Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 6.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
  Deutsche Eishockey Liga 2
    
Löwen Frankfurt
Löwen-Quartett für U20 nominiert
(DEL2)  In wenigen Wochen findet die U20-Weltmeisterschaft statt. Deutschland ist vergangenes Jahr in die A-Gruppe aufgestiegen. Aus diesem Grund findet vom 7.-8. Oktober die Future Challenge der U20-Nationalmannschaft statt. Dabei trifft die deutsche U20 auf den EV Landshut. Eingeladen sind auch vier Profis der Löwen Frankfurt.
Leon Hüttl, Magnus Eisenmenger, Daniel Wirt und Luis Schinko stehen im Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft. Alle vier haben somit weiterhin alle Chancen auf die Nominierung zur Weltmeisterschaft.
Magnus Eisenmenger absolvierte bislang jedes Saisonspiel. Schinko brachte es in acht Spielen auf vier Punkte. Er traf bereits zwei Mal. Hüttl erzielte in acht Partien ein Tor und drei Assists. Wirt kam in sieben Einsätzen auf eine Torvorbereitung.

Löwen-Duell in Bad Tölz
Am Sonntag, den 6. Oktober gibt es das erste Löwen-Duell der noch jungen DEL2-Saison. Die Löwen Frankfurt treten bei den Tölzer Löwen an. Es ist nicht nur ein Duell unter Raubtieren, sondern auch eines unter Tabellennachbarn. Bad Tölz steht auf Rang 4, Frankfurt einen Platz dahinter. Spielbeginn in der Bad Tölzer weeArena ist um 18:30 Uhr.
Mit dem spektakulärem 8:0-Kantersieg gegen den EV Landshut machen sich die Frankfurter nun auf die weite Reise nach Bad Tölz. Vor allem drei Spieler konnten beim Spiel gegen den Aufsteiger etwas ganz besonderes feiern. Patrick Klein feierte seinen ersten Shutout im Dress der Löwen und Eddie Lewandowski und Roope Ranta schossen den jeweils ersten Hattrick der Saison. Ranta gelang sogar ein Lupenreiner Hattrick innerhalb von nur 6:33 Minuten.
Durch den Dreierpack von Lewandowski führt er auch weiterhin die Löwen-Top-Scorerliste an. Mit elf Punkten steht er auch in der ligaweiten Liste auf Platz 6. Auch seine sieben Treffer sind Topwert bei den Löwen – dicht gefolt von Ranta (sechs Tore).
Für die Tölzer Löwen läuft die aktuelle Saison bisher sehr gut. Fünf Siege aus den ersten acht Spielen stehen auf dem Konto der Bayern. Zwei der drei Niederlagen wurden trotzdem immerhin mit einem Punkt belohnt. Erst im letzten Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau gab es erstmals keine Punkte.
Topscorer der Tölzer ist der Ex-Löwe Marco Pfleger der mit 15 Punkten. Er ist zudem der beste Scorer der Liga. Auch die Liga-Torjägerliste führt er mit seinem Mannschaftskollegen Max French und Frankfurts Lewandowski an (jeweils sieben Tore). Trainer Kevin Gaudet muss allerdings noch einmal auf seinen Topstürmer Shawn Weller verzichten, der im Spiel gegen Kaufbeuren einen Check ausgefahren hat, der eine Vier-Spiele-Sperre nach sich zog.
Die Löwen Frankfurt haben aus den bisherigen acht Begegnungen sechs Siege feiern können. Erst in der letzten Saison schafften es die Bayern, die Artgenossen aus der Mainmetropole zu bezwingen. In der ersten gemeinsamen DEL2-Saison gewannen die Hessen alle vier Duelle.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: weeArena, Am Sportpark 2, 83646 Bad Tölz.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
   
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Spielemarathon endet mit Heimspiel gegen den SC Riessersee
(OLS)  Nachdem der Deggendorfer SC die ersten vier Spiele in der diesjährigen  
Oberligasaison erfolgreich gestalten konnte, kommt es am morgigen  
Sonntag zum nächsten Topspiel. Zu Gast in der Festung an der Trat wird  
dann nämlich der SC Riessersee sein, der aktuell den dritten  
Tabellenplatz innehat.
Der SC Riessersee, der nach dem finanziellen Aus in der DEL2 im Sommer  
2018 in die Oberliga abstieg, startete mit einer sehr jungen  
Mannschaft in die Oberliga, die von erfahrenen Akteuern wie Ex-DEL  
Spieler Uli Maurer angeführt wird. Unterstützt werden die Garmischer  
dabei von Kooperationspartner EHC München, der die Riesserseer  
Philosophie unterstützt. Der oberbayerische Kooperationspartner stellt  
dem SCR hochtalentierte Nachwuchsspieler zur Verfügung, um in der  
Oberliga Spielpraxis zu erhalten. Einer dieser Spieler ist Dennis  
Lobach. Der 19-jährige Angreifer war bereits vergangene Saison in  
Garmisch im Einsatz und konnte dort in acht Spielen starke zwölf  
Scorerpunkte für sich verbuchen. Der gute Saisonstart der Oberbayern  
verdeutlicht auch, dass die Philosophie der Garmischer voll aufgeht.
Dennoch hat das Team von Trainer George Kink bereits früh in der  
Saison mit dem Verletzungspech zu kämpfen. Mit den Verletzungen von  
Anton Radu, Routinier Florian Vollmer und Kontingentspieler Viktor  
Östling muss der Garmischer Bandenchef aktuell gleich auf drei  
wichtige Spieler verzichten. Anfang der Woche haben die Riesserseer  
Verantwortlichen jedoch auf die Verletzungsmisere reagiert und mit  
Calder Brooks einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Dem  
kanadischen Stürmer gelang beim gestrigen 8:0 Heimerfolg über die  
Lindau Islanders auch gleich der erste Treffer.
Nach dem perfekten Start in die Saison will der Deggendorfer SC den  
Spielemarathon im morgigen Heimspiel mit einem Sieg abschließen. Ob  
Routinier Christoph Gawlik dabei in den Kader zurückkehren wird, wird  
sich erneut kurzfristig entscheiden. Spielbeginn in der Festung an der  
Trat ist um 18:30 Uhr.
  
