Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 19.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Diese DEG macht richtig Spaß - 4:0 gegen die Eisbären!
(DEL)  Die DEG machte mit dem Heimspiel gegen die Eisbären Berlin das erste Dutzend Saisonspiele voll. Man darf mit Fug und Recht behaupten: So macht das wirklich Freude. Vor 7.960 Zuschauern fuhr die Mannschaft von Harold Kreis einen nie wirklich gefährdeten 4:0-Erfolg (1:0; 3:0; 0:0) ein, der neunte Sieg im zwölften Spiel.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls im CHL-Achtelfinale gegen Yunost Minsk - Hager: „Keine unbekannte Mannschaft für uns"
(DEL)  Red Bull München trifft im Achtelfinale der Champions League auf den weißrussischen Vertreter Yunost Minsk. Das ergab die Auslosung der Playoff-Paarungen am Freitag im finnischen Helsinki. In Hin- und Rückspiel kämpft der dreifache deutsche Meister gegen den achtmaligen Titelträger aus Weißrussland um den Einzug ins Viertelfinale. Beide Klubs kennen sich bereits aus dem vergangenen Jahr, als die Münchner in der Gruppenphase zwei Mal auf Minsk trafen. Damals setzte sich das Team von Trainer Don Jackson sowohl zu Hause (4:3) als auch auswärts (3:0) durch. „Wir gehen mit gesundem Selbstbewusstsein in die Achtelfinal-Partien gegen Minsk und wollen unbedingt in die Runde der besten acht Teams einziehen“, sagt Münchens Kapitän Patrick Hager.
„Minsk ist keine unbekannte Mannschaft für uns, wir haben ja bereits im letzten Jahr zwei Mal gegen sie in der Gruppenphase gespielt und auch gewonnen“, so der 31-Jährige weiter. „Yunost hat sich seit unserem letzten Aufeinandertreffen weiterentwickelt, das erkennt man auch an ihrem Sprung in die K.-o.-Phase der europäischen Königsklasse. Wir müssen im ersten Spiel alles geben, um uns eine gute Grundlage für das Rückspiel zu erarbeiten. Im Rückspiel wollen wir dann den Sack zu machen.“
Die beiden Achtelfinal-Partien finden am 12./13. sowie am 19./20. November statt. Der Vorverkauf für das Heimspiel im Olympia-Eisstadion startet am Dienstag, 22. Oktober, um 11:00 Uhr. Am 3./4. und 10. Dezember folgt das Viertelfinale, am 7./8. und 14./15. Januar 2020 das Halbfinale. Am 4. Februar 2020 wird dann in einem alles entscheidenden Endspiel der Sieger des Wettbewerbs gesucht.
Alle Achtelfinalpaarungen auf einen Blick:
Skellefteå AIK (SWE) vs. Djurgården Stockholm (SWE)
EHC Biel-Bienne (SUI) vs. Augsburger Panther (GER)
Red Bull München (GER) vs. Yunost Minsk (BLR)
Frölunda Indians (SWE) vs. Färjestad Karlstad (SWE)
EV Zug (SUI) vs. Tappara Tampere (FIN)
Luleå Hockey (SWE) vs. SC Bern (SUI)
Adler Mannheim (GER) vs. Mountfield HK (CZE)
Lausanne HC (SUI) vs. HC Pilsen (CZE)
  
    
Bayreuth Tigers
Individuelle Fehler zerstören den möglichen Sieg in Kassel
(DEL2)  „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Eben bis auf zwei Situationen, wo wir Kassel zwei Tore serviert haben. Wir hätten aber vorher den Deckel drauf machen können, was wir nicht gemacht haben. Kassel, im Augenblick das heißeste Team der Liga, hat das dann ausgenutzt. Ich bin aber nicht enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft, analysiert ein sichtlich niedergeschlagener Petri Kujala die sehr unglückliche Niederlage beim derzeitigen Spitzenreiter.
Zwei Spieldrittel lang hielten sich die Tigers die „Torfabrik“ der Liga vom Hals und ließen nur sehr wenige echte Chancen zu, die der für den erkrankten Jaeger im Tor stehende Timo Herden alle zur Nichte machen konnte. Das Tor und damit die Führung nach acht gespielten Minuten, als Järveläinen einen Schuss von Schmidt geschickt abfälschte, tat ihr Übriges dazu. Die Tigers traten mit Selbstbewusstsein und großem Engagement gegen die gastgebenden Huskies an. So konnte auch der Ausgleich durch Sheveryn, der kurz vor der ersten Pause von der blauen Linie mit einem strammen Schuss traf, die Tigers nicht aus dem Konzept bringen.
Man nahm im zweiten Abschnitt zunächst das Heft in die Hand und setzte die Hessen ordentlich unter Druck. So gelangen mehrfach gute Schüsse vors Tor des derzeitigen Top-Goalies der Liga, Jerry Kuhn. Auch im Überzahl zeigte man sich, im Vergleich zu den letzten Matches, stark verbessert und kreierte Chance um Chance. Bei genau so einem Überzahlspiel gelang dann auch die erneute Führung, als Lillich richtig im Slot stand und der Scheibe die entscheidende Richtungsänderung geben konnte. Das Glück des Tüchtigen war den Tigers in diesem Abschnitt auch hold, als Karachun einmal mit einem krachenden Schuss nur das Gestänge der Bayreuther Tores anvisierte.
Im Schlussdrittel hielt man weiterhin die Räume eng und den Gegner weg vom eigenen Tor. Kurz vor Ende – es waren noch knapp vier Minuten auf der Uhr- schlagen die Tigers bei einem Abwehrversucht über die Scheibe, welche Spitzner aufnimmt und vors Tor schlägt. Der dort lauernde Christ beförderte diese aus der Luft dann zum Ausgleich ins Netz. Und der nächste Fehler – nach einer Unterbrechung wegen einer gebrochenen Plexiglasscheibe – ließ nicht lange auf sich warten, als man im eigenen Drittel nicht den einfachen Weg suchte die Scheibe rauszuspielen sondern mit einem Querpass diese dem Gegner auflegte. Erneut Nutznießer dieser, 90 Sekunden vor dem Ende, entstandenen Situation: Michael Christ, der Kasseler Jung, der mit seinem zweiten Tor an diesem Abend den Deckel drauf machte.
„Gegen Bayreuth ist es immer schwer. Letztes Jahr haben wir 3 von 4 Spielen verloren. Sie spielen hart in der Defensive und hatten einen guten Torhüter. Teilweise haben sie uns richtig frustriert. Am Ende haben wir aber Charakter gezeigt und das Spiel noch drehen können“, zeigte sich Tim Kehler erleichtert über den knappen Sieg.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten siegen nach Penaltyschießen - Westsachsen nehmen zwei Zähler aus Landshut mit
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben zwei wichtige Auswärtszähler aus Landshut mitgenommen. Die Westsachsen setzten sich beim EVL nach Penaltyschießen mit 5:4 durch. Dabei hätten die Crimmitschauer auch gut und gerne drei Punkte mitnehmen können, doch Ex-Eispirat Robbie Czarnik traf sechs Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch zum 4:4.
Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem mussten in Landshut neben Julian Talbot, der sich noch immer mit Hand- und Rückenproblemen herumplagt, auf André Schietzold verzichten, der in der Vorwoche noch zum Matchwinner gegen Bietigheim avancierte. Auch David Kuchejda und Ben Kosianski, deren Heilungsprozesse erfolgreich verlaufen, konnten noch nicht mit nach Bayern reisen. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Landshuter, welche aufgrund ihres Stadionumbaus ihr erstes Heimspiel in dieser Saison bestritten, wirkten zu Beginn nervös. Die Eispiraten dagegen präsentierten sich von Beginn an stark und machten mächtig Dampf. Zunächst konnte Jaroslav Hübl noch die guten Möglichkeiten von Martin Kokes, Patrick Klöpper und Carl Hudson noch stark entschärfen, doch in der elften Minute war auch er machtlos. In doppelter Überzahl beförderte Alex Wideman den Puck maßgenau in den Winkel – 1:0! Doch auch in den kommenden Minuten konnten sich die Hausherren immer wieder bei ihrem starken Goalie bedanken, der eine höhere Führung der Crimmitschauer mehrfach vereitelte.
Die Mannschaft von Cheftrainer Danny Naud startete ebenso stark in den zweiten Durchgang. Körner und Schlenker scheiterten ebenso wie Walsh, der frei vor dem Gehäuse noch die beste Chance liegen ließ – Adrian Grygiel machte es besser! Nach starker Vorarbeit von Halbauer und Fyten drückte der Kapitän der Westsachsen die Hartgummischeibe zum 2:0 über die Torlinie (30.). Scheinbar der Weckruf für die Heimmannschaft, die im folgenden Powerplay zum Anschlusstreffer kamen. Tadas Kumeliauskas fälschte den Puck unhaltbar für Bitzer ab. 2:1 (32.). Und eine kleine Unachtsamkeit in der Defensive reichte auch für den zweiten Gegentreffer. Ex-Eispirat Robbie Czarnik kam aus zentraler Position frei zum Schuss und hämmerte die Scheibe in den Knick – 2:2.
Die Landshuter hatten nun etwas Oberwasser und wussten leichte Unstimmigkeiten der Eispiraten vor vollem Haus auszunutzen. Alexander Ehl war es schließlich, der Michael Bitzer nach 49 Minuten bezwang, auf 2:3 stellte und eine turbulente Schlussphase einleitete. Denn die Eispiraten kämpften sich zurück und erzielten durch Dominic Walsh, bedient von Christoph Körner das 3:3. Die Referees entschieden jedoch auf Abseits. Körner und Walsh vollbrachten es in der 57. allerdings noch einmal – Wieder bediente Körner seinen Kameraden, der den Puck mit Wut in die Maschen drosch und nun doch auf 3:3 stellte. Ein Konter brachte dann sogar die erneute Eispiraten-Führung. Patrick Klöpper bugsierte den Puck nach Zuspiel von Adrian Grygiel über die Linie. Die Freude hielt bis sechs Sekunden vor dem Ende. Mit einem Feldspieler mehr machten die Landshuter noch einmal richtig Dampf und Robbie Czarnik besorgte kurz vor dem Ende dann den 4:4-Ausgleichstreffer.
In der anschließenden Overtime fiel dann kein Treffer. Somit ging es für die Eispiraten erstmals in dieser Saison ins Penaltyschießen. Während Michael Bitzer alle drei Schüsse parieren konnte, traf Alex Wideman als einziger Spieler und sicherte seinen Farben somit den verdienten Zusatzpunkt.
  
    
Dresdner Eislöwen
2:3-Niederlage in Heilbronn
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Heilbronner Falken mit 2:3 (0:0; 2:1; 0:2) verloren. Nicht zur Verfügung stand Stürmer Christian Kretschmann, der aufgrund eines grippalen Infektes passen musste.
Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Kapitän Thomas Pielmeier (25.) die Dresdner Eislöwen in Führung, doch Ian Brady (27.) markierte den Ausgleich für die Heilbronner Falken. Vor der Pause legte Mario Lamoureux (39.) für Dresden nach.
Im Schlussdrittel nutzte Derek Damon (44.) eine Powerplaysituation zum erneuten Ausgleich und Tim Miller (58.) erzielte in Unterzahl den Heilbronner Siegtreffer.
Alexander Mellitzer, Cheftrainer Heilbronner Falken: „Mir ist nach dem Schlusspfiff ein Stein vom Herzen gefallen, denn Dresden ist ein guter Gegner und hat starke Spieler im Kader. Wir hatten im ersten Drittel ein paar gute Chancen, die wir liegen gelassen haben. Drei Punkte gegen Dresden zu Hause ist nicht selbstverständlich, aber wichtig für uns.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es war ein sehr gutes Spiel, welches Spaß gemacht hat. Beide Teams haben zwar sehr hart agiert, aber fair. Ich muss meine Mannschaft für die heutige Leistung loben. Es ist ein schwerer Weg von unten nach oben zu kommen, aber die Einstellung und der Teamgeist der Mannschaft stimmt. Wir arbeiten über die Woche sehr viel, das kostet Kraft. Es ist nicht leicht hart zu trainieren und Punkte zu sammeln, aber wir müssen diesen Weg jetzt gehen und werden dafür auch noch belohnt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 20 Oktoberum 17.00 Uhr gegen die Ravensburg Towerstars in der heimischen EnergieVerbund Arena.
  
