Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
     
   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 28.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend weitere aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Montag mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga 2
    
EC Kassel Huskies
Huskies knacken Freiburg mit Schlussspurt
(DEL2)  Die Heim-Weste bleibt weiß! Mit einem furiosen dritten Drittel setzten sich die Kassel Huskies am Sonntagabend gegen den EHC Freiburg mit 5:3 (1:1/0:1/4:0) durch. Im Duell der besten Abwehrreihen der DEL2 zeigten die Gäste aus dem Breisgau ein gutes Auswärtsspiel, führten bis ins dritte Drittel mit zwei Toren, ehe die Huskies gegen Ende die Partie drehen konnten. Neben dem tollen Schlussspurt stand ferner Husky Marco Müller im Mittelpunkt, der für sein 300. Spiel im blauweißen Dress (am vergangenen Freitag gegen Frankfurt) von Fans und Verantwortlichen geehrt wurde.
Die Schlittenhunde kamen gut in die Partie. Bereits früh prüften Mueller und Spitzner EHC-Zerberus Ben Meisner, scheiterten aber am gut aufgelegten Schlussmann. In der 6. Minute kreisten dann die Schals das erste Mal in der Eissporthalle. Spencer Humphries hatte den Puck aus einem Gewühl heraus auf die Kelle bekommen und blitzschnell in die Maschen gejagt. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lang. Das zweitbeste Powerplay der Liga schlug blitzschnell zurück. Luke Pither schaltete in Überzahl am schnellsten und ließ Leon Hungerecker im Kasten der Huskies keine Chance - 1:1 (9.).
Im zweiten Drittel dominierten die Abwehrreihen beider Teams. Weder die Gäste aus Freiburg noch die Hausherren taten allzu viel für die Offensive. Lediglich Richie Muellers Vorstoß über den linken Flügel blieb den 3.152 Zuschauern in der Eissporthalle in Erinnerung. Besser machten es die Wölfe. Mit einem effektiven Doppelschlag stellte zunächst Niko Linsenmaier auf 1:2 (31.), ehe abermals Pither sogar auf 1:3 (32.) erhöhte. Die Huskies versuchten viel, scheiterten zunächst aber am Freiburger Defensivbollwerk.
Mit einer Hypothek von zwei Toren begannen die Nordhessen den Schlussabschnitt. Auch hier hielten die Wölfe die Kasseler Stürmer an der langen Leine. Doch als Stephan Tramm in der 47. Minute völlig frei im Slot zum Schuss kam und das 2:3 erzielte, kehrte nicht nur die Stimmung sondern auch die Spannung zurück aufs Eis. Die Nordhessen warfen in dieser Phase alles nach vorne, konterten gar in Unterzahl. Die Uhr tickte jedoch für den Gegner. Doch das Glück sollte mit den Nordhessen sein. Trivino spielte in der 56. Minute einen scharfen Pass durchs Freiburger Drittel, fand dort Shevyrin und der glich zum umjubelten 3:3 aus. Jetzt war von Defensive nicht mehr viel zu sehen - die Huskies wollten mehr. 50 Sekunden vor dem Ende spritzte Richie Mueller über rechts ins Freiburger Drittel, legte auf den nachgeeilten Spitzner ab und der brachte die Huskies zum perfekten Zeitpunkt in Führung. Freiburg ging in der Folge volles Risiko, nahm Meisner vom Eis und kassierte durch Trivino den Schlusspunkt ins verwaiste Tor (60.).
Kommenden Freitag gastieren die Huskies im Crimmitschauer Sahnpark und empfangen im letzten Heimspiel vor der Deutschland Cup-Pause in genau einer Woche, am 3. November um 18:30 Uhr den EV Landshut.
Vor dem Spiel wurde Marco Müller für sein 300. Spiel im Husky-Dress sowohl von den Huskies selbst, als auch von seinem Sponsor Crefo Factoring geehrt. Außerdem waren mehrere Hundert Freiwillige von THW und Feuerwehren der Einladung der Huskies gefolgt. Diese hatten die Ehrenamtlichen für ihren Einsatz im Mai 2019, als Starkregen die Region heimsuchte, eingeladen und sich für ihr Wirken bedankt.
Letztlich waren über 100 Schüler des Engelsburggymnasiums in der Halle. Diese hatten Austauschschüler aus Brisbane (Australien) zu Gast, die meist erstmals überhaupt ein Eishockeyspiel sahen.
Tickets für die Partie gegen Landshut gibt es noch unter www.kassel-huskies.de
  
    
Ravensburg Towerstars
SOLIDES SPIEL UND TORE ZUM RECHTEN ZEITPUNKT
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars konnten sich mit einem 4:2 Sieg über den Oberliga-Aufsteiger Landshut drei weitere Punkte sichern und rückten damit auf den vierten Platz vor.
Wie erwartet startete der Aufsteiger aus Niederbayern selbstbewusst ins Spiel, checkte früh vor und machte den Towerstars die Räume eng. Nach rund eineinhalb Minuten zündeten die Ravensburger Cracks aber ihren Turbo und kamen innerhalb von nur wenigen Sekunden durch Tero Koskiranta und Mathias Haaranen zu besten Chancen auf eine frühe Führung. Landshut war durch schnelle Gegenstöße zwar gefährlich, die Gastgeber hatten aber das deutliche Übergewicht bei den klaren Chancen und das spiegelte sich nach achteinhalb Minuten auch im Spielstand wider. David Zucker wurde auf halblinker Position angespielt und brachte den Puck mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 1:0 unter der Latte unter.
Rund zwei Minuten hatte die Führung Bestand, dann zappelte das Spielgerät jedoch auf der Gegenseite im Netz. Calvin Pokorny ging zu stürmisch in einem Zweikampf und wurde wegen Ellbogenchecks auf die Strafbank geschickt, das fällige Powerplay verwerteten die Niederbayern durch den Ex-Towerstars Stürmer Mathieu Pompei eiskalt zum 1:1 Ausgleich. In den Minuten danach sollte sich das Spielgeschehen weitgehend egalisieren, in der 17. Minute hatten dann aber auch die Oberschwaben die Möglichkeit, die Powerplay-Erfolgsquote zu erhöhen. Vincenz Mayer bekam die Scheibe im Slot aufgelegt und vollendete zum 2:1 Führungstreffer, der auch den Zwischenstand zur ersten Pause markierte.
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich der Charakter des Spieles kaum. Die Towerstars hatten deutlich mehr Spielanteile, Landshut strahlte jedoch bei Kontern Gefahr aus. Auch beim gegnerischen Powerplay wurde es ein ums andere Mal gefährlich für Keeper Olafr Schmidt. Keine Chance hatte dieser in der 28. Minute, als Robbie Czarnik nicht am Schuss gehindert werden konnte und der Puck zum 2:2 Ausgleich einschlug. Der Treffer verlieh den Gästen etwas Aufwind, wirklich ins Wanken kam die Ravensburger Defensive aber nicht – ganz im Gegenteil. Viereinhalb Minuten vor der zweiten Drittelpause brachte Calvin Pokorny einen zurückgeprallten Puck zur 3:2 Führung im gegnerischen Tor unter. Die Frage war jedoch, ob dieser Treffer auch regelgerecht erzielt wurde, denn der direkt neben dem Tor postierte Hauptschiedsrichter Sascha Westrich signalisierte sofort einen „Hohen Stock“. Nach Sichtung des Videobeweises wurden die Zweifel allerdings beseitigt, der erste DEL2 Treffer von Calvin Pokorny zählte. Als David Zucker nur drei Minuten später per Nachschuss während eines Überzahlspiels auf 4:2 erhöhte, war die Begegnung vorentschieden.
Im Schlussabschnitt brannte nichts mehr an, weitere Treffer blieben aus. Dank des Erfolgs konnten sich die Towerstars auf den vierten Platz vorschieben. „Wir haben heute ein solides Spiel gemacht und eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive gefunden“, zeigte sich Towerstars Coach Tomek Valtonen zufrieden mit den sechs Punkten am Wochenende.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
ECDC Memmingen
Galavorstellung: Indians besiegen Rosenheim
(OLS)  Eine starke Vorstellung des ECDC Memmingen beschert den Rot-Weißen Rang 3 in der Tabelle. Mit 4:0 besiegten die Indians die Starbulls Rosenheim, rund 1650 Zuschauer werden Zeuge einer überaus starken Leistung. Nun folgt Allgäu-Derby gegen Sonthofen (Sonntag, 18:45 Uhr).
Es war das Spitzenspiel der Oberliga-Süd. Die Starbulls Rosenheim kamen als Zweitplatzierter in die Maustadt und mussten sich den Indians am Ende verdient geschlagen geben. Die Memminger konnten auf Neuzugang Linus Svedlund sowie Rückkehrer Lubor Pokovic zurückgreifen und drückten von der ersten Minute an aufs Gaspedal. Den ersten Treffer der Partie besorgte dann der starke Brad Snetsinger, der Lukas Steinhauer im Rosenheimer Tor keine Chance ließ. In der Folge kamen die Gäste aus Oberbayern besser in die Partie, auch bedingt durch mehrere Strafzeiten, mit denen die Zuschauer am gut gefüllten Hühnerberg nicht immer einverstanden waren. Doch das Unterzahlspiel der Indians, mittlerweile das beste der Liga, hielt stand.
Das zweite Drittel sollte dann das Spiel entscheiden. Besonders die 30. Minute wird allen Anwesenden wohl noch lange Zeit in Erinnerung bleiben. Die Indians waren das tonangebende Team und erarbeiteten sich mehrere Möglichkeiten. Erst in der besagten Minute war ihnen aber der nächste Treffer vergönnt. Im Powerplay wurde Antti Miettinen mustergültig von Dennis Neal bedient und musste nur noch einschieben. Rosenheim nun völlig von der Rolle, erst recht als exakt 18 Sekunden später Julian Straub durch die Starbulls-Defensive marschierte und das nächste Tor nachlegte. Gäste-Coach Sicinski nahm daraufhin eine Auszeit und versuchte seine Mannschaft wieder zu sortieren. Scheinbar aber ohne Erfolg, denn nur 26 Sekunden später war Leon Abstreiter auf und davon und ließ Steinhauer keine Abwehrchance. Innerhalb von nur 44 Sekunden hatten die Memminger drei Mal getroffen und das Spiel bereits entschieden, denn die Abwehr der Indians stand extrem sicher und ließ nichts mehr zu.
Auch im letzten Abschnitt brachten die Gastgeber konsequent ihr Spiel zu Ende. Ein hervorragender Joey Vollmer sowie eine sattelfeste Defensive ließen Rosenheim nicht mehr zur Entfaltung kommen. Ein starker Auftritt aller vier Reihen sicherte den Indians so die nächsten drei Punkte, welche sie auf den dritten Rang führen.
Das nächste Heimspiel des ECDC folgt am Sonntag, dann kommt es zum großen Allgäu-Derby gegen den ERC Sonthofen. Zum ersten Heim-Derby dieser Saison erwarten die Indians eine stattliche Kulisse.
  
