtlich ihre Scharfschützen entsandt, die vier ersten Anläufe wurden eiskalt verwandelt. Andreas Driendl bewies beim dritten Towerstars Penalty ebenfalls Nervenstärke und setzte den 3. Gäste-Schützen Jordan George damit unter Druck. Olafr Schmidt parierte den sechsten Versuch und sicherte sich seinem Team damit den Zusatzpunkt.
Am Sonntag sind die Towerstars zu Gast in Bayreuth, dort gibt es die Chance auf die nächsten Punkte. Spielbeginn ist um 17 Uhr, SpradeTV überträgt live.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Kein Sieg am „Blaulichttag“ – Indians unterliegen Regensburg
(OLS)  Der ECDC Memmingen muss sich am Ende den abgeklärten Gästen geschlagen geben. Die Eisbären aus Regensburg entführen drei Punkte vom Hühnerberg, über 2000 Zuschauer sind am 4. Spieltag der Oberliga-Süd Zeuge einer couragierten Leistung der jungen Memminger Mannschaft.
Am Ende waren die Gäste zu abgebrüht und eiskalt vor dem Tor. Die Indians machten sich das Leben durch defensive Fehler selbst zu schwer und konnten das Topteam nicht über die ganze Partie in Schach halten. Erneut ohne die etablierten Pokovic, Stotz und Schirrmacher in der Verteidigung, gingen die Indians in das zweite Heimspiel der Saison. Krankheitsbedingt musste der ECDC außerdem auf Torhüter Joey Vollmer und Angreifer Dennis Miller verzichten, kurz vor der Partie stieß mit dem 17 jahre alten Angreifer Julian Straub ein neuer Spieler zum Team, der die Indians in Zukunft unterstützen wird. Das Spiel im ersten Abschnitt war dennoch sehr ansehnlich und vom Tempo hoch. Die Indians waren es dann auch, welche die Führung erzielen konnten. Tim Bullnheimer ließ gekonnt Regensburgs Torhüter aussteigen, nachdem er von Samir Kharboutli bedient wurde (14.). Vier Minuten später folgte die Antwort der Gäste, die durch Lukas Mühlbauer zum Ausgleich kamen.
Im Mittelabschnitt ließen beide Teams zunächst sehr wenig zu, zwingende Chancen waren kaum vorhanden, ehe der Gast aus der Oberpfalz eiskalt zuschlug. Innerhalb von einer Minuten erzielten Fabian Herrmann und Peter Flache zwei Treffer für die Eisbären, die nun Oberwasser hatten. Die junge Verteidigung der Indianer war gefordert und hielt bis kurz vor Drittelende den Angriffen stand, fast mit der Sirene sorgte Jakob Weber aber für die Vorentscheidung, als er das 4:1 erzielen konnte.
Die Indians nun unter Druck und gleich mit der passenden Antwort. Ein frühes Überzahlspiel konnte verwertet werden und Marvin Schmid brachte die Maustädter noch einmal zurück in die Partie. Der starke Raphael Fössinger im Regensburger Tor verhinderte mit seinen Abwehrkollegen das nächste Tor der Indians und die damit verbundene Aufholjagd. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 53. Minute, als die Eisbären mit einem weiteren Doppelschlag das Spiel endgültig für sich entschieden. Das Tor von Benedikt Böhm gegen seine ehemaligen Kollegen war dann nur noch Ergebnis-Kosmetik und konnte die Niederlage gegen das Spitzenteam nicht mehr verhindern.
  
    
Starbulls Rosenheim
Tolle Rosenheimer Aufholjagd ohne Happy End
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am vierten Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd eine unglückliche 5:7-Heimniederlage gegen überaus effektiv agierende Selber Wölfe hinnehmen müssen. In einer spektakulären Schlussphase gelang den über die gesamte Spieldauer überlegenen Starbulls, die mit einem 2:4-Rückstand ins letzte Drittel gegangen waren, zwei Minuten und zehn Sekunden vor Spielende noch der vielumjubelte Treffer zur verdienten 5:4-Führung. Dann stellten drei Selber Torerfolge binnen 68 Sekunden den Spielverlauf endgültig auf den Kopf.
„Ich weiß selbst nicht genau, wie wir dieses Spiel noch gewonnen haben“, sagte Selbs Trainer Henry Thom nach der Partie. Zwei Minuten und zehn Sekunden vor der Schlusssirene musste sein Team den fünften Rosenheimer Treffer hinnehmen und lag damit erstmals seit der Anfangsphase der Partie wieder in Rückstand. Torschütze war Alexander Höller, der einen der zahlreichen sehenswerten Rosenheimer Powerplay-Spielzüge nach perfektem Pass von Josh Mitchell aus spitzem Winkel veredelte. Doch der in dieser Situation auf der Strafbank sitzende US-Amerikaner Charles Graaskamp schlug nur 12 Sekunden nach Wiederbeginn für die Oberfranken zurück und versenkte einen Rückpass von Richard Gelke aus kurzer Distanz zum 5:5.
Die Starbulls suchten danach sofort wieder die Offensive – und liefen den Gästen ins offene Messer: Florian Ondruschka bediente aus der eigenen Zone Landon Gare, der völlig frei auf Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer zufuhr und eiskalt zum 5:6 verwandelte. Eine weitere halbe Minute spätere traf Gelke schließlich zum 5:7-Endstand ins verwaiste Rosenheimer Tor, das Steinhauer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassen hatte. Während die Gäste fast ungläubig feierten, standen die Rosenheimer Eishockeyspieler völlig konsterniert mit leeren Händen da.
Begonnen hatte die Partie aus Rosenheimer Sicht ähnlich positiv wie das Saison-Eröffnungsheimspiel eine Woche zuvor gegen Weiden. Eine klare Überlegenheit von der ersten Minute an schlug sich in zahlreichen guten Torchancen nieder, der Führungstreffer war die logische Folge. Michael Baindl, der zuletzt beim Spiel in Deggendorf gesperrt fehlte, hatte bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe freie Schussbahn, spielte aber seitlich neben das Tor auf Höller, der das Spielgerät technisch fein zum 1:0 über die Linie drückte (9.).
Die Führung hatte aber nur drei Minuten Bestand. Dann zog Selbs Verteidiger Steven Bär einfach mal von der blauen Linie ab und traf ins rechte obere Eck zum überraschenden 1:1-Ausgleich. Der Rosenheimer Überlegenheit tat das aber keinen Abbruch. Gästekeeper Niklas Deske konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren und zeichnete sich mit zahlreichen starken Paraden aus. Sein Gegenüber Lukas Steinhauer war dagegen bei der zweiten gegnerischen Torchance erneut geschlagen. Gare fand mit einem Pass in die Schnittstelle Ian McDonald und der Selber Topscorer traf frei auf den Torwart zufahrend abgezockt zum 1:2 (18.).
