Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 28.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Hartes Stück Arbeit gegen Iserlohn - 4:2-Sieg bringt erstes Sechs-Punkte-Wochenende!
(DEL)  Das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison ist perfekt! Im NRW-Duell gegen die Iserlohn Roosters ging die Düsseldorfer EG mit 2:0 in Front, machte sich dann im zweiten Drittel das Leben aber selbst etwas schwer. Im Schlussabschnitt brachte ein Powerplaytor von Kapitän Alex Barta die DEG vor 7.558 Zuschauern auf die Siegerstraße. Chad Nehring machte schließlich den Deckel drauf. Mit dem 4:2 (2:0; 0:2; 2:0) behauptete die DEG den dritten Tabellenplatz.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls gewinnen in der Hauptstadt
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat bei den Eisbären Berlin nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand mit 5:3 (1:2|3:0|1:1) gewonnen. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena avancierte Trevor Parkes mit einem Doppelpack zum Matchwinner für den Spitzenreiter. Mark Voakes, Yasin Ehliz und Chris Bourque erzielten die weiteren Tore für die Münchner, die am 15. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zum 14. Mal die volle Punktzahl einfuhren.
Nach wenigen Sekunden prüfte James Sheppard Münchens Torhüter Danny aus den Birken, auf der Gegenseite hielt Sebastian Dahm den Schuss von Parkes (2. Minute). Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Berlin zunächst die besseren Chancen hatte. In der fünften Minute verhinderte aus den Birken mit einer Glanzparade gegen Landon Ferraro den Rückstand (5. Minute). Bei den Abschlüssen von Marcel Noebels nach einem Pass auf den langen Pfosten (8.) sowie beim 0:2, als der Puck von Leonhard Pföderls Kufe ins Tor sprang (14.), war der Goalie der Red Bulls jedoch chancenlos. In der 19. Minute passte Voakes während einer doppelten Überzahl vor das Tor zu Parkes, der auf 1:2 verkürzte. 
Zu Beginn des Mittelabschnitts machten die Eisbären Druck, München blockte aber viele Schüsse und glich dann traumhaft aus: Parkes legte bei einem 3-auf-2-Konter auf Voakes ab, der einen Doppelpass mit Maximilian Kastner spielte und ins leere Tor einschob (26.). Danach übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. In der 35. Minute schoss Ehliz die Gäste vier Sekunden nach dem Beginn eines Powerplays erstmals in Führung. 75 Sekunden später fälschte Parkes einen Schlagschuss von Keith Aulie mit dem Knie zum 4:2 ab (36.). Eine der wenigen Berliner Chancen hatte Louis-Marc Aubry, der kurz vor der zweiten Pause den Außenpfosten traf (40.).
Im Schlussabschnitt versuchten die Eisbären, schnell den Anschlusstreffer zu erzielen. München griff nun nicht mehr so hoch an und geriet unter Druck. Zehn Minuten vor dem Ende kam Ferraro frei im Slot zum Abschluss, aus den Birken stand aber richtig. Zwei Minuten später war Münchens Torhüter beim Alleingang von Mark Olver chancenlos (52.). Berlin nahm den Schwung mit in die Schlussphase. Die Red Bulls hatten nur wenige Entlastungsangriffe, stemmten sich aber erfolgreich gegen den Ausgleich. In der vorletzten Minute markierte Bourque mit einem Empty-Net-Treffer den 5:3-Endstand.
  
