Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird der finnische Angreifer Tero Koskiranta vorraussichtlich acht Wochen lang nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der EV Landshut hat seinen Back-Up-Goalie Patrick Berger mit einer Förderlizenz für die Eisbären ausgestattet, nachdem Stammgoalie Peter Holmgren noch bis Januar verletzungsbedingt ausfallen wird und Raphael Fössinger und Jonas Leserer aus beruflichen Gründen verhindert sind
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 23.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 16 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
   
Allgemeines
    
Deutscher Eishockey Bund
Zuwachs im deutschen Eishockey hält weiter an
(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. kann zum Start der Saison 2019/20 erneut positive Entwicklungszahlen bekanntgeben: In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der Spielerinnen und Spieler in der Altersklasse U12 von 6.334 auf 7.264 Aktive entwickelt. Bei den Jungen stieg die Anzahl um 14 Prozent (von 5.735 auf 6.516) – bei den Mädchen entwickelte sich die Zahl der aktiven Spielerinnen um 25 Prozent (von 599 auf 748). Auch die Gesamtzahl der aktiven Eishockeyspieler/innen in Deutschland entwickelt sich weiter positiv und hat sich um sieben Prozent erhöht.
Mit „POWERPLAY 26“ und „Wir sind Eishockey“ als die zentralen Nachwuchsprojekte des DEB, konnten in den vergangenen Jahren wichtige Meilensteine im deutschen Eishockey gesetzt werden. Zum einen zeigt die Betreuung und Talentförderung der Mitgliedsvereine des DEB große Wirkung im Bereich des sportlichen Erfolges, wie an den Wiederaufstiegen der U20- und U18-Nationalmannschaft im vergangenen Jahr in die jeweilige Top Division deutlich sichtbar wurde.
Zum anderen konnte im Rahmen der „Wir sind Eishockey“-Aktionen die wichtige Zielgruppe der jungen Eishockeyinteressierten erreicht werden und es gelingt Anfänger/innen heute so einfach wie nie, den Einstieg in einen passenden Verein zu finden. Für die Begleitung der ersten Eishockeyschritte sind dann insbesondere die Trainerinnen und Trainer verantwortlich. Für deren Ausbildung wurden beim DEB neue Konzepte entwickelt und die Fortbildungen durch die Kooperation mit spezialisierten Wissensträgern sowie weiterführende „Blended Learning“-Module aufgewertet.
Längst ist nicht nur der stete sportliche Fortschritt zu erkennen. Maßstäbe, wie Integration, Vielfalt und Gleichberechtigung, stehen im Vordergrund jedes Handelns und bereiten den Weg in eine vielversprechende Zukunft.
Als weiteren Meilenstein wird zur Saison 2019/20 das Urmel Abzeichen des DEB ins Leben gerufen. Angelehnt an bereits bekannte Sportabzeichen - wie dem „Seepferdchen“ im Schwimmen - stellt das Urmel Abzeichen eine Auszeichnung im Eishockey dar, die Kindern unter zehn Jahren den Einstieg in die Sportart erleichtern soll. In drei spielerischen Prüfungselementen lernen die Kinder die grundlegenden Bewegungsabläufe des Eishockeys kennen. Nach erfolgreicher Absolvierung erhalten die Kinder das Urmel Abzeichen.
Das neue Projekt soll langfristig als fester Bestandteil der Laufschulen aller Nachwuchsvereine integriert werden. Das Urmel Abzeichen setzt dabei einen gezielten Anreiz, den Kindern den Eishockeysport zu vermitteln, die ersten Schritte auf dem Eis zu begleiten und sie im Anschluss zu einem Nachwuchsverein zu führen. In Verbindung mit „Wir sind Eishockey“ wird dem Urmel Abzeichen eine Plattform geboten, unabhängig von Spielbetrieb oder Verbandszugehörigkeit. Insbesondere die kleineren Vereine in Deutschland sollen hiermit eine Möglichkeit bekommen, durch den DEB gefördert zu werden und ihre Bekanntheit maßgeblich zu steigern.
Mehr Infos erhalten Sie unter www.wir-sind-eishockey.de/urmel-abzeichen
Franz Reindl, DEB-Präsident: „POWERPLAY 26 wirkt. Es freut mich ganz besonders, dass der Deutsche Eishockeysport den Schwung der Erfolge der Nationalmannschaften, insbesondere den Silbermedaillengewinn von PyeongChang 2018, den Champions Hockey League Auftritten der DEL Clubs und der Vielzahl an Top Spielern in der NHL offensichtlich nutzen konnte. Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg.“
Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Die Auswirkungen der Strukturreform durch POWERPLAY 26 tragen erste Früchte. Mit Sicherheit haben die jüngsten Erfolge – die Aufstiege der Nachwuchs-Nationalmannschaften und der Gewinn der Silbermedaille in PyeongChang – zum Aufschwung beigetragen. Wir müssen trotzdem alle zusammen die Anstrengungen zur Verbesserung unseres Sports weiter intensivieren, sodass der positive Weg fortgesetzt werden kann.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
In den Norden und gegen die Sauerländer
(DEL)  Auch nach 13 Spieltagen grüßt die Düsseldorfer EG weiter von Tabellenrang vier. In zehn von 13 Spielen gab es mindestens einen Punkt. So darf es weitergehen. Dafür verschlägt es die Jungs um Trainer Harold Kreis in den Norden. Dort soll es gegen die Fischtown Pinguins (Freitag, 25. Oktober, 19.30 Uhr) die Revanche für die Niederlage zum Saisonauftakt geben. Zwei Tage später (Sonntag, 27. Oktober, 16.30 Uhr) treffen die Rot-Gelben im heimischen ISS DOME auf die Nachbarn aus dem Sauerland: die Iserlohn Roosters.
  
    
Bietigheim Steelers
Das Abschiedsspiel von Justin Kelly
(DEL2)  Am Donnerstag den 07.11.2019 um 20:00 Uhr findet in der EgeTrans Arena das Abschiedsspiel von Justin Kelly statt. Zahlreiche ehemalige und von Justin Kelly persönlich ausgewählte Mitspieler des Kanadiers kommen zurück ins Ellental und zollen ihm die letzte sportliche Ehre. Wir wollen euch über einige Abläufe des Abends informieren.
Das Spiel:
Es werden vier Viertel zu je 15 Minuten gespielt. Zwischen den Vierteln wird es eine Pause von 15 Minuten geben. Die beiden Mannschaften bilden sich aus den veröffentlichten Spielern. Justin wird in beiden Teams jeweils zwei Viertel spielen. 
Rahmenprogramm:
In der Arena wird es ein Gewinnspiel geben, bei dem ihr tolle Preise gewinnen könnt. 3 x exklusives Foto mit dem Wunschspieler + exklusives Foto mit allen teilnehmenden Spielern. In den Pausen werden Dance Acts und Mark Ledlin für Unterhaltung zwischen den Vierteln sorgen. Nach dem Spiel wird es ein großes „GET TOGETHER“ mit Justin, seinen Spielern und den Fans im Foyer geben. In lockerer Atmosphäre kann über alte Zeiten und neue Ziele gesprochen werden.
Auktionen:
Bereits im Vorfeld vom 30.10. – 06.11.2019 werden alle Trikots der teilnehmenden Spieler auf eBay versteigert. Die Sieger der Auktionen können sich ihr Trikot direkt nach dem Spiel im Fanshop bezahlen und abholen. Da Justin in beiden Teams spielen wird, gibt es von ihm zwei Jerseys. Diese beiden werden wir direkt im Anschluss an das Spiel auf dem Eis versteigern. Alle anwesenden Zuschauer haben die Chance, die beiden letzten Trikots in der Karriere von  Justin Kelly mit nach Hause zu nehmen!