„Wir hatten echt Glück, dass wir im ersten Spielabschnitt nur einen Gegentreffer hinnehmen mussten“, gestand Selbs Trainer Thom, der seinem Torwart Niklas Deske einen überragenden Job attestierte. Der starke Schlussmann blieb auch im weiteren Spielverlauf sowohl vielbeschäftigt als auch fehlerlos während seine Vorderleute weiterhin eine nahezu hundertprozentige Chancenauswertung an den Tag legten. Dabei trug sich nun zweimal Tim Zimmermann in die Torschützenliste ein. Der Förderlizenzspieler von Zweitligist Bayreuth Tigers traf zunächst bei einem Gegenstoß mit einem platzierten Handgelenkschuss an den Innenpfosten zum 1:3 (28.) und dann nach starkem Rückhandzuspiel von McDonald frei vor Lukas Steinhauer aus kurzer Distanz zum 2:4 (38.). Zwischenzeitlich hatte Rosenheims Kevin Slezak in Überzahl auf Zuspiel von Mitchell auf 2:3 verkürzen können (30.).
Im letzten Drittel zeigten sich die Hausherren in den Zweikämpfen weiterhin geschickter und konsequenter als die Gäste, gewannen erneut die deutliche Mehrzahl an Anspielen, waren fast immer einen Schritt schneller und belohnten sich dafür zunächst auch. Felix Linden gelang nach Rückpass von Dominik Daxlberger aus dem linken Bullykreis der Anschlusstreffer zum 3:4 (46.). Eine tolle Rettungsaktion von Florian Krumpe bei einem Selber Gegenstoß leitete schließlich den hochverdienten Rosenheimer Ausgleichstreffer ein. Mitchell erhielt in der neutralen Zone die Scheibe, war schneller als zwei Gegenspieler und legte vor dem Tor quer auf Michael Fröhlich, der zum 4:4 einschob (53.). Mehrfach lag danach der Rosenheimer Führungstreffer zum 5:4 bereits in der Luft, ehe er in der 58. Spielminute tatsächlich fiel. Doch der riesige Jubel der Starbulls-Fans unter den 2.060 Zuschauern im ROFA-Stadion wurde durch das schier unglaubliche Comeback der Selber Wölfe wieder umgehend erstickt.
„Mit der Spielweise meiner Mannschaft bin ich eigentlich sehr zufrieden“, sagte Starbulls-Chefcoach Sicinski nach dem Spiel. „Wir haben aber eine Handvoll Fehler gemacht und die hat der Gegner komplett und gnadenlos bestraft. Wir müssen solche Fehler ganz schnell abstellen. Und 12 Sekunden nach dem 5:4 das 5:5 zu kriegen, das darf einfach nicht passieren.“
Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim nun bei den Eisbären Regensburg. Spielbeginn in der „das stadtwerk.Donau-Arena“ ist um 18 Uhr (Livestream zum Preis von 5,50 Euro auf dem Portal sprade.tv). Ob Vitezslav Bilek dann wieder für die Starbulls stürmt, ließ Sicinski am Rande des Freitagheimspiels übrigens offen. Der Rosenheimer Trainer hatte den Tschechen für den Vergleich mit den Selber Wölfen aus dem Kader gestrichen und ihm eine Pause verordnet.
  
    
VER Selb
Das war´s (wohl) für Carl Zimmermann
(OLS)  Die Saison in der Oberliga Süd hat gerade erst einmal begonnen, da scheint sie für einen Wölfe-Akteur bereits schon frühzeitig beendet zu sein. Stürmer Carl Zimmermann muss sich – wie es die letzten MRT-Untersuchungen sowie eine Abschlussuntersuchung jüngst ergab – einer Operation an der Schulter unterziehen und fällt somit auf unbestimmte Zeit aus. Eine Abschlussbesprechung mit Spieler und Ärzten, die ergab, dass eine Operation unvermeidbar ist, fand am Freitagvormittag statt.
Der 20-Jährige, der während der letzten Saison zu den Wölfen stieß und in 24 Pflichtspielen 2 Tore und 3 Vorlagen bei 18 Strafminuten verbuchte, verletzte sich bekanntlich im letzten Testspiel gegen Erfurt am 22.09.2019 nach einem Zweikampf und wird bis auf Weiteres bei den Wölfen nur eine Zuschauerrolle einnehmen.
Wölfe-Trainer Henry Thom vertraut dem Kader und vor allem den jungen Spielern, die bisher absolut überzeugt haben. Demzufolge wird zunächst auf eine Verpflichtung eines Ersatzes für Carl Zimmermann verzichtet.
Der VER Selb e.V. wünscht Carl alles Gute für die anstehende OP und einen schnellen Genesungsprozess.
  
Verrückte Schlussphase gipfelt in Wölfe-Dreier
War das ein Eishockeyspiel! Am 4. Spieltag besiegen unsere Wölfe in einer hochdramatischen, an Spannung nicht zu überbietenden Partie bei den favorisierten Starbulls Rosenheim 7:5 und holen sich einen wichtigen, keineswegs festeingeplanten Auswärtsdreier. Die Hausherren hatten über weite Strecken die Partie gut im Griff und auch ein deutliches Chancenübergewicht. Aber unsere Wölfe besaßen ein gewaltiges, spielentscheidendes Faustpfand: gnadenlose effektive Chancenverwertung, geschlossene Teamleistung und erstklassige Nehmerqualitäten. Nach verspielter Zwei-Tore-Führung drehten die Mannen von Wölfe-Coach Henry Thom eine verlorengeglaubte Partie 118 Sekunden vor Ende mit einem Doppelschlag. Der Wölfe-Goalie ragte aus einem sensationell kämpfenden Wolfsrudel heraus, hielt seine Farben im Spiel und stellte mit seinen zahlreichen Paraden die Weichen für diesen Auswärtssieg.
Die Gastgeber brauchen Zeit um in die Partie zu kommen, sind aber über weite Strecken angesichts ihrer Torchancen das optisch überlegene Team. Zum Glück versäumen sie es aber, daraus Kapital zu schlagen.
