Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 9.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Düsseldorfer EG
Vorschau: DEG spielt gegen den ERC Ingolstadt und in Schwenningen!
(DEL)  Für die Düsseldorfer EG war die Marathon-Woche ein voller Erfolg. Durch die drei Siege gegen Meister Mannheim, Krefeld und Wolfsburg grüßt Rot-Gelb aktuell vom vierten Tabellenplatz. Im ersten Donnerstagsspiel (10. Oktober, 19.30 Uhr) der Saison für die Düsseldorfer geht es im heimischen ISS DOME gegen einen Angstgegner: den ERC Ingolstadt. Drei Tage später reisen die Jungs in den Schwarzwald. Am Sonntag trifft das Team von Cheftrainer Harold Kreis dort auf die Schwenninger Wild Wings (13. Oktober, 16.30 Uhr).
  
   
Krefeld Pinguine
Statement zur aktuellen Berichterstattung
(DEL)  Herr Ponomarev wurde von Beginn an korrekt über die finanzielle Situation informiert. Zu behaupten, dass der Verlust doppelt so hoch sei, wie ihm gegenüber intern prognostiziert, ist schlichtweg gelogen. Beispielsweise wurden sowohl Herr Ponomarev als auch Herr Schulz vom Geschäftsführer vor den Nachverpflichtungen Torsten Ankert, Ilia Proskuriakov und Samson Mahbod in Kenntnis gesetzt, dass diese nicht im ursprünglichen Budget enthalten sind und über die voraussichtlichen zusätzlichen Kosten aufgeklärt. Beide Hauptgesellschafter wollten die Verpflichtungen dennoch tätigen und erklärten sich bereit im Verhältnis 50-50 zusätzliches Geld zur Verfügung zu stellen. Unter anderem wurde dies gegenüber der DEL auch durch eine Finanzierungsvereinbarung, die sowohl von Herrn Ponomarev als auch Herrn Schulz unterzeichnet worden ist, in Höhe von 200.000 € dokumentiert.
Die Lizensierung 2018/ 2019 wurde durchgeführt bevor es eine Einigung mit Herr Ponomarev gegeben hat. Entsprechend liegen ihm diese Unterlagen auch nicht vor, weshalb seine Behauptung dahingehend jeglicher Grundlage entbehrt. An der Lizensierung 2019/ 2020 hatte Herr Ponomarev kein Interesse gezeigt, weshalb er diese Unterlagen ebenfalls nicht kennt. Das letzte Gespräch zwischen Herrn Ponomarev und Herrn Roos hat Anfang Mai stattgefunden. Die Teilnahme am Spielbetrieb der DEL konnte lediglich durch die Bürgschaft von Herrn Schulz gesichert werden. In dieser Phase war Herr Ponomarev nicht gesprächsbereit.
Dass Herr Ponomarev den Pinguinen Geld schuldet, wird nun gerichtlich geklärt werden müssen. Die Beweislage sollte ausreichend sein, weshalb eine Klage beste Aussichten auf Erfolg haben dürfte. Da die KEV Pinguine Eishockey GmbH kein Darlehen von Herrn Ponomarev bzw. der Energy Consulting GmbH erhalten hat, kann in dieser Woche auch keine Rückzahlung fällig sein.
Grundsätzlich freuen wir uns zu hören, dass Herr Ponomarev bereit ist mit einem neuen Partner die Krefeld Pinguine in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
  
    
EC Kassel Huskies
Interview mit Alexander Karachun
(DEL2)  Die Kassel Huskies surfen gerade auf einer Welle des Erfolgs. Einer, der derzeit stark aufspielt und im vergangenen Spiel gleich dreimal ins Tor getroffen hat ist Neuzugang Alexander Karachun. Die Kassel Huskies sprachen mit ihrer Nummer 24.
Alexander, wie waren die ersten Monate in Kassel für dich? Was hast du schon alles von der Stadt gesehen und wie sehr hast du dich schon eingelebt?
Die ersten Monate waren sehr gut und ich habe mich schon ein wenig eingelebt. Die Jungs haben mir schon einiges von der Stadt gezeigt. Kassel ist für mich eine sehr angenehme Stadt, nicht zu groß und nicht zu klein. Man hat alles was man braucht.
Du bist im polnischen Danzig geboren, als dein Vater dort Eishockey gespielt hat. Hat er dich zum Eishockey gebracht und wie waren deine Anfänge auf den Kufen? Was fasziniert dich am Sport?
Ja, ich bin durch meinen Vater zum Eishockey gekommen. Ich denke ich war drei oder vier Jahre alt, als ich das erste Mal auf dem Eis war. In meiner Kindheit hat mein Vater in Deutschland Eishockey gespielt und wir als Familie haben dann immer in der Stadt gewohnt, wo mein Vater gerade gespielt hat. So habe ich dann immer dort gespielt, wo auch meine Familie war. Da ich durch meinen Vater mit dem Eishockeyspielen aufgewachsen bin, gibt es für mich keinen anderen Sport. Ich kann mir einfach nichts anderes vorstellen.
