Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 7.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
   
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Düsseldorfer EG
Die DEG gewinnt 3:2 bei den Grizzlys Wolfsburg!
(DEL)  Die Siegesserie geht weiter! Die Düsseldorfer EG gewinnt auch bei den Grizzlys Wolfsburg. Endergebnis im Allerpark 3:2 (1:0, 0:2, 2:0) für Rot-Gelb! Es war der siebte Erfolg in Folge. Die DEG holte dabei im letzten Drittel erneut einen Rückstand auf und drehte das Spiel.
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
„Wir sind wieder da“ - Das Spiel der Woche im Free-TV ist zurück - Ausstrahlung zu einer fanfreundlicheren Zeit
(DEL2)  Die Deutsche Eishockey Liga 2 wird ab sofort wieder mit einem Spiel der Woche bei eoTV European Originals im Free-TV vertreten sein. Die Liga und der Sender haben sich auf einen neuen Kooperationsvertrag für die Saison 2019/2020 geeinigt.
Im Rahmen der Kooperation wird das Spiel der Woche in voller Länge immer dienstags in der Wiederholung zu sehen sein. Die Ausstrahlung erfolgt zu einer fanfreundlicheren Zeit um 21:15 Uhr. Die Bekanntgabe der ausgewählten Begegnung erfolgt jeweils ab Sonntagabend.
René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2: „Über den Sommer haben wir viele Nachfragen erhalten, ob es das Spiel der Woche auch in der neuen Saison 2019/2020 im Free-TV geben wird. Deshalb freuen wir uns, dass die Zusammenarbeit mit eoTV fortgesetzt werden kann. Für die Liga bedeutet dies eine zusätzliche Möglichkeit Reichweiten zu generieren und den äußerst spannenden Spielbetrieb auch in den TV-Bereich zu bringen."
Bereits seit Mitte der letzten Saison zeigte eoTV immer dienstags erfolgreich das Spiel der Woche der DEL2 im Free-TV und allen weiteren Kanälen des Senders. eoTV präsentiert seinen Zuschauern darüber hinaus seit Dezember 2015 das beste Programm aus ganz Europa: Serien, Spielfilme, Reportagen und Sportevents.
Der Sender eoTV ist über MagentaTV, Kabelnetze, FireTV, Zattoo, Watch it!,waipu.tv und Couchfunk zu empfangen und erreicht damit aktuell rund 20 Millionen Zuschauer. Zusätzliche Übertragungswege sind für das Jahr 2020 bereits in Planung, ebenso steht den Zuschauern die Mediathek unterwww.eotv.de zur zeitversetzten Nutzung zur Verfügung.
  
    
Bayreuth Tigers
Tristesse im Tigerkäfig
(DEL2)  Sieben Niederlagen in Folge, ohne jeglichen Punktgewinn stehen nun in der Bilanz der Oberfranken, aber alles der Reihe nach.
Gegen den ersatzgeschwächten Meister (ohne vier Stammspieler) kehrte Lillich wieder ins Line-up der Tigers zurück, doch der Spielablauf glich stark dem der letzten Heimspiele. Ravensburg variierte zwischen echtem Forecheck und abwartenden Phasen in der neutralen Zone, was sie immer wieder in Scheibenbesitz brachte, da Bayreuth kein brauchbares Gegenmittel beim eigene Spielaufbau fand. In Minute Drei geriet man sogar für 37 Sekunden in doppelte Unterzahl, doch da schaffte man es mit einem starken Jaeger im Tor sich noch schadlos zu halten. Mit dem 0-1 durch einen platzierten Abschluss des über das ganze Spiel sehr „schussfreudigen“ Torjägers Flick gelang den Gästen dann aber doch noch die längst verdiente Führung, dem die Hausherren nur sporadische Angriffe entgegen zu setzen hatten. Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wäre da schon ein höherer Vorsprung für die spielerisch überlegenen Towerstars möglich gewesen.
In Abschnitt zwei kamen die Tigers verbessert aus der Kabine. Hinten konsequenter und etwas flüssiger im Angriff, war die Partie nun fast ausgeglichen und der Lohn kam schnell. Den vielleicht besten Spielzug der wieder in Pink (Pinktober) gewandeten Gastgeber veredelte Gron mit einem feinen Zuspiel auf Lillich, der frei vor Wölffl cool blieb und zum 1-1 einnetzte. Weiteres kleines Highlight war ein Faustkampf zwischen Mannes und Mayer, mit Punktsieg des Tigers, aber eben 14 Min Strafzeit für beide. Auch Ravensburg hatte einzelne Chancen, die aber wieder vom guten Jaeger vereitelt wurden und so richtete man sich fast schon mit einem Remis zur zweiten Pause ein. Doch bei einem Konter staubte Ex-Tiger Drews etwas glücklich noch zum 1-2 ab und brachte seine Farben wieder in Front.
Viele hofften nun, dass sich die Wagnerstädter nochmal aufraffen, doch Ravensburg hielt relativ einfach alles unter Kontrolle und erhöhte durch einen von Just abgefälschten Fernschuss von Kolb auf 1-3. Zu Ideenlos agierten die Tigers in vielen Phasen gegen sich auf Spielkontrolle beschränkende Gäste, so dass der Unmut im Tigerkäfig über die uninspirierte Vorstellung der Hausherren weiter anstieg. Durch eine 5 plus Spieldauerstrafe für Svoboda (46.) gab es dann nochmal die Chance mit einem langen Powerplay (insgesamt fast 7 Minuten am Stück) heran zu kommen und wieder mehr Selbstbewusstsein zu tanken, doch das folgende Stückwerk mit mehr Fehlpässen als Torschüssen und überdeutlich spürbarer Verunsicherung des Teams ließ alles wirkungslos verpuffen. Fast symbolhaft dann der Schlusspunkt zum 1-4. Kaum hatten Goalie Jaeger das Spielfeld für einen sechsten Feldspieler verlassen, traf Flick aus weiter Entfernung nochmal als I-Tüpfelchen unter einem für Bayreuth mehr als nur gebrauchten Tag.
Ravensburg sicherte sich drei Punkte ohne sich verausgaben zu müssen und bei den Tigers gab es für viele mehr Fragen als Antworten nach diesem Spiel.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:4! Eispiraten unterliegen Wölfe Freiburg - Keine Punkte beim Auswärtsspiel im Breisgau
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Gastspiel bei den Freiburger Wölfen verloren. Die Westsachsen mussten sich mit 1:4 geschlagen geben und treten die lange Heimreise aus dem Breisgau nun mit leeren Händen an.
Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem stand das gleiche Aufgebot zur Verfügung, wie schon am Freitag gegen die Tölzer Löwen. Lediglich David Kuchejda und Ben Kosianski fehlten verletzungsbedingt, Lukáš Vantuch gehörte als überzähliger Importspieler nicht zum Aufgebot.
Die 2.125 Zuschauer im Breisgau sahen einen offenen Schlagabtausch in den ersten 20 Minuten des Spiels. Sowohl die Eispiraten als auch die Gastgeber aus Freiburg konnten sich gute Torabschlüsse erspielen, jedoch nicht treffen. Folgerichtig ging es mit einem verdienten 0:0 in die erste Pause.
Im zweiten Durchgang machten die Gäste aus Crimmitschau dann etwas mehr Druck, belohnten sich dafür aber nicht. So scheiterten Kaisler, Grygiel und Talbot allesamt an Ben Meisner, der auch schon in Crimmitschau zwischen den Pfosten stand. Das Eispiraten-Trikot trug ebenfalls Scott Allen, welcher mittlerweile beim EHC angeheuert hat und seinen Ex-Club auch in Rückstand schoss. In doppelter Überzahl überwand Allen den bis dahin starken Eispiraten-Schlussmann Michael Bitzer und traf zum 0:1 (32.). Auch das zweite Tor der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Marvin Neher traf nur eine Minute später, erneut in Überzahl, per Blueliner für die Wölfe – 0:2 (33.).
Die Eispiraten gaben sich jedoch nicht auf und starteten perfekt in den Schlussabschnitt. Nach gerade einmal 44 Sekunden zog Ole Olleff einfach mal ab und überwand Meisner mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe zum 1:2 (41.). Die Mannschaft von Danny Naud war nun bemüht, schnell den Ausgleich zu erzielen. Zunächst ging Walsh Abfälscher nur knapp am Gehäuse der Freiburger vorbei, wenig später verpasste Schlenker einen Nachschuss aus aussichtsreicher Position nur knapp. Die Wölfe präsentierten sich dafür konsequenter und konnten ihre Führung nach 51 Minuten erneut ausbauen. Marc Wittfoth traf fast aus dem Nichts zum 1:3 und brachte sein Team somit auf die Siegerstraße. Begünstigt durch einige Strafzeiten auf Seiten der Westsachsen, konnten die Freiburger in der 58. Minute dann den Sack zu machen. Christian Billich traf erneut im Powerplay und beendete mit dem Treffer zum 1:4-Endstand somit die kurze Siegesserie der Crimmitschauer.
  
