Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

              
EC Lauterbach
(HL)  Nach dem Ausstieg aus der Regionalliga West sind nur wenige Spieler aus dem letztjährigen Team von Trainer Andrej Jaufmann, der weiterhin an der Bande stehen wird, übrig geblieben. Neu dazu kamen einige Rückkehrer und zahlreiche Spieler aus dem ehemaligen 1b-Team, sowie wenige externe Neuzugänge
  
ESV Türkheim
(BBZL)  Torhüter Michael Bernthaler wechselt aus der Landesliga vom ESV Buchloe zum ESV, während Stürmer Matthias Wexel den Verein in Richtung EV Berchtesgaden verlassen hat
  
ESC Vilshofen
(BLL)  Die Wölfe haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und zwei junge Spieler verpflichtet: Aus dem Deggendorfer Nachwuchs kommt Manuel Maier und aus dem Passauer Nachwuchs wechselt Kirill Kudrin zum ESC
 
EC Bad Kissinger Wölfe
(BYL)  Der Oberliga-erfahrene slowakische Verteidiger Jan Jarabek kommt aus der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes und wird die zweite Kontingentstelle bei den Wölfen besetzen
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Für den nach Freiburg gewechselten Erik Betzold hat der Kölner EC Stürmertalent Luis Üffing mit einer Förderlizenz für die Kurstädter ausgestattet
  
ECDC Memmingen
(OLS)  Weiteres Verletzungspech bei den Indians: Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli wird nun auch Verteidiger Sven Schirrmacher für mehrere Monate wegen einer Hüftverletzung und Operation ausfallen
  
EHC Red Bull München
(DEL)  Mit Stürmer Philip Gogulla fehlt den Red Bulls für mehrere Wochen ein wichtiger Leistungsträger wegen einer Beinverletzung, weiterhin müssen die Münchener weiterhin lagfristig auf Jason Jaffray wegen uner Unterkörperverletzung verzichten
  
Hamburger SV
(RLN)  Zum Saisonbeginn hat der HSV noch einen Kontingentspieler verpflichtet: Neu im Team der Hanseaten ist der estländische Nationalspieler Daniil Fursa, der zuletzt in der Ukraine aufs Eis ging
 
Neusser EV
(RLW)  Stürmer Maximilian Stein hat den NEV auf eigenen Wunsch mit unbekanntem Ziel verlassen
  
EC Bergisch Land
(LLW)  Nach einem kurzen Intermezzo in der Regionalliga beim Neusser EV kehrt der US-amerikanische Stürmer Brett Lucas nun wieder nach Solingen zurück
  
Blue Devils Weiden
(OLS)  Der tschechische Topscorer Tomas Rubes hat sich beim Spiel gegen Lindau eine schwere Oberschenkelprellung zugezogen und wird möglicherweise zunächst ausfallen
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Stürmer Alexander Preibisch hat sich am vergangenen Wochenende eine starke Knochenprellung zugezogen und muss mindestens vier Wochen pausieren
  
ESC Rheine
(BZLW)  Die Ice Cats haben drei weitere Neuzugänge vom EC Nordhorn bekannt gegeben: Während Marc Wollner die Defensive verstärken wird, sollen Maximilian Pietschmann und der weißrussische Angreifer Mikhail Berezhnoy für Tore sorgen
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 12.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Bayern.

 
   
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Bayreuth Tigers
Konzentriertes Auftreten bringt am Ende einen Punkt in Frankfurt
(DEL2)  Geht man nach dem gezählten Schussverhältnis im ersten Abschnitt, welches aus Sicht des Frankfurter Statistikers bei 12 zu 3 lag, könnte man meinen, dass in den ersten 20 Minuten nur ein Team gespielt hat. Dies war jedoch keineswegs das ehrliche Bild des Abschnitts, bei welchem die Tigers das Team aus der Bankenmetropole nicht zu Entfaltung kommen lies und ein ums andere Mal auch selbst gute Einschussmöglichkeiten für sich verbuchen konnte. Passend dazu der Spielstand, welchen Sebastian Busch nach 16 gespielten Minuten mit einem sauber abgeschlossenen Schuss ins Toreck für seine Farben positiv gestalten konnte.
Ein Wechselbad der Gefühle brachte der zweite Abschnitt mit sich – und dies für beide Fanlager. Zunächst setzten sich die Gastgeber in der Offensive fest und kreierten mehrfach gute Einschussmöglichkeiten, wobei zunächst die beste davon auf den auffälligen Ranta fiel, der in der 23. Minuten mit einem krachenden Schuss nur den Pfosten des von Brett Jaeger gehüteten Tores anvisierte. Genau dieser Ranta bereitete mit großem Einsatzwillen – als er nach 31 Minuten hinter dem Bayreuther Tor die Scheibe erkämpfte, diese schnell in den Slot legte und damit Mitchell in die Position des Torschützen brachte – den Ausgleich vor. Nur kurze Zeit später gelang dem Bayreuther Landsmann von Ranta, Ville Järveläinen bei zwei aufeinanderfolgenden Alleingängen nicht der erhoffte Treffer. Eine klasse Chance, die Mitchell danach ausließ, glich das „Konto“ der vergebenen Chancen wieder aus.
Ein schönes Solo, wobei mehrere Frankfurter umkurvt wurden, musste her, um nach 43. Minuten die erneute Führung für die Gastgeber auf die Anzeigentafel zu schreiben – und dieses schloss Nico Kolb gekonnt zum 1:2 ab. Und auch der nächste Treffer ging auf das Konto der Bayreuther, als während einer nummerischen Überlegenheit Michal Bartosch goldrichtig stand und einen Abpraller schnell und sicher verwerten konnte. Der großen sportlichen Qualität des Kaders ist es zu verdanken, dass es am Ende doch noch zum Ausgleich für die Hessen reichte. Proft nach 48 Minuten und kurz darauf Torjäger Ranta brachten ihr Team wieder heran und sorgten somit dafür, dass es in die Overtime ging – bei welcher sich die Möglichkeiten in Grenzen hielten und von beiden Teams ausgeglichen gestaltet wurde.
Dass am Ende der Zusatzpunkt im Penaltyschießen ermittelt wurde, bei welchem das Quäntchen Glück für das eine oder andere Team mit aufspringen muss, passte sehr gut zu diesem Spiel, bei dem vielleicht beide Teams den Sieg verdient gehabt hätten.
Insgesamt merkte man den Tigers an, dass sie mit mehr Energie und höherem Aufwand, als zuletzt auf dem Eis unterwegs waren, was als ein erstes positives Zeichen – nach mehreren Niederlagen am Stück – gewertet werden darf.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Weißwasser mit 4:6
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse mit 4:6 (1:2; 2:1; 1:3) verloren. Vor 4050 Zuschauern brachte Jordan George die Gäste in Führung (5.). Nick Huard (9.) erzielte den Ausgleich für die Dresdner Eislöwen, doch nur wenige Sekunden später musste Goalie Florian Proske erneut hinter sich greifen – Darcy Murphy (9.) traf zur erneuten Führung der Füchse.
Ab dem zweiten Drittel wurde es hitziger. Mike Hammond (27.) nutzte eine Powerplaysituation, aber die Eislöwen schlugen zurück und erkämpften sich durch die Treffer von Dale Mitchell (28.) und erneut Nick Huard (31./PP) den Ausgleich.
Im Schlussdrittel brachte Robert Farmer (50.) die Gäste aus Weißwasser wieder in Führung. Darcy Murphy (56.) baute diese im Powerplay aus. Dale Mitchell gelang drei Minuten vor Spielende zwar noch der Anschlusstreffer, doch Jakub Kania besiegelte mit einem Treffer aufs leere Tor in Unterzahl den Derbysieg der Lausitzer Füchse.
Corey Neilson, Cheftrainer Lausitzer Füchse: „Es war eine großartige Atmosphäre, die Fans beider Teams waren laut, es war ein sehr unterhaltsames Spiel. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften hatten Spieler, welche in den richtigen Momenten die Tore gemacht haben. Es fühlt sich jedes Mal sehr gut an, drei Punkte aus Dresden mitzunehmen.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Ich gebe Corey recht: die Atmosphäre in der EnergieVerbund Arena war der Wahnsinn. Die Emotionen haben sich auf die Spieler übertragen, das Spiel hat sich in ein sehr offenes und wildes Spiel entwickelt. Meine Jungs haben nie aufgehört zu kämpfen, dennoch gibt es noch einige taktische Sachen, die wir verbessern müssen. Aber genau diese Lust und den Willen auf dem Eis will ich von meinem Team sehen. Wir werden die Fehler aus der heutigen Partie mitnehmen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“
Thomas Pielmeier: „Wir haben sehr gut gespielt. Eine sehr harte Trainingswoche liegt hinter uns und ich denke, dass wir über lange Strecken einen fitteren und frischeren Eindruck als die Gäste gemacht haben. Ein paar Breakdowns in der eigenen Zone hat der Gegner eiskalt ausgenutzt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 13. Oktoberum 17.00 Uhr bei den Bayreuth Tigers.
  