Mit 24 Jahren hast du schon bereits im österreichischen Sankt Pölten, Heilbronn, Freiburg, Wolfsburg und Crimmitschau gespielt. Zu 145 Spielen in der DEL kommen 113 Spiele in der DEL2. Wie viel Erfahrung konntest du auf deinem bisherigen Weg machen und wo hat es dir am besten gefallen bzw. lief es auch sportlich am besten für dich?
Ich habe natürlich schon einige Erfahrungen sammeln können. Mit 18 habe ich noch in der fünften Liga bei der zweiten Mannschaft in Heilbronn gespielt. Im Jahr darauf konnte ich mich dann auch für die DEL2-Mannschaft der Falken empfehlen und wechselte dann nach Freiburg. Dort hatte ich ein super erstes Jahr als Profi. In den Playdowns mit Freiburg habe ich dann richtig gespürt, was alles an einem Verein hängt. In Wolfsburg hatte ich eine schöne Zeit. Im ersten Jahr sind wir direkt bis ins Playoff-Finale gekommen und sind Vizemeister geworden. Mein Trainer Pavel Groß hat mir viel beigebracht und ich konnte viel von ihm lernen und mich weiterentwickeln.
In der vergangenen Saison hast du als Förderlizenzspieler der Grizzlys Wolfsburg bereits neun Mal für die Huskies gespielt. War dies auch ein Grund für deinen festen Wechsel im Sommer nach Kassel?
Ja, das war auch ein Grund für den Wechsel zu den Huskies. Ich kannte Tim Kehler, die Jungs, die Stadt und auch die Organisation aus der vorherigen Saison. Mein Bauchgefühl hat mir einfach gesagt, dass Kassel die beste Entscheidung für mich ist. Bis jetzt habe ich es nicht bereut.
Als Reihe mit Noureddine Bettahar und Nathan Burns seid ihr aktuell eine der Entdeckungen der Saison. Auch für dich persönlich läuft es mit fünf Toren und drei Vorlagen aus acht Spielen super. Wie würdest du euer Spiel als Reihe beschreiben und warum läuft es so gut für euch?
Wir sind alles ähnliche Spielertypen und haben alle keine Angst dort hin zu gehen, wo es wehtut. Jeder macht seinen Job und wir haben über die letzten Wochen unser Zusammenspiel gut entwickelt. Als Reihe ackern und rennen wir viel und konnten uns in den letzten Spielen dafür auch belohnen. Dass ich dann gegen Heilbronn meinen ersten Hattrick als Profi feiern durfte, ist natürlich eine super Sache. Nach dem Spiel von den Fans gefeiert zu werden war etwas Besonderes.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK erwartet die Eispiraten und muss zum Tabellenführer
(DEL2)  Die DEL2 Spieltage zehn und elf stehen an diesem Wochenende für den ESV Kaufbeuren an. Dabei kommt es am Freitag um 19:30 Uhr in der erdgas schwaben arena zum Duell mit den Eispiraten Crimmitschau. Am Sonntag gastieren die Joker beim Tabellenführer in Kassel. Erstes Bully bei den Huskies ist um 18:30 Uhr.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Heimspiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TVübertragen.
Für die Spiele gegen Crimmitschau und Kassel werden die Sorgen um die verletzungsbedingten Ausfälle bei Trainer Andres Brockmann nicht weniger. Insgesamt wird der Trainer der Joker auf mindestens fünf Spieler verzichten müssen. Die sichere Ausfallliste besteht dabei aus folgenden Spielern: Jere Laaksonen, Florin Ketterer, Philipp de Paly, Jonas Wolter und Joey Lewis. Die Chancen auf eine Rückkehr von Alex Thiel stehen aktuell bei 50:50. Hier wird erst nach dem Abschlusstraining am Donnerstag eine endgültige Entscheidung getroffen werden können. Eine gute Nachricht gibt es derweil aber auch. Florin Ketterer kehrte nach seiner langen Leidenszeit diese Woche in das Mannschaftstraining zurück und wird aller Voraussicht nach, nach diesem Wochenende auch wieder zum Kader gehören. Vom DEL Partnerclub ERC Ingolstadt wird auch Verteidiger Garret Pruden wieder für den ESVK auflaufen.
  
    
EHC Lausitzer Füchse
CHARITY- ABEND DER LAUSITZER FÜCHSE AM 13.11.2019 - MANNSCHAFT KOCHT WIEDER FÜR EINEN GUTEN ZWECK
(DEL2)  Auch in diesem Jahr veranstalten die Lausitzer Füchse wieder ein Charity-Dinner.
Dieser Abend ist mittlerweile schon eine fester Saisonhöhepunkt und hat eine gute Tradition. Die gesamte Mannschaft wird sich einmal mehr um das Wohl der Gäste im Hotel Kristall in Weißwasser kümmern und gemeinsam mit den Köchen des Hotels ein Drei-Gänge-Menu kochen und auch servieren. Die Gäste werden unterhaltsam durch den Abend geführt, können sich mit Spielern und Trainern unterhalten oder auch am Höhepunkt des Abends, einer Versteigerung von ganz besonderen Preisen, teilnehmen. Der Erlös dieser Versteigerung kommt auch diesmal wieder einer Einrichtung zugute, die auf Spenden angewiesen ist. Im letzten Jahr konnten so z.B. über 4.000,- Euro an den Kinderhospizdienst in Görlitz übergeben werden.