    
EV Füssen
1:2 in Höchstadt bedeutet erste Niederlage für den EVF
(OLS)  Füssen spielt, Höchstadt siegt. Bei den bislang punktlosen Alligators setzte es für den EVF eine 1:2-Niederlage (1:0, 0:0, 0:2), die erste in der laufenden Oberligaspielzeit. Trotz Überlegenheit gerade in den ersten beiden Abschnitten versäumte es das Gästeteam, nach der frühen Führung weitere Treffer nachzulegen und wurde dafür am Ende bestraft. 41 Torschüsse gaben die Schwarz-Gelben laut offizieller Statistik in dieser Partie ab, Höchstadt dagegen nur 19. Dennoch reichte das für die Heimmannschaft zum Sieg, weil der EVF im Abschluss einfach die letzte Konsequenz vermissen ließ.
Dabei startete er sehr gut in die Begegnung, bereits das erste Überzahlspiel konnte in der dritten Minute zur Führung durch Christian Krötz genutzt werden. Von der blauen Linie beförderte er die Scheibe ins Netz, wobei sie vor dem Tor wohl noch von Marius Keller abgefälscht wurde, als Torschütze wurde aber der Verteidiger benannt. Füssen war auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft und konnte sich immer wieder im gegnerischen Drittel festsetzen, trotz guter Chancen, die beste für Tobias Meier aus kurzer Distanz, wollte aber der zweite Treffer nicht fallen. In diesem Abschnitt hatte der HEC insgesamt eigentlich nur zwei Tormöglichkeiten.
Das zweite Drittel sah weiterhin den EVF am Drücker, nach einem Check gegen Quirin Stocker auch zum zweiten Mal in Überzahl. Doch auch die Ostallgäuer mussten nun eine Strafe hinnehmen, und hier hatte Höchstadt eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, der erstmals in dieser Saison eingesetzte Maximilian Meier im Füssener Tor hielt aber die Führung fest. Zwei weitere Powerplay-Situationen wurden vom EVF nicht genutzt, dabei hatte Martin Guth nach einem Abpraller das 0:2 quasi auf dem Schläger, brachte die Scheibe aber nicht über die Linie. Nach der zweiten Strafzeit in diesem Spiel kurz vor der Drittelsirene musste Füssen den letzten Abschnitt in Unterzahl beginnen.
Und hier nahm dann das Verhängnis seinen Lauf. Nach genau 30 Sekunden musste der EVF sehr unglücklich den Ausgleich hinnehmen, Ex-Nationalspieler Vitali Aab war der Torschütze. Füssen machte zwar weiterhin sein Spiel, doch der ganz große Druck gelang nicht mehr, zumal Höchstadt nun natürlich Morgenluft witterte und um jede Scheibe kämpfte. In der 51. Minute gelang schließlich Patrik Rypar das, was dem EVF nicht gelungen war und auch nicht mehr gelingen sollte: ein zweites Tor. Denn alle Bemühungen inklusive Herausnahme des Torhüters halfen nichts mehr. Es blieb beim 2:1 für Höchstadt, Füssen scheiterte schlussendlich an seiner eigenen Chancenverwertung.
Die nächste Chance auf Tore gibt es bereits am Sonntag, dann sind um 18 Uhr die Blue Devils Weiden am Kobelhang zu Gast.
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Ich habe meine Mannschaft gewarnt, Höchstadt hat heute mit viel Leidenschaft, Kampf und Herz gespielt. Im ersten Drittel haben wir zu kompliziert und nicht geradlinig genug gespielt, im zweiten waren wir besser, haben aber bei den vielen Chancen ganz einfach vergessen die Tore zu machen, so etwas rächt sich. Höchstadt war immer dran, und hatte nach dem Ausgleich dann die dritte Luft. Jetzt hat es uns erwischt, aber das können wir verarbeiten.“ (MiL)
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Hauptrunde:  04. Spieltag ERC Sonthofen gegen Deggendorfer SC
(OLS)  Starke vierzig Minuten gegen abgeklärte Deggendorfer reichen nicht. Die Bulls müssen sich trotz einer starken Leistung mit 4:8 geschlagen geben.
Im ersten Drittel startete der ERC gut und stand in der Defensive sicher. Deggendorf konnte sein Spiel im ersten Drittel nicht wirklich aufziehen. So entwickelte sich zusehends ein ausgeglichenes Spiel mit den besseren Chancen auf Seiten des ERC. In der 14. Spielminute die erste Strafzeit des Spiels gegen Deggendorf. Doch nur wenige Sekunden danach muss Lukas Slavetinsky ebenfalls auf die Strafbank. Im anschließenden 4 gegen 4, zeigte sich die ganze Klasse von Thomas Greilinger. Er umkurvte die gesamte Hintermannschaft des ERC und schob zum 0:1 ein.
Der ERC blieb jedoch dran und erspielte sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Doch ein Treffer für die Bulls sollte im ersten Drittel nicht mehr gelingen, sodass es mit 0:1 in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel startete der ERC furios. Bereits in der ersten Minute des Drittels rette die Latte für den DSC. Dann musste Greilinger auf Seiten Deggendorfs auf die Strafbank und der ERC zeigte sich im Powerplay weiter energisch. In der 23. Minute sollte es dann soweit sein: Dominik Patocka konnte Henning Schroth im Tor des DSC überwinden und glich das Spiel aus. Danach die stärkste Phase des ERC. Deggendorf fand sich fortan nur noch im eigenen Drittel wieder, der ERC konnte aber zunächst keine weitere Gelegenheit zur Führung nutzen. In der 30. Minute dann einer der wenigen Entlastungsangriffe von Deggendorf. Hier zeigte sich erneut die Klasse des DEL2-Absteigers: Eine schöne Kombination verwertete Janzen zum 1:2 und damit zur erneuten Führung für den DSC. Doch die Bulls steckten nicht auf. In der 36. Minute fiel dann der erneute, viel umjubelte Ausgleich. Santeri Ovaska konnte einen Abpraller von Fabjon Kuqi zum verdienten 2:2 verwerten. Kurz vor Drittelende dennoch der nächste Rückschlag. Döring setzte sich an der Bande gut durch und überwand Konstantin Kessler im Tor der Bulls 24 Sekunden vor Drittelende. Aber die Bulls mit der direkten Antwort. Vom Bully weg, kam erneut Ovaska an die Scheibe und glich nur 7 Sekunden später aus. Von den Fans mit großem Applaus begleitet, ging es mit 3:3 ins letzte Drittel.
Im letzten Drittel der ERC weiter im Vormarsch. Doch erneut waren es die Deggendorfer, die in Führung gingen. Mit ihrem ersten Angriff im dritten Drittel erzielten sie das 3:4 durch Osterberg. Danach entglitt dem ERC die Partie und Deggendorf schaltete zwei Gänge hoch. Innerhalb von drei Minuten zog der DSC dann davon: In der 51. Minute war es erneut Osterberg, der das 3:5 markierte. Nur eine Minute später das 3:6 durch Röthke. Anschließend nahm Martin Ekrt eine Auszeit und für Konstantin Kessler stand Christian Schneider fortan im Tor der Bulls. Eineinhalb Minuten danach das 3:7 durch Greilinger. In der 54. Minute dann Strafzeit für den ERC. Doch dieses Mal sollten es nochmals die Bulls sein: Lukas Slavetinsky konnte einen Alleingang zum 4:7 verwerten. Den Schlusspunkt setzte in der 58. Minute Leinweber zum 4:8-Endstand.
Trotz sehr starker 40 Minuten des ERC, hat es erneut für einen Punktgewinn nicht gereicht. Im letzten Drittel zeigte Deggendorf seine Klasse und gewann, wenn auch drei Tore zu hoch, folgerichtig.
„Mir tut es leid für die Mannschaft, dass sie sich heute nicht belohnt hat. Im zweiten Drittel müssen wir mit zwei Toren führen, aber im letzten Drittel haben wir uns durch individuelle Fehler um den verdienten Lohn gebracht“, so Trainer Martin Ekrt.
Für Deggendorfs Coach Dave Allison war es ein unerwartet schweres Spiel: „Nach vier Stunden im Bus sind wir auf ein Team gestoßen, welches richtig Druck machte. Vor allem im zweiten Drittel war Sonthofen sehr druckvoll, aber wir konnten mit einem sehr starken letzten Drittel den Sieg doch noch holen.“ 
  
    
MEC Saale Bulls Halle
DAS IST WIE FAHRRAD FAHREN - DAS VERLERNT MAN NICHT … 4. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Herner EV
(OLN)  ... eine Lebensweisheit, die man wohl eins zu eins auf die aktuelle Situation der Saale Bulls übertragen kann. Denn obwohl die Torschuss-Statistik der letzten beiden Partien eindeutig für die Hallenser sprach, musste man sich sowohl den Piranhas Rostock als auch den EXA IceFighters Leipzig letztlich geschlagen geben. Das „Toreschießen“ verlernt? Mitnichten!
Um erfolgreich zu agieren, muss jeder Spieler den Kopf frei bekommen, geduldig sein, sich auf seine eigenen und die Stärken des Teams besinnen. Wir sind davon überzeugt, dass in der Mannschaft viel Qualität steckt, doch wir stehen am Anfang einer Saison, alles muss sich finden und manchmal braucht das eben mehr Zeit als erwartet.
Entscheidend für den Spielverlauf wird morgen Abend sein, dass die Mannschaft von Trainer Herbert Hohenberger Mittel und Wege findet, den Puck im gegnerischen Kasten zu platzieren, und das möglichst nicht erst nach unzähligen Anläufen. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird gegen den aktuell Tabellenzweiten, ist dabei jedem klar. Dennoch muss es unser Ziel sein, nicht nur gute Chancen herauszuarbeiten, sondern – im Zusammenspiel aller – diese auch in Zählbares umzuwandeln.
Es scheint, als fehle den Spielern lediglich das kleine Erfolgserlebnis zum richtigen Zeitpunkt, denn erfahrungs-gemäß läuft es nach dem ersten Treffer immer besser. Und was für den Verlauf eines Spieles gilt, kann man auch auf den gesamten Saisonverlauf übertragen: wenn man erstmal einen Lauf hat, dann fährt man auch die entscheidenden Punkte ein. Diesen Lauf haben wir aktuell noch nicht, aber es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass man in der gerade erst gestarteten Saison genau diesen Lauf über kurz oder lang haben wird.
Und: Wie die Mannschaft sollten auch die Fans darauf vertrauen, dass die Erfolge kommen werden.
 
