Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird der finnische Angreifer Tero Koskiranta vorraussichtlich acht Wochen lang nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der EV Landshut hat seinen Back-Up-Goalie Patrick Berger mit einer Förderlizenz für die Eisbären ausgestattet, nachdem Stammgoalie Peter Holmgren noch bis Januar verletzungsbedingt ausfallen wird und Raphael Fössinger und Jonas Leserer aus beruflichen Gründen verhindert sind
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 21.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 28 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
1:4 bei den Haien - DEG verliert erstes Derby
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 1:4 (0:0, 1:1, 0:3) gegen die Kölner Haie verloren. In einer engen Partie verpasste es die DEG sich trotz vieler Fehler in der Kölner Verteidigung zu belohnen. Die Hausherren nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Es war erst die vierte Niederlage für die Rot-Gelben in der laufenden Saison.
  
    
EHC Red Bull München
Heimsieg gegen Krefeld
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat den zwölften Sieg im 13. DEL-Spiel eingefahren. Vor 4.510 Zuschauern im Olympia-Eisstadion erzielten Frank Mauer und Yannic Seidenberg die Tore beim 2:1-Erfolg (0:1|2:0|0:0) gegen die Krefeld Pinguine.
Mit fünf U20-Spielern aus der Red Bull-Akademie sowie fast komplett neu zusammengestellten Reihen waren die Münchner im ersten Drittel darauf bedacht, eine Reaktion auf die erste Niederlage in Straubing zu zeigen. Mit Ausnahme einer Doppelchance durch John Jason Peterka und Maximilian Daubner mangelte es jedoch zunächst an klaren Abschlüssen. Krefeld verteidigte bei zwei Unterzahlsituationen diszipliniert und schaffte es, Kapitän Patrick Hager und Co. aus dem Slot zu drängen. Ihr eigenes Powerplay nutzen dann die Pinguine zur Führung. Bei einem Klärungsversuch hinter dem eigenen Tor landete die Scheibe unglücklich im Gesicht von Blake Parlett und blieb direkt vor dem Tor von Danny aus den Birken liegen, Chad Costello (19. Minute) netzte unbedrängt ein.
Im Mittelabschnitt münzten die Red Bulls ihr großes Chancenplus auf der Anzeigetafel um. Peterka bediente Frank Mauer (22.) per Flip-Pass, der den Konter zum 1:1 abschließen konnte. Der 31-Jährige verpasste in der Folge knapp einen Doppelpack. Anschließend wurde Peterka im hohen Tempo auf das Tor stürmend ebenfalls noch von KEV-Goalie Dimitri Pätzold gestoppt. Der zweite Treffer und damit die RBM-Führung resultierte aus einer geduldig ausgespielten Fünf gegen Drei-Überzahl: Yannic Seidenbergs Schuss schlug genau im Kreuzeck ein (37.).
Nach der zweiten Pause meisterten die Red Bulls eine Unterzahl ohne Gegentor. Fortan entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Schlussdrittel zwischen dem DEL-Spitzenreiter und dem nie aufsteckenden Tabellenvorletzten. Goalie aus den Birken hielt durch Paraden gegen Krefelds Topscorer Costello sowie William Besse den Heimsieg fest.
  
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth stößt den Bock mit Willensleistung um - Erster Heimdreier für die Tigers durch effektiveres Powerplay
(DEL2)  Dieses wichtige Duell im Tabellenkeller der DEL2 gingen beide Teams ersatzgeschwächt an. Bei Landshut fehlte Topstürmer Czarnik und Verteidiger Neumann, während bei den Gastgebern mit Heider, Mannes und Rukajärvi gleich drei Stammverteidiger verletzt ausfielen. So begann diese Partie relativ verhalten und beide Mannschaften waren länger damit beschäftigt ihre Linie zu finden. Einzelne Torchancen gab es zwar hüben wie drüben, doch die Goalies hatten immer das bessere Ende für sich und so ging man mit einem gerechten 0-0 in die erste Pause.
Im zweiten Drittel setzte sich dieses Abtasten noch eine Zeitlang fort, als weiterhin wenig Action und Dynamik zu sehen war. Ab Minute 30 nahm das Spiel aber deutlich mehr Fahrt auf, wobei technisch hochklassige Szenen weiter eher Mangelware blieben. Rajala stoppte bei 4 gegen 4 im eigenen Drittel Pompej und spielte sofort einen Steilpass auf Gron, der sein Break trocken verwandelte. Nur wenige Sekunden später gab es Penalty für den EVL nach einem Foul von Bayreuths Schmidt an Schmidpeter, noch während eines Überzahlspiels der Gäste. Den fälligen Strafschuss führte Forster richtig stark aus, so dass Herden im Bayreuther Tor geschlagen war. Nun hatte die Partie deutlich mehr Feuer, was sich auch in der einen oder anderen Strafe niederschlug. Böse oder unfair war es aber nie. Eines der folgenden Powerplays nutze dann Lillich zur Führung, als er einen Fernschuss von Karlsson entscheidend abfälschen konnte. Mit Dauerbrenner Karlsson, der wiedermal ein riesiges Pensum an Eiszeit absolvierte hielt die dezimierte Abwehr der Oberfranken dann dieses 2-1 bis in die zweite Pause.
Logischerweise intensivierten die Niederbayern - nun mit dem Rückstand in den Schlussabschnitt gegangen - nochmals ihre Bemühungen und versuchten die Gastgeber in die Defensive zu drängen. Lohn des Aufwands gegen die nun auch stellenweise müde wirkenden Oberfranken war der Ausgleich durch den auffälligen Schmidpeter nach einem schnellen Gegenzug und starkem Zusammenspiel mit Hofbauer und Brandl. Damit war das Spiel fast wieder auf null gestellt, doch das diesmal effektivere Powerplay der Hausherren drehte die Waagschale nochmal in Richtung der Tigers. Järveläinen nahm sich per „Onetimer“ in Überzahl ein Herz und sein Geschoss schlug zum 3-2 am Ende entscheidend ein. Davor waren aber noch ein paar turbulente Minuten zu überstehen aber mit vereinten Kräften und einem starken Herden im Tor überstand man auch die letzten Gästeangriffe – z.B. mit 6 Feldspielern – wobei Bartosch bei zwei Versuchen auf das leere Tor für die Heimfarben fast noch einen Treffer hätte nachlegen können.
Ein enges aber nicht hochklassiges Spiel fand einen knappen Sieger, der im Torwart und im Überzahlspiel vielleicht ein paar Prozent Vorteile hatte.
Das nächste Heimspiel der Tigers ist am Sonntag, 27. Oktober wieder um 17 Uhr. Zu Gast ist dann der ESV Kaufbeuren.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten holen einen Zähler - Westachsen unterliegen Frankfurt im Penaltyschießen
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben gegen die Löwen Frankfurt nur einen Punkt einfahren können. Im Penaltyschießen musste sich das Team von Daniel Naud mit 2:3 geschlagen geben, obwohl es dem Tabellendritten der DEL2 über weite Strecken einen ordentlichen Kampf lieferte und zwischenzeitlich verdient mit 2:0 führte.
Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem konnten zum Heimspiel gegen die Löwen wieder auf André Schietzold bauen, welcher sich nach einer Grippeerkrankung wieder fit meldete. Weiterhin aussetzen musste aber Julian Talbot mit Rücken- und Handproblemen. Fortschritte im Heilungsprozess sind hingegen bei Kuchejda und Kosianski erkennbar, die jedoch nicht im Aufgebot standen. Im Tor startete Michael Bitzer.
Im ersten Durchgang sahen die 1.774 Zuschauer im Sahnpark nur ein Team, welches den Ton angab. Und das waren die Eispiraten! Die Schützlinge von Cheftrainer Danny Naud nahmen sich einiges vor und agierten gegen den Tabellendritten sehr mutig. Dabei sprangen schon früh richtig gute Gelegenheiten für die Gastgeber heraus. Zunächst verpasste Adrian Grygiel im Slot, dann scheiterten auch Walsh und Klöpper knapp. Die Eispiraten-Führung lag in der Luft und fiel letztlich in der zehnten Minute. In numerischer Überzahl verzögerte Walsh in zentraler Position und hämmerte den Puck anschließend in den Winkel – 1:0! Stadionsprecher Patrick Augustin hatte die Führung gerade noch verkündet, da legten die forschen Westsachsen gleich nach. Löwen-Goalie Jimmy Hertel ließ den Puck nach vorn prallen, Lukáš Vantuch schaltete am schnellsten und erzielte das 2:0 (10.). Die Frankfurter fanden auch in der Folge nicht ins Spiel, doch die Eispiraten verpassten es nachzulegen. Immer wieder konnte Jimmy Hertel jedoch für seine Farben retten. Kurz vor der Pause und noch dazu in eigener Überzahl mussten die Crimmitschauer dann aber den ersten Gegentreffer hinnehmen. Stephen MacAuley schlich sich im Rücken des Verteidigers davon und erzielte mit seinem trockenen Abschluss den 2:1-Anschlusstreffer.
Die Rollen wurden im zweiten Durchgang dann etwas getauscht. Zwar hatten Carl Hudson und Lukáš Vantuch die ersten beiden großen Chancen im Mitteldrittel, doch die Löwen wurden besser. Die Eispiraten lieferten sich nun einen harten Fight und waren nun immer wieder in der Defensive gefragt. Bekräftigt wurde dies durch mehrere Unterzahlspiele, welche die Crimmitschauer zunächst durch ein gutes Penalty Kill schadlos überstanden. Nach 39 Minuten musste sich Michael Bitzer dann aber doch geschlagen geben – Zunächst parierte der Deutsch-Amerikaner stark, im Nachsetzen bugierte Frankfurts Topscorer Eddie Lewandowski dann aber doch ins Tor der Gastgeber.
Beide Mannschaften spielten im dritten Durchgang dann mit offenem Visier und hatten jeweils ihre guten Möglichkeiten, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Einmal mehr retteten die beiden Torhüter Michael Bitzer und Jimmy Hertel ihren Mannschaften am Ende einen Zähler – Es ging, wie schon in den letzten beiden Partien, in die Overtime, in welcher allerdings kein Sieger ausgemacht werden konnte.
Wie schon am Freitag musste die Entscheidung im Penaltyschießen her! Und dort sicherten sich die Gäste schließlich den Zusatzpunkt. Auf Seiten der Eispiraten konnte kein Schütze verwandeln, der ehemalige DEL-Veteran Eddie Lewandowski nutzte hingegen gleich den ersten Versuch und erzielte das entscheidende Game-Winning-Goal.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Ravensburg
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 3:6 (0:1; 0:4; 3:1) verloren. Eislöwen-Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Stürmer Christian Kretschmann (grippaler Infekt).
In der 16. Spielminute brachte Patrick Seifert die Gäste aus Ravensburg in Führung. David Zucker (25.) erhöhte durch einen Shorthander. Tero Koskiranta (30.), Andreas Driendl (32./PP) und Vincenz Mayer (36.) schraubten den Spielstand aus Sicht der Gäste weiter in die Höhe.
Im letzten Drittel machten Nick Huard (41. + 50./PP2) und Thomas Pielmeier (55./PP) mit ihren Treffern Hoffnung auf die Wende des Spiels, aber Thomas Merl (56.) netzte zum 3:6-Endstand ein.
Tomek Valtonen, Cheftrainer Ravensburg Towerstars: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft am heutigen Abend. Wir starteten sehr gut ins Spiel und haben zwei erste gute Drittel gezeigt. Danach bekamen wir viele Strafen und Dresden erzielte zwei Tore. Die Spieler hatten die Situation aber unter Kontrolle und schlussendlich können wir mit drei Punkten nach Hause fahren.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Sicherlich ist die Leistung der Mannschaft nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach dem guten Spiel in Heilbronn am Freitag mit viel Leidenschaft und Körperkontakt, waren wir heute sehr weit weg davon. Das einzig Positive ist, dass wir weitergekämpft haben. Es wird ein langer und harter Weg, aber wir werden ab morgen wieder an uns arbeiten.“
Thomas Pielmeier: „Es war nicht gut, was wir heute gezeigt haben. Am Schluss sind wir nochmal rangekommen, aber wenn du immer hinten nachläufst und das im Hinterkopf hast, drückt dich das mental. Du spielst da draußen nicht frei und das hat man heute gesehen. Wir haben schon fast ängstlich gespielt, keiner wollte Fehler machen und Verantwortung übernehmen, aber meistens passieren gerade dann die Fehler. “
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 25. Oktoberum 19.30 Uhr beim EV Landshut.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker unterliegen in Bietigheim mit 3:2
(DEL2)  Am 13. Spieltag stand für den ESV Kaufbeuren das Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers auf dem Programm. ESVK Trainer Andreas Brockmann stand dabei das gleiche Personal wie am Freitag beim Heimspiel gegen Weißwasser zur Verfügung. Was gleichzeitig bedeutete, dass auch Max Lukes an alter Wirkungsstätte mit von der Partie war. Der junge Stürmer verletzte sich zum Glück nach dem erlittenen Kniecheck am Freitag kurz vor Ende des Spieles nicht schwer und konnte die Reise ins Ellental mit antreten.
Die Hausherren begannen das Spiel sehr Druckvoll, was auch auf eines schnelles Powerplay nach nicht mal einer Minute Spielzeit geschuldet war. Die Kaufbeurer verteidigten in Unterzahl aber gut und ließen keinen Gegentreffer zu. Glück hatten die Allgäuer als ein Steelers Stürmer kurze Zeit später nur den Außenposten traf, im direkten Gegenzug hatte Sami Blomqvist nach Zuspiel von Joey Lewis die erste dicke Joker Chance. Ein weiteres Powerplay für die Hausherren nach knapp acht Minuten verteidigten die Kaufbeurer wieder sehr gut, was aber auch starken Paraden von Stefan Vajs zu verdanken war. Höhepunkt aus Sicht des ESVK in diesem Unterzahlspiel war aber ein Pfostentreffer von Denis Pfaffengut. Die Joker durften dann auch einmal in Überzahl ran und nutzten dies sofort. Nach schönen Pässen konnte Sami Blomqvist in bekannter Manier mit einem Direktschuss zum 0:1 verwandeln. Gespielt waren neun Minuten. Cody Brenner im Tor der Steelers hatte keine Abwehrchance. Wenige Wechsel später konnte der Kaufbeurer Top-Scorer in Minute elf aus einer ähnlichen Position das 0:2 nachlegen. Der ESVK verstand es nun auch das Spiel etwas mehr in die Defensivzone der Bietigheimer zu verlagern. Eine Unachtsamkeit brachte die Steelers dann aber nach 16 Minuten zurück in das Spiel. Matt McKnight legte von hinter dem Tor in den Slot zu Lukas Laub und dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte die Scheibe direkt im Kasten von Stefan Vajs zum 1:2 Anschlusstreffer.
Im Mittelabschnitt sollte es ein komplett anderes Spiel werden. Die Steelers setzten die Joker immer wieder gut unter Druck und hatten gleich zum Beginn des Drittels gute Torchancen. Ein drittes Powerplay (Minute 27) für die Steelers brachte dann auch den schnellen 2:2 Ausgleichstreffer. Brett Breitkreuz tippte die Scheibe nach einem feinen Pass von der blauen Linie direkt in den Winkel ein. Der ESVK hatte Pech, als Tobi Wörle kurze Zeit später nur den Innenpfosten traf. Weitere Nennenswerte Chancen der Allgäuer waren dann eher Mangelware. Auf der Gegenseite musste Stefan mehrfach in höchster Not retten um einen Rückstand zu verhindern. Vier Minuten vor der Pausensirene war es dann aber doch soweit. Norman Hauner war auf und davon und schob die Scheibe um 3:2 für die Bietigheimer ein. Diese hatten damit das Spiel also komplett gedreht und gingen mit einer Führung in die zweite Pause.
Das letzte Drittel ist dann aus ESVK Sicht schnell erzählt. Die Joker kamen gut aus der Kabine, hatten durch Branden Gracel auch gleich eine dicke Chance auf den Ausgleich. Dieser sollte aber weder noch gleich zu Beginn, noch bis zum Ende fallen. Die Allgäuer verbrachten zwar viel Zeit in der defensiven Zone der Steelers, jedoch resultiertem darauf kaum gefährliche Aktionen. Wenn überhaupt war es die Reihe um Top-Scorer Sami Blomqvist die für Unruhe vor dem Gehäuse von Cody Brenner sorgen konnte. Auch die Herausnahme, vom im dritten Drittel fast beschäftigungslosen Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, brachte keinen Erfolg mehr. Somit mussten die Kaufbeurer eine weitere Niederlage einstecken.
  
