Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 10.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
   
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Bayreuth Tigers
Wieder aufstehen nach einem tiefen Fall …
(DEL2)  … das ist die Aufgabe der Tigers nach dem Absturz ans Tabellenende und dem deutlich gemachten Unmut der Clubführung über die Art und Weise der letzten Spiele. (s. extra PM)
Als nächste Aufgabe steht dazu am Freitag um 19.30 Uhr die Partie in Frankfurt an, wo der amtierende Vizemeister nach holprigem Saisonstart mit zuletzt zwei klaren Erfolgen aktuell mit 16 Punkten auf Platz 4 liegt. Trainer Tiilikainen steht dort auch in dieser Saison ein starker Kader zur Verfügung, der eine Mischung aus jungen Talenten und echten Routiniers ist. Die sehr erfahrenen Topscorer Edi Lewandowski, Torjäger Roope Ranta oder Spielmacher und Kapitän Adam Mitchell und Neuzugang McAulay sind im Angriff genauso, wie der neue kanadische Abwehrchef Delisle neben dem deutschen Offensivverteidiger Max Faber hinten die schon bewährten Leistungsträger, die von vielen hoch veranlagten Nachwuchsspieler ergänzt werden. Dahinter hat man mit dem Torhüter-Duo Klein und Hertel, die beide schon auf DEL-Erfahrung zurückgreifen können, ebenfalls hohe Qualität, so dass man nach wie vor zu den Favoriten dieser Spielzeit zählt. Daneben ist man aber noch weiter auf der Suche um den nach einigen späten und überraschenden Abgängen noch relativ schmalen Kader zu verbreitern. An den nötigen Mitteln dazu dürfte es dem Zuschauerkrösus aus der Bankenmetropole am Main nicht fehlen, so dass man den Südhessen auch kurzfristige Kaderänderungen jederzeit zutrauen muss.
Weiter geht es dann am Sonntag um 17.00 Uhr zu Hause gegen Dresden, wo der ambitionierte Club erneut einen nicht zufriedenstellenden Saisonstart hingelegt hat. Erste Konsequenz war der Trainerwechsel von Gratton zum auch noch aus Bayreuth bekannten Ex-Kassel Coach Rico Rossi. Aktuell liegt man mit 8 Zählern auf Platz 12, die bisher alle in der heimischen Arena erspielt wurden.
In „Elbflorenz“ hat man ganz andere Ansprüche und sah sich eigentlich mit dem verbliebenen Topscorer Knackstedt und namhaften Neuzugängen (insgesamt 8), wie den Nordamerikanern Dale Mitchell oder Mario Lamoureux sowie dem Letten Biezais im Angriff oder die DEL-erfahrenen Verteidiger Lavallee und Dotzler eigentlich auf einem guten Weg, da eine hoch eingeschätzte Truppe zusammen gestellt wurde, die im „imaginären Etatranking“ sicher auch mit ganz vorne in der Liga angesiedelt ist. Auch im Tor stehen mit Eisenhut und Proske zwei Könner, die sich bisher die Einsätze geteilt haben. Bislang gelang es dem Team aber noch nicht die ganzen Vorschusslorbeeren richtig aufs Eis zu bringen und Rossi wird nun Stück für Stück daran arbeiten ein anderes Spielsystem und vor allem mehr Einsatz und konstantere Leistungen zu installieren. Zuletzt gelang ein 6-2 Heimsieg gegen Nauheim mit dem dreifachen Torschützen Huard aber über dem Berg ist man damit noch nicht. Problemfeld ist dabei auch die Tatsache, dass sich die Eislöwen zu viele Strafen leisten und in der Fair-Play-Wertung aktuell auch nur auf Platz 14 liegen.
„Nachdem nach dem letzten Spiel eine tiefe Enttäuschung und entsprechend viel Rauch bei den Tigers war und alles schonungslos angesprochen wurde, müssen wir nun auf dem Eis eine Reaktionen zeigen, erklärt Tigerscoach Kujala, dass dem Reden nun Taten folgen sollen. Bis auf den länger verletzten Heider hat er voraussichtlich weiter den gesamten Kader zur Verfügung und hofft auf einen sprichwörtlichen Neuanfang. „Natürlich ist es in Frankfurt sicher nicht einfach zu bestehen, aber der Spielplan ist kein Wunschkonzert und auch Dresden wird uns nichts schenken“, lässt der Finne durchblicken, dass der Gegner nicht entscheidend ist, ob man nach schwachen Wochen einen Neustart machen kann oder nicht. „Wir müssen besser spielen und bereit sein, dann ist in jeder Partie etwas möglich, aber eben nur dann“, schickt er noch nach.
  
    
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen lösen Vertrag mit Bradley Gratton auf
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben den Vertrag mit dem ehemaligen Cheftrainer Bradley Gratton vorzeitig aufgelöst. Die Vertragsauflösung erfolgte in beiderseitigem Einvernehmen, über die weiteren Modalitäten vereinbarten die Vertragsparteien Stillschweigen.
Gratton wurde am 24. September beurlaubt und mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden.
Die Dresdner Eislöwen bedanken sich bei Bradley Gratton für seinen Einsatz und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen gegen Tiger: Nächstes Raubtierduell
(DEL2)  Am Freitag, den 11. Oktober bestreiten die Löwen ihr fünftes Heimspiel in der neuen Saison. Zu Gast sind diesmal die Bayreuth Tigers. Das Tabellenschlusslicht kommt diese Saison das erste Mal zu den Löwen. Spielbeginn in der Frankfurter Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Die Löwen haben in der vergangenen Woche durch die Siege gegen den EV Landshut und die Tölzer Löwen das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison feiern können. Vor allem der erste Auswärtssieg war ein Grund zur Freude. Trotz eines 0:1-Rückstands nach dem 1. Drittel drehten die Löwen das Duell und gewannen es schlussendlich mit 5:2 in Bad Tölz. Besonders gefreut hat sich Marius Erk. Der bei den Löwen ausgebildete Spieler
schaffte am Sonntag den ersten Profitreffer im Löwen-Dress.
Top-Scorer der Frankfurter ist weiterhin Eddie Lewandowski. Der 39-Jährige sammelte am Sonntag seine Scorerpunkte zwölf und 13. Mit seinen drei Toren am Freitag hat er also fünf Punkte an nur einem Wochenende gesammelt.
Die Bayreuth Tigers hatten eigentlich einen guten Start in die aktuelle Saison. Fünf Punkte aus den ersten beiden Spielen: Besser startete keine andere Mannschaft in die Saison. Doch danach gelang den Jungs vom roten Main nichts mehr. Kein einziger Punkt blieb mehr hängen, weshalb man sich auf dem letzten Tabellenplatz wiederfindet.
Top-Scorer der Tigers ist Juuso Rajala. Der Finne hat bisher zehn Punkte sammeln können und trägt damit den Clever Fit Top Scorer-Helm. Die meisten Tore der Tigers schoss der Schwede Simon Karlsson (vier).
Bisher trafen die Löwen und die Tigers zwölf Mal in der DEL 2 aufeinander. Von diesen zwölf Spielen gelangen den Löwen neun Siege. Vergangene Saison musste sich Frankfurt allerdings zwei Mal geschlagen geben.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Für das Spiel sind Karten im Online-Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
Einlass: 18:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 18:15 Uhr).
Hinweis: Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Festplatz stehen vor der Eissporthalle nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen, auf den Parkplatz auf dem benachbarten FSV-Gelände auszuweichen oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
  
    
ESV Kaufbeuren
Drittes ESVK Benefizessen im Landgasthof Hubertus
(DEL2)  Am 18. November 2019 findet im Landgasthof Hubertus in Apfeltrang um 19:00 Uhr das dritte ESVK Benefizessen statt. Die ersten beiden Benefizessen im November 2016 und 2018 fand bei allen Beteiligten einen sehr großen Anklang. Gäste und Spieler hatten dabei großen Spaß und konnten im schönen Ambiente des Landgasthofes leckere Speisen und Getränke für einen guten Zweck zu sich nehmen.
Die Mannschaft des ESV Kaufbeuren wird dabei also wieder mit der tatkräftigen Unterstützung der Küchen- und Servicecrew des Landgasthof Hubertus ein leckeres 4-Gänge-Menü zaubern und sich dann auch um die persönliche Bewirtung der anwesenden Gäste kümmern. Verbindliche Anmeldungen sind unter benefizmenue @esvk.de per E-Mail oder unter der Telefonnummer 08341/3300 möglich. Die Anzahl der Plätze ist auf ca. 80 Stück beschränkt. Der Preis pro Person für das Menü beträgt 50,- Euro. Getränke werden dabei aber extra berechnet. Den Erlös des Benefizessens wird der ESV Kaufbeuren im Zusammenarbeit mit dem Landgasthof Hubertus selbstverständlich wieder für wohltätige Zwecke spenden. Die Einnahmen werden zu gleichen Teilen an die Thomas Holzmann Förderung, die Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren-Ostallgäu und an die Kaufbeurer internationale Nichtregierungsorganisation humedica verteilt.
  
