Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Augsburger Panther
(DEL)  Torhüter Olivier Roy muss nach einer Adduktorenverletzung aus dem Dienstagsspiel in der Champions Hockey League bis zu drei Wochen pausieren
  
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 18.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spieltags-Vorberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 32 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Eisbären Berlin
Landon Ferraro vor seinem Debüt in Düsseldorf 
(DEL)  Für die Eisbären Berlin stehen am kommenden Wochenende wieder zwei Partien auf dem Programm. Wenn alles nach Plan läuft, wird Neuzugang Landon Ferraro am Freitag sein DEL-Debüt im Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer EG feiern (19:30 Uhr, ISS Dome). Am Sonntag dann empfängt der Hauptstadtclub um 19 Uhr die Thomas Sabo Ice Tigers in der Mercedes-Benz Arena. Ferraro könnte in diesem Match sein erstes Heimspiel bestreiten.
„Wir fahren mit 22 Spielern nach Düsseldorf, Landon wird starten. Wer aber nicht spielt, ist noch nicht endgültig entschieden“, sagte Eisbären-Chefcoach Serge Aubin nach dem letzten Training vor der Abreise nach Düsseldorf.
„Wir wollen so weitermachen, wie in den letzten Spielen. Ja, unsere Special Teams sind besser geworden, aber auch unsere Disziplin. Da meine ich nicht nur die Strafzeiten, sondern auch die Vermeidung von kleinen Fehlern, die Disziplin im Spielsystem.“
Von 111 Vergleichen mit der Düsseldorfer EG gewannen die Eisbären 58. Bei Partien in Düsseldorf haben die Rheinländer mit 24 zu 31 Siegen die Nase vorn. In der vergangenen Saison gewannen die Berliner drei der vier Partien gegen die DEG, davon einmal mit 5:4 nach Penaltyschießen im ISS Dome. Von den letzten sieben Spielen zwischen beiden Teams in Düsseldorf gewannen die Eisbären sechs.
Beim Heimspiel am kommenden Sonntag gibt es für die Eisbären ein Wiedersehen mit Ex-Eisbär Daniel Fischbuch. Die Nürnberger treffen zudem erstmals auf Leo Pföderl. Der Neu-Berliner freut sich auf dieses Spiel und sagt: "Natürlich freu ich mich auf meine alten Kumpels. Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt gegen Nürnberg zu spielen. Logisch will ich gewinnen!"
  
    
Düsseldorfer EG
DEG trifft auf Eisbären und Haie! Erstes großes Derby der Saison in Köln!
(DEL)  Für die Düsseldorfer EG verläuft die Spielzeit 2019/20 weiter sehr erfolgreich. Acht Siege aus den ersten elf Partien bedeuten den vierten Tabellenplatz. Als nächster Gegner kommen die Eisbären Berlin in den heimischen ISS DOME (Freitag, 18. Oktober, 19.30 Uhr). Am Sonntag steht dann das erste große Derby der Saison bei den Kölner Haien an (20. Oktober, 14.00 Uhr). Zu dem traditionsreichen Kräftemessen reisen zahlreiche DEG-Fans gemeinsam per Schiff an.
  
    
EHC Red Bull München
Philip Gogulla fällt mehrere Wochen aus - Vier Stürmer der Red Bulls nicht einsatzfähig
(DEL)  Red Bull München muss für mehrere Wochen auf Stürmer Philip Gogulla verzichten. Der aktuell zweitbeste Scorer im Team der Red Bulls (vier Tore, sieben Assists) muss aufgrund einer Beinverletzung pausieren. Derek Roy und Mads Christensen (beide Oberkörperverletzung) fielen zuletzt ebenfalls aus und kehren vorerst nicht in den Kader von Trainer Don Jackson zurück. Hinzu kommt der Langzeitverletzte Kanadier Jason Jaffray (Unterkörper). 
Gogulla wechselte im Sommer dieses Jahres zu den Red Bulls und erzielte in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bislang elf Scorerpunkte für München. In der DEL bringt es der ehemalige Nationalstürmer in bislang 810 Einsätzen auf 214 Treffer und 343 Torvorlagen. Der ebenfalls im Sommer verpflichtete NHL-Routinier Derek Roy (bislang vier Assists in vier DEL-Partien) fehlt dem dreifachen deutschen Meister bereits seit dem 22. September aufgrund einer Oberkörperverletzung. Neben Gogulla und Roy müssen die Münchner derzeit verletzungsbedingt auch auf ihren dänischen Nationalspieler Mads Christensen sowie auf den Kanadier Jason Jaffray, der in dieser Saison bislang noch keine einzige Partie absolvieren konnte, verzichten.
  
Red Bulls verlieren erste Partie der DEL-Saison gegen Straubing
(DEL)  Im Spitzenspiel des 12. Spieltages in der Deutschen Eishockey Liga ist die Siegesserie des EHC Red Bull München gerissen. Nach zuvor elf Siegen am Stück verlor die Mannschaft von Trainer Don Jackson das Derby beim Tabellenzweiten Straubing Tigers 1:5 (0:1|0:2|1:2). Vor 5.079 Zuschauern im Eisstadion am Pulverturm konnte Maximilian Kastner im letzten Drittel für die Red Bulls nur noch verkürzen.
Beide Teams knüpften im ersten Drittel an die schwungvollen Derbys der Vergangenheit an. Straubing erarbeitete sich mit einer geradlinigen Spielweise zunächst ein Chancenplus gegen den Spitzenreiter, der ohne die verletzten Stürmer (Gogulla, Roy, Christensen, Jaffray) zum Pulverturm angereist war. Goalie Danny aus den Birken rettete gegen Stefan Loibl und hatte bei einer weiteren Situation Glück, dass der freistehende Kael Mouillierat das Zuspiel verpasste. Im Anschluss glänzte das Special-Team der Red Bulls bei einer doppelten Unterzahl über 1:39 Minuten, wobei Frank Mauer selbst die klarste Chance zur Führung auf dem Schläger hatte. Den ersten Treffer im Spitzenspiel erzielte schließlich Travis James Mulock für die Tigers: Eine abgefangene Scheibe wurde zurück an die blaue Linie gespielt, die Marcel Brandt aus der Drehung aufs Tor brachte und Mulock (12.) entscheidend abfälschen konnte.
Im Mittelabschnitt schalteten Straubing und München jeweils noch einen Gang hoch. Innerhalb der ersten zweieinhalb Minuten gab es gleich drei Konter. Letztere schlossen Mulock und Torschütze Tim Brunnhuber alleine vor Goalie aus den Birken perfekt ab und erhöhten auf 2:0 (23.). Zwei Strafzeiten auf Seiten der Tigers ebneten den Red Bulls den Weg zur ersten längeren Drangphase. Patrick Hagers Schlagschuss prallte jedoch am Pfosten ab. Noch genauer zielte dagegen Straubings Mouillierat (36.) im Slot, nachdem die Gastgeber den Puck in der Rundung behaupten konnten.
Trotz des Rückstandes ließ der Tabellenführer noch seine Klasse im letzten Drittel aufblitzen. Im Powerplay wurde Maximilian Kastner von Hager freigespielt, der Sebastian Vogel zum 1:3 (42.) überwand. In dieser Phase gerieten die Tigers kurzzeitig in Bedrängnis, doch für ein Comeback - wie beim Derby in Ingolstadt - reichte es diesmal nicht. Antoine Laganière (45.), der nach einem Bandenabpraller etwas überraschend erneut an den Puck gekommen war, stellte in eigener Überzahl den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Als Coach Don Jackson mit sechs Feldspielern in der Schlussphase noch einmal alles versuchte, traf Fredrik Eriksson per Empty-Net-Goal zum 5:1-Endstand (58.)
  