    
Dresdner Eislöwen
Wichtiger 6:2-Heimsieg gegen Bad Nauheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EC Bad Nauheim mit 6:2 (2:1; 1:1; 3:0) gewonnen. Auch am heutigen Spieltag musste Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi auf Verteidiger Sebastian Zauner (Knieverletzung) und Goalie Marco Eisenhut (Handverletzung) verzichten.
Vor 1674 Zuschauern brachte Nick Huard (4.) in einer Powerplaysituation die Eislöwen in Führung. Kevin Lavallée (6.) erhöhte zum 2:0. Huba Sekesi (6.) nutzte ein doppeltes Powerplay, um den Anschlusstreffer zu markieren.
Im zweiten Drittel ließ Dale Mitchell die blau-weißen Fans in der 26. Spielminute jubeln, doch die Gäste blieben durch einen Treffer von Cody Sylvester (29.) dran.
Erneut Nick Huard (51.) und Toni Ritter (55./57.) mit einem Doppelschlag machten den 6:2-Endstand und damit den Heimsieg am heutigen Sonntagabend perfekt.
Christof Kreutzer, Cheftrainer EC Bad Nauheim: „Ich denke, dass wir uns heute selber geschlagen haben. Wir haben viel zu viele Chancen liegen gelassen. Wenn wir die nutzen, kommen wir auf die Siegerstraße. Besonders die ersten beiden Gegentore haben wir zu leicht zugelassen. Wir haben uns dann berappelt und haben versucht offensiv Akzente zu setzen. Aber wenn wir die Chancen nicht nutzen, dann ist es natürlich schwer. Offensiv haben wir gut gearbeitet, defensiv nicht.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Heute haben wir die Scheibe kontrolliert und geschützt. Wir hatten ein gutes Special-Team zu Gast. Im Vergleich zu den vergangenen Spielen haben wir einen großen Schritt nach vorn gemacht. Das war ein wichtiges Zeichen. Zwischen den letzten fünf Spielen hatte ich mit den Jungs kaum Zeit auf dem Eis zu trainieren. Die kommende Woche können wir anfangen richtig zu arbeiten und eine Mannschaft zu bauen. Ich freue mich auf nächste Woche.“
Kevin Lavallée: „Wir dürfen jetzt nicht denken: Wow wir haben heute gewonnen, wir haben heute gut gespielt und jetzt läuft es von alleine. Wir müssen weiter hart arbeiten und nicht den gleichen Fehler machen, wie nach dem letzten Punktspielwochenende, an dem wir gut drauf waren und dann eingebrochen sind. Wir müssen die Konstanz wiederfinden, weiter unser neues System trainieren und umsetzen.“
Am kommenden Freitag, 11. Oktober um 19.30 Uhr heißt es wieder Derbytime in der EnergieVerbund Arena. Die Dresdner Eislöwen empfangen die Lausitzer Füchse zum Sachsenderby.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Was für ein Krimi! DSC siegt gegen Riessersee nach Penaltyschießen
(OLS)  Ein echtes Spektakel bekamen die 1813 Zuschauer am Sonntagabend in der  
Festung an der Trat geboten. Der DSC führte bereits mit 5:2, Garmisch  
kam zurück und glich zum 5:5 aus, ehe Curtis Leinweber schließlich für  
den Deggendorfer Sieg nach Penaltyschießen sorgte.
Die Partie begann mit viel Tempo auf beiden Seiten. Die Hausherren  
erspielten sich jedoch in den ersten Minuten ein optisches  
Übergewicht, das sie schließlich in der elften Spielminute zur Führung  
ummünzten. Im Powerplay fälschte Curtis Leinweber einen Schuss von  
Jan-Niklas Pietsch zum 1:0 ab. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht  
lange auf sich warten. Bei einem ihrer stets brandgefährlichen Konter  
gelang Dennis Lobach nur zwei Minuten nach der Deggendorfer Führung  
das 1:1. In diesem Tempo ging es weiter, denn erneut dauerte es nur  
zwei Minuten, ehe wieder der DSC nachlegte. Dieses Mal war es  
Jungspund David Seidl, der auf Pass von Curtis Leinweber eiskalt  
einnetzte. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 20 gespielten  
Minuten.
Das zweite Drittel begann dann mit einem Paukenschlag aus Garmischer  
Sicht. Eetu-Ville Arkiomaa glich nach nur 51 Sekunden im  
Mittelabschnitt zum 2:2 aus. Als etwa die Hälfte der Partie  
schließlich absolviert war, brannten die Deggendorfer dann ein  
fünfminütiges Offensivfeuerwerk ab. Zweimal Christoph Gawlik und  
einmal Thomas Greilinger trafen kurz nacheinander zu einer  
komfortablen 5:2 Führung nach 33 gespielten Minuten. Doch die Gäste  
aus Oberbayern ließen sich davon nicht entmutigen und schlugen noch in  
der 34. Minute postwendend durch Ex-Nationalspieler Uli Maurer zurück.  
Mit einem 5:3 ging es in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel nahmen die Gäste das Momentum, das sie sich gegen  
Ende des zweiten Abschnitts erspielten, mit und erzielten in der 44.  
Minute erneut durch Maurer den Anschlusstreffer. Die Garmischer waren  
nun am Drücker und schnürten die Hausherren teilweise regelrecht ins  
eigene Drittel ein. Die Deggendorfer verteidigten mit Mann und Maus,  
doch letztendlich fiel in der 58. Minute doch noch der Ausgleich.  
Philipp Wachter vollendete einen schnell vorgetragenen Konter über  
Tobias Kircher und Calder Brooks zum 5:5. Es ging also in die  
Verlängerung.
Dort bot sich beiden Teams mehrfach die Gelegenheit, das Spiel zu  
beenden, doch beide Keeper hielten ihre Weste rein, sodass das  
Penaltyschießen entscheiden musste. Dort sorgte ein starker David  
Zabolotny und ein eiskalter Curtis Leinweber schließlich für die  
Entscheidung zu Gunsten des DSC.
Durch diesen Sieg bleibt der Deggendorfer SC an der Tabellenspitze und  
trifft nun am kommenden Freitag zuhause auf die Memmingen Indians.  
Spielbeginn in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
VER Selb
Überzeugender Sieg über Höchstadt
(OLS)  Eine äußerst unangenehme Pflichtaufgabe hatten unsere Wölfe im Heimspiel gegen den Höchstadter EC vor der Brust. Erwiesen sich die Gäste doch in der vergangenen Saison stets als zäher Widersacher, heute hatte aber unsere Mannschaft Spiel und Gegner jederzeit im Griff und fuhr einen nie gefährdeten Heimsieg ein. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte die Partie bei Maximilian Hirschberger, der mit dem zwischenzeitlichen 3:0 seinen ersten Treffer im Seniorenbereich markieren konnte.
Von Beginn an drückten unsere Wölfe dem Spiel ihren Stempel auf. McDonald, Müller, Graaskamp und Zimmermann hatten ihr Visier aber noch nicht richtig eingestellt. Höchstadt kam zunächst nicht einmal in Überzahl zu nennenswerten Chancen. Anders unsere Jungs, die die ersten beiden Möglichkeiten bei zahlenmäßiger Überlegenheit gleich zu Torerfolgen zu nutzen wussten. Erst war es Schmidt, der auf Vorarbeit von McDonald traf, später netzte dann Graaskamp nach feinem Zuspiel von Kabitzky ein. Zwischen diesen beiden Toren hatten die Gäste eine kurze Phase, in der sie Torgefahr ausstrahlten. Aab und Maly scheiterten aber aussichtsreich an Deske. Effektiver zeigte sich wiederum unser Team. Hirschberger wurde von Zimmermann geschickt und schloss seinen Sololauf ins kurze Toreck zum zwischenzeitlichen 3:0 ab.
Unsere Wölfe kamen nach der ersten Pause etwas zu locker aus der Kabine. Die Gäste nutzten das zu einem etwa zweiminütigen munteren Scheibenschießen, fanden jedoch in Deske ihren Meister. Kabitzky konnte hier nicht länger zusehen, umkurvte einmal die komplette Gästeabwehr und drosch aus zentraler Position den Puck durch die Hosenträger von Goalie Henseleit zum 4:0 in die Maschen. Im weiteren Spielverlauf gerieten Nijenhuis und Rypar aneinander. Auch hier blieben unsere Farben klarer Sieger im Faustkampf. Die folgende Überzahlsituation konnten die Höchstadter jedoch zum Ehrentreffer nutzen.
Im Schlussabschnitt spielten unsere Wölfe clever, ließen Puck und Gegner laufen und brachten die Partie kontrolliert zu Ende. In der 46. Minute vergab McDonald einen Penalty, kurz darauf spielten Hirschberger, Klughardt und Zimmermann einmal mehr ihre Schnelligkeit aus, belohnten sich aber nicht mit einem weiteren Treffer. Sieben Minuten vor Schluss sorgte Schmidt mit dem fünften Treffer für den Gastgeber für die Vorentscheidung. Der Schlusspunkt war jedoch Gare vorbehalten, der in Überzahl mit einem satten Schuss das halbe Dutzend vollmachte.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Hauptrunde:  05. Spieltag EC Peiting gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Die Bulls erkämpfen sich zwei Punkte in Peiting. Konstantin Kessler und Ondrej Havlicek avancieren zu den Matchwinnern.
Anfangs standen beide Teams in der Defensive sicher und nur vereinzelt mussten beide Torhüter eingreifen. In der fünften Minute führte ein Aufbaufehler der Bulls zum ersten Treffer der Partie: Mayer konnte die Chance eiskalt zum 1:0 für Peiting nutzen. Die Bulls blieben aber dran und konnten nur zwei Minuten später den Ausgleich markieren: Adam Skala wurde von Robert Hechtl mustergültig freigespielt und vollendete seinen Zug mit einem schönen Schlenzer ins obere Eck zum 1:1. Im Anschluss ein weitestgehend ausgeglichenes Spiel ohne größere Höhepunkte. In der 14. Minute dann erneut eine schöne Kombination der Bulls: Edgars Homjakovs bediente Marc Sill und der sorgte mit dem Direktschuss für die 2:1-Führung des ERC. Im Anschluss Sonthofen das agilere Team. Der ERC wollte die Führung weiter ausbauen, doch Hechenrieder im Tor des ECP rettete mehrmals für seine Farben. So blieb es bei der knappen, aber nicht unverdienten Führung für die Bulls.
Im zweiten Drittel blieb das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Das erste Powerplay für den ERC konnten die Bulls nicht nutzen. Danach Powerplay für Peiting und diese machten es besser: Ty Morris glich die Partie in der 28. Minute zum 2:2 aus. Zwei Minuten später erneut Strafzeit für den ERC. Diesmal standen die Bulls aber sicher. Kurz vor Drittelende nochmals die Gelegenheit für den ERC in Überzahl. Die größte Möglichkeit während des Powerplays hatte jedoch Peiting durch Krabbat. Das Torgestänge rettete die Bulls und so ging es mit einem 2:2-Unentschieden dann ins letzte Drittel.
Im letzten Drittel zeigten sich beide Teams zunächst etwas abwartend ohne wirklich zwingende Chancen herauszuspielen. Mit zunehmender Spielzeit sollte das Niveau zusehends abflachen. Sechs Minuten vor Ende nochmals Powerplay für den ERC, doch Peiting stand sehr sicher und die Bulls konnten nichts Zählbares verbuchen. Peiting danach nochmals im Vormarsch, aber beim 2:2 sollte es bis zum Drittelende bleiben.
In der anschließenden Overtime hatte Peiting gleich zweimal die Möglichkeit in Überzahl. Die Bulls konnten sich jedoch immer wieder befreien. Edgars Homjakovs hatte zehn Sekunden vor Ende noch eine große Chance, durch einen Alleingang alles zu entscheiden, scheiterte aber an Hechenrieder. Damit musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Konstantin Kessler hielt seinen Kasten sauber und Ondrej Havlicek trifft als Einziger. Der ERC gewinnt somit 3:2 nach Penalty. 
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles verlieren in Essen
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Moskitos Essen mit 8:4 (1:2/5:0/2:2) verloren. Nach dem Heimspiel am Freitag musste Trainer Jacek Plachta auch noch auf den Kanadier Jordan Draper verzichten.
Für die Gäste ging das Spiel ungünstig los – kurz nacheinander mussten sich Raik Rennert, Yannis Walch und noch einmal Walch auf die Strafbank verabschieden. Zweimal überstanden die Crocodiles die Unterzahlsituationen, kurz vor Ablauf der dritten Strafe war das Essener Powerplay dann aber doch noch erfolgreich. Veit Holzmann traf zur Führung der Gastgeber (9.). Nur zwei Minuten später erlebten die Hamburger einen Schreckmoment: Kai Kristian blieb nach einem Zusammenprall mit einem Essener Spieler regungslos liegen und musste mit der Trage vom Eis gebracht werden. So kam Torwart Carlos Warnecke zu seinem dritten Einsatz in der Oberliga. Die Crocodiles erholten sich schnell und konnten noch vor der Drittelpause die Partie drehen. Daniel Lupzig und Thomas Zuravlev stellten auf 1:2 (20.).
Im zweiten Spielabschnitt hagelte es dann Gegentore für die Gäste. Peter LeBlanc (24.), Thomas Richter (28.), Stefan Kreuzmann (28.), Veit Holzmann (34.) und Erik Hoffmann (37.) brachten die Moskitos mit 6:2 in Führung.
Im letzten Drittel stabilisierten sich die Crocodiles und verkürzten durch Norman Martens auf 6:3 (44.). Die Hausherren legten allerdings durch einen Doppelpack von Niklas Hildebrand (45./47.) wieder nach. Den Abschluss dieses Torreichen Spieles bildete André Gerartz mit seinem Treffer zum 8:4.
„Wir haben Carlos im zweiten Drittel hängen gelassen. Da müssen wir vor dem Tor viel besser aufräumen und nicht so viele Schüsse zulassen. Dadurch haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, so Yannis Walch.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions weiterhin ungeschlagen / Sonntag 13. Okt. 18 Uhr – Heimspiel gegen Crocodiles Hamburg
(OLN)  Auch nach dem vierten Hauptrundenspiel der Eishockeyoberliga Nord behalten die Scorpions mit vier Siegen und 12:0 Punkten ihre weiße Weste. „Es war ein äußerst schnelles und laufintensives Spiel in Krefeld“, so Coach Dieter Reiss, „das mein Team letztlich aufgrund der größeren Erfahrung gewonnen hat.“ Die Scorpions hatten eine enge Partie erwartet und genauso gestaltete sich das Aufeinandertreffen gegen die U23 Mannschaft des DEL Teams der Krefelder Pinguine. Dass die Scorpions zwei Torhüter haben, auf die sie sich verlassen können, hatte nach der guten Leistung von Enrico Salvarani nun auch Florian Mnich bewiesen, der in Krefeld das Tor der Scorpions hütete. Am kommenden Sonntag treffen die Scorpions in der heimischen hus de groot EISARENA auf die Crocodiles aus Hamburg. Erstmalig ist der Spielbeginn bei einem Sonntagsspiel um 18 Uhr. Nach unzähligen Nachfragen und Bitten haben sich die Scorpions jetzt entschieden, dass die Sonntagsspiele generell um 18 Uhr beginnen. Wir kommen damit dem häufig geäußerten Wunsch nach, dass bei diesem Spielbeginn auch jüngere Kinder mit zu den Spielen genommen werden können. „Dass die Begegnung gegen Hamburg nicht einfach wird, haben wir in den beiden Vorbereitungsspielen gesehen“, so Sportchef Eric Haselbacher. Auf jeden Fall wollen die Scorpions alles daran setzen, auch ihr drittes Heimspiel der noch jungen Saison erfolgreich zu gestalten.
  