In diesem Jahr fließt der komplette Erlös an „Herzenswünsche Oberlausitz e.V.“ in Weißwasser. Der Verein ist ausschließlich in der Lausitz tätig. Das Team von “Herzenswünsche Oberlausitz e.V.“ setzt sich mit ganzem Herzen für schwerkranke Kinder und Jugendliche ein und hat sich zum Ziel gesetzt, ihnen einen Herzenswunsch zu erfüllen.
Am 13. November wird der Charity-Abend im Hotel Kristall Weißwasser stattfinden. Ab 18 Uhr werden dort die Gäste empfangen. Der Eintritt zu diesem besonderen Abend kostet 50 Euro. Darin enthalten ist ein Drei-Gänge-Menü (ohne Getränke). Da für diese Veranstaltung nur 50 Plätze zur Verfügung stehen, ist eine Anmeldung unumgänglich. Diese muss ausschließlich per Mail an charity-dinner @lausitzer-fuechse.de bis spätestens 08. November 2019 erfolgen.
Wir freuen uns auf einen schönen und unterhaltsamen Abend mit Ihnen, verbunden mit dem einzigartigen Gedanken, Gutes zu tun.
  
    
Deggendorfer SC
Die Indianer kommen! Deggendorfer SC vor Duell mit Memmingen
(OLS)  Am kommenden Freitag steht für den Deggendorfer SC das nächste  
Heimspiel in der Oberliga Süd an. Zu Gast in der Festung an der Trat  
werden dann die Memmingen Indians sein, die mit vielen Ambitionen in  
die neue Saison gestartet sind.
Nachdem die Schwaben in der vergangenen Spielzeit den fünften Platz  
nach der Meisterrunde erreichten, dann aber in der ersten Runde der  
Playoffs die Segel streichen mussten, soll in dieser Saison der  
nächste Schritt gemacht werden. Im Sommer legten die Verantwortlichen  
der Indians den Grundstein dafür, als sie den Vertrag von Trainer  
Sergej Waßmiller um ein weiteres Jahr verlängerten. Waßmiller ist in  
der Oberliga Süd bestens bekannt und weiß auch, was es braucht, um  
erfolgreich zu sein. Im Jahr 2016 stieg der mittlerweile 49-jährige  
Headcoach mit den Bayreuth Tigers in die DEL2 auf. Nachdem Memmingen  
in der vergangenen Spielzeit nach der Meisterrunde den fünften Platz  
erreichte, wollen sich die Indians nun unter Waßmiller weiter  
verbessern und in dieser Saison noch einen Schritt nach vorne machen.  
Helfen soll dabei auch Memmingens Königstransfer im Sommer. Vom Herner  
EV wechselte der Kanadier Brad Snetsinger zu den schwäbischen  
Indianern und soll für die nötige Torgefahr sorgen. Der Stürmer galt  
lange Jahre als Ikone der Oberliga Nord und konnte dort in 308 Spielen  
sage und schreibe 634 Scorerpunkte (237 Tore und 397 Vorlagen)  
erzielen. Augen auf also für die DSC-Abwehr, die nicht nur auf  
Snetsinger aufpassen muss, sondern auch auf gleich zwei  
Ex-Deggendorfer. Mit Patrik Beck und Benedikt Böhm stürmen aktuell  
zwei Spieler für die Indians, die auch bereits für den DSC auf  
Torejagd gingen.
Der Deggendorfer SC will natürlich seine Erfolgsserie auf heimischem  
Eis weiter fortführen und wird am Freitagabend wieder alles dafür tun,  
dass die Punkte in Deggendorf bleiben. Spielbeginn in der Festung an  
der Trat ist um 20 Uhr.
  
    
EV Lindau Islanders
Drei Punkte im Derby gegen Sonthofen sind Pflicht - Am Freitag gastieren die Bulls in Lindau, am Sonntag geht es nach Weiden
(OLS)  Nach den beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende gegen Riessersee (0:8) und Memmingen, (1:5) steht das Team der EV Lindau Islanders vor dem nächsten Wochenende gehörig unter Druck. Das kommende Spielwochenende startet für die Islanders am Freitag, den 11. Oktober, um 19.30 Uhr, in der heimischen Eissportarena mit einem weiteren Derby. Am Sonntag, 13. Oktober, ist der Eishockey-Oberligist vom Bodensee um 18.30 Uhr zu Gast bei den Blue Devils in Weiden.