    
EC Kassel Huskies
Mark Ledlin verlässt die Kassel Huskies
(DEL2)  Huskies-Stürmer Mark Ledlin hat die Kassel Huskies verlassen und sich dem Kasseler Liga-Konkurrenten Bietigheim Steelers angeschlossen. Dies gaben am heutigen Freitag Huskies und Bietigheim bekannt.
„Marks Wechsel erfolgt auf seinen eigenen Wunsch und wir wollen ihm dann keine Steine in den Weg legen“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs zum Wechsel Ledlins.
Der in Garmisch-Partenkirchen geborene Rechtsschütze wurde in der Jugend des SC Riessersee ausgebildet. Nach einem Jahr in einer kanadischen Juniorenliga wechselte er zum DNL-Team der Eisbären Berlin. In zwei Spielzeiten erzielte er 35 Tore und gab 45 Assists. Nach seiner Juniorenzeit ging es in die Oberliga zu den Hannover Indians. Dort wurde er zum „Rookie des Jahres“ gewählt. Via Förderlizenz absolvierte er für die Huskies seine ersten acht Spiele in der DEL2 und kam insgesamt 21-mal zum Einsatz. Dabei schoss der 1.82m große Angreifer ein Tor und gab eine Vorlage. Nun folgt sein nächster Schritt bei den Steelers.
Deren Geschäftsführer Volker Schoch zum Neuzugang: „Mark wird dem Kader mehr Tiefe geben und er bekommt bei den Steelers die Chance zu zeigen, was er kann. Er kennt die ihm zugeteilte Rolle und wird diese Herausforderung annehmen. Wir freuen uns zu sehen, was alles in ihm steckt.“
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker besiegen die Eispiraten mit 5:2
(DEL2)  Eine Woche nach dem zweiten Heimsieg der Saison, ging es für den ESV Kaufbeuren am Freitagabend gegen den ETC aus Crimmitschau. 2.368 Zuschauer in der erdgas schwaben arena erwarteten gespannt das Duell Tabellenelfter gegen Tabellenzehnter, Joker gegen Eispiraten.
Die Verletztenliste des ESVK war mit Jere Laaksonen, Jonas Wolter, Philipp de Paly und Joey Lewis nach wie vor lang, auch Florin Ketterer und Alex Thiel konnten noch nicht in den Kader zurückkehren. Dafür wurde Garret Pruden vom Kooperationspartner aus Ingolstadt wieder für den Einsatz in der Kaufbeurer Abwehr zur Verfügung gestellt. Wohl auch auf Grund dieser Tatsachen, liefen die Joker mit deutlich veränderten Reihen auf.
Das Spielt beginnt schnell und ausgeglichen, aber in der vierten Minute können die Joker bereits die Führung erzielen. Max Lukes gelingt dabei sein erster Treffer im Trikot der Joker, als sein Pass vor das Tor, der eigentlich Sami Blomqvist galt, abgefälscht wird und vorbei an Michael Bitzer ins Tor der Eispiraten fliegt. Die Arena bejubelt noch diesen Treffer, da steht es schon 2:0. Dieses Mal findet der Pass von Max Lukes seinen Abnehmer Sami Blomqvist, der allein auf das Crimmitschauer Tor läuft und den Keeper mustergültig vernascht. Beflügelt von diesen Treffern setzt sich der ESV immer wieder im Drittel der Eispiraten fest, die sich aber in der Folge wieder besser in die Partie kämpfen. In der elften Minute wird dann Stefan Vajs zum ersten Mal ernsthaft geprüft, kann aber den satten Schuss von Dominic Walsh entschärfen. Lukas Vantuch auf Seiten der Eispiraten muss wenig später auf die Strafbank und bringt den ESVK damit für zwei Minute in Überzahl. Die Joker nutzen das zum Ausbau Ihrer Führung. Antti Kerälä bedient Max Schmidle vor dem Tor der Gäste und dieser setzt die Scheibe absolut trocken unter die Latte. Mit einer 3:0 Führung für die Hausherren geht es in die erste Pause.
Auch das zweite Spieldrittel wird im Grunde von den Rotgelben dominiert, nur ein weiterer Treffer will nicht fallen. Die größten Chancen dazu hat der ESV, als Antti Kerälä nur die Latte und kurz darauf Branden Gracel den Außenpfosten treffen, beides im Powerplay. Tobi Wörle scheitert in Minute 28 gleich zweimal in kürzester Zeit am gut haltenden Michael Bitzer. Kurz vor Drittelende taucht dann Eispiraten Rückkehrer Christoph Körner gefährlich vor Stefan Vajs auf, aber der Schlussmann der Joker ist die wenige Male in denen er bisher gebraucht wird voll da und verhindert den Anschluss des ETC. Mit unverändertem Spielstand geht es in die Kabinen.
Das letzte Drittel beginnt direkt mit einer Überzahlsituation der Gäste, weil Antti Kerälä wegen Stockschlag für zwei Minuten in die Box muss. Der ESVK verteidigt souverän und gerade als Antti Kerälä von der Strafbank kommt, wird er von Florian Thomas bedient, läuft alleine auf Michael Bitzer zu und schiebt zum vorentscheidenden 4:0 ein. Die Eispiraten hören im Anschluss aber nicht auf zu kämpfen und es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. In der 50. fällt dann doch noch der etwas kuriose Anschlusstreffer. Im Powerplay schießt Lukas Vantuch erst an die Latte und Stefan Vajs kann den Puck in höchster Not noch von der Linie kratzen, den Nachschuss kann Dominic Walsh dann aber versenken. Zwei Minuten vor Spielende passt Ossi Saarinen auf seinen neuen Sturmpartner Branden Gracel, der Michael Bitzer im Tor der Eispiraten mit einem schönen Move abzockt und den fünften Treffer für den ESV markiert. Der ETC wirft noch einmal alles nach Vorne und kommt kurz vor der Schlusssirene, erneut in Überzahl, noch zu seinem zweiten Treffer durch Lukas Vantuch. Trainer Andreas Brockmann zeigt sich in der Pressekonferenz sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und dem positivem Eindruck den die Umstellung der Reihen hinterlassen hat.
  