    
ESC Moskitos Essen
Knapper Sieg, knappe Niederlage: Moskitos holen vier Punkte gegen Krefeld
und Hannover

(OLN)  Nach dem glücklichen 5:4-Erfolg am Freitagabend im Heimspiel gegen die U23 des Krefelder EV mussten sich die Moskitos am Sonntag mit 1:2 nach Overtime gegen die Hannover Indians geschlagen geben.
Gegen den KEV siegten die Moskitos buchstäblich in letzter Minute. Verzichten mussten der
ESC an diesem Abend auf Fabio Frick und Marc Zajic, die dem Team aus gesundheitlichen
Gründen nicht zur Verfügung standen.
Der ehemaliger Essener Sebastian Staudt im Tor der Gäste hätte schon in der 1.Minute fast
hinter sich greifen müssen, doch Saccomani konnte eine hervorragende Gelegenheit nicht
in einen Torerfolg ummünzen. Erste Strafe gegen Dreschmann nach 01:49 Minuten und nur
sechs Sekunden später wurde Stöhr freigespielt und konnte seinen Schlagschuss zum 0:1 im
Essener Tor versenken. Es entwickelte sich ein Spiel auf niedrigem spielerischen Niveau,
vieles blieb Stückwerk und dem Zufall überlassen. So kam es in der 16.Minute auch zum
Ausgleich für die Moskitos. Einen Lupfer von Airich aus der eigenen Zone fiel dem Krefelder
Verteidiger auf den Rücken und von dort vor die Füße von Grözinger, der den
anschließenden Alleingang mit einer schönen Täuschung zum 1:1- Ausgleich hinter Basti
Staudt beenden konnte. Dies sollte Sicherheit geben, dachte man nun, doch nur 43
Sekunden später schloss Krefeld einen schulmäßigen Konter zum 1:2 durch Postel ab.
Drittelpause und noch viel Luft nach oben im Spiel der Moskitos.
Im zweiten Drittel merkte man den Essenern an, dass sie nun wesentlich konzentrierter zu
Werke gehen wollen und die Bemühungen wurden in der 28.Minute auch mit dem 2:2-
Ausgleich durch Kapitän Kreuzmann belohnt, der freigespielt einen Schlagschuss in den
Winkel des Krefelder Tores platzieren konnte. Dieses Mal dauerte es nur 24 Sekunden und
wieder war die Hoffnung auf eine besseres Spiel zunichte. Krefeld kam durch einen
Fernschuss von Bappert zur erneuten 2:3-Führung. Wieder einem Rückstand
hinterherlaufen und wieder stellten sich die Moskitos der Herausforderung. Huebscher
schoss in der 38.Minute Staudt im Tor von hinten an den Körper und der Puck sprang von
dort hinter die Torlinie des Gästegehäuses. 3:3, der erneute Ausgleich, aber an diesem
Abend war es wirklich unglaublich. Genau eine Minute später nutzte der KEV einen
kapitalen Schnitzer in der Essener Hintermannschaft zur 4. Führung an diesem Abend.
3:4 hieß es auch nach 40 effektiv gespielten Minuten und der Großteil der 1028 Zuschauer
an diesem Abend verabschiedete das Team mit einem Pfeifkonzert in die Kabine.
Im letzten Drittel erhielten die Moskitos in Überzahl die Gelegenheit, auszugleichen und
Airich war es nach 45:01 Minuten, der nach einigen Patzern in der Krefelder
Hintermannschaft das 4:4 erzielen konnte. Dieses Mal blieben die Moskitos stabil und
kassierten kein schnelles Gegentor, Chancen gab es für einen Führungstreffer auf beiden
Seiten. Krefeld traf noch einmal den Pfosten des Essener Tores und war kurz vor dem
Spielende dem Siegtor näher als die Moskitos. Jedoch kamen die Essener noch einmal in die
Angriffszone des Gastes, LeBlanc hinter dem Tor spielte einen diagonalen Pass auf
Saccomani, der mit einer Direktabnahme Staudt im Krefelder Tor überraschte, so dass
dieser die Scheibe 38 Sekunden vor dem Ende der Partie zum 5:4 für die Moskitos passieren
lassen musste. Gelegenheit, den Torwart für einen sechsten Feldspieler herauszunehmen, bekam Krefeld nicht mehr, so dass die Restzeit ungenutzt verstrich und die Moskitos einen
5:4- Erfolg gegen den Krefelder EV erreichten.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions belegen dritten Tabellenplatz - Scorpions Freitag 01.11. gegen Team der Stunde
(OLN)  Die Scorpions sind nach den letzten Spielen wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nach der schweren Verletzung von Julien Pelletier im Tilburg-Spiel ist nicht mehr viel zusammengelaufen. „Wir haben viel versucht aber bisher noch keine ordentliche Lösung gefunden“, so Coach Dieter Reiss. Am Freitag, dem 01.11. um 20 Uhr empfangen die Scorpions jetzt die Mannschaft der Stunde, die Füchse Duisburg, die in den letzten 5 Spielen in Folge gesiegt haben und jetzt Platz 5 mit nur 3 Punkten Differenz zu den Scorpions belegen. Nachdem jetzt auch noch Patrick Schmid seine Spieldauerstrafe aus dem Herne-Spiel absitzen muss, müssen die Scorpions am Freitag alles daransetzen, trotz dieser schwierigen Situation wieder in die Spur zu finden. Die Mannschaft und das Management werden alles daran setzen, baldmöglichst an den erfolgreichen Saisonanfang anzuknüpfen und wieder auf die Siegesstraße zurückzukommen. „Das allerwichtigste ist jetzt, so Sportchef Eric Haselbacher, sich 100%ig auf das Duisburg-Spiel zu konzentrieren und alles andere aus den Kopf zu verbannen.
  
    
Herner EV
Starke Leistung beim 5:2 Erfolg über die Scorpions Hannover - Sieg in der Wedemark bringt das nächste 6-Punkte-Wochenende
(OLN)  Nach dem Heimsieg gegen die Rostock Piranhas am Freitag, konnte das Herner Team auch im gestrigen Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions einen Erfolg feiern. Mit 5:2 gewann das Team vom Gysenberg das Topspiel in der Wedemark.
„Wir haben 40 Minuten Top Hockey gezeigt, wirklich gut gearbeitet und wenig in der Defensive zugelassen. Wir haben gute Chancen gehabt, so dass es auch höher hätte stehen dürfen“, war auch Trainer Danny Albrecht nach dem Spiel noch begeistert. Patrick Asselin, Dennis Thielsch und Anthony Calabrese hatten die Herner im ersten Drittel 3:0 in Führung geschossen. Im zweiten Drittel erhöhte Dennis Thielsch mit seinem zweiten Treffer nur Sekunden vor der Pause auf 4:0.
Gleich zu Beginn des letzten Drittel bekam man die Chance den „Sack“ zu zumachen. Hannovers Patrick Schmid musste mit einer Spieldauerstrafe vom Eis, aber in den fünf Minuten Überzahl wollte kein Treffer gelingen. Dafür waren plötzlich doch noch einmal die Scorpions da. In der Phase handelte Herne einfach zu passiv. Zunächst Strakhov und wenig später Liga-Topscorer Bombis verkürzten auf 4:2. Zittern musste man dennoch nicht, denn Herne besann sich jetzt wieder auf seine Qualitäten Ebenfalls mit dem zweiten Treffer im Spiel brachte Patrick Asselin den nächsten Auswärtsdreier endgültig unter Dach und Fach. Er traf in der Schlussminute zum 5:2 Endstand.
Trainer Danny Albrecht: „Im letzten Drittel haben wir dann ein bisschen drauf gewartet, dass die Scorpions noch einmal versuchen zurück in das Spiel zu kommen. Während der Fünfminutenstrafe haben wir dann verpasst den Sack frühzeitig komplett zu zumachen. Aus dem Nichts sind die Scorpions dann wieder heran gekommen. Wir haben uns dann ein bisschen zurückgezogen, obwohl wir vorne weiter Druck machen wollten. So kam es zum zweiten Gegentor, doch in den letzten fünf Minuten haben wir das ganz solide herunter gespielt. Gegen eine Topmannschaft in der der Liga 4:0 nach zwei Drittel zu führen und 5:2 am Ende zu gewinnen ist richtig gut.“
Mit den zwei Siegen schaut man natürlich hoffnungsvoll auf die zwei Revierduelle am kommenden Wochenende. Am Freitag kommen die die Wohnbau Moskitos zum ersten echten Revierderby der Saison in die Hannibal-Arena: Trainer Danny Albrecht freut sich vor allem auf den Freitag: „Wir hoffen zum Derby gegen Essen natürlich auf eine volle Arena. Das hat sich die Mannschaft nach den letzten Siegen absolut verdient. Ein Derby ist immer etwas anderes als ein normales Ligaspiel. Es sind immer viele Emotionen bei den Teams und in den Fanlagern dabei. Wir freuen uns auf das erste richtige Revierderby der Saison am Gysenberg und wir werden unser Bestes geben, damit wir auch im Derby drei Punkte holen.“
  
    
Rostocker EC
Kein Kampf zu sehen bei den REC Piranhas - Trainer Behncke: Die ersten beiden Drittel beim 2:5 gegen die Icefighters Leipzig waren die schlechtesten der Saison
(OLN)  „Das erste Drittel hielten wir offen, spielten diszipliniert und nutzten unsere Chancen. Im zweiten Abschnitt hatten wir ein bisschen Scheibenpech, zudem sprang bei einem Gegentreffer der Puck hinten vom Plexiglas an die Schiene von ,Urbi‘ (Keeper Jakub Urbisch – d. Red.) und dann ins Tor. Im letzten Durchgang konnten wir das Spiel dann wieder offen gestalten“, blickte Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, auf das 3:6 am Freitag in Herne zurück.
Am Sonntag verlor sein Team in der Oberliga Nord daheim gegen die Icefighters Leipzig mit 2:5 (0:1, 0:3, 2:1).
Die Piranhas fingen sehr gut an, waren dem 1:0 nahe (Pauker und Kurka jeweils gehalten/2.), doch das Tor machten die Sachsen mit ihrer ersten Chance. Der REC kam aber nicht aus der Spur, sondern stürmte weiter: Bei einem Schuss von Pauker konnte ein Gäste-Verteidiger kurz vor der Linie noch retten (5.), kurz darauf zielte Tomanek etwas zu hoch.
Im Mittelabschnitt machten die Leipziger mit einem Doppelschlag gleich zu Beginn im Prinzip alles klar, wobei die Rostocker gar nicht gut aussahen. Im Spiel nach vorn fiel ihnen auch in Überzahl nicht allzuviel ein, und die Abwehr präsentierte sich alles andere als sattelfest.
In Teil der drei der Begegnung gab es immerhin eine Steigerung. Die Gastgeber hätten mehr als zwei Tore erzielen können (Tomanek an den Außenpfosten/45.).
Christian Behncke: „Die ersten beiden Drittel waren unsere schlechtesten der Saison. Ich habe keinen Kampf gesehen und viel zu wenig Körpereinsatz. Leipzig war immer einen Schritt schneller. 20 bessere Minuten reichen in so einem Spiel nicht aus. Die Gäste waren nicht überragend, wir aber zu schlecht.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators versäumten vorzeitige Entscheidung der Partie
(BYL)  Mit breiter Brust waren die Schongau Mammuts angereist, hatten sie doch 
am Freitag beim 4:3-Heimsieg gegen den EHC Klostersee ihren ersten 
Saison-Dreier eingefahren. Und auch aus Erding entführten sie am 
Sonntagabend einen Punkt. 3:2 nach Verlängerung (1:0, 0:0, 1:2; 1:0) 
stand es am Ende für die Gladiators.
Es war ein furioser Auftakt. In der 2. Minute musste ein Erdinger auf 
die Strafbank. Doch in Unterzahl erkämpfte sich Florian Zimmermann den 
Puck und schloss den Konter im Nachschuss zum 1:0 ab. Die nächsten 
Minuten gehörten klar den Gastgebern, die die Schongauer phasenweise in 
ihrem Drittel einschnürten. Torwart Lukas Müller hatte Schwerstarbeit zu 
verrichten und hielt sein Team mit tollen Paraden im Spiel. Nach gut 
zehn Minuten waren die Mammuts gleichwertig, auch dadurch bedingt, dass 
sich in die Erdinger Defensivarbeit angesichts der Überlegenheit ein 
wenig der Schlendrian einschlich. Jetzt war auch Gladiators-Keeper 
Christoph Schedlbauer gefordert. In der Endphase des ersten Abschnitts 
hatten die Platzherren noch einige gute Chancen, doch Lukas Müller hielt 
bravourös.
Auch im zweiten Drittel stand der Schongauer Keeper mehrfach im 
Mittelpunkt. Und er brachte die Gladiators mit seinen Monstersaves
schier zur Verzweiflung. Die Schongauer wurden nun frecher und konterten 
immer wieder gefährlich. Und so musste auch Schedlbauer mehrfach sein 
ganzes Können zeigen. Daher blieb die Partie spannend, obwohl sie längst 
hätte entschieden sein müssen. Schrecksekunde für die Schongauer kurz 
vor Drittelende, als Keeper Müller bei einer spektakulären 
Rettungsaktion mit einem Mitspieler zusammenprallte, voll gegen das Tor 
knallte und regungslos liegen blieb. Aber nach kurzer Behandlungspause 
konnte er weitermachen.
Das Schlussdrittel war noch keine Minute alt, da passierte es: In der 
Vorwärtsbewegung verloren die Erdinger den Puck, und Jakub Muzik traf 
zum 1:1. Während die Mammuts jetzt noch mutiger wurden, begann bei den 
Gladiators das große Zittern. Prompt gingen die Schongauer in der 49. 
Minute 2:1 in Führung, als Jonas Lautenbacher aus dem Hinterhalt traf. 
Man merkte jetzt, wie von Minute zu Minute das Selbstvertrauen der 
Schongauer stieg. Als dann aber Dominik Canic in Unterzahl den Puck zum 
2:2 in den Winkel jagte, war die Partie wieder offen (54.).
Es ging schließlich in die Verlängerung. Und hier dauerte es genau 68 
Sekunden, bis Daniel Krzizok den Puck per Handgelenkschuss zum 3:2-Sieg 
unter die Latte jagte.
  