    
Bayreuth Tigers
Zwei schwierige Aufgaben warten auf die Tigers
(DEL2)  Freitag, den 18.10. geht es ab 19.30 Uhr bei den Kassel Huskies, dem aktuellen Tabellenführer weiter. Mit 24 Punkten und einer formidablen Torbilanz der meisten Treffer und der wenigsten Gegentore der Liga, sowie einer bisher makellosen Heimbilanz von sechs 3-Punktesiegen, hat man sich diesen Spitzenplatz auch redlich verdient. Trainer Kehler, der seine erste Station in Deutschland in der Saison 1994/95 als Spieler beim damaligen ESV Bayreuth in der Bezirksliga hatte, baute das Team diesen Sommer mit Manager Gibbs nochmals radikal um. Nun verfügt man mit Mueller, Kirsch, Duffy, Trivino, Moser, Caroll und Burns über sehr viele verschiedene offensive Leistungsträger die alle einen nordamerikanischen Background haben, oder dem jungen Senkrechtstarter und Toptorjäger Karachun (8 Saisontore). In der Defensive führen Humphries und Shevyrin auch ohne die verletzten Scalzo und Heinrich das Zepter und dahinter steht noch ein starkes Torhüter Duo mit Kuhn – Hungerecker. Kurz gesagt, die „Schlittenhunde“ sind nicht nur gerade in absoluter Topform, sondern auch richtig gut und breit besetzt, was einen Spitzenplatz auch im weiteren Saisonverlauf absolut realistisch macht.
Sonntag um 17 Uhr ist dann der diesjährige Aufsteiger aus Landshut zu Gast im Tigerkäfig und der EVL ist alles andere als ein typischer Aufsteiger. Lange hochklassige Erfahrung mit viel grundsätzlichem Know-how im Umfeld sind bei den Niederbayern genauso vorhanden wie ein starker eigener Nachwuchs und eine in der Oberliga schon gut zusammen gewachsene Mannschaft als Grundgerüst.
Trainer Axel Kammerer hat viele Aufstiegshelden im Kader, aber auch einige Schlüsselpositionen neu dazu geholt. Das Gehäuse hütet jetzt der Deutschtscheche Hübl mit DEL-Erfahrung aus Bremerhaven. Im Angriff führen die Ex-Ravensburger Meisterstürmer Pompej und Czarnik Regie, flankiert von einer Mischung aus erfahrenen und ganz jungen Eigengewächsen wie Forster, Ehl und Baßler. Der Kanadier McFadden gilt als Anker in der Abwehr, der von den bereits Zweitligaerfahrenen Neumann, Ostwald oder Kronthaler unterstützt wird.
Die Hypothek der bisher wegen dem Stadionumbau fehlenden Heimspiele endet diese Woche und der EVL wird die fehlenden Spiele nun schnell mit Nachholterminen unter der Woche ausgleichen, was dann natürlich eine starke Belastung der Spieler mit jeweils drei Spielen pro Woche darstellt, aber bis jetzt konnte man die Ligatauglichkeit schon einige Male nachweisen. Mit 5 Spielen weniger als die Konkurrenz liegt man zwar mit 7 Zählern nur auf Platz 14, aber das trügt und aussagekräftiger wäre die Punktbilanz pro Spiel. Da läge man mit 1,16 P/Sp auf Platz Platz 10 klar vor den Tigers (0,73) und das obwohl man bis zu diesem Wochenende noch nie den Heimvorteil hatte. Mit einem gelungenen Heimauftakt gegen Crimmitschau könnte die jetzt schon gute Stimmung im Team und Stadt vor dem Gastspiel in Oberfranken vielleicht sogar noch weiter steigen.
Auch bei den Tigers steigt das Stimmungsbarometer langsam wieder. Aber eben erst nachdem man schon ziemlich tief unten war - die beiden Punktgewinne der Vorwoche halfen dabei wieder mehr Selbstbewusstsein aufzubauen. Daran gilt es nun anzuknüpfen und Tigerscoach Kujala sieht das in seiner gewohnt pragmatischen und ruhigen Art. „Kassel ist super drauf und schießt sehr viele Tore, ohne vom Powerplay usw. abhängig zu sein. Diese Maschine muss man erstmal stoppen, aber wir werden nicht schon vorher die Flinte ins Korn werfen und es auf jeden Fall versuchen.“ Auch Landshut sieht er als gutes Team, dass nach seiner Videoanalyse nicht so leicht zu schlagen ist. Bis auf den weiterhin verletzten Heider – läuferische Einheiten macht er im Training mit aber zu einem Spieleinsatz dauert es noch etwa bis zur Deutschlandcup-Pause im November – hat er alle Spieler vermutlich fit. Mit Rajala unter den Top 15-Scorern der Liga (13 P) und Simon Karlsson auf Platz 7 der Verteidiger (4T, 4A) hat man aktuell auch zwei Spieler, die richtig gut performen, und jetzt muss auch bei den anderen noch eine Steigerung im Scoring her, damit man weiter punkten kann. „Ich denke wir beginnen mit den Reihenzusammenstellungen zum Ende des Dresdenspiels, denn das hat beigetragen um den ersten Sieg nach der Durststrecke zu holen und die Jungs sollen ja daran anknüpfen“, erklärt der Finne noch seine Überlegungen ohne zu sehr ins Detail zu gehen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Den Willen mitnehmen - Eispiraten treffen auf Landshut und Frankfurt
(DEL2)  Den 2:1-Overtimesieg gegen die Bietigheim Steelers könnte man durchaus als Willensleistung beschreiben. Zum Ende des Heimspiels wurden die Eispiraten immer stärker und sicherten sich dank des Jubilars André Schietzold hintenraus sogar den Zusatzpunkt. Nun gilt es, den Wille mit in die nächsten Spiele zu nehmen. Auf die Westsachsen warten nun der EV Landshut (18. Oktober – 19:30 Uhr) und die Löwen Frankfurt (20. Oktober – 17:00 Uhr).
Den Eispiraten steht morgen Abend nicht nur ein schweres, sondern auch ein besonderes Spiel bevor. Der kommende Gegner heißt EV Landshut und bestreitet erstmals in dieser Saison ein Heimspiel. „Wir sind das erste Team, welches in dieser Saison in Landshut spielt. Da werden sicherlich viele Zuschauer da sein und es wird von Beginn an ein energiegeladenes Spiel“, gibt Eispiraten-Trainer Danny Naud zu Protokoll. Bis zuletzt zogen sich die Umbauarbeiten am Eisstadion am Gutenbergweg. Deshalb konnten die Bayern bislang nur sechs Spiele in der DEL2 bestreiten. In diesen konnte das Team von Coach Axel Kammerer sieben Zähler einfahren, zuletzt sogar mit 7:6 gegen die Tölzer Löwen in der Verlängerung gewinnen. Die Westsachsen dürften somit vor der „Wundertüte“ der zweiten Liga gewarnt sein. Zwar befindet sich der Oberliga-Meister, welcher nach vier Jahren Abstinenz zuletzt den ersehnten Wiederaufstieg in die DEL2 geschafft habt, noch nicht zu 100 Prozent im Rhythmus, Qualität haben die Niederbayern bei einem Blick auf den Kader allemal. Ins Auge stechen dabei sofort die drei ehemaligen Crimmitschauer Erik Gollenbeck, Elia Ostwald und Robby Czarnik, der in der vergangenen Saison gemeinsam mit Mathieu Pompei in Ravensburg die DEL2-Meisterschaft feierte. Beide heuerten nun beim Zweitliganeuling an.
„Wir standen am Sonntag defensiv sehr gut und haben nach der Analyse nur acht gefährliche Schüsse aus dem Slot zugelassen. Das ist sehr wichtig, denn umso weniger Schüsse wir bekommen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Spiele auch gewinnen“, meint Danny Naud. Diese Marschroute gilt es nicht nur gegen den Ev Landshut umzusetzen, sondern auch gegen die Löwen Frankfurt. Der Vizemeister der vergangenen Spielzeit kommt am Sonntag in den Sahnpark. Bislang konnte das Team von Matti Tiilikainen 18 Zähler einfahren und rangiert somit, punktgleich mit den Towerstars, auf dem fünften Platz. Zwar mussten die Mainstädter am vergangenen Sonntag eine bittere 1:3-Pleite bei den Wölfen Freiburg hinnehmen, doch vor nicht allzu langer Zeit zeigten die Löwen beim 8:0 über Landshut, welche Offensivpower in ihnen steckt. Was die Scorerpunkte angeht, bestätigten zuletzt nicht nur Roope Ranta und Eddy Lewandowski (beide 13) ihre Top-Form, sondern auch Adam Mitchell und Stephen MacAuley, die wöchentlich Hintermannschaften der zweiten Liga vor große Herausforderungen stellen. Im Tor duellieren sich seit dieser Saison zwei neue Gesichter in der Mainmetropole. Jimmy Hertel und Patrick Klein, der auch ein Eispiraten-Spiel in seiner Vita verbuchen kann, beweisen beide bereits, dass sie zu den besten Goalies der Liga zählen. Bleibt zu hoffen, dass die Eispiraten hungrig auf Tore sind und den jeweiligen Schlussmann am Sonntag ordentlich prüfen werden.
Das vorerst letzte und eines der bedeutendsten Tore der Crimmitschauer Eishockey-Geschichte erzielte André Schietzold am vergangenen Sonntag. Ob er morgen in Landshut auflaufen kann, ist jedoch noch fraglich. Der Verteidiger konnte die beiden letzten Tage aufgrund einer Erkältung nicht trainieren. Schlenker und Halbauer, welche Anfang der Woche noch gesundheitliche Probleme hatten, sind hingegen wieder fit und werden im Aufgebot von Cheftrainer Naud stehen. Definitiv nicht dabei ist Julian Talbot, welcher schon am vergangenen Wochenende nicht spielen konnte. Dem Stürmer plagen neben Handproblemen (Überbelastung) auch Rückenprobleme, weshalb er in dieser Woche noch nicht mit seinen Kollegen auf dem Eis stand, sondern nur Athletikeinheiten absolvierte. Für ihn wird erneut Lukáš Vantuch spielen.
  
    
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen treffen auf Heilbronn und Ravensburg
(DEL2)  Am kommenden DEL2-Punktspielwochenende sind die Dresdner Eislöwen auswärts bei den Heilbronner Falken gefragt und zwei Tage später empfängt das Team von Cheftrainer Rico Rossi mit den Ravensburg Towerstars den amtierenden Meister in der EnergieVerbund Arena.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Das kommende Wochenende wird kein leichtes. Die Heilbronner Falken haben momentan das beste Überzahlspiel und zudem mit Yannik Valenti den Topscorer der Liga. Wir müssen diszipliniert spielen und aufpassen, dass wir nicht zu viele Strafen bekommen, denn das könnte uns in Schwierigkeiten bringen. Die gleiche Einstellung brauchen wir im Spiel gegen den amtierenden Meister. Mit Ravensburg haben wir eine sehr erfahrene Mannschaft am Sonntag zu Gast.“
Petr Pohl: „Ich freue mich in Dresden zu sein. Alles ist sehr professionell und die Charaktere im Team sind super. Auf uns wartet ein taffes Wochenende mit Gegnern, die nicht einfach zu bespielen sind. Wir müssen gemeinsam hart arbeiten und daran glauben, dass wir gewinnen können. Ich denke, dass das der Schlüssel zum Erfolg ist und wir dadurch auch zukünftig Spiele für uns entscheiden können.“
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen empfangen Steelers im Spitzenspiel der DEL2
(DEL2)  Am Freitag, den 18. Oktober kommt es in der der Frankfurter Eissporthalle zum Spitzenspiel der DEL2 zwischen den Löwen Frankfurt und den Bietigheim Steelers. Nur drei Punkte trennen die beiden Kontrahenten in der Tabelle voneinander. Spielbeginn in Frankfurt ist um 19:30 Uhr.
Für die Löwen steht am Freitag ein wichtiges Spiel an. Die Jungs von Head Coach Matti Tiilikainen spielen immerhin gegen einen direkten Konkurrenten. Nachdem die Löwen am letzten Freitag ihren dritten Sieg in Serie feiern konnten, riss die Serie zwei Tage später in Freiburg. Nach einem verschlafenen Start lag man schon nach 2:14 Minuten mit 0:2 hinten und musste sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben.
Durch sein Tor am Sonntag hat Roope Ranta sich den Clever Fit Top Scorer-Helm gesichert. Mit 13 Scorerpunkten hat er zwar genauso viele Punkte wie Eddie Lewandowski, aber der Finne traf acht Mal das Tor selbst und hat damit ein Tor mehr als Lewandowski. Zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison wird Dominik Meisinger nach überstandener Verletzung kommen. Fehlen tut Magnus Eisenmenger, der bei der Krefelder U23 spielt.
Für die Bietigheim Steelers war die letzte Saison ein harter Schlag. Nachdem man die Hauptrunde mit dem 2. Tabellenplatz beendete, traf man im Viertelfinale auf die Dresden Eislöwen. Nach sieben endete die Saison der Bietigheimer früher als geplant. Zu wenig für den Titelanwärter. Nach einem großen Umbruch im Kader wollen die Steelers dieses Jahr wieder angreifen.
Das läuft bisher auch ganz gut. Mit 21 Punkten rangieren die Jungs von Hugo Boisvert auf Tabellenplatz 3. Allerdings gingen die letzten drei Auswärtsspiele verloren. Top-Scorer der Bietigheimer ist Ex-Löwe Tim Schüle. 15 Punkte konnte der gebürtige Bietigheimer bisher erzielen. Er ist einer von vier ehemaligen Frankfurtern in Reihen der Steelers.
In 31 Aufeinandertreffen in DEL2 feierten die Löwen 14 Siege bei 18 Niederlagen. Die Torbilanz ist mit 108:108 Treffern ausgeglichen. Auch in den Playoffs lieferten sich die Südhessen und die Schwaben schon einige spannende Duelle.
  
    
EHC Freiburg
Die Wölfe treffen am Wochenende auf Löwen und Teufel
(DEL2)  Für den EHC Freiburg stehen die nächsten beiden Spieltage in der DEL2 stehen vor der Türe.
Freitag:
Zum ersten Freitags-Heimspiel der Saison erwarten die Wölfe um 19:30 Uhr die Tölzer Löwen in der Echte Helden Arena. Die Tölzer sind mit ehrgeizigen Zielen in die Saison gestartet, doch konnten aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt mitnehmen. In der Tabelle finden sich die Löwen nichtsdestotrotz nur zwei Punkte hinter den Wölfen auf Rang 8 wieder. Gegner der Bayern im zweiten Spiel an diesem Wochenende ist außerdem niemand geringeres als der aktuelle Ligaprimus aus Kassel. „Nun müssen wir uns gegenseitig helfen, um diesen kleinen Stolperer zu reparieren und rauszukommen“ analysiert der Tölzer Tyler McNeely die angespannte Situation. Die Wölfe werden folglich auf einen Gegner treffen, der alles daran setzt, bereits am Freitag im Breisgau wieder in die Erfolgsspur zu finden.
Sonntag:
Am Sonntag (18:30 Uhr) geht es für den EHC Freiburg zum Auswärtsspiel nach Bad Nauheim. Die Roten Teufel haben erst vor wenigen Tagen die Verpflichtung von Kyle Gibbons und Mike Card bekannt gegeben und somit auf ihre Verletzungsmisere reagiert. Der Clever Fit Top Scorer der Nauheimer, Cody Sylvester, steht den Roten Teufeln noch mindestens sechs Wochen nicht zur Verfügung. Ähnlich wie die Tölzer Löwen konnten auch die Kurstädter nur in einem der vergangenen vier Spiele punkten.
Tickets für das Heimspiel gegen die Tölzer Löwen gibt es auf der EHC-Geschäftsstelle, an den Abendkassen sowie im Onlineshop unseres Partners Reservix. Im Onlineshop des EC Bad Nauheim können zudem Tickets für das Auswärtsspiel erworben werden. Wie gewohnt, können beide Spiele auch für jeweils 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies wollen oben bleiben: Heimspiel gegen Bayreuth steht an
(DEL2)  Heimspieltag bei den Kassel Huskies: Am kommenden Freitag, 18. Oktober, werden die Kassel Huskies auf eigenem Eis auf die Bayreuth Tigers treffen. Erstes Bully des Spiels, das von der Handwerkskammer präsentiert wird, ist um 19.30 Uhr. Karten gibt es online, im Vorverkauf und an der Abendkasse.
„Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende“, sagt Trainer Tim Kehler vor dem Spiel. Er hat nach dem berauschenden Saisonstart eine Mannschaft, die vor Selbstvertrauen nur so strotzt. Vergangenen Sonntag hatte es beim 7:3-Erfolg über Kaufbeuren erneut ein Schützenfest gegeben. In der Tabelle sieht es daher auch so aus: Platz eins mit 24 Punkten und 51 zu 24 Toren, das bedeutet eine Differenz von plus 27 – erneut Liga-Topwert.
Anders sieht es derzeit bei den Gästen aus: Tabellenvorletzte sind die Tigers, stehen nach dem missglückten Saisonstart bereits mit dem Rücken zur Wand, wenn sie eine erneute Play-Down-Teilnahme wie im vergangenen Jahr verhindern wollen.
„Ich denke, dass sie hochmotiviert anreisen werden“, warnt Tim Kehler allerdings vor dem Gegner. Vergangene Woche gab es einen öffentlichen Brandbrief der Geschäftsführung der Tigers, der an die Leistung der Spieler appellierte. Folge: Ein Overtimesieg gegen Dresden und eine denkbar knappe 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Frankfurt.
Bis auf die angeschlagenen Alexander Heinrich und Mario Scalzo hat Kehler am Wochenende die volle Auswahl an Spielern. Auch Nathan Burns ist wieder an Bord. Er hatte in den vergangenen Spielen aussetzen müssen. Kehler: „Soweit sind alle Jungs fit.“ Ob noch jemand aus Wolfsburg als Verstärkung zu den Huskies dazustößt, sei noch nicht klar.
Und seine Mannschaft freut sich auf die Unterstützung der Fans. „Ich weiß gar nicht, wann ich zuletzt den ‚Mops‘ in der Halle gehört habe. Das ist derzeit schon klasse, was los ist“, so Derek Dinger. Er – wie auch der Rest des Teams – freut sich auf lautstarke Unterstützung des Anhangs von den Rängen.
Für Studierende des ersten Semesters an der Universität Kassel gilt an diesem Tag: 50 Prozent auf jedes Ticket an der Abendkasse. Einfach den Studierendenausweis vorlegen und zum halben Preis sein Ticket erhalten.
  