    
Heilbronner Falken
Falken erzielen 4.000,- EUR für den guten Zweck
(DEL2)  Insgesamt fünf Hauptrundenspiele haben die Heilbronner Falken das Logo des „miteinander e.V.“ auf der Brust getragen, ehe die originalen Spielertrikots für den guten Zweck versteigert wurden. Am vergangenen Spieltag, den 13. Oktober 2019, fand sowohl die feierliche Scheckübergabe an die Verantwortlichen des „miteinander e.V.“, als auch die Trikotübergabe an die jeweiligen Höchstbieter statt.
Im Anschluss an die Partie gegen die Ravensburg Towerstars wurden die Trikots auf der Eisfläche von den Spielern persönlich übergeben. Dabei hatten alle glücklichen Bieter die Möglichkeit sich mit den Spielern zu unterhalten, Fotos zu machen und Autogramme zu erhalten.
Nach knapp zwei Wochen Auktion wurden Gebote im Wert von insgesamt 3.916 EUR gesammelt, die in vollem Umfang an den Sozialverein gehen. Die Heilbronner Falken runden den Betrag auf 4.000 € auf und haben darüber hinaus die kompletten Produktionskosten der 28 Trikots übernommen.
Die Heilbronner Falken bedanken sich bei allen Teilnehmern der Auktion für ihr großzügiges Engagement, wodurch künftig viele Sozialprojekte in der Region unterstützt werden.
Der gemeinnützige Heilbronner Verein „miteinander e.V.“ unter der Schirmherrschaft von Günther Oettinger engagiert sich für sozial benachteiligte, behinderte und in Not geratene Kinder. Dafür unterstützt „miteinander e.V.“ ausgesuchte Kinder- und Jugendprojekte. Nur einige Projekte, die durch miteinander e.V. unterstützt werden – Südstadtkids, Kinderprojekt „KIP“, die Käthe-Kollwitz-Schule und die Paul-Meyle-Schule.
Weitere Infos unter: www.miteinander.de
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies eilen auch neben dem Eis von Erfolg zu Erfolg
(DEL2)  Sehr erfolgreiche Woche für die Kassel Huskies auch neben der Eisfläche: Zunächst wurde Stürmer Ben Duffy als Torschütze des Monats September durch die DEL2 gekürt, in der Folge konnte Huskies-Fotograf Jan Malte Diekmann sich den Titel „Foto des Monats“ sichern.
Neben dem ersten Tabellenplatz gab es also weitere Gründe zu feiern. Ben Duffy hatte den Treffer im ersten Saisonspiel gegen Frankfurt erzielt. Dabei spielte er sich leichtfüßig und clever durch die Frankfurter Defensive und netzte eiskalt zum 1:1-Ausgleich ein. Am Ende stand ein 3:2-Sieg und der erste Derby-Erfolg der Saison. Wer den Titel „Tor des Monats“ gewinnt, darüber entschieden zahlreiche Internetuser über die Social Media Plattformen Facebook und Instagram.
Duffy hatte sich gegen fünf Konkurrenten durchgesetzt, die ebenfalls sehr sehenswerte Tore erzielt
hatten.
Fotograf Jan-Malte Diekmann, Mitglied des Medienteams der Kassel Huskies und Fotograf zahlreicher Spiele der Schlittenhunde, konnte sich ebenfalls freuen: Sein Foto „So sieht echter Jubel aus“ vom 3:2- Sieg der Huskies über die Löwen Frankfurt am ersten Spieltag wurde zum Foto des Monats September gewählt. Darüber wurde auf der Homepage der DEL2 abgestimmt. Die Monats-Sieger gehen in die Endauswahl um das Foto des Jahres, welches mit einem Preis ausgezeichnet wird. Die Fans der DEL2 dürfen über den Sieger abstimmen sowie ein Gremium aus Ligagesellschaft und SpradeTV.
Die Kassel Huskies gratulieren sowohl Ben Duffy als auch Jan Malte Diekmann zu ihren Erfolgen.
Thomas
  