    
ESV River Rats Geretsried
Riverkings zu kaltschnäuzig
(BYL)  Der ESC war an diesem Wochenende aufgrund des spielfreien Freitags (das Heimspiel gegen Erding wurde auf den 13.12. verschoben) nur einmal im Einsatz. Der Gegner hatte es allerdings in sich, Spiele gegen die Riverkings waren in der Vergangenheit immer hart umkämpft. In Landsberg gab es in der Regel nicht viel zu holen, doch die Rats rechneten sich trotzdem durchaus etwas Zählbares aus. Endlich wieder mit dabei war Ondrej Horvath, der sein Punktspieldebüt ausgerechnet an seinem Geburtstag feierte. Auch an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und schön dass du wieder zurück bist! Ondrej Stava hingegen ist noch außer Gefecht und verfolgte das Geschehen von der Tribüne.
Das erste Drittel lässt sich aus Geretsrieder Sicht mit einem Wort beschreiben: Katastrophe. Vorne fehlte trotz einiger aussichtsreicher Möglichkeiten der letzte Wille und hinten zeigten die Hausherren, was gnadenlose Effizienz bedeutet. Landsberg drückte den ESC nicht in die eigene Zone oder schickte eine Angriffswelle nach der nächsten los. Stattdessen beschränkten sich die Riverkings auf wenige Offensivaktionen, die allerdings allesamt brandgefährlich waren. Beim 1:0 durch Gäbelein stimmte die Zuordnung vor dem Tor nicht (7.) und beim 2:0 verloren die Rats einmal mehr den Puck in der Vorwärtsbewegung (15.). Die Misere gipfelte in einem Überzahlgegentor durch Charvat, der frei vor Morczinietz bei einem Konter nur noch den Schläger hinhalten musste (19.).
Viel schlechter konnte es allerdings nicht mehr laufen und so starteten die Rats mit frischem Mut in den zweiten Abschnitt. Tatsächlich sah das schon deutlich besser aus, HC-Torwart Blaschta war nun immer mehr im Mittelpunkt. Nach dem Schuss von Stefano Rizzo musste er dann auch das erste Mal die Scheibe aus dem Netz fischen, Klaus Berger hat seinen Sturmpartner mit einem schönen Pass aus der Drehung in Szene gesetzt (23.). Es folgte die stärkste Phase des ESC, was fehlte war jedoch der zweite Treffer. Blaschta vereitelte beste Gelegenheiten gegen Strobl oder Horvath, der plötzlich allein vor dem Tor der Hausherren auftauchte. Die Riverkings schüttelten sich kurz, kamen aber vor allem in Unterzahl zu guten Kontermöglichkeiten. Sturm stellte mit dem 4:1 den alten Abstand her und beendete die Drangphase der Rats (32.). Die Luft war wieder etwas raus, doch kurz vor der Pause klingelte nochmal der rechte Pfosten des HC. Pechvogel Bene May konnte die schöne Kombination in Überzahl aber leider nicht vollenden.
Das letzte Drittel begann beinahe mit einem Paukenschlag. Blaschta spielte dem anrauschenden Ondrej Horvath die Scheibe genau in den Lauf, doch der Torwart bügelte seinen Bock mit einem starken Save in letzter Sekunde aus. Das war es dann aber ehrlich gesagt mit dem Aufbäumen, im Anschluss spielten nur noch die Gastgeber. Morczinietz stemmte sich mit aller Kraft gegen einen weiteren Gegentreffer und hielt u.a. mit einem gehaltenen Alleingang das Ergebnis. Die Riverkings drückten aber weiter aufs Gas und bauten die Führung folgerichtig mit zwei weiteren Überzahltoren auf 6:1 aus (50./55.), was auch den Endstand bedeutete.
Fazit: Keine gute Leistung der Rats, da hat nicht viel gestimmt. Mit brutaler Kaltschnäuzigkeit stellt der HCL die Weichen früh auf Sieg und dem ESC ist anschließend keine passende Antwort mehr eingefallen. Die Offensive, großes Prunkstück der letzten Jahre, ist in dieser Saison noch nicht so richtig auf Touren gekommen. Am kommenden Wochenende gibt es zwei neue Chancen, doch Klostersee und Dorfen werden sicherlich nicht den roten Teppich ausrollen. 
  
    
EHC Königsbrunn
Lukáš Nováček schlägt den EHC Königsbrunn
(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert sein Heimspiel gegen „die Eishackler“ des TSV Peißenberg mit 4:7. Den großen Unterschied machte der 26-jährige tschechische Kontingentspieler Lukáš Nováček aus, mit vier Treffern und zwei Vorlagen war er an fast allen Toren der Gäste beteiligt.
EHC-Trainer Peter Schedlbauer konnte in der Partie auf seinen gesamten verfügbaren Kader zurückgreifen, und auch Hayden Trupp durfte nach seiner langen Sperre endlich wieder in den Königsbrunner Farben auflaufen.
Beide Mannschaften lieferten sich zunächst eine flotte Partie auf Augenhöhe, den ersten Treffer erzielten aber die Gäste. Lukáš Nováček nutzte einen Alleingang und ließ Jennifer Harß im Königsbrunner Tor keine Chance. Die Gäste zeigten sich laufstark und hellwach, doch auch deren Defensive war nicht sattelfest. So sorgte Jannik Reuß ebenfalls alleine vor dem gegnerischen Goalie für den 1:1 Ausgleich. Die Freude im Königsbrunner Lager war groß, umso größer war der Schock, als die Gäste nur eine Minute später nach einem Doppelschlag plötzlich mit 1:3 vorne lagen. Der EHC versuchte zwar, den Anschlusstreffer zu erzielen, blieb aber bis zur Drittelpause zu harmlos und auch ohne Glück.
Im mittleren Spielabschnitt drängte Königsbrunn auf den Ausgleich, schaffte es aber nicht weitere Tore zu erzielen und scheiterte auch am gegnerischen Pfosten. Die Eishackler zeigten sich da effektiver, in der 27. Spielminute legte Nováček das 1:4 nach, und nur eine Minute später musste der EHC sogar das 1:5 hinnehmen. Königsbrunns Coach Schedlbauer wechselte nun Torfrau Jennifer Harß aus, für sie kam nun Nico Hetzel ins Tor. An den bisherigen Treffern war sie allerdings schuldlos. Doch auch Hetzel musste schon nach sechs Minuten das erste Mal hinter sich greifen, als Nováček zum vierten Mal für die Eishackler zum 1:6 traf. Kurz vor der Pause nahm sich dann Jakub Šrámek ein Herz und verkürzte auf 2:6, ehe es danach zum letzten Mal in die Kabinen ging.
Im letzten Spielabschnitt war Königsbrunn präsenter und kämpfte gegen die drohende Niederlage an. Nach dem Treffer von Julian Becher zum 3:6 keimte nochmal Hoffnung auf, doch die Gäste blieben brandgefährlich. Der EHC steckte nie auf und kämpfte um wichtige Punkte, in der 53. konnte Jakub Šrámek in Unterzahl sogar noch auf 4:6 verkürzen. Doch die Gäste nutzten ihrerseits die numerische Überlegenheit und versetzten dem EHC mit dem 4:7 durch Hörndl den entscheidenden Treffer. Königsbrunn drängte trotzdem auf weitere Tore, doch nach Abpfiff gingen die Gäste als verdienter Sieger vom Platz.
Königsbrunn verliert am Ende mit 4:7 gegen läuferisch starke Gäste, die auch passgenauer waren als der EHC. Die Brunnenstädter stehen nun nach sieben Spielen auf dem 12. Tabellenrang. Peißenberg gewinnt hochverdient und rangiert nach der Leistung auf dem dritten Platz in der höchsten bayerischen Spielklasse.
Königsbrunns Co-Trainer Andy Becher nannte nach dem Spiel Gründe für die Niederlage: „Peißenberg war laufstark, auch die Spieler ohne Scheibe. Im Abschluss sind wir einfach zu pomadig, wir suchen immer den zweiten, dritten Pass. Peißenberg hat heute gezeigt, wie man mit geradlinigem Eishockey Spiele gewinnt. Das hat den Unterschied ausgemacht.“
  
