Newsticker

 
 *** KURZNACHRICHTEN ***

       
Krefelder EV
(OLN)  Allrounder Tim Dreschmann, dessen Vertrag bei den Moskitos Essen kürzlich erst aufgelöst wurde, wird künftig für den KEV in der Oberliga aufs Eis gehen
 
EHC Red Bull München
(DEL)  Nationaltorhüter Danny Birken muss sich nach einer Beinverletzung einer Operation unterziehen und wird in den kommenden fünf bis sechs Wochen nicht für die Red Bulls auflaufen können
  
Löwen Frankfurt
(DEL2)  Die Löwen müssen für sechs Wochen auf ihren Mannschaftskapitän Adam Mitchell verzichten, der nach einer Oberkörperverletzung zu einer Pause gezwungen ist
  
Deggendorfer SC
(OLS)  DSC-Star Thomas Greilinger hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine Ersatzverpflichtung ist nicht vorgesehen. Zudem wird auch Verteidiger Andreas Gawlik bis auf Weiteres ausfallen
  
EA Schongau
(BYL)  Die Mammuts verlieren mit Matthias Müller einen ihrer wichtigsten Leistungsträger in der Offensive, da dieser aus persönlichen Gründen Schongau verlassen wird. Eine Neuverpflichtung als Ersatz ist zunächst nicht vorgesehen
  
Kölner Haie
(DEL)  Die Kölner Haie wollen Nationalspieler Felix Schütz, der zuletzt in Schweden aufs Eis ging, zurückholen. Allerdings buhlen auch die Straubing Tigers um die Dienste des erfahrenen Stürmers, der aber wohl auch einen Wechsel nach Tschechien nicht ausschliesst
  
Düsseldorfer EG
(DEL)  Verletzungspech bei der DEG: Verteidiger Marco Nowak hat sich eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt bis zu zwei Monate aus, zudem hat Victor Svensson einen Muskelfaserriss erlitten und muss etwa zwei Wochen pausieren
  
Starbulls Rosenheim
(OLS)  Stürmertalent Kevin Slezak hat sich eine Handverletzung zugezogen und wird vorraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen
  
CE Timmendorfer Strand
(VLN)  Torhüter Jordi Buchholz, der in der letzten Saison verletzungsbedingt pausieren musste und dann beruflich in Nordamerka war, kehrt nach Timmendorfer Strand zurück, wo er auch schon in der Oberliga auf dem Eis stand
  
EC Lauterbach
(HL)  Ab sofort wird der junge US-Amerikaner Christian Schurmann-Colicchio, der zuletzt in einer College-Liga aufs Eis ging, für die Luchse auf Torejagd gehen
  
Eisadler Dortmund
(LLW)  Nach drei Jahren Unterbrechung trägt ab sofort Verteidiger Nikolas Bitter wieder das Trikot der Eisadler
  
TSV Erding
(BYL)  Nach eineinhalb Jahren Eishockeypause hat Verteidiger Konstantin Mühlbauer sein Comeback im Trikot der Gladiators gegeben und hat wegen verletzungsbedingter Ausfälle im Team ausgeholfen
  
Höchstadter EC
(OLS)  Verteidiger Leopold Trautmann, der im Sommer aus dem Nürnberger Nachwuchs in den Aischgrund kam, wird nach 14 Saisonspielen, in denen er sich nicht in die Scorerliste eintragen konnte, die Alligators nun wieder verlassen und wechselt in die Landesliga zum EV Pegnitz
  
EHC Erfurt
(OLN)  Die TecArt Black Dragons haben den bisher befristeten Vertrag mit dem finnischen Stürmer Joonas Toivanen, der in 9 Partien 8 Scorerpunkte beisteuern konnte, bis zum Saisonende verlängert
     
   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 29.Oktober 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Landesliga Berlin.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Straubing Tigers
Teuer erkaufter Sieg gegen Augsburg – Straubing Tigers mit vier Verletzten
(DEL)  Im Zuge der Begegnung mit den Augsburger Panthern am vergangenen Sonntag mussten die Straubing Tigers vier Ausfälle verkraften. Über den Einsatz der vier Akteure am kommenden Wochenende muss zum Teil kurzfristig entschieden werden.
Kael Mouillierat zog sich in einer Spielsituation, an der Augsburgs Brady Lamb beteiligt war, eine Gesichtsverletzung zu und wird Trainer Tom Pokel erst nach dem Deutschland Cup wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen.
Travis Turnbull fällt mit einer Unterkörperverletzung zwischen vier und sechs Wochen aus.
Ebenso laborieren Benedikt Schopper und T.J. Mulock an einer Unterkörperverletzung. Bei beiden ist ein Einsatz am kommenden Wochenende in den Partien gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven und die Eisbären Berlin fraglich.
  