Ein doppelter Christ schießt Huskies spät zum Sieg
Um Haaresbreite hätte der Kasseler Angstgegner wieder zugeschlagen. Lange boten die Bayreuth Tigers den Kassel Huskies einen tollen Kampf, führten bis tief ins dritte Drittel, doch schlussendlich entschied Michi Christ mit zwei späten Toren die Partie zu Kassels Gunsten. 3:2 (1:1/0:1/2:0) lautete der Endstand.
Kaum war der Puck im Spiel, da hatten die 2.861 Zuschauer bereits den ersten Torschrei auf den Lippen, doch Corey Trivino brachte die Scheibe nicht an Timo Herden im Bayreuther Kasten vorbei. Auf der Gegenseite kam auch Jerry Kuhn gut in die Partie; hielt stark gegen Busch und Davidek.  Doch kurz darauf leitete ein Lapsus des Kasseler Zerberus die Gästeführung ein. Hinter dem Tor vertändelte Kuhn die Scheibe, diese gelangte über Schmidt zu Rukajärvi und von dort ins Tor der Huskies 0:1. Die Nordhessen trafen in der Folge zunächst nic ht zum Ausgl eich Erst kurz vor Drittelend e sollten die Schals in der Eissporthalle erstmals kreisen. Denis Shevyrin hatte aus vollem Lauf seinen Schlagschuss ausgepackt und Herden im langen Eck zum 1:1 überwunden.
Doch auch der Ausgleich wollte den Knoten im Kasseler Spiel nicht lösen. Die Huskies waren um Kontrolle bemüht, sahen sich jedoch einem kampfstarken Gegner gegenüber. Insbesondere in Überzahl hatten die Gäste aus der Wagnerstadt beste Möglichkeiten auf die neuerliche Führung, doch Kuhn zeigte sich Mal um Mal als Meister seines Fac hs. Mitten in eine Kasseler Drangphase hinein Humphries scheiterte frei vor Herden und Karachun traf nur die Latte (beide 36.) schlugen die Tigers erneut zu. Wieder war es ein Schuss von der blauen Linie, der diesmal von Markus Lillich abgefälscht den Weg ins Kasseler Netz fand - 1:2.
Mit dieser Hypothek gingen die Nordhessen ins Schlussdrittel. Die Schlittenhunde probierten viel, gelingen wollte jedoch zunächst wenig. Kirsch aus dem hohen Slot, Humphries aus spitzem Winkel, Moser per Bauerntrick  - alle Versuche endeten beim souveränen Schlussmann der Bayreuther. Erst kurz vor Schluss schlug das Glück des Tüchtigen für die Huskies zu. Tiger Schmidt stolperte im Mitteldrittel über die Scheibe und eröffnete Spitzner den Konter. Der ECK Youngster passte scharf auf den mitgeeilten Christ und dieser vollendete zum verdienten 2:2 Ausgleich. Doch die Huskies wollten mehr! Kurz darauf erkämpften sich die Huskies abermals eine Scheibe tief im Gästedrittel, Michi Christ nahm Maß und jagte die Scheibe flach zum 3:2 ins Netz. Und weil die nunmehr ermatteten Gäste aus Bayreuth keine Antwort mehr parat hatten, ergatterten die Huskies drei bereits verloren geglaubte Punkte.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt Weißwasser mit 1:3
(DEL2)  Mit dem ESV Kaufbeuren und den Lausitzer Füchsen, trafen am Freitag zwei alte Bekannte aus den Playoffs der Vorsaison aufeinander. Beide Teams waren bisher nicht so stark gestartet wie in der vergangenen Spielzeit, aber vor allem für die Joker galt es mit einem Heimsieg drei wichtige Punkte einzufahren. Die ESV-Fans unter den 2.401 Zuschauern in der erdgas schwaben arena waren gespannt welche Mannschaftsaufstellung sie dieses Mal zu sehen bekommen würden, da diese in der bisherigen Saison, durch die vielen verletzten Spieler immer wieder geändert wurde.
Auch an diesem Abend musste Andreas Brockmann wieder auf Jere Laaksonen, Philipp de Paly und Jonas Wolter verzichten, aber die Genesung von Alex Thiel und Joey Lewis, sowie die seit Monaten ersehnten Rückkehr von Florin Ketterer konnten den Kader verstärken und lies hoffen.
Die Zuschauer bekommen in den ersten zehn Minuten ein druckvolles, schnelles Spiel zu sehen, das auf Grund diverser Strafzeiten, vor allem von den Special Teams beider Mannschaften ausgetragen wird. Die Joker erarbeiten sich dabei zwar eine optische Überlegenheit, schaffen es aber nicht zwingende Torchancen zu kreieren, außerdem macht Mac Carruth zwischen den Pfosten der Füchse einen sehr guten Job. Branden Gracel hat nach 12 Minuten freies Schussfeld, scheitert aber auch hier an Carruth. Dann aus dem Nichts heißt es plötzlich 0:1 für die Lausitzer. Dem Treffer geht ein Tumult vor Stefan Vajs´ Tor voraus, Robert Farmer stochert die Scheibe in Richtung Tor wo ihn Florin Ketterer unglücklich ins eigene Tor lenkt. Die Partie wird aber auch im Anschluss eher von den Hausherren bestimmt. Anti Kerälä setzt einen schönen One-Timer zu zentral auf Mac Carruth, Max Schmidle zieht nur knapp am Tor vorbei und erneut Antti Kerälä trifft kurz vor der Sirene das fast leere Tor nicht. Mit einem sehr unglücklichen Rückstand für die Joker geht es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel ist die Kaufbeurer Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Vom ersten Bully weg wirken die Füchse druckvoller und zielstrebiger. Stefan Vajs ist es in den ersten Minuten zu verdanken das man nicht weiter in Rückstand gerät. Vor allem in Minute 26 hält er die Joker durch einen genialen Reflex, nach einer schönen Lausitzer Kombination im Spiel. Den Rotgelben gelingt kaum etwas nach Vorne und das rächt sich in Person von Jake Ustorf, der nach schönem Ableger von Darcy Murphy zum 0:2 einnetzt. Die Joker wachen nun etwas auf und versuchen den Anschluss zu erzielen, aber immer wieder ist spätestens bei Mac Carruth Endstation, auch bei einem satten Schuss von Max Lukes. Ratlose Gesichter bei den ESVK Anhängern sieht man dann spätestens in der 37. Spielminute, als der ehemaliger Joker Spieler Mychal Monteith, viel zu frei zum Schuss kommt und damit Stefan Vajs zur 0:3 Führung für die Sachsen überwindet. Mit diesem Spielstand geht es dann auch in die Kabinen.
Im letzten Spielabschnitt müssen die Zuschauer bis zur 45. Minuten warten, bis sie die erste Torchance durch Max Lukes zu sehen bekommen. Diese führt aber nicht zum Anschluss der Joker und in der Folge ist es vorerst ein Spiel ohne große Torszenen. Die Joker sind ideenlos und die Füchse scheinen sich mit dem Spielstand zufrieden zu geben, erhöhen dann aber wieder das Tempo und drücken auf den nächsten Treffer. Wenigstens ein Kaufbeurer kann sich an diesem Abend auszeichnen, Stefan Vajs wahrt durch sehr starke Aktionen bei eigener Unterzahl, seiner Mannschaft zumindest eine Restchance. Und tatsächlich keimt in Minute 54 noch einmal Hoffnung auf. Endlich läuft der Puck einmal flüssig durch die Kaufbeurer Angriffsreihe und nach einer Kombination zwischen Joey Lewis, Florin Ketter und Sami Blomqvist, kann der Topscorer der Joker das Spielgerät vorbei an Mac Carruth unter die Latte setzen. Es sind noch sechs Minuten zu spielen und der ESVK wirft noch einmal alles in Richtung Lausitzer Tor. Trainer Andreas Brockmann nimmt eine Auszeit und Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Aber Mac Carruth ist an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. Die Joker verlieren nicht nur das Spiel, sondern auch noch Max Lukes, der kurz vor Ende nach einem üblen Knie-Check des Lausitzers Oliver Granz, verletzt das Eis verlassen muss. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Max Lukes.
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS UNTERLIEGEN BAD NAUHEIM
(DEL2)  Trotz hochkarätiger Möglichkeiten mussten die Towerstars wieder einmal dem Gegner die Punkte überlassen. Das Team von Coach Tomek Valtonen unterlag dem EC Bad Nauheim knapp mit 2:3, nachdem man bis zur 42. Minute einem 0:2 Rückstand hinterherrannte.
Wie im Vorfeld erwartet starteten die Towerstars gegen Bad Nauheim mit Marco Wölfl im Tor, als überzähliger Kontingentspieler pausierte diesmal Matias Haaranen. Die Oberschwaben machten vor 2621 Zuschauern sofort klar, dass sie der Herr im Hause sind. Die Scheibe lief schnell aus der eigenen Zone in Richtung gegnerisches Tor. Es dauerte allerdings einige Zeit, bis daraus auch Möglichkeiten zur Führung entstanden. Nach knapp fünf Minuten fälschte Andreas Driendl im Slot einen Schuss an Vincenz Mayer gefährlich ab, David Zucker traf zwei Minuten später nur den Außenpfosten.
Auch wenn die Towerstars viel Präsenz im gegnerischen Drittel hatten, sprang weiterhin nichts heraus. Unter anderem deshalb, weil die Gäste aus Bad Nauheim erfolgreich die finalen Passwege durchkreuzten. Auf der Gegenseite hatte Towerstars Keeper Marco Wölfl eher wenig Arbeit, musste in der 16. Minute aber prompt hinter sich greifen. Bei einem unglücklichen Zusammenprall hinter dem Bad Nauheimer Tor verletzte sich Thomas Merl und eilte zur Bank, aufgrund des langen Weges zur Bank dauerte es aber einige Sekunden und in der kurzen Überzahl traf Mike Card letztlich präzise mit der Rückhand in den linken Torwinkel.
Den zweiten Abschnitt starteten die Ravensburger Cracks mit einer Großchance von David Zucker. Nach knapp einer halben Minute umkurvte David Zucker das gegnerische Tor, schob den Puck aber am langen Pfosten vorbei. Jakub Svoboda hatte kurz danach das leere Tor vor Augen, setzte seine Direktabnahme aber zu hoch an. Die Towerstars waren zu diesem Zeitpunkt in numerischer Unterzahl. Auch in den nachfolgenden Szenen hatten die Towerstars – obwohl einen Mann weniger auf dem Eis – deutlich mehr Chancen. Doch wie schon in Abschnitt 1 konnten sie sich hiervon nichts kaufen. Zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Tero Koskiranta hämmerte Mike Card den Puck zum 0:2 in die Maschen.
Danach kam das Team von Coach Tomek Valtonen mächtig in Bedrängnis und brauchte einige Minuten, sich mental wieder zu festigen. Am Hauptproblem des bisherigen Spiels änderte das allerdings nichts. Die Towerstars waren viel zu ineffektiv vor dem gegnerischen Tor, so war Felix Bick nicht zu überwinden. Ordentlich Pech hatte freilich Robin Just, der zwei Minuten vor der zweiten Pause den Puck an die Querlatte setzte. Es blieb beim 0:2 nach 40 Minuten, es hätte allerdings auch schlimmer kommen können. Bad Nauheim fuhr mehrfach brandgefährliche Konter und war dem dritten Treffer um Zentimeter nahe.
Dass die Oberschwaben den Schlussabschnitt engagiert angehen wollten, unterstrichen sie nach 89 Sekunden. Robin Just nahm einen Pass von Max Kolb in der Halbdistanz an und überraschte den Bad Nauheimer Torhüter mit einem Drehschuss und über den rechten Innenpfosten fand der Weg zum 1:2 in Gäste-Tor. Die Towerstars hatten mit dem langersehnten Anschlusstreffer das Momentum klar auf ihrer Seite und machten ordentlich Druck. Zweimal scheiterte Tero Koskiranta aus kürzester Distanz, auch Wild-Wings Förderlizenzspieler Boaz Bassen prüfte den Gäste-Keeper in der 44. Minute.
Wie schon in einigen anderen Begegnungen der letzten Wochen holten die Towerstars selbst den Gegner aus der Bedrängnis. Ein gruseliger Aufbaupass auf Höhe der eigenen Bank landete genau auf dem Schläger von Zach Hamill, der spielte sofort weiter auf Kyle Gibbons und der ließ Towerstars Keeper Marco Wölfl beim 1:3 keine Chance. Knapp zwölf Minuten waren noch zu spielen, es musste also ein schneller Anschlusstreffer her. Nahe dran war in der 54. Minute David Zucker, sein Schuss knallte jedoch nur an die Querstange.
Nicht viel fehlte eine halbe Minute später auch bei Rob Flick, es war schier zum Verzweifeln. 50 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit – Marco Wölfe hatte längst einem sechsten Feldspieler Platz gemacht – traf Jakub Svoboda aus halblinker Position ins linke Kreuzeck zum 2:3. Vor dem Anspielbully nahm Coach Tomek Valtonen eine Auszeit, um den letztmöglichen Sturmlauf zu koordinieren. Drei Sekunden vor der Schlusssirene hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch es reichte nicht mehr, Bad Nauheim hatte sich alle drei Punkte erobert und die Towerstars vier Tabellenplätze nach unten rutschen lassen.
„Wir hatten schon im ersten Spielabschnitt genügend Torchancen in Führung zu gehen, das ist schon sehr frustrierend“, sagte ein enttäuschter Ravensburger Coach Tomek Valtonen in der anschließenden Pressekonferenz. Gelegenheit, die „Scharte“ der Heimniederlage wieder auszuwetzen, gibt es kommenden Sonntag. Dann sind die Towerstars zu Gast bei den Eislöwen in Dresden. 
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC auch in Weiden erfolgreich: 6:0-Sieg am Freitagabend
(OLS)  Erneut hat der Deggendorfer SC eine Auswärtsaufgabe souverän erledigt. Mit 6:0 gewann die Mannschaft um die Doppeltorschützen Thomas Greilinger und Andrew Schembi gegen den EV Weiden. Diesmal konnte Torhüter David Zabolotny einen Shutout feiern.
Vor 1294 Zuschauern in der Weidener Eishalle zeigten die Gäste aus Niederbayern über die gesamte Spielzeit, dass sie fest entschlossen waren, auch im 8. Saisonspiel in Folge einen Sieg einzufahren. Während das Spiel im 1. Abschnitt noch relativ ausgeglichen war und nur der überragende Topscorer Thomas Greilinger den Führungstreffer erzielen konnte, war der DSC ab dem 2. Drittel deutlich überlegen. Nach 3 schnellen Treffern durch Christoph Gawlik, Marcel Pfänder und Andrew Schembri zwischen der 31. und 35. Spielminute, war die Begegnung im Grunde bereits entschieden.
Im Schlussdrittel ließen Greilinger und Schembri noch jeweils ihren zweiten Treffer folgen. Da der Deggendorfer SC defensiv kaum Möglichkeiten für die Oberpfälzer zuließen, ging der Sieg am Ende auch in dieser Höhe in Ordnung. 
Der Deggendorfer SC rangiert nach 8 Spieltagen weiterhin an der Spitze der Tabelle der Eishockey Oberliga Süd. Ohne Niederlage und mit 22 Punkten hat die Mannschaft von Trainer Dave Allison nun bereits 6 Punkte Vorsprung auf Platz 2, wo sich derzeit der Sonntagsgegner, der EC Peiting befindet. Anpfiff des Spitzenspiels des 9. Spieltags ist am 20.10.2019 um 18:30 Uhr in der Festung an der Trat.
  
    
ECDC Memmingen
Nächster Sieg perfekt – Indians schlagen Höchstadt
(OLS)  Der ECDC Memmingen holt sich einen weiteren Heimsieg und klettert auf Rang 3 der Tabelle. Gegen Höchstadt sehen über 1300 Zuschauer einen hochverdienten 4:2-Erfolg.
Einen wahren Sturmlauf legten die Rot-Weißen vor eigener Kulisse zum Anfang des Spiels hin. Der HEC wurde eingeschnürt und in die Defensive gezwängt. Nach nur gut vier Minuten der erste Treffer des Abends, Maximilian Welz traf zum 1:0 aus Memminger Sicht. Die Gäste hatten den Indians fast nichts entgegenzusetzen, es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe die erste Chance für die Franken verzeichnet werden konnte. Trotz vieler Chancen ging es nur mit einem 1:0 in die Pause, eine Tatsache mit der Trainer Waßmiller nicht zufrieden sein konnte.
Im zweiten Abschnitt blieben die Memminger das bessere Team, auch wenn sie nicht mehr ganz so viele hochkarätige Chancen wie zu Beginn vorweisen konnten. Trotzdem erhöhte Dennis Miller auf 2:0 (24.). Höchstadt kam dann zurück in die Partie, als der Tscheche Robin Maly den Anschluss markierte, zwei Minuten später stellte Niklas Länger in Unterzahl aber wieder den alten Spielstand her.
Die Indians verwalteten nun das Spiel geschickt. Fabian Voit, der von Milan Pfalzer und Brad Snetsinger hervorragend freigespielt wurde, netzte zum 4:1 ein und sorgte für die Vorentscheidung. Die Gäste aus Franken konnten zwar gut vier Minuten vor dem Ende noch einmal verkürzen, doch auch in Unterzahl hielt die Memminger Abwehr stand und ließ nichts mehr anbrennen.
So stand am Ende ein hochverdienter 4:2 Sieg, der auch gut und gerne noch höher hätte ausfallen können. Bereits am Sonntag geht es für die Indians nun zum Derby nach Füssen, das nächste Heimspiel findet genau eine Woche später gegen die Starbulls Rosenheim statt. Die Partie beginnt dann, zum Start der Herbstferien, zur familienfreundlichen Zeit von 18 Uhr.
  
