Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird der finnische Angreifer Tero Koskiranta vorraussichtlich acht Wochen lang nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der EV Landshut hat seinen Back-Up-Goalie Patrick Berger mit einer Förderlizenz für die Eisbären ausgestattet, nachdem Stammgoalie Peter Holmgren noch bis Januar verletzungsbedingt ausfallen wird und Raphael Fössinger und Jonas Leserer aus beruflichen Gründen verhindert sind
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 22.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Thomas Sabo Ice Tigers
Moritz Wirth wechselt nach Mannheim
(DEL)  Moritz Wirth ist mit dem Wunsch, ein Angebot der Adler Mannheim für die laufende Saison annehmen zu dürfen, an die Verantwortlichen der THOMAS SABO Ice Tigers herangetreten. Nach Gesprächen mit allen Beteiligten haben sich die Ice Tigers dazu entschieden, diesem Wunsch zu entsprechen und das bestehende Vertragsverhältnis mit dem 20-jährigen Verteidiger mit sofortiger Wirkung zu beenden.
„Moritz hat uns in den Gesprächen klar signalisiert, dass er einen anderen Weg gehen und das Mannheimer Angebot annehmen möchte. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, weil Moritz in unserer Zukunftsplanung eine wichtige Rolle gespielt hat und wir seit unserem Trainingsauftakt sehr intensiv und individuell mit ihm gearbeitet haben. Wir wünschen Moritz natürlich dennoch alles Gute in Mannheim und blicken ab sofort nach vorne, um andere Talente von der in Nürnberg geleisteten Arbeit mit jungen Spielern zu überzeugen“, sagte Ice Tigers-Sportdirektor André Dietzsch.
Moritz Wirth kam in fünf DEL-Spielen für die THOMAS SABO Ice Tigers sowie in vier DEL2- Spielen für die Bayreuth Tigers zum Einsatz und blieb dabei ohne Scorerpunkt.
  
    
EV Landshut
JoshMc Fadden hat sich das Kreuzband gerissen / Verteidiger fällt für ein halbes Jahr aus – Ralf Hantschke auf der Suche nach Ersatz
(DEL2)  Das ist eine echte Hiobsbotschaft für den EV Landshut! Verteidiger Josh McFadden hat sich im Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers das Kreuzband gerissen und fällt für rund ein halbes Jahr aus. Dies hat eine eingehende Untersuchung am Montag ergeben.
„Das ist eine wirklich bittere Nachricht, die uns schwer trifft“, sagte EVL-Cheftrainer Axel Kammerer und ergänzte: „Nicht nur, dass Josh ein richtig guter Typ ist. Er hat sich bei uns sehr gut zu Recht gefunden und war zuletzt in richtig starker Form.“ McFadden zog sich die Verletzung in der allerersten Minute des Spiels in Bayreuth zu und versuchte danach noch weiterzuspielen.
Durch den Ausfall sieht sich auch EVL Spielbetrieb GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke zum Handeln gezwungen: „Wir haben schon mehrere Kontakte geknüpft und wollen kurzfristig einen Ersatz für Josh präsentieren. Natürlich wünschen wir Josh alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung. Wir werden ihn bei seinem Comeback so gut unterstützen, wie es nur möglich ist“, erläutert Hantschke.
Für das Heimspiel am Dienstag (19.30 Uhr/Eisstadion am Gutenbergweg) ist außerdem der Einsatz von Robbie Czarnik ungewiss. Der Angreifer verpasste schon die Begegnung in Bayreuth mit einer Leistenverletzung. Marco Sedlar (Verletzung am Auge) fällt dagegen definitiv aus.
  
    
EHC Lausitzer Füchse
CHARITY- ABEND DER LAUSITZER FÜCHSE AM 13.11.2019 - ES GIBT NOCH FREIE PLÄTZE
(DEL2)  Der diesjährige Charity-Abend am 13.11.2019 rückt immer näher. Auch diesmal soll es natürlich wieder ein Höhepunkt im Saisonverlauf werden, denn die gesamte Mannschaft wird sich für einen guten Zweck um das Wohlergehen der Gäste im Hotel Kristall in Weißwasser kümmern. Die Spieler kochen, servieren ein Drei-Gänge-Menü und während Sie sich mit den Spielern und Trainern unterhalten können, werden auch fleißig Autogramme geschrieben.
Der Eintritt zu diesem besonderen Abend kostet 50 Euro und eine Reservierung lohnt sich in jedem Fall. Es ist allerdings Eile geboten, denn es gibt nur noch wenige Restkarten. Melden Sie sich noch per E-Mail an: charity-dinner @lausitzer-fuechse.de. Anmeldeschluss ist der 08.11.2019.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Füssen kämpft den Tabellen-Dritten Memmingen mit 3:2 nieder
(OLS)  Ausverkauftes Haus, Derbystimmung, der EV Füssen schlägt den Dritten der Tabelle aus Memmingen mit 3:2 (2:1, 1:1, 0:0). Schwarz-gelbes Eishockeyherz, was willst du mehr. Ein bis zum Ende spannendes Spiel fand seinen verdienten Sieger, auch wenn die Gäste aus der Maustadt bis zum Ende gefährlich blieben. Doch mit Einsatz und viel Tempo konnte sich der EVF diesmal alle drei Zähler sichern und damit auch auf ein Penaltyschießen verzichten.
Vor stimmungsvoller Kulisse begann das Heimteam mit enormem Druck und Tempo. Zielte Eichberger in der dritten Minute noch knapp vorbei, so traf eine Zeigerumdrehung später Lubos Velebny zum 1:0. Füssen drückte, Memmingen fabrizierte offensiv zunächst nur Icings. Dennoch konnten die Indians in der sechsten Spielminute mit ihrem allerersten Torschuss ausgleichen. Das Füssener Eigengewächs Julian Straub nutzte die Chance nach einem Konter. Bitter, denn zu der Situation war es nur gekommen, weil ein klares Foul an einem Füssener im Angriffsdrittel nicht geahndet wurde. Der EVF ließ sich aber nicht beirren und drückte zunächst weiter. Deubler und Hofmann scheiterten, auf der Gegenseite hatten aber auch Voigt und Miller erste vergebene Möglichkeiten für Memmingen. In der 16. Minute vergaben nach einem Abwehrfehler der Gäste nacheinander Payeur, Vogl und Eichberger. Die erneute Führung lag förmlich in der Luft, und schließlich war es Tobias Meier, der zum verdienten 2:1 einschoss (19.). In Überzahl wäre Marc Besl beinahe sogar noch der dritte Treffer gelungen.
Auch im zweiten Drittel bekämpften sich beide Teams intensiv, es ging nun hin und her. Martin Guth scheiterte am Innenpfosten, Brad Snetsinger am fehlerfreien Benedikt Hötzinger. Sam Payeur verzog bei einem Konter knapp, im Gegenzug wurde eine Strafzeit gegen den EVF ausgesprochen. Diese nutzte Marvin Schmid (offiziell wurde Fabian Voit als Torschütze angegeben) nach nur 21 Sekunden Powerplay und schöner Kombination zum Ausgleich. In der Folge verloren die Schwarz-Gelben etwas den Faden, kamen aber in der 35. Minute zu einem Überzahlspiel. Hier scheiterte zunächst Dejan Vogl aussichtsreich, dann aber gab Lubos Velebny zum zweiten Mal an diesem Abend seine Visitenkarte bei Indians-Goalie Jochen Vollmer ab – 3:2. Im Anschluss drückten die Maustädter vehement auf den Ausgleich, die Füssener Abwehr musste Schwerstarbeit leisten. Durch eine umstrittene Strafzeit wegen zu vielen Feldspielern geriet das Heimteam auch noch in Unterzahl, hielt aber die Führung bravourös.
Im letzten Abschnitt scheiterte Tobias Meier knapp bei einem Konter, Marc Hofmann traf die Latte, der Versuch von Marius Klein wurde gehalten. Füssen machte jetzt wieder Druck, Memmingen musste zwei Strafzeiten ziehen. Doch trotz großer Chancen gelang dem EVF der vorentscheidende vierte Treffer nicht, und wieder komplett leitete ein gehaltener Konter von Miettinen die Schlussoffensive der Gäste ein. Als in der 50. Minute Quirin Stocker auf die Strafbank musste, erwehrten sich die Füssener erfolgreich. Die beste Phase hatten die Indians in der 56. Minute, als sie trotz läuferischer Unterlegenheit nochmals alles versuchten. Voit, Snetsinger und Böhm fanden aber ihren Meister in Benedikt Hötzinger, dem Fels in der Brandung. Auf der anderen Seite verfehlte Meier knapp das vierte Tor. Gäste-Trainer Sergej Waßmiller tauschte in der letzten Minute noch seinen Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler, doch eine Ausgleichschance ergab sich nicht mehr, Füssen hatte sich die drei Punkte mit großem Einsatz verdient.
Trainer Sergej Waßmiller (Memmingen): „Das war heute ein richtiges Kampfspiel, die Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Im zweiten Drittel hatten wir mehr Chancen, es hat aber nicht gereicht für uns. Wir sind in der Defensive unterbesetzt, haben junge Spieler, ich kann da keinen Vorwurf machen, alle haben hart gearbeitet. Füssen ist eine organisierte, sehr gute und schnelle Mannschaft.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Die Zuschauerkulisse war super, die Stimmung im Stadion hat uns beflügelt. Zuletzt haben wir dreimal gute Leistungen gezeigt, heute hat es endlich mit einem Sieg geklappt. Wir dürfen nicht vergessen woher wir kommen, haben wohl den kleinsten Mannschaftsetat der Liga. Mich freut es riesig für die Jungs, dass sie sich heute für ihre harte Arbeit mit drei Punkten belohnt haben.“ (MiL)
  