    
EC Bad Nauheim
Nauheimer und Frankfurter Eishockey-Profis gleichermaßen rasiert
(DEL2)  Wer rasiert wen im WINTER-DERBY am 14. Dezember zwischen dem EC Bad Nauheim und den Löwen Frankfurt? Das ist die große Frage bei Hessens spektakulärsten Freiluft-Sportevent des Jahres. Dann treffen die beiden DEL2-Eishockeyclubs im Sparda-Bank-Hessen-Stadion, der Heimspielstätte von Kickers Offenbach, aufeinander. Am Montag gab es nun ein erstes Treffen einiger Protagonisten in den Stadionkatakomben auf dem Bieberer Berg. Anlass war die „Movember-Aktion“.
Dabei ließen sich die Eishockey-Profis des EC Bad Nauheim Daniel Stiefenhofer, Huba Sekesi und Kyle Gibbons sowie die drei Spieler der Frankfurter Löwen Steven Delisle, Patrick Klein und Marius Erk von den beiden Barbieren Emrah und Anil Sirin medienwirksam den Bart rasieren. Sie alle sind Botschafter, die gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation Movember auf das Thema Männergesundheit und Vorsorgeuntersuchung aufmerksam machen wollen.
„Ich finde die Movember-Aktion sehr gut. Wenn man helfen kann, dann macht man das gerne“, sagte Nauheims Verteidiger Daniel Stiefenhofer. Als besonderen Rahmen nutzte man das Stadion von Kickers Offenbach. Während beim Movember-Termin noch alle Spieler ihren Bart verloren haben, wird es am 14. Dezember an gleicher Stelle definitiv sportlich entschieden, wer wen rasiert.
Das gesamte Rhein-Main-Gebiet fiebert diesem Eishockeyfest entgegen. Und bei Stiefenhofer hat spätestens jetzt das große Kribbeln begonnen. „Ich bin das erste Mal hier in diesem Stadion und durch den Spielereingang gegangen. Das war schon beeindruckend ebenso wie die Stehgerade gegenüber. Das ist echt groß hier und faszinierend. Für mich ist es mein erstes Freiluft-Spiel und jeder, der dabei ist, kann sich freuen. Das wird richtig geil.“
Umrahmt wird das WINTER-DERBY von einem großen Showprogramm unter anderem mit Live-Musik-Acts und jede Menge Eisakrobatik. Infos und Tickets gibt es unter www.winter-derby.de
  
    
Dresdner Eislöwen
Derby gegen Weißwasser
(DEL2)  Bereits am Mittwoch, 30. Oktober steht das nächste DEL2-Punktspiel für die Dresdner Eislöwen an: Das Team von Cheftrainer Rico Rossi ist bei den Lausitzer Füchsen gefragt. Nach derzeitigem Stand wird Nick Huard (Unterkörperverletzung) nicht zur Verfügung stehen.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Wir müssen uns auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren. Morgen heißt es Derby-Time. Das ist immer etwas Besonderes. Weißwasser hat mit Corey Neilson einen sehr guten Coach, der sein Handwerk versteht. Er hat ein talentiertes Team, welches auch taktisch enorm diszipliniert ist. Das macht Weißwasser zu einem starken Gegner. “
Elvijs Biezais: „Wir müssen weiter nach vorne gehen und unsere Fehler minimieren. Wenn wir das umsetzen und das Selbstvertrauen vom Wochenende mit in die nächsten Spiele nehmen, dann wird es uns möglich sein, nicht nur ein Spiel zu gewinnen, sondern dann können noch einige mehr folgen.“
Das DEL2-Punktspiel der Dresdner Eislöwen bei den Lausitzer Füchsen beginnt am Mittwoch, 30. Oktober um 19.30 Uhr und wird geleitet von HSR Sven Fischer und Razvan Gavrilas. Kurzentschlossene Dresdner erhalten an der Abendkasse noch Restkarten. Die Partie wird live auf SpradeTV übertragen.
  
    
EC Kassel Huskies
Vorerst letzter Spieltag vor Länderspielpause steht bevor
(DEL2)  Die Festung Auestadion hält: Auch im achten Heimspiel blieben die Kassel Huskies am vergangenen Wochenende auf eigenem Eis ungeschlagen und siegten über Freiburg – trotz 1:3-Rückstandes - noch 5:3.
Am kommenden Wochenende stehen die letzten beiden Spiele vor der Länderspielpause auf dem Plan: Freitag auswärts in Crimmitschau (20 Uhr) und am Sonntag dann zur gewohnten Zeit um 18.30 Uhr in der heimischen Halle gegen den EV Landshut.
Spiele gegen die Sachsen sind den Huskies-Fans noch in schlechter Erinnerung: In der vergangenen Saison schieden die Huskies in den Pre-Playoffs gegen die Eispiraten aus. Diese Saison läuft es da allerdings besser. Bereits am dritten Spieltag gastierte das Team von Trainer-Routinier Danny Naud in Kassel, 4:2 siegten die Schlittenhunde damals. Die Kasseler Spieler, die auch in der vergangenen Saison bereits an der Fulda spielten, trafen auf reihenweise bekannte Gesichter: 13 Profis verlängerten in Crimmitschau ihre Verträge, bildeten so ein eingespieltes Gerüst, welches um punktuelle Neuzugänge ergänzt wurde. Doch: So richtig in Tritt sind die Jungs aus Sachsen in dieser Saison noch nicht gekommen. 60 Gegentore in 15 Spielen und dabei 14 geholte Punkte sorgen dafür, dass der wiederholte Einzug in die Pre-Playoffs dieses Jahr ein hartes Stück Arbeit werden wird. Anfang der Woche gab es zudem eine Vertragsauflösung: Julian Talbot und die Eispiraten haben sich auf ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit geeinigt.
Am Sonntag steht das vorerst letzte Spiel vor der Länderspielpause auf dem Spielplan. Um 18.30 Uhr gastiert der EV Landshut in der Eissporthalle. Es ist das erste Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit zwischen Huskies und dem Aufsteiger aus Süddeutschland. Dieser hat erst kürzlich seine erste Phase der Sanierung des Stadions am Gutenbergweg abgeschlossen und konnte bis dahin keine Heimspiele absolvieren. Folglich hat der EVL erst elf Saisonspiele absolviert, in diesen elf Punkte erkämpft und steht vor dem Wochenende auf Rang 13 der Tabelle. Unter der Woche wurde mit Jeff Hayes ein Spieler von Liga-Konkurrent und Meister
Ravensburg verpflichtet – der Stürmer soll dem bisher mit 36 Toren noch ausbaufähigem
Angriff mehr Tiefe verleihen.
Erstes Bully in der Eisporthalle ist um 18.30 Uhr.
Nach diesem Spiel ruht in der Liga wegen der Länderspielpause erstmal der Betrieb. Weiter
geht es in der Eissporthalle dann am Freitag, 15. November, um 19.30 Uhr gegen die
Lausitzer Füchse. An diesem Tag werden die Huskies erstmals einen Regenbogentag
durchführen und zu Toleranz und Offenheit aufrufen.
  