    
Tölzer Löwen
Stefan Reiter kehrt zurück ins Team
(DEL2)  Langsam aber sicher entspannt sich die Verletzungs-Situation bei den Tölzer Löwen. Timo Gams kehrte bereits vergangene Woche auf das DEL2-Eis zurück. Bei Stefan Reiter wird es am Freitag soweit sein. Der schnelle Stürmer ist seit Dienstag wieder voll im Mannschaftstraining dabei. "Er ist jemand, der immer fit ist. Eishockey-fit ist aber eine andere Sache. Er hatte eine gute Woche Training, aber wenn du sechs Wochen verpasst, kann ich keine Wunder erwarten. Ich hoffe, dass er uns helfen kann", so Coach Gaudet, der den 23-jährigen an die Seite von Tyler McNeely und Shawn Weller stellt. Letzterer hat seine Sperre abgesessen und wird an die vier Punkte aus fünf bisherigen Saisonspielen anknüpfen wollen. Ebenfalls wieder im Training befindet sich seit gestern Niklas Heinzinger. Der U-Nationalspieler hat sich von seiner Oberkörperverletzung weitestgehend erholt. Ein Einsatz am Wochenende ist aber definitiv nicht möglich. "Er braucht Zeit. Das war eine schlechte Verletzung", so Gaudet. Auch Philipp Schlager fällt weiterhin aus. Doch auch ohne die beiden werden die Löwen eine schlagkräftige Mannschaft auf das Eis der EgeTrans Arena bringen. Im Tor setzt Gaudet erneut auf Silo Martinovic. Er ist einer von fünf Ex-Steelers, die auf Bietigheimer Eis zurückkehren. Auch Weller, McNeely, Schwarz und Mechel haben bereits für das Team aus dem Ellental gespielt. Die Motivation ist bei diesen Spielern besonders hoch, wie Gaudet zugibt. "Ich würde lügen, wenn ich morgen nicht mehr gewinnen möchte, als in den anderen Spielen. Am Ende sind es nur drei Punkte, aber ich und alle anderen Ex-Steelers haben Ehre und wir wollen alles tun, um morgen einen Sieg zu holen". Nach dem ersten Null-Punkte-Wochenende der Saison zog Gaudet die Zügel im Training diese Woche etwas an. Zwei Niederlagen in Folge sollen in dieser Form nicht mehr vorkommen. "Wir müssen bessere Defensive spielen und unsere Chancen besser ausnutzen. Das darf eigentlich nicht passieren, wenn man etwas Besonderes machen will", so Gaudet. Eine besondere Leistung wird es morgen brauchen, um ab 20 Uhr bei den Steelers bestehen zu können. Bietigheim rangiert auf Rang drei und hat im Sommer klug eingekauft. Mit Marcus Sommerfeld, Willie Corrin, Shawn Weller und Tyler McNeely verließen vier der Top-Sechs-Scorer das Team. Auch im Tor steht das Duo Martinovic/Sharipov nicht mehr zur Verfügung. Ersetzt wurden die Spieler mit Tim Schüle, Lukas Laub, Chris Owens oder auch Brett Breitkreuz. Das Tor hütet nun US-Amerikaner Stephon Williams, der bislang jedes Spiel startete. Ganz oben in der Scorerliste steht allerdings ein alter Bekannter: Matt MacKnight brachte es in neun Spielen bereits auf zwölf Punkte.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Indians ohne ihren Kapitän zum Top-Favorit nach Deggendorf
(OLS)  Das absolute Top-Team der Liga empfängt die Memminger Indians am Freitag zum nächsten Spiel der Oberliga-Süd. Der Deggendorfer SC ist bislang noch ohne Niederlage, die Indians müssen mit Kapitän Huhn einen weiteren schmerzvollen Ausfall verkraften.
Ein Team der Superlative bietet der nächste Gegner des ECDC Memmingen auf. DEL2-Absteiger Deggendorf kann zahlreiche prominente Namen im Kader aufweisen, herausragend ist der ehemalige DEL-Star Thomas Greilinger, der auch die Scorerliste der Oberliga bereits anführt. Der 38 Jahre alte Angreifer verbrachte die letzten Jahre allesamt beim ERC Ingolstadt in der DEL, mit denen er auch eine seiner zwei Deutschen Meisterschaften feiern konnte. Nun ist er zurück bei seinem Heimatverein und sorgt mit zahlreichen Toren bereits wieder für Furore. Doch auch der Rest des Deggendorfer Kaders ist für Drittliga-Verhältnisse mehr als stark besetzt. Ob die langjährigen DEL-Akteure Rene Röthke und Christoph Gawlik oder die starken Andrew Schembri, Kyle Osterberg und Curtis Leinweber, der Sturm des DSC ist für die gesamte Oberliga mehr als nur eine Kampfansage. Keine große Überraschung, dass die Niederbayern in sämtlichen Umfragen als Aufstiegsfavorit Nummer 1 gesehen werden und dies auch als ihr Saisonziel ausgeben.
Die Indians reisen mit einer Hiobsbotschaft nach Deggendorf. Kapitän Daniel Huhn hat sich beim letzten Auswärtsspiel in Lindau eine schwere Knieverletzung zugezogen. Die medizinischen Untersuchungen bestätigten nun den ersten Verdacht, dem Angreifer droht damit ein monatelanger Ausfall. Für das kommende Wochenende müssen die Indians nun sicher auf ihren Führungsspieler verzichten, anschließend wird ein Versuch unternommen, mit Hilfe einer Schiene die Spielfähigkeit des 33-Jährigen wiederherzustellen. Sollte dies nicht gelingen, so ist eine Operation unumgänglich und die Saison für Daniel Huhn wäre vorzeitig beendet. Da die Memminger weiterhin auf die Langzeitverletzten Pokovic und Stotz verzichten müssen und auch Sven Schirrmacher das Training unter der Woche erneut abbrechen musste, reisen die Indians stark dezimiert zum Top-Favoriten, zwei Tage später folgt dann das schwere Heimspiel gegen Selb. Tickets für die Partie am Sonntag (18:45 Uhr) sind bereits im Vorverkauf erhältlich.
  
    
SC Riessersee
Sonntag Altmeisterduell gegen Füssen - Freitag ist der SCR in Regensburg zu Gast
(OLS)  26 Deutsche Meistertitel haben die Traditionsclubs EV Füssen und der SC Riessersee in ihrer langjährigen Geschichte angesammelt. Davon entfallen immerhin 16 auf den Club aus dem Allgäu und deren 10 auf die Werdenfelser. Die Zeiten sind leider längst vorbei, aber Nostalgiker schwärmen noch heute davon, als sich die zwei Clubs oft im Finale um die Meisterschaft um die Krone des deutschen Eishockeys duellierten. In der Verzahnungsrunde im letzten Frühjahr kam es zu einem Wiedersehen mit dem Kontrahenten vergangener Tage, beide Spiele hat der SC Riessersee für sich entscheiden können, die Schwarz-Gelben hingegen sicherten sich das Aufstiegsrecht in die Oberliga. Der EVF startete hervorragend in die noch junge Saison, nach fünf Spieltagen rangiert das Team von Trainer Andreas Becherer auf Platz 3 der Tabelle. Die junge Mannschaft der Weiß-Blauen hingegen ist nach einem durchaus anspruchsvollen Startprogramm u.a. gegen Rosenheim, Deggendorf und Memmingen mit 9 Punkten auf dem Konto gestartet und steht auf dem zweiten Tabellenplatz.
Bevor es am Sonntag zum Traditionsderby kommt, steht noch das Auswärtsspiel des SC Riessersee bei den Eisbären Regensburg in der Donau-Arena auf dem Programm.
Trainer George Kink: „Das wird ein interessantes Wochenende mit den Spielen gegen Regensburg und Füssen. Gegen die Eisbären müssen wir von Anfang an hellwach sein und uns darauf einstellen, dass jede Reihe scoren kann. Der Kader ist gut in der Breite besetzt und wir müssen hoch konzentriert an diese Aufgabe rangehen. Füssen hat der Aufstieg beflügelt und das freut uns, dass dieser Traditionsverein den Aufstieg geschafft hat. Sie haben einen guten Start in die Saison erwischt, aber die Punkte wollen wir in Garmisch-Partenkirchen behalten.“
Beide Spiele (Regensburg vs. SCR und auch SCR vs. Füssen) sind auch live auf Sprade-TV zu sehen. Tickets für das Heimspiel gegen Füssen am 13.Oktober 2019 um 18 Uhr gibt es vorab bei unserem Online- Ticketpartner Eventim unter: https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/
  