Hochzeitsglocken läuteten bei Corey Trivino
Einen besonderen Tag erlebte Husky Corey Trivino am Donnerstag: Am Nachmittag gab er seiner Verlobten Tatyana Vassilchenko im Standesamt in Kassel das Ja-Wort. Nach einer zunächst im kleinen abgehaltenen Zeremonie, staunte das Paar nicht schlecht, als auf der Rathaustreppe die gesamte Mannschaft der Kassel Huskies Spalier für das junge Paar stand. „We made it!“ jubelte der Bräutigam überwältigt unter den Augen seiner Teamkameraden sowie deren Partnerinnen, des Trainer- und Betreuerstabes und des Maskottchens Herkules. Aus Krefeld, von der dortigen DEL-Mannschaft, war extra Coreys guter Freund Vinny Saponari nach Kassel gekommen, um zu gratulieren.
Corey und Tatyana hatten sich während seiner Eishockey-Zeit in Kasachstan kennen- und lieben gelernt und sind seit drei Jahren ein Paar.
Nachdem die Formalitäten erledigt und die zahlreichen Glückwünsche überbracht waren, ging es für Braut und Bräutigam in den Bergpark zum knipsen der Hochzeitsfotos. Ein besonderer Tag, den beide niemals vergessen werden.
Doch Zeit für Honeymoon blieb nicht: Bereits am Freitag steht das Spiel der Huskies gegen die Bayreuth Tigers auf dem Programm. Die langen Flitterwochen sollen nach der Saison folgen.
Die gesamte Organisation der Kassel Huskies wünscht dem jungen Paar alles Gute auf dem gemeinsamen Weg!
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker erwarten am Freitagabend die Lausitzer Füchse - Sonntag in Bietigheim
(DEL2)  Zum nächsten Heimspiel für den ESV Kaufbeuren kommt es am Freitagabend in der erdgas schwaben arena. Dabei ist mit den Lausitzer Füchsen der letztjährige Gegner aus dem Playoff-Viertelfinale in Kaufbeuren zu Gast. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag geht es für die Joker dann zu den Bietigheim Steelers. Erstes Bully in der EgeTrans Arena ist um 17:00 Uhr.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade.TVübertragen.
Sehr gute Nachrichten gibt es zum Wochenende aus der medizinischen Abteilung des ESV Kaufbeuren. Mit Florin Ketterer, Alex Thiel und Joey Lewis meldeten sich zum Wochenstart gleich drei Spieler wieder Spielbereit und werden damit auch aller Wahrscheinlichkeit nach auch zum Kader gehören. Besonders dabei wäre natürlich ein Möglicher Einsatz von Florin Ketterer, der nach knapp acht Monaten Pause und einer langen Reha- und Aufbauphase nach seinem erlittenen Kreuz- und Innenbandabriss erstmalig in der aktuellen Saison wieder für die Joker auflaufen würde. Weiter verzichten muss Trainer Andreas Brockmann aber auf Jere Laaksonen und Philipp de Paly, beide werden mindestens noch bis zur Deutschland Cup Pause fehlen sowie auf Jonas Wolter, der noch zwei bis drei Monate ausfallen wird. Fraglich ist aktuell noch der Einsatz von Fabian Koziol, der junge Verteidiger laboriert nach einem Schussblock aus dem Spiel in Kassel an einer Unterkörperverletzung. Garret Pruden vom DEL Kooperationspartner ERC Ingolstadt wird auch in den Spielen gegen Weißwasser und Bietigheim für den ESVK auflaufen.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Der Vorjahresmeister gastiert in Deggendorf – DSC trifft auf Peiting
(OLS)  Am kommenden Sonntag gastiert in Deggendorf eines der absoluten  
Topteams der letzten Jahre, nämlich der EC Peiting.
Nachdem die Oberbayern bereits vergangene Saison den Meistertitel in  
der Oberliga Süd holten, spielen sie auch bereits früh in dieser  
Saison vorne mit. Mit 14 Punkten stehen die Peitinger aktuell auf dem  
zweiten Tabellenplatz und sind damit Verfolger Nummer eins des  
Deggendorfer SC.
Gründe für den Erfolg gibt es viele. Zum einen haben es die Peitinger  
geschafft, über Jahre hinweg ein Grundgerüst mit erfahrenen Ex-Profis  
aus der Region aufzubauen, wie man es in der Oberliga Süd nur selten  
findet. Ehemalige Zweitligaspieler wie Dominic Krabbat, der  
Ex-Deggendorfer Simon Maier und der im Sommer neu vom ESV Kaufbeuren  
gekommene Maximilian Schäffler führen das Team an und sollen speziell  
den jungen Spielern im Kader als Vorbild dienen. Der größte Name im  
Kader der Oberbayern dürfte jedoch Deutsch-Kanadier Ty Morris sein.  
Morris, der über Jahre hinweg eine feste Größe in Deutschlands  
zweithöchster Spielklasse war, kam 2015 nach Peiting und ist seitdem  
einer der besten Scorer der Liga. Eine Änderung mussten die Peitinger  
Verantwortlichen im Sommer jedoch vornehmen. Kontingentspieler Milan  
Kostourek wechselte im Sommer zu den Black Dragons Erfurt. Ersatz für  
ihn fanden die Peitinger in Tilburg. Mit Nardo Nagtzaam wechselte ein  
niederländischer Nationalspieler zu den Oberbayern und zeigt bereits  
mit seinen 13 Scorerpunkten in sieben Spielen, dass er die gewünschte  
Verstärkung im Sturm ist.
Nachdem der DSC in den letzten beiden Heimspielen nach starken Start  
jeweils das Spiel wieder aus der Hand gab, will der Deggendorfer SC  
dieses Mal über 60 Minuten konzentriertes Eishockey abliefern und  
gegen den EC Peiting den fünften Heimsieg in Folge holen. Spielbeginn  
in der Festung an der Trat ist um 18:30 Uhr.
  
   
EV Lindau Islanders
Zwei starke Gegner warten auf die Islanders beim Neustart
(OLS)  Nach der ereignisreichen letzten Woche mit zwei Niederlagen gegen Sonthofen und Weiden sowie der Trennung von Chris Stanley und der Vorstellung des neuen Trainers Franz Sturm, warten als nächste Gegner zwei Schwergewichte der Oberliga Süd auf die EV Lindau Islanders. Zum achten Spieltag der Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd treten die Islanders am Freitag, 18. Oktober, um 19.30 Uhr in Rosenheim an (live auf SpradeTV). Beim Heimspiel am Sonntag, 20. Oktober, gastieren die Eisbären Regensburg in der heimischen Eissportarena.
Die Starbulls Rosenheim waren für die EV Lindau Islanders schon immer ein harter Gegner. Nicht anderes dürfte es am Freitagabend sein. Beim letztjährigen Playoff-Viertelfinalist kam es im Sommer zu einem größeren Umbruch. Der charismatische Trainer Manuel Kofler musste die Rosenheimer nach seiner zweiten Saison verlassen, an der Bande übernahm der Deutsch-Kanadier John Sicinski. Auch beim Spielerpersonal gab es einige Veränderungen. Dusan Frosch, einer der Topscorer der Starbulls, verließ die Mannschaft ebenso wie Robin Slanina. Die Offensive der Rosenheimer ist auch in der neuen Saison das Prunkstück. So erzielten Alexander Höller, der von den Crocodiles Hamburg dazugestoßene Kanadier Josh Mitchell und Kevin Slezak (Tölzer Löwen/DEL2) zusammen schon satte 40 Scorerpunkte in nur sieben Spielen. Mit vier Siegen und drei Niederlagen gegen Deggendorf, Selb und Peiting belegen die Oberbayern derzeit zwar „nur“ den neunten Tabellenplatz. Doch liegen zwischen den Starbulls und dem aktuellen Tabellenzweiten Peiting lediglich vier Punkte. Die Rosenheimer werden daher alles dafür tun, zu punkten und den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. Für die Islanders geht es darum, nach dem Teilerfolg gegen Weiden an die Leistung der letzten beiden Drittel anzuknüpfen, und sich Schritt für Schritt weiteres Selbstvertrauen und Sicherheit zurück zu erobern. 
Beim kommenden Heimspiel am Sonntag, 20. Oktober, um 18 Uhr, wartet mit den Eisbären Regensburg ein weiterer großer Name und schwerer Gegner auf die EV Lindau Islanders. In der Vorsaison waren die Donaustädter, zusammen dem EC Peiting, das Non-plus-Ultra der Hauptrunde. Die Topscorer im Team der Eisbären sind, wie schon in der Vorsaison, die beiden Tschechen Nikola Gajovský und Richard Divis. Doch auch die Bilanz des Ex-Islanders-Spielers Petr Heidr kann sich sehen lassen – verbucht er als Verteidiger bereits vier Scorerpunkte auf seinem Konto. Trainer Igor Pavlov nahm personell keine große Veränderung vor. Lediglich drei Zugänge im Sturm musste der Eisbären-Headcoach integrieren. Der Kader ist erneut sehr jung, ergänzt um einige sehr erfahrenen Spieler wie den bärenstarken Goalie Peter Holmgren, Verteidiger Tomas Gulda oder Kapitän Peter Flache. Noch läuft es bei den Regensburgern nicht so erfolgreich wie vor einem Jahr. Allerdings fielen die bisherigen fünf Niederlagen gegen DEL2-Absteiger Deggendorf (3:5), Weiden (6:7 nach Penaltyschießen), 2:3 (Rosenheim), 3:4 (Riessersee, Overtime) und Sonthofen (5:6) allesamt recht knapp aus.
Die EV Lindau Islanders können nur durch eine disziplinierte Mannschaftsleistung und absoluten Kampfeswillen dagegenhalten. Dass die Mannschaft ihr Potenzial aufs Eis bringen kann, stellte sie beim Spiel am vergangenen Sonntag in Weiden unter Beweis – glich man dort einen 0:4-Rückstand aus und musste sich erst am Ende im Penaltyschießen geschlagen geben. Man darf also gespannt sein, ob Lindau dem starken Gegner aus der Oberpfalz ein Schnippchen schlagen kann, zumal die Partien des EVL gegen Regensburg in der Vergangenheit zumeist recht eng und auf hohem Niveau verliefen.
Die Mannschaft der EV Lindau Islanders würde sich zu dem so wichtigen nächsten Heimspiel am Sonntag auf eine grandiose Zuschauerkulisse freuen. Dass die Zuschauer gegen die „Großen“ das sprichwörtliche Zünglein an der Waage sein können, konnte man im Eichwald in den vergangenen Jahren des Öfteren beobachten. Gerade jetzt sind die Lindauer Fans wichtiger denn je. 
  