Beim Derby am Freitag, 11. Oktober, um 19.30 Uhr zu Hause gegen die ERC Bulls Sonthofen, muss unbedingt ein Sieg mit drei Punkten eingefahren werden, falls die Lindauer Tabellenplatz zehn nicht aus den Augen verlieren und den Rückstand auf die Bulls und die davorstehenden Mannschaften möglichst verkürzen wollen.  Die Vorzeichen für dieses Derby sind deshalb besonders brisant, denn es waren ausgerechnet die Oberallgäuer in diesem Sommer, die bei allen Mannschaften der Oberliga für mächtig Spannung sorgten. Im ersten Anlauf des Lizenzierungsverfahrens vor der Saison 2019/2020 bekamen sie diese erst einmal nicht. Es musste erst nachgebessert und dann auf das Schiedsgerichtsverfahren des DEB gehofft werden. Dieses vergab dem ERC Sonthofen nach einer Verhandlung die so wichtige Lizenz, sodass im Anschluss auch der Spielplan veröffentlich werden und die Oberliga Süd mit zwölf Mannschaften in die Saison starten konnte.
Im Team der Sonthofener kam es diesen Sommer zu einem größeren Umbruch. So verließ unter anderem der langjährige Torwart Patrick Glatzel die Oberallgäuer in Richtung Leipzig, aber auch Fabian Voith (ECDC Memmingen) sowie Martin Guth (EV Füssen) verließen die Bulls, um nur ein paar Namen zu nennen. Auf der anderen Seite verpflichteten die Verantwortlichen um den sportlichen Leiter und Ex-Towerstars-Spieler Lukas Slavetinsky viele neue Gesichter. Mit Verteidiger Tim Marek und den drei Stürmern Maximilian Spöttel, Tim May und Dominik Patocka kamen gleich vier Spieler von den Saale Bulls aus der Oberliga Nord. Auch von den EV Lindau Islanders wechselten zwei Spieler ins Allgäu: Direkt nach der Vorsaison stieß Santeri Ovaska zu den Bulls. Filip Stopinski hingegen sagte erst kurz vor der Saison zu, nach dem er bei einem Try-Out für die Wölfe Freiburg (DEL2) kein Vertrag erhielt. Die beiden Kontingentspieler der Bulls sind der tschechische Stürmer Ondrej Havlicek, der aus Straßburg kam, sowie der lettische Angreifer und dreimalige Nationalspieler Edgars Homjakovs. Trainiert werden die Bulls vom Ex-Höchstadter Trainer Martin Ekrt.
Für die EV Lindau Islanders heißt es, nach einer sicherlich sehr anstrengenden Trainingswoche, zum Derby am Freitag zu Hause voll auf dem Eis präsent zu sein. Die Bulls als Team und vor allem die ehemaligen Teamkollegen Stopinski und Ovaska werden dementsprechend motiviert sein, dem EVL im Derby alles abzuverlangen. In der noch jungen Saison gewannen die Oberallgäuer gegen Höchstadt und ein wenig überraschend auch gegen Peiting in der Overtime, verloren allerdings in Füssen, gegen Memmingen und Deggendorf. Treffer waren in keinem Spiel Mangelware, die Bulls wissen also, wo das gegnerische Tor steht. Die Spieler der EV Lindau Islanders müssen endlich alles in die Waagschale werfen, um die Ergebnisse so zu gestalten, damit das Ziel Klassenerhalt nicht schon zu Beginn der Saison langsam aber stetig in die Ferne rückt.
Am Sonntag, 13. Oktober, geht es um 18.30 Uhr in der Oberpfalz gegen die Blue Devils Weiden. Für die EV Lindau Islanders wird es nach der langen Auswärtsfahrt darauf ankommen, den Beinen schnellstmöglich die Lockerheit zu geben, die für das erwartet schwere Spiel notwendig ist. Die blauen Teufel mausern sich gerade etwas zur Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison. Verlor man das erste Spiel gegen die Starbulls aus Rosenheim mit 0:5 noch deutlich, gelangen im Anschluss Siege gegen die hoch eingeschätzten Eisbären aus Regensburg (7:6 nach Verlängerung) sowie ein deutlicher 8:4-Erfolg in Füssen. Gegen den EC Peiting unterlag man nur knapp mit 3:4, was zeigt, dass die eingespielte Oberpfälzer Mannschaft genau weiß, wie sie ihre Offensivkräfte einsetzten muss. Den Umbruch in der Mannschaft und den internen Strukturen vollzogen die Weidener schon vor der vergangenen Saison. Hier wurde die erste Mannschaft mithilfe einer Crowdfunding-Aktion, bei der mehr als 100.000 Euro zusammenkamen, in eine GmbH ausgliedert.
Auf den Positionen der Kontingentspieler gab es vor dieser Saison nur einen Wechsel. So ersetzt der kanadische Stürmer Chase Clayton dessen Landsmann Matt Abercrombie, der zu den Füchsen Duisburg in die Oberliga Nord wechselte. Der tschechische Kontingentspieler Tomas Rubes, hingegen spielt seine zweite Saison bei den Blue Devils.  Mit Stürmer Martin Heinisch, der ebenfalls verlängerte, ist die brandgefährliche Sturmreihe Heinisch/Rubes aus dem Vorjahr, wahrscheinlich noch um einiges stärker. Zusammen mit Abercrombie erzielten die drei Angreifer 180 Scorerpunkte – und das, obwohl Tomas Rubes erst später in der Saison zu den Oberpfälzern gestoßen ist. Man weiß also bei den EV Lindau Islanders, was da für eine geballte Offensivkraft auf die Verteidigung zukommt.
