Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der lettische Stürmer Janis Sahno wird aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehren und wird vorraussichtlich in dieser Saison nicht mehr das Trikot der Icefighters tragen
  
EV Pfronten
(BLL)  Nach dem wenig überzeugenden Saisonbeginn haben sich die Falcons einvernehmlich von ihrem Trainer Gerhard Koziol getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, doch zunächst wird der bisherige Co-Trainer Dominic Gebhardt die Mannschaft übernehmen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Wegen einer Unterkörperverletzung wird der finnische Angreifer Tero Koskiranta vorraussichtlich acht Wochen lang nicht ins Spielgeschehen eingreifen können
  
Eisbären Regensburg
(OLS)  Der EV Landshut hat seinen Back-Up-Goalie Patrick Berger mit einer Förderlizenz für die Eisbären ausgestattet, nachdem Stammgoalie Peter Holmgren noch bis Januar verletzungsbedingt ausfallen wird und Raphael Fössinger und Jonas Leserer aus beruflichen Gründen verhindert sind
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 24.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 31 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
Bayreuth Tigers
Bayreuth trifft auf zwei Unzufriedene
(DEL2)  Weder nach den Leistungen, noch beim Tabellenstand steht man dort wo man sich selbst erwartete – so könnte man die aktuelle Situation beider Kontrahenten der Tigers vom kommenden Wochenende beschreiben.
Zum Auftakt geht es am Freitag, ab 19.30 Uhr zu den Tölzer Löwen, wo die „Buam“ nach zuletzt schwachen Ergebnissen mit einem klaren 5-1 Heimsieg über Tabellenführer Kassel darauf hoffen, nun die Talsohle überwunden zu haben. Trotzdem liegt man mit 19 Punkten immer noch „nur“ auf Platz 9 und das, obwohl man im Sommer sehr aktiv und spendabel auf dem Spielermarkt war.
So hat Trainer Kevin Gaudet mehrere Spieler, die er schon in Bietigheim gecoacht hat, nun auch im Isarwinkel im Kader. Angeführt von Torwart Sinisa Martinovic und seinem Backup Mechel, die Kontingentstürmer Weller und McNeely, sowie Defender Schwarz. Topscorer in Bad Tölz ist DEL-Rückkehrer Marco Pfleger vor dem Kanadier French, der aber derzeit noch gesperrt fehlt. Weitere Leistungsträger sind Offensivverteidiger MacKenzie und die erfahrenen Stürmer Dibelka und Sedlmayr. Langsam ins Rollen kommt auch der Ex-Bayreuther Stefan Reiter, der die ersten Spiele verletzt aussetzen musste. Im Hinspiel feierten die Tigers im ersten Saisonheimspiel einen 3-2 Sieg nach Verlängerung. Zu viele Strafen und Undiszipliniertheiten, sowie mangelhafte Arbeit in der Defensive (zweitmeiste Gegentore der Liga) sind dafür verantwortlich, dass es nach einem insgesamt durchaus guten Saisonstart der Tölzer zuletzt nicht mehr ganz nach Wunsch lief.
Am Sonntag um 17.00 Uhr trifft man im heimischen Tigerkäfig auf den ESV Kaufbeuren, der auf Platz 13 mit 11 Zählern sogar noch etwas weiter hinter den eigenen Erwartungen liegt. Vor allem auswärts gelingt dem Team von Trainer Brockmann noch nicht viel (erst 2 Zähler), und das obwohl man den bewährten Kader nur punktuell veränderte. Die Hintergründe dafür sind vielfältig und schwer zu greifen. Stamm-Goalie Vajs hat bisher nicht mehr ganz die überragende Verfassung der letzten Jahre und auch die Defensivabteilung um Eichinger hat noch nicht wieder die Vorjahresform. Weitere Ursachen sind zahlreichen Verletzungen in allen Mannschaftsteilen von wichtigen Akteuren wie z.B. dem Finnen Laaksonen und Thiel im Sturm, oder Ketterer und de Paly aus der Abwehr. So hat das Team noch nicht wieder die Stabilität, die den ESV in den letzten beiden Jahren an die Ligaspitze und jeweils ins Play-off-Halbfinale führte. Daneben fällt auf, dass das herausragende Top-Duo Gracel (der nun auch noch verletzt fehlt) und Blomquist aktuell auch relativ wenig Unterstützung beim Scoring hat und so auch eine etwas zu große Abhängigkeit von den beiden entstanden ist. Es ist aber davon auszugehen, dass es nur eine Momentaufnahme der Allgäuer ist und die Buron Joker bald wieder besser in die Spur finden werden.
Wieder besser in der Spur gefunden haben auch die Oberfranken und Trainer Petri Kujala hofft, dass man sich dabei stabilisiert und noch weiter steigern kann. Nicht in die Karten schauen lassen will er sich diesmal bei der personellen Zusammensetzung seines Teams für die nächsten Partien. Weder bei der Besetzung im Tor noch in der Abwehr, oder welche vier der jetzt fünf verfügbaren Kontingentspieler zum Einsatz kommen bzw. in welchen Reihenkosntellationen, wollte er deutlicher benennen. Dass der zuletzt überragende Karlsson als Quarterback in der Defensive und der amerikanische Neuzugang Melanson als Aussenstürmer relativ sicher sind, steht natürlich nicht wirklich in Frage. Karlsson ist aktuell viel zu stark und wichtig fürs ganze Team, da derzeit noch nicht klar ist, welcher von den zuletzt drei verletzten Verteidigern wieder einsatzbereit sein wird. Bei Melanson macht es keinen Sinn einen try-out-Vertrag zu schließen wenn man ihn dann nicht spielen und sich beweisen lässt, außerdem hat er sehr gute Anlagen, die er auch in den Pflichtspielen zeigen soll. „Wichtig werden in beiden Spielen auch wieder unsere Specialteams“ ist sich der Finne sicher und hofft, dass neben dem starken Unterzahlspiel auch im Powerplay – ähnlich wie gegen Landshut mit zwei Treffern – seinen Jungs erneut spielentscheidende Aktionen gelingen.
  
    
EC Kassel Huskies
Kassel Huskies vor packendem Wochenende
(DEL2)  Spannendes Wochenende für die Kassel Huskies: Am Freitag reisen die Nordhessen zu den Löwen Frankfurt zum Derby (19.30 Uhr), am Sonntag kommt der EHC Freiburg in die Kasseler Eissporthalle (18.30 Uhr).
Nachdem das erste Derby der Saison gegen die Löwen Frankfurt auf eigenem Eis am Saisonauftakt gewonnen werden konnte (3:2), reist das Team um Trainer Tim Kehler am Freitag zum Auswärtsspiel nach Südhessen. „Es ist ein Derby gegen ein Top-Team und eine große Herausforderung,“ so Kehler. „Dazu kommt die dortige Atmosphäre – für die Spieler wird das definitiv ein großer Spaß.“
Ähnlich wie Kassel kann auch Frankfurt sehr positive Werte vorweisen: Bei 51 Toren und 37 Gegentreffern beträgt die Tordifferenz plus 14 – zweitbester Wert der Liga, jedoch nach Kassel. Denn bei den Huskies sieht es bei 55 Toren und 31 Gegentoren und einem Wert von plus 24 sogar deutlich besser aus. Und nach dem beeindruckenden Spiel zum Saisonauftakt, in dem Ben Duffys 1:1-Ausgleich das Tor des Monats wurde, Austin Carroll und Justin Kirsch die Frankfurter Führung durch Faber und Hüttl erst egalisierten und dann das Spiel zum Sieg drehten, gehen die Huskies mit genug Selbstvertrauen als Tabellenführer in die Partie.
Das soll auch am Sonntag so ein. Dann kommt es um 18.30 Uhr zum ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen Huskies und Wölfen. Der EHC Freiburg gastiert in der Eissporthalle. „Freiburg ist eines der Teams, die viel besser sind als in der vergangenen Saison,“ sagt Tim Kehler. Er warnt vor dem hohen Tempo, welches Freiburg auszeichne. Dazu spielen die Breisgauer derzeit besonders in Überzahl sehr stark. Und: „Die Import-Spieler haben überzeugt. Wir müssen einfach bereit für Freiburg sein,“ so Kehler.
Schwierig auszurechnen sind die Wölfe ohnehin: An den bisher 41 Treffern waren insgesamt 15 Spieler beteiligt. Fleißigster Punktesammler der Wölfe ist vor dem Wochenende der US-Amerikaner Cam Spiro mit bisher 18 Punkten in 12 Spielen. Mit jeweils sechs Toren sind Luke Pither und Christian Billich die Top-Torjäger.
Immerhin: Bis auf die Langzeitverletzten Mario Scalzo und Alexander Heinrich hat Kehler vor dem Wochenende alle Spieler an Bord.
Die Kassel Huskies nutzen den Tag, um zahlreichen freiwilligen Helfern unterschiedlichster Hilfsorganisationen für ihren Einsatz zu danken: Im Mai 2019 war es in Kassel und dem Umland zu schwerem Starkregen und teilweise heftigen Überschwemmungen gekommen. Unermüdlich hatten die Helferinnen und Helfer gegen die Wassermassen angekämpft. Am Sonntag haben die Huskies als Dank zahlreiche Freiwillige eingeladen, das Spiel zu besuchen. Im Vorfeld werden sie von Kassels Dezernent für Sicherheit, Ordnung und Verkehr, Dirk Stochla, geehrt.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC trifft auf Überraschungsmannschaft EV Füssen
(OLS)  Eine weitere schwere Aufgabe erwartet den Deggendorfer SC am kommenden  
Freitag im Allgäu. Dort trifft das Team von Trainer Dave Allison auf  
den Aufsteiger, den EV Füssen.
Knapp ein Monat ist seit dem Saisonstart in der Oberliga Süd vergangen  
und nach neun gespielten Partien festigt der EV Füssen Woche für Woche  
seinen Ruf als Überraschungsmannschaft der Saison. Die Allgäuer stehen  
aktuell mit 15 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz der Oberliga Süd  
und damit nur einen Zähler hinter dem Drittplatzierten, den Starbulls  
Rosenheim.
Das Erfolgsrezept von Trainer Andreas Becherer ist dabei relativ  
simpel. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, viel Einsatz und  
Laufbereitschaft machten sie in den vergangenen Wochen einen  
hervorragenden Job und stellten schon dem ein oder anderen Favoriten  
ein Bein. So konnten die Allgäuer vor kurzem nicht nur die Memmingen  
Indians auf heimischem Eis bezwingen, sondern auch dem SC Riessersee,  
den Starbulls Rosenheim und dem EC Peiting je einen Punkt abknöpfen,  
als sie jeweils im Penaltyschießen den Kürzeren zogen. Topscorer im  
Team des Aufsteigers ist aktuell der 21-jährige Kanadier Samuel  
Payeur, der nach neun Spielen mit zehn Scorerpunkten (3 Tore, 7  
Assist) an der Spitze des internen Scorerwertung steht.
Keine leichte Aufgabe also für den Deggendorfer SC, der am kommenden  
Wochenende verletzungsbedingt auf Stürmer Curtis Leinweber verzichten  
muss. Spielbeginn in Füssen ist am Freitag um 19:30 Uhr.
  
Family-Day am Sonntag, 27. Oktober gegen Lindau
Ein ganz besonderes Highlight bietet der Deggendorfer SC in seinem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den EV Lindau. Das Spiel wird einen Rahmen speziell für Familien bieten. Dazu findet das Eröffnungsbully bereits um 16 Uhr statt.
Auch das Rahmenprogramm steht ganz in diesem Sinne. Bereits vor dem Spiel bietet der DSC Stadionführungen für 2 Jugendgruppen an. Egal, ob eine Nachwuchsmannschaft eines Sportvereins, eine Schulklasse oder andere interessierte Kinder und Jugendliche dürfen sich gerne für eine Führung anmelden. Die beiden ersten Gruppen, die sich bei Stefan Liebergesell (stefan.liebergesell @dsc-eishockey.de) anmelden, bekommen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines Eishockeyspiels.
Ein ebenfalls spaßiges Highlight wird ein Bobycar-Rennen in der 2. Drittelpause sind. Wer daran teilnehmen will, meldet sich ebenfalls unter obiger Emailadresse bei Stefan Liebergesell. Dem Gewinner winkt ein Fan-Package des DSC.
Zum Kinderschminken dürfen sich die jungen Fans des Deggendorfer SC bereits ab 14:30 Uhr im Stadion einfinden.
In der 1. Drittelpause wird der Nachwuchs des DSC sein Können bei einem Einlagespiel zeigen.
Zudem gelten am Family-Day der Oberliga-Mannschaft spezielle Kombiticketpreise, die einen Familienbesuch leichter umsetzen lassen. Die Preise gestalten sich an diesem Tag wie folgt:
Stehplatz Regulär
Erwachsen + Kind (0-6) 10,00 EUR
Erwachsen + Kind (7-17) 15,00 EUR
Stehplatz Mitglied
Erwachsen + Kind (0-6) 8,00 EUR
Erwachsen + Kind (7-17) 12,00 EUR
Die Tickets sind ab sofort im Vorverkauf, wie auch an der Abendkasse zu diesem Kurs erhältlich.
  