    
Ravensburg Towerstars
Towerstars stoppen Erfolgsserie von Tabellenführer Kassel
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben die starke Erfolgsserie von Tabellenführer Kassel beendet. Sie siegten vor rund 2700 Zuschauern in der CHG Arena mit 5:2 und boten in einem attraktiven Eishockeyspiel eine geschlossene Mannschaftsleistung.
Die Towerstars konnten für dieses Top-Spiel nicht auf den verletzten Kilian Keller zurückgreifen, als überzähliger Importspieler blieb Jeff Hayes draußen. Ansonsten vertraute Trainer Tomek Valtonen auf die Aufstellung, die schon am vergangenen Sonntag gegen Bayreuth erfolgreich war. Auch der Schwenninger Förderlizenzspieler Boaz Bassen stand in der Aufstellung.
Von der ersten Sekunde an sollten sich die Erwartungen an eine schnelle und attraktive Partie bestätigen. Bereits mit den ersten Angriffen hatten beide Teams vielversprechende Möglichkeiten auf dem Schläger. Das galt vor allem für die Towerstars, die nach nur 49 Sekunden in numerischer Überzahl agieren konnten. Die zwei Minuten Strafzeit gegen Spencer Humphries blieb jedoch ungenutzt.
Wieder komplett kamen die Gäste aus Nordhessen ordentlich in Schwung und gingen nach knapp fünf Minuten prompt in Führung. Die Towerstars brachten die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone, Nick Walters schaltete am schnellsten und drosch zum 0:1 für Kassel ein. So hatten sich die Oberschwaben den Start in die Partie natürlich nicht vorgestellt, Nervosität oder gar Verunsicherung nach dem Gegentreffer blieben aber aus. Ganz im Gegenteil. Von Minute zu Minute wurden die Oberschwaben selbstbewusster und nach einer wahren Flut an vergebenen Torchancen lupfte David Zucker den Puck zum persönlichen 1:1 Geburtstagsgeschenk ins Tor.
Zwar kam Kassel in der Folgezeit immer wieder zu pfeilschnellen und präzise kombinierten Angriffen, die Towerstars hatten jedoch deutlich mehr Spielanteile und folgerichtig auch mehr Chancen. Eine davon verwertete Kapitän Vincenz Mayer in der 17. Spielminute zum 2:1, die sicher nicht unverdiente Führung zur ersten Drittelpause.
Im zweiten Spielabschnitt ging das Chancenfestival der Towerstars munter weiter und die sprichwörtlich „tausendprozentige“ Chance hatte in der 23. Minute Calvin Pokorny auf dem Schläger. Völlig frei im Slot postiert zischte sein Schuss aus kurzer Distanz am Tor vorbei.
Nach rund sieben Minuten kamen die Huskies aber deutlich besser in Rhythmus. Sie hebelten das bis dahin sehr gute Vorchecking der Towerstars häufiger aus und erspielten sich zunehmend Chancen. In der 30. Minute war es dann auch passiert. Dennis Shevyrin zog auf der linken Seite durch, passte scharf nach innen und dort musste der nicht energisch genug bedrängte Lois Spitzner beim 2:2 Ausgleich nur die Kelle reinhalten.
Doch wie schon beim ersten Gegentreffer hatten die Towerstars die passende Antwort parat. Gewonnene Zweikämpfe in der eigenen Zone und schnelles Umschalten auf die Offensive waren auch weiterhin die Garanten für den Erfolg. Zunächst schloss in der 34. Minute David Zucker mit dem gefühlt fünften Nachschuss zum 3:2 ab, eine Minute später hämmerte Sören Sturm den Puck in Überzahl von der blauen Linie zum 4:2 ins rechte Eck. Aufgrund der Vielzahl der hochkarätigen Möglichkeiten war dieser Spielstand auch vollkommen verdient.
Eine Schlüsselszene auf dem Weg zum Sieg gab es nach 29 Sekunden im Schlussabschnitt. Pawel Dronia musste wegen Beinstellens auf die Strafbank, doch wie schon bei den Unterzahlsituationen zuvor arbeiteten die Towerstars aufopferungsvoll und wenn die Huskies Powerplayformationen doch in Schusspositionen kamen, war ein reaktionsstarker Olafr Schmidt auf dem Posten.
Mit der gut abgestimmten Defensive wurde der Gegner mehr und mehr zermürbt und als Tero Koskiranta das Spielberät nach starker Vorarbeit von Förderlizenzspieler Boaz Bassen zum 5:2 einschob, war das Spiel entschieden. Die restlichen sieben Minuten war der Sieg nicht im Ansatz in Gefahr.
„Ich bin sehr zufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung heute, auch die Fans haben mit ihrer tollen Stimmung ihren Teil beigetragen“, resümierte Towerstars Coach Tomek Valtonen den Heimsieg, der sein Team bis auf drei Punkte an die Tabellenspitze heranbrachte. Einen Tag haben die Towerstars Zeit tief durchzuatmen, am Sonntag geht die Reise dann zum Tabellenzweiten Heilbronn. Auch die Falken konnten ihr Freitagsspiel für sich entscheiden, mit 7:1 in Bad Nauheim sogar überraschend deutlich. 
  