   
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Knappe Kiste im ersten Spiel
(BYL)  Endlich geht es wieder um Punkte! Nach einer kurzen aber knackigen Vorbereitung, wartete am ersten Spieltag gleich eine gewaltige Aufgabe auf die Rats. Gastgeber Königsbrunn verfügt über einen starken Kader und wird durchaus in der oberen Tabellenhälfte erwartet. Der erneute Ausfall von Ondrej Horvath machte das Ganze nicht unbedingt einfacher, doch der Stürmer ist nach einer Viruserkrankung wieder auf dem Weg der Besserung und das ist erstmal die Hauptsache. Wann Ondrej allerdings wieder in eingreifen kann ist noch ungewiss.
Das Spiel begann denkbar schlecht, alle guten Vorsätze hielten nicht mal zwei Minuten. Die Rats wechselten schlecht, Sramek war an der blauen Linie völlig frei und der letztjährige Topscorer der Hassfurt Hawks blieb auch im anschließenden Alleingang eiskalt (2.). Der ESC brauchte ein paar Minuten um sich zu sortieren, doch dann erspielte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner einige hochkarätige Möglichkeiten. Nur mit der Chancenverwertung klappte es noch nicht so recht. Erst parierte EHC-Torfrau Harss in Unterzahl glänzend mit dem Schoner, wenig später zielte Daniel Merl um ein paar Zentimeter am rechten Kreuzeck vorbei. Die Rats übernahmen allmählich das Kommando, verpassten aber mehrfach dem Ausgleich. Die Gastgeber tauchten erst in Überzahl wieder gefährlich vor Morczinietz auf, aber da brannte es lichterloh. Mit drei Paraden innerhalb weniger Sekunden, verhinderte der Schlussmann das 2:0. Klaus Berger scheiterte kurz vor Drittelende dann noch am Außenpfosten, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie.
Im zweiten Spielabschnitt drehten die Rats den Spieß um und erzielten selbst nach wenigen Minuten einen schnellen Treffer. Daniel Merl schaltete vor dem Kasten am schnellsten und stocherte die Scheibe im Nachschuss zum 1:1 über die Linie (22.). Der ESC hielt hervorragend mit, nur in Unterzahl wurde es immer wieder brenzlig. Erneut war Sramek bei einem schnellen Gegenstoß nicht zu halten, mit einer schönen Einzelaktion brachte er die Hausherren wieder in Führung (32.). Das Gegentor nahm dem ESC ein bisschen den Wind aus den Segeln, doch die Moral blieb weiter hoch. Kurz vor dem zweiten Pausentee klingelte es dann doch nochmal hinter Harss. Strobl wurde bei einem Konter perfekt von Englbrecht bedient und vollstreckte per Direktschuss zum nicht unverdienten Ausgleich (39.).
Der EHC kam mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch aus der Kabine und übte sofort viel Druck auf Morczinietz aus. Der Schlussmann zeigte allerdings, wie auch seine Vorderleute, eine starke Partie und hielt den Ausgleich u.a. mit zwei gehaltenen Alleingängen fest. Knappe 10 Minuten vor Schluss, konnte sich der ESC langsam wieder aus der Umklammerung lösen und selbst wieder Offensiv aktiv werden. Florian Strobl belohnte die Rats für ihren aufopferungsvollen Kampf und nutzte einen Stellungsfehler in der Hintermannschaft von Königsbrunn gnadenlos aus. Von der blauen Linie lief er mehr oder weniger ohne Gegenwehr auf Harss zu und ließ der Torfrau mit einem platzierten Schuss an den linken Innenpfosten keine Abwehrmöglichkeit (54.). Die Freude währte nicht lange und wieder war Sramek beteiligt. Morczinietz konnte in Unterzahl seinen harten Schuss nur abprallen lassen, Baur versenkte den Nachschuss zum 3:3 (57.). Dabei blieb es und so ging gleich das erste Spiel in die Verlängerung. Lange sollte die Overtime nicht gehen, denn Auger sorgte nach genau einer Minute für den erlösenden Treffer und besiegelte die erste Niederlage in der neuen Saison.
Fazit: Zwei Punkte verloren oder einen gewonnen? Schwer zu sagen, wenn man kurz vor Schluss noch in Führung liegt, will man den Sieg eigentlich schon über die Bühne bringen. Allerdings war dieser Punkt nicht unbedingt einkalkuliert, am Ende überwiegt schon eher die Zufriedenheit über einen guten Saisoneinstand. Am Sonntag gilt es unbedingt daran anzuknüpfen, Miesbach verlor am Freitag überraschend Zuhause gegen Schongau und wird ebenfalls den ersten Saisonsieg anvisieren. 
  
    
EA Schongau
Heimspielauftakt gegen Oberligaabsteiger Waldkraiburg
(BYL)  Obwohl die ersten Punkte überraschenderweise schon auf dem Konto der Mammuts sind, die Tatsache, dass es am Sonntag zur Heimspielpremiere ausgerechnet gegen das Team geht, dass den TEV Miesbach in der Vorbereitung mit 9 : 3 klar die Grenzen aufzeigen konnte, macht die Aufgabe am ersten Wochenende nicht unbedingt einfacher.
Der Oberligaabsteiger hat zwar einige Abgänge zu verzeichnen, aber dennoch genügend Spieler im Kader, die in der harten Atmosphäre der Oberliga abgehärtet wurden, um nun in der Bayernliga Verantwortung zu übernehmen.
Geblieben ist das Trainerduo Sergej und Aleksei Piskunov.  Im Tor wird wohl Kevin Yeingst die Nr. 1 sein. Die Abwehr hat allesamt Oberligaerfahrung, oder war wie die Rückkehrer aus Dorfen (Fabian und Alexander Kanzelsberger) oder  der körperlich ungemein präsente  Mathias Jeske (Erding) in der Bayernliga durchaus Aktivposten.
Aus Schweinfurt wurde Topscorer Josef Straka (CZE, 38 Tore und 40 Assist) geholt. Die zweite Kontingentstelle besetzt der Tscheche Tomas Rousek. Kapitän ist das zurückgekehrte Urgestein Michael Trox.
Auch die Offensive der Löwen hat fast durchgehend Oberligaerfahrung, Spieler wie Nico Vogl oder Christof Hradek haben dort zudem auch regelmäßig gepunktet.
  
