Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 8.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Universal und Eisbären Berlin weiterhin Partner
(DEL)  Die Universal Gebäudemanagement und Dienstleistungen GmbH ist weiterhin offizieller Partner der Eisbären Berlin. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin-Köpenick ist ein langjähriger Unterstützer der Eisbären.
„Es ist kein Geheimnis, Partner, die langfristig zu uns halten, sind uns die liebsten“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. Universal gehört auf jeden Fall dazu und ist auch in der kommenden Saison ein vollwertiges Eisbären-Familienmitglied.“
Geschäftsführerin Kerstin Neugebauer von Universal: „Wir freuen uns in dieser Saison die Eisbären Berlin weiterhin zu unterstützen und ein Teil der Eisbären-Familie zu sein. Wir wünschen dem neuen Trainerteam und der Mannschaft viel Erfolg dabei, die richtigen Schritte einzuleiten, um die Saison in eine erfolgreiche Richtung zu lenken.“
Das Paket von Universal beinhaltet neben allen Partner-Rechten eine Werbung an den Bande um die Eisfläche der Mercedes-Benz Arena und VIP-Tickets.
  
    
Düsseldorfer EG
Nachwuchs weiter stärken: DEG ruft Prospect Day ins Leben!
(DEL)  Junge, talentierte Eishockeyspieler zu finden und langfristig an den Verein zu binden, ist für alle Profiteams ein schwieriges Unterfangen. Die Düsseldorfer EG setzt dafür in Zukunft unter anderem auf den neuen Prospect Day. Diese Aktion ist Teil des neuen, gemeinsamen Förderprogramms von DEG Eishockey e.V. und DEG Eishockey GmbH, um den Nachwuchs noch intensiver und nachhaltiger zu fördern und zu fordern. Ziel ist es, den Athleten auch außerhalb von Verbandsfördermaßnahmen intensive und individuelle Trainingseinheiten und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Diese Maßnahmen sollen zur Entwicklung einer starken Sportlerpersönlichkeit beitragen und die Identifikation mit dem Eishockeysport generell und zur DEG-Familie im Speziellen erweitern.
  
    
EC Kassel Huskies
Toller Erfolg der Sammelaktion der Kasseler Tafel beim Heimspiel der Huskies
(DEL2)  Der Einladung der Kassel Huskies folgte umgehend die Zusage: Am Spieltag der Schlittenhunde gegen die Heilbronner Falken (7:1) war die Kasseler Tafel Gast in der Halle. An allen Eingängen hatten sich Mitarbeiter positioniert und nahmen zahlreiche Sach- und Geldspenden der Huskies-Fans in Empfang. Unterstützt wurden sie dabei von den zu diesem Zeitpunkt verletzten Huskies-Spielern Mario Scalzo und Kapitän Alexander Heinrich. Nudeln, Konserven, Süßigkeiten und Fertigessen hatten die Fans mitgebracht und füllten so am Ende stolze 22 Kisten mit Lebensmitteln. Dazu kamen die zahlreichen finanziellen Spenden der Fans. Einen großen Scheck über 500 Euro überreichte Dominik Hübler von der Orangerie, der an diesem Spieltag auch als Spieltagspräsentator auftrat. Dazu sammelten die am Spieltag eingesetzten Ordner über 200 Euro und übergaben diese ebenfalls an die Tafel.
„Die Lebensmittelaktion war ein toller Erfolg. 22 Kisten und dann noch der Gutschein. Herzlichen Dank den Huskies Fans“, freute sich der Vorsitzende der Kasseler Tafel Hans Jochachim Noll. Und auch die Huskies waren begeistert: „Klasse, auf unsere Fans ist Verlass“, freute sich Kapitän Alexander Heinrich.
  
   
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Fehlstart kostet den EVF beim 4:8 gegen Weiden alle Siegchancen
(OLS)  Lehrgeld bezahlt. Aufsteiger EV Füssen leistet sich im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden ein indisponiertes Anfangsdrittel, und unterliegt dadurch trotz klarer Leistungssteigerung im restlichen Spiel deutlich mit 4:8 (0:5, 2:1, 2:2). Den routinierten Gästen war nach der klaren Führung der Sieg nicht mehr zu nehmen, der EVF war am Ende um eine Lektion im Lernprozess reifer.
Mit vier Sturmreihen angetreten hätte man gedacht, dass das Heimteam Weiden von Anfang an stark unter Druck setzt. Doch statt Sturm gab es windige Zweikampfführung, welche die Gäste dann auch buchstäblich weidlich ausnutzten. Nach 50 Sekunden setzte Heinisch die Scheibe bei einem Konter an den Innenpfosten. Schusser traf von der blauen Linie ebenfalls den Pfosten, Heinisch vergab einen weiteren Konter. Dann folgte Zählbares. Rubes überraschte mit einem Schlenzer zum 0:1. Keine zwei Zeigerumdrehungen später verlor ein Füssener Verteidiger als letzter Mann die Scheibe an der eigenen blauen Linie – Pronath zum 0:2. Wieder nur eine Minute später Befreiung der Gäste, Siller eher an der Scheibe als der Füssener Abwehrspieler, Bauerntrick, und die Scheibe geht von Hötzingers Schiene ins Netz. Als dann auch noch ein Schlenzer von Habermann unglücklich zum 0:4 durchrutschte, wechselte Trainer Becherer den Torhüter und brachte Maximilian Meier. Dieser konnte sich gleich zweimal auszeichnen, musste aber dennoch das 0:5 hinnehmen. Bully, Schlagschuss, Abstauber Rubes. Einfach und effektiv.
Hatte sich nach den ersten zwanzig Minuten ein Debakel angedeutet, so sah man ab dem zweiten Abschnitt eine ganz andere EVF-Mannschaft. Füssen hatte auf drei Reihen umgestellt und begann sofort mit einem offensiven Feuerwerk. Nach 22 Sekunden verfehlte Guth das leere Eck, Deubler scheiterte keine halbe Minute später aus kurzer Distanz, Nadeau traf den Pfosten und Payeur zielte knapp vorbei. Der Kanadier setzte nach gut fünf Minuten dann aber doch endlich die Scheibe zum 1:5 in den Torwinkel, Vogl und Meier hatten gleich danach Riesenchancen zum zweiten Treffer. Der wollte nicht fallen, im Gegenteil nutzte Weiden sein zweites Überzahlspiel nach nur 16 Sekunden durch einen satten Schuss von Geisberger eiskalt zum 1:6. Doch Füssen antwortete mit einem Traumtor durch Guth auf Vorlage von Payeur bereits mit dem nächsten Angriff zum 2:6. Noch in der gleichen Minute scheiterte Deubler wieder am Pfosten, und auch sein zweiter Versuch landete nicht im Netz. Kurz darauf stand Keller zweimal frei vor dem Tor, doch auch er konnte die Scheibe nicht unterbringen. Die letzte Minute des Abschnitts sah dann zwei gefährliche Konter der Gäste, aber auch drei Schüsse der Füssener, die jeweils nur knapp vorbei gingen. Das Drittel ging verdient mit 2:1 an die Schwarz-Gelben, wobei die Ausbeute von zwei Treffern bei 22 Torschüssen in diesem Abschnitt eigentlich fast schon zu gering war.