    
Oberliga Süd
    
EV Füssen
Regensburg siegt gegen den EVF knapp aber verdient mit 2:1
(OLS)  Beim EV Regensburg musste sich der EVF am Sonntag knapp mit 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) geschlagen geben. Für den angeschlagenen Favoriten war es ein weiterer Schritt aus der Krise, Füssen konnte zwar kämpferisch erneut überzeugen, war diesmal aber offensiv zu harmlos, um einen weiteren Punkt zu ergattern. Der Aufsteiger beschließt somit die erste Hälfte der überregionalen Runde auf dem siebten Tabellenplatz, fünf Zähler hinter Tabellenführer Deggendorf und acht vor dem Elften Lindau und dem damit verbundenen Abstiegsrunden-Rang.
Die Anfangsphase in Regensburg gehörte auch dank zweier Überzahlspiele zunächst dem EVF. Wieder komplett konnten sich die Gastgeber aber befreien und hatten ihrerseits im ersten Powerplay gleich eine Reihe von Großchancen zur Führung. Benedikt Hötzinger hielt seinen Kasten vorerst sauber. Während Füssen nur bei Kontern gefährlich wurde, konnten sich die Eisbären jedoch immer mehr im Angriffsdrittel fest setzen. Der Lohn war in der 19. Minute die Führung durch Peter Flache, der ein missglückter Zweikampf der Schwarz-Gelben voraus ging.
Mit viel Schwung kam der EVF aus der Kabine und konnte durch einen verdeckten Schuss von Maximilian Dropmann auch sehr schnell ausgleichen. Der Elan wurde durch eine Strafzeit aber wieder ausgebremst. Regensburg zeigte erneut ein starkes Powerplay, hatte aber auch Glück, als ein leicht abgefälschter Schuss von Richard Divis aus spitzem Winkel zum 2:1 durchrutschte. Als Marc Besl wegen hohen Stocks für vier Minuten auf die Strafbank musste, hatte die Füssener Defensive Schwerstarbeit zu verrichten, überstand die Situation aber schadlos. Auf der anderen Seite hatte der von der Strafbank zurückkehrende Besl völlig frei die Chance zum Konter, konnte die Scheibe aber nicht unter Kontrolle bringen. Die Eisbären in der Folge mit einigen Chancen zum dritten Treffer, der EVF nur durch einen Konter von Payeur, der knapp am Tor vorbei ging, gefährlich.
Im letzten Drittel war Füssen insgesamt die spielbestimmende Mannschaft, konnte sich gegen die sehr gut eingestellten Gastgeber offensiv jedoch nur selten aussichtsreich in Szene setzen. Ein Überzahlspiel konnte nicht genutzt werden, in der 49. Minute scheiterte Marc Besl nach einem schönen Querpass. Die Zeit lief dem EVF immer mehr davon, Regensburg verteidigte geschickt. Bei einem Konter wurde Marius Keller im letzten Moment geblockt, ein Alleingang von Sam Payeur gehalten. Das war es dann auch schon mit den Möglichkeiten, denn der EVR verhinderte auch dank seiner individuellen Klasse, dass Füssen noch den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler ersetzen konnte. Am Ende ein verdienter Sieg der Heimmannschaft, während Füssen zwar wieder mit seinem Einsatz überzeugte, sich diesmal im Angriff aber zu wenig durchsetzen konnte.
Trainer Andreas Becherer (EVF): „Regensburg hat die ersten beiden Drittel mit sehr viel Druck gespielt, wir mussten hart arbeiten, um uns davon zu befreien. Heute gab es viel Kampf, das hat man auch bei den Toren gesehen. Im letzten Drittel waren wir nicht so schlecht und hätten mit etwas Glück auch ausgleichen können. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden, wir haben kämpferisch alles rein geworfen. Ich denke, in Regensburg kann man verlieren.“ (MiL)
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EC Pfaffenhofen
Starke Leistung wurde nicht belohnt - ECP unterliegt Spitzenreiter Waldkraiburg knapp mit 2:3
(BYL)  Mehrmals hatten die ECP-Fans den Torschrei schon  auf den Lippen, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie. In der Schlussphase der Partie zwischen dem EC Pfaffenhofen und dem EHC Waldkraiburg schnürten die Hausherren den Tabellenführer regelrecht in dessen Drittel ein, doch den Ausgleich schafften sie nicht mehr. So rettete der Favorit mit Glück und Geschick seinen knappen Vorsprung ins Ziel und entführte beim 2:3 (0:1; 1:1; 1:1) alle drei Zähler von der Ilm.
Von einem glücklichen Sieg seiner Mannschaft sprach anschließend auch Gästecoach Alex Piskunov. „Wir haben heute nicht gut gespielt, aber was zählt sind die drei Punkte,“ führte er weiter aus. Chris Heid schüttelte dagegen mit einem Blick auf die Statistik ungläubig den Kopf. 48 Schüsse hatte seine Mannschaft auf den Kasten von Gästeschlussmann Kevin Yeingst abgefeuert, nur deren 17 die Gäste auf das Tor von Patrick Weiner, jubeln durfte am Ende aber dennoch der Spitzenreiter. Zuvor hatten die Zuschauer eine packenden und spannenden Kampf erlebt, in dem sich beide Mannschaften über weite Strecken auf Augenhöhe begegneten. Im Auftaktdrittel scheuten beide Teams das Risiko und legten zunächst Wert auf ein stabiles Defensivverhalten, so dass sich auf beiden Seiten nur wenige Möglichkeiten ergaben. Dennoch gingen die Gäste mit einer 1:0 Führung in die die erste Pause, weil sie kurz vor der Sirene ihre nummerische Überlegenheit während einer Strafzeit von Andreas Pielmeier konsequent ausspielten. Nach dem Wechsel drückten die Hausherren zunehmend auf das Tempo und die Partie wurde nun auch etwas verbissener geführt, wobei beide Mannschaften aber niemals die Grenzen der Fairness überschritten. Allerdings waren jetzt die Strafbänke immer wieder gut besucht. In der 27. Minute nutzte Jake Fardoe eine Überzahlmöglichkeit nach Vorarbeit von Nick Endreß und MarkoBabic zum verdienten Ausgleich. Die Antwort des Tabellenführers ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Ebenfalls mit einem Mann mehr stand Routinier Josef Straka goldrichtig und traf zum 1:2. Für Stimmung auf den Rängen sorgten wenig später Marko Babic und Fabian Eder, die sich mit Patrick Zimmermann und Tim Ludwig eine kleine Boxeinlage lieferten. An der knappen Gästeführung sollte sich bis zum zweiten Wechsel allerdings nichts mehr ändern. Mit viel Elan kamen die Mannen von Chris Heid aus der Kabine und setzten den Tabellenführer enorm unter Druck. Kevin Yeingst rückte immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens und hatte alle Hände voll zu tun, um den Ausgleich zu verhindern. Der fiel aber dann doch in der 44. Minute, als Nick Endreß wiederum in Überzahl, eine Lücke im Abwehrbollwerk der Gäste fand. Freuen darüber konnten sich die Heimfans aber nur zwei Minuten. Erneut war es Josef Straka, der eine umstrittene Strafzeit gegen Nico Kroschinski eiskalt ausnutzte. Zuvor hatten die Schiedsrichter weiterlaufen lassen, obwohl ein Gästespieler ins Tor gerutscht war. Doch alle Proteste halfen nichts, der Treffer zählte, womit alle Tore an diesem Abend im Powerplay erzielt wurden. Die verbleibenden 14 Spielminuten waren dann ein einziger Sturmlauf  des Aufsteigers auf das Tor von Kevin Yeingst, der unter Dauerbeschuss stand, aber nicht mehr zu bezwingen war. Selbst dann nicht, als Chris Heid schon zwei Minuten vor dem Ende für Patrick Weiner einen sechsten Feldspieler brachte. 
  