    
ERV Schweinfurt
Wer nicht schießt, der nicht gewinnt
(BYL)  So könnte man wohl das Auftaktspiel der Mighty Dogs aus Schweinfurter Sicht am besten zusammenfassen. Und so konnte Trainer Michael Dippold am Ende Klostersee nur gratulieren: „Glückwunsch an Klostersee, es war am Ende ein verdienter Sieg, sie waren abgeklärter und abgezockter. Wir wollten etwas defensiver als in der Vorbereitung starten, das haben wir, glaube ich, auch geschafft. Im ersten Drittel war das Spiel wirklich ausgeglichen, dieses 0:1 hätte auch ein 1:0 für uns sein können.“ Doch nach einem 2 auf 1 Konter des EHC Klostersee in der 5. Spielminute stand es durch den Treffer von Raphael Käfer nach dem ersten Drittel 0:1 für die Gäste.
Nach der Drittelpause hatten die Mighty Dogs dann irgendwie den Faden verloren und Klostersee konnte das Spiel an sich reißen. Auch, weil die Mighty Dogs wieder ihre Torchancen nicht nutzten. „Im zweiten Drittel haben wir dann leider Fehler gemacht. Nach hinten haben wir eigentlich immer noch gleich gespielt, aber nach vorne haben die Stürmer auf einmal angefangen, ich weiß es nicht, was sie wollten, aber aufs Tor wollten sie auf jeden Fall nicht schießen. Und wenn ich nicht schieße, kann ich kein Tor schießen. Deswegen kommt ein 1:5 raus. Da bin ich sehr unzufrieden. Weil wir kreieren Chancen – schlimm wäre es, wenn wir keine Chancen kreieren würden, das heißt, dann würde uns nichts einfallen. Aber Fakt ist, wir haben unheimlich viele Chancen, auch in der Vorbereitung haben wir das gesehen, vergeigen dann aber Spiele, weil wir einfach nicht zum Abschluss kommen.“, war Michael Dippold unzufrieden mit seiner Mannschaft. „Mir hat dann irgendwann Kessi hinten leidgetan. Im zweiten Drittel war das dann wirklich so, dann geht vorne nix und dann schlägt es halt um. Klostersee hat satte 20 Schüsse aufs Tor gehabt. Da hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn es da schon 0:5 steht.“ Fünf Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, da hieß es wieder „Tor für den EHC Klostersee“. Nachdem Kevin Kessler – alleingelassen von seinen Mannschaftskameraden – den ersten Torschuss noch abwehren konnte, netzte Veit Wieczorek den Abpraller zum 0:2 ein. Fünf Minuten später fand Raphael Käfer keine Anspielposition und spielte die Scheibe einfach in den Slot, von wo aus sie von einem Schweinfurter Schlittschuh ins Tor zum 0:3 abgefälscht wurde.
Im letzten Spielabschnitt versuchten die Mighty Dogs noch einmal mit aller Kraft das Spiel zu drehen. Marcel Grüner, der dank einer erfolgreichen Behandlung durch Mannschaftsarzt Dr. Matthias Blanke vom Leopoldina Krankenhaus wieder fit war, verkürzte in der 46. Minute auf 1:3. Doch 14 Sekunden später baute Raphael Käfer die Führung der Gäste wieder auf 1:4 aus. "Die Mannschaft wollte das Ding unbedingt bei 0:3 noch umbiegen. Wir sind dann auch herausgekommen wie die Feuerwehr, haben das 1:3 geschafft, haben ein bisschen was umgestellt. Wenn dann nicht dieser Lapsus passiert, wo gleich das 1:4 drauf fällt, dann schießen wir vielleicht das zweite und das dritte auch noch. Dann kann das ganze Spiel anders ausgehen. Fakt ist, wir haben verloren, 1:5, Klostersee hat immer schön regelmäßig getroffen.", attestierte Trainer Michael Dippold seinen Jungs noch einmal, dass sie niemals aufgeben. Aus diesem Grund zogen die Schweinfurter zwei Minuten vor Spielende in Überzahl für einen weiteren Feldspieler den Goalie. Doch anstatt erneut zu verkürzen, kassierten die Mighty Dogs durch den Empty-Net-Treffer von Thomas Hummer das 1:5.
Am Sonntag, den 06.10.2019, sind die Mighty Dogs zu Gast beim ESC Dorfen. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Zum nächsten Heimspiel ist dann wieder DERBY-TIME im Icedome. Zu Gast sind am Freitag, den 11.10.2019 die Kissinger Wölfe. Spielbeginn im Icedome ist um 20 Uhr. Im Online-Shop der Mighty Dogs (https://www.mightydogs-shop.de/83/vorverkauf-stehplatz-normal-heimspiel-bad-kissingen) können vorab Eintrittskarten für Stehplatz Vollzahler erworben werden und somit längere Wartezeiten am Einlass vermieden werden.
  
   
SC Forst
Nature Boyz unterliegen Fürstenfeldbruck - Crusaders zum Spielende konzentrierter
(BLL)  Am Tag der Deutschen Einheit trafen die Forster Nature Boyz auf die Crusaders aus Fürstenfeldbruck, um sich im vorletzen Vorbereitungsspiel zu zeigen. In einem mittelmäßigen Spiel behielten die Gäste etwas glücklich mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:2) die Oberhand.
Mit einer Überraschung begann dieses Aufeinandertreffen für die Forster Fans, denn im Tor stand ein ihnen bis dahin unbekannter Akteur mit der Rückennummer 40. Die Erklärung folgte kurze Zeit später. Es handelt sich um den tschechischen Spieler Jan Vlach, der sich mit einer Gastspiellizenz vorstellte.
Auf mäßigem Spielniveau präsentierten sich beide Mannschaften im Peißenberger Eisstadion. Ein strukturierter Spielfluss war für beide Seiten nicht festzustellen. Die Gastgeber konnten zwar eine optische Überlegenheit erlangen, doch konnten sie diese nicht in Zählbares ummünzen. Auf der Gegenseite konnte Jan Vlach sich nicht richtig auszeichnen, denn die Gästestürmer brachten selten etwas auf das Forster Tor. Trotzdem gingen sie in der 11. Spielminute in Überzahl in Führung. Die Schiedsrichter erkannten nach längerer Diskussion einen Treffer an, wobei viele der anwesenden Zuschauer die Scheibe nicht hinter der Linie sahen.  Forst versuchte weiterhin, den Rückstand aufzuholen. In der 18. Minute konnte Daniel Stöberl zum 1:1 ausgleichen, auf Zuspiel von Daniel Schmidt und Marco Mühlegger.
Auch der Mittelabschnitt begann wenig aufregend, bis in der 23. Spielminute Florian Deibler ein Foul passierte, dabei wurde der Gegner verletzt. Die Schiedsrichter verhängten daraufhin eine 5-Minutenstrafe, verbunden mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe. Durch diese Aktion, es war Deiblers erstes Spiel, hat er sich für das erste Punktspiel eine Sperre eingehandelt. Die Gäste konnten das Forster Tor in der 5-minütigen Überzahl zwar mehr unter Beschuß nehmen, jetzt zeigte Jan Vlach ansatzweise sein Können. Er reagierte in der einen und anderen Situation sehr sicher, fehlt ihm doch noch die Spielpraxis. Beide Mannschaften stellten sich bereits auf ein 0:0 im zweiten Spieldrittel ein, ehe doch noch die Gäste mit 1:2 in der 36. Spielminute in Führung gehen konnten.
Die Nature Boyz nahmen sich im letzten Drittel vor, den Rückstand in eine Führung umzuwandeln. Der Ausgleich fiel in der 47. Spielminute durch Anton Rauh, den Daniel Stöberl in Szene setzte. Vorausgegangen war ein Scheibenverlust der in Überzahl agierenden Crusaders. In der 50. Spielminute dann die bis dahin verdiente Führung zum 3:2 in Überzahl durch Andreas Krönauer. Jetzt nahm das Spiel deutlich mehr an Fahrt auf, die Gäste wollten zumindest den Ausgleich, Forst die Führung ausbauen. Beide Torhüter hatten jetzt mehr zu tun, ihre Aufgaben lösten sie gekonnt. In den letzten Spielminuten wurden noch einige Strafzeiten ausgesprochen. Die Crusaders glichen in Überzahl in der 57. Minute zum 3:3 aus. Der Siegtreffer gelang ihnen in der 59. Minute durch Paul Stadler.
  
