Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 20.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga 2
   
Löwen Frankfurt
Gastspiel in Crimmitschau: Löwen wollen Wochenende positiv beschließen
(DEL2)  Nach ihrem überzeugenden Auftritt am Freitagabend gegen Bietigheim wollen die Löwen Frankfurt am Sonntag, den 20. Oktober nachlegen. Dann machen sie sich auf die lange Reise nach Sachsen zu den Eispiraten Crimmitschau. Spielbeginn im Kunsteisstadion im Sahnpark ist um 17:00 Uhr.
In einem starken Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers zeigten die Löwen, was in ihnen steckt. Mit einem souveränen 6:1-Heimsieg setzten die Löwen ein klares Statement an den Rest der Liga. Die Löwen-Fans sahen eine über weite Strecken in allen Phasen des Spiels überzeugende Mannschaft – egal ob bei 5-gegen-5, in Unter- oder Überzahl.
Top-Scorer der Löwen ist wieder Eddie Lewandowski mit 15 Punkten. Dank seines Doppelpacks gegen die Steelers holte er sich den clever fit Top Scorer-Helm zurück von Roope Ranta (13 Punkte). Lewandowski führt die Löwen zudem mit neun Toren an.
Zurzeit stehen die Eispiraten auf dem 10. Tabellenplatz. Am Freitag trafen sie das erste Mal auf den EV Landshut. Bei der Heimpremiere des Aufsteigers haben sich die Sachsen schwergetan und konnten sich erst im Penaltyschießen den Sieg sichern. Wieviel Kraft das Duell gekostet hat, wird sich erst am Sonntag zeigen.
Topscorer der Crimmitschauer ist der US-Amerikaner Alexander Wideman. Er hat in elf Spielen 14 Scorerpunkte gesammelt und sieben Mal selbst getroffen.
In den bisherigen 20 DEL2-Begegnungen zwischen den Eispiraten und den Löwen, haben die Löwen 13 Spiele gewonnen. Auch die Torbilanz spricht mit 91:61 Toren eindeutig für die Löwen. Vergangene Saison trafen beide Teams im Playoff-Viertelfinale aufeinander. Da setzten sich die Löwen mit 4:1-Siegen durch.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Kunsteisstadion im Sahnpark, Waldstraße 69, 08451 Crimmitschau
Tickets: Für das Spiel sind im Online Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Füssen bringt aus Peiting weiteren Zähler mit
(OLS)  Vorjahresmeister Peiting gegen Aufsteiger Füssen. Die Rollen waren klar verteilt, und am Ende siegte das favorisierte Heimteam auch. Doch der EVF konnte beim 3:4 nach Penaltyschießen (2:1, 0:1, 1:1, 0:0, 0:1) erneut einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Beide Mannschaften boten den Zuschauern ein spannendes Spiel mit verschiedenen Phasen, wobei jeder dem Siegtreffer nahe war.
Nach vorsichtigem Abtasten entwickelte sich eine schnelles Begegnung, bei welcher Nagtzaam in der 6. Minute die erste große Chance zur Peitinger Führung hatte. Füssen hielt jedoch vor allem läuferisch voll mit und konnte die erste richtige Torchance durch Marco Deubler gleich zur Führung nutzen. Und nur 91 Sekunden später erhöhte Marius Klein gar auf 0:2. Jetzt war der EVF am Drücker, wurde jedoch durch eine Strafzeit wieder ausgebremst. Die nutzte der ECP umgehend durch den DEL-erfahrenen Maximilian Schäffler zum Anschlusstreffer. Kurz vor der Drittelsirene musste Peitings Goalie Hechenrieder bei einem Konter nochmals in höchster Not klären.
Auch im zweiten Abschnitt waren die Schwarz-Gelben zunächst das gefährlichere Team, hatten gute Chancen durch Meier und Schulz. Nach acht Minuten verloren die Ostallgäuer defensiv aber etwas den Faden. Zunächst musste Andi Jorde einen Alleingang von Stauder bravourös halten, kurz darauf leistete sich der EVF einen weiteren Fehler, und diesen Alleingang ließ sich der holländische Nationalspieler Nardo Nagtzaam nicht nehmen – 2:2. Füssen konterte zwar mit guten Möglichkeiten für Eichberger, Payeur und Nadeau, bei einem Abpraller kam Mac Besl knapp nicht an die Scheibe ran, auf der anderen Seite scheiterte aber ein Peitinger nach einem Riesenbock des EVF im Aufbauspiel völlig frei vor Jorde, der noch zwei weitere Alleingänge in diesem Abschnitt entschärfen musste. Zudem mussten sich die Gäste auch noch einer Unterzahl erwehren.
Im letzten Drittel war zunächst dann wieder Füssen aktiver. Payeur scheiterte an Hechenrieder, aus dem Gewühl traf Martin Guth zur erneuten EVF-Führung. Daraufhin konnte der Süd-Meister des Vorjahres das Tempo nochmals erhöhen, und glich nach einem Abpraller von der Bande durch Thomas Heger wieder aus. Die restliche Spielzeit hatten beide Mannschaften noch gute Chancen zum Siegtreffer, es blieb aber zunächst bei der Punkteteilung.
Da der ECP in der letzten Spielminute eine Strafzeit erhalten hatte, starteten die Füssener in Überzahl in die Verlängerung. Hier hatten sie mehrmals die Chance auf den Zusatzpunkt, die größte Möglichkeit vergab der erstmals in der Liga für den EVF auflaufende Ex-Peitinger Manfred Eichberger, welcher im Powerplay die Scheibe nicht im fast freien Tor unterbringen konnte. Auch danach war Füssen am Drücker, Marius Klein wurde zudem penaltyreif gelegt, die Pfeife des Unparteiischen blieb aber stumm. Penaltys gab es nach torlosen fünf Minuten dann doch noch, aber für beide Mannschaften. Und hier unterlagen die Füssener zum dritten Mal in Folge, nachdem Eichberger und Vogl scheiterten, Nagtzaam und Gohlke ihre Versuche aber verwandelten. Am Ende ging der Sieg somit an den Favoriten, mit etwas Glück hätte der EVF seine Vorstellung aber auch krönen können.
Trainer Andreas Becherer (EVF): „Wir haben ein super Spiel gesehen, sehr flott, es ging hin und her. Jeder hätte das für sich entscheiden können. Im zweiten Drittel waren wir zu offen, danach haben wir uns aber wieder gefangen. Unter dem Strich hätten wir zwei Punkte verdient gehabt. Als Aufsteiger sind wir gut dabei, müssen aber weiter lernen.“ (MiL)
  