    
Tölzer Löwen
Wende? Eingeleitet!
(DEL2)  Das war überzeugend: Die Tölzer Löwen gehen in der vierten Spielminute in Führung und behalten in der Folge über die komplette Spielzeit die Kontrolle. Der Tabellenführer aus Kassel wurde am Sonntagabend mit 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) wieder nach Hessen geschickt. Besser hätte man es sich aus Löwensicht nicht malen können. Nach fünf Niederlagen in Serie wartete ausgerechnet das stärkste Team der Liga auf die Buam. Eine Herausforderung, die die Löwen offensichtlich brauchen. "Ich muss sagen, was Tim (Kehler) mit dieser Huskies-Mannschaft gemacht hat, ist hervorragend. Ich habe viele Spiele beobachtet, sie spielen wie eine Maschine", erkannte Kevin Gaudet nach dem Spiel die Leistung seines Gegenübers an. Die Huskies kamen mit den meisten geschossenen und den wenigsten kassierten Toren nach Bad Tölz. Doch so richtig ins Spiel kamen sie am 13. Spieltag nie. "Bad Tölz war in allen Bereichen besser. In der offensiven, in der defensiven Zone und auch in Überzahl", so Huskies-Coach Kehler. Nach nicht einmal fünf Minuten nutzte Bad Tölz seine erste Überzahlchance in Person von Shawn Weller zur frühen Führung. Nur sieben Sekunden hatte Nathan Burns auf der Strafbank Platz genommen, als der US-Boy zu seinem vierten Tor in den letzten drei Spielen traf. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Löwen die komplette Spielkontrolle. "Die Jungs haben 60 Minuten hart gekämpft und den Sieg verdient", so Gaudet. Marco Pflegers Tor - wunderbar zum Breakaway in Szene gesetzt von Markus Eberhardt - stellte mit der Rückhand zum 2:0 ein kleines Polster her. Die Löwenbrust schien wieder anzuschwellen, das Selbstvertrauen war zurück. So kamen die Pässe präzise auf die Schläger der Mitspieler, auch das Powerplay war eine Waffe. Insgesamt wurden drei der sechs Möglichkeiten genutzt. Stefan Reiter traf mit einem trockenen Schuss in den Winkel in numerischer Überzahl zum 3:0. Spätestens nach Markus Eberhardts Gewaltschuss zum 4:0 schien die Messe in der weeArena gelesen. In der Folge kam von Kassel - bis auf einen Lattenschuss - wenig. Silo Martinovic entschärfte die gestellten Aufgaben souverän und wehrte schlussendlich 21 der 22 Schüsse ab. Ausschließlich gegen Ben Duffys Ehrentreffer zum 1:5 war der Routinier machtlos. Dass der Huskies-Treffer nicht mehr zu sehr ins Gewicht fiel, war auch Marco Pflegers zweitem Treffer zu verdanken. Gut freigespielt ließ er Jerry Kuhn im Gäste-Tor beim 5:0 keine Chance. "Wir haben den Sieg gebraucht. Es ist schwer aus einer Niederlagen-Serie zu kommen. Ein Top-Spiel von meiner Mannschaft", freute sich ein sichtlich erleichterter Kevin Gaudet. Nach dem ersten Saisonviertel liegen die Tölzer Löwen damit auf Rang neun - mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Playdown-Platz. Eine Reaktion, die nötig war. Eine Reaktion, die gesessen hat.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC holt Punkt im Topspiel gegen Peiting
(OLS)  Der Deggendorfer SC muss nach neun Spieltagen die erste Niederlage in  
der Oberliga Süd hinnehmen. Gegen den Zweitplatzierten EC Peiting zog  
das Team von Trainer Dave Allison vor 1960 Zuschauern mit 4:5 nach  
Verlängerung den Kürzeren.
Die Partie begann zunächst optimal aus Hausherrensicht. Gerade einmal  
27 Sekunden waren gespielt, als Verteidiger Jan-Niklas Pietsch mit  
einem platzierten Handgelenkschuss das 1:0 markierte. Die Deggendorfer  
Führung hielt bis zur zehnten Spielminute. Dort glichen die Gäste in  
Person von Nadro Nagtzaam in Überzahl zum 1:1 aus. Doch die  
Deggendorfer ließen sich davon nicht beirren und gingen in der 14.  
Minute prompt erneut in Führung. Topscorer Thomas Greilinger tankte  
sich im Slot schön durch, umkurvte Peitings Torhüter Florian  
Hechenrieder und schob ein zum 2:1. Der Jubel in der Halle war noch  
nicht ganz wieder verklungen, da schepperte es erneut im ECP-Gehäuse.  
Dieses Mal war es René Röthke, der den Puck aus spitzem Winkel über  
die Linie drückte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste  
Pause.
Im zweiten Drittel erwischten die Peitinger den besseren Start und  
konnten in der 24. Minute durch Thomas Heger auf 3:2 verkürzen. Die  
Deggendorfer Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Knapp  
drei Minuten schloss Kyle Osterberg im Powerplay eine Kombination über  
Thomas Greilinger und René Röthke per Direktschuss ab und ließ  
Hechenrieder im Peitinger Tor keine Abwehrmöglichkeit. Die Gäste  
ließen jedoch ebenfalls ihre Köpfe nicht hängen und antworteten erneut  
nur drei Minuten später mit einem weiteren Treffer durch Thomas Heger.
Dies sollte auch der letzte Treffer bis zur 59. Minute sein. Dort  
gelang den Peitingern in Überzahl der späte Ausgleichstreffer. In der  
Verlängerung hatten dieses Mal die Gäste den längeren Atem und konnten  
sich durch einen Treffer von Lukas Gohlke in der 64. Minute den Sieg  
sichern.
Für den Deggendorfer SC geht es nun am kommenden Freitag mit einem  
Auswärtsspiel beim EV Füssen weiter. Spielbeginn im Allgäu ist um  
19:30 Uhr.
  