    
ESC Kempten
Sharks beißen ordentlich zu - ESC Kempten gewinnt 13:1 gegen den HC Maustadt
(BLL)  Zum vorletzten Test der Sharks vor Saisonbeginn gab am Freitagabend der Bezirksligist HC Maustadt seine Visitenkarte im Kemptener Eisstadion ab. Ein ungleiches Duell, nicht nur das die Mannschaft aus Memmingen eine Klasse tiefer spielt, es war auch nach erst drei Trainingseinheiten das erste Spiel für Maustadt.
Auch wenn Carsten Gosdeck mit Fabian Schütze, Eugen Scheffer, Samuel St. Amour, Phillip Stalla, Markus Vaitl, Nikolas Oppenberger und Ron Newhook gleich 7 Stammkräfte fehlten waren die Sharks das klar dominierende Team. Filip Matejka half in der Verteidigung aus und erstmals stand auch Rückkehrer Adrian Kastel-Dahl  im Kader. Der Schwede lieferte ein Spiel ab als sei er nie weg gewesen, hatte sofort Bindung zu seinen Mitspielern und zeigte mit 4 Treffern und einem Assist warum Kempten ihn wieder im Team haben wollte. Ebenfalls einen glänzenden Abend erwischte Patrick Weigant, er kam auf überragende 8 Scorerpunkte.
Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel mit Chancen für Kempten, aber Maustadt lief durchaus den ein oder anderen gefährlichen Konter. Die Sharks scheiterten mit einigen Chancen am ehemaligen Kemptener Torhüter Stefan Chronz bis es dann in der siebten Minute soweit war, Alexander Henkel erzielte die Führung. Während seine Mitspieler zum Wechseln fuhren ging er auf der rechten Seite alleine durch und netzte rechts oben ein. Überraschend dann der Ausgleich der Maustädter, Matejka hatte gerade 15 Sekunden auf der Strafbank Platz genommen da kombinierten sich die Gäste frei vor das Tor und Florian Schwarz brauchte nur noch einzuschieben.
Das weckte die Hausherren wohl endgültig auf denn nun ging es nur noch in eine Richtung und die Tore fielen Schlag auf Schlag. Innerhalb von  nur 59 Sekunden klingelte es dreimal. Zunächst traf Kastel-Dahl aus dem Spiel heraus und 25 Sekunden später erneut mit einem Penalty. Und mit einem sehenswerten Solo stellte Weigant 34 Sekunden später auf 4:1 womit die Vorentscheidung schon gefallen war. Zu konzentriert und spielfreudig nutze Kempten die Räume und zeigte schöne Kombinationen. Einzig die 14 Strafminuten gegen sein Team monierte Gosdeck auch im Anschluss bei der Pressekonferenz, diese passieren weil man zu langsam oder zu weit weg vom Gegner ist, wieder ein Punkt den er im Training noch angehen will. Das zweite Drittel eröffnete Kastel-Dahl mit einem sehenswerten Sololauf zum 5:1 eher wieder ein Dreierpack innerhalb von drei Minuten das Ergebnis ausbaute. Matejka mit einem Schuss in den Winkel, Maaßen und Weigant trafen kurz hintereinander.Und das zweite Drittel endete wie es begann, Kastel-Dahl schickte die Teams mit seinem vierten Treffer bei 9:1 in die Kabine.
Im letzten Drittel drehten dann die Jungen aus dem Nachwuchs nochmal richtig auf. Neben Michel Maaßen und Fabian Magg erzielten Benjamin Dick und Waleri Barmasev ihre jeweils ersten Treffer bei den Senioren. Nach dem Spiel hatte Carsten Gosdeck dann auch lobende Worte für die jungen Spieler parat die sich von Spiel zu Spiel steigern und ansprechende Leistungen sowohl im Training als auch in den Matches zeigen.
Nun geht es am Sonntag noch zum letzten Test nach Hohenems bevor dann endlich am nächsten Freitag beim Allgäu Derby in Pfronten die ersten Punkte der Saison vergeben werden.
  
    
ERC Lechbruck
ERC unterliegt im Derby beim EV Pfronten
(BBZL)  Im Vorbereitungsderby in Pfronten gingen die Flößer mit einer bitteren 3:9-Niederlage vom Eis. Über zwei Drittel agierte man mit dem Landesligisten EV Pfronten auf Augenhöhe, konnte aber letztlich das Leistungsniveau nicht über die volle Distanz von sechzig Spielminuten durchziehen. Der ERC mußte auf Matthias Ehrhard, Kristian Kavecky, Marius Neu (alle verletzt), Stefan Dubitzky, Sven Herfurth (beide privat verhindert), Lukas Zugmaier und Josef Bayrhof (bei der U20 im Einsatz) verzichten.
Auch wenn es „nur“ ein Testspiel war, beiden Teams merkte man deutlich die Spannung vor diesem Lokalderby an. Die Flößer begannen sehr druckvoll und überraschten den klassenhöheren EVP mit zahlreichen schön kombinierten Angriffen auf das Tor von Falcons-Keeper Fabian Mölle. Folgerichtig ging der ERC durch einen Treffer von Lukas Baader (4.) in Führung. Nach etwa zehn Minuten fingen sich die Hausherren etwas, zogen ihr Spiel mehr in die Breite und kamen ihrerseits vermehrt zu guten Einschussmöglichkeiten. Ein ums andere Mal konnte sich der glänzend aufgelegte Patrick Dietl im ERC-Tor mit herausragenden Paraden auszeichnen. Zudem entschärfte er im ersten Drittel zwei Penalties und hielt dadurch in dieser Phase sein Team im Spiel. Allerdings konnte auch er den Ausgleich durch Ladislav Hruska (11.) und den Führungstreffer der Falcons durch Johannes Friedl (18.) nicht verhindern.
Im zweiten Drittel gingen beide Mannschaften weiterhin ein hohes Tempo und schenkten sich nicht viel. Der Ausgleich des ERC folgte prompt durch den ersten Treffer von Neuzugang Marek Hatas (21.). Das Heimteam ging aber postwendend wieder durch Andreas Tröber (23.) in Führung. Doch auch jetzt hatten die Flößer wieder eine Antwort parat, durch Lukas Baader der seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte (25.). In der dreißigsten Minute wechselte Lechbruck den Torhüter und Lukas Bauer bezog nun Position im ERC-Kasten. Er mußte gleich eine Druckphase der Hausherren überstehen, war allerdings beim Treffer von Benjamin Gottwalz (35.) machtlos. Nach zwei insgesamt recht ausgeglichenen Spieldritteln ging es mit einem 4:3-Zwischenstand für die Hausherren in die zweite Pause und man konnte bis hierin zufrieden mit der Leistung des ERC sein.
Im letzten Drittel zeigte sich dann, dass der EV Pfronten 1-2 Monate länger auf dem Eis steht. Pfronten konnte sechzig Minute das Tempo halten, Lechbruck nicht. Wie sich die Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters allerdings in den letzten zwanzig Minuten teilweise vorführen ließ, genügte nicht dem Anspruch eines Play-Off-Kandidaten. Hier machten sich die Flößer ihre gute Leistung aus den ersten beiden Dritteln selbst kaputt, da sie nicht in der Lage waren, einem nun dominierenden Gegner durch clevere und kräfteschonende Spielweise Paroli zu bieten. Sage und schreibe fünf Gegentore waren die logische Folge und diese waren ausschließlich einer mangelhaften Defensivarbeit des ERC zu verdanken.
Somit steht am Ende ein deutliches 9:3 für den EV Pfronten auf der Anzeigetafel, der die Schwächen der Flößer an diesem Abend gnadenlos ausgenutzt hat.
ERC-Vorsitzender Manfred Sitter: „Wenn man sich die zeitweise echt gute Leistung der ersten beiden Drittel ansieht und am Ende 9:3 verliert, dann ist das natürlich für uns ein brutales Ergebnis. Das ist jetzt ein Dämpfer der uns alle wieder ein bisschen erdet. Die Verletztenmisere und weitere Ausfälle lasse ich als Entschuldigung für die Leistung im letzten Drittel nicht gelten. So dürfen wir uns in der Punktrunde nicht präsentieren, sonst gibt es ein böses Erwachen. Von einigen Spielern, die nun ihre Chance bekommen und in die Bresche springen, erwarte ich mir eine deutliche Leistungssteigerung. Wir haben jetzt noch gut drei Wochen Zeit. Diese müssen wir nutzen.“
  