    
Bayreuth Tigers
Spektakel-Spiel mit Happy End in Bayreuth
(DEL2)  Dieses wichtige Duell der beiden Teams, die in den hinteren Tabellenregionen zu finden sind, begann gleich richtig hektisch und spektakulär, denn beide ersatzgeschwächten Mannschaften hielten sich nicht lange mit Abtasten auf. Dass gleich mehrere Strafen das Heimteam reduzierte, beflügelte die Action auf dem Eis und den Rängen zusätzlich und den ersten Eintrag auf dem Scoreboard gelang den Tigers trotz Unterzahl. Kurz zuvor gab es noch einen Zusammenprall eines Kaufbeurer Spielers mit Tigers-Torwart Jaeger der danach nicht mehr weiter spielen konnte und durch Herden ersetzt werden musste. In der folgenden Szene starteten die Oberfranken dann ein Unterzahlbreak und über Busch kam die Scheibe zu Davidek, der zur Führung traf. Wieder etwas später kamen die Gäste dann in doppelte Überzahl woraus sie durch Mieszkowski und Keräla zweimal Kapital zur eigenen Führung schlugen.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts sammelten die Allgäuer zahlreichen Strafen und die Wagnerstädtern nutzten diese lange Überzahlphase mit zwei Treffern von Torjäger Gron ihrerseits. Weil sich die Hausherren dann aber zahlreiche Unzulänglichkeiten in der Defensive erlaubten, hatte dieser Vorsprung nicht lange bestand und das extrem auffällige Duo Kerälä und Blomquist sorgte mit drei starken Abschlüsse dafür, dass diese Fehler sofort bis zum 3-5 Zwischenstand ausgenutzt wurden. Järveläinen visierte später bei einem Gegenzug das Gestänge an und da Kolozvary den Nachschuss im Tor von Vajs unterbrachte, gelang es den Tigers noch bis zur zweiten Pause auf ein Tor Rückstand heran zukommen.
In diesem Schlussabschnitt wogte die Partie dann einige Zeit hin und her, ohne dass ein Team zu einem weiteren Treffer kam. Diesen markierte Bayreuth erst in Minute 50, erneut doch Tyler Gron, der damit seinen Hattrick vervollständigte, indem in seiner typischen Art einen super platzierten Schuss abfeuerte, gegen den Vajs ziemlich machtlos war. Mit dem besten Spielzug des Tages – initiiert von Järveläinen machte dann der Doppeltorschütze Kolozvary den Deckel drauf, dem Verteidiger Schmidt mit dem Empty-Net-Goal noch Eines zum Endstand folgen ließ. Kaufbeuren hatte das Pech, dass man da nicht mehr zurückschlagen konnte in einem Spiel wie einer Achterbahnfahrt und wechselnden Up und Downs auf beiden Seiten. Neben den 7 von 12 Treffern, während Special-Teams auf dem Eis waren, gab es viele weitere spektakuläre Szenen, bei welchen am Ende die Hausherren dass zuletzt nicht so häufig vorhandene Quäntchen Glück diesmal auf ihrer Seite hatte.
Das nächste Heimspiel der Tigers ist am Sonntag, dem 03. November wieder um 17 Uhr. Zu Gast sind dann die Steelers aus Bietigheim.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:6! Eispiraten hadern mit Chancenverwertung - Westsachsen gehen in Weißwasser punktlos aus
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten sich trotz eines couragierten Auftritts gegen die Lausitzer Füchse nicht belohnen. Mit 2:6 unterlagen die Westsachsen deutlich und fahren ohne Punkte zurück nach Crimmitschau. Dabei waren die Crimmitschauer über weite Strecken das bessere Team, haderten bei 46 zu 36 Schüssen jedoch mit der Effizienz vor dem gegnerischen Tor.
Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem mussten weiterhin auf Alex Wideman (Unterkörperverletzung) und Julian Talbot (Rückenprobleme) verzichten. Ebenso noch nicht mit im Aufgebot war David Kuchejda, für welchen ein Einsatz an diesem Wochenende noch zu früh kam sowie Ben Kosianski (Aufbautraining). Im Tor startete Michael Bitzer.
Die Eispiraten starteten forsch in das Auswärtsderby und setzten die Verteidiger der Lausitzer Füchse mit einem frühen Forechecking immer wieder unter Druck. Einem starken Beginn folgte jedoch der erste Treffer auf Seiten der Füchse – und das aus heiterem Himmel. Clarke Breitkreuz nutzte eine Unordnung in der westsächsischen Defensive eiskalt aus und vollendete einen Rebound zum frühen 0:1 (3.). Die Eispiraten zeigten sich allerdings keinesfalls geschockt. So dauerte es lediglich 39 Sekunden, ehe Ole Olleff für die Crimmitschauer ausgleichen konnte. Zunächst verpassten Fyten und Körner im Zusammenspiel, den Puck im Tor unterzubekommen, Olleffs Blueliner brachte dann aber den verdienten Ausgleich (4.). Die Eispiraten blieben fortan weiter das spielbestimmende Team, mussten nur wenige Augenblicke später aber wieder einen Gegentreffer hinnehmen. Jordan George beförderte den Puck mit einem maßgenauen Handgelenkschuss in die kurze Ecke und traf zum 1:2 aus Sicht der Gäste (7.). Felix Thomas, Adrian Grygiel und André Schietzold scheiterten in der Folge an dem starken Füchse-Tormann Mac Carruth, der 17 von 18 Schüssen in Drittel eins parieren konnte.
Auch im zweiten Durchgang waren es die Gäste aus Crimmitschau, welche den Ton im Fuchsbau angaben. Eine von insgesamt 17 Tormöglichkeiten nutzte Patrick Pohl nach 30 Minuten und gleich verdientermaßen zum 2:2 aus. Mit seinem Schlenzer aus zentraler Position ließ er Carruth keine Abwehrchance. Ein schneller Doppelschlag der Füchse brachte die Eispiraten vor der Pause dann aber einen Zwei-Tore-Rückstand. Zunächst traf Sebastian Streu nach genau 35 Minuten zum 2:3, nur 35 Sekunden später erhöhte Darcy Murphy sogar auf 2:4. Auf der Gegenseite haderten die Westsachsen immer wieder mit ihrer Chancenverwertung. So ließ Kapitän Adrian Grygiel gleich dreifach dicke Möglichkeiten aus aussichtsreichen Positionen liegen. Schlussmann Carruth brachte die Gäste fast zur Verzweiflung.
Nachdem Vincent Schlenker und Christoph Körner gleich zu Beginn des Schlussdrittels ohne Torerfolg bei ihren Versuchen blieben, arbeiteten sich die Füchse immer besser in die Partie und zwangen die Eispiraten immer öfter zu Puckverlusten in der neutralen Zone. Dies bestraften die Hausherren dann eiskalt. Clarke Breitkreuz durfte sich nach 48 Minuten zum zweiten mal in die Torschützenliste eintragen (2:5), nach 56 Minuten machte Mychal Monteith gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Eispiraten dann den Sack zu und erzielte den 2:6-Endstand.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen nach Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt nach Verlängerung mit 5:4 (3:3; 0:1; 1:0; 1:0) gewonnen. Eislöwen Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf Nick Huard (Unterkörperverletzung) verzichten.
Vor 2082 Zuschauern brachte Petr Pohl (3./PP2) die Dresdner Eislöwen in Führung und Dale Mitchell (4./PP1) baute diese weiter aus. Doch nur wenige Sekunden später sorgte Stephen MacAulay (4.) für den Anschluss der Gäste. Mit seinen zwei Treffern brachte Roope Ranta (9. + 18.) die Frankfurter Löwen in Führung. Kurz vor der der Pausensirene markierte erneut Dale Mitchell (20.) zum 3:3-Spielstand.
Im zweiten Drittel ließ Dominik Meisinger (23.) das Team aus Frankfurt jubeln. Eislöwe Toni Ritter (53.) machte das 4:4. Nur 22 Sekunden Verlängerung waren gespielt, als Mario Lamoureux per Shorthander den Siegtreffer markierte.  
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Wir haben die vergangenen drei Wochen hart gearbeitet und ich freue mich, dass mein Team sich dafür an diesem Wochenende endlich belohnt hat. Wir sind aus meiner Sicht die bessere Mannschaft heute gewesen. Dennoch sind wir jetzt keine Weltmeister, aber auch keine Absteiger. Wir müssen weiter an uns arbeiten und unsere Leistung konstant abrufen.“
Toni Ritter: „Das Fundament für das erfolgreiche Wochenende wurde in der vergangenen Woche durch hartes Training gelegt. Wir sind als Team enger zusammengerückt und haben zusammen gekämpft. Wir haben uns den Sieg heute einfach verdient!“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am kommenden Mittwoch, 30. Oktober um 19.30 Uhr bei den Lausitzer Füchsen.
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker unterliegen in Bayreuth mit 7:5
(DEL2)  Eine heiße Anfangsphase läutete das Spiel der Joker bei den Bayreuth Tigers ein. Dabei mussten die Bayreuther nach knapp zwei Minuten schon ihren Torhüter tauschen. Nach einem Zusammenstoß konnte Brett Jaeger nicht weiterspielen und für ihn kam Timo Herden in das Spiel.
Der ESVK hatte gleich zu Beginn ein erstes Powerplay konnte dabei sogar 36 Sekunden lang in doppelter Überzahl agieren. Dies konnten die Kaufbeurer aber nicht nutzen. Im Gegenteil, kaum waren die Tigers wieder zu viert, klingelte es im Kasten von Stefan Vajs. Die Hausherren nutzten dabei ein gut vorgetragenen zwei auf eins Konter zur Führung. Da sich die Tigers aber wenige Sekunden später eine Bankstrafe wegen Reklamierens einfingen, hatten die Wertachstädter wieder für gut 30 Sekunden ein fünf gegen drei Powerplay. Dieses Mal aber machten es die Mannen von Trainer Andreas Brockmann deutlich besser. Mike Mieszkowski staubte nach einem Gewühl vor dem Tor von Timo Herden zum 1:1 ab und Antti Kerälä ließ Sekunden später nach einem Pass von Sami Blomqvist das 1:2 aus Sicht des ESVK folgen. Gespielt waren dabei gerade mal fünf Minuten. Im weiteren Spielverlauf hatten die Kaufbeurer mehr Aktionen in der Offensive und durchaus auch noch gute Abschlüsse. Die Tigers hatten auch zwei, drei gefährliche Schüsse zu verzeichnen, waren aber vor allem in ihrem einzigen Powerplay in diesem Drittel brandgefährlich, ohne jedoch einen Treffer zu erzielen.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel dann völlig Konfus und es vielen mehr Tore wie sonst in manchem Spiel. Die Tigers hatten nach 15 Sekunden bereits ein ihre nächstes Powerplay. Dieses verteidigten die Joker noch sehr gut und hatten bei einem zwei auf eins Konter über Tobi Wörle und Ossi Saarinen eine hundertprozentige Chance auf das 1:3. Danach hatten die Hausherren zwischen der 26. und 31. Minute drei fünf gegen drei Powerplays in Folge und nutzten dies nicht nur zum 2:2, sondern auch zum 3:2. Torschütze war dabei zwei mal Tyler Gron. Das Spiel sollte sich dann aber zunächst noch einmal in die Richtung der Joker drehen. Noch in Unterzahl agierenden glichen die Joker das Spiel wieder aus. Sami Blomqvist eroberte die Scheibe, fand Antti Kerälä und dieser traf aus zentraler Position gegen den machtlosen Timo Herden. Nur zwei Minuten später bei einer angezeigten Strafe gegen die Tigers brachte Sami Blomqvist seine Farben mit einem verdeckten Schuss soagr wieder in Führung. Dem nicht genug, keine Minute später nutzte der Kaufbeurer Top-Scorer einen Fehler in der Bayreuther Hintermannschaft eiskalt aus. Er zog auf uns davon und überwand Timo Herden im Kasten der Tigers zum 3:5. Es dauerte aber dann wiederum keine komplette Minute, als die Tigers auf 4:5 verkürzen konnten. Nach einen Lattenschuss viel die Scheibe in das Tor von Stefan Vajs. Torschütze war Ivan Kolozvary. Kurz vor der Pausensierene hatte Florin Ketterer die große Chance auf das sechste Tor der Joker, jedoch parierte Timo Herden stark, genauso wie wenig später gegen Sami Blomqvist.
Im Schlussabschnitt fanden die Kaufbeurer dann wieder mal einen Weg ein Spiel zu verlieren. In eigener Überzahl musste Stefan Vajs schon nach wenigen Sekunden gegen einen durchgebrochenen Bayreuther Stürmer noch den Ausgleichstreffer verhindern. In einem weiteren Überzahlspiel nach 50 Minuten sollte dann aber das 5:5 fallen und der Torschütze für die Tigers hieß zum dritten Mal Tyler Gron. Als es dann schon so aussah, als würde das Spiel gut zwei Minuten vor dem Ende in die Verlängerung gehen, ließen sich die Kaufbeurer in der eigenen Zone regelrecht auseinander nehmen und Ivan Kolozvary hatte schlussendlich keine Mühe mehr, gegen den machtlosen Stefan Vajs die Scheibe im Tor unterzubringen. Die Herausnahme von Stefan Vajs für einen sechsten Feldspieler ging dann ebenfalls nicht auf und passte zur aktuellen Lage beim ESVK. Ein leicht abgefälschter Pass fand den Weg in das verwaiste Kaufbeurer Tor zum 7:5 Endstand und besiegelte die Niederlage der Joker damit endgültig. Damit setzen sich die Allgäuer nun am Tabellenende der DEL2 fest.
  