    
EV Lindau Islanders
Wölfe kommen an den See, Wiedersehen mit Zabolotny / EVL empfängt Selb am Freitag – Sonntag geht es zu Tabellenführer Deggendorf
(OLS)  Vergangenen Sonntag haben die EV Lindau Islanders gegen die Eisbären Regensburg einen ganz wichtigen 6:5-Heimsieg verbucht, womit sie nach neun Spielen der Hauptrunde bis auf einen Punkt auf den so wichtigen zehnten Platz herangerückt sind. Am kommenden Wochenende warten mit den Selber Wölfen und dem unangefochtenen Tabellenführer Deggendorfer SC zwei weitere schwere Brocken auf die Islanders. Am Freitag, 25. Oktober, gastiert Selb um 19.30 Uhr zum nächsten Heimspiel im Lindauer Eichwald. Am Sonntag, 27. Oktober, geht es beim DEL2-Absteiger in Deggendorf bereits um 16 Uhr (live auf SpradeTV) ins nächste Auswärtsspiel.
Beim Heimspiel gegen die Selber Wölfe treffen die Islanders auf einen sehr spielstarken Gegner, mit dem es in der Vorsaison meist Begegnungen mit knappem Ausgang gab. Insgesamt viermal duellierten sich beide Klubs, am Ende stand es 2:2 Unentschieden. Konnten die Lindauer in der Hauptrunde beiden Partien für sich entscheiden, gingen die Spiele in der Meisterrunde an die Oberfranken. Ein besonderes Spiel dürfte es am Freitagabend für Florian Lüsch sein, wechselte er doch im Sommer nach einem einjährigen Intermezzo in Selb zurück an den Bodensee. Nach seinen beiden Toren vom vergangenen Wochenende wird der EVL-Stürmer bis in die Haarspitzen motiviert sein, gegen seinen Ex-Klub erneut zu treffen. Nicht nur Lüsch hat die Wölfe im Sommer verlassen: Während die langgedienten David Hördler und Achim Moosberger ihre Schlittschuhe an den Nagel hängten, zog es Dominik Kolb (Tölzer Löwen) und Erich Gollenbeck (EV Landshut) in die DEL2.
Der momentane Topscorer der Wölfe, Richard Gelke, der von den Heilbronner Falken aus der DEL2 kam, ist der namhafteste Neuzugang der Selber. Ihm folgen in der Scorerliste die beiden Importspieler, der US-Stürmer Charley Graaskamp und der Kanadier Ian McDonald. Graaskamp kam im Januar, kurz vor der Meisterrunde zu den Wölfen, als es dort eine Verletzungsmisere gab. Der US-Amerikaner konnte in den Spielen der Meisterrunde sowie in den Playoffs überzeugen, sodass man ihm im Anschluss der Saison einen weiteren Vertrag anbot. Er zahlt dies mit Topleistungen zurück und rangiert aktuell gleich hinter Gelke auf Platz zwei der Selber Scorerwertung.
Den Saisonauftakt verschliefen die Wölfe: Dort gab es ein Null-Punkte-Wochenende gegen den EV Füssen (3:4) und den Deggendorfer SC (1:5). Danach gewann die Mannschaft von Wölfe-Coach Henry Thom jedoch vier Spiele in Serie, weshalb die Selber nicht zu Unrecht momentan Tabellenplatz 4 einnehmen. So schlugen sie Riessersee (4:3 n.P.), Rosenheim (7:5), Höchstadt (6:1) sowie den EV Weiden (3:2 n.V.). Danach unterlag man zwar knapp mit 4:5 bei den Indians in Memmingen, um im Anschluss gegen Regensburg (5:3) und Sonthofen (4:3 n.P.) die Oberhand zu behalten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Selber Wölfe genau wissen, wo das Tor steht.
Wie vergangenen Sonntag gegen Regensburg wird es für Lindau erneut auf 60 Minuten Leidenschaft und vollen Köpereinsatz ankommen, um den Wölfen womöglich ein Schnippchen zu schlagen und die Punkte am Bodensee zu behalten. Die Fans der Islanders wollen jedenfalls alles dafür geben, die Mannschaft zu unterstützen und nach vorn zu peitschen.
Zum absoluten Topfavoriten der Oberliga Süd geht es am Sonntag, 25. Oktober, nach Niederbayern. Um 16 Uhr müssen die Islanders beim DEL2-Absteiger Deggendorfer SC antreten. Hier kommt es zu einem Wiedersehen mit zwei ehemaligen Torhütern der EV Lindau Islanders: Mit Henning Schroth, der in der Saison 2017/18 für acht Spiele den Kasten der Islanders hütete, sowie seinem Nachfolger und ehemaligen Lindauer Publikumsliebling David Zabolotny. Letzterer bleibt in Lindau aufgrund seiner teils spektakulären und fast ungläubig scheinenden Paraden in Erinnerung, weshalb er auch den Spitznamen „Oktolotny“ bekam, angelehnt an einen Oktopus mit dessen acht Tentakeln. Dies blieb den Deggendorfern nicht verbogen, weshalb sie ihn nach seinem Weggang aus Lindau auch sofort verpflichteten. Auch im Tor der Niederbayern zeigte er bislang sehr gute Spiele und wird versuchen, seine Ex-Teamkollegen zur Verzweiflung zu bringen.
Das es aber nicht der Torhüter alleine macht, sieht man einigen Statistiken, die die Deggendorfer Dominanz aufzeigen. So hat man nicht nur die aktuell meisten Tore geschossen (53), sondern auch die wenigsten Gegentore kassiert (26). Auch sonst dominieren die Niederbayern die Liga und führen sie mit fünf Punkten Vorsprung auf Peiting an. Das Saisonziel des DSC ist der sofortige Wiederaufstieg in die DEL2.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist den Deggendorfern auch ein absoluter Transfercoup gelungen. So konnten sie den gebürtigen Deggendorfer Thomas Greilinger davon überzeugen vom ERC Ingolstadt aus der DEL in seine Heimatstadt zu wechseln. Greilinger, der mehr als 700 Spiele DEL-Erfahrung und über 100 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert hat, führt das Team des DSC auch als Kapitän aufs Eis. Die Nummer 39 ist derzeit unangefochten der Topscorer der Oberliga Süd mit 26 Punkten nach nur neun Spieltagen. Teamintern folgt ihm dort der neue US-Importspieler Kyle Osterberg (19). Auch sonst ist der Kader von der Donau, der nach dem DEL2-Abstieg einen großen Umbruch erfuhr, überwiegend mit Topspielern gespickt. An der Bande hat der neue DSC-Headcoach Dave Allison das Sagen.
Gegen die Deggendorfer wird es für die EV Lindau Islanders darauf ankommen, in der Defensive kompakt zu stehen und nicht zu viele Gelegenheiten für die Niederbayern zuzulassen. Die Chancen, die sich den Islanders dann bieten, sollten mit der vollen Konsequenz genutzt werden. Und wer weiß: Sollte man die EV Lindau Islanders in der Donaustadt unterschätzen, könnte man den DSC als zweite Mannschaft in der laufenden Saison überraschen. Hat doch die Overtime-Niederlage gegen den Tabellenzweiten EC Peiting am vergangenen Sonntag gezeigt, dass auch ein schier übermächtiger Gegner wie Deggendorf zu schlagen ist. 
  
    
ECDC Memmingen
Weites Auswärtsspiel: Indians am Freitag in Weiden
(OLS)  Beim EV Weiden wollen die Memminger am Freitag die nächsten Punkte holen. Mit an Bord wird aller Voraussicht nach Neuzugang Linus Svedlund sein. Mit dem 26 Jahre alten Schweden reagieren die Indians auf die anhaltende Verletzungsmisere. Zwei Tage später folgt das Heimspiel gegen Rosenheim (18 Uhr).
Auf lange Fahrt begeben sich die Memminger Indians am Freitag, wenn es zu den „Blue Devils“ nach Weiden geht. Beim Konkurrenten aus der Oberpfalz wird ein enges Spiel erwartet, beide Teams trennt im Moment nur ein einziger Punkt in der Tabelle. Der EV Weiden konnte am vergangenen Wochenende mit einem Sieg in Garmisch aufhorchen lassen, als man den SC Riessersee mit 2:1 besiegte und weiter Anschluss an das breite Mittelfeld der Oberliga-Süd halten konnte. Betrachtet man den Kader der Blau-Weißen so sticht sofort der flinke Weidener Torjäger Tomas Rubes ins Auge. Der Tscheche kommt bislang auf 9 Tor in ebenso vielen Partien und ist zu jeder Zeit brandgefährlich. Mit Martin Heinisch und Herbert Geisberger verfügt er über starke Unterstützung in der Offensive, der zweite Import-Spieler Chase Clayton ist ebenfalls Angreifer, hat seine Stärken aber auch in der Rückwärtsbewegung, wo er die Abwehr rund um Kapitän Ralf Herbst unterstützen soll. Im Tor vertrauen die Oberpfälzer auf das junge Gespann Daniel Filimonow und Jonas Neffin, die sich die Einsätze meist aufteilen.
Bei den Indians kommt es am Freitag aller Voraussicht nach zum Debüt von Kontingentspieler Linus Svedlund. Der Schwede traf am Mittwoch in Deutschland ein und absolvierte am gleichen Tag sein erstes Training in der Maustadt. Sollten bis Freitag alle Passangelegenheiten geklärt sein, so steht einem Einsatz nichts im Wege. Nötig wurde die Verpflichtung aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere der Indianer, welche auf Daniel Huhn, Samir Kharboutli und Sven Schirrmacher noch mehrere Wochen bzw. Monate verzichten müssen. Ob Lubor Pokovic, der seit einiger Zeit wieder voll am Trainingsbetrieb teilnimmt, sein Saisondebüt geben wird, bleibt weiterhin eine kurzfristige Entscheidung.

Indians reagieren: Linus Svedlund verstärkt den ECDC Memmingen
 Die Memminger Indians haben, nach zahlreichen Verletzungen von Stammkräften, einen neuen Kontingentspieler verpflichtet. Der 26 Jahre alte Schwede Linus Svedlund wird ab sofort für die Rot-Weißen auflaufen. Der Linksschütze kann sowohl in der Abwehr als auch im Sturm eingesetzt werden. Zuletzt stieg er mit dem Team von Superstar Jaromir Jagr in Tschechiens Extraliga auf.
Der ECDC Memmingen hat einen neuen Spieler verpflichtet. Aus Schweden kommt mit Linus Svedlund ein flexibel einsetzbarer Mann an den Hühnerberg. Nach den schweren Verletzungen von Samir Kharboutli, Daniel Huhn und auch Sven Schirrmacher mussten die Verantwortlichen reagieren und personell nachlegen. „Zahlreiche Spieler fallen uns langfristig aus, der Rest des Teams agiert am Limit. Bereits in Füssen waren mehrere Leistungsträger eigentlich nicht mehr spielfähig, haben aber trotzdem auf die Zähne gebissen“, so Sven Müller, der den Deal am späten Dienstagabend fix machte. Die Indians wollen einerseits mit der Verpflichtung flexibler werden, hauptsächlich erwarten sie von Svedlund, dass er das Team aber vor allem qualitativ deutlich verstärken kann.
Der 26 Jahre alte gelernte Angreifer durchlief den Nachwuchs seiner Heimatstadt Arboga, nach Wechseln innerhalb Schwedens fand er dann bei Västeras in der zweiten Liga des Landes sein sportliches Zuhause. Insgesamt absolvierte er rund 175 Partien in der zweithöchsten Spielklasse des Landes, ehe 2017 ein Wechsel nach Tschechien folgte. Bei Rytiri Kladno verbrachte Svedlund zwei ganze Jahre. Hier feierte er, an der Seite von Superstar Jaromir Jagr, u.a. den Aufstieg in die 1. Liga Tschechiens. In deutlich über 100 Spielen verbuchte er rund 40 Scorerpunkte, auch wenn er im zweiten Jahr vornehmlich als Verteidiger eingesetzt wurde. Seine Flexibilität war dann auch mit ein Grund für die Verpflichtung der Indians, die den 1,75m großen Linksschützen nun, je nach Situation, einsetzen können. Svedlund absolvierte am Mittwoch bereits sein erstes Training mit dem Team, am Freitag wird er, vorausgesetzt die Passformalitäten sind bis dahin geregelt, sein Debüt geben.
  