Der den Lindauer Zuschauern bekannteste Spieler in Reihen der Devils war Urgestein Marcel Waldowsky. Er war schon zu Landesliga-Zeiten, als Lindau und Weiden sich in den Play-offs zur Bayernliga begegneten, für die eine oder andere Aktion gut, weshalb er in Lindau meist nicht sehr nett empfangen wurde. Vor gut zwei Wochen musste Waldowsky nun seine Eishockeykarriere aufgrund einer wieder aufgebrochenen Knieverletzung, die er sich während der Vorbereitung zuzog, vorzeitig beenden.
Die Spiele der Lindauer gegen Weiden haben gewisse Tradition und Geschichten, die es in sich haben. Ob eine weitere dazukommt, wird sich zeigen. Die Islanders müssen nach dem verpatzten Start in die Saison nun endlich in die Spur kommen. Deshalb sollte in beiden Spielen am kommenden Wochenende unbedingt gepunktet werden.  
  
    
TSV Erding
Zwei starke Leitungen zum Saisonauftakt
(BYL)  Zwei vorzügliche Leistungen haben die Erding Gladiators zum 
Saisonauftakt geboten. War die Darbietung bei der 2:3-Niederlage in 
Landsberg schon sehr gut, so setzte die Truppe von Trainer Thomas Vogl 
beim 9:2-Heimsieg gegen Königsbrunn noch einen drauf.
Trotzdem war der Gladiators-Coach nicht ganz zufrieden. „Es war ein sehr 
gutes Bayernligaspiel, sehr schnell und sehr intensiv“, sagte Vogl in 
der Pressekonferenz nach dem Landsberg-Spiel. „Letztlich waren es nur 
Nuancen, die den Ausschlag gegeben haben.“ Im Schlussdrittel habe seine 
Mannschaft bei einer 2:1-Führung „zu viele dumme Fouls kassiert“ – in 
Überzahl machte Landsberg aus dem 1:2 ein 3:2. Auf der anderen Seite 
habe seine Mannschaft in Überzahl „nicht energisch und nicht clever 
genug agiert“.
Sein Gegenüber Fabio Carciola pflichtete Vogl bei, hob aber explizit 
seinen jungen Torwart David Blaschta heraus, der die Erdinger zur 
Verzweiflung gebracht hatte: „Was der gehalten hat, war der Wahnsinn.“
Am Sonntag gegen Königsbrunn schienen die Gladiators zunächst noch 
verunsichert und lagen schnell 0:2 hinten. „Wir wussten, wie Erding 
spielt, und nach dem 2:0 wollten wir kein Gegentor im ersten Drittel 
kassieren“, erklärte EHC-Trainer Peter Schedlbauer. „Aber wenn dann 
plötzlich alle ein Tor schießen wollen, geht das natürlich schief.“ Nach 
dem 1:2 sei die Partie gekippt, das zweite Drittel ging 5:0 an die 
Gladiators. „Erding hat lauter alte Hasen, die wissen ganz einfach, wo 
die Scheibe hinkommt“, stellte er fest.
Angesprochen auf seinen Neffen Christoph, der das Gladiators-Tor hütet, 
sagte Peter Schedlbauer: „Heute war Funkstille. Wir haben uns nicht mal 
Glück gewünscht.“ Der EHC-Coach lobte seinen Neffen. „Wenn du ihm nicht 
gleich drei, vier Tore einschenkst, dann wird er immer besser – er ist 
ein sehr emotionaler Typ.“
Sein Trainerkollege Vogl sagte, dass Christoph Schedlbauer „eine brutale 
Bereicherung für unsere Mannschaft ist“. Mit dem ersten Drittel sei er 
insgesamt nicht zufrieden gewesen: „Da hatten wir keinen Rhythmus.“ Der 
zweite Abschnitt sei dann „seit Langem das beste Drittel gewesen, das 
wir gespielt haben. Da haben wir Tore geschossen, die wir sonst so nicht 
schießen.“ Und dennoch hätte Königsbrunn noch einmal herankommen können, 
„aber unser Torwart hat im entscheidenden Moment riesen Saves 
hingelegt“.
Im Schlussdrittel habe es sein Team ein wenig schleifen lassen. „Da 
kannst du sagen, was du willst“, meinte Vogl kopfschüttelnd. „Wenn wir 
nach dem 6:2 ein oder zwei Tore kassieren, kann es noch einmal eng 
werden.“ Insgesamt aber habe er eine „hervorragende Leistung“ gesehen. 