    
Tölzer Löwen
Allen Rückschlägen getrotzt
(DEL2)  Schicksalsschläge, Personalsorgen, Disziplinarstrafen und: Zwei Punkte! Die Tölzer Löwen erkämpfen sich am Sonntagabend den Overtime-Erfolg beim EC Bad Nauheim. Es war der erste Erfolg in der hessischen Kurstadt seit 18 Jahren. Stefan Reiter entschied die Partie in der 62.Spielminute. Ohne fünf Stammspieler musste Kevin Gaudet am 15.Spieltag auskommen. Max French (gesperrt), Dominik Kolb (krank), sowie Philipp Schlager und Niklas Heinzinger (beide Aufbautraining) fehlten den Löwen. Zudem traf Shawn Weller die - vollkommen verständliche - Entscheidung das Sonntagsspiel nicht zu bestreiten. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klärte Coach Gaudet auf: "Ohne Max French und Philipp Schlager wäre es sowieso schwer geworden. Gestern Abend ist zudem Shawn Wellers bester Freund bei einem Motorradunfall gestorben. Er war fix und fertig. Damit fehlte noch ein Mann und auch die Laune war schlecht." Entsprechend der Vorzeichen war der Löwencoach auch ob das mäßigen Auftakts seines Teams nicht überrascht. "Wie erwartet. Bad Nauheim hat uns überrollt in den ersten 15 Minuten, sie waren klar die bessere Mannschaft. Silo war hervorragend." Die Teufel kamen im Auftaktdrittel zu drei Powerplays, spielten diese auch gefällig. Doch oft war ein Tölzer Bein oder Schläger dazwischen. Auch Martinovic hielt sicher. Bis zur 20.Minute - dann traf Marvin Ratmann zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung. Doch die Löwen kamen wie schon oft auswärts im zweiten Drittel deutlich besser ins Spiel. Timo Gams traf per Abpraller nach nicht einmal zwei Minuten im Mitteldrittel zum Ausgleich. Bad Tölz in diesem Teil der Partie mindestens gleichwertig mit den formstarken Teufeln, die zuvor vier Siege in Folge feierten. Die Schwarz-Gelben zwangen Bad Nauheim auch zu Strafen. Ein folgendes Powerplay nutzte der derzeit unaufhaltsam scheinende Marco Pfleger zur Löwen-Führung. "Das zweite Drittel war viel besser von uns, wir haben uns viele Chancen erarbeitet", freute sich Gaudet. Insgesamt ist die Torhüter-Leistung auf beiden Seiten positiv herauszuheben. Auch Felix Bick im Bad Nauheimer Tor vereitelte einige gute Chancen. Besonders wichtig wurde der Teufel-Schlussmann in den letzten Minuten des Spiels. Nachdem Tyler Fiddler zum 2:2-Ausgleich traf, kamen die Löwen in den Schlussminuten noch zu zwei sehr guten Chancen durch Dibelka und Reiter. Beide stark vereitelt durch Bick. "In dieser Liga ist es schwer, 60 Minuten besser zu sein, als die andere Mannschaft. Man muss versuchen am Ende ein Tor mehr zu haben", erklärte Gaudet. Genau das gelang Bad Tölz in Minute 62. Stefan Reiter traf - gut freigespielt von Tyler McNeely - unter die Latte zum Siegtreffer in der Verlängerung. "Ich bin einfach stolz wie die Jungs in dieser Situation gekämpft haben bis zum Ende", freute sich der kanadische Coach. Der Erfolg in Bad Nauheim ist nicht nur der dritte Sieg in Folge. Er bringt die Löwen auch auf Tabellenplatz sieben im weiterhin sehr engen (oberen) Mittelfeld der DEL2-Tabelle.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Verkorkstes Wochenende: DSC unterliegt auch Lindau
(OLS)  Nach der 2:4 Auswärtsniederlage am Freitag beim EV Füssen musste der  
Deggendorfer SC am Sonntagabend eine weitere Niederlage hinnehmen. Auf  
heimischem Eis zog das Team von Trainer Dave Allison vor 1959  
Zuschauern gegen die Lindau Islanders mit 3:6 den Kürzeren.
Das Spiel begann denkbar schlecht für die Hausherren. Keine zwei  
Minuten waren gespielt, da liefen die Deggendorfer in einen Konter.  
Nach Querpass von Jan Hammerbauer schloss Andreas Farny eiskalt zum  
0:1 ab. Die Deggendorfer fanden in diesen ersten Minuten nur schwierig  
in die Partie und kassierten in der zwölften Minute einen weiteren  
Gegentreffer. Im Powerplay fälschte Bobby Chaumont einen Schuss von  
Ludwig Nirschl unhaltbar zum 0:2 ab. Die Antwort der Hausherren sollte  
jedoch nicht lange auf sich warten. In der 14. Minute erzielte  
Jungspund Sascha Maul das 1:2. Doch die Freude über den  
Anschlusstreffer verpuffte nach wenigen Sekunden. Praktisch im  
direkten Gegenzug stelle die Mannschaft vom Bodensee durch Florian  
Lüsch den alten Abstand wieder her. Trainer Dave Allison hatte genug  
und setzte ein Zeichen, in dem er Henning Schroth vom Eis nahm und für  
ihn David Zabolotny ins Tor stellte.
Dies brachte allerdings nicht den gewünschten Effekt, denn den Gästen  
gelang zu Beginn des zweiten Abschnitts erneut durch Florian Lüsch ein  
weiterer Treffer. In der 27. Minute keimte dann noch einmal Hoffnung  
im Deggendorfer Lager auf. Marcel Pfänder setzte sich nach toller  
Einzelleistung schön durch und verkürzte auf 2:4. Kurz vor der zweiten  
Pause kam dann noch einmal die kalte Dusche. Andreas Farny stocherte  
den Puck in der 39. Minute den Puck zum 2:5 über die Linie.
Im Schlussdrittel kamen die Hausherren durch einen Überzahltreffer von  
Christoph Gawlik noch einmal heran, jedoch sollte es an diesem Abend  
zu keinem Comeback mehr reichen. In der 59. Minute erzielten die Gäste  
in Person von Simon Klingler noch einen Empty-Net-Treffer zum 3:6, was  
gleichermaßen auch der Endstand in dieser Partie war.
Nun gilt es für den Deggendorfer SC dieses Null-Punkte-Wochenende  
aufzuarbeiten und am kommenden Freitag beim Derby in Regensburg neu  
anzugreifen. Spielbeginn in Regensburg ist um 20 Uhr.
Diese Partie wurde präsentiert von der Reps GmbH. Ihr Partner für  
Schwimmbäder und Whirlpools.
  