    
Starbulls Rosenheim
Drei Tor-Premieren beim 5:1-Heimsieg gegen Lindau
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben sich für die beiden letzten Heimniederlagen gegen Selb und Peiting rehabilitiert. Gegen den motiviert und mutig auftretenden EV Lindau Islanders gelang den Grün-Weißen am 8. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd in einem unterhaltsamen Spiel vor eigenem Publikum ein klarer 5:1-Erfolg. Über 2.000 Zuschauer feierten im ROFA-Stadion fünf verschiedene Torschützen auf Rosenheimer Seite. Tobias Draxinger, Enrico Henriquez Morales und Dimitrij Litesov konnten ihre jeweils ersten Saisontreffer bejubeln.
Die Gäste aus Lindau präsentierten sich im ersten Spiel unter ihrem neuen Trainer Franz Sturm vom ersten Bully an sehr motiviert und agierten mutig und offensiv. Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer konnte sich einige Male auszeichnen. Erst nach und nach spielten sich die Hausherren auf Augenhöhe und kamen ihrerseits zu Torchancen, um in den letzten Minuten des ersten Spielabschnitts schließlich zur erwarteten Dominanz zu finden. Die erste – und an diesem Abend einzige – Lindauer Strafzeit nutzten die Grün-Weißen fünf Sekunden vor der ersten Pausensirene zur 1:0-Führung: Über Dimitrij Litesov und Daniel Bucheli kam die Scheibe zu Tobias Draxinger, der per Schlagschuss von der blauen Linie den von Enrico Henriquez Morales irritierten Gästekeeper Luca Di Berardo überwand. „Das hat mich sehr gefreut, dass unsere zweite Powerplay-Formation heute erfolgreich war“, sagte John Sicinski nach der Partie.
Beflügelt vom Führungstreffer gaben die Starbulls im zweiten Spielabschnitt von Beginn an die Richtung vor und nahmen das Gästetor nachhaltig ins Visier. Auch eine bald genommene Auszeit der Gäste konnten den Rosenheimer Sturmlauf nicht bremsen. Folgerichtig staubte Henriquez Morales zum hochverdienten 2:0 ab, nachdem Torwart Di Berardo zuvor mehrfach in höchster Not retten konnte (27.). Eine knappe Minute später erhöhte Michael Baindl nach sehenswertem Doppelpass mit Maximilian Vollmayer aus kurzer Distanz auf 3:0 (28.). Danach sahen die 2.021 Zuschauer im ROFA-Stadion einige Minuten lang einen offenen Schlagabtausch. Eine Rosenheimer Nachlässigkeit in der Defensive nach verlorenem Bully im eigenen Drittel nutzten die Gäste schließlich durch den erfolgreich abstaubenden Florian Lüsch – 3:1 (35.). Zweimal musste Lukas Steinhauer zudem in höchster Not gegen den frei vor ihm auftauchen Bobby Chaumont retten. Doch auch die Starbulls hatten zahlreiche Chancen, und kurz nach Anbruch der letzten Spielminute des zweiten Drittels besorgte Kevin Slezak das erlösende 4:1. Durch das perfekte Platzieren seiner Schlägerschaufel machte er einen Schuss von Florian Krumpe aus der Halbdistanz – Alexander Höller hatte per Rückpass ideal vorbereitet – unhaltbar für den Gästekeeper.
Den letzten Spielabschnitt konnten die Gäste komplett ausgeglichen gestalten. Brent Norris hatte zweimal den zweiten Lindauer Treffer auf dem Schläger. Die besseren Torchancen lagen aber auf Rosenheimer Seite, auf der Josh Mitchell und Höller jeweils mit satten Schüssen an der Latte des Gästetores scheiterten. Den Schlusspunkt in einer unterhaltsamen Partie setzte schließlich Litesov, der einen Schuss von Bucheli unhaltbar zum 5:1 abfälschte (58.). In dieser Situation hatten die Hausherren trotz ausgeglichener Spielerzahl auf der Eisfläche die Gäste in deren Zone regelrecht eingeschnürt. 
„Wir haben schon bessere Spiele in dieser Saison gemacht, aber heute stimmte auf alle Fälle das Ergebnis und das zählt“, ordnete John Sicinski den Erfolg nüchtern ein. Gegenüber Franz Sturm war trotz der klaren Niederlage mit dem Auftritt seines Teams nicht unzufrieden: „Wir haben uns sehr ordentlich präsentiert, haben es aber versäumt, in unserer besten Phase zu Beginn der Partie Tore zu erzielen. Danach war Rosenheim ein zu starker Gegner und hat verdient gewonnen. Aber ich bin der Meinung, dass wir nicht so klar unterlegen waren, wie es das Endergebnis darstellt.“
Positiv zu erwähnen ist aus Rosenheimer Sicht noch das Comeback von Fabian Zick. Der 28-jährige Stürmer, der nach einer Schulterverletzung lange ausgefallen war, machte ein gutes Spiel, tauchte mehrfach gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf und holte sich ein großes Lob seines Trainers ab. Dagegen zog sich Verteidiger Marinus Reiter im ersten Spielabschnitt eine Oberkörperverletzung zu und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus. Seinen Part in der Defensive übernahm im weiteren Spielverlauf Simon Heidenreich.
Am Sonntag treten die Starbulls Rosenheim um 18 Uhr zum Auswärtsspiel bei Tabellenschlusslicht Höchstadt an. Das nächste Heimspiel bestreiten die Grün-Weißen am kommenden Freitag. Zu Gast im ROFA-Stadion – Spielbeginn 19:30 Uhr – sind dann die überraschend erfolgreich in die Saison gestarteten Bulls vom ERC Sonthofen. 
  
    
VER Selb
Ein perfektes Auswärtsspiel
(OLS)  So spielt man auswärts. Am 8. Spieltag belohnen sich unsere Wölfe für eine starke Auswärtspartie und fahren mit einem 5:3 Sieg bei den Eisbären Regensburg drei wichtige Zähler ein. „Wir haben unsere Chancen gut genutzt und standen kompakt “, so lautete das Fazit von Wölfe-Trainer Henry Thom nach der Partie bei Radio Euroherz. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten Wölfe-Stürmer Gelke mit zwei Treffern und einer Vorlage sowie Goalie Deske, der über die gesamte Spielzeit wie ein Turm in der Schlacht agierte und die Eisbären schier zur Verzweiflung brachte. Gelungen auch das Oberligadebüt von Kenny Turner. Thom: „Er hat seinen Job gut gemacht, arbeitet nach hinten, er wird uns helfen“.
Guter Auftakt unserer Wölfe in der Donauarena. Die 1:0 Führung nach 20 Minuten war verdient, die Wölfe die optisch überlegene Mannschaft, den Tick besser und auch zahlenmäßig mehr Tormöglichkeiten auf der Habenseite als die Hausherren. Letztere bissen sich meist an der gutstehenden Wölfe-Defensive die Zähne aus. Auch das gute Wölfe-Forechecking schmeckte den Eisbären, die keinen richtigen Zugriff zum Spiel bekamen, keineswegs. Nennenswerte Torszenen gab es auch. Bär in Überzahl, Goalie Holmgren rettete im Nachfassen, auch gegen Hirschberger, der auf der linken Seite durchbrach, war der Eisbären-Schlussmann hellwach. Der Führungstreffer für uns lag sprichwörtlich in der Luft, aber McDonald, Gelke wie auch Graaskamp, scheiterten. Erst in der 14. Minute brach der Bann. Gelke schaltete nach einem Scheibenverlust im Mitteldrittel am schnellsten und lässt bei seinem Alleingang Holmgren nicht den Hauch einer Chance mit der verdienten Führung. Regensburg hatte auch einige gute Szenen, aber es fehlte anders als bei den unaufgeregt und clever agierenden Wölfen die Entschlossenheit. Keresztury und Flache gefährlich vor dem Wölfe Tor, Deske jedoch mit stoischer Ruhe der Sieger.
Auch wenn die Eisbären sofort nach Wiederbeginn die erste Chance für sich verbuchen konnten, waren es weiter unsere Wölfe, die klar den Ton angaben. Bei den Schützlingen von Eisbären-Coach Pavlov lief spielerisch weiterhin nicht viel zusammen, was uns natürlich in die Karten spielte. Die Wölfe obenauf und die Überlegenheit wurde auch auf der Anzeigentafel sichtbar. Ein sehenswerter Spielzug fand seinen Abschluss mit dem 2:0. Regensburg zu weit weg vom Gegenspieler und Schiener konnte sich die Ecke aussuchen. Ein Treffer, der den ohnehin verunsicherten Einheimischen noch mehr zusetzte, Wölfe-Stürmer Schmidt mit zwei guten Szenen hätte das mögliche 3:0 nachlegen können. Wir machten vieles richtig, was fehlte, war ein weiterer Treffer, der eine Art Vorentscheidung hätte sein können. Dies sollte sich rächen. Als Regensburg bei seinem dritten Überzahlspiel durch Flache zum 1:2 Anschluss kommt, geben unsere Jungs kurzzeitig die Kontrolle des Spiels ab, Sauer mit Pfostenschuss und Alleingang, Herrmann zwingt Deske zu einer Glanztat. Die Pausensirene kommt zur richtigen Zeit, um sich wieder richtig ordnen zu können.
Kalte Dusche für unsere Wölfe. 87 Sekunden sind von der Stadionuhr, da schlagen die Eisbären abermals in Überzahl zu. Divis mit starkem Abschluss zum 2:2 lässt die einheimischen Fans jubeln und wieder hoffen. Regensburg nun wieder voll im Spiel, es folgten starke Minuten der Gastgeber, die uns massiv unter Druck setzten. Von den Wölfen nur noch vereinzelte Entlastungsangriffe, aber einer dieser bedeutete wieder die Führung. Gelke - Kopie seines ersten Treffers – mit dem 3:2 mitten in die Regensburger Druckphase. Als Graaskamp auf 4:2 stellt, leeren sich die ohnehin nicht gut gefüllten Ränge der Donauarena in Windeseile. All jene, die gegangen waren, versäumten aber eine hochdramatische Schlussphase - mit dem besseren Ende für die Gäste. Regensburg riskierte alles und wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt - ohne Torhüter und in Überzahl fiel das 3:4. Dieses Ergebnis hatte kurz vor Schluss Bestand. Die Eisbären drückten mit aller Macht auf den Ausgleich, aber ihr Gegenüber verteidigte mit Mann und Maus. Mit Erfolg. 0,4 Sekunden vor der Sirene besorgte McDonald per Empty Net den 5:3 Endstand.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles schlagen den Tabellenführer
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben sich am Freitagabend vor eigener Kulisse mit 4:1 (0:0/3:1/1:0) gegen den Herner EV durchgesetzt. Damit konnte das Team von Trainer Jacek Plachta zum zweiten Mal in Folge zuhause den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer besiegen.
Vor 1253 Zuschauern legten beide Mannschaften mit schnellem Eishockey los. Die Hausherren erspielten sich ein leichtes Chancenplus, während der Spitzenreiter mit starkem Umschaltspiel gefährliche Nadelstiche setzte. Dennoch blieb das erste Drittel Torlos.
Im zweiten Spielabschnitt klingelte es dann endlich: Es war noch keine Minute gespielt, da fälschte Patrick Saggau einen Schuss von Jan Tramm zum 1:0 ab (21.). Wenig später setzten die Crocodiles in Überzahl nach und erhöhten durch Thomas Zuravlev auf 2:0 (23.). Die schnellen Gegentreffer brachten die Herner aus dem Konzept, während die Gastgeber dranblieben und den Vorsprung weiter ausbauen wollten. In der 26. Minute gelang dies André Gerartz mit einem gezielten Schuss in den Winkel auch, was Herne-Trainer Danny Albrecht zu einer Auszeit und einem Torhüterwechsel bewegte. Ein gelungener Schachzug, denn im Anschluss zeigten die Gäste ein ganz anderes Gesicht. Wütende Angriffe zwangen die Crocodiles zu harter Verteidigungsarbeit, die erst in doppelter Unterzahl eine Lücke preisgab. Nils Liesegang verkürzte auf 3:1 (37.).
Im letzten Drittel blieben die Nordrhein-Westfalen spielbestimmend, doch ein erneut glänzend aufgelegter Niklas Zoschke und seine leidenschaftlich verteidigenden Vorderleute verwehrten weitere Gegentreffer. Als die Gäste den Torwart aus dem Spiel nahmen, machte Thomas Zuravlev schließlich den Sack zu (60.).
„Wir haben wieder eine überragende Teamleistung gezeigt. Die Tore kamen zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben nachgesetzt, als Herne gewackelt hat. Am Ende haben die Herner nochmal richtig Druck gemacht, aber wir haben die Führung verdient über die Zeit gebracht“, so Dennis Reimer, der nach einer sechswöchigen Verletzungspause erstmals wieder spielen konnte.
  