      
Starbulls Rosenheim
Spannendes „Allgäuwochenende“ – Heimspiel am Freitag
(OLS)  Mit zwei erfolgreich in die Saison gestarteten Mannschaften aus dem Allgäu bekommen es die Rosenheimer Eishockeyspieler am Wochenende zu tun. Zunächst empfangen die Starbulls am Freitag um 19:30 Uhr die Sonthofen Bulls im heimischen ROFA-Stadion. Am Sonntag geht die Reise der Grün-Weißen dann nach Memmingen ins Stadion am Hühnerberg (Spielbeginn 18 Uhr). Beide Gegner rangieren nach neun Spieltagen nur einen Zähler hinter den Starbulls, bei denen außer Stürmer Michael Fröhlich wohl auch Verteidiger Marinus Reiter ausfällt.
Freitagsgegner Sonthofen wird sich im ROFA-Stadion grunderneuert im Vergleich zur letzten Spielzeit präsentieren. Mehr als die halbe Mannschaft wurde ausgetauscht, und mit Martin Ekrt (im Vorjahr noch in Diensten von Ligakonkurrent Höchstadt) steht auch ein neuer Coach auf der Kommandobrücke. Gleich vier Spieler verpflichteten die schwarz-gelben Bullen aus dem Allgäu vom starken Nordoberligisten Saale Bulls Halle. Und auch bei den neuen Importspielern bewies der selbst weiter als Verteidiger aktive sportliche Leiter Lukas Slavetinsky, den man in Rosenheim noch als stets „unangenehmen“ gegnerischen Guy (Ravensburg, Dresden) aus Zweitligazeiten in Erinnerung hat, ein gutes Händchen: Der 24-jährige Lette Edgars Homjakovs punktete in neun Spielen bereits 13 Mal, der 28-jährige Tscheche Ondrej Havlicek zwölf Mal – ebenso oft wie übrigens Slavetinsky selbst. 
Dass die Sonthofen Bulls aus den ersten neun Spielen respektable 15 Punkte – nur einen weniger als die Starbulls – ergatterten, kommt also nicht von ungefähr. Und die „Hängepartie“ in der Sommerpause mit der zunächst verweigerten und schließlich im letzten Moment doch noch zugeteilten Lizenz für die laufende Saison der Oberliga hat sich auf die sportliche Leistungsfähigkeit nicht negativ ausgewirkt. „Mich überrascht der gute Start der Sonthofener nicht, die haben sich wirklich sehr gut verstärkt“, sagt Starbulls-Trainer John Sicinski, um im gleichen Atemzug eine selbstbewusste Order auszugeben: „Unsere nächsten fünf Gegner sind alle nur ganz knapp hinter uns in der Tabelle und das sind jetzt bis zur Spielpause im November ganz wichtige Partien für uns. Aber wenn wir 60 Minuten konstant unsere Leistung auf das Eis bringen, dann brauchen wir vor keinem der Gegner zu verstecken. Das Ziel für das anstehende Wochenende lautet ganz klar, erneut sechs Punkte zu holen“.
Verzichten wird der Rosenheimer Trainer bei diesem Vorhaben nicht nur auf den langzeitverletzen Stürmer Michael Fröhlich, sondern aller Voraussicht nach auch auf Verteidiger Marinus Reiter: „Er will versuchen, beim Abschlusstraining vor dem Spiel am Donnerstag wieder auf das Eis zu gehen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er am Wochenende spielen kann. Das ist zu früh. Wichtig ist, dass er sich nichts gebrochen oder gerissen hat“. Dank personeller Alternativen aus dem DNL-Kader werden die Starbulls – bei denen ja nach der Vertragsauflösung von Vitezslav Bilek derzeit auch die zweite Kontingentspielerstelle vakant ist – aber weiterhin mit vier Sturmreihen agieren.
Nicht minder interessant und spannend als das Freitagabendspiel auf Rosenheimer Eis gegen Sonthofen ist die Sonntagsaufgabe der Grün-Weißen in Memmingen einzuschätzen. Im dortigen Stadion am Hühnerberg hingen die Trauben für die Starbulls in den letzten beiden Spielzeiten meist hoch. Nach zwei Heimsiegen in Folge und der erfolgreichen Ausbeute von 15 Punkten in den ersten neun Spielen, die aber auch den hohen Erwartungen im Umfeld der Indians entspricht, herrscht Eishockey-Euphorie am „Tor zum Allgäu“. Den Abschied von Top-Scorer Jared Mudryk (Karriereende) scheint man mit Brad Snetsinger (kam aus Herne) jedenfalls ohne Qualitätsverlust kompensiert zu haben. Interessant ist die Tatsache, dass mit Stürmer Samir Kharboutli ein erst 20-jähriger Tscheche die zweite Kontingentstelle besetzt, der im vergangenen Jahr noch dem Ingolstädter Nachwuchskader angehörte. Im Team der Indians stehen dafür aber mit Lubor Pokovic, Antti-Jussi Miettinen und Patrik Beck gleich mehrere erfahrene „eingedeutschte“ Akteure.
Beide Spiele der Starbulls am Wochenende (gegen Sonthofen am Freitag um 19:30 Uhr, in Memmingen am Sonntag um 18 Uhr) werden übrigens live im Internet übertragen. Eine Liveübertragung ist zum Preis von 5,50 Euro je Spiel auf www.sprade.tv buchbar.
Tickets für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Freitagabend um 19:30 Uhr gegen Sonthofen sind im Vorverkauf am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr in der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion erhältlich. Die Tageskasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Am komfortabelsten ist natürlich die Online-Buchung mit Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de).
  
    
ERC Sonthofen
Vorbericht Hauptrunde: 10. + 11. Spieltag: Freitag in Rosenheim, Sonntag daheim gegen Weiden
(OLS)  Am kommenden Wochenende gastieren die Bulls zunächst am Freitag bei den Starbulls Rosenheim und am Sonntag kommen die Blue Devils aus Weiden an die Hindelanger Straße.
Für das Team von Martin Ekrt steht nach dem erfolgreichen 4-Punkte-Wochenende die nächste große Hürde auf dem Plan. Am Freitag gastieren die Bulls bei den Starbulls Rosenheim. Die Oberbayern rangieren derzeit mit 16 Punkten auf Tabellenrang drei. Seit dem Sommer hat John Sicinski das Ruder bei den Starbulls übernommen und ein starkes Team aufgestellt. Alexander Höller ist derzeit punktbester Spieler der Rosenheimer. Mit elf Toren und sieben Assists liegt er auf Platz vier der gesamten Oberliga Süd. Ein Spieler steht unterdessen nicht mehr im Kader der Starbulls: In der vergangenen Woche trennte sich Rosenheim von Kontingentspieler Vitezlav Bilek.
Für das Team von Martin Ekrt gilt es, die vergangenen Leistungen zu bestätigen. Mit zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen, ist der ERC sehr gut drauf. Mit einer erneut taktisch sowie kämpferisch sehr guten Einstellung, wollen die Bulls die Heimfahrt nicht mit leeren Händen antreten.
Am Sonntag sind dann die Blue Devils Weiden in Sonthofen zu Gast. Bully ist um 18:00 Uhr. Die Blue Devils stehen derzeit auf Rang acht der Tabelle, nur einen Punkt hinter dem ERC Sonthofen. Für den ERC gilt es vor allem Kontingentspieler Tomas Rubes in den Griff zu bekommen. Mit neun Toren und sechs Assists ist er punktbester Spieler der Weidener. Mit einem 2:1-Sieg beim SC Riessersee am vergangenen Sonntag, reisen die Oberpfälzer mit geschwellter Brust ins Oberallgäu und wollen erneut Punkte mit nach Hause nehmen.
Damit das nicht passiert, wollen die Bulls wieder eine couragierte Leistung abliefern. Gerade daheim konnte der ERC zuletzt überzeugen. Mit 6:5 gegen die Eisbären Regensburg und den 4:2-Heimerfolg gegen den SC Riessersee zeigte das Team um Kapitän Marc Sill starke und vor allem kämpferische Leistungen. Mit den Fans im Rücken wollen die Bulls diese Serie weiter ausbauen.
Ab sofort gibt es außerdem ein neues Angebot beim ERC. Alle Auswärtsspiele der Bulls können von nun an im Eisstadion via sprade.tv mitverfolgt werden. Der Eintritt ist frei. Spielbeginn am Freitag ist um 19:30 Uhr, das Stadion öffnet bereits eine Stunde früher.
Außerdem hoffen die Bulls auf zahlreiche Unterstützung der Fans am Sonntag gegen Weiden. Das Team hat es sich verdient vor einer stattlichen Kulisse zu spielen, denn die Mannschaft zahlt es mit Spielwitz und Kampfgeist mehr als zurück. Also, auf ins Stadion und den ERC unterstützen!
  
    
ESC Moskitos Essen
Gegen Krefeld und bei den Indians: Moskitos wollen an gute Leistung aus dem
Erfurt-Spiel anknüpfen
(OLN)  Für die Wohnbau Moskitos stehen am Wochenende zwei wichtige Partien an, um den
Anschluss an die Playoff-Ränge zu halten. Am Freitagabend kommt die U23 des Krefelder
EV 81 an den Westbahnhof (20 Uhr). Zwei Tage darauf kämpft der ESC bei den Hannover
Indians (19 Uhr) um Punkte.
Die Moskitos, selbst derzeit als Siebtplatzierter mit zehn Punkten zwei Zähler hinter der
Playoff-Zone, treffen damit auf zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Krefeld ist mit
drei Punkten Vorletzter, Hannover steht einen Punkt hinter den Mücken auf dem zehnten
Rang.
Doch der Essener Interimstrainer Larry Suarez betont im Vorfeld: „Wie es in der Tabelle
aussieht, ist egal. Das hat kaum Aussagekraft, man sieht jede Woche, das jeder jeden
schlagen kann.“
Das mussten auch die Moskitos bereits erfahren. Drei Siege, fünf Niederlagen - so lautet
die bisherige Saisonausbeute. Am vergangenen Sonntag zeigte der ESC aber eine starke
Leistung und siegte souverän mit 5:1 bei den Black Dragons Erfurt. „Daran wollen wir
anknüpfen“, betont Coach Suarez. „Aber das geht nicht von alleine. Dafür haben wir unter
der Woche hart gearbeitet und das müssen wir auch in den Spielen am Wochenende
machen.“
Das Heimspiel gegen Krefeld ist eine Art Premiere, denn die U23 des KEV wurde erst im
vergangenen Sommer gegründet und spielt erstmals in der Oberliga. Bislang fuhr das Team
von Niederrhein einen Saisonsieg ein (5:1 gegen Hamburg Crocodiles). Im Tor steht im
früheren Moskitos-Goalie Sebastian Staudt ein alter Bekannter.
Am Sonntag hingegen treffen die Essener auf einen etablierten Oberliga-Klub. Die Indians
standen in der Vorsaison im Playoff-Achtelfinale. Dort mussten sie sich mit 1:3 in der Bestof-
Five-Serie gegen die Selber Wölfe geschlagen geben. Bester Scorer in dieser Spielzeit ist
bislang Arnoldas Bosas mit zehn Punkten (sechs Tore, vier Assists).
Verteidiger Thomas Richter ist nach seiner Gesichtsverletzung aus dem Erfurt-Spiel wieder
im Training und ist wohl fit für die beiden Begegnungen. Suarez: „Wir sind bereit!“
  
    
Crocodiles Hamburg
wilhelm.tel bleibt Premiumpartner der Crocodiles
(OLN)  Die wilhelm.tel GmbH wird die Crocodiles Hamburg auch in der laufenden Spielzeit als Premiumpartner unterstützen. Die Tochterfirma der Stadtwerke Norderstedt ist auf einem Bullykreis, an der Bande und auf der Website der Crocodiles Hamburg präsent. 
„Die Crocodiles Hamburg und der Eishockeysport stehen für Schnelligkeit und dafür, dass sie Menschen miteinander verbinden. Das sind Eigenschaften, die genauso auf wilhelm.tel. zutreffen. Gemeinsam mit den Crocodiles möchten wir auch in der neuen Spielzeit viele Menschen miteinander verbinden und den schnellsten Mannschaftssport der Welt unterstützen“, so Unternehmenssprecher Oliver Weiß.
wilhelm.tel – eine Tochterfirma der Stadtwerke Norderstedt – der Glasfaserpionier aus Norderstedt, feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Die wilhelm.tel GmbH war deutschlandweit das erste Unternehmen, das Internet, Telefonie und TV in einem Paket anbot. Heute ist das Glasfaser über 2.000 km lang und versorgt neben Norderstedt die gesamte Metropolregion mit Internetanschlüssen, die zu den schnellsten bundesweit zählen.
Mit MobyKlick, dem kostenfreien und öffentlichen WLAN-Netz für die Metropolregion Hamburg hat wilhelm.tel ein weiteres Mal die Vorreiterrolle beim Ausbau zukunftsorientierter Telekommunikations-Infrastrukturen übernommen. In Norderstedt und Hamburg ermöglicht das Netz „MobyKlick“ bereits heute mit über 4.100 Zugangspunkten einen kosten- und barrierefreien Zugang ins Internet. Dazu zählen Standorte, wie z.B. die Elbphilharmonie, die Laeiszhalle, der Spielbudenplatz, die Reeperbahn, der Fischmarkt, die Hamburger Bücherhallen, die Cruise Center sowie die Perle Hamburg. Über 90 U-Bahnhöfe, 50 S-Bahnhöfe und mehr als 1.000 Busse der Hochbahn sowie die Innenstadt vom Jungfernstieg bis Baumwall sind an das WLAN-Netz angeschlossen.
  