    
VER Selb
Wölfe stürmen auf Platz zwei
(OLS)  In einem packenden, hochklassigen und von vielen Zweikämpfen geprägten Spiel gegen den EC Peiting behielten unsere Selber Wölfe die Oberhand und klettern somit auf Tabellenplatz zwei. Die vorangegangenen 60 Minuten steckten jedoch voller harter Arbeit, die Gäste aus Peiting arbeiteten wie gewohnt mit Haken und Ösen, doch unser Team, das verletzungsbedingt neben C. Zimmermann auch auf Müller und Kabitzky verzichten musste, nahm den Kampf auf und stellte in einer hektischen Phase des Spiels die Weichen auf Sieg. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleitung ragten Goalie Deske sowie Kapitän Ondruschka heraus.
Es entwickelte sich ein typisches Peiting-Spiel: Kampf um jeden Millimeter Eis. Beide Teams waren taktisch gut eingestellt und hielten die Scheibe weg vom eigenen Tor. Die Gäste wie auch unsere Wölfe wandelten in der Zweikampfführung ständig am Rande der Legalität. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken gegenseitig, die wenigen hochkarätigen Tormöglichkeiten waren sichere Beute der beiden Torhüter Hechenrieder und Deske. Für den spektakulärsten Angriff sorgte Graaskamp, der sich technisch versiert durchs gegnerische Abwehrbollwerk tankte, die Scheibe jedoch knapp am Tor vorbeizog.
Im zweiten Spielabschnitt kamen unsere Wölfe mit noch einem Quäntchen mehr Aggressivität zurück aus der Kabine. Und sie zwangen die Gäste zu Fehlern. Gare und Ondruschka setzten die ersten offensiven Ausrufezeichen, wenn auch noch nicht vom Torerfolg gekrönt. Nach einem harten Check gegen Silbermann kam etwas Hektik ins Spiel und dies sollten unsere Wölfe nutzen können: Zunächst nutzte Gelke mit einem feinen Alleingang den ungewohnten Platz auf dem Eis – je ein Spieler beider Mannschaften drückte die „Kühlbox“ – zur erstmaligen Wölfe-Führung. Kurz darauf war es Gare, der in Überzahl einfach mal abzog und Hechenrieder im Peitinger Tor keine Chance ließ. Unser Team blieb weiter am Drücker, doch auch Peiting mit einer Großchance zum Anschlusstreffer. Aber Deske entschärfte den Puck mit einem schier unglaublichen Reflex.
In den letzten 20 Minuten warfen die Peitinger nochmals alles nach vorne und unsere Wölfe hatten alle Hände voll zu tun, den Puck aus der Gefahrenzone zu halten. Das schafften sie mit vereinten Kräften über weite Strecken. Wenn mal etwas aufs Tor kam, dann stand Deske wie der berühmte Fels in der Brandung oder die Gäste scheiterten am eigenen Unvermögen, wie Stauder, der wohl nur selbst beantworten kann, wie er die Scheibe in der 47. Minute am leeren Tor vorbei bugsieren konnte. Drei Minuten vor Schluss jedoch war es soweit: Die Gäste schafften in Person von Winkler den Anschlusstreffer. Vorangegangen war ein Abstimmungsproblem zwischen Deske und seinen Vorderleuten. Nun war nochmal Zittern angesagt. Die Gäste nahmen den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis und bekamen auch noch ein Überzahlspiel zugesprochen. Unser Wolfsrudel kämpfte aber unverdrossen weiter und brachte 14 Sekunden vor Schluss in Person von Kapitän Ondruschka den Puck zum dritten Mal im nun verwaisten Peitinger Tor unter.
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles erkämpfen einen Punkt in Tilburg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben bei den Tilburg Trappers mit 5:4 (1:2/1:1/2:1/1:0) nach Overtime verloren.
Vor 2.450 Zuschauern gaben die Hausherren zunächst das Tempo vor und gingen folgerichtig in Führung. Ein abgefälschter Schuss von Diego Hofland fand den Weg ins Tor von Niklas Zoschke (10.). Die Antwort der Crocodiles kam allerdings nach nur vier Sekunden. Verteidiger Jan Tramm versenkte einen Schuss von der blauen Linie zum 1:1. Drei Minuten später legte Hamburgs Raik Rennert mit dem 2:1 nach (13.). Erneut wurde Tilburgs Ian Meierdres von der blauen Linie überwunden.
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Hanseaten nach einem schnellen Konter durch Dennis Reimer auf 3:1 (35.). Diesmal hatten allerdings die Tilburger prompt die Antwort parat und verkürzten in der gleichen Spielminute auf 2:3.
Im letzten Drittel erwischten die Hamburger einen Traumstart und bauten die Führung durch Chad Staley auf 4:2 aus (41.). In der Folge drehten die Gastgeber jedoch auf und schnürten die Crocodiles in deren Verteidigungsdrittel ein. Jonne de Bonth verkürzte schließlich auf 4:3 (48.) und in der letzten Spielminute erzwangen die Trappers doch noch die Overtime, als die Hausherren den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen. Kevin Bruijsten fälschte den Puck unhaltbar ins Tor der Hamburger. Die Overtime lief nur 27 Sekunden, da sicherte Max Hermens seinem Team den Zusatzpunkt.
„Wir haben um jeden Zentimeter Eis gekämpft und waren nah am Sieg. Da ist es natürlich erstmal sehr ärgerlich, in der letzten Minute die Führung aus der Hand zu geben. Aber mit ein bisschen Distanz werden wir uns über den gewonnenen Punkt freuen können. Das gelingt nicht vielen Teams in Tilburg“, so Verteidiger Jan Tramm, der sein erstes Tor im Dress der Crocodiles erzielte. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)
(BYL)  Der EHC Klostersee hat sich den wöchentlichen Dreier nach der Pleite zwei Tage davor in Schongau auf eigenem Eis gegen die Passau Black Hawks geholt. Mit 4:3 kämpften die ersatzgeschwächten Grafinger - neben den Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fehlte auch Vitus Gleixner (Darmgrippe) und mit Raphael Kaefer (Kapselverletzung) eine weitere Teamsäule -, die nur mit U20-Angreifer Felix Lohmaier überhaupt drei komplette Blöcke aufbieten konnten, den Ligamitfavoriten aus Niederbayern nieder. Über die gesamte Distanz gesehen sicher verdient, weil man über weite Strecken Spielkontrolle hatte und sich auch eine Vielzahl an Tormöglichkeiten herausspielte.
Nach dem verpufften Anfangswirbel der Gäste kamen die Rot-Weißen immer besser auf und schafften es nach dem 1:0 aus der zehnten Minuten auch, den zweimaligen Ausgleich der Black Hawks bald darauf wieder in eine Führung umzuwandeln. Die letztlich entscheidenden Treffer gelangen der Mannschaft von Dominik Quinlan eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause und kurz nach Beginn des letzten Drittels in Überzahl. Dieses 4:2 hatte bis in die Schlussphase hinein Bestand, als der Unparteiische seine bis dahin eher unauffällige Spielleitung aufgab und es durch einige einseitige Entscheidungen noch einmal extrem spannend machte. Zu beanstanden waren nicht einmal die Hinausstellungen gegen den EHC in den überaus hektischen letzten Minuten, aber eben der unterschiedliche Maßstab des Hauptschiedsrichters. Trotz des "Freibriefs" für die Passauer, die bei praktisch andauernder doppelter Überzahl nur noch einmal trafen, brachten die Klosterseer den knappen Vorsprung über die Zeit. Super gekämpft, verdient gewonnen!
  