Ehrung:
Justin Kelly´s Nummer 27 wird bei den Steelers nicht mehr vergeben und in einem symbolischen Akt wird sein „Trikot“ unter das Dach der EgeTrans Arena gehängt. Dies wird der emotionale Höhepunkt eines unvergesslichen Abends in Bietigheim.
Ihr könnt Justin den Rahmen geben, den er sich in seinen sieben Jahre als Bietigheimer mehr als verdient hat! 313 Spiele mit 156 Toren und 261 Vorlagen, drei Meisterschaften und zahlreiche unvergessliche Momente – kommt am 07.11. in die Arena lasst uns den Spieler, der die letzten Jahre des Bietigheimer Eishockeys so geprägt hat wie kaum ein anderer, so feiern wie er es verdient hat – nämlich vor einer vollen Arena!
Tickets gibt es Dienstag und Donnerstag von 16:00 Uhr im Fanshop oder jederzeit online hier: https://www.eventimsports.de/ols/steelers/de/heimspiele/channel/shop/index
Bei Dauerkarteninhabern ist das Spiel bereits inklusive.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
David Kuchejda ist zurück im Teamtraining - Comeback des Deutsch-Tschechen rückt näher
(DEL2)  Das Lazarett der Eispiraten Crimmitschau lichtet sich wieder. David Kuchejda, der aufgrund einer Rückenverletzung mehrere Wochen ausfiel, steht endlich wieder mit seinen Mannschaftskameraden auf dem Eis. Zuvor hatte er unter Aufsicht des Ärzte- und Physioteams wochenlang Reha- und Kraftübungen absolviert.
„Es fühlt sich gut an, wieder auf dem Eis zu stehen. Ich fühle keine Schmerzen, also bin ich sehr glücklich“, sagt David Kuchejda. So rückt auch das Comeback des 32-jährigen Deutsch-Tschechen immer näher. „Ich hoffe, ich kann bald auch ins Spielgeschehen eingreifen. Das erfolgt natürlich alles in Absprache mit den Trainern“, so der Stürmer weiter.
Wir freuen uns, dich endlich wieder auf dem Eis zu sehen, Kuch!
  
Create-Sports verlängert Ausrüster-Vertrag langfristig - Eispiraten setzen erfolgreiche Partnerschaft mit CCM-Distributor fort
Die Eispiraten Crimmitschau setzen die erfolgreiche Partnerschaft mit ihrem Ausrüster CCM und CS Create-Sports auch in den kommenden Spielzeiten fort! Der Eishockey-Zweitligist einigte sich mit dem offiziellen Distributor von CCM in Deutschland und Österreich auf eine langfristige Verlängerung der Zusammenarbeit.
„Die Zusammenarbeit mit CCM und Create-Sports ist durchaus von einem großen Vertrauen geprägt. Wir führen seit mehreren Jahren eine vertrauensvolle und intensive Partnerschaft und freuen uns, auch in Zukunft gemeinsam mit CCM sowie Create-Sports arbeiten zu dürfen“, sagt Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann.
Auch Tom Hieble, Verkaufsleiter von Create-Sports für Deutschland, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr über diese langfristige Zusammenarbeit und die Verlängerung des Ausrüstervertrags. Dies spricht für die bereits seit Jahren bestehende erfolgreiche, ehrliche und professionelle Partnerschaft. Für uns ist und bleibt der Standort Crimmitschau zusammen mit den Eispiraten einer der wichtigsten Eishockeystandorte in ganz Deutschland. Auch gerade deshalb liegt uns sehr viel an dieser so wertvollen Kooperation“.
Das DEL2-Team der Eispiraten wird seit 2014 von der Create-Sports Handels GmbH ausgestattet, nachdem der vorherige Ausstatter seine Geschäftstätigkeit eingestellt hatte. Bereits seit den 90er Jahren vertrauen die Crimmitschauer Eishockey Cracks auf die Marke CCM. Zum Umfang der Partnerschaft gehören neben Schlägern, Schlittschuhen, Schutzausrüstung und Textilien auch viele weitere Ausrüstungsgegenstände. CCM ist eine der renommiertesten und zugleich die älteste Eishockey-Marke der Welt. Gegründet bereits 1899, arbeitet die Traditionsfirma weltweit mit den Eishockey-Topligen zusammen.
In Deutschland wird Create-Sports unter anderem von Lutz Höfer vertreten, welcher die Eispiraten schon seit fast 30 Jahren Jahren betreut und deren kompetenter Ansprechpartner ist. Gemeinsam mit seiner Frau Kerstin betreut er auch den Create-Sports Hockeystore und den Schlittschuhverleih im Kunsteisstadion Crimmitschau. Dort erhalten alle Sportler, vom Hobby- bis hin zum Profibereich eine erstklassige Beratung beim Kauf von Eishockey-Equipment. Darüber hinaus werden dort auch alle Reparaturen rund um das Eishockey-Material sowie das Schlittschuhschleifen durchgeführt.
  
    
EC Kassel Huskies
Kassel Huskies danken Fluthelfern – Gespräch mit Dirk Stochla, dem Dezernenten für Sicherheit, Ordnung und Verkehr
(DEL2)  Die Kassel Huskies danken den ehrenamtlichen Helfern nordhessischer Feuerwehren, Rettungsdienste und des THW. Diese hatten während der Starkregen-Überflutungen in Kassel und dem Landkreis im Mai 2019 gegen Wassermassen angekämpft und versucht, Schäden an Menschen und Sachen abzuhalten. Als Dank für ihren Einsatz haben die Kassel Huskies die Ehrenamtler eingeladen, das Spiel am kommenden Sonntag, 18.30 Uhr, gegen die Wölfe Freiburg zu besuchen. Im Vorfeld sprachen die Huskies mit Dirk Stochla, dem Dezernenten für Sicherheit, Ordnung und Verkehr der Stadt Kassel.
Herr Stochla, ohne Ehrenamt geht in der Gesellschaft nur wenig. Wie wichtig sind Ehrenamtliche für die Versorgung der Menschen in Krisensituationen, wie etwa bei dem Hochwasser im Mai 2019?
Ehrenamtliche Helfer sind äußerst wichtig und gerade in Krisensituationen wie dem Hochwasser nicht wegzudenken. Das Sturmtief hat mit dem Starkregen im Frühjahr 2019 viele hauptamtliche Einsatzkräfte gefordert. Aber ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen hätten die Berufsfeuerwehrleute diese Lage nicht so bewältigen können. Ich bin sehr dankbar für dieses große Engagement, wofür die Einsatzkräfte immerhin einen Großteil ihrer Freizeit opfern.
Sind die Helfer der freiwilligen Wehren denn eine große Hilfe für die Berufsfeuerwehren?
Sie sind gerade bei solchen Ereignissen sogar eine sehr große Hilfe. Bei der Hochwasser-Lage gab es über 100 Einsatzstellen, vielerorts standen Keller unter Wasser. Am überwiegenden Teil der vielen Einsatzstellen haben sich Ehrenamtliche darum gekümmert, diese Lage zu bewältigen.
Aktuell ist immer wieder von mangelndem Respekt gegenüber Rettern an Unfallorten zu lesen. Wie groß ist dieses Problem?
Es ist unbestritten, dass in den vergangenen Jahren eine gesellschaftliche Entwicklung dahingehend zu verzeichnen ist. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei, aber auch Einsatzkräfte unseres städtischen Ordnungsdienstes werden immer häufiger mit verbaler oder auch tätlicher Gewalt konfrontiert. Wir wollen mit verschiedenen
Aktionen aktiv gegensteuern. Zum Beispiel mit einer Straßenbahn, die für mehr Respekt und Anerkennung wirbt. Dadurch bringen wir das Thema in das Bewusstsein der Stadtgesellschaft.