    
Rostocker EC
Piranhas gewinnen in Essen 2:1 nach Penaltyschießen - Constantin Koopmann gleicht in der 51. Minute zum 1:1 aus, und dann verwandelt Tom Pauker den entscheidenden Schuss
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs gewannen am späten Freitagabend in der Oberliga Nord beim ESC Wohnbau Moskitos Essen mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) nach Penaltyschießen.
Am Sonntag um 19 Uhr geht es in der heimischen Eishalle Schillingallee gegen die Crocodiles Hamburg weiter.
Am Freitag fehlte Maurice Becker (Spieldauer-Disziplinarstrafe), dafür war aber Verteidiger Tim Junge (18 Jahre, 1,93 m, 93 kg) dabei. Ihn konnte der REC kurzfristig per Förderlizenz von den Eisbären Berlin holen. Tom Pauker (hatte einen Puck ins Gesicht bekommen) konnte mit Gitterschutz am Helm wieder mitwirken.
Es entwickelte sich eine umkämpfte, aber recht zerfahrene Begegnung. Beide Abwehrreihen und die Keeper machten ihren Job gut, es gab nur wenige Chancen auf beiden Seiten. „Viel passiert ist nicht wirklich. Hinten stehen wir recht gut und sicher. Nach vorne klappt noch nicht so viel“, stellte REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Drittelpause fest.
Im Mitteldurchgang waren die Piranhas eigentlich am Drücker und besaßen auch die besseren Möglichkeiten, um ein Tor machen, aber es kam anders: Die Gastgeber trafen aus dem Gewühl heraus zum 1:0. Es schien so, als wenn Keeper Jakub Urbisch den Puck sicher unter Kontrolle hätte, doch dem war leider nicht so. „Schade, wir hatten das Chancenplus und hätten in Führung gehen müssen. Es ist aber noch alles drin“, so Dirk Weiemann vor den letzten 20 Minuten.
Und tatsächlich gelang den Gästen durch Constantin Koopmann in der 51. Minute der Ausgleich, und die Partie ging in die Verlängerung. Ein Punkt war damit immerhin schon mal sicher.
In der Verlängerung fiel kein weiterer Treffer. Im Penaltyschießen traf Tom Pauker zum Sieg des REC! 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Glücklos in Schweinfurt
(BYL)  Sebastian Wanner würfelte die Reihen vor dem Spiel beim ERV Schweinfurt gehörig durcheinander. Zum einen notgedrungen, da zusätzlich zu Ondrej Horvath auch noch Ondrej Stava (Verletzung aus dem Peissenberg-Spiel) und Bernhard Jorde (Beruf) nicht dabei waren. Zum anderen galt es, trotz größtenteils ansprechenden Leistungen, nach vier Pleiten in Serie etwas Neues auszuprobieren. Die Mighty Dogs witterten nach dem ersten Saisonsieg im Derby gegen Bad Kissingen die große Chance auf ihr erstes Sechspunkte-Wochenende, standen mit Geretsried und Schongau doch vermeintlich „leichte Gegner“ auf dem Plan. Die Marschroute des ESC war hingegen völlig klar: Schweinfurt von Beginn an unter Druck setzen und sich endlich für den Aufwand belohnen.
Die gleiche Idee hatten wohl auch die Hausherren, der ERV störte den Aufbau der Rats früh und notierte die erste dicke Chance durch Kouba. Es dauerte ein paar Minuten bis die schweren Beine der vierstündigen Busfahrt weg waren, doch dann musste ERV-Torwart Schnierstein u.a. gegen Stefano Rizzo und Hölzl hellwach sein. Die Mighty Dogs zogen sich kurzzeitig etwas zurück, doch wieder war es Kouba, der Morczinietz zu einer Glanzparade zwang. Der nächste Versuch des ESC sollte dann aber sitzen. Strobl eroberte die Scheibe stark im Forecheck, legte auf den freien Martin Köhler ab und der Rats-Kapitän fackelte im Slot nicht lange (18.).
Über mangelnde Torchancen konnte sich der ESC auch im zweiten Spielabschnitt nicht beklagen, kurz nach Wiederanpfiff scheiterte Martin Köhler am Außenpfosten. Trotzdem musste man erstmal den Ausgleich durch Grüner hinnehmen, der am Ende einer schönen Kombination zum 1:1 einnetzte (24.). Jonas Köhler hatte die postwendende Antwort auf dem Schläger, scheiterte jedoch mit seinem Alleingang. Wer die Dinger vorne nicht macht, fängt sich hinten die Tore. Die alte Weisheit bewahrheitet sich einmal mehr und Cypas nutzte mangelnde Abwehrarbeit der Rats zur erstmaligen Führung (28.). Wieder war es die auffällige vierte Reihe mit der nächsten dicken Gelegenheit aber Schnierstein entschärfte den Rückhandschuss von Gania. Lange verhinderte der Schweinfurter Torwart den Ausgleich, fast alle Versuche der Rats landeten in seiner Fanghand, die langsam aber sicher das Rauchen anfangen musste. Erneut war es Martin Köhler, der sich ein Herz nahm und zum 2:2 ausgleichen konnte. Wieder war er im Slot relativ unbedrängt und wurde von seinen Kollegen gut in Szene gesetzt, ein wichtiger Treffer (38.). Kurz vor Drittelende folgte noch eine Kleinstschülereinlage von beiden Mannschaften. Erst verloren die Rats den Puck in der Vorwärtsbewegung, aber die Hausherren vergaben den 3 vs. 1 Konter absolut leichtfertig. Im direkten Gegenzug rasten auf einmal drei ESC'ler auf einen Schweinfurter zu, doch auch die Rats brachten die Scheibe nicht im Tor unter.
Einen denkbar schlechten Start verbuchte man im letzten Drittel. Über Außen setzte sich der schnelle Murray relativ problemlos durch, im anschließenden Alleingang wurde der Torschütze gehakt und die Scheibe rutsche unkontrolliert zum 3:2 an Morczinietz vorbei (45.). Der Treffer gab den Gastgebern Auftrieb und erstmals konnten sich die Mighty Dogs mit zwei Treffern absetzen. Die Scheibe lag frei neben dem Kasten, Murray reagierte am schnellsten und erzielte im Nachstochern das 4:2 (47.). Der ESC war nun etwas von der Rolle und brauchte ein bisschen Zeit um sich wieder zu sammeln. Doch bei allem Negativen kann man dieser Mannschaft eines nicht vorwerfen: fehlenden Kampfgeist. Knappe fünf Minuten vor Schluss brachte Stefano Rizzos Tor neue Hoffnung, der Außenstürmer traf per Direktschuss zum 4:3 (55.). Trotz minutenlangen Dauerdruck, wollte kein weiteres Tor mehr fallen und die Rats standen am Ende wieder ohne Punkte da.
Fazit: 5. Spiel, 5. Niederlage, 4. Niederlage mit einem Treffer Unterschied. 43 zu 27 Torschüsse für den ESC, es ist zum ausrasten. Schweinfurt war schlagbar, aber in den entscheidenden Momenten will es einfach noch nicht klappen. Sebastian Wanner könnte eigentlich ein Tonband aufnehmen und dieses bei jeder Pressekonferenz abspielen, bisher wiederholen sich die Ereignisse immer und immer wieder. So ähnlich wie ein Film in Dauerschleife, nur im Fall der Rats momentan wohl eher ein Gruselfilm. 
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung
(BYL)  Der EHC Klostersee macht es auf eigenem Eis weiterhin spannend. Schon zum dritten Mal im ebenso vielten Heimauftritt reichte die reguläre Spielzeit nicht aus. Das Penaltyschießen blieb den beiden Teams diesmal allerdings erspart, obwohl die Entscheidung beim 5:4 für die Rot-Weißen gegen die Bad Kissinger Wölfe erneut durch einen Strafschuss fiel. Den verwertete Raphael Kaefer ganz cool, nachdem in der zweiten Minute der Overtime Philipp Quinlans Alleingang von hinten regelwidrig gestoppt worden war.
In den drei Spielabschnitten davor kamen die Grafinger gegen sehr abgezockt und produktiv auftretende Gäste aus Unterfranken kaum einmal dazu, das Zepter zu übernehmen und Spielkontrolle auszuüben. Zwar war man sicher aktiver und verzeichnete auch ein deutliches Chancenplus. Doch zwei leichte Fehler in der eigenen Zone, die prompt bestraft wurden, und zwei Mal doppelte Unterzahl - die vom Gast eiskalt und mit zwei Spieler weniger einfach nicht verteidigbar genutzt wurden - waren die Ursache dafür, dass man über weite Strecken einem Rückstand hinterher hetzte.
Schon das 2:4 knapp elf Minuten vor Schluss war "aus dem Nichts" in die andauernde Druckphase der Mannschaft von Dominik Quinlan gefallen, die im zweiten Drittel Kapitän Bernd Rische verletzt verloren. Die EHCler steckten nicht auf, kämpften weiter und wurden spät, aber verdient belohnt. Die Wölfe waren schon da kräftemäßig etwas angeschlagen, was dann auch für die nur 78 Sekunden dauernde Verlängerung galt.
Am Sonntag geht´s mit einem weiteren Heimspiel weiter, ab 17.30 Uhr im Derby gegen die Eispiraten Dorfen.
  
    
EHC Königsbrunn
Verdienter Auswärtssieg gegen die Eispiraten
(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt gegen die „Eispiraten“ des ESC Dorfen deutlich mit 5:1 und holt sich drei Punkte. Dabei zeigte die Mannschaft von Coach Peter Schedlbauer eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung.
In der Partie konnte der Trainer auf seinen kompletten momentan verfügbaren Kader zurückgreifen, lediglich die gesperrten Moritz Lieb und Hayden Trupp fehlten. Nachdem auch Henning Schütz wieder aushalf konnte der EHC mit drei kompletten Reihen antreten.
Beide Mannschaften hatten zu Beginn Probleme in die Partie einzusteigen. Dorfen hatte zunächst die Chance in Überzahl in Führung zu gehen, doch die Eispiraten blieben vorerst harmlos. Doch auch dem EHC wollte in den ersten Minuten nichts gelingen. Eine erste Strafzeit für die Gastgeber konnte dann allerdings Patrick Zimmermann nutzen, der humorlos zum 1:0 für Königsbrunn einnetzte. Ab diesem Zeitpunkt kam der EHC in die Gänge und übernahm die Kontrolle über das Spiel. Nur selten kamen die Eispiraten vor das Tor von Königsbrunns Torfrau Jennifer Harß, die mal wieder eine starke Leistung zeigte und ihren Kasten sauber hielt. Aber auch ihr Gegenüber Andreas Tanzer im Tor der Gastgeber machte einen sehr guten Job und zeigte eine Klassepartie. Am zweiten Treffer der Königsbrunner, die in Überzahl auf 2:0 erhöhten, war er schuldlos. Jakub Šrámek schaltete am schnellsten vor dem Kasten der Eispiraten und nutzte eiskalt einen Abpraller. Kurz vor der Pause traf dann aber auch die Paradereihe der Gastgeber in Überzahl und verkürzte auf 2:1. Doch die Freude der Dorfener Fans war nur von kurzer Dauer, denn der EHC antwortete mit wütenden Angriffen. Gleich den zweiten konnte Elias Maier zum 3:1 nutzen, nachdem er von Jannik Reuß in Szene gesetzt worden war. Mit dieser Führung ging es dann auch in die erste Pause.
Wenn die Spiele nur 20 Minuten dauern würden, wäre der EHC statistisch gesehen Meister der Bayernliga. Doch bisher folgten immer Spielabschnitte, in denen Königsbrunn Gegentreffer sammelte und Spiele aus der Hand gab. Bei den Eispiraten hatte es in der Drittelpause wohl eine klare Ansage von Trainer Randy Neal gegeben, denn Dorfen startete druckvoll und setzte sich immer wieder im Drittel der Königsbrunner fest. Die Brunnenstädter kassierten dann noch zwei Strafzeiten kurz hintereinander, überstanden die schwere Phase aber schadlos. Danach war wieder der EHC am Drücker, verpasste es aber weitere Treffer zu setzen. Sekunden vor der zweiten Pause fälschte dann Nico Baur einen Schuß von Alexander Strehler unhaltbar ins gegnerische Tor ab. Mit seinem Treffer erhöhte er auf 4:1 für Königsbrunn und sorgte so für den Drittelendstand.
Auch im letzten Spielabschnitt warf Dorfen zunächst alles nach vorne, um noch möglichst schnell den Anschluss zu erzielen, blieb dabei aber erfolglos. Die Zeit lief nun für Königsbrunn, doch der EHC verpasste es seine Überlegenheit in weitere Treffer umzumünzen. Beide Teams hatten immer wieder Möglichkeiten, doch beide Torhüter zeigte heute ihre ganze Klasse. Erst kurz vor Schluss musste Dorfens Tormann doch noch hinter sich greifen, als Patrick Zimmermann ein Zuspiel von Jakub Šrámek nutzte und zum 5:1 Endstand traf.
Königsbrunn holt sich zum ersten Mal in dieser Saison alle drei Punkte und siegt verdient gegen die Eispiraten aus Dorfen. Dabei wussten alle Akteure zu überzeugen, nicht nur die erste Reihe traf. Dank einer konzentrierten Leistung klettert Königsbrunn auf den neunten Rang und zeigt sich verbessert zu der Leistung vom letzten Wochenende. Dorfen rutscht auf Platz elf ab und hat nach fünf Spieltagen nur drei Punkte auf dem Konto. Ohne den noch verletzten Lukáš Mičulka wird es schwer werden für die Eispiraten.
EHC-Coach Peter Schedlbauer war nach der Partie zufrieden mit seiner Mannschaft:: „Wir sind heute wieder mit einer konzentrierten Leistung in das Spiel eingestiegen und konnten endlich bis zum Schluss das spielen, was wir vorher besprochen und uns vorgenommen haben. Meine Mannschaft hat einen sehr guten Job gemacht, wir haben es Dorfen sehr schwer gemacht ihr Spiel aufzuziehen.“
  