    
ECDC Memmingen
Erster Vergleich mit Füssen: Neues Derby für die Indians
(OLS)  Am Sonntagabend (18 Uhr) treten die Memminger Indians im Ostallgäu zum ersten Derby mit dem EV Füssen an. Der Aufsteiger, der gut in die Saison gestartet ist, erwartet ein volles Haus. Nur noch eine begrenzte Zahl an Tickets ist verfügbar.
Voller Euphorie ging der EV Füssen in die erste Oberliga-Spielzeit seit Jahren und die Begeisterung hält an. Mit einigen starken Ergebnissen machte der EVF von sich reden. So wurden u.a. die Selber Wölfe und Sonthofen geschlagen und auch gegen Rosenheim und Riessersee konnte ein Punkt eingefahren werden. Die Indians sollten also gewarnt sein, erwartet sie doch eine kampfstarke und sehr ausgeglichene Mannschaft am Füssener Kobelhang. Das Team des EVF setzt sich aus vielen jungen Akteuren und einigen Routiniers zusammen. Bekannte Namen sind u.a., neben dem verletzten Ex-Indianer Stefan Rott, der Kapitän Eric Nadeau, Lubos Velebny, Martin Guth und Dejan Vogl.
Die Indians sind, vor dem Wochenende, einen Punkt vor dem EVF in der Tabelle zu finden. Der starke vierte Rang war aber unter der Woche nicht Gesprächsthema Nummer 1 in der Maustadt. Die anhaltende Verletzungsmisere macht den Verantwortlichen zu schaffen. Nach Kontingentspieler Samir Kharboutli müssen die Indianer mit Sven Schirrmacher nun den nächsten langfristigen Ausfall verkraften. Der 28 Jahre alte Defensiv-Akteur muss sich mit einer Hüftverletzung gleich zweimal hintereinander einer Operation unterziehen. Neben Kapitän Huhn und Marc Stotz, die sicher noch nicht eingesetzt werden können, wird ein Einsatz für Lubor Pokovic auch zu früh kommen, so dass die Indians auf zahlreiche Schlüsselspieler verzichten müssen.
Die Fans des ECDC halten trotzdem weiter treu zu ihrem Team. Mehrere hundert Anhänger werden sich am Sonntag auf die relativ kurze Reise begeben und ihr Team unterstützen. Da der EV Füssen das Spiel, wie die anderen Partien auch, in der kleineren verfügbaren Halle austrägt, sind die Tickets für das Derby begrenzt. Bei einem Fassungsvermögen von rund 1350 Plätzen wird es wohl nur noch wenige, oder gar keine Karten mehr an der Abendkasse geben. Die Indians empfehlen dringend, den Online-Vorverkauf zu nutzen. Vor dem Wochenende waren nur noch rund 300 Tickets erhältlich.
  
    
Starbulls Rosenheim
Zick wieder dabei, sechs Punkte im Visier 
(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim treffen am Freitag um 19:30 Uhr im ROFA-Stadion auf den EV Lindau, der sich aufgrund des enttäuschenden Saisonstarts jüngst von Trainer Chris Stanley getrennt hat. Am Sonntag folgt das Rosenheimer Gastspiel bei den Höchstadt Alligators (18 Uhr). In ihren beiden Aufgaben am achten und neunten Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd wollen die Grün-Weißen das schaffen, was ihnen am Wochenende zuvor misslang: Sich für hohen Aufwand, harte Arbeit und gutes Eishockey mit sechs Punkten belohnen! Mithelfen kann dabei erstmals in der laufenden Spielzeit auch Fabian Zick. Der Stürmer feiert am Freitagabend gegen den Gegner vom Bodensee sein Comeback.
„Wir haben definitiv keine Krise“, sagt Starbulls-Coach John Sicinski, der von einem Prozess spricht, dessen Ergebnis es sein muss, sich für das in dieser Spielzeit und speziell am letzten Wochenende gezeigte und unbestritten über weite Strecken gute Eishockey auch mit Punkten zu belohnen. „Die Stimmung im Team ist auf alle Fälle positiv“, so der Rosenheimer Cheftrainer weiter, dem die aktuelle Tabellensituation keine Sorge macht: „Natürlich wollen wir an diesem Wochenende endlich alle sechs möglichen Punkte holen. Entscheidend und wichtig ist aber vor allem, dass wir am Ende der Meisterrunde eine gute Platzierung haben.“
Nach sieben Spieltagen belegen die Starbulls mit zehn Zählern zwar nur den neunten Tabellenrang, der Rückstand auf Platz zwei beträgt in der aktuell sehr engen Tabelle aber nur vier Punkte – vier Punkte, die das Team am vergangenen Wochenende bei den Spielen in Füssen und gegen Peiting hauptsächlich wegen einer sehr schwachen Chancenauswertung und Unkonzentriertheiten in der Schlussphase liegen ließ. Aus den zahlreichen Möglichkeiten mehr Tore zu machen und Konstanz im Spiel über volle 60 Minuten zu beweisen, das sind folglich auch die Vorgaben von John Sicinski für sein Team, das am Wochenende gegen die derzeitigen „Kellerkinder“ der Liga natürlich favorisiert ist.
Der EV Lindau Islanders, der am Freitag im ROFA-Stadion zu Gast ist, hat bislang nur vier Punkte erbeutet. Der einzige Sieg (4:2) gelang gegen die Höchstadt Alligators, zu denen die Starbulls am Sonntag reisen. Höchstadt trägt mit lediglich drei Zählern (2:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Füssen) nach dem siebten Spieltag die Rote Laterne. Bei beiden Rosenheimer Wochenendgegnern herrscht große Enttäuschung angesichts des jeweils schwachen Saisonstarts, den ordentliche Vorbereitungsauftritte und veränderte, aber qualitativ im Vergleich zur Vorsaison keineswegs geschwächte Kader, so nicht erwarten ließen. 
Beim EV Lindau kam es deshalb bereits zum Trainerwechsel. Ausgerechnet nach dem Spiel am letzten Sonntag in Weiden, bei dem die Bodenseer einen 0:4-Rückstand noch egalisieren konnten und immerhin einen Punkt mitnahmen, folgt die Trennung von Chris Stanley. Sein Nachfolger steht inzwischen fest: Franz Sturm, 56-jähriger Kärntner und schon in vielen Ligen in Österreich und der Schweiz im Herren- wie im Nachwuchsbereich als Coach aktiv, feiert am Freitag im Rosenheimer ROFA-Stadion sein Debüt auf der Lindauer Kommandobrücke. Dass Teams nach einem Trainerwechsel durchaus zu gewaltigen Überraschungen fähig sind, ist bekannt. Auf die leichte Schulter zu nehmen ist der EV Lindau deshalb keineswegs!
Apropos Schulter: Die hat Starbulls-Stürmer Fabian Zick lange Zeit außer Gefecht gesetzt. Jetzt kann der 28-jährige nach Operation und langem Aufbautraining endlich sein Comeback feiern. Gegen Lindau wird Zick in einer Sturmreihe mit Daniel Bucheli und Dimitrij Litesov sein erste Saisonspiel für die Grün-Weißen bestreiten. Das Rosenheimer Tor soll laut Trainer Sicinski am Freitag wieder Lukas Steinhauer hüten, nachdem zuletzt dreimal in Folge Luca Endres zwischen den Holmen zum Zuge gekommen war.
  
    
VER Selb
Das sehnlich erwartete Dokument ist da - Kenny Turner ab sofort deutscher Staatsbürger und für die Wölfe ab morgen spielberechtigt
(OLS)  Freude und Erleichterung im Wolfsbau.
Das Staatsangehörigkeitsfeststellungsverfahren von Kenny Turner ist erfolgreich abgeschlossen – heute Morgen durfte Kenny Turner seinen Staatsbürgerschaftsausweis persönlich im Landratsamt Wunsiedel in Empfang nehmen.
Dies hat zur Folge, dass der 24-jährige ab sofort offiziell die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und somit für den Oberligaspielbetrieb 2019/2020 lizensiert werden kann.
Mit Inkrafttreten des oben genannten Staatsangehörigkeitsfeststellungsverfahren belegt Kenny Turner damit keine Kontingentstelle bei Wölfen, die mit Ian McDonald und Charley Graaskamp bereits ausgeschöpft und besetzt sind.
Das Warten hat somit ein Ende. Riesige Freude bei den Verantwortlichen und natürlich insbesondere bei Trainer Henry Thom. Letzterer bekommt mit Kenny Turner nun noch mehr Tiefe in den Kader, was nach dem Ausfall von Carl Zimmermann (voraussichtlich vorzeitiges Saisonende) überaus gelegen kommt und mehr Variationen eröffnet. „Natürlich wird uns Kenny mit seiner Schnelligkeit und seinem Spielwitz helfen und uns breiter aufstellen lassen. Wir dürfen aber nicht gleich Wunderdinge erwarten. Kenny braucht natürlich etwas Zeit, bis er sich seine Rolle im Team erarbeitet, zudem fehlt ihm Spielpraxis, seine letzten Spiele waren in der Vorbereitung. Aber Kenny ist voll motiviert und nicht zu bremsen, je näher der Termin mit seinem deutschen Pass kam, desto aufgeregter wurde er. Er brennt förmlich darauf endlich für uns spielen zu dürfen, endlich ist das Warten für ihn und uns vorbei.“, so Henry Thom.
Kenny Turner, nachdem nun die Voraussetzungen für das Zustandekommen eines gültigen Arbeitsvertrags erfüllt wurden, erhält einen Vertrag für die laufende Saison 2019/2020.
1.Vorsitzende Jürgen Golly: „Wir sind froh, dass alles so reibungslos und auch relativ schnell über die Bühne ging. Dafür möchte ich mich im Namen des VER Selb e.V. bei allen Sachbearbeitern und Beteiligten, die an diesem Fall in irgendeiner Form mitgewirkt und mitgearbeitet haben, ob in Kanada oder natürlich auch im Landratsamt Wunsiedel, herzliche bedanken.“
Abschließend möchte der 1.Vorsitzende Jürgen Golly aufgekommene Missverständnisse ausräumen. „Bei Kenny war es keine Einbürgerung im klassischen Sinne. Kenny ist von Geburt an Deutscher, Großvater mütterlicherseits und Mutter waren deutsche Staatsbürger. Bei Kenny gab es demnach ein Staatsangehörigkeitsfeststellungsverfahren. Grob muss man sich darunter vorstellen. Bei besagtem Verfahren wird eine bereits vorhandene Staatsbürgerschaft, die von Geburt an bestand, festgestellt. Ziel des Verfahrens ist es, die Ausstellung eines deutschen Staatsangehörigkeitsausweises und somit Bestätigung einer vorhandenen deutschen Staatsangehörigkeit. Klingt alles hochkompliziert, wir sind froh, dass der Prozess nun erfolgreich abgeschlossen ist“, so ein erleichtert wirkender Vereinsboss Jürgen Golly.
Kenny Turner wird künftig mit der Rückennummer 27 für die Wölfe auflaufen. Nachdem dem deutschen Eishockeybund heute gleich der Pass eingescannt zugeschickt wurde und die Bestätigung vorliegt, ist Kenny bereits am Freitag Abend in Regensburg spielberechtigt und wird am Sonntag zuhause gegen Sonthofen sein Oberligadebüt in der NETZSCH-Arena geben.
  