    
ECDC Memmingen
Harter Kampf, aber keine Punkte in Füssen
(OLS)  Der ECDC Memmingen unterlag am Sonntagabend in Füssen knapp mit 3:2. Den dezimierten Indians gingen am Ende die Kräfte aus, so dass sie den Rückstand nicht mehr aufholen konnten. Am kommenden Wochenende geht es mit Spielen gegen Weiden und Rosenheim weiter.
Volles Haus und gute Stimmung, alles war angerichtet für ein spannendes Derby in Füssen. Die Indians mussten weiterhin auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Zu den länger Verletzten kamen auch noch die Förderlizenzspieler Leon Kittel (Kaufbeuren) und  Niklas Länger (AEV) hinzu, letzterer gab am Sonntagabend sein DEL-Debüt in Augsburg. Die Verbliebenen gerieten auch bald in Rückstand, Lubos Velebny zog einfach ab und Joey Vollmer musste den Schuss passieren lassen, vier Minuten waren hier erst gespielt. Die Antwort der Memminger ließ nicht lange auf sich warten. Julian Straub verwertete einen Querpass von Marvin Schmid zum Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es dann allerdings nicht in die Kabine, Tobias Meier brachte den starken Aufsteiger 99 Sekunden vor der Sirene wieder in Front.
Im zweiten Abschnitt waren dann beide Teams je einmal erfolgreich. Zuerst glichen die Indians in Person von Marvin Schmid aus. Ein glänzend herausgespielter Treffer in Überzahl, der die Memminger zurück brachte und deren rund 400 Anhänger jubeln ließ. Doch auch der EVF zeigte, dass er in numerischer Überlegenheit brandgefährlich ist. Als die Maustädter eine etwas umstrittene Bankstrafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis erhalten hatten, knallte Lubos Velebny den Puck zu seinem zweiten Treffer des Abends ins Memminger Netz.
Im Schlussdrittel setzten die Memminger dann alles auf eine Karte. Sie versuchten mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen, die Kräfte gegen laufstarke Gastgeber reichten aber nicht mehr aus. Was aufs Tor des EVF kam, entschärfte der starke Füssener Torhüter erfolgreich. Auch die Herausnahme von Joey Vollmer brachte keinen Treffer für die Maustädter mehr ein, so dass es ohne Punkte auf die kurze Heimreise ging.
Am nächsten Wochenende müssen die Indians zuerst nach Weiden reisen, hier treffen sie auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-Offs, der jüngst mit einem Sieg in Garmisch für Aufsehen sorgte. Am Sonntag empfangen die Rot-Weißen dann die Starbulls Rosenheim am Hühnerberg. Gegen den oberbayrische Traditionsverein werden die Indians zum Ferienbeginn einen Familientag veranstalten. Los geht die Partie daher bereits um 18 Uhr.
 
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Hauptrunde: 09. Spieltag Selber Wölfe gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Die Bulls Sonthofen können auch bei den Selber Wölfen punkten, verlieren aber nach Penaltyschießen mit 3:4.
Der ERC kam gut aus der Kabine und konnte bereits in der Anfangsphase einige gute Möglichkeiten verzeichnen, jedoch ohne Erfolg. Nach der ersten Drangperiode übernahmen die Selber Wölfe zunehmend das Spielgeschehen. In der 13. Minute dann der erste Treffer für die Wölfe: Gelke konnte Christian Schneider im Tor der Bulls zum 1:0 überwinden. Nur drei Minuten später auch das 2:0. Gare traf für die Gastgeber und damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel waren die Selber weiterhin tonangebend, doch die Bulls hatten mehrere aussichtsreiche Torchancen. Leider sollte den Bulls vorerst ein Torerfolg verwehrt bleiben. Vor allem die Torhüter auf beiden Seiten waren im zweiten Drittel gefordert, standen aber sicher. So endete das zweite Drittel torlos.
Im letzten Abschnitt konnte Robert Hechtl bereits in der 44. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Er überlistete Niklas Deske im Tor der Selber zum 1:2. Im Anschluss wieder Selb im Vormarsch und so konnte Graaskamp in der 52. Minute den alten 2-Tore-Vorsprung wiederherstellen. Doch die Bulls gaben sich nicht auf. Mit einer erneut sehr kämpferischen Einstellung, konnte zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie Ondrej Havlicek zum 2:3 verkürzen. Jetzt warfen die Bulls alles in die Waagschale. Das sollte eineinhalb Minuten vor Ende belohnt werden. Lukas Slavetinsky konnte Niklas Deske ebenfalls überwinden und traf zum 3:3. Damit erkämpften sich die Bulls doch noch einen Punkt.
In der anschließenden Overtime musste der ERC zumeist in Unterzahl agieren, stand in der Verteidigung aber sicher. So musste das Penaltyschießen entscheiden.
Hier trafen die Wölfe zwei Mal und sicherten sich somit den Zusatzpunkt.
Trotz der Niederlage war es erneut ein erfolgreiches Wochenende für den ERC. Mit vier Punkten und Tabellenplatz fünf ist das Team von Martin Ekrt mehr als im Soll. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass auch die Fans in Sonthofen das honorieren und ins Stadion kommen. Die Mannschaft zeigt von Spiel zu Spiel hervorragende Leistungen und hätten sich eine große Kulisse verdient.
  