    
EHF Passau Black Hawks
5:6 n.P. – Black Hawks verlieren Eishockey Drama / Sonntag wartet Favorit Landsberg
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag ihr Heimspiel vor 808 Zuschauer in der Passauer EisArena mit 5:6 n.P. gegen die Erding Gladiators verloren. Die Zuschauer erlebten ein wahres Eishockey Drama. Einig waren sich beide Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Hauptdarsteller auf dem Eis waren heute nicht die beiden Mannschaften!“ In einem insgesamt fairen Eishockeyspiel wurden 154 Strafminuten ausgesprochen. 88 Strafminuten gegen die Passau Black Hawks sowie 66 Strafminuten gegen Erding. So kam im gesamten Spiel kein wirklicher Spielfluss zusammen. Zusammengefasst kann man sagen, dass Spiel wurde total zerpfiffen.
Black Hawks Trainer Heinz Feilmeier war aber auch mit dem Auftritt seiner Mannschaft an diesen Abend nicht zufrieden. „Wir haben bereits 3:0 geführt, da muss man nicht mehr unbedingt das Spiel machen. Dazu kamen viele Fehler über Fehler. Nächste Woche werden wir das Video Material analysieren und gemeinsam mit den Spielern aufarbeiten.“ so Feilmeier. Drei der fünf Erdinger Treffer in der regulären Spielzeit erzielten die Gäste allesamt in Überzahl. Dazu kommt ein Erdinger Treffer in Unterzahl. Doch auch die Passau Black Hawks schlugen zwei mal in Überzahl und einmal in Unterzahl zu. So ging es mit einem Spielstand von 5:5 in die Verlängerung. Und dort ging die One-Man Show weiter. So dürfte es in Eishockey- Deutschland ziemlich einmalig sein, dass in einer fünf minütigen 3 gegen 3 Overtime zwei Penaltys ausgesprochen wurden. Doch sowohl Erding wie auch Passau konnte aus den Penalty Entscheidungen in der Verlängerung kein Kapital schlagen. So musste am Schluss das Penalty schießen die Entscheidung bringen. Dort hatten die Gladiators das bessere Ende für sich und nehmen den Zusatzpunkt mit in die Weißbierstadt.
Die Diskussionen um die Leistungen der Unparteiischen gibt es in der aktuellen Bayernliga Saison bereits wieder seit dem ersten Spieltag. Trainer und Vereinsoffizielle sind aber die Hände gebunden, da der bayerische Eissportverband selbst bei berechtigter Kritik sofort empfindliche Strafen ausspricht. Fakt ist aber auch, dass sich das Schiedsrichterwesen nicht in diesem Maße weiterentwickelt hat, wie die Mannschaften in der Eishockey Bayernliga. Gäste Trainer Thomas Vogl brachte die Situation auf den Punkt: „Ich werde dazu nichts mehr sagen. Die Spieler müssten intelligent genug sein, um nach zehn Minuten zu wissen wie der Schiedsrichter pfeift. Darauf muss man sich im Spielverlauf dann einfach einstellen.“ Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem zurück. Den die Fans und Zuschauer in den Eisstadien wollen das die Mannschaften im Fokus stehen und die Matches spielerisch entschieden werden!
Bereits am morgigen Sonntag geht es dann zu einem der ganz großen Favoriten. Der HC Landsberg wurde bereits vor der Saison hoch gehandelt und gehört mit einem Blick auf den Kader zu den Top 3 Mannschaften dieser Liga. Aus drei Spielen holten die Riverkings stolze acht Punkte. Am letzten Wochenende hatte die Truppe von Trainer Fabio Carciola einen spielfreien Tag. Die Auswärtspartie der Landsberger gegen Bad Kissingen wurde aufgrund der Hallenprobleme der Franken auf den 03. Januar verlegt. Doch große Namen werden die Passau Black Hawks nicht abschrecken. Ziel ist ganz klar auch aus Landsberg die Punkte zu entführen. Verzichten müssen die Passau Black Hawks in Landsberg auf Patrick Geiger und Dominik Schindlbeck. Beide sind nach der Strafenflut vom Freitag für die Partie gesperrt. -czo
  
    
TSV Peißenberg
Das war leider nichts in Waldkraiburg
(BYL)  Die „Eishackler“ verlieren mit 5:2 beim Tabellenführer. Ohne den gesperrten Kapitän Martin Andrä, der von Manuel Singer vertreten wurde, machte man sich auf die Reise nach Waldkraiburg. Eine Änderung in der Aufstellung gab es. Andreas Scholz erhielt den Vorzug vor Korbinian Sertl.
Die ersten Fünf Minuten waren aus Sicht der „Eishackler“ komplett zum vergessen.
In der 2. und 3. Spielminute konnten die Hausherren die ersten beiden „Ausrufezeichen“
setzen, Christof Hradek brachte seine „Löwen“ schnell mit 2:0 in Front.
Nach Fünf gespielten Minuten kamen dann auch die „Eishackler“ aus der Kabine. Der
nervöse Beginn brachte die Mannschaft irgendwie, völlig aus dem Ruder. Erst in der 15.
Minute konnten die Peißenberger durch Brandon Morley gefährlich werden. Mehr war aber
nicht zu sehen.
Im zweiten Drittel begannen die „Eishackler“ deutlich stärker als zu Beginn der Partie. In der 24. Minute hatten Markus Andrä und Valentin Hörndl zwei sehr gute Möglichkeiten.
Auf der gegenüberliegenden Seite war es Andreas Scholz der sich mit zwei großartigen Saves
auszeichnen konnte, für ihn war es das erste Spiel in der Bayernliga. Da gab es schon andere
Debütanten, die wesentlich schlechter starteten. Um es vorne Weg zu nehmen an Andi
Scholz lag es nicht, dass man ohne Punkte nach Hause fuhr. In der 28. Minute musste Patrick
Zimmermann vorzeitig vom Eis, der berechtigterweise eine 5+ Spieldauerstrafe erhielt, weil
er Moritz Birkner am Knie checkte. Der konnte nach 10-minütiger Behandlungspause zum
Glück wieder weiterspielen. Die 5-minütige Überzahl verbrachte man zwar im Drittel der
Waldkraiburger aber ein Tor wollte nicht fallen und nur eine Minute später nachdem im
Powerplay nichts passierte, waren es wieder die Hausherren, die das nächste Tor folgen
ließen. Lukas Wagner machte das 3:0.
Im letzten Abschnitt wollten es die „Eishackler“ noch einmal wissen und riskierten alles und
wurden in der 48. Minute mit dem 3:1 Anschlusstreffer belohnt. Lukas Novacek gab dieses
Lebenszeichen für seine Mannschaft ab. Auch im weiteren Verlauf der Begegnung war
Peißenberg dem nächsten Tor näher, aber der starke „Löwen“-Torhüter Kevin Yeingst hielt
seine Mannschaft im Spiel. Als man so gar nicht mit einem Waldkraiburger Tor rechnete
schlug Tomas Rousek zu, der Andi Scholz etwas unglücklich aussehen ließ. Dieser Treffer war
auch der Genickbruch für die „Eishackler“, zwar versuchten die TSV-Männer weiterhin noch
alles aber das nächste Tor machte wieder Tomas Rousek zum 5:1. In der 57. Minute durfte
aber Valentin Hörndl noch einmal jubeln der zum 2:5 aus Sicht der „Eishackler“ treffen
konnte.
Aufgrund der ersten beiden Drittel geht der Sieg für Waldkraiburg voll in Ordnung. Eine
Begegnung, die man natürlich nicht abgeben will, aber durchaus verlieren kann, gegen den
Oberliga-Absteiger. Unsere Punkte gilt es am Sonntag zu Hause zu holen. Dort empfängt
man um 17:30 Uhr, den TEV Miesbach in der heimischen Eissporthalle in Peißenberg.
  