    
VER Selb
Einen Punkt leichtfertig verschenkt
(OLS)  57 Minuten sah es nach einem ungefährdeten und verdienten Heimerfolg über den ERC Sonthofen aus - ehe zwei Fehler Sonthofen zurück ins Spiel und die Wölfe-Fans ins Zittern brachten. Im Penaltyschiessen gab es dann für unsere Wölfe das Happy-End und den überaus verdienten Zusatzpunkt, den Kabitzky und McDonald Dank ihrer Treffsicherheit festmachten. Freude über den Sieg, aber auch leichter Frust über den Punktverlust. Letzterer unnötig aufgrund eines spielerisch klar überlegenen Wolfsrudels, welches alleine im zweiten Abschnitt den Sack hätte vorzeitig zu machen müssen.
Das erste Drittel beginnt mit starken Angriffen der Gäste aus dem Allgäu, jedoch können sich unsere Wölfe zur Wehr setzten und drängen die Bulls wieder in ihre Hälfte. In der Folgezeit kommen auch unsere Mannen immer besser ins Spiel. Nach einer Strafzeit für die Bulls fällt endlich der Führungstreffer – auf Zuspiel von Graaskamp markiert Gelke das ersehnte und längst überfällige 1:0. Nach einigen vergeblichen Versuchen auf beiden Seiten kommen McDonald und Schmidt dem Tor bei schnellem sicherem Zuspiel sehr nahe. Gare hat mehr Zielwasser und erhöht in der 16. Minute auf den 2:0 Pausenstand.
Die Bulls erspielten sich viele Chancen, kamen aber nicht an unserem Goalie vorbei. Nach einigen ungeahndeten Fouls gegen unsere Wölfe packten die Gäste so langsam die Hörner aus, obwohl man merkte, dass den Gästen noch das schwere Spiel vom Freitag nachhing. Danach sind es die Wölfe, die die Szenerie klar im Griff haben. Chancen über Chancen für unsere Mannen, aber wir versäumen es frühzeitig den Sack zuzumachen. Unsere Wölfe schnüren die Bulls regelrecht in deren Drittel ein, aber es bleibt bei einem torlosen Abschnitt.
Die 2:0 Führung wackelt im letzten Drittel. In der 44. Minute trickste Slaventinsky Deske aus und spielte den Puck am kurzen Pfosten durch die kleine Lücke zwischen dem Schoner und Arm zum 2:1 durch. Der anschließende Konter von Schmidt findet aufgrund der blockenden Bulls nicht den Weg ins gegnerische Tor. Unsere Wölfe drängen die Bulls wieder zurück in die Defensive, wollen nun den Führungsausbau. Kabitzky und Gelke wärmen den Puck sauber für Grasskamp vor, dass dieser nur noch ausholen und zum 3:1 einschiessen muss. War das bereits die Vorentscheidung? Leider nein. Die Gäste kommen nochmals zurück ins Spiel, aufgrund nachlässig agierender Wölfe, in der 58. Minute netzte Havelicek zum 3:2 Anschluss ein. Und es kommt noch schlimmer. Knapp eine Minute später setzt May auf Zuspiel von Slaventinsky und Malzer dem letzten Drittel aus Sonthofener Sicht die Krone auf und gleicht urplötzlich ein bereits verlorengeglaubtes Spiel zum 3:3 aus.
Die folgende Verlängerung ist nichts für schwache Nerven, ein schnelles, aggressives Eishockeyspiel das beide Mannschaften extrem fordert findet in den kurzweiligen 5 Minuten keinen Sieger, Sonthofen durch einen Alleingang näher am Sieg als unsere Wölfe. Im Penaltyschiessen haben dann unsere Mannen die Oberhand – Kabitzky und McDonald verwandeln ihre Versuche eiskalt, bei Sonthofen scheitern Havlicek und Slavetinsky an Deske.
  
    
ESC Moskitos Essen
Moskitos feiern souveränen 5:1-Auswärtserfolg in Erfurt
(OLN)  Einen souveränen und verdienten 5:1- Auswärtssieg konnten die Moskitos am Sonntag vor 373 Zuschauern in Erfurt einfahren. Diese sahen zunächst eine ausgeglichen Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Benedict Roßberg im Erfurter Tor bekam an seinem Geburtstag ebenso wie der wieder stark haltende Kevin Beech zwischen den Essener Pfosten genügend Gelegenheiten, sich auszuzeichnen.
In der 16. Minute konnte Valentin Pfeifer auf Vorlage von Niklas Hildebrand und Daniel
Willaschek sich auf der linken Angriffsseite durchsetzen und Roßberg zum ersten Mal an
diesem Nachmittag zum 0:1 überwinden. Eine Strafe gegen Florian Kraus noch im ersten
Drittel konnten die Erfurter nicht in einen Torerfolg ummünzen.
Mit Beginn des zweiten Drittel übernahmen die Essener mehr die Initiative und nach einem
Fehler im Aufbauspiel der Heimmannschaft konnte Andrè Huebscher auf Vorlage von
Kapitän Stephan Kreuzmann, der mit dieser Partie sein 500. Spiel in der Oberliga
absolvierte und Lars Grözinger, allein auf Roßberg zufahren und tunnelte ihn zum 0:2 in der
23. Minute.
In Minute 31 die einzige unschöne Szene des Spiels. Der Schiedsrichter übersah ein
Foulspiel an Thomas Richter, der im Gesicht blutend vom Eis geführt werden musste und
die Partie nicht zu Ende spielen konnte. Marc Zajic „schnappte“ sich den Übeltäter und es
kam zu einem kleinen Handgemenge, welches für beide Parteien jeweils 2 Strafminuten
wegen übertriebener Härte bedeutete.
Mit vier gegen vier ging es weiter und als 31:56 Minuten auf der Uhr in der Erfurter Eishalle
standen, hieß es 0:3 für die Moskitos. Stephan Kreuzmann und Andrè Huebscher hatten
vorgelegt, Peter LeBlanc fuhr aus dem Mitteldrittel Richtung Tor des Gegner und sein
„Strahl“ war für das Geburtstagskind im Erfurter Tor unhaltbar und schlug im linken oberen
Winkel ein.
Erneuter Seitenwechsel und erfreulicherweise gab es im letzten Drittel keine Strafzeiten
mehr auf beiden Seiten. Erfurt natürlich um Anschluss bemüht und nun etwas bissiger,
jedoch machte Lars Grözinger auf Vorarbeit von Fabio Frick und Veit Holzmann in der 46.
Minute den Sack zu für die Moskitos. Einen Lupfer aus dem eigenen Drittel nahm er an der
gegnerischen blauen Linie auf, spielte den letzten Verteidiger aus und ließ Roßberg mit
einem Rückhandheber keine Chance zum 0:4.
51. Minute: Schlagschuss von Erik Hoffmann und Roßberg konnte nur abprallen lassen. Den
Abstauber vollendete Enrico Saccomani zum 0:5 aus Essener Sicht. Die Partie entschieden,
nun galt es, Kevin Beech den verdienten Shut-Out zu sichern.
Dies gelang leider nicht. In der 58. Minute vertändelte Lars Grözinger die Scheibe hinter
dem eigenen Tor und so gelangte diese vor das Gehäuse von Beech. Reto Schüpping konnte
den Ehrentreffer für die Black Dragons Erfurt erzielen, die jedoch mit der erneuten
Heimniederlage weithin im Tabellenkeller der Oberliga Nord verweilen.
Die Moskitos konnten mit dem Auswärtssieg den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle
halten. Zum MVP des Spiels wurden auf Erfurter Seite Torwart Benedict Roßberg gewählt,
bei den Moskitos wurde der „Titel“ an Daniel Willaschek vergeben.
Am kommenden Wochenende steht nun zunächst die Heimaufgabe gegen den Krefelder EV
81 an. Spielbeginn ist am Essener Westbahnhof am Freitag (25. Oktober) um 20 Uhr.
Sonntag (27. Oktober) steht die hohe Auswärtshürde bei den Hannover Indians (19 Uhr) auf
dem Plan.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen in Rostock
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel in Rostock am Sonntagabend mit 5:3 (1:1/2:1/2:1) verloren. Obwohl Trainer Jacek Plachta nach dem überzeugenden Heimsieg gegen den Herner EV am Freitag auf die gleichen Akteure setzen konnte, sah der Spielbeginn nicht gut aus für die Hamburger. Keine drei Minuten waren gespielt, da zappelte die Scheibe schon im Netz von Niklas Zoschke. Sebastian Brockelt wurde gut freigespielt und versenkte per Direktschuss zum 1:0 (3.). Die Antwort der sich stabilisierenden Krokodile kam von Chad Staley, der mit dem 1:1 sein erstes Tor für die Gäste erzielte (11.).
Im zweiten Spielabschnitt drehten die Hamburger das Spiel. In Unterzahl brachte Thomas Zuravlev die Scheibe ins gegnerische Drittel und legte für Dominik Lascheit ab, der trocken zum 1:2 abschloss (22.). Rostocks Marvin Krüger trat in der 34. Minute allerdings den Beweis an, dass die Piranhas ihre Überzahl auch besser nutzen können und traf zum 2:2, als sich Rico Rossi auf die Strafbank verabschieden musste. In der 37. Minute legte Roman Tomanek nach und drehte das Spiel wieder zu Gunsten der Mecklenburg-Vorpommern.
Im letzten Spielabschnitt kamen die Crocodiles wieder gut aus der Kabine und glichen in Überzahl durch einen Treffer von Norman Martens aus (42.). Victor Beck (46.) und erneut Roman Tomanek (49.) brachten die Gastgeber allerdings wieder in Front. Die 5:3- Führung konnten die Piranhas schließlich über die Zeit bringen.
„Wir waren heute immer einen Schritt zu spät und haben zu viele Zweikämpfe verloren. Vielleicht hat uns das Spiel am Freitag zu viel Kraft gekostet. Rostock war heute ein Stückchen giftiger“, so Patrick Saggau.
  