    
Herner EV
Mit einem 3:2 in Halle holt Herne die nächsten Auswärtspunkte - Erneutes Sechspunkte-Wochenende der Gysenberger
(OLN)  Mit drei Punkten im Gepäck kehrten die Herner vom Auswärtsspiel bei den Halle Saale Bulls zurück. Damit sammelte das Team von Trainer Danny Albrecht auch am zweiten Saisonwochenende die volle Punktzahl ein.
Das Spiel in Halle begann fast ähnlich, wie die Begegnung eine Woche zuvor in Erfurt. Man lag schnell im Rückstand. „Irgendwie waren wir bei den Gegentoren wohl noch im Bus“, analysierte Trainer Danny Albrecht die Anfangsphase. Nach einigen Minuten war das Team aber dann hellwach und übernahm von Minute zu Minute mehr Anteile des Spiels.
Noch im ersten Drittel sorgte Dennis Palka für den 1:2 Anschluss. Nils Liesegang traf dann gleich zu Beginn des zweiten Drittels zum Ausgleich. Spätestens jetzt waren die Herner auf der Erfolgsspur angekommen. Einzig mit der Chancenverwertung konnte man nicht zufrieden sein. „Wir hätten durchaus mehr Treffer erzielen können“, Danny Albrecht sah noch einige gute Chancen, doch nur noch der Siegtreffer durch Nils Liesegang in der 34. Minute sollte die Mannschaft vom Gysenberg jubeln lassen. Die selten zwingenden Chancen von Halle waren dagegen sichere Beute von Hernes Schlussmann Björn Linda.
Im letzten Drittel zeichneten sich dann die Torleute Björn Linda und der Ex-Herner im Hallenser Tor, Michel Weidekamp mit einigen gute Paraden aus, so dass es am Ende bei einem knappen, aber verdienten 3:2 Erfolg für die Herner blieb.
„Ich bin sehr zufrieden mit den Punkten. Die Spieler bekommen jetzt erst einmal zwei freie Tage, dann werden wir uns auf das Spiel gegen Tilburg intensiv vorbereiten“, gibt Coach Danny Albrecht den Weg zum ersten absoluten Topspiel der Saison vor. Um 20 Uhr ist mit den Tilburg Trappers der amtierende Nord-Meister zu Gast in der Hannibal-Arena. Auch die Trappers gaben sich bisher keine Blöße und haben bisher alle Spiele gewonnen.
Am Freitag gibt um 20 Uhr der amtierende Nord-Meister, die Tilburg Trappers seine Visitenkarte in der Hannibal-Arena am Gysenberg ab. Damit kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Halbfinalisten aus der letzten Saison. Beide Teams haben bisher ihre Spiele gewinnen können und damit die volle Punktzahl eingefahren.
Tickets könnt ihr am Mittwoch von 19-20 Uhr vor Ort im Fanshop erwerben oder online unter: https://www.herner-ev.com/erste-mannschaft/tickets/online-kaufen
Der Einlass zum Spiel ist am Freitag bereits ab 18:30 Uhr!
  
    
Rostocker EC
Erste Pleite für Piranhas - Der Rostocker Eishockey-Club verliert am 4. Spieltag der Oberliga Nord mit 1:2 nach Verlängerung bei Hannover Indians
(OLN)  Jetzt hat es auch die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs erwischt. Am 4. Spieltag der Oberliga Nord kassierte der REC die erste Saisonpleite. Nach großem Kampf verlor die Truppe von Trainer Christian Behncke am Sonntagabend mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:0, 0:1) bei den Hannover Indians.
Die Gastgeber, die die ersten drei Partien verloren hatten, legten los wie die Feuerwehr. Allerdings überstand der REC diese stürmische Anfangsphase schadlos und erzielte sogar durch Constantin Koopmann die 1:0-Führung. Hannover blieb aber am Drücker und kam durch einen strittigen Penalty kurz vor Drittelende zum Ausgleich. „Wie erwartet begannen die Indians sehr druckvoll. Wir konnten uns da zunächst sehr gut wehren und hatten selbst Chancen. Den Penalty gibt auch nicht jeder Schiedsrichter“, sagte REC-Geschäftstellenleiter Dirk Weiemann.
Der zweite Abschnitt gehört den Abwehrreihen, die nicht viel zuließen. „Den Indians ist der schlechte Saisonstart und der damit einhergehende Druck durch Zuschauer sowie Umfeld schon anzumerken. Wir wollen hier etwas mitnehmen“, so Weiemann weiter.
Auch das dritte Drittel blieb ausgeglichen und spannend. Fast folgerichtig ging es in die Verlängerung. Dort waren diesmal die Indians die Glücklicheren, die nach einem schön herausgespielten Angriff den Siegtreffer erzielten. „Heute waren die Indians am Ende die Glücklicheren, am Freitagabend wir. Es war ein sehr enges Spiel und hätte auch genauso gut für uns ausgehen können. Wir nehmen wenigstens einen Punkt mit“, sagt Weiemann. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Beirksliga Bayern
    
TSV Erding
Gelungene Heimpremiere für die Erding Gladiators
(BYL)  Das Team von Trainer Thomas Vogl schoss den EHC Königsbrunn am 
Sonntagabend nach holprigem Auftakt mit 9:2 Toren (1:2, 5:0, 3:0) ab, 
wobei speziell das zweite Drittel überragend war.
Bei den Gladiators fehlten die verletzten Martin Dürr und Dominik Wagner 
sowie der erkrankte Philipp Spindler. Aber auch die Königsbrunner waren 
nicht in Bestbesetzung. Unter anderem musste Trainer Peter Schedlbauer 
auf den gesperrten Hayden Trupp verzichten.
Den besseren Start erwischten die Gäste. Nachdem Erdings Torwart 
Christoph Schedlbauer den Puck bei einem Schuss nicht festhalten konnte, 
staubte Julian Becher zum 1:0 ab (8.). Die Gastgeber drückten jetzt aufs 
Tempo und hatten dann Überzahl, doch dank einer starken Torhüterin 
Jennifer Harß blieb es vorerst beim 1:0. Zudem mangelte es den 
Gastgebern an Passgenauigkeit. Da machten es die Königsbrunner schon 
besser, und in der 16. Minute schlug nach einem Konter ein Schuss von 
Max Hermann zum 2:0 ein (16.). Aber nur 29 Sekunden später waren die 
Gladiators wieder zurück im Spiel, als Daniel Krzizok aus kurzer Distanz 
zum 1:2 erfolgreich war.
31 Sekunden nach Wiederanpfiff war die Partie dann wieder völlig offen. 
Krzizok überlistete nach starkem Waldhausen-Pass Torhüterin Harß zum 
2:2. Und nur sechs Minuten danach hatten die Gladiators die Partie 
komplett gedreht. Bei 5:3-Überzahl jagte Kapitän Sebastian Schwarz den 
Puck flach zum 3:2 ins Netz. In der 34. Minute durften die Erdinger zum 
vierten Mal jubeln. Philipp Michl war auf dem Weg zum Tor von hinten 
unfair zu Fall gebracht worden. Der sichere Hauptschiedsrichter Alain 
Kretschmer verhängte einen Penalty, den der Gefoulte eiskalt zum 4:2 
verwandelte. Als Michl aus dem Gewühl heraus zum 5:2 vollstreckte (38.), 
waren die Erdinger Fans komplett aus dem Häuschen. Aber das war noch 
nicht alles in diesem furiosen Drittel. In Unterzahl fing Krzizok einen 
EHC-Pass ab und spielte auf Florian Zimmermann, der 24 Sekunden vor 
Drittelschluss auf 6:2 erhöhte.
Die Partie war damit entschieden, aber im Schlussdrittel kam es noch 
dicker für den EHC: Zimmermann schlenzte den Puck zum 7:2 in den Winkel 
(50.), Michl erhöhte auf 8:2 (52.) und trug sich damit ebenso zum 
dritten Mal in die Torschützenliste ein, wie wenig später Krzizok, der 
zum 9:2 traf (53.).
Text: Wolfgang Krzizok (wk)
  
   
ESC River Rats Geretsried
Keine Punkte gegen Miesbach
(BYL)  Bis auf Ondrej Horvath waren zum 1. „Heimspiel“ in Mittenwald alle Mann an Bord. Trainer Sebastian Wanner holte mit Gania und Hochstraßer noch zusätzliche Verstärkung aus der U20, vier Reihen sollten Miesbach von Beginn an ordentlich einheizen. Beide Teams verloren das 1. Saisonspiel in der Overtime und wollten das Derby unbedingt siegreich gestalten.
Auf großartiges Abtasten wurde erwartungsgemäß verzichtet, es gab nur ein Gas und das war Vollgas. Die erste ganz dicke Möglichkeit gehörte dem ESC, doch TEV-Schlussmann Geratsdorfer entschärfte einen Alleingang von Strobl glänzend mit dem Schoner. Noch näher dran war kurz darauf Luis Rizzo, doch sein Schuss trudelte haarscharf an der Torlinie vorbei. Miesbach steckte keinen Millimeter zurück und begann nun auch offensiv aktiver zu werden. Ausgerechnet Ex-ESC´ler Mäx Hüsken erzielte dann bei einem schnellen Konter das 0:1 und brachte die Gäste in Front (16.). Das war ein Wirkungstreffer, Miesbach riss durch schnelle Gegenstöße jetzt immer öfter große Lücken in der Rats-Hintermannschaft. Kurz vor dem Pausentee musste David Albanese nochmal alles aufbieten, um den Rückstand bei einem Tor zu belassen.
Beide Torhüter machten auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts einen hervorragenden Job, einige hochkarätige Torchancen blieben ungenutzt. Miesbach erhöhte dann in Überzahl durch Stiebinger auf 0:2 (26.) und war sofort wieder am Drücker. Albanese stand unter Dauerbeschuss und zeigte vor allem in dieser Phase starke Saves. Der ESC war zu oft in Unterzahl, hätte aber beinahe bei einem Konter den Anschluss erzielt. Geratsdorfer jedoch war weiter nicht zu bezwingen und im Gegenzug baute Slavicek die Führung auf 0:3 aus (34.). Bene May hatte diesmal die passende Antwort und brachte mit dem 1:3 die Hoffnung wieder zurück. Nach einer guten Scheibeneroberung landete die Scheibe über Merl und Martin Köhler schnell beim Torschützen, der den Puck perfekt durch die Hosenträger abfälschte (35.). Wieder machte sich der ESC durch Undiszipliniertheiten das Leben selber schwer. Miesbach fackelte nicht lange und nutzte das nächste Powerplay zum 1:4 durch Slavicek (40.).
Mit einer doppelten Unterzahl begann das Schlussdrittel, doch die Gäste zeigten sich mittlerweile solidarisch und wanderte ebenso in die Kühlbox. Plötzlich standen die Rats mit zwei Mann mehr auf dem Eis und diesmal klingelte es im TEV-Kasten. Martin Köhler nagelte die Scheibe ins Kreuzeck und verkürzte auf 2:4 (45.). Immer noch in Überzahl, schnürten die Rats den Doppelpack und Florian Strobl traf mit einem Schlagschuss zum 3:4 (46.). Mitten in der Drangphase des ESC meldete sich ein altes Problem zurück. Stephan Englbrecht verabschiedete sich mit einer Spieldauer vorzeitig und bremste die Aufholjagd abrupt. Zwar überstanden die Rats die darauffolgenden Unterzahl schadlos, doch zwei Minuten vor Spielende nutzte Slavicek einen kapitalen Fehlpass zum vorentscheidenden 3:5 (58.).
Fazit: Zwei mal nicht schlecht gespielt, doch nach dem ersten Wochenende steht am Ende nur ein Punkt auf der Habenseite. Zu viele Strafzeiten haben dem ESC im zweiten Drittel letztlich das Spiel gekostet. Kämpferisch kann sich die Mannschaft nichts vorwerfen, doch am Ende waren die Gäste einfach abgezockter. Miesbach präsentierte sich erwartet stark, trotzdem wäre mehr drin gewesen. 
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 2:3 nach Penaltyschießen (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 0:1)
(BYL)  Der Traumstart in die Bayernliga mit zwei Drei-Punkte-Siegen war für den EHC Klostersee greifbar und ganz nah. Etwas mehr als sieben Minuten fehlten den Rot-Weißen beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Landsberg Riverkings. Zwei Spielabschnitte dominierte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische das Geschehen weitgehend, ließ aber zu viele der herausgespielten Tormöglichkeiten liegen oder scheiterte an der Latte beziehungsweise dem Pfosten. Unter anderem drei Alleingänge brachte man nicht im Gästekasten unter. Im Schlussabschnitt kamen die Lechstädter stärker auf und übernahmen das Kommando. Der gut haltende Rudi Schmidt musste innerhalb von zwei Minuten doppelt hinter sich greifen, nachdem seine Vorderleute die defensive Ordnung zu oft aufgegeben oder verloren hatten.
In der Overtime hatte die Truppe von Dominik Quinlan bei einem weiteren Alleingang den Zusatzpunkt in der Hand, bevor im Penaltyschießen einzig Gäste-Oldie Andrew McPherson zur Entscheidung traf.
  