    
ERC Sonthofen
Vorbericht Hauptrunde: 08. + 09. Spieltag: Schwere Aufgaben für die Bulls
(OLS)  Dieses Wochenende bekommen es die Bulls mit zwei schweren Brocken zu tun. Am Freitag ist der SC Riessersee an der Hindelanger Straße in Sonthofen zu Gast und am Sonntag führt es den ERC zu den Selber Wölfen.
Mit dem SC Riessersee kommt der aktuell Drittplatzierte der Oberliga Süd ins Oberallgäu. Das Team von George Kink möchte sich weiter in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und somit sind drei Punkte fest eingeplant. Die Mannschaft aus Garmisch kann weiterhin auf die Unterstützung aus München in Form von Förderlizenzspielern bauen. In Garmisch bekommen die jungen Spieler genügend Eiszeit und auch die nötige Verantwortung. Das zahlen sie mit gutem und schnellem Eishockey zurück. Top-Scorer ist Eetu-Ville Arkiomaa mit einem Tor und elf Assists. Für die Bulls gilt es, den Schwung vom letzten Sechs-Punkte-Wochenende mitzunehmen. Mit einer couragierten Leistung und der Unterstützung der Fans im Rücken, wollen die Bulls um jeden Zentimeter Eis kämpfen und sich am Ende auch wieder belohnen.
Am Sonntag führt es den ERC dann zu den Selber Wölfen. Das Team von Henry Thom liegt derzeit mit zehn Punkten auf Tabellenpatz acht. Vergangenes Wochenende gab es einen 3:2-Heimerfolg nach Overtime gegen die Blue Devils Weiden. Am Sonntag mussten die Selber eine knappe 4:5-Niederlage bei den Memmingen Indians hinnehmen. Vor allem die beiden Kontingentspieler Charly Graaskamp sowie Ian McDonald sind stets brandgefährlich und immer wieder für einen Treffer gut. Richard Gelke ist mit zehn Assists der Top-Vorlagengeber der Wölfe.
Das Team von Martin Ekrt will am Sonntag aber nicht mit leeren Händen zurück ins Allgäu reisen. In den vergangenen Jahren waren die Bulls immer wieder ein unangenehmer Gegner für die Wölfe. So will das Team, angeführt von Marc Sill, die Chancen nutzen und mit einem Punktgewinn wieder heimkehren.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos empfangen Rostock zum ersten Heimspiel-Freitag am Westbahnhof - Sonntag nach Erfurt
(OLN)  Am vierten Doppelspieltag der Eishockey-Oberliga stehen bei den Wohnbau Moskitos Duelle mit den Rostock Piranhas (Freitag, 20 Uhr) und den TecArt Black Dragons Erfurt (Sonntag, 16 Uhr) auf dem Programm.
Die Piranhas kommen zum Wochenendstart mit einem alten Bekannten in die Eissporthalle West: Werner Hartmann, der zwischen 2016 und 2018 für den ESC verteidigte und aufgrund seiner robusten Spielweise bei großen Teilen der Fans sehr beliebt war, spielt nun seine zweite Saison in Rostock. Für die Moskitos bietet sich die Chance, mit einem Sieg wieder zur oberen Tabellenhälfte aufzuschließen. Momentan steht der ESC auf dem siebten Rang, Rostock mit drei Punkten mehr einen Platz darüber.
Der Blick auf die Statistik könnte bei einer ersten Voreinschätzung des freitäglichen Gegners helfen: Die Hansestädter kassieren zwar viele Strafminuten und sind das zweitunfairste Team im Liga-Schnitt, doch dafür halten sie ebenfalls den zweitbesten Wert in Sachen Unterzahl-Spiel.
Im Auswärtsspiel in Erfurt, das am Sonntag bereits zur Nachmittagszeit steigt, scheinen die Moskitos der klare Favorit zu sein. Bislang fuhren die Black Dragons erst einen Saisonsieg ein und stehen am Tabellenende.
Doch der Essener Interimscoach Larry Suarez warnt: „Ich habe Erfurt beim 1:6 in Tilburg gesehen. Dort haben sie ein richtig starkes Spiel gezeigt, auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt. Erfurt ist bisher noch nicht wirklich in Fahrt gekommen, hat aber eine sehr gute Mannschaft.“
Auch die Piranhas sieht der US-Amerikaner als „sehr starken Gegner, sowohl als Team als auch individuell“ an. „Allgemein gilt: Wir müssen immer hart arbeiten, um in den Spielen erfolgreich zu sein. Wir können uns ein Beispiel an unseren Zuschauern nehmen. Viele von ihnen sind es gewohnt, Tag für Tag hart zu arbeiten.“
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHF Passau Black Hawks
„El Clásico“ in der Passauer EisArena - Freitag 20 Uhr: Passau empfängt Erding
(BYL)  Am Freitag erwarten die Passau Black Hawks um 20 Uhr die Erding Gladiators in der Passauer EisArena in Kohlbruck. Ein Duell, das in den vergangenen Jahren immer mächtig Brisanz in sich hatte. Diesmal aber sogar noch einen Tick mehr als in der Vergangenheit, wechselten doch Trainersohn Tobias Feilmeier und Florian Fischer aus der Weißbierstadt in die Dreiflüsse Stadt. „Gegen Erding zu spielen ist immer etwas Besonderes!“ meint Verteidiger Mathias Pilz. Es wird empfohlen sich die Tickets für das Spiel, aufgrund des erwarteten Andranges bereits im Vorverkauf zu sichern.
Die Passau Black Hawks finden sich nach vier Spieltagen auf dem 2. Platz in der Tabelle der Eishockey Bayernliga wieder. Allerdings trennen die ersten sieben Mannschaft nur zwei Punkte. Ein Indiz wie eng und hart umkämpft die Bayernliga auch in dieser Saison wieder sein wird. Trainer Heinz Feilmeier nahm nach dem Sieg gegen Schweinfurt gleich den Druck von der Mannschaft. „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wir sehen uns nicht als großen Favoriten oder ähnliches. Die Liga ist so eng, da musst du jedes Spiel 100% und mehr geben. Es gibt fünf sechs Mannschaften die wieder richtig stark sind in dieser Saison.“ Genau zu diesen Top Teams gehören auch die Erdings Gladiators.
Das Spiel gegen Erding ist sowas wie der „El Clásico“ für beide Mannschaften. Egal ob Oberliga, Landesliga oder jetzt die Bayernliga – beide Mannschaften haben sich stets hart umkämpfte und vor allem emotional geführte Spiele geliefert. Zurück auf der Trainerbank bei den Gladiators ist diese Saison der Ex-Passauer Thomas Vogl. Vogl hatte sich letzte Saison als Trainer bei den Löwen Waldkraiburg in der Oberliga Süd versucht. Verlassen kann sich der Erdinger Coach auch in diesem Jahr wieder auf seine Topspieler Daniel Krzizok und Florian Zimmermann. Beide haben bereits fleißig gepunktet und kommen zusammen auf beeindruckende 16 Scorerpunkte. Doch auch im weiteren Kader der Erding Gladiators ist viel Qualität zu finden. Mit Oliver Wawrotzki steht ein ehemaliger Habicht im Kader der Erdinger. Seit langer Zeit steht auch wieder ein Kontingentspieler in Reihen der Gladiators. Bis zum 01.12. dürfen sich die Erdinger Zuschauer auf den Kroaten Dominic Canic freuen, welcher aus Landshut nach Erding abgestellt wurde. Im Tor steht mit Christoph Schedlbauer wohl einer der besten Torhüter der Liga. Im Derby gegen Dorfen hielt Schedlbauer mit seinen Paraden den Erdinger Sieg fest. „Gegen Erding müssen wir hochkonzentriert und mit viel Einsatz von Beginn an auftreten. Offensiv wie defensiv müssen wir viel arbeiten und unseren Job machen. Wir haben die Qualität im Kader, gegen die Top Mannschaften der Liga, Siege und Punkte einzufahren. Wir brauchen und werden uns nicht verstecken – schon gar nicht in einem Heimspiel!“ weiß Trainer Heinz Feilmeier.
Die Zuschauer dürften sich also schon auf das nächste Schmankerl in der Passauer EisArena freuen. Die Black Hawks sind heiß auf den nächsten Sieg und wollen ihre Serie in der Passauer EisArena ausbauen. Die Festung EisArena wird auch am Freitag gegen Erding wieder vor Stimmung beben – ein Hexenkessel welcher am Freitag den nächsten Gegner zu Fall bringen wird.
  
    
EC Pfaffenhofen
EC Pfaffenhofen krasser Außenseiter beim Meisterschaftsfavoriten - IceHogs müssen nach Miesbach und empfangen am Sonntag Geretsried
(BYL)  Mit drei Erfolgen aus den ersten vier Spielen ist dem EC Pfaffenhofen ein Auftakt nach Maß in der Bayernliga gelungen. Eine Bilanz, die dem Aufsteiger wohl die Wenigsten zugetraut hatten. Dennoch .ist man sich im Lager der IceHogs durchaus bewusstklar, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt und man nach wie vor zumeist als klarer Außenseiter in die kommenden Partien gehen wird. Ganz besonders am heutigen Freitag, wenn die Pfaffenhofener beim großen Meisterschaftsfavoriten TEV Miesbach antreten müssen (20 Uhr). Am Sonntag (17:30 Uhr) ist dann der ESC Geretsried zu Gast im heimischen Eisstadion.
Der TEV Miesbach gilt nicht umsonst als hoher Favorit auf den Meistertitel. Schon letzte Saison standen die Miesbacher im Finale, unterlagen erst dort dem Oberligaaufsteiger EV Füssen und haben ihre ohnehin schon stark besetzte Mannschaft .diese Saison noch weiter verstärkt. Mit Ausnahme von Maximilian Hüsken, der für Ligakonkurrent Geretsried letzte Spielzeit immerhin 42 Punkte verbuchen konnte, kommen die übrigen vier Neuzugänge ausschließlich aus höheren Ligen. Mit Franz Mangold (Sonthofen), Dusan Frosch (Rosenheim) und  Josef Frank (inaktiv, zuvor Tölz) bringen drei Routiniers allein die geballte Ladung Erfahrung von zusammen 351 DEL-, 953 DEL 2- und 609 Oberliga-Spielen mit. Dazu kommt mit Andreas Nowak(Rosenheim) ein junger Verteidiger der auch schon 49 DEL 2- und 70 Oberligapartien vorweisen kann. Zusammen mit den verbliebenen Leistungsträgern wie Bohumil Slavicek, mit 104 Punkte in 50 Spielen letzte Saison Topskorer der Liga, seinem tschechischen Landsmann Filip Kokoska, Michael Grabmeier oder Athanasios Fissekis steht Trainer Peter Kathan ein exzellent besetzter Kader zur Verfügung. In der Vorbereitung mussten sich die IceHogs mit 2:7 geschlagen geben, hielten aber anfangs ganz gut dagegen. Dass man aber auch dem Favoriten beikommen kann, hat die EA Schongau mit ihrem Sieg in Miesbach am ersten Spieltag bewiesen..
Weitaus mehr Probleme gibt es da beim Gegner vom Sonntag. Der ESC Geretsried hat wegen der Überdachung seines Stadions derzeit noch keine eigene Spielstätte zur Verfügung und muss zum Training und für die Heimspiele nach Mittenwald ausweichen. Zudem fällt Topskorer Ondrej Horvath schon seit Saisonbeginn aus. So ruhen derzeit die Hoffnungen vor allem auf den Neuzugängen Florian Strobl, der nach vielen Jahren in Bad Tölz wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist und, und Josef Reiter, der aus Riessersee zum ESC kam. Trotz der Widrigkeiten und der mageren Punktausbeute präsentierten sich die River Rats bisher aber ganz stark und unterlagen gegen Königsbrunn, Miesbach, Tabellenführer Waldkraiburg und Peißenberg jeweils nur äußerst knapp. Auf die IceHogs wartet also auch am Sonntag eine ganz knifflige Aufgabe, zumal Geretsried nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Kreisstädter zählt und ECP-Coach Chris Heid nach wie vor auf seine Langzeitverletzten David Felsöci und Timo Jüngst verzichten muss.
  