    
Herner EV
6:2 Sieg gegen Krefeld bringt für den Moment wieder die Tabellenführung - Team findet schnell eine gute Antwort auf erste Saisonniederlage
(OLN)  Das Herner Team konnte im Heimspiel gegen den Krefelder EV 81 eine passende Antwort zur ersten Saisonniederlage vom Freitag finden und die Rheinländer mit 6:2 schlagen.
Dabei erwischten die Gäste den besseren Star in das Spiel und hatten gleich einige gute Möglichkeiten zur Führung. Der Treffer von Marcus Marsall in der 8.Minute gab dem Herner Spiel die nötige Sicherheit und Kontrolle über das Spiel. Trainer Danny Albrecht zum ersten Drittel: „Wir hätten zu Beginn auch durchaus in Rückstand geraten können. Nach vorne sah es dann ganz gut aus und wir haben zahlreiche gute Aktionen erspielt. Krefelds Sebastian Staudt hat dazu auch einiges entschärfen können.“
Mit zwei schnellen Überzahltreffern gleich zu Beginn des zweiten Drittels durch Christoph Ziolkowski und Patrick Asselin konnte Herne die Weichen dann früh in Richtung Sieg stellen. Allerdings war Krefeld jederzeit gefährlich im Konterspiel. Einer dieser Konter endete in der 29.Minute zum 3:1 im Herner Tor. Das Herner Team ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und antwortete durch Dominik Piskor in der 40.Minute mit dem 4:1.
Den Sieg ließ man sich im letzten Drittel nicht mehr nehmen. Erneut Patrick Asselin und Luca Schöpf trafen zum 5:1 und 6:1, ehe Krefelds Stefan Traut kurz vor dem Ende den 6:2 Endstand erzielen konnte.
„Wir wussten, dass Krefeld eine junge und schnelle Mannschaft ist. Hinten haben wir heute viel zugelassen, vor dem Tor allerdings abgeklärter als der Gegner. So ein Spiel sieht sonst zwischendurch vielleicht noch ganz anders aus. Am Ende haben wir die entscheidenden und wichtigen Treffer erzielt. Auch unsere Überzahl war heute gut und wir haben hier stark agieren können“, so Trainer Danny Albrecht mit seiner abschließenden Analyse.
„Die Tabellensituation macht glücklich ist aber eine reine Momentaufnahme. Unser Ziel von Spiel zu Spiel zu gehen und am Ende unter die ersten Vier zu stehen, werden wir nicht aus den Augen verlieren“, erinnert Trainer Danny Albrecht noch einmal daran, dass erst wenige Spiele in dieser Saison absolviert worden sind und noch viel passieren kann. 
  
    
Rostocker EC
Für den REC war es ein fast perfektes Wochenende - Mit dem 5:3 am Sonntagabend gegen die Crocodiles Hamburg holten die Piranhas in zwei Spielen fünf von sechs Punkten
(OLN)  Mit einem 2:1 nach Penaltyschießen in Essen waren die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Freitag erfolgreich in das Wochenende der Oberliga Nord gestartet.
„Es war ein enges Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften mit beiderseits starken Torhütern (im REC-Kasten: Jakub Urbisch – d. Red.). Ich bin froh, dass wir in Überzahl mal etwas bewerkstelligen konnten und den Ausgleich markierten. In der Verlängerung drückten wir gedrückt und wollten eigentlich schon da den Sieg klarmachen, doch dann holten wir mit dem souverän verwandelten Penalty von Tom Pauker (dessen Unterkiefer mit 28 Stichen genäht werden musste, nachdem er einen Puck ins Gesicht bekam, und der seitdem mit Gitterschutz am Helm spielt – d. Red.) verdientermaßen den Zusatzpunkt“, meinte Trainer Christian Behncke.
Am Sonntagabend gab es nun ein 5:3 (1:1, 2:1, 2:1) gegen die Crocodiles Hamburg.
Die Piranhas fingen sehr gut an und hatten zahlreiche Chancen. Dass es nur 1:0 stand, war sehr schmeichelhaft für die Gäste, die gleichwohl nach einem Abspielfehler in der Hintermannschaft der Gastgeber zum Ausgleich und Anfang des zweiten Drittels sogar zur Führung kamen.
Der REC, der zunächst nicht mal anderthalb Minuten in 5:3-Überzahl nutzen konnte, bekam aber die Kurve und ließ sich auch vom 3:3 nicht mehr aus der Bahn werfen. Mit dem 5:3 war die Sache durch.
Christian Behncke: „Wir waren heute klar besser und konnten auch mal unsere Chancen nutzen. Mit fünf Punkten war es ein fast perfektes Wochenende.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators belohnen sich für harte Arbeit
(BYL)  In einer an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Partie 
haben die Erding Gladiators am Sonntagabend den EC Bad Kissingen 4:2 
(0:1, 2:1, 2:0) geschlagen. Dabei hatte die Truppe von Trainer Thomas 
Vogl diesmal auch das nötige Quäntchen Glück.
Bei Erding fehlten der verletzte Andreas Schmelcher und der gesperrte 
Martin Dürr, dafür war Christin Poetzel wieder dabei. Bad Kissingen 
hatte alle Mann an Bord, dazu noch den kurzfristig verpflichteten 
Slowaken Jan Jarabek.
Beiden Teams merkte man in der Anfangsphase den gegenseitigen Respekt 
an. Sie agierten sehr vorsichtig, und so gab es zunächst kaum 
Torchancen. Die erste hatte Oliver Wawrotzki für Erding nach einer 
tollen Kombination, doch scheiterte er an Haack (7.). Dann wurden die 
Wölfe etwas aggressiver, und Andreas Gerlspeck bekam ordentlich zu tun. 
In der 12. Minute die erste Bad Kissinger Überzahl – und das erste Tor: 
Top-Torjäger Anton Seewald traf in Überzahl aus spitzem Winkel zum 1:0 
für die Gäste. In der Folge versuchten die Platzherren Druck aufzubauen, 
aber die Gäste agierten ruhig und abgeklärt, ganz im Stil einer 
Spitzenmannschaft.
So ging es zunächst im zweiten Drittel weiter. Die Gladiators machten 
jetzt deutlich mehr Druck, aber außer bei einer Erdinger Überzahl wurde 
es nie richtig gefährlich für die Wölfe. Die spielten jetzt sehr 
defensiv, offensichtlich um Kräfte zu sparen, und lauerten auf Konter. 
Unfassbar, dass den Wölfen dann ausgerechnet in Überzahl ein 
gravierender Fehler passierte. Dominic Canic luchste Keeper Haack hinter 
dem Tor den Puck ab und besorgte das 1:1 (31.). Der nächste Fehler der 
Bad Kissinger hätte eigentlich das 2:1 sein müssen. Ein Verteidiger 
spielte den Puck ohne Bedrängnis auf Philipp Michl, doch dieser schoss 
unbedrängt übers Tor. Das rächte sich eine Minute später, als Christian 
Masel zum 2:1 für die Wölfe traf (38.). Aber wiederum nur eine Minute 
danach der 2:2-Ausgleich, als Wawrotzki einen Krämmer-Schuss unhaltbar 
abfälschte.
In den letzten 20 Minuten ging es wie gehabt weiter. Erding bestimmte 
die Partie, Bad Kissingen lauerte auf Konter. In der 48. Minute 
Riesenpech für die Gladiators, als Kapitän Sebastian Schwarz nur den 
Innenpfosten traf. Und dann wurde es richtig dramatisch. Masel war 
alleine durch, doch rettete Gerlspeck mit einem Monstersave. Auf der 
Gegenseite machte es Christian Poetzel besser. Er schloss einen 
Alleingang zum 3:2 für die Gladiators ab (58.). In Überzahl traf auf der 
Gegenseite Kristaps Millers den Innenpfosten (59.). Als die Kissinger 
dann den Torwart vom Eis nahmen, sorgte Michl sieben Sekunden vor 
Schluss mit einem Schuss ins leere Tor für den 4:2-Endstand
  
    
ESC River Rats Geretsried
Befreiungsschlag in Pfaffenhofen
(BYL)  Wann platzt der Knoten, so die große Frage vor dem 6. Spieltag. Immerhin kehrte Bernhard Jorde wieder zurück, eine Option mehr für Sebastian Wanner. Schmerzlich vermisst wurden weiterhin die beiden Tschechen Ondrej Horvath und Ondrej Stava. Gastgeber Pfaffenhofen erwischte einen guten Saisonstart und rechnete sich mit Sicherheit etwas aus, doch auch der ESC wollte endlich seinen lang überfälligen ersten Sieg holen.
Ein Scheibenverlust in Überzahl an der gegnerischen blauen Linie hätte fast den frühen Rückstand eingeleitet, aber Morczinietz war vom Start weg hellwach und entschärfte den Alleingang von Babic. Der ESC wehrte sich, doch Stefano Rizzo verfehlte das freie Tor der Gastgeber. Mit der nächsten Kombination schlug es dann aber hinter EC-Torwart Hähl ein, denn Fuchs machte es nach schöner Vorarbeit von Martin Köhler besser und verwandelte zum 0:1 (7.). Es sollte noch besser kommen, denn mit zwei Mann mehr auf dem Eis, war es wieder Dominic Fuchs mit dem nächsten Treffer. Sein Schuss von der blauen Linie segelte an Freund und Feind vorbei in den Kasten der Gastgeber (13.). Zum ersten Mal in dieser Spielzeit führte der ESC mit zwei Toren und das Team legte weiter den Vorwärtsgang ein. Die Icehogs machten sich das Leben mit einigen Strafen selber schwer, Morczinietz war nur noch selten gefordert. Kurz vor der Pause wanderten dann innerhalb kürzeste Zeit drei Rats auf die Strafbank, da hätte man sich bestimmt schlauer anstellen können.
Pfaffenhofen startete in doppelter Überzahl in den zweiten Spielabschnitt, biss sich allerdings die Zähne an Morczinietz aus. Das sollte sich auch erstmal nicht ändern, der ESC-Schlussmann parierte gegen nun stärker aufkommende Gäste einen Schuss nach dem anderen. Sein Gegenüber Hähl war auch gefordert, allerdings musste er sich ein weiteres Mal geschlagen geben. Vor dem Tor stand Klaus Berger goldrichtig und staubte zum 0:3 ab, die Gastgeber wirkten mittlerweile etwas ratlos (30.). Ein paar Zentimeter trennten Berger dann von seinem zweiten Treffer, nur noch der Pfosten verhinderte den Einschlag. Eigentlich spielten die Rats genauso wie die letzten Spiele (ausgenommen Peissenberg), nur diesmal trafen die Jungs endlich das Tor.
Kritisch wurde es gleich nach Wiederanpfiff, EC-Kapitän Fardoe traf in Überzahl aber nur den Pfosten. Der ESC stand nun ziemlich unter Druck, doch das Abwehrbollwerk hielt vorerst stand. Entlastungsangriff fanden so gut wie gar nicht mehr statt, die Rats ließen sich zu sehr hinten reindrücken. Mit einem Blackout der ESC-Hintermannschaft kamen dann auch die Hausherren zu ihrem ersten Treffer. Nach einem Abpraller lag die Scheibe frei vor dem Tor, aber niemand reagierte. Letztlich nahm Lawrence das Angebot an und schob die Scheibe zum 1:3 in das halbleere Tor (54.). Pfaffenhofen fightete aber brachte die Scheibe einfach nicht mehr hinter die Linie. Kurz vor Schluss traf Florian Strobl dann mit der Rückhand in den mittlerweile leeren Kasten der Icehogs und die Rats feierten endlich den ersten Saisonsieg.
Fazit: Der ESC hat im Gegensatz zu den Spielen davor eigentlich nicht viel verändert, doch diesmal erzielte man die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Der Sieg ist Balsam für die Seele und extrem wichtig für die Moral. In den ersten beiden Dritteln zeigten die Rats eine gute Leistung und lagen verdient in Führung. Im letzten Durchgang agierte das Team etwas zu passiv, mit Martin Morczinietz stand allerdings wieder ein bärenstarker Rückhalt zwischen den Pfosten. Ein Schritt in die richtige Richtung, auf dieser Leistung kann man aufbauen.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – ESC Eispiraten Dorfen 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)
(BYL)  Am sechsten Spieltag hat es den EHC Klostersee erwischt, ausgerechnet im Derby gegen die Eispiraten Dorfen stand bei der Punkteausbeute für die Rot-Weißen am Ende die Null. Zuzuschreiben hatten sich die Grafinger das 2:4 gegen die defensiv fehlerlos und sehr diszipliniert auftretenden Gäste aus dem Nachbarlandkreis freilich selbst. Drei der vier Gegentore hätten bei besserer Zuordnung in der eigenen Zone durchaus vermieden werden können. Dazu war man offensiv bei mehr als einem Dutzend sehenswert herausgespielter und durchaus guter Abschlussmöglichkeiten einfach zu umständlich. Nur zwei Einschüsse sprachen da eine deutliche Sprache.
Zwei Mal hatte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan, bei der das Fehlen von Kapitän Bernd Rische (Schultereckgelenksprengung - Ausfallzeit etwa drei Monate und damit nach Stürmer Matthias Baumhackl schon der zweite Langzeitverletzte) und Marinus Kritzenberger (krank) in der Hintermannschaft nicht zu übersehen war, nach Rückständen mit dem Ausgleich herangekämpft, die folgende Druckphase aber nicht nutzen können und sich stattdessen eben die schon erwähnten "leichten" Gegentreffer eingefangen.
  