    
EC Peiting
Hart umkämpftes Derby bringt 2 Punkte! Hinten gelegen, ausgeglichen, im Penaltyschießen die besseren Nerven
(OLS)  Das war eine verdammt enge Kiste, gestern Abend im Heimspiel gegen den EV Füssen. Lange mussten wir auf dieses Derby warten, nachdem der Verein vor rund fünf Jahren finanziell in die Knie gegangen war. Tristesse herrschte am Kobelhang, der „alte EVF“ (und seine Titel) waren Geschichte. Jetzt sind wir froh, dass die „Fiassar“ wieder zurück sind in der Oberliga – Süd. Und der Einstieg ist durchaus geglückt: „Wir punkten zwar, aber zuletzt gewinnen wir nicht. Das ist ein Lernprozess in mehreren Schritten, bis dahin, auch mal 3 Zähler mitzunehmen.“, so Gästecoach Andreas Becherer nach dem Spiel.
Unsere Mannschaft muss noch immer auf Ty Morris, Tim Rohrbach, Brad Miller und Andreas Feuerecker verzichten, bekam aber Verstärkung vom ESV Kaufbeuren: Max Oswald und Markus Schweiger streiften unsere blau – roten Jerseys über und machten ihre Sache gut. Vor allem Schweiger sorgte für mächtig Wirbel. „Dass jemand so jung schon so mit der Scheibe und dem Spiel umgeht, ist wirklich außergewöhnlich!“, gab es auch Lob von Coach Buchwieser.
Zu Beginn taten sich unsere Jungs schwer, in ihr Spiel zu finden. In der 14. und 15. Minute setzte es die doppelte kalte Dusche: Marco Deubler (schön freigespielt) und Marius Klein (über die Schulter von Florian Hechenrieder) brachten unsere Gäste mit 0:2 in Front. Wichtig, dass Maxi Schäffler im Nachsetzen (18. Minute) nach einem Schuss von Martin Mazanec noch im ersten Abschnitt der Anschluss gelang.
Im zweiten Drittel blieb das Match hart umkämpft, allerdings nahm die Fehlerquote auf beiden Seiten zu. Einen dieser Fehler nutzte Nardo Nagtzaam (30.) zum 2:2 – Ausgleich. Füssen vertändelt die Scheibe im Angriff, Tommy Heger schaltet schnell und schickt Nagtzaam auf die Reise. Unser Holländer lässt Gästegoalie Andreas Jorde keine Chance und netzt halbhoch ein.
Dann passiert länger nichts, bis sich dann im Schlussabschnitt die Ereignisse überschlagen: erst geht der EVF erneut in Führung. Martin Guth darf jubeln, auch wenn wohl niemand im Stadion den Treffer sehen konnte (nicht einmal auf den Bilder von Sprade TV ist die Situation klar zu erkennen). Dann erhöht der ECP die Schlagzahl aber deutlich, Füssen kämpft ums sportliche Überleben. Einmal ist die Scheibe dann doch drin: Nardo Nagtzaam und Fabian Weyrich arbeiten hart zum Tor, Thomas Heger drückt sie letztendlich über die Linie (3:3, 49. Minute) – große Erleichterung und riesen Jubel unter den 1.281 anwesenden Zuschauern, denen in der letzten Spielminute das Herz stehengeblieben sein dürfte, als Maxi Schäffler vom Bully weg auf die Strafbank wanderte. Aber unser Team kämpfte und überstand diese Unterzahl auch in der anschließenden Verlängerung. Schüsse wurden geblockt, Flori Hechenrieder zeigte sein Können mehrfach spektakulär. Ihm und Lukas Gohlke blieb es dann im Penaltyschießen auch vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen und den Sieg zu sichern: Hechenrieder stoppte u.a. den „Zetterberg – Eichberger – Gedächtnispenalty“, Lukas Gohlke blieb im Anschluss cool und schob Jorde den Puck durch die Schoner.
Jetzt geht es am Sonntag in Deggendorf und nächsten Freitag dann gegen den SC Riessersee (19:30 Uhr) weiter.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Hauptrunde: 08. Spieltag ERC Sonthofen gegen SC Riessersee
(OLS)  Von Beginn an übernahm der SCR das Spielgeschehen. Die Bulls fanden sich hauptsächlich im eigenen Drittel wieder. Konstantin Kessler im Tor der Bulls hatte somit Schwerstarbeit zu verrichten. Nur sporadisch konnte Sonthofen den Spielaufbau der Garmischer stören und so gab es auch nur vereinzelt Torchancen. Eine dieser wenigen Chancen nutzte der ERC jedoch eiskalt: In der 16. Spielminute war es Santeri Ovaska, der das überraschende 1:0 erzielten konnte. Damit war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt und die Bulls konnten die Führung in die erste Drittelpause nehmen.
Auch im zweiten Drittel blieb der SCR das klar spielbestimmende Team. Erneut musste Konstantin Kessler in höchster Not retten. Doch in der 25. Minute sollten die Garmischer endlich treffen: Heigl traf zum hochverdienten 1:1. Nach dreißig gespielten Minuten kam der ERC besser ins Spiel, aber auch der nächste Treffer sollte für den SCR fallen. Quaas war es, der in der 35. Minute zum verdienten 2:1 für den SC Riessersee einschießen konnte. Doch die Bulls zeigten Moral und nutzten erneut eine der wenigen Chancen: Edgars Homjakovs konnte die Verwirrung vor dem Tor von Daniel Allavena nutzen und traf zum glücklichen 2:2. Dabei blieb es auch bis zur Pause.
Gleich zu Beginn des letzten Drittel musste der ERC in Unterzahl agieren. Aber die Hintermannschaft der Bulls stand weiterhin sicher. Der ERC war nun wesentlich besser im Spiel und es kam was kommen musste: In der 47. Minute war es Vladimir Kames, der mit einem Schlenzer Allavena zur 3:2-Führung überwinden konnte. Nur drei Minuten später sogar das 4:2 für die Bulls. Lukas Slavetinsky stand frei vor dem Tor des SCR und schoss zum 4:2 ein. Danach blieben die Bulls weiter unglaublich kämpferisch. Wenn was auf das Tor der Sonthofer kam, dann war Konstantin Kessler der große Rückhalt gestern. Zum Ende hin schwächten sich die Werdenfelser selbst durch Strafzeiten und so blieb es beim 4:2-Sieg der Bulls.
In der anschließenden Pressekonferenz resümierte George Kink, dass sein Team in den ersten vierzig Minuten wirklich gut gespielt habe, es aber versäumt habe, die Tore zu machen. „Im letzten Drittel kam dann Sonthofen auf, da hat mir unser Spiel mit der Scheibe nicht gefallen. Wir sind ein sehr junges Team und haben noch viel zu lernen“, so Kink.
Für Martin Ekrt gab es zwei wichtige Dinge an diesem Abend: „Das Team hat heute genau das umgesetzt, was wir besprochen haben. Jeder einzelne hat heute seine Aufgabe hervorragend erfüllt und so haben wir auch 4:2 gewonnen. Jedoch ist es unglaublich schade, dass nicht mehr Zuschauer im Stadion waren. Liebe Sonthofer, wacht bitte endlich auf und kommt ins Stadion. Das Team hat es sich mit seinen Leistungen, mit seiner Moral und seinem Kampf absolut verdient, vor einer größeren Kulisse zu spielen“, so Ekrt.
Weiter geht es für die Bulls am Sonntag bei den Selber Wölfen.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos verlieren nach Penaltyschießen mit 1:2 gegen Rostock
(OLN)  In einem Spiel, in dem am Ende die Torhüter beider Mannschaften als beste Spieler ihres Teams geehrt wurden, konnten die Moskitos gegen die Piranhas aus Rostock lediglich einen Punkt ergattern.
Der Try-Out Vertrag von Henrich Ruckay war nicht verlängert worden, um jedoch mit zwei
Kontingentspielern antreten zu können, wurde Marc Zajic, dessen Einbürgerung leider
immer noch auf sich warten lässt, für den immer noch verletzten Aaron McLeod eingesetzt.
Die 826 Zuschauer am Essener Westbahnhof bekamen eine Anfangsphase zu sehen, in der
zunächst die Moskitos die erste Strafe zogen und Kevin Beech im Essener Gehäuse sich
bereits zu Beginn mehrfach auszeichnen konnte. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels
übten die Essener mit Forechecking Druck auf die Rostocker Defensive aus und kamen auch
zu guten Einschussmöglichkeiten. Die beste davon hatten Niklas Hildebrand und Marc Zajic,
die alleine vor Jakub Urbisch auftauchten, der Puck jedoch nur am Außennetz des
Rostocker Tores landete.
Torlos wurden erstmalig die Seiten gewechselt, im zweiten Drittel ein nahezu
unverändertes Bild. Die Moskitos mit leichtem optischen Übergewicht, aber auch Rostock
hatte weiterhin seine Chancen. Beide Torleute hielten sich aber weiterhin schadlos. In der
37.Minute setzte Veit Holzmann der Scheibe nach, der eigentlich nicht erreichbare Pass
landete bei Jakub Urbisch, der den Puck aber nicht unter Kontrolle bekam. Julian Airich
reagierte und hob die freiliegende Scheibe über der Torwart hinweg unter die Latte des
Rostocker Tore zum 1:0 für die Moskitos.
Drittelpause Nummer zwei und ins letzte Drittel mussten die Moskitos in Unterzahl starten,
welche jedoch ohne Gegentreffer überstanden wurde. Nun schlichen sich
Unkonzentriertheiten ins Essener Spiel ein und Rostock bekam mehr Spielanteile.
Begünstigt durch zwei weitere Strafen gegen Essen boten sich den Piranhas auch
entsprechende Möglichkeiten und in der 51. Minute setzte sich Koopmann gegen die
Defensive der Moskitos durch und ließ Beech keine Chance zum 1:1-Ausgleichstreffer.
Nach einer weiteren Strafe gegen Essen anderthalb Minuten vor dem Ende gegen Florian
Kraus musste man die Restspielzeit in Unterzahl versuchen, einen weiteren Gegentreffer
zu vermeiden. 15 Sekunden vor dem Ende zunächst ein nicht geahndeter Check eines
Esseners gegen einen Rostocker Spieler, auch das anschließende Revanchefoul von Rostock
wurde vom Schiedsrichter übersehen. Daraus entwickelte sich ein Handgemenge und
Stephan Kreuzmann und Thomas Voronov gerieten aneinander.
16 Strafminuten gegen jeden der beiden Kontrahenten bedeutete für beide angesichts der
fortgeschrittenen Spielzeit auch vorzeitiges Duschen. Ende der regulären Spielzeit: 1:1,
dies bedeutete Verlängerung.
In der fünfminütigen Overtime hatten vor allem Niklas Hildebrand und Peter LeBlanc beste
Möglichkeiten, das Spiel für die Moskitos zu entscheiden, jedoch stand auch nach 65
Minuten Nettospielzeit ein 1:1 auf der Anzeigetafel.
Nun folgte das entscheidende Penaltyschießen, in dem die Moskitos durch Peter LeBlanc
erfolgreich waren, Rostock jedoch zwei Treffer durch Koopmann und Becker erzielen
konnte und die Partie somit mit 1:2 nach Penaltyschießen für sich entscheiden konnte.
Das Statement von ESC-Coach Larry Suarez: „In der Verlängerung und im Penaltyschießen
kann das Spiel in beide Richtungen gehen. Wir haben vorher viel Druck gemacht und das
gespielt, was wir trainiert haben. Die vielen Strafzeiten im letzten Drittel haben uns viel
Energie gekostet. Die Mannschaft hat einen sehr guten Charakter gezeigt.“
  