Die Starbulls agieren im Abschluss zu kompliziert oder scheitern an der gut stehenden Selber Mannschaft, die sich in jeden Schuss wirft und aufopferungsvoll die gegnerischen Angriffsbemühungen stört. Rosenheim, mit vier Reihen auflaufend, zieht weiter das Tempo an, wirkt spielgefälliger als die Gäste. Die Selber Defensive steht. Was durchkommt, ist sichere Beute des Wölfe-Goalies, der im Gegensatz zu seinem Gegenüber gut zu tun hat. Bei angezeigter Strafe gegen Kabitzky ist Deske aber geschlagen. Baindl per Schlagschuss, Höllerl fälscht unhaltbar zur verdienten Führung ab. In einer starken Phase Rosenheim nun massiv drückend, Slezak, Reichel und Baindl mit Chancen, die Führung auszubauen. Das 2:0 liegt sprichwörtlich in der Luft, aber es ist Wölfe-Verteidiger Bär, der mit einem fulminanten Distanzschuss ins obere rechte Eck den Spielverlauf auf den Kopf stellt und zum 1:1 trifft. Für Rosenheim eine kalte Dusche, aber es kommt noch schlimmer. Mit einem mustergültigen Break erhöht McDonald auf 2:1 – der Kanadier schiebt lässig die Scheibe Goalie Steinauer durch die Schoner. Gelke besitzt kurz vor der Pause die Gelegenheit auf 3:1 zu stellen.
Der Spielverlauf im Mitteldrittel war eine Kopie von Abschnitt 1. Rosenheim kam mit mächtig Frust, hatte weiterhin beste Torchancen. Unsere Jungs störten clever und frühzeitig, ließen den Gegner vergeblich anrennen. Rosenheim war dem Ausgleich sehr nahe, aber wir hatten das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite, Litesov trifft nur den Pfosten. Begünstigt von einem Überzahlspiel drängt Rosenheim auf den Ausgleichstreffer, es brennt lichterloh im Selber Drittel. Slezak verzieht freistehend, danach muss Deske mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um die knappe Führung festzuhalten. Letztere wird sogar ausgebaut – unsere Wölfe gnadenlos effektiv im Abschluss. Zimmermann T. nimmt eine gute Vorarbeit von Hirschberger dankend zum 3:1 auf. Die Antwort der Einheimischen läßt nicht lange auf sich warten. Slezak verkürzt in Überzahl zum 2:3. Danach ein offener Schlagabtausch, Chancen üben wie drüben, aber die beiden Torsteher auf den Posten. Einmal ist Starbulls-Torsteher Steinauer dennoch geschlagen. Erneut ist es Förderlizenzspieler Zimmermann, der mit seinem zweiten Treffer sein Team auf 4:2 in Front schießt.
Zimmermann profitierte von einem perfekten Zuspiel von McDonald, welches der junge Stürmer verwertet.
Ein Spieldrittel mit einer hochdramatischen Endphase, über die man sicherlich noch lange reden wird. Aber der Reihe nach. Die wütenden Angriffe der Hausherren blieben vorerst aus, da unsere Wölfe weiterhin gut standen. Einmal nicht aufgepasst – Rosenheim nutzte dies durch Linden mit einem halbhohen und verdeckten Schuss zum 3:4. Die Einheimischen leckten nochmals Blut, erhöhten die Schlagzahl und als Baindl das 4:4 erzielte war die Partie wieder offen. Für unsere Wölfe nun eine kritische Situation, als Graaskamp eine sehr diskutable Strafe zog, welche Höller zur 5:4 Führung nutzte, sahen unsere Jungs urplötzlich als die Verlierer und Rosenheim als fast als Sieger aus. Aber nur fast. „Wölfe geben niemals auf“ – getreu diesem Motto schlugen wir nochmals zu. 118 Sekunden vor Ende netzte Graaskamp zum 5:5 ein, 34 Sekunden später gelingt Gare mit einer sensationell abgeschlossenen Einzelleistung das 6:5. en mit 6:5 in Front. Gelke, weitere 34 Sekunden später, macht per Empty Net Goal mit dem 7:5 endgültig den Deckel auf ein total verrücktes Spiel drauf.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen Krefelder EV 81
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel am Freitagabend gegen den KEV 81 mit 1:5 (0:1/1:3/0:1) verloren. Dabei sah es zu Beginn der Partie sehr gut aus, was die Crocodiles auf das Eis brachten. Noch besser war allerdings Krefelds Sebastian Staudt, der in den ersten zwölf Minuten zahlreiche Großchancen der Gastgeber vereitelte. Zweimal rettete auch noch der Pfosten. Dann aber kamen die Krefelder zu einer guten Gelegenheit und zeigten sich gnadenlos effizient. Michael Jamieson vollendete zum 0:1 (14.). Ein Tor, das das Blatt wendete. Die Gäste spielten mutiger, während die Crocodiles ideenlos wirkten und kaum noch Zweikämpfe für sich entscheiden konnten.
Auch die Pause tat dem Spiel der Hamburger nicht gut. Es fehlte der Wille. Und so baute das Team vom Niederrhein die Führung munter weiter aus. Tom-Eric Bappert erhöhte per Doppelpack auf 0:3 (21./24.). Einen Hoffnungsschimmer aus Sicht der Hausherren lieferte Dominik Lascheit, der aus einem Gewühl vor dem Gäste-Tor heraus die Scheibe über die Linie schob (26.). Der erhoffte Ruck durch das Team blieb allerdings aus und die Nordrhein-Westfalen antworteten mit dem 1:4 durch Adam Kiedewicz (29.).
Den Schlusspunkt setzte Jeremiah Luedtke mit dem 1:5 (43.).
„Wir haben gut angefangen, sind dann aber ungeduldig geworden, weil wir die Tore nicht gemacht haben. Hinten haben wir dann Fehler gemacht und die Krefelder ins Spiel kommen lassen. Danach sind wir nicht wieder ins Spiel gekommen. Wir haben einfach nicht die Sachen nicht gemacht, die uns der Trainer vorgegeben hat. Das müssen wir Sonntag wieder anders machen“, so Kapitän Norman Martens.   
  
    
Herner EV
Souveräner Heimsieg!
(OLN)  Der Herner EV hat das Heimspiel gegen die Hannover Indians souverän mit 6:0 für sich entschieden. „Das war ein sehr guter Auftritt meiner Mannschaft“, freute sich Coach Danny Albrecht nach dem Spiel.
Bereits kurz nach dem Eröffnungs-Bully dezimierten sich die Indians selbst. Robert Peleikis kassierte nach nur 13 Sekunden die erste Strafe, Thore Weyrauch folgte ihm nur wenig später auf die Strafbank. „Das waren zwei sehr dumme Strafen“, ärgerte sich Indians-Coach Lenny Soccio nach dem Spiel. Der HEV nutzte erst die doppelte Überzahl durch Dominik Piskor, wenig später dann auch die einfache Überzahl durch einen wunderbar herausgespielten Treffer von Patrick Asselin. In den zweiten zehn Minuten des ersten Drittels waren die Gäste dann deutlich besser im Spiel, doch stets war bei Björn Linda Endstation. Als Kapitän Michel Ackers fünf Sekunden vor Drittelende auf 3:0 erhöhte war die Partie schon fast entschieden.