    
ESV Buchloe
Piraten bleiben nach starkem Mitteldrittel weiter in der Erfolgsspur - ESV Buchloe holt mit Heimsieg über Burgau den vierten Sieg im vierten Spiel
(BLL)  Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend gegen den ESV Burgau auch das vierte Spiel der Landesligasaison für sich entschieden. Gegen das erste echte Top-Team siegten die Pirates zu Hause verdient mit 4:3 (0:1, 4:1, 0:1), woran vor allem ein bärenstarkes Mitteldrittel großen Anteil hatte. Mit nunmehr elf Zählern aus vier Partien setzen sich die Gennachstädter somit hinter Ulm und dem nächsten Gegner Kempten (jeweils 15 Punkte, aber auch schon ein Spiel mehr) in der Spitzengruppe fest.
Dabei hatte das Duell gegen die offensiv stark besetzten Eisbären an diesem Abend denkbar ungünstig begonnen. Schon nach gut drei Minuten bestraften die Burgauer nämlich einen folgenschweren Fehler der Hausherren in der Vorwärtsbewegung zum frühen 0:1. David Zachar war der Nutznießer, der alleine vor ESV-Tormann Johannes Wiedemann flach zur schnellen Führung einschob. Den Buchloern, die sich vor der Partie laut Trainer Christopher Lerchner einiges vorgenommen hatten, wurde somit erst einmal der Wind aus den Segeln genommen. Dennoch hätte man schon vor der ersten Pause zum Ausgleich kommen können – wenn nicht sogar müssen. Doch sowohl Marc Barchmann (4.) als auch Timo Hauck, der völlig alleine vor dem Tor an Burgaus Schlussmann Roman Jourkov scheiterte (13.), vergaben. Und so stand für die Gastgeber gegen bis dato durchaus clever agierende Gäste ein knapper Rückstand zu Buche.
Im zweiten Durchgang dauerte es dafür dann gerade einmal 52 Sekunden, ehe die Rot-Weißen doch erstmalig trafen. In Überzahl fälschte Alexander Krafczyk einen Schuss von Max Hofer zum 1:1 in die Maschen. Doch der Torjubel in der Sparkassenarena war noch nicht verklungen, da schlug der letztjährige Hauptrundenerste sofort zurück. Nur weitere 10 Sekunden nach dem Ausgleich stellte der Ungar Bence Makovics den alten Abstand wieder her. „Das Tor haben wir leider auf dem Präsentierteller den Burgauern geschenkt“, ärgerte sich Lerchner. Doch wer nun dachte, dass dieser postwendende Rückschlag Spuren hinterlassen sollte, der sah sich schnell getäuscht. Die Freibeuter spielten nämlich unbeeindruckt weiter und das mit noch mehr Zug als noch im Auftaktdrittel. „Da muss ich den Jungs ein Kompliment machen, dass sie nach diesem neuerlichen Rückstand den Kopf weiter oben behalten haben“, so Lerchner weiter. Vor allem Defensiv ließen die Buchloer im weiteren Verlauf dieses Abschnitts nicht mehr wirklich viel zu und tauchten stattdessen auf der Gegenseite in der Offensive immer wieder gefährlich und druckvoll auf. Lohn dafür war das 2:2 erneut durch Alexander Krafczyk nach 24 Minuten. Im Anschluss drängten die Piraten weiter auf den Führungstreffer, doch dieser gelang erst kurz vor Drittelende. Das 3:2 erzielte dabei Verteidiger Lucas Ruf in bester Stürmer-Manier, als er am langen Pfosten optimal bedient wurde (38.). Und es kam noch besser: 15 Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Marc Barchmann den Vorsprung zu einem wichtigen Zeitpunkt sogar auf 4:2.
Der letzte Abschnitt war dann nicht mehr ganz so unterhaltsam wie noch die vorangegangenen 20 Minuten, wobei es dennoch ein gutes und interessantes Match blieb. Nach 43 Minuten bekamen die Buchloer zunächst die große Chance zur Vorentscheidung, als man fünf Minuten in Überzahl agieren durfte. Vorausgegangen war ein völlig unnötiger und übler Kniecheck von Burgaus Niklas Arnold gegen David Strodel, den die Schiedsrichter mit einer 5+Spieldauerstrafe ahndeten. Der Buchloer Kapitän probierte es nach dem überharten Foul noch einmal, musste dann aber kurze Zeit später vorzeitig verletzt in die Kabine. Auf dem Eis konnten die Buchloer die lange Überzahl aber nicht nutzen, wodurch es weiter spannend blieb. Viel ließ die konzentriert zu Werke gehende ESV-Defensive allerdings nicht mehr zu. Und so konnte Dominik Zimmermann in der allerletzten Spielsekunde nur noch auf 4:3 verkürzen, was am verdienten Heimerfolg der Buchloer jedoch nichts mehr änderte.
Am kommenden Wochenende warten nun die nächsten Top-Spiele auf die Buchloer. Denn am Freitag, dem Allerheiligen-Feiertag, kommen ab 17 Uhr die bislang verlustpunktfreien Kemptener zum Allgäu-Derby in die Sparkassenarena, ehe am Sonntag dann gleich das Rückspiel in Burgau ansteht (18 Uhr).
  
    
EV Dingolfing
Das war nicht unser Tag! Isar Rats verlieren auswärts in Selb mit 5:1
(BLL)  Vielleicht war es die längste Auswärtsanreise der Saison oder die Verletzung von Goalie Dennis Jedrus während des Warmlaufens. Was auch immer, die Isar Rats waren am vergangenen Freitag nicht wirklich in ihrer Höchstform. Auf der anderen Seite die Selber Wölfe, mit geschärften Krallen und einer Performance, die man nicht hinter der 1b Mannschaft, die auf dem siebten Tabellenplatz rangiert, vermutete. Doch so ist es im Sport, immer für Überraschungen gut.
In der 6. und 15. Minute versenkte der Selber Philipp Hechtfischer den Puck hinter Goalie Christian Hamberger und setzte die Dingolfinger somit richtig unter Druck. Trotz vielen überlegenen Aktionen konnten die Sturmreihen aus der Isarstadt den Selber Goalie nicht überwinden. Erst im zweiten Drittel schafften es die Isar Rats in der 33. Minute durch Waldemar Detterer auf Zuspiel von Dominik König auf 2:1 aufzuholen und die Wölfe zurückzudrängen. Das hätte die Kehrtwende sein können, aber es kam anders.
Denn danach passiert etwas, das die Moral jeder Hockeymannschaft bis ins Mark erschüttert. Die Isar Rats in Überzahl verlieren den Puck durch einen Abpraller und Ricco Warkus bricht durch die Einhausung, läuft alleine aufs Tor, 3:1. Eine Minute später eine ähnliche Situation. Puckverlust in Überzahl, Alleingang diesmal durch Johannes Schmid und es stand 4:1 (43. Minute). Danach hilft einfach nichts mehr. Die Selber vollendeten ihren Kantersieg durch Jan Wenisch in der 50. Minute und schickten die Dingolfinger mit extrem schlechter Laune wieder heim. Chefcoach Billy Trew meinte zum Ergebnis: „Wir waren diesmal sogar komplett, haben Großteils sehr gut gespielt und viele Chancen, die aber nicht reinbekommen. Das war einfach nicht unser Tag!“
  