    
TEV Miesbach
TEV nimmt die Punkte aus dem Icedome mit!
(BYL)  Mit 5:2 (0:1, 3:1, 2:0) siegt der TEV am gestrigen Sonntag vor 574 Zuschauern in Schweinfurt. Trainer Peter Kathan konnte mit der gleichen Aufstellung wie bereits am Freitag beim Heimsieg gegen den HC Landsberg antreten und nahm auch keine Veränderungen vor: so stand Timon Ewert wieder im Tor und alle 16 mitgereisten Feldspieler kamen zum Einsatz. Der TEV tat sich schwer in die Partie zu kommen, sodass sich die Gastgeber Feldüberlegenheit erspielten und verdient mit einer 1:0 Führung in die erste Drittelpause gingen. Jan Kouba im Alleingang war der Torschütze, der schön freigespielt wurde und dem ansonsten stark haltenden Ewert keine Chance ließ. Ab dem zweiten Drittel nahm sich das Team um Kapitän Florian Feuerreiter die Pausenansprache von Trainer Kathan zu Herzen. Mit deutlich mehr Schwung und Leidenschaft zeigte sich der TEV spielbestimmend und münzte dies auch in Tore um. Den Auftakt übernahm wieder einmal Bobby Slavicek, der per Direktabnahme auf Pass von Max Hüsken und Filip Kokoska in der 24. Minute zum Ausgleich traf. Es dauerte jedoch nur 32 Sekunden bis die Hausherren wieder in Führung gingen: Manger war bei einem gut angelegten Konter erfolgreich. Trotz guter Chancen dauerte es bis zur 35. Minute bis der TEV den Ausgleich erzielte: diesen erarbeitete sich Florian Feuerreiter, der im Fallen einen Nachschuss über die Linie bugsierte. Drei Minuten später ging der TEV erstmals in Führung: in Überzahl traf Josef Frank mit einem Hammer in den Winkel;  Assistenten waren Filip Kokoska und Dusan Frosch. So ging es auch in die zweite Drittelpause. Im letzten Drittel bot sich das gleiche Bild: der TEV mit mehr Spielanteilen und Chancenplus, Schweinfurt bei Kontern gefährlich. Durchatmen hieß es dann erst in der 51. Minute, als Max Hüsken auf Pass von Filip Kokoska und Johannes Bacher die 2-Tore-Führung herausschoss. Nachdem die TEV-Defensive aufmerksam agierte, blieb Ice-Dog Trainer Michael Dippold zwei Minuten vor Schluss nur noch die Wahl, einen sechsten Feldspieler zugunsten des Torwarts zu bringen, um nochmal ins Spiel zurückzukommen. Doch die Maßnahme verpuffte, nachdem Filip Kokoska eine Minute vor Schluss zum 5:2 Endstand ins leere Tor traf. „ Mich freut natürlich der Sieg, aber mehr noch freut mich das sich Spieler wie z.B Timon Ewert oder Filip Kokoska Ihrer Form der letzten Saison annähern. Dadurch können wir die Last auf mehr Schultern verteilen und sind schwerer ausrechenbar,“ berichtet Kathan nach dem Spiel. Mit 18 Punkten aus 8 Spielen belegt der TEV nun den zweiten Tabellenplatz, hinter OL-Absteiger EHC Waldkraiburg, der mit zwei Siegen gegen Schweinfurt und Pfaffenhofen die Tabellenführung verteidigt. Am kommenden Wochenende reist der TEV an Allerheiligen (Freitag 1.11) zum TSV Erding (Achtung: Spielbeginn wurde geändert, nun 18 Uhr statt 20 Uhr!!) und trifft am Sonntag im Heimspiel um 18 Uhr auf den EHC Klostersee.
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks unterliegen giftigen Grafingern - 4:3 Niederlage beim EHC Klostersee
(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Sonntag ihre Auswärtspartie beim EHC Klostersee vor 365 Zuschauer mit 4:3 verloren. „Wir hatten den Kopf noch beim 10:0 Erfolg von Freitag.“ analysierte Trainer Heinz Feilmeier auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Grafing Trainer Dominik Quinlan: „Wir waren heute giftig und sind gut in die Zweikämpfe gekommen. Das war mitunter der Schlüssel zum Erfolg.“ Insbesondere im ersten Drittel war Feilmeier mit der Leistung seiner Mannschaft gar nicht zufrieden. Gegen giftige und gallige Grafinger versuchten die Black Hawks rein spielerische Lösungen zu finden. Ein Schuss der nach hinten los ging. Die ersatzgeschwächten Grafinger machten den Black Hawks mit harten Zweikämpfen und vielen Checks das Leben schwer. Einzig Clemens Ritschel war es zu verdanken, dass die Black Hawks nach dem ersten Drittel nur mit 2:1 in Rückstand lagen. Im zweiten Drittel kamen die Black Hawks etwas besser ins Spiel und erzielten durch Michael Franz den Ausgleich zum 2:2. Der Knackpunkt im Spiel war sicherlich der Treffer zum 3:2 für die Hausherren, welcher mit dem Pausenpfiff im zweiten Drittel fiel. Im dritten Drittel zeigten die Black Hawks dann ein stark verbessertes Spiel und kämpften auch nach dem 4:2 für den EHC weiter. Mehr als der Anschlusstreffer von Petr Sulcik sollte den Habichten aber nicht mehr gelingen. „Wir müssen im Spiel einfache Sachen machen. Die Scheibe auch mal einfach rausspielen.“ so Heinz Feilmeier. Im Endeffekt haben es die Passau Black Hawks verpasst über 60 Minuten Eishockey zu spielen. In dieser hart umkämpften Bayernliga werden ein oder zwei unkonzentrierte und schwache Drittel sofort bestraft.
Besser machen wollen es die Passau Black Hawks am kommenden Wochenende. Da dürfen sich die Zuschauer auf zwei Heimspiele in der Passauer EisArena freuen. Am Freitag um 18:30 Uhr kommt es zum Duell mit dem EC Bad Kissingen – Sonntag ist der EHC Königsbrunn um 18:30 zu Gast in Passau. -czo
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP ist offensiv zu harmlos - Pfaffenhofener unterliegen in Peißenberg mit 0:3
(BYL)  Ohne Tore keine Punkte. So kurz und bündig lassen sich die letzten Auftritte des EC Pfaffenhofen in der Bayernliga zusammenfassen. Einen einzigen Treffer konnten die Pfaffenhofener in den letzten beiden Spielen bejubeln. Die logische Folge war die 0:3 (0:1;0:0; 0:2) Niederlage am Freitag beim TSV Peißenberg.
Was in der Vorbereitung und in den ersten Spielen zumeist noch gut geklappt hat, nämlich das Toreschießen, ist inzwischen zu einem echten Problem geworden. Die ECP-Stürmer bringen die Scheibe einfach nicht mehr im Kasten unter. In vielen Situationen fehlt dem jungen Team von Chris Heid einfach die Entschlossenheit, die viele etablierte Bayernligisten an den Tag legen. Hinzu kommt das schwache Überzahlspiel. Bei der Ausgeglichenheit der Liga machen aber gerade die Special-Teams oft den Unterschied aus. Allerdings nicht am Freitag, weil Peißenberg eine noch etwas schwächere Überzahlquote aufzuweisen hat. „Wenn du da fünf Hamster aufstellst, die san wahrscheinlich gefährlicher,.“ drückte es deren Coach Rainer Höfler recht drastisch aus. Dafür war seine Mannschaft im Torabschluss konsequenter. So schon nach 65 Sekunden, als Brandon Morley seinen Schläger in einen Schuss von Leonhard Zink hielt und ECP-Torhüter Patrick Weiner keine Chance ließ. Dieser frühe Rückstand ließ Schlimmes befürchten gegen die lauf – und kampfstarken Gastgeber. Doch die Pfaffenhofener zeigten sich gegenüber dem Geretsried-Spiel deutlich verbessert, hielten viel besser dagegen und kamen selbst zu Gelegenheiten. Wie zu erwarten, hatten die Hausherren etwas mehr vom Spiel, fanden aber im stark haltenden Patrick Weiner immer wieder ihren Meister und war er dann doch einmal geschlagen, rettete der Pfosten. So fielen bis zur ersten Pause keine weiteren Treffer mehr und auch im zweiten Abschnitt gelang es den Gästen, Peißenberg gut in Schach zu halten, so dass es mit dem knappen Vorsprung auch ins Schlussdrittel ging. Kurz nach Wiederbeginn dann der vermeintliche Ausgleich durch Robert Gebhardt, der einen Fardoe-Schuss abgefälscht hatte, Doch der Treffer wurde wegen Torraumabseits nicht anerkannt.  Dafür trafen die Gastgeber auf der Gegenseite. Nach einem Fehler im Spielaufbau bei eigener Überzahl, stellte Florian Höfler auf 2:0 (46.). Und derselbe Spieler war  es auch, der nur drei Minuten später das 3:0 folgen ließ. Dies war gleichzeitig die Entscheidung , weil die Pfaffenhofener in den verbleibenden Minuten nicht mehr in der Lage waren, dem Spiel noch eine Wende zu geben.
  
    
ERV Schweinfurt
Niederlage gegen den Tabellenführer
(BYL)  „Wir wussten, was uns erwartet. Wir wollten die Räume eng machen, wir wollen uns in der neutralen Zone die Scheibe holen und Waldkraiburg gleich im Aufbau stören. Das hat am Anfang ganz gut hingehauen“, Trainer Michael Dippold. Denn gegen den Oberliga-Absteiger setzten die Mighty Dogs in der sieben Spielminute den ersten Nadelstich, als Benjamin Rakonic seine Schweinfurter Team mit 0:1 in Führung brachte. Drei Minuten später fiel dann der Ausgleich, als Philipp Seiferts Schluss von der blauen Linie durch einen Schweinfurter Schläger unter die Latte abgefälscht wurde. In der 12. Minute hielten die Löwen die Scheibe im Schweinfurter Drittel und konnten durch Lukas Wagner in Führung gehen. Kurz vor der Pause genügten dem EHC Waldkraiburg dann wenige Sekunden Powerplay um auf 3:1 durch Mathias Jeske auszubauen.
Zu Beginn des zweiten Drittel fiel gleich der Anschlusstreffer zum 3:2 durch Jan Kouba (24.). EHC-Trainer Alex Piskunov wusste um den Kampfgeist der Schweinfurter: „Im zweiten Drittel mussten wir uns weiter konzentrieren. Wir wussten, Schweinfurt gibt niemals auf. Wir müssen die Mannschaft wirklich erst nehmen. Die Jungs haben auf uns gehört und im zweiten Drittel noch ein Stück nachgelegt.“ Somit hieß es nach dem zweiten Drittel 6:2 für den EHC Waldkraiburg. Zuerst durch einen weiteren Powerplaytreffer von Christof Hradek (27.), der sechs Minuten später das 5:2 nachlegte und Kevin Kessler das Tor für Philipp Schnierstein räumte. Nach einem Schlagschuss von Andreas Kleider aus der neutralen Zone bekamen die Mighty Dogs die Scheibe nicht über die Torlinie und im Gegenzug fiel das 6:2 durch Leon Decker (37.).
Wiederum zu Beginn des letzten Drittels kamen die Mighty Dogs durch ein Tor von Jeff Murray auf 6:3 heran (42.). In Überzahl legte Mathias Jeske das 7:3 für die Hausherren nach. „Wir haben trotzdem nie aufgesteckt. Als es 7:3 stand und ich den Torwart bei Überzahl raus tue, da werden sich die meisten wahrscheinlich fragen, warum. Für mich und für jeden zählen am Ende nur die Punkte in der Tabelle. Wenn uns das vierte Tor gelingt – Waldkraiburg hat einen Torwartwechsel gehabt, der hat den ersten Schuss gleich reingekriegt und der wackelt vielleicht ein bisschen– wer weiß, was dann passiert. ", erklärte nach dem Spiel Michale Dippold, weshalb er in der 49. Minute den Torhüter in Überzahl gezogen hatte. Doch das Tor fiel nicht, stattdessen nutzte Michael Trox das leere Tor zum 8:3. Jeweils in Überzahl versenkte erst Marcel Grüner einen Abpraller im Waldkraiburger Tor (56.), bevor Christof Hradek zwei Minuten vor Spielende zum 9:4 Endstand traf.
„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider. Wir müssen vor unserem Tor besser aufräumen und den ein oder anderen Alleingang mal rein machen.“, betrachtete Kapitän Andreas Kleider die Leistung seines Teams kritisch.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg behauptet mit Arbeitssieg gegen Pfaffenhofen weiter die Tabellenspitze
(BYL)  Es war kein Spiel für Eishockey-Feinschmecker, dass die Löwen aus Waldkraiburg auf fremdem Eis gegen die Ice Hogs aus Pfaffenhofen ablieferten. Die Pfaffenhofener, möglicherweise noch mit Wut im Bauch von ihrer Freitags-Niederlage, rannten gegen die Löwen an und ließen Waldkraiburg wenig Platz für ihr Aufbauspiel.
So verlief auch der erste Durchgang sehr unspektakulär. Beide Teams glichen sich gegenseitig aus und das Spiel wechselte munter die Seiten. Zwingende Chancen suchte man vergeblich auf der einen, wie auch auf der anderen Seite. Lediglich Josef Straka tauchte in der 16. Minute des ersten Drittels, nach Zuspiel von Michael Trox, allein vor dem Tor von Pfaffenhofens Patrick Weiner auf, dieser musste allerdings nicht eingreifen, da der Schussversuch Strakas im Pfaffenhofener Nachthimmel verschwand. In der zwanzigsten Spielminute, als die zahlreich mitgereisten Waldkraiburger Fans bereits gedanklich in der Pause und bei den hochgelobten Pfaffenhofener Steaksemmeln waren, fiel es dann doch, das 0:1. Torschütze für den EHC Waldkraiburg war Lukas Wagner, der sich auf Pass von Straka und Thomas Rott, erneut in eine Torschützenliste eintragen durfte.
Das zweite Drittel hatte es dann allerdings in sich. Nicht etwa, weil viele Tore gefallen wären, jedoch gab es nur sehr wenige Minuten, in welchen die Strafbanken auf beiden Seiten wirklich leer waren. Entsprechend zerpflückt gestaltete sich die Partie dann auch. Fairerweise muss man jedoch eingestehen, dass das Schiedsrichter-Trio um Schiri Marius Voigt am heutigen Abend insgesamt eine gute Arbeit abgeliefert haben, es waren die Teams selbst, die sich immer wieder in eine sträfliche Situation gebracht haben. Durch eine solche Strafe kam der EC Pfaffenhofen dann auch zum ersten Ausgleich des Abends. Jakob Fardoe war es, der aus der Halbdistanz den Puck trocken in die Maschen hinter Kevin Yeingst jagen konnte. Dann die 35. Spielminute, Nick Endreß sitzt auf Seiten der Ice Hogs eine zweiminütige Strafe ab, diese nutzt der EHC in Form von Josef Straka, auf Zuspiel von Rott und Trox aus, um die Nase wieder nach vorne zu bekommen und mit der 2:1 Führung in die Kabine gehen zu dürfen.
Den dritten Durchgang begannen die Pfaffenhofener Mannen nochmal deutlich energischer. Möglicherweise spürte man, dass gegen diese Waldkraiburger Mannschaft etwas drin sein könnte. Das Tor von Yeingst war nun deutlich höher frequentiert und er hatte alle (Fang-)Hände voll zu tun. Wir zählten hier Weitschüsse von Endreß, gestochere vor dem Tor und sogar den berühmten „Bauerntrick“ versuchte man erfolglos anzubringen. Waldkraiburg beschränkte sich in dieser Phase eher auf das Verteidigen und darauf, die Scheibe durch Entlastungsangriffe immer wieder für längere Zeit vom eigenen Tor fern zu halten. So war es Christof Hradek in der 44. Spielminute, mit einer spät vereitelten Chance zum 1:3 und einer unbedachten Bewegung, die ihm und dem Team eine Zwei-Minuten-Strafe einhandelte. Sie ahnen es vielleicht schon, diese Strafe mündete schließlich im Ausgleich. Nick Endreß war, nach rund 53 abgesessenen Sekunden, der Torschütze zum Ausgleich. Die letzte Strafe des Spiels entscheidet dann auch den Ausgang desselben. Nico Kroschinski sitzt für die Ice Hogs ebenfalls eine kleine Strafe ab und eben jene Überzahl nutzen die Löwen um durch Josef Straka, auf Vorlage von Lukas Wagner und Thomas Rott, der im Übrigen, so wie auch Josef Straka, an allen drei Toren beteiligt war. Die verbleibenden gut 14 Minuten waren dann nahezu ausschließlich von Pfaffenhofener Angriffsbemühungen bestimmt. Im Zuge der Verteidigung der Führung auf Waldkraiburger Seite, verletzte sich der Kapitän Michael Trox unglücklicherweise am Finger. Ein Fingerbruch ist es und aufgrund der Erfahrung kann man wohl sagen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit mehrere Wochen sind, die wir somit auf den Löwen-Kapitän verzichten müssen.
  