    
ERV Schweinfurt
Bestes Drittel der gesamten Saison reicht nicht zum Sieg
(BYL)  Bestes Drittel der gesamten Saison – so bezeichnete Trainer Michael Dippold die ersten 20 Minuten der Mighty Dogs gegen den TEV Miesbach. Denn die Schweinfurter spielten sehr diszipliniert und erarbeiten sich gegen den Tabellenzweiten zahlreiche Torchancen, von denen Jan Kouba eine Chance in der 17. Minute zum 1:0 nutzte. Das musste auch Gästetrainer Peter Kathan eingestehen: „Wir sind im ersten Drittel nicht so gut ins Spiel gekommen, da war Schweinfurt mit Sicherheit ein bisschen stärker und hat auch relativ viele Schüsse und klare Torchancen auf unser Tor abgegeben. Da war ich natürlich nicht zufrieden, aber wir sind mit 1:0 auch gut bedient gewesen.“
Im zweiten Drittel kamen die Gäste dann besser ins Spiel und erzielten in der 25. Minute durch Bohumil Slavicek den Ausgleich. Doch 32 Sekunden später gingen die Mighty Dogs erneut durch Jonas Manger in Führung. Nach dem Ausfall von Markus Babinsky, der sich bei einem Check selbst verletzte und erst im letzten Spielabschnitt wieder ins Spiel eingreifen konnte, traf Josef Frank im Powerplay zum 2:3 für den TEV Miesbach (38.).
„Im letzten Drittel haben wir uns wieder gut gefangen und hätten auch rankommen können. Haben wir aber nicht geschafft.“, auch weil die Mannschaft von Michael Dippold nach dem 2:4 in der 51. Minute durch Maximilian Hüsken ihre Torchancen nicht nutzten. Vor allem bei einer fast zweiminütigen doppelten Überzahl wäre der Anschlusstreffer der Mighty Dogs eigentlich fällig gewesen. Stattdessen mussten die Schweinfurter zwei Minuten vor Spielende den Torhüter ziehen und kassierten ein Empty-Net-Goal durch Filip Kokosk zum 2:5 Endstand.
Am kommenden Wochenende empfangen die Mighty Dogs am Freitag, den 01.11.2019, um 20 Uhr den TSV Peißenberg Zuhause im Icedome. Einen Tag später findet am Samstag, den 02.11.2019, von 9.30 – 11 Uhr der erste KidsDay in der Saison 2019/20 statt. Gemeinsam mit den Spielern der Mighty Dogs können die zukünftigen Eishockey-Stars auf das Eis gehen und Spaß am schnellsten Mannschaftssport der Welt haben. Das Ganze ist kostenlos, mitzubringen sind nur Schlittschuhe, Handschuhe, Helm und Schoner. Am Sonntag fahren die Mighty Dogs zum EC Pfaffenhofen. Spielbeginn ist am 03.11.2019 um 17:30 Uhr.
  