    
EV Pfronten
Erster Sieg für Pfronten
(BLL)  Als am Freitag Abend gegen 22 Uhr der erste Heimsieg feststand und somit die ersten Punkte eingefahren waren, konnte man förmlich die Erleichterung bei den Spielern, Trainern und Verantwortlichen des EV Pfronten spüren. Nach den drei Pleiten zum Auftakt gegen starke Gegner, erhoffte man sich gegen einen Gegner auf Augenhöhe nun endlich auch den ersten Sieg. Doch, dass auch die Nature Boyz des SC Forst die Punkte nicht kampflos hergeben wollten, bekamen die Hausherren von Beginn an zu spüren. Denn wieder einmal war noch nicht einmal die erste Minute gespielt und die Falcons mussten den ersten Gegentreffer durch Daniel Stöberl (Krönuer/Deibler) hinnehmen. Und es sollte noch schlimmer kommen, als kurz vor Ende des ersten Drittels Marco Mühlegger auf Zuspiel von Daniel Anderl die Führung der Gäste ausbauen konnte. Doch die Gastgeber konnten eine Sekunde vor der Pausensirene noch eine Überzahlsituation durch Joel Titsch (Böck) zum 1:2 Anschlusstreffer nutzen und somit den totalen Fehlstart verhindern. Dieser Treffer schien seine Wirkung nicht verfehlt zu haben, denn die Falcons zeigten sich im zweiten Drittel nun von ihrer besseren Seite und sollten dies auch durch Tore unter Beweis stellen. Bereits in der 23. Minute konnte Johannes Friedl (Gottwalz/Titsch) den Ausgleichstreffer erzielen und somit wieder alles auf Anfang stellen. Als Ladislav Hruska (Stammler/Lochbihler) in der 28. Minute zum 3:2 traf, war die Partie gedreht und die Hausherren lagen zum ersten Mal in dieser Saison in Führung. Johannes Friedl gelang kurz vor Ende des Mitteldrittels sein zweiter Treffer des Abends, so dass es beim Spielstand von 4:2 in den Schlussabschnitt ging. Die Gäste versuchten nun noch einmal den Druck zu erhöhen und nahmen gegen Ende der Partie Torhüter Jan Vlach zu Gunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Kasten. Doch auch diese Maßnahme sollte an dem ersten Sieg der Pfrontener nichts mehr ändern, im Gegenteil gelang es den Hausherren sogar noch durch Thomas Böck (Albl/Titsch) eine Sekunde vor Schluss den Endstand von 5:2 herzustellen. Somit fand die Negativserie ihr Ende und den Spielern um Trainer Gerhard Koziol war es vergönnt, den ersten Saisonsieg gebührend zu feiern.
  
    
Regionalliga Südwest
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären gewinnen im Penalty-Schießen
(RLSW)  Die Eisbären Heilbronn haben am Freitagabend kurzzeitig die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest übernommen. Das Team vom Trainer-Duo Jancovic/ Maruschka holte in einem spannenden Spiel im Penalty-Schießen zwei Punkte auf ihre Seite.
Der Aufreger des Spiels ereignete sich genau 18 Sec. nach Beginn der Partie. Der erste Angriff der Stuttgarter durch Sebastian Meindl traf nicht das Tor, sondern direkt Torwart Andrew Hare. Dieser blieb liegen. Die Schiedsrichter pfiffen aber noch nicht ab, wodurch vor dem Tor sich ein Knäul aus Stuttgarter und Heilbronner Spieler bildete, die zum einen versuchten den Puck ins Tor zu bringen, die anderen ihn rauszuhalten. Die Folge war, dass der Heilbronner Moritz Muth wegen Spielverzögerung 2 Minuten bekam und Andrew Hare verletzt vom Feld musste. In der folgenden Stuttgarter Überzahl durfte dann Patrick Seeger ins Eisbären-Tor und zeigte, dass sich das Team, auch auf ihn verlassen kann. Er hielt sein Kasten sauber bis Andrew Hare in der siebten Minute wieder zurück aufs Feld kam.
In der Folge blieb das Spiel hart und mit vielen kleinen Nicklichkeiten auf Stuttgarter Seite durchzogen. Die Unparteiischen, ließen hier aus Heilbronner Sicht viel durchgehen, wodurch sich ein Spiel entwickelte, in dem beide Seiten sich einen harten Kampf lieferten. Chancen gab es auf beiden Seiten genug, aber durch die herausragenden Torhüter-Leistungen auf beiden Seiten, blieben die Chancen allerdings ungenutzt.
Beide Teams neutralisierten sich in den 60 Minuten weitgehend. Dadurch endete das Spiel, für ein Eishockey Spiel sehr ungewöhnlichen, mit 0:0. Da es in der Hauptrunde der Reginalliga Südwest keine fünfminütige Verlängerung gibt, ging es direkt ins Penalty-Schießen. Hier bei war es Leontin Kreps von den Eisbären Heilbronn, der als einziger Spieler seinen Penalty verwandeln konnte und somit den Eisbären den Zwei-Punkte-Sieg bescherte.
An dieser Stelle möchte der Verein und die Mannschaft: Milan Maruschka noch gute Besserung und schnelle Genesung wünschen! Dieser verletzte sich beim Training der Eisbären am Donnerstag an der Hüfte, war aber schon wieder beim Spiel im Stadion und fieberte mit der Mannschaft mit.
Das nächste Spiel bestreiten die Eisbären Heilbronn am 02.11.19 auswärts beim EV Ravensburg. Spielbeginn ist um 17h.

Eisbären auswärts in Ravensburg
Nach vier Heimspielen in Folge steht am Samstag, 02.11.19, das zweite Auswärtsspiel der Eisbären Heilbronn in der Regionalliga Südwest an. Die Heilbronner Eishockey-Amateure gastieren dann bei den Amateuren des EV Ravensburg.
Nachdem Ravensburg sich in den ersten Jahren in der Regionalliga Südwest erst einleben musste, ist man seit letzter Saison ein ernstzunehmender Gegner was den Kampf um die Playoffplätze betrifft. Auch diese Saison sind sie mit einer nur Niederlagen und drei Siegen in die Saison gestartet. Traditionell sind Spiele in Ravensburg für alle Mannschaften sehr unangenehm und schwer. Dies belegt auch der klare 6:3 Heimssieg der Turmstädter gegen die Steelers Amateure aus Bietigheim. Letztes Wochenende in Hügelsheim gab es eine 3:6 Niederlage gegen die Baden Rhinos.
Das Eisbären Trainer Duo Jancovic/Maruschka kann voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen um nach ihrem 1:0 Penalty-Sieg gegen Stuttgart nun auswärts weiter an den bisher für die Heilbronner Eisbären sehr positiven Saisonverlauf anzuknüpfen.
„Wir müssen in jedem Spiel 115% abrufen“ so Pavol Jancovic. Und weiter: „die Liga ist zu ausgeglichen um dass es für uns ein Selbstläufer wird“.
Spielbeginn ist am 02.11.19 um 17:00 Uhr in Ravensburg.
  