   
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC zittert sich zu Penaltysieg über Memmingen
(OLS)  Der Deggendorfer SC bleibt auch im sechsten Pflichtspiel der Oberliga  
Süd ungeschlagen. Gegen die Memmingen Indians gab es für das Team von  
Trainer Dave Allison am Ende vor 1789 Zuschauer einen 5:4 Sieg nach  
Penaltyschießen.
Die Partie begann denkbar schlecht aus Deggendorfer Sicht. Gerade  
einmal eine Spielminute war verstrichen, als Samir Kharboutli völlig  
allein vor David Zabolotny auftauchte und das 0:1 markierte. Doch die  
Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Knapp eine  
Zeigerumdrehung traf Thomas Greilinger im Powerplay zum prompten  
Ausgleich. Die Deggendorfer dominierten nun das Spielgeschehen und  
konnten in der zehnten Minute nachlegen. Curtis Leinweber umkurvte die  
halbe Memminger Hintermannschaft im Alleingang und schloss aus spitzem  
Winkel zum 2:1 ab. Trotz weiterer Gelegenheiten blieb es beim 2:1 nach  
20 gespielten Minuten.
Auch der zweite Abschnitt begann gleich mit einem Paukenschlag. Keine  
drei Minuten waren gespielt, als Thomas Greilinger eine tolle  
Kombination über Kyle Osterberg und Christoph Gawlik zum 3:1  
abschloss. Wer nun dachte, dass die Messe gelesen sei, der war schief  
gewickelt. Der DSC war ab diesem Treffer nicht wiederzuerkennen und  
leistete sich einige kapitale Fehler in der eigenen Spielhälfte. Viel  
zu leicht gab das Team von Trainer Dave Allison den Puck wieder her  
und nahm dabei zu viele Strafzeiten. Die Gäste aus Memmingen nutzten  
diese Deggendorfer Schwächephase eiskalt aus und glichen bis zur 35.  
Minute durch Dennis Miller und Dennis Neal zum 3:3 aus.
Die Deggendorfer Unzulänglichkeiten zogen sich wie ein roter Faden  
hinein bis ins letzte Drittel. Einen leichten Scheibenverlust im  
Angriffsdrittel nutzten die Indians eiskalt aus und gingen durch ein  
Tor von Milan Pfalzer in der 43. Minute mit 3:4 in Führung. Als das  
Spiel dann immer zerfahrener wurde, kam wie aus dem Nichts der  
Ausgleich für den DSC. In der 49. Minute erkämpfte sich Kyle Osterberg  
hinter dem gegnerischen Tor den Puck, bediente den völlig  
freistehenden Thomas Greilinger und der Deggendorfer Kapitän machte  
mit seinem dritten Treffer an diesem Abend den Hattrick komplett. Bei  
diesem Spielstand blieb es auch nach 60 gespielten Minuten.
Da auch in der Verlängerung kein Treffer fiel, musste die  
Entscheidung, wie bereits in der Vorwoche gegen den SC Riessersee, im  
Penaltyschießen fallen. Dort avancierten erneut Thomas Greilinger und  
Curtis Leinweber zu den Matchwinnern, denn beide versenkten ihre  
jeweiligen Versuche eiskalt.
Am Sonntag geht es weiter für die Allison-Truppe mit einem  
Auswärtsspiel bei den Höchstadt Alligators. Ob der zuletzt  
angeschlagene Yannick Kischer wieder mitwirken kann, wird sich  
kurzfristig entscheiden. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
  