    
EV Dingolfing
Isar Rats enthüllen ersten Vereinsbus bei Heimsieg - EVD gewinnt mit 7:4 gegen Trostberg und präsentiert ersten Vereinsbus in der 40-jährigen Geschichte
(BLL)  Dies war kein normales Eishockey Spiel. Die Vereinsführung hatte zwar mit viel Zuspruch gerechnet, aber die Erwartungen wurden haushoch übertroffen. Die Zuschauer und Fans drückten sich auf den Rängen, laut Vereinsführung müssten es über 700 gewesen sein, die neben dem Spiel mit Spannung auf die Enthüllung des ersten Vereinsbusses in der 40-jährigen Geschichte der Isar Rats gewartet hatten.
Jürgen Ohr, seit gut einem Jahr Chef der Dingolfinger Eishackler, moderierte die grandios inszenierte Enthüllung. Wie bei einem Konzert standen massenhaft Fans hinter der Absperrung zum verhüllten Bus und filmten das Geschehen für die Social-Media-Welt. Ohr stellte gleich zu Beginn klar, warum man sich diesem Herzensprojekt – einen eigenen Isar Rats Bus – gestellt hat. „Ein gemeinnütziger Verein, der ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen wird, muss die Attribute Zugehörigkeit, Zusammenhalt, Leidenschaft und Engagement verkörpern. Ein im Vereinsdesign gebrandeter Bus macht nicht nur die Nachwuchskinder und die Eltern, sondern auch die Aktiven und die Fans stolz auf den Verein und fördert den Spaß mit anzupacken.“
Der von der Firma Reicheneder Reisen aus Wallersdorf gestellte, nagelneue Mercedes-Bus wurde sehr aufwendig im Vereinsdesign foliert. Die Finanzierung dieser teuren Gestaltung haben einige Sponsoren beigesteuert. Markus Reicheneder, Michael Grader vom Malerbetrieb, Franz Stadler vom Modehaus wie auch Thomas Atzberger von Wuid Media waren bei der Festivität anwesend und durften die Enthüllung aus vorderster Front bestaunen. So schafft es der Verein, neben dem Bus auch noch zusätzliches Budget für die Nachwuchsarbeit sicher zu stellen. Nachdem die Hülle von dem Bus gefallen war erwartete die Zuschauer eine weitere Überraschung. Über 70 Nachwuchsspieler im Alter von 4 bis 19 Jahren kamen aus dem Bus und bedankten sich bei den Sponsoren. Viele Fans, begeistert von dem Design, standen Schlange, um ein Selfie von sich und der riesigen Ratte auf dem Bus zu machen. Man hatte fast den Eindruck es ginge um ein Kunstwerk. Ohr war sich sicher, dass dieser Bus nicht nur die Isar Rats, sondern auch Dingolfing in ganz Bayern repräsentieren und die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins weiter unterstützen wird.
Das Spiel gegen den TSV Trostberg war von dem gesamten Spektakel unberührt. Geschickt hatte man die Enthüllungszeremonie hinter die Eishalle in die Alm verlagert und auf die Drittelpausen gelegt. Die Isar Rats schenkten den Trostbergern nichts. In der ersten Phase versenkten sie viermal den Puck hinter dem Trostberger Goalie und gingen mit 4:0 in die Drittelpause. Torschützen waren David Bilek, Helmut Kößl und zweimal Olli Ferstl, der in diesem Spiel wie entfesselt wirkte.
Im zweiten Drittel drehten die Trostberger auf. In der 24. Minute schafft Nico Roßmanith den ersten Gegentreffer. Die Dingolfinger, sicher noch die Standpauke von Headcoach Billy Trew bzgl. des verlorenen Selb-Spiels im Ohr, gingen wieder beherzter ran und trafen in der 31. Minute durch Olli Ferstl auf Zuspiel von Waldemar Detterer. Kaum eine Minute danach wieder die Trostberger – 5:2 durch Marek Indra. Damit schlossen die Trostberger das zweite Drittel für sich ab.
Ausgeglichen lief es dann im dritten Drittel weiter. Dingolfing erhöhte in der 45. Minute durch Dominik König, der trotz seiner Fußverletzung, die er sich durch einen Schlagschuss in Selb zugezogen hat, enormen Einsatz zeigte. In der 40ten dann vollendete Olli Ferstl mit seinem vierten Tor in diesem Match den Spielstand auf Heimseite. Die Trostberger, bis zuletzt aktiv, schafften es in der Endphase noch auf 7:4 heranzuziehen. In Summe ein aus Dingolfinger Sicht erfolgreiches, aber nicht allzu schönes Spiel. Die Highlights für die Zuschauer auf dem Eis waren ein Check gegen die Bande, die eine der Schutzscheiben in tausend Scherben zerplatzen lies und für Spielunterbrechung sorgte und eine gegen Trostberg obligatorische Schlägerei am Ende des Spiels. Vielleicht waren die Isar Rats spielerisch doch etwas abgelenkt von der allgegenwärtigen Buseuphorie.
Nächste Woche am Allerheiligen Freitag geht’s nach Amberg gegen den Tabellenzweiten, ein sicher schwieriges Auswärtsspiel für die Jungs um Billy Trew. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Eisarena Amberg. Am Sonntag, den 3.11., spielen die Isar Rats dann wieder daheim, diesmal gegen den EV Pegnitz. Startbully in der Marco-Sturm-Eishalle wie immer um 18 Uhr.  
 