Das heißt aber auch, dass solche Tage wie in der Eissporthalle am Sonntag, an denen die Helfer für ihr Tun geehrt werden, durchaus Motivation für andere sein können, sich ebenfalls zu engagieren?
Davon gehe ich aus. Neben einer solchen Anerkennung kann ein Dialog zwischen ehrenamtlichen Helfern und Interessierten stattfinden. Sie können sich über ihre Tätigkeiten austauschen. Und vielleicht gelingt es ja, den einen oder anderen zu motivieren, sich auch in einer unserer sieben Freiwilligen Feuerwehren in Kassel oder bei anderen Feuerwehren oder Hilfsorganisationen zu engagieren.
Werte wie Kameradschaft, Pflichtbewusstsein, Einsatzbereitschaft, Selbstlosigkeit teilen wir mit den Helfern im Sport. Da passt diese Aktion ganz gut, oder?
Auf jeden Fall. So eine engagierte Aktion unterstützen wir gerne. Gerade in der heutigen Zeit verdienen die Menschen in Uniformen Respekt und Anerkennung für ihre Arbeit. Ob ehrenamtlich oder hauptberuflich, sie sorgen für unsere Sicherheit.
Haben Sie denn etwas davon gehört, ob sich die Helfer freuen, zu uns zu kommen?
Ja, viele der Helfer freuen sich auf den Besuch in der Eishalle. Sie freuen sich vor allem darüber, dass sie eingeladen wurden und auf diesem Weg noch einmal ihre freiwillige Arbeit im Frühjahr 2019 gewürdigt wird.
Sportlich läuft es ja auch einfach derzeit in der Eissporthalle. Verfolgen Sie das Geschehen um die Huskies?
Ich verfolge sehr aufmerksam, was die Huskies so treiben. Und aktuell läuft es ja wirklich sehr gut. Nun scheint auch noch das nötige Glück hinzuzukommen, wie am vergangenen Freitag, als sich die Huskies den Sieg gegen die Bayreuth Tigers erst kurz vor Schluss gesichert haben.
Was trauen Sie dem Team in der Saison denn zu?
Ich bin zuversichtlich, dass die Huskies in diesem Jahr gut aufgestellt sind, um ganz vorne mitzuspielen. Und bisher ist die Saison ja wirklich gut angelaufen. Hoffentlich setzt sich dieser Trend fort.
Ausgerichtet wird der Tag am Sonntag, 27. Oktober, 18.30 Uhr, in der Eissporthalle Kassel. Tickets sind erhältlich unter www.kassel-huskies.de
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
   
TSV Erding
Gladiators mit dem nötigen Quäntchen Glück
(BYL)  Erdings Trainer Thomas Vogl bekam das Grinsen kaum aus seinem 
Gesicht. Nach einem Fünf-Punkte-Wochenende seiner Gladiators hatte er 
auch allen Grund zur Freude.
„So ein Spiel wie in Passau, das wünscht sich jeder Zuschauer“, meinte 
er. Die Gladiators lagen am Freitagabend 0:3 hinten, glichen mit drei 
Powerplay-Toren aus, sind durch einen Zimmermann-Treffer bei zweifacher 
Unterzahl 4:3 in Führung gegangen, lagen dann wieder 4:5 hinten, ehe 
noch das 5:5 gelang. In der Verlängerung vergab jede Mannschaft einen 
Penalty, im abschließenden Penaltyschießen reichte ein Treffer von Rudi 
Lorenz zum Sieg. „Wer nicht dabei war, der hat definitiv was versäumt“, 
sagte Vogl auf der Pressekonferenz nach dem Kissingen-Spiel.
Am Sonntag hatte seine Truppe gegen einen bärenstarken Gegner erneut 
eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert und 4:2 gewonnen – nach 0:1- 
und 1:2-Rückstand. Michael Rosin, Trainer und Vorsitzender des EC Bad 
Kissingen, bemängelte einmal mehr die individuellen Fehler seiner 
Truppe, die nach fünf Spieltagen mit nur einem Zähler am Tabellenende 
liegt. „Das zieht sich bisher so durch. Wir versuchen alles, aber die 
nötige Konsequenz fehlt ganz einfach.“
Vogl sprach von einem „sehr schweren Spiel“. Man dürfe nicht vergessen, 
„dass die selbe Mannschaft vergangene Saison Vierter geworden ist“. Von 
seiner Mannschaft sei er „positiv angetan“ gewesen. „Sie hat nie 
aufgegeben, die Spieler sind ruhig geblieben, und mir war klar: 
Irgendwann fällt der Puck rein.“
Aus einer geschlossenen Mannschaft hob er zwei Spieler hervor. Zunächst 
Torwart Andreas Gerlspeck, der heuer sein erstes Pflichtspiel bestritt 
und eine starke Leistung bot. „Der Gerli hatte sich diesen Einsatz 
verdient und gut gehalten“, lobte der Gladiators-Coach. Poetzel sei die 
ganze Woche über krank gewesen, habe nicht trainieren und am Freitag 
auch nicht spielen können. Umso mehr freue er sich über dessen Treffer 
zum 3:2, kurz vor dem Ende einer extrem kräfteraubenden Partie.
Das Schlusswort auf der Pressekonferenz gehörte EC-Chef Rosin zu den 
Problemen mit der Halle in Bad Kissingen. Dort liegt ja bekanntlich der 
Verein im Clinch mit dem ukrainischen Investor, der die Halle betreibt 
und derzeit niemanden hineinlässt, so dass die Wölfe wöchentlich zweimal 
zum Trainieren ins rund 100 Kilometer entfernte Lauterbach fahren müssen 
und derzeit keine Heimspiele in eigener Halle austragen können. „Ich 
habe ja Hausverbot, und mit meinem Vize redet der unangenehme Herr aus 
der Ukraine auch nicht“, meinte Rosin sarkastisch. „Er beharrt auf 
seinen unberechtigten, horrenden Forderungen.“ Der Verein habe derzeit 
null Einnahmen und könne sich nur durch Spenden über Wasser halten. 
Gerade für den Nachwuchs sei das sehr bitter. Diese Woche sollen noch 
einmal Gespräche – ohne ihn – stattfinden. Der EC-Vorsitzende meinte 
etwas ratlos: „Wenn in dieser Woche die Entscheidung nicht gefallen ist, 
wird’s verdammt eng.“
  
    
ERV Schweinfurt
InsideMD #004 – Medical-Team
(BYL)  Dr. med. Matthias Blanke, Teamarzt der Mighty Dogs, spricht im InsideMD-Interview über seine Arbeit als Mannschaftsarzt und verrät zudem, in welcher Sportart er bereits an der bayrischen Meisterschaft teilgenommen hat.
Für die Mighty Dogs ist er unverzichtbar: Der renommierte Orthopäde und Unfallchirurg Dr. med. Matthias Blanke! Er war bereits vor seiner Zeit als Chefarzt am Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt in leitender Funktion am Universitätsklinikum Erlangen und betreute und behandelte dort unter anderem die Profispieler des 1. FC Nürnberg, der Spielvereinigung Greuther Fürth und weitere Profi- und Spitzensportler. Regelmäßig wird er von Profisportlern aus der Region, ganz Deutschland aber auch international für einen Rat, Behandlung oder wenn notwendig einer modernen operativen Therapie aufgesucht. Mit fast 5.000 operativen Eingriffen am Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt und der Geomed Kreisklinik Gerolzhofen zählt die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Endoprothetik unter seiner Leitung zu den Größten in Nordbayern.