    
VER Selb
Wölfe schlagen spät zu
(OLS)  Freudige und strahlende Gesichter im Lager der Wölfe. Mit einem 3:2 Sieg nach Verlängerung holen sich unsere Wölfe den ersten Derbysieg in der noch jungen Oberligasaison gegen die Blue Devils Weiden. Gut 2700 Zuschauern wurde eine temporeiche und bis zur Schlusssekunde hochspannende Eishockeypartie geboten. 4 Sekunden vor Ende sorgte Wölfe-Kapitän Ondruschka mit seinem erlösenden Treffer zum 2:2 Ausgleich, Kabitzky verwandelte mit seinem vielumjubelte Siegtreffer 83 Sekunden vor Ende der fünfminütigen Verlängerung die NETZSCH-Arena endgültig in ein Tollhaus. Ein letztendlich verdienter Erfolg, unsere Wölfe gaben sich trotz 0:2 Rückstand nie auf und erarbeiteten sich sprichwörtlich diesen Derbysieg.
Prächtige Derbykulisse und phantastische Atmosphäre im weiten Rund. Die Akteure ließen sich davon sofort anstecken und es entwickelte sich ein schön anzuschauender Schlagabtausch. Große Torchancen blieben auf beiden Seiten lange Mangelware, dafür überwog das kämpferische Element, kein Puck wurde verlorengegeben. Die Gäste standen gut und wirkten bei Kontern brandgefährlich, was uns durchaus vor knifflige Aufgaben stellt. Die Blue Devils brachten die Pucks gut zum Tor, wir hingegen spielten oftmals zu kompliziert – Fehlpässe und Abstimmungsprobleme im Spielaufbau waren die Folge. Aus einer Unachtsamkeit von Deske resultierte folglich der Führungstreffer der Blue Devils – mit einer ihren ersten richtigen Torchancen gingen die Oberpfälzer mit 1:0 in Front. Mit diesem Ergebnis ging es auch zum ersten Pausentee, nachdem unsere Stürmer ihr Visier noch nicht richtig eingestellt hatten – McDonald, Gare oder auch Graaskamp zweiter Sieger gegen Weidens Goalie.
Klassischer Fehlstart unserer Wölfe. 29 Sekunden waren erst von der Uhr, unsere Jungs gedanklich scheinbar noch in der Kabine und Blue Devils Topscorer Rubes mit seinem 7 Saisontreffer zur 2:0 Führung. Ein Treffer mit Wirkung, es dauerte etwas, bis wir wieder richtig in den Rhythmus kamen. Weiden spielte im Gegensatz zu uns sehr einfach, ließ die Scheibe gut in den eigenen Reihen laufen, wir versuchten es zu umständlich und was durchkam war sichere Beute von Filimonov. Die Wölfe-Fans merkten, dass ihr Team Unterstützung benötigt – der Funke von den Rängen sollte aber (vorerst) nicht Wölfe-Spiel beleben. Einsatz und Moral stimmten, aber so sehr sich unsere Cracks auch abmühten, der so wichtig gewesene Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Wir haderten mit der eigenen Chancenverwertung, auch drei aufeinanderfolgende zugesprochene Überzahlspiele ließen wir ohne nennenswerte Torchancen ungenutzt verstreichen. Zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu. Getreu diesem Motto die 37.Minute. Hirschberger schließt einen schön vorgetragenen Konter nur mit einem Lattentreffer ab.
Mit mächtig Wut im Bauch starten unsere Wölfe eine sehenswerte Aufholjagd. Graaskamp scheiterte gut postiert, wenig später gelingt McDonald der mehr als überfällige Anschlusstreffer. Unsere Wölfe nun mit deutlich Oberwasser, Weiden findet nur noch selten statt, die wenigen Angriffsbemühungen sind meist Entlastungsangriffe. Das Chancenübergewicht ist eindeutig auf Wölfeseite, aber die schwarze Hartgummischeibe wollte einfach nicht den Weg ins gegnerische Tor finden. Der sehr glücklos agierende McDonald mit der riesen Chancen zum Ausgleich in Unterzahl, aber er scheitert alleine auf Filimonov zulaufend am Weidner Keeper, wenig später nochmals McDonald ohne das nötige Glück im Abschluss. Als sich die Weidner Schlachtenbummler schon langsam die Siegeslieder zum Derbysieg anstimmen, kommt die große Stunde unserer Wölfe und eine sensationelle Schlussphase nimmt ihren Lauf. Wölfe-Coach Thom setzte alles auf eine Karte, nahm 94 Sekunden vor Ende Deske für einen weiteren Feldspieler und 64 Sekunden vor Schluss eine Auszeit. Mit Erfolg. Wir werfen alles nach vorne, Dauerbelagerungszustand im Weidener Drittel und 4,9 Sekunden vor der Sirene schaffen unsere Wölfe das unvorstellbare. Ondruschka mit seinem Tor zum 2:2 lässt die Netzsch-Arena beben und sichert seinen Farben das Unentschieden und die Verlängerung.
Die Verlängerung ist nichts für schwache Nerven. Devils-Stürmer Clayton scheiterte mit Bauerntrickversuch an Deske, auf der Gegenseite verzieht Müller und Gare nur knapp. Das schönste – und natürlich wichtigste Tor des Abends – war Stürmer Kabitzky vorbehalten, der Filimonov mit einem sehenswerten Treffer ins rechte obere Eck keine Chance ließ und den Derbysieg perfekt machte.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles fahren den ersten Heimsieg ein
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend den ersten Heimsieg eingefahren. Gegen die EXA Icefighters Leipzig gewann das Team von Trainer Jacek Plachta mit 2:0 (0:0/0:0/2:0).
Dabei kamen die Sachsen als klare Favoriten ins Eisland Farmsen. Nach vier Siegen aus vier Spielen standen die Icefighters an der Tabellenspitze, während die Crocodiles nach einem sieglosen Wochenende ohne die Kontingentspieler Chad Staley und Jordan Draper, Dennis Reimer, Raik Rennert und Torhüter Kai Kristian antreten mussten. Letzterer wurde von Niklas Zoschke ersetzt, den die Lausitzer Füchse zur Unterstützung an die Elbe geschickt hatten.
Dennoch zeigten die Hausherren von der ersten Minute an, was viele Fans am vergangenen Wochenende noch vermissten: Unbedingten Siegeswillen und leidenschaftlichen Kampfgeist. Schüsse wurden geblockt und die Zweikämpfe in der Defensive überwiegend gewonnen. „Wir haben unsere Sache sehr gut gemacht, insbesondere defensiv, und einfach auf unsere Chance gewartet. Die haben wir dann genutzt“, sagte Niklas Zoschke, der insgesamt 32 Schüsse abwehrte und der Mannschaft viel Sicherheit gab.
Die Fans sahen zwei Torlose Drittel, bevor der Knoten schließlich platzte. Dominik Lascheit erarbeitete die Scheibe im eigenen Drittel und schickte Thomas Zuravlev, der im Fallen die Scheibe über Leipzigs Eric Hoffman hinweg zum 1:0 einnetzte (47.). Im Anschluss setzte der Spitzenreiter zum Schlussspurt an und brachte den Puck sogar noch einmal über die Torlinie, doch Schiedsrichter Michael Fendt entschied auf Torraumabseits. Eine Minute vor dem Spielende nahm Icefighters-Coach Sven Gericke seinen Torhüter vom Eis, um den Ausgleich mit einem sechsten Feldspieler zu erzwingen, was die Crocodiles ausnutzten und durch einen Treffer von Zuravlev in das verwaiste Tor den Sack zu machten (60.).
„Wir haben gut gearbeitet. Die ganze Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt. Wir haben einfacher gespielt, als am letzten Wochenende. Niklas Zoschke hat uns hinten extrem viel Sicherheit gegeben. Es ist überragend, wenn man so einen Torhüter als Ersatz für Kai bekommt“, so Doppeltorschütze Thomas Zuravlev.
Am Sonntag geht es für die Crocodiles gegen die Hannover Scorpions weiter. Die Niedersachsen bezwangen am Freitag die Rostock Piranhas und blieben dadurch auch im fünften Spiel ungeschlagen.  
  
   
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Klostersee
TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 4:5 (3:1, 0:0, 1:4)
(BYL)  Spannend, umkämpft und total verrückt verlief das Derby zwischen dem EHC Klostersee und den gastgebenden Erding Gladiators. Die Rot-Weißen gewannen mit 5:4 - last minute sozusagen durch den Powerplay-Treffer von Gennaro Hördt ganze zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Noch zu Beginn des Schlussdrittel standen die Chancen der Grafinger auf Zählbares gar nicht gut. Bis dahin hatte man am raschen 0:3-Rückstand zu knabbern, der in den ersten vier Minuten binnen nur 125 Sekunden zustande gekommen war. Gleich die ersten drei Schüsse des Gegners hatten gesessen, zwei Mal nach fehlender Defensivordnung beim EHC. Der erste Treffer zum Drittelende hin bewahrte die Hoffnung. Während sich die Truppe um Kapitän Bernd Rische im torlosen Mittelabschnitt Defensiv stabilisierte, ging's danach an die Aufholjagd. Nach einem schnellen Tor und dem 2:4 der Gladiators in Überzahl war das Team von Dominik Quinlan in der 53. Minute gleichauf: Doppelschlag zum 4:4 innerhalb von 35 Sekunden. Nun waren die Erdinger verunsichert. Die EHCler wollten den Dreier und hatten dafür auch das nötige Glück. Jetzt heißt es am Sonntag auf eigenem Eis gegen die Königsbrunn Pinguine nachlegen (Spielbeginn 17.30 Uhr).
  