    
EV Pfronten
Pfronten mit Niederlage in der Verlängerung 
(BLL)  Ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel bekamen die Zuschauer am Sonntag beim 3:4 n. V. (0:1/2:1/1:1/0:1) zwischen dem EV Pfronten und dem EHC Bad Aibling geboten. Wie bereits zwei Tage zuvor, mussten die Falcons erneut einen frühen Gegentreffer hinnehmen, Aibdogs-Stürmer Ludwig Obergschwendtner (Herden) traf in der 3. Spielminute zum 0:1 und somit zum Zwischenstand nach dem ersten Drittel. Nach Wiederbeginn nahm die Begegnung immer mehr an Fahrt auf, zunächst gelang Thomas Böck in der 23. Minute auf Zuspiel von Fabian Gmeinder und Dennis Gröger der Ausgleichstreffer, ehe Marcel Schulz die Aibdogs fünf Minuten später wieder in Führung brachte. Den erneuten Ausgleich erzielte Dennis Gröger (Polkivnikov) kurz vor der zweiten Pause. In der 43. Minute brachte Fabian Gmeinder (Gröger) die Pfrontener erstmals in Führung. Aber auch das sollte es noch nicht gewesen sein, denn auch die Aibdogs schlugen in Person von Matthias Ahrens noch einmal zu, so dass das Spiel in die Verlängerung ging. Dort nutzten die Gäste eine weitere Überzahlsituation zum 3:4 und sicherten sich dadurch einen Zusatzpunkt. Alles in allem eine sehr enge Begegnung, bei der allerdings auch die beiden Unparteiischen durch teils kaum nachvollziehbarer Entscheidungen immer mehr im Mittelpunkt standen, sehr zum Unmut der Zuschauer, Spieler und Trainer. Gerhard Koziol war trotz der Niederlage mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und wollte sich nicht weiter über die Leistung des Schiedsrichtergespanns äußern. Dies übernahm Gästetrainer Manfred Sassjadvolk, der anmerkte, dass beide Mannschaften noch zwei weitere Gegner auf dem Eis hatten. Dies dürfte die Darbietung der Unparteiischen bei diesem Spiel wohl am ehesten beschreiben. Die Falcons konnten das Wochende somit trotzdem erfolgreich und mit insgesamt vier gewonnenen Punkten abschließen.
  
    
Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen
    
Ratinger Ice Aliens
Herforder EV im Oktober ein guter Gegner für die Ice Aliens
(RLW)  Zwei Vereine, drei Altersklassen, drei Spiele, drei Siege für Ratingen – das ist die Zusammenfassung des vergangenen Wochenendes für die Meisterschaftsspiele zwischen dem Herforder EV und den Ratinger Ice Aliens.
Bereits um 12:00 Uhr am Samstag standen sich die U20 Teams auf Herforder Eis gegenüber und die Youngaliens landeten einen 3:8 Kantersieg. War das erste Drittel mit einem Zwischenstand von 2:2 noch ausgeglichen, legten die Ratinger im zweiten Drittel den Grundstein für den Sieg. Mit 2:4 ging es in den letzten Spielabschnitt und hier zogen die Youngaliens mit vier weiteren Treffern davon. Am Ende wurde es noch etwas ruppig, Nico Nußbaum erhielt in der 56. Minute wegen Kniechecks eine 5 Minuten + Spieldauer Strafe. So mussten die Ice Aliens das Spiel in Unterzahl beenden. Doch für die Gastgeber reichte es nur noch zu einem Treffer.
Noch deutlicher legte die U17 auf eigenem Eis nach. Am Ende hieß es 9:2 für das Team von Trainer Sven Gotzsch. Dabei waren Parallelen in den Spielverläufen zu erkennen. Das erste Drittel ging mit 0:1 an die Gäste, doch die ersten drei Minuten des zweiten Drittels entschädigten für die Torflaute. Ausgleich, Führung, Ausgleich zum 2:2 waren die Treffer, ehe die Youngaliens sich auf ihre Tugenden besannen. Bis zur zweiten Pause erhöhten sie auf 5:2 und benötigten nur 29 Sekunden im letzten Abschnitt für das 6:2, das sie in Überzahl erzielten. Die letzten drei Tore fielen, als die Partie bereits entschieden war. Bemerkenswert, dass die Defensive der Youngaliens keine Tore mehr zu ließ.
Durch den Nachwuchs unter Druck gesetzt, wollte sich die 1. Mannschaft der Ice Aliens keine Blöße geben. In einem packenden und begeisternden Spiel besiegten sie die Ice Dragons auf eigenem Eis mit 4:3 nach Verlängerung. Ein für die Ice Aliens erfolgreiches Wochenende fand so einen gelungenen Abschluss.
  