    
SC Forst
Starker Beginn in Pfronten für Nature Boyz - Mannschaft belohnt sich nicht
(BLL)  Am Freitag Abend standen sich die aktuellen Tabellenschlußlichter in Pfronten gegenüber. Das Kellerduell entschied letztendlich der Gastgeber mit einem 5:2 (1:2, 3:0, 1:0) Sieg für sich.
Gespannt waren die Forster Freunde auf das Auftreten ihrer Mannschaft beim EV Pfronten, nach der klaren Niederlage in Bad Aibling. Doch die Mannschaft zeigte von Beginn an, dass sie die Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Mit einem Paukenschlag begann das gute erste Spieldrittel, denn Daniel Stöberl, von Florian Deibler und Andreas Krönauer auf die Reise geschickt, netzte gekonnt bereits in der 1. Spielminute zur 0:1-Gästeführung ein. Die frühe Führung stärkte die Gäste, sie nahmen das Heft in die Hand und nahmen das Falcons-Tor unter Beschuß. Der Pfrontener Torhüter mußte sehr oft eingreifen, um einen höheren Rückstand zu vermeiden. Die Mannschaft um Trainer Stefan Roth beherrschte ihren Gegner und zwang diesen, sich auf Konter im eigenen Stadion zu beschränken. Leider hatten die Gästestürmer ihr Visier zu ungenau eingestellt, denn klarste Chancen konnten nicht in Zählbares umgemünzt werden. In der 18. Spielminute dann die längst verdiente 0:2-Führung durch Marco Mühlegger mit seinem ersten Tor für die Nature Boyz. Leider führte die erste Strafzeit der Gäste auch gleich zum ersten Treffer für die Hausherren,  und dieser fiel 1 Sekunde vor der Pausensirene. Somit ging es mit 1:2 zum Pausentee. Zu diesem Zeitpunkte hätten sich die Falcons nicht über einen höheren Rückstand beklagen können.
Der Mittelabschnitt begann ebenso unglücklich für die Forster, denn die erste Strafzeit in diesem Drittel gegen einen Forster führte zum 2:2-Ausgleich in der 23. Spielminute. Die Falcons wurden jetzt spielbestimmender, trotzdem konnten sie sich keinen wesentlichen Vorteil erspielen. In der 28. Minute gingen sie das erste mal in Führung, das 3:2 besorgte Ladislav Hruska durch einen verdeckten Distanzschuss. Die Gäste bemühten sich weiter, den Ausgleich zu erzielen, jedoch vergeblich. Die Trefferausbeute war zu gering, vielmehr schlugen die Gastgeber in der 40. Spielminute nochmals zu. Wiederum nur 4 Sekunden vor der Pausensirene erhöhten sie auf 4:2. Der Schuß von Torschütze Johannes Friedl wurde von einem Forster Schlittschuh unhaltbar für Vlach abgefälscht. 
Der letzte Spielabschnitt war geprägt von mehreren Hinausstellungen beider Mannschaften, somit war der Spielfluss ein wenig gehemmt. Beide Seiten erspielten sich noch einige gute Einschußmöglichkeiten, beide Torhüter hatten etwas gegen weitere Torerfolge der gegnerischen Sturmreihen. Nachdem noch etwa zwei Minuten zu spielen waren wurde Vlach auf die Ersatzbank beordert, ein weiterer Spieler sollte nochmal für einen Torerfolg eingewechselt werden. Leider wurde diese Maßnahme seitens der Gäste nicht belohnt, denn 1 Sekunde vor Spielende schob Thomas Böckdie Scheibe zum 5:2-Endstand ins verwaiste Tor.
  
Doppelte Premiere für Nature Boyz - In neuen Trikots zum ersten Punktspielsieg
Am letzten Sonntag feierten die Forster Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion gleich zwei Premieren. Zum einen trafen die lang erwarteten, neu gestalteten Trikots ein, zudem konnte gegen den TSV Farchant ein knapper, aber verdienter 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) Sieg gefeiert werden.
Im Vorfeld war die Spannung groß, denn zum ersten Mal präsentierten sich die Gastgeber in neuem Outfit ihren Fans. Zudem knisterte die Luft, denn beide Mannschaften kennen sich sehr gut und wollten dem jeweiligen Gegner die Punkte abluchsen. In dieser Partie gab es zwei Gewinner, die Mannschaft um Trainer Stefan Roth, sowie dem Doppeltorschützen Anton Rauh. Schwungvoll startete das Spiel, die Hausherren übernahmen die Spielinitiative und trugen einen nach dem anderen Angriff vor. Die Gäste beschränkten sich auf überfallartige Konterangriffe, die stets gefährlich waren. Der Mut zur Offensive wäre in der 6. Spielminute fast belohnt wurde, als Klaus Müller allein auf Dennis Schlickenrieder zufuhr. Müller brachte die Scheibe aber leider nicht im Tor, somit stand es nach dem ersten Spielabschnitt torlos 0:0.
Der zweite Spielabschnitt begann ebenfalls recht schwungvoll, die Hausherren waren leicht überlegen. In der 23. Spielminute jubelten die Forster Freunde das erste mal, denn Toni Rauh verwandelte das Zuspiel von Klaus Müller zur vielumjubelten 1:0-Führung. Farchant zeigte sich sichtlich beeindruckt von diesem Rückstand, die Angriffe waren in dieser Phase des Spiels nicht mehr so zwingend. Dem hochmotivierten Toni Rauh gelang dann in der 31. Spielminute ein Traumtor zur 2:0-Führung. Klaus Müller spielte die Scheibe auf den außen wartenden Manuel Weninger. Dieser fuhr unbehelligt ins Angriffsdrittel und spielte die Scheibe quer auf den heranstürmenden Rauh. Dieser ließ mit seinem Direktschuß seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Dennis Schlickenrieder keine Chance zur Abwehr. Jetzt wollten es die Gäste wissen, per Einzelaktionen versuchten sie ihr Glück. Sebastian Kastner war es dann, der per Alleingang in der 36. Minute den Anschlußtreffer zum 2:1 markierte. Mit diesem Zwischenstand ging es in das letzte Spieldrittel.
Der Schlußdurchgang wurde von beiden Seiten sehr offensiv begonnen. Beide Teams suchten die Entscheidung zu ihren Gunsten. Die Torhüter hatten jetzt mehr Gelegenheiten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sie hielten ihren Kasten sauber, wenn auch teilweise vom Glück begünstigt. In diesem Spielabschnitt schlichen sich ein paar Nicklichkeiten ein, die jedoch alle harmlos verliefen. Leider gab es jedoch wieder Anlass zur Schiedsrichterschelte. Mit mancher Entscheidung waren die Mannschaften gar nicht einverstanden. Unrühmlicher Höhepunkt am Ende des Spiels war die ausgesprochene 5-MInuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Klaus Müller wegen angeblichem Stockstichs. Durch diese Entscheidung ist der Spieler für das nächste Spiel zum Zuschauen verurteilt. Dass der Stachel der Niederlage diesmal etwas tiefer sitzt, bewiesen einige Farchanter Spieler, denn sie verweigerten den Sportlergruß und verschwanden in den Umkleidekabinen.
  
    
ESC Kempten
Sharks bauen Siegesserie aus - ESC Kempten gewinnt auch mit dezimiertem Kader mit 8:4 gegen Fürstenfeldbruck das fünfte Spiel in Folge
(BLL)  Nach dem Ausfall von Nikolas Oppenberger nach dem Freitag Spiel war Coach Carsten Gosdeck erneut gezwungen seine Reihen umzustellen. Eine Pause bekamen mit Benjamin Dick und Alexander Barmasev auch zwei der jungen Wilden, sie durften bei der 1b des ESC ran.
Die Sharks drückten von Beginn an sofort aufs Gas und bereits nach zwei Minuten standen drei dicke Chancen auf dem Zettel, allerdings keine Treffer. Kempten hatte das Spiel im Griff und erspielte sich weitere Chancen, war aber im Abschluss nicht energisch genug. Im Verlauf des Drittels ließ der Druck dann merklich nach und Fürstenfeldbruck konnte sich immer mehr ins Spiel bringen. Tore fielen allerdings auf keiner Seite so das es torlos in die erste Pause ging.
Mit mehr Druck sollte Kempten aus der Kabine kommen und nun endlich die spielerische Überlegenheit in Tore umsetzen. Doch keine halbe Minute war gespielt, da jubelten die Gäste, die mit dem ersten Angriff auch gleich die Führung erzielten. Dieses Signal hatten die Allgäuer wohl gebraucht den nun ging es Schlag auf Schlag. In nur 111 Sekunden drehten sie die Partie zu einer 3:1 Führung. Eugen Scheffer eröffnete den Torreigen bevor Markus Vaitl mit dem Puck sehenswert aus dem eigenen Drittel durch die komplette Gästemannschaft kurvte und auch noch eiskalt abschloss. Fabian Magg war es dann der dem Spiel nun seinen Stempel aufdrückte. Der ehemalige Schongauer erzielte gleich drei Treffer hintereinander, nur unterbrochen vom zwischenzeitlichen 3:2 der Gäste. In der weiteren Folge gelangen ihm auch noch drei Vorlagen und er wurde zum besten Spieler der Sharks gewählt.
Nach dem zwischenzeitlichen 5:2 nach dem zweiten Drittel ging das hin und her auch im letzten Abschnitt weiter. Ron Newhook konnte nach einem Check gegen den Kopf nicht mehr weiterspielen und auch Andreas Ziegler  ging nach einem Zusammenprall angeschlagen in die Kabine. Für beide Spieler gab Gosdeck aber schon in der Pressekonferenz Entwarnung, sie werden wohl am nächsten Wochenende wieder einsatzfähig sein. Tore wurden auch noch geschossen und so sorgten Adrian Kastel-Dahl, erneut Eugen Scheffer und auch Michel Maaßen für den 8:4 Endstand. Ein verdienter, wenn auch hart erkämpfter Sieg gegen eine tapfer und aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft der Crusaders. Das Team von Markus Kiefl versteckte sich durchaus nicht und machte es den Hausherren über 60 Minuten nicht einfach die Punkte einzufahren. Positiv diesmal vor allem das Überzahlspiel der Kemptener, 6 der 8 Treffer wurden mit einem oder zwei Mann mehr auf dem Eis erzielt. Nun gilt es in der Woche weiter akribisch zu arbeiten um am Wochenende die nächsten Aufgaben zu bewältigen , am Freitag steht das schwere Derby in Buchloe an und am Sonntag reisen die Sharks nach Bad Aibling.
  