    
MEC Saale Bulls Halle
EIN WIEDERSEHEN MIT ALTEN BEKANNTEN! 8. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Füchse Duisburg
(OLN)  532 Spiele im Bulls-Trikot mit satten 511 Scorerpunkten, verteilt auf 226 Tore und 285 Vorlagen. Mit dieser Bilanz reisen morgen die Duisburger Füchse an die Saale und mit eben jenem Septett, auf welches sich diese Werte beziehen.
Denn dieses beinhaltet neben dem ehemaligen Testspieler Ricco Ratajczyk (drei Spiele, null Punkte) ein weiteres Sextett an Stürmern, deren Namen in der Oberliga für sich sprechen – gemeint sind Matt Abercrombie, Robin Slanina, Maximilian Schaludek, Arthur Lemmer, Artur Tegkaev und Alexander Spister.
Nach einem - ob der Neuzugänge - desaströsen Saisonstart hat sich der EVD augenscheinlich gefangen und nach fünf Pleiten am Stück zuletzt die beiden Partien für sich entscheiden können, u.a. siegten sie am Freitagabend vor heimischer Kulisse gegen die furios in die Saison gestarteten EXA IceFighters Leipzig.
Somit sollten die Saale Bulls mehr als gewarnt sein, auch wenn man für die Mannschaft von Headcoach Herbert Hohenberger ebenfalls konstatieren kann, dass der eher durchwachsene Saisonbeginn seit letzter Woche einen positiven Aufwärtstrend verzeichnet. Auch die Bulls konnten die letzten drei Partien in Folge für sich entscheiden, zuletzt erkämpften sie am Freitag gegen Liganeuling Krefelder EV einen 6:3-Auswärtssieg.
An die dort gezeigten Leistungen sollten die Männer um Kapitän Kai Schmitz anknüpfen, um am morgigen Sonntag das zweite 6-Punkte-Wochenende perfekt zu machen. Dafür braucht das Team wie immer auch die Unterstützung von den Rängen, denn nichts ist schöner, als am Ende gemeinsam feiern zu können!
  
    
Herner EV
Erste Saisonniederlage für den Herner EV!
(OLN)  Es hat nicht sollen sein. Der Herner EV verlor sein erstes Spiel der laufenden Oberliga Nord-Saison, nach sechs Siegen in Serie mit 1:4 (0:0, 1:3, 0:1) bei den Crocodiles Hamburg. „Der Sieg für Hamburg ist verdient, denn sie haben sich den Erfolg hart erkämpft“, sagte HEV-Coach Danny Albrecht nach dem Spiel.
Erstmals in dieser Saison begann Lukas Schaffrath zwischen den Pfosten und zeigte in den ersten 20 Minuten eine sehr ordentliche Leistung. Immer wieder kam Hamburg frei zum Abschluss, immer wieder war Schaffrath zur Stelle. Doch auch sein Gegenüber, Niklas Zoschke, erwischte einen sehr guten Tag und vereitelte beste Herner Chancen von Marcus Marsall, Dominik Piskor und Patrick Asselin.
In den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts waren die Herner dann überhaupt nicht auf dem Eis. Kurz nach Beginn erzielte Patrick Saggau das 1:0 für die Gastgeber, eine Minute später legte Thomas Zuravlev in Überzahl das 2:0 nach, wiederum nur drei Minuten später erhöhte André Geratz auf 3:0. Dies war dann auch das Ende des Arbeitstages von Lukas Schaffrath, der fortan von Björn Linda ersetzt wurde. „Die Mannschaft hat in den ersten 30 Minuten einfach nicht das gespielt, was wir vorgegeben haben. Sie haben Schaffi zu oft alleine gelassen“, ärgerte sich Danny Albrecht.
Doch in den letzten 30 Minuten zeigte der HEV eine gute Moral. Herne schnürte die Gastgeber im eigenen Drittel ein, scheiterte jedoch immer wieder am überragenden Niklas Zoschke oder am Pfosten. Und wenn auch diese beiden nichts mehr ausrichten konnten, warf sich ein Crocodiles-Akteur in den Schuss. Das einzige Herner Tor gelang Nils Liesegang in einer 5-3-Überzahlsituation, für den Schlusspunkt sorgte erneut der ehemalige Herner Thomas Zuravlev, der kurz vor dem Ende ins leere Herner Tor traf. „Hamburg hat einfach 160 Prozent gegeben. Wir sind erst nach 30 Minuten richtig im Spiel gewesen“, so Danny Albrecht abschließend.
Bereits am Sonntag will der HEV eine neue Siegesserie starten. Dann ist um 18.30 Uhr der Krefelder EV zu Gast am Gysenberg.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators bewiesen große Moral
(BYL)  Was für eine Dramatik. Eine großartige Moral haben die 
Erding Gladiators am Freitagabend bei den Passau Blackhawks bewiesen. 
Immer wieder steckten sie Rückschläge weg und holten sich zwei Punkte 
beim 6:5-Sieg nach Penaltyschießen (0:2, 3:1, 2:2; 1:0).
Die Blackhawks zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie zu den
Top-Favoriten der Liga gehören und setzten die Gladiators unter Druck. 
Dann zeigten die Passauer, warum sie eine Powerplay-Quote von 
sagenhaften 89 Prozent haben. Petr Sulcik überwand Christoph Schedlbauer 
zum 1:0 (9.). In der Folge konnten die Gäste die Partie einigermaßen 
ausgeglichen gestalten. Kurz vor Drittelschluss hatten die Gladiators 
Überzahl. Doch nach einem katastrophalen Scheibenverlust konterten die 
Blackhawks wie aus dem Bilderbuch, und Jan Sybek schloss zum 2:0 ab – 40 
Sekunden vor der Pausensirene.
Gladiators-Trainer Vogl stellte die Reihen ein wenig um, was sich 
auszahlen sollte. Zunächst aber erhöhte Sybek 57 Sekunden nach 
Wiederanpfiff auf 3:0, ehe dann nur noch die Gladiators spielten. 
Begünstigt auch dadurch, dass sich die Passauer mehr mit dem 
Schiedsrichtergespann beschäftigten als mit dem Gegner. So waren die 
Erdinger nach zwei Überzahltoren von Rudi Lorenz (25.) und Florian 
Zimmermann (34.) plötzlich auf 2:3 herangekommen.
Aufregung in der 39. Minute, als Dominik Schindlbeck voll in Erdings 
Torwart Schedlbauer hineinfuhr. Nach dem anschließenden Handgemenge gab 
es gegen Schindlbeck und Geiger bei Passau sowie Dürr und Lorenz bei 
Erding 2 + 2 + 10 Minuten. Vom anschließenden Bully weg dauerte es genau 
acht Sekunden, bis Zimmermann das 3:3 besorgte.
Und Zimmermann war es auch, dem zu Beginn des Schlussdrittels ein echtes 
Kabinettstückchen gelang, als er bei zweifacher Unterzahl zum 4:3 für 
Erding traf (44.). Aber noch in der gleichen Überzahl glich Florian 
Fischer zum 4:4 aus. Jetzt marschierten fast nur noch Erdinger Spieler 
auf die Strafbank. Allerdings waren fünf Mann auf dem Eis, als Sulcik 
die 5:4-Führung für Passau besorgte (52.). Aber die Gladiators bäumten 
sich noch einmal auf, und in der 57. Minute fälschte Lars Bernhardt 
einen Dürr-Schuss zum 5:5 ab. Nach torloser Verlängerung war es Lorenz, 
der mit seinem Treffer den Zusatzpunkt im Penaltyschießen sicherte.
  