BEV-Pokal: Pleite in Miesbach
Neunzehn Stunden nach dem Lokalderby in Pfronten traten die Flößer in Miesbach zum BEV-Pokalspiel gegen die SG Schliersee/Miesbach an. Erneut mußte ERC-Trainer Jörg Peters seine Reihen durcheinanderwirbeln und acht Spieler ersetzen, darunter auch Marek Hatas, Matthias Erhard und Kristian Kavecky.
Das Spiel in Pfronten steckte den Lechern noch deutlich in den Knochen. Im Gegensatz dazu zeigte die SG Schliersee/Miesbach von Beginn an gutes Eishockey und hohe Einsatzbereitschaft. Bereits in der 4. Minute gingen die Hausherren durch Tobias Eggert in Führung und bauten diese mit weiteren Toren durch Yannick Dreier (8., 10.), Markus Seiderer (13.) und Max Schweinsteiger (16.) auf 5:0 aus. Die Flößer spielten wie sie in Pfronten aufgehört haben und machten es der SG nicht allzu schwer. Lediglich Josef Bayrhof setzte mit seinem Tor zum 5:1 (16.) einen kleinen Lichtblick.
Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild: Lechbruck ein Schatten seiner selbst und Schliersee/Miesbach erzielte weitere Treffer durch Josef Ziegler (23.), Benedikt Galler (30.) und Florian Empl (31., 34.) zum Zwischenstand nach dem zweiten Drittel von 9:1.
Im letzten Abschnitt konnte der ERC das Spielgeschehen offen gestalten. Jonas Seitz verkürzte auf 9:2 (50.), bevor Maximilian Haug der Treffer zum auch in der Höhe verdienten 10:2-Endstand gelang (55.).
ERC-Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir haben vor dem Spiel in Pfronten gesagt, dass wir nach diesem Wochenende wissen wo wir stehen. In der Vorbereitung sollte man die Ergebnisse nicht zu hoch hängen, weder die teils hohen Siege der ersten drei Spiele, noch die letzten beiden Resultate. Dennoch müssen wir manches korrigieren. Das Trainerteam wird intern einige Dinge klar ansprechen und an ein paar Stellschrauben drehen. Nächstes Wochenende geht es ins Trainingslager nach Österreich. Am 01.11.2019 werden wir in Memmingen eine Mannschaft aufs Eis schicken, die dort gewinnen kann.“
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
Stuttgarter EC
Rebels starten mit Niederlage in die Saison
(RLSW)  In ihrem ersten Saisonspiel mussten sich die Stuttgart Rebels am vergangenen Sonntagabend in einem spannenden Spiel mit 3:5 (1:0; 0:2; 2:3) in Eppelheim geschlagen geben.
17 Feldspieler und zwei Torhüter standen Trainer Heiko Vogler bei diesem Spiel zur Verfügung, ein lange nicht gekannter Luxus auf Seiten der Landeshauptstädter. Allerdings fehlten mit Tim Becker, Chris Mauch, Miro Hudak, Patrick Daucik, Janis Groß und Alexander Hotz gleich sechs Spieler, die zum langjährigen Stammpersonal gehören.
Die Rebels begannen druckvoll. Mit aggressivem Forechecking und gutem Aufbauspiel konnte man die Eisbären ein ums andere Mal in Bedrängnis bringen. Folgerichtig ging man in der 12. Spielminute durch den Ex-Eppenheimer Dominik Deuring in Führung, die auch zum Drittelende noch Bestand hatte.
Zu Beginn des Mitteldrittels gingen beide Teams weiterhin ein hohes Tempo, wobei die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer langsam Oberwasser bekamen. In Überzahl sorgte Lukas Sawicki  für den Ausgleich und die Eisbären übernahmen nun eindeutig das Heft des Spieles in die Hand. Roman Gottschalk in der 35. Spielminute sorgte dann auch für die zum zweiten Pausentee verdiente Führung der Gastgeber.
Die Kabinenansprache von Coach Vogler schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben, denn zu Beginn des Schlussabschnitts zeigten die Rebellen wieder das, was sie im ersten Durchgang ausgezeichnet hatte. Ein Unterzahltreffer von Nick Govig (42.) und Denis Matic fünf Zeigerumdrehungen später sorgten wieder für Zuversicht in den Stuttgarter Reihen. Die Freude währte jedoch nur kurze Zeit, denn Frey und Breier drehten per Doppelschlag binnen 25 Sekunden das Spiel erneut. Letzte Möglichkeit für die Rebels war eine doppelte Überzahl in der letzten Spielminute. Goalie Ersel verließ sein Gehäuse zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, doch ein abgefälschter Puck fand praktisch mit dem Abpfiff seinen Weg ins Stuttgarter Tor und sorgte für den 3:5-Endstand.
Enttäuscht zeigte sich nach dem Spiel Trainer Vogler : „Die fehlenden Spieler lasse ich nicht als Entschuldigung gelten. Ein Spiel kann man nur gewinnen, wenn man 60 Minuten Eishockey spielt. 40 Minuten reichen in Eppelheim nicht aus, um etwas zählbares mitzunehmen", spielte der Coach auf das aus Stuttgarter Sicht verschlafene Mitteldrittel und die vergebenen Torchancen aus dem ersten Durchgang an.
  
Energieleistung bringt erste zwei Punkte
Mit einem schwer erkämpften 3:2-Erfog nach Penaltyschiessen gegen den EHC Zweibrücken konnten die Stuttgart Rebels am gestrigen Freitag im ersten Heimspiel der Punkterunde der Regionalliga Südwest die ersten beiden Zähler auf der Habenseite verbuchen.
Trotz der Konkurrenz des VfB-Heimspiels, des Cannstatter Volksfestes und der Weltmeisterschaft der Kunstturner fanden immerhin 371 Zuschauer den Weg in die Stuttgarter Eiswelt, so viele wie seit einigen Jahren nicht mehr bei einem Saisoneröffnungsspiel. Und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, zeigten beide Teams doch eine zwar spielerisch ausbaufähige, an Spannung und Einsatz jedoch sehr ansprechende Partie. Die mit kleinem Kader angereisten Hornets aus Zweibrücken stellten bereits von Beginn an klar, dass nichts anderes als ein Sieg in Stuttgart das Ziel ihrer Reise war. Mit dem Selbstbewusstsein eines letztjährigen Finalisten hielt man zwar das Tempo überschaubar, mit gutem Spielaufbau und genauem Passspiel brachte man das Gehäuse von Rebelsgoalie Jannis Ersel immer wieder in Bedrängnis. Die Angriffsbemühungen der Vogler-Schützlinge blieben indes oftmals Stückwerk. Man tat sich schwer, eigene Tormöglichkeiten zu kreieren. Der torlose Spielstand zur ersten Pause war dann auch eher schmeichelhaft für die Gastgeber.
Zielstrebiger kamen die Rebellen zum zweiten Durchgang aus Eis. Unmittelbar nachdem ein Tor nicht anerkannt wurde, da es mit dem Schlittschuh erzielt worden war, brachte Kapitän Tim Becker seine Farben in der 24. Spielminute in Führung. Die kurzzeitige Verunsicherung auf Seiten der Gäste vermochten die Rebels allerdings nicht auszunutzen, um einen weiteren Treffer nachzulegen. Ab der zweiten Hälfte des Spielabschnitts verlagerte sich das Spielgeschehen wieder vermehrt in Richtung Rebelsgehäuse, der Ausgleichstreffer durch Christian Werth in der 35. Minute war somit nicht überraschend. Mit ihrem schönsten Angriff konterten die Rebellen jedoch postwendend und gingen so durch Fabio Laule mit einer knappen Führung ins letzte Drittel.
Früh gelang den Gästen der Ausgleichstreffer, Christian Werth (43.) war erneut erfolgreich. In einer hart umkämpften Schlussphase gelang es keiner der beiden Mannschaften mehr, den entscheidenden Treffer zu setzen und somit musste im Shootout der Gewinner des Zusatzpunktes ermittelt werden. Nachdem die ersten drei Versuche auf beiden Seiten allesamt von den beiden starken Goalies entschärft werden konnten, trat auf Zweibrücker Seite der zweifache Torschütze Werth an, verlor die Scheibe jedoch beim Versuch, Jannis Ersel zu verladen. Neuzugang Morgan Reiner mit seinem ersten Treffer für die Rebels sorgte schließlich für den Schlusspunkt und die beiden ersten Zähler der Saison.
Weiter geht es für die Stuttgart Rebels am kommenden Sonntag mit dem Gastspiel beim Meister der beiden vergangenen Jahre, dem Lokalrivalen aus Bietigheim-Bissingen.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings kassieren im ersten Saisonspiel bittere Heimniederlage
(LLBW)  Es war alles angerichtet für das erste Saisonspiel in der Landesliga Baden-Württemberg, doch am Ende standen die ERC Fire Wings mit leeren Händen da, denn das Heimspiel ging mit 2:4 gegen die Pforzheim Bisons verloren.
Die Schwenninger starteten gut ins Spiel und setzten die Gäste aus Pforzheim gleich gehörig unter Druck, doch ein Tor wollte noch nicht fallen. Immer wieder konnten sich die Fire Wings gute Chancen herausspielen, doch entweder scheiterte man am gegnerischen Gestänge oder aber fand seinen Meister in Bisons Torhüter Tobias Nuffer. So dauerte es bis zur 19. Spielminute ehe Stefan Schäfer seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause. Auch ins zweite Drittel starteten die Neckarstädter schwungvoll und hatten erneut zahlreiche Möglichkeiten ihre Führung auszubauen. So war es im Powerplay Youngster Philipp Spechtenhäuser, welcher auf 2:0 erhöhte. Wer nun dachte, dass die Schwenninger in diese Leistung anknüpfen würden, sah sich getäuscht. Dieser zweite Treffer schien die Pforzheimer wach zu rütteln und die Bisons fanden besser ins Spiel und hatten ihrerseits nun gute Chancen, sich das erste Mal auf die Anzeigetafel zu bringen. Dennoch konnte die Fire Wings Defensive im zweiten Drittel dem noch was entgegensetzen. 
Mit dem Gedanken eines sicheren Sieges gingen die Schwenninger ins letzte Drittel und wurden durch ihre zurückhaltende und abwartende Spielweise bestraft. In der 46. Spielminute traf Martin Juricek zum 2:1 Anschluss und nur gut fünf Minuten später traf jener gar zum Ausgleich. Das Spiel stand somit wieder auf Null und beiden Mannschaften war bewusst, dass es eine ganz enge Kiste geben würde. Eine unnötige Strafzeit gegen Schwenningen, aufgrund zu vieler Spieler auf dem Eis, brachte den Pforzheimern ein Powerplay ein. Es dauerte keine fünfzehn Sekunden, als Pforzheims Nachverpflichtung, Patrik Vogl, untergütiger Mithilfe der Fire Wings Defensive, die Bisons das erste Mal an diesem Abend in Führung brachte. Die Schwenninger warfen nun alles nach vorne, hatten selbst noch in eigener Überzahl die Möglichkeit, den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch in der Schlusssekunde Pforzheims Christian Bitzer ins leere Schwenninger Gehäuse, da Trainer Kloiber seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatte.
 „Wir haben, die ersten 30 Minuten ansehnliches Eishockey gezeigt, in der zweiten Hälfte waren wir aber nicht bereit den Kampf und die Leidenschaft der Pforzheimer anzunehmen und haben am Ende zurecht und verdient verloren. Wir werden uns zusammensetzen und das Spiel analysieren. Es sollte nach dieser Niederlage jedem Spieler klar sein, dass die Landesliga stärker geworden ist und kein Selbstläufer werden wird.“, so Schwenningens Trainer Matthias Kloiber.
 Das nächste Spiel bestreiten die Schwenninger am 19.10.2019 zuhause gegen die 1b-Vertretung des EC Eppelheim. 
  