    
EHC Königsbrunn
Miesbach entführt drei Punkte aus Königsbrunn
(BYL)  Mit 3:5 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen den TEV Miesbach. Dabei lagen die Brunnenstädter mit 3:0 in Führung, ehe die Gäste in die Spur kamen.
In Königsbrunn kam es in der letzten Woche zu einigen Veränderungen, so trennen sich die Wege von Co-Trainer Thore Knopf und dem EHC. Mit Benedikt Pfeil und Pascal Rentel verließen zudem zwei Spieler den Verein, und Felix Klein muss berufsbedingt auf unbestimmte Zeit aussetzen. Nachdem auch Dominic Auger gegen Miesbach fehlte, konnte EHC-Coach Peter Schedlbauer auf gerade mal 14 Feldspieler zurückgreifen.
Doch die Mannschaft wollte auch ohne die vielen Ausfälle die Scharte vom Spiel gegen Erding auswetzen und zeigte sich von der ersten Minute an kampfbereit und einsatzfreudig. Der TEV versuchte von Beginn an dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, leistete sich aber zu viele Fehler. Königsbrunn hingegen war hellwach und konnte schon in der vierten Minute in Überzahl durch den Treffer von Daniel Rau in Führung gehen. Nur zwei Minuten später ließ sich Miesbach auskontern, Jakub Šrámek schloss seinen Alleingang dann mit seinem Treffer zur 2:0 Führung für den EHC ab. Je länger das Drittel andauerte, umso besser kam der TEV ins Spiel. Doch den nächsten Treffer setzte erneut der EHC, so schraubte Maxi Hermann in der 15 Spielminute in Überzahl die Führung für Königsbrunn auf 3:0 hoch. Doch zwei Minuten später musste die an diesem Tag mal wieder herausragende Torfrau Jennifer Harß ein erstes Mal hinter sich greifen, als Miesbachs Top-Scorer Bohumil Slavíček, ebenfalls in Überzahl, zum 3:1 Anschlusstreffer für den TEV einschoss. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im mittleren Spielabschnitt kam Miesbach immer besser ins Spiel und schnürte den EHC zunächst im eigenen Drittel ein. Ausgerechnet in Überzahl fing sich dann Königsbrunn den zweiten Gegentreffer ein. Die Gäste waren nun die tonangebende Mannschaft, verpassten es aber ihre Dominanz in Tore umzumünzen. Königsbrunn hatte nun weniger Chancen, blieb aber immer gefährlich. Kurz vor der zweiten Pause hatte der TEV sogar vier Minuten Überzahl, konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Der EHC hatte so nach dem zweiten Drittel immer noch die Nase vorn.
Miesbach war auch im letzten Drittel die dominierende Mannschaft, doch Königsbrunn hielt stark dagegen und dachte nicht daran aufzugeben. Die Gäste rannten immer wieder an, doch der EHC verteidigte mit Mann und Maus. Nur selten kam Königsbrunn noch zu Chancen, die Zeit spielte allerdings für die Gäste. Den Brunnenstädtern gingen langsam die Kräfte aus, und in der 51. Spielminute kam Miesbach doch noch zum verdienten Ausgleich. In der 54. Spielminute hätte der EHC das Spiel aber noch drehen können, Jakub Šrámek bekam einen Penalty zugesprochen. Doch der Goalie der Gäste verhinderte die erneute Königsbrunner Führung. Nur eine Minute später ging dafür Miesbach in Führung, als Maximilian Hüsken sträflich freistehend zum 3:4 für den TEV einschoss. Coach Schedlbauer nahm kurz vor dem Spielende noch Torfrau Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los. Franz Mangold traf ins leere Königsbrunner Tor zum 3:5 für Miesbach und sorgte damit für den Endstand.
Königsbrunn verliert somit gegen sehr starke Gäste, machte dem TEV aber lange Zeit das Leben schwer und zeigte sich deutlich verbessert. Die Spieler wussten zu überzeugen und konnten auch ohne Hayden Trupp, Matthias Forster und Dominic Auger einen Titelfavoriten lange Zeit ärgern. Miesbach kam erst spät in der Partie an, zeigte sich dann aber bärenstark und gewinnt am Ende verdient mit 5:3.
EHC-Coach Peter Schedlbauer hatte trotz Niederlage viel Lob für seine Mannschaft: „Der Penalty war die Schlüsselszene, wenn wir den machen, hätten wir auch gewinnen können. So sind uns dann gegen Ende die Körner ausgegangen, die Mannschaft hat aber trotzdem eine Top-Leistung gezeigt und toll gekämpft. Nach der Klatsche in Erding haben alle sehr gut reagiert und bis zum Schluss alles gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung, auch wenn es letztendlich nicht gereicht hat.“
  