    
TEV Miesbach
TEV landet ersten Heimdreier gegen den EC Pfaffenhofen
(BYL)  Am gestrigen Abend kam es in der Miesbacher Eissporthalle zum Duell gegen Aufsteiger Pfaffenhofen. Die Icehogs ebenfalls mit 3 Siegen im Gepäck und punktgleich mit dem TEV, reisten also mit Selbstvertrauen an die Schlierach. Am Ende setzte sich unsere Mannschaft mit 9:3 (4:0/1:3/4:0) durch. Neben Stephan Stiebinger und Nico Fissekis, musste Coach Peter Kathan kurzfristig auf den erkrankten Franz Mangold und den angeschlagenen Beppo Frank verzichten. Dafür rückte Maxi Meineke in der Abwehr an die Seite von Johannes Bacher und beide zeigten trotz ungewohnter Konstellation eine überzeugende Leistung. Zum Start des 1. Drittels, legten unsere TEV Cracks auch direkt los und starteten optimal in die Partie. Bereits in der 3. Spielminute verwertet Max Hüsken ein Zuspiel von Dusan Frosch und Christian Czaika. Nur 3 Minuten später war es Felix Feuerreiter im Powerplay der zum 2:0 traf. Bedient wurde er wiederum von Dusan Frosch und Bobby Slavicek. In der 12. Minute dann das 3:0. Nach einer Verteidiger Kombi von Christoph Gottwald und Andreas Nowak, bugsierte Filip Kokoska in der 14. Spielminute das Spielgerät ins Tor. Nur weitere 2 Minute später, konnte Dusan Frosch sein 1. Saisontor erzielen und den Pausenstand von 4:0 eintüten. Bedient wurde er von seiner stark aufspielenden Reihe in Person von Andi Nowak und Maxi Hüsken. Im 2. Spielabschnitt starteten die Icehogs besser und bereiteten der TEV Defensive Probleme. Jedoch konnten die Hausherren wiederum nachlegen. In Unterzahl kann nach Passspiel von Filip Kokoska und Stefan Mechel, Bobby Slavicek zum 5:0 einnetzten. Dies war bereits sein dritter Shorthander in dieser Saison. Doch die Pfaffenhofener gaben nicht auf und nutzten nur eine Minute später die Gelegenheit. Hintermeier im Alleingang stellte den 5:1 Anschlusstreffer her. In der 35. Minute nutzten die beiden Kontingentspieler die Möglichkeit und Lawerence stellt auf Zuspiel von Kapitän Fardoe stellte auf 5:2. Die Icehogs waren jetzt im Spiel und bereiteten unserer Mannschaft weiterhin Probleme, sodass Fardoe in der 38 Spielminute ein Powerplay zum 5:3 nutzte. Dieser Zwischenstand rettete unser starker Rückhalt Anian Geratsdorfer mit schönen Paraden in die Pause. Im letzten Spielabschnitt bot sich den Zuschauern im Miesbacher Eisstadion, das Bild des 1. Drittels. Nur 6. Minuten gespielt im Schlussabschnitt, besorgte Dusan Frosch auf Zuspiel von Christian Czaika und Max Hüsken das 6:3. Unsere Mannschaft hatte das Spiel wieder unter Kontrolle und legten 5 Minuten später im Powerplay nach. Filip Kokoska netzte sehenswert rechts vom Bullykreis ins lange Kreuzeck zum 7:3. Die Zuspiele kamen von Michael Grabmaier und Stefan Mechel. In der 54 Spielminute kam die Scheibe von Andreas Nowak zu Christoph Gottwald der den Puck über die Bande zu Felix Feuerreiter legte, der mit einem herrlichen Solo das 8:3 fixierte. Der TEV zeigte weiter Spielfreude und erarbeitete sich 3 Minuten vor Schluss den 9:3 Endstand durch Max Hüsken (Assists: Dusan Frosch, Christian Czaika). Am Ende reichten zwei sehr starke Drittel um das vierte Spiel in Folge zu gewinnen. Bester Spieler auf Seiten des TEVs war Dusan Frosch, der 6 Punkte beisteuerte (2 Tore, 4 Assists) . Damit schob sich der TEV Miesbach auf den zweiten Tabellenplatz und reist am morgigen Sonntag zum zweiten Spiel an diesem Wochenende nach Peißenberg. Rainer Höfler, der zuvor Nachwuchskoordinator der Peißenberger war, übernahm vor der Saison das Traineramt von Josef Staltmayer und schickt eine verjüngte Mannschaft ins Rennen, mit der man erneut versuchen will den sechsten Platz zu erreichen, der für die Play Offs qualifiziert. Nach diversen Abgängen bzw. Karriereenden wie z.B der drei Barth-Brüder, Manfred Eichberger oder Michael Resch, kam es auch zu Veränderungen auf der Torhüterposition. Die Neuzugänge Korbinian Setl und Andreas Scholz bilden das neue Torhütergespann und ersetzen das jahrelang erfolgreiche Trio Goll, Resch, Barth. Sertl kommt vom Ligakonkurrenten EHC Waldkraiburg und ist die Nummer 1 im Tor. Auf den Kontingentsstellen wurden Nowak und Clairmont mit Rückkehrer Brandon Morley (9 Scorerpunkte bereits) sowie Lukas Novacek (5 Punkte) ersetzt, zwei gefährliche Offensivkräfte die den Angriff durchschlagskräftiger machen. Am Freitag unterlag der TSV beim Oberligaabsteiger Waldkraiburg mit 1:5 und liegt mit 3 Siegen, 9 Punkten aus 5 Spielen auf dem siebten Tabellenplatz. „ Peißenberg ist eine kampfstarke Mannschaft gegen die wir uns die letzten Jahre immer sehr schwer getan haben. Wir müssen defensiv stabiler agieren als die bisherigen Spiele, dann können wir auch gegen Peißenberg punkten,“ verrät Trainer Peter Kathan. Ob der Trainer auf die am Freitag noch fehlenden Beppo Frank oder Franz Mangold zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel. Spielbeginn ist in Peißenberg um 17:30 Uhr.
  