    
EHC Königsbrunn
Erding demütigt den EHC Königsbrunn
(BYL)  Nach anfänglicher 2:0 Führung verliert der EHC Königsbrunn mit 2:9 bei den Erding „Gladiators“. Dabei erlebten die Brunnenstädter ein rabenschwarzes Mitteldrittel, von dem sie sich nicht mehr erholten.
Erneut musste EHC-Coach Peter Schedlbauer ohne Matthias Forster antreten. Und auch der gesperrte Hayden Trupp fehlte der Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen die Gladiators.
Dabei begann die Partie auf Augenhöhe, beide Teams erarbeiteten sich Chancen, verpassten es aber zu treffen. In der achten Spielminute durfte der Königsbrunner Anhang aber jubeln, als Julian Becher einen Abpraller zum 1:0 einnetzte. In der 16. Spielminute konnte der EHC eine unübersichtliche Situation vor dem gegnerischen Tor nutzen, Maxi Hermann schoss zum 2:0 für Königsbrunn ein. Leider ging nach dem Treffer die Konzentration der Brunnenstädter flöten, denn im Gegenzug konnte Erding bei angezeigter Strafe für den EHC auf 2:1 verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Pause.
Im mittleren Spielabschnitt erlebte Königsbrunn ein Debakel. Schon nach einer Minute zappelte der Puck im Tor von Königsbrunns Goalie Jennifer Harß, die gnadenlos ausgespielt wurde und chancenlos war beim Ausgleichstreffer der Gastgeber. In der 27.Spielminute konnten dann die Gladiators in doppelter Überzahl zum ersten Mal in Führung gehen, der EHC lag nun 2:3 zurück. In der 34. Spielminute bekam Erding einen Penalty zugesprochen, den Philipp Michl gekonnt zum 2:4 einschoss. Nur vier Minuten später schaffte es der EHC nicht, den Puck vor dem eigenen Tor unter Kontrolle zu bringen, Philipp Michl schaltete als Schnellster und beförderte die Scheibe ins Königsbrunner Gehäuse. Doch es sollte noch schlimmer kommen, denn selbst in Überzahl wollte dem EHC nichts gelingen und der Puck wurde leichtfertig verspielt. Die Gladiators nahmen das Geschenk an und schlossen den daraus resultierenden Konter geschickt zum 2:6 Pausenstand ab. Damit war die Partie schon vorzeitig entschieden, denn Königsbrunn kam nicht mehr auf die Füße.
Auch im letzten Drittel gab es für den EHC nichts mehr zu holen, die Brunnenstädter blieben zu harmlos und produzierten haarsträubende Fehler am laufenden Band. Erding erzielte nochmal drei schnelle Tore und bestrafte das pomadige Auftreten der Königsbrunner mit dem 2:9 Endstand.
Die Brunnenstädter erlebten gegen Erding einen rabenschwarzen Tag. Sowohl die Routiniers als auch die jungen Neuzugänge zeigten sich erschreckend schwach, wenigstens wurde dem EHC noch ein zehntes Gegentor erspart. Normalform erreichte lediglich Jennifer Harß, die schuldlos war an den vielen Gegentreffern. Am nächsten Wochenende muss Königsbrunn eine gewaltige Schippe auflegen, um sich Punkte gegen die nächsten Gegner zu holen. Erding machte es in der Partie viel besser, nach dem ersten Drittel mit ausgelassenen Chancen folgte eine starke und effektive Vorstellung der Gladiators vor eigenem Publikum.
EHC-Coach Peter Schedlbauer war nach der Pleite enttäuscht von der gezeigten Leistung: „Diese Niederlage war unnötig, wir haben dem Team genau gesagt, wie die Erdinger spielen und wie wir dann agieren müssen. Wir liegen schon zwei Tore vorn, wollen mit dem Ergebnis in die Pause, und gleich in der darauf folgenden Situation kassieren wir den Anschlusstreffer. Wir haben dann den Platzherren zu viel Platz gelassen, das ging dann natürlich voll in die Hose. Am Ende hätten wir nochmal zwanzig Minuten spielen können, da hätten wir trotzdem nichts mehr getroffen.“
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler mit Niederlage beim Top - Favoriten
(BYL)  Am Sonntag trat man die weite Reise nach Passau an. Verletzungsbedingt musste man auf Markus Andrä und Shamir Baloch verzichten. Das es eine schwere Aufgabe wird, war allen von vorne herein klar und wenn man den Spielverlauf sieht dann war diese 5:1 Niederlage auch zwei, drei Tore zu hoch.
Im ersten Drittel kamen die „Eishackler“ deutlich besser auf`s Eis als die Gastgeber. Die Chancen zahlreich, aber die Führung sprang dabei nicht heraus. Die Treffer bis zum 3:0 vielen sehr schnell innerhalb von Fünf Minuten schlugen die „Black Hawks“ zu. Grapentine, Schindlbeck und Sybek in Überzahl, ließen das Ergebnis in die Höhe blitzen. Aber das Spiel machten weiterhin die „Eishackler“.
Im zweiten Drittel kamen beiden Mannschaften gut aus der Kabine. Eine Überzahl-Situtation nutzte Ales Kreuzer in der 26. Minute zum vorentscheidenden 4:0. Bei 5gegen5 waren aber beide Mannschaften durchaus auf Augenhöhe. In Mitte des zweiten Drittels griff dann auch noch der Schiedsrichter mit in die Partie ein. Aus einem Gerangel zwischen zwei Spielern beider Mannschaften, verlor Passau`s Greiner die Beherrschung und warf schon beim Anlauf auf die beiden seine Handschuhe und Schläger auf`s Eis und prügelte auf Novacek ein, als Höfler dazukam und versuchte Greiner zu stoppen, prügelte dieser auch auf Höfler ein. Es entwickelte sich ein Fight zwischen den beiden. Die Folge daraus war eine berechtigte Spieldauerstrafe für Greiner und eine völlig aus der Luft gegriffene Spieldauerstrafe für Florian Höfler. 
Den einen Lichtblick auf Seiten der „Eishackler“ setzte Brandon Morley, der die zuspiele von Maxi Malzatzki und Manuel Singer, erfolgreich verwerten konnte.
Im letzten Abschnitt war es dann nur noch ein Schaulaufen von Passau und trotz des Spielstandes eine engagierte Vorstellung der „Eishackler“ die leider noch nicht diesen Killerinstinkt vor dem Tor haben, wie es in diesem Fall Passau hatte. So steht am Ende eine 5:1 Niederlage dieses in der 46. Minute noch Petr Sulcik erzielte. Auf die Leistung lässt sich aber trotzdem aufbauen und optimistisch in die nächste Woche schauen.
 