    
Herner EV
Zwei Teams der Gegensätze warten am Wochenende auf den Herner EV!
(OLN)  „Die Piranhas spielen sehr defensiv, die Scorpions dagegen sehr offensiv“. So charakterisiert Cheftrainer Danny Albrecht die beiden Gegner des Herner EV am Wochenende. Am Freitag empfangen die Gysenberger ab 20 Uhr die Rostock Piranhas in der heimischen Hannibal-Arena, am Sonntag geht die wöchentliche Auswärtsfahrt in die Wedemark. Die Partie bei den Hannover Scorpions beginnt um 18 Uhr in der hus de groot EISARENA in Mellendorf. Der HEV geht als Tabellenführer mit der besten Abwehr und der besten Tordifferenz in das fünfte Wochenende der Oberliga Nord. Darauf ausruhen können sich die Grün-Weiß-Roten allerdings nicht. Die Scorpions liegen nur zwei Punkte dahinter auf Platz drei und die bestens aus den Startlöchern gekommenen Piranhas stehen auf Platz fünf der Tabelle. „Wir schauen zuerst auf das Heimspiel am Freitag gegen Rostock. Das verlangt volle Konzentration gegen einen sehr unangenehmen Gegner, ab Samstag beschäftigen wir uns mit den Scorpions“ meint Danny Albrecht.
Zur Situation beim HEV In dieser Woche herrschte viel Betrieb beim Training am Gysenberg. Nicht nur dass der langzeiterkrankte Julius Bauermeister wieder seine ersten Schritte auf dem Eis machen konnte, auch Artjom Alexandrov konnte mit einer Gipsmanschette zumindest einige Runden auf dem Eis drehen. Bei beiden ist natürlich noch nicht an Spieleinsätzen zu denken. Bei Alexandrov hofft Danny Albrecht darauf, dass der 21-jährige nach der Länderspielpause Mitte November wieder angreifen kann. Auch einige junge Iserlohner Spieler waren beim HEV-Training mit auf dem Eis. „Durch die Herbstferien konnten Alexander Blank, Alexander Asmus, David Kirchhoff, Marlon Polter und Leonardo Stroh aus der DNLII-Mannschaft bei uns mit trainieren. Wir haben ja nicht nur eine Kooperation mit den Roosters sondern auch mit dem Iserlohner Nachwuchs. Das ist eine gute Sache, da können die jungen Spieler schon einmal bei den ‚Großen‘ hinein schnuppern“ erläutert Danny Albrecht. Da die Roosters an diesem Donnerstag bereits in der DEL spielen, wird am Freitag gegen Rostock Verteidiger Tobias Schmitz auf jeden Fall für den HEV spielen können. Ein eventueller Einsatz von Anthony Calabrese, der letztes Wochenende verletzungsbedingt fehlte, wird sich erst kurzfristig am Freitag entscheiden. Das gilt auch für Stürmer Dominik Piskor, der ebenfalls an einer Verletzung laboriert. Der Herner EV geht dennoch gut gerüstet in das Wochenende. „Wir müssen defensiv unsere Arbeit besser machen, nicht nur nach vorne spielen. Und natürlich eine durchgehende Konzentration zeigen, damit wir unsere gute Ausgangslage in der Tabelle festigen können“ gibt Danny Albrecht eine klare Parole für die Spiele gegen die Piranhas und die Scorpions aus. „Gegen die Piranhas müssen wir aufpassen, dass wir nicht in deren Konter laufen. Da ist Ruhe und Geduld gefragt. Gegen die Scorpions müssen wir Unterzahlspiele vermeiden.
Die Rostock Piranhas landeten in der letzten Saison einen Platz hinter dem HEV in der Hauptrunde auf Rang sieben, setzten sich in den Pre-Playoffs gegen Erfurt durch und scheiterten dann im Playoff-Achtelfinale am späteren Aufsteiger Landshut. In diese Spielzeit startete das Team von der Ostsee mit drei Siegen gegen Krefeld, Halle und Duisburg. Dann folgten Niederlagen gegen Indians, Scorpions und Trappers, bevor es am letzten Wochenende wieder zwei Siege auswärts in Essen und zuhause gegen Hamburg gab. Die Bilanz des HEV seit 2015 ist bei 13 Duellen mit 8 Siegen positiv. Aber die 5 Piranhas Siege, unter anderem in der letzten Saison am Gysenberg, zeigen die Gefährlichkeit des Gegners, der nie unterschätzt werden darf. Christian Koopmann, Tomas Kurka und Neuzugang Roman Tomanek führen bei den Piranhas die interne Scorerliste an.
In der Scorerliste der Oberliga Nord liegen mit Björn Bombis, Patrick Schmid und Dennis Schütt gleich drei Spieler der Scorpions auf den ersten drei Plätzen. Dieses Trio hat zusammen auch 17 der insgesamt 32 Treffer des Teams aus der Wedemark erzielt. Nach dem verletzungsbedingt längeren Ausfall von Julien Pelletier haben die Scorpions kurzfristig mit Kevin Miller einen neuen Stürmer verpflichtet. Der 25-jährige Kanadier ist in Deutschland noch ein unbeschriebenes Blatt, will aber nun die Chance nutzen um sich auch hier zu beweisen. Die Bilanz des HEV gegen die Scorpions seit 2015 ist zwar bei 8 Siegen aus 10 Duellen ausgesprochen positiv, auch auswärts. Da gab es in der letzten Saison zum Abschluss der Hauptrunde nach zuvor vier Siegen in Folge aber eine 3:7-Niederlage. Neben den Tilburg Trappers zählen die Hannover Scorpions auch in dieser Saison zu den Top-Favoriten der Oberliga Nord, so dass das Team vom Gysenberg am Sonntag mit großem Respekt, aber auch mit Selbstbewusstsein in die Wedemark fährt.
  
    
Rostocker EC
Piranhas gegen Tabellenspitze
(OLN)  Der Gegner des nächsten Auswärtsspieles der Rostock Piranhas startete erfolgreich in die neue Saison der Oberliga Nord. Nach acht Spieltagen steht der Herner EV mit 21 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Bislang konnten sie nur von den Crocodiles Hamburg geschlagen werden. Im Kader des Gegners gab es einen großen Umbruch. Gleich 14 neue Spieler wurden verpflichtet. An der Bande steht Headcoach Danny Albrecht, welcher kurz nach Beginn der vergangenen Saison diesen Posten vom erkrankten Herbert Hohenberger übernahm. In der letzten Saison schafften die Herner, das Halbfinale der Oberliga Playoffs zu erreichen. Seit 2009 trafen die Piranhas 15 Mal auf diesen Gegner und verloren neun Mal. Das Spiel in der Gysenberghalle startet am 25. Oktober um 20.00 Uhr.
Einen Tabellennachbarn erwarten die Ostseestädter am Sonntag. Die EXA Icefighters Leipzig belegen mit einem Punkt Vorsprung den vierten Tabellenplatz. Aufhorchen ließen die Leipziger durch einen 10:3 Sieg über die Wohnbau Moskitos Essen. Außerdem brachten sie den Hannover Scorpions die erste Saisonniederlage bei. In der letzten Saison erreichte das Team um Headcoach Sven Gerike die Pre – Playoffs. Für die Rostock Piranhas waren die Sachsen bisher ein unangenehmer Gegner. Nur zwei der 14 Partien konnten sie siegreich beenden. Aber jede Serie hat ein Ende, wie man am vergangenen Freitag in Essen sehen konnte. Natürlich treten die Piranhas zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr in der Rostocker Eishalle an.
  
   
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Nur ein Wochenendspiel für den EHC Königsbrunn
(BYL)  Am Sonntag steht für den EHC Königsbrunn ab 18 Uhr ein schwieriges Heimspiel gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg auf dem Programm. Die ursprünglich angesetzte Freitagspartie gegen die „Wölfe“ aus Bad Kissingen wurde erst kürzlich auf den 13.12. verschoben, doch auch der neue Termin ist ungewiss.
Denn während der aktuellen Bayernligasaison konnten die Unterfranken keine einzige Begegnung auf eigenem Eis Partien austragen. So wurden bisher Spiele getauscht, verschoben, oder in einem anderen Stadion ausgetragen. Die Wölfe hatten im Frühjahr ihren Vertrag mit Hallenvermieter Alexander Kondrashov gekündigt, bis heute kam es zu keiner Lösung und einem neuen Vertrag mit dem ukrainischen Besitzer. Am Mittwoch äußerte sich Kondrashov gegenüber dem Online-Portal der Fachzeitschrift Eishockey NEWS und gab bekannt, dass Bad Kissingen in dieser Saison nicht mehr in der heimischen Eishalle spielen werden. Er habe dem Verband über das Fehlen einer Heimspielstätte informiert und forderte im Interview den Rücktritt der Bad Kissinger Vorstände. Nachdem der Graben zwischen den beiden Parteien tiefer denn je ist, scheint eine Einigung nun unmöglich zu sein. Die Perspektive für den Verein ist düster, es droht das Aus für den unterfränkischen Standort. 
Weniger düster schaut es beim EHC Königsbrunn aus, denn dort gab es positive Nachrichten zu vermelden.  So wurde die Sperre von Hayden Trupp vom Bayerischen Eissport-Verband in einem endgültigen Urteil von sieben auf sechs Spiele verkürzt. Damit ist der amerikanische Publikumsliebling für die Partie am Sonntag gegen Peißenberg spielberechtigt.
Auf die Begegnung gegen die Eishackler ist der 27-jährige Top-Scorer schon heiß: „Ich kann es kaum erwarten endlich wieder für ein Spiel mit meinen Teamkollegen auf dem Eis zu stehen. Während der Trainings war ich sehr motiviert und hoffe nun, dass ich meiner Mannschaft am Sonntag zu drei Punkten verhelfen kann.“
Doch mit dem TSV Peißenberg steht Königsbrunn vor einer schwierigen Aufgabe. Die Eishackler starteten gut in die Vorbereitung und gewannen die zwei Testspiele gegen Kempten deutlich mit 6:3 und auswärts sogar mit 5:1. Auch gegen Dingolfing siegte der TSV mit 5:3, nur gegen Ligakonkurrent Schongau setzte es im Derby eine 2:3 Niederlage. In der Punkterunde revanchierten sich die Eishackler allerdings für die Schlappe mit einem deutlichen 5:1. Gegen Bad Kissingen und Geretsried konnte Peißenberg alle Punkte abräumen, lediglich gegen die Top-Teams Passau und Waldkraiburg setzte es Niederlagen. Zuletzt konnte aber ein 4;1 Sieg gegen den TEV Miesbach eingefahren werden. Top-Scorer der Eishackler ist der 25-jährige Kanadier Brandon Morley, der in den bisherigen sechs Partien fünf Treffer und vier Vorlagen beisteuern konnte. Zweiter Kontingentspieler der Eishackler ist der 26-jährige Lukáš Nováček. Der tschechische Center erzielte in den bisherigen sechs Partien sieben Scorerpunkte. Peißenberg ist in der Breite sehr gut aufgestellt und will in Königsbrunn drei Punkte holen. In der letzten Saison trafen beide Mannschaften viermal aufeinander, der EHC konnte nur ein Spiel davon gewinnen und sollte vor den spielstarken und körperlich präsenten Oberbayern auf der Hut sein.
  