InsideMD: Vielen Dank das Sie sich Zeit für uns genommen haben. Sie und Ihr Team begleiten die Mannschaft der Mighty Dogs jetzt die vierte Saison in Folge. Würden Sie uns bitte zu Beginn ihr Team vorstellen?
Dr. med. Matthias Blanke: Das diesjährige Team besteht aus meiner Person sowie drei sehr erfahrenen Oberärzten: Dr. Michael Völk, Dr. Germar Müller und Dr. Krisztian Fülöp.
InsideMD: Was ist für Sie das Faszinierende an der Orthopädie, Unfallchirurgie und Endoprothetik?
Dr. med. Matthias Blanke: Die Kunst als auch das Handwerk, das Erschaffen von Dingen hat mich schon seit jeher fasziniert. Deswegen war mit meiner ersten Berührung klar, dass die Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Endoprothetik mein Berufsziel wird. Bestärkt wurde dies durch etliche Verletzungen, die ich als sehr ambitionierter Sportler selbst hatte und hier orthopädisch und unfallchirurgisch behandelt wurde.
InsideMD: Aktuell sind Sie und Ihr Team als Mannschaftsärzte für den FC Schweinfurt 05 und die Mighty Dogs im Einsatz. Wie würden Sie Ihre Erfahrung als Mannschaftsarzt beschreiben?
Dr. med. Matthias Blanke: Aktuell betreue ich zusammen mit meinem Team die Mighty Dogs und den FC Schweinfurt 05. In meiner vorhergehenden Wirkungsstätte am Universitätsklinikum Erlangen war ich zusammen mit weiteren Kollegen als Mannschaftsarzt des 1. FC Nürnberg Bundesligavereins, die Spvgg. Greuther Fürth und vieler weiterer Profisportler verantwortlich. Seit jeher begeistert mich die Zusammenarbeit im Spitzen- und Profibereich auf beiden Seiten, sowohl medizinisch als auch sportlich geht es um Höchstleistung.
InsideMD: Wie wird man überhaupt Mannschaftsarzt?
Dr. med. Matthias Blanke: Wie oben bereits aufgeführt war ich und bin ich dem Sport sehr zugetan. Bereits in meiner Tätigkeit am Universitätsklinikum Erlangen war ich sehr intensiv in die Behandlung von Profi- und Amateursportlern involviert. Gerade auch durch mein breites operatives Spektrum mit der gesamten minimalinvasiven arthroskopischen Chirurgie vom Kniegelenk über das Sprunggelenk bis zum Schultergelenk ist man sehr intensiv mit Sportlern aller Leistungsgrade in Kontakt. Bereits kurz nach Antritt der Chefarztposition hier in Schweinfurt war für mich klar, dass ich weiterhin in der Betreuung und der operativen Behandlung von Sportlern aktiv sein möchte. Durch mein sehr engagiertes Team lässt sich das perfekt realisieren.
InsideMD: Wie viel Zeit verbringen Sie mit den Spielern?
Dr. med. Matthias Blanke: Alles was man mit Herzblut macht, macht man sehr intensiv. Mein Lebensinhalt, neben meiner Familie, ist meine Tätigkeit als Arzt und Operateur, sodass ich sicher deutlich mehr als der Durchschnitt täglich arbeite und in dieser Tätigkeit auch praktisch täglich mit Amateur- und Profisportlern sowie den Spielern der von uns betreuten Mannschaften zu tun habe. Aber ich empfinde dies nicht als Arbeit oder Belastung, sondern nehme hieraus viel positive Energie und mache dies einfach sehr gerne.
InsideMD: Gibt es auch negatives an Ihrer Arbeit?
Dr. med. Matthias Blanke: Die eigentliche Arbeit als Arzt und Operateur macht mir tagtäglich großen Spaß, nur die zunehmende Bürokratisierung mit den ganzen administrativen Aufgaben könnte ich gerne abgeben. Dies gehört leider aber auch zur Tätigkeit eines Chefarztes, vor allem dann, wenn sie an zwei Standorten verantwortlich für knapp 25 Ärzte und fast 5 000 stationäre Behandlungen und Operationen im Jahr sind.
InsideMD: Die Aufgaben des medizinischen Stabes haben sich in der Vergangenheit aufgrund der Belastung und Frequenz der Spiele enorm in Richtung Rehabilitation und Prävention verschoben. Inwieweit können Sie hier Einfluss auf Spieler und Trainer nehmen? Wo liegen Ihre Schwerpunkte bei diesem Thema?
Dr. med. Matthias Blanke: Wir haben in den letzten Jahren und Jahrzenten gelernt Zusammenhänge zwischen Verletzung, Prävention und Rehabilitation anders zu verstehen. Diese neuen Erfahrungen, die wir sehr gut in einem Setting beim Profispieler oder Profisportler testen können, fließen direkt in die Behandlung unserer normalen Patienten ein. Ein Beispiel sind autologe Wachstumsfaktoren aus dem Eigenblut, die ich vor 10 Jahren nur bei Profisportlern angewendet habe. Diese Therapie wird in unserer wöchentlichen Sprechstunde von vielen Patienten dankend angenommen und wir können hier tolle Ergebnisse auch ohne Operation erreichen. Wenn sie mich nach dem Einfluss fragen, muss man ganz klar sagen, dass hier ein extrem gutes Miteinander existiert. Oft komm ich mir ein bisschen wie in einer Vaterrolle für die Sportler und Spieler vor, die aus meiner Sicht meinen Rat immer gerne aufnehmen und den auch sehr konsequent befolgen. Gerade mit den Trainern ist es eine Kommunikation auf Augenhöhe.
InsideMD: Was unterscheidet die Belastung beim Eishockey von der beim Fußball?
Dr. med. Matthias Blanke: Grundvoraussetzung ist eine gute körperliche Fitness. Vor allem hinsichtlich der Verletzungen haben wir beim Eishockey mehr Verletzungen im Bereich der oberen Extremität, im Fußball geht es vor allem um Verletzungen im Knie- und Sprunggelenksbereich. Gerade im Fußball haben wir bereits schon in niedrigeren Ligen den Profibereich, sodass hier ein ganz anderes Trainingspensum vorliegt und dies nicht selten zu anderweitigen chronischen Problemen wie beispielsweise Fersensporn, Achillessehnenreizung etc. führt. Im Eishockey sehen wir dieses nur vereinzelt.
InsideMD: Gibt es Verletzungen, die besonders häufig auftreten?
Dr. med. Matthias Blanke: Im Fußball sehen wir vor allem Verletzungen im Bereich des Kniegelenkes, Innenband, Meniskus, Kreuzband oder auch der Syndesmosenriss im Bereich des Sprunggelenkes. Aktuell werden Spieler vom Kader des FC 05 von mir operativ behandelt und machen extrem gute Fortschritte. Im Eishockey sehen wir häufiger Verletzungen beispielsweise im Schulter- oder Schlüsselbeinbereich. Dies kommt durch Kontakt während des Spiels, Bodychecks und Stürzen. So befindet sich auch aktuell Marcel Grüner nach einem Bodycheck beim Spiel gegen Bayreuth in meiner Behandlung mit einer Thoraxprellung.
InsideMD: Wie sieht es mit der Prävention für den Breitensportler aus?
Dr. med. Matthias Blanke: Zunächst ist zu begrüßen, dass Vitalität und körperliche Fitness im Bewusstsein der Menschen angekommen sind. Gerade auch ältere Patienten sind sportlich sehr ambitioniert. Genauso wie im Profisport ist aber auch im Amateurbereich die Prävention ein ganz wichtiges Thema. Hier kann ich nur jedem Amateur empfehlen sich einer entsprechenden Sportgruppe oder einem entsprechenden Sport- und Fitnessstudio anzuschließen, um gerade in der Anfangssituation korrekte Köperhaltung, Abläufe und vor allem auch Ausgleichsbewegungen und Dehnübungen zu erlernen. Wird dies berücksichtigt, macht Sport Spaß und führt zu hoffentlich wenig Verletzungen.