    
EV Aich
ZWEI PUNKTE GEWONNEN ODER EINEN VERLOREN?
(BBZL)  Der EV Aich ist auch am zweiten Pflichtspiel-Wochenende weiterhin auf Formsuche. Nach den gegen Ende der Vorbereitung überzeugenden Siegen setzte es nach der Auftaktniederlage gegen Schliersee den nächsten Dämpfer.
Die Bad Aiblinger 1b war zwar beim Aicher Gastspiel am Freitag mit gut einer Reihe Ihrer Landesliga-Truppe verstärkt, dennoch müsste das Spiel eigentlich in die Kategorie „Pflichtsieg“ eingeordnet werden.
Dem Aicher Trainer Georg Herrmann fehlten zwar mit den verletzten Thomas Wilhelm und Andreas Koller sowie dem gesperrten Tarek Mustapha wichtige Stammkräfte, dass es bis zum Ende so spannend würde hätte er aber vor dem Spiel nicht vermutet.
Über das erste Drittel sollte man aus Aicher Sicht am besten den Mantel des Schweigens hüllen. Teilweise hatten die mitgereisten Fans den Eindruck, dass die Spieler das Tempo des Busfahrers der staugeplagten Anreise verinnerlicht hatten. Die Bad Aiblinger bestraften die Aicher Lethargie mit zwei Toren zur 2:0-Pausenführung.
Die Kabinenpredigt des Aicher Trainers zeigte offenbar Wirkung, denn im zweiten Drittel erhöhte der EVA das Tempo und konnte sich damit wesentlich mehr Spielanteile erarbeiten. Die zahlreichen Torchancen wurden aber teilweise zu leichtfertig vergeben, sodass es zunächst nur zu zwei Treffern durch Gilg (21.) und Urzinger (32.) reichte. Der EVA war jetzt aber die deutlich bessere Mannschaft und es schien nur eine Frage der Zeit, bis das Spiel kippen würde. Eine neuerliche Nachlässigkeit in der Defensive führte dann aber zur erneuten Führung für Bad Aibling, ehe Spornraft (Scholz, Trautmann) kurz vor Drittelende das 3:3 schoss.
Im letzten Abschnitt blieb die erhoffte Aicher Schlussoffensive zunächst aus, stattdessen drehten die Aiblinger das Spiel mit zwei Treffern (43./46. Minute) wieder zu Ihren Gunsten. EVA-Trainer Herrmann zog daraufhin die Reißleine und ersetzte Marco Krojer gegen Johannes Pfafferott im Tor. Der Weckruf an die Mannschaft zeigte Wirkung, nur eine Minute später verkürzte Schwarzkugler (Erl) auf 4:5. Die Aicher agierten aber erneut offensiv zu leichtsinnig und nur 30 Sekunden nach dem Anschlusstor stellte Bad Aibling mit einem 3 gegen 1 Konter den alten 2-Tore-Abstand wieder her.
Die Aicher rannten in der Folge oft vergeblich an und mussten auch noch einige Strafzeiten wegstecken, sodass der erhoffte Punktgewinn in immer größere Ferne rückte. Erst mit einem Doppelschlag in der 55. Minute innerhalb von 32 Sekunden durch Scholz (Trautmann, Spornraft) und Gilg (Schwarzkugler, C.Koller) war der 6:6-Ausgleich geschafft.
Nachdem in der regulären Spielzeit trotz Chancen auf beiden Seiten kein Treffer mehr fallen wollte musste der Sieger im Penatlyschießen gefunden werden. Dass der einzige Aicher Treffer von Gilg zum Sieg reichte war Jo Pfafferott zu verdanken, der alle drei Aiblinger Schützen stoppen konnte.
  
    
Wanderers Germering
Torhüterverletzung überschattet 3. Spieltag
(BBZL)  Das Spiel der Wanderers Germering gegen den EV Mittenwald am 3. Spieltag der Bezirksliga-Saison 2019/2020 musste beim Spielstand von 7:1 für die Hausherren nach dem ersten Drittel abgebrochen werden. Durch einen heftigen Zusammenprall mit einem Germeringer Spieler verletzte sich der Gästetorhüter Leonhard Husel am Kopf. Er beendete die ersten 20 Minuten unter starken Schmerzen und mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung. Da kein Ersatztorhüter parat stand und sich auch kein Feldspieler ins Tor stellen wollte, erklärte der Mittenwalder Trainer Christian Mayr gegenüber den Schiedsrichtern, dass kein Schlussmann mehr zur Verfügung steht. Daraufhin mussten die Unparteiischen das Spiel abbrechen. Über die Wertung der Partie entscheidet der Verband in den nächsten Tagen. Die Wanderers Germering wünschen Leonhard Husel eine schnelle und gute Genesung.
Die Wanderers Germering begrüßen am Weltmännertag (Sonntag, den 03.11.2019) die SG TSV Schliersee 1b/TEV Miesbach 1c in heimischer Halle. Das Team von Petr Vorisek trifft dabei auf den Drittplatzierten der vergangenen Saison. Die SG lieferte sich im Vorjahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem EV Mittenwald um den begehrten zweiten Playoff-Platz. Am Ende viel die Entscheidung um drei Punkte zugunsten des EVM. Heuer lässt es sich für die Mannschaft von Neu-Trainer Horst Forster bisher ganz gut an. In der ersten Runde des Bayernkrugs fertigte man vor eigenem Publikum den ERC Lechbruck mit 10:2 ab. Auch in der Liga lief der Saisonstart positiv. Gegen Ottobrunn (4:2) und Dachau (4:3) stehen zwei Siege nach zwei gespielten Partien zu Buche. Das Team aus dem Landkreis Miesbach wurde im Sommer nicht nur neu zusammengestellt gestellt, sondern auch stark verjüngt. Das vorhandene Potential soll voll ausgeschöpft werden, denn man möchte in der Bezirksliga wieder vorne dabei sein und um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen. Wichtige Säulen in der Mannschaft sind Kapitän Florian Tippl, Sebastian Empl und Tobias Eggert. Aber auch die Torleute sind durchaus erfahrene Cracks.
Die Germeringer sollten vor den willensstarken Schlierseern gewarnt sein, tat man sich in der Spielzeit 2018/2019 bereits zweimal schwer gegen die SG. Der Anspruch der Wanderers ist allerdings klar ein Sieg im heimischen Polariom.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
   
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen knapp den Steelers
(RLSW)  42 Sekunden fehlten den Eisbären zu einem Punktgewinn in Bietigheim. Tim Brenner (2), Daylin Smallchild, Roman Gottschalk und Marco Haas antworteten auf die Treffer Gastgeber. Doch beim Siegtreffer lief den Eisbären am Ende die Zeit davon, um das Spiel nochmals auszugleichen.
Die Steelers waren nach dem schwachen Saisonstart unter Druck und legten daher äußerst forsch vor. So hatten die Eisbären gerade die erste Unterzahl überstanden, da sorgte ein Doppelschlag für die 2:0 Führung der Gastgeber (5./6.). Doch der ECE kämpfte sich ins Spiel zurück. Zunächst verkürzte Brenner im Powerplay, kurz vor Drittelende folgte der verdiente Ausgleich durch Smallchild.
Im zweiten Drittel waren beide Teams weiter auf Augenhöhe, doch zunächst hatten die Eisbären die zwingenderen Chancen. So war es aus Sicht des ECE sehr unglücklich, dass Bietigheim Mitte des Spiels doch wieder in Führung gehen konnte (30.). Als die Eisbären erneut im Powerplay erfolgreich waren, hätte dies der vermeintliche Ausgleich sein können. Doch zuvor leistete man sich einen folgenschweren Konter, bei dem Bietigheim in Unterzahl wieder auf 2-Tore davon zog. Daher musste man mit einem knappen 3:4 in die zweite Pause gehen.
In Überzahl starteten die Eisbären das Schlussdrittel und waren erneut schnell erfolgreich, Brenner glich zum zweiten Mal nach einem 2-Tore-Rückstand für die Eisbären aus (41.). Doch man schaffte es wieder nicht, nun den ersten Führungstreffer zu erzielen und das Spiel schien langsam in Richtung Penaltyschießen zu laufen, da überraschte Bietigheim erneut mit dem Führungstreffer (54.). Der ECE gab jedoch erneut nicht auf, und kam durch ein Solo von Haas wieder zum Ausgleich (56.). Den Lucky Punch hätten die Eisbären am Ende gerne für sich verbucht und sicherlich auch verdient, doch eine Strafzeit 40 Sekunden vor Schluss kam den Gastgebern gerade recht, die nicht lange fackelten und den 6:5-Siegtreffer erzielten. Zwar warfen die Eisbären nochmal alles nach vorne, verloren letzten Endes jedoch den Kampf gegen die Uhr.
Ein starker Auftritt unserer Eisbären, die trotz mehrfacher Rückschläge immer wieder zurück ins Spiel fanden und mit gerade einmal 2,5 Reihen dem Meister ordentlich Paroli boten. Bei der ein oder anderen besseren Chancenverwertung wäre der verdiente Punkterfolg wohl möglich gewesen, aber alles in allem die richtige Reaktion auf die klare Niederlage vor Wochenfrist. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen kann im folgenden Heimspiel wieder auf Sieg gespielt werden.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets werden Favoritenrolle gerecht und gewinnen verdient mit 8:3 (0:0/2:1/6:2) gegen die Mad Dogs Mannheim
(RLSW)  Die Pflichtaufgabe ist erfüllt. Gegen das Tabellenschlusslicht wurden die nächsten drei Punkte eingefahren. Das Ergebnis täuscht allerdings etwas über den Spielverlauf hinweg. Schon vor dem Anpfiff, rieben sich die Fans der Hornets verwundert die Augen. Die Partie der Regionalliga Südwest, wurde in der Trainingshalle ausgetragen, da in der Nebenhalle der SAP Arena parallel die Jungadler gegen den EV Ravensburg spielten. Die gute Laune der vielen Fans aus Zweibrücken, tat dies jedoch keinen Abbruch.
Hornissen Coach Terry Trenholm standen 16 Feldspieler zur Verfügung. Sebastian Trenholm, der für den erkrankten Steven Teucke im Tor stand, machte seine Sache hervorragend und hielt seine Mannschaft zwei Drittel lang im Spiel. EKU Trainer Sascha Trivunov konnte 12 Feldspieler plus zwei Torhüter aufbieten.
Im ersten Drittel lief bei Hornets nicht viel zusammen. Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Die Mad Dogs hatten in zwei Überzahlsituationen die besseren Gelegenheiten, konnten aber kein Kapital daraus schlagen.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Die Zuschauer sahen wenig Höhepunkte. In der 28. Spielminute war der Bann endlich gebrochen. Der Schuss von Dan Radke, rutsche irgendwie durch die Schienen von Alexander Spang zum 0:1 für die Hornets. Eine schöne Kombination über Marco Trenholm und Dan Radke, konnte Maximilian Dörr fünf Minuten später zum 0:2 abschließen.
Die Mad Dogs gaben nicht auf und verkürzten in der 34. Spielminute durch Silvio Bruno zum 1:2.
Kurz nach Wiederbeginn, mussten die Hornets in Unterzahl sogar den Ausgleich durch Moritz de Raaf hinnehmen. Terry Trenholm war mit der spielerischen Leistung seines Teams, bisher nicht zufrieden und stellte die Reihen um. Diese Entscheidung brachte die Wende im Spiel. Innerhalb von 130 Sekunden erzielten die Hornets, durch Marc Lingenfelser, Dustin Bauscher und Dan Radke, drei Treffer.
Patrick Martens nahm in der 47. Spielminute die Einladung der Zweibrücker Hintermannschaft dankbar an und erzielte, frei vor Sebastian Trenholm, das Tor zum 3:5.
Durch diesen Gegentreffer ließen sich die Hornets nicht aus der Ruhe bringen. Claudio Schreyer und Dustin Bauscher erzielten die beiden nächsten Treffer der Hornets. Dan Radke bereitete beide Tore mustergültig vor.
Den Schlusspunkt zum 3:8 erzielte Maximilian Dörr, auf Zuspiel von Marc Lingenfelser, in der 51. Spielminute.
Eine deutliche Steigerung im Schlussdrittel und ein überragender Dan Radke, der in dieser Begegnung 6 Scorerpunkte erzielen konnte, machten heute den Unterschied.
Durch die Spielabsage des SC Bietigheim-Bissingen findet die nächste Partie der Hornets am 10.11.2019 gegen die Baden Rhions statt.
  