   
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Hauptsache Halbfinale
(RLW)  Es war nun wirklich kein schönes Spiel seitens der Kobras, doch am Ende reicht der 8:5-Sieg bei den Grefrath Phoenix zum Einzug ins NRW-Pokal Halbfinale.
Den Dinslakenern konnte man deutlich anmerken, dass die meisten von ihnen bereits das einen Tag spätere Meisterschaftsspiel bei den Neuwieder Bären im Hinterkopf hatten und den Klassen – tieferen Gegner im Schongang bezwingen wollten. Doch das Team von der Niers ist eine seit Jahren eingespielte Mannschaft und nahezu Jeder kennt die Laufwege des Anderen; und wenn man dann noch bereit ist, an diesem Abend zu kämpfen, wird es für ein Team, das nur zu 50% bereit ist, ein hartes Stück Arbeit und für dessen Fans eine schwer verdauliche Kost.
Dass die Kobras sich 5 Gegentore einfangen mussten, lag übrigens nicht an den beiden Goalies Kohl und Eckardt, sondern wohl eher an eine über weite Strecken der Partie nicht stattgefundene Defensivarbeit der Mannschaft. Qualitativ war an diesem Abend kaum ein Unterschied zwischen dem NRW- und dem Regionalligisten zu erkennen.
Ob es daran lag, dass der Mannschaft von Trainer Karel Lang im letzten Drittel die Puste ausging oder ob die Kobras dann etwas die Zügel angezogen haben, lässt sich im Nachhinein schwer beurteilen. Doch erst in den letzten 20 Minuten brachten die Giftschlangen den Sieg unter Dach und Fach. Am Ende waren alle froh, als die Schlusssirene das Spiel beendete. Grefrath hatte sich gut verkauft und die Gäste samt Fans erlebten einen Abend, den man wohl schnell wieder vergessen will.
Und so sah Thomas Esser, sportlicher Leiter der Kobras, die Partie: “Wir haben uns heute Abend sehr schwergetan und schlecht gespielt. Es war keine Laufbereitschaft zu sehen und einige Spieler waren mit ihren Gedanken wohl woanders. Eigentlich hätte ich gerade heute, in Abwesenheit von Coach Milan Vanek erwartet, dass sich die Jungs richtig reinhängen, aber da lag ich wohl falsch. Natürlich hätten wir den Grefathern spielerisch überlegen sein müssen, aber manchmal ist das halt im Sport so. Das primäre Ziel „Halbfinale“ ist jedenfalls erreicht und ich bin überzeugt, dass wir im weiteren Verlauf des Pokals auch wieder schöne Spiele zu sehen bekommen“.
Da in der ersten Pokalrunde kein Überraschungssieg zustande kam, sind die vier Regionalligisten (Ratingen, Hamm, Herford und Dinslaken) im Halbfinale unter sich. Wen die Kobras als nächsten Gegner zugelost bekommen, werden wir zeitnah bekannt geben.
  
    
EHC Neuwied Bären
Dezimierte Bären gewinnen in Lüttich
(RLW)  Im vierten Anlauf hat der EHC „Die Bären" 2016 den ersten Sieg gegen die Lüttich Bulldogs gefeiert. Nach drei Testspielniederlagen sicherten sich Neuwieder Eishockeyspieler in ihrem ersten internationalen Vergleich des Inter-Regio-Cups die Punkte durch einen 6:3-Auswärtssieg und behaupten somit die Tabellenführung in der neuen Runde. Und das trotz ganz schwieriger Vorzeichen. Dem EHC fehlten mit Stephan Fröhlich und Maximilian Wasser zwei Angreifer aus der ersten Sturmformation sowie das etatmäßige Zweier-Verteidigerpärchen Frederic Hellmann/Daniel Pering. „Das sind natürlich Spieler, die du so einfach nicht ersetzen kannst. Mit einer starken Leistung und viel Disziplin ist es uns gelungen, das Handicap abzuschwächen", sagte Trainer Carsten Billigmann.
Die Bären mussten zunächst aber ein Lütticher Blitzstart verkraften. Nach nur zwölf Sekunden gingen die Bulldogs in Führung. Das 1:0 drehten Maximilian Herz, am Freitagabend noch Torschütze im Oberliga-Team des EHC-Partners aus Herne, und Sam Aulie. Lüttich glich noch vor der ersten Pause aus und legte im Mittelabschnitt wieder einen vor. In Belgien mag man es teilweise etwas rustikaler, und genau das wurde den Gastgebern im weiteren Spielverlauf zum Verhängnis. „Die Disziplin war in den vergangenen Jahren ja nicht immer unsere große Stärke. Aber in diesem Bereich sind wir inzwischen viel weiter", freut sich Billigmann. Lüttich besuchte hingegen häufig die Strafbank, was der EHC in Überzahl ausnutzte. Die Tore von Sven Schlicht, Kevin Wilson und Maik Klingsporn fielen durch die Bank im Powerplay, und Jeff Smith setzte den Schlusspunkt in Unterzahl. Schon beim Liga-Auftakt gegen Hamm hatte der US-Amerikaner in numerischer Unterlegenheit eingenetzt.
Neuwied ist im Inter-Regio-Cup angekommen, der Informationsfluss dieser Runde hat hingegen noch Verbesserungspotenzial. Der neue Statistikanbieter konnte auch Stunden nach der Schlusssirene keine Daten zur Partie liefern, vom vorgesehenen Liveticker ganz zu schweigen. Billigmann: „Es gab keine Passkontrolle, und einen Spielberichtsbogen bekamen wir auch nicht."
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens geben sich im Nebel von Dortmund keine Blösse
(RLW)  In der Hauptrunde des EHV-NRW Pokals besiegen die Ratinger Ice Aliens die Eisadler in Dortmund mit 2:6. Es war ein hartes Stück Arbeit, gegen die robust zu werke gehenden Dortmunder. Das erste Drittel gingen beide Teams ein hohes Tempo, die Gastgeber spielten ein ausgeprägtes Forechecking und ließen die Ice Aliens dadurch kaum ins Spiel kommen. So musste eine Überzahlsituation her, um den Pausenstand von 0:1 herzustellen. Rüwald hatte von der Blauen Linie abgezogen und traf ins Schwarze. Eine sichere Führung war das nicht und Trainer Fuchs hatte in der Pause ein paar Sätze zu erzählen.
Das zeigte sich im zweiten Abschnitt, die Ice Aliens fuhren ihre Angriffe nun schneller und hatten mehr Zug zum Tor. In der 23. Minute fuhr Busch einen Konter, war allein vor dem gegnerischen Torwart, doch er erwischte die Scheibe nicht richtig und der Puck ging rechts am Tor vorbei. Ähnlich erging es den Dortmundern ein paar Minuten später. Hier aber zeichnete sich Zerbe zum wiederholten Male aus und vereitelte die Chance. In der 34. Minuten stellten die Gäste aus Ratingen dann das Signal auf Sieg. Zunächst erhöhte Rüwald auf 0:2, Brinkmann in der 36. und Scharfenort in der 39. Minute erhöhten auf den Zwischenstand von 0:4.
Im letzten Drittel wurde es dann sehr ruppig. Bei den Eisadlern begannen die Kräfte zu schwinden und sie verlegten sich nun vollends auf Zerstören des Ratinger Spiels und hofften auf Konter. In der 44. Minute waren sie damit erfolgreich. Ein Gewirr vor dem Kasten von Felix Zerbe nutzten die Dortmunder zum Anschlusstreffer. Die 50. Spielminute stellte den alten Abstand durch Tim Brazda wieder her, doch dieses Zwischenergebnis hatte nur 30 Sekunden Bestand. Wiederum drei Minuten später war es Ben Busch, der den Treffer zum Endstand von 2:6 herstellte. Damit wollten sich die Eisadler nicht abfinden und es entstand eine kleine Boxeinlage. Einige Dortmunder Zuschauer fühlten sich animiert und schütteten Bierbecher und andere Gegenstände auf die Ratinger Bank. Einige „Fans“ querten die Halle und wollten auf die Ratinger Fans losgehen, doch der Sicherheitsdienst hatte die Lage schnell unter Kontrolle. Am Ende erhielt der Dortmunder Bergstermann 2+2+2+10 Minuten Strafe, Tim Brazda 2+2+10 Minuten. Die Partie ging danach friedlich zu Ende, nur einige Ratinger Zuschauer fühlten sich beim Verlassen der Halle etwas unwohl.
Damit haben die Ice Aliens die nächste Runde im Pokalwettbewerb erreicht. Ebenfalls qualifiziert für die nächste Runde haben sich die Ice Dragons aus Herforder und die Hammer Eisbären. Der letzte Qualifikant wird in der Begegnung Grefrather Phoenix gegen die Kobras aus Dinslaken ermittelt. Die Partien der nächsten Runde werden danach ausgelost, die Termine anschließend festgelegt.
  