    
EHC Königsbrunn
Keine Punkte gegen den Tabellenführer
(BYL)  Mit 2:4 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen „die Löwen“ des EHC Waldkraiburg. Dabei machte der 41-jährige Tscheche Josef Straka, ein ehemaliger Nationalspieler, den Unterschied.
Im Gegensatz zum Freitagsspiel gegen Dorfen war der gesperrte Moritz Lieb wieder von der Partie. Dafür fehlten Königsbrunns Coach Schedlbauer neben den Langzeitverletzten auch noch Henning Schütz und der immer noch gesperrte Hayden Trupp.
Doch die Königsbrunner Mannschaft präsentierte sich von Anfang an spielfreudig und mit viel Zug zum Tor. Die Spieler knüpften nahtlos an die gute Leistung vom Dorfen-Match an. Von den Gästen war zunächst nicht allzuviel zu sehen. Das sollte sich aber schnell ändern, denn Königsbrunn kassierte nach gut vier Spielminuten eine erste Strafzeit. Beim Überzahlspiel demonstrierten die Löwen ihre ganze Klasse und machten mächtig Druck. Beim 1:0 für die Gäste war Königsbrunns Keeper Hetzel chancenlos als zwei Gegenspieler völlig frei vor seinem Tor auftauchten. Doch die Brunnenstädter zeigten sich zunächst unbeeindruckt und erarbeiteten weitere Torchancen. Waldkraiburg war aber zu jedem Zeitpunkt brandgefährlich, vor allem die schnellen Gegenstöße mit gleich zwei Stürmern setzten die Königsbrunner Defensive vor massive Probleme. Doch auch Königsbrunn kam immer wieder vor das Tor der Gäste, und in der 12. Spielminute traf dann Julian Becher zum verdienten Ausgleich. Bis zum Drittelende fielen zwar keine weiteren Treffer, die Zuschauer sahen trotzdem ein schönes und schnelles Spiel.
Im mittleren Spielabschnitt schalteten beide Teams scheinbar einen Gang runter, denn die Partie plätscherte vor sich ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten. Als Josef Straka nach einer abseitsverdächtigen Situation seinen Alleingang zum 2:1 abschloss, wachten die Brunnenstädter auf und generierten nun einige Torchancen, blieben aber im Abschluss zu harmlos. Mit der knappen Führung der Gäste ging es dann in die letzte Pause.
Königsbrunn startete stark in die letzten 20 Spielminuten, schaffte es aber weiterhin nicht, einen weiteren Treffer zu erzielen. Dafür trafen die Gäste erneut, wieder war Josef Straka Torschütze. Bei seinem abgefälschten Treffer war Königsbrunns Goalie Hetzel erneut chancenlos. Die Gäste zeigten nun ihre wohl stärkste Phase, bei den Brunnenstädtern war scheinbar die Luft raus. Erst als Waldkraiburg in Unterzahl geriet, war Königsbrunn wieder da. Sechs Minuten vor Spielende war es erneut Julian Becher, der zum Anschlusstreffer der Brunnenstädter einschoss. Königsbrunn erarbeitete sich weitere gute Chancen, konnte aber den Wirkungstreffer zum Ausgleich nicht setzen. Als Coach Schedlbauer kurz vor Spielende seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Platz nahm, ging der Schuss nach hinten los. Routinier Straka kam in Puckbesitz und schoss gekonnt zum 4:2 Endstand für die Löwen ein.
Königsbrunn verliert somit gegen die bisher beste Gastmannschaft, kann aber trotzdem positiv nach vorne blicken. Erneut hatte man lange Zeit alle Möglichkeiten gegen den Tabellenersten und scheiterte nur knapp. Allerdings verletzte sich Maxi Hermann während des Spiels an der Hand, noch ist unklar wie lange er fehlen wird. Waldkraiburg wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt dank Josef Straka verdient mit 4:2.
EHC-Coach Peter Schedlbauer hatte trotz Niederlage nicht viel zu kritisieren: „Wir haben heute ein gutes Spiel gegen einen bärenstarken Gegner gemacht. Gegen so eine Mannschaft gewinnst du nur, wenn du auch deine Tore machst. Wir haben heute zu viel liegenlassen. Waldkraiburg war läuferisch sehr stark, das hat auch einen Unterschied gemacht.“
  
    
EC Pfaffenhofen
Nichts zu holen beim Favoriten / ECP verschläft in Miesbach den Start – Trotz Aufholjagd am Ende deutliche Schlappe
(BYL)  Nichts zu holen gab es für den EC Pfaffenhofen am fünften Spieltag der Bayernliga. Beim hohen Favoriten TEV Miesbach unterlag der Aufsteiger am Ende deutlich mit 3:9 (0:4; 3:1; 0:4) und  musste damit auswärts seine erste Niederlage hinnehmen..  
Dabei verschliefen die Pfaffenhofener den Beginn der Begegnung völlig und wurden von den zeitweise grandios aufspielenden Gastgebern förmlich überrollt. Schon nach gut 13 Minuten lagen die Gäste nach Treffern von Maximilian Hüsken, Felix Feuerreiter, Filip Kokoska und Dusan Frosch scheinbar aussichtslos mit 0:4 im Hintertreffen. Die sichtlich beeindruckten Pfaffenhofener leisteten bei den schnell und präzise vorgetragenen Miesbacher Angriffen oftmals nur Geleitschutz. ECP-Torhüter Philipp Hähl hatte da schon genug und räumte seinen Platz für seinen Vertreter Patrick Weiner. Der konnte zumindest seinen Kasten bis zur ersten Pause sauber halten, auch weil seine Vorderleute jetzt den offenbar zu großen Respekt vor dem Gegner abgelegt hatten und konsequenter zu Werke gingen. In der Kabine schien Coach Chris Heid zudem die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft zeigte nun ein ganz anderes Gesicht. Sie erarbeitete sich immer mehr Spielanteile, setzte die Miesbacher Abwehr unter Druck und kam zu guten Möglichkeiten. Allerdings musste man in der 28. Minute durch einen von Bohumil Slavicek abgeschlossenen stark vorgetragenen Konter zunächst noch das 0:5 hinnehmen. Doch die Gäste waren jetzt im Spiel und nur eine Minute nach dem 0:5 traf Simon Hintermeier nach einem schönen Solo zum 1:5. Die junge ECP-Truppe merkte jetzt, dass auch der Favorit verwundbar war und blieb am Drücker. In der 35. Minute verkürzte John Lawrence auf 2:5 und drei Minuten spätere brachte Kapitän Jake Fardoe seine Mannschaft in Überzahl weiter heran. Und wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte Miesbachs starker Torhüter Anian Geratsdorfer seinem Team nicht mit einigen glänzenden Paraden den Vorsprung in die zweite Pause gerettet. Marko Babic und Jakub Felsöci hatten noch vor der Sirene die besten Möglichkeiten, weiter zu verkürzen. Nachdem den Pfaffenhofenern zu Beginn des Schlussabschnitts keine weitere Resultatsverbesserung gelang, sorgte Miesbachs Ex-Profi Dusan Frosch in der 47. Minute mit dem 6:3 für die Entscheidung. Danach  war die Luft sichtlich raus beim Team von Chris Heid, das nun nicht mehr an eine Wende glaubte und sich so in der Schlussphase der Partie noch drei weitere Treffer einfing.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg bleibt auf der Siegerstraße
(BYL)  Sechs Punkte und damit die volle Ausbeute, schreibt sich der EHC Waldkraiburg nach dem Spiel am vergangenen Sonntag gegen den EHC Königsbrunn auf sein Punktekonto.
Etwas verschlafen starteten die Löwen in die Partie im Schwabenland, weshalb die ersten Minuten der Begegnung den Pinguinen gehörten. Zwingendes kam dabei zwar nicht herum, der Druck war jedoch hoch und man musste erwachen, um nicht erneut das frühe Gegentor zu kassieren. Nach etwa drei Minuten dann die ersten zögerlichen Angriffsversuche der Industriestädter. Diese führten zwar nicht direkt zum Tor, jedoch aber zu einer Strafzeit für Königsbrunn wegen Stockschlags. Diese Powerplay-Situation nutzten die Löwen gnadenlos aus und so war es Lukas Wagner, der auf Zuspiel von Michael Trox und Mathias Jeske die Scheibe im Tor unterbrachte. Von diesem Moment war das Spiel deutlich offener und die 389 Zuschauer in Königsbrunn sahen ein Spiel, dass schnell hin und her lief und sich in beiden hälften des Spielfelds abspielte. Nach 11:40 Minuten dann der Ausgleich durch Königsbrunn. Torschütze in diesem Fall war Julian Becher und der neue Spielstand 1:1. Was Waldkraiburg in dieser Saison besonders auszeichnet ist, dass sie den Kopf nicht in den berühmten Sand stecken, unverdrossen spielt und kämpft man immer weiter. Dennoch passierte, bis auf einen Lattentreffer in der 18. Spielminute von Nico Vogl, nichts weiter und man ging mit dem Remis in die Kabine.
Im zweiten Drittel startete Waldkraiburg, das ohne den Topscorer Tomas Rousek spielte, deutlich stärker in die Partie. Nur selten gelang es Königsbrunn einen echten Entlastungsangriff zu spielen. Die Löwen spielten und spielten und kamen durch Jeske, Vogl oder Trox auch zu ansehnlichen Chancen, der Puck wollte jedoch nicht ins Tor – vorerst. In der 31. Spielminute war es dann Josef Straka der die Löwen samt Anhang erlöst. Auf Zuspiel von Lukas Wagner, schob der technisch versierte Tscheche nach einer schönen Körpertäuschung die schwarze Scheibe ins Königsbrunner Tor, das heute nicht von Nationaltorhüterin Jennifer Harß, sondern von ihrem Kollegen Nicolas Hetzel gehütet wurde. Auch wenn es weitere Chancen und Alleingänge in diesem Drittel gab, konnte man den Sack hier noch nicht zu machen und ging mit dieser knappen Führung zum Pausentee.
In den ersten Minuten des dritten Durchgangs erhöhte Königsbrunn den Druck merklich. Diese Sturm- und Drangphase dauerte jedoch nicht allzu lange an denn sie kostet Kraft und Ausdauer, die man sich tunlichst einteilen sollte, wenn man noch rund 15 Minuten Eishockeyspiel vor sich hat. Waldkraiburg verteidigte in dieser Phase sicher und was doch durch ging, wurde vom erneut souverän stehenden Kevin Yeingst festgehalten. Nun spielten die Löwen wieder frei auf und hatten das Spiel erneut in der Hand. So war es, als logische Konsequenz, klar, dass sie ihre dünne Führung ausbauen wollten und das taten sie auch. Erneut war es der Team-Älteste Josef Straka, der dieses Mal von Mathias Jeske bedient wurde und mustergültig zum 3:1 einnetzte. Zur zweiten Hälfte des letzten Durchgangs erstarkten die Pinguine erneut. Begünstigt durch zwei Strafen der Löwen ab der 51. Minute, konnten sie erneut Druck aufbauen und zwischen Strafe eins und zwei zum 2:3 Anschlusstreffer verkürzen. Torschütze war erneut Becher, der später auch zum Man of the Match auf Königsbrunner Seite gewählt wurde. Apropos Man oft he Match, der auf Waldkraiburger Seite besiegelte den 2:4 Endstand des Spiels. Nachdem Königsbrunn unvermeidlich den Goalie durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, konnte Straka die Scheibe, von Höhe der Mittellinie geschickt in das Tor heben und seinen dritten Treffer des Abends markieren.
Die Löwen sind damit weiterhin am ersten Platz der Eishockey Bayernliga mit nun drei Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten, die Black Hawks aus Passau. Am kommenden Freitag empfangen die Löwen in der heimischen Raiffeisen-Arena die Schweinfurt „Mighty Dogs“, bevor sie am darauffolgenden Sonntag nach Pfaffenhofen a.d. Ilm, zu den dort ansässigen IceHogs fahen.
  