    
EC Eppelheim 1b
Eisbären in Landesliga angekommen
(LLBW)  Nach der deutlichen Niederlage wollten die Eisbären ein Zeichen setzen und das ist ihnen gelungen, mit einem 12:1 Kantersieg im Derby gegen Mannheim. Mit einem Vierpack von Marco Haas, einem Dreierpack von Kapitän Leon Rausch sowie Daniel Wilhelm, Maurice Ullrich, Yannic Berbner, Daniel Fischer und Patrick Patschull war das Spiel schon zur Halbzeit mit 10:0 entschieden.
So richtig einordnen kann man die Spielstärke der Gegner in der Landesliga noch nicht, so dass man vor dem ersten Derby keine echte Prognose abgeben konnte. Doch die Eisbären zeigten bereits zu Beginn die richtige Reaktion auf die beiden Auftaktniederlagen und spielen zielstrebig nach vorne, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Ein Doppelschlag durch Rausch und Haas (6.) brachte die verdiente Führung, die noch im ersten Drittel durch Wilhelm und Patschull auf 4:0 ausgebaut werden konnte. Zwar zeigten sich die Mannheimer über das ganze Spiel auch gefährlich vor dem ECE-Kasten, fanden jedoch in Lasse Weidner jeweils ihren Meister oder scheiterten an der eigenen Präzision.
Da die Mannheimer auch im zweiten Abschnitt ihre Defensive vernachlässigten und den Eisbären viel Raum gaben, nutzen diese das gerne aus. Mit 5 Tore in gut fünf Minuten war das Spiel bereits vorzeitig entscheiden, Haas (2), Ullrich, Rausch und Berbner waren erfolgreich. Zweistellig wurde es standesgemäß durch Kapitän Rausch dann auch bereits nach 33 Minuten, wonach es die Eisbären etwas ruhiger angehen ließen, so dass die Mannheimer kurz vor Drittelende den Ehrentreffer erzielten.
Im letzten Spielabschnitt schienen die Mad Dogs verstanden zu haben, mehr Fokus auf die Defensivarbeit legen zu müssen, so dass Mannheimer Angriffe weniger wurden und auch die Eisbären nicht mehr unbedrängt kombinieren konnten. Zwei weitere Treffer durch Fischer und Haas zum 12:1 – Endstand bereits nach 50 Minuten sollten jedoch noch fallen. Gegen Ende nahm dann die Härte im Spiel zu, der Frust auf Mannheimer Seite zeigte sich nun in einigen Fouls und gipfelte in einer Matchstrafe gegen einen Mannheimer Spieler, der mit einem Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge von Wacker frühzeitig duschen musste.
Auch wenn der Gegner die Eisbären heute förmlich einlud, ihr Torekonto zu füllen, zeigten die Eisbären sich stark verbessert, kombinierten gefällig und spielten sich viele hochkarätige Torchancen heraus. Mannheim hätte mit etwas präziseren Torschüssen sicherlich ein paar mehr Tore schießen können, über die gesamte Spielzeit geht der hohe Sieg jedoch völlig in Ordnung, durch den die Eisbären sich vor den Mad Dogs auf Rang 5 verbessert haben.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
EG Diez-Limburg
Rockets schlagen Vizemeister Hamm
(RLW)  Die Serie hält: Mit dem achten Sieg im achten Saisonspiel baut die EG Diez-Limburg die Tabellenführung in der Regionalliga West weiter aus. Das Duell gegen Vizemeister Eisbären Hamm war schon früh entschieden, die Rockets schalteten nach einer zwischenzeitlichen 5:0-Führung einen Gang zurück. Der Sieg fiel am Ende mit 5:3 (4:0, 1:1, 0:2) zwar relativ knapp aus, er war jedoch nie gefährdet.
Topscorer, Kapitän, Spielmacher, Herz der Mannschaft: Zum ersten Mal in der laufenden Saison musste Frank Petrozza auf seinen Routinier Kevin Lavallee verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel. Erst eine Woche zuvor hatten die Rockets sich genau für solche Situationen besser aufgestellt und den Kanadier Kyle Piwowarczyk verpflichtet, der bei seinem Heimdebüt prompt die erste Sturmformation anführte. EGDL-Trainer Petrozza, in dessen Team zudem zwei Jungs leicht angeschlagen in die Partie gingen, musste für das Duell gegen Hamm alle Sturmreihen neu zusammenstellen. Einer der Führungsspieler fehlte aber auch Hamm: Ex-DEL-Stürmer Kevin Orendorz musste verletzungsbedingt passen.
Die personellen Veränderungen ließen sich die Gastgeber zu Spielbeginn nicht anmerken - im Gegenteil: Im ersten Drittel dominierte die EGDL Spiel und Gegner, ließ Hamm quasi kaum zur Entfaltung kommen. Vorneweg marschierte dieses Mal die zweite Reihe mit Dominik Luft, Konstantin Firsanov und Julian Grund. Firsanov brachte die Rockets in Führung (3.), später trafen auch Julian Grund (14.) und Dominik Luft (15.). Inklusive der Torpremiere von Kyle Piwowarczyk in Überzahl (11.) führten die Rockets zum ersten Pausentee auch in der Höhe verdient mit 4:0.
Tenor in der ersten Pause: „Lasst uns schnell das fünfte Tor schießen, dann bleiben die Punkte heute in Diez.“ Und in der Tat: Wieder war Julian Grund erfolgreich (22.), die Zuarbeit kam von Konstantin Firsanov und Keeper Jan Guryca. Der machte ein überragendes Spiel und entschärfte selbst beste Chancen der Eisbären. Lediglich beim 1:5 durch Oliver Kraft (32.) war er machtlos. Zu diesem Zeitpunkt hatte die EGDL bereits Tempo rausgenommen und musste wenig später einen weiteren personellen Nackenschlag wegstecken: Kurz vor der zweiten Pause bekam Konstantin Firsanov, der bis dahin sein bestes Saisonspiel machte, einen Puck von einem Mitspieler unglücklich ans Ohr. Der Routinier musste mit einer blutenden Wunde und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Diagnose noch offen.
Im letzten Abschnitt kamen die Gäste spät noch zu zwei weiteren Treffern, wenngleich beide durchaus umstritten waren: Beim 2:5 durch Milan Svarc (57.) hatte Guryca die Hand bereits auf dem Puck. Alex Seifert bekam zudem, weil er die Entscheidung bemängelte, eine Strafzeit aufgebrummt. Die Überzahl nutze Hamm zum 3:5 durch Michal Spacek (58.). Den Rest des Spiels brachten die Gastgeber trotz einer weiteren Strafe unbeschadet und routiniert über die Zeit.
„Glückwunsch zum Sieg“, sagte Eisbären-Trainer Ralf Hoja bei der anschließenden Pressekonferenz. „Wir hatten im ersten Drittel wohl noch den leichten November-Blues. Diez-Limburg hat das aber auch überragend gespielt und verdient mit 4:0 geführt. Diesem Ergebnis sind wir danach hinterhergelaufen. Wir hatten einige sehr gute Chancen, die der Keeper aber super gehalten hat. Da haben wir zu viel liegen gelassen, Diez-Limburg ist aber vielleicht auch nicht mehr 100 Prozent gegangen. Wenn man eine Niederlage kassiert, sollte man eigentlich nie zufrieden sein. Aber nach dem ersten Drittel musste man viel Schlimmeres befürchten, von daher haben wir uns gut aus der Affäre gezogen, am Ende aber auch verdient verloren.“
„Wir waren sehr gut in den ersten 20 Minuten“, sagte Petrozza. „Wir hatten vor dem Spiel viel gesprochen, wollten noch aggressiver arbeiten. Das haben wir sehr gut umgesetzt, waren auch läuferisch stark, sicher im Zusammenspiel, mit viel Druck auf den Gegner und das Tor. Wir haben dann auch ein paar schöne Tore geschossen, mit dem 5:0 aber beginnt das Problem, das wir derzeit haben. Wir haben dann zu sehr abgeschaltet und den Gegner ins Spiel kommen lassen. Heute haben wir 30 Minuten gut gespielt und 30 Minuten, die nicht so gut waren. Aber unter dem Strich bin ich mit dem Sieg natürlich zufrieden.“
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras finden die Erfolgsspur nicht
(RLW)  Auch der Interregio – Cup brachte für die Kobras keine Wende. Am Ende musste man sich den Microz Eaters Limburg-Geleen mit 2:10 geschlagen geben.
Dabei fällt das Ergebnis sicher 2-3 Tore zu hoch aus, wenn man die Spielanteile miteinander vergleicht, doch die Niederländer waren an diesem Abend neben ihrer spielerischen und kämpferischen Qualität auch mit einer brutalen Effizienz ausgestattet, sodass es für die Dinslakener sogar zweistellig wurde.
Natürlich fehlten wieder diverse Spieler aus unterschiedlichen Gründen, doch nicht nur deshalb hatte Milan Vanek die Zusammensetzung der Reihen verändert. Auch die Umstellung von 3 auf 2 Reihen im letzten Spielabschnitt bedeutete keine wesentliche Verbesserung. Erneut wurden den Kobras ihre alten Schwächen zum Verhängnis: Häufige Fehler im Spielaufbau, fehlendes Durchsetzungsvermögen, Zuordnungsprobleme in der Defensive und eine zu hohe Passungenauigkeit. Dazu gesellte sich auch gestern Abend wieder der ein oder andere individuelle Fehler, der einen erfolgreichen Spielzug in einigen Situationen zunichte machte. Und sollte all dies einmal nicht eingetreten sein, gab es ja immer noch einen sich wehrenden, abgezockten Gegner. Somit nahm das Unheil seinen Lauf.
Hatte man als Fan im ersten Abschnitt beim 1:1 durch Philipp Heffler noch Hoffnung, dass das Spiel einen für Giftschlangen – Fans positiven Ausgang nehmen könnte, so war der Treffer zum 2:5 durch Tommy Kuntu-Blankson leider schon nur noch Ergebniskosmetik.
Bleibt zum einen festzuhalten, dass auch diese Begegnung den Dinslakenern eigentlich keinen weiteren Erkenntnisse gebracht haben dürfte, zum anderen zu hoffen, dass bis zum nächsten Sonntag ein Ruck durch die Mannschaft geht, wenn dann die Ratinger Ice Aliens zum Derby in die Schlangengrube kommen.
Für diesen Abend hat sich die Mannschaft etwas einfallen lassen und möchte sich durch eine Geste bei ihren Fans für die schwachen Leistungen entschuldigen: Sie zahlen die Hälfte des Eintrittspreises für jeden, der durch Tragen eines Kobra – Trikots, -Schals, -Mütze oder einem anderen Merchandise – Artikels der Kobras als ein solcher Fan zu erkennen ist.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons verlieren nach Overtime - Eishockey: 4:3-Niederlage in Ratingen
(RLW)  Revanche missglückt – der Herforder Eishockey Verein verlor das Duell bei den Ratinger Aliens 97 mit 3:4 (2:1/0:0/1:2/0:1) nach Verlängerung und revanchierte sich somit, auch aufgrund zu vieler Strafzeiten, nicht für die Hinspielniederlage Ende September, nahm aber immerhin einen Punkt mit in die Heimat.
Von Beginn an boten beide Teams den rund 300 Zuschauern in der Ratinger Eishalle ein rasantes und spannendes Spiel, wobei Herford den besseren Start erwischte und durch Guillaume Naud in der 7. Minute in Führung ging. Die Aliens hielten jedoch sofort dagegen und egalisierten durch Dustin Schumacher nur kurze Zeit später. Der HEV, der sich viel für das Auswärtsspiel vorgenommen hatte, ging durch Gleb Berezovskij in der 13. Minute erneut in Führung, die auch bis zur ersten Drittelpause Bestand haben sollte.
Im zweiten Spielabschnitt rückten die beiden Torhüter Kieren Vogel, auf Herforder Seite, sowie Felix Zerbe immer mehr in den Vordergrund. Obwohl beide Teams offensiv agierten, scheiterten sie immer wieder an den beiden Schlussmännern, wodurch es bei der knappen Herforder Führung blieb.
So richtig spannend und dramatisch wurde es dann im 3. Drittel. Zunächst erhöhte Fabian Staudt in Überzahl auf 3:1 (43.) und alles schien auf einen Sieg der Dragons zu deuten. Ratingen arbeitete sich jedoch über den Kampf in das Spiel zurück und traf in der 46. Minute durch Joey-Max Menzel zum 2:3-Anschlusstreffer. In der Folgezeit wurde die Partie ruppiger und beide Teams kassierten mehrere Strafzeiten. Ratingen nutzte eine dieser Gelegenheiten, als Herford in doppelter Unterzahl agierte, durch Alexander Brinkmann zum Ausgleich, bei dem es bis zur Schlusssirene blieb.
Somit ging es in die Verlängerung, in der beide Mannschaften noch einmal zahlreiche Chancen hatte. Als sich kurz vor Ablauf der 10-minütigen Overtime alle bereits auf ein Penaltyschießen einstellten, erzielte Dennis Fischbuch den Siegtreffer für die Aliens und sorgte für den Sudden-Death.
Zwar bleibt Herford in der Regionalliga West Tabellen-Zweiter, hat aber inzwischen neun Punkte Rückstand auf die EG Diez-Limburg, die einsam an der Tabellenspitze steht. Am kommenden Wochenende hat der HEV gleich zwei Mal die Gelegenheit, dem Topteam die ersten Minuspunkte beizubringen.
  