    
ESC Moskitos Essen
ESC Moskitos planen den Umbau
(OLN)  Bereits für den vergangenen August waren beim ESC Moskitos Essen e.V. die Jahreshauptversammlung sowie damit einhergehend die Neuwahl der Vereinsführung geplant.
Allerdings hatte sich die Klärung diverser vereinsrechtlicher Umstände im Vorfeld als deutlich herausfordernder herausgestellt als ursprünglich erwartet. Die offenen Fragestellungen erstreckten sich von den Modalitäten der Einberufung der letzten Versammlung über die seinerzeit erfolgte Beschlussfassung bis zum Versäumnis von Eintragungen der entsprechend gefassten Beschlüsse im Vereinsregister.
Nachdem hier nun von anwaltliche Seite umfassend für Rechtssicherheit gesorgt wurde, werden der Aufsichtsrat sowie der aktuelle und designierte Vorstand in der anstehenden Woche am Donnerstag zusammenkommen, um einen neuen Termin für die Mitgliederversammlung festzulegen.
Diese soll in jedem Fall noch im laufenden Jahr abgehalten werden, um dem Verein vom Essener Westbahnhof die Möglichkeit einer nachhaltigen sportlichen und wirtschaftlich tragfähigen Aufstellung für die Zukunft zu eröffnen.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Tabellenführer
(OLN)  Punkt gegen Tilburg teuer erkauft Es war das erwartet schwere Spiel. Die Begegnung gegen die Tilburg Trappers hielt was die knapp 1.400 Besucher erwartet hatten. Ein hochkarätiges, emotionsgeladenes und teilweise äußerst hart geführtes Spiel. Den Scorpions gelang im ersten Spielabschnitt eine großartige Leistung, die mit ein 3:0 Pausenstand endete. Äußerst bitter allerdings, dass Julien Pelletier schon sehr früh eine äußerst schwere Verletzung (Schultergelenk) erlitt und sicherlich die kommenden sechs Wochen ausfallen wird. Aufopfernd kämpfende Scorpions mussten letztendlich die körperliche Stärke der Niederländer anerkennen. Und so stand das Spiel nach Ende der regulären Spielzeit 3:3. In der Verlängerung erhielten die Tilburger nach ihrem Tor in der 62. Minute den Zusatzpunkt. Am kommenden Freitag müssen die Scorpions nach Halle, ehe am Sonntag, 27.10. um 18 Uhr, das nächste Heimspiel, gegen den derzeitigen Tabellenführer „Herner EV“, in der hus de groot EISARENA stattfindet. Wir hoffen sehr, dass Nico Schnell, der nach seiner Gehirnerschütterung in dieser Woche wieder ins Training einsteigen wird, fit ist und somit Gardi (Marius Garten) wieder in die Offensive rücken kann. Aktuell sind die Scorpions fieberhaft bemüht möglichst kurzfristig eine Lösung für den verletzten Julien Pelletier zu finden.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TEV Miesbach
Der TEV kassiert erste Auswärtsniederlage
(BYL)  In einem unterhaltsamen Spiel am gestrigen Sonntag musste sich der TEV Miesbach gegen die Eishackler aus Peissenberg mit 4:1 (0:0/2:0/2:1) geschlagen geben. Dabei musste unsere Mannschaft auf einige Stammkräfte verzichten. Neben den schon verletzten Stephan Stiebinger und Beppo Frank, sowie Franz Mangold kam noch Sebastian Deml krankheitsbeding hinzu. Dies zwang Headcoach Peter Kathan zu einigen Umstellungen vor Allem in der Defensive, so spielten die beiden nominellen Stürmer Bobby Slavicek und Maxi Meineke in der Verteidigung. Jedoch stand immer noch eine ansehnliche Mannschaft auf dem Eis. Nico Fissekis stellte sich aufgrund der Ausfälle in den Dienst der Mannschaft und lief mit Geschichtsschutz auf. Im 1. Spielabschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, mit leichtem Chancenplus für die Hausherren. Zum Leidwesen des TEV verletzte sich Stefan Mechel am Knie nach einem Zweikampf im Mitteldrittel und konnte das Spiel leider nicht fortsetzen. Es wurden nicht viele Schüsse aufs Tor von Geratsdorfer bzw. Sertl abgefeuert. Bis in den letzten 2 Spielminuten des 1. Drittels, als unser TEV eine 5 gegen 3 Unterzahl souverän abwehren konnte. So ging es mit einem torarmen 0:0 in die Kabinen.  Im 2. Drittel gelang den Hausherren dann ein Blitzstart. Nach einem Stockschlag von Slavicek nutzten die Hausherren das Powerplay zur 1:0 Führung, Torschütze war Malzatzki Max. Nur 4 Minuten später, waren die Eishackler diesmal beim 5 gegen 5 erfolgreich. Estermaier besorgte die 2:0 Führung für die Hausherren. Im weiteren Verlauf des 2. Drittels, zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, wie in Spielabschnitt 1. Die Peißenberger ließen hinten nicht viel zu und der TEV tat sich in dieser Phase schwer Chancen zu kreieren. Damit ging es mit einem 2:0 Rückstand zum letzten Mal in die Kabinen für beiden Mannschaften. Im letzten Spielabschnitt stellte Trainer Kathan Bobby Slavicek wieder in den Sturm und agierte in der Defensive mit den vier verbliebenen Verteidigern Meineke, Bacher, Nowak und Gottwald. Der TEV fand dadurch besser ins Spiel und konnte sich erste Chance herausspielen, die aber TSV Keeper Sertl vereitelte. In der 49. Spielminute nach Druckphasen des TEV, konterten die Gastgeber mit dem ersten Torschuss im 3. Drittel zum 3:0 durch Malzatzki. Der TEV gab dennoch nicht auf und drückte auf den Anschlusstreffer. Doch dem schlanken Kader war nun der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Hinzu kam ein weiterer Ausfall: Felix Feurreiter stieß im Powerplay unglücklich mit einen Mitspieler zusammen und konnte aufgrund einer Kopfverletzung ebenfalls das Spiel nicht beenden. Er wurde nach dem Spiel zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Die 13 verbliebenen Feldspieler zeigten Moral und vier Minuten vor Schluss gelang der 3:1 Anschlusstreffer durch Dusan Frosch auf Zuspiel von Michael Grabmaier und Max Hüsken. Es sollten weitere Chancen folgen und der TEV versuchte nochmal allesGeratsdorfer verließ das Eis für eine 6 gegen 4 Überzahl. Leider sprang nichts zählbares mehr raus und die Peißenberger markierten den 4:1 Endstand durch ein Empty Net durch Hörndl. Alles in Allem gewannen die Peißenberger dieses Spiel verdient, durch eine starke Defensivleistung. Unsere Mannschaft versuchte insbesondere im Schlussabschnitt nochmal ranzukommen und bewies Kampfgeist. „ Die Ausfälle sind natürlich keine Ausrede und es stand immer noch eine Mannschaft auf dem Eis, die mein Vertrauen genießt. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, leider hat es heute gegen defensiv starke Peißenberger nicht geklappt. Nun gilt es am Freitag gegen  Landsberg wieder zu punkten“, berichtete Peter Kathan nach dem Spiel. Viermal Krankenhaus und acht Spieler in ärztlicher Behandlung steht auf der Ausfallliste des TEVs nach sechs Spieltagen. Trainer Kathan hofft dass die Ausfälle nicht längerfristig sind und er am Dienstag schon wieder ein paar Rückkehrer begrüßen kann.
Hinweisen möchte der TEV noch auf den Kids Day am kommenden Samstag, den 26.10.2019 von 13.30-14.45 Uhr im Miesbacher Eisstadion. Für Kinder von 4 bis 8 Jahren findet ein kostenloses Schnuppertraining unter Anleitung von qualifizierten Trainern statt. Mitzubringen sind Handschuhe, Skianzug, Fahrrad -, Eishockey- oder Skihelm und Schlittschuhe bzw können Schlittschuhe auch kostenlos ausgeliehen werden. Für das leibliche Wohl ist zudem gesorgt.
  