    
Stuttgarter EC
Rebels mit Teilerfolg in Heilbronn
(RLSW)  Mit einer sehr disziplinierten Leistung konnten die Stuttgart Rebels am vergangenen Freitag bei den sehr stark in die Saison gestarteten Eisbären Heilbronn immerhin einen Punkt ergattern. Bei einem der im Eishockey sehr seltenen torlosen Spiele in der regulären Spielzeit fiel die Entscheidung erst mit dem achten Penalty zu Gunsten der Gastgeber. Die Vorzeichen dieser Begegnung waren klar. Stuttgart musste unter allen Umständen etwas zählbares aus der Käthchenstadt mitbringen, um nicht den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren. Die favorisierten Gastgeber ihrerseits wollten natürlich den oberen Tabellenplatz nur zu gerne behaupten. Zusätzliche Brisanz barg natürlich der Umstand, dass die beiden Trainer in der vergangenen Saison noch jeweils das andere Team gecoacht hatten.
Doch bereits die Anfahrt nach Heilbronn gestaltete sich für den Stuttgarter Tross aufgrund der Verkehrssituation als schwierig. So zählte man beim Warmlaufen gerade einmal acht Stuttgarter Feldspieler auf dem Eis. Alleine die Spieler aus der Region Schwenninger hatten vor dem Spiel bereits fünf Autostunden in den Beinen. Dank sei an dieser Stelle nochmals ausgesprochen an die Heilbronner Verantwortlichen und das Schiedsrichtergespann für das unkomplizierte Verlegen des Spielbeginns. Als dann schließlich doch das Eröffnungsbully ausgeführt werden konnte, folgte gleich 18 Sekunden später der erste Aufreger samt längerer Unterbrechung. Sebastian Meindl zog von rechts vor das Heilbronner Gehäuse und prallte mit Goalie Andrew Hare derart unglücklich zusammen, dass dieser mit einer blutenden Wunde für sieben Minuten von Patrick Seeger vertreten werden musste. Das Spiel entwickelte sich fortan als zähes Ringen um jeden Meter Eis. Die Anhänger von technischer Feinkost unter den knapp 450 Besuchern kamen eher selten auf ihre Kosten. Eine große Dominanz des einen oder anderen Teams war während der gesamten Spielzeit nicht auszumachen, die wenigen wirklich klaren Tormöglichkeiten auf beiden Seiten wurden stets eine Beute der beiden starken Goalies. In der Schlussphase des Spiels erspielten sich die Rebellen zwar noch ein kleines Chancenplus, ein Tor wollte allerdings keinen Team mehr gelingen. So musste also der ungeliebte Shootout entscheiden, wer den Zusatzpunkt erhalten sollte. Das glücklichere Händchen hatten hierbei die Gastgeber in Form des entscheidenden achten Penaltys, den Leontin Kreps verwandelte.
Teammanager Claus Becker meinte nach dem Spiel: „Den Punkt haben wir uns redlich verdient, auch ein Sieg lag durchaus im Bereich des Möglichen. Die Anweisungen und Tipps des Trainers hat die Mannschaft in jeder Phase des Spiels 1 zu 1 umgesetzt.“ Mit dieser Leistung hat die Mannschaft bewiesen, dass sie in dieser Saison in jedem Spiel eine reelle Siegchance hat. Dieser Gewissheit müssen nun allerdings auch Taten in Form von Punkten folgen, um das ausgegebene Saisonziel zu erreichen. Nächste Gelegenheit hierfür besteht am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel bei Angstgegner EKU Mannheim.
  
    
Regionalliga Nord
    
ECW Sande Jadehaie
Spielabbruch aufgrund eines schweren Unfalls
(RLN)  Wir wissen zur Zeit nur, dass der HSV-Spieler nach dem Unfall im Sanderbusch liegt und dort behandelt wird.  Nach einem Zweikampf ist der Spieler mit dem Kopf in die Bande gekracht und musste noch auf dem Eis reanimiert werden. 
Die ganze Mannschaft steht unter Schock und hofft, dass es dem Spieler so schnell wie möglich besser geht und unser Teammanager Jörg Opitz steht im Austausch mit dem HSV, der seine Fans auch auf der FB-Seite auf dem laufenden hält: 
https://www.facebook.com/hsveishockey/
  
    
Regionalliga Ost / Landesliga Berlin
    
FASS Berlin
Derbysieg sichert Sechs-Punkte-Wochenende
(RLO)  Wieder ein Sechs-Punkte-Wochenende für FASS: Nach dem Sieg gegen Dresden gewinnen die Weddinger auch beim Lokalrivalen Berlin Blues mit 2:7 (0:2, 1:2, 1:3) und setzen sich – wenn auch nur wegen eines absolvierten Spiels mehr – an die Tabellenspitze der Regionalliga Ost.
Im Vergleich zum Vortag trat FASS ohne Hannes Ulitschka (Fußverletzung) und mit Patrick Hoffmann statt Danny Bohn im Tor an. Die freie Position in der Abwehr nahm Niklas Weihrauch ein. Auch die Blues konnten drei komplette Blöcke aufbieten.
Gleich in der ersten Spielminute schloss Tom Fiedler den ersten Angriff mit einem Torerfolg ab, die Vorarbeit hatten Czajka und Keeper Hoffmann geleistet. Doch wer auf einen Spaziergang des Favoriten gesetzt hatte, sah sich zunächst getäuscht. Die Blues gestalteten das Spiel offen, auch wenn Noack (16.) den Vorsprung auf 0:2 ausbauen konnte.
Nach dem Anschlusstreffer durch Hendricks (22.) zogen die Nordberliner das Tempo wieder an, und ein Doppelschlag in der 30. Minute durch Patrick Czajka (nach feiner Vorarbeit durch Fiedler) und Julian van Lijden stellte das Ergebnis standesgemäß auf 1:4. Kurz später schied Tom Fiedler mit einem Cut an der Wange aus, Philipp Hermann übernahm die Rolle als Center der ersten Angriffsreihe.
Im Schlussabschnitt war es die Reihe mit Dennis Merk (2 Tore) Julian van Lijden (1) und Luis Noack, welche die Entscheidung besorgte. Giermann hatte noch für die Blues getroffen. FASS geht also gut gerüstet in das Top-Spiel des kommenden Wochenendes, wenn man am Samstag zum Titelverteidiger Schönheider Wölfe reist.
  
    
ELV Niesky
Souveräner Sieg für die Tornados
(RLO)  Am Samstag, den 26.10.2019 empfingen die Tornados zu Hause die Cracks des ESV Halle e.V.. Diese Partie gewannen die Gastgeber klar mit 8:1 (2:0; 3:1; 3:0). Torschützen waren Sebastian Greulich (8.Min.), Eddy Lisk (15.Min.), Andreas Brill (25.Min.), 2x Philip Riedel (30. Min. und 56.Min.), Markus Fabian (31.Min.); Tom Domula (55.Min.) und Marius Stöber (56.Min.). Der Ehrentreffer für die Hallenser fiel in der 21.Minute durch Matthias Schubert.
Der Sieg der Tornados war hochverdient. Die ca. 400 Zuschauer sahen schön herausgespielte Tore und einen Goalie Lars Morawitz, der immer auf seinem Posten war. Trotzdem blieben die Hallenser in einigen Situationen torgefährlich. Da zeigten sich wiedermal die kleinen Fehler der Tornados beim Zuspiel im eigenen Drittel. Am kommenden Wochenende werden die Preussen solche Defizite gnadenlos nutzen. Da wird es im Training in dieser Woche in Niesky noch Einiges zu tun geben.
  