    
HC Landsberg Riverkings
Ein Sieg und eine Niederlage für den HC Landsberg - Killa Hockey bleibt starker Partner der Riverkings
(BYL)  Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Riverkings am vergangenen Wochenende. Während am Freitag mit einer eher durchwachsenen Leistung auswärts bei der EA Schongau einen Sieg in der Verlängerung feiern konnte, verlor das Team am Sonntag zuhause gegen die Passau Black Hawks trotz guter Leistung.
Beim Derby in Schongau zeigten die Gastgeber von Beginn an schnelles, körperbetontes und offensiv gut strukturiertes Hockey und setzten dabei das Team um Kapitän Tobias Wedl immer wieder unter Druck. Zwar erarbeiteten sich auch die Riverkings immer wieder gute Chancen, einzig ein Tor wollte zunächst auf keiner Seite fallen. Einer Einzelleistung von Dennis Sturm war es dann zu verdanken, dass die Gäste aus Landsberg gegen Ende des 1. Drittels mit 0:1 in Führung gehen konnten. Als dann zu Beginn des zweiten Drittels Markus Kerber eine schöne Kombination in Überzahl zum 0:2 nutzen konnte, schien die Messe für die zahlreichen Landsberger Fans bereits gelesen. Landsberg erarbeitete sich noch die eine oder andere Chance, einzig weitere Tore wollten nicht fallen. Schongau kämpfte weiter mit viel Tempo und Leidenschaft und erzwang so in der 30. Minute den 1:2 Anschlusstreffer. Ab diesem Zeitpunkt war von den Riverkings nicht mehr viel zu sehen. Nach vorne wollte es nicht mehr so recht gelingen und auch im Spielaufbau zeigte man eher ungewohnte Schwächen. Die Folge: Der verdiente Ausgleich durch einen verwandelten Penalty. Nachdem in der regulären Spielzeit kein Treffer mehr fallen wollte, gingen beide Teams in die fünfminütige Verlängerung. Hier bediente nach einer Minute und siebenunddreißig Sekunden in einer Überzahlsituation Dennis Sturm Marc Krammer und dieser netzte zum glücklichen 2:3 Erfolg für den HCL ein.
Wie verwandelt zeigte sich die Mannschaft von Coach Fabio Carciola dann am Sonntag bei Heimspiel gegen die Passau Black Hawks. Die Mannschaft beherrschte über weite Phasen des Spiels das Geschehen, einzig das Toreschießen klappte nicht wie gewünscht. Entweder scheiterte man am starken Passauer Torwart oder am Gestänge des gegnerischen Tores. Ganz anders Passau: Sie nutzten die wenigen Chancen, die sich ihnen boten, eiskalt aus. Im ersten Drittel schoss Sybek sein Team in Überzahl mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel spielte der HCL Passau phasenweise an die Wand! Allerdings gelang erst Marek Charvat mit einem strammen Schuss von der blauen Linie in der 42. Minute der Ausgleich. Nur wenige Minuten später nutzte dann Passaus Ales Kreuzer einen der wenigen Passauer Entlastungsangriffe zur 1:2 Führung. Trotz aller Bemühungen konnten bis kurz zum Abpfiff die 750 Zuschauer keinen weiteren Treffer für die Hausherrn bejubeln. Im Gegenteil, Passau erzielte kurz vor dem Ende das 1:3 auf das leere Landsberger Tor.
Weiter geht es für den HCL mit dem Auswärtsspiel in Miesbach am Freitag und dann mit dem Heimspiel gegen Geretsried am Sonntag um 18:30.
Auch weiterhin bleibt die Firma Killa Hockey aus Füssen und Kaufbeuren der Ausrüster des Bayernligateams des HC Landsberg. Die Verlängerung des im Sommer ausgelaufenen Vertrages war für beide Seiten eigentlich nur Formsache. Trotzdem verbesserten Markus Grillinger und Sebastian Weixler, die Geschäftsführer des renommierten Hockeyshops, nochmals die Konditionen des Vertrags: „Wir arbeiten seit Jahren super mit dem HC Landsberg zusammen, da ist es selbstverständlich, dass wir jede Möglichkeit nutzen verbesserte Konditionen an die Kunden weiterzugeben. Insbesondere der persönliche Kontakt mit Stefan Schindler, der sich beim HCL um das Thema Einkauf und Finanzen kümmert, funktioniert so reibungslos wie man das selten erlebt.“
Dieses Kompliment kann Stefan Schindler zurückgeben: „Egal ob wir auf die Schnelle noch einen Schläger, eine Kufe oder sonstiges Material brauchen, die Jungs von Killa Hockey finden immer eine Lösung. Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir zukünftig sogar noch etwas bessere Konditionen bekommen. Das Material ist bei uns einer der größten Posten im Etat, da zählt natürlich jeder Euro. Aber Geld ist auch nicht alles, für uns ist die Zuverlässigkeit unserer Partner mindestens genauso wichtig. Insbesondere wenn es mal Qualitätsprobleme mit einzelnen Schlägerserien gibt, so wie wir das letzte Saison mal hatten. Da haben uns Basti und Markus wirklich super unterstützt. Wir sind einfach super zufrieden, dass wir auch weiterhin zusammenarbeiten können.“ 
  
   
TSV Peißenberg
Miesbach-Spiel hatte auch Schattenseiten
(BYL)  Der Erfolg kostete den „Eishacklern“ einen Ausfall. Tobias Estermaier wird mehrere Wochen ausfallen. Er zog sich im 1. Drittel eine Schulterverletzung zu und wird vermutlich 6-8 Wochen pausieren müssen. Auch Brandon Morley musste am Dienstag mit dem Training pausieren aufgrund einer Leistenzerrung, wird aber am Mittwoch wieder einsteigen.
Ohne Estermaier geht es also in die nächsten Wochen, am kommenden Wochenende empfangen die „Eishackler“ den Aufsteiger aus Pfaffenhofen. Die „Ice Hogs“ starteten unerwartet gut in die Saison. Die ersten beiden Spiele konnte die Mannschaft vom Kanadischen Trainer Chris Heid für sich entscheiden (Dorfen 7:4 und in Bad Kissingen 4:6) gegen Passau wurde die Mannschaft um den 22-jährigen Garmischer Topscorer, Nick Endress (4 Tore, 5 Assists), dann aber eingebremst mit einer knappen 1:3 Heimniederlage. Gegen Schongau und Geretsried konnten sich die „IceHogs“ auch durchsetzen, nur beim TEV Miesbach setzte es eine deutliche 9:3 Niederlage.
Bei Königsbrunn sieht es wieder anders aus. Die „Pinguine“ starteten etwas erschwert in die neue Bayernliga-Saison. Der Ausfall von Hayden Trupp der aufgrund einer Sperre, die ersten Spiele verpasste, spielte da mit Sicherheit eine Rolle. Der 27-jährige Amerikaner darf gegen die „Eishackler“ wieder auflaufen. Mit dem Tschechen Jakub Stramek haben die Königsbrunner einen Scorer verpflichtet der Tore schießen und vorbereiten kann. Routinier Dominc Auger spielt auch in dieser Spielzeit bei Königsbrunn und verleiht der Abwehr die Erfahrung. Ob es wieder so ein Tor-Spektakel wird wie in der vergangenen Saison beim 10:7 Auswärtserfolg unserer „Eishackler“, bleibt abzuwarten, wenn es nach Trainer Peter Schedlbauer auf Seiten der Königsbrunner und unserem Coach Rainer Höfler geht, kann man davon ausgehen das beide nicht mit diesem Ergebnis einverstanden wären. Für die Zuschauer wäre es aber mit Sicherheit eine großartige Sache und das Eintrittsgeld in jedem Fall wert.
Beginn am Freitag ist wie gewohnt um 19:30 Uhr.
Für alle die nach Königsbrunn mitfahren möchten hier ist der Spielbeginn um 18:00 Uhr, in der Hydro-Tech Eis-Arena, Königsallee 1, 86343 Königsbrunn
  