Im Schlussdrittel begann der EVF weiter offensiv, verfehlte aber zunächst mehrmals das Tor und musste zum dritten Mal in Unterzahl. Kaum wieder komplett gelang Eric Nadeau in der 46. Minute das 3:6. Und Füssens Kapitän hatte eine Minute später bei einem Konter sogar den vierten Treffer auf dem Schläger, sein Versuch wurde jedoch geblockt und im Gegenangriff besorgte Geisberger das 3:7. Damit war natürlich die Vorentscheidung gefallen, auch wenn die Ostallgäuer nochmals alles versuchten. Trainer Becherer tauschte bereits zehn Minuten vor Spielende erstmals den Torhüter gegen einen zusätzlichen Feldspieler ein, insgesamt agierte der EVF in der Schlussphase fast sechs Minuten lang ohne Goalie. Man musste auch selbst für eine Überzahl sorgen, da der Unparteiische den Gästen einiges durchgehen ließ, sie erhielten im gesamten Spiel nur zwei Strafzeiten. Quirin Stocker netzte dann noch zum 4:7 ein, ehe Weiden in der Schlussminute ins leere Tor traf. Insgesamt zeigte sich Füssen zwei Drittel ebenbürtig und mit den besseren Chancen, nach dem ersten Abschnitt konnte der verdiente Sieger aber nur Weiden heißen.
Trainer Ken Latta (Weiden): „Im ersten Drittel waren wir natürlich die klar bessere Mannschaft. Das zweite war schwierig, es haben wohl alle gedacht, sie können jetzt Tore schießen, dabei gibt es schon einen Grund, warum sie in Weiden und nicht woanders spielen. Das geht so nicht. Wir müssen einfach das machen, was wir auch können. Im letzten Drittel haben wir da zum Glück wieder in die Spur gefunden.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Heute hatte ich das Gefühl, als ob wir die lange Busanreise hatten und nicht Weiden. So eine Leistung wie zu Beginn nimmt dir von Anfang an die Chance, von der ersten Minute weg. In der Drittelpause habe ich gesagt, dass ich jetzt nur noch Charakter und Wille sehen möchte, das Ergebnis ist mir egal. Das hat mit Anstand zu tun und gehört sich auch für die Zuschauer, die uns unterstützen. Wenn wir so spielen wie im zweiten und letzten Drittel haben wir eine Chance zu punkten, das hat man auch gegen Selb gesehen. Dazu muss man aber halt auch noch im Spiel sein. Wir sind in einer Lernphase, die sollte aber nicht zu lange dauern. Nächste Woche geht es weiter, dann wieder ab der ersten Sekunde.“ (MiL)
  
    
ECDC Memmingen
Sieg im Nebel: Indians holen drei Punkte am Bodensee
(OLS)  Der ECDC Memmingen kehrt mit drei Punkten aus Lindau zurück. Die Indians bezwangen die Lindauer deutlich mit 5:1, in einer Partie, die aufgrund von starkem Nebel mehrmals unterbrochen war. Das nächste Heimspiel des ECDC findet am Sonntagabend gegen den direkten Konkurrenten aus Selb statt-
Die Vorzeichen für die Indians waren unverändert. Die Defensive der Memminger war erneut nur sehr dünn und vor allem mit jungen Kräften besetzt. Im Vergleich zum Freitag kehrte Joey Vollmer ins Tor zurück und war gleich der gewohnt sichere Rückhalt. Die Indians waren gleich zu Beginn in Unterzahl, überstanden sie aber schadlos. Dann war die Sicht stark getrübt, der Nebel zog im Minutentakt immer stärker auf und behinderte einen reibungslosen Ablauf der Partie. Mehrmals mussten die Spieler pausieren, um Kreise drehend die Nebelschwaden zu vertreiben. Dies hielt aber immer nur für ein paar Minuten, wodurch die Partie nie den nötigen Spielfluss erreichte. Ein Treffer fiel trotzdem, die Indians gingen durch Fabian Voit in Überzahl in Führung.
Im zweiten Drittel fiel dann bereits die Vorentscheidung. Während Lindau den Ausgleich erzwingen wollte, schlugen die Indianer eiskalt zu und bauten den Vorsprung durch Tore von Samir Kharboutli, Milan Pfalzer und Marvin Schmid aus. Die Gastgeber präsentierten sich viel zu harmlos im Abschluss und konnten den Indians in dieser Phase keine Gegenwehr mehr bieten. Einzig die vorgezogene Drittelpause, die wegen erneut aufkommendem Nebel, durchgeführt wurde, sorgte für Unterbrechung der Memminger Torlaune.
Im letzten Abschnitt mussten die Indians dann auf Kapitän Huhn verzichten, der verletzungsbedingt passen musste. Über die Schwere der Verletzung müssen Untersuchungen am Anfang der Woche Auskunft geben. Lindau kam währenddessen auf 1:4 heran, die Indians wanderten wiederholt auf die Strafbank. Der EVL nahm kurz vor Ende den Torhüter vom Eis, Antti Miettinen verwandelte ins leere Gehäuse und machte den Deckel auf eine sehr zerfahrene Partie.
Die Indians halten mit diesem Sieg Anschluss an die restlichen Teams im breiten Mittelfeld der Oberliga-Süd. Am kommenden Wochenende geht es zum Topfavoriten und Spitzenreiter nach Deggendorf, zwei Tage später kommt der VER Selb nach Memmingen (18:45 Uhr). Gegen den direkten Konkurrenten um die Play-Off-Plätze wollen die Indians ihren ersten Heimsieg einfahren, Tickets für das Spiel sind bereits erhältlich.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos feiern souveränen Heimsieg gegen Crocodiles Hamburg
(OLN)  Am Sonntag Abend konnten die Moskitos Essen mit einem verdienten 8:4-Heimerfolg
gegen die Crocodiles aus Hamburg die ersten drei Punkte der Saison auf der Habenseite
verbuchen.
Coach Frank Gentges musste mit einer Gehirnerschütterung passen, so dass der aufgrund
seines Mittelfußbruchs derzeit pausierende Aaron McLeod auf Krücken seinen Platz hinter
der Bande einnahm. Essen startete schwungvoll in die Partie und Hamburg zog in den
ersten Spielminuten drei Strafen hintereinander. Bei der dritten Strafe war es dann soweit:
Thomas Richter und der starke Sebastian Lehmann spielten Veit Holzmann mustergültig
frei, der nur noch ins leere Tor zum 1:0 einschieben musste (9.).
Im weiteren Verlauf gab es eine Strafzeit gegen Peter LeBlanc, während dieser sich die
Moskitos in Unterzahl vor das Tor von Kai Kristian kombinierten, wo es dann zu einem
unglücklichem Zusammenprall mit dem Hamburger Torwart kam, der regungslos auf dem
Eis liegen blieb. Er musste notärztlich versorgt werden. Gottseidank hat sich der Verdacht
auf eine HWS-Verletzung nach jetzigem Stand nicht bewahrheitet und Kai Kristian
konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Wir wünschen alles erdenklich Gute -
und dass er schnell wieder zurück aufs Eis kommen kann!
Nach der Verletzungsunterbrechung zunächst ein kleiner Bruch im Spiel der Moskitos.
Hamburg erspielte sich einige Chancen, von denen zwei innerhalb von 52 Sekunden zur 1:2-
Führung für die Crocodiles genutzt wurden. Wer nun aber gedacht hatte, dass dieser kleine
Schock die Essener Mannschaft beeindrucken würde, sah sich an diesem Abend getäuscht!