    
EA Schongau
Ein Derby und eine lange Reise - das Wochenende der EA Schongau !
(BYL)  Optimistisch bleiben, auch wenn es bisher noch nicht nach Wunsch lief. Und da ja bekanntlich Derbys ihre eigenen Gesetze haben, bleibt die Hoffnung bei den Mammuts nun gegen den Favoriten aus Landsberg die Kurve zu bekommen.
Die Riverkings aus Landsberg gehören zum Favoritenkreis der Bayernliga, kratzten im Vorjahr schon an der Tür zur Oberliga.
Stärke des Teams von Neu-Trainer Fabio Carciola ist vor allem, dass sie in allen Reihen torgefährlich besetzt sind. Angefangen vom letztjährigen Topscorer Daniel Menge (78 Punkte) waren vor allem Michael und Thomas Fischer neben Dennis Sturm und dem erfahrenen Markus Kerber , sowie Allrounder  Sven Gäbelein  die erfolgreichsten Angreifer des HCL.
Neu im Team sind die höherklassig erfahrenen Zugänge Adriano Carciola (Kassel /DEL 2)und Andrew McPherson (Bremerhaven/DEL).
In der Abwehr ist der Kontingentspieler Marek Charvat (CZE) die zentrale Figur.
Zudem gibt es ein Wiedersehen mit den Ex-EAS-Spielern Max Raß und Markus Jänichen (beide Abwehr).
8 Punkte aus 3 Begegnungen hat der HCL bisher auf dem Konto, ist also gut in die Saison gestartet.  Einem 3 : 2 Sieg zur Eröffnung der Bayernligasaison vor gut 1600 Zuschauern folgte ein 3 : 2 Erfolg im Penaltyentscheid in Klostersee und ein 6 : 4 gegen den ESC Dorfen. Die Partie in Bad Kissingen wurde wegen der Probleme der Unterfranken mit ihrer Eishalle auf dem 3. Januar verschoben, so dass der HCL am letzten Sonntag spielfrei war.
Mehr durchwachsen lief die Saison bisher beim ERV Schweinfurt, die eigentlich für einen guten Mittelfeldplatz in der Liga gehandelt werden.
Zuhause unterlag man dem EHC Klostersee deutlich mit 1 : 5, um dann beim ESC Dorfen knapp mit 5 : 4 den Kürzeren zu ziehen.  Wichtig für die Moral war der 6 : 5 Erfolg im Derby gegen den Rivalen aus Bad Kissingen, so dass der ERV die Begegnung beim Favoriten Passau lange offen gestalten konnte (Endstand 6 : 3).
Das Team von Trainer Michael Dippold  hat einige erfahrene Oberligaspieler im Kader. So wechselten allein mit Goalie Philipp Schnierstein, Verteidiger Markus Babinsky und den Angreifern Lukas Fröhlich und Oleg Seibel 4 Spieler des Höchstadter EC zu den Unterfranken.
Geblieben sind die etablierten Kräfte wie Goalie Kevin Kessler, Verteidiger Andreas Kleider du die Angreifer Daniel Tratz, Jan Kouba  und Viktor Ledin . 
Neu sind beide Kontingentspieler Domantas Cypras (Litauen, zuletzt Bad Kissingen) und Torjäger Jeff Murray (CAN). Zudem wurde kurz vor Transferschluß der Deutsch-Slowene Benjamin Rakonic  (Pegnitz) mit einem Vertrag ausgestattet.   
Bei der EA Schongau sollten bis Stürmer Richard Schratt (Verletzung) nahezu alle Spieler an Bord sein, auch wenn beruflich der ein oder andere unter der Woche im Training fehlte. Dennoch die weite Reise nach Schweinfurt, mit der späten Rückkehr werden mit Sicherheit nicht alle Spieler der Mammuts antreten können.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EA Schongau
(BYL)  Spieltag Nr. 6! Am Sonntag, den 20. Oktober, geht es um 18 Uhr gegen den EA Schongau. Die Lechstädter, die ebenfalls keinen guten Start in die Bayernliga-Saison hingelegt haben, stehen aktuell bei einer Niederlagenserie von drei Spielen. Mit nur zwei Punkten auf dem Konto stehen die Schongauer sogar noch hinter den Mighty Dogs in der Tabelle. Damit das auch so bleibt, muss am Sonntag gepunktet werden. Vor der Partie gegen die Mighty Dogs, trifft Schongau am 18. Oktober auf den HC Landsberg.  
Mit nahezu identischem Kader zur Vorsaison gehen die Schongauer in die Bayernliga-Saison 2019/20. Fünf Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber. Von den vier neuen Spielern ist Kevin Steiner, der vom ESC Kempten aus der Landesliga nach Schongau kam, für die Kaderbreite gedacht. Mit dem 23-jährigen Jonas Lautenbacher wurde ein weiterer Angreifer verpflichtet. Der aus dem Schongauer Nachwuchs stammende Offensivspieler, spielte in Kaufbeuren in der DNL sowie der DEL2. Das Saisonziel der Eishockeyabteilung Schongau ist wie im letzten Jahr der Klassenerhalt.
Spieler im Fokus:
Jakub Muzik – 74 Scorerpunkte in 39 Spielen:
Der 29-jährige Tscheche avancierte in seiner ersten Saison für Schongau zum Topscorer seiner Mannschaft. In 39 Pflichtspielen erzielte der Kontingentspieler für Schongau 31 Tore und 43 Assists. Mit dem Eishockey begann das Offensivtalent in seiner Heimatstadt, um dann über die Eishockey-Talentschmieden in Kladno und Chomutov in die zweite tschechische Liga zu wechseln. Nach vier Jahren in Weißrussland höchster Liga wechselte Jakub Muzik zur Saison 2016/17 für zwei Jahre nach Neumarkt in die internationale Alps-Hockey-League, in der sich Teams aus Österreich, Slowenien und Italien messen. In der vergangenen Spielzeit folgte der Wechsel zum EA Schongau.
Milan Kopecký – 38 Spiele / 68 Scorerpunkte:
Seit der Saison 2013/14 geht der 38-jährige Stürmer für Schongau auf Punktejagd. Vor seinem Wechsel nach Schongau stand Milan Kopecký zwei Jahre für den TSV Peißenberg in der Bayernliga auf dem Eis. Im Jahr 2000 wurde der damals 19-jährige im NHL-Draft von den Philadelphia Flyers gedraftet. Auch wenn er den Sprung in die nordamerikanische Top-Liga nicht schaffte, hat er doch einige Jahre in der tschechische Extraliga gespielt und sein Heimatland bei einigen Länderspielen vertreten.
Friedrich Weinfurtner „C“ – Dienstältester Spieler des ESC:
Mit 29 Jahren gehört der Allrounder zu den erfahrensten Spielern im Team der Schongauer.  In den letzten Jahren wechselte Weinfurter beständig zwischen Angriff und Abwehr im Team der Mammuts.Seit 2009, als damals 20jähriger, gehört er fest zum Stamm des Seniorenteams der EA Schongau. In den letzten zehn Jahren bestritt er für die Lechstädter 312 Spiele in der Bayern- und Landesliga und erzielte dabei 70 Tore und 78 Vorlagen.
Stimmen zum Spiel:
Stürmer Oleg Seibel: „Das Spiel am Freitag war der Wahnsinn, Kissingen war letztes Jahr unter den Top fünf, dass wir sie geschlagen haben war sehr wichtig für uns nach den zwei Niederlagen. Am Sonntag haben wir auch gut mitgehalten, den Aufschwung aus dem Freitagsspiel mitgenommen. Aber man darf nicht vergessen, es liegt ein weiter Weg vor uns, wir müssen hart an uns arbeiten um Erfolge zu erzielen. Jetzt konzentrieren wir uns auf die nächsten zwei Heimspiele und hoffen, dass wir so eine gute Stimmung wie gegen Kissingen im Icedome haben.“
  