    
ESV Buchloe
Piraten lassen unnötig einen Punkt liegen / ESV Buchloe muss gegen den SC Reichersbeuern bis ins Penaltyschießen – gewinnt dort aber mit 4:3
(BLL)  Am dritten Spieltag hat der ESV Buchloe erstmalig etwas Federn lassen müssen und einen kleinen Dämpfer erhalten. Zwar siegten die Gennachstädter am Sonntagabend zu Hause gegen den SC Reichersbeuern mit 4:3 (3:1, 0:1, 0:1), doch das erst nach Penaltyschießen. Zuvor hatten die Hausherren eine 3:1 Führung denkbar ärgerlich aus der Hand gegeben und das, obwohl man zuvor wieder zahlreiche Torchancen hatte, um den Sieg weitaus früher unter Dach und Fach zu bringen. Doch mit dem Ausgleich kurz vor Schluss - ausgerechnet bei eigener Überzahl - kam man dieses Mal nicht mit einem blauen Auge davon, wie ein enttäuschter Trainer Christoper Lerchner nach dem Spiel einräumte.
Das Problem der Abschlusseffektivität zieht sich bislang ein bisschen wie ein roter Faden durch die noch junge Saison. Und so hatten die Buchloer sich auch dieses Mal im Startdrittel gut ein halbes Dutzend bester Einschussmöglichkeiten herausgespielt, die dann aber teilweise leichtfertig liegen gelassen wurden. Stellenweise hatten die Freibeuter an diesem Abend allerdings auch nicht das nötige Scheibenglück oder der starke Gästekeeper Kilian Haltmair war im Weg.
Nachdem der ESV anfangs zwei Unterzahlsituationen ohne Gegentreffer überstanden hatte, sorgte Alexander Krafczyk nach zehn Minuten für die 1:0 Führung. Doch diese währte nicht lange: Nur zweieinhalb Minuten später ließ man den Gästen nämlich zu viel Platz, den Andreas Andrä eiskalt mit dem Ausgleich bestrafte. Die Buchloer hatten aber noch vor der Pause die entsprechende Antwort parat. Ein schönes Solo, das Marco Göttle nervenstark flach abschloss (16.) und ein weiterer Treffer von Michal Telesz (20.) brachten den Gastgebern einen 3:1 Vorsprung zur ersten Pause ein, der für die Reichersbeurer sogar auf Grund besagter fahrlässiger Chancenverwertung des ESV noch eher schmeichelhaft war.
Auch im Mittelabschnitt waren die Buchloer die Mannschaft, die mehr für die Offensive tat – doch weiter mit überschaubarer Durchschlagskraft. So brachten man selbst bei zweiminütiger doppelter Überzahl die Scheibe nicht im Tor unter und verpassten es so, die Führung weiter auszubauen. Und das rächte sich nach 29 Minuten, als erneut Andrä auf 3:2 verkürzte. Auch im Anschluss hatten die Piraten weiter reichlich Gelegenheit zu weiteren Treffern, doch das vierte Tor wollte einfach nicht fallen. Aber auch ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir musste sein Können unter Beweis stellen, rettete aber gegen den auffälligsten Reichersbeurer, Andreas Andrä, reaktionsschnell mit der Fanghand (35.).
Und so ging es mit dem knappen 3:2 auch in den dritten Durchgang, wo nicht mehr so viel vor den Toren passierte wie in den vorangegangenen 40 Minuten. Demnach mussten sich die Piraten den Vorwurf gefallen lassen, dass sich trotz der vielen Tormöglichkeiten nun eine unnötige Zitterpartie entwickelte, auch weil die cleveren Gäste kämpferisch nie aufsteckten. Nachdem die Buchloer kurz vor Schluss noch einmal eine Unterzahl überstanden hatten, schien der Sieg fast schon in trockenen Tüchern, vor allem da der ESV zweieinhalb Minuten vor dem Ende selbst in Überzahl agieren durfte. Doch ausgerechnet hier bekamen die Pirates tatsächlich noch spät die Quittung in Form des Ausgleichs. Erst konnte Alexander Reichelmeir sogar noch einen Alleingang gegen Peter Fischer parieren (58.), um Augenblicke später bei einem neuerlichen Unterzahl-Konter doch das 3:3 zu bekommen (59.).
Da die anschließende Verlängerung torlos blieb, musste schließlich das Penaltyschießen über den Sieger entscheiden. Und hier sicherten sich die Freibeuter wenigstens durch die verwandelten Versuche von Marc Barchmann und Maximilian Schorer noch den Zusatzpunkt, der zumindest etwas über den zuvor unnötig liegengelassenen Zähler hinwegtröstete. 
  
    
EV Dingolfing
Hart aber Fair! Isar Rats im Siegestaumel - Kirta-Freitag Spiel in Moosburg knapp mit 5:6 gewonnen
(BLL)  Kurz vor dem Start der Dingolfinger fünften Jahreszeit packten die Isar Rats ihre Taschen um in der Punkterunde das erste Mal gegen den EV Moosburg anzutreten. Interessant war das Spiel auch, weil zu deren Bayernliga-Zeiten, die nur zwei Jahre zurück liegen, einige der Isar Rats noch in Moosburg unter Vertrag waren. Max Ohr, Daniel Schander und auch David Michel gehörten fest in den Kader und waren zum Teil sogar Publikumslieblinge.
Das Spiel beginnt mit einem schnellen Tor der Moosburger in der zweiten Minute durch Alexander Asen. Der EV Dingolfing hatte einige Ausfälle, die auf die Strafwütigkeit des Schiedsrichters am Sonntagsspiel zurückzuführen waren. Bilek, Schickaneder waren gesperrt, German Azimov sitzt die letzte seiner drei Spielstrafen ab. Dafür hat sich Headcoach Billy Trew die Skates angezogen und unterstützte diesmal aktiv. Gleich in der fünften Minute zauberte Daniel Schander den Ausgleich ins Tor und ein Entsetzen ins Gesicht seiner Moosburger Fans. In der achten Minute kombinierte Simbeck auf Trew, der damit sein erstes Liga-Tor für die Isar Rats schoss. Wie entfesselt gings weiter mit dem 3. Tor durch Waldemar Detterer, der von Olli Ferstl und Manuel Ruhstorfer bedient wurde. Weiter gings im Reigen in der 19. Minute. Michel passt auf Trew, der den Puck grandios unter die Latte hinter dem gegnerischen Goalie versenkt. 1:4 in der ersten Pause war schon eine Ansage aus der östlicher gelegenen Isarstadt.
Doch die Moosburger ließen nicht locker. Immerhin ist das Team von Coach Englbrecht mit Spielern wie Peter Abstreiter und Miloslav Horava gut gerüstet. Im zweiten Drittel fielen dann auch die Tore im Kasten von Christian Hamberger. 22. Minute durch Stuckenberger, in der 29. durch Retzer. Trotz der gelungenen Aufholjagd versetzt Ex-Profi Abstreiter in der 30. Florian Meichel einen Stockschlag und Stockstich, sodass ihn der Schiedsrichter zurecht für 5 Minuten + Spieldauer aus dem Rennen nimmt. Moosburg hat hervorragend aufgeholt und die Dingolfinger fast nicht aus dem eigenen Drittel gelassen. Ernüchternd der Spielstand für die Isar Rats nach der zweiten Spielphase mit 3:4.
Erwartungsvoll auf beiden Seiten ging es ins dritte Drittel. Die Moosburger, die bisher nur gegen Vilshofen in Verlängerung gewonnen und gerade mal zwei Tabellen-Punkte hatten, mussten was tun. Nun begann ein spannungsgeladener Schlagaustausch, der die Anfahrt nach Moosburg mehr als wert war. Dingolfing kommt wieder besser ins Spiel. 41. Minute gelingt der fünfte Treffer wieder durch Daniel Schander, der den Abstand auf 3:5 ausbaut. Moosburg legt sich extrem ins Zeug und schießt in der 46. (Maier) und in der 53. (Eigner) den Ausgleich. Das gesamte Stadion zum Platzen gespannt, bangen beide Mannschaften den letzten Minuten. David Michel beendete mit dem Siegtreffer in der 55. Minute das Spiel. Als hätte er noch eine interne Rechnung mit den Moosburgern offen, feierte er euphorisch das spielentscheidende Tor mit den seinen Mannschaftskollegen und den Fans.   
Das nächste Spiel ist am Freitag, den 25.10., auswärts etwas weiter entfernt in Selb. Um 20 Uhr fällt dort der Startbully. Wer es bequemer mag, darf sich auf das nächste Heimspiel in der Marco-Sturm Eishalle freuen. Denn am 27.10. ist nicht nur ein spannendes Spiel gegen den TSV Trostberg zu erwarten, sondern parallel die Enthüllung des ersten Vereinsbusses der Isar Rats. Vorstand Jürgen Ohr, der den unter Verschluss stehenden Bus bereits gesehen hat meinte lächelnd: „Unsere Jungs, die das Vereinsmarketing machen hatten freie Hand beim Design des Busses. Das Ergebnis ist umwerfend. Wenn es nur nach dem Bus ginge, könnten wir mindestens in der 2. Liga spielen“. Die Enthüllungsfeier findet in den Drittelpausen des Ligaspiels statt. Spielbeginn am 25.10. ist um 18 Uhr in der Marco-Sturm Eishalle.
  