In Drittel zwei, dem bisher besten in dieser Saison, spielte Peter LeBlanc den Dosenöffner,
der von rechts vor das nun von Carlos Warnecke gehütete Tor zog und seinen
Handgelenkschuss zum 2:2 im Winkel des Hamburger Gehäuses platzieren konnte. Nun
deckten die Moskitos Warnecke mit Schüssen aus allen Lagen ein, und auch das
Kombinationsspiel der Essener konnte sich sehen lassen. Die Folge: wunderschöne
Schlagschusstore von Thomas Richter (3:2, 28.Min), Stephan Kreuzmann (4:2, 28.Min.) und
Eric Hoffmann (6:2, 37.Min.). Unterbrochen wurde das Schlagschussfestival nur von einem
Alleingang von Veit Holzmann, den dieser mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum
5:2 (34.Min) krönte.
Drittelpause, Luft holen. Das, was letzte Woche gar nicht funktionierte, klappte in diesem
zurückliegenden zweiten Drittel umso besser.
Im letzten Drittel Hamburg natürlich um Ergebnisverbesserung bemüht. In der 44. Minute
gelang es Norman Martens auch, auf 6:3 zu verkürzen, jedoch hatten die Moskitos in Person
von Niklas Hildebrand auch hier die passende Antwort parat. Innerhalb von 39 Sekunden
traf er zweimal zur beruhigenden 8:3 Führung nach knapp 47 Minuten. Das Tor zum 8:4 für
Hamburg durch Gerartz knapp zwei Minuten vor dem Ende bedeutete lediglich
Ergebniskosmetik, am verdienten Sieg änderte es nichts mehr.
Bereits am Freitag zuvor stand für die Moskitos am Freitag die hohe Hürde beim
Halbfinalisten der vergangenen Saison, den Hannover Scorpions, an. Die Partie endete 3:6.
Vor 1011 Zuschauern waren die ersten Minuten des Spiels abwechslungsreich, mit
Torszenen auf beiden Seiten. In der 11. Minute konnte die Paradereihe der Scorpions in
Person von Björn Bombis diese mit 1:0 in Führung bringen. Doch schon in der 13. Minute
konnte sich Valentin Pfeifer hinter dem Tor durchsetzen und einen Pass in den Slot spielen,
wo Enrico Saccomani heraneilte und zum 1:1- Ausgleich für die Moskitos traf. Nur 21
Sekunden später wieder eine schöne Kombination der Hannoveraner und Patrick Schmid
traf zur 2:1- Führung für das Heimteam. Dennoch weiterhin ein ausgeglichenes Spiel und
die Essener belohnten sich in der 17. Minute mit einem verdeckten Schuss von Daniel
Willaschek mit dem 2:2- Ausgleichstreffer. Eine Strafe knapp zwei Minuten vor Schluss des
ersten Drittels gegen Julian Airich bescherte den Scorpions ein Überzahlspiel. Die Essener
warfen sich in jeden Schuss der Hannoveraner, um das Tor von Kevin Beech zu schützen,
jedoch war es Rinke, der eine Sekunde vor Ablauf der Strafe und fünf Sekunden vor
Drittelende zum 3:2 für Hannover mit einem Schlagschuss vollenden konnte.
Im zweiten Drittel zunächst eine Strafe gegen Tim Dreschmann und als zu viele Essener auf
dem Eis waren, eine erneute Strafe gegen die Moskitos, die nun über eine Minute mit 3
gegen 5 Spielern auf dem Eis standen. Im Nachschuss konnte hier Pelletier in der 25.
Minute das 4:2 erzielen, was im Endeffekt eine Vorentscheidung bedeutete. In der 29.
Minute das 5:2 durch Garten, Stephan Kreuzmann konnte mit einem schönen Schlagschuss
in der 35. Minute nach drei Sekunden in Überzahl für den 5:3- Anschlusstreffer sorgen. Mit
diesem Spielstand ging es auch in die zweite Drittelpause.
Das letzte Drittel zeigte Bemühungen der Moskitos, durch einen weiteren Treffer auf einen
Eintoreabstand heranzukommen, ohne jedoch zunächst die Defensive zu vernachlässigen.
Saccomani traf hierbei die Latte, aber auch Hannover hatte weitere
Einschussmöglichkeiten. In der 52. Minute dann die Entscheidung durch einen Treffer von
Schmid, der von links in das Drittel zog und Beech mit einem Handgelenkschuss keine
Chance liess. In den letzten Minuten des Spiels passierte bis auf einen weiteren
Pfostentreffer von Kreuzmann nicht mehr viel, so dass sich die Moskitos schlussendlich in
Hannover mit 3:6 geschlagen geben mussten.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
HC Landsberg Riverkings
Erfolgreicher Start in Bayernligasaison 19/20
(BYL)  Einen durchweg erfolgreichen Start mit zwei Siegen und einer tollen offiziellen Eröffnungsfeier in die Bayernligasaison konnten Mannschaft und Vorstand des HC Landsberg in den vergangenen Tagen feiern. Am Tag der deutschen Einheit fanden sich zur Eröffnungsfeier zahlreiche Funktionäre des Bayerischen Eissportverbandes, der Oberbürgermeister und der Sportreferent der Stadt Landsberg, zahlreiche Ehrengäste und über 1600 Zuschauer im Landsberger Eisstadion ein. Alle genannten bekamen ein packendes schnelles Spiel zwischen den Riverkings und den Erding Gladiators zu sehen. Im Unterschied zu den letzten Vorbereitungsspielen starteten dabei die Mannen von Trainer Fabio Carciola hochkonzentriert in die Partie. Aus diesem Grunde konnten sie dieses Mal das erste Drittel, trotz einiger Strafen, ohne Gegentreffer und mit einigen sehr guten eigenen Chancen gestalten. Mit der Schlusssirene wurde allerdings Thomas Fischer nach einem vermeintlichen Stockstich mit einer 5 Minuten plus Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt.  Die darauffolgende Unterzahl zu Beginn des zweiten Drittels war fast überstanden, als dann doch noch der Ex-Landsberger Andreas Schmelcher, durch einen Schuss von der blauen Linie, zur 1:0 Führung für Erding einnetzen konnte. In der Folge erarbeiteten sich die Riverkings immer wieder gute Möglichkeiten, eine davon nutzte Markus Kerber zum viel umjubelten Ausgleich. Allerdings gelang Krzizok fast im direkten Gegenzug die abermalige Führung für die Gladiators. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die zweite Pause. Nach der Pause erhöhte Landsberg zunehmend den Druck und so gelang bereits in der 43. Minute der Ausgleich durch Sven Gäbelein. Er fälschte einen satten Schuss von Marek Charvat unhaltbar für Keeper Christoph Schedlbauer zum 2:2 unentschieden ab. Nur zwei Minuten später traf dann Mika Reuter, bei angezeigter Strafe, zum 3:2 Endstand für den HCL. Erding kam zwar, genauso wie die Gastgeber, noch zu einigen guten Chancen, diese wurden allerdings durch den souverän haltenden Torhüter David Blaschta alle vereitelt.