   
EHC Waldkraiburg Löwen
Eishockey Bayernliga Spieltag 5 und 6; Löwen müssen konzentriert bleiben
(BYL)  Auch wenn unser Freitagsgegner in der Raiffeisen-Arena „lediglich“ auf dem sechsten Platz verweilt, so darf man hoffen, dass die Löwen aus ihrem Auftritt vom vergangenen Freitag gelernt haben. Wenn man außerdem die Tabelle richtig ließt sieht man, dass es nur ein Punkt und vier Tore sind, die den TSV Peißenberg und den EHC Waldkraiburg trennen. Also heißt es: Visier runter, volle Konzentration, man benötigt mindestens eine Leistung wie gegen den TEV Miesbach um die Eishackler punktlos nach Hause zu schicken.
Interessant sind auch die Personalien der Eishackler. Da wäre zum einen deren Kontingentspieler aus Canada Brandon Morley der in der aktuellen Liste der Bayernliga-Scorer auf Platz sechs liegt, jedoch aber mit der gleichen Anzahl Toren wie unser Topscorer Tomas Rousek. Die zweite interessante Person steht zwischen den Torpfosten der Peißenberger und hört auf den Namen Korbinian Sertl. Eben jener Sertl, der letzte Saison in der Oberliga noch das Waldkraiburger Tor hütete. Er kennt also viele Spieler aus dem Löwen-Kader und kann möglicherweise daraus einen Vorteil ziehen.
Am kommenden Sonntag dann, fahren die Spieler, ebenso wie der Fanbus, zu den Pinguinen nach Königsbrunn. Die stehen im Moment auf dem elften von 14 möglichen Plätzen. Mit drei Punkten aus vier Spielen und einer Tordifferenz von -9 ist man in Königsbrunn sicherlich alles andere als zufrieden und wird gegen die Löwen doppelt so motiviert auflaufen. Mit Jakub Sramek hat man auch einen Spieler in den Reihen der bisher in jedem Spiel traf, es ist also Vorsicht geboten. Auch die Nationaltorhüterin Jennifer Harß, die das Tor der Pinguine hütet ist, trotz eines momentanen Gegentor-Durchschnitts von 5,3 nicht zu unterschätzen und kann eine stabile Wand im Königsbrunner Tor darstellen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten wollen weiter punkten / ESV Buchloe muss am Freitag zum SC Forst – am Sonntag kommt Reichersbeuern
(BLL)  Nach dem Auftaktsieg vergangenen Sonntag gegen Fürstenfeldbruck gilt es für die Buchloer Piraten an diesem Wochenende in der Eishockey Landesliga nachzulegen. Dabei sind die Freibeuter am Freitag ab 19.30 Uhr zunächst auswärts in Peißenberg gefordert, wo der SC Forst seine Heimspiele austrägt. Am Sonntag wartet dann zu gewohnter Zeit ab 17 Uhr die nächste Aufgabe vor heimischer Kulisse, wenn der SC Reichersbeuern in die Gennachstadt kommt.
Der Startschuss in die neue Landesliga-Saison am vergangenen Wochenende war für die Freibeuter mühsam aber dennoch erfolgreich. Beim 3:0 Heimsieg über Fürstenfeldbruck im ersten Spiel taten sich die Buchloer vor allem offensiv lange Zeit schwer, ehe der am Ende trotzdem hochverdiente Auftakterfolg unter Dach und Fach war. Zwei ähnlich unangenehme Aufgaben dürften auf die Rot-Weißen aber auch an diesem Wochenende warten, wenn es gegen Forst und Reichersbeuern geht. Beides sind nämlich zwei Mannschaften, die kämpferisch gegen die favorisierten Buchloer ganz bestimmt alles in die Waagschale werfen werden. Und dennoch wollen die Gennachstädter die beiden Teams am Ende der Hauptrunde sicherlich hinter sich lassen, weswegen man sich also keinen Ausrutscher leisten sollte. Dementsprechend klar formuliert sind somit auch die Erwartungen von ESV-Trainer Christopher Lerchner an seine Schützlinge vor den beiden Duellen: „Da brauchen wir nicht um den heißen Brei rumreden, aus den beiden Spielen wollen wir natürlich gerne am besten mit der maximalen Ausbeute von sechs Punkten rausgehen. Allerdings gewinnt sich keine Partie von alleine, weswegen wir 60 Minuten wieder hart arbeiten und diszipliniert spielen müssen“, so die Vorgabe von Lerchner an sein Team. Vor allem in Sachen Effizienz vor dem gegnerischen Tor besteht auch noch arbeitsbedarf, wie der Starterfolg gegen Fürstenfeldbruck offenbart hat. „Wir müssen im Abschluss konsequenter werden, damit wir vor dem Tor noch mehr Selbstvertrauen bekommen.“ Trotzdem erwartet der Buchloer Coach allerdings auch an diesem Wochenende durchaus wieder zwei Begegnungen, die bis zum Ende knapp sein könnten. Doch vorrangig zählen momentan erst einmal nur die Punkte und die wollen die Buchloer in beiden Duellen möglichst vollständig einfahren.
Am Freitag geht es dabei zunächst zum SC Forst, den Überlebenskünstern der letzten Jahre in der Landesliga. Denn in den zurückliegenden drei Spielzeiten waren die „Nature Boyz“ nach der Hauptrunde stets das Schlusslicht der Liga. Doch in der Abstiegsrunde konnten man dem Abstieg anschließend jeweils von der Schippe springen und darf somit auch heuer wieder in der Landesliga an den Start gehen. Auch in diesem Jahr dürfte das vorrangige Ziel demnach der Klassenerhalt sein, wobei man die Großen der Liga natürlich gerne so oft wie möglich ärgern möchte. Und bei der sehr knappen 3:4 Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Ulm wäre den Jungs von Trainer Stefan Roth fast schon die erste faustdicke Überraschung geglückt. Unterschätzen dürfen die Pirates die Forster also keinesfalls.
Selbiges gilt auch für den SC Reichersbeuren, der am Sonntag dann in Buchloe aufschlägt. Schließlich sind die Oberbayern ein richtig unbequemer Gegner, der sicherlich auch heuer möglichst lange um die Aufstiegsrundenplätze mitkämpfen will. Als Sechster hatte der SCR in der abgelaufenen Runde eben diese Aufstiegsrunde nur dankbar knapp verpasst, die man im Jahr zuvor noch erreicht hatte. Bislang steht beim Team von Coach Thomas Gams je ein Sieg (6:3 gegen Forst) und eine Niederlage (3:9 in Kempten) zu Buche. 
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats steht richtungsweisendes Spiel bevor - Freitag zu Gast beim EV Moosburg
(BLL)  Mit sechs Punkten aus dem Auftaktwochenende sind die Spieler vom EV Dingolfing nahezu makellos in die Saison gestartet. Durch einen überlegenen 1:7 Sieg in Freising und dem 5:3 Krimisieg zu Hause gegen Bayreuth gehen die Isar Rats daher mit viel Selbstvertrauen in das bevorstehende Spiel. Dieses werden sie auch brauchen. Denn Gegner des Auswärts-Derbys ist der EV Moosburg. Ein richtungsweisendes Spiel, da Moosburg sicherlich einer der direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze sein wird.
Wenn man die Ergebnisse betrachtet, scheint der Auftakt für den EVM etwas holprig gewesen zu sein. Beim 4:3 Sieg nach Verlängerung gegen Vilshofen haben die grün-gelben mit Sicherheit mit drei Punkten anstatt der zwei, die es für einen Sieg in Verlängerung gibt, gerechnet. Sonntag mussten sich die Moosburger den Amberg Wild Lions mit 4:6 geschlagen geben. Die Amberger zählen in dieser Saison jedoch zum engsten Favoritenkreis um den Aufstieg. Daher sollten sich die Rats von den Ergebnissen nicht blenden lassen. Die Moosburger verfügen über sehr viel Qualität im Kader. So wurden im Sommer mit Peter Abstreiter und Miloslav Horava zwei besondere Hochkaräter vom EV Landshut für die Offensivabteilung verpflichtet. Aber auch die in Dingolfing bestens bekannten Stürmer Daniel Möhle und Tobias Hanöffner oder der kanadische Angreifer Nolan Regan, sorgen für viel Gefahr vorm Tor. Daher werden die Verteidiger der Isar Rats schon sehr konzentriert zu Werke gehen müssen.
Im Lager der Dingolfinger scheint die Stimmung sehr positiv nach dem glücklichen Auftakt. Dennoch möchte Billy Trew mit seinen Jungs fokussiert bleiben und hat unter der Woche hart an Themen arbeiten lassen, die auf dem Eis noch verbessert werden müssen. Zudem kann der Trainer nicht aus den Vollen schöpfen, da mit David Bilek und Daniel Schickaneder zwei wichtige Stützen nach Spieldauer-Disziplinarstrafen wegen Meckerns für das Derby gesperrt sind. Zudem muss Hermann Azimov ebenfalls noch ein Spiel aufgrund seiner Sperre passen. Eine Situation, die gerade vor so einem wichtigen Spiel eher als schwierig erscheint.
Coach Trew bleibt dennoch positiv. „Ich erwarte ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Moosburg hatte ein schweres Wochenende. Daher werden sie heiß auf das Derby gegen uns sein und wollen mit Sicherheit das erste Mal voll punkten. Aber wir sind bereit dafür. Wir werden aufgrund der gesperrten Spieler ein wenig umstellen müssen. Dadurch bekommen aber einige Jungs viel Eiszeit und die Chance zu beweisen, dass wir auf allen Positionen stark besetzt sind.“ Besondere Vorfreude werden David Michel, Max Ohr und Daniel Schander verspüren, die alle drei zusammen schon im Moosburger Trikot in der Bayernliga spielten und nun gegen ihre ehemaligen Kollegen antreten. „Wir haben am Sonntag 50 von 60 Spielminuten dominiert. Es war ein sehr zerfahrenes Spiel, bei dem man über die ein oder andere Strafzeit sicherlich diskutieren kann. Besonders die großen Strafen mit den Sperren fallen schwer ins Gewicht, da uns die Jungs nun am Freitag fehlen. Dennoch haben wir eine gute Leistung gezeigt. Am Freitag fahren wir nach Moosburg und ich freue mich darauf, gegen die alten Kameraden zu spielen. Wir werden alles daransetzen, die Punkte aus diesem schweren Spiel mit heimzunehmen,“ äußerte sich Stürmer Daniel Schander, der vergangenes Wochenende drei Tore markieren konnte.
  
    
ESC Kempten
Wieder ein Derby - Sharks empfangen die Wölfe aus Bad Wörishofen zum einzigen Spiel an diesem Wochenende
(BLL)  Ein alter Weggefährte der Kemptener ist am Freitagabend zu Gast im Eisstadion an der Memminger Straße. Viele emotionale Duelle gab es zwischen den Unterallgäuern und den Illerstädtern in den letzten Jahren. Nach dem sportlichen Abstieg in der letzten Saison hatten die Wölfe Glück, denn Mittenwald aus der Bezirksliga verzichtete auf den Aufstieg und somit konnten sie in der Landesliga verbleiben. Seitdem hat sich einiges getan in der Kurstadt. Mit 11 Neuzugängen wurde das Team ordentlich umgekrempelt, der slowakische Trainer Boris Zahumensky kann aus einem starken Kader schöpfen, Das Highlight dabei sind seine zwei Landsleute Patric Janac und Lubomir Vascovic, die vom slowakischen Zweitligist HK Skalica ins Allgäu wechselten. Bisher absolvierten die Wölfe erst ein Punktspiel, dabei setzte es zu Hause eine 1:6 Niederlage gegen die starken Burgauer.
Coach Carsten muss weiterhin auf die gesperrten Scheffer und St. Amour verzichten, zusätzlich fehlen Stalla, Hay und Maxi Barmasev. Dafür ist Torhüter Schütze nach seinem Fingerbruch wieder mit dabei.
Gosdeck geht auch entsprechend optimistisch ins Spiel: „Ich sehe das Spiel als Pflichtaufgabe und erwarte von meiner Mannschaft einen Sieg, wenn man den Aufstieg erreichen will muss man alle Heimspiele gewinnen, auch gegen Bad Wörishofen“. Spielbeginn in der Alpensolararena ist um 19.30, dann wird auch die neue Einlaufchoreografie mit Lichtshow aufgrund der Dunkelheit voll zur Geltung kommen.
  
    
EV Aich
EV AICH EMPFÄNGT ZUM SAISONAUFTAKT DIE SG SCHLIERSEE/MIESBACH
(BBZL)  Für den EV Aich beginnt am Samstag mit einem Heimspiel in der Clariant Arena die Saison 2019/20. Zu Gast ist mit der SG Schliersee/Miesbach ein bisher für den EV Aich eher unbeschriebenes Blatt. Hintergrund ist, dass vom Bayerischen Eissportverband die Bezirksligen neu geordnet wurden. Die Vereine aus der Region München (EK München, ERSC Ottobrunn und ESV Dachau) wurden der Gruppe 3 zugeordnet. Dafür hat der BEV den ESC Holzkirchen und die SG Schliersee/Miesbach in die Gruppe 2 geschoben.
Zusammen mit den Mannschaften Bad Aibling, DEC Inzell, EV Berchtesgaden, EHC Waldkraiburg 1b, ESC Dorfen 1b und dem ESV Gebensbach ist die Gruppe 2 damit sicher die stärkste der vier Bezirksligagruppen. Einen “leichten Gegner” gibt  es zukünftig somit nicht mehr. Fast jede der Mannschaften kann den Einzug in die Meisterschaftsplayoffs schaffen, also einen der ersten beiden Plätze zu belegen. Im mittlerweile bewährten Modus „best of three“ wird dann nach Viertel- und Halbfinale im Finale der Bayerische Meister ermittelt.
Parallel dazu läuft in dieser Saison auch der Pokalwettbewerb des BEV. 32 Bezirksligamannschaften kämpfen hier um den Titel. Im nächsten Jahr sollen lt. BEV-Plänen auch noch die Landesligisten dazukommen. Im Gegensatz zum letzten Jahr beginnt dieser Wettbewerb bereits zu Beginn der regulären Saison. Die erste Runde wurde Großteils bereits ausgetragen. Das Spiel EV Aich gegen EHC Mitterteich musste verschoben werden, da die Oberpfälzer vergangenes Wochenende keine spielfähige Mannschaft stellen konnten.
Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitung schlägt am Samstag im ersten Punktspiel gegen  die SG Schliersee/Miesbach die Stunde der Wahrheit. Zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Vereine kam es vor 26  Jahren, als der EVA die Schlierseer aus dem Pokal-Wettbewerb warf und am Ende beim Finalturnier in Füssen den Bayernkrug gewann. In jüngerer Vergangenheit gab es zwei Testspiele. In der Saison 2014/15 gewann der damals noch eigenständige TSV zuhause 4:3, zwei Jahre später konnte der EVA einen 5:1-Heimsieg feiern. Die Schliersser stiegen in jener Saison in die Landesliga auf und setzen seither auf eine Spielgemeinschaft mit dem TEV Miesbach. Nach einem Jahr Landesliga ging es wieder zurück in die Bezirksliga, in der die SG letzte Saison hinter dem späteren Meister Mittenwald und Germering auf dem dritten Platz landete und den  Einzug in die Playoffs knapp verpasste.
Die Oberländer haben im Pokalspiel gegen Lechbruck vor zwei Wochen mit einem 10:2-Sieg bereits ein deutliches Zeichen gesetzt.
Bei den Aichern kann Trainer Georg Herrmann bis auf die verletzten bzw. gesperrten Thomas Wilhelm, Christian Koller und Lukas Ströbel voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. Spielbeginn ist um 17:15 in der Clariant Arena Moosburg.
  
    
ESC Kempten 1b
Saisonstart in der Punkterunde - ESC Kempten 1b empfängt den HC Maustadt
(BBZL)  Nachdem die 1b des ESC Kempten am letzten Freitag ihr erstes Pflichtspiel überhaupt gleich einmal mit 4:1 in der ersten Pokalrunde gegen Ottobrunn gewonnen hat steht nun auch das erste Spiel der Bezirksliga Punkterunde an. Und mit dem HC Maustadt gastiert gleich einmal eines der Top Teams dieser Liga in Kempten. Auch wenn die Memminger gegen die Erste der Sharks in der Vorbereitung mit 13:1 den kürzeren zogen hat man doch erkannt welches Potential sie haben. Kein leichtes Spiel also für das Team von Helmut Wahl. Das Spiel findet am Sonntagabend um 18.°° statt. Da die Erste hier spielfrei hat würde sich die 1b über regen Zuschauerzuspruch freuen.
  