    
TSV Peißenberg
Die Eishackler schicken den Tabellenführer TEV Miesbach mit 4:1 nach Hause
(BYL)  Ein Spiel der extra klasse war das am Sonntagabend mit einem verdienten Sieger aus Peißenberg. Die „Eishackler“ agierten wie ausgewechselt im Vergleich zu Freitag und zweimal hintereinander gegen den Tabellenführer zu spielen, hat man auch nicht alle Tage. Am Freitag hieß der Tabellenerste vor dem Spiel noch EHC Waldkraiburg, die Tabellenführung übernahm aber dann der TEV Miesbach. Zwei attraktive Gegner, das schreit doch nach Höchstleistung. Während sich die „Eishackler“ warm machten, gab es auch etwas ganz Erfreuliches zu beobachten. Es machten sich mehrere Fans wieder auf den Weg in den Fanblock-Bereich. Mit ihren Trommeln und dem Fangesang peitschte der Fan-Block die Mannschaft nach vorne. Das war deutlich zu merken welche Energie im Stadion aufkommt, wenn unser Fan-Block Stimmung macht. Vielen Dank für euren spontanen Auftritt und die ganze Eishalle freut sich darauf, wenn das so weitergehen würde.
Zu Beginn der Begegnung hatten die „Eishackler“ mehr vom Spiel aber nur wenige zwingende Torchancen. Miesbach fand aufgrund des starken Auftretens der TSV-Mannschaft nicht so wirklich ins Spiel. Aber die Begegnung hatte es in sich und war schön anzuschauen, wenn man es für die Peißenberger hielt. Am ende des ersten Abschnittes hatten die „Eishackler“ vermehrt gute Möglichkeiten aber sogar eine 5 gegen 3 Überzahl-Situation brachte nicht die verdiente Führung ein. So blieb es nach 20 gespielten Minuten beim 0:0.
Im zweiten Drittel legten die „Eishackler“ los wie die Feuerwehr und in der 22. Minute war es dann endlich soweit. Florian Höfler konnte in Überzahl mit einer Direktabnahme zum 1:0 treffen. Nur Vier Minuten später, durfte erneut die ganze Eishalle jubeln, denn Tobias Estermaier traf zum 2:0 mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck. Wenn es was zu kritisieren gibt, dann nur die 5 gegen 3 Überzahl-Situationen. Diese lassen die „Eishackler“ regelmäßig ungenutzt, wie auch schon am Freitag. Das war auch die Feststellung von Trainer Rainer Höfler, „Ich sage ihnen was sie spielen sollen und die Mannschaft machts dann anders.“ Wir gehen aber jetzt einfach mal davon aus, dass es in Zukunft besser wird. Peißenberg war die bessere Mannschaft und hatte auf jede Aktion der Miesbacher, die richtige Antwort. Ganz entscheidend war die Defensiv-Leistung, diese war überragend. Es macht einfach Spaß dieser ganzen Mannschaft zuzusehen, wenn der eine für den anderen läuft und der Zusammenhalt stimmt, dann sind solche Leistungen möglich.
Auch im letzten Teil der Begegnung hatten die Peißenberger alles in ihrer Hand. Lediglich in Unterzahl kam der TEV zu Torchancen, aber da stand ja noch Korbinian Sertl, der einen überragenden Tag hatte und hielt was auf das Tor kam. In der 47. Minute hatte Lukas Novacek einen Alleingang, weil er aber ein bisschen aus dem Tritt kam vergab er die Möglichkeit die Führung auszubauen. Drei Minuten später machte Novacek alles richtig und konnte Maxi Malzatzki in Szene setzen der wunderschön zum 3:0 vollstreckte.
In den letzten Fünf Minuten wurde es dann ein bisschen Vogelwild. Dominik Ebentheuer wurde für Zwei Minuten vom Eis geschickt, weil ihm aber diese Entscheidung nicht gefiel kamen noch weitere 14 Strafminuten hinzu wegen diverser Vergehen und musste vorzeitig in die Kabine. In dieser Überzahl-Situation konnte selbst Korbinian Sertl den Gegentreffer nicht mehr verhindern und Miesbach konnte zum 3:1 durch Dusan Frosch verkürzen.
Die endgültige Entscheidung fiel 28 Sekunden vor Schluss, da war es Valentin Hörndl der den Zweikampf im Laufduell gewann und das 4:1 per Empty Net Goal machen konnte.
So gingen die „Eishackler“ mit einem hochverdienten Sieg vom Eis und machten die Niederlage vom Freitag vergessen. Nur weiter so Jungs. Das war ein tolles Spiel.
Weiter geht es am nächsten Freitag zu Hause gegen den Aufsteiger EC Pfaffenhofen und am Sonntag geht man die Reise nach Königsbrunn an. Nicht zu vergessen bleibt hier dieses Torspektakel aus der vergangenen Saison. Dort traf man gleich im ersten Saisonspiel aufeinander. Ob es auch in dieser Saison so ein Spektakel gibt, wird sich zeigen, eine Reise ist es definitiv wert. Bis dahin eine schöne Woche und wir sehen uns am Freitag in der Eissporthalle.  
  
    
EC Pfaffenhofen
Schwächste Saisonleistung - ECP unterliegt zuhause Geretsried verdient mit 1:4
(BYL)  War die Niederlage vom Freitag in Miesbach aufgrund der Favoritenrolle der Gastgeber noch zu erwarten, machte sich am Sonntag im Lager des EC Pfaffenhofen Ernüchterung breit. Nach einer ganz schwachen Vorstellung unterlagen die Pfaffenhofener dem ESC Geretsried auf eigenem Eis völlig verdient mit 1:4 (0:2; 0:1; 1:1).
Dementsprechend sauer war auch Chris Heid. „Das war heute gar nichts. Man kann verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise,“ schimpfte der ECP-Coach. Zuvor sah er zusammen mit den ca. 250 Zuschauern die schwächste Saisonleistung seiner Mannschaft. Nichts war mehr zu sehen vom Elan der ersten Spiele. Pomadig, zweikampfschwach und ohne Ideen machten es die Hausherren ihren Gästen nicht einmal sonderlich schwer, zum ersten Saisonerfolg zu kommen. Auch wenn deren Coach Sebastian Wanner nach der Partie von einem „harten Stück Arbeit“ sprach, genügte seiner Mannschaft eine solide Vorstellung, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Dabei starteten die Kreisstädter durchaus vielversprechend. Gleich zu Beginn steuerte Marko Babic nach einem Fehlpass der Gäste allein auf das Tor von Martin Morczinietz zu, scheiterte mit seinem Versuch aber genauso am starken ESC-Schlussmann, wie seine Mitspieler in der Folgezeit. Mit einem schön vorgetragenen Angriff ging Geretsried in der 7. Spielminute durch Dominic Fuchs in Führung. Und als in der 13. Minute zwei Pfaffenhofener gleichzeitig auf der Strafbank saßen, war es erneut Fuchs, der Philipp Hähl schon nach neun Sekunden mit einem Schuss von der blauen Linie überraschte. Zu Beginn des Mittelabschnitts hatten dann die Hausherren die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch viel zu einfallslos wirkte das Powerplay, so dass Geretsried keine große Mühe hatte, seinen Vorsprung zu verteidigen. Zwar kamen die Pfaffenhofener nun etwas stärker auf, verzettelten sich zu oft in Einzelaktionen und fanden immer wieder in Morczinietz ihren Meister. Zielstrebiger trugen da die Gäste ihre wenigen Angriffe vor und erhöhten durch Klaus Bergers Abstauber in der 30. Minute auf 3:0, während beim ECP weiterhin nicht viel zusammenlief. Zeitweise kam das Gefühl auf, die Hausherren könnten noch ewig so weiterspielen und kein Tor erzielen. Chris Heid reagierte und stellte im Schlussdrittel seine Reihen um. Danach lief es etwas besser. Nachdem Jake Fardoe zunächst nur den Pfosten getroffen hatte, gelang  John Lawrence in der 54. Minute  der Anschluss zum 1:3. Der Treffer kam jedoch zu spät, um dem Spiel nochmals eine Wende zu geben. Eine gute Minute vor dem Ende brachte Chris Heid für Philipp Hähl  einen sechsten Feldspieler, doch Florian Strobl besiegelte mit seinem Schuss ins leere Tor endgültig die verdiente Niederlage der Gastgeber.
  