   
Regionalliga Ost
    
Schönheider Wölfe
Wölfe drehen verrückte Partie gegen Eisbären
(RLO)  Die knapp 550 Zuschauer im Wolfsbau Schönheide sind gleich zum Meisterschaftsauftakt in die neue Regionalliga Ost-Saison 2019/2020 am Samstag voll auf ihre Kosten gekommen und sahen eine insgesamt verrückte und dramatisch spannende Partie, in der die Schönheider Wölfe über weite Strecken das Spiels dominierten, lange Zeit jedoch nicht ins Berliner Tor trafen. So rannte das Team von Trainer Sven Schröder nach 40 Minuten einem 0:3-Rückstand hinterher, da die Eisbären Juniors taktisch clever und vor dem Wölfe-Gehäuse sehr effektiv agierten und zudem einen bärenstarken Goalie Lucas Hofmann zwischen den Pfosten hatten, der die Wölfe-Stürmer reihenweise verzweifeln lies. Ein Kraftakt im Schlussabschnitt und eine doppelte Überzahl in der Overtime bescherten aber den Hausherren dann doch noch einen von den Spielanteilen her verdienten 4:3 (0:2, 0:1, 3:0, 1:0)-Heimsieg gegen den starken Aufsteiger aus der Hauptstadt.
Die Ausgangslage vor der Begegnung schien für viele vielleicht klar zu sein, wenn der amtierende Meister auf einen Aufsteiger trifft. Doch so klar sah man dies bei den Wölfen im Vorfeld nicht, denn schon das Spiel der Eisbären Juniors zum Saisonauftakt in Chemnitz zeigte, dass da eine engagierte und junge Mannschaft mit viel Potenzial in den Wolfsbau anreisen wird. Auf der anderen Seite verlief die Vorbereitungsphase bei den Wölfen doch eher durchwachsen und Trainer Sven Schröder hatte auch unter der Woche im Training wieder einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Das die Partie gegen die Eisbären kein Selbstläufer werden würde, zeigte sich dann auch gleich zu Spielbeginn, als die Gäste ihren ersten gefährlichen Angriff auch sofort zur 1:0-Führung durch Dominik Sala (4.) nutzten. Die Wölfe hatten zwar in der Folge deutlich mehr Spielanteile, versäumten es aber mit guten Chancen den Ausgleich zu erzielen. Zudem scheiterte Petr Kukla in der 10. Minute per Penalty am gut aufgelegten Berliner Schlussmann Lucas Hofmann. Die Eisbären brauchten hingegen nur wenige Chancen und erhöhten kurz vor der ersten Pause sogar auf 2:0 (19.), als erneut Dominik Sala in eigener Unterzahl Wölfe-Goalie Niko Stark überwinden konnte. Auch der Mittelabschnitt begann für die Wölfe äußerst ungünstig. In doppelter Unterzahl kassierten sie durch Berlins Heiko Reinert das 0:3 (23.) und spätestens jetzt war allen klar, dass es gegen die Eisbären ein Kraftakt werden würde. Wie schon im ersten Drittel berannten die Hausherren nun förmlich das Berliner Gehäuse und beschäftigten die Gäste minutenlang in ihrem Abwehrdrittel, die sich wiederum mit Mann und Maus dagegenstemmten und im Verbund mit ihrem Goalie Lucas Hofmann auch nach 40 Minuten keinen Gegentreffer zuließen.
Aber aufgeben gibt es beim Team von Sven Schröder nicht und so zeigten seine Jungs im Schlussdrittel Moral und mobilisierten alle verfügbaren Kräfte. 53 Sekunden waren gerade wieder gespielt, da war der Bann gegen den Berliner Torhüter endlich gebrochen, als Jan Gruß von der blauen Linie abzog und zum 1:3 in den rechten Winkel traf. Die Wölfe bekamen nun die zweite Luft und blieben am Drücker. In der 46. Minute gelang dann der 2:3-Anschlusstreffer durch Petr Kukla und die Eisbären reagierten mit einer Auszeit auf den Sturmlauf der Gastgeber, welche nun vom eigenen Anhang weiter nach vorn gepuscht wurden. Wieder nur fünf Minuten später war der Wolfsbau ein Tollhaus, als Florian Heinz der umjubelte 3:3-Ausgleich gelang. Nach Chancen hätten die Wölfe die Partie sogar noch in der regulären Spielzeit gewinnen können, doch die Eisbären hielten nach Kräften dagegen und retteten sich in die Verlängerung. Auch in der anschließenden fünfminütigen Overtime waren die Wölfe tonangebend und erspielten sich gute Möglichkeiten. Als die Eisbären dann kurz hintereinander zwei Strafzeiten zogen, war es Christoph Rogenz, welcher in der letzten Minute der Verlängerung in doppelter Überzahl zum 4:3-Siegtreffer für die Hausherren einnetzte. Wölfe-Coach Sven Schröder war nach dieser aufreibenden Partie mit den zwei Punkten sichtlich zufrieden und zollte dem Gegner Respekt für die Leistung und lobte insbesondere Eisbären-Goalie Lucas Hofmann, welcher wirklich einen Sahne-Tag erwischt hatte. Aber auch auf sein Team war er mächtig stolz, welches immer an sich geglaubt und mit Moral und Teamgeist diese enge Partie noch in einen Sieg gedreht hat. Eisbären-Coach Phillip Richter war angesichts des Spielverlaufs ebenfalls mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, welche beim amtierenden Meister immerhin den ersten Saison-Punkt ergattern konnte. Dass es nicht für die große Überraschung gereicht hat, dafür müsse sein junges Team eben noch Lehrgeld zahlen und wird gerade aus solchen Spielen jede Menge für die Zukunft mitnehmen.
  


 Sonntag 6.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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