    
Landesliga Baden-Württemberg
    
1.CfR Pforzheim
Bisons müssen nach Reutlingen
(LLBW)  Am kommenden Sonntag, 20.10.2019 sind die Bisons bei der TSG Reutlingen zu Gast. Spielbeginn ist um 19:15 Uhr.
Den erfolgreichen Saisonstart wollen die Bisons am kommenden Sonntag in Reutlingen mit weiteren drei Punkten veredeln. Die Reihe um Topscorer Martin Juricek will auch bei den schwarzen Adlern punkten, um erfolgreich die Heimreise in die Goldstadt antreten zu können. Mit nur zwei Gegentoren aus zwei Spielen verfügen die Bisons über die beste Defensive der Landesliga Baden-Württemberg. Die Schwaben mussten dagegen bereits 13 Gegentore schlucken. Zunächst gab es für den Tabellendritten ein 7:5-Erfolg bei der Zweitvertretung der Mad Dogs Mannheim ehe am vergangenen Sonntag gegen den amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer, ESG Esslingen, eine deutliche 1:7-Niederlage gab. Die Bisons dürfen also gewarnt sein, denn die Schwaben wollen ein weiteres Debakel gerne verhindern.
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras gegen Aliens und Eisbären
(RLW)  Das kommende Wochenende beschert den Dinslakener Kobras ein Derby in Ratingen und ein Heimspiel gegen Hamm.
Bei den Ratingern hat sich in der Sommerpause so einiges getan. Diesmal ist es das Team vom Sandbach, welches einen größeren Umbruch über sich hat ergehen lassen müssen. Angefangen hat alles mit einem neuen Trainer. Der zuletzt in Neuss tätige Boris Fuchs und frühere Spieler der Ratinger kehrt nun als Coach an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Neu sind ebenfalls: Joey Menzel von den Kobras, Pascal Rüwald vom Neusser EV, das Trio Ted Zeidler, Ben Busch und Josef Schäfer von der Soester EG, Marco Clemens von den Füchsen Duisburg sowie der Russe Dimitrii Metelkov. Hinzu kommen die Rückkehrer Thomas Dreischer und Simon Migas.
Auf der Seite der Abgänge findet man Maximilian Bleyer, Stefan Traut, Tom Giesen, Simon Klemmer, Marvin Cohut und Michal Plichta.
Doch ähnlich wie bei den Kobras seinerzeit wurde auch in Ratingen dieser Umbruch gut verkraftet. Ein erstes Ausrufezeichen setzte man beim Saisonauftakt, als man bei Meister Herford mit 5:4 gewann. Zwar war man im weiteren Saisonverlauf bei den Spielen in Diez – Limburg (1:9) und in Hamm (2:9) jeweils zweiter Sieger, dafür hat man im Nachbarschaftsduell gegen den Neusser EV ersatzgeschwächt mit 6:5 n.V. die Oberhand behalten. Eventuell könnte die gerade umhergehende Erkältungswelle den Ausschlag zur ein oder anderen Seite geben. Ein spannendes Spiel sollte das Derby auf alle Fälle werden. Wer die Kobras unterstützen will, sollte den Eingangsbereich der Eishalle am Sandbach spätestens um 20:00 Uhr passiert haben.
Von einem großen Umbruch kann dafür beim Sonntags-Gegner Eisbären Hamm keine Rede sein. Den Verein verlassen musste der Tscheche Lukas Novacek. Auch Mattew Genest-schön hat mit den Eisadlern Dortmund einen anderen Verein gefunden. Nikolai Tsvetkov und Robin Loecke tragen ebenfalls derzeit nicht das Trikot der Eisbären. Dafür angelte man sich mit Aaron Reckers einen der besten Verteidiger der Liga vom Meister Herford und auch Igor Furda, Thomas Ehlert und Marvin Nickel und zog es nach dem Rückzug der Soester EG an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Auch Marvin Cohut, der jetzt von den Ice Aliens gekommen ist, hat schonmal ein Eisbären – Trikot getragen.
Der Vorjahres – Hauptrundensieger ist nur schleppend in die Saison gestartet. Die ersten drei Ansetzungen gegen Neuwied, Herford und Diez-Limburg bedeuteten für die Westfalen allesamt Niederlagen, manche sogar ziemlich deutlich. Darüber, ob der 7:2 – Heimsieg im letzten Spiel gegen die Ratinger Ice Aliens für die Hoja – Truppe die Wende bedeutet, wird das nächste Wochenende Aufschluss geben. Einen herben Verlust mussten die Westfalen beim NRW-Pokalspiel gegen Bergisch – Gladbach hinnehmen, als sich Kevin Orendorz – einer ihrer Besten – am Sprunggelenk verletzte und seither der Mannschaft für die nächsten 4-6 Wochen nicht mehr zur Verfügung steht.
Das kommende Wochenende prognostiziert Dinslakens Stürmer Pascal Behlau wie folgt: „Die Begegnungen gegen drei der großen Mannschaften haben gezeigt, dass wir uns vor keinem verstecken müssen. Ich sehe sehr gute Chancen, am Wochenende gegen beide Mannschaften zu punkten. Dazu müssen wir aber hinten sicher stehen, Fehler minimieren und über die gesamte Spielzeit die Räume eng machen. Und natürlich von der Strafbank fernbleiben“, zeigt der verletzte Assistant – Captain den Weg zum möglichen Erfolg.
  
    
Herforder EV
Wochenende der Gegensätze für den HEV - Herford zu Gast in Diez-Limburg und Neuss
(RLW)  Zwei ganz unterschiedliche Aufgaben stehen am Wochenende für die Herforder Ice Dragons auf dem Programm. Mit der EG Diez-Limburg und dem Neusser EV warten der Erste und Letzte der Regionalliga West-Tabelle, wobei der HEV beide Spiele auswärts zu bestreiten hat.
Am Freitag kommt es um 20.30 Uhr zum ersten Showdown mit den Rockets der EG Diez-Limburg in der Eissporthalle Diez und somit zum Duell mit dem ungeschlagenen Tabellenführer. Bereits in den vergangenen beiden Jahren zählte der Gastgeber zu den Top-Adressen der Regionalliga und wurde in dieser Saison noch einmal sehr gezielt verstärkt, wodurch das Team um Chefcoach Frank Petrozza mit Sicherheit zu den Titelanwärtern gehört. Ein Wiedersehen gibt es auch mit dem ehemaligen Herforder Torjäger R.J. Reed, der mittlerweile bei der EGDL spielt. Diez-Limburg startete mit fünf Siegen in die Saison und hatte lediglich beim 6:5-Erfolg über die Kobras aus Dinslaken am vergangenen Sonntag etwas mehr Mühe als erwartet.
Inzwischen ist aber auch der Herforder EV wieder in der Erfolgsspur angekommen. Ähnlich wie in der Saison 18/19, taten sich die Ice Dragons sehr schwer in den Auftaktspielen, bewiesen aber zuletzt, dass die Formkurve eindeutig nach oben zeigt und Trainer Jeff Job trotz einiger Ausfälle längst ein spielstarkes Team geformt hat. Spätestens nach dem 4:1-Erfolg beim EHC Neuwied dürfte der Titelträger der vergangenen beiden Jahre wieder auf dem Zettel der Konkurrenz stehen.
Spielt man am Freitag noch beim Tabellenführer, so führt die Reise am Sonntag zum derzeitigen Tabellenletzten Neusser EV. Wenn um 20.00 Uhr in der Eissporthalle Südpark das Spiel beginnt, ist jedoch Vorsicht geboten und mit Sicherheit wartet auf die Herforder Mannschaft ein schweres Stück Arbeit. Neuss verkaufte sich besonders in den letzten Begegnungen teuer, verlor im Inter Regio-Cup gegen das starke Team aus Heerenveen knapp mit 3:4 und gab sich am vergangenen Sonntag den Ratinger Ice Aliens, gegen die der HEV vor zwei Wochen unterlag, erst  in der Verlängerung mit 5:6 geschlagen. Auch der NEV hat sich im Vergleich zum Vorjahr verstärkt und verfügt über einen breiten und ausgeglichenen Kader, der immer für Überraschungen gut ist.
Die HEV-Fans schauen also gespannt auf die beiden Duelle mit ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen und hoffen wieder auf ein erfolgreiches Wochenende.  
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Rang zwei im Blick
(RLO)  Und wieder steht ein Spitzenspiel im Erika-Heß-Eisstadion an, wenn FASS Berlin am Samstag (19.10.2019, 19:00 Uhr) den Tabellenzweiten Chemnitz Crashers empfängt. Mit einem Sieg mit drei Treffern Differenz würde FASS selbst auf Rang zwei vorrücken.
Das Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen gegen Tornado Niesky und die Eisbären Juniors verleiht den Weddingern natürlich Rückenwind. “Tornado hatten wir gut im Griff. Gegen die Eisbären haben wir sicher nicht unser bestes Spiel gemacht, aber wir haben einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen”, zieht Headcoach Oliver Miethke ein positives Fazit. “Ich hoffe natürlich, dass einige der zuletzt erkrankten Spieler gegen Chemnitz wieder zur Verfügung stehen. Dann haben wir auch gegen diesen Play-off-Kandidaten gute Chancen auf den nächsten Dreier.”
Hinter drei Spielern steht für Samstag noch ein Fragezeichen, während zwei Verteidiger, die zuletzt pausieren mussten, am Dienstag wieder im Training standen. Außerdem kann FASS möglicherweise einen Neuzugang in der Offensive präsentieren, was sich bis Freitag entscheiden wird.
Die Crashers setzen auf eine Mischung aus einigen erfahrenen Cracks, vielen Jungs aus der hervorragenden Nachwuchsarbeit und zwei starken tschechischen TK-Spielern. Spielertrainer Charousek ist zurzeit bester Scorer der Regionalliga Ost, mit Nowotny hat er jetzt einen kongenialen Partner gefunden. Bislang hat das für vier Siege aus fünf Spielen gereicht, bei der deutlichen Niederlage beim ECC Preussen traten die Westsachsen ersatzgeschwächt an.
Gegen die Chemnitz Crashers und die Vorgängervereine (Wild Boys, CRSC) hat FASS 34 Spiele bestritten. Zum ersten Mal kreuzte man 2002 die Schläger. In der Gesamtbilanz liegt FASS mit 15 – 3 – 1 – 15 leicht vorne, das Torverhältnis spricht mit 152:126 deutlicher für die Nordberliner. Mit großem Abstand war Patrick Czajka bester Torschütze (22 Treffer in 21 Spielen).
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Wölfe empfangen ESC Dresden
(RLO)  Am kommenden Sonntag, dem 20.10.19, um 17:00 Uhr ist wieder Eishockey-Zeit im Wolfsbau. Nach zuletzt zwei Auswärtsspielen empfangen die Schönheider Wölfe den ESC Dresden im Kunsteisstadion an der Neuheider Straße. Die Schönheider Wölfe sind mit fünf Punkten aus drei Spielen in die neue Regionalliga Ost-Saison 2019/2020 gestartet und wie erwartet, erwiesen sich gerade die beiden Liga-Neulinge Eisbären Juniors Berlin und der ECC Preussen Berlin als ernstzunehmende Konkurrenten um die begehrten ersten vier Plätze, welche zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen würden. Viel Aussagekraft hat die aktuelle Tabellensituation aber noch nicht, da noch nicht jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen hatte. Am kommenden Sonntag gegen den ESC Dresden soll natürlich nachgelegt werden. Die Dresdner sind zwar mit zwei Niederlagen gegen die Blues (2:6) und Chemnitz (1:5) gestartet, haben aber vergangenen Samstag die Saale Bulls 1b mit 7:3 bezwingen können. Im Vergleich zur letzten Saison gehen die Landeshauptstädter mit bewährtem Personal in die neue Spielzeit. Hinzu kamen Torhüter Manfred Stula, die Verteidiger Felix Günther (Chemnitz Jun.), Felix Müller und Sebastian Marmodee, sowie die Stürmer Martin Pietsch und Michel Petereit (Jonsdorf). Gecoacht werden die Dresdner von Spielertrainer und Kapitän Jannik Eberth. Die Stärke des ESC liegt aktuell im Powerplay, wonach sechs der bislang elf erzielten Tore in Überzahl gelungen sind. Auffälligste Akteure dabei Thomas Barth (2 Tore/5 Assists), David Wolters (3/1) und Franz Berthold (2/2). Und so schätzt Wölfe-Coach Sven Schröder den nächsten Gegner ein: „Dresden ist eine gut ausgebildete Mannschaft, die hier und da Überraschungen schaffen kann. Es liegt an uns und wir sind in der Pflicht, dass es gegen die Eislöwen keine Überraschung gibt und wollen dieses Spiel bestimmen und gewinnen. Wir schauen auf unsere Leistung und wollen uns in allen Bereichen weiter steigern.“
  


 Freitag 18.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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