    
Regionalliga Südwest  Landesliga Baden-Württemberg
    
Stuttgarter EC
Rebels mit Heimniederlage gegen die Baden Rhinos
(RLSW)  Mit einem Heimsieg im schwäbisch-badischen Bruderkampf gegen die Baden Rhinos aus Hügelsheim wollten die Stuttgart Rebels am vergangenen Freitag ihre Orientierung in Richtung höhere Tabellengefilde fortsetzen. Ein starker Gegner und die mangelnde Chancenverwertung im ersten Spieldrittel sollten diese Pläne jedoch durchkreuzen. Mit 3:5 mussten man den Gästen am Ende die drei Punkte überlassen. 547 Zuschauer bildeten einen würdigen Rahmen für dieses Spiel - ein Wert, der in den vergangenen Jahren im Oktober nicht annähernd erreicht werden konnte.
Das Spiel entwickelte sich als insgesamt recht ausgeglichene Partie, bei welchem die Gäste die etwas reifere Spielanlage und eine enorme körperliche Robustheit in die Waagschale warfen, die Rebels im ersten Spielabschnitt allerdings die besseren Tormöglichkeiten hatten. Im Gegensatz zum Auswärtserfolg der vergangenen Woche gegen Meister Bietigheim hatten die Rebellen aber leider ihr Visier offenbar nicht richtig justiert, denn die Tore erzielte dieses Mal der Gegner immer genau in jenen Momenten als man auf Stuttgarter Seite Oberwasser zu bekommen schien. Iven Rösch (2.) und Lars White (19.) waren für die Rhinos erfolgreich.
Die Rebels taten sich, auch aufgrund zweier unnötiger Strafzeiten, schwer, ins zweite Drittel zu kommen. Zwar konnte man die beiden Unterzahlsituationen schadlos überstehen und zur Mitte des Spielabschnitts auch wieder eigene Offensiv-Akzente setzen. Der nach einer Sperre zum ersten Mal in dieser Saison aufgebotene tschechische Goalgetter der Gäste, Martin Vachal, setzte allerdings die Politik der Nadelstiche zur rechten Zeit fort und erhöhte auf 0:3 (33.). Auch auf den ersten Stuttgarter Treffer durch Nick Govig in Unterzahl erzielt (36.), wusste man auf Rhinosseite eine schnelle Antwort. Erneut Rösch drehte dieses Mal den Spieß um und vollendete ein Powerplay der Rhinos (38.). Die turbulente Schlussphase des zweiten Drittel beendete schließlich ein umstrittener Treffer von Govig in numerischer Überlegenheit mit dem Treffer zum 2:4 – der Treffer erfolgte zeitgleich mit der Schlusssirene.
Kämpferisch kamen die Rebellen zum letzten Durchgang auf Eis, die gut organisierte Gästedefensive machte es jedoch schwer, zwingende Tormöglichkeiten herauszuspielen. Für die Vorentscheidung sorgte hingegen in der 52. Spielminute Graham Brulotte, der vors Tor zog und dabei nicht von der Scheibe zu trennen war. Der dritte Rebelstreffer durch Miroslav Hudak zwei Minuten vor Spielende fiel zu spät, um den Rebels nochmals eine echte Möglichkeit für einen Punktgewinn zu eröffnen. So musste man den Gästen am Ende einen verdienten Erfolg überlassen, denn es sollte sich im Spielverlauf rächen, dass man die im ersten Abschnitt vorhandenen Torchancen nicht ausnutzen konnte.
Die nächste Möglichkeit für die Mannen um Coach Heiko Vogler weiterhin in der immer noch sehr engen Tabelle Kontakt zu den vorderen Plätzen zu halten, bietet sich am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel bei den Heilbronner Eisbären.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons übernehmen Tabellenführung
(LLBW)  Die Pforzheim Bisons konnten am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel bei der TSG Reutlingen mit 10:6 (4:2/4:0/2:4) gewinnen.
Die Bisons begannen das Spiel gleich druckvoll und brachten die Scheibe gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Die Führung der Bisons durch Patrik Vogl (4.) war somit nur eine Frage der Zeit. Keine Minute später nutzte Nico Nellissen seine Chance und erhöhte auf 2:0. Anschließend kamen nun auch die Reutlinger zu ersten nennenswerten Möglichkeiten. Statt des möglichen Anschlusstreffers erhöhte allerdings Martin Juricek auf 3:0 (13.). Marek Rubner konnte knapp zwei Minuten später Klaus Graefe im Kasten der Bisons zum 1:3 überwinden. Die Bisons schlugen in Person von Benjamin Frick eiskalt zurück und stellten den drei-Tore-Abstand wieder her (16.). Die letzte Szene des ersten Drittels gehörte den Gastgebern, David Weidlich verkürze in der Schlussminute zum 2:4. Das zweite Drittel gehörte den Bisons, so zogen sie innerhalb von zehn Minuten durch zwei Doppelpacks von Juricek (24., 25.) und Steffen Bischoff (29. in Unterzahl, 34.) auf 8:2 davon. Im Schlussabschnitt schickten die beiden Unparteiischen gleich zwei Bisons in die Kühlbox. Diesen Platz nutzten die Schwaben durch Martin Cervenka zum 3:8 (42.), ein weiteres Powerplay konnte Reutlingen erneut verwerten und Marc Welsch traf zum 4:8 (45.). Reutlingen versuchte weitere Treffer zu erzielen, doch eine Strafzeit knapp acht Minuten vor dem Ende verhinderte das Vorhaben. Denn auch die Bisons verstehen ihr Überzahlspiel und so schob Vladimir Viller die schwarze Hartgummischeibe am Reutlinger Goalie, Florian Grad, zum 9:4 in die Maschen (53.). Nun ging es Schlag auf Schlag, zunächst traf Martin Juricek zum 10:4 (55.) für die Bisons ehe Hans Enz (56.) und Martin Cervenka (60.) noch für etwas Ergebniskosmetik zum 6:10-Endstand sorgten.
Da die Partie zwischen der ESG Esslingen und dem Stuttgarter EC 1b im zweiten Drittel wegen Nebels abgebrochen wurde, übernahmen die Bisons die Tabellenführung der Landesliga.
Am kommenden Sonntag, 27.10.2019 steht das Topspiel der Landesliga Baden-Württemberg an. Dann erwarten die Bisons um 19:00 Uhr die ESG Esslingen im Eissportzentrum Pforzheim.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets verlieren im holländischen Limburg
(RLW)  Auf internationaler Ebene hat es die Rockets zum ersten Mal in der laufenden Saison erwischt: Die EG Diez-Limburg verliert das Auswärtsspiel im Inter-Regio-Cup bei den Microz Eaters Limburg aus den Niederlanden mit 5:6 (2:3, 1:1, 3:1). Bei der ersten Pflichtspiel-Niederlage der neuen Spielzeit musste man sich trotz zwischenzeitlicher 5:3-Führung am Ende geschlagen geben.
Das Spiel begann so, wie das Spitzenspiel zwei Tage zuvor geendet hatte: mit einem Shorthander von RJ Reed. Als die Gastgeber erstmals in Überzahl spielen durften - Nils Krämer saß in der Kühlbox - schlugen die Rockets innerhalb von 35 Sekunden zwei Mal zu: Erst durch den Kanadier Reed (10.), danach traf auch US-Stürmer Jamie Hill (11.). Damit war das muntere Toreschießen eröffnet, denn auch die Eaters trafen, dieses Mal in Überzahl, durch Nick Verschuren zum 1:2 (13.). Und auch das zwischenzeitliche 3:1 für die Rockets durch Julian Grund (14.) machte die Holländer noch nicht nervös: Lars van Sloun verkürzte auf 2:3 (18.). Zwar hatte die EGDL deutlich mehr Spielanteile, das Ergebnis gab aber nur eine knappe Führung her.
Wer erwartet hatte, dass beide Teams auch im zweiten Abschnitt weiter kräftig scoren würden, der wurde enttäuscht. Das Spiel wirkte nun deutlich weniger unterhaltsam, war aber dennoch immer unter Kontrolle aus Sicht der Rockets. Die mussten zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Tom Marx hinnehmen (24.), gingen aber dennoch mit einer Führung in die zweite Pause: Leonard Günther hatte in der 34. Minute zum 3:4 getroffen.
Und spätestens, als Kevin Lavallee in Überzahl auf 5:3 erhöhte (43.), schien die Partie zugunsten der Rockets zu laufen. Doch die Unparteiischen blieben ihrer Linie treu und pfiffen die Partie auch im letzten Drittel nach „holländischen Regeln“. Lars van Sloun (50.), Nick Verschuren (53.) und Yoren de Smet (60.) drehten mit ihren Toren die Partie und profitierten, wie schon im ersten Drittel, von nicht geahndeten Foulspielen unmittelbar vor den Toren.
„Im zweiten Drittel war der Gegner besser, da hat uns Tim Stenger im Spiel gehalten“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Natürlich ist die Niederlage ärgerlich, vor allem, wie manche Tore gefallen sind. Aber wir hatten dennoch unsere Chancen gegen eine sehr gute Mannschaft, haben da manchmal zu oft noch einen Pass gespielt, anstatt zu schießen. Aber genauso wenig, wie du nach Siegen nicht überheblich werden darfst, ist es auch wichtig, den Kopf nach einer Niederlage nicht zu weit zu senken. Wir schauen nach vorne.“
  