Am Sonntag 07.10. bestritt der HCL dann das erste Auswärtsspiel beim EHC Klostersee. Ähnlich wie in den Auswärtsspielen der letzten Saison bereits öfter passiert, fanden die Riverkings anfangs nicht so recht ins Spiel und so konnte Nicolai Quinlan in der vierten Spielminute in doppelter Überzahl zur 1:0 Führung für die Gastgeber treffen. Trotz bester Möglichkeiten gelang es Grafing allerdings im Verlaufe des ersten Drittels nicht die Führung weiter auszubauen. Immer wieder scheiterten sie an Torwart David Blaschta oder dem Torgestänge und vielleicht auch der eigenen Unkonzentriertheit. Das zweite Drittel war dann ein Spiegelbild des ersten. In der 25. Minute war es diesmal Philipp Quinlan, der die Führung für Klostersee auf 2:0 ausbauen konnte. Zu Beginn des letzten Drittels fand der HCL besser ins Spiel und so konnten Markus Kerber und Christopher Mitchell zum etwas schmeichelhaften 2:2 Ausgleich treffen. Nachdem weder im letzten Drittel noch in der anschließenden Verlängerung noch Tore erzielt werden konnten, musste am Schluss das Penaltyschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Hier hatten die Landsberger das bessere Ende für sich. David Blaschta hielt zunächst 3 Versuche der Grafinger, bevor Neuzugang Andrew McPherson zum 2:3 Endstand treffen konnte.
Das nächste Heimspiel findet am kommenden Freitag, 11.10. um 20 Uhr gegen die Mannschaft von Ex-Trainer Randy Neal aus Dorfen statt. Die Verantwortlichen erhoffen sich dazu abermals zahlreiche  Fans, die das junge Landsberger Team unterstützen. 
  
    
TEV Miesbach
TEV verliert zum Saisonauftakt in der Overtime
(BYL)  Die Cracks des TEV Miesbach müssen sich im Auftaktspiel gegen den EA Schongau mit 2:3 (0:1,0:1,2:0,0:1) nach Overtime geschlagen geben. Headcoach Peter Kathan musste am gestrigen Freitag auf Filip Kokoska (krank) und die gesperrten Feuerreiter Florian und Johannes Bacher verzichten, die beide am Sonntag gegen Geretried wieder dabei sind. 
Im 1. Drittel konnte sich der TEV zwar immer wieder gute Chance erarbeiten, jedoch konnte die junge Schongauer Truppe gefährliche Konter fahren. In der 14. Minute konnten die Gäste dies zum ersten mal nutzen, als der Puck nach vorne gechippt wurde und Müller der TEV Defensive davonlief und den Breakaway zum 0:1 beim dritten Nachschuss verwerten konnte. Die sonst gewohnten starkten Powerplays des TEV mündeten diesmal nicht zum Torerfolg. 
Im 2. Drittel bietet sich das selbe Bild. Die Schongauer bauten weiter auf ein sehr körperliches Spiel und wartet auf ihre Konter. Der TEV bekam das Spiel immer mehr unter Kontrolle und zeigten ihre Qualität. So waren es unter anderem Maxi Hüsken der alleinstehend vor dem Schongauer Keeper vergab. So waren es wieder die Schongauer die eine Chip über die Bande und oben drauf einen Wechselfehler unserer Mannschaft für ein Break ausnutzen konnten. Diesmal stellte Sutter die 0:2 Führung her. 
Im letzten Spielabschnitt kam der TEV stark aus der Kabine und die Feldüberlegenheit wurde diesmal auch in Tore umgemünzt. In der 5. Minute stach unsere Powerplay Linie in Form von Feuerreiter, Slavicek und Frosch zu. Nach schöner Passkombination war es Mechel der auf Felix Feuerreiter spielte und netzte nach einem Gestochere vor dem Tor zum 2:1 Anschlusstreffer ein. Es wurde ruppiger im Spiel und einige Strafen gegen beide Mannschaften wurden vom Schiedsrichtergespann ausgesprochen. Nur 3 Minuten später war es nach schönem Zuspiel von Frosch Slavicek der halb links vor dem Tor abzog und den Ausgleich erzielen konnte. Nun war der TEV endgültig in der neuen Bayernligasaison angekommen. Die Mannschaft spielte sich Chance um Chance heraus und drückte den Gegner ins eigene Drittel. Leider sprang nichts mehr zählbares heraus. Es ging in die 3 gegen 3 Overtime. Erst eine Minute gespielt wurde der Puck an der gegnerischen blauen Linie verloren und die Gäste kamen zum dritten mal an diesem Abend zu einem Break, welches Lautenbacher zum 2:3 Endstand verwerten konnte.
  
Der TEV holt sich ersten Sieg in Mittenwald !
Am gestrigen Sonntag ging es für unsere Jungs nach Mittenwald, gegen den ESC Geretsried. Nach einer knappen Auftaktniederlage im 1. Meisterschaftsspiel gegen Schongau, brennten unsere TEV Cracks auf den ersten Sieg und dies gelang nach einem von vielen Unterbrechungen geplagten Spiel mit 3:5 (0:1/1:3/2:1). Das Team rundum Headcoach Peter Kathan konnte wieder auf die im Auftaktspiel gesperrten Johannes Bacher und Kapitän Florian Feuerreiter zurückgreifen, jedoch verpasste Filip Kokoska krankheitsbedingt auch dieses Spiel. Kokoska wird voraussichtlich diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Im 1. Drittel dauerte es nicht lange, da hatten beide Mannschaften schon die ein oder andere Chance. Der an diesem Abend starke Torhüter Anian Geratsdorfer verhinderte mit schönen Saves einen Rückstand. Der TEV hatte mehr Spielanteile und im ersten Powerplay war es Felix Feuerreiter nach schönem Zuspiel von Dusan Frosch, der im Slot am Geretsrieder Goalie knapp scheiterte. In der 15. Spielminute war es jedoch soweit. Ein Angriff über Stephan Stiebinger und Maxi Hüsken brachte die 0:1 Führung: Hüsken konnte einen Alleingang gekonnt verwerten. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Mal in die Kabinen. Durch einem, durch viele Nicklichkeiten gezeichneten Spiel, kamen im 2. Drittel, beide Mannschaften zu einigen Überzahlsituationen. Nur fünf Minuten im 2. Drittel gespielt, konnte das starke Powerplay des TEV erstmal genutzt werden. Neuzugang Dusan Frosch bringt die Scheibe zu Bobby Slavicek der an die blaue Linie zu Stephan Stiebinger spielt, der mit einem Schlagschuss zum 0:2 erfolgreich war. In der 33. Spielminute, war es wieder eine Überzahlsituation, die der TEV Miesbach in ein Tor ummünzen kann. Diesmal konnte Bobby Slavicek auf Zuspiel von Josef Frank und Dusan Frosch zum 0:3 einnetzten. Praktisch im Gegenzug, nur eine Minute später konnte der ESCG den Anschlusstreffer durch May erzielen. Wenig beeindruckt zeigten sich unsere Cracks und kamen in der 39. Spielminute abermals ins Powerplay. Wieder setzte sich der TEV im gegnerischen Drittel fest und lies den Puck mit schönen Kombinationen laufen. Der Puck kam von Beppo Frank zu Bobby Slavicek der seinen 2. Treffer an diesem Abend bejubeln durfte zum 1:4 Pausenstand. Im letzten Spielabschnitt wurde das Spiel umkämpfter und ruppiger. In der 49. Spielminute kassierte Stephan Englbrecht ESCG eine 5 + Spieldauerstrafe nach seinem Foul gegen Bobby Slavicek. In der 54. bzw. 55. Spielminute holten die Geretsrieder zum Doppelschlag aus. Zuerst wurde eine 5 gegen 3 Überzahlsituation zum 2:4 Anschlusstreffer genutzt, ehe eine Minute später das 3:4 durch Strobl Florian gelang. Da musste der TEV bereits auf Stephan Stiebinger verzichten: die Nummer 88 verletzte sich nach einem Foul am Knie und konnte das Spiel leider nicht beenden. Eine genaue Diagnose steht für den heute stark aufspielende Verteidiger (1 T / 1 A) noch aus. Das Spiel blieb weiter von vielen Unterbrechungen geprägt. Nach diesem Schrecken zeigte unsere Mannschaft jedoch Wille und erkämpfte sich weitere Chancen um den Sieg zu zementieren, jedoch mündetet vorerst keiner der Angriffe im Tor der Geretsrieder. Nun wurde es Dramatisch, in der drittletzten Minute, erhielt Michael Grabmaier eine Strafe für Beinstellen. Die Heimmannschaft setzte sich in unserem Drittel fest und drängte auf den Ausgleich. Doch das Sturmduo Frosch/Slavicek hatte was dagegen. Nach Zuspiel von Frosch, stürmte Slavicek aus dem eigenen Drittel zum Break und versenkte den Shorthander zum 3:5 Endstand. Für Bobby Slavicek war es der Hattrick an diesem Abend. Damit war die Partie zu Gunsten des TEV entscheiden. In einem Spiel, dass zum Schluss nochmal spannend wurde, zeigte der TEV eine ansprechende Leistung, in der man die meiste Zeit das Spiel unter Kontrolle hatte. Hervorzuheben sind neben unserer Powerplay Reihen, die gleich 3 mal zuschlugen, der Spieler des Abends Anian Geratsdorfer der in der Druckphase der Gastgeber den Sieg festhielt.