    
ESV Buchloe
ESV fährt den nächsten glanzlosen Arbeitssieg ein - Buchloer Piraten schlagen Forst mit 9:5 und holen den nächsten Dreier
(BLL)  Der ESV Buchloe hat am Freitagabend auch das zweite Spiel der noch jungen Saison erfolgreich abgeschlossen. Auswärts beim SC Forst stand am Ende ein ohne Frage verdienter 9:5 (2:1, 4:1, 3:3) Sieg zu Buche, bei dem die Buchloer aber erneut auch einige Nachlässigkeiten offenbarten. Letztlich zählen für die Rot-Weißen aber die drei Punkte, wie Trainer Christopher Lerchner schon letztes Wochenende nach der ebenfalls umkämpften Heimpartie gegen Fürstenfeldbruck angemerkt hatte.
Dass man aber trotz des zweiten Sieges im zweiten Spiel noch Luft nach oben hat, zeigte schon der Auftakt, der für die Freibeuter eher suboptimal verlief. Denn schnell mussten man einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einem leichtfertigen Scheibenverlust im eigenen Drittel setzte Anton Rauh die Scheibe vorbei am machtlosen ESV-Tormann Johannes Wiedemann genau zum 0:1 in den Winkel (4.). Anschließend nahmen die Piraten zwar das Heft in die Hand, doch die Chancenverwertung blieb wie schon am vergangenen Wochenende das Sorgenkind der Gennachstädter. Christian Wittmann, Timo Hauck, und Alexander Krafczyk scheiterten allesamt aus aussichtsreicher Position und zwischendurch hatte der ESV auch noch Pech mit der Querlatte. Umso kurioser fiel dann nach achteinhalb Minuten doch der Ausgleich durch Timo Rauskolb. Dieser stocherte den Puck zum 1:1 über die Linie. Und nur gut zwei Minuten später hatten die Buchloer das Spiel gedreht. In Überzahl setzte Michal Telesz im Slot die Scheibe zur 2:1 Führung unter die Latte, nachdem er einen Schuss von Christian Wittmann gestoppt hatte. Weil Johannes Wiedemann anschließend noch stark bei einem Unterzahl-Break parierte, ging es mit diesem Zwischenstand auch erstmalig in die Kabinen.
Während die Buchloer im ersten Drittel überlegen waren und nur zu wenig aus ihren vorhandenen Möglichkeiten machten, verflachte das Spiel nach Wiederbeginn erst einmal ein wenig. Forst blieb mit seinen Vorstößen immer wieder gefährlich und so tat das 3:1 den Buchloer sicherlich gut. Die Piraten konnten sich dabei auf ihr Powerplay verlassen, als erneut Michal Telesz nach ganz feinem Zuspiel von Max Hofer in Überzahl nur noch den Schläger hinhalten musste (34.). Zwei Minuten später war Telesz dann den Vorbereiter für das 4:1, das Maximilian Schorer erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis für die Freibeuter erzielte. Aber Forst verkürzte nur eine Zeigerumdrehung später auf 4:2, als Michael Krönauer einen unglücklichen Abpraller von der Bande nur noch einschieben musste. Ein neuerlicher Doppelschlag des ESV sorgte aber dennoch für eine beruhigende 6:2 Führung zur zweiten Pause, da Maximilian Schorer und Alexander Krafczyk den Forster Schlussmann Michele Fuhrmann binnen 15 Sekunden überwinden konnten.
Und nachdem Maximilian Schorers drittes Tor (42.) und ein weiterer Treffer von Alexander Krafczyk (44.), der einen Schuss von Robert Wittmann wohl noch abfälschte, den ESV Anfang des Schlussdurchgangs sogar mit 8:2 in Front brachten, schien das Match endgültig gelaufen. Das dachte wohl auch so mancher Pirat, denn fortan machte man es den Hausherren, die sich noch nicht aufgegeben hatten, stellenweise schlicht zu leicht. Folglich kamen die Gastgeber durch Manuel Weninger (46.), Daniel Schmidt (50.) – jeweils in Buchloer Unterzahl – und durch Klaus Müller (52.) wieder auf 8:5 heran. Somit machten die Buchloer sich das Leben für die Schlussphase doch nochmals unnötig selber schwer. Ernsthaft in Gefahr geriet der zweite Pflichtsieg aber trotzdem nicht mehr. Denn die Buchloer überstanden noch zwei weitere Unterzahlspiele unbeschadet und konnten durch Timo Rauskolbs Treffer ins mittlerweile verwaiste Forster Tor sogar noch den 9:5 Endstand herstellen (60.).
Als Fazit lässt sich festhalten, dass stellenweise immer noch etwas Sand im ESV-Getriebe ist, wenngleich die Buchloer auch diese Pflichtaufgabe ohne Punktverlust gemeistert haben und mit der bisher maximalen Ausbeute von sechs Zählern aus zwei Partien am Sonntag ab 17 Uhr zu Hause nun mit dem SC Reichersbeuern den nächsten unbequemen Gegner erwarten.
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten bleibt in der Erfolgsspur - Sharks tun sich aber beim 7:1 Sieg über Bad Wörishofen lange schwer
(BLL)  Trainer Carsten Gosdeck war letztendlich mit dem Ergebnis in der Pressekonferenz nach dem Spiel auch zufrieden. Nachdem er die tolle Stimmung der Fans beim Spiel gegen die Unterallgäuer lobte fand er aber auch kritische Worte für sein Team. Die Ziele 3 Punkte und wenig Strafzeiten wurden umgesetzt, aber einen zu Null Sieg konnten seine Mannen nicht erreichen. Und auch die Phasen in denen die Sharks zu viele Chancen des Gegners zuließen gefielen ihm gar nicht. Dabei kam seine Mannschaft hellwach aus der Kabine und machte von Beginn an viel Druck. In den ersten zehn Minuten kamen die Gäste fast nicht aus ihrem Drittel heraus. Markus Vaitl und Patrick Weigant hatten bereits in den ersten drei Minuten vier dicke Chancen. Doch entweder agierte Kempten zu verspielt oder der starke Torwart Kumru bei den Gästen verhinderte die Führung. So dauerte es auch bis zur neunten Minute ehe Adrian Kastel-Dahl eine wunderschöne Kombination über Patrick Weigant und Michel Maaßen zur hochverdienten Führung abschloss. Doch trotz aller Bemühungen blieb es bei diesem einzigen Treffer in den ersten 20 Minuten. Danny Schubert im Kemptener Tor musste sogar in der 17. Minute all sein Können aufbieten um einen Alleingang der Gäste zu parieren. Überhaupt lieferte er wieder ein starkes Spiel ab und wurde zu Recht zum Spieler des Abends gekürt.
Im zweiten Abschnitt hielten die Gäste deutlich besser dagegen und hatten durchaus gute Chancen auf den Ausgleich. Erst das 2:0 durch Patrick Weigant brachte etwas mehr Ruhe ins Spiel der Oberallgäuer. Und nach einem Doppelpack von Markus Vaitl in der 36. und 38. Minute war die Vorentscheidung gefallen. Mit einer beruhigenden 4:0 Führung ging es in die Kabinen. Kurtis Kapitza und Benni Dick mit seinem ersten Doppelpack sorgten bei einem Gegentor von Patrik Janac für den letztendlich deutlichen Endstand. Danny Schubert parierte in der 50. Minute sogar noch einen Penalty. Eine ganz starke Leistung bot auch Ron Newhook, seine 5 Assists zeigen wie wichtig er für das Spiel der Kemptener ist. Am Sonntag haben die Sharks nun frei bevor es am nächsten Wochenende gegen Farchant und Reichersbeuern geht. 
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen den Meister aus Herford
(RLW)  Die Siegesserie der Rockets hält auch gegen den Meister an: Am Ende eines phasenweise beeindruckenden Eishockeyspiels der EG Diez-Limburg gehen die Gastgeber hochverdient als Sieger vom Eis. Hatte man in der Vorsaison noch alle Vergleiche mit den Ice Dragons aus Herford verloren, so machten die Raketen im ersten Duell der neuen Saison beim 7:3 (2:1, 3:0, 2:2)-Heimerfolg kurzen Prozess. Die Rockets bauten damit die Tabellenführung in der Regionalliga West weiter aus.
Einmal quer durch die Liga zum Saisonstart - das einzige noch fehlende Puzzleteil war Herford. Nachdem die EGDL die ersten fünf Partien gegen fünf unterschiedliche Gegner gewonnen hatte, fehlte nur noch der erste Vergleich mit dem Meister. Frank Petrozza konnte gegen Herford seinen kompletten Kader aufbieten, besser im Spiel waren zu Beginn jedoch die Gäste. „Im ersten Drittel waren wir nicht da“, monierte der Trainer.
Bemerkbar machte sich das vor allem in einer Schussstatistik, die deutlich für die Gäste sprach. Noch bemerkenswerter war aber, dass die Rockets dennoch führten nach dem ersten Drittel: Kevin Lavallee (5.) und RJ Reed in Überzahl (14.) hatten für Diez-Limburg getroffen, Killian Hutt zwischendurch für Herford (6.). „Im ersten Drittel haben wir gut mitgespielt“, sagte Gästetrainer Jeff Jobb. „Da haben wir die Leistung gezeigt, die es braucht, um gegen eine Topmannschaft wie Diez-Limburg mitspielen zu können.“
Im zweiten Abschnitt aber schalteten die Gastgeber einen Gang höher - und erspielten sich prompt einen 5:1-Vorsprung. Kevin Lavallee (22.) und Tobias Schwab (37.) trafen in Überzahl, Philipp Maier (24.) bei Fünf-gegen-Fünf. Im Powerplay trafen die Rockets bei drei von sechs Gelegenheiten. In einer Überzahlsituation kurz vor der zweiten Pause schnürten sie die Ice Dragons zwei Minuten lang vor dem eigenen Tor ein, schossen unzählige Male auf den Kasten von Marc Fleischer - alleine die Scheibe wollte nicht in die Maschen. Fleischer vertrat den verletzten Kieren Vogel im Gästetor.
Gewarnt davor, dass Herford jederzeit in der Lage ist, einem Spiel auch bei diesem Zwischenstand noch einmal eine Wendung zu geben, ging die EGDL zunächst engagiert in das letzte Drittel. Allerdings leistete man sich im Powerplay in Minute 44 gleich zwei Aussetzer, die Killian Hutt prompt zu zwei Toren nutze. Doch sein ehemaliger Mitspieler RJ Reed, jetzt in Diensten der EGDL, zog nach und machte ebenfalls zwei Tore in Unterzahl (53., 56.). Die Quote der Rockets bei sieben Unterzahlsituationen: kein Gegentor.
„Ich sage immer, wie wichtig die Special Teams sind“, unterstrich Petrozza. „0 Gegentore bei 7 Unterzahl-Situationen ist natürlich ein toller Wert. Und auch eine 50-Prozent-Quote in Überzahl ist sehr gut. Ich freue mich für die Jungs, dass sie sich in diesen Situationen so stark präsentiert haben. Und ich bin froh, einen Toptorhüter wie Jan Guryca zu haben. Man hat heute gesehen, was das ausmacht.“
Petrozza dachte da vor allem an eine Powerplay-Situation im zweiten Drittel beim Stand von 2:1. Denn da hatte Hutt bei einem Alleingang den Shorthander zum Ausgleich auf der Kelle, scheiterte aber am Rockets-Keeper. „Macht Herford da das 2:2, dann läuft das Spiel anders“, war sich der EGDL-Trainer sicher. „So aber freuen wir uns über den sechsten Sieg. Und ich freue mich für Philipp Maier, der heute sein erstes Saisontor geschossen hat.“ Jeff Job schaute derweil schon nach vorne: „Heute hat Diez verdient gewonnen. Aber wir sehen uns schon bald wieder und dann werden die Karten neu gemischt.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras zeigen wieder ihr zweites Gesicht
(RLW)  Stark gespielt gegen Meister Herford, stark gespielt in Neuwied, schwacher Auftritt gegen Neuss und wer die bislang beste Saisonleistung letzten Sonntag in Diez – Limburg miterleben durfte, konnte sich gestern bei der 2:4 – Niederlage in Ratingen nur verwundert die Augen reiben. Das soll dieselbe Mannschaft gewesen sein?
Dass die Eishalle am Sandbach kein gutes Pflaster für die Kobras ist, hat Tradition. Dennoch ist dieser Leistungsunterschied zwischen dem vergangenen Sonntag und gestern Abend für Außenstehende kaum nachvollziehbar. Während das Team von Trainer Andrej Fuchs über 60 Minuten Gedanken- und Reaktionsschneller war, musste man als Dinslakener Fan eine hohe Fehlpassquote und höchstens eine Hand voll gewonnener Bullies seines Teams registrieren.
Mit zunehmender Spieldauer wurde die zudem die Dominanz der Hausherren immer größer. Im letzten Abschnitt kamen die Kobras teilweise minutenlang nicht aus ihrem eigenen Verteidigungsdrittel heraus. Dass das Ergebnis dennoch nur relativ knapp ausfiel, ist der einigermaßen funktionierenden Defensivarbeit der Gäste und einer guten Portion Glück zu verdanken, denn nicht nur einmal zischte der Puck nur um Millimeter am Dinslakener Gehäuse vorbei.
Und wenn’s dann mal so gar nicht läuft, passieren dann auch Dinge wie diese: Nach einem Check gegen das Knie musste Sven Schiefner verletzt aufgeben, eine genaue Diagnose steht noch aus. Und dann die Geschichte mit der Strafe gegen Benni Hüsken. Bei einem ganz normalen Spielaufbau, als der Puck in Bandennähe geführt wurde, prallte der Dinslakener Kapitän mit der Linesfrau zusammen. Diese wertete dies als Angriff auf sie und nach Rücksprache mit der Hauptschiedsrichterin wurde Dinslakens Kapitän mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt. Dass er dadurch morgen gegen die Hammer Eisbären ebenfalls gesperrt ist, ist selbsterklärend. Aber weder die Schiedsrichterleistung noch das Ausscheiden der beiden Akteure kann als Grund für diese Niederlage herangezogen werden.
Dabei fing es eigentlich perfekt für die Giftschlangen an. Nach nur 9 Spielsekunden fand sich Ratingens Thomas Dreischer nach einem Bandencheck auf der Strafbank wieder und die Vanek-Truppe hatte das erste Überzahlspiel der Partie. Martin Beneš nutzte das Überraschungsmoment zum 0:1, als er Felix Zerbe mit einem Schuss über dessen Schulter ins kurze linke Eck überraschte. Nicht nur der Ratinger Goalie hatte wohl mit einem Querpass gerechnet.
In der Folgezeit übernahmen die Hausherren langsam aber sicher das Kommando. Wie aber schon eingangs erwähnt, ließ die Dinslakener Defensive zunächst keinen Treffer zu. Im Gegenteil: Zu Ende des ersten Abschnitts bot sich den Gästen die Möglichkeit, durch die 5-Minuten Strafe von Marco Clemens und einer gleichzeitig zu verbüßenden 2 Minuten – Strafe von Tim Brazda sogar 105 Sekunden lang die Möglichkeit, bei doppelter Überzahl auf 2:0 zu stellen, doch sie ließen diese Möglichkeit verpuffen.
Und so kam das, was kommen musste: Kaum waren die Ice Aliens wieder komplett, erzielten sie, durch Zuordnungsprobleme in der Dinslakener Hintermannschaft begünstigt, den 1:1 – Ausgleich durch Felix Kessinger.
Als dann in der 28. Spielminute Henrik Müller das Sünderbänkchen drücken musste, erspitzelten sich die Dinslakener Kontingentspieler das Spielgerät und liefen 2 auf 1 auf das Tor von Felix Zerbe zu und konnte ihn am Ende des Spielzuges dann auch überwinden. Die 2:1 - Führung durch Martin Beneš sollte aber nur 6 Minuten bestand haben, denn Thomas Dreischer erzielte aus dem Gewühl heraus reaktionsschnell den Ausgleichstreffer. Beim Spielstand von 2:2 ging es zum zweiten Mal in die Kabine.
Die erste Hälfte des Schlussabschnitts zeigte eine deutlich dominante Ratinger Mannschaft, die ihre Anstrengungen in der 52. Minute mit dem 3:2 – Anschlusstreffer durch Tim Brazda belohnten. Zwar bemühten sich die Kobras im weiteren Verlauf um den Ausgleich, doch dieser sollte nicht mehr gelingen. Auch nicht, als Milan Vanek seinen Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers opferte. Im Gegenteil: Thomas Dreischer machte mit seinem zweiten Treffer das 4:2 – Endergebnis fix.
Auch Dinslakens Flügelstürmer Dominick Spazier sah in den Ratingern das bessere Team: “ Ratingen hat verdient gewonnen. Leider konnten wir das, was wir uns im Vorfeld für die Partie vorgenommen haben, nicht umsetzen. Dass wir im Moment nach 5 Spielen 4 Punkte haben, hatten wir uns alle auch anders vorgestellt. Wir müssen diese Partie schnellstmöglich abhaken und weiterarbeiten. Dabei ist es wichtig, dass wir uns am Ende eines Spiels auch mal mit Punkten belohnen“.
Dazu bietet sich ihnen morgen Abend um 19:00 Uhr in der Schlangengrube, bei der Begegnung gegen die Hammer Eisbären, die nächste Gelegenheit. Bleibt zu hoffen, dass die Kobras dann wieder das andere Gesicht aufsetzen.  
Inzwischen ist auch das Halbfinale des NRW – Pokals zwischen den Ratinger Ice Aliens und den Kobras terminiert.
Beide Vereine einigten sich auf den Dienstag, den 19.11.2019. Spielbeginn wird dann um 20:00 Uhr sein. Spielort ist dann wieder die Eishalle am Sandbach in Ratingen.
  