    
ERV Schweinfurt
Sechs Punkte Wochenende für die Mighty Dogs
(BYL)  „Wir haben uns die sechs Punkte durch Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient. Wir rücken als Team immer näher und das wird auch vermeintlich stärkere Gegner ins Schwitzen bringen.“, war Stürmer Lukas Fröhlich froh, dass die Mighty Dogs sich für ihre Teamleistung mit zwei Siegen an diesem Wochenende belohnt hatten.
Die Mighty Dogs bauten von Anfang an Druck auf den EA Schongau auf. Nach 74 Sekunden fiel dann gleich das 1:0 für die Schweinfurter. Markus Babinsky schickte Jeff Murray mit einem langen Pass Richtung Schongauer Tor und der Kanadier traf mit der Rückhand zum 1:0. Im Powerplay legte Jeff Murray in der achten Minute das 2:0 nach. „Es war ein großartiges Wochenende! Wir müssen als Team clever spielen um zu gewinnen und das haben wir dieses Wochenende beide Male geschafft. Mit einem super Torhüter im Rücken haben wir immer eine Chance zu gewinnen. Außerdem hat es uns sicherlich geholfen, dass Babo zurück an der blauen Linie war. Bei meinem ersten Tor konnte ich mich dank eines langen Passes von ihm von meinem Gegenspieler losreißen. Nach einem Schlagschuss von Babo landete der Abpraller direkt auf meinem Schläger und ich konnte zum zweiten Mal einnetzen.“ Wie aus dem nichts kam dann das 2:1 in der letzten Spielminute des ersten Drittels durch Simon Maucher.
„Kurz vor Ende des Drittels kam dann eine Strafzeit – wir hatten ja nur eine. Dann hast du Pech, die haben sie schön herausgespielt. Da machen sie den Anschluss. Das war zu dem Zeitpunkt in dem Drittel wie aus dem nichts. Das hat uns anscheinend irgendwie verunsichert. Denn in der Kabine haben wir nichts umgestellt und wir sind rausgekommen und im zweiten Drittel war das wie Angsthaseneishockey. Das hat mich dann richtig aufgeregt. Da haben wir viele individuelle Fehler gemacht. Da ist der Gegner zu Recht aufgekommen und da hätten wir uns auch nichtbeschweren dürfen, wenn das irgendwie in die andere Richtung gekippt wäre.“, ärgerte sich Trainer Michael Dippold über die Spielweise seiner Mannschaft zu Beginn des zweiten Drittels. Auch kamen die Gäste besser ins Spiel und Philipp Schnierstein bekam mehr zu tun. In der 30. Minute spielte sich Jonas Manger ins gegnerische Drittel und versenkte einen Distanzschuss im Tor zum 3:1. Anstatt weiter nachzulegen fiel dann aber auf der Gegenseite nach einem schnellen Spielzug von Schongau das 3:2 durch Jonas Lautenbacher (35.).
„Im letzten Drittel haben wir es dann wieder ein bisschen cleverer gemacht. Allerdings – klar Schongau wollte noch irgendwie die Punkte holen – war das letzte Drittel auf Augenhöhe.“, war Michael Dippold froh, dass sich seine Jungs wieder gefangen hatten und auch in den Druckphasen der Mammuts die Nerven behielten. Nach ihrer Auszeit nahm Schongau für die letzten anderthalb Minuten den Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Doch die Mighty Dogs ließen nichts mehr zu und retten den 3:2 Sieg ins Ziel.
Am kommenden Wochenende starten die Mighty Dogs um 20 Uhr auswärts am Freitag, den 25.10.2019, gegen den EHC Waldkraiburg. Zwei Tage später, am Sonntag, den 27.10.2019, findet dann das Heimspiel gegen den TEV Miesbach um 18 Uhr im Icedome statt. Aber auch gegen den Tabellenersten und -dritten ist sich Trainer Michael Dippold sicher, dass die Mannschaft um jeden Punkt kämpfen wird: „Ich denke, wir sind in der Saison jetzt angekommen, darauf müssen wir natürlich aufbauen. Jetzt kommt natürlich ein brutales Wochenende mit Auswärtsspiel Waldkraiburg und Zuhause Miesbach. Aber ich werde die Jungs nicht aufhalten, wir werden auch da versuchen zu punkten. Wir möchten den Fans gerne Punkte schenken, wir fahren auf jeden Fall nicht dahin um die Punkte dort zu lassen.“
Am Samstag, den 02.11.2019, findet von 9.30 – 11 Uhr der erste KidsDay in der Saison 2019/20 statt. Gemeinsam mit den Spielern der Mighty Dogs können die zukünftigen Eishockey-Stars auf das Eis gehen und Spaß am schnellsten Mannschaftssport der Welt haben. Das Ganze ist kostenlos, mitzubringen sind nur Schlittschuhe, Handschuhe, Helm und Schoner.
  
    
EV Pfronten
Dritte Niederlage für die Falcons
(BLL)  Drittes Spiel, dritter Versuch, dritte Niederlage, so lautet das Fazit, nach dem sich die Falcons am Sonntag Abend auch dem ESV Burgau mit 2:8 (0:1/0:4/2:3) geschlagen geben mussten. Immerhin gelang es den Pfrontenern diesmal einen frühen Rückstand zu verhindern. Der erste Treffer der Eisbären fiel erst in der 20. Spielminute, durch Niklas Arnold (Zimmermann/Tausend). Im Mitteldrittel konnten die Gastgeber dann ihre Führung durch die Treffer von Marvin Mändle (2), David Ballner und Stefano Coco auf 5:0 ausbauen, so dass die Vorentscheidung bereits gefallen war. Nachdem im Schlussabschnitt David Zachar und erneut David Ballner, das Ergebnis auf 8:0 erhöhen konnten, kamen die Falcons durch Dennis Gröger (Hruska, Lukas) und Timo Stammler (Böck) noch zu ihren Ehrentreffern. Erwähnenswert ist sicherlich die Tatsache, dass die Eisbären mit dem Ungarn Bence Makovics und den beiden Tschechen David Ballner und David Zachar gleich drei Transferkartenpflichtige Spieler zum Einsatz brachten und somit die erwartete Reaktion auf das Gerichtsurteil, dass den unbegrenzten Einsatz von Spielern in der Landesliga erlaubt, zeigte. Man darf also durchaus gespannt sein, wie sich die Liga bezüglich dieser Problematik weiter entwickeln wird. Für die Falcons geht es nun darum, in den kommenden Heimspielen gegen Forst und Bad Aibling endlich die ersten Punkte einzufahren. 
  
    
Wanderers Germering
Zwei Siege zum Auftakt für das Vorisek-Team
(BBZL)  Mit einem standesgemäßen 9:2 Heimerfolg gegen die zweite Garde es EV Fürstenfeldbruck eröffneten die Wanderers Germering die Bezirksliga-Saison 2019/2020. Derweil waren die Hausherren bis zum 0:1 der Crusaders noch nicht im Spiel und agierten teilweise sogar ungewohnt nervös. Doch nach dem frühen Gegentreffer konnte Schwarz-Gelb peu à peu ein paar Gänge höherschalten. Trotz des deutlichen Sieges machten die Brucker ihre Sache durchwegs gut, kämpften bis zum Umfallen und warfen sich in jeden Schuss. Ein zweistelliges Ergebnis konnte auch der an diesem Abend stark aufspielende EVF-Goalie Jonas Möller verhindern. Den einzigen Vorwurf, den sich der EVG gefallen lassen muss ist die verbesserungswürdige Chancenverwertung. Seine zweite Rückkehr in die Münchner Vorstadt feierte US-Boy J.C. Cangelosi, der nach zwei Jahren eishockeyfreie Zeit sicherlich noch das ein oder andere Spiel braucht, um in seinen Rhythmus zu kommen. Youngster Michael Dorfner durfte gleichermaßen seinen ersten Pflichtspieltreffer im Dress der Wanderers bejubeln.
Nur zwei Tage später fuhr man in Schongau einen nie gefährdeten 1:10 Auswärtserfolg ein. Die mitgereisten Germeringer Anhänger sahen über 60 Minuten ein Spiel auf ein Tor. Auch hier durften sich die Gegner bei ihrem Goalie bedanken, dass das Ergebnis am Ende nicht höher ausfiel. Erfolgreichste Scorer am Wochenende waren Nico Rossi und Quirin Reichel.
Am nächsten Sonntag kommt es im Germeringer Polariom zur Neuauflage des letztjährigen Bezirksliga-Halbfinals Wanderers Germering gegen den EV Mittenwald. Das Team aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen ließ den Wanderers damals keine Chance und wurde schließlich in überzeugender und souveräner Manier bayerischer Bezirksliga-Meister. Lange war unklar, ob der EVM den Aufstieg wahrnimmt oder nicht, letzteres war bzw. ist der Fall. Die Mittenwalder sind heuer allerdings noch schwerer auszurechnen wie in der vergangenen Saison, da einige namhafte Spieler (u.a. Thomas Albrecht, Nico Tolle und Raphael Matha) die Schuhe an den Nagel gehängt oder den Verein verlassen haben. Überraschend ist auch das frühe Aus im Bayernkrug, wo die Mannschaft von Christian Mayr mit 5:10 gegen die Augsburg Woodpeckers verloren haben. Genug Erfahrung und Abschlussstärke hat man aber immer noch in den eigenen Reihen. Das Vorisek-Team ist spätestens seit der damaligen Halbfinal-Serie vor diesem Gegner gewarnt. Man muss und wird alles raushauen müssen, um gegen Mittenwald zu bestehen.
Die Wanderers möchten den Platz an der Sonne selbstverständlich verteidigen. Dafür wird man sich unter der Woche gut und intensiv auf die anstehende Aufgabe vorbereiten. Die Mannschaft ist nun erst die zweite Woche komplett, so geht es jetzt in den nächsten Wochen darum, sich schnellst möglich in den Reihen einzuspielen. Durch das späte Hinzustoßen von J.C. Cangelosi und Michael Dorfner in den Germeringer Kader mussten die Reihen spät nochmal angepasst bzw. neu aufgestellt werden. Das ist zwar nicht optimal, aber in der Münchner Vorstadt hat man vollstes Vertrauen in Trainer Petr Vorisek, dass er auch diese Aufgabe bestens meistern wird.
  