  
   
EHF Passau Black Hawks
Stark! Black Hawks überzeugen bei 5:1 Heimsieg - Knappe Niederlage am Freitag gegen Top-Favorit Waldkraiburg
(BYL)  Einen Auftakt nach Maß hatten die Passau Black Hawks am Freitagabend beim EHC Waldkraiburg. Nach nicht einmal zwei Spielminuten führten sie mit 2:0, zwei individuelle Fehler in der Defensive der Löwen nutze die Truppe von Heinz Feilmeier eiskalt aus. Ales Kreuzer nach 44 Sekunden und Trainersohn Tobias Feilmeier in Unterzahl nach 121 Sekunden sorgten für betretende Gesichter beim Anhang der Gastgeber „Was uns danach gefehlt hat, ist nach einer Führung hinten sicher zu stehen!“ Nur drei Minuten später netzte Lukas Wagner zum Anschlusstreffer ein. Tomas Rousek glänzte dann mit einer sehenswerten Einzelaktion, wurde aber auch viel zu wenig von Passauer Seite attackiert. 2:2 nach nur zehn Spielminuten. Viel turbulenter kann eine Saison nicht starten. Im Mitteldrittel war zunächst etwas mehr Ruhe im Spiel, in einer 5:4 Überzahlsituation legte Passau`s Wayne Grapentine perfekt auf, Philipp Müller netzte ein und erneut führten die Gäste und großem Jubel der rund 100 mitgereisten Fans aus Passau. Fast im Gegenzug, diesmal Überzahl für die Waldkraiburger erneut der Ausgleich durch Michael Trox. Vorausgegangen war allerdings ein klares Foul, das alle drei Schiedsrichter offenbar nicht sahen. Entsprechend wütend die berechtigten Proteste auf Passauer Seite. Es war wohl so etwas wie der Knackpunkt im Spiel, denn jetzt übernahmen die Löwen das Kommando. Als zunächst erneut Rousek und dann wieder Trox in der 49. Minute auf 5:3 erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Ales Kreuzer mit seinem zweiten Treffer, und nicht nur deshalb auffälligster Spieler bei den Black Hawks, verkürzte jedoch vier Minuten später nochmals auf 4:5. Jetzt wurde es nochmal richtig turbulent, Strafzeiten hüben wie drüben die Hawks rannten an, doch der Ausgleich blieb ihnen verwehrt.     
Anders lief es für die Passau Black Hawks dann beim Heimspiel Auftakt vor 842 Zuschauer am Sonntag gegen den TSV Peißenberg. Die Eishackler kamen gut aus der Kabine und hatten in den ersten fünf Minuten mehr vom Spiel als die Black Hawks. Die Passauer Verteidigung hielt dem Druck der Gäste allerdings Stand und konnte so einen frühen Rückstand verhindern. Der Knackpunkt im Spiel folgte bereits in der sechsten Spielminute. Die Black Hawks nutzen einen Black-Out in der Peißenberger Defensive zur 1:0 Führung durch Wayne Grapentine. In Folge dieses Treffers spielten nur noch die Passau Black Hawks. Innerhalb von fünf Minuten erhöhten Dominik Schindlback und Jan Sybeck auf 3:0 für die Hausherren. Als im zweiten Drittel Kapitän Ales Kreuzer das 4:0 für die Habichte erzielte, war eine Vorentscheidung gefallen. Ein Handgemenge mit folgendem Faustkampf führte zur Mitte des zweiten Drittels noch zu Spieldauerstrafen gegen beide Mannschaften. Patrick Geiger und der Peißenberger Florian Höfler mussten vorzeitig den Gang in die Kabine antreten. „Viel zu kleinlich wurde hier sowie im ganzen Spiel gepfiffen.“ waren sich beide Trainer auf der nachfolgenden Pressekonferenz einig. Kurz vor Ende des Drittels kamen die Eishackler durch Brandon Morley zum Ehrentreffen. Den Endstand besorgte in der sechsundvierzigsten Minute Petr Sulcik mit seinem Treffer zum 5:1. „Ich bin zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Nach der Niederlage am Freitag war es wichtig heute drei Punkte zu holen. Nach dem Führungstreffer haben wir weiter Druck nach vorne gemacht und unsere Chancen besser verwertet als noch gegen Waldkraiburg. Im Schlussdrittel haben wir uns gut organisiert und das Ergebnis nach Hause gebracht.“ analysierte Black Hawks Coach Heinz Feilmeier das Spiel.
Es gab am Sonntag zum ersten Liga Heimspiel dann noch eine Premiere in der Eishockey Bayernliga. Das Spiel der Passau Black Hawks wurde bei Sprade.TV weltweit übertragen. Die Passau Black Hawks sind in der Bayernliga der einzige Club der über Sprade.TV seine Heimspiele live überträgt! „Wir sind natürlich sehr stolz als Pilotprojekt Partner für die Eishockey Bayernliga ausgewählt worden zu sein. Wir sprechen von ganz neuen Chancen und Möglichkeiten. Dazu bieten wir den Fans die Gelegenheit die Passau Black Hawks über all auf der Welt live zu verfolgen.“ freut sich Christian Eder über die Zusammenarbeit mit Sprade.TV.
Bereits am kommenden Wochenende stehen für die Passau Black Hawks die nächsten schweren Spiele auf dem Programm. Am Freitag geht es zu Aufsteiger EC Pfaffenhofen. Die Oberbayern sind überraschend mit zwei Siegen in die Saison gestartet und definitiv nicht zu unterschätzen. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag um 18:30 Uhr gegen Schweinfurt statt. -czo 
  
    
EC Pfaffenhofen
IceHogs feiern perfektes Auftaktwochenende - 6:4 Auswärtssieg beim EC Bad Kissingen
(BYL)  Dem EC Pfaffenhofen ist ein perfekter Start in die neue Bayernligasaison geglückt. Nach dem 7:4 gegen Dorfen zum Auftakt am Freitag gewann der Aufsteiger am Sonntag auch beim EC Bad Kissingen mit 6:4 (0:2; 2:0; 4:2) und holte damit die Maximalausbeute von sechs Punkten.