   
EHF Passau Black Hawks
Heimspiel im Hexenkessel – Black Hawks gegen Mighty Dogs
(BYL)  Die Passauer EisArena wird sich am Sonntag um 18:30 Uhr erneut zu einem Hexenkessel verwandeln. Die Passau Black Hawks treffen im zweiten Heimspiel der Bayernliga Saison auf die Schweinfurt Mighty Dogs. Ähnlich wie bei den Passau Black Hawks, hat sich auch im Kader der Franken einiges getan. Der neue Schweinfurt Coach Michael Dippold hat wieder eine schlagkräftige Truppe für die Saison 2019/20 zusammengestellt. Schmerzen dürfte die Mighty Dogs sicherlich der Abgang von Topscorer Josef Straka. Straka hat sich mittlerweile dem Ligakonkurrenten aus Waldkraiburg angeschlossen. Die vakante Position im Angriff soll nun von Kanadier Jeff Murray ausgefüllt werden. Die zweite Kontingentstelle im Team besetzt Verteidiger Domantas Cypas, welcher vom Rivalen Bad Kissingen nach Schweinfurt gelotst wurde. Ein Ausrufezeichen haben die Schweinfurter mit der Verpflichtung von Torhüter Philipp Schnierstein gesetzt. Der Goalie hielt zuletzt den Kasten von Oberliga Club Höchstadt sauber.
Den Start in die Saison hatten sich die Schweinfurter sicherlich anders vorgestellt. Am vergangenen Freitag setzte es eine deutliche 1:5 Heimniederlage gegen den EHC Klostersee. Am Sonntag mussten sich die Mighty Dogs nach einer tollen Aufholjagd dem ESC Dorfen knapp mit 5:4 geschlagen geben. „Unsere Heimspiele sind wichtig und die müssen wir gewinnen. Schweinfurt ist am letzten Wochenende unglücklich gestartet. Gerade bei der Niederlage in Dorfen haben die Schweinfurter Moral bewiesen und hätten die Partie fast noch gedreht. Wir dürfen Schweinfurt nicht unterschätzen, das ist eine gute Mannschaft. Dazu kommt das Schweinfurt mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch nach dem letzten Wochenende antreten wird. Wir müssen in jedem Spiel 100% Leistung aufs Eis bringen. Die Liga ist einfach viel zu stark geworden, um einen Gegner zu unterschätzen.“ so Trainer Heinz Feilmeier zu der Partie. In den Black Hawks Kader zurückkehren wird Verteidiger Patrick Geiger. Geiger war noch am Freitag mit einer Spieldauerstrafe gesperrt. Dazu kann Feilmeier auch wieder auf die Dienste, des zuletzt erkrankten Simon Fetschele setzen. Das Heimdebüt von Lukas Stettmer wird sich derweil noch um eine Woche verschieben. „Das liegt an verschiedenen organisatorischen Themen, die es noch zu klären gibt bzw. gab.“ weiß Christian Zessack, sportlicher Leiter der Passau Black Hawks. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf eine spannende und eng geführte Partie freuen. In der vergangenen Saison lieferten sich die beiden Mannschaften in vier Spielen enge und umkämpfte Matches. Da am Ende jeweils die Heimmannschaft die Spiele für sich entscheiden konnte, ist die Saisonbilanz 18/19 ausgeglichen. „Auf jeden Fall werden auch unsere tollen und lautstarken Fans wieder den Unterschied machen. Stimmung, Emotionen, Atmosphäre und der Rückhalt von der Tribüne haben schon so manchen Gegner vor gewaltige Probleme gestellt.“ freut sich Vorstand Christian Eder auf die Sonntagspartie.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag, 13.10. um 18.30 Uhr gegen Schweinfurt erhalten Sie beim FIRST Reisebüro, Eichberger in der Fußgängerzone und der Tankstelle Färber in Passau, Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Die Nummer Eins bleiben die Eishackler – Derbysieg gegen die EA Schongau
(BYL)  Es war ein geiler Eishockey-Abend am Freitag in der Eissporthalle und in den ersten Sechs Minuten wollte sich Schongau`s Trainer schon fast auf ein Handball Ergebnis einstellen. „Ich dachte das wird heute ein 28:16“ sagte Andreas Leschinger auf der anschließenden Pressekonferenz. Für die Zuschauer wäre das mit Sicherheit auch richtig super gewesen aber als Trainer hätte man vermutlich graue Haare bekommen.
Das die „Eishackler“ aber verdient ihr Heimspiel gewonnen haben, lässt sich nicht bestreiten, da wollte die ganze Mannschaft den Sieg so sehr das es auch die Zuschauer merkten. Die Kampfbereitschaft, der Wille und die Leidenschaft waren in jedem verdammten Zweikampf zu spüren und läuferisch brauchen wir nicht davon reden, da ist die Mannschaft sowieso auf Top-Niveau. Der Druckvollen Anfangsphase der TSV-Männer bewiesen sie dennoch Gastgeberqualitäten und ließen den Gästen den Vorrang und so hieß es bereits nach Zwei Minuten 0:1 für die „Mammuts“, das Tor schoss Knebel. Nur eine Minute später aber waren es die „Eishackler“ die den 1:1 Ausgleichstreffer erzielten. Kapitän Andrä schoss auf wunderbarer Vorlage von Brandon Morley ein. Dann aber war wieder Schongau am Zug in der 5. Minute wurde Sutter im TSV Drittel freigespielt und konnte die Führung für Schongau erzielen. Aber wiederum nur eine Minute später war es Maxi Malzatzki der im Powerplay zum 2:2 treffen konnte. Danach blieb das Tempo hoch, aber Torchancen blieben dank guter Defensivleistungen beider Mannschaften Mangelware. In der 15. Minute gab es eine kleinere Auseinandersetzung, mehr war aber im ersten Drittel nicht mehr zu sehen.
Das zweite Drittel begann wieder Druckvoll von den „Eishacklern“ und in der 33. Minute war es Lukas Bucher der die erste Führung für Peißenberg mit einem gezielten Schuss in den Winkel, erzielen konnte. Zwei Minuten später war es Lukas Novacek der zeigen konnte was für einen Schuss er hat. Einen Wechselfehler der Schongauer nutzte er aus und knallte den Puck in den Giebel, 4:2 für die „Eishackler“. Es waren weiterhin die Peißenberger die vermehrt ihr Spiel durchbringen konnten, ein Lattentreffer von Morley in der 37. Minute wurde nicht belohnt.
Nach dem zweiten Pausentee blieben die Eishackler Druckvoll und behielten in jeder Situation die Oberhand und was durchkam, parierte Korbinian Sertl überragend, wie auch den Penalty der „Mammuts“ aus dem zweiten Drittel. In der 54. Minute sprintete Markus Andrä in Richtung des Gegnerischen Tores und wurde belohnt durch einen Fehler des Schongauer Schlussmanns, der die Scheibe von hinter dem Tor direkt vor das Tor spielte, sodass Andrä nur noch ins leere Tor einschieben musste. Kurz vor Schluss hatte Tobias Estermaier noch einen Pfostentreffer.
Mit einem verdienten Derbysieg im Rücken fahren die „Eishackler“ am Sonntag nach Mittenwald um dort an die Leistung vom Freitagabend gegen die "Riverrats" aus Geretsried anzuknüpfen.
  