InsideMD: Sind Eishockeyspieler aus einem anderen Holz geschnitzt oder warum können diese mit Verletzungen wesentlich besser umgehen als andere Sportler?
Dr. med. Matthias Blanke: Per se muss man sagen, dass jeder ambitionierte Leistungssportler mit Verletzungen und Erkrankungen anders umgeht als der Durchschnittsbürger. Dies ist ja sein Kapital, sodass er viel intensiver auch auf seinen Körper hört. Ich muss Ihnen rechtgeben, dass wir bei Eishockeyspielern doch sehr extreme Situationen erlebt haben, Verletzungen wurden direkt am Eis behandelt (Schultern eingekugelt, Platzwunden getackert) und die Spieler haben umgehend weitergespielt. Auch hier treffen wir als Ärzte immer sehr kritische und klare Entscheidungen und schützen den Spieler vor sich selber, wenn es sein muss. Beim Fußball sind es oft Verletzungen beispielsweise im Kniegelenk mit Kreuzbandriss, die ein Weiterspielen völlig unmöglich machen.
InsideMD: So mancher Spieler erscheint – gerade bei großen Spielen unersetzbar. Was halten Sie von Fitspritzen?
Dr. med. Matthias Blanke: Sowohl im Profisport als auch im Amateursport oder beim Durchschnittsbürger halte ich vom sogenannten „Fitspritzen“ nichts. Wir sind auch an die Dopingvorschriften gebunden. Wenn sie aber meinen, dass wir durch beispielsweise die Verwendung bestimmter Medikamente oder eben spezieller Faktoren aus dem Eigenblut (beispielsweise autologe Wachstumsfaktoren) eine Heilung extrem positiv auch im zeitlichen Ablauf beeinflussen können, nutzen wir diese Chance natürlich. Wie ich oben erwähnt habe, haben wir eine sehr große Sprechstunde die von Sportlern aber auch von Amateuren und Normalbürgen sehr intensiv bei Sehnenverletzungen, chronischen Reizungen wie dem Tennisellenbogen oder auch arthrotischen Beschwerden wahrgenommen wird. Die Ergebnisse sind beeindruckend.
InsideMD: Viele Ärzte schätzen den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Wie ist das unter Mannschaftsärzten?
Dr. med. Matthias Blanke: Wie schon berichtet, betreue ich ja schon fast mein gesamtes berufliches Leben Sportler im Amateur- und Profibereich. Da ich ja auch sehr intensiv operativ tätig bin, bleibt eine permanente Fortbildung und Kommunikation national als auch international nicht aus. Gerade im Sportbereich bin ich sehr intensiv vernetzt mit Kollegen, die beispielsweise den 1. FC Nürnberg, den Hamburger SV und andere Sportvereine betreuen. Zum Teil sind es langjährige Weggefährten, mit denen man auch ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegt und sich regelhaft bei nationalen und internationalen Kongressen trifft.
InsideMD: Abschließend noch ein paar Fragen zur Privatperson Dr. med. Matthias Blanke. Wie sieht ein typischer freier Tag bei Ihnen Zuhause aus?
Dr. med. Matthias Blanke (‘auch hier lacht Dr. Blanke‘): Wirklich freie Tage, wobei die Medizin und meine Verantwortung sowohl als Chefarzt für 2 Kliniken als auch im Sportbereich eigentlich permanent präsent sind, gehören ganz und gar meiner Familie. Ich bin stolzer Vater von drei Jungs und habe eine wunderbare Frau, die all meine berufliche Belastung und Ambition für den Sport mitträgt. Aber auch in dieser Zeit steht oft körperliche Betätigung und Sport im Fokus. Gerne gehe ich auch dann zum Eishockeyspiel oder Fußballspiel und nehme meine Jungs mit. Gerade jetzt im Herbst nehme ich mir aber sehr gerne mal ein Buch und lasse die Gedanken schweifen.
InsideMD: Haben Sie selbst Eishockey gespielt? Können Sie Schlittschuhlaufen?
Dr. med. Matthias Blanke: Natürlich kann ich Schlittschuhlaufen und ich habe auch Eishockey gespielt. Allerdings nie in einer Liga oder besonders erfolgreich. Sportlich erfolgreich war ich in anderen Bereich, unter anderem in der Leichtathletik, wo ich auch mehrfach an Bayerischen Meisterschaften teilnehmen durfte. Eine Zeitlang habe ich auch verschiedenste Arten von Kampfsport erlernt. Aktuell beschränke ich mich eher auf Fitness, Krafttraining, Ski- und Snowboardfahren.
InsideMD: Wie halten Sie sich fit?
Dr. med. Matthias Blanke: Leider zu wenig. Wie oben gesagt, ist mein Tag sehr knapp bemessen und Zeit für meine eigene körperliche Fitness bleibt doch sehr wenig. Wenn irgend möglich versuche ich auch mit meinen Kindern zusammen sportlich aktiv zu sein. Aber ich nehme es mir fest vor, hier wieder mehr Zeit für meine eigene körperliche Fitness zu investieren. Bin aber ansonsten mit meiner Fitness ganz zufrieden.
Vielen Dank für Ihre Zeit und das sympathische Interview!
Wer mehr über Dr. Blanke, sein Team und den Alltag eines Orthopäden und Unfallchirurgen erfahren möchte, kann dies unter Instagram @dr.m.blanke (https://www.instagram.com/dr.m.blanke/?igshid=1mqhofanefpnk) oder auf Facebook (https://www.facebook.com/dr.m.blanke/) tun. 
  
    
ERSC Amberg
Bayreuth mit dem besseren Ende - ERSC-Löwen punkten erstmals nicht voll
(BLL)  Der ERSC Amberg hat die ersten Kratzer auf seiner Weste. Gegen starke Bayreuther gab es ein Wechselbad der Gefühle, mit dem besseren Ende für die Oberfranken. Die Löwen mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben, verspielten einen Drei-Tore-Vorsprung und ließen auch in der Overtime drei Großchancen ungenutzt.
Bayreuth holte sich zwei Zähler und das ging letztendlich auch in Ordnung. Darin waren sich beide Trainer einig: „Wir haben Charakter gezeigt und sind im letzten Drittel noch einmal zurückgekommen“, verwies EHC-Coach Vaclav Drobny auf die erfolgreiche Aufholjagd seiner Truppe. „Bayreuth hat verdient gewonnen, aber wir dürften einen 5:2-Vorsprung auch nicht hergeben“, war Dan Heilman etwas enttäuscht – allerdings nur mit dem Verlauf dieser Begegnung: „Was wir in den ersten drei Begegnungen trotz der vielen wichtigen Ausfälle gebracht haben, war schon sehr gut“, zog der Amberger Trainer ein positives Zwischenresümee.
Vor über 600 Zuschauern kam Amberg besser in die Begegnung. Die Ausgangslage veränderte sich aber schlagartig durch Strafzeiten gegen den ERSC, die Bayreuth eiskalt zu einem 0:2-Pausenstand nutzte.