In den zweiten 20 Minuten blieb Herne weiterhin die bestimmende Mannschaft. Erst erzielte Marcus Marsall, nach schönem Pass von Nils Liesegang, das 4:0, nach einer halben Stunde markierte Dominik Piskor, mit seinem zweiten Treffer des Abends, das 5:0.
Die Indians waren geschlagen, im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Förderlizenz-Spieler Maximilian Herz traf nach Pass von Thomas Ziolkowski zum 6:0, Björn Linda blieb verdient ohne Gegentor und wurde auch als Spieler der Partie auf Herner Seite gewählt. „Der Herner Sieg ist absolut verdient“, sagte auch Indians-Coach Lenny Soccio nach der Partie.
Am Sonntag ist der HEV zu Gast bei den Saale Bulls aus Halle. Bully im Sparkassen-Eisdom ist dann um 18:15 Uhr.
  
    
Rostocker EC
Piranhas bezwingen Duisburg mit 4:3 nach Verlängerung
(OLN)  Mit zwei Siegen in die Saison gestartet, packte der REC am Freitagabend gleich noch den dritten Erfolg drauf.
Nach zwei Siegen in der Oberliga Nord (Krefeld 3:2, in Halle 4:2) erkämpften die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitagabend mit einem 4:3 (1:0, 2:1, 0:2, 1:0) nach Verlängerung in der Eishalle Schillingallee gegen die Füchse Duisburg gleich den dritten Erfolg (zwei Punkte).
Am Sonntag um 19 Uhr geht es bei den Hannover Indians weiter.
Verteidiger Werner Hartmann fehlte dem REC wegen Spieldauer-Disziplinarstrafe aus der Partie bei den Saale Bulls. Im Tor begann erneut Jakub Urbisch.
Bei den Gästen standen mit Lukas Gärtner, Alexander Spister, Ricco Ratajczyk und Arthur Lemmer gleich vier frühere Rostocker im Aufgebot.
Die ersten zehn Minuten gehörten, da sich die Rostocker für einen vorsichtigen Beginn entschieden hatten, Duisburg. Urbisch musste zwei-, dreimal retten. Dann aber steigerten sich die Hausherren, gingen in Führung und waren zur ersten Pause dem 2:0 näher als die Füchse dem Ausgleich (Marvin Krüger schoss kurz vor dem 1:0 übers Tor, Roman Tomanek traf die Latte/15.).
Der Ablauf im zweiten Teil der Partie ähnelte dem im ersten: Nach anfänglicher Überlegenheit der Füchse, die auch zweimal ins Powerplay kamen, erhöhte der REC mit einem Doppelschlag (32., 34.) auf 3:0. Das Ergebnis täuschte jedoch etwas über den wirklichen Spielverlauf hinweg, denn die Gäste waren weiterhin gut im Rennen, verkürzten nicht von ungefähr auf 1:3...
… und kamen tatsächlich durch Treffer in der 47. und 56. Minute zum Ausgleich.
Die Piranhas vergaben danach noch Riesenchancen (Gerstung/56., Kohl/60.), mussten jedoch in die Verlängerung. Dort aber „saß“ gleich die zweite Möglichkeit. 
  
    
Bayernliga / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Glücklose Gladiators im Eröffnungsspiel
(BYL)  Eine packende Partie lieferten sich am Donnerstagabend der HC Landsberg 
und die Erding Gladiators. Die Vorstellung der Truppe von Trainer Thomas 
Vogl war überhaupt nicht mehr mit den teils müden Darbietungen aus den 
Testspielen zu vergleichen. Am Ende mussten sich die Gladiators nach 
großem Kampf 2:3 (0:0, 2:1, 0:2) geschlagen geben.
Ein tolles Fanfest mit Rahmenprogramm hatten sich die Landsberger zum 
Bayernliga-Eröffnungsspiel einfallen lassen. Auf dem Eis liefen 
HCL-Nachwuchsspieler mit den Trikots von zwölf Bayernligisten ein – nur 
Bad Kissingen und Schweinfurt hatten keins geschickt. Nach der 
offiziellen Begrüßung und der Bayernhymne ging es los, und beinahe hätte 
Martin Dürr schon nach 70 Sekunden das 1:0 für die Gladiators erzielt, 
aber HCL-Torwart David Blaschta hielt grandios. Vor über 1600 Zuschauern 
– darunter rund 100 Gladiators-Fans – ging es turbulent weiter. Erst 
waren die Riverkings dran (5.), dann scheiterte Oliver Wawrotzki 
freistehend an Blaschta. Zweimal hintereinander marschierten dann 
Erdinger Spieler auf die Strafbank. Die Riverkings um ihren 
Last-Minute-Neuzugang Andrew Mac Pherson machten mächtig Druck, 
scheiterten aber immer wieder an Erdings Keeper Christoph Schedlbauer, 
der an alter Wirkungsstätte zur Höchstform auflief.
Unmittelbar nach dem Pausenpfiff ließ sich Landsbergs Thomas Fischer zu 
einem Stockstich hinreißen und kassierte dafür eine Spieldauerstrafe. So 
begannen die Gladiators den zweiten Abschnitt mit einer fünfminütigen 
Überzahl. Mit Glück und einem starken Torwart hielten die Gastgeber das 
0:0 – bis 23 Sekunden vor Ablauf der Strafe. Da schlug dann ein Schuss 
des Ex-Landsbergers Andreas Schmelcher unter der Latte zum 1:0 ein.
Mitte des zweiten Durchgangs wurde es turbulent: Mit einem Schuss aus 
der Drehung gelang Markus Kerber der Ausgleich (33.), doch nur eine 
Minute später war Erding wieder in Führung. HCL-Torwart Blaschka dachte, 
er hätte den Puck unter sich begraben, doch lag er hinter ihm auf der 
Linie. Daniel Krzizok erfasste die Situation am schnellsten und drückte 
die Hartgummischeibe zum 2:1 über die Linie.
Doch der HCL warf im Schlussdrittel noch einmal alles nach vorne. Im 
Spiel Vier gegen Vier, bei angezeigter Strafe, fälschte Sven Gäbelein 
einen Charvat-Schuss unhaltbar ab (44.). Nur zwei Minuten später, als 
die Gladiators einmal mehr nach einer zweifelhaften Strafe in Unterzahl 
waren, brachte Mika Reuter Landsberg 3:2 in Führung. Danach packten die 
Gladiators die Brechstange aus und wollten den Ausgleich erzwingen, aber 
der überragende Schlussmann Blaschta war nicht zu bezwingen, hatte bei 
seinen Aktionen aber auch sehr viel Glück. Bei einem der wenigen Konter 
der Gastgeber hatten dann die Erdinger Glück, als Michael Fischer nur 
den Pfosten traf (55.)- Kurz vor Schluss nahmen die Gladiators den 
Torwart vom Eis und drängten auf den Ausgleich. Als dann aber Referee 
Ober eine diskussionswürdige Srafe gegen Erding aussprach, war die 
Partie entschieden.