    
ERV Schweinfurt
Mighty Dogs erkämpfen sich drei Punkte
(BYL)  „Der Gegner hat uns heute wirklich alles abverlangt. Wir wussten, dass es kein schönes Spiel wird, sondern, dass es nur über dem Kampf gehen wird. Phasenweise waren ein paar gute Szenen dabei, aber insgesamt haben wir am Ende einfach ein bisschen mehr Glück gehabt und haben auch diesen einen Ticken mehr den Willen gehabt das Ding zu gewinnen. Wir haben am Anfang gesagt, wir versuchen Geretsried mit einem ganz aggressiven Forechecking mit zwei Mann gleich unter Druck zu setzen. Das hat ganz gut funktioniert, aber spätestens nach 10 Minuten haben sie es ein bisschen rausgehabt und es haben sich einige 2 gegen 1 Situationen für den Gegner ergeben, bis wir dann wieder reagiert haben.“, so Trainer Michael Dippold. Nach einem ersten Drittel auf Augenhöhe nutzte der ESC Geretsried einen Puckverlust hinter dem Schweinfurter Tor vor der Pause zur 0:1 Führung durch Martin Köhler.
Doch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts glich Marcel Grüner nach einen Querpass von Jan Kouba an den Pfosten zum 1:1 aus (24.). Zwei Minuten später verhinderte Philipp Schnierstein, der nach dem Spiel gemeinsam mit seinem gegenüber im Tor Martin Morczinietz zum Man of the Match gekürt wurde, die erneute Führung der Gäste, als Jonas Köhler ganz allein vor dem Tor zum Abschluss kam. Im Gegenzug gingen stattdessen die Mighty Dogs nach einem langen Pass von Marcel Grüner auf Domantas Cypas in Führung, der aus der Distanz abzog und die Scheibe im langen Eck versenkte. Jedoch glich Martin Köhler in der 38. Minute wieder auf 2:2 aus.
Das Schlussdrittel endete dann wieder genauso frustrierend für den Gästetrainer Sebastian Wanner, wie die bisherigen fünf Auftaktspiele in die Bayernliga: „Zum vierten Mal in Folge verlieren wir mit einem Tor Unterschied. Zu viele Chancen, die wir liegen lassen und einfach zu viele defensive Zweikämpfe, die wir verlieren. Tore, die nicht fallen dürfen. Beim dritten Tor verlieren wir das Laufduell. Beim vierten Tor den Zweikampf vorm Tor.“ Beides Tore von Kanadier Jeff Murray, der nach einem Bullygewinn im eigenen Drittel die Scheibe von Andreas Kleider aufgelegt bekommt und sich in das gegnerische Drittel spielt, wo er – trotz eines Hakens gegen ihn – zum 3:2 den Puck im Tor versenkt. Zweieinhalb Minuten später legte Jeff Murray gleich das 4:2 für die Mighty Dogs nach. Doch nach dem 4:3 Anschlusstreffer von Stefano Rizzo in der 55. Minute wurde es noch einmal richtig spannend. In den letzten Minuten spielten die Mighty Dogs jedoch clever zu Ende und gaben den Gästen nicht die Möglichkeit den Torhüter für einen weiteren Feldspieler zu ziehen, so dass Schweinfurt die drei Punkte mit einem erkämpften 4:3 Sieg im Icedome behalten konnte.
Verteidiger Markus Babinsky konnte sich nach der Partie über gleich drei Dinge freuen: „Allen voran stehen natürlich die drei Punkte, die für uns sehr wichtig sind. Außerdem konnte auch Fipsi zeigen, dass er ein bärenstarker Rückhalt sein kann. Und zu guter Letzt natürlich, dass ich selbst endlich wieder spielen kann. Leider war ich zugleich mit mir mit mir noch absolut unzufrieden. Ich bin aber guter Dinge, dass ich wieder besser in Tritt komme und die Mannschaft noch besser unterstützen kann.“
Am Sonntag steht gleich noch ein weiteres Heimspiel für die Mighty Dogs am. Zu Gast im Icedome ist der EA Schongau. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Auch gegen die Mammuts aus Schongau, die sich bisher drei Punkte nach zwei Verlängerungen sichern konnten, rechnet Michael Dippold wieder mit einer engen und intensiven Partie: „Schongau ist für mich keine Mannschaft, die da hinten drinstehen muss. Sie haben nur ausnahmslos starke Gegner gehabt. Die drei Punkte wollen wir uns aber auch holen. Aber die sind noch lange nicht unter Dach und Fach.“ 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Früher Doppelpack von Christof Hradek beschert dem EHC Waldkraiburg den nächsten Sieg
(BYL)  Einen weiteren Sieg durften Spieler und Fans am vergangenen Freitag auf heimischem Eis feiern. Der EHC Waldkraiburg besiegt den TEV Peißenberg mit 5:2 und behält somit weiterhin den Platz an der Spitze der Tabelle.
Das erste Drittel begann mit einem Auftakt nach Maß. Gerade mal 01:12 war gespielt, da zappelte das Spielgerät schon im Tor von Andreas Scholz. Dieser hütete heute das Peißenberger Tor anstelle des Ex-Waldkraiburgers Korbinian Sertl. Darauf angesprochen, sprach Rainer Höfler, Trainer der Eishackler, von einer normalen Rotation ohne tiefere Bedeutung. Der Torschütze zum 1:0 hieß Christof Hradek, der auf Zuspiel von Kapitän Trox und Philipp Seifert verwandeln konnte. Nach weiteren 02:52 Minuten durfte die Raiffeisen-Arena erneut jubeln und wieder war es Christof Hradek der die Fans zum Schreien brachte. Dieses Mal war es Nico Vogl der die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor abfing und direkt an die freistehende Nummer 15 im Löwentrikot weitergab. In diesen ersten Minuten des Spiels zeigte Waldkraiburg eine gnadenlose Überlegenheit und ließ Peißenberg erst gar nicht ins Spiel finden. So gab es weitere gute Chancen für die Löwen, beispielsweise vom jungen Leon Decker, der ebenfalls ziemlich frei vor dem Tor stehend leider direkt dem Goalie in die Arme spielt. Auch auf der Seite der Eishackler kam es zeitweise zu Möglichkeiten für den Anschluss. So war es Valentin Hörndl der in Überzahl und mit freier Schussbahn, die Scheibe deutlich über das Tor von Kevin Yeingst setzte. Aber auch auf Waldkraiburger Seite ließ man die ein oder andere Chance aus, so wie Michael Trox, der eine gut aber scharf hereingegebene Scheibe nicht in einen Torerfolg umwandeln kann.
Der zweite Durchgang begann etwas verfahren aus der Sicht der Löwen. Mit zwei Strafen aus dem 1. Drittel vorbelastet ging man in dieses zweite Drittel. Einen zählbaren Vorteil konnte Peißenberg daraus allerdings nicht schlagen, auch wenn Maximilian Malzatzki dies mit einem beherzten Schuss aus mittlerer Distanz durchaus versucht. Aber auch die Industriestädter vergeben in der Folge einige Möglichkeiten die man gerne auch als zwingend bezeichnen kann. In der 28. Spielminute dann eine Spieldauer-Strafe für den EHC. Dem voraus ging ein Check gegen das Knie, begangen vom Waldkraiburger Patrick Zimmermann gegen Shahmir Baloch der, nachdem es auf dem Eis noch aussah als müsste er dringend ärztlich behandelt werden, glücklicherweise wenige Minuten später wieder volle Fahrt aufnehmen konnte. Diese 5 Minuten Strafzeit überstanden die Löwen jedoch, wie alle Unterzahlspiele an diesem Abend, schadlos und souverän. In der 34. Spielminute gab es dann auch wieder sportliches zu berichten. Nachdem wenige Sekunden zuvor ein augenscheinlich korrektes Tor der Löwen, von Schiedsrichter Dominik Merath nicht gegeben wurde, erhöht Lukas Wagner schließlich, korrekt, auf 3:0. Dem voraus ging ein Thomas Rott, der sich richtig lang macht, um einen von der Bande abgeprallten Schuss von Mathias Jeske, im genau richtigen Augenblick nach rechts vor das Tor zu legen. Unglücklicherweise zerfuhr das Spiel im Anschluss an diesen Treffer ein wenig. Es wurden drei weitere Strafen ausgesprochen und keine zwingenden Aktionen bis zum Pausenpfiff mehr kreiert.
Nach dem Spiel hadert Alex Piskunov, Trainer des EHC Waldkraiburg ebenfalls mit dem Schiedsrichtergespann. „Meiner Meinung nach sollten im Eishockey beide Mannschaften das Spiel unter sich, 5-gegen-5 ausmachen, nicht die anderen drei“, sagte er im Anschluss an das Spiel am Mikrofon von Thomas Föckersberger.
Die erfreuliche Nachricht des dritten Drittels, es gab keine weiteren Strafen mehr, auch wenn sich die Löwen an diesem Freitag in Unterzahl sehr gut schlugen und kein Tor zuließen. Lukas Novacek auf der Seite der Peißenberger war es, der hier nach etwa acht Minuten das Tore schießen eröffnete. Mit einem Kraftakt tankt er sich von der Bande, in die Mitte des Spielfelds, vor das Tor von Kevin Yeingst und schließt trocken und vor allem unhaltbar gegen den Lauf des Keepers ins rechte obere Eck ab. Der Anschluss brachte jedoch nur kurz frischen Wind in das Spiel der Eishackler. Im Gegenteil, Waldkraiburg kann in Person von Tomas Rousek den alten Abstand wiederherstellen. Sein Komplize in diesem Fall sein Freund und Sturmpartner Josef Straka, der nach einem Lauf in das gegnerische Drittel den Puck zurücklegt und Rousek somit den Platz für einen Schuss ins Glück schafft. Dieses Tor beflügelte den tschechischen Stürmer so sehr, dass er sich erneut ein Herz fasste. Nach guter Vorarbeit von Lukas Wagner und Mathias Jeske an der Bande, konzentrierte sich kein Verteidiger mehr auf den späteren „Man oft he Match“ auf Waldkraiburger Seite Tomas Rousek. Dieser nimmt Maß und platziert das Spielgerät erneut im Peißenberger Tor. Der vier-Tore-Abstand währte allerdings nicht lange, im direkten Gegenzug, nach Wiederanpfiff des Spiels, ist es nämlich Valentin Hörndl, der das 5:2, nach etwas Verwirrung im Torraum der Löwen, erzwingen konnte und somit den Endstand markierte.
    