Die Kabinenansprache von Dan Heilman im Anschluss muss klar und eindringlich gewesen sein, denn die Löwen zeigten eine eindrucksvolle Reaktion im Mittelabschnitt. Nach 70 Sekunden traf Kevin Schmitt zum 1:2, eine knappe Minute später Daniel Troglauer zum Ausgleich. Als dann wiederum nur 90 Sekunden danach Felix Köbele während einer Unterzahl per Penalty die Löwen erstmals in Führung brachte, lief es bei den Gastgebern quasi wie von selbst. Erneut Schmitt und Center Stephan Huber schraubten das Ergebnis auf 5:2 – wobei Köbele neben seinem Treffer noch vier Vorlagen geliefert hatte. Ein paar gute Gelegenheiten ließ der ERSC noch ungenutzt, weshalb der dritte Torerfolg für Bayreuth durch Christopher Maier als völlig unnötig erschien. „Ich hatte wegen des 5:3 irgendwie ein schlechtes Gefühl, weil der Treffer nochmals Motivation für Bayreuth ins letzte Drittel geben konnte“, beschrieb Heilman seine Vorahnung.
Die sollte sich im Schlussabschnitt bewahrheiten. Das 5:4 durch Max Eissner war das Signal zur finalen Aufholjagd der Gäste. Bayreuth machte nun enorm Druck, erfolgversprechende Gegenangriffe von Amberg fanden fast nicht mehr statt. Das 5:5 durch Nikolai Pleger, zwei Minuten vor dem Ende, hatte sich im Prinzip schon länger angekündigt. So ging es in die Verlängerung, wo der ERSC durch Söllner und Krieger gleich dreifach alleine vor Gästegoalie Maximilian Müller die Chance zum Zusatzpunkt verpasste. Ex-Oberligastürmer Andreas Geigenmüller machte es auf der Gegenseite bei der ersten Gelegenheit für Bayreuth besser und traf zum 5:6.
  
    
SC Forst
Nature Boyz unterliegen den Pirates aus Buchloe - Wieder Ärger wegen Schiedsrichterleistungen
(BLL)  Am Freitagabend stellte sich der ESV Buchloe im Peißenberger Eisstadion vor, das Spiel in der Landesliga Gruppe 2 verlief letztendlich so, wie es die Fans beider Lager erwartet hatten, denn die Gäste setzten sich mit 9:5 (1:2, 1:4 3:3) durch und nahmen die Punkte mit nach Hause.
Dieses Spiel begann etwas überraschend, denn zunächst machten die Hausherren das Spiel und wurden bereits in der 4. Minute für ihr Auftreten belohnt. Anton Rauh brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. Anfänglich zeigte dieser Treffer Wirkung, denn Buchloe kam nur langsam ins Spiel. Sie gewannen jedoch die Überhand und glichen in der 9. Minute zum 1:1 aus. Vorausgegangen war ein krasser Fehler eines Forster Verteidigers, der die Scheibe vor dem eigenen Tor verlor. Kurz darauf eine Hinausstellung eines Forster Spielers, Buchloe nahm den Vorteil an und ging in der 11. Spielminute in Überzahl mit 1:2 in Führung. Die Hausherren ließen sich jedoch nicht beeindrucken und hielten dagegen. Da in diesem Abschnitt keine weiteren Tore erzielt wurden, ging es mit der 1:2-Führung der Gäste zum Pausentee.
Im zweiten Spielabschnitt traten die Schiedsrichter mit einseitigen Entscheidungen in den Vordergrund. Während Forst in diesem Drittel 5 Unterzahlsituationen zu bestehen hatte, waren es für die Gäste lediglich zwei. Die Mannen um Trainer Stefan Roth verteidigten mit Einsatz und Geschick. In der 34. Spielminute erhöhten die Gäste zum 1:3, in der 37. Minute zum 1:4, jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Die Gastgeber gaben jedoch noch nicht auf, in der 37. MInute gelang ihnen der 2:4-Anschlußtreffer durch Michael Krönauer. Leider erfolgte in der 39. Minute ein Doppelschlag der Piraten. Innerhalb 15 Sekunden erhöhten sie auf 2:6, mit diesem Stand ging es in die Pause. 
Für Klaus Müller begann der letzte Abschnitt mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe. Er hatte die Schiedsrichter in der Pause gebeten, sie mögen auch Fouls der Buchloer ahnden. Auffallend jedoch, dass im letzten Spieldrittel keine Strafen mehr gegen Forst ausgesprochen wurden, gegen Buchloe dagegen deren 5 Hinausstellungen. Jan Flach löste Michele Fuhrmann im Tor ab. In der 44. und 46. Minute zogen die Gäste auf 2:8 davon. Die Hausherren gaben sich jedoch nicht auf und versuchten alles, eine Ergebnisverbesserung zu erzielen. Diese gelang in der 44. 50. und 52. Minute. Manuel Weninger erzielte in Überzahl den 3. Forster Treffer, Daniel Schmidt, auch in Überzahl, den 4. und Klaus Müller den 5. Treffer. Die Hausherren drängten jetzt stärker auf das Buchloer Tor, die Chancen häuften sich. Leider hatte auch Torhüter Wiedemann im Piratentor etwas gegen eine Ergebnisverbesserung für die Hausherren. Als noch ca. 3 Minuten zu spielen waren, ein Buchloer drückte die Strafbank, ersetzte Trainer Stefan Roth den Torhüter für einen weiteren Feldspieler. Diese Maßnahme wurde jedoch nicht belohnt, vielmehr stellte Buchloe den 5:9-Endstand durch einen Treffer ins leere Forster Tor her. 
  
   
ESC Kempten 1b
Fehlstart in die Punkterunde - ESC Kempten 1b zieht gegen den HC Maustadt mit 0:6 den Kürzeren
(BBZL)  Zum ersten Punktspiel Derby der neuen Saison empfing die 1b des ESC Kempten gleich die favorisierten Gäste vom HC Maustadt.
Von Beginn an waren beide Teams hellwach und erspielten sich immer wieder gute Chancen, wobei einigen Akteuren auf Kemptener Seite ihre Nervosität anzumerken war.
Hohes Tempo war also angesagt und ein ums andere Mal standen beide Torhüter im Zeichen des Geschehens.
Eine unnötige Strafzeit der Sharks knapp zwei Minuten vor Drittelende bestraften die Maustädter elf Sekunden vor der Sirene zum 0:1Pausenstand durch Schuhmann.
Auch das zweite Drittel begann mit hohem Tempo, wobei sich die Memminger nun ein immer größer werdendes Übergewicht an guten Einschussmöglichkeiten erspielte. Dies wurde noch begünstigt,  da die Kemptener ihre Defensivaufgaben immer wieder mal schleifen ließen und teilweise zu weit weg vom Gegner agierten. Auch die Scheibenverteilung und das Spiel ohne Scheibe ging etwas unter und so war die logische Folge, dass der HC Maustadt in der 27 Minute durch den gut aufgelegten James Nagle mit 0:2 in Führung ging. In der 34 Spielminute erzielte wiederum Nagle gar das 3:0 gegen den sehr gut haltenden Florin Baumberger. Eine weitere Baustelle
im Sharks Spiel war die mangelnde Chancenverwertung gerade auch im Überzahlspiel. Somit ging es beim Stand von 0:3 zum zweiten Pausentee in die Kabine. Das letzte Drittel war zu Anfang fast eine Kopie des zweiten, denn gerade mal 38 Sekunden waren im letzten Abschnitt gespielt, da klingelte es erneut im Kemptener Kasten.  Wieder war der agile Maustädter Nagle der Torschütze. Auch die vielen Strafzeiten gegen Memmingen im Schlussabschnitt, welche die gut leitenden Unparteiischen
in einem ansonsten fairen Spiel verhängten, brachten aus Kemptener Sicht nicht die erhoffte Wende. Die daraus resultierenden Chancen konnten leider allesamt nicht genutzt werden. Zu oft scheiterten die
Sharks an vorschnellen Abschlüssen, oder am tüchtig haltenden Memminger Keeper. Logische Folge war, dass der HC Maustadt zwei weitere Treffer durch Schuhmann und Hellmann zum letztendlichen 0:6 obendrauf packten. Die Sharks wissen wo sie den Hebel ansetzen müssen. Nämlich
beim Aufbau und Überzahlspiel sowie der Defensivarbeit. Trotzdem können sie positiv nach vorne schauen, denn es war eine deutliche Leistungssteigerung gegen ein sehr gut eingespieltes Team
erkennbar. Das nächste aufeinander Treffen beider Kontrahenten gibt es bereits am kommenden Freitag ebenfalls wieder in Kempten.