     
EHC Neuwied Bären
EHC-Tugenden wieder abrufen
(RLW)  „Ich will im Inter-Regio-Cup schon um den Titel mitspielen“, macht Carsten Billigmann seine Ambitionen im neuen Wettbewerb deutlich, der seit dieser Saison als Ergänzung zum Regionalliga-Spielbetrieb sechs Regionalligisten sowie sechs Mannschaften aus Belgien und den Niederlanden unter einem Dach vereint. „Da wird richtig gutes, intensives und körperbetontes Eishockey gespielt“, wirft der Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 den Blick über die Landesgrenzen in Richtung Westen. Das bekamen die Neuwieder in der Vorbereitung zu spüren, als sie eine inzwischen im Inter-Regio-Cup „korrigierte“ Testspiel-Niederlage gegen die Lüttich Bulldogs kassierten. Und auch am Sonntagabend ab 19 Uhr wird der EHC im Icehouse Vollgas geben müssen, um seine gute Ausgangssituation zu behalten. Die Devils aus Nijmegen haben unter anderem mit dem 6:5-Sieg über Regionalligameister Herford bereits ein Statement abgegeben. „Der Inter-Regio-Cup ist mehr als nur Beiwerk zur Regionalliga. Hier treffen zwölf Mannschaften aufeinander, die ungefähr auf einem Leistungslevel liegen. Außerdem gibt es für den Fan hier neue, starke Mannschaften zu sehen. Und Neues ist immer interessant“, so Billigmann.
Es wird der erste internationale Pflichtspielvergleich in der Bärenhöhle seit den Oberligapartien gegen die Tillburg Trappers zu Lebzeiten des alten EHC im Frühjahr 2016. Levi Houkes stand damals für die Trappers und heute für die Devils auf dem Eis – ein Stürmer mit der Erfahrung von sieben Weltmeisterschafts-Teilnahmen für die Niederlande. Insgesamt hat Nijmegen neun Spieler mit WM-Vergangenheit in seinem Aufgebot. Nick de Jong ist mit elf Nominierungen für Weltmeisterschaften der Erfahrenste.
Die Bären nutzten die Trainingwoche, um das Null-Punkte-Wochenende mit den beiden Niederlagen gegen Diez-Limburg (2:4) und Herford (1:4) aufzuarbeiten. „Wenn wir gegen Herford so gespielt hätten wie gegen Diez, hätten wir gewonnen. Allerdings ist uns das bei weitem nicht gelungen. Wir müssen gegen Nijmegen wieder die Neuwieder Tugenden abrufen. Ich erwarte eine Reaktion unserer Mannschaft und drei Punkte“, so Billigmann.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Krimi erster Klasse
Am Freitagabend bekamen die Zuschauer am Ratinger Sandbach erneut einen Krimi erster Klasse geboten, an dessen Ende ein verdienter 4:2 Erfolg gegen die Kobras und die Verteidigung des vierten Tabellenplatzes stand. 
Kaum waren 9 Sekunden gespielt, da gab es gegen die Aliens bereits die erste Strafe und als Thomas Dreischer auf der Strafbank saß, erzielte Benes sein erstes von zwei Toren an diesem Abend zur 0:1 Führung für die Gäste. Felix Zerbe im Tor der Gastgeber hatte dabei Pech, denn der Schuss prallte von seiner Maske unglücklich ins Tor ab. Doch die Aliens kamen immer besser ins Spiel, mussten dann aber zum Ende des 1. Drittels mehrere Unterzahlsituationen überstehen, davon zwei Minuten mit 3 gegen 5 Spielern auf dem Eis. Marco Clemens hatte nach einem Kniecheck eine Spieldauerstrafe erhalten und Tim Brazda folgte ihm mit einer Zweiminutenstrafe.
Kaum waren die Strafen überstanden, da übernahmen die Aliens immer mehr die Initiative, scheiterten aber zunächst an Marvin Frenzel, dem gut aufgelegten Torhüter der Kobras, oder der eigenen Abschlussschwäche. In der 24. Minute konnte dann Felix Kessinger im Nachschuss endlich den Ausgleichtreffer erzielen, bevor Benes die Gäste nur drei Minuten später in Unterzahl wieder in Führung brachte. Die Aliens ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen, erzielten zunächst ein Tor, welches das Schiedsrichtergespann ihnen aberkannte, bevor Thomas Dreischer in der 34. Minute den Puck aus einer unübersichtlichen Situation zum erneuten Ausgleich ins Gästetor bugsierte.
Wie schon im Heimspiel gegen Neuss konnte die Ratinger im letzten Drittel kräftemäßig zulegen und folgerichtig in der 52. Minute erstmals in Führung gehen. Tim Brazda zog aus kurzer Entfernung verdeckt ab und Marvin Frenzel im Tor der Gäste sah den Puck zu spät. In den letzten Spielminuten machten die Gäste mächtig Druck, nahmen ein Auszeit und den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers heraus. Den Schlusspunkt setzte aber Thomas Dreischer mit seinem Tor, als er nach Zuspiel von Alex Brinkmann ein „Empty net goal“ zum 4:2 Endstand erzielen konnte.
Mit diesem Erfolg haben die Ice Aliens Platz 4 verteidigt und treffen am kommenden Sonntag zuhause auf den Herforder EV.
  
   
Grefrather EG
GEG startet in Solingen in die Saison - Trainer Karel Lang: „Wir sind bereit!“
(LLW)  Als letztes Team der Landesliga NRW startet am Wochenende auch die Grefrather EG in die neue Eishockey-Saison.  Bei den „Raptors“ vom EC Bergisch Land sollen am Sonntagabend gleich die ersten Punkte eingefahren werden. Spielbeginn in der Eissporthalle Solingen ist um 19:00 Uhr.
Gespannte Vorfreude. So könnte man die derzeitige Stimmung beim Grefrath Phoenix unmittelbar vor dem Saisonstart wohl am treffendsten beschreiben. Angefangen von der Mannschaft über Trainer, Betreuer bis zum Zeugwart; beim Team von der Niers ist man froh, dass es nun endlich wieder losgeht und der Kampf um die kleine Hartgummischeibe und um Punkte in der Meisterschaft beginnt. 
Nach einer kurzen, dafür jedoch umso intensiveren Saisonvorbereitung sieht Trainer Karel Lang die GEG für die Spielzeit gut aufgestellt: „Wir haben das Team gut verstärkt und gut trainiert. Wir sind bereit für die Saison!“ so Lang, der auch in diesem Jahr wieder eine Platzierung unter den ersten Vier und damit die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga als Saisonziel ausgegeben hat. 
Neben Vorjahresmeister Wiehl Penguins gelten vor allem die enorm verstärkten Eisadler aus Dortmund als Topfavorit auf den Meistertitel. Vieles spricht dafür, dass es im Rennen um die vorderen Plätze diesmal jedoch besonders spannend zugehen könnte, zumal die Liga im Vergleich zur Vorsaison deutlich stärker und ausgeglichener besetzt scheint und der eine oder andere Konkurrent sein Team während des Sommers erheblich verstärken konnte. 
Ebenfalls zu den ambitionierten Teams gehört auch Grefraths Auftakt-Gegner am Sonntagabend, der EC Bergisch Land. Aus Wiehl hat Meistertrainer Ralf Alberts bei den „Raptors“ übernommen und den Kader mit zahlreichen Neuzugängen und Rückkehrern ordentlich runderneuert und aufgestockt. Besonders im Angriff verfügen die Gastgeber aus dem Bergischen Land über enorme Qualität, so dass sich der Grefrath Phoenix gleich zum Saisonauftakt auf einen heißen Tanz gefasst machen darf.
„Es wird sicherlich schwierig. Die Raptors haben ihre Stärken, aber auch wir wissen, was wir als Team können und wollen unbedingt mit einem Sieg in die Saison starten“, so ein optimistischer Karel Lang vor der mit Spannung erwarteten Begegnung.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Berlin
    
FASS Berlin
Mit Neuzugang Philipp Hermann ins Spitzenspiel
(RLO)  Heute (Samstag, 19.10.2019) um 19:00 Uhr steigt im Erika-Heß-Eisstadion das Spitzenspiel der Regionalliga Ostzwischen FASS Berlin und den Chemnitz Crashers.
Gegen den Tabellenzweiten kann FASS-Headcoach Oliver Miethke – ganz ungewohnt – personell aus dem Vollen schöpfen. Julian van Lijden, Joe Timm, Hannes Ulitschka und Fabian Wagner sind wieder genesen und laufen gegen Chemnitz auf.
Außerdem ist ein neues Gesicht dabei. Philipp Hermann (20) wechselt von der Düsseldorfer EG (DNL) in den Wedding und gibt heute nach vier Trainingseinheiten mit seinem neuen Team sein Debüt. Philipp stammt aus Mannheim und hat insgesamt 134 DNL-Spiele für die Jungadler und die DEG absolviert. Da er nunmehr ein Studium in Potsdam aufgenommen hat, lag es nahe, sich FASS Berlin anzuschließen. Er trägt die Rückennummer 72.
In der Landesliga Berlin finden heute zwei Begegnungen mit FASS-Beteiligung statt. Um 15:30 Uhr treffen die “Allstars” auf den Vorjahresfinalisten Berliner Bären. Um 19:30 Uhr spielt die junge FASS 1b-Mannschaft gegen den ECC Preussen 1b. Beide Spiele findet in der Eissporthalle Charlottenburg statt.
  


 Samstag 19.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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