    
Starbulls Rosenheim
Am Freitag in Füssen, am Sonntag gegen Peiting
(OLS)  Nach acht Jahren treten die Starbulls Rosenheim am Freitag wieder einmal zu einem Pflichtspiel am Eishockey-Traditionsstandort in Füssen an. Im Allgäu – gespielt wird ab 19:30 Uhr in der Halle 1 des Bundesleistungszentrums – erwartet die Grün-Weißen Kufenflitzer ein euphorisierter Aufsteiger, der überraschend stark in die Spielzeit gestartet ist. Am Sonntag kommt es dann auf Rosenheimer Eis zu einer besonderen Partie: Die Starbulls empfangen mit dem EC Peiting jenen Club, bei dem ihr Cheftrainer John Sicinski seine Karriere als Verantwortlicher hinter der Bande startete. Spielbeginn im ROFA-Stadion ist um 17 Uhr.
„Natürlich ist das für mich ein besonderes Spiel“, sagt John Sicinski im Hinblick auf das Heimspiel mit seinen Starbulls gegen den EC Peiting. „Im und hinter dem Team gibt es noch viele Aktive aus meiner Zeit dort. Aber Geschenke werden nicht verteilt, das haben wir schon im letzten Heimspiel gegen Selb gemacht und das darf uns einfach nicht mehr passieren. Wir haben vor unseren Fans etwas gut machen und wollen unbedingt gewinnen“, verspricht der 45-jährige Rosenheimer Übungsleiter, der im Januar 2014 vom Spieler zunächst zum Spielertrainer des EC Peiting wurde. Es folgten zwei komplette Spielzeiten, in denen Sicinski als Cheftrainer mit den Pfaffenwinklern für Furore in der Oberliga sorgte. 2016 gelang fast der Einzug ins Playoff-Finale, erst in der Verlängerung des fünften und letzten Halbfinalspiels musste sich Peiting damals dem späteren Meister Tilburg Trappers geschlagen geben.
In der laufenden Saison hat der EC Peiting ebenso wie die Starbulls an den ersten fünf  Spieltagen acht Punkte ergattern können. Auch die Tordifferenz (Rosenheim 22:19, Peiting 19:16) ist identisch. Auf dem Papier ist es also ein Vergleich auf Augenhöhe, der am späten Sonntagnachmittag im ROFA-Stadion über die Bühne gehen wird. ECP-Trainer Martin Buchwieser (geht in seine vierte Saison in dieser Funktion) muss mit Verteidiger Andreas Feuerecker und Stürmer Ty Morris aber auf zwei Stützen im Team verzichten. Beide Spieler fallen mit Schulterverletzungen wochenlang aus. Doch auch bei den Starbulls muss ein wichtiger und in den letzten Spielen wertvoller Akteur langfristig pausieren: Stürmer Michael Fröhlich bekam beim Spiel in Regensburg den Puck ins Gesicht und zog sich dabei einen Bruch der Kieferhöhle sowie des Nasenbeins zu.
Beim Auswärtsspiel am Freitag in Füssen wird zunächst Vitezslav Bilek den Platz von Fröhlich in der Reihe mit Dominik Daxlberger und Josh Mitchell einnehmen. „Vielleicht ist das ja eine Chance für ihn. In Rosenheim weiß man aus der vergangenen Saison, was er kann. Aber wir brauchen jetzt seine Punkte und Tore. Als einer von nur zwei ausländischen Spielern muss er liefern“, spricht John Sicinski Klartext. Im Tor wird der Rosenheimer Trainer am Freitag im Allgäu übrigens wie schon beim erfolgreich absolvierten Spiel in Regensburg am vergangenen Sonntag erneut auf Luca Endres setzen. Wichtig ist dem Coach auch, das er vier Sturmreihen ins Rennen schicken kann: „Füssen ist läuferisch sehr gut und bringt Energie und Tempo auf das Eis, da müssen wir mitgehen können. Deshalb werden wir wieder Spieler aus dem DNL-Kader dabei haben.“
Aufsteiger EV Füssen ist mit neun Punkten aus den ersten drei Spielen (3:2 gegen Selb, 5:2 in Lindau, 4:1 gegen Sonthofen) überaus erfolgreich in die Saison gestartet. Am vergangenen Wochenende folgten aber zwei Niederlagen (1:2 in Höchstadt und 4:8 gegen Weiden). Das Team von Trainer Andi Becherer präsentiert sich mit wenigen Ausnahmen so, wie es in der vergangenen Saison die Bayernliga „gerockt“ hat – also nach wie vor auch mit dem inzwischen 45 Jahre alten Routinier Eric Nadeau. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit und einem gesunden Mix aus erfahrenen Akteuren und „jungen Wilden“ profitiert die EVF-Truppe gerade zum Saisonstart sicher auch von der Aufstiegs-Euphorie und der langen Vorbereitungsphase auf Eis, die schon Anfang Juli begann.
Gespielt wird am Freitagabend nicht in der Füssener Arena am Kobelhang, sondern in der nur 1.354 Zuschauer fassenden angrenzenden Halle 1 des Bundesleistungszentrums. Dort bestritten die Starbulls zuletzt vor knapp acht Jahren ein Spiel: Im Achtelfinale des DEB-Pokals behielten die Grün-Weißen am 16. November 2011 mit 6:3 die Oberhand. Doppelter Torschütze damals war übrigens der heutige Starbulls-Kapitän Michael Baindl, der zusammen mit Alexander Höller und Kevin Slezak natürlich an diesem Freitag und dann am Sonntag im Heimspiel gegen Peiting den erfolgreichen Lauf der Rosenheimer „Paradereihe“ fortsetzten will. In den ersten fünf Spielen erbeutete das Trio zusammen 27 Scorerpunkte!
Tickets für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Sonntag um 17 Uhr sind am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr in der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion erhältlich. Die Tageskasse am Sonntag öffnet um 15 Uhr. Am komfortabelsten ist aber natürlich die rund um die Uhr mögliche Online-Buchung mit Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop, der über www.starbulls.de erreichbar ist.
Das Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen den EC Peiting wird natürlich auch live und kommentiert aus mehreren Kamerapositionen und mit Wiederholungen aller entscheidenden Szenen sowie Spieldrittelzusammenfassungen per Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5,50 Euro auf www.sprade.tv buchbar.
  
    
Hannover Scorpions
Fantrikots sollen zum Hamburg-Spiel da sein - secutimetec neuer Brust-Hauptsponsor
(OLN)  Bedingt durch die Insolvenz der Firma Bad One, mussten sich die Scorpions nach einem neuen Fanartikelhersteller umschauen. Hierin liegt auch der Grund, dass die Fanartikel der Saison 19/20 bisher nur im geringen Umfang zur Verfügung stehen. Am Sonntag zum Heimspiel der Scorpions gegen die Crocodiles Hamburg sollen aber vor allen Dingen die Fantrikots, die symbolisch zur 10 jährigen Jubiläumssaison das Design der Deutschen Meisterschaftstrikots aus dem Jahr 2010 haben, im neu errichteten Fanshop der Scorpions zur Verfügung stehen. Brustsponsor auf den Scorpions-Trikots ist die in der Wedemark ansässige Firma secutimetec, die auch der neue Hauptsponsor der Scorpions für die Saison 2019/20 ist. Wir sind der Firma secutimetec, insbesondere dem Geschäftsführer „Jörg Bierwirth“, äußerst dankbar für sein großes Engagement bei den Hannover Scorpions. „Ohne dieses Engagement wäre es schwer geworden den Etat der Scorpions seriös zu decken“, so Geschäftsführer Jochen Haselbacher. Die Firma secutimetec ist der Spezialist für Sicherheitstechnik wie beispielweise Videoüberwachungsanlagen, hochmoderne Schließanlagen oder auch modernste Zeiterfassungssysteme.
  
    
Herner EV
Spitzenduelle am Wochenende beim HEV – Trappers kommen am Freitag
(OLN)  Viel anspruchsvoller und attraktiver kann ein Wochenende in der Oberliga Nord nicht sein. Der Herner EV als aktueller Tabellenzweiter empfängt am Freitag ab 20 Uhr den Dritten, die Tilburg Trappers, auf heimischem Eis in der Hannibal-Arena. Zwei Tage später, am Sonntag ab 18 Uhr, treten die Gysenberger dann in Leipzig an. Die Icefighters gehen als Tabellenführer in dieses Wochenende. Mehr Spitzenspiel geht also nicht und das im Doppelpack innerhalb von 46 Stunden! Zusammen mit den Hannover Scorpions sind die Trappers und die Icefighters gemeinsam mit dem HEV die einzigen Teams, die nach vier Spieltagen in der Oberliga Nord noch eine weiße Weste haben. Die Reihenfolge in der Tabelle bestimmt lediglich das Torverhältnis. Seit 2012 ist es übrigens wieder das erste Mal, dass der Herner EV verlustpunktfrei mit vier Siegen in die Saison gestartet ist. In der damaligen Regionalliga Saison gab es allerdings insgesamt in 36 Spielen nur eine Niederlage. Nun hoffen die Verantwortlichen am Gysenberg bei der tollen aktuellen Ausgangslage auf eine große Kulisse beim Spitzenspiel am Freitag gegen Tilburg, auch in Erinnerung an die spannenden Playoff-Duelle gegen die Trappers Mitte April diesen Jahres.
Zur Situation beim HEV „Die Mannschaft hatte sich nach den vier Auftakt-Siegen zwei trainingsfreie Tage verdient um den Kopf etwas frei zu bekommen und Kraft zu tanken. Beim heutigen Training war dann sofort wieder sehr viel Tempo und Spielfreude zu sehen. Die Stimmung ist bestens und alle wollen den Erfolgsweg weiter fortsetzen“ meinte HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Training am Mittwochmittag. „Es herrscht ein großer Zusammenhalt im Team und die Moral ist groß. Am letzten Sonntag in Halle lagen wir nach drei Minuten 0:2 hinten, aber dann hat die Mannschaft den Hebel umgelegt und das Spiel umgebogen. Solche Konzentrationsschwächen müssen wir natürlich ablegen. Gerade gegen Tilburg am Freitag zuhause und dann zwei Tage später in Leipzig müssen wir hellwach und konzentriert sein. Wir gehen auf jeden Fall selbstbewusst in das Wochenende.“ Ganz ungetrübt ist die personelle Situation im Team der Grün-Weiß-Roten nicht. Nach dem langzeiterkrankten Verteidiger Julius Bauermeister fällt nun auch Artjom Alexandrov nach einem Stockschlag aus dem Spiel in Halle mit einem Knochenbruch aus. „Das ist natürlich bitter für Artjom. Er hat sich bisher toll entwickelt, nun braucht er etwas Geduld“ sagt Danny Albrecht. Ansonsten sind aber alle Mann an Bord, über den Einsatz von Verteidiger Tobias Schmitz wird wie immer kurzfristig entschieden. Ein weiterer Verteidiger ist schon seit einiger Zeit beim HEV fest im Training. Während Vater Dmitri Tsvetkov in dieser Saison als Nachwuchstrainer an den Gysenberg zurückgekehrt ist, steht nun auch Sohn Nikolai wieder in Herne auf dem Eis. „Er hilft uns im Training sehr und ist mit großem Einsatz bei der Sache. Er ist Standby-Verteidiger und kann auch beim Spiel eingesetzt werden“, so der HEV-Trainer über den 25-jährigen, der an der Ruhr Universität Bochum ‚Sales Engineering and Product Management‘ studiert.
„Auch wenn die Tilburg Trappers einige Spieler verloren haben, sind sie nach wie vor einer der Top-Favoriten der Liga. Sie sind nun ausgeglichener und kompakter besetzt, spielen weiterhin ihr körperbetontes System mit konsequentem Forechecking und schnellen Angriffen. Darauf sind wir eingestellt, wir haben ja inklusive der Playoffs in der letzten Saison neunmal gegen sie gespielt. Es wird am Freitag schwer werden, aber wir gehen dennoch zuversichtlich an diese Aufgabe“ erläutert Danny Albrecht. Es ist seit 2015 der 20. Vergleich mit den Trappers und das 10. Heimspiel am Gysenberg. Mit der entsprechenden Unterstützung von den Rängen könnte es ein erfolgreiches kleines Jubiläum geben.
Seit 2003 hat es bisher 22 Spiele gegen Leipzig gegeben, zuletzt konnte der HEV auswärts aus fünf Duellen vier Siege verbuchen. Trotz einer nicht problemfreien Vorbereitungszeit sind die Icefighters überragend in die neue Saison gestartet. Vor allem der 10:3-Auswärtserfolg am ersten Meisterschaftswochenende in Essen ließ aufhorchen. „Die Icefighters sind immer schwer zu spielen und sie haben sich in diesem Sommer gut verstärkt. Hinzu kommt, dass sie einen guten Trainer haben, der weiß wie er eine Mannschaft einzustellen hat. Von daher wird auch diese Aufgabe am Sonntag eine Herausforderung sein auf die wir uns freuen“, so Danny Albrecht abschließend. Eine kleine ‚Familienzusammenführung‘ am Sonntag in Leipzig findet dann hinter der Bande statt. Denn dort stehen dann bei den Icefighters Trainer Sven Gerike auf der einen und HEV Co-Trainer Lars Gerike auf der anderen Seite.
  