   
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen im Topspiel
(RLSW)  Mit einer klaren Niederlage gegen die Zweibrücken Hornets haben die Eisbären Platz 1 verspielt und sind bis auf Rang 5 abgerutscht. Lukas Sawickis und Eric Artmans Treffer waren gegen die Pfälzer am Ende zu wenig.
Die Partie begann nach dem Geschmack der Eisbären. Klare Vorteile im Spiel, bessere Chancen und gute Kombinationen ließen den Eisbären Hoffnung auf einen Erfolg. In dieser Phase verpasste man es jedoch, in Führung zu gehen. So wurden die Gäste mit der Zeit stärker und nutzen dies zur 1:0 Pausenführung (17.).
Das Gegenteil im zweiten Abschnitt. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhten die Hornets auf 2:0 (21.), so dass der erste ECE-Treffer durch Sawicki (28.) nur den Anschlusstreffer darstellte. In der nächsten Unterzahl stellten die Hornets jedoch den alten Vorsprung wieder her (30.) und erhöhten noch im Mitteldrittel auf 5:1 (33., 37.), weil die Eisbären nicht zu ihrem Spiel fanden und den Hornets zu viel Platz ließen.
Ein Aufbäumen der Eisbären kam zu Beginn des Schlussdrittels, doch erneut ohne zählbares hierbei zu erzielen. Mit der ersten Überzahl erhöhte Zweibrücken erneut (48.) – die Vorentscheidung. Weil die Eisbären auch in der Folge keine echte Gefahr mehr für die Hornets darstellten, legten diese weiter nach (51.,52.). Der zweite Eisbären-Treffer durch Artman (58.) war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Am Ende geht des Sieg der Hornets definitiv in Ordnung, die ein strukturierteres Spiel zeigten und im Torabschluss sicherer waren als die Eisbären. Diese wiederrum verloren im Laufe der Partie Stürmer Jonas Breier mit einer Ellbogen-Prellung, so dass er in den kommenden Spielen nicht zur Verfügung stehen wird.
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Drei Punkte gegen Mannheim!
(RLSW)  Ein Heimspiel nach Maß legten die Eisbären Heilbronn am Sonntag Abend in der Eishockey-Regionalliga Südwest hin!
Sie besiegten dank eines bärenstarken Andrew Hare und einer guten Chancenverwertung die Maddogs Mannheim mit 7:2 (3:0; 3:1; 1:1).
Knapp 2 Minuten waren erst gespielt, als Moritz Kuen und kurz danach Roy Labbé auf die Strafbank durften und Mannheim dadurch gleich eine doppelte Unterzahl ermöglichten. Überzahlsituationen waren genau das, was die Eisbären Heilbronn eigentlich ihren Gegnern nicht zugestehen wollten. Doch die doppelte Unterzahl konnte durch das starke Heilbronner Penalty-Killing und einem schwachen Überzahlspiel der Maddogs unbeschadet überstanden werden. 
Wer solche Gelegenheiten auslässt, der wird üblicherweise bestraft: Robin Platz erzielte nach einer schönen Vorarbeit von Moritz Muth die Führung für die Eisbären Heilbronn (12.). Danach baute Moritz Kuen, beide Mal nach Vorlagen von Steven Olik, die Eisbären-Führung innerhalb von nur einer Minute zum 3:0 aus. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.
Auch im Mittelabschnitt ging die Heilbronner Marschrichtung weiter auf das Tor des Mannheimer Goalies, Julian Haas. Sven Breiter erhöhte auf 4:0 (28.), Stefano Rupp mit einem genialen Schuss auf 5:0 (35.) und Felix Kollmar baute das Ergebnis nur zwei Minuten später sogar auf 6:0 aus!
Kurz vor Drittelende nahmen es die Eisbären Heilbronn mit der Verteidigung nicht mehr ganz so ernst und liefen in einen Vier-gegen-Eins-Konter der Mannheimer, den Patrick Martens (39.) zum 6:1 abschloss.
Im letzte Drittel war das Spiel für die Eisbären Heilbronn „durch“. Von Mannheim kam nicht mehr viel Einsatz und wenn, war immer Endstation bei einem bestens aufgelegten Andrew Hare im Eisbären-Tor. Daniel Brendle erhöhte in der 48. Spielminute noch auf 7:1. In der 55. Minute stellte Moritz de Ralf mit seinem Treffer für Mannheim zum 7:2 das Endergebnis her.
Die Heilbronner Eisbären sind nun Tabellenzweiter hinter den Zweibrücken Hornets und empfangen am kommenden Freitag, dem 25.10.19, um 20 Uhr die Stuttgart Rebels.