  
    
HC Maustadt
Gelungener Auftakt für HC Maustadt - 6:0 beim Neuling ESC Kempten 1b
(BBZL)  Der Punktspielauftakt in der Eishockey-Bezirksliga ist dem HC Maustadt gelungen. Beim Klassenneuling ESC Kempten 1 b gelang ein letztlich ungefährdeter 6:0 (1:0/2:0/3:0) Erfolg. Schon am nächsten Freitag geht es im Rahmen der ungewöhnlichen Eineinhalb-Runde erneut beim ESC Kempten 1 b um weitere Bezirksliga-Punkte.
Auch wenn es zum Schluß ein deutlicher Erfolg war, mußte der HCM doch einiges investieren, um die Punkte dann verdient nach Memmingen zu entführen. Das neuformierte Kemptner Team lief mit einigen Routiniers wie Markus Wartosch oder Matthias Weißschuh, verstärkt mit einigen jungen Spielern der ersten Kemptner Mannschaft, auf. Der HCM erspielte sich schnell ein Übergewicht und auch Chancen, mußte aber auch den gastgebenden „Sharks“ immer wieder Möglichkeiten zugestehen. Nur ein Treffer fiel im ersten Durchgang, den erzielte Sascha Schuhmann in Überzahl.
Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild – Maustadt dominant aber Kempten durchaus gefährlich, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Steffen Chronz im HCM-Gehäuse. Auf der anderen Seite präsentierten sich die Maustädter abgeklärter, Jimmy Nagle sorgte mit seinen beiden Toren zum 3:0 nach 40 Minuten beinahe schon für die Vorentscheidung. 
Kempten wollte nicht aufgeben und versuchte es mit mehr Aggressivität. Wieder war es Jimmy  Nagle, der mit seinem dritten Treffer zum 4:0 die Partie dann doch entschied. Erneut Sascha Schuhmann sowie Felix Hellmann machten das halbe Dutzend voll und sorgten für den dann doch ungefährdeten Erfolg.
Erneut muß der HCM am nächsten Freitag (19.30 Uhr) beim ESC Kempten 1b an. Trainer Ingo Nieder warnt davor, den Gegner aufgrund des deutlichen Erfolges zu unterschätzen. „Die werden versuchen, sich diesmal besser einzustellen.  Wir dürfen nicht meinen, dass das wieder so eindeutig wird“, hebt er schon mal den warnenden Zeigefinger. 
Gegen Kempten 1b geht’s übrigens auch in der nächsten Pokalrunde, dies hat die Auslosung ergeben. Der HCM hat sich durch ein 7:6 in Schongau dafür qualifiziert, Kempten besiegte Ottobrunn mit 4:1.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets verpflichten Kanadier Kyle Piwowarczyk
(RLW)  Die EG Diez-Limburg treibt die Entwicklung des Kaders weiter voran und verpflichtet den Kanadier Kyle Piwowarczyk. Der Stürmer stand zuletzt in Diensten des Oberligisten Preussen Berlin und war dort punktbester Spieler seines Teams. Zuvor hatte der 36-jährige unter anderem sieben Jahre für die Selber Wölfe und zwei Jahre für die Roten Teufel aus Bad Nauheim gespielt. Piwowarczyk hat in 457 Oberliga-Spielen beeindruckende 808 Punkte gesammelt, wurde drei Mal zum „Spieler des Jahres“ in der Oberliga gewählt und verstärkt ab sofort die Rockets. Verlassen wird den Regionalligisten hingegen US-Stürmer Jamie Hill.
„Bereits seit dem Sommer sind wir auf der Suche nach einem dritten Center für unser Team“, sagt EGDL-Vorstandsmitglied Willi Lotz. „Gespräche mit potenziellen deutschen Neuzugängen haben sich zerschlagen, der Bedarf für einen weiteren Center aber war stets gegeben. Derzeit sind wir auf dieser Position nicht ausreichend besetzt und könnten auch eventuelle Ausfälle nur schwer kompensieren. Deshalb haben sich der Trainer und der Vorstand in enger Abstimmung für die Verpflichtung von Kyle Piwowarczyk entschieden.“
Der Routinier ist mit seiner Familie in der Nähe von Bad Nauheim sesshaft und war auf der Suche nach einem ambitionierten Verein in der Region. Zwar hatte er auch andere Angebote, unter anderem aus der Oberliga, diese wären aber mit einem erneuten Umzug verbunden gewesen - und das kam für den in London (Ontario) geborenen Kanadier nicht in Frage. Piwowarzcyk ist neben Kevin Lavallee und Dominik Luft der dritte gelernte Center im Kader.
„Wir müssen stets die Entwicklung der Mannschaft in seiner Gesamtheit im Blick haben“, sagt Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Es war wichtig und richtig, Jamie Hill nach seinen guten Leistungen in der Vorsaison die Chance zu geben, sich für das neue Team zu empfehlen. Unabhängig von den Siegen, die die Mannschaft bisher in der Regionalliga eingefahren hat, mussten wir jedoch eine Entscheidung treffen, wie wir von hier aus weitergehen möchten. Und die Mannschaft braucht dringend einen weiteren Center wie Piwo, den ich schon sehr lange kenne und der obendrein eine enorme Erfahrung und Qualität mitbringt. Seine Verpflichtung ermöglicht es, uns in der Breite noch einmal deutlich stärker aufzustellen. Er gibt uns weitere taktische Möglichkeiten, zumal wir ja ohnehin über viele sehr gute Außenstürmer verfügen.“
Bereits seit dem Sommer standen die Rockets und Piwowarczyk im Austausch, der Kontakt war seither nie abgerissen. Als nun der Bedarf nach einem weiteren Center offensichtlich wurde, ging man in konkrete Verhandlungen über, in denen man sich sehr schnell einig war. „Diez-Limburg war schon im Sommer meine erste Wahl, denn ich wollte unbedingt Zuhause bei meiner Frau und meinem Kind leben. Ich bin froh und glücklich, dass es jetzt geklappt hat. Und vor allem freut sich meine Familie sehr. Ich habe einen Blick auf die Tabelle geworfen und es schaut wirklich klasse aus bei den Rockets. Ich freue mich riesig darauf, jetzt ein Teil diese Teams zu werden.“
Laufen aller Formalitäten nach Plan, dann kann „Piwo“ schon am Wochenende für die EG Diez-Limburg auflaufen. Treffen wird er bei den Rockets auf einige ehemalige Mitspieler: „Ich habe schon mit Tobi Schwab und Pierre Wex gespielt. Ich kenne Konstantin Firsanov, er hat damals bei uns trainiert. Und wie ich war auch Kevin Lavallee früher in Bad Nauheim, von daher haben wir auch einen großen Kreis an gemeinsamen Bekannten und Freunden. Wir haben da bei den Rockets eine richtig tolle Truppe zusammen.“
Ausdrücklich bedanken möchten sich Vorstand und Trainer bei Jamie Hill, der sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Der Amerikaner gehört vorerst weiter zum Kader, prüft derzeit aber seine Optionen für einen Vereinswechsel.