    
Rostocker EC
Piranhas gegen Niedersachsen und Niederländer
(OLN)  Zwei „ schwere Brocken“ erwarten die Piranhas am kommenden Wochenende. Gleich zwei Teams aus der Spitzengruppe sind die Gegner. Die Hannover Scorpions reisen am Freitag an die Ostseeküste und haben schon zwölf Punkte auf ihrem Konto. Erfurt, Essen, Krefeld besiegten sie und auch ihr Lokalderby konnten sie für sich entscheiden. Im Kader der Niedersachsen gab es keinen großen Umbruch, ebenso wenig wie an der Bande. Seit 2015 steht der in Kanada geborene Dieter Reiss dort als Headcoach. Am torgefährlichsten sind erneut Björn Bombis und Patrick Schmid, welche die Scorerliste der Oberliga Nord mit 11 bzw. 10 Spielpunkten anführen. Die Statistik spricht für die Scorpions – aus 22 Aufeinandertreffen konnten sie in den vergangenen Jahren 15 Siege mitnehmen. Immerhin konnten die Piranhas auch sieben Mal als Sieger vom Eis gehen und das wollen sie auch am kommenden Freitag. Besonders motiviert wird sicherlich Constantin Koopmann sein. Schließlich hat er am Freitag Geburtstag und den möchte man mit einem Sieg feiern. Ein weiteres Jubiläum feiert Sebastian Brockelt. Zum 100. Mal streift er das Trikot der Piranhas über. Anbully ist um 20.00 Uhr.
Bei hoffentlich gutem Wetter reisen die Raubfische am Sonntag weit in den Südwesten. Erneut ist die Hauptstadt der Provinz Brabant das Ziel. Um 15.00 Uhr stehen sie in Tilburg dem Drittplatzierten gegenüber. Dieser konnten aus seinen Spielen gegen Erfurt, Essen, Krefeld und Duisburg ebenfalls mit einer weißen Weste hervorgehen und blieb „ ongeslagen“. Die Bilanz der Spiele gegen die Piranhas : 10 Spiele – 10 Siege. Wir sind gespannt, ob die Piranhas diese Serie endlich unterbrechen können. Der Kader der Tilburg Trappers ist fast unverändert und Bohuslav Subr weiter auf dem Trainerposten. 
  