Vogl fasste zusammen: „So schlecht, wie wir in der Vorbereitung waren, 
so gut haben wir jetzt gespielt.“
Am kommenden Wochenende ist für die Gladiators „Derby-Time“, mit dem 
Heimspiel am Freitag gegen Klostersee und der Auswärtspartie am Sonntag 
in Dorfen. „Mein Ziel sind ganz klar sechs Punkte, wie immer“, stellte 
der Gladiators-Trainer selbstbewusst fest. „Mit alllem drunter bin ich 
nicht zufrieden.“
Text: Wolfgang Krzizok (wk)
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Vorbericht BADEN RHINOS am 11.10.19
(RLSW)  Zum zweiten Heimspiel am 11.10. 2019 empfangen die Eisbären Heilbronn die Baden Rhinos aus Hügelsheim in der Kolbenschmidt Arena.
Obwohl das sogenannte „El Classico“ nicht mehr ganz die Brisants der früheren Jahre hat, waren die Duelle in den letzten Jahren immer sehr ausgeglichen und daher stark umkämpft.
Die Hügelsheimer stehen nach einem deutlichen 9:3 gegen die Maddogs Mannheim und einer Penaltyniederlage gegen Bietigheim aktuell auf dem zweiten Platz der noch jungen Saison.
Nach einer knappen Niederlage gegen die Hornets aus Zweibrücken und dem überzeugenden Derby-Sieg gegen Bietigheim belegen die Eisbären mit nur einem Zähler Rückstand auf die Rhinos Tabellenplatz fünf. „Wir haben in den ersten beiden Spielen gesehen, dass wir mit den anderen Mannschaften mithalten können und schauen, dass wir am Freitag den nächsten Schritt nach vorne machen“, so Trainer Pavol Jancovic.
Der Anpfiff zum „El Classico“ ist um 20 Uhr
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets vor Derby in Neuwied und Heimspiel gegen Dinslaken
(RLW)  Ein Derby genau zur rechten Zeit. Klar, es ist noch früh in der Saison. Natürlich werden hier noch keine Trophäen verteilt. Aber es ist eine erste echte Standortbestimmung - für die EG Diez-Limburg wie auch für den EHC Neuwied. Rockets und Bären stehen derzeit punktgleich und ungeschlagen an der Tabellenspitze der Regionalliga West. Es ist alles angerichtet für das erste Highlight der neuen Saison am Freitag in Neuwied (20 Uhr), dem schon zwei Tage später die nächste attraktive Herausforderung folgt. Denn am Sonntag empfängt die EGDL um 19.30 Uhr die Kobras aus Dinslaken am Diezer Heckenweg.
„Zu Freitag? Da brauche ich nichts sagen. Es ist Derby. Punkt.“ Frank Petrozza hat schon unzählige Derbys gespielt und gecoacht. Egal in welchem Land, egal in welcher Liga, egal unter welchen tabellarischen Gegebenheiten: „Derby ist Derby“, sagt der Rockets-Trainer. „Völlig egal, ob es das Duell Erster gegen Letzter oder Erster gegen Zweiter ist. Derby ist einfach Derby.“
Beide Teams trennt in der Tabelle nur das etwas bessere Torverhältnis, welches die EGDL aktuell zum Tabellenführer macht. Tatsächlich nur eine Momentaufnahme auf einem langen Weg. Würde der im Frühjahr nächstes Jahres wieder mit einem Derby im Finale um die Meisterschaft enden, kaum ein Bär oder eine Rakete dürfte etwas dagegen haben. Aber bis dahin werden noch viele Tore geschossen und noch viele Strafzeiten abgesessen.
„Wir brauchen kein Blabla vor einem solchen Spiel“, sagt Petrozza. „Wir müssen einfach bereit sein. Fertig. Wir müssen Disziplin zeigen, die ersten stürmischen zehn Minuten überstehen und unser Spiel machen. Dafür trainieren wir die ganze Woche hart. Wir wollen die drei Punkte aus Neuwied mitnehmen, aber es wird eine ganz schwere Aufgabe gegen eine Topmannschaft der Liga. Wir freuen uns auf die Herausforderung. Ein besonderes Spiel für die Mannschaft und für die Fans.“
Nicht weniger interessant dürfte am Sonntag der Vergleich mit den Kobras aus Dinslaken werden. Eine Mannschaft, die schon Meister Herford einen Punkt abgeknöpft hat und auch in Neuwied nur knapp mit 2:3 verloren hat. Für Petrozza wird es kein gewöhnliches Spiel werden: „Die halbe Mannschaft spielt bei mir in Essen Inline-Hockey. Ich freue mich natürlich auch sehr auf diese Partie.“
Wie in Neuwied erwartet der Rockets-Trainer auch hier einen kämpferisch starken Gegner: „Eine gute Mannschaft, die stehen eng zusammen und kämpfen um jeden Zentimeter Eis. Ich habe ein Video gesehen vom Inter-Regio-Spiel. Die Imports sind wie erwartet stark, die Mannschaft agiert geschlossen. Wir müssen intelligent spielen und diszipliniert unser Ding machen. Dann können wir unseren Fans erneut ein hoch interessantes und hoffentlich erfolgreiches Heimspiel präsentieren.“
  
    
EHC Neuwied Bären
Favorit und Herausforderer unter sich
(RLW)  Die Partie gegen die Dinslakener Kobras lag nicht einmal 30 Minuten hinter den Neuwieder Bären, da machte Carsten Billigmann bereits die Ansage für die nächsten Tage. Der EHC-Trainer kündigte seinen Spielern nach vier Siegen aus den ersten vier Saisonpflichtspielen eine „harte Trainingswoche“ an. Denn das, was das dritte Regionalliga-Wochenende da bereithält für Spieler und Fans, ist das Beste, was die Liga zu bieten hat. Ein Spielplan, wie er fast zu schön ist um wahr zu sein, beschert dem EHC einen Heimspiel-Doppelpack gegen den haushohen Ligafavoriten und Lokalrivalen EG Diez-Limburg (Freitag, 20 Uhr) sowie den amtierenden Meister Herforder EV (Sonntag, 19 Uhr).