  
Rockets freuen sich auf Pinktober-Heimspiel
Nach der ersten Niederlage ist vor der nächsten Aufgabe: Die EG Diez-Limburg nimmt nach der unglücklichen Niederlage im Inter-Regio-Cup beim holländischen Vertreter aus Geelen wieder Kurs auf die Regionalliga West. Am Freitagabend sind die Rockets um 20 Uhr beim Neusser EV zu Gast. Zwei Tage später schaut der Vizemeister Eisbären Hamm am Diezer Heckenweg vorbei. Die Partie (Spielbeginn 19.30 Uhr) steht unter einem besonderen Motto: Pinktober. Die EGDL läuft im pinken Trikots auf, die nach der Partie für den guten Zweck versteigert werden. Dies gilt auch für den Verkauf spezieller Fanartikel in pink. Die Rockets setzen damit ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs und spenden die Erlöse an den Verein Brustkrebs Deutschland e.V., der auch mit einem Infostand in der Halle vertreten sein wird.
„Wir müssen lernen, weiterhin 60 Minuten lang konzentriert Eishockey zu spielen“, sagt EGDL-Trainer Frank Petrozza, nachdem seine Mannschaft in der niederländischen Provinz Limburg die erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison kassiert hatte. Grundsätzlich kein Beinbruch, vielleicht eher ein Weckruf zur richtigen Zeit. Denn das Spiel machte deutlich, dass sich die Rockets an diesem Abend selbst geschlagen hatten. Chancen auf den Sieg waren ausreichend da. Hinzu kam Pech bei einigen strittigen Entscheidungen, etwa unmittelbar vor dem Siegtreffer der Holländer. Zwar entschuldigte sich der Unparteiische nach der Partie für seine Fehlentscheidung, aber davon konnte sich die EGDL dann auch nichts mehr kaufen.
In der Trainingsarbeit unter der Woche lag der Fokus jetzt auf der Vorbereitung für das anstehende Wochenende. „Wir werden Neuss auf keinen Fall unterschätzen“, sagte Petrozza mit Blick auf den nächsten Gegner. Der schafft es immer wieder, die restlichen Teams der Regionalliga zu ärgern, hat es bisher jedoch versäumt, sich dafür auch mit Punkten zu belohnen. „Wir brauchen ein gutes und hochkonzentriertes Spiel, um in Neuss bestehen zu können“, sagt der Rockets-Trainer.
Nur zwei Tage später wartet die nächste höchst interessante Herausforderung für die EGDL. „Hamm ist immer schwer zu spielen“, weiß Petrozza. „Und erst Recht, wenn du selbst oben stehst und der Gejagte bist. Alle wollen dich schlagen, alle sind hoch motiviert gegen uns.“ Die Rockets stehen aktuell mit der maximalen Ausbeute von 18 Punkten aus sechs Spielen satte sieben Zähler vor Verfolger Herford an der Tabellenspitze. Das erste Spiel in Hamm hatte die EGDL knapp mit 4:2 gewonnen, in der Vorsaison war man im Halbfinale an den Eisbären gescheitert. Am Sonntag soll - auch mit Hilfe von Neuzugang Kyle Piwowarczyk - der nächste Dreier her. Es wird spannend sein zu sehen, wie der Rockets-Trainer mit dem lang ersehnten dritten Center im Team die Reihen neu aufstellen wird. Fakt ist: Die Personalie gibt ihm mit Blick auf alle drei Reihen deutlich mehr Spielraum. Den wollen die Raketen schon in Neuss und gegen Hamm nutzen.
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären eröffnen zweite Hauptrunden-Serie
(RLW)  Carsten Billigmann und Daniel Benske haben unverändert einen engen Draht zueinander. Der Ex-Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 und sein „Nachfolger“ sowie damaliger Teammanager tauschen sich regelmäßig aus, reden über die Liga, verraten sich gegenseitig so manche Eigenheit der Gegner. Am Sonntag gibt es im Neuwieder Icehouse ein Wiedersehen: Billigmanns Bären empfangen ab 19 Uhr Benskes Neusser EV. „Ich gönne Daniel wirklich den Erfolg, weil ich weiß, dass er gute Arbeit leistet, aber am Sonntag wollen wir die Punkte natürlich im Icehouse behalten“, macht Billigmann deutlich, dass die Freundschaft für 60 Eishockey-Minuten ruhen muss.
Neuss hat sich im Karpfenteich der Regionalliga West, die durch das Ausscheiden von Lauterbach, Frankfurt und Soest vor der Saison zwar klein, dafür aber noch ausgeglichener geworden ist, selbst das Image des Underdogs verpasst. „Bei uns muss alles passen, um mithalten zu können“, ist sich Benske dieser Rolle bewusst. Ärgern kann der NEV seine Gegner durchaus. Neuwied tat sich beim 5:2-Auswärtssieg einigermaßen schwer, gegen die Ratinger Ice Aliens holten die Rot-Schwarzen ihren bislang einzigen Punkt durch eine Niederlage nach Verlängerung. Auch im Inter-Regio-Cup in Heerenveen zog sich das Team gut aus der Affäre und unterlag nur mit einem Treffer Unterschied. „Wir werden weiter arbeiten und schauen nach vorne“, kündigte Benske nach der 5:10-Niederlage gegen Hamm vor einer Woche an.
„Es wird darauf ankommen, dass wir unser Spiel durchziehen und die Neusser nicht unterschätzen. Sonst siehst du schnell ganz alt aus. Ich erwarte einen souveränen Auftritt meiner Mannschaft und drei Punkte“, erklärt Billigmann zur zweiten Aufgabe des letzten Oktober-Wochenendes in der Regionalliga.
Die erste führt den Tabellendritten am Freitagabend nach Hamm (Spielbeginn: 20 Uhr). „Die Eisbären haben zuletzt immer mehr zu ihrer Form gefunden. Das wird ein schwerer Brocken für uns", sagt Billigmann im Vorfeld des Spiels gegen den Vizemeister. „Wir haben die Partie in Neuwied mit 7:2 für uns entschieden und hoffen natürlich, dass wir in Hamm nachlegen können." Eisbären-Manager Jan Koch schätzt die aktuellen Leistungen seines Teams zwar noch nicht als überragend ein („Es besteht noch viel Luft nach oben"), aber nach zuletzt drei Siegen am Stück gegen Ratingen, Dinslaken und Neuss wolle man den positiven Trend fortsetzen.
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Herbe Niederlage in Berlin
(RLO)  Nur einen gebrauchten Tag erwischten die Chemnitz Crashers am Samstag bei FASS Berlin. Zudem mussten die Sachsen auf Strobelt, Kapitän Stiegler und Novotny verzichten.
Von Anfang an fanden die Crashers nicht zu ihrem Spiel. Hinzu kamen haarsträubende Puckverluste, die die Hauptstädter eiskalt ausnutzten. Doch die Chemnitzer waren nicht chancenlos, jedoch scheiterten sie an den stark haltenden Goalies der Berliner. Nach zwei Treffern durch Kenneth Hirsch und Patrick Fritz im Schlussabschnitt stand am Ende eine klare 12:2 Klatsche zu Buche.
„Das war heute eine desolate Leistung. Wir haben aber keine Zeit zu trauern, sondern müssen nach vorn schauen. Am Samstag treffen wir auf die Schönheider Wölfe. Wir sind als Mannschaft gefordert, uns von einer anderen Seite zu zeigen“, schließt Tobias Rentzsch das verkorkste Wochenende ab.
Aktuell stehen die Crashers in der Regionalliga Ost mit 12 Punkten aus 6 Spielen auf Rang 3, hinter FASS Berlin und dem ECC Preussen Berlin.
Am kommenden Samstag, 26.10.2019, treffen unsere Crashers um 17:00 Uhr im Derby-Special auf die Schönheider Wölfe. 
  


 Mittwoch 23.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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