    
EV Pfronten
Devils überrollen Falcons
(BLL)  Eine derbe Klatsche mussten die Falcons am Freitag Abend beim Auswärtsspiel in Ulm, beim 12:1 (6:1/5:0/1:0) Sieg der Devils hinnehmen. Die Hausherren begannen furios und nutzen den ersten Scheibenverlust der Pfrontener zur Führung nach 21 Sekunden. Dominik Synek (Nußbaumer) nagelte die Scheibe vorbei an Schlussmann Fabian Mölle ins Pfrontener Tor. Als der Stadionsprecher noch den ersten Treffer ansagte, klingelte es bereits zum zweiten Mal im Kasten der Falcons, Timo Schirrmacher (Koberger/Dschida) traf zum 2:0 für die Devils. Erst nach diesem erneuten Rückschlag nahmen auch die Pfrontener an diesem Spiel aktiv teil und konnten zunächst weitere Gegentreffer verhindern. In dieser Phase gelang den Falcons in der 12. Minute durch Dennis Gröger (Stammler) in Überzahl sogar der Anschlusstreffer zum 2:1. Die Freude über diesen Treffer war jedoch nur von kurzer Dauer, denn die Donaustädter schlugen direkt zurück. Florian Döring (Dörner/Tenschert), Dustin Vycichlo (Koberger/Simon), Timo Schirrmacher (Jainz/Tenschert) und Niklas Dschida (Jainz/Schirrmacher) trafen noch vor der ersten Pause und bauten die Führung der Devils auf 6:1 aus. Somit war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, denn nicht nur das Ergebnis, sondern auch die eindeutige Überlegenheit der Gastgeber ließen nicht darauf hoffen, dass die Pfrontener dieses Spiel noch einmal spannend machen könnten. Dies sollte sich auch im Mitteldrittel bestätigen, in welchem die Gastgeber ihre Gegner weiterhin fest im Griff hatten und durch fünf Treffer von Niklas Dschida, Armin Nußbaumer, Dominik Synek, Michael Simon, Jonathan Schalk das Ergebnis auf 11:1 hochschraubten. Glücklicherweise ließen es die Hausherren im Abschlussdrittel etwas ruhiger angehen, so dass lediglich Dustin Vycichlo für die Gastgeber zum Endstand von 12:1 traf. Somit mussten die Pfrontener auch im zweiten Saisonspiel eine Niederlage einstecken und auch diesmal war diese gegen einen starken Gegner im Vorfeld bereits zu befürchten. Die Art und Weise wie diese Niederlage zu Stande gekommen ist und auch die Höhe, werfen jedoch ganz im Gegensatz zur Leistung eine Woche zuvor einige Fragen auf. Diese gilt es nun insbesondere für Trainer Gerhard Koziol, der sich in der Pressekonferenz enttäuscht über das Auftreten seiner Mannschaft zeigte zu beantworten. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft möglichst bald wieder in der Lage sein wird, ihre eigentliche Leistungsstärke abzurufen, um in den bevorstehenden Begegnungen den Gegnern wieder Paroli bieten zu können. Die Niederlage in Ulm gilt es nun möglichst schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten.
  
    
SG Bad Bayersoien/Peiting
1. Runde BEV-Pokal für ESV Bad Bayersoien kein Problem - Deutlicher 0:9 Erfolg in Oberstdorf für die Schmaußer-Truppe
(BBZL)  Wie schon erwartet, konnten die Soier nicht in Bestbesetzung nach Oberstdorf reisen. Gerade mal 13 Feldspieler und ein Torwart standen für den ESV auf dem Eis. Oberstdorf hingegen hatte diesmal deutlich mehr auf den Spielberichtsbogen stehen und wollten sich nicht so abwatschen lassen wie zuletzt in Peiting. Das zeigte sich gleich zu Beginn. Kein Abtasten, volle Härte bläute scheinbar ECO Trainer Fabian Erik seinem Team ein. Die Schiedsrichter wollten wohl diese Härte aus dem Spiel nehmen und stellten die ECO Spieler reihenweise vom Eis, aber es wirkte ab und zu willkürlich und heizte die Stimmung zusätzlich auf. Die Bayersoien ließen sich aber nicht beeindrucken, spielten ihr Ding und dann stand Florian Barth goldrichtig und netzte in der 8. Minute ein. Nur 26 Sekunden später war es wieder Barth der auf 2:0 erhöhte. Keine Minute später erhöhte Anton Saal auf 3:0. Die Schiedsrichter schafften es, dass fasst das gesamte Drittel lang mindestes ein Oberstdorfer auf der Strafbank saß. Ab und zu durfte ihm auch mal ein Soier Gesellschaft leisten. Kurz vor Ende des zweiten Drittel nutzte Stephan Rößle ein 5:3 Überzahl zum überfälligen 0:4. Damit ging es in die erste Pause. Im zweiten Drittel wollten die Schiedsrichter es beim ECO wohl wieder was gut machen. Sprachen die Strafen gegen Bayersoien aus, so kam dann das Spiel doch mal mehr vor das Gehäuse von Max Eirenschmalz, der aber cool blieb und die wenigen Chancen sicher vereitelte. Florian Barth ließ wieder den ESV jubeln. Bei seinem Alleingang in Unterzahl hatte Dominik Bauer im ECO Kasten keine Chance. Thomas Prielmeier erhöhte im zweiten Spielabschnitt noch auf 0:6, dann ging schon in die zweite Pause. Im letzten Drittel fast das gleiche Bild wie im ersten. Viele Strafen für Oberstdorf, überforderte Schiedsrichter und Bayersoien schießt die Tore. Zweimal war Anton Saal noch erfolgreich. In Überzahl setzte Stephan Rößle den 0:9 Schlusspunkt. Erfolgreicher Einzug ins Achtelfinale des BEV-Pokals. Gegen wen der ESV jetzt trifft ist noch nicht bekannt, da einige Mannschaften noch spielen müssen. Für die Soier ist jetzt erstmal Pause. Punktspielstart ist am 3.11. in Ottobrunn. Da sollte man dann ziemlich komplett anreisen können.
 