   
Grefrather EG
GEG unterliegt Realstars und punktet gegen Moskitos
(LLW)  Gemischte Wochenendbilanz bei der Grefrather EG: Trotz deutlicher Leistungssteigerung unterlagen die Blau-Gelben am Freitagabend im zweiten Saisonspiel auch bei den Realstars Bergisch Gladbach. Am Sonntag gelang im ersten Heimspiel dann ein deutlicher Erfolg gegen die 1b-Vertretung der Moskitos Essen.
Mit 2:5 (1:2,1:2,0:1) musste sich der Grefrath Phoenix am Freitagabend bei den "Realstars" Bergisch Gladbach geschlagen geben. Trotz bester Möglichkeiten und streckenweiser Dominanz besonders im ersten Drittel, gelang es der GEG nicht in Führung zu gehen. Stattdessen wussten die Gastgeber zwei individuelle Fehler zur eigenen 2:0-Führung zu nutzen. Grefrath hielt vor allem körperlich dagegen und schaffte durch Tore von Christian Robens und dem niederländischen Neuzugang Willy Schut den Anschluss. Jedoch konnten die Realstars ihren alten Zwei-Tore-Vorsprung bis zur zweiten Pause wiederherstellen. Das letzte Drittel blieb lange torlos, erst in der Schlussminute fiel die Entscheidung per Empty-Net-Goal.
Nach zwei Auftakt-Niederlagen stand die GEG somit am Sonntag zum ersten Heimspiel gegen die Moskitos Essen 1b bereits gehörig unter Druck. Drei Punkte mussten unbedingt her, wollte man nicht vorzeitig einen der anvisierten vorderen Tabellenplätze vollends aus den Augen verlieren. Coach Karel Lang, der wie zuvor in Bergisch Gladbach auch gegen Essen auf einige Stammspieler verzichten musste, setzte von Beginn an auch auf seine Nachwuchskräfte im Team.  So bekamen sowohl Junioren-Stürmer Kai Göbels, als auch der erst 16-jährige Joschua Schmitz in der Verteidigung immer wieder Einsatzzeiten.
Mit der Last, unbedingt gewinnen zu müssen, starteten die Blau-Gelben entsprechend nervös in die Begegnung mit den Moskitos. Auch das frühe Führungstor aus der 1. Minute durch Lukas Bisel brachte nicht die nötige Sicherheit, gegen ihrerseits munter mitspielende Gäste, die GEG-Keeper Justin Kleckers ebenfalls einige Male gefährlich auf die Probe stellten.  So dauerte es bis zur 18. Minute, ehe Matthias Holzki per Abstauber die beruhigende 2:0-Führung für die GEG erzielen konnte und damit den Schalter endlich umlegte.
Nach der ersten Pause kam der Phoenix wie verwandelt zurück aufs Eis und agierte nun konzentrierter und geordneter. Mit dem steigenden Selbstvertrauen stellte sich jetzt auch das zuletzt so häufig vermisste Scheibenglück wieder ein, so dass es nach Toren von Gerrit Ackers (22.), Patrick Büren (26.), Andreas Bergmann (34.) und Julius Krölls (37.) per Überzahlspiel mit einer beruhigenden und nun hochverdienten 6:0-Führung erneut in die Kabinen ging.
In der mit insgesamt acht verhängten Stafminuten äußerst fair geführten Begegnung gaben sich die Gäste aus dem Ruhrgebiet zu keiner Zeit auf, hatten jedoch der inzwischen drückenden Grefrather Überlegenheit nicht mehr viel entgegen zu setzen. So musste Essens Torfrau Frederike Trosdorff in der 47. und 58. Minute noch zwei weitere Male hinter sich greifen, nachdem erneut Patrick Büren und Roby Haazen für Grefrath auf 8:0 erhöht hatten.
Ganze 12 Sekunden vor Spielende durften die Gäste schließlich doch noch einmal jubeln. Ihr Ehrentreffer zum 8:1-Endstand brachte Justin Kleckers im Phoenix-Tor um seinen ersten Shut-Out der Saison. 
GEG-Trainer Karel Lang nach dem Spiel: "Schade, ich hätte Justin den Shutout sehr gegönnt. Als Goalie ärgert einen sowas. Insgesamt bin ich aber mit der Leistungssteigerung an diesem Wochenende sehr zufrieden. Selbst in Bergisch Gladbach haben wir bereits ein gutes Spiel gezeigt, aber unsere Chancen einfach nicht genutzt. Das hat gegen Essen schon viel besser geklappt. Wir wollen aber noch weiter zulegen und unsere Fehlerquote weiter reduzieren.", so Karel Lang.
Mit dem Sieg gegen Essen klettert das Team von der Niers vorerst vom 9. auf den 6. Tabellenplatz. Weiter geht es für die GEG am kommenden Sonntag, 03. November mit einem wichtigen Heimspiel gegen den EHC Troisdorf, welcher derzeit Platz vier belegt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. 
  
    
Regionalliga Nord
    
ECW Sande Jadehaie
Jadehaie stellen Antrag auf Spielverlegung
(RLN)  „Uns bleibt aufgrund des schrecklichen Unfalls am letzten Samstag und des daraus entstandenen Schocktraumas der Mannschaftsmitglieder des ECW Sande keine andere Wahl, die Verbandsverantwortlichen und die Vereine aus Braunlage und Salzgitter um eine Verlegung der für diese Woche geplanten Spiele in Braunlage und Salzgitter zu bitten“, erklärt Jörg Opitz.
Der Teammanager weiter:
„Ein großer Teil unserer Mannschaft ist psychisch nicht in der Lage, die Eisfläche zu betreten, geschweige denn Trainingseinheiten und Spiele auszuüben. Wir werden in den kommenden Tagen mit professioneller, psychologischer Hilfe versuchen, dieses Trauma in Gruppen- und Einzelsitzungen aufzuarbeiten.“
  
    
Landesliga Berlin
    
Landesliga Berlin
Bären fertigen Blues ab / Allstars gewinnen beim ECC
(LLB)  Gleich zwei Spitzenspiele fanden am Samstag im PO 9 statt. Der ERSC Berliner Bären  gewann gegen die 1b der Berlin Blues mit  12:1 (4:0/4:0/4:1), die 1b von ECC Preussen Berlin unterlag den Allstars von FASS mit 4:5 (2:0/0:2/2:3).

Bären fertigen Blues ab
Der ERSC legte ein ganz starkes 1. Drittel hin. Sie standen hinten sicher und die Angriffe sorgten immer wieder für Gefahr. Das 1:0 durch Sven Dietz nach fünf Minuten gab ihnen noch mehr Sicherheit. Bis zur ersten Pause legten Maksim Cepik (9., 19.) und Manuel Storbeck (11.) noch drei Tore nach.
Es war ja nicht so, dass die Blues keine Torchancen hatten. Sie nutzten ihre nur nicht. Ganz anders die Bären, die nun auch ein wenig zauberten. Und so gelangen Peter Gräber (29.), Harald Kott (30.), Ulrich Schuster (31.) innerhalb von drei Minuten drei teils schön herausgespielte Tore. 27 Sekunden vor der 2. Pause erhöhte Maksim Cepik noch auf 8:0.
Kämpferisch kann den Blues kein Vorwurf gemacht werden und der Einsatz wurde nach 46 Minuten mit dem 8:1 durch Felix Mattschull belohnt. Insgesamt konnten die Blauen ihre Ausfälle aber nicht kompensieren. Den Bären hingegen gelang weiterhin sehr viel und so machten  Maksim Cepik (48.), Peter Gräber (52., 54.) und Manuell Storbeck (59.) noch das Dutzend voll.
Ganz komplett konnten beide Teams nicht antreten, den Blues gelang es jedoch nicht, die Ausfälle zu kompensieren. Der ERSC hingegen zeigte nach der klaren Niederlage gegen die Allstars von FASS am letzten Wochenende eine sehr deutliche Reaktion.