    
EC Pfaffenhofen
Gelungener Heimauftakt - IceHogs sichern sich drei Punkte gegen Dorfen
(BYL)  Erfolgreicher Auftakt in der Bayernliga für den EC Pfaffenhofen. Am Freitag kamen die Pfaffenhofener zu einem 7:4 (4:1; 0:2; 3:1) Erfolg gegen den ESC Dorfen und  feierten damit nach sechs Jahren endlich wieder einmal einen Sieg im ersten Pflichtspiel einer Saison.
In der Vorbereitung hatte der Aufsteiger noch zweimal knapp gegen den alten Rivalen verloren, doch nun im Kampf um die Punkte drehten die Pfaffenhofener den Spieß um. Beide Mannschaften hatten einige Ausfälle zu verkraften, so dass sowohl Dorfens Coach Randy Neal als auch Chris Heid gezwungen waren, ihre Reihen umzustellen. Doch während der ECP-Coach nur 14 Feldspieler und damit keine drei kompletten Blöcke aufbieten konnte, war bei Dorfen bereits der kurzfristig verpflichtete Martin Saluga dabei. Und der erfahrene Slowake war es auch, der in der 7. Minute in Überzahl die Gästeführung durch Bastian Rosenkranz einleitete. Beiden Teams merkte man in der Anfangsphase die Nervosität und die Verunsicherung durch die Ausfälle deutlich an. Chancen auf beiden Seiten entsprangen eher individuellen Fehlern als durchdachten Spielzügen. Dennoch waren die Gäste zunächst die gefährlichere Mannschaft, zumindest bis Fabian Eder mit einer satten Direktabnahme in der 13. Minute der Ausgleich gelang. Danach war Konfusion bei den Gästen angesagt, die in der 19. Minute in einem klassischen Eigentor gipfelte. Randy Neal verglich da seine Abwehr mit einem Schweizer Käse. Da es im Eishockey keine Eigentore gibt, wurde der Treffer Robert Gebhardt zugeschrieben, weil er als Letzter am Puck war. Dies war jedoch bereits der Treffer zum 4:1, nachdem kurz zuvor erneut Fabian Eder und Nich Endreß getroffen hatten. Im zweiten Abschnitt versäumten es die IceHogs trotz bester Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Dafür schlugen die Gäste innerhalb von nur 12 Sekunden zweimal zu (30.) und die Partie war wieder völlig offen. Nun lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch bis kurz vor dem Ende. Dann überschlugen sich die Ereignisse nochmals. Zwei Minuten vor der Schlusssirene gelang Jakub Felsöci mit dem 5:3 die vermeintliche Entscheidung, doch nur 25 Sekunden später schlug Martin Saluga postwendend zurück. Randy Neal setzte nun alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Allerdings ohne Erfolg, denn die Gastgeber nutzten dies gnadenlos aus . Mit ihren Treffern ins verwaiste Tor beseitigten Nick Endreß und John Lawrence die letzten Zweifel am ersten Dreier des Aufsteigers.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC WALDKRAIBURG MIT ERSTEM 6-PUNKTE-WOCHENENDE DER SAISON
(BYL)  Auch wenn Passaus Trainer Heinz Feilmeier es in der anschließenden Pressekonferenz, wie es jeder gute Trainer machen würde, bestreitet, so gastierte zum Saisonauftakt einer der heißen Favoriten der neuen Eishockey-Bayernliga-Saison in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena: Die EHF Passau „Black Hawks“.
Ganz in der Tradition der Vorbereitungsspiele verschliefen die Waldkraiburger Löwen die ersten Minuten des Spiels nahezu komplett, weshalb die Black Hawks von Anfang an mit Druck aufspielen konnten. Nicht einmal eine Minute war gespielt und der Puck zappelte bereits im Waldkraiburger Tornetz. Dem vorausgegangen war ein Fehlpass im Waldkraiburger Drittel und eine Mannschaft, die bereits wieder in der Vorwärtsbewegung war. Ales Kreuzer war der Torschütze auf Passauer Seite. Ähnlich verschlafen, der zweite Treffer dieses Abends, der ebenfalls auf eine verschlafene Abwehrleistung seitens Waldkraiburg zurückzuführen ist. In eigener Unterzahl befreit sich Passau aus der eigenen Zone und setzt direkt erfolgreich nach. Ende des Lieds: Dank Tobias Feilmeier führen die Passau Black Hawks nach rund zwei Minuten mit 2:0.
Nach etwa fünf gespielten Minuten, Waldkraiburg war mittlerweile aus dem Kabinenschlaf erwacht, war es Tomas Rousek der in der neutralen Zone goldrichtig stand und das Spielgerät an sich nehmen konnte. Nach einem Lauf ins Angriffsdrittel und einem mustergültigen Pass auf Lukas Wagner, versenkte dieser die Scheibe gegen den Lauf des Keepers im Eck und es stand nur noch 1:2. Das zweite Tor des EHC darf gut und gerne als „Schmankerl“ für das Eishockeyauge bezeichnet werden. Nach vereiteltem Angriff von Passau, war es Matthias Jeske und Josef Straka die den heranstürmenden Tomas Rousek bedienten. Der, allein auf weiter Flur, hat nur noch Marius Wiederer aus Passau neben sich. Durch einen sehenswerten Trick, von hinten durch die eigenen Beine, schafft er es am Verteidiger und letztendlich auch am Schlussmann der Passauer vorbei und es steht 2:2.
In Durchgang zwei waren es wieder die Spieler aus der Dreiflüssestadt, die das Tore schießen eröffnen. Nico Vogl saß gerade auf der Strafbank für hohen Stock, diesen Umstand nutzen die Passauer, um Waldkraiburg in Überzahl unter Druck zu setzen. Das Resultat daraus ist das 2:3 für die Black Hawks durch Philipp Müller. Nur rund drei Minuten später die passende Antwort der Löwen, dieses Mal in eigener Überzahl. Nach langem Pass von Philipp Seifert und Doppelpass mit Nico Vogl, gab sich der Kapitän höchstselbst die Ehre und netzte die Scheibe zum 3:3 ins Adler-Tor. Nur gut zwei Minuten später dann das 4:3. Josef Straka holt sich nach verlorenem Bully die Scheibe zurück oder schiebt sie vielmehr zu seinem Sturmpartner Tomas Rousek. Dieser läuft, auf halber Entfernung zwischen Tor und blauer Linie, in die Mitte und schlenzt den Puck humorlos in die Maschen.
Diese erste Führung des Abends gab den Löwen spürbaren Aufwind. Die Folge waren immer neue Drucksituationen gegen die EHF aus Passau, bis in das dritte Drittel hinein, konnte jedoch keine der Angriffsbemühungen zum Erfolg führen. Dann aber, kurz vor Ende der 48. Spielminute nahm es der Kapitän erneut selbst in die Hand. Auch wenn er laut offiziellem Spielbericht keinen Assist benötigte um für die Löwen auf 5:3 zu erhöhen, zeigen die Löwen-Internen Videobilder jedoch, dass die Vorarbeit durch eine hervorragende Leistung von Christof Hradek, hinter dem Tor von Passaus Clemens Ritschel und ein perfektes Timing beim Abspiel zu diesem fünften Löwentreffer des Abends führte. Rund 4,5 Minuten durfte man sich, dank eines Zwei-Tore-Puffers ein wenig sicherer fühlen. Die Passau Black Hawks würden aber nicht als einer der Favoriten der Liga angesehen, wenn sie es nicht schaffen könnten zurück zu kommen. Dies taten sie in der 53. Minute durch Ales Kreuzer der, recht unbedrängt, durch eine in dieser Situation nicht perfekt stehende Waldkraiburger Abwehr fährt und die Scheibe im Tor von Yeingst unterbringt.
In den folgenden sieben Minuten Restzeit stellen sich die Löwen jedoch nicht, wie man es erwarten könnte, hinten rein und beten zum Eishockeygott, dass nichts schief gehen möge. Munter wird weiterhin angegriffen und so kommt es, dass der schelmische Josef Straka von Passaus #71 noch gefoult werden muss, um schlimmeres zu verhindern. Dies gibt Waldkraiburg für zwei weitere Minuten mehr Luft und erstickt Passauer Angriffsbemühungen weitestgehend im Keim. Die Schlussminuten sind dann noch einmal turbulent. Zuerst nimmt Passau, wenig überraschend, eine Auszeit und im Anschluss den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Drei Strafen sollten ebenfalls noch ausgesprochen werden, zwei gegen Waldkraiburg, eine gegen Passau. 20 Sekunden vor Schluss wirft sich Angreifer Josef Straka in einen harten Schuss des freistehenden Patrick Geiger, den er noch ein paar Tage am Rücken spüren dürfte, dies führt allerdings zur erneuten Befreiung der Löwen. Dann, zehn Sekunden vor Ende eine weitere Strafe für die Löwen, die Chance für Passau mit fünf gegen drei Feldspieler den Ausgleich in letzter Sekunde zu erzielen. Nach gewonnenem Bulla aber schirmt Michael Trox den Puck clever an der Bande ab, lässt somit die Zeit ablaufen und der EHC Waldkraiburg kommt zu seinem ersten Punktgewinn an diesem Wochenende.
Am darauffolgenden Sonntag ging es weiter. Die Löwen gastierten bei den Mammuts aus Schongau. Die Vorzeichen waren interessant, konnte Schongau doch am Freitag den TEV Miesbach in der Nachspielzeit niederringen. Die Löwen hätten also gewarnt sein sollen aber – wie es die Tradition mittlerweile verlangt, kassierten sie erneut den ersten Gegentreffer des Tages. Dieser fiel allerdings so schnell, dass die Augen des Verfassers noch nicht ganz am Spielgeschehen teilnahmen und deshalb den „Tathergang“ nicht schildern können. Fakt ist aber, dass Matthias Müller nach 17 Sekunden die Scheibe ins Tor der Löwen brachte. Nach diesem schnellen Treffer wirkten die Löwen zuerst ein wenig geschockt und benötigten Zeit zum Sammeln. Diese Minuten nutzte Schongau, um mehr Druck auf das Tor auszuüben als es dem erneut hervorragend agierenden Kevin Yeingst lieb sein konnte. Rund siebeneinhalb Minuten dauerte es bis die Löwen die passende Antwort parat hatten. Tomas Rousek war es, der auf Vorlage von Lukas Wagner und Josef Straka ausglich. Nach einer ausgeglichenen Partie im weiteren Verlauf, war es in der 17. Minute Michael Trox, der, nachdem er sich die Scheibe im Drittel der Mammuts klaute, zum 2:1 Pausenstand erhöhen konnte.
Der zweite Durchgang begann erneut stark auf Seiten der Mammuts. Erneut übten sie viel Druck auf das Tor der Löwen aus und in der ein oder anderen Situation musste man vom baldigen Ausgleich der Schongauer ausgehen. Ganze 11 Minuten dauerte es, Jonas Lautenbacher von der EA Schongau gastierte gerade auf der Strafbank, da fasste sich Nico Vogl ein Herz und erhöhte die Führung auf 1:3. Von diesem Moment an war der spielerische Knoten im zweiten Durchgang geplatzt. Die Löwen spielten von nun an deutlich befreiter und kamen immer wieder zu Chancen, beispielsweise durch Matthias Jeske oder Tomas Rousek. In der 38. Minute war es allerdings dann Waldkraiburgs „Man oft he Match“ Christof Hradek der, ohne Vorlage, den Puck zum 1:4 im Tor unterbrachte.
Der dritte Durchgang begann mit einer Unterzahl auf Seiten der Löwen. Michael Trox durfte auf der Strafbank Platz nehmen und Schongau bestrafte dies umgehend mit dem 2:4, erneut war es Matthias Müller der Kevin Yeingst bezwingen konnte. Um gar nicht erst den Keim der Hoffnung auf Schongauer Seite aufkommen zu lassen, folgte die Antwort der Löwen auf den Fuß. Nur 30 Sekunden später war es Lukas Wagner, der auf Pass von Josef Straka und Tomas Rousek, den alten Abstand wiederherstellen konnte. Nach weiteren zehn Minuten voller Waldkraiburger Druck, kam es zum früher berüchtigten Löwen-Doppelschlag. Erst war es Leon Decker der bei 52:47 ins Tor der Mammuts traf und die Uhr hielt erneut an, als Matthias Jeske bei 53:01 den ersten Treffer für sein neues Team markieren konnte. Dies war auch zeitgleich der letzte Treffer dieses Abends. Auch zu erwähnen sind die zahlreichen mitgereisten Fans die, nicht zuletzt wegen des Engagements des neugegründeten „Fan Projekt Waldkraiburg“ mit dem Bus nach Schongau anreisen konnten.
Waldkraiburg steht somit nach diesem Spieltag auf dem ersten Platz der noch jungen Bayernliga-Saison. Der nächste Gegner sind die River Rats aus Geretsried. Das Spiel startet am kommenden Freitag um 20:00 Uhr in der Raiffeisen-Arena Waldkraiburg.
  
    
ESV Buchloe
Pirates beenden Vorbereitung mit Auswärtssieg - ESV Buchloe gewinnt letzten Test in Germering mit 4:2
(BLL)  Die Buchloer Piraten haben die Generalprobe vor dem am kommenden Wochenende beginnenden Punktspielstart mit einem Sieg abgeschlossen. Bei den Wanderers Germering stand am Ende ein verdienter 4:2 (1:0, 1:0, 2:2) Sieg zu Buche. Dieser war gegen den ambitionierten Bezirksligisten allerdings durchaus mühsamer als womöglich erwartet, vor allem da die Buchloer es nach einer 3:0 Führung in der Schlussphase noch einmal unnötig spannend machten. Doch letztlich fügten die Gennachstädter den Wanderers die erste Niederlage zu, nachdem die Münchner Vorstädter bislang in der Vorbereitung – auch gegen zahlreiche Landesligisten – siegreich geblieben waren.
„Das war heute womöglich nochmals ein gewisser Schuss vor den Bug“, kommentierte Piraten-Coach Christopher Lerchner unmittelbar nach Spielende die vorangegangenen 60 Minuten. Denn schon vom Start weg zeichnete sich ab, dass es ein recht zähes und zerfahrenes Duell werden würde. So hatte Michal Telesz nach fünf Minuten zunächst die einzig echte nennenswerte Chance, mit der er aber am starken Germeringer Schlussmann Daniel Schmidt scheiterte. Viel passierte ansonsten in der von beiden Seiten zumindest sehr fair geführten Partie nicht. Während sich gegen Drittelmitte dann auch ESV-Tormann Johannes Wiedemann das erste Mal auszeichnen konnte, näherten sich die Buchloer in der Folge immer öfter dem Tor der Hausherren an. Robert Wittmann scheiterte nach 15 Minuten noch am Pfosten, ehe es Simon Beslic dann eine Minute später besser machte. Im Fallen bugsierte er nach starkem Einsatz die Scheibe zur 1:0 Führung über die Linie. Da Max Hofer Augenblicke vor der Pause erneut am Pfosten verzweifelte, ging es mit diesem knappen Vorsprung auch erstmalig in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang änderte sich anschließend nicht wirklich viel am Geschehen auf dem Eis. Buchloe hatte zwar etwas mehr vom Spiel und ließ Hinten auch nicht all zu viel an Torschüssen zu, doch wirklich durchschlagskräftig war die Offensive der Freibeuter auch weiterhin nicht. Und so fiel im Mitteldrittel ebenfalls nur ein einziger weiterer Treffer, den Marc Barchmann nach 28 Minuten erzielte. Auf der Gegenseite musste Johannes Wiedemann gegen den freien Louis Kolb (29.) und bei einem Alleingang von Thomas Köppl sein ganzes Können aufbieten, um den Anschluss zu verhindern.
Somit konnten die Buchloer mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ins finale Drittel gehen, den Max Hofer dort schnell ausbaute. In Überzahl traf er von der blauen Linie mit einem eher harmlosen, aber für den machtlosen Torwart verdeckten Flachschuss zum 3:0 (42.). Dies schien schon die Vorentscheidung zu sein, was sich aber als Trugschluss erweisen sollte. Denn die Gastgeber sorgten mit zwei Toren nochmals für mehr Spannung als den Buchloern lieb gewesen wäre. Nachdem man zu nachlässig verteidigt hatte, hatte zunächst Stefan Sohr in Buchloer Unterzahl für das 3:1 gesorgt, als er am langen Pfosten die Kelle bei einem Querpass nur noch reinhalten musste (53.). Germering witterte somit noch einmal die Gelegenheit und nutzte durch Kolb eine neuerliche Passivität in der ESV-Verteidigung zum 3:2 (56.). Richtigerweise nahm Christopher Lerchner danach seine Auszeit und schwor seine Schützlinge nochmals auf die Schlussminuten ein. Hier agierten die Piraten wieder konzentrierter und kamen durch Alexander Krafczyk noch zum 4:2 Endstand, der mit seiner Direktabnahme auf Pass von Robert Wittmann humorlos einnetzte (59.).
„Wir haben heute gesehen, dass wir noch nicht da sind, wo wir gerne hin wollen“, bewertete Lerchner das letzte Testspiel und fügt aber auch an, dass er mit der Vorbereitung dennoch sehr zufrieden war und sich nun – wie auch die Mannschaft auf die endlich startende Punktspielrunde freue. Dabei empfangen die Gennachstädter am kommenden Sonntag zum Auftakt zu Hause den EV Fürstenfeldbruck (17 Uhr).
  