   
EHC Neuwied Bären
Hellmanns späte Erlösung
(RLW)  Es war die mit Sicherheit schwächste Regionalliga-Leistung des EHC „Die Bären" 2016 in der bisherigen Saison. Gegen den Neusser EV taten sich die Neuwieder am Sonntagabend im heimischen Icehouse enorm schwer und setzten sich glücklich mit 2:1 durch. „Ein 1:1 nach 60 Minuten wäre verdient gewesen", hielt Alexander Rodens mit kritischen Worten nicht hinter dem Berg. Der ehemalige Torhüter, der gemeinsam mit Andreas Halfmann wie schon am Freitag in Hamm den grippekranken Carsten Billigmann hinter der Bande vertrat, stellte bei der Pressekonferenz mit kritischer Miene fest: „Wir haben zwei Drittel lang nicht das abgerufen, was wir spielen können und was wir spielen wollten. Wir waren immer einen Schritt zu langsam, sind nicht in die Zweikämpfe reingegangen und am Ende der glückliche Sieger."
Die Bären, bei denen im Angriff vieles Stückwerk blieb, brauchten einen Sonntagsschuss von Frederic Hellmann, der zu einem Zeitpunkt den Weg durch Freund und Feind und vorbei an NEV-Schlussmann Ken Passmann fand, als sich viele schon auf eine Verlängerung einstellten, um mit einem blauen Augen davonzukommen. 118 Sekunden fehlten Neuss zum Einzug in die Overtime und somit zu einem Zähler. Bitter für die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste. „Wir sind trotz des Ergebnisses zufrieden, weil wir uns sehr gut präsentiert haben", zog Trainer Daniel Benske bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte den Hut vor seiner Mannschaft. „Am Ende haben wir mit zwei Reihen versucht, das Unentschieden über die Zeit zu bringen, aber der Neuwieder Druck nahm natürlich immer weiter zu."
So viel Schwung blieb der EHC an diesem Abend lange Zeit schuldig. Neuss machte dem Favoriten mit großem Kampf und starker Abwehrarbeit das Leben schwer, gleichzeitig wirkten die Bären aber auch uninspiriert. Ein Schlagschuss von Nikolai Varianov, der vom Torgestänge ins Netz sprang, brachte den Tabellenletzten nach exakt drei Minuten in Führung. Diese hielt weit über das erste Drittel hinaus. Erst in der 31. Minute brandete im Icehouse der erste erleichterte Jubel auf. Sam Aulie behauptete sich im Zweikampf hinter dem Tor, zog vor den Kasten und schaufelte die Scheibe hoch zum 1:1 an Passmann vorbei. Bei allen Bemühungen den Knoten endlich zum Platzen zu bringen, musste Neuwied auch defensiv immer hellwach sein, denn Neuss fand eine feine Mischung aus Abwehrbollwerk und Nadelstichen nach vorne. So musste Felix Köllejan einen zwei-gegen-eins-Konter mit dem Abschluss von David Bineschpayouh entschärfen, um den erneuten Rückstand zu verhindert. Später im Schlussdrittel war Köllejan erneut zur Stelle, als er gefordert wurde. Gegen den Letten Sergejs Piskunovs verhinderte er das 1:2.
Erst in der Endphase erfüllten die Einheimischen annähernd das, was sich Trainerteam und Fans vorstellten. Der Zug zum Tor nahm zu, die Führung lag in der Luft und fiel in der vorletzten Minute. Frederic Hellmann zog von der linken Seite aus der Distanz ab und erlöste sein Team, das durch den Sieg in der Tabelle wieder an den Hammer Eisbären vorbeizog und bei einem Spiel weniger drei Punkte Rückstand auf den zweitplatzierten Meister Herforder EV hat.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens machen Werbung für das Ratinger Eishockey und besiegen den Meister nach Verlängerung mit 4:3
(RLW)  Begegnungen gegen den Herforder EV sind immer ein Erlebnis in der Ratinger Eissporthalle. Meist geht es spannend zu, eine Prognose wagt keiner, Tippspiele gehen nicht auf. So auch am Sonntagabend, als die Ice Aliens das Team aus Ost Westfalen zum zweiten Mal in dieser Saison besiegten.
Die Gäste gingen in der 7. Minute durch Guillaume Naud in Führung, die Dustin Schumacher nur drei Minuten später egalisierte. Weitere drei Minuten später war es Berezowskij, der die erneute Führung für die Gäste herstellte. Der Mittelabschnitt brachte keine Tore. Trainer Andrej Fuchs hatte seine Männer darauf eingestellt, aus einer gesicherten Defensive die Angriffe zu fahren. Der Herforder Naud kam damit wohl nicht zurecht, denn er verursachte drei Strafzeiten gegen sein Team, die den Ice Aliens Entlastung brachten und Möglichkeiten für den Ausgleich boten. Doch das Überzahlspiel wollte an diesem Abend nicht funktionieren.
Das letzte Drittel entwickelte sich zu einem Krimi, der in der Ratinger Eissporthalle schon lange nicht mehr zu sehen war. In der 43. Minute hatten die Dragons durch Staudt auf 1:3 erhöht, doch schon in der 46. Minute verkürzten die Ice Aliens auf 2:3. Ted Zeitler und Ben Busch hatten Joey Menzel in Position gebracht und der verwandelte zum erneuten Anschlusstreffer. Auf den Rängen steigerte sich die Stimmung, das Team wurde angefeuert, um den Ausgleich herzustellen. Das übertrug sich auf die Spieler, denn die Ice Aliens setzten nun alles daran, diesen Ausgleich zu erzielen. Die Ice Dragons zeigten phasenweise eine spielerische Überlegenheit, brachten sich durch eine Vielzahl von Strafen aber immer wieder selbst aus dem Rhythmus. In der 55. Minute war es Alexander Brinkmann, der den ersehnten Ausgleich nach Zuspiel von Lorenzo Maas erzielte. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, als Kapitän Dennis Fischbuch den gegnerischen Torwart verlud und zum Siegtreffer einnetzte. Wieder war es Lorenzo Maas, der aufgelegt hatte.
Bei aller Freude gibt es jedoch auch einen Wermutstropfen: Nach einem Foul verletzte sich Tobias Brazda schwer und musste das Krankenhaus aufsuchen. Eine genaue Diagnose wurde noch nicht gestellt, aber nach ersten Vermutungen wird er wahrscheinlich für einen längeren Zeitraum ausfallen.
Damit haben die Ice Aliens ihre Serie von drei Heimspielen in Folge erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbeute von sieben Punkten sichert ihnen den fünften Platz mit zwei Punkten Rückstand auf Hamm und Neuwied, die aber schon zwei, bzw. ein Spiel mehr ausgetragen haben. 
  
    
EHC Troisdorf
2:4 gegen den amtierenden Meister
(LLW)  Ein ungewohntes Bild erwartete die 107 Besucher am Freitag im Icedome. Chefcoach Daniel Walther fehlte wegen eines Geschäftstermins und wurde durch Thomas Gaida an der Bande vertreten. Dieser stellte die Mannschaft in dem äußerst fairen Derby (insgesamt nur sechs Strafminuten) gut ein, so wollten die Dynamites gegen den Favoriten wieder die Tabellenführung zurückerobern und gegen TuS Wiehl gewinnen. Laufstark und kämpferisch begannen die Jungs von der Sieg das erste Drittel scheiterten aber immer wieder am Wiehler Goalie Nebgen. Nach und nach übernahmen die Gäste dann das Spiel und erarbeiteten sich die ersten guten Chancen. So war es in der neunten Minuten Yannick Beste, der einen Abpraller vom Pfosten, zum 0:1 einnetzte. In den folgen Minuten bis zur Drittel Pause folgte Angriff auf Angriff der Pinguins. 19 Sekunden vor der Schlusssirene erfolgte das, was schon alle Gästefans erwartet haben, der frischgebackene Vater und Captain Stefan Streser erhöhte zum völlig verdienten 0:2.
Das zweite Drittel begann so, wie das erste endete, der Favorit machte das Spiel. So wurde auch die einzige Unterzahlsituation von den Gästen in der 28. Minute, wiederum durch Streser ausgenutzt. Keine zwei Minuten später landete der Puck erneut im Kasten von Dominik Liesenfeld (1) – Simon Cremer spitzelte die Scheibe an unserem Goalie vorbei. Einen weiteren Treffer, der Jungs aus dem Bergischen, verweigerte allerdings das Schiedsrichtergespann Julian Rieneck und Patrick Schulz. Ansonsten kann man aus Troisdorfer Sicht nicht viel Positives von diesem Drittelabschnitt berichten.
Im letzten Spielabschnitt, wurde durch den Aushilfstrainer, unsere Reihen etwas umgestellt und so dauerte es keine drei Minuten bis endlich der Puck im gegnerischen Netz zappelte. Ein Powerplay nutzte Thorsten Metzen (13) mit einem satten Schuss, von der blauen Linie, zum 1:4 Anschlusstreffer. Nun war der Bann gebrochen. 52 Sekunden nach diesem Treffer war es Kevin Stöhr (89), der eine Unachtsamkeit in der Wiehler Hintermannschaft zum 2:4 ausnutzte. Mit einer cleveren Auszeit unterbrach der Gästecoach den Troisdorfer Spielfluss. Das letzte Drittel gehörte ganz klar den Gastgebern, allerdings konnten sich diese daraus keinen weiteren Nutzen erkämpfen.
So durfte am Ende der Favorit, in dem äußert fairen Spiel, die Punkte mit nach Hause nehmen und die Tabellenführung weiter ausbauen. Durch den erwarteten Sieg der Dortmunder in Solingen, wurde auch der zweite Tabellenplatz eingebüßt und somit rutschten die Dynamites auf Platz drei der Tabelle ab.
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
Was für ein tolles Derby?!
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben sich vor 900 Zuschauern an der starken Defensivarbeit der Crashers und einem alles überragenden Kevin Kopp im Tor der Chemnitzer die Zähne ausgebissen. Mit 3:1 gewinnen die Crashers verdient das erste Derby gegen die Wölfe seit der Saison 2017/2018.
Mehr Spielanteile über weite Strecken des Spiels und die Unterstützung von etwa 150 mitgereisten Fans nützten den Schönheider Wölfen nichts, um das Bollwerk der Crashers zu knacken. Diese wiederum spielten diszipliniert, geduldig und clever. Das 1:0 (6.) durch Charly Rudolph und 2:0 (37.) durch Jiri Charousek schossen die Crashers jeweils in Überzahl. In einem schnellen und grundsätzlich fair geführten Regionalliga-Derby schenkten sich beide Teams sonst nichts.
  


 Montag 28.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Diverse Pressemitteilungen
IHP/pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
         

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login



icehockeypage.net Trustcheck Seal
Partner2




immer aktuell informiert sein 
und mitdiskutieren auf


IHP facebook

 
www.icehockeypage.de

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!