    
Herforder EV
HEV ohne Probleme in Neuss - Herford gewinnt mit 6:1
(RLW)  Souverän gelöst – die Herforder Ice Dragons gewannen ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Neusser EV sicher mit 6:1 (2:0/2:1/2:0) und verbesserten sich auf Platz 2 der Regionalliga West-Tabelle.
Chefcoach Jeff Job standen lediglich 13 Feldspieler, sowie die beiden Torhüter Marc Fleischer und Jan Pohlmann zur Verfügung. Neben den sechs Akteuren, die bereits am Freitagabend in Diez-Limburg aufgrund von Verletzungen und Krankheit ausfielen, musste der HEV in Neuss auch auf Tim Schürstedt und Kris Gehring verzichten. Dennoch agierten die Herforder von Beginn an überlegen und zeigten, dass sie unbedingt drei Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Während Marc Fleischer im Tor der Herforder kaum geprüft wurde, eröffnete Guillaume Naud in der 11. Minute in doppelter Überzahl den Torreigen. Jörn Weikamp erhöhte in der 15. Minute auf 2:0, mit dem es auch in die erste Pause ging.
Nikolai Varianov nutzte eine der wenigen Gelegenheiten für den Gastgeber und verkürzte in der 25. Minute auf 1:2. Doch nur 30 Sekunden später stellte Killian Hutt mit seinem Treffer zum 3:1 den alten Abstand wieder her. In der Folgezeit hatte der HEV das Geschehen sicher im Griff und ließ den Neusser EV nicht mehr in das Spiel kommen. Kurz vor dem letzten Wechsel sorgte Florian Böhm mit dem 4:1 für die Vorentscheidung.
Auch im Schlussabschnitt ließen die Ostwestfalen nichts mehr anbrennen. Nach Florian Böhms zweiten Treffer des Abends (46.) waren schließlich die letzten Zweifel am Auswärtserfolg der Ice Dragons beseitigt. Nils Bohle setzte mit seinem ersten Saisontreffer in der letzten Minute schließlich den Schlusspunkt unter die Begegnung.
Herford hat nun 11 Punkte auf dem Konto und ist somit der direkte Verfolger des derzeitigen Topteams EG Diez-Limburg, die bereits 7 Punkte Vorsprung aufweisen. Am kommenden Freitag trifft der HEV um 20.30 Uhr in heimischer Halle auf die Dinslaken Kobras, am Sonntag geht es zu den Ratinger Aliens, bei denen man sich für die 4:5-Heimniederlage im September revanchieren möchte.   
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären melden sich zurück im Inter-Regio-Cup-Rennen
(RLW)  Der EHC „Die Bären" 2016 hat die erste kleine Drucksituation der Eishockey-Saison 2019/20 gemeistert. Nach dem Null-Punkte-Wochenende in der Regionalliga West sah Trainer Carsten Billigmann seine Mannschaft gegen die Nijmegen Devils in der Pflicht. Eine weitere Niederlage, und die Chancen auf eine Platzierung ganz weit vorne im Inter-Regio-Cup wäre fast schon passé gewesen. Wäre. Die Bären sind seit Sonntagabend wieder im Geschäft, weil sie gegen die Niederländer mit 5:2 gewannen und die EG Diez-Limburg gegen die Eaters Geleen ihre erste Saisonniederlage kassierte (5:6). Die Karten auf internationalem Parkett werden somit wieder neu gemischt.
Die Vorzeichen standen nicht optimal. Das Donnerstagtraining konnte aufgrund von Beruf und Krankheiten nur ein relativ kleiner EHC-Tross absolvieren. „Von daher war die ganze Situation schon etwas heikel und die Anspannung spürbar", gestand Billigmann. Dafür machten die Gastgeber ihre Sache beachtlich gegen eine Mannschaft, die kürzlich bei Regionalliga-Meister Herford mit 6:5 gewonnen hatte. „Das erste Drittel verlief noch etwas zerfahren, aber dann haben wir zugelegt, und im Schlussabschnitt hätten wir eigentlich einen noch deutlicheren Sieg herausschießen müssen", resümierte der EHC-Coach. „Wenn jetzt noch vorne der Knoten platzt, sieht es für uns schon richtig gut aus." Nijmegens Trainer Alexander Jacobs, früher in Ratingen hinter der Bande, meinte: „Wir konnten heute nicht in Bestbesetzung spielen. Mit komplettem Kader, hätte es ein engeres Spiel werden können."
Zwischen den ersten beiden Hinausstellungen der Partie nutzte Knut Apel die Gelegenheit bei gleicher Spielerstärke auf dem Eis zur 1:0-Führung. Der Verteidiger vollendete eine Co-Produktion zwei ehemaliger Lauterbacher nach Vorlage von Tobias Etzel. Keine Minute später saß Schahab Aminikia auf der Strafbank und der niederländische WM-Teilnehmer Raymond van der Schuit glich aus. Das Neuwieder Powerplay hakte in den jüngsten Spielen weil der Zug zum Tor fehlte, diesmal brachte es die Deichstädter wieder auf die Gewinnerstraße. Kapitän Stephan Fröhlich (19.) und Jeff Smith (28.) schossen in Überzahl das 3:1 heraus, ehe van der Schuit zeigte, warum Nijmegen ihn im Sommer aus Den Haag holte. Wo das Tor steht, weiß auch Schahab Aminikia. In der Liga hatte der Rückkehrer aus Neuss schon gegen Hamm und Dinslaken getroffen, sein Doppelpack gegen Nijmegen (37., 60.) brachte die verdienten drei Punkte in trockene Tücher.
  
    
Regionalliga Ost
    
EHC Berlin Blues
Blues unterliegen Bulls
(RLO)  Nach dem Derbyerfolg bei dem Eisbären Juniors stand für die Blues mit dem Spiel gegen die 1b der Saale Bulls eine weitere, durchaus machbare, Aufgabe an. Vor allem eine schlechte Chancenverwertung verhinderte ein perfektes Wochenende, die Blues unterlagen den Bulls mit 1:2 (0:1/1:0/0:1).
Nach einer kleineren Stadtrundfahrt kamen die Gäste gerade noch pünktlich im P9 an. Elf Feldspieler und zwei Torhüter stiegen aus dem Bus, eine überschaubare Aufstellung also. Bei den Blues gab es kleinere Änderungen zum Vortag, 16 Feldspieler und zwei Torhüter wurden aber wieder aufgeboten.
Es ging gleich in Richtung Tor der Gäste, die in der 2. Minute durch einen Pfostenschuss geweckt wurden. Im Anschluss zeigte Gästetorhüter Nick Paurat, dass er wach war, denn es gab einige gute Chancen der Blues. Die Gäste brauchten einige Minuten, bis auch sie zu Torchancen kamen. Dann musste auch Benjamin Nitschke im Tor der Blauen eingreifen. Es wurde nun ein offeneres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach zehn Minuten fiel der erste Treffer, Norman Schumann brachte die Gäste per Nachschuss in Führung. Der Gegentreffer zeigte Wirkung, denn nun waren die Bulls das bessere Team. Erst zum Ende des Drittels gab es wieder blaue Chancen, es blieb aber nach 20 Minuten bei einem Treffer.
So richtig ins Spiel kamen die Blues auch nach dem Seitenwechsel nicht. Halle stand gut und konterte immer wieder gefährlich. Nach 28 Minuten jubelte man zwar bei den Blues, aber ein Schuss landete am Pfosten des Tores. Nun waren die Berliner wieder wach, aber Halle‘s Torhüter zeigte klasse Paraden und hielt so den Vorsprung fest. Fünf Minuten vor der 2. Pause war er dann doch machtlos, in Überzahl landete ein Schuss von Niklas Pilz im Tor. Auch in diesem Abschnitt fiel nur ein Treffer und so ging es mit einem 1:1 ins letzte Drittel.
Es war schon fahrlässig, was die Gastgeber an Chancen vergaben. Denn auch im letzten Drittel hatten sie sehr gute Möglichleiten, sie vergaben diese aber. Und wie so oft wurde das bestraft. Acht Minuten gewannen die Bulls vor dem Tor der Blues ein  Bully, der Puck kam zu Chad Evans, der keine Probleme hatte das 1:2 zu erzielen. Beide Teams kämpften bis zum Ende, ein Treffer fiel nicht mehr. Somit holen sich die Saale Bulls den Sieg, den ersten in dieser Saison.
Insgesamt können die Blues mit der bisherigen Saisonbilanz durchaus zufrieden sein und weitere Punkte zu holen sollte machbar drin. Wichtig sind dabei aber eine gute Disziplin und eine bessere Chancenverwertung. Die Blues belegen im Moment den 4. Platz, Halle gibt den letzten Platz an die Eisbären Juniors ab. Es sei aber darauf hingewiesen, dass es ein sehr schiefes Tabellenbild gibt.
(Norbert Stramm)
  
   
ELV Niesky
1.Sieg im ersten Heimspiel
(RLO)  Am Samstag, den 19.10.2019 starteten die Tornados erfolgreich in ihre neue Heimspiel-Saison. Zu Gast im heimischen Eisstadion am Waldbad waren die Cracks des ESC Dresden 1b.
Nach zwei Niederlagen konnte die 1. Männermannschaft des ELV Niesky endlich ihren ersten Sieg in der Saison 2019/ 2020 feiern. Doch aller Anfang ist schwer!
Im ersten Drittel zeigten die Tornados ihre gewohnte Stärke. In der 12.Minute gingen sie durch ein Tor von David Frömter nach Vorlage von Daniel Wimmer und Loris Riedel in Führung. Im Mitteldrittel waren sie deutlich schwächer und es unterfielen ihnen zu viele Fehler. Torchancen wurden nicht genutzt. Die Gäste aus Dresden zeigten im gesamten Spiel stets starken Kampf- und Teamgeist. Trotz zweier Treffer der Nieskyer im Mitteldrittel durch Philip Riedel (34. Minute – Assistenten: Vincent Dudda und Eric Girbig) und Daniel Wimmer (40.Minute – Assistent: Jörg Pohling) gelang den Dresdnern in der 35.Minute der Anschlusstreffer. Aufgeben kam für sie nicht in Frage! So ging es bei einem Spielstand von 3:1 ein letztes Mal in die Kabine.
In der 48. Minute verkürzten die Gäste sogar noch mal auf 3:2. Nun wollten es die Tornados erst recht wissen. Der erste Heimsieg war Pflicht. Loris Riedel versenkte den Puck nach Zuspiel von Tom Domula und David Frömter in der 58.Minute im gegnerischen Kasten. Eine Minute später machte Bruder Philip Riedel den Sieg endgültig perfekt. Mit ganz viel Engagement und harter Arbeit erkämpften sich die Tornados mit 5:2 (1:0; 2:1; 2:0) die ersten 3 Punkte für die Tabelle. Tornado-Trainer Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Es war ein echter Arbeitssieg. Ich bin stolz auf meine Jungs, insbesondere auch auf die jungen Spieler.“
Die mehr als 750 Zuschauer sahen eine spannende Partie und sorgten beim ersten Heimspiel für tolle Stimmung. Danke dafür von allen Aktiven und Verantwortlichen. Nächste Woche sind die Saale Bulls 1b zu Gast in Niesky.
  


 Montag 21.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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