„Wir müssen sehen, dass wir unsere Neuwieder Tugenden aufs Eis bringen: körperbetontes, hartes Eishockey spielen. Aber auch Disziplin, wie wir sie in dieser Saison an den Tag legen. Vor dem gegnerischen Tor müssen wir jede Chance nutzen, die uns geboten wird“, sagt Trainer Billigmann zum ersten Heimspiel des Wochenendes gegen die EG Diez-Limburg, die bislang wie ein Tornado durch die Liga stürmt, in drei Partien schon 25 Tore erzielte, Neuss, Hamm sowie Ratingen bezwang und unter den Top-Zehn der Scorerliste mit sieben Spielern (!) vertreten ist. Keine Überraschung für Billigmann und die anderen Regionalliga-Trainer, die sich einig sind, dass die Meisterschaft in dieser Saison nur über die Rockets führen kann. „Wenn man sieht, was in Diez mit finanziellen Möglichkeiten alles an Spielern angekarrt wurde, dann ist die Favoritenrolle geklärt. Aber das ist schon häufiger so gewesen, und wir haben trotzdem Derbys für uns entschieden. Das wird diesmal noch schwerer, aber nichts ist unmöglich“, so der EHC-Coach. 2018/19 gingen drei der vier Derbys an Neuwied. „Aber die Diezer Mannschaft ist von der aus der letzten Saison in weiten Teilen nicht mehr zu vergleichen.“
Auch beim in Herford hat sich im Sommer einiges verändert. „Wir haben jetzt drei starke Linien“, ist sich Trainer Jeff Job sicher. „Sie zählen genauso wie wir zu den Herausforderern der EGDL in dieser Saison“, rechnet Billigmann in beiden Spitzenspielen mit Eishockey auf Top-Regionalliga-Level. Dafür sprechen die bisherigen Ergebnisse und die Qualität der Kader.
Nach einer Achterbahnfahrt in der Saison 2018/19 mit einem Durchhänger zu Jahresbeginn und dem späteren Ausscheiden im Halbfinale gegen Hamm greifen die Raketen vom Heckenweg diesmal noch offensiver den Titel an. Die Runde 2019/20 scheint unter dem Motto „wenn nicht jetzt, wann dann?“ zu stehen. 
Frank Petrozza, Ende der 1990er-Jahre kurz vor der Insolvenz der Limburger EG selbst kurzzeitig an der Lahn auf dem Eis, kehrte als Trainer an seine alte Wirkungsstätte zurück und bekam im Sommer ein Team zusammentransferiert, das von den Namen her das Beste ist, was die Regionalliga West seit Jahren sah. Kevin Lavallee war zuletzt noch Assistenz-Kapitän und Leistungsträger in der DEL2 bei den Heilbronner Falken, aus der gleichen Liga kam Torhüter Jan Guryca vom EC Bad Nauheim zur EGDL. Verteidiger Alexander Seifert bringt reichlich Oberliga-Erfahrung aus Leipzig mit und Kanada-Import Ross-John Reed erzielte in der Saison 2017/18 in 19 Partien 40 Tore (!) für den Herforder EV, ehe sich die Ice Dragons vom Angreifer trennten. Hinzu kommen bekannte Leistungsträger wie Tobias Schwab oder Konstantin Firsanov.
Insgesamt beinhaltet der Kader der Diezer und Limburger die Erfahrung aus 275 DEL-, 1004 DEL2- und 1647 Oberligaspielen.