Aufgrund der immer noch nicht geklärten Hallensituation mussten die Kissinger Wölfe ihre Heimpartie nach Haßfurt verlegen und dementsprechend überschaubar war die Zuschauerkulisse. So konnten sich auch die mitgereisten ECP-Fans gut bemerkbar machen,  wie immer im Norden Bayerns von einer Abordnung aus Lauterbach, dem früheren Verein von ECP-Kapitän Jake Fardoe und Neuzugang Timo Jüngst unterstützt. Den besseren Beginn hatte allerdings der Tabellenvierte des Vorjahres. In der 6. Minute brachte Topskorer Anton Seewald, der sich nun doch für einen Verbleib in Bad Kissingen entschieden hat, die Gastgeber in Front. Danach kamen auch die IceHogs zu guten Möglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden. Dafür erhöhte Eugen Nold auf der Gegenseite in Überzahl auf 2:0 und der Favorit schien seiner Rolle gerecht zu werden. Zumal der Treffer 17 Sekunden vor der ersten Pause fiel, zu einem für die Gäste psychologisch ungünstigen Zeitpunkt. Doch die IceHogs kamen unbeeindruckt aus der Kabine und erarbeiteten sich mehr und mehr Spielanteile. Als dann die Gastgeber ihre erste Strafzeit in der sehr fairen Partie verbüßen mussten, gelang Marko Babic der Anschlusstreffer (30.) und der Neuzugang aus Peiting zeichnete auch für den Ausgleich verantwortlich (39.). Die Partie war nun wieder völlig offen und der Vorteil lag jetzt bei den IceHogs, die einen Zwei-Tore-Rückstand wettgemacht hatten. Sollte man zumindest meinen, allerdings kam es zunächst ganz anders. Mit einem Blitzstart im Schlussabschnitt  stellten die Unterfranken durch Anton Zimmer (41.) und Eugen Nold (43.) den alten Abstand wieder her. Aber das Team von Chris Heid bewies Moral und erhöhte das Tempo, während sich bei den Wölfen zunehmend bemerkbar machte, dass sie die gesamte Partie fast ausschließlich mit zwei Reihen bestritten, obwohl sie drei komplette Blöcke zur Verfügung hatten. Mit einem Doppelschlag durch Nico Kroschinski innerhalb von neunzig Sekunden holten die IceHogs zum zweiten Mal an diesem Abend einen Zwei-Tore-Rückstand auf (47.) und gingen wenig später durch Robert Gebhardts Powerplay-Treffer zum ersten Mal in Führung (52.).  Als dann Kissingens Spielertrainer Mikhail Nemirovsky kurz vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis nahm, machte  John Lawrence, wie schon am Freitag gegen Dorfen, mit einem Schuss ins verlassene Tor endgültig den Traumstart für den Aufsteiger perfekt. 
  
    
EA Schongau
Fehler wurden gnadenlos bestraft- EA Schongau unterliegt Waldkraiburg mit 2 : 7
(BYL)  Eine bittere Niederlage, denn spielerisch und vom Einsatz war die EA Schongau dem Oberligaabsteiger nicht so fern, wie das nackte Ergebnis auszusagen mag. Im Unterscheid zum Freitagspiel  war es vielmehr, dass die EAS einige Fehler machte, die der Gegner humorlos zu Toren nutzen konnte.
Dabei war der Auftakt nahezu perfekt. Einen langen Pass von Tobias Turner hämmerte Matthias Müller trocken zum 1 : 0 in die Maschen – da waren gerade 17 Sekunden der Spielzeit abgelaufen.
In der Folge versäumte es die EAS jedoch nachzulegen und Waldkraiburg nutze die erste Überzahl in der 8. Minute zum Ausgleich (Rousek).  Und es kam noch schlimmer.  In der 17. Minute sprang ein verunglückter Pass im eigenen Drittel genau auf den Schläger von Waldkraiburgs Kapitän Michael Trox, der nur noch abziehen musste – 1 : 2.
Erneut eine Überzahl brachte den Gästen in der 32. Minute das 1 : 3 und parallel zum ersten Abschnitt war es ein grober Fehler im eigenen Drittel, der das 1 : 4 in der 38. Minute einleitete.
Als die EAS zu Beginn des Schlussabschnitts erstmals in Überzahl  auf  2 : 4 verkürzte (43.Min ; Müller) hätte es noch einmal spannend werden können, doch fast im Gegenzug fiel das 2 : 5 (43.). Das war der „Genickbruch“. Alle Versuche noch einmal heranzukommen waren vergebens und ein Doppelschlag in der 53/54. Minute besiegelte die Niederlage.
Dennoch lässt man bei der EAS den Kopf nicht hängen, wie auch Trainer Andreas Leschinger bei der Pressekonferenz betonte.  Waldkraiburg gehört sicher zu den Spitzenteams der Liga und mit ein wenig mehr Scheibenglück und ein paar Fehlern weniger, hätte das Spiel durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. Die Saison ist noch jung und es ist noch alles möglich…
  
    
ERV Schweinfurt
Mighty Dogs bringen sich um den eigenen Lohn
(BYL)  „Ich bin jetzt natürlich etwas geknickt, das ist, glaube ich verständlich. Wir haben Freitag einen Fehlstart hingelegt. Wir haben eigentlich gehofft – da wir nächste Woche Bad Kissingen und Passau vor der Brust haben – dass wir wenigstens heute noch Punkte mitnehmen.“, war Trainer Michael Dippold nach dem Spiel in Dorfen verständlicherweise enttäuscht über die knappe Niederlage.
Dabei hatten die Mighty Dogs in den ersten Spielminuten mit Zug zum Tor begonnen. Jedoch schienen die Schweinfurter nach dem Gegentreffer in der 7. Minute dann wieder vollkommen verunsichert. Andreas Kleider konnte vor dem Tor noch einen Schuss klären, doch anstatt aus dem Drittel hinauszugehen, landete die Scheibe direkt auf dem Schläger von Florian Brenninger, der zum 1:0 traf. „Wir haben im ersten Drittel eine schlechte Leistung abgeliefert, wir waren viel zu weit weg vom Mann. Der Aufbau hat nicht funktioniert, was wir in der Vorbereitung super hinbekommen haben.“, betrieb der Coach Fehleranalyse. Die Konsequenz war vor der Pause das 2:0 durch Timo Borrmann (15.)
„Im zweiten Drittel haben wir uns dann gefangen, da hat es dann noch sechs, sieben Minuten gedauert. Ab dem Zeitpunkt hat das Spiel zumindest auf Augenhöhe stattgefunden. Mit leichten Vorteilen ja sogar für uns.“ Doch bevor es soweit war, erhöhte der ESC Dorfen noch auf 3:0 (33.). Darauf folgte eine Überzahl der Hausherren, in der sich Daniel Tratz nach einem Abspielfehler der Dorfener die Scheibe schnappte und Jeff Murray das 3:1 auflegte (38.). Doch 18 Sekunden später nutzte Florian Brenninger das Powerplay zum 4:1.