   
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Zwei große Gegner für Königsbrunn
(BYL)  Nach dem eher durchwachsenen Saisonstart stehen für den EHC Königsbrunn die nächsten beiden dicken Brocken auf dem Programm. Am Freitag müssen die Brunnenstädter ab 20 Uhr in heimischer Eisarena gegen den hoch gehandelten TEV Miesbach ran, sonntags folgt dann ab 17:30 Uhr die schwere Auswärtspartie beim EHC Klostersee.
Der TEV Miesbach war Tabellenfünfter in der letzten Saison, in der Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd schafften es die Oberbayern sogar auf den vierten Platz. Auch dieses Jahr zählt der Verein zu den Favoriten in der Bayernliga. Dabei ist der Kader hochkarätig bestückt, allen voran der 27-jährige tschechische Top-Scorer Bohumil Slavicek, der in der letzten Saison in 50 Spielen 54 Tore erzielte und 50 weitere vorbereitet. Auch am letzten Spieltag traf er gleich zweimal und war maßgeblich am Erfolg über Geretsried beteiligt. Ebenfalls aus Tschechien stammt der 21-jährige Filip Kokoska, er wechselte im Laufe der letzten Saison zum TEV. In 27 Partien erzielte er 14 Tore und legte 33 weitere auf. Den 21-jährigen Michael Grabmaier, der in 47 Pflichtspielen insgesamt 56 Scorerpunkte verbuchen konnte, sollte der EHC ebenfalls auf dem Schirm haben. Zuletzt gelang den Miesbacher Verantwortlichen noch ein Glücksgriff, denn den 38-jährigen gebürtigen Tschechen Dušan Frosch hätte jeder andere Bayernligaverein mit Kusshand genommen. Zuletzt lief Frosch für den Oberligisten Starbulls Rosenheim auf, in der Vorsaison spielte er noch in der DEL 2 für den EC Bad Nauheim. In der DEL und DEL2 konnte er in über 500 Partien reichlich Erfahrungen sammeln, so spielte er unter anderem für die Schwenninger Wild Wings, die Straubing Tigers, die Kölner Haie, die Nürnberger Ice Tigers und die Iserlohn Roosters. TEV-Coach Peter Kathan kann seinen neuen Stürmer sowohl auf der linken als auch auf der rechten Aussenseite spielen lassen. In der Vorbereitung siegte der EHC mit 4:3 auswärts gegen Miesbach, muss sich nun aber sehr warm anziehen, denn der TEV wird alles daran setzen, sich für diese Niederlage zu revanchieren.
Sonntags folgt gleich der nächste Hochkaräter, Königsbrunn muss dann in Grafing gegen den EHC Klostersee antreten. Im Februar noch kassierten die Brunnenstädter gegen den Traditionsverein die höchste Heimniederlage, mit 0:10 musste man sich den Grafingern geschlagen geben. In der Vorbereitung zur aktuellen Saison trafen beide Teams in Königsbrunn schon aufeinander, da hatten die Brunnenstädter aber das bessere Ende für sich und siegten mit 8:4. Doch das Ergebnis täuscht, lange Zeit war es ein Duell auf Augenhöhe. Königsbrunn profitierte von den vielen gegen Klostersee ausgesprochenen Strafen und konnte erst kurz vor Schluss das Resultat in die Höhe schrauben. Allerdings waren in der Partie der noch gesperrte Hayden Trupp und Top-Scorer Matthias Forster im Königsbrunner Kader. In der kommenden Begegnung wird es schwer werden gegen den gut eingespielten und technisch versierten Kader um Kapitän Bernd Rische zu bestehen. Dabei kann sich Klostersees Trainer Dominik Quinlan auf den ehemaligen DEL-erfahrenen Bob Wren verlassen, der schon in der Vorsaison bester Vorlagengeber seiner Mannschaft war. Das erste Punktspiel in Schweinfurt konnten die Grafinger noch mit 5:1 für sich entscheiden, gegen Landsberg folgte dann eine unglückliche 2:3 Niederlage nach Penaltyschießen. Gegen die Brunnenstädter will Klostersee weiter punkten, die Chancen dazu stehen gut.
Denn Hayden Trupp und Matthias Forster werden auch am kommenden Wochenende wieder nicht mit im Aufgebot stehen. Für den EHC Königsbrunn stehen somit zwei sehr schwere Aufgaben auf dem Programm, doch die Mannschaft ist weiter hochmotiviert und zeigt sich kämpferisch.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks zu Gast beim starken Aufsteiger - Pfaffenhofen fordert die Habichte
(BYL)  Das erste Wochenende in der Eishockey Bayernliga ist gespielt. Überrascht hat an den ersten beiden Spieltagen der Freitagsgegner der Passau Black Hawks. Der Aufsteiger aus Pfaffenhofen konnte gegen Dorfen (7:4) und gegen Bad Kissingen (6:4) jeweils voll punkten und steht somit mit sechs Punkten auf Platz 2 in der Tabelle. Bereits in der letztjährigen Verzahnungsrunde lieferten sich die Black Hawks und die IceHogs knappe und eng geführte Spiele. Am Ende konnte jede Mannschaft sein Heimspiel für sich entscheiden. Personell haben sich die Oberbayern richtig verstärkt. Dillon Duprey wurde durch Kanadier John Lawrence ersetzt. Dazu kommen namhafte Verstärkungen wie Marco Babic vom Oberligisten EC Peiting und Nico Kroschinski von den Eisbären Regensburg. Dazu konnte Stürmer Nick Endress am ersten Wochenende voll und ganz überzeugen. Insgesamt haben bereits acht Spieler der IceHogs drei Scorerpunkte oder mehr gesammelt.
Die Passau Black Hawks erwartet also ein unangenehmer und schwer zu spielender Gegner. Trotzdem reisen die Passau Black Hawks selbstbewusst nach Pfaffenhofen. Der 5:1 Heimerfolg gegen Peißenberg sorgt für kräftigen Rückenwind im Lager der Habichte. Bei einem sind sich die Verantwortlichen der Passau Black Hawks einig: „Wir müssen gegen Pfaffenhofen hart arbeiten und konzentriert zu Werke gehen! Wir dürfen keinen Zentimeter Eisfläche verschenken. Die Liga hat dermaßen an Qualität gewonnen, dass alles unter 100% einfach nicht reicht!“ Um am Ende der Vorrunde unter die ersten sechs Mannschaften zu kommen, müssen die Passau Black Hawks in vermeintlich engen Spielen unbedingt Punkte holen. Die Jagd auf die drei Punkte in Pfaffenhofen müssen die Passau Black Hawks allerdings ohne Verteidiger und „Sheriff“ Patrick Geiger antreten. Der Verteidiger ist nach der völlig überzogenen Spieldauerstrafe aus dem Spiel gegen Peißenberg am Freitag gesperrt. Sein Debüt im Trikot der Passau Black Hawks dürfte dafür aber Neuzugang Lukas Stettmer feiern.
Das nächste Heimspiel treten die Passau Black Hawks am Sonntag 15.10. um 18:30 Uhr in der Passauer EisArena gegen die Schweinfurt Mighty Dogs an. Tickets erhalten Sie an den bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Derby – Zeit in der Eissporthalle Peißenberg
(BYL)  Dem Spiel vorne weg noch eine Ankündigung zum Heimspiel.
Zum ersten Mal wird es ein Puck werfen in der zweiten Drittelpause geben. Im Eingangsbereich und am Bierausschank von der vergangenen Saison findet ihr die Hartgummischeiben. Geworfen wird von der Sitz- und Stehplatztribüne.
Der Hauptgewinn ein Fan-Trikot der „Eishackler“ und für den Zweit- und Drittplatzierten gibt es eine der seltenen „Eishackler“-Caps zu gewinnen.
Der Erlös aus dem Puck werfen geht an den TSV-Nachwuchs.
Am kommenden Freitag empfangen die „Eishackler“ den Lokalrivalen, die EA Schongau.
Die Schongauer präsentierten sich ja bereits Anfang September ihrer Anhängerschaft und setzten sich das „Ziel die Nummer Eins im Landkreis zu werden“. Eine mutige Aussage, die da aus dem Mammut-Lager kam und natürlich in Peißenberg zur Kenntnis genommen wurde. Die „Eishackler“ werden selbstverständlich alles daransetzen, dass sich diese Aussage aus Schongau, nicht bewahrheiten wird.
Es wird in jedem Fall ein Spiel, das mit Spannung zu erwarten ist und für jeden Zuschauer noch einmal mehr attraktiver und an Brisanz zugewonnen hat. Der momentane Top-Scorer ist mit Matthias Müller kein unbekannter in Peißenberg, der ehemalige „Eishackler“ konnte in den ersten beiden Spielen gleich drei Tore erzielen. Auch im Vorbereitungsspiel konnte er gegen seine ehemaligen Teamkollegen treffen.
Die erste Überraschung in dieser Saison zeigten die „Mammuts“ am ersten Spieltag in Miesbach und bezwangen den Favoriten der Bayernliga in der Verlängerung mit 3:2.
Auf den unerwarteten Sieg kam am vergangenen Sonntag das Erwachen, denn dort kassierten die  Schongauer eine derbe 2:7 Heimniederlage gegen den Oberligaabsteiger EHC Waldkraiburg.
Es wird ein toller Eishockey-Abend, der uns da am Freitag erwartet und am Sonntag müssen die TSV-Männer nach Mittenwald, um dort das Heimspiel der Geretsrieder zu bestreiten, weil die Eishalle in Geretsried mit einem neuen Dach geschlossen wird müssen die „Riverrats“ nach Mittenwald ausweichen.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EC Bad Kissingen
(BYL)  Unterfrankenderby! Zwei Spiele, zwei Niederlagen, Fehlstart für beide Mannschaften. Am Freitag, den 11. Oktober empfängt der ERV Schweinfurt am dritten Spieltag der Bayernliga-Saison 2019/20 den Nachbarn aus Bad Kissingen. Beginn der Partie ist um 20 Uhr im Schweinfurter Icedome.
Der Mitaufsteiger aus der Saison 2017/18 konnte die vergangene Bayernliga-Hauptrunde mit dem vierten Tabellenplatz beenden. In der anschließenden Verzahnungsrunde mit der Oberliga-Süd belegten die Saalestädter den sechsten Platz und verpassten einen möglichen Aufstieg in die Oberliga-Süd. Die Offensivabteilung aus der vergangenen Saison konnten die Kissinger Wölfe inklusive Top-Scorer Anton Seewald größtenteils halten. In der Defensive konnten sich die Wölfe mit Tilman Pfister vom Nord-Oberligisten aus Erfurt und Pascal Kröber, der mit der Erfahrung von 335 Oberliga-Spielen an die Saale wechselt, gezielt verstärken. Der Königstransfer für die Abwehr ist aber zweifelsohne der lettische Nationalspieler Millers Kristaps. Der 1,94 Meter große Verteidiger wechselte vom lettischen Erstligisten JLSS Zemgale an die Saale.  
Spieler im Fokus:
Anton Seewald – 44 Spiele / 42 Tore: Der gebürtige Russe Anton Zeivald, der seit der Saison 2017/18 mit deutschem Pass als Anton Seewald bei den Wölfen aufläuft, spielte vor seinem Wechsel nach Deutschland in der dritten russischen Liga. In der vergangenen Saison war der 22-jährige Stürmer mit 50 Scorerpunkten in 26 Spielen der viertbeste Scorer der Bayernliga-Hauptrunde.
Anton Zimmer – 44 Spiele / 41 Tore: Der gebürtige Weißrusse Anton Zimmer geht für die Wölfe in seine zweite Bayernliga-Saison. Beeindruckende 41 Tore und 34 Vorlagen erzielte der 25-jährige Offensivspieler in der vergangenen Saison. Vor seinem Wechsel in die Saalestadt spielte er unter anderem für die Crocodilies Hamburg in der Oberliga-Nord und für das US-Team Butte Cobras in der WSHL, bei denen er zu den besten Schützen seines Teams zählte.
Stimmen zum Spiel:
Stürmer Jonas Manger: „Wenn wir so kämpfen wie das letzte Drittel in Dorfen, unsere individuellen Fehler abstellen und unsere Chancen eiskalt nutzen, mache ich mir für das Spiel gegen die Wölfe keine Sorgen, dass wir somit unsere ersten Punkte Zuhause mit den Fans einfahren können“.
Cheftrainer Michael Dippold: „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis! Nach dem verpatzten Start in die Saison am letzten Wochenende haben wir nun im Derby eine gute Möglichkeit uns zu rehabilitieren. Ich hoffe, wir können den Aufwärtstrend der letzten 40 Minuten des Sonntagsspiels mit in dieses wichtige Spiel nehmen. Für uns zählen am Freitag nur Punkte um nicht gleich den Anschluss zu verlieren. Was ein Sieg gegen Bad Kissingen für die Moral der Truppe bedeuten würde, brauche ich glaube ich nicht extra erwähnen. Allerdings ist nun auch jeder einzelne Spieler gefragt die Leistung, die er bringen kann abzurufen und vor allem mit 200 Prozent für unseren Verein in dieses Spiel zu gehen. Ich erwarte eine enge Kiste und wir werden es Bad Kissingen nicht leicht machen. Leider haben wir aber auch schon wieder ein paar Ausfälle im Training sowie fürs Spiel zu beklagen. Maurice Köder laboriert noch an eine Verletzung aus dem Spiel gegen Dorfen, während Jan Kouba zumindest am heutigen Dienstag im Training krankheitsbedingt passen muss. Ein herber Rückschlag ist für uns natürlich, dass Markus Babinsky wohl auch am kommenden Wochenende noch nicht einsatzfähig ist.“
  