Nächster Halt Stuttgart!
Am Freitag, dem 25.10.2019, gastieren die Stuttgart Rebels mit dem Heilbronner Ex-Trainer Heiko Vogler in der Kolbenschmidt Arena.
Das Stuttgarter Team wurde unter Trainer Vogler gegenüber den Vorjahren deutlich verstärkt. Das Ziel der „Rebellen“ aus der Landeshauptstadt ist nach Jahren der Abstinenz, das Erreichen eines Playoff-Platzes. Nach dem Sieg in Bietigheim gab es für Stuttgart letzte Woche eine bittere Heimniederlage gegen Hügelsheim. Man belegt mit 5 Punkten auf der Habenseite zurzeit den sechsten Tabellenplatz.
Anders dagegen die Eisbären. Auch hier hat man vor Beginn der Hauptrunde als Saisonziel die Teilnahme an den Playoffs ausgegeben. Das Eisbären-Team um Pavol Jancovic und Milan Maruschka steht nach drei souveränen und deutlichen Heimsiegen mit neun Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.
„Gegen Stuttgart war es in den letzten Jahren immer schwer zu spielen“, so 3. Vorstand Sven Breiter. Und weiter: „wir wieder haben Spaß am Eishockey und entwickeln uns von Spiel zu Spiel weiter“!
Es wird spannend werden in der Kolbenschmidt Arena! - Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
EC Eppelheim 1b
Bärlis unterliegen Schwenningen
(LLBW)  Die erwartet schwere Aufgabe ergab sich für die Eisbären bei Aufstiegsfavorit Schwenningen. Die Tore vom Tim Frey, Leon Rausch und Julian Krug waren beim 3:12 zu wenig, um die Fire Wings in Bedrängnis zu bringen.
Man merkte dem Ersatzgeschwächten Eisbären-Team von Beginn an, dass eine kuriose Woche hinter ihnen lag. Zunächst der Spielabbruch gegen Stuttgart und dann die fehlenden Trainingseinheiten aufgrund der geschlossenen Halle. So war das Spiel gerade erst gestartet, da gingen die Gastgeber bereits in Front (1.). Diese Führung baute Schwenningen bis zur 12. Minute bereits auf 5:0 aus, und man ahnt böses. Die Eisbären nahmen eine Auszeit, fingen sich wieder und konnten noch im ersten Drittel durch Frey auf 1:5 verkürzen (16.).
Im zweiten Drittel traf zunächst Schwenningen im Powerplay, was die Eisbären postwendend durch Rausch (25.) kopierten – 2:6. Doch Schwenningen spielte konzentriert weiter und erhöhten innerhalb von nur 3 Minuten auf 2:9.
Die Eisbären hatten mit ihrem kleinen Kader Schwenningen nur noch wenig entgegen zu setzen. Immerhin gehörte der Schlusspunkt nochmals dem ECE, der mit dem 3:12 (60., Krug) zeigte, dass man immerhin bis zum Ende kämpft.
Als Fazit kann man sagen, dass Schwenningen zum jetzigen Saisonbeginn noch eine Nummer zu groß war, was man im Eisbären-Lager bereits vorab befürchtete. Die ersten Spiele müssen den Eisbären als Eingewöhnungsphase zugestanden werden, und im Derby gegen Mannheim am kommenden Sonntag geht es wieder bei Null los und die ersten Punkte sollen auf dem ECE-Konto landen.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Dinslakener EC Kobras
Besser war nicht gut genug
(RLW)  Am Freitag in Ratingen hatten die Giftschlangen noch ziemlich schlecht gespielt, gestern lief es schon wieder etwas besser. Zu einem Punktgewinn reichte es gegen die Hammer Eisbären beim 3:5 aber dennoch nicht.
Dass die favorisierten Gäste nach einem verpatzten Saisonstart inzwischen die Kurve gekriegt haben, war allen Beteiligten sehr schnell klar. Von Beginn an setzten sie sich im Dinslakener Verteidigungsdrittel fest und zeigten sich gerade in den ersten 20 Minuten dominant. Daher überraschend fiel das 1:0 für die Hausherren durch Martin Beneš in der 20. Spielminute, zumal als Shorthander. Erwähnenswert noch, dass sich Moritz Hofschen nach einem Check von hinten gegen Thomas Lichnovsky vom Unparteiischen vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde und die Kobras die daraus folgende 5-Minuten-Strafe ohne Gegentor überstanden, allerdings auch begünstigt durch die Tatsache, dass ein Akteur der Eisbären zeitgleich eine 2-Minuten-Strafe absitzen musste.
Nach der ersten Pause ein ähnliches Bild: Spielerisch und läuferisch überlegene Eisbären wurden wieder bei einfacher Überzahl von den Kobras ausgekontert. Stefan Dreyer brachte das 2:0 in der 22. Spielminute auf die Anzeigetafel.
Doch dann war es erst einmal vorbei mit der Giftschlangen – Herrlichkeit. Denn obwohl die Kobras die Unterzahl – Treffer erzielten, brachten die Kobras die Gäste durch Strafzeiten nun immer besser in ihren Rhythmus. Und das sollte sich im weiteren Spielverlauf rächen.
Ab der 25. Spielminute nahm das Spiel auch auf der Anzeigetafel eine Wendung. Den Anfang machte Tim Pietzko mit dem 2:1 – Anschlusstreffer, Michal Spacek erzielte nur 1 Minute später per Schlagschuss von der blauen Linie den verdienten Ausgleich. Genau 10 Spielminuten später hatte man bei voller Mannschaftsstärke den tschechischen Kontingentspieler Milan Svarc, der mit dem Puck seelenruhig durch das Verteidigungsdrittel der Kobras spazieren durfte, wohl völlig vergessen. Dieser ließ dann auch nichts anbrennen und brachte die Westfalen erstmalig in Führung.
Als im Schlussabschnitt, genauer in der 50. Spielminute, einmal mehr ein Spieler der Kobras die Strafbank drückte, brachte Oliver Kraft erstmals seine Farben mit zwei Toren in Führung und sorgte für eine Vorentscheidung. Milan Vanek nahm bereits bei 54:46 seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler aus dem Kasten und wurde zunächst für seinen Mut belohnt, denn Jesse Parker erzielte bei dieser Konstellation den 3:4 – Anschlusstreffer, doch im weiteren Verlauf dieser Maßnahme besorgte Michal Spacek in der 60. Spielminute per Empty – Net – Treffer den 3:5 Endstand.
Thomas Esser, der sportliche Leiter der Kobras, kommentierte die Leistung seiner Mannschaft wie folgt: “Im letzten Jahr um diese Zeit hatten wir ebenfalls einen solchen Durchhänger. Dass wir deutlich besser spielen können, ist uns allen klar. Ich möchte jedoch noch nicht von einer Krise sprechen. Klar ist aber, dass wir unser Potential derzeit nicht abrufen können. Deshalb werden wir in der kommenden Woche intensive Ursachenforschung betreiben und dann die hoffentlich richtigen Entscheidungen treffen“.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Aliens treffen im Halbfinale des EHV-Pokals auf die Kobras
(RLW)  Nach dem Viertelfinalerfolg in Dortmund war das Losglück nun auf Seiten der Aliens, und so kommt es im Halbfinale zu folgenden Paarungen.
Lippe Hockey Hamm - Herforder EV
Ice Aliens - Dinslakener Kobras
Beide Spiele finden aus Termingründen an einem Dienstag, und zwar dem 19. November, statt. Spielbeginn in Ratingen ist um 20:00Uhr.
Die Aliens wollen alles daransetzen, ins Finale einzuziehen, was sicherlich gegen die Kobras kein einfaches Unterfangen sein wird. 
  
    
Eisadler Dortmund
Achtungserfolg bei den Eisadlern
(LLW)  Es waren noch keine 120 Sekunden im ersten Drittel, an der Strobelallee gespielt, da hörten die Zuschauer, zum ersten Mal an diesem Abend, wie der Puck vom Dortmunder Torgestänge abprallte. Ein satter Schuss von Patrick Stellmaszyk (7) verfehlte nur ganz knapp sein Ziel. Ansonsten war der erste Spielabschnitt, ein Spiel auf Augenhöhe. Konzentriert und diszipliniert erarbeiteten sich beide Mannschaften ihre Torchancen, scheiterten aber jeweils an den Hintermännern der gegnerischen Mannschaft.
Im zweiten Drittel kamen die Eisadler besser aus der Kabine. Nun waren sie eindeutig die bessere Mannschaft, erspielten sich Chance um Chance, aber scheiterten immer wieder an Dominik Liesenfeld (1). Dieser hatte abermals, in der laufenden Saison, einen glänzenden Tag erwischt. So hatten die Dortmunder Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen, aber irgendwie hat Liese den Puck doch noch in seine Fanghand bekommen. Wer so leichtfertig mit seinen Großchancen umgeht, darf hinter nicht traurig sein, wenn die Scheibe im eigenen Netz zappelt. So geschah es dann auch in der 30. Minute: Patrick Stellmaszyk (7) fing einen Pass ab und setzte den Schuss erneut an den Pfosten. Stürmer Lucas Hubert (20) reagierte am schnellsten und überlistete den schon geschlagenen Goalie. Dortmund erhöhte weiter den Druck, scheiterte aber immer wieder. Erst eine Powerplaysituation in der 33. Minute vereitelte die Troisdorfer Führung. So war es der Dortmunder Patric Schnieder der den Troisdorfer Schlussmann überwand. 22 Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels, als Dortmund schon gedanklich in der Kabine war, nutze Oscar Zimmermann (26) auf Zuspiel von Lucas Hubert (20) einen individuellen Fehler der Eisadler eiskalt aus und netzte zur, überaus glücklichen, 1:2 Führung ein.
Der letzte Spielabschnitt war eine Kopie des zweiten Drittels. Bei den 13 Troisdorfer Feldspieler schwanden so langsam die Kräfte und so konzentrierte man sich auf das faire Zerstören der Dortmunder Angriffe. Unzählige Versuche den Puck über die Linie zu drücken, wurden durch unser Abwehrbollwerk, zunichtegemacht. Erst vier Minuten vor Schluss ertönte erneut die Tormelodie im gutbesuchten Stadion an der Strobelallee. Malte Bergstermann versenkte, mit einem satten Schuss, die schwarze Hartgummischeibe in das Troisdorfer Tor. Die Dortmunder Fangesänge hinter den Bänken, wurden lauter und lauter, als ob sie den Sieg herbei schreien wollten, allerdings blieb es beim Stand von 2:2 nach 60 Minuten.
Und so musste das zweite Mal in dieser Saison, ein Penaltyschießen den Sieger ermitteln. Wie schon im Heimspiel gegen Essen, verließen die Dynamites auch das Dortmunder Eis als Verlierer. 
Durch ein 7:2 des TuS Wiehl, beim Ligakonkurrenten Neusser 1 B, wurde auch die Tabellenführung am vierten Spieltag, an dem amtierenden Meister abgegeben. Diese wollen wir aber, am Freitag, dem 25.10.2019 um 20:00 Uhr, mit einem Sieg im heimischen Icedome uns zurückerobern. 
  