Im dritten Spielabschnitt bewiesen die Mighty Dogs wieder, dass sie niemals aufgeben. Fast das komplette Drittel setzten sie Dorfen unter Druck und konnten sich zwischenzeitlich auch für ihren Einsatz mit dem Ausgleich belohnen. In Überzahl hieß es in der 44. Minute „Feuer frei“. Zuerst verhinderte der Pfosten nach einem Schlagschuss von Andreas Kleider noch den Treffer, doch kurz darauf zappelte die Scheibe nach einem erneuten Schuss des Kapitäns in den Maschen. Anderthalb Minuten später fiel dann der Anschlusstreffer, nach einem Querpass von Lukas Fröhlich auf Jeff Murray vor dem Dorfener Tor. Und der Kanadier war es erneut, der in der 54. Minute für den Ausgleich sorgte: „Wir haben heute nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Wir haben jedoch viel Kampfgeist bewiesen um von einem 4:1 Rückstand zu einem Unentschieden zurückzukehren. Für mich war es toll einen Hattrick zu erzielen, aber das geht nicht ohne die Hilfe meiner Teamkollegen.“ Nach dem Ausgleich waren die Mighty Dogs nur einen kleinen Schritt vom Führungstreffer entfernt, doch ein Wechselfehler in der 56. Minute brachte Dorfen wieder in Front. „Bei dem 5:4 gehen vier Mann gleichzeitig zum Wechseln raus. Da hast du Euphorie, holst drei Tore auf, bist dem 4:5 eigentlich näher, spielst die ganze Zeit im Dorfener Drittel und es will nix rein. Aber gut, das ist der Sport, das ist Eishockey. Wenn man den Fehler macht, dann ist es eben so. Da hat Dorfen am Ende dann doch verdient gewonnen.“, musste Trainer Micheal Dippold Dorfen nach dem Spiel gratulieren, da seine Jungs trotz etlicher Versuche nicht noch einmal ausgleichen konnten.
„Nach dem punktlosen Auftaktwochenende gilt es nun positiv zu bleibe und mit aller Macht zu versuchen, nächstes Wochenende Punkte einzufahren.“, legte Goalie Philipp Schnierstein, der in Dorfen eine gute Leistung gezeigt hatte, nach der Auswärtspartie den Fokus auf das nächste Wochenende. Zu Gast im Icedome wird am Freitag, den 11.10.2019, der EC Bad Kissingen sein. Für das Derby können im Im Online-Shop der Mighty Dogs (https://www.mightydogs-shop.de/83/vorverkauf-stehplatz-normal-heimspiel-bad-kissingen) vorab Eintrittskarten für Stehplatz Vollzahler erworben werden um längere Wartezeiten am Einlass zu vermeiden. Bully ist um 20 Uhr. Am Sonntag reisen die Mighty Dogs in die Ferne zum EHF Passau. Spielbeginn in Passau ist um 18:30 Uhr. Dann will der dreifache Torschütze, Jeff Murray, da weitermachen, womit er in Dorfen aufgehört hatte: „Wir müssen weiterhin hart arbeiten und jedes Wochenende beide Spiele gewinnen. Dies ist eine Liga, in der jedes Spiel zählt und wir gewinnen müssen.“
  
    
EV Dingolfing
Kantersieg im letzten Vorbereitungsspiel - TSV Trostberg wurde mit 15:2 Tore nach Hause geschickt
(BLL)  Am Sonntag bezwangen die Isar Rats ihren letzten Vorbereitungsgegner, der auch gleichzeitig einer ihrer ersten Ligagegner sein wird. Der TSV Trostberg spielt nicht nur in der Landesliga, sondern auch in derselben Gruppe wie die Dingolfinger Cracks. Aus diesem Grund waren die beinahe 300 Zuschauer in der Marco-Sturm Eishalle auch sehr gespannt, wie die Partie im ersten Realvergleich für die Dingolfinger laufen würde.
Nach weniger als drei Minuten fiel das erste Tor der Gegner und in der sechsten gleich das Zweite. In den Rängen raunte man schon über die so hoch gelobte Stärke und die Favoritenrolle der Heimmannschaft. Vielleicht sind sie im direkten Vergleich doch nicht so stark? Die Verteidigung wirkte schwach in der ersten Phase und Christian Hamberger im Tor war machtlos den hart spielenden Trostberger Stürmern ausgesetzt.
Coach Billy Trew, der in diesem Spiel seine Premiere im Rattentrikot feierte, schaffte es aber schnell, seine Jungs in die Spur und die Konzentration auf sein System zu lenken. Und das mit unheimlicher Wucht! Das gesamte Spiel kamen die Trostberger nur noch mit unfairen Aktionen und Strafzeiten in den Fokus. Fast ohne Unterlass erspielten sich die Dingolfinger grandiose Chancen und schossen dem Trostberger Goalie die Pucks geradewegs um die Ohren. 15 Tore kassierten die frustrierten Trostberger bis zum Ende des Spiels und bekamen selbst keinen einzigen Puck mehr hinter die Linie.
In der 29 Minute kam es dann zum Eklat. Ein Trostberger packte German Azimov am Gitter und zerrte ihn mit einem Ruck aufs Eis. Im entstehenden Gerangel fanden sich zwar noch andere Spieler ein, doch die beiden ersten Kontrahenten wurden schwer für ihre Prügelei bestraft. 5 + 20 min, was gleichzeitig Sperren für die ersten Ligaspiele bedeutet. Und wieder zeigt es sich, dass der Begriff „Freundschaftsspiel“ im Eishockey ein Etikettenschwindel ist. Es geht hart zu auf dem Eis. Ab nächste Woche beginnt der offizielle Ligabetrieb, endlich! Dingolfing trifft am Freitag auf Freising. Um 20:15 Uhr fällt der Startbully in der Freisinger Eishalle. Gleich am Sonntag darauf erwartet die Isar Rats Fans das erste Ligaspiel der Saison in der Marco-Sturm Eishalle um 18:00 Uhr.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets feiern Kantersieg gegen Ratingen
(RLW)  Was zu Beginn ein wenig zäh wirkte, entpuppte sich am Ende als Torfestival mit viel Spielfreude und Offensivdrang: Die EG Diez-Limburg schlägt die Ice Aliens aus Ratingen auf eigenem Eis mit 9:1 (1:1, 4:0, 4:0) und fährt damit den dritten Sieg in Folge ein. Die Rockets stehen damit weiterhin punktgleich mit den Bären aus Neuwied an der Tabellenspitze. Beide Teams treffen am Freitag erstmals in der neuen Saison in der Neuwieder Bärenhöhle aufeinander.
„Im ersten Drittel haben wir es verstanden, wie wir defensiv spielen sollten“, sagte Ratingens Trainer Andrej Fuchs. „Danach aber haben wir die Abwehrbereitschaft komplett eingestellt.“ In der Tat machten es die Ice Aliens den Gastgebern im ersten Drittel extrem schwer, wenngleich diese auch nicht allzu viel Zug zum Tor entwickelten. 15 Schüsse in Richtung des gegnerischen Gehäuses ist kein schlechter Wert, schlecht nur, wenn davon zwar zwei immerhin an den Pfosten gehen, der Rest aber ins Plexiglas einschlägt oder am Gegner hängenbleibt.
Zur Führung sollte es zunächst dennoch reichen - auch wenn den Treffer mal wieder niemand hatte sehen können: Im Powerplay wurde die Scheibe nach Außen gepasst und auch die Ausholbewegung von RJ Reed war sehr gut zu sehen. Beim nächsten klaren Bild zappelte die Scheibe aber schon im Netz (16.). Präzision und Geschwindigkeit der Reed-Schlagschüsse sind schon echt ein Hingucker, auch wenn man nicht viel sieht. Sehr deutlich zu sehen war dagegen der Ratinger Ausgleich durch Pascal Rüwald (20.). Das Ergebnis spiegelte nicht das Chancenverhältnis wieder, war aber dennoch nicht unverdient, denn die Gäste investierten viel.