    
ESV Bad Bayersoien
ESV bezwingt Landesligist in der Verlängerung! Saal Toni verletzt raus
(BBZL)  Es war die erwartete enge Kiste gegen die „Nature Boyz“ aus Forst.  Der Landesligist, zuletzt personell arg gebeutelt konnte am Sonntag recht komplett auflaufen. Anders sah es beim ESV aus. Thomas Zeck, Thomas Prielmeier und Jakob Saal fehlten in der Verteidigung. Die Offensive musste auf Martin Maier, Stefan Schweizer und Stephan Rössle verzichten. Schmaußer bastelte auch noch an den Reihen. Florian Barth rückte in die erste Reihe, an die Seite von Toni Saal und Thomas Maier. Ein geschickter Schachzug, den sie machten gehörig Druck auf das Forster Tor. Am Anfang ließen es beide Mannschaften aber noch ruhig angehen. Allerdings hatte der Bezirksligist deutlich mehr Spielanteile und die wurden in der 11. Spielminute in die Führung umgemünzt. Thomas Maier war der Torschütze für die Gäste. Da auch der zweite Sturm der Soier wirbelte, erhöhte Timmo Weindl, wenig später auf 0:2.  Lang konnten sich die Soier aber nicht freuen. Denn 4 Minuten vor  Drittelende verkürzte der Ex-Soier Klaus Müller auf 1:2. Müller war in dem Spiel eh die auffälligste Personale der Forster. Er wusste wie er seine Mitspieler in Szene setzten konnte und war  bis auf ein Tor  an allen Treffern beteiligt.
Im zweiten Drittel kam Forst deutlich aggressiver zurück aufs Eis. Scheinbar gab es in der Kabine eine Ansprache von SCF  Coach Stefan Roth. Jetzt wollte man den Soier mit mehr Körpereinsatz den Schneid abkaufen. Dadurch büßte der ESV aber zuerst seinen Top-Stürmer Toni Saal ein. Nach einem harten Check verließ Toni mit blutüberströmtem Gesicht die Eisfläche. Ein langer Cut schmückte seine Stirn und er entschied sich den erst einmal flicken zu lassen. Die Soier daraufhin etwas verwirrt, nicht nur wegen den Ausfall, sondern auch weil die Schiedsrichter keine Strafe ausgesprochen hatten. Dies nutzte Anton Rauh, in Überzahl, zum Ausgleich. Noch in der gleichen Spielminute hätte Florian Barth die Soier wieder in Führung bringen können, aber er scheiterte beim Penalty. Mit 2:2 ging es in die letzte Pause.
Die Soier mussten sich neu formieren, denn neben Anton Saal fiel jetzt auch noch Dominik Erhardt aus. Er hatte wieder Probleme mit dem Ellenbogen. Damit nur noch zwei komplette Reihen für die Soier. Forst wusste das zu nutzen. Denn in der 44. Spielminuten konnten sie mit einem Doppelschlag plötzlich mit 4:2 in Führung gehen. Arg beeindruckt war die Schmaußertruppe davon aber nicht. Denn der Anschlusstreffer von Kamil Drimal ließ nicht lange auf sich warten. Bayersoien war noch gar nicht fertig mit jubeln, da war Rauh schon wieder für die Gastgeber erfolgreich und stellte den alten Abstand  her. Bayersoien kämpfte weiter und das wurde belohnt. Florian Barth verkürzte im Powerplay  auf 4:5. Kurz vor Spielende nahm Schmaußer den gut aufgelegten Maximilian Eirenschmalz für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Mit Erfolg, Thomas Maier erzielte den verdienten Ausgleich.  So ging es in die wohl erste Verlängerung in der Geschichte des ESV’s. Die dauerte aber nicht lang. Klever spielten die Soier die zweite Welle aus und Florian Barth netzte mit viel Schwung ein. Es war die gerechte Entlohnung für das Team, dass sich trotz bitteren Rückschlägen immer wieder zurück ins Spiel kämpfte und eigentlich optisch überlegen war. Hut ab vor der Leistung.
  
    
Wanderers Germering
Eine lange und intensive Vorbereitung geht zu Ende
(BBZL)  Insgesamt neun Ausfälle musste Wanderers-Coach Petr Vorisek im Freitagsspiel bei der SE Freising verkraften. Doch es gab an diesem Abend auch erfreuliches zu berichten. Neuzugang Michael Dorfner gab sein Debüt im schwarz-gelben Trikot und ließ seine Qualitäten auf dem Eis bereits aufblitzen. Im ersten Spielabschnitt sahen die rund 30 mitgereisten Germeringer eine ausgeglichene und tempoarme Partie, der verdientermaßen beim Spielstand von 1:1 endete. In der 23. Minute gingen die Hausherren bei eigener Überzahl mit 2:1 in Führung, die Nico Rossi bereits zwei Minuten später wieder egalisierte. Danach ging es munter weiter und kurz vor Ende des zweiten Drittels war es Marcus Mooseder, der vor Spielbeginn noch von den Freisinger Verantwortlichen geehrt und verabschiedet wurde, der die Münchner Vorstädter mit dem 2:3 in die zweite Pause schoss. In den letzten 20 Minuten ließen allmählich die Kräfte bei beiden Mannschaften nach, aber der EVG ließ sich trotz nur 11+2 Spieler den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein 3:4 Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Dem enormen Kraftakt zollten die Wanderers-Fans Tribut und so wurde die Mannschaft nach Schlusspfiff noch lautstark gefeiert.
In der Sonntagspartie, die gleichermaßen das Ende der Vorbereitung bedeutete, wartete mit dem ESV Buchloe auf die Germeringer der bisher stärkste Gegner. Im Vorjahr um zwei Punkte nicht sofort wieder in die Bayernliga aufgestiegen, soll es für das Team von Christopher Lerchner heuer unbedingt klappen. Die Wanderers erwiesen sich über die vollen 60 Minuten als ebenbürtig und glänzten vor allem in puncto Kampf und Einsatzwillen. Aber man zeigte auch phasenweise seine spielerische Klasse, so dass die 2:4 Niederlage am Ende positiver zu bewerten ist, als das das Ergebnis vielleicht ausdrücken mag. Gerade auch die disziplinierte Spielweise der Hausherren war an diesem Abend herausragend. In dieser Hinsicht hat man einen Schritt nach vorne gemacht.
Petr Vorisek kann trotz den zuletzt vielen Ausfällen unterm Strich ein positives Fazit aus den letzten vier Wochen Saisonvorbereitung ziehen. Das neu formierte Team hat sich Stück für Stück weiterentwickelt. Neben der Einzelentwicklung der Spieler wurde der Fokus auch darauf gelegt, das Kollektiv zu stärken. Man ist auf einem guten Weg, aber es gibt noch einiges zu tun, um diese Entwicklung voranzubringen. Die Moral und der Charakter der Mannschaft stimmt. Die jungen Spieler sind fleißig. Was Systeme und Automatismen angeht, könnte man schon weiter sein, aber das kommt noch. Im Großen und Ganzen können die Germeringer absolut zufrieden sein.
Am kommenden Freitag wird es das erste Mal richtig ernst für die Münchner Vorstädter. Das Vorisek-Team geht in die 1. Runde des Bayernkrugs. Der Bayernkrug wird unter der Spielleitung des Bayerischen Eissport-Verbandes ausgerichtet. Es ist ein unter dem DEB-Pokal angesiedelter Regionalwettbewerb, wo ausschließlich Mannschaften aus der Bezirksliga teilnehmen. Die erste Hürde für die Schwarz-Gelben ist dabei die SG Lindenberg / Lindau 1b. Ein Team, dass mit einigen ehemaligen Oberliga- und Bayernliga-Spielern bestückt ist. So finden sich beispielsweise ein Zdenek Cech, Timo Krohnfoth, Daniel Pfeiffer und Markus Schweinberger im Kader der Westallgäuer wieder. Die Mannschaft von Spielertrainer Matthias Schwarzbart beendete im Vorjahr die Bezirksliga-Gruppe 4 auf Platz 1 mit 13 Siegen in 14 Ligapartien. Dabei überzeugte man mit 102 Toren nicht nur in der Offensive, man wusste mit nur 31 Gegentoren auch die gegnerischen Angreifer durchaus zur Verzweiflung zu bringen. Bei aller Freude um das gute Abschneiden in der Vorrunde, war im dann folgenden Playoff-Viertelfinale nach zwei Spielen die Saison plötzlich vorbei. Zwei Niederlagen gegen den späteren Halbfinal-Gegner der Wanderers und letztlichen Bezirksliga-Meister EV Mittenwald besiegelten das dann doch schnelle Aus der Spielzeit 2018/2019. Nun startet die SG mit neuer Kraft und Motivation in die Saison 2019/2020 und dabei möchte man auch im Pokalwettbewerb eine gute Figur machen. Für die erste Runde im Bayernkrug eine schwere Aufgabe für den EVG.
Die Vorbereitung ist Geschichte, nun wird es ernst für Petr Vorisek und seine Mannschaft. Am Freitag geht es darum, dass die Wanderers ihr Spiel durchsetzen. Das Team um Kapitän Quirin Reichel will agieren und nicht reagieren und die SG Lindenberg / Lindau dazu zwingen, sich ihrem Spiel anzupassen. Die Münchner Vorstädter gehen erhobenen Hauptes, viel Selbstvertrauen und einem klaren Ziel in die neue Saison. Auch wenn der Fokus voll und ganz auf den Aufstieg in die Landesliga liegt, so will man selbstverständlich auch im Pokalwettbewerb eine gute Figur machen und so weit es geht kommen. Die erste Hürde könnte jedenfalls leichter sein. Aber wie auch im Fußball, im Pokal kann alles passieren und es gibt keine leichten Gegner.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
   
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären punkten in Ravensburg
(RLSW)  Mit einem Zähler mussten sich die Eisbären am Abend beim EV Ravensburg zufrieden geben. Nach den Treffern von Aiden Wagner (2), Roman Gottschalk und Marco Haas lag man bereits 4:2 in Front, doch der EVR riskierte in den Schlussminuten alles und wurde mit dem Ausgleich belohnt.
Verspätet traf der ECE auf Grund des starken Verkehrs in Ravensburg an, sinnbildlich war auch vor dem Gehäuse der Eisbären in den Anfangsminuten zu viel Verkehr. Überraschend gingen jedoch die Eisbären durch Wagner (7.) in Führung. Lang hielt diese jedoch nicht, da das Powerplay der Ravensburger an diesem Abend sehr effizient war, was in der 10. Minute zum Ausgleich führte. Die Eisbären kamen dann jedoch besser ins Spiel, so dass die erneute Führung (18.) durch Gottschalk nicht unverdient war.
Das Mitteldrittel war dagegen sehr ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Chancen auf weitere Treffer, doch die beiden Schlussmänner hielten ihre Kästen sauber. Erst das einzige Powerplay des 2. Drittel sollte einen weiteren Treffer bringen, natürlich für den EVR, zum 2:2-Ausgleich (38.).
Doch auch die Eisbären waren in Überzahl erfolgreich. So gelang jeweils in Überzahl zunächst Haas (42.) die erneute Führung, Wagner baute diese 9 Minuten vor Ende erstmals auf 2-Tore aus. Der EVR riskierte nun alles, nahm bereits 7 Minuten vor Ende im Powerplay den Torhüter zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis und wurde schnell belohnt – 3:4 (54.). Weil die Eisbären ihr letztes Powerplay nicht nutzen konnten, nahm Ravensburg in den Schlussminuten die Goalie nochmals vom Eis, und während der ECE das leere Tor nur knapp verfehlte, gelang den Gastgebern zwei Minuten vor Ende der verdiente Ausgleich (59.).
Im anschließenden Penaltyschießen lag das Glück auf Seiten der Puzzlestädter. Während die ersten beiden Versuche glücklich den Weg ins Tor fanden, scheiterten beide Eisbären und so durfte Ravensburg doch noch den Sieg in diesem Duell feiern. Angesichts der 4:2-Führung aus Sicht der Eisbären ärgerlich, auf Grund des gesamten Spielverlaufs geht der knappe Sieg jedoch in Ordnung.
  