Allstars gewinnen beim ECC
Nach ausgeglichenem Beginn konnte Dominik Schulz mit zwei Treffern ECC im 1. Drittel mit 2:0 in Führung bringen (12., 17.).
Die Allstars brauchten ein wenig, bis sie aus ihren Torchancen zählbares machen konnten. Jules Thoma (32.) und 15 Sekunden vor der 2. Pause Kevin Ritter konnten im 2. Drittel ausgleichen.
Nun lief es besser und nach 47 Minuten führten die Weddinger mit 2:5. Innerhalb von Minuten drehten Maximilian von Helden (46.) und Jules Thoma mit zwei Treffern innerhalb von 14 Sekunden (47.) das Spiel. Dustin Hesse gelang eine weitere Minute das 3:5 und sieben Minuten vor dem Ende machte es Christopher Tillack durch einen Powerplaytreffer zum 4:5 wieder richtig spannend. Nun verteidigten die Weddinger wieder sehr gut und sie kamen auch zu weiteren Chancen. 57 Sekunden vor dem Ende nahm der ECC den Torhüter vom Eis, es blieb aber beim knappen Sieg für die Weddinger.  (Norbert Stramm)
Die Landesliga muss nun eine Pause machen, weiter geht es voraussichtlich am 06. Dezember 2019. Einzelheiten folgen.
Statistiken zur Landesliga Berlin gibt es HIER, am Dienstag folgt die aktualisierte Version
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-landesliga

In 57 Sekunden auf die Siegerstraße
Es war sehr lange ausgeglichen in diesen hart umkämpften Duell zwischen dem OSC und dem SCC, aber Dank glücklicher 57 Sekunden zum Ende des zweiten Drittels gingen die Neuköllner Hausherren letztlich mit 6:4 (2:2 3:1 1:1) als Sieger vom Eis.
Mit 15 Grad war es durchaus angenehm an diesem Sonnabend-Abend für alle Anwesenden im offenen Eisstadion Neukölln und trocken war es ebenfalls; ein Glück, denn man ist ja dort auch ganz andere Witterungsverhältnisse gewohnt. Der OSC trat mit 15 Feldspielern an, Lilly-Ann Riesner stand im Tor. Der SCC hielt mit 14 + 2 dagegen, Lucas Koletzki war auf deren Seite für die Torverhinderung zuständig. Um es vorwegzunehmen, beide verrichteten ihre Aufgaben ordentlich, aber Lucas Koletzki machte zumindest bei einer Situation keine glückliche Figur.
Das erste Drittel begann mit einem Paukenschlag, denn nach sieben Sekunden konnten sie Fans des OSC schon jubeln, nach dem Gewinn des Bullys ging es über rechts schnell nach vorne und vor das Tor, Dimitri Barabas war der Nutznießer vor Vorlage von Bo Schauer. Der SCC zeigte sich aber nicht sonderlich geschockt und bemühte sich nun seinerseits um einen ordentlichen Spielaufbau. Das gelang den Charlottenburgern auch ganz gut, der Ausgleich durch Karsten Nyschan (11.) war der verdiente Lohn. Aber durch die schnellen Bo Schauer und Dimitri Barabas konnte der OSC wieder in Führung gehen, wobei Bo Schauer dieses Mal der Torschütze (14.) war. Aber der SCC blieb keiner seiner Linie und glich zweieinhalb Minuten später durch Jonathan Maier wieder aus (16.), womit es auch in die erste Drittelpause ging.
Im Mittelabschnitt war es der SCC, der mit fortlaufender Zeit das Spiel bestimmte, denn vom OSC war in dieser Phase bis auf einige Angriffe und Torschüsse verhältnismäßig wenig zu sehen. Logische Konsequenz war das 2:3 durch Karsten Nyschan (32.). Der OSC bemühte sich in der Folge um den Ausgleich, aber das Meiste blieb zu in der konzentrierten Abwehr des SCC hängen. So lief die Uhr in Richtung zweite Drittelpause, ohne dass die Neuköllner zu wirklich zwingenden Chancen kamen. Aber als meisten Fans wohl schon auf dem Weg zum Imbiss waren, waren die Spieler des SCC mit ihren Gedanken in der Kabine. Und da schlugen die Hausherren doch noch zu und das mit aller Wucht. War der Ausgleich durch Dimitri Barabas (39.) noch glücklich, war das 4:3 durch Bo Schauer eine schöne Einzelaktion. Das 5:3 durch Pascal Bock (40.) setzte dem Ganzen noch eins drauf, denn aus dem Rückstand war innerhalb von 57 Sekunden eine 2-Tore-Führung geworden. Die Gäste waren nun sichtlich geschockt und wohl fassungslos über ihr eigenes Unvermögen, die Drittelpause kam da genau richtig.
Das letzte Drittel war geprägt von Kampf und Krampf. Der SCC wollte wieder rankommen, der OSC genau das verhindern und konnte durch Marvin Melian sogar noch auf 6:3 erhöhen (53.). Die SCC gab sich aber noch nicht geschlagen, denn durch einen von Karsten Nyschan verwandelten Penalty (56.) kamen die Gäste doch noch näher ran. Die letzten Minuten wurden dann ein bisschen hektisch, auch vom Körpereinsatz her, so dass ein Check von Jörg Schulz in unmittelbarer Nähe der Bande eine große Strafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich zog. Letztlich brachte der OSC die Führung über die Zeit, wobei man ganz klar sagen muss, dass sich der SCC selber geschlagen hat.
V. Fleck (Co-Tr): „Der SCC ist ein unangenehmer Gegner und immer schwer zu spielen.“
Für den OSC ist nun Pause bis zum 09.12., die nächsten Spiele entnehmen sie bitte dem Landesligaspielplan. (Matthias Penk)
  


 Dienstag 29.Oktober 2019 www.icehockeypage.de 
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