„In den ersten 20 Minuten waren wir etwas zu verspielt“, fand Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Aber das hatte ich erwartet, nachdem wir Freitag kein Spiel hatten. Ich wusste, es würde schwer werden sofort den Rhythmus zu finden. Aber nach den schnellen Toren im zweiten Drittel waren wir da und haben gezeigt, dass wir Luft für mehr haben.“ Alexander Seifert (23.) in Überzahl, sowie Tobias Schwab (26.), Jamie Hill (27.) und Pierre Wex (40.) schraubten das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe. Ein undankbarer Abend für Gästekeeper Felix Zerbe, der hielt, was zu halten war, aber phasenweise auch von seinen Vorderleuten alleine gelassen wurde. Nicht zu unrecht wurde der in Diez nach seinem Gastspiel beim Benefizspiel für das „Team Gerrit" beliebte Zerbe nach der Partie zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt.
Und das, obwohl der Ice-Aliens-Schlussmann insgesamt neun Mal hinter sich greifen musste: Kevin Lavallee (49.), RJ Reed (57.) und Konstantin Firsanov im Doppelpack (56., 59.) erhöhten noch auf 9:1. „Glückwunsch an die Rockets und an Franky“, sagte Ratingens Trainer Fuchs. „Hab mich gefreut, meinen ehemaligen Mitspieler nach langer Zeit mal wiederzusehen. Für mich ist Diez-Limburg einer der Titelfavoriten.“ Petrozza bedankte sich für die Glückwünsche und unterstrich: „Wir haben sehr ordentlich gespielt, besonders in den Special Teams. Zwei Tore bei vier Überzahlsituationen ist ein guter Wert. Und kein Gegentor bei drei Unterzahl-Situationen ebenfalls. Diese Werte werden sehr wichtig sein für die Zukunft allgemein, und im Speziellen schon direkt am nächsten Freitag beim Spiel in Neuwied.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Knappe Niederlage in Neuwied
(RLW)  Ein Unentschieden nach 60 Spielminuten war für die Kobras am gestrigen Abend durchaus im Bereich des Möglichen – am Ende sollte es aber nicht sein.
Dass das Endergebnis überhaupt so knapp ausfiel, war zu Beginn der Partie überhaupt nicht zu erwarten. Denn die Voraussetzungen, ein gutes Spiel abliefern zu können, waren für die Gäste suboptimal.
Zunächst kam der Bus, der sie nach Neuwied bringen sollte, knapp 1 Stunde zu spät an der Schlangengrube an und die Fahrt selbst war eine einzige Aneinanderreihung von Staus. Eigentlich sollte das Match um 19:00 Uhr beginnen, doch dies ließ sich aufgrund der späten Ankunft der Kobras nicht mehr aufrechterhalten. Das Warmup für die Dinslakener wurde auf gut 5 Minuten eingekürzt, um eine noch größere Verzögerung zu vermeiden.
Als es dann losging, mussten sich die Gäste erst einmal pfeilschnellen Angriffen der Bären erwehren. Lucas Eckardt, der an diesem Abend das Tor der Giftschlangen hütete, stand von Beginn an unter Beschuss, machte aber seine Sache sehr ordentlich.
Nach 5 Minuten hatten sich die Gäste vom ersten Druck freigeschwommen und kreierten ihrerseits erste Angriffe auf das Gehäuse von Felix Köllejan. Doch gerade, als man nahezu gleichwertig war, fiel das erste Tor für die Bären. Ein Missverständnis beim Spielaufbau aus der eigenen Zone heraus nutzte Neuwieds Kapitän Fröhlich, um dazwischen zu sprinten. Er erahnte den Pass, schnappte sich den Puck und verlud Eckardt zum 1:0.
Die Kobras zeigten sich nicht geschockt und spielten weiter munter mit. Sie erarbeiteten sich einige Chancen, jedoch der Abschluss blieb jeweils harmlos. Den Torerfolg machten sie sich aber auch durch eine unerklärlich hohe Fehlpassquote selbst schwer. Die Gastgeber hingegen waren im ersten Abschnitt deutlich passsicherer und belohnten sich dann auch in der 19. Minute selbst mit dem 2:0. Shahab Aminikia war bei einer 2 auf 1 – Kontersituation der Puck-führende Spieler und hätte durchaus zu seinem Mitspieler passen können. Er entschied sich aber selbst für den Abschluss und hämmerte den Puck Lukas Eckardt durch die Beine. Etwas später ertönte die Pausensirene zum ersten Mal.
Die Zuschauer sahen dann im zweiten Abschnitt ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten. Die größeren Spielanteile lagen auch im Mitteldrittel beim Tabellenzweiten, doch insgesamt plätscherte die Partie nur so vor sich hin. Die Niederrheiner mischten zwar mit, nur Torgefahr wollte kaum aufkommen. Bis zur 32. Spielminute. Da fasste sich Martin Beneš bei einem Angriff der Dinslakener mal ein Herz. Bei seinem Schlagschuss, halbhoch ins lange Eck, wirkte Köllejan ein wenig überrascht, war aber letztlich machtlos. Von nun an waren die Kobras ein gleichwertiger Gegner. Allerdings blieb das Spiel im Mittelabschnitt zerfahren.
Im Schlussdrittel sahen die Zuschauer dann wieder besseres Eishockey. Neuwied war immer noch die spielerisch bessere Mannschaft, aber die Giftschlangen hatten schon das ein oder andere Mal die Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Doch das gute Stellungsspiel von Köllejan gepaart mit fehlender Toreffizienz der Kobras verhinderte das Unentschieden. Dafür hielt die Dinslakener Defensive. Doch in der 48. Minute war auch diese geschlagen. Aus einem Gewühl vor Lucas Erhardt heraus bugsierte Neuwieds Amerikaner Jeff Smith den Puck über die Torlinie. Der alte 2-Tore-Abstand war wiederhergestellt.
Im weiteren Verlauf agierten die Dinslakener verständlicherweise immer offensiver, ohne jedoch etwas Zählbares dabei zu erzielen. Milan Vanek nahm dann gut 2 Minuten vor dem Ende der Begegnung Goalie Eckardt aus dem Gehäuse und ließ sein Team mit 6 Feldspielern agieren. Mit Erfolg, denn Philipp Heffler konnte noch einmal auf 3:2 verkürzen. Leider waren im Anschluss nur noch 8 Sekunden zu spielen. Dies reichte dann nicht mehr, um wenigstens einen Punkt aus dem Icehouse entführen zu können.
Fazit: Die Hausherren waren über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft und es hätte durchaus 2-3 Treffer mehr für die Bären geben können.
Andererseits hätten diese sich nicht beschweren dürfen, wenn einer der Dinslakener Angriffe bei einer etwas besseren Toreffizienz der Giftschlangen zum Ausgleich nach 60 Minuten geführt hätte.
Dinslakens Kapitän Benni Hüsken hat die Begegnung wie folgt eingeordnet:
„Nach der verkorksten Anfahrt und der verkürzten Warmlaufphase hatten wir es zunächst schwer gegen die Hausherren, die uns im ersten Drittel wie die Feuerwehr bestürmten. Ab dem Mittelabschnitt kamen wir dann besser ins Spiel, haben selbst Torschüsse gehabt und hinten hat Lucas einen super Job gemacht. Im letzten Drittel habe ich uns noch besser gesehen, doch da fehlte uns ein wenig Scheibenglück. Das müssen wir uns durch noch härteres Arbeiten erzwingen, dann klappt es auch beim nächsten Mal mit einem Dreier gegen Neuwied.
  


 Dienstag 8.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
IHP/pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
       

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!