    
EHC Zweibrücken
Hornets verlieren, nach tollem Kampf und guten Chancen, unglücklich im Penaltyschiessen
(RLSW)  Mit nur 11 Feldspielern und einem Torwart machten sich die Hornets am Freitag auf den Weg nach Stuttgart. Die Stuttgarter hatten 17 Feldspieler und zwei Torhüter auf dem Spielberichtsbogen.
30 Fans aus Zweibrücken begleiteten ihre Mannschaft in die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.
Hornets Trainer Terry Trenholm stellte seine Reihen wie folgt: Marco Trenholm, Dan Radke, und Maximilian Dörr bildeten die erste Angriffsreihe, Christian Werth, Dustin Bauscher und Robin Spenler bildeten die zweite Angriffsreihe. Felix Stokowski gemeinsam mit Tim Essig und Vladimir Zvonik mit Stephen Brüstle bildeten die Verteidigungsreihen. Moritz Linnebacher kam in seinem zweiten Spiel in dieser Saison ebenfalls reichlich zum Einsatz.
Die Gäste verzeichneten im ersten Drittel die klareren Chancen. Stuttgart hingegen hatte mehr Puck Besitz. Zwischen der 7. und 11. Spielminute boten sich den Hornets zwei Überzahlsituationen, die beide ungenutzt blieben. Man erspielte sich gute Chancen, die ein hervorragend aufgelegter Jannis Ersel im Tor der Gäste zunichtemachte.
Somit stand es nach dem ersten Drittel 0:0.
Nach vier gespielten Minuten im zweiten Abschnitt, spielte Marco Trenholm auf den freigelaufenen Dan Radke, der frei vor dem Stuttgarter Schlussmann auftauchte, den Puck aber nicht im Tor unterbringen konnte.
Im Gegenzug, leichter Puck Verlust der Zweibrücker Hintermannschaft, Deuring passt vor das Tor und Tim Becker vollstreckt eiskalt zum 1:0 für Hausherren. Auch nach diesem Treffer bestimmten die Hornets das Geschehen. Toller Konter eingeleitet von Robin Spenler, der passt auf Dustin Bauscher, doch erneut ist der Rebels Keeper nicht zu überwinden. In der 35. Spielminute dann der verdiente Ausgleich. Christian Werth nutzt die Vorlagen von Marco Trenholm und Maximilian Dörr eiskalt zum 1:1 Ausgleich.
Jetzt kamen die Rebels stärker auf und erzielten knapp zwei Minuten nach dem Ausgleich die erneute Führung. Gleich zwei Stuttgarter Spieler tauchten frei vor Steven Teucke im Kasten der Hornets auf und es stand 2:1. Torschütze war Fabio Laule. Jetzt drückten die Rebels auf den nächsten Treffer, fanden aber in Steven Teucke, im Tor der Hornets, ihren Meister.
Beim Stand von 2:1 wurden die Seiten gewechselt. Felix Stokowski handelte sich noch eine 2 plus 10 Minutenstrafe ein.
Das Schlussdrittel war keine drei Minuten alt und den Hornets gelang erneut der Ausgleich. Dustin Bauscher und Vladimir Zvonik bedienten Christian Werth der erneut Janis Ersel überwinden konnte. Somit stand es nach 43 gespielten Minuten 2:2.
Beide Mannschaften hatten noch Möglichkeiten, in jeweiliger Überzahlsituation, den entscheidenden Treffer zu erzielen, doch beide Torhüter waren nicht mehr zu überwinden.
Somit endete, die sehr fair geführte Partie nach 60 Minuten mit 2:2. Die Entscheidung musste also im Penaltyschiessen herbeigeführt werden.
Erneut zeigten sich beide Torhüter unüberwindbar. Auf Hornets Seite scheiterten Vladimir Zvonik, Dan Radke und Christian Werth mit ihren Versuchen. Nach drei Schützen wurde die Rheinfolge geändert. Stephen Brüstle lief für die Hornets an aber konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Morgan Reiner konnte Steven Teucke mit einem satten Schuss in den Winkel überwinden und damit sicherte damit seinem Team den Extra Punkt.
Somit endete die Partie mit 3:2 für die Stuttgart Rebels. Trotzdem war man auf Seiten der Hornets nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Penaltyschießen ist immer etwas Glückssache. Mit einem Punkt bei den Rebels kann man durchaus zufrieden sein, auch wenn die Hornets die klareren Möglichkeiten hatten.
  
    
EC Eppelheim 1b
Eisbären verkaufen sich teuer
(LLBW)  Beim ersten Auftritt in der Landesliga hat sich der ECE teurer verkauft als erwartet. Beim amtierenden Meister musste man sich am Ende nur mit 4:6 geschlagen geben und es war deutlich mehr drin. Aber die Tore von Frey (2) und Rausch (2) waren am Ende nicht genug.
Im ersten Drittel merkte man vielen ECE-Akteuren die Nervosität an, denn einige von ihnen spielten ihr erstes Spiel im Senioren-Eishockey. Daraus resultierend dann auch direkt zwei Strafen gegen die Eisbären, die Unterzahl überstand man jedoch schadlos. Gerade komplett, ging dann doch der Gastgeber in Führung (5.), doch den Eisbären gelang durch Frey in Überzahl schnell der Ausgleich (9.). Doch noch vor der ersten Pause gelang der ESG die abermalige Führung (12.), die kurz vor Ende zum 3:1 – Pausenstand ausgebaut werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt konnten sich die Eisbären glücklich schätzen, denn angesichts der vielen Unterzahlaktionen hatten die Gastgeber hieraus zu wenig gemacht.
Im zweiten Drittel waren die Eisbären endlich im Spiel angekommen und dominierten die Partie. Nahezu im Minutentakt gab es hochklassige Chancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Hätte man zur Halbzeit chancenmäßig eigentlich sogar führen müssen, bekamen nun auch die Gastgeber langsam wieder etwas zugriff. Nun gab es Chancen auf beiden Seiten, doch es sollte kein Treffer in diesem Abschnitt fallen, was den Eisbären am Ende wohl die Siegchance nahm.
Nachgeholt wurde der Anschlusstreffer dann im Schlussabschnitt, Kapitän Rausch verkürzte zum 3:2 (47.). Doch postenwendend kam die Antwort der ESG (47.), die in der 54. Minute die Vorentscheidung erzielte (51.). Das Spiel war nun etwas wilder, beide Teams fehlerbehaftet und Abschlussschwach. Doch erneut Rausch (54.) ließ nochmals Hoffnung bei den Eisbären aufkeimen, die von der ESG kurz darauf endgültig im Keim erstickt wurde (56.). Zwar gelang den Eisbären durch einen Unterzahltreffer von Frey (59.) der Schlusspunkt, doch mehr als ein respektables Ergebnis sollte im ersten Spiel nicht herausspringen.
Alles in allem haben die Eisbären das Spiel im ersten Drittel verloren, in dem zu viele Fehler und Nervosität die Aktionen dominierten. Doch der neu zusammen gestellten Mannschaft wollte man genau dies zugestehen, so dass die beiden Folgedrittel schon deutlich bessere Spielaktionen zeigten, die mit zwei Drittel-Remis gegen den amtierenden Meister belohnt werden. Mit etwas breiterem Kader und der Leistung aus den letzten 40 Minuten sollte im folgenden Heimspiel mehr als nur Anerkennung zu holen sein.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons siegen im ersten Punktspiel gegen Schwenningen mit 4:2 (1:0/1:0/0:4)
(LLBW)  Am vergangenen Samstag begann endlich die neue Spielsaison 2019/2020 in der Eishockey-Landesliga und die Pforzheim Bisons mussten im ersten Punktspiel auch gleich auswärts ran, denn sie spielten gegen den Schwenniger ERC – ein nicht zu unterschätzender Gegner.
Beide Mannschaften waren gut aufgestellt und schenkten sich nichts, doch kurz vor Ende des ersten Drittels klingelte es im Tor der Bisons durch einen Treffer von Stefan Schäfer #44 für die Heimmannschaft.
Nach einer kurzen Verschnaufpause prallten auch im zweiten Drittel zwei sehr starke Gegner aufeinander. Doch trotz allen Kampfes mussten die Pforzheimer Eishockeycracks einen weiteren gegnerischen Treffer Mitte dieses Drittels hinnehmen. Diesmal lochte Philip Spechtenhauser #55 für die Schwenninger ein.
Doch das letzte Drittel gehörte eindeutig den Bisons. Sie zündeten in den letzten 20 Minuten des Spiels ein wahres Torfeuerwerk und drehten das Spiel. Kurz hintereinander traf Martin Juricek #80 gleich zwei Mal und kurz vor dem Schlusspfiff sorgten auch Patrik Vogl #60 und Christian Bitzer #29 dafür, dass der Schwenninger Goalie Uli Kohler #34 hinter sich greifen musste.
Martin Juricek, Neuzugang im Sturm, sagte nach dem ersten Punktspiel der Saison:
„Wir haben gezeigt, dass man Eishockey 60 Minuten spielt und dass das Spiel nicht schon nach den ersten zwei Dritteln entschieden ist. Wir sind am Anfang nicht so gut ins Spiel gekommen und die Gegner hatten gute Torchancen, aber unser Torhüter Tobi hat einen sehr guten Job gemacht. Es war eine Teamleistung und mit jeder Minute haben wir unsere Leistung gesteigert und dafür wurden wir mit dem 4:2 Sieg gegen einen starken Gegner belohnt. Es war wichtig mit einem Sieg in die neue Saison zu starten! Ich will auch unseren Fans danken, die uns von der ersten bis zur letzten Minute unterstützt haben. Ich freue mich schon riesig auf das erste Heimspiel.“
Und auch der Trainer der Pforzheimer Mannschaft zeigt sich zufrieden:
„Dieses Jahr haben zum ersten Mal Vorbereitungsspiele gegen Gegner in einer höheren Liga stattgefunden. Dies zeigt uns, dass wir in einer sehr guten Form sind. Durch die neuen Spieler haben wir einen großen facettenreichen Kader aufgestellt. Diese Kombination aus neue anspruchsvoller Forderung und starkem Teamgeist soll uns in die richtige Richtung leiten.“
Alles in allem war dieses Spiel ein vielversprechender Auftakt, der Lust auf mehr Eishockey macht.
Nächsten Sonntag den 13.10.2019 um 19:00 Uhr findet das erste Heimspiel der Pforzheim Bisons  im St. Maur Eissportzentrum statt. Gegner sind diesmal die Mad Dogs Mannheim 1b.
  