Bei Herford war der Gewinn von zwei Meisterschaften in Folge in großem Maße das Werk der ersten Angriffsreihe um Killian Hutt. Auf Hutt, den inzwischen für Diez stürmenden Reed und später Benjamin Skinner konnten sich die Drachen, die dreimal nach Gang den EHC Neuwied in den Play-offs ausschalteten, verlassen. Nichtsdestotrotz haben die Westfalen im Sommer in die Breite des Kaders investiert. Der Vorsitzende Uwe Johann spricht vom größten Umbruch der vergangenen Jahre. „Zuletzt war der Kader klein. Jetzt sind wir besser aufgestellt“, sagt er unter anderem nach den Verpflichtungen von Florian Böhm (EG Diez-Limburg), Niels Hilgenberg (Lauterbacher Luchse), Damian Martin (Hannover Scorpions) und Jörn Weikamp (Harzer Falken). Torjäger Skinner wird an der Seite von Hutt und Ulib Berezovskij durch Guillaume Naud ersetzt, der auf eine Vergangenheit in der ECHL, der dritthöchsten nordamerikanischen Spielklasse hinter NHL und AHL, zurückblickt. „Wir sind schneller als in der letzten Saison, auch der Puck läuft jetzt schneller durch die Reihen“, hat Trainer Job festgestellt.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe mit Doppel-Wochenende in der Hauptstadt
(RLO)  Nach dem Heimspiel vergangenen Samstag gegen die Eisbären Juniors Berlin, bekommen es die Schönheider Wölfe am kommenden Wochenende wieder ausschließlich mit Teams aus der Hauptstadt zu tun. Dieses Mal allerdings auswärts und gleich doppelt, denn zunächst gastiert das Team von Trainer Sven Schröder am Samstag, dem 12.10.19, um 19:30 Uhr in der Eissporthalle Charlottenburg beim Oberliga Nord-Absteiger ECC Preussen Berlin, ehe die Wölfe keine 24 Stunden später, also am Sonntag, dem 13.10.19, um 16:00 Uhr an gleicher Stelle auf die Berlin Blues treffen. Mit dem ECC Preussen Berlin treffen die Schönheider Wölfe auf den noch ungeschlagenen Spitzenreiter in der Regionalliga Ost, denn die Mannschaft von Coach Simon Braun konnte alle bisherigen drei Spiele gegen FASS Berlin (3:1), Chemnitz (7:1) und die Blues (6:2) für sich entscheiden. Eine Überraschung ist der Saisonstart der Charlottenburger nicht, denn mit den Torhütern Morten Braun und Erik Reukauf, den Verteidigern Dennis Dörner, Lukas Ogorzelec, Vincent Rebel und Christopher Schimming und den Stürmern Felix Braun, Justin Ludwig, Can Matthäs und Ludwig Wild stehen insgesamt zehn Akteure aus der letztjährigen Oberliga-Mannschaft weiterhin im Kader. Dazu kommen die Zugänge Brian Bölke (Crocodiles Hamburg), Christian Steinbach, Philipp Grunwald (beide FASS Berlin), Philipp D’Heureuse, David Levin (beide Berlin Blues), Gregor Kubail (Harzer Falken), Jakob Rebel (Weißwasser Jun.) und Daniel Volynec (Icefighters Leipzig), welche größtenteils Oberliga-Erfahrung haben. Auch wenn viele vor dem ersten Aufeinandertreffen zwischen den Preussen und Wölfen vielleicht von einer Art Standortbestimmung sprechen, für Wölfe-Coach Sven Schröder ist dies nicht der Fall: „So früh in der Saison und mit unserem zweiten Meisterschaftsspiel überhaupt, werden wir noch keine Schlüsse für den weiteren Saisonverlauf ziehen können. Mein Team wird sich erst jetzt Woche für Woche steigern, denn wir sind noch lange nicht dort, wo wir leistungstechnisch hin wollen. Ich freue mich auf die Partie gegen die Preussen, die uns sicherlich fordern werden und dieser Aufgabe werden wir uns stellen.“ Nach dem sicher anstrengenden Spiel müssen die Wölfe schnell regenerieren, denn bereits um 16:00 Uhr geht es am nächsten Tag gegen die Berlin Blues an gleicher Stelle weiter. Letzte Saison doch mit einigen Schwierigkeiten unterwegs, haben die Blues zu Beginn der neuen Spielzeit einen guten Start hingelegt und mit zwei Siegen gegen Dresden (6:2) und Niesky (6:5) aus drei Spielen aufhorchen lassen. Einzig das Berliner Derby gegen die Preussen ging mit 2:6 verloren. Das Amt des Spieler-Trainers hat bei den Blues Patrick Preiß übernommen, welcher natürlich kein Unbekannter in Schönheide ist, stammt der 29-jährige Verteidiger doch aus dem Schönheider Nachwuchs, ehe es ihn über Chemnitz und Preussen Berlin 2017 zu den Blues verschlug. Durch die beiden neuen Teams in der Liga zog es drei Akteure aus dem letztjährigen Kader zur Berliner Konkurrenz, doch auch die Blues profitierten von den Neuen in der Liga und so wechselten beispielsweise Jan Schmidt, Niklas Binder, Niklas Pilz und Benjamin Fenyvesi vom ECC Preussen und Dustin Tinius von den Eisbären Juniors Berlin zu den Blauen. Wölfe-Coach Sven Schröder zum Spiel gegen die Berlin Blues: „Die Blues haben annähernd den Kader der letzten Saison halten können und sich gezielt verstärkt. Daher wird auch dieses Spiel sehr interessant und wir werden versuchen das Bestmögliche rauszuholen.“
  


 Mittwoch 9.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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