    
EA Schongau
Freitags Klostersee- sonntags nach Erding – die neuen Herausforderungen der Mammuts am Wochenende!
(BYL)  Überzeugend gespielt, gute Kritiken bekommen, doch nur wenige Punkte, um genau zu sein nur einer – das war die magere Ausbeute der Mammuts des letzten Wochenendes. Der 2 : 3 Niederlage in der Verlängerung gegen den Favoriten Landsberg und das 3 : 2 in Schweinfurt , bei dem man einen schnellen 2 : 0 Rückstand trotz guter Leistung nicht mehr ausgleichen konnte. Zwei Schritte in die richtige Richtung, jedoch ohne den richtigen Lohn.
Einfacher werden auch dieses Wochenende die Aufgaben nicht werden.  Der EHC Klostersee als auch der TSV Erding sind gut eingespielte Teams mit einigen oberligaerfahrenen Cracks in den Reihen. Beide Teams befinden sich derzeit „über dem Strich“ (= Platz 6, der zur Oberligarelegation berechtigt) und wollen da auch bleiben.
Der aktuelle Tabellensechste aus Klostersee hat zur Zeit 11 Punkte mit 23 : 19 Toren auf dem Konto, davon machten die Grafinger immerhin 6 Punkte auf fremden Eis, mit einem 5 : 1 in Schweinfurt zum Auftakt und einem 5 : 4 in Erding. Zuhause setzte es am letzten Sonntag eine eher überraschende 2 : 4 Niederlage gegen den ESC Dorfen.   
Das Team von Trainer Dominik Quinlan hat noch sehr viele Spieler aus ehemaligen Oberligazeiten in seinen Reihen. Darunter Verteidiger Nicolai Quinlan und die Angreifer Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Rafael Käfer oder den Ex-NHL-Profi Bob Wren.  
Die aktuelle Scorerliste der Klosterseer wird von Oldie Bob Wren ( 4 Tore/ 6 Ass.) angeführt, die 23 Tore verteilen sich allerdings auf gleich 10 Schützen!
Traditionell torhungrig ist der TSV Erding in die Saison gestartet. Der derzeitige Tabellenfünfte hat bei 11 Punkten schon 29 Tore erzielt- bei 19 Gegentoren. Davon beläuft die Bilanz im eigenen Stadion schon auf 17 : 9 Tore bei 6 Punkten ( nur gegen Freitagsgegner Klostersee setze es eine 4 : 5 Niederlage) – zuletzt wurde Bad Kissingen mit 4 : 2 besiegt, zuvor der EHC Königsbrunn mit 9 : 2 zerlegt !
Im Team von Trainer Thomas Vogl (zurück aus Waldkraiburg) sind auch erneut die „üblichen Verdächtigen“ schon wieder ganz vorne in der internen Scorerliste. Florian Zimmermann im Vorjahr 29 Tore) hat schon wieder 6 Treffer zu verbuchen, bei 4 Vorlagen. Daniel Krzizok (Vorjahr 33 Tore) folgt mit 7 Toren und 2 Vorlagen  vor Philipp Michl (4/5). Gut eingeschlagen hat auch der kroatische Neuzugang Dominic Canic, der nach 4 Einsätzen bereits   4 Scorerpunkte (2/2) verbuchen kann.
Mit Goalie Christoph Schedlbauer vom HC Landsberg konnte zudem auch diese Stelle mit Erfahrung besetzt werden. In der Abwehr sind routinierter Kräfte wie Rudolf Lorenz, Andreas Schmelcher, Sebastian Schwarz oder der Neuzugang vom ESC Dorfen, Mark Waldhausen sehr präsent.
Nach seiner Sperre wegen eines der sehr strittigen Spieldauer im Spiel gegen Landsberg ist Stürmer Matthias Müller wieder für die EA Schongau dabei. Der Einsatz von Verteidiger Tobias Maier, der wegen einer Verletzung gegen Landsberg schon nach wenigen Minuten passen musste, dagegen ist eher unwahrscheinlich. Auch noch fraglich ist die Rückkehr der angeschlagenen Stürmer Richard Schratt und Sebastian Sutter.  Dank des großen Kaders kann Trainer Andreas Leschinger jedoch weiterhin 3 gute Reihen zusammenstellen, mit der Mission, sich endlich einmal selbst zu belohnen und die volle Punktzahl einzufahren.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EHC Waldkraiburg
(BYL)  Auswärts gegen den Spitzenreiter – Am Sonntag, den 25.10.2019, ist man zu Gast beim aktuellen Tabellenführer aus Waldkraiburg. Beginn der Partie gegen die Oberbayern ist um 20 Uhr in der Eissporthalle Waldkraiburg.
Nach drei Jahren in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ist das Abenteuer Oberliga für den EHC Waldkraiburg zu Ende. Die Bayernliga-Saison 2019/20 will man bei den Oberbayern mit vornehmlich jungen Spielern auf dem Eis um das Trainer-Brüderpaar Alex und Sergej Piskunov gestalten. Neu im Kader sind Verteidiger Mathias Jeske, der die Abwehr stabilisieren soll, Nachwuchstürmer Eduard Dmitrik, die beiden Rückkehrer Alexander und Fabian Kanzelsberger und nicht zuletzt der 41-jährige Ex-Schweinfurter Topscorer Josef Straka. In 40 Spielen erzielte der Kontingentspieler in der vergangene Saison für die Mighty Dogs 38 Tore und 40 Vorlagen. Die zweite Kontingentstelle beim EHC wird mit dem Tschechen Tomas Rousek vom EC Kitzbühl besetzt. Das Durchschnittsalter des Waldkraiburger Kaders liegt bei 24 Jahren, lediglich drei Spieler des EHC sind älter als 30 Jahre. Das Saisonziel des Oberliga-Absteigers ist mit den „Playoffs“ klar definiert.
Spieler im Fokus:
Lukas Wagner – Topscorer bei den Löwen:
Der 27-jährige Stürmer begann seine Eishockey-Laufbahn in Waldkraiburg und wechselte in der Jugend über Erding nach Landshut. Dort gewann er 2011 mit dem DNL-Team die Deutsche Meisterschaft, ein Jahr später schloss er sich dem EHC Klostersee in der Oberliga an, ehe er im Sommer 2013 wieder zum EHC wechselte. Für die Löwen absolvierte er bislang in der Bayern- und Oberliga mehr als 200 Spiele, dabei erzielte mehr als 250 Scorerpunkte.
Kevin Yeingst – Die Nummer #1 bei den Löwen:
Der 29-jährige Torhüter durchlief die Nachwuchsabteilung des amtierenden Deutschen Meisters Adler Mannheim. Über Peiting, Heilbronn und Dorfen führte sein Weg zum EHC Waldkraiburg. In der Saison 2017/18 wurde Kevin Yeingst in Diensten des ESC Dorfen zum besten Torhüter der Bayernliga gewählt. In der aktuellen Bayernliga-Saison stand der gebürtige Mannheimer bei allen sechs Partien im Tor des EHC.
Stimmen zum Spiel:
Cheftrainer Michael Dippold: „Wichtig ist es natürlich ganz klar Spieler wie Wagner, Rousek oder auch Straka unter Kontrolle zu halten und ihnen nicht die Räume zu geben um die Spiele entfalten zu können. Ansonsten bin ich völlig relaxed, denn ich weiß, dass das Team auch dieses Wochenende unbedingt punkten möchte und sein Bestes geben wird. Waldkraiburg ist nicht gerade der Lieblingsgegner von Schweinfurt, aber jedes Spiel muss erst gespielt werden und wir haben im Moment eine sehr gute Stimmung und sind dabei uns immer weiter zu festigen sowohl taktisch als auch spielerisch. Unser Ziel ist es daher, Punkte aus Waldkraiburg mitzunehmen“.
Stürmer Daniel Tratz: „Waldkraiburg ist als Oberliga-Absteiger sicherlich der Favorit am Freitag, auch mit Blick auf die Tabelle. Wenn wir aber wieder konzentriert die 60 Minuten durchziehen und defensiv gut stehen, ist auch in Waldkraiburg was zu holen für uns.“
Stürmer Jan Kouba: „Nach einem erfolgreichen Wochenende stehen nun zwei harte Tests vor uns. Der EHC Waldkraiburg und Miesbach sind vielleicht die zwei besten Mannschaften der Liga. Es ist sehr wichtig, dass wir vor allem diszipliniert und mit einem gesunden Respekt auftreten.“
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats wollen sich im oberen Tabellendrittel festsetzen - Selb und Trostberg die Gegner fürs Wochenende
(BLL)  Besser hätte der Saisonstart für den EV Dingolfing nicht laufen können. Mit drei Siegen aus drei Spielen stehen die Isar Rats im vorderen Drittel der Tabelle. Um auch nach diesem Wochenende ohne Punktverlust dazustehen, gilt es am Freitag in Selb bei der 1b Mannschaft der Wölfe und Sonntag zu Hause gegen die Trostberg Chiefs zu gewinnen.
Wenn man ein bisschen weiter in die Vergangenheit blickt, denkt man eher an einen Abstiegskandidaten, wenn man Selb 1b hört. Dies hat sich jedoch rapide geändert, denn die 1b der Wölfe avancierte in den letzten Jahren zu einem wahren Angstgegner in der Liga. In der laufenden Saison konnte Selb zu Hause gegen die letztjährigen Playoff-Teilnehmer aus Vilshofen mit 4:3 nach Penalty gewinnen. Auswärts mussten sich die Wölfe gegen den starken Aufsteiger aus Bayreuth mit 2:0 geschlagen geben. Die Isar Rats dürfen sich also auf ein hartes und laufintensives Spiel in der Selber Netzsch-Arena einstellen.
Am Sonntag gastieren dann erneut die Trostberg Chiefs in Dingolfing. Bereits vor drei Wochen trafen die beiden Mannschaften bei einem Vorbereitungsspiel aufeinander. Damals ging der EVD mit 15:2 als Sieger vom Eis. Ein so deutliches Ergebnis darf für Sonntag nicht vermutet werden, dennoch wird es ein interessanter Vergleich werden, wenn beide Mannschaften komplett antreten. Trostberg konnte damals ebenso wenig aus den Vollen schöpfen, wie der EVD, bei denen unter anderem mit David Bilek krankheitsbedingt und Manuel Ruhstorfer sowie Daniel Schickaneder verletzungsbedingt, wichtige Leistungsträger fehlten.
„Da wir nun endlich wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen können, bin ich der festen Überzeugung, dass uns ein erfolgreiches Wochenende bevorsteht,“ äußerte sich Verteidiger Dominik König zum bevorstehenden Wochenende. Und tatsächlich stehen Billy Trew seit geraumer Zeit und überhaupt erstmals in der Punkterunde alle Spieler des Kaders an diesem Wochenende zur Verfügung. Dies stimmt den Trainer selbstverständlich positiv: „Ich erwarte ein sehr gutes Wochenende von uns. Seit einer gefühlten Ewigkeit ist unser Kader endlich wieder komplett. In Selb wird es nicht einfach zu gewinnen. Wir müssen clever spielen. Ebenso am Sonntag gegen Trostberg. Zu Hause erwarte ich auf jeden Fall drei Punkte. In beiden Spielen möchte ich eine geschlossene Mannschaftsleistung sehen, denn durch diese haben wir bisher überzeugt und wir wollen auf unseren guten Saisonstart aufbauen.“
Das zweite Heimspiel der Saison findet dann hoffentlich wieder vor einer derart tollen Kulisse wie beim ersten Spiel vor zwei Wochen gegen Bayreuth statt. Beim Heimspiel mit dem Motto „Let it roll“ sorgt der EVD wieder für ein interessantes Event rund ums Eishockeyspiel. Mit etwas vorher nie da Gewesenem wollen die EVD-Macher für ein weiteres Highlight der Saison sorgen. Die Firma Reicheneder Reisen, neuer Mobilitätspartner der Isar Rats, wird zusammen mit dem „Ristorante Al Monte“, „Malerbetrieb Grader“, „Modehaus Stadler“, „Wuid Media“ und „Edeka Leeb“ im Rahmen des Spiels feierlich den brandneuen EVD-Vereinsbus enthüllen.
Der neue Mannschaftsbus wurde von einem Team der Vorstandschaft zusammen mit Minh-Tuan Truong von „Tuan Photography“ entworfen und wird künftig alle Mannschaften der Isar Rats zu Ihren Auswärtsspielen chauffieren. „Die Heimspiele entwickeln sich super und wie bereits vor der Saison erwähnt, dürfen sich unsere Zuschauer auf einige Highlights freuen. So auch am kommenden Sonntag. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, denn der erste Vereinsbus der Vereinsgeschichte wird von unserem neuen Mobilitätspartner präsentiert. Wir sind sehr froh einen solchen Partner, der unseren positiven Aufschwung unterstützt, gefunden zu haben,“ so Dominik König weiter, der im Verein zusätzlich als 3. Vorstand aktiv ist. Es wird also wieder einiges geboten sein am Sonntag in der Marco-Sturm-Eishalle. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
  
    
ESC Kempten
ESC Kempten will weiße Weste behalten - Mit Farchant und Fürstenfeldbruck erwarten die Sharks jedoch zwei unbequeme Gegner
(BLL)  Mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen sind die Sharks ideal in die Saison gestartet und dies soll natürlich auch so weitergehen. Doch das bevorstehende Wochenende dürfte alles andere als ein Selbstläufer werden. Vielen erinnern sich  gerade auch an die Begegnungen gegen den TSV Farchant aus dem letzten Jahr, war es doch das einzige Team gegen das die Kemptener in der Vorrunde ohne Punktgewinn blieben. Gleich im ersten Heimspiel der Saison setzte es eine unnötige 0:1 Niederlage und auch auswärts behielten die Werdenfelser mit 4:3 die Oberhand. Man dürfte also gewarnt sein, vor allem konsequente Torabschlüsse werden von Nikolas Oppenberger und seinen Sturmkollegen gefragt sein gegen die defensiv starken Farchanter. Nicht dabei ist Patrick Weigant, der Stürmer steht aus privaten Gründen auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Herausragend bei den Oberbayern war in der Vergangenheit immer wieder deren Torhüter Dennis Schlickenrieder, den es für den ESC zu überwinden gilt. Ein hartes Stück Arbeit also das am Freitag um 20.°° im Olympiastadion in Garmisch auf die Allgäuer wartet. Dies musste am letzten Wochenende auch der als Topfavorit angetretene ESV Burgau bitter spüren, Farchant gewann gegen das stark besetzte Team mit 4:2. Auf ausreichend Unterstützung aus der Heimat dürfen sich die Sharks auf jeden Fall freuen, ein ausverkaufter Partybus mit Fans macht sich ebenfalls auf den Weg nach Oberbayern.
Am Sonntag um 18.°° empfangen die Sharks dann den EV Fürstenfeldbruck im Kemptener Eisstadion. In den vergangenen Jahren waren die Crusaders schon immer ein unbequemer Gegner. Sie spielen ein robustes und körperbetontes Eishockey auf das sich die Mannen von Carsten Gosdeck einstellen mussten.  Bisher stehen die Brucker nach zwei Spielen noch ohne Punkte da, in Farchant gab es eine 5:1 Niederlage und in Buchloe zog man mit 3:0 den Kürzeren. Das Team von Trainer Markus Kiefl wird also hochmotiviert sein um endlich Punkte einzufahren.
Bei den Sharks ist am Wochenende Kapitän Eugen Scheffer nach seiner Sperre wieder spielberechtigt, Samuel St. Amour muss dagegen noch beide Spiele pausieren. Auch Phillip Stalla und Phillip Hay fehlen dem Coach, trotzdem wird er eine schlagkräftige Truppe auf das Eis schicken können, die hoffentlich ein sechs Punkte Wochenende einfährt.
  