   
Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
Vierter Sieg: EHC baut seine Serie aus
(RLW)  Ein Schuss mit brachialer Gewalt, ein Jubel, ein Blick auf die Anzeigetafel – Philipp Hefflers Weg zurück auf die Dinslakener Bank war trotz des Glücksgefühls von einer Portion Resignation begleitet. „Wir wussten, dass es zu spät war“, gestand Trainer Milan Vanek nach einem „guten, bis zum Schluss spannenden Eishockeyspiel“ in dem seine Mannschaft gut mitgehalten habe. Acht Sekunden vor dem Ende des Regionalligaspiels zwischen den EHC „Die Bären“ 2016 und den Dinslakener Kobras verkürzten die Gäste zum 2:3, konnten den vierten Neuwieder Sieg im vierten Saison-Pflichtspiel aber nicht mehr verhindern. Acht Sekunden blieben übrig, da können im Eishockey schonmal die verrücktesten Dinge passieren, aber die Neuwieder hinterließen an diesem Abend in der Defensive insgesamt einen so stabilen Eindruck, dass sie nichts mehr anbrennen lassen würden und es auch nicht mehr tun sollten. 
Nur 24 Stunden nach dem Inter-Regio-Cup-Erfolg in Lüttich (6:3) wollte der EHC, der ohne sein Abwehr-Duo Daniel Pering/Frederic Hellmann auflaufen musste, eingangs keinesfalls zurückstecken oder abwartend agieren. Trainer Carsten Billigmann gab eine andere Devise vor. Weil die Gäste verkehrsbedingt erst spät in Neuwied eintrafen, setzten die Einheimischen auf die Überrumpelungstaktik, die aufging. „Wir haben unsere Busbeine nicht rausbekommen“, sah auch Gästetrainer Milan Vanek in der beschwerlichen Anreise einen möglichen Grund für die Neuwieder 2:0-Führung, die Stephan Fröhlich mit einem Alleingang (11.) und Schahab Aminikia von der rechten Seite in einem Moment, als jeder mit einem Pass in den Slot rechnete (19.), herstellten. Der EHC hätte die Führung im Mittelabschnitt ausbauen müssen. „Chancen waren einige da, aber wir haben nicht mehr konsequent genug vor dem Dinslakener Tor agiert. Vielleicht hat man ab der 30. Minute auch etwas gemerkt, dass wir am Samstag in Lüttich ein hartes Spiel mit einigen Ausfällen zu bestreiten hatten“, stellte EHC-Coach Carsten Billigmann fest. Klarer Torschussvorteil für die Einheimischen, aber kein Ertrag in dieser Phase. Im Gegenteil. Der Tscheche Martin Benes verkürzte in der 32. Minute mehr oder weniger aus dem Nichts. „Ich hatte im zweiten Drittel das Gefühl, das es gleich bei uns scheppert, aber dann hat sich das Spiel etwas für uns gedreht“, so Vanek. In einer wilden Phase bei vier gegen vier ging es mit offenem Visier von einem in den nächsten Konter über, die die Verteidiger oder Torhüter jedoch zunichte machten. Chancen zum 3:1 aber genauso zum Ausgleich waren da, unter anderem traf Maik Klingsporn für den EHC in Überzahl den Dinslakener Pfosten (40.). Billigmann: „Wir sind etwas schlampig mit unseren Chancen umgegangen, und dann war es nach dem Anschlusstreffer auf einmal wieder ein ganz enges Spiel, in dem wir im letzten Drittel noch einmal kämpfen mussten, damit wir uns nicht den ersten Ausrutscher leisten.“
Neuwied leistete sich keinen Ausrutscher mehr. Jeff Smith erhöhte in der 48. Minute auf 3:1, sodass Hefflers Anschlusstreffer in Überzahl nur noch Ergebniskorrektur für die Kobras bedeutete.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens können die Rockets nicht bremsen
(RLW)  Am Sonntagabend unterlagen die Ice Aliens den Rockets der EG Diez-Limburg mit 9:1. Einmal mehr zeigten die Gastgeber, dass sie in dieser Saison den Sprung in die Oberliga schaffen wollen. Dabei gestaltete sich das erste Drittel noch sehr ausgeglichen. Zwar gingen die Rockets in der 16. Minute in Führung, doch Pascal Rüwald gleichte noch kurz vor der ersten Pause aus.
Im zweiten Drittel zeigten die Rockets dann ihre Qualität. Innerhalb von vier Minuten erhöhten sie auf 4:1 um kurz vor der zweiten Pause den Zwischenstand von 5:1 herzustellen. Auch im letzten Spielabschnitt kamen die Ice Aliens nicht mehr zum Zug. Zwölf Minuten vor Schluss starteten die Rockets ihre Schlussoffensive und erzielten vier weitere Tore.
Ein Gradmesser war dieses Spiel für die Ice Aliens nicht. Schon im Vorhinein war damit zu rechnen, dass es gegen die EG Diez-Limburg kein Zuckerschlecken wird. Das Team von Andrej Fuchs wird weiterhin versuchen, den Favoriten ein Bein zu stellen und gegen die Gegner zu punkten, die mit ihnen um die PlayOff Plätze kämpfen.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Berlin
    
FASS Berlin
FASS holt Dreier
(RLO)  In einem ansprechenden Regionalligaspiel schlägt FASS den ESV Halle mit 8:3 (2:1, 3:1, 3:1) und holt die ersten drei Punkte in der Saison 2019/20.
Die Gäste traten mit einer guten Mischung aus zahlreichen Ex-Profis und einigen Talenten mit Förderlizenz der Saale Bulls (Oberliga Nord) an. Sie präsentierten sich von Beginn an hellwach und bereiteten den Weddingern Probleme. Dennoch eröffnete David Trivellato mit einem Schuss von der blauen Linie den Torreigen (8.). In der 13. Minute tauchte aber Evans alleine vor Patrick Hoffmann auf und erzielte den Ausgleich. Der FASS-Keeper musste kurz später für Danny Bohn Platz machen, weil ihm eine Erkältung zu schaffen machte. Der junge Backup machte seine Sache sehr gut. Praktisch mit der Schlusssirene gelang Nico Jentzsch der erneute Führungstreffer, als er in Überzahl von der blauen Linie abzog – zu diesem Zeitpunkt eine glückliche Führung der Gastgeber.
Vor dem Spiel wurde Patrick Czajka für sein 300. Spiel für FASS geehrt, im zweiten Drittel bedankte er sich mit zwei blitzsauberen Treffern (26./33.). Dazwischen hatten die Nordberliner eine 5:3-Überzahl nicht nur erfolglos verstreichen lassen – sie mussten sich von Gunkel sogar auskontern lassen (30.). Dennoch hatte FASS die Partie jetzt im Griff, und Julian van Lijden besorgte mit einem platzierten Schuss in den Winkel den beruhigenden 5:2-Vorsprung (35.).
Noack (48.), Merk (54.) und Jentzsch (55.) bauten im Schlussabschnitt bei einem Gegentreffer von Gunkel (49.) den Vorsprung weiter aus. FASS zeigte nun viel Spielfreude und flüssige Kombinationen, die Freude auf mehr machen. Schiedsrichter Schewe hatte mit dem fairen Spiel (vier Strafminuten FASS, zehn Strafminuten Halle) keine Probleme.
  
    
ESV Chemnitz
Crashers – Sieger im Sachsenderby
(RLO)  Mit voller Kapelle gewinnen hungrige Crashers in der Regionalliga Ost vor 477 Zuschauern gegen den ESC Dresden 5:2.
Die Verletzten bzw. Kranken Fritz, Kneuse, Rudolph und Haaser wurden durch die U20-Spieler Poljew, Lohse, Rotärmel und Neudecker ersetzt. Alle vier Nachwuchscracks nutzten ihre Chance, sich für kommende Einsätze anzubieten.
Rentzsch: „Besonders auffällig war unsere U20 Reihe, die stets für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte…“
  
    
ELV Niesky
Auftaktspiel knapp verloren
(RLO)  Am Sonntag, den 06.10.2019 hatten die Tornados ihr erstes offizielles Spiel in die neue Regionalliga Ost – Saison 2019/2020. Die Cracks des ELV Niesky e.V. waren zu Gast beim EHC Berlin Blues in der Eissporthalle P 09 an der Glockenturmstraße in Berlin-Charlottenburg. Im Kader der Tornados fehlten an diesem Tag Jörn Pohling, Daniel Wimmer, Richard Jandik, Richard Rentsch und Vincent Dudda. Den Kasten der Nieskyer hütete in Berlin Goalie Lars Morawitz.
Leider gelang den Tornados kein optimaler Start in die neue Saison. Sie verloren die Partie knapp mit 6:5 (2:2; 2:1; 2:2). Torschützen für Niesky waren Philip Riedel (9.Min.), 2x Marius Stöber (12. Und 41. Min.), David Frömter (28.Min.) und Tom Doluma (51.Min.).
Tornado-Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Leider haben wir diesmal zu viele Fehler im eigenen Drittel gemacht. Dazu kamen Abstimmungsprobleme und einfach zu viele ungenutzte Torchancen. Im Schlussdrittel habe ich noch auf 2 Reihen umgestellt und 90 Sekunden vor dem Abpfiff den Torwart rausgenommen. Wir hatten dadurch noch einige gute Chancen für den Ausgleich, aber leider kein Glück! Nächste Woche bei FASS machen wir es besser.“
  
    
Landesliga Berlin
Die Erfahrung macht‘s
(LLB)  Es war das Eröffnungsspiel der Berliner Landesligasaison 2019/2020, dazu ein vergleichsinternes Duell und auch ein „Treffen der Generationen“. Die neuformierte 1b von FASS Berlin mit Trainer Norbert Pascha traf im Eisstadion Wedding auf die 1c, intern bezeichnet als „Allstars“, die normalerweise von Martin Ohme trainiert wird, aber heute von FASS-Urgestein Lucien Aicher an der Bande vertreten wurde. Und die „All Stars“ setzten sich auch beinahe erwartungsgemäß mit 0:8 (0:5 0:1 0:2) durch, wobei das Ergebnis noch nichts über die tatsächliche Stärke beider Teams aussagt.
Die ersten 10 Minuten verliefen nahezu auf Augenhöhe, die 1b war sogar das aktivere Team. Aber dann besannen sich die „alten Herren“ auf ihre Stärken. Maximilian Müller setzte sich auf der rechten Seite durch, der Puck erreichte auf Umwegen Jörn „Junte“ Kugler und im zweiten Versuch stand es 0:1 (11.). Fast genau eine Minute später stand es dann 0:2. Ein Puckverlust im eigenen Drittel und zwei schnelle Pässe brachten Christopher Krämer in Schussposition, der dann vollendete. Die 1b zeigte unter dem Eindruck dieser Treffer Wirkung und verlor auch ihre bis dahin gezeigte Ordnung. Das 0:3 durch Maxim von Helden (15.) und das 0:4, erneut durch Jörn Kugler nur neun (!) Sekunden später, entschieden schon früh dieses Spiel. Das 0:5 durch Jörg Müller (17.) in Überzahl besiegelte dann dieses erste Drittel.
Im zweiten Abschnitt schalteten die alten Herren einen Gang zurück, so dass das junge Team der 1b zu seinen Möglichkeiten kam, diese es auch schon zuvor hatte. Die Angriffe wurde durchaus schnell und gefällig vorgetragen, aber im Abschluss waren die Schüsse zu ungenau oder es fehlte der Blick für den besser postierten Nebenmann. So fiel im Mittelabschnitt nur ein Treffer durch Edgars Baumgartners zum 0:6 (35.).
Im Schlussabschnitt zeigte sich dasselbe Bild. Die 1b war bemüht, die 1c abgeklärt und zielstrebiger. Das 0:7 durch Jules Thoma (53.) und 0:8 durch Benjamin Salzmann (59.) waren die Schlusspunkte in diesem einseitigen jedoch nicht langweiligen internen Duell. Die Erfahrung war der Ausschlaggeber und genau die fehlte der jungen 1b. Aber das kann nur lernen, die spielerischen Ansätze sind schon da. Da hat Norbert Pascha beim Neuaufbau gute Arbeit geleistet.
(Matze für Noppe ist Schuld und FASS Berlin)
Im 2. Spiel des Tages setzte sich die 1. vom ECC Preussen Berlin gegen den ASC Spandau mit 8:4 (5:1/1:2/2:1) durch. Hier kassierte Marc-Andre Niedermeyer (ECC 1b) die erste Spieldauerdisziplinarstrafe der Saison, Tobias Rossmann (ASC) saß die erste 10er ab.
  


 Montag 7.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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