  
    
EHC Klostersee
ERV Schweinfurt Mighty Dogs – EHC Klostersee 1:5 (0:1, 0:2, 1:2)
(BYL)  Perfekter Punktspielauftakt für den EHC Klostersee in der Bayernliga. Vom Gastspiel in Unterfranken bei den Schweinfurt Mighty Dogs bringen die Rot-Weißen durch ein verdientes 5:1 drei Punkte mit zurück nach Grafing. Die Truppe um Kapitän Bernd Rische zeigte auch ohne Stammkeeper Dominik Gräubig, Simon Roeder (beide gesperrt), Maximilian Pröls und Matthias Baumhackl, der im letzten Test gegen die AibDogs Bad Aibling (6:0) eine tiefe Schnittwunde am Handgelenk samt in Mitleidenschaft gezogener Sehne abbekommen hatte und vier bis sechs Wochen ausfallen wird, eine über weite Stecken hochkonzentrierte und fokussierte Vorstellung.
Im ersten Abschnitt hatten Co-Trainer Helmut Gleixner an der Bande und der gesperrte Headcoach Dominik Quinlan auf der Tribüne allerhöchstens die maue Abschlussquote zu bemängeln. Die knappe 1:0-Führung zur Pause wurde im Mitteldrittel schnell durch zwei weitere Treffer ausgebaut. Damit fast schon "durch" oder in Sicherheit wiegend nahm man es nach dem 3:0 in der 30. Minute wohl ein wenig zu locker. Es schlichen sich Unsicherheiten ein und man brachte sich selbst in Schwierigkeiten, überstand aber sogar eine Phase in doppelter Unterzahl.
Das Anschlusstor der Gastgeber machte dem jungen Rudi Schmidt im EHC-Kasten zwar den "shut-out" kaputt, wurde aber umgehend mit dem 4:1 beantwortet und hatte damit keinen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf (46.). Entgültig im Sack war der Dreier nach dem Shorthander in der Schlussphase. "Sauber gemacht Jungs", gratulierte "unten" Gleixner, während Cheftrainer Quinlan "oben" Applaus spendete.
Mit einer ebenso starken und disziplinierten Leistung wollen die Klosterseer am Sonntag bei der Heim-Premiere (17.30 Uhr, Grafinger Eisstadion) den hoch gewetteten Landsberg Riverkings einen heißen Fight liefern.
  
    
EHC Königsbrunn
Arbeitssieg gegen die River Rats
(BYL)  Mit 4:3 n.V. gewinnt der EHC Königsbrunn in Overtime gegen die „River Rats“ des ESC Geretsried. Nach den regulären 60 Spielminuten stand es zwischen beiden Teams leistungsgerecht 3:3.
Neben den Langzeitverletzten und dem gesperrten Hayden Trupp musste EHC-Coach Peter Schedlbauer erneut ohne Matthias Forster antreten. Nach aktuellem Stand wird Publikumsliebling Forster Wochen, wenn nicht Monate krankheitsbedingt ausfallen. Doch auch die Gäste mussten heute auf ihren Top-Scorer Horvath verzichten.
Den besseren Anfang erwischte Königsbrunn, denn nach gerade mal 86 Sekunden zappelte der Puck im Netz des Gästetorwarts. Neuzugang Jakub Srámek brachte den EHC mit seinem Treffer zum 1:0 in Führung. Nach dem vielversprechenden Auftakt nach Maß entwickelte sich eine eher zerfahrene Partie. Die Gäste scheuten keinen Zweikampf und störten geschickt den Königsbrunner Spielaufbau. Zudem kassierte Königsbrunn auch einige Strafzeiten, die die Gäste aber nicht nutzen konnten. Der EHC leistete sich sehr viele Fehlpässe, die River Rats freuten sich über die unnötigen Geschenke und kamen immer wieder zu Chancen. So auch zwei Minuten vor der Drittelpause, als Geretsried in Überzahl das leere Tor nicht traf. Nach den ersten 20 Spielminuten stand es etwas glücklich 1:0 für Königsbrunn.
Auch nach der Pause hielten die Gäste stark dagegen und kamen in der 22. Minuten zum verdienten 1;1 Ausgleich. Königsbrunn tat sich sehr schwer, der letzte Pass kam nicht an und mit leichtfertigen Puckverlusten brachte man den Gegner immer wieder ins Spiel. In der 32. Spielminute setzte dann Julian Becher Jakub Srámek in Szene, dieser tankte sich mit einem schönen Alleingang bis vor das gegnerische Tor durch und netzte in Überzahl zur erneuten Führung für den EHC ein. Doch auch danach tat sich der EHC schwer mit dem Spielaufbau, eine Minute vor der Pause glichen die Gäste in einer Vier gegen Vier Situation sogar aus und sorgten für den verdienten 2:2 Pausenstand.
Im letzten Drittel kam Königsbrunn zunächst zu guten Chancen, so vergab Dominic Auger nach einem Alleingang in der 44. Spielminute. Auch danach hatte der EHC Möglichkeiten, verpasste es aber Tatsachen zu schaffen. Die Gäste machten es besser, gerade nachdem die Brunnenstädter nach einer Strafzeit wieder komplett waren traf Geretsrieds starker Neuzugang Florian Strobl zur 2:3 Führung für die Gäste. Königsbrunn versuchte mit viel Aufwand auszugleichen, und nur zwei Minuten nach dem Treffer der Gäste zappelte der Puck im Tor der River Rats. Doch der Schiedsrichter hatte zuvor abgepfiffen und das Tor zählte nicht. Dafür machte es Königsbrunn danach in Überzahl besser, Nico Baur schoss einen Abpraller zum Ausgleich für Königsbrunn ein. Bis zum Ende der regulären Spielzeit fielen aber keine weiteren Treffer mehr. Die Overtime musste jetzt die Entscheidung bringen, beide Teams traten nun mit jeweils drei Feldspielern an. Nach gerade mal einer Minute sorgte dann Dominic Auger mit seinem Treffer zum 4;3 für die Entscheidung.