    
ESV Buchloe
Auftakt vor heimischer Kulisse - ESV Buchloe startet am Sonntag mit einem Heimspiel in die Punkterunde der Eishockey Landesliga
(BLL)  Mit einem Heimspiel fällt für die Buchloer Pirates am Sonntag ab 17 Uhr in der heimischen Sparkassenarena endlich der Startschuss in die neue Landesligaspielzeit. Zu Gast ist dabei der EV Fürstenfeldbruck, auf den die Buchloer bereits in der zurückliegenden Vorbereitungsphase getroffen sind.
Nach sechs Testspielen wird es für die Rot-Weißen nun also ernst. Als Landesligameister und Titelverteidiger beginnt für die Freibeuter die neue Landesliga-Hauptrunde, in der es vorerst einmal darum geht, sich unter den ersten vier Mannschaften in der Tabelle zu platzieren, um sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren. „Dies wollen wir möglichst schnell schaffen“, meint Trainer Christopher Lerchner, der durchaus zufrieden auf das absolvierte Testspielprogramm seiner Schützlinge zurückblickt. „Wir hatten eine gute Vorbereitung und sind auf dem richtigen Weg, wenngleich der letzte Test in Germering gezeigt hat, dass wir auch noch Luft nach oben haben“, so das positive Fazit.
In der Tat lässt sich die Vorbereitung auch vom Papier her mit vier Siegen – darunter auch zwei gegen die Bayernligisten Geretsried und Dorfen – und nur zwei Niederlagen (eine davon gegen Landsberg erst nach Verlängerung) als gelungen bezeichnen. „Man muss auch bedenken, dass wir viele Sachen im Vergleich zur Vorsaison umgestellt haben. Und das hat in den Testspielen schon ganz gut funktioniert und gefruchtet“, zeigt sich Lerchner angetan von den Auftritten seiner Jungs und fügt aber im selben Atemzug an, dass man allerdings auch noch einiges an Arbeit vor sich hat. „Die Special-Teams in Über- und Unterzahl sind hier beispielsweise noch eine Baustelle, an der es noch zu feilen gilt.“ Aber nichts desto trotz kann der neue ESV-Coach bisher mit den Leistungen seines Teams über weite Strecken durchaus zufrieden sein, weshalb man mit reichlich Selbstvertrauen ins erste Punktspiel am Sonntag starten kann.
Ein guter Start wird dabei ohnehin enorm wichtig sein, wie auch Lerchner meint. „Ein guter Auftakt ist natürlich immer gut und bringt auch Sicherheit, um nicht zu früh unter Druck oder Zugzwang zu geraten“, meint der 38-jährige Übungsleiter. Zumal die Gennachstädter in den ersten fünf Partien gleich viermal zu Hause im Einsatz sind, wo man sich am besten erst recht keinen Ausrutscher leisten sollte. Daher gilt die volle Konzentration nun dem ersten Saisonspiel des ESV am Sonntag zu Hause gegen Fürstenfeldbruck, gegen die die Piraten vor ein paar Wochen schon einmal in heimischer Halle siegreich waren. Damals war der Vergleich beim 9:2 Testspielsieg eine klare und eindeutige Angelegenheit. Doch unterschätzen darf man die Crusaders deswegen absolut nicht. Das weiß auch Lerchner, der seine Mannen somit zur Vorsicht mahnt, aber auch davon überzeugt ist, dass seine Schützlinge mit der entsprechenden Konzentration ins Auftaktmatch gehen werden: „Das letzte Spiel in Germering hat uns schon gezeigt, wie schwierig es für uns wird, wenn wir nicht über 60 Minuten das spielen, was wir spielen wollen und können. Darum glaube ich, dass wir die Fürstenfeldbrucker trotz des Sieges in der Vorbereitung nicht unterschätzen werden und von Beginn an fokussiert auftreten.“
Die Vorfreude, dass es nun endlich richtig losgeht überwiegt also bei Verantwortlichen und Spielern, die dabei auch in dieser Spielzeit natürlich wieder auf die Unterstützung der Fans von den Rängen hoffen, damit ein erfolgreicher Auftakt gelingt.
  
    
ESC Kempten
Hartes Stück Arbeit zum Saisonbeginn - Sharks gewinnen Allgäu Derby mit 6:0 in Pfronten
(BLL)  Wer nach den starken Vorstellungen in der Vorbereitung ein technisch hochklassiges Spiel erwartet hatte wurde am Freitagabend in Pfronten enttäuscht. Wer aber Derbyspannung und Emotionen wollte kam ganz auf seine Kosten.  Ein Spiel das seit Jahren die Fans im Allgäu polarisiert. Nervös starteten die Kemptener auch ins Spiel, während die Falcons sofort hellwach waren. Bereits nach einigen Sekunden tauchten sie frei vor dem Tor von Danny Schubert auf, der den Schuss aber mit der Maske parierte. Die Sharks nahmen das Spiel langsam in die Hand und wurden immer wieder gefährlich doch Fabian Mölle auf Pfrontener seite hielt seinen Kasten zunächst sauber. Auf der anderen Seite hatte Pfronten aber auch immer wieder Einschussmöglichkeiten so dass sich ein sehr spannendes erstes Drittel entwickelte. In der zehnten Minute führte dann die erste Strafzeit gegen die Hausherren zum einzigen Tor in diesem Drittel. Filip Matejka zog von der blauen Linie ab und Markus Vaitl fälschte den Schuss zum 0:1 ab. In der Folge wurde das Spiel ruppiger und es gab einige Strafzeiten auf beiden Seiten jedoch keine weiteren Treffer. Nach der Pause war es dann völlig vorbei mit dem Spielfluss, Kempten wurde vom Schiedsrichtergespann fast im Minutentakt auf die Strafbank geschickt während sich die Hausherren beinahe alles erlauben durften. Doch die Hintermannschaft der Sharks stand gut, auch mehrere 3 – 5  Unterzahlspiele wurden ohne Gegentor überstanden. Und mit Danny Schubert hatte man einen souveränen Rückhalt im Tor. Und in eben einer solchen doppelten Unterzahl spielte Kempten die Scheibe aus dem Drittel, ganz zum Gefallen von Nikolas Oppenberger, der gerade von der Strafbank kam und den Puck dankbar aufnahm, mit Tempo vor das Tor fuhr und auf den mitgelaufenen Adrian Kastel-Dahl ablegte, der die Scheibe nur noch ins leere Netz schieben musste. Somit stand es in der 30. Minute 0:2. Auch die  nächsten Minuten bis zum Drittelende hagelte es Strafe auf Strafe so das die Sharks das Ergebnis mit in die Kabine nahmen. Im letzten Spielabschnitt ging es entsprechend hart und spannend weiter wobei Kempten das Spiel mehr und mehr dominierte. Adrian Kastel-Dahl traf in Überzahl nach schöner Vorarbeit von Weigant und Newhook zum vorentscheidenden 0:3. Pfronten legte nun eine noch härtere Spielweise an den Tag und musste dadurch auch vermehrt auf die Strafbank. Dies nutzten die Sharks in den letzten drei Spielminuten massiv aus und erhöhten durch Oppenberger, Maaßen und erneut Vaitl auf den Endstand von 0:6. Unter dem Strich ein verdienter Sieg in einem spannenden Derby. Festgehalten auch durch den überragenden Danny Schubert, der an alter Wirkungsstätte gleich im ersten Punktspiel einen Shutout feierte.
  


 Samstag 12.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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