    
Regionalliga West
    
Herforder EV
Deutliche Niederlage beim Spitzenreiter - Herford verliert in Diez-Limburg
(RLW)  Chancenlos im Topduell – die Herforder Ice Dragons unterlagen beim Tabellenführer EG Diez-Limburg mit 7:3 (2:1/3:0/2:2) und mussten anerkennen, dass das Team der Rockets derzeit das Maß aller Dinge in der Regionalliga West ist.
Erneut musste Chefcoach Jeff Job die Herforder Reihen neu sortieren, da neben den bereits länger verletzten Akteuren Alex Lindt und Luca Häufler, auch Torwart Kieren Vogel, Phillip Brinkmann, Niels Hilgenberg und Leon Nasebandt ausfielen.
Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams auf einen frühen Führungstreffer drängten. Dieser sollte in der 5. Minute dem Gastgeber durch Kevin Lavallee gelingen. Herford antwortete jedoch nur eine Minute später mit dem Ausgleich, indem Killian Hutt sein erstes Tor des Abends gelang. Als Jan-Niklas Linnenbrügger in der 14. Minute eine Strafzeit absaß, schlug der Ex-Herforder R.J. Reed in Überzahl zu und sorgte dafür, dass die EGDL zur ersten Drittelpause mit 2:1 in Front lag.
Wie effektiv Diez-Limburg seine Chancen auszunutzen vermag, zeigte sich im zweiten Durchgang. Früh kassierte der HEV die zweite Strafzeit, die der Gastgeber sofort ausnutzte und durch Kevin Lavallee auf 3:1 erhöhte. Als Phillip Maier wenig später das 4:1 gelang, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Zwar bemühte sich Herford um den Anschluss, wurde jedoch in der 37. Minute abermals in Unterzahl mit dem fünften Gegentreffer durch Tobias Schwab bestraft. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzten die heimischen „Rockets“ sämtliche Strafzeiten der Ice Dragons aus und gingen mit einem komfortablen Vorsprung in das Schlussdrittel.
In diesem bäumte sich der HEV nochmals auf. In der 44. Minute drohte bei der nächsten Herforder Unterzahl erneut Ungemach, doch dieses Mal gelang es Killian Hutt, ausgerechnet in dieser schwierigen Phase, die Ostwestfalen per Doppelschlag wieder auf 3:5 heranzubringen. Jeff Jobs Team kämpfte in der Folgezeit, vermochte jedoch, die sich bietenden Chancen und Powerplaysituationen nicht für den Anschlusstreffer auszunutzen. Als in den letzten Spielminuten die Kräfte der Dragons schwanden, setzte R.J. Reed mit seinen Toren zum 6:3 und 7:3 den Schlusspunkt unter das Spitzenspiel.
In der anschließenden Pressekonferenz blickte Jeff Job bereits wieder nach vorne: „Wir haben heute verdient verloren. Gegen ein Topteam wie Diez-Limburg reichen 20 gute Minuten nicht aus. Doch in zwei Wochen werden die Karten neu gemischt, wenn es zum zweiten Duell mit den Rockets kommt.“
  
    
Regionalliga Nord
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters empfangen Oberliga-Absteiger
(RLN)  Am Sonntag um 18 Uhr gastiert mit den Harzer Falken der Absteiger aus der Oberliga Nord am Salzgittersee. Icefighters Cheftrainer Radek Vit sieht den Gegner aufgrund diverser Voraussetzungen auf dem Papier zwar als Favorit, weiß aber auch dass die Entscheidung auf dem Eis fällt.
Das Team unter der Führung des neuen Trainers Jan Bönning hat schwere Zeiten hinter sich. Nach mehreren Spielzeiten, in denen sich einfach kein sportlicher Erfolg einstellen wollte, erwischte es die Mannschaft aus Braunlage im Frühjahr auch noch finanziell, sodass aus diversen Gründen ein Abstieg in eine Spielklasse darunter nicht mehr abzuwenden war. Nun treten die Falken neu aufgestellt in der Regionalliga Nord an. Dabei konnten die Harzer auch einige Spieler aus Oberliga-Zeiten halten. So gehen beispielsweise Max Bauer, Marcel Deich, Patrik Franz, Nico Ehmann, Erik Pipp, Artjom Kostyrev und Richard Zerbst weiterhin für die Falken auf Puckjagd. Besonders Pipp, Zerbst und Kostyrev zeigten sich hinsichtlich des Scorings sowohl in der Vorbereitung als auch im ersten Punktspiel gegen die Crocodiles Hamburg 1b als starke Leistungsträger. Gegen die Hanseaten gingen die Hausherren mit einem souveränen 7:0 vom Eis und erklommen gleich am ersten Spieltag die Spitze der Tabelle vor den Icefighters, die sich mit 5:3 gegen die Weserstars Bremen durchsetzten.
"Braunlage ist von den Voraussetzungen her ganz klar der Favorit. Wenn man sich das Budget und den Kader ansieht, ist es keine Frage wer gewinnen sollte. Die sind finanziell besser aufgestellt und haben einen Kader mit viel Erfahrung. Klar ist aber auch, dass wir mit allen Mitteln versuchen werden, dagegen zu halten. Die Entscheidung fällt auf dem Eis. Da wird sich zeigen, wer den größeren Willen und mehr Biss hat. Wir sind bereit den Kampf aufzunehmen! Dabei ist mir vor allem wichtig, dass wir einen guten Auftritt zeigen und auch unsere Fans glücklich machen. Wenn es dann nicht reicht, ist das ja noch keine Vorentscheidung und dann geht auch die Welt nicht unter. Wir freuen uns auf das Spiel und ich bin sicher, dass viele Zuschauer kommen werden", so Vit im Vorfeld der Partie.
Wie auch beim Auftaktspiel gegen Bremen, kann der Ex-Profi mit einem fast vollen Kader antreten. Trainersohn Lukas wird aufgrund der Spielsperre vom letzten Sonntag noch fehlen, über den Einsatz von Thomas Herklotz wird kurzfristig entschieden. Der ehemalige Harzer Falke wurde im letzten Spiel durch einen Kniecheck verletzt. "Wir werden das nach dem Aufwärmen entscheiden. Wenn er nicht fit ist, spielt er nicht, denn wir wollen ihn zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison nicht unnötig verheizen", sagt der Coach. Neben Herklotz wird das Spiel gegen Braunlage auch für Goalie Dennis Korff und Stürmer Delf Sinnecker ein Wiedersehen mit dem früheren Team.
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Berlin
    
FASS Berlin
FASS stürmt auf Rang zwei
(RLO)  Mit einem 12:2 (6:0, 5:0, 1:2)-Schützenfest deklassiert FASS Berlin den bisherigen Zweiten Chemnitz Crashers und rückt selbst einen Platz in der Tabelle auf. Vor 120 begeisterten Anhängern demonstrierten die Weddinger gut 40 Minuten lang ihr volles offensives Potenzial und gewannen auch in der Höhe verdient, wie Gäste-Spielertrainer Tobias Rentzsch in der anschließenden Pressekonferenz einräumte.
Besonders im ersten Drittel war es eines dieser Spiele, in denen der einen Mannschaft alles gelingt und der anderen nichts. Die Crashers hatten zahlreiche gute Torchancen, die der hervorragend aufgelegte Patrick Hoffmann im FASS-Gehäuse immer wieder vereitelte. Auf der anderen Seite trafen die Angreifer der Nordberliner fast nach Belieben und ließen sich auch nicht durch die frühe Auszeit der Gäste beim Spielstand von 3:0 aus dem Rhythmus bringen. Van Lijden (2.), Czajka (3.), zweimal Noack (7./10.), Trivellato (13., nach toller Vorarbeit von Butasch) und Fiedler (15.) hießen die Torschützen nach 20 Minuten.
Auch im zweiten Drittel überrollte die FASS-Angriffsmaschine weiter das Gästeteam, welches in dieser Phase wenig Gegenwehr zeigte. Fiedler (21.), Eickmann (24.), Butasch (33.), Czajka (37.) und Noack (38.) schraubten den Vorsprung auf 11:0.
Nachdem Julian van Lijden zu Beginn des Schlussabschnitts das Dutzend vollgemacht hatte (42.), nahmen die Gastgeber mehr als einen Gang raus. Headcoach Oliver Miethke gab der vierten Angriffsformation um Neuzugang Philipp Hermann viel Eiszeit, während die Crashers bemüht waren, das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Das gelang auch mit zwei Power-Play-Treffern durch Hirsch (47.) und Fritz (56.) zum Endstand von 12:2.
FASS ist in dieser Verfassung ein klarer Play-off-Kandidat. Die Fans freuen sich schon auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag (26.10.2019) um 19:00 Uhr gegen den ESC Dresden. Schauplatz ist wie immer das Erika-Heß-Eisstadion.
  