   
Landesliga Berlin
Bären fertigen Blues ab / Allstars gewinnen beim ECC
(LLB)  Gleich zwei Spitzenspiele fanden am Samstag im PO 9 statt. Der ERSC Berliner Bären  gewann gegen die 1b der Berlin Blues mit  12:1 (4:0/4:0/4:1), die 1b von ECC Preussen Berlin unterlag den Allstars von FASS mit 4:5 (2:0/0:2/2:3).
Bären fertigen Blues ab:
Der ERSC legte ein ganz starkes 1. Drittel hin. Sie standen hinten sicher und die Angriffe sorgten immer wieder für Gefahr. Das 1:0 durch Sven Dietz nach fünf Minuten gab ihnen noch mehr Sicherheit. Bis zur ersten Pause legten Maksim Cepik (9., 19.) und Manuel Storbeck (11.) noch drei Tore nach.
Es war ja nicht so, dass die Blues keine Torchancen hatten. Sie nutzten ihre nur nicht. Ganz anders die Bären, die nun auch ein wenig zauberten. Und so gelangen Peter Gräber (29.), Harald Kott (30.), Ulrich Schuster (31.) innerhalb von drei Minuten drei teils schön herausgespielte Tore. 27 Sekunden vor der 2. Pause erhöhte Maksim Cepik noch auf 8:0.
Kämpferisch kann den Blues kein Vorwurf gemacht werden und der Einsatz wurde nach 46 Minuten mit dem 8:1 durch Felix Mattschull belohnt. Insgesamt konnten die Blauen ihre Ausfälle aber nicht kompensieren. Den Bären hingegen gelang weiterhin sehr viel und so machten  Maksim Cepik (48.), Peter Gräber (52., 54.) und Manuell Storbeck (59.) noch das Dutzend voll.
Ganz komplett konnten beide Teams nicht antreten, den Blues gelang es jedoch nicht, die Ausfälle zu kompensieren. Der ERSC hingegen zeigte nach der klaren Niederlage gegen die Allstars von FASS am letzten Wochenende eine sehr deutliche Reaktion.
Allstars gewinnen beim ECC:
Nach ausgeglichenem Beginn konnte Dominik Schulz mit zwei Treffern ECC im 1. Drittel mit 2:0 in Führung bringen (12., 17.).
Die Allstars brauchten ein wenig, bis sie aus ihren Torchancen zählbares machen konnten. Jules Thoma (32.) und 15 Sekunden vor der 2. Pause Kevin Ritter konnten im 2. Drittel ausgleichen.
Nun lief es besser und nach 47 Minuten führten die Weddinger mit 2:5. Innerhalb von Minuten drehten Maximilian von Helden (46.) und Jules Thoma mit zwei Treffern innerhalb von 14 Sekunden (47.) das Spiel. Dustin Hesse gelang eine weitere Minute das 3:5 und sieben Minuten vor dem Ende machte es Christopher Tillack durch einen Powerplaytreffer zum 4:5 wieder richtig spannend. Nun verteidigten die Weddinger wieder sehr gut und sie kamen auch zu weiteren Chancen. 57 Sekunden vor dem Ende nahm der ECC den Torhüter vom Eis, es blieb aber beim knappen Sieg für die Weddinger.  (Norbert Stramm)
Die Landesliga muss nun eine Pause machen, weiter geht es voraussichtlich am 06. Dezember 2019. Einzelheiten folgen.
Statistiken zur Landesliga Berlin gibt es HIER, am Dienstag folgt die aktualisierte Version
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-landesliga
In 57 Sekunden auf die Siegerstraße:
Es war sehr lange ausgeglichen in diesen hart umkämpften Duell zwischen dem OSC und dem SCC, aber Dank glücklicher 57 Sekunden zum Ende des zweiten Drittels gingen die Neuköllner Hausherren letztlich mit 6:4 (2:2 3:1 1:1) als Sieger vom Eis.
Mit 15 Grad war es durchaus angenehm an diesem Sonnabend-Abend für alle Anwesenden im offenen Eisstadion Neukölln und trocken war es ebenfalls; ein Glück, denn man ist ja dort auch ganz andere Witterungsverhältnisse gewohnt. Der OSC trat mit 15 Feldspielern an, Lilly-Ann Riesner stand im Tor. Der SCC hielt mit 14 + 2 dagegen, Lucas Koletzki war auf deren Seite für die Torverhinderung zuständig. Um es vorwegzunehmen, beide verrichteten ihre Aufgaben ordentlich, aber Lucas Koletzki machte zumindest bei einer Situation keine glückliche Figur.
Das erste Drittel begann mit einem Paukenschlag, denn nach sieben Sekunden konnten sie Fans des OSC schon jubeln, nach dem Gewinn des Bullys ging es über rechts schnell nach vorne und vor das Tor, Dimitri Barabas war der Nutznießer vor Vorlage von Bo Schauer. Der SCC zeigte sich aber nicht sonderlich geschockt und bemühte sich nun seinerseits um einen ordentlichen Spielaufbau. Das gelang den Charlottenburgern auch ganz gut, der Ausgleich durch Karsten Nyschan (11.) war der verdiente Lohn. Aber durch die schnellen Bo Schauer und Dimitri Barabas konnte der OSC wieder in Führung gehen, wobei Bo Schauer dieses Mal der Torschütze (14.) war. Aber der SCC blieb keiner seiner Linie und glich zweieinhalb Minuten später durch Jonathan Maier wieder aus (16.), womit es auch in die erste Drittelpause ging.
Im Mittelabschnitt war es der SCC, der mit fortlaufender Zeit das Spiel bestimmte, denn vom OSC war in dieser Phase bis auf einige Angriffe und Torschüsse verhältnismäßig wenig zu sehen. Logische Konsequenz war das 2:3 durch Karsten Nyschan (32.). Der OSC bemühte sich in der Folge um den Ausgleich, aber das Meiste blieb zu in der konzentrierten Abwehr des SCC hängen. So lief die Uhr in Richtung zweite Drittelpause, ohne dass die Neuköllner zu wirklich zwingenden Chancen kamen. Aber als meisten Fans wohl schon auf dem Weg zum Imbiss waren, waren die Spieler des SCC mit ihren Gedanken in der Kabine. Und da schlugen die Hausherren doch noch zu und das mit aller Wucht. War der Ausgleich durch Dimitri Barabas (39.) noch glücklich, war das 4:3 durch Bo Schauer eine schöne Einzelaktion. Das 5:3 durch Pascal Bock (40.) setzte dem Ganzen noch eins drauf, denn aus dem Rückstand war innerhalb von 57 Sekunden eine 2-Tore-Führung geworden. Die Gäste waren nun sichtlich geschockt und wohl fassungslos über ihr eigenes Unvermögen, die Drittelpause kam da genau richtig.
Das letzte Drittel war geprägt von Kampf und Krampf. Der SCC wollte wieder rankommen, der OSC genau das verhindern und konnte durch Marvin Melian sogar noch auf 6:3 erhöhen (53.). Die SCC gab sich aber noch nicht geschlagen, denn durch einen von Karsten Nyschan verwandelten Penalty (56.) kamen die Gäste doch noch näher ran. Die letzten Minuten wurden dann ein bisschen hektisch, auch vom Körpereinsatz her, so dass ein Check von Jörg Schulz in unmittelbarer Nähe der Bande eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich zog. Letztlich brachte der OSC die Führung über die Zeit, wobei man ganz klar sagen muss, dass sich der SCC selber geschlagen hat.
V. Fleck (Co-Tr): „Der SCC ist ein unangenehmer Gegner und immer schwer zu spielen.“
Für den OSC ist nun Pause bis zum 09.12., die nächsten Spiele entnehmen sie bitte dem Landesligaspielplan. (Matthias Penk)
  


 Montag 28.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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