   
EHC Waldkraiburg Löwen
Arbeitsintensives Wochenende gegen Geretsried und Miesbach steht ins Haus
(BYL)  Auch wenn sich manch ein Optimist, ob der Tabellensituation, auch nach dem kommenden Wochenende weiter auf dem Platz an der Sonne sehen mag, so spricht die Realität eine andere Sprache.
Vor Spieltag drei und vier sagt eine Tabelle noch nicht allzu viel aus. Dies gilt sowohl für die vorderen als auch für die hinteren Plätze. Vorne, das wissen wir bereits, steht im Moment der EHC Waldkraiburg mit sechs Punkten aus zwei Spielen – im Übrigen punktgleich mit dem EC Pfaffenhofen, der lediglich ein Tor weniger geschossen hat. Hinten, oder vielmehr auf der drittletzten Position steht mit einem Punkt der ESC Geretsried. Ob sie nur einen unglücklichen Start in die Saison hatten oder der Unterschied wirklich so groß ist wie die Tabelle auszusagen scheint, das wird der EHC und seine hoffentlich erneut zahlreich erscheinenden Fans am Freitag wissen.
Tatsache ist, dass die Kontingentstellen in Geretsried noch nicht so recht zünden wollen, der 29-jährige Stürmer Florian Strobl sich aber schon etwas warmgeschossen hat, gehen doch drei der bisher sechs geschossenen Tore auf sein Konto.
Am Sonntag dann verschlägt es die Löwen samt Anhang ins schöne Miesbach. Miesbach konnte am ersten Wochenende mit einem Sieg gegen unseren Freitagsgegner Geretsried glänzen. Aber auch eine Niederlage, wenn auch nur in Overtime, steht beim Verein aus der kleinsten Kreisstadt Bayerns zu Buche. Es ist also ein wenig Wundertüten-Hockey, wenn die Löwen am kommenden Sonntag an die Schlierach reisen. In der Vorbereitung konnte der TEV noch mit 9:3 aus der heimischen Raiffeisen-Arena geschickt werden. An diesem Tag war allerdings auch Bohumil Slavicek nicht mit in Waldkraiburg, der mit vier Toren und einem Assist, der mit Abstand torgefährlichste Spieler auf Seiten des TEV ist. Die zuletzt nicht immer sicherstehende Waldkraiburger Abwehr sollte also gewarnt sein.
  
    
ESC Kempten
Endlich wird’s Ernst für die Sharks - ESC Kempten startet mit Allgäuderby in Pfronten in die Punkterunde, am Sonntag kommt der SC Reichersbeuern
(BLL)  Nun ist es also soweit, die von den Sharks selbst ausgerufene Mission Bayernliga startet. In kempten wünscht man sich am Ende der Saison den Sprung in die höchste bayerische Spielklasse zu schaffen. Allerdings ist es ein langer Weg und es gibt genügend ebenso starke Wettbewerber dabei.
Lange war die Vorbereitung mit Sommertraining und Testspielen bei denen das Team von Carsten Gosdeck teilweise eine richtig gute Figur gegen höherklassige Vereine abgab, leider begleiteten aber auch Verletzungen und Sperren den Weg, so dass man bis jetzt eigentlich noch nie ganz komplett auftreten konnte. Dies wird allerdings auch noch eine Weile  dauern, Eugen Scheffer ist noch für 3 Spiele und Samuel St. Amour sogar für 5 Partien gesperrt.
Nun geht es also gleich zum Anfang ausgerechnet nach Pfronten. Das Allgäuderby hat seine eigenen Gesetzte und die Ostallgäuer sind seit Jahren ein unbequemer Gegner für die Illerstädter. Die Trainerlegende Gerhard Koziol leistet dort solide Arbeit und setzt vor allem auf Eigengewächse in seiner Truppe. So blieb das Team gegenüber der Vorsaison auch ziemlich unverändert. Vom Oberligaaufsteiger EV Füssen wechselt Thomas Böck zurück zu seinem Heimatverein. Den größten Zulauf erhielten die Falcons ausgerechnet aus Kempten. Die Stürmer Fabian Gmeinder und Timo Stammler kehren nach nur einer Saison bei den Sharks wieder zurück nach Pfronten, den gleichen Weg nahm der Verteidiger Sebastian Schütze. Im Tor setzt man weiter auf Nationaltorhüterin Franziska Albl. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf eine spannende Partie gefasst machen. Spielbeginn in Pfronten ist um 20.°°
Am Sonntag um 18.°° geht es dann erstmals im heimischen Stadion um Punkte wenn der SC Reichersbeuern zu Gast ist. Die Oberbayern waren immer wieder ein schwerer Gegner, ihr schnelles und Körperbetontes Spiel stellte die Sharks schon das ein oder andere Mal vor Schwierigkeiten. Reichersbeuern setzt vermehrt auf junge Talente, auch vom EC Bad Tölz, die dort nicht den Sprung in das DEL2 Team schaffen.
Trotzdem ist es für die Sharks natürlich das erklärte Ziel in beiden Spielen zu punkten. Trainer Carsten Gosdeck gibt auch entsprechend die Marschrichtung vor: „Nach der starken Vorbereitung erwarte ich einen guten Saisonstart mit einem Derbysieg. Zuhause wollen wir dann vor den eigenen Fans gegen Reichersbeuern nachlegen. Für mich sind zwei Siege Pflicht“.
Personell ist man bis auf die gesperrten Spieler komplett. Die Sharks wünschen sich zum Saisonstart auch von Ihren Fans lautstarke Unterstützung bei den beiden Spielen.
  
    
EV Aich
DEUTLICHER SIEG IM LETZTEN VORBEREITUNGSSPIEL
(BBZL)  Nachdem in den ersten Testspielen noch viel Sand im Getriebe der Aicher Eishackler war, hat sich die Herrmann-Truppe in den letzten beiden Spielen von einer ganz anderen Seite gezeigt. Vor allem in der Begegnung gegen den ERSC Ottobrunn am Sonntag war viel Spiellaune zu verspüren, was sich durch den 13:2 (4:0; 4:2; 5:0) Sieg auch sehr deutlich gezeigt hat.
Im letzten Jahr waren die Begegnungen mit Ottobrunn sehr ausgeglichen. Zwei Siegen standen zwei Niederlagen gegenüber. Vor allem die zweite Niederlage war schmerzlich, denn sie bedeutete das Aus im Bayernpokal. Obwohl sich die Gäste mit einigen Freisinger Spielern verstärken konnten, waren sie über weite Strecken kein ernsthafter Gegner. Bis zur 8. Minute konnten sie das Spiel einigermaßen offen gestalten, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Am Ende des ersten Drittel hieß es 4:0 für die Aicher.
Das wollten die Gäste so nicht stehen lassen und gingen beherzter in das Mitteldrittel. Sie kamen in der Folge auch zu einigen Chancen, die aber vom Aicher Torhüter, diesmal stand Neuzugang Marco Krojer im Kasten, vereitelt wurden. Nach zwei Treffern auf beiden Seiten stand es zwischenzeitlich 6:2 für den EVA, ehe die Mannen um Kapitän Urzinger noch zwei Mal nachlegen konnten.
Nachdem es im letzten Drittel so weiterging, verließ der Gästertorhüter Severin Cesak beim Stand von 10:2 entnervt sein Gehäuse. Die bis dahin faire Partie – es gab auf beiden Seiten jeweils nur eine Strafzeit – wurde zunehmend ruppiger. Die Gäste konnten sich mit spielerischen Mitteln nicht mehr wehren fingen sich mehrere Strafzeiten ein. Mit drei weiteren Treffern schraubten die Aicher das Ergebnis auf 13:2.
  
    
ESC Kempten 1b
Saisonstart mit Pokalspiel - ESC Kempten 1b muss gegen den ERSC Ottobrunn ran
(BBZL)  Nun wird es also auch für die neu an den Start gehende 1b des ESC Kempten Ernst. Nach drei Vorbereitungsspielen mit teilweise unglücklichen Niederlagen steht für die Truppe von Helmut Wahl als erstes Pflichtspiel die Pokalbegegnung gegen die Münchner Vorstädter an. Ottobrunn ist für Kempten ein unbekannter Gegner so dass am Freitag Abend um 19.30 ein spannendes Spiel mit offenem Ausgang zu erwarten ist. Die 1b freut sich auf zahlreiche Zuschauer zur Unterstützung bei ihrem Pokalfight.
  
   
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären reisen zum Derby
(RLSW)  Das erste Highlight der Saison steht am kommenden Samstag (19:45 Uhr) an, wenn die Eisbären zum ersten von drei Derbys nach Mannheim reisen. Nach der unglücklichen Penalty-Niederlage in Ravensburg soll in Mannheim wieder ein Sieg eingefahren werden.
Die Mad Dogs sind nicht gut in die neue Saison gestartet. Nach der überschaubaren Heim-Niederlage gegen den EV Ravensburg setze es in Hügelsheim mit 3:9 eine deutliche Pleite. Unterschätzen dürfen die Eisbären den Lokal-Rivalen jedoch keinesfalls, denn die Liga ist enger zusammengerückt, wie bereits die aktuelle Tabelle zeigt. Nach 2 Spieltagen konnte kein Team die volle Punkteausbeute einfahren.
Derbys haben ihre eigenen Gesetze und will der ECE in der Tabelle oben dranbleiben, muss am Sonntag ein Sieg her. Von Platz 3 aus gehen die Eisbären gegen Schlusslicht Mannheim ins Derby und wollen sich eine gute Ausgangsposition für die kommenden schweren Aufgaben gegen die Top-Teams erspielen, um nicht früh unter Druck zu geraten.
  