   
EV Aich
EV AICH VERLIERT ERSTES HEIMSPIEL GEGEN SG SCHLIERSEE/MIESBACH MIT 0:5
(BBZL)  Mit der SG Schliersee/Miesbach war am Sonntag eine Mannschaft in der Clariant Arena zu Gast, die das Zeug hat in dieser Saison ganz vorne mit dabei zu sein. Die Begegnung war von Beginn an sehr kampfbetont. Spielerische Akzente blieben eher Mangelware. Die Gäste hatten zwar die zwingenderen Chancen, konnten sie aber aufgrund der starken Leistung von Johannes Pfafferott im Aicher Tor nicht verwerten. So stand es nach dem ersten Drittel 0:0.
Im zweiten Spielabschnitt war es aber dann soweit. Mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielten sie in der 22. Minute den Führungstreffer. Kurz darauf hatte Tobias Gilg die Chance zum Ausgleich, scheitere aber ebenso, wie Jens Trautmann, der einen Alleingang nicht verwerten konnte. Besser machten es die Gäste, als sie kurz vor Ende des Mitteldrittels auf 2:0 erhöhten.
In der 40. Minute hatte Andreas Koller mit einem Alleingang die Chance zum Anschlusstreffer, brachte die Scheibe aber ebenfalls nicht im gegnerischen Kasten unter. Es war keine Minute im Schlussdrittel vergangen, da erhöhten die Oberländer auf 3:0, was gleichzeitig eine gewisse Vorentscheidung war. Zumal die Aicher in diesem Drittel fast immer in Unterzahl spielen mussten, denn sie bekamen vom Schiedsrichter-Duo 15 Strafminuten aufgebrummt. Aufgrund  dieser zahlenmäßigen Überlegenheit erzielten die Gäste zwei weitere Treffer zum 0:5-Endstand aus Aicher Sicht.
Am kommenden Wochenende muss der EV Aich gleich zweimal ran. Am Freitag geht es zum Punktspiel nach Bad Aibling. Es besteht für Fans die Möglichkeit mit dem Bus mitzufahren. Abfahrt ist um 16:30 am Eisstadion. Am Sonntag um 17:15 findet das Nachholspiel des Bayernpokals gegen Mitterteich statt.
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1b doppelt gefordert
(BBZL)  gleich zweimal muss das Team von Helmut Wahl in der Bezirksliga an diesem Wochenende ran. Schon am Freitag beschert der Spielplan das nächste Derby gegen den HC Maustadt. Um 19.30 gilt es im Kemptener Eisstadion Revanche zu nehmen für die 0:6 Niederlage vom letzten Wochenende. Am Sonntag um 16.30 geht es für die 1b dann beim ESV Türkheim um Punkte, auch hier sinnt das Team auf Revanche für die Niederlage in der Vorbereitung.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären zu Gast beim Meister
(RLSW)  Nach dem ersten 0-Punkte-Spiel wollen die Eisbären in die Erfolgsspur zurück. Doch ausgerechnet jetzt steht am Samstag das Duell gegen den kriselnden Meister Bietigheim an.
Mit der jüngsten Niederlage sind die Eisbären auf Rang 5 abgerutscht, jedoch in Tuchfühlung auf die Play-Off-Plätze. Dass sich diese Ausgangslage nicht verschlechtert, soll am Samstag der dritte Saisonsieg eingefahren werden. Dabei müssen die Ausfälle von Top-Scorer Wagner (Sperre) und Breier kompensiert werden. Zudem steht den Eisbären niemand geringeres als der amtierende Meister gegenüber.
Die aktuelle Tabellensituation macht die Aufgabe nicht leichter, denn der SC ist mit nur 2 Punkten aus 4 Spielen auf dem vorletzten Platz, was nicht der Anspruch des Meisters darstellt. Daher werden die Steelers sicherlich eine extra Portion Kampfgeist an den Tag legen, um ihrerseits in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Dabei konnten die Eisbären in der EgeTrans-Arena, Heimspiel der Steelers, erst zweimal gewinnen, der letzte Sieg liegt dabei fast 2 Jahre zurück. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Topspiel gegen die Hornets und einer effizienten Offensive könnte diese Serie jedoch zum richtigen Zeitpunkt beendet werden.
  
    
EC Eppelheim 1b
Derby soll erste Punkte bringen
(LLBW)  Nach dem abgebrochenen Heimspiel gegen Stuttgart steht am Sonntag, 19h, der nächste Versuch an, das erste Heimspiel erfolgreich zu absolvieren. Nach den beiden Auswärtsniederlagen streben die Bärlis die ersten Punkte an. Zu Gast sind die Mad Dogs.
Der Saisonstart verlief aus ECE-Sicht nicht optimal. Zwar konnte man sich Respekt im Auftaktduel gegen den Meister erspielen, musste im zweiten Topspiel gegen Schwenningen jedoch eine klare Pleite einstecken. Mit den Mad Dogs kommt nun der erste Gegner, mit dem man sich auf Augenhöhe wähnt, so dass die ersten Punkte auf das Konto der jungen Eisbären-Truppe kommen könnten.
Die Mad Dogs, letztjähriger Sechster, sind ebenfalls mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, konnten aber, ausgerechnet gegen die Eisbären (Balingen) den ersten Sieg feiern. Doch wenn die Eisbären konzentriert zu Werke gehen und das Zusammenspiel weiter verbessert wird, könnten es die „kleinen“ den „Großen“ in Bezug auf den Derby-Sieg durchaus nachmachen.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings sind am Freitag in Stuttgart zu Gast
(LLBW)  Nach dem ersten Saisonsieg vor Wochenfrist, im Heimspiel gegen die 1b Vertretung des EC Eppelheim, geht es für die Schwenninger Fire Wings am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel in Stuttgart weiter.
Dabei wollen die Neckarstädter an die Leistung gegen die Eisbären Eppelheim nahtlos anknüpfen und sich mit einem weiteren Sieg in der Tabelle nach oben arbeiten. Der Gastgeber, die Stuttgart Rebels 1b, können derweil noch auf kein ausgetragenes Rundenspiel in dieser Saison zurückgreifen. Das erste Spiel in Eppelheim wurde kurz vor Spielende aufgrund eines Kohlenmonoxid Alarms abgebrochen und auch das Spiel letzte Woche in Esslingen konnte aufgrund von starkem Nebel ebenfalls nicht zu Ende gespielt werden. Nichts desto trotz kann für die Fire Wings nur drei Punkte als Devise lauten. Auf wie viele Reihen Trainer Matthias Kloiber dabei zurückgreifen kann, ist derweil noch offen, so sind Auswärtsspiele an einem Freitagabend für manche Spieler zeitlich oft schwierig zu bewerkstelligen.
„Ich war mit der Leistung gegen Eppelheim zum Großteil zufrieden. Man hat aber dennoch gesehen, dass wir noch Luft nach oben haben. Gerade in den Special-Teams müssen wir noch konzentrierter werden.“, so Schwenningens Co-Trainer Johannes Stöhr.
Spielbeginn am kommenden Freitag, den 25.10.2018, ist um 20:00 Uhr in der Stuttgarter Eiswelt.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras beschäftigt in der Hauptrunde und im IR – Cup
(RLW)  Das kommende Wochenende beschert den Kobras wieder ein Auswärts- und ein Heimspiel. Am Freitag geht’s zum amtierenden Meister nach Herford, Sonntag sind die Eaters Geleen im Rahmen des IR-Cups erstmalig zu Gast in der Schlangengrube.
Beim Freitagsspiel rechnen sich die Dinslakener durchaus Chancen aus, das ein oder andere Pünktchen entführen zu können. Nicht zu Unrecht, denn im Hinspiel zum Saisonauftakt gab es gegen die Westfalen eine etwas unglückliche 5:6 – Niederlage nach Verlängerung.
Das sieht auch Dinslakens #18 so: „Wir haben bereits im ersten Aufeinandertreffen gezeigt, dass wir gegen Herford Punkte holen können. Allerdings wird es gerade in Herford nicht einfach, da sie sehr heimstark sind. Nichtsdestotrotz haben wir die Qualität im Kader, in Herford zu gewinnen – und das ist auch unser Ziel“, hält Dominick Spazier auch einen Auswärtssieg nicht für ausgeschlossen.
Spielbeginn in der Eishalle Im kleinen Felde zu Herford ist um 20:30 Uhr.
Die Kobras setzen wieder einen Bus ein, mit dem auch ein paar Fans mitreisen können. Der Fahrpreis ist 20 Euro pro Person, die Abfahrt um 15:00 Uhr ab Schlangengrube. Anmeldungen wie immer bei der Fanbeauftragten Bianca Linke unter 0179/209 66 96 oder per Mail an fanbeauftragte @dec-kobras.de
Am Sonntag, 27.10.2019, empfangen die Giftschlangen in eigener Halle das Team der Eaters Geleen im Rahmen des Interregio – Cups. Die Niederländer stellen sich zum ersten Mal in der Schlangengrube vor. Als Referenz haben sie den 3. Platz in der letztjährigen Hauptrunde hinter Heerenveen und Herentals vorzuweisen. Neben drei Belgiern spielen auch ein Finne und ein Kanadier im Team von Chefcoach Andy Tenbult. In der letzten Spielzeit haben es die Eaters ins Viertelfinale der BeNe-League geschafft, scheiterten aber dort an Alex Jacobs mit seinen Nijmegen Devils. Zuletzt ließen sie mit einem 6:5 – Sieg gegen Diez-Limburg aufhorchen, die den Rockets damit ihre erste Saisonniederlage in einem Pflichtspiel bescherten. Aber bange machen gilt nicht: Die letzten Partien haben gezeigt, dass sich die Giftschlangen derzeit gerne dem Gegner anpassen. Wir dürfen also auf ein munteres Spielchen hoffen.
Es ist die zweite Begegnung für die Giftschlangen im IR – Cup und sicherlich interessant, ein neues Team als Gegner der Kobras zu sehen. ‚
Die Partie startet um 19:00 Uhr.
  
    
Herforder EV
HEV trifft auf die Dinslaken Kobras - Sonntag zu Gast in Ratingen
(RLW)  Durchatmen bei den Verantwortlichen und den Eishockeyfans der Herforder Ice Dragons – nach der schnellen Behebung eines technischen Defekts in der Eishalle „Im Kleinen Felde“, steht der nächsten Heimpartie nichts mehr im Wege. Pünktlich um 20.30 Uhr werden die heimischen Zuschauer ihr Team wieder zum Freitagsspiel auf das Eis rufen, wenn die nächsten Punkte der Regionalliga West vergeben werden.
Mit dem Spiel gegen die Dinslaken Kobras startet der HEV in die zweite von insgesamt vier Phasen der Hauptrunde. Bereits im September trafen beide Teams am ersten Spieltag aufeinander, wobei Herford in einem sehr spannenden Spiel erst in der Overtime per Penalty durch Guillaume Naud mit 6:5 gewinnen konnte. Zwar belegt der Gast aus Dinslaken lediglich den vorletzten Tabellenplatz, zeigte aber in sämtlichen Begegnungen, dass sie jedem Gegner gefährlich werden können. Auch beim Tabellenführer EG Diez-Limburg verkauften sich die Kobras teuer und unterlagen nur sehr unglücklich mit 5:6. Die Eishockeyfans dürfen sich also auf ein sehr spannendes Duell freuen, in dem das Team von Chefcoach Jeff Job versuchen wird, den zweiten Tabellenplatz zu festigen.
Eine Premiere wartet im Umfeld der Begegnung. Erstmals öffnet in dieser Saison die neue Heimat des Drachenclubs seine Pforten und wird ab sofort auch Ort der Pressekonferenz sein, die im Anschluss an die Begegnung durchgeführt wird. Die O-Töne sind dann immer auch auf der HEV-Facebook-Seite zu finden. Die Tageskasse öffnet, wie gewohnt, um 19.45 Uhr.
Am Sonntag steht für die Ice Dragons eine Revanche auf dem Programm. Die Ratinger Aliens 97 vermiesten dem HEV vor wenigen Wochen den Heimspielauftakt und entführten beim 5:4-Erfolg drei Punkte aus Ostwestfalen. Diese Niederlage ist noch nicht vergessen und ab 18.00 Uhr wollen sich die Mannen um Kapitän Fabian Staudt in der Eissporthalle Ratingen die Punkte zurückholen, um die Verfolgung von Tabellenführer Diez-Limburg in Angriff zu nehmen.     
  