Königsbrunn holt sich nach zähem Kampf wichtige erste zwei Punkte, bleibt aber insgesamt hinter den hohen Erwartungen zurück. Allerdings bewies die Mannschaft Moral und holte einen Rückstand vor Spielende auf. Die Gäste traten als kompakte und eingespielte, kampfstarke Truppe auf und blieben immer auf Augenhöhe. So können die River Rats einen Punkt aus Königsbrunn entführen und müssen am Sonntag gegen den TEV Miesbach ran.
EHC-Coach Peter Schedlbauer sieht bei seiner Mannschaft noch viel Luft nach oben: „Wir waren heute sehr schwach auf der Brust und haben eine zerfahrene Partie abgeliefert. Das hat mich aber nicht überrascht, genau davor hatte ich zuvor gewarnt. Wir haben gedacht, es läuft so wie in der Vorbereitung, Geretsried war eine gute Mannschaft, ein eingeschworener Haufen. Die haben zusammengehalten, und wenn du zusammenhältst, dann kannst du auch was reißen. Wir sind mit einem Selbstverständnis aufgetreten, das einfach nicht gepasst hat. Gegen Erding müssen wir am Sonntag ganz anders auftreten, sonst haben wir keine Chance.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Es ist angerichtet: Black Hawks gegen „Eishackler“ Peißenberg - Euphorie vor dem Heimdebüt am Sonntag um 18:30 Uhr
(BYL)  Das Warten hat ein Ende, lasst die „richtigen“ Spiele beginnen! Nach dem Saisonauftakt beim EHC Waldkraiburg (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) stehen die Passau Black Hawks im ersten Heimspiel der Eishockey-Bayernliga vor einer hohen Hürde.
Konstanz, dass ist das Zauberwort des TSV Peißenberg. Seit fünfzehn Jahren ist der TSV festes Mitglied des Eishockey-Amateur-Oberhauses. Nur selten mussten die „Eishackler“, wie sie sich selbst nennen, zittern, denn meist fand man sie in den Play-Offs oder Aufstiegsrunden.
Auch das Team weißt eine enorme Konstanz auf. Der Kader wurde meist nicht groß verändert, so auch nach der letzten Saison nicht. Schmerzhaft war sicher der Abgang von Topscorer Manfred Eichberger, der sich dem Oberligaaufsteiger EV Füssen anschloss. Dafür sorgten die Peißenberger mit der erneuten Verpflichtung von Brandon Morley für Aufsehen. Der Kanadier trug schon 17-18 das Trikot der Oberbayern und war mit 64 Punkten in 40 Spielen eine ganz große Nummer. Die zweite Kontingentstelle vergab Rainer Höfler, der Trainer des TSV, an den Tschechen Lukas Novacek. Er kommt von den Hammer Eisbären aus der Regionalliga West und sammelte dort unglaubliche 107 Scorerpunkte in nur 37 Spielen!
„Angst haben wir keine, aber wir haben großen Respekt und kennen die Qualität der Peißenberger!“ so Passau`s Trainer Heinz Feilmeier vor dem Aufgalopp in der eigenen Halle. In vier Testspielen gab es drei Siege für Peißenberg , die einzige Niederlage (2:3) setzte es gegen den Bayernligisten EA Schongau. Kein Spieler der „Eishackler“ ist übrigens älter als 28 Jahre, die Laufbereitschaft der jungen Truppe enorm.
Trotzdem, für die Black Hawks geht es darum die Heimpunkte zu sichern, die EisArena wieder zur gewohnten Festung zu machen. Die richtige Mischung aus ganz jungen Spielern und einigen erfahrenen Cracks scheint gut gelungen zu sein. Ein glückliches Hänchen hatte die sportliche Leitung der Hawks auch bei der Wahl der zweiten Kontingentstelle. Der 28-jährige Jan Sybek vom IHC Pisek, zeigte schon in den Testspielen seine Torgefährlichkeit und ist ganz stark an der Scheibe. Ales Kreuzer, der Neuzugang vom Höchstädter EC, imponiert mit viel Präsenz und Routine auf dem Eis. Er kann mit der Erfahrung von über 100 Spielen in der DEL2 die jungen Passauer  Spieler führen. Viel Freude sollte den Passauern auch wieder das kongeniale Stürmerduo Schindlbeck/Sulcik machen. Überhaupt gehört der Passauer Sturm zu den besseren der gesamten Liga, denn auch die anderen Neuzugänge fallen kaum zu den vorderen Reihen ab. Defensiv haben sich die Black Hawks namhaft mit Marius Wiederer vom Deggendorfer SC verstärkt. Sorgen macht hier eher die Verletzung von Benoit Baumgartner, der noch immer nicht voll trainieren kann und somit nicht einsatzfähig ist.
Man darf also gespannt sein, wie schnell die neuformierte Mannschaft eine echte Einheit wird und zueinander findet. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind gelegt, die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres -  für die Eishockeyfans in der Region - ist groß!
Tickets für das Heimspiel am Sonntag um 18:30 Uhr in der Passauer EisArena gegen den TSV Peißenberg gibt es im Vorverkauf im First Reisebüro in der Brunngasse oder an der Shell-Station Färber in PA-Maierhof. Die Abendkasse an der EisArena öffnet am Sonntag um 17:30 Uhr.
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler starten mit Sieg in die neue Saison!
(BYL)  Erster Spieltag in der Bayernliga Saison 2019/20 zu Gast waren die „Wölfe“ aus Bad Kissingen die im Moment noch ohne ihren eigenen „Wolfsbau“ sich in der neuen Spielzeit zurechtfinden müssen.
Am Freitagabend gingen beide Teams verspätet auf`s Eis da die Kissinger etwas zu knapp ihre anreise berechneten. Den besseren Beginn erwischten die „Wölfe“ nach dem der erste Schuss auf`s Tor noch nicht drin war, konnte Seewald nur eine Minute später seine Mannschaft mit 0:1 in Führung bringen. 
Es war den Akteuren auf dem Eis, deutlich anzumerken wie nervös und unkonzentriert sie zu Werke gingen. 
In der 9. Minute scheiterte Morley am Schlussmann der Gäste. Besser machte er es nur Vier Minuten später, als Martin Lidl die Scheibe tief ins gegnerische Drittel brachte und Martin Andrä auf Morley ablegte, konnte dieser mit der Rückhand den verdienten Ausgleich der „Eishackler“ erzielen. Nur wenige Sekunden später entwickelte sich aus dem Ausgleich, ein Doppelschlag. Einen Kissinger Angriff nutzten Florian Höfler und Lucas Novacek für einen mustergültig vorgetragenen Konter und dieser brachte die Hausherren mit 2:1 in Führung.
In der 16. Minute spielten die „Eishackler“ eine Überzahl sehr schön aus, das Ergebnis 3:1 für den TSV. 