    
EC Eppelheim 1b
Heim-Auftakt für LL-Team
(LLBW)  Am vergangenen Samstag trat die „1b“ den Auftakt in der Landesliga beim amtierenden Meister an und verkauft sich teuer. Nun steht der erste Auftritt im heimischen Icehouse an. Zu Gast ist wie beim Auftakt des RL-Team der Stuttgarter EC. Das Ziel der „kleinen“ ist klar: Es den „Großen“ nachmachen und den ersten Saisonsieg einfahren. (Sonntag, 19.00 Uhr)
Die stärke der Gäste aus der Landeshauptstadt kann dabei noch nicht eingeschätzt werden, da das Gastspiel in Eppelheim für die Rebels der Saisonauftakt darstellt. Traditionell findet sich das Team im Mittelfeld der Liga wieder, in der abgelaufenen Spielzeit konnte mit Platz 4 die beste Platzierung erreicht werden. Bei 2 Zugängen gegenüber 3 Abgängen dürfte die Stärke der Gäste daher konstant sein im oberen Mittelfeld liegen, in dem sich der ECE gerne einreihen würde.
  
   
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Einmal die Tabelle rauf und runter
(RLW)  Nach den Wochenenden mit Pokalspielen hat die Kobras nun der Ligaalltag wieder. Zweimal müssen die Giftschlangen am kommenden Wochenende dort gegen die Konkurrenz antreten. Dabei trifft man auf den Nord- und den Südpol der Regionalliga.
Denn am Freitag, 11.10.2019, kommt der derzeitige Tabellenletzte in die Schlangengrube. Doch wer glaubt, die Partie wäre für die Vanek-Truppe ein leichtes Unterfangen, der irrt gewaltig. Das sieht auch Dinslakens sportlicher Leiter, Thomas Esser so: „Der Satz - es gibt in dieser Saison keine leichten Spiele mehr – hatte noch nie soviel Wahrheitsgehalt wie in dieser Spielzeit. Leistungsmäßig sind alle Teams der Regionalliga noch enger zusammengerückt. Natürlich wird sich am Ende das beste Team wieder durchsetzen, doch ich denke, dass auch Mannschaften, die am Tabellenende stehen, einige Siege einfahren werden. Sicherlich gehen wir als Favorit in die Partie, aber auch nur deshalb, weil wir auf dem Papier zwei Plätze vor den Linksrheinischen stehen. Und natürlich wollen wir die Begegnung gewinnen, doch ein Selbstläufer wird dies auf keinen Fall“, warnt Esser vor dem derzeitigen Tabellenletzten.
Beim Team vom Südpark hat sich in dieser Sommerpause personell so einiges getan. Trotz seines überraschenden Weggangs im November der letzten Saison Richtung Neuwied übernahm Daniel Benske wieder den Posten des Chefcoaches beim Team vom Südpark. 8 Abgängen stehen die gleiche Anzahl an Neuverpflichtungen gegenüber. Und erstmals seit längerer Zeit leistet man sich wieder zwei Kontingentspieler. Und bei den Neuverpflichtungen sind durchaus namhafte Kandidaten dabei. Man angelte sich z.B. die Dienste von Nikolai Varionov. Dieser zählt zwar schon 35 Lenze, kommt aber aus Lauterbach mit der Empfehlung von 94 Scorerpunkten in 45 Spiele an den Südpark. Der Amerikaner Brett Lucas (EC Bergisch Land, Landesliga NRW) sowie Sergejs Piskunovs (ESW Sande, Regionalliga Nord) werden sich erst in unserer Liga beweisen müssen. Des Weiteren verpflichtete man Verteidiger Alexander Richter von den Neuwieder Bären und Top-Torjäger Holger Schrills kann nun auch wieder zum Schläger greifen. Dies ist nur ein Auszug des neu engagierten Personals beim NEV.
Eine Leistung wie gegen Grefrath wird an diesem Abend keinesfalls reichen. Sollten die Hausherren es aber schaffen, konzentriert zu Werke zu gehen, ist die Chance nicht klein, dass die drei Punkte in der Schlangengrube bleiben. Das Spiel startet – wie freitags gewohnt – um 20:00 Uhr.
An diesem Abend darf sich ein Fan besonders auf das darauffolgende Heimspiel gegen die Hammer Eisbären am Sonntag, 20.10. freuen, denn der Gewinner darf in der darauffolgenden Woche am Sonntag beim Spiel gegen die Westfalen mit auf die Mannschaftsbank und Coach Milan Vanek assistieren.  Dieser Preis ist allerdings so hochwertig, dass ein Puck am Freitag 2 Euro kosten wird. Aber, das ist doch die Sache auf alle Fälle wert.
Zwei Tage später werden sich die Dinslakener mit dem anderen Ende der Tabelle beschäftigen. Denn dann geht’s auswärts zum Spitzenreiter nach Diez – Limburg. Die Hessen / Rheinland – Pfälzer haben bis dato immer eine gute Regionalliga – Mannschaft gestellt, wollen es aber in dieser Saison einmal so richtig wissen. Auf allen Ebenen wurde das Team mächtig verstärkt, man scheint dort nichts dem Zufall überlassen zu wollen. Ein gestandener Torhüter und ein gestandener Stürmer aus der DEL 2, ein für die Liga unbekannter Deutsch-Kanadier, mit R.J Reed einen Topscorer, den wir noch aus Herforder Zeiten kennen, diverse Oberliga- und Regionalligaspieler sowie ein paar Nachwuchsspieler der DEG zählen nun auch zum Kader der Rockets. Hinzu kommt, dass man sich für die Verantwortung hinter der Bande ebenfalls hochqualifiziertes Personal sichern konnte. Während Frank Petrozza das Team im Spielbetrieb betreut, zieht Arno Lörsch im Hintergrund als sportlicher Leiter die Fäden. Es zieren also eine Reihe klangvoller Namen das Team 2019 / 2020 der Rockets aus Diez Limburg. Allerdings möchten wir auch nicht verschweigen, dass ihr letztjähriger Amerikaner Jeff Smith ein Angebot aus Neuwied angenommen hat, Stürmer Florian Böhm nach Herford und Alexander Engel nach Kassel gewechselt sind. Die Torhüter Steve Themm und Constantin Schönfelder haben sich ebenfalls anderen Vereinen angeschlossen.
Das zuletzt erzielte 9:1 gegen die Ratinger Ice Aliens lässt die Stärke dieser Mannschaft erahnen.
Eigentlich ist der Ausgang der Begegnung am Sonntag schon glasklar. Wenn der Gegner nicht aus einem kleinen Städtchen am Niederrhein käme und sich in allen bislang gespielten Begegnungen bei den Rockets oft unbeugsam, manchmal unbezwingbar, immer aber widerspenstig gezeigt hätte.
Und war der Kobra-Kader am Spielabend noch so klein: Die Rockets hatten immer ihre liebe Mühe mit den Giftschlangen. Bleibt zu hoffen, dass es auch an diesem Abend so sein wird – trotz des großen Aufrüstens der Hausherren.
Dies sieht auch Dinslakens sportlicher Leiter so: „Wir fahren als klarer Außenseiter nach Diez-Limburg. Das heißt aber nicht, dass wir nicht alles dafür geben werden, die Partie zu gewinnen. Aber es muss schon sehr viel zusammenpassen und vielleicht brauchen wir auch ein Quäntchen Glück“, sieht Thomas Esser seine Kobras nicht gänzlich chancenlos.
Das Eröffnungsbully am Sonntag, 13.10.2019, wird es in der Eissporthalle Diez – Limburg um 19:30 Uhr geben.
Es haben die Dinslakener wieder Fans die Möglichkeit, ihre Mannschaft zu begleiten. Für den Fahrpreis von 20 Euro geht’s am Sonntag zu den Rockets und zurück. Anmeldungen bitte bei der Fanbeauftragten Bianca Linke unter 0179/209 66 96 oder per Mail an fanbeauftragte @dec-kobras.de.
  