    
Grefrather EG
Auftaktpleite in Solingen - Fehlstart für die GEG
(LLW)  Die Grefrather EG ist mit einer deutlichen Niederlage beim EC Bergisch Land in die Landesliga-Saison gestartet. Gegen die „Raptors“ blieben die Blau-Gelben über weite Strecken deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück und unterlagen am Ende verdient mit 3:9 (0:1,2:6,1:2).
Dass das erste Meisterschaftsspiel beim EC Bergisch Land, einem Mitkonkurrenten um einen der anvisierten Aufstiegsrundenplätze keine einfache Angelegenheit werden würde, war wohl zu erwarten. Dass die Saisonpremiere jedoch so gründlich daneben ging, hatten sich GEG-Trainer Karel Lang und sein Team aber ganz sicher anders vorgestellt. Mit gespanntem Optimismus und dem erst kurz vor Spielbeginn als Neuzugang vorgestellten Stürmer Willy Schut vom niederländischen Erstligisten Den Bosch im Gepäck, sollten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung eigentlich die ersten Zähler aufs Grefrather Punktekonto wandern. Es kam jedoch anders.
Nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt ging es für die GEG mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Pause. Die Gastgeber waren in der 14. Minute in Führung gegangen, während Grefrath gleich mehrfach am gut aufgelegten Solinger Schlussmann Tizian Winkelsträter gescheitert war.
Kaum zurück auf dem Eis legten die Solinger nach und erhöhten in der 22. Minute per Überzahltor, sowie wenig später gar auf 3:0 (23.). Der Phoenix fand auch danach kein Mittel gegen spielstarke und zugleich höchst effektive Klingenstädter, die sich nun munter durch die Grefrather Reihen kombinierten und bis zur 38. Minute auf 7:0 davonziehen konnten. Die Begegnung war natürlich längst entschieden und der Phoenix restlos bedient. Selbst die beiden Anschlusstreffer zum 2:7 durch Lukas Bisel und Gerrit Ackers in der 39. Minute konnten die Hoffnung auf ein Eishockey-Wunder nicht mehr anfachen.
Zwei weitere Überzahl-Treffer der Bergischen in der 44. und 55. Minute, sowie das zwischenzeitliche 3:8 durch Julius Krölls in der 46. Minute hatten nicht mehr als statistischen Wert. Immerhin blieb Goalie Justin Kleckers im Grefrather Tor der 10. Gegentreffer erspart.
In seinem Fazit nach der deutlichen Auftakt-Niederlage musste Phoenix-Coach Karel Lang einräumen, dass noch einiges an Trainingsarbeit auf ihn und sein Team wartet: „Es war erst unser zweites Saisonspiel überhaupt. Wir haben daher noch viel zu viele einfache Fehler gemacht. Dafür sind wir heute sehr konsequent bestraft worden. Besonders an der Passgenauigkeit und an unserer Chancenauswertung werden wir noch weiter verstärkt arbeiten.“
Was den Willen und die Einsatzbereitschaft betrifft, wollte Karel Lang seinem Team keinen Vorwurf machen: „Die Jungs haben es versucht, aber heute lief einfach nichts zusammen“.  
Jetzt heißt es schnell wieder den Blick nach vorne zu richten, denn bereits am kommenden Freitag, 25. Oktober wartet mit den Realstars Bergisch Gladbach die nächste schwere Auswärts-Aufgabe auf die Grefrather EG. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
  
    
Regionalliga Nord
   
Hamburger SV
Starker Kampf nicht belohnt - Der HSV unterliegt zum Auftakt Oberligaabsteiger Harzer Falken Braunlage
(RLN)  Er war angerichtet in der Hamburger Volksbankarena am frühen Samstagabend und die Kulisse stimmte auch – die Regionalligasaison konnte also auch für den HSV beginnen. Der Kader der Rautenträger war allerdings von Beginn an dezimiert: der estnische Neuzugang Daniil Fursa mußte wegen Spielberechtigungsproblemen zuschauen, Sturmroutinier Benjamin Hanke stand aus familiären Gründen nicht zur Verfügung. So wurde die zweite starke Sturmreihe bereits vor dem Anbully quasi aus dem Spiel genommen – ein Umstand, der sich im weiteren Spielverlauf rächen sollte.
Oberligaabsteiger Braunlage – mit diversen ehemaligen Oberligaspielern angereist – übernahm sofort die Initiative, der HSV zeigte sich sichtlich beeindruckt. Da die Harzer sich auch vor dem gegnerischen Tor effizient zeigten wurde es schnell deutlich: nach dem ersten Abschnitt hieß es glatt 0:3. Nicht aufgeben und herankämpfen – so mußte die Devise für die Hamburger in der Folgezeit lauten. Und das gelang: über ein 3:4 nach dem zweiten Abschnitt führte der am Samstag überragende Robin Richter das Team mit seinem dritten Treffer zum 4:4-Ausgleich.
Mitten in dieser starken HSV-Phase gelang allerdings ausgerechnet dem Ex-Hamburger Nico Ehmann der erneute Führungstreffer für die Falken. Der HSV hatte nun nichts mehr zuzusetzen, ohne die fehlende zweite starke Sturmreihe konnte kein Druck mehr aufgebaut werden, Braunlage schaukelte das Match über die Zeit.
Fazit: in der vermutlich stärksten Regionalliga seit Jahren wird der HSV eine „volle Kapelle“ benötigen, um gegen die Topteams erfolgreich sein zu können. Engagement und Moral sind reichlich vorhanden.
“ Wir sind mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, weil wir jedes Spiel gewinnen möchten. Allerdings stimmt die Einstellung im Team und wenn wir jetzt noch unser Fehler abstellen und an unseren Baustellen arbeiten werden wir die nächsten Spiele siegreich gestalten“, sagte Sportdirektor Marcel Schlode nach dem Spiel.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters verlieren Derby gegen Falken
(RLN)  Mit einem 1:3 (0:0, 0:1, 1:2) unterlagen die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend im Süd-Niedersachsen-Derby den Harzer Falken aus Braunlage. Dabei sahen die 550 Zuschauer in der Eishalle am Salzgittersee über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe.
So ging es auch von Anfang an in das Spiel. Auch wenn es den Gästen in den ersten Minuten der Partie gelang, die Hausherren in deren Drittel zu fesseln, dauerte es nicht lange, bis auch das Team von Cheftrainer Radek Vit den Weg in den gegnerischen Angriffsraum fand. Tore fielen im ersten Abschnitt nicht, es hagelte Strafzeiten für die Braunlager. Dabei verpassten die Stahlstädter von den vier Überzahlspielen auch nur eines zu nutzen.
Im zweiten Drittel fiel schnell der erste Treffer. Falken-Topscorer Richard Zerbst netzte in Minute 22 zum 0:1 ein. Im strafenarmen zweiten Abschnitt ging es weiter hin und her, ohne dass eine der beiden Mannschaften einen Vorteil für sich verbuchen konnte, sodass es mit der Ein-Tor-Führung seitens der Harzer in die zweite Pause ging.
Auch im letzten Abschnitt schenkten sich die Kontrahenten nichts. Davide Vinci erhöhte kurz nach Drittelbeginn auf 0:2 – wenige Minuten darauf drohte das Derby zu kippen. Lukas Pfaffinger wurde aufgrund eines Late-Hits seitens der Schiedsrichter zum Duschen geschickt. Es folgte eine 5-Minuten-Strafe während der sich zu allem Unglück auch Martin Záhora eine kleine Strafe einhandelte und für zwei Minuten in der Kühlbox verweilen musste. Doch die Icefighters überstanden die Unterzahl nicht nur unbeschadet, sondern sorgten durch den Treffer von Michael Kopke für den 1:2-Anschluss (52.). Das Spiel war wieder offener, Salzgitter kämpfte für den Ausgleich. Gut drei Minuten vor Spielende musste auch ein Falke das Spiel beenden. Mario Strobel bekam eine Matchstrafe für einen Check gegen den Kopf. Für den Leittragenden Kapitän Justin Spenke war die Partie beendet, eine genau Diagnose steht noch aus. Da auch das Powerplay nicht zum Erfolg führte, zog Vit als letzte Option Goalie Dennis Korff zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Kasten – es half jedoch nichts. Jakub Wiecki netzte auf das verwaiste Gehäuse zum Enstand von 1:3 (60.) ein.
"Die verpassten Powerplay-Möglichkeiten waren bezeichnend für das ganze Spiel von uns. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und gut dagegen gehalten bis zum Schluss. Wo wir heute nicht gut waren, das war die Chancenverwertung. Wir waren vor dem Tor nicht zielstrebig und vielleicht auch nicht bissig genug. Und sicherlich haben wir auch die eine oder andere falsche Entscheidung getroffen. Ansonsten kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gut durchgehalten bis zum Schluss und auch die 5-Minuten-Unterzahl überstanden, auch das 3-gegen-5. Am Ende waren die Überzahlspiele heute auf beiden Seiten nicht gut. Insgesamt war das ein Spiel auf Augenhöhe und es hat der gewonnen, der eben das eine Tor mehr gemacht hat. Es ist aber kein Beinbruch für uns. Wir müssen daraus lernen", sagte der Salzgitteraner Übungsleiter.
  


 Dienstag 22.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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