Direkt im Anschluss wollten die Kissinger wieder nachlegen, aber Korbinian Sertl war zur Stelle und konnte die zwei Tore Führung festhalten. Nur wenige Sekunden vor dem ersten Pausentee konnte Kevin Marquardt dann doch noch die Scheibe zum Anschluss unterbringen. Ein Abspielfehler in der Abwehr gab den Anlass.
Im zweiten Drittel hatten die TSV-Männer das Spielgeschehen voll im Griff. Es waren auch viele Möglichkeiten aber auf die Anzeigetafel konnte man in diesem Abschnitt nichts bringen. Bad Kissingen blieb dennoch aber mit ihrem Nadelstichsetzendem Konterspiel immer wieder gefährlich, da war keine Zeit für Fehler. Leider versäumte man es hier schon die Weichen für einen Sieg zu stellen und so blieb es spannend und es ging beim Stand von 3:2 in das letzte Drittel.
Die Anfangsphase im Schlussdrittel haben die „Eishackler“ komplett verpennt. Der 3:3 Ausgleichstreffer war die folgende Konsequenz daraus. Nur zwei Minuten später hätte Florian Höfler seine Mannschaft wieder in Führung bringen können, aber er scheiterte am gut haltenden Benjamin Dirksen. Je länger das Drittel lief umso präsenter zeigte sich der TSV Peißenberg wieder im Spiel nach vorne.
In der 49. Minute, dann der erlösende Treffer. Die „Eishackler“ erkämpften sich hinter dem gegnerischen Gehäuse den Puck. Morley bekommt sie vor dem Tor und legt ab auf den völlig freistehenden Martin Andrä der die Gastgeber wieder mit 4:3 in Führung bringen konnte. 
Wie schon nach dem Treffer zum 3:1 wollten die „Wölfe“ auch hier die perfekte Antwort geben, aber da hatte Korbinain Sertl etwas dagegen. In der 50. Minute dann eine kleine Vorentscheidung. Nach einem überragenden Pass aus dem eigenen Drittel von Maxi Malzatzki, der den los gestürmten Leo Zink in Szene brachte, konnte dieser seinen Alleingang zum 5:3 abschließen. In der 54. Minute ließen die Gäste, Lucas Novacek freie Fahrt, der konnte die Scheibe nach Belieben durch das gegnerische Drittel fahren und den eingelaufenen Valentin Hörndl mit einem sehr schönen Pass vor das Tor in Szene bringen, der nur noch den Schläger hinhalten musste und den 6. Treffer am heutigen Abend erzielen konnte. 
Einen „Traumpass“ machte Novacek auch in der 55. Minute, als er die Scheibe quer durchs eigene Drittel spielte und dem Spieler der „Wölfe“ alles Gute vor Sertl wünschte. Der „Eishackler“-Keeper konnte aber auch in dieser Situation entscheidend retten. Einmal musste er aber noch hinter sich greifen in der 57. Minute durfte Bad Kissingen in Überzahl jubeln. 
Kurz vor Ende hätte Malzatzki noch endgültig den Deckel drauf machen können, aber dieser knallte seinen Abschluss über das Tor.
Das aber noch nicht alles funktioniert gab der Trainer der „Eishackler“ auf der anschließenden Pressekonferenz zu und gelobt weiter harte Trainingsarbeit, um die Mannschaft weiterzubringen. 
Bei den drei Punkten bleibt es aber trotzdem und am Sonntag steht schon gleich der nächste harte Brocken parat, dort müssen die Jungs nach Passau, die ja bei vielen Experten als absoluter Meisterschaftsfavorit gelten.
  
    
EA Schongau
Beachtlicher Auftakterfolg der EA Schongau !
(BYL)  Das hätten wohl nur wenige Optimisten auf der Rechnung gehabt. Die EA Schongau, die sich in der Vorbereitung  noch zu viele Fehler leistete, macht in Miesbach ein mehr als starkes und nahezu fehlerloses Spiel.
Vor allem Goalie Lukas Müller war es im ersten Drittel  mit enormen Paraden zu verdanken, dass die Hausherren trotz deutlichen spielerischen Übergewicht keinen einzigen Treffer markieren konnten. Und so war es die EAS, die in der 14. Minute den ersten Nadelstich setzen durfte. Matthias Müller traf auf Vorarbeit von Milan Kopecky und Jakub Muzik zum 0 : 1.
Im zweiten Abschnitt war es dann sogar die EAS die mit ihren vier Reihen munter Druck machte und die besseren Torchancen für sich verzeichnete. Sowohl Jakub Muzik (28.) , als auch Richard Schratt  (30.)trafen jedoch nur den Pfosten.
 In der 36. Minute dann doch noch das wichtige 0 : 2. Auf Vorabeit von Jonas Lautenbacher und Steven Wagner versenkte Sebastian Sutter zum Zwischenstand, der auch nach der zweiten Drittelpause noch Bestand hatte.
Dass das noch lange nicht in „trockenen Tüchern“ war, war jedoch klar. Miesbach ist nicht nur auf dem Papier ein Spitzenteam – und das kann man eben nicht komplett aus dem Spiel nehmen.
In Überzahl verkürzte Felix Feuerreiter in der 46. Minute auf 1 : 2 für die Gastgeber und nur 3 Minute später in einer 4-4 Situation war es Miesbachs Topscorer Bohumil Slavicek, der das Zuspiel von Neuzugang und Ex-DEL-Profi Dusan Frosch zum 2 : 2 nutzen konnte (49.).
Danach fing sich die EAS wieder und  nachdem sich keines der beiden Teams  in der regulären Zeit entscheidend durchsetzen konnte, bzw. kein Team den Fehler machte, der eine Niederlage eingeleitet hätte, kam es schon im ersten Spiel der neuen Bayernligarunde zu einer Verlängerung.
Die dauerte allerdings nur 68 Sekunden und dann hatte Jonas Lautenbacher nach Zuspiel von Verteidiger Max Mewes die Lücke gefunden und Miesbachs Torhüter Geratsdorfer zum 2 : 3 für die EA Schongau überwinden können.
Und so konnten die Mammuts mit einem 2. Punkt im Gepäck die Heimreise nach Schongau antreten – ein Auftakt der sich sehen lassen kann!    