    
Neusser EV
NEV muss sich zweimal in der Fremde beweisen
(RLW)  Wer die Neusser Kufencracks im heimischen Südpark sehen möchte, muss sich derzeit mit Trainingseinheiten begnügen. Am kommenden Wochenende stehen zwei Spiele auf dem Programm, das Benske-Team tritt jedoch beide Male auswärts an.
Vor einem Jahr war die Not in Dinslaken groß. Zahlreiche Abgänge während der Sommerpause sorgten für akuten Handlungsbedarf, mit „heißer Nadel“ wurde ein Kader zusammengestellt, der letztendlich aber durchaus erfolgreich die Saison bewältigte. In diesem Sommer wollten die Dinslakener Verantwortlichen jedoch nichts dem Zufall überlassen und sorgten frühzeitig mit namhaften Neuzugängen für Aufsehen. Von der Soester EG angelte man sich den tschechischen Top-Stürmer Martin Beneš, der neben dem verbliebenen Jesse Parker die zweite Kontingentstelle besetzt. Mit Tommy Kuntu-Blankson wurde ein Stürmer vom Meister Herford verpflichtet, während Allrounder Dennis Appelhans von den Neuwieder Bären kam. Letztgenannter dürfte Neusser Fans noch wegen seiner NEVVergangenheit in Erinnerung geblieben sein, das Gleiche gilt für Torhüter Lucas Eckhardt, der vom Nachbarn aus Duisburg kam. Ganz frisch wechselten Sven Schiefner und Jerome Baum in die Traberstadt, beide trugen noch in der vergangenen Saison das Neusser Trikot. Da sich die Abgänge diesmal in Grenzen hielten, steht Milan Vanek, der letztes Jahr ein erfolgreiches Trainer-Debüt bei den Kobras gefeiert hatte, ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung. Dies zeigte sich auch bei den ersten beiden Meisterschaftsspielen. Im Duell mit Meister Herford gelang ein überraschender Punktgewinn (5:6 n.P.), während man bei den Neuwieder Bären hauchdünn mit 2:3 unterlag. Gegen Neuss sehen sich die Kobras selbst erstmals (und zu Recht) in der Favoritenrolle, chancenlos sollte das Team von Trainer Daniel Benske am Freitag um 20 Uhr jedoch nicht sein.
Zwei Tage später (18 Uhr) steht für die Quirinusstädter die kürzeste Reise der Saison an. Mit den Ratinger Ice Aliens wartet ein alter Bekannter aus zahlreichen Duellen auf den NEV-Tross. Ähnlich wie unser freitäglicher Gegner aus Dinslaken konnten die Außerirdischen zahlreiche Leistungsträger halten und den Kader sinnvoll verstärken. Stürmer Pascal Rüwald schloss sich nach fünf Jahren in Neuss aus beruflichen Gründen den Ratingern an, auch der talentierte Russe Dimitrii Metelkov (Düsseldorfer EG/DNL) kam aus der direkten Nachbarschaft. Etwas weiter hatten es Ben Busch, Ted Zeitler und Josef Schäfer, die aus der Nachwuchsschmiede des Iserlohner EC stammen und zuletzt für die Soester EG aufliefen. Auch die weiteren Neuzugänge Robin Dambacher (Dinslaken) und Marco Clemens (Duisburg/Oberliga) gehen nicht nur aufgrund ihres Alters als Talente durch, der Letztgenannte nimmt nach einer schweren Verletzung aus dem Vorjahr einen neuen Anlauf. Mit einem 5:4-Sieg beim Meister aus Herford sorgte das Team des in Neuss bestens bekannten Trainers Andrej Fuchs für das erste Ausrufezeichen der noch jungen Saison, es folgte ein 1:9 in Diez-Limburg, wo zuvor bereits der NEV Federn lassen musste. Anlässlich des Pokalspiels trafen die beiden sonntäglichen Kontrahenten schon vor drei Wochen aufeinander, die Ratinger siegten in einer engen Begegnung letztendlich verdient, aber um mindestens zwei Tore zu hoch mit 6:2. Bei der Neuauflage bieten die Gastgeber für Familien vergünstigte Eintrittskarten an, zwei Erwachsene und diese begleitende Kinder zahlen insgesamt nur 12 Euro. Auch der NEV lädt anlässlich des nächsten Heimspiels gegen die Hammer Eisbären (18.10.) zum Family Day ein, Detailinfos folgen in der kommenden Woche.
„Wir haben uns in den letzten beiden Spielen gut präsentiert und möchten uns dafür nun selbst belohnen“, deutet NEV-Coach Daniel Benske an, dass man nur allzu gerne die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen würde. Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Neusser Krankenlager zu vermelden: Thorben Beeg beginnt mit dem Aufbautraining, auch Holger Schrills wird voraussichtlich in der übernächsten Woche wieder zum Schläger greifen. Sven Rothemund, der zuletzt aus beruflichen Gründen gefehlt hatte, steht wieder zur Verfügung, während Paul Gebels Einsatz nach seiner Verletzung aus dem Heerenveen-Spiel unwahrscheinlich ist.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Freitag bei den Hammer Eisbären – Sonntag Familientag gegen Neuss
(RLW)  Am kommenden Wochenende geht es für die Ice Aliens wieder im normalen Freitag /Sonntag Rhythmus in der Regionalliga weiter.
Zunächst gastiert das Team am Freitag um 20:00Uhr bei den Hammer Eisbären, dann kommt es am Sonntag um 18:00Uhr zur Neuauflage des Derbys gegen den Neusser EV.
Die Hammer Eisbären sind mit drei Niederlagen in die neue Saison gestartet, was sicherlich nicht den lokalen Erwartungen entspricht. Nach den punktlosen  Spielen in Neuwied (7:2), gegen Diez-Limburg (2:4) und in Herford (6:4) steht das Team ohne Punkte gemeinsam mit dem Neusser EV am Tabellenende.
Der Neusser EV ist mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet, einer 12:4 Niederlage in Diez-Limburg folgte ein 2:5 zu Hause gegen den EHC Neuwied. Auch im EHV Pokal ist man bekanntlich mit einer 6:2 Niederlage in Ratingen ausgeschieden. Dennoch darf man das Team um den neuen Trainer Daniel Benske keinesfalls unterschätzen, denn Neuss ist ein Gegner, den man auf Distanz halten muss, wenn man in die Endrunde der Regionalliga einziehen will.
Am Sonntag gibt es dann den ersten „Family-Day“ der noch jungen Spielzeit 19 /20: Zwei Erwachsene und sie begleitende Kinder unter 18 Jahren zahlen pauschal nur 12,00€. Diese Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich und sollten am späten Sonntagnachmittag zahlreiche Familien aus Neuss und Ratingen in die Halle locken.
Fraglich ist am Wochenende noch der Einsatz von Marco Clemens, der nach einem Muskelfaserriss seit über zwei Wochen pausieren muss. Torwart Christoph Oster ist nach seiner Verletzung wieder im Training zurück, muss aber sicherlich noch einen Trainingsrückstand aufholen. Dustin Schumacher hatte aus familiären Gründen eine kurze Auszeit bekommen, wird aber auch in den nächsten Tagen wieder zum Team stoßen.
  
   
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
FASS vor Hammer-Wochenende
(RLO)  Zwei schwierige Prüfungen warten am Wochenende auf Headcoach Oliver Miethke und seine Mannschaft, die derzeit auf Rang 4 der Tabelle liegen. Am Samstag (12.10.19, 19:00 Uhr) kommt mit Tornado Niesky der Meister der Jahre 2016, 2017 und 2018 ins Erika-Heß-Eisstadion, bevor es am Sonntag zum Gastspiel bei den Eisbären Juniors geht.
Die Stimmung im Team ist nach dem 8:3-Erfolg gegen den ESV Halle sehr gut. „Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen starken Gegner, Halle ist personell erheblich besser aufgestellt als letzte Saison“, blickt Miethke zurück. Am kommenden Wochenende kehrt Joe Timm ins Team zurück, so dass der Kader fast vollständig zur Verfügung steht.
Tornado Niesky kommt nach der Auftaktniederlage bei den Blues (5:6) sicher mit einer Portion Wut im Bauch in den Wedding. Die Mannschaft befindet sich im Umbruch, denn einige Leistungsträger haben aufgehört oder sind ‚in die Jahre gekommen‘, während die junge Riege schrittweise in die Verantwortung hineinwächst. Die erste Angriffsreihe mit Riedel (23), Stöber (24) und Lysk (20) hat bei den Blues schon ordentlich gewirbelt und drei Treffer erzielt. „Wir lassen uns nicht täuschen“, meint Miethke. „Tornado ist eine Spitzenmannschaft und wird am Ende oben dabei sein. Uns erwartet ein Duell auf Augenhöhe, welches wir natürlich für uns entscheiden wollen.“
Schon am nächsten Tag (16:00 Uhr) geht es zum Aufsteiger in den Wellblechpalast. Die Eisbären Juniors haben gerade mit einem Punktgewinn bei den Schönheider Wölfen aufhorchen lassen. Zwar konnte man eine 3:0-Führung nach zwei Drittel nicht über die Zeit bringen, aber immerhin haben die Juniors den Wölfen den ersten Punktverlust vor heimischem Publikum seit 18 Monaten beigebracht. Dies liegt auch an den zwei herausragenden Goalies Hoffmann und Lücke – letzterer trug von 2014 bis 2017 bekanntlich das FASS-Trikot. In der Mannschaft von Coach Richter (früher FASS 1b) stehen zahlreiche ehemalige Spieler aus dem FASS 1b-Team sowie mit Golz und Topfstedt zwei Akteure aus unserem letztjährigen Kader. Ein großes Wiedersehen also.
Gegen Tornado hat FASS bislang 62 Pflichtspiele absolviert. Die Bilanz lautet 19 – 5 – 8 – 30, spricht also mit 24 Siegen für FASS und 38 Siegen für Niesky deutlich für die Tornados. Das Torverhältnis beträgt 220:268. Erfolgreichster FASS-Stürmer war Benjamin Hecker, der in 16 Partien 16 Tore erzielt hat.
Gegen die Eisbären Juniors hat FASS zwischen 1997 und 2004 13 Spiele bestritten und dabei 4 Siege und 9 Niederlagen verzeichnet (40:68 Tore). Dabei hat Daniel Kuch mit 5 Tore und 9 Assists (in 10 Spielen) am erfolgreichsten gescort. Nach Wiedergründung der Juniors-Seniorenmannschaft gab es ein Freundschaftsspiel, das FASS vor einem Jahr mit 5:0 für sich entschieden hat.
  
    
ELV Niesky
Zu Gast bei FASS Berlin
(RLO)  Am Samstag, den 12.10.2019 sind die Tornados zu Gast bei FASS Berlin. Anpfiff ist um 19:00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion. Das zweite Saisonspiel wollen die Nieskyer unbedingt gewinnen. Auch wenn die FÄSSer unverändert zu den Favoriten der Liga gehören, ist diese Aufgabe lösbar.
Allerdings kann Tornado-Trainer Jens Schwabe nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Am Wochenende fehlen auf alle Fälle Daniel Wimmer, Sven Becher, Jörg Pohling, Lukas Wehlam, Eric Girbig sowie Markus Fabian und Lars Morawitz.
  


 Donnerstag 10.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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