    
Neusser EV
NEV empfängt den Spitzenreiter
(RLW)  Nach dem vergangenen Doppel-Heimspielwochenende gegen den letztjährigen Meister bzw. Vizemeister stehen erneut Duelle mit Top-Teams auf dem Programm. Während am Freitag (20 Uhr) die EG Diez-Limburg in Neuss gastiert, tritt der NEV sonntags (19 Uhr) in Neuwied an.
Unser Heimspielgegner sorgte in der vergangenen Sommerpause mit der Verpflichtung hochkarätiger Neuzugänge für Aufsehen. Der Trainerposten wurde mit Frank Petrozza besetzt, der zuvor bei den Oberligisten Herne und Duisburg gearbeitet hatte. Auch bei der Zusammenstellung des Mannschaftskaders wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt. Torhüter Jan Guryca (Bad Nauheim) kam ebenso aus der DEL2 wie Stürmer Kevin Lavallee (Heilbronn), darüber hinaus wurde mit Ross John Reed ein Kanadier verpflichtet, der bereits vor zwei Jahren zu den Top-Stürmern der Regionalliga gezählt hatte – damals freilich noch in Diensten des Herforder EV. Kaum verwunderlich, dass der letztjährige Halbfinalist durch diese Neuzugänge in den Kreis der Meisterschaftsfavoriten rückte. Nachdem die „Rockets“ bereits ein Duell gegen jeden Regionalliga-Kontrahenten absolviert haben, zeigt sich, dass diese Erwartungen durchaus berechtigt sind. Sechs Spiele, sechs Siege, so die makellose Bilanz der EG Diez-Limburg, die in allen Mannschaftsteilen überdurchschnittlich besetzt ist. Das Team zeigt darüber hinaus die erhoffte Siegermentalität, die man noch in der vergangenen Saison phasenweise vermisst hatte. Statt sich zufrieden zurückzulehnen präsentierten die Verantwortlichen jedoch zu Wochenbeginn den nächsten Transferkracher: Mit Kyle Piwowarczyk wurde ein weiterer Top-Stürmer an die Lahn geholt, der in den letzten zehn Jahren durchgehend in der Oberliga aktiv war und dort über 800 Scorerpunkte sammelte. Auch dass der Kanadier in dieser Zeit dreimal zum Spieler des Jahres gewählt wurde, zuletzt vor zwei Jahren, verdeutlicht, was für ein „dicker Fisch“ dem Spitzenreiter ins Netz gegangen ist. Nachdem der NEV das erste Aufeinandertreffen mit 12:4 verlor, wird die Aufgabe bei der Revanche nicht einfacher.
Auch unser sonntäglicher Gegner blickt auf einen erfolgreichen Saisonstart zurück. Ähnlich wie beim Lokalrivalen aus Diez-Limburg wurde auch in Neuwied der Kader in der Sommerpause verstärkt. Mit Torhüter Justin Schrörs und Verteidiger Maik Klingsporn konnten gestandene Cracks mit mehrjähriger Erfahrung im Profi-Eishockey in die Deichstadt gelotst werden, beide waren zuletzt in der Oberliga aktiv. Auch die Kontingentstellen wurden in Person von Sam Aulie und Jeff Smith (Diez-Limburg) mit hoffnungsvollen Neuzugängen besetzt. Mit diesen gezielten Verstärkungen spielt das Team von Trainer/Manager Carsten Billigmann im „Konzert der Großen“ eine erwartungsgemäß gute Rolle.
Aktuell liegt man auf Platz drei, weist dabei aber auch noch ein Spiel weniger auf, als die Konkurrenten in der oberen Tabellenhälfte. Wie im Vorjahr hat man sich zumindest das Erreichen des Playoff-Halbfinales zum Ziel gesetzt, ob vielleicht noch etwas mehr geht, muss sich mit Blick auf die Ausgeglichenheit in der Liga noch zeigen. NEV-Coach Daniel Benske freut sich besonders auf die Partie, stand er doch in den vergangenen eineinhalb Jahren an der Bande der „Bären“ und verfügt aus dieser Zeit noch über gute Kontakte in die Deichstadt. Sein Gegenüber, Carsten Billigmann, warnt davor, den NEV zu unterschätzen, zumal dieser beim ersten Aufeinandertreffen (5:2) über weite Strecken gut mithalten konnte. „Ich erwarte einen souveränen Auftritt meiner Mannschaft und drei Punkte“, gibt der sportliche Verantwortliche der Neuwieder aber dennoch eine klare Marschroute vor.
Trainer Daniel Benske zeigte sich mit dem Wochenauftakt zufrieden: „Die Mannschaft hat am Dienstag gut trainiert, darüber hinaus haben wir die Spiele des vergangenen Wochenendes ausführlich analysiert. Wir sind uns der kommenden Herausforderungen bewusst, möchten uns aber erneut gut präsentieren.“ Da am Wochenende voraussichtlich dreieinhalb Reihen zur Verfügung stehen, sind zumindest die personellen Voraussetzungen schon einmal gegeben. Nach abgesessener Sperre kann auch Stürmer Timon Busse wieder ins Spielgeschehen eingreifen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Sonntag kommt es zum zweiten Kräftemessen mit Herford
(RLW)  Am kommenden Wochenende steht erneut nur ein Spiel für die Ice Aliens auf dem Programm. Am Sonntag gastiert der Herforder EV am Sandbach und die makellose Heimbilanz soll weiter ausgebaut werden.
Genau genommen treten beide Vereine am Wochenende sogar dreimal gegeneinander an, denn am Samstag kämpft die U20 mittags in Herford um Punkte und die U17 empfängt ebenfalls am Samstag um 17:45 die Herforder am Ratinger Sandbach. Probleme bekam Herford am Montag mit der lokalen Eishalle, die nach dem Austritt von Ammoniak gesperrt wurde. Glücklicherweise wurde der Defekt schnell lokalisiert und der Austausch von Wärmetauscherplatten an der Kühlanlage soll noch diese Woche erfolgen, sodass am Wochenende ein normaler Spielbetrieb stattfinden kann.
Im für beide Mannschaften ersten Saisonspiel der Regionalliga Ende September konnten die Ratinger Senioren eine Überraschung landen und die 3 Punkte mit einem knappen 4:5 Sieg nach Ratingen mitnehmen. Der Gegner aus Herford ist nach einigen Startschwierigkeiten in die neue Spielzeit inzwischen aber besser in die Spur gekommen, musste sich am letzten Wochenende aber auch dem schon übermächtig anmutenden Top-Team aus Diez-Limburg mit 7:3 geschlagen geben.
Die Ice Aliens werden auf den gesperrten Marco Clemens verzichten müssen, dafür sind aber Pascal Rüwald nach überstandener Grippe und Dustin Schumacher nach seiner Vaterschaftspause wieder ins Training eingestiegen.
Da am Freitag spielfrei ist, bittet Trainer Andre Fuchs am Abend zu einer zusätzlichen Trainingseinheit.
  
    
Grefrather EG
Arbeitswochenende mit Doppelschicht für Grefrath Phoenix / Freitag nach Bergisch Gladbach – Sonntag kommt Essen
(LLW)  Es war alles andere als eine entspannte Woche beim Grefrath Phoenix. Nach dem verpatzten Saisonauftakt beim EC Bergisch Land am vergangenen Sonntag stand am Dienstag erstmal eine intensive Trainingseinheit auf dem Programm. Auch am kommenden Doppel-Wochenende erwarten die GEG erneut zwei schwierige Herausforderungen. Am Freitag, 25.10. sind die Blau-Gelben zunächst beim ESV Bergisch Gladbach „Realstars“ zu Gast, am Sonntag, 27.10. erwartet man Liga-Neuling Moskitos Essen 1b in eigener Halle.  
Ebenso, wie die Grefrather EG hat der ESV Bergisch Gladbach die Aufstiegsrunde zur Regionalliga und damit einen Platz unter den ersten Vieren als Saisonziel ausgegeben. Eine knappe Niederlage bei Meister Wiehl, sowie ein deutlicher Auswärtserfolg in Solingen zum Saisonstart lassen vermuten, dass auch in diesem Jahr unbedingt mit dem von Ex-Nationalspieler Andreas Lupzig trainierten Realstars zu rechnen sein wird. Bereits in der Vorsaison entschieden sowohl Grefrath als auch Bergisch Gladbach im direkten Vergleich jeweils ihre beiden Heimspiele für sich.  Auch diesmal könnte es ein spannendes Aufeinandertreffen werden, vorausgesetzt, dem Phoenix gelingt es die Fehlerquote aus dem Solingen-Spiel zu reduzieren und seine Treffsicherheit wieder zu finden.
Erstes Bully ist am Freitagabend, 20:00 Uhr in der Eissporthalle Bergisch Gladbach. Geleitet wird die Begegnung von den beiden Schiedsrichtern Marius Hartmann und Igor Kremer.
Zwei Tage später sind Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann und die „Grefrather Jungs“ dann erstmals in eigener Halle gegen Liga-Neuling Moskitos Essen 1b gefordert. Spielbeginn am Sonntagabend ist um 19:30 Uhr.
Die Gäste aus dem Ruhrgebiet haben ihr Team mit einer Mischung aus jungen Talenten und einigen erfahrenen Routiniers neu zusammengestellt und sind so früh in der Saison noch entsprechend schwer einzuschätzen. Ein Punktgewinn gegen Mitaufsteiger Neuss, sowie ein Penalty-Sieg in Troisdorf lassen jedoch vermuten, dass die „Young Moskitos“ ein äußerst unangenehmer Gegner werden können. GEG-Trainer Karel Lang und sein Team dürften also gewarnt sein, entsprechend konzentriert und entschlossen aufzutreten, denn beim Heimspiel-Debüt gegen Essen sind drei Punkte fest eingeplant. Schiedsrichter der Begegnung sind Thomas Breuer und Martin Prudlo.
GEG-Trainer Karel Lang rechnet mit einem sehr arbeitsintensiven Doppel-Wochenende für sich und sein Team: „Sowohl die Landesliga insgesamt, als auch die Realstars für sich sind im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich stärker geworden, aber wir wollen uns den Erfolg erarbeiten und die Punkte einfahren“. Der Coach hofft dabei auf die Rückkehr einiger zuletzt in Solingen schmerzlich vermisster Leistungsträger.
  
    
Regionalliga Ost
    
Schönheider Wölfe
Erstes Derby der Saison in Chemnitz steht an
(RLO)  Am kommenden Samstag, dem 26.10.19, um 17:00 Uhr sind die Schönheider Wölfe zum ersten von insgesamt drei Saison-Derbys im Küchwalder Eisstadion bei den Chemnitz Crashers zu Gast. Viel muss man im Vorfeld nicht über diese Partie verlieren, denn die Fans beider Lager dürfen sich auf Spannung, Kampf, Leidenschaft und sicher jede Menge Emotionen freuen. Die Wölfe hoffen natürlich, dass, wie fast zu jedem Spiel in Chemnitz, wieder der eigene Anhang zahlreich anreist und die Partie zu einem gefühlten Heimspiel macht. Getreu unserem Motto: "WIR für EUCH - IHR für UNS!"
Die Crashers gehen nahezu mit dem identischen Kader aus der Vorsaison ins Rennen. Einzig Tim Berlin und jetzt Wölfe-Verteidiger Yannek Seidel haben die "Stadt der Moderne" verlassen. Neu im Team sind Karel Novotny vom HC Stadion Cheb und Patrick Fritz vom EV Pegnitz. Chemnitz hat bisher 12 Punkte aus sechs Spielen geholt. Gegen die Eisbären Juniors (2:1), Halle (7:2), Dresden (5:2) und Blues (10:1) wurde gewonnen, hingegen es gegen die Preussen (7:1) und zuletzt FASS Berlin (12:2) zwei deutliche Niederlagen setzte. Aktuelle Topscorer der Crashers sind Jiri Charousek (6 Tore/9 Assists), Karel Novotny (2/8), Charly Rudolph (4/4), Kenneth Hirsch (5/2) und Patrick Fritz (2/3). Die Chemnitzer Aufstellung gleicht Woche für Woche einer Wundertüte. Während man am Samstag davon ausgehen kann, dass die Crashers im Derby mit kompletter Mannschaft antreten werden, fahren zu Auswärtsspielen auch gerne mal nur elf Spieler.
Ungeachtet dessen, werden sich die Wölfe in Chemnitz ganz auf sich konzentrieren und versuchen, den Schwung und das Selbstvertrauen aus den letzten beiden klaren Siegen gegen die Blues und Dresden mitzunehmen. Mut macht zudem die aktuelle Derby-Statistik, wonach seit der Saison 2017/2018 in der Regionalliga Ost alle neun Derbys an die Wölfe gingen. Wölfe-Coach Sven Schröder hat bis auf den verletzten Verteidiger Christian Laszig am Samstag alle Mann an Bord und gibt folgende Marschrichtung für das Derby aus: "Wir wollen Chemnitz unser Spiel aufzwingen und unsere Aufgaben so gut erledigen, dass die Brisanz, welche in Derbys aufkommen kann, erst gar nicht zur Entfaltung kommt. Wir spielen zwar auswärts, aber ich hoffe, dass wir und mit der Unterstützung unserer tollen Fans das Spiel für uns zu einem Heimspiel machen können."
  


 Donnerstag 24.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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