    
Landesliga Berlin
Klare Siege und enge Spiele
(LLB)  Einen kompletten Spieltag gab es heute in der Landesliga Berlin. Vier Spiele fanden im PO 9 statt, eins im Paul-Heyse. In allen fünf Spielen wurde den Zuschauern einiges geboten, hier ist eine Zusammenfassung vom Tage.

SCC Berlin - EHC Berlin Blues 1b 2:10 (0:1/0:3/2:6)
Der SCC hielt sich keinesfalls zurück und kam bei seinen Angriffen zu guten Torchancen. Es dauerte ein wenig, bis auch die Blues gefährlich vor dem Tor des Gegners auftauchten. Die beste Chance zur Führung zu gehen hatte Steven Haucke, der Blues-Stürmer vergab jedoch einen Penalty. Dennoch konnten die Blauen mit einer Führung in die erste Pause gehen, Felix Mattschull traf nach 17 Minuten.
Besser lief es für die Gäste im 2. Drittel, Felix Mattschull  (22.) und Sebastian Grundmann (23.) sorgten für ein schnelles 0:3. Der SCC vergab weiter beste Chancen und blieb deshalb auch nach 40 Minuten ohne Tor. Für die Blues traf Felix Mattschull 29 Sekunden vor der 2.  Pause zum 0:4.
Der Favorit ließ hier nichts mehr anbrennen und konnte durch Andre Petters (41., 57.), Felix Mattschull (41., 55.), Andreas Schulz (54.), und Leopold Busch (57.) noch sechs weitere Treffer erzielen. Zwei Tore gelangen den Blues dabei in Unterzahl. Zwei Chancen konnte der SCC nutzen, Alexander Kiesel (41.) und in Unterzahl Arne Niedermauntel (53.) trafen.
FASS Berlin 1c - ERSC Berliner Bären 8:2 (6:0/1:0/1:2)
Die Allstars erwischten einen Traumstart. Gleich mit dem ersten Angriff gelang  Benjamin Salzmann das 1:0. Gespielt waren da 21 Sekunden  Die Weddinger bestimmten das Geschehen, von den Bären war nicht viel zu sehen. Dafür aber von FASS. Benjamin Salzmann kam zu zwei weiteren Toren (3., 16.) und bis zur ersten Pause hatten außerdem Jörg Müller (10., 20.) und Andreas Dimbat (16.) für ein klares 6:0 gesorgt.
Nun kontrollierten die Weddinger das Spiel, ohne das es hinten zu gefährlich wurde. Zwar kamen die Bären zu mehr Offensivaktionen, ein Treffer gelang aber nicht. Dafür konnte Milos Mihajlovic vier Minuten vor der 2. Pause auf 7:0 erhöhen.
Die Akademiker ließen es ruhiger, es gab aber weiter Chancen. Der ERSC wollte nicht ganz aufgeben und sie hatten auch ihre Chancen. Die 48. Minute brachte ihnen den ersten Treffer, Sven Dietz traf für den Vizemeister. Sieben Minuten später erzielte Harald Kott noch das 7:2. Diesen Treffer konterte Jules Thoma zwei Minuten später mit dem 8:2. Bei diesem doch etwas deutlichem Erfolg blieb es.

BSG Eternit - OSC Berlin 5:6 (2:2/3:3/0:1)
Der BSG konnte im 1. Drittel durch Patrick Dreßler schon mit 2:0 in Führung gehen (3., 18.). Bo Xaver Schauer und Vincent Fleck trafen in der Schlussminute des 1. Drittels aber noch zum 2:2 Ausgleich.
Auch das Mitteldrittel verlief bei sechs Toren ausgeglichen. Klaus Eckelt konnte den OSC in Führung bringen (23.), aber Leo Dittrich konnte eine Minute später ausgleichen. Wieder eine Minute später führten die Hirsche, Martin Breitkopf traf zum 3:4. Nun trafen wieder die BSGer, Leo Dittrich (38.) und Nico Kuicke (39.) brachten Eternit mit 5:4 in Führung. Eine Minute vor der 2. Pause glich Vincent Fleck erneut aus.
Der OSC konnte im Schlussabschnitt erneut in Führung gehen. Sven Hannemann konnte in Überzahl das 5:6 erzielen. In der Schlusssekunde jubelten die BSGer, aber der Schiedsrichter gab den vermeidlichen Ausgleich doch nicht. So blieb es beim knappen Erfolg für den OSC.

ASC Spandau - ESC 07 Berlin 4:5 (0:2/2:0/2:3)
Der Club kam früh zum 0:1, Eric Gwost traf nach 55 Sekunden. Spandau zeigte sich unbeeindruckt und sie kamen zu einigen guten Chancen. Doch selbst ein Penalty konnte nicht genutzt werden. Beide ließen noch einiges liegen, nur Benjamin Ufnowski konnte nach zehn Minuten zum 0:2-Pausenstand treffen.
Die Spandauer meldeten sich 64 Minuten nach zurück, Marco Jagnow nutzte ein Break zum 1:2. Nach 24 Minuten jubelte der ASC erneut, Daniel Pietsch traf zum 2:2. Es gab noch einiges an guten Chancen auf beiden Seiten, einen weiteren Treffer gab es im 2. Drittel aber nicht.
Der fiel nach 43 Minuten und drehte das Spiel endgültig. Nico Kirchner traf für den ASC zum 3:2. Nach 48 Minuten konnte der Club aber wieder durch Eric Gwost ausgleichen. Vier Minuten vor dem Ende schienen Joey Keller und Daniel Just für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch eine Minute später kam Spandau durch Daniel Pietsch auf 4:5 heran. Mehr sollte jedoch nicht gelingen und so kam der Club zu einem am Ende glücklichen Sieg.

FASS Berlin 1b - ECC Preussen 1b 3:4 (1:1/1:0/0:3)
Der ECC war Favorit, leicht wollten es ihnen die Weddinger aber nicht machen. Den Charlottenburgern gelang nach sechs Minuten das 0:1 durch Dustin Hesse, dann aber gab es erstmals in dieser Saison bei der 1b Torjubel. Maximilian Schlatmann gelang nach 13 Minuten der umjubelte Ausgleich. Der ECC hatte zwar in der Folge mehr vom Spiel, sie machten aber nichts daraus. FASS kam auch zu guten Angriffen, es blieb aber beim 1:1 nach 20 Minuten.
Dann durften sich die Weddinger erstmals an einer Führung erfreuen. Denn nach 18 Sekunden fiel der einzige Treffer des Drittels. Johannes Hobrecht war der Torschütze. Die Gäste stürmten wütend an, schafften es aber nicht daraus zählbares zu machen. FASS nutzte jede Möglichkeit zur Entlastung und sorgte so auch für Gefahr vor dem Tor des Gegners.
Im letzten Drittel gelang es dem ECC doch noch das Spiel zu drehen. Dennis Hesse (41., 55.) und Dustin Hesse (57.) brachten die Charlottenburger in Führung und diese retteten sie über die Zeit.

Statistiken zur Landesliga Berlin gibt es HIER, am Dienstag folgt die aktualisierte Version:
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-landesliga
  


 Sonntag 20.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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