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – ESC Dorfen
(BYL)  2. Spieltag: Fokus auf Dorfen. Mit dem EHC Dorfen um Neu-Trainer Randy Neal treffen die Mighty Dogs im ersten Auswärtsspiel der Saison auf ambitionierte Oberbayern. Die Partie gegen den ESC startet am Sonntag, den 06. Oktober, um 17 Uhr. Gespielt wird im Dorfener Eisstadion. In der Vorsaison belegte der ESC den 13. Tabellenplatz und musste gemeinsam mit dem ERV die Abstiegsrunde absolvieren. Neu an der Bande der Eispiraten ist der Schweinfurter Ex-Spielertrainer Randy Neal. In der Offensive soll Timo Borrmann für eine verbesserte Durchschlagskraft sorgen. Der Neuzugang, der zuletzt eine Saison beruflich pausiert hat, war davor in Erding, Waldkraiburg, Weiden und Deggendorf aktiv. In der Defensive konnten die Oberbayern mit Florian Ullmann einen Zweitliga erfahrenen Verteidiger verpflichten.
Spieler im Fokus:
Thomas Vrba – 35 Tore, 31 Assists 2018/19:
In der abgelaufenen Bayernliga-Saison war Thomas Vrba mit 66 Scorerpunkten in 36 Partien der punkstärkste Spieler seiner Mannschaft. Vor seinem Wechsel zum ESC in der Saison 2018/19 stand der 32-jährige Tscheche zwei Jahre beim Oberligisten EHC Waldkraiburg unter Vertrag.
Der 30-jährige Tscheche geht in seine sechste Dorfener Saison. Bisher konnte der Stürmer in 137 Spielen herausragende 310 Scorerpunkte für die Eispiraten erzielen und erwies sich als absoluter Glücksgriff für die Oberbayern.
Stimmen zum Spiel:
Trainer Michael Dippold: „Am Sonntag in Dorfen erwarte ich ein völlig anderes Spiel als gegen Klostersee. Dorfen hat momentan mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen, weshalb ich aber kein leichteres, sondern eher ein schweres Spiel erwarte. Dorfen ist dafür bekannt sehr kampf- und körperbetont zu spielen. Die werden uns keinen Zentimeter Eis schenken.“
Stürmer Jan Kouba: "Dorfen ist Zuhause ein sehr unangenehmer Gegner. Wir müssen von Anfang an 100% fokussiert sein und vor allem in der Defensive kompakt stehen und ohne Fehler spielen."
  
    
ESV Bad Bayersoien
Bayersoien testet gegen Landesligist
(BBZL)  Für die Gastgeber aus Forst ist es das letzte Vorbereitungsspiel ehe es am 11. Oktober gegen Reichersbeuern um Punkte geht. Der ESV hat da noch etwas mehr Zeit um an sich zu arbeiten.  Wichtig für die „Nature Boyz“ wäre ein Sieg um mit Selbstvertrauen in die Landesliga zu gehen, denn bis jetzt blieb dieser bei den Testspielen aus. Gegen die Ligakonkurrenten aus Wörishofen und Fürstenfeldbruck gab es  knappe Niederlage. Gegen den Bezirksligist aus Germering eine deutliche 12:3 Klatsche. Personell sieht es auch nicht so gut aus beim SC Forst. Das Vorbereitungsspiel letztes Wochenende mussten Sie absagen. Bitter ist auch der Weggang von Goalie Andreas Scholz zum TSV Peißenberg.
Der ESV Bad Bayersoien hat aber auch ein bisschen mit dem Kader zu kämpfen. So hat Hans Schmaußer einige Verletzte, Urlauber oder auch Spieler die beruflich verhindert sind. Wahrscheinlich wird man ähnlich wie in Miesbach auflaufen. 12 +2. Die Mini-Truppe zeigte aber letztes Wochenende Moral. Drehte die Partie im letzten Drittel und machte aus einem 4:1 einen 4:6 Sieg. Man darf gespannt sein wie sich die Truppe am 6.10. um 17:30 Uhr in Peißenberg schlägt.
  
    
Regionalliga West
   
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Pokal hat seine eigenen Gesetze
(RLW)  Es war ein hartes Stück Arbeit gewesen am Tag der deutschen Einheit für die Ice Dragons. Gegen wacker kämpfende Wiehler musste der HEV in die Overtime und siegte schlussendlich mit 2:1 (0:1, 1:0, 0:0). „Wir waren deutlich überlegen, aber wir konnten unsere Qualitäten im letzten Drittel nicht ausspielen“, fasst HEV-Sprecher Stefan Gärtner das Spiel zusammen. Gleb Berezovskij erzielte das entscheidende Siegtor in der Overtime.
Mit einem 0:1-Rückstand für den HEV nachdem ersten Drittel hatte keiner so wirklich gerechnet. Die Pinguine hielten dem HEV-Druck stand und setzen selbst immer wieder schnelle Nadelstiche. So musste es kommen, wie es kommen musste: In der 15. Minute überwand Wiehl Stürmer Streser HEV-Goalie Fleischer und der Außenseiter konnte in Führung gehen. Diese Führung egalisierte Alexander Chmelkov in der 30. Spielminute. Trotz einer Vielzahl an Torschüssen konnte der HEV keine Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeiführen, was aber auch an starken Wiehlern lag, die bis zur letzten Sekunde alles in die Waagschale geworfen haben. „Es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Das Zusammenspiel ist besser geworden, aber daran müssen wir arbeiten. Die Mannschaft braucht noch ein wenig Zeit“, so HEV-Sprecher Stefan Gärtner.
In der Overtime sorgte HEV-Stürmer Gleb Berezovskij mit einem Gewaltschuss doch noch für ein Happy End. Aufgrund einer Strafe für Wiehl konnte der HEV mit einer 4:3-Überzahl agieren. „Die Strafe und ein gutes Überzahlspiel haben das Spiel entschieden“, so Gärtner. Der Siegtorschütze bleibt bescheiden und blickt auf die kommenden Aufgaben: „Wir haben dieses Wochenende noch zwei Spiele. Es gilt sofort den Fokus zu setzen.“
Mit dem Blick auf das Wochenende bleibt den Ice Dagons nicht viel Zeit, um an den Stellschrauben zu drehen. Am Sonntag empfangen die Ice Dragons die Hammer Eisbären zum Derby in der Eishalle „Im kleinen Felde“. Auch die Eisbären sind etwas in die Saison gestolpert. „Nach zwei Niederlagen zum Auftakt werden die brennen, aber wir wollen auf uns schauen“, so Gärtner. Das sieht auch HEV-Stürmer Alexander Chmelkov so! „Das Derby-Gefühl puscht das ganze Spielgeschehen und unsere super Stimmung im Stadion hebt das Spiel auf ein anderes Level. Wir wollen alles raushauen“, so Chmelkov, der auf die Unterstützung der Fans hofft: „Wir zählen auf die Unterstützung der Fans, die aus der Eishalle einen Hexenkessel machen werden“. Los geht es am Sonntag um 18 Uhr.
  


 Samstag 5.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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